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Ausgabe 208 vom 8. April 2004 |
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Liebe Leser,
sicher liegt es am Osterfest, wenn die Zoopresseschau wieder knapp die
200-kb-Grenze erreicht. Doch auch so ist ein steter Trend zu mehr Meldungen,
Pressemitteilungen und anderen Infos zu verzeichnen. Trotz all der
mühevollen, ehrenamtlichen Zuarbeit unserer kleinen Helferschar sind
nun die Grenzen dessen erreicht, was zeitlich noch zu leisten ist. Wenn im
Mai ein Teil der Redaktion wieder "ausfliegt", wird es noch schlimmer. Daher
haben wir heute zwei Anliegen:
Wir suchen weitere Mithelfer bei der Zuarbeit für die Zoopresseschau.
Schon ein oder zwei Stunden
pro Woche
bei der
Bearbeitung einer Rubrik würden uns merklich entlasten. Außer
dem Umgang mit E-Mails und Dateianhängen ist kein spezielles Wissen
erforderlich, und natürlich werden alle Mitarbeiter im Impressum
und auf der Homepage genannt. Wir freuen uns über jedes Hilfs-Angebot:
redaktion@zoo-information.de
Zum anderen möchten wir uns stärker auf die Themen konzentrieren,
die Sie wirklich in der Zoopresseschau lesen wollen.
Aus vielen persönlichen Gesprächen und Leser-E-Mails wissen wir,
daß unsere Leser ganz unterschiedliche Meldungen und Rubriken bevorzugen.
Um aber herauszufinden, was Ihnen wirklich an der Zoopresseschau wichtig
ist und ob wir uns womöglich Mühe mit Rubriken machen, die eigentlich
niemand braucht, erhalten Sie in Kürze eine kleine Umfrage, deren
Beantwortung Sie nur wenige Sekunden kosten wird.
Wir wünschen schöne Osterfeiertage!
Dirk Petzold
Ein guter Zoodirektor hat ja so viele wichtige Aufgaben:
Die Tiere zählen,
das Büro aufräumen,
die Zookasse prüfen
und leckere Zuckerstückchen verteilen.
(Aus der Spielanleitung zu "Benjamin Blümchen als Zoodirektor", Schmidt Spiele)
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Inhalt : Zoos & Tierparks ~
Pressemitteilungen ~ Natur-
und Artenschutz ~ Weitere Infos ~
Ausstellungen ~ TV-Tipps
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| Zoos und
Tierparks |
Freie Presse (Chemnitz)
- 4. Apr 2004
Tausende
nehmen mit Afrika-Fest Savanne in Leipzigs Zoo in Besitz
Tausende Gäste haben am Samstag den Leipziger Zoo und das Afrikafest
zur Eröffnung der «Kiwara»-Savanne besucht. Afrikanische
Trommel-Rhythmen, Tanz und Gesang empfingen die Besucher in der rund 25.000
Qudratmeter großen Anlage, in der 78 Tiere in 9 Arten leben. «Den
ganzen Tag treten studentische Kulturgruppen aus Ghana, Gambia, Mosambik,
aus Kamerun, Guinea-Bissau und dem Kongo auf», sagte Projektleiter Dirk
Eisold. Rund 50 Mitwirkende aus sechs afrikanischen Ländern sorgten
für das exotische Flair in der für rund 7,8 Millionen Euro errichteten
Savanne. Ein Marktkral unterhalb der Kiwara-Lodge lockte mit zahlreichen
Mitmach-Aktionen. Bei kurzen Führungen wurden die neuen Lebensbedingungen
der Tiere vorgestellt und erläutert.
Leipziger Volkszeitung
- 3. Apr 2004
"Jubeltag im Zoo"
- Afrika-Savanne und Parkhaus als neue Magneten
Von einem "Jubeltag im Leipziger Zoo" sprach Geschäftsführer Jörg
Junhold gestern gleich zweimal. Erst eröffnete er das neue Parkhaus,
danach die Afrika-Savanne. Rund 700 Gäste feierten mit. Wolfgang Tiefensee
und drei seiner Beigeordneten aus dem Rathaus, Vertreter von Firmen, Parteien
und Institutionen, viele Mitglieder des Zoo-Freundes- und Förderkreises:
Sie alle eilten gestern von ihren Arbeitsplätzen herbei, um bei der
Doppel-Einweihung dabei zu sein. Die drei neuen Hyänen zeigten sich
auf ihrem separaten Savannen-Abschnitt, auch die Flamingos standen sich am
Teich die Beine in den Bauch. Für kurze Zeit tauchten die
Säbelantilopen auf, die jedoch schnell wieder in den
rückwärtigen Gehegen verschwanden. Dort bleiben bislang auch die
Giraffen, Zebras und Strauße. "Die Strauße könnten zwar
raus, aber sie wollen nicht. Sie bleiben am Tor stehen und gehen nicht aufs
Freigelände", sagte der für die Savanne zuständige Cheftierpfleger
Michael Ernst. Am schwierigsten werde die Eingewöhnung und
Vergesellschaftung bei den Giraffen. "Sie brauchen am längsten, um sich
an neues Territorium zu gewöhnen. Wenn wir es in drei Monaten schaffen,
dass alle Tiere draußen sind, sind wir gut. Auf jeden Fall drängen
wir die Tiere nicht", betonte Ernst. Für die Besucher wurden Tafeln
aufgehängt, die um Verständnis dafür bitten, dass eventuell
erst im Herbst alle Savannen-Bewohner zu bestaunen sind.
Leipziger Volkszeitung - 2. Apr 2004
Afrika in
Leipzig - Weitere Etappe zum Zoo der Zukunft
bewältigt
Mit Eröffnung der Afrika-Savanne ist der Zoo Leipzig seit heute um eine
Attraktion reicher. Auf dem 2,5 Hektar großen Areal leben künftig
zahlreiche Tierarten des Kontinents. Getrennt werden natürliche Feinde
wie Säbelantilopen und Tüpfelhyänen durch aufwendig gestaltete
Wassergräben, Geröll und Felsformationen. Das 7,6 Millionen Euro
teure Projekt ist eine weitere Etappe zum Zoo der Zukunft. Bis
2014 soll der Tier- zum Erlebnispark umgebaut werden, der Besucher in
Themenwelten rund um den Globus führt und Einblick in 160 Millionen
Jahre Erdgeschichte gibt. Wenn nötig werden wir mit der Umgestaltung
auch zwei Jahre eher fertig und 2012 der Olympia-Zoo, sagte Direktor
Jörg Junhold. Noch stärker als bisher rücke künftig der
Artenschutz in den Mittelpunkt. Mit dieser neuen Anlage holen wir nach
knapp anderthalbjähriger Bauzeit den Traum von Afrika nach Leipzig,
sagte Junhold. Die Kiwara-Savanne mahne auch zum Schutz des
Lebensraums und bedrohter Tierarten. Über verschlungene Wege können
die Besucher von Samstag an zahlreiche Bewohner des Kontinents beachten.
Freie Presse (Chemnitz) - 2. Apr 2004
Afrika-Savanne
im Leipziger Zoo wird eröffnet
Oberbürgermeister Tiefensee und Direktor Junhold eröffnen heute
im Zoo Leipzig offiziell die Afrika-Savanne «Kiwara». Nach rund
anderthalb Jahren Bauzeit haben dort auf rund 25.000 Quadratmetern 60 Tiere
in 9 Arten ein neues Zuhause gefunden. «Die Kiwara-Savanne ist die erste
neue Anlage, in der mehrere Huftier- und Vogelarten kontinenttypisch in einer
solchen Fülle gehalten werden», erläuterte Zoo-Sprecherin
Raschke. In der 7,8 Millionen Euro teuren Anlagen dienen Wasserläufe
als Gehegeabgrenzung. Antilopen, Zebras und Giraffen bevölkern neben
Straußen und Flamingos, Kronenkranichen, Hornraben und Marabus die
Savanne. Ein eigenes Freigehege dürfen die drei Tüpfelhyänen
beanspruchen. Für die Besucher gibt es morgen ein Afrikafest.
Leipziger Volkszeitung - 06. Apr. 2004
Wasservogel könnte
in Teich oder Garten gelandet sein
Auf und davon ist - vorerst - der letzte von drei Zwergflamingos, die am
Sonntagmorgen aus der neuen Afrika-Savanne des Leipziger Zoos ausbüxten.
Von ihm fehlte auch gestern noch jede Spur. Ein Ausreißer wurde kurz
nach der Flucht im Rosental, der andere im Zoo wieder eingefangen. Unterdessen
wurden im Zoo den flatterhaften Vögeln die Schwungfedern, die bereits
beschnitten waren, noch einmal nachgekürzt.
Sächsische Zeitung - 06. Apr. 2004
Neuer
Nachwuchs in Sicht
Zwei Jahre nach der Geburt des Elefantenbabys Voi Nam plant der Leipziger
Zoo weiteren Nachwuchs. Bulle Mekong hat die Kühe gedeckt. Ob
sie schwanger sind, wissen wir in drei bis vier Monaten, sagte
Cheftierpfleger Michael Tempelhoff. Voi Nam, was so viel wie Kleiner
Junge bedeutet, feierte gestern seinen zweiten Geburtstag. Er
ist der Liebling der Besucher und hat sich prächtig entwickelt,
urteilte Tempelhoff. Die Geburt von Voi Nam beendete eine 66-jährige
Auszeit der Elefantenzucht im Tierpark der Messestadt. In den
zurückliegenden 24 Monaten habe das Jungtier vieles gelernt, zum Beispiel
auf Kommando die Füße oder den Rüssel zu heben oder sich
auf die Seite zu legen. Seit vergangener Woche ist der mittlerweile 1,60
Meter große Dickhäuter auch mit seinem 22 Jahre alten Vater Mekong
gemeinsam im Gehege.
Berliner Zeitung - 2. Apr 2004
Panda-Bärin
(noch) ohne Nachwuchs
Da lachten sogar die Vorstands-Mitglieder: "Yan Yan ist endlich schwanger
- Pandabärin erhielt Samenspende" titelte die Berliner Zeitung gestern
und erlaubte sich einen Aprilscherz. "Der hätte auch von uns sein
können", sagte Zoo-Vorstandsmitglied Heiner Klös. Nur die
Sekretärin ist verstimmt: Den ganzen Tag klingelte das Telefon. Also:
Die Panda-Bärin ist nicht trächtig. Bitte nicht mehr anrufen!
Vorarlberg online- 1. Apr 2004
Expertenteam
will Zukunftskonzept erstellen
In einem Brief an Landeshauptmann Pröll appellieren Mitarbeiter des
Jane Goodall Institutes, den - bereits angelaufenen - Verkauf der Tiere im
Safaripark zu stoppen. Zudem soll morgen, Freitag, im Rahmen einer Feier
zum 70. Geburtstag der weltberühmten Affenforscherin ein Positionspapier
präsentiert werden, für das auch nationale und internationale
Investoren zu gewinnen wären", hieß es in dem Schreiben. Die
Veräußerung der Tiere sowie ein Abbruch der Forschungstätigkeit
würde einen nicht gut zu machenden Imageschaden für Österreich
bedeuten. In dem offenen Brief steht weiters, dass sich 55 namhafte
Wissenschafter für die Erhaltung des Wissenschaftsstandortes
Gänserndorf eingesetzt und ihre Unterstützungserklärung abgegeben
haben. Das Jane Goodall Institut schlägt einen modern konzipierten
Tier-Erlebnispark mit einem teilweise der Öffentlichkeit zugänglichen,
international arrivierten Primaten-Forschungszentrum" vor. Pröll wird
in dem Brief gebeten, das Moratorium um drei Monate zu verlängern. In
dieser Zeit sei sowohl die Ausarbeitung eines tragfähigen
Zukunftskonzeptes" als auch die Suche nach Investoren möglich.
Der Standard - 08. Apr. 2004
Safaripark
Gänserndorf: Druck auf Masseverwalter
Niederösterreichs Wirtschaftslandesrat Ernest Gabmann (V) erhöht
in der Causa Safaripark Gänserndorf den Druck auf Masseverwalter Ferdinand
Bruckner. Der Korneuburger Rechtsanwalt möge "die interessierte
Öffentlichkeit" über die Pläne informieren, wie er "für
die weitere Zukunft des Safariparks im Allgemeinen sowie für die
ordnungsgemäße Haltung, Pflege und Betreuung der Tiere sowie für
die Finanzierung dieser Aufgaben im Besonderen vorsorgen wolle", so Gabmann.
Der Landesrat wies in dem Brief auf Informationen hin, "dass Sie (Bruckner,
Anm.) vergangene Woche die von der Österreichischen Zoo Organisation
(OZO) im Safaripark Gänserndorf eingesetzte Tierbetreuungs GmbH ersucht
haben, über die mit 8. Mai d.J. vereinbarte Frist hinaus für die
Pflege und Betreuung der Tiere tätig zu bleiben". Gabmann schließt
daraus, dass es dem Masseverwalter bisher "nicht gelungen ist, einen
Interessenten für die Weiterführung des Safariparks zu gewinnen
bzw. dass die von Ihnen zu diesem Zweck geführten Gespräche erfolglos
geblieben sind". Das bisher "einzige Ergebnis Ihrer Tätigkeit" sei demnach
"der angekündigte Verkauf von Tieren".
Gabmann weiter: "Da Sie nun offensichtlich auf die weitere Tätigkeit
der Tierbetreuungs GmbH angewiesen sind, um die fachlich
ordnungsgemäße Haltung und Pflege der im Safaripark verbliebenen
Tiere gewährleisten zu können, stellt sich die Frage, wie diese
von Ihnen angestrebte Vorgangsweise finanziert werden soll. Die OZO hat die
Aufgabe und Verantwortung der Tierbetreuung vor Ort, wie Ihnen bekannt ist,
unentgeltlich und selbstlos übernommen." Der Landesrat erinnerte
außerdem daran, dass die für erforderliche Sicherungsmaßnahmen
sowie für die Pflege und Verpflegung der Tiere anfallenden Kosten "mit
einem Betrag von 400.000 Euro weitgehend das Land Niederösterreich
übernommen" habe. Zusätzliche Beiträge seien durch Spenden
aufgebracht worden.
Norddeutsche Neueste Nachrichten
- 3. Apr 2004
Wissenschaft
hinter den Kulissen
Spektakuläre Tiere sind die Visitenkarte des Schweriner Zoos. Die Forschung
aber läuft hinter den Kulissen ab. Mit dem neuen Arbeitsplan will der
Schweriner Zoo jetzt wissenschaftlich noch einen Zahn zulegen. Als
stellvertretender Zoodirektor und Säugetier-Kurator ist der Wissenschaftler
Dr. Wolfgang Zessin zuständig für die Koordinierung der Forschung.
Allein der derzeit in Druck befindliche Jahresbericht listet rund 85
Publikationen und 20 Vorträge auf, die von Zoo-Mitarbeitern initiiert
oder geschrieben worden sind. Auch die vom Zoo herausgegebene Zeitschrift
"Ursus", deren zehnter Jahrgang dieses Jahr erscheinen wird, gilt unter
Fachleuten als ein Blatt, dessen Bedeutung die eines Mitteilungsorgans weit
übersteigt. Mit dem Forschungsplan legt der Schweriner Zoo nun seine
wissenschaftlichen Arbeitsgebiete für die nächsten acht Jahre grob
fest. Die im Schweriner Zoo vorhandenen Forschungskapazitäten reichten
nicht aus: "Langzeitbeobachtungen etwa sind bei dem herrschenden Zeitdruck
nicht möglich." Dabei, so der Säugetierkurator, sind gerade in
einem Zoo Forschungen möglich, die man in freier Wildbahn kaum oder
nur unter hohen Kosten- und Zeitaufwand durchführen könnte. Auf
dem Forschungsplan stehen beispielsweise die afrikanischen und asiatischen
Wildhunde, die Kapuzineraffen, die Vergesellschaftung von Zebras und
Straußen und die Aufzucht von Fischotter-Jungen. Um die Forschungsgebiete
abdecken zu können, will die Zoo-Leitung verstärkt Studenten aus
ganz Deutschland ermuntern, in Schwerin zu forschen. Über die Zusammenarbeit
mit der Uni Erlangen und ein spezielles Zoologenforum sollen die
Möglichkeiten vermarktet werden. Er betont, es sei gar nicht nötig,
schon mit einem ausgefeilten Konzept auf den Zoo zuzukommen: "Eine Idee ist
natürlich gut, aber wir vermitteln auch Themen. Daran mangelt es
nämlich nicht." Auch Biologiestudenten, die noch nicht an der Schwelle
zur Diplomarbeit oder Dissertation stehen, finden im Schweriner Zoo
Praktikumsmöglichkeiten.
Der Standard - 07. Apr.
2004
"Es kommt alles auf
mich zu"
In den zwölf Jahren an der Spitze des Schönbrunner Tiergartens
hat sich der promovierte Tierarzt Helmut Pechlaner den Beinamen "Zookönig"
erworben. Vergangenen Montag gewährte der 58-jährige Tiroler den
Teilnehmern der Siemens Academy of Life Einblicke in seine Erfolgsrezepte.
"Ich brauch' nur warten, es kommt alles auf mich zu. Ich hab' mich nie im
Leben um was beworben, bin immer gefragt worden", resümiert Pechlaner.
Seinen Führungsstil bezeichnet Pechlaner als "Demokratur", einmal pro
Woche setzt er sich mit den acht Abteilungsleitern zusammen. Seinen Auftrag
als Zoodirektor sieht er darin, Erholung, Forschung, Bildung und Natur- und
Artenschutz zu ermöglichen. 1986 zählte der älteste Tierpark
der Welt, damals eine Ruine, 75 besetzte Planstellen. Die Personalkosten
verschlangen 145 Prozent der gesamten Einnahmen. Heute sind es 45 Prozent,
obwohl der Mitarbeiterstand auf 140 gestiegen ist. Die Besucherzahlen haben
sich mehr als verdoppelt. Sponsoring und Patenschaften durch Unternehmen
sorgen für zusätzliches Kassaklingeln.
Thurgauer Zeitung - 06. Apr. 2004
«
Nur die Freiheit ist artgerecht »
Heftige Kritik übt der «Beobachter» in seiner neusten Ausgabe
an sechs Privatzoos. Schlecht weg kommt auch der Plättli Zoo in Frauenfeld.
«Haarsträubende Zustände» lautet der Titel des
«Beobachter»-Artikels über Privatzoos. Die Verfasser stützen
sich darin auf Aussagen des Zoologen Mark Fischbacher. «Sofort
schliessen» sei aber nicht seine Devise, präzisierte er gestern
auf Anfrage. Schliesslich hielten die Zoos die gesetzlichen Anforderungen
ein, wenn auch oft nur knapp. Vielmehr würde er es für sinnvoll
halten, wenn sich kleine Zoos bei der Gestaltung und bei den Zusatzinformationen
für die Besucher beraten liessen. So sollte etwa die Bevölkerung
mit Informationen über Natur- und Artenschutz sensibilisiert werden.
Wichtig sei auch eine moderne Gestaltung der Gehege, die etwas mit dem
ursprünglichen Lebensraum der Tiere zu tun hat. Das fehle im Plättli
Zoo auch bei neuen Anlagen. «Von der Zooarchitektur her ist es nicht
fachgemäss.»
Plättli-Zoo-Besitzer Walter Mauerhofer hält den Artikel für
eine Zumutung und nimmt im Interview Stellung.
Sächsische Zeitung
- 3. Apr 2004
Tierpark
lädt wieder ein
Endlich ist es wieder so weit. Inmitten des schönen Waldes und nur einige
Meter von der Elbe entfernt, lädt der Tierpark Siebeneichen in Meißen
am Karfreitag zur Neueröffnung ein. Für lange Zeit war das Tiergehege
kaum noch besucht. Doch nun wird es bald vorbei sein mit dieser Stille. Heiko
Drechsler, der Käufer und neue Betreiber des Tiergeheges, hat mit
sämtlichen Helfern, wie Jugendlichen und Arbeitskräften des
Eigenbetriebes Soziale Projekte Meißen wieder alles auf
Hochglanz gebracht. Die Unterkünfte der Tiere wurden saniert beziehungsweise
neu errichtet. Auch gibt es wieder viele neue Tiere, zu denen Nandus,
Benettkängurus, Walliser Schwarzhalsziegen, Polarfüchse, Stinktiere,
amerikanische Rothörnchen, Frettchen und Schneeeulen gehören.
Frankfurter Allgemeine Zeitung - 08. Apr. 2004
Zoo-Pädagogik:
"Eine Kakerlake kann interessanter sein als ein Pfau"
Wenn Klaus Kallenbach, Mitarbeiter der Pädagogischen Abteilung
des Frankfurter Zoos, einem Kind aus dem Zoo-Jugendklub etwas erklärt,
klingt das nicht so, als spreche ein 52 Jahre alter Mann zu einem zwölf
Jahre alten Jungen. Vielleicht liegt das daran, daß Kallenbach kein
Pädagoge, sondern - wie er betont - ein Zootierpfleger ist. Manchmal
sagt er auch "nur Zootierpfleger". Als Zoolehrer dürfe man ihn allenfalls
in Anführung betiteln.
Nichtsdestotrotz ist die Arbeit, die Kallenbach seit 1989 am Frankfurt Zoo
leistet, die eines Zoopädagogen. Mal hält er Vorträge in
Altenheimen, dann wieder führt er Blinde und Behinderte durch den Tierpark.
Offiziell wird all das "Bildungsarbeit im Bereich Soziales" genannt. Für
Kallenbach heißt es: "Ich trau mich an alle ran, egal, ob sie das
Down-Syndrom haben oder etwas anderes."
Zum Sozialen zählt auch der Jugendklub, "mein Kind", wie der Tierpfleger
sagt, der selbst keine Kinder hat. Im Jugendklub treffen sich alle zwei Wochen
Kinder im Alter von neun bis 14 Jahre. Fünf verschiedene Gruppen leitet
er; an jedem Wochentag kommen andere Kinder zu ihm. Zu Beginn eines jeden
Treffens verliest Kallenbach die aktuellen Zoonachrichten:
Nach den Nachrichten streift er gemeinsam mit den Kindern durch den Zoo.
Und jedesmal wird die Tierwelt dabei unter anderen Gesichtspunkten erforscht.
Zum Beispiel anhand der Frage, wie Paviane sich verständigen.
"Der Klaus" sei nicht wie ein Lehrer, sondern wie jemand, der viel weiß,
sagt Verena aus dem Jugendklub. Als Mittler zwischen Tieren und Kindern
bezeichnet er sich selbst. Diese Aufgabe mache ihn so glücklich wie
nie zuvor. Damit er bei seiner Lehrstunde für Kinder nicht die ganze
Zeit nur "aus dem Bauch" heraus redet, hat er auch etwas vorbereitet. Auf
seinem "Waschzettel" steht links oben ein Zitat von Augustinus: "Nur wer
selbst brennt, kann Feuer in anderen entfachen."
Main-Rheiner - 08. Apr. 2004
Lernen
inmitten von Schlangen und Leoparden: Die "Zooschule" in Landau
Seit 1992 lernen Kinder und Jugendliche in der Landauer "Zooschule" exotische
Tiere besser kennen. Die Kooperation von Universität und Tierpark ist
bundesweit einmalig.
Pädagogikstudenten unterrichten Kinder in der "Zooschule" - eine Kooperation
zwischen Universität und Zoo, von der Zoodirektor Jens-Ove Heckel sagt,
dass ihm "bundesweit keine weitere Einrichtung dieser Art" bekannt sei. 1992
wurde die Zooschule auf Initiative von Gudrun Hollstein, Professorin für
Grundschulpädagogik, gegründet. Vom damaligen Direktor "eher skeptisch
betrachtet", wie Heckel sagt, gibt der Erfolg der Zooschule recht: Mit 10600
Teilnehmern hatte die Schule im vergangenen Jahr zum ersten Mal "die Schallmauer
von 10000" durchbrochen. Im ersten Jahr waren nur 1000 Besucher gekommen.
Planung und Bau
St. Galler Tagblatt - 3.
Apr 2004
Platz
dem König
Vom indischen Löwen gibt es nur noch wenige Tiere. Diese leben im Gir
Forest und im Rahmen eines Zuchterhaltungsprogramms in zoologischen Gärten.
Zwei dieser Löwen erhalten im Zürcher Zoo bald ein der indischen
Wildnis nachgebautes Revier. Ihr Lebensraum soll ihrer ursprünglichen
Lebensweise angepasst werden. Das geplante neue Löwengehege soll auf
1500 Quadratmetern für fünf bis sechs Millionen Franken erstellt
werden. Weil der indische Löwe im Gegensatz zum afrikanischen ein
Waldbewohner ist, werden Bäume und Steppe angelegt. Zudem wird versucht,
auch andere Löwen-verträgliche Tiere wie den asiatischen Zwergotter
im grossen Wildgehege unterzubringen. «Wir wollen das Jagdverhalten
berücksichtigen und den Löwen Versteckmöglichkeiten geben.
Denn die Einrichtung ist ein entscheidender Faktor für die Qualität
eines Geheges, nicht nur die Grösse», sagt Alex Rübel. In
die neue, dem Gir Forest nachempfundene Anlage wird der Besucher integriert.
«Jetzt haben wir ein Löwenpaar, unser Ziel ist es, eine Gruppe
mit einem Männchen und zwei Weibchen zu halten», sagt Rübel.
«Fünf bis sieben Löwen werden hier Platz finden.» Ob
sich diese dann jeweils fürs Verbleiben im offenen Naturreservat entscheiden
oder aber wegen der Temperatur und der Feuchtigkeit lieber ins neue Katzenhaus
zurückziehen, bleibt dem König der Tiere überlassen. Dann,
wenn wie erhofft, die neue Anlage im Herbst 2005 eröffnet werden wird.
Norddeutsche Neueste Nachrichten - 05. Apr. 2004
Frühlingsgefühle
im Zoo
Zwei 40 und 80 cm tiefe Wasserbecken, Fußbodenheizung und Sonnenbänke
an Land, tropische Temperaturen und regelmäßig ein kleiner
Regenschauer - den drei Krokodilen des Rostocker Zoos soll es künftig
richtig gut gehen. Das bisherige Gehege in Nachbarschaft zu Schlangen und
Vögeln entsprach nicht mehr den europäischen Haltungsrichtlinien,
sodass Handlungsbedarf gegeben war. Im Gegensatz zum Projekt des
Menschenaffenhauses konnte für die Reptilien recht schnell eine -
vergleichsweise preiswerte - Lösung gefunden werden: Das ehemalige Quartier
der Stelzenvögel erfährt in diesen Wochen einen Umbau, sodass etwa
ab Juli rund 150 Quadratmeter Gehege- und Besucherraum zur Verfügung
stehen. Von zwei Ebenen aus können die Zuschauer die Echsen dann sehen.
Bereits am 6. Juni, dem Umwelttag, können Interessenten das neue Kroko-Haus
in Augenschein nehmen, und weil die Tiere dann dort noch nicht ihr Quartier
haben werden, ist auch ein Blick hinter die Kulissen möglich. Bereits
zu Ostern lockt das neue Ziegen- und Kaninchengehege neben dem
Südamerika-Haus, wo bis vor kurzem noch Lamas zu ihr Domizil hatten.
In dieser Woche startet die Zoo-eigene Promotiongruppe zu ihrer Tour durch
ganz M-V und auch in die Lübecker Region, um Werbung für den Zoo
zu machen.
Mitteldeutsche Zeitung - 05. Apr. 2004
Den
Umzugsstress verschlafen
Ein Stein fiel dem Ascherslebener Tierparkchef Dietmar Reisky, seinen
Mitarbeitern und vor allem Tierarzt Dr. Frank Lüpfert am späten
Sonntagnachmittag vom Herzen. Der Umzug von Tiger-Papa Puhdy, dem inzwischen
schon stattlichen Nachwuchs Cera und Schall war bewältigt und die drei
Riesenkatzen in der neuen Tigeranlage aus der Narkose erwacht. Einzig Tanja,
die Tiger-Mama, war nicht narkotisiert worden. Wenig später war die
Tigerfamilie vollständig umquartiert. Übersteht sie die Nacht gut,
soll es am Montag das erste Zusammentreffen im neuen Heim geben. Das Nebengehege
der Tigeranlage - die nach der Fertigstellung 2000 Quadratmeter groß
sein wird - wird Ostern offiziell eröffnet.
Mitteldeutsche Zeitung - 08. Apr. 2004
Auerhahn
verteidigte sein neues Revier nachdrücklich
Der Auerhahn, voll in der Balz, verteidigte sein Revier und seine Braut
nachdrücklich gegen die Besucher. Der Pfau teilt sich mit Enten und
Diamantfasan das neue Gehege. Das Uhu-Pärchen, erst seit Freitag im
Wittenberger Tierpark heimisch, blieb hingegen fast unbeeindruckt von dem
Trubel. Frau Uhu hatte nur, passend zu Ostern, ein Ei gelegt.
Gebührend gefeiert wurde am Mittwoch vor Ort die Eröffnung der
drei neuen Volieren. Viele Mitglieder des Fördervereins waren gekommen,
Sponsoren, Vertreter der Stadt und von Lotto-Toto.
Neue Pläne gibt es für dieses Jahr auch. Ein Erdmännchen-Gehege
wird entstehen, außerdem eine Voliere für zwei Aras, beides wird
durch Sponsoren möglich. Der Bereich der Großvolieren sei damit
abgeschlossen, sagte Tierparkleiter Mario Lindemann.
Märkische Oderzeitung - 07. Apr. 2004
100.000
Euro-Samenkorn ging auf
Der Oderbruchzoo Altreetz, den jährlich etwa 30.000 Gäste besuchen,
ist seit gestern um eine Attraktion reicher: Im Beisein von Vertretern von
Firmen, Institutionen, Bürgermeistern, Kita-Knirpsen und Schülern
weihten Peter Wilberg, Leiter der Einrichtung, und Andreas Schmidt vom
Leader-Büro Wriezen das begehbare und 100.000 Euro teure Affengehege
ein. Die Hausherren, fünf japanische Rotgesichtsmakaken, zogen sich
allerdings ob des großen Bahnhofs mit Trommelwirbel in ihr Affenhaus
zurück und schauten sich die Zeremonie aus sicherem Abstand an. Auf
finanziell sicheren Füßen, zumindest auf absehbare Zeit, steht
die Einrichtung selbst. Dass die Anlage nebst des bereits für diese
Saison zu 90 Prozent ausgebuchten Feriendorfes, gefördert werde,
unterstreiche den Charakter des Zoos und die Akzeptanz der Geldgeber, so
Altreetz Bürgermeisterin. Das ist im vorliegenden Fall neben der
EU der Landkreis Märkisch-Oderland. Der bezuschusst das bei Alt und
Jung beliebte Ausflugsziel jährlich mit 92.000 Euro. Der Altreetzer
Einrichtung gelinge es, 65 Prozent ihrer finanziellen Mittel anderwärtig
zu besorgen.
Holsteiner Zeitung - 06. Apr. 2004
Eiszeitmuseum
verhandelt mit Neumünsters Tierpark
Neumünster rückt als Standort des Eiszeitmuseums immer mehr in
den Bereich des Möglichen: Die Mitglieder des Museumsvereins jedenfalls
haben ihren Vorstand einstimmig aufgefordert, das zu prüfen; Verhandlungen
mit der Neumünsteraner Tiergartenvereinigung laufen bereits. Die
Vorstellungen der Tiergartenvereinigung als Träger des Neumünsteraner
Tierparks für eine Ansiedlung des Eiszeitmuseums auf ihrem Gelände
haben damit konkrete Ausmaße angenommen: Ein Neubau könnte direkt
auf der Grünfläche gegenüber dem Bärengehege am
Eingangsbereich des Tierparks errichtet werden, erste und mit einem Architekten
erstellte Kalkulationen gehen von Baukosten von rund einer halben Million
Euro aus. "Für unseren Tierpark wäre das Eiszeitmuseum eine sehr
gute Ergänzung", erklärte Gerd Kühl, Vorsitzender der
Tiergartenvereinigung.
Aktionen
OÖ-Nachrichten - 08.
Apr. 2004
Wildpark: Aus
für Greifvogelschauen: Die letzten Adler starten zu OsternDer Wildpark
Altenfelden ist vorläufig um eine Attraktion ärmer: Die beliebten
Flugvorführungen der Greifvögel wird es nur noch am kommenden
Osterwochenende geben.
Bis auf weiteres sind diese acht Flugvorführungen in Altenfelden (Karfreitag
bis einschließlich Ostermontag, jeweils 11 und 15 Uhr) die letzten.
"Die Falknerin, die bis jetzt die Vorführungen gemacht hat, will am
Wochenende nicht mehr arbeiten", sagt Wildpark-Mitarbeiterin Veronika Gierlinger.
Da es in der kurzen Zeit nicht möglich sei, adäquaten Ersatz zu
finden, "wird es nun keine Vorführungen mehr geben", sagt Gierlinger.
Greifvögel werden in den Volieren des Parks laut Gierlinger auch in
Zukunft zu sehen sein. Ob es trotz der verfahrenen Situation doch noch
Greifvogelschauen geben wird, ist bis dato nicht ausdiskutiert.
Berliner Morgenpost - 08. Apr. 2004
Ostern
im Berliner Zoo: Viele Überraschungen im Nest
Von einer schwarzen Osterüberraschung ist die Rede. Von einem Osterei
mit dunklen Augen. Allein, von einem Nest ist nichts zu sehen. Gorilladame
Effi schiebt sich mit dickem Bauch durchs Gehege und ignoriert das bereit
liegende Heu beharrlich. Im Menschenaffenhaus im Zoo warten die Tierpfleger
bereits seit Wochen auf Effis Baby.
Auch sonst gibt es im Zoo zurzeit reichlich Grund für Vorfreude. Ende
Mai wird die gemeinsame Anlage für Braunbären und Wölfe
eröffnet. Damit werden sich die Flächen für die Tiere mehr
als verdoppeln. "Die Zusammenlegung wird funktionieren, weil die Wölfe
über einen engen Tunnel und eine Brücke die Möglichkeit zum
Rückzug bekommen. Die Bären können ihnen nicht folgen", sagt
Zoo-Direktor Jürgen Lange.
Noch bis zu den Sommerferien gedulden müssen sich dagegen die beiden
Kondore "Young Lady" und "Young Man". Für ihre Großvoliere wurden
am Landwehrkanal gerade die Verankerungen im Boden installiert.
Die jungen Neuzugänge im Zoo bekommen von den Bauarbeiten nicht viel
mit. Spitzmaulnashorn Binti - hat jetzt schon zwei Minihörnchen - tobt
lieber mit Mutter Ine durchs Außengehege. Das immer noch namenlose
kleine Flusspferd (Pate gesucht!) übt begeistert das Tauchen. Zwei kleine
Dromedare schaukeln sich durch die Anlage und im Tierkinderzoo purzeln
unzählige kleine Ziegen und Schafe durcheinander.
Yahoo Nachrichten - 05. Apr. 2004
Leipziger Zoo lädt
zu Elefanten-Geburtstagsparty
Den zweiten Geburtstag seines Elefanten-Jungen Voi-Nam feiert der Leipziger
Zoo am Donnerstag mit Torte, Obst und Möhren. Das Gemüse gehöre
zu den Leibspeisen des jungen Bullen und zu seinem Geburtstag bekomme er
eine Extra-Portion. Ab 12.00 Uhr beginnt das Geburtstagsprogramm mit
Führungen, einem Quiz und Infoständen. Außerdem muss Voi-Nam
noch auf die Waage, um sein exaktes Gewicht nach zwei Jahren zu ermitteln.
Berliner Kurier - 05. Apr. 2004
Tutumes
Westverwandte
Zärtlich rüsselt Elefantendame Sabi (19) im Zoo von Osnabrück
mit... das ist doch? Richtig! Tutume, unser Elefantenjunge aus dem
Tierpark Friedrichsfelde. Vor fast einem Jahr ging der Kleine auf seine
große Reise Richtung Westen. Und hat sich dort prima eingelebt! Die
Elefantentanten Sabi und Sikkim (24) hatte er sofort um seinen kleinen
Rüssel-Finger gewickelt. Übrigens: Freitag feiert Tutume mit Banane
und Brot satt seinen 5. Geburtstag.
Thurgauer Zeitung - 05. Apr. 2004
Löwentaufe
im Plättli Zoo
Am Samstagvormittag sind im Frauenfelder Plättli Zoo die
Löwen-Vierlinge Paula, Leoni, Merlin und Nala im Beisein von vielen
Kindern getauft worden.
Die vier jungen Löwenbabys werden im Herbst von Dompteur Tom Dick
übernommen. Somit können die Löwen-Vierlinge während
des Sommers zusammen mit ihrer Mutter Norma und ihrem Vater Benschi im neuen
Löwengehege bestaunt werden.
Ostsee Zeitung - 05. Apr. 2004
Begegnung
mit Ziegenbabys beim Frühlingsfest
Am kommenden Sonntag wird es besser", prophezeit Wismars Tierparkdirektor
Michael Werner. Angedacht war das gestrige Tierparkfest, um vorösterliche
Frühlingsstimmung zu erzeugen. Denn das Wetter beim Frühlingsfest
zeigte sich alles andere als frühlingshaft. Zu sehen und zu erleben
gab es dennoch so einiges. Die ersten Tierbabys sind als echte
Frühlingsboten im Wismarer Tierpark angekommen. Kleine Ziegen und das
erste Osterlämmchen können in den Streichelgehegen hautnah erlebt
werden. Pünktlich zum großen Osterfest am Sonntag werden die
Farbmäuse samt Nachwuchs, jetzt noch im Winterkäfig, ein neues
Quartier beziehen. Ein Häuschen gleich hinterm Tierpark-Eingang wird
demnächst zur Speisekammer und Küche umgebaut. Dort werden sich
dann an die einhundert Mäuse tummeln und das machen, was sie am liebsten
tun: fressen
Ostseezeitung - 07. Apr. 2004
Vogelpark
Marlow lockt mit Rallye
Pünktlich um 12 Uhr am Ostersamstag läutet im Vogelpark die Eieruhr
den Start zur Riesen-Wiesen-Eierparty ein. Die Devise bei
jedem Wetter gilt im Vogelpark Marlow für alle Feste: Von Wind
und Regen, den Grüßen des launischen aber fröhlichen April,
muss sich an diesem Tag niemand abschrecken lassen.
Westfälische Rundschau
- 2. Apr 2004
Zoo:
Buntes Programm zu Ostern
Ein Buntes Osterferienprogramm bietet der Wuppertaler Zoo seinen Besuchern
ab Sonntag, 4. April. Weiterhin gibt der Zoo seinen Besuchern die
Möglichkeit, am Montag 6. April um 18 Uhr zu einem Eintritt von 6 Euro
pro Person zuzüglich dem Zooeintritt eine Abendführung durch den
geschlossenen Tierpark zu machen. Der Rundgang dauert etwa 90 Minuten.
Ostsee Zeitung - 3. Apr
2004
Zauberhafte
Fee begleitet Frühlings- und Osterfest
Traditionell lädt der Tierpark Wismar zu einem bunten Osterfest ein.
Doch wegen der großen Resonanz haben wir uns diesmal für
zwei Feste entschieden, sagte Tierpark-Chef Michael Werner gestern.
Musik, ein Imbissangebot und Osterbasteln unter Anleitung laden morgen zudem
ein. Und wer es nicht abwarten kann, etliche Tierparkbewohner haben inzwischen
schon Nachwuchs bekommen. Da springen bereits Lämmchen und Zicklein
umher, sind possierliche Küken und Gössel zu sehen. Eine weitere
Überraschung des Tierparks: Zwei Nasenbären treiben miteinander
ihren Schabernack.
WAZ - 07. Apr. 2004
Wildpark
Cappenberg öffnet mit einem bunten Osterprogramm
Rechtzeitig zum Osterwochenende öffnet der Wildpark Cappenberg seine
Pforten. Die Parkbesucher erwartet ein Osterfest mit einem abwechslungsreichen
Programm und einer Vielzahl von Wildtieren. Unterstützung erhält
der Wildpark auch in diesem Jahr durch die Zusammenarbeit mit der Waldschule
Cappenberg.
Nachwuchs
Berliner Morgenpost - 4.
Apr 2004
Rudi
und Rebell - Zwei Trampeltiere und die Geschichte ihrer Namen
Im Tierpark in Friedrichsfelde bekommt zwar nicht jedes Tier einen
Namen, aber zumindest die größeren und selteneren Exemplare. So
auch die zwei jungen Trampeltiere. Rudi und Rebell. Rudi kam vor einem Monat
auf die Welt. Der Hengst war so groß, dass er seiner Mutter Cassandra
Probleme bei der Geburt bereitete. Einer, der sich besonders über den
kleinen Kerl freute, war Tierpark-Kurator Klaus Rudloff. Der hatte nämlich
am selben Tag Geburtstag und wurde von seinen Kollegen prompt mit der Benennung
des Kamelhengstes beschenkt. Rudloff = Rudi. Acht Tage später wurde
Rudis kleiner Bruder geboren. Nach drei Hengstfohlen in Folge hatten die
Tierpfleger so sehr auf ein weibliches Tier gehofft, dass sie sogar schon
einen Namen gefunden hatten: Rebecca. Aber vergeblich.
Nun steht nur noch ein Fohlen aus. Ende April/Anfang Mai wird der Nachwuchs
von Stute Maja erwartet. Die Tierpfleger haben sich diesmal vorsichtshalber
aber noch keinen Namen ausgedacht.
Berliner Zeitung - 2. Apr 2004
Ab
ins Freie
Immer schön in Sichtweite bleiben: Panzernashorn Jacob durfte gestern
zum ersten Mal mit Mutter Jhansi das Freigehege des Dickhäuterhauses
im Tierpark Berlin erkunden.
Ostsee Zeitung - 2. Apr 2004
Schüchternes
Affenmädchen lebt nun bei den Menschen
Das arme Affenkind muss sich mit einer falschen Mutter herumplagen,
brachte gestern Dr. Karin Linke, Kuratorin für Säugetiere im Rostocker
Zoo, das Dilemma auf den Punkt. Das arme Affenkind ist das
Bartaffenmädchen Ravi. Es wurde erst am 26. Februar geboren
und schon nach wenigen Tagen, genau am 10. März, nicht mehr von der
Mutter Kathrin angenommen. Bartaffen sind vom Aussterben bedrohte
Tiere und so entschloss sich der Zoo zu einer Handaufzucht. Wohl wissend,
dass es der Affe danach schwer haben wird, sich wieder an das Leben mit seinen
Artgenossen zu gewöhnen. Kuratorin Dr. Linke wurde die Ersatzmutter.
Die Kuratorin ist skeptisch, ob die angestrebte Eingliederung in die
Geburtsgruppe möglich sein wird. Der beste Weg wäre
natürlich der, der zurück in die Gruppe führt, bekennt
Karin Linke. Doch sie weiß aus Erfahrung, dass es zu Aggressionen kommen
könnte, weil der junge Affe nun mal von einer falschen Frau kommt. Bleibt
als Alternative, das Affenmädchen Riva später in eine
andere Gruppe einzugliedern. Eine Zweiergruppe gibt es noch an einem anderen
Standort im Zoo.
Standard, Der - 2. Apr 2004
Tiergarten
Schönbrunn: Erster öffentlicher Auftritt für Orang
Utan-Baby
Das am 21. Februar im Tiergarten Schönbrunn in Wien zur Welt gekommene
Orang Utan-Baby Maja hatte seinen ersten "öffentlichen" Auftritt. Das
kleine Mädchen ist eine Waise - ihre Mutter Sirih war ebenso wie ein
weiterer Orang Utan kurz nach Majas Geburt an einer Darminfektion gestorben.
Maja, benannt nach der zu Trickfilm-Ehren gekommenen frechen Biene, ist nun
täglich zu den Orang Utan-Fütterungszeiten um 10.00 sowie um 14.30
Uhr im Affenhaus zu sehen. Die Kleine wiegt jetzt zweieinhalb Kilo und wird
rund um die Uhr von vier PflegerInnen betreut. Da ihre Mutter aus einer Orang
Utan-Familie des Zoos Arnheim in den Niederlanden stammte, werde die Kleine
irgend wann in den nächsten Wochen dorthin zu einer erfahrenen Amme
übersiedeln. Ein Orang Utan-Baby aus Basel kommt ebenfalls nach Arnheim,
beide sollen zusammen aufwachsen.
NZZ Online - 07. Apr. 2004
Bärennachwuchs
im Tierpark Mont d'Orzeires
Der Tierpark Mont d'Orzeires bei Vallorbe verzeichnet erstmals
Bärennachwuchs. Das Bärenweibchen Ursina hat Anfang Februar drei
Junge zur Welt gebracht. Die Bärchen heissen Sava, Tara und Kupa. Die
drei tragen die Namen von drei Flüssen in Kroatien, dem Heimatland des
Bärenpapas Georges. Der 300 Kilo schwere Erzeuger wurde zum ersten Mal
Vater. Die Bärenmutter Ursina war im August 2002 vom Tierpark Langenberg
bei Zürich in den Waadtländer Jura gekommen. Ihre ersten beiden
Bärenkinder Wendi und Wädi sind inzwischen zweieinhalb Jahre alt.
Salzburger Nachrichten -
3. Apr 2004
Viel Nachwuchs
im Salzburger Tiergarten
Rechtzeitig vor einem eventuell geplanten Tiergarten-Besuch während
der Karwoche vermeldet der Zoo Salzburg in Hellbrunn reichlich Nachwuchs
bei seinen Tieren. So hat die Braunbär-Mutter mit ihren zwei Söhnen
den Winterschlafplatz kürzlich verlassen und genießt die
Frühlingssonne. Junge Puma-Zwillinge könne man ebenfalls oft im
Freigehege beobachten. Auch beim Pampashasen hat sich vor einigen Wochen
Nachwuchs eingestellt. Ein Kattaweibchen trägt seit einigen Tagen ihr
Neugeborenes um den Bauch geklammert mit sich herum. Zum ersten Mal gibt
es auch Nachwuchs bei den Litschi-Wasserböcken, die im afrikanischen
Gemeinschaftsgehege beheimatet sind. Auch bei den Kängurus kann man
Babys sehen, die von der Mutter noch im Beutel getragen werden. Der Salzburger
Zoo sucht noch Paten und Namen für die vielen Jungtiere.
SonntagsBlick - 06. Apr. 2004
Was machst Du
denn für ein Gesicht, kleiner Otter?
Da wird er zum ersten Mal seinen Fans vorgestellt und blickt so grimmig
drein. Was ist dem Otter-Baby nur über die kleine Leber gekrochen? Der
Kleine ist einer von vier Geschwistern, die vor sechs Wochen im Zoo von
Neumünster in Deutschland auf die Welt gekommen waren. Dieser Tierpark
hat sich auf die Otter-Zucht spezialisiert.
Neuß-Grevenbroicher Zeitung - 07. Apr. 2004
Im
Tannenbusch sind die vielen Tierkinder die Stars
Im Tannenbusch-Tierpark kehrt der Frühling ein. Die Tierkinder sind
derzeit bei großen und kleinen Besuchern die Stars - in fast allen
Gehegen hat es Nachwuchs gegeben oder es werden in Kürze Geburten erwartet.
Doch ausgerechnet bei den Tieren, denen der Volksmund die Zuständigkeit
für zahlreichen Nachwuchs zuschreibt, hat es dieses Jahr nicht geklappt
mit dem Nachwuchs: Die vermeintliche Störchin entpuppte sich nach
eingehender Untersuchung als männlicher Adebar. Derzeit wird nach einer
geeigneten Partnerin für die beiden Störche gesucht.
Sächsische Zeitung - 06. Apr. 2004
Hier
grunzt das Schwein und meckert die Ziege
Der Tierpark Görlitz ist nicht nur ein Stück Landschaft in der
Stadt, sondern auch ein ganz besonderer Zoo. Rund 500 Tiere haben in großen
und naturnah eingerichteten Gehegen ihr Zuhause gefunden. Besondere Attraktionen
sind ein Fischottergehege mit Abenteuerbrücke, eine Wiese mit vielen
Weißstörchen, ein Freigehege für Rhesusaffen mit Futterkanone
und ein Gehege für Rote Pandas mit China-Pavillon. Außerdem kann
man sich bei vielen Erlebnisspielen erholen und entspannen. Ein absoluter
Höhepunkt für die Kinder ist ein Stall mit Haustieren zum Anfassen
und Streicheln. Auch das Heimtierhaus lockt viele Besucher an. Dort kann
man unter anderem eine Vogelspinne, Stabheuschrecken, Schlangen und sogar
Piranhas beobachten.
Leipziger Volkszeitung
- 07. Apr. 2004
Wildpark will
Bekanntheitsgrad weiter erhöhen
Knapp drei Monate vor der 100-Jahr-Feier des Wildparks wird in dem Connewitzer
Areal weiter am Bekanntheitsgrad gefeilt. Der Förderverein will nun
verstärkt Bildungshungrige einladen. Eine eigens eingestellte
Diplom-Forstingenieurin kümmert sich um monatliche Führungen und
ab sofort auch um Rundgänge für Schulklassen und Kindergarten-Gruppen.
Als Bildungsbeauftragte ist Schefer seit Jahresbeginn beim Förderverein
beschäftigt. Nun soll das Angebot in Unterrichtsstunden, Ferien- und
Nachmittagsbetreuungen dem Wildpark neue Zielgruppen öffnen. Preis pro
Person: zwei Euro, die die Förderer in Tiere, Gehege oder das
Jubiläumsfest stecken. "Außerdem finden jetzt jeden letzten Donnerstag
im Monat thematische Führungen statt", ergänzt Wetzig. Ende April
geht es zum Beispiel um Jungtiere im Auwald. "Und im Mai wird unser neues
Vereinshäuschen auf dem Gelände renoviert. Dann können wir
auch bei Schlechtwetter Video-Vorträge halten."
Sächsische Zeitung
- 3. Apr 2004
Tierpark
startet in die Saison
Die noch ganz jungen Ziegen wachsen heran, die Wölfe nutzen den Auslauf
in ihrem größer gewordenen Gehege, die Vögel zwitschern,
die Enten gackern, die Schneeeulen haben die Ruhe weg, die Nasenbären
sind quicklebendig. Frühlingserwachen im Tierpark Bischofswerda.
Zu Ostern wird in der Anlage, die zu den kleinsten ihrer Art in Deutschland
gehört, offiziell die Saison eingeläutet. Es sei nicht einfach
und schwerer als gedacht, den Tierpark zu finanzieren, sagt Regina Schwarz.
Für Löhne, die Instandhaltung oder die Beschaffung von Futter arbeitet
der Tierpark nach Angaben der Lebenshilfe in diesem Jahr mit 53.000 Euro
Zuschuss von der Stadt Bischofswerda und 40.000 Euro aus dem Fördertopf
für den Kulturraum Oberlausitz/Niederschlesien. Allein der geplante
Umbau des Bärengeheges entsprechend den Anforderungen des Artenschutzes
kostet rund 300.000 Euro. Für das Geld vom Kulturraum steht der Tierpark
zudem in der Pflicht, sich in Bildungsarbeit, Forschung und Artenschutz weiter
zu profilieren, was aber gut angelaufen ist.
Ostthüringer Zeitung - 06. Apr. 2004
Eisenberg
hütet Steinkauz und europäischen Nerz
Um 60 Quadratmeter zu klein ist ihr bisher 20-jähriges Domizil. Wie
überall in den 34 Thüringer Zoos, Tiergärten und
Kleinsttiergehegen, davon neun in Ostthüringen, räumt die
EU-Zoo-Richtlinie bis 2005 auf mit sehr individuell geprägter Tierhaltung,
darunter auch mit zu kleinen Unterkünften. Überall, wo mehr als
fünf Tierarten unbefristet zur Schau gestellt werden, ausgenommen
Haustierrassen oder einheimisches Schalenwild, muss der Betreiber das ZooSchild
raushängen. Zuvor aber ist dafür ein so genanntes
Zoogenehmigungsverfahren durch das Landesverwaltungamt nötig. Mathias
Wiesenhütter, Chef des Eisenberger Tiergartens, hat seinen Antrag gestellt
und bereits seit 2003 ein neues Konzept für das nur 2,5 Hektar große
Areal. Einst 1895 als prachtvoller Garten des Eisenberger
Pianoteilehändlers Felix Geyer eröffnet und dem Bürger bis
1914 Sonntag vormittag zum Lustwandeln anheim gestellt, entstand 1971 daraus
der Eisenberger Tiergarten. Mit jetzt 350 Tieren in 50 Arten. "Kleine
Haustierrassen, Wildtiere aus Australien wie Benett-Känguruhs oder Emus,
afrikanische Gebirgs- und einheimische Waldtiere - das ist unser neues Programm",
so Tiergartenchef Wiesenhütter, der Altem nicht nachtrauert, sondern
Neues mit Elan umsetzt. So die EU-Auflage, aktiv zum Naturschutz beizutragen.
Aus dem Harzer Tierpark Thale sind zwei Steinkauzpäarchen zur Nachzucht
ins 11.000 Euro teue Volieren-Nest gesetzt worden. "Von 1,50 Euro Eintritt
für Erwachsene, die Hälfte für Kinder und Behinderte, lässt
sich so was nicht finanzieren,"sagt Wiesenhütter. Aus Lottogeldern werden
Fördertöpfe für Tierparks gefüllt.
Freie Presse (Chemnitz) - 08. Apr. 2004
Erlebnispark
Meeresaquarium Zella-Mehlis zeigt 4000 Tiere in 60 ...
Thüringer Wald und Rennsteignähe, das steht für Wintersport
und Wandern. Haifische und Krokodile gehören aber wohl nicht ins
Mittelgebirge. Doch es geht und zwar in Zella-Mehlis. Der 13.000 Einwohner
zählende Erholungsort am Südhang des Thüringer Waldes hat
seit zehn Jahren eine ungewöhnliche Attraktion das Thüringer
Meeresaquarium.
Maik Landeck und seine Frau Anke haben die farbenprächtige Unterwasserwelt
der tropischen Ozeane nach Thüringen geholt. Im ehemaligen Kreiskulturhaus
können sich die Besucher von der einmaligen Schönheit bizarrer
Korallen und Seeanemonen, einzigartiger Fische und lebender Steine verzaubern
lassen. Mittlerweile hat das Unterwasserparadies eine Größe von
beachtlichen 6000 Quadratmetern. Mehr als 4000 Tiere sind in rund 60 Aquarien
und fünf Terrarien zu sehen.
Märkische Oderzeitung - 05. Apr. 2004
Moritz
hat nun eine Frau
Neuigkeiten aus dem Wildpark: Zu Max und Moritz, den beiden Lama-Herren,
gesellte sich am Wochenende Xara, eine sechs Monate alte Stute mit fast
schlohweißem Fell. "Xara ist ein Geschenk des Tierparks
Berlin-Friedrichsfelde. Vor allem Geschäftsführer Dr. Bernhard
Blaszkiewitz, der unserem Wildpark schon mehrfach half, ist dieses wunderbare
Geschenk zu verdanken", freute sich Sonnabend Norbert Budach. Der Handwerker
aus der Nuhnen-Vorstadt ist nicht nur Mitglied des Wildpark-Vereins, sondern
auch "Vater" aller Ziegen und Heidschnucken. Xara und Moritz sollen nun ein
Paar werden. Max wird verkauft, um die Vereinskasse aufzufrischen.
Geilenkirchener Zeitung
- 3. Apr 2004
In
Jülich heulen weiße Wölfe aus Wuppertal
Hans Kehl ist Tierpfleger durch und durch. Er freut sich darüber, dass
sich im Brückenkopf-Zoo Jülich einiges tut. Ein Mufflonbock soll
nächste Woche aus St. Vith kommen. Auch «frische» Uhus sind
im Anflug. Vor zwei Jahren haben neue Schwarz- bzw. Trauerschwäne Einzug
im Zoo gehalten. Nicht zu vergessen die neuen Auerhühner - zwei Weibchen,
ein Männchen. Unbestrittene Stars werden aber die drei weißen
Wölfe sein. Diese faszinierenden Tiere treffen am Montag aus dem Wuppertaler
Zoo ein.
Ostsee Zeitung - 1. Apr 2004
Pflegefamilien
gesucht
Begeistert stand gestern im Heimattierpark Grimmen eine Kindergruppe aus
der Kita Hermann Gmeiner am Gehege der Mini-Pigs. Die
Miniatur-Schweine grunzen neuerdings als Septett am vergangenen Freitag
kamen fünf Ferkel zur Welt. Für alle Grimmener in Stadt und Land
gibt's nun die Chance, in ihrem Leben mal richtig Schwein zu haben. Denn
wegen der bevorstehenden Umgestaltung des Heimattierparkes (OZ berichtete)
muss Familie Mini-Pig ausquartiert werden. Die Umgestaltung der Flächen
betrifft mit dem Gehege der Lamas aber auch die Südamerika-Wiese sowie
die Streichelgehege von Zwergziegen und Scudden-Schafen. Für sie alle
sucht der Heimattierpark Pflegefamilien, die die Tiere vorübergehend
aufnehmen
Neue Westfälische - 07. Apr. 2004
STUKENBROCK:
35 Jahre Hollywood- und Safaripark
Neun Neugiernasen mit riesengroßen Pfoten, die nur Schabernack im Sinn
haben, toben durch ihr 20.000 Quadratmeter großes Freigehege im Hollywood-
und Safaripark in Schloß Holte-Stukenbrock und bieten nach Ansicht
von Parkchef Fritz Wurms (51) den Besuchern "eines der
außergewöhnlichsten Ereignisse, die ein Park oder Zoo in Europa
zu bieten hat". Sie sind Deutschlands größtes Jungrudel weißer
und brauner Löwen. Das Rudel ist jetzt, im 35. Jahr des Bestehens des
Parks, erstmals zu sehen, ebenso wie die 40 Berberäffchen, die sich
in der Senne schon so wohl fühlen, dass sie ganz oft mit den Zähnen
klappern. Damit wollen sie ihrem Gegenüber nämlich signalisieren,
dass sie ganz schrecklich nett sind. Das Jahr 2002 war verregnet, 2003 zu
heiß. Eine weitere Saison, in der weniger große und kleine Menschen
den Hollywood- und Safaripark in Schloß Holte-Stukenbrock besuchen
als kalkuliert, wollte Parkchef Fritz Wurms nicht riskieren. Er hat sich
gegen Temperaturextreme versichert.
Sächsische Zeitung
- 3. Apr 2004
Fragt
nicht nach Geld
Magdalena Schneider ist gar nicht bewusst, wie wichtig sie ist. Für
die Stadt Bischofswerda. Für den Tierpark. Egal, wann man sie
anspricht, die Magda nimmt sich Zeit, sagt Tierparkleiterin Silvia
Berger. Auf das Tierparkteam stieß Magdalena Schneider 1996 durch eine
Arbeitsbeschaffungsmaßnahme. Von da an ließ es sie nicht mehr
los. Eine ähnliche Stelle hat sie im Tierpark jetzt, befristet bis zum
Juli. Und danach? Sie wird weiter in den Tierpark kommen. Ehrenamtlich. In
der Arbeitsgemeinschaft Zootierpflege schart die 49-Jährige
Mädchen und Jungen um sich, die es wie sie zu den Tieren zieht. Am 15.
April, 14 Uhr, wartet sie im Tierpark auf junge Leute, die gern in der AG
mitmachen möchten.
DNA tests for orang-utans
http://www.bangkokpost.com/News/03Apr2004_news11.php
Indonesian officials and environmental groups will conduct DNA tests on 101
young orang-utans at a Bangkok zoo suspected to have been illegally brought
in from Indonesia, a wildlife activist said yesterday.
Dozens of orang-utans have been brought to Safari World Zoo since 1992 besides
another 46 that were later registered with wildlife officials. However, doubts
were raised about 101 orang-utans that were claimed to have been born in
captivity in the past 12 years, said Wildlife Friends Rescue Centre director
Edwin Wiek.``We believe the young orang-utans might be bought from some traders
in the city of Medan,'' in northern Sumatra, said Mr Wiek whose centre has
worked closely with environmental groups in Indonesia. Pol Maj-Gen
Saweik Pinsinchai, the Forestry Division chief, said the orang-utans would
be sent back to Indonesia if they were found to have been acquired illegally.
Safari World executives could not be reached for comment yesterday. An aide
said a top executive would return from abroad after April 6.
Berlin (dpa) 2.04.2004,
Mikesch ist mit 18 Kilo fettester Kater im Berliner Tierheim
Mikesch ist mit der fetteste Kater, der jemals im Tierheim war. Weil sein
Besitzer ins Pflegeheim muss, wurde Mikesch am 1. April abgegeben. Mikesch
ist 6 Jahre alt. Er muss nun unter strenger Kontrolle abspecken. Normale
Katzen wiegen 3 bis 6 Kilo.
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Pressemitteilungen teilweise
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Zoo Dortmund, 8.4.
Die Rückkehr der Kleinen Pandas
Endlich ist es soweit: die Kleinen Pandas (oder auch Katzenbären) beziehen
ihr neues Gehege im ZOO Dortmund. Einige Monate hat es schon gedauert
aber nun ist das Gehege auf der großen Wiese gleich gegenüber
der Rehanlage fertig. Den größten Teil der Arbeiten haben die
Zoomitarbeiter selbst erbracht. Der Rest konnte dank einer großen Zahl
von Sponsoren realisiert werden. Die Kleinen Pandas, Verwandte des
berühmten schwarzweißen Pandabären, stammen aus China. Ihre
Fortbewegung erfolgt eher träge. Dennoch sind sie geschickte Kletterer
und in Zoos als Ausbruchkünstler bekannt. Deswegen wird die neue
Panda-Anlage im Zoo Dortmund von einer glatten Betonwand umschlossen, in
deren oberem Drittel auch ein Stromzaun verläuft, der ein Ausbrechen
der Tiere verhindern soll. In den nächsten Wochen wird noch ein Schutzhaus
entstehen. Ansonsten befinden sich in dem Gehege Unterschlüpfe in Form
von Höhlen und ein Baum, der von den Tieren zum Klettern genutzt werden
kann und auf dem sich die Bärchen besonders gerne aufhalten.
Die Kleinen Pandas in Ihrer neuen Anlage, ein weiterer Grund, dem Zoo Dortmund
an den Osterfeiertagen einen Besuch abzustatten.
Köln, 8. April 2004
Ostereiersuche im Kölner Zoo
Weil der Hase als erstes Tier nach dem Winter Junge zur Welt bringt, ist
er für die Christenheit zum Symbol für die Auferstehung ihres Herrn
geworden. Auch das Ei ist ein Symbol. Es steht für neues Leben, das
aus etwas scheinbar Totem, nämlich einer Eierschale entspringt. Keiner
sollte versäumen, Ostern danach zu suchen. Zumindest im Zoo, wo zu Ostern
das traditionelle Osterhasendorf Lampeshausen steht, lohnt
sich die Eiersuche. Zu einer Suchübung lädt der Kölner Zoo
exklusiv die Medien ein am Gründonnerstag, dem 8. April 2004 um 14.30
Uhr
Duisburg, 07.04.2004
Der Zoo zu Ostern
Sowohl der (zweibeinige) braunzottelige Osterhase als auch das (zweibeinige)
Maskottchen des Zoo Duisburg DINKI DI, werden auch in diesem Jahr Kinder
und Jugendliche an beiden Ostertagen persönlich begrüßen
auch wenn es im zu erwartenden Andrang mit dererlei Höflichkeiten
Schwierigkeiten geben könnte
Auch buntbemalte (Oster-)Eier samt kleinem süßem Naschwerk werden
die beiden Publikumslieblinge allen kleinen Zoobesuchern schenken!
Von 11.00 17.00 Uhr (an beiden Ostertagen) lassen Kinder sich von
schminkerprobten Fachfrauen am Brückenkopf der Neuen Landschaftsbrücke
in Panther, Tiger & Co. verwandeln.
Auf Rasen und Rabattenflächen beginnen tausende Tulpen ihre
Blütenkelche den wärmenden Sonnenstrahlen entgegenzustrecken.
Zebra-Jungtiere tummeln sich ebenso auf ihren Freianlagen wie Kälber
ostafrikanischer Langhorn-Rinder, und auch bei den Maras (oder
Südamerikanischen Pampa-Hasen) hat sich pünktlich zum Osterfest
zahlreicher Nachwuchs eingestellt.
Die fernsehbekannten Robbenkinder KATJA und Geschwister wissen die Herzen
der Zoobesucher mit ihren neckischen Spielen genauso zu erobern wie Duisburgs
Große Tümmler, die im Delphinarium ihre Wasserspiele aufs Beste
eingeprobt haben.
Im Chinagarten blühen die Frühlingskirschen in leuchtendem Weiß
und Rosa, Honigsträucher nicken mit ihren sonnengelben
Blütenköpfen, während Mandarin-Enten-Erpel ihre zierlichen
Bräute umwerben, und die mannshohen Mandschuren-Kraniche ihr
Hochzeitsgeschrei weit über den Kaiserberg hören lassen.
Wer Ratespaß und spiel rund um zoologische Kniffeligkeiten
schätzt, dem sei der Besuch des Info-Mobils empfohlen, wo neben
Fellstücken, Geweihresten, Panzern und Knochen auch diverse
Verdauungsrückstände exotischer Zoobewohner zu ertasten sind (fein
getrocknet und hygienisch aufbereitet selbstverständlich).
Keine Frage: Der Osterspaziergang im Zoo Duisburg bleibt auch in diesem
Jahr ein unvergessliches Erlebnis.
Heidelberg, 7. April 2004
Ostern im Zoo mit Sumpfluchs, Riesenesel und Riesenhase
Pünktlich zu Ostern ist das neuste Projekt der Zoohandwerker und Tierpfleger
fertig gestellt worden: das neue Gehege für die Sumpfluchse. Sumpfluchse
gehören schon seit vielen Jahren zum Tierbestand des Tiergartens, in
den alten Kleinkatzengehegen wurden sie jedoch oft von den Besuchern nicht
ausreichend wahrgenommen. Durch eine Scheibe lassen sich die eleganten Katzen
nun beobachten wie sie durch den Bambus in ihrem neuen, großzügigen
und naturbelassenen Gehege streifen oder sich auf einem Felsvorsprung sonnen.
Eine besondere Attraktion ist der Kater, der im Gegensatz zu den braun
gefärbten Katzen ein tiefschwarzes Fell besitzt. Der schwarze Kater
ist im Zoo Auneau in Frankreich geboren und soll die Heidelberger Sumpfluchszucht
wieder in Schwung bringen. Mit seiner forschen Art fand er bei seinen neuen
Heidelberger Katzendamen zunächst nicht viel Sympathie und musste einige
Tatzenhiebe einstecken.
Die neue Anlage für die Sumpfluchse ist aus dem ursprünglichen
Wolfsgehege entstanden. Wölfe gibt es im Heidelberger Zoo schon lange
nicht mehr, zuletzt waren in dem Gehege die Maras untergebracht. Die
Zoohandwerker haben nun das Gehege komplett neu eingerichtet, mit Felsen
und Totholz dekoriert, mit Bambus und Sträuchern bepflanzt und den Zaun
mit Holz verschönert. Das alte, unschöne Gehege ist nicht mehr
wiederzuerkennen und gehört nun sicher zu den schönsten
Kleinkatzenanlagen in einem europäischen Zoo.
Nicht nur die Sumpfluchse werden Ostern im Zoo zu bewundern sein, die Poitou-Esel
werden auch in diesem Jahr wieder Überraschungseier an die kleinen Besucher
verteilen. Unterstützt werden die Riesenesel dabei durch einen
Riesenosterhasen, der an beiden Osterfeiertagen durch den Zoo
hüpft.
Bielefeld, 7. April 2004
Tierstimmen in der Sonntagsschule
Wer krächzt, singt oder schreit denn da? Welche Tiere machen welches
Geräusch? Diese Fragen beantwortet am Sonntag, 25. April, die Sonntagsschule
im Heimat-Tierpark Olderdissen. Alle Schulkinder sind zu der Veranstaltung
des Förderkreises "Lernort Natur" von 10 bis 11 Uhr herzlich eingeladen.
Die Gruppe trifft sich an der Holzsitzgruppe in der Nähe der
Tierparkgastronomie.
Dortmunder Zoo, 07.04.04
Kinder bauen Terrarien im Dortmunder Zoo
Das Osterprogramm des Dortmunder Zoos bietet vom 5. bis 16 April ein
abwechslungsreiches Programm für Kinder. So bauen Kinder vom 05. bis
08. April Terrarien. Die Terrarien werden dann im Infobüro aufgestellt,
so dass sie für alle Besucher zu sehen sind. Tierische Bewohner werden
dort Unterschlupf finden.
Zoo Wuppertal, 07.04.04
Wuppertaler Zwergschimpansen freuen sich über kleines Mädchen
Busira
am 16. Februar 2004 hat unsere Bonobo-Gruppe nach fast drei Jahren wieder
Zuwachs bekommen. Die 14-jährige Mutter Eja brachte eine
kleine Zwergschimpansin zur Welt. Für die in Frankfurt geborene
Eja verlief die Geburt gut und unkompliziert. Vater des Babies
ist vermutlich Birogu, der vor 15 Jahren als erster Wuppertaler
Bonobo geboren wurde. Die Kleine wurde inzwischen auf den Namen
Busira getauft, nach einem Fluß im Ursprungsgebiet der
Demokratischen Republik Kongo. Erst 1929 wurden Bonobos als eigene Art
beschrieben. Die ersten Tiere unserer Bonobo-Familie kamen aus der Wilhelma
Stuttgart und dem Zoo Frankfurt nach Wuppertal. Sie haben inzwischen selbst
dafür gesorgt, dass sich ihre Gruppe um nun fünf in Wuppertal geborene
Jungtiere zwei Weibchen und drei Männchen auf jetzt acht
Tiere vergrößert hat. In Zoologischen Gärten sind Bonobos
die am seltensten gepflegten Menschenaffen insgesamt gibt es etwa
70 Zwergschimpansen in europäischen Zoos. Im Rahmen des Europäischen
Erhaltungszuchtprogrammes (EEP) werden die Zuchtbemühungen der Zoos
koordiniert. Wir freuen uns, dass wir durch die Geburt von Busira zur Erhaltung
dieser äußerst gefährdeten Tierart beitragen können.
In freier Wildbahn sind Bonobos mit nur noch ca. 5000 Tieren sehr stark bedroht
durch die Zerstörung ihres Lebensraumes, aber auch durch illegale Bejagung.
Als sogenanntes Bushmeat landet Fleisch erlegter Menschenaffen
meist als Delikatesse in den großen Städten Afrikas, aber inzwischen
sogar in manchen europäischen Restaurants auf dem Teller.
Allwetterzoo Münster, 07.04.04
Ostern im Allwetterzoo: Jungtiere, brütende Störche, neue
"Möbel" für Gehege und "aufgemöbelter" Parkplatz
Mit dem Osterfest beginnt
die eigentliche "Saison" im Allwetterzoo und entsprechend fleißig waren
in den letzten Wochen Gärtner, Handwerker und Tierpfleger, um Anlagen
und Garten "aufzumöbeln". So wurde nach 30 Jahren die
Parkplatz-Beschilderung grundlegend erneuert: wer jetzt nach dem Zoobesuch
sein Auto wieder finden will, muss sich nur "Elefant" oder "Zebra" merken
und nicht eine schnöde Ziffer. Im Zoo wurden einige Pflanzungen und
Gehege neu gestaltet, auffallendstes Beispiel ist der Bereich der Persischen
Leoparden. Neue "Möbel" in Form von Bäumen wurden in die Anlagen
der blätter- und knospenfressenden Guerezas und Kattas gesetzt. Auch
die Möbel für die Besucher wurden aus dem "Winterschlaf"
geholt: an zahlreichen idyllischen Picknickplätzen laden Tische und
Bänke und am Zookanal die Sonnenliegen müde Besucher zum Ausruhen
ein. Der Jahreszeit entsprechend verhalten sich manche Zoobewohner: So buddeln
zwei noch etwas wackelige Erdmännchen-Junge schon im Sand ihrer Anlage
und die im Winter geborenen drei Rotscheitelmangaben genießen mit ihren
Müttern die noch sparsame April-Sonne in der Gorilla-Anlage. Die zu
Halbstarken herangewachsenen Nasenbärenjungen werden immer mutiger:
In der letzten Woche haben sie sich in das halbfertige Nest eines Storchenpaares
gewagt, das in luftiger Höhe über den Bären brüten wollte.
Adebar & Partner war das zuviel:
sie nisten jetzt auf einer Kante der Großflugvoliere. Mit diesem Paar
brüten derzeit fünf freifliegende Storchenpaare im Allwetterzoo!
Zoo Köln, 07.04.04
Ostereiersuche im Kölner Zoo
Weil der Hase als erstes Tier nach dem Winter Junge zur Welt bringt, ist
er für die Christenheit zum Symbol für die Auferstehung ihres Herrn
geworden. Auch das Ei ist ein Symbol. Es steht für neues Leben, das
aus etwas scheinbar Totem, nämlich einer Eierschale entspringt. Kein
Wunder, dass Hase und Ei im Volksglauben zu Ostern miteinander verknüpft
wurden, und zwar so eng, dass man heute davon überzeugt ist, der Hase
lege Eier und verstecke sie im Garten. Keiner sollte versäumen, Ostern
danach zu suchen. Zumindest im Zoo, wo zu Ostern das traditionelle
Osterhasendorf Lampeshausen steht, lohnt sich die Eiersuche.
Zu einer Suchübung lädt der Kölner Zoo exklusiv die Medien
ein am Grün-donnerstag, dem 8. April 2004 um 14.30 Uhr.
Dortmunder Zoo, 06.04.04
Die Pandabären haben im Dortmunder Zoo ihr neues Heim bezogen.
Wir möchten Ihnen die Tiere und ihre neue Unterkunft vorstellen und
laden ein zum Pressegespräch mit Fototermin am Donnerstag, 8. April,
11.15 Uhr, in den Dortmunder Zoo, Mergelteichstraße 80 in
Dortmund-Brünninghausen. Treffpunkt ist im Eingangsbereich an der Zoo-Info.
Als Gesprächspartner erwartet Sie Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter.
Dortmunder Zoo, 06.04.04
Sicom Fair und Shopsysteme übernahm Patenschaft für
Ameisenbären und spendete Kinderspielhäuschen für Dortmunder
Zoo
Die Sicom Fair und Shopsysteme LTD., ein Spezialist für Garten und
Gerätehäuser, spendete ein neues Kinderspielhäuschen für
den Kinderspielplatz im Dortmunder Zoo. Dies soll die Verbundenheit
von Sicom zum Zoo zeigen, nachdem schon im Oktober 2003 die Patenschaft
für einen Ameisenbären übernommen wurde. Die Übergabe
des Kinderspielhäuschens an Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter
erfolgte nun vom Geschäftsführer Michael Sinning. Nähere
Infos zur Firma sind unter
www.sicomdortmund.com
zu finden. Der Spielplatz ist der Ort im Zoo, wo sich die Kinder so richtig
austoben können. Klettern, Hüpfen, Springen und Jauchzen sind nach
Herzenslust erlaubt. Platz gibt es genug und vieles zu entdecken. Ob man
lieber auf der Dampflokomotive herumturnt, mit dem Autoscooter fährt,
am Kletterturm übt, das bleibt Lust, Laune und Ausdauer überlassen.
Für ganz kleine Besucher gibt es natürlich auch einen riesigen
Sandkasten, das neu Kinderspielhäuschen und die Wackeltiere. Eltern
können dabei ihre Sprösslinge von Ruhebänken sorgsam im Auge
behalten. Oder man wirft einen Blick herüber von der gleich nebenan
gelegenen Waldschenke bei Kaffee und Kuchen. Noch eine gute Nachricht:
Das Buch zum Zoo Einfach tierisch wurde neu aufgelegt und kann
an der Zookasse für 9,90 Euro erworben werden. Der Zoo Dortmund hat
täglich geöffnet von 9 Uhr bis 18.30 Uhr, Kassenschluss ist um
18.00 Uhr.
Wilhelma Stuttgart, 06.04.04
Osterlämmer en masse
Da Osterhasen Wildtiere
sind und bei entschlossener Annäherung entzückter, streichelwilliger
Kleinkinder Fersengeld geben, wird in der Wilhelma zu Ostern auf geeignetere
Kuscheltiere zurückgegriffen. Die Skudden und die Zwergziegen auf dem
Schaubauernhof haben großzügig für Nachwuchs gesorgt, so
dass im Streichelgehege wohl niemand zu kurz kommen wird. Sollte die Witterung
zu Ostern kühl bleiben, ist so ein blökendes Wollknäuel eine
ideale Wärmequelle für kalte Kinderhändchen die Erwachsenen
dürfen dabei für Nachschub aus dem Futterautomaten sorgen .. Die
Anbahnung von Beziehungen zwischen kleinen Tieren und kleinen Menschen auf
dem Schaubauernhof der Wilhelma erfüllt auch einen bildungspolitischen
Auftrag: Die Bauernhoftiere gehören zu alten, bedrohten Haustierrassen,
wertvollen Genreserven, die aus der heutigen Landwirtschaft fast völlig
verschwunden sind. Dabei gehören sie ebenso zu unserem Kulturgut
wie etwa altes Gemäuer, Bilder und ähnliches. Die kleinen Blöker
kommen diesem Auftrag gerne nach: Als Herdentiere sind sie sehr kontaktfreudig,
und die Gewerkschaft Öffentliches Mäh & Verzehr
sorgt schon dafür, dass es genug Trinkpausen gibt. Ohnehin sind die
Arbeitszeiten im Streichelgehege auf dem Schaubauernhof flexibel wer
keinen Bock mehr hat, darf sich zurückziehen...
Vogelpark Herborn, 06.04.04
Storchenmann Adebar geht fremd!
Vogelpark Herborn erwartet in den Ostertagen den ersten größeren
Besucherandrang
Trotz der derzeit eher
durchwachsenen Witterung erwarten die Verantwortlichen des Vogelparks im
Herborner Stadtteil Uckersdorf an den Osterfeiertagen den ersten
größeren Besucherandrang des Jahres. Denn: Schon jetzt streben
zahlreiche Erholungssuchende nach den langen Wintertagen in den Park und
nutzen quasi jeden Sonnenstrahl zu einem Besuch des beliebten
Naturerlebniszentrums am Ostrand des Westerwaldes. Und sie zeigen sich begeistert
von der Frühlingsstimmung in den naturnahen und blumenbestandenen Gehegen
und Volieren des Vogelparks. Auch gelangen die Kraniche und Störche,
bei denen letztere mit ihren zwei Metern Flügelspannweite oftmals
eindrucksvoll über die Betrachter hinwegfliegen, zunehmend in Brutstimmung.
Wenn es hierzu leider auch eine ein wenig betrübliche Meldung gibt:
Hat doch Storchenmann Adebar, der sich im Vorjahr erstmalig mit
der zahmen Störchin Elsa verpaart hatte und mit ihr - sehr
zur Überraschung des Vogelparkteams - drei Junge großzog, in diesem
Jahr eine andere Storchendame betört, und mit ihr das höchste
Storchennest bezogen. Wie Vogelparkbiologe Wolfgang Rades mitteilt,
sind derartige Fälle von Untreue bei Störchen entgegen der
landläufigen Meinung nichts Ungewöhnliches. Rades: Es
´menschelt´ bisweilen eben auch unter den Störchen!
Dennoch gibt es in diesem Frühjahr auch von Elsa spannende
Neuigkeiten zu berichten. Denn erstmals in ihrem Leben kann die Störchin,
die vor sechs Jahren als Waisenkind im Vogelpark Marlow von Hand
großgezogen wurde, fliegen. Rades: Bislang hatten wir die sehr
stark menschenbezogene Elsa zu ihrer eigenen Sicherheit durch
Beschneiden der Schwungfedern am Fliegen gehindert, bis der Uckersdorfer
Storchenexperte und Vogelparkgründer Reinhold Wiegand anregte, auch
Elsa diese Chance zu geben. Dies habe abgesehen von
einigen für Störche nicht unüblichen Holprigkeiten zu Beginn,
hervorragend geklappt, und so avancierte Elsa zur Begeisterung
des Vogelpark-Teams und der Vogelparkfreunde zu einer Königin
der Lüfte über Uckersdorf. Übrigens müssen auch
Naturfreunde, die dem sprichwörtlichen Aprilwetter in den ersten Tagen
des Monats noch nicht so recht trauen, ihren Ausflug in das familienfreundliche
Herborner Naturerlebniszentrum nicht auf die lange Bank schieben. Bestens
bewährt haben sich in diesen Tagen nämlich die, ebenso wie
der Besuchergang durch die begehbare Großvoliere mit afrikanischen
Vögeln, überdachten Pergolen, die sich an verschiedenen Stellen
des Vogelparks befinden. Zudem bieten das Stallgebäude des Streichelgeheges,
in dem übrigens vier kleine Osterlämmer der
westafrikanischen Zwergziegen herumtollen ebenso Unterstand bei Regenschauern
wie das begehbare Winterhaus. Dies gilt natürlich auch für den
Wintergarten des Eingangsgebäudes, der zudem durch die neue Ausstellung
Die Schöpfung bewahren und die integrierten Aquarien und
Terrarien an Reiz gewonnen hat. Zum richtigen "Oster-Flair" tragen
natürlich auch die allerliebsten Hühnerküken bei, die - vor
den Augen der Vogelparkbesucher - im Schlupfbrüter das Licht der Welt
erblicken. Natürlich ist im Vogelpark auch der Osterhase fleißig:
So lange der Vorrat reicht, erhalten die kleinen Besucher des Parks zu Ostern
ein buntes Osterei. Ein früher Besuch des Vogelpark Herborn, der
täglich von 9.30 bis 18.00 Uhr geöffnet ist, lohnt also doppelt!
Hamburg, 6.4.
Elefantenbaby Kandy geht auf Ostereisuche
- per Fax -
Dortmund, 5.4.
Kleinsäuger-Experten trafen sich im Dortmunder Zoo
Am vergangenen Wochenende traf sich im Zoo Dortmund die Bundesarbeitsgruppe
Kleinsäuger (BAG) zu ihrer Frühjahrstagung. Die Mitglieder dieser
Arbeitsgruppe sind Spezialisten für die sogenannten Kleinsäugetiere.
Kleinsäugetiere sind Mäuse, Ratten, Igel und Hörnchen, aber
auch so rare exotische Arten wie Kängururatten, Opossums und auch der
Große Ameisenbär, das Wappentier des Zoo Dortmund.
Die Tagung fand das erste Mal in Dortmund statt. Am Freitag-Nachmittag wurden
die aus ganz Deutschland und den Niederlanden angereisten Mitglieder von
Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter und seiner Stellvertreterin Ilona
Schappert, die zugleich die Vize-Vorsitzende der Regionalgruppe NRW ist,
begrüßt. Bei einem Rundgang wurde Ihnen der Zoo und das fast
fertiggestellte Regenwaldhaus vorgestellt. Anschließend stärkte
man sich im Restaurant Kronen am Zoo am Freitagabend-Buffet.
Am Samstag gab es interessante und spannenden Vorträge zu verschiedenen
Themen rund um das Thema Kleinsäuger. Auch dieser Tag fand
seinen Ausklang im Kronen am Zoo, wo Familie Böer exklusiv
ein weiteres Buffet offerierte. Die Tagung war rundum ein Erfolg. Die
AG-Mitglieder waren begeistert vom Zoo Dortmund und der Dortmunder
Gastfreundlichkeit. Wie Sandra Honigs vom Zoo Landau, wo die nächste
Tagung stattfinden wird, anmerkte: In Dortmund haben wir uns sehr wohl
gefühlt, wie sollen wir das toppen?. Ein besonderer Dank ging
übrigens an die Kassendamen des Zoos, die am Samstag kurzfristig eine
Kaffeepause organisierten.
Wisentgehege Springe, 05.04.04
Ostern im Wisentgehege
Kinder nehmen die süße Spur des Osterhasen auf
Der Osterhase hat auch in
diesem Jahr wieder sein Erscheinen im Wisentgehege angekündigt. Zusammen
mit seinen Helfern vom Verein der Freunde des Wisentgeheges wird er am
Ostersonntag und am Ostermontag seine süße Spur auf dem Ostereierpfad
im Wisentgehege legen. Die lieben Kleinen sind dann eingeladen, die leckeren
Hinterlassenschaften des Osterhasen zu suchen. Dazu erhält jedes Kind
am Eingang eine kleine Tüte, die es durch Sammeln der Ostereier füllen
darf. Aber nicht nur die kleinen Besucher kommen auf ihre Kosten. Auch
für die Erwachsenen hat das Wisentgehege genügend Attraktionen
zu bieten. Die wirklichen Stars zum Osterfest sind nicht die Langohren, sondern
ganz bestimmt die Frischlinge. Der Wildschweinnachwuchs ist die erste Kinderstube
in diesem Jahr im Wisentgehege. Drei Bachen erleben bereits Mutterfreuden.
Die Wahrscheinlichkeit, die gestreiften Winzlinge beobachten zu können
ist groß. Die Freiflugvoliere, die im Januar durch Nassschnee stark
beschädigt wurde, ist zum Osterfest für die Besucher wieder
geöffnet. Zur Zeit hat man freien Blick zum Himmel. Die zerstörte
Dachkonstruktion ist abgebaut und wird erst nach Ostern erneuert. Die
Störche und Kraniche sind gestutzt und somit erst nach der nächsten
Mauser wieder flugfähig. Ausgesprochen gut flugfähig sind die Falken,
Adler, Bussarde und alle anderen Bewohner des Falkenhofes. Auch an diesem
Osterwochenende kann der Besucher die sagenhaften Flugvorführungen der
Greifvögel erleben. Jeweils um 11.30 Uhr und um 15.00 Uhr wird auf dem
Falkenhof abgehoben.
Tierpark Chemnitz, 05.04.04
Fliegende Ostereier und andere Osterüberraschungen im Tierpark
Chemnitz
Ostern steht vor der Tür, und auch dieses Jahr wird es besonders
für Kinder wieder interessante Veranstaltungen rund um das Osterei in
Tierpark und Wildgatter geben.
So werden am Ostersamstag, den 10. April 2004, die schnellsten, schönsten
und flugtüchtigsten Ostereier gesucht, denn zwischen 13 und 17 Uhr findet
wieder der beliebte Ostereier-Dreikampf statt. Dazu werden Eier in kleine
Kunstwerke verwandelt und per Eierlauf, Eierkullern oder Eierwurfmaschine
ins Ziel befördert. Phantasie und Bastelfreude sind gefragt, denn besonders
originell gestaltete Ostereier haben neben den sportlichsten Exemplaren ebenfalls
die Chance auf eine Prämie. Wer zu Hause keine Wettkampfeier
präparieren konnte, bekommt dazu auch im Tierpark noch Gelegenheit.
Weiterhin wird es verschiedene Osterbasteleien sowie kleine Experimente rund
ums Ei geben.
Am Ostersonntag, den 11. April, öffnet das Wildgatter ab 10:00 Uhr seine
Pforten zum großen öffentlichen Ostereiersuchen. Im ca. 36 ha
großen Wildpark kann man dann etwa 2000 buntgefärbte Eier und
natürlich den Osterhasen im Gelände aufspüren.
Wer dazu keine Lust hat, schaut sich ganz einfach unsere Tiernachzuchten,
wie z.B. drollige Frischlinge oder Mufflonlämmer an. Außerdem
kann man unter naturnahen Bedingungen weitere Wildtiere, wie Wölfe,
Luchse, Wildkatzen, Hirsche, Wisente und Uhus beobachten.
Heidelberg , 05.04.04, Tiergarten Heidelberg und zwinger3
Theater im Zoo
Eine ungewöhnliche Zusammenarbeit starten der Zoo Heidelberg und
das Kinder- und Jugendtheater des Theaters der Stadt
zwinger3.
Wer am Ostersamstag durch den Heidelberger Zoo bummelt, wird überrascht
sein, nicht nur Tiere, sondern auch eine richtige Schauspielerin anzutreffen.
Ulrike Euen spielt und erzählt für Kinder und Erwachsene. Der
fliegende Baum ist die Geschichte eines heimatlosen Baumes, der nur
durch die Hilfe vieler Tiere neue Wurzeln schlagen kann. Mit Norbert
Nackendick kehrt erstmals wieder ein Nashorn in den Zoo zurück,
allerdings ein ziemlich fieses, das die anderen Tiere unterdrückt und
nur durch eine List überwunden wird.
Bereits eine Woche zuvor besuchten Mitarbeiter des Theaters den Tag
des Tigers mit dem Programm Theater jetzt!, bei dem alle
Zuschauer gemeinsam neue Tigergeschichten erfinden und spielen konnten.
Weitere Informationen zu Theater im Zoo erhält man im zwinger3
unter 06221 / 58 35 500 oder im Tiergarten unter 06221-6455-10/-19. Karten
kosten 3,50 ¬ und sind nur am Ostersamstag an der Zookasse
erhältlich.
Naturzoo Rheine, 05.04.04
Alle Ostern wieder... Tierkinder im NaturZoo Rheine
Es ist der Lauf der Jahreszeiten und keine gesteuerte Familienplanung:
Alle Jahre wieder häufen sich im NaturZoo Rheine um Ostern die Tiergeburten.
Innerhalb von vier Wochen sind zwei Zebra-Fohlen zur Welt gekommen. Während
das ältere Jungtier schon in der Gruppe herumspringt, ist das am 1.
April geborene Fohlen noch mit seiner Mutter von der Gruppe abgetrennt. Erst
müssen sich Mutter und Kind genau kennen lernen, das Junge muss mit
der Umgebung und dem Zoo-Alltag vertraut werden, und die anderen Herdenmitglieder
sollen auch erst einmal den Zuwachs durch ein Gitter hindurch beschnuppern
können. Sehr wahrscheinlich wird aber Zebra-Fohlen Nummer 2 seinen
Oster-Spaziergang mit der ganzen Familie im großen Gehege machen
können. Auch wenn die Nachzucht von Zebras in Zoologischen Gärten
keine Besonderheit darstellt, so ist es doch immer wieder faszinierend miterleben
zu können, wie schnell sich die Fohlen entwickeln. Wenige Stunden nach
der Geburt stehen sie sicher auf den Beinen, und am zweiten Lebenstag glaubt
man kaum, dass die Mini-Tigerpferd erst 24 Stunden alt sind. Mit seinen
Laufspielen wird der Zebra-Nachwuchs in den kommenden Wochen für Bewegung
in der Gruppe sorgen! Nicht ganz so schnell war Kamel-Fohlen Lilu
im Gehege gegenüber auf den Beinen. Aber dank der Starthilfe durch
Tierpfleger und Tierarzt hat es sich prächtig entwickelt. Aus dem
Flaschenkind ist ein kräftiges, gesundes Trampeltierchen geworden. Auf
die Flasche verzichtet es mittlerweile fast vollständig, denn die in
Mutter Thüli etwas zu spät erwachten Muttergefühle
sind immer stärker geworden, und mittlerweile versorgt sie ihr Kind
nicht nur mit Aufmerksamkeit und Schutz, sondern auch mit einer ausreichenden
Menge Milch. Bei den Mähnenschafen springen zweimal Zwillinge um die
Wette, und bei den mit ihnen vergesellschafteten Dscheladas oder
Blutbrustpavianen wachsen gleichfalls vier Kinder heran, die seit Dezember
vergangenen Jahres geboren wurden. Die Affenkinder sind noch deutlich an
dem schwärzlichen Fell von den braunbehaarten älteren Artgenossen
zu unterscheiden, mit denen sie schon Spielkontakte geknüpft haben.
Für Zoobesucher in Rheine ist die Begegnung mit Dschelada-Jungen schon
fast alltäglich, doch weltweit betrachtet ist sie etwas ganz besonderes:
In keinem anderen Zoo kann man eine solch große, erfolgreich
züchtende Gruppe dieser seltenen äthiopischen Affenart finden.
Der Bestand von derzeit 38 Tieren stellt fast ein Drittel der Gesamtzahl
aller in Menschenobhut gehaltenen Dscheladas dar.
Ob die hervorragenden Zuchterfolge an der Allgegenwärtigkeit der
Störche im NaturZoo liegen? 27 freifliegende Paare haben in den Baumkronen
im Zoogelände Horste gebaut, davon alleine 5 in und bei den
Dschelada-Gehegen. Muss man sich da wundern?
Die ersten Storchenpaare im Storchenreservat bebrüten auch schon Gelege
und steuern so selbst zur Nachwuchsbilanz ihren Teil bei. Und weil sie sich
nicht auf die Hasen verlassen wollen, haben pünktlich zu Ostern auch
die Watvögel, Bali-Stare und die Landschildkröten selbst Eier gelegt.
Das sind auch die Ostereier, über die sich die Zoo-Mitarbeiter am meisten
freuen, und die sicherlich auch alle Tier- und Zoofreunde sehr
begrüßen!
Zoo Landau in der Pfalz, 04.04.04
Osterveranstaltungen im Zoo Landau in der Pfalz
Zum Jubiläums-Frühjahrs und Osterfest am Sonntag, 11.04.2004
und Montag, 12.04. 2004 bietet der Landauer Zoo in seinem 100-jährigen
Jubiläumsjahr ein ganz besonderes Programm. Ein besonderes Highlight
ist die zweimal täglich stattfindende Aufführung des
Marionettentheaters Trolltoll um 11:00 Uhr und um 15:00 Uhr im
großen Festzelt auf der Zoowiese. Im österlich geschmückten
Zoo können sich die Kinder während der ganztägigen Osterrally
auf Ostereiersuche machen. Wer am Ende die richtige Anzahl Eier gefunden
hat kommt in die Auslosung für tolle Preise. Natürlich dreht sich
auch zu Ostern im Zoo alles um Tiere. In einem kleinen Hasendorf und in einem
Schaugehege werden eine bunte Schar Kaninchen und Hühnerküken die
Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Und wer Lust hat, kann gegen ein kleines
Entgeld auf Ponnies seine Runden um die Flamingoanlage drehen. Außerdem
können sich Kaninchenfans den ganzen Tag an einer Infostation
der Zooschule über die tiergerechte Haltung und Pflege von Kaninchen
informieren. Die Mitarbeiterinnen der Zooschule laden die jungen Besucher
um 13:00 Uhr in Zooschule zum unterhaltsammen Bilderbuchkino und
anschließendem basteln ein. Dabei können Kinder ihrer
Kreativität freien Lauf lassen. Schon Tradition hat die Initiative für
die bedrohtesten Osterhasen der Welt! Mit den Einnahmen aus Kinderschminken
werden Artenschutzprojekte für den hochbedrohten südafrikanischen
Buschmannhasen (Bunolagus monticularis) und das ebenfalls stark gefährdete
mexikanische Vulkankaninchen (Romerolagus daizi) unterstützt.
Informations-tafeln veranschaulichen, dass diese natürlichen
Verwandten des allseits beliebten und in diesen Tagen vor allem von
den Kindern sehnsüchtig erwarteten Osterhasen dringend
Hilfestellungen zum Überleben in freier Wildbahn brauchen. In Meerwutzhausen
gab es ebenso Nachwuchs, so dass dort wie auch bei den Dromedaren oder Maras
Jungtiere zu bestaunen sind. An allen Ecken grünt und blüht es!
Wer zu Ostern, Kommunion, Konfirmation oder einfach so ein tolles Geschenk
sucht, kann bis zum 18.04. im Sparpaket den neuen Zooführer, die Zoochronik,
6 Zoopostkarten und einen Familien-Eintrittsgutschein zum Sonderpreis von
¬ 19,50 erwerben!
Ruhr Zoo/ Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen, 04.04.04
Freunde fürs Leben
Auch Elefanten können Patenkinder sein
Der Gedanke ist schon etwas abenteuerlich. Ein Elefant als Patenkind?
Oder Patenonkel eines Affen? Was sich im ersten Moment tatsächlich etwas
seltsam anhört, ist im Ruhr Zoo Gelsenkirchen längst Alltag. Hier
werden seit einiger Zeit einjährige Patenschaften angeboten für
Patentiere nach Wahl und Wunsch. Das Prinzip ist ganz einfach. Der Pate
übernimmt ein Teil der Kosten für Haltung und Pflege und erhält
als Gegenleistung eine Urkunde des Patentieres samt Foto und Infoblatt.
Außerdem wird der Name des Paten auf einer öffentlichen Patentafel
im Ruhr Zoo erwähnt. Diese Patenschaften unterstützen uns,
auch in Zukunft eine optimale Haltung der Tiere zu gewährleisten,
erklärt Dr. Ing. Jörg Plischka, Geschäftsführer des Ruhr
Zoo Gelsenkirchen. Das schließe auch den pädagogischen Auftrag
ein, Tiere einem breiten Publikum zu präsentieren. Neben Privatpersonen,
die ihr Lieblingstier unterstützen wollen, richte sich das Angebot
natürlich auch an Firmen. Das bietet sich vor allem an,
so Jörg Plischka, wenn Unternehmen eines unserer Tiere bereits
im Logo führen. Ein Löwe ist natürlich kostspieliger
als ein Landschaf. Deshalb sind die Beträge für die Tierpatenschaften
auch gestaffelt. Zu den teuersten gehören Schimpansen, Flusspferde,
Giraffen und Elefanten. Für sie müssen pro Tier und Jahr 1.000
Euro aufgebracht werden. Als Dank gibt es dann aber auch noch eine
Jahreseintrittskarte gratis. Und auf Wunsch wird außerdem eine Namenstafel
direkt am Gehege angebracht. Es geht natürlich auch deutlich
günstiger. Die Patenschaften beginnen bei 25 Euro im Jahr. So viel kostet
zum Beispiel die Pflege einer Hausgans, eines Blauen Pfaus oder einer
Dosenschildkröte. Ingesamt stehen sieben Preiskategorien zur
Verfügung. Ab 100 Euro sind bereits zwei Tagesfreikarten im Preis enthalten.
Tierpatenschaften gibt es natürlich auch als Geschenk. Das sind
Momente, die man nie vergisst, sagt Jörg Plischka, der selber
von seinen Mitarbeitern eine Patenschaft über die Roten Varis zur Hochzeit
geschenkt bekommen hat. Denn Patenschaft für Giraffen oder Flamingos
ist schließlich noch immer etwas wirklich Exotisches.
Zoo Wuppertal, 02.04.04
Buntes Osterferienprogramm 2004
Zoo-Kalender 2004 zum ermäßigten Preis!
In den Osterferien bietet der Wuppertaler Zoo seinen Gästen
insbesondere auch den Kindern wieder ein buntes Ferienprogramm:
Kinder-Ferienführungen mit wechselnden Themen
Sonderführungen hinter die Zookulissen (Anmeldung
an der Zoo-Kasse)
Abendführungen durch den geschlossenen Zoo
(Anmeldung an der Zoo-Kasse)
Kinderschminken am Großkatzenhaus (Kinder
können sich tolle Tiergesichter schminken lassen)
Bastelaktionen im Menschenaffenhaus
Ferien-Safari mit kniffligen Fragen (kostenlos an
der Zoo-Kasse erhältlich).
Am Osterwochenende gibt es außerdem ein umfangreiches Oster-Sonderprogramm
mit zahlreichen Aktionen und Sonderführungen. Besucher können selber
die Seelöwen füttern (Fisch wird zu den Fütterungszeiten am
Seelöwenbecken verkauft) oder an Führungen zu den Tieren der Bibel
oder über Tiger in Not teilnehmen. Für die Kinder stehen außerdem
eine Ostereier-Suche und Kinderschminken auf dem Programm. Während der
gesamten Osterferien können Kinder bei einer Ferien-Safari knifflige
Fragen beantworten. Die Safari gibt es an der Zoo-Kasse!
Dortmund, 02.04.04
Bibel-Führung im Dortmunder Zoo
Der Zoo Dortmund veranstaltet am Karfreitag, 09. April, ab 10.30 Uhr
wieder eine Bibel-Führung. Exemplarisch und anschaulich wird auf
unterhaltsame Weise am Tierbestand des Dortmunder Zoos gezeigt, welche Arten
in der Bibel Erwähnung finden und welche Bedeutung ihnen in den einzelnen
Fällen zukommt. Wegen der großen Nachfrage ist die
Teilnehmerzahl auf 60 Personen begrenzt. Anmeldungen an der Zoo-Kasse oder
per Telefon (0231) 50-2 85 93 erforderlich. Der Bibelzooführer ist weiterhin
für 1,50 Euro an der Zookasse erhältlich. Der Zoo Dortmund hat
täglich geöffnet von 9 Uhr bis 18.30 Uhr, Kassenschluss ist um
18.00 Uhr. Weitere Informationen gibt es im Internet unter
www.dortmund.de/zoo.
Landau, 02.04.04
Einladung zum Pressetermin:
Vorstellung der Aktivitäten im Landauer Zoo anlässlich des
Jubiläums-Jahres
Am kommenden Donnerstag, 8. April 2004, um 15 Uhr im Sitzungszimmer des
Stadtvorstan-des, Rathaus, Marktstraße 50, möchte
Oberbürgermeister Dr. Christof Wolff gemeinsam mit Zoodirektor Jens-Ove
Heckel die zahlreichen Aktivitäten im Landauer Zoo anlässlich des
Jubiläums-Jahres vorstellen. Seit 100 Jahren, seit dem Jahr 1904 besteht
der Landauer Zoo. Er ist heute eine bedeutende Stätte der Freizeitgestaltung
und Erholung im Herzen der Stadt. Mit rund 550 überwiegend exotischen
Tieren in 85 Arten ist der Zoo eine besondere Attraktion der Pfalz. Im Warmhaus
mit den großzügigen Außengehegen kann man die
unterschied-lichsten Affenarten beobachten oder in den begehbaren Vogelhallen
erschiedene Vogelarten freifliegend erleben. Der Landauer Zoo ist derzeit
einzige anerkannte wissenschaftlich geleitete Einrichtung im Süden von
Rheinland-Pfalz mit bis zu 200.000 Besuchern jährlich. Neben dem
artenreichen Tierbestand verfügt der Zoo Landau über eine reiche
Vielfalt an botanisch interessanten Baum- , Strauch- und anderen Pflanzenarten,
die dem Gelände einen Parkcharakter verleihen. Zu den besonderen
Attraktionen für Kinder gehören das Streichelgehege, ein neuer
Spielplatz sowie die zahlreichen Veranstaltungen. Zudem sind von der Zooschule
Landau organisierte Kindergeburtstage ein unvergessliches Erlebnis für
die jüngsten Besucher.
Vogelpark, Herborn, 01.04.04
Neue Dauerausstellung im Vogelpark Herborn führt prominente Gäste
nach Uckersdorf
"Artenvielfalt ist
Lebensqualität" - unter diesem Motto ermöglicht der Vogelpark im
Herborner Stadtteil Uckersdorf als Begegnungsstätte zwischen Mensch
und Tier seinen zahlreichen Besuchern ein sinnvolles Freizeiterlebnis, bei
dem groß und klein für die Schönheit der Natur begeistert
werden. Pünktlich zu Beginn der Osterferien präsentiert der
familienfreundliche Tierpark in seinem Eingangsgebäude eine von
Vogelparkgründer Reinhold Wiegand konzipierte Ausstellung Die
Schöpfung bewahren. Mit Hilfe von 14 informativen Schautafeln,
verschiedenen Präparaten und von Aquarien und Terrarien mit
farbenprächtigen Buntbarschen aus dem ostafrikanischen Malawisee, einer
Schar possierlicher Zwergmäuse sowie knallgrüner Laubfrösche
und urtümlich wirkender Kamm-Molche möchten die Verantwortlichen
des Vogelparks sowohl auf die Gefährdung einheimischer Arten und ihrer
Lebensräume hinweisen als auch für die Notwendigkeit des Natur-
und Artenschutzes in den Tropen sensibilisieren. Nach Mitteilung von Reinhold
Wiegand sei besonders hervorzuheben, dass die Ausstellung mit Hilfe der
beratenden Funktion des theologischen Seminars in Herborn erstellt wurde.
Neben Auszügen aus der biblischen Schöpfungsgeschichte werden die
Vogelparkbesucher anschaulich über die großartige Vielfalt der
Schöpfung, die sich in unvorstellbar langen Zeiträumen zu ihrer
heutigen faszinierenden, durch unser oftmals sehr kurzsichtiges menschliches
Wirken aber auch hochgradig bedrohten biologischen Vielfalt entwickelt hat,
informiert. Die Ausstellung weist darauf hin, dass der Schutz der
natürlichen Lebensgrundlagen von Mensch, Tier und Pflanze auch für
künftige Generationen zu den größten Aufgaben dieses Jahrhunderts
gehört. Der Auftrag an uns Menschen ist heute, die Schöpfung
zu bewahren, formulierte Professor Gudrun Janowski, Leiterin des
Theologischen Seminares Herborn, bei der Eröffnung der Ausstellung am
Dienstag im Vogelpark.
Zoo Duisburg, 01.04.04
Vogelschutz am Kaiserberg
Wisent-Gehege wird neu eingegrünt
Im Zuge einer großen Bestandsumsetzung entschied das Zuchtbuchkomitee
im Rahmen des Europäischen Erhaltungs-Zucht-Programms (EEP) für
den Europäischen Wisent, dass die letzten Duisburger
Wollbüffel von ihrer maroden Freianlage abgezogen und durch
jüngere Tiere aus polnischen (Ur-)Wäldern ersetzt werden sollten.
Dieses Vorhaben nutzten Tiergärtner, Handwerker und noch mehr fleißige
Aushilfskräfte, die veralteten Stallungen, Gräben, Teichanlagen
und stockigen Anpflanzungen einer Generalkur zu unterziehen.
Unter anderem wurde die gesamte Einfriedung des mehrere Hundert Quadratmeter
großen Freigeheges vollständig neu eingegrünt. Hierzu stiftete
die Schutzgemeinschaft deutscher Wald/Sektion Duisburg sogar
500 Bäume und Büsche, die künftig Grabenränder,
Wegeeinfassungen und Pflanzinseln zieren sollen. Die Mädchen und Jungen
der Duisburger Waldjugend mit ihrem Leiter, Peter ALLENSCHLÄGER
(genannt Wurzel), werden ebenso Hacke und Spaten in die Hand nehmen wie
Zoo-Patenförster Stefan JESCHKE und Oberforstrat a.D. Günter SCHEPERS.
Wildbirnen, -kirschen, Schlehen, Weißdorn und Haselnuss, Blutbuche
und Wildrosen sorgen künftig nicht nur für optische Gehegegrenzen,
sondern in allererster Linie im frühlingshaften
Blütenflor für Pollennahrung einheimischer Insekten und zur
Herbsteszeit mit ihren herbstlichen Früchten für nahrhaften
Futtervorrat der heimischen Vogelwelt.
WWF, 06.04.2004:
WWF stellt Regierungsbarometer zur Bekämpfung von illegalem Holz
vor.
Deutschland erzielt weniger als die Hälfte der möglichen Punkte.
Bei einem europaweiten Regierungsbarometer zur Bekämpfung von illegal
geschlagenem Holz, das der WWF heute veröffentlicht, erreichte die
Bundesregierung nur sieben von 18 möglichen Punkten. Der WWF kam bei
der Untersuchung von zwölf westeuropäischen Regierungen zu einem
insgesamt ernüchternden Ergebnis: Die Bestnote erzielte Großbritannien
mit zwölf Punkten, gefolgt von Dänemark mit neun Punkten.
Kein Land hat die Prüfung bestanden, beklagt Nina Griesshammer,
Forstreferentin des WWF, das schlechte Ergebnis. Keiner der
überprüften Staaten treffe ausreichende Maßnahmen, um die
Einfuhr und Verwendung von illegalem Holz zu verhindern. Die Regierungen
tragen beim Kampf gegen illegales Holz große Verantwortung, denn ein
Fünftel des Holzes, das in der EU bei öffentlichen Aufträgen
verwendet wird, wird von ihnen eingekauft. Deutschland liefert nach Ansicht
von Nina Griesshammer ein insgesamt beschämendes Ergebnis ab. Besonders
negativ bewertet die Forstexpertin, dass die deutsche Regierung ihre im
Koalitionsvertrag niedergeschriebene Verpflichtung, ausschließlich
nach den Nachhaltigkeitskriterien des Forest Stewardship Council (FSC)
erwirtschaftetes Holz bei der öffentlichen Beschaffung und bei
öffentlichen Aufträgen zu verwenden, nur mangelhaft umsetze.
Deutschland bezieht den Großteil seiner Holzimporte aus Osteuropa und
Russland (2002: 24,2 Kubikmeter), wo bis zur Hälfte des Holzes als illegal
eingeschätzt werden.
Illegaler Holzeinschlag gehört neben Waldbränden und der Umwandlung
von ursprünglichen Wäldern in künstliche Plantagen zu den
Hauptursachen für den Verlust riesiger Waldflächen. Vor allem in
Brasilien, Indonesien, Malaysia, Gabun, Kamerun, Russland und in einigen
osteuropäischen Ländern fallen dem illegalen Holzeinschlag jedes
Jahr mehrere Millionen Hektar Wald zum Opfer. Meist wird der Wald nicht wieder
aufgeforstet, sondern beispielsweise als Plantage zur Gewinnung von billigen
Rohstoffen wie Palmöl genutzt. Um langfristig die verantwortungsvolle
Nutzung der Wälder voranzubringen und dem Handel mit illegal geschlagenem
Holz in Deutschland entgegenzuwirken, unterstützt der WWF den FSC. FSC
steht nach Ansicht der Umweltschützer für das derzeit einzige
internationale Zertifizierungssystem, dessen Vorgaben eine verantwortungsvolle
Nutzung der Wälder garantieren und so zu deren Erhalt beitragen. Die
FSC-Standards sind weltweit gültig und werden jeweils den nationalen
und regionalen Gegebenheiten angepasst.
Save our Seeds:
Jetzt oder nie - neue EU-Gentechnik-Saatgut Richtlinie noch im April
Die Europäische Kommission wird in den nächsten Wochen einen
neuen Anlauf starten, um Grenzwerte für die Verunreinigung von
konventionellem und biologischem Saatgut mit gentechnisch veränderten
Sorten durch eine Richtlinie festzuschreiben. Nach unseren Informationen
sollen dies im wesentlichen die gleichen Grenzwerte sein, die bereits im
September 2003 vorgeschlagen wurden, dann aber in letzter Minute
zurückgezogen werden mußten (0,3 bis 0,5 Prozent GVOs in allem
Saatgut).
Wenn es in Zukunft kein gentechnikfreies Saatgut mehr gibt, wäre dies
das Ende der gentechnikfreien Landwirtschaft. Weder gentechnikfreie Regionen
noch die sogenannte Koexistenz könnten auf dieser Basis bestehen. Die
Kommission will nach Ostern über den Entwurf entscheiden. Sie sollte
deshalb vor Ostern von Ihnen Post bekommen.
Eine Beschreibung der aktuellen Situation und verschiedene Vorschläge
was Sie praktisch tun können finden Sie unter
www.saveourseeds.org/Download_Centre/sos_26_03_04.html
Weitere Informationen finden Sie unter
www.saveourseeds.org
APA OTS (Pressemitteilung) - 2. Apr 2004
Bartgeier
und Steinadler fliegen wieder
Steinadler derzeit nicht mehr vom Aussterben bedroht / Bereits mehr als 100
junge Bartgeier in den Alpen ausgesetzt
Salzburg (OTS) Steinadler sind heutzutage in den Alpen nicht mehr aktuell
bedroht, im Großen und Ganzen können die Bestände als gesichert
und stabil gelten. Das ist eines der Ergebnisse der Artenschutz-Projekte
"Steinadler in den Ostalpen" und "Wiederansiedlung der Bartgeier in den Alpen",
die kürzlich bei den 16. Nationalparkwochen präsentiert wurden.
Trotzdem wird der Steinadler als potenziell gefährdet angesehen, da
Eingriffe des Menschen schnell wieder dazu führen können, dass
sich der positive Trend umkehrt. Deshalb gehört der Steinadler zu den
in den Europäischen Naturschutzrichtlinien (Natura 2000) besonders
geschützten Vogelarten. Kaum ein anderes Tier wird so sehr mit dem
Lebensraum Alpen verbunden wie der Steinadler. Obwohl der Steinadler geradezu
das Sinnbild für die Freiheit und Unberührtheit der Alpen geworden
ist, war er auch hier nicht immer unumstrittener König der Lüfte.
Übermäßige und unkontrollierte Jagd, aber auch
Veränderungen des Lebensraumes haben bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts
in den Alpen so wie auch anderswo zu dramatischen Rückgängen der
Adlerbestände geführt. Das Gebiet der
österreichisch-italienischen Alpen stellt einen bedeutenden
europäischen Lebensraum für Steinadler dar. Auf Initiative des
Nationalparks Hohe Tauern wurde 2003 das Projekt "Aquilalp.net" ins Leben
gerufen. "Aquilalp.net" hat sich zum Ziel gesetzt, in fünf
flächenmäßig bedeutenden Schutzgebieten der Ostalpen den
Bestand an Steinadlern zu erheben und nach einheitlichen Methoden zu
dokumentieren. Im ersten Freilandjahr 2003 wurden insgesamt mehr als 230
Horstplätze und 58 Steinadlerbrutpaare dokumentiert. Das entspricht
in etwa zehn Prozent des gesamten Steinadler-Bestandes in Österreich
und Italien. Da Steinadler ihren Lebensraum sehr großflächig nutzen
- ihre Territorien sind zwischen 30 und 100 Quadratkilometer groß -,
können nur großräumige Schutzgebiete und übernational
koordinierte Schutzstrategien das langfristige Überleben der Art
sicherstellen. Die heuer erhobenen Zahlen verdeutlichen die Wichtigkeit der
an diesem Projekt beteiligten Gebiete für den Schutz des Steinadlers
in Europa. Die Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen den beteiligten
Schutzgebiets-Verwaltungen bei diesem Projekt ist ein weiterer wichtiger
Schritt zu einer überregional koordinierten Schutzstrategie für
alpine Lebensräume. Der Nationalpark Hohe Tauern umfasst insgesamt mehr
als 1.800 Quadratkilometer, er bildet zusammen mit dem direkt angrenzenden
Naturpark Rieserferner-Ahrn und dem ebenfalls angrenzenden Hochgebirgs-Naturpark
Zillertaler Alpen das größte zusammenhängende Schutzgebiet
der Alpen. In den Hohen Tauern wurde die Erhebung des Steinadler-Bestandes
durchgeführt. Insgesamt wurden 33 Steinadlerbrutpaare nachgewiesen,
zwei weitere Brutpaare werden vermutet, konnten jedoch nicht definitiv
bestätigt werden. Von 25 Paaren konnte der Verlauf der Brutsaison 2003
im Detail dokumentiert werden. Der Bruterfolg lag in den Hohen Tauern heuer
bei 0,52 Jungvögeln pro Paar. Insgesamt wurden mehr als 150 Horste erfasst
und dokumentiert. Damit beherbergt der Nationalpark Hohe Tauern zirka ein
Zehntel des geschätzten österreichischen Gesamtbestandes an
Steinadlern. Dem Phantom der Alpen auf der Spur Der Bartgeier galt alpenweit
als ausgerottet. Der WWF Österreich (World Wide Fund For Nature) und
die Frankfurter Zoologische Gesellschaft betreiben seit 1977 ein Projekt
zur Wiederansiedelung dieses größten heimischen Brutvogels. Bereits
1986 wurden die ersten Jungvögel im Krumltal bei Rauris ausgesetzt.
Weit mehr als 100 Jungvögel konnten in der Zwischenzeit über die
ganzen Alpen verteilt diesem Beispiel folgen. Ein Blick zurück auf das
vergangene Jahr gibt Anlass zur Freude. 2003 feierte das Projekt zur
Wiederansiedlung der Bartgeier große Erfolge: Durch das Engagement
der Mitarbeiter in Frankreich wurde gemeinsam mit dem Nationalpark Hohe Tauern
ein EU-Life-Projekt verwirklicht. Bis 2007 hat die Europäische Union
60 Prozent der Projektkosten übernommen und mit diesem Schritt die
europäische Bedeutung des Projekts unterstrichen. Am Life-Projekt beteiligen
sich nun auch französische und italienische Nationalparks - ein wichtiger
Schritt, um österreichische Bartgeier auf ihren Wanderungen quer durch
die Alpen verfolgen zu können. Egal, wo sich ein Bartgeier in den Alpen
aufhält, die Wahrscheinlichkeit, dass er von einem der rund 5.000
ehrenamtlichen Beobachter gesichtet und an den Nationalpark Hohe Tauern gemeldet
wird, ist sehr hoch. Diesem einzigartigen Beobachternetzwerk gelingen im
Jahr rund 2.500 Beobachtungen. Viele der gesichteten Bartgeier können
durch ihre Flügel-Markierungen identifiziert werden. In der Folge ist
es heute möglich, die Population in ihrer Gesamtheit zu erfassen. Vor
einigen Wochen konnten nicht weniger a | |