 |  | E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse http://www.zoo-ag.de  | Redaktion: Dirk Petzold Dr. Martina Raffel Artikel-Recherchen: Reinhard Hellwig Pressemitteilungen: Kirstin Adrian, Melanie Witte |  ISSN 1619-6643 | | Ausgabe 210 vom 22. April 2004 | | Liebe Leser, fast 150 Umfrage-Antworten sind in der letzten Woche eingetroffen, und es kommen noch immer welche (Überraschung - Es sind die "ich lese die Zoopresseschau irgendwann später"-Antworten...). Vielen Dank dafür an alle, die mitgemacht haben! Die Auswertung wollen wir Ihnen auch nicht vorenthalten, das kann aber noch etwas dauern. Wenn in der nächsten Zeit mal einige Rubriken fehlen, liegt das nicht daran, daß diese "abgewählt" wurden, sondern an meiner Abwesenheit: In den nächsten Wochen erhalten Sie die Zoopresseschau zunächst von Martina Raffel und dann von Reinhard Hellwig in bewährter Vertretung und mit tatkräftiger Unterstützung der "alten" und "neuen" Helfer. Ich selbst verabschiede mich für einige Zeit nach England und wünsche Ihnen einen schönen Frühsommer mit vielen Zoobesuche(r)n. Dirk Petzold Bei uns wählte ein großteils gelangweiltes Publikum nach wochenlangem öffentlich-rechtlichem Dauer-Trailer-Beschuß Konrad Adenauer zum "Größten Deutschen". Grzimek, Sielmann und Co. standen gar nicht erst auf der Liste. In England lief es etwas anders: Gerald Durrell wins BBC television title Jersey Zoo founder and wildlife conservation visionary Gerald Durrell has been voted South West Hero by BBC Television viewers from that region, beating 41 other contenders, including the legendary King Arthur, and much-loved authors Thomas Hardy and Daphne du Maurier. Durrell Conservation Trust executive director Mark Stanley Price described the award for Mr Durrell as being 'hugely important' to the trust. http://www.thisisjersey.com/news/news1.html | | Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | | Zoos und Tierparks | APA OTS (Pressemitteilung) - 21. Apr. 2004 Grüne NÖ: LH Pröll lässt den Safaripark im Regen stehen! "Die Betreuung der Tiere über den 8. Mai ist nach wie vor nicht gesichert! Auch die Mitarbeiter des Safariparks wissen noch nicht, ob sie am 9. Mai auf der Straße stehen. Ihre Verträge sind mit 8. Mai befristet. Das ist ein unerträglicher Zustand", kritisiert Bundesrätin Elisabeth Kerschbaum von den Grünen. Seit Wochen fordern Tierschutzvereine im In- und Ausland eine Sicherung der Tierbetreuung. Derzeit laufen Verhandlungen mit der OZO bezüglich einer Verlängerung des Tierbetreuungsvertrages - von einem Abschluss kann aber keine Rede sein. Über die Mittel des Landes, die für die Tierbetreuung zur Verfügung gestellt wurden, kann der zuständige Masseverwalter nicht verfügen. Er ist aber ab 9. Mai wieder zuständig für die Betreuung der Tiere. In den letzten beiden Monaten wurde diese durch die Tierbetreuungsges.m.b.H. (OZO) durchgeführt, die auch vom Land die erforderlichen Mittel zur Verfügung gestellt bekamen. Kerschbaum: "Die Verzögerungstaktik von Land und OZO hinsichtlich einer Fortführung der Tierbetreuung - ob nun über die Tierbetreuungsges.m.b.H. oder eine andere Gesellschaft - bringt nur Verunsicherung für die Mitarbeiter mit sich. Es ist nahe liegend, wenn einige von ihnen sich drei Wochen vor Auslaufen ihres Vertrages um einen anderen Arbeitsplatz umsehen... Wir treten für eine Weiterführung des Parks als Auffangstation für Wildtiere ein", so die Grüne Bundesrätin abschließend. APA OTS (Pressemitteilung) - 21. Apr. 2004 Karner: Grüne haben für Safaripark noch keinen Finger gerührt "Die NÖ Grünen haben für den Safaripark Gänserndorf noch keinen Finger gerührt und auch noch keinen einzigen Euro - weder für die Mitarbeiter des Safariparks noch für die Versorgung und Betreuung der Tiere - aufgetrieben. Im Gegensatz dazu hat das Land bisher 400.000 Euro an Sofortmaßnahmen für den Safaripark bereitgestellt. Gemeinsam mit Direktor Pechlaner, der OZO und der Eco Plus hat Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll dafür Sorge getragen, dass das Leben der Tiere gerettet wurde und die Betreuung der Tiere sicher gestellt ist und die Mitarbeiter im Safaripark weiter beschäftigt werden konnten. Die NÖ Grünen betreiben wieder einmal völlig unnötige Panikmache und wollen aus dem Schicksal der Menschen und Tiere nur politisches Kleingeld schlagen. Das ist letztklassige Politik der untersten Schublade. Der Safaripark ist für die Grünen kein echtes Anliegen, sondern ausschließlich ein politischer Spielball", reagiert Landesgeschäftsführer LAbg. Mag. Gerhard Karner auf die heutigen Aussagen der NÖ Grünen. MVregio - 21. Apr. 2004 Rostocker Elefantenfräulein reist nach Osnabrück Der Rostocker Zoo schickt einen besonderen "Schwertransport" auf die Reise. Am Mittwoch verließ die elfjährige Elefantenkuh Goni auf einem Trailer ihr jahrelanges Zuhause an der Ostseeküste, um in Osnabrück Familienanschluss zu finden. Das schwergewichtige Fräulein aus Südafrika, das seit neun Jahren in Rostock in einer reinen Frauenrunde lebt, wird in der neu gebauten Elefantenanlage im Partnerzoo vielleicht für Nachwuchs sorgen. In Osnabrück wird Goni vom fünfjährigen Elefantenbullen Tutume erwartet, der dort mit zwei weiblichen Dickhäutern lebt. Auch über den Verbleib von Dzomba werde in Rostock noch nachgedacht. Auf jeden Fall wolle der Rostocker Zoo weiterhin Elefanten halten. Bevor aber das Gehege der asiatischen und afrikanischen Schwergewichtler erneuert werde, sei der Bau eines neuen Menschenaffenhauses an der Reihe. Ostseezeitung - 22. Apr. 2004 Goni verreiste mit einem Schwerlasttransport Goni zickte ein bisschen herum. Völlig daneben, wenn man eine junge Elefantenkuh in den besten Jahren ist. Doch Goni hatte gestern ein wenig Stress. Viele fremde Leute tummelten sich im Elefantenhaus des Zoologischen Garten Rostock, dann kam auch noch der Tierarzt mit der Beruhigungsspritze und dann sollte die junge Dame auch noch freiwillig in einen Blechkasten klettern. Sie tat es. Und so begann gestern gegen zehn Uhr die Reise von Goni in einem Spezialcontainer von Rostock nach Osnabrück. Der Rostocker Zoo hat einen Elefanten weniger. Die drei Elefantenpfleger Olaf Tietz (Revierleiter), Karl-Heinz Hinze und Jörg Küchenmeister waren gestern etwas traurig. Natürlich ist uns 'Goni' ans Herz gewachsen, aber für die anderen drei Elefanten haben wir nun etwas mehr Platz, für sie gibt es bessere Bedingungen, meint Jörg Küchenmeister. Der Zoo Osnabrück hat bereits ein neues Elefantenhaus gebaut und ist dabei, eine Zuchtgruppe zu etablieren. Darum hat Goni dort allerbeste Perspektiven Norddeutsche Neueste Nachrichten - 22. Apr. 2004 Elefantenkuh im Reisefieber Schon vor zwei Monaten begann das Training mit der Elefantenkuh Goni für den Transport im Container. Jeden Tag wurde sie von Pflegern des Rostocker Zoos rückwärts in eine riesige Holzkiste geführt. So konnte sie sich bei der Trockenübung frühzeitig an die ungewohnten Reisevorbereitungen gewöhnen. Gestern früh wurde es ernst. Die 2500 kg schwere Elefantenkuh trat ihre Reise in die neue Heimat, den Zoo Osnabrück, an. Gestern musste vor allen Dingen dafür gesorgt werden, den Transport für Goni so stressfrei wie möglich zu organisieren. Die Spedition Interzoo hat europaweit schon über 100 Elefantentransporte übernommen. Mitarbeiter Roy Smith erwies sich als erfahrener Spezialist bei der medikamentösen Beruhigung der Elefantenkuh mit einem Blasrohr und bei den Verladearbeiten. Bieler Tagblatt - 22. Apr. 2004 Neues Konzept für Zoo: «Seeteufel»-AG bleibt fest in Familienhand Der Studener Zoo «Seeteufel» soll nicht verkauft werden. Die Familie Steiner will das Unternehmen auch weiterhin führen - allerdings mit neuem Betriebskonzept. Dieses sieht einen Vergnügungspark vor. Nur noch bis Ende Oktober sind im «Seeteufel» exotische Tiere wie Orang-Utans und Löwen zu sehen. Ein auf Tierzucht und -vermittlung spezialisiertes Unternehmen aus Heidelberg sei bis dahin damit beauftragt, die Tiere in anderen Zoos zu platzieren, erklärt Pia Dieterich, Mitinhaberin des Zoos. Ganz auf Tiere verzichten wollen die Steiners dabei jedoch nicht: Ein Streichelzoo mit weitgehend einheimischen Tieren soll ab 2005 Kinder- und Erwachsenenherzen höher schlagen lassen. Die Tierschützer dürfte es freuen - in der Vergangenheit bemängelten sie immer wieder die Art und Weise der Tierhaltung im Studener Zoo. Bereits im November sollen die ersten Umbauarbeiten in der Seeteufel-Anlage beginnen. Heidenheimer Zeitung - 21. Apr. 2004 Riesenkrabben hinter Panzerglas Mit einer großen Sonderschau über die "Riesenkrabben - Raubritter der Meere" ist im Sealife-Centre in Konstanz am Bodensee die neue Saison eröffnet worden. Eine Schau mit Riesenkrabben in sechs mobilen Becken soll für die Besucher des Sealife-Aquariums am Konstanzer Bodenseeufer zur Attraktion werden und mehr als 375.000 Gäste zu den in 30 Aquarien gezeigten 3000 Süß- und Salzwasserfischen locken. Deshalb schwimmen jetzt in einem völlig abgedunkelten Raum und bestens geschützt hinter zentimeterdickem Panzerglas neben völlig unbekannten Schalentieren aus den Tiefen des Atlantiks auch große Königskrabben, die so genannten Kamtschatka-Riesenkrabben. Sächsische Zeitung - 17. Apr 2004 Exotischer Nachwuchs im Zoo Das Papageienhaus im Chemnitzer Tierpark hat zwei neue Bewohner. Einen weiblichen Graupapagei aus einer Wildtier-Auffangstation und eine männliche Blaustirnamazone aus dem niederländischen Zoo Amersfoort. Beide sollen nun mit den bereits im Zoo lebenden Artgenossen für Nachwuchs sorgen. Yahoo! Nachrichten - 20. Apr. 2004 Umzug der Wölfe - Wildpark Johannismühle nimmt zwei Tiere auf Ihre ersten Schritte in einer artgerechten Umgebung können zwei Wölfe am Freitag unternehmen. Die Grauwölfe werden dann von einer so genannten Gnadenbrotstation der Tierschutzorganisation «Bund gegen Missbrauch der Tiere» (BMT) in ein Gehege im Wildpark Johannismühle umgesiedelt. Im Wildpark leben die Wölfe dann in einem rund acht Hektar großen Gelände mit altem Baumbestand, Grabe- und Versteckmöglichkeiten, Lichtungen, Aussichtsplätzen und einem Teich. Die Umsiedelung wurde durch die finanzielle Unterstützung von Seiten des BMT möglich, der die Kosten für den Bau des Geheges und den laufenden Betrieb übernahm. Planung und Bau Die Welt (Abonnement) - 21. Apr. 2004 Sylt-Aquarium mit 2000 Fischen öffnet am 1. Juli Mit dem maritimen Erlebniszentrum "Sylt Aquarium" in Westerland kann die Insel vom 1. Juli an mit einer weiteren Attraktion aufwarten. Die 25 Schaubecken mit einer Million Liter Meerwasser werden für mehr als 2000 Fische aus aller Welt zur neuen Heimat, sagte der Meeresbiologe Tim Rusby bei der Ankündigung des Eröffnungstermins. Jährlich werden bis zu 270.000 Besucher erwartet. Dargestellt werden nach dem Motto "Eine Welt - zwei Ozeane" die Ökosysteme Atlantik/Nordsee und Tropen. Sächsische Zeitung - 19. Apr. 2004 Tierpark Zittau eröffnet Affenhaus Im Tierpark Zittau steht Besuchern seit Sonnabend ein begehbares Affenhaus offen. Dort lassen sich nach Angaben des Tierparks unter anderem die Krallenäffchen Tom und Tanja beobachten. Das etwa 30 Quadratmeter große Gebäude diente bereits früher als Domizil der Affen und wurde ein Jahr lang umgebaut. Neben den Primaten wohnen auch Pfeilgiftfrösche sowie exotische Fische und Spinnen darin. Super Sonntag - 20. Apr. 2004 Neue Gehege bald fertig Der Tierpark in Westerhausen ist eine Baustelle. Dort entstehen Gehege für Damwild und Mufflons. Die Arbeiten, die im Juli 2003 begannen, führt die "Umweltsanierungs- und Strukturförderungs Gesellschaft" mit Sitz in Ballenstedt mit zehn Mitarbeitern durch. Ohne die Unterstützung des Arbeitsamtes, so erklärte Bürgermeister Eberhard Heintze, wäre die im Zuge der Arbeiten verbundene Erweiterung des Tierparks um etwa 12 000 Quadratmeter unmöglich. Von den Gesamtkosten muss die Gemeinde nämlich nur zehn Prozent aufbringen. Bis zum Sommer soll das Areal fertig sein, dass für das Damwild und die Mufflons dann einer artgerechte Haltung sichert. Leipziger Volkszeitung - 16. Apr. 2004 Zoo hat Schlangen - auch außerhalb der Gehege Parkplatznot am Zoo: Weil bestimmte Beschichtungen im neuen Parkhaus wetterbedingt noch nicht aufgetragen sind, steht bislang nicht die volle Kapazität zur Verfügung. Auch zu den Stellflächen unter freiem Himmel finden sich Besucher nur schwierig. Doch schon in der nächsten Woche soll sich die Lage entspannen. "Ende April sind alle der auf fünf Etagen verteilten 527 Stellflächen verfügbar", sagt Kathleen Raschke. Mit den derzeit 400 freien Plätzen - 200 drinnen und 200 wie gehabt im Freien - stehen schon jetzt mehr als früher zur Verfügung. Aktionen Ostsee Zeitung - 20. Apr. 2004 Klassik-Nacht im Zoo für Menschenaffenhaus Mit Italienischen Klängen entführt die Norddeutsche Philharmonie unter Leitung von Generalmusikdirektor Wolf-Dieter Hauschild während eines großen Open-Air-Konzerts die Besucher auf eine musikalische Reise. Diese 6. Klassik-Nacht am 11. Juni im Rostocker Zoo soll erneut Mittel für ein neues Menschenaffenhaus einspielen. Leipziger Volkszeitung - 17. Apr 2004 Extra-Ration Äpfel gleich aufgefuttert Eine bereits seit DDR-Zeiten anhaltende fruchtbare Zusammenarbeit mit Leipzigs Zoo wurde 2004 erweitert: Die heutige Obstland Dürrweitzschen AG trat kürzlich dem Förderkreis des Tierparks bei. Vorstand Gerd Kalbitz wurde ins Pongoland entsandt, um Tierpate fürs knapp sieben Monate alte Orang-Utan-Baby Raja zu werden. Mit Tierpfleger-Erlaubnis gab's eine Ration Dürrweitzschener Äpfel für die ganze zehnköpfige Orang-Sippe. Die Obstbauern wollen sich auch weiterhin mit Leckereien aus eigener Produktion engagieren und mit 2500 Euro pro Jahr den Unterhalt ihres Patenkindes sichern. WAZ - 21. Apr. 2004 Zaunkönig: Kleiner Krachschläger wird Fotomodell Der Zaunkönig ist in diesem Jahr "Vogel des Jahres". Grund genug, dass die WAZ und der Ruhr Zoo einen gemeinsamen Fotowettbewerb mit diesem kleinen Krachmacher starten. Jeder Hobbyfotograf, der den Zaunkönig im Ruhr Zoo vor die Linse bekommt, hat die Chance mit seinem Foto einen von zehn interessanten Preisen zu gewinnen. Norddeutsche Neueste Nachrichten - 20. Apr. 2004 Erste Bilanz der Zoo-Patenschaftsaktion gezogen Die Aktion "Kreative Köpfe", zu der der Schweriner Zoo und die AOK aufgerufen haben, entwickelt sich zu einer Erfolgsgeschichte. Schüler, Unternehmen und Initiatoren zogen gestern im Tierpark eine erste Bilanz. Insgesamt 15 Klassen und Unternehmen beteiligen sich seit Herbst vergangenen Jahres an der Aktion "Kreative Köpfe". Was sich die Schüler rund um ihre Patentiere haben einfallen lassen, darüber informierten gestern auch zahlreiche Wandzeitungen. Der Schweriner Zoo habe inzwischen Anfragen von anderen Tierparks erhalten, die sich für das Projekt "Kreative Köpfe" interessierten. André Harder, Geschäftsführer des Büros V.I.P, nutzte die gestrige Zwischenbilanz, um Überlegungen vorzustellen, auch den Zoo als Areal für die Bundesgartenschau 2009 zu nutzen. Ostsee Zeitung - 17. Apr 2004 Geburtstagsparty mitten im Tannenkamp Am 24. April ist es soweit: Der Wolgaster Tierparkverein lädt Einwohner und Gäste der Stadt zur großen Geburtstagsparty in den Tannenkamp ein. Anlass für diesen besonderen Grund zur Freude ist das zehnjährige Bestehen des Tierparkvereins, dessen Mitglieder im April 1994 mit großem Enthusiasmus eine mindestens ebenso große Aufgabe angingen: den Erhalt des Wolgaster Tierparks in seinem einzigartigen natürlichen Areal des Tannenkamps. Offiziell eröffnet wurde der Heimattierpark Wolgast am 1. Mai 1961. Mit Hilfe unzähliger ehrenamtlich tätiger Bürger und einheimischer Betriebe wurde das zehn Hektar große Mischwaldgelände Schritt für Schritt zum Anziehungspunkt für Jung und Alt. Nachwuchs Berliner Morgenpost - 16. Apr. 2004 Frühlingszeit - Zeit der Tierkinder Das gut drei Wochen alte Giraffenmädchen Yalinga hat sich gestern im Hamburger Tierpark Hagenbeck zum ersten Mal der Öffentlichkeit gezeigt. Gemeinsam mit Mutter Etosha und Vater Jou Jou trottete die Kleine auf noch etwas wackligen Beinen ins Giraffengehege. Anfangs habe es gar nicht gut ausgesehen für das Giraffenbaby. "Sie wollte die Muttermilch nicht trinken und musste mit der Flasche gefüttert werden", so Hering-Hagenbeck. Eine Woche lang bangten die Tierpfleger um die Kleine. sz-online - 16. Apr. 2004 Vorbildliche Mutter Juma / Schon zweites Kamerunschaf Nachwuchssorgen kennen die Sikas im Dresdner Zoo nicht, wobei es allerdings in jüngerer Vergangenheit ziemlich einseitig zugeht. Wolfgang Ludwig, zoologischer Leiter, schildert: Unsere Gruppe besteht gegenwärtig aus vier männlichen Tieren und zwei Weibchen. Zwar gab es regelmäßig Neugeburten, wobei Knaben eindeutig dominierten. Auch das am letzten Märztag geborene Junge ist wieder männlichen Geschlechts. Nachwuchsfreuden auch bei den Schweinshirschen am 7. April brachte Weibchen Anne ein Töchterchen zur Welt. Die Welt (Abonnement) - 16. Apr. 2004 Babyflusspferd hat Paten gefunden - Zebra-Nachwuchs im Tierpark Sechs Wochen nach seiner Geburt hat das Babyflusspferd im Berliner Zoo endlich einen Paten gefunden. Standesgemäß nehmen sich die Berliner Wasserbetriebe des kleinen Plantschers an und spendeten 3500 Euro Patenschaftsgeld für das erste Lebensjahr. Auf seinen Namen muss der Mini-Koloss aber noch bis Anfang nächster Woche warten. "Die Kinder unser Mitarbeiter werden dem Hippo einen Namen geben", verriet der Sprecher der Berliner Wasserbetriebe, Eike Krüger, am Donnerstag. Nach dreijähriger Pause wächst im Berliner Tierpark wieder ein Grevy-Zebra heran, Hengstfohlen "Prinz", das am 31. März das Licht der Welt erblickte. Berliner Kurier - 16. Apr. 2004 Alles nur eine Frage von Schwarz-Weiß Zwei muntere Böhm-Zebras, ein Junge (10 Wochen) und ein Mädchen (4 Wochen), tollen durch den Berliner Zoo. Und im Tierpark ist das erst vor zwei Wochen geborene Grevy-Fohlen "Prinz" jetzt schon der kleine König im Gehege. Berliner Morgenpost - 21. Apr. 2004 Treffpunkt: Affenhaus Es gibt einen guten Grund, sich Zeit zu nehmen und in Kontakt zu den Bewohnern des Affenhauses des Berliner Zoos zu treten. Die aktuelle Besonderheit hat einen Namen: Effi. Das Gorillaweibchen ist zurzeit hochtragend. Schon seit Anfang März warten die Tierpfleger auf die Geburt, aber seit Wochen wird Effi einfach nur runder und runder. "Sie tut mir richtig Leid, so klein wie sie ist mit ihrem riesigen Bauch", sagt Reviertierchef Reimon Opitz. Vor zwei Jahren hatte Effi ihre Tochter Djambala verstoßen, die Kleine wurde als so genannter "Flaschenfritze" groß. Reimon Opitz hofft, dass sie ihr Kind diesmal annimmt. Holsteiner Zeitung - 17. Apr 2004 Das Futter gibt es mit der Pipette Wäre da nicht der scharf geschwungene Schnabel man würde bei den beiden Küken in Dietmar Damms Händen kaum auf die Idee kommen, es mit Adlern zu tun zu haben. Vor gut einer Woche half der Falkner im Wildpark Eekholt den beiden jüngstens Stars seiner Flugschau durch die harte Schale. "In zwölf Wochen erreichen sie ihre volle Größe und wir beginnen mit dem Training für die Flugschau", kündigt der Falkner an. Yahoo! Nachrichten - 20. Apr. 2004 Fliegende Edelsteine - Opalracken im Berliner Zoo Der Berliner Zoo kann seinen Besuchern jetzt auch «fliegende Edelsteine» präsentieren. Von einem österreichischen Vogelliebhaber wurden dem Zoologischen Garten fünf westafrikanische Opalracken angeboten. Die fünf Neuankömmlinge haben sich inzwischen in Berlin «bestens eingelebt» und eine gerade fertig gestellte große Voliere in der Fasanerie bezogen. Neues Volksblatt - 21. Apr. 2004 Neues Volksblatt Online Tina und Tom , ein entzückendes Zebrapärchen, verstärkt ab sofort den Zoo Schmiding in Krenglbach bei Wels und versucht den sechs Meter hohen Giraffen und den entzückenden Gorillas den Rang als Publikumslieblinge streitig zu machen. Berliner Morgenpost - 20. Apr. 2004 Die gute Nachricht Der Fledermauskeller auf der Spandauer Zitadelle hat neue Bewohner: Vor wenigen Tagen sind dort Brillenblattnasen eingezogen. Die Tiere stammen aus dem Frankfurter Zoo. espace.ch - 21. Apr. 2004 Im Zoo Zürich brüten die Störche Sechs Storchenpaare brüten momentan im Zoo Zürich. Einige unter ihnen sind vor kurzem aus ihren Winterquartieren zurückgekehrt. Seit 1990 haben 99 Störche von Zürich aus ihre erste Reise angetreten. In diesem Jahr wird wohl der hundertste Jungvogel ausfliegen. Die Schweiz liegt nicht im eigentlichen Kerngebiet der Storchenverbreitung. Zwischen 1900 und 1950 brach die Population ganz zusammen. Dank einem Wiederansiedlungsprojekt ging es danach aufwärts. Heute gibt es in der Schweiz rund 180 Brutpaare, bis zu 350 Jungvögel werden jährlich aufgezogen. Berliner Morgenpost - 17. Apr 2004 Geweihstangen oder Schaufeln? - Das ist bei den Elchen eine Frage der Gene Nicht jeder Elch trägt Schaufeln auf dem Kopf. Die weiblichen Tiere ohnehin nicht. Die Jungtiere auch nicht. Die männlichen Teenies unter den Elchen haben nur ein kleines Geweih, und unter den ausgewachsenen Elchen finden sich einige mit einem ganz normalen Stangengeweih auf dem Schädel. Auf Bildern und in Filmen sind meist nur Tiere mit mächtigen, bis zu 20 Kilogramm schweren Schaufeln zu sehen, in Europa sind solche Elche eher selten. Der einjährige Jungelch Linus im Tierpark Friedrichsfelde bildet zum ersten Mal ein kleines Geweih aus. Beta findet jetzt schon, dass ihr Linus ein stattlicher Kerl ist. Die beiden Elche aus Schweden, die im Mai 2003 in Kolmarden und in Stockholm geboren wurden, kamen im November in den Berliner Tierpark. Ostsee Zeitung - 19. Apr. 2004 Greifvögel begeisterten Schüler bei Abendausflug Viele Fragen haben am Freitagabend die Kinder der Grundschule Marlow bei einer Greifvogelvorführung im Vogelpark. Falkner Dirk Seemann, auf dessen Arm der stolze Uhu Klaus ruhig in die Menge der gespannten Kinder schaut, hat darauf auch immer Antworten. Zu unserem sechsten Schulgeburtstag haben wir uns eine Mondscheintour durch den Vogelpark gewünscht und diese Idee heute in die Tat umgesetzt, sagt die Schulleiterin Karin Sanftleben. SonntagsBlick - 16. Apr. 2004 Acht Tiger auf dem Parkplatz James Garretson hat ein Problem: Acht Tiger, ein Löwen-Baby, ein Wolf und ein Bär bilden Garretsons hungrigen Zoo nur sitzen sie seit vier Tagen auf einem Parkplatz im US-Bundesstaat Texas fest. Grund: Der Tierliebhaber hat zwar das nötige Land, aber kein Geld, um darauf die Gehege für sein rollendes Rudel zu bauen. Bis Ende April hat er von den Behörden Zeit, die Mittel für den längst fälligen Bau aufzutreiben. Spiegel Online - 19. Apr. 2004 Verlassener Mann wirft sich Tigern zum Fraß vor Weil ihn seine Frau verlassen hatte, wollte ein Chinese auf drastische Weise einen Schlussstrich unter seine Ehe ziehen: Er stürzte sich in ein Tigergehege. Der betrübte Ehemann kletterte in einem zentralchinesischen Zoo zu den Tigern, weil er hoffte, von den Raubkatzen bei lebendigem Leib gefressen zu werden. Die wilden Tiere verweigerten ihm jedoch diesen Gefallen: Sie bevorzugten stattdessen die Hühnchen, mit denen herbeigeeilte Tierpfleger sie ablenkten. Der doppelt verschmähte Gatte konnte gerettet werden. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Pressemitteilungen teilweise gekürzt | Zoo Dortmund, 21.04.04 Fachtagung zu Nebengelenktiere Ameisenbären und ihre Verwandten im Dortmunder Zoo Am kommenden Wochenende wird wieder einmal die überregionale Bedeutung des Dortmunder Zoos deutlich. Eines der Hauptthemen des Zoos sind die Ameisenbären und ihre Verwandten. Aus diesem Grund findet eine Fachtagung zum Thema Nebengelenktiere Ameisenbären und ihre Verwandten am kommenden Wochenende im Zoo Dortmund statt. Die Fachwelt wird sich auf dieser vom Berufsverband der Zootierpfleger organisierten Tagung gegenseitig über die aktuellen Erkenntnisse aus dem Bereich dieser Tiere informieren. Aus Anlass dieser Tagung laden wir zu einem Fototermin zum Beginn der Tagung, am Freitag, 23. April, 17.00 Uhr ein. Treffpunkt ist im Eingangsbereich des Zoos, Mergelteichstraße 80 in Dortmund-Brünninghausen. Attraktive Fotomotive erwarten Sie: ein Ameisenbär, ein Faultier und ein Gürteltier alle drei Vertreter der in Frage kommenden Tiergruppe Nebengelenktiere und im Bestand des Dortmunder Zoos. Zoo Duisburg, 21.04.04 Falsche Gans mit Flügelsporn Enten und Gänse sind jedermann vertraut; ihr watschelndes Erscheinungsbild ist ebenso unverkennbar wie die Schwimmhaut ihrer Füße. Kaum jemand aber dürfte auf die Idee kommen, das soeben im Zoo Duisburg eingetroffene Tschaja-Fräulein für eine Verwandte dieser schnatternden Weltbürger zu halten. Zoologen allerdings zählen die graubraunen auch als Halsband-Wehrvögel bezeichneten Südamerikaner zu den Gänsevögeln, obwohl sie auf ihren hochbeinigen Läufen und kräftigen Füßen (ohne Schwimmhäute!) eher einem übergroßen Truthahn ähneln.Tschajas leben in kleinen Trupps an den Rändern großflächiger Sümpfe der La-Plata-Grasländer Südamerikas. Obwohl Schwimmhäute an den Füßen fehlen, waten die sanften Vegetarier im seichten Ufer- oder Flachwasser umher oder begeben sich sogar schwimmend auf Nahrungssuche, denn zarte Wasserpflanzen sind die erklärte Lieblingsspeise aller Wehrvögel. Werden die Tiere allerdings belästigt oder sehen sie ihre dunenbekleideten Küken gefährdet, verwandeln sich Tschajas in wahrhaft aggressive Wehrvögel, deren scharfe, spornartige Auswüchse am Flügelbug selbst Menschen schwere Wunden zufügen können. Seit über einem Jahr musste Duisburgs rotbeiniger Tschaja-Mann auf eine Partnerin warten; auf der Suche nach einer heiratswilligen Vogel-Braut für den Vogel-Witwer wurde Dipl.-Biol. Achim Winkler dann im Nachbarzoo Gelsenkirchen endlich fündig. Bleibt abzuwarten, ob die derzeitigen Sympathiebezeigungen der beiden Wehrvögel künftig zu Nestbau-, Paarungs- und Aufzuchtvergnügen führen werden. Zoo Köln, 21.04.04 Das Wunder der Pelikane Nach dem Volksglauben soll das Weibchen des Pelikans seine Jungen durch stürmische Liebkosungen getötet haben. Daraufhin riss sich das Männchen in aufopfernder Liebe mit dem Schnabel die Brust auf, um die Jungen mit dem herausströmenden Blut zu neuem Leben zu erwecken. Was sich im Winterquartier des Kölner Zoos abgespielt hat, weiß niemand. Fest steht, dass die Pelikane es soeben mit zwei Jungen verlassen haben. Wer wissen möchte, wie es wirklich war, ein Foto von den Jungen oder gar einen O-Ton von den Eltern haben möchte, ist herzlich eingeladen zum Pressetermin am Donnerstag, dem 22. April 2004 um 11.30 Uhr. Zoo Dortmund, 20.04.04 Zoo Dortmund eröffnet weltweit einmaliges Regenwaldhaus Rumah hutan - neue Heimat für Orang-Utans und Tapire Weltweit einmalig und von der Fachwelt mit Spannung erwartet: die erste Anlage zur gemeinsamen Haltung von Menschenaffen und Tapiren geht ihrer Fertigstellung entgegen: das Regenwaldhaus Rumah hutan (Indonesisch: Haus des Waldes) des Dortmunder Zoos, das sich ausschließlich der Lebewelt südostasiatischer Regenwälder widmet, wird am kommenden Donnerstag, 22. April, um 13.00 Uhr durch den Oberbürgermeister der Stadt Dortmund, Dr. Gerhard Langemeyer, eröffnet. Zum Fototermin laden wir ein für Donnerstag, 22. April, Uhr in den Dortmunder Zoo, Mergelteichstraße 80 in Dortmund - Brünninghausen. Wortberichterstatter sind auch herzlich willkommen. Treffpunkt ist um 12.45 Uhr am Regenwaldhaus. Über Ihr Kommen freuen wir uns. Als Gesprächspartner stehen nach der offiziellen Einweihung unter anderem Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter und Hans Jaeger, Vorsitzender der Zoofreunde Dortmund e.V., zur Verfügung. Zoo Dortmund, 19.04.04 Baum-Führung im Dortmunder Zoo Auswärtige Besucher mögen überrascht sein, in der mit Park- und Grünflächen ohnehin reich ausgestatteten Westfalenmetropole auch einen Zoologischen Garten von Format anzutreffen. Tierpark heißt der Zoo hier im Volksmund - was die harmonische Präsenz von Tieren und Pflanzen in dieser schönen Anlage ausdrückt. Der 1953 eröffnete Zoo gründet seine Geschichte auf der traditionellen Tierliebe der Revierbewohner, für die hier im industriellen Ballungsraum ein berechtigter Anspruch auf ein starkes Stück Natur verwirklicht wurde. Da heute überall ökologische Probleme diskutiert werden und auch Umweltbewusstsein wächst, ist der Drang zum biologischen Wissen und der Erkenntnis natürlicher Zusammenhänge gestiegen. Diesem Aspekt möchte der Zoo am Tag des Baumes Rechnung tragen und zeigt am Sonntag, 25. April, mit einer Baum-Führung sein zweites Gesicht. Treffpunkt ist um 11 Uhr im Eingangsbereich des Zoos am Info-Büro. Es wird nur der normale Zooeintritt erhoben. Anmeldung und Informationen per Telefon: (0231) 50 2 86 28 (montags bis freitags, 8.30 bis 12.30 Uhr), per Brief: an Zoo Dortmund, Mergelteichstraße 80, 44225 Dortmund, per Fax: (0231) 71 21 75 oder per e-Mail: zoo@dortmund.de. Öffnungszeiten täglich von 9 Uhr bis 18.30 Uhr, Kassenschluss ist um 18.00 Uhr. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.dortmund.de/zoo. Ruhrzoo Gelsenkirchen, 19.04.04 Gemütlichkeit und Idylle unter alten Eichen in Gelsenkirchen. Der Grimberger Hof der ZOOM Erlebniswelt bietet Ihnen mit einem großen Biergarten, einem Bauerngarten und dem Zoopädagogischen Zentrum Gelegenheit den Alltag für einige Stunden zu vergessen. Zur Eröffnung laden wir Sie und Ihre Redaktion ganz herzlich zu einem kleinen Imbiss im Grimberger Hof ein. Pressegespräch anlässlich der Eröffnung des Grimberger Hofs am Donnerstag, 29. April 2004,um 12 Uhr im Ruhr Zoo Gelsenkirchen. Neben Dr. Jörg Twenhöven, Regierungspräsident, und Oliver Wittke, Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen, und Dr. Rainer von Courbière, Geschäftsführer der Gesellschaft für Energie und Wirtschaft (GEW), steht Ihnen die Geschäftsleitung sowie die Marketingleitung des Ruhr Zoo Rede und Antwort. Weitere Presseinformationen erhalten Sie unter 0209 954 51 26. Zoo Duisburg, 19.04.04 Papageien für Kinder Als der große englische Naturforscher John Gould im Jahr 1840 die ersten lebenden Wellensittiche von Australien nach England brachte, ahnten weder Museumsleute noch Liebhaber gefiederter Hausbewohner, dass dieser kleinste Vertreter der sogenannten Plattschweifsittiche nicht nur die erste domestizierte Papageienart überhaupt, sondern auch die populärste Papageienart aller Zeiten werden würde. Die unverwechselbaren spannenlangen Höhlenbrüter der inneraustralischen Grasländer können unter günstigen Umständen bis zu drei Bruten von je drei bis fünf Jungvögelchen in einem Jahr durchbringen, was dazu führt, dass der geschätzte Bestand in bundesdeutschen Vogelbauern allein bei rund 1 ½ bis 2 Millionen Exemplaren liegt. Bescheidene 32 hiervon übersiedelten vor wenigen Tagen aus dem westfälischen Zoologischen Garten Münster an den Kaiserberg, wo sie ganz absichtlich! eine große Freiflugvoliere (samt angrenzendem Holzhäuschen) am Rande des Kinder-/Streichel-Zoos bezogen. Mittlerweile haben sowohl empfindliche Eselsohren als auch schreckhafte Skudden-Schafe als Nachbarn sich an das Dauerkreischen des bunten Vogeltrupps gewöhnt; auch Kinder werden schon weit vor den Toren des weitläufigen Gehege-Areals auf die Mini-Schreihälse aufmerksam und das von Sonnenauf- bis -untergang. Die in allen Farbvarianten über Gelb, Weiß, Blau oder Grün schillernden Wellensittiche zählen zwar nicht zu den zoologischen Kostbarkeiten im ansonsten überaus wertvollen Tierbestand des Zoos, dafür aber ganz sicher zu den attraktiven, weil dauer-lebhaften Zoobewohnern jedenfalls nach Aussagen kleiner und kleinster Zoobesucher. NaturZoo Rheine, 19.04.04 Spielsachen basteln für die Tiere - Aktionstag im NaturZoo Rheine Am kommenden Samstag, dem 24. April 2004, haben Kinder ab 12 Jahre, Jugendliche und Erwachsene im NaturZoo Rheine die Möglichkeit, den Alltag für die Zootiere noch abwechslungsreicher zu gestalten. Von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr kann man den Tierpflegern helfen Spielsachen für Affen und Nasenbären zu basteln, Strickleitern und andere Klettergegenstände zu konstruieren und zu installieren oder Nistmaterial für die Vögel zu schneiden.Mit verschiedenen Methoden kann man den Zoo-Lebensraum der Tiere bereichern und ihre Aktivität fördern, die in dem Schlaraffenland Zoo manchmal zu kurz kommt. Bei der Veranstaltung erhält man also nicht nur einen Einblick in dieses Thema der Zootierhaltung, sondern man kann auch selbst aktiv an der Aktivitätsförderung für Tiere mitwirken. Ein genaues Programm wird an diesem Tag am Eingang bekannt gegeben, so dass sich jeder je nach Geschicklichkeit und Interesse beteiligen kann. Außer dem Zooeintritt entstehen bei Teilnahme keine Kosten. Dortmunder Zoo, 15.04.04 Dortmunder Zoo: Alleinerziehende Minischwein - Mama sucht Paten und Namen für ihren Nachwuchs Eine alleinerziehende Minischwein - Mama sucht für ihre sechs Jungen und ein Mädel, die am 3. April im Dortmunder Zoo zur Welt kamen, Paten und Namen. Für die Mutter waren es die ersten Kinder. Sie kam schwanger, ohne Vater für die Kinder, in den Dortmunder Zoo und gründete hier ihre Großfamilie. Deshalb werden dringend Paten für die Schweinchen gesucht, die ihrem Schwein auch einen Namen geben dürfen. Die Patenschaft kann für 50 Euro pro Glücks-Schwein übernommen werden. Der Erlös kommt in vollem Umfang dem Zoo zugute. Als Dank lädt der Zoo alle Paten einmal im Jahr zum Patenschaftstag ein. Die Dauer der Patenschaften umfasst jeweils ein Jahr. Die Paten erhalten eine Urkunde und werden auf der Patenschaftstafel im Eingangsbereich des Zoos erwähnt. Weitere Informa-tionen zu Tierpatenschaften im Zoo werden von Veronika Saul, Telefon (0231) 50 2 86 28, gegeben. Der Vorfahre der Minischweine ist das Hängebauchschwein und stammt aus Südostasien. In den 50er Jahren wurden erste Hängebauchschweine in europäische Tierparks gebracht. Seit den 60ern wurden sie in der medizinischen Forschung als Versuchstiere einge-setzt, weil sie den Menschen in vielen Eigenschaften ähnlich sind. Die Tiere sehr robust, kaum anfällig für Krankheiten und ertragen deutsche Außentemperaturen, sofern sie eine Schutzhütte haben, gut. Sie sind stressresistent und haben keine Erbkrankheiten. Die in Deutschland als Minischwein bezeichneten Tiere sind Kreuzungen verschiedener Rassen, wie Münchner Miniatur Schwein, Göttinger sowie verschiedener asiatischer Hängebauch-schweine. Auch in Amerika und Norwegen, hier ist die Minischweinhaltung schon seit längerer Zeit etabliert, sind Minischweine alles andere als einheitlich. Um eine Rasse neu zu kreieren bedarf es unzähliger Zuchtversuche und ist nicht mit ein paar Würfen zu bewerk-stelligen. Selbst bei Wiederholungswürfen, mit gleicher Sau und gleichem Eber, kann es innerhalb verschiedener Würfe zu völlig unterschiedlichen Tieren kommen. Und auch die Endgröße kann hier sehr stark differieren. Größe und Gewicht variieren daher sehr stark. Es gibt Tiere von 20 bis 65 Kilogramm. Auch beim Borstenkleid gibt es viele Variationen: schwarz, schwarz-weiß, rosa, braun, gelockt, stark behaart, eher schütteres Fell, kurze Borsten, lange Borsten alles ist möglich. Beachten sollte man, dass rosa Tiere leider im Sommer einen Sonnenbrand bekommen können! Zum Vergleich: Ein Deutsches Edelschwein bringt bis zu 300 Kilogramm auf die Waage. Wilhelma Stuttgart, 14.04.04 Seedrachen aus dem kühlen Süden Eigentlich sollte es niemanden mehr überraschen, dass aus Australien höchst seltsame Tiere stammen, wie etwa Tannenzapfenechsen, Beuteltiere, Gespenstschrecken, Schlangenhalsschildkröten, Nestorpapageien ... und vieles mehr. Ob einen da australische Fische im Aquarium der Wilhelma bei so viel bunter Konkurrenz noch vom Hocker reißen? Aber ja, die Fetzenfische von der Südküste Australiens auf jeden Fall! Die neugierig an die Aquarienscheibe gepressten Kindernasen werden rasch kalt, denn die Wassertemperatur beträgt nur knapp 15 °C. Ein Pinzettfisch schimmert im Hintergrund, lockt die Besucher heran. Seepferdchen haben sich mit ihren Greifschwänzen am Kelp eingehakt und balzen gelegentlich paarweise eine Runde durchs Becken. Und mittendrin stehen sie, ihre großen Verwandten, sechs Fetzenfische. Fast regungslos, trotz leuchtender Farben durch ihre Hautanhänge im Kelp gut getarnt. Die langen Schnauzen saugen gelassen die eine oder andere Schwebegarnele ein der Familienname Röhrenmünder (Syngnathidae) lässt sich nirgends sonst so gut demonstrieren. Fetzenfische mögen keine Hektik. Ebenso wie die Seepferdchen sind sie lausige Schwimmer, die starke Wasserbewegung meiden und lieber im ruhigen Algendschungel der Garnelenjagd frönen. Die Kommunikation ähnelt einem Fischballett: in gebogener Körperhaltung schwimmt man aufeinander zu, neigt den Kopf, lässt die Körper-farben leuchten, verneigt sich erneut und schwimmt auseinander. Sehr höfliche Fische. Und gut zu beobachten. 7 Tage die Woche, von 9 bis 18 Uhr. Na, wie wäre es mal wieder mit einem Australientrip durch die Wilhelma? | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Natur- und Artenschutz | Basler Zeitung - 17. Apr 2004 Forscher finden in Vietnam bedrohte Affenart Hoffnungsschimmer für eine der am stärksten bedrohten Affenarten der Welt: Ein internationales Forscherteam mit deutscher Beteiligung hat in Vietnam zuvor unbekannte Bestände der extrem seltenen Pandalanguren (Trachypithecus delacouri) entdeckt. In den vergangenen zehn Jahren sank die Zahl der nur in Vietnam lebenden Affen Schätzungen zufolge um die Hälfte auf 250 bis 300. Sie werden durch die Zerstückelung ihres Lebensraums bedroht und von Wilderern als exotische Delikatesse gejagt. Wildtierbiologe Tilo Nadler, Leiter der von mehreren deutschen Organisationen unterstützten Primatenstation Cuc Phuong, nannte die jetzt gemeldete Sichtung weiterer Pandalanguren-Gruppen zwar einen Hoffnungsschimmer für das Überleben der Art. "Mehr als die Hälfte aller Populationen der Languren sind ernsthaft durch Wilderer bedroht", warnte er jedoch. Ostseezeitung - 20. Apr. 2004 Naturschützer beraten auf Vilm Rund 50 Naturschutzexperten aus 24 Staaten beraten von heute an auf der Ostseeinsel Vilm über den Artenschutz. Themen der viertägigen Beratung sind die Gefährdung tropischer Tierarten durch starke Bejagung sowie Mindestvoraussetzungen für eine nachhaltige Nutzung von bedrohten Arten, teilte das Bundesamt für Naturschutz mit. Dazu sollen das Washingtoner Artenschutzabkommen (CITES) sowie das Übereinkommen über biologische Vielfalt (CBD) besser aufeinander abgestimmt werden. Dresdner Neueste Nachrichten - 19. Apr. 2004 Artenschützer: Illegaler Tierhandel wird zunehmen Artenschützer rechnen nach der EU-Osterweiterung mit einem Anstieg des Handels mit geschützten Tieren. "Die Nachfrage ist da, und die Dunkelziffer der geschmuggelten Tiere wird steigen", sagte Gabriela Bauer vom Regierungspräsidium Chemnitz. Vielen sei nicht bewusst, dass für den Artenschutz sowohl internationale Gesetze als auch nationales Recht gelten. Nicht jedes Tier, was im Ausland als legal angeboten wird, sei auch hier erlaubt. Leipziger Volkszeitung - 16. Apr. 2004 Flughafen-Schau zeigt beschlagnahmte exotische Tiere Was Verstöße gegen das Washingtoner Artenschutzabkommen im Detail bedeuten, weiß man an den sächsischen Flughäfen nur zu genau. Allein 2003 beschlagnahmte der Zoll hier 400 aus Tieren und Pflanzen gefertigte Waren, die gegen Einfuhrbestimmungen verstoßen. Zahlreiche konfiszierte Urlaubsandenken der absonderlichen Art sind seit gestern im Schkeuditzer Zentralterminal (Einkaufspassage) in einer Ausstellung zum weltweiten Artenschutz zu sehen, die von der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt (LaNU) und dem Magazin Geo präsentiert wird. Berliner Kurier - 22. Apr. 2004 So vergiften die Jäger unsere stolzen Seeadler Der Seeadler ist streng geschützt. Niemand schießt auf ihn. Das Paradoxe: Viele Adler sterben dennoch an der Kugel. 200 tot aufgefundene Seeadler haben Dr. Oliver Krone und sein Expertenteam am Berliner Institut für Zoo- und Wildtierforschung in den vergangenen fünf Jahren untersucht. Das Ergebnis: "Etwa ein Viertel starb an Bleivergiftung", sagt Krone. "Ausgelöst durch Verschlucken von Munitionsresten." Das Verbot von Bleischrot bei der Jagd auf Wasservögel wie es der Entwurf des neuen Jagdgesetzes vorsieht reicht Krone nicht aus. "Es müssen generell Alternativen zur Bleimunition gefunden werden. Und im Wald müssen die Jäger alle Jagd-Abfälle tief eingegraben." Spiegel - 19. Apr. 2004 Endzeit im Paradies Die Elektrizitätsgesellschaft NamPower will das Wasser des Okawango für die Stromgewinnung nutzen und deshalb auf namibischem Staatsgebiet, im so genannten Caprivi-Zipfel, einen Staudamm errichten. Zum Schrecken der Umweltschützer willigten die Okawango-Staaten Botswana und Angola ein, eine Durchführbarkeitsstudie zu erstellen. Kaum bekannt geworden, hat das Projekt in der Region bereits "Schockwellen" ausgelöst, wie das afrikanische Monatsmagazin "African Business" registrierte. Eine "Katastrophe" befürchtet Tiego Mpho von der Kalahari Conservation Society; das Naturmagazin "Africa Geographic" schreibt melancholisch vom "Delta Blues". Denn noch immer ist das euphorisch als "Juwel der Kalahari" gefeierte Okawango-Delta nicht in die Unesco-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen - und damit nahezu schutzlos der Profitgier preisgegeben. Besonders absurd erscheint den Kritikern des Projekts, dass die einstigen südafrikanischen Besatzer Namibias bereits 1969 eigene Staudamm-Pläne fallen ließen - nachdem sich herausstellte, dass die Zerstörung des Okawango-Deltas in keinem Verhältnis zum erwarteten Stromgewinn stand. Was das Apartheidregime in letzter Sekunde vermied, könnte nun ausgerechnet von der unabhängigen namibischen Regierung durchgezogen werden. Welt am Sonntag - 17. Apr. 2004 Gezähmte Seewespe An der James Cook University im australischen Townsville ist Biologen die Züchtung einer kleinen Qualle im Aquarium gelungen. Der neue Aquarienbewohner mit dem Namen Carukia barnesi gehört zur Gruppe der Würfelquallen, die von Biologen zu den giftigsten Meeresbewohnern überhaupt gerechnet werden. 16 Arten umfasst diese Quallengruppe, und im Deutschen werden sie oft pauschal als Seewespen bezeichnet. Würfelquallen in Gefangenschaft zu halten ist bisher kaum gelungen. Deshalb sind die Biologinnen besonders stolz, dass die erst Anfang Februar im Meer gefangenen Tiere sich sogar schon vermehren. Ziel der Arbeiten ist die Entwicklung eines Antiserums gegen das Gift von Carukia. Pressetext.de - 16. Apr. 2004 Schimpansinnen lernen schneller als Schimpansen Junge weibliche Schimpansen sind wesentlich bessere Schüler als männliche. Zu diesem Ergebnis kommt eine in der aktuellen Ausgabe von Nature veröffentlichte Studie. Im Gombe Nationalpark in Tansania wurden acht junge männliche und sechs junge weibliche Schimpansen und deren Mütter von Forschern beobachtet. Weibchen orientieren sich in ihrem Lernprozess stark an ihren Müttern, Männchen hingegen verbringen ihre Zeit lieber spielend. Spain to scrap disputed river rerouting, says Zapatero The new Spanish government will scrap a controversial multibillion dollar plan to divert Spain's longest river to irrigate parched regions, incoming Prime Minister Jose Luis Rodriguez Zapatero said. U.S. Fish and Wildlife rejects trumpeter swan complaint The U.S. Fish and Wildlife Service has rejected a challenge to its decision keeping trumpeter swans from the Yellowstone National Park region off the endangered species list. Seven activists receive Goldman Environmental Prizes Rudolf Amenga-Etego fought a water privatization project in Ghana. Manana Kochladze campaigned to protect the environment and residents in her native country of Georgia from a major oil pipeline. They are two of the seven activists honored Monday in San Francisco with the Goldman Environmental Prize, the best-known award for environmentalists. Birders mourn loss of webcam falcon Birders around the world are mourning the death of Mae, the first known peregrine falcon to nest at a power plant, who became an Internet star through a Web cam that allowed thousands to watch her during nesting season. EPA plan would improve national park vistas The Environmental Protection Agency said it plans to require dozens of states to cut haze that impairs views at U.S. national parks including the Grand Canyon, Yellowstone and the Great Smoky Mountains. U.S. oceans report says coastal areas are in peril Pollution, overfishing, and poor management have put North America's oceans in serious peril, but it is not too late to save them Mexican intellectuals demand end to Canada seal hunt Forty-seven Mexican writers and artists are demanding that Canada end a baby seal hunt, citing the two countries' environmental ties under the North American Free Trade Agreement (NAFTA). Government lists beluga sturgeon as a threatened species The government said Tuesday it was listing the beluga sturgeon as a threatened species under the Endangered Species Act, which could lead to a reduction or ban of U.S. imports of the prized beluga caviar. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | Weitere Infos | Liebe Regenwald-Aktivisten, auf der indonesischen Insel Sumatra wird immer mehr Tropenwald zerstört um Platz für Holzplantagen zu schaffen. Das Papier aus diesen Plangen verkauft die Papier Union in Hamburg. Bitte helfen Sie die letzten Wälder Sumatras zu rettten! Bitte protestieren Sie bei der Papier Union. Schicken Sie eine vorbereitete Protest-Mail ab unter http://www.regenwald.org Rettet den Regenwald e. V. info@regenwald.ORG www.regenwald.ORG Der Zoologische Garten, Volume 74, Issue 1 Hand-raising a dik-dik antelope at Al Wabra Wildlife Preservation, Qatar. Die Entwicklung der Haltungsbedingungen von Wildtieren im Freistaat Sachsen von 1996 bis 2001. Von MATTHIAS SCHÄDLICH & HUBERT LÜCKER Fünf Jahre Zoozielplanung "ZooVision" im Georg von Opel-Freigehege für Tierforschung Kronberg - ein Erfahrungsbericht. Von THOMAS KAUFFELS Husbandry and breeding of African giant termites (Macrotermes jeanneli) at Berne Animal Park. By REINHARD H. LEUTHOLD, HANS TRIET & BERND SCHILDGER The effect of visitors on the self-injurious behaviour of a male Pileated Gibbon (Hylobates pileatus). By LINDSAY A. SKYNNER, JONATHAN R. AMORY & GEOFF HOSEY, Bolton Wachstum und Gewichtsentwicklung bei Mittelchinesischen Goralen, Nemorhaedus goral arnouxianus, in Menschenobhut. Von CHRISTIAN MATSCHEI In memoriam Wolf Bartmann. 4.I.1940 - 2.X.2003. Von FRANK BRANDSTÄTTER ~°v°~ ~°v°~ ~°v°~ ~°v°~ ~°v°~ Hallo ZooLex-Fans, NEUE GEHEGEPRÄSENTATION Tigerhöhle und Tigercamp sind Renovierungsprojekte an einer bestehenden Anlage im Minnesota Zoo. Ziel der Renovierung war einerseits, die Besucherinformation zu verbessern, andererseits das Besuchererlebnis, indem die Tiger sichtbarer und aktiver werden. Tiger Lair versetzt Besucher und Tiere in eine Nachbildung des Lebensraum des Amurtigers: http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=689 ~°v°~ ZOOLEX REDAKTION Die ZooLex-News sind die am zweithäufigsten besuchte ZooLex-Seiten, mit mehr als 5000 Hits im Monat. Es ist auch die einzige Informationsquelle zu Planung und Bau in Zoos weltweit. Wir suchen Redakteure und Redakteurinnen, die gerne für eine internationale Online-Publikation arbeiten. Wenn Sie die Möglichkeit und das Interesse haben, kurze Artikel aus Quellen aufzubereiten, die wir Ihnen zur Verfügung stellen und diese auf ZooLex News hochzuladen, kontaktieren Sie bitte zoolex@zoolex.org ~°v°~ SPANISCHE ÜBERSETZUNG Dank der spanischen Tierpflegervereinigung AICAS können wir unserem spanisch sprechenden Publikum eine Übersetzung der Präsentation der ZoORANGerie - Jungla para Orang-Utanes anbieten. http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=635 ~°v°~ Die ZooLex Zoo Design Organization ist in Österreich als gemeinnütziger Verein registriert. ZooLex betreibt eine wissenschaftliche Website zum Thema Zooplanung und verteilt diesen Newsletter. Weitere Informationen und die Kontaktadresse finden Sie hier: http://www.zoolex.org/home.html Fundación Altarriba, Amigos de los Animales http://www.altarriba.org DIE MAKAKO AFFEN VON CAMARLES IN GEFAHR Der Gemeinderat in Camarles annuliert die Konfiskation von 298 Macaco Affen, welche sich in einer von einer multinationalen Firma mit Hauptsitz in Maurizius gebauten Installation befinden. Die Affen, welche auf irregularem Weg nach Spanien kamen, sind in Gefahr in einem Deutschen Laboratorium zu enden. Die unilaterale Entscheidung, offensichtlich vom Gemeindepraesidenten von Camarles (Katalonien, Spanien) Carmeló Redó, bedeutet das Ende der Konfiskation der 298 Makaken in den Installationen der Firma Centre de Recherches Primatologiques Ltd. Die Firma moechte die Affen an ein Deutsches Laboratorium, eine Aktion welche als illegal angesehen werden kann, da die Bewilligungen suspendiert wurden. Diese ueberraschende Entscheidung, welche hinter dem Ruecken des Umweltschutzamtes von Katalonien getroffen wurde, ist die neuste in einer Reihe von unsinnigen Aktionen die seit dem Moment als die genannte Firma ihre Installationen zur Zucht und Handel von Primaten fuer Vivisektion gebaut hat, hier stattfinden. Die Fundación Altarriba hat sich bereit erklaert diese Tiere zu uebernehmen, und hat die internationalen Organisationen mit denen wir in Kontakt sind alarmiert um den noetigen Druck auszuueben damit, wenn moeglich, diese Tiere nicht als Versuchstiere enden. Es gibt Praezedenzfaelle in anderen Laendern, in aehnlichen Situationen, in denen die Regierung interveniert und die Tiere vor der Vivisektion gerettet hat. Gelegenheit schafft Forschung - 3. Zoo*logen-Forum-Markt der-Möglichkeiten am 6.5. im Bärenpark Worbis Seit Anfang dieses Jahres unterstützt das Zoo*logen-Forum eine stärkere Verankerung tiergartenbiologischer Forschung an deutschen Universitäten und Fachhochschulen neben den vielfältigen bisherigen Aktivitäten auch durch die neue Veranstaltungsreihe "Markt der Möglichkeiten". Zoos bekommen dadurch Gelegenheit, Studenten aus ganz Deutschland ihre aktuellen Themen für Diplomarbeiten und Promotionen vorzustellen sowie die örtlichen Verhältnisse aufzuzeigen. Zugleich erhalten auch interessierte Dozenten durch Schwerpunktsetzung der Zoos im Rahmen von Forschungsplänen Angebote zur Etablierung neuer Arbeitsgruppen. Nach den ersten beiden Märkten im Zoo Osnabrück (Januar) und im Zoo Schwerin (März) geht die Reise nun am 6.5. nach Thüringen in den Bärenpark Worbis. Einzelheiten zum Programm und zur Anmeldung finden sich auf www.zoologenforum.de! Circus Wormser Zeitung - 21. Apr. 2004 Artist steht seit gestern vor Gericht "Ganz klar, wir wollen einen glatten Freispruch!" Dies forderte Verteidigerin Anja Gettmann-Grimm in einem wahren Wortgewitter in der gestrigen Verhandlung wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz vor dem Wormser Amtsgericht. Die Vorwürfe wegen Tierquälerei gegen Zirkusunternehmer Dimitar Dimitrov seien absolut haltlos. Laut Strafbefehl soll der bulgarische Artist eine Geldstrafe von 5400 Euro zahlen, weil er Wirbeltieren Schmerzen zufügte oder ihr Leiden zumindest billigend in Kauf nahm. Der 37-Jährige hielt zwischen Januar und November 2002 auf einem Gewerbe-Gelände 36 Exoten, unter anderem Liger, einen Mandrill, Emus, Trauerschwäne und 13 Paviane. Alle lebten nach Ansicht der Staatsanwaltschaft unter erbarmungswürdigen Umständen. Zwischenzeitlich hatte die Stadt alle Tiere beschlagnahmt und an anderen Orten untergebracht. Der Artist gab dem Tierarzt der Kreisverwaltung an, mit den Exoten einen Zirkus gründen zu wollen. Das Urteil soll am 29. April fallen. Freie Presse (Chemnitz) - 22. Apr. 2004 Plauen: Dickhäuter zeigen Kindern ihren Speiseplan Am Donnerstag 16 Uhr ist es wieder einmal so weit. Der Zirkus Voyage lädt zur Premiere ein. Am Mittwoch liefen schon Vorbereitungen, bei denen sich die Zirkusleute mit dem Plauener Publikum bekannt machten. Eine öffentliche Fütterung der Elefanten gehört zum Konzept des Zirkus Voyage, der die artgerechte Tierhaltung ernst nimmt. Sie ist nach den Leitlinien des Bundesministeriums für Landwirtschaft zur Haltung, Ausbildung und Nutzung von Tieren in Zirkusbetrieben und ähnlichen Einrichtungen ausgerichtet. Trotzdem hatten die Spindlers auch schon Begegnungen mit Tierschützern, die mit Plakaten, Spruchbändern und Handzetteln gegen den Zirkus ins Feld zogen. Damit müssen wir leben. Die Leute haben eben auch schon Zirkusse kennengelernt, die sich nicht an die Normen halten. Unsere fünf Elefanten haben ein Freigehege von 200 Quadratmetern, sagt Diana Spindler. Die Beziehung Mensch-Tier sei im Zirkus besonders eng, meint Spindler. Wir sind Tag und Nacht mit den Tieren zusammen. Diese Vertrautheit spüren die Tiere. Solide Tierhaltung bedeutet auch ärztliche Versorgung. Deshalb kommt an jedem Standort der Amtstierarzt vorbei. > Das sind ja 40 qm je Elefant...! | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | Neue Veröffentlichungen | Der neue NaBiT-Katalog 2004/2005 ist da Vollgepackt mit Ideen für Gehege-Beschilderung, Lebensraum-Tafeln, Natur- und Kinder-Tafeln und Hinweis-Schildern, und sogar mit Bauvorschlägen für Schilderträger. Kostenlos erhältlich bei: NaBiT GbR - Natur in Bild und Text Dr. Andrea Rudolph, Dr. Martina Wichelmann Tel. 0431-3288801 Fax 0431-3288802 www.nabit-gbr.com | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Ausstellungen | DARMSTADT Hessisches Landesmuseum: DINO & CO - Erstmals in Europa: 59 Saurier aus Asien bis 1.8.2004 http://www.hlmd.de BERLIN Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem: VICTORIA & CO. IN BERLIN 100. Geburtstag des Botanischen Gartens bis 5.9.2004 http://www.bgbm.org/BGBM ZÜRICH Landesmuseum Zürich: FASZINATION FORSCHUNG bis Juni 2004 http://www.musee-suisse.ch | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | TV-Tipps | tv.nrw: Samstags ca. 18:15 Uhr "Ein Platz für Tiere" mit Bernhard Grzimek aus den 70er und 80er Jahren; teilweise mit Zoo-Berichten. RTL2, Sonntags ca 13:30: Mehrere Folgen "Crocodile Hunter", mit Steve Irvin, aus dem Australia Zoo, Beerwah Do., 22.04.2004, 14:00-14:45 ARTE, Galapagos - Invasion der Aliens Do., 22.04.2004, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Deutschlands wilde Tiere, Im Schutzgebiet der unteren Elbtalaue Do., 22.04.2004, 16:00-16:30 3sat, Zoos der Welt, Dzimba - ein Nashorn auf Reisen Do., 22.04.2004, 21:00-21:45 XXP, Orang Utans in Not Fr., 23.04.2004, 13:30-14:00 MDR, Pinnawela - Ein Waisenhaus für Elefanten Fr., 23.04.2004, 14:00-14:45 ARTE, Tierische Untermieter - u.a im Zoo Köln: freilebende Enten, Möwen, Sittiche, Mäuse Fr., 23.04.2004, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Deutschlands wilde Tiere, Im Nationalpark Hainich Fr., 23.04.2004, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Geschichten aus dem Leipziger Zoo Sa., 24.04.2004, 10:30-11:00 B-alpha, Welt der Tiere, Spaziergang der Totenköpfchen Sa., 24.04.2004, 14:45-15:00 MDR, Elefant, Tiger und Co., Zoogeschichten Sa., 24.04.2004, 17:55-18:30 VOX, tierzeit: Blattschneiderameisen - Schwerstarbeit im Regenwald So., 25.04.2004, 06:15-07:00 SF1, Fox - Zulu - Sierra, Der Serengeti-Auftrag So., 25.04.2004, 11:03-11:30 ARD, Tierhochvier, Fernsehen für Tierfreunde, 5.: Zoo Münster: Kaninchen Napoleon und Flocke mit Reinhold Evels So., 25.04.2004, 16:00-16:30 BR, Welt der Tiere, Die schönste Gams der Welt So., 25.04.2004, 17:15-17:30 3sat, Zoogeschichten: Staubingen Mo., 26.04.2004, 12:30-13:15 SWR, Roatan - Natur auf der Pirateninsel Mo., 26.04.2004, 13:00-13:30 RBB, Natur-Nah, 8. Portugals Nationalpark Peneda-Gêres Mo., 26.04.2004, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Deutschlands wilde Tiere, Im Nationalpark Bayerischer Wald Di., 27.04.2004, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Deutschlands wilde Tiere, Im Nationalpark Wattenmeer Di., 27.04.2004, 20:15-21:00 WDR, Abenteuer Erde, Achtung Dingos!, über Australiens wilde Hunde Mi., 28.04.2004, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Oase für Wasserbüffel und Pelikane, Der Kerkinisee in Griechenland Do., 29.04.2004, 16:00-16:30 3sat, Zoos der Welt, Der letzte Panda? Do., 29.04.2004, 21:00-21:30 XXP, Expediton Erde, Das Schimpansen-Waisenhaus Do., 29.04.2004, 21:30-22:00 XXP, Wenn die wilden Schweine kommen, Auf dem Marsch in die Städte Fr., 30.04.2004, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Unser Sommer mit Mutter Bär, von Ernst Arendt und Hans Schweiger Fr., 30.04.2004, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Geschichten aus dem Leipziger Zoo ausführliche Vier-Wochen-Vorschau: http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm | | | Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo und Naturschutz aus Online-Zeitungen. Aus Copyright- und Platzgründen zitieren wir lediglich aus den Meldungen und versuchen, sie dabei inhaltlich unverändert wiederzugeben. Die vollständigen Artikel sind verlinkt; leider werden die Links oft nach kurzem ungültig oder die Artikel in ein Archiv verschoben. Meist lassen sie sich dort mit einer Suchfunktion wiederfinden. Für den Inhalt der Artikel können wir natürlich keine Verantwortung übernehmen. | | Für wöchentliche englische, weltweite Zoo-Meldungen empfehlen wir ZooNewsDigest. Anmelden: E-Mail an zoonewsdigest-subscribe@yahoogroups.com | | Pressemitteilungen und Hinweise auf weitere Artikel sind ausdrücklich erwünscht: redaktion@zoo-information.de. Wir freuen uns über jede Form auch kritischer Rückmeldung und über einen Besuch der Zoo-AG unter www.zoo-ag.de | | Die Zoopresseschau ist eine unabhängige Publikation der Zoo-AG Bielefeld: Anbieterkennzeichnung. Weitere Hinweise, Impressum, Optionen, An- und Abmelden und Archiv aller Ausgaben unter www.zoopresseschau.info | © 2004 Zoo-AG Bielefeld
|