E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Melanie Witte
   Dr. Silke Sorge



ISSN 1619-6643


Ausgabe 242 vom 2. Dezember 2004

Liebe Leser,

bei aller Dramatik um Gänserndorf, Herberstein und Co., in den Medien ausführlich breitgetreten, ist in den letzten Wochen das Thema "Fortbestehen des Vogelparks Metelen" in der Zoopresseschau etwas unter den Tisch gefallen. Dies liegt auch daran, daß die betreffenden Zeitungen leider kein (oder kein frei durchsuchbares) Artikel-Archiv haben. Ein treuer Leser hat uns die Artikel über die letzten Wochen gesammelt, und so gibt es diesmal einen Schwerpunkt Metelen.   

Dirk Petzold



 Formschöne, gemütliche 4-Fach-Grillstelle in einem neuen Wildpark in Süddeutschland



Zur Erinnerung:
Im Februar gab es bei unserem Jubiläums-Rätsel als Preis u.a. ein von NaBiT gestiftetes Gehegeschild. Da der Gewinner das Schild bislang trotz Nachfragen nicht angefordert hat, haben wir uns nun mit NaBiT eine Alternative ausgedacht.
Ein Original-NaBiT-Themenschild (DinA3, im Wert von 185.60 Eur. inkl. Versand) steht zur Verfügung, das wir einem Zoo oder Tierpark hiermit für knapp die Hälfte anbieten - 90 Eur.
Und das Geld wird natürlich komplett für den Artenschutz gespendet!
Zur Auswahl stehen die Themen rund um Zoo und Tierpark: stöbern Sie ruhig mal auf der Website www.nabit-gbr.de
und bewerben Sie sich für ihren Tierpark ganz formlos per E-Mail an die Redaktionsadresse um die Tafel!
Wir würden uns freuen, wenn auf diese Weise der Preis sowohl dem Artenschutz wie auch einem Tierpark zugute käme.
 

  Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps

Zoos und Tierparks

Tageblatt für den Kreis Steinfurt, 30. November 2004
Vogelpark erhält eine letzte Frist
In dieser Woche sollen noch einmal Gespräche geführt werden, um eine Konzeption zu finden, mit der der Vogelpark weitergeführt werden kann. Wir suchen nach einer Möglichkeit, die Lasten, die durch eine Fortführung des Parks entstehen, auf mehrere Schultern zu verteilen, fasste Dr. Marco de Angelis gestern nach seinem Treffen mit Bürgermeister Helmut Brüning zusammen. Der Juris erklärte, dass auch weitere Gespräche mit den Banken geplant seien. Darüber hinaus solle geklärt werden, wie und in welchem Rahmen eine Zusammenarbeit mit dem Biologischen Institut möglich ist. Wir wollen nichts unversucht lassen, um den Park zu erhalten. Das ist das erklärte Ziel aller Beteiligten. Bleiben die Gespräche ohne Erfolg, ist der Gang zum Insolvenzgericht nach den Worten von de Angelis in der nächsten Woche unausweichlich.
 
Tageblatt für den Kreis Steinfurt, 27. November 2004
Vogelpark: Die Uhr läuft
Eine Woche hat Dr. Marco de Angelis, der die Gemeinde in Angelegenheiten der Vogelpark Metelener Heide gGmbH berät, die Akten studiert. Jetzt steht für ihn fest: Beim Vogelpark besteht Insolvenzreife, für den Geschäftsführer läuft damit die Uhr.  Wenn es keine Sanierungsbemühungen beziehungsweise Sanierungschance gibt, muss Werner Rokus als Geschäftsführer der Vogelpark gGmbH binnen drei Wochen den Gang zum Insolvenzgericht antreten, so de Angelis, der auch betont, dass damit nicht automatisch das Ende der Einrichtung in der Metelener Heide einhergeht.
Sowohl die Gemeinde als auch das Heidehotel haben ein Interesse daran, dass der Vogelpark weiter existiert. Die Frage ist nur, ob er in der bisherigen Gesellschaft oder in anderer Form fortgeführt wird. Wenn man sich zu einem Fortbestand des Parks entschließt, muss die Gemeinde entscheiden, ob die Sanierung innerhalb der jetzigen gGmbH oder in einer Auffanggesellschaft erfolgen soll. Sollte es zum Insolvenzantrag kommen, würde sich für die Mitarbeiter und Besucher des Vogelparks zunächst nichts ändern. Die Arbeitsverhältnisse bleiben erstmal unangetastet.

Tageblatt für den Kreis Steinfurt, 23. November 2004
Insolvenzverfahren muss nicht das Aus sein
In der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass der Park zahlungsunfähig ist und in der Kasse ein Defizit von mehr als 130000 Euro herrscht. Der Gemeinderat hatte es einstimmig abgelehnt, die Einrichtung mit einer weiteren Finanzspritze zu unterstützen. Vom Antrag bis zur Eröffnung des Verfahrens vergehen nach Angaben des Juristen erfahrungsgemäß drei Monate. Bis dahin bliebe auch der bisherige Geschäftsführer Werner Rokus im Amt. Derweil läuft der Betrieb in der Metelener Heide weiter. Die Tiere müssen schließlich versorgt werden.

Westfälische Nachrichten, 20. November 2004
Angeschlagener Vogelpark: Keine Rettung durch den Kreis
Der finanziell schwer angeschlagene Vogelpark Metelener Heide kann nicht auf Rettung seitens des Kreises Steinfurt hoffen. Die CDU-Fraktion wollte im Kreisausschuss eigentlich einen Antrag einbringen, den Sperrvermerk eines Zuschusses über 17000 Euro aufzuheben. Doch nachdem seitens der Verwaltung darauf hingewiesen worden war, dass der Vogelpark offensichtlich kurz vor der Insolvenz (es ist die Rede von 130000 Euro) stehe, zog die Fraktion den Antrag wieder zurück. Das Geld bleibt somit gesperrt. Auch die Gemeinde Metelen, so ein Beschluss des Rates, will kein Geld mehr in den Vogelpark stecken. Die Gemeinde sei jedoch grundsätzlich am Erhalt des Vogelparkes als touristischer Baustein interessiert. Der Kreis Steinfurt und/oder das Land solle die Einrichtung dauerhaft und angemssen fördern. Die Aussichten dafür stehen jedoch extrem schlecht. Dass dem Park das Wasser nicht nur zum Halse, sondern noch höher stehe, sei bedauerlich, aber nicht Problem des Kreises.

Tageblatt für den Kreis Steinfurt, Samstag, 20. November 2004
Rat lehnt Zuschuss für Vogelpark ab
Der Vogelpark ist zahlungsunfähig. Das wurde in einer nichtöffentlichen Sitzung des Gemeinderates am Donnerstagabend deutlich. Die Gesellschafterversammlung des Parks hatte einen Antrag an die Gemeinde gestellt, zur Abwendung der Insolvenz erhebliche Geldmittel bereitzustellen. Den Antrag hat der Rat einstimmig abgelehnt, wie Bürgermeister Helmut Brüning, Kämmerer Egon Berghaus sowie die vier Fraktionsvorsitzenden gestern in einer gemeinsamen Presseerklärung mitteilten. Die Haushaltssituation der Gemeinde lasse eine andere Entscheidung nicht zu, heißt es zur Begründung.
Einem anderen Antrag der Gesellschafter hat der Rat dagegen zugestimmt. Er hat einstimmig sein Interesse daran erklärt, dass der Vogelpark als touristischer Baustein für die Gemeinde und die Region erhalten bleibt und ein neues Konzept für die Einrichtung gefunden wird. Der ehemalige Bürgermeister Karl-Heinz Brenner hatte nach der Kommunalwahl seinen Rücktritt als Geschäftsführer des Vogelparks erklärt. Seitdem übt der verbleibende Geschäftsführer Werner Rokus die Aufgabe alleine aus. Er wollte sich gestern nicht zu den Vorgängen äußern. Es müsse zunächst geklärt werden, welche Konsequenzen der Ratsbeschluss für den Park habe.
Auf eine Finanzspritze vom Kreis kann die Einrichtung in der Metelener Heide nicht zählen. Der Kreisausschuss hat am Donnerstagabend ebenfalls in nichtöffentlicher Sitzung beschlossen, den Zuschuss 2004 für den Vogelpark weiterhin mit einem Sperrvermerk zu versehen. Von den ursprünglich 25000 Euro sind nach Abzug der Kosten für das Vogelparkgutachten ohnehin nur noch 17000 Euro übrig. Im Haushaltsentwurf 2005 ist der Zuschuss bislang nicht enthalten.

Münstersche Zeitung, 20. November 200
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"50 Prozent mehr Besucher möglich"
"Der Vogelpark kann weiter existieren", sagt Eckhard Benndorf, Vorsitzender des Fördervereins für den Vogelpark Metelen.In zwei bis vier Jahren, so Benndorf, könne der Vogelpark kostendeckend geführt werden, ab dem fünften Jahr sogar mit Gewinn. 50 Prozent mehr Besucher sind nach Ansicht von Benndorf möglich. Er verweist jedoch auch darauf, dass ein Stau von Instandhaltungskosten aufgelaufen sei und dass bei einer anderen Bewirtschaftung zunächst Anlaufkosten entstünden. Er verweist vor allem darauf, dass bislang kaum wirklich professionelle Werbung für den Vogelpark stattgefunden habe. Nachdenken sollte man nach Meinung des Förderverein-Vorsitzenden auch über die sehr niedrigen Eintrittspreise im Vogelpark Metelen im Verhältnis zu anderen Angeboten ähnlicher Art. Eckhard Benndorf, Diplom-Betriebswirt und beruflich tätig in Sachen Immobilien und Baufinanzierung, schätzt den Wert des Vogelparks auf "weit über eine Million Euro." Dabei unterscheidet er zwischen den materiellen Werten wie Parkanlagen und Vogelvolieren und dem immateriellen Wert. Darunter versteht er den Bekanntheitsgrad des Vogelparks und seine Bedeutung für Gemeinde und Region.
 
Münstersche Zeitung, 20. November 2004
Futterkosten gesichert
Recht gefasst klang Detlef Wilms, Mitarbeiter des Heidehotels und des Vogelpark-Geschäftsführers Werner Rokus, gestern am Telefon. Die Zukunft des Vogelparks ist ungewiss, 130000 E muss der Vogelpark laut nicht-öffentlicher Sitzung des Kreisausschusses aktuell aufbringen. Was wird im Falle einer Insolvenz aus den Vögeln?  "Die Futterkosten für die kommenden Wochen sind gesichert", sagt Detlef Wilms.
Er verweist darauf, dass Dr. Andreas Raaz vom Veterinäramt des Kreises Steinfurt nach seinem Besuch am 22. Oktober dieses Jahres im Vogelpark auch gestern noch einmal vor Ort war. "Dr Raaz zeigte sich zufrieden, wir haben angesichts des kommenden Winters vor allem bei den Heizungen für bestimmte Vogelsorten einiges vorangebracht", so Wilms. Er wird sich zusammen mit Werner Rokus jetzt weiter um eine Neukonzeption des Vogelparks bemühen. "Natürlich ist es so, dass man in Sachen Werbung für den Vogelpark mehr leisten kann. Aber zunächst einmal muss doch das, wofür man wirbt, attraktiv sein", erläutert er.
Wie haben die Vogelpark-Mitarbeiter die Meldungen von den aktuellen Problemen aufgenommen" Pia Kiss von der Vogelparkschule fiel es schwer, dazu etwas zu sagen, dann fand sie doch noch einige Worte. "Wir Mitarbeiter sind sehr am Erhalt des Vogelparks interessiert. Wir haben uns kürzlich noch einmal ausgetauscht, dabei wurde bei allen Beteiligten eine hohe Motivation sichtbar", so Pia Kiss.



Volksstimme - 02. Dez. 2004
"Will Magdeburg einen Zoo für das Land oder einen Kleintiergarten ...
Der größte Zoo im nördlichen Sachsen-Anhalt, der Magdeburger, steht am Scheideweg. Kleintiergarten oder Zoo mit überregionaler Ausstrahlung? Das Menschenaffenhaus - eine Neubau-Ruine, das Dickhäuterhaus - mehr ein Schandfleck als ein Tiergehege. 34 Prozent Besucher-Einbruch in den vergangenen vier Jahren.
Zoodirektor Kai Perret über die Zukunft.

Volksstimme: Herr Perret, seit 18 Monaten hängt vor dem erst im April 2000 eröffneten Menschenaffenhaus ein Schild, das den Zoobesuchern Sanierungsmaßnahmen ankündigt. Warum passiert nichts?
Kai Perret: Die Stadt klagt gegen die Architektin und das Planungsbüro auf Schadensersatz. Das Beweissicherungsverfahren am Landgericht ist noch nicht abgeschlossen. Und es kann noch Jahre dauern, wenn die Streitparteien erstellte Gutachten anfechten. Es gebe die Möglichkeit, auch ohne formellen Abschluss dieses Verfahrens mit der Sanierung zu beginnen. Aber dann besteht das Risiko, dass Beweismaterial vernichtet wird. Aus Sicht des Zoos muss jetzt unabhängig von dem Verfahren so schnell wie möglich saniert werden.
Volksstimme: Was genau ist falsch gelaufen?
Perret: Das Haus verrottet innerlich. Die Nordwand aus Holz verrottet. Die Besucher-Stege verrotten. Die Wandschalung verrottet. Schwitzwasser bildet sich. Außerdem muss das Folienkissendach erneuert werden, weil es zu viel Lärm nach draußen dringen lässt. Mit geschätzten 1,4 Millionen Euro werden die Sanierungskosten etwas weniger als die Hälfte der Neubaukosten betragen.
Volksstimme: Im Grunde genommen ist das Menschenaffenhaus doch nicht viel mehr als ein Tropen-Gewächshaus mit Affen drin. So etwas wurde doch schon dutzendfach gebaut. Wieso konnte dann so ein Pfusch passieren?
Perret: Das weiß ich auch nicht. Das Beweissicherungsverfahren soll diese Frage klären helfen. Hat das Planungsbüro das Projekt falsch vorbereitet? Hat das städtische Hochbauamt seine Bauaufsicht vernachlässigt? Hat der Zoo falsche Angaben gemacht? Haben die bauausführenden Firmen geschludert? Alles ist möglich.
Volksstimme: Wie haben sich die Besucherzahlen in den vergangenen vier Jahren entwickelt?
Perret: Nicht gut. 2000 hatten wir zur Eröffnung des Menschenaffenhauses 335000 Besucher. 2004 rechnen wir mit 220000 Besucher. Das entspricht einem Rückgang von 34 Prozent. Eine Entwicklung, die in erster Linie mit dem Menschenaffenhaus zu tun hat. Dem Zoo ist seine wichtigste Attraktion abhanden gekommen.
Volksstimme: Sie arbeiten seit Oktober 2003 als Zoodirektor. Mit welchen Visionen kamen Sie nach Magdeburg, und was erscheint Ihnen heute davon noch umsetzbar?
Perret: Ich habe meine Vision für Magdeburg bereits im Frühjahr vorgestellt. Die dringendsten Investitionen sind der Umbau des Menschenaffenhauses und die landschaftlich großzügige Neugestaltung des Dickhäuterbereiches. Hierzu gibt es inhaltlich eine faszinierende Konzeption, die darstellt, wie sich in einer savannenartigen Gehegelandschaft Mensch und Tier - wo es möglich ist - hautnah begegnen könnten. Wie sollen wir heute den Besuchern Lebensräume von Elefanten und Nashörnern erläutern, wenn sie in heruntergekommenen, badezimmerartig gefliesten Hallen stehen? Daneben ist eine räumliche Ausdehnung des Zoos in den anliegenden Park notwendig.
Volksstimme: Sie gehen von einem Investitionsbedarf in den nächsten sechs Jahren in Höhe von 20 Millionen Euro aus. Wer soll das bezahlen?
Perret: Solche Investitionen sind nicht mehr über den städtischen Haushalt der Landeshauptstadt zu finanzieren. Der Zoo muss eine eigenständige GmbH mit einem Geschäftsführer werden, der weitreichende Gestaltungsspielräume hat. Für notwendige Investitionen könnten dann Kredite herangezogen werden, die die Stadt über Bürgschaften absichert.
Volksstimme: Und was sagt die Stadt dazu?
Perret: Ich habe viel positive Resonanz bekommen. Wir erarbeiten zurzeit entsprechende Vorlagen, die zur Abstimmung in den Stadtrat gehen werden.
Volksstimme: Wie geht es im Zoo weiter?
Perret: 2005 wird ein Schlüsseljahr. Man hat mich nach Magdeburg geholt, um hier dem Zoo eine neue Perspektive zu geben. Ich habe nicht den Zoo Münster verlassen, in den jährlich 900000 Besucher kommen und der 75 Prozent seiner Mittel eigenerwirtschaftet, um hier einen Zoo mit 220000 Besuchern zu verwalten, der auf einen Eigenwirtschaftsanteil von nur 25 Prozent kommt.




Der Standard - 29. Nov 2004
Tierschutz kritisiert Hai-Projekt
Ins Kreuzfeuer der Kritik des Österreichischen Tierschutzvereins ist jetzt der oberösterreichische Zoo Schmiding bei Wels geraten. Anlass ist ein geplantes Projekt für ein 2000 Quadratmeter großes Aquarien- und Terrarienhaus.
"Die Gesamtfläche der geplanten Anlage mit einem Fassungsvermögen von 300.000 Liter Wasser ist zwar viel für ein Aquarium, aber immer noch nicht annähernd vergleichbar mit dem natürlichen Lebensraum", kritisierte Roman Kopfer, Geschäftsführer des Österreichischen Tierschutzvereins.
Verärgert zeigte sich Zoodirektor Andreas Artmann in einer ersten Reaktion nach der Kritik: "Das Ganze ist für mich völlig unverständlich, vor allem weil wir mit unserem geplanten Projekt einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz leisten. Es werden ab dem Jahr 2006 ausschließlich so genannte Schwarzspitzen-Riffhaie mit einer maximalen Länge von etwa 1,5 Metern die Unterwasserwelt bevölkern." Die Fische würden alle ausschließlich aus anderen Tiergärten kommen, in denen die Aquarien zu klein geworden sind. Darüber hinaus sei die Größe der künstlichen Unterwasserwelt deutlich "über der internationalen Norm", so Artmann.

Tagesspiegel - 01. Dez. 2004
Zum Wasser, marsch!
Das Sea Life Centre im Domaquaree ist ein Jahr alt. 500000 Menschen haben die Aquarienwelt besucht
Die Nemo-Welle kam gerade recht: Als das Sea Life Centre Berlin am 2. Dezember 2003 zum ersten Mal seine Türen für Besucher öffnete, war der Zeichentrickfilm um den kleinen Anemonenfisch gerade angelaufen. Die orange-weiß gestreiften Tiere gab und gibt es zwar in der Aquarienwelt nicht zu sehen, aber das Interesse an Unterwasserwelten scheint ungebrochen. Über 500000 Menschen sind in den letzten zwölf Monaten zum Domaquaree gekommen, haben bis zu zwei Stunden angestanden, um die 33 Becken mit heimischen Tieren zu sehen oder mit dem zweistöckigen Fahrstuhl durch den Aquadom zu fahren, und den Eintrittspreis von 13,50 Euro nicht gescheut. Morgen feiert das Haus sein einjähriges Bestehen mit halbierten Eintrittspreisen.
Mit den Besucherzahlen hätte Centre-Manager Werner Dullmaier nicht im Traum gerechnet. „Das Interesse hat unsere Erwartungen weit übertroffen.“ Vor allem Berliner seien in den ersten Monaten gekommen, jetzt rechnet Dullmaier mit einem wachsenden Anteil von Touristen. „Der Standort in Mitte ist wirklich optimal, die Touristen finden uns leicht.“
Dem Zoo-Aquarium macht das Haus an der Spandauer Straße keine Konkurrenz. „Wir haben ein anderes Konzept“, sagt Werner Dullmaier. Auch der stellvertretende Zoodirektor Heiner Klös kann in der Besucherstatistik keine große Veränderung ablesen. Das Minus von zwei Prozent sei kein Abwärtstrend, sagt Klös. „Was das Angebot angeht, ist das Sea Life für uns keine Konkurrenz.“

 

Planung und Bau

Westdeutsche Zeitung - 27. Nov 2004
Ein Haus für die Brillenpinguine
Ab heute wird im Wuppertaler Zoo wieder gebaut. Um 15 Uhr ist offizieller Arbeitsbeginn dort, wo in knapp einem Jahr ein neues Haus für die Brillenpinguine stehen soll. 750 000 Euro soll die neue Pinguinanlage kosten. Sie ist ein Geschenk des Zoo-Vereins und soll zur Feier des 50-jährigen Vereins-Bestehens Ende Oktober 2005 fertig sein.
Die neue Anlage für die Brillenpinguine soll einem Strandabschnitt der südafrikanischen Küste nachempfunden werden. Nach den Plänen des Oberhausener Architekten kann man die Tiere dann auch beim Schwimmen unter Wasser beobachten.
Für diesen Komfort mussten aber andere Platz machen. Zwölf Vierhornschafe sind jetzt im Zoo der polnischen Stadt Lodz. "Die zeigen dort alte Haustierrassen und haben sich besonders über unsere neun Weibchen gefreut", sagt Direktor Schürer. Jetzt leben noch zwei Zwergziegen auf dem Gelände, die bald in die Schweiz reisen.

Lübecker Nachrichten - 01. Dez. 2004
Meereszentrum kauft Fernmeldeturm - als neuen "Ocean-Tower"
In luftiger Höhe von 55 Metern knallten gestern die Sektkorken. Grund zum Feiern: Der alte Fernmeldeturm der Bundeswehr auf dem Klaustorfer Berg hat eine Käuferin gefunden: Evelyne Schopf (36), Inhaberin des Hai-Aquariums auf Fehmarn, will dort ein neues Unternehmen eröffnen. Weil die heimische Fischwelt in ihrem tropischen Aquarium in Burg nicht vertreten ist, will sie auf dem ehemaligen Bundeswehrgelände in exponierter Lage ein "Ostsee-Aquarium" eröffnen. Der 75 Meter hohe Turm, zu Zeiten des "Kalten Krieges" Lauschposten gen Osten, soll dabei als Aussichtsturm und weithin sichtbares Werbesymbol dienen.

baulex 17.11.2004
Schöner Parken zwischen Stämmen aus Bambus
Richtungweisende Konzepte für die Verkehrsarchitektur wurden am 16. November 2004 mit dem Renault Traffic Design Award ausgezeichnet. Zu den Preisträgern gehören das mit Bambus verkleidete Parkhaus am Zoo in Leipzig. Die Architekten HPP Hentrich-Petschnigg & Partner verbinden die nüchterne Funktion der Großgarage mit erfrischenden Design-Akzenten. Die Einstimmung auf den Zoobesuch beginnt für die Benutzer, sobald sie sich durch die mit Bambusstämmen luftig verkleideten Gänge bewegen. Zurück im Parkhaus bleibt die gebändigte Maschine: das Auto.

> falls Sie sich unter diesen Architekten-Phrasen auch nicht viel vorstellen können: Auf der Website gibt es ein großes Bild der Hutschachtel.




Aktionen

Die Presse.com - 26. Nov. 2004
Viel mehr als nur ein tierischer Spass
Der erste Schnee ist da, und die ­heimische Fauna begibt sich in den wohlverdienten Winterschlaf. Kein Grund zur Trauer, denn Microsoft liefert prompt einen virtuellen ­Ersatz in Form eines persönlichen Zoos mitten im Wohnzimmer: Vergangene Woche bat Microsoft die versammelte Journalistencrew in den Tierpark Schönbrunn, um gemeinsam mit Direktor Pechlaner und „Konfetti TiVi“ ihr neuestes Werk Zoo Tycoon 2 vorzustellen.

Österreich Journal - 29. Nov 2004
Das Schönbrunner Aquarium von "unten hinten"
Bis Ende Jänner 2005 besteht jeweils Montag-Freitag in der Zeit von 14.00 - 16.00 Uhr wieder die Möglichkeit, das Aquarienhaus im Tiergarten Schönbrunn "backstage" zu erkunden. Dr. Ekkehard Wolff, zuständiger Zoologe: "Dieser Rundgang soll Lust auf mehr Hintergründiges machen. Alle interessierten Hobby-Aquarianer oder begeisterten Kulissenblicker sind natürlich herzlich eingeladen, auch noch eine persönlich betreute Sonderführung zu buchen. Da wird dann auch noch so manche Tür aufgesperrt, die für den allgemeinen Keller-Rundgang verschlossen bleibt."

 

Nachwuchs 
 
NDR Online - 27. Nov 2004
Elefantennachwuchs im Tierpark Hagenbeck
Nachwuchs im Hamburger Tierpark Hagenbeck: Die Elefantendame Thura hat in der Nacht zum Samstag ihr viertes Baby zur Welt gebracht. Der kleine Dickhäuter ist einen Meter groß und wiegt rund 100 Kilo. Einen Namen hat der kleine Riese noch nicht.
Die Geburt verlief nach Angaben des Tierparks ohne Probleme. In nur 30 Minuten brachte Thura nach rund 22-monatiger Schwangerschaft mit der Unterstützung weiterer Elefantenkühe ihr Junges zur Welt. Vor allem die geburtserfahrene Elefantenkuh Shandra kümmerte sich um die werdende Mutter. Der Tierpark Hagenbeck ist der einzige in Deutschland, in dem erfolgreich diese so genannten Gruppengeburten durchgeführt werden. Ein Eingreifen der Tierpfleger war nicht nötig. Die Gruppe der Asiatischen Elefanten im Tierpark der Hansestadt ist damit auf zwölf angewachsen.

Hamburger Abendblatt - 29. Nov 2004
Ich wiege schon 140 Kilo
Nur eine halbe Stunde nachdem Tierpfleger Michael Schmidt (35) mit einem Telefon-Rundruf ("Ich glaube, es geht los!") Freitag abend um 21.50 Uhr seine Kollegen, den Tierarzt und die Chefs alarmiert hatte, war das Baby da. Niedlicher Nachwuchs bei Hagenbecks Elefanten!
Das kleine Dickhäuter-Baby ist ein Junge - und schon recht groß: "Er ist sehr langbeinig, hat eine Rückenhöhe von 99 Zentimetern und wiegt bereits 140 Kilogramm", sagte Tierpfleger Peter Huss (54). Elefanten-Mama Thura (30) hatte, nach den erfolgreichen Aufzuchten von Tochter Ratna (12) und Sohn Tharun (9), ihr drittes Baby im November 2001 kurz nach der Geburt verloren.
Während das Baby die nächste Zeit mit Schlafen und Trinken verbringen wird, plant Tierpark-Chef Joachim Weinlig-Hagenbeck (48) die Zukunft seiner zwölf Dickhäuter: "Ab 2005 wollen wir eine Elefanten-Halle bauen."

Schwerin-News - 27. Nov 2004
Ein Küsschen für Mama
Stolz präsentiert Tapirmama "Fatima" ihr Jungtier in der Außenanlage. Im Schweriner Zoo leben zur Zeit 4 Tapire. Flachlandtapire sind vom Aussterben bedroht.
Das EEP kam für diese Tiere gerade noch rechtzeitig, um sie vor dem Aussterben zu bewahren. Im Rahmen des EEP (Europäisches Erhaltungszuchtprogramm) ist im Frühjahr 2004 ein männchliches Tier in den Zoo Arnheim gezogen, um dort für Tapirnachwuchs zu sorgen.

wienweb.at - 28. Nov. 2004
Zebra-Baby geboren
Nachwuchs im Tiergarten Schönbrunn. Am Samstag Morgen ist ein kleines Zebra geboren worden. Das wenige Stunden alte Weibchen ist namenlos und hat noch struppiges Fell, hüpft aber bereits, wenn auch ungelenkig, durchs Gehege.
Mit dem Fohlen beherbergt der Tiergarten nun bereits sieben Zebras. Ein Hengst, fünf Stuten und eben das kleine Fohlen.
Die Zebra-Party könnte demnächst noch weiter anwachsen. Laut Harald Schwimmer, Vize-Chef in Schönbrunn, erwarten - möglicherweise - noch zwei Stuten Nachwuchs.




Allgemeine Zeitung Mainz - 27. Nov 2004
Wildpark ist aus Mainz nicht wegzudenken
Mainz ohne seinen Wildpark? Das hört sich an wie Kreppel ohne Füllung - praktisch undenkbar. Jahr für Jahr kommen über hunderttausend Besucher nach Gonsenheim, um Wildschweine, Luchse, Hirsche und die anderen Bewohner des Parks zu beobachten. In einer kleinen AZ-Umfrage haben wir Besucher gefragt, warum sie ihren Wildpark so schätzen. Alle sind sich einig: Die Anlage muss erhalten bleiben. Auch die Allgemeine Zeitung möchte ihren Teil dazu beitragen: In ihrer Weihnachtsaktion "Leser helfen" sammelt sie Spenden für den Wildpark.

sz-online - 26. Nov. 2004
Löwe Sultan (18) eingeschläfert
Der König der Tiere ist tot: Im Chemnitzer Tierpark musste gestern der einzige Löwe, Sultan, eingeschläfert werden. Tierparkchef Hermann Will: „Ein art- und tiergerechtes Weiterleben war nicht mehr möglich.“ Grund: altersbedingte Krankheiten. Zumindest wurde das Tier alt wie Methusalem - 18 Jahre. Will: „Das ist ein Alter, das Löwen in freier Wildbahn kaum erreichen. Wir haben zurzeit keine Pläne, uns einen neuen Löwen anzuschaffen.“ Trotz seines hohen Alters hatte Sultan Anfang dieses Jahres gezeigt, dass Löwen gefährliche Raubtiere sind: Im Januar fiel er eine Pflegerin (33) an, die vergessen hatte, einen Schieber zu schließen. Die Frau kam mit zerfleischten Armen und Beinen in die Klinik. Mittlerweile arbeitet sie wieder im Tierpark.

Focus Online - 30. Nov. 2004
Pitt-Bulls fressen sich durch Zoo
Kampfhunde haben im kleinen Zoo der serbischen Industriestadt Kragujevac eine Blut-Orgie angerichtet. Zahlreiche exotische Vögel, darunter ein Emu, Hasen und Ziegen wurden am Dienstag tot in ihren Gehegen gefunden, wie serbische Medien meldeten. Die Behörden vermuten, dass die Hunde der Rasse Pit-Bull Terrier von ihren Besitzern für illegale Hundekämpfe ausgebildet und „zur Übung“ in das Tiergehege gebracht wurden.

Berliner Morgenpost - 28. Nov 2004
Warum ein Gänsequartett nicht auf dem Weihnachtstisch endet
Sie sind zu viert und so laut, daß niemand es wagen würde, sie zu übersehen. Im Zoo lebt ein Gänsequartett mit strahlend weißem Gefieder und leuchtend orangefarbenen Schnäbeln und Beinen.Die hübschen Vögel waren ursprünglich mal als Weihnachtsbraten vorgesehen.
Zoo-Tierpfleger Peter Griesbach erinnert sich noch genau: "Es war Anfang der 90er Jahre, und ich machte mir mit drei Kollegen Gedanken über das Weihnachtsessen." Einer der Männer behauptete, daß Gänse am besten schmecken, wenn sie vier Wochen vorher mit in Rotwein eingelegtem Getreide gefüttert werden. Die Gänse zogen zunächst in den Tier-Kinderzoo und wurden dort verabredungsgemäß gefüttert. Als es aber ans Schlachten gehen sollte, war der Appetit wie weggeblasen. Der erste Anwärter hatte im Kühlschrank plötzlich noch einen Truthahn gefunden, der zweite hatte völlig verdrängt, daß er Weihnachten ja gar nicht zu Hause verbringen würde, der dritte verschob den Gänsebraten auf später, und der vierte war heilfroh. Peter Griesbach: "Ich hätte sie nämlich schlachten müssen." So überlebten die Gänse die Weihnachtstage und schnatterten sich im Tier-Kinderzoo warm.

WAZ - 02. Dez. 2004
Ziegengehege braucht dringend Hilfe
Überruhr. Für viele Familien der Ruhrhalbinsel ist es ein traditionelles kleines Ausflugsziel, das Ziegengehege im Wichteltal. Jahrelang pflegte Naturfreund Günther Stoffel liebevoll die Tiere. Jetzt, nach seinem Tod, ist das Idyll am Ruhrufer in Gefahr.

Berliner Morgenpost - 01. Dez. 2004
Gericht entscheidet im Fall Max: Flughund bleibt vorerst auf der ...
Flughund Max bleibt im Fledermaus-Keller der Zitadelle - vorläufig. Das hat gestern das Amtsgericht Spandau entschieden. Dem Eil-Antrag von Klägerin Monika Rothgänger auf sofortige Herausgabe der exotischen Fledermaus wurde nicht stattgegeben. Das 20 Jahre alte Tier sei nicht in Lebensgefahr, begründete die Richterin. So flossen Tränen auf Seiten der Tierhalterin, gab es befreites Aufatmen auf Seiten der Tierschützer.


Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Ruhr Zoo Gelsenkirchen / ZOOM Erlebniswelt, 1.12.04
Grimberger Hof verwandelt sich in Weihnachtsdorf
Am 4. und 5. Dezember, am 11. und 12. Dezember sowie am 18. und 19. Dezember verwandelt sich der Grimberger Hof, die Gastronomie des Ruhr Zoos Gelsenkirchen, in ein kleines Weihnachtsdorf. Fünf winterliche Hütten, gespendet von der Firma Düsing, locken die Besucher mit Glühwein, Apfelwein, Waffeln, Kuchen und anderen Leckereien. Es werden außerdem frische Reibeplätzchen gebacken. Nach einer zünftigen Stärkung kann dann sogar – bei entsprechendem  Wetter – eine romantische Kutschfahrt durch den adventlichen Zoo gemacht werden oder auf dem Rücken eines Ponys ein winterlicher Ritt versucht werden. Für die kleinen Besucher gibt es ein Weihnachtsquiz, das mit kleinen Preisen belohnt wird.

Zoo Heidelberg, 01.12.04
Weihnachtsgeschenke stressfrei einkaufen - Kinderbetreuung im Zoo Heidelberg
an allen Samstagen vor Weihnachten
Wer in den letzten Tagen in der Heidelberger Innenstadt einen Parkplatz gesucht hat, wird sich über das Angebot der Zooschule sicher freuen. Noch an den drei kommenden Samstagen vor Weihnachten werden im Zoo Kinderführungen und Aktionen rund um den Advent angeboten. Die kleinen Tierfreunde können ab 10:00 Uhr zu jeder vollen Stunde gebracht und bis 16:00 Uhr zu jeder vollen Stunde wieder abgeholt werden. Das Auto kann kostenfrei auf den Parkplätzen am Zoo abgestellt werden. Während die Kinder bei Rundgängen zu den Themen „Tiere der Krippe“ und „Tiere im Winter“, weihnachtlichen Tiergeschichten und einer Bastelstation für mehrere Stunden in guten Händen sind, lassen sich die diesjährigen Weihnachtseinkäufe stressfrei erledigen. Die Betreuung kostet 5 Euro pro Kind und Stunde.

Zoo Leipzig, 01.12.04
Kostenlose Führungen durch den Leipziger Zoo! Zoo Leipzig lädt Schüler und Lehrer ein
Vom 3. Januar bis 4. Februar 2005 bietet der Leipziger Zoo Schulklassen die Möglichkeit, den Biologie- oder Heimatkundeunterricht durch eine kostenlose Führung an den Wochentagen durch den Zoo zu bereichern. Jeden Tag um 10 Uhr startet die speziell für Schüler organisierte Safari durch den Zoo.

Thüringer Zoopark Erfurt, 01.12.04
Tierpatenschaft Gelbbrustara-Männchen 'Amadeus'
Über ein besonderes Weihnachtsgeschenk kann sich die 12-jährige Luisa Wetzel aus Erfurt freuen. Statt Barbie-Puppe oder Computerspiel wünschte sie sich von ihren Eltern die Übernahme einer Tierpatenschaft im Zoopark. Die Wahl fiel auf Gelbbrustara-Männchen ‚Amadeus’, der sich derzeit mit seinem Weibchen ‚Betty’ hinter den Zookulissen im Winterquartier befindet. Für 150 Euro kann nun ein Jahr lang für ‚Amadeus’ Fütterung und Pflege finanziert werden. Wie wir meinen durchaus nachahmenswert?


Zoo Osnabrück, 01.12.04
Logo für das Artenschutzprojekt des Osnabrücker Zoos
Seit mittlerweile eineinhalb Jahren unterstützt der Zoo Osnabrück gemeinsam mit der Stiftung Pro Kreatur ein Artenschutzprojekt zur Rettung wildlebender Flachlandtapire in Ekuador. Und das mit großem Erfolg. Die einheimische Bevölkerung hat in Eigenregie ein Wildschutzgebiet eingerichtet, in dem keine Tiere mehr gejagt werden. Dafür wurden mit Hilfe der Projektgeldern Fischteiche und Geflügelstallung aufgebaut. So muss für die Versorgung mit Fleisch kein Wildtier mehr herhalten. Tapire sieht man seitdem deutlich häufiger. Öfters kommt es vor, dass Tapirjungtiere als Haustiere gehalten werden. Einige dieser Tiere wurden den Familien abgekauft und wieder in ihren natürlichen Lebensraum angesiedelt. Entsprechend fröhlich guckt der Tapir auch auf dem Logo des Projektes, das von der Künstlerin Audrey Hagemann entworfen wurde. Das Logo stellten Herr Axel Ziemek von der Stiftung Pro Kreatur, Zoodirektor Dr. Wolf Everts und Projektkoordinatorin Ute Magiera in der vergangen Woche vor. Einen Wehrmutstropfen hat diese Erfolgsstory aber doch. Ölfirmen wollen hier nach Öl bohren. Das würde die Zerstörung des bis jetzt noch intakten Amazonischen Regenwaldes in Sarayaku bedeuten und die vielen bedrohten Tierarten würden aus diesem Gebiet verschwinden. 4.500 Zoobesucher unterschrieben seit Februar eine Petition, in der wir uns für den Erhalt dieses wertwollen Lebensraumes aussprechen. Diese Unterschriftenlisten werden an die ekuadorianische Botschaft nach Berlin weitergeleitet und sind auch unter www.zoo-osnabrueck.de online verfügbar.

Zoo Duisburg, 01.12.04
Der Zoo bei Nacht
Rundgänge durch den Zoo unter fachkundiger Führung  n a c h  Einbruch der Dunkelheit sollen erwachsene Besucher nicht etwa das Fürchten lehren, sondern Einblick geben in das Verhalten solcher Tiere, für die Dämmerung und Dunkelheit nicht unbedingt Anlaß sind, im Schlummerparadies der Träume zu versinken. Sollte das Wetter mitspielen, sind beutejagende Eulen ebenso zu erwarten wie Maus und Marder, und möglicherweise wird Reineke Fuchs sein Abendsüppchen aus der Futterschüssel der Flamingos schlürfen, während die Wisente die letzten Reste ihrer Möhren- und Rübenvesper wiederkäuen und sich dabei durch den Schein starker Taschenlampen kaum werden ablenken lassen. Mit Sicherheit bettet im Nachbarhaus Familie Löwe die schläfrigen Köpfe auf schlaffe Pranken – unbeeindruckt vom Dauergeschnatter des plattfüßigen Federviehs rund um den Pelikanteich. Keine Nacht ist so stockfinster, als daß es nichts zu sehen gäbe; mehr noch wird allerdings zu hören, zu riechen und zu erleben sein zwischen Pinguinen und Elefanten am Kaiserberg. Zu weiteren Nachtführungen lädt der Zoo interessierte Erwachsene ein jeden Mittwoch im Dezember 2004. Beginn immer um 19.30 Uhr.

Zoo Leipzig, 01.12.04
Letzer Vortrag mit dem Ägyptischen Museum: Tiere aus dem Land der Pharaonen in Leipzig
Die Vortragsreihe des Ägyptischen Museums der Universität Leipzig zusammen mit dem Zoo Leipzig befasst sich mit Tierarten, die in alten Zeiten den Menschen in Ägypten bekannt waren und die dort vielfältige Bedeutung hatten. Im Dezember folgt nun der letzte Vortrag aus dieser Reihe. Am Donnerstag, dem 02. Dezember um 18.15 Uhr sind alle Interessierten wieder herzlich ins Ägyptische Museum, Burgstraße 21 (Thüringer Hof) eingeladen (Hörsaal 1. Etage). Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Dieses Mal berichten Zoodirektor Dr. Jörg Junhold und Prof. Dr. Hans-W. Fischer-Elfert vom Museum über die Löwin. Von zoologischer Seite aus werden die Lebensweise und „Leipziger  Besonderheiten“ dieser afrikanischen Großkatze vorgestellt, danach folgen die Ausführungen aus ägyptologischer  Sicht: Welche Bedeutung hatte die Löwin für die alten Ägypter und wie wurde sie in der  Kunst dargestellt? Im Anschluss an den Vortrag lädt das Museum zum Besuch seiner Ausstellung ein, insbesondere der Sondervitrine zum Tier des Vortragsabends. Für eine kleine Erfrischung ist auch gesorgt.

Tierpark Hagenbeck , 30.11.04
Nikolaus-Überraschung für Tierpark-Besucher - Hagenbeck im Winter – ein echter Geheimtipp
Kuschelnde Paviane, plantschende Pinguine und anmutig stolzierende Flamingos, insgesamt 2.500 Tiere in 360 verschiedenen Arten aus aller Welt in schöner Parklandschaft und weißer Pracht: das ist Hagenbeck im Winter! Auch in der kalten Jahreszeit können sich Hagenbeck-Besucher alle Tiere anschauen! Selbst die Löwen, Zebras und Elefanten, die in den subtropischen und tropischen Gebieten beheimatet sind, verbringen viel Zeit an der frischen Luft. Denn viele Tierarten passen sich den winterlichen Gegebenheiten besser an, als man zunächst glauben mag. Alle Tiere sind entweder in ihren Freigehegen oder in den Tierhäusern zu sehen. In den Stallungen erleben die Besucher die Tiere ganz nah und mit allen Sinnen in einer besonderen Atmosphäre. Am Wochenende vor Nikolaus wartet auf die Besucher eine besondere Überraschung!

Naturschutz-Tierpark Görlitz , 29.11.04
Weihnachten aus Sicht der Tiere
Wissen Sie eigentlich ganz genau, wie es damals war? Kam Maria gelaufen oder geritten? Die himmlischen Heerscharen, wo waren die? Brachten die Hirten die Geschenke? Was tat eigentlich der Esel? Der Weihnachtsgeschichte gehen ehemalige Schüler der Klasse 10 der Mittelschule Innenstadt, musisches Profil am 2. Advent, dem 5.12. 2004 um 15:00 Uhr auf etwas andere Art und Weise nach. Diese Schüler haben im vergangenen Jahr zum 2. Advent im Naturschutz-Tierpark Görlitz die "Weihnachtsgans Auguste" schon erfolgreich aufgeführt und waren von der Atmosphäre im Tierpark begeistert. Deshalb wollten sie auch in diesem Jahr unbedingt im Tierpark ein Schauspiel aufführen. Jana Oberstein, Jennifer Nicht, Frances Arlt, Michael Alster, Marcus Cyris, Paul Glaser, Oliver Weidlich und Sophie Nixdorf vom FÖJ stecken unter der Leitung ihrer ehemaligen Lehrerin Karin Lüdtke-Mai gerade in den Vorbereitungen. Neben ihrer Berufsausbildung lernen sie Texte, werden Requisiten gebaut und jede Woche wird geprobt, um Weihnachten einmal aus Sicht der Tiere zu betrachten.Der Esel muß ja wissen, wie es wirklich war. Aufregend war es für ihn auf jeden Fall und bis heute wird er von den anderen Tieren im Stall um seine Rolle in der Geschichte beneidet. Mäuse dagegen sehen Weihnachten aus einer ganz anderen Sicht. Für sie sind die Weihnachtsplätzchen das Allerbeste. Ob die Mäusekinder es auch in diesem Jahr schaffen, an diese Leckerei heranzukommen, wird sich am 2. Advent im Stall des Naturschutz-Tierparks Görlitz zeigen. Vielleicht teilen sie ja ihre Beute mit den Menschenkindern!

Ruhr Zoo Gelsenkirchen , 29.11.04
Adventskalender und Nikolaus stimmen Zoobesucher auf Weihnachten ein
Auch mit dem Beginn der kalten Jahreszeit hält der Ruhr Zoo Gelsenkirchen keinesfalls Winterschlaf. Im Gegenteil: Mit einem riesigen Adventskalender und dem Besuch des Nikolauses stimmt der Ruhr Zoo Gelsenkirchen seine Gäste stimmungsvoll auf die Weihnachtszeit ein. Dabei gibt es jeden Tag neues zu entdecken. So wurde speziell für die kleinen Besucher im Eingangsbereich ein großer Adventskalender aufgebaut worden. Hinter jedem der 24 bunten Türchen steckt eine tolle Überraschung. Täglich um 15.00 Uhr steht nun bis Weihnachten eine erwartungsvolle Kinderschar mit roten Wangen vor dem adventlichen Kalender. Per Los wird entschieden, welches Kind das tägliche Türchen öffnen darf. Aber auch die anderen Kinder gehen natürlich nicht mit leeren Händen, denn der Zoo hält für alle Kinder in der Weihnachtszeit im Rahmen der Adventskalender-Aktion ein kleines Geschenk bereit.

Zoo Duisburg, 29.11.04
1.000 Euro für den Tiger
Als Mitte September d.J. der Zoo gemeinsam mit der Duisburger UCI-Kinowelt und der Bäckerei Brinker zu einer Kooperations-Kampagne zum 2. Tiger-Tag im Zoo aufriefen, war keineswegs klar, ob die geplanten Sammelaktionen im Kinofoyer und den Filialen der Bäckerei Brinker Erfolg haben würden. Tiger-Torte und Tiger-Flyer stießen in Duisburgs Öffentlichkeit aber auf ungeteilte Zustimmung, und innerhalb 8 Wochen konnten immerhin 1.000 Euro für den Tiger an Spendengeldern verbucht werden. Diesen Erlös wird der Wissenschaftliche Mitarbeiter und Koordinator für Artenschutzbelange im Zoo Duisburg, Dipl.-Biol. Achim Winkler, an die EAZA (European Association for Zoos and Aquariums) - Zentrale nach Amsterdam schicken, wo er ohne Abzüge solchen Schutzprogrammen zugute kommt, die sich den Erhalt dieser hochbedrohten Großkatzen in ihren asiatischen Heimatgebieten auf die Fahnen geschrieben haben.

Zoo Leipzig, 29.11.04
Weihnachten mit dem Leipziger Zoo – Nikolaus, Weihnachtsbaum & Weihnachtskalender
Es weihnachtet sehr im Leipziger Zoo: Vom 1. bis zum 24. Dezember können alle kleinen Zoobesucher jeden Tag um 15 Uhr  ein „Türchen“ am Weihnachtsbaum öffnen. Nur der Erste, der am Baum ankommt, darf die kleine tierische Überraschung auspacken. Anschließend können alle großen und kleinen Zoofans erkunden, wie die Zootiere die Vorweihnachtszeit verbringen. Am 6. Dezember erwartet der Leipziger Zoo einen ganz besonderen „Stargast“: Der Nikolaus hat extra den weiten Weg auf sich genommen, um die Zoobesucher auf das Weihnachtsfest einzustimmen. Jedes Kind bis 14 Jahre erhält – auch ohne frisch geputztes Schuhwerk – freien Eintritt und darf in den Sack des „Rotbemäntelten“ greifen.

NaturZoo Rheine, 28.11.04
Kein Weihnachtsbraten! – Flamingo in der Küche
Es ist die Jahreszeit für großes Geflügel in der Küche: Martins- und Weihnachtsgänse, Thanksgiving-Truthähne und gefüllte Puten stehen auf den Speisekarten. In die Futterküche des NaturZoo Rheine hat aber ein ganzer anderer Vogel Einzug gehalten, und der dient garantiert nicht dem menschlichen Verzehr, sondern wird selbst gefüttert: Ein im September geschlüpfter Flamingo hatte doch seine liebe Not mit dem nass-kalten Wetter der vergangenen Wochen. Unterkühlt, mit Schlamm verschmiert und etwas „schwach auf der Brust“ wurde er von den Tierpflegerinnen im Flamingo-Gehege vorgefunden. Über Nacht erholte er sich unter einer wärmenden Rotlichtlampe. Es war nicht schwer, ihn zum Füttern zu animieren. Immerhin hatte er auch schon bei seinen Artgenossen gelernt die Flamingo-Suppe aus den Trögen zu schlabbern. Nach und nach kam er wieder zu Kräften, unterstützt durch Vitamin- und Aufbauspritzen vom Tierarzt.
Die Anwesenheit der Pfleger in der Küche gefällt ihm, vermittelt sie doch etwas das Gefühl der Sicherheit, die eine große Familie bzw. eine Flamingo-Kolonie für gewöhnlich bietet. So zeigt er sich auch gar nicht scheu, wenn er bei der Futterzubereitung, dem Geschirrspülen und den anderen Arbeiten seiner Ersatzmütter zwischen deren Beinen herumläuft.
Wetterabhängig soll er noch einige Zeit in dem für Flamingos untypischen Lebensraum gepäppelt werden, bevor er wieder zu seinen Artgenossen zurückkehrt.

Zoo Landau, 26.11.04
Countdown 2010  –  Landauer Zoodirektor nahm an der  3. Weltartenschutzkonferenz in Bangkok teil
„Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen!“, diese geflügelten Worte kann Dr. Jens-Ove Heckel, Direktor des Landauer Zoos, nach seiner zweieinhalbwöchigen Reise auf die Philippinen und Thailand für sich in Anspruch nehmen. Heckel war in Sachen Artenschutz unterwegs und nahm nach einem Informationsbesuch bei verschiedenen Artenschutzprojekten auf den Philippinen, an der bislang größten Artenschutzkonferenz der Welt-Artenschutzunion (IUCN) in Bangkok teil. Zum einen unterstützt der Landauer Zoo seit mehreren Jahren die Naturschutzarbeit auf den Philippinen, eines der Top-Zentren biologischer Vielfalt. Zum anderen ist Heckel seit Jahren als Regionalvorsitzender der Antilopen-Spezialistengruppe der IUCN für den Raum Nordost-Afrika verantwortlich. „Mein Resümee des unter dem Titel ‚Mensch und Natur’ stehenden Kongresses ist einerseits deprimierend und doch hoffnungsvoll zugleich“ so lautet Heckels zwiespältiges Urteil. Die neu veröffentlichte Rote Liste der  bedrohten Tier- und Pflanzenarten zeigt erschreckenden Zuwachs. Nicht weniger als 15.589 Tier- und Pflanzenarten gelten als ernsthaft von Ausrottung bedroht. 

Naturschutz-Tierpark Görlitz, 25.11.04
Tibet - Das Land, wo Vögel ohne Furcht fliegen
Ein Vortrag über die Natur und Kultur Tibets von Thomas Aster, Dr. Axel Gebauer und Jörg Späthe, Naturschutz-Tierpark Görlitz am Dienstag, 30. November 2004 um 19:00 Uhr
im Hörsaal der Blue-Box der Hochschule Zittau-Görlitz


Stadt Chemnitz, 25.11.04
Abschied von Sultan - Neues Leben bei den Haustieren
Auch der König der Tiere wird einmal alt und krank. Und selbst im Zoo kommt irgendwann der Zeitpunkt, wo ihm nicht mehr geholfen werden kann. Heute musste nun der Löwe Sultan eingeschläfert werden, da ein art- und tiergerechtes Weiterleben nicht mehr möglich war. Sultan kam 1987 aus dem Tierpark Stralsund nach Sachsen und wurde fast 18 Jahre alt. Ein für Löwen recht hohes Alter, welches von seinen freilebenden Artgenossen kaum erreicht wird. Dort bereiten Krankheiten, Parasiten, abgenutzte Zähne und zunehmende Unfähigkeit Beute zu schlagen dem Löwenleben schon viel eher ein Ende. Es gab aber auch neues Leben: In der schon seit einigen Jahren bestehenden Hauseselherde des Tierparks erschien männlicher Nachwuchs. Es ist der erste Sprössling des vor zwei Jahren neu erworbenen Hengstes. Esel sind intelligente, anpassungsfähige und genügsame Tiere, die schon seit etwa 5000 Jahren dem Menschen als Haustier wertvolle Dienste leisten. In unserer technisierten Zeit werden sie nur noch selten gehalten, und daher spielen Zoos eine große Rolle bei der Bewahrung alter Hauseselrassen. Außerdem erblickte am Mittwoch wieder ein weibliches Kamerunschaf das Licht der Welt, welches trotz der winterlichen Temperaturen schon im Außengehege zu sehen ist. Das ansonsten braune Tierchen ist recht auffällig gezeichnet, es hat eine weiße Schwanzspitze und einen weißen Fleck zwischen den Ohren sowie zwei weiße Stiefel.



WWF, 30.11.2004
„Down under“ ist top im Korallenschutz
WWF begrüßt Beschluss Australiens, ein Drittel des Ningaloo-Riffs streng zu schützen
Die global tätige Umweltschutzorganisation WWF begrüßt die aktuelle Entscheidung Australiens, eines der spektakulärsten Naturwunder der Welt, das Ningaloo-Korallenriff, stärker zu schützen. 34 Prozent des Ningaloo-Riff- Meeresschutzparks wird demnach als strenges Schutzgebiet für menschliche Aktivitäten fast komplett geschlossen werden. Der neue Schutzplan erlaubt Freizeitfischern zugleich, ihr Hobby weiterhin in den übrigen zwei Dritteln des Parks auszuüben. Dieser Beschluss folgt auf ein ähnliches Programm zum Schutz des Great Barrier Riffs, das Anfang Juli dieses Jahres in Kraft trat.
Die aktuelle Entscheidung der westaustralischen Regierung ist das Ergebnis einer konstanten und konzertierten Lobbyarbeit des WWF und seiner „Save Ningaloo“ –Kampagnenpartner im Schulterschluss mit der lokalen Bevölkerung und weltweit führenden Korallenexperten sowie tausenden von WWF-Panda-Passport-Aktivisten.
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02230/index.html
 

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Natur- und Artenschutz

Grenchner Tagblatt - 26. Nov. 2004
Per Satellitensender unterwegs mit Bartgeier
Diesen Sommer sind junge Bartgeier mit kleinen Satellitensendern markiert worden. Jetzt können die Streifzüge der Greifvögel via Internet (www.bartgeier.ch) mitverfolgt werden, wie es in einer WWF-Mitteilung heisst.
Das von der Stiftung Pro Bartgeier initiierte Projekt «Bartgeier unterwegs» soll Aufschluss über die grossräumigen, wenig bekannten Wanderungen junger Bartgeier geben.
Im Parco Nazionale dello Stelvio wurden diesen Sommer die beiden jungen Bartgeier «Culan» und «Ortler» mit einem kleinen, nur 30 Gramm schweren Satellitensender markiert. Wie eine vom Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) und dem Zürcher Tierschutz unterstützte Vorstudie im Natur- und Tierpark Goldau SZ zeigte, werden solche Sender von Bartgeiern problemlos akzeptiert.
Während «Culan» seinen Sender inzwischen allerdings wieder verloren hat, kann «Ortler» dank des Satellitensenders regelmässig geortet werden. www.bartgeier.ch informiert über das vom WWF Schweiz und einem europäischen LIFE Programm unterstützte Projekt und berichtet regelmässig über die Wanderungen sendermarkierter Bartgeier.

Hamburger Morgenpost - 02. Dez. 2004
Forscherin fängt "ausgestorbene" bayerische Maus in Tirol
Und sie lebt doch! Die Bayerische Kurzohrmaus, die lange als ausgestorben galt, ist im Tiroler Rofan- Gebirge einer Wiener Biologin in die Falle gegangen. "Microtus bavaricus", wie der kleine Nager auf lateinisch heißt, wurde anschließend wieder freigelassen.
Die Tierart habe sich in dem Gebiet seit der jüngsten Eiszeit offensichtlich gegen "modernere" Wühlmäuse behaupten können, sagte Friederike Spitzenberger vom Naturhistorischen Museum Wien dem Hamburger "Greenpeace Magazin Spezial".
Das Vorkommen dieser "bayerischen" Spezies ausgerechnet im Nachbarland Österreich stellt jetzt allerdings deren offiziellen Namen in Frage. Der deutsche Zoologe Klaus König hatte erstmals 1962 an einem Hang bei Garmisch 23 Exemplare der Wühlmaus gefangen, die - wie er glaubte - ausschließlich in diesem Gebiet vorkam. Doch schon kurz nach ihrer Entdeckung wurde das Bayerische Kurzohrmäuschen auch schon wieder als ausgestorben gemeldet. Trotz intensiver Suche wurde in dem Gebiet bis heute kein weiteres Exemplar mehr gefunden.
Nach Angaben von Friederike Spitzenberger waren in den 70er Jahren dann im Tiroler Rofan-Gebirge einige Mäuse gefangen und ins Museum gebracht worden. Es sei aber nicht klar gewesen, dass es sich um die Bayerische Kurzohrmaus handelte. Dies wurde erst 2001 durch Gentests nachgewiesen. Da aber wieder Zweifel bestanden, ob die kleine Wühlmaus nicht inzwischen tatsächlich ausgestorben sei, gingen die Forscher dieses Jahr in das Gebiet und fingen tatsächlich ein paar Exemplare lebend.
"Möglicherweise existieren nur wenige hundert Tiere", sagte Spitzenberger dem Greenpeace-Magazin. Ob und wie lange die putzigen Nager noch überleben werden, hänge letztlich vom Menschen ab. "In dem wenige Hektar großen Gebiet fließen wilde Bäche, und der Wald wird naturnah bewirtschaftet", sagt die Säugetier-Expertin. Eine Intensivierung der Forstwirtschaft könne das Ende der Wühlmäuse bedeuten.

Westfälische Rundschau - 02. Dez. 2004
Schwarzstorch flieht bei kleinster Störung
Kierspe. Die Windkraftgegner freut er, die Stadtkasse belastet er (Gutachten) und Naturfreunden lässt er die Herzen höher schlagen: Der Schwarzstorch gilt in der heimischen Mittelgebirgsregion als fast ausgestorben.
Der Märkische Kreis und der Landschaftsbeirat machten deutlich, dass die im Juni im Wienhagen entdeckten Vögel keinesfalls durch den Bau von Windkraftanlagen gestört werden dürfen.
Dreht sich in ihrer Nähe eine Windmühle, suchen sich die seltenen Vögel eine neue Bleibe. Das hatten zuletzt Erkenntnisse aus Hessen gezeigt. Schwarzstörche verlassen bei der kleinsten Störung auch ihr Gelege. Deshalb wurde über ihr Kiersper Domizil Stillschweigen vereinbart. Nicht nur in freier Wildbahn sind Schwarzstörche selten anzutreffen. Im Jahr 2002 lebten nur 19 dieser Vögel in sechs deutschen Zoos.

Allgemeine Zeitung Namibia - 26. Nov. 2004
Naturschutzbehörde untersucht Leopardenattacke
Windhoek.Keine Informationen sind bisher von der Harnas Wildlife Foundation and Guestfarm über die Leopardenattacke auf eine Filmregisseurin aus Neuseeland erhältlich. Auch das Ministerium für Umwelt und Tourismus wurde bisher noch nicht offiziel über den Vorfall in der vergangenen Woche informiert.

Welt, Die - 29. Nov 2004
Mysteriöses Walsterben vor Tasmanien
Auf der kleinen Insel King Island zwischen Australien und Tasmanien sind in den vergangenen Tagen etwa 120 Wale und Delphine auf rätselhafte Weise gestrandet und ums Leben gekommen. Allein 73 Grindwale und 30 große Tümmler starben auf der Insel in der Bass Straße. Auf Maria Island im Südosten Tasmaniens gerieten weitere 50 Grindwale an Land, von denen einige vermutlich noch am Leben sind; ein Rettungsteam sei auf dem Weg dorthin. Wie hoch die Überlebenschancen für diese Tiere sind, war jedoch noch unklar.


Die Zeit - 02. Dez. 2004
Surfen im Ozean des Wissens
Forscher sammeln in riesigen Datenbanken alles Wissenswerte über die Meere und das Leben im Wasser. Zehntausende Fotos und Videos bieten auch Laien faszinierende Einblicke in das nasse Universum. Tausende Forscher aus mehr als siebzig Ländern wollen bis 2010 alles Wissen über die Meere und das Leben im Wasser sammeln, von der Arktis bis zur Antarktis, von den lichtdurchfluteten oberen Schichten bis zum finsteren Tiefseeboden. »Zensus des marinen Lebens« heißt diese Inventur, die im Jahr 2000 begann. Die Artenzählung erfasst primitive Einzeller ebenso wie Algen und Schwämme, Korallen, Kopffüßer, Krebse und Fische – alles, was im Meer wächst und gedeiht.


Hamburger Abendblatt - 27. Nov 2004
Ein bäriges Comeback
Kinder lieben ihn seit jeher. Ob als Gummibärchen oder als Teddy zum Knuddeln. Balu aus dem Dschungelbuch, Pu der Bär, Käpt'n Blaubär oder der gute alte Petzi führen die Hitlisten der Lieblingsfiguren an. Um derlei Sympathie hat der Braunbär selber, Ursus arctos, lange kämpfen müssen. Jetzt scheint er es geschafft zu haben. Meister Petz beginnt zaghaft, seinen Lebensraum in den Alpen zurückzuerobern, und diesmal ist er willkommen. Die Schutzgemeinschaft Deutsches Wild rief ihn prompt zum "Wildtier des Jahres 2005" aus - auch wenn es ihn im Bundesgebiet überhaupt nicht mehr gibt.


Eighty Whales, Dolphins Die on Australian Island
At least 80 whales and dolphins have died after beaching themselves on a remote island between the Australian mainland and the country's island state of Tasmania


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Weitere Infos

Staudamm-Alarm in Laos - Stoppen Sie mit uns das Katastrophen-Projekt!
Liebe Regenwaldfreunde,
die Weltbank finanziert ein weiteres Öko-Desaster. Wieder will die Weltbank einen Mega-Staudamm finanzieren, dieses Mal in Laos. Das 1,5 Milliarden US-Dollar teure „Nam Theun 2 hydro project“ vertreibt 6000 Menschen direkt und hat verheerende soziale und ökologische Auswirkungen für bis zu 100.000 Menschen. Im kommenden Dezember will die Weltbank endgültig über eine Finanzierung des Damms entscheiden.
Über unsere homepage http://www.regenwald.org können Sie mit einer Protestmail die Weltbank-Vertreter/innen, darunter auch den deutschen Exekutivdirektor, auffordern, die geplante Finanzierung zu stoppen. Bitte leiten Sie diese Nachricht an möglichst viele Freunde und Bekannte weiter!
Vielen Dank für Ihre Hilfe.
Herzlichst
Ihr Reinhard Behrend
Rettet den Regenwald e. V.



BUND
Ausstellungssystem abzugeben
Vor einigen Jahren entwickelte der BUND NRW eine Reihe von größeren Ausstellungen zum Thema Umwelt- und Naturschutz
Mittlerweile werden diese Ausstellungen trotz Werbung praktisch nicht mehr nachgefragt und nicht mehr verliehen.
Der Landesvorstand hat daher beschlossen, die Ausstellungen aufzulösen.
Die Ausstellungsträgersysteme möchten wir kostenlos (gern gegen Spende für den BUND NRW) an interessierte Gruppen oder auch Einzelpersonen
abgeben. Es handelt sich um einzeln stellbare Rohrrahmengestelle (verzinkt), an denen Foto-Tafeln (Hartpappe mit Plexiglasplatte und Alurahmen) mit den
Maßen 100 cm (bzw. 90 cm) * 120 cm befestigt werden.
Die Ausstellungsträgersysteme können am Dienstag, den 7. Dezember um 15.00 Uhr im Düinghauser Weg im Süden von Hagen besichtigt und abgeholt werden.
Die genaue Anfahrtsbeschreibung schicke ich auf Anfrage gern zu.
Dr. Jochen Behrmann, Geschäftsleiter
Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)
Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V.
Tel.: 0211 / 30 200 5-14 Fax: 0211 / 30 200 5-26
e-mail: mailto:jochen.behrmann@bund.net




XXVI. Tagung über tropische Vögel
vom 15. bis 18. September 2005 in Thurnau
Die Gesellschaft für Tropenornithologie e.V. (GTO) veranstaltet die XXVI. Tagung über tropische Vögel vom 15. bis 18. September 2005 in Thurnau, Landkreis Kulmbach, Bayern. Das Themenspektrum umfasst das Gesamtgebiet der Tropenornithologie einschließlich der Haltung und Zucht tropischer Vögel in menschlicher Obhut. 
Vortragsanmeldungen sind bis zum 31. März 2005 beim Sekretär der GTO einzureichen:
Robert Pfeifer, Dilchertstr. 8, D-95444 Bayreuth, Fax 0921-5166855
E-Mail:  Sekretaer@tropenornithologie.de
Weitere Informationen zur Tagung sind auf der Homepage
der GTO  www.tropenornithologie.de  erhältlich.



ZooKunft 2005
in Kursaal, Bad Cannstatt und Wilhelma am 18., 19. und 20. Februar 2005
* Behavioural Enrichment für Tiere (Eigene Erfahrungen oder wiss. begleitet): Verhaltens-, Lebensraumbereicherung
1) Animal welfare;-Förderung: Maßnahmen für Wohlbefinden und Aktivitätsförderung
2) Arterhaltungs-relevante Maßnahmen: Simulierung wichtiger Umweltko mponenten, um natürliches Verhalten zu fördern und unnatürliche Selektion zu minimieren 3) Schau-Aspekte: Förderung für Besucher interessanter Verhaltensweisen; Enrichment für Zoo-Besucher
4) Behindertengerechter Zoo * Botanik und Zoo: Bepflanzung von Tiergehegen * Zoo-Zertifizierung. Erfahrung und Problematik bei der Umsetzung
1. Themen einsenden für Poster oder Vortrag per Email an Quantum@t-online.de oder Fax an 0441-2182708 (bis: 1. Oktober, 2004)


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Ausstellungen

wienweb.at - 29. Nov 2004
Wiens Fledermäuse hautnah
Wien ist eine der fledermausreichsten Großstädte Europas. Und eine der artenreichsten. Von den 24 in Österreich vorkommenden Arten leben allein 20 in der Bundeshauptstadt. Sie alle stehen unter strengem Naturschutz.
Um das Bewusstsein für den Artenschutz der "Kleinen Abendsegler" und "Großen Mausohren" zu schärfen, hat die Wiener Umweltschutzabteilung einen Bastelbogen für Kinder produziert. Für die Großen gibt es ein zehnminütiges Info-Video zum kostenlosen Verleih.
Bis 19. Dezember und dann wieder ab 14. Jänner 2005 zeigt das Bezirksmuseum Simmering am Enkplatz eine Ausstellung zur Kultur- und Naturgeschichte der Fledermäuse. Der Eintritt ist frei.


Stadt Münster
Professor Landois - Mit Witz und Wissenschaft
Stadtmuseum Münster zeigt zum 100. Todestag das Leben und Werk des Zoologen

Am 29. Januar 1905 starb mit Hermann Landois eines der bekanntesten münsterschen Originale. Doch der Begründer von Zoo und Naturkundemuseum war überdies ein ernstzunehmender Wissenschaftler, der sich mit seinen Forschungen einen weit über die Grenzen Westfalens hinaus reichenden Namen geschaffen hat. Das Stadtmuseum Münster zeigt anlässlich seines 100. Todestags die vielen Fassetten seines Lebens in der Sonderausstellung "Professor Landois - Mit Witz und Wissenschaft". Sie wird am Dienstag, 23. November, um 17 Uhr eröffnet.
Aus Landois‘ Interesse am Tierschutz entwickelte sich nach und nach ein Tierpark. "Die Eröffnung des Zoologischen Gartens am 26. Juni 1875 stellte eine beachtliche Leistung dar, war doch der erste deutsche Tiergarten erst 1844 in Berlin gegründet worden und befand sich damals noch in den Kinderschuhen". Auf einem Plan vom alten Zoo erstehen im Stadtmuseum die Gehege in Form von historischen Postkarten wieder vor den Augen der Betrachter.
Zudem geht die Abendgesellschaft Zoologischer Garten, kurz AZG genannt, auf eine Initiative von Landois aus dem Jahr 1875 zurück. Deren Abendveranstaltungen in der Fastnachtszeit trugen zur finanziellen Unterstützung des Zoos bei.
Der Professor ist auch hundert Jahre nach seinem Tod unvergessen. Der Allwetterzoo und das Naturkundemuseum sind ebenso lebendige Zeugen seines Wirkens wie die AZG und die Vielzahl seiner Publikationen. Sein Werk ist untrennbar mit Witz und Wissenschaft verbunden. Die Ausstellung im Stadtmuseum ist die bislang umfassendste öffentliche Präsentation mit Exponaten von und über Landois (bis 27. Februar 2005). Dazu ist ein reich bebildertes Begleitbuch zum Preis von 5 Euro im Museumsshop erhältlich.

Osnabrück, Museum am Schölerberg
IM REICH DER BISONJÄGER - Nordamerikas Tierwelt und seine Ureinwohner
5.9.2004-28.02.2005

Wolfen Industrie- und Filmmuseum
JÄGER MIT DER KAMERA
14.11.2004-31.03.2005

Olten, Naturmuseum
Tiere als Musikanten
-30.01.05


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TV-Tipps

18:30-19:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 19 Bremerhaven
Do., 02.12.2004, 21:30-22:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 20
Fr., 03.12.2004, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Zoogeschichten (82)
Sa., 04.12.2004, 10:30-11:00 B-alpha, Zoo & Co., Luchs, Wolf und Auerhuhn: Bayerwald-Tierpark Lohberg
Sa., 04.12.2004, 17:55-18:30 VOX, tierzeit: Der Tigerkult der Naga
Sa., 04.12.2004, 18:15-18:45 SWR, Treffpunkt im Grünen, Insektarium Wilhelma
So., 05.12.2004, 12:00-12:30 N3, Norddeutschlands Tierwelt (1), Mit Naturschützern unterwegs
So., 05.12.2004, 13:20-13:55 VOX, tierzeit: Der Tigerkult der Naga, Dokumentation 2004
So., 05.12.2004, 13:45-14:30 RBB, Europas wilder Osten, Das Wolgadelta in Russland
So., 05.12.2004, 17:15-18:00 SWR, Länder - Menschen - Abenteuer, Gequältes Paradies - Das Naturreservat Bosawas in Nicaragua
So., 05.12.2004, 18:00-18:30 3sat, Naturreporter, 6. Kirgistan: Im Schatten des Tian Shan
So., 05.12.2004, 18:00-18:45 N3, Hanseblick, im Deutschen Meeresmuseum in Stralsund
So., 05.12.2004, 22:35-23:35 ARTE, Themenabend: Jäger und Gejagte: Die Wildnis schlägt zurück, Der letzte Schrei des Tigers
So., 05.12.2004, 23:35-00:20 ARTE, Themenabend: Jäger und Gejagte: Die Wildnis schlägt zurück, Leoparden in der Stadt
Mi., 08.12.2004, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Zoo: Lehrstunden in Wuppertal, Goldkatzen, Seelöwen und Plüschkopfenten
Mi., 08.12.2004, 20:15-21:00 N3, Spanische Raubkatzen, Die Iberischen Luchse
Mi., 08.12.2004, 21:00-21:45 MDR, Abenteuer Zoo: Großer Wurf im Baltikum, Nerz-, Luchs- und andere Babys in Tallinn
Do., 09.12.2004, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Zoo: Schweizerische Präzision in Bern, Schützenfische, Moschusochsen und Termiten
Do., 09.12.2004, 16:45-17:15 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 19
Bremerhaven
Do., 09.12.2004, 18:30-19:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 20
Do., 09.12.2004, 21:30-22:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 21
Fr., 10.12.2004, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Zoogeschichten (83)
Sa., 11.12.2004, 05:55-06:25 HR, Von Eisvogel, Hecht und Nutria
Sa., 11.12.2004, 10:30-11:00 B-alpha, Welt der Tiere, Im Höllental der Schneeaffen
Sa., 11.12.2004, 16:30-17:00 N3, Norddeutschlands Tierwelt (2), Mit Naturschützern unterwegs
Sa., 11.12.2004, 17:55-18:30 VOX, tierzeit: Tentakeljäger - Die Welt der Quallen
So., 12.12.2004, 13:30-14:00 SWR, Nashorn unter dem Hammer, Das große Geschäft mit wilden Tieren
So., 12.12.2004, 14:00-15:30 ORF2, Universum, Die Dynastie der Elefanten
So., 12.12.2004, 14:15-14:50 VOX, Waldelefanten – Die Riesen des Dschungels
So., 12.12.2004, 15:35-16:30 SF1, Die Rückkehr des Nashorns, Eine Erfolgsgeschichte mit mysteriösen Rückschlägen
So., 12.12.2004, 16:00-16:30 BR, Welt der Tiere, Die Affen mit den weißen Hosen: Delacour-Languren (Wh2001)
So., 12.12.2004, 17:15-18:00 SWR, Safari im Reich der Geister, Der Pendjari-Nationalpark in Benin


RTL2, Sonntags ca 13:10: "Crocodile Hunter", mit Steve Irvin, aus dem Australia Zoo, Beerwah

Die ZDF-Zoo-Geschichten
(je 15 Min. Zoo-Portrait, u.a. von Björn Encke)
werden zur Zeit als Lückenfüller im ZDF nachts ausgestrahlt, häufiger jedoch im ZDF-Infokanal, der aber nur digital über Kabel oder Astra1H zu empfangen ist.
Die Angaben zu den Sendungen fehlen so detailliert in den meisten Fernsehzeitschriften und werden von unserer TV-Suche auch nicht gefunden.
Website der Serie: http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,2035905,00.html
Website des ZDF-Infokanals mit Programm: http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/26/0,1872,2034106,00.html


ausführlichere Vorschau: 
http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm
 

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