 |  | E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse http://www.zoo-ag.de  | Redaktionsteam: Dirk Petzold Dr. Martina Raffel Reinhard Hellwig Kirstin Adrian Melanie Witte Dr. Silke Sorge |  ISSN 1619-6643 | | Ausgabe 235 vom 14. Oktober 2004 | | Liebe Leser, aus Bangkok gibt es von den Naturschutzverbänden überwiegend positive Resümees der CITES-Konferenz. Vor allem der WWF hatte eine beeindruckende Pressekampagne gestartet und war wohl so ziemlich in allen Nachrichtensendungen und Zeitungen vertreten. Allein in der letzten Woche veröffentlichte der WWF ein Dutzend aktuelle Pressemitteilungen zum Thema. Auch die Zoos waren fleißig und haben - zum Ende der Saison und Herbstferien - nicht weniger als dreißig Pressemitteilungen geschickt. Makoua ist endgültig ist Stuttgart, Hannes noch in Pieterburen und Sarafin auf dem Wege der Besserung. Bei Hagenbeck gibt es nach Jahrzehnten in der historischen Manegenhalle wieder Circus, und zwar mit "Weißem Tiger"... (Pressemitteilungen) Und aus der DR Kongo wird von einer möglicherweise neuen Menschenaffenart berichtet - und zwar weit detaillierter und seriöser als frühere Meldungen aus der Cryptozoologie-Gerüchteküche. Dirk Petzold Kürzlich fiel mir ein BRD-Touristikführer von 1985 in die Hände, in dem die Gemeinden selbst mit wenigen Zeilen um Touristen warben. Die Formulierkunst der jeweiligen Werbetexter trieb da zuweilen merkwürdige Blüten unfreiwilliger Komik. Echte Attraktionen wie "Fußgängerparadies" und "Internationaler D-Zug-Anschluß" (häufiger zu lesen) mögen ja Überbleibsel aus den 70er Jahren sein. Doch würden Sie sich als Urlauber durch die folgenden Formulierungen anlocken lassen? Schauenburg: Annehmlichkeiten der Großstadtnähe ohne Nachteile der Zivilisation Munster: völlig neu gestaltete Innenstadt, bedeutende BW-Garnision: Idealer Platz für Kurzurlaube Olsberg: Heilanzeigen: Erschöpfung, Altersbeschwerden, Zivilisationsschäden Hofgeismar: Eine der größten Freitieranlagen Europas, der Mauerpark, grenzt an die Sababurg Waldeck: Ausgedehnte Wälder mit Rotwild, Waschbären und Greifvögeln Furtwangen: Alle Gemeindeteile sind durch ozonhaltige Luft besonders empfehlenswert für die lufthungrigen und abgehetzten Menschen | | Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | | Zoos und Tierparks | Freie Presse (Chemnitz) - 14. Okt. 2004 Leipziger Nashorn auf dem Wege der Besserung Die an Tierpocken erkrankte Nashorndame Sarafin im Leipziger Zoo ist auf dem Wege der Besserung. Seit Montag trinke und fresse sie wieder, teilte der Zoo mit. Die Atmung sei zwar noch etwas angestrengt, aber im Vergleich zur akuten Erkrankung Ende vergangener Woche schon wesentlich verbessert. Als Therapie hatten Ärzte dem vier Jahre alten Tier mehrere Liter Infusionslösungen über die Ohrenvenen verabreicht und Antibiotika gegeben. Mit einer völligen Genesung ist nach Zoo-Angaben erst in drei bis vier Wochen zu rechnen,. Freie Presse (Chemnitz) - 8. Okt 2004 Nashorn in Leipziger Zoo an Tierpocken erkrankt Die Nashorndame Sarafin im Leipziger Zoo ist an einer Tierpockeninfektion schwer erkrankt. Ihr Zustand sei kritisch, teilte der Zoo am Freitag in Leipzig mit. Das vier Jahre alte Tier leide unter schwerer Atemnot und sei durch die Infektion stark geschwächt. Sarafin wird isoliert von den anderen Tieren von Pflegern betreut. Es wurden Desinfektionsmatten ausgelegt und strenge hygienische Vorsichtsmaßnahmen angeordnet. Für Besucher besteht laut Zoo jedoch keine Gefahr einer Ansteckung. Als Infektionsquelle kommen laut Zoo Wildnager wie Feldmäuse in Betracht. Ob auch die anderen beiden Nashörner des Tierparks betroffen sind, ist nicht klar. Die Tierpocken können weltweit auftreten, sie sind aber mit den menschlichen Pocken-Erregern nicht gleichzusetzen. Leipziger Volkszeitung - 9. Okt 2004 Nashorn hat die Tierpocken Besorgnis im Leipziger Zoo: Tierpocken sind eine ansteckende, meldepflichtige Infektionskrankheit und können auch auf Menschen übertragen werden. Sie sind ein Typ der Pocken, im Volksmund auch Blattern genannt. Der andere Typ sind die seit 1980 ausgerotteten Menschenpocken. Festgestellt wurde die Krankheit am Mittwoch. Sarafine liegt ruhig am Boden, röchelt schwer, hat die typischen Pocken-Pusteln auf der Maulschleimhaut und auf der Haut sowie Nasen- und Augenausfluss. Denkbar sei, dass sie sich über das Futter infiziert hat. Sie könnte mit ihrem Heu oder Stroh eine tote Feldmaus gefressen haben, die das Mäusepockenvirus in sich trug, spekulierte Zoochef Junhold. Die Tierärzte konnten dem Nashorn, das seit drei Tagen nichts gefressen hat, über eine Infusion zumindest Flüssigkeit verabreichen. Außerdem wird Sarafine antibiotisch behandelt, um die Sekundärinfektion der Pusteln durch Bakterien unter Kontrolle zu bekommen. Mit der Genesung verkrusten die Pusteln und hinterlassen Narben. Aber es kann auch zum Tod kommen, wenn Lunge, Herz oder Gehirn vom Pockenvirus befallen sind. Berliner Zeitung - 14. Okt. 2004 Makoua wohnt nun in Stuttgart Das Gorillababy Makoua ist am Mittwoch nach Stuttgart geflogen worden. Der kleine Affe soll in der international anerkannten Aufzuchtstation der Stuttgarter Wilhelma aufwachsen. Dort wird er mit gleichaltrigen und älteren Gorillakindern zusammen leben. Der drei Monate alte Affe war von seiner Mutter im Berliner Zoo nicht angenommen worden. Makoua und sein Pfleger Reimond Opitz nahmen am Mittwoch eine Lufthansa-Maschine nach Stuttgart. Milch und Nuckelflasche befanden sich im Reisegepäck. Der Affe reiste auf dem Schoß seines Pflegers in der Passagierkabine mit. Lufthansa habe sich auf den ungewöhnlichen Fluggast gefreut, teilte der Zoo mit. Berliner Morgenpost - 14. Okt. 2004 Tschüs, Makoua! Das Berliner Gorillababy Makoua ist am Mittwoch um 16.15 Uhr mit Lufthansa nach Stuttgart gebracht worden. Das Tier wurde begleitet von Chef-Affenpfleger Reimon Opitz und Affenkurator Peter Rahn. Berliner Morgenpost - 14. Okt. 2004 Makoua verläßt Berlin Wie in einer Nacht- und Nebelaktion wurde Gorillababy Makoua gestern aus Berlin ausgeflogen. Ohne Ankündigung, ohne Abschied. Berliner Morgenpost - 9. Okt 2004 Noch zehn Tage bis zur Abreise: Gorillababy Makoua soll im Flugzeug nach Stuttgart gebracht werden Zehn Tage bleiben noch, um Gorillababy Makoua im Berliner Zoo zu besuchen. Wie gestern verlautete, wird sich Tierpfleger Christian Aust Anfang der 43. Kalenderwoche mit dem Affenkind auf den Weg zum Zoo Wilhelma nach Stuttgart machen. Bis dahin wird Makoua weiterhin täglich von elf bis zwölf Uhr im Menschenaffenhaus im Zoo zu sehen sein. Dort trifft er jeden Mittag seine Familie: die älteren Schwestern Sangha und Djambala und die zwei Weibchen Gigi und Fatou. Auf der anderen Seite des Geheges drängeln sich täglich viele Menschen, die den Umzug Makouas nicht nur bedauern, sondern die Gründe dafür auch nicht nachvollziehen können. So geht es auch Olaf Paterok aus Hannoversch Münden. Der Realschullehrer interessiert sich seit Jahren für die Aufzucht von Gorillas, auf Reisen hat er in den vergangenen Jahren 50 von insgesamt 61 europäischen Gorillahaltungen besichtigt. "Ich bin kein Fan der Gorillahaltung in Berlin. Zu kleine Gehege in einem alten und sterilen Haus", sagt der 33jährige. Trotzdem sei es das Beste für Makoua, in Berlin zu bleiben. Als Grund nennt Olaf Paterok vor allem den täglichen Kontakt zu älteren Tieren. "In Stuttgart wird er von morgens bis abends von einer Pflegerin im direkten Handkontakt betreut und kann sich dazu nur mit Gleichaltrigen abgeben. Was kann er also lernen? Nicht viel, da die anderen ja auch alle nichts können. Wenn Makoua in vier Jahren die Wilhelma verlassen muß, wird kein Zoo wild auf einen genetisch wenig interessanten und noch dazu handaufgezogenen Gorillamann sein. Also ab in die Junggesellenecke und das wars dann für die nächsten 40 Jahre." Berliner Zeitung - 9. Okt 2004 Kleiner Affe auf großer Reise Wenn Makoua, das Gorilla-Baby aus dem Zoologischen Garten Berlin, in Stuttgart ankommt, wird alles ganz unspektakulär sein im Tierpark Wilhelma. Das ist die neue Heimat des vier Monate alten Affen. "Wir planen alles andere als eine Willkommensfeier", sagt Marianne Holtkötter, die Vize-Chefin der Wilhelma. Makoua komme in einen Raum hinter den Kulissen. Begleitet wird er von seinem Berliner Pfleger Christian Aust. Der soll so lange bei dem Kleinen bleiben, bis sich Makoua an die Tierpfleger aus der Wilhelma gewöhnt hat. "Es ist gut möglich, dass sich Makoua gleich neugierig umschaut und sich von unseren Leuten auf den Arm nehmen lässt", sagt Holtkötter. Mit der Ankunft des Gorilla-Babys endet eine seit Monaten schwelende Auseinandersetzung um die Zukunft von Makoua. Denn Reimon Opitz, der Chef-Tierpfleger im Berliner Zoo, hätte das Affenbaby gern selbst aufgezogen, nachdem die Mutter es verstoßen hatte. Die Richtlinien des Europäischen Artenschutzprogramms empfehlen aber eine Unterbringung in einer eigenen Aufzuchtstation. Die gibt es nur in der Wilhelma. In der Wilhelma in Stuttgart werden derzeit acht Gorillas großgezogen, mit Makoua und einem Zwillingspaar aus Barcelona steigt die Zahl auf elf. Wenn man so will, dann ist das Haus eine Art Kinderheim - die dort lebenden Jungtiere wurden meist von ihren Müttern verstoßen. Den Laufstall wird sich Makoua mit Kissa aus dem Zoo Heidelberg teilen. Berliner Morgenpost - 7. Okt 2004 Bokito, der Ausbrecherkönig Bei den Gorillas im Zoo werden die Umzugskisten gepackt. Auch für Gorilla-Teenie Bokito suchen die Zoologen zur Zeit dringend nach einem neuen Zuhause. Acht Jahre ist der junge Gorilla inzwischen alt. Er interessiert sich immer mehr für die Weibchen in seiner Umgebung. Inzucht droht, denn das sind seine eigenen Schwestern. Es gibt noch einen guten Grund für einen zügigen Wechsel: Wie erst jetzt bekannt wurde, gelang Bokito nach einem spektakulären Ausbruch im Juni wenig später noch ein zweites Mal die Flucht aus dem Außengehege. Vor wenigen Tagen war für Bokito noch ein Zoo in England im Gespräch. Diese Pläne sind geplatzt, jetzt wird weitergesucht. Rheinischer Merkur - 7. Okt 2004 Das Glück des Alphatiers Im Berliner Zoo zieht Reimon Opitz junge Gorillas auf. Artenschützer bezweifeln, dass der Homo sapiens in der Lage ist, die Kinder anderer Primaten richtig zu betreuen. Die Welt - 8. Okt 2004 Kinder appellieren an Königin Der Streit um den künftigen Aufenthaltsort des aus Nordhorn ausgerissenen Jung-Seehundes "Hannes" soll nun auch das niederländische Königshaus beschäftigen. Zwei sieben und 13 Jahre alte Schwestern starteten eine Unterschriftenaktion unter dem Motto "Free Hannes" für die Auswilderung des derzeit in der niederländischen Seehundstation Pieterburen lebenden Tieres. Die Listen mit rund 270 Signaturen wollen sie an Königin Beatrix senden, sagte der Leiter des Tierparks Nordhorn, Thomas Berling. Der Tierpark als Eigentümer ist gegen die Auswilderung. Er möchte den Seehund gern zurückhaben und ihn wieder in seine Familie integrieren. Grenz-Echo - 9. Okt 2004 Seehund »Hannes« soll Meer kennen lernen Trotz Widerspruchs aus Deutschland und den Niederlanden soll der unternehmungslustige Seehund »Hannes« nun doch ausgewildert werden. Sie werde um Zustimmung für die Aktion »Free Hannes« bitten, sagte Lenie t'Hart, Leiterin der niederländischen Seehundauffangstation Pieterburen, am Freitag. MVregio - 7. Okt 2004 Umzug der Eisbärenmädchen Vilma und Vera in den Zoo Nürnberg Am 6.Oktober gingen zwei junge Eisbären aus dem Rostocker Zoo auf die Reise nach Nürnberg. Für das fast zweijährige Eisbärenmädchen Vilma steht schon seit langem fest, dass sie Bewohnerin der neuen Anlage im dortigen Zoo sein wird. Vilma wurde am 3. Dezember 2002 geboren und ist das vierte Jungtier der Eisbärin Vienna. Ihre älteren Geschwister leben inzwischen in den Zoologischen Gärten Aalborg, Rhenen und Karlsruhe. Gegen Ende des Jahres erhoffen sich die Mitarbeiter des Rostocker Zoos erneut Nachwuchs von Vienna. So gesehen wurde die neue Anlage in Nürnberg gerade rechtzeitig fertig. Die Welt - 8. Okt 2004 Elefanten aus Holland sollen sich im Kölner Zoo vermehren Erstmals in der Geschichte der europäischen Zoos ist eine Elefantengruppe aus einer bestehenden Herde umgesiedelt worden. Für den neu errichteten Elefantenpark im Kölner Zoo wurden aus Europas größter Elefantenherde im niederländischen Emmen zwei Elefantenkühe mit ihren Jungtieren an den Rhein transferiert. "Durch die Haltung dieser Tiere als biologische Gruppe wollen wir eine sich selbst erhaltende Elefantenpopulation heranzüchten", erläutert Zoo-Tierarzt Olaf Behlert ein Ziel der neuen Attraktion des Tierparks. Es sei wissenschaftlich belegbar, daß Elefantenkühe und ihre Jungtiere, die aus einer sozial homogenen Gruppe stammten, als Subeinheit kompetenter in der Nachzucht seien. "Solche Kühe gehen mit ihren Jungtieren wesentlich erfahrener um", sagt Behlert. News.ch - 9. Okt 2004 Laufbandtraining für Elefant Eine übergewichtige Elefantendame im Zoo von Anchorage in Alaska soll durch ein Laufbandtraining einige hundert Pfund verlieren. Maggie, der einzige Elefant im nördlichsten Bundesstaat der USA, bringt derzeit vier Tonnen auf die Waage. Sie müsste mindestens 100 Kilo abspecken, sagte Zoodirektor Tex Edwards. Um den 22 Jahre alten Dickhäuter ins Schwitzen zu bringen, will der Zoo bis zu 100.000 Dollar in die Konstruktion einer vermutlich einzigartigen Elefantenlaufanlage investieren. Die Verwaltung hat sich bereits mit Bergbauingenieuren beraten, die grosse Fliessbänder für schwere Lasten benutzen. Maggie sei zwar faul, aber intelligent genug, um sie für das Lauftraining abzurichten, meint Edwards zuversichtlich. Die Tierschützer der Organisation PETA prangerten im September Maggies trauriges Leben in Einzelhaft in einer frostigen Umgebung an. Zuvor hatte ein eigens eingeflogener Elefantenexperte vom Zoo in San Diego Maggie untersucht und ihre Verfassung - abgesehen vom Übergewicht - für gut befunden. Als Einjährige war Maggie 1983 aus Südafrika nach Alaska gekommen. In dem kleinen Zoo lebte damals eine asiatische Elefantenkuh namens Annabelle, die im Dezember 1997 starb. Schweriner Volkszeitung - 11. Okt 2004 Besucherzahlen sanken im verregneten Sommer nur leicht /Zoo-Nachwuchs erwartet Die Bären bereiten sich langsam auf den Winterschlaf vor, doch auch in der kalten Jahreszeit wird im Schweriner Zoo "tierisch" was los sein: Die Giraffen, Hyänen, Tiger und Zebras erwarten demnächst Nachwuchs. Für Vize-Zoodirektor Dr. Wolfgang Zessin ein versöhnlicher Abschluss einer teilweise verregneten Saison. So viele Besucher wie 2003, als 230.000 Tierfreunde den Weg in den Zoo der Landeshauptstadt fanden, werden in diesem Jahr vermutlich nicht in die idyllische Anlage in Ostorf kommen. "Der nahezu komplett verregnete Juli hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht", sagt Dr. Wolfgang Zessin. Unzufrieden ist der stellvertretende Zoodirektor mit der Saison aber dennoch nicht: "Während große Freizeitparks europaweit mit rückläufigen Besucherzahlen zu kämpfen haben, können sich die im Vergleich preiswerteren Zoos über mangelnden Zuspruch nicht beklagen." Das gelte auch für Schwerin, selbst wenn von Januar bis Ende August rund 7000 Gäste weniger gekommen waren als im Vorjahreszeitraum. Die Welt, 12.10. Ein tierisch guter Sommer "In dieser Saison hatten wir echtes Tierparkwetter: Nicht zu heiß, aber mit vielen trockenen Wochenenden", sagte Birgit Asman, Assistentin der Geschäftsführung im Tierpark Nordhorn. Main-Rheiner - 9. Okt 2004 Förderverein Fasanerie moniert schlechtes Management / Grella um Konsens bemüht Wiesbaden. Es kracht gewaltig hinter den Kulissen der Fasanerie. Dass die Stadt - am Förderverein vorbei - Eintritt fürs Kürbisfest nimmt (der nach Protesten jetzt plötzlich freiwillig ist), bringt das Fass zum Überlaufen. Der Verein übt herbe Kritik an der Tierparkleiterin. Main-Rheiner - 12. Okt. 2004 Förderverein will informiert werden und mitsprechen/Schloss wird teurer Der Streit um das Eintrittsgeld, das in der Fasanerie anlässlich des Kürbisfests am Wochenende erhoben wurde und in der vergangenen Woche schon die SPD-Fraktionsvorsitzende Elke Wansner auf den Plan rief, ist eskaliert. Und das, obwohl Klaus Ries, der Vorsitzende des Fördervereins betont, er habe genau das verhindern wollen. Ries macht deutlich, dass das Fest nur ein weiterer Beleg sei für das unbefriedigende Verhältnis zwischen den ehrenamtlichen Mitstreitern des Fördervereins und der hauptamtlichen Tierparkleitung. NÖN Online - 12. Okt. 2004 Auch eine abgespeckte Version benötigt Geld! Gänserndorf. Das ist wohl nicht das kräftige Signal, das sich Tierarzt Mag. Josef Zoher von der Stadt erwartet hat! Ich persönlich stehe seinem Konzept völlig wertfrei gegenüber, sagt Bürgermeister Johann Karl. Eine gewisse Skepsis bleibt aber: Eines ist klar: Auch eine abgespeckte Safaripark-Version benötigt Geld. Und ich habe schon einmal gesagt, dass es nicht allein genügt, ein großes Herz für Tiere zu haben. Es muss auch die Geldbörse eine gewisse Größe aufweisen. Wie berichtet, hat der Tierarzt die Stadtgemeinde ersucht, ihm bzw. dem von ihm gegründeten Verein Momo das benötigte Areal so lange kostenlos zu überlassen, bis das Land NÖ eine Entscheidung darüber gefällt hat, ob es Zohers Konzept für förderungswürdig befindet oder nicht. Stadtchef Johann Karl: Da es sich um eine Vermögensangelegenheit handelt, kann ich das nicht alleine entscheiden. Das Thema wurde aber bereits auf die Tagesordnung der nächsten Gemeinderatssitzung gesetzt. Diese findet am Donnerstag, 21. Oktober, statt. Indessen haben sich wieder die Gänserndorfer Grünen zu Wort gemeldet, die sich um den Fortbestand des Affenhauses Sorgen machen. Pressesprecher Gerhard Krammer fordert gemeinsam mit Bundesrätin Elisabeth Kerschbaum Bund, Land, Gemeinde sowie die Firma Baxter auf, sich nicht ständig aus ihrer Verantwortung zu stehlen. Kleine Zeitung - 11. Okt 2004 Geld für Herbstein: SPÖ ortet "illegale" Auszahlung Nach wie vor schlägt eine Förderung für den oststeirischen Tierpark Herberstein landespolitische Wellen. Im Kern geht es um eine Ferialverfügung, mit der Landeshauptfrau Waltraud Klasnic (ÖVP) im Sommer eine Million Euro im Vorgriff auf eine in Aussicht gestellte stille Beteiligung des Landes bereitgestellt hat. Wie sie am Montag nach der Sitzung der Landesregierung sagte, werde über den Rest auf eine ins Auge gefasste Beteiligung in der Höhe von 5,8 Millionen Euro erst nach Vorliegen einer Wirtschaftlichkeitsanalyse entschieden. Planung und Bau Westdeutsche Zeitung - 9. Okt 2004 Fernsehen für das Bärenpaar Gestern wurde im Wuppertaler Zoo die neue Anlage für die Kodiakbären eröffnet. Durch eine Glasscheibe können Besucher und Bären sich hautnah beobachten. Vier Monate lang wurde das Gelände im Wuppertaler Zoo nach den Plänen von Architekt Lothar Knebel für rund 250.000 Euro aufgewertet. Die ehemalige Schlammlandschaft wurde begrünt, für die Besucher abgesenkt und ein Bachlauf mit Becken angelegt. Während dieser Zeit lebte das 25 Jahre alte Kodiakpärchen, das seit 1985 im Wuppertaler Zoo ist, im Käfig. Die natürliche Umgebung der Bären sollte auf der neuen Anlage möglichst genau imitiert werden. Das Ergebnis bietet dem Bärenpaar zahlreiche Beschäftigungsmöglichkeiten. Wenn "Henry" und "Maple" sich an ihr neues Zuhause gewöhnt haben und der Alltag eingekehrt ist, werden die beiden das Gelände ausführlich erforschen. Lawrenz: "Dann pflanzen sie wahrscheinlich einige Sachen wieder aus und um." Auch den Winter über bleiben die Bären, die die arktischen Temperaturen Alaskas gewöhnt sind, im Außengelände. Nur nachts werden sie aus Sicherheitsgründen hereingeholt. "Um 4 Uhr stehen sie immer schon vor dem Tor", berichtet Lawrenz. Thüringische Landeszeitung - 11. Okt 2004 "Tausend Tatzen Taler" Der Alternative Bärenpark Worbis soll größer werden - nicht doppelt, sondern gleich zehn Mal so groß wie das bisherige Areal: Ganze 40 Hektar sollen in den kommenden Jahren dazu kommen. Jenseits der B 80 am Iberg soll nördlich des Bärenparks bis zum Jahr 2020 das neue Gehege entstehen. Hier sollen weitere Freianlagen für in Not geratene Tiere, eine Bildungsstätte zum Umweltschutz und Aktionsräume für Kinder nach dem Motto "Spielend die Natur begreifen" entstehen. Das verriet gestern der Vorsitzende der Aktion Bärenhilfswerk, Rüdiger Schmiedel, auf dem Bärin-Maika-Tag der Tierschutzeinrichtung. Im alten Bärenzwinger startete Schmiedel zusammen mit Bärenparkleiter Uwe Lagemann die Aktion "Tausend Tatzen Taler", mit der das mutige Vorhaben realisiert werden soll. Tausend Sponsoren werden gesucht, die die Erweiterung mit finanzieren sollen. Dafür bekommt jeder einen Bärentaler, der dann auf eine Bärensilhouette geklebt wird. Einen weiteren Taler, der auf einem Eichenbrett befestigt ist, können die Spender mit nach Hause nehmen und in der Wohnung oder im Büro aufhängen. Neue Zürcher Zeitung - 8. Okt 2004 Schnurgerade Gondelbahn zum Zoo: Vorprojekt beziffert Kosten auf 16,7 Millionen Franken Ein im Auftrag der Stadt entstandenes Vorprojekt für eine Gondelbahn zum Zoo schlägt eine schnurgerade Linienführung zwischen Stettbach und der Masoala-Halle vor. Der Zoo hat 16,7 Millionen Franken aufzutreiben, um die Bahn zu erstellen. Die Fahrzeit würde sich auf 6 Minuten belaufen, bei einer Geschwindigkeit von 5 Metern pro Sekunde. Die Strecke misst knapp 2 Kilometer, total müssten 11 Stützen gebaut werden. Die Talstation käme beim Bahnhof Stettbach mitten in die Tram- und Busschlaufe zu liegen. Die Bergstation würde in der Nähe der Masoala- Halle gebaut, und zwar auf dem Gebiet der heutigen städtischen Tennisplätze, von denen einer dem Vorhaben weichen müsste. 80 Prozent des Gebietes, über welches die Gondeln schweben würden, gehören der Stadt. Die maximale Kapazität läge bei 1500 Passagieren pro Stunde; befördert würden sie in Achtergondeln. Im Idealfall wird die Gesellschaft für den Bau der Gondelbahn bis Mitte 2005 gegründet. Bis Mitte 2006 würde dann das Auflageprojekt ausgearbeitet, das in Bern genehmigt werden muss. Dieses Verfahren dürfte etwa 18 Monate dauern. Danach würde das Ausführungsprojekt erstellt, und in der zweiten Hälfte 2009 könnten die ersten Gondeln von Stettbach in Richtung Zoo entschweben. Rechtsmittel könnten das Projekt allerdings verzögern oder gar ganz zu Fall bringen. azonline.ch - 7. Okt 2004 ZOO-SEILBAHN Stettbach kündigt heftigen Widerstand an Zur Vision einer Luftseilbahn vom S-Bahnhof Stettbach zum Zoo Zürich liegt ein Vorprojekt vor. Das Dossier geht nun an den Zoo. Die Stettbacher haben bereits heftigen Widerstand angekündigt. Der designierte Zoo-Präsident Martin Marc Naville, Nachfolger des 2005 abtretenden Rolf Balsiger, hat sich gleich von seinem Amtsantritt an mit einem speziellen Dossier zu befassen: der Zoo-Seilbahn. Naville soll eine Seilbahn-Gesellschaft aufbauen und Geld für ein solches Projekt zusammentrommeln. Nötig sind gegen 16,7 Millionen Franken, wie der Zürcher Stadtrat Andres Türler bestätigte. Im Auftrag der Stadt Zürich hat eine Arbeitsgruppe ein Vorprojekt erarbeitet. Dieses zeigt, das das Projekt «machbar, finanzierbar und umweltverträglich» sei, sagte Türler. Die Stadt habe damit ihren Beitrag zur Lösung der Verkehrsprobleme beim Zoo geleistet. Nun sei der Zoo selber am Zug. In sieben Minuten legt die rollstuhl- und kinderwagengängige Gondel eine Strecke von rund zwei Kilometern und 150 Höhenmeter zurück. Pro Stunde kann sie je rund 1500 Personen berg- und talwärts transportieren. Damit wären laut Türler die seit Jahren beklagten Verkehrsprobleme des Zoos gelöst. Und dies - der Clou am Ganzen - ohne einen einzigen Parkplatz mehr. Prignitzer - 13. Okt. 2004 Neues Wolfsgehege für Tierpark ist förderfähig Perleberg. Für den Tierpark war das Jahr bisher recht erfolgreich. An die 60000 Besucher wurden 2003 gezählt und auf ähnlich viele hofft man auch in diesem Jahr. Wenn es nach dem Förderverein Tierpark und den Perlebergern geht, dann dürfte alsbald ein weiteres Highlight hier die Besucher anlocken. Die Rede ist von einem neuen Wolfsgehege. Für die Isegrims, die bekanntlich im Rudel leben, ist das alte Gehege, das 1980 gebaut wurde, längst zu klein und der Boden hier schon zu sehr verdichtet. Ein neues ohne Fördermittel zu errichten, wäre allerdings mehr als eine Nummer zu groß für die Stadt. Vor kurzem kam nun die Nachricht, die hoffen lässt das Projekt ist förderfähig. Jetzt müssen alle notwendigen Unterlagen beschafft und eingereicht werden, um dann auch in den Genuss der 80-prozentigen Förderung zu gelangen, erläutert Wilhelm Lüdke. Mitteldeutsche Zeitung - 14. Okt. 2004 Platz für Mini- und Stachelschweine Schwein sein wird schön. Zumindest, wenn man Schwein ist im Köthener Tierpark. Noch in diesem Jahr, so informierte Planer Thomas Rau vom Büro Zimmer & Rau, werden die Anlagen für die Mini- und die Stachelschweine so verändert, dass man fast von einem Paradigmen-Wechsel im Köthener Tierpark reden möchte. Nicht nur, dass sich die Tiere künftig auf viel mehr Platz als bisher aussielen und -toben können, der Betrachter soll künftig näher an seine Lieblinge heranrücken. Die Minischweinanlage wird danach 67 Quadratmeter groß sein, die der Stachelschweine noch um einen Quadratmeter größer. Das kommt in etwa einer Verdreifachung der bisherigen Anlagengröße gleich. Beide Tierarten erhalten Ställe, die an der Wegseite über Sichtscheiben verfügen. In der Zeit, in der die beiden Gehege neu entstehen, wird das in enger Nachbarschaft befindliche ehemalige Nachttierhaus zum Ausstellungsraum umgebaut. Rau hat auch Vorstellungen, die Attraktivität des Bärengeheges zu verbessern. "Man könnte dort zum Beispiel mit ein paar Umbauten ein größeres Sichtfenster aus speziellem Glas installieren, das einen freieren Blick auf die Bären zulässt, als er jetzt durch die Stahlstangen möglich ist. Aktionen Volksstimme - 9. Okt 2004 Morgen ist Zoo-Treff "Großkatzen" - so lautet das Thema des morgigen Rundgangs im Magdeburger Zoo. Zoo-Pressesprecherin Regina Jembere über den Blick in den Tigerkäfig. Berliner Morgenpost - 10. Okt 2004 Botschafterin der Tiere Comedy-Star Gayle Tufts wird am heutigen Sonntag zur "Tierischen Botschafterin" des Tierparks Friedrichsfelde ernannt. Sie posiert auch für einen Kalender 2005, den die Fördergemeinschaft des Tierparks in einer Auflage von 7000 Stück herausgibt. Mit dem Erlös soll der Bau eines Schildkrötenhauses unterstützt werden. WAZ - 13. Okt. 2004 Erst nach Afrika reisen und dann auch noch den Eisbären füttern Der Ruhr Zoo Gelsenkirchen bietet allen Kindern ein buntes Ferienprogramm an, bei dem "Spaß und Unterhaltung garantiert sind". Vom 18. bis zum 22. Oktober dreht sich zum Beispiel alles um das Thema Afrika. Bei schönem Wetter stehen die Löwen- und Hyänenanlage im Mittelpunkt. Nachwuchs Soester Anzeiger - 14. Okt. 2004 Rhein Westfälisch Als Anfang 2002 Berliner Wissenschaftler nach Ultraschalluntersuchungen im Allwetterzoo Münster die Breitmaulnashornkuh "Emily" als "Flatliner" und ihre Tochter "Emmi" als "schwach östrisch" bezeichneten, war das keine Beleidigung, sondern nur eine Beschreibung für einen nicht bzw. nur gering vorhandenen Zyklus der Eierstöcke dieser gewichtigen Damen. Nashornbulle "Harry", Mitbewohner der Damen, muss wohl Wind vom Urteil der Wissenschaftler bekommen haben, denn er mühte sich seither regelmäßig, Emmi zu decken. Lange waren seine Versuche vergebens, so dass die Zooleitung die zurzeit nicht willige Emily in den dänischen Zoo von Givskud verfrachtete, wo ein besonders großer Bulle in der Lage sein sollte, Emilys Zyklus wieder in Gang zu bringen. Aber noch bevor die Mutter Münster verließ, hatte es bei ihrer Tochter gefunkt, hatte Harry Wirkung gezeigt. Hormonbefunde bestätigten, was Pfleger lange munkelten: Emmi ist trächtig und wird im Sommer 2005 ein kleines Nashörnchen gebären. Und wenn in der Zwischenzeit auch der dänische Bulle erfolgreich ist, wird man im Allwetterzoo anbauen müssen. Berliner Morgenpost - 10. Okt 2004 Gute Nacht, John-Boy! Nachwuchs im Sixpack bei südamerikanischen Waldhunden Im Tierpark waren in den vergangenen Tagen viele Besucher enttäuscht beim Blick in das Gehege der südamerikanischen Waldhunde. Es gab nichts zu sehen. Zur Zeit hat das Pärchen Nico und Rebergitta Besseres zu tun - es gab nämlich zum zweiten Mal in diesem Jahr Nachwuchs. Ein Doppelwurf im Jahr ist an sich schon ziemlich ungewöhnlich. Zur Überraschung der Zoologen liegen diesmal aber nicht nur ein oder zwei, sondern gleich sechs dunkle Jungtiere in der Wurfbox des Hundehauses. "Die scheinen mit dem einen Jungtier im April nur geübt zu haben, um jetzt noch einmal nachzulegen", sagt Tierpark-Kurator Walter Tscherner. Am 30. September kam das Sixpack zur Welt und wird seitdem nicht nur von dem Muttertier, sondern auch von Vater und Bruder John-Boy fürsorglich bekuschelt und umsorgt. Welches Geschlecht die sechs Welpen haben, können die Tierpfleger momentan noch nicht sagen. Rheinische Post - 8. Okt 2004 Vorsicht bissig: Baby-Kaimane bei Hagenbeck Der Tierpark Hagenbeck kann sich mit einer bissigen Seltenheit zieren. Acht winzige Baby-Kaimane tümmeln sich im Troparium des Hamburger Zoos. Die rund 30 Zentimeter langen Jungtiere, die am 31. August aus ihren Eiern schlüpften, wurden am Freitag der Öffentlichkeit präsentiert. "Acht Stück sind eine kleine Seltenheit", erklärte Uwe Richter, Leiter des Tropariums. Letztes Jahr sei nur aus einem von 23 Eiern ein Glattstirnkaiman-Baby geschlüpft. Namen haben die Kleinen noch nicht, "das kommt aber noch", versicherte Richter. Hamburger Abendblatt - 9. Okt 2004 Kleiner Kaiman - so hungrig? Acht Baby-Kaimane können seit Freitag im Tierpark Hagenbeck bestaunt werden. Die sieben Wochen alten Glattstirnkaimane schlüpften nach 102 Tagen aus den Eiern, die die Mutter am 21. Mai im Tierpark Hagenbeck in einer Sandkiste abgelegt hatte. Vier der 19 Eier hatte das Muttertier versehentlich zertrampelt, 15 konnten gerettet werden, und acht kleine Alligatoren sind geschlüpft. Das ist eine Besonderheit für den Zoo, dessen Kaiman-Weibchen vor zwei Jahren nur ein einziges Junges zur Welt gebracht hatte. Nicht alle der acht Nachwüchslinge dürfen ihr im Durchschnitt 70 Jahre langes Leben bei Hagenbeck verbringen. Das Terrarium, das sie sich zur Zeit noch mit zwei Leguanen, Pfauenaugen-Stechroggen und Buntbarschen teilen, wird bald zu klein für die Alligatoren sein. In ungefähr einem halben Jahr müssen einige der Tiere aus Platzgründen verkauft werden. Bis dahin empfangen die acht neuen Bewohner des Tropariums noch Besucher. Yahoo! Nachrichten - 7. Okt 2004 Seltene Nachzucht im Tierpark - Rotbüffelkälbchen geboren In der Rotbüffelherde des Tierparks Berlin-Friedrichsfelde ist Nachwuchs eingetroffen. Das Rotbüffel-Mädchen «Ronda» ist jetzt drei Wochen alt. Mutter «Fonda» wurde vor fünf Jahren ebenfalls in Friedrichsfelde geboren. Vater «Daffy» kam in Dresden zur Welt. Friesländer Bote - 9. Okt 2004 Herbststimmung im Jaderpark Während sich die Laubbäume im Jaderpark mit herbstlichen Farben schmücken, wachsen die vielen Jungtiere der diesjährigen Saison fleißig heran. Auf der Nasenbärenanlage ist es kaum möglich bei acht Kleinen die Übersicht zu behalten. Die Kängurukinder üben sich inzwischen fleißig im Weitsprung, während in Mutters Beutel bereits ein weiteres Geschwisterchen heranwächst. Das Zebrafohlen kennt inzwischen den Weg in den warmen Stall, welchen das - erst vor zwei Wochen geborene - Antilopenkälbchen der Litschi-Wasserböcke noch lernen muss. Hessische Allgemeine - 10. Okt. 2004 Emmas großer Wurf Bei den Wölfen hat´s nicht geklappt, bei den Luchsen auch nicht. Mitte September stellte sich dennoch weiterer Nachwuchs im Wildpark Edersee ein: Hängebauchschwein Emma brachte fünf quicklebendige Ferkel zur Welt. Hamburger Abendblatt - 13. Okt. 2004 Babyboom bei Affen und Büffeln Bei Hagenbeck haben die Mandrill-Weibchen "Orkid" und "Oranje" jeweils ihren dritten Nachwuchs zur Welt gebracht. Die kleinen Affen-Babys verbringen die nächsten Monate sicher an den Bauch ihrer Mutter geklammert. Im Wildpark Lüneburger Heide stakst Wasserbüffel "Spocky" seit kurzem auf unsicheren Beinen durchs Gehege, seine Eltern "Bella" und "Milano" lassen ihn dabei nicht aus den Augen. GlaubeAktuell - 13. Okt. 2004 Mandrill-Nachwuchs bei Hagenbecks Leipziger Volkszeitung - 12. Okt. 2004 SeaLife Dresden: Schüler sind Pflegeeltern - für Katzenhaie Frankenpost - 7. Okt 2004 Zu Besuch bei Haien und Piranhas Wer sich über Haie und andere Fische fundiert und zugleich unterhaltsam informieren möchte, sollte dem Sea Star Aquarium in Coburg einen Besuch abstatten. Das Sea Star Aquarium möchte den Besuchern vor Augen führen, dass die Räuber der Weltmeere selbst von einem noch größeren Räuber bedroht sind: vom Menschen. Kurier - 7. Okt 2004 Neuer Streit um Klestils Tiere Um die tierischen Staatsgeschenke des verstorbenen Bundespräsidenten Thomas Klestil gibt es neuen Streit. Bisher sind die sechs Araber-Pferde und zwei Renndromedare in Schönbrunn untergestellt, Zoo-Chef Pechlaner will sie Mitte 2005 aber in die dann neu eröffnete Außenstelle "Schloß Hof" übersiedeln. Dort könnten sie sich, so Pechlaner, "zur echten Publikumsattraktion" entwickeln. Das Problem: Klestils Witwe Margot Löffler wehrt sich gegen eine Zurschaustellung ihrer Tiere. Norddeutsche Neueste Nachrichten - 9. Okt 2004 Dem Zoo und der Natur ist er bis heute verbunden In Rostock ist er eine Institution. Fast 40 Jahre war er Direktor des Rostocker Zoos, etliche Rostocker haben auch Naturexkursionen, Wanderungen durch unsere schöne Heimat unter seiner Führung miterlebt. Am Montag begeht er seinen 70. Geburtstag. Die Rede ist von Dr. Dieter Schwarz. Main-Rheiner - 12. Okt. 2004 Wo Lehrer große Sprünge machen dürfen Wiesbaden. Andrea Ebeling kennt die Fasanerie nicht nur wie ihre Westentasche, sie kennt sie auch aus verschiedenen Perspektiven: als Kind war sie selbst gern und viel in dem Tier- und Pflanzenpark, hat sich während des Biologie-Studiums mit der Fasanerie beschäftigt, ist heute im Arbeitskreis Pädagogik tätig, bietet Tierführungen an ... und ist selbst Lehrerin an der Grundschule in Bierstadt. Dass die Fasanerie nicht nur als Ausflugsziel, sondern auch als außerschulischer Lernort wertvoll ist, liegt für sie auf der Hand. Wie sie als Unterrichtsprojekt zu nutzen ist, versucht sie im Rahmen der Lehrerfortbildung zu vermitteln. Hamburger Abendblatt - 12. Okt. 2004 Hagenbeck: Nasenbär besuchte die Nachbarn Aufregung in der Nachbarschaft des Tierparks Hagenbeck: Ein Nasenbär war ausgebüxt - und hatte sich in der Wohnanlage Heimat umgesehen. Kinder entdeckten das Tier beim Spielen zwischen Büschen. Als sie versuchten, den Näsenbär einzufangen, flüchtete dieser in die Krone einer japanischen Zierkirsche. Seit einiger Zeit haben die 20 Nasenbären des Tierparks über die Äste eines Baums innerhalb des Geheges Zugang zu einer Platane jenseits der Einzäunung. Da der Stamm des Baums sehr glatt ist, bietet er den Pfoten der Vierbeiner keinen Halt. Tierpfleger Joachim Lüllau vermutet deshalb: "Der Nasenbär ist auf den Boden außerhalb des Geheges gestürzt. Er hat sich aber nicht verletzt." Leipziger Volkszeitung - 12. Okt. 2004 Vierter Einbruch - Biberfreianlage an der Elbe erneut verwüstet Es war bereits der vierte Einbruch in Folge: Die Diebe drangen am Wochenende in Deutschlands einzige Biberfreianlage im Unesco-Biosphärenreservat Mittlere Elbe bei Dessau ein und hinterließen eine Spur der Verwüstung. Aufgrund des Vorfalls ist die Anlage nun für dieses Jahr vorzeitig geschlossen worden. Die Zukunft des einmaligen Projektes stehe jedoch nicht in Frage, sagte Gabriele Steinmann vom Förder- und Landschaftspflegeverein Mittlere Elbe gestern. Prignitzer - 14. Okt. 2004 Warum dürfen keine Hunde in den Tierpark? Warum dürfen Hunde nicht mit in den Perleberger Tierpark genommen werden? In anderen Städten wie Berlin sei die Mitnahme der Vierbeiner erlaubt. Perlebergs Tierpark-Leiter Wilhelm Lüdke kann den Leserwunsch zwar verstehen, hat aber schlechte Erfahrungen mit Hunden in seiner Einrichtung gemacht. So hätten Besucher ihre Vierbeiner von der Leine gelassen, die seien in die begehbaren Gehege gelaufen, hätten die dort untergebrachten Tiere derart verängstigt, dass diese sich bei der Flucht verletzten. In Volieren gehaltene Auer- und Birkhühner seien gar zu Tode gekommen, weil sie in Panik steil nach oben geflogen, wo sie mit Wucht gegen das Gitter knallten. Da ein Auerhahn aber beispielsweise bis zu 400 Euro koste, wären eventuelle Mehreinnahmen an Eintrittsgeldern schnell aufgebraucht. Bieler Tagblatt - 13. Okt. 2004 Tierpark-Affäre: Warten auf Regierung Bern. Weiteres Geduldsspiel in der Tierpark-Affäre: Wegen fehlender Unterlagen vom Gemeinderat platzte die Debatte in der Stadtratskommission. Der nächste Versuch findet am 1. November statt. news.de - 13. Okt. 2004 Einsamer armenischer Elefantenbulle erhält Gesellschaft aus Indien Weibliche Gesellschaft aus Indien für einsamen Elefantenbullen in Armenien: Die indische Regierung schenkt dem Zoo der armenischen Hauptstadt Eriwan eine Elefantendame für den einzig verbliebenen Elefantenbullen. Damit werde ein Versprechen des früheren indischen Ministerpräsidenten Atal Behari Vajpayee eingelöst, der im vergangenen Jahr bei einem Besuch Armeniens das Gastgeschenk in Aussicht gestellt habe, berichtete die Zeitung »Hindu Newspaper». Frankenpost - 13. Okt. 2004 Wir wollen der beste kleine Zoo sein Gekürzte Zuschüsse und fehlende Fördermittel stellen den Hofer Zoo vor Probleme. Zooleiter Janusz Gutkowski und Trägervereins-Vorsitzender Andreas Görtz wollen der Einrichtung wieder auf die Beine helfen und haben auch den einen oder anderen Plan dafür in der Schublade. Westdeutsche Zeitung - 12. Okt. 2004 Gärtners Schweiß fließt wie das Kondenswasser Die Pflanzen im Regenwaldhaus des Krefelder Zoos bekamen ihren jährlichen Schnitt. Das Haus ist wieder geöffnet. Lübecker Nachrichten - 11. Okt 2004 Die Pelikane bekommen Ausgangssperre Was machen Otter, Pelikan und Co., wenn's kalt wird? Schal und warme Socken tragen die Bewohner der Tier- und Wildparks in Neumünster, Eekholt und Warder eher selten. Die KN hörten sich um, wie die Tiere und ihre Quartiere auf den Winter vorbereitet werden. Dresdner Neueste Nachrichten - 9. Okt 2004 Ein Pandaleben lang mit Bärli hinterm Rosarium Dresden. Der Pinguin hat einen und auch der Pelikan. Und für Paul, das Känguru, fand sich gleichfalls jemand. Die Rede ist von Tierpaten. Seit 1997 ist es möglich, über eines der gegenwärtig 2800 Zoo-Tiere eine Patenschaft zu übernehmen und so zu seinem Unterhalt beizutragen. Gegenwärtig gibt es 119 Tierpaten. Reuters, 11 Oct 2004 Finnish zoo may delay baboon cull after uproar http://www.alertnet.org/thenews/newsdesk/L11584801.htm Fourteen baboons due to be killed in a cull at a Finnish zoo may win a stay of execution after a public outcry, its curator said on Monday. Helsinki Zoo's Leif Blomqvist said the planned cull could be delayed after the decision sparked a media uproar and led to thousands signing a petition to save the monkeys. "Because of this publicity it is possible that we will have to postpone the decision," Blomqvist said. "I knew there would be a reaction ... but I am a little bit surprised by the huge impact it's had." The zoo said last week the animals would be killed in November after it failed to find a temporary home for them while their concrete pen is renovated. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Pressemitteilungen teilweise gekürzt | RuhrZoo Gelsenkirchen 13.10.2004 Baustellenführung gibt Einblicke in Umbau Gummistiefel und wetterfeste Kleidung gehören zum Muss bei der Teilnahme an der 90-minütigen Baustellenführung, die der Ruhr Zoo Gelsenkirchen am Sonntag, den 24. Oktober um 14.00 Uhr, anbietet. Der Besucher erhält während der umfangreichen Führung die einmalige Gelegenheit, die Verwandlung des Ruhr Zoos Gelsenkirchen in die ZOOM Erlebniswelt hautnah mitzuerleben. Auf der Baustelle der ZOOM Erlebniswelt Alaska kann der Besucher die fast fertig gestaltete Kodiak-Bären-Anlage besichtigen, bekommt einen Eindruck von einem sieben Meter hohen Wasserfall, einer begehbaren Bärenhöhle und einer Goldmine. Und wer wollte nicht schon einmal im Schlafzimmer der Eisbären oder im Bad der Robben stehen? Zoo Köln 13.10.2004 Neue Pinguinart im Kölner Zoo Pinguin ist Pinguin, d.h. Pinguine werden immer als solche erkannt, auch wenn man die einzelnen Arten gar nicht auseinander halten kann. Tatsächlich gibt es aber 18 verschiedene Arten. Die Bandbreite reicht vom 40 cm großen und 2 kg schweren Zwergpinguin bis zum dreimal so großen und achtmal so schweren Kaiserpinguin. Zwergpinguine kommen an den Küsten Südaustraliens und Neuseelands vor. Aber es gibt auch Brutkolonien in den dortigen Zoologischen Gärten. Acht Zwerge haben nun den Weg vom Zoo in Melbourne in den Kölner Zoo gefunden. Sie stellen sich anlässlich eines Pressetermins vor am Donnerstag, dem 14. Oktober 2004 um 11.30 Uhr. Allwetterzoo Münster 13.10.2004 Schwergewichtige Schwangerschaft im Allwetterzoo Münster: Nashorn "Emmi" ist trächtig! Als Anfang 2002 Wissenschaftler eines Berliner Institutes nach aufwändigen Ultraschalluntersuchungen im Allwetterzoo die Breitmaulnashornkuh "Emily" als "Flatliner" und ihre Tochter "Emmi" als "schwach östrisch" bezeichneten, war das keine Beleidigung, sondern nur eine Zustandsbeschreibung für einen nicht bzw. nur gering vorhandenen Zyklus der Eierstöcke dieser beiden Tiere. Der zuchtfähige Nashornbulle "Harry" muss wohl Wind von diesem vernichtenden Urteil bekommen haben, denn er mühte sich seither regelmäßig, die 1990 in Münster geborene "Emmi" zu decken. Lange Zeit waren seine Anstrengungen vergebens, so dass die Zooleitung darüber nachsann, wie man wieder Leben in die münstersche Nashorngruppe mit immerhin vier Tieren bekommen könnte. Abwechslung in der Partnerschaft ist ein probates Mittel, und so wurde im Frühsommer die zuchterfahrene, aber zur Zeit nicht willige "Emily" in den dänischen Zoo von Givskud verfrachtet, wo ein besonders großer und erfahrener Bulle hoffentlich in der Lage ist, ihren Zyklus wieder in Gang zu bringen. Aber noch bevor "Emily" den Allwetterzoo verließ, hat es bei ihrer Tochter gefunkt und "Harry" ganze Arbeit geleistet: Hormonbefunde haben jetzt bestätigt, was die Tierpfleger seit Wochen schon munkelten: "Emmi" ist trächtig! Mit der Geburt ist nach 15 Monaten Tragzeit im Sommer 2005 zu rechnen. Und wenn dann zwischenzeitlich der dänische Bulle ganze Arbeit leistet, wird man im Allwetterzoo wohl anbauen müssen.... Wilhelma Stuttgart, 13.120.04 Schluckspecht im Aquarium der Wilhelma Nein, es handelt sich nicht um einen Freund lokaler Braukunst, der nach allzu üppigem Genuss heimischer vergorener Getreide- oder Obstsäfte kopfüber im Aquarium der Wilhelma gelandet ist. Der Tentakel-Schluckspecht stammt vielmehr aus dem Indopazifik und gehört in die Verwandtschaft der giftigen Drachenköpfe und Rotfeuerfische. Auch beim Schluckspecht sitzen Giftdrüsen an der Basis der Flossenstrahlen, die den Kontakt mit deren Spitzen zu einem unvergesslich schmerzhaften Erlebnis machen. Das familientypisch große Maul ist bei ihm extrem ausgeprägt, so dass er Beute verschlingen kann, die fast ebenso groß ist wie er selbst. Diese Fähigkeit hat ihm den wenig schmeichelhaften Namen eingetragen mit Flüssigkeitsaufnahme hat es nichts zu tun. Daher hat er in seinem Aquarium auch keine Gesellschaft zu riskant für andere Fische! Schluckspechte gelten als selten vielleicht werden sie aber wegen ihrer Tarnung auch nur selten entdeckt! Die Farbe und Körperanhänge variieren nämlich erheblich, je nach dem, aus welchem Umfeld der Fisch stammt. In der überschaubaren Aquarienlandschaft ist der rote Schluckspecht aber gut zu entdecken. Zoo Duisburg, 13.10.04 Nachwuchs bei den Mini-Ottern Das ausgerechnet die kühle Hanseatin aus Hagenbecks Tierpark in Hamburg sich als temperamentvoll maunzende Liebhaberin erweisen sollte und kurze Zeit nach der nur wenige Tage andauernden Eingewöhnungsphase ihren Dortmunder Ehemann ins gemeinsame Liebesnest locken würde, erstaunte Tiergärtner wie -pfleger gleichermaßen
Auf jeden Fall sind die beiden südasiatischen Zwerg- oder Fingerotter nicht nur ein unzertrennliches Paar, sondern vor wenigen Wochen auch liebevolle Eltern geworden! Deren fast krallenlose Vorderfüße tragen nur unvollkommene Schwimmhäute, sind dafür aber hochsensibel, wenn es darum geht, mit nackten Fingerkuppen im Schlamm und unter Steinen nach Schnecken, Würmern und Insektenlarven zu suchen - oder aber sich gegenseitig zärtlich übers Fell zu streicheln. Die Duisburger Neuvermählten jedenfalls fühlen sich auf ihrer von einem runden Teich umgebenen Insel so wohl, dass sie in den vergangenen Wochen nicht nur mühelos ein winziges Nachwuchs-Quartett im Schutze einer Baumhöhle aufgezogen haben, sondern seit einigen Tagen auch die vier dauerplärrenden Otterzwerge einem entzückten Publikum öffentlich vorstellen wollen. Dresden, 13.10.04 500.000ste Besucher im Zoo Dresden Der Zoo erwartet Morgen, am 14. Oktober gegen 11:00 Uhr seinen 500.000sten Besucher im diesem Kalenderjahr. Wir freuen uns, dass wir den 500.000sten Gast zum Vorjahr bereits 2 ½ Monate früher begrüßen können. Zoo Dortmund 12.10.2004 Noch Plätze frei bei der Kontinentalquizwoche im Dortmunder Zoo Das Herbstferienprogramm im Zoo bietet ab 18. Oktober eine Kontinentalquizwoche für Kinder ab neun Jahre. Noch sind einige Plätze frei, also, schnell zum Telefon greifen und anmelden. Für die täglichen Spaziergänge wird wetterfeste Kleidung empfohlen. Die Teilnahmegebühr inklusive Eintritt beträgt pro Tag 6,5 Euro. Von Montag, 18. Oktober, bis Freitag, 22. Oktober, gehen die Kinder in Gruppen ohne Aufsicht durch den Zoo und versuchen Fragen zu den verschiedenen Kontinenten zu beantworten. Tiergarten Heidelberg, 12.10.2004 Amtstierärzte-Tagung Am 14. und 15. Oktober treffen sich auf Einladung des Tiergartens Heidelberg im Institut für Zoologie der Universität Heidelberg Amtstierärzte aus dem gesamten Bundesgebiet. Die gemeinsam von der Akademie für Tierärztliche Fortbildung (ATF), der Deutschen Veterinärmedizinischen Gesellschaft (DVG) und der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz (TVT) durchgeführte Fortbildung steht unter dem Thema Tierschutz bei Wildtieren in Zirkus, Zoo und Privathaltungen. Wildtiere spielen in der tierärztlichen Ausbildung eine untergeordnete Rolle. Bei der den Amtstierärzten obliegenden Kontrolle der Haltung von Wildtieren ist ein fundiertes Fachwissen nötig um Haltungsmängel erkennen und den Tierhalter überzeugen zu können. Wissen schützt Tiere dieser Leitsatz des modernen Tierschutzes könnte auch als Motto über der Fortbildung stehen zu der über 100 Tierärzte erwartet werden. Naturschutz-Tierpark Görlitz - 11.10.2004 Karpfen und Kartoffeln Neuer Karpfen-Streichel-Teich und Erntedank im Naturschutz-Tierpark Görlitz Wer noch nie einen lebenden Karpfen gestreichelt hat, wird dazu im Naturschutz-Tierpark Görlitz bald Gelegenheit haben. Am 17.10.2004 um 14:30 Uhr wird nämlich ein neuer Karpfen-Streichel-Teich eingeweiht. Die Karpfen wurden schon Ende September eingesetzt und mit Futter an ihre zukünftige Aufgabe gewöhnt. Allerdings haben sie bei den derzeitigen Temperaturen vorerst wenig Lust auf Liebkosungen. Dennoch kann man am kommenden Sonntag Karpfen sehen und sogar mitnehmen, denn jetzt ist in der Oberlausitz die Zeit des Abfischens und die Fischerei Bergmann aus Klitten bietet frischen Fisch an. Für Kinder wird es einen "Trocken-Spiel-Teich" geben, an dem sie ihren "Fisch" selbst angeln können. Daneben haben sie die Möglichkeit, aus Kartoffeln einen Stempel herzustellen und ihr eigenes Bild von Karpfen oder vom Herbst zu gestalten. Hagenbeck, 11.10.04 Manege frei für den Dinner-Zirkus 2004 in der Hagenbeck´schen Dressurhalle Alles, was Sie wissen sollten die aktuellen Infos Das innovative Konzept: Ehrlicher Zirkus im Sinne der Tiere, kein Klamauk; weltweit anerkannte Artisten; berühmte Halle mit großer Zirkus-Tradition; erstklassige Show, erstklassiges Dinner; faire Preise; ein Event der Herzen. Die Termine: Am 14. Oktober offizieller Beginn mit einer Gala-Premiere vor 400 geladenen Gästen. Ab 20. Oktober gibt es täglich eine Vorstellung (Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr) außer montags. Am Sonntag gibt es zusätzlich eine Familien-Matinee um 12 Uhr mit besonderem Essen für Kinder. Vorläufig geplant: Vorstellungen bis zum 1. Januar 2005. Der Schauplatz: Die Hagenbeck´sche Dressurhalle 100 Jahre alt, ein Ort mit großer Zirkus-Tradition und -Geschichte. Gesamtfläche: 2000 qm und unglaubliche 8,50 m hoch. Nach 40 Jahren jetzt wieder für die Öffentlichkeit zugänglich mit einer Zirkusmanege in den Originalmaßen. Für maximal 450 Gäste an gedeckten Tischen. Die Tiere: Unsere Stars in der Manege, Stars des Abends im Dinner-Zirkus. Sanft, gewaltfrei trainierte Tiere, präsentiert von Tiertrainer-Lehrlingen des weltberühmten Tierparks, sind der Aufbruch in die Zukunft des neuen Zirkus. Genau dort, wo der Zirkus einst begann. Im Dinner-Zirkus treten deshalb auch Manegen-untypische Tiere auf: Nasenbären, Leguane, Aras (Papageien). Dazu die auch in echter Hagenbeck´scher Tradition trainierten vier- und zweibeinigen Weltstars: die seltensten und teuersten Tiger aus der Schule von René und Dieter Farell, darunter Aragorn, der einzige in Deutschland geborene weiße Tiger (bis 16. November) und die 12köpfige Tiger- und Löwengruppe von Alex Lacey junior (ab 17. November). Die Preise: Dienstags bis donnerstags: am Ring 99 Euro, "Parkett" 89 Euro; freitags und samstags: am Ring 109 Euro, "Parkett" 99 Euro; sonntags: Matinee am Ring 79 Euro, "Parkett" 69 Euro; Kinder bis 14 Jahren 10 Euro weniger; abends: am Ring 89 Euro; "Parkett" 79 Euro. Von jeder Karte geht ein Teil an Hagenbecks Tierpark. Duisburg, 11.10.2004 Braunes Königs-Kind Bei den stolzen Watussi, den hochgewachsenen Einwohnern des zentralafrikanischen Staates Ruanda-Burundi, werden die riesenhörnigen Ankole-Rinder ohnehin mehr zur Prestigeaufbesserung als zur Milchgewinnung gehalten. Sie sind gewissermaßen der Rolls-Royce unter den Kühen, und durch ihre bis zu 2 Meter breite Horn-Auslage für beengte Wohnverhältnisse sogar ausgesprochen unpraktisch. Ein imposanter Anblick im Afrikanum des Zoo Duisburg sind diese Superrinder freilich schon, und die rein kakaobraun gefärbte Variante der Watussi-Rinder war einst sogar nur dem König vorbehalten, als in dem zentralafrikanischen Ländchen noch die Monarchie bestand. Das vor wenigen Wochen am Kaiserberg geborene Kuh-Kälbchen wird selbstverständlich nur gut bürgerlich aufwachsen. Wilhelma - 11.10.2004 Mit Gold aufwiegen ... ... müsste man die Onager eigentlich, so selten und wertvoll sind sie geworden. Einst zogen große Herden der sandfarbenen Halbesel durch die Wüsten und Halbwüsten im Iran und angrenzenden Gebieten, heute steht die Art kurz vor der Ausrottung. Umso erfreulicher ist die Geburt eines Onagerhengstfohlens in der Wilhelma! Einen Hengst und drei Stuten umfasst die kleine Herde in der Wilhelma und seit dem 27.9. gibt es einen kleinen Hoffnungsträger mehr. Natürlich ist der kleine Shiraz zunächst einfach niedlich wie alle Fohlen eben. Aber für den Arterhalt ist jeder Onager, der geboren wird, sehr wichtig. Onager sind Halbesel und gehören zu den seltensten Tieren der Welt: In den zentralen Salzwüsten des Iran leben vielleicht noch knapp 600 Tiere, in den Zoos weltweit gerade mal 150. Umwandlung des Lebensraumes in Ackerland, Konkurrenz durch Haustierherden um die spärliche Nahrung und illegale Jagd dies sind die Eckpfeiler zur konsequenten Ausrottung der Art. Ob der Onager in den Zoos gerettet werden kann wer weiß. Jedenfalls ist jedes einzelne Tier ein kleiner Schritt in die richtige Richtung auch das Fohlen in der kleinen Wilhelmaherde! Tierpark Hagenbeck 11.10.2004 Doppelter Nachwuchs bei den Mandrills Mitte September haben die Schwestern "Orkid" und "Oranje", die Alpha-Weibchen in der Hagenbeckschen Mandrill-Gruppe, beide im Abstand von wenigen Tagen ihren dritten Nachwuchs auf die Welt gebracht. Die niedlichen Affen-Babys verbringen das erste Lebensjahr meist festgekrallt am Körper der Mutter. Wie alle Urwaldbewohner tragen die Affen-Mütter ihre Kinder vor dem Bauch. Schon sehr früh beginnen "Orkid" und "Oranje" ihre Kleinen neben sich auf die Erde zu setzen. Dann dürfen die Babys in einem sicheren Umkreis von 50 Zentimetern schon einmal selbst probieren, wie es sich auf dem Boden sitzen lässt. Wenn sich die Kleinen erschrecken, holen die Mütter ihren Nachwuchs schnell wieder zu sich an den Körper. Wildpark Lüneburger Heide - 10.10.2004 Ein Ausserirdischer ist geboren Bei genaueren Betrachten ist eine gewisse Ähnlichkeit mit Mr. Spock von Raumschiff Enterprise nicht zu leugnen. Die optische Übereinstimmung mit einem Vulkanier verdankt der zwei Wochen alte Wasserbüffel auch seinen Namen Spocky.Seit einem Jahr lebt im Wildpark Lüneburger Heide ein Pärchen der seltenen Wasserbüffel. Die siebenjährige Bella ist in Rumänien geboren und konnte dem italienischen Charme von Milano (3) nicht widerstehen. Es war Liebe auf dem ersten Blick und nach zehn Monaten Tragzeit hat Spocky das Licht der Welt erblickt. Wegen ihres sanftmütigen Charakters sind diese Tiere in Indien und Südostasien schon seit 3000 v. Chr. domestiziert und dienen als Lasttiere. Auch die alten Römer züchteten schon Wasserbüffel und schätzten besonders die fette Milch der Büffel um u.a. Mozzarella herzustellen. Aber auch in Deutschland werden die besonders robusten Tiere immer beliebter. Sie werden zur Landschaftspflege eingesetzt weil sie auch Gräser fressen, die unsere Hausrinder nicht mögen, ausserdem sind sie winterfest. Etwa sechs Monate bekommt Spocky Milch von seiner Mutter bevor er sich selbständig ernähren kann. Ganz besonders zärtlich behütet Bella ihr Kalb und lässt es keinen Augenblick aus den Augen, eben eine richtig glückliche kleine Familie. Dresden, 8.10.04 Buntes Treiben...Herbstferien im Zoo Dresden vom 11. bis 23. Oktober In den Herbstferien haben wir wieder viel Interessantes für unsere kleinen und großen Besucher vorbereitet. Täglich 11 Uhr erfährt man am Tierpflegertreffpunkt Wissenswertes über ein Tier. Unsere Tierpflegertreffpunkte in der ersten Ferienwoche: Montag, 11. 10. vor der Anlage der Trampeltiere Dienstag, 12. 10. im Terrarium Mittwoch, 13. 10. vor dem Haus der Mishmi-Takine Donnerstag, 14. 10. den Zebramangusten beim Eierwerfen zusehen Freitag, 15. 10. bei den Pelikanen Samstag, 16. 10. vor der Anlage der Trampeltiere Sonntag, 17. 10. Wäschewaschen bei den Orang-Utans, Orang-Utan-Vater Beim blätterbunten Herbstquiz können tolle Preise gewonnen werden und
.alle Ferienkinder sind aufgerufeneine Phantasiedrachen-Familie für Tabaluga zu basteln. Der Phantasiedrachen, versehen mit Name, Alter und Adresse, kann vom 11. 10. bis zum 23. 10. an den Zookassen abgegeben werden, der Zooeintritt kostet dann für die kleinen Künstler an diesem Tag 1,- ¬. Der Hauptpreis ist eine Führung zum Lieblingstier. Thüringer Zoopark Erfurt 08.10.2004 Taufe im XXL-Format In einem Gewinnspiel der Sendung XXL von MDR 1 Radio Thüringen mit Matthias Hase wurde am 28. September nach einem Namen für das zwei Tage zuvor im Thüringer Zoopark geborene Nashornbaby gefragt. An der Aktion beteiligten sich 120 Hörer. Gewinnerin Babett Gerst aus Mühlhausen hat nun Gelegenheit, das von Rhinozerosmutter Numbi geborene Kalb am Sonntag (17. Oktober 2004) um 15 Uhr im Nashornhaus zu taufen. Dazu stellen die Zootierpfleger eigens in einem Wasserschlauch lauwarmes Wasser bereit, mit dem Mutter und Kind zur Freude der Besucher abgeduscht werden sollen. Das sehenswerte Spektakel wird wiederum von Radio Thüringen begleitet. Vor dem Nashornhaus können sich die kleinen Besucher auf lustige Überraschungen freuen. Magdeburg, 8. September 2004 Zoo-Zeichenwettbewerb Tierwelt und Mensch Kreativ? Na dann los! Ab sofort können Erwachsene, Kinder und Jugendliche am Mal- und Zeichenwettbewerb des Magdeburger Zoos teilnehmen. Das Motto des Wettbewerbs lautet Tierwelt und Mensch. Wir möchten ausdrücklich Kinder aber auch Erwachsene motivieren, ihre Begegnungen mit Tieren darzustellen, erklärt Magdeburgs Zoodirektor, Dr. Kai Perret. Giraffen, Elefanten, Affen, Papageien und viele weitere Zootiere stehen gern Modell für große und kleine Künstler. Auch Tiere aus Haus, Wald und Flur sind als Motive gut geeignet. Es winken tolle Preise, wie eine Spezialführung mit Blick hinter die Zookulissen, Videos und Bücher. Außerdem werden die Kunstwerke in einer Ausstellung am 5.11.2004 im Zoo präsentiert. Die Zeichnungen können bis zum 1.11.2004 an den Zoologischen Garten Magdeburg, Am Vogelgesang 12, 39124 Magdeburg gesandt werden. Bitte die vollständige Adresse und das Alter angeben. Zootreff Großkatzen Am 10.10.2004 um 11.00 Uhr lädt der Zoologische Garten Magdeburg wieder zum beliebten Zootreff ein. Unter dem Motto: Großkatzen erfahren die Zoobesucher während einer sachkundigen Führung, welche Besonderheiten diese imposanten Zootiere aufweisen. Zum Zooeintritt (Erwachsene 5 Euro, Kinder 2,50 Euro) zahlen Interessierte 2 Euro für die Führung. Treffpunkt ist der Nordeingang des Zoologischen Gartens. Zoo Duisburg 08.10.2004 Herbst-Treffen im Zoo - Jahrestreffen der Duisburger Tierpaten Vor nunmehr zehn Jahren riefen Duisburgs Zoo-Direktor, Dipl.-Biol. Reinhard Frese, und die Beauftragte für Tierpatenschaften, Frau Dr. Doris Heckermann-Meisters, eine gemeinsame Kampagne ins Leben, die seither unter dem Markenzeichen Aktion Tierpatenschaften eine geradezu sagenhafte Summe von 555.000 Euro zusammentragen konnte, die ausschließlich für den Unterhalt solcher Zootiere zur Verfügung stehen, die Privatmann bzw. -frau und Kinder sich selbst zum Lieblingstier wählen. Als kleines Dankeschön an die großzügigen Tierfreunde - die sogar unter unseren europäischen Mitbürgern in den Niederlanden, der Schweiz und Spanien zu finden sind - versammeln sich am kommenden Samstag, dem 9. Oktober 2004, ca. 200 Gönner, um unter anderem dem Zwergotter-Nachwuchs bei seinen ersten Schwimmversuchen zuzuschauen; zuvor wird noch ein Sängerwettstreit zwischen den beiden Robben-Kindern KATJA und ELVIS zu hören sein. Im Anschluss an den Zoorundgang treffen sich alle Paten in der Zooschule, um den fröhlichen Tag mit einer kleinen Grillparty und Köpi vom Fass ausklingen zu lassen. Tierpark Hagenbeck 08.10.2004 Nachwuchs im Troparium acht kleine Kaimane zum ersten Mal zu sehen Die Mini-Alligatoren schlüpften Ende August nach 102 Tagen im Brutkasten. Unter fürsorglicher Beobachtung verbrachten sie die ersten Wochen im Aufzuchtbecken. Nun ziehen die Glattstirnkaimane in ihr eigenes Terrarium um. Sie werden dort zum ersten Mal für die Besucher zu sehen sein! Die Heimat der Reptilien liegt im nördlichen Südamerika. Anfangs etwa 20 Zentimeter groß, erreichen sie ausgewachsen eine Länge bis zu 1,50 Meter. Ein entscheidender Unterschied zwischen der Familie der Alligatoren und der Krokodile ist der vierte Zahn im Unterkiefer: Beim Alligator ist der Zahn bei geschlossenen Maul nicht zu erkennen. Das Krokodil hat den "Überbiss". Zoo Leipzig - 08.10.2004 Herbstferien im Leipziger Zoo - Spannung, Spiel und Halloween im Zoo Das Herbstferienprogramm im Leipziger Zoo vom 11. bis 23 Oktober verspricht den kleinen und großen Zoobesuchern Abwechslung pur! Spannende Safaris nach Afrika, interessante Führungen, olympische und kreative Mitmach-Aktionen sind für unsere Feriengäste schon organisiert. Na, wenn da keine gute Laune aufkommt
Der Start in die Herbstferien am 11. Oktober steht ganz im Zeichen von Olympia: Von 11 bis 16 Uhr findet die Zoo-Olympiade statt. An fünf verschiedenen Stationen werden von unseren kleinen Feriengästen sportliche Höchstleistungen beim Elefantenweitwurf, Pinguinlauf oder Känguruhspringen erwartet. An Halloween am 22. Oktober wird es mystisch und abenteuerlich im Zoo: Zwischen 15 und 17 Uhr können sich die kleinen Feriengäste ihren eigenen Kürbis aushöhlen. Zwischen 18 und 20 Uhr geht es dann im Lichte der Abenddämmerung für besonders mutige Zoogäste auf Safari durch den geheimnisvollen Zoo! Abgerundet wird die Mondscheinführung mit einem Lampionumzug um 19 Uhr auf dem Aquariumsvorplatz. Gruseln erlaubt! Allwetterzoo Münster 08.10.2004 Fachliche Anerkennung für den Allwetterzoo durch den Europäischen Zooverband Der Europäische Zooverband EAZA hat auf seiner Jahrestagung in Schweden den Zoodirektor aus Münster zum Chairman des "PR und Marketing Committee" der EAZA berufen. Jörg Adler, der bereits Mitglied des Marketing Komitees des Welt-Zooverbandes ist, sieht die Schwerpunkte seiner künftigen Arbeit neben der Koordinierung von Marketingstrategien der 271 europäischen Zoos dieses Verbandes insbesondere in der Öffentlichkeitsarbeit für die Bewahrung der Artenvielfalt und den Schutz der natürlichen Lebensräume. Adler betrachtet seine Berufung als eine Wertschätzung der Entwicklung des Allwetterzoos zu einem Artenschutzzentrum und der erfolgreichen Marketingarbeit. Münster wird 2005 Gastgeber der Welt-Marketingkonferenz Zoologischer Gärten und Aquarien sein RuhrZoo Gelsenkirchen 08.10.2004 Baubeginn für neue Afrikawelt Grassavanne, Buschsavanne, Feuchtsavanne der erste Hauch von Afrika weht demnächst durch Gelsenkirchen, denn beim Umbau des Ruhr Zoos Gelsenkirchen in die ZOOM Erlebniswelt rückt der Baubeginn der ZOOM Erlebniswelt Afrika mit großen Schritten näher. Zunächst müssen allerdings auch die Tiere auf den Umbau vorbereitet werden. Sie müssen sich daran gewöhnen, über ein anderes Tor in die Vorgehege und von dort in ihre Ställe zu gehen. Dieses Training wird einige Tage in Anspruch nehmen, so Dipl. Biologin Sabine Haas, Pressereferentin des Ruhr Zoos. Sobald das Training der Tiere abgeschlossen ist, wird der erste Bauzaun auf der jetzigen Steppe errichtet. Tier- und Freizeitpark Jaderberg 08.10.2004 Straußenkinder im Jaderpark Während sich die Laubbäume im Jaderpark mit herbstlichen Farben schmücken, wachsen die vielen Jungtiere der diesjährigen Saison fleißig heran. Auf der Nasenbärenanlage ist es kaum möglich bei acht Kleinen die Übersicht zu behalten. Die Kängurukinder üben sich inzwischen fleißig im Weitsprung, während in Mutters Beutel bereits ein weiteres Geschwisterchen heranwächst. Das Zebrafohlen kennt inzwischen den Weg in den warmen Stall, welchen das, erst vor 2 Wochen geborene, Antilopenkälbchen der Litschi-Wasserböcke noch lernen muss. Auch eine ganz neue Tierart hat Einzug gehalten in den Jaderpark, drei, im Juni geschlüpfte Straußenküken lernen in ihrem Gehege, die kräftigen Beine fleißig zu trainieren. Schon in der kommenden Saison werden sie ihre volle Größe von maximal 2,50 m erreicht haben, und dann auf der Afrikaanlage bei Giraffen, Zebras und Antilopen zu finden sein. Inzwischen läuft in allen Bereichen des Tierparks die Vorbereitung der warmen Winterquartiere für die vielen exotischen Bewohner auf Hochtouren, doch dies gilt noch lange nicht für den Freizeitbereich des Jaderpark. Hier erwarten die Gäste noch bis zum 31. Oktober alle Attraktionen von Achterbahn bis Wildwasserbahn zu fröhlichen Fahrten und sportlichen Aktivitäten. Zoo Leipzig 08.10.2004 Zoo-Veranstaltungen im November 2004 03.11. 18.00 Uhr Hakuna Matata Afrika hautnah im Herzen von Leipzig.Die exotische Afrikanacht mit Mondscheinsafari im Zoo. Zoo Leipzig 08.10.2004 Nashorn an Infektionskrankheit erkrankt - Zoobesucher und Zoobetrieb nicht gefährdet Nashorndame Sarafine (geb. 10.01.2000) ist seit Mittwoch schwer erkrankt. Der Verdacht, dass Sarafine an einer Tierpockeninfektion erkrankt ist, konnte nach erster diagnostischer Abklärung am Donnerstag erstmal nicht bestätigt werden. Seit heute Vormittag steht nach weiterem Test fest, dass sich der Anfangsverdacht bestätigt hat. Allerdings ist noch unklar, um welche Art der Tierpockeninfektion es sich handelt. Fest steht, dass es sich um eine meldepflichtige Tierkrankheit und nicht um eine anzeigepflichtige Tierseuche handelt. Das Immunsystem des Nashorns wurde durch die Tierpockeninfektion stark geschwächt. Sarafine leidet unter schwerer Atemnot, für die Tierpockenkrankheit typischen Haut- und Schleimhautveränderungen und an Nasen- und Augenausfluß, ihr Zustand ist kritisch. Die Zootierärzte bemühen sich, die Sekundärinfektionen unter Kontrolle zu bekommen. Der Infektionsweg ist noch nicht endgültig geklärt. In den meisten Fällen werden Wildnager (Feldmaus) als Erregerreservoir vermutet. Infektionen mit den sogenannten Tierpocken können weltweit vereinzelt auch bei Zootiere auftreten. Sie sind nicht mit den seit 1980 ausgerotteten Pocken beim Menschen gleichzusetzen. Ob sich die beiden anderen Nashörner infiziert haben, steht noch nicht fest. Bisher zeigen sie keine Auffälligkeiten und sind auch weiterhin für die Besucher zu sehen. NaturZoo Rheine 08.10.2004 Abschied von Tigerin Kim Zuchtprogramm forderte Veränderungen Am heutigen frühen Morgen hat Tigerin Kim den NaturZoo Rheine Richtung Heidelberg verlassen. Der Abschied der bei den Stammbesuchern und Tierpflegern beliebten Großkatze mag für viele überraschend sein. Er beruht auf einer Entscheidung des Europäischen Erhaltungszucht-Programms für Tiger, welches den Bestand dieser Art für alle Zoologischen Gärten in Europa koordiniert.Tigerin Kim, die im Juni 2000 im Zoo Rotterdam geboren wurde und von dort im November 2001 in Rheine eintraf, gilt als genetisch wichtiges Zuchttier in der kleinen Population der Sumatra-Tiger. Für sie gab es schon immer eine Zuchtempfehlung, für die aber ein passender Partner fehlte. Tiger-Kater Attjak aus dem Zoo Dortmund, mit dem sie vergesellschaftet wurde, war verwandtschaftlich eher zweite Wahl. Aus dem ersten Wurf aus der Verbindung Kim und Attjak entstammte Jung-Kater Dumai, der von Hand aufgezogen werden musste, weil Kim vielleicht aus Unerfahrenheit sich nicht um ihn kümmerte. Nur vier Monate nach dem Erstlingswurf brachte Kim im August vergangenen Jahres ungeplant und vom Zuchtprogramm nicht gewünscht Zwillinge zur Welt, die sie vorbildlich aufzog. Die vierköpfige Tiger-Familie war seither eine große Attraktion im NaturZoo. Zoo Wuppertal 07.10.2004 Wiedereröffnung der Bärenanlage im Wuppertaler Zoo Die Anlage für Kodiakbären im Wuppertaler Zoo wird nach gründlichem Umbau und Renovierung am Freitag, dem 08.10.2004 wiedereröffnet. Die Bauarbeiten haben etwa ein halbes Jahr in Anspruch genommen. Unsere Kodiakbären Henry und Maple können ein neues vergrößertes Badebecken genießen. Für Besucher ist ein neuer Einblick durch eine 4 cm dicke Glasscheibe geschaffen worden. Die Kinder können schon seit einiger Zeit einen Aussichtsturm benutzen. Zoo Dortmund 06.10.2004 Jetzt anmelden zur Kontinentalquizwoche im Dortmunder Zoo Das Herbstferienprogramm im Zoo bietet ab 18. Oktober eine Kontinentalquizwoche für Kinder ab neun Jahre. Für die täglichen Spaziergänge wird wetterfeste Kleidung empfohlen. Die Teilnahmegebühr inklusive Eintritt beträgt pro Tag 6,5 Euro. Von Montag, 18. Oktober, bis Freitag, 22. Oktober, gehen die Kinder in Gruppen ohne Aufsicht durch den Zoo und versuchen Fragen zu den verschiedenen Kontinenten zu beantworten. Zoo Dortmund 06.10.2004 Bastelwochen im Dortmunder Zoo noch nicht ausgebucht Das Herbstferienprogramm im Dortmund Zoo bietet zwei Bastelwochen für Kinder ab sechs Jahre. In der ersten Woche (18. bis 22.Oktober) dreht sich alles um das Thema Herbst, die zweite Woche (25. bis 29.Oktober) widmet sich dem Thema Halloween. Für die täglichen Spaziergänge wird wetterfeste Kleidung empfohlen. Der Eintritt beträgt inklusive Bastelmaterial pro Tag 6,5 Euro. WWF, 14.10.2004 Washingtoner Artenschutzübereinkommen ist auf dem richtigen Weg Konferenz zum Washingtoner Artenschutzübereinkommen CITES (2. bis 14. Oktober 2004): Bangkok: Der WWF zieht eine sehr positive Bilanz der Weltartenschutzkonferenz CITES, die heute in Bangkok endet. Große Erfolge konnten zum Beispiel bei Handelskontrollen für Elefanten, Wale und Weiße Haie erzielt werden. Auch das Geschäft mit weniger bekannten Arten wie dem Napoleonfisch und dem Tropenholz Ramin wird künftig stärker kontrolliert. Volker Homes, der für den WWF an der zweiwöchigen Konferenz teilnahm: Die Staaten haben erkannt, dass Schutz und Nutzung von gefährdeten Tieren und Pflanzen Hand in Hand gehen müssen. Nach Meinung des Artenschutzexperten ist die Entwicklung des knapp 30 Jahre alten Washingtoner Artenschutzübereinkommens vor allem bei Fischen und Hölzern erfreulich. Immer mehr Arten dieser wichtigen natürlichen Ressourcen werden durch CITES geschützt. Die CITES-Konferenz hat erstmals dem unkontrollierten Handel mit dem selten gewordenen Tropenholz Ramin den Kampf angesagt: Alle etwa dreißig Ramin-Arten dürfen künftig nur noch unter strengen Auflagen gehandelt werden. Nach langen Debatten hatten sich die Staaten in Bangkok völlig überraschend auf den Schutz der Weißen Haie verständigt und sich damit dem Druck der Fischereinationen China, Japan und Norwegen widersetzt. Auch die Aufrechterhaltung des Handelsverbots für Walprodukte wertet der WWF als gutes Signal der Artenschutzkonferenz. Einen Antrag Japans, den Handel mit dem Fleisch von Minkwalen wieder zuzulassen, lehnten die Konferenzteilnehmer mit deutlicher Mehrheit ab. http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02150/index.html BUND, 13.10.2004 NRW-Imkertag in Recklinghausen / BUND warnt vor Risiken der Gentechnik: Gentechnikfreier Honig bald unmöglich? Mit einem 8 Meter hohen Maiskolben wird der NRW-Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) am kommenden Sonntag auf dem Rathausplatz in Recklinghausen auf die Risiken und Gefahren des Einsatzes von Gentechnik in der Landwirtschaft hinweisen. Beim Honig werde besonders deutlich, dass die von Politik und Agroindustrie versprochene Koexistenz praktisch zur Farce wird: Die Bienenvölker sammeln den Blütenstaub mehrere Kilometer weit über Anbau- und Eigentumsgrenzen hinweg, selbst sogenannte Mantelsaaten und (noch zu pflanzende) Hecken, die u.a. zum Schutz vor Kontamination gentechnikfrei bewirtschafteter Felder angedacht sind, werden von den Insekten leicht überflogen, so dass ihr Honig dann aus genetisch veränderten Pollen und gentechnisch produzierten Zuckern in nicht festzulegenden Konzentrationen bestehen wird. Dazu befürchtet der BUND, dass die den Verbraucherinnen und Verbrauchern suggerierte Wahlfreiheit zwischen gentechnikfrei und mit Gentechnik produzierten Lebensmitteln unmöglich werde. WWF, 12.10.2004 Große Freude beim WWF: Fischereilobby setzt sich bei Weißen Haien wider Erwarten nicht durch Bangkok,: Die Staaten, die zurzeit auf der Weltartenschutzkonferenz CITES in Bangkok tagen, konnten sich heute nach zähen Debatten auf Handelsbeschränkungen für die Weißen Haie einigen. Der gemeinsame Antrag Madagaskars und Australiens für eine strikte Kontrolle des Handels mit diesen Fischen und ihren Produkten wurde trotz des Gegendrucks von Fischereinationen wie China, Japan und Norwegen mit deutlicher Mehrheit angenommen. Der WWF schätzt, dass jedes Jahr bis zu 100 Millionen Haie aller Arten durch menschliche Einflüsse wie gezielte Fischerei und ungewollten Beifang sterben. Daneben gehört die Jagd für den Souvenirhandel und für den Lebensmittelmarkt zu den größten Gefahren. http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02144/index.html WWF, 12.10.2004 Nippon-Connection ist gescheitert Bangkok, 12.10.2004: Japans Versuch, das seit 1986 bestehende internationale Walfangverbot mithilfe des Washingtoner Artenschutzübereinkommens CITES zu unterlaufen, ist erneut gescheitert. Die Weltartenschutzkonferenz CITES hat heute mit großer Mehrheit einen Antrag Japans zur Eröffnung des Handels mit Minkwalen abgeschmettert. Japan hat es trotz massiver Lobbyarbeit in Bangkok wieder nicht geschafft, den Walfleischhandel zu eröffnen. Die vorgetragenen Argumente waren wissenschaftlich überhaupt nicht belegt und flach. Minkwale (die auch Zwergwale genannt werden) gehören zwar noch zu den zahlreichsten unter den Großwalarten, doch gelten sie als gefährdet. Niemand weiß, wie viele Tiere genau es noch gibt. Schätzungen gehen von mehreren hunderttausend Minkwalen aus. Die CITES-Delegierten sprachen sich klar dafür aus, dass sich erst die IWC über das Vorgehen bei der Minkwal-Jagd einigen muss, bevor der Bann für den Handel aufgehoben werden kann. http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02143/index.html WWF, 12.10.2004 Countdown für Elefanten und Haie WWF nutzt die Halbzeitpause der Artenschutzkonferenz für weitere Lobbyarbeit Zur Halbzeit der Weltartenschutzkonferenz CITES in Bangkok fordert der WWF von den 166 Regierungsdelegationen beherzte Schritte für den Artenschutz. Die Verhandlungen enden am 14. Oktober. Der Countdown für Elefanten, Wale, Haie, Napoleonfisch, Heilpflanzen und das Tropenholz Ramin läuft, betont WWF-Artenschützer Volker Homes. Namibia möchte künftig pro Jahr 2.000 Kilogramm Roh-Elfenbein sowie Elfenbeinprodukte und Waren aus Elefantenleder und haaren auf den Markt bringen. Auch Südafrika beantragt die Freigabe des Handels mit Elefantenleder. Der WWF lehnt den Verkauf von Roh-Elfenbein zum jetzigen Zeitpunkt strikt ab, so Homes. Die Naturschützer befürworten allerdings den Handel mit Elfenbeinschnitzereien zweier ethnischer Gruppen in Namibia, so genannter Ekipas-Produkte. Auch gegen das Geschäft mit Elefantenleder und haaren hat der WWF nichts einzuwenden. Denn alle Untersuchungen zur Wilderei belegen, dass die Dickhäuter nicht wegen ihres Leders und ihrer Haare gewildert werden. http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02140/ WWF, 11.10.2004 Elfenbein-Handel bleibt verboten WWF freut sich, dass Schutz der Elefanten weiterhin Vorrang hat Die CITES-Delegierten setzten heute auf der Weltartenschutzkonferenz ein weiteres Zeichen gegen die Aufweichung des seit 1989 bestehenden Handelsverbotes. WWF-Artenschützer Volker Homes: Wäre Namibia heute mit seinem Vorstoß durchgekommen, wären künftig jedes Jahr zwei Tonnen Roh-Elfenbein aus Namibia auf dem Weltmarkt gelandet. Der WWF lehnt dies zum jetzigen Zeitpunkt strikt ab. Homes: Die Kontrollen zum Elfenbein-Handel müssen weiter forciert werden, bevor Ausnahmen zum bestehenden Verbot bewilligt werden können. Namibia beantragte auf der Konferenz eine jährliche Exportquote von 2.000 Kilogramm Roh-Elfenbein sowie den Handel mit Elfenbein-Produkten und Waren aus Elefantenleder und haaren. Der Handel mit Roh-Elfenbein und Produkten daraus wurde von den Staaten klar abgelehnt. Der kommerzielle Handel von Lederwaren und Haaren wurde im Konsens angenommen. Als besonders großen Erfolg für die Elefanten bewertet der WWF das Bekenntnis der afrikanischen Herkunftsländer, ihre lokalen Elefnbeinmärkte trockenzulegen. http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02142/ | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Natur- und Artenschutz | Rheinische Post - 7. Okt 2004 Zoologen hoffen auf spektakulärste Entdeckung seit Jahrzehnten Die weltweite Zoologengemeinschaft ist in Erregung versetzt worden. Mit der angeblichen Sichtung einer neuen Menschenaffenart in Zentralafrika hofft man auf die spektakulärste Entdeckung seit Jahrzehnten. Möglicherweise handelt es sich aber auch um eine Kreuzung aus Schimpansen und Gorillas. Das britische Wissenschaftsmagazin "New Scientist" fügt in seiner jüngsten Ausgabe die Puzzle-Stücke der bisherigen Erkenntnisse zusammen, die über die bis zu zwei Meter großen Affen vorliegen. Sollten die Affen, die in entlegenen Waldgebieten der Demokratischen Republik Kongo aufgespürt wurden, tatsächlich einer neuen Art angehören, wäre dies die größte zoologische Sensation seit Jahrzehnten. BBC News 'New' giant ape found in DR Congo http://news.bbc.co.uk/2/hi/science/nature/3730574.stm Scientists believe they have discovered a new group of giant apes in the jungles of central Africa. The animals, with characteristics of both gorillas and chimpanzees, have been sighted in the north of the Democratic Republic of Congo. They stand up to two metres tall, the size of gorillas, but unlike gorillas, they nest on the ground, not in trees. If they are a new species of primate, it could be one of the most important wildlife discoveries in decades. According to local villagers, the apes living in the remote forests of northern DR Congo are ferocious, and even capable of killing lions. But these mysterious apes live hundreds of kilometres away from any other known gorilla populations, and their diet is closer to that of chimpanzees. The discovery has baffled scientists. They are now studying whether this could be a new species of ape. Another possibility is that the creatures are giant chimpanzees, much larger than any so far recorded, but which behave like gorillas. Or alternatively, they could be hybrids, the product of gorillas mating with chimpanzees. In the meantime, there are fears that unless measures are taken to protect them, poaching could threaten this new group of primates before the mystery of their identity is resolved. Tagesschau - 12. Okt. 2004 Handel mit Walfleisch bleibt verboten Der Handel mit Walfleisch bleibt weltweit verboten. Die 13. Konferenz zum Washingtoner Artenschutzabkommen (CITES) lehnte in Bangkok einen Antrag Japans ab, die strikten Schutzbestimmungen für Zwergwale zu lockern. Damit bleiben alle großen Walarten, darunter auch der mit im Schnitt rund acht Meter Länge vergleichsweise kleine Zwergwal, vom internationalen Handel ausgenommen. Die Internationale Walfangkommission hatte die kommerzielle Jagd auf diese Meeressäuger bereits 1986 verboten. Japan hatte vorgeschlagen, den Handel mit Walen und Walprodukten, die von drei Beständen im Westpazifik und Nordatlantik stammen, unter bestimmten Bedingungen wieder zuzulassen. Die japanischen Vertreter argumentierten, die Zwergwalbestände dort seien mit mehr als 200.000 Tieren ausreichend groß. Der Standard - 8. Okt 2004 Iriwadi Delfin ist indirektes Opfer der kommerziellen Fischerei Anlässlich der derzeit statt findenden Weltartenschutzkonferenz in Bangkok machte die Umweltschutzorganisation WWF am Freitag einmal mehr auf vom Aussterben bedrohte Arten aufmerksam: inbesondere den Napoleonsfisch, ein seltener, aber sehr begehrter Speisefisch in Asien, und den Iriwadi Delfin, der weniger direkt, sondern viel eher indirekt ein Opfer der kommerziellen Fischerei ist. Die größte Gefährdung geht von Fischernetzen aus, in denen sich die Delfine verfangen. Aber auch der Handel mit den Tieren für Schauhaltungen trägt Schuld, dass die wenigen überlebenden Populationen nur mehr sehr klein sind. Grenchner Tagblatt - 8. Okt 2004 Tropenholz Ramin wird besser geschützt Das Tropenholz Ramin, das in den letzten Rückzugsgebieten der Orang-Utans wächst, wird künftig besser geschützt. Auf der Artenschutzkonferenz in Bangkok stimmten die Länder einmütig einem Antrag Indonesiens zu. Das Hartholz darf demnach weltweit nur noch mit gültigen Ausfuhrpapieren und unter strengen Auflagen gehandelt werden. Der Inselstaat wollte damit vor allem den starkem illegalen Einschlag im eigenen Land einen Riegel vorschieben. Dem Antrag muss noch das Abschlussplenum der Konferenz zum Washingtoner Artenschutzabkommen (CITES) in der kommenden Woche zustimmen, was aber als Formsache gilt. Ein Grossteil des Ramins aus Indonesien wird derzeit über Malaysia und Singapur nach Europa und die USA geschmuggelt. NeueNachricht - 11. Okt 2004 Klimaschutz auf Kosten der Artenvielfalt Mit einer Aktion will das deutsche Umweltbundesamt auf ein wachsendes Problem im Bereich Biodiversität reagieren. Häufig werden nämlich zum Klimaschutz Wege beschritten, die sich negativ auf die lokale Artenvielfalt auswirken. Um solche Konflikte und später anfallende hohe Regenerationskosten zu vermeiden, hat das UBA den Praxisleitfaden "Integration of Biodiversity Concerns into Climate Change Mitigation Activities" veröffentlicht. Dieser hilft, Biodiversitätsaspekte rechtzeitig und umfassend bei der Maßnahmenplanung zu berücksichtigen. News Italia Press - 13. Okt. 2004 Vogel Waldrapp zieht wieder über die Alpen Erstmals seit 350 Jahren haben Waldrappen ihren Herbstzug beendet: von Österreich nach Italien. Waldrappen sind mit Störchen und Reihern verwandt. Sie sind fast so groß wie Gänse, schwarz, langschnäblig und haben eine Federhaube. In Europa starben sie aber vor etwa 350 Jahren aus, weil die Menschen sie jagten. Zuletzt lebten nur noch etwa 400 Tiere in Nordafrika und der Türkei. Darum ist es so besonders, dass nun wieder Waldrappen über die Alpen zogen. Die acht im Zoo geborenen Vögel wurden dafür vorbereitet: Sie mussten etwa lernen, Flugzeugen nach Italien zu folgen. Die Vögel können nun frei leben. Nächstes Frühjahr sollen sie allein zurück nach Österreich finden. Bund - 14. Okt. 2004 Mehr Schutz für bedrohte Tiere und Pflanzen Zahlreiche bedrohte Tiere und Pflanzen werden stärker geschützt. Die Artenschutzkonferenz in Bangkok beschloss unter anderem strikte Handelsvorschriften für den Weissen Hai, sechs Schildkrötenarten und das Tropenholz Ramin. Zudem wurde ein komplettes Handelsverbot für den gefährdeten Gelbwangenkakadu und den Irrawaddy-Delfin vereinbart. Der Handel mit Walfleisch bleibt international untersagt. Elfenbein darf weiterhin von kleineren Ausnahmen abgesehen nicht ausgeführt werden. Hingegen lockerten die CITES-Delegierten aus 166 Ländern die Handelsvorschriften für das Breitmaulnashorn in Swasiland. Auch dürfen Namibia und Südafrika künftig jedes Jahr jeweils fünf Jagdtrophäen von Spitzmaulnashörnern ausführen. Neue Zürcher Zeitung - 13. Okt. 2004 Die Natur schreibt rote Zahlen: Wissenschafter verlangen Strategie zum Schutz der Biodiversität Die biologische Vielfalt in der Schweiz ist aus Sicht der Wissenschaft akut gefährdet. Prominente Vertreter verschiedener Forschungsinstitute verlangen deshalb vom Bund eine Strategie zur Erhaltung der Biodiversität. Die bisherigen Massnahmen zum Schutz der Umwelt und zur Erhaltung der Artenvielfalt reichten nicht aus. Aus Sicht der Wissenschaft schreibt die Natur heute rote Zahlen, wie es am Mittwoch anlässlich einer Studienpräsentation des Forums Biodiversität Schweiz in Bern hiess. Es sei deshalb dringend nötig, die Kräfte jetzt zu bündeln und mit einer nationalen Strategie zu retten, was noch zu retten ist. Das Forum hat am Mittwoch auf die Erkenntnisse einer Forschergruppe verwiesen. Diese hat dargelegt, dass mit den heutigen Massnahmen - wie der Schaffung von Schutzgebieten oder der Ausscheidung ökologischer Ausgleichflächen - zwar ein Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt geleistet werden kann.Viele Gesetze und Verordnungen enthielten jedoch zu viel Spielraum, so dass die Erhaltung und Förderung der Biodiversität letztlich zu geringe Priorität erhalte, sagte Bruno Baur, Präsident des Forums und Leiter des Instituts für Natur-, Landschafts- und Umweltschutz der Universität Basel. Der Standard - 12. Okt. 2004 Öko-Landbau fördert Biodiversität Ökologischer Landbau fördert die Artenvielfalt in jedem Schritt der Nahrungskette: von einfachen Bakterien bis hin zu Säugetieren. Zu diesem Ergebnis kommt die bisher umfangreichste Studie über Öko-Landbau von zwei britischen Forschungsorganisationen. In 76 Einzelstudien haben die Forscher erhoben, welche Veränderungen ökologischer Landbau bewirkt: Untersucht wurden Bodenbakterien, Würmer, Käfer, Säuger und Vögel. In 99 separaten Vergleichen von Boden-Organismen, kamen 66 zum Schluss, dass Biolandbau Vorteile für die Artenvielfalt bietet. Acht ergaben das Gegenteil und 25 kamen zu keinem eindeutigen Urteil. Tiroler Tageszeitung - 10. Okt. 2004 Im Oberländer Wasser bibert es wieder Der letzte Tiroler Biber starb 1846 am Lech. 120 Jahre später wurden Biber unter anderem in Braunau am Inn ausgesetzt. Seit vielen Jahren gibt es den europäischen Biber in Kufstein, seit 2002 auch in Zirl. Seine kanadischen Verwandten leben an der Loisach, wo sie sich nach ihrer erfolgreichen Flucht aus einem Gehege in Biberwier angesiedelt haben. "Es ist anzunehmen, dass sich der Biber flussaufwärts ausbreitet. Dass er bis nach Prutz gekommen ist und offenbar das Kraftwerk in der Runserau überwinden konnte, ist bemerkenswert", freut sich der Säugetierspezialist des WWF Tirol, Toni Vorauer. Im Gegensatz zu anderen Wildtierarten wie Bär oder Wolf seien Biber Sympathieträger, die Bevölkerung weniger skeptisch und deshalb positiv auf die Rückkehr der beinahe ausgestorbenen Tierart eingestellt. Berliner Morgenpost - 7. Okt 2004 Naturschutzbeauftragter besorgt um Fledermäuse Der Landesbeauftragte für Naturschutz und Landschaftspflege, Ingo Kowarik, sorgt sich um die Fledermäuse. Er fordert einen Baustopp am Fort Hahneberg von September bis April und ein detailliertes Entwicklungskonzept für die denkmalgeschützte Festungsanlage an der Staakener Heerstraße. Die bis zu 2000 Fledermäuse, die das letzte in Preußen errichtete Fort als Winterquartier nutzen, würden häufig durch Restaurierungsarbeiten gestört, so Kowarik gestern. Er bezieht sich auf einen Beschluß des Sachverständigenbeirats für Naturschutz, dessen Vorsitzender er ist. October 05, 2004 Civet cats not the main source of SARS http://www.webindia123.com/news/showdetails.asp?id=49468&cat=World Contrary to the earlier studies that pinpointed the consumption of civet cats as the main cause of SARS in the country, Chinese researchers have found that these felines may not be the original source of the disease. A team led by Dr Linfa Wang, a member of WHO SARS Scientific Investigative Committee and Animal Reservoir Group, found that civet cats, widely eaten in Southern China, were only a link in the chain of transmission of the deadly SARS virus. Wang said that while the 2003 research supported the view that civets were responsible for transmitting the virus to humans, it was wrongly interpreted by the public and some government officials as proof that the civet was the natural host. In his experiment Wang found that up to 80 percent of the cats in the market tested positive for the SARS virus but only two examples out of the 40 farm cats showed "some weak reactivity", stressing upon the fact that civets were only a link in the chain. Wang further said that the original animal host of SARS remained unknow. BirdLife strives to create Brazilian green corridors http://www.birdlife.org/news/news/2004/10/brazil_green_corridors.html Darwin grant will build 'cadre of conservationists' in West Africas threatened rain forest http://www.birdlife.org/news/pr/2004/10/ugf.html Namibia Loses Ivory Export Bid at CITES Meeting Namibia lost a bid on Monday for permission to export 2,000 kg (4,400 pounds) of ivory annually at a United Nations meeting, a development welcomed Kenya, which sees trade as a threat to its elephants. Conservation Meeting Votes to Prohibit Trade of Endangered Dolphin Thailand. The conference agreed to prohibit trade of the Irrawaddy dolphin, concluding that they are so rare that even sales to aquariums are a threat to the species Scientists Say Food Poisoning Killed at Least 16,000 Pink Flamingoes in Tanzania Tanzania. Unusually high levels of toxins in algae may have killed at least 16,000 pink flamingoes nesting near two northeastern Tanzanian lakes between July and August. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | Weitere Infos | 12. Workshop Tiergartenbiologie in Erlangen/Nürnberg vom 22. bis 24.10. 2004, Schwerpunktsthema wird Prädatoren jeder Art und Größe im Zoo Vorläufiges Programm das noch mit einigen Vorträgen mehr ausgestopft werden wird. Meldungen sind immer noch willkommen!! Fr ab 19 Uhr Begrüßungstreff im Goldenen Schwan, Tennenlohe Samstag 23.10. 9:10 T. Knauf: Reproduktionsbiologie der Großbären 10:10 C. Fentzloff: Auswilderung...und Statusentwicklung des Europ Seeadlers 1975-2002 12:10 : C. Schöne et al: RaubtierPark: Konzept eines Artenschutzzentrums neuen Typs 14:15 K. Ehlert, T. Luedicke et a.l: Chronoethologie und Enrichment des Luchses 14:55: T. Wengelnik et al: Planung derr Luchsanlage im Zoo Dortmund 15:35 R. Fischer: Tigerhaltung und Verhalten im Vergleich 16:30 H. Maisch: Welpentransport beim Rothund 17:15:C. Würth: Berufseinstiegsmöglichkeiten im Zoo - Hürden, Perspektiven, Strategien. So, 24.10. 9:15: K. Ruff: Verbesserung der Haltung des Fischotters durch Optimierung der Ernährung 9:55. S. Wieczorek: Mögliche Ursachen und Abhilfen für Gelenkprobleme bei Giraffen 10:15: B. Benzing: 4 Jahre Stiftung Artenschutz 11:40 Weitere Vorträge z B Mandrill, Erdferkel.. 14:00 Zooführung Nürnberg, Schwerpunkt neue Eisbärenanlaghe. Schneeleoparden, Greifvogelanlage.. Die Anmeldung kann erst mal ganz formlos gehen, nähere Infos kriegen die Angemeldeten dann rechtzeitig. Ich hoffe wieder auf rege Anmeldung und Beteiligung und freue mich von jedem/r bald zu hören. Einstweilen verbleibe ich mit besten Grüßen für das Team Udo Gansloßer ganslosser@zoobiology.de www.zoobiology.de Workshop zum Thema "Berufseinstieg im Zoo" zur Feier von 5 Jahren Zoo*logen-Forum! Seit Oktober 1999 unterstützt das Zoo*logen-Forum Absolventen in der klassischen Biologie beim Berufseinstieg. Das Jubiläum wird mit einer speziellen Veranstaltung gefeiert: Was vor 5 Jahren mit einem Roundtable zum Thema Berufseinstieg als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zoo begann, findet nun seine Fortsetzung auf dem 12. Workshop Tiergartenbiologie in Erlangen/Nürnberg (22. bis 24.10.2004): Der Zoo*logen-Forum-Workshop zum Thema Berufseinstieg im Zoo Hürden, Perspektiven, Strategien!. Mit Vortrag, Diskussion und der Möglichkeit zu Einzelgesprächen im weiteren Verlauf der Veranstaltung. Weitere Infos unter "www.zoologenforum.de" SOS Rhino Borneo Es ist wieder soweit, nach dem grossen Erfolg im Mai diesen Jahres veranstaltet SOS Rhino Borneo im nächsten Jahr wieder einen Rhino Challenge. Hier kann jeder dran teilnehmen der physikalisch Fit ist und Lust hat sich fuer den Nasornschhutz zu engagieren. Es geht darum durch die Aktion Spendengelder fuer die auf weniger als 100 Tiere geschätzte Unterart der Sumatranashörner in Borneo zu sammeln. Die Teilnehmer können sich beim Tracking im Regenwald auf die Spuren der letzten 50 in Sabah lebenden Nashörner begeben und die beiden in Gefangenschaft lebenden Sumatranashörner in Sepilok besuchen. Zusätzlich kann der 4095 m hohe Mount Kinabalu bestiegen und eine Fahrradtour zum "tip of Borneo" durchgeführt werden. Nähere Infos hierzu bei cindy@sosrhino.net oder unter www.sosrhino.org Dr. Petra Kretzschmar Scientific Director/ Program Coordinator SOS RHINO mailing address: P.O. Box 39, 89507 Penampang Kota Kinabalu, Sabah, Malaysia e-mail: Petra.Kretzschmar@gmx.de Bilder aus den Lebenswissenschaften 2004 - Bedrohte Tierarten Zum ersten Mal präsentiert Bilder aus den Lebenswissenschaften 2004 unter dem Motto "Bedrohte Tierarten" ein Programm mit AV-Medien, Vorträgen mit Videobeispielen und einem Workshop für an Artenschutz und Arterhaltung Interessierte. Die Veranstaltung bietet den Besuchern einen faszinierenden Einblick in die Welt der Lebenswissenschaften. Zugleich wird es ein Medienforum für Diskussionen und Austausch sein zwischen Forschenden, Lehrenden, Studierenden, Medienproduzenten und der interessierten Öffentlichkeit. Bilder aus den Lebenswissenschaften 2004 findet statt vom 11. bis 13. November 2004 in der IWF Wissen und Medien gGmbH in Göttingen, Nonnenstieg 72 http://www.iwf.de/bal/ | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | Neue Veröffentlichungen | Yahoo! Nachrichten - 13. Okt. 2004 Von Affen, Wisenten und menschlicher Prominenz - Die schönsten Geschichten aus dem Berliner Zoo «Ist der Affe schon angekommen?» Der Polizist, der am Flughafen Tempelhof Dienst schiebt, versteht den gehetzten Reporter falsch. Er bezieht die Frage auf den damaligen französischen Außenminister Robert Schuman, dessen Maschine demnächst auf dem Airport landen soll. Der Journalist entgeht nur knapp einer Festnahme wegen Beleidigung eines französischen Regierungsmitglieds. Erst auf Nachhaken wird klar: Gemeint ist ein Gorillamädchen, das mit dem selben Flugzeug wie der Politiker in der Hauptstadt ankommen und im Berliner Zoo ein neues Zuhause finden soll. Diese und andere unterhaltsame Anekdoten sind in dem Buch «Berliner Zoo. Die schönsten Geschichten» nachzulesen, das ab Donnerstag im Handel ist. «Das Buch soll zum Schmunzeln sein», sagt Autor Werner Synakiewicz. Der unter dem Namen Syna bekannte langjährige Journalist der «Berliner Morgenpost» hat gemeinsam mit Heinz-Georg Klös, Zoodirektor von 1956 bis 1991, zahlreiche Geschichten über den Zoo, seine Bewohner und prominente Besucher zusammengetragen. (Wenn Sie diesen oder einen anderen Artikel bei Amazon über diesen Link bestellen, ändert sich für Sie zwar nichts, aber wir erhalten eine kleine Provision, die mithilft, die laufenden Kosten für die Zoopresseschau zu decken) Zeitschrift des Kölner Zoo Heft 3/2004 Elefanten in Köln - Gunther Nogge Ausführlicher Artikel zur Geschichte der Elefantenhaltung im Kölner Zoo, Beschreibung und Bau des neuen Elefantenparks, der Elefantenzucht in Europa und des Kölner Konzepts. Zugleich eine leicht launig-ironische Darstellung der Widrigkeiten bei Ausschreibung, Planung und Bau. Die Welt der Erdmännchen - Waltraut Zimmermann et al. Zusammenfassung der neuesten Erkenntnisse zur Biologie und Haltung dieser Schleichkatzen(?) und Beschreibung des neuen Geheges samt erster Erfahrungen. Löwen-Zahn und Zebra-Streifen - 40 Jahre Zoo Chemnitz / Jahresbericht 2003 Erstmals erscheint ein Jahresbericht aus Chemnitz, mit zusätzlichen geschichtlichen Kapiteln und Tierbestandsliste Verband Deutschsprachiger Zoopädagogen Sonderband 17. Tagung Deutschsprachiger Zoopädagogen März 2004 in Köln Auch hier mehrere ausführliche Kapitel zu Elefanten in Köln und dem Elefantenpark Spätestens seit der EU-Zoorichtlinie sind klare Empfehlungen für die Haltung und Pflege wilder Tiere in Menschenobhut unabdingbar geworden. Um diese meist in Englisch verfaßten Publikationen auch weniger sprachgewandten Kollegen zugänglich zu machen, wurde "Arbeitsplatz Zoo" jetzt um eine Sonderbandreihe erweitert, in der in freier und unregelmäßiger Folge, diverse Haltungsrichtlinien für Zootiertaxa in deutscher Übersetzung veröffentlicht werden. Preis pro Einzelheft: Deutschland: 8,50 ¬ (incl. Versandkosten) Ausland: 11,00 ¬ (incl. 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