E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Melanie Witte
   Dr. Silke Sorge



ISSN 1619-6643


Ausgabe 249 vom 20. Januar 2005

Liebe Leser,

einen Monat nach dem Tsunami gehen die Medien längst wieder aktuelleren Themen nach und beglücken uns allenfalls noch mit ein paar vorgeschobenen Spendengalas. Dabei kommen erst jetzt nach und nach detailliertere Berichte auch von den Naturschutzorganisationen - verständlich, denn die Leute vor Ort hatten bisher wahrlich Besseres zu tun als Reports zu schreiben und waren trotz eigenen Verlusten aktiv an den Hilfsaktionen beteiligt. Diese Woche haben wir Berichte und Spendenaufrufe von Fauna & Fora International (Borneo), aus dem Yala Nationalpark (Sri Lanka), von den Seeschildkröten-Projekten und eine erste Stellungnahme der IUCN: Naturschutz.
Es tut gut zu sehen, daß die Hinweise auf diese Projekte von verschiedenster Seite und auch von "Konkurrenzorganisationen" neidlos verbreitet werden und Naturschutz- und humanitäre Organisationen gemeinsam an einem Strang ziehen - obwohl sich die Spendenbereitschaft in solchen Situationen von Naturschutzprojekten verständlicherweise zunächst abwendet. Opfer und Leid lassen sich nicht gegeneinander aufrechnen, ebensowenig Menschenleben gegen Natur. Auch durchaus berechtigte Hinweise, daß Krankheiten wie z.B. Malaria weltweit wesentlich mehr Opfer fordern (auch Touristen) und mit weniger Geld schon längst hätten wirksam bekämpft werden können, oder daß in anderen Regionen der Welt noch viel mehr Leid weitgehend unbemerkt existiert, helfen nicht wirklich weiter. Was weiterhilft: solche Organisationen auch dauerhaft zu unterstützen.

Dirk Petzold


  

Die 250. Ausgabe steht vor der Tür. Aus diesem Grund und mangels weiterer merkwürdiger Fotos für diese Rubrik möchten wir ab der nächsten Ausgabe etwas anderes versuchen: Lassen Sie Ihre Phantasie spielen und schicken Sie uns Ihre Wunsch-Headlines für 2005 - gern auch satirisch angehaucht. Oder eine Vorschau auf 2015 oder 2055 - welche Themen mögen dann wohl die Zoowelt bewegen? Zwei oder drei Zeilen "Kurzmeldung" genügen. Wir veröffentlichen sie an dieser Stelle zunächst anonymisiert, und vielleicht finden wir auch noch eine Möglichkeit, die kreativsten Köpfe zu belohnen.  

 Sicherlich aus der gleichen württembergischen Quelle wie in Ausgabe 232 

  Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps

Zoos und Tierparks

Neue OZ Online - 14. Jan. 2005
Beliebt wie nie zuvor: Zoo meldet Jahr der Rekorde
Fast alle Zoos in Deutschland melden sinkende Besucherzahlen - nur der Osnabrücker nicht. Im Gegenteil: Mit 670.000 Gästen in 2004 setzte der Zoo eine Rekordmarke.
Der Osnabrücker Zoo legte um rund zehn Prozent zu, wie der kaufmännische Leiter Andreas Busemann gestern auf Anfrage erklärte. Busemann führt den Erfolg auch auf die Werbe- und Rabattkampagne im weiteren Umkreis zwischen Bremen und Münster, Holland und Minden zurück. Der Zoo erzielte in 2004 einen überraschend hohen Gewinn von 350.000 Euro. Kalkuliert hatte Busemann mit einem Plus von 262.000 Euro. Das Ergebnis liegt damit um 33 Prozent über dem Plan. Der Zoo nahm rund 4,4 Millionen Euro ein und gab 4,05 Millionen aus. Mit rund 800.000 Euro Sponsoreneinnahmen setze der Zoo bundesweit Maßstäbe. Die Stadt zahlte einen festen Zuschuss von 780.000 Euro, das entspricht etwa 15 Prozent der Zooeinnahmen. Das ist nach Busemanns Angaben die niedrigste Zuschussquote aller Zoos in Deutschland.

Neue Osnabrücker Zeitung - 18. Jan 2005
Stadt Osnabrück: Warteschlange an der Zoo-Kasse
Im Osnabrücker Zoo beginnt das neue Jahr, wie das alte geendet hat: mit einem Besucheransturm. Allein am vergangenen Sonntag strömten über 4000 Besucher in den Zoo, ein Niveau, das vor wenigen Jahren nur an Spitzentagen in der Saison erreicht werden konnte. Der Anteil an Besuchern mit Jahreskarte, die ihr Abo verlängern, ist zu Saisonbeginn besonders hoch.Unter den über 4000 Besuchern am Sonntag waren allein 2500, die ihr Abo verlängern wollten. Der Zoo Osnabrück verfügt neben dem Hannover Zoo mit derzeit über 60.000 Abonnenten über den höchsten Jahreskartenanteil in ganz Deutschland.

Hamburger Abendblatt - 14. Jan. 2005
Rekord - 216 214 Gäste besuchten den Wildpark
Der Wildpark Eekholt hat ein Rekordjahr erlebt. Noch nie sind so viele Besucher gekommen, um die Tiere in einer naturnahen Umgebung zu betrachten. 216.214 Gäste wurden gezählt. Das sind 6.813 mehr als im vergangenen Jahr. Wildpark-Geschäftsführer Wolf-Gunthram Freiherr von Schenck führt das gute Ergebnis auch auf die Preispolitik zurück: Die Eintrittspreise waren zu Beginn des Jahres gesenkt worden.Im Jubiläumsjahr, der Wildpark besteht 35 Jahre, wird ein Sinnerfahrungs- und Erlebnisraum eingeweiht, mit dem die Brücke zwischen Spielplatz und Umweltpädagogik geschlagen werden soll. Es wird eine Schwarzspechtvoliere eingeweiht, ein Baummarder-Gehege gebaut und mit der Einrichtung eines Naturerlebnisraumes begonnen - sofern das Land Fördergeld zusagt.

Leipziger Volkszeitung - 18. Jan 2005
Tierpark zieht jedes Jahr mehr Besucher an
Eilenburg. "Naja, mit 33.000 Besuchern haben wir geliebäugelt, 400 weniger sind es am Ende geworden", ist Tierparkchef Stefan Teuber mit den Besucherzahlen der vergangenen zwölf Monate zufrieden. Damit hat das vier Hektar große Areal inmitten des Eilenburger Stadtparkes schließlich seine Anziehungskraft stetig erhöht. Als der Tierparkverein 1998 die Trägerschaft von der Stadt übernahm, waren es noch 20.000 Besucher im Jahr. "Vor allem die Veranstaltungsschiene läuft", sagt Teuber. Das Fest am Ostermontag (2700 Gäste), aber auch das zweitägige Weihnachten im Tierpark (1300 Besucher) waren Highlights. An den Veranstaltungen möchte der Tierpark deshalb auch 2005 festhalten. Doch die allgemeinen Sparmaßnahmen gehen auch an ihm nicht vorbei. 2003 und 2004 überwies das Rathaus noch 158.000 Euro pro Jahr an den Verein, der derzeit sieben Leute auf 6,25 Stellen beschäftigt.

Kölner Stadtanzeiger - 20. Jan. 2005
Gesucht: Ein neues Heim für Pretti
Der Tod von Gefährtin Savani im Dezember vorigen Jahres ließ das Tier, das seit 1969 im Kölner Zoo lebt, alleine zurück.
„Ein Elefant braucht andere Elefanten, wir als Pfleger können sie nicht ersetzen“, sagt Tobias Krener vom Kölner Zoo. Nach dem Tod von Elefantenkuh Savani Ende Dezember, die 1954 in den Kölner Zoo gekommen und mit 54 Jahren der zweitälteste asiatische Elefant in Europa war, ist das Tier alleine im alten Elefantenhaus zurückgeblieben. Man habe Pretti, die seit 1969 in Köln lebt, die Möglichkeit gegeben, sich von ihrer langjährigen Gefährtin zu verabschieden, sie mit dem Rüssel zu betasten, erzählt Pfleger Krener. Ein paar Tage lang habe man dem Tier die Irritation wegen des Verlusts deutlich angemerkt, durch dessen „Suchverhalten“. „Sie war sehr angespannt, hat in verschiedene Richtungen gerüsselt, intensiv Gerüche aufgenommen, gelauscht.“ Inzwischen hat sich der Elefant zwar beruhigt, doch der Kölner Tiergarten sucht nach einer Unterbringungsmöglichkeit in einem anderen europäischen Zoo. Tierarzt Olaf Behlert rechnet fest damit, dass der Umzug noch in diesem Jahr stattfindet. Man habe Zoos direkt angeschrieben und versuche es außerdem über einen zentralen Koordinator für alle europäischen Tiergärten. „Die Gruppe, in die sie kommt, muss passen“, so der Tierarzt. Da Pretti mit 38 Jahren bei einer Lebenserwartung afrikanischer Elefanten von 45 bis 50 Jahren in freier Wildbahn schon ziemlich alt ist, sei es zum Beispiel wichtig, dass sie auf keine andere „dominante alte Kuh“ treffe; besser sei eine Gruppe mit jungen Tieren.

Rheinische Post - 18. Jan 2005
Blinder Passagier im Tropenhaus
Die Tierpfleger des Allwetterzoos in Münster machten eine Entdeckung: Im Tropenhaus gibt es einen Bewohner, den es dort eigentlich gar nicht geben dürfte. Sie entdeckten einen grünen Leguan - eine Reptilienart die bislang nicht zum Tierbestand des Zoos gehörte. Der Leguan sei offenbar von einem Besucher im Tropenhaus ausgesetzt worden, der seinem Haustier eine besonders schöne Umgebung gönnen wollte. Als Blätterfresser macht sich der Leguan im Tropenhaus über Ficus und Fischschwanzpalme her und verschmäht auch nicht das Futter seiner Mitbewohner. Die Pfleger seien zwar nicht erbaut, doch habe es sich als schier unmöglich erwiesen, das Reptil einzufangen. Um das Aussetzen weiterer Tiere zu verhindern, sollen jetzt im Tropenhaus zwei Überwachungskameras installiert werden.

Kölner Stadt-Anzeiger - 19. Jan. 2005
Grüner Leguan ist kein Einzelfall
Die überraschende Entdeckung eines von Privathand ausgesetzten Grünen Leguans im Allwetterzoo Münster ist kein Einzelfall. Vor allem in Streichelzoos und Tropenhäusern würden immer wieder heimlich Tiere zurückgelassen, sagte der Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Zoodirektoren, Professor Hubert Lücker, am Mittwoch in Dresden. Die jährlichen Inventuren der Tierparks zeigten insbesondere bei den Hamstern und Meerschweinchen sowie bei Reptilien ungebetenen Zuwachs auf.
Tiere im Zoo auszusetzen, sei in hohem Grade verantwortungslos, sagte der zuständige Tierarzt Karl Schaller. Die größten Gefahren seien, dass die ausgesetzten Tiere Krankheiten in den Tierpark einschleusen könnten oder an den falschen klimatischen Bedingungen zu Grunde gingen.

Der Standard - 18. Jan 2005
Salzburger Zoo setzt auf Artenschutz
Der Salzburger Tiergarten will in den kommenden Jahren die Kombination aus Wissenschaft, Forschung und Artenschutz forcieren; zugleich werden wir auch ein Besuchermagnet für alle Tierfreunde sein," sagte am Dienstag die Geschäftsführerin des Zoo Salzburg, Sabine Grebner: "Mein zentraler Auftrag ist es, allen Besuchern des Zoos gesunde und artgerecht gehaltene Tiere zu präsentieren". "Gleichzeitig muss aber auch das Unternehmen Zoo auf eine finanziell gesunde Basis gestellt werden. Daher müssen alle Aufwendungen durchleuchtet und die Einnahmen auf eine langfristig stabile Basis gestellt werden," formulierte Grebner die wichtigsten Ziele für die kommenden Jahre. "Über eine Fortführung und mögliche neue Projekte werden national und international intensive Gespräche geführt", betonte Grebner. Forschungsarbeiten wie zum Beispiel Weißscheitelmangaben (WAPCA) und die Wiederansiedlung der Przewalzkipferde würden weiterhin durch den Salzburger Zoo unterstützt. "Der Tierbestand und die Artenvielfalt des Zoo Salzburg bleiben unangetastet. Vor allem Nashörner und Przewalzkipferde werden wie gewohnt im Zoo Salzburg von tausenden Besuchern beobachtet werden können."
Salzburger Nachrichten - 18. Jan 2005
Neue Zoo-Leitung: Wissenschaft, Artenschutz, Forschung

azonline.ch - 19. Jan. 2005
Masoala-Halle dient Orchideen-Schutz
Über zwei Millionen Menschen haben bisher die Mitte 2003 eröffnete Masoala-Halle im Zürcher Zoo besucht. Den wenigsten dürfte aufgefallen sein, dass im Regenwald am Zürichberg seltene Orchideen blühen und das Orchideengewächs Vanille angebaut wird. Erstmals stehe nicht ein Tier, sondern eine Pflanze im Zentrum des Zoo-Apéros, sagte Direktor Alex Rübel am Mittwoch. Beim Zürcher Urwald-Schutzprojekt zur Unterstützung des Masoala-Nationalparks in Madagaskar gehe es neben der Erhaltung der Artenvielfalt der Tiere eben auch um Pflanzen-Schutzprogramme. Von den über 1000 Orchideenarten in Madagaskar ist eine grosse Zahl durch Raubbau und kommerzielle Ausbeutung bedroht. Rund 50 seltene Arten werden in der Masoala-Halle gezüchtet.

Berner Rundschau - 14. Jan. 2005
Tierhaltung ist gesetzeskonform
Die Tierhaltung im Zoo «Hasel» in Rüfenach ist gesetzeskonform. Interventionen sei nicht Aufgabe des Kantons, wenn Tierhalter die Bundesvorschriften erfüllten, beantwortet die Aargauer Regierung eine Interpellation der Grünen.Deshalb sei es Sache der verantwortlichen Halter, für ihre Tiere mehr zu tun als das gesetzliche Mindestmass vorschreibe. Ein einzelner Kanton habe zudem gar nicht die Möglichkeit, weitergehende Bestimmungen in der Tierhaltung vorzuschreiben. Der Aargauer Regierungsrat unterstützt jedoch die vom Bundesrat angestrebte Revision des Tierschutzgesetzes. Die Grünen kritisieren die enge, nicht artgerechte Tierhaltung der Wildtiere im Zoo «Hasel». Die Tiere hätten zuwenig Raum zum Leben und zuviel zum Sterben, sagte Reto Miloni auf Anfrage. Zudem sei die Tierhaltung im «Hasel» ein schlechtes Beispiel für Kinder, die selber einmal Tiere haben möchten.

Zofinger Tagblatt - 16. Jan 2005
Gesetze sind eingehalten
«Will der Aargau einen ‹Schandfleck Zoo› auf seinem Territorium weiterhin dulden?» – Das wollte die Grossratsfraktion der Grünen in einer Interpellation vom Regierungsrat wissen. Dieser verweist als Antwort auf die Tierschutzbestimmungen, die in Rüfenach eingehalten sind. Im Rüfenacher Kleinzoo Hasel werden seit Jahrzehnten Wildtiere wie Tiger, Bären und Affen gehalten. Fast genauso lange steht der private Zoo auch in der Kritik von Tierschutzkreisen. In einer Interpellation wollten die Grünen deshalb wissen, ob der Kanton Aargau den «Schandfleck Zoo» weiterhin auf seinem Territorium dulden will. Der Regierungsrat hält dazu fest, dass der Zoo Hasel in Privateigentum steht und die durch die eidgenössische Tierschutzgesetzgebung vorgegebenen Mindestanforderungen an eine tiergerechte Haltung einhält.
 

Planung und Bau

sz-online - 20. Jan. 2005
Der Urkontinent Gondwana wird das neue Wahrzeichen
Leipzig. Der Zoo der Messestadt kommt mit dem Umbau weiter voran. Jetzt liegt er auf Platz drei in der Besuchergunst aller deutschen Tiergärten.
Die Afrika-Savanne war vor reichlich einem Jahr das bislang letzte spektakuläre Projekt, mit dem der Leipziger Zoo bewies, dass man auch in einer hoch verschuldeten ostdeutschen Stadt ein ganz großes Rad drehen kann. 90 Millionen Euro kostet der Ausbau, der auf 15 Jahre konzipiert ist.
Mit mehr als 1,3 Millionen Besuchern im vergangenen Jahr gelangte der Tierpark deutschlandweit auf Platz drei. Zudem lag die eigene Prognose, welche der Kalkulation für den Aufbau als „Zoo der Zukunft“ zu Grunde liegt, um ein Drittel niedriger.
So rasch wie möglich soll der gut 22 Hektar große Zoo weiter umgebaut werden, natürlich bei laufendem Betrieb – und leider auch bei einer immer angespannteren Finanzlage der Stadt Leipzig. Gondwana-Land steht, wenn es schnell ginge, bis 2009 an. Entstehen soll eine gigantische Tropenhalle für nicht weniger als rund 40 Millionen Euro, die zusätzlich zum laufenden Betriebskostenzuschuss von gut vier Millionen Euro irgendwie aufzubringen sind. Schon beim wesentlich kleineren Vorhaben „Asien“, dessen Kernstück die Elefantenanlage mit einem Tempel und Wasserfall werden soll, drohte aus Geldknappheit schon die zeitliche Streckung. Jetzt sei aber die Finanzierung von 7,8 Millionen Euro gesichert, im Frühjahr 2006 werde die Anlage fertig.
Gondwana soll dann das neue Wahrzeichen des Zoos werden, „in dem gezeigt werden kann, wie alles begann“, sagt Zoochef Jörg Junhold. Zwar werden hier die Saurier nicht reanimiert, doch soll der Urkontinent neben zahlreichen Lebewesen auch einige Eindrücke der Urgewalten vom Vulkanausbruch bis zum Erdbeben recht realitätsnah vermitteln.
Bisher jedenfalls liegt der Leipziger Zoo, der bereits 1878 gegründet wurde, bei seinem Ausbauplan durchaus gut im Rennen. Etwa im Jahre 2014 soll der komplette Umbau, zu dem auch noch der Kontinent Südamerika gehört, abgeschlossen sein.

Leipziger Volkszeitung - 17. Jan. 2005
Zoo veranschlagt 40 Millionen für "Gondwanaland"
Kassensturz: Der Zoo Leipzig legt am Mittwoch im Stadtrat erstmals Rechenschaft ab, wie seine bauliche und finanzielle Entwicklung seit dem Sommer 2000 gelaufen ist, als die Zoo Leipzig GmbH gegründet wurde. Die Stadträte sollen einer Beschlussvorlage zustimmen, in der der Zoo umreißt, wie er in den nächsten Jahren weitermachen will und welches Finanzierungskonzept geplant ist. Die Freizeitattraktion Nummer eins der Stadt - mit im Vorjahr 1,3 Millionen Besuchern - erhält 2005 und 2006 voraussichtlich je 4,1 Millionen Euro Zuschuss aus dem städtischen Vermögens- und Verwaltungshaushalt. Das Geld soll für den Elefantentempel und für Verbesserungen der Infrastruktur verwendet werden. Bis 2008 will der Zoo die Tropenhalle "Gondwanaland" errichten. Dafür werden 40 Millionen Euro veranschlagt. Die Stadt als GmbH-Gesellschafter soll ersten Überlegungen zufolge 60 Prozent davon überweisen, also rund 24 Millionen Euro. Alternativ schlägt der Zoo vor, Zuschüsse aus EU-Fördermitteln einzuwerben. Anschließend, zwischen 2009 und 2014, würde die Kommune weniger stark in die Pflicht genommen: Von den 22 Millionen Euro, die in dieser Zeit verbaut werden, soll sie nur noch ein Drittel beisteuern. Auch an den Besuchern geht der Kosten-Kelch nicht vorbei. Falls das Konzept so umgesetzt werden kann, würden in der Folge auch die Eintrittspreise weiter kräftig angehoben. Die Tageskarte für Erwachsene (derzeit 10 Euro) könnte 2006 schon 11,50 Euro kosten und bis 2014 auf 18,50 Euro verteuert werden. Der Zoo dringt darauf, dass der 15-Jahres-Masterplan zum "Zoo der Zukunft" zügig weiter umgesetzt wird. Nicht nur, weil viele Tierarten in den historischen Anlagen noch unter unzureichenden Haltungsbedingungen leben. Auch habe sich die Wettbewerbssituation verschärft: Der Ausbau von Belantis, die Eröffnung des "Tropical Island" in Brandenburg, die Umgestaltung des Saaleparks zu einem Freizeit- und Erlebniscenter oder das Entstehen von Tropenhallen im In-und Ausland führten zu vermehrtem Investitionsdruck.

Neue Osnabrücker Zeitung - 14. Jan. 2005
Stadt Osnabrück: Die Unterwelt ist machbar
Als erster Tiergarten weltweit will der Osnabrücker Zoo den Besuchern das Tierleben unter der Erde zugänglich machen. Das Tunnel-Projekt ist in der Zoogesellschaft umstritten. Kritiker befürchten, dass sich der Zoo mit der Investition von 1,9 Millionen Euro übernehmen könnte. Ende dieser Woche soll die Machbarkeitsstudie über die unterirdische Erlebniswelt fertig sein. "Das Projekt ist machbar", antwortet Andreas Busemannn, kaufmännischer Leiter des Zoos. Die Machbarkeitsstudie wird zentrales Thema der Mitgliederversammlung der Zoogesellschaft am 11. März sein. Geplant ist eine unterirdische Verbindung zwischen Zoo und dem Naturkundemuseum. Die Besucher sollen Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum im Boden beobachten können. Die künstliche Unterwelt soll einen direkten Anschluss an die Dauerausstellung "unter-welten" im Naturkundemuseum bekommen. "Wir haben uns sehr genau informiert", sagt Busemann, "nach unseren Erkenntnissen hätten wir mit der Unterwelt weltweit ein Alleinstellungsmerkmal." 1,2 Millionen kostet der Tunnel. 700.000 Euro werden für ein Tagungszentrum benötigt, das seit Jahren am Museum geplant ist. Eine halbe Million Euro müsste die Zoogesellschaft beitragen, 1,4 Millionen will Busemann mit Partnern aufbringen. Sollten die Zoo-Mitglieder zustimmen, könnte das Projekt in der ersten Hälfte 2006 in Angriff genommen werden. Zuvor stehen andere Investitionen ins Haus: Die Elefanten und Nashörner brauchen neue Gehege, um artgerecht gehalten werden zu können.

TAZ - 15. Jan 2005
Zoo im Untergrund
Der Zoo in Osnabrück brütet etwas aus. Grob gesagt handelt es sich um einen Tunnel, aber der Geschäftsführer Andreas Busemann erwartet, dass es sich 2007 als "eierlegende Wollmilchsau" herausstellt: Der Tunnel nämlich, der sich bei näherer Betrachtung des Modells als labyrinthisches Gängesystem erweist, soll Einblick in jene Tierwelten verschaffen, die bis dato vom Boden bedeckt bleiben: "Direkt am Eingang", erklärt er, "ist das Freigehege der Wüstenfüchse", deren Gänge dann beispielsweise sichtbar würden, "dann sind skurilere Tiere geplant - Ratten etwa." Man hoffe, ein Maulwurf erweise sich als möglich, aber "das gilt als sehr schwierig". In jedem Fall aber soll es Mäuse geben: "Wir wären damit weltweit einzigartig", sagt der Diplom-Kaufmann. Die Gesamtkosten der Investition beziffert er auf 2 Millionen, von denen rund zwei Drittel von Stadt, Sponsoren und der Bundesstiftung Naturschutz übernommen würden. "Es soll zugleich", so Busemann, "ein Kongresszentrum entstehen." Ebenfalls unterirdisch, allerdings mit Lichteinfall, und besonders für Abendveranstaltungen geeignet. Bleibt die Frage, ob die Tiere, die sich unter der Erde aufhalten, es besonders goutieren, von Zoobesuchern betrachtet zu werden. Aber da gibt sich Busemann optimistisch: Das sei "in der Tat ein sehr wichtiges tierpflegerisches Problem". Aber lösbar. So würden nicht sämtliche Höhlen der Tiere einsehbar, ein Schutzraum also gewahrt. "Die Machbarkeitsstudie für die Bundesstiftung Naturschutz liegt in den letzten Zügen", so Busemann. Geplante Eröffnung ist 2007.

Kölnische Rundschau - 14. Jan. 2005
Baugenehmigung fürs Sealife Center
Königswinter. Es war am 13. Januar 2005, als ein denkwürdiger Abstimmungsmarathon zu Ende ging. Insgesamt knapp 500 mal die Frage nach Wortmeldungen, 500 mal die Frage nach Gegenstimmen, 500 mal die Frage nach Enthaltungen, 500 mal die Frage nach Zustimmung. Erst stellte Josef Griese (CDU), der Vorsitzende des Planungsausschusses, 250 mal die Fragen und konnte nach ziemlich genau vier Stunden die Sitzung beenden. Direkt im Anschluss stellte Bürgermeister Peter Wirtz im Stadtrat 250 mal dieselben Fragen und konnte schließlich das Ergebnis verkünden: Merlin Entertainments kann das Riesenaquarium Sealife Center auf dem Berliner Platz bauen.

Kölnische Rundschau - 18. Jan. 2005
Sealife-Bau wird bereits vorbereitet
KÖNIGSWINTER. Nachdem am vergangenen Donnerstag der Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan für das Sealife Center verabschiedet und gleich am Tag darauf die Baugenehmigung für das Riesenaquarium erteilt wurde, starteten gestern Morgen direkt die ersten Vorbereitungen für den Neubau. Das 1700 Quadratmeter große Aquarium soll bereits im Sommer eröffnet werden, deshalb auch die Eile bei den Bauarbeiten. Ein gerichtliches Vorgehen von Gegnern ist nicht auszuschließen. Schon Im Vorfeld hatten einige Bürger, wie berichtet, angekündigt, gegen die Baugenehmigung vorzugehen. Das könnte die Verwirklichung des Projekts letztendlich doch noch verzögern.

General-Anzeiger (Bonn) - 20. Jan. 2005
Stadt Königswinter erhält den ersten Widerspruch
Im Königswinterer Rathaus ist am Mittwoch der erste Widerspruch von Anwohnern eingegangen, die den Bau des Sea Life Centers auf dem Berliner Platz auf diesem Wege verhindern wollen.

Der Landbote (Abonnement) - 19. Jan. 2005
Heulen bald die Wölfe?
Ruth Werren ist ihrem Traum von Wölfen im Wildpark Bruderhaus einen grossen Schritt näher. Die Präsidentin des Wildparkvereins und FDP-Gemeinderätin wird an der Generalversammlung vom 22. Februar einen Sponsor präsentieren, der massgeblich zur Realisierung eines Wolfgeheges beitragen wird. Zwar muss die GV vom Tierparkverein diesem Projekt noch zustimmen – ist aber eigentlich nur eine Formsache. Nach einem Ja würde sofort der Startschuss für ein entsprechendes Wolfgehege erfolgen. «Investitionen und Unterhalt werden durch Sponsoring, aber keinesfalls mit städtischen Geldern finanziert», sagt Ruth Werren. Gemäss Stadtforstmeister Beat Kunz wird die Finanzierung die grösste Herausforderung sein, der sich der Wildpark Bruderhaus in der Zukunft zu stellen hat.




Aktionen

Norddeutsche Neueste Nachrichten - 14. Jan. 2005
Zoo beweist Näschen
Die Darwin-Box im Rostocker Zoo ist Stätte einer sinnlichen Ausstellungsreihe. Dieses Jahr steht unter dem Titel "Im Reich der Sinne – Tierische Fähigkeiten". Teil eins der Ausstellungstrilogie befasst sich mit dem Riechen und Fühlen, mit tierischen Sinnesleistungen unter dem Motto "Feine Nasen und große Gefühle". An verschiedenen Stationen sollen vor allem kleine Zoobesucher hautnah erfahren, wie Tiere im Unterschied zum Menschen riechen, fühlen und schmecken. So können sie an einer Erlebnisstation die Wärmespur einer Schlange sowie einer Maus ertasten. An einer Geruchsorgel wird der menschliche Geruchssinn auf die Probe gestellt. Übergroße Modelle, eine Videothek und zahlreiche Mikroskope runden die Ausstellung ab. Ein animierter Kinderfilm um den Hundedetektiv Spürnase vermittelt humorvoll Informationen aus dem Tierreich. Im Jahresverlauf wird die Ausstellung erweitert um verschiedene Modelle und Erlebnisstationen, die sich mit den Themen "Adleraugen und Brillenschlangen" sowie "Große Lauscher und kleine Piepser" befassen. Gefördert wird die Ausstellung von der Ostseesparkasse, den Rostocker Stadtwerken und Lotto-Toto Mecklenburg-Vorpommern. Neben der Ausstellungseröffnung konnte Direktor Nagel eine weitere Erfolgsbotschaft vermelden. Mit 44.000 Besuchern mehr als im Vorjahr beendete der Rostocker Zoo das Jahr 2004. Nagel: "Während bundesweit die Besucherzahlen um bis zu 15 Prozent eingebrochen sind, beweisen wir mit rund 10 Prozent plus auch hier ein gutes Näschen."

Meeresschützer zu Gast im Aquazoo
http://www.duesseldorf.de/presse/pld/d2005/d2005_01/d2005_01_18/p16903.shtml
Jean-Michel Cousteau besucht Düsseldorf: Aquazoo-Direktor Dr. Gettmann wurde in den USA zum "Bürger des Meeres"

 

Nachwuchs 
 
Berliner Morgenpost - 18. Jan 2005
Gelungene Papageien-Aufzucht
Dem Berliner Zoo ist die Aufzucht eines australischen Bank´s Rabenkakadu per Hand gelungen. Der Papagei war im Herbst in einer Baumhöhle in einer Außenvoliere geschlüpft und brauchte wegen einsetzender Kälte menschliche Obhut.

Berliner Kurier - 18. Jan 2005
Zoo: Rabenkakadu mit Hand aufgezogen
Jörg Ulbricht, Chefpfleger im Vogelhaus vom Zoo, ist ein echter Rabenkakadu-Vater: Ihm gelang es jetzt, einen wertvollen australischen Bank's Rabenkakadu mit der Hand aufzuziehen. Der Kleine war im Herbst in einer Außenvoliere geschlüpft, musste wegen der Kälte in Ulbrichts Obhut. Schon vor drei Jahren hatte Ulbricht das erste Bank's Rabenkakadu-Kind in einem deutschen Zoo aufgezogen.

Berliner Morgenpost - 15. Jan 2005
Vierfacher Nachwuchs bei den Elefanten: Warten auf das Abenteuer ...
Bei den Asiatischen Elefanten im Tierpark Friedrichsfelde ist Temi unangefochten der Star. Seit ihrer Geburt vor drei Jahren drängt es die Kleine auf die Bühne, mit Genuß stellt sie sich selbst ins Rampenlicht. Elefantenerfahrungsgemäß hat sie den größten Aaaah- und Ooooh-Erfolg bei Planschbädern im Wassergraben oder mit grazilen Tanzeinlagen auf den großen Felsen auf der Außenanlage. Temi wird sich in den kommenden Monaten ganz schön umgucken. Innerhalb kürzester Zeit werden ab April drei Jungtiere erwartet. Der plötzliche Schwund an Aufmerksamkeit wird nicht ihr einziges Problem sein. Ausgerechnet Mama Kewa gehört zu den tragenden Kühen. Sobald das Kleine auf der Welt ist, ist für Temi nach dreieinhalb Jahren Schluß mit Mutterschutz. Dem Tierpfleger-Team im Elefantenhaus wäre es allerdings am liebsten, wenn vor Kewa noch die Afrikanische Elefantin Pori ihr Jungtier bekommt. Thomas Günther: "Sie ist die einzige trächtige Kuh bei den Afrikanern, und wir können uns dann ganz auf die Asiaten konzentrieren." Mit vier Kälbern auf einmal hat niemand gerechne, und sie machen reichlich Probleme. Da wäre zum einen die Installation von ausreichend vielen Kameras, denn in den ersten Stunden sollen die Geburten aus der Ferne beobachtet werden, damit sich die Tiere möglichst ungestört fühlen.

Leipziger Volkszeitung - 14. Jan. 2005
Löwe Malik: Augenlinsen getrübt
Er kann offenbar gut sehen - und doch sind die Augen des Löwenjungen Malik aus dem Leipziger Zoo nicht völlig in Ordnung. Das ergab gestern eine Spezialuntersuchung, die der sechs Monate alte Löwe in der Zoo-Tierklinik über sich ergehen lassen musste. Unerfreuliches Ergebnis: Sowohl in der rechten als auch in der linken Linse wurden Abweichungen festgestellt. "Die könnten sich zum Grauen Star entwickeln, aber auch auf gleichem Stand bleiben" erklärte Zootierarzt Klaus Eulenberger. Kimbali, Halbschwester von Maliks Mutter, ist an Grauem Star erkrankt und wurde vor einem Jahr von Andrea Steinmetz operiert. Sie hatte im Zoo von Lissabon ebenfalls künstliche Milch erhalten.

Berliner Morgenpost - 14. Jan. 2005
Erster Nachwuchs im Tierpark in diesem Jahr
Im Tierpark Friedrichsfelde ist der erste Nachwuchs des neuen Jahres da. Die beiden neugeborenen Walliser Zicklein "Heidi" und "Vroni" springen schon munter in ihrem Gehege herum. Das teilte Direktor Bernhard Blaszkiewitz gestern mit.

Hamburger Abendblatt - 14. Jan. 2005
Baby-Boom bei den Zwergziegen
Hagenbeck. Im Streichelgehege des Tierparks haben elf Zwergziegen das Licht der Welt erblickt - die ersten Tierkinder des Jahres. Zwergziegen-Weibchen "Blondie" brachte die ersten Vierlinge zur Welt.




Berliner Morgenpost - 14. Jan. 2005
Herzlichen Glückwunsch, kleine große Matibi!
Im Tierpark Friedrichsfelde wird Elefantenmädchen Matibi heute sechs Jahre alt. Sechs Jahre, das klingt nach Einschulung, spielen und einer Geburtstagsparty mit vielen Freunden. Aber nicht für Matibi. "Mit ihrer Ausbildung sind wir im Prinzip fertig", sagt Elefantenpfleger Thomas Günther. Matibi gehorcht inzwischen nicht nur den wichtigsten Befehlen, sie kann auch Kunststücke vorführen. Das Wichtigste ist aber, daß sie lernte, den Menschen zu vertrauen. "Wir können gut mit ihr arbeiten", sagt Thomas Günther. Wenn bei den Nashörnern nebenan zum Beispiel ein Baumstamm in den Graben geschoben wurde, traut sich Matibi auf das fremde Terrain und rollt ihn wieder heraus. Ausgebildet und arbeitsfähig, richtig erwachsen ist Matibi deshalb aber noch lange nicht. Nach wie vor hat sie den größten Spaß dabei, ihre Tanten zu ärgern.

Mitteldeutsche Zeitung - 18. Jan 2005
100 Meter durch die Lüfte
Drei Kurzkopfgleitbeutler leben seit einem Jahr im Ascherslebener Tierpark. Ihr Domizil haben sie in einer Vitrine im Tropenhaus. Da es nachtaktive Tiere sind, wird ihre Vitrine am Tage nur spärlich beleuchtet. Damit will der Tierpark den Besuchern die Möglichkeit geben, die etwa eichhörnchengroßen Kerlchen zu Gesicht zu bekommen. "Die Tiere, die nur in wenigen Zoos und Tierparks gehalten werden, legen aber auch am Tage viele Ruhepausen ein", erklärte Tierparkchef Dietmar Reisky.

Kölner Stadt-Anzeiger - 14. Jan. 2005
Zuflucht für vom Aussterben bedrohte Tierarten
Der Wildpark Reuschenberg arbeitet seit Jahren an einem der anspruchsvollsten Artenschutzprogramme in der Region. Auf den ersten Blick gleichen die blaugrau gefiederten Vögel in der Voliere am Reuschenberg jenen (Haus-)Tauben, die in Stadt und Land allgegenwärtig und nicht wenigen Zeitgenossen sogar recht lästig sind. Und doch handelt es sich um eine sehr seltene Spezies, nämlich um asiatische Klippentauben, die wie viele andere Tierarten in ihrem Bestand bedroht sind. Dennoch gilt sie bisher offiziell als nicht schützenswert, ist also immer noch buchstäblich „vogelfrei“. In Zusammenarbeit mit der Uni Osnabrück hat Klaus Kretzschmar (52), Leiter des Leverkusener Wildparks, sich deshalb der Erhaltung dieser Taubenart gewidmet. Seit etwa 15 Jahren hat er einen Bestand von mittlerweile 50 Tieren gezüchtet. Auswildern jedoch - eine weitere Spezialität des heimischen Tierparks - hat keinen Sinn, eben wegen der bereits beschriebenen Gefahr der neuerlichen Vermischung. So bleibt nur, die Taubenart auf möglichst viele zoologische Einrichtungen zu verteilen.

Main-Rheiner - 17. Jan. 2005
Schließung der Gehege vorerst abgewendet / Stadt will keine Verpflichtungen eingehen
Mainz-Kastel. Für das laufende Jahr 2005 ist die Arbeit des Trägervereins des Tierparks am Unteren Zwerchweg gesichert. Die Städte Wiesbaden und Mainz wollen jeweils 5000 Euro in die Hand nehmen, um den tief in einer wirtschaftlichen Krise steckenden Trägerverein aus dem Gröbsten herauszuhelfen. Die Zukunft des Tierparks, der sich zu einer beliebten Naherholungseinrichtung entwickelt hat, steht jedoch weiterhin in den Sternen. Die Erwartung, dass die Stadt die Trägerschaft übernehmen könnte, wies der Kämmerer zurück.  Gelöst werden müssten die Probleme des Tierparks auf einer Ebene unterhalb der Kommune etwa mit Ortsbeiräten und dem Tierschutzverein.

Märkische Oderzeitung - 17. Jan. 2005
Schwan fällt Müll zum Opfer
Eine von Anglern am Reetz-Wustrower Meliorationsgraben zurückgelassene Kunststoffsehne ist einem jungen Höckerschwan zum Verhängnis geworden. Er hatte sich mit einem Ruderbein so in der Angelsehne verheddert, dass es abgeschnürt wurde. Seit Weihnachten wurde der Wasservogel von Waltraud und Richard Jänicke aus Altreetz gefüttert. Wegen des einsetzenden Frostes holten die pensionierten langjährigen Mitarbeiter des Oderbruch-Zoos den Schwan aus dem Wasser und versorgen ihn jetzt in ihrem Hühnerstall.

Welt am Sonntag
Hunger auf Heuschrecken
Santillana del Mar - Stolz präsentiert sich dieser Kronenkranich im Zoo des nordspanischen Ortes dem Fotografen



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Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Wilhelma Stuttgart, 19.01.05
Flaschenkind bei den Przewalski-Urwildpferden
Auch in den besten Pferdefamilien kommt es gelegentlich vor: Der heißersehnte Nachwuchs ist da, aber dann überlegt es sich die Mutter anders und will von der ganzen Sache nichts mehr wissen. So geschehen auch auf dem Schaubauernhof der Wilhelma. Am 7. Januar wurde ein reizendes Stutfohlen namens „Arwen“ geboren, aber Mutter „Maura“ verweigerte Nahrung und Fürsorge. Vater „Billy“ gehen Nachwuchsangelegenheiten abgesehen von der Produktion ohnehin an der beigefarbenen Rückseite vorbei, also bekommt das kleine Urwildpferd von den Pflegern 8 mal täglich die Flasche. Ein halber Liter Derby-Fohlenmilch pro Mahlzeit sorgt dafür, dass aus dem momentan 31 Kilo wiegenden Fohlen bald ein ordentliches Pferd wird. Schließlich soll die Kleine baldmöglichst in die Herde integriert und irgendwann vielleicht in die Mongolei ausgewildert werden. Dort in ihrer ursprünglichen Heimat waren die robusten Przewalski-Urwildpferde nämlich bis auf wenige Tiere ausgestorben. Mit Nachzuchten aus verschiedenen europäischen Zoos sollen die mongolischen Steppen langfristig wieder bevölkern werden. Auch aus der kleinen Herde der Wilhelma werden regelmäßig Tiere für dieses Programm zur Verfügung gestellt .. vielleicht eines Tages auch die kleine „Arwen“.

Allwetterzoo Münster, 18.01.05
Inventur mit Überraschung im Allwetterzoo
Dank eines "blinden Passagiers" im Tropenhaus muss die Tierliste um eine neue Tierart ergänzt werden! Zur alljährlichen Inventur, die der Allwetterzoo wie jedes andere Wirtschaftsunternehmen auch zum Jahresende durchführen musste, warteten die Tierpfleger des Tropenhauses mit einer Überraschung auf: Auf ihrer Zählliste war ein Grüner Leguan notiert! Die Zoologische Leitung stand vor einem Rätsel, gehörte diese Reptilienart doch bislang nicht zum Tierbestand. Die Lösung liegt allerdings auf der Hand: ein Besucher wollte seinem Haustier vermutlich eine besonders schöne Umgebung gönnen und setzte es im grünen und warmen Tropenhaus aus. Hier findet der ungebetene Gast zwar mit Sicherheit sein Auskommen, denn als Blätterfresser macht er sich über Ficus oder Fischschwanzpalme her und verschmäht auch nicht das Futter seiner Mitbewohner. Die Pfleger fürchten aber um die Pflanzen und sind nicht erbaut über den Neuzugang. Doch ihn einzufangen, ist schier unmöglich. Um das Aussetzen weiterer Tiere zu verhindern, werden jetzt im Tropenhaus zwei Überwachungskameras installiert.

Stadt Landau, 18.01.05
Jahresprogramm des Landauer Zoos wird vorgestellt: 2005 steht unter dem Thema: "Das Jahr der Schildkröten und Co."
Im Rahmen eines Pressestermins am Donnerstag, 3. Februar 2005, um 11:30 Uhr im Sitzungszimmer des Stadtvorstandes im Landauer Rathaus möchten Oberbürgermeister Dr. Christof Wolff, Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel, die Leiterin der Landauer Zooschule und Umweltpreisträgerin, Dr. Gudrun Hollstein sowie Peter Buchert, Leiter der Regionalgruppe Kurpfalz der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde, das Aktions- und Veranstaltungsprogramm im Landauer Zoo für das Jahr 2005 der Öffentlichkeit vorstellen. Das aktuelle Jahr steht unter dem Thema „Das Jahr der Schildkröten und Co.“. Was sich dahinter genau verbirgt wird bei dem Termin im Landauer Rathaus ausführlich erläutert werden.

Zoo Dortmund, 18.01.05
Die Orang-Utans sind umgezogen
Gute Nachricht aus dem Regenwaldhaus „Rumah hutan“: die Orang-Utans „Djarius“ und „Suma“ sind heute (18. Januar) umgezogen ! Das bereits im Frühjahr 2004 eröffnete Regenwaldhaus war bislang von den Schabrackentapiren bewohnt. Diese werden sich künftig ihre Heimstatt mit den beiden Sumatra-Orang-Utans teilen und so eine Wohngemeinschaft bilden, die Ausschnittsweise eine seminatürliche Lebensgemeinschaft aus dem Urwald Sumatras repräsentiert. ALLERDINGS: die Besucher des Zoos müssen noch warten, bis sie die Orang-Utans in Aktion erleben. Zunächst müssen die beiden Menschenaffen sich ein paar Tage an den „Hinter-den-Kulissen-Bereich“ gewöhnen, bevor sie die neuen Räumlichkeiten im Besucherbereich aufsuchen. Dann werden die Orang-Utans bei ihren Erkundungstouren durchs Haus zeigen, was jetzt noch unsicher ist.

Zoo Köln, 18.01.05
Kinder entdecken das Aquarium bei Nacht
In diesem Jahr bietet der Zoo erstmals auch im Aquarium Abendführungen für Kinder ab 6 Jahre an. Dabei entdecken sie die Geheimnisse der größten Süßwasserfische und lernen Piranhas als Gesundheitspolizisten kennen. Den Rufen des Geckos folgen sie zu Schlangen und Krokodilen. Höhepunkt ist die hautnahe Begegnung mit tropischen Gespenstschrecken.

Zoo Wuppertal, 17.01.05
Nachwuchs bei den Wappentieren des Wuppertaler Zoos
Junger Königspinguin noch im Jugendkleid. Am 21. September 2004 schlüpfte bei uns ein weiteres Küken der prächtigen Königspinguine aus dem künstlich bebrüteten Ei. Dank der intensiven Pflege bringt der kleine Pinguin inzwischen schon 7 kg auf die Waage. Das beim Schlupf noch spärliche dunkelgraue Dunengefieder ist nun sehr dick, weich und gut isolierend gewachsen und schützt den 70 cm großen Jungvogel wie ein warmer Wintermantel gegen die Kühlschrankkälte unseres Pinguingeheges. Er hat die mehrmalige Nahrungsumstellung mit Appetit gemeistert und bekommt inzwischen ganze Heringe zu fressen. Er kann nun auch schon Kontakt zu den übrigen Königspinguinen über eine Absperrung hinweg aufnehmen. Diese schützt ihn vor dem Hineinfallen in das Schwimmbecken, denn das Dunengefieder ist noch nicht wasserdicht. Die Kuscheleinheiten bekommt er noch von den Pflegern.

Gesellschaft für Tropenornithologie, 17.01.05
GTO übernimmt Patenschaft für die Schildturakos im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde
Die Gesellschaft für Tropenornithologie (GTO) hat die Patenschaft für die vier Schildturakos übernommen, die im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde leben. Diese Patenschaft ist mit einer Pflegekostenspende in Höhe von 500 ¬ verbunden. Die GTO hatte auf ihrer Mitgliederversammlung anläßlich der XXV. Tagung über tropische Vögel, die im September 2004 auf Einladung des Tierparks Friedrichsfelde in Berlin stattgefunden hat, beschlossen, die Pflege einer dort gehaltenen Vogelart durch eine Patenschaft zu unterstützen. Inzwischen ist die Wahl auf die Schildturakos gefallen.

Zoo Heidelberg, 16.01.05
Elefanten sind sehr hungrig
Die Volksbank Heidelberg hat ein Herz auch für Elefanten. Am Montag, den 17.01.2005 um 10.00 Uhr darf der Zoo eine Spende für Ilona und Lakshmi in beträchtlicher Höhe entgegennehmen.  Die Elefantendamen dürfte besonders freuen, dass diese Spende extra für die Versorgung der Elefanten mit gutem Futter gegeben und so auch eingesetzt wird.  Auch der Zoodirektor freut sich: “Neben allen Bemühungen unseren Zoo weiter voranzubringen ist die tägliche optimale Pflege unserer Tiere ebenso wichtig. Dabei hilft uns so eine Spende ganz wesentlich, gerade wenn die Zuschüsse knapper werden.“  Als Dank haben die beiden Damen in den letzten Wochen eifrig trainiert. Bei der Spendenübergabe möchten Sie den Spendern mit einer besonderen Vorführung danken.

Thüringer Zoopark Erfurt, 14.01.05
Jahresrückblick 2004 - Ausblick in die Zukunft Thüringer Zoopark Erfurt
Im Thüringer Zoopark Erfurt soll Bilanz über das Erreichte 2004 gezogen und ein Ausblick in die Zukunft gegeben werden. Dazu möchten Sie der Kulturdirektor der Stadt Erfurt, Herr Jürgen Bornmann, und ich am Freitag, dem 21. Januar 2005, um 11 Uhr, sehr herzlich in die Zoogaststätte Weinberghaus auf dem Roten Berg einladen. Bei dieser Gelegenheit besteht weiterhin die Möglichkeit, unter Führung von Zootiermeister Günter Praedicow Ihrem Wunsche entsprechend verschiedene Tiere zu fotografieren bzw. unsere Bautätigkeit in Augenschein zu nehmen. Über Ihr Kommen und eine intensive Berichterstattung würden wir uns sehr freuen. Mit freundlichem Gruß Dr. N. Neuschulz Zoodirektor

Wildpark Lüneburger Heide, 13.01.05
Vater-Kind Wochenende im Wildpark Lüneburger Heide "Auf Expedition ins Tierreich"
Ein Zeltlager im Wald mit Blick auf streifende Luchse. Nachts am Lagerfeuer mit den Wölfen heulen und tagsüber mit einem Wildbiologen das Verhalten der Wildtiere erforschen. Von dem Lagerplatz aus starten Eltern und Kinder zu spannenden Expeditionen in den angrenzenden Wildpark. Wie arbeiten Wildbiologen? Was können sie beobachten? Welche Forschungsmethoden benutzen sie, um den Geheimnissen der Tiere auf die Spur zu kommen?
Inhalte: Wildbiologische Forschungsmethoden, Geländespiel Ameisensiedler, Nachtwanderung durch den Wildpark Lüneburger Heide, Besuch bei Waschbär & Co - hautnah, Naturerlebnisaktionen, Lagerfeuerabende mit Wolfsgeheul und Geschichten, und vieles mehr.

Deutsches Meeresmuseum Stralsund, 13.01.05
Riesentintenfisch erstmals in Deutschland zu sehen - Deutsches Meeresmuseum bereitet Präsentation für Besucher vor
Seit Jahrhunderten geistern geheimnisvolle Riesenkalmare durch Mythen und Seefahrergeschichten. Lange sah man diese Tiere als Schiffe versenkende und Menschen verschlingende Ungeheuer an. Erst im Jahre 1857 fand der Riesenkalmar als Architeuthis dux Eingang in den Katalog wissenschaftlich beschriebener Tierarten. Bisher sah noch nie ein Mensch einen solchen Giganten in seinem natürlichen Lebensraum, den riesigen, dunklen Weiten des Freiwassers der oberen Tiefsee. Nun ist erstmals in Deutschland ein Architeuthis-Riesenkalmar zu sehen. Im Rahmen des Familien-Sonntags im Deutschen Meeresmuseum am 16.01.05 um 14 Uhr wird das Tier in seinem mehrere Meter langen, gläsernen Ausstellungsbehälter enthüllt und der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Deutsche Meeresmuseum in Stralsund konnte durch Vermittlung des Greifswalder Tintenfisch-Spezialisten Volker Miske in Neuseeland ein Tier erwerben. Das 6 m lange männliche Exemplar wurde von neuseeländischen Fischern an den Kopffüßer-Experten Steve O'Shea an der Technischen Universität Auckland abgegeben. Volker Miske, der als Meereszoologe am Zoologischen Institut der Universität Greifswald arbeitet, reiste selbst nach Neuseeland, um dort die Fangumstände zu recherchieren und das Tier zusammen mit Dr. O'Shea für den Transport nach Deutschland vorzubereiten.

Thüringer Zoopark Erfurt, 13.01.05
Zwergfische und Affenwinzlinge im Aquarium
Die erste Fisch- und Wasserpflanzenbörse im neuen Jahr hält der Verein der Auqarienfreunde 1912 e. V. am Sonntag (23. Januar) von 9 bis 12 Uhr im Aquarium des Zooparkes am Nettelbeckufer 28a  ab. Zum Verkauf stehen wieder zahlreiche von den Fischfreunden selbst gezogene Süßwasserfische und Wasserpflanzen, eine Gratis-beratung in Sachen Fisch- und Wasserpflanzenpflege inbegriffen. Highlight sind dieses Mal Nachzuchten des bekannten Zwergbuntbarschzüchters Günter Schau  aus Greiz.

Thüringer Zoopark Erfurt, 13.01.05
‚Seronga’ wird 10 Jahre alt - Erfurter Prinzenpaar mit Hofstaat gratuliert
Zum Geburtstag einer außergewöhnlichen und noch dazu schwergewichtigen Dame im Erfurter Zoo hat sich die Frauensportgruppe des Sportvereins Blau-Weiß Gangloffsömmern etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Zum 10-Jährigen von Elefantenkuh ‚Seronga’ am kommenden Sonntag (16.1.) organisierte sie eine Geburtstagsparty mit vielen Überraschungen. Als Geburtstagsgäste im Elefantenhaus erwartet werden auch das Erfurter Prinzenpaar Ralph I. und Marion I. mit komplettem Gefolge. Sie bringen einen großen Korb Möhren für ‚Seronga’ mit. Alle Tierfreunde aus nah und fern sind herzlich eingeladen, ab 14 Uhr im Zoopark dabei zu sein. Kinder, die in diesem Jahr 10 Jahre alte werden, haben sogar freien Zooeintritt. Ein Teil der Einnahmen aus dem Elefantenfest soll den Flutopfern in Südostasien zugute kommen.

Stadt Chemnitz, 13.01.05
Silvesterschweinchen und erster Nachwuchs des Jahres 2005
Viel Schwein - viel Glück? Und wenn dann gerade am letzten Tag des Jahres 2004 viele kleine Schweine das Licht der Welt erblicken, kann man vielleicht auf ein besonders gutes Jahr 2005 hoffen! Die Minischweine des Chemnitzer Tierparks haben nämlich ausgerechnet Silvester Nachwuchs bekommen. Der vierte Wurf des aus dem Tierpark Aue stammenden Minischweinpärchens lässt sich von den kühlen Temperaturen nicht schrecken, denn Strohbett, Wärmestrahler und natürlich die Elterntiere sorgen für die nötige Geborgenheit.





BUND, LNU, NABU NRW, 13.01.2005
Wälder für Schutz und Erholung
Vorbildfunktion der staatlichen Waldbewirtschaftung muss erhalten bleiben
Düsseldorf - Anders als in Bayern, wo die anstehende Novellierung des Landesforstgesetzes zu einem Volksbegehren führte, wird die Novellierung des nordrhein-westfälischen Forstgesetzes von den drei anerkannten Naturschutzverbänden BUND, LNU und NABU im Grundsatz begrüßt. „Der vorgesehenen Umwandlung der Landesforstverwaltung in einen Landesbetrieb Forst rückwirkend zum Jahresbeginn und der damit verbundenen Einsparmöglichkeiten innerhalb der Forstverwaltung können wir allerdings nur dann zustimmen, wenn die Vorbildfunktion der staatlichen Waldbewirtschaftung im Hinblick auf die ´naturnahe Waldwirtschaft´ nicht verloren geht“, erklärt Josef Tumbrinck, Vorsitzender des NABU NRW.
Die Naturschutzverbände erwarten daher, dass bei der anstehenden Einrichtung des Landesbetriebes die Chance genutzt wird,diezurzeit bestehende zweifelhafteVerschmelzung von Hoheit, Beratung und Wirtschaftsunternehmen innerhalb eines Hauses (Forstamtes) der Landesforstverwaltung abzustellen.
Nur mit einer strikten Trennung dieser Aufgaben ist ihrer Ansicht nach zukünftig gewährleistet, dass in nordrhein-westfälischen Wäldern der Anspruch der Allgemeinheit nicht hinter privaten Interessen zurücksteht. Deshalb würden die Naturschutzverbände zur Stärkung der hoheitlichen Aufgabe die Benennung regionaler Gebietsinspektoren vorschlagen, denen die Hoheitsbeamten der einzelnen Forstämter direkt unterstellt seien.

 

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Natur- und Artenschutz

Fauna & Flora International (FFI), Aceh Programme
Earthquake & Tsunami: Immediate emergency response for Sumatra
The districts surrounding the Northwest Aceh forest where the FFI Sumatran Elephant Conservation Project is operating, were affected most.
FFI's office in Banda Aceh was spared from the Tsunami, and fortunately most FFI staff was spared.  That said FFI regrets to report that one staff is confirmed dead, and one is still missing.  Many family members of our staff died. FFI's main partner KSDA, the provincial nature conservation department, has been heavily impacted with a large number of staff dead or missing.
The FFI office in Medan responded very quickly to first locate all staff, then to evacuate homeless families in need to Medan, where they were looked after in the office. Six staff and their families still remain in Banda Aceh and are currently safe. Food supplies and evacuation advances have been
provided to the remaining families. Immediate dangers derive from the likely
spread of disease due to contaminated water sources by the number of
corpses.
The FFI field office in Calang (Aceh Jaya district) and all equipment in it have been destroyed. Thankfully, no staff was at the field office when the Tsunami hit. The district nature conservation department has been destroyed. We have no news about the conditions of partners staff form local government and the nature conservation department in Aceh Jaya.
FFI has worked from the start of the disaster closely with humanitarian aid organizations in Medan and Banda Aceh, in Banda Aceh operating a coordination post together with the Jesuit Refugee Service and communicating with the UN Coordination Office for Humanitarian Aid and the International Organization for Migration.
With the devastation of the Nature Conservation Department, who managed the Saree Elephant Camp, it is necessary to provide immediate support to anticipate potential shortfalls related to humanitarian priorities during the current crisis, even though the Saree Elephant Camp was not immediately impacted. Currently 6 elephants are employed in emergency work to remove corpses and debris and clear access. These elephants need to be looked after by supplying food, water and veterinarian aid. Mahouts are facing enormous food prices due to lack of markets and need to be supplied with food and other essential personal goods.
Calang has so far only been supplied by two military ships currently unloading food. FFI is preparing a first boat shipment with food and medical supplies for Calang. FFI staff and volunteers will assist
with the immediate distribution of food and medical supplies, and conduct a rapid needs assessment. What is needed are additional nutritional food items, equipment, medical supplies, transportation and distribution. FFI will hire local fishing boats to distribute immediate relief aid to villages along the coast. 
FFI will provide interim assistance to the Saree Elephant Camp, assist with elephant and mahout welfare and provide veterinary support, food and water supply, and medical support to the 6 working elephants on emergency operations in Banda Aceh.
Any additional financial support will be immediately and directly channeled to people in need through our joint coordination post with the Jesuit Refugee Service in Calang and Banda Aceh for  providing immediate and continued assistance for those in need. FFI is currently sending additional
volunteers to Banda Aceh.
The mission of Fauna & Flora International (FFI) is to conserve threatened species and ecosystems worldwide. FFI, founded in 1903, is the world's longest-standing international conservation organisation. FFI is implementing conservation projects in Indonesia since 1996 and in Aceh since 1998.
Bank Contact Information:
Bank Name: Bank International Indonesia
Bank Address: Jl. T.P. Polem No.50-52, Banda Aceh, NAD
Account Number: 2 207 004091
Account Name: Dr. Muhammad Hambal (FFI)
Swift Code: BII - IBBKIDJAA
Contact Persons:
Frank Momberg frank.momberg@cbn.net.id
Wahdi Azmi, FFI Sumatra Program, Medan Office, gajah-wahdi@medan.indo.net.id

The Star Online January 18, 2005
Tsunami affects turtle conservation programmes
Marine turtle conservation programmes surrounding the Indian Ocean suffered considerable damage from the giant ocean waves, severely undermining regional plans to save the highly endangered marine reptile. Six out of seven species of sea turtles in the world are found in this region which was ravaged by killer waves.  “The IOSEA MoU Secretariat is compiling information on turtle conservation projects around the Indian Ocean that may have been affected by the tsunami,” says its coordinator Douglas Hykle. The secretariat has been coordinating the turtle revival programme in the region since 2001. Facilities in the Indian Nicobar Islands, Sri Lanka and Thailand were the hardest hit with reports of dead and missing field staff and destruction of research stations.
The Andaman Nicobar Environment Trust field station at Campbell Bay in Great Nicobar was devastated when seismic waves slammed the island. Six out of seven field staff, including four scientists studying the Olive Ridley and Leatherback turtles, are still missing.
 The Gahirmatha marine sanctuary in India’s Kendrapara district, the largest breeding ground for the Olive Ridley, escaped the wrath of the tsunami.
 The Kosgoda nesting beach on the southern coast of Sri Lanka was hit by a six-metre high wave which surged 1.5km inland. The Turtle Conservation Project (TCP) is managed by 17 local egg-protectors, six research officers and some foreign volunteers. Everyone was saved except for three egg-protectors who were swept into the sea.
 The TCP field station located 1km inland was inundated and suffered damage to equipment and educational materials although the building remained intact.
 In Thailand, three turtle research facilities were badly affected. At Koh Phra Thong, the Italian Naucrates conservation project was wiped out and suffered heavy losses. Two of its marine biologists, Rebecca Clark from Canada and Lisa Jones from Britain, who were working on the Golden Buddha Beach, were swept away by the giant waves. A memorial fund has been set up in the biologists’ names to continue Naucrates’s conservation work there. Clark was the science manager onboard Ocean Alliance’s whale-research vessel Odyssey before she went on sabbatical leave to Thailand.
 Located in the same province of Phang Nga as Naucrates, the Thai navy’s turtle head-start programme at the Tap Lamu naval base was also in ruins. Two thousand turtles from two months to seven years old were lost.
 In neighbouring Phuket, the Marine and Coastal Resource Development and Research Institute which was conducting research on the Olive Ridley and green turtle, reported 20 missing Olive Ridley turtles. The institute’s biologist, Kongkiat Kittiwattanawong, fears that the tsunami incident may push the dwindling turtle population one step closer to extinction.
 Kongkiat feared that sea turtles might be more adversely affected by the tsunami than other marine creatures as they need to surface regularly for oxygen. The battered nesting beaches strewn with debris and steep sand banks might also deter nesting females during the current nesting season.
The sea turtle scientific community is appealing for public donations to assist in the reconstruction of affected conservation programmes. For more information go to http://www.seaturtle.org. For information on the memorial funds of Rebecca Clark and Lisa Jones, click on www.oceanalliance.org

Jetwing Eco Holidays, 6 January 2005
by Gehan de Silva Wijeyeratne
Yala - Elephants And Wildlife Escape Tsunami
The scale of the human tragedy is so vast, the impact on the wildlife, almost does not warrant concern. Certainly it seems of almost little consequence in a tragedy which saw so many lives lost.
A little comfort in the tragedy is that the Yala National Park and its animals have survived the Tsunami almost unscathed. During the four days (26 - 29 December) I spent looking for survivors and the dead, I did not see any dead animals. The park officials I spoke to also confirmed the absence of dead animals. Within the park, tragedy struck at Patanangala, a bowl-shaped depression where the Patanangala ridge, slopes down into the sea. This is a popular picnic site where people come to stretch their legs after a morning game drive. The water went over the roof of a restaurant being constructed,  an estimated 60 feet in height. A 'funnel effect' by the bowl shaped depression may have resulted in the waves reaching this height. The timing could not have been worse for those at Patanangala. Two hours later and no one would have been there. The park warden told that over 50 bodies had been recovered.
At the same time, the wave hit Patanangala, a forty foot high wall of water slammed into the Yala Safari Game Lodge, exacting a terrible death toll. Two 'funnel effects' seemed to happen in parallel, with water coming from the cove near Browns Beach Safari Motel and the Goda Kalapuwa lagoon-mouth creating two high velocity jets of water.
At the Game Lodge, out of a total of 229 people known to have been at the Yala Safari Game Lodge on that morning, 174 people (75%) are confirmed to be alive. Within the park, the Patanangala Bungalow was badly damaged and two members of staff are believed to have lost their lives.
Despite the heavy loss of lives, the park's fauna and flora suffered very little physical damage. As expected the coastline has been re-shaped. But the few hundreds of meters of coastline that were affected, is a minuscule percentage of the square area of the Yala protected area complex. The coastline is an important habitat for invertebrates. However, very few vertebrates (e.g Mammals) are found on it. 
So how did the wildlife survive? Sixth senses aside, one simple reason why animals survived is that the few hundred meters beside the coastline is an arid habitat. It is generally sparsely populated by large, visible animals, relative to the habitats further inland which has fresh water pools and grassy meadows fringed by scrub of woodland.
Another reason could be the so called sixth sense which allowed many animals to 'hear' the arrival of the Tsunami. The seismic activity which generated the Tsunami would have generated energy waves at long wavelengths. Elephants have been studied for a number of years on their use of communication with infra sounds, wavelengths longer than which the human ear is able to hear.
The so called sixth sense is probably in many cases a wider hearing range which allowed them to pick up wavelengths which the humans did not hear. In a sense they heard the arrival of the Tsunami. This could have been airborne infrasounds or seismic waves (also in the infrasound range). Even noise audible to humans would have been detected earlier by animals who have more sensitive hearing. A few seconds or minutes of extra warning would have given them enough time scramble to safety. Sometimes all that was need was to climb a tall tree or flee a few hundred meters.
As the tidal wave struck the east and south coast, I was in the Kotte Marshes, a wetland on the outskirts of Colombo. A flock of over 100 Lesser Sand Plovers and Golden Plovers, winter migrants gave no hint of impending devastation. There was no hint of danger from the wildlife around me.
It seems that the birds in Sri Lanka picked up the danger, visually by seeing the tidal wave and not by geo-magnetic changes or changes in atmospheric pressure.
 On the 28 December, I noticed one of the Giant Squirrels at the Game Lodge back in its old territory. The sounders of wild pig were back. Animal life had returned to normal. For us humans, we will forever be scarred by the tragedy of the great wave which swept away many lives.
The park was officially re-opened on 5 January 2005. Wildlife conservationists and animal lovers can help the local communities by travelling to Sri Lanka's national parks and reserves.
The park is ready for visitors and so are all of the places providing accommodation at Tissa (and the Yala Village hotel). Many tour operators and clients have responded positively and confirmed their travel plans from mid January onwards. A British film crew have also confirmed that they will go ahead with their plans to arrive in January 2005 to film for seven days to produce a documentary on Yala National Park.

The Star Online January 18, 2005
Change in coastal ecosystems after the tragedy - IUCN report
Conservationists are predicting that the effect is likely to be very severe ecologically as well as economically.
 The latter consequence is largely due to the degraded vitality of the marine and coastal ecosystems that sustained a host of marine resources which in turn support thousands of coastal communities around the Indian Ocean.  “The tsunami has struck ecosystems that in many cases are already stressed by unsustainable resource use such as over-fishing and habitat destruction, including development or indiscriminate cutting down of mangroves for prawn culture,” said the World Conservation Union (IUCN) in a statement issued by its marine programme.
 The Switzerland-based organisation that takes pride in its scientific input in worldwide conservation initiatives, warned that damage to the inter-tidal and sub-tidal areas is expected to be extensive, causing drastic change in the health of coastal marine ecosystems with serious implications for the fishery sector, particularly small-scale, inshore fisherfolk.
There is significant contamination by run-offs from land, with large quantities of waste and pollutants, debris, soil and organic matter (like sewage) hampering existing recovery plans.
Mangrove areas have been damaged and their fronts may have receded, particularly where they were weakened.  Shorelines may have changed and are likely to increasingly do so if natural protection systems such as coral reefs, mangroves and seagrass beds have been wiped out. The effect of the loss of breeding fish populations, habitat and nursery grounds could have severe implications on the livelihood of coastal populations in the years to come.
 The IUCN Forest Conservation Programme, in a separate statement, pointed out that in the ecologically-fragile Andaman and Nicobar Islands where severe ecological damage has been reported, the effect could be worse. Iif salination on the islands is deep and widespread, it could leave the soil less able to support vegetation, which in turn could increase their vulnerability to risks of further erosion and undermine the islanders’ ability to produce food.
A theory is emerging that areas with healthier ecosystems were less affected. For example, in Sri Lanka, less altered and more vegetated parts of the sea-land interface withstood the tsunami to a much greater extent.
Almost 40% of the total global mangrove area is concentrated in Asia. The continent, however, also accounts for the highest loss of the habitat over the last decade. This loss has primarily been attributed to the large-scale conversion of mangroves for aquaculture and tourism infrastructure development.  Following the tsunami disaster, authorities in the Indian Ocean region are likely to pay more attention to the protection of coastal ecosystems. The truth is, we don’t need another study to find out what we have and what we should do to protect the remaining mangrove forests. What is seriously lacking is the political will to do the right thing.



T-Online - 18. Jan 2005
Mehrheit für Rückkehr von Bär und Wolf
Fast jeder zweite Deutsche will sein Land künftig mit wilden Bären und Wölfen teilen. Nach einer repräsentativen Emnid-Umfrage im Auftrag der Deutschen Wildtier-Stiftung sind 49 Prozent der Befragten der Meinung, dass alle einst in Deutschland heimischen Wildtiere wieder angesiedelt werden sollen. 30 Prozent Befragten sind dagegen - vor allem aus Angst vor Gefahren für die Menschen und wegen wirtschaftlicher Schäden, die sie befürchten.

Mitteldeutsche Zeitung - 14. Jan. 2005
Wasserrettung für eine wilde Stute
Einen unerwartet dramatischen Verlauf nahm am Donnerstag eine Aktion der Köthener Naturschützer, bei der zwei Wildpferde aus dem Wulfener Bruch nach Leipzig-Paunsdorf "übersiedelt" werden sollten. Eine dreijährige Stute, die in einen Autoanhänger verladen werden sollte, erwies sich als außerordentlich resistent gegen eine Betäubungsspritze. Statt in einen tiefen Schlaf zu verfallen, rannte sie weg, durchbrach einen elektrischen Zaun und landete am Ende in einem Wassergraben. Die Tierschützer eilten herbei und retteten das Tier vor dem möglichen Ertrinken. Die Stute gehörte zu einer Herde von Przewalski-Pferden, die von der Köthener Naturschutz und Landschaftspflege GmbH im Wulfener Bruch betreut werden. Die dreijährige Stute und ihr sieben Monate altes weibliches Fohlen sollen auf einem Areal des Naturschutzbundes in Leipzig-Paunsdorf eine neue Heimat finden. Die Wildpferde sollen dort eine natürliche Landschaftspflege betreiben, indem sie Gras und Büsche fressen und so eine Überwucherung des Areals verhindern.

Spiegel - 18. Jan 2005
GRÖNLAND: Touristen dürfen Eisbären jagen
Dem Eisbär machen eine Menge Dinge zu schaffen: die Klimaerwärmung, Vergiftung durch PCB und Dioxin und von Zeit zu Zeit ein Grönländer mit einer Flinte in der Hand. Die wird in nächster Zeit immer häufiger ein US-Amerikaner, Deutscher oder ein anderer jagdbegeisterter und zugleich betuchter Ausländer benutzen. Denn Grönlands Behörden wollen die Wirtschaft ihres Landes ankurbeln, indem sie auch Touristen die Jagd auf das - neben Grizzly- und Kodiakbär - größte Landraubtier der Erde erlauben.
"Wir stellen uns Jäger vor, die auf wirklich große Trophäen aus sind und früher Elefanten gejagt haben", sagte die zuständige Sprecherin des Fremdenverkehrsverbandes Greenland Tourism. Das Interesse sei enorm. Weltweit ist die Eisbärenjagd für nicht im Polargebiet lebende Jäger derzeit nur in Kanada zugelassen. Nach Schätzungen der Organisation Polar Bears Internationale leben in der Arktis insgesamt etwa 22.000 Eisbären.
Der Vizechef des Kopenhagener Zoos, Bengt Holst, nannte die begrenzte Zulassung auf Grönland sinnvoll: "Es ist immer gut, wenn man die Naturerhaltung mit zusätzlichen Einnahmen für die ortsansässige Bevölkerung verbindet."

Yahoo! Nachrichten - 18. Jan. 2005
Dumbo-Ratte, Lumpenpuppe und Agamen
Am Wochenende öffnet der größte Heimtierzoo Deutschlands wieder seine Pforten. Auf der Grünen Woche in Berlin wird die Sparte Heim-Tier und Pflanze wieder ein Publikumsmagnet, ist sich Klaus Oechsner sicher. Er ist der Präsident des Zentralverbandes Zoologischer Fachbetriebe (ZZF). Mehr als 200.000 Besucher haben in den vergangenen Jahren jeweils die Sonderschau besucht. Auf mehr als 6.000 Quadratmetern präsentieren in diesem Jahr rund 60 Verbände und 72 kommerzielle Anbieter die neuesten Trends in Sachen Heimtier und informieren über sachgerechte Haltung. Die im ZZF organisierten Zoofachhändler haben sich verpflichtet, nur Tiere anzubieten, die für die private Heimtierhaltung geeignet sind. Urig aussehende Schildkröten, drachenähnliche Echsen, aber auch exotische Schlangen und Frösche fänden immer mehr Liebhaber.

Der Standard - 14. Jan. 2005
Tödliche Kettenreaktion
Die prämierte Film-Doku "Darwin's Nightmare" von Hubert Sauper zeigt am Beispiel des Buntbarschs die katastrophalen Folgen eines einzelnen Eingriffs ins Ökosystem.


Endangered Stitchbirds return to mainland
http://www.birdlife.org/news/news/2005/01/stitchbird.html


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Weitere Infos

Vortrag: Bremen hilft - in Aceh/Indonesien
Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung
Unter dem Motto "Bremen hilft" engagiert sich die Freie Hansestadt Bremen für den langfristigen und nachhaltigen Wiederaufbau der Krisenregionen in Südostasien.
Das Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung (biz) organisiert in diesem Zusammenhang eine Vortragsreihe. Die ausgewählten Projekte werden vorgestellt und Hintergrundinformationen über das jeweilige Land gegeben.
Unter dem Titel "Bremen hilft - in Aceh/Indonesien" erläutert Stefan Reuter von BORDA (Bremen Overseas Research and Development Association) am Donnerstag, den 20.01.2005 um 20.00 im Überseemuseum die Maßnahmen in Aceh / Indonesien. Nachdem diese Organisation eine sanitäre
Notversorgung durchführt, wird an dem langfristigen Wiederaufbau der entsprechenden Infrastruktur gearbeitet.  Alexander Flor (Watch Indonesia!, Berlin) wird darüber hinaus  Hintergrundinformationen über Indonesien und insbesondere die Region Aceh liefern.
Der nächste Vortrag über Projekte in Sri Lanka findet am 02.02.2005 um 20.00 Uhr im Überseemuseum statt. Am 08.02.2005 ebenfalls um 20.00 Uhr im Überseemuseum präsentiert terre des hommes Projektvorhaben in Tamil Nadu, Südinden.
http://www.bizme.de





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ZOOLEX WORKSHOP GEHEGEPLANUNG

Mittwoch, 20. April und Donnerstag, 21. April 2005
im Tierpark Nordhorn

Thema: Was macht ein Zoogehege attraktiv?
Programm: Planungsbeispiele für ausgewählte Tiergruppen.

Moderation:
Dr. med. vet. Wolfgang Salzert, Zoodirektor a.D.
DI Monika Fiby, MLA, Landschaftsplanerin

Information und Anmeldung:
http://www.zoolex.org/workshop.html#nordhorn

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Conservation Projects for Students wanted - Do you need some help?
University of Reading M.Sc. "Wildlife Management and Conservation"
Post-graduate students on this course are required to carry out lab and/or field projects in 2005.  The project and project report form a important part of the M.Sc. degree course.  Students are currently seeking suitable project placements.  Can you help?
See http://www.rdg.ac.uk/pg/taught/14.html for more details of the course.
Any form of conservation and wildlife management work will be considered.  However, the work must be challenging and of a high scientific standard.  The project could form part of a larger initiative, but it should be capable of being written up in 'stand-alone'  form.  The students receive no financial support from the University and must raise for themselves all funding for travel, accommodation and subsistence.  Obviously, any assistance you might be able to provide in those areas will help enormously.  The students are, however, fully supported by the staff and facilities of the School of Animal and Microbial Sciences and of the Vertebrate Pests Unit.  The former possesses excellent competence in all areas of conservation biology and the latter has experience and skills in management of alien invasive species, especially mammals.  Also provided is support in statistical analysis of a high standard. 
The projects are to be carried out and written up in the spring and summer of 2005.  If you feel that you have an appropriate area of work that might form a suitable project for a skilled and enthusiastic wildlife biologist, please let me know immediately.  Students will be finalising their project choices in the first few weeks of 2005. 
alan@alanbuckleconsulting.com



I am writing to introduce ECCB 2006 - the First European Congress of Conservation Biology, which will be held in Eger, Hungary, from 23rd to 27th August 2006, organised by the Society for Conservation Biology - European Section and the Hungarian Natural History Museum. This cornerstone international event will first time bring academics, students, policy makers, natural resource managers and NGO representatives together from all over Europe to address all aspects of conservation biology from research to application. Please visit the website (www.eccb2006.org) for details, and register for new information.
András Báldi, Chair, Local Organising Committee



The 2nd International Congress on Zookeeping
Gold coast, Queensland, Australia, 7th - 11th May 2006
First Call for Papers/Posters and Workshops
After the success of the 1st conference in 2003, a second conference will be held in Australia in 2006 with more than 300 zookeepers from around the world expected to attend.  The conference will cover all areas of Zookeeping.
You are invited to submit an abstract of a paper or presentation you would like to give.  More information and guidelines can be found at http://www.iczoo.org
Abstracts for oral and poster presentations should be written in English and no more than 600 words long.  If you want to run a workshop focused on developing zoo keeper skills please send a short description.  
These should be sent to: Paul Howse, ICZ Programme Committee at p.howse@chesterzoo.org  Preferably in RTF or MS word format marked `ICZ Programmme'
 Deadline for submissions is 30th September 2005.



Natural Resources Defense Council
A message from Robert Redford about the Arctic Refuge
No one voted on Election Day to destroy the Arctic National Wildlife Refuge.
But President Bush is now claiming a mandate to do exactly that.
Congressional leaders are pushing for a quick vote that would turn America's
greatest sanctuary for Arctic wildlife into a vast, polluted oil field.
Even worse, they are planning to avoid public debate on this devastating
measure by hiding it in a must-pass budget bill.
Please go to http://www.nrdcactionfund.org/arctic0501.asp
right now and send a message telling your U.S. senators and representative to
reject this sneak attack on the Arctic Refuge.
Don't believe for a second that the president is targeting the Arctic Refuge
for the sake of America's energy security or to lower gas prices at the pump.
President Bush knows full well that oil drilled in the Arctic Refuge would take
ten years to get to market and would never equal more than a paltry one or two
percent of our nation's daily consumption. Simply put, sacrificing the crown
jewel of our wildlife heritage would do nothing to reduce gas prices or break
our addiction to Persian Gulf oil.
The Arctic Refuge represents everything spectacular and everything endangered
about America's natural heritage. It embodies a million years of ecological
serenity . . . a vast stretch of pristine wilderness . . . an irreplaceable
birthing ground for polar bears, caribou and white wolves.
It is the greatest living reminder that conserving nature in its wild state is
a core American value. It stands for every remnant of wilderness that we, as a
people, have wisely chosen to protect from the relentless march of bulldozers,
chain saws and oil rigs.
And that's why the Bush administration is dead set on destroying it.
By unlocking the Arctic Refuge, they hope to open the door for oil, gas and
coal giants to invade our last and best wild places: our western canyonlands,
our ancient forests, our coastal waters, even our national monuments.
This is the real agenda behind the raid on the Arctic Refuge and the entire
Bush-Cheney energy plan: to transfer our public estate into corporate hands so
it can be liquidated for a quick buck.
Please go to http://www.nrdcactionfund.org/arctic0501.asp
And thank you for speaking out at this critical time.
Sincerely,
Robert Redford
Board of Trustees
Natural Resources Defense Council (NRDC)



Sea Notes, monthly email update from the Monterey Bay Aquarium
EXHIBIT NEWS: WHITE SHARK, HAMMERHEADS, MARINE MAMMALS & MORE
She's been with us for more than four months, and our white shark is doing well. Our aquarists offer her salmon and mackerel each day, fastened by a string leader to a feeding pole to accommodate her eating pattern: coming to the surface and downing the fish in a single bite. In the fish, she gets a multi-vitamin formulated specifically for sharks and rays. You can visit Exhibit Updates
for white shark updates.


Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Neue Veröffentlichungen

Zeitschrift des Kölner Zoos 4/2004
Die Reptilien und Amphibien von Phong Na-Ke Bang (Th. Ziegler)
Elefanten in den Anamalai Hills (M.A. Kumar)

Arbeitsplatz Zoo 3/2004
Raubtierpflegertreffen in Aschersleben
Handaufzucht Schwarzflügelibis im Cotswold Wildlife Park
Seevogelenrichment im Oregon Coast Aquarium
Haltung des Nasenaffen im Zoo Singapur
Rothunde im Zoo
Giraffen-Handaufzucht im Zoo Brookfield


Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Ausstellungen

Ab 16. Januar 2005 können sich die Besucher nicht nur von den lebenden Tieren im Zoo faszinieren lassen, sondern auch von den auf Papier gebannten Exemplaren. Denn dann zeigt der
Zoo Osnabrück die Ausstellung „Auf alle Felle: Tiere!“ im Affenhaus.
Auf den Bildern sind Eisbären, Zebras und andere exotische Tiere dargestellt. Der erst sechszehnjähriger Künstler Jan-Niklas Tants fertigte diese Kunstwerke in Aquarell und Buntstift. Selbst den laienhaften Betrachter beeindrucken die detailgetreuen, naturnahen Darstellungen. Die Bilder des jungen Künstlers
wurden schon auf zahlreichen Wettbewerben prämiert, so zum Beispiel beim Wettbewerb „Jugend zeichnet und gestaltet“ 2001/2002.
Ein Teil des Erlöses der Ausstellung stellt Jan-Niklas Tants dem EuroNerz e.V. zur Verfügung (www.euronerz.de).


Görlitz Staatliches Museum für Naturkunde
Parasiten. Leben und leben lassen
bis 20.02.2005

Frankfurt Naturmuseum Senckenberg
Füsse! Auf den Spuren der Evolution - Eine unglaubliche Vielfalt an Fußformen hat sich herausgebildet seit die Tiere an Land gingen.
bis 15.02.2005

Berlin, Botanischer Garten
Victoria & Co. in Berlin - Zum 100. Geburtstag des Botanischen Gartens
bis 30.01.2005

Berlin, Botanischer Garten
Coco De Mer - Die Seychellennuss in Photographien
bis 13.02.2005

Olten Naturmuseum
Familie Fünf- Berggorillas in den Virunga-Wäldern
5.2.-20.03.2005

Stadt Münster, 19. November 2004
Professor Landois - Mit Witz und Wissenschaft
Stadtmuseum Münster zeigt zum 100. Todestag das Leben und Werk des Zoologen

Der Begründer von Zoo und Naturkundemuseum
- Sonderausstellung anlässlich seines 100. Todestags
bis 27. Februar 2005

Osnabrück, Museum am Schölerberg
IM REICH DER BISONJÄGER - Nordamerikas Tierwelt und seine Ureinwohner
-28.02.2005

Wolfen Industrie- und Filmmuseum
JÄGER MIT DER KAMERA
-31.03.2005

Olten, Naturmuseum
Tiere als Musikanten
-30.01.05


Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Stellenausschreibung

Al Wabra Wildlife Preservation, Qatar
Sheikh Saoud Mohd. Bin Ali Al-Thani
Position of  Blue Macaw Co-ordinator

Application Deadline: As soon as possible, position to be filled spring 2005

General Information:
Based in the state of Qatar, the Al Wabra Wildlife Preservation is Sheikh Saoud Al Thani’s private breeding centre for highly endangered animals and is not open to the public. Since January 2000, he have introduced a completely new management team. Now caring for more than 2300 animals (about 500 birds; 1,800 mammals) of 95 different species. Some of the bird species kept are extremly rare or endangered like the Blue Macaw’s such as Lear’s and Spix’s Macaw. A new range of huge aviary complexes incorporating the latest technology has been constructed or are in process, to keep these birds. An international team of veterinarians, curators, biologists and keepers (around 45 staff) runs the preservation.

Job Description for the position as a Blue Macaw Co-ordinator:
Ø    Daily ”hands-on” captive-management of all the Spix’s - and Lear’s Macaws including feeding/food preparation and hygiene. Daily observation of behaviour and health status, written documentation and reporting to the director.
Ø    Enclosure maintanance, monitor; construction-work, survailance cameras, prepare cages and nestboxes routinely.
Ø    Pull eggs, monitor and preform artificial incubation and hand-rearing of Blue Macaw chicks.
Ø    Prepare internal reports, guidelines, protecols and proposals for proceedures on the involved species.
Ø    Organize the daily routines and personnel in the section including work and feeding schedules.
Ø    Seasonally flexible working hours (feeding around the clock if necessary).
Ø    Extensive record keeping, collecting and encoding data on the birds to computer programs.

Applicants for the position must fulfill the following minimum requirements:
-    Demonstrated ability to work under pressure and with high responsibilities.
-    Significant experience with keeping and rearing parrots, especially Macaws.
-    Demonstrated experience in hand-rearing of Macaws.
-    Basic computer skill (Word Excel and Internet as minimum).
-    Good oral and written English skills (futher language skills an asset).
-    Abillity to work with a highly motivated team, as well as to work independently.
-    Patient and sensitive to the animal’s needs.
-    Flexibility and good organizational skills.
-    Valid international driving-licence

Working conditions:
Accommodation is free at the preservation, television also electricity and water. Four weeks holiday only, with no additional options for regular leave abroad. One paid flight-ticket to ”home-airport” each year. Flexible working hours depending on season. A lot of sun and oriental flair. We will offer a two year-contract with an initial probationary period. Salary and Contract will be discussed after more application details are known.

Please submit your CV by fax or email. This position need to be filled with a skilled person due to the importance of continued succesful breeding success with these highly endangered birds.

Dr. Sven Hammer
Director of Wildlife and Veterinary Service
Al Wabra Wildlife Preservation, P.O. Box 44069, Doha, State of Qatar
Fax: +974 471 9026    
E-mail: awwp.director@alwabra.com
Homepage: www.alwabra.com


TV-Tipps

Do., 20.01.2005, 17:15-18:00 HR, Der Gorilla meines Großvaters, Die Geschichte der Berggorillas
Do., 20.01.2005, 20:15-21:05 ORF2, Universum, Alaska - Wildnis am Ende der Welt
Fr., 21.01.2005, 18:10-18:40 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos: Der Tierpark Berlin-Friedrichsfelde
Fr., 21.01.2005, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Geschichten aus dem Leipziger Zoo (87)
Fr., 21.01.2005, 22:15-22:45 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos,  Zoo Leipzig 1
Sa., 22.01.2005, 06:45-07:15 SWR, Natur-Nah: Portugals Nationalpark Peneda-Gerês (1/2), Folge 1+2:
Sa., 22.01.2005, 07:45-08:15 SWR, Natur-Nah: Vogelparadies am Wüstenrand (1/2), Der Djoudj-Nationalpark im Senegal
Sa., 22.01.2005, 10:30-11:00 B-alpha, Welt der Tiere, Die Affen mit den weißen Hosen:, Delacour-Languren
Sa., 22.01.2005, 17:55-18:30 VOX, tierzeit, Tiger in Afrika, Teil 1
Sa., 22.01.2005, 18:00-18:30 HR, Elefant, Tiger & Co., Geschwister für Voi Nam?
So., 23.01.2005, 16:00-16:30 BR, Welt der Tiere, 2025 - Kinder der Kälte
Mo., 24.01.2005, 16:30-17:30 MDR, Elefant, Tiger & Co., Drama um Luzie
Mo., 24.01.2005, 19:00-19:45 ARTE, Invasion im Watschelgang (1/3), Die Brillenpinguine vom Kap
Di., 25.01.2005, 14:15-15:00 ZDF, Wunderbare Welt, Polens letzte Wildnis
Di., 25.01.2005, 19:00-19:45 ARTE, Invasion im Watschelgang (2/3)
Mi., 26.01.2005, 19:00-19:45 ARTE, Invasion im Watschelgang (3/3), Ein Strand für alle - Von Pinguinen, See-Elefanten und ihren Nachbarn
Mi., 26.01.2005, 20:15-21:00 N3, Tierwelten, Menschen gegen Monster (3), Kampf um Neuseeland
Do., 27.01.2005, 5:30-9:00 SAT1, Früchstücksfernsehen, darin ausführlicher Beitrag über die Elefanten und das Elefantenhaus im Allwetterzoo Münster
Do., 27.01.2005, 11:45-12:30 N3, Moa – verzweifelt gesucht!, Neuseelands Riesenvögel
Do., 27.01.2005, 13:20-13:30 SF2, Tierpark-Zoo, Termiten
Do., 27.01.2005, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Ein Pferd namens Chianti, Przewalskipferd-Auswilderung in Kasachstan
Do., 27.01.2005, 19:00-19:45 ARTE, Die Glorieuses-Inseln, Paradies der Meeresschildkröten
Do., 27.01.2005, 20:00-20:55 SF1, Die Tiger vom Smaragdwald
Fr., 28.01.2005, 18:10-18:40 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos: Leipzig 1
Fr., 28.01.2005, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Geschichten aus dem Leipziger Zoo (88)
Fr., 28.01.2005, 22:15-22:45 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos: Leipzig 2



ARD, wahrsch. 23.02.05, 21:50:  Abenteuer Zoo: Karibisches Dschungelbuch - Jaguare, Krokodile und Kleine Ameisenbären in Belize

RTL2, Sonntags ca 16:00: "Crocodile Hunter", mit Steve Irvin, aus dem Australia Zoo, Beerwah


ausführlichere Vorschau: 
http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm
 

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