E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Melanie Witte
   Dr. Silke Sorge



ISSN 1619-6643


Ausgabe 238 vom 4. November 2004

Liebe Leser,

Gänserndorf endgültig am Ende,
Claus Hagenbeck im Ruhestand,
Berliner Pekaris bald im Exil,
und Halloween überstanden,
das sind nur einige der Themen heute.

Wer Interesse an Reh-Haltung hat, dem sei die Rubrik Veröffentlichungen nahegelegt

Dirk Petzold



WAZ, 15.10.04:
Tierische Markenware mit Fehlern
Die Sondermarken "Veluwe" der niederländischen Post sollten die Tiere des größten Landschaftsschutzgebietes darstellen. Doch die Künstler der Post hatten von den Tieren keine Ahnung. Das Schwein ist ein malayisches Bartschwein, das Reh eine Vierhornantilope. Noch nicht einmal für einen heimischen Specht hat es gereicht - gezeigt wird ein Weißflügelspecht aus Südamerika.
(Falls die Marken nicht schon eingestampft worden sind - vielleicht kann ja einer unserer niederländischen Leser einen Satz besorgen?)


  Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps

Zoos und Tierparks

Hamburger Abendblatt - 30. Okt 2004
Sein letzter Arbeitstag bei Hagenbeck
Viereinhalb Minuten braucht Dr. Claus Hagenbeck, um am Morgen von seinem Wohnhaus am Rande des Tierparks auf den Wirtschaftshof am Gazellenkamp zu kommen. Vorbei am Eismeer-Felsen mit Robben und Pinguinen, am Giraffenhaus, vorbei an den rosa Flamingos an der Japanischen Insel. Tagesstart im Tierpark: Für den Senior-Chef seit 33 Jahren. Auch heute, am Sonnabend. Und doch wird alles anders sein. Es ist der letzte Arbeitstag von Dr. Claus Hagenbeck.

        von Claudia Sewig - ebenfalls der große Seite-3-Artikel:
Hamburger Abendblatt - 30. Okt. 2004
Mit sechs Seehunden und einem Bottich fing alles an
Die Hagenbecksche Geschichte begann 1848, als der Hamburger Fischhändler Gottfried Clas Carl Hagenbeck sechs Seehunde in einem großen Bottich auf St. Pauli ausstellte. Fischer hatten ihm diese kurz vorher als Beifang geliefert. Aus weiteren Zurschaustellungen entstand ein kleiner Tierhandel, der sich unter Sohn Carl Hagenbeck zum größten Tierhandelshaus der Welt entwickelte. 1907 eröffnete Carl Hagenbeck den Tierpark in Stellingen mit seinen bis dahin einzigartigen Panoramen und gitterlosen Freianlagen. Während des Krieges wurde der Tierpark fast vollständig vernichtet. Carl-Heinrich Hagenbeck, Sohn von Heinrich und Vater von Dr. Claus Hagenbeck, beginnt mit dem Wiederaufbau. 1977, nach dem Tod Carl-Heinrich Hagenbecks, übernimmt Dr. Claus Hagenbeck seine Nachfolge. Dietrich Hagenbeck, sein Cousin zweiten Grades, bleibt Seniorchef bis zu seinem Tode 1982. An seine Stelle tritt Tochter Caroline Hagenbeck. Sie wird 1988 von ihrem Mann, Joachim Friedrich Weinlig-Hagenbeck, in der Geschäftsführung abgelöst. Ab Montag wird er die Geschäfte mit Hilfe von Dr. Stephan Hering-Hagenbeck führen, der an die Stelle seines Schwiegervaters Dr. Claus Hagenbeck tritt.

Berliner Morgenpost - 29. Okt. 2004
Im Schweinsgalopp dem Tod entronnen
Im Berliner Zoo sind zwei Halsbandpekaris dem Tod gerade noch mal von der Schippe gesprungen. Aufgrund der 1999 erlassenen EU-Richtlinie "über die Haltung von Wildtieren in Zoos" sollten die Tiere im Schweinehaus Platz machen für die seltener vorkommenden Hirscheber, Pinselohrschweine und Weißbartpekaris. Nun aber scheint Rettung in Sicht. Nach Protesten von Stammbesuchern und Tierschutzorganisationen wurde Oliver Dreikant aus Zeestow westlich Berlins auf die Borstentiere aufmerksam. "Ich habe ein Herz für Tiere", sagt der Dachdecker, der seit zwei Jahren in seiner Freizeit und auf eigene Kosten ein öffentlich zugängliches Wildgehege aufbaut. Dort leben bereits eine Rotte Wildschweine und ein Wollschwein, demnächst sollen noch Damwild, Rotwild und eine Falknerei dazukommen. Alles einheimische Arten, wie paßt ein südamerikanisches Schwein dazu? "Egal. Hauptsache ist doch, daß die Tiere gerettet werden", sagt der 33jährige und erklärte sich dafür bereit, bis spätestens Jahresende ein entsprechendes Gehege mit einem beheizbaren Stall zu bauen - wobei ihm materielle und finanzielle Unterstützung willkommen ist. Um sicherzugehen, daß die Tiere in Zeestow nicht nur gut, sondern auch sicher untergebracht sind, werden Zoomitarbeiter Oliver Dreikant deshalb in den kommenden Wochen einen Besuch abstatten. Erst dann fällt die Entscheidung, ob die beiden Halsbandpekaris ihre Rüssel künftig wirklich in den brandenburgischen Waldboden graben dürfen.

Kleine Zeitung - 3. Nov 2004
Vor endgültigem Aus für Safaripark Gänserndorf
Es ist zwar noch nicht amtlich, doch das Ende für den Safaripark Gänserndorf scheint endgültig und unabwendbar: "Unser Ansuchen auf Landesförderung wurde von der Eco Plus abgelehnt", berichtete am Mittwoch Tierarzt und Kaufinteressent Josef Zoher zur APA. Die Chance auf eine Wiederbelebung des einstigen Park -Konzeptes sind laut Zoher daher "gleich null". Als "Notlösung" plant der Veterinär nun eine Auffangstation - eine Variante "Safaripark light" - für exotische Tiere. "Wir werden der Gemeinde bis Anfang/Mitte Dezember ein schlüssiges Konzept vorlegen. Jetzt muss ich erst einmal mit meinen Partnern und mit den Tierschutzorganisationen sprechen, ob Interesse und Geld vorhanden ist", so Zoher. Für die "Light"-Version rechnet er mit rund 500.000 Euro Fixkosten jährlich. Ob sich das vom Pharmakonzern Baxter finanzierte Affenhaus in die Auffangstation integrieren lässt, muss ebenfalls noch geprüft werden. Fest steht, dass das Nachfolgermodell des Safariparks ohne Attraktionen und mit viel weniger Tieren auskommen wird müssen. Von den etwa 40 Hektar Grundfläche benötigt Zoher dann nur noch maximal zwei Drittel. Vorstellbar wäre für den Tierarzt, dass die Auffangstation öffentlich zugänglich ist: "Mit Gasthaus und Spielplatz."

Die Presse.com - 4. Nov 2004
Ende für den Safaripark Gänserndorf
Der monatelange Streit um die Zukunft des Pleite gegangenen Safariparks in Gänserndorf ist entschieden. Nach Dutzenden Konzepten und Vorschlägen unterschiedlichster Bewerber ließ das Land Niederösterreich das Konzept des Gänserndorfer Tierarztes Josef Zohrer prüfen - und lehnt es ab.
"Die Prüfung durch Tourismus-Experten hat ergeben, dass das Konzept nicht durchführbar ist", so Eco plus-Geschäftsführer Helmut Miernicki zur "Presse". Das Modell Safaripark habe sich angesichts des heutigen Konsumverhaltens überlebt. Weitere Gründe für die Ablehnung: Die unrealistische Vorstellung von der Förderhöhe von 50 Prozent. Außerdem hätte das Land das gesamte Risiko übernehmen sollen.
Noch ungeklärt ist das Schicksal der restlichen im Park verbliebenen Tiere. Als Überbrückungshilfe hatte das Land Niederösterreich in den vergangenen Monaten insgesamt 800.000 Euro zur Verfügung gestellt. Weiteres Geld gibt es nicht mehr.
Ab sofort beginnt auch die Suche nach neuen Geldgebern, man hofft auf Spenden und auf Förderungen durch den Bund.

Märkische Oderzeitung - 28. Okt. 2004
Sparangriff auf den Eberswalder Zoo
In die Diskussion um das millionenschwere Haushaltsdefizit der Stadt Eberswalde ist Bewegung geraten. Nach dem vorgelegten Sparkonzept aus dem Rathaus forderte der Wirtschafts- und Finanzausschuss jetzt, auch im Zoo den Rotstift anzusetzen. Künftig sollen statt 800 000 nur noch 600 000 Euro aus Steuermitteln in den beliebten Tierpark fließen.

Yahoo! Nachrichten - 29. Okt. 2004
Roots & Shoots - Freiwilliges Ökologisches Jahr im Magdeburger Zoo
Das Magdeburger Zoo-Team hat Verstärkung bekommen. Isabell Neumann unterstützt im Rahmen des Freiwilligen Ökologischen Jahres die «Roots & Shoots Umweltorganisation» des Magdeburger Zoos, wie die Einrichtung am Freitag mitteilte. Es handelt sich dabei um eine 1991 von der weltberühmten Menschenaffenforscherin Jane Goodall gegründete Bewegung, die mittlerweile rund um den Erdball arbeitet. Kinder und Jugendliche entwickeln dabei eigene, kleine Projekte im Natur- und Umweltbereich. Über 100 000 Kinder in 81 Ländern sind bereits bei Roots & Shoots aktiv. In Magdeburg engagieren sich fast 300 Kinder für diese Umweltorganisation.


Bundesministerium für Umwelt 19.10.2004
Bayern brockt Deutschland Vertragsverletzungsverfahren ein
Weil der Freistaat Bayern die europäische Zoorichtlinie bis heute nicht umgesetzt hat, ist die Bundesrepublik Deutschland vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) verurteilt worden. Bundesumweltminister Jürgen Trittin: Seit März 1999 gilt die EU-Zoorichtlinie. Sie hätte bis Ende 2002 in Landesgesetze umgesetzt werden müssen.  Nur acht Bundesländer haben die Richtlinie fristgerecht umgesetzt, sieben weitere haben auf Drängen der Bundesregierung Regelungen getroffen. Nur Bayern hat seine Hausaufgaben bis heute nicht gemacht. Damit es nicht zu weiteren Sanktionen gegen Deutschland kommt, muss Bayern jetzt schleunigst seinen Verpflichtungen nachkommen.



Planung und Bau

Prignitzer - 29. Okt. 2004
200 Euro für das neue Wolfsgehege
Der Tierpark Perleberg spart auf ein neues Wolfsgehege. Eine weitere Anzahlung in Höhe von 200 Euro übergaben gestern der Aero-Club und der Oldtimerverein.




Aktionen

WAZ - 1. Nov 2004
Selten hat Angst eine solche Freunde bewirkt
Es ist Halloween, und zum dritten Male hat sich der Gelsenkirchener Ruhr Zoo sehr zu Freude seiner zumeist kleinen Gäste in ein Szenario des Schreckens verwandelt. In diesem Jahr gab es aber keine Führungen durch das Reich der Tiere: "Dadurch konnten nur 500 Besucher insgesamt in den Park. Dieses Jahr haben wir daher auf den Rundgang verzichtet", erklärt Tamara Kalmbach vom Ruhr Zoo. Ein Schritt mit Erfolg: 986 Besucher genossen den Nervenkitzel im Tiergarten.

Kölner Stadtanzeiger - 1. Nov 2004
Schaurig-schöner Halloween-Abend im Zoo
Ein richtig schauriges Vergnügen: Scharen von Kindern, viele als Hexen und Gespenster kostümiert oder geschminkt, feierten am Sonntagabend Halloween im Kölner Zoo.

Neue Ruhr Zeitung - 28. Okt. 2004
Gruselige Zoo-Nacht
Das große Gruseln erwartet die Besucher des Duisburger Zoos am 31. Oktober. Denn in der Nacht zu Allerheiligen treiben bekanntlich Heerscharen von Geistern, Kobolden, Hexen und Untoten ihr Unwesen. Und so beginnt um 18 Uhr am Kaiserberg erneut der fröhliche Kampf gegen die Mächte der Finsternis. Von 18 bis 22 Uhr sind alle Tierhäuser geöffnet, die Kodiakbären-Anlage und der Flamingoteich präsentieren sich in mystischer Beleuchtung, auf der Kattaanlage wartet ein abenteuerlicher Blindekuh-Pfad und bei den Przewalskipferden lehrt eine Geisterbahn des Vereins der Zoofreunde das Gruseln.

Mitteldeutsche Zeitung - 1. Nov. 2004
Hexen, Teufel und Vampire tummeln sich im Tierpark
Etwa 600 Halloween-Fans strömten am frühen Sonntagabend zur Halloween-Party in den Ascherslebener Tierpark. Zu der Halloween-Party hatten der Förderkreis der Tierparkfreunde, der Tierpark und die Mitteldeutsche Zeitung eingeladen.
Um 18.30 Uhr dann der erste Höhepunkt der Party, die Prämierung der besten Kostüme. Eine schwere Aufgabe für die Jury, zu der der Vorsitzende des Tierparkfördervereins, Dr. Frank Lüpfert, die erste Stellvertreterin Rita Kahl und Mitglieder der Zoo AG aus Bielefeld gehörten, die den Tierpark besucht hatten.


Hamburger Abendblatt - 30. Okt. 2004
Lagerfeuer, Suppe und Nachtleben
Auch für tagaktive Hamburger lohnt sich bei den "Dunkel-Munkel-Nächten" im Wildpark Eekholt das Aufbleiben, denn dann gibt's Leben und Geräusche von Wolf, Fuchs, Dachs und Eule pur und unverfälscht . . . und dazu eine "Hexensuppe" am Lagerfeuer, romantische Wanderungen an der beleuchteten Osterau, Musik und Informationen über die Wildnis bei Nacht.

Hessische Allgemeine - 31. Okt. 2004
Im Fokus der Fotografen
Sie kamen aus allen Teilen Deutschlands, aus Holland und Österreich: Neun Naturfotografen - Profis wie Hobby-Fotografen - gingen am Wochenende zwei Tage lang im Wildpark Edersee auf Foto-Pirsch. Ihr Ziel: Greifvögel in ihrer natürlichen Umgebung ablichten. Naturfotograf Manfred Delpho aus Gudensberg hatte gemeinsam mit den Falknern Ludger Kluthausen und Theo Koch von der Greifenwarte im Wildpark Edersee die Idee zu diesem bisher einmaligen Foto-Workshop entwickelt. „So etwas lässt sich in der freien Natur nur schlecht machen. Wir würden die Vögel an ihren Brutplätzen stören“, meinte Delpho.

Lübecker Nachrichten - 3. Nov 2004
Kinder gewannen Patenschaft: Hai-Life in Möllner Schule
Die fünfte Klasse der Möllner Astrid-Lindgren-Schule betreut jetzt Haifischeier aus dem Sea-Life in Timmendorfer Strand.

sz-online - 4. Nov 2004
Pflegeeltern sagten ,Hai‘ bei ,Sea Life‘
Haifisch Heidi war der letzte kleine Katzenhai, der im Aquarium der Martin-Andersen-Nexö-Schule in Zschopau geschlüpft war. Vier Wochen lang hatten die Sechstklässler die Ei-Pflege übernommen, begeistert Temperatur und Filterzustand gemessen. Gestern besuchten sie ihre vier 10-Zentimeter-Winzlinge bei „Sea Life“ in Dresden - als Abschluss des Biologie-Projekts.

Stern - 29. Okt. 2004
Affen-Theater
Designer wissen: Der Erfolg auf dem Laufsteg hängt nicht nur von neuen Entwürfen, sondern auch von unverbrauchten Gesichtern ab. Der stern erweiterte den Kreis der Models. Wir stellen vor: Bally, Sandra, Boma, Sita, Massa und Manni, wohnhaft im Krefelder Zoo. In ihrem gewohnten Ambiente durften sie Designermode nach Herzenslust anprobieren und strapazieren.

sz-online - 1. Nov 2004
Herbstputz muss noch warten
Der für Sonnabend geplante traditionelle Herbstputz im Hoyerswerdaer Zoo ist ausgefallen. Der anhaltende Regen hatte alle Bemühungen des Hoyerswerdaer Verein der Zoofreunde zunichte gemacht. Als neuen Termin nannte ein Zoomitarbeiter unter Vorbehalt das kommende Wochenende.

 

Nachwuchs 
 
Salzburger Nachrichten - 2. Nov 2004
Tiergarten Hellbrunn meldet Geparden-Nachwuchs
Nachwuchs im Zoo Salzburg: Die fünfjährige Gepardendame Afra hat nach einer Tragzeit von 95 Tagen kürzlich vier junge Männchen zur Welt gebracht. Derzeit wiegen die kleinen Geparden rund 1000 Gramm und sind fast so groß wie Hauskatzen. "Gepardennachwuchs stellt sich nur sehr selten ein", berichtet der zuständige Pfleger im Tiergarten Hellbrunn, Joe Angermann. Der Grund dafür ist vor allem die "strenge Partner-Wahl" der Geparden-Dame. Erst das dritte Männchen, das vom Zoo Peaugres aus Frankreich in Salzburg zu Gast ist, wurde von dem Weibchen angenommen. Die anderen Männchen wurden eher als Spielgefährten denn als Partner angesehen.

Der Standard - 2. Nov 2004
Geparden-Nachwuchs im Zoo Salzburg

Saar-Echo - 28. Okt. 2004
EIN LÖWENBABY
Ein Löwenbaby erkundet unter den Augen seiner Mutter, der Angola-Löwendame Lissa, das Gehege im Zoo Halle. Die jungen Eltern Lissa und Bono sind beide 2001 geboren und kamen 2003 aus dem Zoo Lissabon nach Halle. Diesmal wurde der Vater kurz nach der Geburt von der Familie getrennt, damit die Mutter nicht von ihren Aufgaben abgelenkt wurde, und ein Teil des Raubtierhauses wurde für Besucher gesperrt. Die Entwicklung der Jungen verlief bis jetzt sehr gut.

Berliner Morgenpost - 31. Okt 2004
Männlein oder Weiblein?
Sie sind so klein, daß eine fünfköpfige Familie problemlos in einer Menschenhand Platz finden würde. Nichtsdestotrotz zählen die Zwergmangusten zu den Raubtieren und leben dementsprechend im Berliner Zoo im Raubtierhaus. Im Zoo sind es bislang sieben Tiere: drei Erwachsene, ein vier Monate alter Teenie und drei Mangusten-Minis, die am 23. September auf die Welt kamen. Nur wenn es ums Futter geht, hört der Spaß auf. "Da gibt es eine Rangordnung, das dominante Paar darf sich als erstes bedienen und die Leckerbissen raussuchen", sagt Zoo-Tierpfleger Detlef Liebschwager.

Dresdner Neueste Nachrichten - 4. Nov 2004
DNN-Patenäffchen Djasinga gewitzt wie kein anderes Orang-Kind
"Djasinga ist das pfiffigste von all den kleinen Orangs, die ich bisher heranwachsen sehen habe", ist Sylvia Pohle, die schon weit über 20 Jahre im Zoo als Tierpflegerin arbeitet, überzeugt. Djasinga gedeiht in der Tat prächtig, kann mittlerweile geschlagene zehn Minuten kopfüber an den Füßen hängen, ohne mit der Wimper zu zucken, begibt sich schon ganz allein auf Erkundungstour und lässt sich auch von den lautstarken Bauarbeiten im Orang-Utan-Haus kaum aus der Ruhe bringen. Die Unterkunft soll binnen eines Monats ihr langjähriges Wartehallen-Image verlieren, mit Holzbänken und -geländer sowie Info-Tafeln versehen werden.


 Berliner Morgenpost - 30. Okt 2004
Nachwuchs-Nashorn Binti feiert 1. Geburstag
Sie ist jetzt zwar fast ein Jahr alt, aber von "niedlich" kann nicht mehr die Rede sein. Niedlich oder süß, das würde sich Spitzmaulnashorn Binti aus dem Berliner Zoo auch verbitten. Das mag sie in ihren ersten Tagen gewesen sein, als sie sich nach einer problemlosen Geburt am 2. November 2003 neugierig, aber auch ein bißchen ängstlich in ihrer neuen Welt umguckte. Inzwischen aber ist Binti zu einer jungen Dame herangewachsen. Und die wird ihren ersten Geburtstag am Dienstag entsprechend begehen.




B.Z. (Berlin) - 2. Nov 2004
Zärtliche Grüße aus dem Zoo-Exil: Berliner Äffchen verliebt in haarigen Stuttgarter
Zartes Affen-Techtelmechtel hinter dickem Panzerglas. Scheint so, als hätte sich unser süßes Gorillamädel Makoua (4 Monate) in der Stuttgarter Wilhelma verliebt. Sie versucht ganz offensichtlich Orang-Utan Aris (11 Monate) zu becircen, mit dem sie seit Mitte Oktober in einer Affen-Kindergartengruppe lebt. Die beiden Gorilla-Jungen Bia (10 Monate) und Dowe (1) interessieren sie nicht die Bohne. Weniger zärtlich geht Makoua mit der weiblichen Konkurrenz in der Gruppe um. Manchmal zofft sie sich mit Gorillamädel Kissa. Die ist fünf Monate alt und kam aus Heidelberg in die Wilhelma.

Tagesspiegel - 28. Okt. 2004
Halb Mensch, halb Bestie
Was passiert, wenn ein Gorilla sein Kind verstößt? Wie Stuttgart und Berlin um einen kleinen Affen stritten.

Neue Kärntner Tageszeitung - 4. Nov 2004
Tiere: Paragraphen entscheiden über Zukunft der Maltataler Löwen
Sie sind zweifelsohne die Stars des Tierparks Diana in Malta die sechs majestätischen Löwen. Doch die prächtigen Tiere steuern auf eine ungewisse Zukunft zu. Nach dem Abtransport der Tiger - Grund war das plötzliche Ableben einer der Betreiberinnen -, stand auch ein Übersiedeln der Löwen zur Diskussion. "Im schlimmsten Fall müssten die Tiere sogar eingeschläfert werden", hieß es noch vor wenigen Monaten. Tierparkchefin Elisabeth Mitterschaider ist freilich um eine andere Lösung für ihre Lieblinge bemüht. Geht es nach ihr, könnten die Tiere ihren Lebensabend im idyllischen Maltatal verbringen.  Amtstierarzt Dr. Johann Sommeregger dazu: "Man kann noch nichts sagen, noch fehlen die Verordnungen für Zootierhaltungen des neuen Tierschutzgesetzes." Um eine langfristige Lösung, wenn möglich mit dem Tierpark Diana, sei man jedoch bemüht.

Bund - 3. Nov 2004
Schlussstrich unter Tierparkaffäre
Die Behörden der Stadt Bern haben in ihrem Vorgehen gegen den Vizedirektor des Berner Tierparks formelle Fehler gemacht. Zu diesem Befund gelangte die Budget-und Aufsichtskommission (BAK) des Stadtrats.


Welt am Sonntag - 31. Okt 2004
Kinderstube für bedrohte Tierarten
Die Anlage ist mehr als ein Tierpark - sie gilt als Institution, als Wahrzeichen der Stadt: Hagenbecks Tierpark, der bekannteste Zoologische Garten der Welt, der sogar von einem Gassenhauer besungen wird: "Geh'n wir mal zu Hagenbeck." Der Familie ist es recht, denn sie hat rund 2500 Tiere vom Ara bis zum Zebra aus 360 Arten zu füttern, die täglich Nahrung für 2600 Euro verputzen. Und der Betrieb verschlingt pro Tag stattliche 22 000 Euro. Da müssen viele Besucher dem Gassenhauer folgen. Glücklicherweise tun sie es.

Hamburger Abendblatt - 30. Okt. 2004
Berüchtigte Völkerschauen

Mitteldeutsche Zeitung - 31. Okt. 2004
Tierpark: Magdeburger Zoo-Förderverein auf Stippvisite
Die Magdeburger Zoofreunde waren am Sonnabend Gäste des Dessauer Fördervereins der Tierparkfreunde, um den Park kennen zu lernen und Erfahrungen über die Vereinsarbeit auszutauschen. "Eine weitere Zusammenarbeit kann ich mir durchaus vorstellen", meint Mattstedt. "Erfahrungen mit anderen Vereinen auszutauschen, kann unsere eigene Arbeit positiv beeinflussen, und warum sollen wir das Fahrrad nochmal erfinden, wenn es woanders schon fährt." "Den Blick nach außen" hält auch Dessaus Vereinsvorsitzender Adolf Hecht für wichtig. "Deshalb freuen wir uns sehr über die Einladung der Magdeburger und werden dort die Gespräche fortsetzen."

Königsteiner Woche - 4. Nov 2004
Flamingos laufen auf Creme
Königstein/Kronberg –  Über viele Jahre hinweg sind die Flamingos im Opel-Zoo über eine mit Lebertransalbe präparierte Matte gelaufen, wenn sie vom Innenstall hinaus auf die Außenanlage wollten. Die zarten und hoch empfindlichen Schwimmhäute werden dadurch benetzt und geschmeidig gehalten; andernfalls können sie austrocknen und einreißen. Zwischendurch hat Melkfett die Lebertransalbe ersetzt und in Zukunft kommt ein wahres Hightech-Produkt zum Einsatz, nämlich die neue Physiogel A.I. Creme der Firma Stiefel Laboratorium GmbH aus Offenbach.


mephisto 97.6 - 29. Okt. 2004
Orang-Utans im Zoo bleiben vorerst
Die beiden Orang-Utans Walter und Toba bleiben vorerst im Leipziger Zoo. Nach Angaben des Zoos sollten die beiden Affen im Oktober an einen französischen Tierpark abgegeben werden. Der Zoo in St. Martin konnte das Gehege für die Affen aber noch nicht fertigstellen. Die Affen bleiben nun in Leipzig, bis das trächtige Weibchen Toba ihr Junges zur Welt gebracht hat.

mephisto 97.6 - 2. Nov 2004
Leipziger Zoo: Bartaffe aus Niederlanden eingetroffen
Nach Angaben des Zoos bleibt der neue Bartaffenmann zunächst drei Wochen in der Quarantäne. Anschließend kann er zu seinen Artgenossen umziehen. Der Zoo hofft, dass sich dann bald Nachwuchs einstellt.

Hamburger Abendblatt - 4. Nov 2004
Selbsternannter Prediger überlebt im Löwengehege
Ein offensichtlich geistesgestörter Taiwaner ist gestern im Zoo von Taipeh in das Löwengehege gestiegen, um den Raubkatzen eine Predigt zu halten.
Er schwenkte seine Jacke, hob dann seine Arme und rief den Löwen zu: "Jesus erbarme dich eurer." Dann griffen die Tiere auch schon an. Die Wärter waren zum Glück sofort zur Stelle und konnten die Großkatzen mit einem Wasserwerfer vertreiben.

B.Z. - 29. Okt. 2004
Neue Zoo-Therapie gegen Langeweile Spielzeug für die wilden Tiere
Zurück zur Natur: Der Trend in Berliner Zoo und Tierpark geht zum Öko-Spielzeug! Das bekommen Elefant und Co. zum Spielen, damit sie in der herbstlichen Langeweile kein Trübsal blasen.

Märkische Oderzeitung - 28. Okt. 2004
Mit wilden Wölfen auf Du und Du
Der Wildpark Schorfheide in Groß Schönebeck ist mit jährlich 130 000 Besuchern eine der größten touristischen Attraktionen im Barnim. Die weitläufige Anlage mit mehr als 200 Tieren ist gerade im Frühjahr und Herbst, wenn anderswo keine Saison mehr ist, ein gefragtes Ausflugsziel. Wenn es aber um eine ganz bestimmte Tierart geht, dann weiß Imke Heyter, Tierbetreuerin und Betriebsassistentin im Wildpark, dass das ohnehin gute Besucher- und Medieninteresse noch einmal deutlich ansteigt. Von den Wölfen, die im Wildpark leben, ist der Mensch einfach immer wieder begeistert.

Frankenpost - 29. Okt. 2004
Zu Besuch bei Haien und Piranhas

Ostthüringer Zeitung - 28. Okt. 2004
Eine Antenne für die Vogelwelt


Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Zoo Chemnitz, 03.11.04
Ein Dromedar aus der Pfalz
Die Haltung und Zucht von Dromedaren, den einhöckrigen Kamelen, hat im Tierpark Chemnitz schon eine längere Tradition. Doch nach dem Tod des alten Hengstes vor sechs Jahren gab es nur noch eine Stutenherde. Seit einigen Tagen verstärkt nun wieder ein Hengst - oder besser gesagt ein Hengstlein - die kleine Gruppe. Xano, so sein Name, stammt aus dem Zoo Landau und wurde im Februar diesen Jahres geboren. Er ist also noch ein Stück vom Zuchthengst entfernt und sieht wohl momentan in den beiden Stuten eher Mutterersatz als seine zukünftigen Weibchen. Die optimal an Wüstenbedingungen angepassten Dromedare werden in Afrika und Vorderasien als Haustiere gehalten, wo sie nicht nur unverzichtbare Lasttiere sind, sondern auch Milch, Wolle, Fleisch und Dung liefern. In den Wüstengebieten Australiens gibt es freilebende Dromedare, die aber auch keine echten Wildtiere, sondern verwilderte Hauskamele sind. Ihre Vorfahren stammten wahrscheinlich aus Arabien und Nordafrika.

Zoo Leipzig, 03.11.04
Löwe „Malik“ bekommt neues Löwentaxi - Mercedes Benz fertigte Luxuslimousine
Aufregung bei Löwe „Malik“: Gestern früh stand ein echter Mercedes Benz vor seiner Tür. Das neue „Malik-Mobil“ soll das althergebrachte Löwentaxi, was eigentlich eher ein Provisorium war, ersetzen. Der bisherige fahrbare Untersatz wurde allmählich zu klein. Als Mercedes Benz, Niederlassung Leipzig, und die Tageszeitung BILD davon erfuhren, boten sie dem Zoo Leipzig sogleich ihre Unterstützung an und planten bzw. bauten ein neues „Malik-Mobil“. Nach weniger als zwei Wochen Bauzeit konnte es gestern dem Zoo überreicht werden. Die Jungfernfahrt verlief reibungslos und „Malik“ fühlte sich offensichtlich sehr wohl. Der Zoo Leipzig hat sich sehr über die Unterstützung und das Engagement von Mercedes Benz und der BILD gefreut.

Zoo Köln, 03.11.04
Lange Nacht – auch im Aquarium
Von ihrer Aufgabenstellung her haben Museen und Zoos viel Gemeinsames. Beide stellen zur Schau, beide sind bemüht, hier das kulturelle, dort das natürliche Erbe der Menschheit zu bewahren. Zudem sieht sich der Kölner Zoo als Nachfolgeeinrichtung des im Krieg zerstörten Kölner Museums für Naturkunde. Nach dem Krieg plante man, vor dem Eingang zu Zoo und Flora ein neues Naturkundemuseum zu errichten. Bei der langen Nacht im Aquarium geht es aber nicht darum, Träumen nachzuhängen. Vielmehr soll den Nachtschwärmern der 5. Langen Nacht der Kölner Museen ein zusätzliches attraktives Angebot gemacht werden. Wie die Museen bleibt das Aquarium am Samstag, dem 6.11.2004 bis 3.00 Uhr nachts geöffnet.

Zoo Leipzig, 02.11.04
Zuwachs in der Bartaffengruppe - Neues Männchen eingetroffen
Heute traf am frühen Nachmittag ein neuer Bartaffe (geb. 07.05.1994) aus dem niederländischen Zoo Overlon im Leipziger Zoo ein. Den Transport hat der 10jährige Bartaffe gut überstanden. Vorerst wird er in der Quarantänestation der Tierklinik für ca. drei Wochen unterbracht und ist somit für die Besucher nicht zu sehen. Der Zoo freut sich sehr über den Neuzugang und hofft, dass sich bald Nachwuchs einstellen wird. Damit leben insgesamt fünf Bartaffen, drei Weibchen, ein männliches Jungtier aus dem Jahr 2003 und das neue Männchen, im Zoo. Seit dem Sommer dieses Jahres bemühte sich der Leipziger Zoo über das EEP um einen neuen Bartaffenmann, nachdem das alte Männchen gestorben war.

Vogelpark Herborn, 01.11.04
Am Wochenende locken Martini-Markt und Vogelpark ins mittelhessische Herborn
Natur- und Tierfreunde, die den Vogelpark im Herborner Stadtteil Uckersdorf in diesem Jahr noch nicht besucht haben, haben zu einem Besuch des familienfreundlichen, unmittelbar an der Herborner Zuwegung zum Rothaarsteig gelegenen Naturerlebniszentrums noch bis einschließlich Sonntag, den 7. November, um 17.00 Uhr Gelegenheit. Dies gilt neben den Wanderfreunden auch für die Tierfreunde, die die milden Herbsttage noch einmal nutzen wollen, um sich von den Wachstumsfortschritten der diesjährigen Jungvögel, etwa der seltenen Rotbrust-Krontaube oder des kleinen Paradieskranichs ein Bild zu machen. Wie Vogelparkleiter Wolfgang Rades mitteilt, kann man dem aparten südafrikanischen Wappenvogel trotz zwischenzeitlicher gesundheitlicher Probleme dank der guten tiermedizinischen Betreuung sozusagen „beim Wachsen zusehen“. Rades: „Neben den Wanderfreunden am kommenden Wochenende auch andere pfiffige Ausflügler erstmals die Gelegenheit einen Besuch des beliebten in der Herborner Innenstadt stattfindenden Martinimarkts mit einem Abstecher nach Uckersdorf zu verbinden.“

Wildpark Dillenburg-Donsbach, 01.11.04
Im Wildpark „rauschen“ die Wildschweine
Stimmungsvoll ist die Herbstzeit im Wildpark Donsbach. Das bezieht sich nicht nur auf die Farbenpracht des sich verfärbenden Laubes, sondern auch auf die Paarungszeit der Tiere. Nach der Brunft des Rotwildes folgen nacheinander die Paarungszeit des Damwildes, des Muffelwildes und des Schwarzwildes. Geht es bei den Wildschafen noch relativ ruhig zu, so sind die „rülpsenden„ Brunftlaute der Damhirsche und besonders das Werben der Keiler im Sauengehege schon von weitem zu hören. Die Paarungszeit der Wildschweine, in der Fachsprache der Jäger „Rauschzeit“ genannt, fällt in die Zeit von November bis Januar und erreicht Anfang Dezember ihren Höhepunkt. In einer Rotte – dem Familienverband der wilden Schweine – ist gemeinsames Rauschen Tradition. Der Beginn der Rauschzeit wird von den Bachen bestimmt, da die Keiler das ganze Jahr über befruchtungsfähig sind. In der Rotte herrscht eine strenge Rangordnung, geführt wird sie von der ältesten Bache, der sogenannten Leitbache.  Im Wildpark übernimmt diese Aufgabe die Bache „Berta“, die als Zeitgeber zuerst „rauschig“ wird. Der stärkste Keiler vertreibt erst einmal alle jüngeren Keiler. Die räumen bereitwillig dem „Alten“, der ihnen in seiner Körpermasse und seinem „Gewaff“ bestehend aus Eckzähnen und Hauern sowie seiner Kampferfahrung weit überlegen ist, widerstandslos das Feld. 

Zoo Leipzig, 01.11.04
Hakuna Matata – Afrika im Winter hautnah erleben
Mondscheinsafari und Exotischer Abend in der Kiwara-Savanne. Wer schon immer mal in die Rolle eines Forschers schlüpfen wollte, der auf einer Mondscheinsafari auf der Suche nach spannenden Tierbeobachtungen die Wildnis durchstreift und dabei den schwarzen Kontinent mit allen Sinnen erlebt, aber den weiten Flug nicht auf sich nehmen möchte, dem sei Hakuna Matata – der exotische Abend in der Kiwara-Savanne des Zoo Leipzig am Mittwoch, dem 3. November 2004 um 18.00 Uhr wärmstens empfohlen. Wenn nach einer Mondscheinsafari vorbei an ausgetrockneten Flussläufen, kleine Höhenzügen, einer Herde von Elefanten und Rothschildgiraffen die Kiwara-Lodge erreicht ist, warten dort bereits afrikanische Trommler, die mit ihren heißen Bongo-Rhythmen auf einen unvergesslichen Abend einstimmen. Die „Forscher“ machen Rast und genießen bei Mondschein den Ausblick auf den Sternhimmel. Der betörende Duft fremder Gewürze und exotischer Früchte lockt zum Buffet, das zu einer kulinarischen Entdeckungsreise auf den Schwarzen Kontinent einlädt. Afrikanische Rhythmen, traditionelle Musik, authentischer Tanz und Fackelschein verbreiten mystische Atmosphäre in der Kiwara-Lodge.

Tierpark Hagenbeck, 01.11.04
Internationaler Elefanten-Workshop im Tierpark Hagenbeck: Elefanten-Experten treffen sich zum Austausch
Zum zweiten Mal findet der Elefanten-Workshop im Tierpark Hagenbeck statt. Vom 1. bis 9. November treffen sich Elefanten-Pfleger, Zoo-Tierärzte und Tierpark-Direktoren aus verschiedenen Ländern, um sich auszutauschen und Neues aus Medizin, Zucht, Pflege und Haltung zu erfahren. International anerkannte Elefanten-Experten aus relevanten Fachgebieten sind bezeichnend für den hohen Standard des Workshops. Neun Tage stehen Theorie und Praxis „rund um den Elefanten“ auf dem Programm: Management, Transport, medizinische Versorgung und vor allen Dingen das Training mit den Elefanten erarbeiten die Teilnehmer und Referenten im Tierpark Hagenbeck.

NaturZoo Rheine, 01.11.04
Schlangen zu Gast im NaturZoo – Informationstag über exotische Haustiere
Am Sonntag, dem 7. November findet in der Zooschule des NaturZoos von 10.30 Uhr bis 16.30 Uhr unter dem Thema „Heimtiere richtig pflegen“ ein Informationstag statt. Nachdem bei einer ähnlichen Veranstaltung im Frühjahr Kleinnager, Frettchen und andere Kleinsäuger im Mittelpunkt standen, sind nun Schlangen, Echsen und Schildkröten zu Gast im NaturZoo. Bello, Muschi, Mümmel und Hansi genügen schon lange nicht mehr: Die Zahl der Exoten als Haustiere steigt zunehmend. Schlangen, Echsen und Vogelspinnen in der Etagenwohnung? – Häufiger als man denkt, wie auch die Massen an Hobby-Terrarianern, die auf Reptilienbörsen nach neuen Mitbewohnern Ausschau halten, beweisen.

Thüringer Zoopark Erfurt, 30.10.04
Endlich wieder „auf Kurs“
Die Zoo- und Naturschule als begehrtes Freizeitdomizil für Erfurter Schüler. Ein Jahr mussten sich Juliane, Michael, Martin, Annelie und viele andere Kinder und Jugendliche gedulden. Im September dieses Jahres war es dann soweit: Die neue Zoo- und Naturschule des Erfurter Zooparks öffnete ihre Pforten für Nachmittags-kurse und führt so das Anliegen des 2003 geschlossenen Schüler-Öko-Zentrums weiter. Nun können sich Erfurter Schüler in ihrer Freizeit wieder mir regelmäßiger und professioneller Betreuung Tieren sowie Naturthemen widmen. „Immer wieder hatten sich Eltern und Kinder erkundigt, wie es mit den Ökologie-Kursen weitergehen würde. Inzwischen konnten sie sich von den neuen Möglichkeiten der Zoo- und Naturschule selbst überzeugen“, erzählt Diplombiologe Jörg Klingelhöfer, der die Schüler betreut. „Mir liegt sehr daran, die Teilnehmer für die Lebewesen und die Natur zu begeistern und mit ihnen spannende Themen zu vertiefen. Dabei kommt auch der Spaß an der Sache nicht zu kurz“. So würden regelmäßig Erlebnisspiele angeboten führt Klingelhöfer weiter aus.

Zoo Leipzig, 29.10.04
Kein Abschied von „Walter“ und „Toba“ - Orang-Utans bleiben vorerst in Leipzig
Die beiden Orang-Utans „Toba“ (geb. am 07.02.1994 in Leipzig) und „Walter“ (geb. am 24.04.1989 in Frankfurt, seit 1993 in Leipzig) werden nun doch nicht wie geplant im Oktober den Leipziger Zoo in Richtung Frankreich verlassen. Der Bau der neuen Orang-Utan-Anlage konnte in St. Martin nicht fristgerecht abgeschlossen werden, was eine Verschiebung der Abgabe der beiden Tiere zur Folge hatte. Der Transport der trächtigen „Toba“ hätte nur bis zu einem bestimmten Termin erfolgen können, ansonsten wäre das Risiko für das ungeborene Jung- bzw.  Muttertier zu groß gewesen. Demnach wird „Toba“ ihr erstes Jungtier in Leipzig zur Welt bringen. Wann die erneute Abgabe stattfinden wird, steht noch nicht fest.

Naturschutz-Tierpark Görlitz, 29.10.04
Unsere Tiere sprechen nun auch polnisch!
Deutsche und polnische Schüler stellen am 3. November um 15:00 Uhr das erste zweisprachige Gehegeschild im Naturschutz-Tierpark Görlitz auf. Die Gehegeschilder im Naturschutz-Tierpark Görlitz sind durchaus kritikwürdig. Ihre Haltbarkeit läßt zu wünschen übrig und ständig verblassen sie. Auch vom Inhalt her könnten sie ansprechender sein. Außerdem sind sie nur in deutscher Sprache verfaßt. In der Europastadt Görlitz-Zgorzelec sollte aber der Service für deutsche und polnische Bürger gleich sein. Der englische und tschechische Name darf nicht fehlen und die Schilderinformation in tschechischer Sprache sollte mindestens in Heftform vorliegen. Die Erarbeitung neuer Gehegeschilder steht aus diesen Gründen schon seit einiger Zeit auf dem Plan. Deshalb wurde 2003 eine Förderung aus dem Kleinprojektefond im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative INTERREG III A beantragt und fleißige Helfer von polnischer und deutscher Seite mit ins Boot geholt. Seit März diesen Jahres trafen sich jeweils 10 bis 15 Schüler der Grundschule Nr. 2 in Zgorzelec und des Joliot-Curie-Gymnasiums einmal im Monat im Naturschutz-Tierpark Görlitz. Gemeinsam mit den Mitarbeitern des Tierparks machten sie sich an die Aufgabe, deutsch-polnische Texte für die Gehegeschilder zu erarbeiten.

Thüringer Zoopark Erfurt, 29.10.2004
Kein Kanarienvogel
„Guck mal, ein Kanarienvogel!“ So oder ähnlich klingt es aus so manchem Besuchermunde. Da fliegt ein kleiner weißer Vogel durch den Zoo, der sich vornehmlich inmitten der Sperlinge aufhält. Warum auch nicht? Es ist ein Sperling! Ein weißer Haussperling. Sehr selten findet man in freier Natur solche Spielarten. Aber nur wenige wissen, dass es verschiedene Formen der „Weißheit“ gibt. Am bekanntesten sind Albinos. Albinos fehlt entweder ein Enzym, die Tyrosinase, oder eine Aminosäure, das Tyrosin. So  kann letztlich kein Pigment gebildet werden. Die Tiere sind weiß. Im Auge schimmern die Blutgefäße durch, es erscheint uns rot. Anders verhält es sich beim Leuzismus. Hier werden erst gar keine Pigmentzellen in der Haut gebildet. Auch diese Tiere sind somit weiß. Im Auge gibt es aber eine gewisse Anzahl pigmentbildender Zellen, so dass diese meist blau gefärbt sind. Der Sperling im Zoo, das wird dem aufmerksamen Besucher nicht entgangen sein, ist nicht schneeweiß. Er ist somit kein totaler Weißling, hat nur eine sehr ausgeprägte Pigmentschwäche. Es gibt also auch bei „ganz normalen“ Tieren immer wieder etwas Neues zu entdecken.

Zoo Landau, 29.10.2004
„Regardez les dromadaires“
Nicht nur für unsere Nachbarn im Elsass: Zooführung in französischer Sprache
Vor allem für unsere Nachbarn und Freunde im angrenzenden Frankreich bietet der Zoo Landau in der Pfalz am Sonntag, den 7. November 2004 etwas Besonderes: Pädagoginnen der Zooschule werden Erwachsenen und Kindern in französischer Sprache die Einrichtung sowie ausgewählte Tiere des Landauer Zoos vorstellen. Interessant ist dieses Angebot aber auch für Schüler oder Erwachsene mit französischen Fremdsprachenkenntnisse, um das eigene Sprachwissen aufzufrischen! Es ist der übliche Eintrittspreis zu zahlen, die Führung an sich ist kostenlos. Treffpunkt: 15:00 Uhr an der Zookasse des Landauer Zoos.

Ruhr Zoo Gelsenkirchen, 28.10.2004
Niederländische Giraffe zog ein
Der Ruhr Zoo Gelsenkirchen hat exotischen Zugang bekommen: Ein zweijähriger Giraffenbulle aus dem Safaripark Beekse Bergen in den Niederlanden siedelte Mitte dieser Woche nach Gelsenkirchen um. Der Niederländische Zoo suchte dringend eine neue Bleibe für den langbeinigen Exoten und so übernimmt der Ruhr Zoo Gelsenkirchen das Tier auf  Basis des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms. „Da der neue Giraffenbulle noch sehr jung ist, wird er sich jetzt auch gut im alten Giraffenhaus an die Weibchen gewöhnen und dann mit ihnen gemeinsam in die neue Anlage umziehen“, so Dipl. Biologin Sabine Haas, Pressereferentin des Ruhr Zoos Gelsenkirchen. Alle Tiere sind bereits in der Außenanlage zu bestaunen.

Ruhr Zoo Gelsenkirchen, 28.10.2004
Paviane verlassen das Rampenlicht
Der Umbau des Ruhr Zoos Gelsenkirchen in die ZOOM Erlebniswelt geht mit riesigen Schritten voran. Das erfahren nun auch die Paviane am eigen Leib: In der nächsten Woche ziehen die über 30 Tiere, von denen viele im Ruhr Zoo Gelsenkirchen geboren sind, in ein Übergangsquartier. Die Veterinärstation des Ruhr Zoos Gelsenkirchen wird bis zur Fertigstellung der neuen Paviananlage in der ZOOM Erlebniswelt Afrika ihr vorrübergehende Wohnsitz sein. Nach Beendigung der Baumaßnahmen kann sich die gesellige Bande dann auf eine eigene, 400 m² große, natürlich gestaltete Insel freuen. Die Besucher können zukünftig während einer Bootstour durch die ZOOM Erlebniswelt Afrika den aus den ostafrikanischen Steppen und Savannen stammenden Anubis-Pavianen bei der gegenseitigen Fellpflege und ihren Spielen zusehen. Die ehemalige Paviananlage wird künftig der „Verteiler“ des Ruhr Zoos sein. Drei unterschiedliche Portale eröffnen dann thematisch die Rundwege durch die ZOOM Erlebniswelten Afrika, Asien und Alaska. Bis zur Fertigstellung der neuen Paviananlage im Frühjahr 2006 werden die Affen nicht mehr zu sehen sein. Wer also noch einen Blick auf die Paviane werfen möchte hat noch einige Tage Zeit dazu.

NaturZoo Rheine, 28.10.2004
Igel-Ausstellung im NaturZoo
In der Zooschule im NaturZoo Rheine hat die Biologin Stefanie Hecht mit Materialien des Vereins „Pro Igel e.V.“ eine Ausstellung über Igel eingerichtet. Neben einer Fülle von Informationen zur Biologie der beliebten Stacheltiere steht dabei vor allem das Verhältnis Mensch – Igel im Vordergrund. Offensichtlich fordern aufgefundene Igel geradezu zur Hilfe auf, auch wenn sie keine benötigen. Unzählige Anfragen an den NaturZoo belegen den Willen zur Aufzucht von Jungigeln oder der Bereitstellung von Überwinterungshilfen.
In der Ausstellung kann man sich über all dies informieren, und dabei wird man auch schnell feststellen, dass nicht in jedem Fall, in dem man einem Igel begegnet, Hilfe - in welcher Form auch immer - notwendig ist. Die Ausstellung ist bis März 2005 samstags und sonntags von 9.00 Uhr bis 16.30 Uhr geöffnet.

Zoo Dresden, 28.10.2004
Vortrag am Freitag, 5. November 19:00 Uhr im Auditorium Zoo Dresden
 “Pottwale im dunklen Blau des Meeres“
Im Rahmen der Vorträge unseres Fördervereins „ZOO-FREUNDE Dresden e.V.“ hält Frau Andrea Steffen aus Düsseldorf am 5. November einen interessanten Vortrag über hautnahe Begegnungen mit dem größten Raubtier der Erde – dem Pottwal. Seit dem biblischen Jonas, dessen Verschlingen nur einem Pottwal zugetraut werden kann, ranken sich Geschichten und Mythen um diese Meeresgiganten. Und spätestens seit Melvilles Meisterwerk „Moby Dick“ ist der Pottwal auch bei den überzeugtesten Landratten ein Star. Doch entgegen ihres durch die Walfänger begründeten Rufes als kämpferische Wesen hat Andrea Steffen bei ihren Expeditionen die Pottwale als äußerst sanfte, sehr scheue Tiere intensiv kennen gelernt. Der Vortrag schildert ihre Begegnungen mit den sanften Riesen, ihre Empfindungen und Beobachtungen. Dabei konnte Andrea Steffen gemeinsam mit ihrem Mann viele, von bisher veröffentlichten Berichten abweichende Verhaltensweisen registrieren und aufzeichnen. Während ihrer Expedition entstanden unzählige Fotos und Filmaufnahmen, die diesen Vortrag auch visuell zu einem Erlebnis machen. Im Anschluss an den Vortrag gibt es die Möglichkeit, den Bildband von Andrea und Wilfried Steffen zu kaufen und sich signieren zu lassen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.



Kritische Ökologie/ifak e.V
Die „Big Five“ – jetzt wieder (fast) komplett!
Die Konferenz über den internationalen Handel mit vom Aussterben bedrohter Arten wilder Fauna und Flora (CITES oder Washingtoner Artenschutzabkommen)gilt allgemein als die bedeutendste internationale Naturschutz-Übereinkunft. Während der diesjährigen 13. Vertragsstaaten-Konferenz vom 02. bis 14. Oktober in Bangkok hat die internationale Trophäenjäger – Lobby einen bahnbrechenden Sieg errungen:
Die Liste der zum Abschuss freigegebenen „Big Five“ ist nun wieder fast komplett: Ab dem 12. Januar 2005, dem 90. Tag nach der Konferenz dürfen sowohl in Namibia als auch Südafrika jährlich fünf „Schwarze“ Nashörner abgeknallt und als Trophäe legal in die Herrenzimmer finanzkräftiger „Großwildjäger“ geschleppt werden.
Innerhalb von nur 25 Jahren waren 96% der zuvor noch existierenden „schwarzen“ Nashörner (Diceros bicornis)  in Ost- und Südafrika gewildert worden – die westafrikanischen Tiere waren zu diesem Zeitpunkt längst als Trophäen westlicher „Großwildjäger“ verschwunden. Nur mit großem internationalem Aufwand gelang es in den neunziger Jahren, den Niedergang dieser Tierart nicht nur aufzuhalten, sondern sogar umzukehren – eines der riesigen Erfolge des internationalen Natur- und Artenschutzes!
Die diesjährige CITES-Konferenz spiegelt die real-existierenden Machtverhältnisse deutlich wieder: Gegen die internationale „Trophäenjägerlobby“ ist kaum etwas ausrichten. Mit dem Segen von CITES wird es jetzt wieder richtig losgehen - allerdings nicht nur das Abschlachten von Individuen einer höchst gefährdeten Tierart, sondern auch die Wiederauferstehung alter „Kolonialromantik“ - mit dem weißen Trophäenjäger als „Herrn“ und den schwarzen „Boys“ als dessen „Sklaven“.
Muss eine moderne Gesellschaft wirklich so aussehen?

ZGF, 1. November 2004
Erstes in Freiheit geborenes Orang Utan-Baby bei Wiederansiedlungsprojekt
Seit Ende 2002 betreibt die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) die Orang Utan Station am Bukit Tigapuluh Nationalpark auf Sumatra. Dr. Peter Pratje bereitet dort ehemals als Haustiere gehaltene Orang Utans auf ein neues Leben im Wald vor. Jetzt gab es zum ersten Mal Nachwuchs in Freiheit. Ein großer Erfolg für das Wiederansiedlungsprojekt. Orang Utan Weibchen Santi mit ihrer Tochter Suci (indonesisch „heilig“).  Für ZGF-Projektleiter Dr. Peter Pratje war es fast wie das erste eigene Baby, als Ende August das Orang Utan Weibchen Santi mit ihrer kleinen Tochter gewissermaßen vor seiner Tür stand. Heute, gut zwei Monate nach dem ersten Blick auf das Kleine, kann er sicher sein, dass es gesund und überlebensfähig ist. Rund 18 Monate nach dem Beginn der Orang Utan-Auswilderung in Bukit Tigapuluh (Sumatra) ist Pratje sehr stolz auf den ersten Nachwuchs in Freiheit.

 
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Natur- und Artenschutz

Berliner Kurier - 3. Nov 2004
Da kannste nich brummen: Bär Tier des Jahres
Die Schutzgemeinschaft Deutsches Wild hat den Braunbären gestern zum "Tier des Jahres 2005" ernannt. "Wir rechnen damit, dass der Braunbär in den deutschen Alpen wieder heimisch wird", sagte ein Sprecher der Schutzgemeinschaft. "Wenn er wieder nach Deutschland kommt, sollte er toleriert werden – wie der Luchs oder Wolf." Doch bevor die Berliner einem Bären in den Alpen begegnen, können sie die Petze in Berlin beobachten und schon einmal Freundschaft schließen – im Tierpark Friedrichsfelde, im Zoologischen Garten oder im Bärenzwinger am Köllnischen Park.

Berchtesgadener Anzeiger - 2. Nov. 2004
»Kooperation statt Konfrontation«
Mitte der Neunziger Jahre brütete in Bayern pro Jahr nicht einmal jedes fünfte Steinadlerpaar erfolgreich. Bei dieser geringen Nachwuchsrate stand zu befürchten, dass sich die bayerische Adlerpopulation nicht weiter selbstständig aufrecht erhalten könnte und zukünftig von der Zuwanderung aus höher produktiven Gebieten der Alpen abhängig wäre. Zahlreiche Vogelschützer schlugen damals vehement Alarm und forderten wirksame Strategien zum Erhalt des Steinadlers in Bayern - überwiegend in Form von Aussperrungen des Menschen aus bestimmten Alpenregionen. Bevor es jedoch so weit kommen konnte, wurden bereits 1994 im Berchtesgadener Land Maßnahmen zum Schutz des Steinadlers ergriffen, die unter dem Motto »Kooperation statt Konfrontation« einen völlig neuen Weg im Artenschutz vorgaben. Im Jahr 2001 schließlich wurden diese Strategien in Form eines Artenhilfsprogramms (AHP) auf ganz Bayern übertragen. Nicht zuletzt diesem Projekt ist es zu verdanken, dass in den letzten drei Jahren im Freistaat immerhin 51 Jungadler wohlbehalten den elterlichen Horst verließen. Dadurch hat sich die Nachwuchsrate beim »König der Lüfte« zwischen 2002 und 2004 bayernweit mehr als verdoppelt und annähernd jedes zweite Brutpaar in Bayern brütete wieder erfolgreich.

Freie Presse (Chemnitz) - 4. Nov 2004
Goldener Oktober für Fledermäuse
Den Fledermäusen geht es wie den Menschen. Gutes oder schlechtes, kaltes oder warmes Wetter beeinflussen ihr Leben. Als es im vergangenen Jahr ab Mitte Oktober schon starke Nachtfröste und Schnee gab, wussten die Fledermausexperten, dass das ihren Lieblingstieren möglicherweise Probleme bereiten würde. «In diesem Jahr sieht alles viel besser aus», freut sich Ohlendorf. Der warme «goldene Oktober» habe den Fledermäusen genug Zeit eingeräumt, Winterquartiere auszusuchen. Lieblingsplätze der fliegenden Säugetiere sind Höhlen im Harz.

Märkische Oderzeitung - 4. Nov 2004
Tonnenschwere Liebe: Nashorn-Dame "Hama" auf Schmusekurs
"Hama", die dreijährige Nashorn-Dame aus dem Zoo von Frankfurt am Main, ist fünf Monaten nach ihrer Ankunft in Südafrika bereits auf Schmusekurs. Nach Angaben ihrer Betreuer gehört das Herz des jungen Spitzmaul-Nashorns einem artfremden Bullen aus der Familie der Breitmaul-Nashörner auf einem Nachbargelände. Auch dessen Familie stößt bei ihr offensichtlich auf Wohlgefallen. "Sie kommuniziert über den Zaun hinweg sehr gut mit den Breitmaul-Nashörnern und mag sie sehr", sagte ihr Chefbetreuer Markus Hofmeyer am Rande einer Konferenz im Krüger-Nationalpark.

Der Standard - 4. Nov 2004
Endlich Schutz für schwangere Männchen
Washington - Bis zu 24 Millionen Seepferdchen wurden laut Internationaler Naturschutzunion (IUCN) jährlich gefangen, um sie zu medizinischen Pülverchen zu verarbeiten. Weitere hunderttausende gingen als Lebendfang in den Aquarienhandel. Mit diesem Raubbau, der die Tiere beinahe ausgerottet hat, ist nun Schluss: Der internationale Handel mit Seepferdchen steht unter Kontrolle des Washingtoner Artenschutzabkommens (Cites): Die Tiere dürfen nun nur noch mit Cites-Papieren ausgeführt werden, und jedes Land muss nachweisen, dass der Export die Wildbestände nicht gefährdet.


Kreis-Anzeiger - 1. Nov 2004
Auerochsen und Wildpferde angesiedelt
Der Naturschutzfonds Wetterau startet Beweidungsprojekt mit Heck-Rindern und Konik-Pferden.

TAZ - 30. Okt 2004
Hoffnung im Schildkröten-Reich
Wie auf der ganzen Welt sind die schwimmenden Panzertiere auch im Süden Thailands vom Aussterben bedroht. Auf der idyllischen Insel Koh Prathong gibt es die Möglichkeit, einer Naturschutzorganisation über die Schulter zu schauen.

SonntagsBlick - 29. Okt. 2004
«Tiger Woods» und «Madonna» ab ins Überlebenstraining
«Tiger Woods» und «Madonna» sind zwei Südchinesischen Tiger. Die beiden Babys erblickten das Licht der Welt im Zoo von Schanghai. Seither wurden sie dort gehegt und gepflegt. Auch wenn sich das Pärchen sicher mehr Auslauf gewünscht hätte, zu Fressen gabs dort immer genug. Doch genau das ist das Problem. Auf der faulen Haut liegen und warten, bis Essen serviert wird, liegt nicht in der Natur dieser Tiere. Und deshalb wurden «Tiger Woods» und «Madonna» nun in ein Reservat in Südafrika verlegt. Dort sollen sie auf einer Fläche von 500 Hektaren das erlernen, was ihre Vorfahren instinktiv gemacht haben: leben und vor allem überleben in freier Wildbahn. Schon vor einem Jahr wurde ein Tigerpärchen ins vierjährige Überlebenscamp geschickt. Bereits nach einem halben Jahr machten sie erstmals erfolgreich Beute. Experten sehen in diesem Training die einzige Möglichkeit, die Südchinesischen Tiger vor dem Aussterben zu retten. Zurzeit leben auf der ganzen Welt weniger als 30 in der Wildnis und 60 weitere in Zoos.


The Sad Story of Central Africa's Gorillas
Kahuzi-Biega - A decade of turmoil, the 1998-2002 civil war and fresh fighting have decimated the region's eastern lowland gorillas and driven tourists away. "Nobody has been able to conduct a full survey in a decade," according to Innocent Liengola of the Wildlife Conservation Society. In the past week, the New York organisation kicked off a new head-counting operation in Kahuzi-Biega.
Conservationists say a deadly combination of poachers, refugees, miners and fighting have devastated the gorillas' habitat and population. The Atlanta Dian Fossey Gorilla Fund International believes the apes' numbers have been slashed by a staggering 70 percent in the past decade - down to 5 000 from around 17 000 in 1994.
Founded in 1970 and declared a United Nations World Heritage site a decade later, Kahuzi-Biega was supposed to be a protected sanctuary. Despite its status as a park, pygmies have regularly trooped illegally into Kahuzi-Biega to hunt for bushmeat.
But things took a dramatic turn for the worse in the aftermath of the 1994 genocide in Rwanda. The crisis deepened with the DRC's own wars - in 1996-97 and again in 1998-2002. In 1996, the Kahuzi-Biega's highlands boasted 258 lowland gorillas. Today, it is believed that about 130 remain.

Outrage at Seal Hunt Tourism Is Nonsense, Says Norway
Foreign outrage at a Norwegian plan to let tourists go on seal-shooting trips is mostly "emotional nonsense," a senior official said recently.

Sri Lanka Wants to Become a Whale Watchers' Paradise
Sri Lanka — Sri Lanka's government plans to develop an eastern port city as a center for tourists hoping to spot whales migrating along its coastline, an official said Thursday.

BirdLife News Alert
New tool for tracking biodiversity loss
http://www.birdlife.org/news/news/2004/10/red_list_indices.html

Darwin grant will build 'cadre of conservationists' in West Africa’s threatened rain forest
http://www.birdlife.org/news/pr/2004/10/ugf.html


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Weitere Infos

Mammalian Biology, Volume 69, Issue 6
Abstracts and the full text will be available at:
http://www.ingenta.com/journals/browse/urban/161?mode=direct
Extremniedrige Schwellenwerte bei der Lichtsynchronisation der circadianen Aktivitätsperiodik von Bulldoggfledermäusen
Die Zusammensetzung der Milch von afrikanischen Löwen einige Tage postpartum
Beuteselektion durch den Indischen Tiger (Panthera tigris tigris) im Nagarjunasagar-Srisailam-Tiger-Reservat, Indien
Über den Sexualdimorphismus des Schädels beim Tiger (Panthera tigris)
Zur Entwicklung der Milchzähne beim Gemeinen Seehund (Phoca vitulina)
Ein Beleg für Nahrungsnischenverbreiterung anhand des Winterverbiß des Feldhasen
Karyologische Untersuchungen an unterirdischen Blindmäusen der Superspezies Spalax leucodon
Nahrung von drei Beutelratten (Mammalia, Didelphimorphia) im südlichen Br7asilien
Der taxonomische Status von Neoromicia somalicus malagasyensis
Eine neue Unterart der Kleinen Wüstenfledermaus (Rhogeessa minutila) aus einer semiariden Enklave in Venezuela
Aktivitätsüberwachung eines Braunbären - ein Ansatz zum Testen von Feldmethoden

BIAZA Research Newsletter
The latest edition of the BIAZA Research Newsletter (Vol5.
No.4) is now available to be downloaded from the BIAZA website,
http://www.BIAZA.org.uk/uploads/Vol5No4%20Oct%202004.pdf.



ZooKunft 2005
in Kursaal, Bad Cannstatt und Wilhelma am 18., 19. und 20. Februar 2005
Thema wieder geändert:
Zoofarbe Grün - Enrichment für alle




Bilder aus den Lebenswissenschaften 2004 - Bedrohte Tierarten
Zum ersten Mal präsentiert Bilder aus den Lebenswissenschaften 2004 unter dem Motto "Bedrohte Tierarten" ein Programm mit AV-Medien, Vorträgen mit Videobeispielen und einem Workshop für an Artenschutz und Arterhaltung Interessierte.
Die Veranstaltung bietet den Besuchern einen faszinierenden Einblick in die Welt der Lebenswissenschaften. Zugleich wird es ein Medienforum für Diskussionen und Austausch sein zwischen Forschenden, Lehrenden, Studierenden, Medienproduzenten und der interessierten Öffentlichkeit.
Bilder aus den Lebenswissenschaften 2004 findet statt vom
11. bis 13. November 2004
in der IWF Wissen und Medien gGmbH in Göttingen, Nonnenstieg 72
http://www.iwf.de/bal/




Wanderausstellung Ökologischer Landbau sucht Standorte
Von Juni bis Dezember 2004 tourt die Wanderausstellung Ökologischer Landbau in mehrfacher Ausfertigung durch ganz Deutschland.
Sie informiert auf vielseitige und interessante Weise über die Besonderheiten bei der Erzeugung und Verarbeitung ökologischer Produkte („Bio-Produkte“). Wer die Ausstellung besucht, kann sich selbst ein Bild davon machen, dass der ökologische Landbau längst nicht mehr „verstaubt“ daher kommt, sondern sich heutzutage modernster Produktionstechniken bedient.
Dieses neue Bild einer zeitgemäßen ökologischen Landwirtschaft und Lebensmittelverarbeitung spiegelt sich auch im Ambiente und in der Technik der Ausstellung wider. Es gibt eine Fülle an Elementen, die bewegt, bedient oder befühlt werden können und die Sie, als Besucher, zum Ausprobieren, Mitmachen oder auch zum Raten anregen werden. Interessante Gestaltungselemente, Bild- und Tontechnik verbinden sich so mit elementaren Sinneserfahrungen.
Lassen Sie sich überraschen! Die Anforderungen, die ein ökologisches Produkt auf seinem Weg vom Saatgut bis zur Ladentheke, vom Stall bis ins Gourmet-Restaurant erfüllen muss, sind vielfältiger, als Sie denken. Das Zusammenspiel von Technik und „natürlichen Helfern“ ist ein raffiniertes System, das oft verblüffend einfache Gesetzmäßigkeiten intelligent zu nutzen weiß.
Möchten Sie die Ausstellung in Ihrer Region präsentieren? Informationen erhalten Sie auf der Internetseite www.wanderausstellung.org sowie bei der Volkshochschule Witzenhausen unter der Tel.-Nr.: 05542 9336-19.
Die Wanderausstellung ist eine Maßnahme des Bundesprogramms Ökologischer Landbau, initiiert durch das Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft.
Da die Wanderausstellung vom BMVEL gefördert ist, bekommt ein Aussteller für Auf-, Abbau und Weitertransport der Wanderausstellung pro Woche eine Kostenerstattung.
siehe auch: www.wanderausstellung.org

Gerd Peter
vhs Witzenhausen
Südbahnhofstraße 28
37213 Witzenhausen
Fon:    05542 9336-23
Fax:    05542 9336-26
gerd.peter@vhs-witzenhausen.de




Bedrohte Tierarten
11. -13. November 2004, Göttingen
Bilder aus den Lebenswissenschaften 2004 präsentiert
zum ersten Mal unter dem Motto ”Bedrohte Tierarten”
ein Programm mit AV-Medien, Vorträgen mit Videobeispielen und einem Workshop für an Artenschutz und Arterhaltung Interessierte. Die Veranstaltung bietet den Besuchern einen faszinierenden Einblick in die Welt der Lebenswissenschaften. Zugleich wird sie ein Medienforum für Diskussionen und Austausch zwischen Forschenden, Lehrenden, Studierenden, Medienproduzenten und der interessierten Öffentlichkeit sein.
Programm
11.11.04, Donnerstag
14.00 -- Artenschutz im Alltag
18.00 -- Filmprogramm
12.11.04, Freitag
9.15 Uhr ”Schein oder Sein am Bildschirm -- Der Tierfilm zwischen Verantwortung und  Verführung”, Prof.A. Festetics, Universität Göttingen.
9.30 Uhr ”Relikte aus besseren Zeiten: Krokodile in der Sahara” Prof.W. Böhme, Museum Alexander Koenig,Bonn.
Zoologische Gärten -- ihre Rolle bei Artenschutz und Arterhaltung
10.00 Uhr ”Wüstenantilopen zwischen Ausrottung und Wiederansiedlung” Dr. H. Engel, Zoo Hannover.
10.35 Uhr ”Tayja-Saruta -- Projekt zur Rettung wild lebender Flachlandtapire in Ecuador”, U. Magiera, Dr.W. Everts, Zoo Osnabrück.
11.40 Uhr ”Der Weg in die Freiheit, Rettungsaktion für Wildpferde” H. Makowski, Dahlem/Marienau.
Artenschutz auf nationaler Ebene
12.10 Uhr ”Keine Angst vor großen Katzen -- Wie der Luchs in den Harz zurückkehrt” O. Anders, Nationalpark Harz
14.15 Uhr ”Große Weidetiere beleben europaweiten Artenschutz” Prof. B. Gerken, Fachhochschule Lippe und Höxter.
Der Wolf -- die bedrohte Tierart
15.15 Uhr ”Wolf im Wandel der Geschichte” B. König, HAWK Hildesheim/Holzminden/
Göttingen.
15.45 Uhr ”Wölfe in der Nationalparkregion Bayerischer Wald” M. Grossmann, Nationalpark
Bayerischer Wald.
16.15 Uhr ”Wölfe in der Lausitz” G. Kluth, LUPUS Wildbiologisches Büro, Wolfsmanagement in Sachsen.
17.15 Uhr Podiumsdiskussion: Meister Isegrim oder Bestie -- Der Wolf in den Medien
20.00 -- Filmprogramm
13.11.04, Samstag
9.30 -- Workshop: Anforderungen an den Tierfilm M. Meyer,W. Brüssing, K. Lechner.
Internationales Artenschutzprojekt
14.00 Uhr ”Schutzprojekt Utila-Leguan der Senckenbergischen Naturforschenden und Zoologischen Gesellschaften” U. Dreutler, Ettlingen; S. Zörner, Frankfurt.
Filmemacher berichten
14.40 Uhr ”Das blaue Wunder -- Tierfilm im Spannungsfeld zwischen nationalen und
internationalen Rezeptionsgewohnheiten” Michael Sutor, Erkerode.
15.30 Uhr ”Wenn der Traum vom Fliegen zum Albtraum wird” H. Makowski, Dahlem/Marienau.
16.30 Uhr ”Störche -- Gefährten unserer Geschichte -- eine Uraufführung” H. Makowski, Dahlem/Marienau.
ab17.10 Uhr Filmprogramm
IWF Wissen und Medien gGmbH,
Nonnenstieg 72, Göttingen
Ausführliche Informationen zum Medienforum unter:
www.iwf.de/BAL



Circus

Frankfurter Allgemeine Zeitung - 2. Nov 2004
Tierschutz: Zirkuspferde leben länger
Sie liegen den ganzen Tag schläfrig herum, die elf Löwendamen vom "Circus Krone". Übertroffen werden sie lediglich von Kassanga. Der Haremsherrscher mit der stolzen Mähne bewegt sich überhaupt nicht - wie seine Brüder und Onkel in freier Wildbahn. Die liegen auch den lieben langen Tag auf einem Baum und schauen den Weibchen zu, wie sie Beute herbeischaffen. Im Zirkus ist nicht einmal dies nötig: Das Fleisch fällt hier wie im Schlaraffenland vom Baum. Nur zweimal am Tag kommt Bewegung in das Raubtierrudel - während der Nachmittags- und der Abendvorstellung, wenn Dompteur Martin Lacey die Tiere in der Arena paradieren läßt. Auch wenn die Löwen eingesperrt sind, kann doch von Tierquälerei keine Rede sein. Bei Krone hat jedes Tier genügend Platz, um sich nach Lust und Laune auszutoben. Sogar abkühlen können sich die Raubkatzen im eigens für sie eingerichteten Löwenpool. Dennoch demonstrieren Tierschützer in regelmäßigen Abständen gegen die angeblich grausame Tierhaltung in Zirkussen und den Mißbrauch von Elefanten, Giraffen und anderem Getier in Dressurnummern. Selbst ein Unternehmen wie Krone, das seine Tiere in vorbildlicher Weise unterbringt, ernährt und pflegt, dessen Chefin Christel Sembach-Krone vor kurzem sogar vom Tierschutzverein München die goldene Ehrennadel für vorbildliche Tierhaltung verliehen bekam, sieht sich immer wieder Angriffen ausgesetzt.

Hamburger Abendblatt - 2. Nov 2004
Der weiße Tiger vom "Dinner-Zirkus"
So hat es Aragorn am liebsten: Mittelpunkt der Familie zu sein. Bei "Mama" Doris Farell (36) auf dem Schoß zu liegen und gestreichelt zu werden, "Papa" René Farell (42) und die "Geschwister" Katharina (11) und Vincent (7) daneben. Wenn dann auch noch Jack-Russell-Terrier Kate mit von der Partie ist, ist der elf Monate alte Tiger zufrieden.
Aragorn ist der Jungstar in Hagenbecks "Dinner-Zirkus"-Manege. "Der erste in Deutschland geborene weiße Tiger", sagt René Farell stolz. Weiße Tiger sind keine Albinos, sondern Tiere mit seltener Fellfärbung. Deshalb schätzen Tierlehrer wie René Farell sie auch sehr: Sie wissen um die Ausstrahlung der eleganten Großkatzen.


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Neue Veröffentlichungen

Rehwildhaltung im Schaugehege
Rehe gehören seit jeher zu den heiklen Pfleglingen im Gehege. Nicht nur die besonderen Futteransprüche, sondern auch ihr lange unbekanntes und unterschätztes Sozialsystem und das Problem von menschgeprägten Handaufzuchten machen eine erfolgreiche Haltung und Zucht schwierig.

Oliver Werner hat in seiner Diplomarbeit an der FH Göttingen einen ausführlichen Überblick über das vorhandene Wissen zu Biologie und Tierhaltung zusammengestellt und gibt auch Anregungen zur Weiterentwicklung der Rehhaltung.

Wir haben die Arbeit mitverfolgt und zugesagt, sie zu veröffentlichen und so einer möglichst breiten Leserschaft zugänglich zu machen:
Zusammenfassung
und
Download der gesamten Arbeit als PDF-Dokument (1,3 MB).


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Ausstellungen

Geheimnisse der Natur entdecken
Prominente Forscher berichten aus der Vielfaltsforschung
Wie vielfältig das Leben auf unserer Erde wirklich ist, können wir nur erahnen.
Denn erst ein Bruchteil aller Tier- und P anzenarten ist bisher erforscht
und beschrieben worden, die meisten Arten sind noch unentdeckt. Diese Geheimnisse
bergen eine Fülle ungeahnter Möglichkeiten.
Welche Erkenntnisse die Forschung hervorgebracht hat und wie diese genutzt
werden, um das Leben auf der Erde langfristig zu erhalten, ist Thema
des Abends. Prominente Forscher entführen Sie auf eine Reise in tropische
Ge lde, in das beeindruckende Reich der P anzen und in die faszinierende
Welt der Fledermäuse.
Einblicke in die Vielfaltsforschung geben:
Prof. Dr. W. Barthlott (Bot. Institut, Univ. Bonn)
Prof. Dr. E. Kalko & Dr. M. Tschapka (Inst. exp. Ökologie, Univ. Ulm)
Grußwort: Prof. Dr. F. Steininger (Direktor Senckenberg-Museum)
Dienstag, 9. Novebmer 2004, Beginn: 18:30 Uhr
Zoo Frankfurt, Ausstellungssaal, 2. Stock, Alfred-Brehm-Platz 16
Eintritt frei


Import Shop Berlin – Messe vom 10. – 14. November
25 entwicklungspolitische Organisationen aus Berlin und Brandenburg bieten
Viele Welten zum Anfassen
Vom 10. bis 14. November kann man auf der Berliner Messe vom typischen Nomadenzelt der Sahelzone mit seinem Zimttee losziehen, gleich nebenan durch eine Bananenplantage schlendern um schließlich bei den Inkas zu landen. Im Motto des Bildungsprogramms, „Das Erbe Marco Polos – Handel(n) rund um den Globus“ drückt sich die Motivation der Veranstalter aus: Hinter den weltweiten Handelsstrukturen sollen die Menschen sichtbar und ihre verschiedenen Lebenswirklichkeiten praktisch erfahrbar werden. Und es soll deutlich gemacht werden, was für einen gerechteren Handel mit den Ländern des Südens bei uns getan werden kann.
Im Spiel können Kinder und Jugendliche in die Rolle einer Näherin in El Salvador schlüpfen, Kaffeesäcke in einer Plantage schleppen und Bananen um die Wette ernten. Beim Bauen afrikanischer Musikinstrumente und bei Kurzgeschichten von Jugendlichen aus aller Welt können andere Kulturen kennengelernt werden. Künstlerinnen und Künstler aus verschiedenen Schulen und aus aller Welt werden Konzerte, Tanzvorstellungen, Theaterstücke und eine Zirkusperformance zeigen. Außerdem gibt es Kurzfilme und ein Quiz.
Das Bildungsprogramm richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab der 3. Klasse und Erwachsene. Schülergruppen müssen sich vorher anmelden. Für Lehrerinnen und Lehrer gibt es ein Arbeitsheft, das bei der Vorbereitung des Messebesuchs hilft:
http://www.kateberlin.de/download/Begleitheft%20Import%20Shop%202004.pdf
Anmeldung und Infos: KATE e.V. Tel.: 030-44053110, www.kateberlin.de

Wolfen Industrie- und Filmmuseum
JÄGER MIT DER KAMERA
14.11.2004-31.03.2005

Olten, Naturmuseum
Tiere als Musikanten
-30.01.05

Delitzsch, Museum im Schloß
Erlebnis Natur - Artenvielfalt und biologische Forschung
bis 21.11.04
http://webmuseen.de/Ausstell_26902.html

idea Schmetterlings-Paradies Neuenmarkt
 - 25. November 2004: Kunstausstellung von Christel Gollner, Bayreuth, und anderen Künstlern der Oberfränkischen Malertage



Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
TV-Tipps

wochentäglich 10:30 ZDF: Unsere Hagenbecks - Familienserie von 1990 

Do., 04.11.2004, 18:30-19:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 15: Wingst
Do., 04.11.2004, 19:30-20:15 BR3, Faszination Wissen: Kammerjäger im Tropenparadies - Artenschutz mit Köder und Gift
Do., 04.11.2004, 20:15-21:00 XXP, Die bunten Krieger: Geheimwaffen von Chamäleon und Salamander, BBC Exklusiv
Do., 04.11.2004, 21:30-22:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 16: Gettorf
Sa., 06.11.2004, 14:03-14:30 ARD, Felix und die wilden Tiere, 56. Robbenbabys in Not
Sa., 06.11.2004, 14:45-15:00 MDR, Elefant, Tiger & Co., Zug um Zug zum Umzug
Sa., 06.11.2004, 17:55-18:30 VOX, tierzeit, Klonprojekt: Beutelwolf
Sa., 06.11.2004, 19:00-19:45 BR, Das Leben der Säugetiere - 7, Rückkehr ins Wasser, von David Attenborough
Sa., 06.11.2004, 21:50-22:20 SWR, Schätze des Landes, Das Naturkunde-Museum in Karlsruhe
So., 07.11.2004, 13:00-13:45 N3, Die zehn ältesten Tiere der Welt, Film von Jan Haft
So., 07.11.2004, 18:35-19:00 XXP, Mit dem Fahrstuhl durchs Aquarium - Unterwasserwelten im Hotel (SeaLife Berlin)
Mo., 08.11.2004, 13:15-13:45 3sat, Mitten im Pongoland, Die weltgrößte Menschenaffenanlage in Leipzig
Mo., 08.11.2004, 14:15-15:00 ZDF, Wunderbare Welt, Giraffen - wehrhafte Grazien
Mo., 08.11.2004, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Di-Di - Ein Orang-Utan-Kind kehrt heim
Mo., 08.11.2004, 21:30-22:00 3sat, Lonesome George, Überleben auf Galapagos
Di., 09.11.2004, 20:15-21:05 ORF2, Universum, Kalahari - Der große Durst
Mi., 10.11.2004, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Tiere vor der Kamera, Vom Genfer See ins Gebirge, von Ernst Arendt und Hans Schweiger NEU
Mi., 10.11.2004, 20:15-21:00 N3, Das Rätsel der Zwergelefanten
Mi., 10.11.2004, 20:15-2110 3sat, NetzNatur: Die schwarze Spinne, Die Naturreportage aus der Schweiz
Do., 11.11.2004, 16:45-17:15 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 15: Wingst
Do., 11.11.2004, 18:30-19:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 16: Gettorf
Do., 11.11.2004, 21:30-22:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 17
Do., 11.11.2004, 22:15-23:10 Kabel1, K1 Reportage, Arche Noah in der Stadt - Hagenbecks Tierpark, 3D-Woche
Fr., 12.11.2004, 22:50-23:00 N24, 24 Stunden, Jumbo im Jumbo: Wenn Elefanten fliegen  - Bulle Kiba aus Houston nach Berlin

RTL2, Sonntags ca 13:10: "Crocodile Hunter", mit Steve Irvin, aus dem Australia Zoo, Beerwah


ausführlichere Vorschau: 
http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm
 

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