 |  | E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse http://www.zoo-ag.de  | Redaktionsteam: Dirk Petzold Dr. Martina Raffel Reinhard Hellwig Kirstin Adrian Melanie Witte |  ISSN 1619-6643 | | Ausgabe 226 vom 12. August 2004 | | Liebe Leser, in der letzten Woche verstarb Anton van Hooff, Direktor von Burgers Zoo in Arnheim. Damit verlor die Zoowelt einen der innovativsten Köpfe. Seinem Mut, völlig neue Wege zu gehen, verdankt sie die weltberühmte große Schimpansengruppe, an der Frans de Waal seine wegweisenden Forschunggen machte, und den ersten Safaripark auf dem Kontinent. Die Nachbildung ganzer, sich selbst regelnder Ökosysteme wie in Burgers Bush - Vorbild seither für ungezählte Tropenhallen von Masoala bis Eden Project - hat die Zoowelt verändert, ebenso der gewagte Einsatz neuer Techniken und Materialien. Seine vielen Reisen in die Zoos der Welt waren eine der Grundlagen. In Deutschland leider wenig bekannt geworden sind seine zahlreichen Fernsehsendungen und sein Buch "Dierentuinen in Europa". - Pressemitteilungen Einige Leser-Wünsche an die Redaktion, die schwer zu erfüllen sind: Rubrik Zoo-Fundraising mit Aktionen, Projekten, Informationen von Zoo-Fördervereinen, internationales Fundraising. Rubrik mit Ankündigung nationaler und internationaler Meetings, Kongresse, Tagungen usw. Tipps zur Präsentation von Zoos und Zooförderern im Internet Infos über die Veröffentlichung von Zooführern und Jahresberichten Spezielle Rubrik Zoopädagogik Sehr gerne - nur woher nehmen? Wir können nur das veröffentlichen, was wir finden, was überhaupt erscheint oder uns zugeschickt wird. Auf vermehrte Zeitungsberichte zu solchen Spezialthemen kann man kaum hoffen. Und auch die Pressemitteilungen sind natürlich meist auf ein breites Publukum zugeschnitten. In der heutigen Ausgabe gibt es einige Ankündigungen zu Tagungen - aber eher zufällig. Es wäre sehr mühsam, die Termine aus verschiedensten (gedruckten) Zoo-Veröffentlichungen zusammenzutragen, doch vielleicht möchte der eine oder andere Leser "an der Quelle" sich regelmäßig die Mühe machen. Und auch für die anderen Rubrik-Wünsche gilt: Sollte sich jemand finden, der sich einer solch mühsamen Recherche annehmen möchte, werden wir die Ergebnisse dankbar veröffentlichen! Dirk Petzold
Zitat Doch auch wenn der TÜV keine Beanstandungen hat eine Garantie für technisches Versagen ist das nicht (Recht Brisant, 3Sat, 11.8.04: Unglücke in Freizeitparks) | | Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | | Zoos und Tierparks | Wiesbadener Tagblatt - 10. Aug 2004 Unwetter-Bilanz: Mehrere hundert Bäume wurden entwurzelt Nach und nach wird das Ausmaß der Schäden deutlich, die das Unwetter am Samstagabend in Wiesbaden angerichtet hat. Erhebliche Aufregung gab es in der Fasanerie. Ein großer Baum stürzte auf den Wisent-Stall, der erheblich in Mitleidenschaft gezogen wurde. Erste Schadensschätzungen belaufen sich auf 30000 Euro. Inzwischen ist der Tierpark wieder geöffnet. Express-Köln - 7. Aug. 2004 Arme Maxi! Nach Affenbiss in Klinik Ihr verletzter Arm ist verbunden, tapfer lächelt sie wieder - die kleine Maxi (8) aus Elsdorf. Das Mädchen hat ein schreckliches Erlebnis hinter sich: im Vogel- und Affenpark Eckenhagen schnappte ein Berberaffe zu und biss sich im Arm des Kindes fest! Den Besuchern ist dort das Füttern der Tiere ausdrücklich erlaubt. Gleichzeitig warnt ein Schild davor, die Tiere anzufassen oder zu necken das ist verboten. Maxi war mit ihrer Tante im Tierpark. Begeistert fütterte sie die Affen mit Popcorn (ist erlaubt) als einer ihr plötzlich die Zähne zeigte. Maxi wollte schnell zurückziehen, doch der Affe schnappte sich ihren Arm und biss zu. An einem Imbiss-Stand ließ die Tante einen Krankenwagen rufen. Von einem Verantwortlichen des Parks sei weit und breit keine Spur gewesen: Auch am Ausgang hat man sich nicht weiter um uns gekümmert! Im Krankenhaus in Gummersbach, wo Maxis Wunde operiert wurde, ist man die Behandlung von Affenbissen fast gewohnt. Das haben wir häufiger, an Sommerwochenenden können das schon mal drei Stück sein, so Patrick Hilbrenner von der Krankenhausleitung. Wir haben das Gehege seit zwölf Jahren, und ich habe erst einen wirklich ernsthaften Biss erlebt, sagt Dr. Schmidt. Trotzdem hat er sich vor kurzem entschlossen, noch größere Warnschilder anbringen zu lassen. Aachener Zeitung - 9. Aug 2004 Manchmal bleibt nur der Gang ins Kloster Antibaby-Pillen, Hormonimplantate, Sterilistation - die Verhütungsmethoden der Menschen funktionieren auch bei Tieren. In Zoos wird die Zahl des Nachwuchses sogar systematisch überwacht. Doch an der Geburtenkontrolle bei Zoo-Tieren scheiden sich die Geister: Viele Tierschützer fordern sie zur artgerechten Haltung in Käfigen und Gehegen und halten sie für die schonendste Möglichkeit, Platzprobleme zu lösen. «Geburtenkontrolle wird immer dann erforderlich, wenn der Raum für die Tiere zu eng wird. Aber auch wenn Weibchen zwar geschlechtsreif sind, aber noch zu jung und klein, um Nachwuchs zu bekommen», sagt Marion Wille, Kuratorin des Gelsenkirchener Zoos. Die Alternativen liegen auf der Hand: Auswildern oder Einschläfern. Das Tierschutzgesetz verbietet es, einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen zuzufügen oder es zu töten. Im Ausland dagegen sei «schmerzfreies Einschläfern» aber durchaus Praxis. Im Aachener Tierpark hingegen ist die Vermehrung freigegeben. «Wer züchten will, kann dies auch tun», betont Tierparkleiter Wolfram Graf-Rudolf. Als Alternative bevorzugt er in seinen Gehegen gleichgeschlechtliche Gruppen. «Artgerechte Haltung bedeutet auch, Inzucht zu vermeiden», erklärt Ruhr Zoo-Biologin Marion Wille, die nicht verheimlicht, dass es durch den Einsatz von Chemiepräparaten auch zu einigen Nebenwirkungen kommen kann. Veränderungen im Sozialverhalten oder dauerhafte Unfruchtbarkeit könnten die Folge sein. Berliner Morgenpost - 7. Aug. 2004 Makoua knüpft zarte Bande: Gorillababy hat den ersten Kontakt zur Familie - Zoologe: Großer Erfolg Ganz sanft wurde das zwei Monate alte Gorillababy am Freitag von Ziehvater Reimon Opitz geweckt. Dann machte der Revierchef des Affenhauses im Zoo sich mit seinem schwarz behaarten Schützling auf den Weg zum Gehege der Gorillas. Es war der vierte Tag, an dem das Jungtier Kontakt zu seinen Artgenossen bekam. "Sie verhält sich typisch, sie scheint das zu mögen", sagt Zoo-Kurator Peter Rahn. Was so normal aussieht, ist für den Zoologen ein Riesenerfolg. Das Wiedereingliedern von Flaschenkindern ist ein schwieriges Geschäft. Der Versuch, der von nun an täglich beobachtet werden kann, wird von den Tierpflegern mit Fotos und Berichten dokumentiert. Wenn Peter Rahn im September mit den Mitgliedern des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms für Menschenaffen zusammentrifft, wird er ihnen die Ergebnisse präsentieren - in der Hoffnung, dass Makoua, der eigentlich im Oktober nach Stuttgart gehen soll, in Berlin bleiben darf. Bund - 10. Aug 2004 Tierpark-Leiter rehabilitiert Der Betriebsleiter des Berner Tierparks ist am Dienstag von den Vorwürfen der sexuellen Belästigung vollständig rehabilitiert worden. Fehler wurden hingegen bei Stellen in der Stadtverwaltung geortet, wie der Berner Stadtpräsident Klaus Baumgartner ausführte. Er erinnerte an die Unschuldsvermutung. Der Angeschuldigte hatte nach den Vorwürfen von zwei Mitarbeiterinnen die Eröffnung eines Disziplinarverfahrens gegen sich selbst beantragt. Berliner Kurier - 9. Aug 2004 Einbruch im Reich der Kuscheltiere Der im wunderschönen Schlosspark gelegene Tierpark Senftenberg wurde von ungebetenen Gästen heimgesucht. Die schreckliche Bilanz der nächtlichen Raubtour: Mindestens 70 Tiere fehlen! Die Täter brachen zahlreiche Käfige auf. Nach ersten Erkenntnissen fehlen 20 Meerschweinchen, 20 Mäuse, 10 Wellensittiche, 10 Nymphensittiche, 5 Schildkröten und etliche Kaninchen. Ein zunächst vermisster Nasenbär konnte auf dem Tierparkgelände (3 Hektar) wieder eingefangen werden. Tierpark-Leiter Jens Beyer (38): "Es ist nicht zu fassen. Nie gab es hier Ärger und nun schon das zweite Mal innerhalb kurzer Zeit." Rheinische Post - 7. Aug. 2004 Orang-Utans sterben Durchfall-Tod Ein trauriges Massensterben musste ein Zoo in Thailand zugeben: Offenbar sind 41 Orang-Utans verendet. Die Tiere seien an Atemwegserkrankungen und Durchfall gestorben, teilte ein Sprecher des privaten Tierparks mit. Ihre Kadaver seien verbrannt worden. Die Polizei ermittelt bereits gegen den Zoo, weil Mitarbeiter Tiere aus Indonesien nach Thailand geschmuggelt haben sollen. Bei einer Razzia im Juli hatte ein Angestellter noch erklärt, der Zoo besitze 110 der gefährdeten Affen. Später hieß es, im April und Mai hätten 41 Orang-Utans, hauptsächlich junge Tiere, Krankheitssymptome entwickelt. Um ein Ausbreiten der Infektionen zu verhindern, seien ihre Kadaver beseitigt worden. Planung und Bau Leipziger Volkszeitung - 6. Aug. 2004 Alter Flugkäfig im Zoo verwandelt sich: Ab Herbst entsteht asiatische Voliere Eigentlich sollte der alte Flugkäfig erst später an die Reihe kommen, erklärte Direktor Jörg Junhold gestern. Die zwölf Meter hohe Anlage - sie ist die kleinere von zwei Volieren kurz vor dem Elefanten-Haus - liegt beim Konzept "Zoo der Zukunft" im Asienteil. "Den Bereich wollten wir erst in fünf bis sieben Jahren anpacken." Nun wird die Sanierung aber schon 2004 - wahrscheinlich im Oktober - beginnen. "Wir müssen schnell handeln, weil der Freiflugkäfig zum Teil einsturzgefährdet ist", so Junhold. Die künstlichen Felsen und die Unterkellerung der 1928 bis 1930 errichteten Voliere leide unter starken Nässeschäden. "Wir hatten deshalb sogar Abriss beantragt, was jedoch der Denkmalschutz ablehnte. Saniert werden die vier Klinkerpfeiler an den Seiten. Stahlgerüst und Drahtnetz des Käfigs müssen jedoch ebenso erneuert werden wie der gesamte Kellerbereich und die künstlichen Felsen. "Passend zum Thema Asien entsteht im Inneren eine Terrassenlandschaft, die typisch für Reisfelder ist", erläuterte Junhold. Künftig werde es auch Winterbereiche für die Vögel geben, welche ständig auf 15 bis 18 Grad beheizt werden. Auch kommen ein Wasserlauf und drei Innenvolieren hinzu. Der Vorderteil der "Asiatischen Voliere" wird für die Besucher über Schleusen begehbar sein, so dass sie Rallenreiher, Braune Sichler, Malaienente oder Purpurhuhn ohne ein Gitter im Blick beobachten können. Alles zusammen kostet 400.000 Euro, berichtete Siegfried Stauche vom Förderkreis des Tiergartens. Freie Presse (Chemnitz) - 9. Aug 2004 Tibet an der Neiße - Görlitzer Tierpark plant mit Dorf im zentralasiatischen Stil neue Attraktion Der Weg auf das Dach der Welt ist weit. Tausende Kilometer entfernt von Deutschland liegt das von den Gipfeln des Himalaya gesäumte Tibet. In Görlitz allerdings haben Besucher vielleicht schon in drei, vier Jahren die Möglichkeit, einen Eindruck vom Leben in der zentralasiatischen Region zu bekommen. Im Tierpark der deutsch-polnischen Grenzstadt soll ein tibetisches Dorf entstehen, und 2004 werde der Bau des ersten von fünf Häusern dafür beginnen, kündigt Direktor Axel Gebauer an. Thüringer Allgemeine - 11. Aug 2004 Erfurt: Baubeginn an den Außenanlagen des Löwenhauses Sechs kleine Löwen in verschiedenen deutschen Tiergärten warten auf ihren Umzug nach Erfurt. Gestern war beim Mammutprojekt Löwenhaus nun auch der Baustart für die großzü-gigen Außenanlagen. "Das dauert uns schon viel zu lange", kommentierte Dietmar Schumacher, Vorsitzender des Vereins der Zooparkfreunde, die inzwischen vier Jahre währende Bauzeit. Die Besucherzahlen gehen - auch wegen der fehlenden Großkatzen - zurück, den Sponsoren langsam die Luft aus. Die deutlichen Worte Schumachers ließen es zwischen ihm und dem Zoodirektor Norbert Neuschulz sichtlich knistern. "Natürlich dauert es schon lange, aber dafür gibt es objektive Gründe." Die Finanzierung des 3,7 Millionen Euro Projektes sei kein Kinderspiel und wegen der Gelder von Stadt und Land an Ausschreibungsverfahren gebunden. "Die Ausschüsse des Stadtrates laufen hier noch nicht richtig an", schoss er in Richtung des SPD-Stadtratsmitgliedes Schumacher zurück. So ganz nebenbei berichtete der Zoopark-Direktor dann aber auch, dass die Erfurter sich ab Frühjahr kommenden Jahres - wenn die Anlage fertig gestellt sein soll - auf eine muntere Rasselbande freuen können. Sechs Löwen, vier Damen und zwei Kater, warteten bereits auf den Umzug nach Erfurt. Völlig fehlen noch die Schabracken-Schakale. Was nicht verwundern sollte, planen die Erfurter doch, die Tiere mit den Löwen zu vergesellschaften. Und in der Freiheit sind die Schakale Rivalen oder Beute. Wer dann zu langsam ist und die rettenden Durchschlupfe nicht erreicht . . . Mitteldeutsche Zeitung - 11. Aug 2004 Präriehunde nehmen neue Anlage in Besitz Dessaus Tierpark hat eine weitere Attraktion. Am Dienstag nahmen sieben Schwarzschwanz-Präriehunde von ihrer neuen Anlage Besitz. Hinter sich hatten sie zu diesem Zeitpunkt eine komplikationslose Fahrt aus dem Zoo der Landeshaupt- in die ehemalige Residenzstadt. Dass in Dessau jetzt solche possierlichen Nager beobachtet werden können, das ist Torsten Ceglarek zu verdanken. Der Geschäftsführer der Dessauer Verkehrsgesellschaft spendete das nötige Geld, das er anstelle von Geschenken von seinen Geburtstagsgästen erhalten hatte, für den Kauf der sieben Tiere. "Auch das Gehege der Präriehunde konnte nur durch Spenden gebaut werden", bedankt sich Christine Kilz bei den Dessauern. Ostsee Zeitung - 12. Aug. 2004 Vier neue Attraktionen im Tierpark Wismar Der Tierpark Wismar lockt mit vier neuen Attraktionen. Dazu zählt die fast einen Hektar große begehbare Damhirsch-Anlage. Die Nager im nahegelegenen Mäusehaus sind Selbstversorger. Die Mäuse tanzen im wahrsten Sinne des Wortes auf dem Tisch und lassen sich Brot, Käse und Salat schmecken. Um die 50 Bewohner hat die Mäuseherberge, die ebenso wie die anderen Tieranlagen in der eigenen Werkstatt entstand. Auch drei Strauße sind seit wenigen Tagen in Wismar heimisch. Viel Spaß haben die Besucher an den beiden jungen Nasenbären, die gleich am Eingang an dicken Seilen über den Köpfen der Gäste turnen. Knapp 200 Tiere in 45 Arten sind im Tierpark zu sehen. Seit Jahresbeginn wurden rund 40 000 Besucher gezählt. Neue Zürcher Zeitung - 7. Aug. 2004 Mehr Raum für Berns Wappentier: Das Bärenpark-Projekt nimmt Formen an Kaum eine Einrichtung ist so sehr mit Bern verbunden wie der Bärengraben. Nun hat ihn der Zeitgeist eingeholt, um ihn von seiner bärentragenden Funktion weitgehend zu befreien. Am Aarehang ist ein Park geplant, der dem lebenden Wahrzeichen der Stadt mehr Grund geben soll, Bär zu sein. Ein Hauptsponsor lässt noch auf sich warten. Aktionen Leipziger Volkszeitung - 6. Aug. 2004 Dschungelnacht mit internationalen Top-Bands Ein Festival der Kulturen bietet der Leipziger Zoo bei seiner Dschungelnacht. Im Licht von lodernden Fackeln und Scheinwerfern präsentieren sich internationale Künstler auf verschiedenen Bühnen. Bereits um 18 Uhr wird der Konzertgarten zum mystischen Kultplatz. Dort findet eine große Tierparade - wahrscheinlich auch mit Löwen- und Tigernachwuchs - statt. Hamburger Abendblatt - 9. Aug 2004 Mit dem Abendblatt zu Hagenbeck Lustwandeln an einem lauen Sommerabend im Park, dazu klassische Musik - Romantik pur. Zu genau diesem Erlebnis lädt Hagenbecks Tierpark ein: Zu den "romantischen Nächten", bei denen noch an den nächsten zwei Sonnabenden (14. und 21. August) jeweils ab 18 Uhr der Tierpark in Stellingen von traumhaften Melodien durchzogen wird. Mehr als 60 Künstler, Studierende und Absolventen der Hochschule für Musik und Theater, lassen Bach, Mozart, Haydn und Vivaldi erklingen. Zum Ohrenschmaus warten auch kulinarische Köstlichkeiten auf die Besucher. Der Abend klingt um 22 Uhr mit einem Feuerwerk über dem Großen Felsen festlich aus. Express-Köln - 8. Aug. 2004 Zoo und Flora: Besucher und Tiere nachtaktiv Die samstägliche Sommernacht in Kölner Zoo und Flora war trotz Donner und Blitz ein absoluter Publikumsmagnet. Während sich die Dämmerung über Köln senkte, strömten tausende Kölner in die Parks, um sowohl die tierischen als auch die künstlerischen Attraktionen zu bestaunen. Naumburger Tageblatt - 9. Aug 2004 Stachelschweine werden nachts mobil Halle. Am Samstag haben sich nach einem heißen Tag rund 900 Besucher aufgemacht, um auf dem Reilsberg vom Abend bis Mitternacht auf Entdeckungstour zu gehen - die Zoo-Nacht fand zum dritten Mal in diesem Jahr statt. WAZ - 12. Aug. 2004 Wikingertag im Tierpark Trotz brüllender Hitze ließen es sich am Mittwoch viele Kinder nicht nehmen, unter dem Motto "Die Wikinger kommen" durch den Bochumer Tierpark zu streifen. Wilfried Werner, der als Pädagoge im Tierpark angestellt ist, hatte sich eine ganz besondere Attraktion ausgedacht, die die Kinderherzen höher schlagen ließ. Er wollte Kindern, die momentan nicht im Urlaub sind, ein bißchen Abwechslung bieten. Dies ist ihm auch gelungen: "Kinder und Eltern sind total begeistert", freut sich Werner. Ostseezeitung - 9. Aug 2004 Konzert mit tierischen Besuchern Konkurrenz für Herrn Hahn und Herrn Esel im Stralsunder Tierpark: Bilden das Federvieh und der graue Vierbeiner sonst die Geräuschkulisse im Stralsunder Reich der Tiere, gab es gestern ganz neue Töne. Denn auf der Bühne des Zoos fand zum ersten Mal ein Konzert mit Musikern des Theaters Vorpommern statt. Ostseezeitung - 6. Aug. 2004 Kammermusikalisches Konzert im Tierpark Im Tierpark Greifswald wird es am 15. August ab 11 Uhr musikalisch zugehen: Erklingen wird ein buntes, kammermusikalisches Programm mit Deutsche Arien von G. F. Händel und Jacques Offenbach. Stadt Winterthur - 10. Aug 2004 TierTag im Wildpark Bruderhaus Bereits zum vierten Mal veranstalten der Forstbetrieb Winterthur und der Wildparkverein Bruderhaus den TierTag im Wildpark Bruderhaus. Unter dem Motto «Lebenslagen» informieren am 22. August von 10.30 bis 17 Uhr diverse Organisationen über das Leben und die Bedürfnisse verschiedener Tierarten. Netzwoche - 10. Aug 2004 ADSL-Propaganda: Der Basler Zolli live auf Bluewin Diesen Donnerstag von 8 bis 15 Uhr können auf dem Bluewin-Portal afrikanische Wildhunde in ihrem Gehege im Basler Zoo live beobachtet werden. Laut Pressemeldung war der Ausschlag für diese Idee die Bluewin-Philosophie "ADSL für alle"; solche und ähnliche Aktionen sollen mehr Kunden zu Breitband-Anschlüssen verlocken. Hamburger Abendblatt - 10. Aug 2004 Diese Fledermäuse sind sehenswert! Wie Fledermäuse wirklich sind, erlebten die rund 200 Besucher, die zur Sonderveranstaltung "Gaukler der Nacht" in den Wildpark Eekholt gekommen waren. Ostsee Zeitung - 11. Aug 2004 Wolgaster Tierparkverein lädt zum traditionellen Tierparkfest Am Wochenende lädt der Wolgaster Tierparkverein zum traditionellen Tierparkfest in den Tannenkamp ein. Eröffnet wird das zweitägige Treiben um 10.30 Uhr mit den Wolgaster Jagdhornbläsern. Ostsee Zeitung - 11. Aug 2004 Theatermusiker geben erstmals im Tierpark ein Konzert Der Platz ist gut, befindet Prof. Mathias Husmann, Generalmusikdirektor des Theaters Vorpommern: Unter der großen Eiche im Tierpark werden er und drei weitere Musiker Sonntag um 11 Uhr das erste Greifswalder Tierparkkonzert geben. Holsteiner Zeitung - 11. Aug 2004 Sonnabend startet die Sommernacht im Tierpark Dass sich sowohl Kultur und Natur als auch ein Crossover aus "U"- und "E"-Entertainment in tierischer Umgebung ausgezeichnet ergänzen, soll am Sonnabend, 14. August, zum dritten Mal in Folge in Neumünsters Tierpark unter Beweis gestellt werden: Bei der Sommernacht 2004 wirken ab 18.30 Uhr rund 100 Akteure auf drei "Bühnen" mit. Nachwuchs Freie Presse (Chemnitz) - 5. Aug. 2004 Erstmalig Nachzucht bei seltenen Katzen in Chemnitz Bei den Oman-Falbkatzen im Tierpark Chemnitz hat es Nachwuchs gegeben. Das Jungtier wurde Mitte Juni geboren und verbrachte die ersten Wochen zusammen mit der Mutter versteckt im Innengehege, teilte Tierparkdirektor Hermann Will mit. Inzwischen sei das Junge immer öfter bei Streifzügen durchs Gehege oder einem Schläfchen zu beobachten. Die in Busch- und Steppengebieten Afrikas und der Arabischen Halbinsel beheimateten Oman-Falbkatzen werden laut Will in sehr wenigen Zoos gehalten. Weltweit lebten dort nur etwa 60 dieser Tiere. Das Chemnitzer Elternpaar kam im Jahr 2000 aus dem Tierpark Berlin. Rheinpfalz.de - 11. Aug 2004 Weißer Tiger mit blauen Augen in Spanien geboren Ein weißer Tiger mit blauen Augen ist im Süden Spaniens auf die Welt gekommen. Das weiße Fell ohne Streifen sei Folge eines Gendefektes, unter dem der kleine "Artic" leide, teilte der Direktor des Geheges "Arche Noah" nahe Alicante mit. Der Gendefekt bringe auch eine schwerwiegende Verdauungsstörung mit sich. Der Tiger werde deswegen mit spezieller Nahrung gefüttert. Wenn er streng Diät halte, könnte er wie jeder andere bengalische Tiger auch etwa 20 Jahre alt werden. Die Geburt von "Artic" wurde erst bekannt gegeben, nachdem er die kritischen ersten drei Monate überlebt hatte. Er wiegt inzwischen neun Kilo und ist für sein Alter damit eher klein, wie der Direktor mitteilte. Sein auffallendes Äußeres würde ihm nicht nur in der freien Wildbahn ein Leben erschweren: Im Gehege könnten ihn andere Tiger wegen seines Aussehens möglicherweise töten. > Gratulation zum Inzuchtkrüppel - ist das nötig? Leipziger Volkszeitung - 12. Aug. 2004 Löwenkind hört nun auf den Namen Malik Leipzigs Löwenkind heißt Malik. Darauf hört der am 2. Juli geborene Kater seit der Taufe gestern im Zoo. Anne Diener hatte sich mit dem Namen aus Somalia in einem Wettbewerb gegen 270 Konkurrenten durchgesetzt. Die Übersetzung: König. Süd-Zeitung - 11. Aug 2004 Kleiner Nachwunchs ganz groß im Zoo Interessante Neuzugänge sind neben der Hinterwälder Kuh die Amurkatze und der Schwarm Wellensittiche. Ein ganz besonders wertvoller Nachwuchs: eine erfolgreiche Aufzucht eines Sarus-Kranichs. Ebenfalls erfolgreiche Nachzuchten gibt es bei den Axis-Hirschen und bei den Rothirschen. Die Oncillas, die kleinsten Katzen der Welt, haben ein Zwillingspärchen geboren. Gar nicht weit davon entfernt planscht auch der kleine Südamerikanische Seebär mit seinen erwachsenen Artgenossen und den Seelöwen im kühlen Wasser. Last, but not least, hat es auch bei den Ameisenbären Nachwuchs gegeben. Und zwar bei den Großen wie bei den Tamanduas. Yahoo! Nachrichten - 11. Aug 2004 Ameisenbär-Zucht - Dortmunder Zoo möchte ins Guinness-Buch Wegen seiner erfolgreichen Zuchtbemühungen um die Großen Ameisenbären möchte der Zoo Dortmund einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde erreichen. Wie die Stadtverwaltung berichtete, wurde am Mittwoch eine entsprechende Anfrage ans Guinness-Buch gestellt. Der Zoo ist nach eigenen Angaben führend in der Zucht der Ameisenbären und bei der Zahl der aufgezogenen Jungtiere Weltrekordhalter. Erst vor wenigen Tagen wurde das 46. Tier in dem Zoo geboren. Freie Presse (Chemnitz) - 11. Aug 2004 Leipziger Zoo tauft Löwenbaby Das Leipziger Löwenbaby wird heute getauft. Wie der Zoo mitteilte, sind 270 Namensvorschläge aus der Bevölkerung eingegangen. Eine Jury wählte daraus den passenden aus. Zur Taufe werden zudem die Paten des Tieres bekanntgegeben. Der inzwischen 4000 Gramm schwere Kater war am 2. Juli zur Welt gekommen. Eltern sind die Angolalöwen «Luena» und «Matadi». Für den Leipziger Zoo war es der erste Löwennachwuchs seit 1980. Der Zoo war bis dahin berühmt für seine Löwenzucht. Süddeutsche Zeitung - 5.8.2004 Zoff im Vier-Mädel-Haus Doppeltes Baby-Glück bei den Elchen im Tierpark Hellabrunn: Die europäischen Elchkühe Stasi und Senta haben kurz hintereinander, am 19. bzw. 17. Mai, jeweils weibliche Zwillinge auf die Welt gebracht. Vater des Vier-Mädel-Hauses ist der fünfjährige Bulle Alex. Berliner Kurier - 6.8.2004 Schnee-Leos schwitzen nicht Ungewöhnlichen Neulinge warten im Tierpark Friedrichsfelde auf Besucher: Zwei Mitte Mai geborene Schneeleoparden wagen sich raus in die sommerliche Hitze. Trotz dickem Pelz, der sie zu Hause im Hochgebirge vor Kälte schützt! Die Kätzchen mit dem hellgrauen Fell und schwarzen Flecken sind zusammen mit Mutter Sayan und Vater Otmar nahe der Flugvoliere der Geier am Alfred-Brehm-Haus zu sehen. In den letzten fünfzig Jahren wurden nur drei Mal Schneeleoparden-Babys im Tierpark geboren. SMH, August 9, 2004 'Speaking' gorilla calls in dentist When Koko the gorilla used the American Sign Language gesture for pain and pointed to her mouth, 12 specialists, including three dentists, sprang into action. About a month ago, Koko began telling her handlers at the Gorilla Foundation in Woodside she was in pain. On a pain chart, offering a scale from one to 10, Koko pointed to nine or 10. The result? Her first full medical examination in about 20 years, an extracted tooth and a clean bill of health. "She's quite articulate," volunteer Johnpaul Slater said. "She'll tell us how bad she's feeling, how bad the pain is." >Der Traumpatient aller Zootierärzte! Rheinische Post - 10. Aug 2004 Sogar Fische brauchen jetzt Eis Nicht nur der Mensch hat unter der Hitze zu leiden, nein, auch Tieren gehen die Temperaturen mächtig an die Substanz. Und so muss für Abkühlung besorgt werden. Tropische Fische im Allwetterzoo Münster bekommen beispielsweise eisgekühltes Wasser, Raubtiere sogar Eis mit Geschmack und Vögel eine regelmäßige Dusche. Kölnische Rundschau - 9. Aug 2004 Farbenspiele mit Blitz und Donner Berliner Morgenpost 8. Aug. 2004 Kleine Sensation im Berliner Aquarium: Überlebenskünstler Lungenfisch: Geschichten aus Zoo und Tierp Es gibt Dinge, die schließen sich auf den ersten Blick eigentlich aus. Lunge und Fisch beispielsweise. Und doch gibt es ein Tier, das Australischer Lungenfisch heißt. Vor wenigen Tagen bekam das Berliner Aquarium gleich vier junge Exemplare dieser Art. Sie sind Raritäten und dementsprechend eine kleine Sensation. Rainer Kaiser, Leiter des Aquariums, kann sein Glück kaum fassen: "Jahrelang war nichts zu machen, und plötzlich gelingt einem Privatmann die Zucht." Lungenfische bringen es auf ein Lebensalter von bis zu 70 Jahren. Im Aquarium schwimmt noch ein Tier herum, das 1964 nach Berlin kam und sich - bei inzwischen 90 Zentimetern Länge - bester Gesundheit erfreut. Die Kleinen, die direkt aus Australien kamen und nur in Leipzig einen kurzen Zwischenstopp einlegten, haben also Großes vor. Noch sind sie nicht öffentlich zu sehen, das wird sich aber schon bald ändern. WAZ - 6.8.2004 Giftgrüne Beauty Seit knapp drei Wochen kann der Leiter des Terrazoos Rheinberg Daniel Kahlen eine neue Attraktion präsentieren: ein Jahr lebten die Mambas hinter den Kulissen, jetzt können die Besucher sie bewundern. Ganz sanft und elegant gleiten Rici, Lucy und die dritte, noch namenlose giftgrüne Schönheit durchs Geäst. "Vor einem Jahr sind sie als Babys zu uns gekommen", sagt Leiter Daniel Kahlen. Geboren wurden die Giftschlangen in Kassel. Grüne Mambas gehören zu den zehn giftigsten Schlangenarten der Welt. Viele gute Gründe also dafür, dass er sich die Entscheidung, grüne Mambas zu zeigen, alles andere als leicht gemacht hat. Als Zoo-Leiter habe er eine hohe Verantwortung gegenüber seinen Mitarbeitern, und er habe sich gefragt, ob er ihnen all dies zumuten könne. Leipziger Volkszeitung - 9. Aug 2004 Nach Karussell-Brand im Zoo: Kinder fahren jetzt auf neuen Safari-Zug ab Da konnten Künstler bei der Dschungelnacht im Zoo noch so auf die Trommel hauen, der Star bei den Jüngsten war ganz klar die neue Mini-Eisenbahn. Erstmals Sonnabend ging der Safari-Train auf seinen 140-Meter-Kurs. Er ersetzt das so beliebte Tierfiguren-Karussell, das Brandstifter vor sechs Wochen zerstört hatten. Christine Boschet, nunmehr Besitzerin einer Elefanten-Lok mit drei Wagen, strahlte: "Ich bin so erleichtert, dass den Kindern die Bahn gefällt." Ostseezeitung - 11. Aug 2004 Der gute Geist der Tierpark-Bienen Kieler Nachrichten - 11. Aug 2004 Ärzte und Studenten üben im Wildpark Eekholt Wenn man in diesen Tagen im Wildpark Eekholt einem Mediziner mit Stethoskop begegnet, hat es wenig Sinn, ihm von den eigenen Wehwehchen zu erzählen. Die 26 Ärzte und Studenten haben nur die großen und kleinen Leiden der Wildtiere im Sinn. In dieser Woche wird der Wildpark täglich zum Open-Air-Hörsaal des Instituts für Zoo- und Wildtierforschung Berlin. Morgens wird unter Leitung von Experten Theorie gepaukt, nachmittags geht es zur praktischen Übung in die Gehege. "Diese Möglichkeiten hat man sonst nirgendwo in Deutschland", sagt Dr. Dr. Kai Frölich, der mit seiner Kollegin Dr. Elvira Schettler die Veranstaltung organisiert. Kinzigtal-Nachrichten - 8. Aug. 2004 Der Wildpark Gersfeld lädt zum Staunen ein Der Wildpark in der Rhönstadt Gersfeld ist Ziel der vierten Station der diesjährigen FZ-Sommertour. Auf dem über 500.000 Quadratmeter großen Freigehege gibt es für Groß und Klein allerhand zu sehen, denn Wildschweine, Rehe, Waschbären, Fasane, Pfauen und viele vierbeinige und gefiederte Artgenossen fühlen sich hier äußerst wohl. Die Welt 8. August 2004 "Kultur ist eine Waffe" Was fasziniert Sie am Zoo? Der Zoo ist ein Erntestand, eine Ordensburg. Gross-Gerauer Echo - 10. Aug 2004 Die Stars mögen keine Frühstücksgäste Willi Brohm kümmert sich seit Jahrzehnten um die Fütterung der Tiere im Wildgehege des Eulbacher Parks und kommt dabei gelegentlich auch nahe an die imposanten Wisente heran. Sächsische Zeitung - 12. Aug. 2004 Pflegevögel werden wieder in die Freiheit entlassen Der Zoologische Garten in Decin (Tetschen-Bodenbach) ist derzeit eine Übergangspflege-Stelle für verlassene oder aus dem Nest gefallene Pflegevögel. Fundtiere, die zur Pflege im Zoo bleiben, werden von hier erst wieder in die Freiheit entlassen, wenn sie es schaffen, sich in der Natur zu behaupten, versichert Milan Srb, Mitarbeiter des Zoologischen Gartens. Hippos terrorise Siberian fishermen Two Russian anglers quietly sharing a vodka as they waited for fish to bite in a Siberian river fled for their lives when two hippos broke the surface. Malvina, the female hippo, and her companion Kenigs had escaped from a zoo at Bolshaya Rechka, about 200km north of Omsk. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Pressemitteilungen teilweise gekürzt | Zoo Duisburg, 11.08.04 Kein Grund zum Heulen Ihre Urgroßeltern wurden noch als sogenannte Heuler an die kalifornische Küste gespült und mühsam per Magensonde aufgepäppelt, bevor sie von US-amerikanischen Naturschutzverbänden in einigen wenigen Zoologischen Gärten Europas dauerhaft untergebracht wurden. Längst hat sich diese Generation Kalifornischer Seelöwen außerhalb ihrer ehemaligen Heimat fortgepflanzt; so auch im Zoo Duisburg, wo die Zucht dieser munteren Meeressäuger bereits zu einer Tradition geworden ist. Vor wenigen Wochen brachte die nicht mehr ganz so junge Seelöwendame MAJA wiederum einen kleinen Heuler zur Welt, der zwar - umgeben von einer Gruppe neugieriger Erwachsener - fleißig sein Heulen hören lässt und deshalb von seinen menschlichen Betreuern spontan Elvis genannt wurde - vermutlich aber gar nicht weiß, warum. Denn nicht nur Mutter MAJA wird dafür sorgen, dass es dem kleinen Flossenfüssler weder an extra fetter Milch noch an Aufmerksamkeit bei seinen ersten Schwimmversuchen fehlen wird. Wilhelma Stuttgart, 11.08.04 Star-Trek in der Pampa? Was hoppelt denn da mit Spock-Öhrchen durch die Wilhelma? Rechts Alpakas und Pekaris, links Nandus und Ameisenbär, im Hintergrund Wasserschweine ... das hört sich eigentlich eher nach südamerikanischer Pampa an, als nach den unermesslichen Weiten des Weltraums! Aber etwas futuristisch sehen sie schon aus, diese spock-ohrigen Riesenmeerschweinchen auf Stelzen. Pampashase werden die Tiere in völliger Verkennung verwandtschaftlicher Gegebenheiten auch genannt, wegen der hoppelnden Fortbewegungsweise. Oh je, wo käme man hin, würde man jeden, der ein wenig hoppelt, gleich zu den Hasen zählen... Mara ist der korrekte Name, und die hoppelnden Trekkies gehören zu den Nagetieren (Riesenmeerschweinchen ist also zoologisch gar nicht so daneben). Maras bevölkern die Pampas in großer Zahl, denn man lebt gerne gesellig ein Umstand, der bei Nagern meist zu reichlich Nachwuchs führt. So auch in der Wilhelma 5 kleine Maras wechseln munter zwischen Mutters Milchbar und Rasen-Salatbuffet. In freier Wildbahn ist der zahlreiche Nachwuchs dringend nötig, denn die schmackhaften Tierchen stehen bei sämtlichen lokalen Fleischfressern auf dem Speisezettel. Selbiges haben die Wilhelma-Maras natürlich nicht zu fürchten sie stehen bestenfalls auf den Austauschwunschlisten der europäischen Zoos! Thüringer Zoopark Erfurt, 11.08.04 Seltene Geburt Am Vorabend des am kommenden Sonntag zum 28. Mal stattfindeten Zooparkfestes wurde im Affenhaus des Thüringer Zooparkes Erfurt ein kleiner Goldstirn-Klammeraffe geboren. Mutter Monique brachte den seltenen Nachwuchs vorgestern (10.08.2004) gegen 21.30 Uhr in unmittelbarer Nachbarschaft ihrer Gehegegenossinnen Inka und Salta zu Welt. Beide Weibchen konnten damit erste Erfahrungen für den Fall sammeln, dass sie selbst einmal Mutter werden. Inka und Salta sind Töchter von Monique, die, mittlerweile über 28 Jahre alt, nunmehr ihr siebentes Kind bekam. Zoo Dortmund, 11.08.04 Wieder Nachwuchs beim Großen Ameisenbären im Dortmunder Zoo Der 46. Große Ameisenbär ist im Zoo Dortmund geboren. Im Zoo ist man über die (erneute) problemlose Geburt besonders stolz, ist doch der Große Ameisenbär das Wappentier des Zoos. Seit 1980 führt der Zoo Dortmund nicht nur das Internationale Zuchtbuch für den Großen Ameisenbären (d.h. alle Großen Ameisenbären, die in irgendeinem Zoo auf der Welt gehalten werden, sind im Zoo Dortmund in einem zentralen Register erfasst; hier wird auch über die Zusammenstellung von Zuchtgruppen entschieden). Darüber hinaus koordiniert der Zoo Dortmund, unter Leitung der stellvertretenden Zoodirektorin Ilona Schappert, das Europäische Zuchtprogramm zum Erhalt der Art (EEP). Zoo Heidelberg, 10.08.04 Schwarzer Wonneproppen lernt schwimmen Die jüngste Mähnenrobbe im Heidelberger Zoo kann nun bei seinen ersten Schwimmversuchen beobachtet werden. Aufgeregt blickt Tito in das klare Wasser, seine Mutter dreht bereits elegant ihre Runden im kühlen Nass und prustet ihrem Sohn aufmunternd zu. Nach einer Viertelstunde traut sich die junge Robbe endlich und springt mutig ins Wasser. Nach einigen schnellen, aufgeregten Schlägen mit den Vorderflossen wird Tito langsam ruhiger. Mutter Salta bleibt immer an seiner Seite gibt ihm Sicherheit. Nach einigen Minuten kann man kaum noch glauben, dass Tito zum ersten Mal in seinem Leben im Wasser ist. Zoo Dortmund, 10.08.04 Internationale Seltenheit: Vierlinge bei den Ozelots - Großfamilie im Dortmunder Zoo sucht Paten Wenig Scheu und schon dreist sind die Ozelot-Vierlinge eine absolute Rarität. Meist werden nur zwei, gelegentlich auch drei Jungtiere geboren. Vierlinge jedoch sind eine ganz große Seltenheit und die kleinen Ozelots tragen mit zur Steigerung des internationalen Ansehens des Zoos bei. Wie alle Fleckenkatzen ist auch der Ozelot leider durch Wilderei, illegalen Pelzhandel und Veränderung der Lebensräume sehr gefährdet. Nur weil er nachts im Verborgenen lebt, ist er noch nicht ausgerottet. Deshalb sucht die Großfamilie dringend Paten. Die Patenschaft gilt für ein Jahr und kostet pro Tier 250 Euro. Infos zur Tierpatenschaften im Internet unter www.dortmund.de/zoo. RuhrZoo Gelsenkirchen, 09.08.04 Kurztripps für Kinder nach Afrika Auf den Spuren von Giraffe und Löwe finden am 31.8. und am 2.9. 2004 im Ruhr Zoo Gelsenkirchen Aktionstage unter dem Motto "Expeditionen nach Afrika" statt. Der Zoo bringt dabei allen Kindern zwischen sechs und zwölf Jahren unterhaltsam und verspielt die abenteuerliche Welt des schwarzen Kontinents nahe. Auf Beobachtungsposten bei Giraffenbaby Abidemi und Mutter Aja Sabe oder ein Pirschgang zum weitläufigen Löwengehege vorbei an den Hyänen - dies sind nur zwei der Highlights, die die kleinen Expeditionsteilnehmer an den beiden Nachmittagen erleben können. Trommeln lernen wie ein echter Buschmann im afrikanischen Dorf, landestypischen Geschichten lauschen und Basteln sind weitere Stationen der spannenden Reise durch die Welt Afrikas. Allwetterzoo Münster, 09.08.04 Eisbomben für "schwitzende" Fische Wer in diesen Tagen das Aquarium im Allwetterzoo Münster besucht, wundert sich: Neben Piranha, Kardinalfisch oder Bäumchenkoralle schweben Plastikflaschen im Becken. Was auf den ersten Blick wie Schlampigkeit der Tierpfleger aussieht, ist dringend notwendig. Das zu Eis gefrorene Wasser in den Flaschen gibt nämlich seine Kälte an das Aquariumwasser ab und senkt damit die Temperatur im Lebensraum der Fische. Im Korallenbecken beispielsweise ist es normalerweise 25 Grad warm, heute morgen waren es bereits 31,5 Grad. Infolge der andauernden Hitze der letzten Tage steigt vor allem die Wassertemperatur in den Becken im Obergeschoss des Aquariums an, aber auch im kühleren Untergeschoss wurden heute schon Werte von 29,5 Grad gemessen. Das war für Revierleiterin Anke Gassner Grund, Alarm zu schlagen. Sofort wurden 15 Kisten Leergut besorgt, gefüllt und in die Tiefkühlräume des Zoos gebracht, damit so schnell wie möglich "Eisbomben" eingesetzt werden können. Weil das Eis in den Flaschen rasch schmilzt, müssen laufend neue "Kühlflaschen" her, so dass die Tierpfleger bei dieser Hitze eine enorme zusätzliche Arbeitsbelastung haben! Zoo Dortmund, 09.08.04 Herr Schneider ist im Amazonashaus eingezogen Neuzugang im Amazonashaus des Dortmunder Zoos: Herr Schneider ist eingezogen. Wer ist Herr Schneider? Nun, er ist eine Grüne Anakonda die größte Schlangenart der Welt. Fast vier Meter Länge und über 40 Kilogramm bringt der Anakonda-Mann auf die Waage. Damit ist Herr Schneider das stattlichste Tier im Amazonashaus. Im Gegensatz zu den meisten anderen Riesenschlangen halten Grüne Anakondas sich gerne im Wasser auf. Daher ist in ihrer Anlage auch ausreichend Wasserfläche vorhanden, die er und sein Partner gerne aufsuchen. Über die erreichbare Gesamtgröße, die Anakondas erreichen können kursieren zahllose Gerüchte. Die längste Anakonda, die bisher gemessen wurde, hatte etwas mehr als neun Meter. Zoo Dortmund, 09.08.04 Berliner Weiße mit Schuss ... sucht Paten Berliner Weiße mit Schuss, nein, es geht nicht um das erfrischende Traditionsgetränk aus der Bundeshauptstadt. Es geht um Whoopi eine Kuh. Und die ist Berlinerin und gerade nach Dortmund umgezogen. Neben Ameisenbären, Giraffen, Orang-Utans und Tapiren hat der Zoo Dortmund auch stets ein Plätzchen für alte Haustierrassen freigehalten. Zur Auffrischung des Bestandes hat der Zoo nun das Jungkalb Whoopi aus dem Zoo Berlin übernommen. Da sie hier nun ohne ihre Eltern aufwachsen muss, suchst sie dringend eine Patentante oder einen Patenonkel. Die Patenschaft gilt für ein Jahr und kostet nur 25 Euro. Infos zu Patenschaften gibt es im Zoo von Veronika Saul, Telefon (0231) 50 28628 oder im Internet www.dortmund.de/zoo. Burgers Zoo Arnhem, Niederlande, 06.08.04 Zoodirektor Antoon van Hooff nach langem Leiden verstorben Am 3. August verstarb Herr Antoon van Hooff (*1937) nachdem er einige Monate an Krebs gelitten hatte Antoon van Hooff war in Zookreisen und bei Naturschutz-Organisationen sehr bekannt und wurde sehr respektiert. Unter seiner Leitung, stets zusammen mit seiner Frau Greet van Hooff-Wierenga, entwickelte er den Burgers Zoo, der im 2. Weltkrieg stark zerstört wurde, zu einer der bekanntesten Institutionen der Welt. Sein ganzes Leben lang suchte er nach Möglichkeiten, das Wohl seiner Tiere zu verbessern und sie in geräumigen und sehr naturalistischen Gehegen zu halten, in denen sie ihr natürliches Verhalten zeigen können. Der Platz vor dem Zooeingang trägt künftig den Namen Antoon van Hooffplein, dies ist ab nun auch die neue Adresse des Zoos. Zoo Dortmund, 06.08.04 Klassisches Heimtier neu im Zoo Dortmund Eines der seit Jahrzehnten beliebtesten Heimtiere in deutschen Stuben ist der Wellensittich. Was die wenigsten wissen: Wellensittiche stammen ursprünglich aus Australien und gehören damit trotz ihrer Alltäglichkeit zu den echten Exoten. Was leider noch viel weniger bekannt ist: Wellensittiche sind Schwarmvögel und die (leider häufig übliche) Einzelhaltung der Vögel entspricht daher nicht den artgemäßen Haltungsbedingungen. Im Zoo Dortmund zieht nun ein Schwarm Wellensittiche in die große Australien-Voliere ein, wo bereits Rosakakadus, Wonga-Tauben und Schopftauben zuhause sind. Folglich wird der Lärmpegel in dieser Voliere in den nächsten Tagen deutlich steigen. RuhrZoo Gelsenkirchen, 06.08.04 Ferien im Ruhr Zoo - Zeitreise ins Mittelalter Die zweite Hälfte der Sommerferien rückt mit großen Schritten näher, Lineal und Radiergummi sind auf ihre Plätze im Inneren der Schulranzen verwiesen worden und die Sonne lockt ins Freie. Der Ruhr Zoo Gelsenkirchen hält für alle zurückgekehrten und daheimgebliebenen Ferienkinder ein buntes Erlebnisprogramm rund um den Zoo bereit. Zoo Dortmund, 06.08.04 Dortmunder Zoo freut sich über Geburt eines Großen Ameisenbären Der 46. Große Ameisenbär ist im Zoo Dortmund geboren. Im Zoo ist man über die (erneute) problemlose Geburt besonders stolz, ist doch der Große Ameisenbär das Wappentier des Zoos. Seit 1980 führt der Zoo Dortmund nicht nur das Internationale Zuchtbuch für den Großen Ameisenbären (d.h. alle Großen Ameisenbären, die in irgendeinem Zoo auf der Welt gehalten werden, sind im Zoo Dortmund in einem zentralen Register erfasst; hier wird auch über die Zusammenstellung von Zuchtgruppen entschieden). Darüber hinaus koordiniert der Zoo Dortmund, unter Leitung der stellvertretenden Zoodirektorin Ilona Schappert, das Europäische Zuchtprogramm zum Erhalt der Art (EEP). Das 46. Ameisenbärenkind wurde von "Mira" zur Welt gebracht, einer erfahrenen Mutter, die auch selbst 1992 in Dortmund geboren wurde. Große Ameisenbären werden seit 1975 in Dortmund gehalten. Die zu vor als schwierig geltende Art wurde hier tiefgreifend erforscht und die Haltungsbedingungen sowie Fütterung der Art optimal ausgearbeitet, so dass der Zoo Dortmund bereits in den siebziger Jahren weltweit für Aufsehen sorgte, als ihm die ersten serienmäßigen Nachzuchten des Großen Ameisenbären gelangen. Bis heute ist der Zoo Dortmund führend in der Zucht der Großen Ameisenbären und mit der Zahl der hier erfolgreich aufgezogenen Jungtiere Weltrekordhalter. Wildpark Lüneburger Heide, 05.08.04 Leo-Taufe mit Heike Götz Es war ein großer Tag für die kleine Katze. Drei Monate nach ihrer Geburt im Wildpark Lüneburger Heide bekam das Schneeleopardenjunges endlich ihren Namen. Die Besucher des Wildparks staunten nicht schlecht, bei genauerem Betrachten erkennen sie den prominenten Gast. Die Moderatorin Heike Götz, vielen bekannt auch als die Frau mit dem Fahrrad aus der den NDR Sendungen Landpartie-Im Norden unterwegs, hält ein 15 Kilo schweres Schneeleopardenbaby auf dem Arm. Georg Müller, Betreuer der Großkatzen steht neben ihr. Der Anlass dafür, hautnah einen Schneeleoparden betrachten zu können ist einmalig. Die Schmusekatze des Wildparks Lüneburger Heide wird getauft, Vika heißt sie jetzt. Eine extra hergestellte Tauftorte, (aus Rind, Putenfleisch, Sülze und Wurzeln als Kerzen) lässt sie sich sichtlich schmecken. Satt von der Tauffeier und vom anschließenden Spielen mit Mama Ghurl ermüdet, schläft die kleine Vika ein. Tiergarten Heidelberg, 05.08.04 Zoo Parkplatz geöffnet Am Freitag, dem 6. August um 11.30 Uhr wird der erste Bauabschnitt des neuen Zoo-Parkplatzes eröffnet. Gegenüber des Zoos konnten über 100 Stellplätze hergestellt werden, nachdem das Klinikum bzw. das Land BW und die Stadt eine entsprechende Nutzung des Geländes gestattet haben. Zusammen mit den anschließenden Stellflächen des Universitätsklinikums, die derzeit an Wochenenden und Feiertagen ebenfalls von Zoobesuchern genutzt werden können, stehen jetzt für einen Zoobesuch am Wochenende fast 300 zusätzliche Parkplätze zur Verfügung. Vogelpark Herborn, 05.08.04 Bemerkenswerte Nachzuchterfolge im Vogelpark Herborn Einmal mehr zeigt der Vogelpark im Herborner Stadtteil Uckersdorf an diesen Ferientagen seine besondere Attraktivität für Familien: Die in naturnahen Anlagen gepflegte vielfältige Vogelwelt mit zahlreichen Jungvögeln, unter anderem bei Schnee-Eule Hedwig, den Roten Ibissen, den Weißstörchen und der seltenen, fast putengroßen Rotbrust-Krontaube aus Neuguinea hier gelang jetzt der bereits vierte Nachzuchterfolg -, begeistert derzeit zahlreiche Besucher aus Nah und Fern. Besonders bei den wunderschönen Roten Sichlern herrscht in der großen, begehbaren Freiflugvoliere des Herborner Naturerlebniszentrums emsiges Treiben, machen doch die erst wenige Wochen alten, noch unscheinbar graubraunen Küken, ihre prachtvoll scharlachrot gefärbten Eltern lautstark darauf aufmerksam, daß sie derzeit große Nahrungsmengen benötigen. Besondere Aufmerksamkeit erregt derzeit besonders der am 9. Juli geschlüpfte südafrikanische Paradieskranich, dessen Nachzucht somit erstmalig in Herborn gelang. Er wird in seinem Gehege von seinen aparten, derzeit aber auch recht agressiven Eltern mit Argusaugen beobachtet und beschützt. Vogelpark Herborn, 05.08.04 Eröffnung des neuen Vogelpark-Cafe´s am Handwerkertag Gleich zwei zusätzliche Attraktionen bietet der Herborner Vogelpark am Sonntag, den 8. August: Aufgrund des großen Erfolges in den letzten Jahren findet hier auch in diesem Jahr ein "Tag des alten Handwerks" statt: Von 13.00 bis 18.00 Uhr verwandelt sich der Tiergarten in eine Art "Museumsdorf". Auf seinen Wegen werden verschiedene Akteure, von Korb- und Stellmachern über Stuhlflechter, Sticker- und Klöpplerinnen bis zum Zupfinstrumentenmacher-Meister alte Handwerks- und Handarbeitskünste wieder aufleben lassen. Interessierte Besucher des Herborner Vogelparks dürfen ihr Geschick hier und da selbst unter Beweis stellen und zeigen, ob sie damals auf solch kunstvolle Weise ihr Brot hätten verdienen können. Zoo Chemnitz, 05.08.04 Erstmalig Nachzucht bei den Chemnitzer Oman-Falbkatzen! Bei den Oman-Falbkatzen im Tierpark Chemnitz hat es Nachwuchs gegeben. Das Jungtier wurde Mitte Juni geboren und verbrachte die ersten Lebenswochen zusammen mit der Mutterkatze versteckt im Innengehege. Nun unternimmt es aber immer öfter Streifzüge durchs Gehege oder ist bei einem ausgiebigen Schläfchen zu beobachten. Die Elterntiere kamen im Jahr 2000 aus dem Tierpark Berlin nach Chemnitz. Das männliche Tier wurde kurz vor der Geburt abgesperrt, da Kater oftmals zur Gefahr für Jungkatzen werden können. Oman-Falbkatzen werden in sehr wenigen Zoos gehalten, weltweit leben dort nur etwa 60 dieser Tiere. Über die Freilandbestände existieren keine sicheren Angaben. Die Falbkatzen, von denen es mehrere Unterarten gibt, bewohnen die Busch- und Steppengebiete Afrikas und der Arabischen Halbinsel. Eine dieser Unterarten, die Libysche Falbkatze, gilt als Hauptstammform unserer Hauskatze. Zoo Münster, 05.08.04 Siesta in schwindelerregender Höhe: Nasenbären im Allwetterzoo Münster wollen hoch hinaus! Nasenbären wühlen mit ihren langen Nasen gern im Erdreich herum, weil sie hier leckere Würmer finden. Im Allwetterzoo müssen die Zoobesucher allerdings oft nach oben blicken, um die Tiere zu entdecken; denn diese ruhen sich in Nestern hoch über den Köpfen der Menschen aus. Die Tierpfleger hatten die geniale Idee, an einer etwa 20 m hohen Kiefer in der Nasenbärenanlage dicke Taue anzubringen, so dass die Bären in die Krone klettern können. Sofort nutzten die quirligen Kleinbären diese Möglichkeit für Ausflüge in luftige Höhe. Ob ihnen die Aussicht auf das Zoogelände oder in das Nest der Weißstörche gleich nebenan gut gefällt, ob sie sich den frischen Wind dort oben um die lange Nase wehen lassen wollen, wir wissen es nicht. Jedenfalls fingen die Nasenbären bald an, im Geäst der Kiefer ihre Nester zu errichten. Und seitdem ruhen sie sich mit Vorliebe viele Meter über dem festen Boden auf einem schwankenden Baum aus.... Am 4. August hatten wir die Medien eingeladen, um ihnen unsere Kletterkünstler vorzustellen. Einen Blick in die Nester, die sich in einer Höhe von ca. 17 bis 20 m befinden, erlaubte ein Hubsteiger, den unser Foto neben der Naenbären-Kiefer zeigt. Fonds für bedrohte Papageien, nicht datiert Infotafel über den Fonds für bedrohte Papageien im Landauer Zoo Anfang des Jahres, am Rande der Zookunft 2004 überreichten Walter Schulz, Roland Wirth und René Wüst dem Landauer Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel eine Informationstafel über den Fonds für bedrohte Papageien (der Arbeitsgruppe zum Schutz gefährdeter Papageienarten der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V. (ZGAP) München ). Die Anregung zum Anbringen dieser Info-Tafel im Papageienhaus des Zoo Landau verbunden mit einer Spendendosen ging von Dr. J. O. Heckel aus. Die Planung und das Design wurde vom Fonds für bedrohte Papageien organisiert. Die Herstellungskosten wurden freundlicherweise durch den Zoo Landau getragen.Wir hoffen, dass in der Spendendose einiges an Geld gesammelt wird, das dann in Schutzprojekte in den Heimatländern bedrohter Papageien vor allem in Südamerika und Südostasien investiert werden kann. Für diese Kooperation bedankt sich das ganze Team des Fonds für bedrohte Papageien. Ein Besuch im Zoo lohnt immer! Forests.org, August 09, 2004 WWF Threatens Australian Old-Growth Forests WWF Australia has released a policy document advocating the logging of vast areas of old-growth forest in Tasmania, Australia. The document, entitled "A Blueprint for the Forest Industry and Vegetation Management in Tasmania", has rightly outraged local conservation organizations working for the past 25 years to stop logging in Tasmania's old-growth forests. A broad global consensus has emerged within the grassroots forest conservation community that industrial logging of old-growth, and other endangered forests, is no longer acceptable. WWF's support for industrial logging against the wishes of heavily invested local conservationists is the most recent instance of large environmental organizations obstructing grassroots efforts to end industrial logging of ancient old-growth and other endangered forests. All too frequently corporate environmental organizations benefit financially from their endorsement of ancient forest logging as being supposedly environmentally friendly. The Australia Institute recently reported that WWF Australia has received vast sums of money from the Australian Federal Government ($13.5 million between 1999 and 2003). It has also supported the majority of the Federal Government's environment policies - including commercial logging of Tasmania's ancient forests - while its name and statements have been used by the Government to promote its environmental credentials. If adopted by Australia's government, WWF's proposals would undermine the twenty five years' campaign to protect Tasmania's old growth forests and biodiversity. Borneo Orangutan Survival Foundation UK, 11.8.04 Illegal Orangutans Left in Terrible Conditions While 45 Disappear Completely The Indonesian Government today demanded the return of at least 70 smuggled baby orangutans that are currently kept at Safari World in Bangkok, Thailand. This request is timely as the Thai government will be hosting the CITES (Convention on the International Trade in Endangered Species) meeting in October 2004. As a signatory of the convention in 1983, Thailand is obligated to return the illegal orangutans to their country of origin Indonesia. Sadly, all of the requests made by the Indonesian authorities to date have not been answered. Last week an Indonesian delegation travelled to Bangkok for discussions with Thai authorities and to count and view the conditions of the illegal orangutans kept at Safari World. During the inspection, both Thai and Indonesian government authorities were shocked to find that 45 young orangutans had disappeared from Safari World since Thai raids on the park in September 2003. No explanation for the disappearance of these endangered apes was provided and the conditions of those kept at the park were disgusting. The cages that some of the orangutans are kept in at Safari World are so small that they cannot even stand up and many needed urgent medical care, said Dr Willie Smits of the Borneo Orangutan Survival Foundation. Dr Willie Smits of BOS, and the worlds leading orangutan expert, was allowed to view and count the orangutans at Safari World a few months ago. Almost all the orangutans at Safari World were from Central Kalimantan and could not have possibly come from captive breeding of adult animals as the park would claim. They should all be returned to Indonesia immediately. Monkey World has offered to pay for the repatriation of the orangutans to their natural habitat in the forests of Kalimantan. Jim Cronin, Director of Monkey World said, There is no reason for delays, the orangutans should, by law, be returned to their native home regardless of court cases, prosecutions or bureaucracy we will pay for their return immediately. www.savetheorangutan.info www.monkeyworld.org | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Natur- und Artenschutz | Sächsische Zeitung - 12. Aug. 2004 Wolfsbüro in Rietschen Seit gut drei Jahren leben Wölfe im Norden Sachsens. Jetzt entsteht hier das Kontaktbüro für die Wolfsregion Lausitz. Im Rietschener Erlichthof wird die zentrale Anlaufstelle zum Thema Wolf in Sachsen eingerichtet. Mit dem Kontaktbüro Wolfsregion Lausitz solle die Verantwortung stärker in die Oberlausitz verlagert werden. Das sagte gestern Dirk Reelfs, Sprecher im sächsischen Umweltministerium. Für die ausgeschriebene Stelle eines Wolfsmanagers hätten sich viele qualifizierte Bewerber gemeldet, so Lange. Eine Entscheidung falle in den nächsten drei Wochen. Die Idee, im Erlichthof ein Gehege für die Wolfshybriden also die Jungen einer Wölfin und eines Hundes zu bauen, ist vom Tisch. Ein besserer Platz dafür sei der Tierpark Weißwasser, so der Landrat. Hamburger Abendblatt - 6.8.2004 Elbe: Fast alle Fische wieder da Die Elbe ist wieder der fischartenreichste Fluss Europas geworden. Knapp hundert verschiedene Fische leben zwischen Cuxhaven und dem Riesengebirge. Die meisten davon bei Hamburg, denn hier bietet die Tideelbe einen Lebensraum für Meeres- und Süßwasserfische. Das erklärte Thomas Gaumert, Chef der Hamburger Wassergütestelle. "Die Elbe hat wieder den historischen Fischbestand wie vor Hunderten von Jahren erreicht. Nur der Altantische Stör fehlt noch." Kurier - vor 7 Stunden gefunden Krokos und Spinnen in Wien-Schwechat Lebende Schlangen, Spinnen, Fische, Schildkröten, Krokodile oder Papageien - nicht nur Zigaretten, Drogen oder Lebensmittel beschäftigen das Zollamt am Flughafen Wien-Schwechat. Rund 100 stichprobenartige Kofferkontrollen täglich macht die Abteilung "Reiseverkehr" im so genannten Grünkanal, auf den das Schild "Nothing to declare" hinweist. Die meisten Überprüfungen enden, so Anton Markhardt, einer der drei Teamleiter der Abteilung, ergebnislos nach der Röntgenkontrolle - mit einem Gerät, das organische und metallische Substanzen unterscheiden kann. Andere haben saftige Geldstrafen zur Folge: meistens wegen Vergehen gegen den Artenschutz. Mitteldeutsche Zeitung - 6.8.2004 Über 100 Kondore wurden in Amerika ausgewildert Die Zucht und Auswilderung der einst vom Aussterben bedrohten Kalifornische Kondore macht Fortschritte: Mehr als 100 Exemplare der seltenen Vögel leben in Kalifornien, Arizona und im Norden Mexikos wieder in freier Wildbahn, wie Biologen des südkalifornischen Zoos in San Diego berichten. Anfang August hatten sie im Rahmen des Auswilderungsprogramms drei junge Kondore in Baja California (Mexiko) ausgesetzt. Die Vögel waren im Zoo von Los Angeles geschlüpft und dort großgezogen worden. «Jedes Jahr kommen wir unserem Ziel ein Stück näher, zwei verschiedene Kondor-Populationen zu schaffen», sagte Projektleiter Mike Wallace. Die Wissenschaftler möchten in zwei getrennten geographischen Regionen, zum einen in Arizona, zum anderen in Kalifornien und Mexiko, jeweils 150 Kondore ansiedeln. Leipziger Volkszeitung - 11. Aug 2004 Nutria & Co. streifen durch Leipzig Ein bisschen Glück braucht es schon, um die scheuen Vierbeiner zu entdecken. Zumal sie mitten in der Großstadt kaum jemand vermutet. Doch sie sind unterwegs: an Flussläufen, auf Bäumen, versteckt im hohen Gras. Die Rede ist von Nutrias und Amerikanischen Nerzen, von Marderhunden, Waschbären und Rotwangenschildkröten. Erst seit kurzem zählen sie zu Leipzigs tierischen Neubürgern. Zürcher Oberländer - 11. Aug 2004 Schrecke liebt die Zürcher Steppe Die blauflüglige Ödlandschrecke fühlt sich am Rand der Autobahn bei Glattfelden am wohlsten. Sie gehört heute zu den am stärksten gefährdeten Tierarten des Kantons Zürich. Für solche Tiere und Pflanzen setzt sich die Fachstelle für Naturschutz ein. White rhino numbers are 'halved' Africa's only surviving population of northern white rhinoceros has been reduced by 50% in the last 14 months due to poaching, conservationists say. IUCN, the World Conservation Union, says there are between 17 and 22 animals left in their last refuge in Democratic Republic of Congo (DRC). This represents a loss of between 14 and 19 rhinos in 14 months since the last survey - a 50% crash in numbers. Heavily-armed poaching gangs are being blamed for the slaughter. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | Weitere Infos | ZOOLEX WORKSHOP ZOOPLANUNG Ein Workshop zum Thema Zooplanung findet am 8. und 9. September 2004 in der Fasanerie Wiesbaden in englischer Sprache statt. ZooLex Workshops sind praxisorientiert. Dieser Workshops vermittelt, welche Gestaltungsmaßnahmen das Besuchererlebnis verbessern. Sie sehen Beispiele aus verschiedenen Zoos. Wir erarbeiten Planungskonzepte am Beispiel der Fasanerie Wiesbaden. Information und Anmeldung: http://www.zoolex.org/workshop.html#zoodesign Die neue Homepage des Alternativen Bärenparks Worbis ist online Wir freuen uns bereits jetzt über Ihren Besuch. Ihr Bärenpark-Team http://www.baerenpark.de DTG Seminar 2004 6. bis 8. Oktober in Nordhorn Mittwoch, 6. Oktober Außerordentliche Mitgliederversammlung, Ice-Breaker Donnerstag, 7. Oktober Eröffnung des Seminars - Gerd Emmrich, Präsident der DTG Der Nordhorner Tierpark Geschichte, Gegenwart, Visionen - Thomas Berling, Tierpark Nordhorn Bauen in Zoos Bauen für Tiere, Bauen für Menschen was macht einen Zoo attraktiv? (Dr. Wolfgang Salzert) Systematische Planung von Tiergehegen (Dr. Dag Encke u. Johannes Deiting, Allwetterzoo Münster) Preisgünstige Alternativen zu herkömmlichen Tropenhäusern (Reiner Winkendick) Begehbare Tiergehege im Tierpark Nordhorn Was ist gelungen und was würden wir heute anders bauen? (Thomas Berling, Dr. Wolfgang Salzert) Zooführung Spielen in Zoos Planung von Spielplätzen (Peter Fleckenstein, HAGS-Spielgeräte ) Sicherheit auf Spielplätzen, sachgerechte Wartung (Matthias Biek, HAGS-Spielgeräte) Spielend lernen im Zoo der Einsatz interaktiver Bildungsmedien (Hans Röttger, Zoopädagoge im Naturzoo Rheine) Freitag, 8. Oktober Fahrt zum Affenpark Apenheul in Appeldoorn-NL Anmeldung Um die Organisation des Treffens zu erleichtern wird um frühstmögliche Anmeldung der Teilnahme gebeten. Die Teilnahmegebühr beträgt 50 ¬ und schließt ...... das Abendessen am ... im Tierpark mit ein. Tierpark Nordhorn Thomas Berling/ Ina Brockmann Heseper Weg 140, 48531 Nordhorn Telefon: +49-5921-32397 Fax: +49-5921-330128 E-Mail: berling@tierpark-nordhorn.de oder brockmann@tierpark-nordhorn.de Okapis in Berlin Am 29.07. um 08:30 h stand die lang erwartete, knapp 3jährige Okapistute JEMIMA in ihrem neuen Stall im Erdhaus des Berliner Zoos. Am darauf folgenden Sonntag durfte sie zu ihrem ersten Spaziergang ins Vorgehege (s. Foto). Zunächst durch den Zaun konnte sie Kontakt zu ihrem ebenfalls knapp 3jährigen Gefährten HENRY aufnehmen. JEMIMA stammt aus London; HENRY wurde in Frankfurt/M. geboren. Okapis sind Endemiten des Ituriurwaldes der Demokratischen Republik Kongo. Ihre wissenschaftliche Entdeckung vor gut 100 Jahren war eine Sensation: Hatte sich doch niemand vorstellen können, dass sich ein so großes Tier so lange vor den Augen der Wissenschaft versteckt halten konnte. Bereits unter belgischer Kolonialherrschaft wurde bei Epulu eine Fang- und Eingewöhnungsstation für Okapis eingerichtet und ein internationales Ex-Situ - In-Situ- Erhaltungsprogramm aufgelegt. Dieses Projekt erlitt Ende 2002 einen schweren Rückschlag, nachdem die drei Direktoren der Station, Karl Ruf, Kambale Saambili und Jean Nlamba, nach einer schwierigen Mission bei einem Autounfall getötet wurden. Niemand weiß, was aus dem Ituriurwald samt seiner Menschen werden wird. Prof. Günther Nogge, wissenschaftlicher Direktor des Kölner Zoos, erklärte vor diesem Hintergrund, dass die Zoos eine Reservepopulation von Okapis bereitstellen werden. Mit zwei Okapi-Zuchtpaaren kann der Berliner Zoo hierzu einen erheblichen Beitrag leisten: Junghengst HENRY scheint sich dem wohl bewusst zu sein, jedenfalls macht er schon ernsthafte Versuche, bei seiner Gefährtin aufzusteigen. Axel Goldau, kritische ökologie/ifak, Berlin-Göttingen Liebe Kolleg/inn/en ! Es ist wieder soweit, der 12. Workshop Tiergartenbiologie in Erlangen/Nürnberg wirft seine Schatten voraus. Wir werden uns treffen wie besprochen vom 22. bis 24.10. 2004, und das Schwerpunktsthema wird Prädatoren jeder Art und Größe im Zoo sein. Als Hauptredner haben wir bereits Th. Knauf zur Reproduktion der Bären, und C. Fentzloff zur Wiederansiedelung von SeeAdlern. Dazu gibt es sicher Beiträge zu Erdferkeln, Mandrills, zur Forschungslandschaft im Zoo allgemein, zu Sib. Tigern , einige weitere sind gerade in der Planung. Wer einen Beitrag anmelden möchte, egal ob zum Schwerpunkt oder den freien Themen, auch Diskussionsrunden, Workshops und Poster sind sehr willkommen, der möge doch bitte bald Bescheid geben. Die Anmeldung kann erst mal ganz formlos gehen, nähere Infos kriegen die Angemeldeten dann rechtzeitig. Ich hoffe wieder auf rege Anmeldung und Beteiligung und freue mich von jedem/r bald zu hören. Einstweilen verbleibe ich mit besten Grüßen für das Team Udo Gansloßer ganslosser@zoobiology.de www.zoobiology.de CIRCUS Main-Rheiner - 9. Aug 2004 Gummi-Mann und König der Tiere Nicht nur Artisten und Akrobaten aus aller Welt, sondern auch eine riesige Auswahl exotischer Tiere begleitet den Zirkus Probst auf seiner Tournee. Als eine besonders ausgefallene Darbietung sticht die gemeinsame Dressur von Kamelen und Dromedaren, Zebras, Yaks und Watussis sowie ungarischen Steppenrindern hervor. Nur mit unendlicher Geduld und großem Einfühlungsvermögen war es möglich, diese absolut unterschiedlichen Tierarten zusammen zu bringen. Über 70 Tiere führt der "Circus Probst" insgesamt mit sich. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | Neue Veröffentlichungen | 1000 Signs Über drei Jahre sind Fotografen für "Colors Magazine" durch die Welt gezogen, um Hinweisschilder zu fotografieren. Die besten davon wurden in "1000 Signs" zusammengestellt. Was dabei herausgekommen ist, ist auch sozio-kulturell hochinteressant: was ist wo verboten und wie wird das vermittelt? In zwölf thematischen Kapiteln von Tieren bis "No!" mit Begleittexten finden sich Gemmen wie das südafrikanische Straßenschild "CAUTION ROAD STOLEN", das Schwör-Verbot in Australien und der Rollstuhlfahrer auf einem Vorfahrtsschild in St. Lucia, der auf einer Rampe auf ein Krokodil mit geöffnetem Maul zurollt... Von Richard Branson broschiert, 512 Seiten(!) Amazon-Preis: EUR 19,99 | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Ausstellungen | Sihlwald Naturzentrum Sihlwald BILDER BUCH WÄLDER bis 31.10.2004 BAUMEISTER UND MEISTERSCHWIMMER - Im Reich von Biber und Fischotter bis 31.10.2004 Freiburg/Fribourg Naturhistorisches Museum SCHWALBEN & SEGLER bis 31.10.2004 BAD WURZACH Naturschutzzentrum: ERLEBNISRAUM FLIEßGEWÄSSER bis 26.9.2004 http://www.naturschutzzentren-bw.de/badwurzach/ Gotha - Museum der Natur AMPHIBIEN UND REPTILIEN Lebendschau bis 15.08.2004 NATUREINDRÜCKE VON DEN GALAPAGOS-INSELN - Foto-Ausstellung von Helmut Walther bis 3.10.2004 125 Jahre Herzogliches Museum, 50 Jahre Wiedereröffnung als Naturmuseum bis 30.10.2004 Hamburg, Rieck-Haus - Vierländer Freilichtmuseum UNGEBETENE GÄSTE - Von Spatzen, Fliegen und Mäusen bis 31.10.2004 BERLIN Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem: VICTORIA & CO. IN BERLIN 100. Geburtstag des Botanischen Gartens bis 5.9.2004 http://www.bgbm.org/BGBM | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | TV-Tipps | Do., 12.08.2004, 21:00-21:50 SF1, Das Leben der Säugetiere, 6. Opportunistische Allesfresser Fr., 13.08.2004, 14:15-15:00 ZDF, Wunderbare Welt, Ölinsel - Bastion der Beuteltiere Fr., 13.08.2004, 18:30-19:00 3sat, nano extra: Inventur im Regenwald, Brasiliens Crocodile Dundee Fr., 13.08.2004, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Zoogeschichten (66) Sa., 14.08.2004, 14:45-15:00 MDR, Elefant, Tiger & Co., Sorge um Voi Nam Sa., 14.08.2004, 17:55-18:30 VOX, tierzeit, Der Tempel der Tiger Wh Mo., 16.08.2004, 12:30-13:00 BR, Welt der Tiere, Die Biber von München Di., 17.08.2004, 14:15 -15:00 ZDF, Wunderbare Welt, Tasmanien - Insel der Teufel Mi., 18.08.2004, 20:15-21:00 N3, Die Hyänen vom Mara Fluss Mi., 18.08.2004, 20:45-21:15 HR, Abenteuer Erde: Schlangen, Spinnen und Skorpione - Tierisches Gewimmel auf der Reptilienbörse Mi., 18.08.2004, 22:30-22:40 ARTE, Mit offenen Karten, Kartografie der bedrohten Arten: 2. Welche Lösungen gibt es? Do., 19.08.2004, 14:15-14:55 SF1, Das Leben der Säugetiere, Rückkehr ins Wasser Do., 19.08.2004, 20:15-21:00 RBB, Die Serengeti lebt!, 2. Zwischen Salzseen und Felsenburgen Do., 19.08.2004, 21:15-22:15 Kabel1, K1 Magazin, Gequälte Exoten - Das schmutzige Geschäft mit Papageien Do., 19.08.2004, 21:30-22:00 XXP, XXP Tierwelt, Hinter den Kulissen deutscher Tierparks Fr., 20.08.2004, 19:00-19:45 ARTE, Belize - Arche Noah der Karibik Fr., 20.08.2004, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Zoogeschichten (67) RTL2, Sonntags ca 13:10: "Crocodile Hunter", mit Steve Irvin, aus dem Australia Zoo, Beerwah vermutlich 10. Sept.: ARD-Morgenmagazin 3,5 Stunden live aus einem Zoo ausführlichere Vorschau: http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm | | | Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo und Naturschutz aus Online-Zeitungen. Aus Copyright- und Platzgründen zitieren wir lediglich aus den Meldungen und versuchen, sie dabei inhaltlich unverändert wiederzugeben. 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