 |  | E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse http://www.zoo-ag.de  | Redaktion: Dirk Petzold Dr. Martina Raffel Artikel-Recherchen: Reinhard Hellwig Pressemitteilungen: Kirstin Adrian, Melanie Witte |  ISSN 1619-6643 | | Ausgabe 217 vom 10. Juni 2004 | | Liebe Leser, mit Ausgabe 217 geht meine Vertretungszeit einmal wieder zu Ende. Wie auch im Vorjahr hat es mir wieder viel Spaß gemacht, die Meldungen für Sie auszuwählen und zusammenzustellen. In der nächsten Woche begrüßt Sie an dieser Stelle wieder Dirk Petzold. Mit freundlichen Grüßen Ihr Reinhard Hellwig | Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Zoos und Tierparks | Hamburger Abendblatt - 04. Jun. 2004 Über das Fahrrad herrscht der Sattelkönig Dieser Vogel sitzt fest im Sattel: Ein Zaunkönig hat unter dem Dienstfahrrad Nr. 11 im Wildpark Eekholt bei Neumünster sein Nest gebaut. Als die Park-Mitarbeiterin Anna Kannengießer (20) jetzt aus einem zweiwöchigen Urlaub just im Fahrradland Holland zurückkehrte, fand sie das Nest unter dem Sattel vor. Bis zum Ende ihres Freiwilligen Ökologischen Jahres im Juli wird sie sich nun zu Fuß durch den Park bewegen müssen. Am Sattel "ihres" Fahrrads hat sie einen Zettel befestigt, auf dem steht: "Fahrrad bitte nicht entfernen, unter dem Sattel ist ein Nest!" sz-online - 04. Jun. 2004 Feuerwehr fing Nasenbär Stachelschwein und Känguru wurden hier schon entdeckt. Jetzt wird das Vogtland noch exotischer. Denn Feuerwehrleute und Tierpfleger des Tierheims in Limbach fingen Nasenbär Hugo ein. Der kleine Südamerikaner hatte seine Fänger lange auf Trab gehalten. Tierpfleger und Feuerwehr lockten ihn mit Eiern, wollten ihn mit einer Falle überlisten. Nichts half. Bis ihn ein Tierarzt mit dem Narkosegewehr schläfrig machtet. Jetzt verkriecht sich Nasenbär Hugo in seinem Tierheim-Käfig. Derweil hat sich das Reichenbacher Ordnungsamt bei Tierparks umgehört. Dort wird Hugo nicht vermisst, aber in Falkenstein hätte man Interesse: Wir haben für unsere drei ein neues Gehege gebaut. Da passt ein Vierter rein, sagt Monika Gerisch vom Zoopark. Kieler Nachrichten - 04. Jun. 2004 Maika ist da! 20-jährige Eisbärin aus Berlin in den Neumünsteraner Tierpark gebracht Nach vier Stunden Fahrt in der Transportkiste auf einem Pkw-Anhänger hatte Maika gestern keine Lust mehr. Beim Abladen im Tierpark pochte die Eisbärin gegen Wände der Kiste und sprang aufgeregt auf und ab. Die 20-Jährige kommt aus dem Berliner Zoo und soll sich in Neumünster das Gehege mit dem vier Jahre alten Männchen Kap teilen. Kap, der mit knapp vier Jahren noch nicht ausgewachsen ist, hält jetzt respektvoll Abstand. "Positiv aufgeregt", deutet Tierpark-Direktor Dr. Peter Drüwa die Gemütslage seines Eisbären-Youngsters. Die stabilen Gitterstäbe bleiben zwischen Maika und Kap jetzt noch für mindestens eine Woche geschlossen. Die Eisbärin soll erst einmal die neue Umgebung kennen lernen. Eine Prügelei zwischen den großen Raubtieren könnte ernste Folgen haben. Maika lebte erst seit 1999 im Berliner Zoo. Vorher gehörte sie, wie übrigens auch Eisbären-Mann Rambo, der im September 2003 im Tierpark einging, zum pelzigen Teil des Ensembles im National-Zirkus der ehemaligen DDR. Kunststückchen dürfte sie aus dieser Zeit aber nicht mehr drauf haben, meint der Tierparkdirektor. Tiroler Tageszeitung - 04. Jun. 2004 Broschüre weckt Interesse der Jugend am Innsbrucker Alpenzoo "Laubfrösche wiegen nur elf Gramm. So viel wie eine halbe Packung Kaugummi." Dieser anschauliche Vergleich stammt aus dem neuen Kinderführer, den Alpenzoo-Direktor Michael Martys, LR Sebastian Mitterer, Bildungsstadtätin Oppitz-Plörer und Paul Hofbauer, Direktor des Familienverbandes Tirol, am Donnerstag präsentierten. Die Broschüre enthält eine Menge kindgerechter Informationen und Tipps zu den Bewohnern des Alpenzoos. Daneben finden sich viele kleine Spiele zur Tiroler Tierwelt, ein Übersichtsplan und bunte Malereien der Tiroler Künstlerin Beatrix Weger. "Eine ausgezeichnete kindgerechte Grundlage für Wissen über Fauna und Flora", urteilte Landesrat Mitterer. Vorarlberg Online - 4. Jun 2004 Gänserndorf: Tierschützer gegen Ausverkauf Im Zusammenhang mit dem insolventen Safaripark Gänserndorf (Niederösterreich) haben verschiedene Tierfreunde am Freitag Alarm geschlagen. Nach Angaben von For Animals würden die Tiere des Streichelzoos eingefangen und den Käufern übergeben werden. Mit der interimistischen Betreuung der Tiere ist die österreichische Zoo-Vereinigung OZO per Vertrag mit dem Masseverwalter Ferdinand Bruckner betraut. Auf APA-Anfrage bestätigte OZO-Präsident Andreas Kaufmann, Direktor des Tierparks Herberstein, dass der Masseverwalter mit der Zerschlagung des Betriebes begonnen habe. Wohin bzw. an wen Tiere verkauft werden, wisse die OZO leider nicht (der Masseverwalter sei nicht verpflichtet, der Organisation das mitzuteilen). Auf das Angebot der OZO, bei der bestmöglichen Unterbringung der Tiere in artgerechten Anlagen behilflich zu sein, habe es keine Reaktion gegeben. Freie Presse - 4. Jun 2004 Hirschfeld: Tierpark-Euro-Aktion kommt sehr gut an Jeder Bürger des Zwickauer Landes sollte für den Bau des Bärenlandes im Hirschfelder Tierpark einen Euro spenden. Dieser Vorschlag des Vorsitzenden des Förderkreises Tierpark Hirschfeld ist bereits auf große Resonanz gestoßen. Wir freuen uns, dass unsere Idee so gut angenommen wird. Nur durch die Unterstützung vieler wird es uns gelingen, das Bären-Wolf-Gehege bis Ende nächsten Jahres fertigzustellen. Eine spätere Übergabe ist nicht möglich, da der Tierpark die Auflage hat, die Bären und Wölfe bis dahin artgerecht zu halten, darauf weist Karl Weiß, der Fördervereinsvorsitzende, hin. Für den letzten Bauabschnitt fehlen noch 135.000 Euro Berliner Morgenpost - 5. Jun 2004 Bekannte Affenforscherin in Berlin Die britische Affenforscherin Jane Goodall ist in Berlin. Am Freitag besuchte sie das Museum für Naturkunde. Im Naturkundemuseum besichtigte Goodall das Gorilla-Männchen Bobby, das von 1928 bis 1935 im Zoologischen Garten lebte und seit seinem Tod als Tierpräparat im Museum ausgestellt wird. Ihre Meinung zu Zoologischen Gärten ist gespalten. "Jedes Tier sollte frei und sicher in seiner natürlichen Umgebung leben können. Die Realität sieht jedoch anders aus: Die Wälder in Afrika werden abgeholzt, und Affen werden getötet. In manchen Zoos haben sie es da besser. Das ist traurig." Seit 1977 setzt sich das Jane-Goodall-Institut für den Erhalt der natürlichen Lebensräume der Tiere ein. Neue Zürcher Zeitung - 7. Jun 2004 Tierisch gut: Das Zoo-Fest zum 75-Jahr-Jubiläum in der Tonhalle «Vielleicht haben Sie gespürt, dass wir eine Familie, eine richtige Zoo-Familie sind.» Der vor wenigen Tagen zurückgetretene Präsident des Zoo-Verwaltungsrats, Rolf Balsiger, konnte sein Glück und seine Dankbarkeit kaum in Worte fassen. Der festliche Anlass im Kleinen Saal der Tonhalle zum 75-Jahr-Jubiläum des Zoos Zürich war auch ein bisschen sein Abschiedsfest. 40 Jahre lang hatte er die Geschicke des Zoos mitbestimmt und dabei eine glückliche Hand bewiesen: Heute zählt der Zoo jährlich 1,6 Millionen Besucher - mehr als alle Zürcher Museen zusammen -, ist dank den Zuchterhaltungsprogrammen, dem unermüdlichen Zoo-Direktor Alex Rübel und wegen der neuen Masoala-Halle ins internationale Rampenlicht katapultiert worden. Der Standard - 5. Jun 2004 Kein Interessent: Safaripark Gänserndorf macht Tiere zu Geld Der weiße Tiger ist seit Samstag in Ungarn, fünf Strauße befinden sich in einem deutschen Zoo - und für zwei der insgesamt sechs Elefanten liegt ein Kaufangebot vor: Der Tierbestand im Gänserndorfer Safaripark wird derzeit zu Geld gemacht. Trotz monatelanger Verhandlungen von Masseverwalter Ferdinand Bruckner sei offenbar kein konkreter Interessent für das insolvente Unternehmen in Sicht, kommentiert Helmut Miernitzky von der NÖ Regionalentwicklungsagentur Eco Plus. Das Land, so Miernitzky, stehe weiter zu seiner Zusage, die Kosten für die Versorgung der Tiere bis zu einer Gesamtsumme von 800.000 Euro zu tragen - "doch der Masseverwalter ist der Chef". Bruckner war am Freitag aus Termingründen nicht erreichbar. Die Presse.com - 4. Jun 2004 GRÜNE: "SAFARIPARK PRÜFEN" Niederösterreichs Klubchefin Madeleine Petrovic fordert eine Prüfung des Safariparks Gänserndorf durch den Rechnungshof. Das Land Niederösterreich habe bisher 800.000 Euro für den Park aufgebracht, es sei aber unklar, was mit dem Geld passiert ist. Petrovic schlägt vor, eine Auffanggesellschaft unter Beteiligung des Landes zu gründen. Nur so könnten EU-Förderungen lukriert werden. MVregio - 7. Jun 2004 Übergabe der neuen Fischotteranlage im Tierpark Ueckermünde In seiner heutigen Rede aus Anlass der Übergabe der neuen Fischotteranlage bescheinigte der Ministerpräsident dem Tierpark eine beachtliche Entwicklung in den vergangenen Jahren. Allein 2003 seien 130.000 Besucher gezählt worden. Der Tierpark Ueckermünde liege damit hinter den Zoos in den großen Städten Rostock und Schwerin an dritter Stelle im Land. Dr. Harald Ringstorff: "Besonders freut mich, dass unter den Besuchern immer mehr polnische Gäste sind. Der Tierpark Ueckermünde ist inzwischen fast schon der inoffizielle Zoo von Stettin'. Man hat hier frühzeitig erkannt, dass auch jenseits der Grenze Besucherpotenziale bestehen. Deshalb hat man schon vor Jahren die grenzübergreifende Zusammenarbeit gesucht und auf beiden Seiten der Grenze für den Zoo geworben. Das zahlt sich heute aus." In den letzten Jahren wurden im Tierpark bis zu 10.000 polnische Besucher gezählt. Berliner Morgenpost - 7. Jun 2004 Gnadenbrot für Bärin "Mäuschen" Die altersschwache Kragenbärin "Mäuschen" bekommt ihr Gnadenbrot im Zoo in den Stallungen der neuen Anlage für Bären und Wölfe. Eine der kuriosesten Tierfreundschaften zwischen dem 500 Kilo schweren Bärenkoloss und der 4 Kilo leichten Katze "Muschi" bleibt damit bestehen. Das Publikum wird das Paar jedoch nicht mehr zu Gesicht bekommen. Rheinische Post - 08. Jun. 2004 Wombat-Baby überlebt in Bauch seiner überfahrenen Mutter Glück im Unglück hatte das kleine Wombat-Baby Cherry. Nachdem seine Mutter in Australien von einem Autofahrer überfahren wurde, entdeckte ein nachfolgender aufmerksamer Wagenlenker im Beutel der toten Mutter das kleine Baby. Der kleine nackte Wombat kam in den Zoo von Sydney, wo er mit Tierwärterin Lana Langdale eine Ersatzmutter fand. In rund sechs Monaten sollte die inzwischen vier Monate alte Cherry alt genug sein, um wieder in die Wildnis zurückkehren zu können. Tornade trifft Carlos im Schmusegehege Im Wuppertaler Zoo lebt seit wenigen Tagen eine neue Raubkatze, die sechsjährige Sumatratigerin Tornade. Sie kam auf Empfehlung des "Europäische Erhaltungszuchtprogramm" und soll nun dem Tigerkater Carlos Gesellschaft leisten. Carlos wiederum war im Dezember 2001 mit seiner Schwester Malea aus dem Tierpark Berlin nach Wuppertal gekommen. Tornade traf am 3. Juni im Zoo ein. Die Tigerdame stammt aus dem französischen Tierpark "La Haute Touche" aus dem 1000-Seelen-Dorf Obterre. Die Tigerin habe den Transport sehr gut überstanden. Jetzt müsse sie sich an die vielen Besucher gewöhnen, da sie zuvor in einem kleinen Zoo untergebracht war. Schon am Dienstag aber hat Tornade ihr neues Gehege markiert; ein gutes Zeichen nach dem Wohnortwechsel. Carlos rufe schon nach ihr, und bald sei auch das "Schmusegehege" eingerichtet, damit die Tiere sich beriechen können. Tornade bleibt in jedem Fall bis 2006 in Wuppertal. Main-Rheiner - 10. Jun. 2004 Ziegen und Picknick mit Teichidyll 1968 gegründet vom Verein Tierpark Kastel, ist das 1,2 Hektar große Gelände im Oktober 2002 gründlich entrümpelt worden und zieht seitdem immer mehr Besucher an. Brandneu ist das Streichelgehege, das vorerst aber nur sonntags öffnet. Dort können die kleinen Besucher sich unter zutrauliche Ziegen mischen und sie mit gepresstem Heu füttern. Ostsee Zeitung - 10. Jun. 2004 Gäste können in Möwennester schauen Im Vogelpark Marlow kann der Besucher den Möwen ins Nest schauen. In der Voliere für einheimische Ostseevögel hat der Vogelpark vor zwei Jahren begonnen, eine Brutkolonie für Lach- und Sturmmöwen anzusiedeln. Etwa zwanzig Paare haben sich nun gefunden und gehen gemeinsam dem Brutgeschäft nach. Wie es bei Möwen üblich ist, wird hierbei geschrieen, gezetert und gezankt. Und der Besucher des Vogelparks Marlow steht mitten in diesem turbulenten Treiben. Sächsische Zeitung - 10. Jun. 2004 Ist der Elbepark überflüssig? Rund 70 000 Euro schießt die Gemeinde Diera-Zehren jährlich für den Elbepark Hebelei zu. Viel Geld für eine freiwillige Aufgabe, finden einige Gemeinderäte. Der Zuschuss soll jetzt halbiert werden, ein Förderverein andere Geldquellen erschließen. Fördervereinschef Richter: Der Elbepark ist ein touristischer Faktor, von dem auch die Fähre und die Gastronomen in der Region profitieren. Wir haben zahlreiche vom Aussterben bedrohte Haustierrassen. Schon deshalb ist der Tierpark erhaltenswert. Planung und Bau Neue Ruhr Zeitung - 04. Jun. 2004 Hai! Das Meer ist in Sicht Ein Rundgang durch das Aquarim "Sea Life Oberhausen" ist monentan immer noch eine reine Trockenübung. So wandelt man auf dem Boden des Atlantiks, wo Fachleute einer niederländischen Spezialfirma gerade die Felsformationen modellieren: In den vielen Schauräumen werden künstliche Landschaften für die Reise von den Rheinquellen bis in die Tiefsee erschaffen. Zugleich müssen fast 40 größere und kleinere Becken für Tausende von Wasserlebewesen vom Seepferdchen über Goldbrassen bis zu Heringen aufgestellt und wassertechnisch vernetzt werden. Anfang August, also in knapp zwei Monaten, soll Deutschlands größtes Süß- und Meerwasser-Aquarium eröffnet werden. Zweieinhalb Stunden werden die Besucher für den Rundgang durch das 3300 Quadratmeter große Aquarium auf zwei Etagen brauchen, rechnet Sea Life-"Attractions Manager" Dirk Neidhart. Danach lockt ein Restaurant mit 120 Plätzen und mit Aussicht wahlweise aufs Tiefseebecken oder auf Marina und Kanal nebenan. Merkur Online - 08. Jun. 2004 Neuer Bergtierpark lässt Kinderherzen höher schlagen Strahlend blauer Himmel, nach wochenlangem Regen brennt die heiß ersehnte Sonne endlich herunter - gerade pünktlich zur Eröffnung des neuen Bergtierparks in Blindham bei Aying. Grafschafter Nachrichten - 10. Jun. 2004 Tierpark Neue begehbare Voliere eröffnet Weitere Umbaupläne In einer neuen Voliere können Schnee-Eulen aus nächster Nähe beobachtet werden. Im Nordhorner Tierpark ist die nach dem Uhu zweitgrößte Eule Europas mit ihrem auffällig gefärbten Gefieder und den eindrucksvollen bernsteinfarbenen Augen seit langem eine Attraktion. Jetzt können die Besucher den imposanten Vögeln Auge in Auge gegenübertreten: Auf einem 20 Meter langen Weg können die Besucher direkt durch die Voliere schlendern oder es sich auf einer der Bänke gemütlich machen. "Wir haben die Erfahrung gemacht, dass durch diese Nähe die Verweildauer der Besucher stark ansteigt", sagt Tierarzt Wolfgang Salzert, der die Voliere konzipiert hat. Mit dieser Anlage ist im Nordhorner Tierpark nach der Geier- und der Watvogelvoliere, dem Streichelzoo, dem Ferkelauslauf und der Südamerika-Anlage bereits das sechste begehbare Gehege entstanden. Und die Arbeiten für weitere Neuerungen laufen bereits auf Hochtouren. So wird zurzeit die Auffangstation erweitert. Kräftig gebaut wird zudem am Aquarienhaus, das vollständig entkernt wird. Hier sollen künftig in großzügigen Becken heimische Fischarten gezeigt werden. Ebenfalls erneuert wird das Leoparden-Gehege. Freie Presse (Chemnitz) - 10. Jun. 2004 Wasserpark in Durban eröffnet Afrikas größter Freizeitpark zum Thema Wasser ist in der südafrikanischen Provinz KwaZulu-Natal eröffnet worden. Der 16 Hektar große uShaka Marine-World-Park im Hafen von Durban ist Teil der Point-Waterfront. Nach Angaben von Tou-rism KwaZulu-Natal zählt der Park zu den zehn größten Aquarien der Welt. Höhepunkte sind die umfangreiche Ansammlung von Haien und das größte Delfinbecken Afrikas. Aktionen Ostsee Zeitung - 5. Jun 2004 Kleine Paten für großen Uhu im Tierpark Ganz schön gestaunt haben die kleinen Steppkes der Gruppe 12 aus der Kita Plappersnut. Mit ihren Erzieherinnen waren sie im Tierpark, um etwas ganz Wichtiges zu erledigen: Sie haben die erste Tierpatenschaft des Wismarer Tierparks übernommen. Ein großer Uhu ist von jetzt ab für dieses Jahr ihr Patentier. sz-online - 5. Jun 2004 Riesen-Kinderfest im Dresdner Zoo Auf großer Abenteuerreise durch den Dresdner Zoo gibt es beim zweiten Riesen-Kinderfest am Sonntag viel zu erleben. Mitteldeutsche Zeitung - 5. Jun 2004 Nächtliche Begegnung im Tierpark Die erste Mitternachtsafari steigt am 11. Juni im Ascherslebener Tierpark. Der Beginn ist 21 Uhr, Einlass ab 20.30 Uhr. Bei einem Rundgang können die Besucher zur abendlichen Stunde auch hinter die Kulissen der Gehege und Stallungen schauen. Ostsee Zeitung - 7. Jun 2004 Umweltämter bekamen am Umwelttag Erdgasautos 31 Zoos und Tiergärten gibt es in Mecklenburg-Vorpommern, für den Landes-Umwelttag am Sonntag wurde der Rostocker ausgewählt. Umweltminister Prof. Wolfgang Methling betonte bei der Eröffnung auf dem Festplatz, dass Rostock landesweit den größten Zoo mit den meisten Besuchern hat. Um den Landes-Umwelttag würdig zu begehen, hatten sich sowohl die Mitarbeiter des Rostocker Zoos, als auch viele andere Einrichtungen eine Menge einfallen lassen. So erhielten die Staatlichen Ämter für Umwelt und Natur aus diesem Anlass Erdgas-Autos für ihre Dienstfahrten. Ein Spaß für die meisten Gäste war es, einmal eine Tieranlage selbst planen zu können. Vor der Elefantenlodge war ein großer Sandkasten aufgebaut, in dem mit Hilfe von erfahrenen Zoo-Mitarbeitern ein Tiger-Gehege entstehen sollte. Auch Wolfgang Methling versuchte sich daran und stellte fest, dass man eine Menge Fachwissen braucht, um gute Lösungen zu präsentieren. Mögen Tiger denn Wasser?, erkundigte er sich, ehe er zusammen mit Kindern zur Tat schritt und Wasserbecken und Bachläufe in das Gehege einbaute. Zoodirektor Udo Nagel lobte schließlich das Ergebnis, sprach aber von einem chaotischen Bauablauf. Dass es sich bei der Test-Fläche um ein Tiger-Gehege handelte, hatte noch keine tiefere Bedeutung. Zwar will der Rostocker Zoo nach Aussagen von Zoodirektor Udo Nagel in ferner Zukunft auch sibirische Tiger halten. Zunächst wird aber alle Kraft und alles Geld benötigt, um den Menschenaffen ein besseres Zuhause zu geben. sz-online - 7. Jun 2004 Rund 1 000 Gäste am Wochenende im Tierpark Die Einweihung des neuen Nasenbärengeheges war am Sonntagnachmittag einer der Höhepunkte des Kinderfestes im Bischofswerdaer Tierpark. Allein am Sonntag sind rund 800 Besucher gekommen, am gesamten Wochenende waren es insgesamt 1 000 Gäste, freute sich Tierparkchefin Sylvia Berger. Gemeinsam mit vielen Mitgliedern des Tierparkfördervereins und mehreren behinderten Menschen von der Lebenshilfe e. V. hatten die Mitarbeiter das Fest vorbereitet. Yahoo! Nachrichten - 4. Jun 2004 Beim Umwelttag im Zoo geht es « tierisch » zur Sache Beim Umwelttag in Mecklenburg-Vorpommern können Besucher am Sonntag einen Blick hinter die Kulissen des Rostocker Zoos werfen. Außerdem stehen Besuchern ausnahmsweise die Baustellen des Geländes offen, wo unter anderem eine Krokodilhalle gebaut wird. Gesucht werden auch fiktive Baumeister, die in einem Planspiel einen Tierpark nach ihren Vorstellungen entwerfen dürfen, wie der Zoo am Freitag mitteilte. Mit dem Umwelttag unter dem Motto «Zoo & Co., was tun die so?» soll auf die Bedeutung der Tierparks für Naturschutz, Forschung und Umweltbildung aufmerksam gemacht werden. Der Tag der Umwelt wird seit 1994 in Mecklenburg-Vorpommern begangen. Weltweit gibt es den Umwelttag seit 1972. Ostseezeitung - 7. Jun 2004 Geparden-Kinder erhielten Namen Die beiden Gepardenkinder des Rostocker Zoos wurden am Wochenende getauft. Das Mädchen auf den Namen Ashaki, was in mehreren afrikanischen Sprachen schön bedeutet. Der Junge heisst Abayomi, auf Nigerianisch geboren, um mir Freude zu geben. Taufpaten der beiden Katzenkinder sind Landes-Umweltminister Prof. Wolfgang Methling und der Vorstand der Rostocker Straßenbahn-AG Jochen Bruhn. Das Rostocker Verkehrsunternehmen hat bereits seit mehreren Jahren eine Patenschaft über die Geparden im Zoo, Prof. Methling entschloss sich aus aktuellem Anlass, für seinen Täufling ebenfalls eine Patenschaft zu übernehmen. Ashaki und Abayomi sind der erste Geparden-Nachwuchs im Rostocker Zoo. Volksstimme - 7. Jun 2004 Buntes Programm bei gemeinsamer Veranstaltung von Zoo und Volksstimme So einen Ansturm hat der Magdeburger Zoo lange nicht gesehen. Die "Pusteblume" - die Kinderseite der Volksstimme - hatte zu ihrem Fest eingeladen und tausende folgten dem Aufruf. Hamburger Abendblatt - 09. Jun. 2004 Die NZ lädt ein - Auf zum Erbe der Saurier Eine Tierschau der ungewöhnlichen Art präsentiert "Reptilien-World" am 12. und 13. Juni in Henstedt-Ulzburg. Der reisende Zoo zeigt "Das Erbe der Saurier". Zu sehen gibt es mehr als 200 Reptilien. Hinter Glas räkeln sich bei tropischem Klima jede Menge Riesenschlangen. Mit von der Partie ist eine weiße Tigerpython, die sechs Meter lang und 100 Kilo schwer ist. Außerdem können die Besucher Aligatoren, Waranen, Leguanen und Skorpionen ganz nahe kommen. Ostsee Zeitung - 09. Jun. 2004 Alle schaffen für die Affen Die gute Nachricht präsentierte Simone Zielonka vom Rostocker Zoo gleich zum Auftakt der Veranstaltung: Seit einer Woche sind wir restlos ausverkauft, 2800 Plätze sind belegt. Die Klassik-Nacht im Zoo hat ihr Publikum. Die Veranstaltung ermöglichen verschiedene Rostocker Unternehmen. Sie alle helfen, dass vielleicht bald das Geld für ein Menschenaffenhaus zusammenkommt. Über 100 000 Euro sind bereits in der Kasse, doch das Projekt ist ein Millionenvorhaben, die größte Investition, die es im Zoo bisher gegeben hat. Norddeutsche Neueste Nachrichten - 09. Jun. 2004 Die Sieger gehen auf Abendsafari Zum Abschluss der Aktion "Kreative Köpfe" hat es gestern Abend im Schweriner Zoo eine große Party gegeben. Zoo-Direktor Michael Schneider und AOK-Chef Friedrich Wilhelm Bluschke vergaben dabei einen ersten Preis und einen Sonderpreis. Sieger der gemeinsamen Aktion von Zoo und AOK ist die Klasse 9c der Erich-Weinert-Schule. "Patenkinder" der Schüler waren die Wölfe. Die Jugendlichen hätten ihre Tiere am besten charakterisiert und eine tolle Dokumentation erstellt, hieß es in der Begründung der Jury. Aufschlussreich sei auch die Dokumentation über die Patenfirma Arca Systems gewesen. Westdeutsche Zeitung - 09. Jun. 2004 Nachwuchs Hamburger Abendblatt - 5. Jun 2004 Ein Näschen für Hannover Nasenbären-Nachwuchs im Expo-Tierpark Hannover. Der Zoo hat sechs Jungtiere am Freitag zum ersten Mal ins Freie gelassen. Die jeweils eineinhalb Monate alten Nasenbärjungen sind von drei verschiedenen Müttern, die sich die Aufzucht teilen. Berliner Morgenpost - 5. Jun 2004 Flauschiger Nachwuchs im Tierpark Noch sind sie so ungefährlich wie ein Stubentiger im Körbchen: Vor sieben Wochen wurden im Tierpark Friedrichsfelde die Amurleoparden Dende und Darla geboren - blind und nur je 600 Gramm schwer. Inzwischen toben die beiden durch die Schaubox, in der sie seit gestern zu sehen sind. Dende und Darla werden helfen, ihre vor der Ausrottung stehende Art zu erhalten. Weltweit leben nur noch 50 Tiere in der Wildnis Ostsibiriens, 35 Zoos beteiligen sich am Zuchtprogramm. Berliner Morgenpost - 6. Jun 2004 Warum der Kiwi-Nachwuchs nicht zu sehen ist Der Zoo Berlin kann erneut einen sensationellen Zuchterfolg bei Kiwis vermelden. Nach einer Pause von 14 Jahren und zwei Schlupfen 2003 wachsen auch in diesem Jahr wieder zwei Jungvögel heran. Zur Sicherheit wurden ihren Eltern die Eier frühzeitig weggenommen und künstlich ausgebrütet. Das erste Kiwi-Küken entpuppte sich als ein gesundes Weibchen. Das zweite ist ein Männchen mit einer leichten Fehlstellung in den Beinen. Bei den Vögeln im Zoo kündigen sich weitere Zuchterfolge an: Zum ersten Mal hockt der mächtige Helmkasuar im Stall auf zwei Eiern. Und wer genau hinschaut, kann auf den Füßen eines Königspinguins ein Ei entdecken. Bei beiden wird frühestens Mitte Juli von innen an die Schale geklopft. Berliner Kurier - 7. Jun 2004 Wir wollen keinen heißen Sommer! Süß sind sie ja, die zwei Manul-Katzenbabys aus dem Tierpark. Aber ob sie auch froh sind? Denn wenn es jetzt heiß wird, sind sie einfach zu dick angezogen. Vier Stück wurden im Tierpark geboren ein Grund zur Freude, denn die Wildkatzen sind in freier Natur sehr selten. Märkische Oderzeitung - 7. Jun 2004 Gut geschützt Seltener Nachwuchs: Ein Gibbon-Weibchen aus dem Eberswalder Zoo hält seinen Nachwuchs liebevoll in den Armen. Ob die Gelbwangen-Schopfgibbons ein Mädchen oder einen Jungen haben, können die Tierpfleger noch nicht sagen. Die Mama lässt niemanden an sich heran und schon gar nicht in den Käfig. Bis das Kleine von der Mutter ablässt, wird wohl ein dreiviertel Jahr vergehen. Sächsische Zeitung - 08. Jun. 2004 Pfeifende Hasen und reisende Kattas So klein er auch ist, der Pfeifhasennachwuchs aus dem Naturschutz-Tierpark Görlitz, so groß ist dennoch seine Bedeutung, denn kein anderer Zoo in Europa kann seinen Besuchern so etwas Possierliches präsentieren. Erst im vergangenen Jahr hatte man aus der Mongolei die knapp hamstergroßen Eltern der mausohrigen Hasentiere bekommen, und jetzt versorgen schon zwei Mütter ihre Mitte Mai geborenen Jungen. Reichlich Nachwuchs gab es aber auch anderswo, unter anderem bei den Rehen, Feldhasen, Steinböcken, Murmeltieren, Fasanen und Blaustirnamazonen. Etwas ganz Besonderes und eine Erstnachzucht für den Görlitzer Tierpark sind die beiden Fischotter, die die aus Tschechien stammende Dorka Ende April zur Welt brachte. Nicht mehr zu sehen ist leider das erst vor drei Wochen geborene Kamel. Es starb über Nacht an einem nicht stillbaren Durchfall, der durch eine Rota-Virusinfektion hervorgerufen wurde. Mit dem Wissen, dass ein solcher Krankheitserreger im Kamelbestand des Tierparks existiert, kann aber zukünftig vorbeugend die Mutter und nach der Geburt das Fohlen selbst behandelt werden. Das wird schon in Kürze notwendig sein, denn die Stute Walli ist guter Hoffnung. Das trifft auch auf die inzwischen kugelrunde Rote Panda-Dame zu, bei der es wohl Mitte Juni wieder soweit sein wird. Ihr Nachwuchs aus dem vergangenen Jahr wird Görlitz noch im Sommer verlassen. Das Ziel seiner Reise haben nicht die Tierparkmitarbeiter selbst, sondern ein für ganz Europa zuständiger Zuchtbuchführer aus dem Zoo in Rotterdam bestimmt: Der Tierpark Estepona bei Malaga in Spanien. Ganz so weit sind die beiden Görlitzer Kattas nicht gereist. Sie haben im Tierpark Hamm ein neues Zuhause gefunden, weil dort ein größeres Gehege und ein einsames Weibchen auf sie wartete. Yahoo! Nachrichten - 08. Jun. 2004 Serau-Nachwuchs im Berliner Zoo Der Berliner Zoo freut sich über wolligen Nachwuchs: Am Dienstag präsentierte er ein drei Wochen altes Serau-Baby. In ihrer japanischen Heimat sind diese sehr seltenen «Wollhaargemsen» als Nationaldenkmal unter Schutz gestellt. Nach Angaben des Zoos ist die Kleine gesundheitlich topfit und läuft bereits ihrer Mutter munter hinterher. Vater ist das Zuchtmännchen «Mito». Circus Märkische Oderzeitung - 10. Jun. 2004 Zirkus sucht mutigsten Schwedter Schwedt Der Circus Berolina hat seine Zelte auf der Festwiese Talsand aufgeschlagen. 120 Tiere hat er mit im Gepäck. Unter Zeltdächern und in Käfigen ruhen sie sich für die große Show am Abend aus - so auch "Radja", Tigerdame und Star der Manege am Sonnabend, wenn sich der mutigste Schwedter mit der Tigerin in die Arena wagt. Die sibirische Tigerin ist schon seit acht Jahren beim Circus Berolina, Europas größtem Drei-Manegen-Zirkus. Von einem Zoo hat der Zirkus "Radja" als Baby übernommen - die Mutter nahm ihren Nachwuchs nicht an. "Wir haben Radja mit der Flasche großgezogen Am Sonnabend wird die Tigerin auf der afrikanischen Elefantin "Kenia" reiten, eine auf dem Circusfestival von Monte Carlo preisgekrönte Tierdressur. | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | Pressemitteilungen teilweise gekürzt | Zoo Duisburg, 04.06.2004 Schützt die Haie- Informationsstand im Zoo Das Traumziel tausender Touristen aus aller Welt ist die Inselrepublik Malediven im Indischen Ozean, die aus unzähligen großen und kleinen Inseln, Atollen und warmen Lagunen besteht. Die rund 30.000 ortsansässigen Fischer allerdings beschränken sich bei ihrer Beute nicht ausschließlich auf den Eigenbedarf; so werden neben traditionellen Fangmethoden seit einigen Jahren auch die Bestände der Haie dezimiert offenbar ein einträgliches Geschäft, das sich weder durch Verbote noch Artenschutzbelange einschränken lässt. Obwohl Haifische in den tropischen Gewässern der Malediven immer seltener gesichtet werden, steigt das Angebot und der Absatz von Haiprodukten wie flossen und fleisch ungehindert an. Auf dem Marktplatz der Hauptstadt Male können Touristen, Gastronomen, aber auch Einheimische sämtliche Einzelteile kaufen, die diese entwicklungsgeschichtlich uralten Jäger der Meere lebend am Leibe trugen. Seit 1998 unterstützt die international operierende Kampagne Protect the sharks der Tauchsportorganisation PADI alle Maßnahmen, Projekte und Schutzbestrebungen, die zum Erhalt dieser einzigartigen Knorpelfische beitragen. Selbstverständlich arbeiten die Hai-Aktivisten mit renommierten Wissenschaftlern und Fachleuten zusammen, um auf Regierungen und Wirtschaftsverbände Druck auszuüben, die hochgefährdeten Fische zu schützen, aber auch um ihre Stellung im Ökosystem im Meer näher zu erforschen. Zoo Duisburg, 03.06.2004 Chorprobe im Zoo Einen ganz besonders ausgefallenen Standort um Choräle, Kirchen- und andere geistliche Lieder zu proben, haben sich über 100 jugendliche Sängerinnen und Sänger der Neuapostolischen Kirche in Duisburg ausgesucht: Weder himmelwärts strebende Gotteshäuser noch ehrwürdige Kathedralen sollen die jungen Leute im Alter von 14 26 Jahren schirmen bzw. zum Gotteslob animieren, sondern ausnahmsweise einmal dichtlaubige Kronen freistehender Kiefern und Buchen rund um die Freianlagen der Nashörner, chinesischen Davidshirsche und australischen Kängurus. Die Jungendlichen werden mit ihrem Zoo-Auftritt eine Reihe von weiteren Chorproben einleiten, deren Höhepunkt ein Sängerwettstreit von über 1.000 Choristen sein wird, die sich einmal im Jahr zu einem Jugendtag in der Arena des CentroO/Oberhausen (am 19.09.2004) einfinden. In einem Anschreiben weist die Chorleitung eigens darauf hin, dass es sich um sehr disziplinierte Jugendliche handelt - weder die empfindlichen Koalas noch die sensiblen Nashörner, noch die schreckhaften Kängurus brauchen sich also Sorgen zu machen, wenn ein vielstimmiges, kraftvolles Lobet den Herrn
über den Kaiserberg schallt. Vogelpark Herborn, 02.06.2004 Der Vogelpark, die heimischen Imker und das Kinderhilfswerk UNICEF laden am Sonntag zum Kindertag ein. Kostenloser Eintritt für Kinder, Naturerlebnisse, Spaß, Spiel und Spannung in Herborn-Uckersdorf. "Artenvielfalt ist Lebensqualität": Dieses aktuelle Motto füllt der Herborner Vogelpark und besonders die hier präsentierte Vogelvielfalt aus aller Welt mit Leben. Das beliebte Naturerlebniszentrum ist auch überregional bekannt dafür, daß im Herborner Stadtteil Uckersdorf keine staubtrockene Wissensvermittlung erfolgt, sondern für die Vielfalt des Lebens begeistert wird. Natürlich kommt dabei auch der Spaß nicht zu kurz. Ein gutes Beispiel dafür ist der jährlich mit großem Erfolg in Uckersdorf stattfindende Kindertag, an dem Kinder traditionell freien Eintritt haben. Am Sonntag, den 6. Juni, ab 10.00 Uhr ist es endlich wieder so weit: Der Förderverein des Vogelparks um Harald Fey, Reinhold und Monika Wiegand lädt auch in diesem Jahr zu spannenden Aktivitäten ein, wobei die diesjährigen Spiele erstmalig durchgeführt werden.Nach der bei den Besuchern des vorigen Kindertages sehr gut angekommenen Zusammenarbeit mit der Naturschutzjugend NAJU Hessen sind am Sonntag gleich zwei neue Kooperationspartner mit Aktionen dabei: Die Imker des Bienenzuchtvereins An der Dill werden den Vorgang des Schleuderns bei der Honigernte hautnah erlebbar machen, während die Angebote der UNICEF-Gruppe Wetzlar sich rund um das Element und den Lebens-raum Wasser drehen.Natürlich gibt es bei den Aktionen des Vogelpark-Teams auch wieder viele Preise zu gewinnen. Zudem wird ein Flohmarkt "Kinder für Kinder", bei dem von 9.30 bis 11.00 Uhr jedes Kind teilnehmen kann, veranstaltet. Und in bewährter Weise wird von den Aktiven des Vogelpark-Fördervereins auch für das leibliche Wohl von Groß und Klein gesorgt. Zoo Duisburg, 07.06.2004 Richtfest über krummen Hörnern - Eröffnung der neuen Wisent-Anlagen Lange hätten die maroden Bretterwände der Stallungen und die brüchigen Betonmauern aus den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts ohnehin nicht mehr gehalten, um der frühgermanischen Urkraft der Europäischen Wollbüffel oder W i s e n t e standzuhalten. Diese bereits in der Siegfried-Sage besungenen Urviecher größtes Landtier Europas wurden in der Wildbahn bereits vor mehreren Jahrhunderten durch Menschenhand ausgerottet, obwohl von den Wäldern der Atlantikküste im Westen bis in die Urwälder Zentralasiens im Osten mehrere Millionen Exemplare dieser Wiederkäuer Nahrung und Auskommen hatten. Nur die planmäßige Hegearbeit der Zoologischen Gärten konnte einen letzten Stamm retten und so geschickt vermehren, dass vereinzelte Populationen in Menschenobhut überleben konnten und dazu noch eine große Herde im Urwald von Bialowieska/Ostpolen unter Freilandbedingungen heranwachsen konnte. Aus angrenzenden Reservaten trafen vor knapp zwei Wochen drei Wisent-Jungtiere am Kaiserberg ein, um ihre vollständig runderneuerte, d.h. mit frischem Gehegeboden bedeckte und komplett veränderte Einfriedung samt pflanzenumrankten Unterständen als neuen Lebensraum in Beschlag zu nehmen. Wisent-Haltung und Zucht haben in Duisburg ebenso Tradition wie die anderer europäischer Wildtiere; doch schien es angeraten, den vergreisten, überdies durch Inzucht geschwächten Altbestand aussterben zu lassen und mit neuen Tieren zur langfristigen Arterhaltung beizutragen. Denn weitere geeignete Lebensräume innerhalb Europas werden künftig mit diesen gewaltigen, zoogeborenen Wildrindern wiederbesiedelt werden. Zwischen Felsbrocken, die zu schultern selbst dem gallischen Zeitgenossen früher Wisentpopulationen Asterix - Schwierigkeiten bereitet hätten, eingerahmt von hunderten einheimischer Gehölze und Stauden, gegliedert durch gigantische Baumstämme doch stets gesichert von starkem Elektrodraht - zieht nun das Gründungstrio (künftiger Herdentiere) in Gestalt der beiden einjährigen Wisent-Jungfern POLI und POGODA, angeführt von dem zweijährigen Bullen PLUCIK seine Runden über die Freianlage zu Füßen des Kaiserbergs wo mit Sicherheit tausend Jahre zuvor ihre wilden Vorfahren knackige Bucheckern und würzige Bärlappsprosse genüsslich äsen konnten. Zoo Wuppertal, 07.06.2004 Elegante Französin für unseren Tigerkater Carlos Am 3. Juni traf die Sumatratigerin Tornade aus dem französischen Tierpark la Haute Touche in Wuppertal ein. Sie kam auf Empfehlung des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) für den Tiger zu uns. Den Transport hat die Tigerin gut verkraftet. Sie muss sich aber noch an die größere Nähe zu den Besuchern gewöhnen. Im April hatten wir den weiblichen Sumatratiger des vom Tierpark Berlin seit Dezember 2001 bei uns eingestellten Geschwisterpaars an den Zoo Frankfurt weitergegeben, um dort ein neues Paar zu bilden. Somit war nun Platz für eine neue Partnerin für unseren inzwischen dreijährigen Tigerkater Carlos. Auf Empfehlung des EEPs ist es die 6-jährige Tornade aus Frankreich. In Europa werden momentan 90 Sumatratiger gehalten. Auf der indonesischen Insel Sumatra wird der Bestand auf nur noch ca. 400 Tiger geschätzt. Sumatratiger sind verhältnismäßig klein aber sehr intensiv gezeichnet. Der Zoo Wuppertal sammelt Spendengelder für ein Freilandprojekt zur Erforschung und den Schutz der Tiger auf Sumatra im Rahmen der Tigerkampagne der Europäischen Vereinigung der Zoos und Aquarien (EAZA) die noch bis zum Oktober 2004 läuft. Mit dem warmen Wetter können die Besucher unsere Orang Utans auf ihrer im letzten Jahr eröffneten Außenanlage beobachten. Ebenso sind die Mittelamerikanischen Tapire und Wasserschweine auf der im Mai eröffneten neuen Außenanlage mit Wasserteil beim Baden zu sehen. Die Kalifornischen Seelöwen haben inzwischen ein zweites Jungtier. Gesellschaft für Tropenornithologie, Berlin, 07.06.2004 Jubiläumstagung in Berlin 9. bis12. September 2004: XXV. Tagung über tropische Vögel Die Gesellschaft für Tropenornithologie (GTO) lädt in diesem Jahr zu einem Jubiläum ein. Zum 25. Mal veranstaltet sie ihre tropenornithologische Tagung. Auf Einladung des Tierparks Berlin-Friedrichsfelde findet diese XXV. Tagung über tropische Vögel vom 9. bis 12. September 2004 in Berlin statt. Die Thematik der Vorträge ist breit gefächert. Sie reicht über feldornithologische Studien im natürlichen Lebensraum der Vögel, ökologische Fragestellungen sowie Reisen bis hin zu Haltungserfahrungen (vor allem Zucht und Verhaltensbeobachtungen) in Zoologischen Gärten und bei privaten Haltern. Einen besonderen Themenschwerpunkt bildet in diesem Jahr die Geschichte der Tropenornithologie. Führungen durch den Zoo Berlin und den gastgebenden Tierpark Berlin-Friedrichsfelde sowie Sitzungen von Arbeitskreisen (u.a. Kolibris, Ornithologische Reisen) vervollständigen das fachliche Programm. Ein besonderer Höhepunkt wird auf dem Begrüßungsabend am 9. September die Verleihung des Preises für Tropenornithologie sein, der von der GTO jährlich für eine herausragende, von ornithologischen Amateuren verfasste Publikation vergeben wird. Der mit einem Geldbetrag in Höhe von 555 verbundene Preis wurde vom Institut für molekulare Diagnostik Bielefeld und Rolf Wenger, Dübendorf (Schweiz), gestiftet. Beigefügt ist eine Auflistung der Vortragsthemen. Das vollständige Tagungsprogramm kann als PDF-Datei von der Homepage der GTO ( www.tropenornithologie.de ) heruntergeladen werden. Es kann auch als Word-Datei oder in gedruckter Form beim Pressereferenten der GTO angefordert werden. Zoo Landau, 07.06.2004 RNFplus-Sendung: "Von Menschen und Tieren - ein Tag im Landauer Zoo" Seit dem 1. Juni läuft auf dem Sender RNFplus die Reportage Von Menschen und Tieren Ein Tag im Landauer Zoo. Insgesamt vier Wochen lang, immer dienstags um 22:30 Uhr, mittwochs um 19:30 Uhr sowie freitags um 23:30 Uhr, zeigt der Film von Frauke Hess den Zoodirektor und die Tierpfleger einen Tag lang bei ihrer Arbeit. Selbstverständlich werden auch viele Tiere in ihren Gehegen gezeigt, beispielsweise der faule Bär Johnny, der wilde Schimpansenaffe Fips und der hungrige Jaguar Basti. RNFplus wird in Landau ins Kabelnetz eingespeist, außerdem ist der Sender seit dem 1. Mai auch über Satellit Astra zu empfangen. Zoo Magdeburg, 07.06.2004 Ein Wochenende der Superlative erlebte der Zoologische Garten Magdeburg am Wochenende: Die weltberühmte Schimpansenforscherin und UNO-Friedensbotschafterin Jane Goodall besuchte am 5./6. Juni auf Einladung des Magdeburger Zoodirektors, Dr. Kai Perret Magdeburg. Sie besuchte die Gruson-Gewächshäuser, die dem Zoo angliedert werden. 6.500 Zoobesucher erwarteten Jane Goodall am 5.6.04 als Ehrengast des Pusteblumefestes im Zoo (Kinderfest der Tageszeitung Magdeburger Volksstimme. Erstmalig in einem deutschen Zoo gründeten sich seit März diesen Jahres 24 Roots & Shoots Gruppen mit über 300 Mitgliedern. Besonders aktive Roots & Shoots Mitglieder erhielten aus den Händen Jane Goodalls ihre Roots & Shoots- Zertifikate und einen VOBI-Oskar verliehen. Zwei Roots & Shoots- Stände zeigten die ersten Projektarbeiten der Kinder und Jugendlichen. Unter großem Medieninteresse machte Jane Goodall einen Zoorundgang in Begleitung des Zoodirektor, Dr. Kai Perret und Peter Christian Hammelsbeck, Jane Goodall Institut Deutschland. Abends hielt Jane Goodall im fast ausverkauften Theater Magdeburg ihren einzigen Vortrag in Deutschland in diesem Jahr , Reasons for Hope. Mehrfache standing ovations und eine unsagbare Atmosphäre der Freude und Hoffnung lagen im Vortragsraum. Immer wieder stellte das stark interessierte Publikum Fragen zu ihren Projekten, Forschungen und zu ihrer Autobiografie. Hunderte Zuhörer ließen sich anschließend Bücher von Jane Goodall signieren. Auf Einladung des Magdeburger Oberbürgermeisters, Dr. Lutz Trümper und in Anwesenheit von Repräsentanten der Landesregierung Sachsen-Anhalts, der Stadt Magdeburg und des Jane Goodall Instituts Deutschland trug sich Jane Goodall am 6.6.2004 in das Goldene Buch der Stadt Magdeburg ein. Anschließend führte die UNO-Friedensbotschafterin ein reges Gespräch mit dem Finanzminister des Landes Sachsen-Anhalts, Prof. Dr. Karl-Heinz Paque und dem Oberbürgermeister Magdeburgs, Dr. Lutz Trümper Zoopark erfurt, 09.06.2004 Diensthunde im Rampenlicht Wer kennt ihn nicht aus dem TV, den legendären Polizeihund Rex, mit dessen Hilfe jeder Kriminalfall erfolgreich gelöst wird. Ihm ebenbürtige Artgenossen gibt es durchaus auch im wirklichen Leben, z. B. in unserem Freistaat. Am kommenden Sonntag (20.6.2004) stehen sie im Thüringer Zoopark Erfurt im Rampenlicht. Unter Schirmherrschaft von Innenminister Andreas Trautvetter steigt, organisiert von der Thüringer Polizei, von 13 bis 17 Uhr auf der Zooparkwiese der 1. Tag des Thüringer Diensthundes. Wisentgehege Springe, 09.06.2004 Mittsommer: Wisentgehege bei Nacht- Am 19. Juni ist die Kasse bis spät in die Nacht geöffnet Große abendliche oder gar nächtliche Veranstaltungen findet man normalerweise nicht in Veranstaltungsprogrammen von Wildgehegen oder Zoos. Im Wisentgehege Springe ist das neuerdings anders. Am Samstag, den 19. Juni sollen die Besucher erstmals das "Wisentgehege by night" erleben. Der ganzen Familie soll ein spannendes Angebot im abendlichen Wisentgehege präsentiert werden. Kinder, die eine Laterne mitbringen, haben freien Eintritt. Lagerfeuer, Grillen und Stockbrotbacken gehören zu den Dingen, die normalerweise in der freien Natur verboten sind. An diesem Abend ist das anders. Alle Besucher sind aufgefordert mit Grill und Grillware ausgerüstet die eigene Versorgung sicher zu stellen. Wer es rustikal mag, verzichtet auf den Grill und hält seine Bratwurst oder das Stockbrot direkt ins Lagerfeuer. Gerne sollen Gitarren und Mundharmonika und Liederbuch zum Einsatz kommen. Für weniger grillfreudige Besucher besteht natürlich die Möglichkeit, entsprechende Verpflegung im Wisentgehege zu kaufen. Aber Lagerfeuerromantik ist nicht das einzige, was das Wisentgehege ab ca. 18.00 Uhr zu bieten hat. Naturinteressierte Besucher können sich eine späte Fütterung der Braunbären und Wölfe ansehen. Im Falkenhof wird um 19.00 Uhr ein abendliches Flugprogramm mit einheimischen Greifvögeln gezeigt. Im Anschluss daran können aufmerksame Kinder beim Greifvogel-Quiz kleine Preise gewinnen. Ein Experte der örtlichen NABU-Gruppe wird mit Interessierten eine Nachtwanderung zum Thema Fledermäuse durchführen. Mitglieder des LION'S Club werden mit Kindern Flitzebögen basteln. Die Gehegeschule bietet verschiedene Aktivitäten rund um das Thema Märchen und Waldgeschichten an. Auf dem Duellplatz findet das Ponyreiten statt. Großes Finale der organisierten Veranstaltungen ist ein Fackelumzug durch das nächtliche Wisentgehege. Alle kleinen Besucher lassen ihre Laternen brennen. Große Besucher können am Eingang Fackeln erwerben. Der Fackelumzug muss aber nicht das Ende der Nacht im Wisentgehege sein. Für ganz mutige Abenteurer besteht die Möglichkeit, den Schlafsack auszurollen und im Wisentgehege zu übernachten. Wer dazu mehr benötigt als das Dach der Bäume, darf auch sein Zelt auf dem dafür ausgewiesenen Platz aufbauen. Das Café Wild bietet am Sonntagmorgen ab 9.00 Uhr ein Frühstücksbuffet an. Die Kosten hierfür betragen 6,50 Euro für Erwachsene und 3,50 Euro für Kinder. Dabei ist es egal, ob die Besucher eine Nacht unter dem freien Himmel, im Zelt oder im eigenen Bett verbracht haben, nur eine Frühstücks-Anmeldung bis Freitag vorher ist erforderlich (Tel.: 05041/912973). Nach diesem Frühstück bietet sich die Teilnahme an der Wisentgehegeführung um 10.00 Uhr an. Diese Führung ist ein neues, kostenloses Standardangebot des Wisentgeheges. Tier-und Naturpark Herberstein, 09.06.2004 Kinderfest im Tier- und Naturpark Schloss Herberstein Im Tier- und Naturpark Schloss Herberstein ist an diesem Wochenende wieder was los! Hol' Dir Deinen Entdeckerpass und löse lustige Aufgaben und knifflige Rätsel quer durch den Tierpark! Bei den einzelnen Stationen kannst Du Deine Geschicklichkeit messen beziehungsweise Deine Sinne schärfen. Verwandle Dich in einen Löwen oder ein Zebra in der Kinderschminkstation im Tikiba, wage einen Sprung in luftige Höhen mit dem Bungee-Trampolin und mach mit bei lustigen Musikspielen. Außerdem steht für Euch eine Bastelecke mit Naturmaterialien bereit. Es gibt tolle Preise zu gewinnen! Ein Fest für alle Sinne - täglich von 10 bis 16 Uhr! Besuchen Sie uns auf unserer Homepage www.herberstein.co.at oder informieren Sie sich unter 03176/8825-0. Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Zoo Landau, 09.06.2004 Sommernachtsfest im Landauer Zoo - Wilde Tiere, Kleinkunst, Live-Musik, Kulinarisches bei Kerzenschein im Zoo Anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Landauer Zoos wird als einer der Höhepunkte der Feierlichkeiten am 19. Juni 2004 Uhr ein Sommernachtsfest mit vielen Attraktionen ab 19für die ganze Familie stattfinden. Getreu dem Motto Preise wie vor 100 Jahren! wird an diesem Abend ab 17:30 Uhr ein symbolischer Eintrittspreis von 1 pro Person ab 13 Jahren erhoben. Dafür wird dem Besucher eine Menge geboten: Neben dem besonderen Ereignis, den Zoo mit seinen Tieren in den Abendstunden erleben zu dürfen, stehen für den Besucher viele weitere durch den Freundeskreis organisierte Veranstaltungen auf dem Programm. Rund um das große Festzelt erwartet Sie Musik von der Big Band des ESG, Jonglierkunst mit dem Duo Saure Drops und Zauberkunststücke mit Chris Mabros. Lassen Sie sich von Vorführungen in Kostümen aus dem Musical König der Löwen faszinieren, die vom kreativen Sportverein Landau bei gutem Wetter auf der neuen Afrikaanlage aufgeführt werden. Durch das umfangreiche Programm führt, als Mitglied des Freundeskreises, Hr. Dr. Helmut Back. Selbst für Fußballfans gibt es keinen Grund zu Hause zu bleiben, denn ab 18.00 Uhr kann das EM-Fußballspiel Lettland Deutschland live auf mehreren Bildschirmen mitverfolgt werden. Entlang der Festwiese wird an verschiedenen Imbiss- und Getränkeständen für das leibliche Wohl gesorgt. Auch die kleinen Besucher kommen nicht zu kurz. Ihnen steht eine Hüpfburg zur Verfügung, wo sie ihre überschüssige Energie loswerden und sich nach Herzenslust austoben können. Am späteren Abend werden Hunderte Teelichter und Schwedenfackeln den Zoo verzaubern. Die Eintrittskarten für diesen eindrucksvollen und erlebnisreichen Abend (gültig ab 17:30 Uhr) sind ab sofort im Vorverkauf für 1 an der Zookasse sowie an der Abendkasse erhältlich! Zoo Dortmund, 09.06.2004 Firma August spendet für neue Nashornanlage im Zoo Dortmund Ilse und Hans-Jürgen August, Inhaber der Firma Schlüsseldienst und Sicherheitstechnik August, Langestraße 79, haben 1.000 Euro für die neue Nashornanlage im Dortmunder Zoo gespendet. Die Anlage ist eine Gemeinschaftsprojekt des Tierschutzvereins Groß-Dortmund und des Dortmunder Konzerthauses. Die stellvertretende Zoodirektorin Ilona Schappert und die 1. Vorsitzende des Tierschutzvereins Groß-Dortmund e.V., Erika Scheffer, nahmen die Spende von Ilse und Hans-Jürgen August entgegen. Als 1975 die ersten Nashörner in Dortmund eintrafen, wurde der bestehende Ponystall provisorisch zum Nashornstall umgerüstet. Mittlerweile hat dieser Stall ausgedient. Nicht nur weil auch an ihm der Zahn der Zeit genagt hat, sondern auch weil die Haltungsbedingungen nicht mehr den Erfordernissen der modernen Tiergartenbiologie genügten. Mit der Wahl des Nashorns als Symbol des 2002 eröffneten Konzerthauses wurde diese Tierart zu einer wichtigen Identifikationsfigur Dortmunds. Eine Anpassung der Nashornhaltung im Zoo Dortmund ist daher eine Aufgabe, die es im gesamtstädtischen Sinne zu lösen gilt. Gemeinsam mit dem Tierschutzverein Groß-Dortmund und dem Konzerthaus Dortmund möchte der Zoo den Nashörnern eine angemessene Unterkunft erstellen, die eine Haltung der Tiere im Zoo Dortmund im Sinne des Tierschutzgesetzes und im Sinne aller Beteiligten ermöglicht. In den Planungen ist eine größere Stallanlage vorgesehen, in der die Tiere auch in kalten Wintermonaten entsprechenden Auslauf genießen. Die künftige Außenanlage wird so konzipiert, dass eine Zucht dieser grauen Riesen im Sinne des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms möglich ist und der Zoo Dortmund somit einen Betrag zum Erhalt dieser eindrucksvollen Tierart leisten kann. Wenn Nashörner schon fliegen, dann brauchen sie auch einen Platz zum landen. Und genau den wollen wir den Nashörnern im Zoo Dortmund auch bieten. Der Tierschutzverein Groß-Dortmund, das Konzerthaus Dortmund, der Zoo Dortmund und Nashorn Siwa bitten herzlichst um Unterstützung für dieses wichtige Projekt. Also, helfen Sie mit, dass in der Stadt Dortmund diese wichtigen Symboltiere auch in Zukunft ihren festen Platz haben: Spendenkonto 301 027 753 bei der Sparkasse Dortmund, BLZ 440 501 99. Zoo Chemnitz, 09.06.2004 Nachwuchs bei den Wildpferden - Name gesucht! Zum 40. Geburtstag des Tierparks Chemnitz am 01. Juni 2004 gab es eine besondere Überraschung: Nachwuchs bei den Przewalskipferden! Das letzte Jungtier wurde hier 1999 geboren, dann musste der alte Hengst zwecks Inzuchtvermeidung abgegeben werden, informiert Tierparkchef Dr. Hermann Will. Seit Mai letzten Jahres lebt nun der 14jährige Hengst Allegro in der Gruppe. Damit beteiligt sich der Tierpark weiterhin erfolgreich am Erhaltungszuchtprogramm für diese bedrohte Tierart. Przewalskipferde, auch Urwildpferde genannt, sind die einzigen noch lebenden echten Wildpferde. Sie sind Vorfahren unserer Hauspferde und wurden in ihrer Heimat, der Mongolei, vor etwa 40 Jahren ausgerottet. Alle heute lebenden Przewalskipferde gehen auf etwa 12 Tiere zurück, die Anfang des letzten Jahrhunderts in verschiedene Zoos gekommen waren. Inzwischen ist die Art erfolgreich in ihrem ursprünglichen Lebensraum angesiedelt worden, und eines dieser nun wieder wirklich wilden Pferde ist sogar eine Stute aus dem Tierpark Chemnitz! Das Fohlen, ein kleiner Hengst, soll zum Tierparkfest am 19./20. Juni 2004 einen Namen erhalten, und dabei ist auch die Mithilfe der Chemnitzerinnen und Chemnitzer gefragt! Namensvorschläge bitte postalisch an Tierpark Chemnitz, Nevoigtstraße 18, 09117 Chemnitz oder per eMail an tierpark@stadt-chemnitz.de einreichen. Die Tiertaufe findet dann am Sonntag, dem 20. Juni 2004, um 15:00 Uhr statt. Der Tierpark Chemnitz freut sich auf Ihre Ideen und Ihren Besuch! Zoo Köln, 08.06.2004 Otter gezüchtet Gleich zu Beginn seines Rundgangs begegnet der Zoobesucher dem europäischen Fischotter wenn er Glück hat, denn dieser Otter ist eher nachtaktiv. Um einen Ausgleich für eventuell entgangene Freuden zu schaffen, gibt es im REGENWALD des Kölner Zoos eine weitere Fischotter-Art, den asiatischen Kurzkrallenotter. Er ist nicht nur tagaktiv. Im Gegensatz zum europäischen Otter ist er auch ein sehr soziales Wesen. Je mehr Tiere in der Gruppe leben, desto besser. Durch die Geburt von Drillingen ist die Kölner Gruppe jetzt auf acht Tiere angewachsen. Sie präsentiert sich für ein Fotoshooting und TV-Casting am Mittwoch, dem 9. Juni 2004 um 11.30 Uhr. Zoo Duisburg, 08.06.2004 Afrika mon amour Unter diesem Motto könnte die Großveranstaltung stehen, die sich am kommenden Sonntag auf dem gesamten Zoogelände präsentieren wird. Einen Tag lang werden Sänger, Tänzer, Folkloregruppen und Geschichtenerzähler aus nahezu allen Regionen Schwarzafrikas für die Vielfalt ihrer Kulturen werben, die seit jeher den Schwarzen Kontinent prägen. Bereits auf dem Weg vom Haupteingang, an den Afrikanischen Giraffen und Elefanten vorbei bis zum Aquarium werden an 20 Ständen typisch afrikanische Erzeugnisse zum Verkauf angeboten, wie z.B. Perlen- und Holzschmuck. Ein eigenes Buffet wird gastronomische Besonderheiten bereithalten. Nahezu auf jeder Freifläche, hinter den Eingängen, aber auch auf dem Kinderspielplatz tönen die Trommeln und präsentieren sich buntbetuchte, fröhliche Gäste vornehmlich aus den Staaten Westafrikas. Alle schwarzen wie weißen Veranstalter, Akteure und Aktionisten wünschen sich dieses Unternehmen als Familien-Tag im Zoo, der auch ältere und behinderte Besucher ansprechen soll; deshalb wird ein Duisburger Gesundheitszentrum den kostenlosen Verleih von Rollstühlen anbieten, und zusätzlich stehen 15 Pfadfinder im Zoo bereit, einzelnen Gehbehinderten durch Rollstuhlschieben oder Unter-Die-Arme-Greifen bei der Bewältigung von kleinen Steigungen und Stufen behilflich zu sein. Familien also mit betagten Eltern und Großeltern oder gehbehinderten Angehörigen sollen ohne beschwerliche Transport- bzw. Gehprobleme einen ebenso geruhsamen wie erlebnisreichen Tag im Zoo verbringen. Duisburgs Zoo-Förderverein wird zusätzlich kostenlose Zooführungen anbieten und aus allen Winkeln, von allen Rastplätzen wird das Schwarze Afrika für sich selbst werben, und sollten auch nur einige wenige Besucher sich von dieser Einzigartigkeit Afrikas beeindruckt fühlen, so ist der Sinn des Afrika-Festes erreicht vielleicht bis auf ein Wiedersehen, Afrika, mon amour
| Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | Natur- und Artenschutz | Mitteldeutsche Zeitung - 04. Jun. 2004 Unbekannte setzen Luchs aus einem Zoo im Harz aus Unbekannte Täter haben im Harz einen Luchs aus einem Zoo ausgesetzt. Das für eine Existenz in Freiheit absolut ungeeignete Tier sei vor zwei Wochen in Königshütte im Ostharz getötet worden, teilte der Nationalpark Harz am Donnerstag mit. Untersuchungen hätten jetzt ergeben, dass das Tier einen alten Chip unter der Haut trug, wie er bei Zootieren üblich sei. Da diese Chipart in Deutschland ungebräuchlich sei, habe die Herkunft des Tieres nicht festgestellt werden können. «Das Freilassen von Zootieren ist kein Kavaliersdelikt», sagte Nationalparksprecher Friedhart Knolle. Deshalb werde Strafanzeige erstattet. Wer illegal Tiere freilasse, erweise dem Harzer Luchsprojekt einen «Bärendienst», sagte Knolle. Bei dem Projekt zum Wiederansiedeln von Luchsen werden zwar auch Gehegetiere freigelassen. Diese werden aber gezielt auf ein Leben in Freiheit vorbereitet. In den kommenden Tagen will die Nationalparkverwaltung erneut 2 Luchse auswildern. Bisher waren es schon 17. Der Bestand wird momentan auf rund 20 Tiere geschätzt. Der Neue Tag - 7. Jun 2004 "Keine natürliche Erklärung" Die beiden Wildpferde, die Ende Mai tot im Naturschutzgebiet Leonie gefunden wurden, weisen genau dieselben Verletzungen auf wie die Stute "Sixtina", die bereits im Februar in diesem mit Wasser gefüllten Erdtrichter auftauchte. Das ergab die Obduktion der beiden Przewalski-Stuten "Sierra" und "Rovina", erklärte jetzt Professor Henning Wiesner, der Leiter des Münchner Tierparks Hellabrunn. Auch die Kadaver dieser beiden Tiere wiesen jeweils ein massives stumpfes Trauma im Übergang vom Brust- zum Schulterbereich mit weitreichenden Blutungen unter der Haut auf. Wiesner kann keine natürliche Erklärung für diese ungewöhnlichen Verletzungen finden und vermutet daher nach wie vor menschliche Einwirkung. Der Standard - 08. Jun. 2004 Przewalskipferde kehren heim Przewalskipferde sind in ihrer Heimat, der Mongolei, vom Aussterben bedroht. Im Rahmen eines Wiederansiedelungprojekts werden jetzt zwölf Tiere von Zürich aus in ihre ursprüngliche Heimat geflogen. Zwei der sandfarbenen Urahnen unserer Hauspferde stammen aus der Zuchtgruppe des Tiergartens Schönbrunn, die anderen aus weiteren Zoos. Unter wissenschaftlicher Betreuung von Dr. Chris Walzer vom Zoo Salzburg sollen sich die Pferde 73 wild lebenden Artgenossen in der Wüste Gobi anschließen. | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | Ausstellungen | DARMSTADT Hessisches Landesmuseum: DINO & CO - Erstmals in Europa: 59 Saurier aus Asien bis 1.8.2004 http://www.hlmd.de BERLIN Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem: VICTORIA & CO. IN BERLIN 100. Geburtstag des Botanischen Gartens bis 5.9.2004 http://www.bgbm.org/BGBM ZÜRICH Landesmuseum Zürich: FASZINATION FORSCHUNG bis Juni 2004 http://www.musee-suisse.ch | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo und Naturschutz aus Online-Zeitungen. Aus Copyright- und Platzgründen zitieren wir lediglich aus den Meldungen und versuchen, sie dabei inhaltlich unverändert wiederzugeben. Die vollständigen Artikel sind verlinkt; leider werden die Links oft nach kurzem ungültig oder die Artikel in ein Archiv verschoben. Meist lassen sie sich dort mit einer Suchfunktion wiederfinden. Für den Inhalt der Artikel können wir natürlich keine Verantwortung übernehmen. | Für wöchentliche englische, weltweite Zoo-Meldungen empfehlen wir ZooNewsDigest. Anmelden: E-Mail an zoonewsdigest-subscribe@yahoogroups.com | Pressemitteilungen und Hinweise auf weitere Artikel sind ausdrücklich erwünscht: redaktion@zoo-information.de. Wir freuen uns über jede Form auch kritischer Rückmeldung und über einen Besuch der Zoo-AG unter www.zoo-ag.de | Die Zoopresseschau ist eine unabhängige Publikation der Zoo-AG Bielefeld: Anbieterkennzeichnung. Weitere Hinweise, Impressum, Optionen, An- und Abmelden und Archiv aller Ausgaben unter www.zoopresseschau.info | © 2004 Zoo-AG Bielefeld |