E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
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Redaktion:
   Dirk Petzold
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Pressemitteilungen:
   Kirstin Adrian, Melanie Witte



ISSN 1619-6643


Ausgabe 215 vom 27. Mai 2004

Liebe Leser,
dies ist bereits Ausgabe 215. Wie immer viel Spaß beim Lesen!
Ansonsten wünsche ich Ihnen ein schönes Pfingstfest.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Reinhard Hellwig

 

  Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps

 

Zoos und Tierparks


Mitteldeutsche Zeitung - 20. Mai 2004
Wenn vier junge Wölfe zu neuen Freunden werden
Wer mit den Wölfen heult, hat Erfolg im Leben. Alexandra Hölzel kennt solche Sprüche. Doch für die Thalenser Gymnasiastin und ihre zwei Mitstreiter haben alle Weisheiten, die den ach so bösen Isegrim vermarkten, inzwischen einen faden Beigeschmack.
Alexandra mag Wölfe. Und den bisher größten Erfolg in ihrem Schülerleben erreichten die drei Elftklässler, ohne mit den Wölfen zu heulen - es genügte, ein vierköpfiges Rudel zu beobachten. Und seine Entwicklung zu dokumentieren.
Arcas, Ares, Argus und Aron heißen die vier Wolfsrüden, die in dem neuen Freigehege des Thalenser Tierparks leben. Die Schüler hatten die seltene Möglichkeit, das Wachsen von Welpen zu begleiten und zu untersuchen, wie sich das artspezifische Verhalten und die - lange umstrittene - Rangordnung entwickeln.
Die von Tierpark-Mitarbeiterin Silke Gengert betreute Arbeitsgemeinschaft will sich nun den Wildkatzen widmen.

Mitteldeutsche Zeitung - 20. Mai 2004
Wildschweine bekommen bald mehr Platz zum Wühlen
Der Köthener Tierpark hat viele Freunde. Und auch nicht wenige Förderer, die in Form von Patenschaften oder auf anderem Wege ihr Scherflein zur Existenz und zur Fortentwicklung der beliebten Einrichtung beigetragen haben. Sie waren jüngst vom Tierparkförderverein zu einem Vor-Ort-Termin eingeladen worden, um gemeinsam ins Gespräch über laufende Projekte und künftige Vorhaben zu kommen.
"Wir wollen uns auch Anregungen holen, worauf wir uns in Zukunft konzentrieren, was wir bauen sollen", so Fördervereinschef Herbert Kühnel, der darauf verweisen konnte, dass in den zurückliegenden Jahren rund 60 000 Euro aus der Vereinskasse im Tierpark verbaut worden sind.

Schweizer Bauer - 19. Mai 2004
Pinguin-Dame aus Zoo entführt
Nach ihrer Entführung aus einem britischen Wildpark ist die Pinguin-Dame Piglet wieder mit ihrem Mann George vereint. Der vom Aussterben bedrohte Humboldt-Pinguin wurde in einem Garten in Scarborough in Nordostengland gefunden und zurück in den Zoo gebracht, wie die Zooverwaltung am 18. Mai 2004 mitteilte.
Die Entführer hatten Sonntagnacht die zwei Meter hohe Mauer des Scarborough Sea Life Center überwunden und Piglet in ihre Gewalt gebracht. Gefunden wurde sie dank des unverkennbaren eselsähnlichen Schreis von Humboldt-Pinguinen.

Neues Deutschland - 21. Mai. 2004
PDS-Vorstand rügt seine Jugendverbände
Der Landesvorstand der Berliner PDS hat das Vorgehen der PDS-Jugend Berlin-Brandenburg kritisiert, »die ohne Rücksprache und ohne Kenntnisnahme politischer Positionen der PDS Berlin mit ihren Äußerungen zur möglichen Schließung des Tierparks eine Debatte in der Stadt losgetreten hat, die der PDS schadet«. Das teilte der Vorstand am Mittwoch nach einer Sitzung am Vorabend mit.

Usinger Anzeiger - 21. Mai. 2004
Sponsoren gesucht: Opel-Zoo braucht fünf Millionen Euro
Eigentlich könnte es mit dem Bau des Giraffenhauses und des Restaurants im Kronberger Opel-Zoo sofort losgehen. Der Bedarf ist da, der Platz auch, und die Pläne sind bereits fix und fertig. Wenn nur das fehlende Geld nicht wäre, das dem Zoo-Direktor Thomas Kauffels Kopfschmerzen bereitet. "Der Bau ist dringend notwendig, aber wir schaffen das nicht ohne finanzielle Unterstützung", sagt er. Fünf Millionen Euro sind für dieses Projekt veranschlagt, und der Zoo hat schon vieles versucht, um das Geld zusammen zu bekommen. Auf öffentliche Gelder kann er nicht hoffen. Er ist nach eigenen Angaben der einzige Zoo in Deutschland, der keine öffentlichen Gelder bekommt und selbst die nötigen Euro für den laufenden Betrieb und die Investitionen erwirtschaftet. Er finanziert sich aus Eintrittsgeldern, Spenden und Tierpatenschaften.
Seit sechs Jahren heißt der Direktor des Zoos Thomas Kauffels. Direkt nach seinem Dienstantritt erstellte er unter dem Stichwort "ZooVision" eine Zielplanung, in der unter anderem beschrieben wurde, welche und wie viele Tiere auf welchem Gelände leben sollen. Seitdem hat sich auf dem 27 Hektar großen Grundstück einiges getan.
Kauffels hofft, für den Zoo neue Sponsoren gewinnen zu können. Denn über eine Erhöhung der Eintrittsgelder will er die nötigen Investitionen nicht finanzieren.
Die Besucherzahl in Kronberg ist seit Jahren konstant. Jährlich werden etwa
600 000 Menschen gezählt, die dort die 1200 Tiere aus Europa, Asien und Europa besichtigen.

Leipziger Volkszeitung - 21. Mai. 2004
Ansturm im Zoo, Riesenstaus am Promenadenring
Riesenandrang gestern den ganzen Tag über im Leipziger Zoo. "Etwa 10 000 Besucher registrierten wir bis zum späten Nachmittag", sagte Kurator Gerd Nötzold. Vor allem im Pongoland und der Kiwara-Savanne herrschte Hochbetrieb. Seit Mittwochabend gibt es auch Zuwachs bei den Tieren. Mit dem fast sechsjährigen Grevy-Hengst Grommit bekam die Zebraherde einen weiteren Junggesellen. Grommit war bisher im Kölner Zoo zu Hause. Die Grevy-Zebras sind in ihrer afrikanischen Heimat vom Aussterben bedroht. Der Leipziger Zoo beteiligt sich am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm und setzt auch deshalb auf Grommit große Hoffnungen.

news.search.ch - 21. Mai. 2004
Zoo-Doku-Soap: Von Tieren und Menschen
Am Sonntag startet die neue Zoo-DokuSoap auf SF1. In sechs Folgen erzählt die Reihe Geschichten von Tieren und Menschen. Drei Kamerateams waren für 50 Tage im Zoo Zürich, um die schönen, aber auch traurigen Geschichten einzufangen.

Norddeutsche Neueste Nachrichten - 21. Mai. 2004
Bezeichnung "Zoo" führt in die Irre
Obwohl sich der Natur- und Umweltpark Güstrow (NUP) nach dem neuen Zoogesetz in Mecklenburg-Vorpommern als "Zoo" bezeichnen könnte, soll die alte Bezeichnung NUP bestehen bleiben, sagte Marianne Tuscher, wissenschaftliche Mitarbeiterin im NUP, auf SVZ-Nachfrage. "Nach der Definition im Gesetz sind wir ein Zoo. Aber Besucher verbinden mit dieser Bezeichnung auch immer eine große Anzahl von Tieren, vor allem auch aus anderen Kontinenten", so Marianne Tuscher. Der NUP beschränke sich jedoch auf die Präsentation einheimischer Arten in großzügigen Freianlagen.
Vor kurzem hatte die Landesregierung die EU-Zoo-Richtlinie umgesetzt. M-V ist jetzt das einzige Bundesland mit einem eigenständigen Zoogesetz. Umweltminister Wolfgang Methling hofft damit, den tiergärtnerischen Einrichtungen im Land eine noch größere Bedeutung für die touristische Infrastruktur zukommen zu lassen.

Ostseezeitung - 21. Mai. 2004
Stralsund bereitet Schildkröten-Hochzeit vor
Das Meeresmuseum Stralsund will noch in diesem Jahr einen Versuch zur Zucht von Meeresschildkröten starten. Dafür werde aus dem polnischen Institut für Meeresfischerei in Gdynia ein ausgewachsenes Männchen einer Unechten Karettschildkröte geholt, sagte Museumsdirektor Harald Benke am Mittwoch in Stralsund. Ein entsprechender Antrag werde gegenwärtig vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) in Berlin geprüft.
Der polnische Institutsleiter Tomasz Linkowski hatte im November den Tiertransfer angeregt. In Gdynia sind drei Meeresschildkröten in einem nur 16 000 Liter fassenden Becken untergebracht. Das Karettschildkröten-Männchen war vor 18 Jahren vom Naturkundemuseum Münster als Geschenk an Polen überreicht worden. Mittlerweile hat es eine stattliche Panzerlänge von mehr als einem Meter erreicht und ist viel zu groß geworden für das zur Verfügung stehende Aquarium.


Dresdner Neueste Nachrichten - 22. Mai 2004
Ein Pandaleben lang mit Bärli hinterm Rosarium
Der Pinguin hat einen und auch der Pelikan. Und für Paul, das Känguru, fand sich gleichfalls jemand. Die Rede ist von Tierpaten. Seit 1997 ist es möglich, über eines der gegenwärtig 2800 Zoo-Tiere eine Patenschaft zu übernehmen und so zu seinem Unterhalt beizutragen.
Luise und Bärli - sie französischer Herkunft, er ein (noch immer) stattlicher Italiener - haben ein Pandabärenleben lang miteinander in der Anlage hinterm Rosarium verbracht und sechs Kinder aufgezogen, das letzte vor zwei Jahren. Marianne Romey, Luises Patin, kennt beide von klein auf. Die alte Dame ist die erste Patin eines Dresdner Zootiers überhaupt. Seit vielen Jahren stattet die 84-Jährige ihrem Patenkind einmal pro Woche einen Besuch ab.

News - 22. Mai 2004
Auch letzter Waschbär von Kallnach eingefangen
Im Streichelzoo von Kallnach ist auch der letzte flüchtige Waschbär wieder im Käfig: Weibchen Pelly konnte in der Nacht auf Freitag den als Köder ausgelegten Poulet-Hälsen in einer Falle nicht widerstehen.

Yahoo! Nachrichten - 22. Mai 2004
Detroiter Zoo entlässt Elefanten
Nach jahrelanger Gefangenschaft entlässt der Zoo von Detroit seine zwei asiatischen Elefantinnen. Die Dickhäuter hätten vor allem an der Enge, der Langeweile und den extremen Wintern im US-Staat Michigan gelitten, teilte der Zoo mit. «Wir wissen jetzt, wie viel mehr notwendig ist, um alle körperlichen und geistigen Bedürfnisse von Elefanten in Gefangenschaft zu erfüllen, besonders in einem kalten Klima», erklärte Zoodirektor Ron Kagan. Eine Erweiterung des Geheges hätte zwischen 30 und 50 Millionen Dollar gekostet - zu viel für den Zoo. Wanda und Winky sollen im Sommer oder Frühherbst in ein Wildgehege entlassen werden.

Mitteldeutsche Zeitung - 22. Mai 2004
Drei Geißlein auf dem Baum
Kinder kommen mitunter auf die verrücktesten Ideen. Bei den westafrikanischen Zwergziegen im Tiergarten Bernburg ist das nicht anders. Schließlich könne man sich nicht früh genug in all den Fertigkeiten üben, die eine erwachsene Ziege braucht. Klettern bildet dabei keine Ausnahme. Und so kommt es, dass auch die sieben Zwergzicklein mit dem geneigt stehenden Maulbeerbaum im Gehege eine ganz besondere Kletterherausforderung entdeckt haben. Vorsichtig, aber mit sicherem Stand erklimmen sie immer höher liegende Teile des Stammes, bis sie Blätter in der Krone erreicht haben.
Und gerade diese Vielseitigkeit mache die "Kuh des kleinen Mannes" zu einer großen Gefahr für die spärliche Vegetation in Halbwüstengebieten. So ist gerade die Ziegenhaltung einer der bedeutenden Faktoren, die der Ausbreitung lebensfeindlicher Trockenwüsten auf der Erde ständigen Vorschub leisten.

Geschichten aus Zoo und Tierpark: Abendführung: Wenn für Tiere der Tag erst beginnt
Wenn der lange Tag vorüber ist, die vielen Besucher auf dem Weg nach Hause sind und im Zoo Gelassenheit einkehrt, atmen die Tiere erst mal durch. Puh, endlich Feierabend. Sie strecken dann ihre Nasen aus den Höhlen, inspizieren die Gehege, kommen auch mal nahe an die Zäune heran und genießen die Ruhe. Für dämmerungsaktive Tiere beginnt der Tag jetzt erst. Viele drehen zur Nacht hin erst auf, wie zum Beispiel die seltenen Kiwis, die pünktlich mit der untergehenden Sonne ins Freie stolziert kommen, um nach Würmern zu suchen.
Menschen sind die Tiere zu dieser Zeit gar nicht gewohnt. Umso neugieriger begegnen sie ihnen, wenn bei einer Abendführung doch noch welche vorbeischauen. "Die Tiere sind dann aufmerksamer", sagt Dietmar Jarofke, der bis zu seinem Abschied vor anderthalb Jahren als Tierarzt im Zoo arbeitete. Seit kurzem bietet der 67-Jährige regelmäßig Abendführungen an.


Russland Aktuell - 24. Mai 2004
Moskaus Zoo verleiht Tiere für Geburtstagsfeten
Für 1.000 Rubel (etwa 30 Euro) können sich Geburtstagskinder in Moskau ein Zootier auf ihre Party einladen. Fuchs und Hase, Schnee-Eulen, kleine Affen oder sogar Schlangen sind im Angebot. Die Kinder dürfen die Tiere anschauen und bestaunen, aber nicht anfassen. Damit nichts passiert, sind immer zwei Zooangestellte dabei. Schon seit längerer Zeit führt der Moskauer Zoo seine Kleintiere in Schulen oder Ferienlagern vor. Damit solle das Interesse an der Tierwelt unter den Kindern geweckt werden, erklärt die Mitarbeiterin der Zoo-Bildungsabteilung Natalja Romanowa.

Junge Karriere - 24. Mai 2004
Weise Riesen
Max-Planck, Fraunhofer & Co. sind Biotope für Wissenschaftler, Hochschullehrer, Manager. Rund 30.000 Forscher tummeln sich dort. Egal, ob sie sich mit Affen oder Kindern befassen: In Zeiten der Innovationsoffensiven haben vor allem Jungforscher gute Jobaussichten.
Schimpansen benehmen sich oft wie Menschen. Oder umgekehrt? Alicia Peréz Melis weiß es nicht mehr so genau. Dafür beobachtet sie die haarige Verwandtschaft schon zu lange. An die tropische Hitze und den strengen Geruch am Arbeitsplatz hat die 31-jährige Verhaltensforscherin sich gewöhnt. Seit zwei Jahren arbeitet sie auf "Pongoland", der Affeninsel im Leipziger Zoo. Für 17 Schimpansen ist sie zur guten Bekannten geworden. Von "Social Cognition", der Teamfähigkeit und Cleverness des Schimpansen, handelt die Doktorarbeit, die Alicia Peréz Melis am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig schreibt.

Holsteiner Zeitung - 24. Mai 2004
Tierpark trauert um Moskwa
Die Eisbärin Moskwa ist in der Nacht zu gestern im Tierpark Neumünster gestorben. Mit 33 Jahren hat die alte Dame ein stolzes Alter für Eisbären, die normalerweise 25 bis 30 Jahre alt werden, erreicht.
Auch wenn eine Sektion des Bärenkadavers mit Laboruntersuchungen noch aussteht, geht Tierparkdirektor Dr. Peter Drüwa davon aus, dass bei ihr "die biologische Lebensuhr" abgelaufen war.
Moskwa kam übrigens als Wildfang 1972 in den Moskauer Zoo. Das Jungtier wechselte zwei Jahre später in den Allwetterzoo Münster. Seit 1997 bewohnte sie die neue Eisbärenanlage im Tierpark Neumünster.
Dass das neue Eisbärenmännchen Kap, seit Ende April in Neumünster, etwas mit dem Ableben von Moskwa zu tun hat, schließt Dr. Drüwa aus. Im Gegenteil habe die alte Dame dem Jungbären sofort gezeigt, wo es langgeht.
Kap soll nicht lange allein bleiben: Der Tierpark hat seit Wochen eine 15 Jahre alte Eisbärin an der Hand, die aus dem Berliner Zoo an die Schwale wechseln soll.

Die Welt - 24. Mai 2004
Tierpark Gettorf startet Projekt für blinde Gäste
Vorsichtig streicht Wilhelm Bielefeld der kleinen Zwergziege im Tierpark Gettorf (Kreis Rendsburg-Eckernförde) über das Fell. Der blinde Rentner ist einer der ersten behinderten Besucher, die seit kurzem die Tierwelt in diesem Zoo viel intensiver als früher erleben können. Möglich macht dies ein neues Wegeleit- system, dessen erste Stufe im Rahmen des Pilotprojekts "Ein Tierpark für Blinde und Sehbehinderte" in Gettorf erstmals eingesetzt wird.
Zu diesem Projekt gehören unter anderem ein tragbares Audiosystem, sowie ertastbare Modelle, mit denen Sehbehinderte nähere Informationen über die Tierwelt erhalten.


Tiroler Tageszeitung - 25. Mai. 2004
Martina ziert sich
Eine Woche nach ihrer Ankunft im Innsbrucker Alpenzoo gibt sich Braunbärin "Martina" noch scheu. Ihre ursprünglich für Mittwoch geplante offizielle Vorstellung vor Medienvertretern musste auf vorerst unbestimmte Zeit verschoben werden.
Das zwölf Jahre alte Tier verkriecht sich nach Angaben von Zoo-Direktor Michael Martys derzeit vorwiegend im Bärenhaus. Noch keinen richtigen Kontakt hat "Martina" zu ihrem neuen Partner "Fritz" aufgenommen. Beide Bären können sich riechen und hören, eine Zusammenführung war bisher aber noch nicht möglich.

sz-online - 25. Mai. 2004
Tod in der Uni München/ Hoffen auf Bert und Jolanthe
Vor knapp zwei Jahren, am 27. Juni 2002, war der Einzug der Galapagos-Riesenschildkröten Ernie, Bert und Jolanthe im Zoo Hoyerswerda DIE Sensation überhaupt. Nun aber herrscht Trauer: Ernie ist tot.
Das größere der beiden männlichen Tiere zeigte Ende April Krankheitssymptome: „Ernie trat merkwürdig auf der Stelle; so, als ob er Gleichgewichtsstörungen hätte. Wir haben da zuerst an eine Mittelohr-Entzündung gedacht“, schildert Zoo-Direktor Dr. Werner Jorga. Der Zoo nahm Kontakt zur Universitäts-Tierklinik München auf, dem ausgewiesenen Reptilien-Spezialisten in Deutschland. Am 4. Mai wurde Ernie zur Behandlung an die Isar transportiert. Aber trotz ihres anfänglichen Optimismus’ konnten die Bayern um Professor Hoffmann das Hoyerswerdaer Tier nicht retten: Am 13. Mai verendete es. „Wir haben noch keinen Sektions-Befund, können noch nicht sagen, woran Ernie zugrunde gegangen ist. Wahrscheinlich war es eine Art Gicht gewesen.“
Nun ruhen alle Hoffnungen der Zoo-Mannschaft darauf, dass Bert und Jolanthe, beide im blühenden Schildkröten-Alter, für Nachwuchs sorgen. Anders ist die „Lücke“ nicht zu schließen.


Leipziger Volkszeitung - 26. Mai. 2004
Giraffen-Familie darf jetzt auch ins Freie
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ie Rothschild-Giraffen des Leipziger Zoos sind jetzt auch auf der Freian-lage der Kiwara-Savanne zu sehen. Das gilt zunächst aber nur vormittags. Täglich gegen 10.30 Uhr öffnen die Tierpfleger das Tor zur großzügigen Weidefläche und beobachten ihre Schützlinge dabei, wie sie das neue Gehege erkunden, teilte der Tierpark mit. Am wenigsten Angst haben dabei der Bulle Max, die langhalsige Schönheit Knöpfchen und ihr gemeinsamer Sohn Simai, der nun neun Monate alt ist.
In einigen Wochen werden alle Giraffen ganztags im Freien zu sehen sein. Bis dahin verhindert in der Savanne ein Zaun, dass sie etwa von den temperamentvollen Grévy-Zebras erschreckt werden.

Standard, Der - 26. Mai. 2004
Baby mit 432 Kilo
Klein, was ist schon klein? Mongu wiegt 432 Kilogramm und ist noch ein Baby. Das Elefantenmädchen feierte am Dienstag im Tiergarten Schönbrunn den ersten Geburtstag - und zu ihrem Gewicht kam Mongu bisher fast ausschließlich durch Muttermilch, ein wenig auch durch Ananas. Allerdings startete sie schon mit einem Geburtsgewicht von 96 Kilo ins Zooleben. Der zwei Jahre ältere Elefantenbulle Abu, vormals das Lieblingsbaby in Schönbrunn, bringt heute bereits 1146 Kilogramm auf die Waage.
Tonga, die Elefantenmutter, stammt aus einem Safaripark aus Italien. Sie ist derzeit etwa 19 Jahre alt, ein ideales Elefantenalter, um eine Familie zu gründen. Das Papa heißt Pambo und wurde 1992 im Zoo von Basel geboren. In Schönbrunn sieht man das eigene Elefantenzuchtprogramm bestätigt.

St. Galler Tagblatt - 26. Mai. 2004
Grosse Solidarität mit dem Zoo
Eine breit angelegte Solidaritätsaktion für den Walter-Zoo, die Intensivierung der Mitgliederwerbung sowie Überlegungen zur Existenzsicherung des Zoos auf lange Sicht prägten das Vereinsjahr des Walter-Zoo-Vereins. Der Ausfall von 20.000 Besuchern habe dem Zoo im vergangenen Sommer ein Finanzloch von rund 300.000 Franken beschert, stellte Präsident Paul Rickert in seinem Rückblick fest. Es sei ums Überleben des Zoos gegangen. Dank dem überwältigenden Erfolg einer kurzfristig durchgeführten Spendenaktion sei man in der Lage gewesen, die Existenz des Zoos zu sichern. Wichtigstes Ziel der Geschäftsleitung und des Vereins müsse die langfristige Existenzsicherung des Zoos sein, betonte Rickert. Dafür müssten weitere strukturelle und organisatorische Mängel im Betrieb behoben und eine finanzielle Basis geschaffen werden, die es dem Zoo erlaubten, grundsätzlich aus eigener Kraft zu überleben.

Yahoo! Nachrichten - 26. Mai. 2004
Schmetterlingsforscher erhält mit 5000 Euro dotierten Ernst-Jünger-Preis für Entomologie
Der Karlsruher Schmetterlingsforscher Günter Ebert erhält den mit 5000 Euro dotierten Ernst-Jünger-Preis für Entomologie. Wissenschafts-Staatssekretär Michael Sieber (CDU) überreichte den Preis laut Mitteilung des Ministeriums am Mittwoch im Schloss des Freiherrn von Stauffenberg bei Riedlingen. Der diesjährige Preisträger begann im Jahr der Preisstiftung 1985, sich an der Kartierung der Schmetterlingsarten Baden-Württembergs zu beteiligen. Inzwischen liegen das mehrbändige Standardwerk «Schmetterlinge Baden-Württembergs» und eine umfangreiche Landesdatenbank vor, an denen auch zahlreiche ehrenamtliche Helfer mitgearbeitet haben. Sie seien Grundlage für den praktischen Artenschutz in Baden-Württemberg, lobte Siebert.

Sächsische Zeitung - 27. Mai. 2004
Maria soll nicht lange allein bleiben
Wenn es im Tierpark WeiswasserNachwuchs gibt, freuen sich Tierpfleger und Besucher gleichermaßen. In den letzten Wochen brachten die Rehe, Mufflons, Luchs und Uhu kleine Tierbabys zur Welt. Doch wie so oft liegen auch hier Freud und Leid dicht beieinander. Der Gibbon-Affe Eddy, der von Tierpflegerin Evelyn Kanbach liebevoll aufgezogen wurde und vor zwei Jahren sein Domizil im neuen Affengehege bezog, ist gestorben. Eddy bekam eine schwere Lungenentzündung, die er nicht überlebte.
Seine Spielgefährtin Maria soll nicht lange allein bleiben. Sowie das neue Affenhaus fertig gestellt ist, soll wieder ein Gibbon-Männchen hier Einzug halten.

Berliner Morgenpost - 27. Mai. 2004
Multi-Kulti: Wölfe und Braunbären in einem Gehege
Vier Braunbären und acht weiße Wölfe werden im Zoologischen Garten künftig auf einer gemeinsamen Anlage leben. Von Pfingstsonntag an sollen sich die Tiere, noch durch Gitter getrennt, auf dem sanierten Gelände erst einmal näher kommen und ihre neue Umgebung erschnuppern.
Der Versuch mit weißen Wölfen sei einzigartig, sagte Heiner Klös vom Zoologischen Garten am Mittwoch. Die Tiere müssten sich vorsichtig an das gemeinsame Revier gewöhnen, denn bei ähnlichen Versuchen in Thüringen und in Schwerin habe es zum Teil Probleme gegeben.
Nach Angaben von Zoo-Direktor Jürgen Lange ist auch in Berlin durchaus ein Wagnis damit verbunden. Die Besucher können laut Zoo-Leitung von Anfang an dabei sein, wenn Bären und Wölfe am Pfingstsonntagvormittag die ersten Schritte auf die neuen Freianlagen wagen und Kontakt miteinander aufnehmen.

WAZ - 27. Mai. 2004
Tiergarten mausert sich zum Zoo
Münster hat einen, Wuppertal und Gelsenkirchen auch. Und seit Inkrafttreten des neugefassten Landschaftsgesetzes NRW jetzt auch Recklinghausen: einen Zoo.
War früher bei der Definition eines Zoos auch der Nachweis von Forschung und Artenschutzprogramm gefordert, so ist dies im betreffenden Paragraphen 68 nicht mehr gefordert. Die Folge: Recklinghausens Tiergarten mausert sich über Nacht zum Zoo.
Am Angebot und an der Kinderfreundlichkeit soll sich nichts ändern. Wie man jetzt, was Namensgebung betrifft, auf die neue Ehre reagiert, will man bei der Stadt diskutieren.

Der Standard - 27. Mai. 2004
Safaripark: Es bleiben vier Tage
Gänserndorf - "Man hört vom Masserverwalter nichts." Helmut Miernitzky, Geschäftsführer der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, wird ungeduldig. Angesichts des Termins am 31. Mai, bis zu dem eine Lösung für die Weiterführung des Safariparks Gänserndorf präsentiert werden muss, bleiben nur mehr wenige Tage, in denen über das Schicksal von Affen und Löwen und die Arbeitsplätze von 27 Mitarbeitern entschieden wird.
Miernitzky kritisiert im STANDARD-Gespräch Masseverwalter Ferdinand Bruckner, der diese Lösung erarbeiten soll. "Er hat nichts zustande gebracht bisher. Er sagt nicht, mit wem er verhandelt, es ist keine Kooperation möglich."
Das Land Niederösterreich hat 800.000 Euro gezahlt, damit die Tiere bis auf weiteres von der Österreichischen Zoo-Organisation OZO versorgt und der Betrieb fortgeführt werden können, sagt Miernitzky. Was passiert, wenn bis 31. Mai keine Investoren präsentiert werden, ist unklar. Dann "hat der Masseverwalter die Tiere zu versorgen", droht Miernitzky.
Masseverwalter Bruckner war wegen Gerichtsterminen für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Gegenüber Radio Niederösterreich sagte er, dass er Investoren an der Hand habe. Wer diese Interessenten sind, woher sie kommen und wann die Verhandlungen abgeschlossen sein werden, darüber äußerte sich Bruckner nicht. Es sei niemandem klar, wie man den Safaripark Gewinn bringend führen könne. Es müssten mindestens 15 bis 20 Millionen Euro investiert werden, erklärte er.
Das Land Niederösterreich schießt nicht mehr Geld zu. OZO wird die Tiere also füttern, bis die 800.000 Euro verbraucht sind.

Freie Presse (Chemnitz) - 26. Mai. 2004
Happy-End - Troll beendet Single-Dasein
Der eine bekommt eine neue Frau, die andere endlich ein neues, größeres Zuhause. So lässt sich jene Zusammenführung von zwei braunen zotteligen Gesellen umschreiben, die sich am Mittwoch im kleinen Tierpark in Bad Kösen vollzog. Der 24 Jahre alte Bärenmann Troll lebte nach dem Tod seiner Gefährtin seit drei Monaten allein. Anka, ein ehemaliger Star der Zirkusmanege, brauchte dringend ein neues und vor allem größeres Zuhause. In der kleinen Kurstadt an der Saale im Süden Sachsen-Anhalt fand sie es schließlich.


Planung und Bau

Pforzheimer Zeitung - 21. Mai. 2004
Neues Gebäude für Wildpark
PFORZHEIM.Mit dem Bau eines Betriebsgebäudes für den Wildpark könnte schon im Jahr 2005 begonnen werden. Baubürgermeister Uhlig will es über ein Budgetierungsmodell finanzieren. Der Bauausschuss ist dafür.
Die Verwaltung möchte vom laufenden Jahr an bis zum Jahr 2007 das Budget für den 30 Jahre alten Wildpark auf 450 000 Euro jährlich festschreiben. Baubürgermeister Alexander Uhlig will damit der Einrichtung, die im Jahr etwa 150 000 Menschen besuchen und die selbst Gelder erwirtschaftet, mehr Spielraum geben für bauliche Erneuerungen wie etwa das bereits realisierte Mufflongehege und den Kinderbauernhof.


Aachener Zeitung - 20. Mai. 2004
Die « Göttin der Erde » steht Pate für Zoo
Kerkrade. Indoor-Ski, ein Landschaftsthemenpark, eine Dampfeisenbahnstrecke, ein Industriemuseum: Das alles gibt es schon rund um Kerkrade. Doch jetzt kommt ein weiteres Highlight hinzu.
Der Gaiapark soll, wenn er Anfang Mai 2005 seine Tore öffnet, der modernste Tiergarten Europas sein. Denn er verbindet eine Zeitreise in die Prähistorie mit einer Weltreise in die unterschiedlichsten Regionen unseres Planeten.
Die Weltreise wird die Besucher von Limburg aus zum Amazonas, in die sibirische Tundra, nach Ost-Europa, in den Kongo, nach Namibia und wieder zurück nach Limburg führen. Für jeden Landstrich werden jeweils typische Tiere stehen.
Derzeit laufen die Arbeiten auf dem 15 Hektar großen Areal im Park Gravenrode auf vollen Touren. Hanneke De Boer rechnet fest damit, dass der Eröffnungstermin im Mai 2005 eingehalten werden kann - wenn das Wetter mitspielt. 250.000 Besucher haben die Verantwortlichen im ersten Jahr einkalkuliert. Sollte bis 2010 eine jährliche Besucherzahl von 400.000 erreicht werden, soll der Park sogar noch um neun Hektar erweitert werden. Tiere aus Südafrika und aus dem Himalaya stehen auf der Wunschliste der Parkbetreiber ganz oben. Damit die Reise durch die Welt der Tiere eine runde Sache wird.
20 Millionen Euro haben die Investoren (die Stadt Kerkrade, der Tiergarten Apenheul aus Apeldoorn, eine Limburgische Entwicklungsgesellschaft und eine private Investorengruppe) in das Projekt Gaiapark gesteckt. Maximal 45 Vollzeitstellen sollen entstehen. Der Tiergarten Apenheul fungiert auch als Betreiber.


hr online - 20. Mai. 2004
Museum für Artenschutz geplant
Im Darmstädter Jagdschloss Kranichstein soll das erste deutsche Museum für Artenschutz entstehen. Geplanter Standort ist das Zeughaus aus dem 17. Jahrhundert, das für 4,5 Millionen Euro saniert werden muss. Hessens Wissenschaftsminister Udo Corts (CDU) legte den „Sanierungs-Grundstein". Die Arbeiten sollen bis Ende 2005 abgeschlossen sein. Die Kosten teilen sich zu je einem Drittel das Land Hessen, die Stadt Darmstadt und die Stiftung Hessischer Jägerhof, der das Schloss gehört.
Das Artenschutzmuseum soll sich auch auf den großen Schlosspark erstrecken, sagte die Geschäftsführerin der Stiftung, Monika Kessler. „Wir wollen das Thema anschaulich und mit allen Sinnen begreifbar präsentieren." Am Konzept werde aber zur Zeit noch gearbeitet.


Torgauer Zeitung - 24. Mai 2004
Tauraer Tiergehege offiziell eröffnet
Zahlreiche Gäste erlebten am Samstagnachmittag die feierliche Eröffnung des neuen Tauraer Tiergeheges. Neben einem etwa zwei Hektar großen Hirschgehege, das bereits seit Dezember besichtigt werden kann, verfügen die Tauraer jetzt auch über ein Gehege für zwei Zwergponys sowie eines für Kamerunschafe. Zudem ist für Kinder ein Streichelgehege mit Zwergziegen eingerichtet. Das neue Areal, das kostenlos besichtigt werden kann, umfasst etwa 1,2 Hektar und wurde zu 80 Prozent aus dem Topf des LEADERplus-Programms gefördert.

Yahoo! Nachrichten - 25. Mai. 2004
Stralsunder Schimpansen beziehen neues Gehege
Die vierköpfige Schimpansenfamilie im Stralsunder Tierpark hat ein neues Zuhause. Seit Montagabend erkunden Bimbo, Clodette, Gerome und Flo die erste Neubaubauanlage für Menschenaffen in Mecklenburg-Vorpommern, wie Tierparkchef Christoph Langner am Dienstag mitteilte.
Mit dem mehr als 320 000 Euro teueren Gehege reagierte der Tierpark auf neue EU-Richtlinien zur artgerechten Unterbringung von Zootieren. So stehen den Schimpansen jetzt eine vergrößerte Freifläche und zusätzliche Klettermöglichkeiten zur Verfügung. Für die neue Anlage hatten die Stralsunder und Zoobesucher 60 000 Euro gespendet.

Ostseezeitung - 26. Mai. 2004
Bimbo, Gerome und Flo nicht zu halten
Spannender Moment gestern im Stralsunder Tierpark. Die vier Schimpansen durften schon einmal ihr 200 m2 großes Außengehege testen. Als sich die Luke zum bisherigen Zuhause öffnen sollte, wagte sich eine NDR-Reporterin zu weit vor und schwups hatten die Affen das Mikrofonkabel erobert. Dann gab es kein Halten mehr. Jedenfalls für den über 30-jährigen Bimbo, für Gerome, der bald acht Jahre wird und Frechdachs Flo (4). Da wurde gleich unter lautem Geschrei an den Seilen geschaukelt oder in einem Affenzahn die Stämme aus brasilianischem Tropenholz hochgeklettert. Nur Schimpansendame Clodette (18) hielt sich noch vornehm zurück, schaute dem Treiben vorerst aus dem Lukenfenster zu.

Berliner Kurier - 26. Mai. 2004
Tierpark: Gelände
Der Berliner Tierpark eröffnet heute seine neue Anlage für europäische Gebirgstiere. Auf dem etwa sieben Hektar großen Gelände in Hanglage können die Besucher unter anderem Alpensteinböcke, Wildkatzen und Elche beobachten, sagt Direktor Bernhard Blaszkiewitz. "Man fühlt sich wie in den Alpen." Hinzu kommen Volieren für Kolkraben und Schnee-Eulen. Der Bau der Anlage kostete 2,3 Millionen Euro Lottogelder.


Aktionen

Berliner Morgenpost - 19. Mai 2004
Claudia und der weiße Riese
Es war Liebe auf den ersten Blick. "Hallo Troll", sagte die Eisschnellläuferin mit heller Stimme und entflammte damit des Eisbären Herz. Er stürzte sich vom Felsen hinunter ins Wasser und schwamm zu ihr hinüber. Ein Eisbär weiß, womit Frauen zu beeindrucken sind: Troll stellte sich in voller Größe vor ihr auf, machte lustige Faxen, ließ sich mit Möhren füttern und hatte damit Erfolg. Claudia Pechstein gehört zu den Prominenten, die sich für die Aktion "Tierische Botschafter" zu Gunsten des Tierparks in Friedrichsfelde engagieren.

Ostsee Zeitung - 21. Mai. 2004
Umwelttag zum Thema Zoos in M-V
„Zoo & Co. – was tun die so?“ ist das Motto des diesjährigen Tages der Umwelt in M-V. Die Landesveranstaltung ist laut Umweltministerium am 6. Juni im Rostocker Zoo mit einem bunten Programm geplant. M-V hat als erstes Bundesland ein Zoogesetz auf den Weg gebracht, das unter anderem Mindeststandards für Gehege festschreibt und die Zoos zu Forschung und Umweltbildung verpflichtet. Seit 1972 wird weltweit der Tag der Umwelt begangen.

Hamburger Abendblatt - 22. Mai 2004
Live täglich! : Feurige Dschungelnacht bei Hagenbeck
Schon mal ein Alpaka angefasst? Oder einen Riesenpython? Wer auf derart exotischen Körperkontakt aus ist, sollte sich am Sonnabend zur großen Dschungelnacht in Hagenbecks Tierpark einfinden. Von 18 bis 24 Uhr erwacht die Parkanlage zu afrikanischem und lateinamerikanischem Leben mit heißen Rhythmen, feurigen Shows und Tanzdarbietungen sowie jeder Menge exotischer Tiere zum Anfassen.

Mitteldeutsche Zeitung - 22. Mai 2004
Pavel ist Liebling im Gehege
Vor dem Kleintierhaus im halleschen Bergzoo geht es geruhsam zu: Das Kleintiergehege am Spielplatz ist ein Anziehungspunkt vor allem für die jüngsten Zoobesucher. Neben Schafen leben dort noch Mäuse, Kaninchen, Meerschweinchen und andere Tiere. Auch dieses Revier spielt bei der MZ-Zoowoche, die am Sonnabend mit einem großen Fest beginnt, eine Rolle: Wer mag, kann hinter die Kulissen schauen oder die Pfleger nach Tipps zur Haltung von Haustieren fragen.

Berliner Morgenpost - 23. Mai 2004

Freie Presse - 24.
Mai 2004
Aue: Minis im Zoo flüchten vor der Kälte
Da konnten weder Diplom noch magischer Stab etwas ausrichten: Wie sehr sich Anne-Kathrin auch anstrengte, die dicken Wolken über dem Auer Tiergarten waren selbst für den kleinen „Zauberlehrling“ eine Nummer zu groß.
Hilfreicher war dagegen ein dicker Wintermantel unter der bunten Regenjacke. Schließlich hatte das Tierparkfest gestern selbst bei Regen noch allerhand zu bieten.„Magische Momente“ versprach Tiergartenchef Christian Schroller den gut 1000 Besuchern.

Volksstimme - 24. Mai 2004
Zoo lud am Sonnabend zum 6. Tierpatentag ein
Eine Menschentraube auf dem engen Wirtschaftshof des Magdeburger Zoos, die Direktor Dr. Kai Perret persönlich begrüßt wird. Etwa 90 Tierpaten hatten sich am Sonnabend ab 14 Uhr eingefunden. Sie sahen bei ihren Schützlingen nach dem Rechten, sprachen mit dem Pfleger, erkundigten sich nach dem Nachwuchs oder halfen - wo es möglich war - beim Füttern, warfen einen Blick hinter die Zoo-Kulissen. Beim Tierpatentag, ihn gibt es einmal im Jahr, standen sie und "ihre" Tiere im Mittelpunkt.
Rund 200 Tierpatenschaften bestehen derzeit im Magdeburger Zoo.

Ostsee Zeitung - 25. Mai. 2004
Gast aus Afrika zeichnet genaues Bild vom Alltag
Die Husarenaffen, die der Rostocker Zoo hält, sind Dr. Gabriel Turasha ebenso vertraut, wie die Wapitis mit den riesigen Hörnern. Gabriel Turasha aus Nairobi besuchte gestern den Rostocker Zoo, um sich ein Ergebnis seiner Arbeit anzusehen: die Ausstellung des Vereines „Tierärzte ohne Grenzen“ im Haus für die afrikanischen Affenarten. Kinder aus Deutschland und aus Afrika haben da zu Papier gebracht, was ihnen zum Thema „Wozu braucht der Mensch das Tier“ einfiel. Die Bilder, die in Afrika entstanden, hat Gabriel Turasha mit initiiert.

Ostthüringer Zeitung - 26. Mai. 2004
Zehnte Tierparksafari zu Pfingsten
Ein kleines Jubiläum feiert die Geraer Tierparksafari an diesem Pfingstwochenende. Zum zehnten Mal wird sie am 30. und 31. Mai jeweils von 11 bis 18 Uhr veranstaltet. Wieder sollen die Tiere im Mittelpunkt stehen und wieder lotsen insgesamt 15 Fragen die Besucher durch den Tierpark, die dabei auf Bildungstour gehen.

Prignitzer - 26. Mai. 2004
Die süßen Kattas suchen einen Paten
Der Tierpark Perleberg feiert in diesem Jahr seinen 40. Geburtstag. Leiter Wilhelm Lüdke bedankt sich auch bei allen Tierpaten. Für sie gibt es eine neue Ehrentafel.

Mitteldeutsche Zeitung - 26. Mai. 2004
Senior Schnuffi und Jonas als der jüngste Spross
Das grüne Klassenzimmer nimmt immer mehr Gestalt an. Im Rahmen der Festwoche anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Weißenfelser Heimatnaturgartens in der ersten Juniwoche soll es als Attraktion eröffnet werden.
Viele Gäste haben sich die Tierpfleger und Gärtner der Einrichtung in Trägerschaft der gemeinnützigen (g) GmbH Heimatnaturgarten zum Jubiläum eingeladen. Mitglieder des seit 1997 bestehenden 30-köpfigen Fördervereins gehören ebenso dazu wie Vertreter der Agrargenossenschaft Langendorf-Leißling-Borau. Beide sind die Gesellschafter der gGmbH.


Nachwuchs 

Sächsische Zeitung - 25. Mai. 2004
Westkaukasus ist ihr Zuhause
Der Tag der Väter wurde in Dresden eher zu einem Tag der Familien. Wie in keinem anderen Jahr zuvor, zog es die Elbestädter mit Kind und Kegel zum Beispiel in den Zoologischen Garten. Nach Kassenschluss konnte man sich über ein stolzes Ergebnis freuen. 4 500 Besucher traten einen Rundgang an. Auf der ganzen Linie herrschte Feiertagsstimmung.
Das im Augenblick jüngste Tierkind ist bei den westkaukasischen Wildziegen anzutreffen. Mutter Einauge brachte es am vergangenen Montag zur Welt – ein Böckchen, das der Mama auf Schritt und Tritt folgt. Wie Diplombiologe Roland Brockmann berichtete, sind Ture, so der eigentliche Name der Wildziegen, nur in vier deutschen Zoos vertreten. „Unsere ersten Exemplare erhielten wir 1957 vom Zoo Moskau. 1961 konnten wir zum ersten Mal Nachwuchs registrieren. Seither weist unser Geburtenbuch 62 Jungtiere aus, die unter anderem auch von afrikanischen Gärten erworben wurden. Momentan leben bei uns am Ziegenweg ein Zuchtbock, zwei Geißen und vier Junge.“

Berliner Morgenpost - 27. Mai. 2004
Ach du grüne 13! Leguane im Berliner Aquarium geschlüpft
So klein, aber sie wollen schon hoch hinaus - der Nachwuchs im Aquarium des Zoologischen Gartens an der Budapester Straße 13 in Charlottenburg. 13 Grüne Leguane sind dort geschlüpft. Der Zoo teilte gestern mit, dass im Brutapparat zum ersten Mal Jungtiere dieser seltenen Art zur Welt gekommen sind. Die Elterntiere, die etwa 1,20 Meter lang sind, zogen vor einem Jahr in eines der größten Terrarien ein. Laut Zoo-Direktor Jürgen Lange fühlen sich die Leguane in den Baumwipfeln derart wohl, dass es mit dem Nachwuchs gleich geklappt habe.


Circus

Yahoo! Nachrichten - 24. Mai 2004
Zirkusbärin Anka kommt nach Bad Kösen
Die Zirkusbärin Anka erhält im Tierpark Bad Kösen im Burgenlandkreis ein neues Zuhause. Am Mittwoch werden Mitarbeiter des Alternativen Bärenparks aus dem thüringischen Worbis das Tier aus einem kleinen Ort in der Nähe von Calbe nach Bad Kösen bringen. Die inzwischen 16-jährige Bärin Anka tritt den Angaben zufolge seit mehreren Jahren nicht mehr als Zirkusbär auf. Ihr Dompteur sei pensioniert. Während der aktiven Zirkuszeit habe der Petz den Zirkuswagen noch für kurze Auftritte verlassen, heute vegetiere die Bärin nun ausschließlich in dem viel zu kleinen Wagen. Auf Druck von Tierschützern und dem Veterinäramt in Schönebeck habe sich Ankas Dompteur nun bereit erklärt, die Bärin herauszugeben.
 

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Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Ruhrzoo Gelsenkirchen, 25.05.2004
Kehrte die Schnappschildkröte „ZOOMy“ zurück?
Gelsenkirchen. Im letzten Jahr sorgte eine Meldung über eine Schnappschildkröte im Ruhr Zoo Gelsenkirchen für Aufregung. Das mehrfach von Tierpflegern im Zoo gesichtete Tier konnte jedoch nie eingefangen oder fotografiert werden. Vor einige Tagen nun wurde eine große Schnappschildkröte von der Gelsenkirchener Feuerwehr in den Ruhr Zoo gebracht. Dazu Dipl.-Biologin Sabine Haas, Pressereferentin des Ruhr Zoos: „ Es könnte gut sein, dass es sich hierbei um das schon im letzten Jahr bei uns gesichtete Tier handelt, denn Schnappschildkröten kommen eigentlich sehr selten vor und unser Exemplar wurde im großen Teich nicht mehr gesichtet.“ Es ist möglich, dass sich das Reptil bei den ersten schönen Sonnenstrahlen dieses Jahres – ausgeruht nach einem ausgiebigen Winterschlaf im Teich des Ruhr Zoos – auf den Weg gemacht hat, um Gelsenkirchen zu erkunden. Der kleine Ausflug der Schnappschildkröte wurde allerdings von der Feuerwehr beendet, die die gepanzerte „Schönheit“ zum Zoo in Gelsenkirchen brachten. Mit Sicherheit kann natürlich nicht nachgewiesen werden, ob es sich um ZOOMY, die Schildkröte aus dem Ruhr Zoo handelt. Schildkrötenfingerabdrücke wurden nicht genommen. Auch die jetzige Schildkröte wird wohl nicht lange im Ruhr Zoo bleiben: Das Tier soll noch in dieser Woche einer Privatperson, die Schnappschildkröten hält, übergeben werden.

Tiergarten Heidelberg, 24.05.2004
Fegen, Füttern, Basteln – Ferien im Zoo
Wie bereits angekündigt finden in dieser Woche im Heidelberger Tiergarten die „Zoo – Ferien“ statt. Am Mittwoch, den 26.Mai 2004 sind Vertreter der Presse herzlich eingeladen, sich von den laufenden Aktionen ein genaues Bild zu machen: Um 11.00 Uhr widmet sich eine Kindergruppe der Pflege von Stachelschweinen und Waschbären. Ausgerüstet mit Besen und Schaufel wird das Gehege gereinigt. Anschließend wird noch ein Tier aus den Terrarien der Zooschule vorgestellt. Um 11.30 Uhr steht ein Besuch der „Seelöwen – Gruppe“ auf dem Programm. Nach einem Interview mit dem Tierpfleger im Robbenkeller gestalten die Kinder einen „Steckbrief“ ihrer Lieblings – Robbe. Um 11.45 Uhr wird Spielzeug für die Rhesusaffen gebastelt und so manche Leckerei im Gehege versteckt.

Zoo Duisburg, 24.05.2004
Aphrodites Zimmer „bühne 47“ spielt im Zoo
Die aus der 1947 gegründeten „Ketteler Spielschar“ hervorgegangene „bühne 47“ hat sich seit jeher auf Boulevard- und Kriminalkomödien spezialisiert, die in der warmen Jahreszeit sogar unter freiem Himmel aufgeführt werden. Seit vier Jahren gestalten die Hobby-Mimen auch den „Friemersheimer Kultursommer“. Zum zweiten Mal in ihrer Geschichte wird die Laienspiel-Schar der „bühne 47“ im Zoo Duisburg eine Vorstellung geben.

Zoo Duisburg, 24.05.2004
„Alarm für Cobra 11“ TV-Team im Zoo
Obwohl die letzten lebendigen Kobras bereits vor 30 Jahren aus den Vitrinen des Kaiserberg-Zoos verschwanden, kehren die gefürchteten, in jedem Falle auch blitzschnell zubeißenden Giftnattern in Gestalt der Film- und Stuntproduktion Action und Concept (im Auftrag von RTL) an den Kaiserberg zurück: Die beiden Hauptdarsteller René Steinke und Erdogan Atalay werden sich in Folge Nr. 128 unter dem Titel „Wilde Beute“ entlang von Tiger und Bär, Zebra und Trampeltier bewegen, um ihren kriminaltechnischen Ermittlungen nachzugehen.

Tierpark Hagenbeck Hamburg, 24.05.2004
Einweihung des Orang-Utan-Hauses
Nach gut einem Jahr umfangreicher Bauarbeiten ist das neue Orang-Utan-Haus fertiggestellt.
Unter einer riesigen lichtdurchlässigen Kuppel warten auf die Menschenaffen Felsformationen, ein Wasserfall, zahlreiche Klettereinrichtungen aus Baumstämmen, Hanfseilen, tropischen Pflanzen und künstlichen Bäumen – abwechslungsreiche Spiel-, Beschäftigungs- und Versteckmöglichkeiten bieten sich den Tieren! Die elfköpfige Orang-Utan-Gruppe erkundet nun erstmals ihre neue Umgebung. Seien Sie gespannt, wie die Orang-Utans in ihrem neuen Haus auf Entdeckungstour gehen! Die Freie und Hansestadt Hamburg wird bei der Einweihung durch den Präsidenten der Bürgerschaft, Herrn Berndt Röder, vertreten. Wir laden Sie herzlich zur Einweihung ein: am Donnerstag, den 27. Mai 2004 um 11 Uhr im neuen Orang-Utan-Haus (Gehege-Nr. 61) Zugang über den Haupteingang, Lokstedter Grenzstraße 2

RuhrZoo Gelsenkirchen, 24.05.2004
„Tag der Umwelt“ im Ruhr Zoo
Gelsenkirchen. Mit zahlreichen Aktionen und Aktivitäten beteiligt sich der Ruhr Zoo Gelsenkirchen am 5. Juni am „Tag der Umwelt“. Mit verschiedenen Infoständen und Spielen zu diversen Umweltthemen wird der Zoo das Thema für kleine und große Besucher in spannender Form aufbereiten und darstellen. Mit dabei ist auch der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) sowie die Biologische Station östliches Ruhrgebiet.In Erinnerung an die Eröffnung der Konferenz der Vereinten Nationen zum Schutz der Umwelt am 5. Juni 1972 in Stockholm haben die Vereinten Nationen den 5. Juni zum jährlichen „Tag der Umwelt“ erklärt. Die 6. Bund-Länder-Umweltminister-Konferenz hat im Jahre 1976 beschlossen, den „Tag der Umwelt“ jährlich auch in der Bundesrepublik Deutschland zu begehen.

Zoopark Erfurt, 24.05.2004
Pfingsten im Zoopark
Mit zahlreichem Nachwuchs bei den Tieren und einem zünftigen Konzert wartet der Thüringer Zoopark zu Pfingsten auf. Ob bei den Kamelen, Steppenrindern, Yaks, Schafen oder Ziegen – überall werden muntere Fohlen, Kälber und Lämmer von ihren Müttern umsorgt. Auch Eselstute „Emely“ brachte jüngst einen Sprössling zur Welt, der am Kindertag getauft werden soll. Neu zu sehen sind zwei im April aus grünen Rieseneiern geschlüpfte Emu-Jungtiere. Der Zoopark erhielt die neben den Yaks auf dem Plateau untergebrachten, australischen Laufvögel am letzten Dienstag aus dem Tierpark Gotha. Die Pfingstkonzerte finden Sonntag und Montag jeweils 14 bis 17 Uhr am Zoobistro „Hakuna matata“ statt. Es spielt die Country- und Oldy-Band „Dusty & Co.“ Aus Erfurt. Hobby-Indianer Dusty lädt gleichzeitig zum Besuch seines Indian Camps auf der Festwiese des Zooparkes ein. Auf Axmanns Hof finden von 11 bis 16 Uhr an beiden Pfingsttagen wieder Pferde-, Esel- und Kamelreiten statt. Auch eine Kutschfahrt ist möglich.

Tiergarten Heidelberg, 26.05.2004
Kinderbuch über den Zoobesuch
An Pfingsten können die Besucher ein ganz besonderes Kinderbuch im Tiergarten Heidelberg erwerben: „Das personalisierte Kinderbuch“ über den Zoobesuch wird extra für den Kunden gedruckt und die Geschichte individuell auf den Sohn, die Tochter, das Enkelkind, Nichte, Neffe. . . zugeschrieben. Durch modernste Computer-Technologie erscheint der Name der kleinen Helden individuell auf jeder Seite und gibt dem jungen Leser zwischen sechs und 13 Jahren das Gefühl etwas ganz Besonderes zu sein. Initiator dieser schönen Idee ist der Freundeskreis Leukämiekranker e.V. Das Buch kann selbst vor Ort im Tiergarten in wenigen Minuten fertig gestellt werden. Der Preis beträgt 14,90 Euro, zwei Euro gehen davon an die „Aktion Hilfe für Tobias“. Der Freundeskreis Leukämiekranker e.V. wird am Pfingstsonntag und –montag jeweils zwischen 11.00 und 16.00 Uhr im Tiergarten Heidelberg mit einem Stand vertreten sein, an dem man sich ein individuelles Kinderbuch über den Zoobesuch gestalten lassen kann und nebenher noch vieles über die engagierte Arbeit des Vereines erfährt.

Tierpark Chemnitz, 26.05.2004
Babyboom mit Vierzig
Geburtstagfeierlichkeiten im Tierpark Chemnitz
Kurz vor Pfingsten hat sich eine Menge vierbeiniger und befiederter Nachwuchs im Tierpark eingestellt: Bei den Kulanen kam am Wochenende ein weibliches Fohlen zur Welt, welches im Moment nur mit seiner Mutter und einer weiteren Stute das Gehege teilt. Der Hengst ist vorerst separat untergebracht, weil Mutter und Kind in den ersten Tagen Ruhe brauchen.
Bei den Steinböcken hat das erste Jungtier von Anfang Mai Gesellschaft bekommen, so dass dort nun zwei kleine Böckchen zu beobachten sind. Besonders freuen sich die Mitarbeiter des Tierparks über den Nachwuchs bei den Schneeziegen, den nordamerikanischen Verwandten der Gämsen. Bevor im Juli letzten Jahres ein neuer Schneeziegenbock aus dem Tierpark Bern zur Gruppe kam, hatte es lange Jahre keine Nachzucht mehr im Tierpark gegeben. Das erste auf der neuen Australienanlage geborene Jungtier kam zwar schon vor einigen Monaten zur Welt, ist aber erst seit kurzem zu sehen: ein Bennettkänguru-Junge! Auch bei den Zwerghühnern des Tierparks Küken geschlüpft, welche in der Fasanerie zu sehen sind. Zusammen mit den Neuzugängen und natürlich mit all den angestammten Bewohnern feiert der Tierpark am 1. Juni Geburtstag: er wird 40 Jahre alt! 1964 wurde in einem kleinen und versumpften Wald nahe der Pelzmühle die damals als Heimattierpark angelegte Einrichtung eröffnet. Ab etwa 1975 begann man, das Artenspektrum zu verändern und sich auf die Tierwelt der damaligen Sowjetunion zu spezialisieren. In den 90er Jahren wurde der Tierpark dann zur 'Arche Noah' umgestaltet. Die Auswahl der Arten konzentriert sich nun vor allem auf vom Aussterben bedrohte Arten mehrerer Kontinente. Der Tierpark beteiligt sich an mehreren Artenschutzprojekten und an über 20 internationalen Zuchtprogrammen. Heute leben 950 Tiere in Tierpark, die  180 Arten repräsentieren. Anlässlich des Geburtstages wird es am Dienstag einen Festakt im Tierpark geben, zu dem u.a. Vertreter der Stadt Chemnitz, Kollegen aus anderen Zoos, Förderer und Freunde des Tierparks erwartet werden. Zusammen mit dem Tierpark feiert auch der Förderverein, die Zoologischen Gesellschaft 'Arche Noah' e.V., das zehnjährige Bestehen. Ganz im Zeichen des Jubiläums wird auch das Tierparkfest stehen, das am 19. und 20. Juni stattfindet. Neben vielen interessanten Attraktionen für Jung und Alt stehen auch wieder die beliebten Nachtführungen auf dem Programm.

Zoo Köln, 26.05.2004
Neue Anlage für afrikanische Vögel
Wenn es im Zoo um Bauaktivitäten geht, sind alle Augen auf den ELEFANTENPARK gerichtet, der in diesem Sommer noch fertig, bezogen und eröffnet werden soll.Nebenbei wurde während der letzten Monate aber von der Gärtnertruppe des Zoos noch eine Flusslandschaft für afrikanische Vögel angelegt. Inzwischen sind die Pflanzen angegangen, und die Tiere haben sich eingelebt. Dazu gehören: Sattelstorch, Paradieskranich, Nimmersatt, Hagedasch, Gelbschabelente und Witwenpfeifgans. Das neue Biotop soll zu Pfingsten der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Zu einem Preview laden wir die Medien herzlich ein am Donnerstag, dem 27. Mai 2004 um 11.30 Uhr.

RuhrZoo Gelsenkirchen, 26.05.2004
Rote Varis dürfen nun ins Freie
Gelsenkirchen. Mitte April gab es im Ruhr Zoo Gelsenkirchen gleich vierfachen Nachwuchs bei den Roten Varis, einer Halbaffenart aus Madagaskar. Das quirlige Quartet, drei Jungen und ein Mädchen, sind nun endlich für alle Zoobesucher auch in der Außenanlage zu sehen. Am Wochenende wurden sie aus dem Innenhaus gelassen. Fotos und Filmaufnahmen für die Zoobesucher sind jeden Tag bei schönem Wetter ab 11 Uhr möglich. Die vier Äffchen bleiben auch in der Außenanlage weiter unter ständiger Beobachtung der Tierpfleger, denn sie sind noch immer so klein, dass sie durch das Gitter entfliehen könnten!

RuhrZoo Gelsenkirchen, 26.05.2004
TV-Polizisten Toto & Harry übernehmen Vari-Patenschaften
Mitte April gab es im Ruhr Zoo Gelsenkirchen gleich vierfachen Nachwuchs bei den Roten Varis, einer Halbaffenart aus Madagaskar. Das quirlige Quartet, drei Jungen und ein Mädchen, sind nun endlich für alle Zoobesucher auch in der Außenanlage zu sehen. Für zwei der männlichen Äffchen werden die beiden Bochumer Polizisten Toto & Harry, bekannt aus der gleichnamigen TV-Serie von SAT1, die Namenspatenschaft übernehmen. Der Ruhr Zoo möchte Sie aus diesem Anlass zu einem Pressetermin am Freitag, 04. Juni 2004, um 11.00 Uhr im Ruhr Zoo Gelsenkirchen einladen. Toto & Harry werden natürlich ebenfalls vor Ort sein und stehen Ihnen nach den Fotoaufnahmen für ein kurzes Gespräch zur Verfügung. Weitere Informationen erhalten Sie unter 02 09 – 954 51 26.

Zoo Wuppertal, 26.05.2004
Zu Pfingsten im Zoo Wuppertal - ein kleiner Kalifornischer Seelöwe geboren – zwei Bennettskängurus aus dem Beutel
Am 30. April wurde bei uns ein Kalifornischer Seelöwe geboren. Obwohl das Jungtier sich schon nach wenigen Tagen auf der kleinen Insel inmitten des Seelöwenbeckens mit seiner Mutter „Barbara“ präsentierte, wagt es sich nun immer selbstbewusster in das Becken, um zu schwimmen. Es wird fast ein ganzes Jahr bei seiner Mutter die sehr fette und eiweißhaltige Milch trinken und erst langsam den Geschmack an Fisch finden. Der große Seelöwenbulle „Pepe“ ist mit diesem Jungtier 33-facher Vater. Inzwischen gucken auch zwei Junge bei den Müttern der Bennettskängurus aus dem Beutel hervor. Sie sind seit mehreren Monaten in den Beuteln der Mütter herangewachsen, stecken nun ihre Köpfe häufiger nach draußen und verlassen den Beutel auch schon gelegentlich, um mit ihren Müttern mitzulaufen. Bei drohender Gefahr ziehen sie sich wieder rasch in den Beutel der Mutter zurück. Zu einem Pressetermin am Donnerstag, dem 27. Mai 2004, um 10.30 Uhr, laden wir Sie herzlich ein. Treffpunkt Zookasse.

Wildpark Lüneburger Heide, 26.05.2004
Fliegende Wölfe
Der Wildpark Lüneburger Heide hat Wolfsnachwuchs aus einem Wildpark bei München bekommen. Die kleinen Wonneproppen sind gerade mal 9 Tage alt als sie sich auch ihre grosse Reise mit dem Flugzeug begeben. Tanja Askani (41), Falknerin im Wildpark Lüneburger Heide, bringt die drei wuscheligen Fellknäule per Flugzeug nach Hamburg. Damit Filou, Lobo und Rico nicht alleine im Transportraum fliegen müssen, werden sie kurzerhand als Handgepäck deklariert. In einer speziellen Transportkiste und auf dem Schoss ihrer neuen Ersatzmutter fühlen sich die Mini-Lupos geborgen und wohl. Alle drei Stunden füttert Tanja Askani die kleine Rasselbande, Tag und Nacht, mit einer speziellen Aufzuchtsmilch. Die europäischen Grauwölfe sollen das Rudel der beiden einjährigen Wölfe Shadow und Daylight verstärken. Neben den beiden Grauwölfen hat die Wolfskennerin auch schon die Polarwölfe Flocke und Nanuk mit der Hand aufgezogen. Auch Timberwölfe sind im Wildpark Lüneburger Heide zu sehen.  In Norddeutschlands Tierparks ist es einmalig, dass drei Unterarten von Wölfen zu bewundern sind. An den Wochenenden und Feiertagen um 14.30 Uhr können sich die Besucher von der Falknerin Tanja Askani und Jörg Ahrend, Betreuer der Wölfe, in die faszinierende Welt der Wölfe entführen lassen. Am 29. und 30. Mai 2004 stellen sie, nicht bei Regenwetter, die drei Wolfswelpen vor. Unter dem Motto „Faszination Wolf und Wissenswertes über Wölfe“ können Interessierte am Wolfsgehege mehr über den Urvater der Hunde erfahren. Die Wolfsexperten werden einen Einblick geben in die Unterschiede zwischen Wolf und Hund und deren Beziehungen zu den Menschen, sowie auch das soziale Verhalten. Dieses unvergessliche Erlebnis wird sicher bei allen Zuschauern zu einem besseren Verständnis für Isegrim führen. 
 

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Natur- und Artenschutz


Web.de - 19. Mai 2004
Nashorn « Hama » von Frankfurt Richtung Südafrika gestartet
Das Spitzmaulnashorn «Hama» aus dem Frankfurter Zoo soll frisches Blut in südafrikanische Nationalparks bringen. Das drei Jahre alte Weibchen startete in der Nacht zum Mittwoch an Bord einer Lufthansa Cargo-Frachtmaschine Richtung Johannesburg. Erste Station nach der Ankunft am Nachmittag wird der Krüger-Nationalpark sein.
Nach einer Eingewöhnungszeit dort kommt das 800 Kilogramm schwere Tier in den Marakele-Nationalpark. Durch Schutzprogramme sei inzwischen die Zahl der Nashörner in südafrikanischen Nationalparks wieder auf 350 gestiegen, berichtete die Zoologische Gesellschaft Frankfurt. Sie koordiniert das Wiederansiedlungsprogramm.


Frankfurter Neue Presse - 21. Mai. 2004
Frankfurts Nashorn-Dame «Hama» beschnuppert neue Heimat in Südafrika
Erschöpft, aber sichtlich interessiert hat das Spitzmaulnashorn «Hama» aus dem Frankfurter Zoo nach einem zwölfstündigen Flug seine neue Heimat in Südafrika beschnuppert. «Es geht ihr gut. Sie ist zur Zeit in einem umzäunten Gehege im Krüger- Nationalpark», erklärte Parksprecher William Mabasa am Donnerstag der Nationalparks bringen.
Das drei Jahre alte Weibchen war in der Nacht zum Mittwoch an Bord einer Lufthansa Cargo-Frachtmaschine Richtung Johannesburg gestartet. Nach einer Eingewöhnungszeit im Krüger-Nationalpark kommt das 800 Kilogramm schwere Tier in den Marakele-Nationalpark.
Auch «Hamas» ältere Schwestern «Akura» und «Dzimba» waren in den vergangenen Jahren von Frankfurt nach Südafrika gebracht worden. Während «Dzimba» wenig später starb, zieht «Akura» inzwischen im Marakele-Nationalpark eine Tochter auf.


Stadt Winterthur - 19. Mai 2004
Fünf Winterthurer Przewalskipferde ziehen um
Am Dienstagmorgen haben zwei Przewalskipferde aus dem Wildpark Bruderhaus ihre Reise in die Wüste Gobi angetreten. Bis zum Sommer werden noch drei weitere Tiere abgegeben.
Nach der Verabreichung eines Betäubungsmittels und gründlicher Untersuchung durch den Tierarzt wurden sie in Transportkisten verladen und in den Zürcher Wildpark Langenberg gefahren. Dort werden sie bis Anfang Juni an Artgenossen aus verschiedenen europäischen Wildparks gewöhnt, um dann mit einem Sammeltransport auf dem Luftweg die Reise in die Mongolei anzutreten.
Mit Jalu-H und Janela hat der Wildpark Bruderhaus bereits zehn Przewalskipferde an das seit 1997 laufende Wiederansiedlungsprojekt der International Takhi Group im Nationalpark Gobi B beigesteuert.

STERN - 21. Mai. 2004
Umweltschutz: Ziegenkrieg am Tafelberg
In Südafrikas Touristenmetropole Kapstadt hat sich ein bizarrer Kleinkrieg zwischen Tier- und Umweltschützern an einer vom Aussterben bedrohten Ziegenart entzündet. Die ursprünglich aus dem Himalaya stammende indische Tahr-Bergziege bevölkert zur Freude in- und ausländischer Touristen seit 74 Jahren Kapstadts Wahrzeichen, den Tafelberg. Seit einigen von ihnen 1930 die Flucht aus dem Groote Schuur-Zoo gelungen war, haben sich die Zotteltiere in ihrer neuen Umgebung explosionsartig vermehrt.
Der auf mehrere hundert Tahrs geschätzte Bestand bedroht nun jedoch das ökologische Gleichgewicht auf der wegen ihrer pflanzlichen Artenvielfalt gerühmten Kap-Halbinsel. Die Umweltschützer plädieren daher für eine Radikallösung: den gezielten massenhaften Abschuss der Tiere. Bei den Tierschützern löste das einen Aufschrei der Empörung aus. Ein Arbeitskreis "Freunde des Tahrs" versucht bereits seit Jahren, das Massaker am Tafelberg zu verhindern. Sie plädieren dafür, die Tiere vom Helikopter aus zu betäuben, einzufangen und nach Indien zu exportieren, wo die Tahrs unter Naturschutz stehen. Das Problem: Die Finanzierung dieses kostspieligen Unterfangens.

Ostsee Zeitung - 26. Mai. 2004
Shetlandponys verlassen Insel Oie
Sobald ein Schiff des Wasser- und Schifffahrtsamtes bereit steht, werden die noch auf der Insel Oie verbliebenen neun Shetlandponys auf das Festland zurück geholt. Das sagte Günter Hansen, Tierinspektor im Rostocker Zoo. Damit geht die Ära der Oie-Pferde nach 27 Jahren zu Ende. 1977 wurden die ersten Tiere des Rostocker Zoos auf die Greifswalder Oie für ein wissenschaftliches Auswilderungsprogramm für Haustiere gebracht. Zwischenzeitlich befanden sich auf der Oie bis zu 56 Pferde.

sz-online - 26. Mai. 2004
Einsame Lausitzer Wölfin

Ob sich bei den in der Lausitz lebenden Wölfen in diesem Jahr wieder Nachwuchs eingestellt hat, ist noch unklar. Beim Rudel in der Muskauer Heide, das etwa ein halbes Dutzend Wölfe umfasst, lasse sich das frühestens in einigen Wochen sagen, sagte der Sprecher des Umweltministeriums in Dresden, Dirk Reelfs, der dpa. Vom zweiten Rudel, das weiter westlich sein Revier hat, sei allem Anschein nach nur noch eine Wölfin übrig. Das mit einem Sender ausgestattete Tier habe dieses Mal keinen Nachwuchs zur Welt gebracht.
 

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Ausstellungen


DARMSTADT Hessisches Landesmuseum:
DINO & CO - Erstmals in Europa: 59 Saurier aus Asien
bis 1.8.2004
http://www.hlmd.de


BERLIN Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem:
VICTORIA & CO. IN BERLIN
100. Geburtstag des Botanischen Gartens
bis 5.9.2004
http://www.bgbm.org/BGBM

ZÜRICH Landesmuseum Zürich:
FASZINATION FORSCHUNG
bis Juni 2004
http://www.musee-suisse.ch

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