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Zoo und Artenschutz in der
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ISSN 1619-6643


Ausgabe 214 vom 20. Mai 2004

Liebe Leser,
eigentlich sollten Sie diese Presseschau pünktlich vor dem Feiertag in Ihrem Postfach haben – ein Rechteproblem bei domeus hat mir leider einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die aktuelle Ausgabe kommt nun leider mit Verspätung, ist aber hoffentlich immer noch informativ für Sie.
Ansonsten freue ich mich, Ihnen wieder einmal einige Ausgaben in Vertretung präsentieren zu dürfen.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Reinhard Hellwig

 

  Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps

 

Zoos und Tierparks


Neues Deutschland - 14. Mai. 2004
PDS-Jugend will Tierpark schließen
Die PDS-Jugend Berlin-Brandenburg geht vier Wochen nach ihrer Gründung mit einem dramatischen Vorschlag an die Öffentlichkeit: Der Tierpark in Friedrichsfelde sollte geschlossen werden, meint ihr Vorsitzender Mark Seibert.
»Fast 15 Jahre nach dem Fall der Mauer muss man in der Lage sein, endlich Altlasten aus der Zeit der Teilung beseitigen zu können. Es ist unerträglich, dass Berlin sich zum Beispiel zwei Zoos leistet. Einer reicht völlig«, erklärte Seibert. Es passe nicht zusammen, wenn man das BVG-Sozialticket und die Lernmittelfreiheit abschaffe, »und sich dann den Luxus eines Tierparks weit draußen im Osten leistet«. »Das kommt überhaupt nicht in Frage«, stellte dagegen PDS-Landeschef Stefan Liebich klar. Richtig sei, über Doppelstrukturen nachzudenken und sie abzubauen, »und das machen wir auch«. Tierpark und Zoo seien »in ihrer Unterschiedlichkeit absolut erhaltenswürdig und finanzierbar«. Beide Einrichtungen seien im Doppelhaushalt gesichert.

Neues Deutschland - 14. Mai 2004
»Sozialisten vergreifen sich nicht an Äffchen«
Mit einer Äußerung hat der Vorsitzende der PDS-Jugend Recht behalten, als er forderte, den Tierpark Friedrichsfelde angesichts der desaströsen Finanzlage Berlins zu schließen. »Es wird sicherlich Empörung geben, insbesondere aus Lichtenberg ’ne Klatsche links und rechts«, ahnte Mark Seibert. Die Klatsche kam schon gestern.
»Entsetzt über das Spiel der Jugend mit dem Feuer« ist die PDS-Bundestagsabgeordnete Gesine Lötzsch. Die Äußerung Seiberts, den Tierpark »weit draußen im Osten« zu schließen und allein den Zoo zu erhalten, sei »eine bodenlose Frechheit«.
Der PDS-Fraktionschef in Lichtenberg, Bernd Ihme, ist fassungslos: »Bei so viel Seibert-Unsinn kann es einem fast die Sprache verschlagen. Ich halte die Äußerungen für völlig daneben.«
Auch Lichtenbergs Bürgermeisterin Christina Emmrich (PDS) ist sehr verärgert über die Äußerung. Mit jugendlicher Dummheit könne das nicht entschuldigt werden. »Von meinem Parteibeitrag wird diese Jugend auf jeden Fall nicht bezahlt«, versicherte Emmrich.
Empörung auch bei der Gemeinschaft der Förderer des Tierparks. »Wir lassen uns den Tierpark nicht platt machen«, so Schatzmeisterin Lore Koschig. Er sei eine einzigartige kulturelle Einrichtung.

Berliner Kurier - 17. Mai. 2004
PDS: Der Tierpark bleibt offen!
Die PDS zeigt ihrem Nachwuchs die Zähne. "Mit uns wird der Tierpark nicht geschlossen!", gab Berlins PDS-Chef Stefan Liebich der eigenen Jugendorganisation eins zwischen die Hörner. Die wollte den Tierpark dicht machen.
"Die PDS ist wie keine andere Partei Garantin für die Zukunft des Tierparks", gab PDS-Chef Liebich auf dem Landesparteitag unter dem Beifall von 140 Genossen der Parteijugend gestern eins auf den Rüssel. "Demokratische Sozialisten vergreifen sich grundsätzlich nicht an Schweinchen und Äffchen", hatte schon vorher die PDS-Bundestagsabgeordnete Petra Pau erklärt.


Basler Zeitung - 13. Mai. 2004
Basler Schimpansin Tana 33-jährig gestorben
Im Zoologischen Garten Basel ist am Dienstag die Schimpansin Tana vier Tage nach ihrem 33. Geburtstag gestorben. Bereits am Sonntag hatte sie einen Kreislaufkollaps erlitten, wie der Zoo Basel am Donnerstag mitteilte.
Tana war am 7. Mai 1971 als erstes je in Basel geborenes Schimpansenkind auf die Welt gekommen. Nach Angaben des Zolli starb sie relativ früh: Die mittlere Lebenserwartung von Menschenaffen wird auf 40 bis 45 Jahre geschätzt.
Tana, die ihrer 1979 verstorbenen Mutter aufs Haar glich, brachte insgesamt sieben Schimpansenkinder zur Welt. Im Gegensatz zu Fifi, die bis zu ihrem Tod Chefin der Familie war, stand sie nie an der Spitze der weiblichen Hierarchie. Dagegen verfügte Tana, die von freundlichem und zurückhaltendem Wesen war, laut dem Zolli über eine unerhörte mütterliche Kompetenz.

Bund - 14. Mai. 2004
Wieder Bären im Berner Tierpark Dählhölzli
Nach einer Pause von acht Monaten sind im Tierpark Dählhölzli wieder zwei Exemplare des Berner Wappentiers zu bewundern: Die Braunbären-Damen Björk und Barbara stammen aus dem Zoo von Kolind in Dänemark und haben sich in Bern gut eingelebt. Die zwei Bärenweibchen wurden im Dezember 2000 in Kolind geboren und sind Anfang der laufenden Woche in Bern eingetroffen.
Zurzeit dürfen sie die kleine, alte Bärenanlage noch nicht verlassen, wie Tierpark-Direktor Bernd Schildger auf Anfrage sagte. Nach Abschluss der Untersuchung auf allfällige Parasiten dürfen sie dann in die grosse Freianlage im Wald, die auch von den Vielfrassen bewohnt wird. Der Berner Tierpark ist der einzige Schweizer Zoo, in dem die beiden Tiere gemeinsam gehalten werden.

NÖN Online - 14. Mai. 2004
Es wurde wie erwartet eine spannende Gemeinderatssitzung am Donnerstagabend in Gänserndorf
Doch das Geheimnis um einen neuen Investor für den Safaripark konnte nicht gelüftet werden. "Ich bin jeden Tag gespannt, wann ich eine positive Nachricht erhalte", sagte Bürgermeister Johann Karl (S) nach der Sitzung zur APA. Und verriet, dass sich die Gemeinde dazu entschlossen hat, dem künftigen Betreiber den Grund zu verkaufen.
"Wir haben ausführlich diskutiert und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass es leichter wäre, wenn die Stadt das Areal des Safariparks verkauft", so Karl. Wer das sein wird, ist dem Bürgermeister von Gänserndorf aber nach wie vor nicht bekannt. Ein Gespräch zwischen ihm und Masseverwalter Ferdinand Bruckner vor der Sitzung hat laut Karl "nichts neues" ergeben. Der Gläubigerausschuss hat vorgestern abermals getagt - bis Ende Mai hat Bruckner Zeit, einen Betreiber zu präsentieren.

NÖN Online - 13. Mai 2004
Vösendorf: Zwei Affen aus Tierschutzhaus entwischt
Auf dem Gelände des Wiener Tierschutzvereins in Vösendorf sind Donnerstag Nachmittag zwei Schimpansen aus ihrem Gehege entwischt.
Wie sie das schafften, war nach Angaben aus dem Tierschutzhaus zunächst noch nicht bekannt.
Rund eine Stunde nach der erfolgreichen "Flucht" der beiden Affen aus dem Wildtierhaus versuchten mit Betäubungsgewehren ausgerüstete Mitarbeiter der Institution und ein Experte aus dem Tiergarten Schönbrunn, die Ausreißer wieder einzufangen.

Sächsische Zeitung - 15. Mai 2004
Äffchen mit Clownsmaske
Leute, die sich auskennen, sprechen von 40 Arten von Krallenaffen plus 60 Unterarten. Wie Wolfgang Ludwig, zoologischer Leiter, erläuterte, sind im Dresdner Zoo momentan sechs Arten vertreten. Den Anfang machten Lisztäffchen, die 1986 einzogen. Als vorerst Letzte quartierten sich 2003 Kaiserschnurrbart-Tamarine ein.
Kürzlich berichteten wir über ein freudiges Ereignis bei den Lisztäffchen. Seither trägt Papa den Sprössling durch die Voliere im Primatenhaus, nur die Beköstigung ist Mutters Sache. Das gleiche Bild haben wir nun bei den Rotbauchtamarinen. Die Familie besteht gegenwärtig aus fünf Angehörigen. Neben dem Elternpaar tummeln sich zwei Halbstarke, die im Vorjahr zur Welt kamen. Das Jüngste ist gerademal eine Woche alt.
Die in Indien heimischen Schweinshirsche wurden vor wenigen Tagen bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr vom Zoostorch beehrt. Nach dem Töchterchen im April erblickte nun ein Knabe das Licht der Elbestadt. Im Zoo teilen sich die verträglichen Tiere ein Gehege mit den Nilgauantilopen, die ebenfalls aus Südasien stammen.
Im Streichelzoo wächst eine neue Generation von Brahmahühnern heran, die sich gegenwärtig allerdings erst in der Kückenphase befindet.
Ein junger Amurkater wurde soeben an den Zoo von Dortmund verkauft.

Berner Zeitung - 17. Mai. 2004
Zwei Waschbären ais privaten Streichelzoo noch vermisst
Unbekannte haben in der Nacht auf Samstag sechs Waschbären aus einem privaten Streichelzoo in Kallnach BE befreit. Einem der Tiere wurde die Freiheit zum Verhängnis: Es wurde von einem Stachelschwein getötet. Zwei werden noch vermisst. Die "Befreier" hatten das Vorhängeschloss des Waschbären-Geheges aufgeschnitten. Die sechs Waschbären erkundeten daraufhin die Umgebung. Einer begab sich ins Gehege der Stachelschweine, wo er offenbar äusserst unfreundlich empfangen wurde. Drei der entlaufenen Waschbären konnten bei einer Suchaktion auf dem Zooareal gefunden und eingefangen werden. Von den beiden anderen fehlt nach Angaben der Kantonspolizei Bern jede Spur.

Karlsruher Nachrichtenmagazin - 17. Mai. 2004
Flamingos, Schafe und Geld: Zoofreunde sammeln seit 25 Jahren
Am Donnerstag, 1. April, jährt sich die Gründung des Vereins der Zoofreunde Karlsruhe zum 25. Mal. Junge Karlsruher Bürger haben sich 1979 zusammengefunden, um ihren Tiergarten auf unterschiedlichste Weise zu unterstützen. So gab es schon einmal eine Schneeeule, einen Flamingo oder mehrere Walachenschafe zum Geschenk. Aber selbstverständlich wurde auch finanzielle Hilfe unmittelbar durch Mitgliedsbeiträge oder indirekt über Spendenaufrufe geleistet. Anlässlich seines Jubiläums übergibt der Verein dem Zoo einen Scheck.

Merkur Online - 18. Mai. 2004
Tiger "Jacques" beißt Weibchen tot
Vor den Augen der Besucher des Augsburger Zoos hat der Sumatra-Tiger "Jacques" das ihm zugedachte Tigerweibchen "Aceh" totgebissen. Nach Angaben der Zoo-Leitung war der Angriff so vehement, dass "Aceh" nicht mehr zu helfen war. Das seltene 15-jährige Sumatra-Tigerweibchen war erst im Januar als Partnerin für den fünfjährigen "Jacques" nach Augsburg gekommen und hatte sich seitdem alleine eingelebt. Erst vor zwei Wochen waren "Jacques" und "Aceh" dann gemeinsam in den Außenbereich gelassen worden. Das Aneinandergewöhnen hat problemlos geklappt, sagte Zoo-Direktorin Barbara Jantschke.
Am Sonntag sei der Tiger dann ganz plötzlich vor den Augen der Besucher auf das Weibchen losgegangen. "Nach der oberflächlichen Untersuchung hat "Jacques" nur einmal zugebissen", so Jantschke. Der Vorfall habe die Zoo-Mitarbeiter "völlig überrascht". Sie seien sehr betroffen. "So schnell werden wir kein Sumatra-Tigerweibchen mehr bekommen." 

Mitteldeutsche Zeitung - 18. Mai. 2004
In « Pfefferfresser » verliebt
Ein kühler Mai-Montagnachmittag und dann solch ein Auflauf vor dem Faultiergehege. Dort hat neben den Weißbüschel-Äffchen auch der Dotter-Tukan sein Quartier. Von einem hohen Ast in der Voliere beäugt der schwarz-bunt gefiederte Vogel mit dem kräftigen Schnabel neugierig das Treiben. Die ganze Aufmerksamkeit gilt ihm. Gudrun Anacker und ihr Mann Andreas von der Lippe-Anacker haben für den aus Südamerika stammenden Gesellen eine Patenschaft übernommen - die 200., die der Verein der Förderer und Freunde des halleschen Bergzoos seit Herbst 2001 vergeben hat.

Freie Presse (Chemnitz) - 18. Mai. 2004
Falkenstein: Stadt will beim Tiergartengelände weiter mitreden
Bislang gibt es den „Stadtpark Falkenstein“ nur auf dem Papier. Gemeint ist damit das Gelände des bisherigen Tiergartens. Mit dem jetzt beschlossenen Aufstellen eines Bebauungsplanes für den „Stadtpark Falkenstein“ möchte die Stadt sicherstellen, bei der künftigen Gestaltung des Geländes zwischen Heinrich-Heine-Straße und Alleeweg mitreden zu können. Zugleich erließ der Stadtrat eine Veränderungssperre für das Gebiet.
Hintergrund des einstimmig gefassten Beschlusses: Falkenstein muss nach jahrelangem juristischem Tauziehen große Teile des bisherige Tiergartengeländes an die Alteigentümer zurückgeben. Der Tiergarten wird deshalb in dem Teil des bisher genutzten Geländes konzentriert, der auch künftig der Stadt gehört. Seit Jahren baut die Stadt neue Gehege und gestaltet das Gelände um. Bis zum Sommer sollen die Bauarbeiten im Wesentlichen abgeschlossen sein, wurde im Stadtrat informiert. „Anschließend wird das von uns geräumte Gelände zur Übergabe an die Alteigentümer vorbereitet.

WAZ - 18. Mai. 2004
Tragischer Unfall im Ruhr Zoo: Giraffe tot
Freud´ und Leid liegen im Ruhr Zoo dicht beieinander: Giraffenbulle Leonardo ist am Sonntagmorgen bei einem Unfall ums Leben gekommen. Seine Witwe Aja Sabe ist schwanger. Sie erwartet im Spätsommer das zweite gemeinsame Baby.
"Wir sind alle noch ganz geschockt" - mit diesen Worten beschrieb Diplom-Biologin Sabine Haas die traurige Stimmung bei den Tierpflegerinnen und -pflegern. Der Unfall geschah gegen sieben Uhr früh, berichtete Sabine Haas. Leonardo war allein in seiner Box. Nach ersten Erkenntnissen ist er beim Fressen mit seinen Stirnzapfen in einem drei Millimeter schmalen Spalt an der Futterraufe hängen geblieben. "Bei dem Versuch, sich aus dem Gitter zu befreien, geriet er offenbar so in Panik, dass er sich verkeilte, mit den Zapfen die gesamte Futterrinne abriss und damit zu Boden stürzte." Die Tierpfleger wurden durch einen lauten Knall aufmerksam. Doch als sie im Stall ankamen, lag Leonardo bereits am Boden und konnte seinen Kopf nicht mehr bewegen. "Wahrscheinlich hat er sich durch das Gewicht der Futterraufe den Halswirbel verletzt", mutmaßte Sabine Haas. Der Giraffenbulle starb nur wenige Minuten später an Kreislaufversagen, ausgelöst möglicherweise durch einen Schock.

Neue Zürcher Zeitung - 19. Mai. 2004
Unternehmerisches Engagement und Liebe zu den Tieren: Gespräch mit Rolf Balsiger, dem zurücktretenden Präsidenten des Zürcher Zoos 
Vierzig Jahre lang hat sich Rolf Balsiger für den Zoo engagiert, zuerst als Finanzverantwortlicher, dann während 37 Jahren als Präsident. Anlässlich seines Rücktritts hält der Elefantenfreund Rückschau. Im Gespräch mit Irène Troxler und Sigi Schär von der NZZ-Redaktion erklärt er seine Rezepte für die Spenden- und Sponsorensuche.

Ostsee Zeitung - 19. Mai. 2004
Wieder klare Sicht im Schildkrötenbecken
Im Schildkrötenaquarium des Deutschen Meeresmuseums Stralsund herrschen wieder klare Sichtverhältnisse. Schon am vergangenen Wochenende konnten die Besucher das Aquarium in seiner ganzen Schönheit bewundern. Eine Algenblüte, die durch einen Unfall entstanden war und das Wasser stark eingetrübt hatte, ist vollständig beseitigt.

Rhein Main Presse - 19. Mai. 2004
Streichelzoo wieder in großen Nöten
Vor einer bedrohlichen Situation steht der Trägerverein des Tierparks am Unteren Zwerchweg. Der Wiesbadener Tierschutzverein will offenbar seine Zusammenarbeit mit dem Kasteler Streichelzoo beenden und die Übernahme der Lohnkosten für einen Tierpfleger streichen. Der Tierpark am Rand des Dyckerhoffbruchs erhalte jedoch nur dann eine Betriebslizenz, wenn sich eine ausgebildete Fachkraft um die Vier- und Zweibeiner kümmere.
Der Tierpfleger aber leiste in dem Streichelzoo am Unteren Zwerchweg wertvolle und zuverlässige Arbeit beim Aufbau des Tiergartens. Dort gebe es im Hinblick auf ein auf zehn Jahre angelegtes Erneuerungsprogramm noch viel zu tun. Außerdem weise der Pfleger Praktikanten und Schüler ein. Es genüge es nicht mehr, dem Tiergarten-Trägerverein mit Spenden aus seiner misslichen Lage helfen zu wollen. Regelmäßige Einnahmen müssten beschafft werden, um den Lohn des Mitarbeiters zahlen zu können.


Planung und Bau

Westdeutsche Zeitung - 13. Mai. 2004
Zoo-Projekt nur noch ein Torso
Wuppertal. Die Erweiterung des Raubtiergeheges war nur ein Bestandteil im Siegerentwurf zum Regionale 2006-Projekt "Freizeitschwerpunkt Zoologischer Garten/Stadion". Viel mehr hatten die Dresdener Landschaftsarchitekten und Städteplaner der Büros Rehwaldt/rohdecan der Ausschreibung folgend eine städtebauliche Veränderung der ganzen Umgebung vorgeschlagen. Geschätzte Kosten: Knapp 25 Millionen Euro. Zu viel angesichts eines vom Stadtrat festgesetzen Budgets von 11,6 Millionen Euro.
Das zuständige politische "Steuerungsgremium Talachsenprojekte" hat daher am Mittwochabend eine von der Stadt vorgeschlagene Planung beschlossen, wonach auf große städtebauliche Veränderungen verzichtet werden soll. Stattdessen soll sich der Fokus des Projekts "Freizeitschwerpunkt Zoologischer Garten/Stadion" auf die Tierpark-Erweiterung richten.
Entstehen soll jedoch, wie bislang geplant, eine weiträumige Löwen- und Tigeranlage mit Außenflächen und Raubtierhaus, einem verzweigten Wegesystem sowie Kioskund WC-Trakt. Weil die Zoo-Erweiterung mitsamt Radweg und neuem Zoo-Eingang mit 16,6 Millionen Euro Kosten noch immer fünf Millionen Euro über dem Budget liegt, soll der Stadtrat bald über eine Umschichtung der Mittel für die Regionale-Projekte entscheiden

Freie Presse - 14. Mai 2004
Hirschfeld: Idee: Jeder Bürger zahlt einen Tierpark-Euro
Das Bären-Wolf-Gehege, das im Hirschfelder Tierpark gebaut wird, kostet rund 400.000 Euro. Um die Anlage fertigstellen zu können, fehlen aber noch 135.000 Euro. Der Vorsitzende des Förderkreises „Tierpark Hirschfeld“, Karl Weiß, hat jetzt eine Idee, wie man an die restliche Bausumme gelangen könnte. „Wenn jeder Bürger des Kreises Zwickauer Land einen Euro gibt, dann wäre das Vorhaben gerettet“, schlägt er vor.
Firmen und auch viele Privatpersonen der Region engagieren sich für den Bau des „Bärenlandes“ von Anfang an, sowohl mit Material als auch finanziell. Inzwischen aber ist die Unterstützung etwas ins Stocken geraten. „Doch alles Jammern hilft nichts, das Gehege muss fertig werden. Spätestens Ende 2005 soll die Anlage eingeweiht werden“, unterstreicht der Fördervereinsvorsitzende. Denn nur so kann die Auflage für den Tierpark, die Petze und Isegrime artgerecht zu halten, erfüllt werden. Auch von den finanziellen Mitteln, die über die Tierpatenschaftsaktion des Förderkreises „eingespielt“ werden, wird ein großer Teil für den „Bärenland“-Bau verwendet.

Freie Presse (Chemnitz) - 17. Mai. 2004
Afrikas größter Wasserpark in Durban eröffnet
Afrikas größter Freizeitpark rund um das Thema Wasser ist in der südafrikanischen Provinz KwaZulu-Natal eröffnet worden. Der 16 Hektar große uShaka Marine World Park im Hafen von Durban ist Teil der Point Waterfront. Nach Angaben von Tourism KwaZulu-Natal orientiert sich das Projekt der Vergnügungsmeile am erfolgreichen Vorbild der Victoria & Alfred Waterfront in Kapstadt, ist jedoch mehr von der Kultur der in der Region heimischen Zulu geprägt.
Der Themenpark in Südafrikas Bademetropole am Indischen Ozean zählt zu den zehn größten Aquarien der Welt. Höhepunkte sind die umfangreichste Ansammlung von Haien in der südlichen Hemisphäre und das größte Delfinbecken Afrikas.


Aktionen

Pforzheimer Zeitung - 13. Mai. 2004
Misten macht weniger Spaß
Die 30 Nordstadtschüler der Klasse 5c haben am zweiten Tag ihrer Ausbildung zum Wildpark-Ranger Härteproben überstehen müssen: Tiermist entfernen bereitet Stadtkindern Probleme.
Obwohl es Diskussionen mit den Tierpflegern gegeben hatte, weil manche Schüler beim Säubern der Tiergehege dem Mist aus dem Wege gehen und stattdessen lieber Tiere füttern wollten, schnellten sämtliche Schüler-Finger in die Höhe, als Lehrer Tobias Dauenhauer die entscheidende Frage stellte: "Wer will nach diesem Arbeitstag überhaupt noch Wildpark-Ranger werden?"
Wildpark-Förster Carsten Schwarz stellte allerdings klar, dass erst ein Test nach Abschluss des fünftägigen Lehrgangs (zwei Tage Praxis-Arbeit, zwei Tage theoretischer Unterricht und ein Test-Tag) entscheidet, wer nun wirklich als Junior-Ranger die begehrte Mütze und das Wildpark-Abzeichen erhält.
Die Aufgabe der Ranger besteht darin, Ansprechpartner für Besucher zu sein. Dazu gehört Wissen über die Tierarten ebenso wie das Aufsammeln von Papier im Gelände und das Beobachten von Besuchern, die die Tiere nicht immer vorschriftsgemäß füttern.

Ostsee Zeitung - 14. Mai. 2004
Familienfest zur Einweihung des Hirsch-Geheges
Kinder, Eltern und Großeltern sind am Sonntag eingeladen, die offizielle Einweihung des neuen Hirsch-Geheges im Wismarer Tierpark mitzuerleben. Dazu gibt es ein großes Fest.

Sächsische Zeitung - 14. Mai. 2004
Pinguin und Sockentheater
Das 29. Hoyerswerdaer Tiergartenfest unter dem Motto „Kultur – das Spiegelbild unserer Stadt“ startete gestern mit zahlreichen Angeboten . Bereits am Vormittag warteten auf die Schüler aus den dritten bis sechsten Klassen ein Stationsbetrieb mit Wissenstest. Spannend wurde es dann gegen die Mittagszeit, als die Wahl des neuen Maskottchens auf der Festbühne stattfand. Der Pinguin vom Johanneums-Schüler Martin Dschietzig aus der Klasse 6b machte das Rennen, und wird bis zum nächsten Jahr das Markenzeichen des Zoos, der Zooschule und der Kinder- und Jugendfarm (CSB) sein.

Märkische Allgemeine - 14. Mai. 2004
Nashornverkauf für guten Zweck
Obwohl sie schon fast auf dem Scheiterhaufen lagen, haben die kleinen Plüsch-Nashörner, die Donkys, doch noch ihre große Aufgabe bekommen: Sie sollen verkauft werden und dem Perleberger Tierpark Geld einbringen. Perleberger Geschäftsleute wollen den Donky für 4,95 Euro verkaufen, wovon ein Euro für den Tierpark bestimmt ist. Darüber hinaus sollen sie beim Tierpark-Fest angeboten werden. Anschließend solle das Geld an Tierpark-Leiter Wilhelm Lüdke übergeben werden. Er könne am besten entscheiden, wofür es eingesetzt werden solle.

Hamburger Abendblatt - 15. Mai 2004
Happy Birthday, Kandy!
Mit einem so langen Rüssel lässt es sich prima Kerzen auspusten: Als Elefantenmädchen Kandy, einjähriger Dickhäuter-Nachwuchs in Hagenbecks Tierpark, am Freitag zu ihrem Geburtstag eine Möhrentorte (extra mit gesundem Vollkornmehl) von ihren Pflegern überreicht bekam, pustete sie lässig die große Kerze in der Mitte des Kuchens aus. Bevor sie sich begeistert an das Vernaschen des Backwerks machte.
Zur Feier des Tages hatten sich nicht nur Elefantenmutter Yashoda (24) und die Tanten Shandra (38) und Lai Sinh (14) im Gehege aufgereiht. Auch Kandys Taufpatin Susan M. Elbow (46), US-Generalkonsulin, war zum Gratulieren in den Tierpark gekommen.
Zur Unterstützung von Hagenbecks Elefantenzucht überreichte Susan Elbow den Tierparkchefs Joachim Weinlig-Hagenbeck (48) und Dr. Claus Hagenbeck (62) anschließend 250 Euro. Eine Investition in ein lohnendes Projekt: Elefantendame Thura (31) erwartet Ende November ihr viertes Kind. Es soll ebenfalls im neuen Geburtenstall inmitten einer kleinen Herde zur Welt kommen. Kandy war der erste Elefantennachwuchs, der in Hagenbecks Tierpark so das Licht der Welt erblickte. Ganz ähnlich wie im Freiland, wo Elefantenkühe ihre Kinder in einer Herde gebären.

Hannoversche Allgemeine - 15. Mai 2004
Traun Sie sich - im Zoo Hannover!
Das Standesamt hat eine Außenstelle auf „Meyers Hof” eröffnet - und dort darf ab sofort an jedem zweiten Freitag im Monat auch geheiratet werden.

Welt am Sonntag - 15. Mai 2004
Tierisch politisch, dieser Familientag in den Zoos
Das Wetter spielt, sagen die Vorhersagen, diesmal mit: Heute begeht NRW den von der Landesregierung ausgerufenen Familientag unter dem Motto "Tierisch stark - Familien in NRW". Der Tag kann im Freien stattfinden, sogar in Minister-Begleitung. Familienministerin Birgit Fischer als Schirmherrin des Ganzen besucht den Tierpark Bochum, den Ruhr-Zoo Gelsenkirchen und den Zoo Duisburg.

Ostsee Zeitung - 17. Mai. 2004
1700 Besucher kamen zum Tierparkfest
Bei herrlichem Sonntagswetter nutzten gestern etwa 1700 Besucher das große Fest im Tierpark für einen Familienausflug. Etwas Neues konnten die Tierpfleger und Mitarbeiter des ihren Gästen bieten: ein riesiges Streichelgehege, was sie sonst nur von den Schafen und Ziegen kennen. Denn mittlerweile ist auch das große, erweiterte Damwildgehege begehbar.

WAZ - 17. Mai. 2004
Auch Minister gehen gerne in den Zoo
Anlässlich des "Internationalen Tages der Familie" besuchte NRW-Familienministerin Birgit Fischer gestern auch den Ruhr Zoo.
Acht Zoos von Aachen bis Wuppertal nahmen an der Aktion zum Familientag teil. Im Ruhr Zoo wurde den Besuchern trotz Umbaus ein vielfältiges Programm für Jung und Alt geboten. Auch Oberbürgermeister Oliver Wittke war mit der ganzen Familie angereist und nutzte den offiziellen Termin gleichzeitig zu einem Familienausflug.
Viele der Vereine, die (meist ehrenamtlich) Kinder- und Jugendarbeit betreiben, präsentierten sich auch mit Infoständen beim "Tag der Familie" im Ruhr Zoo. Neben dem prominenten Besuch der Ministerin und der Fernseh-Maus lockten zahlreiche Attraktionen wie Tierfütterungen und Malaktionen.

Aachener Zeitung - 17. Mai. 2004
Streicheleinheiten für Mensch und Tier
I
m Aachener Tierpark fand am Sonntag der erste Familien-Tag im Zoo statt. In ganz Nordrhein-Westfalen beteiligten sich acht Zoos an dem Informations- und Erlebnistag, der anlässlich des «Internationalen Tages der Familie» stattfand. Die Schirmherrschaft für den «Familientag im Zoo» hat Familienministerin Birgit Fischer übernommen.
14 Organisationen informierten an den Gehegen über ihre Arbeit. Während sich die Erwachsenen an Informationsständen über Angebote der Familienverbände informieren konnten, genossen die Kinder den Aufenthalt im Tierpark.
Mit der Resonanz zeigte sich Tierpark-Chef Wolfram Graf-Rudolf allerdings nicht ganz zufrieden: «Der Besucherandrang ist schwächer als sonst. Das tut mir leid für die vielen Ehrenamtlichen, die heute hier sind», meinte er.

Grafschafter Nachrichten - 18. Mai. 2004
Tierpark Andrang beim "Tag des Schafes"
Der "Tag des Schafes" hat Tradition im Nordhorner Tierpark. Zum achten Mal ging er am Sonntag über die Bühne und war zugleich Austragungsort für einen ganz besonderen Wettkampf: die vierte Niedersächsische Stammbockschau. Veranstalter waren der Landes-Schafzuchtverband Weser-Ems, der Landesschafzuchtverband Niedersachsen und der Stader Schafzuchtverband.

Fränkische Nachrichten - 18. Mai. 2004
Kinder, Tiere, Spiele, Abenteuer
Der Wildpark Bad Mergentheim bietet wieder während der Pfingstferien, von Freitag, 21. Mai, bis Samstag, 5.Juni, für unternehmungslustige Kinder jede Menge Abenteuer an.


 


Nachwuchs 

Yahoo! Nachrichten - 13. Mai. 2004
Zuwachs bei Netzgiraffen im Berliner Zoo
Bei den Netzgiraffen im Berliner Zoo ist Nachwuchs eingetroffen. Wie ein Zoo-Sprecher am Donnerstag mitteilte, ist bereits am 20. April ein Giraffen-Mädchen zur Welt gekommen. Die Mutter ist die achtjährige Netzgiraffe «Malindi». Der Vater ist der fünfjährige Bulle «Seppl».
Nach Angaben des Zoos stakst das Kleine derzeit noch namenlos durchs Gehege. Mutter und Tochter verständen sich gut, so der Sprecher. Guten Kontakt gäbe es auch schon zu «Kibaya», einem im vergangenen Jahr bei der Geburt verwaisten Jungtier. «Kibaya» war von ihren Pflegern mit der Flasche aufgezogen worden.
Die Giraffen-Gruppe des Zoos ist mit der Geburt des «Babys» wieder auf vier Tiere angewachsen. «Seppl» allerdings, der auch der Vater von «Kibaya» ist, muss vorerst ein einsames Dasein fristen. Er bleibt bis auf weiteres von seinem Weibchen und den Töchtern getrennt.

Berliner Morgenpost - 16. Mai 2004
Mama Burkhard, Tante Marco und ihre Affenliebe zu zwei Langurenbabys
Die "Mama" von Brammetje ist ungewöhnlich groß und hat eine sehr tiefe Stimme. Sie trägt Kleidung, isst gern Fleisch und hat glatte Haut. Sehr ungewöhnlich für einen Haubenlanguren. Burkhard Grüneberg ist eben auch kein Affe, sondern Tierpfleger im Tropenhaus im Zoo. Seit dreieinhalb Monaten zieht der 44-Jährige den rothaarigen Winzling mit der Hand auf. Wo Burkhard Grüneberg sich aufhält, ist auch Brammetje nicht weit. Bei Mama sitzt das Tier am liebsten auf dem Unterarm.
Brammetje hat auch eine Tante. Sie heißt Marco König und ist ebenfalls Tierpfleger. Burkhard Grüneberg sagt: "Er ist der Einzige, der von ihm als Ersatzmutter akzeptiert wird." Das ist bei Haubenlanguren ein normales Verhalten. Marco König ist aber nicht nur Tante, sondern ebenfalls Affenmutter. Als am 26. April die kleine Witje auf die Welt kam, wurde sie wie ihr Halbbruder nicht von der Mutter angenommen und war hilflos, als die Tierpfleger sie fanden. Marco König nahm sich ihrer sofort an.

GlaubeAktuell - 16. Mai 2004
Gepardennachwuchs in Münster
Ein Gepardenbaby fauchte am Donnerstag im Allwetterzoo Münster zwischen seinen Geschwistern. Am 19. April waren die jüngsten Mitglieder der Gepardenfamilie, vier männliche und ein weibliches Tier, geboren. Es ist das vierte Mal seit 2001, dass sich bei diesen seltenen Raubkatzen Nachwuchs eingestellt hat. Die Mutter "Megan" kam aus dem Zoo in Belfast (Irland) nach Münster, der Vater "Kambu" wurde 2001 in Münster geboren.

Hamburger Abendblatt - 17. Mai. 2004
Elchglück im Wildpark
Ronja, die alte Schwedin, im Mutterglück. Einen Tag alt ist ihr Zwillingspärchen . Die zehn Jahre alte Elchdame Ronja ist im Wildpark Lüneburger Heide bei Hanstedt schon zum dritten Mal Mutter von Zwillingen geworden.

Bote der Urschweiz - 18. Mai. 2004
Giraffe Luana bringt in Knies Kinderzoo Bullen zur Welt
In Knies Kinderzoo in Rapperswil SG ist eine Giraffe zur Welt gekommen. 47 Minuten nach der Geburt stand der 80 kg schwere und 1,50 Meter hohe Bulle auf wackligen Beinen und begann mit den ersten Trinkversuchen bei Mutter Luana.



Circus

Hessische Allgemeine - 14. Mai. 2004
Vorwurf: Probleme bei Pflege
Der Vorwurf klingt erschreckend: zu wenig Auslauf, nicht ausreichend gepflegt, zu enge Unterkunft. Sind die Vorwürfe berechtigt? Das fragten wir im Amt für Veterinärwesen Kassel. Es gibt Probleme, sagt Amtstierarzt Dr. Hans-Dieter Rietze. Angefangen bei der Fußpflege der Elefanten. Gesunde Füße sind für die Dickhäuter lebenswichtig. Ein Experte aus dem Zoo Münster habe sich die Füße nun angeschaut. Sein Ergebnis: unzureichend gepflegt. „So was kann für Elefanten tödlich sein“, sagt Rietze.
Weitere Kritik übt Rietze am Freilauf der Elefanten. Davon bekämen die großen Tiere zu wenig. Das Problem sei, dass spezielle Auslaufflächen im Zelt und im Freien fehlten, in denen sich die Elefanten frei bewegen, aber nicht ausbüxen können. Und der Freigang unter Aufsicht auf der Wiese zwischen Kreisel und Messeplatz reiche nicht aus.
Ebenfalls wurde die Haltung der der Seelöwen kritisiert. Das Wasserbecken sei 28 Quadratmeter groß, „großzügig geschätzt“. 50 Quadratmeter müssen es aber mindestens sein, steht in den Leitlinien für die Haltung, Ausbildung und Nutzung von Tieren in Zirkusbetrieben.
Wegen solcher Missstände in der Tierhaltung sei der Zirkus Althoff in den vergangenen Jahren immer wieder aufgefallen, sagt Dr. Madeleine Martin, Landesbeauftragte für Tierschutz.

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Pressemitteilungen teilweise gekürzt


Allwetterzoo Münster, 13.05.2004
5 auf einen Streich: Jungtiere bei den Geparden im Allwetterzoo Münster
Am 19. April 2004 hat die Gepardin "Megan" im Allwetterzoo fünf Junge zur Welt gebracht. Es ist das vierte Mal seit 2001, dass sich bei diesen seltenen und wunderschönen Raubkatzen in Münster Nachwuchs eingestellt hat. "Megan" stammt aus dem Zoo in Belfast/Irland, Vater "Kambu" wurde im August 2001 in Münster geboren. Mit den fünf jüngsten leben derzeit 15 Geparde im Allwetterzoo. "Megans" Jungtiere können die Besucher nur mit etwas Glück sehen, doch im Nebengehege lebt "Ukky" mit ihrem einjährigen Nachwuchs. Die Jungen sind vor genau einem Jahr, am 18. 4. 03, geboren worden. Im Allwetterzoo ist das größte der drei Gepardgehege Müttern mit Jungtieren vorbehalten. Für Geburt und Jungenaufzucht stehen ihnen außer zwei Erdhöhlen auch Wurfboxen oder das warme Haus zur Verfügung. "Megan" hat sich für eine dem Besucherweg zugewandte Höhle entschieden, in der man mit etwas Glück und einem Fernglas schon am ersten Tag die Jungen sehen konnte. Mittlerweile hat sie dieses Versteck bereits mehrfach gewechselt. Junge Geparde kommen etwa meerschweinchengroß auf die Welt und öffnen sehr rasch, teilweise schon nach 5 bis 8 Tagen die Augen. Derzeit besteht ihr Leben aus Trinken und Schlafen, erst mit etwa 10 bis 12 Wochen unternehmen sie auf wackligen Beinchen kleine Ausflüge in die nähere Umgebung, stets wachsam behütet von Mutter "Megan". Als "Megan" zum Pressetermin am 13. Mai kurzfristig von ihren Jungen getrennt wurde, war das für sie nichts Ungewöhnliches: Sie erhält täglich ihre Fleischration im Haus. Hier bleibt sie auch mal länger weggesperrt, wenn z.B. das Gras auf der Anlage gemäht werden muss. Zudem nutzte der Zootierarzt die Gelegenheit, die Jungen auf ihren Gesundheitszustand zu untersuchen und ihre Geschlechter festzustellen: es sind ein männliches und 4 weibliche Tiere, die zwischen 1.190 und 1.600 Gramm wiegen.


Zoo Duisburg, 13.05.2004
Tierpfleger zeigen ihre Reviere
Als einer der Höhepunkte während der laufenden Jubiläums-Woche zu den Feierlichkeiten rund um den 70. Geburtstag des Zoo Duisburg wird der gesamte Tierpark einen ganzen Tag lang zu einem „gläsernen Unternehmen“. Fast alle Reviere samt ihrer zweibeinigen Vorstände werden (zu den der beigefügten Auflistung angegebenen Zeiten) für Zoobesucher zugänglich sein bzw. für Tausende von Fragen bereitstehen! Wer Kamele mit Brötchen und Waschbären mit Mehlwürmern verwöhnen, wer Bären beim Forellen-Fischen oder Elefanten als Gewichtheber beobachten möchte, wer Handwerkern und Technikern beim Montieren von Pumpen oder Justieren von Messgeräten über die Schulter schauen möchte, der sollte sich an allen Kassen und ausgewählten Standorten im Zoo über sämtliche Tagesaktivitäten informieren oder aufmerksam die bereitgehaltenen Handzettel studieren. Was z.B. chinesische Davidshirsche an Rauhfutter, Gemüse und Obst über den Tag erhalten, was die als extreme Futterspezialisten bekannten Ameisenbären in sich hineinlutschen oder worin Koalas einen Unterschied zwischen Eucalyptus viminalis und Euc. citriodora riechen und schmecken, all das – und vieles mehr – wird von Tierpflegern, Auszubildenden, Handwerkern und Servicekräften sicht- und erfahrbar gemacht. Und noch etwas: Auch Mitarbeiter der Zoo-Verwaltung sind mit einem Informationsstand vor dem Koalahaus vertreten, und selbstverständlich werden es sich Mitglieder des „Vereins der Zoofreunde“ sich nicht nehmen lassen, um weitere Mitglieder zu werben. Keine Frage bleibt unbeantwortet, kein Krümel köstlichen Tierfutters wird übrig bleiben - und über 100 Menschen und knapp 3000 Tiere freuen sich auf regen Besuch!


Tiergarten Kleve, 13.05.2004
Niedliches Malheur im Tiergarten Kleve
Im Wonnemonat Mai ist im Tiergarten Kleve etwas ganz besonderes geboren worden: ein Maulesel! Alle Quiz-Show-Begeisterten fragen sich jetzt direkt: Waren das die mit dem Eselvater und der Pferdemutter? Nein, es war genau umgekehrt. Die glückliche Mutter ist die dreijährige Zwergeseldame Carla und der stolze Vater der bewährte Shetlandpony-Hengst Sir Henry. Beide leben zusammen im Streichelgehege, und man hatte gar nicht wirklich erwartet, dass die beiden Gefallen an einander finden. Meistens klappt es nämlich nicht, und das liegt fast immer am störrischen Esel. Früher gab es mal viel mehr Maulesel und –tiere, die als Trag- und Zugtiere, aber auch als gelehrige Reittiere, sehr begehrt waren, da sie zuverlässig, trittsicher und viel unempfindlicher als Pferde und Esel gegenüber Nässe, Kälte und Hitze sind. Das Fohlen, das für seine Mutter das erste ist, hatte bei der Geburt eine schöne dunkelgraubraune Farbe. Es wird aber von Tag zu Tag heller, denn Mama ist hellgrau und Papa richtig weiß. Nach einem schönen Namen für die kleine Mauleselstute wird noch gesucht; Vorschläge nimmt der Tiergarten gerne entgegen! Leider wird sie wohl für keinen eigenen Nachwuchs sorgen können, denn durch die unterschiedliche Chromosomenanzahl von Esel und Pferd sind deren Nachkommen fast immer unfruchtbar. Vielleicht sorgt ja Sir Henry noch für ein weiteres Mauleselchen; neun bis maximal elf Tage nach der Geburt kommen die Stuten in die so genannte Fohlenrosse, während der die Chance, erfolgreich wieder gedeckt zu werden, besonders groß sind. Aber Sir Henry hat mittlerweile einen Konkurrenten bekommen: Zwergeselhengst Mr. Ed! Mal sehen, wo die Liebe hinfällt. Besuchen Sie die ungewöhnliche Truppe doch mal im Klever Tiergarten.


Zoo Wuppertal, 13.05.2004
Neue Außenanlage für Tapire
Eine neue Außenanlage für Mittelamerikanische Tapire und Wasserschweine ist nun fertiggestellt. Sie wird am 14.05.2004 um 11Uhr der Öffentlichkeit in Anwesenheit des Architekten Peter Rasbach übergeben. Sie ist auf dem Platz des ehemaligen viel zu kleinen Außengeheges für Flusspferde entstanden. Die Anlage wurde landschaftlich gestaltet und erhielt ein sehr schönes Wasserbecken, in dem sich sowohl Tapire , als auch Wasserschweine wohlfühlen. Alle Gitter sind verschwunden und durch Natursteine und künstlerisch gestaltete Felsen ersetzt. Gleichzeitig konnte eine alte Treppenanlage, die für Kinderwagen und Rollstuhlfahrer ein Hindernis war, beseitigt werden. Unsere 4 Mittelamerikanische Tapire sind die einzigen ihrer Art in Europa, das im Innern des Hauses entstandenen Wasserbecken, in dem man Tapire unter Wasser schwimmen sehen kann, ebenfalls. Zu einem Pressetermin am Freitag, dem 14. Mai 2004 um 11 Uhr, laden wir herzlich ein. Treffpunkt Zookasse.


Zoo Duisburg, 12.05.2004
Veranstaltungen für Freitag, den 14. Mai 2004 - Artenschutztag im Zoo
Ganztägig: Artenschutz als Teilbereich des Umwelt- und Naturschutzes bemüht sich um den Erhalt wildlebender Tier- und Pflanzenarten in ihrer natürlichen und entwicklungsgeschichtlich gewachsenen Vielfalt. Dem 1973 in Kraft getretenen Washingtoner Artenschutzabkommen sind derzeit rund 140 Staaten beigetreten, die sich freiwillig Handelsüberwachungen und –beschränkungen für bedrohte Tier- und Pflanzenarten unterworfen haben. An diesen nationalen wie internationalen Vorkehrungen zum Schutz unserer bedrohten Um- und Mitwelt sind an vorderster Front auch die Zoologischen Gärten beteiligt. Allein vom Zoo Duisburg aus werden vier Zuchtbücher auf internationaler Ebene für hochgefährdete oder sogar akut von der Ausrottung bedrohte Tierarten geführt: Für die madagassische Frettkatze (Fossa), das west- und zentralafrikanische Pinselohrschwein, den ostafrikanischen Bärenstummelaffen und den weltweit verbreiteten Großen Tümmler. Einen ganzen Tag lang werden an mehreren Ständen bzw. Standorten Spezialisten, Zoo- und Bundesämter sowie diverse Naturschutzorganisationen Informationen zu den brennenden Problemen des Artenschutzes geben. 15.00 Uhr: Fachkundiges Servicepersonal lädt ein zu einem gemütlichen Rundgang von ca. 1 ½ Stunden entlang der Freianlagen und –gehege zum Thema: „Von der Menagerie zum Zoo“/Ein Stückchen Zoogeschichte. Die Führung ist kostenfrei, der Zooeintritt muss gezahlt werden. Treffpunkt Haupteingang des Zoos/Mülheimer Straße.


Tierpark Hagenbeck, 12.05.2004
Unser Elefanten-Baby „Kandy“ feiert seinen ersten Geburtstag!
Am 14. Mai 2003 erblickte unser kleines Elefanten-Mädchen das Licht der Welt. Mit einer Größe von ca. 100 cm und einem Gewicht von ca. 100 kg wagte Kandy damals die ersten Schritte in ihr junges Leben. Heute, ein Jahr später, ist Kandy prächtig entwickelt – mittlerweile bringt sie bei einer Größe von 142 cm ganze 590 kg auf die Waage! Ein ereignisreiches erstes Lebensjahr liegt hinter unserem Elefanten-Baby. Aufregende und spannende Momente, wie der erste Ausflug ins Freigehege und das erste spaßig-nasse Badevergnügen hat Kandy freudig gemeistert. Zu seinem Geburtstag bekommt unser Elefanten-Mädchen ganz besonderen Besuch: Seine Taufpatin, die Generalkonsulin der Vereinigten Staaten von Amerika, Frau Susan Elbow, überreicht dem „Geburtstags-Elefanten-Baby“ eine leckere Überraschungstorte. Seien Sie gespannt auf Kandys Geburtstagsgeschenk!


Duisburger Zoo, 14.05.2004
Familien-Tag im Zoo sein am Sonntag, dem 16. Mai 2004.
Knapp 20 Vereine, Institutionen und Verbände stellen sich zwischen Elefanten und Robben, zwischen Zebras und Delphinen am Kaiserberg vor; sie alle kümmern sich in ganz unterschiedlichen Teilbereichen um jene Gemeinschaft, die von Soziologen als „kleinste Einheit eines Staates“ definiert wird – die Familie. Kirchliche, staatliche, aber auch private Einrichtungen geben Auskunft zu Kinderschutz, Adoptionsrecht und Pflege der einst „heiligen“ Institution Familie, deren gesellschaftsrelevante Muster sich zur Zeit in großen Umbrüchen befinden. Alleinerziehende Mütter und/oder Väter, Scheidungswaisen oder Patchwork-Familien stellen heutzutage keine verschwindend geringen Ausnahmen mehr dar; allerdings wachsen mit zunehmenden Schwund dauerhaft familiärer Beziehungen in gleichem Maße auch die Probleme der hiervon Betroffenen.


Vogelpark Herborn, 14.05.2004
Konkurrenz für die vielfältigen Vogelstimmen im Vogelpark Herborn:
Traditionelles Jagdhornbläserkonzert und Jungvögel
Bereits zum elften Mal gastiert am Donnerstag, den 20.Mai, von 14.30 Uhr an der Bläsercorps des Vereins der Jäger des Dillkreises zum traditionellen Himmelfahrtskonzert im Vogelpark in Herborner Stadtteil Uckersdorf. Unter der bewährten Leitung von Uwe Nickel aus Aßlar erfreuen die Grünröcke die sicherlich einmal mehr zahlreichen Vogelparkbesucher mit Jägerliedern und Jagdsignalen. Wie Harald Fey, Vorsitzender des Vogelpark-Fördervereins, mitteilt, treten die musikalischen Waidmänner auch dieses Mal ohne Gage auf und dokumentieren somit einmal mehr ihre Verbundenheit zum Herborner Naturerlebniszentrum. "Natürlich lassen wir es uns nicht nehmen, die Jäger sozusagen im Gegenzug, mit Kaffee und Kuchen zu bewirten", macht Fey deutlich, wie wertvoll diese zusätzliche Attraktivitätssteigerung für den Park ist. "Neben dieser willkommenen musikalischen Konkurrenz für die vielfältigen Vogelstimmen unseres Vogelparks ist dieser natürlich auch aus zoologischen Gründen einen Vatertags-ausflug wert", ergänzt Vogelparkleiter Wolfgang Rades. Denn auch die gefiederten Bewohner des familienfreundlichen Vogelparks haben sich einmal mehr als vermehrungsfreudig erwiesen. Jüngste Attraktion sind die beiden allerliebsten Jungfernkranich-Küken, die seit dem 8. Mai, sorgsam bewacht von ihren Eltern, die Storchenwiese erkunden. Auch vier Teichhühner haben dort das Licht der Welt erblickt. Im klaren Wasser des Storchenteiches kann der aufmerksame Beobachter derzeit abertausende Kaulquappen von Erdkröte und Grasfrosch beobachten. Nicht zuletzt wird rechtzeitig zum Himmelfahrtstag mit dem Schlupf der ersten diesjährigen Jungstörche gerechnet. Schnee-Eule „Hedwig“ hat mit der Brut begonnen und wird jetzt von ihrem schneeweißen Partner besonders aufmerksam umsorgt, wie bei Fütterungen im Rahmen der täglich um 11.00 und 14.30 Uhr kostenlos angebotenen Führungen „Mit dem Tierpfleger unterwegs“ gut zu beobachten ist. Aktuelle Lieblinge der kleinen Vogelparkbesucher sind die sechs kleinen Zwergziegen, die mit fast unerschöpflicher Energie durch das Streichelgehege tollen.


Zoo Heidelberg, 16.05.2004
Gorillababy im Heidelberger Zoo endlich da!
Das zweite Gorillajungtier in der Geschichte des Heidelberger Zoos hat am letzten Mittwoch, den 12. Mai 2004 das Licht der Welt erblickt. Die von den Zoomitarbeitern bereits seit einigen Wochen erwartete Geburt verlief ohne Probleme und fand nachmittags vor den Augen einiger glücklicher Besucher statt.  Meistens kommen die Jungtiere nachts zur Welt oder die Mutter zieht sich für die Geburt in einen Bereich zurück wo sie sich unbeobachtet fühlt, von daher war es für alle eine große Überraschung, dass „Chuma“ sich für die Niederkunft einen Platz im Schaugehege ausgesucht hatte. Doch Mutter und Kind sind wohlauf und die Tierpfleger freuen sich besonders darüber, dass „Chuma“ sich bisher perfekt um ihren Nachwuchs kümmert. Von der mütterlichen großen schwarzen Hand stets sicher am Bauch gehalten, besteht das Leben des dünn behaarten Winzlings zur Zeit noch hauptsächlich aus schlafen und Muttermilch trinken. Das zweite Jungtier von Mutter „Chuma“ ist ein Mädchen und wurde auf den Namen  „Kissa“ getauft, was auf afrikanisch „die erstgeborene Tochter“ bedeutet. Der Ende 2002 geborene Sohn „Chumas“ ist leider nach drei Monaten durch einen unglücklichen Unfall in der noch unerfahrenen Gorillagruppe ums Leben gekommen. Das war ein großer Schock für die Mitarbeiter und Besucher des Heidelberger Tiergartens.
Trotzdem ist es sehr wichtig, dass junge Menschenaffen möglichst von der eigenen Mutter in ihrer Familiengruppe aufgezogen werden, nur so lernen sie alles, was ein Gorilla für sein späteres Leben wissen muss. Und auch eine junge Gorillamutter muss erst lernen, wie man richtig mit einem Jungtier umgeht. Im Freiland helfen ältere erfahrene Weibchen und ältere Geschwister erleben die Aufzucht jüngerer. Das fehlt in der Heidelberger Zuchtgruppe, umso erfreulicher ist es zu sehen, wie gut sich Mutter „Chuma“ um ihren Nachwuchs kümmert. „Bei ihrem zweiten Kind wirkt Chuma schon viel routinierter“ berichtet Sandra Reichler, Biologin und Wissenschaftliche Assistentin im Heidelberger Tiergarten, „sie hat es sofort perfekt am Bauch getragen und bereits zwei Stunden nach der Geburt gestillt. Auch der Rest der Gorillagruppe ist viel entspannter als beim ersten Jungtier.“   Wichtig ist nun, dass zusätzliche Aufregung möglichst verhindert wird, jede Änderung der äußeren Einflüsse führt zu Stress in der Gruppe und das kann sich negativ auf das Verhalten der äußerst sensiblen Gorillas auswirken. Bei zu großem Besucherandrang kann es daher sein, dass das Menschenaffenhaus in den nächsten Wochen noch stundenweise geschlossen wird.


Zoo Magdeburg, 17.05.2004
Jane Goodall in der Landeshauptstadt und im Magdeburger Zoo erwartet
Erstmalig in einem deutschen Zoo Roots & Shoots Gruppen gegründet. Die berühmte Primatenforscherin und UNO-Friedensbotschafterin Jane Goodall besucht die Landeshauptstadt und den Magdeburger Zoo am 5. Juni 2004. Auf Einladung des  Magdeburger Zoodirektors, Dr. Kai Perret, wird sie an diesem Tage der Ehrengast des Pusteblumefestes im Zoo sein. Jane Goodall setzt sich seit vier Jahrzehnten für den Schutz der Schimpansen und die Primatenforschung ein. Sie ist die erste Wissenschaftlerin, die Schimpansen in einer Langzeitstudie in ihrer natürlichen Umgebung erforschte. Besonders stark setzt sie sich dafür ein, dass der verbliebene natürliche Lebensraum in Afrika geschützt wird und bereits Kinder die Notwendigkeit und Einsicht für den Erhalt der Natur verstehen und sie sich aktiv für den Naturschutz einsetzen. 1991 gründete Jane Goodall die ersten Roots & Shoots - Gruppen. Inzwischen sind weltweit in 81 Ländern Kinder aktiv in Roots & Shoots. Gemeinsam mit dem Jane Goodall Institut Deutschland und dem Zoologischen Garten Magdeburg gründeten sich jetzt in Magdeburg die ersten Roots & Shoots Gruppen deutschlandweit in einem Zoo. In den wöchentlichen Roots & Shoots – Sprechstunden gaben die Zoomitarbeiter den Kindern wertvolle Hilfestellungen für Roots & Shoots. Die Kinder halfen bei der Futtervorbereitung für Affen mit, wurden Verhaltensforscher, erforschten die Lebensräume der einheimischen Tier- und Pflanzenwelt oder führten Projekte zur Unterstützung der Schimpansenwaisenkinder in Uganda durch oder übernahmen Tierpatenschaften für die Magdeburger Zootiere. Auch für den Bau der Außenanlagen für die Magdeburger Menschenaffen engagierten sich die neuen Roots & Shoots-Mitglieder. Am 5. Juni 2004 treffen die Kinder mit Jane Goodall zusammen, denn sie ist der Ehrengast des Pusteblumefestes im Zoo. Sie werden ihre Projekte Jane vorstellen und sicherlich stolz ihre Roots & Shoots –Zertifikate entgegennehmen. Die Arbeit mit den Magdeburger Roots & Shoots - Gruppen führt der Magdeburger Zoo kontinuierlich weiter. Auf weitere Erfolge der jungen Magdeburger Roots & Shoots – Gruppen sind viele sehr gespannt.
Jane Goodall – Vortrag am 5. Juni 2004 um 19.00 Uhr im Theater Magdeburg
Vortrag: „Reason for Hope“ -  Sie wird ihre Erlebnisse in Gombe / Tansania in beeindruckenswerter Weise schildern und auch darlegen, das jeder Mensch etwas dazu beitragen kann, das dieser Planet lebenswerter für Mensch, Tier und den Lebensräumen insgesamt wird. Kartenvorverkauf: an allen Theaterkassen und allen Volksstimme-Service-Center in Sachsen-Anhalt, 8 € Schüler/Studenten/Schwerbehinderte, 12 €   Erwachsene


Zoo Köln, 17.05.2004
Gorilla geboren !
Die an Größe und Erscheinungsformen vielfältigste Ordnung der Säugetiere sind die Primaten. Die Bandbreite reicht vom winzigen Zwergseidenäffchen bis zum riesigen Gorilla. Beide sind im Kölner Zoo, dessen Schwerpunkt die Primaten darstellen, vertreten. Bei beiden hat es in diesem Jahr Nachwuchs gegeben. Nachdem das Zwergseidenäffchen der Presse schon am 15.4.2004 vorgestellt worden ist, bleibt der kleine Gorilla. Wir haben ihm den folgenden Termin reserviert: Mittwoch, den 19. Mai 2004 um 11.30 Uhr.


Zoo Gelsenkirchen, 17.05.2004
Das Alternativ-Programm für den Vatertag
Gelsenkirchen. Vatertag – da bleibt Papa mal länger liegen und Mama und die Kinder bringen frischen Kaffee und warme Brötchen ans Bett. Nach einer solch sympathischen „Bestechung“ können die Männer auch dem Wunsch nach einem gemeinsamen Familienausflug kaum noch widersprechen. Die Bedingungen dafür sind jedenfalls bestens: Die Wetteraussichten versprechen für diesen Tag Sonne pur und der Ruhr Zoo Gelsenkirchen lädt zu einem Familienausflug ein. Denn als Bonbon haben alle Väter am Donnerstag, dem 20. Mai 2004, freien Eintritt in den Zoo. Als „Nachweis“ der Familienbande reicht ein – oder mehrere – Kinder in Begleitung oder ein Foto von den Sprösslingen. Eine tolle Gelegenheit für alle Väter sich eventuell bei Affenvater Stiefelchen abzugucken, wie man auch ganz locker mit einer Rasselbande von vier Kindern fertig wird. Die Roten Varis sind mit ihrem vierfachen Nachwuchs eines der Highlights des Zoos, denn eigentlich kommen bei den Kleinaffen sonst nur Zwillinge vor. In der gemütlichen Landhausatmosphäre des neueröffneten Grimberger Hofes können alle Väter dann – ob mit Familie oder anderen Vätern – nach einem erlebnisreichen Tag im Biergarten entspannen – und eventuell doch noch ein „Vatertags-Bierchen“ trinken ...


Zoo Gelsenkirchen, 17.05.2004
Giraffenbulle Leonardo starb nach Unfall
Gelsenkirchen. Auch Riesen leben leider nicht ewig: Giraffenbulle Leonardo ist am Sonntag im Ruhr Zoo Gelsenkirchen durch einen tragischen Unfall ums Leben gekommen. Der langbeinige Exot war 1991 aus dem Arnheimer Zoo in den Ruhr Zoo Gelsenkirchen gekommen und lebte dort mit seiner Frau Aja Sabe, mit der er den gemeinsamen Sohn Uwe in die Welt setzte. Nach Auskunft von Sabine Haas, Pressereferentin des Ruhr Zoos, wird es zunächst keine neue männliche Giraffe im Ruhr Zoo geben. Erst wenn das neue Giraffenhaus in der Zoom Erlebniswelt Afrika, dessen Baubeginn demnächst ansteht, fertig gestellt ist, soll es einen neuen Bullen in der Herde geben. Leonardos Tod war ein unglücklicher Unfall: Der Giraffenbulle war mit seinen Stirnzapfen in einem drei Millimeter schmalen Spalt an der Futterraufe hängengeblieben. In Panik geraten verkeilte er sich darin und riss dabei die gesamte Futterraufe ab. Die von einem lauten Knall alarmierten Tierpfleger eilten zwar sofort hinzu, aber Leonardo lag schon am Boden und konnte den Kopf nicht mehr heben. Durch das Gewicht der Futterraufe hatte er sich den Halswirbel verletzt. Er verstarb kurze Zeit später vermutlich an Kreislaufversagen, ausgelöst durch den Schock. Ein kleiner Trost für alle: Seine Frau Aja Sabe erwartet ein neues Giraffenbaby von Leonardo. So bleibt dem Ruhr Zoo und seinen Besuchern wenigstens ein Teil von ihm erhalten.


Zoo Dortmund, 17.05.2004
Zoo Dortmund sucht Paten für seine Tiere
Augustinum verlängert Patenschaft für Spitzmaulnashorn
Das „Wohnstift Augustinum“ verlängert die Patenschaft über ein Spitzmaulnashorn für ein weiteres Jahr. Ein Nashorn ist Symboltier des Augustinums. Die Urkunde für dieses  ewichtige Patenkind soll den Paten am Freitag, 21. März, überreicht werden.  Wir möchten Ihnen einiges zu Tierpatenschaften erzählen und laden ein zur Urkundsübergabe zum Pressegespräch mit Fototermin. Treffpunkt ist am Freitag, 21. März, 12.30 Uhr, an der Nashornanlage im Dortmunder Zoo. Als Gesprächspartner erwarten Sie Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter und der Direktor des Augustinum Dortmund Ralf Morgner.  Weitere Infos zum Zoo und den Patenschaften unter www.dortmund.de/zoo oder bei Veronika Saul, Telefon (0231) 50-28628. Infos zum Wohnstift Augustinum sind unter www.augustinum-dortmund.de zu finden.


Tierpark Chemnitz, 18.05.2004
Nachwuchs bei den Mesopotamischen Damhirschen und auf dem Ententeich
Nach den Steinböcken kann nun auch bei den Mesopotamischen Damhirschen der Nachwuchs bestaunt werden. Das männliche Jungtier (Foto), welches am vergangenen Samstag geboren wurde, erkundet zwar schon munter seine Umgebung, wird aber während der ersten Lebenswochen häufig von der Mutter an einem geschützten Platz im Gehege „abgelegt“. Dort ist es mit seinem Fleckenmuster, welches bei den Damhirschen auch bei den erwachsenen Tieren erhalten bleibt, gut getarnt. Beim Mesopotamischen Damhirsch handelt es sich um eine seltene und bedrohte Art, die weltweit nur in wenigen Zoologischen Gärten gehalten wird. Auf dem sanierten Ententeich sind die ersten Küken aus dem Ei geschlüpft, so bei den Brautenten, einer farbenprächtigen, ursprünglich aus Nordamerika stammenden Art, und bei  den Stockenten. Letztere gehören zwar nicht zum Bestand des Tierparks, wissen aber die Vorzüge der Tierparkumgebung durchaus zu schätzen. Nutzen Sie doch einfach das nun hoffentlich endlich einsetzende Frühlingswetter und besuchen Sie einmal wieder unseren Tierpark!


Tierpark Hagenbeck, 18.05.2004
Dschungel-Nächte 2004!
Beginn: Sonnabend, 22. Mai ab 18 Uhr
Leuchtende Raubtieraugen im Dunkeln, geheimnisvolle Geräusche, brüllende Löwen, schnatternde Flamingos und kreischende Affen lassen die Besucher in den Dschungel eintauchen. Sie erleben Hagenbeck in abendlicher Kulisse und lassen sich von der wunderschönen Parkanlage mit ihren 2.500 Tieren und einem abwechslungsreichen exotischen Veranstaltungsprogramm verzaubern. Hagenbeck ist bis Mitternacht für die Gäste geöffnet und bietet afrikanische und lateinamerikanische Attraktionen im gesamten Park: heiße Rhythmen und mitreißende Tanzdarbietungen, feurige Shows, exotische Tiere hautnah und vieles mehr. Lassen Sie sich in den Dschungel entführen!


Zoo Duisburg, 18.05.2004
Mehr Chancen als auf Madagaskar
„Halbaffe“ ist weder das Teilstück eines „richtigen Affen“ noch ein entwicklungsgeschichtlich zurückgebliebenes Bindeglied hin zum „Vollaffen“, sondern eher eine höfliche Umschreibung einer Tiergruppe, die im zoologischen System  u n t e r  den „Höheren Affen“ steht, weil sie weniger in Richtung Schimpanse als eher zu den äffischen Vorfahren hin orientiert ist. Auf alle Fälle sind Halbaffen, Makis oder Lemuren heute recht selten geworden und in nennenswerter Vielfalt eigentlich nur noch auf die Insel Madagaskar beschränkt; aber auch dort schwinden unter dem Druck einer wachsenden Bevölkerung, Kultivierung sowie Besiedelung die letzten Urwälder so rasch dahin, dass die Halbaffen-Zucht vor Ort ausgesprochen düster ausschaut und der Export ihrer rar gewordenen Familienmitglieder seit Jahrzehnten bereits gestoppt wurde. Umso größer war die Freude über den vor zwei Wochen erst entdeckten zoogemachten Nachwuchs bei den Kattas (oder Katzenmakis oder Ringelschwanzlemuren), die mit einem schwarzweiß-ringelschwänzigen Baby überraschten. Die Gefahr ist leider groß, dass es madagassische Lemuren eines Tages nur noch in den Zoos, aber nicht mehr in der Wildbahn geben wird, und deshalb kommt es schon jetzt auf jeden Sprössling an!


Zoo Wuppertal, 18.05.2004
Viele Jungtiere im Zoo Wuppertal- drei Kitze bei den Sibirischen Steinböcken – vier Rentierkälber
Im späten Frühjahr haben sich die Kitze der imposanten Sibirischen Steinböcke eingestellt. Halsbrecherisch toben sie auf dem Steinbockfelsen herum. Die drei Kitze, ein männliches und zwei weibliche, kamen in den letzten Wochen zur Welt und gehören zu drei verschiedenen Müttern. Unsere zwei großen Steinböcke, mit den mächtigen gewölbten Hörnern, fallen jedem Zoobesucher auf. Momentan verlieren sie in Wuppertal die letzten Reste ihres dichten Winterfells. Sibirische Steinböcke kommen vom Himalaja-Gebirge bis zum namensgebenden südlichen Sibirien vor und sind die größten Steinböcke überhaupt. Im natürlichen Lebensraum steigen sie in Höhenlagen von bis zu 5000 Meter auf. Ebenso reichlich Nachwuchs gibt es bei unseren Rentieren. Zwischen dem 26. April und 14. Mai wurde ein weibliches und drei männliche Kälber geboren. Die kleinen schokoladen- und hellbraun gefärbten Rentiere gehören, ebenso wie die Steinböcke, zu den Jungtieren, die schon kurz nach der Geburt an den Müttern folgen können. Rentiere werden in ihrer nordischen Heimat von Wölfen, Vielfraßen und Luchsen gejagt und müssen deshalb sehr schnell in der Lage sein, mit ihrer Herde vor Feinden zu flüchten und auf den Wanderungen zu neuen Futtergründen mitzuhalten. Zu einem Pressetermin am Mittwoch, dem 19. Mai 2004, um 10.30 Uhr, laden wir Sie herzlich ein. Treffpunkt Zookasse



Tierpark Nordhorn, 18.05.2004
Schönster Bock heißt Paganino- Großer Andrang beim "8. Tag des Schafes"  
Seit Sonntag steht es nun fest: Paganino ist der schönste Schafbock Niedersachsens. Über 170 Zuchtböcke standen im Nordhorner Tierpark am "Tag des Schafes" im Rampenlicht – zuletzt hatten die prachtvollen Pelzträger jedoch genug und bockten.
Nordhorn – Der "Tag des Schafes" hat Tradition im Nordhorner Tierpark. Zum achten Mal ging er am Sonntag über die Bühne und war zugleich Austragungsort für einen ganz besonderen Wettkampf: die vierte Niedersächsische Stammbockschau. Veranstalter waren der Landes-Schafzuchtverband Weser-Ems, der Landesschafzuchtverband Niedersachsen und der Stader Schafzuchtverband. Die Schirmherrschaft hatte Niedersachsens Landwirtschaftsminister Hans-Heinrich Ehlen, der den hohen Zuchtstandard begutachtete und sich über die Schafzucht informierte. Neben Paganino haben noch zwei weitere Kandidaten das Rennen gemacht: ein schwarzköpfiges Fleischschaf des Besitzers Henning Pferdemenges aus Bad Gandersheim wurde mit 167 Kilogramm als schwerster Bock ausgezeichnet – ein bretonisches Zwerg- oder Ouessantschaf von Alfred Jansen aus Emlichheim mit 15 Kilogramm als Fliegengewicht. Parallel zum Wettkampf gab es ein extra Programm für die Besucher. Bei einem Schätzwettbewerb galt es herauszufinden, wieviel ein Ouessontschaflamm – der weltweit kleinsten Schafrasse überhaupt – und ein Muttertier der Spezies Bentheimer Landschaf wiegt. Die Gewinner werden laut Tierparkleiter Thomas Berling in den nächsten Tagen bekannt gegeben. Außerdem demonstrierte der Schäfer Holger Petzold aus Cloppenburg die professionelle Schafschur, und zwar, nach der aus Neuseeland stammenden Methode auf dem Boden. Apropos alte Schafrassen: Im kommenden Jahr wird das Bentheimer Landschaf zum "Tier des Jahres" ernannt, eben weil seine Art als Nutztier bedroht ist. Nicht so im Tierpark Nordhorn. Dort wird die bodenständige Rasse in Herdbuchzucht gehalten, was ganz sicher zur Verbreitung seiner Popularität beiträgt.

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Natur- und Artenschutz

Neue Zürcher Zeitung - 13. Mai. 2004
Immer mehr Vogelarten vom Aussterben bedroht: Schweizer Vogelschutz ist besorgt
In der Schweiz drohen laut dem Schweizer Vogelschutz (SVS) immer mehr heimische Vogelarten zu verschwinden. Rund 40 Prozent der Vogelarten seien vom Aussterben bedroht. Grund dafür sei, dass die geltenden Natur- und Artenschutzbestimmungen ungenügend umgesetzt würden.

Rheinische Post - 17. Mai. 2004
WWF: Großer Panda bald auf Zwangsdiät
Nach aktuellen Angaben des Umweltprogramms der Vereinten Nationen UNEP sind weltweit die Hälfte aller 1.200 Bambusarten vom Aussterben bedroht. Bambus ist das Hauptnahrungsmittel der ebenfalls seltenen Großen Pandas.
Pandas sind im Gegensatz zu den anderen Vertretern der Bärenfamilie fast reine Vegetarier und ernähren sich hauptsächlich von den nährstoffarmen Blättern und Stengeln des Bambus. Um satt zu werden, ist ein ausgewachsener Panda auf eine Tagesration von bis zu 35 Kilogramm Bambus angewiesen.
Der Große Panda ist zwar seit 1939 in ganz China gesetzlich geschützt und darf nicht mehr gewildert werden, doch auch heute noch verenden einzelne Tiere immer wieder in Fallen, die für andere Tiere aufgestellt wurden.

SWR Nachrichten - 16. Mai. 2004
Neue Auswilderungsstation für Greifvögel
Eine Auswilderungsstation für Greifvögel, die in ihrer Art landesweit einmalig ist, hat in Karlsdorf (Kreis Karlsruhe) ihre Arbeit aufgenommen. Ehrenamtliche Helfer kümmern sich fachgerecht um Turmfalken, Mäusebussarde, Eulen und andere Greifvögel, die verletzt oder krank sind oder aus dem Nest fielen.
Dabei sollen in der Region gefundene Tiere ihre natürliche Scheu vor Menschen bewahren und auf ein Leben in Freiheit vorbereitet werden.
Bis zu 150 tierische Patienten werden jährlich erwartet. Die Station wird vom Deutschen Falkenorden betrieben. Finanziert wurde die Auswilderungsstation für Greifvögel mit Hilfe des Landes, des Landesjagdverbands sowie der Europäischen Union. 


mysan.de - 18. Mai. 2004
6. GEO-Tag der Artenvielfalt: Über 120 regionale Aktionen sind ...
Am 12. Juni 2004 fällt der Startschuss für den Tag der Artenvielfalt, den das Reportage-Magazin GEO zum sechsten Mal veranstaltet, um den Wissensstand zur Tier- und Pflanzenwelt in der heimischen Umwelt zu fördern. Allein in Deutschland liegen bislang über 120 Anmeldungen für Forschungsaktionen vor, organisiert von Experten, Wissenschaftlern sowie interessierten Laien. Mit schätzungsweise wieder einigen tausend Beteiligten in Deutschland, Österreich und weiteren Ländern ist diese Erhebung zur Biodiversität, unterstützt durch einen Schülerwettbewerb, die größte Feldforschungsinitiative Mitteleuropas. Ihr Ziel: eine stichprobenartige Erhebung des Artenbestandes in unterschiedlichen Biotopen, die Auskunft geben soll über den gegenwärtigen Zustand unserer Natursysteme.
 

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Weitere Infos

Hamburger Abendblatt - 18. Mai. 2004
Unsere nächsten Verwandten
Sie necken und sie lieben sich, sie streiten und versöhnen sich, sie spielen und grübeln, sie erfinden Werkzeuge und lachen aus vollem Herzen. Sie sind uns so ähnlich - die Bonobos, Schimpansen, Kapuzineräffchen, Paviane und Makaken. "Eine schöne Verwandtschaft", unter diesem Titel hat Psychologe Frans de Waal, seit mehr als 30 Jahren einer der herausragenden Primatologen der Welt, in seinem neuen Buch Fotos und Texte zusammengestellt, die unsere Ähnlichkeit mit diesen Tieren schlagartig deutlich machen.

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Ausstellungen


DARMSTADT Hessisches Landesmuseum:
DINO & CO - Erstmals in Europa: 59 Saurier aus Asien
bis 1.8.2004
http://www.hlmd.de


BERLIN Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem:
VICTORIA & CO. IN BERLIN
100. Geburtstag des Botanischen Gartens
bis 5.9.2004
http://www.bgbm.org/BGBM

ZÜRICH Landesmuseum Zürich:
FASZINATION FORSCHUNG
bis Juni 2004
http://www.musee-suisse.ch

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TV-Tipps


tv.nrw: Samstags ca. 18:15 Uhr "Ein Platz für Tiere" mit Bernhard Grzimek aus den 70er und 80er Jahren; teilweise mit Zoo-Berichten. 
RTL2, Sonntags ca 13:30: Mehrere Folgen "Crocodile Hunter", mit Steve Irvin, aus dem Australia Zoo, Beerwah

Do., 20.05.2004, 16:20-17:35 WDR, Der Weiße Wal - Moby Dicks Abenteuer im Rhein 1966
Do., 20.05.2004, 17:35-18:20 HR, Nationalpark Kellerwald-Edersee, Der ewige Wald - Galerie einer wilden Landschaft
Do., 20.05.2004, 19:10-19:58 ARD, Abenteuer Zoo, Großer Wurf im Baltikum, Nerz-, Luchs- und andere Babys in Tallinn
Do., 20.05.2004, 20:15-20:45 XXP, Gürteltiere auf dem Vormarsch
Do., 20.05.2004, 20:15-21:05 3sat, Schönbrunn - Quelle der Schönheit (inkl. Zoo)
Do., 20.05.2004, 20:45-21:15 XXP, Expediton Erde, Die Elefantenschule, Dokumentation
Fr., 21.05.2004, 13:15-14:00 3sat, Griechenland, Wildnis in Griechenlands Nationalpark Prespa See
Fr., 21.05.2004, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Zoogeschichten


ausführliche Vier-Wochen-Vorschau: 
http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm
 

 

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