E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Kirstin Adrian
   Melanie Witte



ISSN 1619-6643


Ausgabe 221 vom 9. Juli 2004

Liebe Leser,

eine durchgebrannte Hauptplatine hat diese Ausgabe um einen Tag verzögert. Dafür ist sie um so länger und kann - leider - auch über das Aus für den Safaripark Gänserndorf berichten. Der Masseverwalter hat bei der Zerschlagung ganze Arbeit geleistet - ob er damit dem Tierschutz einen Gefallen getan hat, ist wohl eher fraglich. Erstaunlich, daß das Schicksal der weit über 100 ehemaligen Labor-(Menschen-)Affen, die dort im neu erbauten Auffangzentrum untergebracht sind, bisher noch keine große Aufmerksamkeit gefunden hat, weder bei den Affen-Schutzorganisationen und vor allem nicht in den Medien.

Am Mittwoch feierte der schon jetzt legendäre Zoologe Ernst Mayr seinen 100. Geburtstag - noch immer bei bester Gesundheit und geistig rege. Sein Einfluß auf die moderne Zoologie und Evolutionstheorie ist nicht wegzudenken. Er plant, noch mindestens zwei weitere Bücher zu schreiben...

Ebenfalls am Mittwoch war "Siebenschläfer" - zumindest nach Julianischem Kalender, auf den sich ja die alten Bauernregeln beziehen. Da an diesem Tag so ziemlich jedes Wetter außer Schneesturm herrschte, dürfte die Vorhersage dennoch schwierig werden. Das kühlere Wetter scheint einigen Zoos starke Verluste bei den Besucherzahlen bereitet zu haben, während aus anderen neue Rekordzahlen gemeldet werden.


Dirk Petzold



In einer Freiflughalle


  Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps

Zoos und Tierparks

NÖN Online - 09. Jul. 2004
Safaripark Gänserndorf vor dem endgültigen Aus
Vom endgültigen Aus für den insolventen Safaripark Gänserndorf spricht die Österreichische Zoo Organisation (OZO): Der Betreuungsvertrag für die Tiere war bis Freitag befristet. Nachdem trotz monatelanger Bemühungen kein ernsthafter und finanzkräftiger Interessent für einen Fortbetrieb des Tierparks gefunden wurde und die vom Land Niederösterreich zur Verfügung gestellten finanziellen Mittel restlos erschöpft sind, sei Masseverwalter Ferdinand Bruckner nun gezwungen, alle noch verbliebenen Tiere umgehend abzugeben, hieß es in einer OZO-Aussendung.
Wie die OZO weiter ausführte, werden die Mitarbeiter der Tierbetreuungs-Ges.m.b.H. dem Masseverwalter jedoch noch während der nächsten Wochen zur Verfügung stehen. Die zahlreichen Organisationen, die in den vergangenen Monaten Spendengelder für die Tiere des Safariparks gesammelt haben, seien nun aufgefordert, diese Gelder an Bruckner weiterzuleiten und damit die Abgabe der Tiere an geeignete Plätze zu unterstützen.
Betont wurde, dass die zu Jahresbeginn drohende Tötung der Tiere des Safariparks Gänserndorf erfolgreich abgewendet worden war. Nach dem Konkursantrag übernahm die Tierbetreuungs-GesmbH Anfang Februar die Versorgung und Betreuung der Tiere.

Hamburger Abendblatt - 09. Jul. 2004
So viel Eintritt kostet es in anderen Tierparks
Hagenbeck liegt mit seinen Eintrittspreisen im Vergleich zu anderen Deutschen Zoos und Tierparks an zweiter Stelle. Spitzenreiter ist der Zoo Hannover. Hier zahlen Erwachsene 16 Euro Eintritt, Kinder (4-17 Jahre) 11,50 Euro. Gruppentickets (ab 20 Personen) kosten 14/10,50 Euro, Jahreskarten 67/45 Euro. Im Zoo Köln kostet der Tageseintritt 11 Euro für Erwachsene, für Kinder (4-17) 5,50 Euro. Gruppentickets (ab 15 Personen) gibt es für 9/4,50 Euro, Jahreskarten für 63/30,50 Euro. Im Zoo Leipzig müssen Erwachsene 10 Euro Eintritt zahlen, Kinder (4-14 Jahre) 6 Euro. In beiden Berliner Zoos (Zoo Berlin und Tierpark Friedrichsfelde) kostet der Eintritt für Erwachsene 10 Euro, für Kinder (3-15) 5 Euro. Jahreskarten (ohne Aquarium, für jeweils eine Einrichtung) kosten 50/25 Euro. Im Zoo Frankfurt zahlen Erwachsene 8 Euro, Kinder (6-17) 4 Euro. Gruppenkarten (ab 20 Personen) kosten 6/3 Euro, Jahreskarten 60/25 Euro.

> nur zum Vergleich: "Parc Paradisio" in Belgien kostet zur Zeit 18.50 + 3.- Parkgebühr. Die größeren britischen Zoos nehmen zwischen 8 und 11.50 Pfund = 17.25 Eur.   


Hamburger Abendblatt - 09. Jul. 2004
Hagenbeck verregnet es die Bilanz: Rückgang: Schlechtes Wetter und hohe Preise
"Wir hatten im ersten halben Jahr bereits 15 Prozent weniger Besucher als 2003", sagt Tierpark-Chef Joachim F. Weinlig-Hagenbeck. Für das privat geführte Unternehmen ein herber Einschnitt: "Mit unseren Tageseinnahmen müssen wir immerhin unsere laufenden Kosten von täglich 22 000 Euro decken", sagt Weinlig-Hagenbeck. Von Investitionen in neue Gehege ganz abgesehen.
Eine Studie der Hamburger Tourismuszentrale, so Weinlig-Hagenbeck, hätte ein Besucherminus für die erste Hälfte 2004 bei allen norddeutschen Tierparks von 37 Prozent ergeben. "Damit liegen wir vergleichsweise noch gut! Doch nicht alle Besucher lassen sich bloß durch das Wetter schrecken - viele kritisieren auch die verhältnismäßig hohen Eintrittspreise des Tierparks. Weinlig-Hagenbeck: "Der Zoo Berlin zum Beispiel, der mit zehn Euro für Erwachsene 4,50 Euro weniger nimmt als wir, wurde 2001 mit 30 Millionen Euro bezuschusst. Das sind 18,75 Euro pro Besucher - der Eintrittspreis käme damit auf 28,75 Euro." Unterstützung erhält er von Dr. Ulrich Reinhardt vom BAT-Freizeit-Forschungsinstitut: "Die bundesweiten Zoos können nur durch eine Subventionierung so billig sein."  Für Reinhardt zählt Hagenbeck, neben Hannover und Leipzig, zu den drei besten deutschen Zoos: "Hier sind Konzepte erkennbar, wird etwas für die Besucher getan."

Grafschafter Nachrichten
Besucherrekord im ersten Halbjahr
Das Jahr 2004 fing im wahrsten Sinne des Wortes „schleppend“ an. In den ersten drei Monaten des Jahres besuchten weit weniger Menschen den Tierpark Nordhorn als im Vorjahr. Einer der Gründe hierfür ist sicherlich, dass gerade die Wochenenden bis Ende März fürchterlich verregnet und kalt waren – also überhaupt kein Wetter um einen Ausflug in den Tierpark zu unternehmen.
Aber dann erhielt der Frühling Einzug!
Die Monate April und Mai waren die zweit- und drittstärksten Besuchermonate in der Geschichte des Tierparks. Jeweils über 30.000 Besucher kamen in dieser Zeit, um sich im Nordhorner Tierpark zu Vergnügen. An zwei Feiertagen konnten sogar Rekordzahlen von je über 5.000 Menschen gezählt werden. „Es ist kaum zu glauben, dass wir schon wieder auf Erfolgskurs liegen“, so der sichtlich erfreute Geschäftsführer Thomas Berling, „denn eineinhalb Wochen früher als im Superjahr 2003 besuchten uns mehr als 100.000 Menschen.“
Jetzt hoffen alle Mitarbeiter des Tierparks auf einen schönen Sommer, damit am Ende des Jahres ein neuer Rekord bei den Besucherzahlen vermeldet werden kann. Auf jeden Fall sind wir bereits jetzt gespannt, wann wir den 200.000 Besucher im Tierpark Nordhorn begrüßen können. 


Freie Presse (Chemnitz)
- 02. Jul. 2004
Doppelte « Geschlechtsumwandlung » im Leipziger Zoo
Eine doppelte «Geschlechtsumwandlung» hat im Leipziger Zoo für Überraschung gesorgt. Nach Zooangaben entpuppte sich nach einer Untersuchung die Tüpfelhyänendame Kitana als Männchen und ihr vermeintlicher Gatte Lubango als Weibchen. Beide waren im März neu in den Leipziger Zoo gekommen. Weibliche Tüpfelhyänen besitzen einen «Pseudopenis», der sich kaum vom Geschlechtsorgan ihrer männlichen Artgenossen unterscheidet. Deshalb müssten die Raubkatzen unter Narkose untersucht werden, um ihr Geschlecht eindeutig bestimmen zu können. Die Gelegenheit dazu ergab sich, als Kitana in einen Graben ihres Geheges gesprungen war und nicht mehr herauskommen wollte. Das Tier wurde betäubt und aus dem Graben geholt - dabei fiel den Forschern Kitanas echter Penis auf. Eine weitere Untersuchung an allen drei Tüpfelhyänen ergab, dass sich die Zoologen auch bei Lubango geirrt hatten - der vermeintliche Mann ist sogar schwanger. Die Geburt wird für die nächsten Monate erwartet. Nur bei der dritten Hyäne lagen die Zoologen richtig: Lopito ist und bleibt ein Männchen.

Dresdner Neueste Nachrichten - 05. Jul. 2004
Es hat wieder nicht geklappt: Drumbo erwartet noch immer kein Baby
Es hat aller Wahrscheinlichkeit nach erneut nicht geklappt: "Wir sind uns zu 95 Prozent sicher, dass Drumbo wieder nicht trächtig ist", informierte gestern Biologe Roland Brockmann im Zoo Dresden. Dafür spreche die jüngste Ultraschalluntersuchung, die Dr. Thomas Hildebrandt vom Berliner Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW), vorgenommen hatte. Am 15. und 16. Mai war das 13-jährige Rüsseltier zum mittlerweile fünften Mal u. a. mit dem frischen Sperma des 20 Jahre alten britischen Elefanten Tembo besamt worden. Jetzt ist auch Elefantenmädchen Mogli mit ihren neun Jahren in dem Alter, dass es ein Baby bekommen könnte. Zoo-Geschäftsführer Karl-Heinz Ukena und seine Mannen denken momentan darüber nach, ob sie auch Mogli fit machen für eine künstliche Besamung. Sollte Drumbo oder Mogli Nachwuchs beschieden sein, wäre das die deutschlandweit erste Geburt eines Elefantenkindes nach künstlicher Befruchtung und zugleich die erste in der Geschichte des 142-jährigen Dresdner Zoos.

Norddeutsche Neueste Nachrichten - 08. Jul. 2004
Mehr Freiheit für die wilden Tiere
Investitionen in Höhe von ein bis zwei Millionen Euro werden nötig sein, damit der Schweriner Tierpark die Auflagen des neuen Landeszoogesetzes erfüllen kann. Direktor Michael Schneider gewinnt dem Gesetz, das eine einschlägige EU-Richtlinie umsetzt, aber auch positive Seiten ab. "Das neue Gesetz stellt an die Gehege von Wildtieren in Zoos weitaus höhere Anforderungen als bisher", erklärt Schneider. Und nicht nur das: Wer zukünftig vom Staatlichen Amt für Umwelt und Natur eine Betriebsgenehmigung bekommen möchte, der muss zum Beispiel auch nachweisen, dass er in puncto tiermedizinische Betreuung voll auf der Höhe der Zeit ist und als Zoobetreiber über die erforderliche Sachkunde verfügt. Zwar genügten alle Anlagen des Zoos mit seinen rund 700 Tieren in 120 Arten dem derzeitigen Tierschutzgesetz - vorbildlich schon jetzt etwa die Gehege der Löwen, Tiger und Bären -, doch sei bereits klar, dass auf dem 23 Hektar großen Areal teilweise nachgebessert werden müsse. "Das betrifft neben dem Giraffen-Gehege beispielsweise auch die Anlagen für südamerikanische Tiere, wie die Aras", so der Direktor. Die Stadt gewährt dem Zoo, der gegenwärtig 32 Mitarbeiter und drei Auszubildende beschäftigt, nach Angaben des Direktors einen jährlichen Betriebskostenzuschuss in Höhe von einer Million Euro und legt für Investitionen jeweils noch einmal 100000 Euro obendrauf. Diese Gelder reichten allein nicht aus, um die neuen Anforderungen zu erfüllen, so Schneider.
Zwei Sorgen versucht der Direktor von vornherein zu zerstreuen: Weder müssten die Schweriner befürchten, dass Teile des Zoos geschlossen werden könnten, noch sei geplant, wegen der Auswirkungen des neuen Gesetzes die Eintrittspreise anzuheben.

Saar-Echo - 05. Jul. 2004
Weniger Tiere in größeren Gehegen
Das Luchsgehege im Heimattiergarten Greifswald wird wohl leer bleiben. Der alte Käfiginsasse ist gestorben. Und nach dem neuen Zoogesetz würde das Gehege in dieser Größe und Form für einen neuen Luchs nicht mehr genehmigt werden. Die für einen Umbau erforderlichen rund 10.000 Euro sind für den kleinen Zoo unerschwinglich. Seit 1999 fordert die EU-Kommission von den Mitgliedsstaaten, die Haltungsbedingungen für wildlebende Tierarten in den Tierparks zu verbessern. Mecklenburg-Vorpommern beschloss als erstes Bundesland ein Gesetz, das die Zoorichtlinie der EU umsetzen soll. Die Tiere sollen mehr Platz erhalten, dafür müssen neue Gehege gebaut werden. Auf 50 bis 100 Millionen Euro schätzt Umweltminister Wolfgang Methling (PDS) den Investitionsbedarf in den 31 Zoos im Land. Vor den wohl größten Veränderungen steht der Rostocker Zoo. Das 40 Jahre alte Menschenaffenhaus zum Beispiel ist nicht nur marode, es ist auch nicht tierartgerecht. Auch der kleine Greifswalder Zoo wird sich von Tieren trennen müssen. Rhesusaffen und Meerkatzen wurden schon an andere Zoos abgegeben. Davon profitierten die Kapuzineräffchen, die jetzt in einem größeren Areal herumtoben. Etwa zwei bis drei Millionen Euro werden nötig sein, um im Tierpark Schwerin EU-konforme Haltungsbedingungen für die Tiere zu schaffen. So müssten das Giraffengehege erweitert und die Außenanlagen für südamerikanische Tiere erneuert werden, sagt Zoodirektor Michael Schneider, der auch Vorsitzender der Vereinigung der Tiergärten Mecklenburg-Vorpommerns ist. Außerdem müssten Quarantäneeinrichtungen und ein neues Futterwirtschaftsgebäude her. Der Ludwigsluster Heimtiergarten dagegen will sich die Auflagen ersparen und verzichtet auf den Neuanfang. "Wir werden keine neue Zoogenehmigung beantragen", sagt die ehrenamtliche Leiterin Renate Knötel. In dem 1200 Quadratmeter großen Park könne den Tieren einfach nicht der erforderliche Platz eingeräumt werden. Deshalb werde man die Tiere an andere Zoos abgeben oder auswildern. Nur die zwei handzahmen Waschbären und die beiden aufgepäppelten Waldkäuzchen bleiben. Denn vier Wildtiere könne man auch ohne Zoogenehmigung halten.

Yahoo! Nachrichten - 05. Jul. 2004
Mecklenburg-Vorpommern hat 31 Zoos und Heimattiergärten
Landesweit gibt es derzeit 31 Zoos und Heimattiergärten. 19 Zoos sind Mitglied in der 2001 gegründeten Vereinigung der Tiergärten Mecklenburg-Vorpommerns. Vorsitzender ist der Schweriner Zoodirektor Michael Schneider. 2003 besuchten etwa 1,5 Millionen Menschen die Tierparks in Mecklenburg-Vorpommern. Mit 425.000 Besuchern war der mit 1500 Tieren größte Zoo in Rostock auch der am häufigsten aufgesuchte. Ihm folgen mit Abstand der Zoo Schwerin (211.000 Besucher), der Tierpark Ueckermünde (130.000) und der Vogelpark Marlow (124.000). Der flächenmäßig größte Zoo ist jedoch der Natur- und Umweltpark Güstrow mit seinen riesigen Freigehegen und Volieren auf 200 Hektar. Der Zoo registrierte 123.000 Besucher und kann mit etwa 12.500 Schülern auch auf die meist genutzte Zooschule verweisen. Eine relativ umfassende Vorstellung der Zoos und Wildgehege gibt es unter www.absolut-mecklenburg.de im Internet. Nach Angaben des Umweltministeriums erscheint Ende Juli eine Broschüre, in der die Zoos und ihre Beiträge zur Erhaltung wildlebender Tierarten dargestellt werden.

Norddeutsche Neueste Nachrichten - 06. Jul. 2004
EU-Zoogesetz bringt Tierparks in die Klemme
Die Tierparks in MV haben finanzielle Unterstützung des Landes für die Umsetzung des Zoogesetzes gefordert. "Die Zoos und die Kommunen als Träger werden das alleine nicht schaffen", sagte der Vorsitzende der Interessengemeinschaft der Tiergärten, der Schweriner Zoodirektor Michael Schneider. Durch das Gesetz kämen hohe Kosten auf die Einrichtungen zu. Mit dem voraussichtlich am 1. August in Kraft tretenden Zoogesetz setzt das Land eine EU-Richtlinie um. Ein Sprecher des Umweltministeriums bezifferte den Investitionsbedarf für die Zoos auf zehn Millionen Euro in den kommenden zehn Jahren. Nach Einschätzung Schneiders droht durch die Auflagen keinem der in der Interessengemeinschaft organisierten Zoos die Schließung.

Ostsee Zeitung - 7. Jul 2004
Tierpark kommt mit Zoogesetz klar
Das weitläufige Areal im Tannenkamp unweit Wolgasts bot sich einst, in den 60-er Jahren, bestens dafür an, hier einen Heimattierpark einzurichten. Dass sie damit zugleich den heutigen Verantwortlichen dieser beliebten Einrichtung einige Sorgen ersparten, konnten die damaligen Wolgaster Stadtväter natürlich nicht ahnen. Aber die großzügige Anlage vieler Gehege in jener Zeit und in den der Tierparkgründung folgenden Jahren lässt das Team um Eberhard und Sigrid Gau relativ gelassen auf das schauen, was das neue Gesetz mit sich bringt. Da im Wolgaster Park die meisten Tiere von Anfang an sehr naturnah und artgerecht untergebracht seien, habe man schon damit wesentliche Forderungen des Zoogesetzes erfüllt. Nur die Bärenburg und die Teichanlage entsprächen nicht oder nur in Teilen dem, was von einem modernen Tierpark zu erwarten sei. Und bei der Umgestaltung dieser beiden Anlagen setzt der Tannenkamp-Tierpark auf die bewährte Hilfe von Sponsoren.

Berner Zeitung - 02. Jul. 2004
Weltweit erster BSE-Fall beim Buckelrind in Basel festgestellt
In der Schweiz ist das weltweit erste an BSE erkrankte Buckelrind entdeckt worden. Laut einer Mitteilung des Bundesamts für Veterinärwesen (BVET) handelt es sich um ein 18-jähriges männliches Zwergzebu im Zoo Basel. Das Tier fiel durch leichte Bewegungsstörungen auf: Es rutschte im Stall aus, fiel um und lief mit den Hörnern in Hindernisse. Die Diagnose stellte das Referenzlabor für Transmissible Spongiforme Enzephalopathien (TSE) in Bern anhand von Hirnuntersuchungen.

Yahoo! Nachrichten - 02. Jul. 2004
Erstmals Zebu-Rind an BSE in Schweizer Zoo erkrankt
In einem Zoo in der Schweiz ist erstmals der gefürchtete Rinderwahnsinn bei einem Zebu aufgetreten. Das Buckelrind sei durch verseuchtes Tiermehl angesteckt worden, erklärte das Schweizer Veterinäramt. Das als Hausrind Südasiens, Afrikas und Südamerikas bekannte Zebu sei vor 18 Jahren in dem Schweizer Gehege zur Welt gekommen und aufgewachsen; auch seine Eltern stammten aus europäischer Zucht, sagte ein Behördensprecher. Das Tier sei bereits im April eingeschläfert worden, nachdem es die für BSE typischen Symptome wie Gleichgewichtsstörungen gezeigt habe. Eine Autopsie des Hirns habe den Verdacht bestätigt.


Grafschafter Nachrichten, 01.07.2004
"Nordhörnchen" begleitet Kinder durch den Zoo
Neuer Zooführer erschienen - Jetzt auch in Niederländisch
Präriehund "Nordhörnchen" erklärt im neuen Kinder-Zooführer das Leben der Tierpark-Bewohner. Auch die Zooschule hat ein aktuelles Programm vorgelegt.
"Umwelt- und Naturschutzerziehung ist eine der wichtigsten Aufgaben eines Zoos", sagt Wolfgang Salzert vom Tierpark Nordhorn. Um Kinder künftig noch einfacher und unterhaltsamer über die Tiere im Zoo informieren zu können, haben der Tierarzt und seine Kollegin Heike Weber jetzt erstmals einen Kinder-Zooführer speziell für den Nordhorner Tierpark erstellt. Er ist ab sofort zum Preis von zwei Euro an der Kasse des Tierparks erhältlich.
Geleitet werden die Kinder dabei von "Nordhörnchen", dem Präriehund. Das pfiffige Tierchen taucht auf allen Seiten auf und erklärt den jungen Lesern das Leben im Südamerikagehege, im Vechte-Altarm und im Vechtehof, stellt so unterschiedliche Tiere wie das Bunte Bentheimer Landschwein, die Totenkopfaffen und die Watvögel vor.
Das Buch ist so konzipiert, dass jeweils eine Tierart oder eine Tiergruppe auf einer Doppelseite vorgestellt wird. Neben einem kurzen Informationsteil enthält jedes Kapitel Tierrätsel, Quizfragen und andere Arbeitsaufgaben, durch die nicht nur Kinder Spannendes und Wissenswertes über die Zootiere erfahren können.
"Für die Zooschule ist der Führer unheimlich wertvoll", betont deren neue Leiterin Ina Brockmann. Sie hat zudem ein neues Faltblatt konzipiert, in dem sämtliche Angebote dieser Einrichtung zusammengefasst sind. Unter dem Titel "Tierisch spannende Angebote" informiert das Blatt über die Programme, Anmeldeformalitäten und Kosten der Zooschule. Es ist ebenfalls an der Tierpark-Kasse erhältlich.

 

Planung und Bau

Wiesbadener Kurier - 2. Jul 2004
Frankfurt muss bis Mai 2005 Geld für neues Gehege auftreiben, sonst müssen die Bonobos weg
Für die Menschenaffen des Frankfurter Zoos ist jetzt Eile geboten. Bis Mai 2005 muss für die acht Bonobos und sechs Orang-Utans aus Gründen des Tierschutzes ein größeres Gehege gebaut werden. Nach den Plänen der Stadt und des Zoos sollen die Orang-Utans eine weit größere Außenanlage von etwa 500, die Bonobos von 1000 und die Gorillas von 4000 Quadratmetern mit zahlreichen Kletterbäumen erhalten. Zoodirektor Christian Schmidt schätzt die Kosten auf zwölf bis 15 Millionen Euro. Doch Geld hat die Stadt dafür nicht. Sollte sie dennoch Mittel dafür bereit stellen, ist abzusehen, dass Innenminister Volker Bouffier den Haushalt der Stadt nicht genehmigen wird. Bouffier hatte der Stadt ohnehin vorgegeben, einen privaten, beziehungsweise regionalen, Träger für den Zoo zu suchen. Diese Suche hat der Magistrat als gescheitert eingestellt, nachdem der Rat der Region es abgelehnt hatte, sich an der Trägerschaft für den Zoo zu beteiligen. Aufgrund der prekären Finanzlage muss die Stadt für das "Bonoboland" private Investoren finden, die den Neubau finanzieren und das Menschenaffengehege anschließend wieder an die Stadt vermieten.

Westfälische Rundschau - 08. Jul. 2004
Zoo will Luchse fit machen für Freiheit
Lange war Familie Luchs in einem schlichten Gehege im Dortmunder Zoo untergebracht. Dann trennte man sich von ihr. Doch nun soll wieder ein Paar Luchse einziehen. Denn es wird der Gedanke verfolgt, die Großkatze in NRW durch Auswilderung wieder anzusiedeln. Der erste Schritt wird am Freitag getan, wenn im Zoo um 15.30 Uhr der erste Spatenstich für ein neues Gehege getan wird. An dem Projekt "Luchs in Westfalen" will nun auch der Dortmunder Zoo mitarbeiten: Die Gemeinschaftsinitiative der Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt (LNU) des Ökologischen Jagdvereins NW (ÖJV) und des Sauerländischen Gebirgsvereins (SGV) zur Wiederansiedlung des Luchses in Westfalen steht vor dem Start. Theoretisch beschäftigt sich der Zoo schon länger mit dem Wiederansiedlungsprojekt. Doch nun wird mit der Errichtung des 1500 qm großen Luchs-Außengeländes sozusagen der Startschuss gegeben. Die Initiativgruppe erwartet aus dem wissenschaftlich begleiteten Projekt neue Erkenntnisse über die Großkatzenart in Bezug auf die veränderten Lebensräume in der heutigen Kulturlandschaft. Der "Vater" der Initiative, Dr. Hartmut Weigelt, und Studenten des Fachbereichs Biologie der Ruhruniversität Bochum werden im Zoo verhaltensbiologische Studien an den in relativ natürlicher Umgebung gehaltenen Luchsen durchführen.




Aktionen

Grafschafter Nachrichten - 09. Jul. 2004
Aktionstage 40 Südstaatler und Indianer sind gestern im Tierpark eingezogen
Der Nordhorner Tierpark veranstaltet die Indianer- und Westerntage auf der Wiese nahe der Vechte bereits zum dritten Mal. Heute und am Wochenende bieten die rund 40 Südstaatler und Indianer jeweils um 11 und um 15 Uhr Reitvorführungen.

Ostsee Zeitung - 08. Jul. 2004
Freunde und Förderer spendierten fast 50 000 Euro
Der Verein der Freunde und Förderer des Tierparks Stralsund begeht in diesem Jahr sein zehntes Jubiläum. Fast 50 000 Euro haben die Freunde und Förderer des Tierparks schon für den Stralsunder Zoo zur Verfügung gestellt. Eine Hilfe, von der sich jeder bei einem Besuch der Einrichtung am Stadtwald überzeugen kann. Allein für das erst vor wenigen Wochen fertig gestellte Affenhaus wurden 20 000 Euro aufgebracht. Die erste Spende allerdings waren 638 Mark, mit denen der Tierpark zwei Westernsättel für das Kinder-Pony-Reiten kaufte. Das ist jetzt fast zehn Jahre her. Der damalige Direktor Hartmut Olejnik hatte 1994 Freunde und Förderer des Zoos dazu aufgerufen, sich in einem Verein zu organisieren. Am 20. Juli 1994 wurde er gegründet. Schnell gesellten sich zu den neun Gründungsmitgliedern weitere Enthusiasten. Jetzt, kurz vor dem 10. Jubiläum, sind es 73. Vorsitzender ist Dr. Klaus-Dieter Kairies.


Ostseezeitung - 08. J
ul. 2004
Mueller - Stahl liest in Rostock Texte zum „ Karneval der Tiere
Der Schauspieler Armin Mueller-Stahl wird in der kommenden Woche zum „Karneval der Tiere“ im Rostocker Zoo erwartet. Der Mime liest beim Familienkonzert am 16. Juli unter freiem Himmel Texte zur berühmten Komposition von Camille Saint-Saëns, die aus der Feder von Sir Peter Ustinov stammen.

Hamburger Abendblatt - 3. Jul 2004
Asien-Nächte bei Hagenbeck
Dieser und die nächsten zwei Sonnabende stehen in Hagenbecks Tierpark ganz im Zeichen asiatischer Tänze, Musik & Darbietungen sowie verschiedener fernöstlicher Speisen und Getränke. Nicht zu vergessen natürlich die mehr als 2500 exotischen Tiere - viele davon hautnah und zum Anfassen.

St. Galler Tagblatt - 06. Jul. 2004
Glace für die Schimpansen
Während den ganzen Sommerferien bis zum 8. August gibts täglich viel zu erleben und zu bestaunen im Gossauer Walter-Zoo. Schon der Eintrittspreis sorgt für kühle Köpfe: Steigt das Thermometer über 28 Grad, purzeln die Eintrittspreise - und das um einen ganzen Franken pro Person pro Grad. Ausserdem ist der Zoo täglich bis 20 Uhr geöffnet. Regenwald-Stimmung kommt auf, wenn um 10 und um 17 Uhr im Tropenhaus die Schleusen geöffnet werden. Von 12 bis 13.30 Uhr wartet im Restaurant eine erfrischende Überraschung auf die Besucherinnen und Besucher. Täglich um 14 Uhr präsentiert ein Tierpfleger seine Schützlinge, und um 14.30 Uhr werden die Papageien mit einer kühlenden Dusche verwöhnt. Nicht verpasst werden darf das Zirkusprogramm um 15 Uhr im belüfteten Zirkuszelt. Nach der Zirkusvorstellung, um 16.30 Uhr, erhalten die Schimpansen ihre Abkühlung in Form einer speziell hergestellten Glace. Freitags findet um 17 Uhr eine ganz besondere Führung statt: Die Tierpfleger vom Abenteuerland Walter-Zoo führen die Besucherinnen und Besucher zu den jüngsten Zoobewohnern, den Jungtieren. Am Samstag, 31. Juli, bleiben die Zoo-Türen länger geöffnet. Bei Einbruch der Dunkelheit führen die Tierpfleger Zoo-Besucherinnen und -Besucher zu den nachtaktiven Tieren.

Holsteiner Zeitung - 7. Jul 2004
Reptilien und Amphibien zeigen sich im TierPark
Mit einer Besonderheit wartet der TierPark Neumünster am kommenden Sonnabend und Sonntag für seine Besucher auf: Zu Gast am 10./11. Juli ist die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT), Stadtgruppe Neumünster, die am Wochenende ungiftige Reptilien und Amphibien vorstellen werden. Es sind allerdings keine, durch intensive Landwirtschaft und Umweltzerstörung nahezu ausgerottete einheimische Tiere darunter, betont die DGHT.

Volksstimme - 08. Jul. 2004
Diesen Sonntag im Magdeburger Zoo
Unter dem Motto "Kamele hautnah - Kamele privat" können Kamelfans am Sonntag ab 13.30 Uhr die Dromedarstuten Amal, Kezia und Alani und die drei Trampeltiere Nadab, Clata und Fatima ganz "privat" kennen lernen. Tierpfleger führen die Besucher in den Pflegebereich der Tiere, wo die Kamele gefüttert und natürlich angefasst werden können.

Ostsee Zeitung - 05. Jul. 2004
Nachwuchs hatte bei Tierschau großen Auftritt
Trotz des schlechten Wetters lockte das diesjährige Stralsunder Tierparkfest zahlreiche Besucher. 1500 kamen, um Zaubershow, Musik und Tierparade zu erleben.

Hamburger Abendblatt - 3. Jul 2004
Wer möchte Tierpate werden?
Der Wildpark Eekholt des Ueterseners Unternehmers Hans-Heinrich Hatlapa ist auch für viele Menschen aus dem Kreis Pinneberg ein gern angesteuertes Ausflugsziel. Ob die putzigen Fischotter, ob die edlen Greifvögel oder ob die scheuen Wölfe - ein jeder Besucher der Naturerlebnisstätte in Großenaspe (Kreis Segeberg) hat bestimmt seine Lieblingstiere. Und jetzt kann er ihr Pate werden! Am Sonntag, 4. Juli, ist in Eekholt "Patenschaftstag".

Hamburger Abendblatt - 7. Jul 2004
Die faszinierende Welt der Nektarsammler
Die fleißigen Honigbienen stehen am Sonntag, 18. Juli, im Wildpark Eekholt im Mittelpunkt des Interesses. Imker Alfred Fürstenberg aus Quickborn wird von 11 Uhr im Bienenhaus Groß und Klein die faszinierende Welt der summenden Nektarsammler näher bringen. Die Besucher erhalten Einblick in die Lebensweise dieser unermüdlichen, aktiven Insekten und können unter Anleitung des erfahrenen Imkers mithelfen, den Honig aus den Waben zu schleudern.

Grafschafter Nachrichten, 07.07.2004
Beliebter Imkertag im Tierpark
Wer fleißige Bienen sehen wollte, konnte sich am Sonnabend am Lehrbienenhaus im Nordhorner Tierpark ausgiebig informieren. Trotz regelmäßiger Regenschauer ziehen die Imker positive Bilanz. Großes Interesse galt der Schleuderung von Honig aus den Bienenwaben, die Besucher konnten frisch geschleuderten Honig selbst probieren. Honig und Kerzen aus Bienenwachs wurden angeboten, Filme, Broschüren und Arbeiten am offenen Bienenvolk rundeten das Programm ab.

Grafschafter Nachrichten 19.06.2004
ABENTEUER Indianer und Südstaatler schlagen vom 8. bis 11. Juli zum dritten Mal ihre Zelte in Nordhorn auf
Der Tierpark Nordhorn steht vom 8. bis 11. Juli erneut im Zeichen des "Wilden Westens". Die große Wiese neben dem Tierpark verwandelt sich zum dritten Mal in ein Indianer- und Südstaatlercamp. Mehrmals täglich wollen sich die Reiter heiße Duelle liefern.
Nordhorn – Ob im "Wilden Westen" wohl auch so übles Sommerwetter war? "Nein," meint Birgit Aasman, "und bislang hatten wir auch immer noch strahlenden Sonnenschein, wenn die Indianer und Südstaatler bei uns ihre Zelte aufgeschlagen haben."
Das Tierparkteam um Birgit Aasman bereitet die Indianer- und Westerntage bereits seit mehreren Monaten vor. Der Entschluss, die Veranstaltung zu wiederholen, sei sehr leicht gefallen, berichtet die Organisatorin. Mit knapp 12000 Besuchern war die Aktion in der vergangenen Saison ein großer Erfolg gewesen.

 

Nachwuchs 
 

Leipziger Volkszeitung - 05. Jul. 2004
Jubel im Zoo: Löwenbaby ist da
Riesenfreude im Leipziger Zoo: Angola-Löwin Luena brachte am Sonnabend gegen 15 Uhr ein Junges zur Welt. Es ist die erste Löwengeburt nach 30 Jahren in Leipzig und ein erster Erfolg in einem Zuchtprogramm, das der Tiergarten an der Pfaffendorfer Straße für die in ihrer Heimat bedrohten Angola-Löwen auflegte. Seit der Zoo-Gründung vor 126 Jahren wurden mehr als 2300 dieser imposanten Großkatzen geboren. Sogar in Zoologische Gärten Afrikas wurden Tiere exportiert. Erst in den 60er Jahren ließ die Zucht nach - die Einrichtung wollte Platz für bedrohte Raubtierarten wie Amurtiger oder schwarze Jaguare schaffen. Später folgte ein weltweites Zuchtprogramm für Berberlöwen, an dem sich auch Leipzig beteiligte. Die Nachfrage nach den Katzen, die kostspielig zu halten sind, ging aber zurück. Im März 2002 erlebte der Zoo bei seinem Bemühen, für die Löwensavanne ein intaktes Rudel aufzubauen, einen herben Rückschlag: Löwe Arthur biss Gefährtin Chiara tot, musste schließlich ins "Safari Wonderland" im malaysischen Melaka ausreisen. Im Oktober 2002 bekam der Zoo zwei Angola-Löwen. Bei Katze Kimbali wurde bald darauf Grauer Star diagnostiziert. Das Tier musste operiert werden. Weil zunächst unklar war, ob sie sich für Zuchtzwecke eignet, erhielt Löwenmann Matadi im September 2003 Luena an seine Seite. Letztere sorgte nun für den ersten Nachwuchs nach 30 Jahren.

Lausitzer Rundschau - 05. Jul. 2004
Nach 30 Jahren wieder ein Löwenbaby im Leipziger Zoo
Der Leipziger Zoo freut sich erstmals seit 30 Jahren wieder über ein Löwenbaby. Angola-Löwin Luena brachte ihr erstes Kind zur Welt. Die Geburt am Freitag habe sich nach 111 Tagen Tragezeit über mehrere Stunden hingezogen.Mutter und Jungtier seien nach ersten Beobachtungen der Tierpfleger wohlauf. Das Baby habe ordentlich getrunken und dem äußeren Anschein nach auch schon ein bisschen zugenommen. Die Mutter lasse noch niemanden zu dem Jungtier. Erst wenn sich die Mutter-Welpen-Bindung gefestigt und sich Luena an den neuen Rhythmus gewöhnt hat, können Tierpfleger und Zootierarzt den Nachwuchs untersuchen. Stolzer Vater ist Löwenmann Matadi, der 2001 in Lissabon geboren wurde.

Freie Presse (Chemnitz) - 3. Jul 2004
Nach 30 Jahren wieder Löwenbaby im Leipziger Zoo geboren
Der Leipziger Zoo freut sich erstmals seit 30 Jahren wieder über ein neu geborenes Löwenbaby. Angola-Löwin Luena brachte ihr erstes Kind zur Welt. Die Geburt am Freitag habe sich über mehrere Stunden hingezogen. Mutter und Jungtier seien nach ersten Beobachtungen der Tierpfleger wohl auf. Ob es sich um ein männliches oder weibliches Löwenbaby handelt, sei noch nicht festgestellt worden.

Leipziger Volkszeitung - 06. Jul. 2004
Erste Visite - kleiner Löwe ist ein Kater
Das am Freitag voriger Woche im Leipziger Zoo geborene Löwenbaby ist ein Kater. Die Visite am gestrigen Montag brachte Klarheit. Tierpfleger Jörg Gräser konnte das Junge von Angola-Löwin Luena am Nachmittag erstmals aus der Nähe in Augenschein nehmen und stieß bei seinen Untersuchungen auf eindeutige männliche Merkmale. Der Kleine wurde inzwischen ein zweites Mal gewogen und bringt es auf stattliche 2060 Gramm - womit er gegenüber seinem Geburtsgewicht bereits 135 Gramm zugenommen hat. Seine Mutter kümmere sich rührend um den Nachwuchs.

Österreich Journal - 05. Jul. 2004
Die Jüngsten im Tiergarten Schönbrunn
Der jüngste Zuwachs im Tiergarten Schönbrunn zählt gerade mal drei Lebenstage – dabei handelt es sich um die Zwillinge bei den Lisztäffchen im Affenhaus. Dem chinesischen Jahr des Affen machen die Schönbrunner Affen alle Ehre: Insgesamt 3 Junge lassen sich mit ein bisschen Geduld auch bei den Totenkopfäffchen entdecken. Auch bei den schwarz-weißen Kattas aus Madagaskar - wohnhaft im Kleinaffenhaus - halten vier Kinder die restliche Gruppe auf Trab. Zu viert und auch gerade 20 cm groß ist momentan der Nachwuchs bei den Rosa Flamingos beim Aquarienhaus. Zwei echte Nesthocker sitzen im Horst der Schmutzgeier, die am Sonntag Thema der Spezialführung sind. Während bei den seltenen Japanischen Mandschurenkranichen die zwei nestflüchtenden Küken schon im Alter von 10 Tagen fleißig ihren hochbeinigen Eltern nachlaufen.

Yahoo! Nachrichten - 06. Jul. 2004
Nachwuchs im Tierpark: Fünf junge Zebra-Mangusten dürfen ins Freie
Die Ende Mai im Tierpark Friedrichsfelde geborenen Zebra-Mangusten können endlich in der Freisichtanlage hinter dem Alfred-Brehm-Haus bewundert werden. Wie ein Tierparksprecher am Montag sagte, sind die zur Familie der Schleichkatzen gehörenden Tiere jetzt im «besten Spielalter». «Bewacht» werden die Jungen im Freien von sechs Alttieren, die vor allem nach Greifvögeln Ausschau halten - dem schlimmsten Feind der in ausgewachsenem Zustand bis zu 1,5 Kilogramm schweren Katzen.

Berliner Morgenpost - 4. Jul 2004
Spuk vor den Gehegen von Mähnenwolf und Waldhund
Dicht an dicht leben Mähnenwolf und Waldhund im Tierpark Friedrichsfelde. Das macht auch Sinn, denn beide Arten zählen zu den Hunden und beide stammen aus Südamerika. Dann ist aber auch schon Schluss mit Gemeinsamkeiten. Der Mähnenwolf, der übrigens meistens still ist und höchstens mal einen hellen und kurzen Ton ausstößt, ist ein Steppenbewohner. Der Waldhund dagegen lebt im Dickicht und hat sich bestens angepasst. Die Ohren sind klein, die Beine kurz. "Es sind Kampfdackel", sagt Tierpfleger Michael Horn, der das Gehege lieber nicht betritt. "Da hängt mir sofort einer an der Wade." Seit drei Jahren leben die zwei Waldhunde Nico und Rebergitta, die sich mit einem quiekenden Trillern verständigen, im Tierpark. In diesem Jahr gab es erstmals Nachwuchs. Am 6. März wurde John-Boy geboren.

Ostseezeitung - 7. Jul 2004
Nachwuchs bringt neuen Schwung ins Affenhaus
Ein neuer Bewohner bringt derzeit Leben in den Heimattierpark Grimmen. Das anderthalb Wochen alte Kapuziner-Äffchen tobt bereits ausgelassen mit seiner acht Jahre alten Mama Spita durch das Gehege in der Anlage am Schwanenteich. Auch das andere Weibchen des Geheges ist bereits trächtig. Insgesamt beherbergt der Tierpark nun fünf Affen dieser schwer zu züchtenden Rasse. Tierparkleiter Bodo Teichmann erklärt: „Die Tiere fühlen sich sichtlich wohl bei uns, und wir rechnen jedes Jahr mit mindestens einem neuen Sprössling.“


Grafschafter Nachrichten, 04.07.2004
Seehundbaby geboren
Heute morgen wurde ein kleiner Seehund geboren. Es ist die dritte Geburt der 1986 geborenen Seehündin "Rita". Sie und ihr Nachwuchs sind gesund, der neugeborene Seehund schwimmt bereits blitzschnell seine Bahnen. Am Geburtstagsmorgen übernahm Barbara Jörger spontan für ihre Enkeltochter eine Dauerpatenschaft. Der junge Seehund wiegt ca. 7- 9 kg. Innerhalb der Säugezeit von 4 Wochen verdreifacht er sein Gewicht. Die extrem fetthaltige Milch läßt den Welpen schnell wachsen. Im Alter von einem Monat beginnt das Junge, Fisch zu fressen.




Berliner Morgenpost - 6. Jul 2004
Nachrichten
Das Spitzmaulnashorn Maburi aus dem Magdeburger Zoo geht morgen per Schwerlasttransport auf Reisen: Das Weibchen soll künftig im Berliner Zoo leben, sich dort mit einem männlichen Tier paaren und für Nachwuchs sorgen.

Berliner Morgenpost - 08. Jul. 2004
Ein Nashorn auf der Autobahn
Der Zoo hat einen neuen Star. Maburi heißt das zwei Jahre alte Spitzmaulnashorn-Mädchen, das gestern vom Zoo Magdeburg aus nach Berlin gereist ist. Die Berliner Morgenpost hat es bei der aufregenden Fahrt begleitet.


Wiesbadener Tagblatt - 02. Jul. 2004
Fasanerie ist Heimat für vier neue Wisente
Eine Herde von einem Wisentbullen und drei Wisentkühen ist in die Fasanerie Wiesbaden eingezogen. Der Bulle ist zwei Jahre alt und kommt aus dem Tierpark Schwarze Berge bei Hamburg; seine Großeltern leben im Zoo Helsinki. Zwei Kühe (ein- und zweijährig) wurden vom Tierpark Bernburg erworben (von dort stammt auch die Bärin Ronja, die seit März 2003 in der Fasanerie lebt). Eine weitere einjährige Kuh lebte bisher in dem Stuttgarter Zoo Wilhelma. In der Fasanerie steht ihnen ein großzügiges Freigehege (15 000 Quadratmeter mit Wiesen und altem Baumbestand) zur Verfügung.

Hamburger Abendblatt - 07. Jul 2004
Platz für die ganze Familie im Multimar
Seit Ende Juni schwimmen die Seepferdchen des Multimar Wattforum Tönning in den neuen Aquarien. Jetzt stehen den jeweils rund 20 langschnäuzigen (Hippocampus guttulatus) und kurzschnäuzigen Seepferdchen (H. hippocampus) 1000 Liter zur Verfügung. Das ist endlich groß genug, um auch dem Nachwuchs im Becken Platz zu bieten.

Ostseezeitung - 08. Jul. 2004
Verein hilft Stralsunder Zootieren
50 000 Euro haben die Freunde des Stralsunder Tierparks für den Zoo der Stadt bisher zur Verfügung gestellt. Allein für das erst kürzlich fertig gestellte Affenhaus wurden 20 000 Euro aufgebracht. 638 Mark betrug die erste Spende vor zehn Jahren. Dann spendierte der Verein über 7700 Mark für die artgerechte Unterbringung der Steppenfüchse. Heute hat der Verein 73 Mitglieder, so Vorsitzender Dr. Klaus-Dieter Kairies.

WAZ - 08. Jul. 2004
Jetzt kann "Max, der Bär" auch angefasst werden
Große Kulleraugen aus Glas scheinen ins Nichts zu starren. Die Krallen, bewegungslos. So ruhig hat selbst Max selten gesessen, bevor er im vergangenen Dezember - immerhin 27-jährig - starb. Generationen von Kindern liebten das Maskottchen des Bochumer Tierparks. Nun wurde er präpariert. Drei Monate lang hatten die Schüler Julia Wetjen, Carsten Grobek und Ralf Lehmann der Höheren Berufsfachschule für präparationstechnische Assistenten ganze Arbeit geleistet: Max, der Bär, wurde gestern der Öffentlichkeit präsentiert. Nun sitzt das etwa 1,20 Meter große Tier in der Berufsfachschule und wartet auf Besucher.

WAZ - 02. Jul. 2004
Braunbär Max wurde präpariert
Der im vorigen Dezember verstorbene Braunbär Max ist jetzt präpariert worden und wird demnächst der Öffentlichkeit vorgestellt. Fast jedem Bochumer war das vor 27 Jahren im Bochumer Tierpark geborene Tier bekannt. Wegen einer schweren Erkrankung musste Max aber eingeschläfert werden. Nun ist das Fell des Bären in der Höheren Berufsschule für präparationstechnische Assistenten in Bochum präpariert worden.

Ostseezeitung - 08. Jul. 2004
Emus gewöhnen sich an Wolgast
In der Phase der Eingewöhnung warten drei kleinen Emus im Wolgaster Tierpark darauf, demnächst ins große Freigehege der Benneth-Känguruhs entlassen zu werden. Ebenso wie der zwei Monate ältere Artgenosse Nemo haben auch sie den langen Weg aus dem Luxemburger Zoo nach Wolgast gut überstanden. Aufgrund der jeweils anders verlaufenen Prägephase zeigen die Tiere jedoch interessante Unterschiede im Verhalten. Während der bisher einzeln aufgezogene Nemo völlig auf den Menschen fixiert ist, genießen die fast gleichaltrigen Neulinge bereits seit ihrer Geburt den arteigenen Familienverband, in den wohl auch Nemo über kurz oder lang integriert sein wird. Der Zeitpunkt der Zusammenführung aller Emus hängt wesentlich davon ab, wie lange es dauern wird, bis sich Nemo von seinem Schrecken über die Ankunft der drei kleinen Fremdlinge erholt hat.

Yahoo! Nachrichten - 6. Jul 2004
Gorilla bekommt eigenes Denkmal in Johannesburg
Ein durch seinen heroischen Einsatz gegen einen Dieb zum südafrikanischen Nationalhelden gewordener Gorilla wird in Johannesburg mit einer Gedenkstätte geehrt. Der städtische Tierpark will dem Tier gegenüber dem Gorillagehege, wo der aus dem Frankfurter Zoo stammende Max seit 1972 lebte, ein Denkmal setzen, wie die Zeitung "The Citizen" berichtete.

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Pressemitteilungen teilweise gekürzt

OZO, 9. Juli 2004
Endgültiges Aus für Safaripark Gänserndorf
Die Tierbetreuungs-Ges.m.b.H. der Österreichischen Zoo Organisation (OZO) hat die zu Jahresbeginn drohende Tötung der Tiere des Safariparks Gänserndorf erfolgreich abgewendet und seit Anfang Februar 2004 versorgt und betreut.
Dieser Betreuungsvertrag endet nun mit 9. Juli 2004, die Mitarbeiter der Tierbetreuungs-Ges.m.b.H. stehen dem Masseverwalter Dr. Bruckner jedoch noch während der nächsten Wochen zur Verfügung.
Nachdem trotz monatelangen und intensiven Bemühungen kein ernsthafter und finanzkräftiger Interessent für einen Fortbetrieb des Safaripark Gänserndorf gefunden werden konnte und die vom Land Niederösterreich zur Verfügung gestellten finanziellen Mitteln restlos erschöpft sind, ist nun Masseverwalter Dr. Bruckner gezwungen, alle noch verbliebenen Tiere umgehend abzugeben.
Die zahlreichen Organisationen, die in den letzten Monaten Spendengelder für die Tiere des Safariparks gesammelt haben, sind nun aufgefordert, diese Gelder an Masseverwalter Dr. Bruckner weiterzuleiten und damit die Abgabe der Tiere an geeignete Plätze zu unterstützen.
Die Österreichische Zoo Organisation OZO dankt der Veterinärmedizinischen Universität Wien, dem Konrad Lorenz Institut, dem Land Niederösterreich, der Kronen Zeitung, den unermüdlichen Mitarbeiter des Safariparkes und ganz besonders jedoch den Mitarbeitern des Tiergartens Schönbrunn und der Marchfeldschlösser Revitalisierungs- und Betriebsges.m.b.H. für ihren ehrenamtlichen und aufopfernden Einsatz.
Weitere Auskünfte:
Josef Ebenbichler
Prokurist der Tierbetreuungsgesellschaft
Tel.: +43 (2285) 20000
Mag. Andreas Kaufmann
Präsident der OZO
Tel.: +43 (3176) 88250

Landau, 8.7.04
100 Jahre Landauer Zoo: Am Sonntag Festakt mit Ministerpräsident Kurt Beck - Greenpeace zählt Landauer Zoo zu den 22 besten
Der Landauer Zoo feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass führen Zoo- und Freundeskreis während des ganzen Jahres zahlreiche Jubiläumsveranstaltungen durch, bei denen sich große und kleine Tierfreunde davon überzeugen können, dass der Landauer Zoo in seinem Jubiläumsjahr so attraktiv ist wie noch nie. Dies bestätigte im übrigen auch ganz aktuell die Umweltschutzorganisation Greenpeace, die den Landauer Zoo zu den 22 besten in Deutschland, Österreich und der Schweiz zählt. In der aktuellen Beilage des Greenpeace-Magazins wurden die Zoos ausführlich unter die Lupe genommen. Greenpeace schreibt über den Landauer Zoo: "Der kleine Zoo engagiert sich sehr in Sachen Artenschutz, Forschung und Bildung, besonders durch wechselnde Informationsstände und Angebote für Kinder. Stolz ist man auf das neue Affenhaus, die Madagaska-Anlage und die Erhaltungszucht, der in Deutschland nur hier zu sehenden Weißscheitelmangaben - eine stark bedrohte Affenart. Für Bären gibt es ein großes Naturgehege". Greenpeace hat in seiner Beilage insbesondere die Lebensbedingungen der Tiere, die vorhandenen Informationen zum Thema Artenschutz für das Publikum und vorhandene Zuchtprogramme näher beleuchtet. Für Oberbürgermeister Dr. Christof Wolff ist diese hervorragende Bewertung durch Greenpeace ein besonderes Geburtstagsgeschenk: "Es zeigt uns, dass wir mit der Arbeit im Landauer Zoo auf dem richtigen Weg sind" erklärt er und betont, dass Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel, der den Zoo seit vier Jahren leitet, neben der Erholung, der Bildung und der Forschung, insbesondere dem Natur- und Artenschutz besondere Aufmerksamkeit widmet. "Wir wollen im Landauer Zoo dazu beitragen, dass die Besucher die hier lebenden Tiere besser kennen und die Notwendigkeit ihres Schutzes in der freien Wildbahn verstehen lernen" betont Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel. Für ihn war die Bewertung durch Greenpeace eine großartige Überraschung "Das ist ein Geschenk zum 100. Geburtstag des Landauer Zoos, auf das wir sehr stolz sind", sagt er.
Ein besonderer Höhepunkt steht dem Zoo am kommenden Sonntag bevor. Die Stadt Landau richtet dort einen Festakt aus, bei dem Ministerpräsident Kurt Beck die Festansprache halten wird. Reden wird auch Bart Hiddinga von der Europäischen Vereinigung der Zoos und Aquarien. Natürlich werden auch Oberbürgermeister Dr. Christof Wolff sprechen sowie Zoodirektor Dr. Heckel und der Vorsitzende des Freundeskreises des Landauer Zoos Hermann Ernst.

Köln, 8.7.04
"Der künstliche Elefant"
In der Zeit zwischen Fertigstellung des ELEFANTENPARKS und dem Einzug der Elefanten haben Zoo- und Elefantenfreunde bei mehreren Sonderveranstaltungen die Gelegenheit, sich dort umzusehen, wo später die Elefanten leben werden. 500 Personen nahmen am vergangenen Samstag an einem Benefizkonzert für Afghanistan teil (Reinerlös 10.000 ¬). Am kommenden Sonntag, dem 11. Juli 2004 um 12.30 Uhr heißt es
"Kunstauktion im ELEFANTENPARK"
Prof. Henrik Hanstein vom Kunsthaus Lempertz versteigert Werke Kölner Künstler, die sich mit Elefanten beschäftigt haben. Ca. 450  Kunstbeflissene haben sich bereits zu dieser einmaligen Veranstaltung an einem einzigartigen Ort angemeldet. Auch Sie sollten sie sich nicht entgehen lassen. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der beigefügten Pressemitteilung von Frau Nicole Malmedé, auf deren Initiative hin diese Kunstauktion stattfindet.
Im Elefantenpark des Kölner Zoos werden am 11. Juli 2004 unter der Schirmherrschaft von Regierungsvizepräsidentin Ulrike SCHWARZ Siebdrucke von 13 europäischen Künstlern als Mappe und einzeln zu Gunsten des Elefantenparks verkauft. Einlass in den Elefantenpark ab 11 Uhr. Das Kölner Kunsthaus Lempertz stiftet einen Holzschnitt von Gerhardt Marcks aus dem Jahre 1956. Die Kölner Künstlerin Karin Euler-Schulze stiftet 3 Ihrer sog. "Rhein-Mäleons". Der Erlös kommt dem Elefantenpark zu Gute. Bei den Künstlern handelt es sich überwiegend um junge Künstler der Kunstakademie Düsseldorf. Die Siebdrucke sowie die Bilder für die Auktion können im Netz unter www.malmede-kunst.de ab sofort eingesehen werden.


Herborn, 8.7.04
Sonntag ist Waldjugendtag im Vogelpark Herborn: Naturerlebnisspiele für die ganze Familie
Ein Besuch im Herborner Vogelpark ist in diesen Tagen ein besonderes Erlebnis. Viele der regelmässigen Besucher des beliebten Naturerlebniszentrums im Herborner Stadteil Uckersdorf sind im Sommer immer wieder erstaunt festzustellen, wie groß die diesjährigen Jungvögel, ob Jungfernkranich, Weißstörche oder Tragopane, innerhalb weniger Wochen bereits geworden sind. So freut sich das Herborner Team ganz besonders, seinen zahlreichen Freunden am kommenden Sonntag von 10.00 bis 18.00 Uhr den von der Manderbacher Waldjugend organisierten diesjährigen Waldjugendtag präsentieren zu können. Die Dillenburger Jugendlichen um Nicole Zamponi, Simon Fischer, Florian Schmenn, und Simon Weber möchten in Uckersdorf mit einem für die ganze Familie interessanten Walderlebnispfad ihr beispielhaftes Engagement für den Natur- und Waldschutz vorstellen und dabei auch das Umweltbewusstsein ihrer Gäste stärken.
Wie Parkleiter Wolfgang Rades, erläutert, geschieht dies natürlich nicht staubtrocken mit "moralinsauer" erhobenem Zeigefinger, sondern interaktiv getreu dem Vogelpark-Motto "Lernen mit Herz, Kopf und Hand".
Rades: "Die Aktivitäten der 12 Stationen der Familienwaldspiele der Manderbacher Waldjugend, wie Fichtenzapfenwerfen oder Nagelklopfen, sind stark erlebnisorientiert, und versprechen viel Spaß für groß und klein! Die Erfahrung zeigt, dass dabei, sozusagen als willkommener Nebeneffekt, auch Informationen über die große Bedeutung des Ökosystems Wald für uns Menschen aufgenommen werden." Alleine der Erholungswert waldreicher Landschaften sei immens.

Magdeburg, 07.07.2004
Kamele hautnah  im Zoo Magdeburg
Am 11.07.2004 findet der nächste Sonntagstreff „Kamele hautnah - Kamele privat“ im Magdeburg Zoo statt. Von 13.30 Uhr - 17.00 Uhr erfahren die Zoobesucher vor Ort aus erster Hand viel Wissenswertes über die Zucht und Pflege der Kamele. „Mit diesem Blick hinter die Zookulissen ermöglichen wir  den direkten Kontakt zum Zootier und sonst nicht zugänglichen Bereichen der Tierpfleger, erläutert Dr. Kai Perret, Magdeburgs Zoodirektor. Der Lebensraum dieser interessanten Nutztiere steht ebenso im Mittelpunkt wie das Zusammenleben der Menschen mit diesen Tieren in Asien. Eine Asienausstellung mit Bildvorführungen berichtet über das Leben in der Mongolei. Die Zoobesucher sind eingeladen in den Pflegebereich für Dromedare und Trampeltiere zu schauen und mit einigen Leckerbissen die Kamele zu füttern. Einige Besucher nutzen sicherlich dabei die Gelegenheit zu erfahren, wie sich das Sommerfell der Tiere eigentlich anfühlt. Nur noch wenig Winterfell ist bei den Kamelen jetzt erkennbar. Im Zoo Magdeburg leben drei Dromedare (Dromedarstuten „Amal“, „Kezia“ und „Alani“) sowie drei Trampeltiere („Nadab“, „Clata“ und „Fatima“). Die Kreativwerkstatt Gommern bietet einige handwerkliche Kostbarkeiten aus verschiedenen Wollarten an. Am Spinnrad kann jeder ausprobieren, Kamelhaar zu Wolle zu spinnen.

Wuppertal, 08.07.2004
Am Wochenende im Zoo: Tierbasteln, Kinderschminken und ein Konzert
Montag: Abendführung durch den geschlossenen Zoo
Am kommenden Wochenende bietet der Zoo neben seinen Tieren und der schönen Land-schaft zusätzliche Aktionen für Kinder an:
Samstag, 10. Juli: 12.00 – 15.00 Uhr    Tierbasteln im Menschenaffenhaus
Kinder können sich tolle Tiere aus Pappe basteln. Eine kleiner Unkostenbeitrag muss gelei-stet werden.
Sonntag, 11. Juli: 12.00 – 15.00 Uhr    Kinderschminken am Großkatzenhaus
Kinder können sich gegen eine geringe Gebühr am Großkatzenhaus bunte Tiergesichter schminken lassen und dann selbst als kleine Tiger, Löwen & Co. durch den Zoo laufen.
Montag, 12. Juli: 18.00 Uhr    Abendführung durch den geschlossenen Zoo
Die Teilnehmer erleben die Tiere bei ihren abendlichen Aktivitäten und Vorbereitungen auf die Nacht und genießen die besondere, ruhige Atmosphäre im Zoo. Der Rundgang dauert etwa 1,5 Stunden und kostet 6 ¬ pro Person zzgl. Zoo-Eintritt. Da die Teilnehmerzahl be-grenzt ist, ist eine Anmeldung an der Zoo-Kasse erforderlich.

Wilhelma, 07.07.2004
Ein ruderfüßiger Wonneproppen
Wohlgenährt, eingehüllt in ein flauschig weiches, blütenweißes Daunenkleid und rund um die Uhr behütet von seinen treu sorgenden Eltern – so präsentiert sich der vor kurzem geschlüpfte junge Basstölpel den Wilhelma-Besuchern. Ein Riesenküken so richtig zum Knuddeln, wenn da nur nicht sein beängstigend spitzer Schnabel und sein penetranter Fischgeruch wären .... Dass der junge Tölpel an den Gestaden des Neckar das Licht der Welt erblickt hat, ist schon eine kleine zoologische Besonderheit. Basstölpel sind nämlich eigentlich Bewohner des offenen Meeres, die meiste Zeit des Jahres verbringen sie auf hoher See. Nur zur Brutzeit gestatten sie sich einige Wochen Landgang und finden sich in großer Zahl auf den Vogelfelsen auf beiden Seiten des Nordat-lantik ein. Besonders bekannt und namensgebend für die ganze Art ist die mehrere Tausend Brut-paare umfassende Kolonie auf der kleinen Insel Bass Rock vor der Ostküste Schottlands. Wie alle Seevögel sind auch die Basstölpel von der stetig zunehmenden Verschmutzung der Meere betroffen. Völlig entkräftet und mit ölverschmiertem Gefieder werden alljährlich zahlreiche Tölpel an den Küsten der Nord- und Ostsee aufgefunden und in Seevogelauffangstationen gebracht. Ein Teil von ihnen übersteht zwar die äußerst strapaziöse Reinigungsprozedur, erweist sich in der Folge aber als so stark geschädigt, dass eine Wiederauswilderung nicht mehr in Frage kommt. Eine dauer-hafte Unterbringung in einem  Zoo oder Vogelpark ist häufig die einzig mögliche Lösung. Die kleine Basstölpelkolonie der Wilhelma geht ebenfalls auf solche verölten Fundvögel zurück. Und obwohl Tölpel in Zoos als äußerst anspruchsvolle Pfleglinge gelten, hat sich auch in diesem Fall das berühmte Cannstatter Mineralwasser bestens bewährt. Es ist nicht nur gelungen, die Vögel über viele Jahre hinweg in hervorragender Kondition zu halten. Seit Anfang der 1990er Jahre konn-ten ein rundes halbes Dutzend Jungvögel erbrütet und aufgezogen werden. Dass mit dem diesjähri-gen Jungtölpel die Kolonie auf exakt 13 Vögel angewachsen ist, wird von den Wilhelma-Mitarbeitern keineswegs als schlechtes Vorzeichen für die zukünftige Entwicklung angesehen ....

Bielefeld, 07.07.2004
Sonntagsschule im Tierpark Olderdissen
Am Sonntag, 25. Juli, von 10.00 bis 11.00 Uhr, veranstaltet der Förderkreis "Lernort Natur" wieder eine Sonntagsschule für Schulkinder (bis 12 Jahre) im Heimat-Tierpark Olderdissen. Diesmal wird es um das Wildschwein und der Vielfraß gehen. Außerdem können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich im Spuren lesen üben. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, sollten Eltern ihre Kinder frühzeitig unter der Telefonnummer 0521 / 45 40 45 anmelden. Treffpunkt ist die Holzsitzgruppe im Eingangsbereich des Tierparks. Die Kinder sollten dem Wetter entsprechende Kleidung tragen. Die Sonntagsschule im Heimat-Tierpark Olderdissen wird von den Mitgliedern des Förderkreises ´Lernort Natur` mit dem Ziel angeboten, Kindern die Natur in der heimischen Umgebung anschaulich und interessant näher zu bringen. Einmal im Monat findet die sogenannte Sonntagsschule mit jeweils wechselnden Themen statt. Der Förderkreis ´Lernort Natur` ist im Landesjagdverband NRW organisiert.

Gelsenkirchen, 7.7.04
Kranke Jungen aus Kabul zu Gast im Ruhr Zoo
Landminen, Bombenverletzungen, chronischer Erkrankungen – das sind die Alltagsprobleme, mit denen sich Kinder aus Afghanistan täglich auseinandersetzen müssen. Der Verein „Kinder brauchen uns“ e.V. holt seit drei Jahren schwer verletzte Kinder aus Afghanistan zur medizinischen Behandlung nach Deutschland. Der Ruhr Zoo Gelsenkirchen unterstützt diese Aktion und lud zwei der schwerkranken Afghanen zu einer kostenlosen Zooführung ein.
„Tiere können oft eine heilende und beruhigende Wirkung haben, wir wollen den beiden Jungen die Möglichkeit geben mit ihnen in Kontakt zu kommen“, sagt Sabine Haas, Dipl. Biologin des Ruhr Zoos.
Großen Spaß hatten die zwei Jungen beim Füttern der Elefantendame, der sie Äpfel in den Rüssel legten. Die majestätische Königspython wand sich um den Arm des blinden Shafiq und entlockte dem sonst so ernst und traurig schauenden Jungen ein glückliches Lachen. Auch Jamal Yusuf, der zum Bassinrand von Flusspferd Ernie durfte, wäre gerne noch länger bei seinem neuen Freund geblieben.  
Die Aktion „Kinder brauchen uns“ ist eine Privatinitiative, die im Jahre 2001 gegründet wurde und von zahlreichen Sponsoren unterstützt wird - unter anderem von der Stiftung „Ein Herz für Kinder“. 
    

Zoo Dresden 6.7.04
Nacht der leisen Worte im „Dresdner Dschungel“
Am 10. Juli 2004 von 16:00 bis 01:00 Uhr findet die MUSEUMS-SOMMERNACHT-DRESDEN im ZOO Dresden statt.
Schirmherrin der  Nacht der leisen Worte im „Dresdner Dschungel“ ist   Doris Schröder-Köpf.
Unter der Leitung des Dresdner Künstlers Holger John wird der lustwandelnde Nachtwanderer in eine wundersame Zauberwelt entführt. Umgeben vom Plappern der Kakadus und dem Gemurmel der Faultiere lauschen wir den schönsten Erzählungen und Fabeln aus dem Reich der Tiere. In lebendiger und exotischer Kulisse werden das „DSCHUNGELBUCH“ und die schönsten TIERGESCHICHTEN von Bürgern der Stadt, prominenten Künstlern, Schauspielern, Politikern und Kindern vorgelesen. Das „IMAGINÄRE MUSEUM“ versteht sich als phantasievoller Höhepunkt der „MUSEUMS-SOMMERNACHT-DRESDEN“.
Schauspielerinnen und Schauspieler verschiedener Dresdner Bühnen – Staatsschauspiel, Landesbühne, Komödie, Theater Junge Generation sowie freischaffende Künstler finden sich im Zoo zusammen, um gemeinsam im  Afrikahaus Das Große Dschungelbuch einmal anders zu präsentieren. Von Moglis Abenteuern hören wir, aber auch die weniger bekannten Geschichten – über den Mungo Rikki-tikki, die kleine weiße Robbe Kotick, den Elefanten Kala Nag (das heißt Schwarze Schlange) und Katuko, den Hund der Eskimos.
Vorgelesen wird auch auf dem Teich der Wasservögel, vor dem Krokodil, im Zoo unter der Erde, im Affenkäfig, im Indianertipi auf dem Kamelplatz, auf der Pinguinwiese, im Streichelgehege, auf der Bühne am Robbenteich.


Zoo Dortmund, 06.07.2004
Neues aus dem Dortmunder Zoo: Ein Zoobesuch lohnt immer – vor allem, wenn der Zoo sich über neue Tiere freut
So gab es bei den Steppenzebras gerade zweimal Zuwachs. Vor knapp zwei Wochen wurde ein Stutenfohlen geboren, was schon jetzt munter mit seiner Mutter durch die Anlage galoppiert und vor wenigen Tagen ist ein Junghengst aus dem Vivarium Darmstadt eingetroffen. Schon wenige Stunden nach seiner Ankunft fühlte der Jungmann sich zwischen den Zebraweibchen wohl. Zwar ist er erst knapp zwei Jahre alt und trägt noch Teile des rotbraunen Jugendfells, doch ruhen auf ihm die Dortmunder Hoffnung auf eine erfolgreiche Fortführung der Zebrazucht. Nachwuchs hat es auch bei den Flachlandtapiren gegeben. Noch immer zählt die Geburt eines Flachlandtapirs zu den tiergärtnerischen Seltenheiten, doch kann der Zoo Dortmund auf eine jahrelange erfolgreiche Zucht dieser südamerikanischen Großsäugetiere zurückblicken. Erst im vergangenen Jahr hatte es (ebenfalls eine Rarität) Nachwuchs bei den asiatischen Schabrackentapiren gegeben. Mittlerweile wohnt Jungtapir „Kakak Götz“ mit seiner Mutter „Aria“ im neu gebauten Regenwaldhaus „Rumah hutan“. Dort wird zur Zeit noch der letzte Schliff angelegt, so dass die Orang-Utans immer noch nicht einziehen konnten. Doch „Suma“ und „Djarius“ warten geduldig bis es soweit ist. Nachwuchs ist auch bei den Rentieren und bei den Hirschziegenantilopen zu sehen. Besonders munter geht es bei den Nutrias zu. Der erst im letzten Jahr eingetroffene Zuchtmann hat seinen Job sehr ernst genommen. Innerhalb kürzester Zeit hat er zahlreiche Jungtiere produziert, die nun die Anlage beleben.

Tierpark Hagenbeck, 06.07.2004
Namensgebung bei seltenem Leoparden-Nachwuchs!
Eine der seltensten Tierarten in Zoos weltweit - die stark von der Ausrottung bedrohten Chinesischen Leoparden – haben Nachwuchs. Am 21. Mai erblickte ein niedliches Katzen-Baby das Licht der Welt. Die ersten Wochen hat das Jungtier zusammen mit seiner Mutter Chippy in der Wurfbox im Haus verbracht. Hagenbeck-Besucher konnten Mutter und Kind bereits über einen Monitor beobachten. Das Leoparden-Baby entwickelt sich prächtig und ist sehr verspielt. Nach sieben Wochen soll der Nachwuchs nun einen Namen erhalten. Der für den Zuchterfolg verantwortliche Tierpfleger Volker Friedrich hat sich hübsch klingende Namen aus der Heimat der Chinesischen Leoparden ausgesucht. Anlässlich der ersten notwendigen Impfung werden wir feststellen, ob es sich um ein Kätzchen oder einen kleinen Kater handelt. Diese Gelegenheit wird die Kultursenatorin der Freien und Hansestadt Hamburg, Frau Professorin Dr. Karin von Welck, nutzen, um das gefleckte Katzenkind auf seinen Namen zu taufen.

Zoo Osnabrück, 06.07.2004
Ausstellung TIERart
Vom 11. Juli bis 30. September 2004 zeigt der Zoo Osnabrück im Affenhaus die Ausstellung TIERart. Durch gekonnte Farbspiele und starke Kontraste ziehen die Bilder von Dipl.-Des. Audrey Hagemann den Betrachter in ihren Bann. Freie Elemente geben den in Aquarell - oder Acryl - Mischtechnik angelegten Bildern eigene Impulse. Einen kleinen Vorgeschmack bekommen Sie unter www.tierbildgalerie.de. Ein Teil des Verkaufserlöses der Bilder fließt in ein Projekt zum Schutz freilebender Tapire in Ekuador. Es ist nach der "Artists for Nature" - Ausstellung im Jahr 2003 bereits das zweite Mal, das der Zoo Osnabrück eine Brücke zwischen Kunst und Artenschutz schlägt. Jeder Künstler hat seinen eigenen Stil. Doch eines haben sie gemeinsam: Sie stellen die Einzigartigkeit und Schönheit der Tierwelt dar. Damit öffnen sie die Sinne vieler Menschen für die Anliegen des Artenschutzes.

Zoo Dortmund, 06.07.2004
Verbrechen am Pinguingehege im Dortmunder Zoo
Am Pinguingehege des Dortmunder Zoos liest Andrej Kurkow ab 13.00 Uhr im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Mord am Hellweg II“ am Sonntag, 26. September. Hauptfigur seiner Bücher ist ein Pinguin namens „Mischa“. Kurkows Bücher wurden mittlerweile in 20 Sprachen übersetzt. „Ein Autor von Gogols Gnaden“, wurde er genannt. Die internationale Presse überschlägt sich mit Lobeshymnen. Bei seinen Büchern handelt es sich „um Kriminalromane der radikalen Art: Unschuldig sind nur Kinder und Tiere, alle anderen sind Gesetzgeber, Henker und Mitläufer.“ (Tobias Gohlis / Die Zeit). Er wird nach der Lesung um 14.30 Uhr bei der Pinguinfütterung assistieren. Die Moderation hat Jürgen Alberts (Krimiautor aus Bremen) Die Veranstaltung kostet keinen zusätzlichen Eintritt. Bei Regen findet die Lesung im Regenwaldhaus statt.

Vogelpark Walsrode, 05.07.2004
Wo es zwitschert und himmlisch duftet
Sie ist eine zartrosa Schönheit und verströmt einen betörenden Duft: Die Strauchrose mit dem Namen "Vogelpark Walsrode" ist neben Pinguin, Papagei und Co. vom 8. bis 11. Juli der Star der Rosentage im Vogelpark. Rund um die historische Bockwindmühle präsentieren Rosenexperten Hunderte verschiedener Sorten. Wer Freude an der Königin der Blumen hat, kann sich hier kostenlos beraten lassen oder seine Lieblingssorten  und Zubehör für die Rosenpflege käuflich erwerben. Begleitet vom Konzert aus 4000 Vogelkehlen lässt sich der Sommer beim Rundgang durch die bezaubernden Gartenanlagen in vollen Zügen genießen.

Zoo Duisburg, 05.07.2004
Sonderausstellung zur Geschichte des Zoo Duisburg
Bei geschichtsbewussten Zoobesuchern und altgedienten Tierpflegern als „Affenfelsen“ bekannt, galt das kleine Tierhaus zwischen Delphinarium, Tigeranlage und Walarium jahrzehntelang als Inbegriff zur Haltung empfindlicher Primaten. Kattas – langgeschwänzte Lemuren Madagaskars -, Schopfmakaken aus den feuchtheißen Dschungeln der indonesischen Rieseninsel Celebes oder Mandrills – buntgesichtigen Pavianverwandten der tropischen Wälder Westafrikas, aber auch Blutbrust-Pavianen - Bewohner glutheißer Felslandschaften Äthiopiens - lebten (und züchteten!) auf den wenigen Quadratmetern dieser wasserumfriedeten Freianlage sowie des bescheiden eingerichteten, kachelgefliesten Warmhauses. Zooarchitektur, die baulich nicht nur veraltet, sondern auch heutigem tiergartenbiologischen Kenntnisstand gemäß als unbefriedigend bewertet werden muss. Umso erfreulicher wurde ein Vorschlag der Tiergartenbiologin Dipl.-Biol. Christina Neuenhagen diskutiert, das Haus für unbefristete Zeit als „Museum“ zur Geschichte des Zoo Duisburg herzurichten. Mit viel Sachkenntnis, Liebe zum Detail und noch mehr Engagement machte sich die junge Biologin an die Arbeit und entwarf, redigierte und bearbeitete Text- und Bildtafeln u.a. zu Schwerpunktthemen wie „Tier- und Artenschutz im Zoo“, „Zooarchitektur im Wandel der Zeit“, „Zucht und Aufzucht gefährdeter Tierarten“ und vielem mehr. Darüber hinaus können interessierte Besucher in Presseveröffentlichungen aus den Jahren 1934 bis 2004 blättern, und wer sich noch an Orang-Utans und Schimpansen in Pampers und Strampelhöschen erinnern kann, der findet solch altbewährte Aufzuchtutensilien in kleinen Schaukästen ausgestellt dort wieder. Ganz besonderer Wert allerdings wurde auf den Erhalt der originalgetreuen Einrichtung des alten Tierhauses gelegt; so blieben die – zum Teil angerosteten – Eisengitter ebenso stehen wie abgenagte hölzerne Sitzbretter und verbeulte Blechschieber.

Zoo Dortmund, 05.07.2004
Sommerferien im Dortmunder Zoo verbringen                               
Noch Plätze frei beim Gehege reinigen. Das Sommerprogramm des Zoos bietet für Kinder ab neun Jahre die Möglichkeit vom 26. bis 30. Juli und 23. bis 27. August beim Reinigen der Gehege hinter die Kulissen des Zoos zu schauen. Strapazierfähige und wetterfeste Kleidung und Gummistiefel werden empfohlen. Die Teilnahmegebühr beträgt inklusive Eintritt 6,5 Euro pro Person und Tag. Wegen der riesigen Nachfrage ist eine Anmeldung nur pro Kind an einem Tag möglich.

Nordhorn, 04.07.2004
Seehundbaby geboren
Heute morgen wurde ein kleiner Seehund geboren. Es ist die dritte Geburt der 1986 geborenen Seehündin "Rita". Sie und ihr Nachwuchs sind gesund, der neugeborene Seehund schwimmt bereits blitzschnell seine Bahnen. Vater "Max" (geb. 1980), Tante Didi und ihre im Vorjahr geborene Sarah sind sehr an dem neuen Mitbewohner interessiert. In den nächsten Wochen bekommt der junge Seehund einen Spielgefährten, auch "Didi" erwartet wieder Nachwuchs. Am Geburtstagsmorgen übernahm Barbara Jörger spontan für ihre Enkeltochter Vanessa Jörger aus Berlin eine Dauerpatenschaft. Der junge Seehund wiegt ca. 7- 9 kg. Innerhalb der Säugezeit von 4 Wochen verdreifacht er sein Gewicht. Die extrem fetthaltige Milch läßt den Welpen schnell wachsen. Im Alter von einem Monat beginnt das Junge, Fisch zu fressen. Täglich finden Schau- und Informationsfütterungen um 11.00 und 16.45 Uhr statt.
    
Zoo Chemnitz, 02.07.2004
Wilder Katzennachwuchs im Wildgatter
Artenschutz bedeutet nicht nur, sich um bedrohte exotische Tierarten zu kümmern. Auch Pflege und Nachzucht von seltenen europäischen Arten gehört dazu. Das Wildgatter Oberrabenstein ist ein Refugium für einige dieser bedrohten Arten. Hier werden zwei Katzenarten gehalten, von denen es im Freiland nur noch wenige Tiere gibt. Bei den Europäischen Wildkatzen hat sich auch dieses Jahr wieder Nachwuchs eingestellt. Inzwischen sind die beiden Jungtiere, eine Katze und ein Kater, schon einige Wochen alt, wie alle kleinen Katzen sehr verspielt und mit ein bisschen Geduld auch gut zu beobachten. Europäische Wildkatzen waren einst auch in den Bergwäldern Deutschlands weit verbreitet, wurden aber durch Bejagung und Waldzerstörung stark zurückgedrängt. Durch Zucht- und Wiederansiedelungsprojekte konnte sich diese Art nun wieder einige ihrer ehemaligen Lebensräume zurückerobern. Vor einigen Tagen hat sich auch bei den Karpatenluchsen der lang ersehnte Nachwuchs eingestellt. Die kleinen Luchse sind schon im Gehege zu sehen, brauchen aber auch noch ausgedehnte Ruhephasen, wozu sie sich in ihre Verstecke zurückziehen. Diese Unterart des Eurasischen Luchses wird nur in ganz wenigen Zoos gehalten und ist auch in seiner Heimat, der Slowakei, sehr selten geworden. Daher ist die Nachzucht im Wildgatter eine besondere Freude für die Chemnitzer Tiergärtner. Außerdem gibt es auch bei Dam- und Rotwild Jungtiere zu bestaunen.

RuhrZoo Gelsenkirchen, 03.07.2004
Lachen und Toben beim Zoo-Kinderfest erwünscht
Lachende Kindergesichter, entspannte Eltern – kurz zufriedene Familien – erwartet der Ruhr Zoo Gelsenkirchen wieder bei seinem alljährlichen Kinderfest. Am 11. Juli  kann ab 10.00 Uhr gelacht und getobt werden. Das bereits seit Jahren regelmäßig durchgeführte Ruhr Zoo Kinderfest wird von Tierpflegern und anderen Mitarbeitern organisiert und erfreut sich bei Klein und Groß gleichermaßen hoher Beliebtheit.

RuhrZoo Gelsenkirchen, 03.07.2004
Führung für Nachtschwärmer
Wussten Sie, dass auch Gorillas Albträume haben können? Solche und noch viele andere interessante Geschichten rund um das nächtliche Tierleben vermitteln die Dämmerführungen des Ruhr Zoos Gelsenkirchen. Die nächste Führung für Nachtschwärmer findet am 9. Juli ab 21.00 Uhr statt. Der 1,5 stündige Rundgang durch die hereinbrechende Dunkelheit beginnt am Haupteingang des Ruhr Zoos. Hier stehen Zoolotsen bereit, um in kleinen Gruppen zu den nachtaktiven Tieren zu führen. Viele dieser Tiere bleiben dem Besucher tagsüber verborgen und verlassen erst mit Einbruch der Dämmerung ihre Verstecke. Was die Besucher mitbringen müssen sind wache Augen und Sinne. Und was sich dabei erspähen lässt, ist überaus unterhaltsam. Zu den nachtaktiven Tieren gehören zum Beispiel die Stachelschweine, die erst in der Dunkelheit aus ihren Bauten kommen und ihr imposantes Abwehrverhalten zu Schau stellen, bei dem sie die Stacheln aufrichten und sich schütteln. Der Ruhr Zoo rät Interessenten, sich schon in den nächsten Tagen anzumelden. Kinder zahlen für die Führung durch den abendlichen Zoo 6 ¬. Der Eintritt für Erwachse kostet 8 ¬. Für Kurzentschlossene wird der Ruhr Zoo am Abend der Dämmerführung noch wenige Restkarten an der Abendkasse vorrätig haben, die bereits ab 20.00 Uhr geöffnet hat. Die Teilnahme ist jedoch nur mit der Anmeldung unter der Rufnummer 02 09 – 954 50 garantiert.

Zoo Landau, 03.07.2004
Antilopenspezialisten tagen im Landauer Zoo - Rotducker als neue Attraktion im Zoo
Dreißig Antilopenspezialisten aus Europa und den USA halten am 1. und 2. Juli ihre Jahrestagung im Landauer Zoo ab. Die Mitglieder der „Taxon Advisory Group“ der Europäischen Zoo- und Aquarienvereinigung, EAZA sowie Vertreter von Tiertransportunternehmen diskutieren unter anderem über neue Import- und Quarantänebestimmungen in der Europäischen Gemeinschaft sowie die Organisation der verschiedenen koordinierten Zuchtbücher europäischer Zoos. Auf großes Interesse stießen die von Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel vorgestellten Artenschutzprojekte für die rare Beira-Antilope in Dschibuti oder die Schutzbemühungen für den ebenfalls seltenen Zanzibar-Ducker, die vom Zoo Landau unterstützt werden. Dr. Heiner Engel, zoologischer Leiter des Zoos in Hannover und Koordinator des Zuchtprogramms für die nordafrikanische Addax-Antilope berichtete über die sehr erfolgreichen Wiederansiedungsprojekte für diese über Jahrzehnte im Freiland ausgerottete Art in Marokko und Tunesien. In mehreren Schritte gelang es in den letzten Jahre im Zoo geborene Antilopen in Schutzgebieten vor Ort anzusiedeln und dadurch sich selbsterhaltende Populationen wieder aufzubauen. Viel Lob erhielt der Zoo Landau von den Fachkollegen für die Vielzahl renovierter Gehege so auch die kurz vor dem Abschluss stehende Renovierung der Afrikaanlage. Passend dazu zogen die ersten neuen Bewohner der Afrikaanlage am Donnerstagabend in ihren Stall ein: Zwei Natal-Rotducker, Zwergantilopen aus dem südlichen Afrika, werden eine der besonderen Attraktionen sein. „Nur 10 dieser grazilen Tiere gibt es derzeit in europäischen Zoos“, so Dr. Heckel.

Thüringer ZooPark Erfurt, 03.07.2004
Schüler-Freizeit-Kurse starten nach den Sommerferien
Warum hat ein Kaninchen ein so weiches Fell? Wie viele bedrohte Pflanzenarten wachsen auf einer Wiese? Wie lässt sich der Artenreichtum in der Stadt Erfurt schützen? Diesen Fragen können Erfurter Kinder und Jugendliche bald in der Zoo- und Naturschule des Zooparkes in spannenden Freizeitkursen auf den Grund gehen. Gleich nach den Sommerferien startet hier ein attraktives Kursangebot für Naturbegeisterte. Nicht zuletzt wird damit das Anliegen des seit kurzem in den Zoopark integrierten Schüler-Öko-Zentrums weitergeführt, das im Juli letzten Jahres in der Riethschule geschlossen wurde.
     
Nordhorn, 01.07.2004
Besucherrekord im ersten Halbjahr
Das Jahr 2004 fing im wahrsten Sinne des Wortes "schleppend" an. In den ersten drei Monaten des Jahres besuchten weit weniger Menschen den Tierpark Nordhorn als im Vorjahr. Einer der Gründe hierfür ist sicherlich, dass gerade die Wochenenden bis Ende März fürchterlich verregnet und kalt waren - also überhaupt kein Wetter um einen Ausflug in den Tierpark zu unternehmen. Aber dann erhielt der Frühling Einzug! Die Monate April und Mai waren die zweit- und drittstärksten Besuchermonate in der Geschichte des Tierparks. Jeweils über 30.000 Besucher kamen in dieser Zeit, um sich im Nordhorner Tierpark zu Vergnügen. An zwei Feiertagen konnten sogar Rekordzahlen von je über 5.000 Menschen gezählt werden. "Es ist kaum zu glauben, dass wir schon wieder auf Erfolgskurs liegen", so der sichtlich erfreute Geschäftsführer Thomas Berling, "denn eineinhalb Wochen früher als im Superjahr 2003 besuchten uns mehr als 100.000 Menschen." Jetzt hoffen alle Mitarbeiter des Tierparks auf einen schönen Sommer, damit am Ende des Jahres ein neuer Rekord bei den Besucherzahlen vermeldet werden kann. Auf jeden Fall sind wir bereits jetzt gespannt, wann wir den 200.000 Besucher im Tierpark Nordhorn begrüßen können.
Unsere Besucherzahlen im Detail:
Januar: 5.192 (Vorjahr 4.842), Februar: 8.808 (12.421), März: 16.725 (20.456), April: 30.343 (24.126), Mai: 34.799 (24.477), Juni: 22.392 (26.378) = 118.259 (Vorjahr 112.700).

Nordhorn, 01.07.2004         
"Nordhörnchen" begleitet Kinder durch den Zoo
Neuer Zooführer erschienen, jetzt auch in Niederländisch
Präriehund "Nordhörnchen" erklärt im neuen Kinder-Zooführer das Leben der Tierpark-Bewohner. Auch die Zooschule hat ein aktuelles Programm vorgelegt. "Umwelt- und Naturschutzerziehung ist eine der wichtigsten Aufgaben eines Zoos", sagt Wolfgang Salzert vom Tierpark Nordhorn. Um Kinder künftig noch einfacher und unterhaltsamer über die Tiere im Zoo informieren zu können, haben der Tierarzt und seine Kollegin Heike Weber jetzt erstmals einen Kinder-Zooführer speziell für den Nordhorner Tierpark erstellt. Er ist ab sofort zum Preis von zwei Euro an der Kasse des Tierparks erhältlich. Ein Jahr lang haben die Mitarbeiter des Tierparks an diesem ersten Nordhorner Kinder-Zooführer gearbeitet. "Wir sind froh, dass er nun endlich fertig ist", sagte Tierpark-Leiter Thomas Berling bei der Präsentation am Donnerstag. Auf 36 Seiten stellt das großformatige Heft die beliebtesten Nordhorner Zootiere vor. Das durchgehend farbig und auf festes Papier gedruckte Büchlein informiert mit vielen Fotos und Zeichnungen sowie kurzen Texten. Geleitet werden die Kinder dabei von "Nordhörnchen", dem Präriehund. Das pfiffige Tierchen taucht auf allen Seiten auf und erklärt den jungen Lesern das Leben im Südamerikagehege, im Vechte-Altarm und im Vechtehof, stellt so unterschiedliche Tiere wie das Bunte Bentheimer Landschwein, die Totenkopfaffen und die Watvögel vor. Das Buch ist so konzipiert, dass jeweils eine Tierart oder eine Tiergruppe auf einer Doppelseite vorgestellt wird. Neben einem kurzen Informationsteil enthält jedes Kapitel Tierrätsel, Quizfragen und andere Arbeitsaufgaben, durch die nicht nur Kinder Spannendes und Wissenswertes über die Zootiere erfahren können. Das Konzept, Texte und Gestaltung stammen von den beiden Tierärzten Wolfgang Salzert und Heike Weber. Marita Smits kümmerte sich um die Fotos. Die Nordhorner Werbeagentur Bartsch & Frauenheim gestaltete die Titelseite des Zooführers. Gedruckt wurde das Heft in der Bad Bentheimer Druckerei A. Hellendoorn KG. Es ist in einer Auflage von 5000 deutschen und 5000 niederländischen Exemplaren erschienen. Gedacht ist der neue Führer vor allem für Grundschulkinder, die mit dem Buch selbstständig arbeiten können. Aber auch Vorschulkinder sollen mit Unterstützung ihrer Eltern Spaß an dem Heft haben. Außerdem werden Lehrer ausdrücklich dazu ermuntert, den Zooführer als Kopiervorlage zu nutzen. Die einzelnen Kapitel sind als Arbeitsblätter konzipiert, die für den Unterricht vervielfältigt werden dürfen. Der Kinder-Zooführer kann so auch zur Vorbereitung eines Tierpark-Besuchs durch Schulklassen dienen. "Für die Zooschule ist der Führer unheimlich wertvoll", betont deren neue Leiterin Ina Brockmann. Sie hat zudem ein neues Faltblatt konzipiert, in dem sämtliche Angebote dieser Einrichtung zusammengefasst sind. Unter dem Titel "Tierisch spannende Angebote" informiert das Blatt über die Programme, Anmeldeformalitäten und Kosten der Zooschule. Es ist ebenfalls an der Tierpark-Kasse erhältlich.

Tönning, 02.07.2004
Seepferdchennachwuchs fühlt sich wohl in Tönning
Die Seepferdchen des Nationalparkzentrums Multimar Wattforum in Tönning sind umgezogen: Zwei neue je 1000-Liter fassende Aquarien sind seit Ende Juni die neue Heimat der seltenen Tiere. Damit ist endlich auch genug Platz für den Seepferdchen-Nachwuchs vorhanden, der bisher von Aquarienleiter Birger Kreutz zeitaufwändig und arbeitsintensiv hinter den Kulissen der Multimar-Aquarien gehegt und gepflegt wurde. Von beiden Arten ziehen jeweils rund 20 Tiere in ihre neuen Becken. Das eine Becken ist reserviert für die langschnäuzigen Seepferdchen (Hippocampus guttulatus), das andere für die kurzschnäuzigen (Hippocampus hippocampus). Dass die empfindlichen Meeresbewohner, die in Aquarien oft nicht alt werden, sich in Tönning erkennbar wohl fühlen und sogar vermehren, liegt an der hochwertigen Lebendnahrung, mit der sie gefüttert werden - frisches Plankton für die Jungen, kleine Garnelen für die ausgewachsenen Tiere - sowie an der umfassenden Kenntnis der Pfleger und der sehr guten Wasserqualität.
"Gemeinsam mit WWF und Greenpeace weisen wir darauf hin, dass alle weltweit bekannten 32 Seepferdchenarten seit Mai 2004 durch das Washingtoner Artenschutzabkommen geschützt sind", erklärt Dr. Gerd Meurs, Leiter des Nationalparkzentrums.
Im Nationalparkzentrum Multimar Wattforum war es in den vergangenen Monaten für die Seepferdchen fast zu eng geworden. In nur drei Monaten wurde deshalb eine komplett neue Aquarienanlage für sie geplant und gebaut. Die beiden Becken sind vom Wasserkreislauf der anderen Multimar-Aquarien vollständig getrennt. Dadurch ist es möglich, die Wassertemperatur mit 17 Grad Celcius optimal an die Bedürfnisse der Seepferdchen anzupassen.


Zoo Duisburg, 01.07.2004
Fünf auf einen Wurf
Vor gut zwei Monaten wurden sie unter einer riesigen Baumwurzel entdeckt, genauer: Ein feines Fiepen verriet ihre Geburt. Und lange war selbst den Pflegern unklar, wie viele Mini-Füchslein sich im warmen Bau um die Milchknöpfchen der einzigen Fähe im Rudel drängeln.Vor zwei Wochen war es dann soweit: Fünf schlanke Polar- oder Eisfuchswelpen zeigten sich gemeinsam mir ihrer Mutter einigen wenigen Zoobesuchern - die Tierpfleger nämlich wussten schon seit vielen Wochen um die gedeihliche Aufzucht der winzigen Welpen. Zur Zeit erkunden die Kleinen mit hochgestellten Lauschern und feuchtfrischen Stupsnäschen eifrig ihre neue Umgebung auf der Suche nach (toten) Mäusen, Küken, kleinen Ratten, aber auch Sprotten, Heringsköpfe und selbst Obst werden genüsslich verzehrt - und alles, was übrig bleibt vorsichtshalber in kleinen Erdlöchern versteckt. Im Augenblick allerdings steht Aufmerksamkeitstraining auf ihrem Lernprogramm, denn mehrmals täglich versuchen die Pfleger, die muntere Welpenschar mit Pfiffen (auch zur Freude des Publikums!) vor die Glasscheiben zu locken. Und noch eines ist sicher: Auch wenn die Welpen zu „richtigen“ Eisfüchsen herangewachsen sein werden, sollen ihre hübschen, weichen Pelze weder Damenhüte noch -mäntel zieren!

Zoo Magdeburg, 01.07.2004
Babyboom im Magdeburger Zoo: Lamas im Viererpack geboren
Zwei schneeweiße und zwei gescheckte Lamas erblickten in den letzten Wochen im Magdeburger Zoo das Licht der Welt. Die Anstrengungen des Lamahengstes „Petzi Power“ haben sich gelohnt. Seine fünf Lamastuten haben stattliche Fohlen geboren. Besonders die beiden weißen Tierkinder „Vroni“ und „Veronika“, die erst vor wenigen Tagen geboren wurden, lassen die Zoobesucher entzückt vor der Tieranlage stehen bleiben. Die spielenden Lamakinder sind sehr gut zu beobachten. Lamas sind ausgesprochene Trekking-Spezialisten. Bereits vor 4500 Jahren haben Indios Lamas aus den wilden Guanakos domestiziert und seitdem sind Lamas wichtige Nutztiere.

Zoo Magdeburg, 01.07.2004
Asiatische Löwen haben sich eingewöhnt
Die beiden asiatischen Löwinnen „KAMPTI“ und „KALINDI“ haben sich im Magdeburger Zoo gut eingelebt. Erst vor zwei Wochen kamen sie aus dem Zoo Köln an die Elbestadt. Die Löwen sind gut auf ihrer weitläufigen Außenanlage zu beobachten. Asiatische Löwen gehören mit zu den bedrohtesten Großkatzen unserer Welt und werden nur äußerst selten in Zoos gehalten.

Zoo Köln, 01.07.2004
Ein Konzert im Elefantenpark
Der Zeitraum zwischen Fertigstellung des ELEFANTENPARKS und dem Einzug der Elefanten werden wir für einige Veranstaltungen nutzen, die dort stattfinden, wo später die Elefanten leben werden, wo der Zoobesucher danach also nie mehr hinkommt. Den Auftakt bildet ein Benefizkonzert des Lions-Clubs Köln-Vitellius zugunsten einer afghanischen Mädchenschule. Dort, wo später Elefanten trompeten werden, musizieren Ana Carolina Libàna, Eleonora Reznik, Evgueni Nikiforov und Joachim Höchbauer  am Klavier sowie ein Gesangs- und Instrumentalensemble der Musikhochschule Köln. Es handelt sich um ein klassisches Konzert, das der Tierwelt gewidmet ist. Zu Gehör kommen u.a. Peter Tschaikowskis “Lied der Lerche”, Robert Schumanns “Vogel als Prophet”, “Die Grille”, “Der Pfau”, “Der Eisvogel” und “Das Perlhuhn” von Maurice Ravel sowie Jacques Offenbachs Tierfabeln nach Lafontaine. Natürlich darf im Zoo Köln auch “Der Karneval der Tiere” von Camille Saint-Saens nicht fehlen. Conferencier und Sprecher ist Dirk Schortemeier.

Zoo Köln, 01.07.2004
40 Jahre Zooschule
Am 2. Juli 1964 wurde in Köln die Zooschule als erste Einrichtung ihrer Art auf dem europäischen Kontinent eröffnet. 23.000 Schulklassen, mehr als eine halbe Million Schüler haben die Zooschule in den 40 Jahren seit ihrer Gründung besucht.

RuhrZoo Gelsenkirchen, 30.06.2004
Neue Remise heißt Besucher willkommen
Zu einem zentralen Anlaufpunkt des jetzigen Ruhr Zoos Gelsenkirchen und der zukünftigen ZOOM Erlebniswelt ist der im April dieses Jahres eröffnete "Grimberger Hof" avanciert. Der Neubau direkt am denkmalgeschützten Eingang des Zoos wurde im Stil eines westfälischen Bauernhofes errichtet. Nun wurde der Komplex um die so genannte "Remise" erweitert. Auf 200 qm sind rund 100 weitere Sitzplätze entstanden. Auf einer Gesamtfläche von 6.089 qm gliedert sich die Remise in eine ebenso reizvolle wie unterhaltsame Mischung aus Biergarten, Streichelzoo und Spielplatz ein.



WWF, 06.07.04
Illegale Arbeiter zerstören eins der letzten Rückzugsgebiete der vom Aussterben bedrohten Berggorillas in Ostafrika
Der Virunga Nationalpark ist Teil des UNESCO-Weltnaturerbes und Heimat eines der am stärksten bedrohten Tiere: des Berggorillas. Noch im April hatte der WWF bestätigt, dass der Wald weitgehend intakt ist. Wie der WWF nun vom kongolesischen Institut für Naturschutz erfuhr, waren seither mehrere tausend Menschen aus Ruanda und Kongo mit Unterstützung örtlicher Machthaber in das Schutzgebiet eingedrungen. Sie hatten mit Axt und Säge wertvollen Lebensraum der Gorillas zerstört und in landwirtschaftliche Flächen umgewandelt. Insgesamt fielen ihnen 1.500 Hektar Wald zum Opfer. Der WWF fordert die kongolesischen und ruandischen Behörden dazu auf, die illegalen Machenschaften zu bekämpfen, um den Schutz der Berggorillas nicht weiter zu gefährden. Nach ersten Verhandlungen zwischen Behörden und Militärs wurden die Rodungen mittlerweile eingestellt. Doch der WWF befürchtet, dass die Gefahr noch nicht gebannt ist.
"Die bisherigen Erfolge für die Berggorillas sind groß, aber die positiven Entwicklungen der letzten Jahre könnten innerhalb kürzester Zeit zunichte gemacht werden", befürchtet Stefan Ziegler.

Frankfurt a. M., 07.07.2004
Mehr Menschen als je zuvor unterstützten den WWF Deutschland im 40. Jahr seines Bestehens.
258.000 Förderer spendeten im Jahr 2003 für die WWF-Projekte – ein Plus von 9.000 gegenüber 2002. Nicht nur Erwachsene, auch junge Menschen begeistern sich für den Schutz von Arten, Flüssen, Meeren, Wäldern, und Klima. Die Zahl der Kinder im WWF-Jugendprogramm „Young Panda“ wuchs um über ein Fünftel auf knapp 7.000. Die Erträge kletterten im letzten Jahr um über 13 Prozent auf die Rekordeinnahme von rund 25,5 Millionen Euro.
Der WWF verstärkte 2003 sein internationales Engagement. Durch das „Krombacher Regenwald Projekt“ kamen bislang 1,8 Millionen Euro für die Regenwald-Stiftung zusammen. Mit den Erlösen wird die Betreuung des Nationalparks im zentralafrikanischen Regenwald von Dzanga Sangha gesichert.
Der Weltparkkongress, der im September 2003 in Südafrika tagte, griff die auch vom WWF vorgebrachten Initiativen für die Gründung nachhaltiger Umweltfonds auf. Wichtige Erfolge meldet der WWF bei seinem im Frühjahr 2003 gestarteten Aktionsprogramm für den Regenwald von Tesso Nilo auf Sumatra. Vor Ort gelang es, den illegalen Holzeinschlag zu drosseln und einen Wald-Korridor, der die Lebensräume der Sumatra-Elefanten und Tiger verbindet, vor der Abholzung zu bewahren. Die indonesische Regierung hat mittlerweile angekündigt, Tesso Nilo und elf weitere Waldgebiete unter Schutz zu stellen. Das Jahr 2003 brachte wichtige Fortschritte für die Wale.  Mit fachlicher und finanzieller Förderung der Naturschutzorganisation richteten elf Pazifikstaaten neue Schutzgebiete ein, die den Lebensraum für mindestens elf Großwalarten umfassen.
Die Ostsee- und Nordostatlantikstaaten vereinbarten im Juni 2003 auf der OSPAR/HELCOM-Konferenz in Bremen die Einrichtung eines zusammenhängenden Netzes von Meereschutzgebieten. Mit der Eröffnung seines Hauptstadt-Büros und der Verlegung der Klimaschutz-Abteilung des WWF International von Washington nach Berlin fokussiert sich der WWF auf den Kampf gegen die globale Erwärmung.
Der WWF setzt bei seinen Projekten auf einen Mehrwert durch Partnerschaften. So hat die Umweltstiftung ihre Zusammenarbeit mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) intensiviert. Mit der bevorstehenden Eingliederung des WWF-Auen-Instituts in die Universität Karlsruhe leiten die Naturschützer eine weitere Partnerschaft ein.Ein besonderes Augenmerk legt die Umweltstiftung auf die Unterstützung des WWF Polen.
Der WWF Deutschland hat 2003 in 41 internationalen und 27 nationalen Projekten aktive Naturschutzarbeit geleistet.
WEITERE INFORMATIONEN UND WWF-JAHRESBERICHT:
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/01979/index.html

Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Natur- und Artenschutz

Salzburger Nachrichten - 01. Jul. 2004
Bartgeiernachwuchs für den Nationalpark
Die Wiederansiedlung von Bartgeiern in den europäischen Alpen ist geglückt. Allein heuer konnten in den französischen und italienischen Alpen fünf Jungtiere durch frei lebende Bartgeierpaare großgezogen werden, freute sich Hans Frey, der wissenschaftliche Leiter des internationalen Wiederansiedlungsprojektes. Am Freitag kommen weitere Tiere - allerdings aus einem Zuchtprogramm in Zoos - dazu: Zwei Nestlinge werden in Kals am Großglockner im Tiroler Anteil des Nationalparks Hohe Tauern in die Freiheit entlassen.

Tiroler Tageszeitung - 06. Jul. 2004
Nach Steinwild werden nun Bartgeier angesiedelt
Toto und Hubertus, zwei in Zoos gezüchtete Bartgeier, wurden am Freitag freigelassen. Die Zuchterfolge im Innsbrucker Alpenzoo vor 30 Jahren haben die Wiederansiedlung der Bartgeier ermöglicht. Die Wiederansiedlung der Bartgeier ist ein Gemeinschaftsprojekt des Nationalparks Hohe Tauern und des WWF Österreich. Maßgeblichen Anteil an der zweiten Bartgeierfreilassung in Osttirol haben die Österreichischen Lotterien und erstmals die Osttiroler Jägerschaft.

Der Standard - 6. Jul 2004
WWF sucht Hobbydetektive im Dienste des Artenschutzes
Urlaubsspaß alla "Emil und die Detektive" - Für Eltern, die ihre Sprösslinge im Urlaub für ein Weilchen loswerden wollen und Kinder, die sich in der Hotelanlage langweilen, gibt es nun einen Ausweg: Kinder haben jetzt die Möglichkeit, als "Artenschutzdetektive" im Auftrag der Tierschutzorganisation WWF bedrohte Tier- und Pflanzenarten zu beschützen und illegale Handelsware auszuforschen. Im Rahmen eines Wettbewerbes sollen sich Kinder im Urlaub einmal genauer in den Souvenirläden umsehen und Urlaubsandenken, die eventuell von bedrohten Tier- und Pflanzenarten stammen, fotografieren

Hamburger Abendblatt - 06. Jul. 2004
Wandsbek - Kinderstube der Wanderfalken
Hamburg ist die Stadt der Wanderfalken. Grund dafür ist die in Sachen Natur- und Artenschutz einmalige Falkenzucht- und Forschungsstation in Wandsbek. Und: Die Zucht von Tierarzt Prof. Christian Saar (75) ist erfolgreich. Jetzt ist der 1000. Wanderfalke ausgewildert worden.

Berliner Zeitung - 06. Jul. 2004
Schwarz, gefräßig - aber geschützt
Für Reinhard Köllnick von der Fischerei Aurora in Kolberg (Dahme-Spreewald) sind Kormorane die schärfsten Konkurrenten. Köllnick ist überzeugt, dass die Vögel viele der Fische wegfressen, die er mit seinen drei Kollegen aus dem Wolziger und dem Langen See fischen will. Früher gab es kaum Kormorane an den Seen bei Storkow. Um 1985 tauchten 30 bis 40 Paare auf, erzählt Köllnick. "In den 90er-Jahren waren es dann 250 und heute sind es weit mehr als 1 000." Wie viele Fischer und Angler fordert auch er, dass der Bestand der Tiere in Brandenburg auf ein Drittel reduziert wird und dass die Fischer für ihre Einbußen entschädigt werden. "Der Kormoran-Schutz wurde übertrieben", sagt Andreas Koppetzki vom Verband. "Eine Abschusserlaubnis kann das Problem nicht mehr lösen." Es müsse gegen die Eier in den Nestern vorgegangen werden - doch die Brutkolonien lägen meist in den Naturschutzgebieten. Eine Entschädigung lehnt das Umweltministerium ab. Der Fall zeigt das Dilemma des Artenschutzes: Der Mensch lässt eine bedrohte Tierart eine Weile in Ruhe. Der geht es bald besser und schon beeinträchtigt sie den Gewinn des Menschen. In Brandenburg gibt es zwar nur 150 Fischereibetriebe, aber 100.000 Angler. Und die haben einflussreiche Interessnvertreter. Naturschützer werfen den Kormoran-Gegnern hingegen Populismus vor, wenn die den Kormoran als "Fischräuber" und "Unterwasserterrorist" bezeichenen.

Invisible world needs better PR
Scientists often lament about the loss of biodiversity occurring worldwide as a result of human activities. It's an important issue because humans rely on this diversity of life to maintain the natural services that we depend on: things like clean air and water. But protecting life diversity is exceedingly difficult if we don't even know what we're trying to protect.


Israel's renowned Red Sea corals are close to extinction

Corals along the shores of the Israeli Red Sea were a hot spot for divers drawn by one of the most spectacular and biologically diverse reefs in the world.


U.N. urges action after mountain gorillas' habitat is destroyed

The United Nations urged Rwanda, Uganda, and the Democratic Republic of the Congo on Tuesday to protect vital ape habitats on their borders after a huge swathe of forest was cut down on the Congolese side.


Parliament's poached penguin eggs and the Great Guano War

In June 2000 a bulk ore carrier named MV Treasure  was holed by who knows what and sank between Dassen and Robben islands off Cape Town, South Africa.


Poaching is wiping out Zimbabwe's wildlife

Rare species like the black rhino are being wiped out in Zimbabwe because of rampant poaching and human settlement on private game reserves seized by the state.

Wild leopards kill humans in Bombay
As rampant population growth blurs the divide between city and countryside, it appears man is not even safe from nature's predators in the middle of the world's fifth-largest metropolis.


Squirrels Use Heat To Threaten Snakes

California ground squirrels, faced with hungry rattlesnakes, broadcast red-hot ire to the enemy by heating up their tails. The behavior is the first animal signal known to be communicated via heat.


Ecologists push shift from whaling to whale-watching

Whale watching off the coast of Genoa can be a life-changing experience for tourists and nature lovers.


Poachers burn one-third of Rwandan park

Poachers have burned one-third of Rwanda's largest national park, hampering efforts to protect wildlife from dangers posed by the country's fast growing rural population.



Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen     ~ TV-Tipps
Weitere Infos

Getränkehersteller Niehoffs-Vaihinger
ist seit Mai einer der Partner der Stiftung Artenschutz und sponsert damit Schutzprojekte für seltene Hornvögel. Teil der Kampagne ist die nun gestartete Aktion, bei der Zoo-Jahreskarten der teilnehmenden Partnerzoos Aachen, Augsburg, Heidelberg, Münster, Osnabrück und Schwerin verlost werden (Teilnahme online möglich). Zudem werden 50.000 Kästen Fruchtsaft mit Freikarten-Gutscheinen in den Handel gebracht. Also: Augen auf beim Getränkekauf!
http://www.der-tukan-hilft.de/
http://www.stiftung-artenschutz.de/



Mitteilung des BdZ
Liebe (Zoo/Tierpark)kollegen.

Den meisten von Euch sind Berufsverband der Zootierpfleger (BdZ) und unsere Homepage www.zootierpflege.de bekannt.
Unsere Webseite wurde in großen Teilen überarbeitet und neu gestaltet; insbesondere die Rubrik "Stellenangebote" wird laufend aktualisiert. Hier soll nur kurz darauf hinweisen werden, daß vakante Stellen in Zoos/Tierparks, insbesondere die Tierpflege betreffend, - also Praktikanten- und Ausbildungsplätze bis hin zu Neubesetzungungen von Zoodirektorenposten - auf unserer Homepage kostenfrei veröffentlicht werden können.
Kontakt: André Herzig herzig@zootierpflege.de



>> Stellenangebote von Zoos veröffentlichen wir auch gern in der Zoopresseschau!


15th Zoohistorica Arnhem 2004
The 15th meeting of collectors of paraphernalia of zoos will take place in
Burgers'Zoo, Arnhem, the Netherlands, from 10 -12 september 2004
Full programm: www.zoo-ag.de/ZooAG-Zoosammlertreff.htm
Registration or any questions: please send an email to:
guidebooks@burgerszoo.nl or by letter to: Guidebooks 2004, Schelmseweg 85, NL-6816 SH Arnhem.



Neue Osnabrücker Zeitung - 7. Jul 2004
"...sonst könnte ich ja gleich Schweine züchten"
Alle viere von sich gestreckt, haben es sich einige der Löwen im Außengehege zwischen Baumkratzstämmen und Kautschukspielkugeln bequem gemacht. Erst als ihr Ober-Löwe Martin Lacey jr. vorbeigeht, werden sie aufmerksam, schauen ihm kurz hinterher. In Meppen haben die Raubkatzen des Circus Krone trainingsfrei. "Zwei Auftritte pro Tag reichen, denn die Tiere dösen und schlafen bis zu 19 Stunden; da bleibt kaum Zeit zum Üben", erklärt der Dompteur. Lacey präsentiert seine Tiere, wie er im Gespräch mit unserer Zeitung sagt, "gewollt wild'" und stellt ihre immense Kraft und Geschicklichkeit vor. Bei seiner Arbeit mit den Tieren setzt Martin Lacey jr. vor allem auf Respekt. So kann er ab und zu auch Nähe, die er für ein Foto mit "King Tonga" beweist, zulassen, ohne die Distanz aufzugeben.


Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Ausstellungen

BAD WURZACH Naturschutzzentrum:
ERLEBNISRAUM FLIEßGEWÄSSER
bis 26.9.2004
http://www.naturschutzzentren-bw.de/badwurzach/

Gotha - Museum der Natur
125 Jahre Herzogliches Museum, 50 Jahre Wiedereröffnung als Naturmuseum
bis 30.10.2004

Hamburg, Rieck-Haus - Vierländer Freilichtmuseum
UNGEBETENE GÄSTE - Von Spatzen, Fliegen und Mäusen
bis 31.10.2004

Hamburg, Rieck-Haus - Vierländer Freilichtmuseum
UNGEBETENE GÄSTE - Von Spatzen, Fliegen und Mäusen
bis 31.10.2004

Paderborn - Historisches museum im marstall
ALS DAS KOTELETT NOCH LEBTE
Eine Ausstellung zur Biologie der Hausschweine
bis 25.07.2004

DARMSTADT Hessisches Landesmuseum:
DINO & CO - Erstmals in Europa: 59 Saurier aus Asien
bis 1.8.2004
http://www.hlmd.de


BERLIN Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem:
VICTORIA & CO. IN BERLIN
100. Geburtstag des Botanischen Gartens
bis 5.9.2004
http://www.bgbm.org/BGBM


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TV-Tipps

Do., 08.07.2004, 14:45-15:15 XXP, XXP Tierwelt, Hinter den Kulissen deutscher Tierparks, Folge 2: Ströhen
Do., 08.07.2004, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Kanarische Inseln - Heimat der Kanarienvögel, von Ernst Arendt und Hans Schweiger
Do., 08.07.2004, 18:00-18:30 3sat, 37 Grad: Vermächtnis eines Walfängers, Die Reue des John Burton
Do., 08.07.2004, 19:00-19:45 ARTE, Galapagos - Hüter der Arche
Do., 08.07.2004, 20:45-21:15 XXP, XXP Tierwelt, Hinter den Kulissen deutscher Tierparks, Folge 3
Do., 08.07.2004, 21:00-21:50 SF1, Das Leben der Säugetiere, 1. Ein erfolgreiches Modell, von David Attenborough
Fr., 09.07.2004, 11:30-12:15 WDR, Deutschlands wilde Tiere - Im Nationalpark Unteres Odertal
Fr., 09.07.2004, 14:15-16:00 XXP, Das "Seaworld"-Imperium - die große Show der Tiere
Fr., 09.07.2004, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Utila - Im Reich des schwarzen Leguan
Fr., 09.07.2004, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Das Leben der Vögel (2) Die Meister der Lüfte
Fr., 09.07.2004, 19:00-19:45 ARTE, Serengeti - Der Mythos lebt
Sa., 10.07.2004, 10:30-11:00 B-alpha, Zoo & Co., Dschungelklinik - Medizin für Wildtiere
Sa., 10.07.2004, 14:45-15:00 MDR, Elefant, Tiger & Co., Endspurt zum Jubiläum
Sa., 10.07.2004, 16:00-16:10 RBB, Jürgen Lange - Herr der wilden Tiere
Sa., 10.07.2004, 19:00-19:45 BR, Vorsicht Dingos!, Australiens wilde Hunde
So., 11.07.2004, 12:30-12:45 MDR, Aufs Tier gekommen, Der Adlerkönig vom Greifenstein
So., 11.07.2004, 13:20-14:00 VOX, tierzeit: Die Paarung der Schwertschwänze
So., 11.07.2004, 13:30-14:00 SWR, Elefant, Tiger & Co. (3/12)
So., 11.07.2004, 15:35-16:30 SF1, Requiem für die Wale
So., 11.07.2004, 16:00-16:30 BR, Welt der Tiere, Das Rätsel der Seeschlangen
Mo., 12.07.2004, 14:35-15:00 WDR, Abenteuer Überleben, 11. Tierschützer - mit vereinter Kraft
Mo., 12.07.2004, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Guanaja - Wo einst Kolumbus landete
Mo., 12.07.2004, 15:20-16:00 XXP, Dickhäuter in anderen Umständen, Protokoll einer Elefantengeburt - Hagenbeck
Di., 13.07.2004, 14:15-15:00 ZDF, Wunderbare Welt, Insel der Vampirvögel
Di., 13.07.2004, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Utila - ein Überlebender der Urzeit
Di., 13.07.2004, 17:15-17:45 MDR, Meereswelten, Amanda und die Seepferdchen
Di., 13.07.2004, 20:15-21:05 ORF2, Universum, Harpyie - Riesenadler im Reich der Maya
Di., 13.07.2004, 23:00-23:45 ARD, Die letzten Paradiese, 2. Hochzeit der Wale, Patagonien
Mi., 14.07.2004, 16:05-16:30 RBB, Ein Platz für Wölfe
Do., 15.07.2004, 14:10-14:35 BR, Felix und die wilden Tiere, Ein Nashorn auf Reisen
Do., 15.07.2004, 14:15-15:00 ZDF, Wunderbare Welt, Bali - Insel der Affengötter
Do., 15.07.2004, 14:45-15:15 XXP, XXP Tierwelt, Hinter den Kulissen deutscher Tierparks, Folge 3: Hagenbeck I
Do., 15.07.2004, 17:15-18:00 HR, Naturwelten,