 |  | E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse http://www.zoo-ag.de  | Redaktionsteam: Dirk Petzold Dr. Martina Raffel Reinhard Hellwig Melanie Witte Dr. Silke Sorge |  ISSN 1619-6643 | | Ausgabe 241 vom 25. November 2004 | | Liebe Leser, wollten Sie schon immer ihren eigenen Zoo (oder sowas ähnliches...) haben? Bei Ebay für eine schlappe halbe Million kanadische Dollar in British Columbia - noch scheint niemand interessiert...! http://cgi.ebay.com/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=4335467200 Dirk Petzold
im Paramaribo Zoo; Foto: H Schram - Fotobericht hier | | Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | | Zoos und Tierparks | Bocholter Borkener Volksblatt - 20. Nov 2004 Baby-Boom im Allwetterzo Westfälische Nachrichten - 18. Nov. 2004 Baby-Boom im Allwetterzoo In China haben es Schildkröten nicht so gut wie im münsterischen Allwetterzoo: Zu Zehntausenden werden sie dort Tag für Tag auf Märkten feilgeboten, angeblich sollen sie Krankheiten heilen. Das Internationale Zentrum für Schildkrötenschutz im Allwetterzoo versucht dieser Entwicklung zumindest ansatzweise entgegenzusteuern: 138 asiatische Schildkröten werden hier von Elmar Meier ehrenamtlich umsorgt. Ein Jahr nach der Eröffnung des Zentrums wurden gestern die ersten Zucht-Erfolge der Öffentlichkeit vorgestellt. Insgesamt fünf Jungtiere sind in den vergangenen Wochen geschlüpft. Eine McCords Schlangenhalskröte zum Beispiel, oder eine farbenfrohe Goldkopfschildkröte, oder die McCords Scharnierschildkröten, deren Bestand in Münster in den vergangenen Wochen gar um drei Mini-Kröten wuchs. In den kommenden Monaten sollen im Allwetterzoo zahlreiche Aktionen stattfinden, die die Besucher auf die Bedrohung vieler Schildkrötenarten aufmerksam machen und zu Geldspenden für Schutzprojekte animieren sollen. Münstersche Zeitung - 18. Nov. 2004 Kleine Schildkröte - großer Zuchterfolg Sie ist gerade mal so groß wie eine Streichholzschachtel, aber enorm schnell und gewandt " die acht Wochen alte Schlangenhalsschildkröte ist momentan der Liebling aller Biologen im Allwetterzoo. Mit der Geburt der kleinen asiatischen Schildkröte ist dem Tiergarten ein wahrer Zuchterfolg geglückt. Denn sie gilt derzeit als eine der bedrohtesten Wasserschildkröten der Welt. Ein ebenso großer Erfolg ist der Nachwuchs bei den Goldkopfschildkröten und bei den McCords Scharnierschildkröten. Damit auch in Zukunft der Nachwuchs sichergestellt und eventuell sogar eine Auswilderung möglich ist, startet nun die EAZA-ShellShock-Kampagne, an der sich Zoos aus ganz Europa mit Spenden und Aktionen beteiligen werden. Für eine Zukunft, in der asiatische Wasserschildkröten in der Natur und nicht im Medikamenten-Regal landen. Kleine Zeitung - 20. Nov 2004 Verhandlungen über die Zukunft Auch mehrere Tage nach dem Bekanntwerden der massiven Probleme des Tierparks Herberstein, die durch die Wirtschaftlichkeitsstudie des Landes aufgezeigt worden sind, gibt es keine offizielle Stellungnahme aus Herberstein. "Wir haben uns entschlossen, in der jetzigen Situation gar nichts zu sagen", erklärt Michaela Frewein von der Herberstein-Leitung. Erst nach Abschluss der Verhandlungen mit dem Land werde es Aussagen geben. Mit ein Indiz dafür, dass auch in Herberstein die Schlüsse, zu welchen die Studie kommt, ziemliches Entsetzen ausgelöst haben. Insider berichten, die Nerven würden blank liegen. Währenddessen laufen im Hintergrund schon intensive Verhandlungen mit der Landesregierung, auch die regionalen Politiker machen sich für den Tourismusbetrieb stark. Der Pinggauer VP-Landtagsabgeordnete Franz Riebenbauer betont, dass es einen einstimmigen Landtagsbeschluss gäbe, der Unterstützung für Herberstein in Aussicht stelle. "Schönbrunns Tiergarten-Direktor Helmut Pechlaner hat die Qualität von Herberstein gelobt. Wir wissen auch alle, dass es kaum Tierparks gibt, die ohne Unterstützung der öffentlichen Hand überleben können." Riebenbauer ist zwar selbst nicht in die Verhandlungen eingebunden, betont aber, dass es in Hinkunft notwendig sei, dass das Land stärker mitrede. Die Form der Beteiligung müsse jedenfalls noch geklärt werden. Kleine Zeitung - 20. Nov 2004 Wenn es Winter wird in Herberstein Zwei Stunden im Tierpark Herberstein: Es wird Winter, Besucher sind rar, die Finanzkrise gibt Gästen und Mitarbeitern zu denken. Westfälische Rundschau - 20. Nov 2004 Erkrankung und Unglücksfall: Zwei Giraffen sind tot Die Serie von Todesfällen, die die einstmals stolze Giraffenherde im Dortmunder Zoo dezimiert, reißt nicht ab. In den letzten Tagen sind wieder zwei der samtäugigen Langhälse verendet. Die beiden Giraffen aus dem Zoo Lissabon, die 1997 zur Blutauffrischung nach Dortmund geholt wurden, sind tot. "Lisboa" starb an einer bisher unbekannten Erkrankung, ihre Schwester "Lisala" verunglückte und erlitt dabei einen tödlichen Schock. Nachdem die Zucht sich seit der Ankunft der seltenen Angola-Giraffen 1986 über Jahre äußerst erfolgreich entwickelte, gibt es seit 2003 eine Pechsträhne. Nachdem zunächst der stattliche Giraffenbulle "Ovambo", Zuchtvater aller im Zoo Dortmund geborenen Giraffenkälber, aus Altersgründen verstorben war, folgte ihm schon kurze Zeit später seine Tochter "Debora". Dass die beiden weiblichen Tiere gestorben sind, trifft den Zoo - und sicher auch die vielen Fans der Giraffen - umso härter, da man den Tod von "Etoscha", Mutter der meisten im Zoo geborenen Giraffen, aus Altersgründen auch bald erwartet. Für die Giraffenhaltung bedeutet diese unglückliche Serie von Todesfällen einen tiefen Einschnitt. Der Zoo hofft jedoch, sich mit den verbleibenden weiblichen drei Jung-Giraffen wieder eine Zuchtgruppe aufbauen zu können. Inzwischen wird ernsthaft geprüft, ob es nicht möglich ist, aus Afrika einen Zuchtbullen zu bekommen, weil es in anderen Zoos keinen gibt. Ein wegen der komplizierten Bürokratie und des Kostenaufwandes schwieriger Schritt. Planung und Bau Der Standard - 23. Nov 2004 Zoo Schmiding plant spektakuläres Aquarien- und Terrarien-Haus In die Welt der Meeresbewohner und Reptilien können bald die Besucher des Zoos Schmiding bei Wels eintauchen. Im Herbst 2006 soll ein rund 2.000 Quadratmeter großes Aquarien- und Terrarien-Haus eröffnet werden, in das ein Betrag in Millionenhöhe investiert wird, berichtete Zoodirektor Andreas Artmann am Dienstag im Gespräch mit der APA. Der Spatenstich ist für kommenden Februar geplant. "Das Projekt ist einzigartig in Österreich", betonte Artmann. Die Zoobesucher könnten eine Zeitreise von der Entstehung des Lebens bis in die Gegenwart unternehmen. So sollen ein Haifisch- und ein Amazonasbecken, ein Korallenriff, Mangrovenlandschaften, Warane, Riesenschlangen und Schildkröten zu sehen sein. Abgerundet werde das "didaktische Abenteuer" von Sauriermodellen und -skeletten, kündigte der Zoodirektor an. In dem großzügig angelegten Komplex schaffe man echte Lebensräume für die Tiere. Wie bei den anderen Attraktionen in Schmiding lege man abermals großen Wert auf fundierte Hintergrundinformationen für Schüler und zoologisch Interessierte, so Artmann. Thüringische Landeszeitung - 22. Nov. 2004 Bärenabschied ist nicht mehr fern Eisenberg. (tlz) Das Wichtigste ist, es geht überhaupt weiter mit dem Tiergarten, sagte Tiergartenleiter Matthias Wiesenhütter am Sonnabend auf TLZ-Anfrage. Am 9. Dezember entscheidet der Stadtrat, ob der Tiergarten mit Wirkung zum 1. Januar 2005 von der Stadt an den Verein "Ländliche Kerne" Hartmannsdorf übertragen wird. Für die fünf Mitarbeiter (vier Beschäftigte plus Tiergartenleiter) sei es schon wie ein Schlag ins Gesicht gewesen, als sie vom Bürgermeister vom geplanten Trägerwechsel hörten, erinnerte sich Wiesenhütte noch ziemlich genau an die Betriebsversammlung vor drei Wochen. Vor allem in der eigenen Geldtasche sind gravierende Einschnitte vorprogrammiert. Finanziell braucht der Tiergarten pro Jahr einen Zuschuss in Höhe von 202 000 Euro. Den würde die Stadt an den Verein weiterreichen. Hinzu kommen die Einnahmen der Besucher. Die liegen im Schnitt bei 50 000 Euro.Größere Sorgen bereitet Wiesenhütter der im Sommer 2004 von der Thüringer Landesregierung beschlossene EU-Katalog. In Eisenberg müssen einige Teile des Tiergartens neu konzipiert werden. Der Zuschauermagnet, die Bärenanlage, wird verschwinden. Die EU-Richtlinie fordert für Bären ein 900 Quadratmeter großes Gehege. Eisenberg hat gerade mal 90. Laut Wiesenhütter laufen Verhandlungen mit zwei anderen Parks zur Übernahme der Tiere. Welt am Sonntag - 21. Nov 2004 Fußgänger erblassen vor Neid Der Zoo in Leipzig ist seit kurzem um eine seltene Spezies reicher: das sinnliche Parkhaus. Der Architekt Gerd Heise vom Büro HPP Hentrich-Petschnigg & Partner entwarf ein Gebäude, das Fußgänger vor Neid erblassen läßt. Von außen präsentiert sich dem Betrachter eine um die Rampen geschwungene Großform, die an den organischen Rationalismus Alvar Aaltos erinnert. Zwischen den vier Parkdecks - ablesbar an geschoßweise umlaufenden horizontalen Stahlbändern -, dort wo bei artverwandten Bauten häufig trutzige Betonfertigteile das Erscheinungsbild bestimmen, reihen sich in luftiger Leichtigkeit Bambusstäbe aneinander. Die industrielle Präzision des Stahls trifft auf den lebendigen Rhythmus eines natürlichen Baustoffs. Es entsteht ein spannungsvoller Zweiklang von Natur und Technik. OÖNachrichten Haie im Zoo: Schmiding plant auf 2000 m2 einzigartiges ... Oberösterreich wird um eine Sensation reicher: Was für Wien das "Haus des Meeres" ist, soll für den Zoo Schmiding ein spektakuläres Aquarien-Terrarienhaus gebaut werden meat-n-more Das Institut für Zoo- und Wildtierforschung baut Das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) im Forschungsverbund Berlin wird erweitert. Kölnische Rundschau - 19. Nov 2004 Sealife wird Weihnachtsgeschenk Obwohl es noch gar keinen rechtsgültigen Bebauungsplan gibt, hat der Investor Merlin Entertainments schon einen Bauantrag für sein Riesenaquarium Sealife Center bei der Stadt Königswinter eingereicht. Aktionen Rhein Main Presse - 20. Nov 2004 AZ-Weihnachtsaktion für den Gonsenheimer Wildpark Gregor Mayer ist seit Ewigkeiten ein eifriger Besucher des Gonsenheimer Wildparks. Vor Jahrzehnten schoben ihn seine Eltern im Kinderwagen an den Tiergehegen vorbei; heute engagiert er sich als Vorsitzender des Fördervereins für die Erhaltung des Parks. "Mainz braucht seinen Wildpark", sagt Mayer. Vor allem Mainzer Familien brauchen ihn - für sie ist der Park ein sehr wichtiges Naherholungsgebiet. Denn ein Besuch ist mit wenig Zeitaufwand - ruckzuck ist man mit Bus oder Auto in Gonsenheim - und wenig Geld verbunden. Der Eintritt ist frei, lediglich für Futterpäckchen wird eine kleine Spende fällig. Da das Geld bei der Stadt knapp ist, stand vor kurzem die Zukunft des Parks auf der Kippe. Unzählige Mainzer protestierten gegen eine mögliche Schließung, sie ist mittlerweile abgewendet.Doch für Investitionen ist wenig Geld da - und deshalb möchte die Allgemeine Zeitung Mainz den Förderverein des Wildparks mit ihrer "Leser helfen"-Aktion unterstützen. Nachwuchs Berliner Zeitung - 24. Nov 2004 Babyalarm bei den Elefanten Es sind die Stammbesucher, die es längst wissen. Die immer wieder für längere Zeit am Außengehege stehen und warten, bis sich etwas tut. Und dann sind es diese Momente der Ruhe und der Spannung zugleich. Beispielsweise, wenn die Elefantenkuh Kewa bewegungslos herumsteht, während sich der Bauch heftig bewegt. Es ist das Kalb, das die Dickhäuterdame im April zur Welt bringen soll. Es bewegt sich bereits heftig im Leib seiner Mutter. Doch es ist nicht der einzige Nachwuchs, auf den sich Pfleger Thomas Günther und seine Kollegen freuen. Denn der Tierpark Berlin erwartet insgesamt vier Elefantenbabys - und das zur gleichen Zeit. "Geburtstermin ist April nächsten Jahres", sagt Günther. Der Babyboom beschert dem Tierpark in Friedrichsfelde einen schönen Rekord: Noch nie hat es in einem deutschen Zoo gleichzeitig vier trächtige Elefantenkühe gegeben. "Vermutlich ist das sogar europaweit einmalig", sagt Günther. Er und seine Kollegen hatten schon seit Monaten die Gewissheit. "Jetzt können wir es einfach nicht mehr bei uns behalten", sagt Günther. "Man sieht es den Tieren schließlich an." Und das sind die Glücklichen bei der asiatischen Herde: die Elefantendamen Kewa (21), Nova (11) und Cynthia (10) erwarten Nachwuchs vom Bullen Ankhor. Der hatte im vergangenen Jahr gleich mit Nova und Cynthia geliebäugelt. Die kamen aus Halle. Auf der Nachbaranlage erwartet die 23 Jahre alte afrikanische Elefantin Pori ein Baby - sie ist im 16. Monat schwanger. Natürlich sind die sechs Pfleger im Elefantenhaus jetzt gespannt. Urlaub dürfen sie im April, dem errechneten Geburtsmonat, zwar nehmen. "Aber niemand darf Berlin verlassen", sagt Thomas Günther. Übers Handy seien alle in Bereitschaft. "Schließlich kommen alle zeitnah auf die Welt." Man richte sich auf puren Stress ein, sagt Günther. "Aber dafür haben wir das in einem Abwasch." Eine Woche lang sollen die Kälber dann hinter den Kulissen ihre Ruhe haben, bevor sie den Besuchern präsentiert werden. "Wir freuen uns schon auf einen Elefantenkindergarten", sagt der Pfleger. Den Boom erklärt er sich mit den Haltungsbedingungen. "Die Tiere fühlen sich wohl und haben ausreichend Beschäftigung, sicherlich liegt das auch an uns." Bereits jetzt wird überlegt, ob der Platz reicht. Vermutlich muss der Tierpark für die ganz kleinen Elefanten etwas ältere Elefantenkinder abgeben. Interessenten gebe es bereits zuhauf - die Geburtenwelle im Tierpark Berlin hat sich deutschlandweit herumgesprochen. Ein Elefantenbaby wird auch im Zoologischen Garten erwartet. Panghpha soll ihren Nachwuchs im Juli zur Welt bringen. Ankhor, der asiatische Super-Elefantenbulle aus dem Tierpark, flirtet schon wieder heftig. Zurzeit hat er Elefantendame Luise im Blick. Doch Nachwuchs ist hier ausgeschlossen. Luise hat vor Jahren die Elefantenpille bekommen - ein langfristig wirkendes Hormonpräparat. Leipziger Volkszeitung - 24. Nov 2004 Rückblick auf Jubiläumsjahr Pagai, Raja, Kibara und Rasputin haben eines gemeinsam: Sie gehören zu den Tierkindern, die im vergangenen Jahr im Leipziger Zoo zur Welt gekommen sind. Mehr über Tiergeburten erzählt Tierarzt Professor Klaus Eulenberger in der jüngsten Zoo-Zeitschrift "Panthera", die einen Rückblick auf das Jubiläumsjahr hält. "Mit 1,18 Millionen Besuchern haben wir einJahr lang unseren 125. Geburtstag gefeiert", heißt es im Vorwort von Zoochef Jörg Junhold. Was folgt, ist ein ausführlicher Bericht über die Festtage im Juni und die zahlreichen Veranstaltungen in den darauf folgenden Sommermonaten, so auch über das "Rendezvous im Zoo" der LVZ oder die Dschungelnacht. Unterhaltsam liest sich auch das "Tierische Zoo-Mosaik", das Blitzlichter auf ungewöhnliche Ereignisse wirft: die erfolgreiche Haltung und Zucht vonKurzohr-Rüsselspringern, den Zuzug einer aus der Wildbahn stammenden Lippenbärin oder auch die Anschaffung von neun Roten Sichlern. Rückblick auf stattliche vier Jahrzehnte im Dienste des Leipziger Zoos kann Peter Müller halten, der im vergangenen Jahr in den Ruhestand ging. Die Zooleitung würdigt aus diesem Anlass seine Verdienste, erinnert an die Führung des internationalen Tigerzuchtbuchs von seiner Hand oder auch seinBemühen um die Akquisition von Fördermitteln. Was sich anschließt, ist eine Chronik des Leipziger Tiergartens - von der Idee, die 1861 auf den Tisch gepackt wurde, bis hin zum 125-jährigen Jubiläum. Nach Berichten über die Tiger-Taiga, veterinärmedizinische Vorkommnisse und wissenschaftliche Tagungen schließt die Broschüre mit der Rubrik "Unser Zoo in Zahlen" und einem Dankeschön des Freundes- und Förderkreises an alle Sponsoren und Spender ab. Leipziger Volkszeitung - 19. Nov 2004 Toba und Walter bescheren Zoo ein Orang-Utan-Baby Nachwuchs im Pongoland: Die Orang-Utans Toba und Walter sind in der Nacht zu Mittwoch Eltern geworden. Für die zehnjährige Toba ist es das erste Baby. Die Pfleger berichten, dass sie sich gut darum kümmert und es auch schon gesäugt hat. Alle drei Tiere befinden sich seit Anfang September in der Quarantänestation und sind für Besucher nicht zu sehen. Ursprünglich war geplant, das Menschenaffen-Paar im Oktober nach St. Martin in Frankreich abzugeben. Dort wurde jedoch die neue Anlage nicht fristgerecht fertig. Da die Leipziger Orang-Utans mit Bimbo ein anderes männliches Oberhaupt haben, sollte der 15-jährige Walter schon 2001 nach Schweden umziehen. Weil er vor Heimweh in den Hungerstreik trat, musste er wieder zurückgeholt werden. Der Zoo hofft, dass es besser klappt, wenn sein Lieblingsweibchen mit ihm reist. Berliner Morgenpost - 20. Nov 2004 Jaguar-Geschwister wie Tag und Nacht Sie sehen total unterschiedlich aus und sie sind unzertrennlich. Vor fünf Wochen wurden Jaguar Badajos und seine Schwester Sajama im Tierpark Friedrichsfelde geboren. Als die Tierpfleger den ersten Blick in die Mutterbox warfen, war das Staunen groß. Das Fell von Badajos ist nämlich wie bei seinem Vater Natal hellgefleckt, Sajama dagegen trägt wie ihre südamerikanische Mutter elegantes Schwarz. "So ein Mischmasch in einem Wurf ist wirklich sehr selten", sagt Tierpflegerin Petra Schröder. Nachdem Muttertier April ihren ersten Nachwuchs fünf Wochen lang kaum aus den Augen und der dunklen Wurfbox ließ, kehrt jetzt Entspannung in das Familienleben ein. Unter Mutters Aufsicht dürfen die zwei Kätzchen ihre Umgebung im Alfred-Brehm-Haus erkunden, sie gehen das Abenteuer momentan aber noch sehr vorsichtig an. Petra Schröder: "Es ist eben alles noch neu für sie." Wer als Besucher aber einen guten Moment erwischt, bekommt die zwei nicht nur zu sehen, sondern kann auch erkennen, daß unter Sajamas schwarzem Fell deutlich die dunklen Jaguarflecken schimmern. mephisto 97.6 - 20. Nov 2004 Affchen in Quarantäne Das gestern im Zoo geborene Orang-Utan Junge wird für die Besucher nicht zu sehen sein. Nach Angaben des Tierparks muss das Neugeborene zusammen mit seinen Eltern Walter und Toba auf der Quarantäne-Station bleiben. Die liegt außerhalb des Besuchsbereichs. Die Quarantäne ist notwendig, weil sich der Vater nicht mit dem anderen Orang-Männchen im Gehege verträgt. In zirka einem Jahr sollen die drei Affen dann an einen französischen Zoo übergeben werden. Berliner Morgenpost - 25. Nov. 2004 2005 - das Jahr der kleinen Elefanten Es ist schon alles an ihnen dran: Beine, Ohren und natürlich auch die Rüssel. Allerdings noch sehr klein und nur zu sehen, wenn sich die Bäuche ihrer Mütter ausbeulen. Bei den Elefanten im Tierpark in Friedrichsfelde wird im Frühjahr des kommenden Jahres Nachwuchs erwartet. Nicht ein-, zwei- oder dreimal. Gleich vier Jungtiere wachsen pünktlich zum 50jährigen Bestehen des Parks heran, drei bei den Asiatischen Elefanten, eins bei den Afrikanern. Heidenheimer Presse - 21. Nov 2004 Tierischer Anziehungspunkt für Große und Kleine Über 100 Tiere auf 30 Hektar und ganz ohne Eintrittsgeld: Der Wildpark Eichert ist eines der beliebtesten Ausflugsziele Heidenheims. Was vor 30 Jahren auf Initiative von Stadtförster Martin Schlierer mit gerade mal vier Wildschweinen begann, hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einem stattlichen Tierpark entwickelt. Die Nachfahren der Schwarzkittel, aufgeteilt in eine Jungtier- und Mutter-Kind-Gruppe, sind heute von zahlreichen Nachbarn umgeben: In vier weiteren, fünf bis sieben Hektar großen Gehegen leben Steinböcke, Gemsen, Muffelwild, Rot-, Dam- und Sikahirsche. Die vierbeinige Einwohnerschaft wird durch Stock-, Moor- und Mandarinenten verstärkt. Volksstimme - 25. Nov. 2004 Für seine tierischen Patienten hat Doktor Manfred Tanner dreimal wöchentlich Sprechstunde Wenn Riesenohrspringmaus "Dumbo" ihre langen Lauscher anlegt und in der Hand eines Tierpflegers ängstlich in die Gegend schaut, ist es wieder so weit: Visite im Zoo. Die kleine Dumbo ist Patientin von Dr. Manfred Tanner, dem neuen Tierarzt des Magdeburger Zoos. Dreimal wöchentlich hat er dort "Sprechstunde". n-tv - 21. Nov 2004 Behörde: "Elefant unschuldig" Ein chinesischer Zoo-Elefant ist von einer Behörde für Arbeitssicherheit für unschuldig erklärt worden, nachdem er im August einen Tierpfleger zu Tode getrampelt hatte. Die Behörde sei in einer Untersuchung zu dem Ergebnis gekommen, dass der Getötete selbst für den Unfall verantwortlich sei, meldete die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua. Der Pfleger habe das Gehege allein und ohne Sicherheitsvorkehrungen betreten und damit gegen Vorschriften verstoßen. Außerdem sei der 20 Jahre alte Elefantenbulle Zhongbo in der Brunft gewesen. Möglicherweise habe er auch einen Sonnenstich erlitten. Dies habe das fünf Tonnen schwere Tier nach Angaben des Zoos in Kunming, der Hauptstadt der Provinz Yunnan, gereizt und angriffslustig gestimmt. Kurier - 23. Nov 2004 Haupt hütet Jonathan und Baba Sozialminister Herbert Haupt (FP) hat am Dienstag zum zweiten Mal eine Patenschaft angenommen. Nach dem Nilpferd "Kimbuku" im Schönbrunner Tiergarten im September des Vorjahrs hat Haupt nun im Zoo Salzburg die Patenschaft über ein Fischotter-Pärchen übernommen. Fischotter seien ein Symbol für eine saubere Natur und der Freiheit, meinte Haupt. Er begrüße es, wenn in der Natur nicht mehr vorhandene Wildtiere wieder in die Freiheit rückgeführt werden. Der Tiergarten Hellbrunn leiste dabei hervorragende Arbeit, meinte der Minister. Grenz-Echo - 23. Nov 2004 Künstliche Hüfte für Gepardin Dank eines beisspiellosen chirurgischen Eingriffs kann die hüftlahme Gepardin Jane auch künftig unbeschwert durch ihr böhmisches Gehege tollen: Tschechische Ärzte setzten der zweijährigen Raubkatze ein künstliches Hüftgelenk ein, wie der Zoo von Usti nad Labem bekannt gab. Jane litt an einer angeborenen Fehlbildung und hätte ohne den Eingriff nach und nach ihre Bewegungsfähigkeit eingebüßt. Die Operation wurde erstmals an einem Geparden vollzogen. Die Ärzte behandeln normalerweise Menschen. Norddeutsche Neueste Nachrichten - 23. Nov 2004 Zoo-Besuch lohnt sich auch im Winter Auch in der kalten Jahreszeit hat der Schweriner Zoo seinen Reiz. Im Winterquartier lassen sich die Tiere oft besser beobachten als in freier Natur. Viele Zoo-Bewohner fühlen sich aber auch draußen bei den einstelligen Temperaturen wohl. Nur die Braunbären und die Präriehunde fallen in den Winterschlaf. Neuzugänge im Tierpark der Landeshauptstadt sind fünf Nasenbären aus dem Zoo Hannover. Die Anlage in Schwerin wurde rekonstruiert. "Ein Kletterbaum ermöglicht es den Tieren, sich auch außerhalb des Geheges zu bewegen", erklärt Tierinspektor Mirko Daus. Neben weiteren schon laufenden Bauvorhaben soll in Kürze auch mit dem Umbau der Giraffen-Außenanlage im Zoo begonnen werden. "Wir gehen davon aus, dass der Förderbescheid des Landes bald übergeben wird", sagt Direktor Michael Schneider. Lübecker Nachrichten - 24. Nov 2004 Wölfe sollen heimisch werden Für alle Eekholt-Freunde,die selbstredend Natur- und Tierliebhaber sind, hat der Wildpark Eekholt in Großenaspe in dieser Vorweihnachtszeit einen glänzenden Geschenktip. Unter der fachlichen Begleitung des Wildparkes Eekholt ist gerade ein neues Buch von Beatrix Stoepel unter dem Titel Wölfe in Deutschland erschienen. Eine Autorenlesung findet am 26.November um 19.30 Uhr im Bad Bramstedter Schloß statt. Berliner Morgenpost - 24. Nov 2004 Sensation im Zoo: Nachtaktive Zwergplumploris sind auch tagsüber putzmunter Die Augen sind das Größte an ihnen. Noch größer als die feuchten Nasen, die puscheligen Ohren und die feingliedrigen Finger. Im Berliner Zoo wurden vor einigen Wochen zwei Zwergplumploris geboren. Im Zoo leben die Jungtiere, die eine absolute Rarität darstellen, im Untergeschoß des Nachttierhauses. Dort wird täglich der Tag zur Nacht, nur so können die Tiere in Bewegung und nicht nur im Tiefschlaf erlebt werden. Pünktlich mit der Parköffnung am Morgen gehen im Nachttierhaus die Lichter aus, zum Feierabend springen sie - ohne Dämmerung - wieder an. Tagesanzeiger Äffchen mit riesigen Schnauzbärten im Zoo Zürich Riesige Schnauzbärte geben den Gesichtern der Krallenäffchen ihren Namen: Kurator Samuel Furrer präsentierte im Zoo Zürich eine Familie Kaiserschnurrbart-Tamarine Web.de «Multi-Kulti-WG» im Berliner Zoo: Wölfe im Bärengehege Nach Angaben von Heiner Klös vom Zoo-Vorstand reagierten die Braunbären gelassen auf die Aktion, während die Wölfe auf dem Bärenfelsengelände umherstreiften Die Welt Sechs Wiener Humboldtpinguine haben im Zoo ein neues Zuhause Im Berliner Zoo sind sechs neue Humboldtpinguine eingetroffen. Leipziger Volkszeitung Weltweit einziger Springhase wohnt im Wehlitzer Zoo Mit ihrer Enkelin besichtigte die Schkeuditzerin den ungewöhnlichen Zoo der Grundschule Wehlitz Die Welt Kunst-Gelenk für Gepardin Tierärzte pflanzten ihr ein künstliches Hüftgelenk ein, wie der Zoo der Stadt Usti nad Labem bekanntgab. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Pressemitteilungen teilweise gekürzt | Münster, 18.11.04 Erste Zuchterfolge im Internationalen Zentrum für Schildkrötenschutz im Allwetterzoo Münster Vor gut einem Jahr nahm das Internationale Zentrum für Schildkrötenschutz (IZS) im Allwetterzoo Münster seinen Betrieb auf. Nun konnte Elmar Meier, der dem Projekt seinen bemerkenswerten Bestand an seltenen asiatischen Schildkröten zur Verfügung stellte und auch weiterhin die Tiere betreut, die ersten Zuchterfolge im Zoo feiern: Im September und Oktober schlüpften insgesamt fünf junge Schildkröten! Die Premiere gelang einer kleinen McCords Schlangenhalsschildkröte (Chelodina mccordi). Diese Art, die derzeit als eine der bedrohtesten Wasserschildkröten der Welt gilt, lebt ausschließlich auf der kleinen indonesischen Insel Roti in Sümpfen und Reisfeldern. Ihr Bestand wurde für den Heimtierhandel so stark geplündert, dass die Art an den Rand der Ausrottung gebracht wurde. Derzeit existieren nur wenige Zuchtgruppen in Europa und Amerika. Die in Münster wohl einmalige Zuchtgruppe an Goldkopfschildkröten (Cuora aurocapitata) kann ebenfalls ein weiteres Mitglied verzeichnen. Damit stieg der Weltbestand dieser durch den asiatischen Schildkrötenhandel für Fleisch und traditionelle Medizin hochbedrohten chinesischen Art auf insgesamt 110 Tiere an, 27 davon gehören dem münsterschen Zuchtprojekt. Goldkopfschildkröten sind von der Weltnaturschutzunion (IUCN) als kommerziell ausgerottet eingestuft, d. h. die Art ist in ihrem natürlichen Lebensraum extrem selten geworden und evtl. sogar bereits ausgerottet. Gleiches gilt für die McCords Scharnierschildkröte (Cuora mccordi), deren Bestand in Münster nun durch drei Schlüpflinge auf 18 Tiere gesteigert wurde. Sehen kann man die kleinen Schildkröten leider nicht, denn das IZS ist für Besucher nicht zugänglich. Von außen besteht jedoch eine Einsichtmöglichkeit in die Zuchträume. Neben der Zucht hochbedrohter asiatischer Wasserschildkröten im IZS in Münster soll den asiatischen Schildkrötenarten aber auch ein Überleben in den Herkunftsländern ermöglicht werden. Der Allwetterzoo plant daher momentan eine vorbereitende Untersuchung in China, um eventuelle Restpopulationen der extrem seltenen Scharnierschildkröten im Freiland ausfindig zu machen und dadurch Schutzmaßnahmen im natürlichen Lebensraum einleiten zu können. Schildkrötenkampagne des europäischen Zooverbandes Bei der Suche nach den dafür notwendigen Geldmitteln kann die vom europäischen Zooverband (EAZA) kürzlich eingeläutete Schildkröten-Kampagne "ShellShock" wichtige Unterstützung liefern. Die Zoologische Assistentin für in situ Artenschutz des Allwetterzoos, Dr. Martina Raffel, ist als Mitglied der Planungsgruppe und Koordinatorin im deutschsprachigen Raum für deren Durchführung wesentlich mitverantwortlich. Die EAZA-ShellShock-Kampagne wurde offiziell am 22.9.04 auf der EAZA-Konferenz in Kolmarden/Schweden gestartet. In den kommenden Monaten werden europaweit und natürlich auch im Allwetterzoo zahlreiche Aktionen dazu dienen, die Aufmerksamkeit der Zoobesucher auf die bevorstehende Ausrottung vieler Schildkrötenarten zu lenken und Gelder für den Schildkrötenschutz einzuwerben. Mehr Informationen unter: <http://www.eaza.net/turtle/intro.html> Wilhelma, 24.11.04 Sauwetter draußen ... ... Ferkelei drinnen: Auf dem Schaubauernhof der Wilhelma gibts Gedränge im Stall der Schwäbisch-Hällischen Schweine. 28 Ferkel schmatzen zufrieden an den Milchbars ihrer Mütter eine ganz passable Bilanz der ersten Bemühungen des neuen Zuchtebers Lutz. Der offene Stall ermöglicht den Besuchern, all dies hautnah mitzuerleben: Die Kleinen im kuscheligen Stroh unter wärmender Lampe, Vollpension und tschilpende Spatzenschar inclusive, die Sauen und der Eber wahlweise in den strohgefüllten Boxen oder im Auslauf beim Spielzeug, im Schlammbad oder am Zaun, Streicheleinheiten schnorren bei den Besuchern. Dies allerdings stets auf eigene Gefahr, denn auch ein Hausschwein hat die Schnauze voller Zähne und weiß damit umzugehen! Die quiekende Großfamilie in der Wilhelma gehört zu einer alten heimischen Rasse: Noch vor 50 Jahren waren die Mohrenköpfe die häufigste Schweinerasse im Ländle. Friedlich, robust, gesund, fruchtbar, schmackhaft aber all das zählte nicht mehr, als dicke Schweine aus der Mode und dünne hinein kamen. Der Wahn nach immer noch magererem Fleisch trieb die Schwäbisch-Hällischen Schweine an den Rand der Ausrottung. Liebhaber alter Haustierrassen retteten die königlichen Säue in letzter Minute auch die Wilhelma trägt im Zuchtprogramm zum Fortbestand der Rasse bei. Heute weiß man die positiven Eigenschaften der bunten Schweine wieder zu schätzen, und ihre Zahl nimmt von Jahr zu Jahr zu! Zoo Duisburg, 24.11.04 Geschenke der besonderen Art Wer immer noch nicht weiß, wie er/sie das gute Weihnachtsgeld für seinen/ihren Lebenspartner, Kinder oder Verwandte und Bekannte sinnvoll anlegen soll, dem/der kann kurzfristig mit einem 365-Tage-Geschenk fürs kommende Jahr geholfen werden, - und wer unzähligen (Haus-)Tieren unnötiges Leid ersparen will, indem auf Hamster oder Hund, Kakadu oder Kaninchen unterm Weihnachtsbaum verzichtet wird - und dennoch seiner Tierliebe Ausdruck verleihen möchte, der sollte die Übernahme einer Patenschaft für ein Zoo-Tier in Erwägung ziehen. Jede einzelne Spende fließt unmittelbar und ohne Abzüge dem vom Spender ausgewählten Patentier zu, und darüber hinaus sind dem edlen Gönner weitere Privilegien sicher, wie z.B.: zweimal jährlich das Patentier aus nächster Nähe erleben, namentliche Nennung auf der Paten-Säule im Zoo, sich offizieller Sponsor des Zoo Duisburg zu nennen und dies auch dem privaten oder geschäftlichen Logo beifügen zu dürfen (ab 1.000 Euro Spendenbetrag) und weitere Vergünstigungen dazu ab einer Patensumme von 250 bzw. 500 Euro. Vom Korallenfisch für 25 Euro bis zum Koala für 7.700 Euro pro Jahr warten über 100 Tiere im Zoo auf ihre Gönner. Für jeden Wunsch - und Bedarf - steht ein geeignetes Tier auf der Patenschafts-Liste, auch so exotische Vertreter wie Kirks Dik Dik (was eine Zwergantilope ist) oder ein Satyrtragopan (was ein südamerikanischer Hühnervogel ist)
Thüringer Zoopark Erfurt, 24.11.04 Nikolaus gratuliert Limpopo- Aufruf an Geburtstagskinder Wie ist doch die Zeit vergangen, resümiert Zootierpfleger Torsten Deubner, der im Nashornhaus des Zooparkes für die Pflege der imposanten Nasenhornträger zuständig ist. Vor drei Jahren, genau am Nikolaustag, erblickte hier, während es draußen stürmte und schneite, Nashornbub Limpopo das Licht der Welt. Die Geburt, so Zoodirektor Dr. Norbert Neuschulz, war für den Zoopark ein besonderes Ereignis. Erstmals in seiner damals 42-jährigen Geschichte wurde auf dem Roten Berg ein so bedeutsames Tier geboren. Inzwischen ist Limpopo von den erwachsenen Breitmaulnashörnern kaum noch zu unterscheiden. Seine Mutter Numbi hat ihn längst entwöhnt und sich ihrem zweiten Sohn Rimbo liebevoll zugewandt. Zu Limpopos dreijährigem Geburtstag am 6. Dezember haben sich Zoopädagoge Roy Bäthe und Zootiermeister Günter Praedicow etwas ganz besonderes ausgedacht. Gemeinsam mit allen Kindern bis 14 Jahre, die ebenfalls am Nikolaustag Geburtstag haben, soll eine große Geburtstagsfeier mit dem Nikolaus im Nashornhaus steigen. Die kleinen Ehrengäste erhalten nicht nur freien Eintritt. Der graubärtige Alte hält darüber hinaus noch viele weitere Überraschungen bereit. Naturschutz-Tierpark Görlitz, 24.11.04 Tibetdorf im Naturschutz-Tierpark Görlitz - authentisch von Anfang an! Auftakt am 4. Dezember mit traditioneller tibetischer Zeremonie und einer Gesprächsrunde im Rahmen der Welt-Ethos-Veranstaltungen. Bevor in Tibet der erste Spatenstich für ein Haus getan wird, reicht ein Mönch Opfergaben und vollzieht ein Ritual, um Erdgötter und Bodenlebewesen zu besänftigen. Genau dies wird Geshe Rigzin Gyaltsen vom Tibetisch Buddhistischen Zentrum Berlin am 4. Dezember ab 14:00 im Naturschutz-Tierpark Görlitz tun. Manch einer mag da denken, das sei nicht passend oder gar zu weit hergeholt für einen Tierpark. In der Tat, der Geshe kommt von weit her, denn er stammt aus Kham/Osttibet. Passend ist dies jedoch ohne Zweifel, denn die Baupläne für die Häuser, die man jetzt in Görlitz für die tibetischen Haustiere und Besucher bauen will, kommen genau aus dieser Region. Gärtnermeister Thomas Aster und Tierparkchef Dr. Axel Gebauer haben sie im Frühjahr von einer Reise nach Kham mitgebracht. Bauingenieur Hans-Jürgen Goß stellte daraus Zeichnungen her, die für die Erteilung einer Baugenehmigung und das deutsche Baurecht notwendig waren. Ansonsten wird es auf der Baustelle eher tibetisch zugehen, denn Authentizität hat für die gesamte Tierparkmannschaft Priorität. Schon während der Bauphase will man zeigen, wie in Tibet ein Haus entsteht. Im Tierpark werden zwar vorwiegend moderne Maschinen Anwendung finden, dennoch soll ersichtlich sein, wie geschickt die tibetischen Bauarbeiter mit ihren Handwerkszeugen im eigentlichen Wortsinn umzugehen verstehen. Zoo Leipzig, 24.11.04 Tierisch guter Weihnachtsmarkt mit dem Leipziger Zoo! Dr. Junhold und Lama Horst zu Gast Vom 23. November bis 23. Dezember ist der Zoo auf dem Leipziger Weihnachtsmarkt zu Gast. Die alljährliche Jagd nach Weihnachtsgeschenken ist längst eröffnet. Wer seinen Lieben oder auch sich selbst eine besondere Freude machen möchte, der ist auf dem Platz neben der Nikolaikirche bestens aufgehoben. Zwischen Glühweinduft und gebrannten Mandeln warten dort DVDs und Videos zur Dokusoap Elefant, Tiger & Co., Zookalender, Bücher, kuschelige Minitiger, exotische Gewächshäuser, Jahreseintrittskarten und vieles andere mehr auf ihre neuen Besitzer. Wer schon weiter denkt, zum Beispiel an den nächsten Zoobesuch, die Geburtstags- oder die Firmenfeier oder wem eine andere Frage unter den Nägeln brennt, der wird von den Zoolotsen gut beraten und findet nützliche Informationen. Am 14. und 21. Dezember, von jeweils 15 bis 16 Uhr werden Zoodirektor Dr. Jörg Junhold und Dr. Haikal auf der Bühne aus dem Nähkästchen oder besser aus Ihrem neuen Buch Humorvolles aus dem Leipziger Zoo plaudern. Nach der öffentlichen Lesung können signierte Exemplare am Stand erworben werden. Auch Lama Horst wird seinem Chef zu dieser Zeit ein wenig über die Schulter schauen. Allwetterzoo Münster, 22.11.04 Gorillamann "Makokou" fliegt nach Afrika Das südliche Afrika ist zwar nicht das Verbreitungsgebiet der Flachlandgorillas und geboren wurde der Gorillamann, der jetzt "heim nach Afrika" fliegt, im schwäbischen Stuttgart, doch gefallen wird es "Makokou" im Zoo von Johannesburg mit Sicherheit. Wartet hier doch ein älteres und ruhiges Weibchen auf den zwar imposanten, doch etwas eigenbrötlerischen "Silberrücken". Vor 18 Jahren im Zoo Stuttgart geboren, lebt "Makokou" seit 1989 im Allwetterzoo. Im Sommer 2003 bezog er gemeinsam mit zwei Weibchen eine 1.250 qm große Freianlage im neuen "Affricaneum". Als im Juni 2004 ein weiteres junges Weibchen und ein ebenso junger Mann nach Münster kamen, spielte "Makokou" nicht mehr mit. Das "junge Gemüse" störte ihn offensichtlich. Weil aber die Nachzucht dieser im Freiland stark bedrohten Menschenaffen vorrangiges Ziel der Gorillahaltung in Münster ist und die jungen Tiere auf Anhieb miteinander harmonierten, suchte man für "Makokou" ein neues Zuhause. Phillip Cronje, Kurator im Zoo Johannesburg, sah sich im Sommer "Makokou" an und war von ihm gleich begeistert. Die Vorbereitung des Umzugs auf einen anderen Kontinent hat einige Zeit in Anspruch genommen, aber nun ist es so weit: Am Donnerstag, 25. 11., wird "Makokou" Münster verlassen und via Frankfurt nach Johannesburg fliegen. Er wird von Phillip Cronje und dem Tierarzt des südafrikanischen Zoos abgeholt und von seiner vertrauten Pflegerin Bärbel Uphoff begleitet, die eine Woche bei ihm bleibt. Zoo Dortmund, 19.11.04 Tierpatenschaften als Weihnachtsgeschenk - Kleine Seebärin hat Patentante gefunden Für die kleine Seebärin hat sich im Dortmunder Zoo eine Patin gefunden. Heike Ebner übernimmt für ein Jahr die Patenschaft und taufte sie auf den Namen Blue. Wir möchten Ihnen die Patin vorstellen und etwas erzählen über die Patenschaften, z.B. als Weihnachtsgeschenk und laden ein zum Pressegespräch mit Fototermin am Dienstag, 30. November, 15.30 Uhr. Treffpunkt ist im Eingangsbereich des Zoos. Über Ihr Kommen freuen wir uns. Immer noch kein Geschenk für einen besonderen Anlass gefunden? Da bietet sich doch eine Patenschaft für ein Zootier an. Die Preise liegen zwischen 25 Euro für Frösche, Spinnen, Singvögel, Dachse, Rehe, Nutrias und Gürteltiere, 50 Euro für ein Glücks-(Mini)Schwein und 500 Euro für Giraffen, Orang-Utans, Nashörner und Löwen. Wer also noch keine Idee für das besondere Geschenk hat und gleichzeitig was Gutes tun möchte, der kann eine Tierpatenschaft erwerben. Der Erlös kommt in vollem Umfang dem Zoo zugute. Als Dank lädt der Zoo alle Paten einmal im Jahr zum Patenschaftstag ein. Die Dauer der Patenschaften umfasst jeweils ein Jahr. Die Paten erhalten eine Urkunde und werden auf der Patenschaftstafel im Eingangsbereich des Zoos erwähnt. Zoo Hannover, 18.11.04 Abschied von Mr. Lloyd junior - Tiger auf Hochzeitsreise Hatte Tigerjunge Mr. Lloyd junior bislang das unschuldige Hobby, sich im Bambus seines Reiches im Dschungelpalast zu verstecken, dort auf seine Schwester Colina oder seine Mutter Natascha zu lauern und beide durch einen beherzten Sprung aus dem Dickicht tierisch zu erschrecken, zeigte er in letzter Zeit deutlich neue Interessen. Höchste Zeit, in die Welt hinaus zu ziehen und hübsche Tigerdamen mit seinem Liebesmaunzen zu erfreuen. Genau eine solche Tigerdame wartet im fernen Ungarn auf einen passenden Partner, und so folgerte das Europäische Erhaltungszuchtprogramm für Sibirische Tiger, dass Mr. Lloyd und die Ungarin Nadja ein neues gestreiftes Traumpaar bilden könnten. Heute morgen ist Mr. Lloyd junior nach Budapest aufgebrochen, um im Zoo an der Donau eine neue Familie zu gründen. Wenn sich Mr. Lloyd und seine Nadja gut riechen können, wird die es in Budapest hoffentlich bald weiteren Fellknäuel-Nachwuchs der vom Aussterben bedrohten Tigerart geben. Mr. Lloyd junior wurde am 15. März 2003 in Hannover geboren und ist das Patenkind der Fluglinie Hapag Lloyd Express. Seine Schwester Colina ist vor wenigen Wochen in ihrem neuen Zuhause in Magdeburg angekommen, wo sie bereits mit Tigermännchen Taskan flirtet. Zoo Duisburg, 18.11.04 Riesen-Baby - Riesen-Jubel - Giraffengeburt im Zoo Glücklicherweise mussten weder Klapperstörche noch sonstige artfremde Geburtshelfer Beistand leisten, als in der Nacht zum vergangenen Sonntag Duisburgs größtes Baby aus zwei Metern Wurfhöhe ins weiche Strohlager plumpste
Obwohl Erstgebärende, brachte MALINDI (Jahrgang 2001) ohne Komplikationen ein wohlproportioniertes - und bereits mannshohes! - Kälbchen zur Welt. Giraffenproportioniert deshalb, weil das zierliche Köpfchen auf einem ebenso langen Hals ruht wie der Rumpf auf überlangen Stakelbeinen. Vater KIRINGO (Jahrgang 2000) wird wohl genauso interessiert den längsten/höchsten Duisburger Neubürger betrachtet haben wie Tante TURKANA und Vetterchen TEBOGO - sicherheitshalber durch dicke Hanftaue von der jungen Mutter getrennt. Die ebenso regelmäßige wie kontrastreiche Fellzeichnung dieser Bewohner karger Steppenlandschaften des nördlichen Kenias und des südlichen Sudans machen Netzgiraffen zur schönsten Unterart der formenreichen Gruppe afrikanischer Langhälse. Sehnsucht nach Afrika haben die zoogeborenen Huftiere mit Sicherheit nicht; ihre Aussichten auf ein Leben ohne Wilderei, Steppenbrand und Löwenbisse sind dagegen umso besser. Neugeborene Giraffenkinder tragen ihre fellüberzogenen Hörnchen noch nicht aufrecht in die Höhe, sondern angewinkelt über der Stirn: Ein seltsam niedliches Bild, das in wenigen Tagen nicht mehr zu beobachten sein wird. Thüringer Zoopark Erfurt, 18.11.04 Auf zwei Rädern durch Gambia Der Verein der Zooparkfreunde in Erfurt e. V. lädt am 26. November um 19 Uhr zum 42. Zoovortrag in das Haus Dacheröden (am alten Angerbrunnen) ein. Ralf Nowak, Präparator im Naturkundemuseum Erfurt, berichtet von seiner Reise mit dem Motorrad zu beiden Seiten des Gambiaflusses. Das kleinste westafrikanische Land, einst traurig berühmt durch den Sklavenhandel, ist heute Ziel von Ornithologen aus aller Welt. Ein kleiner Rest Galeriewälder beherbergt unter anderem den seltenen Roten Stummelaffen. Zoo Leipzig, 18.11.04 Orang-Utan bekommt einen Hör-Partner - Hörgerätezentrum Gromke übernimmt Patenschaft Das Hörgerätezentrum Gromke möchte sich für den Leipziger Zoo engagieren und übernimmt zunächst für ein Jahr die Patenschaft für einen Orang-Utan. Am 20. November 2004 um 15.30 Uhr wird der Patenschaftsbrief an das Hörgerätezentrum durch den stellvertretenden Vorsitzenden des Freundes- und Förderkreises Hans-Dieter Wolff überreicht. Damit spendet das Hörgerätezentrum Gromke 2.500 Euro. Zoo Leipzig, 18.11.04 Orang-Utan Jungtier zur Welt gekommen - WALTER und TOBA wurden Eltern Die beiden Orang-Utans TOBA (geb. am 07.02.1994 in Leipzig) und WALTER (geb. am 24.04.1989 in Frankfurt, seit 1993 in Leipzig), die wie berichtet aufgrund der Trächtigkeit TOBAs ihre Reise in den französischen Zoo St. Martin noch nicht antreten konnten, sind jetzt Eltern geworden. Für TOBA ist es ihr erstes Jungtier, das sie in der Nacht zum gestrigen 17.11.2004 zur Welt brachte. Obwohl Erstgeburten immer ein gewisses Risiko bergen, scheint sich TOBA gut um ihr Junges zu kümmern, das sie nach Beobachtungen der Tierpfleger auch schon gesäugt hat. Alle drei Tiere befinden sich seit Anfang September, in Vorbereitung auf die ursprünglich geplante Abgabe, in der Quarantänestation des Pongolandes und sind für Besucher nicht zu sehen. Wisentgehege Springe, 17.11.04 Weihnachtliches Basteln im Wisentgehege Springe Am kommenden Wochenende lohnt sich der Besuch des Wisentgeheges doppelt, denn die Gehegeschule veranstaltet täglich von 10.00 bis 16.00 Uhr wieder ihr traditionelles Weihnachtliches Basteln im beheizten Zelt an der Köhlerhütte: Das ist neu in diesem Jahr: Besucher des Wisentgeheges können hier für die kommende Vorweihnachtszeit Adventsgestecke und -kränze basteln. Für jedes Gesteck bzw. jeden Kranz wird incl. Kerzen eine Umlage von 3,00 Euro erhoben. Am 3. bis 5. Dezember folgt das eigentliche weihnachtliche Basteln: Große und kleine Bastelfans können dann ebenfalls von 10.00 bis 16.00 Uhr nach Herzenslust basteln und werkeln: Unter anderem kann man hier Engel und Weihnachtsmänner aus Baumstämmchen, Fenster-, Baum- und Tischschmuck, Kerzengestecke, Zapfen-Nikoläuse, Weihnachtsschmuck aus Naturmaterialien - auch in Kombination mit Holzperlen, Goldfolie, Glitzerdraht, e.t.c. und vieles mehr herstellen. Anregungen liefert wie immer ein Mustertisch, aber auch eigene Kreationen sind bei der Fülle des angebotenen Bastelmaterials möglich. Pro Teilnehmer bzw. pro Kind ist einmalig ein Kostenbeitrag von 3,00 Euro zu entrichten, dafür kann so lange und so viel gebastelt werden, wie man mag. WWF, 19. November 2004 Moschustiere im Visier der Wilderer In Asien schwört man auf die Heilkraft von Moschus. Anders als hierzulande oft angenommen, stammt das Sekret nicht vom Moschusochsen, sondern von einer kleinen unscheinbaren Hirschart. Für den Bestand der dämmerungs- und nachtaktiven Tiere ist das allerdings alles andere als gesund, zu diesem Ergebnis kommt der WWF in einem aktuellen Report von TRAFFIC, dem gemeinsamen Artenschutzprogramm mit der Weltnaturschutzunion. Demnach droht die Jagd auf die begehrten Hirsche außer Kontrolle zu geraten. Besonders dramatisch ist die Situation in Russland. Hier stammen fast 80 Prozent des begehrten Rohstoffes von gewilderten Tieren. Der Zoo Berlin, der ein eigenes Zuchtprogramm für Moschustiere betreibt, hat die jetzt vorgestellte Untersuchung finanziell unterstützt. Gemeinsam mit dem WWF will man jetzt insbesondere in Asi en verstärkt auf die gefährdete Art aufmerksam machen. Ziel ist die Einrichtung von Schutzgebieten in den Herkunftsländern. Außerdem gelte es, den Jagddruck auf die Tiere zu verringern, um das Überleben der Art langfristig zu sichern. Heiner Klös, stellvertretender Direktor vom Zoo Berlin, schätzt die Zahl der frei lebenden Tiere auf höchstens 400.000 Exemplare. Genaue Zahlen liegen nicht vor, doch viele Anzeichen deuten darauf hin, dass der Bestand vielerorts drastisch abgenommen hat. Um die Jagd auf ein Niveau zu begrenzen, die das Überleben der Art nicht gefährdet, benötige man genauere Bestandszählungen. Eine vernünftige Jagdquote käme auch der einheimischen Bevölkerung zugute. Dann könnten die Jagdquoten in moschusreichen Gebieten besser ausgeschöpft werden. Das Einkommen der Bevölkerung und der Bestand der Moschustiere bleiben so gesichert. http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/01995/index.html WWF 18.11.2004 Schutz der Seeadler zeigt Erfolge - die Zahl der Brutpaare steigt kontinuierlich an Wie die jüngsten Erhebungen belegen, brüten in Deutschland immer mehr Seeadler. Mittlerweile ist die Zahl der Brutpaare nach Angaben des WWF auf mindestens 470 angestiegen - 40 mehr als im letzten Jahr. In allen Bundesländern, in denen die Seeadler zurückgekehrt sind, konnten in 2004 Zuwächse verzeichnet werden. Spitzenreiter ist das seenreiche Mecklenburg-Vorpommern mit 209 Brutpaaren. Dabei hatte es einst sehr düster für die Zukunft des deutschen Wappentiers ausgesehen. Jahrhunderte lang wurden die Adler mit Fallen und Flinten verfolgt. Viele wurden Opfer moderner Umweltgifte oder verloren ihren Lebensraum. So wurden sie in Europa Ende der 1960er Jahre an den Rand des Aussterbens gebracht. Heute leben rings um die Ostsee wieder mindestens 1900 Seeadlerpaare. Sie sind europaweit streng geschützt, die Wilderei wird hart bestraft. Der Schutz ihrer Lebensräume wurde erheblich verbessert, freut sich der WWF-Adlerexperte Thomas Neumann. Neumann rief mit anderen Naturschützern 1968 in Schleswig-Holstein das erste WWF-Projekt für die Seeadler ins Leben. Seither schirmen Förster und Vogelkundler besonders gefährdete Brutplätze vor störenden Einflüssen ab. Auch bei anderen in Deutschland heimischen Adlerarten gibt es positive Entwicklungen: 2004 brüteten rund 460 Fischadler- und 50 Steinadlerpaare. Der Bestand des kleineren Schreiadlers stagniert allerdings bei zurzeit 120 Paaren, da dessen Lebensraum - feuchte Laubwälder und naturnahe Wiesenlandschaften - in Deutschland nach wie vor schrumpft. http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02208/index.html BUND, 22.11.2004 Braunkohlenkraftwerksprojekt gefährdet vom Aussterben bedrohte Feldhamster Verschlingt BoA Feldhamster? Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) schlägt Alarm: Der geplante Neubau eines Braunkohlenkraftwerks in Grevenbroich-Neurath würde ein Überwinterungsgebiet des vom Aussterben bedrohten und deshalb streng geschützten Feldhamsters vernichten. Dies belege ein neues, von der RWE Power AG bislang unter Verschluss gehaltenes Gutachten. Auf der geplanten Kraftwerksfläche wurden im Rahmen eines Nachuntersuchung durch ein Gutachterbüro mindestens drei Winterbaue des Feldhamsters entdeckt. Der Feldhamster (Cricetus cricetus) wird in der Roten Liste der gefährdeten Tiere in Nordrhein-Westfalen als vom Aussterben bedroht (Kategorie 1) geführt. Die Bestandsverluste sind alarmierend. Nach Angaben der Landesanstalt für Ökologie sind von dem ursprünglichen Verbreitungsschwerpunkt westlich des Rheins nur noch 20 % besetzt. Das Land Nordrhein-Westfalen versucht deshalb, im Rahmen des Artenhilfsprogramms Feldhamster die verbliebenen Bestände zu sichern und zu entwickeln. Insbesondere der Braunkohlentagebau trägt zum Aussterben des Feldhamsters bei. Etwa 19.000 Hektar des Hamster-Lebensraums in der Niederrheinischen Bucht gingen bereits durch Tagebaue verloren. Das neue Kraftwerk würde weitere 83 Hektar des Feldhamster-Habitats zerstören. Die europäische Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie verbietet sowohl jede Störung dieser seltenen Tierart als auch j ede Beschädigung oder Vernichtung deren Fortpflanzungs- und Ruhestätten. Auch aus diesem Grunde hält der BUND das geplante Braunkohlenkraftwerk in Neurath für nicht genehmigungsfähig. Ein 5-seitiges Hintergrundpapier BoA gegen Feldhamster sowie die gesamte BUND-Stellungnahme zum Kraftwerksprojekt finden Sie unter www.bund-nrw.de/braunkohle <http://www.bund-nrw.de/braunkohle> WWF, 23.11.2004 Mittelmeer-Tunfisch bald zugrunde gefischt Die Internationale Kommission zum Schutz des Atlantischen Tunfischs (ICCAT) hat auf ihrer am Sonntag in New Orleans zu Ende gehenden 14. Sondersitzung nach Ansicht der global tätigen Umweltschutzorganisation WWF in Sachen Tunfisch auf der ganzen Linie versagt: Obwohl sich im Schulterschluss mit dem WWF auch Teile der Tunfischindustrie und die ICCAT- Mitgliedsländer USA und Kanada sowie verschiedene Fischereivereinigungen für konkrete Schutzmaßnahmen wie Echtzeit- Monitoring und Beobachterprogramme stark gemacht hatten, konnte ICCAT sich auf keinen dieser Schritte verständigen Es ist wie in einem Albtraum, kommentiert Stefanie Schmidt, WWF-Referentin für Meeresfischerei das Ergebnis. Jeder sieht die Springflut näher kommen, aber alle versuchen, sie mit einer Sandburg abzuwehren. Der Tunfisch im Mittelmeer ist zur kommerziellen Überfischung verurteilt, wenn nicht endlich Maßnahmen, wie Echtzeit -Monitoring und An-Bord- Beobachterprogramme verabschiedet und umgesetzt werden. WWF fordert zudem seit Jahren eine Verlängerung der fangfreien Zeit um zwei Wochen im Sommer, der Hauptlaichzeit für Tunfisch. Weiterhin fordern die Umweltschützer die Europäische Union auf, so genannte Tunfischfarmen, für die ehemals wild lebende Tunfische gefangen und gemästet werden, nicht länger zu subventionieren. Als kleiner Lichtblick, unterstützt von der europäischen Union, ist jedoch die Verabschiedung einer Empfehlung zum Schutze der Haie zu bewerten. Wir freuen uns über diese ersten Maßnahmen, um ein regionales Verbot, Haie wegen ihrer Rückenflosse zu fangen, durchzusetzen. Diese Art der Fischerei und Fangverwertung wird als besonders verschwenderisch angesehen, da nur etwa 2-5 Prozent der Tiere genutzt werden, während der Rest der Tiere wieder ins Meer geworfen wird. http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02213/ SOS Rhino Challenge Es ist wieder soweit, nach dem grossen Erfolg im Mai diesen Jahres veranstaltet SOS Rhino im Mai nächsten Jahr wieder einen Rhino Challenge. Hier kann jeder teilnehmen der physikalisch Fit ist und Lust hat sich für den Schutz der ca. 50 noch wildlebenden Sumatranashörner in Sabah zu engagieren. Mit Aktionen wie Weinverköstigung und Technoparties wurden letztes Jahr dringend benötigte Gelder für unsere Rhino Protection Units gesammelt. Die Teilnehmer können sich beim Tracking im Regenwald auf die Spuren der Nashörner begeben und die beiden in Gefangenschaft lebenden Sumatranashörner in Sepilok besuchen. Zusätzlich im Programm ist eine Besteigung des 4095 m hohen Mount Kinabalu´s und eine Fahrradtour zum "tip of Borneo". Ansonsten gibt es auch die Möglichkeit bei SOS Rhino als Voluntär mitzuarbeiten. Nähere Infos hierzu bei cindy@sosrhino.net oder unter http://www.sosrhino.org Dr. Petra Kretzschmar, Scientific Director/ Program Coordinator, Penampang, Malaysia e-mail: <mailto:Petra.Kretzschmar@gmx.de>SOS Rhino Challenge Es ist wieder soweit, nach dem grossen Erfolg im Mai diesen Jahres veranstaltet SOS Rhino im Mai nächsten Jahr wieder einen Rhino Challenge. Hier kann jeder teilnehmen der physikalisch Fit ist und Lust hat sich für den Schutz der ca. 50 noch wildlebenden Sumatranashörner in Sabah zu engagieren. Mit Aktionen wie Weinverköstigung und Technoparties wurden letztes Jahr dringend benötigte Gelder für unsere Rhino Protection Units gesammelt. Die Teilnehmer können sich beim Tracking im Regenwald auf die Spuren der Nashörner begeben und die beiden in Gefangenschaft lebenden Sumatranashörner in Sepilok besuchen. Zusätzlich im Programm ist eine Besteigung des 4095 m hohen Mount Kinabalu´s und eine Fahrradtour zum "tip of Borneo". Ansonsten gibt es auch die Möglichkeit bei SOS Rhino als Voluntär mitzuarbeiten. Nähere Infos hierzu bei <mailto:cindy@sosrhino.net>cindy@sosrhino.net oder unter <http://www.sosrhino.org>www.sosrhino.org. Dr. Petra Kretzschmar Scientific Director/ Program Coordinator SOS RHINO mailing address: P.O. Box 39, 89507 Penampang Kota Kinabalu, Sabah, Malaysia Petra.Kretzschmar@gmx.de | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Natur- und Artenschutz | Kölner Stadt-Anzeiger - 19. Nov 2004 Die Rote Liste wird immer länger Trotz aller Umwelt- und Tierschutzbemühungen wird die Rote Liste der bedrohten Arten nicht kürzer. Im Gegenteil. Alleine im letzten Jahr mussten laut der Naturschutzstiftung WWF 3300 bedrohte Tiere und Pflanzen neu auf die Liste gesetzt werden. Wie die aus rund 1000 Organisationen bestehende Weltnaturschutzunion (IUCN) in dieser Woche zum Beginn ihres 3. Weltkongresses in Bangkok mitteilte, sind mittlerweile rund 15 600 Tier- Pflanzenarten vom Aussterben bedroht. Dazu gehören Haie ebenso wie Frösche. Die Rote Liste umfasst inzwischen ein Viertel aller Säugetiere, ein Drittel der Amphibien und zwölf Prozent aller Vögel. Bei der Konferenz in Bangkok, die bis zum 25. November dauert, machen die Delegierten keinen Hehl aus ihrer Sorge, dass längst ganze Ökosysteme bedroht sind. In Bangkok beraten nun rund 6000 Delegierte während des 3. Weltkongresses, wie der Naturschutz verbessert werden kann. Die Beschlüsse sind nicht bindend. Aber David Breckett, Vorsitzender des Ausschusses für bedrohte Arten, ist dennoch guten Mutes: Beschlüsse des IUCN-Kongresses haben Auswirkungen auf die nationalen Gesetzgebungen. Aachener Zeitung - 23. Nov 2004 Trio wollte 120 Vögel schmuggeln Rund 120 Vögel, überwiegend Sittiche, wollten drei Männer in einem Wohnmobil aus den Niederlanden über Deutschland und die Schweiz nach Italien schmuggeln. Doch sie wurden von Beamten des Bundesgrenzschutzes und des Zollfahndungsamtes Essen am Autobahngrenzübergang Nord erwischt. Zoll und BGS stellten die Vögel sicher und veranlassten die Notunterbringung im Aachener Tierpark, wo die Vögel auch vom Veterinäramt untersucht wurden. «Ein Verstoß gegen den Artenschutz liegt nicht vor, jedoch hatten die Männer keine Transportpapiere», meinte am Montag Tierparkleiter Wolfram Graf-Rudolf. Verivox - 23. Nov 2004 Sander: Kranich ist der Aufsteiger des Jahres 2004 "Der Kranich, einer unserer imposantesten heimischen Großvogelarten, fühlt sich in Niedersachsen als Brutvogel und als Gastvogel wieder außerordentlich wohl", berichtete Umweltminister Hans-Heinrich Sander heute in Hannover. "Rund 400 Kranichpaare brüten in Niedersachsen. Außerdem ist unser Bundesland das zweitgrößte deutsche Rastgebiet für durchziehende Kraniche." Spiegel - 19. Nov 2004 KALIFORNISCHER KONDOR: Die Rückkehr der Urzeit-Aasfresser Mitte der achtziger Jahre nahmen Biologen die letzten frei fliegenden Kalifornischen Kondore in Schutzhaft. Heute segeln wieder 100 der riesigen Aasfresser über dem Südwesten der USA und der mexikanischen Halbinsel Baja California. Kleine Zeitung - 22. Nov. 2004 Hirsch attackierte Vater und seine beiden Kinder Von einem Hirsch sind am Sonntag in der Weststeiermark zwei Kinder sowie ihr Vater attackiert worden. Wie die Sicherheitsdirektion für Steiermark am Montag mitteilte, war das Tier aus einem nahe gelegenen Gehege entwischt. Der Fünfjährige kam mit leichten Blessuren davon. Der 51 Jahre alte Vater erlitt eine Verletzung am Knie. Der Hirsch musste von seinem Besitzer erschossen werden. Die Welt Wertvolles Sekret: Moschushirsche sind durch Wilderer bedroht Heiner Klös vom Berliner Zoo schätzt die Zahl freilebender Tiere auf höchstens 400 000. Der Bestand nehme drastisch ab. nano, 22.11.2004 Künstliche Flut im Grand Canyon soll Ökosystem retten Mit einer künstlichen Überflutung des Grand Canyon soll das gefährdete Ökosystem in der berühmten Schlucht entlang des Colorado Rivers gerettet werden. Durch die Öffnung des Glen-Canyon-Staudamms sollen über eine Million Tonnen Sand, Schlamm und Sedimente in den Fluss gespült werden. Durch den Bau des Staudamms in den 60er Jahren war seither weitgehend schwemmstoffarmes Wasser in das Ökosystem gelangt, was eine Bedrohung vieler Pflanzen und Tiere zur Folge hatte. Nach der Öffnung vier großer Stahlrohre in dem Damm strömte am Sonntag, 21. November 2004 bereits die vierfache Wassermenge als üblich in den Fluss. Bis zum Donnerstag wollen die Wissenschaftler der US-Behörde Geological Survey das 3,5 Millionen Dollar teure Experiment fortsetzen. "Wir versuchen, die letzten Überreste des Ökosystems zu retten", so Jeff Cross vom "Grand Canyon National Park". > dies geschieht seit 1996 alle 6 - 7 Jahre Controlled Flood Set at Grand Canyon Environmentalists have complained for years that the Colorado River below a manmade dam was washing away natural sediment in the Grand Canyon, wiping away beaches and native fish and plants. Catalina Foxes Back After Near Extinction A unique subspecies of fox is back from the brink of extinction on Santa Catalina Island and can survive on its own thanks to a captive breeding program, the head of a nonprofit group that manages most of the island said Tuesday. New initiative to safeguard migrating birds in North Africa and the Middle East http://www.birdlife.org/news/pr/2004/11/sustainable_hunting.html Conservation team study rare Rwandan warblers http://www.birdlife.org/news/news/2004/11/rwanda.html Indonesia's Birds of Paradise Dying Out BANGKOK Rampant illegal logging in Indonesia and the demands of a rapidly expanding population and economy in Indonesia are killing many of Asia's most exotic and rare birds, conservationists said on Thursday. Environmentalists Urge Closing of Dolphin Park in Antigua ST. JOHN'S, Antigua Environmentalists urged Antigua's government Saturday to close a dolphin park, saying contamination could be harming nine dolphins and surrounding businesses. 19.11.2004, www.arcor.de Endgültiges Aus für englische Fuchsjagd London (dpa) - Die englische Fuchsjagd ist ab kommendem Februar verboten. Per Sondergesetz verfügte das Unterhaus in London das Ende der jahrhundertealten Tradition. Damit endet ein sieben Jahre langer Streit zwischen den konservativen Lords im Oberhaus und der Labour- Mehrheit im Unterhaus. Einen so genannten «Parliament Act» gegen den Willen des Oberhauses hat es seit 1949 erst drei Mal gegeben. Verfechter der Fuchsjagd gingen noch an Abend zu hunderten auf die Straße. 23.11.2004, www.arcor.de Delphine retten Schwimmer vor Weißem Hai Wellington (dpa) - Ein Schwarm Delphine hat vor der Küste Neuseelands vier Schwimmer vor einem Weißen Hai gerettet. Rettungsschwimmer Rob Howe sagte Radio New Zealand, sechs oder sieben Delphine seien plötzlich auf die Gruppe zugerast und hätten einen Kreis um sie gebildet. Dann bemerkten die Schwimmer unter sich einen drei Meter langen Weißen Hai. Die Meeressäuger hätten die Menschen eindeutig zu schützen versucht, so Howe. Ein Rettungsboot holte die Vier schließlich aus dem Wasser. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | Weitere Infos | ~°v°~ ~°v°~ ~°v°~ ~°v°~ ~°v°~ Hallo ZooLex-Fans, NEUE GEHEGEPRÄSENTATION Vergesellschaftungsgehege sind ein Trend in der Zooplanung. Solche Anlagen nützen den Raum gut, sind für die Tiere eine Bereicherung, für die Besucher interessant und bieten zusätzliches didaktisches Potenzial. Wir freuen uns, ein Gehege für Lippenbären und Rhesusaffen im Zoo Leipzig vorzustellen: http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=543 ~°v°~ WEBSITE-VERBESSERUNGEN wir haben einige Layoutänderungen vorgenommen, um die Benützbarkeit der ZooLex-Website zu verbessern: Gallery: Die Liste "other entries" in der Gallery ist nicht mehr alphabetisch, sondern chronologisch http://www.zoolex.org/zoolexcgi/gallery.py Gehegebeschreibungen: Die Tierliste wurde den Empfehlungen der European Association of Zoos and Aquaria (EAZA) gemäß geändert. Die Zahl der Tiere ist nun mit "Capacity" betitelt. Dies erklärt, dass die angegebene Anzahl nicht unbedingt jene der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung gehaltenen Tiere sein muss, sondern die Anzahl der Tiere, für die das Gehege geplant ist: http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=543#animals Firms: Die Kategorien werden nun links alphabetisch angezeigt. http://www.zoolex.org/zoolexcgi/firm.py ~°v°~ ZOOLEX-WORKSHOPS Wir veranstalten einen Workshop zum Thema Zooplanung auf italienisch und englisch im Parco Natura Viva in Italien am Donnerstag, 10. März und Freitag, 11. März 2005. Wir veranstalten einen Workshop zum Thema Gehegeplanung auf deutsch im Tierpark Nordhorn in Deutschland am Mittwoch, 20. April und Donnerstag, 21. April 2005. Information und Anmeldung: http://www.zoolex.org/workshop.html Bitte leiten Sie dieser Information an Personen weiter, die an einer Teilnahme interessiert sein könnten. ~°v°~ Die ZooLex Zoo Design Organization ist in Österreich als gemeinnütziger Verein registriert. ZooLex betreibt eine wissenschaftliche Website zum Thema Zooplanung http://www.zoolex.org/home.html Wanderausstellung Ökologischer Landbau sucht Standorte Von Juni bis Dezember 2004 tourt die Wanderausstellung Ökologischer Landbau in mehrfacher Ausfertigung durch ganz Deutschland. Sie informiert auf vielseitige und interessante Weise über die Besonderheiten bei der Erzeugung und Verarbeitung ökologischer Produkte (Bio-Produkte). Wer die Ausstellung besucht, kann sich selbst ein Bild davon machen, dass der ökologische Landbau längst nicht mehr verstaubt daher kommt, sondern sich heutzutage modernster Produktionstechniken bedient. Dieses neue Bild einer zeitgemäßen ökologischen Landwirtschaft und Lebensmittelverarbeitung spiegelt sich auch im Ambiente und in der Technik der Ausstellung wider. Es gibt eine Fülle an Elementen, die bewegt, bedient oder befühlt werden können und die Sie, als Besucher, zum Ausprobieren, Mitmachen oder auch zum Raten anregen werden. Interessante Gestaltungselemente, Bild- und Tontechnik verbinden sich so mit elementaren Sinneserfahrungen. Lassen Sie sich überraschen! Die Anforderungen, die ein ökologisches Produkt auf seinem Weg vom Saatgut bis zur Ladentheke, vom Stall bis ins Gourmet-Restaurant erfüllen muss, sind vielfältiger, als Sie denken. Das Zusammenspiel von Technik und natürlichen Helfern ist ein raffiniertes System, das oft verblüffend einfache Gesetzmäßigkeiten intelligent zu nutzen weiß. Möchten Sie die Ausstellung in Ihrer Region präsentieren? Informationen erhalten Sie auf der Internetseite www.wanderausstellung.org sowie bei der Volkshochschule Witzenhausen unter der Tel.-Nr.: 05542 9336-19. Die Wanderausstellung ist eine Maßnahme des Bundesprogramms Ökologischer Landbau, initiiert durch das Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft. Da die Wanderausstellung vom BMVEL gefördert ist, bekommt ein Aussteller für Auf-, Abbau und Weitertransport der Wanderausstellung pro Woche eine Kostenerstattung. siehe auch: www.wanderausstellung.org Gerd Peter vhs Witzenhausen Südbahnhofstraße 28 37213 Witzenhausen Fon: 05542 9336-23 Fax: 05542 9336-26 gerd.peter@vhs-witzenhausen.de Umweltorganisationen protestieren gegen Weltbank-Pläne Kein Raubbau in Kongos Regenwäldern! In der Demokratischen Republik Congo nimmt der Druck auf die Regenwälder dramatisch zu. Mit Unterstützung der Weltbank sollen neue Konzessionen an Holzkonzerne vergeben werden. Bedroht sind bis zu 60 Millionen Hektar Regenwald - eine Fläche so groß wie Frankreich. Mitte November 2004 haben internationale Umweltorganisationen ein sofortiges Moratorium für den kongolesischen Holzsektor gefordert. Über unsere homepage http://www.regenwald.org können Sie mit einer Protestmail an den Weltbank-Präsidenten die Forderung nach einem Moratorium unterstützen. Bitte leiten Sie diese Nachricht an möglichst viele Freunde und Bekannte weiter! Vielen Dank für Ihre Hilfe. Herzlichst Ihr Reinhard Behrend Rettet den Regenwald e. V. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | Neue Veröffentlichungen | ZGAP Mitteilungen Jahrgang 20, Heft 2, November 2004 Schwerpunktthema: Wirbeltiergemeinschaften in Nord-Palawan (kostenloser Download, PDF-File 161 kb) Seit 1998 führt die Katala Foundation das Philippine Cockatoo Conservation Program auf den Philippinen durch, u.a. mit Unterstützung der ZGAP. Inhaltsverzeichnis: Wirbeltiergemeinschaften in Nord-Palawan Schutz der Hutias in der Karibik Hasenschutz auf Mazda-Rädern Das Analabe Forest Conservation Programme Act for Nature - let us act together! Die Rettung des Europäischen Nerzes Entscheidende Zeiten für die Reliktmöwe Schutzprojekt für den Gelbbrustkapuziner 2003 Neues vom Amur-Leoparden-Schutzprojekt Erhalt bedrohter Phelsumenarten Die Projekte der Stiftung Artenschutz Pakarana-Schutzprojekt in Kolumbien Ein ökologischer Domino-Effekt ZGAP-Projekte in den Medien: Goldkopflangur Export von Negros-Mähnenschweinen Das Schutzprojekt für die Kuba-Amazone Neue Brutkolonie des Rotsteißkakadus entdeckt Krise im Virunga Nationalpark Klimaerwärmung und Regenwälder Australiens Der Insel-Graufuchs: Biologie, Politik und Gesetze Rekordsumme für Papageienschutz Wildtier- und Artenschutzstation Sachsenhagen Die "ZGAP Mitteilungen" sind die Mitglieder-Zeitschrift der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz und werden den Mitgliedern kostenlos zugesendet. Die ZGAP Mitteilungen sind nicht im Handel erhältlich. http://www.zgap.de | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Ausstellungen | Stadt Münster, 19. November 2004 Professor Landois - Mit Witz und Wissenschaft Stadtmuseum Münster zeigt zum 100. Todestag das Leben und Werk des Zoologen Am 29. Januar 1905 starb mit Hermann Landois eines der bekanntesten münsterschen Originale. Doch der Begründer von Zoo und Naturkundemuseum war überdies ein ernstzunehmender Wissenschaftler, der sich mit seinen Forschungen einen weit über die Grenzen Westfalens hinaus reichenden Namen geschaffen hat. Das Stadtmuseum Münster zeigt anlässlich seines 100. Todestags die vielen Fassetten seines Lebens in der Sonderausstellung "Professor Landois - Mit Witz und Wissenschaft". Sie wird am Dienstag, 23. November, um 17 Uhr eröffnet. Aus Landois Interesse am Tierschutz entwickelte sich nach und nach ein Tierpark. "Die Eröffnung des Zoologischen Gartens am 26. Juni 1875 stellte eine beachtliche Leistung dar, war doch der erste deutsche Tiergarten erst 1844 in Berlin gegründet worden und befand sich damals noch in den Kinderschuhen". Auf einem Plan vom alten Zoo erstehen im Stadtmuseum die Gehege in Form von historischen Postkarten wieder vor den Augen der Betrachter. Zudem geht die Abendgesellschaft Zoologischer Garten, kurz AZG genannt, auf eine Initiative von Landois aus dem Jahr 1875 zurück. Deren Abendveranstaltungen in der Fastnachtszeit trugen zur finanziellen Unterstützung des Zoos bei. Der Professor ist auch hundert Jahre nach seinem Tod unvergessen. Der Allwetterzoo und das Naturkundemuseum sind ebenso lebendige Zeugen seines Wirkens wie die AZG und die Vielzahl seiner Publikationen. Sein Werk ist untrennbar mit Witz und Wissenschaft verbunden. Die Ausstellung im Stadtmuseum ist die bislang umfassendste öffentliche Präsentation mit Exponaten von und über Landois (bis 27. Februar 2005). Dazu ist ein reich bebildertes Begleitbuch zum Preis von 5 Euro im Museumsshop erhältlich. Osnabrück, Museum am Schölerberg IM REICH DER BISONJÄGER - Nordamerikas Tierwelt und seine Ureinwohner 5.9.2004-28.02.2005 Wolfen Industrie- und Filmmuseum JÄGER MIT DER KAMERA 14.11.2004-31.03.2005 Olten, Naturmuseum Tiere als Musikanten -30.01.05 | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | TV-Tipps | Do., 25.11.2004, 16:45-17:15 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 17, Lüneburger Heide Do., 25.11.2004, 18:30-19:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 18 Walsrode Do., 25.11.2004, 21:30-22:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 19 Bremerhaven Fr., 26.11.2004, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Ein Krankenhaus für Koalas Fr., 26.11.2004, 17:05-18:40 XXP, SPIEGEL TV Special, Das "Seaworld"-Imperium die große Show der Tiere Fr., 26.11.2004, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Vietnams letzte Nashörner Fr., 26.11.2004, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Zoogeschichten (81) Sa., 27.11.2004, 14:45-15:00 MDR, Elefant, Tiger & Co., Harte Schule für Voi Nam Sa., 27.11.2004, 16:00-16:30 BR, Welt der Tiere, Pendler zwischen Zoo und Freiheit - die Geier vom Untersberg (Salzburg) Sa., 27.11.2004, 17:55-18:30 VOX, tierzeit, Die blauen Drachen von Grand Cayman TIPP! Film über die blauen Wirtelschwanzleguane von Grand Cayman (Cyclura nubila lewisi) und das dazugehörende Schutzprojekt samt Spendenaufruf. Der Film ist eine Premiere und bringt die Blauen Leguane (wie auch die nah verwandte Wirtelschwanz-Leguanart und andere seltene endemische Reptilien der Cayman Islands) zum ersten Mal in dieser Ausführlichkeit ins Fernsehen. Sa., 27.11.2004, 19:00-20:15 BR, Das Leben der Säugetiere, Nahrung fürs Gehirn Sa., 27.11.2004, 22:20-00:25 VOX, SPIEGEL TV Special: Ein Flusspferd beim Zahnarzt Tiermediziner im Zoo So., 28.11.2004, 13:35-14:10 VOX, tierzeit, Die blauen Drachen von Grand Cayman TIPP! So., 28.11.2004, 18:00-18:30 3sat, Naturreporter, 5. Madagaskar: Abgebranntes Paradies? Mo., 29.11.2004, 12:30-13:00 BR, Welt der Tiere, Pendler zwischen Zoo und Freiheit - die Geier vom Untersberg Mo., 29.11.2004, 21:30-22:00 3sat, Masoala Paradies in Gefahr, Der Zoo Zürich hilft dem Regenwald in Madagaskar Di., 30.11.2004, 15:00-15:30 3sat, Naturreporter, Sechsteilige Reihe, 5. Madagaskar: Abgebranntes Paradies? Di., 30.11.2004, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Der Artenjäger vom Amazonas, Zwergaffen und Riesenschweine, Film von Lothar Frenz Di., 30.11.2004, 20:15-21:00 SWR, Die Insel der Elsterndrossel, Fregate Island Do., 02.12.2004, 15:00-15:45 3sat, NetzNatur: Fischotter Ausgespielt? Do., 02.12.2004, 15:45-16:00 3sat, Zoo-Geschichten: Zürich, Film von Björn Encke Do., 02.12.2004, 16:45-17:15 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 18 Walsrode Do., 02.12.2004, 18:30-19:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 19 Bremerhaven Do., 02.12.2004, 21:30-22:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 20 Fr., 03.12.2004, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Zoogeschichten (82) Sa., 04.12.2004, 10:30-11:00 B-alpha, Zoo & Co., Luchs, Wolf und Auerhuhn: Bayerwald-Tierpark Lohberg Sa., 04.12.2004, 17:55-18:30 VOX, tierzeit: Der Tigerkult der Naga Sa., 04.12.2004, 18:15-18:45 SWR, Treffpunkt im Grünen, Insektarium Wilhelma So., 05.12.2004, 12:00-12:30 N3, Norddeutschlands Tierwelt (1), Mit Naturschützern unterwegs So., 05.12.2004, 13:20-13:55 VOX, tierzeit: Der Tigerkult der Naga, Dokumentation 2004 So., 05.12.2004, 13:45-14:30 RBB, Europas wilder Osten, Das Wolgadelta in Russland So., 05.12.2004, 17:15-18:00 SWR, Länder - Menschen - Abenteuer, Gequältes Paradies - Das Naturreservat Bosawas in Nicaragua So., 05.12.2004, 18:00-18:30 3sat, Naturreporter, 6. Kirgistan: Im Schatten des Tian Shan So., 05.12.2004, 18:00-18:45 N3, Hanseblick, im Deutschen Meeresmuseum in Stralsund So., 05.12.2004, 22:35-23:35 ARTE, Themenabend: Jäger und Gejagte: Die Wildnis schlägt zurück, Der letzte Schrei des Tigers So., 05.12.2004, 23:35-00:20 ARTE, Themenabend: Jäger und Gejagte: Die Wildnis schlägt zurück, Leoparden in der Stadt Mi., 08.12.2004, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Zoo: Lehrstunden in Wuppertal, Goldkatzen, Seelöwen und Plüschkopfenten Mi., 08.12.2004, 20:15-21:00 N3, Spanische Raubkatzen, Die Iberischen Luchse Mi., 08.12.2004, 21:00-21:45 MDR, Abenteuer Zoo: Großer Wurf im Baltikum, Nerz-, Luchs- und andere Babys in Tallinn Do., 09.12.2004, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Zoo: Schweizerische Präzision in Bern, Schützenfische, Moschusochsen und Termiten Do., 09.12.2004, 16:45-17:15 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 19 Bremerhaven Do., 09.12.2004, 18:30-19:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 20 Do., 09.12.2004, 21:30-22:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 21 Fr., 10.12.2004, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Zoogeschichten (83) RTL2, Sonntags ca 13:10: "Crocodile Hunter", mit Steve Irvin, aus dem Australia Zoo, Beerwah Die ZDF-Zoo-Geschichten werden zur Zeit als Lückenfüller im ZDF nachts ausgestrahlt, häufiger jedoch im ZDF-Infokanal, der aber nur digital über Kabel oder Astra1H zu empfangen ist. Die Angaben zu den Sendungen fehlen so detailliert in den meisten Fernsehzeitschriften und werden von unserer TV-Suche auch nicht gefunden. Als Beispiel: "Zoo Krefeld" wird an folgenden Terminen ausgestrahlt: am 18.11.04 um 07:30 Uhr und 21:30 Uhr am 19.11.04 um 09:30 Uhr und 23:30 Uhr am 21.11.04 um 17:30 Uhr usw. Website der Serie: http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,2035905,00.html Website des ZDF-Infokanals mit Programm: http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/26/0,1872,2034106,00.html ausführlichere Vorschau: http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm | | | Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo und Naturschutz aus Online-Zeitungen. Aus Copyright- und Platzgründen zitieren wir lediglich aus den Meldungen und versuchen, sie dabei inhaltlich unverändert wiederzugeben. Die vollständigen Artikel sind verlinkt; leider werden die Links oft nach kurzem ungültig oder die Artikel in ein Archiv verschoben. 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