 |  | E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse http://www.zoo-ag.de  | Redaktionsteam: Dirk Petzold Dr. Martina Raffel Reinhard Hellwig Kirstin Adrian Melanie Witte |  ISSN 1619-6643 | | Ausgabe 220 vom 1. Juli 2004 | | Liebe Leser, der in Ausgabe 209 angekündigte Greenpeace-Magazin-Artikel ist erschienen, und zwar gleich als 20-seitiger Einleger zum aktuellen Heft. Wie erwartet sehr kritisch, aber im Großen und Ganzen fair und aktuell recherchiert. Greenpeace-Fazit: "Zoos sind keine Paradiese, dennoch können Sie diese Zoos guten Gewissens besuchen". Das ist doch eine Aussage - insbesondere im Hinblick auf die Leser, die meist eher zoo-kritisch eingestellten Greenpeace-Mitglieder. Mehr dazu unten bei Veröffentlichungen. Dirk Petzold
In einem Tierpark in East Anglia | | Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | | Zoos und Tierparks | Der Standard - 25. Jun. 2004 Rettung des Safariparks Gänserndorf wird Krimi Die Investorensuche für den insolventen Gänserndorfer Safaripark wird mehr und mehr zum Krimi. Am Mittwoch - der Abtransport der Streichelzootiere durch den Österreichischen Tierschutzverein war voll im Gange - erzählte Masseverwalter Ferdinand Bruckner Zeitungsjournalisten, er habe einen Käufer für den Park gefunden. Dieser wolle in der Öffentlichkeit vorerst namenlos bleiben, werde aber bis Montag 300.000 Euro auf das Massekonto überweisen. Andere an der mühevollen Parkzukunftssuche Beteiligte zeigten sich ratlos: Bruckner selbst habe die Nachricht vom finanzkräftigen Retter auf Befragen zuletzt mit den Worten: "Das gehört ins Reich der Fabel" quittiert, erzählte Helmut Miernicki, Ko-Geschäftsführer der Regionalentwicklungsagentur des Landes, Eco Plus. Tags zuvor - die Meldung vom Investor war noch nicht verbreitet - hatte ein zuständiger Mitarbeiter der Gemeinde Gänserndorf pessimistisch geklungen: "Wir wissen gar nichts, auch nicht vom Masseverwalter". Tiroler Tageszeitung Online - 29. Jun. 2004 Safaripark Gänserndorf: Auszug aus dem einstigen Paradies Nur widerwillig werden die einstigen Stars des Streichelzoos im Safaripark Gänserndorf auf Anhänger verladen. Die Nummerntafeln verraten, dass es eine weite Reise wird - Destination: Salzkammergut. 27 Ziegen, 14 Schafe, drei Haflinger, 100 Hühner, zwei Gänse, sechs Esel, 13 Ponys, 40 Pfaue, 20 Sittiche, 30 Finken und 13 Lamas hat der Österreichische Tierschutzverein erworben. Etwa 100.000 Euro wird die Non-Profit-Organisation dafür berappen müssen. Man werde die Tiere "bestens versorgen" und hoffe auf eine "Rückübereignung", sollte der künftige Safaripark-Eigner Interesse bekunden. "Also was wir hier zum Teil vorgefunden haben, war erschreckend", sagt Erich Goschler, Präsident des Tierschutzvereins. Die Kritik adressiert Goschler an die Österreichische Zoo Organisation (OZO), die seit dem Konkurs des Safariparks für die Tierbetreuung zuständig ist. Rund um den Streichelzoo breitet sich Ödnis aus. Die Strohzäune haben sich Teilweise aus ihren Verankerungen gelöst und hängen wie Trauerweiden zu Boden, der Verputz der Aussichtsplattform bei den Bengalischen Tigern zerbröselt und gibt sein Innenleben aus Styropor preis. Unten im Graben fauchen keine exotischen Wildkatzen, sondern blickt ein einsamer Büffel traurig auf die verfallende Tempel-Attrappe, wo einst Besucher um die Wette fotografierten. Aber Besucher gibt es längst keine mehr. Dabei hätte der verwaiste "Safari-Shop" noch reichlich Stofftiere anzubieten. > aus eigener Anschauung: schiefe Strohzäune und bröckelnde Primitiv-Kunstfelsen waren schon vor über einem Jahr zu sehen - das kann man der OZO nun wirklich nicht anlasten. Marode Verzierungen für das Publikum zu renovieren war sicher keine vorrangige Aufgabe der letzten Monate und hat mit der Qultät der Tierbetreuung nichts zu tun. Hingegen ist es schon merkwürdig, wenn 100.000 ¬ allein für den weiten Transport von ein paar gewöhnlichen Nutztieren aufgewendet werden. sueddeutsche.de - 25. Jun. 2004 Tierpark ohne Förderer Neun Monate lang haben sie nach neuen Einnahmequellen für den Tierpark Hellabrunn gesucht - und doch offenbar nicht viel gefunden. Oberbürgermeister Christian Ude bezeichnete das Ergebnis der Unternehmensberatung McKinsey vor kurzem als "eher dürftig". Kein Kompliment für eine Beratungsgesellschaft, die das Zoo-Projekt kostenlos übernommen hat und dem Tierpark nach eigenem Bekunden nur helfen will. McKinsey hatte seine Arbeit im Oktober aufgenommen, als bekannt wurde, dass die finanziellen Rücklagen von Hellabrunn immer weiter schrumpfen und auch im Stadtsäckel keine Erhöhung des Betriebskostenzuschusses in Höhe von bisher rund 980.000 Euro vorgesehen ist. Die Berater vertreten nun die Ansicht, dass die Besucherzahlen im Zeitraum von 1998 bis 2003 um immerhin neun Prozent gesunken sind - und weiter sinken werden. Eine Einschätzung, die rätselhaft erscheint, wenn man bedenkt, dass Hellabrunn - anders als die meisten deutschen Zoos - seit 23 Jahren konstante Besucherzahlen von durchschnittlich rund 1,3 Millionen pro Jahr vorweisen kann. Die Berater sind dennoch von dem Abwärtstrend in Sachen Besucherzahlen überzeugt, was ihrer Meinung nach in keinem Zusammenhang mit dem schlechten Wetter steht. Volksstimme - 25. Jun. 2004 15 Bewerbungen auf Ausschreibung Nach mehreren Jahren bekommt der Magdeburger Zoo wieder einen eigenen Tierarzt. Er soll zum 1. Oktober fest eingestellt werden, bestätigte Zoodirektor Dr. Kai Perret. Nach einer Ausschreibung in den vergangenen Wochen meldeten sich insgesamt 15 Bewerber. Seit 1999 hat der Magdeburger Zoo keinen eigenen Tierarzt mehr. Die medizinische Versorgung der rund 1000 Zootiere in Magdeburg erfolgte seit diesem Zeitpunkt über so genannte Vertragstierärzte. Der Zoo hat übrigens noch einen weiteren neuen Posten für die Verwirklichung der "Vision 2004" plus geschaffen. Die Stelle wurde als "Sponsoring & Fundrising" ausgeschrieben. Der oder die künftige Mitarbeiterin soll aus so genannten "Drittmitteln und Sponsorengeldern" eine neue finanzielle Quelle für den Zoo erschließen. Westdeutsche Zeitung - 25. Jun. 2004 Erster Elefant in Wuppertal schwanger Es ist eine kleine Sensation: Eine der afrikanischen Elefantendamen im Wuppertaler Zoo ist schwanger. Punda, zwölf Jahre alt, trägt bereits seit einigen Monaten Nachwuchs unter der Dickhaut. "Schwangerschaftstests haben definitiv ein positives Ergebnis angezeigt", erklärte Zoodirektor Ulrich Schürer. Geht alles gut, bringt Punda ihr Kleines nach 22-monatiger Tragzeit im kommenden Jahr zur Welt. Für das derzeitige positive Testergebnis hat der ebenfalls zwölfjährige Elefantenbulle Tusker gesorgt. Seitdem er vor Monaten die Geschlechtsreife erlangt habe, interessiere er sich sehr für Punda. Und: Auch den gleichaltrigen Elefantenkühen Numbi und Sabi statte er mittlerweile regelmäßig "Herrenbesuche" im Freigehege ab. Während die Pfleger Punda schon jetzt auf die mögliche Mutterschaft vorbereiten, steht der ältesten Elefantenkuh im Gehege der Umzug bevor. "Wanki ist zu groß für den Bullen und versteht sich nicht mit den jungen Damen", erklärte Ulrich Schürer. "Sie steht oft allein im Gehege. Wir suchen einen passenden Elefantenbullen für sie." Planung und Bau Tagesanzeiger - 30. Jun. 2004 Positive Bilanz für Masoala-Halle im Zoo Zürich 1,9 Millionen Besucherinnen und Besucher haben bisher den Masoala-Regenwald im Zoo Zürich besichtigt. Der kleine Bruder des madagassischen Masoala-Nationalpark ist vor einem Jahr eröffnet worden. Die Bilanz sei durchwegs positiv, sagte Zoo-Direktor Alex Rübel vor den Medien. Bis zur Eröffnung seien reihenweise Hindernisse zu überwinden gewesen. Ein empfindlicher Rückschlag war etwa, als ein Hagelschaden die Dachfolie zerstörte. Die Tiere mussten sich an ihre neue Umgebung gewöhnen - dies habe einige Zeit in Anspruch genommen, sagte Rübel weiter. Einige Arten haben bereits nachgezüchtet: So sind schon 120 kleine Witwenpfeif-Entchen geschlüpft. Auch die Madagaskar-Enten und die Bernier-Enten haben im vergangenen Jahr Nachwuchs bekommen. Das Ökosystem ist gemäss Rübel nach rund einem Jahr selbstregulierend. Geckos und Chamäleons fressen Insekten, Flughunde und Lemuren Blätter und Früchte wie Bananen oder Papapayas. Über Erwarten grosses Interesse findet das Informationszentrum: Die Besucherinnen und Besucher verweilten länger als im Voraus angenommen, sagte Rübel. "Masoala kely" - kely bedeutet auf madagassisch klein - im Zoo Zürich soll mithelfen, seinen grossen Bruder "Masoala be" in Madagaskar zu erhalten. Mit Spenden und zwei Prozent des Ertrags aus Restaurant und Shop konnten rund 172 000 Franken gesammelt werden. Dies entspricht einem Drittel des jährlichen Budget für den Unterhalt des Nationalparks. sz-online - 27. Jun 2004 Zoochef Ukena über traurige Raubkatzen, Garagen für Giraffen Im vorigen April wurde Karl-Heinz Ukena neuer Zoochef in Dresden. Er will die Tiere besser präsentieren. Das Giraffenhaus soll 2006 fertig sein, es gibt weitere Umbaupläne. Sind die umgesetzt, ändern sich auch die Eintrittspreise. Ein Interview mit K.-H. Ukena. Hamburger Abendblatt - 1. Jul 2004 Auf Sylt untertauchen in die Welt der Meere Westerland - Heute ist es so weit: Das Sylt-Aquarium wird eröffnet. "Eine Welt, zwei Ozeane" ist das Motto des Aquariums. Neben Tieren aus Nordsee und Atlantik können Besucher auch die faszinierende Vielfalt tropischer Meere erleben. 25 Meerwasserbecken enthalten insgesamt etwa 2000 Fische und Meerestiere. Die beiden größten Aquarien sind die 500 000 Liter fassende "Korallenwelt" mit tropischen Fischen und das mit 170 000 Litern gefüllte Becken "Helgoland" mit Nordsee- und Atlantikbewohnern. Unter beiden Becken führen etwa 10 Meter lange Acryltunnel hindurch. An den großen Nordseebereich schließt der tropische Bereich an. Natürlich darf dort Nemo nicht fehlen. In einem eigenen Babybecken kann man die Kinderstube der Nordsee betrachten: Rochen- und Katzenhaieier schweben im Wasser. Die Geldgeber der 10-Millionen-Euro-Investition, eine private Betreibergesellschaft und die Stadt Westerland, hätten wohl nichts gegen eine gewisse Zahl von Regenschauern in der Ferienzeit. Denn dann stehen die Glastüren weit offen und die Kasse kann klingeln. www.syltaquarium.de Die Welt - 1. Jul 2004 Größtes Aquarium öffnet heute auf Sylt Feuchtes Terrain betritt heute Schleswig-Holsteins Ministerpräsidentin: Heide Simonis ist Ehrengast bei der Eröffnung des "Sylt Aquariums". Und das kann gleich mit zwei Superlativen aufwarten: Das stattlichste der insgesamt 25 Becken besitzt ein Fassungsvermögen von 500 000 Litern und ist damit das größte Aquarienbecken Deutschlands. Bundesweit einzigartig für ein öffentliches Aquarium ist zudem ein Sägefisch. Erwartet werden 200 000 Besucher pro Jahr. Insgesamt 150 Fischarten tummeln sich hier zwischen Korallen und Felsen, darunter Haie, Rochen, Muränen, Störe. Für malerisches Ambiente im wörtlichen Sinne sorgen die mit maritimen Motiven versehenen Innenwände, die mal einen Hafen, mal einen Leuchtturm oder eine Düne zeigen. Eine großformatige Glasscheibe vor einem Amphitheater gibt den Blick in die faszinierende Lebenswelt frei. Speziell für Kinder gibt es zudem ein Becken mit Meeresgetier zum Anfassen. > merkwürdig, bei jeder Aquariums-Eröffnung muß es immer das "Größte" sein, egal wie die Zahlen lauten... Aktionen Ostsee Zeitung - 30. Jun. 2004 Vogelpark bekommt mehr Wind unter die Flügel Mitte des kommenden Monats feiert der Vogelpark in Marlow seinen zehnten Gründungstag. Kontinuierlich ist die Einrichtung gewachsen und nicht mehr wegzudenken. Im Juli 1994, als der Park öffnete so berichtet Haase weiter hätte man gar keinen Eintritt zu zahlen brauchen, da konnte man von der Kasse aus das Gelände überblicken. Damals waren es rund acht Hektar, mittlerweile ist die Fläche auf 22 Hektar angewachsen. Wir haben die Politik der kleinen Schritte gemacht, jedes Jahr kam eine große Investition hinzu heute zieht der Vogelpark im Jahresdurchschnitt 120 000 Besucher an, im Spitzenjahr 2002 schauten 141 000 Gäste vorbei. Der Vogelpark hat allen Grund, seinen Geburtstag zünftig zu feiern. Am 17. und 18. Juli, zum Fest der Tiere, wird es soweit sein. Sächsische Zeitung - 29. Jun. 2004 Große Tierparkshow mit Elefantenfrühstück Im Weißwasseraner Tierpark ist eigentlich regelmäßig was los. Immer wieder lässt man sich etwas Besonderes für die Besucher einfallen. So zum Beispiel auch zum Saisonhöhepunkt an diesem Sonntag wieder. Von 9 bis 19 Uhr lädt das Team herzlich ein zu einer großen Tierparkshow mit Elefantenfrühstück. Neues Deutschland - 27. Jun. 2004 Wer laut ist, wird mit Sand beworfen: Zum ersten nächtlichen Bummel durch den Tierpark kamen 300 Gäste Es ist 22 Uhr, und im Tierpark Friedrichsfelde herrscht noch ungewöhnlich viel Betrieb. Tierparkdirektor Bernhard Blaszkiewitz hatte zur ersten »Sommernacht im Tierpark« eingeladen. Von 20 Uhr bis Mitternacht war Europas größter Landschaftstierpark geöffnet. Rund 300 Gäste nutzten die Gelegenheit, um die Tiere zu dieser späten Stunde zu beobachten. »Wir hätten uns mehr Besucher gewünscht, sind aber zufrieden«, teilte ein Sprecher mit. Für die nächsten Sommernächte öffnet der Tierpark am 30.Juli und 27.August um 20 Uhr. Der Eintritt kostet zehn Euro. Ermäßigungen gibt es nicht, ebenso haben Jahreskarten keine Gültigkeit. Die Welt , 29.6.04 Bittere Schimpansen-Medizin Mensch und Affe: Ein Schimpanse im Magdeburger Zoo mit der UNO-Friedensbotschafterin und Primatenforscherin Jane Goodall. Berliner Morgenpost, 27.6.04 Ferientipp: Potter- und Rätseltouren im Zoo Berlin. Für Fans von Harry Potter bietet der Zoo dienstags um 14.30 Uhr "Harry Potter Backgroundtouren" an, auf denen Tiere aus den Büchern von Joanne K. Norddeutsche Neueste Nachrichten - 28. Jun. 2004 Zoofest bleibt ein Zuschauermagnet Das Zoofest der SVZ bleibt ein Zuschauermagnet: Mehr als 2000 Besucher kamen zur 31. Auflage des Festes in den Schweriner Tierpark und erfreuten sich an einem Programm mit vielen Höhepunkten. Hamburger Abendblatt - 25. Jun. 2004 Mittsommernacht im Wildpark Wer immer mal ein Mittsommernachtsfest feiern wollte, muss nicht unbedingt in die Ferne reisen. Am Sonnabend und Sonntag beherrschen Gesang und Tanz nach schwedischer Tradition die Stimmung der Besucher im Wildpark Schwarze Berge. Hamburger Abendblatt - 28. Jun. 2004 Wildpark sucht Paten Ob Wildschwein, Fischotter, Waschbär, Wildkatze oder Seeadler - viele Besucher des Wildparks Eekholt haben ein Lieblingstier. Für eine Spende ab 20 Euro pro Jahr kann jeder Besucher Pate eines Tieres werden. Dafür gibt es eine Patenschaftsurkunde und ein Namensschild am Patenbaum. Am Sonntag, 4. Juli, lädt der Wildpark zum ersten Patenschaftstag ein. Tierpfleger geben Informationen zum jeweiligen Patentier. Berliner Morgenpost - 27. Jun 2004 Ferientipp: Potter- und Rätseltouren im Zoo Warum bekommen Eisbären keine kalten Füße? Diese und andere Fragen können Besucher des Berliner Zoos bei Rätseltouren in den Ferien ergründen. Jeweils montags und donnerstags um 14.30 Uhr können sich Kinder ab sieben Jahren, aber auch Erwachsene auf 90-minütige Erkundungsreisen begeben. Frankfurter Neue Presse - 29. Jun. 2004 Kobelt-Zoo: Orazio hat Krokodile fest im Griff Schwanheim. Etwas behäbig kriecht Lotte umher, von den vielen neugierigen Besuchern des Wilhelm-Kobelt-Zoos lässt sie sich nicht aus der Ruhe bringen. Lottes Besitzer Orazio Martino lässt die geschuppte Tier-Dame allerdings keinen Moment aus den Augen, stets ist sie darüber hinaus durch eine Leine gesichert. Gelegenheit, die Panzerechse einmal aus der Nähe zu betrachten und sogar anzufassen, gab es jetzt bei der Kroko-Show im Kobelt-Zoo. «Wir wollten hier auch einmal Tiere zeigen, die es sonst nicht im Kobelt-Zoo zu sehen gibt», sagt Monika Greitzke, Kassiererin von der Wilhelm-Kobelt-Gesellschaft, die den Zoo ehrenamtlich betreibt. Mitteldeutsche Zeitung - 1. Jul 2004 Ein Regenwurm im Großformat "Mensch, ist der lang. Schnell ins Glas mit dem Wurm." Der Regenwurm landet im Lupenglas. Dann wird das Glas an die anderen Klassenkameraden weitergereicht. Als alle Schüler der vierten Klasse der Ascherslebener Grundschule sich den Regenwurm angesehen haben, wird er wieder in die Freiheit entlassen. "Unser Projekttag findet unter dem Motto: Der Uferraum des Flusses Eine statt. Die Idee ist eigentlich ein Wettbewerb", erzählt Lehrerin Angela Müller. In einer Ausgabe der Zeitschrift Geo hätte sie vom Tag der Artenvielfalt gelesen. Auch im Ascherslebener Tierpark hat bereits zu diesem Wettbewerb ein Projekt stattgefunden. Die Schüler sollten herausfinden, welche Tiere außer den Antilopen noch in deren Gehege leben. Und natürlich wurde da auch wieder ein Regenwurm gefunden, erzählen die Schüler. Aber auch Kellerasseln, Schnecken, Mücken und Marienkäfer haben sich im Antilopengehege wohl gefühlt. Dresdner Neueste Nachrichten - 1. Jul 2004 Ein Pandaleben lang mit Bärli hinterm Rosarium Dresden. Der Pinguin hat einen und auch der Pelikan. Tierpaten. Seit 1997 ist es möglich, über eines 2800 Zoo-Tiere eine Patenschaft zu übernehmen. Luise und Bärli haben ein Pandabärenleben lang hinterm Rosarium verbracht und sechs Kinder aufgezogen. Mit zehn Jahren sind sie jetzt im Seniorenalter. Marianne Romey, Luises Patin, kennt beide von klein auf. Die alte Dame ist die erste Patin eines Dresdner Zootiers überhaupt. Seit vielen Jahren stattet die 84-Jährige ihrem Patenkind einmal pro Woche einen Besuch ab. Und sie hat im Münchner Zoo zwei von Luises Kindern begutachtet. Die anderen vier leben in Görlitz, London, Nowosibirsk und Wien, weiß Wolfgang Ludwig, Zoologischer Leiter. Westfalenpost - 1. Jul 2004 Ein Besuch im Zoo und Schlafen in der Wildnis Arnsberg. Das JBZ Liebfrauen bietet in diesem Jahr für Kinder von sieben bis zwölf Jahren ein buntes Programm mit vielen Aktionen. Am Mittwoch, 25. August, dann steht ein Ausflug in den Wildwald Vosswinkel auf dem Programm. Am 1. und 2. September wird das Sommerferienprogramm mit zwei großen Ausflügen beendet - mit einem Besuch im Wuppertaler Zoo inklusive einer Fahrt in der Schwebebahn. www.jbz-arnsberg.de. ND 28.6. Erster nächtlicher Bummel durch Tierpark Berlin Nachwuchs Berliner Morgenpost - 30. Jun. 2004 Baby Namenlos trinkt und wächst Das männliche Gorillajunge im Berliner Zoo brachte gestern 2550 Gramm auf die Waage. Das sind 450 Gramm mehr als vor einer Woche und das beste Anzeichen dafür, dass es ihm gut geht. Probleme macht das Jungtier, das immer noch keinen Namen bekommen hat, nicht. Was die Zukunft des Berliner Gorillababys angeht, hüllen sich die Zoologen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms nach wie vor in Schweigen. Sie müssen sich zurzeit um ein weiteres Sorgenkind im Zoo Heidelberg kümmern. Das Mitte Mai geborene Gorillamädchen Kissa hat eine Lungenentzündung und musste von der Mutter getrennt werden. Einem vor 13 Tagen in Frankfurt geborenen Gorilla geht es dagegen blendend. Berliner Morgenpost - 25. Jun. 2004 Stachelschweine im Tierpark werfen Zwillinge Das Weißschwanz-Stachelschwein-Paar im Berliner Tierpark hat Zwillinge bekommen. Die Eltern Hans und Grete, beide zwölf Jahre alt, kümmern sich äußerst liebevoll um ihren Nachwuchs, wie ein Tierpark-Sprecher sagte. Sächsische Zeitung - 30. Jun. 2004 Zicklein sind zurzeit die große Attraktion Ein handzahmer Uhu gehört zur größten Attraktion im Tierpark Siebeneichen. Nur der Tierpark-Nachwuchs, die sechs kleinen Rothörnchen, die zwölf Lämmer und die vier winzigen Zicklein können ihn zurzeit ausstechen. Und die Nandus natürlich, die elf Eier gelegt haben, sagt Drechsler, der stolz auf die Tierkinder in seiner Anlage ist. Über 100 Tiere leben auf dem Gelände, das Drechsler seit sechs Monaten bewirtschaftet und ausbaut. Damit hat er sich einen Kindertraum erfüllt. Das zweieinhalb Hektar große Gelände ist noch nicht ausgelastet. In diesem Jahr lege ich noch Geld drauf, hoffe aber, dass der Park ab 2005 kostendeckend läuft, sagt er. Märkische Oderzeitung - 1. Jul 2004 Einfach affenscharf Angermünde. Nachdem Kattaweibchen "Stefanie" und Vater "Reinier" - frei nach dem monegassischen Fürstenhaus - am Ostersonntag plötzlich Eltern geworden waren, hat nun auch die zweite Affendame "Fergie" Nachwuchs bekommen. Wie Tierparkleiterin Sabine Lehmann erzählte, hat sie ja auch nach der ersten Geburt auf der Affeninsel schon mütterliche Qualitäten entwickelt. Noch größer war allerdings das Erstaunen von Denise Tornow, der Tierpflegerin der Weißbüscheläffchen, als ihr am vergangenen Freitag plötzlich Augen aus dem Genick des Weibchens entgegenblickten. "Normalerweise sind diese Affen erst mit anderthalb Jahren geschlechtsreif. Ein Vierteljahr fehlt." Tagesanzeiger - 29. Jun. 2004 Junges Nashorn neu im Zoo Zürich Samira, das 3-jährige Nashornmädchen, ist die neueste Attraktion im Zoo Zürich. Die neue Zoobewohnerin soll helfen, die Zucht in Zürich weiterzuführen. Mit einem Spezialtransport war das Nashornmädchen vom Zoo in Hannover nach Zürich gebracht worden. Dieser Wechsel erfolgte im Rahmen des europäischen Erhaltungszuchtprogramms, das vom Zoo Berlin aus koordiniert wird. Mit Samira leben in Zürich jetzt vier Spitzmaulnashörner. Neben dem Bullen Parky wird das Nashornmädchen bald die über 30-jährige Kuh Sabi und deren Tochter Wanda kennenlernen. Die Hoffnungen auf eine Weiterführung der Zucht in Zürich ruhen auf Wanda, und in ein bis zwei Jahren soll auch Samira Mutter werden. Leipziger Volkszeitung - 28. Jun. 2004 Wildpark - Visionen zum Jubiläum Auf dem Geburtstagstisch des Wildparks Leipzig liegen Visionen. Stadtverwaltung, Parkleitung und Förderer wollen das beliebte Areal in Connewitz attraktiver machen. Wolfsgehege, Baumkronenweg und Seerosenteich sind dabei langfristige Wünsche. Sommernachtskonzerte, Lesungen oder Falkner-Vorführungen könnten hingegen rascher realisiert werden. Das größte Problem: Erweiterung und Entwicklung des Parks dürfen die Stadt Leipzig nicht viel kosten - das Gros der Summe muss also durch Spenden, Sponsoren oder Stiftungen eingetrieben werden. Ebersberger Zeitung - 29. Jun. 2004 Biberratten erkunden Poing Das Tier, das seit einigen Tagen im Weiher am Sportzentrum lebt, ist eine Biberratte (Nutria). Das bestätigten gestern Josef Rüegg von der Unteren Naturschutzbehörde sowie Josef Festl, Chef des Wildparks Poing. Die Nutria ist vor etwa zehn Tagen aus dem Wildpark entlaufen, zusammen mit etwa 14 Artgenossen. Im Schutze der Dunkelheit machten sich die Biberratten auf den Weg, um die Umgebung des Wildparks zu erkunden. "Ein Besucher hat ein Stück vom Zaun, der um das Nutria-Gelände gespannt ist, nieder getreten. Da sind die Tiere in der Nacht entlaufen", berichtet Wildpark-Chef Festl. Etwa 15 Biberratten begaben sich auf große Tour. Einige von ihnen hat Festl zusammen mit seinen Mitarbeitern bereits wieder eingefangen, "und manche sind auch von selbst wieder gekommen." Prignitzer - 25. Jun. 2004 Perleberger Tierpark Einen Scheck über 1000 Euro übergab gestern das Prignitzer Versorgungsunternehmen PVU an Tierparkleiter Wilhelm Lüdke. Nein, großes Aufsehen wollte man darum nicht machen, betonte Geschäftsführer Dieter Kreutzer. Der Tierpark wird immerhin 40 Jahre und da habe man für das Geburtstagsgeschenk etwas tiefer in die Tasche gegriffen. "Wir fühlen uns als heimisches Unternehmen natürlich mit in der Verantwortung, damit die Dinge auch künftig im Tierpark gut gedeihen", betonte Dieter Kreutzer. Stadt Winterthur - 28. Jun. 2004 Umsiedlung der Winterthurer Przewalski-Pferde erfolgreich Die vier Przewalski-Pferde aus dem Wildpark Bruderhaus, die im Juni ihre Reise in eine neue Heimat angetreten haben, sind alle gut an den vorgesehenen Bestimmungsorten angekommen. Berliner Morgenpost (Magazin) -26. Jun 2004 Die Kinder des Jet-Sets Mama kommt aus Frankfurt geflogen, Papa aus Dänemark. In Berlin treffen sie sich - zum Sex. Die Zuchtprogramme der Zoos klingen abenteuerlich, aber nur so können sie oft bedrohte Tierarten erhalten. Wer erhält das Sorgerecht für die Kleinen? Der neue Liebling der Berliner Tierfreunde, das bislang immer noch namenlose Gorillababy im Zoo, müsste eigentlich, kaum geboren, schon bald nach Stuttgart ins Affenasyl, nachdem sich seine Mutter "Effi" als unfähig erwiesen hat, ihren Sohn zu stillen. Seit den 60-er Jahren sind die Zooverwaltungen dazu übergegangen, die Darsteller in ihren Gehegen und Käfigen nicht mehr im Urwald oder der Savanne zu rekrutieren, sondern selbst gezielt nachzuzüchten. Wenn - jedenfalls bei den großen Säugetieren - überhaupt noch Tiertransporte zwischen Wildnis und Zoo laufen, dann zurück zur Natur. Hauptsächlich aber pendelt der Jet-Set der Tiere zwischen den Zoos der großen weiten Welt. Berliner Morgenpost - 27. Jun 2004 Quallen und die Faszination des lautlosen Gleitens Manche Tiere sieht man im Aquarium häufig, andere muss man suchen, weil sie sich verstecken oder in der Nacht aktiv sind. Mit den Tierpflegern ist es ähnlich. Einige sind bei den Besuchern bekannt, andere arbeiten lieber im Verborgenen - so einer ist Daniel Strozynski. Der 29-Jährige verbringt die meiste Zeit im Keller des Aquariums, wo Quallen erforscht und gezüchtet werden. "Es wird kaum zu ihnen geforscht, das macht sie so spannend", sagt Daniel Strozynski. Tun sich Fragen zur Zucht oder Pflege auf, bleibt nur das Experiment. Im Berliner Aquarium gibt es 15 Polypenarten. Ostsee Zeitung - 29. Jun. 2004 Storchenbabys werden per Hand aufgezogen Auf der großen für die Besucher betretbaren Anlage für Weißstörche im Vogelpark Marlow lebt eine Gruppe aus 19 verletzten Tieren. Alle kamen durch Unfälle bedingt in den Park und waren so stark verletzt, dass ein Entlassen in die Natur nicht mehr möglich war. Die Störche haben sich gut eingelebt und von Jahr zu Jahr schreiten mehr zum Nestbau und Eiablage. Bedingt durch die Verletzungen sind die Tiere nicht mehr so beweglich und können ihre Jungen gegen die allgegenwärtigen Kolkraben nicht sicher verteidigen. So sind die Vogelparkmitarbeiter gezwungen, die Eier im Brutschrank zu bebrüten und dann von Hand aufzuziehen. Ostsee Zeitung - 1. Jul 2004 Familie Schwan kurt im Tierpark Der Sassnitzer Tierpark ist in den ersten sechs Monaten des Jahres von etwa 10 000 Gästen besucht worden. Beim Federvieh hat sich längst herumgesprochen, dass der Sassnitzer Tierpark eine prima Futteradresse ist. Dass er auch eine zum Kuren ist, probiert derzeit Familie Schwan: Die stammt aus Polchow, und sie wird sich in den nächsten Wochen bei uns erholen, sagt Kerstin Block. Denn die sei nach 36 anstrengenden Bruttagen so geschwächt gewesen, dass man sich entschlossen habe, die gesamte Familie vorübergehend in Obhut zu nehmen. In der kommenden Woche gehen Mitarbeiter des Tierparkes auf Reisen. Ziel ist der Greifswalder Zoo. Dort werden wir einen Waschbären holen. Die Tierpark-Chefin hält für möglich, im nächsten Jahr mit der Zucht von Waschbären beginnen zu können. Sydney Morning Herald June 26, 2004 Darling Harbour zoo gets the nod http://www.smh.com.au/articles/2004/06/25/1088144979600.html Construction will begin immediately on a native wildlife zoo at Darling Harbour after the NSW Government approved a controversial plan by Sydney Aquarium.Smaller animals would live indoors while larger animals, including swamp wallabies and bridled nailtail wallabies, would live in an open-air enclosure with native vegetation and rocks that would be covered by wire mesh to keep out pests such as pigeons. The animals would be herded into sound- and light-proof enclosures when fireworks displays take place near the zoo. The World League of the Protection strongly condemned the project and the Government ought to understand the suffering that holding animals in the city will entail. Australia's Animal World is expected to open in July 2006. > Schönes Beispiel für einen Fall, in dem weder Zoo, Tierschützer noch Journalist wissen, über was sie reden: Weißer Tiger als seltene Art - und die Kritik daran glaubt offenbar, das stimme und es sei ein Wildfang... Introduction of rare white tiger to Taiwan criticized Taiwanese soon will be able to see a rare white tiger, a species whose population worldwide numbers less than 300, because a male white tiger will be displayed next month at Leofoo Village Theme Park. However, animal conservationists said yesterday that introducing rare species to zoos should be discouraged because display does little to help endangered animal species. http://www.taipeitimes.com/News/taiwan/archives/2004/06/26/2003176577 | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Pressemitteilungen teilweise gekürzt | Wilhelma Stuttgart, 30.06.2004 Blütenballett In der Wilhelma entfalten zur Zeit die Fuchsien ihr üppiges Blütenballett: Manche tänzeln um die Blumenampeln wie Ballerinas mit aufgebauschten weißen, pink- oder purpurfarbenen Röckchen, andere schweben als schlanke lachsfarbene Tänzerinnen an Hochstämmchen auf und ab. Von unauffälligen Wildformen, deren schlichte Schönheit genaues Hinschauen verlangt, bis hin zu Neuzüchtungen mit doppeltem Reifrock ist alles vertreten. Die beliebten Zierpflanzen lassen sich leicht kreuzen, so dass aus etwa 100 bekannten Arten seit ihrer Entdeckung mehr als 10 000 Zuchtformen entstanden sind! Davon pflegt die Wilhelma immerhin 50 Arten und 210 Sorten! Benannt sind die Fuchsien nach einem der Väter der Pflanzenkunde, Leonhart Fuchs aus Wemding bei Nördlingen. In unseren Breiten sind die grazilen Schönheiten beliebte, aber anspruchsvolle Pfleglinge. Ursprünglich stammen sie aus den Bergwäldern Mittel- und Südamerikas, benötigen also luftige, schattige Standorte sowie eine gute Wasser- und Nährstoffversorgung. Schädlingsbefall, welken oder absterben sind meist die Quittung für direkte Sonne, Zugluft oder Frost. Überwintert wird in hellen, kühlen, frostfreien Räumen - wurden all diese Wünsche der Fuchsien berücksichtigt, sehen die Pflanzen nach großzügiger Düngung ab Ende Mai wieder präsentabel aus. In der Wilhelma kann die blühende Vielfalt im Schaugewächshaus bis Ende September bewundert werden. Dort sind sie vor den Widrigkeiten des Wetters sicher. Zoo Magdeburg, 29.06.2004 Warzenschwein-Trio im Zoo Magdeburg geboren Das herumtollende Warzenschwein-Trio sorgt für Furore im Magdeburger Zoo. Die drei Warzenschweinferkel (geboren am 28.05.2004) suchten in den ersten Lebenstagen viel Wärme, blieben in der Wurfbox, obwohl sie bereits von Geburt an laufen können. Im Wildleben wäre es eine Erd- oder Steinhöhle, in der sie das Licht der Welt erblicken. Inzwischen erkundet das Warzenschwein-Trio zeitweise schon einmal mit den Eltern das Terrain. Die Körperproportionen sind besonders bezogen auf Kopf und Beine noch im Ungleichgewicht und lassen die Kleinen noch drolliger aussehen. Warzenschweine leben in den Savannengebieten Afrikas in kleineren Familienverbänden. Gegenüber anderen Schweinen sind sie sehr hochbeinig und können sehr schnell laufen. Wenn sie nach Nahrung suchen, Wurzeln und Knollen ausgraben oder grasen, gehen sie meist auf die Kniegelenke nieder. Eigentlich sind es jedoch die Handwurzelgelenke, die für eine sichere und bequeme Nahrungsaufnahme nützlich sind. Tierpark Hagenbeck, 29.06.2004 Asien-Nächte 2004! Beginn: Sonnabend, 3. Juli ab 18 Uhr An drei Sommer-Abenden im Juli stehen die Kulturen Südostasiens mit ihrer Vielfalt, Spiritualität und Lebensfreude im Vordergrund. Die Besucher erwartet ein farbenfrohes Programm mit ausgelassenen Tänzen, fernöstlicher Musik, prächtigen Kostümen und dämonischen Masken sowie vielen anderen Darbietungen. Asiatische Speisen runden die unvergleichlichen Abende kulinarisch ab. Ein stimmungsvoll-mystischer und zugleich unbeschwerter Abend versetzt die Besucher in die geheimnisvollen fernöstlichen Kulturen. Sie genießen das einzigartige Ambiente der nächtlichen Parkanlage mit all ihren 2.500 Tieren und den faszinierenden Zeugnissen asiatischer Kulturen. Wildpark Lüneburger Heide, 28.06.2004 Wölfe als Geburtstagsüberraschung Eine Geburtstagsüberraschung der besonderen Art hatte sich Helga Jachczik für ihren Sohn Joachim ausgedacht. Wie in den vergangenen Jahren sollte auch der neunte Geburtstag von Joachim im Wildpark Lüneburger Heide mit allen seinen Freunden gefeiert werden. Besonders die Wölfe haben es dem tierlieben Jungen angetan. Durch Zeitungsartikel und Fernsehsendungen erfuhr die zweifache Mutter, dass Tanja Askani (42), Falknerin im Wildpark Lüneburger Heide, drei europäische Grauwölfe mit der Hand aufzieht. Postwendend nahm sie mit Tanja Askani Kontakt auf, die sich sofort bereit erklärte bei der Überraschung mitzumachen. Nach Absprache werden von Tanja Askani und Jörg Ahrend, Betreuer der Wölfe, auch Führungen von Gruppen oder Schulklassen zu den Wölfen gemacht. Der große Moment ist gekommen, Joachim kann es nicht glauben, die knapp sechs Wochen alten Wolfswelpen Filou, Lobo und Rico laufen dem Geburtstagskind freudig entgegen und begrüßen ihn stürmisch. Nach dem ausgiebigen Spiel hat die kleine Rasselbande natürlich einen Wolfshunger und zur Feier des Tages darf Joachim seine neuen Freunde füttern. Seine Mutter schaut in die leuchtenden und glücklichen Augen ihres Sohnes und weiß, sie hätte ihn kein schöneres Geschenk machen können. Walsrode, 28.6.04 Naturerlebnis und Abenteuer pur Tiertrainer Thomas Wamser lässt den mächtigen Gaukler starten! Reflexartig ziehen die begeisterten Zuschauer im Vogelpark Walsrode die Köpfe ein, wenn der beeindruckende afrikanische Greifvogel im Tiefflug seine atemberaubende Show abzieht. Zweimal am Tag haben die Vogelpark-Besucher die Gelegenheit, die deutschlandweit einzigartige Flugshow mit Pelikanen, Papageien, Greifvögeln & Co. hautnah zu erleben. Ein weiterer Höhepunkt im größten Vogelpark der Welt sind die spannenden Fütterungen der drei Ps: Papageien, Pelikane und Pinguine, die man nicht verpassen sollte. Im Vogelpark Walsrode kann man den Sommer in vollen Zügen genießen in den zauberhaften Gartenanlagen mit Tausenden duftender Rosen, beim Konzert aus 4000 Vogelkehlen. Kinder steuern nach dem Rundgang durch die 24 Hektar Natur pur stets zielbewusst den großen Abenteuerspielplatz an. Hier sind sie auf Klettergerüsten, Rutschen, Wippen und Seilbahnen in ihrem Element. Der idyllische Biergarten am See direkt beim Gasthof Zum Kranich ist eröffnet. Er lädt Alt und Jung zur Rast bei Bier, Brezeln und Spezialitäten vom Grill ein. Und das jeden Freitag und Sonnabend bis 22 Uhr! So wird jeder Tag im Vogelpark Walsrode zu einem richtigen Ferienerlebnis. Zoo Duisburg, 28.06.2004 Sommernacht im Zoo - Vorbereitungen laufen auf Hochtouren Es war eine großartige Veranstaltung, ein unvergessliches Ereignis denn über 11.000 Besuchern wird die Sommernacht im Zoo des vergangenen Jahres in bester Erinnerung bleiben. Deshalb wird der Zoo Duisburg auch in diesem Jahr wieder eine Mischung aus Kultur und Unterhaltung inmitten der abendlichen Zoolandschaft seinen Besuchern anbieten in der Hoffnung, an die gute Stimmung des vorjährigen Super-Festes anzuknüpfen. Musikalische Auftritte der Sonderklasse - Afrika und Brasilien werden neben deutschen Künstlern den Ton angeben -, mystischer Nebel über Pagoden und Wasserflächen des Chinesischen Gartens, je eine Bühne am Walarium und am Affenhaus, natürlich eine eigene Kinder-Erlebnis-Zone sowie Löwen- und Drachentänze im Chinesischen Garten, und, und, und
versprechen ein rundum gelungenes Erlebnis einen ganzen sommerlichen Abend hindurch. Selbstverständlich sorgt ein vielfältiges gastronomisches Angebot für exquisite Gaumengenüsse, und der Dauereinsatz von fachlich-geschultem Tierpflege- und Servicepersonal für entsprechende Traum-Stimmung. RuhrZoo Gelsenkirchen, 27.06.2004 Gespensterheuschrecke kommt mit zur Gelsen-Schau Fauchschaben und Gespenstheuschrecken hat der Ruhr Zoo Gelsenkirchen im Gepäck, wenn er von Freitag bis Sonntag (25. bis 27.06.2004) auf der Gelsen-Schau vertreten ist. Der Ruhr Zoo Gelsenkirchen, der sich in diesem Jahr zum zweiten Mal unter den Ausstellern befindet, hat sich einiges für die Besucher ausgedacht: So sollen ausführliche Informationen über die Verwandlung des Ruhr Zoos in die ZOOM Erlebniswelt, über die Umbaumaßnahmen und deren momentanen Stand vermittelt werden. "Selbstverständlich stehen wir auch für alle Fragen rund um den Zoo und für Anregungen zur Verfügung", betont Diplom-Biologin Sabine Haas, Pressereferentin des Ruhr Zoos. Für die kleinen Besucher liegen Mal- und Bastelsachen bereit und ein Zebra Walkact sorgt mit Kostümierung für Überraschungen. Wer möchte, darf zudem einmal eine Fauchschabe auf die Hand nehmen oder einer Gespenstheuschrecke tief in die Augen schauen. Zu Gewinnen gibt es auch etwas, denn der Ruhr Zoo beteiligt sich an einer Verlosung der Gelsen-Schau. Als Preise winken Eintrittskarten und spannende Zooführungen. RuhrZoo Gelsenkirchen, 27.06.2004 Neue Alaska Erlebniswelt nimmt Gestalt an Die legendäre Welt der Goldgräber im vereisten Alaska wird zur Zeit durch die umfangreichen Umbaumaßnahmen im Ruhr Zoo Gelsenkirchen Stück für Stück weiter lebendig. Jedenfalls kann man schon jetzt gut erahnen, was da auf die Besucher bei der Eröffnung im Jahre 2005 zukommen wird. So entsteht augenblicklich in der neuen ZOOM-Erlebniswelt Alaska eine Goldmine, die die Phantasie der kleinen und großen Zoobesucher im nächsten Jahr sicherlich beflügeln wird. Stilecht wird es hier natürlich auch einen "Goldwäscher" geben, der auf den großen Fund hofft. Und eine alte Lore, die das Edelmetall aus dem Stollen heraustransportieren soll - falls es jemals gefunden wird. "Die Kodiak-Anlage, die vor dem künftigen Stollen entsteht, ist mittlerweile gut zu erkennen. Auch die Ausgestaltung des großen Wasserfalls im hinteren Teil der Anlage und der Kunstfelsen für die Eisbär- und Robbenanlage nimmt langsam Form an," so Dipl. Biologin Sabine Haas, Pressereferentin des Ruhr Zoos. Der Rohbau für die Elche und Wölfe wurde bereits in dieser Woche fertiggestellt und schon in der nächsten Woche folgt der Rohbau der Otter. Die sechs Hektar große ZOOM-Erlebniswelt Alaska wächst also zügig weiter. Zoo Köln, 27.06.2004 Varis, gelungene Zucht von roten Das Wappentier des Kölner Zoos ist der Vari, eine der Lemurenarten, mit deren Haltung und Zucht er sich einst international einen Namen gemacht hat. Zwei der schönen schwarz-weiß gezeichneten Tiere wurden auf einen roten Balken gesetzt, um so auch den Farben der Stadt Köln (rot und weiß) Rechnung zu tragen. Neben den schwarzen präsentiert der Kölner Zoo auch rote Varis. Es war nämlich immer sein Bestreben, den Parteien keinen Anlass zum Streit zu bieten. An der Zucht grüner und blau-gelber Varis wird noch gearbeitet. Wilhelma Stuttgart, 26.06.2004 Gartenbau gestern heute morgen Die diesjährige Sonderausstellung vom 23.6. bis 19.9. in der Wilhelma wurde konzipiert und gestaltet vom Württembergischen Gärtnereiverband. 100 Jahre Erfahrung im Erwerbsgartenbau damals wie heute sorgen die Mitglieder des Verbandes für grünes Wachstum. Im Frühling stiftete der Verband der Wilhelma 23 Kaiserlinden und unterstützte damit den Erhalt der historischen Lindenallee. In der drei Monate währenden Sonderausstellung geben die Erwerbsgärtner den Besuchern Einblicke in moderne Arbeitstechniken bei der Vermehrung und Kultur von Pflanzen, und Tipps bei gärtnerischen Problemen. In Zusammenarbeit mit Praxisbetrieben und der Staatsschule für Gartenbau an der Universität Hohenheim werden unter anderem die Entwicklung der Einzelkornsaat, umweltgerechte Kultursysteme für Schnittblumen, züchterische Bearbeitung geeigneter Topfpflanzen, Langzeitbewässerungssysteme für Zimmerpflanzen und die Vielfalt der im gärtnerischen Anbau zur Verfügung stehenden Tomatensorten vorgestellt. Die Besucher dürfen nicht nur zuschauen und fragen, an manchen Tagen darf auch probiert werden. Die Kultur von Pflanzen, gleich ob im Gewächshaus, auf dem Acker oder aber zuhause im Garten verbindet die Menschen mit der Natur, und so bleibt zu hoffen, dass möglichst viele Besucher während der Laufzeit der Ausstellung in der Wilhelma vom Erfahrungsschatz der Gärtner profitieren können. Zoo Magdeburg, 25.04.2004 Umzug im Magdeburger Zoo: Nasenbärbabys beziehen Außenanlage Gleich sechs Nasenbärbabys bezogen heute mit ihrer Mutter Flop ein neues Domizil. Mutter Flop brachte die Kleinen nicht im Nasenbärhaus zur Welt, sondern im Großkatzenrevier. Da auch bei weiteren Nasenbär-Weibchen eine Schwangerschaft nicht ausgeschlossen war, kamen die kleinen Nasenbären getrennt von den tragenden Nasenbärtanten zur Welt. Die Jungtiere öffnen erst nach etwa 10 Tagen die Augen, besitzen die markante bewegliche rüsselartige Nase und erkunden nach vier Wochen ihre nähere Umgebung. Inzwischen haben die neun Wochen alten Jungtiere Kletterkünste wie kleine Affen entwickelt. Tier- und Naturpark Schloss Herberstein, 25.06.2004 Herberstein holt den Sommer in den Tierpark! Die Unwetterschäden sind beseitigt, und Herberstein feiert den Sommer! Bis 21. September gibt es heuer ein "Summerspecial": Der Tier- und Naturpark Schloss Herberstein möchte die schönste Zeit des Tages für seine Besucher ausdehnen. Ab 16:30 Uhr zahlen die Besucher den ermäßigten Gruppentarif. Gerade im Sommer ist ein Spaziergang durch den Tier- und Naturpark Herberstein in den kühleren Nachmittags- und Abendstunden besonders zu empfehlen. Die Tiere genießen diese Zeit sehr, sind verstärkt aktiv und kommen aus ihren Schattenplätzen hervor, um auf Erkundungstour zu gehen. Die Farben in den Gärten leuchten stärker, der süße Duft tausender Rosenblüten liegt in der Luft. "Nach dem trüben Wetter der letzten Wochen erfreut dieses Farbenbild unsere Besucher heuer ganz besonders!" erzählt Gräfin Andrea Herberstein; auch sie "tankt" gerne Energie im Garten. Tier- und Naturpark Schloss Herberstein, 25.06.2004 AFRIKA SAMMLUNG von Bruno Gironcoli Die private Afrika-Sammlung Bruno Gironcolis ist erstmals auch für die Öffentlichkeit zugänglich. 423 afrikanische Masken und Fetische hat der Künstler in den letzten 15 Jahren gesammelt. Obwohl glühender Afrikafan hat er selbst nie den Wunsch verspürt nach Afrika zu reisen! Es genügte ihm, diese Kunstwerke unterschiedlichster Herkunft zu besitzen, sie vor allem um sich zu haben. Seine Sammlungskriterien waren ausschließlich subjektiv. Oft lag sein Interesse an einem Detail eines Objektes, oft war es die Atmosphäre, die es ausstrahlte. Einige der Figuren und Masken "korrigierte" Gironcoli sogar, indem er Teile weggeschnitten hat oder sie neu bemalte. In der Akkumulation im Raum bestand der besondere Reiz der "Sammlung-Gironcoli". Zoo Wuppertal, 24.06.2004 Verstärkung für das Rudel vier Kanadische Wölfe im Zoo Wuppertal geboren. Seit etwa zwei Wochen sind unsere vier kleinen Kanadischen Wölfe regelmäßig mit ihren weißen Eltern im Gehege zu sehen. Am 2. Mai wurden die Wolfswelpen in der Kinderstube geboren. Sie verbrachten die ersten Tage mit noch geschlossenen Augen. Inzwischen trotten die tollpatschigen Kleinen im grauen Jungtierfell über die Anlage und zerren auch schon an den Fleischresten der Futterknochen. Sie werden weiterhin von ihrer Mutter Micmac, die nun ihren zweiten Wurf erfolgreich großzieht, gesäugt und energisch verteidigt. Die zwei Jungwölfe vom Vorjahr und der Vater, kümmern sich ebenfalls um die Jüngsten. Dazu gehören das Vorwürgen von Fleischbrocken und das vorsichtige Spiel mit den Kleinen. Man kann den Wölfchen förmlich beim Wachsen zusehen. Sie müssen im Freiland schon nach kurzer Zeit dem Rudel auf den langen Streifzügen folgen. Zoo Wuppertal, 24.06.2004 Zwei flauschige Gierhälse - Küken bei den Eulenschwalmen. Flauschig und meist unbeweglich hocken dagegen die kleinen Eulenschwalme, jeweils am 29. Mai und 3. Juni geschlüpft, unter ihren Eltern im Vogelhaus. Als echte Nesthocker entfalten sie nur gierige Hektik, wenn sie von den Elternvögeln mit Heimchen und Heuschrecken gefüttert werden. Die enorm breiten Schnäbel dienen den nachtaktiven Jägern der australischen Trockengebiete zum Aufschnappen großer Insekten, sowie kleiner Echsen und Säugetiere. Obwohl Eulenschwalme mit ihrem tarnfarbigen Gefieder und den riesigen Augen an Eulen erinnern, sind sie nur mit den einheimischen Ziegenmelkern näher verwandt. Zoo Dortmund, 24.06.2004 Der Zoo lädt ein zum Zootag 2004. Am Samstag, 10. Juli 2004 zeigt der Zoo Dortmund ab 10.00 Uhr was in ihm steckt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Zoos präsentieren ihre Aufgabenbereiche und geben Einblicke in den Zooalltag. Fürs leibliche Wohl ist auch gesorgt mit Waffel- und Kuchenverkauf am Amazonashaus und einer Cocktailbar im Regenwaldhaus. Zoo Duisburg, 24.06.2004 Markenzeichen: Kulleraugen Der Seehund: Vor dem inneren Auge manch eines naturentfremdeten Zeitgenossen mag beim Hören dieses Namens ein sturmerprobter, verschlagener und zerzauster Fahrensmann auftauchen; Zoologen jedoch verstehen unter S e e h u n d ein glatthaariges, speckwülstiges, eher empfindliches Wasserraubtier, das entlang der atlantischen Nordseeküsten einstmals zu Hunderttausenden zu finden war. Mittlerweile sind die nordeuropäischen Bestände dieser Robbenart durch (ehemalige) Bejagung, Umweltverschmutzung, aggressiven Tourismus und Seuchen drastisch reduziert, sodass Fachleute bereits um den Bestand lokaler Populationen fürchten. Umso erfreulicher ist die Tatsache, dass seit einigen Jahren die Seehund-Zucht am Kaiserberg geradezu floriert: Jedes Jahr dürfen Sprösslinge dieser Flossenfüßler gemeldet werden. Ausgerechnet eine Uralt-Mutter mit Namen BABY (!) - einstmals als wilder Heuler vor der niederländischen Nordseeküste aufgefunden - schenkte vor 3 Wochen einem männlichen - und diesmal richtigen - Baby namens BELLE das Leben, wovon Vater PINOCCHIO (geb. 1987 in Duisburg) überhaupt keine Kenntnis nahm - er kümmerte sich gerade um eine liebeslustige Seehund-Schöne namens MADELEINE
Naturschutz-Tierpark Görlitz, 23.06.2004 Tierische Ferien im Naturschutz-Tierpark Görlitz Der Naturschutz-Tierpark hat ein tolles Sommerferien-Angebot für alle tierinteressierten Kinder! Jeden Ferien-Mittwoch von 9:30 bis 11:30 Uhr haben jeweils 12 interessierte Ferienkinder (ab 10 Jahre) die Möglichkeit, den Tierpflegern über die Schulter zu schauen, sie bei ihrer Arbeit zu begleiten und mitzuhelfen. Da dürft ihr endlich einmal füttern, putzen, streicheln, beobachten und mal richtige Tierpfleger sein. Zoo Dortmund, 23.06.2004 Graukopflieste neu im Dortmunder Zoo Das neue Zuhause der Neuzugänge wurde von den Tierpflegern liebevoll mit einem Wasserlauf und einem kleinem Teich hergerichtet. Und nach langer Suche hat der Zoo nun die passenden Bewohner gefunden: ein Pärchen Graukopflieste aus der Familie der Eisvögel. Im Gegensatz zum einheimischen Eisvogel ernähren sich Graukopflieste in erster Linie von Insekten, ganz selten auch mal von Fischen. Beide Arten sitzen zur Jagd auf einem Ast oder einer Stange in erhöhter Position und suchen die Umgebung nach Beute ab. Sobald sie ein entsprechendes Beuteobjekt sichten, schießen sie pfeilgleich und zielgenau los und ergreifen die Beute mit ihrem kräftigen Schnabel. Während der Eisvogel als kristallblauer Edelstein unter den einheimischen Vögeln zählt, ist der Graukopfliest ein exotisch bunter Vertreter der Familie. Einheimische Eisvögel sind übrigens gelegentlich freilebend im Zoogelände zu erspähen. WWF, 30.06.04 Mittelmeer-Tourismus bedroht die selten gewordenen Meeresschildkröten Viele Schildkröten-Nester an den Stränden des Mittelmeers sind durch unkontrollierten Tourismus bedroht. Schutzgebiete, die eigentlich den Meeresschildkröten vorbehalten sein sollen, werden missachtet oder nur schlecht bewacht. Nach Ansicht des WWF setzen beispielsweise die griechischen Behörden auf der beliebten Urlaubsinsel Zakynthos bestehende Gesetze zum Schutz der Schildkröten nur unzureichend um. Im ganzen Mittelmeer findet man nirgendwo sonst so viele Nester der stark gefährdeten Unechten Karettschildkröte (Caretta caretta). Die Brutzeit der Schildkröten und die Hauptsaison der Tourismusbranche in Griechenland fallen genau zusammen. Die Urlauber müssen Rücksicht nehmen und sollten sich die begehrten Sandstrände einfach mit den Schildkröten teilen. Dazu gehört, dass die Nist-Strände vor allem nachts ungestört bleiben, fordert Birgit Felgentreu vom WWF Deutschland. Sie bittet alle Urlauber um Mithilfe und fordert sie dazu auf: -die Anweisungen an den Nist-Stränden zu beachten -nicht im Sand zu wühlen und auf den Bau von Sandburgen zu verzichten -keine Sonnenschirme oder anderen spitzen Gegenstände in den Sand zu stechen -nachts keine Strand-Spaziergänge zu unternehmen -am frühen Morgen nicht am Strand entlang zu joggen -Schildkrötenbabys nicht anzufassen und sie nicht durch künstliches Licht (von Kraftfahrzeugen, Fahrrädern, Taschenlampen) zu irritieren. Einige Bewohner der Insel boykottieren den Schutz der Reptilien, da sie finanzielle Nachteile befürchten. http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/01957/ WWF 28.06.2004 Trotz günstiger Witterung gibt es keine Entwarnung für Deutschlands Wälder Regen, Wind und Kälte - das sind die Merkmale der letzten Monate. Für die Freiluftsaison ist das Wetter zwar ungeeignet, doch für die Wälder in Deutschland bedeutet es eine wohltuende Erholung vom heißen Rekordsommer des letzten Jahres. Denn den Wäldern tut feuchte Witterung gut. Die Niederschlagsmengen reichen nach Ansicht der Umweltstiftung WWF allerdings nicht aus, um die Schäden wiedergutzumachen, die im vergangenen Jahr durch extrem lang anhaltende Hitze und Trockenheit in den deutschen Wäldern entstanden. Nur stabile und naturnahe Wälder können laut WWF-Forstexpertin Nina Griesshammer auch lange Trocken- und Hitzeperioden unbeschadet überstehen. Doch die meisten Bäume seien durch zu wenig Regen sowie durch die erschwerte Aufnahme von Nährstoffen und durch mangelnde Artenvielfalt in den Wäldern geschwächt. Der WWF fordert, dass die Wälder in Deutschland - meist Monokulturen aus Laub- oder Nadelbäumen - in naturnahe Mischwälder umgewandelt werden. Im letzten Waldzustandsbericht der Bundesregierung vom Dezember 2003 war der Anteil der Bäume, die sichtbare Schäden aufweisen, um vier Prozent auf nun rund 70 Prozent gestiegen. http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/01949/ WWF, 25.06.04 Dickhäuter legen deutlich zu - Trotz Wilderei steigt die Zahl der afrikanischen Nashörner Wenn die aktuellen Trends in der Bestandsentwicklung der afrikanischen Nashörner weiter anhalten, könnten die bedrohten Dickhäuter vor dem Aussterben bewahrt werden. Eine Expertengruppe der Weltnaturschutzunion IUCN und des WWF legte nun aktuelle Zahlen vor, die Grund zur Hoffnung geben: Die Zahl der Spitzmaulnashörner, die noch Mitte der 1990er Jahre bei rund 2.500 Tieren stagnierte, wird auf 3.600 geschätzt. Noch besser sieht es bei den Breitmaulnashörnern aus, die vor rund einhundert Jahren bereits als ausgestorben galten. Ihr Bestand ist auf rund 11.000 Tiere angestiegen. Die Artenschützer des WWF weisen darauf hin, dass man heute nur noch einen Bruchteil des einstigen Nashorn-Bestands in Afrika findet, und warnen vor verfrühtem Optimismus. Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es schätzungsweise 400.000 Spitzmaulnashörner. Inzwischen sind die Tiere in mehreren Ländern bereits ausgerottet. Den Grund für den rasanten Rückgang sieht der WWF vor allem in der Jagd. http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/01948/index.html WWF, 23.06.2004 Salzwiesenbeweidung zerstört Weltnaturerbe und löst das Treibgutproblem nicht Morgen wird die CDU/FDP einen Entschließungsantrag in das niedersächsische Landtagsplenum einbringen, um einen Modellversuch zur Treibgut-Minimierung zu starten und die Salzwiesen wieder zu beweiden bzw. zu mähen. BUND, NABU und WWF appellieren an die Abgeordneten, den Antrag abzulehnen und der natürliche Entwicklung des geplanten Weltnaturerbes Wattenmeer weiterhin den Vorrang einzuräumen. Dieser Modellversuch verträgt sich weder mit der gesetzlich verankerten Zielsetzung eines Nationalparks möglichst ungestörte Naturabläufe zu gewährleisten noch mit der angestrebten Auszeichnung als Weltnaturerbe, so Siecke Martin vom WWF. In ungenutzten Salzwiesen ist die Artenvielfalt viel höher als im bewirtschafteten Deichvorland Viele Vögel wie Rotschenkel, Feldlerche und Rohrammer bevorzugen zum Brüten unbeweidete Salzwiesen. Auch Enten profitieren von der vielfältigen Vegetation natürlicher Salzwiesen, sagte Jörg-Andreas Krüger vom NABU. In einer Studie aus dem Jahr 2003 ist dargelegt, dass die Treibselmengen mit der Einrichtung des schleswig-holsteinischen Nationalparks 1985 und den daraus resultierenden Stilllegungen großer Salzwiesenflächen nicht gestiegen sind. Einen weiteren Forschungsbedarf können wir hier nicht erkennen. Sollte der Landtag diesen Antrag annehmen, so würde dies einen der großen Naturschutzerfolge, die in 18 Jahren Nationalpark erreicht worden sind, zunichte machen, so Carola Sandkühler vom BUND. http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/01944/index.html Forests.org Let the Ecuadorean Government Know that Oil Exploration and Protected Areas Do Not Mix The Brazilian national oil company PetroBras is finalizing plans to build a 45 kilometer access road into the heart of the ultradiverse Yasuni National Park in the Ecuadorian Amazon. Yasuni National Park's outstanding biodiversity was recognized in 1989 when it was designated a UNESCO Biosphere Reserve. The park contains one of the highest known levels of plant diversity per hectare in the world. The proposed road will be a completely new artery, opening access for an irreversible wave of colonization and overhunting. This road will transect the territory of the Chiru Isla Quichua indigenous community. Two other major oil projects located within Yasuni Park are in earlier stages of development. To protect Yasuni National Park's unique and threatened nature, wildlife and peoples, it is imperative that no further roads are built into the area. TAKE ACTION @ http://forests.org/action/ecuador/ | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Natur- und Artenschutz | | Welt am Sonntag - 26. Juni 2004 Asyl in Estland für Europas Nerze Gegenwart und Zukunft des Europäischen Nerzes sehen nicht gerade rosig aus. Während das schokoladenbraune Tier früher einmal von Ostspanien bis zum Ural und von Finnland bis an das Schwarze Meer verbreitet war, leben heute nur noch einige tausend Tiere. In Deutschland konnte 1925 das letzte Exemplar der Marderart nachgewiesen werden. Auf Hiiumaa, der zweitgrößten Insel Estlands, ist nun jedoch eine Nische entstanden, in der der Nerz vielleicht Überlebenschancen hat. Durch ihre strategisch wichtige Lage als westlicher Vorposten war die Ostseeinsel über Jahrzehnte militärisches Sperrgebiet der Sowjetarmee - für die Natur eine glückliche Fügung. Zahlreiche seltene Pflanzen- und Tierarten konnten so geschützt und die unberührte Landschaft erhalten bleiben. Hinzu kommt das Fehlen seines natürlichen Feindes, des Amerikanischen Nerzes. "Hiiumaa liegt 22 km vom Festland entfernt - weit genug als dass der Amerikanische Nerz dahin vordringen könnte", so Tiit Maran, Direktor der Foundation Lutreola, der Stiftung zum Schutz und der Zucht des Europäischen Nerzes. Doch die künstliche Neuansiedlung des Tieres, die im Jahr 2000 gestartet wurde, gestaltet sich mehr als schwierig. "Je nach Jahr haben wir nur eine Überlebensrate von 10-15 Prozent", resümiert Maran. Zwar sei man bemüht, die zum größten Teil aus dem Tallinner Zoo stammenden Tiere auf ihre Freilassung vorzubereiten, doch dies sei nur bedingt möglich. Mittelfristig soll deshalb auch auf Saaremaa, der größten Insel Estland, ein paar Kilometer südlich von Hiiumaa, eine Nerzpopulation angesiedelt werden. Tagesspiegel - 26. Juni 2004 Die Rückkehr der Berggeister Jahrhunderte wurden Sibirische Tiger in China gejagt, sie waren fast schon ausgerottet. Jetzt endlich scheint sich etwas zu ändern. Zu Zeiten meiner Großeltern gab es hier so viele Sibirische Tiger, dass sich die Menschen nur in Wagenkolonnen durch die Wälder trauten, sagt Li Zhixing, Mitarbeiter des Naturschutzparks. Heute ist die größte Raubkatze der Erde vom Aussterben bedroht. Weniger als 500 Exemplare sollen noch in freier Wildbahn leben; die meisten in den Wäldern Ost-Russlands, versteckt vor der Zivilisation. In Nordkorea und China, wo Tiger seit Jahrhunderten wegen ihrer vermeintlichen Heilwirkung gejagt wurden, galt die Raubkatze bis vor kurzem als fast ausgerottet. Spätestens seit dem vergangenen Jahr schöpfen Experten jedoch Hoffnung. Spuren und gerissene Weidetiere deuten darauf hin, dass der Sibirische Tiger nach Nordchina zurückkehrt. Grund dafür ist ein Umdenken der Regierung: Nachdem Peking jahrzehntelang die Warnungen von Tierschutzorganisationen ignorierte und Tiger für den Einsatz in der chinesischen Medizin jagen ließ, nimmt die Regierung den Schutz der bedrohten Raubkatze nun ernster. Mit Unterstützung der Wildlife Conservation Society (WCS) richtete die Provinzregierung von Jilin 2001 den Hunchun-Naturpark ein, das erste Reservat für Sibirische Tiger in China. Ostsee Zeitung - 29. Jun. 2004 Stralsunder Zoo-Pferde weiden auf Fährinsel Auf einer kleinen Fährinsel vor Hiddensee sorgen derzeit Pferde aus dem Tierpark Stralsund für eine schonende Biotoppflege. Es sind vier so genannte Tarpane, die nach dem Vorbild ausgestorbener mitteleuropäischer Wildpferde zurückgezüchtet wurden, informierte Tierparkdirektor Christoph Langner. Berner Zeitung - 30. Jun. 2004 Grösste Fledermauskolonie der Schweiz live am Bildschirm Die grösste Fledermauskolonie der Schweiz mit 1500 Mausohren lebt im Weindorf Fläsch in der Bündner Herrschaft. Jetzt kann live in ihre Kinderstube geblickt werden. Eine Kamera im Turmhelm und ein Bildschirm am Kirchturm machen es möglich. Umweltdaten Brandenburg ND 29.6. Seeadler sterben an Bleivergiftung http://www.nd-online.de/artikel.asp?AID=55469&IDC=5 Endangered wildlife research tool becomes high-tech way to educate Conservationist Stephen Kress sees the big picture when it comes to putting live video of remote seabird colonies on the Internet. He hopes to build support for seabird restoration efforts from Maine to California by giving the birds a worldwide stage. New sea otter scourge found Southern sea otters are dying from diseases carried by opossums as well as cats. Last year was particularly rough on Southern California otters. In April 2003, 62 washed ashore dead, beating the one-month record of 42 deaths set the year before. More sharks to be put on endangered "Red List" More shark and ray species are to be classified as endangered on a global watch list in another sign that the planet's oceans are in trouble. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | Weitere Infos | ~°v°~ ~°v°~ ~°v°~ ~°v°~ ~°v°~ Hallo ZooLex-Fans, NEUE GEHEGEPRÄSENTATION "Manatee Springs" ist eine Ausstellung über die Natur in Florida im Cincinnati Zoo und Botanischen Garten. Die Besucher tauchen zuerst in einem Glashaus in einige Lebensräume Floridas ein. Dann betreten sie ein Gebäude mit verschiedenen Aquarien und der Hauptattraktion, einem Becken für Seekühe. Zuletzt wird das Besuchererlebnis in einem "Discovery Center" abgerundet, in dem Themen zur Biodiversität in Florida museumsartig präsentiert werden. http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=156 ~°v°~ WORKSHOP ZOOGESTALTUNG Ein Workshop zur Zoogestaltung wird in ther Fasanerie Wiesbaden in Deutschland am Mittwoch, dem 8. und Donnerstag, dem 9. September 2004 abgehalten. In Abstimmung mit der European Association of Zoos and Aquaria EAZA freuen wir uns, EAZA-Mitgliedern für diesen Workshop 10% Rabatt zu gewähren. Information und Anmeldung: http://www.zoolex.org/workshop.html#zoodesign ~°v°~ SYMPOSIUM ZU BAU UND ERHALTUNG IN ZOOS Von Sonntag, 21. November bis Mittwoch, 24. November 2004 findet dieses internationale Symposium im Zoo Zürich statt. Information und Anmeldung: http://www.zoo.ch/index.php?id=1114 ~°v°~ Die ZooLex Zoo Design Organization ist in Österreich als gemeinnütziger Verein registriert. ZooLex betreibt eine wissenschaftliche Website zum Thema Zooplanung und verteilt diesen Newsletter. Weitere Informationen und die Kontaktadresse finden Sie hier: http://www.zoolex.org/home.html Zeitschrift des Kölner Zoo Heft 2 / 2004 Stumpfnasenaffen in China (CC Grüter) Projet Sahamalaza - Schutzprojekt für den Sclaters Maki (S Schwitzer & A Lork) Theft from Paradise Park Wildlife Sanctuary On Wednesday 24th June we had a burglary which resulted in a pair of Leadbeater's Cockatoo being stolen. The stolen birds are identifiable and we would very much appreciate you being on the lookout for such birds being offered for sale. David Woolcock, Curator Paradise Park Wildlife Sanctuary, Hayle, Cornwall Tel: 01736 753365 Fax: 01736 751028 E-mail: david@paradisepark.org.uk 15th Zoohistorica Arnhem 2004 The 15th meeting of collectors of paraphernalia of zoos will take place in Burgers'Zoo, Arnhem, the Netherlands, from 10 -12 september 2004 Full programm: www.zoo-ag.de/ZooAG-Zoosammlertreff.htm Registration or any questions: please send an email to: guidebooks@burgerszoo.nl or by letter to: Guidebooks 2004, Schelmseweg 85, NL-6816 SH Arnhem. World's ten richest pets The ten richest animals in the world own a whopping 301.8 million pounds between them. The richest animal is an Alsatian named Gunther IV, who owns 180 million pounds. A German countess had given a sum of 60 million pounds to Gunther's father. The money has now tripled because Gunther's trustees invested it wisely. The rich list also included a Chimpanzee who owns an estate worth 53 million pounds and a hen who was left 10 million pounds by her owner, British publisher Miles Blackwell. http://www.newkerala.com/news-daily/news/features.php?action=fullnews&id=25013 Circus Grafschafter Nachrichten - 25. Jun. 2004 Gastspiel Der größte Zirkus Europas kommt im Juli nach Nordhorn Die größte rollende Zirkusstadt Europas trifft in der Nacht zu Freitag, 9. Juli, in Nordhorn ein. Fast 400 Menschen aus aller Welt, mehr als 250 Tiere, 330 Wohn-, Pack- und Gerätewagen und ein Spielzelt mit 5000 Sitzplätzen werden in der Kreisstadt erwartet. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | Neue Veröffentlichungen | Die neuen Zoos Sonderbeilage Greenpeace-Magazin, Juli 2004 Einige Zoo-Portraits (nicht überraschend: der "neue" Tierpark Warder an prominenter Stelle), zwei längere Artikel und eine Reihe beeindruckender Fotos. Während der erste Artikel "Tierparks im Wandel" die Entwicklungen des letzten Jahrzehnts kompakt, aber recht treffend wiedergibt, stürzt sich der zweite, "Asyl im Zoo?", bei der Frage, welchen Beitrag zum Artenschutz Zoos leisten können, ausschließlich auf das Thema Zucht und betrachtet die damit verbundenen Probleme. Schutz durch Edukation und vor allem In-Situ-Schutz werden gar nicht erst erwähnt - schade, Chance vertan, Thema verfehlt. Der hintere Teil des Heftes beschreibt 22 empfehlenswerte Zoos in je drei Sätzen und 15 "große Zoos" noch knapper; dabei ist eine faire Bewertung schon durch die Kürze nicht immer gewährleistet. Wenn einige kleine, sonst meist übersehene Tierparks in die Besten-Liste aufgenommen wurden, ist das wohl auch Zoo-AG-Verdienst: Die Spur mehrerer Telefonate läßt sich durchaus im Heft wiederfinden, aber lasten Sie uns bitte nicht alles im Heft an! Wie erwartet sehr kritisch, aber im Großen und Ganzen fair und aktuell recherchiert. Greenpace-Fazit: "Zoos sind keine Paradiese, dennoch können Sie diese Zoos guten Gewissens besuchen". Das ist doch eine Aussage. Auch einzeln zu bestellen für 3 Euro hier: http://www.greenpeace-magazin.de/magazin/shop/produkte.php?prodid=18 Inhalt: Zoos Mehr Platz für wilde Tiere Zürich Der verpflanzte Madagaskar-Urwald Warder Arche für bedrohte Haustierrassen Artenschutz Zuflucht im Zoo für bedrohte Tiere? Innsbruck Heinz Sielmann: mein Lieblingszoo Leipzig Neue Einblicke in die Intelligenz der Affen Worbis Ruhesitz für gequälte Braunbären Service Empfehlenswerte Tierparks in ihrer Nähe ...geschmeidige und heimliche Jäger die neue Sonderausgabe "Kleinkatzen" aus der Reihe "Arbeitsplatz Zoo" Vielleicht sind es die natürliche Scheu oder die versteckte Lebensweise kleiner Katzenarten, die diese Tiergruppe für Zoobesucher leider weniger interessant machen. Doch daß auch und gerade Kleinkatzen interessante und faszinierende Tiere sind, möchte das neue Sonderheft aus der Reihe "Arbeitsplatz Zoo" zeigen. In der vorliegenden Ausgabe sind vielseitige Informationen zur Lebensweise, Biologie und Verhalten ausgewählter Kleinkatzenarten zusammengestellt. Berichte über die Haltung und Zucht von Nebelpardern, Goldkatzen, dem Bestand von Marmorkatzen in Zoos u.a. runden die neueste Publikation des BdZ. Stückpreis 8,50 ¬ Bestellung bei: Redaktion "Arbeitsapltz Zoo" Thomas Sickert Bischofsweg 48 01099 Dresden Tel.:0351-2167926 Fax: 0351-2167927 | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Ausstellungen | | Ausstellung im Alfred-Brehm-Haus des Tierparks Berlin Schlangen in der Kulturgeschichte BAD WURZACH Naturschutzzentrum: ERLEBNISRAUM FLIEßGEWÄSSER bis 26.9.2004 http://www.naturschutzzentren-bw.de/badwurzach/ Gotha - Museum der Natur 125 Jahre Herzogliches Museum, 50 Jahre Wiedereröffnung als Naturmuseum bis 30.10.2004 Hamburg, Rieck-Haus - Vierländer Freilichtmuseum UNGEBETENE GÄSTE - Von Spatzen, Fliegen und Mäusen bis 31.10.2004 Paderborn - Historisches museum im marstall ALS DAS KOTELETT NOCH LEBTE Eine Ausstellung zur Biologie der Hausschweine bis 25.07.2004 DARMSTADT Hessisches Landesmuseum: DINO & CO - Erstmals in Europa: 59 Saurier aus Asien bis 1.8.2004 http://www.hlmd.de BERLIN Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem: VICTORIA & CO. IN BERLIN 100. Geburtstag des Botanischen Gartens bis 5.9.2004 http://www.bgbm.org/BGBM | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | TV-Tipps | Do., 01.07.2004, 20:45-21:15 XXP, XXP Tierwelt, Hinter den Kulissen deutscher Tierparks (2) Ströhen Do., 01.07.2004, 22:15-23:10 VOX, SPIEGEL TV Extra, Thema: Dickhäuter in anderen Umständen - Protokoll einer Elefantengeburt (Hagenbeck) Wh Fr., 02.07.2004, 14:00-15:00 SWR, Planet Wissen, Wölfe - scheue Jäger oder Bestien? Fr., 02.07.2004, 14:15-15:00 ZDF, Wunderbare Welt, Baumkängurus - die Wipfelstürmer Fr., 02.07.2004, 21:00-22:45 XXP, Das "Seaworld"-Imperium - die große Show der Tiere Sa., 03.07.2004, 06:00-06:25 HR, Habari Serengeti (1, Rhinos in Not? Sa., 03.07.2004, 10:30-11:00 B-alpha, Welt der Tiere, Der letzte Panda Sa., 03.07.2004, 12:30-12:45 BR, Zoo & Co., Vom Lachen und Lächeln - Affen Sa., 03.07.2004, 14:45-15:00 MDR, Elefant, Tiger & Co., Sorgenkinder Sa., 03.07.2004, 17:00-17:30 N3, Die besten Zoogeschichten aus Niedersachsen (Wh) Sa., 03.07.2004, 17:55-18:30 VOX, tierzeit, Undercover-Kaiman Wh Sa., 03.07.2004, 18:10-18:40 SF1, Geschichten von Menschen und Tieren im Zoo Zürich Sa., 03.07.2004, 22:15-23:00 RBB, Hund oder Katze - wer ist klüger?, u.a. Versuche mit Zirkus-Tigern (Jürg Jenny) und Wölfen; Walterzoo Gossau Katzenzirkus Sa., 03.07.2004, 23:15-00:00 N3, Expeditionen ins Tierreich, Tiere als Kannibalen So., 04.07.2004, 06:00-07:00 SF1, Die heiligen Tiere von Rajasthan So., 04.07.2004, 13:30-14:00 SWR, Elefant, Tiger & Co. (2/12) So., 04.07.2004, 17:15-17:30 3sat, Tiere der Welt: Oman - Land der weißen Antilopen Mo., 05.07.2004, 09:00-10:00 SWR, Planet Wissen, Wölfe - scheue Jäger oder Bestien? Mo., 05.07.2004, 14:30-15:00 WDR, Abenteuer Überleben: 10. Naturschützer - Stille Kämpfer, große Taten Mo., 05.07.2004, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Von Bigfoot und Billabong, Film aus dem Billabong Sanctuary Tierpark, Australien Mo., 05.07.2004, 21:25-22:10 XXP, Dickhäuter in anderen Umständen - Protokoll einer Elefantengeburt; WH Di., 06.07.2004, 12:30-13:15 SWR, Deutschlands wilde Tiere, Im Nationalpark Bayerischer Wald Di., 06.07.2004, 14:00-14:25 WDR, Felix und die wilden Tiere: 31. Die Affen mit den lustigen Nasen Di., 06.07.2004, 17:15-18:00 HR, Die bunten Vögel vom Rhein - Sittiche Di., 06.07.2004, 20:15-21:00 WDR, Abenteuer Erde, Im Dschungel der Ginsterkatze Mi., 07.07.2004, 11:30-12:15 WDR, Das Leben der Vögel - 1. Fliegen oder nicht fliegen, Zehnteilige Reihe von David Attenborough Mi., 07.07.2004, 19:00-19:45 ARTE, Großwildjagd im Krügerpark - Wie ein Peace Park im Süden Afrikas entsteht Mi., 07.07.2004, 20:15-21:00 N3, Tierwelten, Unser blauer Planet (1), Naturgeschichte der Meere Do., 08.07.2004, 13:30-14:00 RBB, Weltreisen, Stop Over Israel, Mit den Zugvögeln unterwegs Do., 08.07.2004, 14:30-15:00 WDR, Natur-Nah: 1. Steilwandspezialisten - In den Kalkfelsen der Schwäbischen Alb Do., 08.07.2004, 14:45-15:15 XXP, XXP Tierwelt, Hinter den Kulissen deutscher Tierparks, Folge 2: Ströhen Do., 08.07.2004, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Kanarische Inseln - Heimat der Kanarienvögel, von Ernst Arendt und Hans Schweiger Do., 08.07.2004, 18:00-18:30 3sat, 37 Grad: Vermächtnis eines Walfängers, Die Reue des John Burton Do., 08.07.2004, 19:00-19:45 ARTE, Galapagos - Hüter der Arche Do., 08.07.2004, 20:45-21:15 XXP, XXP Tierwelt, Hinter den Kulissen deutscher Tierparks, Folge 3 Do., 08.07.2004, 21:00-21:50 SF1, Das Leben der Säugetiere, 1. Ein erfolgreiches Modell, von David Attenborough Fr., 09.07.2004, 11:30-12:15 WDR, Deutschlands wilde Tiere - Im Nationalpark Unteres Odertal Fr., 09.07.2004, 14:15-16:00 XXP, Das "Seaworld"-Imperium - die große Show der Tiere Fr., 09.07.2004, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Utila - Im Reich des schwarzen Leguan Fr., 09.07.2004, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Das Leben der Vögel (2) Die Meister der Lüfte Fr., 09.07.2004, 19:00-19:45 ARTE, Serengeti - Der Mythos lebt RTL2, Sonntags ca 13:10: "Crocodile Hunter", mit Steve Irvin, aus dem Australia Zoo, Beerwah ausführliche Vier-Wochen-Vorschau: http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm | | | Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo und Naturschutz aus Online-Zeitungen. Aus Copyright- und Platzgründen zitieren wir lediglich aus den Meldungen und versuchen, sie dabei inhaltlich unverändert wiederzugeben. 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