 |  | E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse http://www.zoo-ag.de  | Redaktionsteam: Dirk Petzold Dr. Martina Raffel Reinhard Hellwig Melanie Witte Dr. Silke Sorge |  ISSN 1619-6643 | | Ausgabe 245 vom 23. Dezember 2004 | | Liebe Leser, wir wünschen Ihnen allen Frohe Weihnachten und schöne Feiertage! Dirk Petzold
"Dreisprachiger" Wegweiser (Hieroglyphen, Keilschrift, Piktogramme) zu den WCs in der Antiken Stadt des Tierpark Amersfoort | | Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | | Zoos und Tierparks | Westdeutsche Zeitung - 21. Dez. 2004 Eine Arche Noah für den Zoo Die neue gemeinnützige Zoo Krefeld GmbH, mit Stadt und Zoofreunden als Gesellschaftern wird wohl nicht wie vorgesehen am 1. Januar gegründet werden können. Zwar liegen die Verträge vor, der Rat hat zugestimmt, doch gibt es noch steuerrechtliche Fragen zu klären. Auch der neue kaufmännische Geschäftsführer, der sich neben Zoochef Wolfgang Dreßen um die Finanzen kümmern soll, ist noch nicht gefunden. Davon lassen sich die Zoofreunde, die mit 25,1 Prozent an der neuen Gesellschaft beteiligt sein werden, aber nicht beirren. Zusammen mit einer großen Düsseldorfer Werbeagentur planen sie ihren Auftritt und diskutieren eifrig über Verbesserungen für das Gelände an der Uerdinger Straße. So sollen die Parkplätze im Süden der Grotenburg auch für Zoobesucher zu nutzen sein, der Eingang dann mittelfristig in Richtung Ende der Tiergartenstraße verlegt werden. Rolf Herding erläutert. "So soll der Spielplatz am Grotenburg-Schlösschen völlig neu nach dem Motto "Arche Noah" gestaltet werden. Bei all diesen Überlegungen steht für die Zoofreunde jedoch eines im Mittelpunkt: der Arten- und Umweltschutz. Nur was sich mit dieser obersten Maxime verträgt, hat eine Chance. "Wir wollen weg von dem Image, dass wir nur was für Eltern mit kleinen Kindern bieten. Natürlich werden wir weiterhin auch ein Ort der Erholung sein, wo Kinder unmittelbar den Tieren begegnen können. Aber darüber hinaus wollen wir auch eine Anlaufstelle sein, für alle, die sich für Arten- und Naturschutz interessieren und engagieren. Westfälische Nachrichten (Münster) - 18. Dez. 2004 Sparen in allen Bereichen Die Diskussion über das Regierungsprogramm der neuen CDU-FDP-Koalition in Münster hält an. Bei den Investitionskostenzuschüssen für den Allwetterzoo werden Abstriche gemacht. Der Zoo kann aber über die Priorität der Projekte selbst entscheiden. Münstersche Zeitung (Münster) - 18. Dez. 2004: "Freudenhaus" für Elefantenbullen Münster. "Vollkommen entspannt und gelassen" reagierte gestern Zoodirektor Jörg Adler auf die Koalitionsvereinbarung von CDU und FDP, soweit sie seinen Allwetterzoo betrifft. "Ich bleibe optimistisch, dass Rat und Verwaltung auch in Zukunft den Zoo als eines der ersten Aushängeschilder dieser Stadt unterstützen", bezog er gestern Stellung. Als nächstes Großprojekt steht der Bau einer Elefantenanlage an, die nicht nur der Steigerung der Attraktivität des Zoos sondern auch aus Sicht der artgerechten Haltung einen ganz hohen Stellenwert genießt. Konkret geht es um den Bau eines Badebeckens für Elefanten, das es bis jetzt noch nicht gibt, ferner um den Bau einer separaten Unterkunft für den Elefantenbullen, der inzwischen zwölf Jahre alt ist und langsam auf die Geschlechtsreife zugeht. Im eigenen "Freudenhaus" könnte sich der Bulle ungestört den Elefantenkühen widmen, die ihm zwecks Verheiratung zugeführt werden. Als dritte Komponente ist eine deutliche, besucherfreundliche Ausweitung des Außengeländes bis nah ans Restaurant heran geplant. In zwei Sondersitzungen, an denen auch zwei hochrangige, auswärtige Experten teilnahmen, hat sich der Aufsichtsrat des Allwetterzoos mit diesem Thema beschäftigt und positiv reagiert. Am Dienstag Abend steht das Vorhaben erneut auf der Tagesordnung. Die Anlage soll 4,3 Mio. Euro kosten und muss, so Adler, von der Stadt als Gesellschafterin finanziert werden. Denn die 7,5 Mio. Euro, die die Stadt 1996 unter der Formel "2000 plus" als Gesamt-Zuschussbetrag auswies, sind inzwischen aufgebraucht. In Kenntnis der angespannten Haushaltslage der Stadt zeigte sich Adler allerdings kompromissbereit. Die für 2005/2006 geplante Umsetzung de Konzepts könne um weitere ein bis zwei Jahre gestreckt werden, deutete er an. Münstersche Zeitung - 22. Dez. 2004 "Man lässt uns nicht hängen" Das oberste Gebot der Sparsamkeit fest vor Augen blickt Zoodirektor Jörg Adler dennoch "entspannt, mit Freude und Zuversicht" in die Zukunft. Dies gilt auch noch nach der Sitzung des Aufsichtsrates am Dienstagabend, der den Wirtschaftsplan 2005 für den Allwetterzoo verabschiedete. Das entscheidende Zahlenwerk muss nun noch die Gesellschafterversammlung und den Rat passieren. Der Stellenplan soll mit Zustimmung des Aufsichtsrates und in Abstimmung mit der Verwaltung auf dem Niveau 2004 eingefroren und nicht, wie insgeheim befürchtet, um zwei Stellen gekürzt werden. Adler registrierte dies mit Erleichterung. Bei auferlegter Kostenneutralität kann er nun innerhalb des Personalbudgets flexibel haushalten und damit durch Umschichtungen zwei zusätzliche, zunächst auf zwei Jahre befristete Pflegerstellen besetzen. Sie werden dringend benötigt, wenn im April 2005 das Großprojekt Kinder-Pferdepark eröffnet wird. Mittelfristig allerdings müsse es zu einer Kostendämpfung kommen. Für Adler sei es aber ein wichtiges Zeichen, dass die Gesellschafterin Stadt trotz knappen Geldes den Zoo adäquat unterstützen will. Eine Erhöhung der Eintrittspreise, stellte er klar, sei zum 1. Januar definitiv nicht geplant. Die Einsparungen müssten vielmehr in allen Bereichen betriebsintern aufgefangen werden. "Wir arbeiten wirklich am Limit. Das ist nur mit einer hoch motivierten Belegschaft wie unserer möglich." Eine Einschätzung, die der Aufsichtrat und sein Vorsitzender Rainer Knoche ausdrücklich unterschrieben. Das nächste Großprojekt, der Bau einer attraktiveren Elefantenanlage, die zudem den Anfordernissen einer artgerechten Haltung entspricht, nahm mit der Zustimmung des Aufsichtsrates ebenfalls eine entscheidende Hürde. So wurde beschlossen, im kommenden Jahr die Planung für den Umbau durchzuführen, um damit eine Grundlage für die Jahre 2006 bis 2008 zu haben. Für Adler ein untrügliches Zeichen, dass der Umbau kommen wird, nur um ein Wirtschaftsjahr gestreckt. Ein Kompromiss, mit dem Adler leben kann. "Wir sind einer der wenigen Zoos in Deutschand, die mit einem finanziellen Deckungsgrad zwischen 60 und 70 Prozent arbeiten und die seit sieben Jahren kontinuierlich wachsende Besucherzahlen schreiben." Der engagierte Zoodirektor ist froh, dass Politik und Verwaltung "uns bei aller Sparsamkeit nicht hängen lassen. Darauf werden wir uns nicht ausruhen, sondern weiter kämpfen " und das guter Dinge.". Solinger Tageblatt - 21. Dez. 2004 Dank Spenden über 25 000 Euro kann das Finanzloch gestopft werden Die Kasse an der Fauna ist wieder besetzt. Für ein Jahr sind sogar die Heizkosten gesichert, weil die Firma HPM-Düsseldorf gleich die Ölkosten für ein Jahr finanziert. 2000 Liter braucht die Fauna monatlich, um die Käfige und Terrarien warm zu halten. Besonders die Papageien, die Reptilien und die Erdmännchen brauchen viel Wärme. "Jetzt kommen wir über den Winter!" Die Erleichterung und die Dankbarkeit für die Hilfsbereitschaft der Solinger klingen in Ingeburg Kunsts Stimme noch mit. Die Vorsitzende des Tierparks Fauna hat die Spenden noch nicht endgültig addiert: "Doch es sind über 25 000 Euro zusammen gekommen. Und wir konnten zusätzlich noch viele Paten für einzelne Tiere und Fördermitglieder gewinnen." Steigende Öl- und Futterpreise, das schlechte Wetter und damit verbunden auch stark zurückgehende Besucherzahlen hatten die Fauna in Alarmbereitschaft versetzt, 25 000 Euro fehlten in der Kasse. sz-online - 18. Dez. 2004 Stadt wildert Tierpark aus Ein Verein kann den Zittauer Tierpark übernehmen. Die Abgeordneten stimmten jetzt bis auf eine Ausnahme mit Ja. Nicht der bereits bestehende Förder-, sondern ein neu gegründeter Trägerverein wird den Zittauer Tierpark übernehmen: der Tierparkverein Zittau e.V. Muenchen24.info - 22. Dez. 2004 Homepage von Tierpark in München wurde gehackt Ein Virenangriff hat die Webseite vom Tierpark Hellabrunn in München lahm gelegt. Das Virus dringt dabei über eine Sicherheitslücke bei den Betreibern der Forensoftware in das Programm ein und überschreibt die veröffentlichten Seiten mit eigenen Inhalten. Die Website wurde stillgelegt und es erschien eine weiße Seite mit einem Hinweis auf Wartungsarbeiten. Am späten Dienstag abend war der Web-Auftritt des Tierparks in München dann wieder zu erreichen. Yahoo! Nachrichten - 20. Dez. 2004 Jane Goodall «adoptiert» Schimpansenmädchen Die britische Tierforscherin Jane Goodall hat bei einem Besuch im Budapester Zoo symbolisch eine junge Schimpansin adoptiert. Das Waisenmädchen «Pola» wurde im Oktober 2003 in Györ geboren, ihre damals bereits 47 Jahre alte Mutter starb kurz nach der Geburt. Seither wurde «Pola» von menschlichen Pflegern großgezogen. In den kommenden Monaten bleibt die Schimpansin zunächst in Budapest, da der Zoo im 120 Kilometer westlich gelegenen Györ über den Winter geschlossen ist. Goodall wies bei ihrem Besuch darauf hin, dass der Bestand an Schimpansen in Afrika von einstmals zwei Millionen auf 150.000 zurückgegangen sei. Gemeinsam mit ihrer Stiftung Roots & Shoots verfolge sie das Ziel, junge Menschen zum Engagement für den Umweltschutz zu bewegen. Münstersche Zeitung, 17. Dezember 2004 Drei Konzepte " aber keine Klarheit Metelen - Wie das zukünftige Konzept des Vogelparks aussehen könnte, blieb bei der Mitglieder-Versammlung des Fördervereins unklar. Auch Bürgermeister Helmut Brüning konnte zur Klärung nichts beitragen, die Bitte des Vorsitzenden Eckhard Benndorf um ausführliche Informationen blieb unerfüllt. "Diese Sitzung kommt zwei bis drei Wochen zu früh", erläuterte Helmut Brüning, warum er keine detaillierten Informationen nennen wollte: um den Erfolg des angestrebten neuen Konzepts nicht zu gefährden. Im Laufe der Debatte wies er darauf hin, dass die finanziellen Schwierigkeiten des Vogelparks zwei andere Probleme überdeckten. Das Kreis-Veterinäramt bestehe auf Änderungen im Vogelpark oder eine andere Unterbringung der Tiere. Zum anderen unterliegt nach Brünings Aussage die reine Zurschaustellung von Tieren der Zoodirektive, die dann für den Vogelpark gilt. Unklar blieb auch, ob die vom Vogelpark-Geschäftsführer geplante Ausstellung des kommenden Jahres in Verbindung mit der Deutschen Bundesumweltstiftung (DBU) zu Stande kommt. Finanzierungsfragen konnten nicht geklärt werden. Tageblatt für den Kreis Steinfurt, 17. Dezember 2004 Die Stimmung ist bedrückt Metelen. Diese Mitgliederversammlung sei die schwierigste seit Bestehen des Vogelparks, erklärte der Vorsitzende Eckhard Benndorf. Auch die Mitarbeiterin des vorläufigen Insolvenzverwalters Ulrich Zerrath, die Rechtsanwältin Petra Auffenberg sei eingeladen worden, habe aber abgesagt. Sie habe bis dato nichts über die Existenz eines Fördervereins gewusst, so Benndorf.Geschäftsführer Erich Scheffer stellte in einem kurzen Jahresrückblick die Aktivitäten des 94 Mitglieder starken Vereins vor. Dazu zählen Aufräumarbeiten zur Saisoneröffnung, Neugestaltung des Eingangsbereichs, Instandhaltung und Werbung. Zum Beispiel habe man 250 Schulen angeschrieben und für einen Besuch im Vogelpark geworben.Nachdem Kassenwart Franz Leusbrock den Finanzbericht vorgestellt hatte, wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Der stellvertretende Geschäftsführer des Vogelparks, Detlef Wilms, hatte ebenfalls keine Neuigkeiten auf Lager. Wir wissen genauso wenig wie andere. Auch auf die Kündigungen habe weder die Geschäftsführung noch der Bürgermeister Einfluss. Reinhard Jockweg war der Meinung, dass in dieser Runde Diskussionen und Spekulationen um das Fortbestehen des Vogelparks eher schaden als nutzen. Tageblatt für den Kreis Steinfurt, 15. Dezember 2004 Erste Kündigungen im Vogelpark Metelen. Im Zuge des Insolvenzantrags der Vogelpark GmbH sind am Montag die ersten Kündigungen ausgesprochen worden. Der weitere Betrieb des Parks ist jedoch erstmal gesichert, bis Ende Februar sind auch die finanziellen Mittel bereitgestellt. Petra Auffenberg, als Mitarbeiterin des vorläufigen Insolvenzverwalters Ulrich Zerrath für den Vogelpark zuständig, bestätigte gestern auf Anfrage des Tageblatts für den Kreis Steinfurt, dass sieben Teilzeitkräften gekündigt worden sei. Sie waren bislang an der Kasse beziehungsweise in der Vogelparkschule eingesetzt. Bei Petra Auffenberg treffen nach und nach die Informationen ein, die sie für das Gutachten zur betriebswirtschaftlichen Situation der Einrichtung in der Metelener Heide benötigt. Das Gutachten soll Ende Januar dem Amtsgericht Münster als zuständigem Insolvenzgericht vorgelegt werden. Planung und Bau Berliner Zeitung - 21. Dez. 2004 Prima Klima Nach sechs Monaten Bauzeit hat der Berliner Zoologische Garten jetzt die Sanierung seines Antilopenhauses beendet. Das im orientalischen Baustil errichtete Haus ist das älteste Gebäude im Zoo und wohl auch das schönste. 900 000 Euro Spendengeld hat die Direktion in den Umbau investiert. Der ging mit Rücksicht auf die sensiblen Bewohner sehr behutsam vonstatten. Die Giraffen reagieren äußerst ängstlich auf Veränderungen in ihrem Umfeld", sagt Architekt Wolfgang Raché, der die Arbeiten leitete. "Wir mussten auf die scheuen Tiere Rücksicht nehmen, die auch während der Bauphase im Haus schliefen." Das Ergebnis ist durchaus sehenswert: In der großen Besucherhalle entstand ein Laufstall für die Giraffen. Und in dem ovalen Gang um die neue afrikanische Landschaft herum wurden Boxen angelegt für die gut ein Dutzend Antilopen und Gazellen. Besucher überqueren auf kleinen Holzbrücken eine Wasserlandschaft mit Wasserfall, um den Steppensand aufgeschüttet wurde. Demnächst, kündigt Zoo-Direktor Jürgen Lange an, werden auch Trappen die Besucherpfade kreuzen. Vor dem Umbau des Hauses waren die Giraffen nachts in äußerst kleinen Schlafställen untergebracht. "Jetzt verfügen sie mit 200 Quadratmetern über sehr viel Platz", sagt Wolfgang Raché. Und den Tieren wird mit Fußbodenheizung und Klimaanlage der Aufenthalt sehr angenehm gemacht. Durch die von unten aufsteigende Wärme verdunstet der Giraffen-Urin. Die dadurch entstehende übel riechende Luft wird von Ventilatoren abgesaugt. Zwischen den Tieren und den Besuchern gibt es zudem einen unsichtbare Luftmauer. Die sorgt dafür, dass die restlichen Gerüche von den Besuchern fern gehalten werden. Berliner Morgenpost - 22. Dez. 2004 Umbau im Zoo: Mehr Platz für die Giraffen und Antilopen Wenn Tiere umziehen, inspizieren sie ihr neues Zuhause sehr genau und untersuchen erst mal jede Ecke. Nicht so die Netzgiraffen im Berliner Zoo. Obwohl ihr Innengehege mit dem Umbau des alten Antilopenhauses viel größer, heller und schöner wurde, begegnen Seppl, Malindi und Kibaya den neuen Stallflächen mit großer Skepsis. Erst seit die anderthalb Jahre alte Kibaya sich mutig in die angrenzenden Nachtställe vorwagte, recken auch die erwachsenen Tiere ihre langen Hälse, um einen Blick auf die neue Heimat zu erhaschen. Nach rund sechs Monaten Bauzeit wurde das für 900 000 Euro umgestaltete Antilopenhaus, das älteste Gebäude im Zoo, gestern wiedereröffnet. "Früher hatten die Giraffen sechs kleine Innenställe. Wir haben einen großen Laufstall mit 200 Quadratmetern und sechs Einzelboxen à 30 Quadratmeter daraus gemacht", sagte der Berliner Architekt Wolfgang Raché. Auch die fünf Antilopenarten haben mehr Platz bekommen. Das ging nur, in dem der Raum für Zuschauer begrenzt wurde. Den Rundgang dicht an den Ställen vorbei, gibt es nicht mehr - eine Wohltat für die extrem schreckhaften Tiere. Dafür sind die Giraffen schon von der Eingangstür aus zu sehen, große Glasscheiben gewähren den Blick in zwei Antilopen-Gehege, und sattgelbe Farben und Bilder von Savannentieren sorgen für Afrika-Feeling. Thüringische Landeszeitung - 20. Dez. 2004 Löwenhaus wächst Ende Mai 2005 soll es soweit sein: Das Raubkatzenhaus im Erfurter Zoopark wird eingeweiht. "Der Ausbau der Innen- und Außenbereiche läuft", sagte Zoodirektor Dr. Norbert Neuschulz. Die Finanzierung der Außenanlagen des Löwenhauses übernehme wiederum der Verein der Zooparkfreunde, freut sich Neuschulz. Überhaupt: 2004 sei ein erfolgreiches Jahr für den Zoopark gewesen. Um 3,3 Prozent hätten die Besuchszahlen im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden können. Dies, obwohl die Investitionen in 2004 weniger spektakulär ausgefallen seien. Das alte Affenhaus erhielt ein neues Dach, eine neue Pumpe für das Pumpenhaus wurde angeschafft, die Heizung für das Elefanten-, Nashorn- und Affenhaus repariert und viele kleinere weitere Schritte unternommen, um die artgerechte Haltung der Zootiere zu ermöglichen, wie sie eine EU-Richtlinie vorschreibt. Inwieweit allerdings Pläne im kommenden Jahr umgesetzt werden können, den Eingangsbereich neu zu gestalten, das steht für Neuschulz in den Sternen. Schließlich liegen Investitionen generell erst einmal auf Eis: Der städtische Haushalt, aus dem der städtische Eigenbetrieb gefördert wird, soll schließlich erst im Mai 2005 vorliegen. Bis dahin will man sich im Zoo behelfen. Die Tierpfleger und Handwerker des Zoos sind gefragt, wenn es darum geht, die Schafkoppel umzugestalten in ein Känguru-Land. Neben diesen Bewohnern Australiens sollen auch Emus dort mit einziehen. Neuschulz würde gern sehen, dass der Zoo Eigenbetrieb der Stadt bleibt. "Doch das liegt in der Entscheidung des Stadtrates", sagt der Zoodirektor. Spekuliert wird, dass der Zoo wie einst die ega den Stadtwerken zugeschlagen oder aber in eine GmbH umgewandelt wird. Volksstimme - 17. Dez. 2004 Magdeburger Zoo-Eingang bekommt die Form einer Amöbe Der geplante Magdeburger Zoo-Eingang am Rondell des Vogelgesangparks soll die Form einer Amöbe bekommen: Das Magdeburger Architektenbüro Steinblock setzte sich mit seinem Entwurf gegen sechs Mitbewerber durch. Die Jury lobte gestern bei der Bekanntgabe des Siegers, dass sich das neue Eingangsgebäude besonders gut in den denkmalgeschützten Park einfügt. "Wir freuen uns riesig. Das ist eine besondere Aufgabe und ein besonderer Ort", sagte Architekt Alexander Tietze, der den Entwurf gemeinsam mit Landschaftsarchitektin Gunda Kapelle innerhalb eines Monats erarbeitet hat. Beim Grundriss ließ sich Tietze davon leiten, dass der Zoo sich eine Gebäudeform wünschte, die das Exotische des Ortes unterstreicht. "So kam ich auf die Amöbe. Sie ist die Urform des Lebens." Das neue Eingangsgebäude soll 2006 im Rahmen der geplanten Erweiterung des Zoogeländes gebaut werden. Rund 2,2 Millionen Euro sind dafür vorgesehen. Zoo-Direktor Kai Perret hob hervor, dass er sich den Eingangsbereich wie das Foyer eines Hotels vorstelle. "Man soll sich gleich wohlfühlen." Perret räumte gegenüber der Volksstimme ein, dass sein Favorit der Zweitplatzierte gewesen sei. Die Jury hatte an dem Entwurf kritisiert, dass das Café dort nur für Zoobesucher zugänglich und ungünstig in den Besucherströmen des Aus- und Eingangs platziert gewesen wäre. Gerade das hätte Perret aus wirtschaftlichen Gründen aber gut gefunden. Grafschafter Nachrichten v. 22.12.2004 Tierpark, BUND und Naturschutzstiftung planen Vechte-Flusslehrpfad Spende Volksbank fördert Projekt mit 8000 Euro, im Frühjahr Baubeginn Nordhorn Mehrere hundert Meter lang soll der Naturlehrpfad werden, der als Holzbohlensteg am Steilufer des Vechte-Altarms am Tierpark angelegt werden soll. Von Aussichtsplattformen und einer Steganlage aus sollen Tierpark-Besucher auf diesem Lehrpfad beobachten können, welche besonderen Pflanzen und Tiere in den Uferzonen und Überschwemmungsgebieten der Vechte leben. Infotafeln, Lernspiele und Beobachtungs-Ferngläser sollen vor allem Kinder und Jugendliche mit dem Lebensraum Vechteauen vertraut machen. Damit soll die Bedeutung der Vechteauen für unsere Kulturlandschaft einer breiten öffentlichkeit näher gebracht werden. Der Bau des Lehrpfades soll im Frühjahr beginnen. Ermöglicht wurde das Projekt durch eine Spende der Grafschafter Volksbank. Bankdirektor Schönfeld zeigte sich überzeugt, dass dem Gemeinschaftsprojekt eine hohe Aufmerksamkeit zuteil werde. Dem Tierpark gelinge es immer wieder, mit neuen Projekten zusätzliche Besuchsanreize zu schaffen. Auch Nordhorns Bürgermeister Meinhard Hüsemann lobte die Kreativität des Tierparks. Was dort in den letzten Jahren erreicht worden sei, habe man sich noch kurz zuvor nicht vorstellen können. Norddeutsche Neueste Nachrichten - 18. Dez. 2004 Neue Afrika-Anlage im Zoo nimmt Formen an Die Arbeiten auf der Afrika-Außenanlage des Schweriner Zoos gehen voran. Giraffen, Zebras und Erdmännchen sollen sich auf dem künftigen Areal genauso wohl fühlen wie die Besucher des Tierparks, sagt Erika Hellmich, beim Zoo für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Rund 4000 Quadratmeter groß wird die neue Anlage sein, damit etwa doppelt so groß wie das bisherige Gehege. Trockenhecken werden die Tierarten voneinander trennen. Geplant ist außerdem ein Vorgehege, in dem es sich die Tiere bei schlechtem Wetter gemütlich machen können. Zur Besucherseite hin soll das neue Gehege ohne Zaun auskommen. "Wasser- und Steingraben werden Giraffen und Zebras aufhalten. Für die Erdmännchen gibt es eine eigene Sicherung. Und noch eine Attraktion soll den Zoo-Gästen künftig geboten werden: ein afrikanisches Dorf mit einem Ziehbrunnen und einer Hütte zum Verweilen. Mehr als 150.000 Euro kostet die neue Afrika-Anlage im Tierpark, etwa 140.000 Euro stellt das Land zur Verfügung. "Wir gehen davon aus, dass die Arbeiten an der Anlage im Frühjahr abgeschlossen sind, wenn das Wetter mitspielt", sagt der stellvertretende Zoo-Direktor, Dr. Wolfgang Zessin. Einen Termin für die Einweihung gibt es jedenfalls schon: Am 16. April soll "Ein Fest für Giraffen, Zebras und Co." mit afrikanischer Musik und Tänzen bis in den Abend steigen. meatnmore, 23.11.2004 Institut für Zoo- und Wildtierforschung baut Berlin. Das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) im Forschungsverbund Berlin wird erweitert. Am heutigen Freitag legten Vertreter des Landes Berlin und des Bundes den Grundstein für den Ersatzneubau in der Alfred-Kowalke-Straße (Berlin-Friedrichsfelde). Dessen Fertigstellung ist für Ende 2005 vorgesehen. Das IZW ist eine international anerkannte Forschungseinrichtung, die sich mit dem Überleben und der Anpassungsfähigkeit von Wildtierpopulationen unter den veränderten ökologischen Bedingungen beschäftigt. Um die wachsenden Aufgaben des IZW als künftiges europäisches Kompetenzzentrum für Wildtierforschung angemessen wahrnehmen zu können, war es dringend erforderlich, die seit 1994 bestehende Raumnot zu beheben. "Mit den künftig verfügbaren Arbeitsmöglichkeiten können wir modernste Technologien in den Dienst des Artenschutzes stellen", sagte der IZW- Direktor Prof. Dr. Heribert Hofer bei der Feier. Das IZW sei heute schon weltweit aktiv und werde sein Engagement ausbauen. Im Mittelpunkt stehen Arbeiten zum wissenschaftlichen Management bedrohter Populationen, zur Charakterisierung von Krankheitserregern in der Gesundheitsforschung und neue Naturschutzkonzepte, wie die konsumtive Wildtiernutzung. Prof. Hofer weiter: "Der Hörsaal im neuen Gebäude ermöglicht zudem die Vertiefung der Kooperationen mit den Berliner Universitäten." Im Neubau mit einer Nutzfläche von 1400 Quadratmetern sollen nicht nur moderne Labore entstehen, sondern es wird auch eine Wildtierklinik etabliert - ein Novum in der Wildtierforschung, das vor allem Tieren im Raum Berlin/Brandenburg zugute kommen wird. Der Präsident der Leibniz-Gemeinschaft, Hans-Olaf Henkel, betonte anlässlich der Grundsteinlegung: "Die Leibniz-Gemeinschaft ist sehr stolz auf das IZW. Die Wissenschaftler sind in einigen Gebieten weltweit führend. Ein Erfolg unter vielen war die weltweit erstmalig erfolgreiche künstliche Befruchtung einer bedrohten Nashornart vor wenigen Wochen." MZWeb, 5.12.2004 Tierpark in Thale muss Rückgang der Besucher verkraften Der Tierpark auf dem Hexentanzplatz bei Thale muss in diesem Jahr einen Besucherrückgang verkraften. «Bislang haben rund 150 000 Gäste unseren Park besucht», sagte Geschäftsführer Uwe Köhler in einem Gespräch. «Bis zum Jahresende werden es etwa 160 000 Besucher gewesen sein.» In einem guten Jahr zählt der Tierpark bis zu 20 000 Gäste mehr. Köhler zufolge ist der Tierpark stark von den Besucherzahlen des nahe gelegenen Bergtheaters abhängig. «Wenn dort weniger Zuschauer gezählt werden, merken wir das genau», sagte er. Auf dem Gelände laufen derzeit verschiedene Bauprojekte zum Wohl der Tiere. «Wir bauen im Moment ein neues Freigehege für unsere Braunbären», sagte Köhler. «Der erste Bauabschnitt ist bereits fertig.» So wurde in den zurückliegenden Monaten ein Teil des etwa 5200 Quadratmeter großen Geländes neu gestaltet, unter anderem wurde der so genannte Besucherwall angelegt. «Das Gehege ist bisher das finanziell sowie technisch aufwändigste Vorhaben der Tierparkgeschichte», betonte Köhler. Mehr als 400 000 Euro werden in das neue Zuhause für die Bären «Mascha» und «Jonas» investiert, die im Mai 2005 einziehen sollen. Wenn die Bären umgezogen sind, sollen auch die Luchse im Tierpark ein neu gestaltetes Gehege bekommen. Mehr Platz haben bald auch die Greifvögel, für die derzeit eine neue Großflugvoliere entsteht. Frankfurter Neue Presse - 20. Dez. 2004 Teddy&Co. sagen Dankeschön Die Bären im Frankfurter Zoo suchen ein neues Zuhause. Die jetzigen Gehege sind viel zu klein und seit dem Bau 1959 nicht mehr modernisiert worden. Das Bauvorhaben kostet zirka 1,5 Millionen Euro. In Zeiten knapper öffentlicher Kassen ist der Zoo auf möglichst zahlreiche Spenden angewiesen und hat deshalb die «Aktion Bärenbusch» ins Leben gerufen. Der geplante Bärenbusch soll den Tieren sechs Mal größere Außenanlagen mit natürlicher Bepflanzung bieten. So sollen zum Beispiel die Anlage für die Lippenbären von 112 auf 700 Quadratmeter vergrößert und Totholz durch Bäume ersetzt werden. Honig- und Schüttelbäume bringen Abwechslung in ihren Alltag und zum Plantschen ist ein Wasserfall mit einem kleinen Bach geplant. In einer Informationshütte zwischen Lippen- und Malaienbärgehege können die Besucher mit Wissenstafeln interaktiv mehr über Meister Petz lernen. Ein Live-Video aus den Wurfboxen lässt die Besucher näher am Leben der Bären teilhaben, und durch ein großes Schaufenster zur Straße hin können die Passanten einen Blick nach drinnen werfen. Außerdem ist geplant, dass die Lippenbären neue Mitbewohner bekommen: eine vier- bis fünfköpfige Junggesellentruppe Bartaffen, eine der am meisten gefährdeten Säugetierarten. espace.ch - 17. Dez. 2004 Fabelwesen für den Tierpark Spiel(t)raum von Bern: So nennt sich der geplante Kinderspielplatz mitten im Wald bei den Brätlistellen hinter dem Vivarium. Und der Name deutet es bereits an: Es soll kein gewöhnlicher Spielplatz entstehen im Tierpark. Ein Erlebnispark solls sein. Im Mittelpunkt: Vier riesengrosse, farbige Fabelwesen, welche die Phantasie und den Spieltrieb der Kinder beflügeln sollen. Aktionen Bieler Tagblatt - 17. Dez. 2004 Permanente Ausstellung im Papiliorama: Vogelspinnen und Käfer Das Papiliorama ist um eine permanente Ausstellung reicher geworden: Eröffnung des Arthropodariums in Kerzers. Bieler Tagblatt - 20. Dez. 2004 Gepanzerte Trolle mit Charme Von kolossalen Riesen bis zu niedlichen Babys - im Kongresshaus Biel läuft zurzeit eine Schildkrötenausstellung, die die unterschiedlichen Facetten einer erstaunlichen Reptilienordnung aufzeigt. Yahoo! Nachrichten - 22. Dez. 2004 Rätseltouren für Kinder im Aquarium Für Kinder und Erwachsene werden ab Donnerstag Rätseltouren durch das Berliner Aquarium angeboten. Die Teilnehmer können zeigen, was sie über die tierischen Bewohner wissen. Außerdem erfahren sie Neues und Spannendes. Auf der Tour müssen Wissens-, Geschicklichkeits- und Scherzpunkte gesammelt werden. Nach der Siegerehrung gibt es zum Abschluss eine Tierfütterung. Lübecker Nachrichten - 21. Dez. 2004 Tierweihnacht im Wildpark Eekholt Zu einem "weihnachtlichen Erlebnis in zauberhafter Natur" lädt der Wildpark Eekholt am Heiligen Abend von 10.30 bis 13 Uhr ein. Denn da kommt der Weihnachtsmann. Allerdings denkt er zuerst an die Tiere, bevor er seine Gaben an die Menschen verteilt. Auf seinem Zwischenstopp in Eekholt zieht er zusammen mit seinen Eseln Sammy und Susi zu den Wildparktieren, um ihnen allen eine Extraportion Futter zum Weihnachtsfest zu bringen. Dabei würde er sich über viele kleine fleißige Helfer freuen, die ihn beim Füttern der Hirsche, Fischotter, Wildschweine, Wölfe und den anderen Tieren helfen. Als kleine Belohnung hat der Weihnachtsmann auch für die Kinder Leckerlis dabei. Für die Erwachsenen gibt es Punsch. boot.de - 16. Dez. 2004 Weihnachtliches Unterwasser-Krippenspiel im Aquarium in Speyer Die Fische im Aquarium «Sea Life» in Speyer haben seit Dienstag heilige Mitbewohner: Ein Krippenspiel sorgt in dem sechs Meter tiefen und zwölf Grad kalten Atlantikbecken für Weihnachtsstimmung. Insgesamt stehen zehn bunte Keramikfiguren mit einer Größe von jeweils 25 Zentimetern im Becken, darunter Maria, Josef und ein Bettchen mit Jesuskind. Gemeinsam mit ihren Begleitern, Esel, Schaf und Kuh hätten die Figuren zunächst für Unruhe in dem Becken gesorgt, sagte die Sprecherin des «Sea Life», Natalie Unger. Krone.at - 17. Dez. 2004 Weihnachtskrippe unter Wasser In einer deutschen Erlebniswelt leisten dem heiligen Paar statt der drei Könige Haie, Rochen und weitere schuppige Meeresbewohner Gesellschaft: Taucher stellten am Boden eines 610 Meter tiefen Riesenaquariums im Sea Life Auqua-Zoo in der deutschen Stadt Speyer die traditionelle weihnachtliche Krippenszene nach. Nun leisten dem heiligen Paar statt der heiligen drei Könige Haie, Rochen und weitere schuppige Meeresbewohner Gesellschaft. Die Unterwasser-Krippe ist derzeit der eindeutige Liebling der Besucher. "Ursprünglich wollten wir echte Taucher einsetzen, um die Krippenszene live nachzustellen. Aber das wäre zu stressig für unsere Tiere geworden", erklärt die Aqua-Zoo-Managerin Britta Thiel. Also hat man sich für die Plastikfigurenvariante entschieden. Mittlerweile haben sich Hai & Co bereits an ihre ungewöhnlichen Mitbewohner gewöhnt. Main-Rheiner - 18. Dez. 2004 Bald wird das wilde Trio "getauft" Immer hacken die Mainzer auf den Wiesbadenern rum. Die Rede ist von den drei jungen Wildschweinen, die zwar in der Wiesbadener Fasanerie geboren wurden, aber längst im Gonsenheimer Wildpark heimisch sind. Sie zu charakterisieren, fällt ihrem besten Freund (und Futtermeister), Tierpfleger Robert Eisenberg, nicht schwer: "Die sind einfach klasse." Das finden auch ganz viele Besucher, die immer zu allererst das Wildschweingehege ansteuern. Und wegen ihrer großen Beliebtheit macht der Tierpark mit dem Trio auch eine ganz, ganz große Ausnahme: Der Keiler und die beiden Bachen sollen Namen erhalten. Nachwuchs Mitteldeutsche Zeitung - 20. Dez. 2004 Erstes Tiger-Baby putzmunter Es knurrt und faucht, reißt sein Mäulchen auf - so recht geheuer ist dem Tiger-Baby aus dem Bergzoo Halle das Blitzlichtgewitter der Fotografen nicht. Zumal die Mutter die Szene nur von Ferne beobachten kann. Sehnsüchtig ruft sie nach ihrem Kind, das am 11. November zur Welt kam. Am Montag wurde es erstmals vorgestellt. Vor rund anderthalb Jahren sind die drei Indochina-Tiger im Zoo angekommen - ein Männchen und zwei Weibchen. Das jüngere Weibchen hat nun zum ersten Mal Nachwuchs bekommen und noch gesunden dazu. 1991 gab es im Zoo Halle letztmals Tiger-Nachwuchs - allerdings bei sibirischen Tigern. Die Jungen wurden an den Ascherslebener Tierpark abgegeben. Indochina-Tiger jedoch sind in Deutschland selten. Der Zoo Halle hat nun wohl mit den höchsten Bestand. Berliner Morgenpost - 19. Dez. 2004 Von stummen Schildkröten und lebhaften Leoparden Bis auf ganz wenige Ausnahmen sind die Raubkatzen im Alfred-Brehm-Haus im Tierpark Friedrichsfelde alle im Zoo geboren worden. Mit artfremden Tieren sind sie deshalb bisher so gut wie nie in Kontakt gekommen. In diesen Tagen haben sie seltenen Besuch bekommen. Der konnte sie allerdings nicht aus der Ruhe bringen, denn die Europäischen Sumpfschildkröten sind nicht persönlich, sondern nur auf geruchs- und bewegungsfreien 150 Fotos ins Raubtierhaus gekrabbelt. "Zeugen der Urzeit" heißt die Ausstellung von Tierpark und brandenburgischem Landesumweltamt. Die zwei jüngsten Neuzugänge im Raubtierhaus: Die Leoparden-Schwestern Kendari und Namlea, benannt nach zwei Städten in Indonesien, entdecken zurzeit, daß die Welt hinter der Wurfbox, in der sie vor sechs Wochen geboren wurden, nicht zu Ende ist. Für die sechsjährige, rabenschwarze Leopardin Angie sind die zwei der erste Nachwuchs. Die Welt - 21. Dez. 2004 Im Tierpark wird in einem Jahr ein Nashörnchen erwartet Kann Nachwuchs ansteckend sein? Im Tierpark Friedrichsfelde geht ein Virus um, anders läßt sich die Schwemme an Jungtieren kaum erklären. Nachdem in diesem Jahr alle paar Monate ein Wurf junger Kätzchen aus dem Raubtierhaus vermeldet wurde und sich die Tierpfleger im Elefantenhaus auf vier Kälber im Frühjahr 2005 vorbereiten, kommt nun die nächste Sensationsmeldung aus Friedrichsfelde: Panzernashorn Betty ist wieder trächtig. Vermutlicher Geburtstermin ist der Jahreswechsel 2005/2006. Normalerweise wäre das gar nicht möglich, denn Betty hatte erst am 21. Juli dieses Jahres den kleinen Patna auf die Welt gebracht. Als Mutter scheint sich das drei Tonnen schwere Tier allerdings nicht zu eignen. Ihr erstes Jungtier traf Betty mit einem Tritt so unglücklich, daß es wenig später starb. Der Zweitgeborene Patna überlebte die rabiaten Annäherungsversuche seiner Mutter zwar, zog sich dabei jedoch einen komplizierten Bruch im linken Vorderbein zu. Die Folgen lassen das Jungtier heute noch humpeln. Sechs bis acht Wochen nach dem Vorfall wurde sie wieder brünstig und von Panzernashorn Belur erfolgreich gedeckt. Main-Rheiner - 18. Dez. 2004 Fasanerie bietet gegen Spenden Tier-Patenschaften an Dass es im Reich der Tiere, was den "gesellschaftlichen" Status betrifft, auch nicht anders zugeht als bei Zweibeinern, beweist der eurasische Wolf "Ixi" im Tier- und Pflanzenpark Fasanerie Wiesbaden. "Ixi", dessen X-Beine ihm den Namen gaben, bewohnt in der Fasanerie eine "tierische WG" mit europäischen Braunbären und war in seinem vorherigen Rudel im Tierpark Thale der Omega-Wolf, der letzte der Hierarchie im Rudel. In Wiesbaden traf er auf Wolfsdame Wilma, die als Alpha-Wölfin Rudelchefin ist. Ihre Liebe zu ihm bescherte ihm einen rasanten sozialen Aufstieg zum Alpha-Wolf und männlichen Rudelboss. Gemeinsam mit der Herzensdame hat er bereits Nachwuchs in die Welt gesetzt. "Unvorhergesehener Weise", räumt die Leiterin der Fasanerie, Ute Kilian, schmunzelnd ein. "Da haben die Implantate, die verhüten sollten, nicht gewirkt." "Ixi" und "Wilma" sind nur zwei der rund 250 Tiere der Fasanerie, für die Tier-Patenschaften übernommen werden können. Blick Online - 22. Dez. 2004 Hier kommt ein kleiner Wal zur Welt! Eine der tollsten Tieraufnahmen der letzten Wochen glückte dem amerikanischen Fotografen Mike Aguilera. Im «Sea World» von San Diego in Kalifornien gelang es ihm, die Geburt eines kleinen Killerwals mit seiner Kamera festzuhalten. Die 28-jährige Walmutter Kasatka brachte das Kälbchen ohne grosse Probleme zur Welt besser gesagt, ins Wasser. Der neue Nachwuchs im «Sea World» das Geschlecht ist noch nicht bestimmt wiegt ungefähr 220 Kilo und ist rund 2 Meter lang. Welt am Sonntag Mutterglück im Prager Zoo Prag - Die zwölf Jahre alte Gorilla-Dame Kijivu füttert ihren Nachwuchs, der am 13. Dezember zur Welt kam. Passauer Neue Presse - 20. Dez. 2004 Wildpark scheitert am Lärm der A 94 Pocking. Das erste konkrete Projekt für das ehemalige Bundeswehrgelände ist gescheitert: Der geplante Wildpark wird nicht verwirklicht. Die Nähe zur Autobahn, dem Autobahnkreuz und den Anschlussstraßen bringt zu viel Lärm mit sich, sagen die Betreiber. Hirsche, Rehe, Pferde, Bisons und anderes mehr sollten im Wildpark auf einem Teil des ehemaligen Bundeswehrgeländes zu bewundern sein. Erholung in der Natur, dazu einen Hofladen, das wollten die Betreiber aus Bernried den Besuchern bieten. Dort haben sie ein ähnliches Projekt verwirklicht. Im ehemaligen Bundeswehrgelände sollte dies auf rund 100 Hektar Grund umgesetzt werden. Vor rund einem Jahr wurden diese Pläne erstmals im Stadtrat öffentlich behandelt. Märkische Allgemeine - 22. Dez 2004 Eine Fürstin für den Fürst Der Winter macht "Fürst" nichts aus. Das dicke, zottige Fell schützt den acht Jahre alten Wisentstier perfekt vor Kälte. Aber nicht vor Einsamkeit. Seit August ist "Fürst" im Tierpark Kunsterspring allein. Damals ist seine Gefährtin gestorben, an Altersschwäche. "Dattel" lebte seit 1982 in Kunsterspring. Seit ihrem Tod sucht der Tierpark nach einer neuen Partnerin für den einsamen Bullen. Jetzt ist sie gefunden. Tierparkchef Peter Mancke ist erleichtert: Der Saupark Springe könnte eine Wisentdame abgeben. Rhein Main Presse - 16. Dez. 2004 Beirat will für Tierpark Geld Mainz-Kastel. Weiterhin in einer prekären Lage befindet sich der Trägerverein des Tierparks. Nach Angaben von Ortsvorsteher Heinz-Erich Krone (CDU) will die Stadt zusammen mit den Mainzern in einem Gespräch eine Lösung finden, um Geld für die Beschäftigung des Tierpflegers zusammenzukratzen. Mit dem Thema wird sich auch das Stadtparlament am heutigen Donnerstag auf Antrag der "Republikaner" befassen. Der Ortsbeirat spendierte dem Trägerverein des Streichelzoos aus seiner Deckungsreserve einen Betrag von 1400 Euro, damit er den Umbau der Anlagen am Unteren Zwerchweg fortsetzen und unter anderem neue Gehwegplatten anschaffen kann. Auf Antrag der AUF wurde die Stadt aufgefordert, dem Tierpark außerplanmäßige Mittel von 10 000 Euro auszuzahlen, damit er über die Runden kommt. "Die brauchen das Geld unbedingt", sagte der stellvertretende Ortsvorsteher Frank Porten (AUF). Stadtrat Schuster unterstützte die Initiative. Die unglückliche Haushaltssituation müsse überbrückt werden, sagte er. Neue Ruhr Zeitung - 16. Dez. 2004 Neue Nixe im Becken KLEVE. Das kleine Seehundmädchen ist sichtlich froh, dass es aus der Transportkiste heraus kann. Entschlossen robbt der Neuzugang aus dem Tierpark Nordhorn aufs Wasser zu, taucht kurz das Köpfchen ein und lässt sich dann ganz hinein gleiten. Ihre Artgenossen Lisa, Robbie und Ferdy schwimmen der hellen Nixe mit den netten Punkten hinterher. Bei der Fütterung eine Stunde später ist sie zaghaft. "Sie wird die ersten Tage noch Abstand halten" prophezeit Tierparkleiter Dietmar Cornelissen. "Dann wird sie sich einen Fisch stibitzen und bald zutraulich werden." Dazu tragen Markus Bals, Alexander Disner und Nicolai Wibe bei, die mit den Seehunden arbeiten. Es ist vor allem "Medical Training", damit die Tiere Menschen zur Pflege an sich heran lassen. Die Neue kennt das noch nicht, hört deshalb auch nicht auf ihren Namen "Sarah". Im vorigen Jahr starben zwei Seehundkinder in Kleve, weil Besucher sie mit Steinen "gefüttert" hatten. Frankfurter Allgemeine Zeitung - 16. Dez. 2004 Tierwelt: Heiße Weihnacht Kölner Stadt-Anzeiger Den großen Teil erhält der Zoo Insgesamt schüttete die Stiftung 250 000 Euro aus. Der größte Anteil in Höhe von 75 000 Euro wurde in diesem Jahr dem Zoo zugesprochen Main-Rheiner - 16. Dez. 2004 Ein spannender Tag als Pfleger im Tier- und Pflanzenpark Fasanerie Journalisten "auf Abwegen" berichten, wie es ihnen ein Tag lang mit einer anderen Tätigkeit, in einem ihnen wesensfremden Job oder aber bei der befristeten Realisierung des eigentlichen Traumberufs ergangen ist. aon.at, 21.12.2004 Ärzte setzen hüftlahmer Gepardin Kunst-Gelenk ein Prag. Dank eines beisspiellosen chirurgischen Eingriffs kann die hüftlahme Gepardin Jane auch künftig unbeschwert durch ihr böhmisches Gehege tollen: Tschechische Ärzte setzten der zweijährigen Raubkatze ein künstliches Hüftgelenk ein, wie der Zoo der Stadt Usti nad Labem am Montag bekannt gab. Jane litt an einer angeborenen Fehlbildung der Hüfte und hätte ohne den Eingriff nach und nach ihre Bewegungsfähigkeit eingebüßt. Die Operation wurde den Angaben zufolge erstmals an einem Geparden vollzogen. Hamburger Morgenpost - 17. Dez. 2004 ZOOLOGIE: Finnwal bekommt sein Fett weg Das Zoologische Institut am Hamburger Martin-Luther-King-Platz hat eine neue Anlage zum Präparieren von Tieren. Seit gestern sind die nigelnagelneuen Geräte in dem 1,9 Millionen Euro teuren Anbau in Betrieb - und der ganze Stolz von Chefpräparator Klaus Zwonarz. Der 51-Jährige hat bereits das Walross Antje aus Hagenbecks Tierpark für die Nachwelt erhalten. Und schon nimmt er sich das nächste prominente Tier vor: den Finnwal, der vor gut einem Jahr im Hamburger Hafen gestrandet ist. Den 250 Kilogramm schweren Schädel wird er in sieben Teile zerschneiden und anschließend in einer Spezialwanne mit NASA-Technik entfetten. Doch bis es so weit ist, probiert er die neue Anlage zunächst an einem Elefanten- und Entenwal-Schädel aus. Die werden nämlich dringend in der weltbekannten Zoologischen Sammlung gebraucht. Dort lagern insgesamt 38.000 Skelette. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Pressemitteilungen teilweise gekürzt | Zoo Duisburg, 22.12.04 Schöne Bescherung im DELPHINARIUM Die sprichwörtliche Schöne Bescherung gibt es in der Zoo-Futterküche nicht erst am Heiligen Abend, sondern genau genommen das ganze Jahr über. Nicht ausgeschlossen werden soll natürlich, daß die Tierpfleger vom Kaiserberg so manchem ihrer besonderen Lieblinge zu Weihnachten ein Extra-Würstchen, ein Super-Bonbon oder einen zuckerbepuderten Rettich zustecken mögen... Damit den Kleinen die Wartezeit bis zur Heilig-Abend-Bescherung nicht allzu lang wird, haben Kinder bis 13 Jahre am Heilig Abend, Freitag, dem 24. Dezember 2004, freien Eintritt ins Delphinarium, der Zoo-Eintritt muß jedoch gezahlt werden. Zoo Leipzig, 21.12.04 Stabile Preise 2005 und Einführung von Zoo-Sparwochen - Jahreskarten werden immer beliebter Der Leipziger Zoo möchte sich bei seinen Besuchern bedanken und Ihnen auf diesem Wege ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr wünschen. Wir sind über den positiven Zuspruch der Besucher überwältigt. Insbesondere die neue Kiwara-Savanne wurde äußerst erfreulich seitens der Zoobesucher aufgenommen., so Zoodirektor Dr. Junhold. Das Jahr 2005 steht im Zeichen stabiler Eintrittspreise und der Einführung von Zoo-Sparwochen. Wir werden zum Saisonstart keine Preiserhöhung vornehmen. so Dr. Junhold. Die Jahreskarten bleiben weiterhin im Vergleich zu anderen deutschen Zoo-Jahreskarten mit 25 Euro für Ermäßigte und Kinder, 35 Euro für Erwachsene und 90 Euro für Familien sehr preiswert. Bereits nach 3 bis 4 Zoobesuchen rechnet sich die Karte. Die Beliebtheit der Zoo-Jahreskarte hat bei den Leipzigern zugenommen. 2004 sind bereits mehr als 13.000 Karten verkauft worden Umlauf. Nicht nur der günstige Preis überzeugt, sondern auch die mit dem Kauf einer Jahreskarte verbundenen Vergünstigungen bei der Zoogastronomie Marché und im Zooshop (auf ausgewählte Artikel 10 %). Stadt Chemnitz, 21.12.04 Kikuyu-Brillenvögel - neue Tropenhausbewohner aus Afrika Im Chemnitzer Tropenhaus, einer exotischen und warmen Oase im momentan recht kalten Erzgebirgsvorland, gibt es immer viel zu entdecken. Nun wurde zu den acht freifliegenden Vogelarten noch eine neunte dazugesellt: Kikuyu-Brillenvögel aus Tansania. Der kleine Schwarm mit elf Vögeln ist gerade dabei, das Tropenhaus und seine anderen Bewohner kennenzulernen. Brillenvögel kommen in vielen tropischen Regionen der Erde vor. Sie sind gesellig und ernähren sich vorwiegend von Insekten und Früchten. Nur zur Brutzeit finden sich Paare zusammen, bei denen sich dann die Elternvögel gemeinsam den Nachwuchs kümmern. Zoo Magdeburg, 21.12.04 Löwe Paris Eroberer im Zoo Kampti und Kalindi, die zwei asiatischen Löwinnen des Magdeburger Zoos, haben vor wenigen Tagen den Stammvater ihres zukünftigen Rudels kennen gelernt. Paris heißt der kräftige Löwenmann, der interessiert seine beiden Weibchen in Augenschein genommen hat. Wir erwarten, dass die drei asiatischen Löwen schon bald ein harmonisches Trio bilden. Gerade bei den stark von der Ausrottung bedrohten asiatischen Löwen, wäre ein Zuchterfolg im kommenden Jahr äußerst bedeutsam, erläutert Zoodirektor Dr. Kai Perret. Asiatische Löwen gehören zu den bedrohtesten Großkatzen dieser Welt, die nur noch im indischen Naturschutzpark Ghir leben. Paris wird mit viel Glück, ähnlich seinem Namensvetter dem trojanischen Prinzen- seine Weibchen erobern. Die Herzen der Zoobesucher hat er jedenfalls schon im Sturm errungen. Wilhelma Stuttgart, 21.12.04 Gibts Weiße Weihnachten? Diese Frage kann in der Wilhelma stets bejaht werden, denn das Problem wird hier nicht schneetechnisch sondern gärtnerisch gelöst. Im Wintergarten können jetzt in der ansonsten eher blütenarmen Zeit weiße Weihnachtssterne und weißer Flieder bewundert werden. Zugegeben, für ambitionierte Wintersportler ist dies keine Alternative. Wer aber im Festtagstrubel eine Oase der Ruhe sucht, kann diese im Wintergarten der Wilhelma finden: Beim beruhigenden Plätschern des Koi-Teichs kann man auf einer der Sitzbänke mit Blick auf üppiges Grün die Seele baumeln lassen und für geraume Zeit dem weihnachtlichen Getümmels auf Stuttgarts Straßen entfliehen. Wer dem weißen Flieder nichts abgewinnen kann, dem stehen natürlich alle sonstigen Attraktionen der Wilhelma offen: Darfs vielleicht ein Spaziergang im winterlichen Park oder ein schweißtreibendes Dschungelerlebnis im Amazonienhaus sein? Elefantenbad, Flaschenfrühstück der kleinen Giraffe, bunte Fische und Schmetterlinge, Tiger beim Hühnchen rupfen, Erdmännchen unter der Wärmelampe oder Seelöwen beim Spiel ... für jeden Geschmack ist etwas geboten. Gedränge ist jetzt im Winter kaum zu erwarten, ein Platz in der ersten Reihe fast sicher. Und bis Februar gilt noch der günstige Wintertarif! Allwetterzoo Münster, 21.12.04 Ein "Weihnachtsgeschenk" für den Allwetterzoo Münster: Das neue ZOOBUCH ist erschienen! Als "Weihnachtsgeschenk" bezeichnete Zoodirektor Jörg Adler das erste gedruckte Exemplar des neuen Zooführers, als er es in der letzten Woche endlich in den Händen hielt. Mit neuem Titel (Allwetterzoo Münster DAS ZOOBUCH), auf 92 Seiten Inhalt angewachsen, mit zahlreichen eindrucksvollen Fotos und aufschlussreichen Beiträgen macht die Broschüre der zooführer-losen Zeit im Allwetterzoo ein Ende. Etliche Mitarbeiter haben monatelang neben ihrer normalen Arbeit Beiträge geschrieben, Texte redigiert, Fotos ausgesucht, sich mit dem Grafiker abgestimmt, Korrektur gelesen - und sind jetzt allesamt sehr zufrieden! Das ZOOBUCH kann ab sofort für 3,50 Euro an der Zookasse erworben werden. Grüße aus dem Allwetterzoo und schöne Feiertage!! Zoo Leipzig, 21.12.04 Elefanten beziehen neues Revier - Erster Bauabschnitt wird für die Besucher eröffnet Nachdem im Sommer die nächste Etappe des Zoo der Zukunft mit dem Beginn des neuen Elefantentempels eingeläutet wurde, freut sich der Leipziger Zoo, dass er noch in diesem Jahr den ersten Bauabschnitt für die Besucher eröffnen kann. Elefantenbulle Mekong hat schon die neue Anlage unter die Lupe genommen und genoß bereits das erste Bad im neuen Elefantenswimmingpool. Das hätten die Tierpfleger nicht erwartet. Die vier Elefantenkühe und Voi-Nam werden ebenfalls schon an das neue Revier gewöhnt, doch brauchen sie ein wenig länger. Wildpark Lüneburger Heide, 21.12.04 Weihnachten bei Petzs Die beiden europäischen Braunbären Petzi und Brauni, aus dem Wildpark Lüneburger Heide, staunten nicht schlecht als sie das grosse Paket und den geschmückten Weihnachtsbaum sahen. Vorsichtig wurde das unbekannte Ungetüm, verpackt in Weihnachtspapier, beschnüffelt und untersucht. Die Neugier siegte nachdem auch schon der Baumschmuck in seine Bestandteile von ihnen zerlegt worden war. Die Kreise um das Geschenkpaket wurden immer enger bis Brauni mit einem kräftigen Hieb das Geschenk öffnete. Jetzt strömte ein wohlriechender Duft in seine Nase und es gab kein Halten mehr für ihn. Innerhalb weniger Minuten hatte er den gesamten Inhalt, bestehend aus Fisch, Obst und vielen anderen Leckereien, um sich zerstreut. Nachdem Petzi aus sicherer Entfernung alles beobachtet hatte, gesellte sie sich dazu um an diesen Festmahl teilzunehmen. Satt und zufrieden lagen beide in einem Chaos von Geschenkpapier und Christkugeln, für sie könnte es jeden Tag Weihnachten sein. Zoo Duisburg, 20.12.04 Kunst und Kultur im Zoo Duisburg - Janus-Kopf im Affenhaus Nachdem - gemeinsam mit dem Kulturbüro der Stadt Duisburg - das Projekt Kunst und Kultur im Zoo Duisburg im September in Anwesenheit von Polit- und Künstlerprominenz der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, konnte nun auch für die Steinguss-Skulptur Janus-Kopf des Künstlers Holger Schmidt dessen endgültige Aufstellung gefunden werden. Auf einer brusthohen, hölzernen Standsäule wurde das Doppelgesicht montiert und inmitten der üppig begrünten Freianlage für südamerikanische Liszt-Äffchen platziert. Zu Ehren des römischen Gottes Janus - dem Schützer des Hauses und Sinnbild des Anfangs und des Endes - opferten die Gläubigen vor allem am Beginn von Kriegen; der doppelgesichtig dargestellte Gott (= Januskopf) wurde mit b e i d e n Dimensionen der Vergangenheit und Zukunft in Verbindung gebracht, weshalb seine Skulpturen oftmals an beiden Seiten von Türdurchgängen aufgestellt wurden, damit er Kommende und Gehende überblicken solle (übrigens ist unser Monat Januar nach diesem Gott benannt). Holger Schmidt nun modellierte ein männliches Alltagsgesicht, dessen Hinterkopf allerdings die Züge eines prähistorischen Frühmenschen trägt
Woher kommst Du, wohin gehst Du, Mensch? - Diese Frage wird den prächtigen Leguanmann freilich nicht bewegen; er nutzt das doppelsinnige wie -gesichtige Kunstobjekt eher zur Jagd auf fette Heuschrecken oder mögliche Liebespartner. Zoo Leipzig, 20.12.04 Nachwuchsfreuden in Pongoland - Lesung auf dem Weihnachtsmarkt Am letzten Freitag brachte Schimpansenweibchen Natascha (geb. 28.05.1980 in den Niederlanden) ihr erstes Jungtier in Pongoland zur Welt. Stolzer Vater des Kleinen ist der Anführer der Schimpansengruppe Robert (geb. 1.12.1975 in den Niederlanden). Bisher kümmert sich die erfahrene Mutter, es ist ihr vierter Nachwuchs insgesamt, liebevoll um ihr Jungtier. Das Geschlecht des Neuankömmlings konnte noch nicht festgestellt werden. Wir freuen uns sehr über das vorweihnachtliche Geschenk in Pongoland. Es ist das zweite Schimpansenbaby in diesen Jahr!, so Zoodirektor Dr. Junhold. Mutter und Kind befinden sich in der Gruppe und sind dort auch für die Besucher zu sehen. Vorweihnachtlich geht es auch auf dem Weihnachtsmarkt am 21. Dezember um 15 Uhr auf der großen Marktbühne zu. Denn dann lesen Zoodirektor Dr. Junhold und der Historiker Dr. Haikal aus ihrem neuen Buch Vorsicht, Löwe humorvolle Geschichten aus dem Leipziger Zoo vor. Wer noch kein Weihnachtsgeschenk hat, der ist nach der öffentlichen Lesung am Weihnachtsmarktstand des Zoos gegenüber der Nikolaischule bestens aufgehoben, denn dort können signierte Bücher erworben werden. NaturZoo Rheine, 20.12.04 Weihnachtsüberraschung im NaturZoo: Schildkröten geschlüpft! So groß wie eine Walnuss, aber nicht für den bunten Teller bestimmt: Vier griechische Landschildkröten sind die jüngsten und kleinsten - Tierkinder im NaturZoo Rheine. Nach 60 Tagen sind die Reptilienbabies in einer Brutmaschine geschlüpft, und jetzt ist ein Terrarium in der Aufzuchtstation ihr neues Zuhause. Der vor Feinden schützende Panzer junger Schildkröten ist die ersten Wochen noch sehr weich. So lange verstecken sich die Kleinen instinktiv - auch im sicheren Terrarium in einem Häufchen Heu oder unter Steinen. Bereits im vergangenen Jahr gab es Schildkröten-Nachwuchs. Die nun exakt ein Jahr alten Geschwister verbringen derzeit ihre Winterruhe unter kontrollierten Bedingungen in einem Kühlschrank. Da mag man doch lieber mit den Frischlingen tauschen: Temperaturen bis 30°C und eine hohe Luftfeuchtigkeit sind für das Wohlbefinden der gerade einmal 15 Gramm schweren Mini-Schildkröten notwendig. Und natürlich Futter: Endivien-Salat an einem Kräutern-Bouquet mit einem Dressing aus Kalk heißt das Weihnachtsmenü! Wer die Schildkröten besuchen will: Der NaturZoo ist natürlich auch über Weihnachten täglich geöffnet. An Heiligabend von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr, an allen anderen Tagen von 9.00 Uhr bis 16.30 Uhr. Zoo Duisburg, 17.12.04 10 Jahre Tierpatenschaften - 10 Jahre Koala-Haltung im Zoo Duisburg Sowohl die Etablierung der Tierpatenschaften durch Frau Dr. Doris Heckermann-Meisters als ehrenamtliche Betreuerin dieses erfolgreichen Projektes als auch die Präsentation und europaweit erste und zugleich nachhaltige Koala-Zucht jähren sich in diesem Jahr zum zehnten Mal. Aus Anlass der Parallelität dieser Ereignisse wird Frau Dr. Heckermann-Meisters am Montag, dem 20. Dezember 2004, um 11.00 Uhr im Koala-Haus inmitten der Koala-Familie unter duftenden Eukalyptussträußen dem Vorstand der Zoo Duisburg AG einen Scheck über 85.000 Euro aus den diesjährigen Patenschaften überreichen. Zoo Dresden, 17.12.04 Ein Geschenk für das ganze Jahr Nur noch wenige Tage bis zum 24. Dezember, dann ist es wieder so weit. Wer noch kein Geschenk für seine Familie gefunden hat, für den haben wir eine Idee! Wie wäre es denn in diesem Jahr mit einer Jahreskarte für den Dresdner Zoo? Sie können ein ganzes Jahr lang jederzeit den Zoo besuchen - einschließlich unserer Sonderveranstaltungen. Und das alles für nur 65 EUR für eine Familie (eingeschlossen Kinder bis 16 Jahre). Sie können auch mit einer Familientageskarte für 18 EUR eine schöne und zugleich entspannende Überraschung unter den Weihnachtsbaum legen. Zoo Duisburg, 16.12.04 Delphine - guinnessverdächtig? Eine ganz besondere Aktion zur Sicherung des Standorts Delphine in Duisburg haben sich Jungen und Mädchen der Duisburger Waldjugend gemeinsam mit ihrem Leiter Wurzel (bürgerlicher Name: Peter Allenschläger) einfallen lassen: In einer eigenen Arbeitsgruppe falteten die Naturfreunde in unzähligen Stunden während des zu Ende gehenden Jahres 2004 Papier-Delphine nach altjapanischer Origami-Technik. Nicht weniger als 90 einzelne Faltvorgänge müssen mit feinen Fingern bewältigt werden, um einen einzigen formgerechten Delphin zu Papier zu bringen. Das macht zusammen rund 180.360 Einzelfaltungen, die bei manch einem zu wunden Fingern führten
Alle diese 2004 Papier-Falt-Delphine zieren nunmehr eine 5 m große Delphintafel, auf die die Mini-Flipper nebeneinander getackert wurden. Weil nicht alle 2004 Papier-Delphine auf der Holztafel Platz hatten, sägten die jungen Waldläufer zusätzliche Buchstaben, die hintereinander gesetzt das Wort ergeben: Toninas 2004. Ein besonderer Hinweis nämlich auf die verbesserungsbedürftigen Haltungsbedingungen der beiden Duisburger uralten Süßwasser-Delphine. Sea Notes, monthly email from the Monterey Bay Aquarium. EXHIBIT NEWS: SARDINE SCHOOL, RED OCTOPUS RETURNS, WHITE SHARK A mixed school of nearly 3,500 Pacific sardines and anchovies now grace the Kelp Forest exhibit. There's now a place to see a juvenile red octopus. Look in the small aquariums at the Kelp Lab. You'll find one near the swell shark egg cases. All continues to go well with our white shark in the Outer Bay exhibit. By all appearances, she's adding weight and a bit of length, though our Husbandry staff hasn't taken her out of the exhibit for measurements. December 23 will mark her 100th day on exhibit. Prior to her arrival here, no aquarium had kept a white shark for longer than 16 days. Owston's Civet Conservation Program, 16th December 2004 Vietnam leads the way in the conservation of rare small carnivores A Vietnamese national park project recently exported 3 breeding pairs of Owstons Civet to England marking the beginning of an international conservation breeding program to ensure the survival of the species into the future. Owstons Civet (Chrotogale owstoni) is a species of small carnivore that lives in forest in Northern and Central Vietnam, Lao PDR and Southern China. The IUCN/SSC Small Carnivore Specialist Group lists Owstons Civet as Globally Threatened and one of the highest priority species for conservation action. The Owstons Civet Conservation Program of Cuc Phuong National Park has been working on the conservation of this and other species of small carnivore in Vietnam for the last nine years. An international conservation breeding program for the species has been established to minimise the risks associated with holding all the animals in one location. Newquay Zoo, Thrigby Hall Wildlife Gardens and Paradise Wildlife Park in England are the first zoos to join the program yet next year more breeding pairs will be sent to America and maybe even Australasia. This is first time a program like this has been established in Vietnam with such a focus on linking the conservation of a species in the wild to an international breeding program and is a testament to the steps forward Vietnamese conservationists and forest protection rangers are making in the battle to conserve Vietnams unique natural heritage. WWF 22.12.04 Ausgestorbene Arten des Jahres 2004 Die Goldkröte leuchtet nicht mehr Costa Ricas Goldkröte (Bufo periglenes) ist eines der vielen Opfer des rasanten Artensterbens. Obwohl ihr Lebensraum, die Monteverde-Nebelwälder, intakt ist, wurde die erst 1975 entdeckte Kröte nach Angaben des WWF zuletzt 1989 gesichtet und gilt mittlerweile als ausgestorben. Während viele Arten Opfer von Lebensraumzerstörung, übermäßiger Jagd und Wilderei sind, fiel die Goldkröte offenbar einer neuen Bedrohung zum Opfer: dem Klimawandel. Ebenfalls als aus der Wildnis verschwunden gelten seit 2004 die Wyoming-Kröte (Bufo baxteri), die Socorro-Taube (Zenaida graysoni) und die Hawaiianische Krähe (Corvus hawaiiensis).Als unwiederbringlich ausgestorben gilt der St.-Helena-Olivenbaum (Nesiota elliptica). Diese Aufzählung zeigt nach Angaben des WWF nur einen minimalen Ausschnitt aus der Zahl der tatsächlich ausgestorbenen Arten. Für die Forscher ist es äußerst schwierig, das endgültige Verschwinden einer Art nachzuweisen. Der WWF geht jedoch davon aus, dass durch den Eingriff des Menschen das Tempo des Artensterbens heute um das Tausend- bis Zehntausendfache über dem natürlichen Niveau liegt. Foto und Grafik können Sie downloaden unter: http://www.wwf.de/foto-dezember WWF, 22.12.2004 WWF unzufrieden mit EU Fangquoten für 2005 Kraftlos und wenig Ziel führend, so das Fazit des WWF zu den heute Morgen zu Ende gegangenen Beratungen der EU Fischereiminister. Die Runde habe sich nicht auf ausreichende Maßnahmen einigen können, um der Überfischung Einhalt zu gebieten. Für den WWF ist es ein fatales Signal, dass die Minister die Vorschläge der EU-Kommission abgelehnt haben, fangfreie Zonen in der Nordsee auszuweisen. Auch der Vorschlag, die Fangquoten für Tiefseebestände gemäß der wissenschaftlichen Empfehlung des Internationalen Rates für Meeresforschung (ICES) drastisch zu reduzieren, fand keine Mehrheit. Letztlich haben die Minister der Fischereiindustrie einen Bärendienst erwiesen, warnt Stefanie Schmidt, WWF Fischereireferentin. Wenn die Bestände zusammenbrechen, nütze das auch den europäischen Fischern nicht. Grundlage der Beratungen waren Vorschläge der EU-Kommission. Die Kommission hatte dazu geraten, die Tiefseefischerei um 30 Prozent zu reduzieren und die Quote zu halbieren. Diesen Vorschlägen mochten die zuständigen Minister nicht folgen. Die jetzt verabschiedeten Maßnahmen bleiben weit hinter den Empfehlungen zurück. Europa brauche eine Fischerei, die sich nicht selbst ihre Grundlage entziehe. Dazu seien Tabuzonen nötig, damit die Bestände Zeit haben, sich zu erholen, so der WWF. Die heute beschlossenen Quoten seien viel zu hoch und ein Rückschritt auf dem Weg zu einer nachhaltigen Fischerei. Einziger Lichtblick der Verhandlungen seien die für die Ostsee beschlossenen Schutzmaßnahmen. Hier konnten sich die Minister immerhin auf eine Verlängerung des Fangverbotes in den Sommermonaten und die Ausweisung von fangfreien Gebieten einigen. http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02263/index.html ZGF, 13.12.04 Alto Purús Nationalpark Peru schafft mit neuem Nationalpark das größte Schutzgebiet der Welt Mit der Ausweisung von Alto Purús zum neuen Nationalpark hat Peru Maßstäbe gesetzt. Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt, die seit Jahrzehnten in der Region aktiv ist, freut sich außerordentlich über diesen Erfolg für die Natur. Die Deklaration ist ein Erfolg der Naturschutz-behörde INRENA. Die reichen Mahagoni-bestände hatten immer wieder Begehrlichkeiten bei zahlreichen Holzfällern geweckt. Dem ist nun ein Riegel vorgeschoben worden. Mit seinen 25.000 Quadratkilometern ist Alto Purús jetzt das größte Schutzgebiet des Landes. Da es zudem direkt an den Manu Nationalpark angrenzt, ist mit Manu/Purús das größte zusammenhängende Schutz-gebiet der Welt entstanden: 42.000 Quadrat-kilometer ursprünglicher Regenwald, und ein Eldo-rado für seltene und bedrohte Tier- und Pflanzen-arten. Das wird besonders Tieren mit großem Raum-anspruch zugute kommen, wie etwa dem Jaguar. Eine Expedition und Bestandsaufnahme des Center for Tropical Conservation der Duke Universität (USA) hatte im Jahre 2002 ergeben, dass allein in Alto Purús wahrscheinlich über 550 Jaguare leben. Peru hat im letzten Jahrzehnt ein vorbildliches System an Schutzgebieten aufgebaut, mit dem Ziel repräsentative Lebensräume und Artenreichtum dauerhaft zu erhalten, freut sich ZGF Geschäftsführer Schenck, der selbst viele Jahre im Manu Nationalpark in Peru gearbeitet hat. Inzwischen stehen 12,9 Prozent des Landes unter Schutz. In Deutschland sind es gerade mal 2,3 Prozent. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Natur- und Artenschutz | Bund - 21. Dez. 2004 Wieder mehr Lachse im Rhein Im Rhein schwimmen immer mehr Lachse, doch die Schutzmassnahmen sind weiterhin nötig: Zu diesem Schluss kommt die Internationale Kommission zum Schutz des Rheins (IKSR). Mit Hilfe des international koordinierten Lachsprogramms seien seit 1990 mehr als 2450 erwachsene Lachse aus der Nordsee in den Rhein zurückgekehrt, hält die IKSR fest. An der Wiederansiedlung sind die Rheinanliegerstaaten Schweiz, Frankreich, Deutschland, Luxemburg und Niederlande beteiligt. Waldeckische Landeszeitung - 16. Dez. 2004 Erstes Buch über Naturpark/Nationalpark vorgestellt Ein röhrender Hirsch ziert das Titelblatt: Am Donnerstag stellte der Naturparkzweckverband im Wildpark Edersee "Faszination Natur" vor, den ersten Bildband über den Natur- und Nationalpark Kellerwald-Edersee. Heidenheimer Zeitung - 18. Dez. 2004 Jagd auf gefräßige Ochsenfrösche Vor etwa vier Jahren schlugen die Naturschützer Alarm. Der eigentlich in Nordamerika beheimatete Ochsenfrosch gab plötzlich am Oberrhein seine nächtlichen Konzerte. Ohne natürliche Feinde vermehrte sich der gefräßige Eindringling flugs und wurde zur Gefahr für die heimische Tierwelt, insbesondere für schützenswerte Amphibien. Seither wird der XXL-Frosch vom Umweltamt des Landratsamts Karlsruhe und der Landesanstalt für Umweltschutz (LfU) bekämpft: "Wir konnten die ungehemmte Fortpflanzung in den vergangenen zwei Jahren eindämmen", berichtet Michael Waitzmann, Artenschutz-Experte bei der LfU. Erwachsene und geschlechtsreife Tiere wurden abgefangen, den Kaulquappen rückten die Fachleute mit Elektrobefischung zu Leibe. Vermutlich durch einen Zoohändler, der ihn am Rhein ausgesetzt hat, fasste der Riesenfrosch in der Region Fuß. Nachrichten.ch - 16. Dez. 2004 Neue Affenart in Indien entdeckt Wissenschafter haben in Indien eine ihnen bislang unbekannte Affenart entdeckt. Die Art namens Arunachal (Macaca munzala) sei die erste neu beschriebene Makakenart seit mehr als 100 Jahren, hiess es in Mysore. Die Entdeckung sei von enormer Bedeutung für unser Verständnis dieser Primatengruppe, sagte M.D. Madhusudan von der Nature Conservation Foundation (NCF) auf Anfrage. Das Mitglied des Entdeckerteams bestätigte damit einen Bericht der New York Times. Die Tiere sind stämmig, haben ein ungewöhnlich dunkles Gesicht und einen kurzen Schwanz. Sie leben in Wäldern auf einer Höhe von 1600 bis 3500 Metern über dem Meeresspiegel. Die Wissenschafter benannten die Affenart nach dem nordindischen Bundesstaat Arunachal Pradesh, wo sie entdeckt wurde. Der wissenschaftliche Name hat seinen Ursprung in der lokalen Sprache, in der das Tier Mun Zala (in etwa: Affe aus dem tiefen Wald) heisst. Die Affen wurden zwei Tage lang beobachtet und fotografiert. Der Standard - 21. Dez. 2004 Diana-Affen verfügen über vokale Fähigkeiten Diana-Affen verfügen über einen komplexen Stimmtrakt, der - so haben Forscher nun entdeckt - möglicherweise Rückschlüsse auf die Entwicklung des Stimmapparates beim Menschen gibt. Ein britisch-amerikanisch-deutsches Wissenschaftsteam hat erst jetzt entdeckt, dass diese Nicht-Menschenaffen wesentlich differenziertere Laute von sich geben können als bisher vermutet. Frankfurter Allgemeine Zeitung - 16. Dez. 2004 Antarktis: Driftender Eisberg bedroht Pinguine Ein riesiger Eisberg könnte in der Antarktis zehntausende Pinguine bedrohen. Der 150 Kilometer lange und 25 Kilometer breite Eisblock könnte zwei Pinguin-Kolonien mit rund 50.000 Brutpärchen gefährden, sagte der Zoologe John Cockrem von der neuseeländischen Massey-Universität. Die Tiere müßten wegen des Eisbergs zur Nahrungssuche knapp 70 Kilometer nach Norden ausweichen. Spiegel - 16. Dez. 2004 CHINA: Pandabären vom Hungertod bedroht In Südchina sind fast 20 Riesenpandas vom Hungertod bedroht. Der Bambus, von dem sich die Tiere ernähren, ist in den kommenden Jahren für die bedrohten Tiere ungenießbar. Grund ist die äußerst seltene Blütezeit einer speziellen Bambussorte, von der sich die Wildtiere ernähren. In dieser Zeit ist er für die Tiere ungenießbar. Der Pfeilbambus blüht nur alle 60 Jahre, dann allerdings für fast ein ganzes Jahrzehnt. Einem Bericht der Nachrichtenagentur Xinhua zufolge, müssen die Tiere im Naturschutzgebiet Piankou schon mit einem Viertel weniger Nahrung auskommen. Die Tiere könnten gezwungen werden, auf eine andere Bambussorte umzusteigen. Dies würden jedoch nur die kräftigsten Tiere überleben. In China leben nach offiziellen Angaben noch 1750 Riesenpandas in freier Wildbahn. Frankfurter Allgemeine Zeitung - 19. Dez. 2004 Tierwelt: Auge um Auge, Nuß um Nuß Sciurus vulgaris, das europäische Eichhörnchen, ist ein geschickter Kletterer und Springer. Dabei ist es alles andere als scheu, versteckt seine Wintervorräte auch mal in Blumenbeeten oder läßt sich von Parkbesuchern mit der Hand füttern. Als italienische Jäger sich 1997 in einem Park südlich von Turin daranmachten, Hörnchen in Fallen zu locken, um sie anschließend einzuschläfern, reagierten Anwohner und Tierfreunde gleichermaßen entsetzt. Zwei Wochen dauerte die Eichhörnchenjagd. Dann wurde sie eingestellt. Die Tierschützer hatten Klage erhoben. Die Jäger vom Racconigi-Park waren allerdings weder Sadisten noch Eichhörnchenhasser, sondern Biologen der Universität Turin und des Istituto Nazionale per la Fauna Selvatica in Bologna. Die Fangaktion war ein Modellprojekt für eine größere Schutzmaßnahme - und zwar zum Schutz der Eichhörnchen. Denn obwohl zwei verschiedene Eichhörnchenarten den Park bevölkerten, hatten die Jäger es ausschließlich auf eine Art abgesehen: von Sciurus carolinensis, dem amerikanischen Grauhörnchen - einem der hundert schlimmsten Invasoren weltweit. Kleine Zeitung - 17. Dez. 2004 Australische Behörden machen Jagd auf "Killer-Hai" Die australischen Behörden haben die Jagd auf jenen Weißen Hai eröffnet, der einen 18-jährigen Wasserski-Fahrer zerfetzt und getötet hat. Südaustraliens Regierungschef Kevin Foley sagte am Freitag, der riesige Menschenfresser dürfe nicht weiter die Strände von Adelaide bedrohen. Nach Angaben von Seenotrettern wurde der Hai in der Früh erneut gesichtet. Der Vater des getöteten Jugendlichen, Phil Peterson, bat derweil um Gnade für das Tier. Haie sollten "geschützt und respektiert" werden. Die Suche nach den Überresten seines 18-jährigen Sohnes Nick blieb zunächst ergebnislos. Foley betonte: "Jeder große Hai, der sich in nächster Nähe der Strände unseres Staates und der Stadt Adelaide aufhält, soll getötet werden." Obwohl der Weiße Hai in Australien unter Artenschutz steht, wurde eine Sondererlaubnis zur Tötung des rund fünf Meter langen Tieres erteilt. Der Schutz von Menschen sei wichtiger als das Leben eines einzelnen Hais, sagte Foley. Nick Peterson war das zweite Hai-Opfer in Australien innerhalb von fünf Tagen. Zuvor war im Nordosten des Landes ein 38-Jähriger beim Harpunenfischen von einem Hai tödlich verletzt worden. Scientists Discover New Species in Indonesian Caves Indonesia. A team of international scientists has found new fish and insect species, including a monster cockroach, living in caves in Indonesia's remote East Kalimantan provinc Mystery illness threatens world's rarest penguin http://www.birdlife.org/news/news/2004/12/yellow-eyed_penguin.html Romania's pelican island saved http://www.birdlife.org/news/news/2004/12/pelican_island.html | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | Weitere Infos | >From 20-23 January the Fourth European Zoo Nutrition will be held from 20-23 January 2005 in Leipzig Zoo in Germany. More then 50 presentations will be presented. 80-100 participants will join that conference. The proposed program is now available on the website of EZNC. It is still possible to subscribe the conference. For more information look at www.EZNC.org Durrell Wildlife Conservation Trust: Island species conservation course we are now advertising places on our island species conservation course- ISLA (Island Species-Led Action)-that will be running from the 29th August to 9th September, 2005. The course is being run by the International Training Centre of the Durrell Wildlife Conservation Trust, based in Jersey, UK Channel Islands. The provisional destination for the course is St. Lucia, Caribbean, though this will be confirmed shortly. The course will last for 12 days, providing time for a combination of theoretical and practically-based activities focused on developing understanding of the management of endangered species on islands. This shift in venue will build on the success of the first ISLA course run in Jersey in 2004, in which 12 participants from islands as far apart as Samoa, Ascension Island and the Seychelles were able to learn from each others experiences of island species conservation as well as from our core group of international lecturers, expert in the fields of island species management, fund-raising and advocacy. By basing the course in St. Lucia in 2005 we will be able to provide participants with first-hand experience of conservation initiatives to save species such as the St. Lucia parrot (Amazona versicolor) and the St. Lucia whiptail lizard (Cnemidophorus vanzoi) from extinction. Participants will also be encouraged to develop their research skills in the field helping them to better understand threatened species and their needs and threats. As in 2004 the target audiences for the course in St. Lucia are the conservation managers and fieldworkers that work directly with the species in the wild and who are responsible for taking decisions that influence their survival. Although we hope to attract many applications from within the Caribbean region we would welcome applications from any organisation that is concerned with saving island species from extinction. Flyers on the course giving further information and application forms are available on theTrust website http://www.durrellwildlife.org | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | Stellenausschreibung Verstärkung in Frankfurt & Afrika gesucht. Das ZGF Büro in Seronera, Tansania, sucht eine/n erfahrenen Naturschutzexperten/in als "Africa Programme Officer, die ZGF Geschäftsstelle in Frankfurt Verstärkung im Bereich Fundraising und Marketing. Beide Stellenprofile finden Sie im Bereich "Stellen & Praktika" unter www.zgf.de/frames.html | Neue Veröffentlichungen | Der Zoologische Garten, Volume 75, Issue 1 Peter Müller zum 65. Von BERNHARD BLASZKIEWITZ Die neue Tiger-Taiga im Zoo Leipzig. Von JÖRG JUNOLD, WOLF-EBENHARD ENGELMANN, FRANK OBERWEMMER, PETER RASBACH Hämatologische und klinisch-chemische Referenzwerte bei Schneeziegen aus dem Zoologischen Garten Leipzig. Von KLAUS EULENBERGER, CHRISTA BACHMANN & CHRISTOPH WEISSBRICH Löwen (Panthera leo) mit Ridge. Von CHRISTIAN R. SCHMIDT Krankheiten der Lippenbären in Zoologischen Gärten. Von SANDRA LANGGHUT, ANDREAS BERNHARD & KLAUS EULENBERGER Gewichtsentwicklung handaufgezogener Krallenaffen. Von MICHAEL SCHRÖPEL Die ersten Anoas im Zoologischen Garten Leipzig. Von GERD NÖTZOLD & CHRISTIAN KERN Zur Haltungsgeschichte von Mangusten im Zoologischen Garten Leipzig. Von CHRISTZIAN KERN Impfungen bei Zootieren. Von HANS-JOACHIM SELBITZ | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Ausstellungen | Bern Naturhistorisches Museum Waldpilze bis 31.12.2005 Görlitz Staatliches Museum für Naturkunde Parasiten. Leben und leben lassen bis 20.02.2005 Frankfurt Naturmuseum Senckenberg Füsse! Auf den Spuren der Evolution - Eine unglaubliche Vielfalt an Fußformen hat sich herausgebildet seit die Tiere an Land gingen. 15.02.2005 Berlin, Botanischer Garten Victoria & Co. in Berlin - Zum 100. Geburtstag des Botanischen Gartens bis 30.01.2005 Berlin, Botanischer Garten Coco De Mer - Die Seychellennuss in Photographien bis 13.02.2005 Frankfurt Palmengarten Druidenfuss und Hexensessel - Magische Pflanzen bis 13.03.2005 Olten Naturmuseum Familie Fünf- Berggorillas in den Virunga-Wäldern 5.2.-20.03.2005 Ausstellung "Im Tierpark GeZOOmt" http://www.berlinonline.de/berliner-abendblatt/marzahn/.html/tut.html#Ausstellungen Berlin-Marzahn, Galerie im Hausflur Raoul-Wallenberg-Str. 40/42 (Nähe Freizeitforum) Die Ausstellung ist rund um die Uhr geöffnet, da das Haus von einem Concierge-Team betreut wird. Bis Ende Januar. Stadt Münster, 19. November 2004 Professor Landois - Mit Witz und Wissenschaft Stadtmuseum Münster zeigt zum 100. Todestag das Leben und Werk des Zoologen Am 29. Januar 1905 starb mit Hermann Landois eines der bekanntesten münsterschen Originale. Doch der Begründer von Zoo und Naturkundemuseum war überdies ein ernstzunehmender Wissenschaftler, der sich mit seinen Forschungen einen weit über die Grenzen Westfalens hinaus reichenden Namen geschaffen hat. Das Stadtmuseum Münster zeigt anlässlich seines 100. Todestags die Sonderausstellung "Professor Landois - Mit Witz und Wissenschaft". Auf einem Plan vom alten Zoo erstehen im Stadtmuseum die Gehege in Form von historischen Postkarten wieder vor den Augen der Betrachter. Die Ausstellung im Stadtmuseum ist die bislang umfassendste öffentliche Präsentation mit Exponaten von und über Landois. Dazu ist ein reich bebildertes Begleitbuch zum Preis von 5 Euro im Museumsshop erhältlich. bis 27. Februar 2005 Osnabrück, Museum am Schölerberg IM REICH DER BISONJÄGER - Nordamerikas Tierwelt und seine Ureinwohner -28.02.2005 Wolfen Industrie- und Filmmuseum JÄGER MIT DER KAMERA -31.03.2005 Olten, Naturmuseum Tiere als Musikanten -30.01.05 | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | TV-Tipps | In der letzten Woche des Jahres fast täglich "Zoo & Co." (BR) und "Elefant, Tiger & Co." (MDR, WDR) Do., 23.12.2004, 18:00-18:30 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 22 Sea World Do., 23.12.2004, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Zoogeschichten (84) Do., 23.12.2004, 20:15-21:45 MDR, Elefant, Tiger & Co - Der Jahresrückblick Do., 23.12.2004, 21:30-22:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 23 Fr., 24.12.2004, 13:15-14:10 SF1, Netz Natur, Ein Fisch wird kommen Fr., 24.12.2004, 13:45-14:45 N3, Prof. Heinz Sielmann - ein Leben für die Natur Fr., 24.12.2004, 14:45-16:45 N3, Der NDR Tiergarten (8), Aus dem Burgers Zoo in Arnheim Fr., 24.12.2004, 16:55-17:15 MDR, Abenteuer Zoo: Kinder aus dem Sack, Koalas, Wombats und andere Australier Sa., 25.12.2004, 11:25-11:55 WDR, Elefant, Tiger & Co. - 1. Der Python auf dem OP-Tisch Sa., 25.12.2004, 19:00-19:45 B-alpha, Nasenaffen, Tiere vor der Kamera Sa., 25.12.2004, 19:05-19:50 ARD, Expeditionen ins Tierreich, Der Bärenmann, Grizzlys in Alaska, Film von Andreas Kieling So., 26.12.2004, 19:00-19:45 B-alpha, Das lustige Treiben der Little Corellas, Tiere vor der Kamera So., 26.12.2004, 19:10-19:58 ARD, Europas wilder Osten, Der Nationalpark Zemaitija in Litauen So., 26.12.2004, 23:30-00:15 ARTE, Themenabend: Wildpferde - Geister des Windes, Wildpferde - Das Ende der Freiheit; u.a. Zoo Köln Mo., 27.12.2004, 09:00-11:00 N3, Der NDR Tiergarten (8), Aus dem Burgers Zoo in Arnheim Mo., 27.12.2004, 11:55-12:10 BR, Zoo & Co Mo., 27.12.2004, 13:50-14:20 WDR, Elefant, Tiger & Co. - 2. Riskante OP im Giraffenhaus Mo., 27.12.2004, 15:15-16:00 ARD, Expeditionen ins Tierreich, Wölfe in Deutschland, Tot oder lebendig? Mo., 27.12.2004, 17:15-18:00 SWR, Das Versteck der Nashörner (1/3) Mo., 27.12.2004, 22:25-23:55 ARTE, Zoo mal anders, Dokumentarfilm Di., 28.12.2004, 11:00-11:30 WDR, Mega: Das geheime Leben der Frösche; u.a. Kölner Aquariums-Kurator Thomas Ziegler auf Froschsuche in Vietnam Di., 28.12.2004, 11:55-12:10 BR, Zoo & Co Di., 28.12.2004, 13:50-14:15 WDR, Elefant, Tiger & Co. - 3. Trubel um einen kleinen Elefanten Di., 28.12.2004, 14:25-14:35 BR, Zoo & Co, Die Elefantenärzte Di., 28.12.2004, 18:35-18:50 MDR, Elefant, Tiger & Co., Lama Horst - Superstar Mi., 29.12.2004, 11:55-12:10 BR, Zoo & Co Mi., 29.12.2004, 13:45-14:15 WDR, Elefant, Tiger & Co. - 4. Schulstunde für einen kleinen Elefanten Mi., 29.12.2004, 18:35-18:50 MDR, Elefant, Tiger & Co., Cäsar zeigt Zähne Do., 30.12.2004, 11:20-11:30 SF2, Tierpark-Zoo, Pferde Do., 30.12.2004, 12:00-12:10 BR, Zoo & Co Do., 30.12.2004, 12:45-13:30 HR3, Entlang der Elbe mit dem Circus May Do., 30.12.2004, 14:30-15:00 WDR, Elefant, Tiger & Co. - 5. Ein Elefant im Umzugsstress Do., 30.12.2004, 16:15-16:45 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 22 Sea World Do., 30.12.2004, 18:00-18:30 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 23 Do., 30.12.2004, 18:35-18:55 MDR, Elefant, Tiger & Co., Großmaul mit Heimweh? Do., 30.12.2004, 19:00-19:45 ARTE, Die Riesenechsen von Oz - 1. Geheimnisse aus einer verlorenen Welt, Australien Do., 30.12.2004, 21:30-22:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 24 Fr., 31.12.2004, 09:15-10:00 N24, The Blue Beyond - Ein Delfin kehrt heim, Seaquarium San Andres, Kolumbien Fr., 31.12.2004, 19:30-19:55 WDR, Lokalzeit, darin Beitrag über ersten Schildkrötennachwuchs im IZS, Allwetterzoo Münster Fr., 31.12.2004, 20:45-22:00 ARTE, Weltfestival des Nachwuchszirkus ab 28.12. MDR jeweils 18:35: Wiederholungen von Elefant, Tiger & Co. ab Folge 32 (Dez. 2003) ARD, wahrsch. 23.02.05, 21:50: Abenteuer Zoo: Karibisches Dschungelbuch - Jaguare, Krokodile und Kleine Ameisenbären in Belize ausführlichere Vorschau: http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm | | | Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo und Naturschutz aus Online-Zeitungen. Aus Copyright- und Platzgründen zitieren wir lediglich aus den Meldungen und versuchen, sie dabei inhaltlich unverändert wiederzugeben. Die vollständigen Artikel sind verlinkt; leider werden die Links oft nach kurzem ungültig oder die Artikel in ein Archiv verschoben. Meist lassen sie sich dort mit einer Suchfunktion wiederfinden. Für den Inhalt der Artikel können wir natürlich keine Verantwortung übernehmen. | | Für wöchentliche englische, weltweite Zoo-Meldungen empfehlen wir ZooNewsDigest. 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