 |  | E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse http://www.zoo-ag.de  | Redaktionsteam: Dirk Petzold Dr. Martina Raffel Reinhard Hellwig Kirstin Adrian Melanie Witte |  ISSN 1619-6643 | | Ausgabe 225 vom 5. August 2004 | | Liebe Leser, "es ist ein Mädchen" jubelten die Mitarbeiter des Cincinnati Zoo: Das zweite Sumatra-Nashorn-Jungtier ist geboren! Nicht unbedingt die Garantie zum Erhalt der Art, aber ein wichtiger Schritt beim Verständnis der Fortpflanzungsbiologie dieser hoch bedrohten Art. Nachwuchs. - Zum anderen, seit Wochen die Medien beherrrschenden Nachwuchs-Thema, dessen Ende trotz Entscheidung nicht absehbar ist, erspare ich mir und Ihnen lieber einen deutlichen Kommentar - wer sich einen wünscht, möge ihn schreiben! Die Zoopresseschau ging letzte Woche ganz normal raus - versandete dann aber im Domeus-Versandsystem. Auf mehrere dringende Nachfragen hieß es lapidar, es gäbe Probleme (ach!), und als diese am nächsten Tag behoben waren, wurde wohl als Entschädigung die Zoopresseschau gleich zweimal verschickt - mit neuem Versendedatum... Leider sind wir auf Domeus angewiesen: Wenn wir selbst ein Versandprogramm verwenden, läuft das als "dial-up-host", und da Spammer die gleiche Methode verwenden, würde bei vielen von Ihnen die Zoopresseschau gleich im Spam-Filter des Providers hängen bleiben. Hoffen wir, daß Sie die Zoopresseschau heute um 16:45 in Ihrer Mailbox finden! An dieser Stelle möchte ich in den nächsten Wochen auf einige der Fragen und Anregungen eingehen, die im Rahmen unserer Umfrage auftauchten. Zu den am häufigsten geäußerten Wünschen gehören Stellenanzeigen. Leichter gewünscht als gebracht. Diejenigen, die in Zeitschriften erscheinen, tauchen nicht online auf oder sind nicht verschlagwortet. Von den Zoos selbst haben wir nur ganz selten Anzeigen erhalten, zumal diese oft über Agenturen gehen, denen die Zoopresseschau kein Begriff ist. Hier sind wir ganz einfach auf Zusendungen angewiesen - selbst wenn sie jemand zufällig in der Zeitung gelesen hat. Sogar der Berufsverband der Zootierpfleger hat vorwiegend internationale Anzeigen auf seiner Seite: http://www.zootierpflege.de/stellen/stellenzooseiten/STzoowebseiten.html Was die Nutzung des Internets auch für solche Anliegen angeht, sind die britischen Zoos weit voraus, wie man wöchentlich in Peter Dickinsons ZooNewsDigest sieht. So kommt es, daß unsere einsame heutige Anzeige ebenfalls von dort übernommen wurde und daher, obwohl aus Deutschland stammend, auf Englisch ist... Aktive Mitarbeit unserer Leser ist auch im Kleinen sehr erwünscht, mit Hinweisen auf übersehene Artikel, und so gibt es diesmal eine Zusammenstellung von Artikeln zum in Schwierigkeiten gekommenen Vogelpark Metelener Heide und dem möglichen Aus für die Biologische Station. - Metelen Gerne erhalten wir auch Kommentare und Leserbriefe, oder Fundstücke wie das folgende Zitat, das uns ein Leser schickte. Dirk Petzold Aus dem Spiegel-Online "Zwiebelfisch" vom 4. August: Die Tricks, mit denen hungrige Raubkatzen ihre Opfer anlocken, werden auch immer raffinierter, wie dieses Fundstück aus dem Weser-Kurier vom 20. Juli 2004 beweist: "Erst Ende Juni schlug auf einem Parkplatz im Saquoia Park ein Puma zu, der mit seinen riesigen Redwood-Bäumen Millionen Touristen in die Sierra Nevada lockt." | | Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | | Zoos und Tierparks | Kölnische Rundschau (Magazin) - 30. Jul. 2004 Meeresbrise im Ruhrgebiet Die Katzen- und Glatthaie, die ganz gemächlich durch das Atlantikbecken des Sea Life-Aquariums in Oberhausen schwimmen, sind die Attraktion des neuen Aquariums: Noch wird kräftig gehämmert, geschraubt und geputzt auf dem Gelände in direkter Nachbarschaft des Centro, denn am Sonntag öffnet das sechste deutsche Sea LifeAquarium seine Tore. Mit 3300 Quadratmetern und 40 Aquarien, die insgesamt zwei Millionen Liter Wasser fassen, ist es das größte Süß- und Meerwasseraquarium Deutschlands. Die heimische Unterwasserwelt wird - von der Quelle in den Bergen bis zur Mündung im großen Atlantik - anschaulich dargestellt. Exotische Tierarten wird man vergeblich suchen. Um eine artgerechte Tierhaltung zu garantieren und den Aspekt der Umweltbildung zu stärken, kooperiert Sea Life mit der Umweltschutzorganisation Greenpeace, die unter anderem über die Tierhaltung wacht. Umweltjournal - 31. Jul. 2004 Wale in Oberhausen Whalewatching mitten im Ruhrgebiet? Ja! Am Sonntag öffnet das Meeresaquarium in Oberhausen seine Pforten für die Besucher. Im neuen Aquariumkomplex präsentiert Greenpeace eine Ausstellung zum Schutz der Wale. Mit "Watch the Whales"wird Greenpeace die Besucher über die größten noch lebenden Säugetiere informieren und auf deren Gefährdung durch Umweltverschmutzung und Fangflotten hinweisen. Mit der Kooperation in Oberhausen geht die Zusammenarbeit von Greenpeace und Sea Life in Deutschland in das siebte Jahr. "Greenpeace und Sea Life wollen, dass die Menschen die Faszination der Meere erleben können und über die Probleme der Ozeane informiert werden", sagt Thomas Henningsen, Meeresexperte von Greenpeace. Neue Ruhr Zeitung - 02. Aug. 2004 Steht ´ne Schlange vorm Aquarium. . . Was sich liest wie der Anlauf eines Witzes, fanden am gestrigen Eröffnungstag viele Besucher des Sea-Life-Centers nicht besonders witzig: "Steht ´ne Schlange vom Aquarium. . ." Pünktlich um 10 Uhr öffnete das neue Haus an der Oberhausener Marina. Da hatten viele Besucher die Anreise und eine weitere Odyssee schon hinter sich. Zunächst stand man nämlich in einer Schlange, wenn man von der Autobahnabfahrt Neue Mitte den gut sichtbaren Schildern "Sea-Life" folgte. Die weisen von der Osterfelder Straße direkt vors Haus - doch weil noch keine Parkplätze vor dem Center vorhanden sind, und die Straße ohnehin nur für den Linienverkehr freigegeben, wurden die Autofahrer weiter in Richtung Centro-Parkhäuser geschickt. Danach mussten sich die Besucher allerdings erst einmal wieder in Geduld - und Schlange stehen - üben, bis sie endlich in die erste Schleuse des Aquariums kamen. Damit das nämlich nicht überläuft, werden nacheinander einzelne kleine Gruppen hineingelassen. Im Haus selbst kann man sich dann auf dem Kurs vom Bergbach bis zur Tiefsee frei bewegen. Über übertriebene Preise beschwerte sich übrigens am Eröffnungstag niemand. Was man für 11 Euro zu sehen bekommt, kann sich schließlich wirklich sehen lassen. Berliner Morgenpost - 31. Jul 2004 Makoua ist das Gesprächsthema Nummer eins: Geschichten aus Zoo und Tierpark Während es unter den Besuchern und Mitarbeitern im Zoo Berlin zurzeit kein anderes Thema als die geplante Zwangsverschickung von Affenbaby Makoua nach Stuttgart gibt, behält der schwarz behaarte Star selbst die Ruhe. Die Aussicht darauf, den Kleinen in zweieinhalb Monaten hergeben zu müssen, stimmt nicht nur Monika Opitz und ihren Mann traurig, sondern das gesamte Team im Menschenaffenhaus. "Dass es noch so lange dauert, macht es eigentlich nur noch schlimmer", so Monika Opitz. Auf der anderen Seite bleibt damit eine Gnadenfrist, die genutzt werden soll. "Wir geben ihn nicht kampflos her", kündigte Zoo-Kurator Peter Rahn an. "Wir werden versuchen, Makoua so schnell wie möglich in Kontakt zu den anderen Tieren zu bringen." Sollte Berlin schon bald Erfolge vorweisen können, hoffen die Zoologen darauf, die Entscheidung doch noch einmal kippen zu können. Trost und Unterstützung bekommen die Affenpfleger derweil von den Zoo-Besuchern. Peter Rahn hörte aber auch von dem Anruf einer Stammbesucherin, die ankündigte, für den Fall eines Umzuges werde sie ihre Spenden an den Zoo einstellen. Der Kurator fürchtet, dass sie kein Einzelfall bleiben wird. Der Zoo steckt in einer Zwickmühle. Langfristig ist er auf eine gute Zusammenarbeit mit den EEP-Experten angewiesen, die die Verteilung der Affen auf die europäischen Zoos regeln. Andererseits spricht die gute Arbeit der vergangenen Jahre, in denen drei Gorillas mit der Hand aufgezogen werden konnten, für Berlin. Berliner Morgenpost - 31. Jul 2004 Gorillababy nach Stuttgart - Tierpfleger: Nicht mit uns Die Entscheidung ist gefallen, und als hätte Reimon Opitz es geahnt, trug der Revierchef im Menschenaffenhaus im Zoo gestern Schwarz. Makoua, das am 11. Juni geborene Gorilla-Baby, muss nach Stuttgart umziehen. Die Kommission des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes (EEP) hat dem Jungtier und Berlin zwar noch eine Gnadenfrist von zweieinhalb Monaten eingeräumt, aber dann ist Schluss. Makoua soll in Europas Aufzuchtstation für junge Menschenaffen aufwachsen. Im Zoo teilte Direktor Jürgen Lange die Entscheidung den Tierpflegern Freitagmorgen mit. Danach schwankte die Stimmung zwischen Entsetzen und Traurigkeit. "Das macht keinen Sinn. Da gewöhnt er sich doch nur noch mehr an uns", sagte Reimon Opitz. "Ich werde mich wehren. Ich gebe den Kleinen nicht heraus." Damit stieß er bei den Kollegen auf Zustimmung: "Wir auch nicht." Einen letzten Funken Hoffnung gibt es allerdings. Kurator Peter Rahn wird Mitte September zu einer Tagung der EEP-Experten nach Schweden fahren und dort über die bisherige Aufzucht Makouas berichten. "Eine Kindergruppe wie in Stuttgart ist gut, aber eine Integration in eine durchwachsene Gruppe, wie sie bei uns schon mehrfach funktioniert hat, ist aus unserer Sicht besser", sagte Peter Rahn. Fest steht jetzt schon, dass der Streit um Makoua Folgen haben wird. Zoodirektor Jürgen Lange plant mit den Erfolgen der vergangenen Jahre im Rücken, in Berlin ebenfalls eine Aufzuchtstation für Menschenaffen einzurichten. "Mit Blick auf die Osterweiterung könnte ich mir vorstellen, dass wir künftig Affen aus dem Norden und Osten, und Stuttgart Tiere aus dem Süden und Westen aufnimmt", so Lange. Märkische Oderzeitung - 30. Jul. 2004 Gorillababy Makoua verlässt Berlin Das Gorillababy Makoua bleibt nur noch vier Monate im Berliner Zoo. Danach wird Makoua in die Aufzuchtstation für Menschenaffen des Stuttgarter Zoos gebracht, teilte der Direktor des Zoologischen Gartens Jürgen Lange am Freitag in Berlin mit. Die Kommission des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) hatte sich bereits kurz nach der Geburt des Gorillababys für dessen Umzug nach Stuttgart ausgesprochen. Dort könnte es in eine Gruppe acht junger Gorillas integriert werden. "Affenbabys müssen so früh wie möglich mit Artgenossen in Kontakt kommen, sonst fixieren sie sich zu sehr auf den Menschen", erklärte Marianne Holtkötter, Kuratorin für Säugetiere am Stuttgarter Zoo. 51 Gorillababys aus ganz Europa sind in Stuttgart bereits aufgezogen worden. Der Berliner Zoo wollte Makoua gerne behalten, da Berlin auf erfolgreiche Handaufzuchten verweisen könne. Der Berliner Zoo will jetzt intensiv an der Aufzucht von Menschenaffen arbeiten: "Wir werden alles dran setzen, eine eigene Zuchtstation aufzubauen", sagte Lange. Die Berliner Zoo-Besucher bekommen Makoua vermutlich nicht mehr zu sehen. Kölnische Rundschau - 04. Aug. 2004 Elefanten schwebten ein Die Neuankömmlinge waren relativ pünktlich, auch wenn die Abfahrt wegen der großen Hitze einmal verschoben werden musste. Gegen 1 Uhr in der Nacht zu Dienstag kamen im Kölner Zoo die ersten beiden neuen Bewohner des Elefantenparks an. Wegen der großen Hitze waren sie im niederländischen Emmen erst am Abend in die spezielle Transportkiste geführt und dann per Lkw nach Köln gefahren worden. Dort schwebten die Elefantenkuh und ihr Jungtier, ein kleiner Bulle, am Haken eines Colonia-Krans vor ihr neues Zuhause. Der Container wurde vor das 5000 Quadratmeter große Gebäude gesetzt, der Zugang für die Elefanten geöffnet. Auch Dank der Hilfe mehrerer Pfleger aus Emmen, zwei von ihnen bleiben noch einige Tage in Köln, verlief die Umquartierung ruhig und problemlos, freute sich Zoo-Direktor Professor Gunther Nogge. Kölnische Rundschau - 03. Aug. 2004 Nacht-Reise der Elefanten Die ersten beiden Elefantenkühe für den neuen, 20 000 Quadratmeter großen und 15 Millionen Euro teuren Elefantenpark im Kölner Zoo sollten im Lauf der Nacht ankommen. Susanne Happe sprach mit Zoodirektor Professor Gunther Nogge. Nordwest Zeitung - 04. Aug. 2004 Gute Noten für Zoo Hannover Tierfreunde haben den Zoo Hannover auf Platz 2 der beliebtesten Tierparks in Deutschland gewählt. Auf Platz 1 der Umfrage der Zeitschrift Ein Herz für Tiere lag der Zoo in Leipzig, teilte die Einrichtung am Dienstag mit. Gute Noten bekam Leipzig auch von der Umweltschutz-Organisation Greenpeace, die der Anlage ein rundes Konzept bescheinigte und die Bemühungen um den Artenschutz würdigte. Auf Rang drei landeten der Tierpark Hagenbeck in Hamburg und der Zoo Münster. Lausitzer Rundschau - 04. Aug. 2004 Leipziger Zoo der beliebteste Der Leipziger Zoo ist von Tierfreunden zum beliebtesten Zoo Deutschlands gewählt worden. Nach einer Umfrage der Tierzeitschrift Ein Herz für Tiere belegt der Tierpark bundesweit auf der Beliebtheitsskala Platz eins, teilte der Leipziger Zoo gestern mit. Ostthüringer Zeitung - 30. Jul. 2004 Auf Suche nach neuem Bären-Zuhause Eisenbergs Tiergarten arbeitet an Umsetzung der EU-Zoo-Richtlinien. "Bis 2006 versuchen wir, eine Lösung für unsere Bären zu finden", sagt Eisenbergs Tiergarten-Chef Mathias Wiesenhütter. Man weiß hier schon seit längerem, dass es mit der Umsetzung der EU-Zoo-Richtlinien für Dunja und Mischka, die etwa 20 Jahre alten Braunbären, keine Haltungsgenehmigung mehr geben wird. Mit den 130 Quadratmetern, die ihnen hier zur Verfügung stehen, liegt man 30 Quadratmeter unter der Mindestnorm. "Aber selbst wenn wir 100 Quadratmeter mehr hätten, der Tiergarten ist für die Bärenhaltung nicht geeignet", ist auch Mathias Wiesenhütter überzeugt und weiß sich darin von Tiergartenbesuchern bestätigt. Bis April 2005 aber sei es nicht zu schaffen, die beiden Tiere zu vermitteln. Der Idealfall wäre der Bärenpark in Worbis, meint der Tierpark-Chef und weiß: Falls es dort mit der geplanten baulichen Erweiterung klappt, stehen die Eisenberger Bären ganz vorn auf der Warteliste. Ob man bis dahin im Tiergarten eine Ausnahmegenehmigung bekommt, müssten allerdings die Behörden entscheiden. Weil es keine Haltungsgenehmigung für das Damwild mehr geben wird, soll auf der frei werdenden Fläche eine Waschbären-Anlage entstehen. Die Milane werden im Zittauer Zoo aufgenommen. Ihr Gehege und das der Schweinsaffen, die ebenfalls den Tiergarten verlassen, wird zusammen gelegt. Hier sollen die Erdmännchen einziehen. Bereits leer ist die Mufflonanlage. Sie wird neues Zuhause für australische Fels-Känguruhs. Ostseezeitung - 29. Jul. 2004 Elefantendame Goni hat sich eingewöhnt Die unlängst aus dem Rostocker Zoo nach Osnabrück ausgereiste Elefantendame Goni hat sich bereits in ihre neue Elefantengruppe eingewöhnt. Nach anfänglicher Futterverweigerung und leichter Aggressivität zeigte sie ihren neuen Pflegern bald, dass sie an der neuen Umgebung interessiert ist. Die Gruppe begrüßte Goni freundlich und ohne Aggressivität. Ihre neuen Gefährten Sabi und Tutume führten sie nach ihrer Ankunft umgehend durch ihr neues Zuhause in Osnabrück. Anschließend nahm Goni mit Tutume und Sikkim ein Vollbad. Freie Presse (Chemnitz) - 03. Aug. 2004 Grüezi - Schweizer Schimpanse im Leipziger Pongoland Der Schimpansenmann «Unyoro» ist aus Basel in den Leipziger Zoo übergesiedelt. Wie Zoodirektor Jörg Junhold am Dienstag mitteilte, hat der siebenjährige, stattliche Schimpanse die Reise vom Rhein an die Pleiße gut überstanden. Er wird nun für einige Wochen in der Quarantänestation des Pongolandes untergebracht, der weltweit größten Menschenaffenanlage. «Das Tier wird tierärztlich untersucht und muss sich erst einmal an die neue Umgebung gewöhnen», sagte Junhold. Deshalb sei es zunächst nicht für die Zoobesucher zu sehen. Insgesamt leben nun 21 Schimpansen im Pongoland. Planung und Bau Kölnische Rundschau - 31. Jul 2004 Die neuen Bewohner sind oft im Wasser Der Neuwieder Zoo hat eine neue Attraktion: die Pinguinanlage, die komplett über Spenden finanziert wurde. Am 22. November 2003 war mit dem Bau der Anlage für die Humboldtpinguine begonnen worden. Den Winter über entstand auf dem insgesamt 600 Quadratmeter großen Areal ein etwa 120 Kubikmeter fassendes Wasserbecken und ein etwa 20 Quadratmeter großes Haus. Verbunden sind diese beiden Abschnitte der Anlage durch eine Felsenlandschaft mit zehn Nist- beziehungsweise Bruthöhlen. Die Kosten in Höhe von 70.000 Euro konnten vollständig über eine groß angelegte Spendenaktion abgedeckt werden. Am 14. Juli wurden dann die ersten vier Tiere in Karlsruhe abgeholt. Die zwei Männchen und zwei Weibchen haben sich gut eingelebt, und die Besucher können die Tiere zur Zeit fast ausschließlich im Wasser sehen. Damit man die Tiere auch bei ihren Tauchgängen beobachten kann, wurden zwei etwa drei Meter lange Glasscheiben in die Beckenwand eingelassen. In den nächsten Wochen werden noch zehn weitere Humboldtpinguine in Neuwied einziehen, diese wohnen zur Zeit noch in den Zoos von Nürnberg und Halle. Auch aus Karlsruhe werden noch zwei Tiere nach Neuwied ziehen. sueddeutsche.de - 30. Jul. 2004 Tierpark Hellabrunn Tierpark Hellabrunn. Farbenprächtige Fische, üppige Unterwassergärten und kristallklares Wasser: Im neuen Zoo-Aquarium können auch wasserscheue Besucher bestaunen, wie es im Meer so aussieht. Mit ungefähr 35 Tonnen Gestein und verschiedensten, üppig wuchernden Pflanzenarten wurden die Becken neu gestaltet. Sie sind nach Geozonen geordnet, so dass man wie Kapitän Nemo durch die Flüsse, Seen und Ozeane unserer Erde reisen kann. Auch die Technik wurde auf den neuesten Stand gebracht. Dazu wurden 1,7 Kilometer PVC-Leitungen, 150 Meter Kohlesäureleitungen und sieben Tonnen Kunststoff zur Herstellung neuer Filter verarbeitet. Auch die Beleuchtung ist verbessert worden, so dass vor allem die farbenprächtigen Salzwasserfische jetzt viel besser zur Geltung kommen. Yahoo! Nachrichten - 03. Aug. 2004 Berliner Zoo hofft auf Nachwuchs bei Brückenechsen Der Berliner Zoo hofft auf Nachwuchs bei den aus Neuseeland stammenden Brückenechsen. Die neun seit 1990 im Zoo lebenden Echsen haben sich prächtig entwickelt und werden jetzt geschlechtsreif. Der Zoo hat das Terrarium der Brückenechsen durch eine völlig neue Dekoration mit neuen und größeren Schlafhöhlen ersetzt. Immerhin haben die Echsen in den vergangenen 14 Jahren ihre Länge mehr als verdoppelt und ihr Gewicht verzehnfacht. Zusätzlich wurde ein großer 1,50 Meter tiefer Eiablageplatz und eine UV-Bestrahlung eingebaut, damit es wenigstens nicht an der passenden Gelegenheit fehlt, wenn die Echsen keine Eier legen. Sollte es tatsächlich Brückenechsen-Nachwuchs geben, käme das schon einer Sensation gleich. Bisher ist es außerhalb Neuseelands noch nie gelungen, diese Tiere zu züchten. In Europa gibt es diese auch Tuataras genannten Tiere neben Berlin nur noch im Zoo von Chester in Großbritannien. Berliner Kurier - 04. Aug. 2004 Können Geier dankbar sein? Ein Gärtner macht die größten Geier der Welt glücklich. Als Wolfgang Gericke starb, vermachte er den Greifvögeln im Berliner Zoo ein Vermögen eine Million Euro! Genug für ein großes Gehege fürs Kondorpaar "Young Man" und "Young Lady". Noch im August ziehen die beiden Vögel um. 10 Meter hoch und 1000 Quadratmeter groß ist das neue Gehege der beiden Kondore zehn mal größer als ihr altes. "Jetzt können die beiden auch mal richtig fliegen", freut sich Vogel-Kurator Rudolf Reinhard für die Vögel mit den bis zu 3,40 Meter weiten Flügeln. Vielleicht wird die neue filigrane Voliere mit dem Teich und dem Felsen darin sogar zur luftigen Liebeslaube. Aktionen Yahoo! Nachrichten - 02. Aug. 2004 Familienspaß während der Ferien - Olympiade im Krefelder Zoo Parallel zu den Olympischen Spielen in Athen gehen im Krefelder Zoo Wettkämpfe der besonderen Art über die Bühne: In den Sommerferien jeweils freitags um 14.30 Uhr (außer dem 6. August) ist Zeit für die «Zoo-Olympiade». Im Vordergrund steht dabei die körperliche Leistung der diversen Zootiere, die es im Wettbewerb nachzumachen gilt. Niederrhein Zeitung - 03. Aug. 2004 Was treiben halbstarke Tiger in der Nacht? Was macht ein halbstarker Tiger abends um halb zehn? Arbeitet eine Blattschneiderameise auch noch nach 19 Uhr? Wer entdeckt den schwarzen Jaguar "Jackson" im Dunkeln in seinem neuen Gehege? Mögen Faultiere Ethno-Rock? Und Flamingos deutsches Liedgut? Am kommenden Freitag gibt es zwischen 18 Uhr und Mitternacht wieder viel zu entdecken im Krefelder Zoo. Die dritte Zoonacht verspricht erneut ein "tierisches Vergnügen" allerdings für maximal 4500 Besucher. Damit die Menschenaffen - sie bauen ihre Schlafnester recht früh - nicht aus ihrem Rhythmus kommen, wird der Sektor hinter der Zoobrücke gesperrt. Niederrhein Zeitung - 04. Aug. 2004 Zoo-Nacht: Tiere, Musik und Theater Für die Tagesbesucher schließt der Krefelder Zoo an diesem Freitag bereits um 17 Uhr. Doch danach geht es erst richtig los: Um 18 Uhr sind den Teilnehmern der dritten Zoo-Nacht Einblicke der eher seltenen Art in Tiergehege möglich. Bis Mitternacht können die großen und kleinen Besucher zum Beispiel beobachten, wie die Großkatzen, die den ganzen Tag in der Hitze vor sich hin gedöst haben, munter werden. Ausnahme: Der Bereich hinter der Zoo-Brücke ist an diesem Abend gesperrt - die empfindlichen Menschenaffen brauchen ihre Ruhe. Yahoo! Nachrichten - 04. Aug. 2004 Fest der Kontinente mit Dschungelnacht im Magdeburger Zoo Der Magdeburger Zoo wird zur Dschungelnacht am Samstag Exotik ausstrahlen. Salsa, Merengo, afrikanische Trommelrhythmen und australisches Didgeridoo sind zum «Fest der Kontinente» angesagt, wie der Zoo am Mittwoch mitteilte. Das 25. Zoofest stehe ganz im Zeichen der Begegnung verschiedener Kulturen und der Weltoffenheit, sagte Zoodirektor Kai Perret. Thüringische Landeszeitung - 30. Jul. 2004 Wenn Kaimane fressen Erfurt. Noch zwei Rundgänge stehen im Ferienprogramm des Erfurter Aquariums - am 9. und am 18. August, jeweils um 13 Uhr. Dann können alle Besucher das Aquarium mit dem Terrarium kennen lernen und anschließend eine Kaiman-Fütterung erleben. Im Thüringer Zoopark stehen noch fünf Sonderführungen während der Sommerferien an. Wie oft Elefanten neue Malzähne bekommen und ob Nashörner pferde-artige Tiere sind - diese Fragen werden am Dienstag, 3. August, bei der Führung beantwortet.. Eine Schlangenfütterung beobachten können alle am Donnerstag, 5. August. Auf den Schaubauernhof geht es am Dienstag, 10. August. Einen Blick hinter die Kulissen erlauben am Donnerstag, 12. August, die Tierpfleger des Giraffenreviers. Und zum Abschluss am Dienstag, 17. August, werden die Wildtiere Amerikas vorgestellt: Pforzheimer Zeitung - 02. Aug. 2004 Kleine Jäger der Nacht Wie jagen eigentlich Fledermäuse, wenn es draußen dunkel ist? Wo verstecken sich Fledermäuse tagsüber, und halten Fledermäuse Winterschlaf? Seit dem 31. Juli und noch bis zum 12. September 2004 gibt eine Ausstellung im Pforzheimer Wildpark mit Modellen, einer interaktiven Computerstation und bunten Schautafeln kostenlos Aufschluss über Lebensweise, Ernährung und Fortpflanzung dieser Tiere. Hamburger Abendblatt - 30. Jul 2004 Die NZ lädt ein - Willkommen in der Welt der Tiere! Hagenbecks Tierpark - die ganze Welt der Tiere auf 27 Hektar vereint: so nah, so wild, so schön! Allein die Elefanten sind für jeden Besucher ein absolutes Muss. Kaum eine andere Tierart erfreut sich bei Hagenbeck einer derart großen Beliebtheit wie die asiatischen Elefanten, mit elf Prachtexemplaren derzeit eine der größten Herden Europas. In Hagenbecks Tierpark leben 360 Arten mit 2500 Tieren friedlich nebeneinander, von denen im Lauf der Jahre viele seltene Tiere erfolgreich gezüchtet wurden. Und seit über 20 Jahren locken die beliebten "Dschungel-Nächte" mitt Musik und Show-Einlagen alljährlich im Frühling Tausende von Besuchern in den Tierpark. Ebenso wie die "Asien-Nächte" mit ihrem mystischen Zauber fernöstlicher Kulturen. "Vivaldi im Dschungel" bedeutet romantische Nächte mit klassischer Musik. Aachener Zeitung - 30. Jul. 2004 Tierpflegern auf Zeit ist das Füttern erlaubt «Füttern erlaubt!» Die Ferienspielaktion des Aachener Euregiozoos lockt immer wieder interessierte Kinder zum etwas anderen Rundgang durch die Tierwelt. Hofgeismarer Allgemeine - 02. Aug. 2004 Gute Laune bei Wolf und Luchs Wörtlich nehmen konnten die Besucher des Tierparks Sababurg gestern das HNA-Motto: Mit und näher dran. Denn beim Sommerfest im Tierpark konnten die Besucher vieles hören, sehen und erleben, was es sonst nicht gibt - zum Beispiel einen Blick hinter die Kulissen des Parks. Auch für die Tierparkmitarbeiter lohnte sich der Einsatz: Mit 3100 Besuchern war es der zweitstärkste Besucherandrang dieses Jahres. WAZ - 01. Aug. 2004 Die Löwen verschliefen die Zoosafari Bereits zum 14. Mal lud die WAZ am Wochenende zur beliebten Safari durch den Ruhr-Zoo. Trotz vieler Baustellen machten sich wieder zahlreiche Familien zum spannenden und informativen Quiz auf den Weg. Karlsruher Nachrichtenmagazin - 03. Aug. 2004 Rallye in den Sommerferien: Auf Tuchfühlung mit der Zoo-Tierwelt gehen Tierisch viel Spaß verspricht in den Sommerferien die Zoo-Rallye für Jungen und Mädchen im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe. Beim Rundgang müssen insgesamt 13 Fragen zu verschiedenen Aspekten der Tierwelt richtig bewältigt werden. Zu gewinnen gibt es natürlich auch etwas. Die Preise werden, wie auch schon im Vorjahr, von der Bausparkasse Badenia zur Verfügung gestellt. Die kleinen Champions haben zudem die Möglichkeit, im Herbst an einer eigens für sie organisierten Zooführung teilzunehmen. Prignitzer - 03. Aug. 2004 Kleines Nashorn brachte Tierpark 500 Euro Eine nashornstarke Aktion, und das im wahrsten Sinne des Wortes war der Verkauf der kuschligen Donkys. Und jedes Plüschnashorn, das einen neuen Besitzer bekam, brachte dem Perleberger Tierpark einen Euro. Unter dem Strich kam die stattliche Summe von 500 Euro zusammen, die Dominik Brettschneider, Inhaber des Akku-Konsums und Initiator der Aktion, gestern Tierparkleiter Wilhelm Lüdke übergab. Das Geld kann der Tierpark derzeit gut gebrauchen, denn hier plant man, ein neues Wolfsgehege zu bauen. Und das möglichst mit EU-Fördermitteln. 95.000 Euro würde das Projekt in der jetzigen Form kosten, 20 Prozent müssten als Eigenanteil erbracht werden. Am 13. September soll die Entscheidung fallen, ob dieses Projekt als förderfähig eingestuft werden kann. Kieler Nachrichten - 03. Aug. 2004 Wohnungsbau für wilde Bienen Der Arbeitskreis Umweltschutz Gettorf veranstaltete am vergangenen Sonnabend im Gettorfer Tierpark eine Informations- und Mitmachaktion für Kinder rund um das Thema Wildbienen. Leipziger Volkszeitung - 29. Jul. 2004 Fäkalien-Ausstellung im Londoner Zoo Warum erleichtert sich der Papagei im Flug, das Kaninchen im Sprung und das Faultier nur ein Mal pro Woche? Diese Fragen beantwortet eine Sonderausstellung über Tierfäkalien im Londoner Zoo. Nach Angaben des Tierparks können sich Interessierte an diesem Samstag und Sonntag über Formen und Gerüche des Kots etwa von Mäusen oder Nashörnern und die Gründe für die bisweilen eklatanten Unterschiede informieren. Tierärzte erklären, wie sie am Dung erkennen können, was dem kranken Elefanten fehlt. Besucher bekommen laut Tierpark eine Broschüre, mit der sie daheim erforschen können, was welche Tiere nachts im Garten zurücklassen. Nachwuchs Zoo's Emi gives birth to a daughter Rare Sumatran rhino makes history http://www.enquirer.com/editions/2004/07/31/loc_babyrhino31.html After just 47 minutes of labor Friday afternoon, the most endangered mammal on the planet numbers one more. Emi, the Cincinnati Zoo's Sumatran rhino, gave birth at 12:51 p.m. inside her indoor stall at the zoo. Mother and daughter are doing fine, zoo officials said. The birth is historic: There are fewer than 300 Sumatran rhinos in the world, and it's the first time a female has given birth twice in captivity, thanks to methods pioneered by scientists at the zoo's Center for Conservation and Research of Endangered Wildlife. Emi gave birth to a calf named Andalas in fall 2001. That event represented the first time a Sumatran rhino had given birth in captivity in 112 years and was the only time the feat was achieved based on scientific methods. 0,1 Dicerorhinus sumatrensis born at Cincinnati Zoo on July 30, 2004 Delivery time: 12:51 pm Mother: Emi Pregnancy: 477 days Father: Ipuh Freie Presse (Chemnitz) - 04. Aug. 2004 Tigerzwillinge heißen Taimur und Tomak Die am 27. Mai geborenen Tigerzwillinge im Leipziger Zoo haben endlich Namen erhalten. Wie der Zoodirektor Jörg Junhold am Mittwoch mitteilte, wurden die beiden auf die Namen Taimur und Tomak getauft. «Die namen haben uns gleich gefallen, fangen sie doch mit dem gleichen Buchstaben an wie die der Eltern», sagte Junhold. Die heißen Taiga und Tommy. Beide bekamen von der Taufzeremonie nichts mit und dösten fernab des Trubels um ihren Nachwuchs im Schatten. Der Standard - 03. Aug. 2004 Elefantöse Ultraschalluntersuchung Jerusalem - "Mazel Tov", sagte Dr. Thomas Hildebrandt vom Berliner Institut für Zoo und Wildtierforschung, als er in den Tiefen des Bauches der 20 Jahre alten Elefantenkuh Tamar den Rüssel eines fünf Monate alten Elefantenembryos entdeckte. Auf dem Fernsehmonitor war deutlich zu sehen, wie das Kleine mit seinen Vorderbeinen "grüßte". Noch ist es nur handflächengroß - bei seiner Geburt in voraussichtlich anderthalb Jahren wird es 100 Kilo wiegen. Captive rhinos killed by overdose of iron http://www.newscientist.com/news/news.jsp?id=ns99996212 Veterinary surgeons have made a breakthrough in understanding why the endangered black rhino is so difficult to keep in captivity. Although numbers are beginning to climb in the wild, rhinos are still rare, and animals in zoos are critical to safeguarding the future of the species. But over the past decade around half the black rhinos in American zoos have died prematurely of chronic anaemia. Affected animals suffer from low blood cell counts, weakness and apathy and often pass blood in their urine shortly before they die. In humans, anaemia is caused by low levels of iron. But in rhinos, paradoxically, it may be caused by high iron levels, which catalyse the formation Berliner Zeitung - 30. Jul 2004 Warum der Tierpark mehr Geld erhält Der Zoologische Garten und der Tierpark Berlin erhalten schon immer Geld von der Stadt. Allerdings verfügt der Zoo mit derzeit rund 2,5 Millionen Euro Zuwendungen über weit weniger Zuschüsse als der Tierpark. Der bekommt in diesem Jahr 7,4 Millionen Euro an Subventionen. Dass der Tierpark mehr Geld bekommt, hat seinen Grund, sagt Tierpark-Direktor Bernhard Blaszkiewitz. "Der Zoo hat doppelt so viele Besucher, benötigt also weit weniger Zuschüsse". Sein Kollege Jürgen Lange ergänzt, dass der Tierpark nach dem Mauerfall von Null anfangen musste. Der Zoologische Garten ist zudem mit seinem Gelände in der City West zentraler gelegen und bei Touristen sehr beliebt. Der Zoo kann zudem auf wesentlich mehr Spenden von Berlinern zurückgreifen, verfügt über zahlungskräftige Aktionäre. Saar-Echo - 29. Jul. 2004 GORILLAMANN N'KWANGO GORILLAMANN N'KWANGO sitzt in der Gorilla-Anlage im Africaneum im Allwetterzoo in Münster und frisst Tomaten. Der acht Jahre alte Gorilla durfte am 1. Juni aus dem Kölner Zoo nach Münster umziehen, um dort die Familienplanung im Gorillagehege anzukurbeln. Eine Frau hat der Zoo ihm auch schon ausgesucht, die sieben Jahre alte Gana kam von Leipzig nach Westfalen, um mit dem jungen Mann eine Familie zu gründen. Mitteldeutsche Zeitung - 04. Aug. 2004 Antilope flüchtet über den Zaun und wird betäubt Große Aufregung herrschte am Dienstag im Ascherslebener Tierpark: Ein Antilopenweibchen war geflüchtet. Wie Tierparkleiter Dietmar Reisky berichtete, habe das Tier vermutlich mit einem Sprung über den Zaun das Gehege verlassen. Die Versuche, den Ausreißer in das Gehege zurückzutreiben, seien allesamt fehlgeschlagen. Schließlich lief das völlig erregte Tier in eine Scheune auf dem Wirtschaftshof des Tierparks. Hier wurde es dann von Tierarzt Dr. Frank Lüpfert mit einer Spritze aus dem Blasrohr betäubt. taz köln - 29. Jul. 2004 Sanitäter auf Rädern Den Sanitätern der Rot-Kreuz-Unfallhilfsstelle im Kölner Zoo stehen künftig zwei Fahrräder für ihre Tätigkeit zur Verfügung. Das Lindlarer Unternehmen Industriedruck Jörg Friedrich übergibt die Räder heute, so dass das Rote Kreuz jetzt schneller vor Ort sein kann, um bei Bienenstich oder Kreislaufzusammenbruch Erste Hilfe zu leisten. Volksstimme - 03. Aug. 2004 Zwei Tierpflegerinnen begannen gestern ihre Ausbildung im Zoo Das Ziegengehege sauber machen, den Frühstücksbrei von Nasenbär Kasper anrühren und hin und wieder auch mal ein Huhn für Tiger Altai schlachten - all das gehört zu den täglichen Aufgaben von Maria Werner und Kristin Burghans. Die beiden Schulabsolventinnen aus Torgau und Wolmirstedt sind seit gestern Auszubildende im Magdeburger Zoo. Märkische Oderzeitung - 03. Aug. 2004 Kattas als Besuchermagnet So viele Besucher wie in diesem Sommer hatte der Angermünder Tierpark nur selten. "Viele Familien haben das durchwachsene Wetter in den vergangenen Wochen zu einem Tierparkbummel genutzt", freut sich Sabine Lehmann. Die Tierparkleiterin hat von ihrem Bürofenster aus einen guten Blick auf die Affeninsel, auf der sich die drei erwachsenen Kattas mit ihren drei Jungtieren tummeln. "Sie sind der absolute Publikumsmagnet", sagt Sabine Lehmann. Hamburger Abendblatt - 05. Aug. 2004 Boxen verboten: Polizei rettet Orang-Utans Bangkok - Nach heftigen Protesten von Tierschützern wurden in Thailand jetzt Boxkämpfe zwischen Orang-Utans verboten. Die Polizei habe das Spektakel in einem thailändischen Safaripark beendet und 110 illegal eingeführte Orang-Utans beschlagnahmt, nachdem es immer wieder Vorwürfe wegen Quälerei der Tiere gab, berichtet die "Bangkok Post". Rhein Main Presse - 05. Aug. 2004 Zu Besuch im Wildpark: die Tierpflegerin erzählt von ihrer Arbeit Passauer Neue Presse - 05. Aug. 2004 Munitionsdepot wird Paradies für Bären Bad Füssing. Promi-Tierschützer Dr. Andreas Grasmüller hat im Gemeinderat vorgestellt, was seine Gewerkschaft für Tiere auf dem aufgelassenen Munitionsdepot plant: einen Gnadenhof für Braunbären. Mitteldeutsche Zeitung - 04. Aug. 2004 Frettchen in der Zuckertüte Wenn man mit Familiennamen Reh heißt, dann muss man eigentlich nicht lange überlegen, für welches Tier im Köthener Tierpark man Pate stehen könnte. Doch nicht jeder der insgesamt 26 Einzelpersonen oder 16 Gruppen, die eine solche Patenschaft bisher abgeschlossen haben, fiel die Entscheidung so leicht wie Gerhard und Hildegard Reh aus Köthen. Rund 430 Tiere leben in dem weitläufigen Gelände nahe der Köthener Fasanerie. Und immer mehr von ihnen kamen in den letzten Jahren in den Genuss einer solchen Förderung. Immerhin konnten der Köthener Tierpark und der ihn unterstützende Förderverein im vergangenen Jahr rund 2700 Euro auf diese Weise einnehmen. Geld, das zwar nicht dem einzelnen Tier, sondern dem Park insgesamt zugute kommt, aber das wissen die Paten und akzeptieren es auch. Hamburger Abendblatt - 02. Aug. 2004 Die NZ lädt zur Expedition ins Tierreich ein Eine wahre Expedition ins Tierreich erwartet die Besucher im Wildpark Eekholt, wo sich Wölfe um ein Stück Fleisch streiten, sich Wildschweine im Schlamm suhlen, ein Käuzchen klagt und Störche über die Wiesen schreiten. Mehr als 700 Tiere in über 100 Arten tummeln sich auf 67 Hektar Naturfläche. Der Wildpark Eekholt lockt mit vielen Sonderveranstaltungen. Swiss Info - 31. Jul. 2004 Massage für Seeschildkröten als Schutz für Korallen Zwei britische Seeschildkröten mit Juckreiz haben jetzt ihre eigene Masseurin bekommen. «Gulliver» und «Molokai» sollen dadurch von der Zerstörung der künstlichen Korallen in ihrem Aquarium abgehalten werden. Wie Rachel Porter vom Unterwasserzoo in Birmingham sagte, «rubbeln» sich die beiden ständig mit ihren Rückenpanzern an den künstlichen Korallen und zerstörten diese. Um diesem Tun ein Ende zu bereiten, steigt jetzt die 18-jährige Sherene Garry zu den Tieren ins Wasser und bearbeitet deren Panzer mit ihren Füssen. Nach Beobachtungen der Tierpfleger scheinen die Massagen zu helfen. Die Schildkröten «missbrauchten» die Korallen nun deutlich weniger. Das «Rubbeln» der Panzer an harten Gegenständen gehört für die Tiere zum normalen Tagesablauf. In der freien Natur reiben sie ihre Panzer an Felsen, um lästige Schnecken und Muscheln loszuwerden. News - 01. Aug. 2004 Zootiere gegen Erdbeben Chinesische Seismologen wollen Verhaltensänderungen bei Zootieren zur Vorhersage von Erdbeben nutzen. Die Mitarbeiter des Zoos von Anshan wurden angewiesen, auffällige Verhaltensweisen von Tieren an die Erdbebenwarte zu melden. Einige Tiere reagierten bereits eine Woche vor einem kommenden Beben mit anormalen Verhalten, sagte der stellvertretende Chefingenieur der Erdbebenwarte in Anshan, Xu Jing. Je auffälliger das Verhalten, desto schwerer falle möglicherweise das Beben aus. Experten gehen davon aus, dass mehr als hundert Arten von Tieren Erdbeben im voraus spüren können. Vogelpark Metelen - Rückblick Mai - Juni 2004 Brauchen den Vogelpark Auf großes Interesse bei den Mitgliedern stieß die Fahrt der Frauen-Union (FU) in den Düsseldorfer Landtag. Auf Bitten der stellvertretenden Metelener Bürgermeisterin bezog Brüning in dem Gespräch klar Position für den Erhalt des Vogelparks Metelen. Wir brauchen diese Einrichtung als Erholungsangebot und Ausflugsziel für Familien mit Kindern oder auch ältere Menschen. Deshalb müssen wir das Finanzierungsproblem lösen und eine Schließung des Parks verhindern. Alle Anwesenden waren sich einig, dass der Vogelpark Metelen bestehen bleiben müsse. 28. Mai 2004 | Tageblatt für den Kreis Steinfurt (Ochtrup) Metelen "Ziel ist ein zukunftsfähiges Konzept, in dem der Vogelpark mit der Auffang-Station und der Artenschutzschule des Biologischen Instituts eine sinnvolle Verbindung bildet." So beschreibt Bürgermeister und Vogelpark-Geschäftsführer Karl-Heinz Brenner die aktuellen Bemühungen der Verantwortlichen. Bis Mitte des Jahres soll dazu schlüssige Pläne vorliegen. Darin soll auch auf das veränderte Freizeitverhalten von heute eingegangen. Maßgeblich beteiligt an dem Konzept ist der Direktor des Magdeburger Zoos, Dr. Kai Perret. Er macht das nach Aussage von Karl-Heinz Brenner ohne Bezahlung. "Kai Perret ist gebürtiger Münsteraner, kennt den Vogelpark Metelen und sieht Zukunftschancen für diese Einrichtung", erläutert der Geschäftsführer die Motivation des Magdeburger Zoodirektors. "Mit der aktuellen Finanzierungslage ist das natürlich nicht zu schaffen", so Karl-Heinz Brenner. Nach seiner Aussage war der Vogelpark nah an der Möglichkeit, aus eigener Kraft zu leben, doch es erwies sich letztlich doch als nicht machbar. Vor allem der Wechsel von der bislang reinen Präsentations- zu einer Erlebnisstruktur muss dem Vogelpark nach Aussage des Geschäftsführers gelingen. "Dabei geht es nicht im Zirkusnummern, sondern um eine stärkere Einbindung der Besucher in die Führungen oder bei Fütterungen". Die Vogelparkschule in der Verantwortung von Pia Kiss ist und bleibt ein wesentlicher Bestandteil. "Es gibt Interesse eines privaten Investors. Zurzeit überlegen wir, wie er sich einbinden lässt", informiert Karl-Heinz Brenner. Ein weiteres Stichwort im Zukunftskonzept des Vogelparks heißt "Bionik". "Darunter versteht man technische Erfindungen, die der Natur nachempfunden wurden", erklärt Pia Kiss. Mit Schaubildern zum Beispiel, die eine gedankliche und sinnlich erfahrbare Verbindung von Flugzeugen und Vögeln erlauben, ist das im Vogelpark nach Aussage von Pia Kiss denkbar 27. Mai 2004 | Münstersche Zeitung (Metelen) Hilfe - kein Todesurteil Das Gutachten über den Vogelpark Metelener Heide enthält klare Hinweise darauf, welche Mängel es gibt und wie es weitergehen kann. Es bedeutet keineswegs das Ende des Vogelparks. Unbegreiflich ist allerdings, warum das vom Kreis bereits am 19. April an die Gemeinde Metelen übersandte Gutachten nicht zur öffentlichen Diskussion freigegeben wurde. Der Versuch des Bürgermeisters und Vogelpark-Geschäftsführers, die Reputation des Gutachters in Frage zu stellen, ging ins Leere. Welchen Sinn macht ein weiteres Gutachten und wie werden die Kosten dafür gerechtfertigt" Diese Fragen müssen sich die dafür Verantwortlichen jetzt mit Sicherheit stellen. Wer dem Vogelpark helfen will, muss ihn in die Wahrnehmung der Menschen rücken, ihn der öffentlichen Diskussion aussetzen. Wer alles unter der Decke hält, schadet ihm. Das aktuelle Gutachten hat eine Vorgeschichte. Sie lässt die darin gemachten Aussagen in einem schlechten Licht erscheinen. Eine undatierte, nach 1990 erstellte Expertise von Dr. Kaiser aus Münster listet Mängel auf, die in dem Lücker-Gutachten ebenfalls auftauchen. In beiden Untersuchungen finden sich aber auch positive Aspekte. Immer wieder werden die kleinen Zoos in Rheine und Nordhorn als Vorbild angeführt. Diese Chance besitzt der Vogelpark Metelen auch - bei einem Hauptgewinn im Lotto. 25. Mai 2004 | Münstersche Zeitung (Metelen) Rote Karte für den Vogelpark" Metelen - Mängel in fast allen Bereichen stellt das Gutachten zum Vogelpark Metelener Heide von Prof. Dr. Hubert Lücker fest. Der Gutachter, Zooconsultant aus Dresden, erstellte die Expertise im Auftrag der Kreisverwaltung. In seinem Resumée kommt Prof. Lücker unter anderem zu dem Schluss: "Der gesamte Finanzbedarf für die Sanierung, die Erstellung der Konzeption und die Realisierung derselben beläuft sich auf mindestens 3 Millionen netto. Dabei stellt der Gutachter auch fest, dass die jetzt vorhandene Finanz- und Personaldecke nicht einmal im Ansatz ausreiche, um dieses Vorhaben ohne massive Unterstützung von außen zu realisieren. Eine Umgestaltung und Weiterführung des Vogelparks hält Prof. Lücker nur unter den von ihm angeführten Prämissen für sinnvoll. Falls die von ihm vorgeschlagenen Maßnahmen nicht durchsetzbar oder finanzierbar sind, empfiehlt der Gutachter, eine Schließung des Vogelparks ins Auge zu fassen. "Es ist festzuhalten, dass auf der Leitungsebene des Vogelparks niemand vorhanden ist, der über Sachkenntnis verfügt. Ferner ist festzuhalten, dass beim tierpflegerischen Personal nur eine Person mit Sachkenntnis vorhanden ist", heißt es in dem Gutachten. Lobend erwähnt Prof. Lücker den Einsatz der ehrenamtlichen Helfer und des Fördervereins. Gegen bestehende Regelungen verstößt der Vogelpark laut Gutachten mit der Karteiführung über die Tierbestände. So sei es auch nicht möglich, den genauen Tierbestand zu ermitteln. Die Vogelpark-Geschäftsführung nannte auf dem Workshop am 26. Februar dieses Jahres im Kreishaus 2500 Tiere (Stand: Ende 2001). Die untere Naturschutzbehörde geht für den gleichen Zeitpunkt von 1341 aus. Der Gutachter hatte bei der Begehung des Vogelparks anlässlich des Workshops den Eindruck von etwa 1000 Individuen. Bei der Begehung der Volieren und Gehege stellte der Gutachter Mängel in der Hygiene, der Sicherheit, der artgerechten Haltung sowie dem Futtermanagement fest. Der Zustand der Seeadler-Voliere ist so schlecht, dass Prof. Lücker Abriss und Neubau in Form einer Stahlbau-Konstruktion empfiehlt. "Die Futterküche liegt abseits der Besucherwege. Sie war bei der Begehung in einem erschreckendem Zustand". Die Besucherzahlen sind laut Guachten rückläufig. Von 64273 Besuchern im Jahr 1999 blieben 2003 nur noch 50270 übrig. Das Gutachten empfiehlt der Geschäftsführung, ihre Anstrengungen in die Gewinnung neuer Besucher und auch auf den Ausbau der Einnahmequelle Vermarktung zu richten. "Offenbar wurde der Vogelpark in den letzten fünf Jahren buchstäblich zu Tode gespart", urteilt Prof. Lücker. 25. Mai 2004 | Münstersche Zeitung (Metelen) Vogelpark im Online-Dialog Metelen - Über eine neue Internetseite verfügt seit gestern der Vogelpark Metelen. Rechtzeitig zur Saison-Eröffnung des Vogelparks am morgigen Sonntag ab 10 Uhr stellte Bürgermeister Brenner die Internetseite vor. Einen Wert von 10000 bis 15000 Eur besitzt der Auftrag, den MNB Kommunikation mit dieser Internetseite dem Vogelpark schenkt. Auch für die Pflege und Aktualisierung der Seite wird das Unternehmen in Zukunft sorgen, finanziert durch Werbebanner auf der Internet-Seite. "Bisher hat ein Schüler die Internetseite gestaltet und das gut gemacht, doch es war bislang keine professionelle Arbeit". Mit 10,50 eur für eine Familien-Tageskarte besitzt der Vogelpark Metelen deutschlandweit die drittniedrigsten Eintrittspreise vergleicharer Einrichtungen. www.vogelpark-metelen.de 27. März 2004 | Münstersche Zeitung (Metelen) Ein Fall wie beim BIM ist neu Metelen - "Es ist immer schlecht für eine Gemeinde, wenn Arbeitsplätze verloren gehen, egal ob in der Privatwirtschaft oder im öffentlichen Dienst." So kommentierte Bürgermeister Karl-Heinz Brenner die Arbeitseinstellung beim Biologischen Institut Metelen (BIM) in allen Bereichen zum Jahresende. Die Gemeinde Metelen bleibt als Erbbaurecht-Nehmer auf der Verantwortung für Gebäude und Gelände des BIM sitzen. Von den 99 Jahren dieses Vertrages sind inzwischen 24 abgelaufen. Es ist klar, dass mit dem Artenschutzzentrum für behördlich beschlagnahmte Tiere und der Auffangstation für einheimische Tiere zwei Bereiche des BIM vom Land NRW weitergeführt werden " das Washingtoner Artenschutz-Abkommen schreibt das verbindlich vor. So sieht es auch die Bundesumweltstiftung in Osnabrück, mit der das BIM über sein Ende hinaus über die Fortführungs-Vereinbarung verbunden bleibt. Mit etwa 1,2 Millionen Euro wurden Personal- und Sachkosten sowie auch ein Teil der Gebäude finanziert. "So einen Fall wie in Metelen hatten wir bislang noch nicht. Für uns ist wichtig, dass die ursprüngliche Idee von der Arbeit des BIM erhalten bleibt. Davon kann man ausgehen, weil das Land NRW Artenschutz-Zentrum und Auffangstation weiterführen muss", so Josef Feldmann. Der Justitiar der Umweltstiftung rechnet nicht mit Auseinandersetzungen zwischen dem BIM-Trägerverein und seinem Haus. "Rechtlich gehören Gebäude demjenigen, auf dessen Grundstück sie stehen". 29. Mai 2004 | Münstersche Zeitung (Metelen) Vor der Wahl soll Klarheit herrschen Metelen. Wie geht es nach der Auflösung des Trägervereins Ende des Jahres mit dem bisherigen Biologischen Institut weiter? Eine Antwort auf diese Frage soll es bis zum 24. August geben, erklärte Bürgermeister Karl-Heinz Brenner am Montagabend im Haupt- und Finanzausschuss. Zurzeit laufen noch Gespräche zwischen den Trägern des Instituts und dem Umweltministerium, so Brenner. Das Land hatte erklärt, die Auffangstation für behördlich beschlagnahmte Tiere weiter in Metelen betreiben zu wollen. In welcher Form ob in Eigenregie oder über Dritte das geschieht, ist noch offen. Unklar ist ebenfalls, was aus der von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Artenschutzschule wird. Die DBU hat sich an alle Mitglieder des Trägervereins gewandt und erklärt, dass sie erwartet, dass die bundesweit einmalige Einrichtung fortgeführt wird, machte Brenner deutlich. Sollte das nicht der Fall sein, fordert die DBU die 2,8 Millionen Euro Fördermittel von den Mitgliedern des Trägervereins, die 1998 die Fortführungserklärung unterschrieben haben, zurück. Auf Nachfrage von Andreas Sievert (SPD) erklärte Brenner, die Mitarbeiter des Instituts, die Ende des Jahres wie berichtet ihre Arbeitsplätze verlieren, hätten keine Abfindungs- oder Übernahmeansprüche. 24. Juni 2004 | Tageblatt für den Kreis Steinfurt (Metelen) Gemeinde erwartet NRW-Entscheidung Metelen - Eine Entscheidung des Landes in Sachen Auffangstation und Artenschutzschule erwartet die Gemeinde bis zum 24. August. Das teilte Bürgermeister Karl-Heinz Brenner im Haupt- und Finanzausschuss am Montag mit. Fakt sei, dass der Trägerverein des Biologischen Instituts sich zum Jahresende 2004 auflöst, den Mitarbeitern wird zum 30. diesen Monats betriebsbedingt gekündigt. Ob und in welcher Form die beiden Einrichtungen erhalten bleiben, ist bis dahin ungewiss. Optimistisch beurteilte Brenner die Beibehaltung der Auffangstation. Sie arbeitet nach den Richtlinien des Washingtoner Artenschutzgesetztes und ist in NRW einzigartig. Als mögliche Option sprach Brenner einen Verbund mit dem Vogelpark an, auf konkrete Fakten muss aber gewartet werden. 24. Juni 2004 | Münstersche Zeitung (Metelen) | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Pressemitteilungen teilweise gekürzt | Erfurt, 4.8.04 28. Zooparkfest mit Landeswelle Thüringen Das 28. Zooparkfest wirft seine Schatten voraus. Es wurde völlig neu konzipiert. Auf die Gäste am 15. August wartet, so Zoodirektor Dr. Norbert Neuschulz eine Non- Stopp- Veranstaltung mit Tieren. Um 11 Uhr steigt in der dortigen Show- Arena die erste Tiervorführung mit den Lips und ihren lustigen Kakadus aus Markkleeberg. Anschließend sind Riesenschlangen, Vogelspinnen und Skorpione in der La Kaa- Show zu sehen. Mit dabei ist natürlich auch der Zoopark selbst. Der Zoodirektor sowie Zootiermeister Günter Prädicow stellen einige Pfleglinge vom Roten Berg vor und berichten über Neues aus dem größten Thüringer Tiergarten. Es folgt die aktionsgeladene Apache- Live- Stunt- Show mit Wolfgang Kring. Unbedingt anschauenswert ist die dann folgende Flugschau mit Greifvögeln, dargeboten von der Horus Falknerei. Weiter geht es mit einer Esel- Comedy und einem richtigen Affentheater, vorgestellt von Maike und Jörg Probst. Auch die neue Zoo- und Naturschule ist mit dabei. Nicht zu vergessen die über 1000 Tiere aus aller Welt, die es in ihren neu gestalteten Gehegen zu sehen gibt. Am Tag des Zooparkfests kostet der Eintritt für Erwachsene 5 Euro und für Kinder 3 Euro. Bild 1: Die Lips aus Markkleeberg mit lustigen Kakadus Magdeburger Zoo, 04.08.04 Fest der Kontinente mit Dschungelnacht im Zoo Exotik pur mit Salsa, Merengo, heißen afrikanischen Trommelrhythmen und australischen Didgeridoo ist am 7.8.2004 im Magdeburger Zoo angesagt. Mit dem Fest der Kontinente möchten wir unseren Besuchern die Faszination der fünf Kontinente in einem ganz besonderen Ambiente erschließen, freut sich Magdeburgs Zoodirektor, Dr. Kai Perret auf das Großevent. Das 25. Zoofest stehe ganz im Zeichen der Begegnung verschiedener Kulturen und der Weltoffenheit. Wilhelma Stuttgart, 04.08.04 Zauberhafte Atmosphäre ... ... herrscht morgens um 7 Uhr (da ist die Welt ja bekanntlich noch in Ordnung) am Seerosenteich in der Wilhelma: Ein zarter Nebel liegt über dem auf 25°C erwärmten Wasser, die Blüten der Seerosen sind noch geschlossen, aber über die Blätter stolpert das erste Teichhühnchen auf der Suche nach Verwertbarem. Ringsum erwacht der Park: Die Mitarbeiter entfernen den Müll vom Vortag, die Gibbons singen, ein Pfleger füttert die kleinen Kois und der erste Graureiher stakst scheinbar unbeteiligt in Richtung See, um sich sein Frühstück zu fischen. Mit zunehmender Sonne öffnen sich dann nach und nach die Blüten der tropischen Seerosen und der Lotosblumen - eine wahre Augenweide. Gegen halb neun machen es sich die ersten Besucher auf den Bänken rund um den See gemütlich und genießen diese morgendlichen Momente mitten im historischen Herz der Wilhelma. Tierpark Hagenbeck, 03.08.04 Romantische Nächte 2004! Beginn: Sonnabend, 7. August ab 18 Uhr Die wunderschöne Parkanlage bietet die stimmungsvolle Kulisse für Studierende und Absolventen der Hochschule für Musik und Theater. In verschiedenen Ensembles spielen über 60 Künstler Werke von Bach, Mozart und Haydn bis Vivaldi, von der Harfe, über die Querflöte und Violine bis hin zum Streich-Quartett. Die Besucher erleben heitere klassische Musik und Künstler hautnah, die sie gern zwischen ihren Darbietungen ansprechen dürfen. In der denkmalgeschützten Parkanlage mit altem Baumbestand genießen und wandeln die Besucher zu mozartanten Klängen. Freisichtanlagen und Panoramen - wie das berühmte Afrika-Panorama mit Vogelteich, Afrikanischer Steppe, Löwenschlucht und Hochgebirge -, künstliche Seen und Felsen sowie 2.500 Tiere in 360 Arten aus allen Kontinenten laden zu einem außergewöhnlichen Abend mit Tieren und Kultur ein. Kulinarische Köstlichkeiten an den schönsten Stellen im Tierpark runden den sommerlichen Spaziergang zu klassischen Klängen ab. Zoo Duisburg, 03.08.04 Viel Blut soll fließen - Blutspende-Aktion im ZOO Duisburg Den Blutbanken des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) fehlen Konserven der Blutgruppe 0 sowie alle Rhesus-negativen Blutgruppen. Und durch die Sommerferien bedingt, haben sich die Blutvorräte weiter dezimiert. Obwohl der Bedarf an Blutkonserven konstant hoch bleibt, läßt sich gerade in der Urlaubszeit (und bei den derzeit tropischen Temperaturen) eine Spendenmüdigkeit der Bevölkerung feststellen. Das aber hat fatale Folgen für all jene, die auf diesen ganz besonderen Saft angewiesen sind. Darum bittet das Deutsche Rote Kreuz professionelle Blutspender und solche, die es werden wollen, in den ZOO DUISBURG, wo ein Blutspende-Bus vor dem Aquarium steht. Hier hoffen die Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes auf reichlichen Blutfluß, der nicht nur hilft Leben zu erhalten, sondern darüber hinaus auch noch mit einigen freudigen Überraschungen für jeden Blutspender verbunden ist: Alle durch das DRK eingeladenen Blutspender haben an diesem Tag freien Eintritt in den ZOO (nicht ins Delphinarium). All jene, die erstmals Blut spenden, erhalten als Dankeschön zusätzlich einen Gutschein für ein Whopper-Menü, der in allen BurgerKing-Restaurants eingelöst werden kann. Bei so viel Vergünstigungen: Wer möchte nicht mal Blutspender sein? Natur- und Wildpark Buchenberg, 03.08.04 Einzigartige Uhu-Anlage im Natur- und Wildpark Buchenberg in Waidhofen/Ybbs eröffnet! Völlig neuartig ist die tiergerechte Ausführung der neuen Uhu-Anlage in Waidhofen/Ybbs. Mittelpunkt der Anlage ist eine Burgruine - bekanntlich nisten ja Uhu´s in Felsen oder auch Burgmauern. Der Besucher kann durch die Fenster der Ruine in das Innere der weitläufigen Anlage blicken und in den Mauernischen oder auch nahe dem Burgteich diese majestätischen Eulenvögel bewundern. Die Anlage ist nicht nur durch Ihre Gestaltung sondern auch durch ihre Größe beispielgebend. Auf einer Fläche von über 1.500 m2 und einer Höhe der Voliere von bis zu 12m findet diese größte Eulenart ausreichend Platz für eine zootiergerechte Haltung. Mit der Anlage ist jedenfalls garantiert, dass sich die zur Zeit 8 Uhu´s in der Anlage sehr wohl fühlen werden und die Besucher viel Wissen von und über diese prächtige Eulenart vermittelt bekommen werden. 6 der Vögel stammen aus eigener Nachzucht vom heurigen Jahr ein Zeichen dafür, dass es den Vögeln im Natur- und Wildpark Buchenberg in Waidhofen/Ybbs sehr gut geht. Tiergarten Kleve, 02.08.04 Neuer Seehund kommt am Dienstag nachdem wir Anfang des Jahres zwei unserer jungen Seehunde auf tragische Weise verloren haben (Todesursache: Steine im Magen - Sie berichteten ausführlich darüber), dürfen sich unsere zwei verbleibenden Seehunde Robby und Lisa nun endlich wieder über Verstärkung freuen: Am Dienstag, dem 3. August, um 14.00 h wird aus dem Duo ein Trio! Helmut Törkel, Robbenpfleger im Zoo Duisburg, bringt dann ein Seehundmännchen mit, das am 7. Juni erst das Licht der Welt erblickte. Der kleine Wonnepropen, der noch keinen Namen hat, ist der Sprössling von Mama "Baby" (35 Jahre) und Papa "Pinocchio" (20 Jahre). Ruhr Zoo Gelsenkirchen, 02.08.04 Im August zwei weitere Führungen für Nachtschwärmer Auf reges Interesse stoßen bei kleinen wie großen Zoobesuchern die sogenannten Dämmerführungen. Für den Ruhr Zoo Gelsenkirchen Grund genug, auch im August wieder zwei dieser Veranstaltungen anzubieten. Die nächsten Führungen für Nachtschwärmer finden am 6. und am 18. August, jeweils ab 21.00 Uhr statt. Der 90minütige Rundgang durch die hereinbrechende Dunkelheit beginnt am Haupteingang des Ruhr Zoos. Hier stehen Zoolotsen bereit, um in kleinen Gruppen zu den nachtaktiven Tieren zu führen. Viele dieser Tiere bleiben dem Besucher tagsüber verborgen und verlassen erst mit Einbruch der Dämmerung ihre Verstecke. Was die Besucher mitbringen müssen sind wache Augen und Sinne. Und was sich dabei erspähen lässt, ist überaus unterhaltsam. Zu den nachtaktiven Tieren gehören zum Beispiel die Stachelschweine, die erst in der Dunkelheit aus ihren Bauten kommen und ihr imposantes Abwehrverhalten zu Schau stellen, bei dem sie die Stacheln aufrichten und sich schütteln. Ruhr Zoo Gelsenkirchen, 02.08.04 Umbau auch im virtuellen Ruhr Zoo Wer weiß schon, dass eine Sitatunga eine Sumpfantilope ist oder woher der Tokee seinen Namen hat? Beim Ruhr Zoo Gelsenkirchen kann man solche und andere Tiergeschichten im gerade erweiterten Online-Angebot unter www.zoom-erlebniswelt.de nachlesen. Für den überarbeiteten Auftritt im World Wide Web wurde u.a. das Tierlexikon verdoppelt und außerdem ein neues Tier-Memory im Kinderbereich integriert. Für die Presse steht zudem ab sofort ein umfangreiches Text- und Bildmaterial zum Download bereit. Insgesamt 50 Tiere sind nun im erweiterten Tierlexikon zu finden - von der Tüpfelhyäne über die Landschildkröte bis zum grünen Leguan. Das neue Tier-Memory ist für alle Gedächtnisakrobaten eine Herausforderung. Im Pressebereich finden sich in den vier Kategorien Säugetiere, Vögel, Landschaftsgehege, Tier und Mensch zahlreiche Fotos zum Download. Wildpark Lüneburger Heide, 01.08.04 König der Nacht wieder in Freiheit Ein fünfjähriger europäischer Uhu konnte nach schwerer Krankheit wieder erfolgreich in die Freiheit entlassen werden. Auf Gut Schneede, Landkreis Harburg, wurde der verletzte Greifvogel von Jürgen Kuhfuss gefunden. Er wendete sich an den Wildpark Lüneburger Heide, von dem er wusste, dass sich dort eine Auffangstation für verletzte Greifvögel befindet. Der Falkner Lothar Askani erklärte sich sofort bereit den Uhu in seine Obhut zu nehmen. Nach gründlicher Untersuchung stellte der erfahrene Falkner fest, dass eine Zerrung am Flügel der Grund für die Flugunfähigkeit des Vogels war. Der Flügel wurde mit einer Bandage fixiert und eine Spezial-Voliere wurde zur Krankenstation für den Wilden Patienten. Mit natürlicher Nahrung wurde er von Askani aufgepäppelt, wobei er nur durch eine Luke von ihm gefüttert wurde um sich nicht an Menschen zu gewöhnen. Lothar Askani ist glücklich wieder einmal einem Greifvogel das Leben gerettet zu haben. Münster, 29.7. Wer ist hier der Boss? N'Kwango, neuer Gorillamann in Münster, muss sich gegen "Untermieter" Clark behaupten Am 1. Juni waren die Flachlandgorillas N'Kwango und Gana aus Leipzig bzw. Köln in den Allwetterzoo umgezogen. Gleich am ersten Tag hatten sie hier ihre Artgenossen kennen gelernt. Gemeinsam mit den beiden Weibchen Fatima und Changa bildeten die Neuankömmlinge recht bald eine harmonische "Viererbande". Der Silberrücken Makokou erwies sich als wenig umgänglich und lebt jetzt allein. Als die neuen Gorillas sich mit den Gepflogenheiten im Menschenaffenhaus auskannten, erkundeten sie zunächst den Wintergarten und dann die Freianlage. Inzwischen fühlen sich N'Kwango und Gana in Münster offensichtlich so wohl, dass man jetzt den letzten Schritt der Eingewöhnung wagte: das Zusammenlassen der Gorillas mit ihren künftigen Mitbewohnern, den Rotscheitelmangaben. Schon beim ersten Zusammentreffen stellte sich heraus, dass Clark, derzeit Chef von drei Weibchen mit ihren drei Jungtieren, sich gegenüber dem zwar noch jungen, doch körperlich weit überlegenen N'Kwango als "Boss" aufspielt. Chemnitz, 29. Juli 2004 Nachwuchs im Tierpark! Prinz Alfred der IV. ist im Tierpark Chemnitz geboren Bereits zum vierten Mal, seit ihrer Ankunft im Dezember 1999, hat das Zuchtpaar der seltenen philippinischen Prinz-Alfreds-Hirsche für Nachwuchs gesorgt. Am 21.7.2004 erblickte Prinz Alfred der IV. von Chemnitz das Licht der Welt. Seine großen Brüder hat der kleine Hirsch nicht mehr zu Gesicht bekommen. Die beiden älteren Geschwister sind erst im Juni diesen Jahres in eine Bock-Gruppe von Prinz-Alfreds-Hirschen überführt worden. Der Erstgeborene lebt bereits seit 2002 im Zoo von Decin als erfolgreicher Zuchtbock. Die Zuchtgruppe der Chemnitzer Hirsche gehört zu einem Erhaltungszuchtprogramm. Derzeit werden auf den Philippinen große Anstrengungen unternommen, den verbliebenen Lebensraum dieser nahezu ausgerotteten Hirschart zu erhalten. Ziel ist es diese Tiere später wieder in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet anzusiedeln. Tomistoma Task Force, 31.7.904 Auch Dank der Unterstützung von "National Geographic" sind wir nun gemeinsam mit PRFC in der Lage, die notwendigen Felduntersuchungen an Tomistoma schlegelii (Sunda-Gavial) und deren Habitaten in West-Kalimantan zu starten. Das TTF-Mitglied Mark Bezuijen wird sich an diesem Wochenende auf den Weg machen und bereits in den nächsten Tagen mit der Feldarbeit beginnen. Mark Bezuijen hat bereits die Tomistoma-Arbeit am Merang-River in Sumatra durchgeführt und verfügt über einen reichen Erfahrungsschatz und ein hervorragende Sachkenntnis über die Biologie von Tomistoma. Wir haben uns ausserdem entschlossen, Mark Bezuijen laufend über seine Feldarbeit auf der TTF - Webseite www.tomistoma.org berichten zu lassen. Wir möchten damit unseren Freunden und Sponsoren die Möglichkeit geben, sich über den Stand selbst ständig zu informieren. Wir würden uns freuen, wenn Sie diese Informationsmöglichkeit ausgiebig nutzen könnten. Ralf Sommerlad, Chairman Tomistoma Task Force of the IUCN-SSC Crocodile Specialist Group Rödelheimer Landstr.42, 60487 Frankfurt Tel. 0171-5849722 www.tomistoma.org WWF 5.08.2004 Dank des Engagements des WWF in Deutschland und Indonesien wurde ein Teil des Tesso Nilo-Regenwaldes auf Sumatra nun zum Nationalpark erklärt Der Regenwald von Tesso Nilo auf der indonesischen Insel Sumatra wird tatsächlich zum Nationalpark. Das erste Stück, eine Fläche von rund 38.000 Hektar, wurde nun von der Regierung unter Schutz gestellt. Ein Erfolg, der unter anderem auf die intensive Lobbyarbeit des WWF zurückzuführen ist - vor Ort und auch von Deutschland aus. Einem Feuerwehreinsatz gleich hatte der WWF Deutschland zusammen mit Kollegen in aller Welt seine Arbeit in den vergangenen zwei Jahren auf das Regenwaldgebiet von Tesso Nilo konzentriert und dem indonesischen WWF mit einem Aktionsprogramm Rückendeckung gegeben. So gelang es den Umweltschützern, eine der Hauptbedrohungen für den Regenwald, den illegalen Holzeinschlag, zu drosseln. Außerdem konnte ein wichtiger Wald-Korridor, der die letzten Rückzugsgebiete der vom Aussterben bedrohten Sumatra-Elefanten und Tiger verbindet, vor der Abholzung bewahrt werden. Tesso Nilo wurde schon 2001 als Nationalpark vorgeschlagen, umfasst insgesamt eine Fläche von rund 155.000 Hektar und ist damit fast doppelt so groß wie Berlin. Es ist das größte noch zusammenhängende Regenwaldgebiet im Tiefland Sumatras und unter anderem Heimat für rund 80 bis 100 Sumatra-Elefanten. Der erste Erfolg für Tesso Nilo ist auch eine Bestätigung für die vielen Aktivisten, die den WWF in Deutschland unterstützten. Rund 17.000 Menschen beteiligten sich an Aktionen, die sich an Palmöl verarbeitende Unternehmen in Deutschland richteten. Mit Erfolg: Die Firmen kündigten in der Zwischenzeit an, mit dem WWF nach Lösungen zu suchen, um den Regenwald nicht weiter zu zerstören. http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02057/index.html BirdLife News Alert, Aug 3 2004 Megapode survey too late The first survey of the Tongan island of Late since 1993, when eggs of the Polynesian Megapode Megapodius pritchardii were translocated there as part of a conservation project, has failed to find any sign of the species. In June 1989, the Government of the Kingdom of Tonga initiated a bird conservation programme with the German-based Brehm Fund for International Bird Conservation. In addition to the programme's 1993 translocation of megapode eggs from Niuafo'ou to Fonualei (which was confirmed as being a success by a 2003 survey), 63 eggs were transferred to Late in two separate visits. The survey of Late was carried out from 2025 July 2004, with funding from the Van Tienhoven Foundation for International Nature Protection. The survey on Late concentrated around the brackish inland lake where the megapode eggs were buried in 1993. No sign of Malau nesting was found here or elsewhere. In addition, calls of the Malau were repeatedly broadcast from sites giving a good view of the surrounding area but no Malau responded and none were seen. On Fonualei, this method had been very successful in attracting curious birds to come to the broadcast site. The survey confirmed the apparently very suitable habitat of the island, but also noted the remarkable devastation caused by Cyclone Waka in 2001 it is estimated that 30-50% of all large trees on the island had been felled as a result. http://www.birdlife.org/news/news/2004/08/polynesian_megapode.html Orangutan Rescue-Thailand Appeal Last year more than one hundred, almost certainly illegal, baby orangutans were discovered in one zoo in Bangkok, Thailand. For a long time nothing happened, despite many appeals by BOS and the network of Indonesian Animal Rescue Centers. Pressure was also made by Monkey World from England. BOS then worked together with several Thai NGOs, led by Wildlife Friends of Thailand, and Dr. Willie Smits went over to Thailand himself. He managed with police support to enter the zoo to see the many orangutan babies behind their orangutan boxing show. His report led to official action to bring the smuggled orangutans back to Indonesia to be reintroduced by BOS in accordance with CITES regulations. Tragically, these one hundred babies are but a small fraction of the many orangutan babies that were smuggled out of Indonesia in 2003 and 2004. Many more orangutan babies were discovered in other places in Thailand but also in Cambodia, Vietnam, Kuwait, Malaysia and several other countries in South East Asia. We have already taken in some one hundred orangutans so far this year and now there will be a huge addition to those numbers, more than doubling the number of new arrivals for 2004. It costs us about $4500 US to rescue just one confiscated baby, take care of its health and emotional needs for about 3 to 4 years, and teach it the forest survival skills to return to the forests that BOS protects. This, in itself, represents an enormous figure to be raised. We are completely stretched to the limits for space at the present locations. Many of the orangutans are taken out to the forest every day and because there are so many orangutans on such a relatively small piece of land, much damage is done to the forests of the Nyaru Menteng orangutan station. We have the opportunity to purchase some 50 hectares of land where we can build a facility to cope with an additional 150 orangutan babies, with the possibility to extend it further with more forest patches next to this location. The first fifty or so babies are expected within a very short time, so we need to take immediate action. We need to buy some 50 hectares of land near the Nyaru Menteng station and build sleeping quarters for the babies to sleep in at night. We need generators, communication equipment, transport facilities and staff quarters to provide 24-hour care on location. We need a small clinic for daily checking of things like parasites and for treatment of sick orangutans. We need a food storage facility, a security post and we have to make a road into the land with the remaining forest. We need other equipment as well and more operational funds. We will need to hire some 30 additional staff to take care of these orangutans. We will need also much additional food to be bought every day, as well as medications. Below is an overview of the budget needed to take immediate action. As you can see, it costs us about 12.5 Million Rupiah per orangutan per year for three years to take complete care until the release. That means it costs about 40 Million Rupiah per orangutan to give it back its freedom, which amounts to some 4,500 USD per individual. We are looking at 150 additional adoptions on top of the initial investment in the new location. Please help when you can. http://www.savetheorangutan.org.uk Michelle Desilets mbulpett@hotmail.com Pro REGENWALD 22. July 2003 FIRST VICTIMS OF DANUBE CANALIZATION - UKRAINIAN GOVERNMENT AND GERMAN MOEBIUS HAVE KILLED BIRD COLONY Thousands of terns' chicken had died in the eggs on Ptichya (the Bird) spit near the Bystroe estuary at the Danube delta. This is the first (but not the last) tragic result of the dredging carried out at the Bystroe estuary by German company Moebius contracted by Minstry of Transport of Ukraine. The noise coming from the working dredgers is spreading around for 5-7 km. Representatives of Danube biosphere reserve and 3 other organizations with sadness had to document death of tern colonies - Sandwich tern (Sterna sandvicensis) and common tern (Sterna hirundo) - that nested at the Ptichya (the Bird) spit near the Bystroe estuary. This fact comes in controversy with cheerful statement of Ukrainian Foresign Affairs Ministry representative Konstantin Grischenko. "Canal construction to the Black Sea through Bystroe estuary does not affect ecologcial balance of the Danube Delta" - that was his answer to demands coming form EU and international environmental community to do proper assesment for the canal project. Ministry of Transport Of Ukraine, companies Delta-Pilot and Moebius are making use of such official position of Ukraine. None of them is going to take any attempt to minimize the damage to the Danube delta environment. On the contrary, on June 17 Delta-Pilot representative announced soon tree logging and destruction of Danube reserve - to start construction of the canal sides. All this is located within the reserve territory. If the canal construction and reserve destruction will continue, in October Danube reserve may loose its UNESCO international biosphere reserve certificate. This will be a final stab - as then Ukrainian Government and business will be free to abolish the reserve and to use it territory for business purposes. For more information contact: Petruta Moisi Eco Counselling Center Galati e-mail: eco@cceg.ro web site: http://www.cceg.ro | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Natur- und Artenschutz | Allgemeine Zeitung Mainz - 02. Aug. 2004 Greenpeace warnt vor Überfischung in Nord- und Ostsee "Rettet unsere Meere" heißt die aktuelle Kampagne von Greenpeace. Am Samstag startete die Umweltorganisation eine Aktion ihrer lokalen Gruppen, um über die zunehmende Bedrohung durch Verseuchung und Überfischung zu informieren. Westfälische Rundschau - 1. Aug 2004 Luchs-Initiative: Comeback für Pinselohr? Feiert das "Pinselohr" mehr als 200 Jahre nach seiner Ausrottung in heimischen Wäldern sein Comeback? Noch ist es eine Initiative und kein konkretes Projekt, doch für den Luchs formiert sich eine Lobby. Die Landesarbeitsgemeinschaft Naturschutz und Umwelt, der Ökologische Jagdverein und der Sauerländische Gebirgsverein arbeiten daran, die größte europäische Raubkatze auszuwildern. Vorstellbar sei eine Population von rund 30 Tieren im waldreichen Raum zwischen Arnsberger Wald, Wittgenstein und Märkischem Kreis, so Dirk Zimmermann, Leiter des Bereichs Natur und Umwelt im Bildungswerk des Sauerländischen Gebirgsvereins und des SGV-Naturschutzzentrums Sauerland. Eigentlich schon seit 2001 gibt es entsprechende Bestrebungen, die Anfang Juli mit der Grundsteinlegung für ein Luchs-Gehege, die "Luchsschlucht" im Dortmunder Zoo, erneut Aufwind erhielten. Im Harz und in der Pfalz, in Bayern und in der Eifel hat der menschenscheue Jäger mit riesigen Revieren wieder Fuß gefasst. Anders als in Bayern oder Niedersachsen haben sich in Nordrhein-Westfalen die Fronten in den letzten Jahrhunderten kaum verändert, und die Wiedereinbürgerung funktioniert "nicht ohne Konsens mit der Jägerschaft." Ein Reh pro Woche pro Luchs lautet die Faustformel, und wer für die Jagdpacht tief in die Tasche greift, legt bei der Frage der Wildpopulation eine andere Messlatte an als die Naturschutzverbände, die eher den Artenreichtum im Auge haben. Berliner Morgenpost - 1. Aug 2004 Marderhunde auf dem Vormarsch Er ist so groß wie ein Fuchs und hat ein ähnliches Gesicht wie der Waschbär. Doch im Gegensatz zu den beiden Raubwildarten ist der Marderhund weiten Teilen der Bevölkerung völlig unbekannt. Er sei sehr scheu und gehe nur nachts auf Beutezug, sagt der Geschäftsführer des brandenburgischen Jagdverbandes, Bernd Möller. Still und heimlich hat sich der aus Ostasien stammende Wildhund in der ganzen Mark ausgebreitet. Im Jagdjahr 2002/03 wurden nach Angaben des Verbandes 5484 Marderhunde erlegt - 1000 mehr als ein Jahr zuvor und mehr als doppelt so viele wie noch vor vier Jahren. Der Marderhund sei bereits ein Problem, weil er verschiedene Vogelarten in Ufernähe bedroht. Darüber hinaus verdränge er den heimischen Fuchs, da er gern dessen Bau beziehe. Im Gegensatz zum wasserscheuen Fuchs sei der Marderhund aber ein guter Schwimmer und halte sich gern im Schilf auf. Dort raube er die Nester von Bodenbrütern aus. Ostthüringer Zeitung - 03. Aug. 2004 Haselhühner sind in den Frankenwald zurück gekehrt Die Haselhühner sind nach Jahrzehnten in den Frankenwald zurück gekehrt. Darüber wurde gestern auf einem Symposium in Rodacherbrunn informiert. In den vergangenen Jahren fanden 35 Tiere neuen Lebensraum. Das Projekt der Wiederansiedlung wird von der Reußschen Forstverwaltung, der Stiftung Naturschutz Thüringen, der World Pheasant Association Deutschland, der Jägerschaft Kärnten in Österreich und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft finanziell unterstützt. Der Standard - 30. Jul. 2004 EU drängt auf Handelsbeschränkungen für Wildtiere Dem unkontrollierten Handel von gefährdeten Tieren und Pflanzen will die EU-Kommission einen Riegel vorschieben. Zwei Monate vor der 13. Vertragsstaatenkonferenz des Washingtoner Artenschutzabkommens (CITES) in Bangkok legte die EU-Behörde am Freitag einen Vorschlag zur Beschränkung des Handels mit wild lebenden Tieren und Pflanzen vor. So sollen vom Aussterben bedrohte Arten wie der Weißhai oder das Tropenholz Ramin geschützt werden. Tiscali - 03. Aug. 2004 Großtrappen landen in England Am Montag trafen am Londoner Flughafen Heathrow 30 Küken aus Russland ein. Nach einem Monat in Quarantäne soll der in Großbritannien ausgestorbene schwerste Vogel der Welt auf die schwierige Auswilderung vorbereitet werden. Nach der obligatorischen Quarantäne kommen die Vögel in spezielle Gehege, in denen sie sich akklimatisieren und an das Leben im Freien gewöhnen und trotzdem sicher vor natürlichen Feinden wie Füchsen sind. Die Großtrappen-Gruppe, eine Tierschutzorganisation, hat deshalb ausgestopfte Füchse vorbereitet, die den Großtrappen helfen sollen, den Feind als solchen zu erkennen. An der Auswilderung ist neben der Tierschutzgruppe auch die Universität Stirling beteiligt und russische Aktivisten. Die britischen Großtrappen wurden in den 30er Jahren des 19. Jahrhunderts bis zur Ausrottung gejagt, da ihr wohlschmeckendes Fleisch bei den Chefköchen der Insel äußerst begehrt war. WAZ - 03. Aug. 2004 Halali auf Frankreichs Wölfe eröffnet Die Jagd ist eröffnet, seit gestern geht es Meister Isegrim in Frankreich an den pelzigen Kragen. Zur Staatsaffäre hatte sich die Angelegenheit über Monate hochgeschaukelt, Tierschützer hüben und Schafzüchter drüben standen sich unversöhnlich gegenüber. Dann entschied der zuständige Minister: Vier Wölfe maximal dürfen bis Ende des Jahres abgeschossen werden. In den Augen der Schafzüchter trieben es die geschätzten 39 Wölfe in der letzten Zeit zu bunt. 2300 tote Schafe allein 2003 lasten sie den Wölfen an, verlangten, die Räuber, die längst unter Artenschutz stehen, gleich ein zweites Mal gründlich auszurotten. Das wird nun mit der streng limitierten Abschuss-Quote vermieden. Hamburger Abendblatt - 30. Jul 2004 Einsatz für die Weißen Nashörner Sie sind die seltensten Säugetiere der Welt: Nur noch um die 20 Exemplare des Nördlichen Weißen Nashorns (eine Unterart des Breitlippennashorns) leben im Kongo. Trotz der brisanten politischen Situation des afrikanischen Landes hat sich der Elmshorner Biologe Armin Püttger-Conradt (45) seit fast 25 Jahren dem Schutz der Riesen verschrieben. Er zeigt zum ersten Mal eine Ausstellung über die bedrohten Tiere in Hamburg. Der Standard - 03. Aug. 2004 Das Sterben der schwarzen Nashörner Veterinärmediziner haben einen Durchbruch bei der Ergründung der Todesursache des bedrohten schwarzen Nashorns erreicht, das nur schwer in Gefangenschaft gehalten werden kann. Eine Studie der Universität von Cape Town in Südafrika über die ungewöhnliche chemische Zusammensetzung des Bluts der Tiere hat offen gelegt, dass die Blutzellen des schwarzen Nashorns 50 Mal so viel Tyrosin enhalten wie menschliche rote Blutzellen. Das Tyrosin vernichtet freie Sauerstoff-Radikale und schützt die Nashörner so vor überschüssigem Eisen. Obwohl die Zahl der Tiere in freier Wildbahn wieder leicht steigt, sind sie immer noch sehr selten, und die Tiere im Zoo sind entscheidend für das Überleben der Spezies. Aber im letzten Jahrzehnt ist die Hälfte der schwarzen Nashörner in den Zoos meist an chronischer Anämie gestorben. Die betroffenen Tiere leiden unter niedrigen Niveaus an Blutzellen, Schwäche und Apathie. Oft findet sich kurz vor dem Tod Blut im Urin. Beim Menschen wird die Anämie von einem niedrigen Eisengehalt verursacht, bei Nashörnern dürften hohe Eisen-Levels dafür verantwortlich sein. Die Forscher glauben, dass diese Erkenntnisse die häufigen Todesfälle von Nashörnern in Gefangenschaft erklären. In der Wildnis weiden sich die Tiere an Akazien, die relativ wenig Eisen enthalten, im Vergleich zu Pflanzen wie Gras. Es kann zwar noch nicht bestätigt werden, aber die natürliche Nahrung des Nashorns dürfte auch ein höheres Tyrosin-Niveau beinhalten. Die Diät der Nashörner in den Zoos scheint ein zweiseitiges Problem darzustellen: sie bekommen mehr Eisen als sie gewöhnt sind, aber weniger Tyrosin, das dessen Effekt entgegenwirkt. Die Veterinärmediziner haben der Nahrung nun Tannin zugefügt, das den Eisenüberschuss direkt abbauen soll. Spiegel Online - 04. Aug. 2004 Albino-Elefant gesichtet In Sri Lankas Ruhunu-Nationalpark ist ein hellhäutiger Elefant aufgetaucht. Er ist der erste in dem asiatischen Land beobachtete Albino-Dickhäuter. Wissenschaftler gehen davon aus, dass es wegen vermehrter Inzucht künftig viel häufiger Albino-Elefanten geben wird als heute. Hamburger Abendblatt - 05. Aug. 2004 Ohne Licht, ohne Luft: 26 000 Mini-Fische aus China ... Eine ungewöhnliche Fracht entdeckten die Beamten des Zollamtes Waltershof : 26 000 lebendige Zierfische in verschweißten, gläsernen Vasen. "Die Behälter mit den Fischen und Pflanzenimitaten aus Kunststoff darin waren als reine Dekorationsgegenstände gedacht. Sie dienten nicht dem Transport der Fische. Eine unglaubliche Sache", so Hartmut Stienen, Sprecher der Hamburger Behörde für Wissenschaft und Gesundheit. Ein slowakischer Lkw, dessen Containerinhalt als "Sammelgut" und "Kunstglas" angemeldet worden war, hatte in Wahrheit 26 000 lebende Kardinalfische geladen. Die Tiere befanden sich jeweils zu zweit in etwa 20 Zentimeter hohen versiegelten Glaskörpern, ohne sichtbare Nahrung und Luftzufuhr. Diese Vasen waren wiederum in insgesamt 262 Kartons verstaut. Bei der Öffnung der Behälter wurde sofort klar, dass ein Sechstel der kleinen bunten Fische die vierwöchige Seereise aus Südchina nicht überlebt hatte. Spiegel Online - 31. Jul. 2004 Tiefseewurm frisst Walknochen Es ist nur wenige Zentimeter groß, geschmückt mit einem roten Federschweif und grünen Fortsätzen. In rund 2900 Metern Tiefe wurde ein wundersames Geschöpf entdeckt, dass sich ausschließlich von den Skeletten toter Wale ernährt. Die Kamera eines ferngesteuerten U-Boots lieferte die Bilder des Walskeletts. Ein "roter Teppich", der die Knochen bedeckte, hat die Wissenschaftlergruppe um Robert Vrjenhoek von dem Monterey Bay Aquarium Research Institute in Moss Landing im US-Bundesstaat Kalifornien stutzig gemacht. Der Überzug entpuppte sich als eine wuselige Masse 2,5 bis sechs Zentimeter großer Würmer. Osedax - die Knochenfresser, nannten sie diese neue Tierklasse. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | Weitere Infos | Liebe Kolleg/inn/en ! Es ist wieder soweit, der 12. Workshop Tiergartenbiologie in Erlangen/Nürnberg wirft seine Schatten voraus. Wir werden uns treffen wie besprochen vom 22. bis 24.10. 2004, und das Schwerpunktsthema wird Prädatoren jeder Art und Größe im Zoo sein. Als Hauptredner haben wir bereits Th. Knauf zur Reproduktion der Bären, und C. Fentzloff zur Wiederansiedelung von SeeAdlern. Dazu gibt es sicher Beiträge zu Erdferkeln, Mandrills, zur Forschungslandschaft im Zoo allgemein, zu Sib. Tigern , einige weitere sind gerade in der Planung. Wer einen Beitrag anmelden möchte, egal ob zum Schwerpunkt oder den freien Themen, auch Diskussionsrunden, Workshops und Poster sind sehr willkommen, der möge doch bitte bald Bescheid geben. Die Anmeldung kann erst mal ganz formlos gehen, nähere Infos kriegen die Angemeldeten dann rechtzeitig. Ich hoffe wieder auf rege Anmeldung und Beteiligung und freue mich von jedem/r bald zu hören. Einstweilen verbleibe ich mit besten Grüßen für das Team Udo Gansloßer ganslosser@zoobiology.de www.zoobiology.de Utila-News Das nächste Infotreffen für Volontäre und Interessierte am Schutzprojekt Utila-Leguan findet am Samstag den 18. September im Naturmuseum Senckenberg 15:00 - 18:00 Uhr Es sind noch Volontärsplätze auf der Leguan Station für August und später frei. Neuigkeiten: 26. Juli. 2004 Mark van der Wal von IUCN-Niederlandebesucht zur Zeit die Iguana Research and Breeding Station Utila um mit Lutz Dirksen Lebensraumschutz und Landkaufaktivitäten zu besprechen. Brutgebiete des Utila-Leguans sind verhältnismäsig teuer, da sie auch hochinteressant für Landspekulanten sind. Diese hoffen dass die Gebiete schon Kürze für den Tourismus erschlossen werden. Unterstützen Sie unser Vorhaben die letzten Rückzugsgebiete der "Swamper" unter Schutz zu stellen. Wenn Sie spenden wollen schicken Sie uns bitte eine Email and Info@utila-iguana.de. Wir senden ihnen dann umgehend weitere Informationen. The Zoological Garden Karlsruhe/Germany is looking for an experienced and committed: Elephant Keeper Duties include but are not limited to the following: - Husbandry work in the elephant house with all the specific tasks of an elephant keeper. - Assistance in publicity events. Conditions are: - Examined animal keeper - Many years of experience in elephant keeping - Readiness to accept irregular working hours including weekend and public holiday work - Ability to work within a team, Trained to give talks to the zoo visitors Duties include but are not limited to the following: - Husbandry work in the elephant house with all the specific tasks of an elephant keeper. - Assistance in publicity events. Salary will be paid a per BMT-G (public service tariff) and as per experience and qualifiaction with the usual achievements of the public service (Christmas and holiday bonus, livery). Applications should be sent to: Zoologischer Garten Karlsruhe Ettlinger Str. 6, D-76137 Karlsruhe CIRCUS Main-Rheiner - 31. Jul 2004 Tragfähiges Konzept ist Ziel "Der FDP-Stadtverband unterstützt Bürgermeister Marcus Held in seinen humanitären Bemühungen um den Circus Giovanni Althoff", so der Vorsitzende Karlheinz Diether. Mit diesem und vielen Bürgern habe er in den letzten Tagen die Hilfsaktionen für den gestrandeten Zirkus unterstützt. "Was die Vorwürfe der Stadt Osnabrück in Bezug auf Tierquälerei betrifft, können wir vor Ort nicht nachvollziehen, denn wir sehen die Tiere hier bei uns in gutem Zustand", so Dieth er. Die Vorwürfe des Gutachters aus Wien könne er nicht unterstützen, da er Einsicht in ein Gutachten des Tierarztes aus dem Frankfurter Zoo gehabt habe. Darin werde bescheinigt, dass die Elefanten in gutem Zustand seien. "Auch wenn Fehler gemacht und Versäumnisse begangen wurden, Tierschutz kann nicht ohne Rücksicht zu Lasten von Menschen und Arbeitsplätzen durchgesetzt werden, sondern muss im Einklang zwischen allen Interessen einen Mittelweg finden", sagt Diether. Ansätze seien auf Druck der Ereignisse inzwischen vorhanden. Ob diese tragfähig seien, müsse untersucht werden. Die FDP hält es für sinnvoll, dass die Stadt als neutraler Ort Gegnern und Befürwortern des Zirkus ein Podium zur Lösungsfindung bietet. Ostsee Zeitung - 02. Aug. 2004 Dieter Farell arbeitet weiter mit Raubkatzen Er war acht Jahre alt, als er zum ersten Mal einen Zirkus-Film sah. In diesem Moment beschloss Dieter Farell, selbst mit Raubtieren zu arbeiten. Mit Ausdauer und einem starken Willen hat er seinen Lebenstraum wahr gemacht. 1962 stößt der 28-jährige Farell zum kleinen Zirkus Olympia. Der international angesehene Zirkus Sarasani engagiert Dieter Farell 1963. Er vergrößert seine Raubtiergruppe, kauft zwei erwachsene Tiger hinzu. In den folgenden Jahren erhält Dieter Farell zahlreiche Preise. 1979 wird er mit seinen Raubtieren zum Internationalen Zirkus-Festival in Monte Carlo eingeladen. Bald träumt Farell von einer zooähnlichen Anlage für seine Tiere. Er macht den Traum mit seinen Kindern Monica und René wahr. Im Mai 2003 eröffnet Familie Farell den Erlebnis- und Tigerpark in Dassow. Das hat Dieter Farell nicht bereut. Der Erfolg gibt uns Recht, sagte er am Sonnabend an seinem 70. Geburtstag. Lübecker Nachrichten - 30. Jul. 2004 Raubtierdompteur Dieter Farell wird 70 Dieter Farell gehört zu den ganz Großen seiner Zunft. Mit seiner Raubtierdressur erlangte er Weltruhm. Heute feiert der Dompteur seinen 70. Geburtstag - und erinnert sich. An Fürst Rainier von Monaco, seinen Todeskampf und daran, dass er nie Angst hatte. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | Neue Veröffentlichungen | ZOO! Number 23 - Spring 2004 Journal of the Independent Zoo Enthusiast Group Antonia: Germany's Pygmy Polar Bear Chicago Zoological Park Rescue Centres: Friend or Foe? The John G. Shedd Aquarium, Chicago The First Wildlife Park - Norfolk A Zoo Tour of the Czech Republic: Prague, Dvur Kralove, Olomouc, Hodonin, Brno For subscription please write: Sam Whitbread Independent Zoo Enthusiasts Society, PO Box 4, Todmorden, Lancashire, OL14 6DA, United Kingdom or email : raresoulvinyl@btconnect.com Eine frühe Version des Artikels zu "Antonia" und etwa 40 Bilder finden sich unter | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Ausstellungen | Sihlwald Naturzentrum Sihlwald BILDER BUCH WÄLDER bis 31.10.2004 BAUMEISTER UND MEISTERSCHWIMMER - Im Reich von Biber und Fischotter bis 31.10.2004 Freiburg/Fribourg Naturhistorisches Museum SCHWALBEN & SEGLER bis 31.10.2004 BAD WURZACH Naturschutzzentrum: ERLEBNISRAUM FLIEßGEWÄSSER bis 26.9.2004 http://www.naturschutzzentren-bw.de/badwurzach/ Gotha - Museum der Natur AMPHIBIEN UND REPTILIEN Lebendschau bis 15.08.2004 NATUREINDRÜCKE VON DEN GALAPAGOS-INSELN - Foto-Ausstellung von Helmut Walther bis 3.10.2004 125 Jahre Herzogliches Museum, 50 Jahre Wiedereröffnung als Naturmuseum bis 30.10.2004 Hamburg, Rieck-Haus - Vierländer Freilichtmuseum UNGEBETENE GÄSTE - Von Spatzen, Fliegen und Mäusen bis 31.10.2004 BERLIN Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem: VICTORIA & CO. IN BERLIN 100. Geburtstag des Botanischen Gartens bis 5.9.2004 http://www.bgbm.org/BGBM | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | TV-Tipps | Do., 05.08.2004, 19:30-20:15 BR, Faszination Wissen, Damenwahl bei Herrentieren Do., 05.08.2004, 20:45-21:15 XXP, BBC Wild, Die Intelligenz der Delfine Do., 05.08.2004, 21:00-21:50 SF1, Das Leben der Säugetiere, Fleischfresser Fr., 06.08.2004, 13:15-14:00 N3, Luchse im Harz, Wiederauswilderung aus Tierparks in die freie Natur Fr., 06.08.2004, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Heimkehr der Biber Fr., 06.08.2004, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Das Leben der Vögel (6) Signale und Gesänge Fr., 06.08.2004, 20:15-21:00 RBB, Luchse, Tiger und Sirenen, Einsatz für die letzten ihrer Art, Mit Volker Lechtenbrink zu den seltensten Tieren der Erde Fr., 06.08.2004, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Zoogeschichten (65) Sa., 07.08.2004, 10:30-11:00 B-alpha, Zoo & Co., Mausohr, Langohr, Hufeisennase - Fledermäuse in Bayern Sa., 07.08.2004, 11:00-11:40 SF1, Das Leben der Säugetiere, Fleischfresser, von David Attenborough Sa., 07.08.2004, 14:45-15:00 MDR, Elefant, Tiger & Co., Tiefflieger und Pantoffeltierchen Sa., 07.08.2004, 17:55-18:30 VOX, tierzeit, Tödliche Nachbarn - Löwen und Massai im Nairobi-Nationalpark Sa., 07.08.2004, 22:05-22:35 ARTE, 360º - Die Geo-Reportage, Der letzte Märchenwald So., 08.08.2004, 13:30 -14:00 SWR, Elefant, Tiger & Co. (7/12), 12-teilige Doku-Serie aus dem Leipziger Zoo So., 08.08.2004, 13:45-14:30 RBB, Saw Mosche - die Elefanten waren mein Leben So., 08.08.2004, 14:20-15:05 ORF2, Universum, Hulik und die Biber So., 08.08.2004, 21:45-22:20 SF2, NZZ Format, Zürcher Zoo: Auf dem Weg zum Naturschutzzentrum So., 08.08.2004, 22:30-22:55 WDR, Elefant, Tiger & Co. - Geschwister für Voi Nam Mo., 09.08.2004, 15:15-16:00 ARD, Tiere vor der Kamera, Nasenaffen - starke Typen im Dschungel, von Ernst Arendt und Hans Schweiger Di., 10.08.2004, 14:00-14:25 WDR, Felix und die wilden Tiere: 35. Die Affenliebe der Gibbons Di., 10.08.2004, 23:00-23:45 ARD, Die letzten Paradiese, 6. Steinadler der Alpen, Tirol Mi., 11.08.2004, 20:15-21:00 N3, Tierwelten, Europas wilder Osten, Das Wolgadelta in Russland Mi., 11.08.2004, 21:45-22:30 ARD, Rastlose Staatsdiener - Termiten in Afrika Mi., 11.08.2004, 22:30-22:40 ARTE, Mit offenen Karten, Kartografie der bedrohten Arten: 1. Ursachen Do., 12.08.2004, 21:00-21:50 SF1, Das Leben der Säugetiere, 6. Opportunistische Allesfresser Fr., 13.08.2004, 14:15-15:00 ZDF, Wunderbare Welt, Ölinsel - Bastion der Beuteltiere Fr., 13.08.2004, 18:30-19:00 3sat, nano extra: Inventur im Regenwald, Brasiliens Crocodile Dundee Fr., 13.08.2004, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Zoogeschichten (66) RTL2, Sonntags ca 13:10: "Crocodile Hunter", mit Steve Irvin, aus dem Australia Zoo, Beerwah ausführlichere Vorschau: http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm | | | Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo und Naturschutz aus Online-Zeitungen. Aus Copyright- und Platzgründen zitieren wir lediglich aus den Meldungen und versuchen, sie dabei inhaltlich unverändert wiederzugeben. Die vollständigen Artikel sind verlinkt; leider werden die Links oft nach kurzem ungültig oder die Artikel in ein Archiv verschoben. Meist lassen sie sich dort mit einer Suchfunktion wiederfinden. 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