E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Kirstin Adrian
   Melanie Witte
   Dr. Silke Sorge



ISSN 1619-6643


Ausgabe 234 vom 6. Oktober 2004

Liebe Leser,

Überraschung - die Zoopressseschau bereits am Mittwochs, da morgen das DTG-Seminar in Nordhorn stattfindet.

Vermutlich werde ich dort - wie es regelmäßig geschieht - wieder darauf angesprochen, wie wir es bloß zeitlich leisten können, die Zoopresseschau zusammenzustellen.
Ohne einen Stab gut eingespielter, ehrenamtlicher Mitarbeiter wäre das nicht möglich, und jeder wendet dafür einige bis viele Stunden pro Woche auf.

Eine weitere häufige Frage ist, wie wir die Kosten dafür aufbringen.
Die Kosten werden privat getragen. Die Zoopresseschau ist und bleibt "non-profit". Erlöse aus Anzeigen oder Provisionen z.B. durch Buchkäufe über unsere Links werden zur Hälfte verwendet, um einen Teil der Kosten für die Domain usw. zu decken, die andere Hälfte fließt in die Artenschutzpojekte der ZGAP. Mehr dazu auf der Zoopresseschau-Website.

Und schließlich taucht die Frage auf, warum wir kein Geld für die Zoopresseschau nehmen.
Wenn ich antworte, es stünde ja jedem frei dafür zu bezahlen, der dies für angemessen hält, wird meist schnell das Thema gewechselt...
Tatsächlich wäre es aber ein riesiger Verwaltungsaufwand, jeweils ein paar Euro den vielen hundert Leser-E-Mail-Adressen zuzuordnen und den Verteiler ständig anzupassen.
Die Erfahrung anderer Newsletter hat gezeigt, daß freiwillig weniger als ein Prozent der Leser bezahlt, und sonst über 90% der Leser abspringen. Das ist zwar schade, und vielleicht ist unser Leserkreis da ja auch anders. Zudem haben wir so aber auch keine Verpflichtung - wenn die Zoopresseschau also einmal ausfällt (oder anders ausfällt als genehm), dürfen Sie gerne, aber auch nur, enttäuscht sein. Vor allem aber ist es uns wichtiger, möglichst viele Leute aktuell und umfassend über Zoos und Artenschutz zu informieren.

Unter Zoos, Naturschutzorganisationen und anderen Einrichtungen gibt es die gute Tradition des Publikationstauschs.  Wir wünschen uns als Gegenleistung für den Bezug der Zoopresseschau dasselbe: 
Wenn für Sie die Zoopresseschau eine wertvolle Publikation ist, wäre es nett, wenn Sie uns auch bei Ihren Veröffentlichungen - seien es Zooführer, Jahresberichte, Zeitschriften oder auch nur Faltblätter - berücksichtigen könnten. Jenen, die dies schon - teilweise seit Jahren - tun, gilt unser herzlicher Dank!

Dirk Petzold



In einem kleinen Tierpark im Südwesten

  Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps

Zoos und Tierparks

WAZ - 3. Okt 2004
Keine Freiheit für Hannes, das Seehundbaby
Tagelang legten sich vor Monatsfrist zwei Länder auf die Lauer, auf der gemeinsamen Suche nach Hannes. Im deutschen Tierpark Nordhorn drückte der Seehund sich vor der Fütterung durch einen Zaun und ein Blumenbeet platt - und entschwand durch die Vechte in die Niederlande. Wo er erst fünf Tage und 85 Kilometer später eingefangen wurde. Glücklich war auch die Seehund-Aufzuchtstation im niederländischen Pieterburen, die dem Tier zwar drei Wochen Urlaub gönnen, es danach aber auswildern wollte. Und so glücklich war auch der deutsche Tierpark, dass er zustimmte, obwohl er fand: Gut sei das nicht für Hannes. Das bestätigte nun auch der zuständige Minister in Den Haag. In Gefangenschaft geborene Seehunde solle man doch lieber nicht aufs weite Meer hinaus schicken. Da atmete Nordhorn auf und forderte: Heim mit Hannes! Wobei nun die Nachbarn unterstellen: Die Deutschen wollen bloß Geld mit ihm machen. Und Hannes? Der hat schon eineinhalb Kilo zugenommen und spielt im Quarantänebecken Fischefangen - mit toten Heringen.

Westdeutsche Zeitung - 1. Okt 2004
Hilferuf aus dem Zoo: Zu wenig Personal
Krefeld. Über ver.di erreichte gestern ein Hilferuf die Medien. "Will man den Zoo schon vor der Privatisierung vor die Hunde gehen lassen?", fragt die Dienstleistungsgewerkschaft in ihrer Pressemitteilung. Der Personalmangel - es fehlen vier Stellen im Tierpflegerbereich - sei so groß, dass die Beschäftigen den Alltag nicht mehr bewältigen könnten. "Vier bis sechs Wochen" werde ohne freien Tag durchgearbeitet obwohl dies "nach dem Arbeitszeitgesetz verboten ist". Schon seit einiger Zeit gibt es für Stellenbesetzungen im Zoo, etwa bei der Stellvertreter-Frage, eine beliebte Ausflucht: Man wolle der künftigen gemeinnützigen GmbH bei der Personalplanung nicht vorgreifen. Doch ob die Rechtsformänderung wie angekündigt am 1. Januar 2005 Realität wird, ist derzeit äußerst fraglich. Seit 2004 muss der Zoo wie alle anderen städtischen Kulturinstitute auch die Auszubildenden (derzeit neun) aus dem eigenen Etat bezahlen. Angesichts der Personalmisere müsse wohl über eine Revier-Neuordnung nachgedacht werden. Auf Vorschlag von Roland Schneider soll sich gleich nach der Oberbürgermeister-Stichwahl noch einmal eine "Zoo-Spitzenrunde" treffen.

Wiesbadener Kurier - 1. Okt 2004
Grzimek-Camp im Frankfurter Zoo setzt dem großen Forscher und Tierfreund ein Denkmal
"Mit der U-Bahn in die Serengeti": So kommentierte ein begeisterter Besucher die neueste Attraktion im Frankfurter Zoo. Das Grzimek-Camp zwischen Affenanlage und Savanne, das jetzt eröffnet wurde, bietet einen authentischen Einblick in die Arbeit von Bernhard Grzimek und seinen Nachfolgern in Ostafrika. Als Blickfang dienen die Dornier 27 und ein Jeep in der legendären Zebralackierung. Grzimek selbst steht überlebensgroß vor einer Hütte, die mit einer Ausstellung über das Lebenswerk des ehemaligen Zoodirektors informiert. "Hier erhält ein großartiger Frankfurter das Denkmal, das er verdient", sagte Christof Schenck, Geschäftsführer der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF). Mit vielen Fotos und interaktiven Elementen bietet die Ausstellung viel Wissenswertes für Groß und Klein: Sie erläutert die Wanderung der 1,3 Millionen Gnus und deren Bedeutung für das Ökosystem Serengeti, sie fragt in einem Ratequiz nach den größten Arten der Tierwelt und stellt ZGF-Projekte in aller Welt vor. Zoodirektor Christian Schmidt erinnerte daran, dass es ohne Grzimek womöglich keinen Tierpark in Frankfurt gebe. Mit dem Camp werden Grzimeks Leistungen nun endlich auch öffentlich gewürdigt.

Fränkische Nachrichten - 30. Sep. 2004
Dickhäutige Dame rollt an
Ein wahrer Schwertransport ist am Dienstag in Heidelberg gelandet. An Bord des Tiefladers, der abends im Zoo einrollte, gut verpackt im blickdichten Container: Ilona, 35-jährige Elefantendame aus dem Tiergarten in Hannover. Sie wird jetzt Artgenossin "Lakshmi" zur Seite stehen, die seit dem Tod ihrer Partnerin "Rani" vor drei Jahren ein Single-Dasein führt. Die 50 Jahre alte Elefantenkuh musste damals eingeschläfert werden, weil bei ihr ein unheilbarer Tumor festgestellt worden war. Danach bemühte sich der Zoo um ein passendes Pendant für die 47-jährige Lakshmi, denn Elefanten sind keine Einzelgänger. Die beiden dickhäutigen Damen können jetzt gemeinsam das neue, 5000 Quadratmeter große Gehege mit Badeteich erkunden: Das wurde zwar schon im Juni eingeweiht, doch hat Lakshmi bisher nur ein paar Schritte vor die Tür ihres Hauses gewagt. Die Pfleger im Zoo hoffen nun, dass die Dame aus Hannover forscher ist, Lakshmi beim Rüssel packt und zu ausgiebigen Spaziergängen auf dem Gelände animiert. Damit sich Ilona in Ruhe am Neckar einleben kann, müssen sich Besucher noch mindestens bis zum Wochenende gedulden, ehe sie einen Blick auf die Rüsselträgerin erhaschen können.

Lübecker Nachrichten - 04. Okt. 2004
Erstmals Nashorn künstlich befruchtet
Erstmals ist Wissenschaftlern die künstliche Befruchtung eines Nashorns gelungen: Die 24-jährige Nashornkuh Lulu im Budapester Zoo ist im fünften Monat trächtig, teilte das Berliner Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) am Montag mit. "Wir sind zuversichtlich, dass Lulu im August 2005 ein gesundes Kalb zur Welt bringen wird", erklärte der IZW-Zoologe Robert Hermes. Die Berliner Forscher waren verantwortlich für das Projekt. Nach Angaben des Forschungsverbundes Berlin könnte die gelungene Besamung einen Beitrag zur Rettung des Nördlichen Breitmaulnashorns bedeuten. Von dieser Art leben nach letzten Zählungen noch 32 Tiere weltweit, 10 davon in Zoos. In Gefangenschaft pflanzen sich Breitmaulnashörner kaum fort. Lulu gehört zwar zu den weltweit 11.000 Tieren der südlichen Unterart des Breitmaulnashorns. Doch hoffen die Berliner IZW- Wissenschaftler, dass ihr Befruchtungsverfahren auch bei der nördlichen Art funktioniert. Sie wollen nun die Nashorndame Najin im Zoo von Dvur Kralove in Tschechien künstlich besamen. Sie ist unter den in Gefangenschaft gehaltenen Tieren der nördlichen Art nach Angaben der Berliner Wissenschaftler die einzige geschlechtsreife Kuh. Bei vier weiteren weiblichen Tieren sei die biologische Uhr bereits abgelaufen.

Berliner Kurier - 5. Okt 2004
Herr Doktor, wie haben Sie das Nashorn geschwängert?
Ein Meter und dreißig Zentimeter trennen eine Nashorngeneration von der nächsten. So lang ist nämlich der Geschlechtstrakt einer Rhinokuh. Die Tierärzte kamen mit ihren herkömmlichen Befruchtungsbestecken einfach nicht durch den Muttermund. "Sechs Jahre lang haben wir an der Methode gebastelt, mit verschiedenen Besamungskathetern und zwölf Nashorn-Kühen", sagt Robert Hermes vom Berliner Institut für Zoo- und Wildtierforschung. "Jetzt endlich ist eine schwanger: Lulu aus Salzburg." Hermes gehört zum zum Spezialisten-Team um Thomas Hildebrandt. Die Tierärzte sind professionelle Babymacher für fortpflanzungsfaule Zootiere. Hildebrandt: "Bei Breitmaulnashörnern ist das besonders dringend: Von der nördlichen Unterart leben nur noch 32 Exemplare, zehn davon in Zoos."
Einen ordentlichen Hormonzyklus hatte Lulu auch nicht. "Dafür war der Wiener Hormonspezialist Franz Schwarzenberger zuständig: Er brachte mit Spritzen den Zyklus in Gang."
Weil schließlich Nashörner, anders als Rinder oder Elefanten, keine menschlichen Arme in ihrer Hinterseite dulden, musste eine passende Narkose für Lulu her. Hildebrandt: "Dass das gelang, verdanken wir dem Zootierarzt Chris Walzer: Die Narkose von Nashörnern muss 5000 Mal stärker sein als beim Menschen."
Seit fünf Monaten wächst in Lulus Bauch ein prächtiges Kälbchen.

Tagesanzeiger - 04. Okt. 2004
Breitmaulnashorn in Budapester Zoo künstlich befruchtet


SF DRS - 5. Okt 2004
Elefantenkuh im Zoo Basel erleidet Totgeburt
Die Elefantenkuh Heri hat im Zoo Basel überraschend ein totes Kalb zur Welt gebracht. Die Verantwortlichen des Zolli wussten nicht, dass Heri trächtig war. Das tote Elefäntchen wird nun in der Pathologie der Universität untersucht. Die Totgeburt hatte sich am frühen Montagmorgen ereignet, wie der Zoo Basel mitteilte. Unerwartet war die Geburt, weil Heri keinerlei Anzeichen von Unwohlsein gezeigt und sämtliche Analysen der Urinproben in den letzten Monaten keine Trächtigkeit der Elefantenkuh angezeigt hatte, wie es im Communiqué heisst.
Heri, 1988 aus dem Zoo Hannover nach Basel gekommen, war zum ersten Mal trächtig. Vater des toten Kalbs ist der Bulle Calimero, der aus Zuchtgründen für dreieinhalb Jahre im Zoo Basel weilte und während dieser Zeit Heri mehrmals deckte. Ende April wurde Calimero nach Holland in einen anerkannten Safaripark gebracht. Mit 22 Monaten haben Elefantenkühe die längste Trächtigkeitsdauer aller Landsäugetiere.
Nachrichten.ch - 5. Okt 2004
Totgeburt im Basler Zolli
Tagesanzeiger - 5. Okt 2004
Totes Elefantenkalb geboren


Der Standard - 30. Sep. 2004
Showdown im Safaripark Gänserndorf
Politisches Hickhack begleitet den Showdown im Safaripark Gänserndorf. Grüne und Freiheitliche werfen Landeshauptmann Erwin Pröll (VP) mangelndes Engagement vor. Die beiden Oppositionsparteien sind der Ansicht, dass sich das Land um die Weiterführung des Tierparks kümmern müsse. Die ÖVP verweist auf die 800.000 Euro, die seit dem Konkurs des Betriebes im Jänner bereits nach Gänserndorf geflossen sind. Die 20 verbliebenen Tierpfleger wurden mit Ende des Monats gekündigt. Für die Tiere stehe nun die "Drohung der fachgerechten Tötung" im Raum, sagte Grünen-Bundesrätin Elisabeth Kerschbaum am Mittwoch. Der Pharmakonzern Baxter (für das Affenhaus) und Kaufinteressent Josef Zoher (für die restlichen Tiere) haben sich tags zuvor bereit erklärt, die Betreuung vorerst zu übernehmen.

Der Standard - 1. Okt 2004
Safaripark Gänserndorf: Affen vorläufig gerettet
Für die rund 100 Affen scheint es doch eine Zukunft im Safaripark Gänserndorf zu geben. Der Tierarzt Josef Zoher, der den Park übernehmen will, berichtete am Donnerstag, dass die geplante Ausscheidung der Affen aus der Konkursmasse "geplatzt" sei. Somit ist Masseverwalter Ferdinand Bruckner weiterhin für die Versorgung der Tiere zuständig und muss auch wieder Personal anstellen - also die zehn Pflegerinnen abermals anmelden. Die insgesamt 20 verbliebenen Tierpfleger sind per Ende September gekündigt worden. "Es dürfte offenbar ein Bescheid zu spät zugestellt worden sein", sagte Zoher. Für den Wildtierbereich bleibe hingegen "alles wie gehabt". Das heißt, von den zehn Mitarbeitern werden fünf von Zoher bezahlt. Sie sind für die Pflege der von ihm angekauften Elefanten, für das Nashorn und die Hirsche verantwortlich. Besonders die Frage, wie es mit den 43 Laboraffen weitergehen soll, war bis zuletzt nicht geklärt. Die Tiere sind bis auf Weiteres nicht gefährdet", sagte der Bezirkshauptmann. Beim Pharmakonzern Baxter hatte man stets beteuert, das Affenhaus retten zu wollen. Konzernsprecher Roland Bettschart sagte am Montag, man glaube nicht, dass die Affen nicht mehr versorgt würden: "Es stehen pro Tag mehr als 600 Euro zur Verfügung, die Baxter bezahlt."

 

Planung und Bau

Schwerin-News - 1. Okt 2004
32. Aufsichtsratssitzung im Schweriner Zoo
Am 23.09.2004 konstituierte sich der Aufsichtsrat der ZOO GGmbH. Der Tradition folgend, wollen auch die neuen Aufsichtsratsmitglieder auf ihr Sitzungsgeld zugunsten einer Zoospende verzichten. Somit kommen von der 32. Sitzung 625,- ¬ in den Spendentopf des Zoos. Der Zoo will das Geld nach Abstimmung mit den Aufsichtsratsmitgliedern zur Finanzierung der Fischotteranlage verwenden, die bis zum 24.11.2004 fertiggestellt werden soll. Dem neuen Konzept des Zoos folgend, werden zukünftig Erlebnisstationen an der jeweiligen Tieranlage für Besucher integriert. Die zukünftige Fischotteranlage wird an der Süd- und Westseite von einem Holzsteg begleitet, auf dem die Besucher die Tiere in ihrem naturnah gestalteten neuen Gehege beobachten können. Auf dem südlichen Holzsteg soll am Ende eine betretbare Beobachtungshöhle entstehen, in der man den Nachbau einer gegrabenen Höhle des Fischotters mit allen wichtigen Bestandteilen wie Wasserzugang vom Fluss, Landausgang, Luftzuführung, Wurfhöhle und Nest findet.

Schwerin-News - 1. Okt 2004
Mähnenspringer erhalten neues Gehege
Schwerin. Mit dem Umbau einer der ältesten Tieranlage im Zoo wird im Oktober begonnen. Nach sechs Monaten soll pünktlich zur Saisoneröffnung die neue Anlage übergeben werden. Sechs Mitarbeiter aus dem Förderprogramm AfL unterstützen die Handwerker des Zoos bei dem komplexen Vorhaben. Die Anlage wird in südlicher Richtung erweitert. Im Bereich des Hangs werden die vorhandenen Feldsteinterrassen der in Afrika typischen Bauweise verändert. Die Unterkunft für die Tiere wird in Holzbauweise mit Lehmausfachung und Gründach in Halbrundform errichtet. Das Außengehege gewinnt deutlich an Platz für die Tiere. Um das Wohlbefinden noch zu erhöhen, sollen ausreichende Klettermöglichkeiten im Gehege angeboten werden.

Hessische Allgemeine - 4. Okt. 2004
Tierpark: Gute Chancen fürs Alte Amt
„Wir sind begeistert. Kalefeld ist bei unserem Projekt besonders engagiert“, berichtet Carsten Schöne, Geschäftsführer der Interessengemeinschaft artgerechter Raubtierschutz. Die Berliner Gruppe will im Alten Amt einen Park für Raubtiere bauen. In den nächsten Monaten soll die Entscheidung fallen, wo die Gruppe ihr Projekt in Angriff nimmt. „Neben Kalefeld sind noch zwei weitere Standorte im Gespräch.“ Das 35-Millionen-Projekt, für das drei Bauabschnitte vorgesehen sind, soll mit Sponsorengeldern finanziert werden. Schöne sieht darin kein Problem: „Wir können erst dann auf Sponsorensuche gehen, wenn der Standort endgültig feststeht.“


Der Standard - 1. Okt 2004
Geldregen über Herberstein hält weiter an
Der warme Geldregen über Herberstein hält weiter an. Die umstrittene Millionenförderung vom Sommer soll um ein weiteres, noch unter Verschluss gehaltenes Acht-Millionen-Projekt aufgestockt werden. Das Landesmuseum Joanneum will im Tierpark investieren.





Aktionen

Yahoo! Nachrichten - 04. Okt. 2004
Essen mit den Haien - Nachtführungen für Kinder im Zoo-Aquarium
Das Berliner Zoo-Aquarium lädt ab Donnerstag wieder zu den beliebten Nachtführungen für Kinder ein. Bei dem Rundgang durch das dunkle Haus können die Mädchen und Jungen beobachten, wie sich die Tiere zu später Stunde verhalten. Höhepunkt ist ein Spaghetti-Essen in unmittelbarer Nachbarschaft der Haie.

Frankfurter Neue Presse - 04. Okt. 2004
Geschäftsleute unterstützen den Zoo
Ein Fest für alle Rödelheimer soll es werden, das Jubiläum der Arbeitsgemeinschaft Rödelheimer Geschäftsleute (ARG), am Sonntag, 10. Oktober. Rödelheimer Betriebe haben die Veranstaltung, deren Erlös dem Frankfurter Zoo für dringend notwendige Neubauten von Tierhäusern zur Verfügung gestellt wird, maßgeblich durch Spenden unterstützt. Auch Zoo-Direktor Christian Schmidt hat sein Erscheinen angekündigt und freut sich über die Unterstützung für seinen Zoo: Der «Bärenbusch», eine neue Anlage für die in freier Wildbahn hoch bedrohten Brillenbären und Lippenbären, wird ohne die Unterstützung von Spendern wohl kaum gebaut werden können. Dies ist aber notwendig, um die alte und keinesfalls artgerechte Bärenanlage des Zoos, die in den 50er Jahren errichtet wurde, zu ersetzen. ARG-Geschäftsführer Ralf Sommerlad: «Wer den Zoo unterstützt, der leistet auch etwas für unsere Vaterstadt, für den Erhalt bedrohter Tierarten und nicht zuletzt für Bildung, Lehre und Forschung.»

Frankfurter Rundschau - 5. Okt 2004
Rekordbesuch beim Vivariumsgespräch
Darmstadt. In den mehr als fünf Jahren, die es die Vivariumsgespräche gibt, hat Zooassistentin Scarlett Umlauf nie einen solchen Andrang erlebt wie diesmal beim Vortrag über Spinnen. 80 Leute, jung und alt, drängten sich zum Auftakt der neuen Saison in der Zooschule.

Main-Rheiner - 06. Okt. 2004

Viele Besucher beim ersten Kinderherbstfest des Wildparks
Jetzt wo es kühler wird, die Tage kürzer und die Blätter bunt werden, kehrt auch im Gonsenheimer Wildpark wieder etwas mehr Ruhe ein. "Doch woher kommen denn auf einmal so viele Besucher?" wird sich so manches Wildschwein am letzten September-Sonntag gefragt haben. Denn zum ersten Mal fand im Park ein großes Kinder- und Herbstfest statt. Und das lockte Groß und Klein in Scharen. Nachdem der Wildpark vor etwa einem Jahr fast den Sparmaßnahmen der Stadt zum Opfer gefallen wäre, soll das Fest ein Zeichen setzen und die Erfolge des mittlerweile über 50 Mitglieder zählenden Fördervereins feiern. Der hatte mit einer Unterschriftenaktion für Fortbestehen des Parks gekämpft.

Main-Rheiner - 06. Okt. 2004
SPD wettert gegen Eintritt für Kürbisfest
Eine scharfe Rüge erteilt die Rathaus-SPD dem Magistrat. Der Grund: "Am Förderverein Fasanerie vorbei" habe das Gremium durchgesetzt, dass für das Kürbisfest in der Fasanerie am Wochenende ein Eintrittsgeld erhoben wird. Grundidee für den Tierpark Fasanerie sei immer gewesen, vor allem Familien den kostenlosen Besuch zu ermöglichen. Immerhin habe der Tierpark eine wichtige pädagogische Funktion.

Pforzheimer Zeitung - 06. Okt. 2004
Waschbären erhalten Paten
Pforzheim. Nicht alle Tage sieht man Schüler des Theodor-Heuss-Gymnasiums, wie sie sich im Waschbär-Gehege des Wildparks umschauen. Gestern war dies der Fall. Die Schüler übernahmen eine Tierpatenschaft. "Wir haben bereits mehr als 100 Tierpaten in einem Jahr bekommen, darunter zwei weitere Schulklassen, die Patenschaften für unsere Mini-Schweine und unsere Kängurus übernommen hatten", erklärt Schwarz. Rund 15 000 Euro seien auf diese Weise zusammengekommen. Das Geld werde in ein erweitertes Luchsgehege investiert.

 Main-Rheiner - 1. Okt 2004
Saisonabschluss: AZ-Vogelpark veranstaltet Oktoberfest
Am Sonntag,17. Oktober, beendet der AZ-Vogelpark in Lampertheim die Saison 2004 und lädt zum Oktoberfest ein. Mit dieser Veranstaltung enden in diesem Jahr die Parkfeste und die sonntäglichen Besuchszeiten für den Zoo- und Freizeitpark. Die exotischen Tiere beziehen ihre Winterquartiere. Der Vogelpark bleibt bis zum Frühlingsfest am Sonntag, 13. März, für die Öffentlichkeit geschlossen.

Eckernförder Zeitung - 1. Okt 2004
Tierpark im bunten Herbstkleid
Wenn bunte Blätter fallen, dann ist Ferienzeit in Schleswig-Holstein und wieder einmal eine gute Gelegenheit, den Tierpark in Gettorf zu besuchen. Eine Herbstrallye mit attraktiven Preisen wartet auf die Besucher. Nicht nur die Kinder, vielmehr auch Muttis, Vatis, Omas und Opas sind gefordert, 15 Fragen rund um die Natur im Herbst zu beantworten. Als ersten Preis gibt es eine Familien-Jahreskarte für den Tierpark Gettorf zu gewinnen.

Norddeutsche Neueste Nachrichten - 1. Okt 2004
Tierische Jubiläen in Schwerin

Thurgauer Zeitung - 04. Okt. 2004
Ein Esel namens Fanta
Freude herrschte gestern im Plättli-Zoo nicht nur während des Frühschoppenkonzerts, sondern auch, als Zoo-Besitzer Walter Mauerhofer und Brigitta Portillo das kleine Eselkind, das Mutter Nora am 24. August geboren hatte, zur Taufe holte.

 

Nachwuchs 
 
Bieler Tagblatt - 30. Sep. 2004
Tierpark: Der kleine «Hirsch»
Im Tierpark Dählhölzli kam jüngst ein Kleinkantschil zur Welt. Es ist das kleinste Huftier der Welt. Das Kleinkantschil Kayan wiegt kaum 200 Gramm und ist 25 Zentimeter gross. In der Urwaldvolière des Tierparks Dählhölzli versteckt es sich und ist nur mit viel Geduld zu sehen.

Schweriner Volkszeitung - 1. Okt 2004
Tierpark der Landeshauptstadt avancierte vor 30 Jahren zum Zoo
Besucher des Schweriner Zoos können derzeit nicht nur "mal andere Gesichter sehen", wie der Slogan des Parks lautet. Sie können auch zahlreiche neue Gesichter entdecken. Denn zum Jubiläumsjahr des Zoos hat so mancher pelzige oder gefiederte Bewohner dem Tierpark Nachwuchs geschenkt: Seit einigen Wochen erkunden Wildschweinferkel, Loris-Küken, Wolfswelpen sowie kleine Pinguine, Rothunde und Kängurus ihre Gehege. Gleich drei Jubiläen feiert der Tierpark in diesem Jahr: Seine Anfänge reichen ein halbes Jahrhundert zurück, vor genau 30 Jahren avancierte er zum Zoo, vor einem Jahrzehnt wurde er in eine gemeinnützige GmbH umgewandelt.

Freie Presse (Chemnitz) - 1. Okt 2004
Hai-Life in Zschopau - Fisch-Baby kommt in Mittelschule zur Welt
Ein Katzenhai-Baby ist an einer Zschopauer Mittelschule geschlüpft. Wie die Betreiber des mobilen Meerwasser-Aquariums «Sea Life aktuell» am Freitag in Dresden mitteilten, kam das Tier bereits in der Nacht zum Donnerstag zur Welt. Mehrere Schüler hatten sich zuvor im Rahmen eines Schulprojekts um die Hai-Brut gekümmert. Dabei mussten sie jeden Tag die Wassertemperatur messen und die Entwicklung der Eier beobachten. Der geschlüpfte Hai war von einer Lehrerin entdeckt worden und befindet sich nun in dem Dresdner Aquarium. Dort ist er in einigen Wochen für Besucher zu sehen. Das Aquarium gastiert bis 2007 in Dresden und zeigt mehr als 60 Arten.




Norddeutsche Neueste Nachrichten - 5. Okt 2004
Treibt ein räuberischer Wolf sein Unwesen?
Tierexperten rätseln über ein Dutzend gerissener Schafe bei Rostock. Vor einer Woche waren auf einem Hof mehrere Tiere getötet worden. Mitarbeiter des Gutes sowie Biologen der Universität gehen von einem räuberischen Wolf aus. Marianne Tuscher vom Güstrower Natur- und Umweltpark, der seit Jahrzehnten auch Wölfe betreut, bezweifelt das. Dass ein wilder Wolf als Einzelgänger gleich 13 Tiere auf einmal reißt, halte sie für sehr unwahrscheinlich. Die Auswertung der Bissspuren wie auch ein Augenzeugenbericht deuteten jedoch eher auf einen Wolf als auf einen Hund.


 Hamburger Abendblatt - 1. Okt 2004
Esso-Tiger ist tot
Es war einer der eingängigsten Werbeslogans: Pack den Tiger den Tank! Jetzt ist der Esso-Tiger tot. Im November wäre Tessa 14 Jahre alt geworden. Die in einem englischen Zoo geborene sibirische Tigerdame bekam von der Erdölfirma umgerechnet 37.500 Euro für die 1992 angelaufenen Werbespots. Dennoch verbrachte sie die letzten drei Jahre in einem Käfig in einem Einkaufszentrum auf der Karibikinsel Aruba, wo Touristen sich für 25 Dollar beim Streicheln der augenkranken und arthritischen Wildkatze fotografieren lassen konnten. Herrchen Marc Chandler begrub das Tier in seinem Garten. Tierschützer bezweifeln, dass Tessa, wie behauptet, an Herzversagen starb. Sie fordern eine Obduktion.

Berliner Morgenpost - 3. Okt 2004
Feuer im Zoo: Die Elefanten störte es nicht: Geschichten aus Zoo und Tierpark
Der Alarm kam am Dienstagmorgen: "Schnell, das Elefantenhaus im Zoo brennt", meldete eine Anruferin. Die Feuerwehr reagierte sofort. "Das Martinshorn war von weitem zu hören.  Wir guckten raus, ob vielleicht der Bahnhof brennt", sagt Elefantenpfleger Rouven Schulze. Aber nicht vor dem Bahnhof, sondern vor dem Elefantenhaus kamen die drei Löschzüge wenig später zum Stehen. "Bei euch brennt es", sagte der Einsatzleiter. "Wo denn?", fragten die Tierpfleger, die gerade dabei waren, die Ställe mit Wasser auszuspritzen. Und so stieg man gemeinsam aufs Dach um dort festzustellen: Fehlalarm. "Wahrscheinlich meinte die Frau das Elefantentor", mutmaßten die Tierpfleger. Ein Rückruf bei der Anruferin bestätigte das. Sie sei im Auto unterwegs gewesen, als sie den Qualm bemerkte. Aber auch dort war von Feuer keine Spur. Und so zog im Zoo wieder die gewohnte Ruhe ein.


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Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Zoo Duisburg, 05.10.04
ATTILA - das Kranich-Küken - Kostbarer Vogelnachwuchs im Zoo
Ein Hauch von China ist seit der Errichtung des Chinesischen Gartens im Jahre 1988 am Kaiserberg nichts Besonderes mehr, das am Fuße dieser landschaftsarchitektonischen Kostbarkeit brütende Mandschuren-Kranich-Paar dagegen sehrwohl! Seit vielen Jahren lassen die beiden fast mannshohen Stelzvögel regelmäßig ihr weithin vernehmbares „Trompeten“ hören, hüpfen fleißig ihre arteigenen Tanzfiguren, aber zeigten bisher keinerlei Neigung, ihr Eheleben mit lebensfähigem Nachwuchs zu krönen. Vor einigen Wochen allerdings hüpften sie nicht mehr umeinander, sondern aufeinander und prompt legte die Henne nacheinander vier cremefarben-dunkelbraun gesprenkelte  Eier ins liederlich gekratzte Nest. Da sah Zooinspektor Peter Saborowski - ausgewiesener Experte im Umgang mit Kranichen - seine Chance gekommen: Die kostbaren Eier fanden hinfort in der wohltemperierten Brutmaschine neben seinem Büro-Schreibtisch Platz - nicht nur, um möglicher Vernachlässigung durch die beiden Altvögel zuvorzukommen, sondern auch den allgegenwärtigen Kaiserberg-Füchsen ein Schnippchen zu schlagen.  Leider erwies sich nach 33-tägiger Bebrütung nur ein einziges Vögelchen als überlebensfähig, wurde - in Anlehnung an seine mongolisch-mandschurischen Ureltern - ATTILA „getauft“ und erweist sich infolge als folgsames Vogelkind, das seinem Ziehvater seither auf Schritt und Tritt nachläuft.

RuhrZoo Gelsenkirchen, 05.10.04
Kleiner Rappenbock macht erste Schritte
Anfang September erblickte ein kleiner Rappenbock im Ruhr Zoo Gelsenkirchen das Licht der Welt. Nun darf er das erste Mal frische Luft schnuppern und in der herbstlichen Sonne vorsichtig die ersten Schritte auf den noch staksigen Beinen wagen. Mutter Kim, die sehr besorgt um ihren Nachwuchs ist, wartet gespannt auf diesen Moment. Bevor der kleine Rappenbock mit Namen Gismo sich jedoch in der Savannenlandschaft der ZOOM Erlebniswelt Afrika tummeln darf, muss er kräftig genug sein. Dazu Dipl. Biologin Sabine Haas, Pressereferentin des Ruhr Zoos Gelsenkirchen: „Erst wenn er sicher alleine aufstehen kann und immer an der Seite seiner Mutter bleibt ohne sich zwischendurch hinzulegen, darf er zu seinen Artgenossen.“ Die Rappenantilopen gehören zu den imponierendsten und schönsten Antilopen Afrikas. Die Weibchen sind von goldener bis kastanienbrauner Färbung, während die Männchen ein tiefschwarzes Fell besitzen. Beiden Geschlechtern gemeinsam ist die weiße Gesichtszeichnung sowie das weiße Bauchfell.

Tierpark Chemnitz, 05.10.04
Sonne und viele Besucher zum herbstlichen Kinderfest im Tierpark - Herbstzeit ist auch Wildgatterzeit
Das dritte Kinderfest im Tierpark Chemnitz am vergangenen Sonntag lockte bei schönstem Sonnenschein über 3000 Besucher in den Tierpark. Die Veranstalter hatten sich einiges einfallen lassen, um den Kindern Spass und Spannung zu bieten. Eine besondere Attraktion war z.B. das Bungee-Trampolin, Dampfmaschinenmodelle zogen nicht nur Kinder an, bei den Bastel- und Gewinnständen gab es rege Nachfrage, und ein Zoo-Quiz führte die Teilnehmer durch die Tierwelt verschiedener Kontinente. Der Herbst bietet sich auch für einen Besuch im Wildgatter an. Mit bunter Laubfärbung und herbstlichem Licht zeigt es sich gerade zu dieser Jahreszeit von seiner besten Seite. Auf einem ausgedehnten Spaziergang kann man eine Menge sehen und auch hören. Im September und Oktober findet bei Rot- und Damwild die Brunft statt. Daneben sollte man auch nicht versäumen, ‚alten‘ und ‚neuen‘ Jungtieren einen Besuch abzustatten. Während die im Frühjahr geborenen Wildkatzen (Foto) schon fast erwachsen sind und auch die beiden Luchskinder mächtig zugelegt haben, kann man bei Wildschweinen und Wisenten den Nachwuchs vom August beobachten.


RuhrZoo Gelsenkirchen, 04.10.04
Bunte Herbstferien im Zoo
Die Herbstferien stehen mitsamt den letzten goldenen Sonnenstrahlen vor der Tür. Was gibt es da für Groß und Klein schöneres, als die schulfreie Zeit bei einem Zoobesuch zu genießen. Der Ruhr Zoo Gelsenkirchen bietet allen Kindern ein buntes Ferienprogramm an, bei dem Spaß und Unterhaltung garantiert sind.  Vom 18. bis zum 22. Oktober dreht sich zum Beispiel alles um das Thema Afrika. Bei schönem Wetter stehen die Löwen- und Hyänenanlage im Mittelpunkt. Es darf – in einem geschützten Pavillon – nach Herzenslust zu den Themen Fleischfresser, Madagaskar, Affen und Savanne gemalt, gebastelt und gespielt werden. Jeden Tag um 15.30 Uhr wartet dann das Highlight auf die Ferienkinder: Hyänen beobachten, Affenfutter zubereiten und verfüttern oder ein Gespräch mit einem der Tierpfleger. Jeder Tag hält eine neue spannende Überraschung bereit. Zwischen dem 25. und 29. Oktober dürfen die Kinder dann in die Welt des abenteuerlichen Alaskas eintauchen. Malen, Basteln und Spielen rund um Eisbär, Landraubtiere und Vögel, wie z.B. die Schnee-Eule, stehen auf dem Programm. Auch beim Thema Alaska wird das tägliche Highlight nicht fehlen. So warten Eisbär füttern und Luchs Beobachtung auf die kleinen Abenteurer. Am 28. Oktober wird es zudem indianische Spiele und am 29. Oktober „Powwows“ – moderne indianische Tanzfeste –  mit einer Vertreterin der „Native American Association of Germany e.V.“ geben.

Zoo Leipzig, 01.10.04
Afrika-Savanne komplett! Neuer Farbtupfer für Savanne eingetroffen
Es ist so weit: Die im April eröffnete Kiwara-Savanne ist komplett! Vier  Kronenkraniche sind am Dienstag nachmittag im Leipziger Zoo eingetroffen und komplettieren als echter Farbtupfer die neue Savanne. Bis die Besucher zwei Pärchen zusammen mit den Rothschildgiraffen, Grevy-Zebras, Blauhalsstraußen, Säbelantilopen, Marabus, Zwergflamingos und Hornraben im Zusammenleben beobachten können, werden noch ca. drei Wochen vergehen. Die Vögel wurden erstmal in die Quarantänestation der Afrika-Savanne eingesetzt. „Wir haben sehr lange auf die wertvollen Vögel gewartet, umso mehr freuen wir uns, dass es jetzt geklappt hat und die Kiwara-Savanne komplett ist.“ so Zoodirektor Dr. Junhold.  Außerdem verlassen zeitgleich zwei Säbelantilopenböcke die Kiwara-Savanne ins warme Fuertoventura. Damit reduziert sich vorübergehend die Zooherde auf vier Tiere. Der Leipziger Zoo hat aber bereits beim EEP neue Säbelantilopen angefragt, um auch den Genpool der bestehenden Herde wieder aufzufrischen. Die Kronenkraniche bestechen durch ihre weißen Schmuckfedern am Kopf. Schon von weiten fallen die südlich der Sahara lebenden Tiere auf. Charakteristisch für diese Kraniche sind die sehr langen und schlanken Beine, der lange Hals und die langen Flügel. Die Stimme der Kronenkraniche hat auch einiges zu bieten: sie ist ziemlich schafr und rollend; bei den meisten Arten hat der Ruf etwas Trompetenartiges, bei anderen klingt er wie ein Pfiff. Der Kronenkranich ist der schönste Vertreter seiner Art und zählt zudem zu den bedrohten Tierarten.

RuhrZoo Gelsenkirchen, 01.10.04
Neue Kasse und Öffnungszeiten
Die langsam kürzer werdenden Tage bringen für den Ruhr Zoo Gelsenkirchen neue Öffnungszeiten mit sich. Ab dem 1. Oktober ist der Zoo von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet. Der Kassenschluss rückt dabei eine Stunde nach vorn, also auf 17.00 Uhr. Gleichzeitig führt der Ruhr Zoo Gelsenkirchen ein neues Kassensystem ein. Auch die Eintrittskarten erhalten mit der Umstellung auf das neue System eine neue Gestaltung. Die Karten zieren nun vier Motive aus der neuen ZOOM Erlebniswelt: der Löwe für Afrika, der Orang Utan für Asien, der Eisbär Antonia für Alaska und ein Schaf für den Grimberger Hof. Die Eintrittskarten wurden in Kooperation mit Schwestergesellschaft GELSEN-NET entwickelt. Sie wirbt auf den neuen Tickets unter den Slogans „Affen-günstige Tarifen, Tierisch schnell, Bären-starke Tarife und Scha(r)f Telefonieren“ für ihre Telefontarife.

Tierparkfreunde Hellabrunn e.V., 01.10.04
Europäische Zooförderer fordern effektiven Haischutz
Die Tierparkfreunde haben Anfang 2004 das Netzwerk Artenschutz ins Leben gerufen. Dahinter steckt die Intention, die Bemühungen aller Akteure im internationalen Artenschutz besser zu koordinieren und damit zu noch mehr Effektivität zu bringen. Erster Erfolg des Netzwerks ist die HAILIFE-Kampagne. Der Vorsitzende der Tierparkfreunde, Sven Thanheiser, hat die Aktion als Mitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft Artenschutz des NABU (Naturschutzbund Deutschland) koordiniert. Mitglieder der Tierparkfreunde haben Internetauftritt und Infrastruktur gesponsort. Diese Kampagne führt große NGOs zusammen und repräsentiert 7 Millionen Mitglieder der beteiligten Organisationen. Erstmalig machen sich Zoos und alle großen Umwelt- und Zooorganisationen gemeinsam stark für konkreten Artenschutz und treten geschlossen hinter die Bemühungen zunächst um den internationalen Haischutz.

RuhrZoo Gelsenkirchen, 01.10.04
Welttierschutztag im Zoo
Am 4. Oktober ist Welttierschutztag. Der Ruhr Zoo Gelsenkirchen bietet seinen großen und kleinen Besuchern an diesem Tag zahlreiche Informationen rund um den Tierschutz mit einem thematisch passenden Malstand. „Natürlich sind wir nicht nur an diesem Tag für den Tierschutz zuständig, sondern das ganze Jahr über. Der Zoo nimmt Wildtiere auf, aber auch andere Fundtiere werden bei und versorgt“, so Dipl. Biologin Sabine Haas, Pressereferentin des Ruhr Zoos.  So unterstützt der Ruhr Zoo auch die Tiger Kampagne der EAZA. (European Association of Zoos and Aquaria). Der europäische Zooverband hat in diesem Jahr eine Kampagne zur Rettung der frei lebenden Tiger ins Leben gerufen. Ziel ist es, ein Bewusstsein für die Bedrohung des Tigers zu schaffen und Spendengelder für laufende Schutzprojekte zu sammeln. Der Welttierschutztag hat eine lange Geschichte. Der 4. Oktober ist der Tag der Heiligsprechung von Franz von Assisi, dem Begründer des Franziskaner-Ordens und Schutzpatron der Tiere. Dieses Datum wurde 1931 beim internationalen Tierschutzkongress von Florenz zum Welttiertag erklärt. Seither gilt der 4. Oktober als Gedenktag für Tierfreunde auf der ganzen Welt.

Zoo Leipzig, 30.09.04
Karl-Max-Schneider-Preisverleihung - Zoo Leipzig begrüßt die Preisträger
Der Leipzig Zoo freut sich, die Preisträger des diesjährigen Karl-Max-Schneider-Wettbewerbs begrüßen zu dürfen.  Jedes Jahr lobt die Karl-Max-Schneider-Stiftung, die 1997 ins Leben gerufen wurde, auf dem naturwissenschaftlichen Gebiet einen Preis aus, an dem sich Schulen aus ganz Deutschland beteiligen können. In diesem Jahr stand der Wettbewerb unter dem Motto „Tiere als echte Architekten“. Eine Jury, in der der ehemalige Zoologische Leiter Peter Müller und Zootierarzt Dr. Andreas Bernhard vertreten waren, hatte die Qual der Wahl aus den eingereichten Entwürfen die Preisträger zu ermitteln.Prof. Dr. Karl-Max Schneider, der 1887 in Callnberg/Lichtenstein geboren wurde, übernahm nach seinem Studium der Pädagogik und Philosophie von 1934 bis 1955 die Leitung des Zoologischen Gartens. Er setzte alles daran, den Zoo, insbesondere die Tierhaltung  und Löwenzucht, auszubauen und weiterzuentwickeln und verhalf somit den Leipziger Zoo zu internationalen Ruhm. Als wissenschaftliche Koryphäe auf seinem Gebiet genoß er internationale Anerkennung und wurde zum Ende seines Lebens mit Ehrungen überhäuft. Am 26. Oktober 1955 verstarb Karl-Max-Schneider nach einem Schlaganfall. Die 1997 gegründete Karl-Max-Schneider Stiftung verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke mit dem Ziel, den Nachlaß für die Wissenschaft aufzuarbeiten, nutzbar zu machen und Bildung zu fördern.

Tierpark Chemnitz, 30.09.04
Kinderfest im Tierpark
Am Sonntag, den 3. Oktober wird der Tierpark zum Kinderland, denn hier steigt von 10:00 bis 18:00 Uhr ein großes Kinderfest. So erwartet der ‚Mount Everkist‘ seine Bezwinger, und Willi Nasenschnauf hofft auf möglichst viele Mitspieler beim ‚Mitmach-Märchen‘. Ein ‚Blätterquiz‘ lädt ein, Wissenswertes über Zootiere im Herbst zu erfahren, das Industriemuseum stellt historische Maschinen vor und eine Schulsternwarte ermöglicht das Bauen von Sonnenuhren. Für Sportfreunde steht Fußball im T-Mobile XXL-Kicker auf dem Programm und die ganz besonders Mutigen haben die Möglichkeit, bis zu 7 Meter hohe Sprünge auf dem Bungeetrampolin zu absolvieren. Neben diesen Aktionen laden Bastelstraßen, Kinderschminken, eine Vogelhäuschenwerkstatt, zahlreiche Spielangebote von Vereinen und Freizeiteinrichtungen sowie eine Hüpfburg zum Mitmachen ein. Ein Programm so bunt wie die Blätter im herbstlichen Tierpark. Also: nicht verpassen ! Und rechtzeitig zum Kinderfest hat sich bei den Capybaras im Tropenhaus Nachwuchs eingestellt: drei Jungtiere wuseln nun im Gehege umher. Die in Südamerika beheimateten Capybaras sind die größten Nagetiere der Welt.

Zoo Leipzig, 30.09.04
„Angekommen in Afrika“ - Sonderführungen im Oktober
Bei den sonntäglichen Sonderführungen im Oktober können sie diesmal mit den Losten auf Safari durch die Weiten der neuen Kiwara-Savanne gehen und das beeindruckende Zusammenspiel von Rothschildgiraffen, Tüpfelhyänen, Grévy-Zebras, Säbelantilopen und Straußen erleben! Wer wissen möchte, wie der spannende Prozeß der Vergesellschaftung der verschiedenen Huftier- und Vogelarten funktioniert hat und welche Tricks die Tierpfleger angewendet haben, warum die Säbelantilopen die ersten und die Rothschildgiraffen die letzten Tiere waren, die die Savanne in Besitz nehmen durften, wie die Huftiere auf die unmittelbare Nachbarschaft der Tüpfelhyänen reagieren und ob es bereits Nachwuchs in der Kiwara-Savanne gegeben hat, dem sind die Sonderführungen im Oktober ans Herz gelegt!

Zoo Duisburg, 30.09.04
Die Geister regen sich
Pünktlich zum Ausklang des Herbstes drängen Geister und Kobolde, Hexen und Spukgestalten zu nächtlichem Tun, was seinen Höhepunkt erreichen wird zum Halloween-Fest am Sonntag, dem 31. Oktober 2004. Der Zoo wird bis nach Mitternacht zu einem gigantischen Spektakel laden; Einzelheiten hierzu werden im Rahmen weiterer Presseverlautbarungen rechtzeitig bekannt gegeben.



Tomistoma Task Force, 30.9.04
European Studbook ( ESB) für Tomistoma schlegelii
Tomistoma schlegelii ist heute eines der interessantesten, aber auch bedrohtesten Krokodile unserer Erde. Aus diesem Grunde gründete die IUCN/SSC Crocodile Spezialist Group die  „Tomistoma Task Force“ (TTF), eine internationale Arbeitsgruppe, die sich mit Schutzmassnahmen   für diese Spezies befasst. Neben Grundlagenforschung und Statusuntersuchungen, wie kürzlich beendeten Felduntersuchungen in West-Kalimantan (über die in der Webseite www.tomistoma.org berichtet wird) ist auch ein gezieltes Management der Art zum Zweck der Erhaltungszucht in menschlicher Obhut dringend erforderlich. In den USA existiert bereits ein Zuchtbuch, nachdem dort in 3 verschiedenen zoologischen Institutionen Zuchterfolge zu verzeichnen waren. In Europa gab es bislang ein solches Management von Tomistoma nicht. TTF-Chairman Ralf Sommerlad reiste zu diesem Zweck ins schwedische Kolmarden, um an der Konferenz der EAZA teilzunehmen und die Erstellung eines Management-Plans mittels eines Europäischen Zuchtbuches anzuregen. Dank der Unterstützung des EAZA Advisors Hans-Dieter Philippen und des Chairmans der Amphibian-Reptile Taxon Advisory Group, Dr.Ivan Rehak und anderer ist dies nun gelungen : Ein ESB für Tomistoma schlegelii wird künftig im Zoo Fungirola geführt. Begleitet wird das ESB von genetischer Grundlagenarbeit, die Dr. Jens Poschadel (Uni Hamburg) bereits in enger Zusammenarbeit mit TTF vorbereitet hat.
Die Gründung des Zuchtbuchs ist ein grosser Erfolg und ein wichtiger Schritt zur Erhaltung der Art in menschlicher Obhut, zudem ein wichtiger Schritt in der Fortsetzung der Zusammenarbeit zwischen IUCN/SSC und EAZA.

Papageienschutz-Centrum Bremen e. V.
Mehr Papageienschutz ist notwendig!
Naturnahes Fluggehege vom Papageienschutz-Centrum Bremen e. V. in Betrieb genommen!
In der Bundesrepublik Deutschland werden weit über 1 Million Papageien als Haustiere gehalten. Die Mehrheit dieser Papageien muss unter Bedingungen leben, die Schädigungen zur Folge haben. Um zu einer Stärkung des Papageienschutzes beizutragen, hat das Papageienschutz-Centrum Bremen e. V. vor wenigen Wochen den Kernbereich seines Fluggeheges für körperlich geschädigte und verhaltensgestörte Papageien in Betrieb genommen. In zwei ca. 6 m hohen, üppig bepflanzten Flughallen erstreckt sich auf einer Fläche von insgesamt 560 qm ein naturnah gestalteter Lebensraum, wo die Papageien, die zum Teil jahrzehntelang in Käfigen und engen Volieren zumeist einzeln gehalten wurden, wieder großzügig fliegen und ihr Leben mit Artgenossen verbringen können. Die Bepflanzung, die für das Wohlbefinden der Papageien unerlässlich ist, dient den Papageien zum Klettern, Nagen und Fressen. Das Fluggehege ist ein bundesweit einzigartiges Projekt.  Dem Fluggehege wird auch ein Informations- und Ausstellungsbereich angegliedert, der im Frühjahr 2005 fertiggestellt ist. Dann wird das Fluggehege auch für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
www.papageienschutz.de

Zoologische Gesellschaft Frankfurt, 5. Oktober 2004
Freigabe von Jagd auf Spitzmaulnashorn durch CITES ist ein falsches Signal
Die 13. Vertragsstaatenkonferenz über die Konvention zum Handel mit bedrohten Arten (CITES) hat gestern in Bangkok den absoluten Schutz der hochgradig bedrohten Spitzmaulnashörner in Südafrika und Namibia gelockert. Dem Antrag von Namibia und Südafrika jeweils fünf ältere Nashornbullen pro Jahr zur Jagd freigeben zu dürfen, wurde gestern von der CITES Konferenz in Bangkok entsprochen. „Wir halten diese Entscheidung für falsch“, sagt Dr. Christof Schenck, Geschäftsführer der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF). „Die Handelsfreigabe einer bedrohten Art als Jagdtrophäe halten wir - auch wenn dies sehr eingeschränkt erfolgt - definitiv für das falsche Signal, besonders bei den Spitzmaulnashörnern“, so Schenck. Das Spitzmaulnashorn stand noch vor wenigen Jahren kurz vor seiner völligen Ausrottung, und zwar durch Jagd bzw. Wilderei. Anfang der 90er Jahre waren ca. 2.400 Tiere übrig von 65.000, die noch zwei Jahrzehnte zuvor durch die Savannen Afrikas gezogen waren. „Es war ein immenser Einsatz von Naturschutzseite notwendig, um die Population vor dem totalen Absturz zu bewahren. Erst in den letzten Jahren gehen die Bestandszahlen wieder langsam nach oben. Die Art sei jedoch noch lange nicht über den Berg, so Schenck: „Südafrika und Namibia haben beim Nashornschutz großartige Leistungen vollbracht. Wir sind sehr froh, dass sich die Bestände so erholt haben, dass wir aus diesen Ländern Tiere für die Wiederansiedlung z.B. in Sambia bekommen. In Sambia ist die Art von Wilderern völlig ausgerottet worden und wir sind stolz darauf, diese charismatischen Tiere wieder dorthin zurückbringen zu können. Ein immenses Unterfangen, das finanziert wird aus Spendengeldern. Doch wie wollen wir unseren Spendern vermitteln, dass das Spitzmaulnashorn auch weiterhin unserer intensiven Unterstützung und unseres Schutzes bedarf, wenn Jäger in Südafrika und Namibia für viel Geld die Tiere als Trophäen schießen dürfen?“ Die ZGF und der Zoo Frankfurt hatten erst im Mai diesen Jahres das Frankfurter Nashorn Hama in den Kruger Nationalpark (Südafrika) abgegeben, um dort die Population genetisch zu bereichern. „Wir können mit absoluter Sicherheit sagen, dass es Hama dort gut geht“, sagt Schenck. „Es muss sich niemand Gedanken machen, dass sie der Flinte eines Jägers zum Opfer fallen wird. Wir haben volles Vertrauen, dass unsere Partner von South African National Parks verantwortungsvoll mit den Frankfurter Tieren umgehen“.
Auch wenn die ZGF die nachhaltige Jagd nach ökologischen Kriterien nicht grundsätzlich ablehnt, hält sie gerade bei den extrem bedrohten Spitzmaulnashörnern die begrenzte Freigabe des Trophäenhandels und damit die Jagd für das falsche Signal zur falschen Zeit. In den meisten Gebieten müssen Nashörner noch immer mit großem Aufwand bewacht werden. Und sobald Nasenhorn als Jagdtrophäe Grenzen passieren darf, ist dies immer auch eine Versuchung für Wilderer und illegalen Handel.
 
WWF, 04.10.2004
WWF startet Tiger-Kampagne mit Unterstützung von Hörzu und Sandra Maischberger
Am Montag startet der WWF seine Kampagne zur Rettung der letzten 500 Sumatra-Tiger. Mit Plakaten, TV-Spots, Anzeigen und im Internet (www.wwf.de) informiert die Umweltstiftung in den kommenden Wochen über die dramatische Situation der Raubkatzen auf der indonesischen Insel Sumatra und wirbt um Spenden. "Wir kämpfen für das Überleben der Sumatra-Tiger und setzen dabei auch auf die Unterstützung der Bevölkerung in Deutschland", so WWF-Artenschützer Stefan Ziegler.
Der WWF will die Abholzung des Regenwaldes stoppen und fordert ein umfassendes Netz von Schutzgebieten. Allein in der Provinz Riau auf Sumatra fallen täglich 560 Hektar Regenwald dem Hunger der Zellstoffindustrie und Palmöl-Plantagen zum Opfer. Außerdem sollen Anti-Wilderer-Brigaden die begehrten Tiger vor dem Abschuss retten. Laut einer WWF-Studie fallen jährlich bis zu 50 Sumatra-Tiger Wilderern zum Opfer.
Medienpartner des WWF ist die Fernsehzeitschrift Hörzu. In den TV-Spots des WWF und im Internet wirbt die Fernsehmoderatorin Sandra Maischberger für den Schutz der letzten Sumatra-Tiger.
Der WWF engagiert sich seit über 30 Jahren für den Tigerschutz und kämpft für den indonesischen Regenwald. Auf Sumatra konnte die Umweltstiftung bereits erste Erfolge erzielen. Im Juli erklärte die indonesische Regierung einen Teil des Regenwaldes von Tesso Nilo zum Nationalpark. Deutsche Firmen, die Tropenholz und Palmöl aus Sumatra importieren, arbeiten mit dem WWF an Lösungen, um den Regenwald nicht weiter zu zerstören.
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02128/index.html

WWF, 3.10.2004
166 Stimmen gegen das Artensterben zu vergeben. Europäische Union gehört zu den entscheidenden Fraktionen
Seit gestern verhandeln in Bangkok 166 Regierungsdelegationen auf der Weltartenschutzkonferenz CITES über den internationalen Handel mit gefährdeten Tier- und Pflanzenarten. Der WWF und TRAFFIC, das gemeinsame Artenschutzprogramm mit der Weltnaturschutzunion IUCN, setzen sich als Berater vor Ort dafür ein, dass die Delegierten den Handel mit bedrohten Säugetieren, Vögeln, Reptilien, Fischen, Heil- und Zierpflanzen und Tropenhölzer gut kontrollieren. „Die Übernutzung der Natur gehört zu den häufigsten Ursachen für das Artensterben“, erläutert der Artenschützer des WWF Deutschland, Volker Homes, die Bedeutung der Konferenz.
Homes macht sich in Bangkok dafür stark, dass die 25 Staaten der Europäischen Union nicht nur im Sinne wirtschaftlicher Interessen, sondern auch im Sinne bedrohter Tier- und Pflanzenarten entscheiden. „Jedes Land hat eine Stimme. Wenn die EU als einheitlicher Block gemäß unseren Empfehlungen abstimmt, haben wir bei insgesamt 166 Stimmen schon viel gewonnen“, so Homes.
Zu den zehn weltweit am stärksten nachgefragten Arten gehören nach Einschätzung des WWF der Napoleonfisch (gilt in Ostasien als Delikatesse), der Weiße Hai (Souvenir- und Lebensmittelhandel), Ramin-Holz (für Zierleisten, Türen, Fenster, Bilderrahmen), der Tiger (Souvenirs, traditionelle asiatische Medizin), der Elefant (Elfenbein-Schmuggel), der Irawadi-Delfin (Delfinarien, Vergnügungsparks), die Papua-Weichschildkröte, der Gelbwangen-Kakadu, der Blattschwanz-Gecko (alle Haustierhandel) und verschiedene asiatische Eiben (Medizin).
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02127/

Rettet den Regenwald e.V., October 02, 2004
Sojaimporte vernichten Regenwälder im Amazonas
22 Millionen Hektar Regenwald und andere wertvolle Naturräume sind in den
nächsten Jahren durch Soja-Anbau in Südamerika bedroht. Das muss nicht sein!
Es gibt Alternativen.
Bitte helfen Sie und senden Sie eine Email an den größten deutschen
Importeur unter: http://www.regenwald.org

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Natur- und Artenschutz

Umweltjournal - 4. Okt. 2004
Todesurteil für Nashörner und Leoparden
In einer Skandalentscheidung haben heute die Mitgliedsstaaten des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (WA) unverantwortliche Jagdquoten für Leoparden und sogar Spitzmaulnashörner genehmigt. "Namibia und Südafrika dürfen zukünftig jährlich fünf bzw. 10 der vom Aussterben bedrohten Panzertiere als Jagdtrophäen exportieren", berichtet Daniela Freyer. Ebenso unverständlich ist die drastische Erhöhung der Jagdquoten für Leoparden: Statt bislang 100 Tieren darf Namibia zukünftig 250 Leoparden an betuchte internationale Trophäenjäger verkaufen. Für Südafrika wurde eine Quotenverdopplung von 75 auf 150 Tiere bewilligt.
rbi-aktuell - 5. Okt 2004
Skandalöse Entscheidung: Artenschutzkonferenz bewilligt Abschuß ...
Handelsblatt 5. Okt 2004
Südafrika und Namibia dürfen mehr Nashörner und Leoparden jagen


  Frankfurter Allgemeine Zeitung - 1. Okt 2004
Vogel des Jahres: Der Uhu - ein „Totenvogel” macht Karriere
Der Uhu ist der Vogel des Jahres 2005. Damit folgt dem lautstarken kleinen Zaunkönig die größte Eule Europas. „Der Uhu steht für einen der ganz großen Erfolge des Artenschutzes”, sagte der Vize-Präsident des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu), Helmut Opitz, am Freitag in Berlin. Lange drohte dem Uhu hierzulande die Ausrottung. In Deutschland leben jetzt wieder etwa 850 Paare.

Rheinische Post - 1. Okt 2004
"Schlimmster Vogeleierdieb Deutschlands" vor Gericht
Ein ehemaliger Gymnasiallehrer gilt in den Augen von Tierschützern als der "schlimmste Vogeleierdieb Deutschlands". Seit Donnerstag verantwortet er sich vor dem Amtsgericht Brandenburg an der Havel. Er ist dem Gericht nicht unbekannt. Der Mann soll zahlreiche Gelege seltener Vogelarten geplündert haben. Ihm werde Jagdwilderei in besonders schwerem Fall vorgeworfen. Schon vergangenes Jahr war der 63-Jährige wegen ähnlicher Delikte zu einer Bewährungs- und Geldstrafe verurteilt worden.

Spiegel - 1. Okt 2004
ARTENSCHUTZ: Abgesang auf den Afrikanischen Löwen
Kurz vor der Artenschutzkonferenz in Bangkok schlagen Tierschützer Alarm: Dem Afrikanischen Löwen droht die Ausrottung. Um ihn zu retten, wollen Artenschützer den "König der Tiere" international unter strengsten Schutz stellen. Andere unterstützen ausgerechnet die Löwenjagd, um die Art zu erhalten.

Hamburger Abendblatt - 1. Okt 2004
Tiere als Handelsware
Der internationale Handel ist für viele Tier- und Pflanzenarten der größte Bedrohungsfaktor. Um ihm zu begegnen, trat 1975 die Konvention zum internationalen Handel von gefährdeten Arten (CITES) in Kraft, auch als Washingtoner Artenschutzabkommen bekannt. Morgen treffen sich Vertreter der 166 Vertragsstaaten zum 13. Mal, um über Handelsverbote und -beschränkungen bei afrikanischen Löwen und Plattrückenschildkröten, Madagaskar-Königspalmen, dem Tropenholz Ramin und vielen anderen Tier- und Pflanzenspezies zu beraten. "Die Konvention öffnet sich für breit gehandelte Arten wie Ramin oder bestimmte Fische. Gleichzeitig versuchen einige Staaten, die Schutzmechanismen von CITES zu untergraben. Damit besteht die Gefahr, dass die Schutzkonvention zu einer Handelskonvention verkommt", sagt Peter Pueschel, Leiter der Artenschutz-Kampagne des Internationalen Tierschutz-Fonds IFAW. Stichworte wie "nachhaltige Nutzung" seien auf den Tagungen immer öfter zu hören, bedauert Pueschel. Das werde auch für die kommende Tagung gelten, die bis zum 14. Oktober im thailändischen Bangkok abgehalten wird.

Mitteldeutsche Zeitung - 1. Okt 2004
Über 100 Kondore wurden in Amerika ausgewildert
Die Zucht und Auswilderung der einst vom Aussterben bedrohten Kalifornische Kondore macht Fortschritte: Mehr als 100 Exemplare der seltenen Vögel leben in Kalifornien, Arizona und im Norden Mexikos wieder in freier Wildbahn, wie Biologen des südkalifornischen Zoos in San Diego berichteten. Anfang August hatten sie im Rahmen des Auswilderungsprogramms drei junge Kondore in Baja California (Mexiko) ausgesetzt. Die Vögel waren im Zoo von Los Angeles geschlüpft und dort großgezogen worden. «Jedes Jahr kommen wir unserem Ziel ein Stück näher, zwei verschiedene Kondor-Populationen zu schaffen», sagte Projektleiter Mike Wallace. Die Wissenschaftler möchten in zwei getrennten geographischen Regionen, zum einen in Arizona, zum anderen in Kalifornien und Mexiko, jeweils 150 Kondore ansiedeln.

Hamburger Abendblatt - 04. Okt. 2004
Als Kind träumte sie von Tarzan
Jane Goodall beobachtete 26 Jahre lang Schimpansen in Tansania, revolutionierte das Wissen über Menschenaffen. Heute, mit 70, bringt sie Jugendlichen die Natur nahe.

Der Standard - 06. Okt. 2004
Armut behindert Artenschutz
In mexikanischem Biosphärenreservat werden sogar Jaguare gejagt.

news.com.au, 29 September 2004
Aussie snakes wreak US havoc
The United States will spend $US104 million ($146 million) over the next five years to wipe out Australia's brown tree snake on its North Pacific islands that has wreaked ecological havoc in Guam and is threatening Hawaii and neighbouring islands. The Bill calls the snakes "a growing threat to the biodiversity, economy and human health" in the region. Free from natural predators, the snakes have nearly wiped out the native forest birds of Guam, many unique to the island.

800 pangolins found at factory
http://www.nst.com.my/Current_News/NST/Tuesday/National/20040928083050/Article/indexb_html
Indonesia. It looked just like an ordinary slaughter house factory complete with freezers, skin and scale removing machines, except that the animals here are shy and reclusive pangolins. The Wildlife and National Parks Department made this gory find after raiding the open-air plant set in a remote rubber estate in Padang Serai. Found inside the plant were 800 live and dead pangolins of various sizes many of which had already been "dressed" and packed in 120 frozen boxes for shipping. Only 33 of the animals were found to be still alive. Initial investigations showed the pangolins were local and were destined for export to China. Pangolins, "Manis Javanica", are protected species under the Wildlife Protection Act.

Daily News 4.10.04
Indian elephants fight losing battle with man
Guwahati, India. Elephants in India are on the rampage, coming into conflict with man ever more frequently and ever more dangerously. It is a battle the normally gentle animals seem destined to lose. In the northeastern Indian state of Assam, elephants have been raiding army depots, eating the military's rations, drinking its liquor and leaving a trail of destruction in their wake.
In Bangladesh, stray elephants from India have been terrorising villagers and destroying farms, roads and houses, the latest irritant in a testy relationship between the South Asian neighbours.
Across northern India, train drivers have had to cope with elephant herds, whose traditional migration routes have been bisected by railway tracks. "Human-elephant conflict is at a peak now," said Dinesh Choudhury, who tracks "rogue" elephants in the forests of Assam and tries to save them from death at the hands of angry villagers. "And elephants will be the loser."
There are thought to be just 35,000 to 50,000 left in the wild, down from more than 100,000 a century ago and compared to 600,000 of their larger and larger-eared African cousins. A subspecies in Borneo numbers little more than 1,000 animals.
The jungles of northeastern India are one of the last significant refuges of the mainland variety, Elephas maximus, but population growth and logging have bitten badly into that refuge.
Protected forests do exist, but many are too small, too poorly protected and too scattered to support large herds. More and more often, elephants find migration routes blocked by villages and canals as well as railway lines. Herds fragment, animals are killed by trains, fall into canals or simply stray into worse trouble. In southern India, poaching of male tuskers has seriously upset the balance of the sexes, with 30 to 40 females to every male.


Darwin grant will build 'cadre of conservationists' in West Africa’s threatened rain forest
 http://www.birdlife.org/news/pr/2004/10/ugf.html



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Weitere Infos

Liebe Kolleg/inn/en !
Es ist wieder soweit, der
12. Workshop Tiergartenbiologie in Erlangen/Nürnberg
wirft seine Schatten voraus. Wir werden uns treffen wie besprochen
vom 22. bis 24.10. 2004,
und das
Schwerpunktsthema wird Prädatoren jeder Art und Größe im Zoo
sein.
Als Hauptredner haben wir bereits Th. Knauf zur Reproduktion der Bären, und C. Fentzloff zur Wiederansiedelung von SeeAdlern. Dazu gibt es sicher Beiträge zu Erdferkeln, Mandrills, zur Forschungslandschaft im Zoo allgemein, zu Sib. Tigern, Luchse -Chronobiologie und Gehegegestaltung, Fischotterernährung, Vorstellung des geplanten Raubtierparks, Aktuelles von der Stiftung Artenschutz.

Wer einen Beitrag anmelden möchte, egal ob zum Schwerpunkt oder den freien Themen, auch Diskussionsrunden, Workshops und Poster sind sehr willkommen, der möge doch bitte bald Bescheid geben.
Die Anmeldung kann erst mal ganz formlos gehen, nähere Infos kriegen die Angemeldeten dann rechtzeitig.
Ich hoffe wieder auf rege Anmeldung und Beteiligung und freue mich von jedem/r bald zu hören.
Einstweilen verbleibe ich mit besten Grüßen für das Team
Udo Gansloßer
ganslosser@zoobiology.de

www.zoobiology.de

Workshop zum Thema "Berufseinstieg im Zoo" zur Feier von 5 Jahren Zoo*logen-Forum!
Seit Oktober 1999 unterstützt das Zoo*logen-Forum Absolventen in der klassischen Biologie beim Berufseinstieg. Das Jubiläum wird mit einer speziellen Veranstaltung gefeiert: Was vor 5 Jahren mit einem Roundtable zum Thema „Berufseinstieg als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zoo“ begann, findet nun seine Fortsetzung auf dem 12. Workshop Tiergartenbiologie in Erlangen/Nürnberg (22. bis 24.10.2004): Der Zoo*logen-Forum-Workshop zum Thema „Berufseinstieg im Zoo – Hürden, Perspektiven, Strategien!“. Mit Vortrag, Diskussion und der Möglichkeit zu Einzelgesprächen im weiteren Verlauf der Veranstaltung.
Weitere Infos unter "www.zoologenforum.de"




ZooKunft 2005
in Kursaal, Bad Cannstatt und Wilhelma am 18., 19. und 20. Februar 2005
* Behavioural Enrichment für Tiere (Eigene Erfahrungen oder wiss. begleitet): Verhaltens-, Lebensraumbereicherung
1) Animal welfare;-Förderung: Maßnahmen für Wohlbefinden und Aktivitätsförderung
2) Arterhaltungs-relevante Maßnahmen: Simulierung wichtiger Umweltko mponenten, um natürliches Verhalten zu fördern und unnatürliche Selektion zu minimieren 3) Schau-Aspekte: Förderung für Besucher interessanter Verhaltensweisen; Enrichment für Zoo-Besucher
4) Behindertengerechter Zoo * Botanik und Zoo: Bepflanzung von Tiergehegen * Zoo-Zertifizierung. Erfahrung und Problematik bei der Umsetzung
1. Themen einsenden für Poster oder Vortrag per Email an Quantum@t-online.de oder Fax an 0441-2182708 (bis: 1. Oktober, 2004)




Bilder aus den Lebenswissenschaften 2004 - Bedrohte Tierarten
Zum ersten Mal präsentiert Bilder aus den Lebenswissenschaften 2004 unter dem Motto "Bedrohte Tierarten" ein Programm mit AV-Medien, Vorträgen mit Videobeispielen und einem Workshop für an Artenschutz und Arterhaltung Interessierte.
Die Veranstaltung bietet den Besuchern einen faszinierenden Einblick in die Welt der Lebenswissenschaften. Zugleich wird es ein Medienforum für Diskussionen und Austausch sein zwischen Forschenden, Lehrenden, Studierenden, Medienproduzenten und der interessierten Öffentlichkeit.
Bilder aus den Lebenswissenschaften 2004 findet statt vom
11. bis 13. November 2004
in der IWF Wissen und Medien gGmbH in Göttingen, Nonnenstieg 72
http://www.iwf.de/bal/


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Stellenausschreibung

Auf 4 ha Parkfläche beherbergt der
Zoo Landau in der Pfalz
über 500 Tiere in mehr als 100 überwiegend exotischen Arten. Das Leitbild des 1904 gegründeten Zoos besteht in der konsequenten Umsetzung der Welt-Zoo-Naturschutzstrategie. Mit bis zu 180.000 Besuchern jährlich zählt der Zoo zu den wichtigen Attraktionen der Stadt Landau in der Pfalz und der Region Südpfalz.

Für unser Pflegerteam suchen wir zum nächstmöglichen Termin

eine/n  Obertierpfleger/-in
mit abgeschlossener Berufsausbildung.

Aufgabenbereich:
- Oberaufsicht über alle Reviere, einschließlich Futterküche
- Tierpflege gemäß Dienst- und Sicherheitsanweisungen
- Regelung des Einsatzes von Tierpflegepersonal und Zuordnung von Praktikanten in Abstimmung mit der Zooverwaltung einschl. Mitwirkung bei der Dienstplanerstellung
- Unterstützung der Lehrlingsausbildung

Wir erwarten:
- Abgeschlossene Berufsausbildung als Zootierpfleger/in und breites tierpflegerisches Erfahrungsspektrum
- Bereitschaft Führungsverantwortung zu übernehmen
- Führerschein Klasse B mit Anhänger
- Bereitschaft zu Wochenend- und Schließdiensten sowie aktive Beteiligung an Sonderveranstaltungen

Die Entlohnung richtet sich nach dem Bundesmanteltarifvertrag für Arbeiter gemeind-licher Verwaltungen und Betriebe (BMT-G II). Bei entsprechender Qualifikation und Leistung sind Aufstiegsmöglichkeiten gegeben.

Bewerbungen mit Lebenslauf, Lichtbild und lückenlosem Ausbildungs- und Tätigkeitsnachweis erbitten wir bis spätestens 20. Oktober 2004  an die

Stadtverwaltung – Personalabteilung – 76825 Landau in der Pfalz

 
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Ausstellungen

Mindener Tageblatt - 30. Sep. 2004
Gliederfüßler der besonderen Art
Die größte Spinnenausstellung Deutschlands gastiert am 9. und 10. Oktober in der Stadthalle in Minden. Fachleute und interessierte Laien haben hier die Möglichkeit, Vogelspinnen, Skorpione und andere Gliederfüßer aus nächster Nähe kennen zu lernen. Ein Besuch dieser Spinnenausstellung mit ihren über 50 Exemplaren aus der Welt der Spinnentiere und Insekten bietet ein Zooerlebnis der ganz besonderen Art. Detaillierte Beschreibungen von Lebens-Räumen, -Gewohnheiten und Beute jedes einzelnen Tieres runden den Besuch der Ausstellung zu einer kleinen Bildungsreise ins Reich der Gliederfüßler ab. Zwei Spinnenexperten machen kleine Führungen und beantworten alle Fragen vor Ort.

Rhein Main Presse - 1. Okt 2004
Ausstellung "Dschungelwelt" stößt bei Eröffnung auf reges Interesse
Vorsichtig lugt Charlie zwischen den Teichlinsen hervor. Nur wer genau hinschaut, entdeckt den Brillenkaiman, der sich in seinem Wasserbecken mitten in der Kaiser Passage tummelt. Dort hat gestern die so genannte "Dschungelwelt" ihre Pforten geöffnet. Mehr als 50 exotische Tiere sind in den unterschiedlich großen Terrarien in der Einkaufspassage zu sehen - Vogelspinnen, Insekten, Amphibien, Echsen und Schlangen. Vier Tage lang hat der Profi-Tiertrainer Rolf König, der die Exotenschau nach Worms gebracht hat, mit dem Aufbau der Anlage zugebracht, die sich jetzt durch das komplette Untergeschoss der Passage zieht. Bereits im Vorfeld hatte die "Dschungelwelt" für Diskussionen gesorgt, Tierschützer kritisierten die zur Schaustellung der Exoten. "Wir sind besser als so mancher Zoo", ist Rolf König, der die Ausstellung seit vier Jahren in Eigenregie bundesweit anbietet, von seinem Konzept überzeugt. Die Tiere rekrutiert König aus seiner eigenen Zuchtanlage in Köln. Die Exotenschau in der Einkaufspassage ist noch bis zum 16. Oktober zu sehen.


Olten, Naturmuseum
Tiere als Musikanten
20.10.04-30.01.05

Delitzsch, Museum im Schloß
Erlebnis Natur - Artenvielfalt und biologische Forschung
bis 21.11.04
http://webmuseen.de/Ausstell_26902.html

Sihlwald Naturzentrum Sihlwald
BILDER BUCH WÄLDER
bis 31.10.2004
BAUMEISTER UND MEISTERSCHWIMMER - Im Reich von Biber und Fischotter
bis 31.10.2004

Freiburg/Fribourg Naturhistorisches Museum
SCHWALBEN & SEGLER
bis 31.10.2004

Gotha - Museum der Natur
NATUREINDRÜCKE VON DEN GALAPAGOS-INSELN - Foto-Ausstellung von Helmut Walther
bis 3.10.2004

125 Jahre Herzogliches Museum, 50 Jahre Wiedereröffnung als Naturmuseum

bis 30.10.2004

Hamburg, Rieck-Haus - Vierländer Freilichtmuseum
UNGEBETENE GÄSTE - Von Spatzen, Fliegen und Mäusen
bis 31.10.2004

idea Schmetterlings-Paradies Neuenmarkt
1. Oktober 2004 - 28. Oktober 2004: "Deutsche Porträtfotoschau 2004" des Sächsischen Fotoverbandes
30. Oktober 2004 - 25. November 2004: Kunstausstellung von Christel Gollner, Bayreuth, und anderen Künstlern der Oberfränkischen Malertage


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TV-Tipps

wochentäglich 10:30 ZDF: Unsere Hagenbecks - Familienserie von 1990 
Mi., 06.10.2004, 14:15-15:00 ZDF, Wunderbare Welt, Die Urfischjäger, Auf der Suche nach dem Quastenflosser, Film von Hans Fricke
Mi., 06.10.2004, 14:45-15:10 BR, Felix und die wilden Tiere, Dem Schneeleopard auf der Spur
Mi., 06.10.2004, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Großwildjagd im Krügerpark, Wie ein Peace-Park im Süden Afrikas entsteht
Mi., 06.10.2004, 17:45-18:00 HR, Elefant, Tiger & Co., Flüstern mit Horst
Do., 07.10.2004, 08:30-08:45 SWR, Mit Tieren arbeiten, mit Tieren leben (4/4), Seehunde (Rheine)
Do., 07.10.2004, 14:15-15:00 ZDF, Wunderbare Welt, Beuteltiger - verzweifelt gesucht, Film von Lothar Frenz
Do., 07.10.2004, 14:45-15:10 BR, Felix und die wilden Tiere, Der afrikanische Wolf
Do., 07.10.2004, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Volle Beutel für das Paradies, Bilbys und das australische "Projekt Eden"
Do., 07.10.2004, 15:30-16:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 11
Do., 07.10.2004, 18:00-18:30 3sat, 37 Grad: Mit Herz für Tiere, Bilanz zum Welttierschutztag
Do., 07.10.2004, 21:30-22:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 12
Fr., 08.10.2004, 13:45-14:00 B-alpha, Der Fisch, der eine Robbe war, Die Tierpark des Carl Hagenbeck
Fr., 08.10.2004, 19:00-19:45 ARTE, Europas wilder Osten, Der Nationalpark }emaitija in Litauen
Fr., 08.10.2004, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Zoogeschichten (74)
Sa., 09.10.2004, 08:45-09:35 VOX, NZZ Format: Tag und Nacht im Tierpark Hagenbeck
Sa., 09.10.2004, 10:30-11:00 B-alpha, Welt der Tiere, Das Jahr im Kirchdach zu Au - Fledermäuse
Sa., 09.10.2004, 11:15-11:40 3sat, Nationalpark in Osttirol, Eine Attraktion ohne Echo?
Sa., 09.10.2004, 14:45-15:00 MDR, Elefant, Tiger & Co., Knöpfchen bleibt cool
Sa., 09.10.2004, 16:15-16:45 WDR, Babyalarm im Elefantenhaus - Ein Dickhäuter wird geboren - Leipzig
Sa., 09.10.2004, 17:55-18:30 VOX, tierzeit, Die Wild-Life-Reportage, Thema: Große Katzen - starke Frauen: Raubtierforschung in Botswana
Sa., 09.10.2004, 19:00-19:45 BR, Das Leben der Säugetiere – 3. Pflanzenfresser
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So., 10.10.2004, 17:15-18:00 3sat, Tiere der Welt: Oman – Land der weißen Antilopen, Oryx
Mo., 11.10.2004, 21:30-22:00 3sat, Gorillas leben friedlich, Besuch bei einer bedrohten Tierart in Ruanda und im Kongo
Mo., 11.10.2004, 23:05-23:55 VOX, Süddeutsche TV, Thema: Der mit dem Bären tanzt - Auf der Spur des braunen Riesen
Di., 12.10.2004, 08:15-08:30 B-alpha, Der Fisch, der eine Robbe war, Der Tierpark des Carl Hagenbeck
Di., 12.10.2004, 15:35-16:00 HR, Wespen - tödliche Gefahr für Neuseelands Wildnis - Invasionsbiologie
Di., 12.10.2004, 21:00-21:30 RBB, Die Tierklinik, 2. Von fußkranken Ottern und fliegenden Katzen, Doku-Soap
Mi., 13.10.2004, 21:15-21:30 3sat, Zoo-Geschichten: Zoo Prag, Exoten an der Moldau, Film von Björn Encke
Do., 14.10.2004, 08:30-09:00 SWR, Wale und Menschen (1/4), Lebende Legende: Das Geschäft mit Moby Dick
Do., 14.10.2004, 14:30-15:00 WDR, Natur-Nah, Der Herr der Wölfe - Ein Wildbiologe in den Karpaten
Do., 14.10.2004, 15:00-16:00 3sat, NetzNatur: Vom hohen Ross - Pferde
Do., 14.10.2004, 15:30-16:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 12
Do., 14.10.2004, 21:30-22:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 13
Fr., 15.10.2004, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Zoogeschichten (75)
RTL2, Sonntags ca 13:10: "Crocodile Hunter", mit Steve Irvin, aus dem Australia Zoo, Beerwah


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