E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Melanie Witte
   Dr. Silke Sorge



ISSN 1619-6643


Ausgabe 240 vom 18. November 2004

Liebe Leser,

aus Zeitgründen heute ganz einfach: Viel Spaß beim Lesen!

Dirk Petzold



In einem kleinen norddeutschen Tierpark

  Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps

Zoos und Tierparks

Kleine Zeitung - 12. Nov. 2004
"Vier Pfoten" übernimmt Löwen von Gänserndorf
"Vier Pfoten" übernimmt die 14 Löwen des insolventen Safariparks Gänserndorf. Die Tierschutzorganisation wird als neuer Eigentümer der Tiere die Kosten für die tierärztliche Betreuung, Fütterung und Versorgung tragen. "Wir wollen den Tieren in Zukunft ein löwengerechtes Dasein in einem naturnahen Lebensraum bieten", so Vorstandsvorsitzender Helmut Dungler. Die kommenden Wochen sollen die Großkatzen noch am Areal verbringen. Die Tierschutzorganisation arbeitet nach eigenen Angaben seit Jahren auf internationaler Ebene und wird ihre Kontakte nützen, um für die Großkatzen eine passende Heimat in Europa oder Afrika zu finden. "Die Tiere sollen schon bald ein Leben in einem Freigehege führen können und wenn möglich in der bestehenden Gruppe belassen werden", erklärt Dungler. Der Großteil der Löwen wurde schon im Safaripark geboren, was eine Auswilderung unmöglich macht. Um den Tieren die verbleibende Zeit im Safaripark möglichst adäquat zu gestalten, will die Organisation das bestehende Areal für die Winterunterkunft der Tiere nach dem neuesten Stand wissenschaftlicher Erkenntnisse adaptieren

Kleine Zeitung - 15. Nov. 2004
Herberstein: Land will Ende Februar entscheiden
Ende Februar 2005 soll die Entscheidung über das Schicksal des in Privatbesitz stehenden Tier- und Naturpark Herberstein getroffen werden. Das kündigte Landeshauptfrau Waltrauid Klasnic (ÖVP) am Montag nach der Regierungssitzung an, in der eine Wirtschaftlichkeitsstudie vorgelegt wurde. Die Unternehmensberater empfehlen "Stop" oder "Go". Im Falle von "Go" würde das Land über eine neue Gesellschaftskonstruktion investieren müssen. In den vergangenen Monaten hatte es immer wieder Kritik an den Förderflüssen an das oststeirische touristische Leitprojekt - Schloss, Tier- und Naturpark, Gironcoli-Museum - gegeben. Vor allem sei nicht klar, wie viel davon in private Vermögensbildung fließe, so die Kritik. Insgesamt wurden seit 1986 rund 6,35 Mio. Euro zugeschossen, das Land hält eine stille Beteiligung.


Kleine Zeitung - Politik 16. Nov. 2004
Herberstein in Gefahr?
Muss Herberstein ohne Landesgelder zusperren? Eine Landes-Studie lässt LH Klasnic die Situation so analysieren. Die Autoren der Herberstein-Studie schlagen jedenfalls unter neuen Voraussetzung und mit mehr Mitsprache des Landes eine Änderung des Angebots vor. So ist von Spezialisierung, der Trennung der Geschäftsfelder und einer Rückführung beziehungsweise Umstrukturierung der kostenintensiven Teile wie Schloss und Garten die Rede. Klasnic sagte, man werde auf dieser Basis unter Einbindung des Joanneums nun ein neues Modell mit neuer Gesellschaftskonstruktion vorbereiten. Klar sei schon jetzt, dass der Tierpark ohne öffentliche Förderung nicht haltbar sein werde, so die Landeshauptfrau.

WAZ - 17. Nov. 2004
Artaida war ziemlich zickig
Artaida geht es wieder gut. Sie hat gefressen, sich ausgeruht und ist guter Dinge - das meldeten Markus Tekampe und Winfried Harder gestern. Die beiden Tierpfleger aus dem Ruhr Zoo sind derzeit mit Artaida unterwegs nach Sofia. Gestern in der Früh riefen Artaidas Begleiter aus einem Ort in der Nähe von Wien an, wo der "Tross" eine erste Zwischenstation gemacht hat. Der Abschied von Artaida aus dem Ruhr Zoo am Montagmorgen sollte dramatisch werden. Die schätzungsweise 41 Jahre und schwergewichtige Dame zickte, als sie in den bereitstehenden Transportcontainer gehen sollte. "Vier Beruhigungsspritzen bewirkten überhaupt nichts", sagte Zoo-Sprecherein Sabine Haas. Fünf Stunden lang habe sich die Dame konstant geweigert, auch nur einen Fuß in den Wagen zu setzen. Tierärztin Dr. Pia Krawinkel entschloss sich dann zur fünften Spritze - und da fiel Artaida um, was Tierpfleger wie Zaungäste der Verladung in helle Aufregung versetzte, bis die Ärztin ihr ein Gegenmittel und dann Entwarnung gab: Artaida lebt. Sie wurde noch zwei Stunden von Ärztin und Pflegern überwacht und: stand auf, ging rückwärts in den Transportcontainer, ohne dass sie auch nur einen Muck von sich gegeben hätte. Tekampe und Harder behalten Artaida im Zoo in Sofia noch im Blick und kommen dann zurück.

B.Z. - 17. Nov. 2004
Der Zoo will Juan abschieben. Aber keiner will ihn haben
Erst wollte er weg. Jetzt soll er weg. Aber keiner will ihn bisher haben: Der Berliner Zoo hat ein Problem mit Brillenbär Juan, der im September aus seinem Gehege geflitzt war. "Wir würden Juan gern so schnell wie möglich an einen anderen Zoo abgeben. Aber wie's aussieht, gibt es im Moment einen Brillenbär-Stau auf dem Markt", sagt jetzt Zoo-Vizechef Heiner Klös, 45. "Im zentralen Zuchtbuch, in dem die Nachzuchten aller europäischen Zoos erfaßt sind, werden augenblicklich fünf Brillenbären angeboten", erklärt Klös. Aber wieso will der Berliner Zoo Juan abgeben? "Der Bursche fängt an zu pubertieren. Über kurz oder lang kommt es zu Revier-Streitigkeiten mit seinem Vater", sagt Klös. "Wenn sich Vater und Sohn streiten, legen wir für Juan ein Ausweichquartier im hinteren Teil des Geheges an", meint Klös. Er hofft, daß sich für Juan bald ein neues Zuhause findet. Die Zwischenlösung kann keine Dauerlösung sein. Immerhin werden Brillenbären vierzig Jahre alt.

Berliner Morgenpost - 14. Nov. 2004
Bären-Oma Mausi pflegt die Freundschaft zu Katze Muschi
Nicht nur Menschen werden im Alter manchmal etwas seltsam. Auch Kragenbärin Mausi im Zoo, mit 36 Jahren das älteste Tier im Bärenbestand, legt sich die eine und andere Macke zu. Beginnt ein Morgen beispielsweise ohne die leckere Haferflockensuppe, die Mausi trotz ihrer abgenutzte Zähne gut schlabbern kann, dann wird die Bärin grummelig. Dazu gibt es Weintrauben. Es gibt noch eine weitere Eigenart, die die Bärin bereits seit vier Jahren pflegt: die Freundschaft zu Katze Muschi. Letztere war eines Tages über die Anlage gelaufen und durfte sich - im Tierreich sehr ungewöhnlich - unter Mausis Schutz am Bärenfutter bedienen. Seitdem weicht Muschi ihrer großen Freundin nicht mehr von der Seite. Und auch jetzt, wo Mausi langsam klapprig wird, sucht die schwarze Katze ständig ihre Nähe. Bis vor einem Jahr waren die beiden für die Zoo-Besucher noch zu sehen. Dann begann der Umbau der Wolf- und Bärenanlage, das Duo mußte in einen Käfig hinter die Kulissen ziehen. Inzwischen ist die neue Anlage zwar fertig, es gibt aber kein passendes Außengehege mehr für die bärige Einzelgängerin. Sie bekam deshalb etwas gebaut, was als Luxus-Bären-Seniorenheim durchgehen kann. Mausi lebt jetzt auf einem abgeschlossenen Hof auf dem Zoogelände. Sie hat einen eigenen, mit Stroh ausgepolsterten Käfig, den sie jederzeit für einen Spaziergang über den Hof verlassen kann. Dort finden sich ein Baum zum Fellschubbern und ein Sandhügel zum Buddeln. An ganz besonderen Tagen wird Mausi sogar mit Honig verwöhnt.

Thüringer Allgemeine - 18. Nov. 2004
Afrika am Roten Berg
Erfurt. Beton, wirre Leitungen, viel Schlamm - das neue Löwenhaus steht nackt und leer am Roten Berg. Fantasie ist nötig, sich die Heimstatt für das Thüringer Wappentier als sanften Hügel vorzustellen. Die Zeit ist knapp: In einem halben Jahr sollen sich Mensch und Tier Aug in Aug stehen.
3,5 Millionen Euro werden bis zum Frühjahr 2005 in eine Löwenresidenz fließen, die die Großkatzen nicht in Depressionen versetzt. Doch auch die Zweibeiner sollen einen Platz zum Wohlfühlen finden. Christian Paschold plant die künstlerische Hülle seit Anfang 2003 und hält die Kosten im Rahmen von 130 000 Euro. Ab Frühjahr 2005 führt ein wilder Pfad Besucher durch einen engen Felstunnel in das Innere der Löwenburg. "Mit wenigen Schritten gelangt man von Europa nach Afrika. Der Raum weitet sich unter einem afrikanischen Himmel, das Auge kann wählen zwischen Sanddünen, Felshügel und Wassertümpeln", umreißt Paschold das Innere. Die Mangusten zur Linken können in lehmiger Erde buddeln, die Klippschliefer rechts dürfen bald ihren Felshaufen bespringen. Fluchtwege brauchen auch die Schakale. Ein Tunnel führt von ihrem Quartier zum Löwengehege. Schakale passen hindurch, Löwen nicht.

Tiroler Tageszeitung - 18. Nov. 2004
Zoofreunde ermöglichten in 25 Jahren zwölf Gehege
Seit einem Viertel­jahr­hun­dert werken die "Freunde des Alpenzoos" mit tierischem Einsatz. Sie helfen auch bei zwei neuen Projekten im Innsbrucker Zoo.
"Wir haben mit 100 Mitgliedern begonnen und die Aussendungen noch händisch bei mir in der Küche adressiert", erinnert sich Vereinspräsident Reinhard Neumayr an den Start. Beispiele im Ausland hatten den Alpenzoo-Gründer und einstigen Direktor Hans Psenner auf die Idee des Unterstützungsvereins gebracht. Seit der Gründung am 15. November 1979 ist er kräftig gewachsen: Er zählt fast 4500 Mitglieder, in 25 Jahren haben sie 1,2 Millionen Euro für den Zoo aufgebracht. "Sie haben das neue Gesicht des Zoos maßgeblich mitgeprägt", lobt Alpenzoo-Direktor Michael Martys die Freunde als verlässliche Partner: "Der Zoo bekommt auch so Spenden, aber die Freunde sind eine wichtige Konstante." Das Fischotter-, Murmeltier- und Luchsgehege haben sie finanziert und zuletzt beim Bärengehege mitgezahlt. Zwölf Gehege würden ohne ihre Beiträge heute nicht stehen.
Die Hilfe von derzeit rund 70.000 ¬/Jahr stützt auch zwei neue Projekte, die Martys Dank der Ausbau-Subvention von Stadt und Land (400.000 ¬) ange­hen kann: "Wir errichten im Norden des Bären­ge­he­ges eine begehbare Au­wald-Voliere. Sie wird 16 Meter lang und die beste­hen­den Zuchtvolie­ren überspannen." Zudem bekommen die Stein­böcke als hochalpine Bewohner eine neue Bleibe am höchsten Punkt des Zoos. Die Hirsche werden in ein Freigehege in der Er­wei­te­rungsfläche ausgesiedelt. Das Konzept dahinter: Die jährlich rund 300.000 Besucher sollen von der Fauna der Tallagen zu jener des Hochgebirges hochwandern.

 



Planung und Bau

uniprotokolle (Pressemitteilung) - 12. Nov. 2004
Das Institut für Zoo- und Wildtierforschung baut
Am heutigen Freitag legten Vertreter des Landes Berlin und des Bundes den Grundstein für einen Ersatzneubau des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) im Forschungsverbund Berlin. Darin wird auch eine Wildtierklinik etabliert - ein Novum in der Wildtierforschung, das vor allem Tieren im Raum Berlin/Brandenburg zugute kommen wird. Die Fertigstellung des Neubaus ist für Ende 2005 vorgesehen. In Berlin entsteht ein europäisches Kompetenzzentrum für Wildtierforschung.

Berliner Zeitung - 12. Nov. 2004
Eine Klinik für Maus und Elefant
Das Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) vergrößert sich. Am Freitag wurde an der Alfred-Kowalke-Straße 17 nahe dem Tierpark Berlin der Grundstein für einen viergeschossigen Neubau gelegt. Er soll Ende nächsten Jahres fertig sein. Die Kosten betragen 6,2 Millionen Euro. Sie werden von Bund und Land getragen. Auf 1.400 Quadratmeter Fläche entstehen Labore und Messräume. Außerdem wird eine in Deutschland einzigartige Wildtierklinik eingerichtet, in der hochmoderne Technik wie Computertomografie, Ultraschall und Endoskopie eingesetzt werden soll. Behandelt werden können alle Wild- und Zootiere - von der Maus bis zum Elefanten. Das 1992 gegründete Institut gehört zum Forschungsverbund Berlin. Es kooperiert mit sämtlichen Tierparks und Zoos in Deutschland. Viele der rund hundert Mitarbeiter stammen aus der Forschungsstelle für Wirbeltierforschung der DDR-Akademie der Wissenschaften. Bei der Erforschung von Wildtierkrankheiten gehört das IZW zur Weltspitze.


news.de - 16. Nov. 2004
«Multi-Kulti-WG» im Berliner Zoo: Wölfe im Bärengehege
Die Wohngemeinschaft zwischen Bären und Wölfen im Zoologischen Garten Berlin macht Fortschritte. Bei dem erstmals in der Geschichte des Zoos gewagten Experiment dieser tierischen «Multi-Kulti-WG» zogen die acht kanadischen Wölfe mit ihren vier Jungtieren in der vergangenen Woche in das Bärengehege um. Die mehr als mannshohen Zotteltiere zogen sich für insgesamt fünf Tage vorsorglich in die hinteren Bärenstallungen zurück. Nach Angaben von Heiner Klös vom Zoo-Vorstand reagierten die Braunbären gelassen auf die Aktion, während die Wölfe auf dem Bärenfelsengelände «schrecklich erregt» waren. Eine gemeinsame WG will der Zoo noch nicht riskieren. Die weißen Wölfe seien in der ungewohnten Umgebung längere Zeit sehr nervös gewesen. Nach einiger Zeit hätten sie aber die nach dem Ausbau der beiden Gehege eingerichteten Verbindungstunnel und -brücken genutzt. Die Tiere sollen jetzt erst im kommenden Jahr zusammengeführt werden.




Aktionen

Eckernförder Zeitung - 12. Nov. 2004
Feinschmecker oder Müllschlucker?
Tierfutter – das ist weit mehr als Kitekat und Zwieback. Jeder Heimtierhalter weiß, wie wichtig das richtige Futter für die Gesundheit und das Wohlbefinden seines Tieres ist. Und was für so „gewöhnliche“ Tiere wie Hund, Katze und Kanarienvogel gilt, muss natürlich bei exotischen Tieren wie im Gettorfer Tierpark umso mehr beachtet werden. Um Futteransprüche und -vorlieben der Tiere sowie um die tägliche Fütterungsroutine in einem Tierpark wird es in der nächsten thematischen Tierparkführung von Dr. Gabriele Thomas, Biologin im Tierpark Gettorf, am 14. November gehen.

Mitteldeutsche Zeitung - 16. Nov. 2004
Kuscheln mit Ameisenbärin
Halle/Sa. "Wie weich das Fell ist - das fühlt sich unheimlich gut an." Manuela Schindhelm ist von Geburt blind. Im Berufsförderungswerk für Blinde und Sehbehinderte in der Bugenhagenstraße (BfW) wird sie zur Fachkraft für Telekommunikation ausgebildet. Von dort kam auch das Angebot, an dieser besonderen Führung durch den Bergzoo teilzunehmen. Die inzwischen zweite Führung durch den Zoo ist das Ergebnis einer langfristigen Vereinbarung, die das BfW mit der Einrichtung auf dem Reilsberg getroffen hat. "Wir haben überlegt, wie wir unseren sehbehinderten Gästen die Tiere nahe bringen können", so Michael Zeidler, im Zoo verantwortlich für die Aktion. Es sollten nicht allzu viele Tiere vorgestellt werden, um sich ihnen in Ruhe mit allen Sinnen widmen zu können. "Weniger ist mehr", meint auch Angela Ganschow, seit 1996 Mitarbeiterin im BfW und selbst stark sehbehindert. "Schön, dass sich die Zoo-Mitarbeiter so viel Zeit nehmen", sagt sie.

 

Nachwuchs 
 
Berner Rundschau - 17. Nov. 2004
Auch Junge haben schon ein Schnäuzchen
Riesige Schnauzbärte geben den Gesichtern der Krallenäffchen ihren Namen: Kurator Samuel Furrer präsentierte im Zoo Zürich eine Familie Kaiserschnurrbarttamarine.
Zurzeit leben im Zoo Zürich ein Paar zusammen mit zwei bald anderthalbjährigen und zwei dreimonatigen Jungtieren zusammen. Schon Babys tragen Schnauz. Bei ihnen besteht er aber erst aus zwei kleinen, weissen Zipfelchen. Neben den flinken Tamarinen wurden im Zoo Zürich zudem Riesengeckos und junge Spitzkopfnattern vorgestellt.



azonline.ch - 17. Nov. 2004
Elefantenkuh Miniak 53-jährig gestorben
In Knies Kinderzoo in Rapperswil ist die Elefantenkuh Miniak im Alter von 53 Jahren gestorben. Das mehrere Tonnen schwere Tier erholte sich nicht von einer unter Vollnarkose durchgeführten Operation am Fuss. Miniak war das älteste Tier der elfköpfigen Elefantengruppe der Schweizer National-Circus AG. Laut einem Communiqué war Miniak während Jahrzehnten Teil von Zirkusdarbietungen bei Knie.

Main-Rheiner - 17. Nov. 2004
Tierpark wegen Geldnot bedroht
Der Tierpark Kastel steht vor dem Aus. Nur bis Ende Dezember kann der einzige Tierpfleger bezahlt werden, dessen Gehalt schon gekürzt ist. Der Tierschutzverein Wiesbaden, der die Stelle ein Jahr finanzierte, hat wie Mainz und Wiesbaden die Mittel gekappt. Die Begründung, die der neue Vorstand des Tierschutzvereins für Wiesbaden und Umgebung auf seiner jüngsten Mitgliederversammlung lieferte, warum die bisher geleistete Unterstützung von 2000 Euro monatlich eingestellt wurde, mutet seltsam an. Sabine Böhringer, 1. Vorsitzende des Kasteler Tierparkverein, berichtet empört, dass ihr von Tierschutzvereins-Vorsitzender Nicole Mindrup beschieden wurde, der Park stelle seine Tiere "zur Schau", verfolge daher nicht den Tierschutzgedanken, den das Tierheim habe.

Allgemeine Zeitung Mainz - 16. Nov. 2004
Im Tierpark Kastel führt Benediktinerpater Raphael den göttlichen Auftrag aus

Neuß-Grevenbroicher Zeitung - 12. Nov. 2004
Mörtel für den Allwetter-Zoo
Wenn sich die Nashörner im Allwetter-Zoo Münster in ihrem Gehege genussvoll am Felsen-Imitat scheuern, bleibt der Putz an der Wand. Dafür haben die Mitarbeiter des Grevenbroicher Maxit-Werks gesorgt, in dem der benötigte, besonders widerstandsfähige Spritzmörtel hergestellt wurde.

Neue Osnabrücker Zeitung - 12. Nov 2004
Hochzeitsreise in das Land der tausend Tiere
Zwei Bräute stehen bereit, Jambo und Samba - beide im Teenie-Alter von fast sieben Jahren. Doch welche wird sich für Horst entscheiden, ein stattlicher Bursche mit seinen 26 Jahren? Eigentlich ist Jambo die auserwählte Braut. Horst, dieser Name passt besser als die nüchterne Ringnummer, ist der Schreiseeadler aus dem ehemaligen Vogelparadies Bad Rothenfelde. Seit Jahren sitzt er einsam in seiner Voliere. Magdalena Pfaff kümmert sich täglich fürsorglich um ihn und die restlichen verbliebenen Tiere des Vogelparks. Doch ohne Partnerin ist das Leben auch für einen Adler einsam. So ergriff die Neue OZ die Initiative, eine Partnerin für Horst zu suchen. Die Wahl fiel auf die beiden jungen Adler im Wildpark Lüneburger Heide in Nindorf. Gestern Mittag nun kamen die beiden Falkner Ralf Neumann und Jörg Ahrend aus Nindorf, begleitet von Franz-Josef Brockmeyer vom Veterinäramt des Landkreises Osnabrück nach Bad Rothenfelde, um den Schreiseeadler abzuholen.

Verivox - 16. Nov. 2004
Mona-Meerkatzen finden ein neues Zuhause
Sieben Mona-Meerkatzen werden im Zoo Johannesburg eine neue Heimat finden. Sie verlassen heute Frankfurt in Richtung Südafrika. Im Mai 2001 hatten die Zöllner am Flughafen Frankfurt junge Meerkatzen, die in kleinen Bambuskäfigen eingepfercht waren, in der Reisetasche einer Nigerianerin gefunden. Trotz intensiver Bemühungen starben zwei der Tiere kurze Zeit später. Die übrigen Meerkatzen konnten vorübergehend im Zoo Leipzig untergebracht werden.Da aber weder der Zoo Leipzig noch andere deutsche Zoos eine Möglichkeit hatten, die zwischenzeitlich zusammengewachsene Gruppe zu halten, wurde international nach einem neuen Platz gesucht. Eine Auswilderung kam aufgrund des Zustandes der Tiere bei der Beschlagnahme und der daraus resultierenden langen Behandlung im Zoo nicht in Frage. Nach langen Bemühungen des Leipziger Zoos konnte endlich im Zoo Johannesburg ein Platz für die gesamte Gruppe gefunden werden.

Vorarlberg Online - 14. Nov. 2004
Im Seewinkel war der Luchs los
Eine Luchsjagd sorgte dieser Tage im burgenländischen Seewinkel für Gesprächsstoff. Das Männchen war vor einer Woche aus dem Steppentierpark Pamhagen entkommen. Es narrte seine Verfolger tagelang, ehe ein Schuss aus einem Betäubungsgewehr die Flucht beendete. Der Ausreißer ist wieder bei „Frau“ Luchs im Tierpark.  

Eckernförder Zeitung - 17. Nov. 2004
Jugendfeuerwehr baute Teich im Tierpark Gettorf
Der Tierpark Gettorf hat sich an den Naturschutztagen Schleswig-Holstein mit einer Aktion beteiligt. Dabei sollte zusammen mit Jugendlichen, die sich für den Naturschutz interessieren, ein Projekt erarbeitet werden. Im Förderverein des Tierparks entstand die Idee, dass auf der Spielwiese ein naturnaher Teich angelegt werden könnte.

WAZ - 12. Nov. 2004
Kaum noch jemand wollte die Zierfische sehen
Gladbeck.Generationen von Kindern haben sich an den dicken Scheiben die Nase platt gedrückt. Nun ist es weg: Die Stadt hat das Aquarium in Wittringen abreissen lassen. Zu alt, zu baufällig, sei das Fachwerkhaus aus dem Jahr 1952 gewesen. "Für die Renovierungskosten hätte man locker ein neues Häuschen bauen können", sagt Stadt-Pressesprecher Peter Bresser-Barnebeck. Da bekanntlich das Finanzkorsett der Stadt eng geschnürt ist, hat man sich gegen die Sanierung und für den Abriss entschieden. Auch habe die Anziehungskraft des Aquariums auf die Wittringen-Besucher schon seit langem stark nachgelassen.

Frankfurter Allgemeine Zeitung - 13. Nov. 2004
Reptilien: Das Methusalem-Komplott
"Wenn sie doch bloß sprechen könnte, was die alles erzählen könnte." Immer wieder ist dieser Satz zu hören, wenn man sich eine Weile vor dem Gehege von Harriet aufhält. Und das ist kein Wunder: Die Galápagos-Riesenschildkröte hätte gewiß viel zu berichten, denn sie wurde vor 174 Jahren geboren und ist damit vermutlich das älteste Tier der Welt. Am kommenden Montag hat Harriet Geburtstag, und wie jedes Jahr bekommt sie zu ihrem Jubeltag im Australia Zoo eine gute Autostunde nördlich der australischen Stadt Brisbane entfernt viele Hibiskusblüten, die sie ganz besonders schätzt und die sie bedächtig in sich hineinmampfen wird.

wienweb.at - 18. Nov. 2004
Virtuell: Zoo für Kinder
Seit Mittwoch können sich Kinder auf einen Besuch im Tiergarten Schönbrunn auch virtuell einstimmen. Das Projekt nennt sich "zoo4kids" und ist eine Internetplattform rund um den Zoo. Da das Internet für Kinder immer wichtiger wird, freut sich Tiergarten Direktor Helmut Pechlaner darüber, auf diese Art noch mehr Tierfreunde zu erreichen. Auf der Seite präsentiert sich der Tiergarten Schönbrunn mit all seinen Bewohnern. Es werden Leben und Gewohnheiten der Tiere geschildert und es können auch Fragen zum Tiergarten beantwortet werden. Auf der Seite können Kinder aber auch über ihre Lieblingsthemen chatten und bei Spielen ihr Können unter Beweis stellen. So gibt es unter anderem auch die Möglichkeit in die Rolle eines Tiergarten -Direktors zu schlüpfen.
> http://www.zoo4kids.at - schon auf der Startseite voller Werbung für Spielzeug

Leipziger Volkszeitung - 18. Nov. 2004
Geschmuggelte Affen reisen wieder aus
"Ausreise", hieß es am Dienstag im Zoo für fünf männliche und zwei weibliche Monameerkatzen. Sie verließen den europäischen Kontinent in Richtung Südafrika, in den Zoo von Johannesburg. Insgesamt zehn Monameerkatzen waren vor drei Jahren auf dem Frankfurter Flughafen vom Zollfahndungsamt und dem Bundesamt für Naturschutz beschlagnahmt worden. Im Leipziger Zoo fanden sie vorübergehende Aufnahme. Die Tiere gehörten seit ihrer Beschlagnahmung dem Bundesamt für Naturschutz. Ins Land eingeschleust wurden sie von einer Nigerianerin, die versuchte, auch noch 52 Papageien aus Nigeria über die Bundesrepublik nach Indien zu schmuggeln.

Freie Presse (Chemnitz) - 18. Nov. 2004
Delphin-Weibchen erhält künstliche Schwanzflosse
Dank der ersten künstlichen Schwanzflosse kann ein behindertes Delphin-Weibchen in Japan wieder wie ihre Artgenossen schwimmen. Der 34-jährigen Delphin-Dame Fuji wurde das zwei Kilogramm schwere Kautschuk-Teil hautschonend angebracht, wie das Churaumi-Aquarium im südjapanischen Okinawa mitteilte. Ärzte hatten an der Flosse ein fortschreitendes Absterben des Gewebes beobachtet, dessen Ursache unklar war. Es konnte deshalb nicht behandelt werden. Fuji kann damit nun wieder die gleiche Geschwindigkeit wie andere Delphine erreichen, nachdem drei Viertel ihrer natürlichen Fluke vor gut zwei Jahren amputiert werden mussten. Nach einjähriger Forschungsarbeit stellte der Reifenhersteller Bridgestone das "Ersatzteil" mit einem Budget von umgerechnet knapp 73.000 Euro her. Laut dem Aquarium musste sich das 2,71 lange und 227 Kilogramm schwere Delphin-Weibchen erst mehrere Wochen lang an die Schwimmhilfe gewöhnen.


The Daily Telegraph, November 15, 2004
www.dailytelegraph.com.au
If you and your family want to visit Taronga Zoo you'd better not want much change from $100 – and you'd better not want to see all the animals. Ticket prices at the zoo have doubled in the past 10 years, even as massive capital works have put many exhibits off-limits. The admission hike has prompted criticism from even the most loyal zoo-goers and staff members who fear the zoo is becoming too money-driven. At $27 for an adult, getting into Taronga costs nearly triple the price of entry at New York's world-renowned Bronx Zoo and $7 more than its Melbourne counterpart.
None of the gate sales contribute to the massive $225 million masterplan refurbishment, which in coming years will provide new Asian elephant, safari and southern oceans enclosures.
The zoo's $56 million contribution to this masterplan is coming from sponsorship and fundraising, with the rest coming from Government grants and loans.

Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Zoo Leipzig, 16.11.04
Abschied im Tieraffenhaus - Sieben Monameerkatzen haben den Zoo verlassen
Heute hieß es im Tieraffenhaus des Leipziger Zoo´s Abschied nehmen: Fünf männliche und zwei weibliche Monameerkatzen verließen gegen Mittag den Leipziger Zoo in Richtung Afrika, in den Zoo von Johannesburg. Im Jahr 2001 nahm der Leipziger Zoo 10 Monameerkatzen, die auf dem Frankfurter Flughafen vom Zollfandungsamt und dem Bundesamt für Naturschutz beschlagnahmt wurden, auf. Aufgrund der Haltungskapazität im Tieraffenhaus stand von vornherein fest, dass die Tiere nur vorübergehend hier gehalten werden können. „ Es war uns ein besonderes Anliegen, die Monameerkatzen aufzunehmen und damit dem Bundesamt für Naturschutz zu helfen. Umso schwerer fällt uns der Abschied, da wir alles daran gesetzt hatten, die Tiere wieder aufzupäppeln. Wir sind sehr stolz, dass sie sich so gut entwickelt haben.“, so Zoodirektor Dr. Junhold.  Der Transport in den entsprechenden Zoo wurde vom Bundesamt für Naturschutz organisiert, da die Tiere seit ihrer Beschlagnahmung dem Bundesamt für Naturschutz gehören.


Ruhr Zoo Gelsenkirchen, 16.11.04
Zebrafohlen Baridesh geboren
Der Ruhr Zoo Gelsenkirchen hat wieder Nachwuchs bekommen: Am 22. Oktober erblickte die kleine Zebrastute Baridesh das Licht der Welt. Mutter Babsi, die eine Führungsrolle in der Zebradamen-Riege innehat, kümmert sich rührend um ihren Nachwuchs. Da Baridesh ein Weibchen ist wird sie dem Ruhr Zoo auch langfristig erhalten bleiben. Dazu Dipl. Biologin Sabine Haas, Pressereferentin des Ruhr Zoos Gelsenkirchen. „Wäre sie ein Männchen geworden, hätte sie den Zoo irgendwann verlassen müssen, um Revierkämpfen unter den Hengsten in der Herde vorzubeugen.“ Da Baridesh sich gut entwickelt hat, durfte sie schon die frische Luft schnuppern und sich stundenweise auf dem Außengelände in der Afrika Savanne tummeln. Bei schönem und trockenem Wetter darf das Zebrafohlen nun täglich mit seinen Artgenossen ins Freie und kann dort natürlich auch fotografiert werden.

Zoo Köln, 16.11.04
Zum zweiten Mal in 30 Jahren: Piranhas haben Nachwuchs
Vor einigen Monaten machten die Piranhas im Kölner Zoo Schlagzeilen, weil sich der Aktionskünstler Karl-Friedrich Lentze in ihr Becken stürzen wollte – und sich dann doch nicht traute. Nun machen sie Schlagzeilen, weil sie sich vermehrt haben.

Ruhr Zoo Gelsenkirchen, 16.11.04
Elefantendame Artaida wohlbehalten auf dem Weg nach Sofia
Fünf Beruhigungsspritzen, dass haut selbst den stärksten Elefanten um: Elefantendame Artaida aus dem Ruhr Zoo Gelsenkirchen weigerte sich fünf Stunden lang standfest den Beruhigungsmitteln nachzugeben und den Transportcontainer zu besteigen, der sie in ihre neue Heimat Sofia (Bulgarien) bringen sollte. „Erst nach der fünften Beruhigungsspritze und etwa fünf Stunden guten Zuredens, wirkten die Medikamente; die letzte Beruhigungsspritze allerdings gründlich: Artaida legte sich müde schlafen. Zunächst ein dramatischer Moment – bis die Entwarnung der Tierärztin, Dr. Pia Krawinkel, kam: Artaida ist nur plötzlich sehr müde. Nach einem von der Tierärztin gespritzten Gegenmittel bekamen wir Artaida dazu, in den Container zu gehen als wäre nichts gewesen. Innerhalb von einer halben Stunde war Artaida dann verladen“, so Dipl. Biologin Sabine Haas, Pressereferentin des Ruhr Zoos Gelsenkirchen. Nach einer zweistündigen Überwachung der Elefantenkuh im Transportcontainer konnte Artaida dann am Montag gegen 17:30 Uhr die lange Reise nach Bulgarien antreten. Zwei Tierpfleger des Ruhr Zoos begleiteten sie, damit sie während der Fahrt vertraute Menschen um sich hat, die sie versorgen können. Etwa gegen 3:30 Uhr in der Nacht wurde dann in einem kleinen Tierpark kurz vor Wien eine Rast eingelegt. Dort wurde Artaida versorgt, bevor sie heute Mittag ihre lange Reise nach Sofia fortsetzen konnte. Nach dem Transport, auf den Artaida bereits langfristig im Zoo vorbereitet wurde, bleiben die Tierpfleger noch einige Zeit bei der Elefantenkuh, um ihr die Eingewöhnungsphase in der neuen Umgebung zu erleichtern.

Wisentgehege Springe, 15.11.04
Verlängerung der Saison im Falkenhof des Wisentgeheges
Der Falkenhof im Springer Wisentgehege geht langsam dem Ende seiner dritten Saison entgegen. Seit Mitte März haben Greifvögel und Eulen unzählige Runden gedreht und die Besucher beim Flug von Faust zu Faust oder bei der Jagd auf die Beuteattrappe in ihren Bann gezogen. Ganz langsam bereiten die Falkner ihre Vögel nun auf den Winter vor. In diesem Jahr beginnt die Winterpause allerdings später als in den Vorjahren. Der Falkenhof hat die Saison bis zum 30. November verlängert.  Die Besucher des herbstlichen Wisentgeheges können die Künste des Flugpersonals täglich außer Montag um 15.00 Uhr erleben. Der spannende, informative und kurzweilige Lehrvortrag durch die Falkner dauert etwa 30 Minuten. Warme Kleidung ist angebracht, um die atemberaubenden Vorführungen voll genießen zu können. Zum aktuellen Programm im Falkenhof gehören Bussard, Schwarzmilan, Sakerfalke, Uhu, Steppenadler und die Kompanie der Alphaneten. So nennt man mehrere gemeinsam jagende Lannerfalken.

Allwetterzoo Münster, 15.11.04
Zoodirektor auf Reisen: Adler in Sachen Artenschutz in Asien unterwegs
Zoodirektor Jörg Adler befindet sich derzeit auf einer längeren Ostasien-Reise. In Taipei (Taiwan) nahm er an der Jahreskonferenz des Welt-Zoo-Verbandes teil und hielt einen Vortrag über die Artenschutzaktivitäten des Allwetterzoos. Nach einem Zwischenstop im Zoo
Singapur mit Besichtigung einer neuen Elefantenanlage flog Adler zu Gesprächen mit Vertretern des Forstministeriums nach Hanoi und reiste anschließend zu Aufnahmen mit der ARD in die Halong Buch in Nordvietnam, wo der Allwetterzoo ein Projekt zum Schutz der bedrohtesten Primatenart, der Goldkopflanguren, betreut. Zur Zeit nimmt Adler am World Conservation Congress der Internationalen Naturschutzunion (IUCN) in Bangkok teil, wo
2.500 Experten über das weitere Vorgehen im weltweiten Arten- und Naturschutz beraten. Jörg Adler ist Mitglied in verschiedenen Spezialistengruppen der IUCN.

Initiative Zooerlebnis Heidelberg, 15.11.04
Advent - Samstage im Zoo
Samstag, den 27.11. bis Samstag, den 18.12.04
An den vier Samstagen vor Weihnachten bietet die Heidelberger Zooschule Führungen und Aktionen rund um den Advent im Zoo an. Es werden erlebnisreiche Zoorundgänge zu den Themen „Tiere der Krippe“ und „Tiere im Winter“ angeboten. Zusätzlich gibt es weihnachtliche Tiergeschichten und eine Bastelstation. Für warme Getränke und kleine Leckereien ist ebenfalls gesorgt. Die Kinder können ab 10:00 Uhr zu jeder vollen Stunde gebracht und bis 16:00 Uhr zu jeder vollen Stunde wieder abgeholt werden. Die Betreuung kostet 5 Euro pro Kind und Stunde. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Zoo Leipzig, 15.11.04
Zoo Leipzig auf Tourismusmesse präsent - Lama Horst und die Protagonisten von ETC sind mit dabei
„Ganz in Familie“ ist das Motto der diesjährigen „Touristik & Caravaning 2004“. Als beliebteste Freizeiteinrichtung Leipzig´s darf da der Leipziger Zoo natürlich nicht fehlen und ist mit einem exotischen Stand in der Glashalle selbstverständlich vertreten. Nicht nur im Zoo wird Dschungelatmosphäre geboten, auch auf der Messe können sich die Besucher auf eine Safari durch die Wildnis vorbei an Schlangen und Vogelspinnen freuen. Lama „Horst“ wird am Eröffnungstag die Gäste höchstpersönlich begrüßen und sicherlich die kleinen Besucher auch mal das Streicheln erlauben. Am 18.11 und 19.11.04 werden jeweils um 14 Uhr zwei Tierpfleger aus der MDR-Doku-Soap „Elefant, Tiger & Co“ vor Ort sein und gern die Fragen der Messegäste beantworten. Und vielleicht ist sogar noch ein tierischer Gast dabei.

Thüringer Zoopark Erfurt, 12.11.04
Fisch- und Wasserpflanzenbörse im Zoopark-Aquarium
Prachtvolle Fische ähnlich dem Tanganika-See-Beulenkopf-Buntbarsch sind am kommenden Sonntag (21.11.2004) wieder im Aquarium des Zooparkes am Nettelbeckufer 28a bei einer Fisch- und Wasserpflanzenbörse des Vereins Erfurter Aquarienfreunde 1912 e. V. erhältlich. Darüber hinaus geben die Experten gern darüber Auskunft, wie man Zierfische und Aquarienpflanzen am Besten pflegt oder im Garten einen Goldfischteich anlegt. Anlässlich der Fischbörse hat das Aquarium bereits um 9 Uhr geöffne
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Zoo Magdeburg, 12.11.04
Hilfe für die größte Raubkatze der Welt: Zoo Magdeburg unterstützt EAZA-Tigerschutzkampagne
Der Sibirische Tiger ist in Gefahr. Die weitere Zerstörung seines Lebensraumes, die Verringerung der Beutetiere und der illegale Handel mit Produkten aus Tigerkörperteilen  bringen die größte Raubkatze der Welt der Ausrottung nahe. Da der Magdeburger Zoo den Natur- und Artenschutz als oberstes Ziel fixiert, unterstützt er die Tigerschutzkampagne der EAZA (Europäische Organisation der Zoos und Aquarien) und der 21st Century Tiger.  
250 000 Euro wollten die zoologischen Einrichtungen in Europa  für den Schutz der Tiger sammeln. Dieses Ziel wurde bei Weitem übertroffen: 663.853,61 Euro kamen bei der spektakulären Tigerkampagne  zusammen. Damit können Tigerschutzprojekte in Thailand, Indonesien, Indien und Russland umgesetzt werden. Ein Herz für Tiger bewiesen viele Zoobesucher. Ein Aktionswochenende für den Sibirischen Tiger und der Verkauf von Tigertatzen-Gipsabdrücken brachte einen Erlös von fast 3.000 Euro. Von der Tigerschutzorganisation 21st Century Tiger erhielt der Magdeburger Zoo den „Bronze Award“ am 3.11.2004 verliehen. Der Magdeburger Zoo unterstützt aktiv den Tigerschutz in der Provinz Primorye/Sibirien. Die gesammelten Spenden des Magdeburger Zoos helfen den Artgenossen der Neu-Magdeburger  Tiger „Taskan“ und „Sawaiga“.

Zoo Leipzig, 12.11.04
Freundes- und Förderkreis veranstaltet letzten Vortrag für 2004 - Zoodirektor Dr. Junhold ist zu Gast
Der für dieses Jahr letzte Vortrag des Freundes- und Förderkreises findet am Dienstag, dem 16. November 2004 um 18.30 Uhr in der Mercedes-Benz Niederlassung Richard-Lehmann-Straße 120 statt.  Zoodirektor Dr. Jörg Junhold wird über den Leipziger Weg vom traditionellen Zoo zum modernen  Erlebnispark der Zukunft sprechen. Er wird anhand eindruckvoller Bilder, die bisherige Entwicklung unseres Zoos darstellen und die Vorhaben der nächsten Jahre erläutern. Bekanntlich wird gegenwärtig am Umbau und der Erweiterung unserer Elefantenanlage zum „Elefantentempel“ gearbeitet. Dem Vortrag des Zoodirektors geht ein „Kleines Konzert“ der Musikschule Johann Sebastian Bach voraus. Der Eintritt für Mitglieder des Freundes- und Förderkreises beträgt 1.00 Euro, für Nichtmitglieder 2.00 Euro. Es sind ausreichend Parkplätze auf dem Gelände der Mercedes-Benz Niederlassung vorhanden.

Tierpark Nordhorn, 12.11.04
Französische Kommission für Poitou-Esel besuchte den Nordhorner Tierpark
Erstmalig seit 1995 wurde Poitou-Eselhengst aus deutscher Nachzucht gekört und in das Zuchtbuch aufgenommen. Die fünf Poitou- Esel des Nordhorner Tierparks wurden durch die Kommission des französischen Zuchtverbandes der Poitou- Esel begutachtet. Erstmalig seit 1995 wurde ein in Deutschland geborener Junghengst in das französische Zuchtbuch aufgenommen. Die alte Eselrasse ist vom Aussterben bedroht, insgesamt gibt es weltweit knapp 1.000 reinrassige Poitou-Esel, davon etwa 2/3 in Frankreich. Barbara Bank, Repräsentantin des Zuchtbuches für Deutschland organisierte den Besuch und zeigte sich beeindruckt von den fünf Nordhorner Poitou-Eseln. Eselhengst Nepomuk, 2002 im Zoo Münster geboren, darf zukünftig zur Zucht eingesetzt werden. In Deutschland gibt es nur acht eingetragene Poitou-Zuchthengste


Zoo Duisburg, 11.11.04
Schweinewohl im Zoo
Nach wie vor zählen die ebenso seltenen wie kostbaren Pinselohrschweine der westafrikanischen Urwälder zu den zoologischen Raritäten im Tierbestand des Duisburger Afrikanums. Seit mehreren Jahrzehnten bereits gilt die Zucht der rostroten Borstenviecher am Kaiserberg zu den spektakulären Leistungen von Tierpflegern und -gärtnern. Nichts aber ist bekanntlich so gut, dass es nicht noch besser werden könnte - und deshalb entschlossen sich die Schweine-Verantwortlichen des Zoos der nicht ungefährlichen, grunzenden Wutz-Kommune einen zusätzlichen Innenraum zu verschaffen, wo u.a. wintergeborene Ferkel die ersten kritischen Lebenswochen mit ihrer Mutter verbringen können.

Ruhr Zoo Gelsenkirchen, 11.11.04
Elefantendame Artaida zieht nach Sofia
Die Koffer sind gepackt und das Reisefieber steigt – nicht nur bei den Tierpflegern: Artaida, die 41jährige Elefantendame des Ruhr Zoos Gelsenkirchen, begibt sich Anfang nächster Woche auf eine lange Reise in ein fremdes Land. Der Zoo in Sofia (Bulgarien) wird die neue Heimat der schwergewichtigen Artaida sein. Doch bevor sie den Ruhr Zoo Gelsenkirchen verlässt, haben ihre großen und kleinen Freunde noch Gelegenheit sich von der Auswanderin zu verabschieden. Am Samstag zwischen 14.00 und 16.00 Uhr und am Sonntag von 11.00 bis 16.00 Uhr wird Artaida zum letzten Mal im Elefantenhaus zu sehen sein. Es darf gemalt und gebastelt werden, die Tierpfleger beantworten Fragen und auf einer Infotafeln ist die Reiseroute von Artaida zu sehen. 

Naturschutz-Tierpark Görlitz, 11.11.04
Pleitegeier in Schwierigkeiten - Tierpark erhält Spendengeier von Siemens
Am Dienstag, den 16.11. wird um 15:00 Uhr die Geschäftszweigleitung  Turbosets der Siemens AG Dr. René Umlauft zusammen mit Barbara Vogt, Christian Neumann und Andreas Loeper dem Naturschutz-Tierpark Görlitz eine ganz besondere Freude bereiten. Im Spass sagte es letztgenannter bei der telefonischen Vorankündigung so: "Wir wollen Geld loswerden, und zwar einen Teil der Einnahmen, die bei unserem Familientag im September
zusammengekommen sind." "Da können Sie jeden Tag anrufen!", antwortete der glückliche Tierparkchef, denn die genannte Summe kann sich sehen lassen. Obendrauf legte Siemens gleich noch eine ganz besondere Zugabe: Die mit CNC-Technik ausgeschnittene Edelstahlform für einen neuen Spiel-Gänsegeier am Steinbockgehege, der inzwischen von den zwei ABM Mitarbeitern Reinhard Eisenblätter und Gerd Preußer täuschend echt modelliert und unentgeldlich von Hoffmann´s Nutzflächenbeschichtung (Niesky) wetterfest und der
Görlitzer Hanf- und Drahtseilerei Goltz flugfähig gemacht wurde. Bei soviel Hilfe und Unterstützung kann dieser sonst als Pleitegeier verschriene Vogel kein negatives Sinnbild mehr sein. Dieses Exemplar wird deshalb zumindest in der Görlitzer Tierparkgeschichte als Spendengeier in die Annalen eingehen. Ganz herzlichen Dank an alle Beteiligten und allzeit guten Flug!



WWF, 17.11.2004:
Zahl des Tages: 15.589
Neue Rote Liste der bedrohten Tier- und Pflanzenarten zeigt erschreckenden Zuwachs
Es werden immer mehr: 15.589 Tier- und Pflanzenarten stehen auf der aktuellen Roten Liste der bedrohten Arten, die heute von der Weltnaturschutzunion IUCN in Bangkok veröffentlicht wurde. Seit der letzten Bestandserhebung in 2003 hat sich die Liste um 3330 weitere Arten verlängert. Die Rote Liste ist nach Ansicht des WWF ein Indikator für die Umwelt-Krisenregionen der Erde, der den Verlust der biologischen Vielfalt objektiv bemisst. So könne man anhand der bedrohten Arten genau ablesen, in welchen Gebieten die größten Umweltprobleme vorherrschen.
„Der Ansturm auf die Rote Liste macht deutlich, dass nicht nur immer mehr Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht sind, sondern dass wir nach und nach ganze Ökosysteme verlieren werden“, befürchtet Stefan Ziegler, Artenschutzexperte des WWF. Mittlerweile stünden ganze Arten-Gruppen auf der Liste, deren Lebensbedingungen in Meeren, Wäldern sowie Feuchtgebieten und Flüssen sich stetig verschlechterten. Besonders erschreckend sei der Zustand der Schildkröten: Fast die Hälfte aller Arten ist bedroht. Die Liste weist aber auch Verbesserungen für einzelne Arten auf: Die Lebensbedingungen für den Europäischen Fischotter haben sich verbessert, sodass sie nicht mehr als „gefährdet“, sondern nur noch als „annähernd bedroht“ eingestuft werden. Auch für die Weihnachtsinsel- Fruchttaube geht es aufwärts: Sie wurde früher durch die äußerst aggressive Gelbe Spinnerameise, die aus Afrika auf die Weihnachtsinsel eingedrungen ist, bedroht. Da es gelungen ist, den gefährlichen kleinen Angreifer durch ökologisch unbedenkliche Köder zurückzudrängen, haben sich die Bestände der Taube erholt.
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02206/

WWF, 16.11.2004
Erstmals werden  Korallenriffe in internationalen Gewässern vor zerstörerischer Fischerei geschützt
WWF fordert die heute in New York über Meeresschutz beratende Vollversammlung der Vereinten Nationen auf, ein weltweit gültiges vorläufiges Verbot (Moratorium) der schädlichen Bodenschleppnetzfischerei in internationalen Gewässern zu verabschieden. Zehn Jahre nach Inkrafttreten des nach WWF-Ansicht verbesserungswürdigen Seerechtsabkommens der Vereinten Nationen, berät das höchste Gremium der UN den Schutz von Meeresnatur und Fischbeständen.
Stephan Lutter, Experte für internationalen Meeresschutz des WWF: “Die UN haben jetzt die einmalige Chance, die letzten Wildnisse der Tiefsee für kommende Generationen zu erhalten und die Fischerei zugleich zukunftsfähig zu gestalten. Kaltwasserkorallenriffe und Seeberge sind großartige Schätze der Tiefsee, die durch Bodenschleppnetze unwiederbringlich zerstört werden können. Das Fischen mit schwerem Gerät an einem Korallenriff ist, als ob man einen Elefanten durch eine Manufaktur mit Meißner Porzellan jagt: Am Ende bleibt nur ein Scherbenhaufen übrig.“
In großen Meerestiefen bis 2000 m gibt es eine unglaubliche Artenvielfalt mit spektakulären Fischarten wie dem Granatbarsch, der bis zu 150 Jahre alt werden kann. Bis vor einigen Jahren blieben Tiefseeriffe und –fische von der Fischerei weitgehend verschont. Aber in den letzten 10 Jahren hat sich auf der Hohen See eine Fischerei entwickelt, die enorme Schäden an Lebensräumen und Fischbeständen hinterlässt.
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02203/

WWF, 16.11.2004
Leo: so gut wie unsichtbar
Eine vom WWF finanzierte Forschungsexpedition ist im russischen Teil des Großen Kaukasus’ auf frische Spuren des nahezu „unsichtbaren“ Kaukasus-Leoparden gestoßen. Der Leopard galt in dieser Region seit 40 Jahren als ausgestorben. Erst vor drei Jahren konnte der WWF kleine Bestände dieser bedrohten Katzenart in Armenien, Aserbaidschan und Iran nachweisen. Die sehr anpassungsfähigen und scheuen Katzen leben quasi unbemerkt vom Menschen - fast nie bekommt man eine zu Gesicht. Wie viele Leoparden im Großen Kaukasus überlebt haben, ist deshalb ungewiss. Schutzmaßnahmen sind aufgrund der schwierigen politischen Lage im Nordkaukasus äußerst erschwert.
Das Foto unter http://www.wwf.de/foto-november


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Natur- und Artenschutz

Yahoo! Nachrichten - 12. Nov. 2004
Auf tausende Wildgänse lauert der Tod
Auf tausende nordische Wildgänse, die gegenwärtig bei ihrem Zug nach Süden bei uns Station machen, lauert der Tod. Mit Novemberbeginn ist in Deutschland die Jagdsaison auf die gefiederten Gäste angeblasen worden. In den besonders reich mit Rast- und Schlafplätzen gesegneten Regionen Mecklenburg-Vorpommerns und Brandenburgs «hat sich im Laufe der Jahre ein regelrechter Schießtourismus entwickelt», wie Alexander Heyd vom Komitee gegen den Vogelmord in Bonn berichtet.
«Die Tiere werden dabei professionell vermarktet», kritisiert Heyd die zunehmende Kommerzialisierung der Jagd. Er verweist auf Jagdzeitungen und das Internet, «wo überall Gänsejagd-Safaris ab 350 Euro aufwärts, inklusive aller Abschüsse und Trophäentransport, angeboten werden».

Passauer Neue Presse (Abonnement) - 18. Nov. 2004
30 Tiere in österreichischen Alpen - Legen weite Wege zurück
Vor Jahren galt der Braunbär noch als so gut wie ausgerottet in den Alpen. Jetzt ist eine Population von 25 bis 30 Tieren zurückgekehrt - zumindest in den österreichischen Teil des Gebirges, auf italienischer Seite gibt es bereits wieder 60. Laut Experten ist es eine Frage der Zeit, bis der Petz auch auf deutscher Seite wieder Einzug hält.

Der Standard - 15. Nov. 2004
Schwedischer Moschusochse "Willy" unabsichtlich erlegt
Moschusochse "Willy", der aus dem schwedischen Zoo Kolmarden in die freie Wildbahn ausgeschickt worden war, um dem gefährlich schwindenden Mochusochsen-Bestand in Nordschweden wieder auf die Sprünge zu helfen, ist nach einem nicht vorhergesehenen Grenzübertritt in Norwegen mit einem Betäubungspfeil unabsichtlich erlegt worden. Möglicherweise war die Betäubungsmittel-Dosis für das Tier zu hoch, das sich nachträglich als geschwächt herausstellte.

Frankfurter Rundschau - 16. Nov. 2004
Moschusochse Willy ist tot - Zuchtbulle vertrug Freiheit nicht
Der zum Stammvater einer Herde von Moschusochsen erkorene Bulle Willy hat das Leben in freier Wildbahn nicht verkraftet. Am Wochenende verendete das von 338 auf 277 Kilogramm abgemagerte Tier - drei Monate, nachdem es aus seinem Tierpark in die Wildnis von Härjedalen in Mittelschweden geflogen worden war. "Wir hoffen, dass seine Gene weiterleben", sagt Projektleiter Stefan Mörtberg: Er glaubt, dass der Bulle zumindest zwei Kühe gedeckt hat. Die Herde, Schwedens einzige, zählte zu ihren besten Zeiten rund 30 Tiere. Anfang dieses Jahres war sie auf acht Tiere geschrumpft. Im Auftrag des Vereins "Rettet den Moschusochsen" wurde Willy aus dem Tierpark Kolmården im August per Schwerlaster und Hubschrauber nach Härjedalen verfrachtet. Sein alter und kranker Vorgänger Ingemar wurde eingeschläfert. Der neunjährige Willy, nicht an das Herdenleben gewöhnt, entwickelte sich zum Eigenbrödler. Er streifte alleine bis über die norwegische Grenze, wo Einwohner drohten, ihn zu töten. Als Jäger ihm einen Betäubungspfeil in den Leib schossen, um ihn zurück zur Herde zu bringen, blieb Willys Herz stehen.

Hamburger Morgenpost - 16. Nov. 2004
Schweden trauern um Moschusochsen Willy

WAZ - 12. Nov. 2004
Hallo erstmal!
Xanten. Auf der Bislicher Insel wurden zwölf Biber aus Sachsen-Anhalt angesiedelt. Die ersten Tage sollen sie im Auswilderungsbau verbringen, um sich an ihr neues Zuhause zu gewöhnen.

Lübecker Nachrichten - 15. Nov. 2004
Südamerikanische Nandus jetzt in der Schaalsee-Region heimisch
Vor vier Jahren waren aus einem Gehege im Lübecker Umland Nandus ausgebrochen. Etwa ein Dutzend der Großvögel suchte das Weite, kam über die Wakenitz - und ließ sich in der Schaalseeregion bei Schattin nieder. Dort leben die Vögel immer noch. Inzwischen sind es rund 50 geworden.

Yahoo! Nachrichten - 15. Nov. 2004
Grüne laden zum ersten Berliner Tierschutztag
Die Grünen-Fraktion lädt gemeinsam mit dem Tierschutzverein animal public am 26. November zum ersten Berliner Tierschutztag ins Abgeordnetenhaus ein. Vorgesehen sind eine Fachtagung «Tierschutz und Politik» und ein abendliches Event, wie die tierschutzpolitische Sprecherin Claudia Hämmerling am Montag sagte. Von 10.00 Bis 16.00 Uhr diskutieren Tierschutzexperten und Politiker aus Bund und Ländern über landes- und bundespolitische Tierschutzthemen. Dabei wird es unter anderem um die Novellierung des Bundesjagdgesetzes, Pelztier- und Hundehaltung sowie um die Unterbringung von Wildtieren in Zoo und Zirkus gehen.

Berliner Morgenpost - 14. Nov. 2004
Tierschützer verspricht: Finanzskandal wird aufgeklärt
16 000 Mitglieder des Berliner Tierschutzvereins hatten gestern Post in ihren Briefkästen. In einem zweiseitigen Brief verspricht Deutschlands oberster Tierschützer, Wolfgang Apel, den Finanzskandal, der Europas größtes Tierheim erschüttert, schonungslos aufzuklären.

St. Galler Tagblatt - 16. Nov. 2004
Auffangstation für Panzertiere
Vor Jahren hat der Amriswiler Hermann Koller das Faszinosum der Schildkröten entdeckt, unterdessen ist das Heim der Familie Koller zur Auffangstation der Panzergeschöpfe geworden. Hermann Koller war Mitbegründer und langjähriger Präsident der Schildkröten-Interessengemeinschaft Ostschweiz (SIGS). Nebenberuflich betreiben er und seine Frau Ulrike in ihrem Heim eine Auffangstation für Schildkröten, die von ihren Besitzern abgegeben oder wegen nicht artgerechter Haltung beschlagnahmt worden sind. In vielen Fällen gelingt es Hermann Koller, die Tiere an einen guten Platz zu vermitteln.

Swiss Info - 13. Nov. 2004
Schweizer Forschung am wilden Fluss
"König der Alpenflüsse" wird er genannt, der Tagliamento. Er ist der letzte frei fliessende Alpenfluss. Nur die letzten 20 Kilometer sind kanalisiert. Klement Tockner von der Eidgenössischen Anstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Gewässerschutz hat diesen Fluss für die Forschung entdeckt. Doch nun droht dem Fluss Zerstörung.


Historic national park declaration on Halmahera
http://www.birdlife.org/news/news/2004/11/halmahera.html

Djibouti Refuge Shelters Endangered Cheetahs
Working with cheetahs is a bit different from treating cats and dogs, but Bertrand Lafrance felt he had little choice

Mexico to Preserve Thousands of Acres of Rain Forest in Historic Land Expropriation

Global extinction crisis escalates
http://www.birdlife.org/news/news/2004/11/red_list.html

Over half of Asia's IBAs inadequately protected
http://www.birdlife.org/news/news/2004/11/asia_ibas.html

Scientists Say More Than 15,000 Species Facing Extinction
Bangkok  More than 15,000 species, from sharks to frogs to fir trees, are facing extinction and the total is rising faster than ever before, conservationists and scientists said on Wednesday. Despite efforts to slow or reverse the slide into oblivion of many species, one in three amphibians and almost half of all freshwater turtles are threatened, the IUCN World Conservation Union said at the unveiling of its 2004 species "Red List."



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Weitere Infos

Die ZooKunft 2005
findet statt im Kursaal in Stuttgart - Bad Cannstatt am 18., 19. und 20. Februar.
Das Thema lautet „Zoofarbe Grün - Enrichment für alle“ und das Programm sieht folgende Vorträge vor:
Schwerpunkt: Zoozertifizierung
Dr. Kratsch, Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum:
Umsetzung der EU Richtlinie 1999/22/EG in Baden-Württemberg
Eckhardt Wiesenthal, Tiergartengestaltung Wiesenthal:
Prädikat „ZOO“ – machbare Kontrolle oder kontrollierte Machbarkeit?
Dr. Heidrun Kleinert, Vorsitzende, LANA Ausschuss für Artenschutz:
Eu-Richtlinie über die Haltung der Tiere in Zoos - die praktische Umsetzung aus Sicht der Länder
Dr. Wilhelm Irsch, Ministerium für Umwelt des Saarlandes
Wildtierhaltung und Zoo-Richtlinie - Die nationale Umsetzung einer europäischen Vorgabe
Johanna Prinz, Universität Kiel:
Zoo-Zertifizierung in Schleswig-Holstein – Vorbereitung, Durchführung, Analyse
Schwerpunkt: Tier-Enrichment
Dr. Udo Gansloßer, Universität Erlangen:
Ist Enrichment sinnvolle Beschäftigung? Verhaltensbiologie und Verhaltensökologie der Zootierbeschäftigung
Dr. Frank Brandstätter, Zoo Dortmund:
Gemeinschaftshaltung im Zoo – Rezept gegen Langeweile
Dr. Lydia Kolter, Zoo Köln:
Bären Enrichment
Katrin Ernst, Forschungsinstitut für die Biologie landwirtschaftlicher Nutztiere, Dummerstorf:
Enrichment, ein Extra oder biologische Notwendigkeit? Untersuchung zur Wirkung erfolgreicher Bewältigungsstrategien (positive coping) auf die Gesundheit und das Verhalten von Schweinen
Bernd Marcordes, Vogelpark Walsrode:
Enrichment in der Vogelhaltung - Beispiele aus dem Vogelpark Walsrode
Schwerpunkt: Menschen-Enrichment
Dr. Wolfgang Böckeler, Universität Kiel:
Behindertengerechter Zoo       
Sabine Haas, Zoo Gelsenkirchen:
Wie macht man einen Zoo besucherattraktiv?
Hinzu kommen noch der Icebreaker und der Rundgang mit Führung, jeweils in der Wilhelma. Das genaue Programm mit allen Zeiten finden Sie unter „www.zookunft.info“ (dort können Sie sich auch bequem online anmelden) bzw. in den schriftlichen Einladungen, die in den letzten Tagen versandt wurden.
Das Quantum-Conservation-Team freut sich schon auf Sie!
Herzliche Grüße
Christof Würth




The 2nd International Congress on Zookeeping
Gold coast, Queensland, Australia, 7th - 11th May 2006
First Call for Papers/Posters and Workshops
After the success of the 1st conference in 2003, a second conference will be held in Australia in 2006 with more than 300 zookeepers from around the world expected to attend.  The conference will cover all areas of Zookeeping.
You are invited to submit an abstract of a paper or presentation you would like to give.  More information and guidelines can be found at http://www.iczoo.org
Abstracts for oral and poster presentations should be written in English and no more than 600 words long.  If you want to run a workshop focused on developing zoo keeper skills please send a short description.  
These should be sent to: Paul Howse, ICZ Programme Committee at p.howse@chesterzoo.org  Preferably in RTF or MS word format marked `ICZ Programmme'
 Deadline for submissions is 30th September 2005.



Wanderausstellung Ökologischer Landbau sucht Standorte
Von Juni bis Dezember 2004 tourt die Wanderausstellung Ökologischer Landbau in mehrfacher Ausfertigung durch ganz Deutschland.
Sie informiert auf vielseitige und interessante Weise über die Besonderheiten bei der Erzeugung und Verarbeitung ökologischer Produkte („Bio-Produkte“). Wer die Ausstellung besucht, kann sich selbst ein Bild davon machen, dass der ökologische Landbau längst nicht mehr „verstaubt“ daher kommt, sondern sich heutzutage modernster Produktionstechniken bedient.
Dieses neue Bild einer zeitgemäßen ökologischen Landwirtschaft und Lebensmittelverarbeitung spiegelt sich auch im Ambiente und in der Technik der Ausstellung wider. Es gibt eine Fülle an Elementen, die bewegt, bedient oder befühlt werden können und die Sie, als Besucher, zum Ausprobieren, Mitmachen oder auch zum Raten anregen werden. Interessante Gestaltungselemente, Bild- und Tontechnik verbinden sich so mit elementaren Sinneserfahrungen.
Lassen Sie sich überraschen! Die Anforderungen, die ein ökologisches Produkt auf seinem Weg vom Saatgut bis zur Ladentheke, vom Stall bis ins Gourmet-Restaurant erfüllen muss, sind vielfältiger, als Sie denken. Das Zusammenspiel von Technik und „natürlichen Helfern“ ist ein raffiniertes System, das oft verblüffend einfache Gesetzmäßigkeiten intelligent zu nutzen weiß.
Möchten Sie die Ausstellung in Ihrer Region präsentieren? Informationen erhalten Sie auf der Internetseite www.wanderausstellung.org sowie bei der Volkshochschule Witzenhausen unter der Tel.-Nr.: 05542 9336-19.
Die Wanderausstellung ist eine Maßnahme des Bundesprogramms Ökologischer Landbau, initiiert durch das Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft.
Da die Wanderausstellung vom BMVEL gefördert ist, bekommt ein Aussteller für Auf-, Abbau und Weitertransport der Wanderausstellung pro Woche eine Kostenerstattung.
siehe auch: www.wanderausstellung.org

Gerd Peter
vhs Witzenhausen
Südbahnhofstraße 28
37213 Witzenhausen
Fon:    05542 9336-23
Fax:    05542 9336-26
gerd.peter@vhs-witzenhausen.de




Rettet den Regenwald 17. Nov. 2004
Umweltorganisationen protestieren gegen Weltbank-Pläne - Kein Raubbau in Kongos Regenwäldern!
In der Demokratischen Republik Congo nimmt der Druck auf die Regenwälder dramatisch zu. Mit Unterstützung der Weltbank sollen neue Konzessionen an Holzkonzerne vergeben werden. Bedroht sind bis zu 60 Millionen Hektar Regenwald - eine Fläche so groß wie Frankreich. Mitte November 2004 haben internationale Umweltorganisationen ein sofortiges Moratorium für den kongolesischen Holzsektor gefordert.
Über unsere homepage http://www.regenwald.org können Sie mit einer Protestmail an den Weltbank-Präsidenten die Forderung nach einem Moratorium unterstützen.
Bitte leiten Sie diese Nachricht an möglichst viele Freunde und Bekannte weiter!
Reinhard Behrend
Rettet den Regenwald e. V.
Friedhofsweg 28
22337 Hamburg
Tel. 040 - 4103804
Fax: 040 - 4500144
www.regenwald.ORG


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Neue Veröffentlichungen

Wunderbare Welt - Abenteuer mit wilden Tieren

von
Axel Gomille
 
Das Buch zur ZDF-Serie
Es gibt sie noch - ursprüngliche Wildnisgebiete mit einer atemberaubenden Tierwelt. Regelmäßig berichtet die Dokumentationsreihe "Wunderbare Welt" über die faszinierende Natur unseres Planeten. Dieses Buch begleitet Tierfilmer bei ihrer abenteuerlichen und gefährlichen Arbeit rund um die Welt: Sie suchen in Alaska die größten Grizzly-Bären der Erde, beobachten die letzten Tiger Indiens und sind in Tasmanien dem rätselhaften Beutelwolf auf der Spur. Mit großem Aufwand folgen sie Pelikanen über den afrikanischen Kontinent, klettern seltenen Kamelen in den Anden hinterher und spüren mithilfe eines Spezial-U-Boots sogar Quastenflosser, die legendären Urfische, auf. Dieser Bildband besticht durch hervorragende Fotos und lebendige Texte über faszinierende Tiere.

29,90 Euro bei Amazon
 Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum September 2004


Der Autor: Axel Gomille, Jahrgang 1970, ist Diplom-Biologe. Er studierte in Frankfurt und Lakeland (Florida) Zoologie und arbeitet beim ZDF als Redakteur für die Naturfilmreihe "Wunderbare Welt". So oft wie möglich begibt er sich selbst auf die Spuren der letzten wilden Tiere. Seine Tätigkeit als Autor und Fotograf führte ihn in viele der schönsten Naturreservate der Erde.

Sein letztes Buch hatten wir bereits vor langer Zeit vorgestellt:

Die Äskulapnatter, Elaphe longissima. Verbreitung und Lebensweise in Mitteleuropa  
Chimaira Verlag (2002)
Gebundene Ausgabe


(Wenn Sie diesen oder einen anderen Artikel bei Amazon über diesen Link bestellen, ändert sich für Sie zwar nichts, aber wir erhalten eine kleine Provision, die mithilft, die laufenden Kosten für die Zoopresseschau zu decken)


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Ausstellungen


Wolfen Industrie- und Filmmuseum
JÄGER MIT DER KAMERA
14.11.2004-31.03.2005

Olten, Naturmuseum
Tiere als Musikanten
-30.01.05

Delitzsch, Museum im Schloß
Erlebnis Natur - Artenvielfalt und biologische Forschung
bis 21.11.04

idea Schmetterlings-Paradies Neuenmarkt
 - 25. November 2004: Kunstausstellung von Christel Gollner, Bayreuth, und anderen Künstlern der Oberfränkischen Malertage



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Stellenausschreibung

Auffangstation für beschlagnahmte Tiere und Wildtiere in Rheinland-Pfalz
sucht Tierarzt oder Zoologen
zum Aufbau und Leitung der Station,
zunächst halbtags, binnen Jahresfrist ganztags.
Bewerbungen bitte nur schriftlich an:
Finke, Schlesische Str. 16, 55450 Langenlonsheim


TV-Tipps

wochentäglich 10:30 ZDF: Unsere Hagenbecks - Familienserie von 1990 

Do., 18.11.2004, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Tagebuch eines Nashornbabys
Do., 18.11.2004, 18:30-19:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 17 Lüneburger Heide
Do., 18.11.2004, 21:30-22:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 18
Fr., 19.11.2004, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Zoogeschichten (80)
Fr., 19.11.2004, 21:00-22:45 XXP, SPIEGEL TV Special, Das "Seaworld"-Imperium – die große Show der Tiere
Sa., 20.11.2004, 14:45-15:00 MDR, Elefant, Tiger & Co., Ein großer Tag für eine kleine Giraffe
Sa., 20.11.2004, 17:55-18:30 VOX, tierzeit: Der lange Weg der Aale
Sa., 20.11.2004, 18:00-18:15 MDR, Bei uns entdeckt, Tier-Exoten (2/3), Der Herr der Büffel
Sa., 20.11.2004, 19:00-19:45 BR, Das Leben der Säugetiere – 9. Aufsteiger, von David Attenborough
So., 21.11.2004, 17:15-18:00 SWR, Großwildjagd im Krügerpark, Wie ein Peace Park im Süden Afrikas entsteht
So., 21.11.2004, 18:00-18:30 3sat, Naturreporter, Sechsteilige Reihe, 4. Sächsische Schweiz: Comeback für Lachs und Luchs
Mo., 22.11.2004, 20:15-21:00 B-alpha, Alpha-Forum: Henning Wiesner, Direktor des Tierparks Hellabrunn in München
Di., 23.11.2004, 05:15-05:30 ZDF, Zoo-Geschichten: Dortmund
Di., 23.11.2004, 20:15-21:00 SWR, Brutplatz für Millionen - Seevögel der Seychellen (2/5)
Mi., 24.11.2004, 04:45-05:00 ZDF, Zoo-Geschichten: Dresden
Mi., 24.11.2004, 21:00-21:45 MDR, Rastlose Staatsdiener - Termiten in Afrika
Mi., 24.11.2004, 23:45-00:30 B-alpha, Alpha-Forum: Henning Wiesner, Direktor des Tierparks Hellabrunn in München
Do., 25.11.2004, 16:45-17:15 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 17, Lüneburger Heide
Do., 25.11.2004, 18:30-19:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 18
Do., 25.11.2004, 21:30-22:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 19
Fr., 26.11.2004, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Ein Krankenhaus für Koalas
Fr., 26.11.2004, 17:05-18:40 XXP, SPIEGEL TV Special, Das "Seaworld"-Imperium – die große Show der Tiere
Fr., 26.11.2004, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Vietnams letzte Nashörner
Fr., 26.11.2004, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Zoogeschichten (81)


RTL2, Sonntags ca 13:10: "Crocodile Hunter", mit Steve Irvin, aus dem Australia Zoo, Beerwah

Die ZDF-Zoo-Geschichten
werden zur Zeit als Lückenfüller im ZDF nachts ausgestrahlt, häufiger jedoch im ZDF-Infokanal, der aber nur digital über Kabel oder Astra1H zu empfangen ist.
Der Kanal fehlt so detailliert in den meisten Fernsehzeitschriften und wird von unserer TV-Suche auch nicht gefunden.
Als Beispiel: "Zoo Krefeld" wird an folgenden Terminen ausgestrahlt:
am 18.11.04 um 07:30 Uhr und 21:30 Uhr
am 19.11.04 um 09:30 Uhr und 23:30 Uhr
am 21.11.04 um 17:30 Uhr usw.
Website der Serie: http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,2035905,00.html
Website des ZDF-Infokanals mit Programm: http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/26/0,1872,2034106,00.html


ausführlichere Vorschau: 
http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm
 

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