E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Melanie Witte
   Dr. Silke Sorge



ISSN 1619-6643


Ausgabe 250 vom 27. Januar 2005

Liebe Leser,

die ARD präsentierte unter "W wie Wissen" ein "Naturschutzprojekt", das mit riesigem Aufwand sogenannte "Weiße Löwen" am Krüger-Park wieder ansiedeln will (immerhin mit dem Hinweis, es seien "genetische Varianten", aber schon die ARD-Presseabteilung hat "Seltene Großkatzen" daraus gemacht, und in den übrigen Medien wurde dann über eine bedrohte Art berichtet...): Artikel
Vox strahlte den ersten Teil einer Tierzeit-Doppelfolge "Tiger in Afrika" aus, die zeigt, wie zwei Tiger in Südafrika(!) ausgewildert werden (über die Diskussionen im Vorfeld hatten wir mehrfach in der Zoopresseschau berichtet). Der neue Moderator Dirk Steffens betonte zwar, daß es ein unstrittenes Experiment sei, doch nur, um das Thema noch interessanter zu machen. Der Film faselte dann munter, daß man eine Reservepopulation in Afrika anlegen wolle, und zeigte ein Projekt, das in krassem Gegensatz zu jeder Auswilderungs-Strategie und den IUCN-Richtlinien (übrigens hier als PDF) steht: Einbürgerung außerhalb des natürlichen Lebensraumes nur in Einzelfällen und ausschließlich, wenn kein Gebiet innerhalb mehr zur Verfügung steht. Ganz abgesehen von nötigen Hintergrund- und Begleitstudien und frühzeitiger Projektplanung: Der Film zeigt u.a., daß bis zuletzt kein geeignetes Gelände gefunden war und daß die Tiere nicht vom Menschen entwöhnt, sondern ständig in engem Kontakt und unter menschlicher Dominanz gehalten werden. Zwei Tiger-Geschwister unklarer Abstammung aus einem Privatzoo können wohl kaum ein Ausgangspunkt für eine Reservepopulation sein - das läßt zumindest hoffen, daß diesem Projekt keine lange Lebensdauer beschieden ist. Aber machen Sie sich selbst ein Bild: Der zweite Teil wird am Samstag ausgestrahlt.
Als wären mit Siegfrid & Roy, manchen Freizeitparks und anderen "Züchtern hochbedrohter Weißer Tiger und Löwen" (sprich: ingezüchteter Genkrüppel) dem Artenschutz nicht schon genügend Bärendienste erwiesen worden.

Besten Dank an alle, die uns zur 250. Ausgabe gratuliert haben!

Dirk Petzold



Würzburg, 27. Januar 2025
Antilopen ekeln sich vor Gehegezaun
Schon vor der Eröffnung des weltweit ersten Aversions-Zaun(TM)-Geheges pilgern Heerscharen von Zoologen, Journalisten und auch Tierschützern zur neuen Savannen-Anlage. "Unsere Absperr-Methode ist weltweit einzigartig: Unseren Antilopen und Zebras wurde
ein aufgerüsteter Transponder-Chip mit einer neu entwickelten, minimal-invasiven Methode direkt an das sogenannte Unlust-Zentrum des Gehirns eingesetzt", erläutert der zoologische Leiter. "Entlang der Gehegegrenzen haben wir Induktionsdrähte im Boden verlegt - ähnlich wie bei Ampeln. Diese aktivieren durch Induktion den Chip, wenn sich das Tier auf etwa drei Meter nähert. Die Tiere empfinden nicht etwa Schmerz, sondern einen immer stärker werdenden Widerwillen, je näher sie der Gehegegrenze kommen. Schon nach kurzer Zeit meiden die Tiere den Bereich ganz von selbst - das ist wie ein unsichtbarer Elektrozaun. Das Gehege konnte so viel naturnaher gestaltet werden, die Besucher können keinerlei Grenzen erkennen, und es gibt kaum noch ein Verletzungsrisiko durch Gräben oder Zäune für die Antilopen. Tests mit weiteren Arten waren sehr aussichtsreich, nur die Perlhühner sprechen nicht auf das System an. Wir können die Tiere übrigens nicht fernsteuern - es ist eine rein passive Technologie". Eine lokale Tierrechtlergruppe kündigte dennoch andauernde Proteste und eine Klage an.

(Lassen Sie Ihre Phantasie spielen und schicken Sie uns ebenfalls Kurzartikel - ob als Wunsch-Headlines für 2005 oder als Vorschau auf z.B. 2015 oder 2055 - welche Themen mögen dann wohl die Zoowelt bewegen? Zwei oder drei Zeilen genügen. Wir veröffentlichen sie an dieser Stelle anonym, und vielleicht finden wir auch noch eine Möglichkeit, die kreativsten Köpfe zu prämieren.)

  Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps

Zoos und Tierparks

NÖN Online - 25. Jan. 2005
„Rasch helfen, sonst ist Safaripark gestorben!“
Mit einem dramatischen Appell an den Gemeinderat versucht der Deutsch Wagramer Tierarzt Mag. Josef Zoher, den Gänserndorfer Safaripark als „Light-Version“ zu erhalten. „Wir haben per 29. Dezember den Antrag auf Abschluss eines Bestandsvertrages eingebracht, ein schriftliches Konzept für unser Projekt beigelegt und dieses am Mittwoch, 12. Jänner, dem zuständigen Gemeinderatsausschuss präsentiert“, schildert Zoher im Namen der Wirth-&-Wild-GmbH, die am 31. Dezember ins Firmenbuch eingetragen worden ist. „Mit Verwunderung mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass unser Antrag nicht in die Tagesordnung der nächsten Gemeinderatssitzung am 27. Jänner aufgenommen wurde.“ Zoher stellt ein Ultimatum: „Wenn wir nicht bis 26. Jänner die schriftliche Zusicherung haben, dass unser Antrag doch noch behandelt wird bzw. uns schriftlich vom Bürgermeister zugesagt wird, dass bis spätestens 11. Februar eine außerordentliche Gemeinderatssitzung zu diesem Thema abgehalten wird, müssen die Bemühungen um die Rettung des Safariparks eingestellt werden. Man muss rasch helfen, sonst ist der Safaripark gestorben!“

wienweb.at - 25. Jan. 2005
Flaute im Tiergarten
Im Jahr 2004 musste der Tiergarten ein Minus von 500.000 Besuchern hinnehmen. - Das entspricht einem Rückgang von 20 Prozent. Das Rekordjahr 2003 mit mehr als 2,2 Millionen Besuchern konnte bei weitem nicht erreicht werden. Direktor Helmut Pechlaner gibt dem Wetter die Schuld: "Wenn schönes Wetter war, dann immer nur an Werktagen." Außerdem wird gerade das Nashorn-Gehege umgebaut. Die Höhe der Eintrittspreise wird trotzdem gleich bleiben, so Pechlaner.

Ostthüringer Zeitung - 21. Jan. 2005
Nachwuchs bei Weißstirnmakis
Im Thüringer Zoopark ist im vorigen Jahr seltener Nachwuchs geboren worden. Von den 66 bestandsbedrohten Tierarten, die in Erfurt gehalten werden, brachten die Breitmaulnashörner, Goldstirnklammeraffen und Weißstirnmakis Babys zur Welt. 2004 war für den Tierpark und das Aquarium in jeder Hinsicht erfolgreich, zog Direktor Dr. Norbert Neuschulz gestern in Erfurt Bilanz. Beide Einrichtungen hatten knapp 340.000 Besucher. Das sind 10.500 mehr als 2003. Der Tierbestand erhöhte sich vor allem durch Nachzucht im Aquarium um 500 auf etwa 4800 Tiere. Bedeutendster Neuzugang war der Bärenstummelaffenmann "Chico" aus England. Wieder eröffnet wurde die Zoo- und Naturschule. Seit Juni vorigen Jahres wurde dort über 2000 Schülern aus ganz Thüringen das Tierleben und die Pflanzenwelt zum Greifen nah vermittelt. In vier Monaten soll die Löwensavanne, die rund eine Million Euro kostet, übergeben werden. Zwei männliche Raubkatzen aus Ückermünde und fünf weibliche aus Neuwied und Münster sind dafür gekauft worden. In dem Gehege sollen außerdem Schabrakenschakale, Erdhörnchen, Klippschliefer und Erdmännchen einziehen. Die Löwenanlage wird angesichts der Finanzlage des Landes und der Kommune über Jahre hinaus die letzte große Investition sein.

Märkische Oderzeitung - 21. Jan. 2005
Preiserhöhung im Zoo aufgeschoben
Die geplante Erhöhung der Eintrittspreise für den Besuch im Eberswalder Zoo ist am Donnerstag in der Stadtverordnetenversammlung gescheitert. Auf Antrag der Fraktion Grüne/BFB wurde die Beschlussvorlage in die Fachausschüsse verwiesen. Bürgermeister Reinhard Schulz hatte den Vorschlag für die neuen Eintrittspreise in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht ohne vorherige Beratung im Finanz- und Sozialausschuss. Dies soll nun nachgeholt werden. Erste Kritik an der Sozialverträglichkeit der Preise und Befürchtungen über einen Besucherrückgang in Folge teurerer Eintrittskarten wurden bereits laut. Zoochef Bernd Hensch bezeichnete hingegen die Preiserhöhung als ein Muss, ansonsten stehe der Zoo vor dem Aus.

Gränzbote - 21. Jan. 2005
Gorilla Makokou aus Münster sammelt Brautgeld in Südafrika
Das Gorilla-Männchen Makokou kann sich zwei Monate nach seinem Umzug von Münster nach Johannesburg bereits auf das erste Rendezvous mit einer weiblichen Artgenossin freuen. Er habe in seinem neuen Zoo Blickkontakt mit seiner Nachbarin Lisa aufgenommen und werde sich in wenigen Tagen mit ihr treffen, sagte der Primaten-Experte im Johannesburger Zoo, Phillip Cronje. Sollten Makokou und Lisa sich mögen, könnten sie schon am 14. Februar - also am Valentinstag - zusammen in ein Gehege ziehen. Käme es darauf sogar zu einer «Hochzeit» des 19 Jahre alten Silberrücken-Gorillas mit der 14 Jahre älteren Lisa, müsste Makokou nach alter afrikanischer Tradition Brautgeld zahlen. Das Geld werde bereits gesammelt: Südafrikaner, die eine SMS an eine bestimmte Nummer senden, steuerten umgerechnet 62 Cent bei. Die Spenden dienten dem Erhalt der Gorilla-Station. Unklar sei allerdings, ob das altersmäßig ungleiche Paar auch Nachwuchs bekommen kann.


Hamburger Abendblatt - 22. Jan. 2005
Eine Affenliebe
Das Gorilla-Männchen Makokou (19) kann sich zwei Monate nach seinem Umzug von Münster nach Johannesburg bereits auf das erste Rendezvous mit einem Weibchen freuen.

Berliner Morgenpost - 23. Jan. 2005
OP-Team der Charité fühlt Orang-Utan auf den Zahn
Tiere müssen ein anderes Schmerzempfinden als Menschen haben. Anders kann sich der Berliner Zoo-Tierarzt Andreas Ochs nicht erklären, wie Orang-Utan-Weibchen Shinta monatelang die schlimmen Zahnschmerzen ertragen konnte. Ein Blick in ihr Maul hatte eine Katastrophe offenbart. "Es war alles verrottet", sagt der Tiermediziner. Überall Karies und Löcher, dazu mehrere Wurzelvereiterungen. Shinta aber hatte sich kaum etwas anmerken lassen. Die Tierpfleger waren erst aufmerksam geworden, als sie immer häufiger hartes Gemüse liegen ließ und weiches Obst und Brei bevorzugte. So schnell wie möglich mußte gehandelt werden. Andreas Ochs nahm Kontakt zu Christian Fink, dem Leiter der Kinderzahnheilkunde an der Charité auf. Und der rückte vor einer Woche gleich mit einem ganzen Team zur Zahn-OP beim Menschenaffen an. Drei Stunden lang dauerte die OP, ein ums andere Mal mußte die Narkose verlängert werden. Nach der linken Seite ist in etwa sechs Wochen noch die rechte Seite dran.

sz-online - 21. Jan. 2005
Fachleute beraten über Menüs für Zoobewohner
Futterexperten für Zootiere tagen derzeit im Leipziger Zoo. Die Fachleute von Tierparks aus ganz Europa beraten, wie bekömmliche Speisepläne für unterschiedliche Zoobewohner zusammengestellt werden können. Dabei geht es auch um die Ernährung von Primaten. Hier hat der Leipziger Zoo mit seiner weltweit größten Menschenaffenanlage gute Erfahrungen.

Aachener Zeitung - 26. Jan 2005
Geflohener Luchs steht unter Schutz
Aachen. Die Stadtverwaltung hat sich schützend vor einen entflohenen Luchs gestellt, der derzeit für viel Aufsehen sorgt. Denn er gehöre zu den streng geschützten Tierarten. Es sei verboten, dem Tier nachzustellen, es zu fangen, zu verletzen oder zu töten. Verstöße würden mit einer Geldbuße von bis zu 50.000 Euro geahndet.
In der stürmischen Nacht zum Freitag war im Tierpark die Einzäunung des Luchsgeheges durch einen umstürzenden Baum beschädigt worden. Obwohl der Vorfall sehr schnell bemerkt wurde, konnte ein weiblicher Luchs ausbrechen. Sorgen wegen möglicher Gefahren seien aber unbegründet, solange man sich der Luchsdame nicht nähere oder sie reize, erklärte die Stadtverwaltung.

 



Ältere nachrecherchierte Artikel

Salzburger Nachrichten - 27. Dez. 2004
Zoologisch
Weg mit dem Revers! Gegen den nach Ansicht von Stadt und Land unnötigen Speck, den der Salzburger Tiergarten Hellbrunn mit sich herumschleppt, soll nun die 32-jährige Sabine Grebner mit ökonomischen Mitteln ankämpfen. Wiewohl auch die Betriebswirtin weiß: Ein Zoo kann keinen Gewinn abwerfen. Wie haben es ihre Vorgänger in der Führung des 1960 eröffneten Tiergartens gehalten? Heinrich Windischbauer (bis 1976) wartete mit Attraktionen auf, die dem Zoo in der Fachwelt allerdings einen schlechten Ruf einbrachten. Die Besucher freilich erfreuten sich an den Bastarden aus der Hellbrunner Zucht, an "Jagupard" und "Breisbär". Windischbauers Nachfolger Friedrich Lacchini (bis 1990), pensionierter Oberst und Militärkommandant-Stellvertreter von Salzburg, hatte sich als Leiter der biologischen Station in der Schwarzenbergkaserne und als Ornithologe einen Namen gemacht. Unter der Leitung Lacchinis entwickelte sich der Zoo mit seiner artgerechten Tierhaltung zu einer Heimstätte für zufriedene Tiere, zu einer Stätte der Bildung und Erholung für Tausende Besucher aus nah und fern. Der Zoologe Rainer Revers war schließlich bemüht, einen "modernen" Zoo zu leiten, "der die Ästhetik des Tieres in der Landschaft vermitteln soll".

Salzburger Nachrichten - 28. Dez. 2004
Ohne
Das Postenkarussell im Tiergarten Hellbrunn dreht sich weiter. Am Sonntag wurde Zoo-Tierarzt Christian Walzer gekündigt. Walzer hatte sich gemeinsam mit Zoo-Prokuristin Sabine Grebner und Direktor Rainer Revers für den neu ausgeschriebenen Chef-Posten beworben. Im Hearing setzte sich Grebner durch. Walzer soll vor dem Auswahlverfahren angekündigt haben, weder unter Revers noch unter Grebner weiterarbeiten zu wollen. "Stimmt nicht", sagt Walzer: Er habe mit Grebner ein gutes Verhältnis. Mit Revers habe es Kommunikationsprobleme gegeben. Ob ein neuer Tierarzt angestellt werde, ist offen. 

Salzburger Nachrichten - 15. Jan. 2005
Streit und Romanze
Zootierarzt Christian Walzer wurde im Zuge einer personellen Neuordnung gekündigt. Zwischen Walzer und dem weiter als Geschäftsführer amtierenden ehemaligen Zoodirektor Rainer Revers war es zu unüberbrückbaren Differenzen gekommen. Am Freitag gab es zwischen Walzer und der seit 1. Jänner amtierenden neuen Direktorin Sabine Grebner ein Gespräch - im Beisein der Rechtsanwälte. Dabei wurde eine einvernehmliche Lösung des Arbeitsvertrages vereinbart. Mit seinem Abgang werde allerdings das Przewalskypferd- und das Nashornprojekt aus dem Zoo abgezogen, so Walzer.




Aktionen

Mitteldeutsche Zeitung - 21. Jan. 2005
Ascherslebener Tiere werden Fernsehstars
Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) und der Ascherslebener Tierpark wollen in Zukunft wesentlich enger zusammenarbeiten. Nach Informationen aus der Stadtverwaltung plant der MDR jeden Sonntag in der Sendung "Sachsen-Anhalt heute" abwechselnd aus den Zoos, Tiergärten und -parks Aschersleben, Halberstadt, Halle und Magdeburg zu berichten. Titel der Reihe: "Tierisch gut". Offen ist derzeit aber noch, wann die Premierensendung über die Bildschirme flimmern wird. Erzählt werden dabei die Geschichten nicht von Reportern oder Sprechern, sondern von den Tierpflegern und den Verantwortlichen der Einrichtungen selbst.

Berliner Morgenpost - 21. Jan. 2005
In den Schulferien Rätseltouren im Berliner Aquarium
Rätseltouren für Kinder bietet der Berliner Zoo ab Montag in den Schulferien an. An vier Tagen können Kinder ab sieben Jahren im Aquarium zeigen, was sie über die Bewohner des Aquariums wissen, teilte der Zoo gestern mit.

Märkische Oderzeitung - 21. Jan. 2005
Tier-Rekorde und Maskenbau
Eberswalde. Die Zooschule Märchenvilla hält in der Ferienwoche vom 24. bis 28. Januar täglich für Kinder verschiedene Angebote bereit.


Naumburger Tageblatt - 26. Jan 2005
Wenn Papagei «Koko» und Huhn «Paula» Stars werden
Die Brüder Michael und Mathias Bussenius aus Halberstadt präsentieren sich mit den Papageien Jacco und Koko. Beide zeigen in ihrer Tiershow "Papagei & Co.", was ihre tierischen Artisten - Papageien, Haushuhn, Mäuse, Pfautauben, Kaninchen und andere Gefährten aus dem Zoo - in ihrer Ausbildung gelernt haben. Die beiden gelernten Zootierpfleger zeigen ihre Show vornehmlich im Zoo Halberstadt. Aber auch rund 1.200 Auftritte in ganz Deutschland haben die Brüder in ihrer 25-jährigen Show-Karriere schon mit ihren tierischen Künstlern bestritten.

 



Nachwuchs 
 

Berliner Morgenpost - 27. Jan. 2005
Eisbären-Zwillinge "made in Rostock"!
Rostock ist offenbar ein idealer Lebensraum - für Eisbären. Seit 1963 wurden im Zoo der Hansestadt bereits 34 Jungtiere der eigentlich eher rund um den Nordpol beheimateten Vierbeiner geboren. Im Dezember erblickten nun diese beiden Eisbären-Zwillinge das Licht der Welt in Rostock. Jetzt fehlt dem Nachwuchs eigentlich nur noch eins: ein Name. Am 11. Februar soll Taufe sein. Über Vorschläge freut sich der Rostocker Zoo.

Die Welt - 27. Jan. 2005
Zwei bezaubernde Eisbärchen suchen einen Namen
Am 11. Februar sollen die beiden Eisbärmädchen getauft werden. Von April an können die Zoobesucher die Jungtiere im Gehege sehen. Der Nachwuchs von Eisbärin Vienna, die inzwischen sechsfache Mutter ist, legte in den vergangenen Wochen kräftig zu: Das Geburtsgewicht von rund 500 Gramm hat sich inzwischen verfünffacht.
Die Erwartung war bei allen Zoomitarbeitern groß vor der Geburt. Würde die Eisbärenmutter Vienna auch in diesem Jahr um die Weihnachtszeit ein Jungtier haben? "Allerdings verlief am frühen Nachmittag des 9. Dezember manches anders als erwartet. Eine Kindergruppe war zu einer Geburtstagsfeier im Zoo und erlebte zufällig die Geburt eines kleinen Eisbären mitten auf der Mutter-Kind-Anlage", berichtet ein Zoomitarbeiter.

Berliner Morgenpost - 21. Jan. 2005
Babyflußpferd beim täglichen Baden zu sehen
Das Babyflußpferd im Zoo Berlin kann jetzt täglich beim Unterwassertraining beobachtet werden. Im Schau-Aquarium ist dafür extra ein Zwischenboden eingebaut worden. Nun kann das noch namenlose Jungtier gefahrlos baden gehen. Das erste nach 19 Jahren Zuchtpause Ende November vergangenen Jahres im Zoo geborene Zwergflusspferd hat sich bei den Tests als begeisterter Wassergänger präsentiert. Mutter Debby achtet darauf, daß nichts passiert. Eigentlich sind Flußpferde dieser Art in ihrer Heimat im westafrikanischen Urwald Nichtschwimmer. Sie durchstreifen als Einzelgänger das Sumpfland.


Berliner Morgenpost - 21. Jan. 2005
Pummelchen beim Planschen
Früh übt sich, wer einmal ein Meister im Luftanhalten werden will: Zwergflußpferd-Mama Debby läßt ihren noch namenlosen Sohn beim täglichen Unterwasser-Training nicht aus den Augen.
Foto in der WELT:
http://www.welt.de/z/photos/index.php/item/bdt/idc0171cebf297a2788639058fc6d5b4f

B.Z. - 24. Jan. 2005
Heute lerne ich von Mama schwimmen
Luft anhalten und untertauchen. Das Baby-Flußpferd aus dem Berliner Zoo weiß schon, wie das geht. Mama hat ihrem Nachwuchs (Ende November geboren) jetzt das Schwimmen beigebracht. Die beiden planschen fast täglich im Wasser, seitdem ein Zwischenboden ins Schaubecken eingebaut worden ist.

Berliner Zeitung - 25. Jan. 2005
Das Elefantenmädchen hilft beim Umbau
Berlin-Friedrichsfelde. Matibi hat ganze Arbeit geleistet. Von den Palmen ist nichts mehr übrig. Die hat der kleine Elefant mit dem Rüssel aus der Erde gezogen und alles auf den Wirtschaftshof getragen. Jetzt ist das Gewächshaus im Dickhäuterhaus vollkommen leer. Demnächst kommen Maurer, Klempner und Elektriker. Sie bauen den Anbau in eine Box für Elefanten um. Im April erwartet der Tierpark Berlin die Geburt von vier Elefanten. Das ist eine zoologische Sensation. Die Pfleger schaffen jetzt Platz für den Nachwuchs und bauen die Gehege im Haus um. Ohne Matibi hätten die Männer schweres Gerät anfahren müssen. In die neue Box soll die afrikanische Elefantenkuh Saba ziehen, wenn ihre Artgenossin Pori ihr Junges im Gehege zur Welt bringt. Die Box wurde für die Geburt besonders präpariert. Die senkrechten Gitterstreben wurden verstärkt und auch noch waagerechte Träger angebracht. Sie sollen verhindern, dass der Nachwuchs durch das Gitter schlüpft. Wann genau die kleinen Elefanten zur Welt kommen, weiß keiner. Ab Ende März werden Kameras Bilder in den Aufenthaltsraum der Pfleger übertragen. Im April dann werden zwei Mitarbeiter rund um die Uhr Dienst versehen. Dann postieren sich die Pfleger am Monitor und beobachten die Geburt, während in der Besucherhalle und im Gehege Stille herrscht, weil es für Zuschauer gesperrt ist.

SonntagsBlick - 26. Jan 2005
«Mach schön winke, winke»
Seit sieben Wochen sind sie auf der Welt und genau so lange bringen sie die Herzen der Zoobesucher zum Schmelzen: die beiden Eisbären aus Rostock.

Hamburger Abendblatt - 25. Jan. 2005
Zwölf Frischlinge im Wildpark Schwarze Berge
Vielleicht war es das gute Futter, vielleicht aber auch der milde Winter, der die Wildschweindame frühzeitig paarungsbereit werden ließ; Hartmut Müller weiß es nicht genau. Im Grunde ist es dem Geschäftsführer des Wildparks Schwarze Berge auch egal. "Was zählt ist, daß die Frischlinge gesund und munter sind", sagt er. Die Frischlinge, das sind zwölf Wildschweinbabys, die vor einer Woche im Wildparkgehege auf die Welt kamen.




Ostthüringer Zeitung - 27. Jan. 2005
Falsche Fütterung macht Tiere in Waldhaus krank
Tiergehege-Leiter Albert Heydrich, Mitarbeiterin Heike Weiland und Tierpfleger Tobias Rauthe in Waldhaus sind besorgt um ihre Schafe, Ziegen, Pferde, Hirsche, Rehe und Esel. Ständig holen sie unzählige schädliche Futterreste aus den Gehegen. Diese falsch verstandene Tierliebe forderte in den letzten Jahren einige Tierleben. So starben zum Beispiel Schafe und Muffelwild an Magen-Darm-Erkrankungen, nachdem sie verschimmeltes Brot, Chips, Salzgebäck und Küchenabfälle gefressen hatten. Durch die unsachgemäße Fütterung mussten im letzten Jahr neue Tiere gekauft werden, was das Gehege allein 1500 Euro kostete. Inzwischen werden die Pferde und Esel am Wochenende in ein für Besucher nicht erreichbares Areal gesperrt. "Wir wollen den Leuten den Anblick nicht vorenthalten, sondern nur die Tiere schützen"

Thüringische Landeszeitung - 21. Jan. 2005
Wie misst man eine Giraffe aus?
Die Herausforderung zum Ende eines Jahres haben die Zoomitarbeiter gerade hinter sich gebracht, die Inventur. Mitsamt Aquarium kommt der Zoo auf 4783 Tiere, wobei es vielleicht auch mehr sein könnten. So konnte Zootiermeister Günter Praedicow, der seit 41 Jahren im Zoo arbeitet, bis heute nicht ausmachen, wieviele Goldbaumsteiger im Terrarium im Elefantenhaus sind. "Wir müssten sonst die komplette Dekoration abbauen," erklärt er. Probleme gibt es auch bei den Giraffen. "Keiner stellt sich mit einem Messband auf die Leiter, um die Größe herauszubekommen", sagt Praedicow, der in diesem Jahr in Rente geht. Er wisse, die Tür ist sechs Meter hoch, die Giraffe hat beim durchschreiten noch einen halben Meter Platz, also ist sie etwa 5,50 Meter hoch.

Merkur Online - 26. Jan 2005
Momo verzweifelt gesucht
Die Graugänse Emily (weiblich) und Momo (männlich) waren unzertrennlich - und das seitdem sie vor zwei Jahren aus ihren Eiern geschlüpft sind. Vor einigen Tagen aber hat sich Momo abgesetzt und seine Gans des Herzens alleine zurück gelassen. "Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder ist er absichtlich weggeflogen oder er hat sich bei seinem ersten großen Ausflug verflogen", erzählt der Falkner des Poinger Wildparks, Rudi Maier. Seine Frau Karin hat die Gänsekücken aufgezogen.

Lübecker Nachrichten - 24. Jan. 2005
Delver Heu für Hagenbecks Dickhäuter
Weit abgelegen hinter dem Naturschutzgebiet Delver Koog und sechs Kilometer vom Ort entfernt, liegt das landwirtschaftliche Anwesen von Uwe Schuhardt. Inmitten dieser Idylle wächst das gefragte Schilfgras für die zwölf Elefanten im Tierpark Hagenbeck in Hamburg.

Berliner Kurier - 21. Jan. 2005
Huhu! Wir sind die Neuen
Der KURIER stellt die neuesten Bewohner von Berliner Zoo und Tierpark vor, die gerade geborenen und die 2004 zugezogenen Neu-Berliner.


Berliner Morgenpost - 24. Jan. 2005
Paviane verstehen nur Französisch
Britische Tierpfleger stehen vor ungeahnten Herausforderungen: sie müssen Französisch lernen. Für einen Tierpark im englischen Hythe wurden nämlich einige Paviane in Paris gekauft, und die verstehen kein Wort des für sie zuständigen Personals. "Unsere Tierpfleger mußten schnell einige grundlegende französische Befehle lernen, weil das das einzige ist, was die Paviane je gehört haben", sagte Tierparkmanagerin Veronica Chrisp. Sie versicherte, daß die Affen natürlich nicht die Sprache als solche verstehen, sondern den Sinn aus dem Klang ableiten.

Aachener Zeitung - 27. Jan. 2005
Nandu Johanna beendet Flucht vor der Feuerwehr freiwillig
Freigang beendet: Nandu Johanna ist wieder da, wo sie hingehört - im Gehege.
Der Großvogel war vor einer Woche in Roetgen ausgebüxt und wurde nun im Wald nahe Fringshaus gesichtet. Die Feuerwehr rückte aus.
Mit ihren Fluchtgelüsten dürfte es allerdings nun vor bei sein: Der Nandu soll demnächst im Aachener Tierpark untergebracht werden.

Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Zoo Heidelberg / Initiative Zooerlebnis e.V., 26.01.05
Fell, Farbe und Stacheln- die Kostüme der Tiere?
Ob Prinzessin oder Cowboy, Tiger oder Marienkäfer, zu Karneval verstecken sich jung und alt in einem Kostüm. Einen Fastnachtsumzug der ganz besonderen Art wird es allerdings am Samstag, den 29.01.2005 im Tiergarten Heidelberg geben. Denn wie sieht das mit der Verkleidung eigentlich bei Tieren aus? Wieso haben Kamele nur manchmal einen wärmenden Pelz? Warum hat das Zebra Streifen und nicht Punkte? Könnte ein Löwe nicht auch grün sein und wieso malt sich das Riesenkänguru mit roter Farbe an? Bei den Tieren im Heidelberger Zoo findet man eine unglaubliche Vielfalt an pfiffigen Verkleidungen. „Maskerade oder Notwendigkeit? Dieser Frage gehen wir mit unseren kleinen Tierfreunden an vielen Beispielen aus der Tierwelt nach,“ sagt dazu der Biologe Prof. Dr. Klaus Wayß, der Vorsitzende der Initiative Zooerlebnis e.V.

Zoo Duisburg, 26.01.05
Kleine Tollitäten im Zoo zu Gast
Im Rahmen einer Rund-Um-Visite durch ihre Heimatstadt Duisburg wird das Kinder-Prinzenpaar des Duisburger Karnevals Prinz Luca I (9 Jahre) mit Prinzessin Ann-Kathrin I (8 Jahre) auch Hof im Zoo am Kaiserberg halten. Neben einem kurzen Rundgang entlang der Freianlagen werden die prinzlichen Hoheiten samt ihrem Hofstat - allen voran Pagin Pia Löv (8 Jahre) - auch dem Duisburger Giraffen-Quintett einen Besuch abstatten - insbesondere dem am 14. November vergangenen Jahres am Kaiserberg geborenen Giraffen-Mädchen MUDIWA.  Für diese Begegnung werden Duisburgs Tierpfleger u.a. auch ein Sträußchen Petersilie und einige reife Bananen bereithalten, die bei den afrikanischen Langhälsen besonders beliebt sind…

Wilhelma Stuttgart, 26.01.05
Giftig’s Urviechle
Dreieinhalb Jahre ist es nun her, dass die Wilhelma aus amerikanischen Zoos zwei Skorpions-Krustenechsendamen für den einsamen Skorpions-Krustenechsenherrn im Terrarium kommen ließ. Natürlich nicht zum Skat spielen – der listige Hintergedanke der Zoologen bei dem Geschäft hatte natürlich viel mit Nachwuchs und Arterhalt der seltenen Echsen zu tun. Aber die plumpen Reptilien sind gemütliche Wesen, Hektik ist ihnen völlig fremd. Und so legten sie denn nur gelegentlich mal ein unbefruchtetes Ei, um die Betreuer bei Laune zu halten. Aber im vergangenen Sommer war alles anders: Eines der Eier im Brutschrank vergammelte nicht, sondern schien befruchtet zu sein und sich zu entwickeln. Nach fünfeinhalb langen Monaten war es dann am 11. Januar soweit: eine kleine Skorpions-Krustenechse pellte sich putzmunter aus dem Ei, erstmalig in der Geschichte der Wilhelma!
Skorpions-Krustenechsen und Gilamonster sind die einzigen heute noch lebenden Giftechsen: ihr Biss kann ebenso tödlich sein, wie der einer Klapperschlange. Im Terrarium der Wilhelma sind beide Arten in ihrer prächtigen orange-schwarzen Warnfärbung zu sehen. Die junge Giftechse ist in einem der kleinen Froschterrarien untergebracht. Eier, nestjunge Mäuse und Insekten stehen auf dem Speiseplan. Aber das Urviechle muss noch ein gutes Stück wachsen, bis es sich bei den Großen behaupten kann ...

Allwetterzoo Münster, 26.01.05
Adler zu Artenschutztreffen in Paris
Der Zoologische Direktor des Allwetterzoos Münster, H. Jörg Adler, traf sich am vergangenen Wochenende mit R. Mittermeier, dem Präsidenten von Conservation International (CI), Washington, und J. P. Pastor, dem Präsidenten der Stiftung Act for Nature, Monaco, in Paris, um erste Gespräche über einen neuen weltweiten Finanzfonds für langfristige Projekte zum Schutz der Biodiversität zu führen. Der CI-Präsident sprach dabei die Erwartung aus, dass für einen solchen "Species Recovery Fund" auch Beiträge aus der deutschen Wirtschaft und Finanzwelt möglich sein sollten. CI und Act for Nature werden von Persönlichkeiten wie Harrison Ford oder Prinz Albert unterstützt. Die Teilnehmer des Meetings äußerten ihre Sorge über den täglich zunehmenden Verlust an Biodiversität und die daraus resultierende globale Verschlechterung der Lebensqualitäten.

Tiergarten Heidelberg, 25.01.05
Ungewöhnliche Wohngemeinschaft
Die Gorillas im Heidelberger Zoo haben neue Mitbewohner bekommen – zwei Weißschwanzmangusten aus Afrika. Die Schleichkatzen sind für die Sauberkeit des gemeinsamen Heimes zuständig, denn sie durchwühlen den Rindenmulchboden auf der Suche nach Schaben und Mäusen und vertilgen auch die kleinsten Gemüsereste, die von den größeren Gorillas achtlos fallen gelassen werden. Auf diese Weise bleibt das Gorillagehege trotz Naturboden ungezieferfrei und beiden Tierarten bringt diese ungewöhnliche Vergesellschaftung Beschäftigung und neue Anreize. Bereits im letzten Jahr gab es einen Versuch der natürlichen Schädlingsbekämpfung im Gorillagehege, es zog eine Ginsterkatze, eine andere Schleichkatzenart, ein. Die Gorillas reagierten zunächst unsicher und etwas ängstlich, obwohl die Ginsterkatze kleiner als eine Hauskatze ist und den Gorillas nicht wirklich gefährlich werden konnte.

Stadt Aachen, 25.01.05
Entlaufener Luchs unterliegt Tötungsverbot
In der stürmischen Nacht vom 20. auf den 21. Januar wurde im Aachener Tierpark die Einzäunung des Luchsgeheges durch einen umgestürzten Baum beschädigt. Obwohl der Vorfall sehr schnell bemerkt wurde, konnte ein  weiblicher Luchs aus dem Gehege ausbrechen. Die europäischen Luchse, zu denen das entlaufene Tier gehört, sind in den Anhängen der EU Richtlinie zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wild lebenden Tiere und Pflanzen (sogenannte FFHRichtlinie) aufgeführt und gehören somit zu den streng geschützten Tierarten. Die Untere Landschaftsbehörde im Fachbereich Umwelt der Stadt Aachen macht deshalb darauf aufmerksam, dass es verboten ist, dem Tier nachzustellen, es zu fangen, zu verletzen oder zu töten. Verstöße werden mit einer Geldbuße bis zu 50.000,- ¬ geahndet. Sorgen hinsichtlich möglicher Gefahren, die von dem Tier ausgehen könnten, sind unbegründet, solange man sich ihm nicht nähert oder es reizt. Auch eine  Faunenverfälschung ist nicht zu befürchten, da europäische Luchse in unseren Gefilden zu den heimischen Arten zählen. In der Eifel leben seit einiger Zeit bereits wieder einige Luchse in Freiheit. Sollte die Luchsdame den Weg zu ihren frei lebenden Artgenossen finden, würden in naher Zukunft sicherlich einige Eifel-Luchse einem umgestürzten Baum praktisch ihr Leben verdanken.

Ruhr Zoo Gelsenkirchen, 24.01.05
Baustellenführung – der Ruf der Wildnis
Die legendäre Wildnis Alaskas mit Geschichten, die sich um Goldgräber, Wölfe und Bären ranken, wird in der ZOOM Erlebniswelt in Gelsenkirchen wieder zum Leben erweckt. Auf einer 90-minütigen Alaska-Baustellenführung, die der Ruhr Zoo am Sonntag, den 30.01.2005, anbietet, darf schon mal Abenteuerluft geschnuppert werden. Der Rundgang startet um 15.00 Uhr. Treffpunkt ist an der Kasse. Die riesige Kodiakanlage ist bereits so weit fertig gestellt, dass man die großen Bären fast hinter dem nächsten Baumstamm erwartet. Aber auch der über sechs Meter hohe Wasserfall, der Alaska-Diner und andere Attraktionen aus der ZOOM Erlebniswelt Alaska nehmen Gestalt an.

Tierpark Chemnitz, 24.01.05
Jahresrückblick 2004
Das vergangene Jahr war ein besonderes für den Tierpark Chemnitz, denn er feierte am 1. Juni seinen 40. Geburtstag. Zudem beging sein Förderverein, die Zoologische Gesellschaft ‚Arche Noah e.V.“, ihr zehnjähriges Bestehen. Sozusagen als Geburtstagsgeschenk übereignete der Verein dem Tierpark einen neuen Zooübersichtsplan, welcher in Form einer großen Tafel die Besucher am Eingang begrüßt, und einen Besucherpavillon mit einer informativen Schautafel am Ententeich. Anlässlich des Jubiläumsjahres wurde auch eine Festschrift herausgegeben, die Interessantes über die Geschichte des Tierparks und über seine Bewohner sowie den Jahresbericht 2003 enthält. Ganz im Zeichen dieses Jubiläums stand auch das Tierparkfest, dessen Hauptattraktion wie schon in den vergangenen Jahren die Nachtführung war. An den Ostertagen sowie zum Herbstkinderfest wurden für Groß und Klein viele Aktionen und Attraktionen und in den Winter- und Sommerferien interessante Kurzführungen angeboten.  Der Förderverein veranstaltete Kindergeburtstage und Führungen und vergab zahlreiche Patenschaften über vierbeinige, geflügelte, beschuppte oder amphibische Tierpark- und Wildgatterbewohner.

Thüringer Zoopark Erfurt, 21.01.05
Mit Schwung ins neue Jahr
Mit verhaltenem Optimismus blickte der Thüringer Zoopark anlässlich der gestrigen (21.1.) Jahresrückschau 2004 trotz knapper Kassen ins neue Jahr. Ein Achtungserfolg brachte bereits das kürzlich stattgefundene Elefantenfest zum 10-jährigen Geburtstag von Elefantenkuh ‚Seronga’. Das Elefantenhaus, so  Zoodirektor Dr. Norbert Neuschulz, wimmelte vor Leuten. Die Spendenfreudigkeit für die Flutopfer in Südostasien und für die grauen Riesen war groß. Die erste Geburt 2005 vermeldete das Aquarium des Zooparkes am Nettelbeckufer am 11. Januar bei den Lisztäffchen. Leider starb eines der beiden Jungtiere. Ende Mai soll am Fuße des Roten Berges die Löwensavanne ihrer Bestimmung übergeben werden. Die Arbeiten laufen auf Hochtouren. Momentan werden in den Löwenaußengehegen die Pylone für die Netzeinfriedung gesetzt. Mit der Eröffnung der nach modernsten tiergärtnerischen Gesichtspunkten für Löwen, Schabrackenschakale, Erdhörnchen, Klippschliefer und Erdmännchen errichteten Anlage wird im Zoopark ein deutlicher Besucheranstieg erwartet. Auch eine komplett vom Verein der Zooparkfreunde finanzierte neue Greifvogelvoliere auf der Ibis-Terrasse soll dazu beitragen, die Attraktivität des Zooparkes anzuheben. Dies sei gerade jetzt, wo jeder Cent in der Stadtverwaltung gespart werden müsse, wichtig; denn die Eintrittsgelder sind für den größten Tiergarten Thüringens nach wie vor die wichtigste Einnahmequelle. Bleibt zu hoffen, dass nach erheblicher Kürzung des Zooparkverwaltungshaushaltes zumindest beim Personal keine weiteren Einschnitte mehr kommen. Sie würden unweigerlich zu einer Verminderung der Tierbetreuung und des Besucherservices  führen.

Tiergarten Heidelberg, 21.01.05
3 Gorillas, 44 Flamingos, 5 Zebras, 24 Webervögel, 10 Mähnenrobben.....
Einmal im Jahr werden im Zoo nicht nur die Besucher gezählt, sondern auch die Tiere, Futtersäcke, Werkzeuge, Reinigungsmittel usw.. Während es bei den nicht- lebenden Dingen meist wenig überraschendes gibt, ist die Tierinventur für die Zoomitarbeiter immer wieder spannend. „Bis zum Schluss hatte sich der jüngste Nachwuchs bei den seltenen Rolowaymeerkatzen und den Hulmans den Tierpflegern gegenüber so bedeckt gehalten, dass wir das Geschlecht nicht sicher bestimmen konnten“ schmunzelt  Sandra Reichler, Wissenschaftliche Assistentin im Zoo und verantwortlich für die Tierinventur. „Wir hatten zwar bei den Meerkatzen vermutet und gehofft, dass das 7 Monate alte Jungtier weiblich ist, sicher waren wir uns aber nicht.“ Zur großen Tierzählung am 31.12.2004 wollte man es aber endlich genau wissen. Also wurden die beiden „fraglichen“ jungen Affen kurzerhand von den Tierpflegern gefangen und ihnen fachmännisch zwischen die Beine geschaut. Tatsächlich handelte es sich sogar bei beiden Affenkindern um Weibchen. Das freute Tierpfleger und Zooleitung besonders, denn die weiblichen Jungtiere können in der Regel länger in ihrer Geburtsgruppe gehalten werden als die männlichen. Letztere werden spätestens zur Geschlechtsreife nicht mehr von ihren Vätern akzeptiert und müssen in einen anderen Zoo wechseln. Die Gelegenheit des Herausfangens der jungen Affen wurde dann auch gleich genutzt, um ihnen einen Transponder-Chip unter die Haut zu setzen, mit dem die Tiere nun individuell gekennzeichnet sind und nicht mehr verwechselt werden können.

Zoo Magdeburg, 21.01.05
Architektenentwürfe zum neuen Zooeingang: Zoodirektor im Meinungsaustausch mit Besuchern
Am 22.1.2005 um 15.00 Uhr steht der Zoodirektor Dr. Kai Perret zum Meinungsaustausch im Dickhäuterhaus den Besuchern zur Verfügung. Im Dickhäuterhaus zeigt eine Ausstellung sieben Entwürfe von Architekten und Freiraumplanern für den neuen Zooeingang. „Unsere Besucher haben bisher rege Gebrauch gemacht, uns ihre Meinung über die Architektenentwürfe mit zuteilen. Das zeigt einmal mehr das Interesse der Besucher an der Weiterentwicklung ihres Zoos“ informiert Kai Perret. Möglichst viele Besucher sollten die Möglichkeit zur Diskussion über die Zooeingangsgestaltung am kommenden Samstag nutzen.  Kai Perret ist mit seinem Zooteam sehr gespannt, welcher Entwurf von den Besuchern favorisiert wird.

Zoo Dortmund, 21.01.05
Der Vogel des Jahres im Zoo Dortmund
Zum Vogel des Jahres 2005 wurde der Uhu gewählt, der größte einheimische Eulenvogel. Auch im Zoo Dortmund ist der Uhu zu sehen und hier besteht daher die einmalige Möglichkeit, den seltenen Greifvogel auch einmal aus der Nähe zu betrachten.



WWF, 24.1.05
Aus Anlass der 4. Nationalen Maritimen Konferenz am 24./25. Januar 2005 in Bremen fordern die Natur- und Umweltschutzverbände in einem gemeinsamen Positionspapier einen Kurswechsel in der Hafenpolitik:
Das geplante Seehafenkonzept der Bundesregierung muss gemeinsam von Bundesumweltministerium und Bundesverkehrsministerium unter Beteiligung der Naturschutzverbände und der Öffentlichkeit erarbeitet werden und den Anforderungen der Nachhaltigkeit Rechnung tragen. Im Gegensatz zur bisherigen Hafenpolitik muss es neben wirtschaftlichen und sozialen Belangen auch dem Natur- und Umweltschutz gerecht werden. Dabei sind aus Sicht der Umweltverbände zumindest folgende Eckpunkte zu beachten:
-  Die ökologische Situation von Elbe, Weser und Ems darf nicht durch weitere Flussvertiefungen verschlechtert werden. Dabei sind die Vorgaben des europäischen Naturschutz- und Umweltrechts konsequent anzuwenden.
- Wertvolle und geschützte Lebensräume im Fluss- und Uferbereich wie Flachwasserzonen und Auwälder sowie geschützte Arten dürfen durch Flussausbaumaßnahmen nicht direkt oder indirekt beeinträchtigt werden.
- Die Auslastung der bestehenden Hafenanlagen und die Zusammenarbeit der Hafenstandorte können und müssen wesentlich verbessert werden, bevor durch staatliche Förderung neue Infrastruktur oder Umschlagskapazitäten geschaffen werden. Sofern ein Tiefwasserhafen an der deutschen Nordseeküste volkswirtschaftlich erforderlich sein sollte, ist nur ein Hafenstandort bzw. seine seeseitige Zufahrt auf das unbedingt notwendige Maß auszubauen.  
- Der Ausbau der Hinterlandanbindung der Häfen muss auf das zwingend Notwendige begrenzt werden sowie natur- und umweltschonend erfolgen. Umweltverträgliche Verkehrsträger sind zu bevorzugen, Biotopzerschneidungen durch neue Trassen zu vermeiden.
- Überkommene Rahmenbedingungen wie die Länderhoheit in der Hafenplanung und der Staatsvertrag von 1922 über die seeseitigen Hafenzufahrten, die zur heutigen Konkurrenz der Hafenstandorte um öffentliche Mittel geführt haben, müssen ohne Tabus hinterfragt werden.
- Auf nationaler und europäischer Ebene müssen direkte und indirekte Subventionen für die Hafenwirtschaft offen gelegt und abgebaut werden, um  das Kostendeckungs- und Verursacherprinzip konsequent anwenden zu können.
- Bund und Länder dürfen bis zur Fertigstellung des Hafenkonzeptes keine politischen Entscheidungen und behördlichen Genehmigungen für Hafen- und Flussausbauprojekte erteilen, damit die Ergebnisse berücksichtigt werden können.
- Künftig dürfen keine Projekte durch Bund und Länder finanziert oder gefördert werden, die nicht den Anforderungen eines nachhaltigen Hafenkonzeptes gerecht werden.
Weitere Informationen und die Studie: http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02288/index.html

WWF, 26.01.2005
WWF kritisiert Wolfsjagd als unsinniges Gemetzel
Der Wolf wird in Norwegen nicht nur auf der Roten Liste als vom aussterben bedrohte Art geführt, sondern die Tiere stehen zugleich auf der Abschussliste von fast 400 Jägern. Das Umweltministerium gab für dieses Jahr fünf Tiere zum Abschuss frei. Das ist ein Viertel der gesamten Population in dem skandinavischen Land. Drei Wölfe wurden bereits erlegt. Der WWF kritisiert Jagd auf eine bedrohte Art als absurdes Gemetzel. „Der Abschuss mag zwar die Viehzüchter beruhigen, untergräbt jedoch die Glaubwürdigkeit Norwegens bei internationalen Naturschutz-Bemühungen“, betont Peter Prokosch, Geschäftsführer des WWF Deutschland. Diese Strategie sei meilenweit von international akzeptierten Standards im Wildtier-Management entfernt. Der WWF Norwegen will die Jagd jetzt gerichtlich stoppen.
Insgesamt leben in Skandinavien noch höchstens 120 der Raubtiere. In Norwegen dürften es nicht viel mehr als 20 Exemplare sein, schätzt der WWF. Weil norwegische Schaf-Farmer über den Verlust von Tieren klagen, die angeblich von Wölfen gerissen werden, sollen jetzt erneut fünf Wölfe sterben.
Schwedische und norwegische Wissenschaftler gehen davon aus, dass etwa 800 Wölfe in Südskandinavien leben müssten, um das Überleben der Art in dieser Gegend zu sichern. Nur so sei ein ausreichend großer Genpool gesichert. Im Prinzip ist genügend Platz für die Tiere vorhanden. Norwegen ist etwa so groß wie Deutschland, hat aber nur ein Zwangistel der Einwohnerzahl. Der WWF verweist auf das viel dichter besiedelte Italien: Dort leben vor den Toren Roms intakte Wolfspopulationen, ohne gejagt zu werden.
„Das Märchen vom bösen Wolf ist in Norwegen einfach nicht tot zu kriegen!“ kritisiert Prokosch. Die skandinavischen Wölfe ernähren sich überwiegend durch die Jagd auf Elche. Die Probleme der Schafzüchter werden durch den Tod der Wölfe mit Sicherheit nicht gelöst. Eigentlich stehen die Wölfe auch in Norwegen seit 1973 unter Naturschutz. Zudem hat das Parlament in Oslo zugestimmt, dass drei Rudel im Land leben dürfen. Mit der erneuten Jagd werde diese Entscheidung klar missachtet, bemängelt der WWF. 
Die Region Osterdalen an der Grenze zu Schweden, in der die betroffenen Wölfe leben, ist die einzige Region Europas, die  vier große Raubtiere gleichzeitig beherbergt: Wolf, Luchs, Bär und Vielfraß leben hier von Elch, Rehwild, Rotwild und Rentier. Das Gebiet gehört zu den am besten geeigneten Lebensräumen für Wölfe. Teile davon liegen im Rondane National Park, einem der berühmtesten Schutzgebiete Norwegens.
Weitere Informationen: http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02291/

WWF 25.01.2005
WWF-Studie: die neue EU-Chemikalienreform REACH muss die Ostsee und ihre Bewohner vor Flammschutzmitteln und Co besser schützen
In einer heute veröffentlichten Literaturstudie warnt der WWF, dass Fische wie beispielsweise Lachs und Kabeljau sowie Seehunde und andere Meerestiere aus bestimmten Ostseeregionen stark mit Schadstoffen belastet sind. Nach dem aktuellen Report: “Clean Baltic within REACH“ reicherten sich zwischen den späten 1980er und den frühen 90er Jahren jährlich durchschnittlich 31 Kilogramm Polychlorierte Biphenyle (PCB) in den angelandeten Ostseefischen an. Die Schwedische Gesundheitsbehörde empfiehlt Frauen im gebärfähigen Alter deshalb, ihren Konsum von Ostseehering und Ostseelachs einzuschränken. Der WWF-Studie zufolge wurden in den Meerestieren auch neuere Substanzen wie Bromierte Flammschutzmittel, darunter Polybromierte Diphenylether (PBDE), Weichmacher und Duftstoffe in bedenklichen Mengen gefunden. Einzelne Fischproben aus der Ostsee enthielten bis zu 50 Mal mehr des Flammschutzmittels PBDE als Vergleichsproben aus dem Atlantik.
Die WWF-Studie enthüllt ferner, dass einige Fischarten, wie beispielsweise Meerforelle, Kabeljau und Steinbutt unter Fortpflanzungsstörungen leiden, die mit Chemikalien in Verbindung gebracht werden.
Aber nicht nur Fisch ist belastet. Die Mengen an Polybromierten Biphenylen und PBDE in Seehunden und Seeadlern sind an der Ostsee zwei- bis fünfmal höher als in der Nordsee oder Arktis.
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02290/index.html

BUND 22.01.05
Appell an NRW-Landesregierung: Konkrete Schritte jetzt einleiten
BUND begrüßt Initiative für mehr Tierschutz bei Putenhaltung

Angesichts gravierender Missstände bei der Haltung von Mastputen appelliert der NRW-Landesverband des BUND an die Landesregierung, auf Bundeswie Landesebene aktiv den Tierschutz in der Putenmast zu stärken. "Wir begrüßen die heutige  Ankündigung von Landwirtschaftsministerin Höhn auf der Grünen Woche in Berlin, eine entsprechende Bundesratsinitiative des Landes Schleswig-Holstein zu unterstützen und nehmen sie beim Wort", so Klaus Brunsmeier, Landesvorsitzender des BUND. Leider hätte die Ministerin jedoch offen gelassen, wie die Unterstützung aus NRW konkret aussehe. Der Entwurf sieht erstmals rechtsverbindliche Mindeststandards u.a. zur Besatzdichte und zur Ausgestaltung der Ställe vor, die in Nordrhein-Westfalens Putenmastanlagen bislang kaum eingehalten würden.
"Der Handlungsbedarf ist enorm", so Ralf Bilke, Agrarreferent des BUND NRW. Eine umfangreiche BUND-Recherche zur Haltung von Mastputen in NRW im Jahre 2003 habe eklatante Missstände in den Ställen aufgezeigt: viel zu viele Tiere lebten auf engstem Raum, es fehle an Auslauf und den Tieren würde entgegen den Bestimmungen des Tierschutzgesetzes fast durchweg die Schnäbel gekürzt. Eine daraufhin im Jahr 2004 erfolgte eigene Untersuchung des NRW-Umweltministeriums hätte diese und andere Ergebnisse auf ganzer Linie bestätigt. Die Ergebnisse der BUND-Recherche zur Putenhaltung in NRW, die Antwort der
Landesregierung  und das Gutachten finden Sie unter  http://www.bund-nrw.de/landwirtschaft.htm

 
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Natur- und Artenschutz

Russian oil pipeline will wipe out the rarest cat on Earth
The Russian government has approved a plan for a pipeline that will transport oil from fields in central Siberia to the Japanese Sea. Russian environmentalists are shocked by the location chosen for the pipeline terminal: the Amur Bay in Russia’s biodiversity "hotspot", Southwest Primorye. The pipeline will run through protected areas, including the UNESCO Biosphere Reserve "Kedrovaya Pad", home to the world’s only remaining population of 30 Amur leopards. Selection of this route will almost certainly result in the extinction of the Amur leopard and a number of other endangered species.
The pipeline will run through the border zone of Kedrovaya Pad, a protected area that was recently declared a UNESCO Biosphere Reserve, before reaching the coast.
Recent monitoring results show that the Amur leopard population had begun to recover, thanks to the efforts of conservation NGOs which have invested more than 1.5 million dollars in Amur leopard conservation in the past 8 years.

The New York Times January 21, 2005
Disputes at Every Turn of Siberia Pipeline
Russia - Stretching from Lake Baikal to the Sea of Japan, the first trans-Siberian oil pipeline is to run 2,565 miles - more than three times the length of the Trans-Alaska Pipeline. With a price tag of $15.5 billion, it looms as modern Russia's biggest infrastructure investment, President Vladimir V. Putin's answer to the Trans-Siberian Railway of the czars.
It may be a decade before the pipeline is completed. There are no guarantees there will be enough oil to fill the pipe. When the oil reaches the Sea of Japan, there are no public commitments binding Russia to sell it to Japan
"We are already seeing the start of an environmental campaign on this issue, which is really going to grow in coming months," said David Gordon, executive director of Pacific Watch, an environmental group based in California. "The pipeline will be a test case of whether or not Russia can meet the top-level environmental standards that the public expects from oil and gas projects around the world."
Last fall, Russian environmentalists began collecting signatures on petitions and writing letters of protest to President Putin and to Transneft, which plans to get the oil here by building the pipeline through one nature preserve and along the southern border of a second preserve.
"If the pipeline is to be built in this area, a tremendous part of the tiny leopard and tiger habitat will be cut off," Dimitri G. Pikunov, a Russian biologist, said one recent afternoon as he drove through Barsovy Wildlife Refuge, which would be bisected by the pipeline. Noting that the Siberian tiger has other strongholds in the maritime region, he added: "If a port is built near this reserve, no animals will stay. And this area represents the leopard's last stand."

Viet Nam News Agency, January 25, 2005
Viet Nam discovers special langur monkeys
Kien Giang (VNA)- Scientists have discovered two groups of special langur, long-tailed monkeys, which they call "Trachypithecus permani" in Kien Luong
distirct, Kien Giang province bordering Cambodia. The first group of 23 was found in the Bai Voi (Elephant Ground) limestone mountain and the second stock whose number has not yet been identified was
discovered in the nearby mountain named the Chua Hang (Cave Pagoda). Scientists are looking for ways to remove the monkeys for their protection
as the Elephant Ground limestone mountain is to be mined for building materials soon.

Science News
In World's Most Dangerous Place, Rare Grauer's Gorillas Persist
An isolated population of rare Grauer’s gorillas, living among rebel armies and bands of poachers, has managed to survive in one of the most dangerous
regions in Africa, and may even be increasing, according to a recent census by  the Bronx Zoo-based Wildlife Conservation Society (WCS).
WCS conservationists say that a band of park guards who have heroically defended the gorillas and their rainforest home in eastern Democratic Republic
of Congo, have played a key role in safeguarding these endangered primates.
The census, led by WCS project director Innocent Liengola, counted 168  gorillas living in the mountain highlands of Kahuzi-Biega National Park. Most
encouragingly, a number of the groups had infants. A census under difficult  conditions in 2000 estimated 120 to 130 animals in the same area. Preliminary
surveys from other regions in the park and outlying areas have also shown these  rare large primates to continue to persist, despite some recent reports that
the animals are nearing extinction.  Dr. Jeffferson Hall, who conducted the first-ever Grauer’s gorilla census in  1996: “I’m absolutely convinced that if the guards did not remain in Kahuzi
Biega, there would be no animals left.”



Schwerpunktthema in der ZEIT über Neobiota in Deutschland

Neubürger Nandu
Als eine von neun neuen Brutvogelarten hat das Schweriner Umweltministerium zum Jahreswechsel die Nandus in Mecklenburg-Vorpommern begrüßt, neben Nilgans, Schelladler, Zwergsumpfhuhn, Stelzenläufer, Weißbartseeschwalbe, Zitronenstelze, Grünlaubsänger und Tannenhäher. Deutschland ist ein Einwanderungsland. In den vergangenen 20 Jahren hat sich die Zahl der Tierarten um 4000 erhöht.
Je nach Interessenlage werden die Neuankömmlinge freudig begrüßt oder vehement bekämpft, nicht zuletzt weil eine nationale Strategie im Umgang mit Neobiota fehlt. Oft ist juristisch unklar, wer jeweils nach Agrar-, Forst-, Fischerei-, Jagd- oder Umweltrecht die Lufthoheit hat.
Wenige Kilometer nördlich von Utecht liegt das Dörfchen Schattin. Dort sollen in der Umgebung des Waldhotels häufig Nandus auftauchen. Im vergangenen Jahr sind hier zwei Nanduhähne herumstolziert, mit insgesamt 20 Küken im Gefolge. Die zutraulichen Straußenvögel kamen regelmäßig zum Hotel, Gäste hatten sie gefüttert. Aus dem Zuchtgehege im schleswig-holsteinischen Groß Grönau stammen alle mecklenburgischen Nandus – auch die Freigänger. Ende der neunziger Jahre ist dort ein halbes Dutzend Pampastrauße in die mecklenburgische Pampa ausgebüxt.
Der Widerstand gegen die Tiere wächst mit ihrer raschen Vermehrung. Nandugegner der ersten Stunde ist Wolf Menken, Apotheker und Revierpächter. »Die Nandus gehören hier nicht hin. Wir schützen mit einem Riesenaufwand das sensible Ökosystem der Wakenitz, und dann sollen hier Freisetzungsexperimente mit Großtieren laufen. Das kann doch nicht wahr sein« Zupackend, wie er ist, hat er die Küken der ersten Nandubrut eingefangen. Er lieferte sie jenseits der Wakenitz beim Gehegebesitzer wieder ab. Der Kükenfang wurde ruchbar und brachte den Naturschutzbund Nabu in Nordwestmecklenburg auf die Palme. Die Nandus seien durch das Washingtoner Artenschutzabkommen geschützt, ihr Einfangen sei somit verboten. Die Laufvögel seien als neue Art in Mecklenburg willkommen und könnten als Grasfresser einen Beitrag zur dringend notwendigen Offenhaltung der Trockenrasen im Wakenitzgebiet leisten, verlautete der Nabu.
Menken kontert: Das Washingtoner Abkommen solle den internationalen Handel mit gefährdeten Tieren unterbinden, aber doch nicht jedes Tier aus heimischen Hobbyzuchten heilig sprechen.
»Elch und Bär stehen vor der Tür«
Interview mit Hartmut Vogtmann, Präsident des Bundesamts für Naturschutz (BfN)
DIE ZEIT: In Mecklenburg breiten sich Nandus in Naturschutzgebieten aus. Wollen wir Straußenvögel als neue Art bei uns zulassen?
Hartmut Vogtmann: Bisher liegen keine Beweise für negative Auswirkungen vor. Noch ist die Population relativ klein und notfalls kontrollierbar, etwa durch Einfangen oder Abschuss.
ZEIT: Der Bestand wäre viel größer, hätten nicht Jäger ihre Gelege zerstört. Sie sagen, sie dürften die Großvögel nicht schießen, aber die Ei-Entnahme sei erlaubt. Stimmt das?
Vogtmann: Einerseits ist der Nandu gemäß deutschem Recht und WA eine besonders geschützte Art. Laut Bundesnaturschutzgesetz ist das Töten solcher Tiere sowie die Zerstörung ihrer Entwicklungsformen verboten – also auch der Eier. Andererseits sind die Nandus gemäß deutschem Recht noch nicht heimisch. Erst müssten sich in freier Natur mehrere Generationen erhalten haben. Hier zeigt sich exemplarisch, dass zentrale Fragen über neue Arten, also so genannte Neobiota, in Deutschland noch nicht befriedigend beantwortet sind.
ZEIT: Warum werden einst heimische Arten wie Wolf und Bär, Elch oder Wisent nicht wieder angesiedelt, so wie es mit Stör und Lachs, Biber und Sumpfschildkröte geschieht? Bestimmen diffuse Gefühle den Umgang mit Arten?
Vogtmann: Großraubtiere konkurrieren oft mit Interessen der lokalen Bevölkerung. Auch die Gefährdung von Menschen ist zu berücksichtigen. Diese Tiere haben zudem andere Flächenansprüche als Lachse oder Sumpfschildkröten. Wir sind eher für die Förderung natürlicher Zuwanderung als für die aktive Wiederansiedlung.
ZEIT: Verfügt Deutschland über ein Konzept für den Umgang mit einwandernden Pflanzen und Tieren, also Neophyten und Neozoen?
Vogtmann: Wir haben soeben ein Positionspapier veröffentlicht und streben bis 2006 eine »Nationale Strategie« an. Einer Studie des BfN zufolge sind die rechtlichen Zuständigkeiten zu sehr zersplittert, auf Fischerei und Jagd, auf Land- und Forstwirtschaft. Dies führt zu kontraproduktiven Situationen: So dürften nach dem Jagdrecht Arten zugelassen werden, die der Naturschutz verbieten würde. Land- und Forstwirtschaft könnten sogar die schlimmsten Invasoren ausbringen, denn in diesen Sektoren sind keine Genehmigungen erforderlich. So bestehen in einigen EU-Staaten gar keine Regelungen. Schädlinge setzen der Land- und Forstwirtschaft zu, Muscheln verstopfen Abwasserrohre. Zwanzig diesbezüglich untersuchte Arten verursachen 99 bis 251 Millionen Euro Kosten pro Jahr in Deutschland.
ZEIT: Wie wollen Sie die Plagen abwehren?
Vogtmann: Wir bauen auf den internationalen Vorgaben der Biodiversitäts-Konvention auf. Sie folgt dem Vorsorgeprinzip: An erster Stelle steht die Verhinderung des Einbringens neuer Arten. Versagt dies, folgen Sofortmaßnahmen. Fruchten auch diese nicht, sind Bekämpfungs- oder Kontrollmaßnahmen oft extrem aufwändig.
ZEIT: Ein Großteil der heimischen Flora und Fauna ist irgendwann eingewandert. Wann gilt eine Art überhaupt als heimisch?
Vogtmann: Zunächst dann, wenn sie ohne Einfluss des Menschen eingewandert oder hier evolutiv entstanden ist. Dadurch wird die natürliche Dynamik abgebildet. Den heimischen stehen gebietsfremde Arten gegenüber, die direkt oder indirekt durch Menschen zu uns gekommen sind. Sie gelten als etabliert und dann als heimisch, wenn sie sich über mehrere Generationen ohne Zutun des Menschen fortgepflanzt haben.
ZEIT: Wie lässt sich da schützenswerte Natur überhaupt noch definieren?
Vogtmann: Es gelten mehrere Zustände als schützenswert, zum Teil mit sich widersprechenden Zielen: erstens Natur mit ihrer eigenen, vom Menschen unbeeinflussten Dynamik. Zweitens Natur im Sinne von Funktions- und Nutzungsfähigkeit sowie Schönheit und Erholungswert für den Menschen. Drittens auch die Vielfalt und Eigenart der Tier- und Pflanzenwelt und ihrer Lebensräume, samt der anthropogenen Vielfalt etwa der Kulturlandschaft und ihren Arten, also der Agrobiodiversität und den Sortenzüchtungen.
ZEIT: Hat man aus alten Fehlern im Umgang mit invasiven Einwanderern wie der Kanadischen Goldrute oder dem Riesenbärenklau gelernt?
Vogtmann: Viel zu wenig. Diese Arten sind inzwischen fast flächendeckend verbreitet und mit vertretbarem Aufwand praktisch nicht mehr bekämpfbar. Als invasiv erkannte Zierpflanzen wie der Bärenklau sind immer noch in einigen Handlungen erhältlich. Und wenn Genehmigungspflicht besteht, dann wissen Laien und sogar viele Landschaftsbauer dies oft gar nicht.
ZEIT: Die Zahl der Tierarten in Deutschland ist in 20 Jahren um 4000 auf 48000 gestiegen. Wie passt dies zu Warnungen, die Vielfalt sei bedroht?
Vogtmann: Der Zuwachs beruht auf mehreren Faktoren: erstens auf einer größeren Genauigkeit bei der Erhebung im Vergleich zu früher. Zweitens auf neu beschriebenen und eingewanderten Arten. Drittens auf der wissenschaftlichen Aufspaltung bereits bekannter Arten. Dennoch ist die Artenvielfalt in Deutschland bedroht, weil die Bestände vieler Arten dramatisch zurückgehen und damit auch die innerartliche, genetische Vielfalt.
Das Positionspapier zu gebietsfremden Arten ist kostenlos erhältlich als »BfN-Skript 128« beim Bundesamt für Naturschutz in Bonn; Tel. 0228/8491-107; E-Mail: neobiota@bfn.de
Hintergrund-Infos



Biodiversity & Elephant Conservation Trust
Tsunami Rehabilitation and Reconstruction Trust
The Biodiversity & Elephant Conservation Trust (BECT) is a trust registered for the express purpose of conserving Sri Lanka's biodiversity.  The trustees of BEC T have now set up a special trust named the BECT Tsunami Rehabilitation and Reconstruction Trust with the express purpose of assisting, in a tangible and permanent way, some of those who have been badly affected by the recent disaster.
A special bank account has been opened at the Nations Trust Bank, Dharmapala Mawatha, Colombo 3, Sri Lanka The account is styled 'BECT Tsunami Rehabilitation and Reconstruction Trust' The account number is 0111 0000 7235. Bank No. NTBCLKCX
The Project proposes to initially construct 50 houses in a composite village. This is in an area which is a part of the Master Plan drawn up for the district. The cost of one house would be in the region of Rs 200.000.00, which is equivalent to approx US $ 2000.  The Master Plan has also provided for common facilities such as a Playground, Community Hall, library and Children's Park etc. Water and power where possible will also be provided.
The project will construct the houses to blend with the environment. It will also help and encourage the recipients to protect and improve the environment and to engage in ecological restoration wherever necessary. They will be taught to appreciate their environment.




Deutscher Bundestag (Öffentlicher Dienst) - 20. Jan. 2005
Der Stör soll in Deutschland wieder heimisch werden
Der zeitweise für ausgestorben erklärte Stör soll in Deutschland wieder heimisch werden. Langfristig soll eine regulierte, überwachte Fischerei regionaler Störarten entstehen. Die Bundesregierung bemüht sich darum, den Stör neu anzusiedeln und den Bestand dieser selten gewordenen Fischart zu schützen, wie sie in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion mitteilt. Die verschiedenen Maßnahmen zur Wiederansiedelung des Störs in seinem ehemaligen Verbreitungsgebiet in Deutschland und Europa würden vom Bundesumweltministerium und vom Bundesforschungsministerium sowie verschiedenen Länderinstitutionen unterstützt.

Berliner Zeitung - 26. Jan 2005
Ultimatum für die Bambis: Rehe dürfen nicht auf der Nordseeinsel Amrum leben
Erst waren sie da, dann sollten sie weg, und als man sich um sie kümmern wollte, hat sie keiner mehr gesehen. Die Rede ist von ein paar Rehen, denen man nachsagte, sie würden auf der Nordseeinsel Amrum ihr Unwesen treiben. Vor ein paar Wochen bemerkten Urlauber Rehe, die bis dato auf der Insel nicht vorkamen. Vier oder fünf sollten es sein, ein Inselbewohner hat ein Reh sogar in seinem Vorgarten fotografiert. Weil aber diese Tiere dort nicht hingehören, sollten sie wieder weg. Die zuständige Jagdbehörde stellte ihnen ein Ultimatum. Wenn sie bis Mitte Januar nicht verschwunden wären, würde man sie zum Abschuss freigeben. Denn die fremden Wesen seien eine Gefahr für den (zwar sehr übersichtlichen, aber doch vorhandenen) Straßenverkehr und den Waldbestand.


Main-Rheiner - 25. Jan. 2005
Löscht Falken-Paar Feuerzauber?
Bingen/ Rüdesheim. Ein Wanderfalken-Pärchen auf der Ruine Ehrenfels bringt die Planungen für "Rhein im Feuerzauber" ins Wanken. Die Binger Touristik-Experten sind geschockt: Muss die Großveranstaltung aus Artenschutz-Gründen nach 27 Jahren erstmals abgeblasen werden? 

Kieler Nachrichten - 26. Jan. 2005
Saatkrähen sind in Städte "umgezogen"
An den Saatkrähen scheiden sich die Geister. Vor allem dort, wo sie in Kolonien in Menschennähe auftauchen. In Schleswig-Holstein werden zurzeit rund 25.000 Brutpaare von Saatkrähen gezählt. Insgesamt habe es im nördlichsten Bundesland zwar eine Zunahme gegeben, erläuterte Biologe Bernd Koop von der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft – aber nicht überall. "Von einer hemmungslosen Vermehrung, die oft unterstellt wird, kann nicht die Rede sein." Bundesweit hat sich der Bestand in den vergangenen 100 Jahren sogar auf ein Fünftel (40.000 Brutpaare) reduziert.


Neue Zürcher Zeitung - 24. Jan. 2005
Tierschutz «arg im Hintertreffen»: Schweiz im internationalen Vergleich
Die Schweizer Tierschutzgesetzgebung ist nach Ansicht des Schweizer Tierschutzes (STS) im internationalen Vergleich teilweise immer noch rückständig. Vieles, was in anderen Ländern inzwischen verboten sei, bleibe in der Schweiz erlaubt.

Täglicher Anzeiger - 24. Jan. 2005
Artenschutzkonferenz beginnt in Paris
In Paris beginnt heute eine fünftägige Artenschutzkonferenz: Fast 1200 Forscher, Umweltschützer und Politiker wollen unter anderem über die Flutkatastrophe in Asien und ihre Folgen für die Umwelt beraten. Auch die Abholzung von Regenwäldern und der Schutz bedrohter Tier- und Pflanzenarten weltweit sollen auf der Konferenz am Sitz der UNESCO angesprochen werden. Auf der Roten Liste stehen derzeit 15.589 vom Aussterben bedrohte Arten. Die Konferenz hatte der französische Präsident Jacques Chirac auf dem G-8-Gipfel in Evian im Jahr 2003 angeregt.

Täglicher Anzeiger - 24. Jan. 2005
Artenvielfalt bedroht wie seit Urzeiten nicht mehr
Die natürliche Vielfalt rund um den Globus ist derzeit so stark bedroht wie seit Urzeiten nicht mehr: Seit der Ausrottung der Dinosaurier vor Jahrmillionen habe es keine Krise wie die derzeitige gegeben, sagte der Chef des UN-Umweltprogramms UNEP, Klaus Töpfer, zur Eröffnung einer großen Artenschutzkonferenz am Pariser UNESCO-Sitz. Naturschützer beurteilen die Konferenz mit Skepsis. Die Menschen müssten Mittel finden, um das Aussterben der Arten zu stoppen, forderte Töpfer. Als akut bedroht stehen derzeit weltweit knapp 15.600 Arten auf Roten Listen. Der Pariser Wissenschaftler Robert Barbault sagte, das Ausrotten von Arten gehe derzeit teils innerhalb von nur wenigen Jahrzehnten vor sich und stelle die Anpassungsfähigkeit von Tieren und Pflanzen auf harte Proben.

Berliner Zeitung - 25. Jan. 2005
In der Arche
Prof. Dr. Bernhard Grzimek würde es freuen: Die heutigen Kollegen des deutschen Zoologen forschen mit "seinen" Affen. Auf der von Grzimek als "Arche Noah" ersonnenen Insel Rubondo im Victoriasee tollen noch heute Schimpansen herum. Es sind Nachfahren der Tiere, die der damalige Chef des Frankfurter Zoos in den 60er Jahren auf dem Eiland angesiedelt hatte, um ihr Überleben zu sichern. Die Kolonie war jetzt Thema der Pariser Artenschutzkonferenz. Die Idee des Tierfilmers war revolutionär: Grzimek wählte die einsame, größtenteils bewaldete Insel in Afrikas größtem See, um dort bedrohte Tierarten wie Spitzmaulnashörner aus der Serengeti-Savanne, aber auch Elefanten und Giraffen auszusetzen und so vor der Ausrottung zu bewahren. Die Nashörner fielen vermutlich Wilderern zum Opfer, auch die Pferdeantilopen sind verschwunden. Andere der auf Rubondo importierten Arten haben jedoch überlebt - unter ihnen die als heikel geltenden Schimpansen. Immerhin 17 der Affen, die als nächste lebende Verwandte des Menschen gelten, brachte Grzimek auf die Insel. Inzwischen gibt es in der zweiten bis vierten Generation bis zu 35 Tiere. Lange war Grzimeks "Arche Noah" sich selbst überlassen. Nun versuchen Forscher sie zu enträtseln.

Der Standard - 24. Jan. 2005
Ein Geschenk, das wenig Freude macht
Nairobi - Der Plan der kenianischen Regierung, 300 wilde Tiere an einen Zoo in Thailand abzugeben, hat bei Tierschützern Empörung ausgelöst. "Kenia muss dieses Abkommen rückgängig machen, da es gegen die Ethik verstößt", forderte Winnie Kiiru von der Lobbygruppe Born Free Foundation. Nach Medienberichten will Kenia einem Safaripark in Thailand unter anderem 20 Löwen, drei Leoparden und zwei Nashörner schenken. Im Gegenzug solle Kenia sich in dem Park als Touristenziel präsentieren dürfen. Sollten die 300 Tiere tatsächlich nach Thailand gebracht werden, wäre es der größte Tiertransport in der kenianischen Geschichte. "Die kenianische Regierung hat auf der jüngsten Artenschutzkonferenz so viel Theater um die gefährdeten Löwen gemacht - und jetzt stehen die Löwen auf der Liste für den Zoo in Thailand", sagte Philip Muruthi von der African Wildlife Foundation.


The Straits Times
Bid to smuggle 999  monitor lizards foiled
The National Parks and Wildlife Protection Department seized 999 harlequin monitor lizards worth more than RM100,000 as they were about to be smuggled on board a plane to Hong Kong.
The protected species, known as biawak serunai, weighing over 4,000kg, were neatly packed in 70 wooden boxes. Varanus rudicollis are protected animals and are not allowed to be transported for commercial purposes. These animals are very much in demand in Hong Kong and China and can easily fetch a market price of between RM20 and RM25 per kilo.



W wie Wissen
Sendung vom 19.01.2005
Weiße Löwen: Die Rückkehr der Fabeltiere
Jahrtausendelang galten Weiße Löwen in Afrika als göttliche Wesen, die Menschen schrieben ihnen übernatürliche Kräfte zu. Durch rücksichtslose Trophäenjagd verschwanden vor 30 Jahren die letzten Exemplare der blauäugigen Großkatzen aus der freien Natur. Jetzt sollen in Südafrika nachgezüchtete weiße Löwen wieder eingebürgert werden.
Dr. Savoi zählt zu einer Gruppe von Millionären in Südafrika, die mit Hilfe ihres Reichtums viel Geld in die Rückkehr der magischen Großkatzen stecken. Er zeigt Fotos, auf denen er als erfolgreicher Großwildjäger zu sehen ist. Die Fotos stammen aus jener Zeit, in der auch die einzig bekannte Population Weißer Löwen in Timbavati, am Rande des riesigen Krüger-Nationalparks, von Jägern abgeschossen wurde.
Weiße Löwen sind eine seltene genetische Variante der bekannten braunen Löwen. Weiße Löwen haben als Spielerei der Natur ein weißes bis cremefarbenes Fell und blaue Augen, nicht rot wie bei Albinos. Dr. Savoi möchte nun der Natur zurückgeben, was er und andere seiner Zunft ihr einst raubten. So beschäftigt die Sanbona Farm einen ganzen Stab hochrangiger Veterinäre, Biologen und Wildhüter. Mit Hilfe dieses Wissenschaftler-Stabes will Savoi die Rückkehr und Eingewöhnung der Tiere wissenschaftlich begleiten.
Fündig werden die Mitarbeiter Savois in Zoos und privaten Jagdfarmen. Dort haben echte Weiße Löwen durch Nachzucht überlebt.
Gesunde Tiere werden in einem weitläufigen Gehege Sanbonas an die Wildnis gewöhnt. Menschlicher Kontakt wird weitgehend reduziert. Statt Fütterung mit Fleischbrocken müssen die Löwen im Großgehege lebende Gnus, Strausse und Antilopen jagen. Sollte dies mit den Alttieren aus den Gefangenschaft nicht gelingen, planen Savois Tierärzte, wilden braunen Löwen weiße Jungtiere als Leiheltern anzuvertrauen, damit diese ihnen Überlebenstechniken auf Löwenart beizubringen.  Ein Naturschutz-Experiment beginnt.
von Herbert Ostwald (manchem noch aus "Ostwalds Tierleben" bekannt - kreativ-launige, fachlich fragwürdige Kurzsendungen im WDR)


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Weitere Infos

5th International Zoo & Aquarium Marketing Conference
Vom 1. – 4. Juni 2005 findet in Münster die 5. Internationale Zoo & Aquarium Marketing Konferenz statt. Das Generalthema der Konferenz lautet "THE COULOUR OF ZOO MARKETING IS GREEN!" Vertreter von Zoos und Aquarien werden sich damit beschäftigen, wie der Beitrag der weltweiten Zoogemeinschaft zur Bewahrung der Biodiversität und der natürlichen Lebensräume verstärkt werden kann. Seien auch Sie dabei!
Weitere Informationen zur Konferenz sowie zur Gastgeberstadt Münster finden Sie auf der Internetseite des Allwetterzoos Münster unter www.allwetterzoo.de und im FIRST ANNOUNCEMENT. [hier bitte zum 1st Announcement verlinken]
Sie können sich auch direkt unter www.aalborgzoo.dk/marketing2005 anmelden.
Alle Angaben zur Konferenz als PDF:



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ZOOLEX WORKSHOP GEHEGEPLANUNG

Mittwoch, 20. April und Donnerstag, 21. April 2005
im Tierpark Nordhorn

Thema: Was macht ein Zoogehege attraktiv?
Programm: Planungsbeispiele für ausgewählte Tiergruppen.

Moderation:
Dr. med. vet. Wolfgang Salzert, Zoodirektor a.D.
DI Monika Fiby, MLA, Landschaftsplanerin

Information und Anmeldung:
http://www.zoolex.org/workshop.html#nordhorn

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Marderleben und Marderhaltung
Die Aktion Fischotterschutz e.V. in Hankensbüttel veranstaltet dieses Jahr ein eintägiges Seminar zur Biologie und Haltung der einheimischen Musteliden. Am Samstag, dem 07. Mai, können sich alle Personen, die beruflich oder privat mit der Haltung, der Biologie und dem Schutz von Musteliden befasst sind, im OTTER-ZENTRUM eingehend über Otter und Co. informieren. Da die einheimischen Marderarten sowohl in der Forschung als auch in der Zoohaltung stark vernachlässigt werden, besteht in vielen Fragen zur Biologie dieser Tiere Nachholbedarf. In den großzü-gigen Gehegen des OTTER-ZENTRUMs werden die überaus faszinie-renden und attraktiven heimischen Marderarten, wie Hermelin, Steinmarder, Dachs und Iltis,  hautnah vorgestellt und die An-sprüche der Tiere an ihre Umgebung erläutert. Ernährung, Zucht und Gehegegestaltung sind ebenso Themen wie die Durchführung von praktische Arbeiten, etwa Fang und Immobilisation. Der Ko-stenbeitrag für das Seminar beträgt Euro 70,- pro Person (für Mitglieder der Aktion Fischotterschutz e.V. und Studenten Euro 30,-). Anmeldeschluss ist der 24. April 2005.
Das Detailpro-gramm und nähere Informationen können angefordert werden bei der Aktion Fischotterschutz e.V., Dr. Hans-Heinrich Krüger, OTTER-ZENTRUM, 29386 Hankensbüttel, Tel. 05832-980824, Fax 980851, e-mail h.krueger@otter-zentrum.de.



Conservation Projects for Students wanted - Do you need some help?
University of Reading M.Sc. "Wildlife Management and Conservation"
Post-graduate students on this course are required to carry out lab and/or field projects in 2005.  The project and project report form a important part of the M.Sc. degree course.  Students are currently seeking suitable project placements.  Can you help?
See http://www.rdg.ac.uk/pg/taught/14.html for more details of the course.
Any form of conservation and wildlife management work will be considered.  However, the work must be challenging and of a high scientific standard.  The project could form part of a larger initiative, but it should be capable of being written up in 'stand-alone'  form.  The students receive no financial support from the University and must raise for themselves all funding for travel, accommodation and subsistence.  Obviously, any assistance you might be able to provide in those areas will help enormously.  The students are, however, fully supported by the staff and facilities of the School of Animal and Microbial Sciences and of the Vertebrate Pests Unit.  The former possesses excellent competence in all areas of conservation biology and the latter has experience and skills in management of alien invasive species, especially mammals.  Also provided is support in statistical analysis of a high standard. 
The projects are to be carried out and written up in the spring and summer of 2005.  If you feel that you have an appropriate area of work that might form a suitable project for a skilled and enthusiastic wildlife biologist, please let me know immediately.  Students will be finalising their project choices in the first few weeks of 2005. 
alan@alanbuckleconsulting.com



I am writing to introduce ECCB 2006 - the First European Congress of Conservation Biology, which will be held in Eger, Hungary, from 23rd to 27th August 2006, organised by the Society for Conservation Biology - European Section and the Hungarian Natural History Museum. This cornerstone international event will first time bring academics, students, policy makers, natural resource managers and NGO representatives together from all over Europe to address all aspects of conservation biology from research to application. Please visit the website (www.eccb2006.org) for details, and register for new information.
András Báldi, Chair, Local Organising Committee



The 2nd International Congress on Zookeeping
Gold coast, Queensland, Australia, 7th - 11th May 2006
First Call for Papers/Posters and Workshops
After the success of the 1st conference in 2003, a second conference will be held in Australia in 2006 with more than 300 zookeepers from around the world expected to attend.  The conference will cover all areas of Zookeeping.
You are invited to submit an abstract of a paper or presentation you would like to give.  More information and guidelines can be found at http://www.iczoo.org
Abstracts for oral and poster presentations should be written in English and no more than 600 words long.  If you want to run a workshop focused on developing zoo keeper skills please send a short description.  
These should be sent to: Paul Howse, ICZ Programme Committee at p.howse@chesterzoo.org  Preferably in RTF or MS word format marked `ICZ Programmme'
 Deadline for submissions is 30th September 2005.


Der Zoo Antwerpen hat unter
www.beeldbankzoo.be
einen Teil seines Fotoarchivs digital aufbereitet und ins Netz gestellt.
Darunter viele historische Aufnahmen.




Diavortrag "Die Wölfe von Yellowstone"
Wie hat die Rückkehr der Wölfe das Ökosystem Yellowstone-Nationalparks verändert?
am 09.Juni 2005 um 19.00 Uhr in Aschaffenburg
mit Elli H. Radinger, Redaktion "Wolf Magazin"
Veranstalter: Hundeschule Aschaffenburg
Kosten: 10 Euro p.P.
Um Anmeldung wir gebeten über:
Hundeschule Aschaffenburg, Petra Führmann und Iris Franzke, info@hundeschule-ab.de



Erschienen u.a. in Ein Herz für Tiere, Feb. 2005
Öffentlicher Brief an alle Zoogegner!
Ich möchte es gleich vorwegnehmen - auch ich bin der Meinung: Tiere sollen dort leben, wo sie von Natur aus hingehören!
Ich fordere hiermit jeden Zoogegner und Tierschützer, jeden Zoo-Subventionsgegner und Besserwisser, jeden Mitläufer und auch jene Menschen, die einfach nur dagegen sind, auf, endlich aktiv zu werden und diese Forderung in die Tat umzusetzen.
Schaffen Sie die Voraussetzungen, die den Tieren ein Leben in freier Wildbahn ermöglichen!
Verhindern Sie, dass täglich Lebensräume - größer als Österreich - zerstört werden! Verhindern Sie, dass Insekten, Fische, Lurche, Echsen, Schlangen, Krokodile, Schildkröten, Papageien, Eulen, Greif- und Singvögel, Antilopen, Gazellen, Hirsche, Nashörner, Tapire, Seekühe, Wildpferde, Delphine, Elefanten, Robben, Wölfe, Luchse, Leoparden, Löwen, Tiger, Bären, Affen, Gorillas, Schimpansen, alle anderen Tiere und deren Familien - jeden einzelnen Tag - in Netzen, Schlingen, Gruben und Fallen gefangen, zu Tode geknüppelt, erschlagen, erstochen, erschossen oder einfach mit den Wäldern verbrannt werden!
Stellen Sie die Lebensräume, die bereits verschwunden sind wieder her, und schützen Sie diese für eine Wiederbesiedlung mit Tieren!
Sorgen Sie dafür, dass Tierarten nicht mehr von Menschen ausgerottet werden!
Unterbinden Sie den illegalen Fang und Handel mit gefährdeten Tierarten!
Stehen Sie Tag und Nacht mit Ihrem Fachwissen und ihrer Erfahrung den Behörden zur Verfügung!
Übernehmen Sie Verantwortung indem Sie beschlagnahmte Tiere versorgen, sie ihrer Art entsprechend unterbringen, tierärztlich betreuen und wieder auswildern!
Bilden Sie Fachleute für diese Tätigkeiten, die Tierbetreuung, für Wiederansiedlungs- und Schutzprojekte aus!
Finanzieren Sie diese Projekte!
Etablieren Sie Forschungs-, Informations- und Bildungseinrichtungen zur Förderung eines stärkeren Bewusstseins für Tiere, damit diese in Zukunft in Ruhe und Freiheit leben können und ihnen kein Leid mehr geschieht!
Erhalten Sie Ausbildungsplätze für angehende Zoologen und Tierärzte, damit diese in Zukunft ihre Arbeit richtig ausüben können!
Erstellen Sie Pläne für die Verbringung und vorübergehende/künftige Unterbringung der heute in Zoos 'gequälten' Tiere!
Erstellen Sie ein dementsprechendes Finanzierungskonzept und nennen Sie die Geldgeber!
Schaffen Sie Arbeitsplätze für all jene, die ihre Jobs im Zuge der Schließung von Zoos verlieren werden!
Wir sind jederzeit bereit, jedes in Herberstein lebende Tier an Sie zu übergeben, wenn Sie garantieren, dass das betreffende Tier künftig ein sicheres Leben in seinem natürlichen Lebensraum führen kann, oder Sie das jeweilige Tier bis zu dessen natürlichem Ableben besser unterbringen und versorgen können als der Tierpark Herberstein!
Sie haben jetzt die Möglichkeit zu handeln - und ich in Zukunft möglicherweise ausreichend Freizeit um Ihr Tun zu beobachten und zu kritisieren!
Mag. Andreas Kaufmann
Direktor - Tierpark Herberstein



CIRCUS
NW Bünde - 25. Jan. 2005
Elefantenbulle im Stadtverkehr
Bünde. Am Montagmorgen machte sich ein 45 Jahre alte Elefantenbulle auf den Weg, um durch Bündes Straßen zur Else zu spazieren. "Der Shenka braucht seine Bewegung, sonst wird ihm schnell langweilig", sorgt Stefan Frank vom Zirkus Alberti für Kurzweil bei dem Dickhäuter. "Zwei Stunden muss Shenka schon bewegt werden", beschäftigt sich Stefan Frank viel mit dem grauen Riesen. Setzt ihn beim Zeltaufbau ein, lässt den indischen Elefanten Planen tragen und in die Luft heben. Der ist seit 42 Jahren beim Zirkus Alberti die Attraktion und der einzige Elefantenbulle in Deutschland, der in einem Zirkus gehalten wird. "Dabei wusste mein Vater vor 42 Jahren gar nicht, dass er einen Bullen bekommen sollte", erzählt Stefan Frank heute von der Bestellung, bei der das gewünschte Geschlecht nicht angegeben wurde.



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Neue Veröffentlichungen

Aus Anlaß der kürzlich wieder aufgeflammten Diskussion um das Töten von Tieren und die Verhinderung von Fortpflanzung - leider meist unsachlich und mit Halbwissen - hier der Hinweis auf den Tagungsbericht des Rigi-Symposiums vor zwei Jahren, der noch im WAZA-Büro erhältlich ist.

Das Konsenspapier daraus (sollte jeder gelesen haben, der bei diesem Thema mitreden will!) ist nun seit kurzem auch als PDF zugänglich:
http://www.waza.org/ethics/konsens.pdf



WAZA Meetings - Proceedings of the Rigi Symposium
Die Bedeutung von Fortpflanzung und Aufzucht von Zootieren

Verhandlungsbericht des Rigi-Symposiums
Gemeinsam organisiert von ZOOSchweiz, OZO und Zoos in Bayern
Goldau-Rigi, 27. Februar - 1.März 2003

Available in English too. 

Format DIN A4, pbk, 85 S.


12 Euro plus Versand. Bestellung an: secretariat@waza.org




Schwerpunktthema der aktuellen und folgenden Ausgabe des
KUNSTFORUM (Zeitschriften für moderne Kunst):
IM ZOO DER KUNST
Seit wann und warum gibt es lebende Tiere in der bildenden Kunst?


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Ausstellungen

Ab 16. Januar 2005 können sich die Besucher nicht nur von den lebenden Tieren im Zoo faszinieren lassen, sondern auch von den auf Papier gebannten Exemplaren. Denn dann zeigt der
Zoo Osnabrück die Ausstellung „Auf alle Felle: Tiere!“ im Affenhaus.
Auf den Bildern sind Eisbären, Zebras und andere exotische Tiere dargestellt. Der erst sechszehnjähriger Künstler Jan-Niklas Tants fertigte diese Kunstwerke in Aquarell und Buntstift. Selbst den laienhaften Betrachter beeindrucken die detailgetreuen, naturnahen Darstellungen. Ein Teil des Erlöses der Ausstellung stellt Jan-Niklas Tants dem EuroNerz e.V. zur Verfügung (www.euronerz.de).


Görlitz Staatliches Museum für Naturkunde
Parasiten. Leben und leben lassen
bis 20.02.2005

Frankfurt Naturmuseum Senckenberg
Füsse! Auf den Spuren der Evolution - Eine unglaubliche Vielfalt an Fußformen hat sich herausgebildet seit die Tiere an Land gingen.
15.02.2005

Berlin, Botanischer Garten
Coco De Mer - Die Seychellennuss in Photographien
bis 13.02.2005

Olten Naturmuseum
Familie Fünf- Berggorillas in den Virunga-Wäldern
5.2.-20.03.2005

Stadt Münster, 19. November 2004
Professor Landois - Mit Witz und Wissenschaft
Stadtmuseum Münster zeigt zum 100. Todestag das Leben und Werk des Zoologen

Der Begründer von Zoo und Naturkundemuseum
- Sonderausstellung anlässlich seines 100. Todestags
bis 27. Februar 2005

Osnabrück, Museum am Schölerberg
IM REICH DER BISONJÄGER - Nordamerikas Tierwelt und seine Ureinwohner
-28.02.2005

Wolfen Industrie- und Filmmuseum
JÄGER MIT DER KAMERA
-31.03.2005

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TV-Tipps

Do., 27.01.2005, 19:00-19:45 ARTE, Die Glorieuses-Inseln, Paradies der Meeresschildkröten
Do., 27.01.2005, 20:00-20:55 SF1, Die Tiger vom Smaragdwald
Fr., 28.01.2005, 18:10-18:40 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos: Leipzig 1
Fr., 28.01.2005, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Geschichten aus dem Leipziger Zoo (88)
Fr., 28.01.2005, 22:15-22:45 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos: Leipzig 2
Sa., 29.01.2005, 17:55-18:30 VOX, tierzeit: Tiger in Afrika, Teil 2
Sa., 29.01.2005, 18:00-18:30 HR, Elefant, Tiger & Co., Große Löwenuntersuchung
Sa., 29.01.2005, 22:05-22:35 ARTE, 360º - Die Geo-Reportage, Die Spur der Wüstenkrokodile
So., 30.01.2005, 15:55-17:00 SF1, Horizonte, Allein unter Tigern - Die Menschenfresser der Sundarbans
So., 30.01.2005, 16:00-16:30 BR, Welt der Tiere, Eisfuchs in der Arche - Nordens Ark Zoo Schweden
Mo., 31.01.2005, 14:15-15:00 ZDF, Wunderbare Welt, Das Rätsel der Wüstenelefanten
Mo., 31.01.2005, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Galapagos - die Invasion der Aliens
Mo., 31.01.2005, 15:15-16:00 N3, Eisbärenalarm an der Hudson Bay, Eine Stadt im Ausnahmezustand
Di., 01.02.2005, 14:00-14:25 WDR, Felix und die wilden Tiere: 44. Mit den Wölfen heulen
Di., 01.02.2005, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Der Andenbär
Di., 01.02.2005, 20:15-21:00 WDR, Abenteuer Erde, Die bunten Vögel vom Rhein: Halsbandsittiche in Köln, insb. Zoo
Di., 01.02.2005, 20:15-21:05 ORF2, Universum, Bären hautnah
Mi., 02.02.2005, 12:30-13:15 SWR, Im Land des grünen Leguans, Roatan - Natur auf der Pirateninsel
Mi., 02.02.2005, 14:15-15:00 ZDF, Wunderbare Welt, Tödliches Dreieck - weiße Haie vor Kalifornien
Mi., 02.02.2005, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Das Rätsel der Zwergelefanten
Mi., 02.02.2005, 20:15-21:00 N3, Tierwelten, Wildes Rio, Karneval der Tiere
Mi., 02.02.2005, 20:45-21:15 MDR, Die Riesenotter vom Rio Manu
Do., 03.02.2005, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Die Wölfe des Rio Manu - Riesenotter
Do., 03.02.2005, 20:15-21:00 N3, Länder - Menschen - Abenteuer, Ostpreußens Zauberwald, Begegnungen in der Rominter Heide
Fr., 04.02.2005, 14:15-15:00 ZDF, Wunderbare Welt, Schimpansen - ihre dunkle Seite
Fr., 04.02.2005, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Amboseli - Savanne der Elefanten
Fr., 04.02.2005, 18:10-18:40 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos
Fr., 04.02.2005, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Geschichten aus dem Leipziger Zoo (89)
Fr., 04.02.2005, 22:15-22:45 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos



ARD, wahrsch. 23.03.05, 21:50:  Abenteuer Zoo: Karibisches Dschungelbuch - Jaguare, Krokodile und Kleine Ameisenbären in Belize

RTL2, Sonntags ca 16:00: "Crocodile Hunter", mit Steve Irvin, aus dem Australia Zoo, Beerwah


ausführlichere Vorschau: 
http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm
 

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