E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

http://www.zoo-ag.de

Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Melanie Witte
   Dr. Silke Sorge



ISSN 1619-6643


Ausgabe 244 vom 16. Dezember 2004

Liebe Leser,

überraschende Meldung aus Salzburg: Dir. Dr. Revers wird durch Sabine Grebner abgelöst. Da hat sich der Salzburger Senat wohl lange überlegt, wie er die Fachwelt am ehesten verblüfft.

In Pforzheim mischt sich der über 80-jährige Vorsitzende des Fördervereins, der schon seit Jahrzehnten unpassende "Exoten" von Guanako bis Flamingo auf das Waldgelände geschleppt hat, nun zum zweiten Mal in die Zukunftsplanung ein und scheint auch diesmal das neue Konzept kippen zu wollen.

Eine neue Sammlung von Artikeln zum Thema "Vogelpark Metelen" gibt es heute auch.

Am Sonntag wird die frühere Cargolifter-Halle in Brand, Brandenburg, als "Tropical Island"-Freizeitparadies wiedereröffnet, nach nur etwas über einem Jahr Bauzeit. Mit großen botanischen Ambitionen, aber ohne Tierwelt. Der RBB wird berichten - s.u.

Ebenfalls im Fernsehen nächste Woche, Mittwoch: Die Abenteuer-Zoo-Folge über den Wildpark Bad Mergentheim. Unbedingt ansehen! - vor allem, wenn Sie schon glauben zu wissen, wie Wildparks in Deutschland aussehen.

Dirk Petzold



 Kleiderordnung passend zum Park. Gesehen am Eingang eines Tierparks im Schwarzwald.

  Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps

Zoos und Tierparks

Salzburger Nachrichten - 10. Dez. 2004
Umstrittene Ausschreibung
Die Job-Ausschreibung für den Direktor des Zoos Salzburg sorgt für Wirbel. Die Grünen kritisieren, dass beim Hearing zoologisches Wissen nicht gefragt war. Nach einem Hearing wurde Sabine Grebner vor dem amtierenden Direktor Rainer Revers an erster Stelle gereiht. Grebner ist seit einem Jahr Prokuristin im Tiergarten. Beworben haben sich 16 Personen, unter ihnen auch Zoo-Tierarzt Christian Walzer. "Für mich ist klar, dass Stellenausschreibung und Bewerbung auf Grebner zugeschnitten waren", meint Ulrike Saghi (BL). Man habe vor allem betriebswirtschaftliche Kompetenzen verlangt. "Zoologische und zoopädagogische Fähigkeiten haben nicht gezählt." Rainer Revers zur Causa: "Es stimmt, dass verstärkt wirtschaftliche und organisatorische Kompetenz gefragt war. Für mich als Zoodirektor steht aber der Artenschutz von bedrohten Tieren an erster Stelle." Der müsse den Besuchern vermittelt werden. Das sieht auch Sabine Grebner so. "Hier habe ich sicher nicht das Wissen von Revers. In zoologischen Fragen bin ich auf Fachleute angewiesen." Grebners Ziel ist, wirtschaftlich das Beste aus dem Betrieb herauszuholen. Helfen soll dabei auch eine Erhöhung der Eintrittstarife. So zahlen Erwachsene ab 2005 statt bisher sieben acht Euro für die Eintrittskarte. Sollte die Wahl auf Grebner fallen, will Revers dem Zoo keinesfalls den Rücken kehren. "Vielleicht werde ich Berater." Nach 26 Jahren im Tiergarten habe er einiges an Erfahrung weiterzugeben.

Der Standard - 13. Dez. 2004
Zoodirektor Rainer Revers hat ausgedient
Der Tiergarten in Hellbrunn bekommt eine neue Chefin. Sabine Grebner, seit einem Jahr Prokuristin, wurde am Montag vom Salzburger Stadtsenat mit den Stimmen von SPÖ und ÖVP zur neuen Direktorin bestellt. Sie löst damit den langjährigen Direktor Rainer Revers ab, den sie im Hearing deutlich abgehängt hatte. Rainer Revers erlangte Bekanntheit als Werbeträger für tele.ring. In den letzten Spots für den Mobilfunkanbieter warnte er die TV-Zuseher vor den "Specks", die aus dem Zoo Hellbrunn ausgebrochen waren.Die Forderung der Bürgerliste nach einer Neuausschreibung blieb ungehört. Die Bürgerliste hatte gewarnt, dass Grebner im Gegensatz zu Revers keine fundierten zoologischen Kenntnisse aufweise. Revers hat angekündigt, dass er auch bei einer Entscheidung für Grebner dem Zoo erhalten bleiben möchte, möglicherweise als Berater.

Salzburger Nachrichten - 14. Dez. 2004
Zoodirektorin bestellt
Sabine Grebner wird die neue Direktorin des Salzburger Tiergartens. Die Landesregierung und die Stadtregierung segneten am Montag ihre Bestellung ab. Grebner ist seit etwa einem Jahr als Prokuristen in dem Unternehmen tätig. Vorher war sie Finanzchefin der Salzbuger Olympiabewerbung. LH-Stv. Othmar Raus (SPÖ) sagte, dass sich 16 Personen um diesen Posten beworben haben. Fünf davon seien zu einem Hearing eingeladen worden. Dabei habe sich Grebner als beste Kandidatin erwiesen. Der derzeitige Geschäftsführer Rainer Revers landete auf dem 2. Platz. Klubobfrau Doris Tazl sagte, dass die Fixierung auf reine Managementkriterien für den Tiergarten nicht gut sei. Bernhard Carl (Bürgerliste) befürchtet, dass der Salzburger Tiergarten seine Existenzberechtigung verlieren könnte. Die internationale Zoo-Vereinigung fordere eine Zoologin als Leiterin bzw. einen weisungsfreien Direktor für die Tierpflege. Falls dies nicht der Fall ist, würde der Tiergarten aus dem Verband ausgeschlossen. Bürgermeister Heinz Schaden (SPÖ) sagte, dass die Kritik der Bürgerliste falsch sei und auf Kosten einer hoch qualifizierten Frau gehe.

Salzburger Nachrichten - 15. Dez 2004
Streichelzoo mit Löwen
Interview mit Sabine Grebner, die am Montag zur Direktorin des Tiergartens Hellbrunn bestellt worden ist. Grebner hat sich in einem Hearing gegen fünf Mitbewerber durchgesetzt, darunter der bisherige Chef Rainer Revers. Die 32-jährige Betriebswirtin stammt aus Puch bei Hallein und ist seit 2003 Prokuristin des Salzburger Zoos.
Frau Grebner, war Tiergartendirektor Ihr Berufswunsch? Grebner: Nein, das kam absolut überraschend. Ich habe mich neben Rainer Revers und Tierarzt Christian Walzer beworben, damit sicher einer aus dem bisherigen Team die Leitung hat.
Was werden Sie anders machen als Ihr Vorgänger? Grebner: Ich möchte den Kontakt zur Politik intensivieren. Wir brauchen Unterstützung von Stadt und Land. Außerdem werde ich mich um Sponsoren kümmern. Außerdem möchte ich unseren Verein mit 700 Mitgliedern betreuen. Wir sind auf Drittmittel angewiesen. Ein Zoo kann keinen Gewinn machen.
Warum nicht? Grebner: Wir lukrieren nur aus dem Ticketverkauf Einnahmen. Aber wir beschäftigen 30 Mitarbeiter. Gehege müssen dringend saniert werden. Allein das neue Löwengehege kostet 200.000 Euro. Zudem fressen viele unserer Tiere Fleisch, Obst oder Salat. Das ist teuer.
Stichwort Tiere: Bei Ihrer Ernennung zur Direktorin wurde kritisiert, Sie seien keine Zoologin. Grebner: Wir haben 300.000 Besucher jährlich und sind eine GmbH. Ich glaube schon, dass man so einen Betrieb kaufmännisch führen sollte. Außerdem ist der zoologische Bereich abgedeckt: Wir haben 20 Tierpfleger, einen Sicherheitsinspektor, einen Tierarzt und eine Tierpädagogin. Der Vertrag meines Vorgängers Rainer Revers läuft erst am 1. Juni aus. Wir sind ab 1. Jänner bis auf weiteres gemeinsam Geschäftsführer. Ich hoffe, dass Revers dem Zoo erhalten bleibt. Ohne biologischen Leiter würde ich meinen Job nicht machen. Kritiker sagen, unter Ihrer Führung würde Hellbrunn zum Streichelzoo verkommen. Grebner: Wenn der Biologische Leiter das Streicheln von Löwen und Nashörnern erlaubt, dann werden wir ein Streichelzoo.

Die Presse.com - 13. Dez. 2004
Telering-Spot: Was, den gibt's wirklich?
Zoodirektor Rainer Revers über seinen Auftritt in der eigenwilligen "Speck"-Werbung von Telering.

NÖN Online - 14. Dez. 2004
Es war einmal ein Safaripark in Gänserndorf
Die gute Laune von Josef Zoher passt derzeit überhaupt nicht zur Stimmung im Safaripark Gänserndorf. Was nicht niet- und nagelfest ist, wird abmontiert. Zoher, der Veterinär mit dem großen Herz für Tiere, lässt zwischen all den verfallenen Baracken und dem Schrott seiner Fantasie freien Lauf: Anfang Mai 2005 will er seinen Tier- und Erlebnispark aufsperren. Bis dahin sind aber noch einige gefährlich hohe Hürden zu nehmen. Eine Betriebsverwertungs-Firma hat sämtliche beweglichen Güter gekauft und reißt alles ab, was kein Fundament hat. "Da soll dann ein Gasthaus mit Garten stehen, gegenüber die Show-Arena, dort wird der Kinderspielplatz sein, gleich daneben der große Streichelzoo", sieht Zoher die Zukunft vor seinem geistigen Auge ganz deutlich. Dabei benötigt er noch 400.000 Euro. Und einen positiven Gemeinderatsbeschluss, denn das Areal gehört der Stadt Gänserndorf. Ende Jänner sollte alles klar sein - so oder so. Irgendwie, wünscht sich Zoher, sollte der Begriff "Safaripark" schon erhalten bleiben. Die Trademark, mit der man in ganz Österreich ausschließlich den Standort Gänserndorf assoziiert, hat sich eingebrannt in den Köpfen der Besucher. 80.000 von ihnen wären pro Jahr erforderlich, damit das Nachfolgeprojekt ausgeglichen bilanzieren kann. "Wir wollen die Tierschutz-Idee rüberbringen. Es soll ein Charity-Event sein, das Spaß macht", versucht sich der Tierarzt aus Deutsch-Wagram mit einer Definition für seinen Tierpark. Dafür will er mit den Eintrittspreisen stark nach unten gehen: "Fünf bis acht Euro pro Person - mehr sicher nicht." 14 Löwen, ein Nashorn, drei Elefanten, vier Kamele, zehn Hirsche und 15 Antilopen gehören noch zur Mannschaft. Sie soll - wenn möglich - bei der Eröffnung vollzählig auflaufen. Das Affenhaus wäre da natürlich eine sehr willkommene Ergänzung. Doch ob das gelingt, liegt nicht in Zohers Händen. Hier haben Masseverwalter und der Pharmakonzern Baxter das letzte Wort. Der Tierarzt kann nur abwarten - und weiterplanen: "Wenn alles klappt, beginnt Anfang März die Bauphase." Sollte die ganze Sache schief gehen, würde man die Tiere aus Gänserndorf "wegbringen" müssen, sagt Zoher. Endgültig und für immer. Die 14 Löwen gehören ohnehin schon den "Vier Pfoten". Das Grundstück selbst ist übrigens als Naherholungsgebiet gewidmet. Und genau das könnte es im Falle eines Scheiterns des Projekts auch wieder werden: Ein verlassenes Stückchen Wald mitten im Nirgendwo des Marchfelds zwischen Gänserndorf und Obersiebenbrunn.

Focus Online - 15. Dez 2004
"Stille Nacht" macht Gorilla mega-sanft
“Stille Nacht, heilige Nacht“ und andere Weihnachtslieder haben den aus Deutschland eingeflogenen Gorilla Makokou im Johannesburger Zoo zu einem Schmuse-Affen gemacht. Der Ende November in Südafrika eingetroffene Makokou habe sich von den vertrauten Klängen in seiner neuen Heimat beruhigen lassen, schrieb die Zeitung „The Star“ am Mittwoch. Die Weihnachtsmusik zum Empfang war Zufall: Im Zoo wurde ein riesiger Christbaum festlich erleuchtet, dessen Leuchtkugeln von Besuchern gekauft und gespendet wurden. Makokou soll als Dauer-Leihgabe des Allwetter-Zoos Münster die Witwe von Max, dem vor kurzem gestorbenen berühmtesten Gorilla Südafrikas, trösten. Der hatte weltweit Schlagzeilen gemacht, als er in seinem Gehege einen flüchtigen Dieb verprügelte.

Lübecker Nachrichten - 10. Dez. 2004
Zwei "Münstersche Meerschweinchen" posieren für die Fotografen.
Rund 22 Zentimeter groß, etwa 300 Gramm schwer und rötlich-grau ist das "Münstersche Meerschweinchen": Forscher der Universität Münster haben die neue Säugetierart entdeckt. "Diese Meerschweinchenart unterscheidet sich in seiner monogamen Lebensweise von den anderen", sagte Professor Norbert Sachser, Leiter der Abteilung für Verhaltensbiologie, am Donnerstag. Bei keiner anderen der bislang 14 bekannten Meerschweinchen-Arten lebe ein Tier mit nur einem Partner zusammen. Das "Münstersche Meerschweinchen" (Galea monasteriensis) ist in Bolivien beheimatet, ernährt sich von Gräsern und zeigt sich recht aggressiv gegen fremde Artgenossen. "Die Entdeckung war Zufall", sagte Sachser. Vor rund sechs Jahren holten die Wissenschaftler zwölf der Nagetiere aus der Provinz Cochabamba in Bolivien, um sie mit ihren Wieselmeerschweinchen zu kreuzen und so Inzuchtprobleme zu vermeiden. "Aber wir haben keinen Nachwuchs bekommen", sagte der Biologe. Erbgut-Analysen sowie Knochen- und Zahnvergleiche von Meerschweinchen-Skeletten der vergangenen 200 Jahre - etwa in Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Forschungsinstitut Senckenberg - gaben Hinweise auf eine neue Art. Die Wissenschaftler wollen in den kommenden Jahren untersuchen, welche ökologischen Faktoren zur Monogamie geführt haben. Von Freitag an tummelt sich ein Paar der "Münsterschen Meerschweinchen" im Münsteraner Zoo.
Hamburger Morgenpost - 10. Dez. 2004
Forscher entdecken "Münstersches Meerschweinchen"

Pforzheimer Zeitung - 14. Dez. 2004
Wildpark feiert Rekordjahr
In der eisigen Kälte liegt der Wildpark verlassen im tristen Dezembergrau, kaum ein Besucher verirrt sich auf Pforzheims Höhen und spaziert fröstelnd zwischen den Gehegen umher. Auch Norbert Bernhard friert. Doch der Leiter des Grünflächenamts redet sich schnell warm. Er spricht von den Erfolgen, von den Plänen, von den Wünschen rund um den Park. Stellt das neue Personalhaus vor, das derzeit gebaut wird. "Wir haben in den vergangenen Jahren viel in die Gehege investiert, jetzt sind die Mitarbeiter dran", sagt Bernhard. Etwa 250.000 Gäste haben den Park in diesem Jahr besucht, schätzt Leiter Carsten Schwarz. "Damit haben wir die Besucherzahlen mindestens verdoppelt." Genau beziffern kann Schwarz die Zahlen nicht, da kein Eintritt verlangt wird, nur Parkgebühren. Auch langfristig müssten die Besucher über die Parkgebühren hinaus keinen Obolus entrichten. Trotzdem hat der Park in diesem Jahr rund 200.000 Euro eingenommen. In den Jahren zuvor konnten jeweils rund 70.000 Euro erwirtschaftet werden. Damals durften die Gäste allerdings noch kostenfrei parken. Die laufenden Kosten, etwa für Personal, übernimmt die Stadt, der Zuschuss ist auf 450.000 Euro jährlich budgetiert. Den Besucherzuwachs erklären sich Schwarz und Bernhard mit dem neuen Konzept, das darauf abzielt, Kinder in den Park zu holen. Eltern können Kindergeburtstage buchen, Lehrer das pädagogische Profil des Parks nutzen und sich mit ihren Schulklassen - oder Kindergartengruppen - die Tiere erklären lassen. Ein Kinderbauernhof und ein Spielplatz sind entstanden. Für die Luchse, die in einem viel zu engen Gelände leben müssen, zeichne sich eine Lösung ab. Einerseits könne vermutlich das Gehege vergrößert werden, andererseits soll es eine neue Futtereinrichtung geben, die die tägliche Fütterung zur Attraktion für die Besucher macht. Und schließlich träumt Bernhard von einem Fischotter.

Pforzheimer Zeitung - 15. Dez 2004
Streit um Wildpark-Zukunft
Der eine sorgt sich um den Wildpark Pforzheim, der andere spricht von Missverständnissen - Ewald Steinle und Grünflächenamtsleiter Norbert Bernhard haben derzeit einige Meinungsverschiedenheiten. Im Oktober berichtete die PZ darüber, dass der Tierbestand reduziert wird, Flamingos, Mähnenspringer und Davidshirsche haben keine Zukunft mehr. Das erzürnte den
Vorsitzenden des Förderkreises Ewald Steinle. Der Mann, der Wildpark-Vater genannt wird, fürchtet, dass sämtliche exotische Tierarten aus dem Park verschwinden. "Der Wildpark", so Ewald Steinle, "bekommt eine völlig neue Struktur". "Der Wildpark", so Norbert Bernhard, "bekommt keine neue Struktur". Der Grünflächenamtsleiter, der für den Wildpark zuständig ist, bekräftigte, dass außer den genannten drei Tierarten keine Streichungen geplant seien. Aber allein durch das Verschwinden von Flamingos, Mähnenspringern und Davidshirschen erhielten die verbliebenen Tiere mehr Platz. Die Luchse sind bislang die Sorgenkinder des Parks. Das Amt für Umweltschutz hat angemahnt, dass das Gehege viel zu klein sei. "Wir haben in dieser Richtung Pläne und werden die Vorgaben erfüllen", sagt Bernhard. Ewald Steinle sieht das mit Misstrauen. "Ich habe ausgerechnet, dass die Fläche des Wildparks in etwa verdoppelt werden müsste, um die Leitlinien zu erfüllen", sagt er. Das wird auf keinen Fall möglich sein. Daraus schließt Steinle: "Wenn es keine Vergrößerung des Geländes gibt, dann muss der Tierbestand reduziert werden."

Badische Zeitung - 10. Dez. 2004
Gnadenfrist für den Zoo
In Waldkirch wird laut über das Schließen des Schwarzwaldzoos nachgedacht.

Badische Zeitung
Gnadenfrist für den Zoo
Waldkirch. Nach den ersten fünfeinhalb Stunden Beratung hatte der Gemeinderat 12 550 Euro Einsparungen gefunden.

Tageblatt für den Kreis Steinfurt, 10. Dezember 2004
Gutachten soll Ende Januar vorliegen
Metelen. Der erste Eindruck war positiv. Wir bemühen uns, den Vogelpark zu erhalten, machte Petra Auffenberg gestern deutlich. Die Mitarbeiterin des vorläufigen Insolvenzverwalters Ulrich Zerrath hatte sich zusammen mit ihrem Chef bei einem Rundgang durch den Park einen ersten Eindruck von der Einrichtung verschafft. Wir werden nun ein Gutachten zur betriebswirtschaftlichen Situation erstellen und das voraussichtlich Ende Januar dem Amtsgericht Münster vorlegen. Das entscheidet dann, ob das Insolvenzverfahren eröffnet wird, wovon ich eigentlich ausgehe, steckte die Juristin die weiteren Schritte ab. Gleichzeitig bemühen wir uns natürlich um Investoren, und ich denke, es wird sich jemand finden, der den Park weiterführt.
Das hoffen auch die Mitarbeiter. Zurzeit sind im Vogelpark drei Vollzeit- und acht Teilzeitkräfte beschäftigt. Wird das Insolvenzverfahren eröffnet, bekommen sie ihre noch ausstehenden Löhne. Die Gehälter werden über das Insolvenzausfallgeld gezahlt, und zwar vom Stichtag der Insolvenzeröffnung an rückwirkend für drei Monate, erklärte Petra Auffenberg im Gespräch mit dem Tageblatt für den Kreis Steinfurt weiter.

Tageblatt für den Kreis Steinfurt, 8. Dezember 2004
Hotel arbeitet an einem Konzept
Metelen. Werner Rokus trifft die Insolvenz des Vogelparks gleich doppelt. Er ist nicht nur Geschäftsführer der Vogelpark gGmbH, sondern betreibt auch das Heidehotel direkt am Park. "Wir tragen uns bereits seit einiger Zeit mit dem Gedanken, das Hotel zu erweitern und könnten uns eine Kooperation zwischen dem Vogelpark, dem verbleibenden Angebot des Biologischen Instituts beziehungsweise der Artenschutzschule und unserem Hotel vorstellen, beispielsweise im Bereich der Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbildung".  Das Heidehotel sei ein idealer Ausgangspunkt für solche ein- oder auch mehrtägigen Bildungsangebote. Als letzte Möglichkeit ziehen Rokus und er das Angebot von Betreutem Wohnen im Heidehotel in Betracht.

Tageblatt für den Kreis Steinfurt, 08. Dezember 2004
Werner Rokus tritt einen schweren Gang an
Metelen. Der Gang ist ihm nicht leicht gefallen. Werner Rokus, Geschäftsführer der Vogelpark gGmbH, hast gestern beim Amtsgericht Münster den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Etwas anderes blieb mir ja nicht übrig. Ich musste mich schließlich absichern und die Lohnzahlungen gewährleisten, erklärte er. Am Montagabend hat der Jurist zusammen mit Bürgermeister Helmut Brüning in nichtöffentlicher Sitzung noch einmal den Rat über die Situation informiert. Wir haben uns intensiv um eine institutionelle Förderung bemüht, das war in der kurzen Zeit jedoch nicht möglich, betonte Brüning. In der Tat hat der Rat seinen Beschluss, keinen weiteren Zuschuss für den Vogelpark bereitzustellen, noch einmal bekräftigt. Der Verwaltungschef machte aber auch noch einmal unmissverständlich klar: Trotz der Insolvenz arbeiten wir an einem konkreten Konzept für den Park, der dazu jedoch umstrukturiert werden muss. Wir streben eine Wiederbelebung des früheren Gedankens einer Zusammenarbeit von Vogelpark und Bio-Institut an. An unseren Überlegungen sind viele Institutionen beteiligt, das geht bis rauf zum Land.In einem Punkt wurde Brüning dagegen deutlicher: Die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung wussten vor dem 1. Oktober nichts über die finanzielle Situation des Parks. Er kritisierte auch, dass die Forderung nach einer Zusammenarbeit von Artenschutzschule und Vogelpark, die die Bundesstiftung Umwelt mit ihrer Förderung für die Einrichtung des Bio-Instituts verbunden hatte, nie zustande gekommen sei.
Kritik übte auch Werner Rokus gestern. Er sei von dem früheren Mitgeschäftsführer Karl-Heinz Brenner über die Vorgänge im Park häufig nicht informiert worden. Ich war für den technischen Teil und die Mitarbeiter zuständig, erklärte er.

Münstersche Zeitung, 8. Dezember 2004
Insolvenzantrag ist fällig
Metelen - "Ich empfehle dem Vogelpark-Geschäftsführer, möglichst rasch den Insolvenzantrag zu stellen." So deutlich machte Rechtsanwalt Dr. Marco de Angelis klar, wie er die aktuelle wirtschaftliche Lage des Vogelparks einschätzt. Die Bilanz fiel nach Aussage des Bürgermeisters dabei nicht so positiv aus, wie in der Vergangenheit dargestellt. Die Gemeinde, Mehrheitsgesellschafter der Vogelpark gGmbH, ist bei der gegenwärtigen Lage nicht bereit, weitere finanzielle Mittel in den Vogelpark zu investieren. "Alle Fraktionen haben auch vor dem Hintergrund der neuen Informationen an dem Beschluss vom 18. November dieses Jahres festgehalten, dass beim jetzigen Stand der Dinge keine weiteren Mittel aus dem Gemeindehaushalt in den Vogelpark fließen sollen". Die Beschäftigten bekommen Insolvenz-Ausfallgeld von der Bundesagentur für Arbeit und gehen weiterhin ganz normal ihren Tätigkeiten nach. Helmut Brüning erläuterte, dass es konkrete Pläne für eine Umstrukturierung des Vogelparks gebe. Die Gemeinde untersuche weiterhin, aus welchen Töpfen Geld für den Vogelpark fließen könnte. "Eine Lösung zeichnet sich aber im Moment nicht mit hinreichender Deutlichkeit ab", so der Bürgermeister. "In der jetzigen Form hat der Vogelpark keine Zukunft. Wichtig sind zum Beispiel mehr pädagogische Konzepte, wie sie von der Vogelparkschule schon angeboten werden"

 

Planung und Bau

Volksstimme - 15. Dez 2004
Zoodirektor Kai Perret legte der Stadt Plan vor
In einer nicht öffentlichen Sitzung beschäftigte sich die wöchentliche Dienstberatung beim Magdeburger Oberbürgermeister gestern unter anderem mit der Zukunft des Zoos. Im Mittelpunkt stand dabei die Sanierung des Affenhauses, das seit vorigem Jahr wegen starken Pilzbefalls und bautechnischer Mängel geschlossen ist. Nach der Sitzung gab sich Zoodirektor Kai Perret hoffnungsvoll: "Die erste Hürde haben wir genommen", sagte er. "Jetzt können wir die vorbereiteten Wege gehen." Perret hatte der Stadt die Sanierungsplanung des Zoos vorgelegt. Damit verbunden sind bereits ins Detail gehende Kostenschätzungen, die für die Genehmigung und den Startschuss der Bauarbeiten Voraussetzungen sind. Für den Umbau des Affenhauses werden 1,4 Millionen Euro veranschlagt, für die außerdem geplanten Arbeiten an den Außenanlagen 1,6 Millionen Euro. Beides sieht Perret als "Gemeinschaftsbau". Der Weg sei bereitet. Er müsse im Stadtrat natürlich noch beschlossen werden, die Vorlage dafür soll im Februar gegeben werden. Allerdings steht weiterhin die Frage im Raum, wer für die Sanierungskosten aufkommen wird. Dazu gibt es derzeit Rechtsstreitigkeiten. "Es ist unglaublich schwierig, sich zu diesen rechtlichen Dingen zu äußern", so Perrets Antwort. Es sei an den Juristen, die entsprechenden Fragen zu klären. Ebenfalls optimistisch ist Kai Perret im zweiten Rechtsstreit: Anwohner hatten sich über Lärm der Affen beklagt. "Wir sind gewillt, eine einvernehmliche Lösung zu finden, unabhängig von rechtlichen Kriterien", so der Zoodirektor.


Volksstimme - 14. Dez. 2004
Zoologisch-Botanisches Artenschutzzentrum in der Planung
Der Zoo Magdeburg will ein international anerkanntes Artenschutzzentrum gemeinsam mit den Gewächshäusern aufbauen. Vorgesehen ist die Zusammenlegung beider Einrichtungen im Januar 2006. Dann könnten im botanischen Teil der Einrichtung wie bisher nicht nur Fische zwischen den Pflanzen umherschwimmen, sondern ganze Landschaften mit der entsprechenden Tierwelt "nachgebildet" werden. Dabei soll vor allem der Artenschutz näher gebracht werden. Nach Münster plant nun auch Magdeburg den Aufbau eines Artenschutzzentrums. Es wäre das zweite in der Bundesrepublik. In der Art, wie es der Magdeburger Zoo plant, ist es sogar deutschlandweit einmalig. "Mit der geplanten Zusammenlegung von Zoo und Gewächshäusern würde das neue Zentrum auch einen botanischen Bereich haben. Dies hätte für die Besucher und die Magdeburger eine Reihe von Vorteilen", sagte Magdeburgs Zoochef Dr. Kai Perret am Rande einer Beratung mit führenden Artenschutzvertretern Deutschlands.
Zurzeit werden in Magdeburg Konzepte entwickelt, wie beide Einrichtungen modernisiert als Zentrum des Artenschutzes unter Federführung des Zoos weitergeführt werden können. Das Konzept soll im Frühjahr nächsten Jahres fertig gestellt und dem Stadtrat als Gesamtkonzept zur Zukunft von Zoo und Gewächshäusern vorgelegt werden. Da der städtische Eigenbetrieb für diesen neuen Schritt "dringend mehr Eigenständigkeit benötige", so Dr. Kai Perret, werde damit auch der Schritt zur Zoo GmbH überfällig. Die Stadt bleibe dabei natürlich einhundertprozentiger Eigentümer, ähnlich wie bei der Weißen Flotte. Im Mittelpunkt der Arbeit des Artenschutzzentrums soll auch der Aufbau eines studentischen Akkreditierungsprogramms nach englischen und amerikanischen Vorbildern stehen. Dabei werden Forschungsprojekte in der ganzen Welt vermittelt. Die dabei gesammelten Erkentnisse werden dann in Magdeburg auch der Öffentlichkeit präsentiert und die Besucher sollen den Studenten über die Schulter sehen können. Die Kosten der Praktikums-Projekte tragen die Studenten selbst.

Westfälische Rundschau - 09. Dez. 2004
Neue Stiftung sponsert Nashornanlage
Die erst seit diesem Jahr bestehende Dr.-Gustav-Bauckloh-Stiftung hat sich zur Aufgabe gemacht, den Natur- und Tierschutz zu fördern. 100.000 bis 150.000 EUR sollen jährlich gestiftet werden. 10.000 EUR fließen jetzt für den geplanten Bau eines neuen Nashorngeheges im Dortmunder Zoo.

Thüringer Allgemeine - 10. Dez. 2004
Anakondas des Zooparks ziehen um
Erfurt. Etliche Kameras belagerten gestern das neue alte Terrarium. Die beiden tierischen Bewohner kamen in Begleitung von je drei Pflegern. Die kleineren Gelben Anakondas fanden bald Ruhe, als sie heimische Dschungelerde unterm Bauch spürten. Das aufgemöbelte Schlangenheim im Elefantenhaus bietet neben weichem Untergrund zum geschmeidigen Dahinschleichen auch einladende Astgabeln und Steine zum Ausruhen. Das wichtigste ist die große Badewanne. Die Gelben Anakondas brauchen ein Becken für ihren Bewegungstrieb. Das ruhigere Weibchen misst 3,10 Meter und bringt 38 Kilogramm auf die Waage, ihr beißlustiger Bruder ist mit 2,55 Meter Länge und 12 Kilo Gewicht ein richtig schmales Hemd. Beide sind 18 Jahre alt und haben bei guter Versorgung noch gut 30 Jahre vor sich. Jeden Mittwoch werden Kaninchen und Ratten ins Terrarium gesetzt. Die Hatz ist für die Nager schnell vorbei, und die Anakondas haben für eine Woche inklusive Knochen genug zu verdauen.

Thüringische Landeszeitung - 10. Dez. 2004
Zwei zickige Schlangen
Das Würgeschlangen-Weibchen zog gestern aus dem Keller, dort stand für zwei Wochen ihr Ausweichbehälter, zurück in das frisch renovierte Terrarium im Elefantenhaus des Zoos, und mit ihr der daneben etwas mickrig wirkende Bruder: 2,55 Meter kurz und bloß 12 Kilo schwer. Aber auch er war nicht erfreut über das Wiegen, die Vermessung und den Umzug - Revierleiter Thorsten Kummer und die Frauen hatten auch mit ihm eine Menge zu tun. Für die Anakondas, weiß der Inspektor, ist das jetzige Terrarium nicht die letzte Station. "Der Nachttierbereich wird nach und nach in einen Tagtierbereich umgebaut", erklärt er die Konsequenzen aus den EU-Richtlinien, die der Zoo erfüllen muss. Dann werden die gelb-schwarzen Tiere noch mehr Platz haben und ein größeres Wasserbecken. Ob es später wieder einen Nachttierbereich geben wird, das weiß Rudi Toll noch nicht.

Thurgauer Zeitung - 10. Dez. 2004
Aktion für Gehege abgeschlossen
Der Gewerbeverein Thundorf, unter der Leitung von Marc Scheifele, stiftete dem Plättli-Zoo ein Gehege für die artgerechte Haltung von Waschbären. Dank über 7000 Franken an Spenden und dem Losverkauf konnten die Barauslagen gedeckt werden. Die Arbeiten vor Ort wurden alle im Frondienst ausgeführt. Nach dem Winterschlaf der Waschbären wird das Gehege mit einer Feier eröffnet.


Tropical Island, Brand:
http://www.my-tropical-islands.com/
http://www.n24.de/boulevard/nus/index.php/a2004121411174706410
http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/24/0,1872,2223096,FF.html
http://www.welt.de/data/2004/11/26/365975.html
http://www.rbb-online.de/_/polylux/aktuell/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_mini_1651826.html
Wenn die neue Freizeit-Attraktion unbedingt einen englischen Namen braucht und zur Eröffnung der südost-asiatischen Tropenlandschaft ein brasilianisches Fest feiert, nun gut. Wenn die RBB-Sendung Polylux aber kommentiert "Europa hat endlich einen Indoor Regenwald", dann hat da wohl jemand bisher etwas verpaßt...




Aktionen

Yahoo! Nachrichten - 13. Dez. 2004
«Zeugen der Urzeit» - Ausstellung über Sumpfschildkröten
Im Raubtierhaus des Berliner Tierparks wird am Mittwoch die Ausstellung «Zeugen der Urzeit» eröffnet. Im Mittelpunkt steht die europäische Sumpfschildkröte, wie ein Sprecher des Brandenburger Umweltministeriums am Montag sagte. Der «Bauplan» der Tiere sei mit mindestens 250 Millionen Jahren älter als der der Dinosaurier. In Deutschland lebten die Reptilien nur noch in Brandenburg. Die Ausstellung sei zum zehnjährigen Jubiläum des Schildkrötenschutzprojektes in der Mark entstanden, fügte der Sprecher hinzu. Besucher können plastisch nachgebildete Wohngewässer und trockene Nistplätze betrachten. Außerdem werden rund 100 Fotos der Tierart gezeigt.

Hamburger Abendblatt - 14. Dez. 2004
Schöne Bescherung: Der Weihnachtsmann im Wildpark Eekholt
Auch in diesem Jahr denkt der mit Geschenken beladene Weihnachtsmann auf seiner Schlittenreise wieder zuerst an die Tiere, bevor er seine Gaben an die Menschen verteilt. Am 24. Dezember besucht er schon um 10.30 Uhr den Wildpark Eekholt. Kinder und deren Eltern sind eingeladen, an der weihnachtlichen Wildfütterung teilzunehmen.

Märkische Oderzeitung - 14. Dez. 2004
Landrat begrüßt Alpaka-Fohlen
Uckermark-Landrat Klemens Schmitz nimmt seine Verantwortung als Pate ernst. Am Montag besuchte er vor einem wichtigen dienstlichen Termin in Angermünde den Tierpark. Klemens Schmitz hatte den Alpaka-Hengst 2002 gemeinsam mit Sparkassenvorstand Uwe Schmidt gesponsert und ihm seinen Vornamen gegeben. Jetzt ist der Landrat sozusagen Alpaka-Opa geworden. Am Tag des Tierparkfestes, am 29. August, ist sein Schützling Vater geworden. Das Jungtier heißt "Pandory" nach der Angermünder Rockgruppe "Pandora", die zum Tierparkfest spielte und auf die Gage verzichtete.

swex.de - 15. Dez 2004
Schweinfurter feiern wieder "Waldweihnacht" im Wildpark
Wie schon im letzten Jahr stimmt sich die Schweinfurter Bevölkerung am kommenden Sonntag wieder mit einer "Waldweihnacht" auf das bevorstehende Fest ein. Im Wildpark an den Eichen ist ab 16 Uhr ein abwechslungsreiches Kulturprogramm geboten und für die Kleinen kommt im Laufe des Nachmittags auch der Weihnachtsmann. Oberbürgermeisterin Gudrun Grieser wird die Gäste wieder offiziell in dem Wildparkgelände willkommen heißen - und sicher auch auf die vielen Neuerungen der Anlage in diesem Jahr hinweisen.

Frankfurter Neue Presse - 13. Dez. 2004
Markt hilft Kobelt-Zoo
Schwanheim. Die meisten Bewohner des Wilhelm-Kobelt-Zoos an der Schwanheimer Bahnstraße brauchen gerade zu dieser Jahreszeit besondere Pflege. Damit sich vor allem Affen und Schlangen in der kalten Jahreszeit wohl fühlen, muss der Betreiber-Verein der Anlage jeden Monat viel Geld für Strom und warmes Wasser ausgeben. 600 Euro überweisen wir pro Wintermonat an die Mainova», sagt Monika Greitzke, Kassiererin der Wilhelm-Kobelt-Gesellschaft. Und das, wo die Einnahmen mit der Schließung des kleinen Zoos Ende September fast völlig wegbrechen. Da sind Fantasie und Engagement gefragt. Zum zweiten Mal lud der Verein deshalb zum Adventsmarkt ein, und die Freunde des Tier-Paradieses kamen zahlreich. 20 bis 150 Euro kostet eine Tierpatenschaft, aber auch Futterspenden wie Heu oder trockenes Brot sind gerne gesehen.

 

Nachwuchs 

Bund - 15. Dez 2004
Gorillageburt im Zürcher Zoo
Im Zürcher Zoo ist am 29. November das Gorillababy Enea auf die Welt gekommen. Es ist bereits der zweite Nachwuchs in diesem Jahr in der Gorillafamilie, die nun aus zehn Mitgliedern besteht. Enea ist seit 1986 das 27. Gorillababy, das im Zürcher Zoo zur Welt gekommen ist. 16 davon sind aufgewachsen. Vater aller dieser Jungtiere ist der 27-jährige Silberrücken N’Gola - zugleich auch Chef der Zürcher Gorillas.

Frankfurter Rundschau - 10. Dez. 2004
Trauer um Keemaya Baby-Elefant wurde in Kanada von der Mutter ...
Drei Wochen lang bewegte das Schicksal eines von seiner Mutter nicht angenommenen Elefantenbabys Kanada. In landesweit ausgestrahlten Nachrichtensendungen wurde über den Zustand des kleinen asiatischen Elefanten berichtet. Die Bemühungen der Pfleger im Zoo von Calgary, wo der kleine Elefant rund um die Uhr versorgt wurde, waren aber vergeblich. Wie der Zoo mitteilte, starb das Tier am Dienstagabend. Die 14-jährige Mutter Maharani hatte ihr am 16. November geborenes Baby nicht angenommen, was nach Expertenaussage bei in Gefangenschaft aufgewachsenen Elefanten manchmal der Fall ist. Trotz "heroischer Bemühungen" von Pflegern und Ärzten habe das Tier nicht überleben können.

Ostthüringer Zeitung - 13. Dez. 2004
Schneeflöcken für die Rentiere
In der Vorweihnachtszeit ist der Geraer Tierpark wenig besucht. "Die Leute haben anderes im Kopf", denkt Leiter Ulrich Fischer. Deswegen lassen sich die Mitarbeiter etwas einfallen, bieten Fütterungen, Kutschfahrten und auch eine warme Bastelstube an. Zudem sind alle 1000 Bewohner auch bei Minusgraden zu sehen. Lediglich die afrikanischen Zwergziegen zogen in den warmen Bauernhof und haben hier übrigens am Freitag Zwillinge zur Welt gebracht.



Main-Rheiner - 11. Dez. 2004
Kostheimer Ortsbeirat unterstützt Streichelzoo
Mainz-Kastel. Für die Erhaltung des Tierparkes hat sich der Ortsbeirat Kostheim in seiner Sitzung ausgesprochen. "Wir stehen voll hinter dem Tierpark", erklärte Hans Dötsch (CDU) der durch mehrere Fernsehbeiträge auf die geplante Schließung zum Jahreswechsel aufmerksam geworden war. Begründung: Es fehlt Geld für das Gehalt des Tierpflegers. "Der Beitrag für die Fasanerie kostet uns jährlich 63.000 Euro", erklärte Dötsch. Das Geld reiche ohne weiteres für den Erhalt des Tierparks. Unterstützung fand Dötsch bei Jürgen Kreitmann (SPD). Es müsse ein Konzept für den Tierpark ausgearbeitet werden, das dessen Aufgaben begrenzt.

Wiesbadener Kurier - 13. Dez. 2004
Klares Bekenntnis zum Tierpark Kastel
Mit einem klaren Bekenntnis zum Tiergarten Kastel, der wie berichtet aufgrund fehlender Gelder von der Schließung bedroht ist, endete die Sitzung des Kostheimer Ortsbeirats. Zwar sei ein neues Konzept für den Tierpark zwingend erforderlich. Wenn der Stadt aber die Fasanerie 63.000 Euro jährlich wert sei, die als Verwaltungskostenbeitrag aus dem AKK-Haushalt stammen, müssten in Wiesbaden auch für den Erhalt des Kasteler Tierparks finanzielle Mittel vorhanden sein.

Main-Rheiner - 11. Dez. 2004
Für Plausch mit Besuchern ist immer Zeit
Was wären Jürgen und Karl-Uwe ohne Robert Eisenberg? Vermutlich nicht die beiden strammen Eichhörnchenmännchen, die sie heute sind. Robert Eisenberg päppelte die mutterlosen Winzlinge auf, wie auch verwaiste Steinmarder, Igel und Eulchen. "Das gehört zum Leben eines Tierpflegers dazu", lacht der 27-Jährige. Sein Arbeitsplatz ist der Gonsenheimer Wildpark, für den die Allgemeine Zeitung in ihrer Weihnachtsaktion "Leser helfen" Spenden sammelt. Gemeinsam mit seiner Kollegin Waltraud Kramer kümmert sich Eisenberg um das Wohl von Luchsen, Ziegen und dem anderen Getier.

Berliner Morgenpost - 12. Dez. 2004
Bedürfnisse eines Prinzen und ein pfiffiger Bengel
Es leben ja viele Prominente im Zoo: Nilpferd-Dame Bulette, Gorilla-Mann Derrick, Kragenbärin Mausi und Spitzmaulnashörnchen Binti. Manchmal kriegen sie Besuch. Dann kommt ein bekannter Mensch vorbei, und man begutachtet sich gegenseitig über den Graben hinweg - so von Promi zu Promi. Bei einer Kaffeepause erinnerten sich diese Woche Zoo-Sprecher Rudolf Reinhard und Tierrevierchef Peter Griesbach an ungewöhnliche Besucher.

Lübecker Nachrichten - 09. Dez. 2004
Tierpfleger päppeln Eulen-Findelkind im Wildpark Eekholt auf
Die Tierpfleger im Wildpark Eekholt haben einen neuen Liebling: Seit fast sechs Wochen päppeln sie ein Schleiereulen-Findelkind auf, das seine Eltern in einer Scheune im Kreis Pinneberg zurückgelassen hatten. Die Eule habe sich prächtig entwickelt, die Hungerphase habe ihr nicht geschadet, sagte Tierpfleger André Rose am Donnerstag. In einem Einzelgehege wird der inzwischen knapp neun Wochen alte Vogel vor allem mit Mäusen gefüttert. Voraussichtlich im März soll die Eule ausgewildert werden.

Märkische Allgemeine - 10. Dez. 2004
Asyl für Tiger und Bären
Der Wildpark Johannismühle gehört zu den touristischen Rennern der Region. Seit drei Jahren unterstützt ein Förderverein die Einrichtung. Der wurde im Dezember 2001 von neun Mitgliedern gegründet. Der Zossener Architekt Heribert Jaculi führt seitdem den Vorsitz. Die Mitgliederzahl hat sich inzwischen auf 25 erhöht. Lobbyarbeit und Spenden sammeln zählen zu den vordringlichsten Aufgaben. Fast 25 in Not geratene Tiere leben derzeit im Wildpark. "Ohne Unterstützung des Fördervereins und der zahlreichen Sponsoren aus ganz Deutschland wäre das nicht möglich", dankt Wildparkchef Frithjof Banisch.

ZDF.umwelt - 10. Dez. 2004
Keine Angst vor Schlangengift!
Die Schlangenfarm Schladen im Nordharz ist einzigartig in Europa. Auf einer Fläche von 3000 Quadratmeter präsentiert Jürgen Hergert mehr als 1300 Gift- und Riesenschlangen. Nicht nur Schlangen leben auf der Farm - auch Krokodile, Piranhas, Echsen, Schildkröten, Skorpione und Spinnen sind dort zu bestaunen.

Berliner Morgenpost
Bedürfnisse eines Prinzen und ein pfiffiger Bengel
Es leben ja viele Prominente im Zoo: Nilpferd-Dame Bulette, Gorilla-Mann Derrick, Kragenbärin Mausi und Spitzmaulnashörnchen Binti.

Berliner Zeitung - 14. Dez. 2004
Viel Ruhe für Bär und Katze: Paar lebt jetzt abgeschieden
Das wohl ungewöhnlichste Tierpaar im Zoologischen Garten wird für die Besucher so schnell nicht mehr zu sehen sein. Kragenbärin Mäuschen und Hauskatze Muschi teilen sich bis auf weiteres ein Gehege hinter den Kulissen des Zoos, sagte Vize-Direktor Heiner Klös gestern. Ein entsprechendes Schild informiert seit einigen Wochen die Besucher. Die Beziehung zwischen Mäuschen und Muschi begann im Jahr 2000: Da wurde die schwarze Katze von Besuchern im Bärengehege gesichtet. Seitdem rückt sie der inzwischen 35 Jahre alten und sehr betagten Kragenbärin nicht mehr von der Seite. Beide spielen miteinander, haben engen Körperkontakt. Weil der Zoo eine neue Wolfs- und Bärenanlage baute, mussten die beiden Stars des Zoos ins Provisorium ausweichen. Dort leben sie jetzt in Abgeschiedenheit. "Den Tieren geht es sehr gut", sagte Heiner Klös. Die Kragenbärin im Seniorenalter habe ihren Auslauf im für Besucher nicht sichtbaren Hof der Bärenanlage. Die Geschichte der beiden sorgte weltweit für Schlagzeilen - zuletzt in einer US-Frauenzeitschrift. Deren Leserinnen erkundigen sich immer wieder nach dem Befinden der Tiere.
Berliner Morgenpost - 15. Dez 2004
Zoo: "Mäuschen und Muschi geht es gut"


Main-Rheiner - 10. Dez. 2004
Patenschaft für Tiere zu Weihnachten
Wer noch kein sinnvolles Weihnachtsgeschenk hat, kann in der Fasanerie eine Tierpatenschaft erwerben. Die Paten erhalten eine Urkunde sowie Informationen über das Tier und die Tierart. Ab einer Patenschaft von 100 Euro wird der Name auf die "Paten-Tafel" in der Fasanerie gesetzt. Patenschaften für Enten, Kaninchen, Meerschweinchen kosten 25 Euro, für Waschbären 150 Euro und für Luchse 280 Euro. Wer tiefer in die Tasche greifen will, kann Wolfs- (400 Euro) oder Braunbärenpate (1000 Euro) werden.

Main-Rheiner - 11. Dez. 2004
Stattliche Spende für Tiergarten
Die stolze Summe von 2600 Euro hat Erwin Dobler, langjähriger Mitarbeiter und damals stellvertretender Technischer Werkleiter der ehemaligen Stadtwerke, anlässlich seines 70. Geburtstages dem Wormser Tiergarten gespendet. An Stelle von Geschenken bat Erwin Dobler seine Gäste um einen Obolus.

Norddeutsche Neueste Nachrichten - 10. Dez. 2004
Schmusetier statt Weihnachts-Braten
Zwei Gänse haben ganz viel Glück gehabt. Munter können Biene und Hannig auch noch kurz vor Weihnachten über das Gelände des Bützower Streichelzoos am Gummiweg toben. Schließlich soll das Federvieh-Paar nicht als Weihnachtsbraten Federn lassen, sondern als Schmusetiere ins kommende Jahr starten. Mit viel Geschrei begrüßen sie und hundert weitere Tiere dann wie jeden Morgen die Mitarbeiter des Streichelzoos, Uwe Schröder und Adelheid Hoier.

Neue Zürcher Zeitung - 11. Dez. 2004
Inszenierte Natur: Der Zürcher Landschaftsarchitekt Günther Vogt in Basel
In seinen Arbeiten, die von der Masoala- Regenwaldhalle des Zürcher Zoos über die Umgebungsgestaltung der Tate Modern in London bis hin zu privaten Gartenanlagen reichen, stehen für den Zürcher Landschaftsarchitekten Günther Vogt die Vegetation sowie das Gestalten mit Pflanzen und vor allem mit Bäumen im Vordergrund. Sein international vielbeachtetes Büro Vogt Landschaftsarchitekten, das im Oktober 2000 aus der Partnerschaft mit dem früh verstorbenen Landschaftsarchitekten Dieter Kienast hervorgegangen ist und derzeit 25 Mitarbeiter in Zürich und München beschäftigt, konnte in den letzten vier Jahren eine breit gefächerte Palette von Projekten in Belgien, Deutschland, England, Frankreich, Italien, Liechtenstein, Luxemburg, Österreich, der Schweiz und den Vereinigten Staaten realisieren.

Der Standard - 10. Dez. 2004
Erfolglose Kupplungsversuche in Tokio
Das mexikanische Pandaweibchen Shuan Shuan hat dem Ruf ihrer Spezies, fürchterliche Sexmuffel zu sein, erneut alle Ehre gemacht: Wie Kazuhiro Sakamoto, der leitende Züchter im Zoo von Tokio, am Donnerstag mitteilte, blieben alle Kuppelversuche bisher folgenlos. Selbst nach zwei künstlichen Befruchtungen wurde die Riesenpandabärin nicht schwanger. Dabei war sie vom Chapultepec-Zoo in Mexiko-Stadt eigens zur Paarungsmission mit dem 19-jährigen Ling Ling nach Tokio ausgeliehen worden. "Sie verstehen sich einfach nicht. Da hilft es auch nicht, sie gemeinsam in einen Raum zu sperren", seufzte Sakamoto frustriert. Doch will der Züchter die Hoffnung noch nicht aufgeben; nächster Termin für eine künstliche Befruchtung sei im kommenden Frühling.

Mitteldeutsche Zeitung 9.12.
Familie Zebra ist in neue Huftieranlage eingezogen
Halle. Umzugsstress kennt wohl jeder. Dass den auch Zebras haben können, und das trotz Narkose, war am Donnerstag früh im halleschen Zoo zu erleben

Crocodile Hunter wins tourism gong
Queensland's Australia Zoo, operated by "Crocodile Hunter" Steve
Irwin, has been named the country's tourism exporter of the year


Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Aachen, 15.12.04
Stadt sieht keine Veranlassung veterinärbehördlich einzugreifen
Die Stadt Aachen sieht zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Veranlassung, die Haltung der Dybowski-Hirsche im Wildgehege "Hasselholzer Weg" zu beanstanden und veterinärbehördlich einzugreifen. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Überprüfung des Wildgeheges, die ein leitender Mitarbeiter des städtischen Veterinäramtes aufgrund von eingegangenen Beschwerden am 7. Dezember durchgeführt hat. Die vorhandenen 16 Dybowski-Hirsche weisen einen guten Ernährungs- und Gesundheitszustand auf. Es wurden keine frischen Verletzungen sondern lediglich kleine vernarbte Fellwunden vorgefunden. Das bestehende Stallgebäude und der vorhandene Baumbestand bieten einen ausreichenden Witterungsschutz. Bereits im Mai 2004 hatte ein  Wildsachverständiger ausdrücklich auf den ausreichenden Witterungsschutz in seinem Gutachten hingewiesen. Für die Trinkwasserversorgung der Tiere stehen drei Trinkwasserbehälter zur Verfügung, die durch einen ortsansässigen Biolandwirt bei Bedarf gefüllt werden. Auch der Zustand des Geländes wies bei der Überprüfung am 7. Dezember keinerlei Mängel auf. Es wurden keine störenden fremden Gegenstände wie Plastikmüll, Flaschen oder ähnliches vorgefunden. Derartige Gegenstände werden durch Mitglieder des Vereins "Tierversuchsgegner Aachen e.V.", die das Gehege dreimal pro Woche betreuen, entfernt.

Wilhelma Stuttgart, 15.12.04
Das Ballett der Seedrachen
Schwebend lösen sich bizarre Gestalten aus dem Tang, gleiten aufeinander zu, neigen anmutig die langschnäuzigen Köpfe, wenden sich ab zu einer gemächlichen Pirouette um sich selbst, sinken zu Boden und steigen wieder auf. Man möchte kaum meinen, dass es wirklich Fische sind, die im Aquarium der Wilhelma dieses Wasserballett aufführen. Der langgestreckte Körper mit den Hautanhängen, die rollenden Augen und die lange Schnauze lassen die Tiere wirken wie Wesen aus einer fremden Welt – der Name „Seedrachen“ passt da besser als die sachliche Bezeichnung „Fetzenfische“. Die Welt, aus der sie kommen, ist eher fern als fremd – Australien ist ja seit längerem schon entdeckt, besiedelt und betaucht. Zusammen mit Pinzettfischen, Seepferdchen und Seesternen vertreten die anmutigen Drachen die Südküste Australiens in der Wilhelma. Mit den Seepferdchen sind sie auch verwandt – ebenso wie diese schlürfen sie mit ihren langen Schnauzen sorgfältig ausgesuchte kleine Schwebegarnelen als Futter. Dank ihrer Form und Farbe sind sie in ihrem Lebensraum gut getarnt, so dass sie nicht jagen müssen sondern in aller Ruhe ihrer Beute auflauern können. Alles in Ruhe und mit viel Eleganz. Man kann zum Ballett also auch in die Wilhelma gehen. Zum Tanz der Seedrachen – erste Reihe zum Wintertarif!

Tierpark Kleve,14.12.04
Neuer Seehund
Unser munteres Seehundtrio bekommt Gesellschaft. Mein Kollege Wilhelm Schnabel fährt morgen früh zum Tierpark Nordhorn, um eine junge Seehunddame abzuholen. Ich möchte Sie herzlich einladen, morgen, am Mittwoch, den 15.12.04 um 15.00 Uhr dabei zu sein, wenn Lisa, Robbie und Ferdy ihre neue Kollegin kennen lernen werden. Auch wenn diese Einladung ziemlich kurzfristig erfolgt, hoffe ich doch, dass Sie die Zeit haben, unsere neue Seehunddame zu begrüßen. Mit freundlichen Grüßen Dietmar Cornelissen -Betriebsleiter-

Zoo Hannover, 14.12.04
Flusspferd-Bulle aus Frankfurt für Stelldichein in Hannover - Maikel lässt Hippo-Herzen höher hüpfen
Er ist ein Traum von einem Mann: 29 Jahre jung, groß, schlank, mit dunklen Augen, die bis auf den Grund des Sambesi schauen können, und strahlend weißen Zähnen. Nur um die Hüfte herum ist er ein wenig mollig. Aber genau das trifft offensichtlich den Geschmack der ebenfalls vollschlanken Damen Zora, Himba, Kiboko, Habari, Viktoria und Cherry aus Hannover. Jedenfalls schmachten sie ihn an, den Maikel aus Frankfurt. Flusspferd-Bulle Maikel mit seinen Gardemaßen – fast drei Meter lang, zwei Tonnen schwer – lässt die Herzen der Hannoveraner Hippos höher schlagen. Und das soll er auch! Maikel ist in amouröser Mission unterwegs, die „Dienstreise“ nach Hannover soll ganz offiziell Folgen haben. In der nächsten Woche hat der Flusspferd-Mann aus Frankfurt ein erstes Rendezvous mit der hübschen Kiboko (21)!  Die Vorzeichen für eine stürmische Liebe stehen sehr gut. Als Maikel aus seiner Transport-Kiste in den Stall spazierte, taten die Hannoveraner Hippo-Damen ihr Bestes, um über die trennenden Barrieren zu klettern und den Neuen herzlichst willkommen zu heißen! Ganz sicher war Maikel von soviel weiblicher Zuwendung in 1,5-Tonnen-Top-Form schwer beeindruckt! Zu seinem Glück ist in Zookreisen hinlänglich bekannt, wie hoch eine Flusspferd-sichere Mauer sein muss. Und so konnte Maikel unbehelligt in sein Separee wandern und sich erst einmal an seine neue Dienstwohnung gewöhnen.
Die ganze Nacht über sollen die Damen den feschen Mann mit den lustigen Vorderzähnen angehimmelt haben. Am nächsten Morgen folgte im Badebecken der Dickhäuter nahtlos Teil 2 des hinreißenden Hippo-Hopping: Kiboko und Habari versuchten, über die Felsenwand in Maikels Pool zu klettern. Erneut vergeblich. Die beiden mussten sich damit begnügen, den Mann ihrer Träume durch eine Glasscheibe schöne Augen zu machen. Flusspferde, egal wie angespornt, sind eben keine Freeclimber.

Zoofreunde Dresden e.V., 14.12.04
Vortrag über Mensch und Natur in Kambodscha und Vietnam
In einer Zeit, die von Krisen und Kriegen gezeichnet ist, fällt es schwer, Raum für den Naturschutzgedanken zu erkämpfen. Noch schwieriger ist es, unter diesen Bedingungen aktive Mitarbeiter zu gewinnen oder gar Spenden für Artenschutzprojekte einzuwerben. Ein Mann, der dennoch außerordentlich erfolgreich auf diesem Sektor arbeitet, der zahlreiche Naturschutzprojekte in Vietnam und Kambodscha tatkräftig unterstützt oder initiiert hat, ist Herr Jörg Adler, der Direktor des Allwetterzoos Münster. Er wird am 17. Dezember, um 19 Uhr im Zoo Dresden zu Gast sein, um über die Situation in den Ländern Kambodscha und Vietnam zu berichten, Bilder von Land und Leuten zu zeigen aber vor allem die einzigartige Tierwelt vorzustellen. Der Vortrag findet im Rahmen der Vortragsreihe des Zoofreunde Dresden e.V. statt. Nichtmitglieder zahlen 3,- Euro Eintritt.

Thüringer Zoopark Erfurt, 13.12.04
40.000 Besucher im Aquarium
Am Mittwoch, dem 15. Dezember 2004 erwarten wir im Aquarium des Zooparkes den 40.000 Besucher. Er wird von der Geschäftsführung des Zooparkes mit einem kleinen Präsent geehrt. Wir möchten die Gelegenheit nutzen, um auf einige Besonderheiten des Tierbestandes im Aquarium und die Besuchersituation in diesem Jahr hinzuweisen. Dazu möchten wir Sie um 11 Uhr sehr herzlich in das Aquarium am Nettelbeckufer 28 einladen.

Naturschutz-Tierpark-Goerlitz, 13.12.04
Bescherung für Tierparktiere
Zum dritten Advent haben Tierpark-Besucher erstmals die Möglichkeit, ihre Lieblingstiere mit einer Weihnachtsüberraschung zu erfreuen. An diesem Tag ist ausnahmsweise das Füttern der Tiere mit mitgebrachten Leckereien erlaubt. Die Damhirsche oder Alpensteinböcke freuen sich beispielsweise über Möhren, anderes Gemüse oder Knäckebrot, Obst und Nüsse finden die Aras ganz lecker und Zwieback knuspern die Kamele ganz genüßlich mit ihren großen Zähnen. Allerdings wird keiner einem Affen Zucker geben können, denn alle "süßen" Leckereien sind für Zootiere tabu, da diese Bauchweh verursachen, und wer will seinen Lieblingen schon Schmerzen zufügen. Wer Interesse an dieser Aktion hat, kann sich am Sonntag, den 19.12.2004 um 14:30 Uhr an der Kuhkoppel vor dem Haustierstall einfinden. Von dort aus werden Zootierinspektorin Karin Riedel und drei Tierpfleger die Besucher zu ihren Wunschtieren führen.

Ruhr Zoo Gelsenkirchen, 13.12.04
Elefanten haben Freundschaft geschlossen
Sie gehen gemeinsam durch dick und dünn: Die 51 jährige bulgarische Elefantendame Savitri und Elefantenkuh Artaida aus dem Ruhr Zoo Gelsenkirchen. Die Tierpfleger des Ruhr Zoos, die Artaida in ihr neues Zuhause nach Sofia begleitet haben, sind mit guten Neuigkeiten nach Gelsenkirchen zurückgekehrt: Savitri und Artaida haben eine dicke Frauenfreundschaft geschlossen. Die bulgarische Elefantin lässt die Gelsenkirchener Dickhäuterin keinen Schritt mehr alleine tun. Artaida musste den Ruhr Zoo Gelsenkirchen verlassen, da in der neuen ZOOM Erlebniswelt kein Platz mehr für die Elefanten vorgesehen ist. „Wir sind natürlich alle sehr glücklich, dass Artaida sich in Bulgarien so schnell eingelebt hat und es ihr gut geht“, so Dipl. Biologin Sabine Haas, Pressereferentin des Ruhr Zoos.

Thüringer Zoopark Erfurt, 13.12.04
Fisch- und Wasserpflanzenbörse
Prachtvolle Fische ähnlich dem Korallen-Platy sind am kommenden Sonntag (19.12.2004) wieder im Aquarium des Zooparkes am Nettelbeckufer 28a bei einer Fisch- und Wasserpflanzenbörse des Vereins Erfurter Aquarienfreunde 1912 e. V. erhältlich. Darüber hinaus geben die Experten gern darüber Auskunft, wie man Zierfische und Aquarienpflanzen am Besten pflegt oder im Garten einen Goldfischteich anlegt. Anlässlich der Fischbörse hat das Aquarium bereits um 9 Uhr geöffnet.


Aquazoo – Löbbecke Düsseldorf, 13.12.04
Neu: Eine DVD-Produktion aus dem Aquazoo - Löbbecke Museum
In den letzten Wochen fanden im Düsseldorfer Aquazoo - Löbbecke Museum die Dreharbeiten zu einem ungewöhnlichen Filmprojekt statt. Titel: „Faszination Meeresaquarium - Eine Reise in die Tiefen unserer Ozeane“.  Es handelt sich um eine DVD mit 6 verschiedenen Aquarien aus dem Aquazoo, die jeweils mit eigener Enspannungsmusik untermalt sind. Zu sehen gibt es exotische Meeresbewohner wie Haie, Aquallen, Seepferdchen oder Korallenfische. Die DVD soll die Illusion eines echten Aquariums im heimischen Wohnzimmer schaffen. Die stimmungsvolle Musik sorgt für die nötige Atmosphäre und dient der Entspannung. Realisiert wurde das Projekt vom Filmemacher Simon Busch. Der gebürtige Düsseldorfer hat in Dortmund Film-und Fernsehwirtschaft studiert und arbeitet  als Produzent für Werbe- und Imagefilme in Hagen. Die DVD ist ab sofort im Aquazoo für 8 ¬ erhältlich; vielleicht das richtige Geschenk für die besinnlichen Weihnachtstage, aber auch eine Alternative für diejenigen, die sich nicht unbedingt ein Aquarium mit lebenden Tieren anschaffen möchten.

Wildpark Lüneburger Heide, 12.12.04
Artenschutz - Wildpark Lüneburger Heide e.V. wurde jetzt  als gemeinnütziger Verein ins Vereinsregister aufgenommen
Im Sommer dieses Jahres haben elf Gründungsmitglieder den „Artenschutz -  Wildpark Lüneburger Heide e.V.“ aus der Taufe gehoben. Der 1. Vorsitzende Norbert Tietz: „Der gemeinnützige Verein will sich professionell für die Rettung und Erhaltung bedrohter Tierarten einsetzen“. Für diese verantwortungsvolle Aufgabe ist der Verein auch auf Spenden angewiesen. Förderer ab einem Mindestbeitrag von 100 Euro bekommen sogar eine VIP-Jahreseintrittskarte für den Wildpark Lüneburger Heide. Mit dem Geld der Förderer und anderen Spendengeldern werden Projekte, die der Erhaltung bedrohter Arten dienen,  gezielt unterstützt. Seit der Gründung des Parks 1970 hat sich der Wildpark Lüneburger Heide schon an vielen Artenschutzprojekten beteiligt, z.B.: an Erhaltungszuchten für Schneeleoparden, Moschusochsen, Wisenten, Fischotter, Nerze, Mandschurenkraniche u.a..  Viele Tiere, die im Wildpark Lüneburger Heide geboren wurden, konnten bereits erfolgreich ausgewildert werden. Hierzu zählen Wanderfalken, Uhu`s, Schleiereulen, und Luchse. Auch mit der Auffangstation für verletzte Greifvögel setzt sich der Wildpark Lüneburger
tatkräftig für den Artenschutz ein.

Zoo Dortmund, 10.12.04
Dortmunder Zoo erhält neues Nashorngehege
Bürgermeisterin Birgit Jörder startete am 10. Dezember mit dem ersten Spatenstich den Neubau des neuen Nashorngeheges im Zoo Dortmund. Unter dem Motto „Wenn Nashörner schon fliegen, dann brauchen sie auch einen Platz zum landen“ hat der Tierschutzverein Groß-Dortmund die Initiative ergriffen und Sponsoren für den Bau der Anlage angeworben. Die Vorsitzende des Tierschutzvereins, Erika Scheffer, aber auch Ernst Prüsse haben sich sehr engagiert, dem Symboltier des Konzerthauses eine neue Bleibe im Dortmunder Zoo zu verschaffen. Dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Ernst Prüsse hatte Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter einst seinen Wunsch geschildert, dass dringend ein neues Nashornhaus her muss; bei einem späteren Besuch in einem chinesischen Restaurant hat Prüsse dem Zoodirektor seine Unterstützung beim Spendensammeln zugesichert, wenn er (FB) die angebotenen gegrillten Skorpione aufessen würde. Was tut ein Zoochef nicht alles für seinen Zoo, also Augen zu und aufgegessen. Brandstätter freut sich sehr über die Unterstützung: „Das neue Nashornhaus ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Mit der neuen Nashornanlage werden wir auch weiterhin führend unter den deutschen Zoos bleiben.“ Nashörner gibt es seit 1975 im Zoo Dortmund und sie sind die größten und schwersten Tiere im Bestand. Die Nashornanlage für die Publikumslieblinge ist nicht mehr zeitgemäß, baufällig und wegen der EU-Richtlinien ist ein Neubau notwendig. Das letzte Dortmunder Nashorn „Siwa“ ist im Rahmen des Zuchtbuches in den französischen Zoo von Pont-Scorff abgegeben worden, um Platz für die ersten neuen Nashörner zu schaffen, die im Januar eintreffen werden.

Thüringer Zoopark Erfurt, 10.12.04
Zooweihnachten
Nun ist es bald wieder soweit! Der Bärtige im roten Mantel hat alle Vorbereitungen getroffen und heimlich hat er auch schon einige Male im Thüringer Zoopark Erfurt nach dem Rechten gesehen und die beiden Breitmaulnashornbuben ‚Limpopo’ und ‚Rimbo’ besucht. Kinder – lernt schon mal ein Gedicht oder ein Lied, denn am Sonntag, dem 4. Advent (19.12.) um 14.30 Uhr kommt der Weihnachtsmann mit einer schmucken Pferdekutsche zum Zooeingang vorgefahren und verteilt kleine Geschenke. Als besondere Überraschung können die beiden Elefantenmädchen ‚Csami’ und ‚Seronga’ mit Äpfeln gefüttert werden. Wer Lust hat, kann sich aber auch auf den Weg machen, um auf dem weihnachtlich geschmückten Schaubauernhof bis 15.30 Uhr die Esel und Pferde zu besuchen. Das Aquarium am Nettelbeckufer 28a und Zoopark sind am 24. und 31. Dezember nur bis 15 Uhr geöffnet.

Thüringer Zoopark Erfurt, 09.12.04
Schlangenbändigung im Zoo
Nach Rekonstruktion Ihres Geheges soll morgen (10.12.04) Anakondaweibchen ‚Cleopatra’ in ihre Unterkunft im Elefantenhaus des Zooparkes zurückgesetzt werden. Dabei erfolgt in Vorbereitung der Tierinventur 2004 eine Bestandsaufnahme am Tier, d. h., sowohl das Gewicht als auch die exakte Länge sollen festgestellt werden. Schon jetzt kann davon ausgegangen werden, dass die Riesenschlange fast 40 Kilogramm wiegt und eine Länge von ca. 3,5 Meter aufweist. Mehre Tierpfleger werden notwendig sein, um das Reptil zu bändigen. 

Aquazoo – Löbbecke Düsseldorf, 09.12.04
Veranstaltung im Insektarium des Aquazoos: Heuschrecken, Stabschrecken und Gespenstschrecken
Dr. Stephan Loksa wird am Donnerstag, dem 9. Dezember, von 15 Uhr bis 17.30 Uhr im Insektarium des Aquazoos über Heuschrecken und die wesentlich unbekannteren Stab- und Gespenstschrecken berichten. Wanderheuschrecken sind für ihre Gefräßigkeit bekannt und vernichten mitunter ganze Ernten. Die jüngste Massenvermehrung von Wanderheuschrecken hat von Nord- und Westafrika kommend auch die Kanaren und Portugal erreicht. Meistens begegnen uns Heuschrecken jedoch als Geiger auf der Sommerwiese. Wie musizieren sie? Und wie hören die Weibchen den Gesang der Männchen? Das Grüne Heupferd ist unsere größte Heuschreckenart, wahre Giganten aber gibt es in denTropen. Und unter den Tarnungskünstlern der Stabschrecken findet sich das längste heute noch lebende Insekt. Die Veranstaltung gibt einen umfassenden Überblick am Beispiel lebender Tiere und Dr. Stephan Loksa wird vorführen, wie Äste und Blätter Beine bekommen.

Tierpark Arche Warder, 09.12.04
Heilig Abend: Gottesdienst mit Ochs und Esel im Tierpark Arche Warder
Zu einem eher ungewöhnlichen Gottesdienst lädt der Tierpark Arche Warder am Nachmittag des 24. Dezember ein. Mitten unter den Tieren wird Pastor Reinhold Becker aus Kiel einen weihnachtlichen Familiengottesdienst im großen Schauhaus der Arche Warder abhalten. Als musikalische Begleitung unterstützt ihn dabei der Gospel-Chor aus Groß Vollstedt. Rieseneselstute „Pauline“, Tarpanhengst  „Janosh“, Highlandkuh „Mary“ und viele Ziegen, Schafe, Schweine und Ferkel wirken als lebende Krippendarsteller mit. Der Gottesdienst beginnt am 24. 12.04 um 16.00 Uhr und wird etwa 50 Minuten dauern. Bänke und für die Kinder Strohballen stehen bereit. Da das Schauhaus nicht beheizt ist, sollten die Gäste sich warm anziehen bzw. Decken  mitbringen. Der Eintritt ist frei. Die Kollekte dient der Fertigstellung der Wasserversorgung mit Selbsttränkern im Tierschauhaus. Der Tierpark Arche Warder ist durchgängig geöffnet. Im Winter täglich von 10.00 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit.

SOS Rhino Is Pleased To Announce The First Successful Artificial Insemination Of A Rhinoceros
The first successful artificial insemination of a rhinoceros has been accomplished by scientists of the Berlin Leibniz-Institute for Zoo And Wildlife Research. The rhinoceros cow, Lulu, 24 years of age, lives at a zoo in Budapest. She is in her fifth month of pregnancy.
http://www.sosrhino.org/news/pr111504.php



WWF, 13.12.2004
Alaska-Ölkatastrophe mit Fernwirkung
nach der Havarie des Frachters Selendang Ayu vor den Aleuten. Die wegen ihres Artenreichtums als „Goldenes Dreieck“ gerühmte Region ist Heimat hoch produktiver Fischbestände. WWF-Meeresschutzexperte Stephan Lutter: „Bislang ging es dem Alaska-Seelachs noch gerade einigermaßen. Nach dieser Ölkatastrophe müssen wir darauf gefasst sein, dass einer der wichtigsten Lebensräume dieses Speisefisches auf Jahrzehnte durch das giftige Schweröl verseucht wird.“
Zudem ist der unmittelbar von der Ölpest betroffene Bereich um Dutch Harbor vor der Insel Unalaska eine wichtige Wanderroute von Grauwal, Finnwal und Buckelwal, sowie von Sturmtauchern, Papageitauchern und Kormoranen und Überwinterungsgebiet der Alken, die aufgrund ihrer Vorliebe für das Tauchen bei Ölkatastrophen regelmäßig in besonders großer Anzahl sterben. Am so genannten Baby Pass liegt das Hauptbrutgebiet des Bartalken in der gesamten Bering-See.
Schließlich sind auch für das ökologische Gleichgewicht unschätzbar wertvolle Boden- und Planktonlebensgemeinschaften in der Ökoregion von der Katastrophe betroffen. Sie stellen zudem eine Schlüssel-Nahrungsquelle dar für Sturmtaucher und Bartenwale. Auch Seelöwen und die Nördliche Pelzrobbe sind in dem verölten Gebiet anzutreffen und werden mit noch nicht absehbaren Konsequenzen der Katastrophe zu kämpfen haben. Die Bering-See-Region gehört zu den vom WWF als „Global 200“ identifizierten Schmelztiegeln des Artenreichtums, für deren Erhalt sich der WWF seit Jahren besonders engagiert.
Zusätzlich zu den unmittelbaren Umweltauswirkungen des Öls, das bereits einige Kilometer Strand mit seiner zähen Masse verklebt, befürchtet der WWF auch Langzeitschäden für die Seevogelkolonien durch möglicherweise auf dem havarierten Frachter eingeschleppte Ratten. Diese könnten, falls sie an Land gelangen, den Vögeln und ihrer Brut sogar noch mehr zusetzen, als die schwarze Pest dies ohnehin schon tut.
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02252/index.html

WWF, 14.12.
Alaska: Billiges Öl - zähe Verschmutzung
Dieselöl ist weniger giftig und könnte Umweltschäden bei Havarien minimieren
Der WWF fordert, billiges Schweröl wie das, welches derzeit aus dem Frachter vor den Aleuten ausläuft, ein besonders zähes, klebriges und giftiges Treibstoffgemisch, weltweit durch weniger toxisches Dieselöl zu ersetzen und die Schiffe entsprechend umzurüsten. Damit könnte im Falle einer Havarie der Bergungs- und Abbauprozess beschleunigt und, bei relativ geringen Mengen auslaufenden Öls, das Leben vieler Seevögel gerettet werden.
Billiges Schweröl ist besonders für die schleichende Ölpest verantwortlich, da es erheblich mehr Rückstände, „Sludge“ genannt, produziert, die dann viel zu oft gesetzeswidrig in der Meeresumwelt landen. Das Schweröl, das derzeit die Tierwelt der Aleuten bedroht, wird aus Resten gewonnen, die in älteren Raffinerien bei der Herstellung hochwertigerer Treibstoffe wie Diesel übrig bleiben. Diese, mit flüssigerem Treibstoff versetzte, Ausschussware darf außer in der Seeschifffahrt nirgends mehr verwendet werden.
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02256/index.html

BUND, 14.12.2004
Erweiterung des Feuchtwiesenprojektes Welter Bach bei Dülmen
Bald noch mehr Laubfrösche und Orchideen
Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland hat weitere 6 Hektar naturschutzwürdige Wiesen- und Weidefläche im Bachauenkomplex um den Welter Bach bei Dülmen erworben, um die Struktur- und Biotopvielfalt des Gebietes zu vergrößern. Landesvorsitzender Klaus Brunsmeier ist sich sicher: „Damit wird das Welter Bachtal bald zu einem wahren Paradies für Laubfrösche und Orchideen.“
Besondere Höhepunkte im Welter Bachtal sind bereits jetzt Laubfrösche und Orchideen. Die nach der Roten Liste NRW als „stark gefährdet“ geltenden Laubfrösche sind in den Abendstunden der warmen Sommermonate mehrere Kilometer weit zu hören. Sie werden besonders profitieren von der Ausweitung des Gebietes sowie von der geplanten Anlage von Kleingewässern und Mergelkuhlen, die früher typisch für die Münsterländer Parklandschaft waren. Vor 10 Jahren hat die NRW-Stiftung auf Antrag des BUND NRW rd. 30 Hektar aus dem Kernbereich des Naturschutzgebietes Welter Bachtal erworben und damit dauerhaft für den Naturschutz gesichert. Seit Projektbeginn hat sich dank der umfangreichen Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen des BUND NRW unter der örtlichen Leitung von Martin Groß die Vegetation der Sumpfdotterblumenwiesen wieder zu voller Schönheit entwickelt, 20 Pflanzenarten der Roten Liste NRW kommen im Schutzgebiet vor. Mehr als 60 Vogelarten brüten im Welter Bachtal, darunter Wachtel, Eisvogel, Nachtigall, Schafstelze, Steinkauz und Kiebitz. www.welter-bach.de

WWF, 14. Dezember 2004
Klimawandel trifft Tiere und Pflanzen härter als bislang angenommen
Die Kombination aus steigenden Temperaturen und vermehrten Wetterextremen trifft die Natur offenbar deutlich härter als bislang angenommen. Zu diesem Ergebnis kommt ein neuer WWF Report über die Auswirkungen von Stürmen, Dürren und anderen Wetterextremen auf die Tier- und Pflanzenwelt. Der Report zeigt, dass viele Arten nicht in der Lage sind, sich an die veränderten Bedingungen anzupassen.
So sei beispielsweise der Rückgang der Adelie Pinguine in der Antarktis auf das Abtauen von Packeis zurückzuführen. „Der Klimawandel zeigt sich im rätselhaften Verschwinden zahlreicher Amphibien genauso wie in der Invasion von Borkenkäfern in Nordamerika“, erläutert Regine Günther, Leiterin des Klimareferats beim WWF Deutschland. Dies sei nur ein Vorgeschmack auf ein tief greifendes Artensterben, wenn es nicht gelinge, den Anstieg der globalen Durchschnittstemperaturen bis zum Ende des Jahrhunderts auf unter zwei Grad Celsius zu begrenzen.
Seit Beginn der industriellen Revolution in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts hat die Durchschnittstemperatur auf unserem Planeten um 0,7 Grad zugelegt. In England wurde zum Beispiel beobachtet, dass Blattläuse früher schlüpfen - zu früh für die Vögel, die sich von ihnen ernähren. In Kanada erreichen die Karibus die Gebiete, in denen sie kalben, erst, wenn die besten Weiden bereits vertrocknet sind. Die Jungtiere finden keine Nahrung und müssen hungern.Es sei höchste Zeit, die Notbremse zu ziehen und den Kohlendioxidausstoß entscheidend zu verringern. In Buenos Aires treffen sich die zuständigen Minister aus aller Welt, um weitere Schritte im Kampf gegen den Klimawandel zu vereinbaren. Der WWF appelliert an die Politiker, möglichst weitgehende Selbstverpflichtungen auf den Tisch zu legen. Viele Chancen, den drohenden Klimawandel abzuwenden, habe man nicht mehr.
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02254/index.html

Stadt Bonn, 15. Dezember 2004
Eine Million Dollar für Forest Stewardship Council in Bonn
Wald-Zertifizierer erhalten ALCAN-Preis für Nachhaltigkeit - Preisverleihung in Davos
Der in Bonn ansässige Forest Stewardship Council (FSC) hat den mit einer Mil-lion Dollar dotierten ALCAN-Preis für Nachhaltigkeit bekommen. „Über diese Anerkennung Ihrer Arbeit freue ich mich ganz besonders,“ so Oberbür-germeisterin Bärbel Dieckmann. „Der Preis belohnt den unermüdlichen Einsatz zahl-reicher Mitarbeiter in der Zentrale in Bonn und weltweit." FSC, der 2004 sein zehnjähriges Bestehen feiert, ist eine internationale Nichtregie-rungsorganisation, die das Ziel hat, weltweit nachhaltige Forstwirtschaft zu ermögli-chen, indem die Wälder auf der Grundlage vergleichbarer Standards zertifiziert wer-den. Die Organisation habe inzwischen 47 Millionen Hektar Wald in über 60 Ländern der Erde zertifizieren und so für eine nachhaltige Bewirtschaftung sichern können. Die Deutsche Post World Net und FSC haben übrigens auch ein Beispiel für lokale und gleichzeitig weltumspannende Zusammenarbeit gegeben: Bereits seit Oktober 2003 ist der Plus-Brief, ein Briefumschlag mit eingedruckter Briefmarke, mit dem FSC-Siegel für umweltfreundliche Waldbewirtschaftung zertifiziert.

ZFG, 13,12.
Mit der Ausweisung von Alto Purús zum neuen Nationalpark hat Peru Maßstäbe gesetzt.
Mit 25.000 Quadratkilometern ist Alto Purús das größte Schutzgebiet des Landes und gemeinsam mit dem angrezenden Manu Nationalpark sogar das größte zusammenhängende Schutz­gebiet der Welt: 42.000 Quadrat­kilometer ursprünglicher Regenwald, und ein Eldo­rado für seltene und bedrohte Tier- und Pflanzen­arten. Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt, die seit Jahrzehnten in der Region aktiv ist, freut sich außerordentlich über dieses "Weihnachtsgeschenk".

 
Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Natur- und Artenschutz

TAZ – 11. Dez. 2004
Ein Bild von einem Wolf
Das Buch "Wölfe in Deutschland" zeigt ein Tier in seiner Art, das tut, was ihm seine Überlebensinstinkte vorschreiben. Der Wolf kam am zwanzigsten Tag - für ein paar kurze Minuten. Während der folgenden 60 Tage, die Uwe Anders hinter seiner Kamera auf dem Ansitz saß, kam der Wolf nicht mehr. Tierfilmerschicksal. Zumal wenn der Titel der Produktion "Wölfe in Deutschland" lautet. Beatrix Stoepel beschreibt solche Momente in ihrem gleichnamigen Buch, das die Geschichte des bisher einzigen Rudels wilder Wölfe in der BRD erzählt. Die 46-jährige gelernte Biologin aus Hamburg arbeitet als Producerin in der Naturfilmredaktion des NDR und somit an der Schnittstelle von Tierwelt, Artenschutz und Medien. Folgerichtig handelt ihr "Buch zur Sendung" davon, wie sich die Wege der Beteiligten aus diesen drei Bereichen kreuzen - von der ersten Zeitungsmeldung vom Auftauchen wilder Wölfe in den Wäldern der sächsischen Oberlausitz 1996 über die langwierigen Dreharbeiten der Tierfilmer bis zu den jahrelangen Bemühungen der Bremer Biologin Gesa Kluth, an der sächsisch-polnischen Grenze ein Miteinander zwischen den Wölfen und ihren menschlichen Nachbarn zu organisieren. Das Buch ist ein Plädoyer für ein verstärktes "Wildlife Management", das, aufbauend auf die Verhaltensforschung, lokale Politik, Artenschutz und Anwohnerinteressen zusammenführt, damit Canis lupus als Erbe der Wildnis auch hierzulande eine natürliche Zukunft hat.

TAZ - 11. Dez. 2004
Die letzten Mohikaner
Von Angoraziege bis Zackelschaf: Das Greenpeace-Magazin hat einen Kalender mit seltenen Haustierrassen gestaltet. Jede Woche wird eine andere präsentiert. Die Adressen von Höfen und Tierparks, die diese Rassen und ihren genetischen Schatz erhalten, sind am Schluss des Kalenders aufgeführt.

Lübecker Nachrichten - 15. Dez 2004
Seeadler starb vermutlich an Bleivergiftung

Thüringer Allgemeine - 14. Dez. 2004
Weimars grüne Preise
Zum 14. Mal hat die Stadt Weimar gestern ihre Umweltpreise verliehen. Mit den Erwachsenen wurden zudem die Träger der Kinder- und Jugend-Umweltpreise 2004 geehrt.
Der Umweltpreis der Stadt geht in diesem Jahr an Gabriele Bergmann. Er würdigt ihr Engagement für den Vogel- und Fledermausschutz. In der AG Gebäudebrüterschutz übernimmt sie zeitaufwändige Arbeiten bei der Pflege in Not geratener Vögel.

Vorarlberg Online - 13. Dez. 2004

Bundeseinheitlicher Tierschutz
Am 1. Jänner 2005 tritt das bundeseinheitliche Tierschutzgesetz, das die bisherigen Länderregelungen ablöst, in Kraft. Tiere werden somit künftig österreichweit gleich behandelt. Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat (V) sprach am Montag bei einer Pressekonferenz im Kaiserpavillon in Tiergarten Schönbrunn von einem „modernen Gesetz, um das uns viele beneiden“. Das einheitliche Tierschutzgesetz enthält zehn Verordnungen. Mitte 2005 werden die noch ausständigen Verordnungen fertig gestellt. Vollzogen wird das Gesetz durch die Länder.

Lonely whale's song remains a mystery
A lone whale with a voice unlike any other has been wandering the Pacific for the past 12 years. Marine biologist Mary Ann Daher of Woods Hole Oceanographic Institution in Massachusetts, US, and her colleagues used signals recorded by the US navy's submarine-tracking hydrophones to trace the movements of whales in the north Pacific. The partially declassified records show that a lone whale singing at around 52 hertz has cruised the ocean every autumn and winter since 1992. Its calls do not match those of any known species, although they are clearly those of a baleen whale, a group that includes blue, fin and humpback whales.
Blue whales typically call at frequencies between 15 and 20 hertz. They use some higher frequencies, but not 52 hertz.


New York Times, December 16, 2004

Stocky Monkey in Himalayas Is a Shy Rarity: A New Species
Scientists from India working in the Himalayas have discovered a new species of monkey, a stocky, short-tailed, brown-haired creature they have named the Macaca munzala, or Arunachal macaque. The last macaque monkey species to be identified, the Indonesia Pagai macaque, was discovered in 1903, according to the Wildlife Conservation Society, the parent organization of the Bronx Zoo. Scientists for the society, the Nature Conservation Foundation and other organizations traveled to the mountainous Indian state of Arunachal Pradesh, which borders Tibet and Myanmar, to inventory the region's wildlife. They found 14 troops, or bands, of monkeys, most with 10 or fewer animals. The monkeys differ from other macaques in the dark hair on their heads, their distinctive facial markings and, in particular, the relatively short length of their tails. The Wildlife Conservation Society says it is not known how many of the monkeys there are, or whether they are threatened.
The researchers, who describe their discovery in a paper to be published in The International Journal of Primatology, said the monkeys sometimes lived close to villages but were wary of people. In undisturbed forest areas, the researchers wrote, "they seemed extremely shy, rapidly disappearing through the undergrowth as soon as they sensed human presence."


Times of India, DECEMBER 08, 2004
New amphibian species found in Western Ghats
A new species of caecilian, or legless amphibian, was discovered in Maharashtra's Western Ghats
by scientists from the Bombay Natural History Society (BNHS) and London's Natural History Museum.
Indotyphlus maharashtriensis, Maharashtra's most newly recognised son-of-the-soil, can grow to 20 cm long and looks much like a worm, although it also has small eyes, a jaw and teeth.
Identifiable by the annuli or rings around their bodies, caecilians are burrowing animals that ordinarily live in leaf litter. The new species, however, has been found under rocks on the forest floor.
BNHS scientist Varad Giri says that the new addition to the 25 previously recorded species of caecilian in Indiamay not be as glamorous as a tiger, but is as ecologically significant. "Caecilians are not charismatic
animals," he admits, "but it is important to study them because amphibians in the western ghats are poorly documented so far, and many species may even become extinct before they have been recorded."
The BNHS and Natural History Museum plan to set up a study centre in the Ghats to document the area's caecilians.

Pygmy Chimpanzee May Be Near Extinction
One of man's closest relatives, the pygmy chimpanzee, may be much closer to extinction than previously thought

BirdLife trains Iraqi conservationists
http://www.birdlife.org/news/news/2004/12/iraq_training.html

Bush OKs Ruling That May Endanger Species
The Bush administration said Friday it will allow developers to complete construction and other projects even after belated discoveries that the work could endanger protected species.

Scientists Discover Warning Signs of Coral Bleaching on Great Barrier Reef
Scientists have identified early warning signs of rising ocean temperatures which threaten to drain Australia's Great Barrier Reef of its vibrant colors.

Thousands of Antarctic Penguin Chicks Threatened with Starvation by Iceberg
New Zealand — A remnant of the largest iceberg ever recorded is blocking Antarctica's McMurdo Sound, threatening tens of thousands of penguin chicks with starvation and cutting off a supply route for three science stations

Study: Return of Wolves Changes Ecosystem
Scientists studying the broader effects of wolf reintroduction said a growing body of evidence suggests
that killing off predators such as wolves and grizzly bears in the last century started a cascade of effects that threw ecosystems out of balance.

Ten Percent of Bird Species to Disappear
... and with them the services they provide such as cleaning up carcasses and spreading seeds


Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen     ~ TV-Tipps
Weitere Infos

First European Congress of Conservation Biology
I am writing to introduce ECCB 2006 - the First European Congress of
Conservation Biology, which will be held in Eger, Hungary, from 23rd
to 27th August 2006, organised by the Society for Conservation
Biology - European Section and the Hungarian Natural History Museum.
This cornerstone international event will first time bring academics,
students, policy makers, natural resource managers and NGO
representatives together from all over Europe to address all aspects
of conservation biology from research to application. Please visit
the website (http://www.eccb2006.org) for details




The 2nd International Congress on Zookeeping
Gold coast, Queensland, Australia, 7th - 11th May 2006
First Call for Papers/Posters and Workshops
After the success of the 1st conference in 2003, a second conference will be held in Australia in 2006 with more than 300 zookeepers from around the world expected to attend.  The conference will cover all areas of Zookeeping.
You are invited to submit an abstract of a paper or presentation you would like to give.  More information and guidelines can be found at http://www.iczoo.org
Abstracts for oral and poster presentations should be written in English and no more than 600 words long.  If you want to run a workshop focused on developing zoo keeper skills please send a short description.  
These should be sent to: Paul Howse, ICZ Programme Committee at p.howse@chesterzoo.org  Preferably in RTF or MS word format marked `ICZ Programmme'
Deadline for submissions is 30th September 2005.


Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Neue Veröffentlichungen

Zoo Aktuell 2/2004
- Zoo Heidelberg -
Aktion Pro Elefant
Neues von der Zooschule
Tiger, Tempel, Taj Mahal
Neue Eulenvolieren
(Ge)wichtige Ankunft
Elefantenhaltung in Deutschland



Vier Pfoten und ein Job
Ein Terrier schreibt Zoogeschichte(n)
von Bärbel Schroller

Geschichten und Geschichte aus dem Tierpark Aue

broschiert - Arrival Verlag
April 2004

über Amazon EUR 12,60



(Wenn Sie diesen oder einen anderen Artikel bei Amazon über diesen Link bestellen, ändert sich für Sie zwar nichts, aber wir erhalten eine kleine Provision, die mithilft, die laufenden Kosten für die Zoopresseschau zu decken)


Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Ausstellungen

Zisch - 13. Dez. 2004
Reptilienausstellung in der Allmendhalle
Seit Samstag sind in der Allmendhalle Luzern in rund 100 Terrarien eine riesige Auswahl an 400 Schlangen, Echsen, Schildkröten, Spinnen und Skorpionen zu bestaunen. Die Organisatorin, «Reptiles du monde», will mit dieser Reptilienausstellung mit Vorurteilen und falschen Ängsten diesen interessanten Tieren gegenüber aufräumen. Die Firma mit Sitz in der Westschweiz setzt sich auch aktiv für den Artenschutz ein. Ein paar der ausgestellten Tierarten gibt es kaum mehr in der freien Wildbahn.


Bern Naturhistorisches Museum
Waldpilze
bis 31.12.2005

Görlitz Staatliches Museum für Naturkunde
Parasiten. Leben und leben lassen
bis 20.02.2005

Frankfurt Naturmuseum Senckenberg
Füsse! Auf den Spuren der Evolution - Eine unglaubliche Vielfalt an Fußformen hat sich herausgebildet seit die Tiere an Land gingen.
15.02.2005

Berlin, Botanischer Garten
Victoria & Co. in Berlin - Zum 100. Geburtstag des Botanischen Gartens
bis 30.01.2005

Berlin, Botanischer Garten
Coco De Mer - Die Seychellennuss in Photographien
bis 13.02.2005

Frankfurt Palmengarten
Druidenfuss und Hexensessel - Magische Pflanzen
bis 13.03.2005

Olten Naturmuseum
Familie Fünf- Berggorillas in den Virunga-Wäldern
5.2.-20.03.2005

München Museum Mensch und Natur
www.insektenkosmos.de - wuselig - wundersam - wichtig

"Im Tierpark GeZOOmt"
http://www.berlinonline.de/berliner-abendblatt/marzahn/.html/tut.html#Ausstellungen
Berlin-Marzahn, Galerie im Hausflur Raoul-Wallenberg-Str. 40/42 (Nähe Freizeitforum)
Die Ausstellung ist rund um die Uhr geöffnet, da das Haus von einem Concierge-Team betreut wird.
Bis Ende Januar.

Stadt Münster, 19. November 2004
Professor Landois - Mit Witz und Wissenschaft
Stadtmuseum Münster zeigt zum 100. Todestag das Leben und Werk des Zoologen

Am 29. Januar 1905 starb mit Hermann Landois eines der bekanntesten münsterschen Originale. Doch der Begründer von Zoo und Naturkundemuseum war überdies ein ernstzunehmender Wissenschaftler, der sich mit seinen Forschungen einen weit über die Grenzen Westfalens hinaus reichenden Namen geschaffen hat. Das Stadtmuseum Münster zeigt anlässlich seines 100. Todestags die Sonderausstellung "Professor Landois - Mit Witz und Wissenschaft". Auf einem Plan vom alten Zoo erstehen im Stadtmuseum die Gehege in Form von historischen Postkarten wieder vor den Augen der Betrachter.
Die Ausstellung im Stadtmuseum ist die bislang umfassendste öffentliche Präsentation mit Exponaten von und über Landois. Dazu ist ein reich bebildertes Begleitbuch zum Preis von 5 Euro im Museumsshop erhältlich.
bis 27. Februar 2005

Osnabrück, Museum am Schölerberg
IM REICH DER BISONJÄGER - Nordamerikas Tierwelt und seine Ureinwohner
5.9.2004-28.02.2005

Wolfen Industrie- und Filmmuseum
JÄGER MIT DER KAMERA
14.11.2004-31.03.2005

Olten, Naturmuseum
Tiere als Musikanten
-30.01.05

Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
TV-Tipps

Do., 16.12.2004, 13:00-13:45 MDR, Abenteuer Zoo, Budapester Augenweiden - Schmetterlinge, Leoparden und Zwergotter
Do., 16.12.2004, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Der Wildnis eine Chance - Nationalparks vom Watzmann bis zur Ostsee
Do., 16.12.2004, 16:45-17:15 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 20 Duisburg
Do., 16.12.2004, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Wölfe! - Zurück in Deutschland
Do., 16.12.2004, 18:30-19:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 21 Stralsund
Do., 16.12.2004, 19:00-19:45 ARTE, Wenn Tiere stören (4/5), (4): Autobahn für Käfer gesperrt
Do., 16.12.2004, 21:30-22:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 22 Sea World
Do., 16.12.2004, 23:45 RBB POLYLUX: Tropical Islands, nur 60 Kilometer vor Berlin
Fr., 17.12.2004, 19:00-19:45 ARTE, Wenn Tiere stören (5/5), (5): Der Otter lässt es sich wohl sein
((Fr., 17.12.2004, 19:50-20:15 MDR, KEIN Elefant, Tiger & Co. - Sendepause!))
Sa., 18.12.2004, 14:45-15:00 MDR, Elefant, Tiger & Co., Ende der Schonzeit
Sa., 18.12.2004, 17:55-18:30 VOX, tierzeit: Showdown auf der Weihnachtsinsel
So., 19.12.2004, 07:15-08:00 SF1, Die Rückkehr des Nashorns, eine Erfolgsgeschichte mit mysteriösen Rückschlägen
So., 19.12.2004, 20.15 Tropical Island (in Brandenburg) Eröffnung
Mo., 20.12.2004, 17:15-18:00 HR, Moa - verzweifelt gesucht!, Neuseelands Riesenvögel
Mo., 20.12.2004, 21:30-22:00 3sat, Rambo II am schwarzen Strand - Schopfmakaken
Di., 21.12.2004, 17:15-18:00 HR, Göttervögel - Galgenvögel, Geschichten von Kolkrabe & Co., von Jan Haft und Christian Roth
Di., 21.12.2004, 20:15-21:05 ORF2, Universum, Die Zukunft der Wildtiere
Mi., 22.12.2004, 07:00-07:30 WDR, Antje - Ewiges Leben für ein Walross
Mi., 22.12.2004, 08:40-09:10 WDR, Im Land der wilden Tiere - Der Krüger Nationalpark
Mi., 22.12.2004, 09:10-10:30 WDR, Serengeti darf nicht sterben, Dokumentarfilm, Deutschland 1959, Regie Bernhard Grzimek
Mi., 22.12.2004, 21:00-21:45 MDR, Abenteuer Zoo, Bartkäuze, Biber und Braunbären in Bad Mergentheim
Do., 23.12.2004, 10:00-10:15 SF2, Meeresschildkröten in Neapel, Ein Besuch in der "Stazione Zoologica" in Neapel
Do., 23.12.2004, 16:15-16:45 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 21 Stralsund
Do., 23.12.2004, 18:00-18:30 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 22 Sea World
Do., 23.12.2004, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Zoogeschichten (84)
Do., 23.12.2004, 20:15-21:45 MDR, Elefant, Tiger & Co - Der Jahresrückblick
Do., 23.12.2004, 21:30-22:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 23
Fr., 24.12.2004, 13:15-14:10 SF1, Netz Natur, Ein Fisch wird kommen
Fr., 24.12.2004, 13:45-14:45 N3, Prof. Heinz Sielmann - ein Leben für die Natur
Fr., 24.12.2004, 14:45-16:45 N3, Der NDR Tiergarten (8), Aus dem Burgers Zoo in Arnheim
Fr., 24.12.2004, 16:55-17:15 MDR, Abenteuer Zoo: Kinder aus dem Sack, Koalas, Wombats und andere Australier
Sa., 25.12.2004, 11:25-11:55 WDR, Elefant, Tiger & Co. - 1. Der Python auf dem OP-Tisch
Sa., 25.12.2004, 19:00-19:45 B-alpha, Nasenaffen, Tiere vor der Kamera
Sa., 25.12.2004, 19:05-19:50 ARD, Expeditionen ins Tierreich, Der Bärenmann, Grizzlys in Alaska, Film von Andreas Kieling
So., 26.12.2004, 19:00-19:45 B-alpha, Das lustige Treiben der Little Corellas, Tiere vor der Kamera
So., 26.12.2004, 19:10-19:58 ARD, Europas wilder Osten, Der Nationalpark Zemaitija in Litauen
So., 26.12.2004, 23:30-00:15 ARTE, Themenabend: Wildpferde - Geister des Windes, Wildpferde - Das Ende der Freiheit; u.a. Zoo Köln 



ab 28.12. MDR jeweils 18:35: Wiederholungen von Elefant, Tiger & Co. ab Folge 32 (Dez. 2003)
ARD, wahrsch. 23.02.05, 21:50:  Abenteuer Zoo: Karibisches Dschungelbuch - Jaguare, Krokodile und Kleine Ameisenbären in Belize

RTL2, Sonntags ca 13:10: "Crocodile Hunter", mit Steve Irvin, aus dem Australia Zoo, Beerwah

Die ZDF-Zoo-Geschichten
(je 15 Min. Zoo-Portrait, u.a. von Björn Encke)
werden zur Zeit als Lückenfüller im ZDF nachts ausgestrahlt, häufiger jedoch im ZDF-Infokanal, der aber nur digital über Kabel oder Astra1H zu empfangen ist. Die Angaben zu den Sendungen fehlen so detailliert in den meisten Fernsehzeitschriften und werden von unserer TV-Suche auch nicht gefunden.
Website der Serie: http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,2035905,00.html
Website des ZDF-Infokanals mit Programm: http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/26/0,1872,2034106,00.html


ausführlichere Vorschau: 
http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm
 

Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo und Naturschutz aus Online-Zeitungen. Aus Copyright- und Platzgründen zitieren wir lediglich aus den Meldungen und versuchen, sie dabei inhaltlich unverändert wiederzugeben. Die vollständigen Artikel sind verlinkt; leider werden die Links oft nach kurzem ungültig oder die Artikel in ein Archiv verschoben. Meist lassen sie sich dort mit einer Suchfunktion wiederfinden. Für den Inhalt der Artikel können wir natürlich keine Verantwortung übernehmen. 
Für wöchentliche englische, weltweite Zoo-Meldungen empfehlen wir ZooNewsDigest http://groups.yahoo.com/group/zoonewsdigest.
Anmelden: E-Mail an zoonewsdigest-subscribe@yahoogroups.com
Pressemitteilungen und Hinweise auf weitere Artikel sind ausdrücklich erwünscht: redaktion@zoo-information.de. Wir freuen uns über jede Form auch kritischer Rückmeldung und über einen Besuch der Zoo-AG unter www.zoo-ag.de
Die Zoopresseschau ist eine unabhängige Publikation der Zoo-AG Bielefeld: Anbieterkennzeichnung. Weitere Hinweise, Impressum, Optionen, An- und Abmelden und Archiv aller Ausgaben unter www.zoopresseschau.info

© 2004 Zoo-AG Bielefeld

zur Startseite

Suche im Archiv


Archiv Web

über 630 Zoos in Deutschland