 |  | E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse http://www.zoo-ag.de  | Redaktionsteam: Dirk Petzold Dr. Martina Raffel Reinhard Hellwig Melanie Witte Dr. Silke Sorge |  ISSN 1619-6643 | | Ausgabe 237 vom 28. Oktober 2004 | | Liebe Leser, Seehund Hannes entführt! Die Dramaturgie dieser Fortsetzungsgeschichte könnte in keinem Thriller besser sein. Bei Günther Jauch gestern in SternTV, wo die Geschichte nochmals aufgerollt wurde und Thomas Berling sich trotz inquisitorischer Fragen nicht aus der Ruhe bringen ließ, hieß es "der dümpelt sicher irgendwo in der Nordsee und träumt von großen Fischen". Am Träumen von Fisch könnte im negativen Sinn etwas Wahres sein, denn ob ein Seehund aus langer Quarantäne ohne die üblichen Vorbereitungen in der "Freiheit" klarkommt und genügend Futter findet, ist fraglich. Hoffen wir, daß es nicht ausgeht wie bei Schwertwal Keiko - tot angespült. Unverantwortliche "Tierschützer" - die Anführungszeichen sind wichtig! -, die ihr Freiheits-Dogma auch über das Wohlergehen des Tieres stellen und Risiken für die ganze Population in Kauf nehmen, haben schon viel Schaden angerichtet. Man denke nur an hunderte "befreite" Minks aus Nerzfarmen, von denen 90% jämmerlich verendeten, die übrigen verheerende Schäden im Ökosystem auch bei hoch bedrohten Tierarten anrichteten. Wie blind muß jemand sein, der glaubt, mit solchen Aktionen irgendetwas Positives zu erreichen? Leute des gleichen irrationalen Schlages müssen es wohl sein, die nun in Berlin wegen der Verfütterung von zwei Schweinen vor Gericht ziehen wollen. Für eine bissige Anmerkung verweise ich auf den Kommentar der Berliner Zeitung. Ob andere Zoos diesmal öffentliche Schützenhilfe geben, z.B. unter Verweis auf das Konsensdokument des "Rigi-Symposiums"? Oder ob sich mancher doch wieder lautstark von jeglicher Tötung distanziert und damit jenen Kollegen, die offensiv und freimütig das schwierige Thema erklären und kommunizieren, in den Rücken fällt? Dirk Petzold
Am Streichelgehege eines norddeutschen Zoos | | Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | | Zoos und Tierparks | Yahoo! Nachrichten - 25. Okt. 2004 Neue Rätsel: «Hannes» nun auch aus Seehundstation verschwunden Neue Rätsel um den Seehund «Hannes»: Der Heuler, der Ende August aus dem Tierpark Nordhorn ausgebrochen und nach einer Odyssee schließlich in der niederländischen Aufzuchtstation Pieterburen gelandet war, ist erneut verschwunden. Das Tier wurde in der Nacht zum Samstag von Unbekannten aus der Station gestohlen, wie deren Leiterin Lenie t'Hart am Montag mitteilte. Die niederländische Polizei ermittelt seit dem Wochenende. Am Donnerstag hatte t'Hart beim niederländischen Landwirtschaftsministerium den Antrag gestellt, «Hannes» auswildern zu dürfen. Nach Angaben des Nordhorner Tierparks wies das Ministerium jedoch den Antrag zurück. Auch der Tierpark lehnt das Bestreben der Aufzuchtstation ab, den Seehund in der Nordsee auszusetzen. Für den Nordhorner Tierparkleiter Thomas Berling ist «die ganze Sache schon sehr merkwürdig». Das Verhältnis zur Aufzuchtstation in Pieterburen sei «angespannt.» Er vermutet, dass das Tier möglicherweise illegal ausgewildert wurde. Die Überlebenschancen in der Nordsee seien aber sehr gering. Märkische Oderzeitung - 25. Okt. 2004 Seehund "Hannes" aus der Aufzuchtstation gestohlen Der aus dem Tierpark Nordhorn ausgebüxte Seehund "Hannes" ist aus der Aufzuchtstation im niederländischen Pieterburen gestohlen worden. "Hannes" war Ende August ausgerissen und erst Tage später wieder eingefangen worden. Seitdem lebte der agile, mittlerweile drei Monate alte Seehund im Quarantänebecken der Seehundstation im Norden Hollands. "Er ist in der Nacht zu Samstag gestohlen worden", berichtete die Leiterin der Seehundstation, Lenie tHart, am Montag. "Es wäre für ihn unmöglich gewesen, ohne Hilfe herauszukommen", sagte tHart. Nach Informationen des Tierparks Nordhorn war das Netz, das über dem Becken in Pieterburen gespannt ist, aufgeschnitten worden. Der deutsche Zoo erhielt erst am Montagvormittag Kenntnis vom Verschwinden des Jungtieres. Die Station in Pieterburen habe gefragt, ob "Hannes" in Nordhorn sei, berichtete der Leiter des Tierparks, Thomas Berling. "Aber wir haben keinen Seehund zu viel." Hamburger Abendblatt - 26. Okt. 2004 Seehund Hannes ist gestohlen worden Neue Wendung im Fall Hannes: Tierschützer haben den jungen Seehund aus dem niedersächsischen Tierpark Nordhorn offenbar über Nacht aus der holländischen Seehundstation Pieterburen gestohlen und in der Nordsee ausgesetzt. Der Bekenneranruf einer Gruppe "Hannes frei" sei gestern nachmittag eingegangen, teilte die Station mit. Zuvor hatten die Niederländer sich über fast zwei Monate geweigert, den Seehund an den Tierpark zurückzugeben, und ihn selbst gegen den Willen des Tierparks auswildern wollen. Das war am Veto der niederländischen Behörden gescheitert. Yahoo! Nachrichten - 26. Okt. 2004 Seehundjunges «Hannes» von Aktivisten befreit Nach dem Vorbild des Films «Free Willy» haben Aktivisten das Seehundjunge «Hannes» aus einer niederländischen Seehundstation befreit. Eine Person, die nach eigenen Angaben zu einer Gruppierung namens «Free Hannes» gehört, habe sich am Montag in einem anonymen Anruf aus Deutschland zu der Befreiungsaktion bekannt. In dem Anruf sei mitgeteilt worden, dass «Hannes» bei Tageslicht in «offenes Salzwasser» entlassen worden sei, offenbar in die Nordsee. Pieterburen wollte den jungen Seehund nicht nach Nordhorn zurückgeben, sondern ihn in niederländischen Küstengewässern auswildern. Das niederländische Landwirtschaftsministerium hatte aber noch nicht über sein Schicksal entschieden. Die Welt, 28. Oktober 2004 "Free Hannes": Tierpark erstattet Anzeige "Wir wundern uns nach wie vor, daß wir erst spät über den Diebstahl informiert wurden", sagte die Sprecherin NÖN Online - 27. Okt. 2004 Die Hoffnung lebt noch Gänserndorf. Unmittelbar nach der donnerstägigen Sitzung des Gemeinderates gab es für Mag. Josef Zoher eine freudige Botschaft: Man hat mir mitgeteilt, dass mein Antrag angenommen worden ist! Wie ausführlich berichtet, hat der Leiter der Deutsch Wagramer Tierklinik die Mandatare gebeten, seinem Verein Momo das Areal so lange kostenlos zu überlassen, bis die Entwicklungsagentur des Landes, eco plus, das Zoher-Konzept zur Rettung des Safariparks geprüft hat. In die Angelegenheit scheint spät, aber doch Bewegung zu geraten. Am Donnerstag kommt ein Sachverständiger des Landestourismusbüros ins Marchfeld, um sich vor seinem Gutachten ein Bild von der Materie vor Ort zu machen. Der Tierarzt bastelt derzeit sehr intensiv an einer Variante, die ein Überleben des Safariparks auch dann ermöglichen soll, wenn das Land finanzielle Unterstützung nicht in Aussicht stellt. Natürlich hoffen wir, dass uns geholfen wird. Aber es werden derzeit alle erdenklichen Szenarien überprüft. Bis Mitte November muss schließlich Klarheit herrschen, wie es weiter geht. Westdeutsche Zeitung - 20. Okt. 2004 Hilfspaket "eine Mogelpackung" Krefeld. Mit 1,75 Millionen Mark an jährlichen Zuschüssen für Personal- und Sachkosten sowie einer einmaligen Gabe von fünf Millionen Euro aus den SWK-Überschüssen vermutlich gesplittet auf drei Jahre will die Politik den Zoo im kommenden Jahr in die Selbstständigkeit entlassen. Ob bis zum Januar alle Hürden, auch die des Landespersonalvertretungsgesetzes, genommen sind, erscheint fraglich. Zumal der Rat die Änderung der Rechtsform des Zoos in eine gemeinnützige GmbH überhaupt noch beschließen muss, voraussichtlich im Dezember. Die dünne Personaldecke ist bereits seit Jahren bekannt - durch die Kündigung von vier Ex-Azubis, eine gestrichene Pflegerstelle und Dauerkranke ist die Situation in den letzten Monaten eskaliert: Überstunden ohne Ende fallen an. Die Beschaffung von nicht geübtem Personal aus dem zweiten Arbeitsmarkt sei mehr eine Belastung der Pfleger als eine Unterstützung. Berliner Zeitung - 26. Okt. 2004 Endstation Schlachtbank Es kommt selten vor, dass sich gleich mehrere Tierschutzorganisationen gegen den Zoologischen Garten wenden und ihm sogar mit Strafanzeigen drohen. Doch sowohl der Berliner Tierschutzverein als auch die Tierschutz-Organisation Peta protestieren gemeinsam gegen das Vorhaben des Zoos, zwei Schweine der Rasse Halsbandpekaris zu schlachten und an Löwen und Tiger zu verfüttern. Die Tiere sollen Platz machen für die wesentlich selteneren Hirscheber nebenan. Das Schlachten und Verfüttern, so die Tierschutzorganisationen, verstößt aber gegen das Tierschutzgesetz. "Wir haben sie anderen Zoos angeboten wie Sauerbier", sagt Zoo-Sprecher Rudolf Reinhard. Doch niemand wollte die zwei aus Mittelamerika stammenden Tiere haben. "Die Tiere sind weder vom Aussterben bedroht, noch genetisch besonders wertvoll." Außerdem benötige man unbedingt Platz für die fünf Hirscheber, um den von der Europäischen Union vorgeschriebenen Richtlinien für die Haltung von Tieren in Zoos genüge zu tun. Die internationale Tierschutzorganisation Peta plant bereits Aktionen zur Rettung der Tiere. "Sollten die Halsbandpekaris getötet werden, liegt ein Verstoß gegen den im Grundgesetz verankerten Tierschutz vor", sagt Peta-Mitglied Edmund Haferbeck. Inzwischen habe seine Organisation herausgefunden, dass an den beiden Schweinen noch Tierversuche vorgenommen werden. "An ihnen wird die Verträglichkeit verschiedener Futtermittel getestet", sagt Haferbeck. Der Zoologische Garten bestätigt die Experimente. Allerdings seien diese bereits abgeschlossen, sagt Zoo-Direktor Jürgen Lange. Berliner Zeitung - 26. Okt. 2004 Liebe Löwen! Bitte esst mehr Tofu! Kommentar. Die Stadt Wuppertal hat ein bisschen was zu bieten. An erster Stelle ist natürlich die Schwebebahn zu nennen. Und dann wäre da noch der sensationelle Wuppertaler Zoo. In einem wunderschönen großen, ehemaligen Industriellenpark liegen die Gehege. Seit Jahren versucht der Zoo, die Tiere in Gemeinschaften zu halten, wie sie in etwa auch in ihren Herkunftländern leben. Das kommt bei den Tieren so gut an, dass sich im Gehege der afrikanischen Nutztiere die Zwergziegen nahezu unkontrolliert vermehrt haben. Es wurden so viele, dass man sie nicht mehr los wurde, auch geschenkt wollte sie keiner haben. Die Lösung: Die putzigen Tiere wurden getötet und an Löwen und Tiger verfüttert. Auch der Berliner Zoo hat jetzt einen ähnlichen Gedanken. Um Platz für schützenswerte, bedrohte Schweine zu erhalten, sollen zwei andere Schweine getötet und verfüttert werden. Warum sollen überzählige, nicht bedrohte Tiere, die in freier Wildbahn zu den potenziellen Opfern von Raubtieren gehören, nicht auch im Zoo an sie verfüttert werden? Prompt protestieren jetzt die Tierschützer gegen die natürliche Ernährung der Raubtiere. Nur: Schwein oder Rind werden sicher nicht vom Speiseplan der Katzen gestrichen. Also werden andere Schweine verfüttert, wenn die beiden leben bleiben. Aber die kennt keiner, deswegen haben sie keine Lobby. Deswegen sollten die Tierschützer endlich mit den Raubtieren reden. Nach dem Motto: Esst bitte mehr Tofu. Tiroler Tageszeitung - 21. Okt 2004 Bärentheater im Alpenzoo Der Österreichische Tierschutzverein meldet sich wieder zu Wort: Die Tierschützer fordern ein Gehege für Bärin Martina, die im Mai mit Bär Fritz das 1000 Quadratmeter große Gehege im Innsbrucker Alpenzoo bezogen hatte. Ein Dorado im Vergleich zum 100 Quadratmeter großen im Tierpark Suhl, das sie zuvor mit zwei Bärinnen geteilt hatte. Vor drei Monaten wurde Anzeige wegen tierquälerischer Zustände im Bärengehege erstattet. Von besorgten Besuchern seien Beschwerden eingegangen, dass Martina von Fritz gehetzt werde. "Wir haben nicht direkt mit dem Alpenzoo darüber gesprochen", meint Tierschutzvereins-Präsident Erich Goschler. Die Bären sind nun stundenweise voneinander getrennt. Wieder wurde Kritik laut. Es sei eine Zumutung, dass jeweils ein Bär im kleinen Innengehege die Zeit sprichwörtlich totschlagen müsse. Märkische Oderzeitung - 21. Okt 2004 Berliner vermachte Zoo 400 000 Euro Der Zoo Eberswalde kann sich über einen warmen Geldsegen von 400 000 Euro freuen. Die stattliche Finanzspritze kommt nicht unverhofft. Schon lange bevor Nachlassverwalter Ulrich Georg Schaarschmidt tätig werden musste, hatte der Berliner Forstmann Gerd Finger angekündigt, einen Teil seines Vermögens dem Eberswalder Zoo zu vermachen. Die Welt, 23. Oktober 2004 Makoua genießt Personenschutz und Liebkosungen Acht Tage und neun Nächte ist Gorillababy Makoua jetzt schon in der Menschenaffen-Aufzuchtstation im Stuttgarter Zoo Wilhelma. Planung und Bau Frankenpost - 26. Okt. 2004 Eisbärengehege im Nürnberger Zoo wieder eröffnet - drei neue Bären Der Nürnberger Tiergarten hat eine Attraktion zurück: Vier Jahre nach dem Bären-Drama ist dort am Dienstag die neue Eisbärenanlage eröffnet worden. Im März 2000 mussten vier Eisbären erschossen werden, als ein Unbekannter während der Besucherzeit ihr Gehege geöffnet hatte und die Tiere durch den Zoo spazierten. Jetzt tummeln sich wieder zwei Bärendamen und ein männlicher Artgenosse in der rund 3,5 Millionen Euro teuren Anlage. Zoo-Besucher können die Tiere durch Glasscheiben jetzt auch unter Wasser beobachten. Neue Osnabrücker Zeitung - 27. Okt. 2004 Tutume hat Glück bei seinen Damen Osnbrück. Lange Zeit schwankten die Zoomitarbeiter: Kann die Elefantenkuh Goni im Zoo bleiben? Das Tier lebte sich schwer ein, war manchmal reichlich aggressiv. Doch sie hat sich der Gruppe angepasst, und so konnte gestern Dr. Jürgen Großmann von der Georgsmarienhütte die Patenschaft übernehmen. Die elfjährige Goni aus dem Rostocker Zoo hat inzwischen die Führung der Gruppe übernommen. Zusammen mit Sabi kümmert sie sich sogar liebevoll um die kranke Sikkim. Goni, Sabi und selbst die alte Sikkim scharwenzeln alle drei um Tutume herum. "Der wird richtig hofiert von seinem Harem" erzählen die Pfleger. Doch die Zeit des Quartetts geht zu Ende. Zum einen sucht der Zoo nach zwei weiteren Elefantenkühen für die Zucht, zum anderen steht Tutume bald das Schicksal aller Bullen bevor: Die Kühe wollen ihn nicht immer in ihrer Nähe haben. Außerdem brauchen Elefantenbullen auch Rückzugsmöglichkeiten und können aggressiv werden. Deshalb beginnt in der kommenden Woche die Erweiterung der Elefantenanlage. Die Freifläche wird von 1800 auf 3016 Quadratmeter erweitert, und es wird ein Bullenstall gebaut - in den aber auch mal die ein oder andere Kuh mit hinein darf. "Die europäischen Zoorichtlinien schreiben uns diese Größen vor", sagt Everts. Kosten: 600.000 Euro. Doch Tutume und seine Damen werden sich auch weiterhin auf dem Freigelände treffen. Und für die Elefantenweibchen wird es sogar ein Sandbett im Freien geben, in dem sie nachts schlafen können. Gleichzeitig wird, wie in fast allen Zoos, die Haltung der großen Tiere auf den so genannten "geschützten Kontakt" umgestellt. WAZ - 21. Okt 2004 Für Orang-Utans steht Tapetenwechsel bevor Eigentlich sollte das Regenwaldhaus im Dortmunder Zoo längst von seinen Bewohnern in Besitz genommen worden sein. Aber immer noch warten die beiden Sumatra-Orang-Utans auf den Umzug in ihr neues Domizil. "Es hat Probleme mit dem Bodenbelag gegeben," berichtete Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter. Als erste Bewohner waren die Schabrackentapire Aria und Jinak nebst Sohn Kakak Götz ins "Rumah hutan" (indonesisch: Haus des Waldes) eingezogen. Bald darauf stellten die Tierpfleger fest, dass Teile des Bodens unter den Füßen der Tapire haften blieben. Also musste eine beständigere Bodenbeschichtung aus Epoxidharz her, bevor die Orang-Utans ins Regenwaldhaus überwechseln. "Wenn alles nach Plan läuft, können Suma und Djarius noch im November hier einziehen," zeigte Brandstätter sich zuversichtlich. Als nächstes steht das neue Nashorngehege auf dem Programm. Brandstätter: "Wenn das fertig ist, werden wir hier so viele Nashörner haben wie nie zuvor." Und auch die Bartgeier sollen im nächsten Jahr eine größere Voliere bekommen. Westfälische Rundschau - 27. Okt. 2004 Nashörner sollen künftig wohnen wie im Zoo Salzburg Seit 2003 sammelt der Tierschutzverein Dortmund als künftiger Bauherr fleißig Spenden für eine neue Nashornanlage, gab selbst 150.000 EUR. "Nun ist das Geld für den Bau komplett", sagt Zoochef Dr. Frank Brandstätter - und erwartet noch für 2004 den Baubeginn. Schon 2005 solle dann "die größte Nashornherde, die Dortmund je hatte, einziehen". Fünf Breitmaulnashörner hat der Zuchtbuchführer für diese Tiere für den Zoo Dortmund bereits in verschiedenen Tierparks ausgeguckt. WAZ - 21. Okt 2004 Felswand soll Tieren Alaska näher bringen Wer Gummistiefel hat, ist fein ´raus. Ein Schutzhelm dazu - perfekt. Zugegeben: Das ist keine Kleidung für einen Spaziergang durch den Ruhr Zoo. Aber: Derart ausstaffiert kann man sehen, wie die Erlebniswelt Alaska entsteht. Von Eisbären, Wölfen, Elchen und Robben ist freilich weit und breit nichts zu sehen, und der viel besungene "Hauch von Wildnis und Abenteuer" legt sich ganz sicher auch erst im nächsten Frühjahr/Sommer über den Tiergarten. Anfang Juli nämlich, so sagt der Herr Bauleiter, soll die Erlebniswelt Alaska eröffnet werden. Norddeutsche Neueste Nachrichten - 21. Okt 2004 Wie von Zauberhand gestützt - Steppenadler bekommen außergewöhnliche Voliere Seit gestern steht eine "Weltneuheit" im Rostocker Zoo, so verkündet der Direktor Udo Nagel. Es ist das Modell einer Vogelvoliere. Die Besonderheit: Sie besteht aus extrem leichten Strukturen, die scheinbar von Zauberhand zusammengehalten werden. Das magische Wort, mit dem die Väter des Bauwerks bereits seit langem hantieren, heißt "Tensegrity". Der berühmte Architekt und Erfinder Richard Buckminster Fuller schuf dieses Kunstwort aus "tension", also Spannung, und "integrity", was soviel heißt wie kontinuierlicher Zusammenhang. Ein System aus Druckstäben und vorgespannten Seilen soll für die Voliere so angeordnet werden, dass keine zwei Druckstäbe einander berühren, sondern nur durch die Spannung in den Seilen im Gleichgewicht gehalten werden. Ein Prinzip, das in der Natur abgeguckt wurde. Besonders dringend brauchen die Steppenadler ein neues Zuhause. Noch steht das Modell dafür im Maßstab eins zu fünf auf einem kleinen Grashügel. Einige Details gilt es noch bis Weihnachten zu verbessern, dann muss eine Baugenehmigung beantragt werden. Und schließlich will der Zoodirektor versuchen, Stahlbaufirmen für sein Projekt zu interessieren und als Partner zu gewinnen. Volksstimme - 26. Okt. 2004 Neue Freianlage Der Tierpark in Aschersleben ist um eine Attraktion reicher: Für die Tigerfamilie wurde ein Freigehege eröffnet, das sicher die Aufmerksamkeit der Besucher finden wird. Jährlich sind es rund 70.000, die in den Tierpark kommen. Künftig werden es noch mehr sein, denn mit der neuen Tiger-Anlage wurde eines der größten Gehege für Raubkatzen in Sachsen-Anhalt eingerichtet. Die sibirischen Tiger Tanya und Puhdy sowie ihr Nachwuchs leben hier auf 2000 Quadratmetern in naturnaher Umgebung. Frankenpost - 23. Okt 2004 Kein Bärengehege im Steinbruch Wunsiedel Das Bärenpark-Gelände auf der Luisenburg wird nun anders aussehen, als bislang geplant. Der Steinbruch oberhalb des Parkplatzgeländes kann aus Gründen des Naturschutzes nicht genutzt werden. In diesem war bislang das Besucherzentrum geplant. Außerdem sollte dort das kleinere der beiden Bärengehege angelegt werden. Lübecker Nachrichten - 25. Okt. 2004 Eiszeit zieht's zum Tierpark Bordesholm Das Eiszeitmuseum zieht zum Tierpark Neumünster: Mit großer Mehrheit stimmten die Mitglieder des Trägervereins während ihrer Versammlung am Sonnabend für die Aufnahme intensiver Vertragsverhandlungen mit der Tiergartenvereinigung. Bis Mitte November soll ein zustimmungsreifer Vertragsvorschlag ausgearbeitet werden. Pforzheimer Zeitung - 25. Okt. 2004 Kleine Fische ganz groß Der Pforzheimer Wildpark auf dem Buckenberg ist um eine Attraktion reicher: Ein riesiges Aquarium mit 3000 Litern Wasser und einem bunten Besatz an schillernden und munteren exotischen Zierfischen steht jetzt in der Naturbildungsstätte, dem "Ewald-Steinle-Haus". newsclick.de - 25. Okt. 2004 Erster Schritt zum Insektenzoo Wolfsburg. Sie schwitzten, um ihren Mitbürgern die Attraktivität eines Naherholungsgebiets zu erhalten. Sechs Mitglieder des Fördervereins "Tiergehege am Klieversberg" bauten am Samstag ein neues Geländer auf dem Gelände. Es war die erste Maßnahme, die der inzwischen 43 Mitglieder zählende Förderverein in Angriff nahm. Als nächstes kommt der ehemalige Hühnerstall an die Reihe. Einen Teil der Materialien, die am Samstag verbaut wurden, hat der Verein von der Stadt erhalten, ansonsten finanziert sich die Unterhaltung und Ausbesserung von Zäunen, Geländern und Volieren aus Spenden. In ferner Zukunft soll aus dem alten ein neues Tiergehege erwachsen. Mit vielen Erlebnisstationen wie Balanceparcours, Barfußlaufparcours, Duftgarten oder "Insektenhotel", um nur einige der Ideen zu nennen. Bis dahin wird es noch vieler Arbeitsstunden und Unterstützer bedürfen. Mitteldeutsche Zeitung - 27. Okt. 2004 Für Tierpark Walbeck wird Pavillon geplant Der Walbecker Tierpark soll noch attraktiver werden. Das hat eine so genannte lokale Aktionsgruppe vorgeschlagen, die für die Region Projekte entwickelt, deren Finanzierung vor allem mittels des europäischen Förderprogramms "Leader plus" erfolgen kann. Eines dieser Vorhaben, für die auch der Landkreis Geld einbringen will, betrifft den Zoologischen Garten in der bei Hettstedt gelegenen Gemeinde. Neue Zürcher Zeitung - 26. Okt. 2004 Stadtrat Dübendorf lehnt Projekt für Zoo-Seilbahn ab: Initianten wollen Projekt fortsetzen Zürich. Die Dübendorfer Exekutive lehnt das Projekt für eine Seilbahn vom Bahnhof Stettbach zum Zoo ab. Die knapp zwei Kilometer lange Bahn vom Dübendorfer Weiler zur neuen Masoala-Halle soll gemäss einem Vorprojekt die Verkehrsprobleme beim Zoo beheben. Wie der Stadtrat Dübendorf mitteilt, sei er zur Überzeugung gelangt, «dass das Projekt mit einer Mastenhöhe von 35 Metern und schweren Tragseilen in unmittelbarer Nähe von Wohnliegenschaften das landschaftlich reizvolle Naherholungsgebiet empfindlich stören würde». Auch teile er die Befürchtungen der Stettbacher Bevölkerung, wonach das Projekt zu zusätzlichem Verkehr und Parkplatzproblemen führen könnte. Aktionen Yahoo! Nachrichten - 21. Okt 2004 Kamera für neugeborene Tiger - Ausstellung über Raubkatzen Im Berliner Zoo und im Tierpark Friedrichsfelde können neugeborene Tigerbabys künftig von den Besuchern mittels Kamera im Wurfraum beobachtet werden. Wie ein Zoo-Sprecher am Donnerstag mitteilte, erhalten beide Tiergärten am Freitag einen Spendenscheck der Firma ExxonMobil, mit dem die technische Ausrüstung gekauft werden soll. Der Mineralölkonzern setzt sich nach Angaben des Zoo-Sprechers seit Jahren für den Schutz des Sibirischen Tigers ein. Am Freitag wird im Raubtierhaus des Zoos eine Ausstellung über die Großkatzen eröffnet. Lübecker Nachrichten - 25. Okt. 2004 Zum Esel kam noch ein Hahn Alte Haustierrassen sind sehr robust und trotzen jedem Wetter. Nicht anders die weit mehr als 1000 Besucher, die trotz Dauerregens zur ersten Viehauktion in den Tierpark Warder strömten. Tatsächlich kaufen viele allerdings eher auf dem gleichzeitig aufgebauten Öko-Bauernmarkt als am Ring. Egal ob Auktionator Karl-Dieter Fischer ein "ideales Reitpony für Kinder für den Anfang" oder ein "billiges Weihnachtsgeschenk" anpreist, zunächst reckt sich unter den Regenschirmen nur selten eine Hand zum Gebot. Als Fischer für ein "sehr seltenes Pferd" als Mindestgebot 750 Euro fordert, bricht sogar Gelächter aus. "Ich dachte, ihr wollt hier was verkaufen?", fragt ein Besucher. "Ja, aber nicht verscherbeln oder verschenken" antwortet Tierparkleiter Heinrich Laing. Lübecker Nachrichten - 26. Okt. 2004 Dunkel-Munkel-Nacht: Einladung zu einer Entdeckungsreise der Sinne Der Wildpark Eekholt in Großenaspe bei Bad Segeberg lädt für Sonnabend und Sonntag, dem 30. und 31. Oktober, und für Sonnabend und Sonntag, dem 13. und 14. November, jeweils von 17 bis 21 Uhr,zu einer Entdeckungsreise der Sinne ein. Wenn der Mond am Himmel aufgeht und der Wald dunklere Konturen annimmt, werden die Tiere der Nacht aktiv. Aber auch die Waldgeister, Hexen, Gnome und die Waldfee erscheinen erst in der Dämmerung und weisen den Besuchern den Weg über schmale, geheimnisvolle Pfade vorbei an Eulen, Wölfen, Füchsen, Dachsen und Wildschweinen hin zum Licht. Main-Rheiner - 26. Okt. 2004 Mit Hundeknigge zu den Wölfen Ferienprogramm in der Fasanerie Wiesbaden: Welt der wilden Tiere - im Vergleich zu häuslichen Vierbeinern. Main-Rheiner - 27. Okt. 2004 Neues aus der Fasanerie Am Mittwoch, 3. November, ab 14.30 Uhr, lädt Andrea Ebeling im Tier- und Pflanzenpark Fasanerie dazu ein, die wilden Vertreter der Hauskatzen genauer kennen zu lernen. Sie führt unter dem Motto "Samtpfoten - Luchs und Wildkatze" zu den Gehegen. Ein ganztägiges Seminar "Tierfotografie" wird am Samstag, 6. November, ab 8.30 Uhr in der Fasanerie angeboten. Alexander von Düren zeigt anhand vieler Tipps und praktischen Tricks, wie auch Einsteiger leicht gute Tieraufnahmen machen können. "Bärengeschichten" stehen am Sonntag, 7. November, ab 14 Uhr auf dem Programm der Fasanerie. Ellen Sommerfeld erzählt eigene Geschichten und Märchen aus der Weltliteratur zum Thema "Bär". Neuß-Grevenbroicher Zeitung - 21. Okt 2004 Drehtermin für die Python Tierisch geht es derzeit auf Gut Barbarastein zu. Der WDR dreht dort für die Sendung Tier hoch vier . Nachwuchs Tagesanzeiger - 26. Okt. 2004 Im Tierpark Goldau wird ein Poitou-Esels geboren Im Natur- und Tierpark Goldau ist am Sonntag ein Poitou-Esel geboren worden. Der junge Hengst ist eine Rarität: Die Rasse ist vom Aussterben bedroht. In der Schweiz gibt es gerade noch zehn reinrassige Poitou-Esel. "Vermutlich ist der Poitou-Esel seltener als der Pandabär", sagt Tierpark-Direktor Felix Weber. Auf jeden Fall gehöre er zu den seltensten Tierarten. Wie viele Poitou-Esel es weltweit noch gibt, weiss niemand genau. Die deutsche Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen geht von 140 reinrassigen Exemplaren aus. Krone.at - 27. Okt. 2004 Tragödie im Zoo Ein Tierpfleger ist in einem Zoo der südosttürkischen Stadt Gaziantep von zwei Tigern zerfleischt und getötet worden. Der 43-Jährige hatte die Tiere am Morgen füttern wollen, als sie über ihn herfielen. Da es den anderen Angestellten unmöglich war einzugreifen, sei der Mann noch im Tigerkäfig gestorben. Der Tierpfleger arbeitete seit vier Jahren in dem Zoo und hatte sich bislang um Gazellen und Hirsche gekümmert. Die Fütterung der Tiger hatte er erst vor zwei Monaten übernommen. Bieler Tagblatt - 27. Okt. 2004 Beginn der Umstrukturierung: Bruno Steiner weint Krokodilstränen Gestern zogen vier Krokodile aus dem «Seeteufel» Studen nach Südfrankreich um. Der Transport der kaltblütigen Giganten bedeutet den Auftakt zur Betriebs-Umstrukturierung des Studener Kleinzoos. Main-Rheiner - 23. Okt 2004 Rothirsch Hubert zog als Erster ein Im nächsten Jahr feiert die Wiesbadener Fasanerie ihr 50-jähriges Bestehen als Tierpark. Die Leiterin dieser Einrichtung, Ute Kilian, lässt die Geschichte Revue passieren. Kleine Zeitung - 23. Okt 2004 Mandrill-Weibchen bekamen Partner Trotz der herbstlichen Jahreszeit herrschen im oststeirischen Tierpark Herberstein "Frühlingsgefühle". Die beiden Mandrill-Weibchen Jenny und Ursel haben einen Gefährten bekommen. Der neue Mann an der Seite der Damen ist der siebenjährige Kara aus Münster. Zur Freude der Verantwortlichen läuft alles wie geplant: "Alle drei sind über beide Ohren ineinander verliebt", hieß es von Seiten des Tierparks, "bis zum Sommer sollte sich Nachwuchs einstellen". "Wir verfügen über das größte Mandrill-Gehege in Europa", erklärte die Pressesprecherin, "der Familienplanung sind also keine Grenzen gesetzt". Berliner Morgenpost - 24. Okt 2004 Vielfraßweibchen Belana kann sich bei Keksen und Süßigkeiten nicht zurückhalten Haben Sie schon Belana kennengelernt? Vor fünf Monaten kam die Schönheit in den Tierpark nach Friedrichsfelde und bezog dort ein großes Gehege im Bereich der europäischen Gebirgstiere. Inzwischen hat sie sich eingelebt, und ihre anfängliche Schreckhaftigkeit ist einer kaum zu bändigen Neugierde gewichen. Besonders Tierpfleger Michael Horn hat Belana es angetan. "Vielfraß, das ist ein Übersetzungsfehler. Es kommt vom skandinavischen Fjäl-Fräs, was soviel wie Felsenkatze bedeutet. Belana frißt nicht mehr als andere Tiere." In Berlin zeigt sich Belana seit Monaten von der besten Seite, wenn alles gut geht, bekommt der Tierpark bald ein passendes Männchen für sie. Österreich Journal - 27. Okt. 2004 Braut aus Stuttgart für den "größten Esel" der Welt Der Poitou-Esel ist die größte Eselrasse der Welt und stammt ursprünglich aus Frankreich. Dieser markante Hausesel mit dem weißen Maul und dem zotteligen braunen Fell war bisher im Tiergarten Schönbrunn nur durch einen einzelnen Hengst Tino vertreten. Seit kurzem hat er eine Braut die junge Stute ist ein Geschenk aus dem Tiergarten Wilhelma in Stuttgart. Sie ist mit ihren 2 Jahren aber noch zu jung, um mit ihm gemeinsam gehalten zu werden, da er sofort versucht, sie zu decken. Das ist aber in ihrem jungen Alter noch zu früh. Erst nächstes Jahr wird sie in der gemeinsamen Pferde- und Eselanlage neben der Pferdereitbahn einziehen. Welt am Sonntag - 23. Okt 2004 Der mit den Wölfen singt Im ostwestfälischen Tierpark Kalletal führt Dirk Neumann Dressuren mit einem Wolfsrudel vor. Die Welt - 27. Okt. 2004 Der Alpha-Räuber ist nicht einsam Heimisch in Urwald, Mythos und Tank: Auch wenn sein natürlicher Lebensraum schrumpft, ist der Tiger in der menschlichen Phantasie präsent. Frankenpost - 21. Okt 2004 30 Tiger in Thailand wegen Vogelgrippe-Infektion eingeschläfert Nach dem Tod von mindestens 29 Tigern durch die Vogelgrippe in einem thailändischen Zoo haben die Behörden 30 weitere, ebenfalls infizierte Raubkatzen einschläfern lassen. «Wir wollten sie nicht töten, aber ihr Zustand war hoffnungslos». Das sagte der Direktor des staatlichen Anti-Vogelgrippe-Zentrums, Charan Tinvuthipong, am Donnerstag. Vermutlich steckten sich die Tiere durch rohes Geflügel an, das ihnen zum Fraß vorgeworfen wurde. Bevor die Todesserie unter den Tigern am Donnerstag vergangener Woche begann, zählte der rund 60 Kilometer südöstlich von Bangkok gelegene Sri Racha Tiger-Zoo noch etwa 400 Raubkatzen. Der private Tierpark wurde inzwischen bis auf weiteres für Besucher geschlossen und außerdem unter Quarantäne gestellt. St. Galler Tagblatt - 25. Okt. 2004 Verbundenheit statt Sensationen Heute wird der Kulturpreis der Stadt Rapperswil verliehen. Er geht an das Geschwisterpaar René Strickler und Marianne Hegi-Strickler. Von den Tieren viel zu fordern, ist das Geheimnis der besonderen Art Dressur, wie sie René Strickler betreibt. «Tiere wollen beschäftigt sein», ist der Dompteur überzeugt. Und aus der täglichen ernsthaften Beschäftigung mit den Tieren ergibt sich das, was René Strickler in seinem kürzlich erschienenen Buch beschreibt: «30 Jahre Freundschaft mit Tieren». Der Kulturpreis der Stadt Rapperswil ist nicht der erste Preis für den Tierlehrer. Bis jetzt war der Höhepunkt der Preis, den er aus den Händen von Fürst Rainer empfangen hat. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Pressemitteilungen teilweise gekürzt | Wilhelma 27.10.2004 Charme auf langen Beinen Die Geburt am 13. Oktober im Giraffenhaus der Wilhelma, der Sturz aus 2 m Höhe ins Licht der Welt, die liebevolle Erstversorgung durch Mutter und Tierarzt dies ging alles noch ohne Probleme. Die begannen erst, als der kleine Giraffenbulle an Mutters Milchbar nach Nahrung suchte. Schluckbewegungen waren zwar zu sehen, aber kein Milchbärtchen an der kleinen Giraffenschnute: Dambara hatte einfach keine Milch für ihr Söhnchen, und so blieb nur die Handaufzucht. Anfangs mochte der kleine Giraffenbulle sich nicht damit abfinden, statt an Mutters Euter an einer Flasche zu nuckeln. Klein-Kivambo hatte einfach schon feste Vorstellungen davon, wie eine Giraffenmutter auszusehen hat. Daher mochte er weder Flasche noch Pfleger als Ersatz. Wie meist in solchen Fällen jugendlicher Aufsässigkeit siegte schließlich der Hunger: Mittlerweile akzeptiert der Kleine die Pfleger im Giraffenhaus der Wilhelma als Ersatzmütter und nimmt das Fläschchen willig an. Alle drei Stunden gibts einen kräftigen Schluck aus der Pulle bis zu 10 l täglich trinkt ein Giraffenkalb in diesem Alter. Das Giraffenhaus ist für die Besucher der Wilhelma wieder geöffnet, und mit etwas Glück können die Besucher ein Flaschenfrühstück miterleben. Wisentgehege Springe 27.10.2004 Wiedereröffnung der Biberanlage im Wisentgehege Im Rahmen der Eröffnung des 21. Hubertusfestes im Wisentgehege wird Landwirtschaftsminister Hans-Heinrich Ehlen am Samstag, den 30. Oktober, um 12.30 Uhr feierlich den ersten Biber in der umgebauten Biberanlage freilassen. Der Umbau und die Neugestaltung waren erforderlich geworden, da Tiere im alten Gehege sich unterhalb der Wasseroberfläche einen Gang in die Freiheit gegraben hatten, durch den sie immer wieder verschwanden und an verschiedenen Teichen der näheren Umgebung auftauchten, um dort mit mehr oder weniger großer Mühe wieder eingefangen zu werden. Der Umbau des Bibergeheges erstreckte sich in mehreren Bauabschnitten über einen Zeitraum von etwa 15 Monaten. Zunächst stand die grundlegende Sanierung des Teiches, des Außengeländes und der Umzäunung an. Diese Tätigkeiten wurden im Spätsommer des letzten Jahres durch einen Unternehmer geleistet. Es folgten der Umbau der "Biberburg" und die Fertigstellung der Umzäunung durch eigenes Personal. Die Gesamtkosten für die Maßnahme belaufen sich auf ca. 50.000 ¬. Zunächst werden zwei Tiere in die Anlage eingesetzt, die hoffentlich schon im nächsten Jahr die von einem Dunkelraum aus einsehbare Biberburg mit Nachwuchs füllen werden Zoo Köln 27.10.2004 307 kg Kürbis wohin damit ? Da ist es doch dem Bauern Neisse gelungen, einen 307 kg schweren Kürbis zu züchten. Der zweitgrößte, deren stolze Züchter Lenz heißen, hat es nur auf 277 kg gebracht. Aber was macht man mit den Trumms? Man schenkt sie zu Halloween den Elefanten im Zoo. Die Übergabe der Kürbisse an die Elefanten findet statt am: Mittwoch, dem 27. Oktober 2004 um 10.30 Uhr. Stadt Bielefeld, 27. Oktober 2004 Rothirsch Thema in der Sonntagsschule Mit dem Rotwild beschäftigt sich die Sonntagsschule im Heimat-Tierpark Olderdissen am 31. Oktober. Hierbei handelt es sich um die größte heimische Wildart. Außerdem lernen die teilnehmenden Kinder auch, wie Vögel im Winter unterstützt werden können. Die Sonntagsschule beginnt um 10.00 Uhr und dauert etwa eine Stunde. Treffpunkt ist die Holzsitzgruppe auf dem großen Hof im Eingangsbereich des Tierparks. Weil die Teilnehmerzahl begrenzt ist, werden Eltern gebeten, interessierte Kinder im Alter von bis zu zwölf Jahren unter der Telefonnummer 0521 / 454045 vorab anzumelden. Die Kinder sollten möglichst dem Wetter angepasste Kleidung tragen. Die Sonntagsschule wird einmal im Monat vom Förderkreis "Lernort Natur" veranstaltet. Dieser ist eine Initiative des Landesjagdverbandes und soll Kindern die Natur in der heimischen Umgebung anschaulich und interessant näher bringen. Zoo Duisburg 26.10.2004 Halloween im ZOO - Spektakel gegen Geister und Untote am Kaiserberg Pünktlich zur Herbsteszeit ziehen nächtliche Nebelschwaden über Stege und Wege des Kaiserbergs; erst in den frühen Morgenstunden pflegen sich die unheilvollen Luftgebilde langsam aufzulösen - und gerade in den Stunden zwischen Abend und Morgen wollen zartbesaitete Gemüter sie schon wieder ausgemacht haben: das große Drängeln nämlich ist im Gange - Heerscharen von Geistern, Kobolden, Seelenfängern und Untoten formieren ihre Truppen, um in der Nacht vor Allerheiligen uns Lebenden das Fürchten zu lehren. Aber auf deren Seite regt sich Widerstand: Wie bereits berichtet, werkeln Handwerkerkolonnen des Zoos bereits seit Wochen an geeigneten Gegenmitteln, das Geistervolk - wenn schon nicht zu vernichten, so doch in Schranken zu halten. Hierzu gehört auch die Mitwirkung des berühmten Zauberers WURZEL, der all seine (Zauber-)Kraft und übersinnliche Magie einsetzen wird, dem dreisten Gespenstervolk den Garaus zu machen. Zoo Leipzig 25.10.2004 Startschuß für Asiatische Großflugvoliere - Heute beginnen die Bauarbeiten Der Abriß bzw. der damit einhergehende Neuaufbau der Freiflugvoliere hat heute begonnen. Nachdem eine Überprüfung der Anlage schwere bauliche Mängel feststellte, entschloß sich der Zoo Leipzig, unter Auflagen des Denkmalsschutzes, die Voliere neu aufzubauen. Es soll eine Asiatische Großflugvoliere entstehen, die die Besucher auf dem Weg zum zukünftigen Elefantentempel auf die Welt Asiens einstimmt, so Zoodirektor Dr. Junhold. Die Kosten in Höhe von 400.000 Euro übernimmt der Freundes- und Förderkreis des Leipziger Zoo´s. 200.000 Euro konnten dem Zoo bereits übergeben werden. Um die restlichen 200.000 Euro dem Zoo zur Verfügung zu stellen und damit die Finanzierung des Projektes sicherzustellen, ist der Freundes- und Förderkreis dringend auf Spenden angewiesen! Zoo Duisburg 25.10.2004 Stacheln zum Knuddeln Normalerweise würde man nicht ausgerechnet S t a c h e l s c h w e i n e zu jenen Knuddeltieren rechnen, die man in die Arme nehmen und gar nicht wieder loslassen möchte. Bei dem vor zwei Wochen auf der Duisburger Steppenanlage (neben dem Kamelrevier) geborenem Stachelschwein-Pärchen scheint diese Regel jedoch einstweilen außer Kraft gesetzt: Die niedlichen Nadelkissen gehören zum reizvollsten, was die ausgehende Jungtier-Saison 2004 des Zoo Duisburg hervorgebracht hat! Übrigens: Stachelschweine sind weder mit Schweinen, noch mit Igeln verwandt, sondern gehören in die große Gruppe der N a g e t i e r e. Zoo Dresden 24.10.2004 Herbstferienabschluss im Zoo Dresden am 23. Oktober Am Samstag, dem 23.10.04 geht im Zoo Dresden das Herbstferienprogramm zu Ende. von 10 17 Uhr können die kleinen und großen Besucher Tabaluga im Zoo treffen. 11 Uhr kann man den Zebramangusten beim Eierwerfen zusehen! Die Phantasiedrachen, versehen mit Name, Alter und Adresse können noch bis Samstag 14:30 Uhr am Zoo-Eingang abgegeben werden, die Kinderkarte kostet dann an diesem Tag für die kleinen Künstler nur 1,- ¬. 15 Uhr wird Tabaluga in der Linden-Oase die schönsten Phantasie-Drachen prämieren. Der Hauptpreis ist eine Führung zum Lieblingstier. Tierpark Hagenbeck 22.10.2004 Premiere: die Carl-Hagenbeck-Zigarre - Unterstützung für die Stiftung Tierpark Hagenbeck Hagenbeck der Name steht für über 150 Jahre Hamburger Tradition. Carl Hagenbeck schrieb mit seinem Tierhandel und Zirkus Weltgeschichte. Sein 1907 gegründeter Tierpark in Hamburg-Stellingen gehört heute zu den schönsten und besten zoologischen Gärten Europas. Die Haltung und Zucht bedrohter Tierarten, Forschung, Erholung und Bildung sind nur ein Teil der vielfältigen kulturellen Aufgaben. Mit der neuen Carl-Hagenbeck-Zigarre unterstützen Tabak-Genießer diese Aufgaben. Von jeder verkauften Carl-Hagenbeck-Zigarre fließt 1 Euro an die Stiftung, die sich für den Erhalt des Hamburger Tierparks Hagenbeck einsetzt. Allwetterzoo Münster 21.10.2004 Schwein gehabt! Das Glücksschwein "Scarlett" findet im Allwetterzoo Münster eine dauerhafte Bleibe Im April 2004 verschlug es ein junges Göttinger Minischwein als Geburtstagsgeschenk nach Münster. Der glückliche Empfänger, Rainer Bode, taufe sein Schwein "Scarlett" und widmete es als Glücksbringer dem Cinema. Dank Gründung der "Scarlett AG" und der Ausgabe von "Papierkoteletts" kam einiges an Spenden zum Erhalt dieses münsterschen Kinos zusammen. Weil "Scarlett" vor dem Verwursten bewahrt werden sollte, fand das Schwein mitsamt Schwester in Ascheberg eine Unterkunft für die Sommermonate. Angesichts der nahenden kalten Jahreszeit musste dringend ein neues warmes Zuhause für die beiden Schweinchen her. Rainer Bode wandte sich an die Tageszeitungen in Münster, die seinen Hilferuf prompt veröffentlichten. Ebenso prompt meldete sich Zoodirektor Jörg Adler und bot Asyl im Allwetterzoo an. Und so zogen "Scarlett" und "Rose" am 20. Oktober nach Münster um. Die Minischweine bewohnen jetzt ein Gehege in der Nähe des Delphinariums, in dem wir seit dem 1. 4. 2004 der Öffentlichkeit die seltenen "Schweinhunde" präsentiert hatten. Zwar haben sich unzählige Besucher über diese Zoobewohner amüsiert, doch sie werden an "Scarlett" und "Rose" sicher ebenso viel Freude haben. Tierpark Chemnitz 21.10.2004 Fuchs und Elster bezogen Quartier Polarfuchs und Rotschnabelkitta sind die neuen Bewohner Zwei neue Bewohner zogen vor kurzem in den Tierpark Chemnitz ein: ein Polarfuchs und ein Rotschnabelkitta. Nachdem der alte Polarfuchsmann im Sommer verstorben war, lebte die Anfang des Jahres aus dem Zoo Lodz zugereiste Füchsin allein. Nun hat sie wieder einen Artgenossen einen männlichen Polarfuchs aus dem Wildpark Lüneburger Heide. Er ist noch relativ jung, behauptet sich aber gegenüber der ausgewachsenen Füchsin ganz gut und hat sich auch schon seine Lieblingsplätze im Gehege auserkoren. Auch bei den Rotschnabelkittas - den chinesischen Verwandten unserer einheimischen Elstern - kam es mit einem männlichen Tier aus dem Tiergarten Bernburg zur Vervollständigung eines Zuchtpaares. Die Tiere bewohnen eine gemeinsame Voliere mit den Weißen Ohrfasanen und halten sich dort meist im Geäst auf. WWF, 26.10.2004 Tanker nach Kollision wieder auf Fahrt Der am Sonntagabend im dänischen Großen Belt verunglückte Tanker Bergitta durfte nach Abschluss der Inspektion durch die Schifffahrtsbehörden seine Fahrt nach Rotterdam fortsetzen. Der mit 100.000 Tonnen Rohöl beladene Tanker war mit einem Containerschiff kollidiert. Die Ostsee ist bei der Kollision um ein Haar an einer Ölkatastrophe vorbeigeschrammt. Wenn das Wetter nur eine Spur rauer oder einer der beiden Kapitäne einen Augenblick später reagiert hätte oder wenn auch Bergitta keinen Lotsen an Bord gehabt hätte, sähe die Lage jetzt höchst wahrscheinlich düster aus und wir würden statt Ursachenforschung nun verzweifelte Schadensbegrenzung praktizieren, resümiert Jochen Lamp vom WWF. Die Kapitäne und der Lotse an Bord des Tankers hatten es im letzten Moment geschafft, dass es statt eines frontalen Zusammenstoßes nur zum seitlichen Rammen der beiden über 200 Meter langen Schiffe kam. Die MSC Eyra ist 22 Jahre alt. Der WWF fordert die Ostsee-Anrainerstaaten auf, bei ihrem in der nächsten Woche in Kopenhagen startenden Expertentreffen ein umfassendes Sicherheitspaket für die stark befahrenen Routen der Ostsee zu verabschieden. Eine verbindliche Lotsenpflicht für alle Tanker insbesondere in den engen dänischen Ostseegewässern und der Kadetrinne sowie dem Finnischen Meerbusen ist nach Erkenntnissen des WWF angesichts der Häufung der Unfälle und dem jüngsten Ereignis überfällig. Weitere Informationen erhalten Sie unter: http://www.wwf.de//presse/pressearchiv/artikel/02171/ WWF, 25.10.2004 Mit abgestorbenen Bäumen und Ästen verschwinden auch Tiere und Pflanzen aus dem Wald Der Rückgang an toten Hölzern führt zu einem dramatischen Artenverlust in den europäischen Wäldern. In seinem heute veröffentlichten Bericht Deadwood Living Forests zeigt der WWF, dass mit der Beseitigung von so genanntem Totholz und alten Bäumen auch Spechte, Fledermäuse, Eichhörnchen, Käfer, Pilze und Flechten aus den Wäldern verschwinden. Nach Angaben des WWF ist ein Drittel der im Wald lebenden Tier- und Pflanzenarten auf ausgediente Bäume angewiesen. Zusammen bilden sie die größte Gruppe gefährdeter Arten in Europa. Sie nutzen die Baumstämme und Äste als Lebensraum und Speisekammern. Der WWF schätzt, dass in den europäischen Wäldern der Anteil des Totholzes auf nur noch weniger als fünf Prozent des natürlichen Vorkommens geschrumpft ist. In einem unbewirtschafteten europäischen Wald kann bis zu einem Viertel des Holzes aus Totholz bestehen. Weitere Informationen: http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02168/index.html PRESS RELEASE 21 October 2004 INTERNATIONAL SUMMIT MEETING AGREES NEXT STEPS TOWARDS CONSERVATION DATABASE INTEGRATION Experts in wildlife and conservation, from China, Europe and the United States, met in London last week to address for the first time the challenges of database development. They have agreed a vision to work towards integrating their systems. Suzanne Boardman, Scientific Director of the Wildlife Information Network (WIN) and the meetings convenor, reports: The summit provided a timely forum for identifying ways in which we can work together to realise opportunities and overcome constraints such as language, ownership of data, security, financial investment and resources. This is the first time that this group of organisations has met to discuss this issue and we agreed there is a need to increase inclusivity in the future. The participating organisations comprised: Botanic Gardens Conservation International (BGCI), Chinese Academy of Sciences (CAS), CAB International (CABI), European Association of Zoos and Aquaria (EAZA), International Species Information System (ISIS), National Biological Information Infrastructure (NBII), Wildlife Information Network (WIN), and the World Conservation Union (IUCN). The meeting identified a shared vision: easy access to high level data across the conservation communities. The aim is to achieve a shared public access conservation work space based on a series of independently managed and funded databases with common interface and query standards, for example, a Common Vocabulary. The groups next steps will be to: · carry out a consultation exercise · to increase inclusivity; · meet on a regular basis and maintain momentum; · identify joint funding initiatives for the short, medium and long term; · survey existing and best practice database standards. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Natur- und Artenschutz |
Lübecker Nachrichten - 23. Okt 2004 Tierparadiesen droht Bevölkerungsexplosion Südafrikas Tierparadiese sitzen nach Ansicht der nationalen Naturparkbehörde SANParks auf einer biologischen Zeitbombe. "Neben den Elefanten vermehren sich auch die Nashörner immer schneller", sagte SANParks-Chef David Mabunda. "Im Krüger-Nationalpark haben wir heute rund 400 Spitzmaul- und mehr als 5000 Breitmaulnashörner; in 20 Jahren könnte der Bestand auf bis zu 40.000 anschwellen", sagte Mabunda weiter. Während überzählige Breitmaulnashörner verkauft würden, scheide diese Alternative bei dem auf 12.000 Tiere angewachsenen Elefanten-Bestand aus. "Die Lobbyisten der Tierschützer drängen mit einigen von ihnen finanzierten Wissenschaftlern auf eine Politik des Nichtstuns. Wir brauchen aber eine Interventions-Strategie". Das Problem: "Bei den Elefanten geht es auch um Emotionen; wären es Hyänen, die abgeschossen werden müssten, würde sich niemand aufregen." Yahoo! Nachrichten - 21. Okt 2004 Hamburger von Klapperschlange lebensgefährlich verletzt Seine exotische Vorliebe für Giftschlangen ist einem 45-jährigen Hamburger teuer zu stehen gekommen: Der Mann musste mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht worden. Eine seiner Klapperschlangen hatte ihn am Mittwochabend zweimal in den Oberarm gebissen, als er sie aus dem Terrarium nahm. Der Schlangenliebhaber wurde zunächst für zwei Stunden ohnmächtig, bevor er mit letzter Kraft Hilfe holen konnte. Er schwebte am Donnerstagmittag noch in Lebensgefahr. In seiner Wohnung entdeckte die Polizei 13 Terrarien mit insgesamt 21 Giftschlangen, acht Würgeschlangen und einer Wolfsspinne. Gegen den Mann wird jetzt wegen Verstoßes gegen das Artenschutz- und das Tierschutzgesetz ermittelt. Die Tiere wurden mittlerweile artgerecht untergebracht. Berliner Morgenpost - 26. Okt. 2004 Kasimir alias Max: Riesenflughund in der Zitadelle beschäftigt Gerichte: Spandau/Mitte Das Berliner Artenschutz Team (BAT) nennt ihn Kasimir, seine frühere Halterin Monika Rothgänger sagt Max - doch der Name ist noch der geringste Streitpunkt im Zwist um einen indischen Riesenflughund, den BAT seit Juli in seinem Fledermauskeller auf der Spandauer Zitadelle pflegt. Das damals wegen unsachgemäßer Haltung vom Bezirksamt Mitte beschlagnahmte Tier, das 17 Jahre in einem Weddinger Hundesalon verbracht hatte, beschäftigt Juristen seit Monaten. Nachdem sie sich in einem Vergleich vor dem Verwaltungsgericht Berlin mit dem Amt auf die Wiederherausgabe der Fledermaus geeinigt hatte, wollte Frau Rothgänger das Tier am Wochenende abholen. Doch das Artenschutz-Team sieht keine Verbesserung in den Haltungsbedingungen und weigert sich, seinen Schützling der Ex-Besitzerin auszuhändigen. 10/25/2004 Scientists fear new Ebola outbreak may explain sudden gorilla disappearance http://www.onlypunjab.com/real/fullstory1004-newsID-222.html More than 20,000 Western lowland gorillas could die within months if outbreak confirmed. Scientists fear that emerging evidence may suggest a new outbreak of the Ebola virus, which, in addition to threatening human lives, would threaten tens of thousands of great apes in this case gorillas and chimpanzees in the Republic of Congo. The announcement was made by the International Primatological Society (IPS) and Great Ape Survival Project (GRASP) at the IPS's 20th Congress, being held this week in Turin, Italy. Congo's Odzala National Park, a UNESCO Biosphere Reserve, contains an estimated 30,000 western lowland gorillas (Gorilla gorilla gorilla), the largest such population of the endangered species in the world. Until late last year, hundreds could regularly be spotted in Lokoue Bai, a natural clearing in the park where separate groups of the gorillas predictably congregated. But whereas 45 groups of gorillas (each with an average of eight individuals) were once normally observed there, the number since May has plummeted to only nine groups. "We have not confirmed this as an outbreak of Ebola yet, but there are clear indications that we need to take that possibility seriously," said Dr. Dieudonnè Ankara, GRASP Focal Point for Congo-Brazzaville, who confirmed these recent developments. Scientists say multiple courses of action should be taken immediately: -- Field researchers already in the region, from groups including Ecofac, Wildlife Conservation Society and the University of Rennes, need greater human and financial resources to enhance monitoring in the park -- After affected regions have been identified, create geographical barriers, such as making rivers impassable, to decrease the likelihood of any further spread. -- Increase funding for Ebola vaccines for the great apes -- If Ebola outbreak is confirmed, immediately warn all people living in the area to avoid handling dead animals. 22.10.2004, www.arcor.de Australischer Surfer entkommt mit knapper Not Haiangriff Mit knapper Not ist ein australischer Surfer vor der Ostküste des Inselkontinents einer Haiattacke entkommen. John Gresham war gemeinsam mit seinem Sohn und acht anderen auf dem Wasser unterwegs, als sich der 2,50 Meter lange Raubfisch in sein Surfbrett verbiss und ihn in die Luft schleuderte. Danach konnte sich Gresham an Land retten. India Hopes to Breed Endangered Tibetan Antelope India Conservationists in the Indian Himalayas want to set up a program to breed an endangered Tibetan antelope that is slaughtered in huge numbers to make super-fine shahtoosh wool South Africa Weighs Killing Off Excess Elephants South Africa is weighing the option of killing off its excess elephants, 10 years after the practice known as culling was banned amid pressure from animal rights activists. One Andean Success Story: The Vicuna Peru While a new environmental report gives a gloomy assessment of human management of the Earth, buried among its charts and graphs is one Andean success story that bucks the trend of a decline in wildlife species: the vicuna, a smaller, fleet-footed cousin of the camel. What Is the Status of Australia's Koalas? Seven million to 10 million koalas inhabited Australia at the time of white settlement two centuries ago. Today only about 100,000 remain. Steering towards 2010: Red List Index provides a sensitive new tool for tracking biodiversity loss http://www.birdlife.org/news/pr/2004/10/red_list_indices.html | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | Stellenausschreibung | Tropica Verde e.V. ist ein Naturschutzverein, der sich seit 1989 für den Schutz und den Erhalt tropischer Lebensräume einsetzt. Diesem Ziel dienen Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland sowie Natur- und Artenschutzprojekte in Costa Rica, die in enger Zusammenarbeit mit lokalen Naturschutzgruppen durchgeführt werden. Für das Informationsbüro in Frankfurt suchen wir als Elternzeitvertretung (Teilzeit 20h/Woche) zunächst auf 2 Jahre befristet eine/n Leiter/-in des Informationsbüros Zu Ihren Aufgaben gehören: - Entwicklung, Steuerung und Umsetzung der Natur- und Artenschutzprojekte - Kooperation mit nationalen und internationalen Institutionen, Unternehmen und NGOs - Mittelbeschaffung und Kontaktpflege zu Sponsoren und Geberinstitutionen - Planung und Durchführung von Fundraisingmaßnahmen - Mitglieder- und Fördererbetreuung - Medien- und Öffentlichkeitsarbeit - Gestaltung und Organisation von Veranstaltungen - Inhaltliche und organisatorische Leitung des Informationsbüros mit einer Aushilfskraft und Praktikanten - Enge Zusammenarbeit mit dem ehrenamtlichen Vorstand Idealerweise bringen Sie dafür folgende Voraussetzungen mit: - Abgeschlossenes Hochschulstudium, vorzugsweise mit naturwissenschaftlicher oder entwicklungspolitischer Ausrichtung - Erfahrung in der Arbeit einer Naturschutz- oder Entwicklungsorganisation, vorzugsweise mit Lateinamerikabezug - Fundierte Kenntnisse von Natur- und Umweltschutz, Entwicklungszusammenarbeit und Tropenökologie - Erfahrung im Projektmanagement - Erfahrung in der Mittelakquise - Erfahrung in der Medien- und Öffentlichkeitsarbeit - Verhandlungssicheres Englisch, Spanischkenntnisse wünschenswert - Ausgeprägtes Organisationstalent - Freude an der Vereinsarbeit und der Zusammenarbeit mit einem ehrenamtlichen Team - Kontaktfreudigkeit und sicheres Auftreten mit der Fähigkeit, komplexe Inhalte anschaulich zu vermitteln - Hohe Motivation, Belastbarkeit, Flexibilität und Kreativität - Beherrschung der einschlägigen MS-Office-Anwendungen Wenn Sie diese Aufgabe reizt und Sie mit uns gemeinsam für den Naturschutz in Costa Rica arbeiten wollen, dann senden Sie bitte Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen mit Angabe Ihrer Gehaltsvorstellung bis zum 17. November 2004 an Tropica Verde, Siesmayerstr. 61, 60323 Frankfurt Informationen zu Tropica Verde unter www.tropica-verde.de | Weitere Infos | ~°v°~ ~°v°~ ~°v°~ ~°v°~ ~°v°~ Hallo ZooLex-Fans, NEUE GEHEGEPRÄSENTATION Im Stichting Plaswijckpark in Rotterdam gibt es auch einen kleinen Tierpark. Ein neues Gehege für Europäischen Luchs und Wildkatze wurde mit der bestehenden Anlage für Asiatische Zwergotter in eine "Anlage für Feliden und Otter" kombiniert. Wir danken Joris Verbruggen für seine Präsentation und Visualisierung dieser Anlage für das ZooLex Publikum: http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=372 ~°v°~ NEUE ZUZZLES Wir bereiten neue Zoo Puzzles für Weihnachten vor und würden uns freuen, dafür auch Ihre Fotos zu verwenden. Bitte senden Sie uns ein oder mehrere Fotos zu den folgenden Zuzzle-Kategorien: * Nette Tierfotos: Diese Bilder verwenden wir für "ZUZZLES for all who know animals". * Fotos von typischen Merkmalen bekannter Tiergehege: Diese Bilder verwenden wir für "ZUZZLES for zoo freaks". Wenn wir Ihre Fotos für ZooLex ZUZZLES verwenden, wird das Copyright dazu veröffentlicht. Bitte senden Sie Fotos im jpg-Format mit Email an zoolex@zoolex.org. Beispiele für ZUZZLES sind hier: http://www.zoolex.org/zoolexcgi/phqmain.py ~°v°~ ZOOLEX WORKSHOPS Wir veranstalten einen Workshop zum Thema Zooplanung auf italienisch und englisch im Parco Natura Viva in Italien am Donnerstag, 10. März und Freitag, 11. März 2005. Wir veranstalten einen Workshop zum Thema Gehegeplanung auf deutsch im Tierpark Nordhorn in Deutschland am Mittwoch, 20. April und Donnerstag, 21. April 2005. Information und Anmeldung: http://www.zoolex.org/workshop.html ~°v°~ SYMPOSIUM ZU BAU UND ERHALTUNG IM ZOO Dieses internationale Symposium wird im Zoo Zürich von Sonntag, 21. November bis Mittwoch, 24. November 2004 stattfinden. Information und Anmeldung: http://www.zoo.ch/index.php?id=1114 ~°v°~ Die ZooLex Zoo Design Organization ist in Österreich als gemeinnütziger Verein registriert. ZooLex betreibt eine wissenschaftliche Website zum Thema Zooplanung und verteilt diesen Newsletter. Weitere Informationen und die Kontaktadresse finden Sie hier: http://www.zoolex.org/home.html Bilder aus den Lebenswissenschaften 2004 - Bedrohte Tierarten Zum ersten Mal präsentiert Bilder aus den Lebenswissenschaften 2004 unter dem Motto "Bedrohte Tierarten" ein Programm mit AV-Medien, Vorträgen mit Videobeispielen und einem Workshop für an Artenschutz und Arterhaltung Interessierte. Die Veranstaltung bietet den Besuchern einen faszinierenden Einblick in die Welt der Lebenswissenschaften. Zugleich wird es ein Medienforum für Diskussionen und Austausch sein zwischen Forschenden, Lehrenden, Studierenden, Medienproduzenten und der interessierten Öffentlichkeit. Bilder aus den Lebenswissenschaften 2004 findet statt vom 11. bis 13. November 2004 in der IWF Wissen und Medien gGmbH in Göttingen, Nonnenstieg 72 http://www.iwf.de/bal/ Wanderausstellung Ökologischer Landbau sucht Standorte Von Juni bis Dezember 2004 tourt die Wanderausstellung Ökologischer Landbau in mehrfacher Ausfertigung durch ganz Deutschland. Sie informiert auf vielseitige und interessante Weise über die Besonderheiten bei der Erzeugung und Verarbeitung ökologischer Produkte (Bio-Produkte). Wer die Ausstellung besucht, kann sich selbst ein Bild davon machen, dass der ökologische Landbau längst nicht mehr verstaubt daher kommt, sondern sich heutzutage modernster Produktionstechniken bedient. Dieses neue Bild einer zeitgemäßen ökologischen Landwirtschaft und Lebensmittelverarbeitung spiegelt sich auch im Ambiente und in der Technik der Ausstellung wider. Es gibt eine Fülle an Elementen, die bewegt, bedient oder befühlt werden können und die Sie, als Besucher, zum Ausprobieren, Mitmachen oder auch zum Raten anregen werden. Interessante Gestaltungselemente, Bild- und Tontechnik verbinden sich so mit elementaren Sinneserfahrungen. Lassen Sie sich überraschen! Die Anforderungen, die ein ökologisches Produkt auf seinem Weg vom Saatgut bis zur Ladentheke, vom Stall bis ins Gourmet-Restaurant erfüllen muss, sind vielfältiger, als Sie denken. Das Zusammenspiel von Technik und natürlichen Helfern ist ein raffiniertes System, das oft verblüffend einfache Gesetzmäßigkeiten intelligent zu nutzen weiß. Möchten Sie die Ausstellung in Ihrer Region präsentieren? Informationen erhalten Sie auf der Internetseite www.wanderausstellung.org sowie bei der Volkshochschule Witzenhausen unter der Tel.-Nr.: 05542 9336-19. Die Wanderausstellung ist eine Maßnahme des Bundesprogramms Ökologischer Landbau, initiiert durch das Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft. Da die Wanderausstellung vom BMVEL gefördert ist, bekommt ein Aussteller für Auf-, Abbau und Weitertransport der Wanderausstellung pro Woche eine Kostenerstattung. siehe auch: www.wanderausstellung.org Gerd Peter vhs Witzenhausen Südbahnhofstraße 28 37213 Witzenhausen Fon: 05542 9336-23 Fax: 05542 9336-26 gerd.peter@vhs-witzenhausen.de Bedrohte Tierarten 11. -13. November 2004, Göttingen Bilder aus den Lebenswissenschaften 2004 präsentiert zum ersten Mal unter dem Motto Bedrohte Tierarten ein Programm mit AV-Medien, Vorträgen mit Videobeispielen und einem Workshop für an Artenschutz und Arterhaltung Interessierte. Die Veranstaltung bietet den Besuchern einen faszinierenden Einblick in die Welt der Lebenswissenschaften. Zugleich wird sie ein Medienforum für Diskussionen und Austausch zwischen Forschenden, Lehrenden, Studierenden, Medienproduzenten und der interessierten Öffentlichkeit sein. Programm 11.11.04, Donnerstag 14.00 -- Artenschutz im Alltag 18.00 -- Filmprogramm 12.11.04, Freitag 9.15 Uhr Schein oder Sein am Bildschirm -- Der Tierfilm zwischen Verantwortung und Verführung, Prof.A. Festetics, Universität Göttingen. 9.30 Uhr Relikte aus besseren Zeiten: Krokodile in der Sahara Prof.W. Böhme, Museum Alexander Koenig,Bonn. Zoologische Gärten -- ihre Rolle bei Artenschutz und Arterhaltung 10.00 Uhr Wüstenantilopen zwischen Ausrottung und Wiederansiedlung Dr. H. Engel, Zoo Hannover. 10.35 Uhr Tayja-Saruta -- Projekt zur Rettung wild lebender Flachlandtapire in Ecuador, U. Magiera, Dr.W. Everts, Zoo Osnabrück. 11.40 Uhr Der Weg in die Freiheit, Rettungsaktion für Wildpferde H. Makowski, Dahlem/Marienau. Artenschutz auf nationaler Ebene 12.10 Uhr Keine Angst vor großen Katzen -- Wie der Luchs in den Harz zurückkehrt O. Anders, Nationalpark Harz 14.15 Uhr Große Weidetiere beleben europaweiten Artenschutz Prof. B. Gerken, Fachhochschule Lippe und Höxter. Der Wolf -- die bedrohte Tierart 15.15 Uhr Wolf im Wandel der Geschichte B. König, HAWK Hildesheim/Holzminden/ Göttingen. 15.45 Uhr Wölfe in der Nationalparkregion Bayerischer Wald M. Grossmann, Nationalpark Bayerischer Wald. 16.15 Uhr Wölfe in der Lausitz G. Kluth, LUPUS Wildbiologisches Büro, Wolfsmanagement in Sachsen. 17.15 Uhr Podiumsdiskussion: Meister Isegrim oder Bestie -- Der Wolf in den Medien 20.00 -- Filmprogramm 13.11.04, Samstag 9.30 -- Workshop: Anforderungen an den Tierfilm M. Meyer,W. Brüssing, K. Lechner. Internationales Artenschutzprojekt 14.00 Uhr Schutzprojekt Utila-Leguan der Senckenbergischen Naturforschenden und Zoologischen Gesellschaften U. Dreutler, Ettlingen; S. Zörner, Frankfurt. Filmemacher berichten 14.40 Uhr Das blaue Wunder -- Tierfilm im Spannungsfeld zwischen nationalen und internationalen Rezeptionsgewohnheiten Michael Sutor, Erkerode. 15.30 Uhr Wenn der Traum vom Fliegen zum Albtraum wird H. Makowski, Dahlem/Marienau. 16.30 Uhr Störche -- Gefährten unserer Geschichte -- eine Uraufführung H. Makowski, Dahlem/Marienau. ab17.10 Uhr Filmprogramm IWF Wissen und Medien gGmbH, Nonnenstieg 72, Göttingen Ausführliche Informationen zum Medienforum unter: www.iwf.de/BAL | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | Neue Veröffentlichungen | Die Tierpflegerausbildung NEUAUFLAGE 2004 Diese Neuauflage der "Tierpflegerausbildung" liefert die Grundlagen einer tiergerechten Haltung, Pflege und Versorgung der Säugetiere sowie deren Vermehrung. Eingeflossen sind neueste Erkenntnisse über die Tierhaltung und Tiergartenbiologie, aktuelle Einblicke in die Ökologie, Ethologie und auch der Physiologie mit zahlreichen Ergänzungen zu den Haltungsbedingungen verschiedener Arten. Berücksichtigt sind auch zahlreiche Arten, über deren Ansprüche bisher wenig bekannt war, und zum ersten Mal auch das Thema Versuchstierpflege. Mit einem umfangreichen und stark erweiterten Literaturverzeichnis für alle Belange der Säugetiere. Zahlreiche Verweise auf Standardwerke und aktuelle Berichte aus den einschlägigen Fachzeitschriften runden das Buch ab. Nahezu konkurrenzlos ist dieses Standardwerk für angehende Tierpfleger und alle, die sich mit Zoos und Wildtierhaltung auseinandersetzen. Es enthält das theoretische Prüfungswissen, biologische Hintergründe, Arbeitsweisen, rechtliche Angaben und natürlich Anleitungen zur praktischen Tierpflege. Die Neuauflage ist auch weniger schwer lesbar und unübersichtlich. Ein unverzichtbarer Bestandteil jeder Zoo-Handbibliothek und immer wieder aktualisiert aufgelegt. Broschiert - Parey Neuauflage 2004! 79.95 bei Amazon (Wenn Sie diesen oder einen anderen Artikel bei Amazon über diesen Link bestellen, ändert sich für Sie zwar nichts, aber wir erhalten eine kleine Provision, die mithilft, die laufenden Kosten für die Zoopresseschau zu decken) | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Ausstellungen | Import Shop Berlin Messe vom 10. 14. November 25 entwicklungspolitische Organisationen aus Berlin und Brandenburg bieten Viele Welten zum Anfassen Vom 10. bis 14. November kann man auf der Berliner Messe vom typischen Nomadenzelt der Sahelzone mit seinem Zimttee losziehen, gleich nebenan durch eine Bananenplantage schlendern um schließlich bei den Inkas zu landen. Im Motto des Bildungsprogramms, Das Erbe Marco Polos Handel(n) rund um den Globus drückt sich die Motivation der Veranstalter aus: Hinter den weltweiten Handelsstrukturen sollen die Menschen sichtbar und ihre verschiedenen Lebenswirklichkeiten praktisch erfahrbar werden. Und es soll deutlich gemacht werden, was für einen gerechteren Handel mit den Ländern des Südens bei uns getan werden kann. Im Spiel können Kinder und Jugendliche in die Rolle einer Näherin in El Salvador schlüpfen, Kaffeesäcke in einer Plantage schleppen und Bananen um die Wette ernten. Beim Bauen afrikanischer Musikinstrumente und bei Kurzgeschichten von Jugendlichen aus aller Welt können andere Kulturen kennengelernt werden. Künstlerinnen und Künstler aus verschiedenen Schulen und aus aller Welt werden Konzerte, Tanzvorstellungen, Theaterstücke und eine Zirkusperformance zeigen. Außerdem gibt es Kurzfilme und ein Quiz. Das Bildungsprogramm richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab der 3. Klasse und Erwachsene. Schülergruppen müssen sich vorher anmelden. Für Lehrerinnen und Lehrer gibt es ein Arbeitsheft, das bei der Vorbereitung des Messebesuchs hilft: http://www.kateberlin.de/download/Begleitheft%20Import%20Shop%202004.pdf Anmeldung und Infos: KATE e.V. Tel.: 030-44053110, www.kateberlin.de Wolfen Industrie- und Filmmuseum JÄGER MIT DER KAMERA 14.11.2004-31.03.2005 Olten, Naturmuseum Tiere als Musikanten -30.01.05 Delitzsch, Museum im Schloß Erlebnis Natur - Artenvielfalt und biologische Forschung bis 21.11.04 http://webmuseen.de/Ausstell_26902.html Sihlwald Naturzentrum Sihlwald BILDER BUCH WÄLDER bis 31.10.2004 BAUMEISTER UND MEISTERSCHWIMMER - Im Reich von Biber und Fischotter bis 31.10.2004 Freiburg/Fribourg Naturhistorisches Museum SCHWALBEN & SEGLER bis 31.10.2004 Gotha - Museum der Natur 125 Jahre Herzogliches Museum, 50 Jahre Wiedereröffnung als Naturmuseum bis 30.10.2004 Hamburg, Rieck-Haus - Vierländer Freilichtmuseum UNGEBETENE GÄSTE - Von Spatzen, Fliegen und Mäusen bis 31.10.2004 idea Schmetterlings-Paradies Neuenmarkt 30. Oktober 2004 - 25. November 2004: Kunstausstellung von Christel Gollner, Bayreuth, und anderen Künstlern der Oberfränkischen Malertage | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | Anzeige VistaPrint! 250 Visitenkarten gratis Erstellen Sie Ihre eigenen professionellen, vollfarbigen Visitenkarten einfach online. Aktuell: Weihnachtskarten, Magnete, Adressaufkleber, Visitenkarten und mehr jetzt gratis Sie zahlen nur Portokosten. Laufzeit der Aktion bis zum 30. Oktober. | | TV-Tipps | wochentäglich 10:30 ZDF: Unsere Hagenbecks - Familienserie von 1990 Do., 28.10.2004, 16:45-17:15 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 13 Do., 28.10.2004, 18:30-19:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 14 Do., 28.10.2004, 21:30-22:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 15 Fr., 29.10.2004, 08:00-08:15 B-alpha, Mit Tieren arbeiten, mit Tieren leben (4/4), Seehunde (Rheine) Fr., 29.10.2004, 08:30-09:00 SWR, Kolumbien: Kampf um den Regenwald, Nachhaltige Entwicklung schützt Regenwald Fr., 29.10.2004, 13:15-14:10 SF1, NETZ Natur, Die schwarze Spinne Fr., 29.10.2004, 15:00-15:30 3sat, Naturreporter, 2. Niederlausitz: Von der Bergbauwüste zum Naturreservat Fr., 29.10.2004, 17:05-18:40 XXP, SPIEGEL TV Dokumentation, Die Show der Tiere - Beobachtungen am Beckenrand: Sea World, Loro Parque, Duisburg Fr., 29.10.2004, 18:00-18:30 3sat, Umzug ins Paradies, Beobachtungen unter Affen in Wuppertal (Neue Orang-Anlage) Wh Fr., 29.10.2004, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Zoogeschichten (77) Sa., 30.10.2004, 10:30-11:00 B-alpha, Welt der Tiere, Die Biber von München Sa., 30.10.2004, 15:00-17:00 N3, Der NDR Tiergarten (7), Aus den Zoos Schwerin und Rostock Sa., 30.10.2004, 16:15-16:45 WDR, Elefant, Tiger & Co. - Doku-Soap aus dem Leipziger Zoo Sa., 30.10.2004, 17:55-18:30 VOX, tierzeit, Insel der Drachen - Echsen auf Sri Lanka Sa., 30.10.2004, 19:00-19:45 BR, Das Leben der Säugetiere - 6, Opportunistische Allesfresser, von David Attenborough Mo., 01.11.2004, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Wo Wildnis erwacht, Der erweiterte Nationalpark Bayerischer Wald Di., 02.11.2004, 19:00-19:45 ARTE, Die Panda-Babystation, Doku Neuseeland 2003 Di., 02.11.2004, 20:15-21:00 WDR, Abenteuer Erde, Flugplatz der Ziesel Di., 02.11.2004, 20:15-21:05 ORF2, Universum, Okawango - Oase in der Wüste Mi., 03.11.2004, 20:15-21:00 N3, Tierwelten, Methusalems Geheimnis, von Jan Haft Do., 04.11.2004, 16:45-17:15 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 14 Do., 04.11.2004, 18:30-19:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 15 Do., 04.11.2004, 20:15-21:00 XXP, Die bunten Krieger: Geheimwaffen von Chamäleon und Salamander, BBC Exklusiv Do., 04.11.2004, 21:30-22:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 16 Sa., 06.11.2004, 14:03-14:30 ARD, Felix und die wilden Tiere, 56. Robbenbabys in Not Sa., 06.11.2004, 14:45-15:00 MDR, Elefant, Tiger & Co., Zug um Zug zum Umzug Sa., 06.11.2004, 17:55-18:30 VOX, tierzeit, Klonprojekt: Beutelwolf Sa., 06.11.2004, 19:00-19:45 BR, Das Leben der Säugetiere - 7, Rückkehr ins Wasser, von David Attenborough Sa., 06.11.2004, 21:50-22:20 SWR, Schätze des Landes, Das Naturkunde-Museum in Karlsruhe So., 07.11.2004, 13:00-13:45 N3, Die zehn ältesten Tiere der Welt, Film von Jan Haft So., 07.11.2004, 18:35-19:00 XXP, Mit dem Fahrstuhl durchs Aquarium - Unterwasserwelten im Hotel (SeaLife Berlin) Mo., 08.11.2004, 13:15-13:45 3sat, Mitten im Pongoland, Die weltgrößte Menschenaffenanlage in Leipzig Mo., 08.11.2004, 14:15-15:00 ZDF, Wunderbare Welt, Giraffen - wehrhafte Grazien Mo., 08.11.2004, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Di-Di - Ein Orang-Utan-Kind kehrt heim Mo., 08.11.2004, 21:30-22:00 3sat, Lonesome George, Überleben auf Galapagos Di., 09.11.2004, 20:15-21:05 ORF2, Universum, Kalahari - Der große Durst Mi., 10.11.2004, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Tiere vor der Kamera, Vom Genfer See ins Gebirge, von Ernst Arendt und Hans Schweiger NEU Mi., 10.11.2004, 20:15-21:00 N3, Das Rätsel der Zwergelefanten Mi., 10.11.2004, 20:15-2110 3sat, NetzNatur: Die schwarze Spinne, Die Naturreportage aus der Schweiz Do., 11.11.2004, 16:45-17:15 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 15 Do., 11.11.2004, 18:30-19:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 16 Do., 11.11.2004, 21:30-22:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 17 Do., 11.11.2004, 22:15-23:10 Kabel1, K1 Reportage, Arche Noah in der Stadt - Hagenbecks Tierpark, 3D-Woche Fr., 12.11.2004, 22:50-23:00 N24, 24 Stunden, Jumbo im Jumbo: Wenn Elefanten fliegen - Bulle Kiba aus Houston nach Berlin RTL2, Sonntags ca 13:10: "Crocodile Hunter", mit Steve Irvin, aus dem Australia Zoo, Beerwah ausführlichere Vorschau: http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm | | | Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo und Naturschutz aus Online-Zeitungen. 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