E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Melanie Witte
   Dr. Silke Sorge



ISSN 1619-6643


Ausgabe 239 vom 11. November 2004

Liebe Leser,

erinnern Sie sich? Im Februar gab es bei unserem Jubiläums-Rätsel als Preis u.a. ein von NaBiT gestiftetes Gehegeschild. Da der Gewinner das Schild bislang trotz Nachfragen nicht angefordert hat, haben wir uns nun mit NaBiT eine Alternative ausgedacht.

Nun steht sogar ein Original-NaBiT-Themenschild (DinA3, im Wert von 185.60 Eur. inkl. Versand) zur Verfügung, das wir einem Zoo oder Tierpark hiermit für knapp die Hälfte anbieten - 90 Eur.
Und das Geld wird natürlich komplett für den Artenschutz gespendet! (Sie dürfen also gerne etwas drauflegen; eine Spendenquittung wäre auf Wunsch auch möglich).

Zur Auswahl stehen die Themen rund um Zoo und Tierpark: die hier abgebildete Tafel "Zoo - Wieso?", oder auch "Zweites Zuhause im Zoo (Erhaltungszucht)", oder "Tierpfleger Timm", ... -
stöbern Sie ruhig mal auf der gerade ganz neu gestalteten Website www.nabit-gbr.de
und bewerben Sie sich für ihren Tierpark ganz formlos per E-Mail an die Redaktionsadresse um die Tafel!

Wir würden uns freuen, wenn auf diese Weise der Preis sowohl dem Artenschutz wie auch einem Tierpark zugute käme.
 

Dirk Petzold



Zusatzillustration an einem Schild über Stelzenläufer in einem großen Vogelpark

  Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps

Zoos und Tierparks

Berliner Morgenpost - 10. Nov 2004
Sparfuchs mit Hang zu Katzen
Berlin. Der neue Kaufmännische Direktor Gerald Uhlich will Zoo und Tierpark aus der finanziellen Misere helfen. Seit Mitte September führt der 48jährige als neuer Kaufmännischer Direktor die Geschäfte von Zoo und Tierpark. An den Nachfolger von Hans-Peter Czupalla werden große Hoffnungen geknüpft. Uhlich soll dem Unternehmen mit mehr als 22 000 Tieren und rund 3,7 Millionen Besuchern im Jahr aus der finanziellen Misere zurück auf einen gesunden Weg helfen. Mittelfristig soll der Zoo, der vom Land Berlin zurzeit mit 2,75 Millionen Euro im Jahr subventioniert wird, schwarze Zahlen schreiben. Beim Tierpark werde das mit aktuell 8,07 Millionen Euro Unterstützung wohl nicht klappen, sagt Gerald Uhlich. "Das Unternehmen ist abgesichert bis 2007 und befindet sich im Gegensatz zu vielen anderen damit in einer glücklichen Lage." Gerald Uhlich stammt weder aus der Hauptstadt, noch kann er Erfahrungen mit der Tierbranche vorweisen. Seine berufliche Heimat waren erst die Wissenschaft und dann die Textilindustrie, zuletzt lebte er mit seiner Familie in Steinfurt im Münsterland. Als erstes soll der Markt analysiert werden. Gibt es in Berlin wirklich ein einheitliches Einzugsgebiet für Zoo und Tierpark? Welche Rolle spielen die Touristen? Und könnte mehr Konkurrenz zwischen Zoo und Tierpark nicht auch deren Attraktivität steigern? Gerald Uhlich will Klarheit und läßt zurzeit Besucher befragen. Er hat Pläne, verrät aber nur wenig vorab: Veränderungen soll es geben, aber keine bunte Micky-Maus-Welt und keinen Personalabbau über die bereits getroffenen Vereinbarungen hinaus. Ein ausgefeiltes Marketing-Konzept soll her mit mehr Werbung und einer besseren Betreuung der Sponsoren und Tierpaten. "Große Projekte starten erst, wenn das Konzept steht." Er wünscht sich eine stärkere Vergesellschaftung von Arten, ähnlich der geplanten Zusammenlegung von Wölfen und Bären. Und daß für zwei Halsbandpekaris im letzten Moment vor ihrer Schlachtung ein neuer Halter gefunden werden konnte, freut ihn. Vor allem für die Tiere, aber auch fürs Image: "Auch wenn es hart klingt, wir verkaufen hier einen Traum und zeigen Tiere in Geborgenheit. Solche Nachrichten können wir uns nicht leisten."

Hamburger Abendblatt - 5. Nov 2004
Elefantenrunde bei Hagenbeck
Internationale Expertenrunde bei Hagenbeck: Neun Tage lang lernen Tierpfleger und Veterinäre aus der ganzen Welt in Hamburg Tricks und Kniffe bei der Elefantenhaltung. Ob Transport der Dickhäuter, Ultraschall oder Fußpflege - der Stundenplan der "First European Elephant Management School" ist eng gestaltet. Zur Zeit sind 15 Menschen aus 13 Nationen (u. a. Indien, Sri Lanka, Irland, Dänemark und den USA) zu Gast in Stellingen, um bei der Elefantenschule möglichst viele praktische Erfahrungen zu machen. Geleitet wird der Kursus, der nach 2003 bereits zum zweiten Mal bei Hagenbeck veranstaltet wird, von Tierparkchef Stephan Hering-Hagenbeck (37) und dem renommierten Elefantentrainer Alan Roocroft aus San Diego/USA. "Wir mußten in diesem Jahr Bewerbern absagen, da wir die Gruppe für die praktische Arbeit möglichst klein halten wollen. Deshalb wird es im nächsten Jahr eine dritte Schulung geben." Dann hoffentlich mit neuem Nachwuchs: Elefantenkuh Thura (29) ist hochschwanger.

Fränkische Nachrichten - 9. Nov 2004
Elefanten brauchen neues Domizil
Nun ist es amtlich: Die Tiere im Heidelberger Zoo haben es gut. Direktor Dr. Klaus Wünnemann hat jetzt die offizielle Genehmigung zum Betrieb des Parks bekommen, die nach einer EU-Richtlinie aus dem Jahre 1999 benötigt wird. In der Urkunde, die Ordnungsamtsleiter Dr. René Pöltl überreichte, sind allerdings auch Auflagen enthalten: So müssen die Elefantendamen Lakshmi und Ilona ein neues Haus bekommen, was Wünnemann ohnehin schon in der Planung hat und wofür die Tiergartenfreunde derzeit Spenden sammeln. Die Tapire brauchen ein Schwimmbecken im Außenbereich, die Menschenaffen ein großzügigeres Freigehege. Auch die betagten Riesenschildkröten und einige Eulen sollen umziehen. Die Gayale, prächtige asiatische Rinder, müssen in weicherem Boden umher stapfen können.

Märkische Oderzeitung - 9. Nov 2004
Streichkonzert: Mehr Augenmaß für Zoo gefordert
Eberswalde. Mit den radikalen Sparvorschlägen für das nächste Haushaltsjahr können sich Hardy Lux (SPD), Vositzender des städtischen Sozialausschusses, und sein Vize Dieter Müller (PDS) nicht anfreunden. Augenmaß fordern beide Stadtverordnete im Umgang mit dem Eberswalder Zoo. "Diese Einrichtung darf nicht so geschröpft werden, dass die gute Arbeit zusammenbricht", fordert Lux. Die Kosteneinsparung ab nächstem Haushaltsjahr sollte bei fünf Prozent liegen, was sich in den Folgejahren fortsetzen ließe. Bis 2008 liege der Anteil städtischer Förderung dann bei 80 Prozent.

Märkische Oderzeitung - 10. Nov 2004
Was kann sich Eberswalde noch leisten?
Dass der Zoo Eberswalde 25 Prozent weniger Geld bekommen soll, hat der Finanz- und Wirtschaftsausschuss bereits beschlossen. Heute soll weiter über das Sparkonzept zur Haushaltssanierung gesprochen werden. Der Zoo ist der größte Brocken bei den freiwilligen Aufgaben, die sich die Stadt leistet. Der Zuschussbedarf beträgt jährlich zwischen knapp 600.000 und 900.000 Euro. Diese Größenordnung und die jährlich steigenden Betriebskosten waren es, die die Stadtverordneten aller Fraktionen zu Diskussionen reizte. Christoph Mix (CDU) sagte, er wolle den Zoo nicht schließen, aber ihm dränge sich die Frage auf, ob dieser jedes Jahr größer und schöner werden müsse - "das kann eine Stadt wie Eberswalde nicht mehr verkraften!"

 

Planung und Bau


Norddeutsche Neueste Nachrichten - 4. Nov 2004
Zoo setzt neues Erlebniskonzept um
Hoffentlich erwachen die Braunbären in den kommenden Monaten angesichts des Baulärms nicht aus ihrem Winterschlaf. Denn im Schweriner Zoo startete gestern das erste von zwei ehrgeizigen Projekten. Künftig soll auch bei den Bergschafen das Motto lauten: "Tiere zum Anfassen". Die neue Anlage ist zugleich ein weiterer Baustein der Afrika-Savanne. Mit 2000 Quadratmetern ist das Gehege künftig doppelt so groß. Anstelle des Bretterverschlages wird ein typisch afrikanisches Haus aus Holz und Lehm errichtet. Bereits kommende Woche gibt es erneut einen Spatenstich im Schweriner Zoo. Zoo-Mitarbeiterin Erika Hellmich: "Die EU-Gelder für den dritten Abschnitt unserer Afrika-Savanne sind endlich freigegeben." Das heißt zum Beispiel, die Giraffen bekommen einen größeren Auslauf. Das ist auch nötig: Giraffen-Dame "Maradi" erwartet nämlich Nachwuchs.

Schwerin-News - 11. Nov 2004
Baustelle Zoo
Die neue Fischotteranlage im Schweriner Zoo nimmt Gestalt an und der ca. 400 m² große Teich ist bereits mit Wasser gefüllt. Bis zum Jahresende sollen bis auf die Bepflanzungen alle Arbeiten an der Anlage abgeschlossen sein. Das Konzept der Anlage sieht eine langgestreckte flussähnliche Wasserfläche vor. Das Ufer des Wasserbeckens wird sehr stark gegliedert. Schwemmholz, Stubben und Steine sollen für ein abwechslungsreiches Ufergelände sorgen und den Fischottern viele Versteckmöglichkeiten bieten. Das vordere Schaugehege hat eine Fläche von ca. 2.000 m², davon 400 m² Wasserfläche. Die alte Fischotteranlage hat eine Grundfläche von 120 m². Die Übergabe dieser Zooanlage soll beim traditionellen Sommerfest mit der SVZ offiziell erfolgen.

General-Anzeiger (Bonn) - 11. Nov 2004
Stadt und Investor drücken aufs Tempo
Königswinter. Das Tempo, mit der die Planung des Sea Life Centers auf dem Berliner Platz voranschreitet, verschärft sich. Das ist die Quintessenz der Sitzung, in der der Stadtrat das Projekt am Dienstagabend ein weiteres Stück voranbrachte. Mit den Stimmen von CDU, FDP und Grünen begrüßten die Kommunalpolitiker die neuen Entwürfe, die der Architekt des Investors vor der Sommerpause vorgelegt hatte, und nahmen den nunmehr vorliegenden Bebauungsplanentwurf zustimmend zur Kenntnis. Die SPD hingegen bleibt bei ihrer Haltung. Sie lehnt das Vorhaben unter den gegebenen Umständen weiterhin ab und bleibt mithin einziger Verbündeter der Sea-Life-kritischen Bürgerinitiative

Hamburger Abendblatt, 6. November 2004
Ozeanarium: Frank Eyssen gestorben
Hamburg - Er liebte die Meere und seine Wahlheimat Hamburg. Frank Eyssen, Sprecher des Kompetenzteams Ozeanhaus, Mitinitiator des geplanten Ozeanariums in der HafenCity sowie der Hafennächte in den Zeisehallen, ist nach kurzer schwerer Krankheit am 28. Oktober gestorben. Seit 1997 entwickelte er im Team mit Stadtplanern, Meeresbiologen, Architekten und internationalen Experten ein Konzept für ein hamburg-spezifisches Mix aus Aquarium, Science-Center und Explorer-Dock




Aktionen

Stadt Winterthur - 8. Nov 2004
Tierpatenschaften im Wildpark Bruderhaus
Der Forstbetrieb Winterthur bietet ab sofort Patenschaften für die Tiere im Wildpark Bruderhaus an. Mit dem Erwerb einer Tierpatenschaft im Wildpark Bruderhaus leisten Patinnen und Paten einen aktiven Beitrag zur Haltung ihres Patentieres. Die Einnahmen kommen den Tieren in Form von Futtermitteln und Leckerbissen zugute und unterstützen den Wildpark Bruderhaus bei seiner Beteiligung an Erhaltungszuchtprogrammen und an Projekten zur Wiederansiedlung bedrohter Wildtierarten.



Nachwuchs 
 
Bote der Urschweiz - 10. Nov 2004
Im Basler Zolli ist erneut ein Panzernashorn zur Welt gekommen
Bei den Panzernashörnern im Zoo Basel hat es zum zweiten Mal in diesem Jahr Nachwuchs gegeben: Ellora brachte am vergangenen Donnerstag einen Buben zur Welt. Bereits im September hatte Elloras Tochter Quetta das Mädchen Baatschi geboren. Baabuu, wie der jüngste Spross bei den Basler Nashörnern heisst, sei gesund und kräftig, teilte der Zoo mit. Er ist das sechste Kalb der 22 Jahre alten Ellora und das 29. im Basler Zolli geborene Panzernashorn. Beide Jungen haben den gleichen Vater. Dieser befindet sich gegenwärtig laut dem Zolli "auf Hochzeitsreise" in England. Derweil wird ihm in Basel ein neuer Stall mitsamt eigener Aussenanlage gebaut. Auch die Stallungen und Aussenanlagen der Kühe werden verbessert.

Berliner Morgenpost - 10. Nov 2004
Tschausu: Berliner Mix aus Bär und Katze
Berlin. Spitze Ohren und Schnurrbarthaare, eine plumpe Gestalt und ein langer Schwanz. Ist es ein winziger Bär oder eine unförmige Katze? Könnte Tschausu reden, würde er sagen: "Ist doch klar, ich bin ein Binturong." Ein Marderbär also aus den Regenwäldern Südostasiens, der aber zur Art der Schleichkatzen zählt. Vor 44 Tagen wurde Tschausu im Tierpark geboren, seine fürsorglichen Eltern Vincent und Fiona kamen Anfang des Jahres aus dem Zoo Halle. Nach ein paar Wochen in der dunklen Wurfkiste ist der Kleine jetzt täglich bei Kletterausflügen zu beobachten.

Berliner Morgenpost - 11. Nov 2004
Tigerbabies ziehen in eine andere Welt
Berlin. Es war mehr als nur ein Umzug, eher ein Wechsel in eine neue Welt. Am Montag zogen im Tierpark die zwei Sibirischen Jungtiger Dushan und Arnanka aus dem Alfred-Brehm-Haus auf die Außenanlage, am Dienstag durften sie zum ersten Mal ihre Schnauzen in die frische Luft halten.




Berliner Morgenpost - 8. Nov 2004
Sechs Wiener Humboldtpinguine im Zoo eingetroffen
Im Berliner Zoo sind sechs neue Humboldtpinguine eingetroffen. Sie kommen aus dem altehrwürdigen Tiergarten Schönbrunn in Wien. Die jungen Vögel sollen die Gruppe dieser äußerst stark vom Aussterben bedrohten Pinguinart verstärken. Zusammen mit den sieben Berliner Altvögeln leben dort jetzt 13 Humboldtpinguine. Etwa16 000 dieser Meeresvögel, die unter Wasser Jagd auf kleine Fische machen, gibt es heute noch. Damit ist diese Art die seltenste Pinguinart überhaupt, so ein Zoosprecher.


Berliner Morgenpost - 7. Nov 2004
Patientin Frosja: Auch Elefanten haben ihre Zipperlein: Geschichten aus Zoo und Tierpark
Das OP-Team war vollzählig angetreten, die Aufgaben verteilt. Einer winkelte das rechte Ohr ab, einer hielt den Rüssel fest, einer redete beruhigend auf das leicht narkotisierte Tier ein. Tierarzt Günter Strauß griff zum Skalpell. Mitte der Woche mußte im Tierpark die asiatische Elefantin Frosja unters Messer. Schon vor Jahren hatte sich bei ihr eine Schläfendrüse infiziert. Wer genau hinschaute, sah neben ihrem rechten Auge eine dicke Beule. Jetzt ist dort ein faustgroßes Loch. "Wir haben gemerkt, daß es drückte und sie störte", sagt Elefantenpfleger Mathias Otto. Deshalb wurde operiert, der Eiter konnte abfließen."

Neue Westfälische - 9. Nov 2004
Dirk Neumann führt im Tierpark Kalletal europaweit einzigartige Wolfsschule
Manche Menschen sind für den öffentlichen Dienst nicht geschaffen. Sie mögen das bürgerliche Leben nicht und deshalb machen sie sich irgendwann auf die Suche. Dabei geraten sie dann an ein Rudel Wölfe. So klingt es, wenn Dirk Neumann seine Lebensgeschichte erzählt. Der promovierte Veterinär (55) leitet den Tierpark Kalletal. Hier betreibt er auch seine Wolfsschule, die nach eigenen Angaben "einzigartig in ganz Europa" ist.

Mitteldeutsche Zeitung - 9. Nov 2004
Die wilden Seiten Singapurs
Über Stelzen führt ein Pfad im Zoo von Singapur. Der «Treetops Trail» ermöglicht dem Besucher Einblicke in das Kronendach südostasiatischer Regenwälder. Affen wie Siamangs oder Rote Languren, die bei einer Dschungeltour schwer zu sehen sind, geben in fast natürlicher Umgebung auf einer künstlichen Insel Einblicke in ihren Alltag.
Wenn der Zoo seine Tore schließt, beginnt um 19:30 Uhr für die Leoparden, Hyänen, Elefanten oder Tapire der «Night Safari» gleich nebenan die Spätschicht. So gut es ein Tierpark eben kann, simuliert der Nachtzoo Wildnis: Auf schmalen Pfaden können Besucher beispielsweise im Zwielicht der Scheinwerfer den dichten Wald entdecken und den Tieren nahe kommen. Die Wege führen vorbei an Gehegen, bei denen nur Gräben und Glasscheiben die Pirsch der nachtaktiven Jäger eingrenzen.

Kölner Stadt-Anzeiger - 6. Nov 2004
Der Geier will nicht fliegen
Der dreijährige Kondor „Santiago“ ist der Star in der Greifvogelstation des Hellenthaler Wildfreigeheges. Doch allzu viel trägt er nicht dazu bei, seine Berühmtheit zu steigern. Während seine Artgenossen im Norden Südamerikas in Höhen bis zu 7000 Metern durch die Lüfte schweben, denkt der Hellenthaler Geier nicht daran, sich in schwindelnde Höhen zu erheben.

Giessener Anzeiger - 10. Nov 2004
Weißer Hirsch in Ebsdorfergrund von Jäger erlegt
Der weiße Hirsch, der Ende letzter Woche aus einem Gehege in Nordeck ausgerissen war und am Wochenende in Gießen und an verschiedenen Orten im Landkreis gesehen wurde, ist in der Gemeinde Ebsdorfergrund (Kreis Marburg) von einem Jäger erlegt worden. Die dortigen Reviere waren über die Suche nach dem Tier nicht informiert und der Jäger wusste nicht, dass es sich um ein mehr oder weniger zahmes Tier handelte. Der Abschuss erfolgte aus Hegegründen, da der Hirsch am Lauf verletzt war.


Ostthüringer Zeitung - 6. Nov 2004
Damwildgehege erfreut nicht nur Touristen in Blankenberg
Peter Wolf aus Blankenberg und Rolf Burger aus Kießling, beide Jäger und Jagdpächter, haben sich seit diesem Jahr ein Damwildgehege eingerichtet. Auf einer Fläche von vier Hektar betreuen die Waidmänner in Blankenberg Am Anger zurzeit 22 Tiere. Acht Kälber sind im Sommer schon auf die Welt gekommen.


Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Zoo Dortmund, 11.11.04
Zoopaten treffen sich im Dortmunder Zoo - Zootiere warten auf „Weihnachtspaten“
Der Stress mit der Suche nach Weihnachtsgeschenken fängt ja nun bald wieder an. Der Zoo Dortmund bietet hier die Lösung: eine Patenschaft für ein Zootier,  ein Geschenk der besonderen Art. Die Preise liegen zwischen 25 Euro für Frösche, Spinnen, Singvögel, Dachse, Rehe, Nutrias und Gürteltiere und 500 Euro für Giraffen, Nashörner und Löwen. Wer also noch keine Idee für ein Weihnachtsgeschenk hat und gleichzeitig was gutes tun möchte, der kann eine Tierpatenschaft erwerben. Der Erlös kommt in vollem Umfang dem Zoo zugute.
Als Dank lädt der Zoo alle Paten (zur Zeit 400) einmal im Jahr zum „Patenschaftstag“ ein. Am 13. November treffen sich etwa 239 Paten zu einer einstündigen Führung durch den Zoo, begleitet durch die Tierpfleger, zu ihren jeweiligen Patentieren und anschließend zu einem Gläschen Sekt im Regenwaldhaus. Die Dauer der Patenschaften umfasst jeweils ein Jahr. Die Paten erwerben mit den Patenschaften keinerlei Rechte am Tier. Sie verleihen mit der Übernahme einer Patenschaft jedoch ihrer Verbundenheit mit dem Zoo Dortmund, „ihrem Tierpark“, Ausdruck. Die Paten erhalten als Bestätigung ihrer Patenschaftsübernahme eine Urkunde und sie werden auf der Patenschaftstafel im Eingangsbereich des Zoos erwähnt.

Zoo Münster, 10.11.04
Wer ist der Vater? - Endlich wieder Nachwuchs bei den Schimpansen im Allwetterzoo Münster
Vor mehr als vier Jahren, im April 2000, kam im Allwetterzoo mit "Mufasa" das letzte Schimpansenkind auf die Welt, das gesund heranwuchs. Jetzt hat "Mufasa" ein Schwesterchen bekommen: Seine Mutter "Mumin", 1990 in Schweden geboren und seit 1995 in Münster, hat am vergangenen Montag, 8. November, ein weibliches Jungtier auf die Welt gebracht. Noch ist die Mutter von der Geburt etwas mitgenommen und zieht sich gern zurück, aber mit etwas Glück kann man "Mumin" samt dem noch namenlosen Neugeborenen und dem vierjährigen "Mufasa" im Menschenaffenhaus beobachten. Die Drei leben vorerst getrennt von der übrigen Gruppe. Zum einen muss sich "Mumin" weiter erholen, zum
anderen ist das kleine Schimpansenkind noch zu empfindlich, um es den Rüpeleien der übrigen Artgenossen auszusetzen. Dass diese afrikanischen Menschenaffen nicht gerade zimperlich im Umgang miteinander sind, kann man tagtäglich im Allwetterzoo beobachten. Ein Rätsel wird die Frage der Vaterschaft bleiben, denn sowohl "Karlchen", Boss der münsterschen Schimpansengruppe, als auch das jüngere Männchen "Lukani" kommen in
Betracht. Vielleicht zeigt sich ja auf Dauer eine gewisse Ähnlichkeit zwischen "Mumins" Kind und einem seiner beiden potentiellen Erzeuger??

Wildpark Lüneburger Heide, 10.11.04
Kräftig kuscheln!
Das ist bei diesem ungemütlichen, kalten Wetter in dieser Jahreszeit das beste Rezept. Da macht man sich`s gern mit einer molligen Decke auf dem Sofa gemütlich. Nach Wärme und Geborgenheit sehnen sich auch die sechs Waschbären im Wildpark Lüneburger Heide. Wenn das Thermometer auf frostige Temperaturen sinkt, setzt auch bei ihnen der Kuschel-Instinkt ein. Ab 6 °Grad,  ziehen sich Waschbären, in der freien Natur, zu einer kurzen Winterruhe zurück. sie ähnelt aber mehr einem Tiefschlaf. Vorher fressen sich die Tiere einen dicken Fettvorrat an, denn im kalten Wintern können sie bis zur Hälfte ihres Gewichts verlieren. Die drei, erst acht Monate alten, Waschbären-Kinder, Lilly, Tom und Tim jedoch haben nur “Unsinn“ im Kopf und halten ihre Eltern Wilma und Willi den ganzen Tag auf Trapp. Abends oder nach einen ausgiebigen Spiel allerdings wird kräftig miteinander geschmust und gekuschelt.



Zoo Leipzig, 10.11.04
Zoo-Partner bekommen „Sponsorenstelle“ - Feierliche Enthüllung am 12. November 2004
Der Leipziger Zoo freut sich zum Saisonabschluß den neun Sponsoren (Coca Cola, Langese, Leipziger Volkszeitung,  Mercedes Benz, Reudnitzer, Stadtwerke Leipzig, Siemens, Sparkasse Leipzig, Veolia Water) ein besonderes Highlight bieten zu können: Dank der finanziellen Unterstützung und des Engagements gegenüber dem Leipziger Zoo seitens der Zoo-Sponsoren konnten Projekte und Bauvorhaben im Rahmen des „Zoo der Zukunft“ ermöglicht werden. Daher bestand seitens der Zoo Leipzig GmbH der Wunsch, die Sponsoren in einem angemessenen Rahmen auf dem Zoogelände zu präsentieren. Nach langen Überlegungen entschied man sich für eine „Sponsorenstele“, auf der die Gold-, Silber- und Bronzesponsoren abgebildet sind. Damit können sich auch die Zoobesucher einen Überblick über die verschieden Partner des Leipziger Zoo´s verschaffen. Als Platz für die neue „Sponsorenstele“, die aus drei Säulen besteht, wurde der Haupteingang auserkoren. „Aus unserer Sicht, ist es der beste Platz, um sie den Zoobesuchern zu präsentieren“, so Zoodirektor Dr. Junhold.

Wilhelma, 10.11.04
Die Farben des Herbstes ...
.. gibt es im Amazonienhaus der Wilhelma ja nicht, der Dschungel ist immer grün. Aber dafür sind dort interessante Farbspiele bei der Brüllaffengruppe zu beobachten. Vater „Myles“ ist schwarz und der Chef der Familie. Brüllt im Gegensatz zum Familiennamen nicht und wird gerne übersehen, wenn er friedlich verdauend auf seinem Lieblingsfelsen döst. Mutter „Yara“ ist blond mit elegantem schwarzen Scheitel (nicht gefärbt!). Sie lümmelt gerne in der Astgabel (gleichfalls verdauend) und interessiert sich auch schon mal eher für die Besucher an der Scheibe. In ihr Fell klammert sich ihr jüngster Sprössling, der Brüllaffenknabe „Pepe“, geboren am 21.9.2004. Junge Brüllaffen sind alle blond mit schwarzem Scheitel. Die Weibchen bleiben blond, die Männchen färben sich im Alter von etwa 2,5 Jahren um. Wie das dann aussieht, kann man in Ansätzen bei „Mato“ sehen. Er ist der erste Sohn von „Myles“ und „Yara“, geboren am 14.7.2003. Der Teenager ist der aktivste in der Familie, klettert gerne und viel durch die Landschaft. Sein Fell ist schon deutlich dunkler, nächsten Sommer wird es ganz schwarz sein. Bevor ihn sein Vater dann rausschmeißt – Konkurrenz wird auch bei Brüllaffens nicht geduldet – vermittelt ihn der EEP-Koordinator an einen anderen Zoo. „Pepe“ kann das gelassen sehen – er hat noch viel Zeit bis dahin. 

Zoo Magdeburg, 9.11.04
Ausstellung „Tierwelt und Mensch“ im Dickhäuterhaus
Am Mal-und Zeichenwettbewerb „Tierwelt und Mensch“ beteiligten sich 148 Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Die gelungensten Arbeiten zeigt die Ausstellung „Tierwelt und Mensch“ im Dickhäuterhaus. „Die Beziehungen der Kinder zu den Tieren war in vielen Darstellungen gut sichtbar. Elefanten, Giraffen,  Affen und  Papageien gehörten zu den häufigsten Motiven“,  erklärt Magdeburgs Zoodirektor, Dr. Kai Perret. Die Zoomitarbeiter waren überrascht, über den vierzigprozentigen Anteil von Einsendungen aus dem Umland. Zehn der gelungensten Arbeiten wurden mit Sachpreisen prämiert. Bis zum 5.12.2004 ist die Ausstellung „Tierwelt und Mensch“ im Dickhäuterhaus zu sehen.

Zoo Magdeburg, 9.11.04
Auftakt der Narrenzeit: Junges Prinzenpaar im Zoo auf Entdeckungsreise
Am 11.11.2004 wird die neue Karnevalssession eröffnet. Das Prinzenpaar der Junioren vom Karnevalsverein Ottojaner e.V. der Otto-von Guericke-Universität Magdeburg beginnt die diesjährige närrische Zeit im Zoologischen Garten. Der zehnjährige Max Klotsche und seine Prinzessin Sarah Gericke erkunden die bunte Zootierwelt und laden alle Magdeburger Kinder dazu ein, sie zu begleiten. Denn der Zoo hat viel zu bieten: In der Zeit von 14.30 bis 15.30 Uhr freuen sich Elefanten und Pinguine auf ihre öffentliche Fütterung. Der Zoo ist auch im Winter eine Kinderattraktion. Auch in der kalten Jahreszeit erkunden Kinder mit der Zoo-Ralley die Anlagen. Es gibt Angebote für Kindergeburtstage, ausgewählte Führungen hinter die Kulissen und Einblicke in die abwechslungsreiche Arbeit der Tierpfleger. Max Klotsche freut sich auf den Zoobesuch, denn er möchte später Biologe werden. Im Zoologischen Garten erlebt er aktiven Artenschutz und die exotische Tierwelt gleich vor seiner Haustür.

Zoo Landau, 9.11.04
Winterprogramm im Zoo – Workshops für Kinder – „Wie leben Tiere im Winter“
Im Zoo Landau in der Pfalz ist auch im Winter wieder jede Menge los und es gibt viel zu entdecken und zu erfahren. Die Zooschule Landau bietet für Kinder von 6 – 12 Jahren an drei Samstagen im Winter Workshops  „Wie leben Tiere im Winter“ an. Hier gehen Kinder und Zoopädagogen gemeinsam der Frage nach, wie Tiere im Zoo und in der Natur Kälte, Eis und Schnee überstehen. Während Tiere in der Natur sich an die harten Bedingungen des Winters meist geschickt anpassen können, brauchen die exotischen Tiere im Zoo die Hilfe des Menschen. Es wird auch geklärt, welche Tiere „Winterschlaf“ und welche Tiere „Winterruhe“ halten, was „Winterstarre“ bedeutet. Ein spannendes und zugleich lehrreiches Angebot für kids ....

Tierpark Chemnitz, 9.11.04
Seniorentag im Tierpark
Am 12. November 2004 veranstaltet der Tierpark Chemnitz in Zusammenarbeit mit „Richters Tierparktreff“ einen Seniorentag. An diesem Tag dürfen alle, die 60 Jahre und älter sind, den Tierpark zu einem Vorzugs-Eintrittspreis von 3 Euro besuchen. Auch „Richters Tierparktreff“ bietet ein Seniorengedeck zum vergünstigten Preis an. Den Personalausweis sollte man zum Altersnachweis unbedingt dabei haben. Selbst wenn es mit dem goldenen Herbstwetter an diesem Tag nichts wird, kann man im Tierpark im Tropenhaus, im Vivarium oder im Streichelzoo die Natur neu entdecken und dabei trocken und warm bleiben.

Naturschutz-Tierpark Görlitz - 05.11.04
Mit Lampion oder Taschenlampe den Tieren auf den "Versen" durch den Naturschutz-Tierpark Görlitz
Am Martinstag, den 10.11. um 16:30 Uhr führen Albrecht Goetze und Katrin Matthieu mit Versen aus Roger Willemsens "Karneval der Tiere" durch den Naturschutz-Tierpark Görlitz. "Tiere sind die besseren Menschen", das denken manche unter uns Menschen. Ihre Reize sind natürlich, manche von ihnen sind treu wie Gold, die besten Zuhörer und noch dazu weich und kuschlig. In manchem Wohnzimmer sind besonders musikalische Exemplare aus der Tierwelt zu finden. Der Komponist Camille Saint Saëns fand Tiere musikalisch, denen man es nicht beim ersten Eindruck anhört. Deshalb hat er die Sprache verschiedenster Tiere, wie Fische und Quallen in Noten "übersetzt". So entstand, aus einer Laune heraus, die Komposition "Karneval der Tiere". Dieses Musikstück sowie natürlich die Tiere selbst inspirierten wiederum den Autor, Literaturkritiker und Dozenten Roger Willemsen. Er schrieb über sie wunderschöne und humorvolle Verse und ermöglicht uns so eine scharfzüngige, schwungvolle und spöttische Reise durch die Fauna. "Das wahre Tier, das wilde, schöne Tier, das- meine Damen! - sehn Sie nur bei mir." - also am Mittwoch, den 10.11. 2004 um 16:30 im Naturschutz-Tierpark Görlitz. Diesen Streifzug in Versform unternehmen Albrecht Goetze, Konzertpädagoge des Görlitzer Theaters und Katrin Matthieu, Zoopädagogin im Tierpark. Damit die Führung in Versform wirklich kurzweilig wird, wurden hier und da kleine Änderungen an Roger Willemsens Reimen vorgenommen. Ganz offenbar fanden weder Camille Saint Saëns noch der Textautor Rote Pandas, Stachelschweine Trampeltiere oder Gänse musikalisch. Um diese ganz besonderen Einblicke in die abendliche Tierpark- Welt auch genießen zu können, sollten unbedingt Lampions oder Taschenlampen mitgebracht werden.

Zoo Duisburg - 04.11.04
ATTILA - Das Kranich-Küken - Erster Ausflug in den Zoo
Duisburgs kleiner Vogel-Star, das Mandschuren-Kranich-Küken ATTILA, sorgte vor knapp vier Wochen für Wirbel auch im Blätterwald, weil der kostbare Zögling sich nicht nur als äußerst fotogen, sondern auch als überaus anhänglicher Zögling seines Ziehvaters, Zooinspektor Peter Saborowski präsentierte, als er die ersten ungelenken Schritte aus der Brutmaschine ins Büro des Kranich-Spezialisten wagte. Mittlerweile verzehnfachte sich das Schlupfgewicht des braun bedunten Kranichkindes von 200 Gramm auf über 2 Kilogramm, und seit einigen Tagen sind an Flügeln, Rücken und Oberschwanz die ersten wasserblauen Federkiele zu entdecken. Im übrigen wuchs der spannenlange Vogelknirps auf stolze 100 cm heran, und parallel zum Längenwachstum entwickelte sich auch ein schier unersättlicher Appetit auf… Katzenfutter!Boten bisher geschredderte Haferflocken, Semmelbrösel, Kräutersamen und Gemüse bzw. Obstpüree die allerfeinsten Gaumenfreuden, so erweiterte der Vogel-Freund und -Kenner Peter Saborowski die Palette dieser Müsli-Leckereien um knapp dosierte Häppchen tierlicher Eiweißkost. Denn ein Zuviel an fleischlichen Genüssen würde unweigerlich zur Deformation von Knochen und zur Beschädigung des Magen-Darm-Traktes bei ATTILA führen. Unterdessen ist das Kranichjungtier soweit gerüstet, dass es einen ersten Ausflug in den Zoo unternehmen kann. Erstmals wird ATTILA dabei auf zweibeinige Zoobesucher, aber auch vierbeinige Zoobewohner stoßen, wenn es gilt, auf überlangen Läufen (Beinen) entlang an Bambushainen, Teichanlagen oder Blumenrabatten zu schreiten. Höhepunkt seines ersten Ausfluges aber wird ganz gewiss die Begegnung mit der Elefantendame KHARI sein, die zwischen Giraffenhaus und Elefanten-Freianlage auf ATTILA, warten wird. Ob ATTILA KHARIS Rüssel für einen überdimensionalen Regenwurm halten oder KHARI den Vogel-Zwerg überhaupt zur Kenntnis nehmen wird, bleibt abzuwarten. In jedem Falle aber wird Peter Saborowski seinem folgsamen Vogelkind unangenehme Zwischenfälle zu ersparen wissen.

Thüringer Zoopark Erfurt - 04.11.04
Nächtliches Trompeten vom Himmel
Einem besonderen Naturereignis können dieser Tage die Landeshauptstädter beiwohnen. Zu nächtlicher Stunde ziehen über Erfurt unzählige Graukraniche hinweg und lassen dabei ihre trompetenden Kontaktrufe erklingen. Irritiert von den Lichtern der Großstadt verlassen die Vögel dabei häufig ihre geordnete, an eine Eins erinnernde Flugformation und beginnen sogar zu kreisen. Nach Aussage des Ornithologen Herbert Grimm vom Erfurter Naturkundemuseum haben die vor allem aus Skandinavien und dem Baltikum kommenden, Richtung Westen ziehenden Kraniche seit kurzem ihr Wanderverhalten geändert. Während sie früher vor allem in Mecklenburg-Vorpommern und hier besonders im Flachwasser westlich von Rügen eine Zwischenrast einlegten, führt ihre Zugrute jetzt mehr landeinwärts und so auch über Thüringen. Bis 15.000 der imposanten Tiere halten sich mittlerweile wochenlang am Helme-Stausee bei Kelbra, am Straußfurter Rückhaltebecken und im Seehäuser-Esperstedter Ried bei Bad Frankenhausen auf. Obwohl eigentlich Tagtiere wechseln die Kraniche zunehmend auch spät abends und in der Nacht ihre weit voneinander entfernt befindlichen, fuchssicheren Schlafplätze.

Zoo Leipzig - 04.11.04
„Nestbau für Elefanten“
Seit dem Sommer dieses Jahres baut der Leipziger Zoo weiter an einer neuen Elefantenanlage für die sechs asiatischen Elefanten. Doch wie wird die Anlage aussehen? Stimmt es, dass die  imposanten Dickhäuter mehrere Badebecken bekommen und dass der neue Elefantentempel die neue Schlafstätte der Riesen wird? Doch wie soll der Tempel aussehen? Und stimmt es, dass man „Rhani“, „Voi-Nam“, „Hoa“, „Trinh“, „Don Chung“ und „Mekong“ dann auch durch einen Tunnel von unten beobachten und es eine asiatische Pagode geben wird, von der man die Elefanten beim Baden an einem Wasserfall zusehen kann? Wie viele Tiere können perspektivisch die Anlage bewohnen und was hat sich der Zoo Leipzig noch alles überlegt, um den Besuchern, die Welt der Elefanten näher zu bringen? Der Leipziger Zoo möchte den ganz interessierten Zoobesuchern einen ersten Einblick in die zukünftige Elefantenanlage ermöglichen. Immer sonntags, jeweils um 11 Uhr gehen unsere Zoolotsen mit Ihnen auf Safari. Diesmal nach Asien

Thüringer Zoopark Erfurt - 04.11.04
Gute Bilanz
Auf einen erfolgreichen Saisonabschluss können Zoopark und Aquarium zurückblicken. Während der Kinofilm „Findet Nemo“ dem Aquarium bereits ab Januar einen Besucheranstieg bescherte, musste der Zoopark zunächst gegenüber den bereits schlechten Vorjahreszahlen weitere Besuchereinbrüche hinnehmen. Im Frühling befand er sich damit in guter Gesellschaft mit vielen anderen deutschen Zoos und wetterabhängigen Freizeiteinrichtungen. Erst Mitte August wendete sich das Blatt und auch auf dem Roten Berg stiegen nun die Gästezahlen kontinuierlich an. Daran hatten, so Zoodirektor Dr. Norbert Neuschulz, besonders das durchwachsene, wenig badefreudige Sommerwetter und natürlich die Geburt von Breitmaulnashornbub ‚Rimbo’ großen Anteil. Nicht zu vergessen die zahlreichen gut angekommenen Zooveranstaltungen und Ferien-führungen mit Biologie zum Staunen und Anfassen. Schließlich gab der goldene Oktober mit in Erfurt 152 Sonnenscheinstunden (normal sind 114) und nur 10,7 Liter pro Quadratmeter statt 31,1 Liter pro Quadratmeter Regen den Ausschlag. Der Zoopark und sein Aquarium im Nettelbeckufer hatten am Monatsende 322.291 Gäste nicht nur aus dem Freistaat. Das ist gegenüber 2003 ein Besucherplus von über 5 Prozent.

Tierpark Chemnitz - 03.11.04
Ein Dromedar aus der Pfalz
Die Haltung und Zucht von Dromedaren, den einhöckrigen Kamelen, hat im Tierpark Chemnitz schon eine längere Tradition. Doch nach dem Tod des alten Hengstes vor sechs Jahren gab es nur noch eine Stutenherde. Seit einigen Tagen verstärkt nun wieder ein Hengst - oder besser gesagt ein Hengstlein - die kleine Gruppe. Xano, so sein Name, stammt aus dem Zoo Landau und wurde im Februar diesen Jahres geboren. Er ist also noch ein Stück vom Zuchthengst entfernt und sieht wohl momentan in den beiden Stuten eher Mutterersatz als seine zukünftigen Weibchen.

Zoo Dortmund - 03.11.04
Lang erwartet – heiß ersehnt: Zoo-Kalender 2005 ist da
Auch in diesem Jahr gibt es wieder einen Kalender im Zoo Dortmund. Er ist ab sofort zum Preis von sechs Euro an der Zookasse erhältlich. Der Kalender ist eine Produktion der Ruhr Nachrichten für den Zoo. In bewährter Weise hat der renommierte Fotograf Aloys Reminghorst wieder zwölf Motive zur Verfügung gestellt, die zum Teil über eine Leseraktion von den Lesern der Ruhr Nachrichten selbst ausgesucht wurden. Quer durch den Tierbestand des Dortmunder Zoos zeigt der Kalender einige der schönsten und interessantesten Vertreter – vom Jungtier über bunte Vögelchen bis hin zu den wuchtigen Nashörnern, denen der Kalender letztlich auch gewidmet ist. Die Beträge aus dem Verkauf des Kalenders dienen der Finanzierung der neuen Nashornanlage.

Zoo Wuppertal - 03.11.04
Winterprogramm 2004/2005
Auch in der kalten Jahreszeit lohnt sich ein Besuch im Zoo. Viele Tiere freuen sich in der ruhigeren Jahreszeit besonders über Gäste, und bei allzu kalter Witterung laden die Tierhäuser zum Verweilen ein. Für ein attraktives Rahmenprogramm ist ebenfalls gesorgt, denn der Zoo lädt wieder zu erlebnisreichen Führungen und Veranstaltungen ein: Märchenführungen*    Einen „märchenhaften Abend im Zoo“ können Kinder bei diesen Führungen durch den dunklen Zoo erleben. Nach einem Tiermärchen in der Hummelschule geht es auf einen Lampionrundgang zu den Tieren. „Der gestiefelte Kater“ im Elefantenhaus* Am Nikolaustag erwartet die Gäste ein stimmungsvoller Lampionrund-gang durch den Zoo mit anschließender Märchenaufführung von Müllers Marionetten-Theater im besonderen Ambiente des Elefantenhauses.


 
WWF, 10.11.2004
Vogelschutz zurechtgebogen
Niedersachsens Umweltminister Sander verkündete am Montag, die Vogellebensräume im Küstenmeer würden nicht mehr mit den Planungsräumen der Offshore Windparks kollidieren. Die Windkraftplaner hätten somit Planungssicherheit. Diese Behauptung ist fachlich nicht haltbar.
Vor Monaten war es zum Streit gekommen, weil die vom Niedersächsischen Landesamt für Ökologie (NLÖ) vorgelegten Gebietsvorschläge für EU-Vogelschutzgebiete auch die geplanten Windkraftstandorte Nordergründe und Riffgatt einschlossen. Sander musste seine Behörde zurückpfeifen und verdonnerte die staatlichen Vogelschutzexperten dazu, neue Vogelschutzgebiete festzulegen. Zeugen waren dabei unerwünscht, sodass Sander eine mündlich gegebene Zusage, den WWF an der Fachdiskussion zu beteiligen, flugs wieder zurückgezogen hat.
Der jetzt vorliegende Bericht des NLÖ an das Umweltministerium zeigt, dass das Ziel, die Offshore Windkraftstandorte bei der Festlegung der Vogelschutzgebiete außen vor zu lassen, nur zu erreichen war, indem die Daten massiv zurechtgebogen wurden. So lässt die Abgrenzung der Schutzgebiete wesentliche Dichteschwerpunkte der wertbestimmenden Vogelarten Sterntaucher und Brandseeschwalbe aus. Zudem wurden die Verbreitungsgebiete der als Zugvögel ebenfalls durch die EU-Vogelschutzrichtlinie geschützten Sturm- und Heringsmöwe willkürlich verkleinert, obwohl im Bereich des geplanten Offshore Windparks Nordergründe das größte zusammenhängende Nahrungsgebiet dieser Vögel im Niedersächsischen Küstenmeer liegt.
„Der Standort Nordergründe bleibt einer der ungeeignetsten Standorte für Offshore-Anlagen an der Küste“, sagt WWF-Experte Uwe Johannsen, „daran ändern auch diese zurechtgebogenen Schutzgebietsvorschläge nichts. Sander setzt damit seinen Konfrontationskurs gegen das europäische Naturschutzrecht fort. Diese Ignoranz gegenüber der offensichtlichen Faktenlage führt zu einer dauerhaften Verunsicherung der Windkraftplaner “
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02191/

Gemeinsame Pressemitteilung Förderverein  Nationalpark Eifel + Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland + Naturschutzbund Deutschland + Landesgemeinschaft Naturschutz und  Umwelt NRW e.V. + Nationalparkforstamt Eifel + Zoologische Gesellschaft Frankfurt, 10. November 2004:
Eifeler Fotografinnen und Fotografen hatten „Schwein“ im Düsseldorfer Landtag
Umweltministerin Bärbel Höhn präsentierte heute im Landtag NRW gemeinsam mit dem Vorsitzenden im Förderverein Nationalpark Eifel, Regierungspräsident Jürgen Roters, den ersten Fotokalender zum Nationalpark Eifel.  Der „immerwährende Kalender“ spiegelt in 13 Bildern die vielfältigen Einblicke in Flora und Fauna wider, wie sie der Nationalpark Eifel gewährt.
Im Frühjahr hatte der Förderverein Nationalpark Eifel in Kooperation mit dem Nationalparkforstamt Eifel, den Naturschutzverbänden BUND, LNU und NABU sowie der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt Fotografinnen und Fotografen allen Alters aufgerufen, für den Kalender Impressionen aus dem Nationalpark Eifel mit der Kamera fest zu halten. Der Ministerin und dem  Regierungspräsidenten war es ein großes Anliegen, dieses Engagement persönlich zu ehren. Nach der Präsentation des Nationalpark-Kalenders erhielten die Topfotografinnen und -fotografen als
Dankeschön je dr ei druckfrische Exemplare des Kalenders sowie den Bildband „Mystische Eifel“. Schweinisch wurde es dann bei der Verlosung der drei Sonderpreise: Neben den Gästen aus der Eifel tummelten sich auch 13 Holzschweine im Landtag NRW, jedes versteckt mit Namen markiert. Aus ihnen zog Bärbel Höhn die glücklichen Gewinner eines Ballonflugs für zwei Personen über die Eifel
Der Kalender „Nationalpark Eifel“ ist ab sofort für 12,95 ¬ im Handel erhältlich. Auch in der Geschäftsstelle des Fördervereins Nationalpark Eifel liegt er zur Abholung oder dem Versand (zzgl. Versandkosten) bereit.
Mehr Infos unter http://www.bund-nrw.de/nationalpark-eifel.htm oder
http://www.foerderverein-nationalpark.de/

WWF, 09. November 2004
Forscher entdecken mit dem „Malaysischen Tiger“ vermutlich die neunte Tiger-Unterart

Ein amerikanisches Forscherteam hat mit Hilfe von Gentests vermutlich eine neue Tiger-Unterart entdeckt. Bisher ging man davon aus, dass die auf der Halbinsel Malaysia lebenden Raubkatzen zu den Indochinesischen Tigern (Panthera tigris corbetti) zählen. Nach Ansicht der Wissenschaftler, die 134 Tiere untersuchten, sind die genetischen Unterschiede jedoch so groß, dass man von einer eigenen Unterart ausgehen muss. Der „Malayische Tiger“ wäre nach Angaben des WWF die neunte beschriebene Unterart der Raubkatze. Mit dem Kaspischen, dem Java- und dem Bali-Tiger sind im vergangenen Jahrhundert bereits drei Unterarten ausgestorben.
Unterdessen ist bereits eine Auseinandersetzung über den zoologischen Namen der Raubkatzen entflammt. Während die US-Forscher mit der Bezeichnung „Panthera tigris jacksoni“ dem Tigerschützer Peter Jackson ein Denkmal setzen wollen, fordern malaysische Zoologen mit „Panthera tigris malayensis“ einen Namen, der auf den Lebensraum des Tigers verweist.
Nach Angaben des WWF lebten in den 1950er Jahren noch etwa 3.000 Tiger in Malaysia, ehe der Bestand in den 80er Jahren dramatisch auf 250 Tiere sank. Erst durch umfassende Schutzmaßnahmen erholte sich die Population auf 600 bis 650 Tiger, die in verstreuten Populationen über die Halbinsel streifen. Der WWF engagiert sich seit vielen Jahren für den Malaysischen Tiger, der vor allem unter dem Verlust seines Lebensraumes und der Wilderei leidet.
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02187/

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Natur- und Artenschutz

Frankfurter Allgemeine Zeitung - 9. Nov 2004
Tierwelt: Forscher wollen neue Tiger-Art entdeckt haben
Ein amerikanisches Forscherteam hat nach Informationen der Umweltstiftung WWF aller Voraussicht nach eine neue Tiger-Unterart identifiziert. Der „Malaysische Tiger” wäre nach Angaben des World Wide Fund for Nature (WWF) vom Dienstag in Frankfurt am Main die neunte Unterart der Raubkatze. Bisher sei angenommen worden, daß die auf der Halbinsel Malaysia lebenden Tiere zu den Indochinesischen Tigern (Panthera tigris corbetti) zählten. Ein Team vom National Cancer Institute im amerikanischen Staat Maryland unter der Leitung von Stephen J. O'Brien habe nach der Untersuchung von 134 Tieren so große genetische Unterschiede festgestellt, daß von einer bisher nicht identifizierten Unterart auszugehen sei.


Frankfurter Allgemeine Zeitung - 5. Nov 2004
Artenschutz: Frankreich trauert um eine Bärin
Bärenmutter „Cannelle” war in den französischen Pyrenäen mit ihrem fast einjährigen Jungen unterwegs, als sie einer Gruppe von Jägern bei einer Treibjagd auf Wildschweine in die Quere geriet. Die Bärin, in die Enge getrieben, fühlte sich bedroht, biß einen Jagdhund, bewegte sich auf einen Jäger zu und wurde erschossen, „in Notwehr”, wie es hieß. Der gewaltsame Tod der etwa 15 Jahre alten Bärin bewegt die Franzosen, bis in die Pariser Staatsspitze hinauf. „Ein großer Verlust für die Artenvielfalt in Frankreich und in Europa”, bedauerte der um ein umweltfreundliches Image bemühte Präsident Jacques Chirac. Umweltminister Serge Lepeltier reiste an den Tatort nicht weit von Urdos im Tal von Aspe, um sich zu informieren. Dies sei eine „ökologische Katastrophe”, zürnte der Minister.

Umweltjournal - 5. Nov 2004
Letzte Pyrenäen-Bärin erschossen
Das letzte Weibchen der hochbedrohten Pyrenäen-Braunbären wurde diese Woche von Jägern erschossen. Das Schicksal des Jungtieres der Bärin "Cannelle" ist ungewiss. "Dieser Verlust ist ein Drama für den europäischen Artenschutz", so PRO WILDLIFE Sprecherin Daniela Freyer. Sie kritisiert, dass Jäger unter fadenscheinigen Begründungen immer wieder streng geschützte Bären und Wölfe töten. In Frankreich schlägt der aktuelle Fall hohe Wellen. "Doch bislang haben die Gesetzgeber fatalerweise verpasst, im Bärengebiet ein absolutes Jagdverbot zu erlassen", so die PRO WILDLIFE Sprecherin. Auch die EU sei nun gefragt, die den Erhalt der Bären-Population in den Pyrenäen finanziell unterstützte. Nur noch 15 bis 18 Braunbären leben in den Pyrenäen, die meisten von ihnen wurden eigens aus Slowenien und Kroatien hierher umgesiedelt, um den vom Aussterben bedrohten Bestand in Südwesteuropa zu retten.

Berliner Zeitung - 11. Nov 2004
Der sanfte Katzenkiller
Von Artenschutz in Nationalparks hält John Wamsley nicht viel. "Die erhalten doch nur Tierarten, die noch nicht vom Aussterben bedroht sind", wettert Australiens berühmtester Tierschützer. Auch für zoologische Gärten hat er kaum mehr als eine wegwerfende Handbewegung übrig: "Die leisten lediglich Sterbehilfe für seltene Tiere". Für den 66-Jährigen mit dem geröteten Gesicht und dem ungezähmten Rauschebart gibt es nur eine Möglichkeit, die australische Tierwelt zu retten: die von ihm gegründeten Schutzgebiete, er nennt sie Earth Sanctuaries. Eines davon ist Warrawong, nur eine halbe Stunde mit dem Auto von der südaustralischen Stadt Adelaide entfernt.

Südtirol Online - 5. Nov 2004
Italien will Tier- und Umweltschutz in der Verfassung verankern
Italien will den Tier- und Umweltschutz in der Verfassung verankern. Der römische Senat plant eine Diskussion über ein Gesetz zur Verfassungsreform, das erstmals den Schutz von Tieren und den Respekt für Umwelt und Biodiversität als Priorität hervorhebt. Die Debatte soll in den kommenden Tagen im Senat beginnen. Die Gesetzesvorlage war bereits vor einigen Wochen mit breiter Mehrheit von der Abgeordnetenkammer verabschiedet worden.

Neue Zürcher Zeitung - 6. Nov 2004
Wenig Aufwand, grosses Echo: Greenpeace Schweiz feiert Jubiläum
Am 5. November hat der schweizerische Ableger der Umweltorganisation Greenpeace seinen 20. Geburtstag feiern können - Greenpeace International ist zehn Jahre älter.

Aargauer Zeitung - 5. Nov 2004
Füchse haben das Stadtgebiet erobert
In der Kantonshauptstadt fühlt sich Meister Reinecke wohl. Längst ist der Stadtfuchs in ganz Aarau heimisch, zieht seine Jungtiere auf und freut sich über ein grosses und vielseitiges Nahrungsangebot.


More of Europe’s birds in trouble
http://www.birdlife.org/news/news/2004/11/birds_in_europe.html

Danger zones identified for at-risk seabirds
http://www.birdlife.org/news/news/2004/11/ocean_wanderers.html

Scientists Try to Save Largest Salamander
ST. LOUIS  The population of North America's largest salamander is plummeting in Missouri and Arkansas, and scientists from five states met to consider how to prevent the creature's disappearance.

Amphibians Are Threatened Worldwide
Frogs and their relatives are in deep trouble. According to a new study published in the journal Science, one-third of the world's amphibians are declining due to disease, climate change, and habitat loss. Of the 5,743 known species, 1,856 are considered globally threatened in the wild. Up to 168 may be extinct.

Bush Looking Anew for Alaska Oil Drilling
Republican gains in the Senate could give President Bush his best chance yet to achieve his No. 1 energy priority -- opening an oil-rich but environmentally sensitive Alaska wildlife refuge to drilling.

Brazil Creates Two New Forest Reserves
Brazil  President Luiz Inacio Lula da Silva placed a large swath of rainforest under government protection Tuesday, creating two new environmental reserves in the Amazon.

Satellite Tracking Finds Albatrosses' Deadly Zones
Satellite tracking data have pinpointed parts of the world where longline fishing trawlers and albatrosses cross paths, often with fatal results for the majestic sea birds, a report released on Wednesday said.


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Weitere Infos

Aktuelle Bilder vom Ex-Duisburger Weißwal Ferdinand in San Diego: 
 www.die-beluga-seite.de




Wanderausstellung Ökologischer Landbau sucht Standorte
Von Juni bis Dezember 2004 tourt die Wanderausstellung Ökologischer Landbau in mehrfacher Ausfertigung durch ganz Deutschland.
Sie informiert auf vielseitige und interessante Weise über die Besonderheiten bei der Erzeugung und Verarbeitung ökologischer Produkte („Bio-Produkte“). Wer die Ausstellung besucht, kann sich selbst ein Bild davon machen, dass der ökologische Landbau längst nicht mehr „verstaubt“ daher kommt, sondern sich heutzutage modernster Produktionstechniken bedient.
Dieses neue Bild einer zeitgemäßen ökologischen Landwirtschaft und Lebensmittelverarbeitung spiegelt sich auch im Ambiente und in der Technik der Ausstellung wider. Es gibt eine Fülle an Elementen, die bewegt, bedient oder befühlt werden können und die Sie, als Besucher, zum Ausprobieren, Mitmachen oder auch zum Raten anregen werden. Interessante Gestaltungselemente, Bild- und Tontechnik verbinden sich so mit elementaren Sinneserfahrungen.
Lassen Sie sich überraschen! Die Anforderungen, die ein ökologisches Produkt auf seinem Weg vom Saatgut bis zur Ladentheke, vom Stall bis ins Gourmet-Restaurant erfüllen muss, sind vielfältiger, als Sie denken. Das Zusammenspiel von Technik und „natürlichen Helfern“ ist ein raffiniertes System, das oft verblüffend einfache Gesetzmäßigkeiten intelligent zu nutzen weiß.
Möchten Sie die Ausstellung in Ihrer Region präsentieren? Informationen erhalten Sie auf der Internetseite www.wanderausstellung.org sowie bei der Volkshochschule Witzenhausen unter der Tel.-Nr.: 05542 9336-19.
Die Wanderausstellung ist eine Maßnahme des Bundesprogramms Ökologischer Landbau, initiiert durch das Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft.
Da die Wanderausstellung vom BMVEL gefördert ist, bekommt ein Aussteller für Auf-, Abbau und Weitertransport der Wanderausstellung pro Woche eine Kostenerstattung.
siehe auch: www.wanderausstellung.org

Gerd Peter
vhs Witzenhausen
Südbahnhofstraße 28
37213 Witzenhausen
Fon:    05542 9336-23
Fax:    05542 9336-26
gerd.peter@vhs-witzenhausen.de




Bedrohte Tierarten
11. -13. November 2004, Göttingen
Bilder aus den Lebenswissenschaften 2004 präsentiert
zum ersten Mal unter dem Motto ”Bedrohte Tierarten”
ein Programm mit AV-Medien, Vorträgen mit Videobeispielen und einem Workshop für an Artenschutz und Arterhaltung Interessierte. Die Veranstaltung bietet den Besuchern einen faszinierenden Einblick in die Welt der Lebenswissenschaften. Zugleich wird sie ein Medienforum für Diskussionen und Austausch zwischen Forschenden, Lehrenden, Studierenden, Medienproduzenten und der interessierten Öffentlichkeit sein.
Programm
11.11.04, Donnerstag
14.00 -- Artenschutz im Alltag
18.00 -- Filmprogramm
12.11.04, Freitag
9.15 Uhr ”Schein oder Sein am Bildschirm -- Der Tierfilm zwischen Verantwortung und  Verführung”, Prof.A. Festetics, Universität Göttingen.
9.30 Uhr ”Relikte aus besseren Zeiten: Krokodile in der Sahara” Prof.W. Böhme, Museum Alexander Koenig,Bonn.
Zoologische Gärten -- ihre Rolle bei Artenschutz und Arterhaltung
10.00 Uhr ”Wüstenantilopen zwischen Ausrottung und Wiederansiedlung” Dr. H. Engel, Zoo Hannover.
10.35 Uhr ”Tayja-Saruta -- Projekt zur Rettung wild lebender Flachlandtapire in Ecuador”, U. Magiera, Dr.W. Everts, Zoo Osnabrück.
11.40 Uhr ”Der Weg in die Freiheit, Rettungsaktion für Wildpferde” H. Makowski, Dahlem/Marienau.
Artenschutz auf nationaler Ebene
12.10 Uhr ”Keine Angst vor großen Katzen -- Wie der Luchs in den Harz zurückkehrt” O. Anders, Nationalpark Harz
14.15 Uhr ”Große Weidetiere beleben europaweiten Artenschutz” Prof. B. Gerken, Fachhochschule Lippe und Höxter.
Der Wolf -- die bedrohte Tierart
15.15 Uhr ”Wolf im Wandel der Geschichte” B. König, HAWK Hildesheim/Holzminden/
Göttingen.
15.45 Uhr ”Wölfe in der Nationalparkregion Bayerischer Wald” M. Grossmann, Nationalpark
Bayerischer Wald.
16.15 Uhr ”Wölfe in der Lausitz” G. Kluth, LUPUS Wildbiologisches Büro, Wolfsmanagement in Sachsen.
17.15 Uhr Podiumsdiskussion: Meister Isegrim oder Bestie -- Der Wolf in den Medien

20.00 -- Filmprogramm
13.11.04, Samstag
9.30 -- Workshop: Anforderungen an den Tierfilm M. Meyer,W. Brüssing, K. Lechner.
Internationales Artenschutzprojekt
14.00 Uhr ”Schutzprojekt Utila-Leguan der Senckenbergischen Naturforschenden und Zoologischen Gesellschaften” U. Dreutler, Ettlingen; S. Zörner, Frankfurt.
Filmemacher berichten
14.40 Uhr ”Das blaue Wunder -- Tierfilm im Spannungsfeld zwischen nationalen und
internationalen Rezeptionsgewohnheiten” Michael Sutor, Erkerode.
15.30 Uhr ”Wenn der Traum vom Fliegen zum Albtraum wird” H. Makowski, Dahlem/Marienau.
16.30 Uhr ”Störche -- Gefährten unserer Geschichte -- eine Uraufführung” H. Makowski, Dahlem/Marienau.
ab17.10 Uhr Filmprogramm
IWF Wissen und Medien gGmbH,
Nonnenstieg 72, Göttingen
Ausführliche Informationen zum Medienforum unter:
www.iwf.de/BAL



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Ausstellungen

Import Shop Berlin – Messe vom 10. – 14. November
25 entwicklungspolitische Organisationen aus Berlin und Brandenburg bieten
Viele Welten zum Anfassen
Vom 10. bis 14. November kann man auf der Berliner Messe vom typischen Nomadenzelt der Sahelzone mit seinem Zimttee losziehen, gleich nebenan durch eine Bananenplantage schlendern um schließlich bei den Inkas zu landen. Im Motto des Bildungsprogramms, „Das Erbe Marco Polos – Handel(n) rund um den Globus“ drückt sich die Motivation der Veranstalter aus: Hinter den weltweiten Handelsstrukturen sollen die Menschen sichtbar und ihre verschiedenen Lebenswirklichkeiten praktisch erfahrbar werden. Und es soll deutlich gemacht werden, was für einen gerechteren Handel mit den Ländern des Südens bei uns getan werden kann.
Im Spiel können Kinder und Jugendliche in die Rolle einer Näherin in El Salvador schlüpfen, Kaffeesäcke in einer Plantage schleppen und Bananen um die Wette ernten. Beim Bauen afrikanischer Musikinstrumente und bei Kurzgeschichten von Jugendlichen aus aller Welt können andere Kulturen kennengelernt werden. Künstlerinnen und Künstler aus verschiedenen Schulen und aus aller Welt werden Konzerte, Tanzvorstellungen, Theaterstücke und eine Zirkusperformance zeigen. Außerdem gibt es Kurzfilme und ein Quiz.
Das Bildungsprogramm richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab der 3. Klasse und Erwachsene. Schülergruppen müssen sich vorher anmelden. Für Lehrerinnen und Lehrer gibt es ein Arbeitsheft, das bei der Vorbereitung des Messebesuchs hilft:
http://www.kateberlin.de/download/Begleitheft%20Import%20Shop%202004.pdf
Anmeldung und Infos: KATE e.V. Tel.: 030-44053110, www.kateberlin.de

Wolfen Industrie- und Filmmuseum
JÄGER MIT DER KAMERA
14.11.2004-31.03.2005

Olten, Naturmuseum
Tiere als Musikanten
-30.01.05

Delitzsch, Museum im Schloß
Erlebnis Natur - Artenvielfalt und biologische Forschung
bis 21.11.04

idea Schmetterlings-Paradies Neuenmarkt
 - 25. November 2004: Kunstausstellung von Christel Gollner, Bayreuth, und anderen Künstlern der Oberfränkischen Malertage



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TV-Tipps

wochentäglich 10:30 ZDF: Unsere Hagenbecks - Familienserie von 1990 

Do., 11.11.2004, 16:45-17:15 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 15: Jaderberg
Do., 11.11.2004, 18:30-19:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 16: Wingst
Do., 11.11.2004, 21:30-22:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 17: Lüneburger Heide
Do., 11.11.2004, 22:15-23:10 Kabel1, K1 Reportage, Arche Noah in der Stadt - Hagenbecks Tierpark, 3D-Woche
Fr., 12.11.2004, 22:50-23:00 N24, 24 Stunden, Jumbo im Jumbo: Wenn Elefanten fliegen  - Bulle Kiba aus Houston nach Berlin
Sa., 13.11.2004, 14:45-15:00 MDR, Elefant, Tiger & Co., Ab in die Kiste?
Sa., 13.11.2004, 17:55-18:30 VOX, tierzeit: Unter Elchen und Wölfen – Forscherparadies Isle Royale
Sa., 13.11.2004, 18:00-18:15 MDR, Bei uns entdeckt, Tier-Exoten (1/3), Der Löwenbändiger von Aderstedt
Sa., 13.11.2004, 19:00-19:45 BR, Das Leben der Säugetiere – 8. Leben in den Bäumen
So., 14.11.2004, 13:00-13:45 NDR, Das Geheimnis der Zwergelefanten
So., 14.11.2004, 13:45-14:30 RBB, Europas wilder Osten, Der Nationalpark Kiskunság in Ungarn
So., 14.11.2004, 14:10-14:50 VOX, Wilde Europäer, Teil 4: Natur ohne Grenzen
So., 14.11.2004, 16:00-16:30 BR, Welt der Tiere, Im Wald der Kobolde
Di., 16.11.2004, 20:15-21:05 ORF2, Universum, Die Sundarban-Tiger
Mi., 17.11.2004, 20:15-21:00 N3, Tierwelten, Termiten zum Frühstück, Südamerikas Ameisenbären
Mi., 17.11.2004, 21:00-21:30 RBB, Findelkinder in Zippelsförde, Fischotter für Deutschland
Do., 18.11.2004, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Tagebuch eines Nashornbabys
Do., 18.11.2004, 18:30-19:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 17 Lüneburger Heide
Do., 18.11.2004, 21:30-22:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 18
Fr., 19.11.2004, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Zoogeschichten (80)
Fr., 19.11.2004, 21:00-22:45 XXP, SPIEGEL TV Special, Das "Seaworld"-Imperium – die große Show der Tiere
Sa., 20.11.2004, 14:45-15:00 MDR, Elefant, Tiger & Co., Ein großer Tag für eine kleine Giraffe
Sa., 20.11.2004, 17:55-18:30 VOX, tierzeit: Der lange Weg der Aale
Sa., 20.11.2004, 18:00-18:15 MDR, Bei uns entdeckt, Tier-Exoten (2/3), Der Herr der Büffel
Sa., 20.11.2004, 19:00-19:45 BR, Das Leben der Säugetiere – 9. Aufsteiger, von David Attenborough
So., 21.11.2004, 17:15-18:00 SWR, Großwildjagd im Krügerpark, Wie ein Peace Park im Süden Afrikas entsteht
So., 21.11.2004, 18:00-18:30 3sat, Naturreporter, Sechsteilige Reihe, 4. Sächsische Schweiz: Comeback für Lachs und Luchs
Mo., 22.11.2004, 20:15-21:00 B-alpha, Alpha-Forum: Henning Wiesner, Direktor des Tierparks Hellabrunn in München
Di., 23.11.2004, 05:15-05:30 ZDF, Zoo-Geschichten: Dortmund
Di., 23.11.2004, 20:15-21:00 SWR, Brutplatz für Millionen - Seevögel der Seychellen (2/5)
Mi., 24.11.2004, 04:45-05:00 ZDF, Zoo-Geschichten: Dresden
Mi., 24.11.2004, 21:00-21:45 MDR, Rastlose Staatsdiener - Termiten in Afrika
Mi., 24.11.2004, 23:45-00:30 B-alpha, Alpha-Forum: Henning Wiesner, Direktor des Tierparks Hellabrunn in München
Do., 25.11.2004, 16:45-17:15 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 17, Lüneburger Heide
Do., 25.11.2004, 18:30-19:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 18
Do., 25.11.2004, 21:30-22:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 19
Fr., 26.11.2004, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Ein Krankenhaus für Koalas
Fr., 26.11.2004, 17:05-18:40 XXP, SPIEGEL TV Special, Das "Seaworld"-Imperium – die große Show der Tiere
Fr., 26.11.2004, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Vietnams letzte Nashörner
Fr., 26.11.2004, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Zoogeschichten (81)

Sa., 27.11.2004, 17:55-18:30 VOX, tierzeit: DIE BLAUEN DRACHEN VON GRAND CAYMAN: Film über die blauen Wirtelschwanzleguane von Grand Cayman (Cyclura nubila lewisi) und das dazugehörende Schutzprojekt samt Spendenaufruf im Anschluss der Sendung. Der Film ist eine Premiere und bringt die Blauen Leguane (wie auch die nah verwandte Wirtelschwanz-Leguanart und andere seltene endemische Reptilien der Cayman Islands) zum ersten Mal in dieser Ausführlichkeit ins Fernsehen.

RTL2, Sonntags ca 13:10: "Crocodile Hunter", mit Steve Irvin, aus dem Australia Zoo, Beerwah


ausführlichere Vorschau: 
http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm
 

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