 |  | E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse http://www.zoo-ag.de  | Redaktionsteam: Dirk Petzold Dr. Martina Raffel Reinhard Hellwig Melanie Witte Dr. Silke Sorge |  ISSN 1619-6643 | | Ausgabe 246 vom 30. Dezember 2004 | | Liebe Leser, noch gibt es sie nicht - die Schreckensmeldungen über die ungezählten kleinen Zoos, Krokodilparks und Schlangenfarmen, die gewöhnlich die Touristenmeilen entlang tropischer Strände begleiten. Doch fehlende Nachrichten aus den küstennahen Naturschutzgebieten und tiergärtnerischen Einrichtungen in Thailand, Indien, Sumatra oder Sri Lanka geben keinen Anlaß zu Hoffnung - sie bleiben einfach nur im Schatten der fürchterlichen Bilder und ständig steigenden Zahlen, die uns nach dem Tsunami noch immer von den Küsten rund um den Indik erreichen. Aus den Naturschutzgebieten liegen uns bisher nur zwei Meldungen vor: Der Yala-Nationalpark in Sri Lanka sei völlig überflutet, ohne daß aber Tierkadaver gefunden worden seien. Und auf Sumatra wurde die Küstenregion Aceh verwüstet und das Büro der lokalen Naturschutzorganisation Walhi zerstört (s. Aufruf von Rettet den Regenwald unten). Wieweit Gunung Leuser, Siberut und andere Rückzugsgebiete für bedrohte Arten samt der dort tätigen Naturschützer betroffen sind, ist noch nicht zu sagen. Sollten Ihnen weitere Meldungen oder Angaben zu Hilfsaktionen vorliegen, teilen Sie uns diese bitte mit. Bleibt noch, uns bei allen zu bedanken, die uns per E-Mail Weihnachtskarten und Silvesterwünsche geschickt haben, bei den uns "beliefernden" Zoo-Leuten und Naturschützern, allen Mitarbeitern und unseren treuen Lesern sowieso, und Ihnen allen ein erfreuliches und erfolgreiches 2005 zu wünschen. Guten Rutsch! Dirk Petzold
| | Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | Liebe Regenwaldfreundinnen und -freunde, erschüttert stehen wir alle vor den Trümmern, die die Flutkatastrophe hinterlassen hat. Die Provinz Aceh auf der indonesischen Insel Sumatra ist besonders schlimm betroffen. Das Epizentrum des Seebebens lag nur 150 Kilometer entfernt. Weil in Aceh ein Bürgerkrieg tobt, gibt es keine Touristen in der Region. Deswegen schaut die Welt weg. Wir wollen direkt die Umweltorganisation Walhi in Aceh unterstützen, die seit vielen Jahren für Menschenrechte und gegen die Holzmafia kämpft. Die Büros von Walhi wurden komplett zerstört, ihr Direktor ist tot, viele Mitarbeiter werden noch vermisst. Bitte helfen Sie mit einer Spende direkt über unsere Homepage unter http://www.regenwald.org oder auf unser Spendenkonto 0000 600 463 bei der Sparda-Bank Hamburg, BLZ 206 905 00 Stichwort: Sumatra Bitte leiten Sie diese Nachricht an möglichst viele Freunde und Bekannte weiter! Vielen Dank für Ihre Unterstützung. Herzlichst Ihr Reinhard Behrend Vorsitzender Rettet den Regenwald e. V. Friedhofsweg 28 22337 Hamburg Tel. 040 - 4103804 Fax: 040 - 4500144 www.regenwald.org Die Krone - 30. Dez. 2004 Wo sind all die toten Tiere? Die Wildtier-Experten aus Sri Lanka sind mehr als überrascht: Der schlimmste Tsunami der Geschichte kostete Tausende und Abertausende Menschen das Leben, aber tote Wildtiere wurden bisher keine entdeckt. Die gigantischen Wellen drückten die Flut bis zu drei Kilometer ins Landesinnere, der Yala Nationalpark, Sri Lankas größtes Tierreservat und das Zuhause von Hunderten Elefanten und Leoparden, wurde nahezu völlig überschwemmt. "Es ist wirklich komisch, aber wir haben nicht ein einziges totes Tier gefunden", so H.D. Ratnayake, der Direktor des Yala Nationalparks. "Kein Elefant ist tot. Wir haben nicht mal einen toten Hasen gefunden! Ganz offensichtlich haben die Tiere einen sechsten Sinn. Sie wussten wohl schon vorher, was uns vom Meer her drohte." | | Zoos und Tierparks | Kölner Stadt-Anzeiger - 30. Dez. 2004 Zoo hatte eine Million Besucher Zufrieden zeigte sich gestern Direktor Gunther Nogge mit der Bilanz 2004 des Kölner Zoos. Seit der Eröffnung des Elefantenparks am 19. September habe der Tiergarten viel mehr Menschen angezogen, so dass die Zahl der Besucher im Vergleich zu 2003 um 15 Prozent auf rund eine Million gestiegen sei. Wir haben offenbar Geld ausgegeben für etwas, das die Leute interessiert, sagte Nogge zum 20 000 Quadratmeter großen Elefantenpark, der in knapp zwei Jahren Bauzeit für 15 Millionen Euro entstanden war und zurzeit sechs Tiere beherbergt. Dabei hatte das Jahr vergleichsweise schlecht begonnen: Im ersten Quartal war die Besucherzahl vermutlich wegen des schlechten Wetters um 30 Prozent gesunken. Der Zoodirektor will bei der nächsten Aktionärsversammlung Ende Januar, in der der Aufsichtsrat gewählt wird, vorschlagen, die Preise für die Tageskarten zu erhöhen. Erwachsene sollen zwölf statt elf Euro und Kinder sechs statt 5,50 Euro zahlen. Diese Anhebung sei nötig, weil der städtische Zuschuss um 500 000 auf 4,5 Millionen Euro reduziert worden ist. Es ist die erste Kürzung, seit ich Direktor bin, so Nogge, der sein Amt 1981 angetreten hat. Es sei verständlich, dass die Stadt - sie ist Hauptanteilseignerin des Zoos - spare, ebenso verständlich sei aber auch, dass die Kürzung kompensiert werden müsse. Der Tierbestand ist 2004 gewachsen. Drei Brüllaffen, die es in keinem anderen europäischen Zoo gibt, wurden geboren. Die Gorillas und Feuerwiesel bekamen ebenso Nachwuchs wie die Krontauben und die Goliathreiher. Außerdem hat der Zoo Zwergpinguine erworben. Neues zu den Überlegungen, Zoo und Flora zusammenzulegen, gibt es laut Nogge nicht. Er sei ohnehin kein großer Freund der Idee, unter anderem weil die Synergieeffekte minimal seien. Er begrüßte, dass im Koalitionspapier von SPD und CDU zur Möglichkeit einer Fusion angemerkt wird, sie dürfe auf keinen Fall zulasten des Zoos gehen. So sei es inakzeptabel, den weiteren freien Eintritt in den Botanischen Garten durch eine Erhöhung der Preise für den Zoo zu ermöglichen. Kölnische Rundschau - 30. Dez. 2004 Elefanten sorgten für Rekordjahr im Zoo Zum ersten Mal seit Jahrzehnten hat die Stadt Köln dem Zoo in 2005 den Zuschuss gekürzt - und zwar gleich um zehn Prozent. Das heißt, dass 500.000 Euro in der Kasse fehlen. Der Jahresetat betrug bisher zehn Millionen Euro, davon machte der Zuschuss der Stadt die Hälfte aus. Zoodirektor Professor Gunther Nogge sieht sich nun gezwungen, dem Rat eine Erhöhung der Eintrittspreise vorzuschlagen. Für 2005 kündigte Nogge eine Reihe interessanter Veranstaltungen an. So zwei Lesungen (17. und 20. März) im Elefantenpark im Rahmen der Lit.Kid.Cologne, die Sommernacht in Zoo und Flora (6. August), den Patentag (17. September), die Deutschen Zootage (24. und 25. September), Halloween im Kölner Zoo (31. Oktober) und die Lange Nacht im Aquarium (19. November). Westdeutsche Zeitung - 30. Dez. 2004 Versteckte Fische und zugereiste Enten Wuppertal. Jahresendzeit ist Inventurzeit. Selbst bei den Elefanten gibt es aber abgesehen vom Zählen noch manches zu tun, schließlich sind die fünf Afrikaner mit ihren zwölf Jahren in dem Alter, wo sie am schnellsten an Größe und Gewicht zunehmen. Die Prozedur, einen Elefanten zu wiegen, gestaltet sich überraschend einfach: Lammfromm folgt Sabie, per Rüssel "Händchen haltend", dem Pfleger Filipe von Gilsa zu der blauen Wiege-Plattform. 2514 Kilo zeigt die Digitalanzeige. "Die hat in einem Jahr 200 Kilo zugenommen, das schaff` ja nicht mal ich", kommentiert Zoodirektor Ulrich Schürer. Dass Punda sogar an die 250 Kilo mehr auf die Waage bringt als im Januar, hat allerdings nichts mit Völlerei zu tun: Sie soll im Sommer bekanntlich Nachwuchs bekommen. Tusker, Punda, Numbi, Sabie und Sweni sind fünf von etwa 4500 Zootieren. Der ganze Aufwand hat übrigens auch einen praktischen Zweck: Weltweit gleichen die Zoos ihre Bestände über Datenbanken ab. "Da muss man gucken, ob man nicht vergessen hat, ein Tier an- oder abzumelden", sagt Schürer. Junge Vögel zum Beispiel werden erst nach einer gewissen Lebenszeit gemeldet. "Sonst müssten wir ja Buchführung über jedes Ei machen." Wieder andere Tiere haben die Bestandszahlen rechtzeitig im Herbst noch nach oben getrieben. Die Königspinguine zum Beispiel. Das Junge, kugelig, grau und noch nicht so stromlinienförmig elegant wie die Erwachsenen, ist im September geboren und noch namenlos. Auch Zwergschimpanse Opala hat mit Mopo ein Geschwisterchen bekommen, das ihr Mutter Lisala sogar manchmal zum Halten gibt. Und wenn mit Pundas Nachwuchs alles klappt, dann tun die Elefanten im Jahr 2005 auch was für die Zoo-Statistik. Berliner Kurier - 30. Dez. 2004 Elefant im Tierpark vermessen Bei den Schwergewichten ist es am leichtesten: ...15, 16, 17 Elefanten hat der Tierpark Friedrichsfelde. Bei den Dickhäutern wurde gestern der jährliche Zähl-Appell der Inventur zum Zahn-Appell... Stoßzahn messen! Mafutas Maß: exakt 62 Zentimeter. Noch bis Januar wird im Tierpark alles gezählt, was da kreucht und fleucht. Die Welt - 27. Dez. 2004 Mehr als 400 000 Besucher in Brandenburger Tierparks Die Brandenburger Tierparks erfreuen sich großer Beliebtheit. So lockte der Zoo in Eberswalde (Barnim) nach Angaben der Verwaltung in diesem Jahr 265 000 Besucher an, der Tierpark in Cottbus zählte etwa 125 000 Gäste und der Oderbruchzoo in Altreetz (Märkisch-Oderland) freute sich über 36 000 Tier-Liebhaber. "Das sind 20 Prozent mehr Besucher als im Vorjahr", sagte gestern der Altreetzer Zoodirektor Peter Wilberg. Die Besucherzahlen im Zoo in Eberswalde mit seinen 1900 Tieren in 190 Arten sind in diesem Jahr auf Vorjahresniveau geblieben - trotz des verregneten Sommers, wie Zoodirektor Bernd Hensch sagte. Der Zoo will auch im nächsten Jahr seine Attraktivität erhöhen. So soll eine neue große Tigeranlage gebaut werden. Das Geld dafür stammt aus einer Erbschaft. Ein Berliner Ehepaar hatte dem Zoo in diesem Jahr 450 000 Euro hinterlassen. Yahoo! Nachrichten - 25. Dez. 2004 Kunst und Therapie im Oderbruchzoo Altreetz - Tierpark entwickelt sich mit speziellem Konzept zum Publikumsmagneten Mit einer eigenen Kunstgalerie dürfte der kleine Oderbruchzoo in Altreetz deutschlandweit künftig wohl einmalig unter den Tiergärten sein. Im nächsten Frühjahr soll die neue Attraktion eröffnet werden und zunächst einmal die ebenfalls wohl einzigartige Sammlung von Zoochef Peter Wilberg beherbergen. Mehr als 150 Holzplastiken aus Osteuropa, Asien und Afrika hat der umtriebige Chef zusammengetragen, dazu eine umfangreiche Bibel-Sammlung. «Wenn ich meine Schätze in der Vergangenheit für wenige Tage in der Zoobaude zeigte, rannten mir die Leute förmlich die Türen ein», begründet der einstige Biologielehrer und Studienrat seinen Entschluss für eine eigene Kunstgalerie. Auch die Fördermittelgeber bei der Europäischen Union konnte er mit der ungewöhnlichen Idee begeistern: Immerhin finanzierte die EU den Löwenanteil der 80 000-Euro-Investition. «Ich habe gute Kontakte zu Künstlern im Oderbruch und im polnischen Grenzgebiet. Auch sie sollen hier demnächst ihre Arbeiten zeigen», erklärt der 67-Jährige. Lausitzer Rundschau - 27. Dez. 2004 Schmetterlingshaus in Jonsdorf ist ein Besuchermagnet Das Schmetterlingshaus in Jonsdorf im Zittauer Gebirge hat seit Eröffnung im Februar einen regelrechten Ansturm von Besuchern erlebt. Bis einschließlich November kamen nach Angaben des Leiters Frithjof Helle etwa 75 000 Menschen. In der Einrichtung können das ganze Jahr über mindestens 200 bis 250 frei fliegende exotische Schmetterlinge beobachtet werden. Zu den Attraktionen zählen neben der eigentlichen Schmetterlingshalle, in der tropisches Klima herrscht, Terrarien mit Reptilien, Schlangen und Spinnen sowie ein Aquarium. Helle sprach von einem "Eröffnungsbonus" und warnte vor übertriebenen Erwartungen, aber: "Wir haben das Soll erreicht und können optimistisch in die Zukunft gehen." 55 000 Menschen müssten jährlich ins Schmetterlingshaus kommen, damit die Kosten der Einrichtung gedeckt sind. Helle ist optimistisch, dass das auch auf Dauer gelingen wird, auch wenn die Zahlen aus dem ersten Jahr wohl nicht zu halten seien. Neue Ruhr Zeitung - 29. Dez. 2004 Kleiner Weißer Hai ganz groß Mit 1,40 Meter Länge ist der junge Hai im Aquarium der kalifornischen Küstenstadt Monterey gerade mal so groß wie sein Besucher und deutlich kleiner als die riesigen Thunfische und Seeschildkröten, mit denen er sich das Becken teilt. Doch der Raubfisch hat schon einen Weltrekord aufgestellt. Vor ihm hat kein Weißer Hai so lange in Gefangenschaft überlebt. Seit dem 15. September gleitet die etwa einjährige Hai-Dame durch den riesigen Vier-Millionen-Liter-Tank des berühmten Monterey Bay Aquariums, wo 17 Tage nach ihrem Einzug die Sektkorken flogen. "Seit den 50er Jahren hat es weltweit 37 Versuche gegeben, einen Weißen Hai in einem Aquarium zu halten, keiner ging länger als 16 Tage gut", erzählt der Meeresbiologe Randy Kochevar. "Die Tiere fraßen nicht und starben oder wurden schnell wieder ausgesetzt. In einem Fall in Australien verspeiste der Hai seine Mitbewohner und musste getötet werden." Seine Freiheit und fast sein Leben hatte der junge Hai im vergangenen August in Südkalifornien verloren. Wie Tausende seiner Artgenossen landete der Raubfisch versehentlich im Netz von Fischern - und hatte Glück im Unglück. Die Fischer alarmierten sofort die Meeresbiologen, die seit 2002 einen "behutsamen" Plan für einen jungen "Great White" vorbereitet hatten. Der Hai wurde in einem riesigen Meereskäfig bei Malibu mit 19 Millionen Liter Wasser langsam an die Gefangenschaft gewöhnt. Erst drei Wochen später trat die Hai-Dame in einem Tank auf Rädern die achtstündige Fahrt ins nordkalifornische Monterey an. Der rollende Laster sei groß genug gewesen, dass sie ihre Runden drehen konnte, erklärt Kochevar. Haie müssen ständig in Bewegung sein, um aus dem Wasser Sauerstoff aufzunehmen. "Wir würden sie sofort wieder im Meer aussetzen, falls ihr die Gefangenschaft nicht bekommt", versichert der Biologe. Doch den Kaliforniern ist offenbar ein Glückstreffer gelungen. taz köln - 29. Dez. 2004 Partytime bei den Piranhas Chronischer Geldmangel treibt in Köln so manche Blüte. Zur Aufbesserung seiner Finanzen vermarktet der Zoo zusammen mit dem Veranstalter Koelnkongress neuerdings sein Aquarium für Firmenessen, Präsentationen, Empfänge oder Modenschauen. Für die Tiere allerdings ist die neue Geschäftsidee eine Zumutung, kritisieren Tierschützer. "Fische sind hoch empfindlich. Selbst durch leise Musik empfinden sie Stress, da die Schallwellen unter Wasser noch stärker weitergeleitet werden als über die Luft", erklärt Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Der Zoo dagegen argumentiert mit den hohen Kosten, die eine artgerechte Haltung der Aquariumbewohner koste. "Der Kölner Zoo bekommt jährlich einen Zuschuss von rund 5 Millionen Euro. Damit decken wir rund 40 Prozent unserer Kosten ab", erklärt Christopher Landsberg, der Prokurist des Kölner Zoos. Die restlichen 60 Prozent müsse man selbst "erwirtschaften", über Eintrittspreise, Zoo-Shop, Spenden, Sponsoring und so weiter. Trotzdem will auch Aquariumschef Thomas Ziegler die Vermarktungsidee nicht überstrapazieren. Maximal 20 Events im Jahr sind in der ungewöhnlichen Location vorgesehen. Insgesamt ist er mit dem Nebengeschäft zufrieden. "Schließlich kommt der Erlös den Tieren zugute: Wir können uns Anschaffungen leisten wie etwa neue Wasserbecken." Die Vielzahl gerade an tropischen Fischen soll die Besucher nicht nur beeindrucken. Direktor Ziegler hat den Anspruch, mit seinem Aquarium auch "Aufklärungsarbeit zu leisten". Etwa über die Ursachen der Zerstörung von Korallenriffen. Besonders am Herz liegt dem Direktor die Problematik des Tierschmuggels: Bei ihm finden vom Zoll beschlagnahmte Tiere ein neues Zuhause. Während der Kölner Zoo argumentiert, sein breites und tropisches Repertoire diene also letztlich der Artenvielfalt, plädiert der Tierschutzbund dafür, von Exoten Abstand zu nehmen. Das sei zum einen kostensparend: Eventmarketing würde überflüssig. Zum anderen sei es wichtiger, den Besuchern die heimische Tierwelt nahe zu bringen - und so zu deren Schutz beizutragen. Planung und Bau Leipziger Volkszeitung - 23. Dez. 2004 Pool für Mekong und Familie Gestern wurde im Leipziger Zoo der erste Bauabschnitt des neuen Elefantentempels eröffnet. "Die Gesamtkosten für die neue Elefantenanlage betragen 7,5 Millionen Euro", erzählte Direktor Jörg Junhold an der Stelle, wo einmal eine Pagode stehen wird. Bei Fertigstellung des Vorhabens Anfang 2006 schließt sich ein verfallener Tempel nach dem Vorbild des berühmten Angkor Vat an den Gebäudekomplex der Dickhäuter an. Wie das kambodschanische Original steht die Leipziger Kopie mitten im Dschungel und ist von der Natur zurückerobert. Bevölkert ist dieses Kapitel "Zoo der Zukunft" dann von Mekong & Co. Nötig ist die neue Adresse, damit ab März 2005 die Entkernungsarbeiten und der Umbau der alten Elefantenanlage starten können. Die wurde urspünglich 1926 errichtet. Allerdings fehlte ihr aus Geldmangel stets der linke Flügel. Um den Ursprungsplan nun endlich zu vollenden, mussten schon das frühere Giraffenhaus und die alte Irbisanlage weichen. Der neue Wirtschaftsweg zum Pongoland steht bereits. Künftig wird es vier Außengehege geben. Fertig gestellt ist schon der Bullenstall. Das gestern eröffnete Gehege ist gut 2000 Quadratmeter groß. Ausgestattet ist es mit einem Wasserfall, der in ein bis zu 2,50 Meter tiefes Becken sprudelt. Ist der Tempel erst einmal komplett, können die Besucher das Bauwerk entweder über eine Parthebrücke oder per Tunnel erreichen. Insgesamt erstreckt sich die neue Anlage über einen Hektar. Zum Saisonstart 2006 soll alles fertig sein. 27. Dez. 2004 Hagenbecks neue Erlebniswelt "Erlebniswelt Hagenbeck", so lautet der Arbeitstitel. Mit dem Bau eines Park-Hotels und 150 Wohnungen, einer Elefantenhalle und eines neuen Tropariums stehen ab 2005 gewaltige Baumaßnahmen im Hamburger Tierpark an. "Nach sorgenvollen Jahren, die hinter uns liegen, steuern wir jetzt mit großer Dynamik auf das Jahr 2007 zu", sagten die Geschäftsführer Joachim Weinlig-Hagenbeck (48) und Dr. Stephan Hering-Hagenbeck (37) in einem exklusiven Interview gegenüber dem Abendblatt. 2007 feiert der Tierpark in Stellingen sein 100-jähriges Bestehen. Die Afrika-Steppe, ein Teil des berühmten Hagenbeck-Panoramas, der von Straußen, Zebras und Warzenschweinen bewohnt wird, wird zur Zeit erweitert. Das Gehege der Kodiakbären soll zu einem Zuchtgehege ausgebaut werden. Baubeginn im Januar, geplante Fertigstellung im Frühsommer. Große Veränderung auch für Hagenbecks Elefantenherde: Eine neue Halle soll zukünftig eine bessere Innenhaltung der Tiere ermöglichen. Das Ziel ist, alle weiblichen Tiere statt bisher getrennt, nachts und bei schlechtem Wetter auf einer gemeinsamen, großen Innenanlage zu zeigen. Was im Kleinen im Geburtenstall begann, könnte dann dort fortgesetzt werden: natürliche Geburten in der Herde. Mit dem Bau soll im Oktober 2005 begonnen werden, damit die Halle das Highlight 2006 wird. Ein neues, lang geplantes Troparium soll die Attraktion des Jubiläumsjahres 2007 werden. In unmittelbarer Nähe zum neuen Eingang soll eine tropische Welt entstehen, die nicht nur Fische, sondern auch Reptilien, Amphibien "und mehr" für die Besucher bereithält, wie Weinlig-Hagenbeck verspricht. Zur Zeit sammele man letzte Ideen. Märkische Oderzeitung - 27. Dez. 2004 Erfolgreiche Bilanz für die Brandenburger Tierparks Die Brandenburger Tierparks erfreuen sich großer Beliebtheit. So lockte der Zoo in Eberswalde (Barnim) nach Angaben der Verwaltung in diesem Jahr 265 000 Besucher an, der Tierpark in Cottbus zählte etwa 125 000 Gäste und der Oderbruchzoo in Altreetz (Märkisch-Oderland) freute sich über 36 000 Tier-Liebhaber. "Das sind 20 Prozent mehr Besucher als im Vorjahr", sagte der Altreetzer Zoodirektor Peter Wilberg am Montag in einer Umfrage. Er führte die erfolgreiche Entwicklung des Zoos mit 250 Tieren aus 25 verschiedenen Arten auf mehrere von der EU geförderte Projekte zurück. So entstanden in diesem Jahr unter anderem ein neues Kleintier- und ein begehbares Affengehege. Die EU stellte dafür rund 180.000 Euro bereit. Als laut Wilberg einziger Zoo in Deutschland betreibt die Einrichtung direkt auf dem Gelände ein Feriendorf für behinderte Kinder. Im neuen Jahr plant der Cottbuser Tierpark weitere bauliche Veränderungen. Im Frühjahr solle die 1000 Quadratmeter große Voliere für asiatische Vögel übergeben und die Außenanlage der Elefanten erweitert werden, sagte Kämmerling. Bereits zum 50. Tierparkjubiläum im Juni 2004 waren neue Anlagen übergeben worden. So erhielt das Elefantenhaus einen neuen Anbau. Die Besucherzahlen im Zoo in Eberswalde mit seinen 1900 Tieren in 190 Arten sind in diesem Jahr auf Vorjahresniveau geblieben - trotz des verregneten Sommers, wie Zoodirektor Bernd Hensch sagte. Auch er machte dafür erneuerte und erweiterte Anlagen verantwortlich. So wurde unter anderem neben dem Gibbon-Areal ein Aussichtsturm für die Besucher errichtet. Im nächsten Jahr soll für die jungen Besucher ein Abenteuerspielplatz mit einem unterirdischen Röhrensystem und Türmen entstehen. Außerdem soll eine neue große Tigeranlage gebaut werden. Ostthüringer Zeitung - 28. Dez. 2004 Gastraum umgestalten zu Zoo-Klassenzimmer Im Eisenberger Tiergarten wird über das Winterhalbjahr der frühere Gastraum der "Bärenschenke" im Mehrzweckgebäude in ein Klassenzimmer umgestaltet. Mit Stühlen, Tischen und einer Tafel, die einst in der Berufsschule Hermsdorf standen, bekam der Tiergarten übers Schulamt bereits die Grundausstattung für das Zoo-Klassenzimmer. Das teilte Tiergartenleiter Mathias Wiesenhütter mit. Wenn der Raum fertig ist, soll mit den Pädagogen beraten werden, wie dieser Schulungsraum - verbunden mit einem Tiergartenbesuch - für den Unterricht genutzt werden kann. Vor allem sei an Grundschulen gedacht; aber auch Biologie-Unterricht vor Ort sei denkbar. taz ruhr nrw - Aktionen Bieler Tagblatt - 23. Dez. 2004 Tierpark: Gratis zu den Tieren Weihnachtsgeschenk des Tierparks Dählhölzli an die Berner Bevölkerung: Am Heiligen Abend ist der Eintritt in den Tierpark, das heisst ins Vivarium, von 9 bis 16 Uhr frei. Besucherinnen und Besucher kommen zudem im Restaurant Dählhölzli in den Genuss einer kleinen Überraschung. WAZ - 26. Dez. 2004 Kinder werden im Ruhr Zoo überrascht Die Bescherung der ganz tierischen Art findet nun schon zum dritten Mal im Ruhr Zoo statt: Auf insgesamt fünf Führungen erleben die kleinen Kinder die vorweihnachtliche Atmosphäre im Reich der Tiere. Als besonderer Höhepunkt wartet die Fütterung der Tiere durch die kleinen Besucher - zu den glücklichen Auserwählten gehören an diesem Festtag auch die Ziegen. Leipziger Volkszeitung - 27. Dez. 2004 Schwitzender Schneemann Der Schneemann alias Uwe Bär hatte ganz schön zu schwitzen. Eigentlich arktische Temperaturen gewöhnt, musste er beim traditionellen "Weihnachten im Tierpark" am 23. und 24. Dezember in Eilenburg mit acht Grad plus, Regen und heftigen Böen kämpfen. Statt weißer Flockenpracht gab es matschige Erde. Der Stimmung tat dies allerdings keinen Abbruch. Die Eilenburger ließen sich vom Wetter nicht abschrecken. Am Donnerstag strömten 400 Besucher zum Tierpark, Heiligabend genossen sogar 900 Gäste die weihnachtliche Atmosphäre. Eckernförder Zeitung - 29. Dez. 2004 Reichlich Arbeit im winterlichen Tierpark Mit ihrem Gefieder sind die Vögel gegen die Kälte gut geschützt, obwohl sie eigentlich in deutlich wärmeren Regionen zu Hause sind, erklärt Dr. Gabriele Thomas. Seit neun Jahren sorgt die Biologin für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Tiere im Gettorfer Zoo. Gerade in der Winterzeit haben sie und ihr Team alle Hände voll zu tun. Das größte Problem sind dabei nicht etwa Krankheiten, sondern die Versorgung der Tiere mit Nahrung und Wasser. Im Winter verändern die Pfleger saisonbedingt auch den Speiseplan ihrer Schützlinge. Trotz der eisigen Witterung verlassen viele Tiere den Schutz der Ställe und begeben sich in die Freigehege. Auch hier ist die Wachsamkeit der Pfleger gefragt. Zwar bewahrt ein dickes Winterfell die meisten Bewohner des Tierparks vor ernsthaften Schäden, doch es gibt Ausnahmen. Gerade auf die Affen müssen wir stets ein Auge haben, wenn sie im Außengehege rumtoben, erklärt Gabriele Thomas. Die Biologin gibt auch gern persönlich Auskunft über die Besonderheiten, die ein winterlicher Tierpark mit sich bringt. Unter dem Motto Tiere im Winter veranstaltet sie am Sonntag, 9. Januar um 11 Uhr eine Führung durch den Park, zu der große und kleine Tierfreunde eingeladen sind. Nachwuchs Kölnische Rundschau - 27. Dez. 2004 Nachwuchs bei seltenen Echsen Ein seltenes Echsen-Pärchen hat im Berliner Zoo- Aquarium Nachwuchs bekommen. Gleich zwei junge Wickelschwanz-Skinke seien geschlüpft, teilte der Zoo am Montag mit und sprach von einem seltenen Zuchterfolg. Die elterlichen Wickelschwanz-Skinke kamen vor zwei Jahren aus dem Stuttgarter Zoo nach Berlin. Sie galten als streitsüchtig und bissig. Die neue Berliner Umgebung bekam beiden Tieren offenbar sehr gut, sie verhielten sich friedlich und teilten sich bald ein Terrarium. Berliner Morgenpost - 29. Dez. 2004 Plötzliche Liebe mit Folgen Liebe auf den ersten Blick soll es ja geben, aber manchmal braucht es auch etwas Zeit, bis zwei Herzen füreinander schlagen. Als die zwei Wickelschwanz-Skinke im April 2003 im Berliner Zoo eintrafen, war das Paar sich spinnefeind. Einer verbrachte die Tage in Bodennähe, der andere bevorzugte ein Versteck in luftiger Höhe. Im Aquarium wollten es die Reptilienpfleger deshalb erst gar nicht glauben, als das Echsen-Weibchen über Wochen immer mehr an Gewicht zulegte. Vor fünf Wochen wurde aus dem Verdacht dann aber Gewißheit. Neben dem Weibchen lag ein frisch geborenes Jungtier, die Mutter verspeiste gerade die Nabelschnur. Wenig später kam noch ein zweites Tierchen auf die Welt. Und seitdem ist im Terrarium 14 in der ersten Etage des Aquariums heiles Familienleben angesagt. "Etwa ein halbes Jahr lang wird sich vor allem das Weibchen um die Jungtiere kümmern", sagt Tierpfleger Thomas Warkentin. Sobald es zu Spannungen kommt, sollen die Kleinen zu ihrem Schutz separiert werden. Der Grund: Die Tiere, die in der Wildnis ausschließlich auf den Salomon-Inseln im Westpazifik leben, sind selten, der unerwartete Nachwuchs dementsprechend kostbar. Schwerin-News - 23. Dez. 2004 Drei Sibirische Tiger im Zoo Schwerin geboren Nachdem vor knapp drei Jahren im Schweriner Zoo die Sibirische Tigerin Ronja geboren wurde, die am 12. Mai 2004, fast genau an ihrem 2. Geburtstag, auf Reise nach England in den Paradise Wildlive Park ging, sind nun erneut Tiger geboren worden. Schwerin-News - 30. Dez. 2004 Babyboom im Schweriner Zoo - Nachwuchs auch bei Familie Fischotter Wohlbehütet werden zur Zeit noch die am 21.12. geborenen 3 Fischotterjungtiere von ihrer Mama "Meggy". Es wird noch eine geraume Zeit dauern, bis die kleine Familie in der Außenanlage zu sehen sein wird. Hannoversche Allgemeine - 29. Dez. 2004 Ein Papa für Pinguin Paulchen Seinem Papa sieht Pinguin Paulchen gar nicht ähnlich. Doch Tierpfleger Fred Seifert hat sich alle Mühe gegeben, möglichst gut in die Vaterrolle zu schlüpfen. Mit Erfolg: Das wollige Küken hat nicht bemerkt, dass es kein Artgenosse ist, der da täglich leckeren Fischbrei verfüttert. Seifert ist für den kleinen Brillenpinguin aus dem Zoo Hannover derzeit die wichtigste Bezugsperson. Die Pinguin-Eltern waren ein wenig nachlässig und hatten die vier Eier, aus denen später Paulchen und seine drei Geschwister schlüpfen sollten, unbeachtet liegen gelassen. Für die nötige Nestwärme sorgte stattdessen die Brutmaschine. Nachdem die kleinen Pinguine ihre Schalen geknackt hatten, päppelten Seifert und seine Kollegen die Küken liebevoll auf. Doch leider war nur Paulchen stark genug. Nach vielen Höhen und Tiefen ist er jetzt endlich über den Berg und bringt bereits beachtliche 2,3 Kilogramm auf die Waage. Welt am Sonntag - 23. Dez. 2004 Mutterglück im Prager Zoo Die zwölf Jahre alte Gorilla-Dame Kijivu füttert ihren Nachwuchs, der am 13. Dezember im Prager Zoo zur Welt kam. Russland.RU - 23. Dez. 2004 Junge von Tigerin und Löwe im Zoo von Nowosibirsk Die beiden Jungen einer bengalischen Tigerin und eines afrikanischen Löwen, die im Zoo der Stadt Nowosibirsk zur Welt kamen, werden im März 2005 den Besuchern gezeigt. Das sagte Zoodirektor Rostislaw Schilo am Mittwoch gegenüber RIA Nowosti. Laut Schilo haben die Leiter des Zoos beschlossen, die Kleinen im Winter nicht zu zeigen, um sie keiner zusätzlichen Gefahr für die Gesundheit auszusetzen. Die Besucher werden die "Liger" sehen können, wenn sie in das offene Sommergehege wechseln. "Die kleine Ligerin' Sita befindet sich jetzt im überdachten Wintergehege im Zoo von Nowosibirsk, und ihr Bruder Sik ist im Wanderzoo", so Schilo. Er präzisierte, dass die "Liger"-Jungen schon im Sommer geboren wurden, doch niemand bis vor kurzem von ihnen hörte, weil dieser einmalige Nachwuchs erst etwas wachsen und stärker werden sollte. Berliner Morgenpost - 23. Dez. 2004 Junger Bock sorgt im Zoo für Weihnachtsüberraschung Aus dem Ziegenstall im Berliner Zoo schallt helles Babygemecker, und Pfleger Peter Griesbach vom Tierkinderzoo ist fassungslos. In den vergangenen elf Tagen kam bei den Zwergziegen gleich zweimal unerwartet Nachwuchs zur Welt. Vier kleine Zicklein springen seitdem durchs warme Stroh. Und wer den anderen Ziegen auf die dicken Bäuche schaut, weiß: Da kommen in den nächsten Tagen noch viel mehr. Weihnachtslämmer! Wie konnte das nur passieren? Die Tierpfleger wollten es selbst kaum glauben, aber den ungeplanten Zuwachs verdanken sie einem extrem frühreifen Bock. Am 14. März 2004 wurde der Schuldige, pünktlich zu Ostern, geboren. Er durfte bei seiner Mutter bleiben, denn normalerweise werden die Tiere erst mit fünf bis sechs Monaten geschlechtsreif. Dem jungen Bock war das Gerechne der Menschen jedoch egal. Er nutzte die letzten Tage der Sommerferien und zeugte ohne Unterlaß. Konkurrenz bekam der jugendliche Ziegen-Cassanova dabei nicht, denn der alte Bock war von den Pflegern rechtzeitig weggesperrt worden, und als er im sogenannten "Bocktober" endlich zu seiner Herde durfte, war die Sache bereits gelaufen. Zehn Ziegen leben zurzeit im Tierkinderzoo. "Ich hoffe, daß wenigstens ein oder zwei von dem Jungen verschont wurden", sagt Peter Griesbach - damit es Ostern 2006, nach fünfmonatiger Tragezeit, wenigstens ein paar Lämmer im Zoo zu sehen gibt. taz - 28. Dez. 2004 Sensation in Pforzheim Der Pforzheimer Tierpark wird Anfang des kommenden Jahres mit einer weltweit einzigartigen Neuzüchtung Touristen anlocken können: Giraffen mit extra kurzen Hälsen. Ursprünglich war diese Neuerung schon vor knapp zwei Jahren geplant, doch die Ausführung des Vorhabens scheiterte an internen Streitereien und am internationalen Protest verschiedener Tierschutzorganisationen. Doch nun scheint die Bahn frei und die öffentliche Präsentation der Kurzhalsgiraffen in greifbare Nähe gerückt. "Die Idee kam uns eigentlich nur, weil unser Etat nicht ausreichte, um die Decke des Giraffenhauses zu erhöhen", so Norbert Bernhard (52), Leiter des Tierparks. Das Giraffenhaus diente ursprünglich der Unterbringung von Schottischen Hochlandrindern und war für die im Jahre 1997 erworbene Giraffengruppe völlig ungeeignet. "Die haben sich immer die Köpfe an der Decke gestoßen", so Bernhard, "es war ein Jammer." Da die operativen Methoden versagt hatten, wollte man es nun mit Zuchtkreuzungen versuchen. Bernhard schickte die Giraffendame "Ferrari" mit einem besonderen Tiertransport in den Prager Zoo. Das Pforzheimer Morgenecho berichtete am 17.12.2004: "Durch die geschickte Kreuzung von Tapiren und Giraffen entstand nun eine neue Giraffenart mit Hälsen, die eine Länge von 50 cm nicht überschreiten. ,Das sieht zwar komisch aus, aber was solls' ", resümierte Norbert Bernhard. Im Januar 2005 werden die Tiere erstmals im Wildpark Pforzheim der Öffentlichkeit vorgestellt. Soester Anzeiger, 28.12.04 Rhein Westfälisch "Und er hieß Waldemar, weil es im Wald geschah..." Nichts ist so dumm, dass es nicht noch übertroffen werden könnte. Die kleine Kegelrobbe, die kurz vor Weihnachten im Allwetterzoo das Licht der Welt erblickte, müsste demnach "Münsterine" oder so heißen. Tut sie aber nicht. Sie heißt "Tropi" - trotz Pille. Denn obwohl Mutter Freya ihre Tablette regelmäßig in einem Heringshappen zugeteilt bekommt, wurde sie immer runder. Kegelrobben, das zur Erklärung, sollen keinen Nachwuchs bekommen, weil man sie nicht mehr in der Nordsee auswildern darf und im Zoo kein Platz mehr ist. Dennoch freut man sich in Münster natürlich über diese noch creme-weiße Speckrolle und möchte sie am Mittwoch vorstellen. Vielleicht mit einem richtigen Namen. Denn "Tropi" könnten ja viele Kinder heißen. Volksstimme - 23. Dez. 2004 Zoo will ein Rudel mit vom Aussterben bedrohten asiatischen Löwen Die Zukunft der Löwen im Magdeburger Zoo ist eine asiatische, das heißt, der Tierpark wird nur noch Asiatische Löwen züchten. Zwei Weibchen und ein Männchen sollen es in den kommenden Jahren zu einem stabilen Rudel im Löwengehege bringen. "Paris" ist der Neue im Löwengehege, und er ist ein Kosmopolit. Sein Stammbaum ist ein asiatischer, geboren wurde er im polnischen Lodz, seine Jugend hat er im Prager Zoo verbracht und jetzt soll er an der Elbe helfen, die Löwenwelt zu retten. "Wie groß unser Löwenrudel in Magdeburg wird, wissen wir noch nicht genau, das hängt auch von den Tieren selbst ab und natürlich vom zur Verfügung stehenden Platz", sagt Zoodirektor Kai Perret. Es sei allerdings zurzeit und in Zukunft wohl kein Problem, junge Asiatische Löwen an andere Tierparks abzugeben. sz-online - 23. Dez. 2004 Tierpark: Neue Vögel haben die Brille auf Elf kleine Kikuyu-Brillenvögel aus Tansania haben ein neues Zuhause im Tropenhaus des Chemnitzer Tierparks gefunden. Hier drinnen können sie frei herumfliegen. Daher sieht man sie nicht ständig, aber hören kann man sie umso besser, sagt Tierpflegerin Carola Lehmann. Momentan müssen sich die nur acht Zentimeter großen Piepmätze erst einmal an ihre neue Heimat gewöhnen. Doch schon bald werden sie mit den anderen acht Vogelarten auf Erkundungstour durchs Tropenhaus ziehen. Und dann, so hoffen die Tierparkmitarbeiter, könnte sich vielleicht schon bald Nachwuchs bei den Brillenvögeln ankündigen. Thüringer Allgemeine - 23. Dez. 2004 Erfurter Chronik (3): März Nachwuchs in Sicht. Für das neue Löwengehege im Zoopark ist die Übernahme zweier Berberlöwen aus dem Zoo Neuwied vereinbart. Die Welt - 27. Dez. 2004 "Hannes'" Flucht macht Tierpark Nordhorn bekannt Die mehrmonatige Odyssee um das Seehundbaby "Hannes" hat dem Tierpark Nordhorn in diesem Jahr Bekanntheit über Niedersachsens Grenzen hinaus beschert. In Erinnerung an den fidelen Burschen, der im August aus seinem Becken ausgebüxt, eingefangenen, gestohlen und schließlich von Aktivisten im Meer ausgesetzt wurde, könnte bald eine Gedenktafel das Seehundbecken schmücken. "Hannes hat uns viel Aufmerksamkeit gebracht. Wir vermissen ihn schon sehr", sagte Tierpark-Sprecherin Ina Brockmann am Samstag der dpa. Berliner Kurier - 22. Dez. 2004 Unterm Tannenbaum Doch für Makoua aus dem Berliner Zoo gibt's im Affen-Kindergarten des Stuttgarter Zoos sogar noch was viiiiel Süßeres: Gummibärchen! ... Landeszeitung (Lüneburg) - 24. Dez. 2004 Ein Fest für die Giraffen Für die Giraffen sind vor allem die Tage nach Weihnachten ein Fest. Dann gibt es eine ihrer Lieblingsspeisen: Tannenbäume. "Die Kollegen wissen Bescheid, bringen ihre Bäume mit und achten darauf, dass kein Lametta oder Kunstschnee daran hängt", sagt Revierpfleger Thomas Günther. Er und die anderen Pfleger im Hamburger Tierpark Hagenbeck teilen sich den Dienst während der Festtage. Berliner Morgenpost - 28. Dez. 2004 Bescherung im Zoo für die Elefanten Na prima, auf die Weihnachtsbaum-Händler ist Verlaß. Nachdem die Elefanten im Berliner Zoo während der Feiertage wenig festlich auf Heu und Gemüse herumkauen mußten, rollte gestern mittag endlich die erste Fuhre übriggebliebener Fichten und Tannen an. Mmmh, das duftete nach Wald und frischen Nadeln - eine bunte Süßigkeitenplatte, wie bei den Menschen auch. Die Bäume waren für die Tiere außerdem eine spannende Abwechslung. Den ganzen Nachmittag lang knackten sie Stämme und jonglierten mit den Ästen. sz-online - 23. Dez. 2004 Lampen fürs Glück Adventsschmaus. Voriges Jahr konnten sich die Zoo-Elefanten in Dresden über Weihnachtsbäume aus Radeberg freuen, diesmal leider nicht. Allgemeine Zeitung Mainz - 23. Dez. 2004 Förderverein Wildpark will Mitglieder und Sponsoren werben ... Dass Ziegen, Enten und Wildschweine nach wie vor im Gonsenheimer Wildpark (Mainz) ihrer Lebensfreude Ausdruck verleihen können, ist auch eine politische Leistung. Und auf diese Leistung ist Gregor Mayer, Vorsitzender des Fördervereins Wildpark, stolz. Die Zukunft des Geheges hat Ende 2003 die allgemeine Spardiskussion in Frage gestellt. Rund 10000 Unterschriften sammelte der Förderverein damals für den Erhalt des Wildparks und seitdem ist auch auf den hintersten Bänken im Stadtparlament als Botschaft angekommen: Der Wildpark ist der Bevölkerung wichtig, der Wildpark muss erhalten werden. "Der Wildpark kostet keinen Eintritt und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen", benennt Mayer die sozialen Aspekte, die für viele Familien mit geringem Einkommen entscheidend sind. "In vielen Parks der Region ist man dagegen schnell mal 60 Euro los", so Mayer. Die Akzeptanz des Wildparks mit bis zu 140.000 Besuchern jährlich spricht für sich. Es liegen schöne Konzepte auf dem Tisch, den Wildpark baulich weiter aufzuwerten; schön, aber auch teuer. Gregor Mayer weiß, dass sich das alles nicht so einfach aus der Spendenbüchse finanzieren lässt, deshalb geht der Förderverein auf Partnersuche. Sponsoren sollen helfen, dass der Wildpark eine dauerhafte Zukunft hat. Rhein Main Presse - 23. Dez. 2004 Kurzes Durchatmen dank Spenden Dank Spenden kann der Tierpark Mainz-Kastel seinen Tierpfleger noch bis März bezahlen. Im Januar wollen sich die zuständigen Dezernenten aus Wiesbaden und Mainz sowie Kämmerer Helmut Müller an einen Tisch setzen. Es geht um die Zukunft des Tierparks. Märkische Oderzeitung - 26. Dez. 2004 Geburtenglück und Geldsorgen Hinter dem Angermünder Tierpark liegt ein Jahr, das neben viel Freude auch einige Sorgen mit sich brachte. Der wohl größte Erfolg ist der gesunde Nachwuchs bei den zwei neuen Affenarten. Probleme bereitet wie überall in der Gesellschaft das Geld, das zum Erhalt des einzigen Tierparks der Uckermark nötig, aber zu knapp ist. Zur Freude der Tierparkmitarbeiter um die Chefin Sabine Lehmann kamen noch nie so viele Besucher wie dieses Jahr. Ursachen sind der durchwachsene Sommer, aber auch die neuen Affen, die Kattas und das Weißbüschel-Pärchen die zu echten Publikumsmagneten wurden. Freudig begrüßt wurden als Neuankömmlinge Adele und Rebell, ein junges Trampeltierpärchen. Trotz der finanziellen Einschränkungen konnte der Tierpark weiter verschönert werden. Pünktlich zum Tierparkfest wurde der Eingangsbereich im Rahmen einer ABM neu gestaltet. Das Tierparkteam wird sich auch der Herausforderung stellen, ab nächstes Jahr mit einem um zehn Prozent gesenkten Zuschuss der Stadt zu arbeiten, wie es die SVV beschlossen hat. Thüringer Allgemeine - 23. Dez. 2004 Tierpark: Neuer Kumpel für Jakob Arnstadt. 278 Tiere 55 unterschiedlicher Arten beherbergt die Fasanerie am Ende dieses Jahres, annähernd ebenso viele wie bereits 2003. 11 910 Besucher wurden erfasst, von denen ein Drittel Kinder und zwei Drittel Erwachsene waren, so die nüchterne Bilanz für 2004. Was aber in keiner Statistik zu finden ist, sind die vielen Geschichten und Geschichtchen, die ein Tierpark-Jahr schreibt. Und da kann Zoo-Chef Maik Wedemann einiges berichten. Mitteldeutsche Zeitung - 26. Dez. 2004 Rosinenbrote für die Waschbären Drei Wochen mit einem Waschbärbaby haben gereicht, um das Leben von Antje Siewert ein bisschen auf den Kopf zu stellen. "In diesem Sommer habe ich mein Herz an die Waschbären verloren", schmunzelt die Dessauerin über sich. Besucher des Dessauer Tierparks haben die dunkelhaarige Frau vielleicht schon im hiesigen Waschbärengehege gesehen. Dort versucht sie seit September die drei Bewohnerinnen ein wenig handzahm zu kriegen. "Damit die Besucher sie auch mal in Aktion sehen können, mache ich das", begründet sie ihre ungewöhnliche Freizeitbeschäftigung. "Zeit und Geduld" brauche man in erster Linie, um zu den sehr scheuen Tiere Vertrauen aufzubauen. "Und Rosinenbrote mit Honig", verrät Antje Siewert die lukullischen Vorlieben ihrer drei Schützlinge, die aber auch Walnüsse, Rosinen, Datteln oder Mandeln mögen. Märkische Oderzeitung - 23. Dez. 2004 Stressfreie Feiertage im Zoo Eberswalde. Wer Freitagvormittag dem Stress der letzten Weihnachtsvorbereitungen entgehen will, für den hat Zoochef Bernd Hensch passende Alternative. Seine Einrichtung am Wasserfall hat auch Heiligabend ab 9 Uhr geöffnet. Bis zum Einbruch der Dämmerung können die Eberswalder und Gäste ein richtig tierisches Vergnügen genießen. So erwartet jede der sechs Känguruh-Damen Nachwuchs. Das Zwergzicklein, das am Montag das Licht der Welt erblickte, steht schon auf festen Beinen. Beim Uhu-Pärchen sind Frühlingsgefühle ausgebrochen. Der Ruf des Männchens ist nicht zu überhören. Darmstädter Echo - 30. Dez. 2004 Tür ins Warme steht immer offen Selbst wenn es schneit, kommen die Darmstädter gern ins Vivarium. Eigentlich müsste man doch meinen, die Tiere, meist im Süden beheimatet, sind nicht zu sehen, haben sich ins Warme verkrochen. Doch weit gefehlt. Die Tierpfleger achten darauf, dass die Bewohner des Vivariums in der frostigen Zeit nicht zu Schaden kommen. Aber auch bei der Kälte sollen sich die Tiere möglichst frei bewegen können. Meist können sie zwischen Freigehege und gewärmtem Aufenthaltsraum hin und her pendeln; nur wenn die Temperaturen tagelang unter null Grad fallen, wird der Weg ins Freie versperrt. Ostthüringer Zeitung - 29. Dez. 2004 Gelb für Afrika, Grün für heimische Waldbewohner Seit Anfang dieses Jahres bekommen alle Gehege im Eisenberger Tiergarten, die bereits den neuen EU-Richtlinien zur Tierhaltung entsprechen, neue Metall-Schilder. Schon an der farblichen Kennzeichnung kann man erkennen, aus welchem Erdteil das Tier stammt. Dabei steht Gelb für Afrika, Rot für Australien und Grün für heimische Waldbewohner, erläutert Tiergartenleiter Mathias Wiesenhütter. Neben dem deutschen und dem lateinischen Namen des jeweiligen Tieres kann der Besucher auch das Vorkommen auf der Erde ablesen sowie etwas über den Lebensraum, den Körperbau, das Sozialverhalten und die Nahrung des Gehege-Bewohners erfahren. Bisher sind rund 20 Tierunterkünfte - also etwa die Hälfte - umgestaltet und neu beschildert. Mitteldeutsche Zeitung - 23. Dez. 2004 Leckereien kommen für Toni und Aiko in den Sack Das Bärengehege im Wallgraben des Schlossparkes Droyßig ist seit dem Frühsommer 2003 das Zuhause der Braunbärenbrüder Toni und Aiko. Seitdem kümmern sich Ursula Große und Matthias Röder um die lebendigen Droyßiger Wappentiere. Weil ihnen mittlerweile die Tiere so am Herzen liegen, beschenken sie die Tiere auch zu Feiertagen. Eine Torte, lecker mit frischen Früchten belegt, gab es zu ihrem dritten Geburtstag, den die beiden Bernburger in Droyßig verlebten. Aachener Zeitung - 27. Dez. 2004 Damhirsche haben ein neues Zuhause Die beiden in der Aachener Innenstadt aufgegriffenen Damhirsche, die im Tierpark vorübergehend Asyl gefunden hatten, haben jetzt ein artgerechtes Zuhause mit Pensionsanspruch gefunden. Auf der Suche nach einer neuen Bleibe hatte Tierpark-Chef Wolfram Graf-Rudolf im Sauerland, in der Nähe von Attendorn, Erfolg. Das rund sechs Hektar große Freigehege mit Wald und Bachlauf «ist ein Paradies für die beiden Fundtiere», so Graf-Rudolf. gay-industries - 27. Dez. 2004 Lesben-Vögel vor Befruchtung Der Zoo von Jahannesburg plant, ein lesbisches Vogelpaar künstlich zu befruchten. Da Glockenkraniche vom Aussterben bedroht sind, will der Zoo den Versuch mit Cherry und Amazona wagen. Die Biologen halten sie für ein Paar, da sie klassiches Balzverhalten aneinander ausführen, und rechnen damit, dass sie eventuelle Nachkommen gemeinsam aufziehen. Da Glockenkraniche treu leben, hätte auch kein männlicher Vogel genutzt. Rheinische Post - 26. Dez. 2004 Wenn Pinguine schwul werden Zahlreiche Pinguine in japanischen Zoos und Aquarien vergnügten sich bei gleichgeschlechtlichem Sex und haben sich zu Partnerschaften zusammengetan. Grund könnte der Mangel an Auswahl sein, meinen die Wissenschaftler. Japanische Forscher hätten in 16 Einrichtungen rund 20 homosexuelle Pinguin-Paare entdeckt. Demnach zählte die vom Verhaltensforscher Professor Keisuke Ueda geleitete Gruppe von der Tokioter Rikkyo-Universität sowohl schwule als auch lesbische Pärchen. Viele männliche und zwei weibliche Paare seien beim Sex beobachtet worden. Laut Ueda leben in den Zoos und Aquarien in Japan nur durchschnittlich 20 Pinguine, so dass es meist einen Mangel an Partnern des anderen Geschlechts gebe. Ob die Vögel auch in freier Wildbahn einen Hang zur Homosexualität haben, sei nicht bekannt, da es in der Natur schwierig sei, die Geschlechter zu bestimmen. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Pressemitteilungen teilweise gekürzt | Zoo Hannover, 28.12.04 Paulchen hat es geschafft! Paulchen ist klein und pummelig und sieht ein bisschen aus wie ein Frottee-Waschlappen auf Schwimmflossen. Der zierliche Kopf mit den schwarzen Knopfaugen mag irgendwie nicht recht zum Rest des Körpers passen und die kleinen Arm-Stummelchen an den Seiten des aufgeplusterten Federflaums tragen auch nicht gerade zum Bild eines eleganten Schwimmers bei. Aber so sehen sie nun mal aus, die Küken der Brillen-Pinguine. Und so wie sie aussehen, sind sie die absoluten Herzensbrecher. Paulchen jedenfalls hat die Herzen des Zooteams erobert, seit er am 9. November aus dem Ei in der Brutmaschine geschlüpft ist. Geschlüpft ist übertrieben, denn tatsächlich mussten die Tierpfleger den Winzling mit einer Pinzette aus dem Ei pulen. Tierpfleger Fred Seifert hat die Rolle der Eltern übernommen, denn die Pinguine kümmerten sich nicht um ihre Eier. Sie ließen sie einfach unbewacht und unbebrütet in der alten Anlage liegen. Also kamen vier Eier in die Brutmaschine und 38 Tage später schlüpften die Kleinen. Und weil die Küken nicht nur tagsüber kräftig Hunger haben, ging Fred Seifert sogar nachts zu seinen Zöglingen, um sie mit köstlichem Fischbrei zu füttern. In den nächsten Tagen wird Paulchen täglich um 12 und um 14.30 Uhr vor der Pinguin-Anlage gezeigt! Wilhelma Stuttgart, 28.12.04 LEBENDE FOSSILIEN Die Kois sind aus dem Aquarium der Wilhelma in den Wintergarten umgezogen, Tierpfleger, Handwerker und Gärtner haben in den letzten Wochen die Landschaft umgestaltet: Die Knochenhechte sollten ein größeres Becken bekommen aus Japan wurde Nordamerika. Nun ist der Landteil mit nordamerikanischen Pflanzen bestückt, auch unter Wasser passt das Grün weitestgehend zur Heimat der Fische. Diese zählen nicht nur im Aquarium der Wilhelma mit zu den ältesten Bewohnern, sie gehören auch zu ältesten Fischen auf der Erde: Das ist äußerlich gut erkennbar an den sehr altertümlichen Schmelzschuppen. Innerlich haben sie gelenkig verbundene Wirbel, können also als einzige heute lebende Fische mit dem Kopf nicken. Zudem sind sie in der Lage, über die Schwimmblase atmosphärische Luft zu atmen eine in sumpfigen, warmen, sauerstoffarmen Gewässern überaus nützliche Fähigkeit. Die fossilen Vertreter der Knochenhechte tummeln sich seit dem Jura vor 180 Millionen Jahren in den flachen Süßgewässern der Erde. Die heutigen Knochenhechte bewohnen den Osten Nordamerikas praktisch von den großen Seen bis hinunter nach Mexiko. Auch auf Kuba gibt es die urtümlichen Fische. Drei Arten der Lauerjäger mit den krokodilähnlichen Köpfen erkunden jetzt neugierig ihren neuen Lebensraum später mal werden es vier Arten sein. Ein Großteil der alten Knochenhechte kam als Geschenk aus dem Shedd-Aquarium in Chicago heute sind solche Fische auch beim Großhändler erhältlich. Ebenfalls mit umgezogen sind die Sonnenbarsche und der Große Armmolch. Wenn sich die Wasserpflanzen gut etabliert haben, wird auch noch ein Schaufelstör in die Fisch-WG einziehen .. Zoo Duisburg, 27.12.04 Betagte Dortmunder im Zoo zu Gast Als vor gut 20 Jahren der damalige Ministerpräsident Nordrhein Westfalens, Johannes Rau, die neue Anlage für Riesenotter im Zoo Duisburg eröffnete, waren weder Zoologen, Tiergärtner noch die Mitglieder des Vereins der Freunde des Duisburger Tierparks e.V. als Spender dieses Neubaus sich bewusst, dass die Freilandbestände dieser südamerikanischen Wassermarder dramatisch einbrechen würden. Umso wichtiger wird die Erhaltungs-Zucht in ausgewählten Zoologischen Gärten der bis zu 180 cm Körperlänge wachsenden Verwandten unseres heimischen Fischotters. In Deutschland allerdings können aufgrund der technisch wie tierpflegerisch aufwendigen Haltungsbedingungen derzeit nur in Hamburg, Dortmund und Duisburg diese Publikumslieblinge gepflegt werden. Um die Anzahl der in Menschenobhut gehaltenen Riesenotter künftig zu erhöhen - und damit die Zuchtmöglichkeiten zu optimieren - beginnt man in Kürze in Dortmund mit dem (Um-)Bau einer erweiterten und verbesserten Anlage für diese kostbare Tierart. Damit dem betagten - und mehrfach zuchterprobten! - Dortmunder Riesenotter-Paar die Strapazen von Presslufthammer und Betonsägen erspart bleiben, reisten die beiden nicht ungefährlichen Raubtiere an den Kaiserberg - zumindest so lange, bis das Projekt Riesenotter im Zoo Dortmund erfolgreich abgeschlossen ist. Und das kann lange dauern
Doch auch in Duisburg werden die beiden Alttiere manch unangenehme Geräuschkulisse zu verkraften haben, denn gleich neben ihren Außen- und Innenanlagen wird zur Zeit das Multifunktionshaus RIO NEGRO aus dem Boden gestampft - alle Beteiligten, Handwerker und Maschinenführer sind sich jedoch bewusst, dass mit Umsicht und möglichst niedrigem Lärmpegel zum Schutz der kostbaren Tiere gebaut werden muss. Zoo Duisburg, 22.12.04 Schöne Bescherung im DELPHINARIUM Die sprichwörtliche Schöne Bescherung gibt es in der Zoo-Futterküche nicht erst am Heiligen Abend, sondern genau genommen das ganze Jahr über. Nicht ausgeschlossen werden soll natürlich, daß die Tierpfleger vom Kaiserberg so manchem ihrer besonderen Lieblinge zu Weihnachten ein Extra-Würstchen, ein Super-Bonbon oder einen zuckerbepuderten Rettich zustecken mögen... Zoo Duisburg, 30. Dezember 2004 Danke Mit diesem Blatt der laufenden Nummer 106 halten Sie die letzte Ausgabe der schriftlich fixierten Pressetexte des Jahres 2004 aus dem Zoo Duisburg in Händen. Mit Genugtuung und ein wenig Stolz darf der Zoo Duisburg darauf verweisen, dass nicht eine einzige dieser Meldungen ohne öffentliche Resonanz geblieben ist. In regionalen wie überregionalen, aber auch internationalen Tages-, Wochen- oder Monats-Publikationen, in ungezählten Beilagen, Broschüren und Blättern, desweiteren in zahlreichen Beiträgen der elektronischen Medien erschienen diese Geschichten, Anekdoten, Episoden oder auch nur flotten Sprüche aus der Welt der Tiere, Pflanzen, Menschen und Ereignisse von der lediglich 14 Hektar großen Fläche zwischen Kaiserberg und Monning. Alle diese Öffentlichkeitsarbeit wäre nicht möglich gewesen ohne die ständige Anteilnahme vieler Medienvertreter, also auch I h n e n in Redaktion, Studio, freier Arbeitsgemeinschaft und/oder sonstwelcher mediennahen Initiative. Im Namen aller vierfüßigen, geflügelten, beschuppten, gepanzerten und zweibeinigen Mitarbeiter des Zoo Duisburg möchte sich zum Jahresausklang der Vorstand der Zoo Duisburg bei Ihnen allen von ganzem Herzen bedanken für die wohlwollende und stets angenehme Zusammenarbeit. Hiermit sei die Hoffnung verbunden, dass Sie unsere Aufgaben und Ziele auch weiterhin so wirkungsvoll zum Ausdruck bringen mögen wie bisher. Rettet den Regenwald eV Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes, der indonesische Konzern APRIL hat für seine Zellstoffproduktion bereits mindestens 300.000 Hektar Regenwald vernichtet und dabei viele Menschen von ihrem angestammten Land vertrieben. Jetzt hat APRIL eine neue Abholz-Konzession in den letzten tropischen Torfwäldern Sumatras beantragt. Bitte fordern sie noch heute vom zuständigen Provinzgouverneur und anderen verantwortlichen Politikern, die Konzession nicht zu genehmigen. Einen entsprechenden Brief in englisch und die deutsche Übersetzung finden Sie unter http://www.regenwald.org | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Natur- und Artenschutz | Yahoo! Nachrichten - 23. Dez. 2004 Totgesagte leben länger - Der Uhu wird in wieder in Sachsen heimisch In Sachsen-Anhalt wird der Uhu wieder heimisch. Noch Anfang der 70er Jahre war in den Bezirken Halle und Magdeburg dessen Vorkommen praktisch vollständig erloschen. Inzwischen gehen Vogelexperten davon aus, dass etwa 50 Tiere im Bundesland leben. 13 Brutpaare sorgten für ein langsames aber stetiges Anwachsen der Population, sagt Michael Wunschik vom Naturschutzbund Deutschland (NABU). Die anderen Uhus üben sich im Single-Dasein und lassen sich nur sehr schwer feststellen. Welzheimer Zeitung - 29. Dez. 2004 Tierisch gut: Mit der Linse der Natur auf der Spur Weinstadt/Stuttgart. Bernhard Grzimek und Heinz Sielmann sind Legenden unter den Natur-Dokumentarfilmern. So weit ist Cornelia Volk noch nicht. Doch die gebürtige Endersbacherin ist auf dem besten Weg. Sie hat jetzt für einen Film über den litauischen Nationalpark den "Goldenen Luchs" beim internationalen Umwelt-Film-Festival Ökomedia gewonnen. innovations report - 29. Dez. 2004 Das große Artensterben geht weiter Zu dramatischen Nachrichten aus dem Bereich der Ökologie kam es auch wieder in diesem Jahr: Erneut stehen Hunderte Amphibien-, Schmetterlings-, Vögel- und Pflanzenarten vor dem Aussterben. In zahlreichen internationalen Studien wurden die dramatischen Schwunde von Lebewesen beschrieben. Die Gründe dafür liegen einerseits in der Zerstörung der Lebensräume, bei Bioinvasoren, die lokale Arten massiv zurückdrängen, und in der globalen Erwärmung. Obwohl der gesamte Bestand an Tier- und Pflanzenarten immer noch nicht erhoben ist, könnte die Situation eintreten, dass Spezies aussterben, ehe sie wissenschaftlich beschrieben wurden. Derzeit sind zahlreiche Expeditionen damit beschäftigt, die Meere - hier vor allem die Tiefsee - und ökologische Nischen wie etwa die Regenwälder Südostasiens nach neuen Spezies zu durchforsten. Forscher vermuten, dass in den bisher unentdeckten Lebewesen ein großes Potenzial für die moderne Medizin liegt. Swiss Info - 23. Dez. 2004 Stiftung sichert Bernhardiner-Zucht auf dem Grossen St. Bernhard Die Zukunft der Bernhardinerhunde auf dem Grossen St. Bernhard VS ist gesichert. Eine Stiftung übernimmt die Zucht. Ein ehemaliger Genfer Bankier stiftet zudem 4 Mio. Franken für die Einrichtung eines Bernhardinermuseums in Martigny. Anfangs Oktober hatten die Mönche vom Hospiz auf dem Grossen St. Bernhard den Verkauf ihrer Bernhardinerzucht angekündigt. Diese Nachricht mobilisierte mehrere Mäzene. Sie wollen die Zucht und das Gehege im Hospiz erhalten sowie ein Museum bauen. Berliner Zeitung - 24. Dez. 2004 Auch Wale leiden am Tauchersyndrom: Durchblutungsstörung lässt Knochen teilweise absterben Tauchen Pottwale zu schnell auf, entwickeln sie Symptome der Taucherkrankheit. Das berichten US-Forscher im Wissenschaftsmagazin Science. Sie widerlegen damit die Annahme, dass diese Krankheit nur beim Menschen vorkommt. NY Times, December 30, 2004 Alaska Oil Spill Takes Toll on Animals and Fisheries A local crab-fishing season has been canceled and the estimated number of animals killed or injured by oil has sharply increased as a rare break in rough Bering Sea weather allows officials to gain a better sense of the damage from a large spill in the Aleutian Islands. More than 355,000 gallons of fuel oil are now thought to have spilled from the freighter Selendang Ayu, which ran aground and split in two just off Unalaska Island on Dec. 8. Biologists have so far counted 109 bird carcasses and more than 600 birds coated with oil in the area around the wreck. But they expect that many more birds, perhaps thousands, have been killed. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | Weitere Infos | ~°v°~ ~°v°~ ~°v°~ ~°v°~ ~°v°~ ZOOLEX WORKSHOP GEHEGEPLANUNG Mittwoch, 20. April und Donnerstag, 21. April 2005 im Tierpark Nordhorn Thema: Was macht ein Zoogehege attraktiv? Programm: Planungsbeispiele für ausgewählte Tiergruppen. Moderation: Dr. med. vet. Wolfgang Salzert, Zoodirektor a.D. DI Monika Fiby, MLA, Landschaftsplanerin Information und Anmeldung: http://www.zoolex.org/workshop.html#nordhorn ~°v°~ ~°v°~ ~°v°~ ~°v°~ ~°v°~ Conservation Projects for Students wanted - Do you need some help? University of Reading M.Sc. "Wildlife Management and Conservation" Post-graduate students on this course are required to carry out lab and/or field projects in 2005. The project and project report form a important part of the M.Sc. degree course. Students are currently seeking suitable project placements. Can you help? See http://www.rdg.ac.uk/pg/taught/14.html for more details of the course. Any form of conservation and wildlife management work will be considered. However, the work must be challenging and of a high scientific standard. The project could form part of a larger initiative, but it should be capable of being written up in 'stand-alone' form. The students receive no financial support from the University and must raise for themselves all funding for travel, accommodation and subsistence. Obviously, any assistance you might be able to provide in those areas will help enormously. The students are, however, fully supported by the staff and facilities of the School of Animal and Microbial Sciences and of the Vertebrate Pests Unit. The former possesses excellent competence in all areas of conservation biology and the latter has experience and skills in management of alien invasive species, especially mammals. Also provided is support in statistical analysis of a high standard. The projects are to be carried out and written up in the spring and summer of 2005. If you feel that you have an appropriate area of work that might form a suitable project for a skilled and enthusiastic wildlife biologist, please let me know immediately. Students will be finalising their project choices in the first few weeks of 2005. alan@alanbuckleconsulting.com I am writing to introduce ECCB 2006 - the First European Congress of Conservation Biology, which will be held in Eger, Hungary, from 23rd to 27th August 2006, organised by the Society for Conservation Biology - European Section and the Hungarian Natural History Museum. This cornerstone international event will first time bring academics, students, policy makers, natural resource managers and NGO representatives together from all over Europe to address all aspects of conservation biology from research to application. Please visit the website (www.eccb2006.org) for details, and register for new information. András Báldi, Chair, Local Organising Committee | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Ausstellungen | Zofinger Tageblatt - 28. Dez. 2004 AUSSTELLUNG «Haie - gejagte Jäger» Bis 17. April 2005 ist die Ausstellung «Haie - gejagte Jäger» noch in Luzern zu sehen, die umfassend über Entwicklungsgeschichte, Biologie, Verhalten, ökologische Bedeutung und Gefährdung der Haie orientiert. Lebensgrosse Hai-Modelle, Originalobjekte, Fotos, Filme, Grafiken und Texte vermitteln ein lebendiges Bild dieser Umweltpolizisten der Meere, die während Jahrmillionen die Ozeane regierten. Görlitz Staatliches Museum für Naturkunde Parasiten. Leben und leben lassen bis 20.02.2005 Frankfurt Naturmuseum Senckenberg Füsse! Auf den Spuren der Evolution - Eine unglaubliche Vielfalt an Fußformen hat sich herausgebildet seit die Tiere an Land gingen. 15.02.2005 Berlin, Botanischer Garten Victoria & Co. in Berlin - Zum 100. Geburtstag des Botanischen Gartens bis 30.01.2005 Berlin, Botanischer Garten Coco De Mer - Die Seychellennuss in Photographien bis 13.02.2005 Frankfurt Palmengarten Druidenfuss und Hexensessel - Magische Pflanzen bis 13.03.2005 Olten Naturmuseum Familie Fünf- Berggorillas in den Virunga-Wäldern 5.2.-20.03.2005 München Museum Mensch und Natur www.insektenkosmos.de - wuselig - wundersam - wichtig Ausstellung "Im Tierpark GeZOOmt" http://www.berlinonline.de/berliner-abendblatt/marzahn/.html/tut.html#Ausstellungen Berlin-Marzahn, Galerie im Hausflur Raoul-Wallenberg-Str. 40/42 (Nähe Freizeitforum) Die Ausstellung ist rund um die Uhr geöffnet, da das Haus von einem Concierge-Team betreut wird. Bis Ende Januar. Stadt Münster, 19. November 2004 Professor Landois - Mit Witz und Wissenschaft Stadtmuseum Münster zeigt zum 100. Todestag das Leben und Werk des Zoologen Am 29. Januar 1905 starb mit Hermann Landois eines der bekanntesten münsterschen Originale. Doch der Begründer von Zoo und Naturkundemuseum war überdies ein ernstzunehmender Wissenschaftler, der sich mit seinen Forschungen einen weit über die Grenzen Westfalens hinaus reichenden Namen geschaffen hat. Das Stadtmuseum Münster zeigt anlässlich seines 100. Todestags die Sonderausstellung "Professor Landois - Mit Witz und Wissenschaft". Auf einem Plan vom alten Zoo erstehen im Stadtmuseum die Gehege in Form von historischen Postkarten wieder vor den Augen der Betrachter. Die Ausstellung im Stadtmuseum ist die bislang umfassendste öffentliche Präsentation mit Exponaten von und über Landois. Dazu ist ein reich bebildertes Begleitbuch zum Preis von 5 Euro im Museumsshop erhältlich. bis 27. Februar 2005 Osnabrück, Museum am Schölerberg IM REICH DER BISONJÄGER - Nordamerikas Tierwelt und seine Ureinwohner 5.9.2004-28.02.2005 Wolfen Industrie- und Filmmuseum JÄGER MIT DER KAMERA 14.11.2004-31.03.2005 Olten, Naturmuseum Tiere als Musikanten -30.01.05 | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | TV-Tipps | Ab 28.12. fast täglich Wiederholungen von Elefant, Tiger & Co.: MDR 18:35 ab Folge 32 (Dez. 2003) ; im WDR Folgen 1-8 (2002) Do., 30.12.2004, 16:15-16:45 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 22 Sea World Do., 30.12.2004, 18:00-18:30 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 23 Do., 30.12.2004, 18:35-18:55 MDR, Elefant, Tiger & Co., Großmaul mit Heimweh? Do., 30.12.2004, 19:00-19:45 ARTE, Die Riesenechsen von Oz - 1. 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Staunen und Spielen - Wh Mo., 03.01.2005, 11:55-12:05 BR, Zoo & Co, Wie Eltern ihre Kinder schützen Mo., 03.01.2005, 14:20-14:30 BR, Zoo & Co, Albrecht auf Reisen Mo., 03.01.2005, 16:30-17:30 MDR, Elefant, Tiger & Co, Wasser marsch! Di., 04.01.2005, 11:45-12:10 3sat, Zoo Zürich, 2. Familienszenen Di., 04.01.2005, 11:55-12:05 BR, Zoo & Co, Kinderstuben Di., 04.01.2005, 21:45-22:15 SWR, Kamtschatka - Aus für Russlands Naturparadies Mi., 05.01.2005, 05:40-06:00 ORF2, Paradiese der Tiere, Tierschutz in Alaska Mi., 05.01.2005, 11:45-12:10 3sat, Zoo Zürich, 3. Freud und Leid Mi., 05.01.2005, 11:55-12:05 BR, Zoo & Co, Lernen in der Kinderstube Mi., 05.01.2005, 14:20-14:35 BR, Zoo & Co, Im Zeichen des Gorilla - die ZGF Mi., 05.01.2005, 19:00-19:45 ARTE, Im Wald der fliegenden Edelsteine, Geschichten vom Eisvogel im Auwald an der schwäbischen Donau Do., 06.01.2005, 11:45-12:10 3sat, Zoo Zürich, 4. Das große Fressen Do., 06.01.2005, 16:40-17:10 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 23 Do., 06.01.2005, 18:20-18:50 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 24 Fr., 07.01.2005, 11:45-12:05 3sat, Zoo Zürich, 5. Umzug Fr., 07.01.2005, 11:55-12:05 BR, Zoo & Co, Vögel unterm Zeltdach Fr., 07.01.2005, 12:05-12:30 3sat, Zoo Zürich, 6. Kleine Freiheiten Fr., 07.01.2005, 14:15-15:00 3sat, Mensch Gorilla!, 30 Jahre Verhaltensforschung Fr., 07.01.2005, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Geschichten aus dem Leipziger Zoo (85) Fr., 07.01.2005, 22:15-22:45 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 25 Sa., 08.01.2005, 18:00-18:30 HR, Elefant, Tiger & Co., Wasser marsch! Sa., 08.01.2005, 19:00-19:30 HR, service: natur, Der Opelzoo und seine Geschichte; Attraktion: Elefanten im Opelzoo; Zoopädagogik - Rallye mit Schulkindern; Zooziel - Arterhaltung als Auftrag; Eine afrikanische Nacht. So., 09.01.2005, 13:30-14:05 VOX, tierzeit: Tatort Chicago: Kampf gegen die Tigermafia So., 09.01.2005, 14:15-15:00 XXP, Das Interview: Jörg Hess: Zärtlich wie ein Gorilla So., 09.01.2005, 15:50-17:30 ARTE, Zoo mal anders, Dokumentarfilm - Doué-la-Fontaine ARD, wahrsch. 23.02.05, 21:50: Abenteuer Zoo: Karibisches Dschungelbuch - Jaguare, Krokodile und Kleine Ameisenbären in Belize ausführlichere Vorschau: http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm | | | Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo und Naturschutz aus Online-Zeitungen. Aus Copyright- und Platzgründen zitieren wir lediglich aus den Meldungen und versuchen, sie dabei inhaltlich unverändert wiederzugeben. Die vollständigen Artikel sind verlinkt; leider werden die Links oft nach kurzem ungültig oder die Artikel in ein Archiv verschoben. Meist lassen sie sich dort mit einer Suchfunktion wiederfinden. 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