E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Kirstin Adrian
   Melanie Witte



ISSN 1619-6643


Ausgabe 222 vom 15. Juli 2004

Liebe Leser,

willkommen zur Schnappszahl-Ausgabe Nr. 222.

Die Buschtrommeln (die "gemeinhin gut unterrichteten Kreise" aus Nürnberg) wußten es schon vorgestern: Der neue Direktor des Zoo Nürnberg wird Dag Encke, zur Zeit Kurator im Allwetterzoo Münster, Sohn des früheren Krefelder Zoodirektors. Damit verliert Münster innnerhalb kurzer Zeit erneut einen wertvollen Mitarbeiter - und Nürnberg hat einen guten Fang gemacht. Lieber Dag, herzlichen Glückwunsch von uns allen!

Auch aus den Reihen der Zoo-AG Bielefeld ist Positives zu vermelden: Antje Fischer konnte am letzten Wochenende ihre neue "Zooschule Grünfuchs" im Bielefelder Heimattiergarten Olderdissen der Presse vorstellen. Nach vielen Jahren Zoopädagogik "nebenbei" macht sie sich nun mit Führungen, Kindergeburtstagen und vielen anderen Veranstaltungen selbstständig. Auch dafür: Alles Gute!


Ein herzlicher Dank geht an Katja Grube, die sich der mühsamen Aufgabe angenommen hatte, die weit über 100 Antworten zu unserer Umfrage von April aufzubereiten und statistisch auszuwerten. Mehr dazu an dieser Stelle nächste Woche - die Ergebnisse finden Sie demnächst auf der Website.

Dirk Petzold





Drastische Methoden im Zoo Hongkong: "It is an offence to feed any animal (...) Offenders are liable to a fine at level 1 and imprisonment for 14 days."
Bild von Anne Linow

  Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps

Zoos und Tierparks

Kurier - 9. Jul 2004
Bilanz: "Pfleger und Tiere in Lebensgefahr"
Von "katastrophalen Zuständen" im Safaripark Gänserndorf berichtete OZO-Präsident Andreas Kaufmann am Freitag. Tiere und Pfleger seien gleichermaßen in Lebensgefahr. Enttäuscht zog Kaufmann Bilanz unter die vergangenen Monate vergeblicher Mühe: "Die Rettung ist gescheitert. Masseverwalter Ferdinand Bruckner hat uns von Anfang an als notwendiges Übel betrachtet." So etwas wie Kommunikation oder Zusammenarbeit habe nicht existiert. Nun gelte es, so Kaufmann, jene Tiere, für die Angebote vorliegen, so schnell wie möglich zu verkaufen. Besonders schockiert zeigte sich Kaufmann von einer Begehung des Safariparks mit dem Arbeitsinspektorat, die kürzlich stattgefunden hat: "Die Sicherheitsstandards sind mittlerweile lebensgefährlich - besonders bei den Schimpansen. Man muss sich das vorstellen: Die Tiere waren seit eineinhalb Jahren nicht mehr im Freien und sind seither in einem dunklen, engen Kobel zusammengepfercht. Die Unterbringung ist der reine Horror." Kaufmann warf Bruckner vor, vorliegende Angebote einfach ignoriert zu haben: "Die Affen werden wahrscheinlich wieder in die Verantwortung von Baxter übergehen." Die OZO-Mitarbeiter haben ihren Dienst im Safaripark mittlerweile beendet: "Die waren total fertig, weil sie von allen Seiten angefeindet wurden." Dennoch erneuerte Kaufmann das Angebot der OZO, weiterhin bei der Suche nach Unterbringungsmöglichkeiten für die zu suchen. Doch die Hoffnung auf eine Zukunft des Safariparks als einen Ort, der Artenschutz, Umwelt und Erholung vereint, scheint gestorben. "Ich denke, dass es nun ein ganz normaler Abverkauf wird. Bruckner wird versuchen, die Tiere zu Geld zu machen."

NÖN Online - 13. Jul. 2004
Safaripark: Baxter will Affenhaus-Bestand sichern
Nach dem Scheitern der Bemühungen, den Safaripark Gänserndorf als Ganzes zu retten, will das Unternehmen Baxter mit neuen Partnern dazu beitragen, den Bestand des "internationalen Vorzeigeprojektes" Affenhaus zu sichern. Eine kompetente Betreibergesellschaft soll ein Konzept mit attraktiver Zukunftsperspektive für das Primatenzentrum erarbeiten. Baxter nehme "mit Bedauern" zur Kenntnis, "dass dem Safaripark Gänserndorf das endgültige Aus droht", hieß es am Dienstag in einer Aussendung. "Das Affenhaus, das neben den ehemaligen Baxter-Schimpansen auch Affen von anderen Tierparks beherbergt, ist allerdings davon nicht betroffen", versicherte Sprecher Roland Bettschart. Die Schimpansenpension von rund 15 Euro pro Tier und Tag - in Summe mehr als zwei Mio. Euro - ermögliche eine tragfähige finanzielle Überbrückung, die dem Affenhaus die Existenz sichere. Außerdem seien kürzlich etwa 100.000 Euro zusätzlich als Akut-Hilfe investiert worden.
"Um den langfristigen Weiterbestand des Affenhauses zu ermöglichen, ist Baxter nun bemüht eine geeignete Betreibergesellschaft zu identifizieren, die ein tragfähiges Konzept für das Primatenzentrum erarbeiten soll", so der Sprecher. Das Projekt habe natürlich auch als "Stand-alone-Variante", also völlig unabhängig vom Safaripark, eine attraktive Zukunftsperspektive. An geeigneten Modellen werde gearbeitet.

Tagesanzeiger - 13. Jul. 2004
Hagelschaden an Masoalahalle
Der Hagel der vergangenen Woche hat Löcher in die Schutzfolie über dem Dach der Masoala-Halle des Zoos Zürich geschlagen. Erst vor zwei Jahren war das Dach beschädigt worden. Zoo-Direktor Alex Rübel ist frustriert. Es sei schon «echli doof», dass jetzt, nur zwei Jahre nach dem letzten Mal, schon wieder Hagelschäden entstanden seien. Das wäre jetzt wirklich nicht nötig gewesen. Immerhin sei diesmal nicht das Dach selbst beschädigt worden, sondern nur die Schutzhülle, die nach dem 2-Millionen-Schaden vom 24. Juni 2002 gespannt worden ist. Da sei die Reparatur günstiger. Wie gross die Schäden diesmal sind, konnte Rübel noch nicht sagen. Die Kosten seien von der Versicherung gedeckt. Vor zwei Jahren, die Halle war noch nicht eröffnet, wurde die Dachfolie der Masoala-Regenwaldhalle in einem heftigen Hagelwetter beschädigt. Die Fachleute hätten damals erklärt, solch ein Schaden entstehe durchschnittlich einmal in 20 Jahren, sagte Rübel. Nun sei es schon nach zwei Jahren wieder so weit.

Grafschafter Nachrichten - 13. Jul. 2004
Greenpeace: Zoo in Nordhorn zählt zu den 22 Besten
Großes Lob für den Nordhorner Tierpark: Das "Greenpeace Magazin", eine nicht nur von Mitgliedern der Umweltschutz-Organisation gelesene Abo-Zeitschrift, zählt den Tierpark zu den 22 besten Zoos in Deutschland, Österreich und der Schweiz. In dem Heft findet der Nordhorner Einsatz im Bereich Arten- und Naturschutz allgemeine Anerkennung. Neben der Beteiligung an der Erhaltungszucht von Bergzebras und Nordpersischen Leoparden, widmet sich der Tierpark der Erhaltung alter Haustierrassen und –in Zusammenarbeit mit Naturschutzverbänden –dem Bereich "Einheimischer Naturschutz". Positiv erwähnt ist die Gemeinschaftsanlage für Geier und Steinböcke, die vom Berufsverband der Zootierpfleger mit dem "Biber", dem sogenannten Zoo-Oscar ausgezeichnet wurde.

14. Jul 2004
Tierauffangstation steht kurz vor dem Aus: Oberverwaltungsgericht lässt Tierart-Berufung nicht zu
Maßweiler. Die geplante Tierauffangstation im früheren US-Depot steht kurz vor dem Aus: Nachdem schon das Verwaltungsgericht Neustadt eine Klage des Vereins Tierart gegen die Auflagen der Baugenehmigung abgelehnt hatte, entschied nun das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz als zweite Instanz, eine Berufung gegen das Neustädter Urteil nicht zuzulassen. Tierart-Vorsitzende Heike Finke sieht nach dieser Entscheidung kaum noch Chancen, den geplanten ökologischen Tier- und Themenpark zu verwirklichen.

 

Planung und Bau

Berliner Morgenpost - 15. Jul. 2004
Affen im Zoo Berlin erhalten einen Dschungel
Das im Zoo Berlin geplante Affenhaus, in dem die fünf Schimpansen Gusta, Karel, Lilly, Pedro und Soko ein neues Zuhause bekommen sollen, nimmt Gestalt an. Es liegt ein Konzept vor, über das Anfang Oktober im Aufsichtsrat abgestimmt wird.
Auf dem Erweiterungsgelände entlang der Drakestraße wird ein durch viel Glas sehr transparentes Gebäude entstehen. Der Besucher steht direkt nach dem Betreten des Hauses unter einem künstlichen Blätterdach und kann durch eine Glasscheibe ins Innengehege sehen. Dort werden neben den Schimpansen auch die schwarz-weißen Guerezas, Baumaffen aus dem ostafrikanischen Hochland, zu sehen sein, mit denen sich das Quintett das neue Haus teilen wird. Die komplette Anlage wird mit vielen Baumstämmen, Pfosten, Pflanzen und einem Wasserfall wie ein Dschungel wirken. Eine Treppe führt hoch zu einem Restaurant im afrikanischen Lodge-Stil, das auch von der Drakestraße her betreten werden kann. Eine weitere Treppe führt zu einer Außenterrasse. Von beiden Etagen aus können die Besucher auf die Anlage schauen.
Geplant wurde die neue Anlage, die Ostern 2006 fertig sein soll, auf einem 750 Quadratmeter großen Gelände; das neue Haus wird eine Grundfläche von 250 Quadratmetern haben. Kosten: 6,5 Millionen Euro. Zwei Millionen Euro sind Lotto-Geld, für den Rest werden noch Spenden benötigt.

Neue Osnabrücker Zeitung - 13. Jul. 2004
Unterirdische Vereinigung von Zoo und Museum?
Osnabrück. Wie bereits mehrfach berichtet, wird für einen möglichen Tunnel zwischen dem Zoo und dem Museum am Schölerberg heftig geplant, doch seine Realisierung hängt von der Machbarkeitsstudie ab, die mit Spannung erwartet wird. Das geplante Tunnelsystem ist als Verbindung zwischen Zoo und Museum vorgesehen. Darin sollen verschiedene Ausstellungen und Informationen zum Thema "Boden" so anschaulich präsentiert werden, dass damit auch Besucher von weither angesprochen werden. Um diesen einen realen Eindruck vom Leben der Tiere im Boden und in Höhlen zu vermitteln, soll ein kreisförmiges Gangsystem von rund 600 Quadratmetern Grundfläche geschaffen werden. Es gibt Überlegungen, neben den üblichen Präsentationsmöglichkeiten auch lebende Tiere wie zum Beispiel Fledermäuse oder Ratten mit einzubeziehen, um die Gewohnheiten der Tiere durch diese Anlage den Besuchern hautnah zu vermitteln. Alle an der Planung Beteiligten sind der Meinung, dass die Attraktivität beider beteiligter Einrichtungen und der Bekanntheitsgrad Osnabrücks als Umweltstandort steigen würde.

boot.de - 13. Jul. 2004
Putzen für die Haie im Oberhausener "Sealife" Aquarium
Wenige Tage vor der Ankunft der ersten Haie ist im Oberhausener Aquarium «Sealife» großer Hausputz angesagt. Nach dem Einfüllen von rund zwei Millionen Litern Wasser werden die Becken derzeit auf Hochglanz poliert, berichtete ein Sprecher am Dienstag. Aus einer südenglischen Aufzuchtstation sollen die ersten Fische Ende kommender Woche im Ruhrgebiet eintreffen. Während die Haie in der ersten Lieferung mitschwimmen sollen, würden die großen Rochen erst einige Tage später ihre ersten Runden durch die Becken ziehen.

Berliner Morgenpost - 14. Jul 2004
TU-Studenten präsentieren: Schöner Wohnen im Zoo
Zoodirektoren scheinen Architekten nicht zu mögen. Der New Yorker Zoodirektor Bill Conway sagte einmal: "Gib einem Architekten keine Chance, ein Baudenkmal zu schaffen. Wenn möglich, mache Zoogebäude so, dass sie leicht wieder abgebrochen werden können." Sein Kollege Heini Hediger aus Zürich wurde noch deutlicher: "Das gefährlichste Tier im Zoo ist der Architekt." Einige Architektur-Studenten an der TU Berlin ließen sich von dieser Art Ablehnung nicht beeindrucken. Sie präsentierten gestern ihre Entwürfe zum Thema "Bauen für Tiere". Gewagte Ideen waren ebenso darunter wie durchaus Realisierbares. So ein Entwurf für ein neues Raubkatzenhaus, das sich am vorhandenen Gebäude im Berliner Zoo orientiert. "Wir haben einen Flügel des Hauses abgerissen und den Tierbestand auf sieben Arten reduziert", sagte Manuela Pohl. Entscheidend am Entwurf ist jedoch der Tausch der Perspektive. Mit Stahlgittern gesicherte Gänge ziehen sich durch das Gelände. Dominik Lange: "Die Katzen sollen viel Freiraum haben, die Besucher sollen sich dafür wie in einem Käfig fühlen." Einer ging gestern besonders interessiert von Entwurf zu Entwurf: Unter den Betrachtern war auch Berlins Zoodirektor Jürgen Lange.


Neues Deutschland - 14. Jul 2004
Im gläsernen Tunnel durch die Welt der Affen
In einem gläsernen Tunnel entdeckt der Mensch die Welt der Affen. Das ist die Vorstellung der Architekturstudenten vom neuen Aufenthaltsort für Orang-Utan, Gorilla und Schimpanse im Tierpark Friedrichsfelde. 24 Teams machten sich an der Technischen Universität während des Seminars »Bauen und Tiere« Gedanken über neue Tiergehege in Zoologischen Gärten. Gestern wurden die Modelle präsentiert. Mit Rat und Tat standen den künftigen Architekten die Chefs von Tierpark und Zoo, Bernhard Blaskiewitz und Jürgen Lange, zur Seite. Da können die Orang-Utans in Bäumen lümmeln, wie sie es in ihrer Heimat Borneo und Sumatra auch gerne tun. Durch eine ebenerdige Schlucht geht es zu den Schimpansen, die auf Felsen hocken, und weiter in die Tropenhalle zu den Gorillas. Die Halle wird nach den Plänen der jungen Architekten von einem 60 mal 40 Meter großen Glasdach überspannt. Gryzina Semmelbeck hat einen gläsernen Affenturm mit 300 Quadratmetern Fläche entworfen. Hier sollen die Tiere ihr natürliches Springverhalten ausleben können. »Es sollte untersucht werden, welches Verständnis von moderner Tierhaltung sich in den Bauten widerspiegelt«, erläuterte Architektin Natascha Meuser, die das Seminar veranstaltete. Und die 37-Jährige weiß auch, dass Zoologische Gärten und Tierparks zu den Nischen im Planen und Bauen gehören.  In den vergangenen Jahren seien in nahezu allen großen Zoos neue Gebäude für Tiere errichtet worden. Fantasie hatten die Studenten, und die Modelle seien auch realisierbar, lobte Zoodirektor Lange. »Aber nicht in den nächsten Jahren«, schränkte er ein. Auch hier fehlt das nötige Geld.


Hintergund:
Im zurückliegenden Semester veranstalteten Architektin Natascha Mauer und Prof. Peter Berten ein
Entwurfsseminar an der TU Berlin mit dem Thema "Bauen für Tiere"
Am Dienstag, 13. Juli 2004, fand im Lichthof der TU Berlin die Präsentation der Ergebnisse statt.
Die Ideen der angehenden Architekten sind auch unter
www.zooarchitektur.com zu finden.



Aktionen

Ostsee Zeitung - 15. Jul. 2004
Ein Fest mit Tieren für die ganze Familie
Am kommenden Wochenende wird im Vogelpark Marlow gefeiert. Zehn Jahre wird die Einrichtung alt und alle sind eingeladen, wenn am Sonnabend und Sonntag das Programm „Einmal um die Welt“ abläuft, bei der Vogelpark nicht nur Vögel, sondern auch viele andere Tiere zeigen wird.

Ostseezeitung - 13. Jul. 2004
Lange Nacht im Zoo mit Tierfilmer des NDR
Naturfilmer des NDR sind am Sonnabend im Marlower Vogelpark und am 31. Juli im Rostocker Zoo zu Gast. Im Rahmen der Reihe „NDR-Naturfilmer vor Ort“ zeigen sie Filme, und sie berichten von ihren Erlebnissen, die sie in allen Winkeln des Globus' festhielten.

Allgemeine Zeitung Mainz - 12. Jul. 2004
Seit 100 Jahren werden in Landau Tiere gezeigt...
Der älteste Zoo in Rheinland-Pfalz hat am Sonntag in Landau seinen 100-jähriges Bestehen gefeiert. Er beherbergt über 500 Tiere von mehr als 100 Arten. Pro Jahr kommen nach Angaben der Leitung rund 155.000 Tierfreunde in den Zoo. Eine Besonderheit der Einrichtung sei die Kooperation mit der Universität Landau für eine so genannte Zoo-Schule. In dieser speziellen Schule würden jährlich mehr als 10.000 Kinder an die Tierwelt herangeführt. Zoo-Direktor Jens-Ove Heckel sagte, der Zoo der Zukunft werde nicht mehr nur eine Erholungs- und Freizeiteinrichtung sein. Die Bedeutung des Artenschutzes sowie der Forschung und Umweltbildung werde immer mehr zunehmen. Nach Einschätzung des Direktors wird die Zahl der Tiere im Zoo eher abnehmen. Dafür werde mehr Wert auf den Schutz bedrohter Tierarten gelegt.

Neue Osnabrücker Zeitung - 10. Jul 2004
Bilder sollen den Tapir vor dem Aussterben retten
Das Affenhaus ist der Schauplatz der neuen Verbindung des Osnabrücker Zoos mit der bildenden Kunst. Vom Sonntag an stellt dort die Ostercappelner Malerin Audrey Hagemann 33 ihrer Werke aus, die allesamt Tiermotive zeigen. Auch der gute Zweck kommt dabei nicht zu kurz. Direktor Wolf Everts betrachtet es als die wichtigste Aufgabe seines Zoos, sich im Artenschutz zu engagieren. Um die Ausrottung des Tapirs in Ekuador zu verhindern, sammelt er deshalb Geld, damit die Indianer in dieser Region alternative Nahrungsquellen erschließen können. So gehen von jedem verkauften Druck zwei Euro direkt nach Mittelamerika.

Leipziger Volkszeitung - 13. Jul. 2004
Tropischer Regenwald rückt näher
Tiere, Pflanzen und Alltagsgegenstände der Völker des Regenwaldes sind derzeit in einer Ausstellung zu sehen, die der Wiederitzscher Verein Phyllodrom in der "Arche" im Leipziger Zoo gestaltet hat. Im Mittelpunkt der Schau im ehemaligen Alten Raubtierhaus stehen Flora und Fauna der Insel Neuguinea sowie aus Naturmaterialien gefertigter Schmuck. Ein Begleitprogramm will den Besuchern die Besonderheiten des Regenwaldes nahebringen.

Naumburger Tageblatt - 13. Jul. 2004
Wettfischen wie die Pelikane
Was ist überhaupt ein Vogel? Wie viel passt in einen Pelikanschnabel? Wie schafft es der Tukan, mit seinem riesigen Schnabel winzige Beeren zu picken? Warum kann ein Nandu nicht fliegen? Auf diese und viele andere Fragen kann man gegenwärtig im halleschen Bergzoo eine Antwort bekommen. Dreimal die Woche laden während der Sommerferien die Biologin Susan Ebeling und die Seniorin Uta Langner, beide freie Mitarbeiter des Zoos, zu einer vergnüglichen und interessanten Wanderung durch das Zoogelände ein. "Piepshow - Die Vogelolympiade" ist die Veranstaltung überschrieben und widmet sich ganz den Lebensgewohnheiten und Besonderheiten von Vögeln.

Neue Ruhr Zeitung - 12. Jul. 2004
Feuchtnasen stellten Sinne auf Empfang
Hunderte von feuchten Nasen und hoch aufgerichteten Sinnesantennen verfolgten mit wachsamen Blicken die 10.000 Besucher der dritten Sommernacht im Duisburger Zoo am Samstagabend. Kerzen erleuchteten den chinesischen Garten, rotes, grünes und blaues Licht strahlte über die Anlagen der Gorillas und Elefanten. Das Gelände am Kaiserberg konnte sich wirklich sehen lassen.

WAZ - 12. Jul. 2004
Zoogäste machten sich schlau - oder schmutzig
Hinter die Kulissen schauen und selber mit anpacken, lautete das Motto an diesem Tag, den die Mitarbeiter des Dortmunder Zoos zum zehnten Mal organisiert hatten. Die Besucher hatten die Möglichkeit, den Zooalltag mal hautnah zu erleben. Wer nicht gleich zur Mistgabel greifen wollte, hatte die Gelegenheit, bei den Fütterungen der Robben, Kormorane oder der Giraffen Interessantes über das Leben der Tiere im Zoo zu erfahren. Wo das Futter herkommt, wie Ställe und Gehege gebaut werden, was mit dem Abfall passiert - das und mehr brachte ein Techniker den Besuchern nahe. Viele ließen sich auch vom strömenden Regen nicht davon abhalten, sich Betriebshof, Lagerhalle und Misthaufen aus der Nähe anzusehen. Andere zogen sich vor dem Regen lieber ins Raubtierhaus zurück, wo statt Löwengebrüll Klavier- und Flötenklänge zu hören waren. Schüler des Instituts für musikalische Bildung Hörde führten - passend zum Thema Zoo - den "Karneval der Tiere" auf.




Nachwuchs 
 
Berliner Morgenpost - 10. Jul 2004
Gestatten: Ich bin Makoua
Er ist so klein, dass selbst die Mini-Windel für neugeborene Säuglinge zu groß für ihn ist. Die winzigen Finger klammern sich am grünen T-Shirt von Affenpfleger Reimon Opitz fest, mit großen Augen sucht das Gorillababy seinen Blick. "Du machst das toll", beruhigt der Revierchef das Jungtier, das die neugierigen Menschen und vereinzelt auch Blitzlicht ruhig über sich ergehen lässt. Geboren wurde der Gorilla, den seine Pfleger nach einer kleinen Stadt in Kongo benannten, am 11. Juni im Berliner Zoo. Fünf Tage später musste er von seiner Mutter Effi getrennt werden, weil sie ihn trotz ausreichender Milch nicht trinken ließ. Die Verantwortlichen des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes (EEP) für Primaten haben entschieden, dass das Jungtier in die Aufzuchtstation für junge Menschenaffen nach Stuttgart wechseln soll. Berlin lehnt diesen Entscheid ab. "Unsere Mitarbeiter haben in den vergangenen Jahren überzeugende Arbeit bei der Aufzucht von jungen Menschenaffen geleistet", sagt Zoo-Direktor Jürgen Lange und hat nicht die Absicht, den Kleinen auf die Reise zu schicken. Er wird in den nächsten Tagen weiter mit EEP-Koordinator Christian R. Schmitt in Frankfurt verhandeln. Reimon Opitzwundert sich, dass noch niemand zu einer Besichtigung nach Berlin kam. Niemand kommt, um Makoua zu holen. Erst recht fährt niemand los, um ihn wegzubringen. Szenen aus einem Affentheater.

Berliner Zeitung - 10. Jul 2004
Der kleine Makoua soll ins Waisenhaus nach Stuttgart
Der vor vier Wochen im Zoo geborene Gorilla wurde am Freitag erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Sichtlich stolz trug Ziehvater Reimon Opitz den Winzling in das Menschenaffenhaus und hielt das Fellbündel inklusive weißer Windel in die Kameras. Samt Schild, auf dem der Name des Affen-Jungen zu lesen war: Makoua. So richtig glücklich wirkte Reimon Opitz allerdings nicht. "Ich fühl mich nicht wohl in meiner Haut", sagte er. "Ich weiß nicht, ob der Kleine hier bleibt." Zurzeit sieht es nicht danach aus: Einem Europäischen Erhaltungs- und Zuchtprogramm zufolge sollen Menschenaffen, die nach der Geburt von ihren Müttern getrennt wurden, gemeinsam im Stuttgarter Zoo aufgezogen werden. Dorthin, entschied eine Kommission, solle auch der kleine Gorilla. Das aber will der Zoo verhindern. "Wir diskutieren noch", sagte Zoo-Direktor Jürgen Lange. Auf die Frage, ob das Votum der Kommission bindend sei, antwortete er ausweichend mit "Jein". Denn bei Weigerung könne der Zoo aus dem Zuchtprogramm geworfen werden. Das regelt den regelmäßigen Austausch von Affen, um Inzucht zu vermeiden. "Ich habe keine Lust auf Eskalation", sagte Lange. Das letzte Wort sei aber noch nicht gesprochen.

GlaubeAktuell - 11. Jul 2004
Nachrichten / Glaube,Liebe,Hoffnung
Das vier Wochen alte Gorillababy des Berliner  Zoos hatte am Freitag seinen ersten öffentlichen Auftritt: 2700 Gramm  schwer, 42 Zentimeter groß und in Windeln zeigte sich «Makoua» auf  dem Arm seines Pflegers, Reimon Opitz. «Er lächelt manchmal und ist  ein bisschen albern», sagte Opitz, der das Pflegekind in seiner  Wohnung über dem Affenhaus mit der Flasche aufzieht. Benannt  wurde das Tier nach der Stadt Makoua im Kongo, etwa 100 Kilometer  nördlich von Djambala - so heißt «Makouas» große Schwester.  

Neues Volksblatt - 10. Jul 2004
Neues Volksblatt Online
Ganz fest drückt sich das Gorilla-Baby Makoua an seinen Pflege-Vater Reimon Opitz. Makoua, der vor einem Monat geboren wurde, musste von seiner Mutter im Berliner Zoo getrennt werden, weil diese ihn nicht säugte. Nun wird er — wie schon drei Jung-tiere vor ihm —vom Pfleger versorgt und genießt die ausgiebigen Schmusestunden. Später wird der kleine Racker wieder in seine Gruppe integriert werden.

Blick Online - 10. Jul 2004
Wer lacht hier frech in die Welt?
Makoua ist noch ein kleiner, schüchterner Winzling. Aber schon bald wird das Gorillababy den Händen seines Pflegers entwachsen. Er ist ein putziger, kleiner Fratz mit wahnsinnig süssen, braunen Augen. Aber der vier Wochen alte Winzling im Berliner Zoo hat ein Problem: Sein Mami Effi kann nicht zu ihm schauen. Zum Glück hat Makoua im Tierpfleger Raimund Opitz eine super «Stiefmutter» gefunden.

Kleine Zeitung - 09. Jul 2004
Zuchterfolg im Tierpark Herberstein: Pavian-Baby geboren
Einen Zuchterfolg hat der Tierpark Herberstein am Freitag gemeldet: Ein Gelada-Baby ist bereits geboren, ein weiteres wird am Wochenende erwartet. Geladas sind Paviane, die in den nordäthiopischen Bergen leben und sich dort hauptsächlich von Gras ernähren. Im Gegensatz zu anderen Pavianarten, die vor allem durch ihre prächtig gefärbten Hinterteile auffallen, haben die Geladas eine haarlose sanduhrförmige rote Zeichnung auf der Brust - daher der Name Blutbrustpaviane. Herberstein ist der einzige österreichische Zoo mit Geladas.

Krone.at - 10. Jul 2004
Gelada-Baby im Tierpark Herberstein geboren
Der Tierpark Herberstein in der Oststeiermark hat einen großartigen Zuchterfolg zu vermelden: Das erste Gelada-Baby ist dort auf die Welt gekommen. Herberstein ist der einzige österreichische Zoo mit dieser Pavian-Art. "Wir freuen uns wirklich sehr über unseren Gelada-Nachwuchs. Nicht immer lassen sich Zuchtprogramme in Zoos so problemlos umsetzen!" meinte Tierparkleiter Mag. Andreas Kaufmann, weiteren Nachwuchs kann er im über 6.000 m2 großen Gehege auch leicht unterbringen. Ein Baby hat Anfang der Woche das Tierparklicht erblickt, ein weiteres wird voraussichtlich am Wochenende erwartet. Auch die dritte, etwas ältere Dame war guter Hoffnung, doch sie hat ihr Baby leider verloren.

Blick Online - 14. Jul 2004
Fest umklammertes Kl@mmeräffchen
Voller Stolz zeigte heute der Basler Zolli sein jüngstes Nesthäkchen. Es ist ein kleines Klammeräffchen. Die Kleine heisst Bonita und kam bereits am 15. Juni auf die Welt. Es ist das dritte Baby in der nun zehnköpfigen Bande der Basler Klammeraffen. Die Basler Klammeraffen-Gemeinschaft lebt in zwei Teilfamilien, weil sich die beiden Männer Ferdinand und Wayqo nicht immer gut vertragen. Langfristig sollen jedoch die beiden Gruppen wieder in die ursprüngliche Grossfamilie zusammengeführt werden


WAZ - 13. Jul 2004
"Abidemi" stellt sich schon bald den Zoo-Besuchern vor
Gelsenkirchen. Um es vorweg zu sagen: Abidemi geht es sehr gut. Bald stellt sich das nunmehr eine Woche alte Giraffenbaby den Zoobesuchern auch offiziell vor. Es muss nur ´mal aufhören zu regnen. "Abidemi" heißt "geboren ohne Vater". Abidemi ist das "Kind" von Aja Sabe und Leonardo. Leonardo ist Mitte Mai bei einem Unfall im Zoo ums Leben gekommen. Er hatte sich beim Fressen mit seinen Stirnzapfen in der Futterraufe verkeilt. Die Tierpfleger hatten damals einen Knall gehört, konnten der Giraffe aber nicht mehr helfen.

Freie Presse (Chemnitz) - 13. Jul. 2004
«Wonneproppen» - Leipziger Löwenbaby vorgestellt
Das neugeborene Löwenbaby aus dem Leipziger Zoo hat sich am Dienstag erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Der am 2. Juli geborene Kater wiegt nach Zooangaben rund 2700 Gramm und hat inzwischen seine Augen geöffnet. Das Tier sei «ein kleiner Wonneproppen», sagte Pfleger Jörg Gräser. In der Löwensavanne ist das Tier nach Angaben des Zoos noch nicht zu sehen. Bislang halte es sich mit Mutter Luena in einem abgetrennten Bereich auf, weil Mutter und Kind noch Ruhe bräuchten. Da aber eine Kamera die Mutterstube filme, könnten Zoogäste das Tier auf einem Bildschirm am Eingang zur Löwensavanne beobachten.

Segeberger Zeitung - 13. Jul 2004
Otternachwuchs im Wildpark Eekholt
Dass es im Wildpark Eekholt auch in diesem Jahr Otternachwuchs geben wird, war schon seit dem vergangenen Sommer sicher, am 11. April haben dann Naomi und Gonzo zwei Jungotter bekommen. Jetzt dürfen auch Besucher die zwei Kleinen in Augenschein nehmen.

Neue Ruhr Zeitung - 13. Jul 2004
Korsaks: Eine Handvoll Leben
Die drei Jungtiere im Tiergarten Kleve fühlen sich sichtlich wohl in ihrem Auslauf. Die Rede ist von den Korsak-Füchsen, die hier geboren wurden und sich jetzt erstmals auch außerhalb der Wurfbox im Gehege tummeln. Geboren wurden die drei Welpen am 10. Mai. Später wird das zweieinhalbjährige Muttertier wieder in das größere Stammgehege umziehen. Ohne Nachwuchs. Damit es im festen Verbund von Vaterrüde und den zwei Weibchen nicht zu Unstimmigkeiten mit den "Neuen" kommt. Sie werden im Rahmen eines Tauschprogramms in einem anderen Zoo untergebracht. Bald sollen die Korsak-Gehege "blickfreundlicher" gestaltet werden - mit glatten Mauern, über die man blicken kann und mit Gucklöchern, anstelle der Gitter.


Bund - 10. Jul 2004
Junge Wölfe tollen sich im Tierpark
Im Wolfsrudel des Tierparks Mont d’Orzeires bei Vallorbe hat es Nachwuchs gegeben. Drei junge Wölfchen erkunden dieser Tage erstmals ihr Gehege. Sie sind Ende Mai zur Welt gekommen. Ob es sich bei den drei jungen Wölfen um Männchen oder Weibchen handelt, steht noch nicht fest, wie die Tierparkleitung mitteilte. Der Nachwuchs wird von den anderen Tieren im Rudel gut beschützt und abgeschirmt. Die Mutter - eine sechsjährige Wölfin - brachte bereits zum dritten Mal Junge zur Welt.

Berliner Kurier - 13. Jul 2004
Neu im Zoo:
Drei kleine Schweinchen grunzen jetzt im Zoo Berlin um die Wette. Die Warzenschwein-Mama ist mächtig stolz auf ihren ferkligen Nachwuchs und lässt sich gern von den Besuchern fotografieren. Vielleicht hat sie Glück und jemand schenkt ihr ein Familienfoto. Als Erinnerung. Denn die süßen Sauereien sollen Briten werden. So will es der Zoo. Die drei sollen in einen englischen Tierpark umsiedeln.

Leipziger Volkszeitung - 13. Jul 2004
Schweinchen Namenlos spannt Reni erst mal die Mama aus
Gerade mal einen Tag ist das Minischwein im Tierpark Eilenburg und schon ist im Hause Hängebauchschwein alles durcheinander. Mama Rosi quartiert Töchterchen Reni aus - gleich die erste Nacht musste die Sechsjährige im Freien verbringen. Dafür nimmt sich Rosi von der ersten Minute an liebevoll des Kleinen an, beschnuppert ihn, lässt ihn nicht aus den Augen.



Kleine Zeitung - 15. Jul. 2004
Wenn aus zahmen Hauskatzen Berglöwen werden
Der Maria Fieberbründler Tierarzt Josef Erös behandelt neben normalen Haustieren auch die exotischen Bewohner des Tierpark Herberstein.

Darmstädter Echo - 15. Jul. 2004
Neuer Zoo-Pädagoge betreut Kindergruppen
„Dass Kinder was erleben“ und etwas über ihre Umwelt lernen, ist Frank Velte ganz wichtig. Nach einjähriger Unterbrechung wird der neue Pädagoge des Vivariums ab sofort wieder Schul-, Kindergarten- und Behindertengruppen durch den Zoo führen. Wegen der Haushaltssperre der Stadt war die Stelle nach Kündigung der früheren Zoo-Pädagogin nicht mehr besetzt worden.

Darmstädter Echo - 15. Jul. 2004
Äffchen sind die Lieblinge: Vivarium: Patenschaften ab 25 Euro im Jahr – 123 Tiere sind vergeb
Mehr als 700 Tiere 150 verschiedener Arten leben im Vivarium Darmstadt, viele können als Patenkinder „adoptiert“ werden. Daran erinnert in einer Pressemitteilung das städtische Presseamt.
Seit 1996 bietet das Vivarium Tierpatenschaften an. Die Kosten dafür sind ungefähr so hoch wie die jährlichen Futterkosten des Tieres. Für 123 Tiere sind zur Zeit Patenschaften vergeben. Die Unterstützung der Patentiere ermöglichte die Anlage eines Freigeheges für die Makis und den Umbau des Streichelzoos.

Darmstädter Echo - 15. Jul. 2004
Pfiffige Ideen fürs Vivarium
„Eine Ziege hat andere Bedürfnisse als ein Mensch“, weiß Architekturprofessor Waldemar Borsutzky von der Fachhochschule Darmstadt. Deshalb stellte er seinen Studenten eine so ungewöhnliche wie herausfordernde Aufgabe: Nicht für Menschen sollten sie attraktive Unterkünfte entwerfen, sondern für Tiere. Nicht im Neubaugebiet sollten die Häuser geplant werden, sondern auf dem Grundstück des Vivariums.
Seit Mittwoch sind die Modelle der Architekturstudenten fertig. Bis einschließlich Samstag sind die Ergebnisse nachmittags in der Zoo-Schule des Vivariums zu besichtigen. Damit die Ideen praxistauglich blieben, stand der Leiter des Vivariums, Thomas Becker, den jungen Architekten mit fachmännischem Rat zur Seite. Zwar fehlt dem Vivarium im Moment das Geld, um die pfiffigen Entwürfe tatsächlich umzusetzen. Bei zukünftigen Bauvorhaben greife er jedoch gerne auf die Arbeiten zurück, betont Becker.

Ostseezeitung - 15. Jul. 2004
Junge Stieleiche für den Tierpark gespendet
Eine kleine Stieleiche steht seit kurzem auf dem Gelände des Grimmener Tierparks auf einer Rasenfläche bei den alten landwirtschaftlichen Maschinen. Der junge Baum ist eine Spende einer Familie aus der Gemeinde Süderholz. Der Tierpark nimmt auch gern andere Spenden in Form von Farbe, Baumaterial und Futter für die Tiere entgegen. Tierpaten und freiwillige Helfer sind ebenfalls gern gesehen.

Ostsee Zeitung - 14. Jul 2004
Verregneter Sommer lockte gestern über 6000 Urlauber an
Das Meeresmuseum Stralsund als Strandersatz: Bis Ende Juni wurden 253.000 Besucher gezählt, über 50.000 mehr als im Vorjahreszeitraum. Das Schmuddelwetter beschert fast täglich neue Rekorde.


Naumburger Tageblatt - 12. Jul. 2004
Ein « Affentag » im Tierpark Aschersleben
Der Tierpark Aschersleben,  der 1973 gegründet worden ist, gehört zu den größten und sehenswertesten der Region. Im hügeligen Waldpark, in dem ein Ruinenrest an eine alte Burg erinnert, leben auf zehn Hektar über 500 Tiere in 120 Arten. Eine 1 500 Quadratmeter große Freianlage steht den Brillenbären zur Verfügung, die durch eine Glasscheibe und vom Aussichtshügel beobachtet werden können. Die Attraktion sind die sibirischen Tiger, die erst im Frühjahr in ihre neue Anlage umgezogen sind. Außerdem gibt es ein Affenhaus, eine große Sumpflandschaft mit Teich für die Jaguare, ein neues Affengehege, ein Tropenhaus mit Aquarien und Terrarien sowie Streichelgehege und einen Kinderspielplatz.

Volksstimme - 13. Jul. 2004
Der Zoo hat drei Alpaka-Jungtiere aus Frankreich importiert
Von weitem sehen die drei neuen Bewohner des Magdeburger Zoos aus wie Lamas, aber sie sind kleiner, haben ein dichteres Fell und spucken nicht. Denn bei den Neuankömmlingen handelt es sich um Alpakas. Zwei Alpaka-Stuten hatte der Zoo bereits Ende Juni von Frankreich nach Magdeburg importiert, vergangene Woche kam noch ein Hengst dazu. Mit den Neuankömmlingen soll nun die Magdeburger Zucht aufgefrischt werden. "Die Tiere sind wichtig für unsere Alpaka-Zucht, da die Elterntiere direkt aus Südamerika stammen. Mit den dreien kommt frisches Blut in die Zucht", so Zoodirektor Kai Perret.

Rheinische Post - 12. Jul. 2004
Gelsenkirchen: Flusspferddame bekommt die "Pille"
Die Gelsenkirchener Flusspferddame Rosl muss sich an die Antibaby-Pille gewöhnen. Der gebärfreudige Publikumsliebling hat bereits 13 Kinder. In Zukunft soll mit der Schwangerschaftsverhütung von Rosl Ernst gemacht werden, wie der Ruhr Zoo Gelsenkirchen am Montag mitteilte. Rosl kam schon schwanger in den Ruhr Zoo, verliebte sich aber trotzdem in den Flusspferdmann Ernie. Mit ihm bekam sie seither zwölf weitere Kinder. Nummer 14 ist nicht geplant, denn besonders männliche Flusspferde sind schwer an andere Zoos zu vermitteln. Auch hat der Ruhr Zoo keinen Platz für weitere Flusspferde. Deshalb bekommt Rosl nun die "Pille", die stattliche elf mal fünf Zentimeter groß und fast drei Zentimeter dick ist.

Hamburger Abendblatt - 10. Jul 2004
Was für ein Tierleben!
1000 Tiere leben in Europas größtem Park für seltene Nutztiere und bedrohte Haustierrassen. Seit dem 1. Mai ist die Arche Warder wieder geöffnet, mit neuem Konzept, umgestaltetem Außengelände und neuem Besitzer: Die Greenpeace-Umweltstiftung und der Verein Arche Warder haben den einst insolventen Park übernommen. Die auf 40 Hektar artgerecht gehaltenen Tiere lassen sich anfassen. Die meisten der Rinder, Pferde, Esel, Hühner, Schweine, Ziegen und Schafe - alles alte Rassen - kommen aus dem europäischen Raum. Die Arche Warder ist ein Genpool. Sie will die alten und gefährdeten Nutztierrassen bewahren, nachzüchten und verbreiten, damit sie von der Roten Liste verschwinden. Potenzielle Abnehmer sind Bio- und Arche-Höfe.


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Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Wilhelma Stuttgart, 14.07.2004
Noch mehr Streifen ...
Über Schönheit lässt sich ja streiten, über Seltenheit hingegen nicht.Aber die inneren Werte! Okapis oder Urwaldgiraffen gehören zu den zoologischen Kostbarkeiten – nur 53 Tiere gibt es in den europäischen Zoos. In der Wilhelma werden sie seit vielen Jahren gehalten. Die große Okapianlage bietet optimale Zuchtbedingungen für die sensiblen Tiere, so dass sich die Bullen „Xano“ aus Antwerpen und „Vitu“ aus Basel mit den Weibchen „Epena“ aus Frankfurt und „Ibina“ aus Berlin ungehindert der Arterhaltung widmen können. Der kleine „Stomp“ stakst zur Zeit als sichtbarer Erfolg dieser Bemühungen mit Mutter „Epena“ durchs sommerliche Grün. Am 6. Juli wurde die Gruppe durch ein weiteres Weibchen verstärkt: „Kabinda“ aus Rotterdam wurde vom Zuchtkoordinator nach Stuttgart geschickt, weil sie genetisch sehr gut zu beiden Okapimännern passt. Es wird sich zeigen, ob Wunsch und Wirklichkeit in den nächsten Jahren zu weiteren kleinen gestreiften Hintern führen ...  Die Zukunft der Waldgiraffen in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet in Zaire ist höchst ungewiss, zählt die Region doch wegen der politischen Wirren seit Jahren zu den Krisengebieten in Afrika. Das Okapi Wildlife Reserve im Ituri-Wald wurde wegen seiner großen biologischen Diversität schon vor Jahren ins Weltkulturerbe aufgenommen, und die Wilhelma trägt ebenso wie die anderen Zoos, die Okapis halten, finanziell zum Unterhalt dieses Reservats bei.

Zoo Wuppertal, 14.07.2004
Erste Nachzucht eines Hyazintharas im Zoo Wuppertal
Der Leiter des Vogelhauses, Herr Thomas Rosner zog das anfangs nur 14g leichte, noch nackte und blinde Jungtier die ersten 9 Lebenswochen zu Hause auf. Sein faustgroßer schwarzer Nussknackerschnabel lässt ihn noch etwas kopflastig erscheinen. Inzwischen hat er in das prächtige kobaltblaue Erwachsenengefieder gemausert. Nur die bei den Erwachsenen bis über 50 cm langen Schwanzfedern müssen sich noch voll entwickeln.

RuhrZoo Gelsenkirchen, 14.07.2004
Neue Zoom Erlebniswelt erfüllt Greenpeace Auflagen
Das Greenpeace Sonderheft „Die neuen Zoos“ stellte vor kurzem 22 der empfehlenswertesten Tierparks in Deutschland vor. Berücksichtigung fanden dabei vor allem Zoos, die ihren Tieren Lebensbedingungen bieten, die der natürlichen Umgebung nachempfunden sind.
Der Ruhr Zoo Gelsenkirchen fand im Greenpeace-Bericht zwar noch keine Erwähnung, aber das ist angesichts der aktuellen Lage auch nicht ungewöhnlich. Denn immerhin wird der bereits 1949 gebaute Zoo gerade komplett umgebaut, um Tieren und Besuchern in Zukunft naturnahe Erlebniswelten statt herkömmlicher Gehege bieten zu können. Veraltete Käfige weichen dabei authentischen Landschaften. Der erste Teil dieser neuen Tierwelten ist bereits fertig gestellt und vermittelt einen imposanten Eindruck von der zukünftigen ZOOM Erlebniswelt

Allwetterzoo Münster, 14.07.2004
Bionik-Demonstrationen im Allwetterzoo Münster
Am Samstag, 17.7., begeht die Zooschule im Allwetterzoo Münster ihr 30jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass finden an drei Tagen (17.7-20.7.) Ausstellungen und öffentliche Vorträge zum Thema BIONIK statt, die unter Federführung von Professor Dr. Bernd Hill der Universität Münster entwickelt wurden. Studenten stellen Bionik-Themen vor, gestalten Vorträge und Experimente und zeigen, wie die Natur beim Problemlösen hilft.

Zoo Köln, 14.07.2004
Offene Tür im ELEFANTENPARK
In der Zeit zwischen der Fertigstellung des Bauwerks und der Ankunft der Elefanten möchten wir allen Zoo- und Elefantenfreunden Gelegenheit geben, sich einmal dorthin zu begeben, wo die Elefanten leben werden. Die Türen stehen am 17. und 18. Juli 2004 für Jedermann offen. Danach werden die Türen zu gemacht. Dann sollen die Elefanten kommen. Wir wollen ihnen etwas Zeit geben, sich an ihre neue Umgebung zu gewöhnen. Die Eröffnung des ELEFANTENPARKS ist für den 19. September geplant.

Zoo Dortmund, 13.07.2004
Zoo Dortmund sucht Paten für seine Tiere
 Die Erzieherin Edelgard Knappmann bekommt von „ihren“ Vorschulkindern zum Abschied eine Patenschaft über eine Giraffe geschenkt. Die Urkunde für dieses lange Patentier wird der Patin am Freitag, 16. Juli, überreicht.

Tierpark Hagenbeck, 13.07.2004
Erster Nachwuchs im neuen Orang-Utan-Haus!
Sechs Wochen nachdem die elfköpfige Orang-Utan-Gruppe ihr neues Haus bezogen hat, brachte die bereits zweifache Mutter Toba am 7. Juli ein weiteres Baby auf die Welt. Die Überraschung ist gelungen, denn Tobas Schwangerschaft verlief unbemerkt. Das Jungtier ist gesund und munter. Es bereichert nun eine der größten in einem Zoo lebenden Orang-Utan-Gruppen Europas.

Zoo Duisburg, 13.07.2004
Sommermode bleibt gestreift
„Streifen passen  i m m e r“ - von dieser Überzeugung sind die Zebras des Duisburger Afrikanums auch in diesem Jahr nicht abgewichen, denn die gut 8 Wochen alten beiden Fohlen zeigen sich wie gewohnt in adrettem schwarz-weiß Outfit. Ganz besonders erfreut sind Zoologen und Tierpfleger darüber, dass seit langer Zeit wieder einmal ein weibliches Tigerpferdchen durch den Sand der großen Freianlage galoppiert.

RuhrZoo Gelsenkirchen, 12.07.2004
Nachwuchsgrafiker präsentieren Plakatideen
Gelsenkirchen. Frösche, Affen und exotische Vögeln hüpfen, klettern und fliegen durch die Plakatideen, die die Schülerinnen und Schüler des Berufskolleg für Technik und Gestaltung Gelsenkirchen im Auftrag des Ruhr Zoos entworfen haben. Die achte besten Entwürfe wurden nun im Rahmen einer Präsentation im Ruhr Zoo offiziell vorgestellt




Tiergarten Kleve, 12.07.2004
Schlauer Fuchs-Nachwuchs bei den Korsaks!
Um dieses possierliche Kerlchen mit ca. 50 – 60 cm Länge, spitzer Schnauze und buschigem Schwanz mit schwarzer Spitze zu sehen, muss man nicht etwa die Steppen Zentralasiens aufsuchen; es reicht, dem Tiergarten Kleve einen Besuch abzustatten, denn dort lebt eine Gruppe dieser kleinen Füchse mit seinem Nachwuchs. Am 10. Mai kamen drei Welpen nackt und blind zur Welt. Mittlerweile sind die quirligen Kleinen zwei Monate alt, verlassen regelmäßig ihre Wurfhöhle und halten Mama ganz schön auf Trab. Anschleichen, auflauern, angreifen, aufpassen, dass man nicht selbst überfallen wird: Das alles will geübt sein.


Naturschutz-Tierpark Görlitz, 09.07.2004
Führungen in die Dämmerung
am 15.7. um 19:30 Uhr durch den Naturschutz-Tierpark Görlitz. Das ist die Zeit der Tiere, die jetzt ihre Ruhe vor den Besuchern haben. Der Tierpark gehört ihnen allein. Es ist Zeit für sie, sich noch einmal ungestört durch die Gehege zu bewegen, zu fressen, zu spielen und den Schlafplatz für die Nacht zu suchen. Endlich, sagen sich die Alpenmurmeltiere und fressen und spielen und das nicht nur im Gehege. Die Ricke kommt mit ihren Kitzen auf die Lichtung. Sogar der Feldhase ist ganz vorn am Zaun. Die Luchse "tigern" durch ihr Gehege.  Zum Reh ist es nur ein Sprung. Langsam neigt sich der Tag. Die kleinen Steinböcke springen nicht mehr umher. Den Platz zum Schlafen für sie hat ihre Mutter schon gefunden und im Stall schnarcht es schon....

Zoo Osnabrück, 09.07.2004
Neues aus dem Vogelrevier des Osnabrücker Zoos
Mit Ausnahme der Heizungs- und Sanitärtechnik und der Volierenkonstruktion haben die eigenen Zoohandwerker 3 neue Großvolieren gebaut. Dank der finanziellen Unterstützung durch die Stiftung der Sparkassen im Landkreis Osnabrück in Höhe von 35.000,-- ¬ ist es gelungen, dieses farbenprächtige Schmuckstück zu verwirklichen. Der Vogelbestand des Zoos hat damit eine wertvolle Bereicherung erfahren. In den 3 Volieren leben Vögel aus dem asiatischen, dem afrikanischen und dem südamerikanischen Lebensraum, wie z. B. die prachtvollen Fächerkrontauben, Königsglanzstare und Teminckrennvögel.

Zoo Magdeburg, 09.07.2004
„Gescheckte Wollkissen“ im Zoo Magdeburg angekommen
Aus Frankreich sind drei gescheckte, dickwollige Alpakas im Zoo Magdeburg eingetroffen. „Es sind die ersten Jungtiere aus einer hervorragenden Alpakazucht in Chile, erläutert der Magdeburger Zoodirektor, Dr. Kai Perret. Die Tiere seien wertvoll für die Magdeburger Alpakazucht, da die Elterntiere direkt aus Südamerika, der Heimat der höckerlosen Kamele stammen. Damit ist die genetisch wichtige Blutauffrischung bei den zoogeborenen Alpakas gesichert. Alpakas sind in den Anden Chiles und Perus beliebte Nutztiere wegen ihrer besonders weichen, hochwertigen Wolle.

Vogelpark Walsrode, 09.07.2004
Einer macht das Rennen
Buntbemalte Tukanfiguren im XXL-Format sind die Stars im Vogelpark Walsrode. Das Wappentier des Vogelpark Walsrode und der gesamten Region wurde in 100facher Auflage in Kunststoff gegossen, und nun marschiert die Truppe auf: Einer schöner als der Andere – gestaltet von Schülerinnen und Schülern der „Tukan-Werkstatt“ in Walsrode. Alle Besucher des Vogelparks können ihre Stimme abgeben und so den Favoriten des Tages an der Spitze des „Tukan-Marathons“ bestimmen. Auf diese Weise bewegen sich die Kunstwerke durch den ganzen Vogelpark. Fünf Wochen lang! Und unter allen Besuchern, die an der Abstimmung teilnehmen, werden wöchentlich tolle Gewinne ausgelost.

Tierpark Herberstein, 09.07.2004
Zuchterfolg im Tierpark Herberstein
Ein Baby ist bereits geboren, ein weiteres wird am Wochenende erwartet - innerhalb kürzester Zeit haben sich die fünf oststeirischen Geladas am Zuchtprogramm erfolgreich beteiligt.Geladas sind Paviane, die in den nordäthiopischen Bergen leben und sich dort hauptsächlich von Gras ernähren. Aufgrund der imposanten Mähne werden die Männchen leider nach wie vor in freier Wildbahn gejagt und so an den Rand der Ausrottung getrieben. Herberstein ist der einzige Österreichische Zoo mit Geladas. Nachwuchs hat sich wahrlich in einem Affentempo eingestellt: ein Baby hat Anfang der Woche das Tierparklicht erblickt, ein weiteres wird voraussichtlich am Wochenende erwartet. Auch die dritte, etwas ältere Dame war guter Hoffnung, doch sie hat ihr Baby leider verloren. "Wir freuen uns wirklich sehr über unseren Geladanachwuchs. Nicht immer lassen sich Zuchtprogramme in Zoos so problemlos umsetzen!" meint Tierparkleiter Mag. Andreas Kaufmann, weiteren Nachwuchs kann er im über 6.000 m2 großen Gehege auch leicht unterbringen.

RuhrZoo Gelsenkirchen, 12.07.2004
Flusspferddame Rosl bekommt Anitbaby-Pille
13 Kinder sind selbst für ein Flusspferd eine stolze Nachwuchsbilanz. Nun reicht es, meint der Ruhr Zoo Gelsenkirchen und verschreibt der gebärfreudigen Flusspferddame Rosl ab sofort die „Antibaby-Pille“. Rosl kam schon schwanger in den Ruhr Zoo, verliebte sich aber trotzdem flugs in den attraktiven Flusspferdmann Ernie – und bekam seither mit ihm zwölf weitere Kinder. Nummer 14 ist nicht geplant, denn besonders männliche Flusspferde sind schwer an andere Zoos zu vermitteln und im Ruhr Zoo ist zumindest bis zur Fertigstellung der neuen ZOOM Erlebniswelt Afrika kein Platz für weitere Flusspferde.

Zoo Landau, 12.07.2004
Abendliche Zooführung für die ganze Familie - Wenn sich Fuchs und Hase „Gute Nacht“ sagen ...
Am Freitag, den 16. Juli 2004 und am Samstag, 7. August 2004 bietet der Zoo Landau eine abendliche Führung für die ganze Familie an. „Gegen Abend herrscht immer eine ganz besondere Stimmung im Zoo“, schwärmt Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel. Er und ggf. weitere Mitarbeiter werden je nach Resonanz die Führungen zu einigen ausgewählten Tieren durchführen und dabei allgemein über neue Entwicklungen im Tiergarten aber natürlich auch speziell zum Ruhe- und Schlafverhalten verschiedener Tiere berichten. Mit etwas Glück können z.B. gegen Ende der für ca. eineinhalb Stunden vorgesehenen Führung die sonst nachtaktiven Roten Mausmakis im Affenhaus beobachtet werden. Wenn es die Witterung zulässt, können die Teilnehmer im Anschluss an die Führung zusammen mit Heckel den Abend am Lagerfeuer auf der Zoowiese ausklingen lassen.

Aus dem Worbiser Bären-Newsletter
Der Heimtierbereich ist ein echter Hingucker geworden. Drei Fachwerkhäuser im Eichsfeld-Stil beherbergen fortan die kleinen Pfleglinge des Bärenparks. Seit Ende 2003 bewohnen die Wellensittiche, Rosenköpfchen und Nymphensittiche bereits eine 250 m² große Voliere, die von Besuchern betreten werden darf. Ihre Schlechtwetterunterkunft ist ein Fachwerkhaus. Erstmalig durften sie ihre Familien im Freien vergrößern. Die Vögel, nicht die Besucher! Kaum waren reichlich Nistkästen aufgehängt, gab es die berühmte "Schlacht am kalten Büfett".
Die Meerschweinchen residieren nun in einem 12 m² großen Fachwerkhaus und bewandern 77 m² Freianlage. Die Landschildkröten wurden nur beim Außengehege bevorteilt - 115 m² . Ihr Fachwerkstall ist ebenfalls 12 m² groß.
Zurzeit können diuie Bären Jimmy und Kathi nicht miteinander spielen, denn Kathi wurde in der vorigen Woche operiert und befindet sich noch in der Eingewöhnungsstation. Kathi hatte eine sehr große Fistel im linken Lendenbereich, die operativ entfernt werden musste.
Bilder der OP wird unser Webmaster in den nächsten Tagen auf unserer Homepage veröffentlichen.
Planen Sie auch schon mal den Besuch des Indianerfestes am 15. August ein!

Aus dem Newsletter des Neunkircher Zoos
Das neue Elefantenhaus ist fertig - Großes Elefantenfest am 17. und 18.
Dort wird z.B. einmal gezeigt, was und wie viel ein Elefant an einem Tag so alles vertilgt und was er hinterlässt, Elefanten-Haare,
abgebrochene Stoßzähne usw. Fachkundige Ansprechpartner beantworten alle Fragen zu Elefanten allgemein und speziell zu den beiden Dickhäutern "Samba" und "Chiana", die seit 1966 im Neunkircher Zoo sind.
Mit der Eröffnung des neuen Elefantenhauses wird der Neunkircher Zoo um eine Attraktion reicher. Es ist nicht nur ein architektonisches Highlight im Stil eines asiatischen Tempels mit Pagodendach  entstanden, sondern die Tierhaltung hat sich wesentlich verbessert: jeder Elefant hat eine eigene Schlaf-Box und braucht nachts nicht mehr angekettet zu werden, der Laufstall bietet auch bei schlechtem Wetter
Bewegungsmöglichkeit.
Der Umzug der Elefanten fand in zwei Etappen statt: am 8. Juni 2004 ging Samba zwar vorsichtig, aber ohne Probleme zu machen, vom alten ins neue Haus, während Chiana erst mit viel Mühe vor kurzem am 23. Juni ihr neues Zuhause bezog. Samba spaziert nun wieder auf der großen Freianlage; bei Chiana wird es wie immer noch etwas dauern, bis sie sich nach draußen wagt.
Ein Volumen von 4.500 Kubikmeter, eine nutzbare Fläche von 450 Quadratmeter vier Schlafboxen, Besucherraum, Futterküche, ein
Absperrstall, Räume für die Technik und ein etwa 1,50 Meter tiefes Schwimmbecken - das ganze verpackt im indischen Pagoden-Stil.
Diese Daten des neuen Elefantenhauses besagen, dass der Neunkircher Zoo hier ein Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft in der
Elefantenhaltung gelegt hat. Das neue Haus wird neben seiner außergewöhnlichen Architektur auch alle Erkenntnissen moderner
Tierhaltung gerecht.  Sogar eine Bullenhaltung, die besonders hohe Anforderungen stellt, ist bereits in den Planungen bedacht worden.
Die beiden Elefantenkühe Chiana und Samba werden in naher Zukunft Gesellschaft bekommen. Geplant ist die Einstellung von zwei jungen
Elefantenbullen.  
Weitere Daten und Bilder des neuen Elefantenhauses unter www.zoo-nk.de




WWF, 15. Juli 2004
Moschustiere in Russland und der Mongolei sind durch Wilderei stark bedroht
Der WWF schätzt, dass achtzig Prozent aller getöteten Moschustiere in Russland Opfer von Wilderern sind. Der illegale Handel mit Moschus, dem heiß begehrten Sekret dieser kleinen asiatischen Hirschart, sei fünfmal größer als der legale Handel. In einer heute veröffentlichten Studie von TRAFFIC, dem Artenschutzprogramm von WWF und der Weltnaturschutzunion IUCN, zeigen die Umweltschützer die Dimensionen der Moschus-Jagd auf. Das Sibirische Moschustier wird auf der Roten Liste der bedrohten Arten als gefährdet eingestuft. Moschustiere dürfen deshalb nur in Teilen Russlands und unter strengen Auflagen gejagt werden, der legale Moschushandel unterliegt gesetzlichen Kontrollen.
Als Duftstoff in der Parfümindustrie wird echter Moschus zwar kaum noch genutzt, in der traditionellen asiatischen Medizin findet das Sekret jedoch weiterhin reißenden Absatz.
"Wir wissen nicht, wie lange das Moschustier der Wilderei noch standhalten kann", sagt WWF-Artenschützer Volker Homes, Herausgeber der aktuellen Studie. Niemand weiß, wie viele Moschustiere noch in Russland und der Mongolei leben. Doch viele Anzeichen deuten darauf hin, dass ihr Bestand in beiden Ländern drastisch abgenommen hat - in einigen Gebieten auf ein Fünftel innerhalb von zwanzig bis dreißig Jahren.
Der WWF fordert die Regierungen auf, den Wilderern das Handwerk zu legen und stattdessen die legale Jagd in Russland, die den Bestand nicht gefährdet, zu fördern. Dazu empfiehlt der WWF:
- genauere Bestandszählungen. Dann könnten die Jagdquoten in "moschus-reichen" Gebieten besser ausgeschöpft werden.
- härtere Strafen für Wilderer, schärfere Kontrollen sowie mehr Anreize und Prämien für legale Jäger.
- Entwicklung verbesserter Jagdmethoden, damit ausschließlich ausgewachsene männliche Tiere lebend gefangen werden. Nur sie liefern das begehrte Drüsensekret.
- Einsatz von Spürhunden und Training von Zollbeamten, um den Grenzschmuggel einzudämmen.
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/01995/index.html

WWF 14.07.2004
WWF-Studie belegt: Schweinswale gewinnen rettende Reaktionszeit durch reflektive Netze
Eine aktuelle Forschungsstudie im Auftrag der Umweltstiftung WWF zeigt, dass Fischernetze mit eingearbeitetem Bariumsulfat den Beifang an Kleinwalen verringern können. Sie sind für das Tier besser „sichtbar“ als konventionelle Nylonnetze, indem sie die Echoortungslaute der Meeressäuger verstärken. Der WWF stellt die Studie mit dem Titel „Zeit ist Leben – Schweinswale gewinnen kostbare Reaktionszeit durch reflexive Netze“ heute anlässlich der 56. Konferenz der Internationalen Walfang Kommission (IWC) in Sorrento / Italien vor, die am 19. Juli beginnt.
Für diese Studie haben Kieler Meeresbiologen eine aufwändige vergleichende Versuchsreihe unter natürlichen Bedingungen mit frei lebenden Schweinswalen in Kanada durchgeführt. Sie verglichen das Verhalten der Schweinswale vor konventionellen Netzen und reflektiven Bariumsulfatnetzen am gleichen Ort bei gleichen Sichtbedingungen.
Gegenüber einer bisher erprobten Methode, den Beifang von Schweins- und Kleinwalen zu reduzieren, so genannten akustischen Vergrämern oder „Pingern“, haben reflektive Netze eine Reihe von Vorteilen: Sie benötigen keine Energiequelle, sind wartungsarm, praktisch zu handhaben, belasten die Meeresumwelt und ihre Bewohner nicht mit Lärm und sind für die Fischerei im laufenden Gebrauch kostenneutral. Während die EU akustische Vergrämer in der Kiemennetzfischerei ab Mitte 2005 in Nord- und Ostsee gesetzlich vorschreibt, favorisiert der WWF einen umsichtig dosierten, vorübergehenden Einsatz dieser Methode, bis ökologisch verträglichere Ansätze, wie beispielsweise reflektive Netze, zur Marktreife entwickelt sind.
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/01988/

WWF, 12. Juli 2004:
Internationale Walfang-Konferenz: Öl-Profite auf Kosten gefährdeter Grauwale in Italien
Shell will Förderung im Lebensraum der letzten 100 Westpazifischen Grauwale ausbauen
Der Bau einer weiteren Öl-Bohrinsel und einer Pipeline im Ochotskischen Meer vor der russischen Insel Sachalin könnte die letzten hundert Westpazifischen Grauwale gefährden. Das unter Federführung der niederländischen Shell AG angelaufene Zwölf-Milliarden-Dollar-Projekt der „Investment Company Sakhalin Energy“ berührt unmittelbar die Nahrungsgründe dieser vom Aussterben bedrohten Grauwal-Unterart. „Lärm und Ölverschmutzung gefährden die grauen Riesen. Wir fordern Shell auf, die Bauvorhaben vorerst zu stoppen und nach einer Lösung zu suchen, die jegliche Gefahr für die Grauwale ausschließt“, erklärt Volker Homes, Wal-Experte des WWF Deutschland.
Unter den schätzungsweise hundert Westpazifischen Grauwalen leben nur noch etwa zwanzig fortpflanzungsfähige Weibchen. „Der Westpazfische Grauwal ist der am stärksten bedrohte Bestand einer Großwalart“, so Homes. Eindringlich warnt der WWF vor einer Ölkatastrophe. Die Region ist stark Erdbeben gefährdet. In den nächsten Jahren sollen die reichhaltigen Öl- und Gasvorkommen noch intensiver ausgebeutet werden. „Neue Bohrinseln, Pipelines und Verladestationen dürfen erst dann gebaut werden, wenn der Schutz der Westpazifischen Grauwale und der Artenvielfalt der Region gesichert und ein Schutzgebiet eingerichtet ist“
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/01986/index.html

Zoologische Gesellschaft Frankfurt
Gorillas in Gefahr: Dramatische Entwaldung im Kongo
Fast unbemerkt von der Weltöffentlichkeit hat im Kongo der systematische Angriff auf ein UNESCO Weltnaturerbe begonnen. Innerhalb kurzer Zeit wurden rund 15 km² Wald im Virunga Nationalpark, dem Refugium der letzten Berggorillas, gerodet. Massiver Druck von Naturschutzorganistationen in den letzten Wochen hat dem Abholzen nun vorläufigen Einhalt geboten.
Im Mai und Juni kam es auf der kongolesischen Seite des Nationalparks zu heftigen Unruhen und Überfällen durch Milizen, Militär und ruandische Siedler, in deren Verlauf rund 15 Quadratkilometer des geschützten Waldes kurzerhand abgeholzt wurden. Das Holz wurde zu kontinuierlich steigenden Preisen verkauft, das gerodete Land sofort landwirtschaftlich genutzt. Das betroffene Gebiet, der Mikeno Sektor, ist ein wichtiges Nahrungsgebiet für die Gorillas.
Die wenigen, im von Unruhen geprägten Kongo verbliebenen Naturschutzorganisationen versuchten sofort durch intensive Verhandlungen mit den Verantwortlichen auf beiden Seiten der Grenze und durch massive Lobbyarbeit auf internationaler Ebene dem Angriff auf den Nationalpark Einhalt zu gebieten. Letzte Woche wurde die Abholzungswelle durch die Regie-rungen Ruandas und des Kongo gestoppt. Der Biologe Robert Muir, der für die Zoologische Gesellschaft Frankfurt vor Ort ist, sieht den Erfolg vor allem im Engagement verschiedener Naturschutzorganisationen sowie der UNESCO, EU und des US State Department. Letztendlich führte der Inspektionsbesuch einer UN Delega-tion dazu, dass die beiden Regierungen Order gaben, die Rodungen zu stoppen. „Wir versuchen nun, mit dem Bau einer Mauer die ursprünglichen Grenzen des Nationalparks wieder herzustellen“, berichtet Robert Muir. Mit dem Bau der 20 Kilometer langen Mauer wurde Mitte dieser Woche begonnen, nachdem die Zoolo-gische Gesellschaft Frankfurt und die EU sowie das International Gorilla Conser-vation Programme (IGCP) Mittel zum Bau bereitgestellt hatten. Ziel der Mauer ist zum einen die deutlich sichtbare Grenzmarkierung des Parkes. Zum anderen soll sie aber auch verhindern, dass Kühe in das gerodete Gebiet getrieben werden und dass Elefanten durch die Zerstörung ihres Lebensraumes nun den Park verlassen und es so zu Konflikten mit den Bauern kommt.
Die Lage im Nationalpark selbst ist unübersichtlich. „Rund 4-5.000 Soldaten und Milizen operieren zurzeit im Park und es gibt täglich Überfälle“, berichtet Robert Muir. „Die Parkranger stehen unter ständigem Beschuss und haben einen Großteil ihrer Kommuni-kationsausrüstung nach Goma zurückgebracht, damit nicht alles gestohlen wird.“ Die Zoologische Gesell-schaft Frankfurt hatte erst im Mai 2003 ein Kommuni-kationsnetz mit UKW Sendemasten im Virunga Nationalpark installiert. „Ohne Funk ist die Arbeit für die Ranger hier sehr gefährlich“, sagt Muir, der nun versuchen will, ein alternatives Kommunikationsnetz aufzubauen, um die Sicherheit der Parkranger zu erhöhen. 92 Parkangestellte wurden seit Ausbruch der ersten Unruhen 1996 getötet.
Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt appelliert an die Bundesregierung, sich dafür einzusetzen, dass die bereits im Kongo stationierten UN Truppen in den Konflikt eingreifen und die Lage im Nationalpark unter Kontrolle bringen. Die Bewahrung dieser World Heritage Site ist auch Teil ihres Auftrages. Nur so ist zu verhindern, dass der Lebensraum der letzten Gorillas zerstört und den Menschen vor Ort damit ihr wahres Kapital für die Zukunft entzogen wird.
Weitere Infos unter www.zgf.de


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Natur- und Artenschutz

Netzeitung - 13. Jul. 2004
Raubtiere stärker vom Aussterben bedroht
Durch das Bevölkerungswachstum des Menschen ist jede vierte Säugetierart bedroht. Besonders Raubtiere sind gefährdet, zeigt eine aktuelle Studie.

Freie Presse (Chemnitz) - 11. Jul 2004
Dammbaumeister auf dem Vormarsch - In Sachsen suchen sich die Biber immer neue Siedlungsgebiete
Einst war er fester Bestandteil der sächsischen Fauna: der Europäische Biber. Eine Zeit lang war er ganz verschwunden. Nun ist er wieder aufgetaucht und besiedelt die Regionen entlang von Elbe, Mulde, Neiße und Oder - zur Freude der Naturschützer, aber nicht unbedingt zum Pläsier der Forst-, Land- und Teichwirte. Konflikte sind nach Auskunft von Ulrich Zöphel in land- und forstwissenschaftlich stark genutzten Gebiete vorprogrammiert. Doch warnt der Referent für Artenschutz im Sächsischen Landesamt für Umwelt und Geologie in Dresden vor übertriebenen Ängsten seitens der Agrarwirtschaft. Derzeit schätzt Zöphel den Biberbestand auf rund 6000 Tiere. Die Biber haben sich mittlerweile entlang der Elbe von Hamburg bis nach Nordböhmen ausgedehnt, was für die Sauberkeit des Elbwassers spricht. Als Folge des Hochwassers von 2002 hat er sich jedoch vielfach in Nebenflüsse zurückgezogen und wird neuerdings sogar zum Großstadtbewohner. Allein in Dresden soll es bereits eine nennenswerte Zahl der Nager geben. Vor allem im Bereich der alten Elbhäfen scheint er sich wohl zu fühlen. Außerdem siedeln die Biber in den Flussauen der Freiberger und der Zwickauer Mulde, entlang der Weißen und der Schwarzen Elster sowie zunehmend in Uferregionen der Oder und der Lausitzer Neiße. Da der Biber längst die ausgewiesenen Schutzgebiete verlassen hat, setzt sich der Artenschutzreferent wie bei Wölfen für Ausgleichszahlungen des Landes ein, wenn Land- und Teichwirte geschädigt werden. Noch ist die Zahl der Biber überschaubar. Pläne zum Einfangen und Umsiedeln der Nager gibt es nicht.

Bangladesh asks India to retrieve stray elephants

India must retrieve about 100 marauding elephants feared to have killed 13 people and injured dozens after straying over the border, Bangladesh officials say, or they could be forced to kill the animals.

Brazilian army to join fight against deforestation
Brazil's environment ministry is teaming up with the army to fight illegal deforestation in the Amazon rainforest.



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Weitere Infos

Mammalian Biology
Volume 69, Issue 4
http://www.ingenta.com/journals/browse/urban/161?mode=direct
including:
Aspekte der Bauökologie von Neunbinden-Gürteltieren in Nordbelize
Die Wiederentdeckung von Rhagomys rufescens (Thomas, 1886)
Karyologische und morphometrische Variation in der Gattung Thrichomys
Größe und Zahl der Harems bei der polygynen Fledermaus Pipistrellus nathusii
Methoden um wilde amerikanische Minke von kürzlich entlaufenen Farmminken zu unterscheiden
Hans Frädrich, Nachruf



15th Zoohistorica Arnhem 2004
The 15th meeting of collectors of paraphernalia of zoos will take place in
Burgers'Zoo, Arnhem, the Netherlands, from 10 -12 september 2004
Full programm:
www.zoo-ag.de/ZooAG-Zoosammlertreff.htm
Registration or any questions: please send an email to:
guidebooks@burgerszoo.nl or by letter to: Guidebooks 2004, Schelmseweg 85, NL-6816 SH Arnhem.


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Neue Veröffentlichungen

Die Geschichte von Juni dem gelben Äffchen
von Anja Hallstein

Pressetext:
Ein kleines Gorillaäffchen wird im Zoo geboren. Ihre Mutter nennt es "Juni" nach dem Monat seiner Geburt. Juni ist anders als die anderen Äffchen, sie ist gelb. Wegen ihrer Fellfarbe werden Juni und ihre Mutter von den Groillas verstoßen. Simon, der Häuptling der Schimpansen, will ihnen helfen. Er lässt die beiden entführen und in das Gehege der Schimpansen bringen. Die Gorillas fühlen sich durch die Aktion bloßgestellt und sinnen auf Rache.

Rezension:
Im Vorwort steht "irgendwie suchte ich nach einem Tier, was kuschelig und süß sein sollte (...) Ich erinnerte mich an unseren letzten Zoobesuch". Das ist das Problem: Es blieb beim Erinnern, Recherche fand nicht statt. Nur so ist zu erklären, welch krude Vorstellungen die Autorin von den Vorgängen in einem Zoo hat (Tierpfleger - immerhin nicht "Wärter"... -  gehen in alle Gehege und haben eine "Nachtstation"), oder wieso die Strauße ihren Kopf in den Sand stecken, Gorillas "arrogant und überheblich" sind (ein Grund für ihr drohendes Aussterben), die "Nil"pferde nach Fisch riechen und die Pinguine sagen "vor langer Zeit waren wir einmal Vögel".  Ganz abgesehen von merkwürdigen Vorstellungen über Zootiere allgemein (Es gibt wenig Jungtiere, weil die Tiere Heimweh haben...). Natürlich muß eine solche Geschichte ein gewisses Maß an Vermenschlichung beeinhalten, aber sollte nicht auch noch landläufige Vorurteile bekräftigen und Kindern falsche Informationen geben. Hier wurde die Chance vertan, ganz nebenbei ein wenig Didaktik unterzubringen - was man von einem Kinderbuch wohl erwarten darf. Hinzu kommt mangelndes Lektorat (sehr kreative Kommasetzung) und das Rätsel, für welche Altersgruppe es wohl gedacht ist: Die Story wäre für Kinder von 3 - 6 geeignet, aber enthält unerklärte Begriffe wie "Adrenalin",  "Isolationshaft" und einige sehr abstrakte Sätze. Die Geschichte aber ist fantasievoll, lustig und nett geschrieben. Fazit: ein nettes Büchlein, aber ohne großen didaktischen Wert. Es sei denn, es wird als Arbeitsgrundlage in einer Zooschule verwendet ("was ist hier falsch?")...

A5, broschiert - 135 großgedruckte Seiten.
 Wagner Verlag 2004
Amazon-Preis: EUR 11,90


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Ausstellungen
BAD WURZACH Naturschutzzentrum:
ERLEBNISRAUM FLIEßGEWÄSSER
bis 26.9.2004
http://www.naturschutzzentren-bw.de/badwurzach/

Gotha - Museum der Natur
AMPHIBIEN UND REPTILIEN Lebendschau
bis 15.08.2004
NATUREINDRÜCKE VON DEN GALAPAGOS-INSELN - Foto-Ausstellung von Helmut Walther
bis 3.10.2004

125 Jahre Herzogliches Museum, 50 Jahre Wiedereröffnung als Naturmuseum

bis 30.10.2004

Hamburg, Rieck-Haus - Vierländer Freilichtmuseum
UNGEBETENE GÄSTE - Von Spatzen, Fliegen und Mäusen
bis 31.10.2004

Paderborn - Historisches museum im marstall
ALS DAS KOTELETT NOCH LEBTE
Eine Ausstellung zur Biologie der Hausschweine
bis 25.07.2004

DARMSTADT Hessisches Landesmuseum:
DINO & CO - Erstmals in Europa: 59 Saurier aus Asien
bis 1.8.2004
http://www.hlmd.de


BERLIN Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem:
VICTORIA & CO. IN BERLIN
100. Geburtstag des Botanischen Gartens
bis 5.9.2004
http://www.bgbm.org/BGBM


Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
TV-Tipps

Do., 15.07.2004, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Roatan - Natur auf der Pirateninsel
Do., 15.07.2004, 20:15-20:45 XXP, Seeotter - Die cleveren Jäger der Meere, BBC Exklusiv
Do., 15.07.2004, 20:45-21:15 XXP, XXP Tierwelt, Hinter den Kulissen deutscher Tierparks, Folge 4 : Hagenbeck II
Do., 15.07.2004, 21:00-21:50 SF1, Das Leben der Säugetiere, Insektenjäger, von David Attenborough
Fr., 16.07.2004, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Das Leben der Vögel (3), Der unersättliche Appetit
Fr., 16.07.2004, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Zoogeschichten (62)
Fr., 16.07.2004, 22:30-23:30 BR, Pelzig unterhält sich – Gast u.a. Prof. Dr. Henning Wiesner
Sa., 17.07.2004, 05:55-06:25 HR, Habari Serengeti (3)
Sa., 17.07.2004, 14:45-15:00 MDR, Elefant, Tiger & Co., Tauben, Torten, Tanzmusik
Sa., 17.07.2004, 17:55-18:30 VOX, tierzeit: Indonesiens Sonnenbären - Zurück in die Freiheit!
So., 18.07.2004, 13:30-14:00 SWR, Elefant, Tiger & Co. (4/12): Schulstunde für einen kleinen Elefanten
So., 18.07.2004, 14:50-15:20 ARTE: 360° Das Fenster zum Meer - Im Großaquarium von Sydney
So., 18.07.2004, 16:00-16:30 BR, Welt der Tiere, Von Bambis und Brunfthirschen
So., 18.07.2004, 20:15-21:00 3sat, Geister vom steinernen Wald, Lemuren auf Madagaskar
Mo., 19.07.2004, 12:30-13:00 BR, Welt der Tiere, Von Bambis und Brunfthirschen
Mo., 19.07.2004, 14:30-15:00 WDR, Abenteuer Überleben, 12. Reservate - Paradiese aus Stacheldraht
Mo., 19.07.2004, 14:50-15:30 XXP, Dickhäuter in anderen Umständen, Protokoll einer Elefantengeburt, SPIEGEL TV Extra
Mo., 19.07.2004, 21:30-22:00 3sat, Delphine - Freiheit für Bahama Mama
Di., 20.07.2004, 09:45-10:15 3sat, Geheimnisvolle Welt, 1. Wildtiere in Gefahr
Mi., 21.07.2004, 09:45-10:15 3sat, Geheimnisvolle Welt, 13-teilige Reihe, 2. Tierschützerinnen in der Savanne
Mi., 21.07.2004, 14:30-15:00 WDR, Fabeltiere: 3. Der Göttervogel der Maya – Quetzal
Do., 22.07.2004, 14:15-15:00 ZDF, Wunderbare Welt, Lizenz zum Spielen
Do., 22.07.2004, 14:45-15:15 XXP, XXP Tierwelt, Hinter den Kulissen deutscher Tierparks, Folge 4
Do., 22.07.2004, 21:00-21:50 SF1, Das Leben der Säugetiere, Pflanzenfresser, von David Attenborough
Do., 22.07.2004, 21:00-21:30 XXP, Toyota World of Wildlife, 1/22: Nachbarschaftshilfe - Überlebensstrategien bei Tieren
Fr., 23.07.2004, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Zoogeschichten (63)
 
RTL2, Sonntags ca 13:10: "Crocodile Hunter", mit Steve Irvin, aus dem Australia Zoo, Beerwah

360° - Die GEO-Reportage begleitete Wildhüter des WWF in Russland
Einsatz für den Amur-Tiger ARTE, 24. Juli 2004, 21.35 Uhr
In einer eiskalten, dunklen Winternacht folgt Pavel Fomenko den Spuren eines sibirischen Tigers im Schnee. Er jagt jedoch nicht das seltene Tier - sondern Wilderer, die den Tiger töten und auf dem Schwarzmarkt verkaufen wollen. Er leitet im Auftrag des WWF mehrere Anti-Wilderer-Brigaden und koordiniert deren Einsätze nahe der russisch-chinesischen Grenze am Fluss Amur. Ein Filmteam hat Pavel Fomenko im vergangenen Dezember begleitet.


ausführliche Vier-Wochen-Vorschau: 
http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm
 

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