 |  | E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse http://www.zoo-ag.de  | Redaktionsteam: Dirk Petzold Dr. Martina Raffel Reinhard Hellwig Melanie Witte Dr. Silke Sorge |  ISSN 1619-6643 | | Ausgabe 243 vom 9. Dezember 2004 | | Liebe Leser, letzte Woche starb vermutlich das letzte Exemplar des Po'o-uli (Maui-Gimpel) auf Hawaii (Artenschutz) an Vogelmalaria. Hauptursache für das Verschwinden der Art waren eingeführte Tierarten, neben Malariamücken insbesondere Schweine. Es war übrigens PETA, die vor Jahren den Stopp des Fanges der verwilderten Schweine auf den Inseln erwirkt hatten - aus Sorge um deren Wohlbefinden... Dazu fällt einem wirklich nichts mehr ein. Ebensowenig wie zum BZ-Artikel über das psychische Leiden eines Affenpflegers. Bemerkenswert sind auch die völlig unterschiedlichen Beschreibungen des leider tödlich verlaufenen Tiger-Ausbruchs in Nyköbing. Solange es keine Information aus erster Hand gibt, bleibt es unserer Phantasie überlassen, aus den Versionen eine plausible Geschichte zusammenzureimen. Wer vor zwei Wochen doch nicht bei Ebay den "Zoo" in Kanada ersteigern wollte, kann sein Glück nun in Bremen-Huchting versuchen: Dort steht das Gartencenter Vida samt Tierpark zum Verkauf (inkl.Gibbons und anderen Affen, Papageien, Hornvögeln, ...): Infos Dirk Petzold
an der Reiherkolonie in einem süddeutschen Zoo | | Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | | Zoos und Tierparks | Frankfurter Allgemeine Zeitung - 3. Dez. 2004 Eschborn will Frankfurter Zoo unterstützen Eschborns Bürgermeister Wilhelm Speckhardt hat in der Stadtverordnetenversammlung einen ausgeglichenen Doppelhaushalt vorgelegt und die Stadtverordneten mit einem ungewöhnlichen Vorstoß überrascht. Da die finanzielle Ausstattung von Hessens steuerkräftigster Kommune weiterhin "komfortabel" bleiben werde, solle Eschborn in seiner Verantwortung gegenüber der Region in Vorleistung treten. Falls die Stadtverordneten dem Etat zustimmen, wird Eschborn dem Frankfurter Zoo einen Zuschuß von 200.000 Euro für die Sanierung des Okapi-Geheges überweisen. Das Frankfurter Tiergehege besitze nach wie vor eine hohe wissenschaftliche Anerkennung. Dies gelte insbesondere für die Okapiaufzucht, deren Fortsetzung beim Wegfall der Sanierung gefährdet wäre, hob Speckhardt hervor. Er wolle mit diesem Zuschuß natürlich auch der Stadt Frankfurt "den guten Willen der Umlandsgemeinden" beweisen, die durchaus bereit seien, sich an den Kosten der Infrastruktur zu beteiligen. Mit diesem Schritt setze Eschborn in die Tat um, was schon lange gefordert und diskutiert werde. Speckhardt erhofft sich von dieser Zahlung eine Initialzündung für andere Städte und Gemeinden der Region, sich stärker mit Frankfurt zu identifizieren. MDR - 5. Dez. 2004 Betriebserlaubnis für Thüringer Tierparks wird überprüft Das Thüringer Landwirtschaftsministerium überprüft derzeit, wie die ca. 40 Tierparks im Land die EU-Zoo-Richtlinie umsetzen. Davon hängt ab, ob sie ihre Betriebserlaubnis behalten. Die Entscheidung fällt bis April 2005, kündigte das zuständige Landwirtschaftsministerium in Erfurt an. Notfalls werde es Auflagen für Nachbesserungen geben. Das Landwirtschaftsministerium hatte die Betreiber von Tierparks aufgefordert, Konzepte einzureichen, wie sie die Anforderungen der Zoo-Richtline erfüllen wollen. Diese werden nun gesichtet. Vorab wurde den Betreibern geraten, sich beispielsweise auf die Haltung bestimmter Arten zu konzentrieren. Berliner Zeitung - 6. Dez. 2004 Der friedliche Räuber Monterey. Wahrscheinlich ist das Wort "anmutig" ungefähr das Letzte, was den meisten Menschen hier vor ihrem Besuch eingefallen wäre, wenn jemand sie um die Beschreibung eines weißen Haies gebeten hätte. Doch nun stehen sie vor dem dreistöckigen Bassin des Bay Aquariums im kalifornischen Monterey, und direkt vor ihren Nasen schwimmt eine derart charmante Vertreterin der Spezies, dass Weltbilder, haifischmäßig gesehen, ins Wanken geraten können. Den Biologen des Aquariums wäre das mehr als recht. Dies war sogar ihr wichtigstes Anliegen, als sie den ein Jahr alten Raubfisch am 15. September hierher holten. "Der weiße Hai ist wohl das Tier in der Welt, gegen das es die meisten Vorurteile gibt", sagt Rachel Gomec, Sprecherin des Hauses. "Die Leute sind zwar auf eine gruselige Weise von ihm fasziniert, doch das bringt ihm keine Sympathie, im Gegenteil. Dabei hält er das Ökosystem der Meere intakt und steht unter Schutz, weil er vom Aussterben bedroht ist." B.Z. - 5. Dez. 2004 Der Berliner Tierpfleger Reimon Opitz leidet noch immer unter der Trennung von Makoua Still ist es um Chef-Affenpfleger Reimon Opitz, 54, aus dem Zoo geworden, seit er sein Gorilla-Baby "Makoua" nach Stuttgart ausfliegen mußte. Aber auch Reimon Opitz ist stiller geworden. Er lächelt nicht mehr so oft wie früher. Mit der BZ spricht er darüber, was ihn im Innern bewegt: Ich habe Angst, daß sie mir auch das nächste Gorilla-Baby wegnehmen", sagt er zögernd. Das nächste Gorilla-Baby? Ja, Gorilla-Mann Derrick hat wieder seine Weibchen gedeckt." Opitz wirkt abwesend. Vor kurzem war ich in Stuttgart. Ich wollte ,Makoua besuchen. Von weitem habe ich ins Gehege geschaut. Sie saß allein. Da habe ich mich doch lieber nicht gezeigt. Wer weiß, wie sich die Kleine danach gefühlt hätte. Der Abschied schmerzt noch immer, sagt Opitz. Er hatte sogar mit dem Gedanken gespielt, seinen Job zu schmeißen. Aber wissen Sie, das wäre den Tieren gegenüber nicht fair gewesen. > offenbar geht er davon aus, daß bei ihm auch die nächsten Gorilla-Babys selbstverständlich handaufgezogen werden müssen?? Die Welt - 9. Dez. 2004 Dänischer Zoo-Tiger stirbt im Kugelhagel Nyköbing - Nico war ein wunderschöner, neun Monate alter Sibirischer Tiger und zog erst vor drei Wochen zusammen mit seiner Schwester Luna in das eigens für sie gebaute Tigergehege im Zoo der dänischen Kleinstadt. Er starb, weil er seinem Freiheitsdrang nachging, und er starb auch, weil das hochgelobte Freigehege für einen mutigen Tiger nicht genug Hindernisse bot. In erster Linie starb er allerdings, weil die Menschen in Panik gerieten. Nach ihrer Eingewöhnungszeit wurden sie am Nachmittag zum ersten Mal hinaus ins Grüne gelassen. Nico strich am fast fünf Meter hohen Zaun entlang und sah darin offensichtlich eher eine Herausforderung als ein Hindernis. Geschmeidig, wie Katzen nun einmal sind, kletterte er über den Zaun und ignorierte auch die Stromstöße der 10 000-Volt-Sicherheitsleitungen. Der Zoo wurde sofort evakuiert, Streifenwagen fuhren durch die Stadt und warnten die Bürger, in den Nachrichten des öffentlich-rechtlichen Rundfunksenders wurde vor der "130 Kilo schweren Killermaschine" gewarnt. Gleichzeitig wurden Tierärzte mit Betäubungsgewehren und die Organisation "Falck" - die Feuerwehr und Rettungsdienst unter sich vereint - alarmiert. Nico hatte sich nie von seinem neuen Zuhause entfernt, sondern sich in einem Gang zwischen Freigehege und zweitem Sicherheitszaun niedergelassen. Seine Schwester saß nur wenige Zentimeter neben ihm - auf der "richtigen" Seite des Zauns. Ein Tierarzt mit Betäubungsgewehr und mehrere Schützen von "Falck" bezogen Stellung. Dann drückte der Tierarzt ab - und schoß daneben. Erschrocken sprang Nico auf, in dieser Sekunde schossen die "Falck"-Leute. Nico starb im Kugelhagel, Schwester Luna wurde durch einen Schuß verletzt und mußte operiert werden. Blick Online 9. Dez. 2004 Tiger türmt aus Zoo Der einjährige Amur-Tiger lebt im Falster-Zoo im dänischen Nyköbing. Zusammen mit einem Weibchen wurde er am 20. November dort untergebracht. Doch sein neues Heim gefällt ihm nicht sonderlich. Er will raus in die Freiheit. Der fast fünf Meter hohe Elektrozaun, der sich um den jungen Tiger erstreckt, wirft ihn aber immer wieder auf den harten Boden der Realität zurück. Doch Übung macht bekanntlich den Meister. Und nach unzähligen gescheiterten Versuchen, gelingt es dem Kleinen schliesslich, über das Gehege zu klettern. Die Zoowärter haben inzwischen Alarm geschlagen. Die Polizei riegelt sofort den Park ab, in dem der Ausbrecher herumtigert. Gut eine Stunde später läuft der Amur schliesslich einem Beamten vors Zielfernrohr und er wird getötet. «Das Tier war sehr gefährlich, weil es verängstigt war», rechtfertigt der Zoodirektor diesen finalen Todesschuss kurz danach im dänischen Fernsehen. Yahoo News - 7. Dez. 2004 Amur-Tiger nach Ausbruch aus dänischem Zoo erschossen Ein seltener Amur-Tiger ist am Dienstag aus einem Zoo in Dänemark entkommen und kurz danach erschossen worden. Der einjährige Tiger kletterte am Nachmittag über einen nahezu fünf Meter hohen Elektrozaun des Falster-Zoos in Nyköbing, wie Zoodirektor Gunnar Schönveller mitteilte. Die Raubkatze entkam in einen nahe gelegenen Park, der von der Polizei abgeriegelt wurde. Gut eine Stunde nach dem Ausbruch aus dem Freigelände wurde es von Polizisten erschossen. Es habe die Gefahr bestanden, dass der Tiger in die Stadt gelangen könnte, sagte Polizeisprecher Kim Bak. Solinger Tageblatt, 02.12.2004 Die Tiere haben noch genug zu essen - aber das kann sich ändern. Denn dem Tierpark geht's finanziell schlecht. Grund: das Wetter und steigende Ölpreise. Tierliebhaber können derzeit an der Kasse der Fauna vorbeilaufen. Denn die ist nicht mehr besetzt. Der Grund: Der Tierpark kann sich die Aufwandsentschädigung der Mitarbeiter nicht mehr leisten. Stattdessen müssen die Besucher beim Tierpfleger oder im Vereinshaus zahlen. "Wir haben zwar noch Geld für das Futter", sagt Ingeburg Kunst, Geschäftsführerin des Tierparks und Vorsitzende des Vereins. "Aber das kann sich bald ändern." Denn wegen des schlechten Wetters bleiben die Menschen lieber zu Hause. So fehlen 25 000 Euro in der Kasse. "Im letzten Jahr um diese Zeit hatten wir 7000 Besucher mehr", klagt Kunst. Aber nicht nur der Regen sei schuld. Die Kosten für das Heizöl seien untragbar. 1000 Euro zahle der Verein monatlich für 2000 Liter Heizöl, mit dem die Käfige warm gehalten werden. Besonders die Papageien, die Reptilien und die Erdmännchen benötigen viel Wärme. Wenn die Einnahmen nicht steigen und Spenden ausbleiben, könnten die Tiere bald frieren.Auch die Futterpreise sind gestiegen. Indes seien die Eintrittspreise der Fauna seit der Einführung des Euros nicht erhöht worden. "Viele Besucher wissen nicht, wie sehr wir auf das Eintrittsgeld angewiesen sind", sagt die Vorsitzende. "Die Leute sparen und behalten ihren Euro lieber in der Tasche." Auch zusätzliche Ausgaben haben den Verein in diesem Jahr belastet. So wurde ein Spielplatz ausgebessert, der zuvor die Sicherheitsstandards nicht erfüllt hatte. Und im Sommer wurde ein neues Gehege für Erdmännchen eingerichtet. Die sollten mehr Besucher anlocken. Der Tierpark Fauna in Solingen steht vor dem Aus! Der Park ist zahlungsunfähig, es ist weder Geld für Heizöl noch für Futter für die vielen Tiere vorhanden Tierpark Fauna wird seit 25 Jahren privat geführt. Unter anderem beherbergt der Park sehr viele Vogel- und Papageienarten, Waschbären, Wildkatzen, Luchse, Stachelschweine, Erdmännchen und auch verschiedene Reptilienarten. Vor allem die Reptilien sind nun akut bedroht, wenn das Warmhaus nicht kontinuierlich beheizt werden kann. Glücklicherweise sind schon einige Spendenangebote eingegangen, u.a. 1.000 L Heizöl. Dies wird jedoch bei weitem nicht für den Winter reichen. Der Tierpark benötigt dringend weitere Spenden, um alle Tiere durch den Winter zu bekommen. Der Tierpark Fauna bleibt weiterhin geöffnet, um wenigstens durch die Eintrittsgelder etwas Geld zusammen zu bekommen. Planung und Bau Westfälische Rundschau - 6. Dez. 2004 Orang-Utans dürfen hoffen: Umzug ins Regenwaldhaus noch im Dezember Immer wieder wollen Zoobesucher in Dortmund an der Kasse oder von Tierpflegern wissen, warum die Orang-Utans noch immer nicht ins neue Regenwaldhaus umquartiert wurden, das immerhin seit April in Betrieb ist. Ilona Schappert, stellvertretendeZooleiterin: "Es ist inzwischen wirklich megapeinlich..." Immer wieder habe es Probleme mit dem Fußboden gegeben, der "sich auflöste". Das Regenwaldhaus, mit rund 3,5 Mio. Euro teuerstes Bauprojekt aller Zeiten im Dortmunder Zoo, beheimatet seit fast acht Monaten Schabrackentapire - ausschließlich. Ins anfänglich als reines Affenhaus geplante Gebäude sollte als einmalige Besonderheit in der gesamten Zoo-Landschaft eine tierische WG Einzug halten - die Tapire plus Sumatra-Orangs. Nach und nach sollten zudem weitere typische (Klein-)Bewohner des südostasiatischen Regenwaldes das Bild abrunden. Seit Einzug der Tapire dieses Jahr gab es mehrmals Probleme mit der Bodenbeschchtung aus einem Kautschukmaterial. Immer wieder hoffte die Zooleitung, dass das Dilemma durch Neubeschichtung der verantwortlichen Firma beseitigt würde. Aus dem Sommertermin wurde Herbst, im Oktober verlautete: Einzug im November. Und es sollte ein Scherz sein, als Schappert damals äußerte: "Aber Weihnachten sind die Affen im Haus." Inzwischen zögert sie mit einer konkreten Antwort: Der zuletzt aufgebrachte Boden habe nochmals Blasen geworfen. "Nun ist der Rand neu gemacht worden - und scheinbar hält er. Aber wir wollen sicherheitshalber noch ein wenig länger abwarten..." Lausitzer Rundschau - 3. Dez. 2004 Tibet-Dorf entsteht im Görlitzer Tierpark Am Montag soll mit den Arbeiten am Fundament für das erste Görlitzer Tibet-Haus begonnen werden. Es ist für die Yaks bestimmt und entsteht nach dem Vorbild eines tatsächlich existierenden Hauses im Osttibet. Fünf Gebäude im typischen Baustil der zentralasiatischen Region sollen das tibetische Dorf in Görlitz bilden. Mindestens 500.000 Euro wird das ehrgeizige Projekt voraussichtlich kosten.Tierparkdirektor Axel Gebauer hofft, dass das neue Gehege für Yaks, Schafe und Ziegen spätestens im kommenden Herbst fertig ist. Die Mitarbeiter des Görlitzer Tierparks legen bei dem gesamten Vorhaben großen Wert auf Authentizität. Zu Recherchen für das Projekt reisten Direktor und Gärtnermeister in diesem Frühjahr in die chinesische Provinz Sichuan. Im Görlitzer Tibet-Dorf sollen Besucher künftig nicht nur erfahren, wie die Menschen auf dem Dach der Welt wohnen, sondern auch wie sie mit Haustieren und dem buddhistischen Glauben umgehen. Norddeutsche Neueste Nachrichten - 7. Dez. 2004 Minister zu Gast bei den Krokodilen Während andere Tiergärten Besucherrückgänge von bis zu 15 Prozent verbuchen, kann der Rostocker Zoo für das Jahr 2004 positive Bilanz ziehen. 470.000 Gäste kamen rund 44.000 mehr als 2003. Udo Nagel, der Direktor der Einrichtung, blickte gestern zufrieden zurück. Vor allem Zoofest und Klassiknacht hätten sich als Publikumsmagneten bewährt. Und auch Jahreskarten seien mit 9214 Stück weit besser verkauft worden als bisher. Um Gäste und Tiere zufriedenzustellen, musste indessen einiges gebaut werden. Das "Zoonarium" zum Beispiel, das im Anbau des Verwaltungsgebäudes als Zentrum für Naturerlebnis und Umweltbildung geschaffen wurde. Die Afrikanischen Zwergziegen bekamen ein neues, 1200 Quadratmeter großes Gehege. Und schließlich entstand aus dem Winterquartier für Flamingos eine artgerechte Krokodilhalle. Wirtschaftsminister Otto Ebnet persönlich kam gestern gemeinsam mit dem Weihnachtsmann in einer Pferdekutsche zu den Reptilien, um den Fördermittelbescheid für ihr neues Domizil zu übergeben. 500 000 Euro hat der Bau gekostet, stolze 90 Prozent übernahm das Land. Ebnet wies in Richtung Tourismus: "Der Zoo tut etwas für Gäste, die ins Land kommen." Der Minister versicherte: "Die Krokodilhalle ist nicht unser erstes Projekt mit dem Rostocker Zoo und es soll auch nicht das letzte sein." Für das kommende Jahr gibt es natürlich schon wieder allerhand Pläne. Es muss unbedingt mehr Geld gesammelt werden, um auch den Affen ein angemessenes Quartier bieten zu können. 240.000 Euro sind bisher in der Kasse. Zurzeit wird am Entwicklungskonzept und einer Machbarkeitsstudie für die Anlage gearbeitet. Bevor allerdings der Architektenwettbewerb ausgeschrieben wird, muss die Finanzierung durch Fördermittel und Investoren geklärt sein. Zweites Projekt für 2005: Es wird ein neues Haus für die Gepardenmännchen geschaffen. "Im Reich der Sinne", so soll das nächste Jahresthema heißen. Zunächst geht es dabei um "Feine Nasen und große Gefühle", dann um "Adleraugen und Brillenschlange", bis schließlich "Große Lauscher und kleine Piepser" im Rampenlicht stehen. 19 Veranstaltungen sind geplant auf dass wieder viele Gäste kommen. MVregio - 6. Dez. 2004 Neues Krokodilhaus im Zoo bietet Kaimanen attraktives Zuhause Die Kaimane sind schon im Oktober eingezogen, am Montag wurde im Zoologischen Garten der Hansestadt Rostock das Krokodilhaus offiziell eröffnet. "Das ehemalige Winterquartier der Flamingos wurde zu einem Krokodilhaus mit entsprechenden Außenanlagen umgestaltet und erweitert. Der Zoo ist ein Anziehungspunkt für Rostocker und Touristen, jetzt hat er eine weitere Attraktion", sagte Wirtschaftsminister Dr. Otto Ebnet am Montag in Rostock. Er überreichte für den Bau des Krokodilhauses im Rahmen der Jahrespressekonferenz einen Zuwendungsbescheid. Das Wirtschaftsministerium unterstützte das Projekt mit einem Zuschuss in Höhe von knapp 460.000 Euro. Auf 67 m² Gehegefläche mit einem Tiefbecken von 8 m² und einem Flachbecken von 20 m² Größe leben jetzt 3 Brillenkaimane. Diese waren vorher im Vogel-Reptilien-Haus untergebracht. Derzeit wird Geld für den Bau eines neuen Menschenaffenhauses gesammelt. Für den Erhalt sowie den Ausbau des Rostocker Zoos sind erhebliche finanzielle Aufwendungen durch die Hansestadt erforderlich. Da die Tiergehege auch ein touristischer Anziehungspunkt sind, hat das Wirtschaftsministerium seit vielen Jahren Projekte unterstützt. So konnten seit 1992 zwölf Vorhaben des Rostocker Zoos mit rd. 3,6 Millionen Euro gefördert werden. Naumburger Tageblatt - 5. Dez. 2004 Tierpark in Thale muss Rückgang der Besucher verkraften Der Tierpark auf dem Hexentanzplatz bei Thale muss in diesem Jahr einen Besucherrückgang verkraften. «Bislang haben rund 150.000 Gäste unseren Park besucht», sagte Geschäftsführer Uwe Köhler in einem Gespräch. «Bis zum Jahresende werden es etwa 160.000 Besucher gewesen sein.» In einem guten Jahr zählt der Tierpark bis zu 20.000 Gäste mehr. «Wir bauen im Moment ein neues Freigehege für unsere Braunbären», sagte Köhler. «Der erste Bauabschnitt ist bereits fertig.» So wurde in den zurückliegenden Monaten ein Teil des etwa 5200 Quadratmeter großen Geländes neu gestaltet, unter anderem wurde der so genannte Besucherwall angelegt. «Das Gehege ist bisher das finanziell sowie technisch aufwändigste Vorhaben der Tierparkgeschichte», betonte Köhler. Mehr als 400.000 Euro werden in das neue Zuhause für die Bären «Mascha» und «Jonas» investiert, die im Mai 2005 einziehen sollen. Wenn die Bären umgezogen sind, sollen auch die Luchse im Tierpark ein neu gestaltetes Gehege bekommen. «Die Planungen sind fertig», sagte Köhler. Mehr Platz haben bald auch die Greifvögel, für die derzeit eine neue Großflugvoliere entsteht. Naumburger Tageblatt - 3. Dez. 2004 Fluchtversuche nützen nichts Die sieben Mufflons im Tierpark Petersberg hatten am Freitag einen stressigen Tag. Erst wurden sie trotz heftiger Gegenwehr und etlicher Fluchtversuche von den Park-Mitarbeitern eingefangen. Dann mussten sie Klauenpflege und eine Impfung gegen Parasiten über sich ergehen lassen. Und zum Schluss fanden sie sich auch noch in einer völlig unbekannten Umgebung wieder. Kein Wunder, dass die zwei Böcke mit ihren fünf Damen anschließend von der äußersten Ecke ihres neuen Zuhauses misstrauisch die vielen Fremden vor dem Zaun beäugten, die die Einweihung des neuen 1.000 Quadratmeter großen Mufflon-Geheges mit einem Gläschen Sekt feierten. Der Umbau des früheren Lama-Domizils war dank einer Spende der Mitteldeutschen Baustoffe GmbH möglich geworden. Tierparkleiter Sascha Strauß war sicher, dass sich die Tiere schnell eingewöhnen. Aktionen Freie Presse (Chemnitz) - 7. Dez. 2004 Fisch bei Kerzenlicht - Sea Life lädt zur langen Nacht Im Dresdner Großaquarium «Sea Life» können Besucher am Samstag die Meeresbewohner bei Kerzenschein bewundern. Von 19.00 bis 24.00 Uhr sind die Aquarien auf der Cockerwiese am großen Garten geöffnet, wie die Veranstalter am Dienstag mitteilten. Zudem werden Geschichten vorgelesen. Prignitzer - 7. Dez. 2004 Tombola für Erhalt des Bärengeheges Noch bis zum Freitag, den 10. Dezember, besteht die Möglichkeit, in der Perleberger Getränkeland-Filiale August-Bebel-Straße an der Tombola zugunsten der beiden Braunbären Benn und Biene des Perleberger Tierparks teilzunehmen. Der Erlös aus dieser Tombola-Aktion kommt vollständig dem Tierpark für die Erhaltung und Verschönerung des Braunbärengeheges zu Gute. Aachener Zeitung 9. Dez. 2004 Ein Tier auf dem Wunschzettel zu Weihnachten? Weihnachten haben auch «lebendige Geschenke» Hochkonjunktur. Auf dem Wunschzettel der Jüngsten stehen Haustiere nicht selten ganz oben. Das ist nicht unproblematisch, weiß Karin Käsmann vom Jülicher Brückenkopf-Zoo. Sie lädt aus diesem Grund am kommenden Samstag zu einer Informationsveranstaltung ein. «Ein Tier zu Weihnachten» ist die Beratung von 14 bis 16 Uhr am 11. Dezember in der Zoorotunde überschrieben. «Viele verschenken Tiere, die oft schon im Januar bei uns im Zoo landen», ist eine leidvolle Erfahrung Käsmanns und des kompletten Teams am Brückenkopf. So stammen zum Beispiel sämtliche Papageien in den Jülicher Zoo-Volieren aus Privathand. Damit Käufern, Beschenkten, vor allem aber den Tieren unnötiges Leid erspart wird, geben die Experten Tipps. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei; der normale Eintrittspreis für den Brückenkopf-Park ist aber zu entrichten. Nachwuchs Berliner Morgenpost - 3. Dez. 2004 Doppel-Nachwuchs im Affenhaus Mama Ginger ist die Beste. Dem Dschelada-Jungtier, das am 20. November im Berliner Tierpark geboren wurde, geht es richtig gut. Noch ein Vierteljahr lang wird es sich an ihrer Brust festklammern, erst fürs Frühjahr sind Ausflüge in die nähere Umgebung geplant. Vier Tage später kam noch ein zweites Affenkind auf die Welt. Berliner Kurier - 7. Dez. 2004 Pelikane schlüpften Zwei Pelikan-Küken kamen im Berliner Zoo zur Welt. Die glückliche Geburt gelang aber nur mit Hilfe eines Elektrobrüters und der Fürsorge von Tierpfleger Yancy Rentz. Der Grund: Für ein natürliches Ausbrüten durch die afrikanischen Eltern der beiden Rötelpelikane war es schon zu kalt. Inzwischen bringen die Küken schon rund 400 Gramm auf die Waage, sind putzmunter und mampfen reichlich Futterfische. Russland.RU - 6. Dez. 2004 Im Nowosibirsker Zoo kam ein Tierjunges einer Tigerin und eines Löwen zur Welt Im Nowosibirsker Zoo ist ein ungewöhnliches Tier geboren: ein Tierjunges einer Tigerin und eines Löwen, sagte man am Montag gegenüber der RIA Nowosti in der Direktion des Tiergartens. Nach Worten des Zoo-Direktors Rostislaw Schilo ist das ein einmaliger Fall der Geburt der Nachkommenschaft von einer bengalischen Tigerin und einem afrikanischen Löwen. Die Geburt dieses Tierjungen, das `Liger` heißt, ist kein Ergebnis eines wissenschaftlichen Experiments. Das ist ein reiner Zufall. Der Löwe und die Tigerin leben einfach seit langem im Nowosibirsker Zoo in benachbarten Freigehegen. Sie gewöhnten sich aneinander. In der Natur ist so etwas praktisch irreal", sagte Rostislaw Schilo. Wie der Zoo-Direktor mitteilte, erinnert das Ligerjunge äußerlich an den Löwen mit dem gestreiften Fell. Aber heute kann niemand sagen, was mit ihm weiter sein wird." Das Wunder der Natur hat man Sita genannt, und sie wird im Nowosibirsker Tiergarten leben", sagte Schilo. Thüringer Allgemeine - 6. Dez. 2004 Zum Kaffee bei Nashorns Kaffee und Stollen konnten Nashornnachwuchs Rimbo nicht locken. Er trank lieber bei Mama Numbi, während die Erfurter Zooparkfreunde am Sonnabend gemütlich im Nashornhaus feierten. Der am 26. September geborene Nashornbulle Rimbo macht sich prima, konnte Zoodirektor Norbert Neuschulz den Vereinsmitgliedern verkünden. Der Nachwuchs bei den Breitmaulnashörnern gehört zu den herausragenden Zuchterfolgen des Zoos in diesem Jahr. Achtungszeichen setzten auch die Tierkinder bei den Goldstirnklammeraffen und den Weißstirnmaki, einer Halbaffenart. Stolz verwies Dr. Neuschulz auch auf den Anstieg der Besucherzahlen in diesem Jahr um fünf Prozent. Weiteren Zuwachs erhofft er sich von der Einweihung der Löwenanlage im Mai 2005. Ist alles fertig, ziehen hier sieben Löwen ein. "Eine große Herausforderung für uns. Die Tiere kennen sich nicht. Da sind Raubkatzen nicht immer nett zueinander", weiß der Zoochef. Mit aller Vorsicht werde man die Tiere zusammen bringen. Während sich der Freistaat an den 113.000 Euro für das neue Domizil des Thüringer Wappentiers beteiligt, hat er sich aus den laufenden Kosten vor vier Jahren zurück gezogen. Damit blieb die Stadt alleiniger Geldgeber für den Thüringer Zoopark. Angesichts des schmaler werdenden Stadtsäckels musste auch die Einrichtung auf dem Roten Berg sparen. Umso wichtiger ist das Engagements des Fördervereins. Er steuerte in diesem Jahr insgesamt rund 81.000 Euro bei, machte Vereinsvorsitzender Dietmar Schumacher deutlich. Soester Anzeiger 9. Dez. 2004 Gabi und Pia, zwei Tapirdamen des Ruhr Zoos Gelsenkirchen, sollen bis zum nächsten Sommer Französisch lernen. Deshalb gesellt sich Cyrano, ein französischer "Austauschschüler" jetzt für erste Sprachstunden zu ihnen. Ja, der Ruhr Zoo versteht es gar herzig, seine Geschichten aus dem Tierreich zu erzählen. Und so fällt auch gar nicht auf, dass hinter dem amourösen Abenteuer ein ganz schnödes Konzept steht. Es kommt ganz harmlos als EEP (Europäisches Erhaltungszuchtprogramm) daher und bedeutet in diesem Fall: Die Tapire müssen Gelsenkirchen verlassen, weil in der zukünftigen Erlebniswelt kein Platz mehr ist für Südamerika, also auch nicht für Tapire. Und laut EEP werden Gaby und Pia eben im französischen Le Pal unterkommen, wo bis zum Juli 2005 ein neues Tapirhaus bezugsfertig sein soll. Berliner Morgenpost - 5. Dez. 2004 Eisspiele im Tierpark - Nichts ist's mit Winterschlaf Im Tierpark Friedrichsfelde gibt es zurzeit eine Menge zu beobachten. Am heißesten geht es gerade bei den Schafen und Ziegen zu, da ist nämlich Paarungszeit. Auch bei den Giraffen ist von Winter-Depression nichts zu merken. "Die Tiere gewöhnen sich schnell an die kühlen Temperaturen, die machen ihnen nichts aus", sagt Tierpark-Mitarbeiter Christian Matschei. Wirklich gefährlich kann den Langhälsen nur Glatteis werden, denn wenn sie ausrutschen, kann es passieren, daß sie sich bei einem unglücklichen Sturz das Genick brechen. Nur bei den Präriehunden herrscht absolute Ruhe. Die kleinen Nordamerikaner haben sich schon im Oktober zurückgezogen, die Gänge ihrer weitverzweigten Höhle abgedichtet und sich schlafen gelegt. Frühestens im April werden sie die Nasen wieder herausstrecken. innovations report - 7. Dez. 2004 Neues vom schnellsten Schwamm der Welt Der kleine Schwamm Tethya wilhelma, den Biologen der Universität Stuttgart vor zwei Jahren in Stuttgarts Zoologischem Garten, der Wilhelma, entdeckt hatten, hat sich inzwischen zu einem Modellorganismus für die Schwammforschung gemausert. Main-Rheiner - 4. Dez. 2004 Umweltdezernent Reichel hat Pläne für Wildpark Die AZ unterstützt mit ihrer Weihnachts-Aktion "Leser helfen" in diesem Jahr den Gonsenheimer Wildpark. Die Spenden werden dem Förderverein zur Verfügung gestellt, der der Stadt bei der Erhaltung des Parks hilft. Wir sprachen mit Umweltdezernent Wolfgang Reichel über Luchse, Meerschweinchen und den schnöden Mammon. Super Sonntag - 5. Dez. 2004 Wartet auf 70 Tiere nun der Abdecker? Dem Tiergehege im Stadtwald Wittenberg droht die Schließung, weil die Stadt dem Naturschutzbund (NABU) seit Juni 2004 kein Geld mehr bezahlt und auch für 2005 die Mittel gestrichen werden sollen. Damit ist nicht nur der Tierbestand gefährdet, sondern auch die Pflege von Naturlehrpfad, Naturlehrgarten und Schaubiotopen. Man darf ein Tiergehege nicht einfach schließen, denn wir haben viele Wildtiere, die können wir nicht an Private abgeben, sorgt sich Petra Henkelmann, seit Februar 1999 leitende Mitarbeiterin im Stadtwald. Ihr Arbeitgeber ist der NABU, finanziert wurde die Stelle bislang über die Stadt: 19.500 Euro für Personalkosten und Betriebskosten. "Die Finanzierung erfolgt derzeit ausschließlich aus Rücklagen, doch die sind bis Jahresende aufgebraucht", sagt Henkelmann. Dabei kostet die Einrichtung, die im nächsten Jahr ihren 30. Geburtstag feiern könnte, die Stadt wahrlich nicht viel: Das Tierfutter wird zum Teil selber angebaut und über Spenden finanziert, Letzteres gilt auch für die Veterinärkosten. "Wir heizen im Winter nur mit Holz aus dem Stadtwald, Reparaturen und andere bauliche Maßnahmen werden in Eigenregie durchgeführt", so Henkelmann. Außerdem nimmt die Einrichtung in Absprache mit Jägern und Veterinäramt verletzte Wildtiere auf und päppelt verwaiste Wildtiere auf. Das NABU-Zentrum leistet darüber hinaus Aufgaben für die Stadt, die zu keinem Zeitpunkt vergütet wurden: Dazu gehört vor allem die Bewirtschaftung des gesamten Stadtwaldes mit einer Fläche von 90 Hektar. Das acht Kilometer umfassende Wegesystem wird regelmäßig freigeschnitten, gemäht und von Müll beräumt. Außerdem werden 7,5 Hektar Feuchtwiesen und Trockenrasen, die einen besonderen Naturschutzstatus haben, als Biotope gepflegt, auch das eine Aufgabe der Kommune. "Würde die Stadt der KSW diese Aufgaben übertragen, kostet dies im Jahr circa 87.000 Euro", rechnet Henkelmann vor, "der NABU macht's gratis, aber die Stadt will sparen, egal, was es später kostet!" Ziel ist es, dass die Stadt wenigstens einen Betriebskostenanteil für die Versorgung des Tierbestandes und die Bewirtschaftung der städtischen Flächen bereitstellt. Es geht immerhin um die Zukunft von 70 Tieren. Yahoo! Nachrichten - 7. Dez. 2004 Über 111 000 Besucher im Nationalparkhaus Das Besucherzentrum des Nationalparks Unteres Odertal hat sich zu einem Publikumsmagneten entwickelt. Seit der Eröffnung im Herbst 2000 besuchten mehr als 111.000 Menschen die Dauerausstellung im Criewener Nationalparkhaus, wie das Umweltministerium am Dienstag mitteilte. In diesem Jahr seien Gäste aus mehr als 20 Ländern begrüßt worden. Hauptattraktion sei das Oder-Aquarium mit über 25 Fischarten von Hecht bis Steinbeißer. In dem zwölf Meter langen Becken schwimmen außerdem zwei Störe, die sich prächtig entwickelt hätten. Peiner Nachrichten - 4. Dez. 2004 Schulbauernhof zum Leben erweckt In Adenbüttels Grundschule wird eifrig gegackert und gequakt und zwar ab sofort nicht nur im Unterricht: Die ersten Tiere sind in den Schulbauernhof eingezogen, Kinder und Lehrer sind begeistert. Die Pflege von bedrohten Haustierrassen im und nach dem Unterricht ist ein einmaliges Projekt. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Pressemitteilungen teilweise gekürzt | Allwetterzoo Münster, 08.12.04 Bericht aus Johannesburg/Südafrika: Gorilla "Makokou" geht es gut! Am Wochenende kehrte Bärbel Uphoff, die Revierleiterin des Menschenaffenhauses im Allwetterzoo Münster, aus Südafrika zurück. Sie war am 26. November nach Johannesburg geflogen, um ihrem langjährigen Pflegling, dem Gorillamann "Makokou", die Eingewöhnung im neuen Zuhause zu erleichtern. Wie berichtet, hat der imposante Silberrücken den Allwetterzoo verlassen, weil in Münster eine junge Gorillagruppe hoffentlich bald für Nachwuchs sorgt und in Johannesburg sehnlichst ein Mann für ein einsames Weibchen gesucht wurde. Ob "Lisa", das Gorillaweibchen des südafrikanischen Zoos, mit "Makokou" einverstanden ist, wird sich allerdings erst nach insgesamt 45 Tagen zeigen. So lange dauert die sehr strenge Quarantänezeit in Südafrika, die der ehemalige Münsteraner erst einmal allein verbringen muss. Er bewohnt aber einen Bereich, der eng an den seiner künftigen Gefährtin grenzt, hat zu ihr Sichtkontakt und kann sie hören und riechen. Ruhr Zoo Gelsenkirchen, 08.12.04 Französischer Tapir zu Gast Gelsenkirchen. Gabi und Pia, zwei Tapirdamen des Ruhr Zoos Gelsenkirchen, sollten bis zum nächsten Sommer Französisch lernen: Dann heißt es nämlich für die beiden südamerikanischen Tiere Umzug nach Le Pal in Frankreich. Cyrano, ein französischer Austauschschüler gesellt sich heute zu Tapirdame Gaby für erste Sprachstunden. Bevor der tierische Gast für eine erste Kontaktaufnahme und eventuelle Sprachlektionen jedoch zu seinen Artgenossinnen durfte, musste er einige Zeit auf der Krankenstation des Ruhr Zoos Gelsenkirchen in Quarantäne verbringen. Der aus dem Zoo in Le Pal stammende Flachlandtapir weilt bis zum Juli 2005 im Ruhr Zoo Gelsenkirchen. Wenn es wieder warm wird, ist das neue Tapirhaus in seiner französischen Heimat fertig gebaut und kann bezogen werden. Dann reist der Tapirmann zusammen mit Gabi und Pia zurück nach Le Pal. Die Tapirdamen werden im Rahmen des EEP (Europäisches Erhaltungszuchtprogramm) vom Zoo in Le Pal übernommen. Zoo Duisburg, 08.12.04 Namensgebung für die schönsten Beine Duisburgs! Beneidenswert lange, schmale Beine ziehen seit gut drei Wochen neidvolle Blicke der Damenwelt auf sich und lassen reihenweise sanfte Stoßseufzer hören: Oh, ist die aber süß! Selbst die Herren der Schöpfung kommen nicht umhin, sich der Faszination des langen, schmalen Halses und der betörend sanft schauenden braunen Augen zu entziehen. Diese Beschreibung gilt der kleinen eleganten Giraffendame, die am 14.11.2004 im Zoo Duisburg geboren wurde und bisher noch keinen Namen erhalten hat. Die Namenlosigkeit soll am Donnerstag, den 9. Dezember, um 10.30 Uhr im Giraffenhaus ein Ende finden ! Keine Mühen haben Herr und Frau Eickvonder - Eigentümer der EICKVONDER STAHLHANDEL GmbH und Tierpaten über die Duisburger Giraffenherde gescheut, um im Internet und dicken Lexika einen passenden Namen in der ostafrikanischen Landessprache Suaheli oder anderen Stammessprachen aus dem Verbreitungsgebiet der Netzgiraffen zu finden. Der kleine Festakt im Beisein der Paten und Zoodirektor Frese wird begleitet von der Schulklasse 1b der Averbruchschule in Dinslaken und einer besonders Giraffen begeisterten Familie, die keine Umstände gescheut hat, um dem hübschen Jungtier ihre Aufwartung zu machen. Wilhelma, 08.12.04 Adieu Bernard, bonjour Pancho! Er sieht aus, als könne er kein Wässerchen trüben: Die langen Ohren verschlafen auf Halbmast, halbgeschlossene Augen hinter langen Zottelhaaren, ein Hinterbein zur Ruhe eingeknickt. Dabei hat er es faustdick hinter den langen Ohren Bernard, der Chef der Poitou-Eselherde auf dem Schaubauernhof der Wilhelma! Er kann Türriegel öffnen und nutzte solche Fähigkeiten auch schon mal zu einem kleinen Morgenspaziergang auf der Pragstrasse. Er kann über Zäune springen, um sich ein ungenehmigtes Techtelmechtel mit einer Ponystute zu verschaffen das Muli Viska ist lebendes Zeugnis dieser Liaison. Er kann nett zu Kindern sein, aber auch Pflegern ein Veilchen verpassen, wenn sie ihm die amourösen Touren vermasseln wollen. Kurzum, ein wirklich charmanter Esel. Er war nur zu fleißig mit der Nachwuchsproduktion und da er ja bekanntlich in solchen Dingen nicht mit sich reden lässt, eine Inzucht zwischen Vater und Töchtern aber ausgeschlossen werden muss, gibt es einen Eseltausch. Bernard reist in den Zoo von Saarbrücken, und von dort kommt Pancho in die Wilhelma. Damit sind die Verwandtschaftsverhältnisse wieder im Lot, und beide Herren können sich ungehindert dem Arterhalt der alten Haustierrasse widmen. Deshalb konnte man auch Bernards Tochter Laica wieder aus dem Wildpark Bad Mergentheim zurückholen. Und wie man auf dem Bild sieht, interessiert sich Pancho lebhaft für sie. Zoo Leipzig, 07.12.04 Zoo-Kids 2005 Es gibt noch freie Plätze für begeisterte Zoofans Kleine Forscher sind in der Zoo-Kids-AG gefragt! 20 Mal im Jahr treffen sich kleine und größere Zoofans, um mit den Zoolotsen auf Erkundungstour zu gehen. Dabei versuchen sie, die Antworten auf spannende Fragen zu finden wie: Sind Tiere die besseren Bauherren? Wie heißt der größte Hai im Aquarium, wer wohnt alles in der Kiwara-Savanne und wie pflegt man ein Pony? Natürlich geht das nicht ohne Blick hinter die Kulissen und das eine oder andere interessante Gespräch mit einem echten Zootierpfleger! Die Entdeckungstouren durch die Weiten des Zoo-Dschungels starten 14 täglich dienstags in der Zeit von 15.00 Uhr bis 16.15 Uhr. Der erste Treff findet am 18. Januar um 15.00 Uhr im Safaribüro statt. Die Teilnahme kostet 100,00 Euro pro Jahr. Darin enthalten sind alle 20 Termine und eine Jahreskarte, die natürlich auch außerhalb der AG fleißig genutzt werden kann. Zoo Hannover, 03.12.04 Generalprobe im Zoo - Rudi Rentier rennt wieder Nur noch wenige Tage bis Nikolaus die Anspannung im Rentiergehege steigt merklich. Rentier Rudis Nase leuchtet vor Aufregung tatsächlich ein wenig rot. Wird er es auch in diesem Jahr wieder schaffen, den mit bunten Geschenken bepackten Schlitten durch den Zoo zu ziehen? Wie war das mit der großen Kurve im Zoo-Eingang? Musste da nicht etwas beachtet werden nicht zu schnell laufen, keine zu großen Schritte machen? Und wenn die Kinder Gedichte aufsagen muss Rudi dann die Geschenke verteilen oder macht das der Nikolaus? Weil sich so viele Fragen im Kopf unter Rudis Geweih tummeln, werden wir Rudi beruhigen und eine dreitägige Generalprobe mit ihm machen! Am Freitag, Sonnabend und Sonntag wird Rudi den Schlitten von seinem Gehege zum Eingang ziehen und dabei mit seinem persönlichen Nikolaus die ganze Strecke besprechen, alle schwierigen Punkte noch einmal ablaufen und sich letzte Tipps von seinem Coach holen. Bis zum 6. Dezember ist Rudi dann sicher das Nikolaus-fitteste Rentier Hannovers! Am Wochenende und ab Montag wird Rudi bis zum 23. Dezember täglich ab 14 Uhr im Zoo unterwegs sein. Alle Kinder, die Rudi und dem Nikolaus im Zoo begegnen, erhalten natürlich auch etwas Süßes aus dem nie leer werdenden Geschenke-Sack. Kleiner Tipp: Über Gedichte oder ein kleines Lied freut Rudi sich ganz besonders! Dann zwinkert er schon mal dem Nikolaus zu, damit er ein weiteres Geschenk aus den Tiefen des Sackes holt. Und weil Rudi selbst Süßigkeiten nicht so gerne mag, bekommt er vom Nikolaus am Ende seines ungewöhnlichen Arbeitstages eine andere Belohnung: eine Extra-Portion Quetschhafer. Den mag Rudi nämlich am liebsten. Zoo Köln, 02.12.04 Ganesha hat dem Zoo Glück gebracht Der elefantenköpfige Ganesha ist ein Glücksbringer, den man zu Beginn größerer Unternehmungen - wie dem Bau eines Elefantenhauses - anruft. Damit es auch wirklich klappt, hatte der Honorarkonsul des Königreiches Nepal, Herr Ram Pratap Thapa, dem Zoo 2002 vor Beginn der Bauarbeiten einen Ganesha geschenkt. Nach Eröffnung des ELEFANTENPARKs soll dieser nun dort seinen endgültigen Standort finden. Die feierliche Übergabe der Statue durch Herrn Konsul Thapa und ein Begleitprogramm mit nepalischer Musik und indischen Tänzen findet aus Anlass der Jahresversammlung des deutschen Chapters der King Mahendra Stiftung für Naturschutz und in Anwesenheit zahlreicher Mitglieder der Deutsch-Nepalischen Gesellschaft statt am Samstag, dem 4. Dezember 2004 um 14.00 Uhr im ELEFANTENPARK. Zoo Leipzig, 02.12.04 Hilfe, die Kälte kommt- Umzug in die Winterquartiere - Sonderführungen im Dezember Wenn es im Winter kalt wird, gibt es nochmal Aufregung im Leipziger Zoo, denn dann heißt es: Ab in die Winterquartiere! Besondere Wetterverhältnisse erfordern eine besondere Unterbringung. Ob Krauskopfpelikan oder Löffelente, wenn die Temperaturen sich der Nullmarke nähern, beginnt der Umzug in die warmen Winterquartiere. Einige Tiere sind bereits umgezogen und genießen die warmen Vorzüge. Andere können es länger bei diesen Temperaturen aushalten und freuen sich über jeden Sonnenstrahl. Doch welche Tiere müssen in die Winterquartiere und warum? Wie sehen die winterfesten Gehege eigentlich aus und warum können einige Tierarten auch im Winter draußen bleiben? Wie sieht es bei den Eisbären aus? Fühlen die sich jetzt besonders wohl? Wie reagieren die Tiere auf diesen Umzug? Wer schon immer mal wissen wollte, welche Tiere in die Winterquartiere umziehen, dem sind die Sonderführungen im Dezember besonders ans Herz gelegt. Immer sonntags, jeweils um 11 Uhr gehen die Zoolotsen mit Ihnen auf Safari. Wilhelma, 02.12.04 Pinguinküken in der Höhle Bei den Brillenpinguinen der Stuttgarter Wilhelma hat die Schlupfsaison für die Küken begonnen. In mehreren der Bruthöhlen gibt es jetzt Junge in verschiedenen Größen. Wenn die Eltern nicht gerade als strenge Wachtposten vor den Eingängen stehen und die Sicht auf ihren Nachwuchs versperren, kann man schon mal einen Blick auf die wie bepelzt aussehenden Jungen werfen. Brillenpinguine bewohnen die Küsten Süd- und Südwestafrikas, dort wo der kalte Benguela-Strom reichlich Nahrung und auch Kühlung vor die sonst unwirtlichen und heißen Küsten bringt. Da im südlichen Afrika jetzt Sommer ist und die Jungen dort um diese Zeit schlüpfen, kommen in allen Zoos der Welt junge Brillenpinguine im Oktober / November aus ihren Eiern. Sie werden von beiden Elterntieren in den oft selbstgegrabenen Höhlen versorgt und wachsen schnell heran, bis sie größer und dicker sind als ihre Eltern. In der ersten Mauser verlieren sie dann ihr graues Daunengefieder und bekommen die feinen dichten Federn, die sie vor dem Wasser schützen. Jetzt müssen die Kleinen noch lernen selbstständig zu fressen, was in der Wilhelma in der Pinguin-Schule aus der Hand der Pfleger geschieht. Stadt Münster, 02.12.04 Die Vier vom Aasee auf einen Blick Illustriertes Faltblatt zu den Attraktionen rund um Münsters große Freizeitanlage Münster. (SMS) Was kann man am Aasee alles erleben? Wann hat das Delphinarium geöffnet? Was gibt es im Pferdemuseum zu sehen? Wie lebten die Dinos und wie sah eine Dorfschule früher aus? Solche Fragen beantwortet das achtseitige Faltblatt "Die Vier vom Aasee", das in einer Auflage von 100 000 Exemplaren erschienen ist. Auf übersichtliche Weise informiert der illustrierte Prospekt Touristen und Münsteraner über die Angebote von Zoo, Pferdemuseum, Naturkundemuseum mit Planetarium und Mühlenhof-Freilichtmuseum. Auch auf andere Aasee-Attraktionen vom Wasserbus "Professor Landois" über Skulpturen und Wassersport-Angebote wird hingewiesen. Stadt Bielefeld, 01.12.04 Nun Müslischale aus dem Tierpark Olderdissen Bielefeld. Wer dieses Jahr am 6. Dezember seinen Nikolausstiefel aufstellt, könnte darin eine vorweihnachtliche Überraschung aus dem Heimat-Tierpark Olderdissen finden: Die neue Müslischale aus der beliebten Heimat-Tierpark Olderdissen-Design-Edition. Max, der Bär, ein Wildschwein und ein vom Sommer übrig gebliebener Storch haben sich - mit einer Nikolausmütze festlich geschmückt - auf der Porzellanschale verewigt. Stiftung Artenschutz, 7.12.04 Die Rote Liste wird immer länger Countdown 2010 Immer mehr Tier- und Pflanzenarten sind in Gefahr, global ausgerottet zu werden. Mit dieser erschreckenden Botschaft kehrte der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Artenschutz, Jörg Adler, vom World Conservation Congress der Internationalen Naturschutzunion (IUCN) in Bangkok zurück. Jede dritte Amphibienart und fast die Hälfte der Schildkrötenarten sind gefährdet, sagte Jörg Adler. Die aktuelle Rote Liste, welche die Weltnaturschutzunion IUCN am 15.11.2004 veröffentlicht hat, umfasst 15.589 Arten. Sie hat sich damit seit 2003 um 3300 weitere Arten verlängert. Nun droht nicht nur der Verlust einzelner Arten, sondern ganzer Artengruppen und Ökosysteme. Übermäßige Ausbeutung natürlicher Ressourcen für Nahrung und traditionelle Medizin, Lebensraumzerstörung und zunehmend auch der illegale Handel mit Pflanzen und Tieren sind einige der Hauptursachen für den Biozid. Daneben macht sich die Auswirkungen der Klimaveränderungen verstärkt bemerkbar. Daher hat die europäische Abteilung der IUCN die Initiative Countdown 2010 ins Leben gerufen. Ziel des Bündnisses ist es, den Verlust der Biodiversität aufzuhalten. Hierfür soll die Umsetzung der Gesetze und Vereinbarungen zum Schutz der Artenvielfalt unterstützt und die Aktivitäten der Nichtregierungsorganisationen koordiniert werden. Viele Menschen auf der ganzen Welt setzen sich bereits für den Erhalt der Umwelt ein. Aber, wie der Direktor der IUCN Achim Steiner sagte, dies kann nicht weiterhin allein die Aufgabe der Umweltschützer sein. Regierungen und Wirtschaft müssen sich an diesen Bemühungen beteiligen. Diese Lücke zu schließen, ist eine der Aufgaben der Stiftung Artenschutz. Unter den Tausenden bedrohter Arten finden sich viele, die wenig bekannt sind. Die Stiftung Artenschutz bemüht sich um die Rettung dieser wenig beachteten Spezies, indem Partner aus der Wirtschaft, sogenannte ÜberLebenspartner, gewonnen werden, welche ein Schutzprojekt für eine Tierart langfristig finanziell unterstützen. Mit den bestehenden Projekten trägt die Stiftung Artenschutz dazu bei, dem Niedergang der Artenvielfalt Einhalt zu gebieten. http://www.stiftung-artenschutz.org WWF, 2.12.2004 Eine Stimme für die Natur ist verstummt Die Umweltorganisation WWF trauert um ihren ehemaligen Präsidenten, Prinz Bernhard der Niederlande, der gestern im Alter von 93 Jahren starb. Prinz Bernhard gehörte 1961 zu den Gründervätern des WWF International und stand ihm bis 1976 als erster Präsident vor. Während seiner Präsidentschaft stieß Prinz Bernhard einige der größten Naturschutzprojekte des WWF mit an und setzte sich für die Einrichtung zahlreicher Naturschutzgebiete und Nationalparks ein. Prinz Bernhard warb bei Staatsoberhäuptern und in der Öffentlichkeit unermüdlich für den Umweltschutz. Wir haben ihm viel zu verdanken, so Carl-Albrecht von Treuenfels, Präsident des WWF Deutschland. Ohne sein großes Engagement wären zum Beispiel der Chitwan Nationalpark in Nepal, der Biebrza Nationalpark in Polen und der Taï Nationalpark in der Elfenbeinküste nicht oder erst sehr viel später entstanden. Treuenfels, der mehrmals gemeinsam mit Prinz Bernhard Aktionen und Kampagnen des WWF der Öffentlichkeit vorstellte, bedauert dessen Tod sehr:Er war ein Sprecher für all jene Menschen, denen die Natur am Herzen liegt. Auch bei der Entwicklung des WWF in Deutschland brachte sich der in Jena geborene Prinz Bernhard stark ein. Unter der Präsidentschaft von Prinz Bernhard startete der WWF in den 1970er Jahren die Operation Tiger in Indien. In der Folge wurden Tigerreservate eingerichtet und Wildhüter ausgebildet. Auf Reisen und Staatsbesuchen in Afrika machte er sich 1989 für den Schutz der Elefanten stark und forderte Maßnahmen zur Bekämpfung der Wilderei. Noch im selben Jahr wurde der internationale Handel mit Elfenbein verboten. Prinz Bernhard war für den WWF ein unbezahlbarer Unterstützer. Wir werden ihn als Botschafter für den Naturschutz schmerzlich vermissen, sagt Claude Martin, Generaldirektor des WWF International. http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02234/ WWF, 8.12.2004 Detlev Drenckhahn löst Carl-Albrecht von Treuenfels ab Prof. Dr. med. Detlev Drenckhahn wird neuer Präsident des WWF Deutschland. Er folgt in diesem Amt zum 1. Januar 2005 auf Carl-Albrecht von Treuenfels, der die Präsidentschaft nach 15 Jahren aus Altersgründen abgibt. Der 1944 geborene Detlev Drenckhahn ist seit 1990 hauptberuflich Medizinprofessor am Institut für Anatomie und Zellbiologie der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Das Präsidentenamt des in Frankfurt am Main ansässigen WWF Deutschland wird er ehrenamtlich ausführen. Als Vorsitzender des Präsidialausschusses zeichnet Drenckhahn künftig für die Aufsicht und die Beratung der Geschäftsführung des WWF verantwortlich. Drenckhahn ist seit 1986 Mitglied des WWF. In seiner Freizeit setzt sich der passionierte Hobby-Ornithologe und Botaniker seit Jahrzehnten für die Natur ein. Sein besonderes Augenmerk gilt der Vogelwelt des Wattenmeers, für deren Schutz er bereits als Student kämpfte. http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02248/ Klimakonferenz (CoP10) in Buenos Aires vom 6.-17.12.2004: WWF erwartet Aufbruchssignale für verstärkten Klimaschutz Am Montag startet in Buenos Aires die zehnte weltweite UN Klimakonferenz (CoP 10). Es ist die letzte Verhandlungsrunde, bevor das Kyoto-Protokoll im Februar 2005 in Kraft tritt. Der WWF erhofft von der Konferenz deutliche Signale, um die Klimaschutzanstrengungen erheblich auszuweiten. Ziel müsse es sein, die durchschnittliche globale Erwärmung bis zum Ende des Jahrhunderts unter zwei Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Niveau zu halten. http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02236/index.html BUND, 06.12.2004 Feldhamster oder Milliardeninvestition? BUND wehrt sich gegen Missbrauch der Umweltfrage Gegen den Missbrauch der Umweltfrage wehrt sich der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Die aktuelle Diskussion über die vermeintliche Verhinderung von Großprojekten durch Feldhamster, Haselhühner und Fledermäuse halten die Umweltschützer für irreführend. BUND-Landesvorsitzender Klaus Brunsmeier: Die von Teilen der Politik konstruierte Gegensatz Naturschutz oder Milliardeninvestitionen existiert nicht. Der BUND unterstützt sinnvolle, innovative und zukunftsfähige Vorhaben. Von Blockade kann keine Rede sein. Für alle Projekte gilt aber, dass die Genehmigungsverfahren nach Recht und Gesetz ablaufen müssen. Dazu gehört natürlich auch die Berücksichtigung naturschutzrechtlicher Vorgaben. Aktuell hatte sich die Diskussion an den Planungen der RWE Power AG entzündet, ein zwei Milliarden Euro teures Braunkohlenkraftwerk zu errichten, gegen das der BUND v.a. klimaschutz- und energiepolitische Argumente vorgebracht hat. Hinzu kommt, dass es sich bei dem geplanten 83 Hektar großen Baugelände um einen gutachterlich bestätigten Lebensraum des vom Aussterben bedrohten Feldhamsters (Cricetus cricetus) handelt. Sowohl der Feldhamster als auch seine Zufluchtstätten stehen jedoch unter dem besonderen Schutz der europäischen Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie. WWF 06.12.2004 Das Korallensterben geht weiter Weltweit sind mehr als zwei Drittel der Korallenriffe durch den Klimawandel bedroht und zum Teil bereits schwer geschädigt. Zu diesem Ergebnis kommt ein heute vorgestellter Statusbericht zur weltweiten Lage der Korallenriffe. Für den WWF, der an der Untersuchung beteiligt war, ist das ein weiteres Alarmsignal. Die Naturschutzorganisation befürchtet, dass schon jetzt etwa 20 Prozent der Riffe wohl nicht mehr zu retten seien. Demnach setzt sich der beobachtete Trend des Ausbleichens der Korallen fort. Die Riffe reagieren extrem empfindlich auf Temperaturschwankungen. Erwärmt sich das Meerwasser, stoßen die Korallen die in ihrem Gewebe lebenden Algen ab. Das dadurch bedingte Ausbleichen hat weltweit bereits 16 Prozent der Korallenriffe schwer geschädigt. Hinzu kommt die steigende CO2- Konzentration im Meer. Sie verursacht eine Abnahme des Kalkgehalts im Wasser, wodurch wiederum der Aufbau der Korallen geschwächt wird. http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02237/index.html WWF, 7.12.2004 Es weihnachtet sehr Bald ziehen die meisten los, um einen Weihnachtsbaum zu erwerben. In Deutschland werden jedes Jahr schätzungsweise 23 Millionen Christbäume verkauft. Der Baum sollte aus der näheren Umgebung stammen und keine lange Reise aus dem Ausland hinter sich haben. Außerdem sollte er ohne den Einsatz von Dünger oder Pestiziden gezogen worden sein. Der WWF verweist auf das FSC-Siegel, das nur an Betriebe vergeben wird, die eine wirtschaftlich tragfähige, umwelt- und sozialverträgliche Waldwirtschaft betreiben. In Deutschland gibt es eine Vielzahl von Forstbetrieben, die Weihnachtsbäume mit FSC-Zertifikat führen. Die Anbieter von FSC-Weihnachtsbäumen findet man unter http://www.fsc-deutschland.de/forstbetriebe. Manch einer findet es schade, dass für das Fest ein Baum gefällt wird. All jenen empfiehlt der WWF ein Bäumchen im Topf, das nach dem Fest im Garten ausgesetzt werden kann. Damit man möglichst lange Freude daran hat, darf das Bäumchen jeden Tag nur für ein paar Stunden ins Warme gestellt werden. Wenn die Festtage vorbei sind, sollte man es zunächst langsam an einem kühlen, frostfreien Raum an die Kälte gewöhnen. http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02246/ | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Natur- und Artenschutz | Nabu Online, 6.12.04 Hawaiis Vogelwelt wird immer ärmer Maui-Gimpel stirbt in Gefangenschaft / Art damit möglicherweise ausgestorben Dreizehn endemische Landvogelarten Hawaiis sind bereits ausgerottet. Nun ist zu befürchten, dass der Maui-Gimpel die Nummer 14 wird. Ende November ist der einzige Maui-Gimpel in menschlicher Obhut gestorben. Der tragische Tod dieses einen Vogels bedeutet wohl das Scheitern unserer Rettungsbemühungen für den Maui-Gimpel, denn möglicherweise war er der letzte seiner Art überhaupt, so Stuart Butchart, Koordinator des Global Species Programme beim NABU-Dachverband BirdLife International. Der Maui-Gimpel oder Poo-uli (Melamprosops phaeosoma) gehört zu einer der weltweit am stärksten bedrohten Vogelfamilien, die Hawaiianischen Kleidervögeln (Drepanididae). Erst 1973 war die Art an der Nordflanke des Haleakala-Vulkans auf der Insel Maui entdeckt worden. Schon damals betrug der Bestand wohl weniger als 200 Exemplare. Die letzten drei Gimpel lebten jeweils einzeln in weit voneinander entfernten Revieren im Hanawi-Schutzgebiet und im Haleakala-Nationalpark. Vermehrung auf natürlichem Weg war deshalb praktisch ausgeschlossen. 2002 beschlossen Vogelkundler deshalb, den Maui-Gimpeln auf die Sprünge zu helfen. Ein Weibchen wurde eingefangen und im Revier eines Männchen freigelassen. Die Gimpel wussten das aber nicht zu schätzen. Schon wenige Tage später war das Weibchen wieder ins ein altes Revier zurückgekehrt, ohne dass es zur Paarung gekommen wäre. Blieb als letzte Maßnahme, ein Vogelpaar einzufangen und in der Voliere zur Fortpflanzung zu bringen. Nach einem ganzen Jahr vergeblicher Nachsuche gelang es dann Anfang September 2004 ein Tier einzufangen. Dieser Vogel ist nun gestorben. Ob die übrigen beiden Vögel überhaupt noch leben, ist ungewiss. Rare bird falls to avian malaria http://news.bbc.co.uk/2/hi/science/nature/4066077.stm An extremely rare Hawaiian bird has died in captivity, possibly marking the extinction of its species only 31 years after it was first discovered. The Po'o-uli, which was suffering from avian malaria, belonged to one of the world's most threatened bird families - the Hawaiian honeycreepers. Thirteen other honeycreeper species have already died out, in what some are calling Hawaii's extinction crisis. Many species are in decline due to habitat loss and introduced predators. "The tragic death of this bird means that we may now be too late to prevent the addition of the Po'o-uli to the depressingly long list of recent extinctions in Hawaii, " said Stuart Butchart, of BirdLife International. "It should serve as a wake-up call to redouble our efforts to save Hawaii's threatened The Po'o-uli - The World's Rarest Bird? http://www.birdinghawaii.co.uk/XPoouli2.htm BirdLife News Alert Fri Dec 3 Dark day for poor Po'o-uli http://www.birdlife.org/news/news/2004/12/hawaiian_tragedy.html BirdLife News Alert Wed Dec 8 Cross-country road divides St Vincent Parrot habitat and St Vincent people http://www.birdlife.org/news/pr/2004/12/st_vincent.html Netzeitung - 6. Dez. 2004 Australien hat ein Kamel-Problem In Australien sind Kamele nicht zu Hause trotzdem gibt es sie, inzwischen sogar zu viele. Was Umweltschützer alarmiert, macht einigen Ureinwohnern Hoffnung. Die australische Regierung schätzt die Zahl der Kamele auf 500.000, Wissenschaftler gehen von bis zu 750.000 Tieren aus. Dabei betrat das erste Kamel Australien erst im Jahr 1840 für eine Expedition. Im Jahr 1866 eröffnete Thomas Elder die erste Zuchtfarm. Die Arbeitstiere wurden vor allem zum Bau der Eisenbahn eingesetzt, in den Zwanzigerjahren wurden sie durch Lkw ersetzt die Kamele wurden in großer Zahl in die Freiheit entlassen. Heute ist Australien das einzige Land weltweit, in dem es freilaufende Kamele in größerer Zahl gibt. Weil die Dromedare, die zur Familie der Kamele gehören, in Australien ursprünglich nicht beheimatet waren, haben sie dort auch keinerlei natürliche Feinde. Glenn Edwards, Wissenschaftler der Regierung im Northern Territory, geht davon aus, dass spätestens im kommenden Jahrzehnt mehr als eine Million Kamele durch Australien laufen. Naturschützer sagen, schon jetzt leide die Vegetation unter der großen Zahl der Tiere. Edwards sagt, wenn die Kamel-Population nicht unter Kontrolle gebracht werde, würden wohl aus den Halbwüsten bald richtige Wüsten. Times, December 5 2004 Guam's Birds Threatened as Air Force Project Takes Wing U.S. biologists fear the 'fastest extinction' of some species as a base expansion is planned with exemption from environmental rules. The rattling, screeching and cawing of the island's native birds have been erased by the brown tree snake, a devastating predator accidentally introduced to the island shortly after World War II. Rare Bird Club President dies http://www.birdlife.org/news/news/2004/12/prince_bernhard.html BBC News, 8 December 2004 New sub-species of tiger found A new genetic study of the tiger family has uncovered a previously unknown sub-species of the big cats, researchers report in the journal Plos Biology. Evidence suggested previous attempts to classify tigers may have been flawed. So the team sampled DNA from 130 tigers from eastern Russia, China, India and countries in south-east Asia. The new sub-species, Panthera tigris jacksoni, is named after tiger campaigner Peter Jackson and comes from splitting one sub-species into two. The so-called Indochinese subspecies should be divided into two groups, representing a northern Indochinese and a peninsular-Malayan population, the scientists say. TIGER SUB-SPECIES Amur - (Panthera tigris altaica) N. Indochinese - (P. t. corbetti) South China - (P. t. amoyensis) Malayan - (P. t. jacksoni) Sumatran - (P. t. sumatrae) Bengal - (P. t. tigris) Ancient Angola Elephant Route to be Demined An ancient but now lethal migration route for elephants is to be demined in Angola, paving the way for swelling herds in neighbouring Botswana and Zambia to expand their range, the United Nations said on Thursday Brazil Amazon Deforestation Jumps, Data Shows Brazil An area of Amazon jungle larger than the U.S. state of New Jersey has been destroyed this year and work on a new highway is mainly to blame, environmental group Friends of the Earth and the government said Wednesday Most Coral Reefs Under Threat, Some Resilient About 70 percent of the world's coral reefs have been wrecked or are at risk from human activities but some are showing surprising resilience to global warming Experts Urge Action to Save Threatened Fish Species in British Waters Fishing should be banned in almost a third of British waters to protect the marine environment and save threatened fish species www.chinaview.cn 2004-12-05 China admits to problems with Three Gorges Dam http://news.xinhuanet.com/english/2004-12/05/content_2296615.htm In the face of criticism from environmental groups, a senior government official reiterated Friday that China will make every effort to protect the environment in the area of Three Gorges Reservoir and the entire Yangtze River. Since China started to build the Three Gorges Reservoir, the largest in the world, in 1994 on the Yangtze River, criticism of its effects on the environment has been unceasing. The Yangtze, China's most important river, feeds approximately 55 percent of Chinese population, and the economy in its valley accounts for 40 percent of the nation's total. "If the river were to be badly polluted, the results will be disastrous," Pu said. China's central and local governments have said they were deeply concerned with the project's environment issues. They have sought to prevent harmful impact that the project might brought to the air, soil, water and living creature, Pu said. Pu said it was of vital importance to arouse environmental awareness of all the Chinese people, which he believes is a fundamental way to protect the River. The Three Gorges Reservoir project is scheduled to be finished by 2009. It will have a total capacity of 39.3 billion cubic meters. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | Weitere Infos | Tierpark / Gartencenter Vida in Bremen zu verkaufen Das außergewöhnlichste und wahrscheinlich schönste Garten-Center ist zu verkaufen. Mit seinen ca. 10.000 qm liegt das Garten-Center im belebten Stadtteil Huchting in Bremen. Die Schwerpunkte des Centers mit seinen 4 Gewächshäusern und einem Blumengeschäft liegen in den Bereichen Beet- und Balkonpflanzen, Stauden sowie Baumschule. Aber auch Floristenzubehör, Pflanzgefäße, Keramik sowie im großen Umfang Brunnen alles auf hohem Qualitätsstandard. Zusätzlich bietet Vida seinen Kunden ein umfangreiches Edelstein-Center und als echten Hingucker mit Mehrwert einen Privat-Zoo mit 256 zum Teil exotischen Tieren, die in Gehegen auf dem Gelände großzügig integriert sind. Zusätzlich verfügt das Center natürlich über ein Bürohaus, ein Wohnhaus, Werkstatt und Lager. Gewinnen Sie hier einen ersten Eindruck und nehmen Sie Kontakt mit Herrn Vida auf und vereinbaren Sie ein persönliches Gespräch vor Ort. E-Mail: kontakt@vida-gartencenter.de http://www.vida-gartencenter.de/ Exposé: http://www.vida-gartencenter.de/vida_deu.pdf > Wir haben den Mini-Tierpark vor einigen Monaten besucht und waren durchaus positiv überrascht. > Ergenbisse unserer Recherche finden sich hier: > http://www.zoo-infos.de/zoos/465.html Der Zoologische Garten, Volume 74, Issue 6 Das Präriehundgehege im NaturZoo Rheine. Sven Hammer, Catrin Hammer & Wolfgang Salzert Die erfolgreiche Zucht des Kampfadlers im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde. Von Martin Kaiser Vergleichende Verhaltensstudie einer Gruppe Roloway-Meerkatzen im Tiergarten Heidelberg. Petra Jeserich Soziale Beziehungen eines Wurfes von Amur-Tigern während des 1. Lebensjahres im Tierpark Hagenbeck. Stephanie Stempell, Ragna Schiewe & Ralf Wanker Feeding of the nine-banded armadillo in captivity. A. Van den wildenberg, j. Nijboer & a.c. Beynen First step to establish a wild population of Przewalski's horses in the Altyn-Emel National Park, Kazakhstan, Gertrud Neumann-Denzau & Marina Chirikowa Viruses in turtles: a review. Jörg Meier, Dietmar Jarofke & Michael Vix Die ZooKunft 2005 findet statt im Kursaal in Stuttgart - Bad Cannstatt am 18., 19. und 20. Februar. Das Thema lautet Zoofarbe Grün - Enrichment für alle und das Programm sieht folgende Vorträge vor: Schwerpunkt: Zoozertifizierung Dr. Kratsch, Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum: Umsetzung der EU Richtlinie 1999/22/EG in Baden-Württemberg Eckhardt Wiesenthal, Tiergartengestaltung Wiesenthal: Prädikat ZOO machbare Kontrolle oder kontrollierte Machbarkeit? Dr. Heidrun Kleinert, Vorsitzende, LANA Ausschuss für Artenschutz: Eu-Richtlinie über die Haltung der Tiere in Zoos - die praktische Umsetzung aus Sicht der Länder Dr. Wilhelm Irsch, Ministerium für Umwelt des Saarlandes Wildtierhaltung und Zoo-Richtlinie - Die nationale Umsetzung einer europäischen Vorgabe Johanna Prinz, Universität Kiel: Zoo-Zertifizierung in Schleswig-Holstein Vorbereitung, Durchführung, Analyse Schwerpunkt: Tier-Enrichment Dr. Udo Gansloßer, Universität Erlangen: Ist Enrichment sinnvolle Beschäftigung? Verhaltensbiologie und Verhaltensökologie der Zootierbeschäftigung Dr. Frank Brandstätter, Zoo Dortmund: Gemeinschaftshaltung im Zoo Rezept gegen Langeweile Dr. Lydia Kolter, Zoo Köln: Bären Enrichment Katrin Ernst, Forschungsinstitut für die Biologie landwirtschaftlicher Nutztiere, Dummerstorf: Enrichment, ein Extra oder biologische Notwendigkeit? Untersuchung zur Wirkung erfolgreicher Bewältigungsstrategien (positive coping) auf die Gesundheit und das Verhalten von Schweinen Bernd Marcordes, Vogelpark Walsrode: Enrichment in der Vogelhaltung - Beispiele aus dem Vogelpark Walsrode Schwerpunkt: Menschen-Enrichment Dr. Wolfgang Böckeler, Universität Kiel: Behindertengerechter Zoo Sabine Haas, Zoo Gelsenkirchen: Wie macht man einen Zoo besucherattraktiv? Hinzu kommen noch der Icebreaker und der Rundgang mit Führung, jeweils in der Wilhelma. Das genaue Programm mit allen Zeiten finden Sie unter www.zookunft.info (dort können Sie sich auch bequem online anmelden) bzw. in den schriftlichen Einladungen, die in den letzten Tagen versandt wurden. Das Quantum-Conservation-Team freut sich schon auf Sie! Herzliche Grüße Christof Würth Google has just released a new search tool for scholarly research. http://scholar.google.com/ Google Scholar enables you to search specifically for scholarly literature, including peer-reviewed papers, theses, books, preprints, abstracts and technical reports from all broad areas of research. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | Neue Veröffentlichungen | Zoo Tycoon 2 Zoo Tycoon 2 ist zur Zeit das neueste Zoo-Simulations-Spiel und technisch auch das ausgereifteste. Die neue Version holt nach, was die Konkurrenz erfunden hatte: freie Bewegung durch den ganzen Zoo aus jeder Perspektive (z.B. "Gastmodus": als Besucher durch den eigenen Tierpark wandern), Tierpfleger-Modus, Fotosafari. Neue Gestaltungs-Werkzeuge ermöglichen Gehege- und Gartenbau fast ohne Einschränkungen. Neu: der "Biome-Pinsel" zur (optisch) naturähnlichen Gestaltung im Stil verschiedener Klimazonen. Und es ist nicht so kitschig, wie die von Werbegrafikern gestaltete Verpackung impliziert! - Volkommen frei bewegliche 3D-Grafik
- Mehr als 300 Bauwerke und Objekte
- Freies Spiel für reine Zoo-Gestaltung
- Gut und sauber eingestellte Szenarios
- Ausführliche Website mit Zusatz-Downloads (auf Deutsch in Aufbau)
Im November 2004 erschienen Zoo-AG-Wertung: 9 von 10 Punkten Microsoft 44 Euro bei Amazon | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Ausstellungen | Ausstellung "Im Tierpark GeZOOmt" von Reinhard Hoßfeld. http://www.berlinonline.de/berliner-abendblatt/marzahn/.html/tut.html#Ausstellungen Berlin-Marzahn, Galerie im Hausflur Raoul-Wallenberg-Str. 40/42 (Nähe Freizeitforum) Die Ausstellung ist rund um die Uhr geöffnet, da das Haus von einem Concierge-Team betreut wird. Bis Ende Januar. Stadt Münster, 19. November 2004 Professor Landois - Mit Witz und Wissenschaft Stadtmuseum Münster zeigt zum 100. Todestag das Leben und Werk des Zoologen Am 29. Januar 1905 starb mit Hermann Landois eines der bekanntesten münsterschen Originale. Doch der Begründer von Zoo und Naturkundemuseum war überdies ein ernstzunehmender Wissenschaftler, der sich mit seinen Forschungen einen weit über die Grenzen Westfalens hinaus reichenden Namen geschaffen hat. Das Stadtmuseum Münster zeigt anlässlich seines 100. Todestags die vielen Fassetten seines Lebens in der Sonderausstellung "Professor Landois - Mit Witz und Wissenschaft". Sie wird am Dienstag, 23. November, um 17 Uhr eröffnet. Aus Landois Interesse am Tierschutz entwickelte sich nach und nach ein Tierpark. "Die Eröffnung des Zoologischen Gartens am 26. Juni 1875 stellte eine beachtliche Leistung dar, war doch der erste deutsche Tiergarten erst 1844 in Berlin gegründet worden und befand sich damals noch in den Kinderschuhen". Auf einem Plan vom alten Zoo erstehen im Stadtmuseum die Gehege in Form von historischen Postkarten wieder vor den Augen der Betrachter. Zudem geht die Abendgesellschaft Zoologischer Garten, kurz AZG genannt, auf eine Initiative von Landois aus dem Jahr 1875 zurück. Deren Abendveranstaltungen in der Fastnachtszeit trugen zur finanziellen Unterstützung des Zoos bei. Der Professor ist auch hundert Jahre nach seinem Tod unvergessen. Der Allwetterzoo und das Naturkundemuseum sind ebenso lebendige Zeugen seines Wirkens wie die AZG und die Vielzahl seiner Publikationen. Sein Werk ist untrennbar mit Witz und Wissenschaft verbunden. Die Ausstellung im Stadtmuseum ist die bislang umfassendste öffentliche Präsentation mit Exponaten von und über Landois (bis 27. Februar 2005). Dazu ist ein reich bebildertes Begleitbuch zum Preis von 5 Euro im Museumsshop erhältlich. Der Regenwald eine Sonderausstellung des idea DschungelParadieses Am 8. Mai 1998 als idea Schmetterlings-Paradies gegründet und laut Guinness Buch der Rekorde der größte Schmetterlingspark Deutschlands, hat sich diese bayernweit einmalige Anlage in der Zwischenzeit sehr viel weiterentwickelt, so dass im Zuge der nun präsentierten umfangreichen Sonderschau zum Thema Regenwald eine offizielle und dauerhafte Umbenennung in idea DschungelParadies Neuenmarkt vollzogen wurde. Alle zur Zeit neu präsentierten Tiere, darunter Honigsauger, Skinke, Rotaugenlaubfrösche, Anolis, Helmleguane, Kronenbasilisken oder Wasserschildkröten, werden auch nach Beendigung im Park verbleiben. Ingo Fritzsche, Autor des Insektenkochbuchs, das im vergangenen Jahr bundesweit für Aufsehen gesorgt hat, ist am 16. Januar 2005 um 18.30 Uhr zu Gast in Neuenmarkt. In einem Diavortrag informiert er über die Kulturgeschichte der Entomophagie, einer Sitte, die weltweit verbreitet ist und nichts anderes bedeutet als das Zubereiten und Verzehren von Insekten. Osnabrück, Museum am Schölerberg IM REICH DER BISONJÄGER - Nordamerikas Tierwelt und seine Ureinwohner 5.9.2004-28.02.2005 Wolfen Industrie- und Filmmuseum JÄGER MIT DER KAMERA 14.11.2004-31.03.2005 Olten, Naturmuseum Tiere als Musikanten -30.01.05 | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | Stellenausschreibung Job Advertisement / Terms of Reference Title: Program development officer Employer: Owston's Civet Conservation Program (OCP), CucPhuongNational Park Start date: January 2005 Duration: 24 months Mission of work: To provide technical assistance and advice to the OCP Director and Program Co-ordinator to facilitate the development of the OCP and ensure that activities are effectively co-ordinated, implemented and developed. Objectives & responsibilities: ·Providing advice to the Program Director and Program Co-ordinator on all components of the OCP including staff management, program development, research, and the design and implementation of program activities ·Assisting the Program Director and Program Co-ordinator in fundraising, writing proposals and managing finances to foreign donors and investigate training opportunities for OCP staff ·Responsible to report and account for all funds raised through proposals they have written. ·Writing press releases to the international media and international publications on the work of the OCP ·Writing proposals to donor agencies to raise money for OCP activities ·Writing quarterly financial reports to be submitted to the Director Qualifications: ·University degree in Environment, Biology, Conservation or related subject ·Excellent English language skills, both spoken and written. ·Good knowledge in conservation issues particularly as relates to Asia, ex situ breeding conservation programs and small carnivores ·Good communication and interpretation skills which are required to deal with people of different nationalities, rankings and agencies and in different situations. ·Ability to live in difficult conditions and work hard All applicants please send a CV and cover letter via email to Scott Roberton at owstons@fpt.vn Scott Roberton Technical Advisor - Owston's Civet Conservation Program POBOX 179, Hanoi GPO, Hanoi, Vietnam PROGRAMME FIELD COORDINATOR (start spring/summer 2005) The Ethiopian Wolf Conservation Programme is a joint WildCRU (Oxford University) - Born Free Foundation endeavour to help protect these endangered canids and their Afroalpine habitats. We are currently seeking an experienced conservation biologist The Field Coordinator will be responsible for implementing all aspects of the EWCP, promoting the onservation of the wolves and their habitat and liaising between different GO and NGO institutions and EWCP personnel. The FC will oversee wolf population monitoring, disease management, community education and other programme activities in Bale and elsewhere. The FC will provide leadership, establish annual objectives, develop and administer programme budgets, chair the Conservation Committee, present update and annual reports, publish technical and popular accounts and serve as a spokesperson for the programme. All work will be carried out in close collaboration with federal and regional counterparts. Essential attributes: · The successful candidate must have an MSc/PhD relevant to wildlife conservation, with at least 5 years experience with wildlife conservation and/or natural resources management in developing countries, preferably in Africa. · Strong communication skills, with an aptitude to work with people of all backgrounds, such as local communities, government officials and international donors. · Proven leadership skills, coupled with enthusiasm for working with a large team and numerous collaborators and stakeholders. · Good management experience, including personnel management, training, administration and financial skills. · Previous experience with project design, writing proposals and fundraising. · Demonstrable commitment, initiative, enthusiasm, patience, a strong work ethic and problem-solving abilities. · Strong communication skills in written and spoken English, including technical reports, scientific papers and project proposals. · Good presentation skills. Desirable attributes: · Practical skills, including mechanics. · A liking for mountain work in often isolated and rainy conditions. · Broad knowledge of conservation biology and community education. Terms The FC will be based in the Bale Mountains, for up to 9 months a year, spending up to two months in Oxford University. Salary range £19,460-£24,820 per annum, depending on qualifications and experience. Additional benefits will include: · Furbished, two-bedroom house in Disnho, Bale Mountains National Park · International medical insurance, including emergency evacuation cover · 6 weeks of holidays per year · Air travel UK - Ethiopia at least once a year · Reasonable personal use of an programme vehicle An initial contract of two years will be offered, subject to a rigorous threemonth probation period, however potential candidates should ideally be considering a longer-term commitment. Living conditions in Bale are simple and there are minimal social services and opportunities (medical facilities, schooling, etc.) for families. How to apply Please send your CV, a covering letter and contact details of two referees to: Dr Claudio Sillero, WildCRU, Zoology Department, Tubney House, Oxford OX13 5QL. or email claudio.sillero@zoo.ox.ac.uk. Please quote reference number "AT 04054 - EWCP Field Coordinator" in the subject line, and attach your CV and covering letter as separate attachments. Closing date for applications Friday 10 December 2004. Within your covering letter please provide concise answers to the following questions: · Why have you applied for this position? · What is your single most important personal characteristic that you would bring to this job? · What is the single most important technical expertise that you would bring to this job? · What has been your single most important career accomplishment to date? · What would you most want to accomplish in this job? Please note that the quality of your covering letter should be a key factor when submitting your application. All applications that respond to the questions listed above will be acknowledged. Interviews will be held in Oxford in early January 2005. For more information about EWCP, visit the website: www.ethiopianwolf.org or www.wildcru.org | | TV-Tipps | Abenteuer Zoo sendet wieder! Zunächst in MDR und ARD Wiederholungen der 2003/4-Sendungen, dann in den nächsten Wochen die neuen Folgen: Budapest, Bad Mergentheim, Belize. Do., 09.12.2004, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Zoo: Schweizerische Präzision in Bern, Schützenfische, Moschusochsen und Termiten Do., 09.12.2004, 16:45-17:15 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 19 Bremerhaven Do., 09.12.2004, 18:30-19:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 20 Duisburg Do., 09.12.2004, 21:30-22:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 21 Stralsund Fr., 10.12.2004, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Zoogeschichten (83) Sa., 11.12.2004, 05:55-06:25 HR, Von Eisvogel, Hecht und Nutria Sa., 11.12.2004, 10:30-11:00 B-alpha, Welt der Tiere, Im Höllental der Schneeaffen Sa., 11.12.2004, 16:30-17:00 N3, Norddeutschlands Tierwelt (2), Mit Naturschützern unterwegs Sa., 11.12.2004, 17:55-18:30 VOX, tierzeit: Tentakeljäger - Die Welt der Quallen So., 12.12.2004, 13:30-14:00 SWR, Nashorn unter dem Hammer, Das große Geschäft mit wilden Tieren So., 12.12.2004, 14:00-15:30 ORF2, Universum, Die Dynastie der Elefanten So., 12.12.2004, 14:15-14:50 VOX, Waldelefanten Die Riesen des Dschungels So., 12.12.2004, 15:35-16:30 SF1, Die Rückkehr des Nashorns, Eine Erfolgsgeschichte mit mysteriösen Rückschlägen So., 12.12.2004, 16:00-16:30 BR, Welt der Tiere, Die Affen mit den weißen Hosen: Delacour-Languren (Wh2001) So., 12.12.2004, 17:15-18:00 SWR, Safari im Reich der Geister, Der Pendjari-Nationalpark in Benin Mo., 13.12.2004, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Abenteuer Zoo: Großer Wurf im Baltikum, Nerz-, Luchs- und andere Babys in Tallinn Mo., 13.12.2004, 19:00-19:45 ARTE, Wenn Tiere stören (1/5), (1): Die Klage der Sirenen Di., 14.12.2004, 19:00-19:45 ARTE, Wenn Tiere stören (2/5), (2): Krieg der Eichhörnchen Di., 14.12.2004, 20:15-21:05 ORF2, Universum, Die Dynastie der Elefanten - Die Fortsetzung Mi., 15.12.2004, 19:00-19:45 ARTE, Wenn Tiere stören (3/5), (3): Die Stadt der Affen Mi., 15.12.2004, 21:00-21:45 MDR, Abenteuer Zoo, Budapester Augenweiden - Schmetterlinge, Leoparden und Zwergotter NEU! Mi., 15.12.2004, 21:45-22:30 ARD, Wunder der Erde, Weites Land und wilde Tiere - Bilder aus Polens Osten Do., 16.12.2004, 13:00-13:45 MDR, Abenteuer Zoo, Budapester Augenweiden - Schmetterlinge, Leoparden und Zwergotter Do., 16.12.2004, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Der Wildnis eine Chance - Nationalparks vom Watzmann bis zur Ostsee Do., 16.12.2004, 16:45-17:15 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 20 Duisburg Do., 16.12.2004, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Wölfe! - Zurück in Deutschland Do., 16.12.2004, 18:30-19:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 21 Stralsund Do., 16.12.2004, 19:00-19:45 ARTE, Wenn Tiere stören (4/5), (4): Autobahn für Käfer gesperrt Do., 16.12.2004, 21:30-22:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 22 Fr., 10.12.2004, 19.30-19:45 zdf infokanal: Wien Zoo Schönbrunn Fr., 17.12.2004, 19:00-19:45 ARTE, Wenn Tiere stören (5/5), (5): Der Otter lässt es sich wohl sein ((Fr., 17.12.2004, 19:50-20:15 MDR, KEIN Elefant, Tiger & Co. - Sendepause!)) Sa., 18.12.2004, 14:45-15:00 MDR, Elefant, Tiger & Co., Ende der Schonzeit Sa., 18.12.2004, 17:55-18:30 VOX, tierzeit: Showdown auf der Weihnachtsinsel So., 19.12.2004, 07:15-08:00 SF1, Die Rückkehr des Nashorns, eine Erfolgsgeschichte mit mysteriösen Rückschlägen RTL2, Sonntags ca 13:10: "Crocodile Hunter", mit Steve Irvin, aus dem Australia Zoo, Beerwah Die ZDF-Zoo-Geschichten (je 15 Min. Zoo-Portrait, u.a. von Björn Encke) werden zur Zeit als Lückenfüller im ZDF nachts ausgestrahlt, häufiger jedoch im ZDF-Infokanal, der aber nur digital über Kabel oder Astra1H zu empfangen ist. Die Angaben zu den Sendungen fehlen so detailliert in den meisten Fernsehzeitschriften und werden von unserer TV-Suche auch nicht gefunden. Website der Serie: http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,2035905,00.html Website des ZDF-Infokanals mit Programm: http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/26/0,1872,2034106,00.html ausführlichere Vorschau: http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm | | | Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo und Naturschutz aus Online-Zeitungen. Aus Copyright- und Platzgründen zitieren wir lediglich aus den Meldungen und versuchen, sie dabei inhaltlich unverändert wiederzugeben. Die vollständigen Artikel sind verlinkt; leider werden die Links oft nach kurzem ungültig oder die Artikel in ein Archiv verschoben. Meist lassen sie sich dort mit einer Suchfunktion wiederfinden. Für den Inhalt der Artikel können wir natürlich keine Verantwortung übernehmen. | | Für wöchentliche englische, weltweite Zoo-Meldungen empfehlen wir ZooNewsDigest. 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