E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Kirstin Adrian
   Melanie Witte
   Dr. Silke Sorge



ISSN 1619-6643


Ausgabe 232 vom 23. September 2004

Liebe Leser,

ein Leser hat uns darauf aufmerksam gemacht, daß nach Ende der Beluga-Haltung in Duisburg nicht nur noch zwei Tiere in Valencia leben, sondern auch ein weiteres Paar in Moskau zu besichtigen ist. Auch dort ist noch Europa!

Superlative jeder Form  - von "Weltneuheit" über "einzigartig" bis "größtes" wecken in besonderen Maße die Aufmerksamkeit von Presse, Funk, Fernsehen und "Normalbesucher" und sind daher für Zoo-PR fast unwiderstehlich.
So habe ich in den letzten Wochen gleich dreimal "Deutschlands größten Streichelzoo" besichtigen können - allerdings an drei ganz unterschiedlichen Standorten. In diesem Jahr wurde auch schon viermal Deutschlands (oder wahlweise sogar Europas) größtes Aquarium eröffnet, wie Sie hier lesen konnten.
Mitarbeiter von "Europas schönstem Park" haben mehrfach auch im Fernsehen dessen neueste Attraktion als "weltweit einzigartige Innovation in der Traditon des Unternehmens" bezeichnet: Ein Menschenaffenhaus, dessen Dach sich öffnen läßt, um daraus auch ein Außengehege zu machen. Mal ganz abgesehen davon, daß es große Schiebe- und Klappdächer seit Jahrzehnten in vielen Zoos von Krefeld bis Wuppertal ermöglichen, die Tiere den Elementen auszusetzen: Schon seit 1932 steht im Londoner Zoo ein rundes Menschenaffenhaus mit drehbarer Kuppel, die sich je nach Wetterlage öffnen oder schließen ließ - denkmalgeschützte Tecton-Architektur (Fotos auf der Zoo-AG-Website). Die Mechanik ist allerdings nicht mehr in Funktion, das Haus dient heute der Unterbringung der Fingertiere.
Mit Superlativen sollte man also vorsichtig sein
...

Dirk Petzold





(Einsendung ohne Quelle)

  Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps

Zoos und Tierparks

Kölnische Rundschau - 16. Sep. 2004
Elefantenpark: Wer eintritt, dem winkt das Glück
Der Gott Ganesha hat vier Arme und einen Elefantenkopf, und er ist Glücksbringer - jedenfalls nach hinduistischem Glauben. In Köln soll er in Zukunft allen Glück bringen, die in den neuen Park für asiatische Elefanten kommen. Denn an den gläsernen Eingangstüren zum Innengehege sind zwei Ganeshas zu sehen. Am Sonntag, 15 Uhr, wird die Anlage von OB Fritz Schramma offiziell eröffnet. Die drei Bullen und die beiden Kühe, die aus dem Zoo im holländischen Emmen und aus England stammen, fühlen sich in Köln inzwischen wohl. Ende September wird ein sechsjähriger Bulle aus Singapur eintreffen. Wenn am Sonntag Schramma und Nogge draußen zwischen künstlichen Felsen und Wasserbecken ihre Eröffnungsreden gehalten haben, werden sie per Knopfdruck die Türen öffnen - und die Beine in die Hand nehmen. Denn dann soll die neue Elefantengruppe das 5000 Quadratmeter große Innengehege verlassen und in den 15 000 Quadratmeter großen Park gehen. Innerhalb und außerhalb des Gebäudes gelangen die Besucher auf den höchsten Punkt im Zoo, einen Hügel aus Trümmerschutt, der unverändert blieb. Im Innengehege gibt es drei unterschiedlich hohe Aussichtskanzeln, von denen aus man die Laufhalle für die Kühe und ihren Nachwuchs überblicken kann. Hinter einer Felsenmauer ist abgetrennt Platz für bis zu drei Bullen. Ähnlich sieht es draußen aus: Es gibt ein großes Kuh-, ein kleineres Bullen- und in der Mitte ein Paarungsgehege, alle sind miteinander verbunden. Ursprünglich war von 22 grauen Riesen die Rede, die im größten Elefantenpark nördlich der Alpen einmal leben sollten.

Yahoo! Nachrichten - 17. Sep. 2004
Wellness für Dickhäuter - Neues Luxusdomizil für die Elefanten ...
Schlammbäder, ein orthopädisch gestalteter Fußboden und gleich mehrere Swimmingpools gehören zu den Annehmlichkeiten im neuen Elefantenpark des Kölner Zoos, der am Sonntag offiziell eröffnet wird. «Wir wollen mit dem neuen Gelände eine möglichst artgerechte Haltung der Tiere ermöglichen», betont Zoodirektor Gunther Nogge.
Das rund 20 000 Quadratmeter große Areal nimmt rund zehn Prozent der gesamten Zoo-Fläche in Anspruch und entspricht «den neuesten Erkenntnissen über das Leben der Elefanten», sagt Nogge. Mittelfristig sollen hier bis zu 20 Tiere heimisch werden. Die Drei-Tonnen-Kolosse flanieren gelenkschonend über echten Saharasand und finden genug künstliche Felsvorsprünge, um die tatsächlich mehrere Zentimeter dicke Haut zu scheuern. Es gibt Wassergruben unterschiedlicher Tiefe und Sandflächen, die sich bei Regen in Schlammtümpel verwandeln, was - so glaubt Nogge - für die «großen Grauen» höchstes Vergnügen bedeutet. Eine Fußbodenheizung rundet das Wellness-Angebot ab. 50 Kameras filmen die Elefanten rund um die Uhr, um eine optimale Betreuung zu gewährleisten. Treten die Tiere ins Außengelände, passieren sie automatisch eine Waage. Dazu müssen sie durch eine Schleuse, in der sie auch gepflegt und medizinisch versorgt werden können. Am Sonntag werden zunächst zwei Elefantendamen mit ihrem Nachwuchs das neue Heim inspizieren. Mit dem Umzug in die Domstadt mussten die Tiere ihren klangvollen burmesischen Namen aufgeben, sie heißen jetzt - ganz kölsch - Janus, Linus, Kafi und Pitter. In Zukunft soll ein ausgewachsener Bulle dem «Unternehmen Familienplanung» Schwung geben. Der in zwei Jahren hochgezogene Neubau kostet rund 15 Millionen Euro; Geld, das allein durch Spender und Förderer aufgebracht wurde.


Aachener Zeitung - 20. Sep 2004
Artgerechtes Paradies für die Elefanten im Kölner Zoo
Der Andrang war enorm: Tausende Besucher waren am Sonntag im Kölner Zoo dabei, als der neue Elefantenpark offiziell eingeweiht wurde.
Fünf Dickhäuter bezogen ihr neues Zuhause, ein sechster kommt Ende September dazu. Das Areal macht mit einer Gesamtgröße von zwei Hektar zehn Prozent des Zoos aus.
Architektonisch beeindruckend ist das Innengebäude, dessen gewölbte Form an einen liegenden Elefanten erinnert. Die reliefartige Außenstruktur entspricht der faltigen Haut der großen Tiere.  Außen- und Innengelände des insgesamt 15 Millionen teuren Baus werden mit Scheuersteinen, versteckten Wasserspendern und großen Badeteichen ausgestattet. Die Elefanten können ein artgemäßes Leben im natürlichen Sozialverband führen.
Neu ist die so genannte «Hand-Off»-Haltung der Tiere: Es findet kein direkter Kontakt zwischen Tier und Mensch statt. Ziel ist, die Herde auf bis zu 20 Tiere anwachsen zu lassen.

Bericht zum Tag der offenen Tür im Elefantenpark

Leipziger Volkszeitung - 17. Sep. 2004
Schock im Zoo: Orang-Utan beißt Pfleger
Entsetzen gestern Vormittag im Leipziger Zoo: Ein Tierpfleger war von einem Orang-Utan angegriffen worden. Stefan Leideritz erlitt eine große Wunde am linken Schienbein und kleinere Biss-Verletzungen an den Armen. Es gehe ihm den Umständen entsprechend gut, teilte der Tiergarten am Nachmittag mit. Besucher seien zu keiner Zeit gefährdet gewesen - der Unfall in Pongoland ereignete sich in einem Raum, der nur dem Personal zugänglich ist. Es war gegen 9.20 Uhr, als Orang-Utan-Mann Bimbo aus den spartanischen Schlafräumen der oberen Etage auf die Außenanlage nach unten geschickt wurde. Der Weg ins Freie hätte den zirka 110 Kilogramm schweren Menschenaffen durch ein mit massiven Stahlgittern gesichertes Gehege geführt. Doch es kam anders: Entgegen der strengen Vorschriften stand eine Tür zum daneben liegenden Tierpflegergang offen, so dass Bimbo abbog und plötzlich Mitarbeiter Stefan Leideritz gegenüberstand. Das massige Tier griff den Pfleger sofort an, ließ aber wieder von ihm ab, weil der 30-Jährige am Boden ruhig liegen blieb. Als Bimbo kurzzeitig abgelenkt war, konnte sich Leideritz in einen anderen Raum retten. Der aufgeregte Orang-Utan hatte in dem 1,50 Meter breiten Gang einen Wasserschlauch entdeckt, mit dem er herumspielte und für eine kleine Überschwemmung sorgte. Es gelang schließlich, dass Tier zurück in seinen angestammten Käfig zu locken. In den kommenden Tagen würden in Pongoland die näheren Umstände des Vorfalls geprüft, kündigte der Zoodirektor an. Die Tür zum Tierpflegergang hätte auf gar keinen Fall offen stehen dürfen.

>vergl. Pressemitteilung

Der Standard - 16. Sep. 2004
Safaripark Gänserndorf: Zukunft des Baxter-Affenhauses gesichert
Im Kampf um das Überleben des Safariparks Gänserndorf wurde kürzlich eine neue (Gesprächs-)Runde eingeläutet. Konzepte und Förderverträge vom neuen Anbieter wurden vorgelegt, zurückgewiesen, überarbeitet, abermals eingereicht. Die Zukunft des Affenhauses scheint hingegen gesichert. Der Pharma-Konzern Baxter hat sich verpflichtet, die Betreuung und Versorgung von insgesamt 43 Schimpansen bis an deren Lebensende zu übernehmen: "Dieser Verpflichtung kommen wir selbstverständlich nach", versicherte Baxter-Sprecher Roland Bettschart.

Volksstimme - 16. Sep. 2004
Magdeburgs Lieblings-Zootier gestorben
Die Elefanten kuh Arusha ist tot. Möglicherweise ist sie bereits schon vor einigen Wochen in dem Wildpark im spanischen El Castillo verstorben. Am Montag hatte der Zoo eine Nachricht darüber erhalten. "Ein schmerzlicher Verlust, das werden auch viele Magdeburger so empfinden", kommentierte Direktor Kai Perret. Arusha war mehr als 30 Jahre Mitglied der Elefantenfamilie im Magdeburger Zoo gewesen. Auch wegen ihrer Gelehrigkeit bei öffentlichen Vorführungen avancierte sie zum Liebling vieler Magdeburger. In jüngster Zeit kam es jedoch zu bedenklichen Zwischenfällen: Das große Tier verletzte bei gefährlichen Attacken ihren Pfleger Thomas Rolle. Der Zoo entschied sich, sie in dem Großpark in Spanien unterzubringen. "Bei entsprechendem Verhalten und nach Bau einer größeren Dickhäuteranlage bestand die Möglichkeit einer Rückkehr", sagte Perret. Über die Todesursache herrscht noch Unklarheit. Noch warte hier alles auf den Befund, sagte Magdeburgs Zoodirektor Perret. Deshalb bestätigte er eine inzwischen kursierende Vermutung nicht, dass sich das Tier vergiftet habe. Allerdings soll noch ein zweiter Elefant dort gestorben sein. Überhaupt verfüge der Zoo erst über spärliche Informationen, sagte Perret. Für ihn völlig unverständlich, dass der Naturpark in Spanien den Magdeburger Zoo über das tragische Ereignis nicht informiert habe.

Volksstimme - 16. Sep. 2004
Kontaminierter Boden wahrscheinlich Todesursache
Magdeburgs Elefantendame "Arusha" ist wahrscheinlich an Umweltgiften aus kontaminiertem Boden im spanischen Tierpark "Reserva Natural el Castillo de las Guardas" gestorben. Das erklärte gestern der Verein "Elefanten-Schutz Europa". Arusha und eine zweite Elefantenkuh sind bereits im Frühjahr dieses Jahres an den Folgen einer Vergiftung gestorben. Das hätten Untersuchungen an den Tieren zweifelsfrei ergeben. Das Gift stamme aus dem Boden in der Elefantenanlage des spanischen Tierparks. Das Gelände der Anlage war bis ca. 1963 ein Erzbergwerk. Die beim Gewinnen der Metalle aus den Erzen anfallenden Schwermetalle, Gesteinsreste und Bodenrückstände seien wieder auf dem Gelände oberirdisch entsorgt worden. Eine Abdeckung mit Mutterboden habe nicht stattgefunden. Wie Alexander Haufellner weiter berichtete, habe der Tierparkbetreiber von einem britischen Wissenschaftler vorher vorsichtshalber Bodenproben entnehmen und untersuchen lassen. Das Ergebnis sei eine Unbedenklichkeitserklärung gewesen. Die Tierparkleitung habe nach Bekanntwerden der Todesursachen sofort die Anlage für afrikanische Elefanten für immer geschlossen. Drei dort noch lebende Elefanten seien auf einen unbedenklichen Anlageteil verlegt worden. Magdeburgs Zoo-Direktor Dr. Kai Perret hatte auch gestern noch keine offizielle Mitteilung aus dem spanischen Tierpark über den Tod von Arusha. Es könne nicht sein, dass der Magdeburger Zoo über das Ableben seiner in andere Tierparks ausquartierten Tiere aus der Zeitung oder über nicht offizielle Quellen erfahre. Aus diesem Grunde werde der Magdeburger Zoo nicht nur dem spanischen Tierpark einen Protestbrief zuschicken, sondern auch in der kommenden Woche bei der Europäischen Zoo-Konferenz, die in Schweden stattfinden werde, eine offizielle Beschwerde einreichen. "So eine schlechte Zusammenarbeit darf nicht ohne Konsequenzen bleiben", sagte der Magdeburger Zoo-Direktor abschließend.

Frankfurter Neue Presse - 18. Sep 2004
Professor Grzimeks Zebra ist gelandet
Frankfurt. Bis nach Mitternacht haben Martin Rulffs und seine Helfer gestern noch geschraubt und gebibbert, dass die Dornier 27 rechtzeitig fertig wird. «Ich war am Rande des Nervenzusammenbruchs», sagte der 40-Jährige. Die Anspannung war gewichen, als das gut eine Tonne schwere Flugzeug, eine Nachbildung des im Zebra-Muster lackierten Flugzeugs von Bernhard Grzimek, sicher und präzise von der Frankfurter Feuerwehr auf das Affenhaus im Zoo gehievt worden war. Das Flugzeug ruht auf Stahlträgern, wirkt aber so, als ob es sich gerade im Landeanflug auf das Camp befindet. «Die Zoologische Gesellschaft und der Zoo setzen mit dem Grzimek Camp einem Mann ein Denkmal, der für beide Institutionen eine zentrale Figur war: Bernhard Grzimek», sagte Zoo-Direktor Christian Schmidt.


Grafschafter Nachrichten - 16. Sep. 2004
Seehund putzmunter – Entschuldigung: Streit mit Auffangstation flaut ab
Kommende Woche will die Seehundeauffangstation Pieterburen beim niederländischen Landwirtschaftsministerium den Antrag auf Auswilderung stellen. Der Tierpark Nordhorn ist einverstanden, hält eine Auswilderung dennoch für biologisch nicht sinnvoll.

Die Welt - 20. Sep 2004
Niederländer wollen "Hannes" auswildern
Die geplante Auswilderung von Seehundbaby "Hannes" in die Freiheit der Nordsee soll nächste Woche in den Niederlanden auf den Weg gebracht werden. Die Auffangstation im Küstenort Pieterburen werde dann eine Ausnahmegenehmigung bei den niederländischen Behörden beantragen, hieß es im Zoo Nordhorn.

Rheinische Post - 21. Sep 2004
Wal "Ferdinand" jettet nach San Diego
Wie transportiert man einen ausgewachsenen Weißwal aus Duisburg ins kalifornische San Diego? Für die Profis des Duisburger Zoos eigentlich ein klarer Fall. Spektakulär war die Überführung des 800-Kilo-Schwergewichts trotzdem. Ein Fall für das A-Team.
Den unbeteiligten Zuschauer erinnerte die Aktion wohl an eine Folge des A-Teams. Denn was die Pfleger und Verantwortlichen an Ausrüstung auffuhren,  war schon rekordverdächtig. Spezialtragen, ein Kran, besonders konstruierte Wasserbecken und eine Transportmaschine waren nötig, um Ferdinands Reise in den kalifornische Sea World Aquarium zu ermöglichen, wie die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" berichtet. Besonders zu beneiden waren wohl die Pfleger, die den Wal während der Flugreise bei Laune halten mussten. Einzige Hilfsmittel: Ein blau-weißer Spielring und Ferdis Lieblingsball.
Ferdinand hat die Reise indes gut überstanden. Die Zeitverschiebung mache ihm zwar noch etwas zu schaffen, dafür erfreue er sich bei den kalifornischen Waldamen schon größter Beliebtheit, berichteten die Pfleger unisono.

> s. auch unten

Die Welt - 21. Sep. 2004
In dieser Woche entscheidet sich die Zukunft von Gorillababy Makoua
Mehr als eine Stunde lang spielen die vier Tiere inzwischen miteinander. "Die Zusammenführung klappt immer besser. Wir machen große Fortschritte", sagt Kurator Peter Rahn.

Tagesanzeiger - 22. Sep. 2004

Goma wird 45 Jahre alt
Die älteste Basler Gorilladame Goma feiert am Donnerstag ihren 45. Geburtstag. Ihre Geburt im Basler Zolli war ein Medienereignis: Sie war das erste in Europa geborene und weltweit das zweite in einem Zoo geborene Gorillakind.

espace.ch - 22. Sep. 2004
Gorilladame Goma wird 45 Jahre alt
Aufgewachsen ist Goma zunächst in der Familie des damaligen Zolli-Direktors Ernst Lang. Erst ab dem zweiten Lebensjahr wurde sie schrittweise in die Gorillafamilie integriert. Im Alter von 12 Jahren brachte Goma ihren Sohn Tamtam zur Welt; er war der erste Gorilla in zweiter Zoogeneration.

Blick Online - 22. Sep. 2004
Happy Birthday, Goma!
Im Zolli wird angestossen: Gorilladame Goma feiert ihren 45. Geburtstag. Ihre Geburt war damals eine Sensation und wurde weltweit mitverfolgt.
 

>> Goma ist eine der ältesten Angehörigen der größten Zoo-Gorillafamilie der Welt mit knapp 70 Mitgliedern in über 30 Zoos. Ein Portrait des Clans, der auf die fünfte Generation hinsteuert, schrieb Olaf Paterok in der neuesten Ausgabe des hannoveraner "Der Zoofreund"
 

Planung und Bau

Berliner Morgenpost - 19. Sep 2004
Brückenechsen - ein lebendes Stück Urzeit im Berliner Aquarium: Geschichten aus Zoo und Tierpark - V
Wer im ersten Stock des Aquariums vor der Anlage der Brückenechsen steht, wendet sich meist enttäuscht ab. Kein Wunder, es ist ja auch nichts zu sehen. Die Tiere sind nachtaktiv und verschlafen den Tag in geräumigen Höhlen. Nichtsdestotrotz sind sie hoch faszinierend - es gab sie nämlich schon vor 225 Millionen Jahren. In Europa leben die auch Tuataras genannten Tiere nur im englischen Chester und in Berlin. 1990 zogen neun Tiere ins Aquarium ein. Damals waren sie nur 20 Zentimeter lang und 80 Gramm schwer. Inzwischen aber haben die Tiere sich in ihrer Länge verdoppelt, ihr Gewicht haben sie verzehnfacht. Weil sie sich in ihren engen Höhlen kaum noch drehen konnten, wurde umgebaut. Jetzt haben sie mehr Raum und außerdem einen Eiablageplatz mit UV-Bestrahlung. Junge Brückenechsen würden weltweit für Aufsehen sorgen, außerhalb Neuseelands ist die Nachzucht noch nie gelungen. Frühestens in zwei Jahren könnten kleine "Stachelträger", so heißen Brückenechsen bei den Maori, in Berlin zu sehen sein.


Harburger - 17. Sep. 2004
Wölfe fangen für ein neues Rudel
Drei junge Europäische Wölfe sind gestern vom Vahrendorfer Wildpark Schwarze Berge auf die Reise nach Osnabrück geschickt worden. Dort sollen sie in einem gerade eingeweihten Gehege den Grundstock für ein neues Wolfsrudel bilden.


Kölnische Rundschau - 22. Sep. 2004
Aquarium im Tiefgeschoss

Königswinters Bürgermeister hat im Stadtrat völlig überraschend und fast unbemerkt von neuen Plänen für das umstrittene Sealife Center gesprochen.
 




Aktionen

Naumburger Tageblatt - 20. Sep 2004
Erfurter loben Halles Bergzoo
Zum vierten Mal war Tag der Tierpaten im Bergzoo Halle/Sa.. Aktuell sind es 104 kleine und große Sponsoren, die mit ihren Futterspenden den Zoo unterstützen. "Seit dem Jahr 2000 sind 29 000 Euro zusammengekommen", bilanzierte Barbara Maronde, Schatzmeisterin des Zoo-Fördervereins. Die Hallenser Zoo-Freunde wollten den Tag nicht allein begehen, sondern gemeinsam mit dem Förderverein des Thüringer Zooparks Erfurt. So reisten 51 Gäste mit dem Bus an, unter ihnen Erfurts Zoo-Direktor Norbert Neuschulz. Auch er zollte nach einem Rundgang großen Respekt: Fast neidvoll besichtigte Neuschulz die großen Bauvorhaben der vergangenen Jahre: Affenhaus, Schimpansenanlage, Bären-Gehege, Raubtierhaus. Und das werde längst nicht alles sein, erfuhren die Tierpaten und Zoo-Freunde vom halleschen Zoo-Chef Andreas Jacob. Bei Kaffee und Kuchen in der Reil-Villa beschrieb er das, was jetzt noch kommt. So die neue Elefanten-Anlage am Standort des bisherigen Zebra-Geheges. Schon zum Stadtjubiläum im Jahr 2006 sollen fünf Dickhäuter einziehen.
Oder das neue Krokodilhaus, das auf die Fläche des jetzt leeren Elefanten-Geheges gebaut wird. Jacob: "Wenn alles gut geht, ist dort Platz für neun Krokodile." Vor allem mit diesem Bau will er dem Leipziger Zoo Paroli bieten. Ein großer Wunsch erfüllte sich schon jetzt: Der neue Bus-Parkplatz neben der Reil-Villa wurde eröffnet. Die Zoo-Freunde aus Erfurt nutzten ihn als erste. Jacob hofft, dass Halles Zoo nun verstärkt von Reise-Unternehmen angesteuert wird. "Unsere Investitionen rechnen sich nur, wenn wir mehr Gäste anlocken", sagte er.

Lübecker Nachrichten - 21. Sep 2004
Leihmütter für Hai-Eier gesucht
Mit einem besonderen Projekt, das nach den Herbstferien beginnt, wendet sich das Sea Life in Timmendorfer Strand an die Schulen: "Wir suchen eine Schulklasse, die Katzenhai-Eier in ihrem Klassenzimmer aufnimmt und die Pflege bis zum Schlüpfen der Hai-Babys übernimmt", verrät Franziska Kunert. Die "Haiwochen" seien als Unterstützung zur Fächer übergreifenden Erziehung im Umweltschutz gedacht.
Im Sea Life Timmendorfer Strand werde in den nächsten Wochen der Nachwuchs bei den Kleingefleckten Katzenhaien erwartet. Und die Klasse, die sich für vier Wochen der Hege und Pflege der Eier verschreibe, benötige sehr viel Motivation und Engagement für die Betreuung. Denn auch an den Wochenenden dürfe die tägliche Fürsorge nicht vernachlässigt werden. Allerdings stehe der Klasse das Sea-Life-Team hilfreich zur Seite. Zudem wird das erforderliche Zubehör wie beispielsweise Aquarium und Filter zur Verfügung gestellt, und die Schüler werden mit einer ausführlichen Einführung intensiv auf diese Aufgabe vorbereitet.
Mit dem außergewöhnlichen Projekt verfolgt Sea Life das Ziel, Schüler für die Ökologie der Meere zu sensibilisieren.

Freie Presse (Chemnitz) - 20. Sep 2004
Leipziger Zoo erwartet einmillionsten Besucher
Der Leipziger Zoo erwartet für Dienstag den einmillionsten Besucher in diesem Jahr. Einen Monat früher als im Vorjahr werde Direktor Jörg Junhold den Ehrengast begrüßen, teilte der Zoo am Montag in Leipzig mit. Den Glückspilz erwarteten viele Überraschungen für ein unvergessliches Zooerlebnis. Seit 2001 zählt der Zoo nach eigenen Angaben jährlich mehr als eine Million Besucher.


 Autosieger - 16. Sept. 2004
Opel erfahren und Zoo unterstützen
An insgesamt vier Wochenenden - 17.-19. und 24.-26. September sowie 15.-17. und 29.-31. Oktober - bietet die Adam Opel AG eine Probefahrtaktion am Opel Zoo in Kronberg/ Taunus an. Jeder Interessent kann von 10.30 Uhr bis 18 Uhr für einen symbolischen Mindestbetrag von einem Euro eines von 15 aktuellen Fahrzeugen Probe fahren. Der Betrag und weitere mögliche Spenden gehen an den Zoo-Trägerverein. Unterstützt wird die Neugestaltung des naturnahen Geheges Afrika Savanne für Giraffen, Zebras, Antilopen und Strauße.


Eckernförder Zeitung - 16. Sept. 2004
Neue Attraktion im Tierpark Gettorf
Eine ganz neue Attraktion bietet der Tierpark Gettorf seinen Besuchern: Aras, Kakadus und Sittiche lassen sich direkt in einer Freifluganlage beobachten – ohne störende Gitter. Die farbenprächtigen Vögel können in den großzügigen Gehegen ihr Flugvermögen ausleben. Am Sonntag, 19. September, lädt der Tierpark von 10 bis 18 Uhr zum großen Fest mit zahlreichen Aktionen ein. Ein außergewöhnliches Erlebnis ist dabei garantiert, denn es kann auf einem Elefanten geritten werden.

Eckernförder Zeitung - 21. Sep 2004
Elefantendame Buba nahms gelassen
Welches Kind wünscht sich nicht, einmal auf einem richtigen Elefanten oder auf einem echten Kamel zu reiten. Am Sonntag war das im Gettorfer Tierpark möglich. Entsprechend groß war natürlich auch der Andrang auf der Wiese gleich neben der neuen Vogel-Freifluganlage.
Ein bisschen Geduld mussten die Eltern und Kinder schon aufbringen, um bei dieser ganz besonderen Attraktion beim großen Tierparkfest mitmachen zu können. Aber das Warten lohnte sich anscheinend. Die 27-jährige, weit gereiste Elefantendame „Buba“ von der „Showtierfarm“ aus Badbergen im Landkreis Osnabrück nahm es gelassen und schaukelte die aufgeregten Kinder ganz gemütlich über die Wiese.

Mitteldeutsche Zeitung - 21. Sep 2004
Tierpark lockt mit orientalischer Safarinacht
Freitagabend weht wieder ein Hauch aus dem Orient durch den Ascherslebener Tierpark. Bei der zweiten Safarinacht, zu der die Tierparkmitarbeiter gemeinsam mit der MZ einladen, gibt es die Visite im Tiergarten unter ganz besonderem Vorzeichen: ein Blick in die Schlafzimmer von Krokodil, Tiger und Co., flankiert von romantischem Fackelschein, Kerzen oder Laternen und einem atemberaubenden Höhepunkt am Terrassencafé. Dorthin locken die Boanas mit ihrer Schlangen-Feuer-Magic-Show.

Main-Rheiner - 22. Sep. 2004
Jubiläum des "Förderkreises Tiergarten" / Feier am Samstag vor dem Pferdestall

Worms. Zehn Jahre ist kein Alter. Da ist man den Kinderschuhen entwachsen, hat schon einige Erfahrungen gesammelt und ist noch voller Tatendrang. Der Förderkreis Tiergarten kann in diesem Jahr auf sein "Zehnjähriges" zurückblicken, am kommenden Samstag soll das kleine Jubiläum gefeiert werden.  


PCtipp.ch - 17. Sep. 2004
WebTipp: Zoo.ch für Alle!
Der Zoo Zürich hat die weltweit erste barrierefreie Zoo-Webseite für sehbehinderte und blinde Menschen geschaffen. Auf Initiative des Lions Club Herrliberg und in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Blindenbund hat der Zoo Zürich ein blindengerechtes Projekt realisiert. Die ganze Webseite ist barrierefrei, so dass wirklich jeder Zoofan einen uneingeschränkten Zugriff auf die Seite hat. Alle Informationen sind mit Hilfe einer Brailletastatur als gesprochener Text oder in der Blindenschrift abrufbar. Ebenso kann die Darstellung vergrössert werden. Der Aufbau der Hompage ist übersichtlich strukturiert. Alle Inhalte sind ohne Maus benutzbar. Bilder und Diagramme sind mit Text versehen und genauso für die gesprochene Textausgabe geeignet. Sogar Tabellen sind Zeile für Zeile lesbar. Der Inhalt wurde zusammengefasst und mit Spaltenüberschriften versehen.

persoenlich.com - 21. Sep. 2004
Der Zoo darf nicht zur Coca-Cola-Veranstaltung werden
Das Zoo-Networking-System: Das Zoo-Fest gehört zu den prestigeträchtigsten Anlässen. Das Fest, das im August stattfand, ist nur ein Beispiel, wie Direktor Alex Rübel mit Fingerspitzengefühl Balance hält zwischen dem Zoo als Kulturinstitution und als Sponsoringplattform. Das meiste Geld erhält der Zoo aber noch immer aus Testamenten und Schenkungen. Rübel erklärt in der soeben erschienen Ausgabe von "persönlich blau", wie er den Spagat meistert. "persoenlich.com" bringt einen Auszug des Interviews.
 



Nachwuchs 
 
Berliner Morgenpost - 17. Sep. 2004
Tiger-Nachwuchs im Tierpark stellt sich erstmals vor
Die vier Wochen alten Tigerjungen Dushan und Arnanka stellen sich heute im Tierpark Berlin Friedrichsfelde erstmals dem Publikum persönlich vor. Bisher seien die knuddeligen kleinen Tiger nur über eine Kamera im Aufzuchtbereich zu sehen gewesen, teilte der Tierpark gestern mit. Die Babys seien bereits der dritte Wurf von Mutter Sindaja und hätten sich seit ihrer Geburt gut entwickelt. Vater Sandor verstehe sich gut mit dem Nachwuchs und teile mit ihm das Gehege.


Kölnische Rundschau - 20. Sep 2004
Erneut sensationeller Zuchterfolg
Der Zoo Neuwied kann erneut einen sensationellen Zuchterfolg vermelden: Erneut sind zwei Berberlöwenbabys geboren worden. Am Samstag wurden sie erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.
Nachdem eine neue Löwenanlage in Neuwied gebaut wurde, konnten im vergangenen Jahr im Juni drei etwa vier Jahre alte Berberlöwen aus dem Zoo von Rabat (Marokko) in Neuwied einziehen: Ein Kater mit dem klangvollen Namen Rafik, was in der Berbersprache etwa soviel bedeutet wie „Freund“, und zwei Katzen mit Namen Alia (die Erhabene) und Malika (Königin).
Bereits im Januar und im März diesen Jahres kamen in Neuwied zwei gesunde Löwenbabys zur Welt (die Rundschau berichtete). Lubaya (junge Löwin) ist die Tochter von Malika, Ribat (erste Berbersiedlung in Marokko) ist die Tochter von Alia. Am 28. Juli kamen jetzt schon wieder zwei gesunde Löwenmädchen auf die Welt, die Löwenmama ist Malika. Experten betonten die Bedeutung der Neuwieder Zucht: Insgesamt wohnen zurzeit sieben Berberlöwen im Zoo Neuwied in der Waldstraße und somit mehr als zehn Prozent des Weltbestandes.

>sofern man diese Berberlöwen als Vertreter einer reinen Unterart ansieht

Gorilla-Zwillinge geboren!
...Sind die süüüß! Gleich im Doppelpack kamen im Zoo von Barcelona Gorilla-Babys zur Welt

Überraschender Alpakanachwuchs im Tierpark Nordhorn
Völlig überraschend konnten sich die Mitarbeiter des Tierparks Nordhorn am Donnerstag über Nachwuchs freuen.




Hamburger Abendblatt - 16. Sep. 2004
Faszination Tiger
Wie können die größten Katzen der Welt artgerecht im Zoo leben? Eine Biologin der Uni Hamburg erforscht das Thema erstmals. Stephanie Stempell (27), Diplombiologin der Universität Hamburg, schreibt ihre Doktorarbeit über die Großkatzen. Sie untersucht die Mutter-Kind-Beziehungen der Tiger in zehn Zoos. "Ich will eine Methode entwickeln, die das Halten von Großkatzen in Zoos beurteilen kann", sagt Stempell. Bisher gebe es keine wissenschaftliche Arbeit zu dem Thema, was artgerechte Tierhaltung eigentlich bedeutet, sagt Stephanie Stempell. Sie will diese Lücke jetzt schließen. Die gebürtige Berlinerin hat schon während einer Projektarbeit im Fach Verhaltensbiologie die Sibirischen Tiger im Tierpark Hagenbeck beobachtet und dadurch ihr Interesse für die Großkatzen entdeckt. Es folgte die Diplomarbeit über die Tiger; seit Oktober 2003 arbeitet sie an ihrer Doktorarbeit. Aufbauend könnten dann auch für andere Tiergruppen artgerechte Bedingungen geschaffen werden. Zuvor wird sie aber auch noch Tiger-Familien in freier Wildbahn beobachten, um Vergleiche im Verhalten ziehen zu können. Geplant hat sie einen mehrwöchigen Aufenthalt in Indien. Die Tiger dort seien nicht ganz so menschenscheu und man könne sie mit etwas Glück gut vom Jeep aus beobachten.

Hamburger Abendblatt - 16. Sep. 2004
Doch nicht Darwins Schildkröte?
Kam die Galapagos-Riesenschildkröte Harriet, mit rund 170 Jahren das älteste bekannte Tier, einst mit Charles Darwin über England nach Australien, wo das Tier seit 1987 in einem Zoo lebt? Diese These bestreitet der britische Paläontologe Paul Chambers aus Herfordshire im "New Scientist" (Nr. 2464). Bisher glaubten Harriets Besitzer im Zoo der australischen Stadt Beerwah, dass Darwin selbst das damals vier Jahre alte Tier auf den Inseln fing. Gemeinsam mit dem weltberühmten Naturforscher soll die junge Riesenschildkröte 1836 im englischen Plymouth angekommen sein. Harriets DNA habe jedoch gezeigt, dass sie von der Insel Santa Cruz stamme, schreibt Chambers. Darwin hatte jedoch vier Jungtiere auf anderen Inseln gefangen.

Kleine Zeitung - 20. Sep 2004
Aufregung um unterschiedliche Förderhöhen
Wegen einer undurchsichtigen Förderungsgeschichte des Landes Steiermark für den oststeirischen Tierpark Schloss Herberstein erneuerte die steirische SPÖ-Spitze am Montag im Pressefoyer nach der Landesregierungssitzung ihre Forderung nach Neuwahlen: "LH Waltraud Klasnic hat in zwei verschiedenen so genannten Ferialverfügungen mit ein- und derselben Geschäftszahl unterschiedlich hohe Summen für eine stille Beteiligung des Landes am Tierpark und Schloss formuliert", kritisierte SP-Soziallandesrat Kurt Flecker.

Der Standard - 21. Sep 2004
Gräfin pocht auf Millionenzusagen der Landespolitik
Graz - Die Schlossherrin ist indigniert: "Es ist einfach unglaublich", was da über ihr Schloss und die Subventionen veröffentlicht werde. Andrea Herberstein will klarstellen: "Ich persönlich bekomme gar nichts. Dass das oststeirische Schloss Herberstein samt angeschlossenem Tierpark mittendrin in einer Subventionsaffäre des Landes Steiermark steckt, kann Herberstein ganz und gar nicht nachvollziehen. Es sei ja alles ausgemacht gewesen.

Kleine Zeitung - 22. Sep. 2004
Über Herberstein gießt das Land das Füllhorn aus
Stille Beteiligung, Akuthilfe nach Unwettern oder Sonderförderung für Museumsbau: Das Land zeigt sich gegenüber dem Adelssitz großzügig.


Ostthüringer Zeitung - 20. Sep 2004
Hans und Herkules heißen die jungen Shetlandponys
"Es sind keine unlösbaren Probleme zu erwarten", beschwichtigte gestern der Geraer Tierparkleiter Ulrich Fischer die Gäste zum Tierparkfest im Martinsgrund.
Damit sprach er die EU-Zoorichtlinie an, die ab kommendem Jahr gelten soll (wir berichteten) und nahm jenen Besuchern den Wind aus den Segeln, die gestern meinten, noch mal schnell herkommen zu müssen, bevor der Tierpark schließt. Ungewiss ist aber im Moment, welche neuen Forderungen sich ab dem nächsten Jahr für die Tierhaltung ergeben. Weil mögliche Veränderungen Geld kosten, bot eine auch gestern vertretene Bausparkasse Hilfe an und gibt es neue Bekenntnisse zu Tierpatenschaften.

Märkische Oderzeitung - 16. Sep. 2004
Mutterglück im Altreetzer Affengehege
Eins der Rotgesichtsmakaken-Weibchen des Oderbruchzoos Altreetz hat am Montag ihr erstes Baby zur Welt gebracht und trägt es seither ständig bei sich. Seither herrscht Ruhe im Affenstall. Fraglich ist allerdings, ob der Nutzungsvertrag zwischen Zoo und Landkreis Märkisch-Oderland erneut geschlossen wird. Der sicherte der Altreetzer Einrichtung seit seiner Privatisierung einen jährlichen Zuschuss von zirka 90 000 Euro. Damit ist der laufende Betrieb bei weitem finanziell zwar nicht abgedeckt - benötigt werden zirka 250 000 Euro. Aber mit dieser festen Größe konnte Zoochef Peter Wilberg rechnen. Gegenwärtig laufen die Verhandlungen im Kreis. Die Zahl der Besucher ist im Vergleich zum Vorjahr um 30 Prozent gestiegen.

WAZ - 19. Sep 2004
Förderverein hat am Gehege schon ganze Arbeit geleistet


innovations report - 22. Sep. 2004
Internationales Symposium zum Thema "Physiologie,Verhalten und Naturschutz von Zoo- und Wildtieren"
Zum fünften Mal veranstaltet das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) gemeinsam mit der EAZA (European Association of Zoos and Aquaria) ein internationales Symposium zum Thema "Physiologie, Verhalten und Naturschutz von Zoo- und Wildtieren"

russland-aktuell.ru - 22. Sep. 2004
Elefant warnte vor Erdbeben in Kaliningrad
Eine Elefantin hat es kommen sehen: Mit einem dreimaligen Trompeten drückte die Dickhäuterin Pregolja aus dem Kaliningrader Zoo ihre Nervosität aus. „Wir waren sehr erstaunt, da sie sehr selten trompetet“, versichert Zoodirektorin Ljudmila Anoka. Nur kurze Zeit nach dem ungewöhnlichen Temperamentausbruch der Elefantin schwankte in Kaliningrad die Erde.

Berliner Morgenpost - 17. Sept. 2004
Schwere Verwüstungen
Der mächtige Hurrikan "Ivan" hat seinen Namen "der Schreckliche" zu Recht. An der Küste von Alabama suchten Tierhüter in den überschwemmten Straßen von Gulf Shores nach Alligator "Chucky", der aus dem Zoo entkommen war. Das 450 Kilogramm schwere und vier Meter lange Tier sei ohne regelmäßige Mahlzeiten gefährlich, warnte Zoodirektorin Patty Hall.

Heidenheimer Zeitung - 22. Sep. 2004
Wenn Krake Otto die langen Arme um seinen Betreuer legt
Seine Leidenschaft für Tiere hat früh angefangen. Als 14-Jähriger brachte er aus einem Italien-Urlaub zwei Hai-Eier mit. Jetzt ist Peter Faltermeier zoologischer Direktor eines Erlebnis-Aquariums in Coburg und zugleich einer der wenigen europäischen Tierfänger für Zoos.
STERN – 22. Sep. 2004
Traumberuf Zootierfänger: Zwei Haie und drei Seepferdchen bitte


Brückenechsen - ein lebendes Stück Urzeit im Berliner Aquarium


GameCaptain.de - 20. Sep 2004
Zoo Empire - Die Eisbären sind los
In dieser Aufbau- und Wirtschaftssimulation dreht sich alles - wie es der Name schon sagt - um den Aufbau und die Verwaltung eines Zoos. Ähnlich wie bei Wildlife Park oder Zoo Tycoon übernimmt man die Rolle eines Zoo- Managers der alles lenkt und steuert.

Erst ein Zoo und dann ein Lazarett im Glaspalast
http://www.an-online.de/lokalnachrichten/aachen/altezeiten/westpark.php

Der bekannte Aachener Tuchfabrikant Emil Lochner hatte die Idee, in Aachen einen Zoo zu gründen, der zum Teil durch Aktien finanziert werden sollte. Nach einem langen Für und Wider beschloß das Komitee 1882, die Kirschbenden vor dem Junkerstor zu kaufen. Neben wunderschönen Parkanlagen entstand 1882 auch ein "Glaspalast", eine große, runde Halle mit vielen angebauten Nebenräumen, die Wände waren aus Glas. Doch man hatte die teure Verpflegung der fremdländischen und einheimischen Tiere sowie die Transportkosten des Futters und die Pflege der Anlagen wohl unterschätzt, und so schloß der Zoo 1905 seine Tore.
Am 23. Mai 1920 wurde der Park wieder eröffnet, ab 1935 wurde wieder ein Tierpark aufgebaut.
Es waren überwiegend einheimische Tierarten, die in für die heutige Zeit viel zu engen Käfigen hausten. Doch bei einem Bombenangriff 1944 kamen die meisten Tiere ums Leben, und der Rest des Tierbestandes wurde nach Ulm verkauft.
Einige Steinaufbauten der Tierkäfige standen nach dem Zweiten Weltkrieg noch, wie der "Bärenzwinger", den man später abriß. Der Westpark ist heute eine einfache Grünanlage. (alte Fotos auf der Webseite)


Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Zoo Dortmund, 22.09.04
„Yaqu Pacha“ informiert im Dortmunder Zoo
Am Sonntag, 3. Oktober 2004, wird „Yaqu pacha“ wieder am Otter-Haus im Zoo Dortmund über ihre Arbeit informieren. „Yaqu Pacha“ ist eine Gesellschaft, die sich für den Schutz der wasserlebenden Säugetiere in Südamerika einsetzt, deren prominentester Vertreter der Riesenotter ist. Daher liegt dem Zoo Dortmund die Arbeit dieser 1992 gegründeten Gesellschaft ganz besonders am Herzen. In enger Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung unterstützt „Yaqu Pacha“ Natur- und Tierschutzprojekte vor Ort, in deren Fokus die wasserlebenden Säugetiere der Region stehen. Die Projekte dienen dem Erhalt der Naturräume und der darin lebenden Tierarten. Vom Schutz der Lebensräume wasserlebender Säugetiere profitieren natürlich auch zahlreiche andere Tier- und Pflanzenarten. Auch die Forschung an den betreffenden Lebensgemeinschaften wird von „Yaqu Pacha“ unterstützt. Hier ist noch viel Arbeit zu leisten, denn ein sinnvoller Schutz von Lebensräumen und Lebensgemeinschaften ist nur möglich, wenn die ökologischen Zusammenhänge und die Biologie der Arten hinreichend bekannt sind.  Der Zoo Dortmund würde sich freuen, wenn die Arbeit von „Yaqu Pacha“ auf breites Interesse stößt. Nicht zuletzt geht es dabei auch um den Schutz der letzten freilebenden Riesenotter, einer Art die im Zoo Dortmund seit vielen Jahren eine ganz besondere Beachtung genießt.

Wilhelma Stuttgart, 21.09.04
Kleiner Perser in der Wilhelma
Im Raubtierhaus der Wilhelma gibt es Nachwuchs bei den Nord-Persischen Leoparden: Ganz vorsichtig lugt ein misstrauisches geflecktes Kätzchen hinter der fauchenden Mutter hervor. Aber Mutter „Mesched“ passt schon auf, dass ihrem Töchterchen nichts passiert. Die ersten Lebenswochen hat sie es in der Wurfbox sozusagen unter Verschluss gehalten, jetzt aber ist es Zeit für die ersten Ausflüge. „Mesched“ ist 4 Jahre alt und im Zoo Münster geboren. Sie kam im Mai 2002 in die Wilhelma. Vater „Saracen“ ist 1994 in Bristol geboren, zog dann um nach London und kam im August 2001 in die Wilhelma. „Saracen“ hat ein jaguarartig geflecktes Fell – ziemlich ungewöhnlich für einen Leoparden!  Das Europäische Erhaltungszuchtprogramm für diese Katzenart [geführt im Zoo Münster] hat das Paar nach genetischen Gesichtspunkten zusammengestellt. Die beiden sollen Nachwuchs bekommen, da es in der Natur um die Nord-Persischen Leoparden sehr schlecht bestellt ist. Das Verbreitungsgebiet der Leoparden erstreckt sich von der Südspitze Afrikas bis in den Osten Russlands. Bis zu 30 Unterarten der prächtigen gefleckten Katzen werden unterschieden. Einige davon allerdings sind am aussterben: In freier Wildbahn gibt es nur noch 30 bis 40 Nordpersische Leoparden – und ob die Schutzbemühungen in der Kaukasusregion noch rechtzeitig kommen, ist fraglich. Die ersten beiden Zuchtversuche der Wilhelma-Leoparden 2003 und 2004 waren nicht von Erfolg gekrönt, die Jungtiere starben in den ersten Tagen. Diesmal aber ist alles gut gegangen, und das kleine noch namenlose Leopardenmädchen wird sich hoffentlich zu einer kräftigen Katze entwickeln. 

Vogelpark Walsrode, 21.09.04
Liebesgeflüster im Vogelpark Walsrode ...und es hat „zoom“ gemacht!
Singlebörsen, Singlereisen und Blind Dates – die partnersuchenden Menschen lassen sich allerlei einfallen, um ihrem tristen Alleinsein ein Ende zu bereiten. Viel besser haben es da „Pink“ und „Punk“, die beiden turtelnden Inka-Kakadus im Vogelpark Walsrode: Bei ihnen hat es schon gefunkt und nun wird im Papageienhaus kräftig geschnäbelt und geflirtet. Da wird der Nachwuchs wohl nicht lange auf sich warten lassen! Natürlich ist es kein Zufall, dass „Pink“ und „Punk“ gerade im Vogelpark Walsrode ein Paar geworden sind: Hier kümmert man sich besonders um die Zucht und den Schutz bedrohter Tierarten. Und so trafen sich letzten Sonnabend über 170 Teilnehmer zu einer Tagung des „Fonds für bedrohte Papageien“, auf der sich Ornithologen, Züchter und Tierschützer einen ganzen Tag lang über alle Aspekte dieser vielfältigen Vogelfamilie austauschten. Gleichzeitg war diese Tagung auch ein „Heiratsmarkt“ der besonderen Art: Von den Teilnehmern wurde so manche neue Papageien-Beziehung eingefädelt. „Pink“ und „Punk“ kratzt das alles gar nicht: Sie befinden sich bereits in ihrem „7. Kakaduhimmel“.

RuhrZoo Gelsenkirchen, 21.09.04
Schöner, bunter Zooherbst
Die ersten Herbstboten halten mit bunten Blättern Einzug. Ein Spaziergang durch den Ruhr Zoo Gelsenkirchen ist jetzt genau das Richtige, um die schönen Seiten dieser Jahreszeit besser kennenzulernen. Auf dem weitläufigen Zoogelände mit seinem alten Baumbestand macht sich schon Herbststimmung breit. Für die kleinen Besucher gibt es im Ruhr Zoo Gelsenkirchen ausreichend Gelegenheit, mit Gummistiefeln durch knöcheltiefe Laubhaufen zu toben oder fleißig Kastanien und Eicheln zu sammeln. Das eine oder andere Tier bereitet sich langsam auf die bevorstehende Winterruhe vor. Doch gibt es an allen Gehegen noch eine Menge zu entdecken und zu bestaunen. Wie zum Beispiel bei der Fütterung der Seelöwen. Hier ist gute Laune vorprogrammiert. Die intelligenten Tiere bieten den Zuschauern mit ihren kleinen Kunststücken und Späßen eine im wahrsten Sinne des Wortes tierisch gute Unterhaltung. Als Belohnung für ihre Künste winkt den gelehrigen Tieren dann die ersehnte Fischmahlzeit. Die Fütterungen der Seelöwen finden jeweils um 10.30, 14.30 und 16.00 Uhr statt.

Tierpark Arche Warder, 21.09.04
Herbstfest  mit Olympiade und Schönheitswettbewerb im Tierpark Arche Warder
Warder/Schleswig-Holstein: Am Sonntag, den 26. September öffnen sich die Tore der Arche Warder zum diesjährigen Herbstfest, das insbesondere für Familien wieder viele spannende und lustige Veranstaltungen bieten wird. Bei der Tierpark-Olympiade können sich die sportlichen Besucher in Disziplinen wie Gummistiefel-Weitwurf, Pfannenlauf , Bogenschießen, Kisten stapeln oder aber „Ringreiten“ messen. Wer es etwas ruhiger angehen möchte, schaut sich vielleicht erst einmal an, was Rettungshunde leisten können. Ein weiterer Höhepunkt ist der Schönheitswettbewerb der Tiere, der um 15.00 ebenfalls auf der Festwiese beginnt.  Pferd, Kalb, Ziege, Schaf, Laufente, Frettchen  - insgesamt 8 Tiere treten an und das Publikum entscheidet, welches das Schönste von allen ist. Alle, die mitmachen, haben bei der anschließenden Verlosung die Chance, eine Familienjahreskarte für den Tierpark Arche Warder, einen Fotokalender mit alten Haustierrassen oder aber eine Reitstunde zu gewinnen. Außerdem kann man sich von den Geschichten der Märchenerzählerin verzaubern lassen, oder aber lernen wie eigentlich Honig entsteht. Gezeigt wird auch, wie Met und Bier hergestellt werden und vieles mehr. Das Herbstfest – übrigens bei jedem Wetter -  beginnt um 11.00Uhr und geht bis 17.00 Uhr.

Tierpark Chemnitz, 21.09.04
Kinder, das wird ein Fest!
Am Sonntag, den 3.Oktober, gibt es im Tierpark Chemnitz wieder tierisch was zu feiern.
Zum dritten Mal findet im Tierpark das Kinderfest statt, und auch in diesem Herbst haben sich die Organisatoren wieder jede Menge Spannendes, Interessantes und Lustiges einfallen lassen. Hoch hinaus kann jeder, der sich traut, mit dem Bungeetrampolin springen, und der T-Mobile XXL-Kicker lädt zu einem Fussballerlebnis der ganz besonderen Art. Die Kinder- und Jugendeinrichtungen der Stadt sind mit zahlreichen Spiel- und Bastelmöglichkeiten vertreten. Zudem gibt es einen IBM-Computerstand mit speziellen Kinder- und Jugendangeboten zum Ausprobieren.‚Willi Nasenschnaufs Wilde Weltreise‘,  ein Mitmachmärchen, lädt mehrmals am Tag zum Mitspielen ein, und beim Herbstquiz geht es darum, mit tierischem Wissen „Blätter“ zu sammeln und tolle Preise abzuräumen. In den letzten beiden Jahren fanden jeweils über 5.000 Besucher den Weg in den herbstlichen Tierpark, und so hoffen alle Mitwirkenden wieder auf gutes Wetter und zahlreiche Gäste. Beginn ist 10.00 Uhr, der Tierpark hat an diesem Tag noch einmal bis 19.00 Uhr geöffnet (letzter Einlass 18.00 Uhr). 

Zoo Dortmund, 21.09.04
Herbstferienprogramm im Zoo mit Kontinentalquizwoche für Kinder ab neun Jahren
Das Herbstferienprogramm im Zoo startet am 18. Oktober mit einer Kontinentalquizwoche für Kinder ab neun Jahren. Für die täglichen Spaziergänge wird wetterfeste Kleidung empfohlen. Der Eintritt beträgt inklusive Bastelmaterial pro Tag 6,5 Euro.
Von Montag, 18. Oktober, bis Freitag, 22. Oktober, gehen die Kinder in Gruppen ohne Aufsicht durch den Zoo und versuchen Fragen zu den verschiedenen Kontinenten zu beantworten.

Naturschutz-Tierpark Görlitz, 21.09.04
Am Sonntag wird es im Naturschutz-Tierpark Görlitz "schnucklig"
Mis(s)ter Schnucki, das schönste Schaf Sachsens wird gewählt. Der Schönheitswahn befiel nun auch die Schafe des Naturschutz-Tierparks Görlitz. Eines von ihnen gehört zu den Berwerbern(innen) zur Wahl der/ des Mis(s)ter Schnucki 2004 - dem schönsten Schaf Sachsens. Die Konkurrenz, die mit an den Start geht, ist groß. Zehn Schafe sind gemeldet, unter ihnen  Kamerun-, Merino-, Zackel- und Landschafe, Heidschnucken und natürlich auch
herrliche bunte Mischungen verschiedener Rassen. Ob Unschuldslämmer oder Neidhammel, Streithammel oder schwarze Schafe unter ihnen sind, läßt sich jetzt noch nicht sagen. Auf jeden Fall wird es am Sonntag, den 26.09.2004 spannend.

Zoo Dortmund, 21.09.04
Jetzt anmelden zum Gehegereinigen im Zoo
Das Herbstferienprogramm des Zoos bietet für Kinder ab neun Jahre die Möglichkeit vom 25. bis 29. Oktober beim Reinigen der Gehege mitzuhelfen. Strapazierfähige und wetterfeste Kleidung und Gummistiefel werden empfohlen. Die Teilnahmegebühr beträgt inklusive Eintritt 6,5 Euro pro Person und Tag. Wegen der riesigen Nachfrage ist eine Anmeldung pro Kind nur für einem Tag möglich. Falls ein Kind den Termin nicht wahrnehmen kann, wird um Absage gebeten, damit der freie Platz an ein anderes Kind vergeben werden kann

Vogelpark Herborn, 20.09.04
"Er hat ein knallrot Federkleid..." - erneuter Nachwuchs bei den  Roten Sichlern
An den Zootagen gibt es am kommenden Wochenende Sonderführungen mit spannenden Hintergrundinformationen aus der Welt des Herborner Vogelparks. Bereits seit vielen Jahren machen die südamerikanischen Roten Sichler im Vogelpark Herborn ihrer nahen Verwandtschaft mit unserem Weißstorch alle Ehre und erweisen sich als sehr fruchtbar. Wie schon im Vorjahr schlüpften auch im Juli dieses Jahres in der begehbaren Großvoliere des beliebten Naturerlebniszentrums im Herborner Stadtteil Uckersdorf mehrere Jungvögel, in diesem Jahr gleich acht. Seit wenigen Tagen mischen sich ein weitere helle Bettellaute unter das Stimmengewirr in der üppig bewachsenen Voliere, in der sich so mancher Tierfreund beinahe in die Regenwälder des Amazonas versetzt fühlt: In zwei weiteren Nestern der koloniebrütenden Roten Sichler ist noch je ein Nachzügler geschlüpft, und wird von seinen Eltern fürsorglich versorgt. Am Samstag, den 25.09. und am Sonntag, den 26.09.04  bietet das Team des Herborner Naturerlebniszentrums in Sonderführungen im Rahmen der diesjährigen bundesweiten Zootage um 11.00 Uhr, 13.00 Uhr, 14.30 Uhr und 16.30 Uhr spannende Hintergrundinformationen zur Biologie und Pflege dieser und anderer interessanter Bewohner des Parks an.

Zoo Leipzig, 20.09.04
Zoo Leipzig freut sich über 1.000.000sten Besucher
Gast wird bereits morgen erwartet. Ein Monat früher als im Jubiläumsjahr freut sich der Zoo Leipzig über den 1.000.000sten Besucher, der bereits am morgigen Dienstag, den 21.September 2004 gegen 9.30 Uhr erwartet wird. Zoodirektor Dr. Junhold wird den 1.000.000sten Besucher höchstpersönlich am Haupteingang in Empfang nehmen und begrüßen. Für unseren Ehrengast hat sich der Zoo Leipzig viele Überraschungen einfallen lassen, damit er diesen Zootag als ein unvergessliches Erlebnis in Erinnerung behält. Der Zoo Leipzig lädt Sie ein, den Ehrengast bei seinem Zootag zu begleiten. Seit Eröffnung von Pongoland im April 2001 kann der Leipziger Zoo jedes Jahr über 1 Million Besucher begrüßen. Die stetig wachsenden Besucherzahlen und nicht zuletzt die Wahl zum beliebtesten Zoo Deutschlands zeigen einmal mehr, dass der Leipziger Zoo mit seinem Konzept „Zoo der Zukunft“ auf dem richtigen Weg ist.

Dortmunder Zoo, 20.09.04
Dortmunder Ozelot-Vierlinge haben einen Paten gefunden - PSD Bank Rhein-Ruhr eG hat ein Herz für Tiere
Die PSD Bank Rhein-Ruhr eG hat für ein Jahr die Patenschaft für einen ganz besonderen Nachwuchs des Dortmunder Zoos übernommen. Die weltweit als Sensation bezeichnete Geburt von Ozelot Vierlingen hat zuerst die Aufmerksamkeit und anschließend auch die Fürsorge der PSD Bank Rhein-Ruhr geweckt.  Als die Bank erfahren hat, dass diese seltenen Tiere akut vom Aussterben bedroht sind, wurde es für sie zu einer Herzensangelegenheit, zur Erhaltung dieser seltenen, anmutigen Tierart beizutragen. Die PSD Bank Rhein-Ruhr eG, mit einer ihrer Niederlassungen in Dortmund, ist bereits über 130 Jahre mit der Stadt und der Region verwachsen. Aus dieser Tradition heraus nimmt sie ihren Förderauftrag mit viel Einsatz und Engagement wahr. Die Unterstützung dieser seltenen Tierart ist eine kleine, aber wichtige Facette ihrer Maßnahmen. Die Patenschaft gilt für ein Jahr und kostet pro Tier 250 Euro. Wenig Scheu und schon dreist sind die Ozelot-Vierlinge – eine absolute Rarität. Meist werden nur zwei, gelegentlich auch drei Jungtiere geboren. Vierlinge jedoch sind eine ganz große Seltenheit und die kleinen Ozelots tragen mit zur Steigerung des internationalen Ansehens des Dortmunder Zoos bei. Die Mutter brachte die Kleinen am 18. Juni zur Welt.

Zoo Landau, 20.09.04
Im Zoo Landau dreht sich alles um den Kürbis - Größtes Kürbisfest der Südpfalz in Vorbereitung
„Die ersten Exemplare sind schon im Zoo abgeliefert“, freut sich Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel, „und wir hoffen, dass es in den nächsten Tagen noch viiiiiel mehr werden!“ Die Rede ist von Kürbissen und Heckel spielt auf die seit dem 18. September 2004 bis zum 8. Oktober 2004 laufende Aktion des Zoos an: Jedes Kind, das  nicht älter als 13 Jahre ist, erhält bei Ablieferung eines dieser bunten Gewächse an der Zookasse in dieser Zeit freien Eintritt! Fast 30.000 Infoblätter mit echten Kürbiskernen wurden seit dem Frühjahr an Kinder ausgeteilt. Diese sollten gepflanzt, gehegt und gepflegt werden und die hoffentlich prachtvoll gewachsenen Exemplare nun beim Zoo abgegeben werden! Ziel ist es, den Zoo Landau bis zum 10. Oktober 2004, dem Tag des Großen Jubiläums-Abschlussfestes, mit Kürbissen reich zu dekorieren und so zum größten „Kürbis-Event“ der Südpfalz zu machen. An diesem Festtag werden dann der größte, schwerste, bunteste, kleinste, hässlichste und ungewöhnlichste abgegebene Kürbis prämiert. Es gibt tolle Preise zu gewinnen!

Tierpark Nordhorn, 18.09.04
Besucherrekord: Gisela Eck aus Emsbüren als 200.000 Besucherin begrüßt!
Einen Monat früher als im letzten Jahr begrüßte der Tierpark Nordhorn heute nachmittag seinen 200.000 Gast! Nach dem Rekordjahr 2004 mit 222.000 Besuchern ist die nochmalige Steigerung sehr überraschend, da in diesem Jahr viele Freizeiteinrichtungen aufgrund des wechselhaften Wetters Rückgänge verzeichnen. Gisela Eck aus Emsbüren besuchte gemeinsam mit ihrer Tochter Silke Baltz und den Enkelkindern Jolina und Kaysa aus Rheine den Nordhorner Tierpark. Sehr überrascht wurden sie durch die Zooleitung mit Blumen und Jahreskartengutscheine als Ehrengäste begrüßt.



Thüringer Zoopark Erfurt, 17.09.04
Interessanter Fund
Einen bemerkenswerten Fund machte Tierpfleger Michael Nestler gestern bei der morgendlichen Runde im Elefantenhaus des Thüringer Zooparkes Erfurt. Vor der Innenbox der 33jährigen Elefantenkuh ‚Aja’ fand er den 18 Zentimeter langen Rest eines Backenzahnes. Er ist von flacher, zerklüfteter und zum Teil ausgehöhlter Gestalt. Vor allem die Zahnoberfläche weist durch jahrelange Kautätigkeit erhebliche Abnutzungserscheinungen auf. Dies ist auch der Grund, weshalb sowohl Afrikanische als auch Asiatische Elefanten ihre Backenzähne vom zweiten Lebensjahr an in jeweils zunehmenden Zeitabständen wechseln. Anders als wir Menschen brauchen die Rüsseltiere also keine künstlichen Zähne. Insgesamt werden im Laufe eines Elefantenlebens, einem unendlich langsam laufenden Förderband gleichkommend, sechs Mal neue Mahlzähne nachge-schoben. Ausfallende kleine Zahnstücke bleiben vom Tierpfleger häufig unbemerkt, weil sie einfach abgeschluckt und später mit dem Kot wieder ausgeschieden werden. Nicht immer komplikationslos abgestoßene große Zahnteile lassen die Tiere dagegen aus dem Maul fallen. Elefantin ‚Aja’ hat mittlerweile ihren fünften linken, oberen Backenzahn verloren. Der sogenannte horizontale Zahnwechsel bei Elefanten verläuft zumeist völlig unproblematisch und bereitet keine Zahnschmerzen. Die Zahnwurzel löst sich einfach auf. Der jüngst gefundene Zahnrest des Dickhäuters kann neben vielem anderen beim 11. Zootag im Erfurter Zoo am kommenden Sonntag bestaunt werden.

Tierpark Chemnitz, 17.09.04
Zweitfrau für Tiber, den Mesopotamischen Damhirsch
  Bei den Mesopotamischen Damhirschen im Tierpark Chemnitz hat es einen Neuzugang gegeben: seit Donnerstag lebt nun ein zweites Weibchen in der Gruppe. Die 2002 geborene Hirschdame kommt aus dem Stuttgarter Zoo und soll nun im Tierpark Chemnitz für Nachwuchs sorgen. Das erste Zusammentreffen des Schwabenmädels mit den Alteingesessenen verlief ruhig.  Mesopotamische Damhirsche sind sehr selten und galten in ihrer persischen Heimat vor etwa fünfzig Jahren sogar schon einmal als ausgestorben. Später wurde ein kleiner Restbestand im Grenzgebiet zwischen Iran und Irak entdeckt. Die Zucht in Menschenobhut wird über ein Internationales Zuchtbuch koordiniert, an welchem auch der Tierpark Chemnitz seit einigen Jahren erfolgreich teilnimmt.


Zoo Heidelberg, 17.09.04
Kunst im Zoo Heidelberg - Der Künstler Peter Guckenbiehl stellt aus
Der Heidelberger Zoo zeigt in der neuen Ausstellung seiner bekannten Kunstreihe, Werke des
Malers und Grafikers Peter Guckenbiehl aus Vaihingen an der Enz. Seine hier gezeigten Werke sind ganz dem Tier gewidmet. Einige Blätter zeigen Tierstudien die während seiner Studienzeit bereits als 19 Jähriger entstanden sind und die davon zeugen, dass Guckenbiehl bereits in jungen Jahren eine analytische Sichtweise für die anatomischen Gegebenheiten des Tierkörpers entwickelte. In sicherem Strich fängt er Elefanten, Zebus, Kamele und Pelikane ein, die er am lebenden Objekt im Zoo Wilhelma in Stuttgart zeichnete. In seinen später folgenden Zeichnungen und Gemälden, zeigt er die Vollkommenheit der realistischen Tierdarstellung in ihrer höchsten Vollendung. Davon zeugen zahlreiche Zeichnungen in Bleistift und Mischtechnik sowie Bilder in Aquarell, Acryl und Öl.

Zoo Duisburg, 16.09.04
Auf zum Tiger
Im Anschluss an den Start des Tierfilms „2Brüder“ am Donnerstag, dem 16. September 2004, in ganz Deutschland setzt der Zoo Duisburg mit seinem 2. Tiger-Tag im Zoo ein deutliches Zeichen für die in ihrer asiatischen Heimat bedrohten Großkatzen. So wie die Leinwandgeschichte von J.J. Arnaud sich in humorvoll-einfühlsamer Weise mit dem Leben zweier Tiger-Brüder und deren Problemen beschäftigt, wird auch im Zoo mit Einzel-Aktionen, Informationen und Diskussionen alles Wichtige zur Biologie dieser Raubtiere zur Sprache kommen.

Zoo Dortmund, 16.09.04
Zoo beteiligt sich mit am Tiger- und Leoparden-Tag 
Jetzt anmelden zu Führungen und zum Basteln. Am Montag, 27. September, ist wieder der Tiger-and-Leopard-Day. Mit diesem Tag möchte die EAZA - Tiger - Kampagne europaweit auf die Bedrohung der freilebenden Tiger und Amur-Leoparden aufmerksam machen. Beide werden im Dortmunder Zoo gehalten.  Der Zoo beteiligt sich an dieser europaweiten Kampagne mit folgendem Programm für Kinder ab sechs Jahren: 14.30 Uhr und 15.30 Uhr Führung zu den Tiger und Leoparden 16.00 Uhr und 17.00 Uhr Basteln von Tigermasken. Der Unkostenbeitrag beträgt vier Euro (inklusive Eintritt) pro Veranstaltung. Anmeldung bei Veronika Saul, montags bis freitags von 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr, unter (0231) 50-28 6 28. Weitere Infos auch unter www.eaza.net/tiger/TigerDay.html.

Zoo Wuppertal, 16.09.04
Zoo-Tag 2004 am Sonntag, 19. September - Nachwuchs bei den Drills
am Sonntag, 19. September findet der diesjährige Zoo-Tag mit vielen Attraktionen und Aktionen im Zoo Wuppertal statt. Zoo-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter sowie zahlreiche Helferinnen und Helfer haben wieder ein tolles Programm auf die Beine gestellt. Auf dem Programm stehen Schaufütterungen, Sondervorführungen und Tierbeschäftigungsmaßnahmen, in der Futtermeisterei ist ein Blick hinter die Kulissen möglich. Zoo-Schule, Zoo-Verein sowie verschiedene Naturschutzverbände informieren über ihre Arbeit und ihre Ziele und bieten auch Aktionen zum Mitmachen sowie ganz besondere Zoo-Souvenirs wie Fotos, Tierzeichnungen oder Zoo-Kalender an. Kinderaktionen sorgen bei den kleinen Gästen für gute Stimmung. Für das leibliche Wohl der Gäste sorgen der Zoo-Grill auf dem Wirtschaftshof und die Cafeteria im Menschenaffenhaus. Das musikalische Rahmenprogramm in der Musikmuschel bestreiten in diesem Jahr der Kinder- und Jugendchor der Musik- und Kunstschule Remscheid sowie das Bayer Blasorchester. Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem Programm, das wir Ihnen nachfolgend übermitteln. Nachwuchs gibt es zur Zeit bei den seltenen und bedrohten Drills aus den zentralafrikanischen Regenwäldern. Drill-Junge „Nguru“ kam am 6. September zur Welt. Er ist bereits das siebte Jungtier der sehr erfahrenen Mutter „Heike“. Drei seiner älteren Brüder toben ebenfalls noch durch das Gehege, beobachtet vom Familienvater „Mylus“.

Zoo Leipzig, 16.09.04
Arbeitsunfall im Pongoland des Leipziger Zoo´s - Orang-Utan „Bimbo“ griff Tierpfleger an
Gegen 9.20 Uhr kam es zu einem Zwischenfall in den rückwärtigen Bereichen des Pongolandes: Orang-Utan Mann „Bimbo“ konnte beim Umsperren aus den Schlafräumen auf die Außenanlage des Pongolandes in den Tierpflegergang gelangen, wo sich ein Tierpfleger aufhielt, den er sofort angriff. Offensichtlich stand eine Gehegetür zum Tierpflegergang offen. Der Tierpfleger konnte sich nach dem Angriff verletzt in einen anderen Raum retten, da „Bimbo“ (geb. 1980 im Zoo Duisburg, seit 2001 in Leipzig) kurzzeitig abgelenkt war. Dort waren sofort Tierpfleger und die Zooleitung zur Stelle, die sich um ihn kümmerten. Die Zooleitung leitete sofort die notwendigen Maßnahmen ein. Polizei, Krankwagen und Feuerwehr wurden sofort informiert und Pongoland für die Besucher für etwa eine halbe Stunde gesperrt. Die Zoobesucher und weitere Mitarbeiter waren zu keiner Zeit gefährdet, da sich der Unfall in einem in sich abgeschlossen Raum der rückwärtigen Bereiche des Pongolandes ereignete. Der Tierpfleger wurde vor Ort umgehend medizinisch versorgt und ins Krankenhaus gebracht. Nach ersten Erkenntnissen erlitt er Bisswunden am linken Bein und an den Armen. Ihm geht es den Umständen entsprechend gut. Der Orang-Utan konnte ohne Eingriff vom Tierarzt nach kurzer Zeit wieder in sein Gehege gelockt werden. „Wir sind sehr froh, dass der Vorfall so glimpflich abgelaufen ist und der Tierpfleger keine schweren Verletzungen davongetragen hat. Wir hoffen sehr, das es ihm bald wieder gut geht“, so Zoodirektor Dr. Junhold.

Zoo Dresden, 16.09.04
12. Zootag am 19.09.2004 von 10 – 17 Uhr im Zoo Dresden
Bereits zum 12. Mal können anlässlich des Zootages unsere Besucher im Zoo Dresden einen interessanten Einblick in die Zoowelt und hinter die Kulissen nehmen. Zootierpfleger und Handwerker haben am 19. Sept. von 10 bis 17 Uhr viele interessante und überraschende Einblicke in ihre Arbeit vorbereitet.

Zoo Leipzig, 15.09.04
Zoo-Aktionstage 2004 - Spannende Einblicke hinter die Kulissen des Leipziger Zoos
Wer immer schon einmal wissen wollte, wie es hinter den Kulissen des Leipziger Zoos aussieht, dem sind die Zoo-Aktionstage am 18. und 19. September jeweils von 10 bis 16 Uhr wärmstens empfohlen! Spannende Einblicke und Aktionen werden geboten: So bekommen die Zoobesucher die Möglichkeit die Seebären und Paviane zu füttern, sich die hinteren Bereiche der Lippenbärenschlucht, der Kiwara-Savanne oder der Löwensavanne anzusehen, die Behandlungsräume und Apotheke der Tierklinik kennenzulernen - inklusive Blasrohrschießen – oder aber den Schaufütterungen und dem Tauchgang der Tierpfleger im Haifischrundbecken beizuwohnen. Die Tierpfleger des Aquariums gewähren außerdem für ganz interessierte Zoobesucher Einblicke in die hinteren Technikbereiche. Im Neuen Vogelhaus findet wieder eine Tierpflegersprechstunde statt und an der Elefantenfreianlage können die Tagesfutterportionen der Elefanten bestaunt werden. Die kleinen Zoogäste können sich in Pongoland beim Nüsse knacken versuchen, den Tierpflegern beim Ponystriegeln und – führen helfen oder aber sich bei den Lehrlingen des Zoo´s über die Ausbildung zum Tierpfleger informieren.



WWF, 16.09.2004
WWF-Regierungsbarometer zur Bekämpfung des Handels mit illegalem Holz
16 von 19 untersuchten EU-Staaten, darunter auch Deutschland, wollen den Handel mit illegal eingeschlagenem Holz EU-weit gesetzlich verbieten. So lautet jedenfalls das Ergebnis eines heute vom WWF veröffentlichten europaweiten Regierungsbarometers. Nina Griesshammer, Forstexpertin des WWF Deutschland: „Wenn der Handel mit Holz aus illegalem Raubbau endlich geahndet wird, können wir einen großen Beitrag zum Schutz der Wälder leisten.“ Zwar gelte illegaler Holzeinschlag in den Herkunftsländern grundsätzlich als Verbrechen, doch nach der Ausfuhr in ein anderes Land verliert das unrechtmäßig geschlagene Holz seinen illegalen Status. Griesshammer: „Man darf ungestraft mit Diebesgut handeln, wenn es von einem Land in ein anderes geschmuggelt wurde. Das ist staatlich tolerierte Hehlerei.“ Bislang sperrt sich die Europäische Kommission gegen eine entsprechende europaweite Gesetzgebung.
Deutschland ist laut WWF-Regierungsbarometer auf dem besten Weg zum Klassenprimus: Gegenüber April hat sich die Bundesrepublik von sieben auf nun elf von 18 möglichen Punkten verbessert. Vor den Deutschen liegt lediglich England mit 13 Punkten. Der WWF kritisiert insbesondere die deutsche Beschaffungspolitik, bei der Anspruch und Wirklichkeit weit auseinander klaffen. So will die Bundesregierung zwar bis zum Ende der Legislaturperiode im Jahr 2006 ihren Gesamtbedarf an Holz- und Papierprodukten aus FSC-zertifizierten Quellen decken. Bisher streiten sich die Ministerien aber immer noch über die Umsetzung dieser Vereinbarung aus dem rot-grünen Koalitionsvertrag von 2002.
Nach Einschätzung des WWF stammt bislang nur ein Bruchteil der Holz- und Papierprodukte aus nachhaltiger Waldwirtschaft.
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02107/index.html

Zoologische Gesellschaft Frankfurt

Geflügeltes Zebra auf dem Dach 
Heute, am 17. September "landete" mithilfe der Frankfurter Feuerwehr eine Dornier 27 auf dem Dach des Affenhauses im Zoo Frankfurt. Die Maschine ist ein Replik der Orginalmaschine von Bernhard Grzimek und der erste Baustein der neuen Daueraussellung "Grzimek Camp", das ab dem 30. September für die Besucher im Zoo zu sehen sein wird. Bilder der Do 27
Vortragsreihe Schätze der Erde
Mit einer Vortragreihe zur biologischen Vielfalt gibt das Projekt "Naturschutz erleben" Einblicke in das Abenteuer Naturschutz. Die Veranstaltungen finden von September 04 bis Februar 05 im Gesellschaftshaus des Zoo Frankfurt statt. Der Eintritt ist frei, vollständiges Programm 
 

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Natur- und Artenschutz

Swiss Info - 17. Sep. 2004
Laut dem WWF wächst der Handel mit Elfenbein trotz Artenschutz
Die Nachfrage nach Elfenbein lässt den illegalen Handel weiter ansteigen. Das ist das Ergebnis einer Studie des gemeinsamen Artenschutzprogramms von WWF und der Weltnaturschutzunion IUCN. Einzig in China seien erste Trends zu verzeichnen, dass stärkere Kontrollen greifen würden, heisst es in einer Mitteilung von WWF Schweiz.
Die Studie TRAFFIC steht auf der Tagesordnung der Weltartenschutzkonferenz CITES vom 2. bis 14. Oktober in Bangkok, an welcher der WWF teilnimmt. Der WWF will sich nach eigenen Angaben dafür einsetzen, dass sich die «Problemstaaten» in Bangkok dazu verpflichten, nationale Gesetze zu verbessern und striktere Kontrollen durchzuführen. Nur so könnten die Elfenbeinmärkte in Asien und Afrika endlich trockengelegt werden.


H@ll Anzeiger - 16. Sept. 2004
EU torpediert Artenschutz
München, Pro Wildlife. Im Vorfeld der Tagung des Washingtoner Artenschutzübereinkommens zeigt sich erneut eine zwiespältige Haltung der EU zum Schutz gefährdeter Arten. Bei ihrem gestrigen Treffen unterstützten Vertreter der EU-Umweltminister zwar einen stärkeren Schutz für manche Arten, wie das Tropenholz Ramin oder den Napoleonsfisch, bei vielen anderen, wie z.B. Löwe, Nashorn, Weißer Hai sowie diversen Reptilien und Vögeln ist die EU Position allerdings kontraproduktiv. Der EU Ministerrat wird kommende Woche über eine entsprechende Vorlage abstimmen. "Die EU ist einer der wichtigsten Absatzmärkte für Luxusgüter aus Wildtieren und -pflanzen und will sich viele Handelswege einfach offen halten - ohne Rücksicht auf die Folgen für bedrohte Arten", kritisiert die Biologin Daniela Freyer von der Artenschutzorganisation PRO WILDLIFE. Das Europaparlament hingegen verabschiedete heute mit großer Mehrheit eine Resolution, in der es die EU Regierungen auffordert, den Schutz bedrohter Arten eindeutig zu unterstützen.


Main-Rheiner - 16. Sep. 2004
Nabu führte Delegation in Naturschutzgebiet
Das Europareservat Rheinauen mit seinen wertvollen Naturschutzflächen stand im Mittelpunkt des Besuches einer chinesischen Fachdelegation. Im Nabu-Naturschutzzentrum Rheinauen informierten sich die Fachleute aus der Provinz Shaanxi. Robert Egeling, Leiter des Nabu-Naturschutzzentrums, führte die Delegation in das Naturschutzgebiet im Bereich Fulder Aue / Ilmen Aue bei Rüdesheim und referierte über die Aktivitäten des Nabu. Weiterhin standen Aspekte des Artenschutzes, der Pflege der Kulturlandschaft und der Besucherlenkung auf dem Programm.

Kölnische Rundschau - 16. Sep. 2004
Seltene Fledermäuse im Lokschuppen
Am Bahnbetriebswerk in Kreuzberg sind seltene Fledermäuse gesichtet worden. Damit ist erst einmal jede Veränderung auf diesem Gelände untersagt. Genauere Prüfungen sind nun notwendig. Die Kreisverwaltung hat gestern nachmittag die Bahn informiert, der bereits der Abriss des Lokschuppens genehmigt worden war.
Den Stein brachte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) vorgestern Abend ins Rollen: Willi Tempel, der Pressesprecher der BUND-Kreisgruppe Ahrweiler, hatte die Kreisverwaltung offiziell über das Vorkommen seltener Arten informiert. Der alte Schuppen, laut Tempel ein „kulturhistorisch bedeutendes Denkmal“, sei Wochenstube der Zwergfledermaus. Das umliegende Gelände sei Nahrungsgebiet und Lebensraum auch für weitere Arten wie den Abendsegler und die Wasserfledermaus. Auch Schlingnatter, Mauereidechse, Sandlaufkäfer, Segelfalter und Schwalbenschwanz wurden entdeckt, ebenso bedrohte Insekten und Vögel wie Gebirgsstelze, Goldammer und Baumpieper.

Main-Rheiner - 18. Sep 2004
Ausstellung Artenschutz in der Sparkasse
"Artenschutz -  für Kleine und Große": Das ist der Titel einer Ausstellung, die zurzeit in der Sparkasse Alzey zu sehen ist. Anliegen der von der Aktionsgemeinschaft Artenschutz e. V. organisierten Schau ist es, auf bedrohte Tiere und Lebensräume hinzuweisen und die Menschen für einen sorgsamen Umgang mit der Natur zu sensibilisieren.


Der Standard - 22. Sep. 2004
Zugvögel mit Starthilfe
Die acht jungen Waldrappe, die im Zuge eines Forschungsprojektes Mitte August in Scharnstein (Bezirk Gmunden) in Oberösterreich gestartet waren, sind am Mittwoch in Italien gelandet. Man habe die Tiere damit weltweit erstmals seit dem Aussterben der Ibisvogel-Art in Europa wieder zu Zugvögeln ausbilden können, betonte Projektleiter Johannes Fritz.


ND 13.09.04
Selten und fast weg
Der Iberische Luchs hat neue Feinde: Straßenbau und wachsender Autoverkehr
Von Axel Goldau
Das Aussterben von Wildtieren gilt bei uns vielfach als Phänomen ferner Länder: Doch die mittlerweile seltenste Katzenart der Welt lebt in der Europäischen Union. Es ist der auf der Iberischen Halbinsel heimische Pardel- oder Iberische Luchs (Lynx pardinus). In der Roten Liste der Internationalen Naturschutzorganisation IUCN rangiert der Pardel-Luchs in der Kategorie »unmittelbar vom Aussterben bedroht«.
Der Pardel-Luchs bildet zusammen mit dem Iberischen Kaiseradler die Spitze der »ökologischen Pyramide« der mediterranen Landschaften. Noch Anfang der 90er Jahre streiften etwa 1200 Luchse durch Spanien und Portugal - heute sind es höchstens noch 250. Lebensraumzerstörung, direkte Nachstellungen sowie dramatischer Rückgang ihrer natürlichen Beute galten bisher als die wesentlichen Gründe ihrer Bedrohung.
Immer mehr Luchse finden den Tod auf der Straße - erst letzte Woche wurde wieder ein totgefahrenes Tier auf einer Straße gefunden, die mitten durch das andalusische Coto Doñana-Schutzgebiet führt. Nach Erhebungen des WWF starben in den vergangenen vier Jahren 15 Tiere und damit mehr als die Hälfte der tot aufgefundenen Luchse auf spanischen Straßen. Gerade in den südlichen und westlichen Provinzen wurde in den letzten Jahren der Straßenbau forciert - mit Hilfe von EU-Gelder. Auf Umweltverträglichkeitsprüfungen wurde selbst in Schutzgebieten zumeist verzichtet. Für den Pardel-Luchs kann dies bedeuten, als erste Wildkatze des 21. Jahrhunderts, die endgültig von dieser Erde verschwunden sein wird, in die Geschichte einzugehen. Und nicht in einem fernen Land, sondern in Europa.


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Weitere Infos

Aus dem Web-Gästebuch des Zoo Duisburg
Zoodirektor Frese aus DUISBURG schrieb am 20/09/2004 (19:19)

Hallo an alle Verehrerinnen und Verehrer von Ferdinand, dem Weißwal, und Yogi, dem Jakobita
Gerade von Seaworld San Diego aus dem sonnigen - und nicht von Stürmen heingesuchten - Kalifornien, bin ich überglücklich nur gutes zum Transport der Beiden berichten zu können.  Beide haben den 17 stündigen Transport hervorragend überstanden und sind in einer nicht zu erhoffen gewesenen hervorragenden Kondition! Hier ist ein ganz großer Dank an die Mannschaft, im besonderen an unsere Delphinpfleger zu richten. Professionalität und hohes Engagement haben garantiert, daß diese Transaktion zu einem guten Ende geführt werden konnte!  Ferdinand ist nunmehr schon mit den weiblichen Schönheiten zusammen. Wir wünschen ihm viel Vergnügen. Yogi konnte sich bisher noch nicht so recht über die holde Weiblichkeit freuen. Die jungen Damen waren ihm ob ihres Temperamentes etwas unheimlich. Langsame und mit Bedacht geführte Schritte werden auch ihm sicherlich die Damenwelt wieder in erfreuliche Blickwinkel führen.  Wir alle, die wir schweren Herzens diesen Entschluß herbeigeführt und umgesetzt haben, sind überzeugt zur rechten Zeit das richtige getan zu haben, und sagen allen unseren Zoofreunden Dank für das entgegengebrachte Verständnis und die Gedult!  Zum Schluß aber noch einmal unser Dank an meine hervorragende Mannschaft!


Dazu ein Bild aus San Diego von Wolfgang Weißmann:




Gegen 3.00h des 5. Septembers erblickte nach längerer Unterbrechung wieder ein Okapi im Bristol ZOO/UK das Licht der Welt.
 Bristol ZOO kann auf eine über vierzigjährige, erfolgreiche Okapihaltung und –zucht zurückblicken: 1961 kamen hier die ersten Okapis in das Vereinigte Königreich. Seither wurden in Bristol 29 Fohlen geboren. Dann aber schien die Zucht zu erliegen: Der aktuelle Erfolg geht auf die Übernahme des neuen Hengstes NDURA im Juni letzten Jahres zurück; Mutter des Fohlens ist die Stute XANTI. Eine Geschlechtsbestimmung des Fohlens steht noch aus – man möchte Störungen während des Aufbaus der Mutter-Kind-Bindung vermeiden.
 Okapis kommen nur in einem begrenzten Gebiet im Osten der Demokratischen Republik Kongo vor, das zum Schauplatz „moderner Kriege“ geworden ist. Kein Mensch weiß, ob Okapis in diesem Land, in dem seit 1998 über 3 Millionen Menschen umgebracht worden sind, überleben werden können. Noch besteht das Okapi-Schutzgebiet; allerdings kamen Ende 2002 seine drei Direktoren ums Leben. Dies fordert die Zoologischen Gärten der Welt heraus, eine „Reservepopulation“ bereitzustellen: Die Geburt jedes Okapis in Menschenobhut ist daher ein ermunternder Beitrag zum Erhalt einer Großsäugerart, die erst am Anfang des vorigen Jahrhunderts „entdeckt“ worden ist.
Axel Goldau, kritische ökologie/ifak, Berlin-Göttingen



Neunkircher Zoo Newsletter:
Zoofest am nächsten Wochenende
Das beliebte Zoo-Fest findet am kommenden Wochenende (25. und 26. September 2004) statt. Auf dem ganzen Zoo-Gelände ist dann tierisch was los.  Viele Gruppen, Experten, Vereine und der Zoo laden ein. Zum Beispiel ein Motorsägen-Schnitzer, Imker, Aquarianer, eine Flusskrebsexpertin, Froschexperten, Schlangenexperten, Vogelschützer, Eulen–AG, Storchenväter, NABU, Hoppeditz, Daaler, Biber-AG ,der Zooverein und das gutgelaunte Zoo-Team.  Diese Gruppen informieren über den Zoo und verschiedene Projekte. Außerdem finden eine Zoo-Tombola und viele Spiele statt. Ebenso besteht auch wieder die Möglichkeit Schlangen zu streicheln, auf Ponys zur reiten oder Elefanten zu füttern.  
 



Liebe Kolleg/inn/en !
Es ist wieder soweit, der
12. Workshop Tiergartenbiologie in Erlangen/Nürnberg
wirft seine Schatten voraus. Wir werden uns treffen wie besprochen
vom 22. bis 24.10. 2004,
und das
Schwerpunktsthema wird Prädatoren jeder Art und Größe im Zoo
sein.
Als Hauptredner haben wir bereits Th. Knauf zur Reproduktion der Bären, und C. Fentzloff zur Wiederansiedelung von SeeAdlern. Dazu gibt es sicher Beiträge zu Erdferkeln, Mandrills, zur Forschungslandschaft im Zoo allgemein, zu Sib. Tigern, Luchse -Chronobiologie und Gehegegestaltung, Fischotterernährung, Vorstellung des Raubtierpark.
Wer einen Beitrag anmelden möchte, egal ob zum Schwerpunkt oder den freien Themen, auch Diskussionsrunden, Workshops und Poster sind sehr willkommen, der möge doch bitte bald Bescheid geben.
Die Anmeldung kann erst mal ganz formlos gehen, nähere Infos kriegen die Angemeldeten dann rechtzeitig.
Ich hoffe wieder auf rege Anmeldung und Beteiligung und freue mich von jedem/r bald zu hören.
Einstweilen verbleibe ich mit besten Grüßen für das Team
Udo Gansloßer
ganslosser@zoobiology.de

www.zoobiology.de

Workshop zum Thema "Berufseinstieg im Zoo" zur Feier von 5 Jahren Zoo*logen-Forum!
Seit Oktober 1999 unterstützt das Zoo*logen-Forum Absolventen in der klassischen Biologie beim Berufseinstieg. Das Jubiläum wird mit einer speziellen Veranstaltung gefeiert: Was vor 5 Jahren mit einem Roundtable zum Thema „Berufseinstieg als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zoo“ begann, findet nun seine Fortsetzung auf dem 12. Workshop Tiergartenbiologie in Erlangen/Nürnberg (22. bis 24.10.2004): Der Zoo*logen-Forum-Workshop zum Thema „Berufseinstieg im Zoo – Hürden, Perspektiven, Strategien!“. Mit Vortrag, Diskussion und der Möglichkeit zu Einzelgesprächen im weiteren Verlauf der Veranstaltung.
Weitere Infos unter "www.zoologenforum.de"


DTG Seminar 2004
6. bis 8. Oktober in Nordhorn

    Mittwoch, 6. Oktober
Außerordentliche Mitgliederversammlung, „Ice-Breaker“
    Donnerstag, 7. Oktober
Eröffnung des Seminars -      Gerd Emmrich, Präsident der DTG

Der Nordhorner Tierpark – Geschichte, Gegenwart, Visionen - Thomas Berling, Tierpark Nordhorn
             „Bauen in Zoos“
Bauen für Tiere, Bauen für Menschen – was macht  einen Zoo attraktiv?  (Dr. Wolfgang Salzert)
Systematische Planung von Tiergehegen (Dr. Dag Encke u. Johannes Deiting, Allwetterzoo Münster)
Preisgünstige Alternativen zu herkömmlichen Tropenhäusern (Reiner Winkendick)
Begehbare Tiergehege im Tierpark Nordhorn – Was  ist gelungen und was würden wir heute anders bauen? (Thomas Berling, Dr. Wolfgang Salzert)
Zooführung
            „Spielen in Zoos“
Planung von Spielplätzen (Peter Fleckenstein, HAGS-Spielgeräte )
Sicherheit auf Spielplätzen, sachgerechte Wartung (Matthias Biek, HAGS-Spielgeräte)
Spielend lernen im Zoo – der Einsatz interaktiver Bildungsmedien (Hans Röttger, Zoopädagoge im Naturzoo Rheine)
    Freitag, 8. Oktober
Fahrt zum Affenpark „Apenheul“ in Appeldoorn-NL

Anmeldung

Um die Organisation des Treffens zu erleichtern wird um frühstmögliche Anmeldung der Teilnahme gebeten. 
Die Teilnahmegebühr beträgt 50 ¬ und schließt ...... das Abendessen am ... im Tierpark mit ein.
Tierpark Nordhorn
Thomas Berling/ Ina Brockmann
Heseper Weg 140, 48531 Nordhorn
Telefon: +49-5921-32397
Fax: +49-5921-330128
E-Mail: berling@tierpark-nordhorn.de  oder brockmann@tierpark-nordhorn.de


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Neue Veröffentlichungen

Der Zoofreund
Zeitschrift der Zoofreunde Hannover eV
Nr. 133, September 2004



Haubenlanguren im Zoo Hannover
Die größte Gorillafamilie der Welt
Schwerstarbeit für den Storch im Zoo
Berliner Gebirge (II) - europäische Fauna
Tierbestandsübersicht Zoo Hannover 2003
Neues aus anderen Zoos


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Ausstellungen

Olten, Naturmuseum
Tiere als Musikanten
20.10.04-30.01.05

Delitzsch, Museum im Schloß
Erlebnis Natur - Artenvielfalt und biologische Forschung
bis 21.11.04
http://webmuseen.de/Ausstell_26902.html

Sihlwald Naturzentrum Sihlwald
BILDER BUCH WÄLDER
bis 31.10.2004
BAUMEISTER UND MEISTERSCHWIMMER - Im Reich von Biber und Fischotter
bis 31.10.2004

Freiburg/Fribourg Naturhistorisches Museum
SCHWALBEN & SEGLER
bis 31.10.2004

BAD WURZACH Naturschutzzentrum:
ERLEBNISRAUM FLIEßGEWÄSSER
bis 26.9.2004
http://www.naturschutzzentren-bw.de/badwurzach/

Gotha - Museum der Natur
NATUREINDRÜCKE VON DEN GALAPAGOS-INSELN - Foto-Ausstellung von Helmut Walther
bis 3.10.2004

125 Jahre Herzogliches Museum, 50 Jahre Wiedereröffnung als Naturmuseum

bis 30.10.2004

Hamburg, Rieck-Haus - Vierländer Freilichtmuseum
UNGEBETENE GÄSTE - Von Spatzen, Fliegen und Mäusen
bis 31.10.2004

idea Schmetterlings-Paradies Neuenmarkt
bis 30. September 2004: Foto- und Kunstausstellung von Claus Züchner, Christa Apel und Thomas Eschenbacher
1. Oktober 2004 - 28. Oktober 2004: "Deutsche Porträtfotoschau 2004" des Sächsischen Fotoverbandes
30. Oktober 2004 - 25. November 2004: Kunstausstellung von Christel Gollner, Bayreuth, und anderen Künstlern der Oberfränkischen Malertage



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Sie zahlen nur Portokosten. Laufzeit der Aktion vom 1. bis zum 30. September.


TV-Tipps

Do., 23.09.2004, 15:30-16:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 9: Jaderberg
Do., 23.09.2004, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Zum Geier! – Versuch einer Ehrenrettung
Do., 23.09.2004, 21:15-21:45 ZDF Auslandsjournal: Schutz des Sibirischen Tigers
Do., 23.09.2004, 21:30-22:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos, Folge 10: Hodenhagen
Fr., 24.09.2004, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Zoogeschichten (72)
Fr., 24.09.2004, 20:15-21:00 RBB, Vorsicht Kamera! Elefanten ganz nah
Sa., 25.09.2004, 10:30-11:00 B-alpha, Welt der Tiere, Daphne Sheldrick – Die Mutter der Elefanten
Sa., 25.09.2004, 14:30-14:45 MDR, Elefant, Tiger & Co., Jens Weißflog und die Wölfin
Sa., 25.09.2004, 14:45-15:00 MDR, Elefant, Tiger & Co., Countdown für das Giraffenbaby
Sa., 25.09.2004, 17:55-18:30 VOX, tierzeit: Die Kinderjahre der Karettschildkröte
Sa., 25.09.2004, 18:30-19:10 hundkatzemaus: Elefanten in Krefeld
Sa., 25.09.2004, 19:00-19:45 BR, Das Leben der Säugetiere: 1. Ein erfolgreiches Modell (endlich - Attenboroughs neue Serie im deutschen Fernsehen!)
Sa., 25.09.2004, 23:30-00:15 N3, Die Nacht des Waldes, Die letzten Auenwälder, Europas grüne Inseln
So., 26.09.2004, 13:15-14:25 VOX, Das Genesis-Projekt, Teil 4: Spiel mit dem Feuer
So., 26.09.2004, 16:00-16:30 BR, Welt der Tiere, S.O.S. - Robbenbaby in Not!
So., 26.09.2004, 17:15-17:30 3sat, Elefant, Tiger & Co., Abschied und Neubeginn
Mo., 27.09.2004, 14:30-15:00 WDR, Abenteuer Überleben, Pandas - Im Land des schlafenden Drachen
Mo., 27.09.2004, 14:45-15:10 BR, Felix und die wilden Tiere, Die einsame Schildkröte - Galapagos
Di., 28.09.2004, 22:35-23:25 XXP, SPIEGEL TV, Die wahre Geschichte von Moby Dick – Chronik einer unvorstellbaren Tragödie
Mi., 29.09.2004, 19:00-19:45 ARTE, Dhole - Der böse rote Hund?
Do., 30.09.2004, 14:45-15:10 BR, Felix und die wilden Tiere, Der Utila-Leguan
Do., 30.09.2004, 15:30 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos: 10. Hodenhagen
Do., 30.09.2004, 21:30-22:00 XXP, Faszination Tierpark - hinter den Kulissen deutscher Zoos: 11.
Do., 30.09.2004, 22:05 VOX Spiegel TV Extra: Nashorn von Frankfurt nach Johannesburg
Fr., 01.10.2004, 14:15-15:00 ZDF, Wunderbare Welt, Koala - Kollege Nimmersatt
Fr., 01.10.2004, 19:00-19:45 ARTE, Der Flug des Nashorns: Nashornringtausch von Frankurt bis Sambia
Fr., 01.10.2004, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Zoogeschichten (73)
RTL2, Sonntags ca 13:10: "Crocodile Hunter", mit Steve Irvin, aus dem Australia Zoo, Beerwah


ausführlichere Vorschau: 
http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm
 

Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo und Naturschutz aus Online-Zeitungen. Aus Copyright- und Platzgründen zitieren wir lediglich aus den Meldungen und versuchen, sie dabei inhaltlich unverändert wiederzugeben. Die vollständigen Artikel sind verlinkt; leider werden die Links oft nach kurzem ungültig oder die Artikel in ein Archiv verschoben. Meist lassen sie sich dort mit einer Suchfunktion wiederfinden. Für den Inhalt der Artikel können wir natürlich keine Verantwortung übernehmen. 
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Pressemitteilungen und Hinweise auf weitere Artikel sind ausdrücklich erwünscht: redaktion@zoo-information.de. Wir freuen uns über jede Form auch kritischer Rückmeldung und über einen Besuch der Zoo-AG unter www.zoo-ag.de
Die Zoopresseschau ist eine unabhängige Publikation der Zoo-AG Bielefeld: Anbieterkennzeichnung. Weitere Hinweise, Impressum, Optionen, An- und Abmelden und Archiv aller Ausgaben unter www.zoopresseschau.info

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