E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
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Redaktion:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
Artikel-Recherchen:
   Reinhard Hellwig
Pressemitteilungen:
   Kirstin Adrian, Melanie Witte



ISSN 1619-6643


Ausgabe 211 vom 29. April 2004

Liebe Leser,

auch wenn in dieser und in den nächsten Ausgaben vielleicht einige der gewohnten Rubriken fehlen oder weniger umfangreich ausfallen, hofft das Redaktionsteam, dass Ihnen eine ausreichende Anzahl an interessanten Meldungen und Informationen zur Verfügung steht. Viel Spaß bei der Lektüre!

Martina Raffel
  Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps

Zoos und Tierparks

Web.de - 23. Apr. 2004
Im Zoo Dortmund ziehen Tapire und Orang Utans zusammen
Indonesische Tapire und Orang Utans leben im Zoo Dortmund künftig in einer Wohngemeinschaft. Die gemeinsame Haltung der beiden Regenwaldbewohner sei bisher weltweit noch in keinem Zoo erprobt worden, teilte die Stadt Dortmund mit. Erste Bewohner des für rund 4,3 Millionen Euro erbauten Regenwaldhauses waren am Donnerstag zwei Tapire. Die Orang-Utans ziehen im Sommer in ihr neues Domizil, wenn die Außenanlagen fertig sind, sagte die stellvertretende Zoodirektorin, Ilona Schappert. «Wir gehen davon aus, dass die Tapire wehrhaft genug sind, um sich gegen den Unsinn der Affen zu wehren und wir denken, dass die Orangs schlau genug sind, sich von den Tapiren nicht beißen zu lassen», sagte Schappert. Sollte es doch Komplikationen geben, können beide Tierarten durch Metallnetze getrennt werden.

Hamburger Abendblatt - 28. Apr 2004
Greenpeace zeigt: Das ist unsere neue Arche Warder
Am kommenden Sonnabend wird das Zentrum für alte Haus- und Nutztierrassen nach halbjährigem Umbau wiedereröffnet. Der Verein Arche Warder hat das 40 Hektar große Außengelände komplett umgestaltet. Greenpeace und seine gleichnamige Umweltstiftung sowie Warders Bürgermeister und zwei Fördervereine gehören dem Verein an. Er hat den insolventen Tierpark im Herbst 2003 übernommen. 15 Kilometer Zäune wurden erneuert, 1,5 Kilometer Wasserleitungen verlegt, die Wege ausgebessert, 500 Kubikmeter Mist aus Hütten, Stallungen und von Koppeln geholt sowie 25 Container mit Müll und Bauschutt weggefahren. 500.000 Euro hat der Umbau bislang gekostet. "Wir brauchen aber noch 250.000 Euro, um mehr Tierunterstände zu bauen und die Infrastruktur weiter zu verbessern", sagt Laing und wirbt um Spenden. Die Hälfte der laufenden monatlichen Kosten von etwa 35.000 Euro möchte der Tierparkchef aus Eintrittsgeld bestreiten, die andere Hälfte aus Spenden.

news.search.ch - 29. Apr 2004
Müder Elefantenbulle verlässt Zolli
Der Zwischenaufenthalt des afrikanischen Elefanten Calimero im Zoo Basel ist vorbei: Der 28-jährige Bulle ist diese Woche ein Jahr später als geplant in die Niederlande transportiert worden, ohne Nachwuchs zu hinterlassen. Der Zolli bedauert, dass der Besuch von Calimero nicht den erhofften Nachzuchterfolg gebracht hatte. Trotz regelmässiger Paarungen sei derzeit keine Basler Elefantendame trächtig. Alle Hoffnungen ruhen jetzt auf dem neunjährigen Jungbullen Yoga. Dieser soll in wenigen Jahren die Aufgabe des Zuchtbullen übernehmen. Er hat bereits spielerische Annäherungen gemacht.

Wiesbadener Kurier - 27. Apr 2004
Frankfurter Zoo stellt Leoparden-Zwillinge und Tigerweibchen vor
Elf Monate nach ihrer Geburt hat der Frankfurter Zoo gestern seine Amurleoparden-Jungen vorgestellt. "Bisher waren die Köpfe der Zwillinge "Jarolim" und "Jara" zu klein, sie passten durch das Gitter", sagte Zoodirektor Christian Schmidt. Im Herbst sollen die Jungkatzen im Rahmen des Europäischen Erhaltungszucht-Programms an Zoos in Mulhouse und Antwerpen abgegeben werden. Auch die Sumatratiger sollen sich im Zoo vermehren. Sumatra-Tiger "Iban" hat seit zwei Wochen Gesellschaft einer Gefährtin. "Malea" war als Geschenk des Berliner Tiergartens in Frankfurt eingetroffen. Tigerweibchen "Malea" müsse sich allerdings noch durch Gitter getrennt an Iban gewöhnen, sagte Schmidt. "Die Tiere zeigen uns, wann der richtige Zeitpunkt ist, sie zusammen zu bringen." Er rechne noch in diesem Jahr damit.

Kieler Nachrichten - 26. Apr 2004
Ein Jüngling für Moskwa
Kap, der neue Eisbär im Tierpark Neumünster, war schon gestern die große Attraktion. Vorerst darf der dreieinhalb Jahre alte Neuzugang noch nicht zu der 32 Jahre alten Eisbärin Moskwa ins große Gehege. Moskwa zeigte dem Neuling, wie es bei Eisbären üblich ist, gestern erst einmal ihre Flanke und ihre Zähne - natürlich getrennt durch dicke Gitterstäbe. Den Transport vom Karlsruher Zoo in einem Anhänger bis nach Neumünster hat er sichtlich gut überstanden. Nur der Abrieb von einer Aluminium-Bordwand des Gefährts hat sein Fell auf dem Hinterteil dunkel eingefärbt. Der Karlsruher Zoo hat den Eisbär als so genannte Zuchteinstellung nach Neumünster geschickt. Kap hatte sich mit dem zweiten, dominanten Männchen des Zoos in einer Vierergruppe nicht verstanden. In Neumünster nimmt er den Platz von Rambo ein, der im vergangenen September an einer Darmverschlingung eingegangen ist. In den nächsten Tagen soll Kap Gelegenheit bekommen, das große Gehege erst einmal ohne Moskwa, die dann weggesperrt wird, zu erkunden. Wahrscheinlich werde die erfahrene Bärin den lebhaften Jüngling einfach links liegen lassen. Erst mit sechs bis sieben Jahren wird Kap geschlechtsreif. Der Tierparkdirektor hofft jetzt, dass noch in diesem Jahr eine junge Eisbärin das Trio im Gehege komplettieren könnte.

Märkische Oderzeitung - 23. Apr. 2004
Pandabärin Yan Yan wird wohl kinderlos bleiben
Die letzte Hoffnung auf Nachwuchs von Berlins Pandabärin Yan Yan hat sich wohl endgültig zerschlagen. Knapp einen Monat nach dem Besuch von zwei chinesischen Experten im Zoologischen Garten steht mit großer Sicherheit fest, dass aus Peking kein Spezialsamen zur künstlichen Befruchtung geschickt wird. Zoo-Direktor Jürgen Lange meinte am Donnerstag: "Mit der bekannten chinesischen Höflichkeit ist uns zu verstehen gegeben worden, dass eher nicht mehr mit einer Schwangerschaft von Yan Yan gerechnet werden kann."

Berliner Zeitung - 24. Apr 2004
Eine Woche Hoffnung
Auch wenn die Chinesen keinen Samencocktail für Yan Yan nach Berlin schicken wollen, gibt es noch einen kleinen Funken Hoffnung, dass die Pandabärin doch noch schwanger wird. "Wir gehen davon aus, dass die Bärin noch fruchtbar ist", sagt Zoo-Vorstand Heiner Klös. Klös hofft, dass Yan Yan noch nicht in den Wechseljahren ist, sondern dass sich ihre fruchtbaren Tage dieses Jahr nur verzögert haben. Und die Untersuchungen der zwei chinesischen Panda-Experten haben ergeben, dass das Sperma von Pandamann Bao Bao "astrein" ist. Das ist auch der offizielle Grund, warum China kein Panda-Sperma schicken will, das wäre ja Verschwendung. Vielleicht aber sind die Chinesen auch einfach der Meinung, dass sich so ein Aufwand für Yan Yan sowieso nicht mehr lohnt. Seit Jahren schon wird spekuliert, die Chinesen hätten Berlin nicht ihre beste Panda-Dame ausgeliehen. Die lustmüde Bärin Yan Yan hatte vor ihrer Ankunft im Zoo noch nie einen Eisprung, und außerdem kam sie in einem ziemlich schlechten Zustand nach Berlin. Das könnte daran liegen, dass der Berliner Zoo keine millionenschweren Leihgebühren wie zum Beispiel der New Yorker Zoo, sondern nur zwischen 40.000 und 50.000 Euro pro Jahr an Panda-Forschungsprojekte in China zahlt.

Grafschafter Nachrichten - 24. Apr 2004
Tierpark Neuer Zooführer erschienen
Präriehund "Nordhörnchen" erklärt im neuen Kinder-Zooführer das Leben der Nordhorner Tierpark-Bewohner. Er ist ab sofort zum Preis von zwei Euro an der Kasse des Tierparks erhältlich. Auf 36 Seiten stellt das großformatige Heft die beliebtesten Nordhorner Zootiere vor. Das durchgehend farbig und auf festes Papier gedruckte Büchlein informiert mit vielen Fotos und Zeichnungen sowie kurzen Texten. Gedacht ist der neue Führer vor allem für Gundschulkinder, die mit dem Buch selbstständig arbeiten können. Aber auch Vorschulkinder sollen mit Unterstützung ihrer Eltern Spaß an dem Heft haben. Außerdem werden Lehrer ausdrücklich dazu ermuntert, den Zooführer als Kopiervorlage zu nutzen. Die einzelnen Kapitel sind als Arbeitsblätter konzipiert, die für den Unterricht vervielfältigt werden dürfen.

Freie Presse (Chemnitz) - 26. Apr 2004
Weltweit erstes mobiles Meerwasser-Aquarium in Dresden
In Dresden eröffnet im Mai das weltweit erste mobile Meerwasser-Aquarium. Der genaue Eröffnungstermin von "Sea Life" steht allerdings nach Auskunft des Veranstalters Merlin Entertainments Deutschland GmbH noch nicht fest. "Sea Life" zeigt einen Querschnitt durch die Unterwasserwelt der Nord- und Ostsee bis an die Grenze zum Atlantik. Auf 1000 Quadratmetern und in rund 30 Einzelbecken werden Meerestiere aus 30 Arten präsentiert, darunter Haie, Rochen, Muränen, Barsche, Dorsche, Seepferdchen, Seesterne und Krebse.

Sächsische Zeitung - 27. Apr 2004
Langusten und Haie in Dresden
Unter großem Medienandrang sind am Dienstag die ersten Meeresbewohner ins "Sea Life"-Aquarium in Dresden eingezogen. Einen Tag benötigte der Lastzug von der britischen Aufzuchtstation in Weymouth bis an die Elbe, sagte "Sea Life"-Chefin Ulla Möll der dpa. Dabei ging es im Eurotunnel unter der Nordsee auf den Kontinent. Am 1. Mai will das Aquarium öffnen. Es zeigt mehr als 3000 Tiere von 60 Arten, die normalerweise in der Nord- und Ostsee beheimatet sind.

Freie Presse (Chemnitz) - 28. Apr 2004
Mobiles Meerwasser-Aquarium eröffnet am Samstag in Dresden
Das erste mobile Meerwasser-Aquarium der Welt eröffnet am Samstag in Dresden. Für die kommenden drei Jahre sei «Sea Life aktuell» nun in der Landeshauptstadt, sagte Managerin Ulla Möll am Mittwoch. Die zeitliche Begrenzung sei im Konzept des mobilen Aquariums festgehalten, das zuvor bereits drei Jahre in Dortmund gastierte. Es sei jedoch nicht ausgeschlossen, dass «Sea Life» permanent in Dresden bleibe. Die Entscheidung stehe noch aus. Besucher können sich auf mehr als 3000 Fische aus 60 Arten freuen. Auf einer Gesamtfläche von 1000 Quadratmetern gibt es 30 Becken mit Salzwasser. Das größte Becken, das Atlantik-Becken, umfasst allein 250.000 Liter.

 

Planung und Bau

Hamburger Abendblatt - 22. Apr. 2004
Ozeanarium heißt jetzt Ozeanhaus
Bisher lief es unter dem Namen Ozeanarium - das Konzept, mit dem die Hamburger Gruppe ozean.tv eine maritime Attraktion im Hafen mit Aquarium, Science-Center und Sonderausstellungsfläche plant. Jetzt hat die Vision einen Namen bekommen: Ozeanhaus HafenCity Hamburg - Das Tor zum Meer. "Das Ozeanhaus soll das Konsulat der Meere auf deutschem Boden sein", sagt Frank Eyssen vom Ozeanhaus-Team. Die Pläne für die "große, 80 Millionen Euro umfassende Variante" zielen auf das Überseequartier der HafenCity ab. Am 30. Juni ist Abgabetermin für die Vorschläge - bis Ende Oktober will sich die Stadt laut Eyssen für eines der vier im Rennen befindlichen Investoren-Konsortien entscheiden.

Berliner Morgenpost - 25. Apr 2004
Tierische WG: Acht Wölfe ziehen mit vier Bären zusammen
Einen Monat noch, dann fällt im Berliner Zoo die Mauer. Zu Pfingsten sollen die Bauarbeiten an der Bärenburg und dem Wolfsgehege zu Ende gehen. Dann werden sich acht weiße Wölfe und vier Braunbären erstmals ohne Zaun gegenüberstehen. "Das wird spannend", sagt selbst der stellvertretende Zoo-Direktor Heiner Klös. Zwar habe es solche Zusammenlegungen in anderen Zoos schon gegeben. "Aber ob es auch bei uns funktioniert, muss sich erst zeigen." Für rund eine Million Euro wurde vergrößert und umgebaut. Die Wölfe leben künftig auf einem Areal von 1100 Quadratmetern. Auf die Bären wartet eine 2100 Quadratmeter große Anlage, die aus den Inseln für Braun- und Kragenbären sowie der Mähnenwolfanlage zusammengelegt wurde. Auf diesem Gelände werden sich künftig auch die Wölfe bewegen können. Der Weg führt für sie auf der einen Seite über eine schmale Brücke und eine Felsschlucht und auf der anderen Seite durch zwei enge Tunnel. Die Übergänge sind so eng, dass auch der dünnste Bär dort nicht durchpasst. Zu Pfingsten sollen erst die Wölfe die neue Umgebung erkunden.

Hofgeismarer Allgemeine - 23. Apr. 2004
Greifvögel heben wieder ab in die Lüfte
Sie fliegen wieder: Die Greifvögel im Tierpark Sababurg. Bis zum 31. Oktober können Tierparkbesucher ab sofort wieder täglich drei Greifvogelflugvorführungen von jeweils 30 Minuten miterleben. In diesem Jahr stehen auch andere Projekte auf dem Programm. So wird ein Vielfraßgehege gebaut, das in den nächsten Monaten noch zur Freigabe kommt. Im vergangenen Jahr wurde ein Wasserspielplatz geschaffen, der nun erweitert werden soll. Das Forst- und Jagdmuseum wird renoviert und umgebaut und mit einem neuen Konzept wiedereröffnet.

Pressetext.de - 26. Apr 2004
19-Mio.-Liter-Aquarium in Atlanta in Bau
Eines der größten Aquarien der Welt soll die Hauptstadt des US-Bundesstaates Georgia für Touristen zur noch beliebteren Destination machen: Das "Georgia Aquarium" mit 19 Mio. Liter Wasser und einer Fläche von 37.000 Quadratmetern soll im Sommer 2005 seine Pforten öffnen. 200 Mio. Dollar werden für den Bau des Superaquariums aufgewendet. Rund 50.000 Tiere werden in verschiedenen Salz- und Süßwasserbecken ihre neue Heimat finden. Eine Halle soll 12.000 Besuchern Platz bieten. 25 Prozent der Fläche werden schulischen Zwecken dienen. Schon im ersten Betriebsjahr erwarten sich die Betreiber mehr als zwei Mio. Besucher. Das Aquarium will aber auch in punkto Umweltfreundlichkeit an der Weltspitze stehen: Das gesamte Wassersystem soll stündlich recycelt werden. Damit soll der Gesamtwasserverbrauch nicht höher sein, als der eines Supermarkts.




Aktionen

Leipziger Volkszeitung - 27. Apr 2004
Zookonzert verbindet Musik, Mode und Artenschutz
Das Thema Zoo lässt sich auch in Musik übersetzen - den Beweis gibt's am Sonnabend im Leipziger Gewandhaus. Zum dritten Mal veranstaltet die Gemeinschaft deutscher Zooförderer ein großes Benefizkonzert zugunsten von Artenschutzprojekten, darunter ein neues Erhaltungszuchtprogramm für sibirische Schneeleoparden.

Berliner Morgenpost - 23. Apr 2004
Die gute Nachricht
Das Berliner Zoo-Aquarium öffnet am kommenden Mittwoch bis Mitternacht. Bei der langen Nacht informieren Tierpfleger, wie gefäßige Vogelspinnen verpaart oder wie bei den gefährlichen Haien die Aquarienscheiben geputzt werden. Auch seltene Neuankömmlinge in den Becken sollen präsentiert werden.

Naumburger Tageblatt - 26. Apr 2004
Fasziniert von Raubkatzen
Faszination Raubkatzen - so lautet der Titel einer Multimedia-Ausstellung, die am Montag im Raubtierhaus des Zoologischen Gartens Halle eröffnet worden ist. Sie will Wissen über das Leben von Großkatzen in freier Wildbahn an Erwachsene und Kinder gleichermaßen vermitteln, sie soll unterhalten und dabei alle fünf Sinne des Menschen ansprechen.Die Idee für das Projekt in Deutsch und Englisch hatten die Umwelt-Pädagoginnen Mirja Heunemann und Anke Lehmann.

Kleine Zeitung - 29. Apr 2004
Im Wildpark Mautern wird mit Wölfen getanzt
"Ein Mann, der mit den Wölfen tanzt", ist auf Besuch im obersteirischen Wildpark Mautern. Der 32-jährige Zoltan Horkai wird für eine Woche im Elfenberg mit sieben seiner von Hand aufgezogenen Wölfe wohnen. Der ungarische Biologe nahm das Verhalten der Tiere an, "spricht" ihre Sprache und führt als Alpha-Wolf das Rudel an. Ziel des Besuches ist, den Wildpark-Besuchern die Angst vor den Raubtieren zu nehmen und zu zeigen, dass die Geschichte vom Rotkäppchen einfach nur ein Märchen ist.
Seit einigen Jahren erforscht Horkai, der sein Studium in Amerika abschloss, in Zusammenarbeit mit der Universität Budapest das Sozialverhalten und die Lebensweise der Wölfe.

Allgemeine Zeitung Mainz - 27. Apr 2004
Ziegenbock Herkules lässt sich gerne von den Kindern kraulen
Mainz. Zum Frühlingsfest hatte der Kasteler Tierpark eingeladen. Größte Attraktion war das neue Streichelgehege, in dem besonders die jüngsten Besucher kleine Ziegen und Schafe füttern und streicheln konnten. "Das Streichelgehege ist gut angenommen worden", freute sich Sabine Böhringer, Vorsitzende des Trägervereins.

Berliner Morgenpost - 23. Apr 2004
Nostalgie-Party im Bärenzwinger
Mit einem leckeren Frühlingsmenü sind gestern Mittag die drei Wappentiere im Bärenzwinger nahe dem Märkischen Museum verwöhnt worden. Grund für die Sonderfütterung mit Obst und Gemüse, zu der sich mehr als 100 Berliner und Touristen eingefunden hatten, war der zehnte Jahrestag der Präsentation der Kinder von Schnute, Maxi und Bärenvater Tilo. Im Januar 1994 waren im Bärenzwinger fünf kleine Petze geboren und am 22. April erstmals der Öffentlichkeit gezeigt worden. Argentiniens Metropole Buenos Aires, mit der Berlin am 19. Mai 1994 eine Städtepartnerschaft abschloss, nahm drei Jungtiere auf, die die übrigen beiden Bärenkinder fanden im Naturpark im spanischen Cabarceno eine neue Heimat.

 

Nachwuchs 
 
Berliner Kurier - 23. Apr. 2004
Boah, unser kleiner Nino!
Kleines Nilpferd Namenlos, du sollst Nino heißen! Wie das Flusspferd-Baby bei "Benjamin Blümchen". So hatten es sich die Kinder von Mitarbeitern der Wasserbetriebe gewünscht. Die machten nämlich 3500 Euro für das neueste, erst acht Wochen alte Nilpferd im Zoo flüssig, durften darum den Namen aussuchen.

SonntagsBlick - 23. Apr. 2004
Alex zeigt uns stolz seine Jungen
Grosse Augen machten gestern im Tierpark Dälhölzli in Bern nicht nur die Zuschauer. Sondern vor allem die kleinen beiden Äffchen, die zum ersten Mal raus durften.
Stolz erschien Vater Alex im Freiluftgehege. Huckepack trug das stolze Liszt-Äffchen seine beiden Jungtiere auf dem Rücken.

Ostsee Zeitung - 24. Apr 2004
Ersatzmutter
Ein zehn Tage alter Krallenaffe klammert sich im Tierpark in Wittenberg an den Finger von Tierpflegerin Manuela Werner. Der kleine Rotbauch-Tamarin muss von Hand aufgezogen werden, da seine Mutter ihn nach der Geburt nicht angenommen hatte. Alle zwei Stunden bekommt er etwa 1,5 Milliliter Babynahrung.

Holsteiner Zeitung - 29. Apr 2004
Familien-Glück bei Berberaffen
Dora und Tarzan passen gut auf ihr ein Wochen altes Baby auf. Am Montag vor einer Woche ist der kleine Berberaffe im Tierpark Neumünster zur Welt gekommen. Nicht nur im Affenwald gibt es in diesen Tagen Nachwuchs zu bestaunen.Die Mitarbeiter putzen den Tierpark derzeit heraus. An allen Ecken wird geharkt, gesägt und gehämmert.


Hamburger Abendblatt - 24. Apr 2004
Eigentlich sind wir Amerikaner - die Mini-Adler aus der Heide
Im Nindorfer Wildpark Lüneburger Heide ist Falkner Lothar Askani (53) ein großer Wurf gelungen. Vier Eier hatte Weißkopfseeadlermutter Klara (15) innerhalb von sieben Tagen gelegt - jetzt schlüpften binnen vier Tagen vier Mini-Adler. "In ganz Europa ist mir kein Fall mit einem solchen Vierergelege des Wappenvogels der USA bekannt", sagt Askani. Ein Jungvogel ist schon in den Horst zurückgekehrt - ein zweiter folgt nächste Woche. Die beiden anderen Tiere zieht Askani mit der Hand auf. Aus Sicherheitsgründen wurden die Eier in einer Brutmaschine ausgebrütet.

Web.de - 24.4.2004
Seltene Zucht gelungen: Vier Weißkopfseeadler aus dem Brutkasten
Seltener Nachwuchs aus dem Brutkasten: Im Wildpark Lüneburger Heide ist die Nachzucht von vier Weißkopfseeadlern gelungen - dem Wappenvogel der Vereinigten Staaten von Amerika. In der Natur legen die Tiere normalerweise nur zwei Eier.

Märkische Oderzeitung - 28. Apr 2004
Tierisches Familienvergnügen
Mit dem Knospenknall an den Bäumen hat der Frühling auch im Eberswalder Tierpark endgültig gesiegt. Zoochef Bernd Hensch rechnet in den nächsten Wochen mit 300 bis 350 Jungtieren. Über Nachwuchs darf er sich schon jetzt bei den Pinguinen, Nasenbären, Kängurus, Wildschweinen und seit vergangenem Mittwoch auch bei den Rentieren freuen. Von den zahlreichen Baumaßnahmen, die derzeit auf der rund 20 Hektar großen Anlage im Gange sind, lassen sich die Tierfamilien überhaupt nicht stören. Während die Arbeiten an Backofen, Aussichtsturm und Brücke zügig voran gehen, setzten die Tierfamilien ihre Vorbereitungen für den Zuwachs fort. Die drei Neubauten will Hensch zu Pfingsten der Öffentlichkeit übergeben.

Berliner Morgenpost - 27. Apr 2004
Die gute Nachricht
Nachwuchs bei den Zebus im Tierpark Friedrichsfelde: Fritz heißt das erste Kind von Mutter Rubine, die vor drei Jahren ebenfalls in Friedrichsfelde geboren wurde. Der kleine Bulle mit dem typischen Buckel gehört zur Rasse der Nellore-Zebus, die in ihrer Heimat Indien als heilig gelten.

MVregio - 28. Apr 2004
Doppelter Löwennachwuchs im Tierpark Ueckermünde bekommt Namen
Für den Tierpark Ueckermünde hat sich der Beitritt Polens zur EU bereits im Jahr 1997 vollzogen. Damals begann eine enge Zusammenarbeit zwischen Tierpark Ueckermünde, der polnischen und deutschen Seite der Kommunalgemeinschaft Pomerania, der Stadt Szczecin und vielen anderen Partnern in der Wojewodschaft Zachodniopomorskie (Westpommern). In den Jahren 1997 bis 2003 kamen 36.368 polnische Gäste in den „Zoo der Stettiner“. Im Jahr 2001 schenkte der Zoo Warschau dem Tierpark Ueckermünde den damals fast dreijährigen Löwenkater „Pazur“ (polnisch: Kralle). Dieser polnische Löwe erhielt damals ein nagelneues komfortables Gehege und bekam die EU-Löwin „Naemi“ (häbräisch: Liebliche) aus dem Zoo Aalborg (Dänemark) dazu. Die Folge waren insgesamt vier Löwenkinder. Die ersten beiden Löwenkinder zogen im vergangenen Jahr in den Zoo Eberswalde um. Am 30. Oktober 2003 wurden wieder zwei kleine Löwenkinder geboren. Diese beiden kleinen Löwenkater sollen am 1. Mai 2004 ihre Namen bekommen.

Märkische Allgemeine - 28. Apr 2004
Kamele sorgten für Überraschung
Für eine Überraschung hat die Geburt eines Trampeltierfohlens am Sonnabend im Perleberger Tierpark gesorgt. "Normalerweise beträgt die Tragezeit einer Trampeltierstute 414 bis 472 Tage. Doch das Stut-Fohlen kam schon nach etwa 400 Tagen zur Welt", rechnete Tierparkleiter Wilhelm Lüdke. Das Jungtier sei vollkommen gesund. Es habe lediglich nicht die Größe wie sein Bruder, der am 11. März 2003 das Licht der Welt erblickte und an einen Zoo in Dänemark verkauft wurde.

Ostsee Zeitung - 28. Apr 2004
Name für schwarzes Eselbaby gesucht
Der Heimattierpark der Kreisstadt ist wieder um eine kleine Attraktion reicher: Vor ein paar Tagen erblickte dort ein von Kopf bis Fuß schwarzes Eselbaby das Licht der Welt. Jetzt suchen die Mitarbeiter einen Namen für den jüngsten Bewohner des Tierparks. In den nächsten Tagen können dort Vorschläge eingereicht werden. Der Gewinner dieses kleinen Wettbewerbs darf den Esel am Kindertag übrigens eigenhändig taufen.




Web.de - 24.4.2004
Großer Zoo-Freundschaft droht Ende - «Mäuschen» geht es schlecht
Der schönsten und seltensten Tierfreundschaft im Berliner Zoologischen Garten droht ein trauriges Ende. Der riesigen Kragenbärin «Mäuschen», die seit fast vier Jahren als besondere Zoo- Attraktion mit der zugelaufenen kleinen Katze «Muschi» innig verbunden lebt und schmust, geht es zunehmend schlechter. «Sie wird immer schwächer», sagte Heiner Klös vom Zoo-Vorstand. Der mehr als 500 Kilogramm schwere Koloss ist schon um die 30 Jahre alt und im Bären-Greisenalter. Ihr baldiger Tod würde im Zoo nicht überraschen. «Mäuschen» bewegt sich kaum noch und frisst mäßig. Aber die Katze hat sie weiter gern in ihrer Nähe, oft schläft und schnurrt die Mieze zwischen den gewaltigen Tatzen der Bärin. Beim Tod der Bärin soll die Katze im Revier bleiben dürfen, sagte Klös. «Das Tierchen gehört einfach zum Zoologischen Garten.»

Vienna Online - 28. Apr 2004
Baba, süße Maja
Der Abschied vom Orang Utan-Baby Maja im Schönbrunner Tiergarten in Wien steht bevor: Am kommenden Sonntag, dem 2. Mai kann das Orang Utan-Baby bei der Nachmittagsfütterung in der Bundeshauptstadt zum letzten Mal bestaunt werden. Dann macht sich der zwei Monate alte Knirps auf die Reise in den niederländischen Zoo in Arnheim. Traurige Berühmtheit hatte die kleine Affendame erlangt, als ihre Mutter Sirih kurz nach ihrer Geburt der Darmgrippenepidemie im Tiergarten erlegen war. Bisher von Menschenhand aufgezogen, wird das Baby in den Niederlanden eine echte Orang Utan-Mama bekommen. „Die niederländische Amme hat schon mehrmals mit Menschen ein Affenjunges großgezogen“, versicherte der Tiergarten auf Anfrage.

Darmstädter Echo - 23. Apr 2004
Sitzt in der Ecke und schämt sich
Das Schopfmakakenmädel Takara, das am Mittwoch aus seinem Gehege im Vivarium Darmstadt entwischt und auf einen Baum an der Heinrichstraße geklettert war, ist gestern Nachmittag in seinen Käfig zurückgekehrt. Bereits am Vormittag hatte das Tier wieder ins Vivarium gefunden, war dann im Gelände herumgestreunt. Um dem Äffchen Gelegenheit zu geben, in Ruhe heimzufinden, blieb der Zoo bis Mittag geschlossen. Takara war am Mittwoch gegen 15 Uhr ausgebüxt – nachdem es offenbar einen handfesten Familienstreit gegeben hatte. Stunden später war es Takara in der Fremde doch zu unheimlich geworden. „Die Familie schimpfte nicht, sie machte“, so Scarlett Umlauf, „aber auch nicht den Eindruck, als hätte sie Takara sonderlich vermisst.“ Und die Ausreißerin selbst? „Die saß dann verschüchtert in der Ecke und schämte sich.“

Märkische Oderzeitung - 24. Apr 2004
Zoo: Freier Eintritt nur noch für Kleinkinder
Für Kinder ab vier Jahre ist der Besuch im Eberswalder Zoo nicht länger kostenlos. Nach dem Wirtschafts- und Finanzausschuss sowie dem Ausschuss für Soziales votierten am Donnerstagabend auch die Stadtverordneten mehrheitlich für die neue Regelung. Mädchen und Jungen zwischen 4 bis 16 Jahre zahlen demnach drei Euro Eintritt. Die Familienkarte für zwei Erwachsene mit mindestens zwei Kindern kostet 15 Euro. Zoochef Bernd Hensch will damit vor allem den Besucheransturm aus Berlin in geordnete Bahnen lenken. Im vergangenen Jahr rollten dutzende Busse aus Berlin und ganz Brandenburg an", sagt Zoodirektor Bernd Hensch. Die Besucherscharen seien nicht mehr zu kontrollieren gewesen. Weil auch die Kindergruppen mit viel zu wenig Begleitpersonen kamen, war eine Aufsicht nicht mehr zu gewährleisten. Die Folgen für den Zoo waren zum Teil verheerend.


Märkische Allgemeine - 29. Apr 2004
Vegetarier mit Radarsystem
Im Fledermauskeller der Spandauer Zitadelle kann das Berliner Artenschutz-Team außer Flughunden nun eine besondere, nur in Südamerika vorkommende, Fledermausart präsentieren: 23 Brillenblattnasen wurden aus dem Grzimek-Haus des Frankfurter Zoos nach Spandau gebracht und mit den dort schon länger lebenden 19 Flughunden "vergesellschaftet".


Pforzheimer Zeitung - 28. Apr 2004
Wildpark soll sich mit Gewinn selbst helfen
Mit einer Budgetierung für den Wildpark Pforzheim möchte Baubürgermeister Alexander Uhlig die Einrichtung finanziell auf sichere Füße stellen. Damit wird sich der Bauausschuss demnächst beschäftigen. Planungssicherheit auf der einen Seite, Entlastung der Kämmerei auf der anderen Seite. Mit einem fixen Finanzstock könnte die Einrichtung dann künftig rechnen. Um zusätzliches Geld für Verschönerungen zu bekommen, wollen sich Leiter Carsten Schwarz und seine Mitarbeiter noch stärker ins Zeug legen. Alles, was erwirtschaftet wird, fließt in den Park. Uhlig sieht aber Grenzen der Fremdfinanzierung: "Es sollen keine Eintrittsgelder erhoben werden."
Die Spenden des Förderkreises seien unabhängig von den Budgetierungs-Überlegungen sehr willkommen, erklärt Uhlig.

Nordwest Zeitung - 27. Apr 2004
Startklar für die Saison 2004
Zu den beliebtesten Ausflugszielen im Landkreis Ammerland zählt nach wie vor der Vogelpark bei Westerstede. Am 1. Mai beginnt die Saison 2004. Vogelparkbetreiber Hans-Werner Meyer hat in den letzten Tagen selbst mit Hand angelegt, damit die als recht gepflegt bekannte Anlage den Gästen auch diesmal wieder gefallen wird. Die Tiere haben ihre Winterquartiere verlassen und erwarten Frühjahr, Sommer und Herbst im Außengehege. Dass es in seinem Vogelpark auch Affen gibt, stört Meyer unterdessen gar nicht. Im Gegenteil: „Unsere Affen haben Nachwuchs bekommen. Sie sind bei den Besuchern sehr beliebt. Nicht jeder möchte nur gefiederte Zoobewohner sehen. Die Affen sind da eine willkommene Abwechslung“.

Die Welt  - 24. Apr 2004
Hagenbeck - Tierpark mit Tradition
Das Unternehmen wurde 1848 von dem Vater Carl Hagenbecks als Menagerie am Spielbudenplatz gegründet. 1890 erfand Carl Hagenbeck die "zahme Dressur" und entwickelte neue Ideen der Tierhaltung in Parks. 1896 lässt er sich seine Idee patentieren. 1907 wird der Tierpark in Stellingen eröffnet. Es gibt 2500 Tiere in 360 verschiedenen Arten zu sehen. Auf einem Wegenetz von 7,5 Kilometern wird die Vielfalt der Pflanzenwelt präsentiert.

Main-Rheiner - 24. Apr 2004
Ein Tierpark erwacht aus dem Dornröschenschlaf und wird "Naturpädagogisches Zentrum"
Von der Fasanenaufzucht zum naturpädagogischen Zentrum", heißt die Überschrift des Entwicklungsplans, den die Tierparkleiterin Ute Kilian für die Fasanerie entworfen hat und ständig fortschreibt. Mit der Umsetzung des ehrgeizigen Konzepts ist die Diplom-Forstwissenschaftlerin schon ein gutes Stück vorangekommen. Und sie weiß dabei die Stadt, vor allem aber auch den Förderverein Fasanerie an ihrer Seite. Eine wesentliche Zielgruppe sind Schüler und Lehrer. "Eine Woche Fasanerie statt Schule", heißt der Arbeitstitel. Dazu werden Gruppenräume für Klassen eingerichtet und ein Werkraum. Schon jetzt gibt es Angebote, wie zum Beispiel alles rund ums Schaf als Nutztier: Von der Schur bis zum Pullover. 50 bis 70 Veranstaltungen werden derzeit jährlich insgesamt durchgeführt, zusätzlich acht einwöchige Jugend-Ferienfreizeiten.
Für den 4. Mai lädt Ute Kilian zum "Infotag für Pädagogen“.

Ostsee Zeitung - 24. Apr 2004
Flüchtiger Frischling prägte Berufswahl
Trotz Diplom als Veterinärmediziner begann Udo Nagel als Tierpfleger im Rostocker Zoo, den er seit 1992 leitet. Sein 25-jähriges Dienstjubiläum fällt mit seinem 50. Geburtstag zusammen. Udo Nagel studierte an der Rostocker Universität Agraringenieurwissenschaften und machte seinen Abschluss im Fachbereich Veterinärmedizin. Trotz Diploms startete er seine berufliche Laufbahn im Zoo als Tierpfleger, wurde später stellvertretender Abteilungsleiter und wissenschaftlicher Mitarbeiter. Als die Stelle des Zoodirektors 1992 europaweit ausgeschrieben wurde, bewarb Udo Nagel sich kurzerhand und setzte sich gegen internationale Bewerber durch.

Ostseezeitung - 27. Apr 2004
Elefantendame zu nervös zum Rüssel-Schütteln
Zusammen mit seinem 50. Geburtstag feierte Rostocks Zoodirektor Udo Nagel gestern auch sein 25-jähriges Dienstjubiläum. Die Gäste wussten, was sie seiner 25 Jahre währenden Arbeit im Zoo verdanken. Seit 1992 führt er die Geschicke der beliebten Einrichtung und hat den Umbau in eine moderne tiergärtnerische Einrichtung begleitet. 1999 wurde er in den internationalen Verband der Zoodirektoren aufgenommen – eine Anerkennung für seine Arbeit. Die neue Futtermeisterei, die Anlagen für die kleineren Affenarten sowie die Großkatzen sind nur einige der Veränderungen, die Nagel mit seinem Zoo-Team vornehmen konnte. Jüngst kam die Otter-Anlage hinzu. Zu seinem Jubiläum bat der Zoo-Chef, auf Geschenke zu verzichten und lieber für den Neubau des Menschenaffen-Hauses zu spenden.

Berliner Kurier - 27. Apr 2004
Zoo: Der werdende Vater und das "Affen-Luder"
"Wenn Du scharf bist, musst du ran gehen!", röhrt Nina Hagen. So sieht's auch Mpenzi, macht dem einzigen Kerl im Gorilla-Gehege vom Berliner Zoo schöne Augen. Und das Leben schwer. Denn Derrick will als werdender Papa eigentlich nur seiner hochschwangeren Effi treu sein ... Mpenzi will's endlich wieder wissen. Zum ersten Mal seit über drei Jahren! Denn die "Pille" dämpfte auch ihre Liebeslust. Doch Derrick reagiert biestig, wenn Mpenzi ihm zärtlich über den stattlichen Silberrücken streicht. Effi sind Mpenzis Blicke längst ein Dorn im Auge. Hochschwanger hin oder her, war sie darum begeistert dabei, als Derrick Mpenzi ein für allemal die Liebesflausen aus dem Kopf schlagen wollte: Gemeinsam jagten sie Mpenzi durchs Gehege. Der drohten Hiebe statt Liebe – hätten die Pfleger nicht den Fluchtweg in Außengehege geöffnet.


Hamburger Abendblatt - 27. Apr 2004
Antje sitzt wieder auf ihrem Felsen
Das lebensgroße Kunststoffmodell der Walrossdame, die im Juli vergangenen Jahres im Tierpark Hagenbeck gestorben ist, passt fast perfekt auf den Felsen. "Nur an wenigen Stellen am Bauch müssen wir noch schleifen und einige Löcher schließen. Dann ist das Modell perfekt", sagt Klaus Zwonarz, Chefpräparator vom Zoologischen Institut und Museum der Uni Hamburg.

Ostsee Zeitung - 26. Apr 2004
Luise sagte Freunden und Sponsoren Dank
Die am 7. Mai 1994 geborene Kapuzineraffendame Luise sagte auf ihre ganz eigene Art Danke allen Freunden des Wolgaster Tierparks. Die feierten am Sonnabend im Tannenkamp das zehnjährige Bestehen des Tierparkvereins. Günter Lanz, der Vorsitzende des Tierparkvereins, hatte zuvor die vergangenen zehn Jahre noch einmal Revue passieren lassen. Mit 43 Gründungsmitgliedern begann das Wirken des Vereins, heute zählt er 81 Mitstreiter. Inzwischen ist er nicht schlechthin Förderverein, sondern Arbeitgeber für das achtköpfige Tierparkteam um Eberhard und Sigrid Gau, kümmert sich um die Gewinnung von Sponsoren, um Futter für die Tiere, überhaupt um alles, was den täglichen Betrieb der Einrichtung sichert. Da sind die 150.000 Euro, mit denen die Stadt Wolgast den Tierpark jährlich unterstützt, zwar eine wichtige Hilfe, aber doch nur ein Teil dessen, was gebraucht wird.

Harburger - 22. Apr. 2004
Die Freiheit hat ihn wieder
Rund 200 in Europa heimische Greifvögeln und Eulen sind heute im Greifvogel-Gehege Bispingen zu Hause, das der bekannte Hamburger Zoologe Ernst Laage in den 50er-Jahren als Lehrstätte gegründet hatte. Seine Tochter Frigga, die mit Falken, Adlern, Eulen, Habichten und Bussarden groß geworden ist, führt das Lebenswerk ihres Vaters gemeinsam mit ihrem Mann fort, der ebenfalls Falkner ist. Mittlerweile hat das Falkner-Ehepaar Hunderte von Tieren wieder gesund gepflegt. "Alle diese Greifvögel werden wieder ausgewildert", betont die 58-jährige Expertin.

Freie Presse (Chemnitz) - 26. Apr 2004
Lichtenstein: Leipziger auf Schneiders Spuren
Mit dem Leipziger Zoo sind die Mitglieder des Vereins der Freunde und Förderer der Einrichtung alle auf die eine oder andere Weise verbunden, auf den Spuren dessen ehemaligen Direktors Karl Max Schneider wandelten die meisten der 40 Besucher des Stadtmuseums Lichtenstein am Wochenende dagegen das erste Mal. Denn normalerweise stehen Zoologische Gärten im Mittelpunkt ihrer Exkursionen. Diesmal hatteMuseumsleiterin Anne-Sophie Günther sie nach Lichtenstein eingeladen, wo Schneider seine Kindheit und Jugend verlebte und heute noch vieles an Schneider erinnert.

Bieler Tagblatt - 26. Apr 2004
Abschied vom Blöken, Grunzen und Meckern
Es gibt Abschiede, die tun weh. Die Bieler «Derniere» der Woche gehört dazu: Nach über sieben Monaten verschwanden gestern die Wollschweine, Stiefelgeissen und Spiegelschafe samt Nachwuchs aus dem Garten des Museums Schwab, die mit ihrem Gegrunze, Gemeckere und Geblöke so manchen Spaziergang verlängert haben. Die Tiere waren als Anziehungspunkt und «Türöffner» sehr erfolgreich. Mit mehr als 8000 Eintritten wurde «Domestikation - vom Wildtier zum Haustier» zur bestbesuchten Ausstellung des Museums an der Seevorstadt, wie Leiterin Madeleine Betschart mitteilte.

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Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Wilhelma Stuttgart, 27.04.04
Achtung, PaTiFli!
PaTiFli? Palmen-Tiefflieger! Es ist soweit, der Sommer naht – und in der Wilhelma fliegen die Bäume! Statt lauer Lüftchen schweben tonnenschwere Palmen über maurischem Gemäuer zu ihren Sommerresidenzen im Park. Nachdem sie den Winter in ganz und gar unköniglicher Enge im Gewächshaus verbringen mussten, durften sie in den letzten Tagen hinter den Kulissen schon mal etwas frische Luft schnappen und sich an die Freiluftsaison gewöhnen. Diese Phase wird auch genutzt, um kleinere Schäden an Kübeln oder Palmen zu reparieren. Am Mittwoch, den 28. April früh um 7 Uhr geht’s richtig los: Damit die Bandscheiben der Gärtner geschont werden, hilft ein großer Kran den Exoten in die Luft. Die Platzierung zwischen den Papageienvolieren ist teilweise Millimeterarbeit – und alljährlich stellen die Vögel mit besorgtem Gekreisch die Fähigkeiten des Kranführers in Zweifel... Von Mittwoch an werden die Palmen den ganzen Sommer über für tropisches Flair auf den Subtropenterrassen der Wilhelma sorgen. Und im Herbst kündigen sie auch das Ende der warmen Jahreszeit an: Im Gegensatz zu manchen Vögeln, die sich bei der Gelegenheit in den Süden verziehen, fliegen die Wilhelma-Palmen artig zurück ins Gewächshaus – natürlich wieder mit Hilfe eines Krans ...

Zoo Heidelberg, 27.04.04
Neue Kunstausstellung im Zoo Heidelberg
Die Besucher des Tiergarten Heidelberg können ab dem 2. Mai 2004 bis zum 11. Juli 2004 eine Kunstausstellung in unserem Afrikahaus bewundern. Gemeinsam präsentieren die Kunsthandwerkerin Ewa Volkert und die Malerin Sabrina Kuhn ihre Werke passend zum Thema Tier. Schon seit vielen Jahren gestaltet Ewa Volkert ihren Schmuck Themen orientiert. Ihre diesmalige Kollektion aus natürlichen afrikanischen Materialien wie Bronzeguss, Horn, Ausgrabungsperlen und Glas ergänzt sich wunderbar mit den farbenprächtigen Bildern der Malerin Sabrina Kuhn die sich ebenfalls an der Natur orientieren. Inspiriert durch die gefiederte Tierwelt, zeigt die 25 jährige Studentin der Kunstgeschichte Sabrina Kuhn eine Auswahl ihrer schönsten Vogelmotive. Beide Künstlerinnen zeigen wie die Natur in ihrer Einzigartigkeit dargestellt werden kann und unterstreichen damit die Faszination der Tierwelt wie sie auch im Tiergarten Heidelberg zu finden ist.

Ruhrzoo Gelsenkirchen, 26.04.04
Der Ruhr Zoo hat in Kooperation mit dem Internetanbieter GELSEN-NET einen Namenswettbewerb für das Zebrafohlen ausgeschrieben, das im März dieses Jahres in Gelsenkirchen das Licht der Welt erblickte. Der kleine Zebrahengst wird von nun an auf den klangvollen Namen "Luis Figo" hören. Damit befindet er sich in prominenter Gesellschaft, denn sein Namensvetter ist der berühmte portugiesische Fußballer in Diensten des Fußballclubs Real Madrid. Anlässlich der Preisübergange an die Gewinner laden wir Sie zu einem kleinen Pressetermin am Dienstag, 04. Mai 2004,um 15.00 Uhr in den Ruhr Zoo
Gelsenkirchen ein.

Allwetterzoo Münster, 22.04.04
Zoogeburtstags-Festtage im Allwetterzoo Münster: 2. bis 5. Mai 2004
Am 2. Mai diesen Jahres feiert der Allwetterzoo Münster seinen 30.Geburtstag! Die drei Jahrzehnte sieht man ihm nicht an, denn er erscheint frisch und jung. Viele neue Tieranlagen sind geradezu Paradebeispiele zeitgemäßer Tiergärtnerei. Der Zoogeburtstag ist deshalb ein schöner Anlass für Freunde und Besucher, sich den jungen Allwetterzoo wieder einmal ausgiebig anzusehen. Es wird ein mehrtägiges Geburtstagsfest für kleine und große Zoofreunde veranstaltet, das jedem etwas bietet: Es gibt einen Festakt mit Musik und Gesprächen, eine riesige, leckere Geburtstagstorte und eine Lesung mit "Wilsberg"-Darsteller Leonard Lansink, musikalische Unterhaltung auf Wegen und Plätzen im Zoo und tolle Überraschungen. "Tierische" Extras werden von Sonntag bis Mittwoch geboten, und zum krönenden Abschluss gibt es am 5.5. einen außergewöhnlichen Zoobummel mit Entertainer Götz Alsmann und Zoodirektor Jörg Adler. Das komplette "tierische Angebot" gibt's unter www.allwetterzoo.de und als Handzettel an der Zookasse (ab 2.5.).

Zoo Osnabrück, 22.04.04
Elefantendame "Goni" Mittwochabend im Zoo angekommen
Nicht nur für die Elefantendame "Goni" war die Fahrt von Rostock nach Osnabrück eine aufregende Sache. Auch die Mitarbeiter der Zoos und des Tiertransportunternehmens Interzoo waren glücklich und erleichtert, als Goni wohlbehalten im Elefantenhaus des Osnabrücker Zoos gelandet war. Die elfjährige Goni wurde am Mittwochmorgen in eine Transportkiste manövriert und dann auf einem Tieflader gehievt. So ging es dann Richtung Osnabrück. Hier wurde die Kiste mit einem Kran angehoben und direkt vor dem Eingang des Elefantenhauses abgestellt. Man kann sich vorstellen, dass dieses Verfahren bei Goni nicht auf helle Begeisterung stieß. Doch nun war auch schon das Schlimmste überstanden. Die Transportkiste wurde geöffnet und Goni konnte das Elefantenhaus betreten. Das dauerte zwar lange, aber irgendwann war auch das geschafft. Die Osnabrücker Elefanten reagierten interessiert auf den Neuzugang. Sabi wäre vor lauter Neugier am liebsten aus ihrer Box gekrabbelt. Am Donnerstag hatten die Tiere bereits Gelegenheit sich zu berüsseln. Goni steht noch abgetrennt von den anderen in einer Box und erholt sich von den Strapazen der Reise. Sikkim, Sabi und Toto halten sich meistens davor auf und versuchen Kontakt aufzunehmen. Die Aneinandergewöhnung wird schrittweise in den nächsten Tagen erfolgen.

Zoo Dortmund, 22.04.04
Zoo Dortmund eröffnet weltweit einmaliges Regenwaldhaus „Rumah hutan“ - neue Heimat für Orang-Utans und Tapire
Weltweit einmalig und von der Fachwelt mit Spannung erwartet: die erste Anlage zur gemeinsamen Haltung von Menschenaffen und Tapiren geht ihrer Fertigstellung entgegen. Das Regenwaldhaus „Rumah hutan“ (Indonesisch: Haus des Waldes) des Dortmunder Zoos, das sich ausschließlich der Lebewelt südostasiatischer Regenwälder widmet, wurde am Donnerstag, 22. April, durch Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer, Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter und dem Vorsitzenden der Zoofreunde Dortmund e.V., Hans Jaeger, eröffnet. Mit dem Regenwaldhaus „Rumah hutan“ ist im Zoo Dortmund das größte und aufwendigste Gebäude entstanden, das es in der mehr als fünfzigjährigen Geschichte des Zoos jemals gegeben hat. Weitere Infos zum „Rumah hutan“ und zur „Bausteine-Aktion“ auch unter http://www.dortmund.de/zoo.

Wildpark Lüneburger Heide, 22.04.04
Adlersegen im Wildpark Lüneburger Heide
Dem Falkner Lothar Askani (53), aus dem Wildpark Lüneburger Heide, ist eine kleine Sensation in der Nachzucht von nordamerikanischen Weißkopfseeadlern gelungen. Gleich vier Eier hat die fünfzehnjährige Mutter Klara innerhalb von sieben Tagen gelegt. Aus Sicherheitsgründen wurden die Eier in der Brutmaschine ausgebrütet. In den Eiern haben die Mini-Adler 36 Tage verbracht- bei genau 37,4 Grad Celsius im Brutkasten. „ So warm ist es auch unter dem Gefieder der Mutter“, sagt Lothar Askani. Um den Bruttrieb aufrecht zu erhalten, wurde Klara Gipseier in das Nest gelegt, nach ca. 10 Tagen bekommt sie ihre Zöglinge zurück. Lothar Askani: „ Alle drei Stunden werden sie mit winzigen Fleischstückchen gefüttert, gierig verschlingen sie die Nahrung.“ Der Nordamerikanische Wappenvogel ist schon nach drei Monaten ausgewachsen aber erst mit vier bis fünf Jahren ausgefärbt und geschlechtsreif. In ganz Europa ist mir kein Fall bekannt, wo es schon einmal ein Vierergelege mit Weißkopfseeadlern gegeben hat“, sagt der erfahrene Falkner.

Naturschutz-Tierpark Görlitz, 22.04.04
Einladung zum 1. Seniorennachmittag 2004 am 12.05.2004 im Naturschutz-Tierpark Görlitz
Der Lenz ist gekommen. Die Bäume schlagen aus. Damit unsere Haustiere nicht ausschlagen, üben die Tierpfleger regelmäßig mit Kuh, Pony, Ziege, Trampeltier und Yak das Lasten tragen, Wagen ziehen und reiten. Schließlich sollen unsere Haustiere zum Seniorennachmittag mal zeigen, was sie bei uns gelernt haben. Zu unserer Schauvorführung für Senioren am 12. Mai um 15:00 Uhr wird sich erweisen, ob die Trampeltiere ihrem Namen alle Ehre machen oder ob wir "Sündenböcke" und "Zimtziegen" vor den Karren spannen. Nach schwerer Arbeit für Mensch und Tier soll man sich stärken. Die fleißigen Tiere bekommen ihre Nachmittagsration und unsere Gäste können den Tag bei Kaffee und Kuchen im Restaurant "Zum gebratenen Storch" ausklingen lassen. Treffpunkt für die Veranstaltung ist das Kassengebäude. Der reguläre Eintrittspreis beträgt 3,50 Euro (ohne Kaffee und Kuchen). Empfehlung für unsere treuen Besucher. Der Tierpark hat ab diesem Jahr die Preise für die Jahreskarten drastisch reduziert. Schon ab 6 Tierparkbesuchen pro Jahr amortisiert sich die Jahreskarte für einen Erwachsenen. Jahreskarte für einen Erwachsenen = 20,00 Euro (alter Preis = 31,00 Euro) Jahreskarte für Kinder/Ermäßigte = 10,00 Euro (alter Preis = 15,00 Euro) Jahreskarte für Familien = 40,00 Euro (alter Preis = 61,00 Euro). Bei Rückfragen wenden sie sich bitte unter Tel. 40 74 00 an Zootierinspektorin Karin Riedel oder Direktor Dr. Axel Gebauer.

Naturschutz-Tierpark Görlitz, 22.04.04
Einladung zum "Sachsenweiten Frühlingsspaziergang" am Sonntag, den 2. Mai

Der Frühling kommt. Alles beginnt zu sprießen. Höchste Zeit mal wieder hinaus in die Natur zu gehen. Im Rahmen der vom Sächsischen Ministerium für Umwelt und Landwirtschaft ins Leben gerufenen Veranstaltung ist der Naturschutz-Tierpark die einzige Einrichtung in Görlitz, die mit Alt und Jung spazieren geht. Sachsenweit werden an diesem Tag 264 Frühlingsspaziergänge angeboten. Lassen Sie sich also am 2. Mai einladen zu einem Frühlingsspaziergang durch den Naturschutz-Tierpark Görlitz! Das ist eine gute Gelegenheit, den Geschichten der Storchentante zu lauschen und mit ihr interessante, seltene, neue oder vertraute Wunder zu entdecken. Natürlich wird auch ins Storchennest geschaut. Zur Zeit ist der Storch sehr mit seinem eigenen Nachwuchs beschäftigt, weniger mit den Menschenkindern. Den vielen, in den letzten Wochen geborenen Jungtieren beim Entdecken ihrer Welt zuzuschauen, ist jedes Jahr wieder ein kleines Wunder und spannend noch dazu. Es lohnt sich, wieder einmal zu schauen, wo Tiere tierisch gut leben. Alle interessierten "Spaziergänger" treffen sich um 15:00 Uhr in der Kasse des Naturschutz-Tierpark Görlitz. Zu entrichten ist der reguläre Eintrittspreis.

Tierpark Nordhorn, 22.04.04

Wieder ein wichtiger Schritt voran: Der erste Kinder-Zooführer des Nordhorner Tierparks ist erschienen

Wenn man Menschen für die Natur und deren Bewahrung begeistern will, kann man nicht früh genug damit beginnen. Kinder sind darum eine Klientel, die den Zoos ganz besonders am Herzen liegt. Um Kindern die Zootiere nahe zu bringen und mehr zu vermitteln, als dies bei einem „normalen“ Zoospaziergang etwa mit den Eltern möglich ist, bieten eine ganze Reihe von Zoos Broschüren speziell für die ganz jungen Besucher an.Auch im Tierpark Nordhorn wurde mit der zügig voranschreitenden Entwicklung des Parks der Bedarf für einen solchen Kinder-Zooführer immer dringlicher. Da zu diesem Zeitpunkt die Stelle des Zoopädagogen noch nicht besetzt war, machten sich im letzten Sommer zwei Tierärzte daran, einen solchen Kinder-Zooführer zu entwerfen, noch nicht ahnend, wie viel Arbeit damit verbunden ist. Beide konnten aber auf den Rat von Pädagogen in den eigenen Familien zurückgreifen, daher war dafür gesorgt, dass das Büchlein nicht nur tiergärtnerisch-fachlich korrekt, sondern auch kindgerecht verfasst wurde. Herausgekommen ist ein kunterbuntes Buch in DIN A 4-Format, in dem auf 34 Seiten die prominentesten Nordhorner Zootiere vorgestellt werden. Es ist mit vielen bunten Fotos und Zeichnungen ausgestattet, so dass allein schon das Durchblättern Freude macht. Und sicherlich wird es auch in der Arbeit der Nordhorner Zooschule, die in diesem Frühjahr ihren Betrieb wieder voll aufgenommen hat, einen wichtigen Platz einnehmen.

Wilhelma Stuttgart, 21.04.04
Kleiner Mishmi-Takin in der Wilhelma
Die unzugänglichen Bergwälder des Himalaja sind voller mystischer Wesen. In einigen Fällen mag man an deren Existenz zweifeln, nicht aber bei den Takinen, denn die turnen nicht nur zwischen 2000 und 5000 m Höhe im Himalaja, sondern auch in 400 m Höhe in der Wilhelma herum. Ein Takin ist schwer zu beschreiben: Die Tiere leben gesellig in Trupps von bis zu 100 Tieren, sind exzellente Kletterer und ernähren sich von Gräsern, Kräutern, Blättern, Knospen und Baumrinde. Sie sehen aus, als wären sie ein Resteverwertungsmodell der Evolution – ein bisschen Ziege, etwas Kuh, ein Stückchen Gämse, vielleicht noch eine Prise Gnu und Elch ... selbst unter Zoologen ist die systematische Einordnung umstritten. Der deutsche Name „Rindergämse“ zeugt von diesem Dilemma. Diese systematischen Verrenkungen interessieren das kleine Takinkälbchen natürlich überhaupt nicht: Knapp 3 Wochen alt, kraxelt die kleine „Lisa“ bereits tapfer auf den Felsen herum und teilt an Eltern und Pfleger mutige Kopfstöße aus. Die Eltern –„Bobbele“ und „Lydia“ stammen übrigens nicht direkt aus dem Himalaja, sondern sind bereits im Zoo geboren: Sie kamen 1998 aus der Zucht des Tierparks Berlin in die Wilhelma. „Lisa“ ist das zweite in der Wilhelma geborene Takin-Kälbchen. Die kleine Zoopopulation dieser Tiere trägt viel zu ihrer Erforschung bei – ist dies doch im Flachland erheblich einfacher als in den mystischen Bergregionen hoch oben im Himalaja ...

RuhrZoo Gelsenkirchen, 17.04.04
Neue Seelöwendame hat besonderen Geschmack
Gelsenkirchen. Der Ruhr Zoo hat Zuwachs bekommen. Vor kurzem ist Seelöwendame Carola in Gelsenkirchen eingezogen. Die aus einem Osnabrücker Zoo stammende Dame hat jedoch einige kapriziöse Eigenschaften mitgebracht, die sie schon jetzt zu einem Sonderfall machen. Carola ist Weltenbummler mit eigenem Geschmack – und das in jeder Hinsicht. Vor zwei Jahre erblickte sie in Barcelona das Licht der Welt. Dann zog sie um nach Osnabrück, doch auch hier währte das Glück nur kurz. Carola konnte ihren Mann dort nicht mehr riechen. Getreu dem Motto, „drum prüfe, wer sich ewig bindet“, entschied sich Carola nun für den Umzug in den Gelsenkirchener Ruhr Zoo. Nach einem anstrengenden Transport in einem Hänger hat Carola ihre Eingewöhnungsphase inzwischen erfolgreich hinter sich gebracht. Nachdem sie zunächst alleine im Stall lebte nahm sie langsam, durch ein Gitter von der Gruppe getrennt, den ersten Kontakt zu ihren Artgenossen auf. Mittlerweile fühlt sich die eigenwillige Dame in der neuen Umgebung heimisch und darf mit den anderen Seelöwen um die Wette schwimmen. Allerdings steht Carola mit Elsa, dem jüngsten Weibchen der Gelsenkirchener Seelöwen, auf Kriegsfuß. Die beiden Damen entwickeln Konkurrenzgefühle und fauchen sich entsprechend an. Auch was das Futter betrifft, hat Neuzugang Carola so ihre eigenen Vorstellungen. Makrelen müssen es sein, andere Fische lehnt sie kategorisch ab. Die Seelöwen des Ruhr Zoos mögen dagegen lieber Heringe oder Sprotten. Aber vielleicht gewöhnt sich Carola ja noch an die Heringe. Denn auch Seelöwen müssen lernen: Andere Länder, andere Sitten!


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Natur- und Artenschutz

Pressetext.de - 27. Apr 2004
EU-Erweiterung freut Schmuggler geschützter Arten
Durch die Erweiterung der Europäischen Union am 1. Mai könnte der illegale Handel mit gefährdeten Tieren und Pflanzen massiv verstärkt werden. Davor warnt der WWF. Die künftig 25 EU-Staaten müssten ihre Bemühungen im Kampf gegen den illegalen Handel umgehend verstärken, um bedrohte Tier- und Pflanzenarten zu schützen, lautet das Fazit der Studie von "Traffic". "Illegale Händler aus den Beitrittsländern warten auf die Öffnung der Grenzen, um exotische und bedrohte Papageien, Schildkröten, Schlangen oder Orchideen auf den profitablen Schwarzmärkten Westeuropas zu verkaufen", warnte WWF-Artenschutzexperte Volker Homes. Auch von West nach Ost befürchtet der WWF eine Zunahme des Schmuggels. Laut der Traffic-Studie wurden zwischen 2000 und 2002 mehr als 1.000 stark gefährdete Ägyptische Landschildkröten nach Polen und Malta geschmuggelt. Ebenso gibt es Hinweise auf den illegalen Handel mit exotischen Blaumaskenamazonen und Madagassischen Schnabelbrustschildkröten in Tschechien. Für diese Tiere würden auf dem Schwarzmarkt mehrere Tausend Euro pro Exemplar gezahlt. Laut Homes haben schon die heutigen EU-Länder Probleme, den Artenschmuggel einzudämmen. Die neuen Grenzländer seien auf diese Herausforderung nur unzureichend vorbereitet. Deshalb sei eine engere Zusammenarbeit der betroffenen Behörden in den 25 EU-Staaten notwendig.


Passauer Neue Presse - 29. Apr 2004
In der Wolfs-Affäre gerät jetzt die Polizei ins Visier
Wäre Karl Friedrich Sinner nicht ein so besonnener Mensch, wüsste er nicht, wohin mit seiner Wut über die Jagdszenen von Thalberg, wo am Samstag ein für einen Wolfsbastard gehaltener Wolf erlegt wurde. So bleibt der Nationalpark-Leiter verhalten in seinem Ärger. Eigentlich ist es für ihn ein bodenloser Skandal, dass im Bayerischen Wald ein Wolf erschossen wird, „nur weil sich dieser drei Hühner geschnappt hat.“ Noch vorsichtiger drückt sich die Behörde, die den Skandal aufklären will, aus. Auch wenn für die Wolfsexperten alles darauf hindeutet, dass die Polizei mit ihrer Abschuss-Freigabe einen Fehler begangen hat, gibt es nur eine sehr diplomatische offizielle Erklärung von der Regierung von Niederbayern. Die Gesellschaft zum Schutz der Wölfe hat sich gestern entschlossen, Strafanzeige gegen die Polizei und den Jäger zu stellen. Im Polizeibericht vom Freitag, am Tag vor dem Abschuss, wurde von der Polizei noch eine Gefahr für Personen ausgeschlossen. Um den Bericht vom Samstag, in dem begründet sein müsste, warum sich die Situation so dramatisch gewendet hat, bemüht sich die untersuchende Behörde noch. Gegenüber der Passauer Neuen Presse ist die Polizei zu keiner Stellungnahme bereit. Auch wenn die Experten nach dem Augenschein überzeugt sind, dass es sich bei dem erlegten Tier von Thalberg um einen Wolf handelt, wurde zusätzlich eine genetische Untersuchung in Auftrag gegeben.


Burghauser Anzeiger - 22. Apr. 2004
Waldrappe fliegen übers Burggelände
Burghausen. Die Aufzucht von Waldrappen, die vom Aussterben bedroht sind und in hiesigen Gefilden eingewildert werden sollen, ist ab dem 1. Mai auf dem Burggelände zu beobachten. Der Biologe Dr. Johannes Fritz, Leiter des im oberösterreichischen Grünau ansässigen Waldrappteams an der Konrad-Lorenz-Forschungsstelle, hat sich mit seinen Mitarbeitern ein großes Ziel gesetzt: den früher im Salzachgebiet siedelnden und heuer nur noch in einer Kolonie in Marokko frei lebenden Vogel heimisch zu machen. Im Gehege groß gezogene Tiere flogen in der Vergangenheit unwissend gen Norden - in den sicheren Tod. Ende August 2003 haben daher Fritz und seine Mitstreiter versucht, den Vögeln den Weg zu weisen: Mit Leichtfliegern wollten die Biologen ihre nach Konrad Lorenz‘ Prägungsmethode groß gezogenen Vögel ins Winterquartier in der südlichen Toskana fliegen. Allein die Vögel erwiesen sich als nicht besonders folgsam, nur auf einigen Teilstücken flogen die Waldrappe den Leichtfliegern hinterher.

Märkische Allgemeine - 23. Apr. 2004
Abschied vom Aquarium
Mit Unterstützung der Heinz-Sielmann-Stiftung und der Klara-Samariter-Stiftung wilderte die Naturschutzstation gestern die ersten 32 Europäischen Sumpfschildkröten aus. Seit zehn Jahren hatte Norbert Schneeweiß auf dem Gebiet geforscht. Nach jahrelanger Suche fanden sich in abgelegenen Gebieten in der Uckermark noch ein paar Restpopulationen, alles in allem aber nicht mehr als 100 Tiere - deutschlandweit die Letzten ihrer Art. Die gestrige Auswilderungsaktion stieß bei den Medien auf großes Interesse - und das nicht zuletzt wegen des Engagements von Heinz Sielmann. Auch im Alter von 86 Jahren setzt sich der Tierfilmer noch immer mit seiner ganzen Persönlichkeit dafür ein, die Öffentlichkeit für den Naturschutz zu gewinnen. Diesem Ziel widmet sich auch die Stiftung mit seinem Namen.

Neue Kärntner Tageszeitung - 24. Apr 2004
Tiere: Junges Blut für die Bartgeier der Tauern
Gute Nachrichten für das Bartgeier-Projekt im Nationalpark Hohe Tauern. In Deutschland und der Schweiz ist die schwierige Nachzucht von Bartgeiern geglückt, erst kürzlich sind zwei Küken geschlüpft. Mitte bis Ende Juni - der Termin steht noch nicht fest - werden die beiden im Osttiroler Teil des Nationalparks in die Freiheit entlassen. Eines der Tiere ist im Zoo von Hannover geschlüft, es wird zurzeit in der Eulen- und Greifvogelstation Haringsee von einem Bartgeier-Ammenpaar aufgezogen. Der zweite Erfolg war in Goldau in der Schweiz zu verzeichnen. Das Jungtier wird von seinen Eltern aufgezogen, bis es schließlich Osttiroler wird.


Waldeckische Landeszeitung - 29. Apr 2004
Engagierte Vogelschützer und Bad Wildunger Bergwacht setzen sich für Wanderfalken ein
Das VW-Werk in Baunatal, Wellen, die Falknerei im Wildpark Edersee und eine Kirche in Kassel sind die Stationen eines jungen Wanderfalken. Mit Hilfe engagierter Tierschützer ist der rund vier Wochen alte Jungvogel seit gestern Abend im Nest eines Wanderfalken-Adoptivpaares im Turm einer Kasseler Kirche untergekommen.


Hamburger Abendblatt - 28. Apr 2004
Viele Vögel, kein Nachwuchs
Als Anfang der 70er-Jahre der große Elbdeich gebaut wurde, konnte sich wohl kaum einer vorstellen, dass aus der Kraterlandschaft der Kleientnahmestellen an dem Gehöft Fährmannssand in der Wedeler Marsch einmal ein Vogel-Biotop entstehen würde, das Besucher aus der gesamten Bundesrepublik anzieht. Vor genau 20 Jahren entstand dort auf Initiative des mittlerweile im Naturschutzbund NABU aufgegangenen Deutschen Bundes für Vogelschutz die Beobachtungsstation Hermann-Kroll-Haus.

Aachener Zeitung - 28. Apr 2004
Justizzentrum: Mauersegler bedrohen Neubau
Feldhamster brachten vor Jahren das Großprojekt Avantis fast zu Fall, jetzt bedrohen Mauersegler, Fledermäuse und ein Turmfalkenpaar den Baubeginn des 78 Millionen Euro teuren Justizzentrums am Adalbertsteinweg. Im Juli bereits sollen laut Plan die ersten Bagger anrücken und das alte Gefängnis abreißen. Doch bisher ist überhaupt noch nicht geklärt, ob die Naturschützer ein Veto einlegen. Turmfalken brüten seit Jahren am alten Gefängnis und auch Mauersegler sollen dort heimisch sein.
Grundsätzlich werde bei jedem Abbruch vertraglich mit dem Bauherrn geregelt, dass auf geschützte Tiere Rücksicht zu nehmen sei. Das allerdings ist im Fall des geplanten Neubaus nicht erfolgt.

Ostsee Zeitung - 29. Apr 2004
Adlerattacke auf Bärenbaby
Vor den Augen von zwei Wildaufsehern ist ein Steinadler in Norwegen mit einem jungen Braunbären in den Klauen auf und davongeflogen. Die Experten Togens Totsås und Sigvart Totland hatten den Vorfall nördlich von Trondheim beobachtet. „Der Anblick war völlig unerwartet, fantastisch und grauenhaft zugleich. Vor allem wegen der herzzerreißenden Schreie des Bärenbabys beim Davonfliegen.“ sagte Totsås. Experten des Osloer Zoos bezeichneten die Beobachtung der beiden Männer als weltweit vermutlich einzigartig.

Bush hails his environmental record on Earth Day
President Bush, who withdrew from the Kyoto environment accord, sought to counter critics who accuse him of trying to reverse decades of environmental progress in an Earth Day appearance at a wetlands area near his family's Maine estate.


In Sweden's capital, tolls on car to be implemented to reduce traffic

Motorists will have to pay a toll of between $1.30 and $2.60 to get into increasingly congested Stockholm during a trial period beginning next year, officials said Thursday.


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Weitere Infos

WWF, 26.04.2004
Holzprobe nicht bestanden
WWF prüfte deutsche Unternehmen der Holzbranche auf FSC-Zertifizierung ihrer Produkte. Mitglieder der WWF WOOD GROUP schneiden überdurchschnittlich gut ab.

WWF, 21.04.2004:
Politiker mit Giftcocktail im Blut - WWF-Analyse: EU-Parlamentarier mit 76 Chemikalien belastet
Einen Giftcocktail aus 76 verschiedenen Chemikalien konnte der WWF jetzt im Blut von EU- Abgeordneten nachweisen. Die Untersuchung erfaßt erstmals eine so große Bandbreite von sowohl bereits verbotenen als auch weit verbreiteten Chemikalien aus Alltagsprodukten in Menschen.



Zirkus

Freie Presse (Chemnitz) - 24. Apr 2004
Plauen : Sheela bringt ihr Baby „ Plauen “ zur Welt
Rund 850 Besucher erlebten am Donnerstagnachmittag die Premiere des Zirkus Voyage auf dem Festplatz. Premiere hatte auch ein Kamelbaby, das am Morgen 9.30 Uhr geboren wurde und nun den Namen Plauen trägt. Mit fünf Elefanten, 22 Pferden, drei Ziegen, vier Lamas, sechs Kamelen und zwei Tigern war Voyage angereist. Giraffe, Zebra und Känguru waren mit einem Exemplar vertreten. Alisia, die fünfjährige Tochter des Zirkus-Direktoren-Ehepaares Diana und Alois Spindler dirigierte sogar eine Schar Gänse durch die Manege.

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Ausstellungen

Vogelpark Herborn: 
Dauerausstellung "Die Schöpfung bewahren - Mensch und Evolution"

ab 30. März

Westfälisches Schulmuseum, Dortmund  
Mit Gehrock und Zylinder im Dschungel - Maximilian Prinz zu Wied. Ein "zweiter Humboldt"
bis 21.7.2004
http://www.museendortmund.de/schulmuseum/index.htm

DARMSTADT Hessisches Landesmuseum:
DINO & CO - Erstmals in Europa: 59 Saurier aus Asien
bis 1.8.2004
http://www.hlmd.de


BERLIN Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem:
VICTORIA & CO. IN BERLIN
100. Geburtstag des Botanischen Gartens
bis 5.9.2004
http://www.bgbm.org/BGBM

Museum Korbach  
Tiere der Eiszeit
bis 19.9.2004 

Ostpreußisches Landesmuseum, Lüneburg
Natur und Jagd in der Malerei von Gerhard Löbenberg
bis 24.10.2004
http://www.ostpreussisches-landesmuseum.de 

ZÜRICH Landesmuseum Zürich:
FASZINATION FORSCHUNG
bis Juni 2004
http://www.musee-suisse.ch

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TV-Tipps

tv.nrw: Samstags ca. 18:15 Uhr "Ein Platz für Tiere" mit Bernhard Grzimek aus den 70er und 80er Jahren; teilweise mit Zoo-Berichten. 
RTL2, Sonntags ca 13:30: Mehrere Folgen "Crocodile Hunter", mit Steve Irvin, aus dem Australia Zoo, Beerwah

Do., 29.04.2004, 21:00-21:30 XXP, Expediton Erde, Das Schimpansen-Waisenhaus
Do., 29.04.2004, 21:30-22:00 XXP, Wenn die wilden Schweine kommen, Auf dem Marsch in die Städte
Fr., 30.04.2004, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Unser Sommer mit Mutter Bär, von Ernst Arendt und Hans Schweiger
Fr., 30.04.2004, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Geschichten aus dem Leipziger Zoo
Sa., 01.05.2004, 07:45-08:15 SWR, Natur-Nah: Der Herr der Wölfe (3/4), Ein Wildbiologe in den Karpaten
So., 02.05.2004, 14:10-14:45 VOX, Sehnsucht nach Meer, Teil 3: Galápagos - Wildnis in Gefahr
Mo., 03.05.2004, 00:15-00:45 SWR, Notfall im Affenhaus - Der Zoodoktor im Einsatz
Mo., 03.05.2004, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Im Zeichen des Gorillas, Hilfe für die bedrohte Tierwelt – Die ZGF
Mo., 03.05.2004, 19:30-20:00 N24, 24, Jumbo im Jumbo: Wenn Elefanten fliegen
Mo., 03.05.2004, 21:30-22:00 3sat, Der Sommer der Orcas, Von Thunfischen, Fischern und Killerwalen
Di., 04.05.2004, 12:30-13:15 SWR, Tiere der Großstadt - Lebensraum Stuttgart
Di., 04.05.2004, 14:15-15:00 ZDF, Wunderbare Welt, Wildes Japan - im Wald der Affen
Mi., 05.05.2004, 14:00-14:15 B-alpha, Sandras Tier-TV, Artensterben und Artenschutz
Mi., 05.05.2004, 14:15-15:00 ZDF, Wunderbare Welt, Löffelhunde - Einigkeit macht stark
Mi., 05.05.2004, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Mit John Cleese auf Madagaskar, Ein Komiker unter Halbaffen
Mi., 05.05.2004, 21:00-21:45 MDR, Europas wilder Osten, Der Nationalpark Kornati in Kroatien
Do., 06.05.2004, 14:15-15:00 ZDF, Wunderbare Welt, Verrückte Wildnis
Do., 06.05.2004, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Der Boss der Hippos
Do., 06.05.2004, 16:00-16:30 3sat, Zoos der Welt, Die Münchner Affen ziehen in den Dschungel
Do., 06.05.2004, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Allein unter Affen, Überlebenstraining mit Schimpansen
Do., 06.05.2004, 20:00-21:00 SF1, Netz Natur, Fischotter: Ausgespielt?
Fr., 07.05.2004, 14:15-15:00 ZDF, Wunderbare Welt, Katzenjammer: die Gepardenstory
Fr., 07.05.2004, 16:15-17:15 B-alpha, Planet Wissen, Störche - Segler im Aufwind?
Fr., 07.05.2004, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Kindergarten für Menschenaffen
Fr., 07.05.2004, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Zoogeschichten
Fr., 07.05.2004, 20:15-21:00 RBB, Heimkehr der Biber
Sa., 08.05.2004, 06:45-07:15 SWR, Die Rückkehr der Steinadler, Der Nationalpark Berchtesgaden
Sa., 08.05.2004, 07:45-08:15 SWR, Im Reich der Äskulapnatter, Die Donauleiten bei Passau
Sa., 08.05.2004, 10:30-11:00 B-alpha, Welt der Tiere, Orang Utan Waisen - Ihr Traum vom Regenwald
Sa., 08.05.2004, 14:45-15:00 MDR, Elefant, Tiger & Co., Zoogeschichten
So., 09.05.2004, 13:45-14:30 RBB, Ein Gorilla-Leben
So., 09.05.2004, 17:15-17:30 3sat, Tiere der Welt: Koalas
So., 09.05.2004, 23:55-00:50 ARTE, Menschenzoos, Doku Frankreich 2002
(Doku F 2002, Geschichte der Vökerschauen, sehr einseitig erzählt, Statements versch. Forscher und Hagenbeck, eigentlich harmlose Reflektionen, aber geradezu bösartig zusammengeschnitten zu völlig schiefem Weltbild)


ausführliche Vier-Wochen-Vorschau: 
http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm
 

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