E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

http://www.zoo-ag.de

Redaktion:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
Artikel-Recherchen:
   Reinhard Hellwig
Pressemitteilungen:
   Kirstin Adrian, Melanie Witte



ISSN 1619-6643


Ausgabe 213 vom 13. Mai 2004

Liebe Leser,

mit der heutigen Ausgabe verabschiede auch ich mich für einige Wochen von der Redaktionsarbeit. Das verbliebene Redaktionsteam der Zoopresseschau wird Sie auch in den kommenden Wochen mit wichtigen und interessanten Informationen beliefern.

Martina Raffel

  Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps

Zoos und Tierparks

Der Standard - 6. Mai 2004
Gänserndorfer Safaripark stückweise verkaufen
Im Gänserndorfer Safaripark sind die Zeiten des Ehrenamts offenbar vorbei: Die Pflege von Tigern, Affen und Co müsse ab jetzt bezahlt werden, forderte die eigens für diese Zwecke gegründete Tochterfirma der Österreichischen Zoo Organisation (Ozo), die Tierbetreuungs-GmbH, bei einer Gläubigerausschusssitzung. Konkret verlangte die Ozo  monatlich 40.000 Euro plus Umsatzsteuer. Und zwar abseits jener weiteren 400.000 Euro, die das Land Niederösterreich am Donnerstag als Überbrückungshilfe zusagte - für den Fall, dass sich Masseverwalter Ferdinand Bruckner bis Ende Mai zu einer Entscheidung über die Parkzukunft durchringt. Die zusätzlichen 40.000 Euro sollen laut Tierbetreuungs-GmbH aus dem Verkauf von Konkursmasse stammen. Diese besteht - neben Fahrzeugen und anderem technischem Gerät - aus den Safariparktieren selbst. Verkaufbar sei Inventar von höchstens 300.000 Euro Wert - "und sind die einmal ausbezahlt, bleiben der Ozo die unveräußerbaren exotischen Tiere", erläutert Michael Schütz vom Kreditschutzverband (KSV). Eine solche mögliche Entwicklung würde er als "stille Übernahme" bezeichnen. Die Tiere seien eher eine Belastung, kontert Ozo-Rechtsanwalt Helmut Platzgummer. Sinn der Forderung nach Masseverkauf sei es, Druck auf den Masseverwalter auszuüben, betont er. Dieser müsse sich von der "Illusion verabschieden, dass er einen Parkkäufer findet, der einen Zwangsausgleich finanziert". Nur bei einem Zwangsausgleich würden die Gläubiger 20 Prozent ihrer Forderungen ausbezahlt erhalten. Andernfalls gehen sie leer aus - für Gerhard Krammer von den Gänserndorfer Grünen eine "inakzeptable Perspektive". Auch die Gläubiger selbst lehnen die Ozo-Forderung ab.

APA OTS (Pressemitteilung) - 11. Mai 2004
Weitere 400.000 Euro für Safaripark Gänserndorf
Um die Betreuung und Versorgung der Tiere im Safaripark Gänserndorf sicher zu stellen, hat das Land Niederösterreich - wie bereits berichtet - weitere 400.000 Euro zur Verfügung gestellt. Einen entsprechenden Beschluss hat die NÖ Landesregierung in ihrer heutigen Sitzung auf Antrag von Landesrat Ernest Gabmann gefasst. Landesrat Gabmann stellte in diesem Zusammenhang jedoch klar, dass bis spätestens Ende Mai dieses Jahres eine klare Entscheidung fallen muss, ob eine nachhaltige Fortführung des Safariparks gewährleistet ist. Durch die Auflagen des vorliegenden Beschlusses ist zudem klar gestellt, dass es Aufgabe des Masseverwalters Dr. Bruckner ist, eine Lösung für die Betreuung und Unterbringung der Tiere im Safaripark zu finden. Gabmann: "Das Land wird mit Sicherheit nicht auf Dauer die Tierbetreuung übernehmen."


Rheinische Post - 6. Mai 2004
Affenweibchen macht Hannover unsicher
In Hannover ist seit Mittwoch ein Affe auf der Flucht. Mit einer besonderen Sprungtechnik gelang es dem indischen Hulmann-Affen zusammen mit drei Artgenossen, aus dem Dschungelast im Zoo auszubrechen. Die drei jungen Ausreißer sind aber inzwischen wieder eingefangen, wie Sprecherin Magritta Feike sagte. "Die jungen Affen müssen mit einer besonderen Sprungtechnik um die Ecke des Dachvorsprungs ihres Geheges entkommen sein", sagte sie. Die Pfleger hätten am Mittwoch bis 22.30 Uhr vergeblich auf die Rückkehr des Affenweibchens "Sana" gewartet.

news.search.ch - 6. Mai 2004
Krähen verraten entflohenen Affen
Nach zwanzig Stunden Freiheit in den Bäumen ist das aus dem Zoo Hannover geflohene indische Hulmann-Affenweibchen "Sana" wieder eingefangen worden. "Das Affenmädchen hatte sich den Schlafbaum der Krähen ausgesucht. Der Schwarm verriet dann ihr Versteck", so eine Zoosprecherin. Mit einem Narkosepfeil betäubte ein Veterinär "Sana". Diese fiel in ein Fangtuch.

Leipziger Volkszeitung - 12. Mai. 2004
Harmonie bei den Herdentieren
Sie sind eine prima Herde geworden, die vier Giraffenmädchen im Leipziger Zoo. Knöpfchen und Ashanti leben schon länger an der Pfaffendorfer Straße - mit der Eröffnung der Afrika-Savanne gesellten sich zwei Neue zu ihnen: eine noch namenlose Giraffe aus Usti nad Labem traf im März ein und eine auf den Namen Jameerah hörende schlanke Schönheit aus den Niederlanden reiste vor zwei Wochen an. Immer mit bei den Mädels hält sich Klein-Simai auf, der Sohn von Knöpfchen. Nur der erwachsene Bulle Max wird meist separat gehalten. Aber auch er hatte schon Kontakt zu den Neuen und hat sie beschnüffelt. Auf der Freianlage der neuen Afrika-Savanne waren die Giraffen bisher noch nicht zu sehen. Sie verlassen jedoch bereits regelmäßig das Giraffenhaus und halten sich in den rückwärtigen Gehegen auf, bevor auch sie die Freianlage erkunden werden.

Hamburger Abendblatt - 7. Mai 2004
Neuer Pavillon für Zooschule
Angefangen hat alles mit einer ABM-Maßnahme im Jahr 1985, gestern konnte die Eröffnung eines großen, modernen Pavillons für die Zooschule in Hagenbecks Tierpark gefeiert werden. Bildungssenatorin Alexandra Dinges-Dierig gratulierte dazu dem Tierpark, der Zoopädagogin Keike Johannsen und ihrem Team: "Dieses ist eine Schule, wie man sie sich besser nicht vorstellen kann." Allein 678 Gruppen wurden im vergangenen Jahr durch den Tierpark begleitet, davon 377 Klassen.

Hessische Allgemeine - 10. Mai 2004
VW spendet für Tierpark Sababurg
Der Tierpark Sababurg im Reinhardswald darf sich über eine Spende von VW freuen. Werksleiter Prof. Dr. Rüdiger Weißner übergab gestern in Baunatal einen Scheck in Höhe von 5.000 Euro. VW strebe eine stärkere Kooperation mit dem Tierpark an, der für Mitarbeiter und deren Familien sowie für Sonderveranstaltungen für Gäste des Werks gut geeignet sei. Landrat Dr. Udo Schlitzberger betonte, dass der Tierpark ausgebaut wird und der Landkreis die Anlage in Kürze kaufen wird. Die Attraktivität des Naherholungsbegietes solle weiter gesteigert werden. Tierparkchef Gerhard Briel schwebe immer noch eine große Bärenanlage vor, für die aber noch das Geld fehle, wie er erklärte.

Westfälischer Anzeiger - 11. Mai. 2004
Tierpark am Tropf
Die Stadt will den in akute Geldnot geratenen Hammer Tierpark mit 50.000 Euro unterstützen. Gleichzeitig beabsichtigen Verwaltung und Trägerverein, bis Ende des Jahres ein langfristiges Finanzierungskonzept zu erarbeiten. Die verregneten Sonntage der vergangenen drei Monate hätten dem Tierpark bei ohnehin geringer Liquidität mächtig zugesetzt, berichteten gestern Tierpark-Geschäftsführerin Corina Eidner sowie die Vertreter des Vereins, Tierparkchef Dr. Hans-Henning Berding, Hartwig Milk (zweiter Vorsitzender) und Vorstandsmitglied Peter Rinsche. Stadtkämmerer Jörg Hegemann sagte beim Pressetermin, dass der Tierpark mit seinen 170.000 Besuchern im Jahr neben dem Maximilianpark (230.000 Besucher) "die wichtigste Familien-Freizeit-Einrichtung in Hamm ist und bleiben soll". Dr. Hans-Henning Berding kündigte die Gründung einer Fördergesellschaft am 5. September an. Dann feiert der Tierpark seinen 70. Geburtstag. Rinsche legte eindrucksvollen Zahlen auf den Tisch. So habe der Tierpark Hamm im Jahr 2003 für jeden Besucher im Schnitt 12 Cent an öffentlichen Geldern bekommen, beim Zoo in Münster seien es 1,50 Euro gewesen, in Dortmund "ein Vielfaches" davon.

Ostsee Zeitung - 12. Mai. 2004
Denver Zoo bietet Affen Aroma-Therapie
„Mias“ ist ein Bild von einem Orang-Utan. Zwei Mal täglich wird der protzige Macho-Affe schwach und gibt sich feinsinniger Empfindsamkeit hin. Tierpflegerin Rhonda Pietsch verzärtelt ihre Schützlinge im Denver Zoo mit Aromatherapie. Ihre eigene Migräne hat die Tierpflegerin erfolgreich mit Aromatherapie behandelt. Bei Affen muss die Dufttherapie wegen der feineren Nase noch besser wirken, dachte Rhonda und versuchte sie mit ihrer Rasselbande. „Mias“ etwa hat tränende Augen, Triefnase und juckende Haut. Freundin „Allie“ hat ihre Mutter verloren und sonderte sich von den anderen ab. Man konnte ihr schlecht Anti-Depressiva verabreichen, aber Düfte scheinen nun zu helfen. Die Zoo-Veterinäre haben festgestellt, dass sich das allgemeine Wohlbefinden der Orang-Utans verbesserte.
 



Planung und Bau

Norddeutsche Neueste Nachrichten - 7. Mai 2004
Fischotter bekommen neues Zuhause
Der Bau der neuen Fischotter-Anlage im Schweriner Zoo macht Fortschritte. Direktor Michael Schneider ist zuversichtlich, dass das rund 800 Quadratmeter große Areal im Herbst fertig sein wird. 300 Quadratmeter groß wird allein das Wasserbecken für die Fischotter sein", erklärt Schneider. Geplant sei außerdem ein Steg über die Anlage, von dem aus die Besucher die Tiere beobachten könnten. Zur Schauanlage werde auch eine Aufzuchtstation gehören, kündigt der Direktor an. Unterstützt wird der Bau der neuen Fischotter-Anlage von der Norddeutschen Stiftung Umwelt und von Sponsoren. Beantragt wurden auch Mittel beim Umweltministerium des Landes.

Die Welt - 12. Mai. 2004
Wasser fließt fürs Hai-Aquarium
Im Meereszentrum Fehmarn wird seit Dienstag ein drei Millionen Liter fassendes Hai-Aquarium mit Wasser befüllt. Mit dem neuen Becken wird das Meereszentrum nach Angaben seines Sprechers Carsten Wilder neben Valencia und Barcelona zu einem der größten Aquarien Europas. 30 Tage soll es dauern, bis das 20 mal 25 Meter große und sechs Meter hohe Becken voll ist. Frühestens im November sollen die zwölf tropischen Haie in ihre neue, künstliche Heimat eingesetzt werden. Rund fünf Millionen Euro hat das Meereszentrum in Burg auf Fehmarn in das neue Aquarium investiert. Neben den Haien sollen auch Adlerrochen und Schwarmfische wie Makrelen in dem Becken leben. Für Besucher wird erst im Januar 2005 geöffnet.


Prignitzer - 11. Mai. 2004
Industriedenkmal mit Riesenaquarium
Wittenberge. Ende des Monats erwartet die Genesis-Geschäftsführung Besuch aus Dänemark. Von dorther und aus England könnten die potentiellen Investoren bzw. Betreiber für ein Großaquarium auf dem Ölmühlgelände kommen. Seit Jahren bemüht sich die Genesis GmbH darum, auf dem ehemaligen Betriebsgelände eine solche Attraktion anzusiedeln. Mit dem Ölmühl-Gelände hat die Genesis-Gesellschaft auch die Gebäude erworben, über die der Denkmalschutz seine Hand hält. Ein Problem und ein Glücksfall zugleich? Genesis-Geschäftsführer Siegfried Reinhardt erklärte, was seine Gesellschaft vor hat, sprach von den in jüngster Zeit so veränderten Planungen, dass der Speicher und die große Wasserwelt unter Glas eine symbiotische Einheit bilden sollen. Der Effekt: Für das Industriedenkmal ergebe sich eine sinnerfüllte Nutzung und es entstünde direkt an der Elbe etwas Unverwechselbares.

Berner Zeitung - 7. Mai 2004
Ein Herz für Bären
Der geplante Park für die Bären aus dem Bärengraben rückt näher: Das Stadtberner Parlament hat den Projektierungskredit über knapp 700.000 Franken klar bewilligt. Die Stadt soll sich aber keinesfalls an weiteren Kosten beteiligen. Bis im Jahr 2007 sollen die Bären aus dem nicht tiergerechten Bärengraben in einen Park nahe am Aareufer umziehen. Vorgesehen im Projekt «bären und berner» sind 8.000 Quadratmeter Auslauf und ein grosses Schwimmbecken für die Tiere. Gesamthaft belaufen sich die Kosten auf 7 bis 8 Millionen Franken Franken, die durch Sponsoring getragen werden sollen. Das Projekt genüge allen Ansprüchen, von Tourismus und Denkmalpflege bis Tier- und Landschaftsschutz, und sei auf breiter Ebene auf Akzeptanz gestossen, sagte Adrian Guggisberg, der bernische Direktor für Hochbau, Stadtgrün und Energie. Der Stadtrat nahm den Projektierungskredit zum Bärenpark trotz der kritischen Voten klar an.

Thurgauer Zeitung - 7. Mai 2004
Neues Papageienhaus für Plättli-Zoo
Frauenfeld. Die Papageien im Plättli-Zoo sollen ein grosszügigeres Zuhause erhalten. Der Förderverein Pro Plättli-Zoo unter der Leitung von Charles Maurer plant den Bau eines neuen Papageienhauses mit einem vergrösserten Gehege. Zur Finanzierung des Vorhabens wird der Erlös des zweiten Plättli-Fäschts dienen, das am Sonntag, 29. August, durchgeführt wird. Der Bauwert der Neuerungen der letzten drei Jahre liegt bei 575.000 Franken. Wie Fördervereinspräsident Maurer mit Blick auf die artgerechte Haltung ausführte, suchte der Vorstand bei allen Neuerungen den Kontakt zu Tierschutzorganisationen und Fachleuten.




Aktionen

Leipziger Volkszeitung - 7. Mai 2004
In Lindenthal begrüßen 2012 Leipziger die Olympia-Radler aus Rostock
"Ankommen ist die Hauptsache", sagt Zoo-Fördervereinschef Siegfried Stauche, und meint damit die "Zootour für Olympia" am 20. Juni. Allerdings sollten die 120 Hobby-Radfahrer, die an diesem Datum kurz nach Mitternacht in Rostock gen Leipzig aufbrechen, schon durchtrainiert sein - müssen sie doch über eine Strecke von stolzen 400 Kilometern in die Pedale treten.

Ostsee Zeitung - 10. Mai 2004
Mueller-Stahl lockt Rostocker in den Zoo
Der Schauspieler Arnim Mueller-Stahl lockt die Rostocker in Massen in den Zoo. Das für den 16. Juli geplante Konzert innerhalb der Festspiele Mecklenburg-Vorpommerns ist mit rund 500 verkauften Karten für den „Karneval der Tiere“ bereits zur Hälfte ausverkauft. Mueller-Stahl springt für den kürzlich verstorbenen Oscar-Preisträger Sir Peter Ustinov ein. Das Open-Air-Konzert, das musikalisch vom türkischen Önder Klavierduo und der Staatskapelle Weimar bestritten wird, widmen die Veranstalter nun dem Andenken an Ustinov.

Ostsee Zeitung - 11. Mai. 2004
Menschenaffen soll bald geholfen werden
Die Rostocker Zoo-Aktion „Schaffen für die Affen“ zieht Kreise. Wie Zoodirektor Udo Nagel selbst sind jetzt auch Firmen dazu übergegangen, zu ihren Jubiläen um Spenden statt Blumen zu bitten. Das Geld stellen sie dem Zoo für den Neubau des Menschenaffen-Hauses zur Verfügung. Zusammen mit den fast 10.000 Euro, die auf dem Spendenkonto zum 50sten Geburtstag und 25jährigen Dienstjubiläum des Zoodirektors eingingen, wuchs damit der Kontostand innerhalb weniger Tage beinahe um 20.000 Euro. „Die Planung und der Bau des Hauses kosten Millionen. In den kommenden Wochen werden wir losgehen, um Fördermittel für das Projekt einzuwerben“, so Nagel. Nächster Höhepunkt beim Spenden-Sammeln ist die Klassik-Nacht am 11. Juni.

Rheinische Post - 10. Mai 2004
Zoo richtet Tierkot auf Plastiktellern an
Eine Kot-Ausstellung schenkt der Zoo Duisburg seinen Besuchern zum 70. Geburtstag. Auf Plastiktellern werden unter anderem die Hinterlassenschaften einer Fledermaus, einer Eidechse und eines Rotfuchses angerichtet. Wie es weiter hieß, werden die insgesamt rund 40 Exponate auf Plastiktellern ausgestellt. Der Zoo-Fachmann für populäre Naturkunde, Peter Allenschläger, will den Besuchern die Besonderheiten der Häufchen und Fladen näher bringen.

Hamburger Abendblatt - 7. Mai 2004
Zur Hochzeit Eintritt frei im Wildpark
Der Uetersener Unternehmer und Wildpark-Gründer Dr. Hans-Heinrich Hatlapa und seine Frau Theda feiern heute ihre Goldene Hochzeit. Und aus Anlaß seines Ehrentages spendiert das Goldene Brautpaar allen Kindern im Alter bis 16 Jahren freien Eintritt in seinen Wildpark Eekholt. Das Ehepaar Hatlapa hatte die Naturerlebnisstätte in Großenaspe (Kreis Segeberg) 1970 aus der Taufe gehoben.

Hamburger Abendblatt - 11. Mai. 2004
Sonntag ist Steinzeit-Tag im Wildpark: Eekholt
Zurück in die Steinzeit geht es am Sonntag im Wildpark Eekholt. Harm Paulsen vom Archäologischen Landesmuseum Schloss Gottorf wird den Besuchern am Lagerfeuer zeigen, wie die Menschen früher die abgeworfenen Geweihe der Rothirsche zu Jagdwaffen und anderen Geräten verarbeitet haben. Demonstriert wird auch die Handhabung von Speeren, Speerschleudern sowie Pfeil und Bogen.

WAZ - 11. Mai. 2004
Wenn die Heuschrecke an der Jacke hochkrabbelt...
Es gibt Geschenke, die kann man nicht kaufen - sagt Diplom-Biologin Sabine Haas. Die Öffentlichkeitsreferentin des Ruhr-Zoos nennt auch gleich Beispiele: Giraffen, die aus Menschenhand fressen, und Heuschrecken, die an der Jacke hochkrabbeln. Diese und andere Tiererlebnisse sind wohl möglich: Man muss nur Geburtstag haben und den im Ruhr-Zoo feiern. Wenn es "Happy Birthday" im Ruhr-Zoo heißt, werden nach ihren Erfahrungen nicht nur Kinderträume wahr. Auch für erwachsene Geburtstagskinder bieten die ausgefallenen Führungen zum persönlichen Festtag ganz besondere Überraschungen und Erlebnisse, verspricht sie. Geburtstagsführungen kosten zwischen 35 und 60 Euro - plus Zooeintritt pro Person.


Ostseezeitung - 8. Mai 2004
Hummelvölker zu Gast beim Bienenwettfliegen
„Flotte Bienen“ gibt es morgen im Rostocker Zoo zu erleben, wenn sich zum Muttertag Bienenzüchter über die Schulter schauen lassen. In den beiden Vorjahren haben bereits 50.000 Besucher diese Gelegenheit genutzt, um Honigschleudern, Honigverkosten und sogar Bienenwettfliegen zu erleben. Zum ersten Mal dabei sind in diesem Jahr auch zwei Hummelvölker.

Leipziger Volkszeitung - 10. Mai 2004
Gorilla-Mädchen heißt jetzt Kibara
Kuschelig warm und immer schön urwaldfeucht haben es die Gorillas im Pongoland. Unter diesen behaglichen Bedingungen kam im Januar, zum zweiten Mal in der Geschichte des Leipziger Zoos, Gorilla-Nachwuchs zur Welt. Die Stadtwerke, die die Wärme liefern, schlossen das kleine Affenmädchen sofort ins Herz: Sie übernahmen am Sonnabend für 2500 Euro im Jahr die Tierpatenschaft. "Gorillas werden rund 50 Jahre alt", gab Zoo-chef Jörg Junhold zu bedenken. "Es ist uns schon klar, dass das ein längeres Engagement wird", spielte Stadtwerke-Sprecherin Marion Danneboom den Ball zurück. Kibara soll das Gorilla-Baby von nun an heißen. So heißt ein Gebirgszug im Kongo, in dem tatsächlich Flachland-Gorillas leben.

Sächsische Zeitung - 7. Mai 2004
Viel Rummel um Piroschka
Viel Rummel herrschte am gestrigen Vormittag um die Amurtigerin „Piroschka“, die vor 14 Jahren in Budapest geboren wurde, vor zwei Jahren von Berlin nach Hoyerswerda in den Zoo kam. Die ostsächsische Sparkasse Dresden übernahm die Patenschaft über sie.
 

Nachwuchs 
 
GlaubeAktuell - 7. Mai 2004
Kapuziner-Äffchen mit der Flasche aufgezogen
Das vier Wochen alte Kapuziner-Äffchen "Chico" wurde am Donnerstag im Allwetterzoo Münster von Tierpfleger Kurt Jendryke mit einem Milch-Fläschchen gefüttert. Der kleine Affe wurde am 6. April von Mutter "Menkar" geboren, aber nicht angenommen. Da aber das Neugeborene gesund und vital wirkte und es Chancen gibt, dass der kleine Kapuziner in seine Gruppe zurückkehren kann, entschloss man sich im Zoo zur Flaschenaufzucht. Mit Kurt Jendryke fand sich ein geduldiger Mensch, der es auf sich nehmen wollte, den damals nur 172 Gramm schweren Winzling rund um die Uhr zu versorgen. Und so lebt der kleine Chico seit rund vier Wochen zum Teil in Kurt Jendrykes Haushalt und zum Teil im Zoo, um hier seinen Artgenossen nahe zu sein.


Hamburger Abendblatt - 12. Mai. 2004
Wir sind die neuen Lüneburger
Sie haben die Augen gerade erst geöffnet, aber sie fauchen schon wie ihre großen Artgenossen. Die Schneeleopardin Ghurl (5) hat im Wildpark Lüneburger Heide zwei Junge zur Welt gebracht. Der Vater der beiden noch namenlosen Winzlinge ist der stattliche Schneeleopard Patron (7). Damit die Besucher den Nachwuchs beobachten können, werden Bilder aus der Wurfkiste auf einen Monitor nach außen übertragen.


Sächsische Zeitung - 7. Mai 2004
Großes Entendrama am kleinen Affenteich
Es ist die Zeit des Kinder bekommens im Görlitzer Tierpark. Der Rundgang beginnt vor dem Pandagehege, vom Bambus werden Jungtier Marek und Weibchen Mei Li aus ihrem Eibenversteck hervorgelockt. Jungtierzeit herrscht auch bei den Rhesusaffen. Seitdem das letzte Jungtier vor einer Woche geboren wurde, fühlt sich die ganze Wohngemeinschaft für die Sicherheit des Babys verantwortlich. Nicht wehren konnten sich zwei Mandarinenten, die den Affenteich mit benutzen wollten. Dabei wurden sie von den Rhesusaffen getötet. Kleine Ziegen, schwarze Lämmer und Ferkel bezeugen, dass im Haustierstall keine Nachwuchssorgen vorhanden sind.

Dresdner Neueste Nachrichten - 10. Mai. 2004
Nachwuchs im Zoo: Lisztäffchen mit Igelfrisur im Huckepack
Noch werkeln die 50 Roten und Rosa Flamingos aus dem Dresdner Zoo an ihren Schlammkegeln, aber in Kürze schreiten sie in einer Art Kettenreaktion zur Brut. Und wenn alles gut geht, werden nach Auskunft des Zoologischen Leiters Wolfgang Ludwig Anfang Juni hellgraue flauschige Geschöpfe mit rosa Beinchen schlüpfen. Zwischen vier und sieben Junge wachsen pro Jahr auf. Die Pinguine haben diesmal weniger Eier als sonst in ihren Höhlen im Felsen versteckt. Obwohl schon ein Weilchen auf der Welt, kann es das am 15. April geborene Lisztäffchen von der Größe her noch längst nicht mit seinen Eltern aufnehmen. Noch ein bisschen länger, nämlich schon seit 30. März ist der Nachwuchs von Guereza-Mutter Mandy und Vater Zazu auf der Welt.

Yahoo! Nachrichten - 10. Mai 2004
Emu-Kücken im Berliner Zoo
Drei Kücken australischer Emus sind im Berliner Zoo zu bewundern. Die rund 2 Meter großen und 40 Kilogramm schweren Elterntiere hatten erst vor zwei Jahren zusammengefunden, wie der Zoo am Montag mitteilte. Das Weibchen war aus einem brandenburgischen Kleinzoo an die Spree gekommen, das Männchen stammte aus dem Opel-Zoo im hessischen Kronberg. Allerdings wurde der Laufvogel-Nachwuchs von Tierpflegern aufgezogen. Der noch unerfahrene Hahn hatte zwei Kücken unmittelbar nach dem Schlupf erdrückt.

Ostsee Zeitung - 8. Mai 2004
Süße Tierbabys suchen noch Paten
Noch haben sie keine Namen: Die Tierbabys aus den Zoos in Rostock und Stralsund. „Wer eine Patenschaft übernimmt, darf bei der Namensgebung mitbestimmen“, sagt Stralsunds Tierparkdirektor Christoph Langner. Neu in den Gehegen sind ein kleines Kamel, ein Steppenkalb und das Uhuküken. Stolz ist Langner auch auf drei weiße Eselsfohlen. Der Tierpark besitzt die einzige Zucht Deutschlands. In Rostock sind die beiden Gepardenbabys die Attraktion. Am 6. Juni werden sie getauft. Zuckersüß: Das erst vier Tage alte Rentierkalb.

Holsteiner Zeitung - 8. Mai 2004
Eine handvoll Sensation: Nachwuchs bei den Pelikanen
Das 650 Gramm schwere Etwas in den Händen von Tierpfleger Christian Ohm ist nicht gerade eine Schönheit. Aber eine kleine Sensation für den Tierpark Neumünster. Denn erst seit November 2002 ist hier eine Gruppe von sieben Pelikanen heimisch, gestern präsentierte Tierparkdirektor Dr. Peter Drüwa den ersten Nachwuchs. Vor 14 Tagen ist der kleine Pelikan geschlüpft, der übrigens auf den Namen "Pelle" hören soll. Ein zweites Ei liegt noch im Brutkasten, dieses Küken soll dann "Kana" heißen, kündigt Dr. Drüwa an. Die Eier wurden der Mutter aus dem Nest genommen, weil im Gehege, das sich die Pelikane mit den Bibern teilen, die Gefahr von räuberischen Attacken der Krähe zu groß war.




Freie Presse (Chemnitz) - 7. Mai 2004
Kängurus im Auer Tiergarten sind tot
Entsetzen im Auer Tiergarten: Die beiden Parma-Kängurus sind am Freitag früh tot in ihrem Gehege gefunden worden. Die Tiere waren unverletzt – die Tierparkleitung geht davon aus, dass sie zu Tode gehetzt wurden, vermutlich von einem in die Anlage eingedrungenen Fuchs. Für den Auer „Zoo der Mini-Tiere“ gleich in doppelter Hinsicht ein herber Rückschlag: Die Beuteltiere gehörten zu den teuersten Bewohnern der Anlage, waren vor zwei Jahren für 2500 Euro angeschafft worden. Zudem gelang den Auern zum ersten Mal eine Nachzucht der Mini-Kängurus. Doch das drei Monate alte Jungtier ist aus dem Beutel der Mutter verschwunden.

Ostseezeitung - 8. Mai 2004
Algenblüte trübt Schildkrötenaquarium
Stralsund. Die auffällige grünliche Trübung im Schildkrötenaquarium wird durch winzige Planktonalgen ausgelöst, deren Wachstum durch einen unglücklichen Unfall mit Pflanzendünger stark angeregt wurde. Wie das Meeresmuseum gestern mitteilte, beträgt die Sichtweite im Aquarium derzeit weniger als zwei Meter. Die Mannschaft des Aquariums will schnell wieder klare Verhältnisse herstellen. Mit chemischen Methoden werden die überschüssigen Nährstoffe gebunden und die Algen durch den Einsatz zusätzlicher Filter abfiltriert und mit einer UV-Lampe abgetötet. Am 16. Mai, dem internationalen Museumstag, soll wieder gute Sicht herrschen.


Berliner Morgenpost - 9. Mai 2004
Vogelfrühling in Friedrichsfelde: Die Rache der reinlichen Reiher
In den hohen Bäumen der Anlage in Friedrichsfelde haben Graureiher mehr als 60 Horste besetzt. "Der Bestand hat wirklich sehr zugenommen", sagt Vogel-Kurator Martin Kaiser. Die ersten Küken schlüpften im März, und weil die Tiere äußerst reinlich sind, koten sie über den Nestrand hinweg in die Tiefe. Große weiße Ladungen platschen auf den Boden - oder auf die Jacken oder Köpfe der zufällig Vorbeikommenden. Die Verschmutzung der Besucher und Mitarbeiter ist aber nicht das einzige Problem. Die Graureiher und ihr Nachwuchs mit bis zu vier Jungtieren in einem Nest haben Hunger. "Sie fressen tonnenweise Fisch. Sie klauen den richtig weg", klagt Martin Kaiser. Auch der Zoo wird von der Reiher-Plage nicht verschont, dort kann man die Vögel sogar bei waghalsigen Stunteinlagen beobachten. "Ab und an kommt es vor, dass die Graureiher bei der Fütterung der Robben einen Fisch im Flug abfangen", sagt Zoo-Sprecher Rudolf Reinhard. Und vor einigen Wochen wurde ein Brillenpinguin beim Gerangel um den besten Happen so schwer verletzt, dass er wenig später einging.

sz-online - 09. Mai 2004
Nachwuchs hält Familie auf Trab
Frisch und munter springen die jüngsten Bewohner im Tiergarten Höckendorf über die Weiden. Drei Jungtiere, darunter sogar Zwillinge, halten die Jakobsschafherde auf Trab. Im Gehege gegenüber freuen sich die Zwergzebus über ihr Junges. Auf vier Hektar Weidefläche leben die Tiere des Tiergartens Höckendorfer Heide. Siegmar Börner kommt allein mit der Bewirtschaftung der Anlage nicht weit. Deshalb helfen ihm Klaus Rietschel und manchmal, so sagt Börner, auch Jugendliche aus dem Ort.
Wie weit es im Tiergarten vorwärts geht, ist am Ende eine finanzielle Frage. Der Initiator und Investor der Anlage, Karl Wiegrink, tut viel für die Verschönerung des Tiergartens. Seit Mai 2002 steht dem Tiergarten sogar ein eigener Verein zur Seite, der sich um das Wohl der Tiere und die Erhaltung der schönen Anlage kümmert.

NYC & Company - 6. Mai 2004
Kulturelle Institution des Monats: Bronx Zoo
Feiern Sie den Muttertag doch einmal anders, mit großartigen Müttern wie Margaret, der Giraffe, oder mit Pattycake, der Gorilladame. Sie ist nicht nur neunfache Mutter, sondern auch die erste ihrer Spezies, die als Geburtsort NYC in ihrem Pass stehen hat. Natürlich gibt es noch viele weitere Bewohner zu entdecken, denn insgesamt beherbergt der Zoo mehr als 6000 Tiere, die 600 unterschiedlichen Spezies angehören.


Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Zoo Duisburg, 12.05.2004
70 Jahre Zoo Duisburg - Artenschutztag im Zoo am 14.5.
Artenschutz als Teilbereich des Umwelt- und Naturschutzes bemüht sich um den Erhalt wildlebender Tier- und Pflanzenarten in ihrer natürlichen und entwicklungsgeschichtlich gewachsenen Vielfalt. Im Wesentlichen lässt sich die Bedrohung von Lebewesen auf folgende Faktoren zurückführen:
- zunehmender Verlust von Lebensräumen aufgrund menschlicher Einflüsse wie z.B. Rodung von Wäldern, Kanalisierung komplexer Flusssysteme, Trockenlegung von Feuchtgebieten, Bodenversiegelung und vieles mehr
- der Entnahme von Pflanzen und Tieren aus ihren natürlichen Lebensräumen, wobei private oder kommerzielle Motive wie z.B. Handel, Konsum oder Profitmaximierung die wesentlichen Ursachen sind.
Dem 1973 in Kraft getretenen Washingtoner Artenschutzabkommen sind derzeit rund 140 Staaten beigetreten, die sich freiwillig Handelsüberwachungen und -beschränkungen für bedrohte Tier- und Pflanzenarten unterworfen haben. An diesen nationalen wie internationalen Vorkehrungen zum Schutz unserer bedrohten Um- und Mitwelt sind an vorderster Front auch die Zoologischen Gärten beteiligt. Allein vom Zoo Duisburg aus werden vier Zuchtbücher auf internationaler Ebene für hochgefährdete oder sogar akut von der Ausrottung bedrohte Tierarten geführt: Für die madagassische Frettkatze (Fossa), das west- und zentralafrikanische Pinselohrschwein, den ostafrikanischen Bärenstummelaffen und den weltweit verbreiteten Großen Tümmler.
Einen ganzen Tag lang werden an mehreren Ständen bzw. Standorten Spezialisten, Zoo- und Bundesämter sowie diverse Naturschutzorganisationen Informationen zu den brennenden Problemen des Artenschutzes geben.
Fachkundiges Servicepersonal lädt um 15 Uhr ein zu einem gemütlichen Rundgang von ca. 1 ½ Stunden entlang der Freianlagen und -gehege zum Thema: „Von der Menagerie zum Zoo“/Ein Stückchen Zoogeschichte.

Wilhelma Stuttgart, 12.05.2004
Nachwuchs im „Geiervalley“
Bequem sehen die Nester in der großen Gänsegeiervoliere der Wilhelma eigentlich nicht aus: Grob aus Ästen zusammengeschustert, kaum gepolstert – aber Gänsegeierküken scheint das nicht zu stören. Drei Paare haben Nachwuchs und sind eifrig damit beschäftigt, ihre dicken, flauschigen Küken mit vorverdautem Futter zu passablen Junggeiern zu mästen. Gänsegeier leben ausschließlich von Aas: Mit ihren großen scharfen Schnäbeln pulen sie auch noch die letzten Fleischreste von den Knochen. Wie in der Natur müssen sie auch hier in der Wilhelma ihr Futter verteidigen, und zwar gegen die aufdringlichen Krähen, die gern jede Gelegenheit zum Futterklau nutzen. In wenigen Wochen werden die kleinen Geier ihre flauschigen Kükendaunen gegen ordentliche Federn getauscht haben und flügge werden. Zu diesem Zeitpunkt wird der elterliche Futterservice dann eingestellt, und die Jungen müssen sich ihren Fressplatz an den Schafsrippen selbst erkämpfen. In der freien Natur ist es erheblich schwieriger, junge Gänsegeier zu beobachten: Das Nest wäre da nämlich hoch oben in einer Felswand in den Alpen. Früher gab es Gänsegeier sogar auf der Schwäbischen Alb ... da man sie dort ausgerottet hat, bleibt für Geierfreunde eben „nur“ der Besuch in der Wilhelma.

Zoo Zürich, 11.05.2004
Einladung zum internationalen Symposium für den Bau und Unterhalt in Zoos
Sonntag, 21.November bis Mittwoch, 25. November 2004 im Zoo Zürich, Zürichbergstrasse 221, 8044 Zürich, Schweiz. Symposiumssprache: englisch. Das Symposium soll eine sehr praxisorientierte Plattform sein für Zoomitarbeiter, die den Bau von Anlagen und Unterhalt der Zoos leiten. In den letzten Jahren wurde viel Geld in grosse, attraktive, neue Tieranlagen investiert, die später auch unterhalten werden müssen. Ein solches Beispiel ist der Masoala Regenwald im Zoo Zürich, der 2003 eröffnet wurde und als praktisches Beispiel dienen soll. Das Symposium soll zoospezifische Fragen aufwerfen und einen entsprechenden Erfahrungsaustausch ermöglichen: Wie sieht der Planungsprozess aus für Masterpläne, Anlagen und die Bauausführung? Wie können wir den Wert einer Anlage über die Jahre erhalten? Misserfolge. Ökologische 'grüne' Bauten und Facility Management. Wie gehen wir mit dem dauernden Ruf nach Kostensenkungen um? Highlights bei Bauten und technischen Lösungen. Standards und Richtlinien. Bestehende und neue Ideen für den zukünftigen Erfahrungsaustausch unter den für den Bau und Unterhalt Verantwortlichen. Programm, zusätzliche Informationen, Hotelempfehlungen, Einschreibungsformulare unter www.zoo.ch/symposium.

Vogelpark Walsrode, 11.05.2004
Blütenzauber im Vogelpark Walsrode: Ein Meer von Farben
Wissen Sie, was eine Ascocenda ist? Oder eine Cattleya? Wie sieht eine Phalaenopsis aus? Des Rätsels Lösung ist im Vogelpark Walsrode zu finden. Dort eröffnet am Sonnabend eine große, einzigartige Orchideenschau. Hunderte von Orchideen-Arten in allen erdenklichen Farben betören die Besucher.Unter den exotischen Schönheiten befinden sich auch viele neue Kreuzungen - einzigartige Zuchterfolge. Ein Leckerbissen für jeden Botanik-Freund! Und fachkundige Orchideenzüchter stehen für Beratung und Verkauf zur Verfügung. Der Vogelpark Walsrode ist täglich von 9-19 Uhr geöffnet.

Zoo Duisburg, 11.05.2004
Veranstaltungen für Donnerstag, den 13. Mai 2004
Einmal nur im Leben Zoodirektor sein… 10.00 – 11.30 Uhr: das wünschen sich ganz sicher Millionen von Menschen, doch nur eine Handvoll von ihnen hat das Glück, diesen Traumberuf auch ausüben zu dürfen. Immerhin aber haben a l l e  Schüler der Kath. Don-Bosco-Grundschule aus Duisburg-Walsum die einzigartige Gelegenheit, Duisburgs Zoodirektor Dipl.-Biol. Reinhard Frese einige Stunden lang bei seiner täglichen Arbeit nicht nur zu beobachten, sondern ihn sogar zu begleiten und gemeinsam mit ihm einen Teil seiner Tagesgeschäfte zu verrichten. Die Aktion „Ein Tag Zoodirektor sein“ beginnt im Koalahaus und endet im Delphinarium, wo Schüler und Lehrer verabschiedet werden – nicht ohne anschließend den Delphinen während ihrer täglichen Vorführungen zuschauen zu dürfen. 13.00 - 16.00 Uhr: Kinder-Aktionist Peter Allenschläger bastelt aus Pappe, Klebeband und Schmuckpapier gemeinsam mit kleinen und großen Kindern Didgeridoos, jene merkwürdigen Blasinstrumente, auf denen die australischen Ureinwohner seit Jahrhunderten Musik machen und Naturgeräusche nachahmen. Treffpunkt: Koala-Haus. 13.00 und 15.00 Uhr: Beginnt jeweils eine Kinderzooführung durch eigens geschultes Zoo-Personal. Treffpunkt: Haupteingang/Mülheimer Straße. 15.00 und 17.00 Uhr: Zoomitarbeiter Friedrich Ostenrath liest lehrreiche wie lustige Texte von Konrad Lorenz, Bernhard Grzimek, Rudyard Kipling und Ernest Thompson Seton und – als Zwischenstücke – aus den „Galgenliedern“ von Christian Morgenstern. Die Lesungen dauern jeweils eine gute Stunde. Treffpunkt: Publikumshalle im Aquarium.

Allwetterzoo Münster, 11.05.2004
"TUATHA -- TanzArt im Zoo"
 "TUATHA" steht in der keltischen Mythologie für "Gemeinschaft", ab dem 26. Mai jedoch auch für ein ungewöhnliches Projekt an ungewöhnlichem Ort: Im Allwetterzoo Münster lädt die amerikanische Choreographin Claudine Merkel zu einem Zoo-Rundgang der besonderen und mystischen Art ein. Dann steht TUATHA für eine leidenschaftliche Liaison von Tanztheater mit Klang-Kompositionen, Licht-Design und Aktionskunst. Mit dieser einzigartigen und spektakulären Tanz-Licht-Klang-Performance setzen Claudine Merkel und die britische Dramaturgin Monica Stiles ihre erfolgreiche Zusammenarbeit in der Produktion von neuen künstlerischen Ausdrucksformen fort. Mit TUATHA schaffen sie ein 90-minütiges Gesamtkunstwerk, das das Publikum nicht nur mit existenziellen Fragen konfrontieren wird, sondern das auch durch die verschiedenen Performance- und damit Bühnenstandorte von besonderer Lebendigkeit gekennzeichnet ist. Geprägt wird das TanzArt-Erlebnis aber auch von den natürlichen Gegebenheiten im Zoo: Geräusche, Bewegungen, Gerüche -- all dies implementieren die fünf Tänzer und Tänzerinnen sowie eine Artistin in ihre Performance und machen so die Intensität des ungewöhnlichen Ortes sinnlich erfahrbar. Untermalt werden die Szenen von Musik, die der Münsteraner Burkhard Fincke eigens für TUATHA komponierte. Die insgesamt sieben Vorstellungen beginnen jeweils um 21 Uhr. Karten sind an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder über die Hotline 0180 5570 00 00 erhältlich. Weitere Infos unter www.dance-events.de.

Wisentgehege Springe, 10.05.2004
Barockfest im Wisentgehege - Der Sonnenkönig zu Gast auf dem Falkenhof
Am 15. und 16. Mai bietet der Falkenhof im Wisentgehege Springe eine Zeitreise der besonderen Art. Die Besucher werden in die Barockzeit entführt. Sie können Künste bestaunen, wie sie am Hofe Ludwigs XIV., des Sonnenkönigs gepflegt wurden. Begleitet von barocker Livemusik des Kammerorchesters "les anges des anches" wird die Veranstaltung moderiert vom Hofmarschall des Königs höchstpersönlich. Mit spitzer Zunge wird er loben oder tadeln, je nachdem ob die Darbietung gelungen oder weniger gelungen vorgetragen wird. Der kritischen Begutachtung durch den Hofmarschall stellen sich großartige Künstler. Dabei sind Richard Hinrichs mit seinen Reitern des Instituts für klassische Reiterei aus Hannover und die tschechischen Fechter "Ritter Peter von Habenichts", deren Vorführungen unter anderem auch wegen der humorvollen Einlagen einen hohen Unterhaltungswert haben. Abgesandte der fürstlichen Hofreitschule zu Bückeburg werden mit hochattraktiven barocken Pferdedressuren alle Besucher und auch den Hofmarschall entzücken. Die Gastreiter Herbert Stein und Hermann Lichte runden ein überragendes Programm stilvoll ab. Selbstverständlich werden auch die Falken, Eulen und Greifvögel auf dem barocken Falkenhof ihre atemberaubenden Flugkünste demonstrieren. Das barocke Programm dauert jeweils ca. von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr. Besucher, die in barocker Gewandung zum höfischen Ambiente beitragen, erhalten eine 2-Euro-Ermäßigung auf den Eintrittspreis.

Allwetterzoo Münster, 10.05.2004
30. Zoogeburtstag in Münster
Leonard Lansink & Götz Alsmann schenkten dem Zoo etwas von ihrer Zeit, damit kranken und sterbenden Menschen und den Tigern geholfen wird. Rundum erfolgreich war der 30. Zoogeburtstag, der mit verschiedenen Veranstaltungen vom 2. bis 5. Mai begangen wurde. Der Allwetterzoo verzeichnete zahlreiche Gratulanten und zufriedene Festgäste. Besonders glücklich ist die Zooleitung über zwei bekannte und berühmte Künstler, die dem Zoo etwas von ihrer Zeit schenkten und damit zur Unterstützung gemeinnütziger Organisationen beitrugen. So hat der als Detektiv "Wilsberg" bekannte Schauspieler Leonard Lansink den Nachmittag des 2. Mai im Zoo verbracht, um kleine und große Besucher mit der Geschichte von "Peter und der Wolf" zu begeistern. Mit musikalischer Unterstützung durch die "Young Woodwinds" von der Westfälischen Schule für Musik in Münster war es eine gelungene Vorstellung. Deshalb zeigten sich die Zuschauer auch spendabel und gaben Geld für einen guten Zweck; denn Leonard Lansink unterstützt die Krebsberatungsstelle im Tumornetzwerk Münsterland e.V., die sich über eine Spende von insgesamt 1.036 Euro freuen darf. Am 5. Mai unterhielt der Musiker und Entertainer Götz Alsmann gemeinsam mit Zoodirektor Jörg Adler 161 abendliche Zoobummler mit "tierischen Liedern". Dieser als Benefiz-Veranstaltung durchgeführte besondere Rundgang durch den Allwetterzoo brachte insgesamt 4.830 Euro an Spenden ein. Das Geld kommt zur Hälfte der Hospizbewegung Münster e.V. zugute, für die der Münsteraner Götz Alsmann sich engagiert. Die  ospizbewegung ermöglicht unheilbar kranken, sterbenden Menschen besondere Fürsorge und Begleitung. Der Rest der Spende wird zur Rettung der Tiger verwendet und der "21st Century Tiger" übergeben. Diese gemeinnützige Organisation betreut im Auftrag des europäischen Zooverbandes zehn verschiedene Projekte, die das Überleben der verschiedenen Unterarten des Tigers weltweit sichern sollen.

Zoo Duisburg, 10.05.2004
Der Tiger ist los
Ganztägig stehen Aktionen, Informationen und Präsentationen zum Thema Schutzmaßnahmen für den bedrohten Tiger auf der Tagesordnung. Sämtliche Veranstaltungen sind Bestandteil einer weltweiten Kampagne, die der Europäische Zooverband (EAZA) mit derzeit 285 Mitgliedern in 34 Ländern in und um Europa dieser akut von der Ausrottung bedrohten Großkatze angedeihen lässt. Der WWF (Worldwide Fund for Nature) wird mit einem eigenen Informationsstand ebenso vertreten sein wie die ESSO-Tankstelle an der Mülheimer Straße, deren Pächter – Tommassino – nicht nur einen „Live-Tiger“ (= Mensch im Tigerkostüm) durch den Zoo laufen lässt, sondern auch einen Teil der Spiele und Ausstellungen sponsort.  Kinder der Gemeinschaftsgrundschule Dittfeldstraße aus Duisburg-Walsum bastelten einen lebensgroßen Styropor-Tiger, den sie Zoodirektor Dipl.-Biol. Reinhard Frese vor der Freianlage der Sibirischen Tiger (nördlich des Delphinariums) überreichen werden. Zusammen mit einer weiteren Gemeinschaftsgrundschule – Sandstraße aus Duisburg-Walsum – betreuen die Schüler einen Infostand zum Thema ‚Tigerschutz’. 12.30 Uhr: Übergabe des Kunst-Tigers an den Zoodirektor (s.o.) 11.00 – 17.00 Uhr: Wer kurzfristig in die Maske eines Tigers schlüpfen möchte, der darf sich am westlichen Brückenkopf der Neuen Landschaftsbrücke vom Zoo-Service-Personal Schnurrhaare und Katzenaugen ins Gesicht schminken lassen (Unkostenbeitrag 3,00 Euro); gleich nebenan können Tiger-Gips-Pfoten angemalt werden (Unkostenbeitrag 2,00 Euro); kostenlos dagegen können im Wasserpavillon des Chinesischen Gartens Tiger-Masken gefertigt, aber auch nach altjapanischer Origami-Manier Tigerfiguren aus Papier gefaltet werden. 13.00 und 15.00 Uhr: Führungen an der Tiger-Freianlage mit einer anschließenden Fütterung der Raubkatzen. Die letzten freilebenden Tiger sind in Gefahr – 3 Unterarten wurden in den letzten 60 Jahren bereits vom Menschen ausgerottet. Tigerschutz tut not!

RuhrZoo Gelsenkirchen, 10.05.2004
Einladung zum Pressetermin "NRW-Familienministerin Fischer und "Die Maus" beim Familientag" im Ruhr Zoo Gelsenkirchen
Ein großes Familienfest wird am 16. Mai im Ruhr Zoo Gelsenkirchen gefeiert. Anlass ist der "Internationale Tag der Familie". Der Familien-Tag kombiniert für die Zoobesucher Spaß und Information, Erholung und Aktivität für die ganze Familie. Als "Stargäste" werden u.a. NRW-Familienministerin Birgit Fischer und "Die Maus" aus der gleichnamigen TV-Sendung erwartet.

Wildpark Lüneburger Heide, 10.05.2004
Die ersten Fotos der Mini-Leos aus dem Wildpark Lüneburger Heide
Die Augen gerade erst geöffnet und sie fauchen schon wie ihre grossen  Artgenossen.
Am 29. April 2004 hat die Schneeleopardin „ Ghurl“ im Wildpark Lüneburger Heide zwei Junge zur Welt gebracht. Seitdem hat die  fünfjährige Grosskatzenmutter alle Pfoten voll zu tun. Die Rasselbande ist zwar noch etwas tapsig aber quicklebendig und vor allem hungrig. Was mal ein ausgewachsener Schneeleopard werden will, muss alle zwei bis drei Stunden gefüttert werden. Zusatzfütterungen durch Georg Müller (61), der für die Schneeleoparden-Familie zuständig ist, stehen erst ab dem vierten oder fünften Monat Lebensmonat auf dem Speiseplan. Vater der zwei noch namenloser Winzlinge ist der stattliche Schneeleopard „Patron“ (7). Damit auch die Besucher den Nachwuchs beobachten können, werden gestochen, scharfe Bilder aus der Wurfkiste nach aussen über einen Monitor gesendet. Schneeleopardenbetreuer Georg Müller: „ In den ersten Wochen braucht die Mutter mit ihren Babys sehr viel Ruhe und darf nicht gestört werden, selbst die Tierpfleger kommen nicht in ihre Nähe, nur zur Fütterung. Die Kamera ist die optimale Möglichkeit die kleine Familie zu überwachen.“ Wer die kleine Rasselbande beobachten möchte, hat die Gelegenheit täglich von 8.00 Uhr bis 19.00 Uhr, Kassenschluss 17.30 Uhr im Wildpark Lüneburger Heide.

Tierpark Nordhorn, 10.05.2004
Der NDR filmt für die beliebte Serie "NDR-Tiergarten" im Tierpark Nordhorn
Bereits seit einigen Wochen arbeitet das Fernsehteam um Eckart Pingel an der 5. Ausgabe der beliebten Serie "NDR- Tiergarten". Schwerpunktmäßig wird in der nächsten Sendung aus den Zoos in Nordhorn und Emmen-NL berichtet. Am nächsten Montag und Dienstag findet sich ein 15köpfiges Team mit drei Kameras und Kamerakran wieder für Aufnahmen in den Tierpark Nordhorn ein. Vor imposanter Kulisse und inmitten von exotischen Tieren moderiert Mirja Kaiser den "NDR Tiergarten": einen Cocktail aus Tiergeschichten, Spielen und zoologischen Show-Elementen aus den norddeutschen Zoos. Berichtet wird u.a. aus Nordhorn über das Revierverhalten der Küstenvögel, den Jungtieren bei den Totenkopfaffen, der Verladung von Poitou-Eseln, der Tierbeschäftigung bei den Schimpansen oder der hohen Auszeichnung der Geier-Steinbockvoliere. Es folgen Interviews über die Zukunft des Nordhorner Tierparks mit Thomas Berling, Bauen für Zootiere mit Dr. Wolfgang Salzert und ein gemeinsamer Rundgang mit der Zootierärztin Dr. Heike Weber. Spannende Unterhaltung erwartet die Zuschauerinnen und Zuschauer beim "Pflegerduell" und bei der "tierischen Aufgabe": In den "Zoosplittern" gibt es aktuelle Informationen über Neuankömmlinge und Geburten in norddeutschen Gehegen. Im Fernsehtiergarten gibt es auch diesmal Unterhaltung mit mehr als 40 Tiergeschichten aus Zoos zwischen Rostock und Arnheim in Holland. NDR-Tiergarten (5) wird am 29. Mai von 15- 17 Uhr im NDR-Fernsehen gesendet.

Tierpark Nordhorn, 10.05.2004
Traditioneller Tag des Schafes im Tierpark Nordhorn am 16. Mai
Gesucht: Schönster Schafbock Niedersachsens. Die 4. Niedersächsische Stammbockschau findet am Sonntag im Tierpark Nordhorn statt. Um den Titel "Schönster Schafbock Niedersachsens" bewerben sich über 170 Zuchtböcke aus 22 verschiedenen Rassen. Die Palette der ausgestellten Schafrassen reicht vom Ouessant-Schaf (kleinste Rasse der Welt) über Weiße gehörnte Heidschnucken (am stärksten bedrohte Schafrasse) bis zu Milchschafen. Organisiert wird die Großveranstaltung durch die vier niedersächsischen Schafzuchtverbände. Die Schirmherrschaft hat Landwirtschaftsminister Hans-Heinrich Ehlen übernommen. Alle Zuchtböcke werden morgens bis 9.30 Uhr gewogenn und ab 10.30 Uhr rasseweise den Preisrichtern vorgestellt. Um 16.30 Uhr erfolgt die Vorstellung und Auszeichnung der Siegertiere durch den niedersächsischen Landwirtschaftsminister Hans-Heinrich Ehlen. Zwischendurch wird den Besuchern ein unterhaltsames Programm rund um das Schaf geboten. Praxisnahe Vorführungen und seltene Schafrassen stehen dabei von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr auf dem Programm. Ein Schafscherer zeigt die professionelle Schafschur. Innerhalb kürzester Zeit werden die Schafe fachgerecht kahlgeschoren.

Zoo Wuppertal, 10.05.2004
Familien-Tag im Zoo Wuppertal am 16. Mai
Im Rahmen des landesweiten ‚Familien-Tages im Zoo’ wird am 16. Mai im Zoo Wuppertal von 10 bis 18 Uhr ein Familienfest stattfinden. Veranstalter des ‚Familien-Tages’ in Wuppertal sind Familienverbände, Organisationen der Familien-Selbsthilfe sowie Vereine oder Institutionen, die familienrelevante Angebote in Wuppertal machen. Um 10:30 Uhr werden Wuppertals Bürgermeisterin Ursula Schulz und Cornelia Prüfer-Storcks, Staatssekretärin im Ministerium für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie in NRW, den Familien-Tag eröffnen. Rund fünfzehn Wuppertaler Familienverbände, Organisationen der Familien-Selbsthilfe, Einrichtungen und Institutionen stellen vor, was sie in Wuppertal für Familien bieten und leisten. Zudem werden sie an Gesprächs- und Infoständen über Selbsthilfe, Ziele und Aufgaben von Familienverbänden und -organisationen informieren. Runde Tische zu Familien-Themen finden statt und ein Eltern-Projekt wird vorgestellt. Der landesweite ‚Familien-Tag’ wird gemeinsam mit dem Ministerium für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie in NRW durchgeführt. Familienministerin Birgit Fischer ist Schirmfrau des Familien-Tages. Weitere Infos unter www.familien-tag.de oder beim Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien (PAN), Tel. 02102 – 67 218.Wir laden zu diesen Veranstaltungen herzlich sein und wären für eine entsprechende Berichterstattung dankbar.

RuhrZoo Gelsenkirchen, 09.05.2004
Affen-Vierlinge halten ihre Mutter auf Trab
Gleich vierfacher Nachwuchs bei den Roten Varis
Ein echtes Affentheater im wahrsten Sinne des Wortes herrscht zur Zeit in der Kinderstube des Ruhr Zoos Gelsenkirchen: Vor knapp zwei Wochen gab es gleich vierfachen Nachwuchs bei den Roten Varis, Halbaffen aus Madagaskar. Mutter Debby war bestimmt genauso erstaunt über den reichhaltigen Kindersegen wie Vater Stiefelchen. Beide sind erfahrene Eltern, doch gewöhnlich darf man bei den Roten Varis „nur“ auf Zwillinge hoffen. Mit drei Jungen und einem Mädchen ist Debby nun im Dauerstress. Das anspruchsvolle Quartett bestimmt ab sofort den kompletten Tagesablauf der Affenmutter. Das größte Affenbaby hat einen pechschwarzen Kopf und schwarze Hände. Das Mädchen ist das kleinste der munteren Vierlinge und muss daher zusätzlich gefüttert werden. Wie alle kleinen Kinder kuschelt sich auch der Nachwuchs bei den Roten Varis gerne an Mama und schmust begeistert den lieben langen Tag. Mutter Debby benötigt ebenfalls die volle Aufmerksamkeit der engagierten Tierpfleger, denn vor lauter geschäftiger Kinderpflege vergisst sie derzeit selbst zu fressen. Sie wird mit Leckereien aus der Hand gefüttert, um ihr die nötige Energie für die Kinderschar zu erhalten. Demnächst sind die Kleinen dann für alle Zoobesucher auch in der Außenanlage zu sehen.

Tier- und Naturpark Herberstein, 07.05.2004
Herbersteins „Tierkindergarten“ wächst beinahe täglich
42 Jungtiere haben in den letzten Wochen das Herbersteinsche Tierparklicht erblickt. Weiterer Nachwuchs wird - voraussichtlich am Wochenende - bei den Wölfen und Präriehunden erwartet. Nachwuchs stellte sich soeben bei den Gnus ein. „Am frühen Morgen war das gesunde Jungtier bereits flott auf den Beinen und wurde auch schon von den Hartmann-Bergzebras - hier wird noch auf Nachwuchs gewartet - beschnüffelt und als neuer Mitbewohner im großzügigen Lebensraum in Herberstein akzeptiert.“ berichtet Tierparkleiter Andreas Kaufmann. Die Gnu- und Zebrafamilie, aber auch Elenantilopen und Blessbock sollen noch heuer  in den neu errichteten Afrika-Bereich in Herberstein umziehen, wo sie künftig mehrere Hektar Grasland für sich beanspruchen können. Der Tier- und Naturpark Schloss Herberstein ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Am Muttertag, 9. Mai 2004, gibt es für jede Mutter eine nette Überraschung

RuhrZoo Gelsenkirchen, 07.05.2004
Ruhr Zoo macht aus Muttertag einen Festtag
Es gibt einen Tag im Jahr, da möchte die ganze Familie der Mama eine Freude machen: Muttertag. Der Ruhr Zoo Gelsenkirchen schließt sich in diesem Jahr den guten Vorsätzen an. Alle Mütter haben am Sonntag, dem 9. Mai 2004, freien Eintritt in den Zoo. Als „Nachweis“ der Familienbande reicht ein – oder mehrere – Kinder in Begleitung oder ein Foto vom bzw. mit dem Sprössling. Eine wunderbare Gelegenheit für alle Familien die Neuzugänge des Zoos zu begrüßen. Besonderes Highlight werden für Groß und Klein die Roten Varis sein, die mit ihrem vierfachen Nachwuchs etwas ganz besonderes sind, denn eigentlich kommen bei den Kleinaffen sonst nur Zwillinge vor. Lohnend auch ein Abstecher zu der neuen Rothschildgiraffe Mary, der langbeinigen Exotin, die sich im Ruhr Zoo schon pudelwohl fühlt. Als schlechtes Beispiel für funktionierende Familienbande können alle, die es besser machen, die zweijährige Seelöwin Carola besuchen. Carola konnte ihren Mann nicht mehr riechen und zog deshalb vom Zoo Osnabrück nach Gelsenkirchen. In der gemütlichen Landhausatmosphäre des neu eröffneten Grimberger Hofes lässt es sich nach einem erlebnisreichen Tag im Biergarten entspannen und schmausen. So können alle Mütter ihren Festtag ausklingen lassen, ohne dass sie am heimischen Herd stehen müssen. Derweil können die Kinder ihre Energiereserven noch auf dem riesigen Klettergerüst und im Streichelzoo loswerden. Muttertag im Ruhr Zoo Gelsenkirchen heißt also ein buntes und interessantes Angebot für die ganze Familie.

Zoo Duisburg, 06.05.2004
Veranstaltungen für Montag, den 10. Mai 2004
10.00 – 16.00 Uhr Kot-Ausstellung auf der Neuen Landschaftsbrücke
Den weitaus meisten Zeitgenossen dürfte der Begriff Gagologie unbekannt sein, obwohl jeder Mann und jede Frau tagtäglich mit den (Forschungs-)Objekten dieser Wissenschaft zu tun haben sollte… Wie sich Sommer- und Winterlosung oder die bezapfte oder unbezapfte Kot-Kugel des europäischen Rothirsches darstellen, was Fasanen oder sonstige Hühnervögel als Gestüber auf Acker- und Rasenflächen hinterlassen, was von Weich- und Insektenfressern als Geschmeiß allzu häufig auf Balkon und Beete gekleckert wird, das kann der Zoo-Fachmann für populäre Naturkunde, Peter Allenschläger, nicht nur wissbegierigen, sondern auch ekelfesten Zoobesuchern am Original-Objekt tierlicher Hinterlassenschaften erklären. In über 40 (Plastik-)Tellern hat der Fäkalien-Sammler „Häufchen, Fladen, Fäzes oder schlicht Exkremente“ von Fledermaus, Rotfuchs, aber auch Eidechse und Heuschrecke und vielen anderen Tierarten mehr zusammengestellt. Aber auch Verzicht ist angesagt: Leider lassen sich die dünnflüssigen Verdauungsrückstände der Duisburger Delphine nicht präparieren (weil sie sich unmittelbar nach dem Absetzen im Wasser auflösen) - und auf eines hat der Gagologie-Spezialist ebenfalls verzichtet: einen original-menschlichen Haufen fürs geneigte Publikum zu präparieren… Also: Hereinspaziert, es lohnt sich und - auch ein Zoo wird nur einmal siebzig!

Zoo Duisburg, 06.05.2004
Veranstaltungen für Sonntag, den 9. Mai 2004
Ganztägig - Zoobesucher werden gleich hinter dem Haupteingang/Mülheimer Straße von original Berliner Leierkastenmännern und -frauen begrüßt. Dazu reist eigens aus der Hauptstadt ein ehemaliger Tierarzt des Berliner Zoos an den Kaiserberg. Seit mehreren Jahrzehnten sammelt er Leierkästen und macht sie spielbar. - Die Umweltschutz-Organisation GREENPEACE wird im Äquatorium/Affenhaus eine Dauer-Ausstellung zum Thema „Regenwald/Urwald – voller Leben“ zeigen; es handelt sich um 11 großformatige Tafeln, die von GREENPEACE-Experten interessierten Besuchern erläutert werden. - Tierpate „Schauinsland Reisen“ wird sowohl eine Zooralley als auch einen Malwettbewerb für kleine Zoobesucher anbieten und den Gewinnern vor der Katta-Anlage (gleich hinter dem Haupteingang) ein reiches Angebot an Preisen aushändigen. 10.00 – 17.00 Uhr: Vor dem Aquarium präsentiert sich die Deutsche Bundespost mit einer Briefmarkenausstellung und einem Sonderpostamt, das – nicht nur – für Philatelisten einen Sonderstempel zum Jubiläum bereithält. 11.00 – 14.00 Uhr: Chinesisches Puppentheater, Löwen- und Drachentanz-Vorführungen werden dargeboten im Chinagarten von der Versehrten-Sportgemeinschaft Rheinhausen. 13.00 und 15.00 Uhr: Duisburgs Koala-Maskottchen DINKI DI bietet eine Autogrammstunde am Koala-Haus an. 13.00 Uhr: Die Duisburger Bäckerei Brinker wird Zoodirektor Dipl.-Biol. Reinhard Frese das längste (4 Meter!) aus Kuchenteig gebackene Krokodil überreichen, das gleich anschließend kostenlos unters Zoo-Volk verteilt wird. Das vor dem Aquarium aufgestellte Kunstreptil ist seiner Größe und Konsistenz wegen verdächtig, ins Guinnessbuch der Rekorde aufgenommen zu werden.Also: Hereinspaziert, es lohnt sich und auch ein Zoo wird nur einmal siebzig!

Tierpark Chemnitz, 06.05.2004
Plüschtieraktion im Tierpark zugunsten krebskranker Kinder
Der Chemnitzer Leo-Club "Clara Mosch" veranstaltet am Samstag, dem 08.05.2004, im Tierpark Chemnitz anlässlich des Leo-Service-Day eine Plüschtieraktion. Für einen guten Zweck werden die Leo's an diesem Tag Plüschtiere für 1 bis 2 ¬ verkaufen und die Einnahmen der Aktion an die Kinderkrebshilfe Chemnitz spenden. Leo-Clubs sind die Jugendvereinigungen der LIONS. Aber auch sonst lohnt sich wieder mal ein Besuch im Tierpark, denn die Jungtiersaison hat begonnen. Am Montag kam der erste Nachwuchs bei den Westkaukasischen Steinböcken auf die Welt, der nun zusammen mit der Gruppe auf der naturnahen Anlage zu beobachten ist.  Außerdem gab einen Neuzugang in der Fasanerie, denn vergangene Woche wurde ein neuer Tragopan-Hahn angeschafft, so dass es nun wieder ein Zuchtpaar dieser Vogelart im Tierpark gibt. Tragopane, auch Satyrhühner genannt, sind im Himalaja zu Hause. Wie bei vielen Hühnervögeln sind die weiblichen Tiere unauffällig gefärbt, was ihnen und damit auch dem Gelege eine gute Tarnung im Gelände verschafft. Die Hähne sind dagegen sehr farbenprächtig und besitzen eine leuchtend kobaltblaue Gesichtshaut und ebenso gefärbte, dehnbare Kehllappen, die sie eindrucksvoll bei der Balz einsetzen.

Zoo Wuppertal, 06.05.2004
Verleihung des Deutschen Kinderhörspielpreises im Zoo
Präsente für Mütter in Begleitung ihrer Kinder am Muttertag
Am kommenden Wochenende bietet der Zoo seinen Gästen wieder besondere Highlights, die einen Besuch besonders lohnend machen: Samstag, 08. Mai: Um 14.00 Uhr findet in der Arena am Kinderspielplatz unter der Schirmherrschaft von Frau Dr. G. Steinbrück die Verleihung des Deutschen Kinderhörspielpreis statt. Den Besuchern wird dabei ein attraktives Rahmenprogramm geboten. Neben der Präsentation der preisgekrönten Hörspiele gibt es Aktionen für Kinder, u.a. tritt der Kinderzirkus “Ratzfatz” auf. Sonntag, 09. Mai: Am Muttertag erhalten alle Mütter, die in Begleitung mindestens eines ihrer Kinder den Zoo besuchen, als kleines Präsent vom Zoo einen Zookalender 2004 oder einen Zooführer (solange der Vorrat reicht).


Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Natur- und Artenschutz

Leipziger Volkszeitung - 09. Mai 2004
Die Lache mit dem "Ozeandampfer"
Eine schnöde Bezeichnung, die es in sich hat: FFH-Gebiet Nr. 222 - hinter diesem Namen verbirgt sich die Lobstädter Lache. Dabei handelt es sich um das zweite Gebiet in der Bergbaufolgelandschaft des Leipziger Südraumes, das seit 2002 zum europäischen Schutzgebietssystem "Natura 2000" gehört. Die Schutzwürdigkeit des 178 Hektar großen Gebietes basiert auf ausgedehnter Verlandungsvegetation und einem wertvollen Lebensraum für Amphibien- und Vogelarten. Hier ist hier eine Vielzahl Tier- und Pflanzenarten zu finden, die laut Roter Liste bestandsgefährdet sind: 39 der bisher 114 festgestellten Vogelarten, sechs der acht Arten Amphibien, zwei der drei Arten Reptilien, fünf der zehn Arten Heuschrecken sowie sechs der 18 registrierten Libellenarten. Hinzu kommen 21 gefährdete Pflanzenarten.

Tiroler Tageszeitung Online - 12. Mai. 2004
Seepferdchen in CITES-Liste aufgenommen
Gute Neuigkeiten für alle Freunde der possierlichen Seepferdchen: Mit 15. Mai werden diese bedrohten Meeresbewohner in die CITES-Liste aufgenommen, wodurch sie einen besonderen Handelsschutz genießen. Alle 33 Arten sind enorm bedroht. Der Grund dafür sind u.a. Überfischung und eben unkontrollierter Handel. Schätzungsweise 24 Millionen Seepferdchen werden jedes Jahr gefangen, getrocknet und in der traditionellen chinesischen Medizin verwendet. Hunderttausende werden wiederum lebend für Aquarien gefangen.


Pressetext.de - 7. Mai 2004
Europäische Meereskonferenz startet in Irland
Rund 500 europäische Forscher, Politiker und Entscheidungsträger werden vom 10. bis 13. Mai im irischen Galway auf der EUROCEAN 2004 über die Zukunft der Meere referieren. Fischerei, Erdölförderung, Schifffahrt und Tourismus strapazieren diese fragilen Ökosysteme sehr stark. Mit dem sechsten Rahmenprogramm fördert die Europäische Kommission über 300 Projekte rund um marine Artenvielfalt, Umweltschutz, Fischerei, Meeressicherheit, Tiefseeressourcen und Küstenmanagement. Die Forschungsergebnisse sind eine wichtige Grundlage für ein nachhaltiges Management der Meeresumwelt.

Waldeckische Landeszeitung - 10. Mai 2004
Edertal: Insektenleben hinter Glas im Wildpark-Infozentrum Fagutop
Der Landesverband "Ameisenschutzwarte Hessen" hat dort für rund sechs Wochen ein "Formicarium" aufgebaut.

Ostsee Zeitung - 7. Mai 2004
Zurück zur Natur
Tierpfleger von Sydneys Taronga Zoo übergaben zwei Seeschildkröten wieder dem Meer. Die 50-Kilo-Tiere waren im Vorjahr verletzt an einem Strand der australischen Metropole gefunden und im Zoo-Aquarium aufgepäppelt worden.


Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen     ~ TV-Tipps
Weitere Infos

Zirkus

Yahoo! Nachrichten - 7. Mai 2004
Prozess um Tierquälerei an Zirkus-Elefanten
Wegen Tierquälerei an einem später eingeschläferten Zirkuselefanten hat das Amtsgericht Zerbst in Sachsen-Anhalt am Freitag den Prozess gegen einen 57-jährigen Zirkusdirektor eröffnet. Der Angeklagte nahm zu den Vorwürfen nicht Stellung und verließ mit seinem Anwalt nach Verlesung der Anklageschrift unter Protest das Gericht, so dass die Richterin die Verhandlung auf unbestimmte Zeit vertagte. Der Direktor und Dompteur des Zirkus' «Harlekin» habe der 22-jährigen Elefantenkuh Rani «erhebliche Schmerzen und Leiden zugefügt», heißt es in der Anklage. Die Tierschutzorganisation animal public in Düsseldorf erstattete Strafanzeige gegen den Dompteur. Dieser flüchtete mit dem Tier, um den Vorwürfen zu entkommen. Schließlich wurde er in einer alten Schweinemastanlage in Göritz bei Roßlau aufgespürt.




~°v°~  ~°v°~  ~°v°~  ~°v°~  ~°v°~

Hallo ZooLex-Fans,


NEUE GEHEGEPRÄSENTATION

Der kommunale Tierpark in Worbis wurde in ein Refugium für misshandelte Europäische Braunbären umgewandelt. Bis zu 14 Braunbären leben in einer großen Freianlage gemeinsam mit einem Rudel Wölfe. Die Besucher können sich über Bären und ihren Schutz informieren und sich einen lustigen Tag im Bärenpark machen:
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=673

              ~°v°~

GESTALTUNGSRICHTLINIEN

Der Entwicklungsplan 2002 für den Woodland Park Zoo enthält Gestaltungsrichtlinien, Vorschläge und Prinzipien aus dem
Entwicklungsplan von 1976. Dieses Dokument wurde von vielen Zoos als Vorbild für ihren eigenen Masterplan herangezogen. Wir danken dem Woodland Park Zoo dafür, dass wertvolle Teile dieses Dokuments online zur Verfügung gestellt werden und freuen uns, in ZooLex darauf hinweisen zu dürfen:
http://www.zoolex.org/publication.html#x

              ~°v°~

ZOOLEX-EDITOREN

Wir danken für die netten Reaktionen auf unseren Aufruf nach Editoren. Wir haben wertvolle Unterstützung gewonnen, die uns helfen wird, das hohe Niveau von ZooLex weiterzuführen. Freiwillige Mitarbeit ist immer willkommen. Bitte kontaktieren Sie zoolex@zoolex.org.

              ~°v°~

PRÄSENTATION AUF DEM ZOO DESIGN SYMPOSIUM

Paignton Zoo Environmental Park veranstaltet das 6. Internationale Zoo Design Symposium in Devon, Großbritannien, von 9. bis 13. Mai 2004. Das Thema der Konferenz ist: "Zoo Design: Innovation or Replication?". Monika Fiby von ZooLex und Dirk Petzold von der Zoo-AG werden einen Vortrag mit dem Titel "Zoo Design: Replication - Innovation - Evolution" halten.

              ~°v°~

Die ZooLex Zoo Design Organization ist in Österreich als gemeinnütziger Verein registriert. ZooLex betreibt eine wissenschaftliche Website zum Thema Zooplanung und verteilt diesen Newsletter. Weitere Informationen und die Kontaktadresse finden Sie hier:
http://www.zoolex.org/home.html



Rettet den Regenwald, 12.5.2004

Liebe Regenwaldaktivistinnen und-Aktivisten,
der Yasuni-Nationalpark in Ecuador ist durch eine Ölstraße gefährdet. Rettet den Regenwald beteiligt sich an den internationalen Protesten. Bitte helfen auch Sie und schicken Sie eine Protestmail unter http://www.regenwald.org.
Es gibt auch Lichtblicke: Der ehemalige Umweltminister Emil Salim aus Indonesien hat einen Bericht über die schädlichen Folgen der Ölförderung für die Weltbank erarbeitet. Nun müssen nur noch die Konsequenzen daraus gezogen werden. Mehr Infos dazu und eine Aktion unter http://www.regenwald.org.

Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Ausstellungen

Vogelpark Herborn: 

Dauerausstellung "Die Schöpfung bewahren - Mensch und Evolution"
ab 30. März

DORTMUND Westfälisches Schulmuseum:
Mit Gehrock und Zylinder im Dschungel - Maximilian Prinz zu Wied. Ein "zweiter Humboldt"
bis 21.7.2004
http://www.museendortmund.de/schulmuseum/index.htm


PADERBORN Historisches Museum im Marstall:
Als das Kotelett noch lebte - Eine Ausstellung zur Biologie der Hausschweine
bis 25.7.2004
http://www.paderborn.de/cs_kunst_kultur/content/sp_auto_7328.php

DARMSTADT Hessisches Landesmuseum:
DINO & CO - Erstmals in Europa: 59 Saurier aus Asien
bis 1.8.2004
http://www.hlmd.de


BERLIN Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem:
VICTORIA & CO. IN BERLIN
100. Geburtstag des Botanischen Gartens
bis 5.9.2004
http://www.bgbm.org/BGBM

Museum Korbach  
Tiere der Eiszeit
bis 19.9.2004 

LÜNEBURG Ostpreußisches Landesmuseum:
Natur und Jagd in der Malerei von Gerhard Löbenberg

bis 24.10.2004
http://www.ostpreussisches-landesmuseum.de 


WIEN Naturhistorisches Museum:
Wildlife: Fotografien des Jahres
bis 31.05.2004
www.nhm-wien.ac.at/nhm/


KLAGENFURT Landesmuseum für Kärnten:
Inmitten Parasiten
bis 30.06.2004
www.landesmuseum-ktn.at


ZÜRICH Landesmuseum Zürich:
FASZINATION FORSCHUNG
bis Juni 2004
http://www.musee-suisse.ch

ST. GALLEN Naturmuseum:
Nachtleben - Geheimnisse der Finsternis
bis September 2004
www.naturmuseumsg.ch

Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
TV-Tipps

tv.nrw: Samstags ca. 18:15 Uhr "Ein Platz für Tiere" mit Bernhard Grzimek aus den 70er und 80er Jahren; teilweise mit Zoo-Berichten. 
RTL2, Sonntags ca 13:30: Mehrere Folgen "Crocodile Hunter", mit Steve Irvin, aus dem Australia Zoo, Beerwah

Do., 13.05.2004, 12:15-13:00 N3, Im Reich der Rüsselhündchen, Kenias Küstenwald
Do., 13.05.2004, 15:15-16:00 ARD, Im Reich des Meeres (5/5): Inselfische und Filmtaucher

Do., 13.05.2004, 16:00-16:30 3sat, Zoos der Welt, Rhapti - das Panzernashorn
Do., 13.05.2004, 19:00-19:45 ARTE, Affen - Unsere wilden Verwandten (4/5), (4): Menschenaffen - Die letzten ihrer Art
Fr., 14.05.2004, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Eine Heimat für Elefanten
Fr., 14.05.2004, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Zoogeschichten
Fr., 14.05.2004, 20:15-21:15 N3, Neue Zoogeschichten (3)
Fr., 14.05.2004, 20:15-21:00 RBB, Tierzuliebe aus dem Domaquaree Berlin
Sa., 15.05.2004, 08:00-09:00 N3, Neue Zoogeschichten (3)
Sa., 15.05.2004, 10:30-11:00 B-alpha, Zoo & Co., Dzimba - Ein Nashorn auf Reisen
Sa., 15.05.2004, 14:45-15:00 MDR, Elefant, Tiger & Co., Zoogeschichten
Sa., 15.05.2004, 17:55-18:30 VOX, Tierzeit: Das Wrack der Seeschlangen
Sa., 15.05.2004, 19.10-20:15 VOX, Quest
Sa., 15.05.2004, 20:45-21:35 ARTE, Operation Okeanos, Das größte Aquarium der Welt
Sa., 15.05.2004, 22:25-00:30 VOX, Spiegel-TV Special: Die Show der Tiere (u.a. Seaworld, Loro Parque)
So., 16.05.2004, 14:05-14:40 VOX, Sehnsucht nach Meer: Tauchfahrt ins ewige Eis

So., 16.05.2004, 16:00-16:30 BR, Welt der Tiere, Australiens süßestes Beuteltier



ausführliche Vier-Wochen-Vorschau: 
http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm
 

Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo und Naturschutz aus Online-Zeitungen. Aus Copyright- und Platzgründen zitieren wir lediglich aus den Meldungen und versuchen, sie dabei inhaltlich unverändert wiederzugeben. Die vollständigen Artikel sind verlinkt; leider werden die Links oft nach kurzem ungültig oder die Artikel in ein Archiv verschoben. Meist lassen sie sich dort mit einer Suchfunktion wiederfinden. Für den Inhalt der Artikel können wir natürlich keine Verantwortung übernehmen. 
Für wöchentliche englische, weltweite Zoo-Meldungen empfehlen wir ZooNewsDigest. Anmelden: E-Mail an zoonewsdigest-subscribe@yahoogroups.com
Pressemitteilungen und Hinweise auf weitere Artikel sind ausdrücklich erwünscht: redaktion@zoo-information.de. Wir freuen uns über jede Form auch kritischer Rückmeldung und über einen Besuch der Zoo-AG unter www.zoo-ag.de
Die Zoopresseschau ist eine unabhängige Publikation der Zoo-AG Bielefeld: Anbieterkennzeichnung. Weitere Hinweise, Impressum, Optionen, An- und Abmelden und Archiv aller Ausgaben unter www.zoopresseschau.info

© 2004 Zoo-AG Bielefeld

zur Startseite

Suche im Archiv


Archiv Web

über 630 Zoos in Deutschland