E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

http://www.zoo-ag.de

Redaktion:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
Artikel-Recherchen:
   Reinhard Hellwig
Pressemitteilungen:
   Kirstin Adrian, Melanie Witte



ISSN 1619-6643


Ausgabe 212 vom 6. Mai 2004

Liebe Leser,

aufgrund von technischen Problemen beim Newsletter-System von Domeus.de erfolgte der Versand dieser Ausgabe weder am Donnerstag noch am Freitag. Wir hoffen, dass die Probleme nun behoben sind und ein störungsfreier Versand erfolgen kann.

Die Zukunft des Safaripark Gänserndorf scheint weiterhin ungewiss, und aus dem Berliner Zoo gibt es wieder einmal neue Meldungen zum Thema "Yan Yan - schwanger, ja oder nein?". Viel Spaß bei der Lektüre!

Martina Raffel
  Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps

Zoos und Tierparks

Der Standard - 4. Mai 2004
Safaripark: "Alle lehnen sich zurück"
Wieder endet eine Frist, wieder weiß offiziell niemand, wie es im Gänserndorfer Safaripark mit seinen 800 Tieren und derzeit noch 30 Mitarbeitern weitergehen soll. "Unsere Arbeitsverträge laufen bis 6. Mai. Was nachher geschieht, liegt völlig im Dunkeln", heißt es aus den Reihen der Belegschaft. Während Zoo-Schönbrunn-Vizedirektor Schwammer von der Übergangsgesellschaft versichert, man warte nur auf die Vertragsverlängerung. Doch auch einen Tag vor Ende der vom Land Niederösterreich und der Pharmafirma Baxter mit 400.000 Euro finanzierten Übergangsfrist zum Zwecke der Investorensuche hält sich Masseverwalter Ferdinand Bruckner bedeckt: Um eine Verlängerung sei "angesucht" worden, das Land habe weitere Hilfe "zugesichert" - aber "einige Punkte wurden noch nicht ausdiskutiert. Ich hoffe, dass es bis Donnerstag eine Lösung gibt."


Vorarlberg Online - 05. Mai. 2004
Ratlosigkeit im Safaripark Gänserndorf
„Wie es weitergehen soll? Das ist eine gute Frage.“ Einigermaßen ratlos zeigte sich am Mittwoch der Geschäftsführer der Österreichischen Zoo Organisation (OZO), Andreas Kaufmann. Am 8. Mai läuft der Betreuungsvertrag der OZO nämlich aus, sie wäre laut Kaufmann aber bereit, noch einmal zu verlängern. Doch Masseverwalter Ferdinand Bruckner hat das Angebot abgelehnt. „Man kann ja die 27 Mitarbeiter im Safaripark nicht bis zum letzten Tag zappeln lassen“, ärgerte sich Kaufmann. „Wir würden die Tiere gerne weiter betreuen - es besteht derzeit aber keine Möglichkeit Verbesserungen oder Reparaturen vorzunehmen.“ Auch das sei vom Masseverwalter untersagt worden. Zudem fehle es an Geld - denn der momentane „Betrieb“ koste monatlich rund 100.000 Euro. „Wir haben auch vom Land Niederösterreich noch keine Finanzierungszusage“, so Kaufmann. Für Kaufmann wäre es “überaus wichtig“, das Schimpansen-Projekt fortzuführen. Die derzeitigen Verhältnisse im Safaripark seien aber alles andere als zufrieden stellend: „Die Tiere waren seit Monaten nicht mehr an der frischen Luft.“

Volksstimme - 06. Mai. 2004
Die Vogelgesang-Anlage wird zur Hälfte zum neuen Tierpark...
Die Stadt Magdeburg will den Vogelgesang-Park dem Zoo für einen neuen Eingangsbereich zur Verfügung stellen. Am entsprechenden Bebauungsplan wird gearbeitet, das Wie und Wann ist allerdings noch offen. Ein moderner Zoo braucht einen attraktiven Eingangsbereich, "der den Besucher richtig auf den Zoo einstimmt", sagt Zoo-Chef Kai Perret. Vorgesehen ist ein neues Eingangsgebäude, ein neuer Verwaltungstrakt, ein Zoo-Shop und eine Cafeteria. Einen konkreten Bau-Termin gebe es noch nicht, "wir würden natürlich so schnell wie möglich anfangen", sagt Kai Perret. Das gelte auch für andere, dringend erforderliche Baumaßnahmen. So müsse etwa der Wirtschaftsbereich unbedingt saniert werden und natürlich stehe auch ein modernes Dickhäuterhaus auf der Dringlichkeitsliste des Zoos. Fast schon obligatorisch bei Bau-Gesprächen mit dem Zoo ist die Frage nach dem Affenhaus. "Wir stecken immer noch im Beweissicherungsverfahren", sagt der Zoo-Chef. Das heißt, der Rechtsstreit zwischen Stadt und Planungsbüro, wer für den Schaden und die Schließung des Affenhauses verantwortlich ist, läuft weiterhin.

Gourmet-report.de - 1. Mai 2004
Arche Warder, Europas größter Park für seltene Nutztiere
Die Aufräumarbeiten in der Arche Warder im Landkreis Rendsburg-Eckernförde/Schleswig-Holstein sind fast abgeschlossen. Heute werden die 1000 Tiere aus 130 bedrohten Rassen mit all ihren Fohlen, Kälbern, Lämmern und Ferkeln der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Verein Arche Warder, der den insolventen Tierpark am 1. November 2003 übernahm, hat Stallungen und Weidezäune erneuert. Zudem wurden Futterraufen angeschafft, die Wasserversorgung für die Tiere neu installiert und 500 Kubikmeter Mist abgefahren. Damit ist gesichert, das seltene Nutztierrassen wie das Glöckchenschwein (weltweit 160 Tiere) oder die Telemark-Rinder (120 Tiere weltweit) nicht durch schlechte hygienischen Bedingungen in Gefahr geraten. Heinrich Laing, Leiter der Arche Warder: "Wir sind an die Grenzen des Machbaren und Möglichen gegangen... 500.000 Euro sind bislang investiert worden, um die Tierhaltung zu verbessern und den Tierpark für das Publikum attraktiver zu machen. Jetzt können wir die züchterischen Aspekte wieder stärker verfolgen."

Sächsische Zeitung - 3. Mai 2004
Haie, Seepferdchen und Langusten auf der Cockerwiese
Am 1. Mai öffnete das weltweit erste und einzige mobile Meerwasser-Aquarium „Sealife Dresden“ seine Pforten für Besucher. In 30 großen Aquarien können 3.000 Meeresbewohner 60 verschiedener Arten bestaunt werden. Trotz hoher Eintrittspreise war der Andrang groß.

B.Z. - 3. Mai 2004
Bekommt Berlin doch noch seinen Mini-Panda?
Jetzt gibt es also doch noch Hoffnung auf einen Mini-Panda! Während Berlin am Wochenende in den Mai feierte, wurde Yan Yan, 20, im Zoo in aller Stille besamt. Vor einem Monat hatten die Chinesen die Bärin "aufgegeben" und abgewunken. Doch nun hatte Yan Yan die "optimale Hitze" und den "richtigen Hormonspiegel". Da legten die Zoologen und Tierärzte los. Am Freitag bekam die Bärin aufgetautes Sperma von Bao Bao. Am Sonnabend besamten die Tierärzte noch einmal. Heiner Klös, stellvertretender Zoodirektor: "Aber mit frischen Spermien, die wir Bao Bao unter Vollnarkose entnommen haben."Erstmals klappte die Besamung bei Yan Yan ganz ohne Betäubungsspritze.

Berliner Morgenpost - 3. Mai 2004
Chancen auf ein Panda-Baby? Yan Yan nun doch erneut besamt
Sie war bereits für alt und unfruchtbar erklärt worden, doch die Pandabärin im Berliner Zoo hat zum wiederholten Mal alle an ihrer schwarz-weißen Nase herumgeführt. Am Freitag und am Sonnabend wurde Bärin Yan Yan dreimal mit Sperma des Berliner Bären Bao Bao besamt. Das Problem an der Prozedur: Pandabären sind nur einmal im Jahr für rund 36 Stunden empfängnisbereit. Dieser Moment muss exakt getroffen werden. Beide Tiere sind nicht mehr jung, mit jedem Jahr sinkt die Chance auf ein Pandabärchen. Trotzdem ist der stellvertretende Zoodirektor Heiner Klös zuversichtlich: "Das Sperma des Bären war einwandfrei. Beiden Tieren geht es gut." Sollte die Besamung geklappt haben, wird erst im September ein nur 100 Gramm schwerer, nackter kleiner Panda auf die Welt kommen.

Tagesschau - 5. Mai 2004
Sprachkurs Elefantisch
Elefanten trompeten und brüllen - aber sprechen sie auch miteinander? Die Zoologin Angela Stöger-Horwarth ist davon überzeugt. Sie untersucht im Wiener Zoo Schönbrunn die Sprache der Dickhäuter. Mit ihren Erkenntnissen will sie dazu beitragen, Ernteschäden in Afrika zu vermindern. Allein in Botswana verursachen Elefanten einen Schaden in Höhe von einer Million Euro. Erkenntnisse über ihre Kommunikation könnten also helfen, sie von Anbauflächen fernzuhalten. Was aber könnte "Bitte nicht betreten" oder "Meiden sie die umliegenden Gebiete" in der Sprache der Elefanten heißen? Um dies zu erfahren, beobachtet die Zoologin seit drei Jahren, wie zwei afrikanische Elefantenkinder miteinander kommunizieren lernen. In dieser Zeit zeichnete sie 2500 Elefantenrufe auf.


Vorarlberg Online - 4. Mai 2004
Weitere Tiere aus Tiertransporter verendet
Aus dem Tiertransport, den die Autobahngendarmerie am Montag in Oberösterreich gestoppt hat, sind weitere Vögel verendet. Bei dem Transport waren insgesamt mehr als 700 Tiere in einem Lkw in engen Kisten zusammengepfercht. Weil der Amtstierarzt Tierquälerei feststellte, hatte die Fahrt unterbrochen werden müssen. Die Tiere wurden bis zur Bereitstellung einer geeigneteren Transportmöglichkeit in einem Tierheim untergebracht. Die lebendige Fracht war von einer Tierhandlung in den Niederlanden auf die Reise geschickt worden und ist für einen Wildpark in der Türkei bestimmt. Der Transport mit einem Pony, zwei Wasserschweinen, vier Lamas, vier Kängurus, 14 Hirschen, je 25 weißen und schwarzen Schwänen, aber auch Kronenkranichen, Graupapageien und 400 Sittichen ist von den österreichischen Gendarmen nach einem Hinweis aus Deutschland kontrolliert worden. Ein Ara und mehrere Sittiche waren schon verendet.

Quickborner Tageblatt - 29. Apr 2004
Wildtiere und Mutproben
Neben den Tieren des Serengeti-Parks Hodenhagen und den Mutproben im Heide-Park Soltau hat die Region auch den größten Vogelpark der Welt zu bieten. Im Vogelpark Walsrode können mehr als 4000 Vögel aus allen Klimazonen bewundert werden. Es gibt Flugshows, einen „Streichelzoo“ sowie eine „Kontaktvoliere“ in der nicht nur Kinder die schillernd bunten Papageien einmal hautnah erleben können. Obwohl der Vogelpark vor zwei Jahren sogar zum Namensgeber der ganzen Tourismusregion wurde, hat er mit Problemen zu kämpfen. Die Besucherzahl habe sich von einst 900.000 im Jahr auf 400.000 mehr als halbiert, sagt Dirk Thom, der Geschäftsführer der Tourismus-Agentur Vogelpark-Region. Der Vogelpark leide unter dem Image, eine Unterhaltung wie in den sechziger und siebziger Jahren zu bieten.


Planung und Bau

Kieler Nachrichten - 2. Mai 2004
Ebbe und Flut im Wildpark Eekholt
Am 5. Mai wird im Wildpark Eekholt die neue Limikolenanlage eingeweiht. Als besonderes Element wurde die Idee verwirklicht, den Vögeln nicht nur ein einfaches Wasserbecken, sondern die typische Ebbe- und Flut-Situation der Nordsee zu bieten. Die Voliere ist für Besucher begehbar gestaltet, so dass genau beobachtet werden kann, wie die Vögel auf die unterschiedlichen Wasserstände reagieren.
Da das Begründerehepaar des Wildparks Eekholt Dr. Hans-Heinrich und Theda Hatlapa am Freitag, dem 7. Mai, das Fest der Goldenen Hochzeit feiern, erhalten an diesem Tag alle Kinder bis zu 16 Jahren freien Eintritt.


HL-live - 2. Mai 2004
Neues vom Tierpark
Bei schönstem Sonnenschein besuchten am Sonntag die Mitglieder der Tierparkgesellschaft e.V. nebst Vorstand den Tierpark in Lübeck Israelsdorf. Grund war eine Einladung zur Jahreshauptversammlung, zu der Jörn Burmester als 1. Vorsitzender geladen hatte. Während des Rundganges erläuterte er den Interessierten, was alles an Neuerungen geplant ist. So soll demnächst das Uhu-Gehege erneuert werden. Auch die leeren Gehege sollen so bald wie möglich wieder mit Leben erfüllt werden. Hierzu ist allerdings noch eine abschließende Begehung mit den Behörden nötig, die festzustellen haben, dass der Lübecker Tierpark den neuesten EU-Richtlinien entspricht. Besonders wurde natürlich das neue Freigehege für die Schimpansen bewundert.



Aktionen

Neue Ruhr Zeitung - 3. Mai 2004
70 und immer noch tierisch beliebt
Am Wochenende, dem 12. und 13. Mai 1934 kannten 4000 Duisburger nur ein Ziel. Das mussten sie doch sehen, das wollten sie sich auf gar keinen Fall entgehen lassen, dafür zahlten sie gerne die 0,10 Reichsmark Eintritt pro Nase. Denn von diesem Wochenende an konnten die Duisburger mit Stolz behaupten: Wir haben einen Zoo. Der wird nunmehr 70 Jahre alt, hat sich im Laufe der Jahre auch jenseits der A 3 ausgebreitet und gehört nach wie vor zu den beliebtesten Freizeiteinrichtungen der Stadt sowie zu den attraktivsten Touristenzielen. Aber sein tiergärtnerisches Konzept hat sich mit der Zeit grundlegend gewandelt. Das zeigt auch die große Ausstellung über die Geschichte des Duisburger Zoos, die für dieses Jubiläum zusammengestellt wurde. Präsentiert wird sie im ehemaligen Mandrill-Haus (gegenüber dem Definarium), das auch heute noch den höchst zweifelhaften Charme alter Menagerie-Zeiten atmet.

Yahoo! Nachrichten - 3. Mai 2004
Kot-Ausstellung zum Duisburger Zoo-Jubiläum
Der Duisburger Zoo zeigt Anrüchiges zur Feier seines 70. Geburtstags: Nach dem Motto «Was rein muss, muss auch raus - nur anders» werden am 10. Mai auf einem Freigelände Verdauungsrückstände zahlreicher Zoo-Bewohner präsentiert. Wie es am Montag im Programm des Tierparks hieß, sollen Besucher auch riechen können, was Pfleger tagtäglich aus Ställen und Volieren einsammeln und entsorgen. Am 12. Mai 1934 wurde der Duisburg-Hamborner Tierpark am Kaiserpark der Revierstadt eröffnet. Nach Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde der Zoo 1946 erneut eröffnet. Aus Mangel an ausreichend eigenen Tieren kamen in drei Waggons Leihtiere aus dem Münchner Tierpark Hellabrunn. 1952 bekam der Zoo dann seine ersten Elefanten und 1958 die Pinguin- und Robbenanlage. Mit dem neuen Affenhaus wurde 1962 Duisburg zur renommierten Zuchtstätte für bedrohte Primaten. Seit 1965, als die ersten Delfine in eine behelfsmäßige Unterkunft einzogen, gehört die Pflege von Meeressäugern zu den Spezialitäten des Duisburger Zoos.

WAZ - 5. Mai 2004
Philharmoniker spielen zum Jubiläum im Aquarium auf
Die meisten der heutigen Bewohner des Duisburger Zoos könnten eigentlich frohlocken. Ihre Unterkünfte bieten genügend Platz, der Speiseplan ist ´was für Feinschmecker und Spielkameraden gibt´s auch genug. Bei der Zoo-Gründung vor 70 Jahren führten manche Artgenossen ein tristes Dasein. Ab Sonntag können Besucher feiern und Zoo-Geschichte erleben. Bei einer Ausstellung am 8. Mai im ehemaligen Mandrill-Haus kann jeder nachvollziehen, wie bescheiden Tiere in den Anfangsjahren untergebracht waren. Auf Text- und Bildtafeln ist der Abriss der Zoo-Geschichte dargestellt.

Berliner Zeitung - 3. Mai 2004
Stars auf zwei und vier Beinen
"Tierische Botschaften" hat der Vorsitzende des Tierpark-Fördervereins, Thomas Ziolko, die Kampagne genannt, die Ende Mai startet. Prominente lassen sich mit Tieren fotografieren, um dann auf Anzeigen und Plakaten für den Tierpark zu werben, um Besucher und um zahlungskräftige Mitglieder für den Verein. "Ich habe die Promis einfach angerufen und um Hilfe gebeten", sagt Ziolko. Zehn Künstler und Wirtschaftsleute haben zugesagt.

Sächsische Zeitung - 5. Mai 2004
Spiel und Jazz im Zoo
Beim SZ-Familienfest mit Dixielandmusik im Dresdner Zoo spielen insgesamt sechs Jazzbands auf. Von 10.30 bis 16.30 Uhr heizen sie auf den zwei Bühnen am Afrika-Haus und am Pinguin-Café ein.

Hessische Allgemeine - 2. Mai 2004
Eine Nachtim Wildpark
Unter sachkundiger Leitungen werden qualifizierte Führungen und Exkursionen im Wildpark Knüll angeboten. Die Themen reichen von Tierbeobachtungen im Wildpark über Vogelstimmenführungen, Untersuchungen von Gewässern bis hin zu Exkursionen mit dem Schwerpunkt Wald. Daneben werden Projektwochen und Ferienspiele im Naturzentrum und dem Wildpark Knüll organisiert. Das umfangreiche Programm bietet neben anderem Gruppen aus Schulen und Kindertagesstätten eine Nacht im Wildpark Knüll an.


WAZ - 5. Mai 2004
Biber lassen sich tagsüber nicht blicken
In der Nacht sind alle Katzen grau. Hundemüde allemal. Wer´s nicht glaubt, sollte sich selbst überzeugen. Die Gelegenheit dazu gibt der Ruhr-Zoo bei seinen regelmäßigen Dämmerführungen. Sie dauern etwa anderthalb Stunden, beginnen mit Einbruch der Dämmerung und geben Gelegenheit, die Tiere näher kennenzulernen. Außer wachen Augen und Sinnen sollten die Besucher eine Taschenlampe mitbringen, rät Diplom-Biologin Sabine Haas, im Zoo auch für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig.


Frankfurter Neue Presse - 30. Apr 2004
Morgen beginnt im Wilhelm-Kobelt-Zoo die neue Saison
Hoch her ging es in den vergangenen Monaten im Wilhelm-Kobelt-Zoo: Die Mitglieder des Betreibervereins, die Wilhelm-Kobelt-Gesellschaft, haben eifrig gewerkelt und gearbeitet, damit sich das kleine Tierparadies beim zweitägigen Fest zum Saisonstart an diesem Wochenende von seiner schönsten Seite präsentieren kann. So gesellten sich in dieser Saison zu den rund 200 Tieren noch ein Steppenwaran und ein Leguan.

Norddeutsche Neueste Nachrichten - 29. Apr 2004
Großer Zoo-Bruder gratulierte auch
Im Verein "Ludwigsluster Heimtiergarten" ist man sich nach dem Empfang anlässlich des zehnjährigen Bestehens einig: Er war ein großes Erlebnis! Neben einem Vertreter des Umweltministeriums, der in seiner Rede z. B. die Öffentlichkeitsarbeit des relativ kleinen Vereins würdigte, konnte das Ehepaar Renate und Herbert Knötel auch Ludwigslusts Bürgermeister Hans Jürgen Zimmermann und Stadtpräsident Helmut Schapper sowie den Landtagsabgeordneten Detlef Müller begrüßen, die, jeder auf seine Art, die zehnjährige Arbeit im Heimtiergarten wertschätzten. Mit Direktor Michael Schneider kam auch der große Zoo-Bruder aus Schwerin gratulieren. Sehr zur Freude aller zum Empfang erschienenen Sponsoren und Vertreter des öffentlichen Lebens präsentierte das Ehepaar Knötel ein selbst geschriebenes Buch, in dem Erlebnisse mit den Tieren ebenso niedergeschrieben wie wahre Tiergeschichten und andere lustige Begebenheiten aus der Vereinsarbeit.

Märkische Oderzeitung - 4. Mai 2004
Zoo: Rentiertaufe mit Hindernissen
Das Rentierkälbchen im Eberswalder Zoo hat seit Mittwoch einen Namen. Rena heißt der kleine Vierbeiner, der vor drei Wochen das Licht der Welt erblickte. Namensgeberin Rena Hucke, die in der Rathauspassage mit Düften handelt, war nicht mit leeren Händen gekommen. Ihre Geldspende kann der Zoo gut gebrauchen.
Nach der Rentiertaufe sucht der Zoo noch nach einem Namen für ein Pinguinjunges. Namensgebung soll zu Pfingsten sein. Dem Gewinner winkt eine Familienjahreskarte.

WAZ - 4. Mai 2004
Kleines Zebra heißt Luis Figo
Luis Figo, wie 
der allseits bekannte portugiesische Fußballer, der für Real Madrid aufläuft, heißt seit gestern auch ein Zebrafohlen im Ruhr-Zoo. Der Zoo hatte die Bevölkerung aufgerufen, für das Zebra-Kind einen Namen zu suchen. Die Tierpfleger untereinander hatten sich im Stillen schon für "Figo" entschieden, doch das sollte nicht reichen. Deshalb der "Hilferuf" des Zoos. Der wiederum wurde gehört, es meldete sich die Gelsenkirchener Familie König mit dem "Anhängsel" Luis. Damit hat sie den vom Ruhr-Zoo und Internetanbieter Gelsen-Net ausgeschriebenen Namenswettbewerb gewonnen.



Nachwuchs 
 
Berliner Kurier - 3. Mai 2004
Berliner Kiwi wurde Mutter
Nachwuchswunder im Berliner Zoo: Die seltenen Kiwis haben sich vermehrt. 89 Tage brütete die Vogelmutter, am Sonnabend schlüpfte dann das Jungvögelchen. Bis sie das Küken sehen dürfen, müssen sich die Berliner noch gedulden. Das Tier reagiert in seinen ersten Lebenswochen außerordentlich empfindlich auf Licht, Lärm und fremdartige Gesichter.

Berliner Morgenpost - 5. Mai 2004
Babyboom im Tierpark
Im Tierpark in Friedrichsfelde toben fast überall Jungtiere durch die Gehege. Neben den Stars wie Panzernashorn Jacob und Giraffenkalb Paul gibt es viele kleine Sternchen: junge Kamele, Kängurus, Esel, Lämmer, Affen und noch viel mehr. Wer sie in diesen Tagen besucht, sollte aber auch einen Blick auf die Elefantenbäuche werfen. In einigen davon wachsen die Stars 2005 heran, denn pünktlich zum 50. Tierpark-Jubiläum wird bei den asiatischen und den afrikanischen Elefanten Nachwuchs erwartet.


Volksstimme - 5. Mai 2004
Auch "Nala" brachte zwei Welpen zur Welt, doch...
Fast hätte sich der Magdeburger Zoo über die Geburt von noch zwei weiteren Löwenbabys freuen können, jedoch machte die Natur dem Ganzen einen schmerzlichen Strich durch die Rechnung. Zoo-Direktor Dr. Kai Perret erklärte, was passiert war. "Wir wussten, dass auch die zweite Löwin Welpen bekommen wird. Wir kannten aber den Decktermin nicht genau und damit ist es schwierig, den Geburtstermin zu errechnen." Die Löwin "Nala" habe dann am Sonntag die Welpen von den Tierpflegern unbemerkt im Freigehege zur Welt gebracht, allerdings zu früh. "Wir haben dann Mutter und Welpen sofort von den anderen Löwen getrennt, was sehr schwierig war", berichtet Perret weiter. Allerdings habe wohl die angespannte Situation dazu geführt, dass "Nala" letztendlich ihre Welpen nicht angenommen hat. "Das ist bei einer jungen erstgebärenden Löwin nichts Ungewöhnliches", so Kai Perret weiter. "Die Welpen waren mittlerweile dann bereits so geschwächt, dass sie leider nicht überlebt haben", bedauert Perret den Ausgang der dramatischen Situation.


Aachener Zeitung - 4. Mai 2004
Zwei Pinguine im Tierpark geschlüpft
Freude über lang ersehnten Nachwuchs im Tierpark: Die seit Dezember 2001 in Aachen heimischen Brillenpinguine haben nach 38 Tagen zwei Küken ausgebrütet, die am 5. und 8. April geschlüpft sind. Die Eltern schaffen es nun aber nicht mehr, den hungrigen Nachwuchs ausreichend zu füttern. Deshalb ist der größere der beiden Jungpinguine, der auf den Namen Nena hören soll, zu Tierpark-Chef Wolfram Graf-Rudolf umgezogen, um alle zwei Stunden von ihm seine Nahrung zu erhalten.
So haben es die dreieinhalbjährigen Pinguin-Eltern einfacher, ihren zweiten Sprössling namens Adi jun. zu ernähren. Auch anderer interessanter Zuwachs ist derzeit im Tierpark zu bewundern, von mindestens acht jungen Präriehunden bis hin zu zwei großen Seeadlern, die zumindest bis Oktober im Drimborner Wäldchen leben.


sz-online - 29. Apr 2004
Nachwuchs bei Parma-Kängurus
Im Oktober vorigen Jahres zog erstmals ein Pärchen Parma-Kängurus in die Dresdner Anlage ein. Seit wenigen Tagen wissen Tierpfleger, dass die Parmas an Nachwuchs gedacht haben. Das wahrscheinlich im Februar geborene Junge lugt immer mal wieder über Mutters Beutelrand. Im Zoo unter der Erde kann man seit kurzem eine etwa 80 Zentimeter lange bunt gefärbte Honduras-Königsnatter beobachten. Die in Mittelamerika vorkommende Natter ist zwar keine Unterirdische, bevorzugt aber Erdhöhlen als Versteck. Ebenfalls neu, zwei japanische Feuerbauchmolche.

Mitteldeutsche Zeitung - 3. Mai 2004
Totenkopfäffchen hört jetzt auf den Namen « Kermit »
Was wäre ein Tierparkfest ohne Tiertaufe, noch dazu am 31. Geburtstag. Ein mehrere Monate altes Totenkopfäffchen ist auf den Namen "Kermit" getauft worden. Der Taufakt wurde von der Tierpflegerin Carola Wiele vollzogen. Das hatte seinen guten Grund, denn sie hat das kleine Äffchen, das von der Mutter nicht angenommen worden war, mit der Flasche großgezogen.

Yahoo! Nachrichten - 4. Mai 2004
Pandabärin in Tokioter Zoo ist ein bisschen schwanger
Der Tokioter Zoo ist guter Hoffnung: Pandabärin Shuan Shuan ist vermutlich trächtig. Ein bisschen schwanger geht nicht? Nein, aber Pandabären haben oft Scheinschwangerschaften, wie ein Zoo-Sprecher am Dienstag erklärte. Shuan Shuan habe seit ihrer künstlichen Befruchtung im Februar zehn Kilogramm zugenommen und fresse doppelt so viel Bambus wie früher. Ihre Wärter warten nun darauf, dass sie mit dem Nestbau beginnt. Ganz sicher könne man bei Pandas aber erst sein, wenn sie tatsächlich werfen.



sz-online - 4. Mai 2004
Peinliche Panne im Dresdner Zoo: Zuchtesel ohne Hoden
Da kauft der Dresdner Zoo kleine bulgarische Zwergesel zum Züchten. Und schon nach einer Woche ist die Eselin Strohwitwe! Ihr Gatte war „zuchtunfähig“. Auf Deutsch: Dem Gudsten fehlten die Hoden. „So ist die Zucht unmöglich“, erklärt Wolfgang Ludwig, zoologischer Leiter. Das „Rückgaberecht“ wurde in Anspruch genommen - der Esel musste zurück in den Tierpark nach Gotha. Der dortige Tierpark-Chef Roland Walther: „Es ist uns furchtbar peinlich und ich entschuldige mich. Weder unsere Zuchtexperten noch die aus Dresden haben bei den Verkaufs-Untersuchungen bemerkt, dass dem Esel die Hoden fehlen.“ Erst in Dresden fiel der entscheidende Fehler auf. Walther: „Wer fasst denn auch ’nem Esel in den Schritt, um zu schauen, ob alles da ist?“ Der Dresdner Zoo sucht nun ein neues Zucht-Männchen. „Onkel“ bekommt in Gotha sein Gnadenbrot.


Berliner Morgenpost - 2. Mai 2004
Hirschliebesmüh: Langzeit-Single Nero hofft auf mehr als einen Kurzzeit-Flirt
Es ist ein einsames Leben, dass Langzeit-Single Nero im Berliner Tierpark Friedrichsfelde führt. Der ostchinesische Schopfhirsch ist ein Single und bekommt nur selten Besuch. Weltweit gibt es in Zoos nur etwa 70 Tiere dieser Art, im ostchinesischen Bergland leben noch rund 500.000 Exemplare. Der Tierpark machte seine ersten Erfahrungen mit ihnen 1985, als drei Tiere auf dem Weg von China nach San Diego fünf Jahre lang Quarantäne-Zwischenstation in Berlin machten. Als Dank dafür schickte der Zoo San Diego ein paar Jahre später sechs Tiere zurück. Drei Hirsche gingen weiter nach Wuppertal, Leipzig und Rotterdam. Von den Tieren in Berlin starben zuerst ein Weibchen mit Jungtier und Anfang dieses Jahres auch noch Althirsch Cäsar. Zurück blieb Singlehirsch Nero. Aber der Traum von der großen Liebe wird für Nero vielleicht nie in Erfüllung gehen. In Europa leben nur noch acht der Tiere in Zoologischen Gärten, der Männerüberschuss ist enorm. Alle Hoffnung ruht deshalb auf der Hirschgruppe in Rotterdam. Werden dort in den kommenden Jahren mehrere weibliche Tiere geboren, könnte eines davon die Reise nach Berlin zu Nero antreten.

Tiroler Tageszeitung Online - 2. Mai 2004
Tierbetreuerin in zentralfranzösischem Zoo von Tiger getötet
Clermont-Ferrand  - Eine 30-jährige Zoo-Angestellte ist in Zentralfrankreich von einem Tiger angefallen und tödlich verletzt worden, als sie das Raubtier füttern wollte. Die Tierbetreuerin wollte das Futter wie gewohnt durch die dafür vorgesehenen Klappe schieben. Der Tiger nutzte diese Öffnung, um auf seine Betreuerin loszugehen. Als er anschließend den Käfig ganz verließ, wurde er von dem früheren Besitzer des Tierparks erschossen.

Spiegel - Technik 1. Mai 2004
RAUBTIERE: Tiger fielen Pflegerin an
Vor den Augen vieler Zoobesucher ist eine Tierpflegerin in Thailand von sechs Tigern angefallen worden. Sie wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Die 18-Jährige Pflegerin habe eine der Raubkatzen während der Fütterung mit einem Stock geschlagen, um sie zum Hinsetzen zu bewegen, daraufhin habe der Tiger angegriffen. Auch die anderen Tiere seien danach auf die junge Frau losgegangen, bis es Mitarbeitern des Zoos in Chonburi bei Bangkok schließlich gelang, die Tiger von ihrem Opfer wegzutreiben. Mit gebrochener Wirbelsäule und Bisswunden am Hals wurde die Tierpflegerin ins Krankenhaus eingeliefert.

Basler Zeitung - 05. Mai. 2004
Südafrikas berühmtester Gorilla ist tot
Max, Südafrikas berühmtester Gorilla, ist am Mittwochmorgen in Johannesburgs Zoo gestorben. Das wuchtige Tier hatte 1997 international Schlagzeilen gemacht, als es einen flüchtigen Räuber in seinem Gehege stellte. Obwohl dieser Max angeschossen hatte, konnte er die Attacke des Menschenaffen nicht abwehren. Der Gorilla hatte den Gangster so zugerichtet, dass er sich freiwillig in die Hände der Polizei begab. Das Tier galt seitdem als eine Art Nationalheld und wurde in der Öffentlichkeit immer wieder als Vorbild beim Kampf gegen die in Südafrika grassierende Kriminalität bemüht.


Prager Zeitung - 5. Mai 2004
Eine Robbe auf dem Weg in die Freiheit
Während der Jahrhundertflut 2002 wurde die Robbe Gaston von den Wassermassen aus ihrem Käfig in die Freiheit gespült. Sie schwamm die Moldau hinunter, in die Elbe und weiter nach Dresden, Riesa und Torgau. Erst in Wittenberg endete die lange Reise des bislang in Freiheit ungeübten Tieres. Fast unwichtig bei diesem Märchen aus dem wirklichen Leben scheint der Ausgang: Gaston starb beim Transport nach Hause.
In „Schwimm! Gaston schwimm!“ erzählt Irene Pietsch die Geschichte des Seelöwen, der 2002 dem Prager Zoo davonschwamm. Sie erzählt die Geschichte aus der Sicht Gastons selbst, den sie als schlitzohrigen, ein wenig eitlen, in jedem Fall aber liebenswerten Helden darstellt.

Ostseezeitung - 5. Mai 2004
Im Tierpark murmelt's wieder
Jetzt tummeln sich auch die Murmeltiere des Grimmener Heimattierparkes nach langem Winterschlaf wieder in ihrem Gehege. Als OZ gestern auf Schnappschusssuche vorbei kam, stellte sich die aus Österreich stammende Pelzfamilie prompt in Positur. Als wollten sie sagen: Ätsch, von wegen, wir sind abgesoffen. Genau darum ging es in den vergangenen Wochen bei Gerüchten in der Stadt – die Murmeltiere hätten im Winterschlaf den hohen Grundwasserspiegel nicht überlebt. Stimmt nicht.


Merkur Online - 4. Mai 2004
Esel Max II. und seine 74 Mitbewohner
Wer in Oberbayern einen Zoobesuch machen will, fährt in der Regel nach München-Hellabrunn. Fellhaarige Vierbeiner und gefiederte Zweibeiner gibt es jedoch auch dort, wo man sie eigentlich nicht vermutet: Erding leistet sich als einzige Kreisstadt in Oberbayern einen eigenen Minizoo. 75 Tiere hausen in dem Streichelzoo im Erdinger Stadtpark. Es gibt Damwild und Mufflons, einen Pfau, Zwergziegen und Meerschweinchen, in zwei Volieren hausen Wachteln und Fasane. Für Familien mit Kindern auch aus der weiteren Umgebung ist das Tiergehege fast ein Muss - zumal der Besuch des Minizoos mit integriertem Streichelgehege kostenlos ist.

Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Tierpark Herberstein, 05.05.04
Vorname für Herbersteins Tapirbaby gesucht!

Im steirischen Tierpark Herberstein hat sich wieder Nachwuchs eingestellt!
Tapir-Mutter 'Shanny' hat ein rund 6 kg schweres Baby - es ist ein Männchen - geboren, Mutter und Sohn sind wohlauf. Tierparkleiter Andreas Kaufmann sucht nun eifrig nach einem Vornamen für das Tapirbaby und ruft die Bevölkerung auf, ihm dabei behilflich zu sein. Kreative Namensvorschläge senden Sie bitte schriftlich an: Tierpark Herberstein, Kennwort Tapirbaby, Buchberg 2, 8222 St. Johann Email: office@herberstein.co.at / Fax: 03176/877520 Der beste Vorschlag wird mit einer Jahreskarte belohnt! Vater 'Bruno' und Schwester 'Sira' waren bei dem freudigen Ereignis ebenfalls anwesend. Von der Mama kaum trocken geschleckt, nahm der - noch namenlose - Junge erst mal einen kräftigen Schluck Muttermilch zu sich und erkundete bereits wenige Minuten später, wenn auch noch ein wenig wackelig, die ersten Quadratmeter seiner Welt. In den nächsten Tagen wird er mit seiner Familie immer weitere Ausflüge unternehmen und bereits hin und wieder im Freien entdeckt werden können. Zu sehen ist die Familie Tapir täglich von 9 bis 18 Uhr im steirischen Tier- und Naturpark Schloss Herberstein!

Zoo Heidelberg, 05.05.04
Zoo Heidelberg wird 70 Jahre!
Am Sonntag, den 9. Mai 2004 feiert der Tiergarten Heidelberg seinen 70-jährigen Geburtstag. Ursprünglich gegründet 1934 als Kurpfälzischer Tiergarten mit Vogelwarte zählt er heute zu den innovativsten Zoologischen Gärten Deutschlands mit zahlreichen seltenen und bedrohten Tierarten und modernen Gehegen. „Ein Zoo ist nie „fertig“, sondern muss sich ständig weiterentwickeln“ betont Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann. „Neue Erkenntnisse in der Unterbringung, der Zucht und dem Verhalten exotischer Wildtiere müssen umgesetzt werden. In den letzten Jahrzehnten wurde außerdem neben der reinen Tierhaltung die Vermittlung von Natur- und Artenschutz an die Besucher eine immer wichtigere Aufgabe der Zoos.“
Traditionell spielt am kommenden Sonntag die Musikvereinigung der Heidelberger Straßenbahner dem Zoo ein Geburtstagsständchen, sofern das Wetter mitspielt (!). Um 11.00 Uhr wird Dirigent Wilhelm Häfner mit seiner Kapelle die Geburtstagsgäste vor dem Zooeingang begrüßen. Am Nachmittag ab 15.00 Uhr halten die „Black Stones“ die Jubiläumsbesucher mit Pop- und Rockmusik in Feierstimmung. Der WWF wird mit einem Aktionsstand vertreten sein und der Zoo selbst informiert über die Aktivitäten der Zooschule und sorgt für spannende Begegnungen zwischen Mensch und Tier. Als kleines Dankeschön an treue Besucher erhalten alle im Gründungsjahr des Zoos (1934) geborene Besucher am Sonntag freien Eintritt in den Zoo, bitte Ausweis mitbringen!

Zoo Landau, 05.05.04
Französisch parlieren, Kunsthandwerk und Tiere in der Abendstimmung bewundern
Auf Sonderveranstaltungen der nächsten Zeit möchte der Zoo Landau besonders hinweisen:
Am Sonntag, den 9. Mai.2004 dürfen sich unsere französischsprachigen Gäste wieder über eine Zooführung in französischer Sprache freuen. Zwei Studentinnen der Universität Landau werden unter dem Motto: « Regardez les dromadaires », viel Wissenswertes über den Zoo Landau und seine Bewohner vermitteln. Treffpunkt ist um 15  Uhr die Zookasse. Es gelten die normalen Eintrittspreise. Anmeldung ist nicht erforderlich ! In der Zeit vom 20. bis 23. Mai 2004, veranstaltet der Zoo einen Kunsthandwerkermarkt. An den Ständen von einem Dutzend Kunsthandwerkern verschiedenster Zünfte, kann der Besucher die Entstehung von Exponaten verfolgen oder eine schöne Erinnerung erwerben. Ein ganz neues Highlight für Kinder im Alter von 6 bis 9 Jahren stellt die abendliche Zooführung am 28. Mai 2004 dar. Thema der gut zweistündigen Veranstaltung wird sein : « Was passiert mit dem Tieren im Zoo, wenn es dunkel wird . » Anschließend wird auf der Zoowiese gegrillt.  Hierfür is unbedingt eine vorherige Anmeldung im Zoo unter 06341-898229 (8 bis 13 Uhr) erforderlich ! Der Unkostenbeitrag beträgt 10,-- ¬ pro Kind und beinhaltet Eintritt, Führung sowie eine Bratwurt mit Brötchen und ein Getränk ! Treffpunkt ist die Zookasse um 17 :45 Uhr ! Für Kinder von 10 bis 12 Jahren wird diese Veranstaltung am 4. Juni 2004 wiederholt ! Weitere Informationen unter 0 63 41-89 82 29 und www.zoo-landau.de

RuhrZoo Gelsenkirchen, 05.05.04
Luis Figo lebt jetzt in Gelsenkirchen-Zebrafohlen wurde auf Namen des Fußballstars getauft
Der Ruhr Zoo Namenswettbewerb für das Zebrafohlen, das im März dieses Jahres in Gelsenkirchen das Licht der Welt erblickte, ist entschieden: Der kleine Zebrahengst wird von nun an auf den klangvollen Namen „Luis Figo“ hören. Damit befindet er sich in prominenter Gesellschaft, denn sein Namensvetter ist der berühmte portugiesische Fußballer in Diensten des Fußballclubs Real Madrid. Der jetzige Name ist ein Konstrukt aus zwei Ideen. Der Namensvorschlag Luis stammt von der Gelsenkirchener Familie König, die damit den ersten Preis in dem Namenswettbewerb gewann, den der Ruhr Zoo in Kooperation mit dem Internetanbieter GELSEN-NET unter www.gelsenkirchen.de ausgeschrieben hatte. Als Preis erhielt die Familie eine Führung durch den Ruhr Zoo, die selbstverständlich einen Besuch des Täuflings eingeschlossen hat. Auf den Namen Figo war das kleine Zebra bereits intern von den Tierpflegern des Zoos getauft worden. Mit der eingängigen Namenskombination konnte somit der inoffizielle Namen elegant mit einem neuen Vorschlag verbunden werden. Getauft worden ist das Zebra natürlich auch. Den eher symbolischen Akt vollzog Familie König mit dem Begießen der Afrika Savanne mit Sekt, in dem das neue Zuhause von Luis Figo ist. Anschließend dürften die beiden Jüngsten der Familie König dem Fohlen das „Bett“ im Stall herrichten und Futter verteilen. Ein würdiger Einstand für den kleinen Zebrahengst, den seine Mutter nicht bei sich trinken ließ und der daher bislang mühevoll mit der Flasche aufgezogen wird. Von der enormen Resonanz auf den Namenswettbewerb zeigte sich der Ruhr Zoo beeindruckt. Dazu Sabine Haas, Pressereferentin des Zoos: „Insgesamt haben wir 238 Einsendungen erhalten, wobei teilweise bis zu 10 Namen und mehr vorgeschlagen wurden. Selbst aus Holland, der Schweiz, Luxemburg und Österreich wurden Vorschläge eingereicht. Auch der Kindergarten St. Clemens aus Gelsenkirchen und die Grundschule an der Schwalbenstrasse haben uns viele schöne Ideen mit gezeichneten Zebras zugeschickt.“

Allwetterzoo Münster, 04.05.2004
"Flaschenkind" bei den Gehaubten Kapuzinern im Allwetterzoo Münster
Ein seltenes Jungtier wächst derzeit verborgen vor den Augen der Zoobesucher heran. Selten, weil es sich um einen Affen handelt, der mit der Flasche aufgezogen wird; verborgen, weil "Ziehvater" Kurt Jendryke den Kleinen meist dicht am Körper trägt. Am 6. April 2004 wurde bei den Gehaubten Kapuzinern, den intelligentesten Affen Südamerikas, ein Junges geboren. Mutter ist die etwa 26-jährige "Menkar", Vater der 10-jährige "Pan", der dem Gruppenchef seit einiger Zeit Konkurrenz macht. Warum die recht alte und im sozialen Gefüge ganz am Schluss stehende "Menkar" ihr Junges nicht annahm, ist unklar. Da aber das Neugeborene gesund und vital wirkte und es Chancen gibt, dass der kleine Kapuziner in seine Gruppe zurückkehren kann, entschloss man sich im Allwetterzoo zur Flaschenaufzucht. Mit Kurt Jendryke fand sich ein geduldiger Mensch, der es auf sich nehmen wollte, den damals nur 172 Gramm schweren Winzling rund um die Uhr zu versorgen. Fläschchen geben allein reicht nämlich nicht, der Revierleiter bei den sogenannten "Niederen Affen" im Allwetterzoo muss sich auch um Verdauung und Sauberkeit seines Pfleglings kümmern. Und so lebt der kleine Affe seit rund vier Wochen zum Teil in Kurt Jendrykes Haushalt und zum Teil im Zoo, um hier seinen Artgenossen nahe zu sein. Inzwischen bringt der Kleine schon rund 300 Gramm auf die Waage und wird am 6. Mai der Öffentlichkeit vorgestellt.

Zoo Dortmund, 03.05.04
Zoo bietet Kombi-Tickets für Seniorengruppen ab zehn Personen
Auf Initiative des Sprechers des Seniorenbeirates der Stadt Dortmund, Friedhelm Hendler, wurde bei einem Arbeitsgespräch mit dem Inhaber des Gaststätte Kronen am Zoo, Herrn Böer, und Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter die Idee des „Kombi-Tickets für Senioren“ ausgeknobelt. Das Ticket kostet zehn Euro und kann von Senioren ab 60 Jahren erworben werden. Pro Person werden dann zwei Euro gespart. Es beinhaltet den Zooeintritt und Kaffee und Kuchen im Restaurant „Kronen am Zoo“. Die Mindestteilnehmerzahl ist auf zehn Personen festgelegt. Friedhelm Hendler, bzw. der Seniorenbeirat, arrangiert dann Gruppenbesuche im Zoo bzw. können entsprechende Gruppen sich auch selbst anmelden. Wir möchten Ihnen das neue Angebot für Seniorinnen und Senioren vorstellen, ein wenig über die Arbeit des Seniorenbeirates plaudern und laden hierzu ein zum Pressegespräch mit Fototermin am Freitag, 07. Mai, 11 Uhr, an den Haupteingang der Zoogaststätte „Kronen am Zoo“.  Über Ihr Kommen freuen wir uns!

RuhrZoo Gelsenkirchen, 03.05.04
Neue Giraffendame Mary fühlt sich schon heimisch
Gelsenkirchen. Mary steht über den Dingen. Zumindest über den anderen Tieren des Ruhr Zoos Gelsenkirchen. Die zwei Jahre alte Rothschildgiraffe ist die neueste Bewohnerin im Gehege der langbeinigen Exoten. Giraffendame Mary wurde vor zwei Jahren im Zoo Hannover geboren. Ihre alte Heimat musste Mary verlassen, da im Zoo Hannover Nachwuchs erwartet wird und man aus Zuchtgründen dann Tiere in andere Zoos weitergibt. Nun bringt sie frisches Blut in die Giraffengruppe des Gelsenkirchener Zoos und kann dort später selbst für den Fortbestand der Gruppe sorgen. Mary hat ihre Artgenossen schon beschnuppert und mit der anderen Giraffendame des Ruhr Zoos, Aja Sabe, bereits echte Frauenfreundschaft geschlossen. Das Zuhause der Giraffendamen wird zukünftig die Zoom Erlebniswelt Afrika sein, eine der drei neuen Erlebniswelten Asien, Afrika und Alaska. Damit setzt der Ruhr Zoo bis 2007 ein einzigartiges Konzept von Naturnähe und artgerechtem Lebensraum um. Aus Zuchtgründen meldet der Ruhr Zoo gleichzeitig auch einen Abgang im Tierbestand. Giraffenbulle Uwe musste den Zoo in Gelsenkirchen verlassen, um Inzucht zu vermeiden. Die Revierkämpfe zwischen ihm und seinem Vater hatten sich in letzter Zeit verschärft. Seine Reise führt ihn über Arnheim, wo er Zwischenstation macht und einige Tage verschnauft, ins niederländische Ammersfort.

RuhrZoo Gelsenkirchen, 30.04.04
Eröffnungs-Event für Groß und Klein
Neue Gastronomie der ZOOM Erlebniswelt feiert mit Besuchern Einweihung
Gelsenkirchen. Hufeisenwerfen, Strohballen-Schlacht und Schubkarren-Rennen sind nur drei der Highlights, die am Sonntag, den 2. Mai 2004, auf die Besucher des Ruhr Zoos in Gelsenkirchen warten. Zur offiziellen Eröffnung des „Grimberger Hofes“, dem westfälisch gestalteten Bauernhof der ZOOM Erlebniswelt, lockt ein buntes Programm aus Spaß und Unterhaltung für die ganze Familie. Von 10 bis 17 Uhr finden auf dem gesamten Gelände bäuerliche Spiele statt. Dazu gehören außer den eingangs erwähnten Attraktionen auch eine Melkkuh aus Kunststoff und ein Schminkstand. Die Zooschule wartet mit Infos, Mal- und Bastelvorlagen auf kleine wie große Besucher.Die Gruppe „Chris and the Poor Boys“ sorgen um 13.00 Uhr, 14:30 Uhr und 16.00 Uhr für die passende musikalische Untermalung. Die sonntäglichen kommentierte Tierfütterungen der Tierpfleger runden das Angebot ab. Am Grimberger Hof gibt es an verschiedenen Ständen und sowie in der Ausstellung über die entstehende ZOOM Erlebniswelt im 1. Stock des große Fachwerkhauses außerdem schon einmal Einblicke in die neue ZOOM Erlebniswelt, die in mehreren Bauabschnitten bis 2007 aus dem jetzigen Zoo eine völlig neue Tierwelt schafft. Ein Kurzfilm, Modelle der Anlagen und viele Infos entführen den Besucher nach Alaska, Afrika und Asien. Ergänzt wird das reichhaltige Unterhaltungs- und Informationsangebot des Eröffnungstages noch durch Informationsstände des Deutschen Roten Kreuzes und des Telefon- und Internetanbieters GELSEN-NET.

Zoo Duisburg, 30.04.04
70 Jahre Zoo Duisburg… und noch kein bisschen leise!
Schöne Aussichten…  das ist nicht ironisch gemeint: Wenn auch gemeinhin ein 70-Jahre-Jubiläum Anlass zu allerlei Rückblicken gibt und (nicht nur) Duisburgs Bürger und Zoo-Besucher gewiss manch ein Histörchen aus der Geschichte des Zoos mit Augenzwinkern zum Besten geben können, so wird es dennoch viel wichtiger sein (als sich selbst zu feiern), die Aussichten sowohl aufs Nächstliegende als auch fürs kommende Jahrzehnt ins Auge zu fassen. Die Jubiläumswoche vom 9. bis zum 16. Mai 2004 ist randvoll gefüllt mit Veranstaltungen im Zoo. Chinesisches Puppentheater, Lesungen von Tierliteratur, Artenschutztage und Spiele, Spiele, nochmals Spiele werden ebenso angeboten wie ein Sonderpostamt aufgestellt und eine Jubiläums-Ausstellung zur Geschichte des Zoos eröffnet wird. Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 70-Jahre-Jubiläum des Zoo Duisburg die Fülle der Aktivitäten vorzustellen und Ausblicke in die Zukunft zu geben,lädt der Vorstand, Dipl.-Biol. Reinhard Frese und Dipl.-Volksw. Michael Hilbert zu einer Pressekonferenz ein am Montag, dem 3. Mai 2004, um 11.00 Uhr in den Konferenzraum/Verwaltung am Haupteingang Mülheimer Str. 273.

Zoo Frankfurt, 30.04.04
Abflug Hama
Nun ist es endlich soweit. Das Frankfurter Nashorn Hama wird mit einer Maschine von Lufthansa Cargo Richtung Johannesburg abheben und wenig später in seine neue Heimat, den Kruger Nationalpark einziehen. Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt, der Zoo Frankfurt und Lufthansa Cargo, als Sponsor des Fluges, möchten Sie einladen, aus erster Hand Neuigkeiten und Hintergründe zur Reise von Hama nach Südafrika zu erfahren und einen Blick darauf zu werfen, was das „Frankfurter Mädchen“ im Kruger National­park erwarten wird. Wir laden Sie ein zum gemeinsamen Pressetermin anlässlich des Abflugs von „Hama“ Donnerstag, 6. Mai 2004, um 10. 30 Uhr im Zoo Frankfurt. Übrigens: Der Frankfurter Bildhauer Jörg Engelmann wird Hama vor ihrem Abflug im Zoo live in Stein meiseln. Die Skulptur wird anschließend zugunsten des Zoos versteigert. Mehr Info zu Hama finden Sie auch auf unserer Website www.zgf.de

RuhrZoo Gelsenkirchen, 30.04.04
Zeitreise ins alte Westfalen
Neue Gastronomie der ZOOM Erlebniswelt lockt mit historischem Fachwerkambiente
Insgesamt 50 Kubikmeter Holz, etwa 10.000 Kohlebrandziegel und mehr als 20.000 Dachschindeln wurden für die neue Gastronomie der ZOOM Erlebniswelt in Gelsenkirchen benötigt. Nach einer Bauzeit von nur acht Monaten konnte der „Grimberger Hof“, der im Stil eines westfälischen Bauernhofes errichtet wurde, Ende April nun offiziell seiner Bestimmung übergeben werden. Der Neubau direkt am denkmalgeschützten Eingang des Ruhr Zoos hat historischen Charme. Er wurde in traditioneller Fachwerkbauweise errichtet und lädt mit seinem rustikalen Ambiente zu einer Zeitreise ins alte Westfalen ein. Auf einer Gesamtfläche von 6.089 qm entstand eine ebenso reizvolle wie unterhaltsame Mischung aus Gastronomie, Bier- und Bauerngarten und Spielplatz. Die ersten Tiere des angrenzenden Streichelzoos warten bereits in ihrer fast 1.000 qm großen Freianlage auf die Besucher. Dazu zählen neben den Bentheimer Landschafen, Kaninchen und Meerschweinchen auch 16 Deutsche Edelziegen, die kurz vor der Eröffnung von einem privaten Züchter in Herne in den Westfälischen Bauernhof umgezogen sind. Ein großes Klettergerüst im Außenbereich ist ein weiteres Highlight für die kleinen Gäste des Grimberger Hofes. Für Kleinkinder steht ein eigener Spielplatz zur Verfügung. Mit seinem umfangreichen Angeboten zum Erholen, Spielen, Tiere streicheln und Schmausen dürfte der Grimberger Hof sicherlich schnell zu einer der Hauptattraktionen des Zoos avancieren. Der Komplex des Grimberger Hofes beinhaltet zwei Gebäuden. Im großen Bauernhaus befindet sich auf 600 qm Gesamtfläche das Zoopädagogische Zentrum mit einer Ausstellung über die entstehende ZOOM Erlebniswelt und die neue Gastronomie. Hinzu kommt ein einladender Biergarten unter alten Eichen. Bei schönem Wetter finden hier rund 400 Besucher Platz. Das kleine Bauernhaus neben dem Haupthaus bietet auf 150 qm neue, moderne Sanitäranlagen: Mit Behindertentoilette und Wickelraum ist hier an alles gedacht worden. Das hat seinen Preis: Für den Bau des „Grimberger Hof“ stand ein Budget von 2,4 Millionen Euro zur Verfügung. Gut angelegtes Geld, denn Besucher und Tiere werden sich hier wohl fühlen können.

Zoo Landau, 30.04.04
Sorgen und Nöte mit adeligem Nachwuchs im Zoo
Erste erfolgreiche Nachzucht bei den kritisch bedrohten Prinz-Alfred-Hirschen
Anfang 1980 schien der philippinische „Prinz-Alfred-Hirsch“ (Cervus alfredi) unwiederbringlich ausgerottet zu sein. In der Hoffnung, dass einige Museumspräparate nicht die einzige Erinnerung an diesen attraktiven Hirsch darstellen, ergab eine Suchexpedition damals das erfreuliche Ergebnis: Es gab doch noch einen, wenn auch stark bedrängten, Restbestand im Freiland und wenige Tiere, die als „Haustiere“ gehalten wurden. Diese Tiere stellten den Grundstock eines Erhaltungszuchtprogrammes dar, an dem sich auch der Zoo Landau in der Pfalz seit gut zwei Jahren maßgeblich beteiligt. Nun gelang, wenn auch mit einigen Startschwierigkeiten, erstmals die erfolgreiche Nachzucht in dem Pfälzer Zoo, der seit Anfang 2004 auch das Zuchtbuch für die europäische Zoopopulation für diese seltene Tierart führt. Erst jetzt, gut vier Wochen nach der Geburt von Hirschlein „Lilli“, konnte sich Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel durchringen, dieses ausordentlich erfreuliche Ereignis offiziell bekannt zu machen. Der Grund, so Heckel: „Die ersten Wochen war Lilli, als Erstgeburt von Muttertier „Gaya“ ein echtes Sorgenkind!“ Zweimal war es in den ersten Lebenstagen um den nur meerschweinchenkleinen Zwerg nicht gut bestellt, so dass es nur durch tierärztliches Eingreifen und Intensivpflege der Zoomitarbeiter gelang, das Tier am leben zu erhalten...

Zoologischer Garten Köln, 30.04.04
Das Tier, das dem Mai den Namen gab
Nur ein einziger Monat teilt seinen Namen mit einem Käfer: der Mai. Während der Mensch den Monat Mai als wonnig empfindet, ist sein Verhältnis zum gleichnamigen Käfer eher ambivalent. Kinder lieben ihn besonders, wenn er aus Schokolade besteht. In der Land- und Forstwirtschaft macht er sich dagegen oftmals unbeliebt. Tritt er in Massen auf, wird er sogar als Schädling bekämpft. Während man in einigen Gegenden Deutschlands noch bis zum 17. Jahrhundert den ersten gefundenen Maikäfer als Frühlingsboten begrüßte und feierlich aus dem Walde trug, wurden seine Nachkommen, die sog. Engerlinge, in der Schweiz kurzerhand exkommuniziert. Der Kölner Zoo hat für seine Besucher Maikäfer aus dem Walde ins Insektarium getragen. Möchten auch Sie Ihren Lesern, Hörern, Zuschauern pünktlich zum 1. Mai Maikäfer präsentieren, dann kommen Sie zu uns: Am Freitag, dem 30. April 2004 um 11.30 Uhr.

Wildpark Lüneburger Heide, 29.04.04
Fauchende Rasselbande
Erstmalig wurde die Geburt von Schneeleoparden mit einer Infrarotkamera gefilmt. Die Schneeleoparden Ghurl und Patron aus dem Wildpark Lüneburger Heide sind stolze Eltern geworden: Zwei kleine Schneeleoparden haben am 28. und 29.April 2004 das Licht der Welt erblickt. Es ist Churls erster Wurf und die Geburt dauerte mehrere Stunden, wobei ein Mini-Leo 15 Minuten an der Nabelschnur hing. Die spannende Geburt wurde erstmalig mit einer eigens vom Wildpark installierten Infrarotkamera dokumentiert und festgehalten. In wenigen Tagen werden die ersten Bilder von der Geburt als Video auf der Internetseite:
www.wild-park.de zu sehen sein. Damit auch die Besucher den Nachwuchs beobachten können, werden gestochen, scharfe Bilder aus der Wurfkiste nach aussen über einen Monitor gesendet. Schneeleopardenbetreuer Georg Müller: „ In den ersten zwei Wochen braucht die Mutter mit ihren Babys sehr viel Ruhe und darf nicht gestört werden, selbst die Tierpfleger kommen nicht in ihre Nähe, nur zur Fütterung. Die Kamera ist die optimale Möglichkeit die kleine Familie zu überwachen.“ Wer die kleine Rasselbande beobachten möchte, hat die Gelegenheit täglich von 8.00 Uhr bis 19.00 Uhr, Kassenschluss 17.30 Uhr im Wildpark Lüneburger Heide.

Zoo Duisburg, 29.04.04
Fernöstliches am Kaiserberg
Wörtlich übersetzt heißt Sse-Pu-Hsiang „Vier nicht Ähnliches zusammen“, weil die Füße von einem  Rind, der Hals von einem  K a m e l, der Schwanz von einem  Esel  und nur das  Geweih  von einem  Hirsch   zu stammen schien, aber nachher hat man sich dann doch für das kürzere chinesische Wort  M i-L u entschieden. Der – wie der noch berühmtere schwarzweiße Riesenpanda – erst 1865 durch den Jesuitenpater Armand DAVID entdeckte (und nach ihm benannte) „Davidshirsch“ oder Mi-Lu entspricht tatsächlich weniger der gewohnten Vorstellung von „edlen Hirschen“, eher schon einer nur mäßig gelungenen Mischung aus allerlei Hausgetier. Trotzdem zählen diese Paarhufer zu den größten zoologischen Raritäten, da dieser Großsäuger in seiner fernöstlichen Heimat  restlos ausgerottet, ja niemals  gesehen  worden ist. Nur vier Exemplare (!) überstanden im Jahre 1900 den sogenannten Boxeraufstand im Pekinger Kaiserpalast, und diese Gründer-Tiere wurden zu jenem Grundstock, aus dem die Züchterarbeit europäischer Zoos das lehmgelbe Sagentier wieder zu seinem jetzigen, ca. tausendköpfigen Weltbestand heranhegte. Der Zoo Duisburg ist an diesem „Arterhaltungsprogramm“ seit Jahrzehnten erfolgreich beteiligt, und umso größer ist die Freude, dass vor wenigen Tagen gleich zwei Kälbchen „mit dem Eselsgesicht“ das Licht der Welt erblickt haben.

Wisentgehege Springe, 29.04.04
Wisentgehege anders erleben -  Start geführter Rundgänge am 2. Mai
Das Wisentgehege Springe erweitert die Angebotspalette für die Besucher. Ab dem 2. Mai haben Interessierte die Möglichkeit immer sonntags um 10.00 Uhr bei einem begleiteten Rundgang das Wisentgehege zu erleben. Treffpunkt ist die große Übersichtskarte im Eingangsbereich. Die Spaziergänge werden etwa 1,5 Stunden dauern. Sie enden am Falkenhof, wo um 11.30 Uhr die Flugvorführung der einheimischen Greifvögel, Falken und Eulen beginnt.
Die geführten Rundgänge kosten keinen Aufpreis. Sie sind im Eintritt enthalten. Als orts- und sachkundige Begleiter haben sich Mitglieder des Fördervereins zur Verfügung gestellt. Die Besucher bekommen Informationen über die Tiere, über die Geschichte des Wisentgeheges, über Artenschutzprogramme und über aktuelle Neuigkeiten. In dieser Jahreszeit liegt es nahe, dass Tierkinder eine Hauptrolle im Wisentgehege spielen. Nachwuchs ist bereits bei den Wildschweinen, dem Muffelwild, beim Uhu und bei den Schleiereulen. In mehreren Schulungen wurden die zukünftigen Begleiter durch den ehemaligen Gehegeleiter Joachim Hennig und den aktuellen Leiter Thomas Hennig auf ihre neue Aufgabe vorbereitet.
Am Sonntag den 2. Mai wird Joachim Hennig den ersten dieser Rundgänge führen. Das ist sicher ein besonderer Leckerbissen, denn nach 31 Jahren der Leitung des Wisentgeheges kann er abgesehen von großem Fachwissen mit der einen oder anderen lustigen oder spannenden Anekdote aufwarten.
Über die sonntäglichen Rundgänge hinaus bietet das Wisentgehege natürlich Führungen für alle Besucherkategorien vom Betriebsausflug bis zur Fachexkursion an. Diese sind an der Kasse unter 05041-5828 kostenpflichtig zu buchen. Für die Verpflegung an solchen Tagen gibt es zahlreiche Möglichkeiten im Wisentgehege.
Kindergruppen und Schulklassen werden betreut durch die Gehegeschule. Informationen erhalten Interessierte unter 05041-63914.

Zoo Duisburg, 28.04.04
Pssst - (noch) nicht weitersagen…
Bekanntlich schlägt die Liebe allerlei Kapriolen, ganz abgesehen davon, dass Liebende zu ganz und gar ungewöhnlichen Mitteln greifen, wenn es darum geht, dem/der Auserwählten gegenüber seine Zuneigung auszudrücken: Einen höchst eindrucksvollen Weg, seiner Traumfrau einen Heiratsantrag zu machen, wählte Maik Elbers, der bis zum vergangenen Jahr als Tierpfleger im Zoo Duisburg beschäftigt war. Während eines chirurgischen Eingriffes bei einer Duisburger Giraffe lernte der frischgebackene Tierpfleger im August 2001 die Tierarzthelferin Vera Teben kennen – und ganz spontan verguckten sich die beiden jungen Tierfreunde ineinander; mit der Folge, dass Vera in den nächsten Wochen ihre Mittagspausen nicht mehr zwischen Pinzetten und Phiolen verbrachte, sondern in der Unterwasser-Beobachtungsstation des Duisburger Delphinariums. Beide begeisterten sich überdies fürs Tauchen, schrubbten nach Feierabend gemeinsam die Beckenwände des riesigen Delphinariums und nannten sich vier Wochen nach dem ersten Blickkontakt ein „unzertrennliches Paar“. Weil für beide Duisburgs Delphinarium somit einen entscheidenden Bezugspunkt bedeutet, wird Maik Elbers am Samstag, dem 1. Mai 2004, in der um 14.30 Uhr beginnenden Delphin-Vorführung seiner künftigen Wunsch-Frau offiziell – und vor hundertköpfigem Publikum – einen Heiratsantrag machen. Maik Elbers wird als Assistent des diensthabenden Delphinpflegers die öffentliche Vorführung selbst übernehmen und in deren Verlauf seine Angebetete zum Bötchen-Fahren bitten, um sie während ihres anschließenden Auftritts auf der Trainer-Bühne ums Ja-Wort zu bitten. Wichtiger Hinweis an Redaktionen und Fotografen: Wir bitten nachdrücklich, diese Meldung nicht vor dem 1. Mai 2004 um 14.30 Uhr zu veröffentlichen und versichern, dass die zukünftige Braut von der geplanten Aktion keine Kenntnis hat!

Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Natur- und Artenschutz

Sciencegarden - 30. Apr. 2004
Wie viele Arten dürfen sterben? Vom Sinn biologischer Vielfalt
Das weltweite Artensterben findet weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit statt, obwohl erste wissenschaftliche Studien die herausragende Bedeutung biologischer Vielfalt für die Umwelt des Menschen belegen. Während fortlaufend neue Arten entdeckt und beschreiben werden, verschwinden andere für immer von unserem Planeten. Dieser Artenschwund hat sich in den letzten Jahrzehnten dramatisch beschleunigt, so dass die natürliche Aussterberate um das 50-100fache überschritten wird. Welche Konsequenzen dieser Verlust an biologischer Vielfalt, der so genannten „Biodiversität“, für die Ökosysteme unserer Erde und somit für den Menschen haben wird, ist momentan noch weitgehend ungeklärt. Einen Verlust von einzelnen Arten kann das System durchaus vertragen. Hält das Artensterben hingegen an, dann bricht das Gefüge irgendwann auseinander.

St. Galler Tagblatt - 5. Mai 2004
Ein Zebra fast ohne Streifen
Wie ein «richtiges» Zebra sieht das Quagga nicht aus. Es hat wenig Streifen, das Fell ist bräunlich. Man findet es ausgestopft in Museen. Reinhold Rau will diese Unterart des Steppenzebras wieder zum Leben erwecken. Nach dem Zweiten Weltkrieg ist der geborene Deutsche nach Südafrika gekommen, ans South African Museum in Kapstadt. Jahrzehntelang war er an diesem Naturkundemuseum als Konservator tätig, dabei ist ihm das Quaggafohlen aufgefallen. Das letzte Quagga war 1883 im Zoo von Amsterdam gestorben, insgesamt 24 Exemplare existieren noch. Sie sehen recht unterschiedlich aus und sind quer über die Welt verstreut. Eines dieser konservierten Tiere befindet sich in Basel. «Mit Gentechnik hat es nichts zu tun. Es geht um Rückzüchtung.» Möglich ist dies, weil das Quagga gar nie eine eigene Art gewesen ist. Das 1986 gestartete «Quagga- Projekt» hat Zebras aus Namibia und KwaZulu zusammengebracht, die allesamt wenig gestreift waren. Sie sollten sich paaren, und unter ihren Nachkommen wurden jene aussortiert, die zu starke Streifen zeigten. Reinhold Rau präsentiert Bilder seiner Zuchterfolge seit 1993. Wir sehen, wie sich lebende Zebras und ausgestopfte Quaggas allmählich näher kommen.

sz-online - 5. Mai 2004
Frau Lehnert sucht Fledermausquartiere
DRESDEN - Behend kraxelt Marion Lehnert von Gerüst zu Gerüst, balanciert auf den schmalen Baubrettern, nimmt Etage für Etage die WBS-70-Hauswand unter die Lupe. Die „Fassaden-Kletterei“ gehört zu ihrem Beruf als Naturschützerin. Sie sorgt dafür, dass Brutplätze von Vögeln und Fledermausquartiere nicht wegsaniert werden. Tausenden kleinen Tieren rettete sie in dem von der Karl-Kaus-Stiftung unterstützten Projekt „Artenschutz an Gebäuden“ schon das Leben. Über 100 Brutplätze hat sie bei Sanierungsvorhaben der Wohnungsgesellschaften dieses Frühjahr schon ausfindig gemacht.


Hamburger Abendblatt - 30. Apr 2004
Der "Krötenvater" von Tangstedt
Seit vielen Jahren engagiert sich Bernd Heitmann aus Borstel-Hohenraden mit großem Einsatz für kleine Krabbler. Stolze zwölf Jahre lang hatte der Landmaschinenmechaniker, immer wenn Kröten und Frösche sich aus den Winterquartieren zum Laichen an den Tangstedter Mühlenweiher aufmachten, Amphibien über die Mühlenstraße getragen, um sie vor dem Tod unter Autoreifen zu bewahren. Jetzt ist, im Zuge des Golfplatzbaus an der Tangstedter "Wulfsmühle", ein Krötenschutzzaun entstanden - auch ein Verdienst Heitmanns. Anhand der Zahlen seiner Statistik glaubt der Umweltschutz-Aktivist ablesen zu können, dass viele Kröten tatsächlich den sicheren Weg unter der Straße hindurch wählen: Waren es im Jahr 1999 1200 Tiere (inklusive 300 totgefahrene), die von ihm und Helfern aufgesammelt wurden, und 2001 1020 (138), so zählte er in diesem Jahr im gleichen Zeitraum nur 440 lebende und 20 tote Amphibien.

Sächsische Zeitung - 30. Apr 2004
Welpen vermisst
Von den neun Wolfswelpen, die im vergangenen Jahr bei Neustadt/Spree das Licht der Welt erblickten, sind offenbar nur noch zwei am Leben. Und zwar genau die beiden, die eingefangen und in ein Gehege im Bayerischen Wald geschafft wurden. Wie Ilka Reinhardt vom Wildbiologischen Büro Lupus mitteilte, gibt es seit Februar keine Hinweise mehr auf den Aufenthaltsort der zwei Jungtiere, die den Experten noch nicht ins Netz gegangen sind. Zwei von ihnen wurden nach Bayern gebracht und dort einem DNA-Test unterzogen, der klären soll, ob es reine Wölfe sind. Dessen Ergebnis liegt laut Reinhardt zwar noch nicht vor. Sie sei sich aber sicher, dass es sich bei den Welpen um Mischlinge handeln muss. Unabhängig davon werde für die zwei Welpen im Bayrischen Wald ein neues Gehege gesucht.


Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen     ~ TV-Tipps
Weitere Infos
St. Galler Tagblatt - 30. Apr 2004
Wenn alles schläft - fast alles
Wie findet eine Fledermaus in stockdunkler Nacht ihre Beute? Und was spielt sich in der Tiefsee ab? Die Sonderausstellung «Nachtleben» im Naturmuseum bringt Licht ins Dunkel. Rechtzeitig zur Walpurgisnacht lädt das Naturmuseum zur Vernissage der Sonderaustellung «Nachtleben - Geheimnisse der Finsternis» ein. Bis zum 31. Oktober können interessierte Besucher die Vielfältigkeit des nächtlichen Treibens auf eigene Faust erkunden. Begleitet wird die Ausstellung von einem reichhaltigen Rahmenprogramm.
 



Zirkus

Rhein Main Presse - 30. Apr 2004
Prozess gegen Zirkusunternehmer
"Die eingesperrten Tiere schrien von morgens bis abends erbärmlich." So beschrieb es eine 42-Jährige, die aus dem obersten Stockwerk eines Hochhauses auf das Gelände in der Güterhallenstraße sehen konnte, als Zeugin vor Gericht. Zirkusunternehmer Dimitar Dimitrov muss sich verantworten, er hielt dort zwischen Juni und November 2002 zahlreiche Tiere unter untragbaren Bedingungen, ist die Staatsanwaltschaft überzeugt. Die Stadt beschlagnahmte die Exoten im November 2002.
Dem 38-jährigen Bulgaren flatterte wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz ein Strafbefehl von 5400 Euro ins Haus. So sollen die Gehege für Liger, Mandrills, Paviane, Trauerschwäne und Emus viel zu eng gewesen sein. Doch nach Meinung des Angeklagten und seiner Anwältin irren sich sowohl Tierarzt als auch Stadtverwaltung und insbesondere die Hausfrau gründlich. Einige wenige Unzulänglichkeiten im Mai 2002 hatte der Angeklagte schon am ersten Verhandlungstag eingeräumt. "Die Auflagen der Stadt hat mein Mandant bereitwillig erfüllt. Die Zustände waren dann völlig in Ordnung", betonte die Anwältin. Der Leiter des Umweltamtes, Wolfgang Herrmann, gab ihr zum Teil Recht. Doch vom September 2002 an habe sich die Lage für die Tiere wieder verschlechtert.

Rhein Main Presse - 06. Mai. 2004
Tierhalter hielt Exoten nicht artgerecht
Zu einer Geldstrafe von 6.300 Euro wegen quälerischer Tiermisshandlung hat das Amtsgericht gestern den Zirkusunternehmer Dimitar Dimitrov verurteilt. Der 38-jährige Bulgare hielt zwischen Juni und November 2002 auf einem Gelände in der Güterhallenstraße exotische Tiere unter erbarmungswürdigen Umständen. Der Mann war vor dem Amtsgericht gegen einen Strafbefehl von 5.400 Euro angegangen. Das Gericht stützte sich in seinem Urteil auf ein Gutachten des Kreisveterinärs Dr. Michael Lay. Die Verteidigerin kündigte Berufung an. Vor dem Mainzer Verwaltungsgericht klagt Dimitrov jetzt auf Rückgabe seiner im November 2002 beschlagnahmten Tiere.


Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Ausstellungen

Vogelpark Herborn: 
Dauerausstellung "Die Schöpfung bewahren - Mensch und Evolution"

ab 30. März

DORTMUND Westfälisches Schulmuseum:
Mit Gehrock und Zylinder im Dschungel - Maximilian Prinz zu Wied. Ein "zweiter Humboldt"
bis 21.7.2004
http://www.museendortmund.de/schulmuseum/index.htm

PADERBORN Historisches Museum im Marstall:
Als das Kotelett noch lebte - Eine Ausstellung zur Biologie der Hausschweine
bis 25.7.2004
http://www.paderborn.de/cs_kunst_kultur/content/sp_auto_7328.php

DARMSTADT Hessisches Landesmuseum:
DINO & CO - Erstmals in Europa: 59 Saurier aus Asien
bis 1.8.2004
http://www.hlmd.de


BERLIN Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem:
VICTORIA & CO. IN BERLIN
100. Geburtstag des Botanischen Gartens
bis 5.9.2004
http://www.bgbm.org/BGBM

Museum Korbach  
Tiere der Eiszeit
bis 19.9.2004 

LÜNEBURG Ostpreußisches Landesmuseum:
Natur und Jagd in der Malerei von Gerhard Löbenberg
bis 24.10.2004
http://www.ostpreussisches-landesmuseum.de 

WIEN Naturhistorisches Museum:
Wildlife: Fotografien des Jahres
bis 31.05.2004
www.nhm-wien.ac.at/nhm/


KLAGENFURT Landesmuseum für Kärnten:
Inmitten Parasiten
bis 30.06.2004
www.landesmuseum-ktn.at


ZÜRICH Landesmuseum Zürich:
FASZINATION FORSCHUNG
bis Juni 2004
http://www.musee-suisse.ch

ST. GALLEN Naturmuseum:
Nachtleben - Geheimnisse der Finsternis
bis September 2004
www.naturmuseumsg.ch

Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
TV-Tipps

tv.nrw: Samstags ca. 18:15 Uhr "Ein Platz für Tiere" mit Bernhard Grzimek aus den 70er und 80er Jahren; teilweise mit Zoo-Berichten. 
RTL2, Sonntags ca 13:30: Mehrere Folgen "Crocodile Hunter", mit Steve Irvin, aus dem Australia Zoo, Beerwah

Fr., 07.05.2004, 14:15-15:00 ZDF, Wunderbare Welt, Katzenjammer: die Gepardenstory
Fr., 07.05.2004, 15:15-16:00 ARD, Im Reich des Meeres (1/5): Algenwald und Regenwald
Fr., 07.05.2004, 16:15-17:15 B-alpha, Planet Wissen, Störche - Segler im Aufwind?
Fr., 07.05.2004, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Kindergarten für Menschenaffen
Fr., 07.05.2004, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Zoogeschichten
Fr., 07.05.2004, 20:15-21:00 RBB, Heimkehr der Biber
Sa., 08.05.2004, 06:45-07:15 SWR, Die Rückkehr der Steinadler, Der Nationalpark Berchtesgaden
Sa., 08.05.2004, 07:45-08:15 SWR, Im Reich der Äskulapnatter, Die Donauleiten bei Passau
Sa., 08.05.2004, 10:30-11:00 B-alpha, Welt der Tiere, Orang Utan Waisen - Ihr Traum vom Regenwald
Sa., 08.05.2004, 14:45-15:00 MDR, Elefant, Tiger & Co., Zoogeschichten
Sa., 08.05.2004, 17:55-18:30 VOX, Tierzeit: Spinnen in Australien
Sa., 08.05.2004, 19:10-20:15 VOX, Quest: Giganten der Meere
So., 09.05.2004, 13:45-14:30 RBB, Ein Gorilla-Leben
So., 09.05.2004, 17:15-17:30 3sat, Tiere der Welt: Koalas
So., 09.05.2004, 20:15-21:45 WDR, Traumland unter Wasser
So., 09.05.2004, 23:55-00:50 ARTE, Menschenzoos, Doku Frankreich 2002
(Doku F 2002, Geschichte der Vökerschauen, sehr einseitig erzählt, Statements versch. Forscher und Hagenbeck, eigentlich harmlose Reflektionen, aber geradezu bösartig zusammengeschnitten zu völlig schiefem Weltbild)
Mo., 10.05.2004, 14:15-15:00 ZDF, Wunderbare Welt, Vorsicht Kamera: mit Tierfilmern unterwegs
Mo., 10.05.2004, 15:15-16:00 ARD, Im Reich des Meeres (2/5): Waffengift und Nachtgestalten
Mo., 10.05.2004, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Waldelefanten -, Afrikas geheimnisvolle Urwaldriesen
Di., 11.05.2004, 14:00-14:25 WDR, Felix und die wilden Tiere: 27. Die letzten Löwen Asiens
Di., 11.05.2004, 14:15-15:00 ZDF, Wunderbare Welt, Serengeti - Bühne des Lebens
Di., 11.05.2004, 15:15-16:00 ARD, Im Reich des Meeres (3/5): Wale und Haie
Di., 11.05.2004, 19:00-19:45 ARTE, Affen - Unsere wilden Verwandten (2/5), (2): Gorillas - Im Herzen des Urwalds
Mi., 12.05.2004, 14:15-15:00 ZDF, Wunderbare Welt, Baumkängurus - die Wipfelstürmer
Mi., 12.05.2004, 15:15-16:00 ARD, Im Reich des Meeres (4/5): Lebensweisen und Wunderwelten im Korallenriff
Do., 13.05.2004, 12:15-13:00 N3, Im Reich der Rüsselhündchen, Kenias Küstenwald
Do., 13.05.2004, 15:15-16:00 ARD, Im Reich des Meeres (5/5): Inselfische und Filmtaucher
Do., 13.05.2004, 16:00-16:30 3sat, Zoos der Welt, Rhapti - das Panzernashorn
Do., 13.05.2004, 19:00-19:45 ARTE, Affen - Unsere wilden Verwandten (4/5), (4): Menschenaffen - Die letzten ihrer Art
Fr., 14.05.2004, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Eine Heimat für Elefanten
Fr., 14.05.2004, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Zoogeschichten
Fr., 14.05.2004, 20:15-21:15 N3, Neue Zoogeschichten (3)
Fr., 14.05.2004, 20:15-21:00 RBB, Tierzuliebe aus dem Domaquaree Berlin
Sa., 15.05.2004, 08:00-09:00 N3, Neue Zoogeschichten (3)
Sa., 15.05.2004, 10:30-11:00 B-alpha, Zoo & Co., Dzimba - Ein Nashorn auf Reisen
Sa., 15.05.2004, 14:45-15:00 MDR, Elefant, Tiger & Co., Zoogeschichten
Sa., 15.05.2004, 20:45-21:35 ARTE, Operation Okeanos, Das größte Aquarium der Welt


ausführliche Vier-Wochen-Vorschau: 
http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm
 

Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo und Naturschutz aus Online-Zeitungen. Aus Copyright- und Platzgründen zitieren wir lediglich aus den Meldungen und versuchen, sie dabei inhaltlich unverändert wiederzugeben. Die vollständigen Artikel sind verlinkt; leider werden die Links oft nach kurzem ungültig oder die Artikel in ein Archiv verschoben. Meist lassen sie sich dort mit einer Suchfunktion wiederfinden. Für den Inhalt der Artikel können wir natürlich keine Verantwortung übernehmen. 
Für wöchentliche englische, weltweite Zoo-Meldungen empfehlen wir ZooNewsDigest. Anmelden: E-Mail an zoonewsdigest-subscribe@yahoogroups.com
Pressemitteilungen und Hinweise auf weitere Artikel sind ausdrücklich erwünscht: redaktion@zoo-information.de. Wir freuen uns über jede Form auch kritischer Rückmeldung und über einen Besuch der Zoo-AG unter www.zoo-ag.de
Die Zoopresseschau ist eine unabhängige Publikation der Zoo-AG Bielefeld: Anbieterkennzeichnung. Weitere Hinweise, Impressum, Optionen, An- und Abmelden und Archiv aller Ausgaben unter www.zoopresseschau.info

© 2004 Zoo-AG Bielefeld

zur Startseite

Suche im Archiv


Archiv Web

über 630 Zoos in Deutschland