E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

http://www.zoo-ag.de

Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Kirstin Adrian
   Melanie Witte



ISSN 1619-6643


Ausgabe 218 vom 17. Juni 2004

Liebe Leser,

nach acht Wochen Redaktions-Abstinenz kommt diese Ausgabe wieder aus Bielefeld.

Zunächst mußte ich die letzten sieben Ausgaben selbst lesen, um einen Überblick über die Geschehnisse in der deutschen Zoo-Landschaft zu gewinnen. Und ich kann mich nur den zahlreichen Leserurteilen anschließen: Das "Rest-"Redaktionsteam hat in den vergangenen Wochen ganz hervorragende Arbeit geleistet. Herzlichen Dank an alle!

Zur Zeit laufen im Fernsehen zahlreiche sehr gute Dokumentationen, so gestern im NDR "Der Artenjäger vom Amazonas" über Marc van Roosmalen mit den weltersten Filmaufnahmen des Prinz-Bernhard-Springaffens und einer "neuen" Riesenpekari-Art. Am Sonntag kommt die Wiederholung. Mehr dazu unter TV-Tipps  und Natur- und Artenschutz

Vielleicht ist es Ihnen aufgefallen, daß einige Zoos in den letzten Wochen nicht in der Rubrik Pressemitteilungen vertreten waren. Diese waren nämlich an Zoo-AG- oder Privatadressen geschickt worden. Daher nochmals die Bitte: Verwenden Sie nur die Redaktionsadresse.

In den letzten Tagen häufen sich E-Mails mit ausländerfeindlichem Inhalt, die gefälschte Absenderadressen verwenden, erzeugt durch ein umprogrammiertes Virus. Wir haben nicht nur (vorgeblich) von Bekannten, sondern auch von eigenen und von der Zoopresseschau-Adresse solchen Unsinn erhalten - Sie vielleicht auch. Die Kripo ermittelt bereits. Für uns andere bedeutet das lediglich: Ungesehen löschen!


Dirk Petzold



Aus England kommen bekanntlich viele Merkwürdigkeiten. So brachte die Reise fette Beute, und in den nächsten Wochen herrscht kein Mangel an neuen Schilder-Beispielen:



  Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps

Zoos und Tierparks

Der Standard - 10. Jun 2004
Tierisch ernst, todernst
Während angeblich irgendjemand wie ein Löwe um die Weiterführung des Safariparks kämpft, kann das Inventar der Safari- und Abenteuerpark Gänserndorf GmbH, Container, Waren und Fahrzeuge, Büromöbel, Drucker, Faxgeräte, Rechner, Tiefkühltruhen, Kühlaggregate, Stofftiere, Kinderspielzeug, Heizkessel, Heizölbehälter, Röntgenanlage, Werkstätteneinrichtung, verschiedene Gewehre, Pistolen, Bagger, Lader, Traktor, Anhänger, eine Trampolinanlage und so weiter beim Masseverwalter Mag. Dr. Ferdinand Bruckner billig erstanden werden. Der Verkauf der Tiere des insolventen Safariparks Gänserndorf, Reptilien um 3227 Euro, Vögel um 15.220 Euro, Primaten um 19.500 Euro, Wildsäuger um 147.907 Euro und Haussäuger um 64.682 Euro (zuzüglich der jeweils geltenden Ust.), geht ebenfalls weiter. Der weiße Tiger, die interessanteste Attraktion des Safariparks, wurde um 5000 Euro an einen ungarischen Privatzoo übersiedelt. Fünf Strauße und der Meerschweinchen-Zoo sind ebenfalls bereits versilbert. Experten meinen, dass jene Tiere, die keinen Interessenten finden, eingeschläfert werden müssten.

Die Welt - 14. Jun. 2004
Zoo am Meer als Besuchermagnet
Das neue Zuhause für Eisbären und Pinguine in Bremerhaven ist zum Besuchermagneten geworden. In den Zoo am Meer sind in den zehn Wochen seit der Eröffnung knapp 200.000 Besucher gekommen, sagte Zoo-Geschäftsführer Christian Bruns. Ursprünglich habe die städtische Einrichtung 300.000 Gäste im ganzen Jahr erwartet. Der 1928 gegründete kleinste Zoo Deutschlands war in einer vierjährigen Umbauzeit für rund 25 Millionen Euro komplett erneuert worden. Auf rund 8700 Quadratmetern zeigt der Zoo vor allem nordische und im Wasser lebende Tierarten. Mit dem neuen Zoo habe Bremerhaven auch neue Besuchergruppen erschlossen. Inzwischen kämen Gäste sogar aus Hamburg und Hannover, obwohl es dort deutlich größere Tiergärten gebe. In Spitzenzeiten registrierte der Zoo in Bremerhaven bis zu 6000 Besucher am Tag. "Dabei spielte aber ein gewisser Neugiereffekt eine Rolle", schränkte Bruns ein. Dennoch sei die Zahl der Jahreskarten deutlich gestiegen: von 120 im alten Zoo auf fast 2500 im neuen.  

Vorarlberg Online - 13. Jun 2004
Unwetterschäden im oststeirischen Tierpark
Der Tierpark Herberstein in der Oststeiermark hat mit den Folgen der Gewitter der vergangenen Tage zu kämpfen. Am Samstag Nachmittag brach Wasser sowohl im Schlossgebäude als auch in zahlreichen Gehegen ein. Umgestürzte Bäume und überflutete Wege richteten enormen Schaden an. Die Aufräumungsarbeiten sind nach Angeben der Tierparkleitung im Gange. Das Schadensausmaß der Unwetter bereitet der Tierparkleitung nach eigenen Angaben „größtes Unbehagen“. Das zehn Kilometer lange Wegenetz ist größtenteils ausgeschwemmt, überschwemmt oder durch umgestürzte Bäume blockiert. Das Mandrillhaus ist überflutet, die Wolfshöhle vermurt. Auch das Schloss ist nicht verschont geblieben: Durch Schäden im Dach trat Wasser in die gerade renovierten Räumen im Südtrakt ein. In vier dieser Räume befanden sich Gemälde der Ausstellung „Stillleben“. „Die Kunstgegenstände sind nicht beschädigt worden. Wir haben einige Erfahrung mit Wassereinbrüchen und bei den ersten Wassertropfen in den Räumen wurden die Gemälde sofort abgehängt“ so Michaela Frewein vom Tierpark Herberstein. Nach einer ersten Schätzung wird der Schaden mit rund 150.000 Euro beziffert. „Wir rechnen damit, dass wir bis Mittwoch alles einigermaßen wieder in Ordnung gebracht haben“ so Frewein.

Kleine Zeitung - 15. Jun. 2004
Aufräumungsarbeiten fördern das Ausmaß der Schäden zutage
Der Schotter wurde von den Gehwegen gespült, Bäume sind umgestürzt, das Mandrill-Haus unter Wasser und die Wolfshöhle vermurt. Im Tierpark Herberstein ist man noch immer damit beschäftigt, die Schäden durch den heftigen Dauerregen vom Wochenende zu beseitigen. "Teilweise wird erst jetzt bei trockenem Wetter das ganze Ausmaß sichtbar", berichtet Michaela Frewein vom Tierpark. Auch an den Gartenkulturen sind die Schäden groß. "Zum Glück sind alle Tiere in Sicherheit, auch für die Gäste besteht keine Gefahr. Um die Beeinträchtigungen für die Besucher zu mindern, wird noch bis morgen der halbe Eintritt in den Tierpark verlangt.

Mitteldeutsche Zeitung - 14. Jun. 2004
Magdeburger Zoo hat eine große Rarität zu bieten
Der Magdeburger Zoo hat außergewöhnlichen Zuwachs bekommen. Dabei handelt es sich um 14 Riesenohrspringmäuse, die normalerweise nur in der Mongolei und in China vorkommen, wie der Zoo am Montag mitteilte. Die wenig bekannten Mäuse wurden vor drei Jahren im Rahmen eines Forschungsprojekts in der Wüste Gobi gefangen. Die Universität in Ulan-Bator sowie die Martin-Luther-Universität haben ihre Forschungen inzwischen beendet. Im Magdeburger Zoo soll das Verhalten der Tiere nun weiter untersucht werden. Für Besucher werden die Riesenohrspringmäuse deshalb nicht zu sehen sein.

Yahoo! Nachrichten - 15. Jun. 2004
Eisbärin « Irma » im Zoo Hannover gestorben
Der Zoo Hannover trauert um die greise Eisbärendame «Irma». Das letzte Tier in der Eisbärenhaltung des hannoverschens Zoos ist am Dienstagmorgen gestorben, wie die Zooverwaltung mitteilte. Die bei den Zoobesuchern beliebte Bärin erreichte das stattliche Alter von 34 Jahren. «Irma» war zusammen mit den Eisbären «Eskimo» und «Minna» 1971 als halbjähriges Bärenkind aus Moskau in den Zoo Hannover gekommen. «Wir sind froh, dass wir die Eisbärenhaltung in einer veralteten Anlage, die Anfang des letzten Jahrhunderts für Löwen erbaut und schließlich von Bären bewohnt wurde, jetzt beenden können», sagte Zoodirektor Klaus-Michael Machens. Der Zoo plant, in der neuen Alaska-Landschaft «Yukon Bay» wieder Eisbären zu halten.

Yahoo! Nachrichten - 15. Jun. 2004
Eisbärin aus dem Ruhr Zoo in New York eingeschläfert
Das 18-jährige Eisbärweibchen «Lily», eine der Attraktionen des New Yorker Central-Park-Zoos, ist wegen einer schweren Krankheit eingeschläfert worden. «Lily» kam 1989 im Alter von drei Jahren aus dem Gelsenkirchener Ruhr Zoo nach Manhattan und lebte dort mit den anderen beiden Eisbären «Gus» und «Ida» zusammen. Sie litt an einer inoperablen Geschwulst im Bauchraum, wie Zoodirektor Dan Wharton am Montag erklärte. Die Krankheit wurde vor zwei Monaten entdeckt, der Gesundheitszustand der Bärin besserte sich mit medizinischer Behandlung nur kurzfristig. Sie wurde deshalb am Freitag eingeschläfert.

Die Welt, 15.6.
Zoo am Meer als Besuchermagnet
In den ZOO am Meer sind in den zehn Wochen seit der Eröffnung knapp 200000 Besucher gekommen, sagte Zoo-Geschäftsführer Christian Bruns.

Neue Deutschland, 10.6.04
Wieder Streit um Prof. Dathes Ehrung
Bündnisgrüner Angriff auf den Begründer des Tierparks Friedrichsfelde von PDS scharf zurückgewiesen
Sowohl das Vorhaben des Bezirkes Lichtenberg, eine Promenade nach dem Begründer des Tierparkes Prof. Dr. Dr. Heinrich Dathe zu benennen, als auch die Absicht des Senates, die letzte Ruhestätte Dathes in die Liste der Berliner Ehrengräber aufzunehmen, finden die volle Unterstützung der PDS. Damit nahm die PDS eindeutig Stellung gegen Bündnis 90/Die Grünen, die Umbenennung und Ehrengrab als »Fehler« bezeichnet hatten. Zwar wurde von der Abgeordneten Claudia Hämmerling eingeräumt, die Verdienste Dathes für den Tierpark seien »unbestritten«. Trotzdem zeuge die Entscheidung des Bezirksamtes Lichtenberg, die Promenade vor dem Bärenschaufenster nach ihm zu benennen und der Antrag auf ein Ehrengrab »von fehlendem Geschichtsbewusstsein«. Sie machte geltend, Dathe sei in der NSDAP gewesen, was eine öffentliche Ehrung »verbietet«. Fortgesetzte Versuche Dathe zu »diskreditieren« wies Brauer »entschieden« zurück. Nach 1945 habe er sich sich nicht nur als Tierpark-Gründer um Berlin verdient gemacht. Auch sein ehrenamtliches Engagement in vielen Gremien habe zur Erziehung vieler junger Menschen zu einem sensiblen Umgang mit der Natur und ihren Ressourcen beigetragen. Heinrich Dathe habe eine »wissende Tierliebe« in den Dienst einer Humanisierung der Gesellschaft gestellt.
»Kein Mensch ist ohne Geschichte«, geht Wolfgang Brauer auf die Vorwürfe der Bündnisgrünen ein. »Auch der junge Heinrich Dathe hatte eine solche in der Zeit der nationalsozialistischen Diktatur.« Dieser selbst habe seine Mitgliedschaft in der NSDAP nie verschwiegen. »Aus dieser Tatsache, Dathes Lebenswerk zu verdrehen und zu verschweigen, wäre ein wahrlich geschichtsloser Akt«, argumentiert der Kulturpolitiker. Der Bündnisgrünen Politikerin wirft er seinerseits vor, mit ihrem Vorgehen Millionen Menschen »das Recht abzusprechen, auch sehr persönliche Lehren aus der eigenen Geschichte gezogen zu haben«. Die Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen solle »von ihren Attacken auf Heinrich Dathe endlich Abstand nehmen«.
Unter Leitung des gebürtigen Vogtländers war der Berliner Tierpark seit 1953 entstanden und ausgebaut worden. Der auch aus Funk und Fernsehen populäre Prof. Dr. Dr. Heinrich Dathe war dessen Direktor bis zu einer rüden Absetzung 1990. Der Tierparks besteht im kommenden Jahr 50 Jahre, und am 7. November 2005 hätte sein Gründer den 95. Geburtstag.


 

Planung und Bau

Kölnische Rundschau - 17. Jun. 2004
Einzug erst im September
„Wir bauen für die Grauen“, steht auf einem großen Schild in der Nähe des neuen Elefantenparks im Kölner Zoo. Jetzt nähern sich die rund zwei Jahre dauernden Bauarbeiten ihrem Ende. „Wir liegen voll im Zeitplan. Nächste Woche ist die Bauabnahme“, freute sich Zoodirektor Prof. Dr. Gunther Nogge.
Die Elefanten selbst kommen allerdings erst im September auf das Gelände. Die Anlage wird mit 20 000 Quadratmetern etwa so groß wie drei Fußballfelder. Rund ein Viertel der Fläche entfallen auf das Haus, dessen Decke von sieben sich kelchartig nach oben öffnenden Säulen getragen wird. Auf der einen Seite werden die Elefantenkühe untergebracht, auf der anderen Seite die Bullen. In der Mitte wird es eine Paarungszone geben. Halle und Park nehmen insgesamt rund zehn Prozent des Zoogeländes ein. „Im September kommen hier zunächst sieben Elefanten rein, und im kommenden Jahr werden wir ein achten durch Geburt dazu bekommen. Ausgelegt ist das Gebäude aber für 20 Tiere“, erklärte Nogge.
Die Finanzierung des Parks ist zum großen Teil durch Spenden von Freunden und Förderern zustande gekommen.





Aktionen

Berliner Morgenpost - 13. Jun 2004
GZSZ-Mime Daniel Fehlow wagt sich in die Höhle der Amurleoparden
Vor drei Tagen durfte Daniel Fehlow für einen Fototermin zu Darla und ihrem Bruder Dende ins Gehege. Der Schauspieler, der vor einer Woche seinen vorerst letzten Drehtag für die Fernseh-Serie "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" hatte und für ein halbes Jahr pausieren will, beteiligt sich an der Aktion "Tierische Botschafter: ein Stück Berlin fördern", mit der demnächst für den Tierpark Berlin geworben wird. "Die Amurleoparden sind selten geworden, es leben nur noch 50 bis 100 Tiere in Freiheit. Es war keine Frage, dass ich bei der Aktion gern mitmache", sagte Daniel Fehlow.

Schaffhauser Nachrichten - 11. Juni 2004
Der mit dem Wolf spricht und die Löwin krault
Das Fernsehen DRS drehte im Zoo Zürich eine Doku-Soap. Der Neuhauser Tierpfleger Andreas Thalmann kommt auch darin vor. «Es war eine intensive, aber spannende Zeit», sagt Andreas Thalmann über die mehrere Wochen dauernden Dreharbeiten des Schweizer Fernsehens DRS im Zürcher Zoo. Produziert wurde die dokumentarische Serie «Zoo». In sechs Folgen werden Geschichten vom Zoo und seinen Bewohnern erzählt, zu sehen sind sie jeweils am Sonntag um 20 Uhr auf SF 1. Morgen Sonntag steht die vierte Episode auf dem Programm. In deren Mittelpunkt stehen unter anderem Wölfe.

Yahoo! Nachrichten - 10. Juni 2004
Tierisch kulturell - Mittsommernächte im Zoo Osnabrück
Tierisch kulturell geht es am Samstag- und Sonntagabend im Zoo Osnabrück zu. Der Tierpark lädt seine Besucher am Wochenende zu kulturell angereicherten Mittsommernächten ein. Gemeinsam mit den städtischen Bühnen werden auf dem erleuchteten Zoo-Gelände mehrere schauspielerische Einlagen serviert.

Yahoo! Nachrichten - 10. Juni 2004
Tierische Stimmung - Dresdner Zoo startet « Romantische Nächte
Animalisch-stimmungsvolle Stunden will der Zoo Dresden seinen Gästen ab Samstag bereiten. Zu seiner ersten «Romantischen Nacht» bietet der Tierpark an vier Aufführungsorten inmitten üppiger Flora und Fauna Klassik, Jazz und zeitgenössische Musik in Zusammenarbeit mit Studenten der Dresdner Hochschule für Musik «Carl-Maria von Weber», wie der Zoo am Donnerstag in Dresden mitteilte. Ähnliche Sonderprogramme plant der Tierpark für den 19. und den 26. Juni.

Ostsee Zeitung - 14. Jun. 2004
Spanischer Tenor war Star der Klassik-Nacht im Rostocker Zoo
Einmal im Jahr schließen sich der Rostocker Zoo und das Volkstheater Rostock zusammen, um den Menschenaffen etwas Gutes zu tun. Denn aus diesem Zusammenschluss entsteht unter Mitwirkung der Norddeutschen Philharmonie, des Opernchors des Volkstheaters und der Singakademie Rostock ein sommerliches Highlight unter dem Titel Klassik-Nacht, dessen Erlös dem Bau einer neuen, großzügigen Anlage zur artgerechten Unterbringung der Primaten im Rostocker Zoo zufließen soll.

Märkische Oderzeitung - 16. Jun. 2004
Lange Nacht im Zoo
Nach dem erfolgreichen Auftakt gibt es jetzt eine neue Auflage der Eberswalder "Langen Zoo-Nacht". Schon am kommenden Freitag, 18. Juni, können die Besucher ein ungewöhnliches Spektakel erleben. 70 Lampen und diverse Spotlichter hat der Zoo inzwischen installiert. "Unsere Flamingos werden im herrlichen Licht zu sehen sein. Im völlig anderen Bild zeigen sich das Mäusehaus, die neue Vogelvoliere oder die Raubtieranlagen", gerät der stellvertretende Chef Siegfried Dombrowski selbst ins Schwärmen.

Sächsische Zeitung - 15. Jun. 2004
Olympiade im Tierpark
Görlitz. Die Biologie-Olympiade der Gymnasien des Regionalschulamts Bautzen geht am Donnerstag in den Endausscheid. Erstmals organisierte das Schulamt an seinen Gymnasien eine solche Biologie-Olympiade für Schüler der siebten Klasse. Zum Endausscheid werden die Bestplatzierten gegeneinander antreten. Sie müssen verschiedene Aufgaben an den unterschiedlichen Tiergehegen des Naturschutz-Tierparks lösen. Zudem soll es für die Teilnehmer eine Spezialführung geben.

Prignitzer - 16. Jun. 2004
Lieblingstiere aus dem Tierpark malen
Am 27. Juni ist es soweit - um 10 Uhr startet das diesjährige Perleberger Tierparkfest. Und es steht unter einem ganz besonderen Stern, begeht doch die beliebte Einrichtung in diesem Jahr ihren 40. Geburtstag.

Ostsee Zeitung - 14. Jun. 2004
Ein Tag im Tierpark für sozial schwache Familien
Etwas Pech mit dem Wetter hatten die mehr als 50 Kinder mit ihren Eltern am Sonnabend - es regnete mitunter ganz schön kräftig. Aber davon ließen sich die Knirpse nicht abhalten, unermüdlich erforschten sie, was der Wismarer Tierpark für sie zu bieten hat. Zu diesem Kinderfest waren Familien eingeladen, die es sich nicht immer leisten können, den Park mit all seinen Attraktionen zu besuchen.

Königsteiner Woche - 17. Jun. 2004
Afrikanische Nächte im Opel-Zoo
Erstmals findet dieses Jahr die „ZooFari – Afrikanische Nächte im Opel-Zoo“ statt. Jeweils am 18. und 19. Juni sind die Kassen von 21.30 bis 1 Uhr geöffnet. Die Besucher können bis 2 Uhr im Zoo bleiben und das künstlerische und kulinarische Angebot dieser Sonderveranstaltung genießen. Da der gesamte Eintrittserlös dem Bauprojekt „Afrika Savanne“ zufließt. gelten an diesem Abend keine Frei- und Jahreskarten.

 

Nachwuchs 
 

Berliner Morgenpost - 17. Jun. 2004
Zoo kämpft um Gorillababy
Die Chancen steigen, dass das vor sechs Tagen geborene und von seiner Mutter getrennte Gorillababy im Zoo Berlin aufwachsen wird. Eine endgültige Entscheidung ist zwar noch nicht gefallen, aber der Zoo Stuttgart, wo es eine Aufzuchtstation für Menschenaffen gibt, und der Zoo Frankfurt, wo der europaweite Koordinator für Menschenaffen sitzt, scheinen sich den Verbleib des Kleinen in Berlin vorstellen zu können.
Möglich wäre jedoch, dass der Zoo Berlin im Tausch für dieses Zugeständnis schon bald einen anderen Menschenaffen abgeben muss. Für Tierrevierchef Reimon Opitz, der den kleinen Gorillajungen momentan aufzieht, wäre das mehr als nur eine gute Lösung: "Wir haben mit dem acht Jahre alten Bokito zurzeit nämlich einen Gorilla, der demnächst ohnehin den Zoo wechseln müsste. Er lebt mit seinen Schwestern Sangha und Djambala in einer Gruppe und wird jetzt geschlechtsreif. Inzucht wollen wir aber unbedingt vermeiden."
Zoo-Direktor Jürgen Lange setzt sich vehement für den Verbleib des sechs Tage alten Affen in Berlin ein: "Nicht nur die Aufzucht von Jungtieren, sondern auch deren Integration zurück in eine Gruppe hat bei uns immer wunderbar funktioniert
Während die Experten noch heftig diskutieren, wird Gorillaweibchen Effi im Affenhaus mit Aufmerksamkeit und Leckerbissen verwöhnt, um die Trennung vom Jungtier möglichst schnell zu verwinden.

Berliner Kurier - 14. Jun. 2004
Die Nase hat es von Mutti
Alles drum, alles dran am vier Tage alten Gorillababy im Berliner Zoo. Doch da liegt ein Schatten auf den Gorilla-Glück. Das Donnerstagnacht geborene Affenkind hat erst ein Mal bei seiner Mutter trinken dürfen. "Das ist viel zu wenig. Aber Effi lässt es nicht an die Brust ran, dreht es weg", sagt Chefpfleger Reimon Opitz besorgt. Heute muss die Entscheidung fallen: Kann Effi ihr Kind behalten? Oder müssen Reimon Opitz und seine Frau wieder als "Pflegeeltern" einspringen und es wie Djambala mit der Flasche aufziehen?

Berliner Zeitung - 14. Jun. 2004
Baby-Wache im Zoo
Seit drei Tagen herrscht im Menschenaffenhaus eine Art Ausnahmezustand. Rund um das Gorillagehege ist alles abgesperrt. Nur einige, wenige Mitarbeiter haben Zutritt und sehen direkt, was den Besuchern die meiste Zeit verborgen bleibt: Gorilla-Dame Effi mit ihrem Baby auf dem Arm und daneben Vater Derrick. Am Freitag kam das Kleine zur Welt. Und weil es sich erst an sein Leben im Zoo gewöhnen soll, werden die Besucher 15 Meter vom Gehege fern gehalten. Chancen, den Nachwuchs zu sehen, gibt es dennoch - wenn Effi mit dem Kleinen direkt an die Scheibe kommt. Noch steht die Gorilla-Familie ein paar Wochen unter Kontrolle. Zu groß ist die Gefahr, dass Effi ihr Kleines abstößt wie vor drei Jahren die kleine Djambala. Die musste von Menschenhand aufgezogen werden und wird jetzt an ihre Artgenossen gewöhnt. 14 Tage, heißt es im Menschenaffenhaus, soll der Zugang noch eingeschränkt sein.

Berliner Morgenpost - 15. Jun. 2004
Drama im Zoo: Gorilla "Effi" kann nicht Stillen
Im Berliner Zoo bahnt sich ein Drama an. Das vor vier Tagen geborene Gorillababy hat bisher erst ein Mal Milch getrunken. Noch ist das von seiner Mutter Effi liebevoll im Arm gehaltene Jungtier munter, aber sollte es weiter ohne Nahrung bleiben und schwächer werden, bleibt den Zoologen keine andere Wahl: Sie müssten der Mutter das Baby abnehmen und mit der Hand aufziehen."Effi ist selbst eine Handaufzucht und hat auch bei anderen Gorillas nie gesehen, wie ein Jungtier groß wird. Sie weiß gar nicht, wie das geht", sagte Zoo-Direktor Jürgen Lange. Rund um die Uhr werden Effi und ihr Baby beobachtet, trotz des kurzen Abstandes sogar mit einem Fernglas, um garantiert keinen Trinkversuch zu verpassen. Sollte das Jungtier nicht trinken und schwächer werden, müssen die Berliner Abschied von ihm nehmen, denn dann soll es in den Stuttgarter Zoo wechseln.

Yahoo! Nachrichten - 15. Jun. 2004
Kleiner Gorilla zieht nach Stuttgart um
Der kleine am Freitag im Berliner Zoologischen Garten geborene Gorilla trinkt nicht genügend und muss deshalb wahrscheinlich per Hand aufgezogen werden. Allerdings wird die Aufzucht nicht in Berlin geschehen, sondern in Stuttgart. «Dort gibt es eine Art Kinderheim für Gorillas», sagte Zoo-Direktor Jürgen Lange. In diesem Heim lebten derzeit zwei Gorilla-Babys, ein drittes werde erwartet - «eine günstige Konstellation», unterstrich Lange. Ob der kleine männliche Affe tatsächlich seiner Mutter Effi weggenommen wird, könne bereits am Dienstag entschieden werden. Das Gorilla-Baby werden dann aber noch eine Woche in Berlin bleiben. «Wir müssen ihn ja erstmal aufpäppeln.» Raimon Opitz, Cheftierpfleger des Affenhauses und Ziehvater dreier Gorillas, ist dem Bericht zufolge erzürnt über diese Entscheidung. «Wir haben bewiesen, dass wir Gorillas von Hand aufziehen und integrieren können.» Den kleinen Affen nach Stuttgart zu geben, beraube den Zoo einer großen Attraktion.

Berliner Morgenpost - 16. Jun. 2004
Drama im Affenhaus
Bis zum Vormittag hatten die Menschen im Zoo gewartet. Aber als das fünf Tage alte Gorillababy so geschwächt war, dass es sich mit den Beinen nicht mehr an seiner Mutter Effi festhalten konnte, fiel die Entscheidung. Gegen 11 Uhr wurde das Gorilla-Weibchen leicht betäubt, dann nahmen die Tierpfleger das Baby aus dem Gehege. Es war ein bitterer Moment. "Effi wollte es nicht hergeben", sagte Reimon Opitz, Tierrevierchef im Menschenaffenhaus, der das Jungtier in seine Obhut nahm. Zweifel an dem schweren Entschluss wichen jedoch, als der Gorilla-Junge erst 30 Milliliter Babymilch und dann noch einmal 40 Milliliter trank. Reimon Opitz: "Es hatte einen wahnsinnigen Durst." Geht das Gorillababy nach Stuttgart oder bleibt es in Berlin? Diese Entscheidung wird Christian R. Schmitt vom Frankfurter Zoo treffen müssen. Er ist der Koordinator für alle Menschenaffen in europäischen Zoos und organisiert die Zucht. Von Hilfsprogrammen für gestörte Affenmütter wie beispielsweise Filmvorführungen hält er nichts. Am ehesten hätte Effi das Stillen noch durch eine Affenmutter in der Nähe lernen können. Nach neusten Erkenntnissen in der Zucht von Menschenaffen würden die Haltungsregeln derzeit überarbeitet. Ratsam seien verglaste Käfige, so Schmitt, wo auch unterschiedliche Affengruppen voneinander Verhaltensweisen erlernen könnten. Im Züricher Zoo werde das bereits erfolgreich praktiziert. Im Zoo Berlin möchte man das Jungtier unbedingt behalten. Direktor Jürgen Lange: "Erst mal bleibt das Jungtier hier, es muss aufgepäppelt werden." Er werde in diesen Tagen mit Frankfurt und Stuttgart telefonieren, "aber dort machen sie es auch nicht anders als wir, von den vorhandenen Jungtieren mal abgesehen."

Berliner Morgenpost - 16. Jun. 2004
Reimon Opitz: Der Affenvater aus dem Zoo
25 Affenbabys hat Reimon Opitz, Tierrevierchef im Menschenaffenhaus im Zoo, bisher mit der Hand aufgezogen. Orang Utans, Schimpansen, Bonobos waren darunter, Effis Baby wäre für ihn der vierte Gorilla. Zuletzt hatte Opitz im Sommer 2001 die kleine Djambala, das erste Jungtier von Effi, in seine Obhut genommen. Auch sie war von ihrer Mutter nicht angenommen und nach fünf Tagen mit leichten Bisswunden und einem gebrochenen Oberarm aus dem Affengehege geholt worden. Vor wenigen Monaten gelang die Integration Djambalas in eine Gruppe mit vier weiteren Gorillas, darunter den Handaufzuchten Sangha und Bokito.

Berliner Kurier - 16. Jun. 2004
Gorilla-Baby wird ein Flaschenkind und bleibt in Berlin
Das Gorilla-Baby aus dem Zoo, dessen Mama ihm keine Milch geben mochte, wird von Chefpfleger Reimon Opitz mit der Flasche aufgezogen. Und: Der Kleine (es ist wirklich ein Junge!) darf aller Voraussicht nach in Berlin bleiben, muss nicht ins Gorilla-Waisenhaus nach Stuttgart. Zoo-Direktor Lange: "Unsere Pfleger sind genau so gut wie die in Stuttgart."

Österreich Journal - 14. Jun. 2004
Frühsommerlicher Babyboom im Zoo
Beinahe zeitgleich sorgten mehrere Tierarten in Schönbrunn erfolgreich für Nachwuchs. Seit 14. Mai gibt es bei den japanischen Seraus ein entzückendes Jungtier. Bei den etwas weiter westlich angesiedelten, indischen Axishirschen sind gleich mehrere Junge zu beobachten. Einige Junge haben auch die Himalajathare. Ein paar Flügelschläge weiter sind junge Waldrappe geschlüpft. Die Gruppe der nordamerikanischen Schneeziegen hat sich um 3 Junge vergrößert. Und auch im Affenhaus gibt es wieder gute Neuigkeiten: gleich 3 junge Totenkopfäffchen.

Freie Presse (Chemnitz) - 10. Juni 2004
Nervöse Mutter , muntere Welpen - Leipziger Tigernachwuchs
Die beiden Ende Mai im Leipziger Zoo geborenen Tigerbabys sind wohl auf. Derzeit bemühten sich die Tierpflegerinnen, Tigermutter «Taiga» einmal täglich von ihren Jungen zu trennen, um die kleinen Kater wiegen und näher in Augenschein nehmen zu können. Allerdings gelinge dies nicht immer, da «Taiga» noch recht nervös sei. Zoobesucher könnten das Geschehen in der Mutterstube bald auf einem Monitor verfolgen. «Taiga» hatte am 28. Mai vier Junge zur Welt gebracht. Zwei von ihnen fanden die Pflegerinnen kurz darauf tot in der Mutterstube.

Dresdner Neueste Nachrichten - 14. Jun. 2004
Neu im Zoo: ein Esel, zwei Ture und jede Menge kleiner Ziesel
350 Tier- und zugleich Musikfreunde ließen sich am Samstagabend bei den "Romantischen Nächten" im Zoo von jungen Musikern der Hochschule für Musik "Carl Maria von Weber" bezaubern. Zweimal noch, am 19. und am 26. Juni, ist Gelegenheit, sowohl Tiere zu beobachten als auch Klängen von Klassik bis Jazz zu lauschen. Dann wird sich gewiss auch Zwergesel Susis "Erstling" gut beobachten lassen. Auch bei Familie Tur hat sich Kindersegen eingestellt. Nicht so recht auf die Anzahl der Jungen festlegen mochte man sich bei den Zieseln, die in den vergangenen zwei, drei Wochen das Licht der Welt erblickten. Um die 15 könnten es sein.

Sächsische Zeitung - 15. Jun. 2004
Judy entzückt alle
Schade, dass die Dresdner Zoodirektion keine Niedlichkeitspreise zu vergeben hat. Gegenwärtig käme für eine solche Auszeichnung mit Sicherheit Judy, das vor Wochenfrist geborene Zwergesel-Stutfohlen in Frage. Die Ture haben, was die diesjährige Saison betrifft, ihre Pflicht und Schuldigkeit getan. Wie berichtet, kam Mitte Mai das erste Jungtier des Jahrgangs 2004 zur Welt, am 4. Juni traf ein weiteres Böckchen ein, das sich noch eng an die Mutter hält.

Schwerin-News - 13. Jun 2004
Giraffenzucht (k)ein Problem?
Auch die Nachzucht von Giraffen in den Zoos ist weltweit schwierig und seit Jahren stagniert die Zahl der Giraffengeburten in den Zoos und liegt unter einem halben Hundert im Jahresmittel. Im Schweriner Zoo wollte es lange Zeit auch nicht recht klappen mit dem Nachwuchs bei Giraffen. Erst 1996, über zwölf Jahre nach der Ankunft der ersten Giraffe in Schwerin, gelang die erste Geburt. Leider verstarb der junge Bulle "Kim" knapp ein Jahr später durch einen Unglücksfall. Mehr Glück hatten wir 1999, als "Ooma" am 23. Januar geboren wurde. Zwei Jahre später kam "Mesari" am 25. März 2001 zur Welt, die heute im serbischen Zoo Palic lebt. Schließlich gelang die vierte Giraffengeburt am 5. Juni 2003 und erfreut bis auf den heutigen Tag die Zoobesucher. Vermutlich ist ihre Mutter "Maradi=Ooma" wieder trächtig und wird uns im nächsten Jahr wieder ein gesundes Giraffenkind zur Welt bringen.

Yahoo! Nachrichten - 10. Juni 2004
Nachwuchs bei den Zwergeseln im Zoo
Bei den Zwergeseln im Berliner Zoo gibt es Nachwuchs. Eseljunge «Benny» ist nach Angaben eines Zoosprechers wohlauf und schon jetzt der unangefochtene Star im Tierkinderzoo.

Königsteiner Woche - 17. Jun. 2004
Jungtierboom im Opel-Zoo
Ein Besuch im Opel-Zoo im Juni: Endlich warmes, angenehmes Wetter, üppige Vegetation und dazu jede Menge Jungtiere, die es zu entdecken gilt. In dieser Jahreszeit finden Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum aufgrund des Nahrungsangebotes beste Bedingungen für die Aufzucht des Nachwuchses. Und so fällt die Zeit der Geburten bei vielen Arten in das Frühjahr, auch wenn sie schon seit Generationen in Zoologischen Gärten leben. Die Jungtiere, ihre Eltern und alle 1.000 Tiere in rund 200 Arten sind täglich von 8.30 bis 18 Uhr zu sehen.



Yahoo! Nachrichten - 16. Jun. 2004
Afrikaner gegen Asiaten - Löwen werden im Magdeburger Zoo ...
Der Magdeburger Zoo tauscht seine Löwen aus. Die afrikanischen Löwen haben die Gehege in Richtung Serengeti Park Hodenhagen verlassen, wie Zoodirektor Kai Perret am Mittwoch in der Landehauptstadt mitteilte. Dabei sei wichtig gewesen, dass die komplette Gruppe in eine zoologische Einrichtung abgegeben werden konnte, fügte er hinzu. Damit bleibe der Familienverband erhalten.
Am Donnerstag kommen zunächst zwei asiatische Löwinnen aus dem Zoo Köln. Das Zuchtprogramm lässt nicht zu, dass beide Löwenarten in einem Zoo gehalten werden. Die asiatischen Löwen gehören mit zu den bedrohtesten Großkatzen der Welt und werden nur sehr selten in Zoos gehalten.

Österreich Journal - 15. Jun. 2004
Wisente erobern den Lainzer Tiergarten
Um eine weitere Attraktion reicher ist der Lainzer Tiergarten: Seit kurzem bewohnen zwei Wisent-Damen ihr geräumiges Gehege in der Nähe des Lainzer Tors. Und sie haben sich nach ihrer Übersiedlung vom Gutshof von Schloss Hof, einer Dependance des Tiergartens Schönbrunn, schon gut eingelebt.

Freie Presse - 14. Jun. 2004
Reichenbach: Neues Zuhause in Chemnitz für kleinen Nasenbären
Für einen Weißrüssel-Nasenbären, der vor Pfingsten irgendwo ausgebüxt war und die Feuerwehr und die Mitarbeiter des Limbacher Tierheimes mehrere Tage lang in ganz Reichenbach auf Trab hielt, gab es am Montag Vormittag noch einmal Aufregung pur. Der Direktor des Tierparkes Chemnitz, Dr. Hermann Will, war nach Limbach gekommen, um den neuen Bewohner persönlich abzuholen.

Main-Rheiner - 13. Jun 2004
Gans im Karton, Ziege mit Asthma
Steigende Besucherzahlen, ein weiter entwickeltes Gelände und neue Angebote - der Tierpark Kastel zieht eine positive Bilanz. Nun steht der Verein vor einer erneuten Hürde: Die Stelle des Tierpflegers ist in Gefahr.

Märkische Oderzeitung - 17. Jun. 2004
Persönliche Opfer für den Tierpark
Von den Sparmaßnahmen im Hauhaltssicherungskonzept der Stadt Angermünde ist neben der Bibliothek auch der Tierpark betroffen. Mit dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung in der Juni-Sitzung wurde festgelegt, dass jeweils 2005 und 2006 zehn Prozent der städtischen Kostenzuschüsse zu streichen sind. Die Mitarbeiter des Tierparks hatten bereits vor der Entscheidung angekündigt, sich den Herausforderungen zu stellen. Sie haben sich zu persönlichen Einschnitten bereit erklärt, um den Tierpark in der jetzigen Qualität und damit auch ihren Arbeitsplatz zu erhalten.


Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

RuhrZoo Gelsenkirchen, 15.06.2004
TV-Polizisten Toto & Harry übernehmen Namenspatenschaft für Rote Varis Äffchen
Gelsenkirchen. Mitte April gab es im Ruhr Zoo Gelsenkirchen gleich vierfachen Nachwuchs bei den Roten Varis, einer Halbaffenart aus Madagaskar. Das quirlige Quartet, drei Jungen und ein Mädchen, sind nun endlich für alle Zoobesucher auch in der Außenanlage zu sehen. Für zwei der männlichen Äffchen haben die beiden Bochumer Polizisten Toto & Harry, bekannt aus der gleichnamigen TV-Serie von SAT1, die Namenspatenschaft übernommen. Torsten Heim und Thomas Weinkauf haben sich als „Toto & Harry“ bei den Fernsehzuschauern mittlerweile bundesweit einen Namen gemacht. Die beiden Revier-Cops konnten mit ihren flockigen Sprüchen bis zu vier Millionen Zuschauer vor die Bildschirme locken. Gerade sind die beiden Bochumer dabei, auch ihr erstes Buch zu veröffentlichen. Toto & Harry berichten nicht darin nicht nur von ihrer Arbeit vor der Kamera. Sie erzählen auch, wie sie zur Polizei kamen, über ihre spannendsten Fälle, ihre ersten Auftritte im Fernsehen, ihre Begegnungen mit Prominenten und ihren ungewollten Meineid vor Gericht. Das Buch wird im Essener hellblau Verlag pünktlich zum Start der neuen Toto & Harry Staffeln im September 2004 auf den Markt kommen.

RuhrZoo Gelsenkirchen, 15.06.2004
Gefiederter Nachwuchs im Ruhr Zoo
Gelsenkirchen. Reichlich gefiederten Nachwuchs hat der Ruhr Zoo Gelsenkirchen bekommen: Vier angriffslustige Tschajas und zwei hungrige Hornraben bereichern seit kurzem den Tierbestand. Die mit den Gänsen verwandten Tschajas aus Südamerika sehen den herkömmlichen Hausgänsen sehr ähnlich. Die dritte Brut des Gelsenkirchener Gänsevogelpärchens war ein Vierer-Gelege. Drei der kleinen Tschajas schlüpften am 23. Mai, ein kleiner Nachzügler krabbelte erst kürzlich aus dem Ei. Lange werden sie Gelsenkirchen jedoch leider nicht erhalten bleiben: Wenn die Vier groß genug sind, ziehen sie mit ihren Eltern vom Ruhr Zoo in den Dortmunder Tierpark. Die Hornraben haben eine Hütte bezogen. Mit einem Abstand von einer Woche hat das Weibchen zwei Eier gelegt und im selben Abstand sind die Hornraben auch geschlüpft. Da der jüngere Vogel gegen den schon viel stärkeren älteren Artgenossen beim Füttern zu kurz kommen würde, wird er mühevoll mit der Hand aufgezogen. Der Kleine ist daher auf die Krankenstation in einen Brutschrank übergesiedelt. Dort wird er von den Tierpflegern viermal am Tag gefüttert. Die jungen Hornraben müssen nun noch fast drei Monate in der Hütte und im Brutschrank verbringen.

Zoo Köln, 15.06.2004
Närrisches Consulat unterstützt ELEFANTENPARK
Die Bauarbeiten am ELEFANTENPARK Köln gehen jetzt zwar dem Ende entgegen, aber der Zoo nimmt weiterhin gern Spenden an. Den ELEFANTENPARK verdankt der Zoo ausschließlich seinen Freunden und Förderern! Für den an der Bausumme fehlenden Restbetrag hat er einen Kredit aufgenommen, der durch eine im Eintrittspreis enthaltene Bauabgabe, also wiederum durch Zoofreunde, bedient wird. Seit langer Zeit ist das Närrische Consulat der Großen Kölner KG unter dem Vorsitz von Professor A. W. Klein dem Zoo eng verbunden. Das Närrische Consulat hat bereits verschiedene Projekte im Zoo und auch mehrfach schon den ELEFANTENPARK unterstützt. Eine weitere Spende für den ELEFANTENPARK wird überreicht am Dienstag, dem 15. Juni 2004 um 19.00 Uhr anlässlich einer exklusiven Vorbesichtigung des ELEFANTENPARKS. Bitte melden Sie sich wie gewohnt am Haupteingang um 18.45 Uhr.

Zoo Köln, 14.06.2004
“Krontaube flügge!”
“Als der Schah von Persien unseren Garten besuchte”, berichtet Nicolas Funck, der zweite Kölner Zoodirektor 1878, “waren es die Krontauben, welche seine Aufmerksamkeit am meisten fesselten.” In seinem Jahresbericht 2003 vermeldete der neunte Zoodirektor stolz  den ersten Zuchterfolg bei diesen riesigen Vögeln. Zwischen diesen beiden Ereignissen liegen 125 Jahre. Aber schon ein Jahr später guckt wieder ein Krontäubchen aus dem Nest.

Tierpark Chemnitz, 14.06.2004
Einladung zum Tierparkfest am 19./20. Juni 2004,
zur Entdeckungsreise mit Dr. Löwenzahn und am Samstag, den 19. Juni, 22:00 Uhr zu einer nächtlichen Expedition.
Sonntag, den 20. Juni, 15:00 Uhr große Tiertaufe!
Naturforscher an den Start - denn beim Tierparkfest am Samstag, den 19. und Sonntag, den 20. Juni 2004 gibt es im Tierpark Chemnitz (wieder) jede Menge zu entdecken und zu erleben. Auf der Tierparkfestwiese erwartet das Forschercamp von Dr. Löwenzahn die (jungen und alten) Expeditionsteilnehmer. Ausgerüstet mit speziellen Forschungsaufträgen geht es dann zu den seltensten und aufregendsten Tieren des Parks. An den einzelnen Stationen wie Phillipinen, Australien, Afrika oder Südamerika gilt es  nicht nur, naturwissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen, sondern auch durch Absolvieren einer Dschungelprüfung mit Blasrohr oder australischen Steinspielen echte Entdeckerqualitäten zu beweisen. Auf der Spur des Tigers können die Besucher selbst Gipsabdrücke von Trittsiegeln der Raubkatze fertigen, ihre Sprungkraft an der des Kängurus messen oder ausprobieren, ob sie selbst so stark wie ein Löwe sind. Die ganz Mutigen sollten am Samstag  22:00 Uhr zu einer nächtlichen Expedition durch den Tierpark aufbrechen, zur Nachtführung erwartet der Förderverein Arche Noah alle Interessenten um diese Zeit am Eingang des Parks. Eine große Tiertaufe mit Musik wird am Sonntag, 15:00 Uhr zahlreichen neuen Zoobewohnern zu Namen oder Paten verhelfen. Das Tierparkfest zum „40.“ des Tierparks Chemnitz bietet auf jeden Fall viele Gründe genug, sich an diesem Wochenende wieder einmal auf Entdeckungsreise zu begeben in das schöne Gelände des 40 Jahre jungen Jubilars an der Pelzmühle!

Zoo Duisburg, 14.06.2004
SULINA (erstmals) auf der Freianlage
Gerade vier Wochen alt, 138 cm Stockmaß hoch mit zwei zartschwellenden Rundungen auf dem  R ü c k e n – im Übrigen plüschweich eingepackt in echt  Kamelhaar – stakelt seit heute SULINA – eines der jüngsten Tierkinder im Zoo – über die Kamel-Freianlage. Mutter SARAH – selbst 1996geborene Duisburgerin – hatte freilich während der ersten Lebenstage ihrer sanftäugigen Tochter alle Schwierigkeiten, den spitzlippigen Säugling ans milchpralle Euter zu bugsieren; schließlich halfen die Tierpfleger kurzfristig mit Fläschchen und Baby-Halfter aus, um dem stelzbeinigen Trampeltier durch leichtes Nachschieben den Weg zur mütterlichen Nahrungsquelle zu weisen. Weil Vater SULTAN, geb. 1999 im Zoo Heidelberg und mittlerweile den rauflustigen Rüpeljahren entwachsen, seine niedliche Tochter mit stolz erhobenem Haupt betrachtet, darf die kleine SULINA ganztägig auf die Freianlage zu ihren übrigen Herdengenossen. Zuvor jedoch wird ihr fast weißes (!) Fellkleid für Duisburger Zoobesucher geputzt, gestriegelt und lockenschonend hergerichtet – stilgerecht mit der Mistkratze versteht sich…

Verein der Tiergartenfreunde Heidelberg, 12.06.2004
Aktion „Pro Elefant - Zukunft sichern“
Tiergartenfreunde starten große Kampagne zugunsten des Bau eines Elefantenhauses – Auftakt ist am 20.Juni 2004 – Informationsstand am Elefantenhaus; Benefizwaffelnverkauf und mehr zugunsten des Elefantenhaus 1956. Mit großem Engagement wird von Karl Ebert (damaliger Vorsitzender der Tiergartenfreunde)  die Tiergartenlotterie gestartet. Aus dem Erlös dieser Tiergartenlotterie können die Tiergartenfreunde im Heidelberger Zoo für 66.406,- DM das Elefantenhaus errichten. Sogar 7.188,- DM für Fracht, Wärter und Futter bleiben noch übrig und auch eine Beteiligung am Kaufpreis der asiatischen Elefantin "Rani" mit 5.000,- DM ist noch möglich. Seitdem hat das Elefantenhaus viel erlebt. "Lakshmi" kam als Geselle zu "Rani" hinzu und eine zeitlang lebte auch die afrikanische Elefantin "Malinda" hier im Hause.  Im Laufe der Jahre haben sich natürlich die Ansichten und das Verständnis zum Tier geändert. Aus der einstmals attraktiven Anlage wurde ein Sorgenkind. Als im August 2001 "Rani" starb, lebte fortan "Lakshmi" alleine auf der Anlage. Die Diskussion über die Zukunft der Elefantenhaltung in Heidelberg hatte schon längst begonnen. Im April 2003 fand durch Frau Oberbürgermeisterin Beate Weber der erste Spatenstich zum Umbau der Elefanten-Außenanlagen statt. Aus eigenen Mitteln kann der Zoo aber kein Elefantenhaus finanzieren - die Tiergartenfreunde sehen sich mit in der Pflicht zu einem Neubau beizutragen. Den Auftakt der Elefantenhausoffensive „Pro Elefant – Zukunft sichern“ bildet der Aktionstag der Tiergartenfreunde am 20.Juni 2004. Während der Besucher sich beim Elefantenhaus umfassend über das Thema informieren kann, erwartet den Besucher am Löwenvorplatz der Verkauf von Benefizwaffeln. Der symbolische Verkaufspreis von einem Euro je Waffel geht direkt auf das Elefantenhaussonderkonto der Tiergartenfreunde. Bereits jetzt hat eine erste zweckgebundene Spendenwelle begonnen. Der Spendeneingang ist im Schaukasten der Tiergartenfreunde beim Zooeingang sowie im Internet unter www.tiergartenfreunde.de direkt ablesbar und wird kontinuierlich aktualisiert. Das Eingangskonto bei der Sparkasse Heidelberg lautet 16128 (Bankleitzahl 67250020) mit dem Stichwort „Elefant“.

Wilhelma Stuttgart, 11.06.2004
Storchen-Stories aus der Wilhelma
Wie im vergangenen Jahr hatten die beiden freifliegenden Störche in der Wilhelma 5 Eier gelegt. Während im Supersommer des letzten Jahres Kühlung erste Storchenpflicht war, dienten die Altstörche dieses Jahr zunächst vorwiegend als Regenschirme. Ob es nun an den Kälteeinbrüchen lag oder andere Gründe hatte – jedenfalls schlüpften nur 2 Jungstörche. Während für den Schutz vor Regen und Wind wie schon gesagt die sturmerprobten Eltern zuständig waren, oblag die Drainage des windschiefen Asthaufens – bei Storchens auch „Nest“ genannt-  allerdings den Tierpflegern, die in bewährt waghalsigen Aktionen das Ertrinken oder Erfrieren der Küken verhinderten. Auch mit nur zwei Jungen haben die Eltern jetzt alle Flügel voll zu tun. Bereits im Herbst sind die Jungvögel fit für den Storchentreck nach Afrika. Und die Eltern? Die haben das beschwerliche Reisen aufgegeben und erholen sich alljährlich im Winter an den wohlgefüllten Fleischtöpfen der Wilhelma von den Mühen des Arterhalts ...

Zoopark Erfurt, 11.06.2004
Erfurter Zebraharem hat wieder einen Hengst in seiner Mitte
Seit gestern ist große Aufregung in der vierköpfigen Zebragruppe, die seit dem Jahr 2000 ohne männliches Mitglied und damit ohne Mutterfreuden auskommen musste. Der vor gut zehn Jahren erworbene Hengst hatte sich leider, was den Nachwuchs betrifft, nicht bewährt und so gab es seit Anfang der 90er Jahre keine für die Besucher so attraktiven Zebrafohlen mehr. Das war umso bedauerlicher, da drei Stuten im besten Alter sind und Zebranachwuchs sehr gefragt ist. Ein Kontakt des Zoodirektors mit der Zoologischen Leiterin der Zoo Kaiserslautern GmbH ergab den glücklichen Umstand, dass sich dort zwei Zebrahengste im zeugungsfähigen Alter seit Jahren ohne weibliche Gesellschaft befanden. So war man sich schnell über die Einstellung eines Hengstes in den Erfurter Zoopark einig. Am gestrigen Tag fuhren Zootierinspektor Rudi Toll und Revierleiter Mario Fuß mit einer zebratauglichen Kiste auf einem zooeigenen Pferdetransporter zum Zoo Kaiserslautern. Der Hengst mit dem Namen ‚Chapman’ ging problemlos über den Stall in die vorgesehene Kiste und verhielt sich während der langen Autofahrt sehr ruhig. Eine erwartungsfreudige Tierpflegerschaft entlud die Kiste mit dem Zebrahengst in das Zebrafreigehege, in der die Stuten um diese Zeit schon außergewöhnliches ahnten. Nach Ziehen des Schiebers verließ der Hengst die Kiste und wurde sofort freudig begrüßt. Sie nahmen ihn in ihre Mitte und verfolgten ihn ständig beim Erkunden der neuen Heimat. Man konnte sich nicht des Eindrucks erwehren, dass jede Stute dem zukünftigen Vatertier zeigen wollte, wie begehrenswert sie sei. Nun hoffen alle Zoomitarbeiterinnen und -mitarbeiter, aber sicher auch viele Besucher, dass er die Rolle als Stammhalter wahrnimmt.

Zoo Duisburg, 11.06.2004
Aphrodites Zimmer - „bühne 47“ spielt im Zoo
Die aus der 1947 gegründeten „Ketteler Spielschar“ hervorgegangene „bühne 47“ hat sich seit jeher auf Boulevard- und Kriminalkomödien spezialisiert, die in der warmen Jahreszeit sogar unter freiem Himmel aufgeführt werden. Zum zweiten Mal in ihrer Geschichte wird die Laienspiel-Schar der „bühne 47“ im Zoo Duisburg eine Vorstellung geben, die keineswegs nur Erwachsene, sondern auch Kinder und Jugendliche begeistern wird. Aphrodites Zimmer heißt die quirlige Verwechslungskomödie um Liebe, Treue und Untreue, aber auch Eifersucht und Freundschaft. Die Schauspieler der „bühne 47“ stellen sich nicht nur persönlich vor, sondern versuchen den Beziehungs-Wirrwarr innerhalb der Duisburger Seelöwen-Gruppe (1 Mann und 5 (!) Frauen) zu entwirren am Montag, der 14. Juni 2004 um 11.00 Uhr. Ort: Felsen auf der Freianlage der Kalifornischen Seelöwen / Große Robben-Anlagen.  Die Aufführung der Verwechslungskomödie „Aphrodites Zimmer“ findet statt am Samstag, dem 19. Juni 2004, von 19.30 – 22.30 Uhr. Um Karten-Reservierung wird gebeten!

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Natur- und Artenschutz

STERN - 13. Jun 2004
Unbekannte Gattung: Schwein gehabt, Schwein gegessen
Der niederländische Naturforscher Marc van Roosmalen hat nach eigenen Angaben in Brasilien eine neue Säugetierart entdeckt - das Riesenpekari aus der Familie der Nabelschweine. Das Wildschwein unterscheide sich in Größe, Verhalten und Fellzeichnung von den bisher bekannten drei Nabelschweinarten, berichtete Naturfilmer und Zoologe Lothar Frenz, der Roosmalen für eine Dokumentation im NDR-Fernsehen (16. Juni, 20.15 Uhr) zum Rio Aripuana begleitet hatte. Das Tier galt bis zur seiner kulinarischen Verwertung als wissenschaftliche Sensation. Das erste Riesenpekari, den van Roosmalen und Frenz im Amazonas zu Augen bekamen, sei von Eingeborenen zum Abendessen verarbeitet worden.

Frankfurter Neue Presse - 11. Jun 2004
Die heimliche Rückkehr der Luchse
Seit einigen Jahren streifen wieder Luchse durch hessische Wälder. Im 19. Jahrhundert war die Wildkatze mit den markanten Pinselohren und dem Stummelschwanz in Mitteleuropa ausgestorben. In Hessen soll das letzte Tier 1833 im Odenwald erlegt worden sein. Seit geraumer Zeit beobachten Jäger und Forstarbeiter wieder Luchse im nordhessischen Ringgau an der Grenze zu Thüringen und im Spessart. Doch die Rückkehr der Wildkatzen gibt den Experten Rätsel auf. Sie wissen nicht, woher sie stammen und wie viele in Hessen leben. Unklar ist auch, ob sie hier auf Dauer eine Heimat finden. Die Wildkatzen könnten eingewandert sein. Der hessische Jagdverband hält es allerdings für wahrscheinlicher, dass die Tiere in Hessen illegal ausgesetzt worden sind.

Main-Rheiner - 14. Jun. 2004
Regierungspräsidium will Europäische Vogelschutzgebiete sichern
Die hessischen Altneckarschlingen im Bereich zwischen Pfungstadt und der Landesgrenze zu Baden-Württemberg sind jetzt vom Regierungspräsidium Darmstadt durch eine Rechtsverordnung als Landschaftsschutzgebiet einstweilig sichergestellt worden. Die Schutzgebietsausweisung gilt zunächst nur für zwei Jahre, kann aber um ein weiteres Jahr verlängert werden. Das sichergestellte, rund 1380 ha große Schutzgebiet erfüllt aus naturschutzfachlicher Sicht die Kriterien eines Europäischen Vogelschutzgebietes und ist Teil des europäischen Netzes von Schutzgebieten "Natura 2000".

Kleine Zeitung - 14. Jun. 2004
Die "Urforelle" kehrt wieder zurück
Die Bundesforste bemühen sich aktiv um den Erhalt der Artenvielfalt der heimischen Flora und Fauna. Aus diesem Grund haben sie im Salzkammergut gemeinsam mit dem Institut für Zoologie der Karl-Franzens-Universität Graz ein Projekt zum Wiederbesatz mit ursprünglich vorhandenen Forellen gestartet. In der ÖBf-Fischzucht in Spital/Pyhrn wurde die Urforelle wieder herangezüchtet. Da die Mischarten optisch nicht mehr voneinander zu unterscheiden waren, konnte die reine Forellenart nur durch genetische Untersuchungen ermittelt werden. Die Wissenschaftler nahmen Genproben von alten Museumspräparaten, von denen sie wussten, dass sie zur Urforellenart gehörten. Diese dienten als Grundlage für die Nachzucht. Im Toplitz- und Grundlsee sowie im Toplitzbach wurde ein Genpool geschaffen. Um eine weitere Vermischung der Arten zu vermeiden, wurden bewusst diese abgeschlossenen Gewässer ausgewählt.

Tiroler Tageszeitung - 11. Jun 2004
6.GEO-Tag der Artenvielfalt am 12.Juni in Tirol
Am Samstag startet der 6. GEO-Tag der Artenvielfalt, der in diesem Jahr in Tirol zwischen Innsbruck und dem Brenner stattfindet. Der GEO-Tag der Artenvielfalt ist die größte Feldforschungsaktion Mitteleuropas. Ziel der über 70 Experten, 30 Hobbyforscher und rund 130 Schüler in Österreich ist es, innerhalb von 24 Stunden die Biodiversität in vier Untersuchungsgebieten zu erfassen. Darüber hinaus werden zwei Untersuchungsgebiete in Südtirol erkundet. Möglich ist, dass - wie bislang jedes Jahr - neue Tier- und Pflanzenarten entdeckt werden. So ist zum Beispiel damit zu rechnen, dass mediterrane Arten nach Tirol eingewandert sind.

Tiroler Tageszeitung Online - 15. Jun. 2004
Verirrter Jungwal in Rhode Island eingeschläfert
Ein junger Finnwal, der offenbar von seiner Mutter getrennt wurde und sich in einer Bucht verirrt hatte, ist im US-Staat Rhode Island eingeschläfert worden. Bemühungen zur Rettung des zwei Tonnen schweren Meeressäugers schlugen fehl. Dem 8,4 Meter langen Tier sei zunächst ein Beruhigungs- und Betäubungsmittel in das Blasloch gegeben worden, anschließend sei ihm eine Überdosis Barbiturate in eine Vene der Schwanzflosse gespritzt worden.

Ostsee Zeitung - 17. Jun. 2004
Panda schwanger nach Sexualunterricht
Der Panda „Hua Mei“ hat im Sexualunterricht gut aufgepasst: Tierpfleger im Panda-Schutzzentrum Wolong im Südwesten Chinas zeigten dem vierjährigen Weibchen Videos mit kopulierenden Artgenossen, um es auf eine Reihe von „Blind Dates“ mit möglichen Liebhabern vorzubereiten. Und jetzt ist „Hua Mei“ tatsächlich schwanger, wie die Zeitung „Beijing Chenbao“ gestern berichtete.

Neue Deutschland, 15.6.04
Beutel-Bär massiv gefährdet
Koala könnte im Landesosten Australiens aussterben
Zumindest im Osten Australiens, warnen jetzt Umweltschützer, könnten die Beutel-Bären innerhalb der nächsten zwölf Jahre aussterben. Schon heute sei der Rückgang der Population im Osten des Riesenlandes dramatisch. Die schwindende Nahrungsgrundlage durch Abholzung der ist einer der Gründe. Der andere liegt darin, dass auch immer mehr Tiere dem Verkehr zum Opfer fallen. Mittlerweile sei ihre Zahl auf nur noch 100000 Tiere im gesamten Land gesunken. Allerdings leben sie sehr ungleich verteilt. So breitet sich der Koala beispielsweise auf der im Süden gelegenen »Känguru-Insel« massenweise aus. Rund 33000 Vertreter der Spezies, ein Drittel des vermuteten Gesamtbestandes, sollen dort inzwischen schon an den Blättern der Eukalyptusbäume mümmeln. Weil die Wälder nicht mehr genügend Nahrung für so viele Tiere bieten, überlegen die Behörden bereits seit 2002, Koalas in großer Zahl umzusiedeln oder sogar gezielt zu töten.


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Weitere Infos

15th Zoohistorica Arnhem 2004

The 15th meeting of collectors of paraphernalia of zoos will take place in
Burgers'Zoo, Arnhem, the Netherlands, from 10 -12 september 2004

Friday, September 10th, 2004
7 pm: Icebreaker in "Pinguincorner", in Burgers' Zoo.
If you have subscribed previously, you will have free entrance to the zoo the whole day.

Saturday September 11th, 2004
9 - 10 am: Registration set-up of stands for the trade fair in the service area of the zoo.
10 am: Opening ceremony of the 15th Zoohistorica 2004 with group photograph
10 am - 1 pm: Trade fair
1 - 2 pm: Lunch break
2 - ca. 5 pm: Guided tour through Burgers' Zoo
5.30 pm: Dinner in Burgers' Bush (Buffet-style)
following: Auction in favour of the "Dreamnight at the Zoo"
(www.dreamnightatthezoo.nl): an international project of zookeepers to offer
chronical ill and disabled children a special evening in the zoo.

Fee for this day: 12 EUR (this includes free entrance to Burgers' Zoo on 10
and 11 September, group photograph, coffee and tea during trade fair, guided
tour through Burgers' Zoo and dinner

Sunday September 12 th, 2004
Visit to Zoo Emmen. Guided tour behind the scenes only possible for those who register before August 15th, 2004.
This program will be free for colleagues who can show a prove they work in another zoo, non-zoo employees have to pay EUR 14 for entrance, coffee and two guided tours.

Payment: cash on Saturday morning September 11th to avoid high banktransaction costs. Late fee for subscriptions after September 1st: EUR 20

Registration or any questions: please send an email to:
guidebooks@burgerszoo.nl or by letter to: Guidebooks 2004, Schelmseweg 85,
NL-6816 SH Arnhem.





Jersey Zoo
International Training Centre
 
Courses 2005




START

FINISH

DESMAN

Thu 10 Mar

Wed 29 Jun

PHVA

Sat 07 May

Sat 14 May

SUMMER SCHOOL 2005

Mon 18 Jul

Fri 05 Aug


International Training Centre
Durrell Wildlife Conservation Trust
Les Augres Manor, Trinity Jersey, JE3 5BP, UK
T. 44 (0)1534 860050 F. 44 (0)1534 860002
www.durrellwildlife.org



Der Zoologische Garten, Volume 74, Issue 2


30 Jahre Internationales Tigerzuchtbuch in Leipzig. Von PETER MÜLLER, Leipzig

Die neue Anlage für Japanmakaken (Macaca fuscata) im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde. Von BERNHARD BLASZKIEWITZ, Berlin

Chronobiologische Untersuchungen an einem neugeborenen Afrikanischen Elefantenbullen (Loxodonta africana). Von BRIGITTE BALDRIAN & HARALD M. SCHWAMMER, Wien

Gerontologische Beobachtungen an zwei männlichen Krallenaffen (Callitrichidae). Von MICHAEL SCHRÖPEL, Magdeburg

Der Zooteil "Afrika 1. Bauabschnitt" im Georg von Opel-Freigehege für Tierforschung, Kronberg. Von THOMAS KAUFFELS, Kronberg

Welche Funktion hat die stehende Mähne der Wildpferde? Von JOSEF H. REICHHOLF, München

Some evidences of territorial behaviour of the Striped possum, Dactylopsila trivirgata, under zoo conditioms. By EWA ZGRABCZYNSKA & JOANNA ZIOMEK, Poznan

Auswirkungen von Behavioural Enrichment auf die kämpferischen Auseinandersetzungen der drei männlichen Löwen (Panthera leo) des Tiergartens Heidelberg. Von SUSANNA ACHENBACH, Dossenheim & SYBILLE GRÄFF, Neckarsheim

In memoriam Hermann Ruhe - 14.XI.1924 -14.XII. 2003. Von WOLF-DIETRICH GÜRTTLER, Gelsenkirchen & ERNST RÜHMEKORF, Springe


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Ausstellungen

BAD WURZACH Naturschutzzentrum:
ERLEBNISRAUM FLIEßGEWÄSSER
bis 26.9.2004
http://www.naturschutzzentren-bw.de/badwurzach/

Gotha - Museum der Natur
125 Jahre Herzogliches Museum, 50 Jahre Wiedereröffnung als Naturmuseum
bis 30.10.2004

Hamburg, Rieck-Haus - Vierländer Freilichtmuseum
UNGEBETENE GÄSTE - Von Spatzen, Fliegen und Mäusen
bis 31.10.2004

Paderborn - Historisches museum im marstall
ALS DAS KOTELETT NOCH LEBTE
Eine Ausstellung zur Biologie der Hausschweine
bis 25.07.2004

Klagenfurt - Landesmuseum für Kärnten
INMITTEN PARASITEN
bis 30.06.2004


DARMSTADT Hessisches Landesmuseum:
DINO & CO - Erstmals in Europa: 59 Saurier aus Asien
bis 1.8.2004
http://www.hlmd.de


BERLIN Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem:
VICTORIA & CO. IN BERLIN
100. Geburtstag des Botanischen Gartens
bis 5.9.2004
http://www.bgbm.org/BGBM

ZÜRICH Landesmuseum Zürich:
FASZINATION FORSCHUNG
bis Juni 2004
http://www.musee-suisse.ch

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TV-Tipps

Am 16. Juni 2004 lief um 20.15 Uhr im NDR der Film: "Der Artenjäger vom Amazonas". Autor und Regisseur Lothar Frenz (auch bekannt als Geo-Redakteur und Buchautor) war im vergangenen Jahr insgesamt drei Monate mit Marc van Roosmalen in Amazonien unterwegs - jenem Primatologen, der dort seit 1996 über zwanzig bislang unbekannte Affenarten entdeckt hat. Dabei sind einige zoologische Leckerbissen "vor die Kamera gelaufen". Zum einen gibt es die weltersten Filmaufnahmen des Prinz Bernhard-Springaffens (Callicebus bernhardi) in der Wildnis, einer Art, die erst 2002 beschrieben wurde. Vor allem aber Bilder einer "neuen" Riesenpekari-Art; und es geht auch um Zwerg-Seekühe, unbekannte Zwerg-Greifstachler und vieles mehr.
Sicher saß die Hälfte aller deutschen Artenschützer vor dem Bildschirm. Für die andere Hälfte gibt es die Wiederholung:
So., 20.06.2004, 13:00-13:45 N3, Der Artenjäger vom Amazonas, Zwergaffen und Riesenschweine

ARTE sendet zur Zeit fast jede Woche eine neue Naturfilm-Reihe. Letzte Woche "Europas Schlangen", zur Zeit "Bedeutende Naturschauplätze", und ab Ende des Monats "Rettung der Naturparadiese"

Do., 17.06.2004, 19:00-19:45 ARTE, Bedeutende Naturschauplätze
Do., 17.06.2004, 20:45-21:30 XXP, Die Stunde der Artenschmuggler
Do., 17.06.2004, 20:40-21:55 ARTE, Katzenmenschen (Horrorfilm 1942, spielt (angeblich?) im Zoo New Orleans; Backstein-Gitterkäfig-Raubtiergalerien
Fr., 18.06.2004, 13:15-14:00 3sat, Griechenland, Griechenlands Naturerbe, Die Lagune der Pelikane
Fr., 18.06.2004, 13:35-14:00 NDR, Westfälisches Pferdemuseum im Zoo Münster
Fr., 18.06.2004,, 14:00-14:45 ARTE, Wombatjäger – Auf der Spur eines Riesen
Fr., 18.06.2004, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Der fürstliche Thiergarten zu Regensburg, Zauberwald an der Donau
Fr., 18.06.2004, 19:00-19:45 ARTE, Bedeutende Naturschauplätze (5/5)
Fr., 18.06.2004, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Zoogeschichten (58)
Sa., 19.06.2004, 14:45-15:00 MDR, Elefant, Tiger & Co., Vorsicht, Vater!
Sa., 19.06.2004, 18:10-18:40 SF1, Zoo, Geschichten von Menschen und Tieren im Zoo Zürich
So., 20.06.2004, 13:00-13:45 N3, Länder - Menschen - Tiere, Der Artenjäger vom Amazonas, Zwergaffen und Riesenschweine
So., 20.06.2004, 13:30-14:00 SWR, Elefant, Tiger & Co. (1/12), 12-teilige Doku-Serie aus dem Leipziger Zoo
So., 20.06.2004, 20:00-20:25 SF1, Zoo, Geschichten von Menschen und Tieren im Zoo Zürich
Mo., 21.06.2004, 14:00-14:45 ARTE, Bedeutende Naturschauplätze (1/5)
Mo., 21.06.2004, 20:15-21:00 Phönix, Unter Jägern, Testament eines Walfängers
Di., 22.06.2004, 14:00-14:45 ARTE, Bedeutende Naturschauplätze (2/5)
Di., 22.06.2004, 14:15-15:00 ZDF, Wunderbare Welt, Yellowstone - im Land der Geysire
Di., 22.06.2004, 17:45-18:00 HR, Naturwelten, Die schönsten Landschaften der Erde (3), Eiswelten
Mi., 23.06.2004, 14:00-14:45 ARTE, Bedeutende Naturschauplätze (3/5)
Mi., 23.06.2004, 14:15-15:00 ZDF, Wunderbare Welt, Die Roten Riesen im Känguruland
Mi., 23.06.2004, 17:45-18:00 HR, Naturwelten, Die schönsten Landschaften der Erde (4), Der frostige Süden
Do., 24.06.2004, 15:15-16:00 ZDF, ZDF Expedition, Unheimliche Spuren - Das Monster von Gévaudan
Do., 24.06.2004, 17:45-18:00 HR, Naturwelten, Die schönsten Landschaften der Erde (5), Afrika - der maßlose Kontinent
Do., 24.06.2004, 20:15-21:05 ORF2, Universum, Mauritius - Schatzinsel im Indischen Ozean
Do., 24.06.2004, 20:15-20:45 XXP, BBC Exklusiv, Kronenmakis - Auf Messers Schneide
Do., 24.06.2004, 20:45-21:15 XXP, XXP Tierwelt, Hinter den Kulissen deutscher Tierparks
Fr., 25.06.2004, 19:00-19:45 ARTE, Wildes Indien - Beobachtung im Nagarhole-Nationalpark
Fr., 25.06.2004, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Zoogeschichten (59)
Sa., 26.06.2004, 08:00-09:00 N3, Tiergeschichten aus Mecklenburg-Vorpommern, Kleine Lieblinge und dicke Kumpels
Sa., 26.06.2004, 14:45-15:00 MDR, Elefant, Tiger & Co., Bakterien auf der Spur
Sa., 26.06.2004, 18:10-18:40 SF1, Zoo, Geschichten von Menschen und Tieren im Zoo Zürich
So., 27.06.2004, 10:30-11:00 HR, Hessens schönste Gärten, Eine Oase in der Großstadt
So., 27.06.2004, 11:45-12:30 RBB, Länder - Menschen - Abenteuer, Teddys Safari, Theodore Roosevelt in Afrika – 1909
So., 27.06.2004, 13:00-13:45 N3, Länder - Menschen - Tiere, Siebenbürgen - Naturbeobachtungen in Rumänien
So., 27.06.2004, 16:00-16:30 BR, Welt der Tiere, Saw Mosche - Birmas Elefanten waren mein Leben
So., 27.06.2004, 18:00-18:30 3sat, Wilde Tiere in der Stadt, Wenn Wildsäue, Bären oder Füchse häuslich werden

RTL2, Sonntags ca 13:10: "Crocodile Hunter", mit Steve Irvin, aus dem Australia Zoo, Beerwah


ausführliche Vier-Wochen-Vorschau: 
http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm
 

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