 |  | E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse http://www.zoo-ag.de  | Redaktionsteam: Dirk Petzold Dr. Martina Raffel Reinhard Hellwig Kirstin Adrian Melanie Witte |  ISSN 1619-6643 | | Ausgabe 224 vom 29. Juli 2004 | | Liebe Leser, im Sea World Park in San Antonio, Texas, ließt vorgestern ein Orca seinen Trainer über Minuten nicht mehr aus dem Becken und drückte ihn immer wieder unter Wasser. Die dramatischen Szenen, vor allem von Boulevardmagazinen als "Angriff des Killerwals" aufgetischt, zeigen vielleicht Dominanzverhalten eines subadulten Männchens, vielleicht auch nur außer Kontrolle geratenes Spiel, aber eines sicher nicht: Angriff mit Tötungsabsicht. Dafür hätte ein schneller Biß gereicht. Das Opfer, das keine Schäden davontrug, hat gestern den Vorfall relativiert. Es sei auch zugestanden, wenn Walschützer die Gelegenheit nutzten, um mal wieder auf die ihrer Meinung nach fragwürdige Haltung von Orcas hinzuweisen. Aber bitte nicht mit Aussagen wie "erst die Gefangenschaft macht die Wale agressiv", wie gestern im Fernsehen in einem Interview zu vernehmen war. Mit solchen fachlich falschen Aussagen diskreditieren sich die Organisationen selbst und schaden ihrem Anliegen. Es handelt sich immerhin mit mehr als sechs Metern um eines der größten Raubtiere der Welt - und trotz intensiven Kontakt in allen Ozeanarien gab es erst einen einzigen tödlichen Unfall (bei einem ähnlichen Szenario), der tägliche Umgang ist so vertrauensvoll wie bei allen anderen verantwortlichen Delphinhaltern auch. Und selbst die "gewöhnlichen" Großen Tümmler könnten ihre Pfleger problemlos töten, wenn sie nur wollten. Filme zeigen, wie freilebende Orcas Blauwale oder Robben zerfetzen oder Delphine Schweinswale töten. Wildtiere können nun einmal gefährlich sein, Wale sind nicht die "besseren Menschen des Meeres", aber sie sind auch weder "Killer" noch werden sie in Zoos durch "Gefangenschaft agressiv". Einer sachlichen Auseinandersetzung haben weder die TV-Beiträge noch die Kommentare einiger Tierschützer geholfen. http://www.freerepublic.com/focus/f-news/1179473/posts http://www.wftv.com/news/3581469/detail.html (mit Fotos und Video) Der Fall Circus Giovanni Althoff gibt mir Rätsel auf. Warum unterstützt ein Mitglied der Artenschutzorganisation AGA den Circus mit fragwürdigen Aussagen? Ist die Sache der todkranken Elefantenkuh Sikim in Osnabrück schon vergessen (Aug. 2003)? Wie kommt jemand darauf, daß Harry Schwammer (Tiergarten Schönbrunn, vergl. letzte Ausgabe) der PETA nahestehen könnte? Wieso fordert ausgerechnet die RP-CDU, deren Kollegen auf der anderen Rheinseite letzten Jahr populistisch eine völlige Abschaffung von Tieren im Circus sogar im Bundesrat forderten, Circusse samt Tieren zum Kulturgut zu erklären?? - Circus Am Samstag ist "Blauer Mond": Diese Redewendung bezeichnet das seltene Ereignis eines zweiten Vollmondes innerhalb eines Kalendermonats. Dies kommt nur etwa alle zweieinhalb Jahre vor, und noch seltener erlaubt das Wetter die Beobachtung. Dirk Petzold
| | Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | | Zoos und Tierparks | Neue Zürcher Zeitung - 27. Jul 2004 Affentheater bei Hagenbeck: Herausragendes Orang-Utan-Haus in Hamburgs Tierpark Hagenbecks neues Affenhaus sieht man schon von weitem. Wie eine transparente Erdhalbkugel ragt es zwischen den alten Baumriesen des Tierparks auf. Die markante Konstruktion aus doppelwandiger, luftgefüllter Plastikfolie wird von drei Fachwerkbögen aus Stahl getragen. Unter der Kunststoffhaut leben elf Orang-Utans unter naturnahen Bedingungen. Sinjo, das 35-jährige Alpha-Männchen, und sein Gefolge haben nun zehnmal mehr Raum. Und ein Bungee-Seil zum Schwingen nebst Hängematte, fünf eigens kreierte federnde Bambus-Kletterstangen, Rückzugshöhlen sowie einen Wasserfall zum Duschen und ein feines System von Futterverstecken und Geschicklichkeitsspielen, das die Intelligenz der Tiere herausfordert. Der Clou bei Hagenbeck: Die Kunststoffhaut ist mobil. Das überdachte Menschenaffen-Quartier kann sich je nach Wetterlage in ein Aussengehege verwandeln. Es dauert vier Minuten, bis sich das Affenhaus geöffnet hat. Drei Elektromotoren schieben eine Hälfte der Außenhaut über die andere. Unter dem Plastik-Himmelszelt führen mehrere Treppenstufen zu einem täuschend echt nachgebauten Baumhaus. Von diesem Ausguck kann man die Affen beim virtuosen Klettern in der halb künstlichen, halb natürlichen Felsen- und Baumlandschaft beobachten. Dass die ungewöhnliche Hamburger Anlage ihren Preis hatte, räumt der Tierparkinspektor ein, handelte es sich doch nicht allein um das größte, sondern mit 4,6 Millionen Euro auch um das bisher teuerste Bauvorhaben Hagenbecks. Ein schmaler Wassergraben trennt die Besucher wirkungsvoll von den Orang-Utans. Das Wasser ist nun Heimstatt einiger Otter. Thüringer Allgemeine - 27. Jul 2004 Affenjagd in Erfurt Im Norden Erfurts wurden gestern Affen gejagt. Mindestens zehn Totenkopfaffen hangelten sich durch die Bäume am Roten Berg. Es sind jene Tiere, die vor gut zwei Wochen im Straußberger Affenwald im Kyffhäuserkreis gestohlen wurden. Die Diebe hatten vermutlich kalte Füße bekommen und die Tiere gestern einfach in der Näche des Thüringer Zooparks in Erfurt ausgesetzt. Bis zum Abend wurden acht Affen gefangen. Heute geht die Jagd in einem Wohngebiet weiter. Frankfurter Allgemeine Zeitung - 27. Jul 2004 Der Zoo hat seinen Bio-Designer Gunther Häusler verloren Der Stein klingt hohl, obwohl er doch ganz echt aussieht. "Ja, das ist große Kunst", sagt Zoodirektor Christian Schmidt und klopft noch einmal drauf, als wollte er sich des Kunststoffs unter der rauhen Oberfläche vergewissern. Dem Kiebitz und dem Satyrtragopan ist es egal, ob das Wasser in den "Vögelbüschen" über Polyester plätschert oder über Steine herabfällt. Auch die Zwergkönigsfischer nisten am "afrikanischen Flußufer" wie in echten Erdlöchern, und bei den Braunkehl-Lappenschnäppern am "westafrikanischen Waldrand" muß man schon sehr genau hinschauen, um die Türöffnung zu erkennen, die den Felsen als Imitat verrät. Doch der Meister ist tot. Mit Gunther Häusler, der mit 61 Jahren einem Herzinfarkt erlag, hat der Frankfurter Zoo seinen Bio-Designer verloren. Der Standard - 23. Jul. 2004 Safaripark Gänserndorf: Honorare für "Ehrenamtliche" aufgetaucht Aufregung um angebliche Honorare für ehrenamtliche Mitarbeiter im Safaripark Gänserndorf herrschte am Freitag bei den NÖ Grünen. In einer Aussendung fordern sie nun die Offenlegung der erfolgten Zahlungen sowie der dafür erbrachten Leistungen, da es sich um Subventionen des Landes handelte. "Vertreter der OZO und der Tierbetreuungsgesellschaft haben immer wieder betont, dass sie ihre Tätigkeit für den Park ehrenamtlich ausüben. Nun sind Honorarnoten aufgetaucht, die diesen Aussagen widersprechen", so die Grüne Bundesrätin Elisabeth Kerschbaum. Nach Ansicht der Grünen werde der Safaripark langsam zu einem "Fall für den Landesrechnungshof". "Es ist nicht unanständig, für die Geschäftsführung, Betriebsleitung oder Finanzverwaltung eines Betriebes Aufwandsentschädigungen zu verrechnen. Aber es ist unanständig, Gelder zu kassieren und trotzdem immer wieder von ehrenamtlicher Tätigkeit zu reden." Berliner Kurier - 29. Jul. 2004 FINANZSPRITZE Zuschüsse bis zum Jahr 2007 gesichert Eine bärenstarke, elefantöse Nachricht für die jährlich rund vier Millionen Besucher von Tierpark und Zoo: Beide Einrichtungen bleiben erhalten. Vorbei sind damit Spekulationen um Schließungen. Finanzstaatssekretär Hubert Schulte (SPD) wird heute mit den Leitern beider Standorte einen Zuwendungsvertrag für den Zeitraum von 2004 bis 2007 unterzeichnen. "Ziel ist es, die Leistungsfähigkeit und Attraktivität national und international zu sichern. Für die Gültigkeitsdauer des Vertrages ist der Fortbestand beider Standorte gesichert." Der Tierpark erhält 2004 insgesamt 7,448 Millionen Euro. Im kommenden Jahr werden es 7,153 Millionen, 2006 noch 6,751 Millionen und 2007 schließlich 6,407 Millionen Euro sein. Gegenüber den Senatsplanungen vom Dezember vergangenen Jahres müssen jährlich 300 000 Euro weniger eingespart werden. Der Zoo kann folgende Summen fest einplanen: 2004: 2,5 Millionen, 2005: 2,249 Millionen, 2006: 2,136 Millionen, 2007: 2,029 Millionen Euro. Laut Vertrag soll die "Wirtschaftlichkeit der Unternehmen auf der Grundlage eines zu erarbeitenden Struktur-Konzeptes" gesteigert werden. Im Klartext: eine engere Zusammenarbeit. Ob beispielsweise Gärtnereien oder Tischlereien zusammengelegt werden, ist aber offen. Berliner Morgenpost - 29. Jul. 2004 Verträge für Zoo und Tierpark Heute unterzeichnen die Direktoren von Zoo und Tierpark in der Finanzverwaltung die Verträge, die den Bestand beider Anlagen bis zum Jahr 2007 wirtschaftlich sichern werden. Der Tierpark wird demnach bis 2007 rund 27,7 Millionen Euro, der Zoo etwa 8,9 Millionen Euro öffentliche Fördermittel erhalten. Neue Zürcher Zeitung - 28. Jul 2004 Wolf im Wildpark Langenberg ausgebrochen: Nach zwei Stunden erschossen Am Freitagmorgen gegen 8:30 Uhr ist im Wildpark Langenberg ein Wolf über das drei Meter hohe Gitter gesprungen und in Panik im Wildparkgelände verschwunden. Der Wolf sei zuvor vom Rudel ausgestossen worden und habe Bisswunden gehabt. Aus diesem Grund habe man das Tier in ein abgetrenntes Gehege verlegen wollen. Dabei geriet der Wolf offenbar in Panik und nahm vor den Augen des Tierpflegers einen gewaltigen Satz über den Zaun. Nachdem der Wolf zwei Stunden lang auf dem Wildparkgelände umhergeirrt war, konnte Reifler ihn in der Nähe des Grillplatzes mit einem gezielten Schuss erlegen. Eine Narkose wäre angesichts der Aufregung des Tiers kaum noch wirksam gewesen. Trotz des Vorfalls sollen die Zäune im Wildpark nicht erhöht werden, weil nur ein sehr geringes Risiko bestehe, dass sich ein derartiger Vorfall wiederhole. WAZ - 26. Jul. 2004 Tierärztin im Zoo: Mit Spritze und Laptop zu Patienten Das Zeitalter der Karteikarte verabschiedet sich leise auch im Zoo. Wenn Tierärztin Christine Osmann zu ihren tierischen Patienten geht, dann schnallt sie sich den Laptop um. Die elektronische Kartei dazu entwickelte das Dortmunder Systemhaus. Welches Tier hatte wann seine letzte Wurmkur? Was für eine Salbe soll der Pfleger demnächst der Giraffe auftragen? All dieses Daten müssen festgehalten, verwaltet und ausgewertet werden. Das dauert Zeit. "Aber jetzt kann ich effektiver arbeiten, schon während einer Behandlungspause direkt in den Computer schreiben", freut sich Tierärztin Christine Osmann. Etwa 1800 Tiere des Zoos sind erfasst. Das Dortmunder Systemhaus hat rund zwei Jahre an dieser elektronischen Lösung gearbeitet- und sie dem Zoo zum Jubiläum geschenkt. Kostenpunkt rund 60.000 Euro. Der Zoo wiederum bedankte sich mit einer Tierpatenschaft: Ab sofort ist Seelöwe Holly Paten-Tier des Systemhauses. Main-Rheiner - 23. Jul. 2004 Ein Tierpark erwacht aus dem Dornröschenschlaf und wird "Naturpädagogisches Zentrum" Wiesbaden. "Von der Fasanenaufzucht zum naturpädagogischen Zentrum", heißt die Überschrift des Entwicklungsplans, den die Tierparkleiterin Ute Kilian für die Fasanerie entworfen hat und ständig fortschreibt. Mit der Umsetzung des ehrgeizigen Konzepts ist die Diplom-Forstwissenschaftlerin schon ein gutes Stück vorangekommen. Und sie weiß dabei die Stadt, vor allem aber auch den Förderverein Fasanerie an ihrer Seite. Ute Kilian schwebt vor, in der Fasanerie verschiedene Kulturen zusammenzuführen, aber auch Jung und Alt. Eine wesentliche Zielgruppe sind Schüler und Lehrer. "Eine Woche Fasanerie statt Schule", heißt der Arbeitstitel. Seit der Gründung 1995 hat der Verein allein an Finanzmitteln zwei Millionen Euro bereitgestellt. Dazu kommt natürlich eine große Zahl ehrenamtlicher Arbeitsstunden. Tiroler Tageszeitung - 28. Jul 2004 Alpenzoo trauert um 30 Jahre alten Raben "Jakob" Der Alpenzoo Innsbruck trauert um eines seiner bekanntesten Tiere. Der 30 Jahre alte Kolkrabe "Jakob", der viele Besucher mit seinen Bemerkungen in den Bann gezogen hatte, ist in der Nacht zum Mittwoch verstorben. "Jakob", der 1974 geschlüpft und von privater Seite aufgezogen wurde, bevor er in den Alpenzoo übersiedelte, hat von seinem menschlichen Ziehvater seinen Namen und zwei Sätze sprechen gelernt und zeitlebens nicht mehr vergessen. Sogar seine Nachkommen, die er mit seiner langjährigen Partnerin im Alpenzoo aufgezogen hat, lernten von ihrem Rabenvater die menschlichen Worte. >Jakob bleibt allen, die ihn kannten, in guter Erinnerung. Sein Stöckchen-Spiel war großes Besucher-Enrichment. Norddeutsche Neueste Nachrichten - 29. Jul. 2004 Tierpark weist Kritik von Tierrechtlern zurück Der Leiter des Tierparks Burg Stargard, Andreas Schumann, wehrt sich gegen Kritik der Tierrechtsorganisation "Animal Peace Europa e. V." (APE). "Die Vorwürfe wegen angeblich miserabler Zustände sind unbegründet und wurden mit sachlich falschen Tatsachenbehauptungen unterlegt", sagte Schuman. Er werde Anzeige wegen Verleumdung und Rufschädigung stellen. Auf der Internetseite www.no-zoo.de wird derzeit unter dem Absender APE die Schließung des Tierparks "Klüschenberg" in Burg Stargard gefordert. Die namentlich ungenannten Autoren kritisieren "fragwürdige Haltungsbedingungen". Angeblich würden Wildtiere wie Leoparden in Burg Stargard "auf wenigen Quadratmetern gehalten". Großen Vögeln wie Uhu oder Mäusebussard sei das Fliegen in der Anlage unmöglich. Schuhmann verwies auf die erteilte Genehmigung der unteren Naturschutzbehörde, die für jedes Gehege erforderlich sei. Die meisten Gehege seien in Burg Stargard "wesentlich größer", als es die verbindlichen Vorschriften forderten. Für ein Leoparden-Paar gebe es statt der Mindestgröße von 30 Quadratmetern eine Außenanlage von immerhin rund 400 Quadratmetern. Planung und Bau Frankfurter Neue Presse - 25. Jul 2004 Die Bären brauchen Hilfe Die Bären im Frankfurter Zoo brauchen ein neues Zuhause. Eines, das ihrer natürlichen Umgebung besser entspricht als das jetzige. Die Gehege sind viel zu klein und seit dem Bau 1959 nicht mehr modernisiert worden, erklärt der Kurator für die Bären, Rüdiger Dmoch. Der Traum vom neuen Zuhause kostet 1,5 Millionen Euro. Kein Honigschlecken in Zeiten leerer öffentlicher Kassen, meint Zoo-Direktor Christian Schmidt. Der Tiergarten und die Stadt könnten diese Summe nicht alleine aufbringen. Wir wenden uns deshalb an die Öffentlichkeit und erbitten Spenden. Mit der Aktion ,Die Bären sind los rufen wir unsere Bären, wie auch den Zoo, in das Bewusstsein der Frankfurter Bürger, deren Engagement der Zoo Frankfurt seinerzeit seine Existenz verdankte, so Schmidt weiter. Alle Bärenfreunde sind nun aufgerufen, zu spenden und damit ein Bären-Sponsor zu werden. WAZ - 23. Jul. 2004 Hai-titei im Oberhausener "Sea Life" Im "Sea Life" neben dem Centro sind gestern die ersten Meeresbewohner in die 43 Aquarien eingezogen. 45 Glatt- und Katzenhaie gibt es im mit 1,5 Millionen Liter Wasser gefüllten Tiefseebecken bald zu bestaunen. Tiere, die zurzeit bis zu anderthalb Meter lang sind - also keine richtig großen Haie. "Das sind aber Jungtiere, die wachsen schon noch ein bisschen", sagt Dirk Neidhart, der Manager des rund 20 Millionen Euro teuren Projekts. Zwei Lkw-Ladungen voll mit Fischen waren Mittwochabend in der hauseigenen Aufzuchtstation im südenglischen Weymouth gestartet. Zwei weitere Transporte folgen Anfang der kommenden Woche. Insgesamt 30 Tonnen als künftige Attraktionen für Deutschlands größtes Süß- und Meerwasser-Aquarium. Schweriner Volkszeitung 26.7.04 Umweltminister auf Tümpeltour im Zoo Umweltminister Wolfgang Methling präsentierte Tierpark-Broschüre MV "Zoo und Co - was tun die so?" ..über die Arbeit und Spezialisierungen von 19 Tierparks im Lande Aktionen Frankfurter Neue Presse - 28. Jul 2004 So können Sie Meister Petz jetzt helfen Wenn auch Sie den Frankfurter Bären helfen wollen, ein neues, schöneres Zuhause zu bekommen, dann spenden Sie. Der Zoo plant zahlreiche Aktionen: zum Beispiel am 8. September ein Bären-Kinderquiz. Dabei gibt es viele Preise zu gewinnen, unter anderem eine Führung hinter die Kulissen des Bären-Geheges. Auch eine Ausstellung ist geplant: Vernissage ist am Montag, 13. September, um 19 Uhr in den Vogelhallen. Die Bilder sind bis zum 31. Oktober zu sehen. «Bärige Zootage» finden am Samstag, 25., und Sonntag, 26. September, statt. Und im Oktober ist ein Teddybären-Tag geplant: Da erhalten die Kleinen, die ihren Teddy mitbringen, freien Eintritt. Ostsee Zeitung - 27. Jul 2004 Gepard soll Gäste in die Bahnen und zum Zoo locken Ein misstrauischer Blick aus dem Augenwinkel, zwei zögernde Tatzenschritte vorwärts, geschmeidiger Abgang: Gepardin Uzuri wusste gestern nicht gleich, was sie von der Werbetafel in ihrem Gehege halten sollte. Dabei wurde ein Artgenosse zum neuen Werbetier der Rostocker Straßenbahn AG (RSAG) gekürt. In vollem Lauf ziert ein sprintender Gepard künftig die Straßenbahn zum Zoo. Der Slogan Direkt ins Abenteuer soll Touristen und Einheimische in die Straßenbahn und in den Barnstorfer Wald locken. Die Idee zur Werbepartnerschaft kam zeitgleich mit Abayomi, dem kleinen Geparden-Jungen im Rostocker Zoo zur Welt. Bei dessen Geburt im Januar stand RSAG-Vorstand Jochen Bruhn Pate. Nun gab er auch den Straßenbahnlinien 3 und 6 sowie der Buslinie 28 einen neuen Namen: Zoolinien. Der verregnete Sommer habe dem Zoo wahre Besucher-Rekorde beschert: 11.000 hätten allein am vergangenen Dienstag die Eintrittskassen passiert. MVregio - 67. Jul 2004 RSAG-Patentier soll Besucher "Direkt ins Abenteuer" Zoo locken Die Rostocker Straßenbahn AG und der Zoo Rostock starten mit dem Slogan Direkt ins Abenteuer eine gemeinsame Werbekampagne. Damit wird verstärkt aufmerksam gemacht auf den Besuch des Zoos, aktuelle Veranstaltungen und das Fahren mit Bussen und Straßenbahnen direkt dorthin. Träger der Botschaft sind zunächst Poster an den Haltestellen und Stadtinformationsanlagen sowie eine neu gestaltete Straßenbahn. Supermodel der Kampagne war Gepard RASAG, das Patentier der RSAG seit 1996. Yahoo! Nachrichten - 29. Jul. 2004 Die bunte Welt der Fische - Zoo-Aquarium bietet ab August ... Führungen durch die bunte Welt der Fische, Reptilien und Insekten bietet das Zoo-Aquarium ab August. Jeweils dienstags um 16.00 Uhr können Besucher alle Fragen stellen, die sie schon immer mal beantwortet haben wollten. Die Führungen durch das Aquarium sind eine Neuheit - bislang gab es so etwas nach Angaben des Zoos nur für Fachleute, Aquarianer und Terrianer. Der erste Rundgang findet am 3. August statt. Der Eintritt kostet 18 Euro pro Person, die Karten gibt es nur im Vorverkauf an der Aquariumskasse. Für Gruppenführungen müssen Termine vereinbart werden. Ostsee Zeitung - 29. Jul. 2004 Pinguin-Kind Wuschi im Zoo fand passenden Tierpaten Das Aquadrom in Graal Müritz ist noch nicht einmal eröffnet da hat es schon eine Tierpatenschaft im Rostocker Zoo. Für BetriebsleiterHorst Werner, seine Tochter Lena und Ehefrau Brigitte war die erste Begegnung mit einem ihrer Patentiere gestern ein besonderes Ereignis. Pinguin-Kind Wuschi kommt in den Genuss der Patenschaft, mit ihm noch ein weiterer Artgenosse. Auch für den Rostocker Zoo, obwohl inzwischen routiniert beim Knüpfen von Patenschaften, war der gestrige Termin ebenfalls etwas Besonderes. Denn das Aquadrom Graal Müritz ist der 100. Tierpate seit Jahresbeginn. Yahoo! Nachrichten - 27. Jul 2004 Tierpark lädt zur zweiten Sommernacht Der Tierpark Berlin-Friedrichsfelde lädt am Freitag zu seiner zweiten Sommernacht ein. Zu ungewohnter Stunde Großkatzen beobachten können Besucher im Alfred-Brehm-Haus, das bis 22.30 Uhr geöffnet ist, sagte Tierpark-Direktor Bernhard Blaszkiewitz am Dienstag. Zum Programm der Sommernacht gehört auch eine Diskussionsrunde, bei der der Tierpark-Chef dabei sein wird. Der Initiator der Schlangenausstellung im Brehm-Haus, Karl Ziegan, beantwortet Besucher-Fragen rund um sein Fachgebiet. Volksstimme - 23. Jul. 2004 Im Zoo werden Schildkröten gewogen Zum ersten Mal veranstaltet der Zoo Magdeburg am Sonnabend, den 24. Juli, zwischen 12 und 17 Uhr einen Schildkrötentag. Leipziger Volkszeitung - 23. Jul. 2004 Tiger, Löwe und Seebär suchen Namen und Paten Vier Jungtiere sollen Anfang August im Leipziger Zoo getauft werden. Das Problem ist nur: Es gibt noch keine Namen! Deshalb sind alle Tierfreunde aufgerufen, Vorschläge zu machen. Für den am 2. Juli geborenen Löwenjungen wird ein wohlklingender angolanischer Name und für die beiden Tigerbrüder, geboren am 27. Mai, werden klangvolle asiatische Namen gesucht. Auch der südafrikanische Seebär, der am 13. Juni zur Welt kam, soll einen extravaganten Namen bekommen. Außerdem sucht der Zoo Interessenten, die eine Patenschaft für die Jungtiere übernehmen wollen. Schweriner Kurier - 26. Jul 2004 Indianerfest im Zoo Schwerin Hugh da werden sich sogar die Tiere, die normalerweise in Indianergebieten zu Hause sind, wundern: Am Sonnabend und Sonntag, 31. Juli /1. August, ist Indianerfest im Zoo. Diesmal spielt Der schwarze Hengst in einer Show-Inszenierung, die jeweils 14.30 und 16 Uhr und am Sonntag zusätzlich auch um 11 Uhr aufgeführt wird, die Hauptrolle. WAZ - 29. Jul. 2004 Die Faszination von Kamelmist - und seiner Entsorgung Dass Kamele in der Wüste leben, wissen sie. Dass sie Widerkäuer sind auch. In den Höckern speichern sie Wasser - nichts Neues für die 15 Kinder im Zoo. Richtig spannend wird es erst bei der Frage: Wie reinige ich den Stall fachmännisch von Kamelmist? Die Gehege-Reinigungen sind der Renner des Sommerferienprogramms im Zoo. Und wer die Horde im Kamelstall beobachtet, wird nicht mehr daran glauben, dass es Kinder gibt, die an chronischer Lustlosigkeit leiden, wenn es darum geht, das eigene Zimmer aufzuräumen. Ostseezeitung - 27. Jul 2004 Abenteuer im nächtlichen Vogelpark Die Abendstunden im Vogelpark Marlow sind ganz besondere Stunden. Das können Besucher am kommenden Freitag bei der nächsten Mondscheinführung im Park erfahren. Ab 20 Uhr geht es im Vogelparkgelände auf Entdeckungstour. Harburger - 26. Jul 2004 Der Kameramann heulte mit dem Wolf Vor 150 Jahren noch bis zur Ausrottung gejagt, haben die Wölfe in Deutschland jetzt wieder Fans. Einige hundert kamen am Sonnabend zur Tierfilmnacht in den Wildpark Schwarze Berge, um den NDR-Beitrag "Wölfe! Zurück in Deutschland" in romantischer Kulisse und im Beisein der Filmemacher zu erleben. Während Filmautor Holger Vogt und die Produzentin und Biologin Beatrix Stoepel dem Publikum Einblicke in ihre Arbeit gaben, war der Dritte im Bunde, Kameramann Uwe Anders, bereits wieder auf Spuren der Wölfe in Sachsen unterwegs. Darmstädter Echo - 27. Jul 2004 Bei den Jägern der Nacht Am Samstag dürfen Kinder länger wachbleiben. An diesem Abend steht um 19.30 Uhr der Besuch bei den nachtaktiven Tieren im Darmstädter Vivarium an. Zooassistentin Scarlett Umlauf nimmt Tierliebhaber mit zum Spaziergang der besonderen Art. Tiere, die tagsüber schlafen, werden bei Dämmerungsbeginn munter und bieten einen seltenen Anblick denn wie oft hat man die Möglichkeit, Aug in Auge mit den Jägern der Nacht zu sein? WAZ - 27. Jul 2004 WAZ-Leser können heute Haie füttern Mitten in die faszinierende Korallenwelt der Meere führt die heutige "Wassersommer-Aktion" der WAZ: Von 14 bis 16 Uhr gibt es eine kostenlose Führung durch das Meeresaquarium des Bochumer Tierparks. Die nächste "Wassersommer-Aktion" findet am Mittwoch, 28. Juli, um 14 Uhr statt. Treffpunkt ist dann der Botanische Garten an der Ruhr-Uni vor dem Brunnen am Tropenhaus. Wissenschaftler Dr. Bernd Kirchner wird eine Stunde lang über "Pflanzen in und am Wasser" informieren. Anschließend kann man u.a. die Kakteenhäuser besuchen. Hamburger Abendblatt - 28. Jul 2004 Die NZ lädt ein: Tiere, Spaß und Geister Mitten im Herzen Schleswig-Holstein ein Stück Natur erleben und in dem 24 Hektar großen traditionsreichen Tierpark von Neumünster die ganze Vielfalt der Tierwelt Europas erleben - das macht jetzt die Norderstedter Zeitung möglich, indem sie zwei Familienfreikarten und fünf Einzelfreikarten für diesen faszinierenden Zoo verlost. Hier hat der Besucher Gelegenheit, 700 Tiere aus 170 Arten kennen zu lernen - vom Säugetier bis zu Vögeln und Reptilien - und bei den Fütterungen von Eisbär, Seehund, Wolf, Otter und Biber dabei zu sein. Sogar Berberaffen können bei ihrem possierlichen Treiben beobachtet werden - und das in einer für Schleswig-Holstein einmaligen Freianlage mit Besucherwegen. Nicht zu vergessen die rassigen Przewalski-Wildpferde, Elche und Braunbären. St. Galler Tagblatt - 28. Jul 2004 Vollmond-Erlebnis im Walter-Zoo Nachwuchs Berliner Morgenpost - 29. Jul. 2004 "Makoua muss in Berlin bleiben" Fast 50 Tage ist Gorilla-Junge Makoua jetzt alt. "Er kann schon viel besser gucken", sagt sein menschlicher Ziehvater Reimon Opitz. Der Reviertierchef aus dem Zoo Berlin muss sich immer mehr einfallen lassen, um Makoua zu beschäftigen. Das Jungtier verschläft die Tage nicht mehr klaglos in seiner Kiste, die im Opitzschen Wohnzimmer im ersten Stock des Affenhauses steht. Demnächst werde Makoua wohl eine Wollpuppe zum Kuscheln kriegen. Am Freitag wird die Entscheidung fallen, ob Makoua in Berlin bleiben darf oder in die Menschenaffen-Aufzuchtstation im Zoo Wilhelma in Stuttgart umziehen muss. Grundsätzlich beteiligt sich der Zoo Berlin am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für Menschenaffen und müsste sich demnach den Vorgaben fügen. "Ich kann aber nicht erkennen, was die in Stuttgart anders machen als wir", sagt Berlins Zoo-Direktor Jürgen Lange. Während Stuttgart eine Gruppe mit jungen Affen hat, in die Makoua passen würde, kann Berlin auf die gelungene Integration von drei Handaufzuchten in den vergangenen Jahren verweisen. "Makoua könnte man schon in neun bis zehn Monaten mit ihnen bekannt machen", sagt Opitz, der den Kleinen nicht mehr hergeben möchte. > wie wäre es beim Beschäftigungsproblem zum Beispiel mit Artgenossen? news.search.ch - 26. Jul 2004 Freude über Nachwuchs im Zürcher Zoo Freudige Nachrichten aus dem Zoo Zürich: Die Gorillafamilie ist um ein Baby angewachsen und zwei Elefanten werden bald Mütter. Am 18. Juli kam das Gorilla-Baby "Eyenga" (kongolesisch "Sonntag") zur Welt, wie der Zoo jetzt mitteilte. Das Nesthäkchen in der sechsköpfigen Gorilla-Kinderstube ist ein Männchen. Zugleich gab der Zürcher Zoo bekannt, dass Elefantenmädchen Chandra gegen Ende 2005 gleich zwei Geschwisterchen bekommt. Sowohl ihre Mutter Indi als auch Tante Ceyla-Himali sind trächtig. Vater wird in beiden Fällen der 35-jährige Elefantenbulle Maxi. Zürcher Oberländer - 27. Jul 2004 Affenbaby im Zoo Zürich Die Gorillafamilie im Zoo Zürich ist um ein Mitglied angewachsen: Am 18. Juli kam Eyenga zur Welt. Tagesanzeiger - 26. Jul 2004 Elefantennachwuchs im Zoo Zürich Ende 2005 bekommt Elefantenmädchen Chandra zwei Geschwister. Sowohl ihre Mutter Indi als auch Tante Ceyla-Himali sind trächtig. Damit wird der 35-jährige Bulle Maxi zum siebten und achten Mal Vater. Dass er die 29-jährige Ceyla-Himali zum sechsten Mal gedeckt hat, weiss der Zoo seit längerer Zeit, die Gewissheit, dass auch die 18-jährige Indi trächtig ist, seit kurzem. Gross war die Trauer, als im Oktober 2003 der dreijährige Aishu plötzlich zusammenbrach. Der kleine Bulle starb an derselben Herpesinfektion wie 1999 sein zweieinhalbjähriger Bruder Xian. Während ältere Tiere behandelt werden können, verläuft die Krankheit bei Jungtieren schnell. Weil das Virus in der Herde ist, ist auch Nesthäkchen Chandra gefährdet. Dem zweijährigen vifen Elefantenmädchen geht es laut Rübel prima. Etwa in einem Jahr aber beginnt für die Kleine die kritische Phase: Elefanten trinken bis etwa dreijährig Muttermilch und nehmen damit Antikörper gegen das Virus auf. Die ganze Aufmerksamkeit gilt Chandra bereits jetzt: Um eine Virusvermehrung frühzeitig zu erkennen, wird ihr täglich Fieber gemessen. Fernziel ist ein Impfstoff gegen die heimtückische Krankheit, die seit 1988 bekannt ist, als die dreijährige Lohimi in Zürich starb. Heute weiss man laut Rübel, dass bereits früher in europäischen und amerikanischen Zoos Elefanten an Herpesinfektionen starben. Unklar ist aber, ob auch wild lebende Tiere erkranken. Tagesanzeiger - 26. Jul 2004 Nachwuchs bei den Gorillas Die Gorillafamilie im Zürcher Zoo hat erneut Zuwachs erhalten. Am 18. Juli wurde «Eyenga» geboren. Das Nesthäkchen in der sechsköpfigen Kinderstube ist ein Männchen. Sonntagskind «Eyenga» hat den passenden Namen bekommen: In der kongolesischen Sprache Lingala bedeutet er «Sonntag». «Nache», sein 24-jähriges erfahrenes Gorillamami, umsorgt den Kleinen ebenso gut wie ihre ersten fünf Babys. Zum 22. Mal Vater geworden ist der Chef der Truppe, der 27-jährige Silberrücken «N'Gola». Täglicher Anzeiger - 29. Jul. 2004 Nachwuchs bei den Luchsen im Wildpark Neuhaus Etwas Geduld müssen Besucher schon mitbringen. Knackt da etwas im Gehölz? Lugt da nicht ein Pinselohr aus dem Gebüsch? Und dann krabbeln sie tatsächlich aus ihrer Höhle: Etwas tapsig noch, aber ganz munter, hüpfen drei junge Luchse hinter ihrer Mutter die Felsblöcke hinunter. Zu einem Streifzug durch ihr 2.500 Quadratmeter großes Gehege im Wildpark Neuhaus. Berliner Zeitung - 23. Jul. 2004 Kleines Nashorn trinkt 15 Liter Milch täglich: Das Neugeborene bleibt zunächst abgeschirmt Der jüngste Bewohner des Tierparks Friedrichsfelde wird vor der Öffentlichkeit noch verborgen gehalten. Nur die Pfleger dürfen zu dem am frühen Mittwochmorgen geborenen Panzernashorn und seiner Mutter Betty. Bis zu elf Mal am Tag säugt die Nashornkuh ihr Junges. Der Hunger des kleinen Bullen ist groß: Rund 15 Liter Milch trinkt er. "In sechs Wochen wird er sein Gewicht verdoppelt haben", sagt Tierpark-Sprecher Joachim Kormann. Der Kleine ist bereits das zweite Nashorn, das in diesem Jahr im Dickhäuterhaus des Tierparks zur Welt kam. Er und der am 29. Februar geborene Jacob haben zwar unterschiedliche Mütter, aber den gleichen Vater: Nashornbulle Belur. Für den Neuzugang in der Nashornfamilie haben die Tierpfleger in einem für Besucher nicht zugänglichen Bereich ein Gehege eingerichtet. Mutter Betty hatte schon einmal vor zwei Jahren ein Junges bekommen. Das starb allerdings wenige Tage nach der Geburt. Deshalb ist man im Tierpark jetzt besonders vorsichtig. Besucher dürfen das Kleine eventuell ab Dienstag sehen. Berliner Morgenpost - 28. Jul 2004 Panzer schützt vor Beinbruch nicht Patna ist hart im Nehmen, und nachtragend ist das kleine Panzernashorn im Tierpark in Friedrichsfelde auch nicht. Das Jungtier, das vor einer Woche geboren wurde, bekam gleich in der zweiten Nacht seines Lebens einen solchen Tritt von Muttertier Betty ab, dass sein linkes Vorderbein dabei brach. Als die Tierpfleger den Unfall entdeckten, wurde sofort Tierarzt Andreas Pauly gerufen. Er narkotisierte Patna, untersuchte das Bein und gipste es ein. Wenig später wachte der Kleine neben seiner Mutter wieder auf. Und die erweist sich seitdem als fürsorglich und zärtlich. Alle drei Stunden stupst sie das Jungtier an, damit es sich aufrappelt und trinkt. Morgen bekommt Patna den Gips zum ersten Mal gewechselt, ein paar Wochen lang wird er ihn tragen müssen. Berliner Zeitung - 28. Jul 2004 Die dicke Mama hat sich auf Patna gesetzt: Junges Nashorn mit Gips am Vorderbein Auf den ersten Blick wirkt Patna etwas tollpatschig. Neugierig erhebt er seinen 67 Kilogramm schweren Körper, als sich ihm die Fotografen nähern. Und dann knickt er immer wieder ein. Normalerweise würde das kleine Nashorn schon fröhlich durchs Gehege laufen. Doch Patna hat eine Art Bettruhe verordnet bekommen, weil sich Mutter Betty versehentlich mit ihrem zwei Tonnen schweren Körper auf das Neugeborene gesetzt hatte. "Nachwuchs ist sehr selten", sagt Kastierke. Jedes Jahr würden weltweit nur bis zu fünf Jungtiere in Zoologischen Gärten geboren, weltweit gibt es noch 600 dieser bis zu zwei Meter großen Dickhäuter. Dass ausgerechnet der Tierpark zwei Beiträge zur Geburten-Statistik leistet, sei ein großer Erfolg. Yahoo! Nachrichten - 23. Jul. 2004 Zum ersten Mal in 160 Jahren: Helmkasuar im Zoo geschlüpft Im Berliner Zoo ist zum ersten Mal in der 160-jährigen Geschichte der Anlage ein Helmkasuar geschlüpft. Die bis zu 80 Kilogramm schweren, flugunfähigen Laufvögel stammen aus Neuguinea und dem tropischen Norden Australiens. Neben den Straußen sind sie die schwersten Vögel überhaupt. Ungefährlich sind sie nicht: Durch einen Tritt mit den kräftigen Beinen können sie einen Menschen töten. Im Zoo lebt ein Kasuar-Paar auf einer großen Freianlage. Weil die Riesen-Vögel aber außerordentlich aggressiv sind, haben sie es schwer mit der Liebe: Die Tiere werden meist getrennt gehalten und können nur zur Paarung kurzzeitig «vereint» werden. In diesem Jahr legte die Henne insgesamt drei Eier, die vom Männchen 50 Tage lang bebrütet wurden. Der in der vergangenen Woche geschlüpfte Jungvogel wird von seinem Vater aufgezogen. Brutgeschäft und Aufzucht sind bei den Kasuaren «Männersache». Da er dabei aber noch aggressiver als sonst werden kann, müssen sich Zoobesucher gedulden: Im Moment darf niemand auch nur in die Nähe des Geheges. Berliner Morgenpost - 25. Jul 2004 Mit einem frisch gebackenen Kasuar-Papa ist nicht gut Beeren essen Papa ist der Beste. Findet zumindest das noch junge Küken bei den Helmkasuaren im Zoo. Erst hatte der große Laufvogel das Ei fünfzig Tage lang bebrütet. Dann half er seinem Nachwuchs vor zwei Wochen vorsichtig beim Schlüpfen, seitdem füttert er regelmäßig mit Beeren. Kaum nähert sich ein Fremder dem (momentan abgesperrten) Gehege, kommt Papi auf seinen mächtigen, schuppigen Beinen angelaufen und pumpt das schwarze Gefieder drohend auf. Nicht einmal die Tierpfleger betreten derzeit die Anlage. Zoo-Sprecher Rudolf Reinhard: "Das wäre lebensgefährlich." In diesem Jahr hatte die Henne insgesamt drei befruchtete Eier gelegt. Eines davon entwickelte sich im Brüter nicht weiter. Dann schlüpfte das erste Küken, das dem aufgeregten und rund 70 Kilogramm schweren Vater aber unter die Füße geriet und nicht überlebte. Beim zweiten Küken war Vati vorsichtiger, inzwischen ist der gefiederte Winzling so groß, dass ihm nichts mehr passieren kann. Mindestens ein Dreivierteljahr wird er seinem Vater noch auf Schritt und Tritt folgen. Danach wird das Jungtier voraussichtlich in den Tierpark wechseln. Freie Presse (Chemnitz) - 27. Jul 2004 Leipziger Löwenbaby jetzt Flaschenkind Das Löwenbaby im Leipziger Zoo wird seit dieser Woche mit Nahrung aus der Flasche großgezogen. Wie Direktor Jörg Junhold am Dienstag mitteilte, hat Löwenmutter Luena keine Milch mehr produziert. Das Junge hatte in der Folge nicht mehr zugenommen. «Wir sind alle sehr froh, dass das Baby auf die Ersatznahrung anspringt und täglich wieder zunimmt», sagte Junhold. Zudem gab der Zoo-Chef bekannt, dass für das Jungtier die Zeit der Isolation in der Mutterstube vorbei sei. Der noch namenlose Nachwuchs ist ab sofort für die Besucher zu sehen. Leipziger Volkszeitung - 28. Jul 2004 Löwenbaby für alle zu sehen - es bekommt Ausgang Zwar inspizierte das Löwenbaby sehr mobil und neugierig in den vergangenen Tagen bereits die Mutterstube. Doch erst seit gestern bekommt der fast vier Wochen alte Bursche Ausgang. Gemeinsam darf der Sohn mit Mutter Luena zwischen Schaugehege und Mutterstube pendeln und ist somit für die Besucher zu sehen, verspricht der Zoo. In den zurückliegenden Tagen hatte der Mini-Löwe allerdings einige Sorgen bereitet. Er nahm nicht mehr zu, wie die Pfleger beim täglichen Wiegen feststellten. Die Vermutung der Zootierärzte, dass Luena nicht mehr genügend Milch produziert, bewahrheitete sich. Zunächst wurde täglich dreimal zugefüttert. Seit Anfang dieser Woche bekommt das Katzenkind fünfmal täglich Ersatzmilch mit pürierter Leber, die besonders nahrhaft ist. Luena wurde bereits zwei Wochen nach der Geburt wieder "rollig", was offenbar zur Einstellung der Milchproduktion geführt habe. Es sei selten, dass das Muttertier binnen so kurzer Zeit wieder in den Zyklus komme. Pforzheimer Zeitung - 22. Jul. 2004 Gorilla-Baby trifft auf Artgenossen Seit gut zwei Wochen ist sie in der Stuttgarter Wilhelma und darf jetzt endlich zu den anderen Gorillakindern: Kissa, die am 12. Mai im Zoo von Heidelberg geboren wurde, trifft in der Obhut von Tierpflegerin Elke Kastner den Gorillajungen Kivu und Kiondo. Wilhelma-Besucher können in der Aufzuchtstation zuschauen, wie das kleine Gorilla-Mädchen ihren sieben Artgenossen Besuche abstattet. Kissa wächst in der Wilhelma in der Obhut von menschlichen Ersatzmüttern auf, nachdem die eigene Mutter Chuma sie nicht richtig versorgen konnte. Norddeutsche Neueste Nachrichten - 23. Jul. 2004 Im Rostocker Zoo trappeln neue Hufe laut umher Der Rostocker Zoo hat seit dem 27. Mai eine neue Attraktion: zwei kleine Elchbabys. Doch auch bei den anderen Huftieren gibt es Nachwuchs. Zwei Damen des Amerikanischen Rothirsches, des Wapitis, warfen am 3. Juni und 19. Juni jeweils ein Jungtier. Beim Europäischen Reh gab es am 29. Mai ebenfalls ein neues Familienmitglied. Die Rentiere bekamen am 4. Mai Zuwachs. WAZ - 27. Jul. 2004 Kinder dürfen Seehund taufen Erst wenige Wochen alt, aber jetzt schon quietschfidel. So zeigt sich der jüngste Spross der Seehundfamilie im Bochumer Tierpark. Am 6. Juli war es soweit: Nach einer Tragzeit von elf Monaten brachte Mutter "Arielle" ihren Nachwuchs zur Welt. Die junge Robbe vergrößert damit die bisher vierköpfige Seehundgruppe, zu der neben der Mutter noch Vater "Robby", Bruder "Matty" und Großmutter "Araline" gehören. Hamburger Abendblatt - 23. Jul. 2004 Alice - ein Känguru-Baby in bester Obhut So wie die Märchenfigur Alice durch das Kaninchenloch in das sonderbare Wunderland purzelte, plumpste das kleine Känguru Alice in die sonderbare Welt der Menschen. Eine Welt, die das sechs Monate alte Känguru-Mädchen aus einer Einkaufstasche heraus erlebt. Denn seit das Tierbaby vor acht Wochen in Hagenbecks Tierpark aus dem Beutel seiner Mutter fiel und verstoßen wurde, lebt Alice bei einer Ersatzmama. Die angehende Tierpflegerin Heidrun Rohr (20) trägt das Kleine tagsüber in einem Stoffbeutel vor den Bauch geschnallt mit sich herum. Schon jetzt übt Heidrun Rohr mit der Kleinen Springen und lässt sie durch ein Gitter die neuen Freunde beschnuppern - damit Alice eines Tages in die wunderbare Welt der Kängurus zurückfindet. Frankfurter Allgemeine Zeitung - 22. Jul. 2004 Tierpark Hagenbeck: Känguruh im Einkaufsbeutel Happy-End für Alice Springs: Vor acht Wochen war das Känguruh-Mädchen aus dem Beutel gefallen und nicht mehr aufgenommen worden, heute hat es in einer Pflegerin eine Ersatzmutter gefunden. Am Donnerstag präsentierte sich der kleine Hüpfer im Hamburger Tierpark Hagenbeck putzmunter erstmals der Öffentlichkeit. Bund - 22. Jul. 2004 Nachwuchs bei Schnee-Eulen im Dählhölzli Der Berner Tierpark Dählhölzli hält seit 1965 Schnee-Eulen. Letztmals gab es Ende Mai 2004 Nachwuchs. Die drei Jungen sind nach Angaben des Tierparks ganz besonders zutraulich und weniger scheu als bisherige Jungeulen. Hessische Allgemeine - 28. Jul 2004 Kinderstube im Wildpark Balgen, toben und die Welt entdecken: Die Kinderstube im Wildpark Neuhaus im Solling ist zurzeit höchst aktiv. Die kleinen Waschbären, Luchse, Rehkitze, Damwild-, Sikawild- und Rotwildkälber haben ihre ersten Lebenswochen hinter sich und machen Fortschritte beim Wachstum. Mitteldeutsche Zeitung - 23. Jul. 2004 Reptil hat Asyl im Tierpark gefunden Der Tierpark Aschersleben hat einen neuen Bewohner: Der grüne Leguan, der Mittwochabend am Ascherslebener Pfeilergraben gefangen worden ist, hat im Affenhaus Asyl bekommen. Tierparkchef Dietmar Reisky übernahm das Reptil am Donnerstag von Tierheimleiter Hans-Jürgen Rockstroh. Unklar bleibt aber die Herkunft des Tieres - nicht nur Reisky vermutet, dass es "wohl ausgesetzt worden ist". Dem Tierheimchef schwant für die Zukunft nichts Gutes: Es gebe mittlerweile recht viele exotische Tiere wie Reptilien oder Schlangen in Privathaushalten. Da jedoch immer mehr Menschen in finanzielle Nöte kämen, "müssen wir mit einer Schwemme von ausgesetzten Tieren rechnen". Ostsee Zeitung - 28. Jul 2004 Vogel Strauß im Tierpark Um eine Attraktion reicher ist seit gestern der Wismarer Tierpark. Drei Strauße lassen die Herzen der Tierliebhaber höher schlagen. Den Reisestress haben die Strauße gut weggesteckt. Im Gehege, wo einst das Rotwild sein Revier hatte, fressen sie Gras und fabrizieren dabei ulkige Geräusche. Der Kopf wird immer wieder aufgerichtet, um die Lage zu peilen. Die zwei grauen Weibchen und das schwarzweiß gefiederte Männchen sind gut ein Jahr alt und stammen aus dem Allwetterzoo Münster. Main-Rheiner - 28. Jul 2004 Neue Wisente in der Fasanerie In der Fasanerie in Wiesbaden gibt es wieder Wisente: Eine Herde von einem Bullen und drei Kühen ist eingezogen und ersetzt die alte Herde, die durch Krankheit und Inzucht geschwächt war. Wiesbadener Kurier - 26. Jul 2004 Frankfurter Zoo und Tierarzt legen Streit bei Der Frankfurter Zoo und der Tierarzt Tilmann Richter haben ihren Streit um den Kamelhengst "Barko" beigelegt. Vor dem Amtsgericht Usingen einigten sie sich laut Zoo auf einen "angemessenen" Kaufpreis, zu dem der Veterinär das Tier behalten darf. Der Tierpark hatte das an einer Muskelschwäche an der Hinterhand leidende Trampeltier im September zu dem Tierarzt auf Taunus-Kur geschickt. Richter verweigerte später jedoch die Rückgabe an den Zoo, weil das Tier nicht für den dort geplanten Deckeinsatz geeignet sei. Daraufhin hatte der Zoo auf Herausgabe des Tieres geklagt. Mit einem "Kamelfest" im August wolle man sich bei der Usinger Bevölkerung bedanken, die den Verbleib "Barkos" mit über 1800 Unterschriften unterstützt habe. Usinger Anzeiger - 26. Jul 2004 Einigung: Trampeltierhengst Barko bleibt in Usingen Nach langen zähen Verhandlungen ist endlich entschieden worden: Trampeltierhengst Barko bleibt im Taunus! Die Unterschriftenaktion von Mai und Juni hat offenbar geholfen und beeindruckt. Das Engagement der Bevölkerung ist sehr groß gewesen; die etwa 1800 Unterschriften zeigen, dass sich sehr viele Menschen aus dem Usinger Land und Umgebung für das Wohl von Barko eingesetzt haben. Das ist ein Grund zum Feiern, und Termin und Ort dafür stehen auch schon fest. Am Sonntag, den 22. August, von 11 Uhr bis 17 Uhr steigt "Barkos Kamelfest" in Usingen. In einer Presseerklärung ist auch der Frankfurter Zoo auf die Einigung vor dem Usinger Amtsgericht eingegangen. Darin heißt es, dass der Zoo Frankfurt das Tier "nach Verschlechterung des Laufvermögens von Barko" dem Tierarzt Dr. Tilmann Richter zu einem angemessenen Kaufpreis überlasse. "Die jetzt erzielte Vereinbarung ist im Sinne beider Parteien getroffen worden", erklärte Zoodirektor Dr. Christian Schmidt. Dresdner Neueste Nachrichten - 26. Jul 2004 Ein Pandaleben lang mit Bärli hinterm Rosarium Der Pinguin hat einen und auch der Pelikan. Und für Paul, das Känguru, fand sich gleichfalls jemand. Die Rede ist von Tierpaten. Seit 1997 ist es möglich, über eines der gegenwärtig 2800 Zoo-Tiere eine Patenschaft zu übernehmen und so zu seinem Unterhalt beizutragen. Zu den 119 Tierpaten, die es gegenwärtig gibt, gehören auch die Mitarbeiter von DNN-Redaktion und -Verlag, die die Patenschaft über Orang-Utan-Baby Djasinga übernommenen haben. Glattaler - 23. Jul. 2004 Auch Tiger mögen Parfüm Einen Tag lang mit Tierpfleger Urs Löffel aus Fällanden in der Himalaja-Anlage im Zürcher Zoo unterwegs. Ostsee Zeitung - 29. Jul. 2004 Tierpfleger im Vogelpark haben alle Hände voll zu tun Die Aufgaben der Tierpfleger im Marlower Vogelpark sind in erster Linie das Füttern der Bewohner und das Sauberhalten ihrer Käfige. Aber es gibt dort noch viel mehr zu tun. Thurgauer Zeitung - 27. Jul 2004 Einst Meersäuli - jetzt Löwe und Tiger Eines vorweg, die zwei Lehrstellen für Tierpfleger im Frauenfelder Plättli-Zoo sind längst besetzt. Zwischen 30 und 40 Bewerbungen konnte der Zoo auswählen. Die Arbeit werde aber oft unterschätzt, meint Franziska Blättler. «Es ist körperlich sehr anstrengend.» Mit einem Notenschnitt von 5,3 gehört sie zu den acht Besten unter den 49 neuen Schweizer Tierpflegern. Ein Ausbildungsplatz ist zwar gut, garantiert aber keine Arbeitsstelle. Tierpflegerstellen sind rar: Es gibt wenige Stellen in Zoos und Tierparks, manchmal auch bei Tierärzten. Manche Absolventen kommen in Hunde-Salons oder in Tierheimen unter. Tiroler Tageszeitung - 26. Jul 2004 Studenten begleiten Bärin auf Schritt und Tritt "Der ehemalige Käfig der Bärin Martina war 80 Quadratmeter groß, und dieses Ausmaß hat sich 12 Jahre lang eingeprägt", erzählt der wissenschaftliche Kurator der Säugetiere im Innsbrucker Alpenzoo, Dirk Ullrich. Bärin Martina muss erst langsam an die Weitläufigkeit im paradiesischen Gehege gewöhnt werden. Dabei helfen jetzt auch Studenten der Veterinärmedizin Wien, die ihr Praktikum im Innsbrucker Alpenzoo absolvieren. Frühmorgens beginnen sie mit dem Aufzeichnen des bärigen Verhaltens. Jeder Schritt und jede Abweichung kommen ins Protokoll. Derzeit versuchen auch die Pfleger, die Bärin mit genau platzierten Futterstellen aus der Reserve zu locken. Schwäbische Zeitung - 23. Jul. 2004 Walrossdame Antje bald wieder bei Hagenbeck Das vor einem Jahr gestorbene Maskottchen des Norddeutschen Rundfunks (NDR), das Walross Antje, soll Ende August in präparierter Form wieder im Hamburger Tierpark Hagenbeck zu sehen sein. Berliner Morgenpost - 25. Jul 2004 Düstere Zukunft für Krokodilpärchen Die Krokodile Hillary und Castro aus dem Stockholmer Zoo müssen entweder umziehen - oder sie werden eingeschläfert. Das Krokodilpärchen lebt auf einer Fläche von 44 Quadratmetern, von denen 26 Quadratmeter Wasserfläche sind. Gemäß einer neuen Verordnung müssen die Tiere aber mindestens 40 Quadratmeter Wasser haben. Doch der einzige ausländische Zoo, der ein größeres Wasserbecken für sie hätte, ist in den Vereinigten Staaten. Da liegt der Haken: Hillary und Castro waren ursprünglich ein Geschenk von Fidel Castro an den Moskauer Zoo. Kubanische Krokodile dürfen allerdings nicht in die USA einreisen - wegen des weitreichenden Embargo gegen Kuba. Berliner Morgenpost - 28. Jul 2004 "Kalte Platte" für Zoobewohner Eine Kombination erlesener Früchte, serviert "on the rocks" - so oder ähnlich präsentiert sich in diesen Tagen das Menü für die Tiere im Everland Freizeitpark im koreanischen Yongin, südlich von Seoul. Fast wie kleine Kunstwerke muten die Eisblöcke mit dem eingeschlossenen Obst an, die an die Tiere verfüttert werden. Bei hochsommerlichen Temperaturen sollen diese Snacks den Zoobewohnern Abkühlung verschaffen. Insbesondere bei den Eisbären ist die Aktion offenbar ein großer Erfolg. Frankfurter Neue Presse - 22. Jul. 2004 Der erste Affe geht aufrecht Ist es der "Missing Link"? Oder nur ein Versehen der Natur? Auf jeden Fall ist die Äffin Natasha Aufsehen erregend - seitdem sie im Zoo von Jerusalem auf zwei Beinen läuft. Der aufrechte Gang hat bei der Makakin aber erst nach einer Operation eingesetzt. Sie hatte schwere Bauchbeschwerden und konnte nur in einer Notoperation gerettet werden. Nachdem das schwere Fieber abgeklungen war, lief sie plötzlich nur noch aufrecht. Krone.at - 23. Jul. 2004 Wie ein Mensch War es eine "near-death-experience"? Wurde Affe "Natasha" von der Hand Gottes berührt? Oder veränderte eine fast tödliche Krankheit das Gehirn des Affen so, dass er sich jetzt für einen Menschen hält? Tatsache ist, dass Natasha plötzlich wie ein Mensch ausschließlich aufrecht geht! Die Pfleger im Safari Park nahe Tel Avivs waren wochenlang in Sorge um das Überleben von Natasha, einer fünf Jahre alten Affen-Dame. Sie litt an einer schlimmen Magen-Darm-Grippe, die zunächst als unheilbar diagnostiziert wurde. Wie durch ein Wunder dann aber die ebenso plötzliche wie unerklärliche Heilung Natashas und das Unglaubliche: Natasha richtete sich auf und ging fortan aufrecht - wie ein Mensch! Der Zoo-Tierarzt steht vor einem Rätsel: "Normalerweise wechseln Affen zwischen aufrechtem Gang und auf-allen-Vieren-bewegen ab. Vielleicht hat die Krankheit ihr Gehirn irgendwie verändert, aber ansonsten benimmt sich Natasha völlig normal." A year on, Baghdad zoo faces uncertain future The young South African zoologist lovingly scratches the head of a cheetah who once belonged to Saddam Hussein's sadistic son Uday. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Pressemitteilungen teilweise gekürzt | Heidelberg, 28. Juli 2004 Alle Nachwuchsbiologen willkommen! Für die erste Woche der Sommerferien hat sich der Zoo ein besonderes Schmankerl einfallen lassen: Alle Kinder, die auf Ihrem Zeugnis im Fach Biologie eine Eins oder Zwei haben, erhalten bis einschließlich Sonntag, den 8. August 2004 freien Eintritt in den Zoo. Wir möchten die Kinder belohnen, die sich im letzten Halbjahr in der Biologie besonders angestrengt haben, erklärt Zoodirektor Dr. Wünnemann die Aktion. Für die Zukunft unserer Erde ist es von überragender Bedeutung, dass wir lernen die natürlichen Lebensgrundlagen zu schützen. Zur Zeit sägt die Menschheit immer noch munter an dem Ast auf dem sie sitzt. Gewässer verölen, Regenwälder werden abgeholzt, Tierarten ausgerottet. Der Zoo Heidelberg kämpft mit seinen Mitteln gegen die Vernichtung der natürlichen Vielfalt auf unserem Planeten. Er unterstützt Naturschutzprojekte in Westafrika, Madagaskar und vor unserer Haustür. Wir möchten erreichen, dass jeder Zoobesucher den Zoo mit mehr Engagement für den Naturschutz verlässt als er ihn betreten hat, fasst Dr. Wünnemann zusammen. Das direkte Erlebnis steht im Vordergrund. Leben live erleben ist der Leitspruch des Zoos. Dillenburg-Donsbach, 28.7.04 Frei zeitvergnügen für die ganze Familie und außerschulischer Lernort Für eine weitere Belebung des Donsbacher Wildparks haben in den letzten Tagen 2 Wildschweinmütter gesorgt. Ihre Frischlinge sind die aktuellen Publikumsmagneten. Nachwuchs ist auch im Gehege der Steinböcke, des Muffelwildes, des Sikawildes, bei den Rothirschen und bei den weißen und wildfarbenen Damhirschen angekommen. Dass der Wildpark Dillenburg-Donsbach auch eine Bildungsstätte ist, beweist die Schülerarbeitsmappe Lernorte im alten Dillkreis. Die rund 200 Seiten starke Sammelmappe bietet vielfältige Möglichkeiten zur Umwelterziehung und Wissensvermittlung. Informationen, Arbeitsblätter, Quizfragen und vieles mehr zu Pflanzen und Tieren sind anschaulich dargestellt, so dass Lernen in der freien Wildbahn spielerisch funktioniert. Die Schülerarbeitsmappe ist direkt im Wildpark oder im Touristikbüro in Dillenburg, Hauptstraße 19, zum Kaufpreis von 7,00 ¬ erhältlich. Wilhelma Stuttgart, 28.07.04 Wilder Westen in der Wilhelma? Noch vor 150 Jahren war ihre Zahl unermesslich, die Prärien erbebten unter ihren Hufen und wegen ihrer vielseitigen Verwendung waren sie bei den Ureinwohnern hochgeschätzte Lebensgrundlage: Bisons oder auch Indianerbüffel zählten zu den Charaktertieren Amerikas schlechthin. Als aber die weißen Jäger in das Geschehen eingriffen, wäre dies für die urigen Wildrinder beinahe das endgültige Aus gewesen. Ebenso wie bei den Indianern überlebte auch bei den Bisons nur ein kleiner Teil die Expansionsbestrebungen der weißen Siedler. Zwar haben sich aus den Restbeständen der Bisons in den Nationalparks der USA wieder kleine Herden gebildet, und auf Farmen werden sie des Fleisches wegen gezüchtet. Zu alter Büffelherrlichkeit werden sie aus Platzmangel aber in freier Wildbahn nicht wieder heranwachsen können. Wie andere Zoos hält auch die Wilhelma einige Bisons, damit kleine und große Stadtindianer ein Gefühl für die beeindruckende Größe eines Büffels bekommen. Da die Wilhelma nicht die Weiten der Prärie bieten kann, lebt hier auch keine riesige Bisonherde, sondern nur eine Großfamilie bestehend aus dem Bullen Cochise, den 3 Kühen Krummhorn, Jumpny und Pocahontas und einem Kalb: Ein Bullenkälbchen namens Markus stakst noch etwas schüchtern neben Muttern über die Wiese. Keine 30 Kilo wog der Kleine bei seiner Geburt, von Hörnchen keine Spur und lediglich flaumiges Babyfell am Leib noch sieht man ihm nicht an, was für ein mächtiges Tier er einmal werden wird, über eine Tonne schwer, mit dickwolliger Mähne und kräftigen Hörnern, ein richtiger Indianerbüffel eben! Zoo Köln, 28.07.04 Das Riesenbaby In Afrika lebt der Goliathreiher. Sein Name ist Programm. Es handelt sich nämlich um den größten Reiher der Welt. Hierzulande findet man ihn im größten Zoo NRWs. Der hat ihm seine größte Voliere reserviert. Das Größte aber ist: Die großen Reiher haben ein Junges ausgebrütet. Zoo Duisburg, 27.07.04 Der eine geht, der andere kommt Wechsel des Artenschutzbeauftragten der Stadt Duisburg Nicht weniger als ein Vierteljahrhundert lang besuchte Dr. Manfred Pietsch, Artenschutzexperte der Stadt Duisburg, Tier- und Pflanzenhändler, aber auch Fachgeschäfte für Terrarien- und Aquarientiere, um jene Schutzbestimmungen gewahrt zu sehen, die im Jahre 1974 mit dem sogenannten Washingtoner Artenschutzabkommen zum Schutz und Handel wildlebender Tier- und Pflanzenarten in Kraft getreten waren. Im Laufe von 25 Jahren erweiterte der am renommierten Kieler Institut für Haustierkunde promovierte Biologe nicht nur seine überragende Artenkenntnis auf vielen Gebieten der Botanik und Zoologie, sondern auch ein Gespür dafür, welche verschlungenen Wege die weltweit verzweigten Netze illegaler Tierbewegungen entwickeln würden. Diesem unwürdigen Treiben einen Riegel vorzuschieben oder wenigstens die Machenschaften rund um den illegalen Im- und Export (hoch-)bedrohter Tier- und Pflanzenarten sowohl in privaten wie auch gewerblichen Bereich zu kontrollieren, war der stets ruhig und sachlich auftretende Artenschutzexperte Manfred Pietsch angetreten. Zoo Landau, 27.07.04 Tierisches Theater im Landauer Zoo Ferien-Theater-Workshop für Kinder von 9-12 Jahren Die Sommerferien haben begonnen. Wieder einmal sechs langweilige Wochen, in denen man nichts mit sich anzufangen weiß und alles am Ende irgendwie öde ist. Das Team der Zooschule weiß Abhilfe. In der Zeit vom 23.-29. August planen wir einen Theater-Workshop für Kinder. Die Kinder werden in dieser Woche ein kleines Theaterstück zum Thema Umweltzerstörung und Artenschutz einstudieren. In Anlehnung an das Bilderbuch Der große Kapokbaum schlüpfen die kleinen Schauspieler in Tierrollen, wie z.B. einen Jaguar, eine Boa Constrictor, Pfeilgiftfrösche, Papageien, u.v.m. Sie werden in dieser Woche einiges über das Leben dieser südamerikanischen Regenwaldbewohner lernen, Kostüme, Kulisse und Inszenierung selbst gestalten und letztendlich ganz viel Theater spielen. Der Workshop findet von Montag bis Freitag jeweils von 10 bis 12.30 h im Zoo statt. Vogelpark Walsrode, 26.07.04 Der Einzug der Gladiatoren Nach fünfmonatiger Bauzeit sind nun die Gladiatoren der Lüfte in die neue Greifvogelanlage im Vogelpark Walsrode eingezogen und fühlen sich in der neuen Umgebung so richtig wohl. Mit Königsgeier und Riesenseeadler sind hier die mächtigsten Greifvögel vertreten. Eine Seltenheit unter ihnen ist die Harpyie, ein mächtiger Vogel mit furchterregend großen Klauen, die ihn in die Lage versetzen, sogar Faultiere, Affen und andere Beutetiere im südamerikanischen Regenwald von den Bäumen zu reißen und sie im Flug zum eigenen Horst zu bringen. Gleich nebenan residiert ein anderer Rekordhalter: der Andenkondor, mit einer Flügel-Spannweite von 3,20 Metern. Dieser mächtige Aasfresser gehört auch zu den Stars der deutschlandweit einzigartigen Flugshow, die zwei Mal täglich große und kleine Besucher im Vogelpark begeistert. Zürich, 26. Juli 2004 Gorillageburt im Zoo Zürich Der jüngste Gorilla im Zoo Zürich, geboren am Sonntag, dem 18. Juli 2004, ist wohlauf. EYENGA, ein Männchen, ist das sechste Jungtier, das die 24 jährige Mutter NACHE im Zoo Zürich aufzieht. Es war eine unkomplizierte Geburt einer erfahrenen Mutter. Tierpfleger Paul Bosshard konnte am Sonntagmorgen freudig feststellen, dass NACHE ihr kleines Jungtier eng umsorgte. NACHE und Vater NGOLA sind bewährte Eltern. Für NACHE ist es das 6. Junge, das sie aufzieht, für Vater NGOLA bereits das 22. EYENGA heisst in der kongolesischen Sprache Lingala "SONNTAG". An einem solchen wurde EYENGA auch geboren. Damit sind in der Zürcher Gorilla-Gruppe zur Zeit sechs Jungtiere zu beobachten. Die Kinderstube hat dabei immer Hochbetrieb. Die Zucht von Gorillas ausserhalb ihres Lebensraums hat eine neue Bedeutung erlangt, weil die Gorillas wegen der Jagd (Bushmeat) und der Abholzung der Wälder in Zentralafrika äusserst bedroht sind. Nashorn SAMIRA darf ins Freie Nach vier Wochen Quarantäne darf SAMIRA jetzt ins Freie. Seit 4 Wochen ist nun das 3jährige Spitzmaulnashorn SAMIRA im Zoo Zürich. Jetzt kann SAMIRA vom Publikum im Aussengehege beobachtet werden. Bis sie mit dem Bullen PARKY zusammenkommt, wird es allerdings noch eine Weile dauern. Spitzmaulnashörner sind Einzelgänger und finden in der Regel nur in der Brunst zusammen. SAMIRA ist heute noch nicht ganz geschlechtsreif. Der Wechsel von SAMIRA von Hannover nach Zürich erfolgt im Rahmen des europäischen Erhaltungszuchtprogrammes (EEP) für diese Art, welches vom Zoo Berlin aus koordiniert wird. Der Weltbestand dieser Nashornart wird heute wieder auf ca. 2'900 Tiere geschätzt. Thüringer Zoopark Erfurt, 23.07.04 Selten gewordenes Krabbeltier Früher waren sie zur Zeit der Sommerwende allgegenwärtig. Heute sind Junikäfer recht selten geworden. Ein Besucher fand im Zoopark jetzt einen der braunen, bis 2 cm langen Krabbeltiere, die dem allerdings weitaus größeren Maikäfer sehr ähnlich sehen. Junikäfer leben auf Laub- und Nadelbäumen. Die im Grase sitzenden Weibchen werden von den fluggewandten Männchen vor allem in der Dämmerung umschwärmt und dann begattet. Aus zahlreichen im Boden abgelegten Eiern schlüpfen Larven die Engerlinge genannt werden. Sie befressen Wurzeln von Bäumen und Gräsern und gelten deshalb bei massenweisem Auftreten als Schädlinge. Die Entwicklung zum Käfer dauert bis drei Jahre. Tier-und Naturpark Herberstein, 23.07.04 Dachgleiche in Herberstein - nur noch 66 Tage bis zur Eröffnung des Gironcoli-Museums Auf der Museumsbaustelle in Herberstein fand kürzlich die Gleichenfeier statt, denn die neue Heimat der Gironcoli - Skulpturen wird am Sonntag den 26. September 2004 eröffnet werden. Gräfin Andrea Herberstein lud alle am Museumsbau Beteiligten zur Gleichenfeier des Gironcoli-Museums ein. Die Renovierung der 400 Jahre alten Tenne und der moderne Zubau werden zeitgerecht fertiggestellt. Das Museum - aus der Luft in der Form eines "Herberstein-H's" sichtbar - wird aus drei Ebenen bestehen, in denen neben der Ausstellungsfläche auch ein Café und ein Medienraum Platz finden werden. Aufgrund der außergewöhnlichen Raumhöhe der alten Tenne werden die bis zu 8 Meter hohen Skulpturen des österreichischen Bildhauers Bruno Gironcoli einen angemessenen Platz erhalten. 35 Original-Großskulpturen vom Biennale - Teilnehmer 2003 werden auf 2000m2 ausgestellt. Zoologischer Garten Magdeburg, 23.07.04 Präriehund-Quiz aufgelöst Fast 700 Besucher beteiligten sich im Juni an das Präriehund-Quiz im Magdeburger Zoo. Gefragt war die Gesamtzahl der Präriehunde in diesem Jahr und wie viele Präriehunde in den letzten 11 Jahren im Zoo Magdeburg geboren wurden. Die Tierpfleger haben jetzt das Geheimnis gelüftet und akribisch die Präriehunde auf der Außenanlage gezählt. 56 Präriehunde leben in diesem Jahr im Magdeburger Zoo. 293 Präriehunde wurden in den zurückliegenden 11 Jahren geboren! Knapp 100 Zoobesucher gaben annähernde Schätzungen ab, viele verschätzten sich jedoch enorm. Zoo Dresden, 23.07.04 Einfach riesig unsere neuen Strauße Vier neue Strauße leben seit vorgestern im Dresdener Zoo. Die knapp einjährigen Neuzugänge, ein Hahn und drei Hennen, kommen von einem Privatzüchter aus Paderborn, von wo sie von Zoomitarbeitern abgeholt wurden. Somit hat die letzte im Zoo lebende Straußendame Häubchen wieder Gesellschaft. Wildpark Lüneburger Heide, 22.07.04 Findelkinder im Wildpark Lüneburger Heide Viele Tierkinder tummeln sich zur Zeit im Wildpark Lüneburger Heide. Die vierjährigen Polarfüchse Bina und Eddy sind stolze Eltern von sechs Welpen geworden. Zwei kleine Steinmarder wurden von Spaziergängern im Wald gefunden. Alle zwei Stunden, Tag und Nacht, wurden sie mit der Flasche aufgezogen. Auch zwei Waschbärenbabys hatten Glück im Unglück, ihre Mutter wurde im Raum Hannover von einem Auto überfahren, verlassen auf der Strasse wurden sie von Passanten gefunden und mitgenommen. Auch in diesem Fall, konnte der Wildpark helfen. Das Waschbärenpärchen Wilma und Willi samt ihrer vier Monate alten Tochter Lilli, aus dem Wildpark Lüneburger Heide, haben die zwei Waisenkinder in ihre Familie aufgenommen. Zoo Chemnitz, 22.07.04 Nachwuchs bei den Sonnenrallen im Tropenhaus Große Freude bei den Chemnitzer Tiergärtnern im Areal an der Nevoigtstraße: bei den Sonnenrallen im Tropenhaus hat sich Nachwuchs eingestellt! Nach knapp vier Wochen Brutzeit schlüpfte ein Küken aus dem Ei, welches sich gut entwickelt hat und nun auch schon regelmäßig zu sehen ist. Es wird noch von den Eltern mit Nahrung (z.B. mit kleinen Fischen und Krebstieren) versorgt, unternimmt aber schon erste Ausflüge aus dem Nest. Zoo Duisburg, 22.07.04 9. Internationaler Koala-Tag im Zoo Duisburg Alljährlich zum Ausklang des Monats Juli wird weltweit der Save-the-koala-day, der Tag zur Rettung des Koala ausgerufen. Der Anlass ist ebenso bekannt wie traurig: Die Freilandbestände der putzigen Kletterbeutler haben bedrohlich niedrige Zahlen erreicht, weil ihr Hauptfeind der Mensch den eukalyptusduftenden Lebensraum ihrer Heimat Australien immer nachhaltiger einschränkt. Darüber hinaus sind einzelne Populationen durch Buschfeuer und/oder bakterielle Seuchen in ihrem Bestand bedroht, weshalb diese plüschfelligen Beuteltiere an zahlreichen Orten des Fünften Kontinentes bereits vor der Ausrottung stehen. Tiergarten Heidelberg, 22.07.04 Gestreifter Minitiger geht auf Entdeckungsreise Nun ist er für die Besucher endlich zu sehen: der junge Sumatratiger im Tiergarten Heidelberg. Die ersten 5 Wochen seines Lebens hat er in der Wurfbox verbracht, nun ist er neugierig und mobil genug, das ganze Gehege langsam zu erkunden. Etwas frühreif war die kleine Puna von Anfang an berichtet Jörg Kubacki, Reviertierpfleger bei den Raubtieren im Heidelberger Zoo ihre Augen haben sich schon am fünften Tag geöffnet, bei anderen jungen Tigern ist es erst mit etwa 10 Tagen soweit. Zoo Magdeburg, 22.07.04 Erster Schildkrötentag im Zoologischen Garten Magdeburg Am 24.07.2004 führt der Zoologische Garten Magdeburg von 12.00 Uhr-17.00 Uhr den ersten Schildkrötentag durch. Das Interesse mehr über Schildkröten zu erfahren, wurde bei den Zoobesuchern nachgefragt. Diesem Wunsch möchten wir mit dem ersten Schildkrötentag im Magdeburger Zoo nachkommen, erläutert Magdeburgs Zoodirektor, Dr. Kai Perret. Das Zooteam stellt nicht nur die südamerikanischen Köhlerschildkröten vor, sondern informiert auch über die Besonderheiten bei der Aufzucht von Schildkröten. Seit Juni 2001 sind im Magdeburger Zoo bereits 22 Köhlerschildkröten geschlüpft und entwickeln sich gut - ein sehr erfolgreicher Zuchterfolg! Die Zoomitarbeiter führen für die Besucher auch eine Beratung zur Haltung und Pflege von Landschildkröten durch. Um 14.00 Uhr kommen die Magdeburger Köhlerschildkröten auf die Waage. Vergleiche der einzelnen Schildkrötenjahrgänge sind für die Besucher leicht möglich, da die Schildkröte durch Farbpunkte leicht unterschieden und zugeordnet werden können. Leider sind auch die Köhlerschildkröten, wie viele Bewohner des südamerikanischen Regenwaldes im Artbestand bedroht. Auch in den Zoos werden sie selten gehalten. WWF, 27.07.04 Umweltministerin Lebanidse wirft den Betreibern um BP vor, Auflagen nicht zu erfüllen Der Bau der umstrittenen BTC-Pipeline in der Region Borjomi wurde von der georgischen Regierung vorerst gestoppt. Wie Umweltministerin Tamar Lebanidse am Wochenende mitteilte, erfüllt das BTC-Konsortium um den Ölkonzern BP die vertraglich festgelegten Umweltauflagen nicht. Der WWF, der den Bau der Ölpipeline seit langem scharf kritisiert, erhofft sich nun vom georgischen Umweltministerium Schützenhilfe, um die schlimmsten Auswirkungen des Mega-Projekts auf die Umwelt zu verhindern. Frank Mörschel vom WWF: Die Weltbank und die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung, die sich zu Beginn als Garanten der Umweltstandards präsentiert hatten, müssen nun Farbe bekennen und auf deren Einhaltung drängen. Bislang hüllen sich die Verantwortlichen aber leider in Schweigen. http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02026/index.html | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Natur- und Artenschutz | Märkische Oderzeitung - 28. Jul 2004 Bei Neuntöter und Grasmücke Mit mehr als 129.000 Hektar ist das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin eines der größten Schutzgebiete Deutschlands. Mit 240 Seen, der bekannteste davon ist der Werbellinsee, ist es ein Touristenmagnet. Die Ranger der Naturwacht sichern und schützen das Reservat. Die Naturwacht hat jetzt bei Klandorf ein geschütztes Fledermausquartier in einem ausgedienten Bunker eingerichtet. Kleine Zeitung - 24. Jul 2004 Steinbock-Alarm am Zirbitzkogel Eine Gruppe von fünf bis sechs Steinböcken sorgt am Zirbitzkogel (Judenburg) für Aufsehen - woher die Tiere gekommen sind, ist Gegenstand von Spekulationen, ihre Anwesenheit eine Touristenattraktion, ihr Schicksal höchst ungewiss. "Die Tiere befinden sich illegal am Zirbitzkogel", betont Gottfried Stadlmann, Experte der Landesregierung. Und Bezirksjägermeister Richard Neuper aus Judenburg ergänzt: "Der Zirbitzkogel ist kein idealer Lebensraum für Steinböcke. Die edlen Tiere sind auch nicht als Touristenattraktion geeignet." Die Steinböcke dürften schon vor längerer Zeit aus einem nicht genehmigten Gehege entkommen sein. Seither befinden sich die Steinböcke gemeinsam mit ortsüblichem Rot- und Gamswild in der freien Wildbahn. Ostsee Zeitung - 29. Jul. 2004 Lettland wildert Pferde aus Lettlands Naturschützer haben eine Erfolgsstory geschrieben: 50 Wildpferde, so genannte Rückzüchtungen des ausgestorbenen Tarpans, beleben heute die Landschaft. Das Experiment startete 1999, als 18 wildgeborene Pferde der Rasse Konik Polski aus Polen in ihren neuen Lebensraum gebracht wurden. Diese Tiere sollen den verschwundenen Tarpans am meisten ähneln. sz-online - 23. Jul. 2004 Jost - Herr der Ameisen von Bad Schandau Als Jost Arnhold seine Stelle als Zivi im Nationalparkhaus Sächsische Schweiz in Bad Schandau antrat, wusste er noch nicht, was auf ihn zukommt. Jost betreut Sachsens ersten Ameisen-Zoo. Ein Ameisen-Zoo schwebte dem Nationalparkhaus schon lange vor. Wir wollten damit unsere Ausstellung beleben, erklärt Mitarbeiterin Stefanie Engelbrecht. Ein Zufall kam zu Hilfe. In der Nähe von Rathen musste die Ameisen-Schutzwarte Sachsen die Notumsiedelung eines Ameisenhaufens mit mehreren Königinnen vornehmen und informierte das Nationalparkhaus. So zog die Kleine Rote Waldameise - beinahe gleichzeitig mit Zivi Jost - unter das Dach des Nationalparkhauses, hat hier ein in Futter-, Nest- und Friedhofs-Platz geteiltes Revier und ist seitdem der Star in der Ausstellungsetage. Tiroler Tageszeitung - 28. Jul 2004 Wilderer töten aus Freude am Schießen Stuttgarter Nachrichten - 27. Jul 2004 Genbank für aussterbende Tiere Dinosaurier wie im "Jurassic Park" wird das Projekt "Arche auf Eis" nicht wieder erwecken. Londoner Biologen wollen mit der einzigartigen Gen-Bank vielmehr das Erbgut heute bedrohter Tiere bewahren. Das am Dienstag gestartete Vorhaben könnte nach Meinung einiger Experten allerdings auch dazu dienen, in 100 Jahren Tiere wie das bis dahin vermutlich ausgestorbene Indische Nashorn zu klonen. Das Natural History Museum in London sammelt gemeinsam mit dem dortigen Zoo und dem Gen-Institut der Universität Nottingham Gewebe- und DNA-Proben tausender vom Aussterben bedrohter Arten. Die Gewebe und Gen-Proben von acht Arten, darunter die Socorro-Taube und die Säbelantilope, seien bereits auf minus 80 Grad tiefgefroren worden, hieß es. Berliner Morgenpost - 24. Jul 2004 Hilfe für gestörte Goldfische! Was für ein Glück für euch Goldfische von Monza. In der norditalienischen Stadt ist es fortan verboten, euch in einem runden Wasserglas zu halten. Ein Fisch in einem runden Glas habe eine "gestörte Sicht der Realität und leidet dadurch", sagte der stellvertretende Bürgermeister Giampietro Mosca. Anders als rechteckige Aquarien hätten Glaskugeln meistens keinen Filter und daher sauerstoffarmes Wasser. Recht hat er, wenn auch Spötter dem tierlieben Politiker direkt eine gestörte Sicht unterstellen wollten. Auch gefärbte Küken auf Märkten und Tiere als Wettbewerbspreise sind nach der neuen Verordnung tabu. Pforzheimer Zeitung - 29. Jul. 2004 Tierschutz: Plakatwand zum Mammut, Erlös der Wundertüten gespendet Die Schüler der Klasse 5A der Haidachschule in Pforzheim haben sich schon im Februar dieses Jahres als begeisterte Tierschützer erwiesen. Durch das Bemalen eines Bauzaunstückes hatten die Schüler 100 Euro verdient und eine Tierpatenschaft für das Minischweinchen Jule im Wildpark übernommen. Ein Bericht von WWF über bedrohte Elefanten in Sumatra fand bei den Kindern Interesse und die Idee für ein Projekt "Hilfe für die Elefanten in Sumatra" war geboren. Innerhalb von fünf Schulwochen entstanden in den Fächern Deutsch, Religion und Bildende Kunst unter Anleitung der Klassenlehrerin und der Religionslehrerin ein Dutzend Infoplakate über die grauen Riesen. Military and industry sonar harms whales, says IWC report Sonar used by the military to spot enemy submarines is to blame for increasing cases of whales being stranded on beaches and dying, the scientific committee of the International Whaling Commission (IWC) said. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | Weitere Infos | Der neue Prisma-Artikel, diesmal mit Aussagen von Jörg Adler und Olaf Behlert. Auch diese Woche geht es um Geburtenkontrolle http://www.prisma-online.de/aktion/2004_30/D004N00504_PR30.pdf Liebe Kolleg/inn/en ! Es ist wieder soweit, der 12. Workshop Tiergartenbiologie in Erlangen/Nürnberg wirft seine Schatten voraus. Wir werden uns treffen wie besprochen vom 22. bis 24.10. 2004, und das Schwerpunktsthema wird Prädatoren jeder Art und Größe im Zoo sein. Als Hauptredner haben wir bereits Th. Knauf zur Reproduktion der Bären, und C. Fentzloff zur Wiederansiedelung von SeeAdlern. Dazu gibt es sicher Beiträge zu Erdferkeln, Mandrills, zur Forschungslandschaft im Zoo allgemein, zu Sib. Tigern , einige weitere sind gerade in der Planung. Wer einen Beitrag anmelden möchte, egal ob zum Schwerpunkt oder den freien Themen, auch Diskussionsrunden, Workshops und Poster sind sehr willkommen, der möge doch bitte bald Bescheid geben. Die Anmeldung kann erst mal ganz formlos gehen, nähere Infos kriegen die Angemeldeten dann rechtzeitig. Ich hoffe wieder auf rege Anmeldung und Beteiligung und freue mich von jedem/r bald zu hören. Einstweilen verbleibe ich mit besten Grüßen für das Team Udo Gansloßer ganslosser@zoobiology.de www.zoobiology.de ~°v°~ ~°v°~ ~°v°~ ~°v°~ ~°v°~ Hallo ZooLex-Fans, NEUE GEHEGEPRÄSENTATION Der Tierpark Chemnitz hat rund 200.000 Besuchern im Jahr und feiert 2004 seinen 40. Jahrestag. Wir freuen uns, aus diesem Anlass das Vivarium des Tierparks vorzustellen. Das Vivarium wurde 1996 eröffnet und ist die einzige Spezialausstellung zu Amphibien in Europa: http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=255 ~°v°~ EDITOREN Wir freuen uns, zwei weitere ZooLex-Editoren vorzustellen: Monika Lange ist Biologin, Autorin und Journalistin und arbeitet bei pja architects + landscape architects, p.s. at Seattle, Washington. Sie hilft beim Editieren und Übersetzen deutsch/Englisch. James Karl Fischer, AIA RIBA, Architekt und Spezialist für Zoogeschichte in Denville, New Jersey, hilft mit ZooLex News. http://www.zoolex.org/editors.html ~°v°~ NEWS Wir haben eine eigene Adresse für Ihre zoo-bezogenen News eingerichtet: news@zoolex.org Bitte senden Sie uns News zur Veröffentlichung in ZooLex News. James Karl Fischer wird sich gerne darum kümmern. ~°v°~ UNTERSTÜTZUNG FÜR ZOOLEX WORKSHOPS Wir danken der Doppelmayr Seilbahnen GesmbH für die finanzielle Unterstützung des ZooLex Workshops zur Zooplanung in Wiesbaden. Information und Anmeldung: http://www.zoolex.org/workshop.html#wiesbaden ~°v°~ Die ZooLex Zoo Design Organization ist in Österreich als gemeinnütziger Verein registriert. ZooLex betreibt eine wissenschaftliche Website zum Thema Zooplanung und verteilt diesen Newsletter. Weitere Informationen und die Kontaktadresse finden Sie hier: http://www.zoolex.org/home.html ZooKunft 2005 in Kursaal, Bad Cannstatt und Wilhelma am 18., 19. und 20. Februar 2005 * Behavioural Enrichment für Tiere (Eigene Erfahrungen oder wiss. begleitet): Verhaltens-, Lebensraumbereicherung 1) Animal welfare;-Förderung: Maßnahmen für Wohlbefinden und Aktivitätsförderung 2) Arterhaltungs-relevante Maßnahmen: Simulierung wichtiger Umweltko mponenten, um natürliches Verhalten zu fördern und unnatürliche Selektion zu minimieren 3) Schau-Aspekte: Förderung für Besucher interessanter Verhaltensweisen; Enrichment für Zoo-Besucher 4) Behindertengerechter Zoo * Botanik und Zoo: Bepflanzung von Tiergehegen * Zoo-Zertifizierung. Erfahrung und Problematik bei der Umsetzung 1. Themen einsenden für Poster oder Vortrag per Email an Quantum@t-online.de oder Fax an 0441-2182708 (bis: 1. Oktober, 2004) 15th Zoohistorica Arnhem 2004 The 15th meeting of collectors of paraphernalia of zoos will take place in Burgers'Zoo, Arnhem, the Netherlands, from 10 -12 september 2004 Full programm: www.zoo-ag.de/ZooAG-Zoosammlertreff.htm Registration or any questions: please send an email to: guidebooks@burgerszoo.nl or by letter to: Guidebooks 2004, Schelmseweg 85, NL-6816 SH Arnhem. BEDROHTE TIERARTEN (Bilder aus den Lebenswelten) 11.-13. November 2004 Die Veranstaltung mit dem Schwerpunkt Artenschutz und Arterhaltung soll Bewegtbildmaterialien zu diesem Thema einer breiteren Öffentlichkeit und weiteren Kreisen der Scientific Community zugänglich machen. Ziel der Veranstaltung ist es, ein Forum für den Dialog und Austausch zwischen Wissenschaft, Hochschulen, Medienunternehmen und anderen Interessierten zu bieten. Wir möchten Sie herzlich einladen, aktiv an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Termin: 11. bis 13. November in den Räumen der IWF Wissen und Medien gGmbH, Göttingen. Wenn Sie oder die Institution, in der Sie tätig sind, zu dieser Thematik passende Medien-Produktionen verfügen, die Sie gern der Öffentlichkeit bekannt machen möchten, nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf. Eingereicht werden können AV-Medien oder interaktive Medien. Einsendeschluss: 30. September 2003 Weitere Informationen zum Medienforum - http://www.iwf.de/bal/ | CIRCUS Main-Rheiner - 29. Jul. 2004 Althoff-Anwalt erhebt schwere Vorwürfe gegen Behörden/Gutachter als befangen abgelehnt Der Rechtsbeistand des Circus Giovanni Althoff, Prof. Dr. Ernst Fricke aus Landshut, hat jetzt gegen alle den Zirkus betreffenden Verwaltungsentscheidungen Rechtsmittel eingelegt. "Ich bin zuversichtlich, dass die Verfügungen abzuwenden sind, weil hier offensichtlich rechtswidrig gehandelt wurde", erklärte der Jurist gestern im Gespräch mit der AZ. "Der Ablauf ist immer gleich", so Fricke. "Die Tierschutzorganisation PETA bombardiert die Behörden mit Anzeigen, in der Hoffnung, dass irgendein Staatsanwalt schon reagieren wird." Warum in Oppenheim ein Gutachter aus Wien hinzugezogen worden sei, der nach Einschätzung von Prof. Dr. Ernst Fricke der PETA nahe steht, wo doch ein erfahrener Zoologe in der Nähe zur Verfügung gestanden hätte, kann der Jurist nicht nachvollziehen Rhein Main Presse - 23. Jul. 2004 Anwalt sieht Zirkus in Teufelskreis "Ich habe den Eindruck, dass hier unter dem Deckmantel des Tierschutzes wirtschaftliche Interessen durchgesetzt werden", beurteilt Christian Berg die Vorgänge um den Zirkus Giovanni Althoff. Der Dolgesheimer Rechtsanwalt will sich ein eigenes Bild von dem Zirkus-Drama machen und ist empört: "Das ist ein Ausnutzen der Rechtsordnung, ein Teufelskreis aus dem der Zirkus nicht mehr rauskommt." Zuerst würden alle Genehmigungen entzogen, dann, wenn keine Gelder mehr da wären, hieße es die artgerechte Haltung und Fütterung der Tiere wäre nicht weiter möglich. Das finde ich einfach verkehrt, damit tut man den Tieren keinen Gefallen!" Dieser Meinung ist auch Petra Mumme, Tierheilpraktikerin und Mitglied der Aktionsgemeinschaft Artenschutz. "Den Tieren geht es gut, natürlich nur so lange, wie sie genug zu fressen bekommen." Im Sozialverhalten der Dickhäuter gäbe es keine Auffälligkeiten. "Misshandlungen sind ebenfalls nicht zu erkennen, die Elefanten sind eine harmonische Herde, die ihren Betreuer als Leittier sieht." Wenn man die Herde trennt, erst dann nimmt man Schäden an den Tieren in Kauf, denn "Elefantenkühe bleiben ein Leben lang zusammen." Karlsruher Nachrichtenmagazin - 22. Jul. 2004 Zirkus kontra Tierschutzbund: "Elsbeth", der gefeierte Fliegenpilz-Star Auf dem Karlsruher Messplatz in der Oststadt weht seit dem vergangenen Dienstag ein Hauch von Exotik. Bis Sonntag, 1. August, hat der Zirkus Fliegenpilz mit seinen 150 Tieren und 120 Mitarbeitern dort seine Zelte aufgeschlagen und will das Karlsruher Publikum mit spektakulären Artistennummern und Tiershows im trockenen Rund der Manege und unter Wasser begeistern. Das inzwischen zum Wappentier des Unternehmens aufgestiegene Zwergflusspferd sorgte auch außerhalb seines Arbeitsbereichs als Ausbrecherkönigin schon mächtig für Schlagzeilen. Bereits im zarten Kindesalter büchste die heute 15-Jährige bei einem Gastspiel des Zirkus in Fürth 1990 aus und entschwand für eine Woche in den Fluten der Pegnitz. Doch anscheinend hatte "Elsbeth" soviel Gefallen an der Freiheit gefunden, dass sie es 1993 in Bonn gleich noch einmal probierte. "Elsbeth" genoss fortan den Rummel um ihre Person und durfte sich bei Auftritten wie in der Harald-Schmidt-Show und dem ARD-Wunschkonzert im Rampenlicht der Unterhaltungsbranche sonnen. Gar nicht so lustig sieht solche Aktionen der Deutsche Tierschutzbund in Bonn. "Klar, auf den ersten Blick wirkt so etwas ganz nett, aber es hätte auch wesentlich dramatischer ausgehen können, sowohl für Menschen, als auch für das Tier", so die Pressesprecherin des Tierschutzbunds, Dr. Marion Steinbach. Für die jüngsten Schlagzeilen sorgte der Zirkus im vergangenen Monat, als auf einer Bundesstraße bei Marburg ein Wagen, unter anderem besetzt mit Ziegen, Pelikanen und einem Emu aus bisher ungeklärten Umständen umkippte. Fraglich ist laut Steinbach auch die Einzelhaltung von sozialen Herdentieren wie Elefanten oder Giraffen. Der Direktor des Zirkus, Hölscher, der dem Berufsverband der Tierlehrer angehört, kann mit solchen Vorwürfen überhaupt nichts anfangen: "Unser Zirkus gilt als vorbildlich, das haben bereits etliche Amtstierärzte dokumentiert. Wenn dem nicht so wäre, würden wir hier in Karlsruhe gar nicht gastieren können." Hölscher sieht in den Aussagen des Tierschutzbunds nur eine Stimmungsmache gegen Zirkusse im Allgemeinen. Rhein Main Presse - 27. Jul 2004 "Zirkuswelt ist Kulturgut" Vor dem Hintergrund der Ereignisse rund um den Circus Giovanni Althoff, der seit zwei Wochen in Oppenheim festsitzt, hat Christoph Böhr, Landes- und Fraktionsvorsitzender der CDU Rheinland Pfalz, dazu aufgerufen, die Zirkuswelt in Deutschland als Kulturgut zu begreifen. Viele Unternehmen kämpften um ihre Existenz, weshalb Böhr gestern ein überparteiliches Bündnis forderte, um den Zirkus zu erhalten. "Gerade die kleinen Zirkusse in Deutschland haben unsere Solidarität verdient", so Böhr. "Zu einem Zirkus gehören Tiere. Sie sind das Kapital der Unternehmen und die Stars der Vorstellungen." Sachverständige hätten belegt, dass in Unternehmen wie Althoff "sehr verantwortungsvoll mit den Tieren umgegangen" werde. Im Fall Althoff habe er von Plänen gehört, die Elefanten an osteuropäische Gehege zu verkaufen: "Ob sich die Lebenssituation der Tiere damit verbessert, darf stark bezweifelt werden." | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | Neue Veröffentlichungen | The Tower Menagerie Über 600 Jahre war die Menagerie an Eingang des Londoner Towers die zoologische Adresse des Königreiches, diente gleichermaßen der Repräsentation wie schon in frühester Zeit als Tourismusattraktion. Dieses Buch bieten nicht nur Anekdoten wie von dem Eisbären, der täglich an der Themse Lachse fischte, sondern reichlich kulturelle Querverbindungen von den Bestiarien über das sich wandelnde Bild des Tieres bis zu den Gründungen von Menagierien, Hetztheatern, Kuriositätensammlungen, Naturmuseen und schließlich Zoos. Eine faszinierende Geschichte einer der ältesten zoologischen Einrichtungen der Welt, deren letzte sichtbare Spuren mit dem Bau des neuen Tower-Besucherzentrums letztes Jahr verschwanden. Aus Publishers Weekly: The Tower of London's Menagerie got started in 1235 when the Holy Roman Emperor gave England's Henry III three leopards; over its history it housed an array of animals from polar bears and lions to exotic birds and snakes. Some insights are astounding (the drink of choice for Tower elephants was wine). Hahn creates a feeling of its impact on society when he uses the Tower's animals as a starting point to discuss our understanding of the animal world, and he offers intriguing anecdotes about how animals and their characteristics have become engrained in our culture and vocabulary. Widening the scope of the book with entertaining trivia, off-beat tales and cheeky asides, Hahn manages to create a credible, living history from a collection of long-departed beasts and birds. Gebundene Ausgabe, 240 S., Simon & Schuster Erscheinungsdatum: 3. März 2003 Auch als Taschenbuch für 13,95 ¬ | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Ausstellungen | Sihlwald Naturzentrum Sihlwald BILDER BUCH WÄLDER bis 31.10.2004 BAUMEISTER UND MEISTERSCHWIMMER - Im Reich von Biber und Fischotter bis 31.10.2004 Freiburg/Fribourg Naturhistorisches Museum SCHWALBEN & SEGLER bis 31.10.2004 BAD WURZACH Naturschutzzentrum: ERLEBNISRAUM FLIEßGEWÄSSER bis 26.9.2004 http://www.naturschutzzentren-bw.de/badwurzach/ Gotha - Museum der Natur AMPHIBIEN UND REPTILIEN Lebendschau bis 15.08.2004 NATUREINDRÜCKE VON DEN GALAPAGOS-INSELN - Foto-Ausstellung von Helmut Walther bis 3.10.2004 125 Jahre Herzogliches Museum, 50 Jahre Wiedereröffnung als Naturmuseum bis 30.10.2004 Hamburg, Rieck-Haus - Vierländer Freilichtmuseum UNGEBETENE GÄSTE - Von Spatzen, Fliegen und Mäusen bis 31.10.2004 BERLIN Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem: VICTORIA & CO. IN BERLIN 100. Geburtstag des Botanischen Gartens bis 5.9.2004 http://www.bgbm.org/BGBM | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | TV-Tipps | Do., 29.07.2004, 18:30-19:00 3sat, Geheimnisvolle Welt, 9. Naturschützer - Stille Kämpfer, große Taten Do., 29.07.2004, 21:00-21:50 SF1, Das Leben der Säugetiere, Nagetiere Do., 29.07.2004, 22:10-23:05 VOX, SpiegelTV Extra: SpacePark Bremen Fr., 30.07.2004, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Das Leben der Vögel (5) Fr., 30.07.2004, 18:30-19:00 3sat, Geheimnisvolle Welt, 10. Tierschützer - Mit vereinter Kraft Fr., 30.07.2004, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Zoogeschichten (64) Fr., 30.07.2004, 22:35-00:45 VOX, SPIEGEL TV Themenabend, Thema: Giganten der Meere, Tauchgang in die Welt der Killerwale Sa., 31.07.2004, 14:45-15:00 MDR, Elefant, Tiger & Co., Hauptsache gesund Sa., 31.07.2004, 16:20-16:50 WDR, Naturparadiese Europas, 1. Hohe Dünen - Tiefe Schluchten Sa., 31.07.2004, 17:55-18:30 VOX, tierzeit: Nemo gefunden - das wahre Leben der Clownfische So., 01.08.2004, 13:30-14:00 SWR, Elefant, Tiger & Co. (6/12), Doku-Serie aus dem Leipziger Zoo So., 01.08.2004, 18:00-18:30 3sat, Masoala - Paradies in Gefahr, Der Zoo Zürich hilft dem Regenwald in Madagaskar So., 01.08.2004, 22:30-22:55 WDR, Elefant, Tiger & Co. - Wasser marsch, Doku-Soap aus dem Leipziger Zoo So., 01.08.2004, 23:20-00:15 ARTE, Belugas im Reigen der Meere Mo., 02.08.2004, 14:35-15:00 WDR, Abenteuer Überleben, Die Freiheit der Swiftfüchse Mo., 02.08.2004, 18:30-19:00 3sat, Geheimnisvolle Welt, 11. Reservate - Paradiese mit Stacheldraht Mo., 02.08.2004, 21:00-21:25 XXP, SPIEGEL TV Reportage, Mit dem Fahrstuhl durchs Aquarium - Unterwasserwelten im Hotel (Berlin) Di., 03.08.2004, 13:30-14:00 WDR, Pinnawela - ein Waisenhaus für Elefanten Di., 03.08.2004, 18:30-19:00 3sat, Geheimnisvolle Welt, 12. Comeback für Tiere Mi., 04.08.2004, 11:00-11:30 WDR, Mega: Das geheime Leben der Frösche, Wissenschaftsmagazin mit Ranga Yogeshwar Mi., 04.08.2004, 18:30-19:00 3sat, Geheimnisvolle Welt, 13. Umzug für Nashörner Mi., 04.08.2004, 18:30-19:15 Phönix, Logbuch der Schöpfung, 4-teilige Reihe, 3. Teil: Perde - Aufstieg im Galopp, u.a. Hagenbeck; Auswilderung; Wildpferdebahn Dülmen; Tests im Allwetterzoo Münster Do., 05.08.2004, 19:30-20:15 BR, Faszination Wissen, Damenwahl bei Herrentieren Do., 05.08.2004, 20:45-21:15 XXP, BBC Wild, Die Intelligenz der Delfine Do., 05.08.2004, 21:00-21:50 SF1, Das Leben der Säugetiere, Fleischfresser Fr., 06.08.2004, 13:15-14:00 N3, Luchse im Harz, Wiederauswilderung aus Tierparks in die freie Natur Fr., 06.08.2004, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Heimkehr der Biber Fr., 06.08.2004, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Das Leben der Vögel (6) Signale und Gesänge Fr., 06.08.2004, 20:15-21:00 RBB, Luchse, Tiger und Sirenen, Einsatz für die letzten ihrer Art, Mit Volker Lechtenbrink zu den seltensten Tieren der Erde Fr., 06.08.2004, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Zoogeschichten (65) RTL2, Sonntags ca 13:10: "Crocodile Hunter", mit Steve Irvin, aus dem Australia Zoo, Beerwah ausführliche Vier-Wochen-Vorschau: http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm | | | Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo und Naturschutz aus Online-Zeitungen. 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