E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Kirstin Adrian
   Melanie Witte
   Dr. Silke Sorge



ISSN 1619-6643


Ausgabe 233 vom 30. September 2004

Liebe Leser,

die EAZA-Tagung in der letzten Woche hatte nicht nur eine Flut automatischer Abwesenheits-E-Mails an die Zoopresseschau-Adresse zur Folge, sondern brachte auch die Entscheidung, daß Gorilla "Makoua" aus Berlin nun offiziell nach Stuttgart in die Gesellschaft von Artgenossen und Gleichaltrigen darf. Vor allem beim biestigen Artikel der BZ frage ich mich, ob dieses Boulevardblatt eigentlich Täter oder Opfer gezielter Desinformation ist. Zensieren wollten wir es dennoch nicht.

Der geballten Expertise unserer Leser entgeht nichts, und so haben wir nicht weniger als vier Zuschriften zum Eisbär-Warnschild von letzter Woche erhalten: Es hängt in der Stuttgarter Wilhelma und ist eine Zeichnung von Dr. Rietschel höchstpersönlich. Er wird uns sicherlich den ungefragten "Abdruck" verzeihen...

Dirk Petzold


      

"There is still a problematic surplus of young males. However when they are captured and examined, regularly some of them become females. Let us hope that this will continue!"
Aus einem aktuellen EEP-Affen-Report. Wenn sich diese offenbar ganz spezielle Untersuchungsmethode durchsetzt, könnte sie die Lösung für viele Zuchtprogramm-Probleme sein...


  Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps

Zoos und Tierparks

Berliner Morgenpost - 28. Sep 2004
Makoua muss jetzt doch nach Stuttgart
Das Tauziehen um das Gorillababy aus dem Berliner Zoo hat ein Ende. Makoua wechselt Mitte Oktober zum Zoo Wilhelma nach Stuttgart, wo er in der Aufzuchtstation für verwaiste Menschenaffen groß werden wird. Bei einer Tagung in Schweden hatte sich die zuständige Kommission des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes (EEP) erneut für Stuttgart ausgesprochen. "Nach unserer Erfahrung wird sich Makoua bei uns schnell eingewöhnen", sagte Stuttgarts stellvertretende Zoo-Direktorin Marianne Holtkötter. Sie hatte sich bei der jüngsten EEP-Abstimmung zu Makouas Zukunft enthalten.

Berliner Morgenpost - 28. Sep 2004
Kommission bleibt bei Entscheidung - Umzug in zwei Wochen
An dieser Entscheidung gibt es nichts mehr zu rütteln. Zoologe Peter Rahn hatte auf einer Tagung in der vergangenen Woche in Schweden ein letztes Mal um den Verbleib Makouas in Berlin gekämpft, die zwölfköpfige Kommission des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes (EEP) blieb jedoch bei ihrem Beschluss. "Wir sind Mitglied des EEP", sagte Rahn, man könne es sich nicht leisten, eine solche Entscheidung zu ignorieren. Drei Gründe sprechen für einen Wechsel Makouas nach Stuttgart. In der dortigen Aufzuchtstation leben derzeit acht junge Gorillas und ein Orang-Utan. Makoua wird in die dreiköpfige Gruppe der sehr jungen Tiere kommen und dort rund um die Uhr Kontakt zu Artgenossen haben. "Sechs Pfleger kümmern sich um die Tiere", sagte die stellvertretende Zoo-Direktorin Marianne Holtkötter aus Stuttgart. Ein weiteres Argument war die Tatsache, dass Makoua den Berliner Zoo in einigen Jahren ohnehin hätte verlassen müssen. "Sein Vater Derrick und die älteren Weibchen sind eine feste Gruppe. Und mit den jungen Weibchen kann er nicht zusammenleben, weil es seine Schwestern sind." Rahn zum dritten entscheidenden Umzugs-Grund: "Wir werden auf eine gute Zusammenarbeit mit der Kommission in Zukunft angewiesen sein."Den kleinen Berliner erwartet mit drei Innen- und einem Außengehege ein schönes neues Zuhause. Trotzdem hält sich die Freude über den Neuzugang bei Marianne Holtkötter in Grenzen: "Wir sind nur die Notlösung. Am besten ist immer noch die Mutter."

B.Z. (Berlin) - 28. Sep 2004
Irrer Sex-Zoff um Makoua!
Wie gemein! Nach der Schock-Nachricht, dass unser drei Monate altes Gorilla-Baby Makoua den Berliner Zoo verlassen muss, gibt es böse Seitenhiebe vom Stuttgarter Zoo Wilhelma. Der Angriff: Makoua könnte schwul sein! "Die Handaufzucht führt auch zu sexuellen Fehlprägungen", sagt Vize-Direktorin Marianne Holtkötter. "Die Affenbabys können sich nicht mit ihren Artgenossen verständigen." Chef-Affenpfleger Reimon Opitz wehrt sich: "Das ist dreist, Makoua ist doch nicht schwul! Er interessiert sich schon jetzt für Weibchen." Auch Zoo-Direktor Jürgen Lange ist empört: "Ich würde mich an Frau Holtkötters Stelle nicht so weit aus dem Fenster lehnen."

Norddeutsche Neueste Nachrichten - 28. Sep 2004
Elefantendame Kira ist tot
Rostock. Die asiastische Elefantendame Kira ist tot. Gestern wurde die schwerkranke, 1970 geborene Dickhäuterin eingeschläfert und damit von ihrem monatelangen Leiden erlöst. "Es ist kein guter Tag für uns", offenbarte Zoodirektor Udo Nagel, dem die Betroffenheit anzumerken war. Umfangreiche tierärztliche Untersuchungen. ergaben einen chronisch fortschreitenden Erkrankungsprozess mit starken Abweichungen. "In den letzten Monaten schwanden Kiras Kräfte, sie schlief nicht mehr, konnte kaum noch mit dem Rüssel agieren, musste Hilfe beim Essen und Trinken bekommen". Die Sektion bestätigte eine Tumorerkrankung, unter anderem an der Gebärmutter, die jetzt 40 Kilo wog. Weil Elefanten sehr intelligente und sensible Tiere sind, durften Sara und Dzomba Abschied nehmen von ihrer Gefährtin.

MVregio - 28. Sep 2004
SPD Rostock will Zoodirektor Udo Nagel als OB-Kandidat aufstellen
Wie heute aus gut unterrichteten Kreisen in Rostock zu erfahren war, wird Udo Nagel (SPD), Direktor des Rostocker Zoos, bereits als einer der OB-Kandidaten der SPD Rostock gehandelt. Nagel genießt als Zoodirektor Bundesweit einen guten Ruf, nicht zuletzt hat er den Rostocker Zoo maßgeblich durch stürmische Zeiten gelenkt und dürfte damit einige gute Voraussetzungen haben, den Stuhl des OB in Rostock auszufüllen.


NÖN Online - 29. Sep 2004
Bedrückende Endzeitstimmung im Safaripark
Der Begriff "Endzeitstimmung" erhielt im Safaripark Gänserndorf eine neue Dimension. Denn ab Freitag, 0.00 Uhr, sind die 20 Mitarbeiter offiziell arbeitslos.
Obwohl sie für die Affen, Löwen und Antilopen unbedingt weiter sorgen möchten, dürfen sie das rechtlich gesehen nicht. Wer dennoch zur Arbeit erscheint, dem drohen Konsequenzen. Seit dem Konkurs kümmern sich die verbliebenen 20 Personen aufopfernd um die Tiere. Entlohnt wurden sie dafür meist ungenügend, oft warteten sie wochenlang auf ihr Geld. Josef Zoher, Tierarzt aus Deutsch-Wagram und Kaufinteressent, teilt den völlig uninformierten Pflegern seinen neuesten Wissensstand mit: "Masseverwalter Bruckner hat Baxter angeboten, die Einrichtung des Affenhauses um 6.000 Euro zu kaufen." Zoher selbst kämpft gerade an mehreren Fronten. Er will schließlich den gesamten Park erhalten - braucht dazu aber öffentliche Mittel. "Wir haben einen Antrag an den Gemeinderat in Gänserndorf gestellt, dass wir das Gelände bis auf Widerruf kostenlos nützen dürfen", sagt Zoher. Drei Elefanten, ein Nashorn und Hirsche hat Zoher bereits erworben. Weder Zoher noch Sperk und schon gar nicht die Mitarbeiter wussten am Dienstag, ob und in welcher Form der Safaripark am Freitag existieren würde. Sollte es zu keiner Lösung kommen, müsste die Bezirkshauptmannschaft einschreiten.

WirtschaftsBlatt - 27. Sep 2004
Safaripark Gänserndorf: Gespanntes Warten auf den "Tag danach"
Das Ende des Monats September bedeutet gleichzeitig auch das Ende der Tierbetreuung im Safaripark Gänserndorf. Denn die 20 verbliebenen Mitarbeiter, die bisher ihr Geld von Masseverwalter Ferdinand Bruckner erhalten haben, werden gekündigt. Sämtliche Beteiligten warten nun gespannt auf den "Tag danach". Sowohl der Pharmakonzern Baxter (für das Affenhaus) als auch Kaufinteressent Josef Zoher (für die restlichen Tiere im Park) haben ihre Bereitschaft bekundet, die Betreuung vorerst zu übernehmen.
"Wir wollen das Affenhaus retten", stellte Baxter-Sprecher Roland Bettschart klar. Das weitere Prozedere kenne "nur der Masseverwalter". Und dieser wird nun die Affen aus der Konkursmasse ausgliedern - sie fallen an den bisherigen Betreiber Georg Scheifinger. Dass die Affen nicht mehr versorgt werden, weil einfach kein Personal mehr da ist, glaubt Bettschart nicht: "Es stehen pro Tag mehr als 600 Euro zur Verfügung, die Baxter als 'Affenpension' bezahlt. Auch der derzeit einzige Kaufinteressent des Safariparks, der Tierarzt Josef Zoher aus Deutsch-Wagram, ist bereit, sich um die noch nicht verkauften Tiere zu kümmern: "Die Elefanten, das Nashorn, die Hirsche und Kamele haben wir schon aus der Masse herausgekauft.

NÖN Online - 28. Sep 2004
Safaripark: Baxter kommt weiter für Schimpansen auf
Die "Schimpansenpension" von etwa 19.000 Euro pro Monat, zu deren Finanzierung sich das Pharma-Unternehmen Baxter bereit erklärt hat, werde dem "Affenhaus" im insolventen Safaripark Gänserndorf auch nach dem 1. Oktober zur Verfügung stehen. Diese Feststellung traf Baxter-Vorstand Peter Mateyka am Dienstag. Damit sei eine "tragfähige finanzielle Unterstützung auch für den Zeitpunkt gesichert, ab dem der Masseverwalter nicht mehr am Zug ist". Laut Mateyka haben aber die öffentlichen Stellen trotz Anfrage "noch nicht mitgeteilt, an wen das Geld im Oktober überwiesen werden soll". Der Baxter-Vorstand fordert daher "im Interesse der Tiere schnellstmöglich Klarheit in dieser Frage". Die "Schimpansenpension" habe jedenfalls den Tieren des "Affenhauses" zugute zu kommen.

Neues Volksblatt - 29. Sep 2004
Chronik
Im Tierpark Altenfelden sind letzte Woche 21 Milu-Hirsche aus Gänserndorf eingetroffen. Dir. Hermann Laher: „Sie sind willkommene Blutauffrischung für unsere Milus.“ Die Löwen sollen nach Afrika kommen. Für rund 100 Affen gibt's noch kein neues Zuhause. Zwölf Tamarine wurden gestern in den Tierpark Wels abtransportiert.

Yahoo! Nachrichten - 24. Sep. 2004
Auswilderung abgelehnt - Seehund «Hannes» soll in Tierpark zurück
Der aus dem Tierpark Nordhorn in die Niederlande ausgebüxte Seehund «Hannes» wird voraussichtlich nicht in die Freiheit entlassen. In einer Stellungnahme lehnt das niederländische Landwirtschaftsministerium eine zunächst beabsichtigte Auswilderung des Meeressäugers ab, wie Tierparkleiter Thomas Berling am Freitag in Nordhorn sagte.
> vergl. Pressemitteilung

Welt am Sonntag - 25. Sept. 2004
Sensibler Menschenfresser
Ein junger Weißhai - ein noch nicht einmal zwölf Monate altes Weibchen von rund 1,20 Meter Länge - wurde drei Wochen lang in einem Großgehege weit vor der Küste an seine Gefangenschaft gewöhnt, seit Mitte dieses Monats schwimmt er im "Outer Bay"-Becken des Monterey Bay Aquariums.
Randy Hamilton, Verwaltungsdirektor des Aquariums, ist begeistert: "Es ist unglaublich, der Hai hat schon am ersten Tag bei uns etwas gefressen. Das übertrifft unsere kühnsten Erwartungen." Bisher sind weltweit 37 Fälle bekannt geworden, in denen versucht wurde, einen Weißen Hai in Gefangenschaft zu halten. Alle gingen schief, weil die Tiere das Futter verweigerten. Die bisher längste Lebensdauer eines Weißen Hais in Gefangenschaft währte nur ganze 16 Tage.
Bis jetzt scheint sich das junge Weibchen in der Gesellschaft mit den Meeresschildkröten, Thunfischen und Hammerhaien im 3,8-Millionen-Liter-Schaubecken wohl zu fühlen. Deshalb wurde das Tier anfänglich in einem riesigen Gewöhnungsgehege gehalten; der durch den Fang entstandene Stress sollte abgebaut werden, bevor der Transport in das kleinere Schaubecken erfolgte. Die junge Haidame wird rund um die Uhr von Mitarbeitern beobachtet.
Seit Mai 2002 läuft am Monterey Bay Aquarium das "Weißhai-Forschungsprojekt", in dessen Rahmen Verhalten und Biologie der Tiere erforscht werden. Dazu gehört auch, einen gefangenen Hai zu untersuchen. "Gerade im Hinblick auf die Verteufelung der Weißen Haie müssen wir die öffentliche Meinung ins Positive wenden, wenn wir ihr Überleben sichern wollen."

Freie Presse (Chemnitz) - 24. Sep 2004
Tierpfleger nach Orang-Utan-Angriff auf dem Weg der Besserung
Der von einem Orang-Utan angegriffene Tierpfleger des Leipziger Zoos befindet sich auf dem Weg der Besserung. Acht Tage nach dem Vorfall würden die Bisswunden an den Armen und Beinen gut verheilen, teilte Zoodirektor Jörg Junhold mit. Zu dem Zwischenfall am Donnerstag vergangener Woche war es in den rückwärtigen Anlagen des «Pongolandes» gekommen. Der Orang-Utan-Mann Bimbo gelangte den Angaben des Zoos zufolge wegen fälschlich geöffneter Türen beim Umsperren in den Tierpflegergang, wo er den Mann sofort angriff.
 
> vergl. Pressemitteilung

Die Welt - 28. Sep 2004
Ich will zurück auf die Straße
Die vom MDR produzierte Doku-Soap "Elefant, Tiger & Co" ist eine beliebte Fernsehserie. Dort wird Erstaunliches gezeigt. Das traurige langsame Sterben der tapferen Mähnenwölfin Luzie. Die Mühen, die es kostet, dem Löwenhänfling Malik eine Kotprobe abzupressen. Doch der Eindruck täuscht. Jüngst lief das Orang-Utan-Männchen Bimbo Amok; es war durch eine offene Zwischentür in das Reservat der Pfleger geraten und schnappte dort folgenschwer um sich.
Derartige Ausbrüche sind natürlich nichts Neues in der Geschichte deutscher Tierverwahranstalten. Doch in letzter Zeit häufen sich die Übergriffe der Insassen bedenklich. Im Juni türmte Gorilla Bokito über eine drei Meter hohe Gehege-Wand im Berliner Zoo und mischte sich nach einem Besuch auf dem Kinderspielplatz unter die menschlichen Besucher. Brillenbär Juan tat es ihm Anfang September nach. Vor zehn Tagen schließlich biss der Berliner Gorilla Derrick einem seiner treuen Wärter die Fingerkuppe ab.
Orwellsche Verhältnisse, möchte man mutmaßen. Aufstand. Vielleicht fing alles an, als Roys Tiger seinen Unmut über die Arbeitsbedingungen auf so fatale Weise Luft machte. Es ist ja auch so: Im Zoo und in Las Vegas müssen sich die Tiere schon seit Jahrzehnten stumm dem Big-Brother- und Casting-Show-Prinzip der ständigen Beobachtung und Leistungsdisziplinierung beugen - und das ganz ohne die Verheißung eines Plattenvertrags.
Die Viecher wollen nun also zurück auf die Straße. Das ist ein Trend, der an einer anderen Stelle schon seit längerem zu beobachten ist. Man denke nur an die frei lebende Füchse, Wildschweine, Marder und Grünfrösche, die es in die Stadträume verschlägt, angelockt von Bio-Müll, Bremsschläuchen und feuchter Wärme. Sie sind ja nicht blöd. Dumm ist eher der Mensch, der sich über das unkontrollierbare Verhalten wundert. Die Natur ist eben rücksichtslos. Und aus süßen Kack-Katern wie dem Leipziger Malik werden irgendwann gefährliche Kampfschweine wie in Jean-Jacques Annauds Raubkatzen-Melodram "Zwei Brüder". Man denke also immer daran: Gehst du zu Tiger, Brillenbär oder Primat, vergiss die Peitsche nicht.
>> "Dumm ist eher der Mensch", damit hat der Kommentator der "Welt" sicher recht, vor allem wenn man sich diesen pseudo-humanistischen Artikel genauer ansieht, in dem er sehr bemüht versucht, Fakten satirisch zusammenzubringen, von denen er aber auch rein gar nichts versteht.
 



Planung und Bau

WirtschaftsBlatt - 29. Sep 2004
Wiener Tiergarten soll grosszügig ausgebaut werden
Wien. Helmut Pechlaner will den Schönbrunner Tiergarten grossflächig ausbauen. Das kündigt der Tiergarten-Direktor in einem Interview. Konkret soll das Areal rund um ein altes Palmenhaus am Rande des Tiergartens - das derzeit Filmstudio dient - künftig zoologisch genutzt werden. Pechlaner hat bereits ein fertiges Konzept. Die Eckdaten des ehrgeizigen Projekts: An der Westseite des Schönbrunner Tiergartens soll ein teilweise übertunnelter Weg durch den botanischen Garten zu diesem Palmenhaus führen. Dort sollen ein neues Orang Utan-Gehege, ein grosses Vortrags- und Veranstaltungszentrum und Räumlichkeiten für die hauseigene Bibliothek und die zoopädagogische Abteilung entstehen. Und ein Busbahnhof für Gruppenreisende. Was derzeit noch fehlt, sind Zustimmung und monetäre Unterstützung des Eigentümers - der Republik Österreich. Für den begnadeten Selbstvermarkter Pechlaner dürfte die Aufbringung der finanziellen Mittel freilich keine allzu große Herausforderung sein. Der feierlichen Eröffnung - "realistischerweise nicht vor Ende 2007" - wird er als Zuschauer beiwohnen: "Ende 2006 gehe ich in Pension. Mein Nachfolger soll schließlich auch noch Arbeit haben."

sz-online - 25. Sept. 2004-09-26
Am Bärengehege wird schon gebaut
Hirschfeld. Früher achtete man im Zoo nicht so sehr auf artgerechte Haltung. Sonst müssten die 4 Braunbären nicht auf bescheidenen 650 Quadratmetern leben. Dagegen protestieren die Tierschutzvereine aus der Region schon seit Jahren. Nun soll bis Ende 2005 ein neues Gehege gebaut sein. Für die Anlage sind 135000 Euro geplant. Bis jetzt konnten aber erst 65000 Euro durch Spenden aufgebracht werden. Tierpfleger Thumser: „Wir können nicht warten, bis wir alle Spenden zusammen haben. Daher haben wir schon mit dem Bau begonnen.“ Um Kosten zu sparen, wird vieles in Eigenregie hochgezogen. Wenn bis in einem Jahr doch nicht genug Geld zusammengekommen ist, wird’s für den Hirschfelder Zoo eng. Amtstierarzt Dr. Thomas Ley: „Dann müssen wir die Tiere in einen anderen Tierpark umsiedeln.“ Das wäre für die Bären aber mit hohen Strapazen verbunden, soll auch deshalb vermieden werden. Tierpark-Chefin Ramona Dämler (42): „Wir werden es schaffen, das 9000 Quadratmeter große Gehege rechtzeitig zu bauen.“

Anzeigen-Echo - 28. Sep 2004
Ein Hauch von Dschungel für die asiatischen Riesen
Laut Zoodirektor Dr. Gunther Nogge verfügt Köln nun über den größten europäischen Elefantenpark nördlich der Alpen.
"Im Park wird der neueste Kenntnisstand über die Lebensweise asiatischer Elefanten umgesetzt", so Nogge. So sollen Scheuersteine, versteckte Wasserspender und große Badeteiche für Abwechslung im Elefantenleben sorgen. Wie die grauen Riesen inmitten hoher Felswände mit ruhigem Schritt ihre Runden ziehen, faszinierte schon bei der Eröffnung über 5.000 Besucher. Seit Anfang August sind die faszinierenden Dickhäuter die große Sensation im Kölner Zoo.

 General-Anzeiger (Bonn) - 23. Sep. 2004
Niedriger, runder, aber wohl auch teurer
Kaum war die E-Mail aus Hamburg im Königswinterer Rathaus eingetroffen, da griff Bürgermeister Peter Wirtz auch schon zum Telefon. Erst durften die Fraktionsvorsitzenden der im Stadtrat vertretenen Parteien und ein Vertreter der Bürgerinitiative Berliner Platz die neuen Entwürfe für das Sea Life Center in Augenschein nehmen, dann wurden sie am Donnerstag der Presse vorgestellt.

Kölnische Rundschau - 24. Sep 2004
Aquarium im blauen Elipsenbau
In Sachen Sealife Center hat jetzt erst einmal der Konjunktiv konjunktur. Die neuen Pläne des Investors Merlin Entertainments sind „allererste Skizzen und Entwürfe“ und zeigen nur, wie das umstrittene Riesenaquarium auf dem Berliner Platz aussehen „könnte“. Neue „Skizzen“ Merlins, bei denen das ganze Aquarium ins Tiefgeschoss verlegt worden ist. Dabei sei die Forderung aus der Bürgerbeteiligung aufgegriffen worden, die Ausstellung unter die Erde zu verlegen.

Kölnische Rundschau - 23. Sep 2004
„Beweis für grottenschlechtes Verhandeln“
„Ich sehe mich in meiner Kritik, dass bisher grottenschlecht verhandelt wurde, sehr klar bestätigt.“ Mit starken Worten reagierte Königswinters SPD-Fraktionschef Franz-Joachim Thür auf den Umstand, dass der Sealife-Center-Investor Merlin Entertainments überraschend neue Pläne für das Riesenaquarium vorgelegt hat. Thür, vehementer Gegner der bisherigen Planung, mit Blick auf die Befürworter der bisherigen Pläne: „Wie stehen die bedingungslosen Befürworter der Brutalo-Architektur jetzt da?“

General-Anzeiger (Bonn) - 24. Sep 2004
Niedriger, runder, aber wohl auch teurer
Die neuen Skizzen für das Sea Life Center in Königswinter liegen auf dem Tisch

Kleine Zeitung - 24. Sep 2004
Weiter Debatte um Gelder für Tierpark Herberstein
Die Vorbereitungen auf die Eröffnung des Gironcoli-Museums am kommenden Sonntag hatte man sich in Herberstein wohl anders vorgestellt: Während momentan kaum jemand über den wahrscheinlich wichtigsten oststeirischen Museumsbau der letzten Jahrzehnte spricht, zu dessen Einweihung sich auch Bundeskanzler Wolfgang Schüssel angesagt hat, wird heftig über die Landesgelder für Herberstein in Höhe von mehreren Millionen Euro gestritten.

Der Standard - 25. Sep 2004
Die Affen draußen, die Kunst drinnen
Im Tierpark Herberstein eröffnete das Gironcoli-Museum




Aktionen

MVregio - 24. Sep. 2004
Tierpark-Ticket bringt Besucher zum großen Mühlenfest in den Ueckermünder Tierpark
Am Tag der Deutschen Einheit, Sonntag, dem 3. Oktober 2004, wird die Ostmecklenburgische Eisenbahngesellschaft (OME) einen Zubringerdienst zum großen Mühlenfest im Ueckermünder Tierpark einrichten. Damit kommt es nach der gelungenen Premiere zum Tierparkfest mit Löwentaufe am 1. Mai 2004 zur Wiederauflage des erfolgreichen Tierpark-Tickets.

Mitteldeutsche Zeitung - 27. Sep 2004
Zur Schlafenszeit bei Tiger und Bär
Wo schlafen eigentlich die Bären? Und wo die Tigerfamilie? Antwort auf diese und andere Fragen gab's bei der Safari-Nacht, zu der der Tierpark Aschersleben am Freitagabend eingeladen hatte. Rund 750 Besucher begaben sich auf den Rundgang durch die mit Fackeln romantisch beleuchtete Anlage.

Berliner Morgenpost – 24. Sep. 2004
Harald Glööckler auf Tiger-Kuscheltour
"Tiere tragen Pelz, Menschen Mode." Das ist die Devise von Modedesigner Harald Glööckler. Der in Berlin lebende Modeprinz und Tierfreund ließ sich gestern von der Gemeinschaft der Förderer des Tierparks Berlin-Friedrichsfelde e.V. zum Tierischen Botschafter ernennen. Die geplanten Einsparungen in Zoo und Tierpark haben den Verein auf die Idee gebracht, mit Prominenten zu werben.

Main-Rheiner - 27. Sep 2004
Jubiläum des "Förderkreises Tiergarten" / Feier am Samstag vor dem Pferdestall
Worms. Zehn Jahre ist kein Alter. Da ist man den Kinderschuhen entwachsen, hat schon einige Erfahrungen gesammelt und ist noch voller Tatendrang. Der Förderkreis Tiergarten kann in diesem Jahr auf sein "Zehnjähriges" zurückblicken, am kommenden Samstag soll das kleine Jubiläum gefeiert werden. 

Warburger Zeitung - 23. Sep. 2004
Gäste aus Lappland sind am 25. und 26. September zu Gast im Tierpark Sababurg
Im Tierpark Sababurg präsentiert sich am 25. und 26. September von elf bis 18 Uhr das "Volk der Sonne und des Windes". Am Rondell, in unmittelbarer Nähe des Luchsgeheges, dort wo die Bronzeskulptur der "wilden Lappenfrau" ihren Platz gefunden hat, wird eine kleine Sàmigruppe aus Nordschweden das Leben der Rentierleute vorstellen.

Hamburger Abendblatt – 23. Sep. 2004
Zahnpflege bei Hagenbeck
Rund 1000 Schülerinnen und Schüler der dritten Klasse erhielten gestern im Tierpark Hagenbeck Unterricht der anderen Form. Anlässlich des "Tages der Zahngesundheit" staunten die Kinder über Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Zähne von Löwen, Elefanten und Mandrill-Affen.

Neue Ruhr Zeitung - 24. Sept. 2004
Kolossale Körperpflege
Duisburg. Eon-Vertriebsleiter Christian Mehrhoff trat als "Tierpfleger für einen halben Tag" im Elefantenhaus an.
 

Nachwuchs 
 
Berliner Morgenpost - 23. Sep. 2004
Patna kann wieder laufen: Krankenbesuch bei Panzernashornkind - Beinbruch verheilt gut
Berlin. Seit mehr als einem Monat lebt das am 21. Juli geborene Jungtier jetzt schon in der Tierklinik des Tierparks, damit sein gebrochenes linkes Vorderbein in Ruhe heilen kann. Tierarzt Günter Strauß gipste das Bein erst ein, aber als sich mehrere Wunden unter der festen Hülle infizierten und anfingen zu eitern, nahm er den Gips wieder ab. "Durch das Gewicht, das auf dem Bein lastet, und weil ein Teil der Speiche herauseiterte, wird das Bein krumm zusammenwachsen". Wichtiger ist für ihn die Wundbehandlung an vier offenen Stellen. Alle zwei Tage werden sie ohne Betäubung gespült und desinfiziert. Dafür müssen drei Tierpfleger den strampelnden 100-Kilo-Kerl festhalten. Das tut zwar weh, wird von ihm aber auch schnell wieder vergessen.

Berliner Zeitung - 24. Sep. 2004
Patna humpelt schon wieder
Was für eine Rabenmutter: Erst setzt sie sich kurz nach der Geburt auf ihren Nachwuchs und bricht ihm das Bein und nun auch noch das. Wenn das kleine Nashornbaby Patna in einem Vierteljahr die Klinik verlassen kann, empfängt ihn seine Mutter Betty nicht etwa freudig und reumütig, nein, sie hat das Ganze längst vergessen. Die Mutter hat noch vier Tage lang nach ihrem Sohn gerufen, aber inzwischen kann sie sich nicht mehr an Patna erinnern.

WAZ - 29. Sep 2004
Im Zoo gibt es Nachwuchs
Gelsenkirchen: Ein Elen-Bulle und zwei Schnee-Eulen haben im Tiergarten Quartier bezogen. Ihr Einzug steht in engem Zusammenhang mit der künftigen Zoom Erlebniswelt. Die Schnee-Eulen ziehen Mitte nächsten Jahres in "ihre" Erlebniswelt Alaska, der Elen-Bulle lebt demnächst in der Afrika-Savanne - mit vier Frauen. Der gut ein Jahr alte Elen-Bulle kommt aus dem Seregentipark in Hodenhagen. Die beiden Schnee-Eulen stammen aus einer Nachzucht des Zoos in Hannover.

sz-online - 29. Sep 2004
Schüler aus Zschopau pflegen seit gestern Fisch-Eier
Zum ersten Mal übernimmt eine Zschopauer Schule eine Patenschaft für Meeresbewohner. Funkelnde Augen bekamen gestern die 20 Schüler der Klasse 6b der Martin-Andersen-Nexö-Mittelschule. Kein Wunder: Mitarbeiter vom Meeresaquarium „Sea-Life“ aus Dresden brachten einen Transport-Container mit fünf kleinen Haifisch-Eiern. Damit startete das „Projekt Katzenhai“, für das sich mehr als 70 Schulen aus ganz Sachsen beworben hatten.

Berliner Zeitung - 23. Sep. 2004
Glööckler, der Tiger
Ein bisschen Respekt hatte der Modedesigner Harald Glööckler schon, als er gestern Dushan und Arnanka auf den Arm nahm. Die zwei sind Sibirische Tigerbabys, leben im Tierpark Friedrichsfelde, sind fast fünf Wochen alt, haben erst Zähnchen aber schon Krallen. Dushan und Arnanka schrien laut, hielten sich ansonsten aber zurück.

Berliner Morgenpost - 25. Sep 2004
Wenn junge Feuerwiesel feurig wieseln, wird es unterhaltsam
Was ihre Wohnung angeht, haben die Sibirischen Feuerwiesel im Tierpark richtig Glück gehabt. Zwei große Räume, mehrere dunkle Schlafkisten, ein verlässlicher Zimmerservice und dazu ein Vermieter, der einmal im Monat die Inneneinrichtung komplett neu gestaltet und der über tiefe Löcher und Gänge im Boden nicht meckert. Wieselweibchen Joyce muss sich das Gehege seit drei Monaten mit ihrem fünfköpfigen, rabaukenhaften Nachwuchs teilen.

Yahoo! Nachrichten - 27. Sep 2004
Mini-Äffchen mit roten Händen im Tierpark geboren
Im Tierpark in Friedrichsfelde sind Rothand-Tamarinäffchen zur Welt gekommen. Das Zwillingspärchen ist wohlauf.

Wiesbadener Kurier - 24. Sept. 2004
Viel Nachwuchs im Opel-Zoo / Savannengehege mit neuem Giraffenhaus ...
Im Kronberger Opel-Zoo erobert viel Nachwuchs die Gehege. Zu bewundern sind unter anderem Leguane und Boa Constrictor, Borstenhörnchen und Eisfüchse, junges Rotwild, Mufflons, Schafe, Paviane, Halsbandsittiche und Waffenkiebitze. So erblickte am 3. Juli ein kleines Stachelschweinbaby im Kronberger Gehege das Licht der Welt - die erste Nachzucht dieser Art im Opel-Zoo.
 


AP September 22, 2004
Ex-zoo director dies after suffering 1,000 insect stings
Fort Wayne, Indiana. A retired zoo director died after he was stung about 1,000 times by European yellow jackets when he fell onto their nest from a ladder while cleaning windows at his home. Earl Wells, 75, had been in a coma at Lutheran Hospital. He died Tuesday at the hospital.
Wells was the director of the Fort Wayne Children's Zoo from its opening in 1965 until his retirement in 1994 and had served as a consultant in the design of other zoos around the country.

Braunschweiger Zeitung - 25. Sept. 2004
Freizeitparks mit Besucherzahlen zufrieden
Trotz knapper Familienbudgets und eines durchwachsenen Sommers sind die Freizeitparks in Niedersachsen und Bremen mit der Zahl der Besucher zufrieden. Wie eine dpa-Umfrage ergab, rechnen fünf Parks bis zum Saisonende mit mindestens 2,6 Millionen Gästen. Die Zahl wird damit annähernd so hoch sein wie im vergangenen Jahr. Mit besonderen Veranstaltungen lockt auch der Vogelpark Walsrode. Orchideenschauen und Rosentage kommen nach Angaben von Sprecherin Martina Müller gut bei den Besuchern an. Besonders beliebt seien aber die Flugschauen mit wechselnden "Akteuren" wie Tukan oder Riesenseeadler.

TAZ - 25. Sep 2004
"Aufessen und erhalten"
Im Tierpark Arche Warder werden Haus- und Nutztiere erhalten, die ihre Existenz Züchtungen verdanken, aber dennoch
vom Aussterben bedroht sind. Sie enden beim Schlachter. Kenner schwören auf den guten Geschmack der alten Rassen.

Express-Köln - 24. Sep 2004
Die Geparden-Flüsterer
Ajofrin – Lange galt die Zucht zahmer Geparden als fast unmöglich. Dem Ehepaar Heidenreich aus Hannover gelang es: Katerchen „Bunjee“ tollt seit 12 Wochen über ihre spanische Finca. Dr. Heidenreich: „Nur an einem Tag kann die Katze empfangen.“ Doch die Heidenreichs kümmerten sich intensiv um die Tiere, schmusten mit ihnen, wurden „Geparden-Flüsterer“. Da Bagheera von Shir Khan nichts wissen wollte, flog Heidenreich mit der rolligen Gepardin zum Zoo „Jader Berg“ nach Niedersachsen, ließ sie dort decken. Volltreffer: 93 Tage später warf sie fünf Junge, von denen Bunjee überlebte. Da die unerfahrene Mutter den Welpen nicht säugen konnte, zogen die Heidenreichs ihn mit der Flasche auf.
> "Zucht zahmer Geparden"? - Nach Fremddeckung und Handaufzucht?

Tagesspiegel - 23. Sep. 2004
Alligator 'Chucky' in Alabama nach fünf Tagen Freiheit gefasst
Fünf Tage lang hat Alligator 'Chucky' in Gulf Shores in Alabama die Straßen unsicher gemacht. Nun ist es vorbei mit der Freiheit: Tierpark-Mitarbeiter überwältigten das Tier, das vergangene Woche während des Hurrikans 'Ivan' aus dem Zoo entkommen war, in einem Abwassergraben. Ein halbes Dutzend Männer waren nötig, um den 450 Kilogramm schweren und vier Meter langen Alligator herauszuziehen, berichtete ein lokaler Fernsehsender.
> diese Meldung schien weiteren 20 Zeitungen meldenswert....

Die Zeit - 23. Sep. 2004
Menschen, Tiere Adoptionen
Tierpaten in ganz Deutschland spenden regelmäßig für den Zoo, ihr Name steht am Käfig ihres Lieblingstieres. Was verbindet die Wahlverwandten sonst noch? Paten der beiden Berliner Zoos berichten

Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Duisburg, 29.09.04
Kletterschwein mit Stacheln
Seit mehreren Wochen können Zoobesucher ein fremdes Tier bestaunen, das hierzulande - im Gegensatz zu seinem Heimatland Kanada - nahezu unbekannt sein dürfte:
Was ein  B i son  ist, braucht man Karl-May-Lesern nicht eigens zu erklären, bei  U r son  müsste man hingegen schon etwas genauer in der amerikanischen Zoologie blättern, bis man sich jetzt in Duisburg endlich selbst ein Bild von diesem Fabelwesen machen kann.
Geboren wurde der Ur-Amerikaner vor gut zwei Jahren im Zoologischen Garten Magdeburg, musste aber wegen Unverträglichkeit sein Heimatdomizil wechseln und wartet seither in Duisburg auf eine Partnerin, die gemeinsam mit diesem - auch Baumstachelschwein genannten - Vertreter der Nagetiere eine eigene Familie gründen kann.
Im Vertrauen auf guten Schutz sind Ursons in Menschenobhut recht zutrauliche Tiere, die höchst gemächlich durch die Kronen ihrer Kletterbäume hangeln; in Kanada stehen sie nicht ohne Hintergedanken unter strengem Schutz, weil sie gewissermaßen als „lebende Eiserne Ration“ betrachtet werden: ein in den eisigen Northwest Terretories notlandender Flieger oder verirrter Trapper kann sich seinen Frühstücks-Urson notfalls mit der Flinte erlegen - sofern er außer Stachelreichweite bleibt…
Im Zoo Duisburg soll der kanadische Überlebensgehilfe natürlich weder geknüppelt, noch geschossen, sondern gefüttert und bewundert werden.

Wilhelma Stuttgart, 29.09.04
Stachelige Neuheiten in der Wilhelma
Sieht aus wie ein Igel, heißt aber Igeltanrek, wiegt knapp ein halbes Pfund und hat eine weite Reise hinter sich. Igeltanreks gehören zur Familie der Insektenfresser und dort zu den Borstenigeln. Diese aber gibt es nur auf Madagaskar. Dort in den südlichen Trockenwäldern gehen sie nachts der Jagd auf allerlei Insekten nach. Ihre Reviere markieren sie dabei mit Spucke, so wie auch unsere einheimischen Igel. Wie diese haben sie auch ein Energiesparprogramm: Sie machen zwar keinen Winterschlaf, verbringen aber die nahrungsarme Zeit im Trockenschlaf. Diesen Trockenschlaf brauchen sie auch bei der Haltung in Menschenobhut, sonst klappt’s nicht mit der Nachzucht und das maximale Alter von 9 Jahren ist ohne das Päuschen auch nicht drin. Allerdings kommen die Igeltanreks der Wilhelma nicht aus Madagaskar, diese putzigen Gesellen sind in Deutschland geboren: Das Paar ist ein Geschenk des Berliner Zoos. In der Wilhelma sind sie jetzt im Kleinsäugerhaus zu sehen. 

Wildpark Lüneburger Heide, 29.09.04
Happy Halloween im Wildpark Lüneburger Heide - Kürbisse, Zauberer und andere Ungeheuer...
Inmitten der herbstlichen Kulisse des Wildparks geht es den ganzen Oktober richtig gruselig zu. Hunderte von Kürbissen, Vogelscheuchen, Tiermasken und allerlei andere schaurige Gestalten erwarten die Besucher. Viele der Kürbisse sind in liebevoller Kleinarbeit von den Schülern der Haupt-und Realschule Hanstedt, Klassen 8aR und 8bR mit ihren Lehrerinnen Ruth Schulenberg und Karin Kröger, mit Masken versehen worden. Als besondere Attraktionen wird am 15. und 22.10. 2004 ein Halloweenabend am Lagerfeuer angeboten. Treffen ist um 18.30 Uhr an der Kasse (Verkleidung ist erwünscht). Für Kinder kostet es 2,50 und für Erwachsene 3,00 Euro. Einen Präparator bei seiner Arbeit können die Erwachsenen Besucher und interessierte Kinder am 10.10.04 über die Schulter schauen. Von 10.00-17.00 Uhr zeigt Roland Kaiser wie er einen Junghabicht präpariert,der für eine Schule gestiftet werden soll. Auch werden fünf fertige Präparate von ihm präsentiert.



Zoo Leipzig, 29.09.04
Hakuna Matata – Afrika im Winter hautnah erleben
Mondscheinsafari und Exotischer Abend in der Kiwara-Savanne
Wer schon immer mal in die Rolle eines Forschers schlüpfen wollte, der auf einer Mondscheinsafari auf der Suche nach spannenden Tierbeobachtungen die Wildnis durchstreift und dabei den schwarzen Kontinent mit allen Sinnen erlebt, aber den weiten Flug nicht auf sich nehmen möchte, dem sei Hakuna Matata – der exotische Abend in der Kiwara-Savanne des Zoo Leipzig am Mittwoch, dem 6. Oktober 2004 um 18.00 Uhr wärmstens empfohlen. Wenn nach einer Mondscheinsafari vorbei an ausgetrockneten Flussläufen, kleine Höhenzügen, einer Herde von Elefanten und Rothschildgiraffen die Kiwara-Lodge erreicht ist, warten dort bereits afrikanische Trommler, die mit ihren heißen Bongo-Rhythmen auf einen unvergesslichen Abend einstimmen. Die „Forscher“ machen Rast und genießen bei Mondschein den Ausblick auf den Sternhimmel. Der betörende Duft fremder Gewürze und exotischer Früchte lockt zum Buffet, das zu einer kulinarischen Entdeckungsreise auf den Schwarzen Kontinent einlädt. Afrikanische Rhythmen, traditionelle Musik, authentischer Tanz und Fackelschein verbreiten mystische Atmosphäre in der Kiwara-Lodge.Tickets für die „Reise“ sind im Zoo-Safaribüro sowie bei Mövenpick-Marché im Zoo und am Flughafen erhältlich. Im Preis von 60 Euro pro Person sind Zooeintritt, eine Mondscheinsafari, afrikanisches Buffet und ein exotischer Begrüßungsdrink enthalten. Von Oktober bis Dezember heißt es an jedem 1. Mittwoch im Monat im Zoo Leipzig „Hakuna Matata – Afrika im Winter hautnah erleben“.

Tiergarten Heidelberg, 29.09.04
(Ge)wichtige Ankunft im Zoo Heidelberg
Am 28. September 2004 war es endlich soweit, die aus dem Zoo Hannover stammende Elefantendame „Ilona“ traf im Tiergarten Heidelberg ein. Seit Tagen hatte das gesamte Zooteam alles für die Ankunft vorbereitet, trotzdem war die Aufregung groß.  „Ilona“ ließ sich morgens in Hannover völlig unbekümmert von ihren Pflegern in den Transportcontainer führen, die Verladung auf den LKW verlief problemlos und nach etwa acht Stunden Fahrt über die deutschen Autobahnen Richtung Süden traf die gewichtige Fracht in Heidelberg ein. Der erfahrene LKW-Fahrer jonglierte das 17 m lange Gefährt geduldig bis auf die Elefantenanlage, wo der Kran der Firma Scholl bereits wartete. Der inklusive Elefantin etwa 10 Tonnen schwere Container wurde bis vor das Elefantenhaus geladen, so dass die neue Mitbewohnerin direkt in ihre vorbereitete Box laufen konnte. Im Haus wartete jedoch bereits die alt eingesessene „Lakshmi“, die schon den ganzen Tag spürte, dass irgendetwas passieren musste und dementsprechend nervös war. Doch selbst vom lauten Trompeten „Lakshmi’s“ ließ sich „Ilona“ wenig beeindrucken, stapfte direkt in ihr neues Heim und berüsselte ihre zukünftige Gefährtin durch das Trenngitter. Auch bei der älteren „Lakshmi“ siegte irgendwann die Neugier und die beiden Elefantendamen machten sich per Rüsselkontakt bekannt. Noch sind sie jedoch durch ein stabiles Gitter getrennt, „Ilona“ soll zunächst ihr neues zu Hause und auch ihre neue Stallnachbarin in Ruhe kennen lernen, bevor die beiden zusammen gelassen werden.

Zoo Hannover, 23.09.04 (über Heidelberg erhalten)
Elefantendame Ilona zieht nach Heidelberg
Jahrelang hatte Lakshmi in trauter Zweisamkeit mit ihrer Freundin „Rani“ zusammen gelebt. Doch dann starb die alte Elefantendame und Lakshmi blieb allein zurück. Nach tagelanger Trauer um die Weggefährtin beschloss Lakshmi, wieder nach vorne zu sehen – und der Zoo Heidelberg beschloss, Lakshmi erst einen neuen Alterssitz mit jung haltenden Untermietern zu bauen und dann eine neue Freundin zu suchen. Elefantendame Ilona lebt seit 21 Jahren im Zoo von Hannover. 1983 kaufte der Zoo Hannover Ilona von einem Schausteller. Sie soll 1969 geboren sein, aber ihr wahres Alter kennt wohl nur Ilona selbst (und darüber schweigen Frauen ja meist gern). Als sie nach Hannover kam, war sie tierpflegerisch sehr vernachlässigt, kaum dressiert und ängstlich. Dank der guten Pflege in Hannover fügte sie sich jedoch bald in die Elefantengruppe ein und zeigte dann ihr eigentliches Lebensmotto: In der Ruhe liegt die Kraft.  Ilona kann so schnell nichts erschüttern. „Schnell“ ist überhaupt ein Wort, das nicht in Ilonas Sprachschatz passt. So ist sie immer die langsamste, trottet beim täglichen Appell an letzter Stelle hinter den anderen her und zieht es auch beim Baden vor, lieber bequem unter der Dusche zu stehen, als mit den anderen im Pool zu schwimmen. Mit einem Wort: Ilona ist sehr, sehr gemütlich. Bereits seit drei Wochen ist ein Elefantenpfleger aus Heidelberg – der übrigens in Hannover gelernt hat und Ilona gut kennt – in Hannover und kümmert sich ausschließlich um die Elefantendame. Der Pfleger wird Ilona auf ihrer Reise begleiten und sie auch in Heidelberg weiter betreuen. Sobald das neue Elefantenhaus in Heidelberg fertig ist, sollen weitere ältere Elefantendamen oder Elefantenkühe, die keine Kinder haben werden (oder wollen) nach Heidelberg ziehen und Lakshmi und Ilona im „Mädelhaus“ Gesellschaft leisten.

Gelsenkirchen, 28.9.04
Neulinge im Ruhr Zoo
Der Ruhr Zoo Gelsenkirchen hat drei Neuzugänge bekommen. Ein Elenbulle und zwei Schnee-Eulen haben ihr Quartier im Ruhr Zoo aufgeschlagen. Noch sind die neuen Tiere in der Krankenstation des Zoos untergebracht. Danach werden sie Gehege im Ruhr Zoo beziehen. Die Schnee-Eulen sind die ersten Neuzugänge für die Mitte nächsten Jahres eröffnende ZOOM Erlebniswelt Alaska. Der Elenbulle, der für die Afrika-Savanne vorgesehen ist, wird vier Elen-Frauen beglücken.

Zoo Dortmund, 28.09.04
Streichelzoo wieder geöffnet 
Der Zoo baut und, wie heißt es so schön: „Wo gehobelt wird, da fallen auch Späne.“ So muss die ein oder andere Anlage wegen dringender Renovierungsarbeiten gelegentlich geschlossen werden. Als kleinen Trost hatte der Zoo ja die Eintrittspreise vorübergehend um die Hälfte gesenkt. Ab kommenden Sonntag, 3. Oktober, gelten wieder die normalen Eintrittspreise. Der Zoo ist sich sicher, dass die Besucher hierfür Verständnis haben, denn die Versorgung der Tiere muss auch weiterhin gewährleistet bleiben. Und auch die laufenden Bauarbeiten müssen finanziert werden. Die Stadt Dortmund bemüht sich, den Zoo nicht nur für die Tiere, sondern auch für die Besucher attraktiver zu machen.  Der Streichelzoo war in den letzten zwei Wochen geschlossen. Als letztes kleines Trostpflaster lädt der Zoo alle Kinder (bis 12 Jahre) zu einem kostenlosen Besuch am kommenden Samstag, 2. Oktober, ein. Der Streichelzoo ist von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr und von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr geöffnet (auch die Tiere brauchen eine Pause). Also: freier Eintritt für Kinder bis 12 Jahre.

Zoo Leipzig, 27.09.04
Neue Attraktion im Leipziger Zoo - Australische Lungenfische bereichern das Aquarium
Das Aquarium des Leipziger Zoo ist um eine Attraktion reicher: Australische Lungenfische bereichern seit heute das Australienbecken des Aquariums. Die vom Aussterben bedrohte Tierart wurde seit über 40 Jahren, aufgrund des rapiden Rückgangs des Bestandes, nicht mehr aus Australien exportiert. Nur wenige deutsche Zoo´s, wie Stuttgart oder Berlin, haben diese seltenen Lungenfische im Bestand.

Thüringer Zoopark Erfurt, 27.09.04
Gewichtiger Nachwuchs - Freude über Nashornbaby im Erfurter Zoo
Einen bedeutenden Zuchterfolg hat der Thüringer Zoopark Erfurt zu vermelden. Nach einer Tragzeit von 16 Monaten und 26 Tagen brachte Breitmaulnashornkuh ‚Numbi’ heute Mittag (26.9.2004) zwischen 13 und 13.30 Uhr ein kräftiges Jungtier zur Welt. Nach Auskunft von Zoodirektor Dr. Norbert Neuschulz sind Mutter und Kind wohlauf. Bereits am Nikolaustag 2001 hatte die zwei Tonnen schwere ‚Numbi’ ein männliches Kalb geboren. Erst vor einem Vierteljahr war es von seiner Mutter entwöhnt worden. Jetzt freuen sich die Zooparkmitarbeiter über Sohn Nummer 2. Der zirka 45 Kilogramm schwere Sprössling  besitzt noch keine richtigen Nasenhörner. Ohren und Füße des Neugeborenen sind überdimensional groß.  Zwei Stunden nach der Geburt machte das Jungtier am Euter seiner inzwischen achtjährigen Mutter erste Saugversuche. Gemeinsam mit MDR 1 Radio Thüringen soll nun für den Nashornbub ein afrikanischer Name gesucht werden. In Deutschland fand in diesem Jahr noch keine einzige Breitmaulnashorngeburt statt. In ganz Europa waren es in den letzten sechs Monaten nur vier. Zum Zuchterfolg in Erfurt trug maßgeblich die Fertigstellung einer neuen Nashornanlage vor sechs Jahren bei. Vater beider Nashornjungen ist Bulle ‚Kiwu’, der knapp einjährig 1982 aus den USA auf Erfurts Roten Berg kam.

Zoo Leipzig, 24.09.04
Tierpfleger auf dem Weg der Besserung!
Der vom Orang-Utan-Mann „Bimbo“ angegriffene Tierpfleger befindet sich nach eigenen Aussagen auf dem Weg der Besserung. Die erlittenen Bisswunden an den Armen und Beinen verheilen gut und wurden diese Woche nochmals medizinisch untersucht. Die täglichen physiotherapeutischen Behandlungen zeigen erste Fortschritte. Voraussichtlich in den nächsten zwei Wochen kann er das Krankenhaus verlassen. „Wir sind alle sehr froh, dass es ihm wieder besser geht, er keine Folgeschäden zu erwarten hat und das Krankenhaus bald wieder verlassen kann. Es war ein großer Schock für uns alle.“ so Zoodirektor Dr. Junhold.

Zoo Dortmund, 24.09.04
Dortmunder Ozelot-Vierlinge haben einen Paten gefunden - PSD Bank Rhein-Ruhr eG hat ein Herz für Tiere
Die PSD Bank Rhein-Ruhr eG hat für ein Jahr die Patenschaft für einen ganz besonderen Nachwuchs des Dortmunder Zoos übernommen. Die weltweit als Sensation bezeichnete Geburt von Ozelot Vierlingen hat zuerst die Aufmerksamkeit und anschließend auch die Fürsorge der PSD Bank Rhein-Ruhr geweckt. „Als wir erfahren haben, dass diese seltenen Tiere akut vom Aussterben bedroht sind, wurde es für uns zu einer Herzensangelegenheit, zur Erhaltung dieser seltenen, anmutigen Tierart beizutragen“, erläuterte August-Wilhelm Albert (Vorstand der PSD Bank) Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter bei seinem Besuch im Zoo am Freitag, 24. September. Die PSD Bank Rhein-Ruhr eG, mit einer ihrer Niederlassungen in Dortmund, ist bereits über 130 Jahre mit der Stadt und der Region verwachsen. Aus dieser Tradition heraus nimmt sie ihren Förderauftrag mit viel Einsatz und Engagement wahr. Die Unterstützung dieser seltenen Tierart ist eine kleine, aber wichtige Facette ihrer Maßnahmen. Die Patenschaft gilt für ein Jahr und kostet pro Tier 250 Euro. Wenig Scheu und schon dreist sind die Ozelot-Vierlinge – eine absolute Rarität. Meist werden nur zwei, gelegentlich auch drei Jungtiere geboren. Vierlinge jedoch sind eine ganz große Seltenheit und die kleinen Ozelots tragen mit zur Steigerung des internationalen Ansehens des Dortmunder Zoos bei. Die Mutter brachte die Kleinen am 18. Juni zur Welt.

Tierpark Nordhorn, 24.09.04
Seehundbaby Hannes vielleicht schon bald wieder in Nordhorn? - Ministerium äußert sich zu Auswilderungsdiskussionen 
Am Freitag, den 24.09. gab das Niederländischen Ministerium für Landwirtschaft eine offizielle Stellungnahme zur Diskussion um Ausreißer „Hannes“ ab. Der kleine Seehund sitzt seit seiner 5 tägigen „Reise“ durch die Vechte in der Quarantänestation der Seehundauffangstation Pieterburen / Niederlande. Die Pieterburener hatten ihre Hilfe bei der Fangaktion mit der Bedingung einer anschließenden Auswilderung in die Nordsee angeboten. Auf jede Hilfe angewiesen, sagte der Tierpark, unter der Voraussetzung, dass die Niederländischen Behörden das Vorhaben offiziell genehmigen, zu. Aus wildbiologischer Sicht konnte der Tierpark die Freilassung von „Hannes“ aber zu keinem Zeitpunkt befürworten. Diese Meinung scheint nun also auch bei den Behörden in den Niederlanden vorzuherrschen. In ihrem aktuellen Schreiben erklären sie, dass die Gesetzeslage die Auswilderung eines zoogeborenen Seehundes nicht zulässt. Die Küstenstaaten Deutschland, Dänemark und die Niederlande haben diesbezüglich vor geraumer Zeit eine Übereinstimmung getroffen. Die Seehundbestände der Nordsee sind derzeit nicht gefährdet und die Risiken einer Auswilderung daher nicht vertretbar. Der Behördenvertreter sagte weiter, dass sie im Falle eines Antrages auf Auswilderung diesem nicht zustimmen können. Um die ganze Diskussion um und vor allen Dingen für „Hannes“ so unbürokratisch und schnell wie möglich zu beenden, bitten die Niederländischen Behörden nun die Station in Pieterburen um die Herausgabe des Seehundes an den Tierpark Nordhorn. Mitarbeiter des Tierparks waren vor gut einer Woche in Pieterburen um ihren Seehundsprössling zu besuchen und ein Gespräch mit der dortigen Leitung zu führen. Sie konnten sich vor Ort davon überzeugen, dass es „Hannes“ sehr gut geht. „Die Pieterburener kümmern sich vorbildlich um unseren Seehund und wir danken ihnen für die gute Pflege“, so Tierparkleiter Thomas Berling. Nun freuen sich Tierparkmitarbeiter und Besucher darauf den kleinen „Hannes“ bald wieder bei seiner Familie in Nordhorn begrüßen zu können. Dann hat seine Halbschwester „Vanessa“ auch endlich wieder einen richtigen Spielkameraden.

Zoo Landau, 23.09.04
Herbstferienprogramm im Zoo – Workshops für Kinder
Die Zooschule hat einige spannende Themen ausgesucht. Die Veranstaltungsreihe beginnt am Montag, 18. Oktober 2004, hier stellt sich „Terry“ die Vogelspinne unter dem Motto „Ich bin doch kein Ekeltier“ vor und die Kinder lernen Terrys Leben und ihre Artgenossen kennen. Am Dienstag, 19. Oktober 2004, geht es unter dem Motto „Bedrohte Tiere bei uns und anderswo!“ um den Artenschutz. Die Kinder lernen, warum Tiere von Ausrottung bedroht sind und wie man ihnen helfen kann. Am Mittwoch, 20. Oktober 2004, lautet das Thema „Affe ist nicht gleich Affe!“. Wie man Haustiere richtige hält und pflegt wird im Workshop am Donnerstag, 21. Oktober 2004, vermittelt.  Zum Abschluss am Freitag, 22. Oktober 2004, dreht sich alles um die „Afrikanische Tierwelt im Landauer Zoo“.(Anmeldung erforderlich)

Zoo Landau, 23.09.04
Vom Liebreiz der Gefiederten - Autorenlesung von Oss Kröher im abendlichen Zoo
Am Freitag, dem 1. Oktober 2004 erzählt, singt und liest der Autor Oss Kröher um 19 Uhr im Festzelt des Zoo Landau in der Pfalz aus seinem neuen Werk ‚Anmut im Federkleid – Heimische Vögel’ , das er zusammen mit dem Vogelmaler Friedhelm Weick geschaffen hat. Weick gehört zu den namhaften Künstler dieses Genres und ist weltweit bekannt.  Autor und Maler haben in dem vom BUND Rheinland-Pfalz herausgegebenen Großband von 250 Seiten den Zauber und die Grazie der hier beheimateten 150 Vogelarten eingefangen und in 290 Bildern und ausführlichem Text wiedergegeben. Ihre ästhetische Blickweise hebt die  Schönheit dieser Geschöpfe heraus und lässt sie bewusst erkennen, weil Leser und Betrachter beziehungsweise Zuhörer immer wieder ins Staunen kommen. Es ist also kein Vogelbestimmungsbuch, sondern eine Ode an die Schöpfung, wobei persönliche Begegnungen breiten Raum einnehmen.

RuhrZoo Gelsenkirchen, 23.09.04
Familien von kranken Kindern zu Gast im Zoo
Etwa 40 Angehörige schwerstbehinderter und kranker Kinder werden am Sonntag, den 26. September um 13.00 Uhr den Ruhr Zoo Gelsenkirchen besuchen. Die Kinder und Jugendlichen, deren Eltern und Geschwister zur Zooführung eingeladen sind, werden in der Arche Noah betreut. Die Arche Noah ist eine Kurzzeitpflegeeinrichtung und Hospiz für Kinder am Marienhospital in Gelsenkirchen. Durch betreutes Kurzzeitwohnen von pflegebedürftigen Kindern jeden Alters ermöglicht die Arche Noah Familien ganzjährig Entlastung und Erholung. „Mit der Einladung zum Zoobesuch möchten wir die Eltern und Geschwister der kranken Kinder ein wenig von ihren Sorgen und Problemen ablenken“, so Dipl. Biologin Sabine Haas, Pressereferentin des Ruhr Zoos Gelsenkirchen. Auf dem Programm stehen zwei Führungen mit Tiererlebnissen der besonderen Art. Paviane und die zwergwüchsige Eisbärdame Antonia dürfen von den Gästen gefüttert werden.

Zoo Dortmund, 23.09.04
Kinder-Zoozeitung erschienen - Ameisenbärengeburt in Zeitung in Namibia
Im Rahmen des Sommerferienprogramms wurde auch in diesem Jahr wieder eine „Kinder-Zoozeitung“ erstellt. Insgesamt ist dies die fünfte Ausgabe des Heftes. Fast schon traditionell betätigten sich Kinder im Rahmen des Ferienprogramms als Redakteure und Journalisten und waren den Tieren, aber auch den Tierpflegern im Zoo auf der Spur. Sie ist vollgepackt mit interessanten Berichten rund um den Zoo sowie unterhaltsamen Spielereien. Kreuzworträtsel, Ausmalbilder und Bastelanleitungen. Berichte über neugierige Nasenbären, Tiere die sich verkehrt herum bewegen, Ameisenbären mit 50 cm langen Zungen und Berichte über die neuen Anlagen für Kleine Pandas und Tapire – ein buntes Allerlei, das auch erwachsenen Zoobesuchern viele interessante Infos über die Neuigkeiten im Zoo Dortmund vermittelt. Die „Kinder-Zoozeitung“ ist ab sofort an der Zookasse zum Preis von 1,50 Euro erhältlich.
Überraschendes brachte ein Besuch von Dortmunds Europaabgeordneten Bernhard Rapkay in Namibia an den Tag. Er entdeckte dort in der Ausgabe der „Allgemeinen Zeitung“ einen Bericht über das 46. Ameisenbärenkind. Ausgelöst wurde der Artikel durch einen Bericht von DPA, mit Foto von Franz-Peter Tschauner. Der Artikel spiegelt wieder einmal das große internationale Renommee des Dortmunder Zoos wieder.  Der Antrag auf Eintragung ins Guinness Buch der Rekorde für den Weltrekord (46. Geburt eines Ameisenbären im Zoo Dortmund) ist vor Wochen gestellt und der Zoo wartet gespannt auf eine Antwort aus England.

Duisburg, 23.09.04
Ein junger Riese für zwei ältere Riesen-Damen
Ein jugendlicher Capybara, auch „Chiguire“ oder „Wasserschwein“ genannt, verstärkt seit wenigen Tagen die Südamerika-Besatzung der gleichnamigen Anlage im Zoo  Duisburg. Ähnlich wie das Meer-Schweinchen haben auch Wasser s c h w e i n e  nichts mit Borstenvieh zu tun, sondern gehören zu den  N a g e r n, wobei die bis zu 50 kg schwer werdenden Capybaras sogar die Riesen ihrer Zunft, nämlich die größten Nagetiere der Welt darstellen.
Der Neuankömmling aus einem südosteuropäischen Zoo soll nicht nur der Blutauffrischung des (kargen) Altbestandes dienen, sondern zugleich Vorreiter künftiger Zuchterfolge dieser in fast allen Grasländern Südamerikas verbreiteten Pflanzenfresser werden. In Venezuela ist vor Jahren übrigens ein Programm angelaufen, „Wasserschweine“ farmmäßig als Fleisch- bzw. Eiweißlieferanten zu etablieren. Daneben arbeitet man in Deutschland daran, die Riesen-“ra t t e“  auch zum Labortier zu machen.  Dem gegenüber sehen die Duisburger Capybaras einer weit konventionelleren Laufbahn entgegen: sie brauchen nur Mohrrüben zu knabbern und für Nachwuchs zu sorgen.



Stadt Münster, 29. September 2004
Wolbecker Tiergarten komplett unter Naturschutz
Der Wolbecker Tiergarten, mit rund 800 Jahren einer der ältesten Wälder im Münsterland, ist jetzt komplett unter Naturschutz gestellt. Als FFH-Gebiet ist der Wolbecker Tiergarten nicht nur wegen seines Alters nunmehr ein wichtiger Repräsentant für naturnahe Waldbestände des Kernmünsterlands innerhalb des europäischen Biotopverbundsystems Natura 2000. Hainsimsen-Buchenwälder, Eichen und Eichen-Hainbuchenwälder prägen sein Erscheinungsbild und beherbergen zahlreiche vom Aussterben bedrohte Tierarten. Neben dem Tiergarten sind in Münster die Rieselfelder, die Emsaue einschließlich Große Bree sowie die Davert einschließlich der Hohen Ward Bestandteil dieses europaweiten Verbundsystems regionaltypischer Lebensräume.

WWF, 29.9.2004
Schachern um Tiere und Pflanzen
WWF nimmt als Beobachter und Berater an der Weltartenschutzkonferenz in Bangkok teil und appelliert an das Verantwortungsgefühl der Europäischen Union. Keine andere internationale Umweltorganisation macht soviel praktischen Naturschutz vor Ort wie der WWF. Das nützt nicht nur der bedrohten Natur, sondern kommt dem WWF auch bei seiner Lobbyarbeit zugute. Zum Beispiel in den nächsten zwei Wochen: Dann nehmen WWF-Experten aus allen Kontinenten als Beobachter an der Weltartenschutzkonferenz CITES (Convention on International Trade in Endangered Species of wild Fauna and Flora) in Bangkok teil und beraten die Mitglieder von 166 Regie-rungsdelegationen. Seine Erfahrungen aus mehr als 40 Jahren flossen in den vergangenen Monaten in die offiziellen Positionen des WWF zu den nun vorliegenden Anträgen zum Handel mit Tier- und Pflanzenarten ein.
Für den WWF Deutschland wird der Artenschützer Volker Homes nach Thailand reisen. Der Biologe hofft, dass auf der Konferenz viele Beschlüsse gefasst werden, die langfristig den Bestand von zum Beispiel Elefanten, Reptilien, Papageien, Haien und anderen Fischen, Heil- und Zierpflanzen sowie selten gewordenen Tropenhölzern wie Ramin und Adlerholz sichern. „Wir möchten vor allem die Europäische Union in die Pflicht nehmen, denn mit 25 Stimmen wird sie eine der entscheidenden Fraktionen auf der Konferenz bilden.“ Bei seinen Empfehlungen für die einzelnen Anträge unterscheidet sich der WWF - nicht zuletzt aufgrund seiner praktischen Erfahrungen auf dem gesamten Erdball - in vielen Fällen von den Einschätzungen anderer Nichtregierungsorganisationen. „In Bangkok geht es nicht nur um den Schutz bedrohter Tiere und Pflanzen, sondern auch um die Lebensgrundlagen vieler Menschen. Das müssen wir immer berücksichtigen“, so Homes.
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02123/
 

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Natur- und Artenschutz

Hamburger Abendblatt - 29. Sep 2004
Jane Goodall spricht über Menschenaffen
Als junge Frau ging sie in die Wälder Tansanias, um als Erste unsere nächsten Verwandten zu erforschen. Freitag ist sie zu einem seltenen Vortrag in Hamburg.
"Schimpansen können urteilen, Probleme lösen und in die Zukunft gerichtet denken", sagt Jane Goodall. Sie fordert nicht nur für Menschaffen mehr Respekt, sondern für alle Lebewesen. Deshalb engagiert sie sich für den Kampf gegen den Wildtierhandel. Als Schirmherrin gibt sie Ende der Woche den Startschuss für die Animal Action Week des Internationalen Tierschutz-Fonds. Der Vortrag von Jane Goodall findet am Freitag, 1. Oktober, um 19 Uhr, im Audimax der Universität Hamburg (Von-Melle-Park 4) statt.

Mitteldeutsche Zeitung - 27. Sep 2004
Tierschmuggel in Südostasien auf dem Vormarsch
Sie mussten knallbunte Shorts tragen, die langen Hände steckten in schweren Lederhandschuhen. Und als der Gong ertönte, nahm im Ring der Schaukampf Affe gegen Affe seinen Lauf - zur Belustigung des zahlenden Publikums. Weit über Thailand hinaus hatten die «boxenden Orang-Utans» des Privatzoos «Safari World» Schlagzeilen gemacht. Perfekt war der Skandal, als die Behörden herausfanden: knapp die Hälfte der rund 100 bedrohten Menschenaffen des Zoos waren eingeschmuggelt worden, vermutlich aus Indonesien oder Malaysia. Für Thailand ist der Fall besonders peinlich, denn das Königreich ist vom 2. bis 14. Oktober Gastgeber der 13. Konferenz zum Washingtoner Artenschutzabkommen über den Handel mit Tieren und Pflanzen (CITES).

Umweltjournal - 29. Sep 2004
Verhandlungen in der Höhle des Löwen
Am Samstag beginnt in Bangkok die Konferenz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens. Für Thailand ist dies eine heikle Mission, denn der asiatische Staat ist einer der größten Umschlagplätze für den illegalen Handel mit geschützten Arten: Allgegenwärtiger Verkauf von gewildertem Elfenbein, die jüngste Beschlagnahme von 147 vermutlich geschmuggelten Orang-Utans im Safari World Zoo Bangkok sowie die dubiose Herkunft von streng geschützten Tigern in thailändischen Vergnügungsparks.

 Peiner Nachrichten - 29. Sep 2004
Erstmals frei geborene Jungluchse im Harz fotografiert
Erstmals seit Beginn des Auswilderungsprojektes im Harz ist es gelungen, in Freiheit geborene Jungluchse zu fotografieren. Mit Hilfe einer so genannten Fotofalle entstanden an einer Waldschneise im Nordharz über 40 Bilder einer Luchsin und ihrer drei Jungen. Anhand der Ohrmarke wurde das Muttertier als eine im vergangenen Jahr ausgewilderte Luchsin aus dem Zoo Osnabrück identifiziert.

Kleine Zeitung - 29. Sep 2004
Koralm als Anwärter für "UNESCO-Biosphärenpark"
Die süd-weststeirische Koralm ist neuer Anwärter für den "UNESCO-Biosphärenpark". Das rund 40.000 Hektar große Areal wäre nach dem Walsertal und Wienerwald der sechste Biosphärenpark in Österreich von insgesamt 440 in 90 Ländern.

ZDF - 23. Sep. 2004
Hilfe für den Sibirischen Tiger
Mit uralten russischen UAS-Jeeps sind sie unterwegs: Oleg und seine sieben Mann sind auf Razzia in den Wäldern Sibiriens. Sie fahnden nach Wilderern, noch immer werden etwa 25 Sibirische Tiger jedes Jahr illegal geschossen. Oleg ist Chef einer Tigerschutzbrigade, bezahlt mit Geldern der deutschen Sektion des WWF.

Swiss Info - 29. Sep 2004
Artenvielfalt von Bedeutung für Zukunft der Erde
Die Artenvielfalt kommt immer mehr unter Druck. Und mit der Umsetzung internationaler Grundsätze zum Erhalt der Biodiversität hapert es. Bisher unauffällige Arten könnten nach Umweltveränderungen grosse Bedeutung erlangen, sagt der Zürcher Biologieprofessor Bernhard Schmid.

Spiegel - 24. Sep 2004
Feuer frei aufs Nashorn
Das Spitzmaulnashorn war schon fast ausgerottet, dann hat sich der Bestand leidlich erholt. Nun wollen Namibia und Südafrika die seltenen Tiere zum Abschuss freigeben. Namibia möchte nun jährlich fünf seiner Nashörner dem Jagdfreund vor die Flinte treiben, Südafrika gar zehn. Die beiden Staaten argumentieren, dass sie eine zu große Population an männlichen Nashörnern, die zu alt zur Fortpflanzung sind, haben. "Bei vielen Unterstützern von Nashornprojekten werden jetzt angesichts dieser Pläne die Alarmglocken schrillen", ist sich etwa der britische "Sebakwe Black Rhino Trust" sicher, "sie haben Sorge, dass ihr hart verdientes Geld, das sie gespendet haben, um Nashörner zu schützen, irgendwo in Form einer Jagd-Trophäe endet."
Die Freigabe zum Abschuss habe zudem eine verheerende Wirkung auf Anrainer mit fragilerer Nashornpopulation: "Mit jedem Tier, das in Namibia oder Südafrika geschossen wird, wird der Nashornschutz in anderen Teilen Afrikas schwerer."
Auch der WWF schlägt nun Alarm. Für das Ansinnen der Namibier habe man noch bedingt Verständnis, weil die Unterart, die dort vorkommt (Diceros bicornis bicornis), nicht so gefährdet ist. Südafrika jedoch müsse unbedingt von seinem Vorhaben, Spitzmaulnashörner abschlachten zu lassen, abgebracht werden.

Spiegel Online - 26. Sep 2004
Rotkehlchen am Spieß
In diesen Tagen beginnt es wieder, das große Vogelfressen - und Vogelsterben. Die Jagdsaison wird eröffnet, und jeder der rund 700 000 italienischen Jäger kann täglich bis zu 30 Stück ungeschützter Vogelarten wie Singdrosseln, Kiebitze, Wachteln, Waldschnepfen, Feldlerchen oder Turteltauben schießen. Darüber hinaus haben die zuständigen Regionalregierungen Millionen Singvögel, die eigentlich unter Artenschutz stehen, für die Dauer der Jagdsaison - etwa bis Anfang kommenden Jahres - zum Abschuss freigegeben.
Deutsche Naturschützer machen seit langem gegen das "Vogelmassaker" mobil. Am Gardasee treffen sie sich Ende dieser Woche mit italienischen Gleichgesinnten. Im Vorjahr wurden so 12 000 Fallen und drei Kilometer Netze abgebaut.

Berliner Morgenpost - 25. Sep 2004
Neuer Streit um den Schutz der Fledermäuse auf der Zitadelle
Berlin. Es geht um die Bauarbeiten am Haus 6 der Festung. Das Gebäude wird für die Sonderschau zum 60. Jahrestag des Kriegsendes hergerichtet, die die Stiftung "Topografie des Terrors" am 8. Mai kommenden Jahres in Spandau eröffnen will. Die Abteilung Natur- und Artenschutz fürchtet, dass durch die lärmintensive Entkernung des maroden Baus geschützten Fledermäuse in den Gewölben der Festung gestört werden. Mit etwa 11 000 Tieren gilt die Zitadelle als eines der größten Fledermausquartiere Westeuropas. Während Stadtentwickler den Umbau des Hauses 6 zur Ausstellungsfläche mit etwa 750 000 Euro fördern will, forderte die  Naturschutzbehörde, die Arbeiten einzustellen.


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Weitere Infos

DTG Seminar 2004
6. bis 8. Oktober in Nordhorn

    Mittwoch, 6. Oktober
Außerordentliche Mitgliederversammlung, „Ice-Breaker“
    Donnerstag, 7. Oktober
Eröffnung des Seminars -      Gerd Emmrich, Präsident der DTG
Der Nordhorner Tierpark – Geschichte, Gegenwart, Visionen - Thomas Berling, Tierpark Nordhorn
             „Bauen in Zoos“
Bauen für Tiere, Bauen für Menschen – was macht  einen Zoo attraktiv?  (Dr. Wolfgang Salzert)
Systematische Planung von Tiergehegen (Dr. Dag Encke u. Johannes Deiting, Allwetterzoo Münster)
Preisgünstige Alternativen zu herkömmlichen Tropenhäusern (Reiner Winkendick)
Begehbare Tiergehege im Tierpark Nordhorn – Was  ist gelungen und was würden wir heute anders bauen? (Thomas Berling, Dr. Wolfgang Salzert)
Zooführung
            „Spielen in Zoos“
Planung von Spielplätzen (Peter Fleckenstein, HAGS-Spielgeräte )
Sicherheit auf Spielplätzen, sachgerechte Wartung (Matthias Biek, HAGS-Spielgeräte)
Spielend lernen im Zoo – der Einsatz interaktiver Bildungsmedien (Hans Röttger, Zoopädagoge im Naturzoo Rheine)
    Freitag, 8. Oktober
Fahrt zum Affenpark „Apenheul“ in Apeldoorn, NL

Anmeldung

Um die Organisation des Treffens zu erleichtern wird um frühstmögliche Anmeldung der Teilnahme gebeten. 
Die Teilnahmegebühr beträgt 50 ¬ und schließt das Abendessen im Tierpark mit ein.
Tierpark Nordhorn
Thomas Berling/ Ina Brockmann
Heseper Weg 140, 48531 Nordhorn
Telefon: +49-5921-32397
Fax: +49-5921-330128
E-Mail: berling@tierpark-nordhorn.de  oder brockmann@tierpark-nordhorn.de




Liebe Kolleg/inn/en !
Es ist wieder soweit, der
12. Workshop Tiergartenbiologie in Erlangen/Nürnberg
wirft seine Schatten voraus. Wir werden uns treffen wie besprochen
vom 22. bis 24.10. 2004,
und das
Schwerpunktsthema wird Prädatoren jeder Art und Größe im Zoo
sein.
Als Hauptredner haben wir bereits Th. Knauf zur Reproduktion der Bären, und C. Fentzloff zur Wiederansiedelung von SeeAdlern. Dazu gibt es sicher Beiträge zu Erdferkeln, Mandrills, zur Forschungslandschaft im Zoo allgemein, zu Sib. Tigern, Luchse -Chronobiologie und Gehegegestaltung, Fischotterernährung, Vorstellung des geplanten Raubtierparks, Aktuelles von der Stiftung Artenschutz.

Wer einen Beitrag anmelden möchte, egal ob zum Schwerpunkt oder den freien Themen, auch Diskussionsrunden, Workshops und Poster sind sehr willkommen, der möge doch bitte bald Bescheid geben.
Die Anmeldung kann erst mal ganz formlos gehen, nähere Infos kriegen die Angemeldeten dann rechtzeitig.
Ich hoffe wieder auf rege Anmeldung und Beteiligung und freue mich von jedem/r bald zu hören.
Einstweilen verbleibe ich mit besten Grüßen für das Team
Udo Gansloßer
ganslosser@zoobiology.de

www.zoobiology.de

Workshop zum Thema "Berufseinstieg im Zoo" zur Feier von 5 Jahren Zoo*logen-Forum!
Seit Oktober 1999 unterstützt das Zoo*logen-Forum Absolventen in der klassischen Biologie beim Berufseinstieg. Das Jubiläum wird mit einer speziellen Veranstaltung gefeiert: Was vor 5 Jahren mit einem Roundtable zum Thema „Berufseinstieg als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zoo“ begann, findet nun seine Fortsetzung auf dem 12. Workshop Tiergartenbiologie in Erlangen/Nürnberg (22. bis 24.10.2004): Der Zoo*logen-Forum-Workshop zum Thema „Berufseinstieg im Zoo – Hürden, Perspektiven, Strategien!“. Mit Vortrag, Diskussion und der Möglichkeit zu Einzelgesprächen im weiteren Verlauf der Veranstaltung.
Weitere Infos unter "www.zoologenforum.de"



Hallo ZooLex-Fans,
NEUE GEHEGEPRÄSENTATION
Die Anlage für Eurasiatische Wasservögel im Zoo Zürich wird ein Klassiker der Zoogestaltung. Sie ist erholsam, informativ und unterhaltsam und bedient damit unterschiedliche Gruppen im Publikum. Die Teiche sind außerdem so gestaltet, dass die Vögel in einem adäquaten Feuchtlebensraum leben, ohne dass Wasser verschwendet wird.
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=454
              ~°v°~
SYMPOSIUM ZU BAU UND ERHALTUNG IM ZOO
Dieses internationale Symposium wird im Zoo Zürich von Sonntag, 21. November bis Mittwoch, 24. November 2004 stattfinden. Information und Anmeldung:
http://www.zoo.ch/index.php?id=1114
              ~°v°~
PUBLIKATIONEN
Wir danken dem Landschafts- und Zooplaner Gustavo Collados dafür, dass er seine Diplomarbeit zur Verfügung stellt. Es ist eine ausgezeichnete Einführung in die Zooplanung in spanischer Sprache. Sie können das Dokument hier herunterladen:
http://www.zoolex.org/research.html
Jeff Shimonski, Gartendirektor im Parrot Jungle in Miami, Florida, beschreibt (in Englisch), wie der Boden und die Bepflanzung auf der Insel entwickelt wurden, auf die Parrot Jungle 2003 übersiedelte. Er beschreibt auch, wie im Parrot Jungle kompostiert wird und wie Pflanzenschädlinge hier seit vielen Jahren biologisch bekämpft werden:
http://tropicaldesigns.com/pji-first.htm
              ~°v°~
Die ZooLex Zoo Design Organization ist in Österreich als gemeinnütziger Verein registriert. ZooLex betreibt eine wissenschaftliche Website zum Thema Zooplanung und verteilt diesen Newsletter. Weitere Informationen und die Kontaktadresse finden Sie hier:
http://www.zoolex.org/home.html



Die intensive Hurrican-Saison in der Karibik hat auch den Zoos der Region Sorgen gemacht, bis hin zu Problemen bei der AZA-Jahrestagung, die im Weg von "Ivan" lag. Über die Naturschutzprojekte, vor allem auf Haiti, war noch nichts zu erfahren. Hier Auszüge aus den Newsgroups:

- Hurricane Frances was very tough on West Palm Beach - Dreher Park Zoo. They had building damage and lost their freezer. I understand they had an outpouring of help from the community and had over 160 volunteers go out to help them. With zoo community help they were able to get food supplies they needed for animals. They did have employees who had damage to their homes.
The impact of Frances was great and felt by zoos from the coast up to Gainesville and Jacksonville. A few zoos had some animal loss, but this was not direct impact of the storm, most due to stress and being confined for three days.
- Central Florida Zoo: I know my incredible staff worked tirelessly to ensure the safety of our animals by packing them up twice in a month! Then they arrived at the zoo in the aftermath to return them to their enclosures and care for them ( we did also have a "ride out crew" who stayed on property during the hurricanes). When that was done they helped the rest of the zoo staff clean up debris at the zoo and then went home to do the same at their homes. Our power was out for a week after both storms and we are incredibly soggy, but all in all we feel very lucky, tired, but lucky.
- At the Alabama Gulf Coast Zoo in Gulf Shores, which had been mostly evacuated before Ivan swamped it with sea water, a handful of exotic deer napped in the shade and darted around open fences when people approached. In Gulf Breeze, workers from three other Florida menageries and the Montgomery Zoo feverishly hauled felled trees. The Alabama Gulf Coast Zoo is trying to round up a collection of alligators and deer who hightailed it from the zoo during Hurricane Ivan. The deer were seen on camera running and swimming as they fled the compound. Zoo general manager Kate Ramon said as many as nine alligators are on the loose.
- I work at the Jacksonville Zoo and we are fine now. After Frances we were without power (and therefore well water in some of the zoo) for 4 days, we lost part of the roof on our elephant barn but after some clean-up we have been fine. We did not lose any animals due to the storm.
- At the Gulf Breeze Zoo, 50 miles to the east of where Hurricane Ivan's eye passed, a pair of tigers frolicked like tabbies Sunday after being returned to their pens from the sturdy buildings where they rode out the storm.


CIRCUS

Freie Presse (Chemnitz) - 24. Sep 2004
Prozess um tote Elefantendame
Im Prozess um die tote Elefantenkuh Rani in Zerbst sind am Freitag mehrere Experten gehört worden. Nach Aussagen von Medizinern hat sich der Verdacht der Tierquälerei nicht bestätigt. Tierschützer beklagten dagegen den schlechten Zustand des Tieres. Angeklagt vor dem Amtsgericht Zerbst ist der Direktor des Zirkus' «Harlekin», Karl-Heinz K., wegen Tierquälerei.
Bei der Obduktion des eingeschläferten Tieres sei eine starke Knochenabnutzung an den Hinterbeinen der Elefantenkuh festgestellt worden. Das linke Bein sei nach dem Knochenbruch stark verwachsen und um 15 Zentimeter verkürzt gewesen. Der zuständige Amtstierarzt Hartmut Knobloch sagte, bei der Pflege des Tieres seien alle Mindestrichtlinien für einen Zirkus eingehalten worden. Dennoch sei klar gewesen, dass das Tier auf Grund des schlecht verheilten Bruches einer Spezialbehandlung bedurft hätte. Dem 57-jährigen Zirkusdirektor wird vorgeworfen, nicht für die notwendige Nachbehandlung sowie für die allgemeine Hygiene gesorgt haben. Das Urteil wird für Ende des Jahres erwartet.

WAZ - 29. Sep 2004
Giraffenbulle Bagira stiehlt Tigern und Elefanten die Show
Bottrop. Ein riesiges Angebot - das hat der Circus Voyage unbestritten. Mit Anja, der größten afrikanischen Elefantenkuh und sieben - zwar noch jungen, aber kraftvollen - bengalischen Tigern.

Main-Rheiner - 28. Sep 2004
Circus Universal Renz mit klassischem Zirkusprogramm im Volkspark
Ab Donnerstag ist der Circus Universal Renz zu Gast im Volkspark. 79 Tiere und 40 Artisten aus der ganzen Welt bieten über zwei Stunden klassisches Zirkusprogramm.

Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Ausstellungen

Olten, Naturmuseum
Tiere als Musikanten
20.10.04-30.01.05

Delitzsch, Museum im Schloß
Erlebnis Natur - Artenvielfalt und biologische Forschung
bis 21.11.04
http://webmuseen.de/Ausstell_26902.html

Sihlwald Naturzentrum Sihlwald
BILDER BUCH WÄLDER
bis 31.10.2004
BAUMEISTER UND MEISTERSCHWIMMER - Im Reich von Biber und Fischotter
bis 31.10.2004

Freiburg/Fribourg Naturhistorisches Museum
SCHWALBEN & SEGLER
bis 31.10.2004

Gotha - Museum der Natur
NATUREINDRÜCKE VON DEN GALAPAGOS-INSELN - Foto-Ausstellung von Helmut Walther
bis 3.10.2004

125 Jahre Herzogliches Museum, 50 Jahre Wiedereröffnung als Naturmuseum

bis 30.10.2004

Hamburg, Rieck-Haus - Vierländer Freilichtmuseum
UNGEBETENE GÄSTE - Von Spatzen, Fliegen und Mäusen
bis 31.10.2004

idea Schmetterlings-Paradies Neuenmarkt
1. Oktober 2004 - 28. Oktober 2004: "Deutsche Porträtfotoschau 2004" des Sächsischen Fotoverbandes
30. Oktober 2004 - 25. November 2004: Kunstausstellung von Christel Gollner, Bayreuth, und anderen Künstlern der Oberfränkischen Malertage



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TV-Tipps

wochentäglich 10:30 ZDF: Unsere Hagenbecks - Familienserie von 1990 

Do., 30.09.2004, 21:30-22:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos: 11.
Do., 30.09.2004, 22:05 VOX Spiegel TV Extra: Nashorn von Frankfurt nach Johannesburg
Fr., 01.10.2004, 14:15-15:00 ZDF, Wunderbare Welt, Koala - Kollege Nimmersatt
Fr., 01.10.2004, 19:00-19:45 ARTE, Der Flug des Nashorns: Nashornringtausch von Frankurt bis Sambia
Fr., 01.10.2004, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Zoogeschichten (73)
Sa., 02.10.2004, 05:55-06:25 HR, Welt der Tiere, Der äthiopische Wolf
Sa., 02.10.2004, 10:30-11:00 B-alpha, Welt der Tiere, Das Waldrapp Projekt – Wie lehrt man Vögel fliegen?
Sa., 02.10.2004, 19:00-19:45 BR, Das Leben der Säugetiere - 2, Insektenjäger
Sa., 02.10.2004, 20:15-21:40 XXP, Zoogeschichten, Süddeutsche TV, Folge 1 /2
Mo., 04.10.2004, 12:30-13:00 BR, Welt der Tiere, ...und abends besucht der Elefant die Affen (München)
Mo., 04.10.2004, 14:45-15:10 BR, Felix und die wilden Tiere, Ein Herz für den (Euro-)Nerz
Di., 05.10.2004, 14:15-15:00 ZDF, Wunderbare Welt, Hyänenlady
Di., 05.10.2004, 15:10-16:00 XXP, Die wahre Geschichte von Moby Dick, Chronik einer unvorstellbaren Tragödie
Di., 05.10.2004, 19:00-19:45 ARTE, Der Natur auf der Spur (2/4), (2): Inventur im Regenwald
Di., 05.10.2004, 20:15-21:05 ORF2, Universum, Kitum - Die Elefantenhöhle
Di., 05.10.2004, 20:15-21:00 SWR, Der Etosha Nationalpark, Paradies für wilde Tiere
Di., 05.10.2004, 20:15-21:00 WDR, Als wären sie nicht von dieser Welt, Der unmögliche Lebenswandel der Schleimpilze, vielfach preisgekrönter Film von Karlheinz Baumann und Volker Arzt
Mi., 06.10.2004, 14:15-15:00 ZDF, Wunderbare Welt, Die Urfischjäger, Auf der Suche nach dem Quastenflosser, Film von Hans Fricke
Mi., 06.10.2004, 14:45-15:10 BR, Felix und die wilden Tiere, Dem Schneeleopard auf der Spur
Mi., 06.10.2004, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Großwildjagd im Krügerpark, Wie ein Peace-Park im Süden Afrikas entsteht
Mi., 06.10.2004, 17:45-18:00 HR, Elefant, Tiger & Co., Flüstern mit Horst
Do., 07.10.2004, 08:30-08:45 SWR, Mit Tieren arbeiten, mit Tieren leben (4/4), Seehunde (Rheine)
Do., 07.10.2004, 14:15-15:00 ZDF, Wunderbare Welt, Beuteltiger - verzweifelt gesucht, Film von Lothar Frenz
Do., 07.10.2004, 14:45-15:10 BR, Felix und die wilden Tiere, Der afrikanische Wolf
Do., 07.10.2004, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Volle Beutel für das Paradies, Bilbys und das australische "Projekt Eden"
Do., 07.10.2004, 15:30-16:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 11
Do., 07.10.2004, 18:00-18:30 3sat, 37 Grad: Mit Herz für Tiere, Bilanz zum Welttierschutztag
Do., 07.10.2004, 21:30-22:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 12
Fr., 08.10.2004, 13:45-14:00 B-alpha, Der Fisch, der eine Robbe war, Die Tierpark des Carl Hagenbeck
Fr., 08.10.2004, 19:00-19:45 ARTE, Europas wilder Osten, Der Nationalpark Žemaitija in Litauen
Fr., 08.10.2004, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Zoogeschichten (74)
Sa., 09.10.2004, 08:45-09:35 VOX, NZZ Format: Tag und Nacht im Tierpark Hagenbeck
Sa., 09.10.2004, 10:30-11:00 B-alpha, Welt der Tiere, Das Jahr im Kirchdach zu Au - Fledermäuse
Sa., 09.10.2004, 11:15-11:40 3sat, Nationalpark in Osttirol, Eine Attraktion ohne Echo?
Sa., 09.10.2004, 14:45-15:00 MDR, Elefant, Tiger & Co., Knöpfchen bleibt cool
Sa., 09.10.2004, 16:15-16:45 WDR, Babyalarm im Elefantenhaus - Ein Dickhäuter wird geboren - Leipzig
Sa., 09.10.2004, 17:55-18:30 VOX, tierzeit, Die Wild-Life-Reportage, Thema: Große Katzen - starke Frauen: Raubtierforschung in Botswana
Sa., 09.10.2004, 19:00-19:45 BR, Das Leben der Säugetiere – 3. Pflanzenfresser
Sa., 09.10.2004, 20:15-21:45 XXP, Zoogeschichten, Süddeutsche TV
So., 10.10.2004, 09:05-09:55 VOX, Süddeutsche TV, Thema: Das Nilpferd am Rhein - Ein Streifzug durch den Kölner Zoo
So., 10.10.2004, 17:15-18:00 3sat, Tiere der Welt: Oman – Land der weißen Antilopen, Oryx
Mo., 11.10.2004, 14:00-14:45 ARTE, Der Natur auf der Spur (1/5), (1): Mammutjäger
Mo., 11.10.2004, 21:30-22:00 3sat, Gorillas leben friedlich, Besuch bei einer bedrohten Tierart in Ruanda und im Kongo
Mo., 11.10.2004, 23:05-23:55 VOX, Süddeutsche TV, Thema: Der mit dem Bären tanzt - Auf der Spur des braunen Riesen
Di., 12.10.2004, 08:15-08:30 B-alpha, Der Fisch, der eine Robbe war, Der Tierpark des Carl Hagenbeck
Di., 12.10.2004, 15:35-16:00 HR, Wespen - tödliche Gefahr für Neuseelands Wildnis - Invasionsbiologie
Di., 12.10.2004, 21:00-21:30 RBB, Die Tierklinik, 2. Von fußkranken Ottern und fliegenden Katzen, Doku-Soap
Mi., 13.10.2004, 21:15-21:30 3sat, Zoo-Geschichten: Zoo Prag, Exoten an der Moldau, Film von Björn Encke
Do., 14.10.2004, 08:30-09:00 SWR, Wale und Menschen (1/4), Lebende Legende: Das Geschäft mit Moby Dick
Do., 14.10.2004, 14:30-15:00 WDR, Natur-Nah, Der Herr der Wölfe - Ein Wildbiologe in den Karpaten
Do., 14.10.2004, 15:00-16:00 3sat, NetzNatur: Vom hohen Ross - Pferde
Do., 14.10.2004, 15:30-16:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 12
Do., 14.10.2004, 21:30-22:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 13
Fr., 15.10.2004, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Zoogeschichten (75)

RTL2, Sonntags ca 13:10: "Crocodile Hunter", mit Steve Irvin, aus dem Australia Zoo, Beerwah


ausführlichere Vorschau: 
http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm
 

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