 |  | | | Ausgabe 207 vom 1. April 2004 | | Liebe Leser, zum 1. April wird uns eine bunte Mischung an Artikeln geboten. Von einigen hofft man, es seien Aprilscherze (erschossener Braunbär), von anderen, daß es keine seien (Yan-Yan schwanger). Immerhin sind einige "echte" darunter... - Viel Spaß damit! Die Zoopresseschau dient primär der Information und steht daher für Pressemeldungen von Zoos, Naturschutz- und Tierschutz-Organisationen gleichermaßen offen. Mit diesmal 25 Meldungen gelangen wir zwar langsam an die Grenzen der Möglichkeiten (vom Arbeitsaufwand ebenso wie vom Umfang der Presseschau), freuen uns dennoch über alle Zusendungen. Nicht zur Weiterverbreitung geeignet sind unserer Ansicht nach jedoch "Pressemeldungen" einiger vorgeblicher Tierschutz-Gruppen, wie sie in den letzten Wochen häufiger zum Gänserndorf-Thema eintrafen: Anonym ohne Unterzeichnung eines Verantwortlichen, dafür aber mit sehr persönlichen Angriffen auf einzelne Personen, voller Unterstellungen, nicht belegter Beschuldigungen, und das Ganze weit unter der Gürtellinie (Zitat: "Wir klagen an !!!!!!!!!!! Mitverantwortlicher an den grausamsten Verbrechen!"). Man kann zu den dahinter liegenden Meinungsunterschieden stehen wie man will, aber solch unsachliche und unfaire Methoden verbieten sich und schaden letztlich auch der (Tierschutz-)Sache selbst. Schade; und nicht mit uns. Die Print-Presse scheint der gleichen Ansicht zu sein, denn dort finden sich diese "Informationen" ebensowenig. Dirk Petzold Achtung Storchennest! In Nord-NRW | | Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | | Zoos und Tierparks | Der Standard - 30. Mrz 2004 Schnäppchenjagd auf Esel und Elefanten Zwei Elefanten und mehrere Löwen, sechs weiße Esel, Pferde, Ponys, Lamas und Ziegen: so weit die lebendigen, doch veräußerbaren Werte des seit drei Monaten in Konkurs befindlichen Gänserndorfer Safariparks. Diese Werte will Masseverwalter Ferdinand Bruckner jetzt rasch zu Geld machen. Für zwei Elefanten gebe es schon Kaufangebote aus Köln, um 40.000 Euro pro Tier, schilderte Harald Schwammer, Vizedirektor des Schönbrunner Tiergartens, der für die Österreichischische Zoo Organisation (Ozo) den Übergangsbetrieb in Gänserndorf beaufsichtigt. Die weißen Esel seien überhaupt schon vergeben: Um insgesamt 5000 Euro würden sie in einen heimischen Nationalpark übersiedeln. Bruckner selbst war am Dienstag nicht zu erreichen. Die Versorgung der Tiere und die Bezahlung der Mitarbeiter sei noch bis 6. Mai gesichert, ließ er verlauten. An diesem Tag, so Schwammer, ende die dreimonatige Überbrückungsfrist, für die das Land Niederösterreich und der Pharmakonzern Baxter mehr als 300.000 Euro zur Verfügung gestellt hatten. Eine ursprünglich in Aussicht gestellte Fristverlängerung für weitere drei Monate werde es nicht geben, meinte Helmut Miernicki, Geschäftsführer der Landesentwicklungsagentur Eco Plus. So zumindest laute sein "aktueller Informationsstand", während Schwammer das Aus noch nicht als endgültig betrachtet. Seines Wissens gebe es durchaus Interessenten für den Park: "Aus Deutschland, Italien und Frankreich." Zudem, so der Zoologe, stoße auch das Zu-Geld-Machen der lebendigen Konkursmasse auf enge gesetzliche Grenzen: "Die Verschickung eines exotischen Tieres ist noch einmal so teuer wie der Kaufpreis selbst. Und Menschenaffen wie Schimpansen dürfen laut Washingtoner Artenschutzübereinkommen überhaupt nicht veräußert werden." Kleine Zeitung - 30. Mrz 2004 Tiere aus dem Safaripark sollen verkauft werden Der Verkauf der Tiere des Safariparks Gänserndorf steht nach Angaben von Masseverwalter Ferdinand Bruckner unmittelbar bevor. Bis 6. Mai ist die Versorgung durch die Tierbetreuungs GesmbH noch gesichert, um die Veräußerung der Tiere muss sich Bruckner jedoch schon in den Wochen davor kümmern. Zudem sei auch die Reduktion des Personals notwendig. Ein möglicher Interessent für die Übernahme des Parks sorgt derzeit für Gesprächsstoff: Der ehemalige Zoodirektor von Dresden, Hubert Lücker. "Er war mit einer Gruppe im Safaripark, die als Interessenten ausgegeben wurden. Lücker soll am Dienstag bei Landeshauptmann Pröll vorsprechen", sagte Bruckner. Von einem Gläubigerausschuss wurde Bruckner ermächtigt, die Tiere des Safariparks "nicht unter Schätzwert" zu veräußern: "Ich habe derzeit keine Einnahmen, ich muss aus der Verwertung der Tiere Kapital erzielen." Für die Elefanten gebe es bereits Kaufinteressenten. Der Preis für einen Dickhäuter sei laut Bruckner zwischen 40.000 und 50.000 Euro anzusetzen. Grafschafter Nachrichten - 27. Mrz 2004 Tierpark Zoo strukturiert Programm an Führungen neu Angebote für Schulen Die Frage, warum die drei Thüringer Waldziegen auf dem Vechtehof ihre insgesamt sechs Jungen allesamt am Mittwoch, innerhalb von nur vier Stunden, zur Welt gebracht haben, wird auch in einer Zooschule wohl nie endgültig geklärt werden können. Ansonsten aber hofft die diplomierte Biologin Ina Brockmann, alle Fragen während ihrer Themenführungen und Entdeckungstouren für Schulen beantworten zu können. Die neue Leiterin der Zooschule hat das Programm für Schul- und Kindergartenausflüge in den Tierpark, aber auch für Führungen mit älteren Gruppen neu konzipiert, nachdem dieser Bereich in den vergangenen Jahren nicht weiterentwickelt worden war. Das so genannte "tierisch spannende Angebot" umfasst sieben Führungen zu verschiedenen Themen wie zum Beispiel den "Waffen der Tiere", den "Techniken und Tricks im Tierreich", den Tierkindern oder den Unterschieden zwischen Haus- und Wildtieren. Wichtige Informationen zu dem Zooschul-Programm hat die Biologin in einem Faltblatt zusammengestellt, das an Schulen in der Grafschaft, im Landkreis Steinfurt und im Emsland geschickt wurde. Findet das Angebot in den Schulen und Kindergärten den erhofften Anklang, kann sich Geschäftsführer Thomas Berling vorstellen, das Programm auszuweiten bis über die Grenzen hinaus. Dabei ist auch eine Kooperation mit dem Naturkundemuseum "Natura Docet" in Denekamp denkbar. Salzburger Nachrichten - 31. Mrz 2004 Braunbär im Haager Tierpark erschossen Braunbär "Christian" ist im Haager Tierpark von einem bisher unbekannten Waffennarren mit einer Pistole erschossen worden. Die Tat wurde laut Tierparkverwaltung bereits vor rund zwei Wochen begangen. Das Tier wurde von dem Projektil ins Bein getroffen, war in seiner Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt und erlitt eine Bauchfellentzündung. Eigentliche Todesursache war aber Wundbrand. Die Gendarmerie fahndet nach dem Besitzer einer Kleinkaliberwaffe. Gegen den unbekannten Todesschützen wird wegen Tierquälerei ermittelt. "Christian" war vor elf Jahren in einem Fünflingswurf zur Welt gekommen - eine Mehrlingsgeburt in Gefangenschaft, die dem Haager Tierpark einen Eintrag ins "Guinness-Buch 1994" einbrachte. Berliner Zeitung - 26. Mrz. 2004 Zeugen mit Herrn Zhang und Herrn Peng: Zwei Pandaexperten aus China auf Nachwuchsmission Als chinesischer Panda-Spezialist kommt man ganz schön rum. Neulich war Herr Zhang im Wiener Zoo. Jetzt sitzt er mit seinem Kollegen Herrn Peng im Roten Rathaus im Zimmer der Bürgermeisterin und Justizsenatorin Karin Schubert. Sie sollen endlich für Panda-Nachwuchs im Berliner Zoo sorgen. Die 19-jährige Bärin Yan Yan verweigert schon seit Jahren die Mutterschaft, so dass erneute Befruchtungsversuche inzwischen wie ein Scherz wirken. Da ist beachtlich, dass sich Zoodirektor Jürgen Lange um Optimismus bemüht: "Das sind wirkliche Spezialisten", sagt er. Peng ist Chef des Pekinger Panda-Forschungs-Zentrums, Zhang ist stellvertretender Direktor im Panda-Nationalpark Wolong. All zu viel Hoffnung wollen die beiden aber nicht verbreiten Planung und Bau TAZ - 26. Mrz. 2004 Für Menschen ideal Aug in Aug mit Lloyd, dem Star des Zoos am Meer in Bremerhaven, der nach dreijähriger Bauzeit neu eröffnet. 25 Millionen Euro kostete der Umbau, die Stadt beteiligte sich mit 15, die EU und das Land Bremen mit jeweils fünf Millionen. Wasser spielt nach wie vor eine große Rolle im Konzept des neuen Zoos, der einen Schwerpunkt auf "nordischen Tieren hat". Seelöwen, Seehunde und Seebären kann man sowohl von oben als auch "von unten" durch Guckfenster beobachten. Durch eine mechanische Wasseraufbereitungsanlage wird das Wasser klar gehalten, so dass man die Tänze der Meeressäuger auch wirklich sehen und nicht bloß erahnen kann. Die Eisbären haben in ihrem großen Areal ebenfalls einen See, in den man hineinsehen kann. Die Besonderheit des Zoos: Er ist auf zwei Etagen gebaut. Ein Rundweg führt ohne Treppenstufen einmal "überirdisch" an den Becken entlang und verschwindet dann ebenerdig in einem Grottengang. Auf diese Weise löst der Zoo sein größtes Problem: Er ist winzig klein. Platz ist deshalb nur für eine Hand voll Tiere: darunter Pumas, Schneehasen, Pinguine, Waschbären sowie die beiden Ausnahmen Schimpansen und Krallenäffchen, die bleiben durften. Durch- und Einblicke finden sich überall. Die Wesermündung und der Hafen erscheinen hinter den künstlichen Felsen. So soll die Illusion erzeugt werden, dass die Tiere sich frei bewegen können. "Wir haben die Richtlinien der Europäischen Union für die Größe der Gehege eingehalten und teilweise sogar überschritten", sagt Christian Bruns, Geschäftsführer der Städtischen Grundstücksgesellschaft und deren Tochter Zoo am Meer GmbH. Freie Presse (Chemnitz) - 26. Mrz. 2004 Leipziger Zoo eröffnet im April « Kiwara » Ab dem 3. April bietet der Zoo Leipzig seinen Besuchern mit der Afrika-Savanne «Kiwara» eine weitere Attraktion. «Auf verschlungenen Pfaden können Neugierige sich auf eine Safari begeben, per pedes oder mit dem Jeep», sagte Pressesprecherin Kathleen Raschke. Im Zentrum der Anlage befindet sich die Safari-Lodge, ein erhöht gelegenes Lokal mit rund 200 Terrassenplätzen. In dieser Höhe befindet sich der Gast Auge in Auge mit den Giraffen. Dabei fällt der Blick auf das Panorama der mehr als 25.000 Quadratmeter großen Savannenlandschaft mit Hügeln und Wasserlöchern samt der angrenzenden Rosentallandschaft. Wasserläufe dienen als Gehegeabgrenzung. Antilopen, Zebras und Giraffen bevölkern neben Straußen und Flamingos, Kronenkranichen, Hornraben und Marabus die Savanne. 60 Tiere in 9 Arten haben dort ein neues Zuhause gefunden. Ein eigenes Freigehege dürfen die drei Tüpfelhyänen beanspruchen. Für die Besucher gibt es zur Eröffnung ein Afrikafest. Neue Ruhr Zeitung - 30. Mrz 2004 Ich will ein Fisch im Wasser sein... Bis zu 500 000 Besucher jährlich werden ab 1. August im größten Süß- und Meereswasser-Aquarium Deutschlands erwartet. Seit November 2003 ist das 20 Millionen Euro teure "Sea Life Oberhausen" im Bau. In knapp vier Monaten sollen in dem 3300 Quadratmeter großen Unterwasser-Komplex zwischen Centro und Rhein-Herne-Kanal rund 20 000 Fische aus 100 verschiedenen Arten heimisch werden. Dreh- und "Angelpunkt" der von britischen Investoren finanzierten Anlage, die die Wasserwelt von den Alpenquellen bis in den Ozean zeigen soll, wird das Tiefseebecken sein. Besucher werden Haie, Rochen und Makrelenschwärme aus einem U-Boot und einer versunkenen Fregatte heraus betrachten und sich beim Gang durch einen 20 Meter langen Glastunnel wie Taucher fühlen. Garniert wird die Mischung aus Naturkunde und Unterhaltung mit Ausstellungen und Filmvorführungen, die "Sea Life" mit der Umweltorganisation Greenpeace erarbeitet hat. Freie Presse (Chemnitz) - 26. Mrz. 2004 Thermalbad Wiesenbad: Exotisches mitten im Erzgebirge Die possierlichen Weißbüscheläffchen dürften wohl zu den Lieblingstierchen nicht nur der jüngeren Besucher avancieren. Die brasilianische Riesenvogelspinne und die Pfeilgiftfrösche sind eher Geschmackssache. Genauso wie die fast vier Meter lange Tigerpython aus Südostasien. In der in jeder Hinsicht bunten Schmetterlingsanlage fühlt man sich tatsächlich wie im tropischen Regenwald und das alles mitten im Erzgebirge. Eine Reise durch verschiedene Kontinente auf 450 Quadratmetern und bei feuchtwarmen 28 Grad ist ab Samstag kein Problem mehr. Punkt 13 Uhr öffnet die neue Tropenhalle in Wiesenbad, das Troparium Butterfly für die Öffentlichkeit. Mario Gemballa präsentiert im Exotenhaus rund 600 Tiere. Wobei die Kombination aus Terrarium, Aquarium und Schmetterlingspark nicht oft in Deutschland zu finden ist, versichert der gelernte Forstwirt. Voraussichtlich noch in diesem Jahr wird das benachbarte alte Feuerwehrdepot mit einbezogen. Dort entsteht eine Anlage für Kaimane, verrät der Bauherr. Prignitzer - 28. Mrz 2004 Den Wölfen mehr Komfort im Gehege Schöner und artgerechter soll das Wolfsgehege werden. Und das schon in diesem Jahr, geht es nach den Wünschen des Perleberger Tierpark Fördervereins e. V. Schließlich feiert der Tierpark in diesem Jahr seinen 40. Geburtstag und das wäre doch das schönste Geschenk, meinten gestern die Vorstandsmitglieder auf ihrer jährlichen Klausurtagung. Es wäre das letzte noch umzugestaltene Gehege, alle anderen präsentieren sich dem Besucher bereits auf einem modernen Stand. Außerdem sei der Platz für das auf sechs Tiere angewachsene Rudel zu klein geworden. "Das neue Gehege wird komfortabler und sehr naturnah sein", verspricht der Vereinsvorsitzende Hartmut Martin. Neue Ruhr Zeitung - 31. Mrz 2004 Hänsel und Gretel im neuen Haus Oberhausen. Der Streichelzoo im Kaisergarten ist um eine Attraktion reicher, ein Schneeeulenpärchen, "Hänsel" und "Gretel" nach zwei närrischen Eulenordenträgern benannt, sind in ihr neues Gehege gezogen. Eingeweiht wurde dieses und eine benachbarte neue Hühnervoliere mit einem Festakt, an dem ein gutes Dutzend EulenordenträgerInnen, Vertreter von Politik und Verwaltung sowie viele Oberhausener Bürger teilnahmen. Hans-Georg Leinweber, Arbeitsdirektor der Wirtschaftsbetriebe Oberhausen GmbH, erinnerte daran, dass der kleine Zoo die meist besuchte städtische Einrichtung ist. Auf einer Fläche von vier Hektar würden zwölf heimische Tierarten - insgesamt 500 Haus- und Wildtiere - gezeigt. Mitteldeutsche Zeitung - 28. Mrz 2004 Tigerfamilie zieht bald um Trotz des kalten Wetters, das eher an den Winter als an den Frühling erinnerte, waren etwa 25 Besucher zum Frühlingsfest in den Tierpark Aschersleben gekommen, um beim Rundgang mit dem Leiter Dietmar Reisky dabei zu sein. Gleich zu Beginn des Rundgangs zeigten sich die Somalischafe mit ihrem Nachwuchs. Erstmals dürften viele die Chinesischen Zwergmuntjaks zu Gesicht bekommen haben. Diese etwa hasengroße Hirschart hat der Tierpark zu seinem 30-jährigen Jubiläum als Geschenk erhalten. Am Tigergehege lud Reisky alle für den nächsten Sonntag ein, wenn die Tigerfamilie umziehen wird. Die Tiere werden zwar erst das Innengehege beziehen. Das sei aber dreimal größer als das jetzige, erklärte Reisky. Er schätzt, dass das große Gehege erst im Sommer bezogen werden kann. Aachener Zeitung - 28. Mrz 2004 Senator, Lilly und Co. halten jetzt Hof im Tierpark Nach zehn Jahren sind im Aachener Tierpark wieder Luchse zu erleben. Nachdem die Eulen ihr altes Gehege verlassen mussten, wurde ein neues für sie errichtet. Nach einem halben Jahr der Bauarbeiten wurde so eine 700 Quadratmeter große Naturanlage errichtet, die den vier Tieren eine neue Bleibe bieten sollte. Tagesanzeiger - 31. Mrz 2004 Vom Tiergarten zum Naturschutzzentrum Im Laufe eines Dreiviertel-Jahrhunderts hat sich der Zoo Zürich von einem menagerie-ähnlichen Tiergarten in Richtung eines Naturschutzzentrums entwickelt. Die Entwicklung soll auf diesem Gleis weitergehen. Eröffnet wurde der Zoo Zürich am 7. September 1929 mit einem Hauptgebäude, einem Bärengraben, einem Raubtier- und einem Kleinaffenhaus. Eine Woche nach der Eröffnung, am 15. September, drängten sich 20835 Menschen im Zoo: Eine Tages-Besucherzahl, die seither erst einmal wieder erreicht wurde; im Herbst 2002, bei der Eröffnung des Zoolino, einem Zoo-Teil für Kinder. Seit Jahrzehnten engagiert sich der Zoo für die Erhaltung bedrohter Tierarten. So wurde er etwa unter Direktor Peter Weilenmann als erster westeuropäischer Zoo für die Mitwirkung am Erhaltungszuchtprogramm der Arabischen Oryx ausgewählt, die in der Natur ausgestorben waren. Schon 1984 wurden die ersten drei Tiere in Jordanien ausgewildert. Mit grosszügigen, dem ursprünglichen Lebensraum der jeweiligen Tiere nachempfundenen Anlagen - von der Bären- über die Himalayaanlage bis hin zur Masoala-Regenwaldhalle - hat sich der Zoo Zürich seither einen Namen gemacht. Als nächstes folgt die Löwenanlage und es gibt auch schon Pläne für eine neue Elefantenanlage. Tagesanzeiger - 31. Mrz 2004 Ein neues Heim für die Löwen Sein 75-Jahr-Jubiläum nimmt der Zoo Zürich zum Anlass, die Sammlung für eine neue Löwenanlage zu starten. Die voraussichtlichen Kosten von 5 bis 6 Millionen Franken sollen vollständig via Spenden gedeckt werden. Der Löwe - König der Tiere und Wappentier von Zürich - lebt im Zoo in einer Anlage, die heutigen Anforderungen nicht gerecht wird. Dies soll sich ändern. Zurzeit ist ein Vorprojekt in Arbeit, wie Zoo-Direktor Alex Rübel vor Medien und Jubiläumsgästen sagte. Baubeginn soll 2005 sein. Wann die Eröffnung sein wird, ist noch offen. Die Aussenanlage für die indischen Löwen wird laut Rübel gut zehnmal grösser als die heutige. Dazu kommt eine grosszügige Innenanlage. Wichtiger als die Grösse sei aber die Einrichtung: Das Tier muss Anreize für verschiedenste Verhaltensformen erhalten. Vorgesehen ist unter anderem ein komplexes Fütterungssystem, das den Jagdtrieb der Löwen weckt. Die Anlage kommt in den Bereich des heutigen Katzenhauses und der ehemaligen Eisbärenanlage zu stehen. Sie ist laut Rübel der Landschaft des indischen Nationalparks «Gir Forest» nachempfunden. Die Besucherinnen und Besucher sollen die Katzen möglichst ohne Gitter von verschiedenen Standpunkten aus beobachten können. Zürich ist mit Helsinki und London an einem Erhaltungszuchtprogramm beteiligt. Das in Zürich lebende Löwenpaar Bhagirath und Mena ist ein Geschenk der indischen Regierung an die Eidgenossenschaft zu deren 700-Jahr-Feier 1991. Die mittlerweile etwa 15 Jahre alten Tiere haben seither vier Nachkommen aufgezogen, die in verschiedenen anderen Zoos leben. Die neue Anlage ist konzipiert für ein Männchen und ein bis zwei Weibchen samt Jungen. Aktionen Tagesanzeiger - 31. Mrz 2004 Das Jahr des Löwen Das Jubiläumsjahr des Zoos Zürich ist ein eigentliches «Löwenjahr»: Es steht ganz im Zeichen der Spendensammlung für die neue Löwenanlage. Zahlreiche Aktionen sind verteilt auf das ganze Jahr vorgesehen. Für verschiedene Bevölkerungsgruppen gibt es Tage mit freiem Eintritt, wie Zoo-Direktor Alex Rübel anlässlich des Jubiläums ausführte. Stattdessen wird an den Spenderwillen appelliert. Im ganzen Juni können Personen gratis in den Zoo, deren Vor-oder Familiennamen etwas zu tun hat mit Löwe, Leu, Leo oder dergleichen - Leonie Müller profitiert genauso wie Moritz Leuenberger. Von 23. Juli bis 23. August ist der Eintritt für alle im Sternbild des Löwen Geborenen frei. Und den ganzen September hindurch dürfen alle Menschen mit Jahrgang 1929 gratis hinein - im September 1929 wurde der Zoo eröffnet. Am eigentlichen 75. Geburtstag des Zoos, am 7. September, beträgt der Eintritt für alle 7.50 Franken. Neben den Gratis-Eintritt-Tagen gibt es verschiedene Veranstaltungen für Erwachsene und/oder Kinder im Zoo und andernorts in der Stadt. Dazu gehört ein verlängerter Abend am 1. Juli, und gar eine Zoo-Nacht im Rahmen der Langen Nacht der Museen am 4. September. Mitteldeutsche Zeitung - 31. Mrz 2004 Nach der Eiersuche auf Jungtierschau Am Ostersonntag ist es wieder soweit: Dessaus Tierpark verwandelt sich in ein riesiges buntes Osternest. 2 500 Eier verstecken die Mitarbeiter der städtischen Einrichtung und die Mitglieder des Vereins der Tierparkfreunde in den frühen Morgenstunden des österlichen Feiertages. "In diesem Jahr werden wir besonders schwierige Verstecke aussuchen", kündigt Tierparkleiterin Christine Kilz an. Alle bunten Eier aber werden von den Wegen aus erreichbar sein. Sind alle Eier in den Körben, Beuteln und Taschen der großen und kleinen Besucher eingesammelt, kann der Tierparkbesuch in aller Ruhe genossen werden. Bei den Kamerunschafen, Mähnenspringern, Lamas und Zackelschafen hat sich in den letzten Tagen Nachwuchs eingestellt. "Bis Ostern erwarten wir bei den Lamas, Kamerunschafen und Mähnenspringern noch weitere Geburten", kündigt Kilz an. Auch in der Fasanerie liegen schon Eier. Die Kinderstube im Dessauer Tierpark wird bis dahin also gut gefüllt sein. Die Tierparkleiterin verspricht, dass auch alle Jungtiere zu Ostern draußen sein werden, um sich den Besuchern vorzustellen. Eitel Freude herrscht seit Freitag auch im Käfig der Gelbbrust-Aras. "Gerd" hat eine Partnerin bekommen und sich auf den ersten Blick in sie verliebt, wie Christine Kilz beobachten konnte. Auch hier dürfte also der Nachwuchs nicht mehr lange auf sich warten lassen. Märkische Oderzeitung - 26. Mrz. 2004 Namenssuche für Ziegenböckchen Noch gut zwei Wochen, dann steigt im Tierpark die 8. MOZ-Osterfete. Auf die kleinen Gäste warten wie immer viele Wettbewerbe rund ums Osterei, bei denen es wieder tolle Preise zu gewinnen gibt. Wie in den vergangenen Jahren wird es auch diesmal bei der MOZ-Osterfete, zu der die Märkische Oderzeitung, der Tierpark und das Angermünder Bildungswerk einladen, eine Tiertaufe geben. Gesucht wird ein passender Name für einen kleinen Afrikanischen Zwergziegenbock. Süddeutsche Zeitung - 31. Mrz 2004 65.000 Ostereier im Zoo versteckt Der Osterhase hat im Münchner Zoo alle Hände voll zu tun: Tausende Eier versteckt er am Ostersonntag und -montag im Kindertierpark. 20.000 der Lindt-Eier sind allerdings für Erwachsene gedacht, weil mit Likör gefüllt. Stolz ist die Parkleitung zur Zeit auf die gute Entwicklung der drei Humboldtpinguine. Die im Februar geschlüpften Tiere werden von den Tierpflegern von Hand aufgezogen, und haben seit ihrer Geburt mit 90 Gramm schon 600 Gramm zugenommen. Norddeutsche Neueste Nachrichten - 27. Mrz 2004 Die Bären sind aufgewacht Mit dem Motto "Der Bär ist los" will der Schweriner Zoo heute von 13 Uhr an sein traditionelles Frühlingsfest feiern. Grund dafür sind die beiden schwergewichtigen Braunbären, Claudia und Vica, denn sie verlassen am Sonnabend ganz offiziell ihr Ruhelager. Nach mehrmonatiger Winterruhe und tief eingemummelt in Strohbetten, freuen sich die Zoo-Mitarbeiter jetzt darauf, die zwei Bärendamen wiederzusehen. In diesem Jahr sollen sie mit einem großen Frühlingsfest an der Außenanlage begrüßt werden. Ostsee Zeitung - 27. Mrz 2004 Benefizabend des Lions Clubs am Großaquarium Zu einer Benefizveranstaltung in besonderer Atmosphäre lädt der Stralsunder Lions Club ein. Am neuen Schildkrötenbecken des Meeresmuseums erhalten Besucher am 22. April um 19 Uhr interessante Auskünfte zum neuen Besuchermagneten. Architekten und Museumsleitung berichten über die Entstehungsgeschichte, außerdem warten ein kaltes Büfett und viele Einblicke in die geheimnisvolle Aquarienwelt. Der Erlös des Abends kommt der Kinder- und Jugendarbeit des Museums zugute. Karlsruher Nachrichtenmagazin - 29. Mrz 2004 Flamingos, Schafe und Geld: Zoofreunde sammeln seit 25 Jahren Am Donnerstag, 1. April, jährt sich die Gründung des Vereins der Zoofreunde Karlsruhe zum 25. Mal. Junge Karlsruher Bürger haben sich 1979 zusammengefunden, um ihren Tiergarten auf unterschiedlichste Weise zu unterstützen. Anlässlich seines Jubiläums übergibt der Verein dem Zoo einen Scheck. Vor allem Spenden haben dies möglich gemacht: Mit Informationsständen, Flohmärkten und Kinderfesten haben die Zoofreunde auf sich aufmerksam gemacht, auch der Spendentrichter im Raubtierhaus hat seinen Teil beigetragen. Mit dem gesammelten Geld konnten in der Vergangenheit vor allem Anlagen für Luchse, Schimpansen und Elefanten ausgebaut werden. Diesmal steht das Eisbärengehege an. Sächsische Zeitung - 27. Mrz 2004 Sie wandern wieder Vom Anfassen bekommt man Warzen, und sie sind schleimig und giftig! Wer sich vom Gegenteil überzeugen will, kann dies anlässlich des Familientages Von Molchen und Fröschen im Kamenzer Museum der Westlausitz tun. Am Sonntag von 13 bis 18 Uhr können Neugierige im Elementarium lebende Frösche, Kröten und Molche bestaunen und in die Hand nehmen. Rotenburger Rundschau - 31. Mrz 2004 Wildpark Nindorf lädt zum Workshop ein Zwischen Wäldern und Teichen befinden sich auf rund 50 Hektar mehr als 1.000 Tiere. Zu sehen sind natürlich auch europäische Großwildarten wie Bären und Elche sowie fliegende Greifvögel. Parkbänke, Gartenanlagen, Kinderspielplätze und ein Restaurant verlocken zum Verweilen. Für Sonntag, 18. April, lädt der Fotograf Andreas Rose zur gemeinsamen Motivsuche. Schwerpunkt: das Fotografieren von Jungtieren. Vorher gibt es eine theoretische Einführung. Rotenburger Rundschau - 31. Mrz 2004 Im Wildpark Lauenbrück werden Träume wahr Einmal als Indianer durch die Prärie reiten, als Robin Hood Wildpark-Forest durchstreifen, als Dr. Doolittle mit den Tieren reden, als Käpt´n Flint "Wildpark-Eiland" entdecken sind das nicht die sehnlichsten Kinderwünsche? Im Wildpark Lauenbrück können sie sich erfüllen. Mit speziellen Programmen richtet der Wildpark Abenteuer-Geburtstage für Kindergesellschaften aus. Nachwuchs Berliner Zeitung - 31. Mrz 2004 Yan Yan ist endlich schwanger - Pandabärin erhielt Samenspende Bei der siebten künstlichen Befruchtung soll es endlich geklappt haben: Die Panda-Bärin Yan Yan ist trächtig - dank der Panda-Experten Zhang Gui Quan und Peng Zhenxin. Die beiden waren eigens aus China angereist, um das Nachwuchs-Drama im Zoologischen Garten zu beenden. Was niemand wusste: Im Gepäck hatten sie einen tiefgefrorenen Samencocktail mehrerer Pandas aus dem Pekinger Zoo. "Wir gehen davon aus, dass er gewirkt hat", verkündete gestern Peng Zhenxin, der Direktor des Riesenpanda-Zentrums in Peking. Den Beweis dafür liefere Yan Yans Hormonspiegel. "Der Progesteron-Wert ist stark erhöht. Das ist ein sicheres Zeichen dafür, dass sich die Eizelle in der Gebärmutter eingenistet hat", sagte Peng. Hundert Prozent sicher könne man sich allerdings erst in ein paar Wochen sein - wenn der Panda-Nachwuchs bei der Ultraschalluntersuchung zu sehen sein wird. Das ist eine handfeste Überraschung, denn als die Experten vergangene Woche von ihrer Fruchtbarkeits-Mission berichteten, war von dem Sperma-Mitbringsel noch keine Rede. Da hatten die beiden lediglich verkündet, sie wollten Yan Yan erst mal gründlich untersuchen "Wir wollten den Berlinern nicht allzu viele Hoffnung machen", erklärte gestern Zhang Gui Quan, der stellvertretende Leiter des Panda-Nationalparks in Wolong. Zhang räumte ein, dass auch er zunächst den Verdacht hegte, dass die 19-jährige Yan Yan einfach nicht reproduktionsfähig sei. Dafür hatte es zuvor zahlreiche Anzeichen gegeben. So hatte der Pekinger Zoo Yan Yan schon vier Mal vergeblich zur Zucht ausgeliehen, bevor er sie im Jahr 1995 nach Berlin ziehen ließ, dorthin, wo bereits Bao Bao auf sie wartete. Jener Panda-Mann, den die chinesische Regierung 1980 Helmut Schmidt schenkte und der nun allmählich auf die 30 zugeht. Jetzt heißt es abwarten und hoffen. Über die Dauer einer Panda-Schwangerschaft gibt es unerschiedliche Angaben. Sie kann zwischen 100 und 160 Tage dauern. Zeit genug für den Zoo, sich auf einen Besucheransturm vorzubereiten, der dann im August losbrechen könnte - wenn alles gut geht. Denn leider überleben viele Panda-Kinder die ersten Wochen nicht. Hamburger Abendblatt - 01-04-2004 Giraffen-Baby Yalinga: Jetzt trinkt es endlich bei der Mama Yalinga stand schon eine Dreiviertelstunde nach ihrer Geburt vor elf Tagen auf den Beinen. Doch dafür machte die kleine Rothschild-Giraffe ihren Pflegern andere Sorgen: Sie trank nicht bei Mutter Etosha, sondern musste mit einer Flasche und Ersatzmilch von Hand gefüttert werden. Jetzt die frohe Kunde aus Hagenbecks Tierpark: Das grazile Tierbaby hat doch noch den Weg zu Mamas Zitzen gefunden! Kölnische Rundschau - 30. Mrz 2004 Mini-Löwin an der Nuckelflasche Gierig krallt sich die zwölf Tage alte, noch namenlose Berberlöwin in den Handschuh von Tierpflegerin Petra Becker. Regelmäßig bekommt das Löwenbaby des Neuwieder Zoos noch immer die Flasche mit einer speziellen Milch für die Katzenaufzucht und einem Vitaminzusatz. Ein Glücksfall ist der Nachwuchs der in freier Wildbahn vor fast 50 Jahren ausgestorbenen Löwenart. In Deutschland sind sie einzigartig, erläutert Zoodirektor Heinrich Klein. Im vergangenen Juli erst kamen der ausgewachsene Löwe Rafik mit seinen beiden Gefährtinnen Alia und Malaika aus dem Zoo der marokkanischen Hauptstadt Rabat nach Neuwied. Die letzten Exemplare dieser Art stammen aus der Privathaltung des Königs von Marokko, so der Direktor. In Kürze sollen die jungen Löwen an den Zoo nach Erfurt gehen. SWR Nachrichten - 29. Mrz 2004 Nachzucht von Berberlöwen gelungen Im Neuwieder Zoo ist erstmals in Deutschland die Nachzucht von Berberlöwen geglückt. Bei der Vorstellung der beiden noch namenlosen Tiere sprach Zoodirektor Heinrich Klein von einem sensationellen Erfolg. In freier Wildbahn gelten die Raubkatzen schon seit den 40er Jahren als ausgestorben. Die beiden Neuwieder Berberlöwen kamen im Januar und März zur Welt. Das ältere Baby wird von der Löwenmutter selbst aufgezogen, das jüngere von einer menschlichen Pflegemutter mit der Flasche. Der Zoo Neuwied hat nach eigenen Angaben als einziger zuchtfähige Löwen. TAZ - 29. Mrz 2004
und sonst? Der Frühling kommt, alles sprießt und gedeiht. In den beiden Berliner Zoos sind in diesem Jahr so viele Tierbabys zur Welt gekommen wie selten zuvor. Die Direktoren der Tierparks werteten dies als Erfolg der guten Pflege und Haltung. Freie Presse (Chemnitz) - 31. Mrz 2004 Rekordversuch im Dresdner Zoo Dresdens Zoo-Geschäftsführer Karl-Heinz Ukena ist am 1. April ein Jahr im Amt, doch Scherze macht er nicht zu diesem Datum. Schließlich gestattet ihm die Finanzlage der Stadt keine großen Sprünge. Umso wichtiger erscheint es dem Neu-Dresdner mit ostfriesischen Vorfahren, dass der Zoo dennoch im Gespräch bleibt. So ist zu Ostern ein spektakulärer Weltrekordversuch geplant: der größte Ostereierbaum der Welt. Aktionen wie der erhoffte Eintrag in das Guinness-Buch sollen den Tierpark ins öffentliche Interesse rücken. Dann mit den Besucherzahlen kann der Zoochef nur bedingt zufrieden sein. Zwar zählte der Zoo im vergangenen Jahr 510 000 Besucher. Angepeilt werden langfristig wieder mehr als 700 000 Besucher, was in den 90er Jahren mehrfach erreicht wurde. Ob die Stadt ihr finanzielles Engagement für den Zoo in den kommenden Jahren aufrecht erhalten kann, muss abgewartet werden. 2003 gab es immerhin noch einen Obulus von 1,85 Millionen Euro, im laufenden Haushaltsentwurf sind knapp 2,4 Millionen Euro eingeplant. Anlass zum Optimismus gibt die vorläufige Bilanz für das erste Quartal 2004. Es wurden die höchsten Besucherzahlen seit Jahren in den ersten drei Monaten erreicht. Ukena hofft außerdem, dass der Zoo zukünftig verstärkt auch Touristen anlockt. Die Bautätigkeit hat sich in diesem Jahr im Rahmen, nicht nur weil die Finanzmittel für größere Investitionen fehlen. Nachdem die relativ geringen Flutschäden beseitigt werden konnten, ist in diesem Jahr der Ausbau der Giraffenanlage vorgesehen. Hinzu kommen ein Ausbau des Eselsgeheges und die Verlegung neuer Heißluftleitungen. An Sonderveranstaltungen ist diesem Jahr eine Dixieland-Veranstaltung für die ganze Familie geplant. Ukena hat schon das Jahr 2006 im Visier. Dann will sich der Zoo mit einem eigenen Programm in die 800-Jahr-Feier der Stadt einbringen. Außerdem wird der Zoo im Jubiläumsjahr der Stadt 145 Jahre alt. Den derzeitigen Tierbestand beziffert Ukena auf rund 3000 Einzeltiere und etwa 400 Arten. Mit Spannung wird auch spektakulärer Nachwuchs erwartet, so bei den Borneo-Flussschildkröten. Auch wurde eine Braut für das Schneeleopardenmännchen gefunden. Sächsische Zeitung - 27. Mrz 2004 Tamarine mit majestätischem Bart Anfang dieser Woche zog ein Pärchen Kaiserschnurrbarttamarine ins Dresdner Primatenhaus ein. Ein junges Pärchen, das aber mit zwei bzw. drei Jahren bereits als geschlechtsreif gilt. Er kommt aus dem Zoo Frankfurt/Main, sie reiste aus Jihlava/Tschechien an. Beide verstanden sich auf Anhieb. Vor Wochenfrist entließ man die 19 Humboldt-Pinguine in die Freilandsaison. Inzwischen wurden auch die Pelikane sowie alle Enten und Gänse in ihr eigentliches Freilandgebiet umgesetzt. Die Ibisse, Kuhreiher und Nimmersattstörche hingegen, müssen auf den Anbruch wärmerer Tage warten. Friesländer Bote - 27. Mrz 2004 Tier- und Freizeitpark Jaderberg erwartet in den Ferien den ersten Besucheransturm Seit dem 6. März ist der Tier- und Freizeitpark Jaderberg wieder geöffnet. Im Park hat der Frühling inzwischen Einzug gehalten, bunte Frühlingsblumen künden vom Saisonbeginn. Löwen, Giraffen, Affen und Pinguine erwarten die ersten Besucher. Die beiden Zwergflusspferde präsentieren sich in einem frisch sanierten Badebecken im Tropenhaus. Hier werden sie umkreist von einer Vielzahl recht zahmer exotischer Vögel. Die Winterpause wurde wieder genutzt, um viele Gehege und Anlagen zu renovieren und frisch herauszuputzen. Jüngste Attraktion ist die Afrikanische Steppe im Abenteuerpark. Auf der riesigen Anlage sind seit Herbst 2002 nicht nur drei stolze Angola-Giraffen, sondern auch Wasserböcke, Zebras und anderen Steppentiere zuhause. Karlsruher Nachrichtenmagazin - 29. Mrz 2004 Flamingos, Schafe und Geld: Zoofreunde sammeln seit 25 Jahren Am Donnerstag, 1. April, jährt sich die Gründung des Vereins der Zoofreunde Karlsruhe zum 25. Mal. Junge Karlsruher Bürger haben sich 1979 zusammengefunden, um ihren Tiergarten auf unterschiedlichste Weise zu unterstützen. Anlässlich seines Jubiläums übergibt der Verein dem Zoo einen Scheck. Mit Informationsständen, Flohmärkten und Kinderfesten haben die Zoofreunde auf sich aufmerksam gemacht, auch der Spendentrichter im Raubtierhaus hat seinen Teil beigetragen. Mit dem gesammelten Geld konnten in der Vergangenheit vor allem Anlagen für Luchse, Schimpansen und Elefanten ausgebaut werden. Diesmal steht das Eisbärengehege an. TAZ - 26. Mrz. 2004 Selbst ausgewildert Der Wind stand günstig für zwei Luchse aus dem Schaugehege des Nationalparks Harz. Als beim jüngsten Sturm ein 20 Meter hoher Baum umstürzte und den 3,50 Meter hohen Maschendrahtzaun um das Gehege zu Boden drückte, ergriffen die beiden weiblichen Tiere die Gelegenheit und suchten das Weite. Ein dritter Luchs hingegen sei auf dem umzäunten Gelände geblieben, sagte der Leiter des Luchs-Auswilderungsprojektes, Ole Anders. Während einer der entkommenen Luchse in der Nähe des Geheges entdeckt, narkotisiert und eingefangen wurde, befindet sich die zweite "Ausbrecherin" noch auf der Flucht. Grafenauer Anzeiger - 27. Mrz 2004 Er verbrachte sein Leben im Tier-Freigelände Grafenau. Insider haben schon vor ein paar Tagen bemerkt, dass mit dem alten Fritz im Bärengehege etwas nicht stimmt, denn er ließ sich nicht mehr sehen. Die Befürchtungen wurden zur traurigen Gewissheit: er ist gestorben. Der Befund über die Todesursache steht noch aus. Natürlich hätte dieses harmonierende Paar Fritz und Regina im Normalfall alljährlich Junge bekommen. Dies war aber niemals das Ziel der Nationalparkverwaltung; sie wollte kein Jungtier-Produzent werden, sondern die zeitlichen Intervalle zwischen zwei Geburten möglichst im Rahmen des in freier Natur üblichen Rhythmus ermöglichen. Befürwortern einer Sterilisation der Alttiere, die damit auch die Frage einer Weitergabe von überzähligen Jungtieren an Tiergärten lösen würden, hält die Nationalparkverwaltung entgegen, dass die Möglichkeit zur Paarung ein wichtiger Bestandteil einer artgerechten Tierhaltung darstellt, ebenso wie die Aufzucht und spätere Machtkämpfe. Neue Osnabrücker Zeitung - 26. Mrz 2004 Gut besucht: Die Webseite von www.wildtiere-live.de.«Pig Brother» ist der Internet-Renner Das alltägliche Wildschweinleben unter dem Motto «Pig Brother» ist ein Internet-Renner. Bereits rund 537.000 Mal wurde die Seite www.wildtiere-live.de in nur vier Tagen seit ihrem Start aufgerufen, wie der Deutsche Jagdschutz-Verband (DJV) in Bonn berichtete. Damit hat die Wildschwein-Rotte um Keiler «Kalle» ihre Vorgänger um Hirsch «Heinz» noch deutlich getoppt. Auf der Internet-Seite können Interessierte die Wildschweine in ihrem Gehege in Hellenthal (Eifel) beobachten. sz-online - 31. Mrz 2004 Im Tiergehege am Bebelpark ist der Frühling mit Blumen und ... Im Tiergehege am Bernsdorfer Bebelpark ist der Frühling mit Blumen und Tiernachwuchs erwacht Susi und Moritz sehen aus, als seinen ihnen Schuhsohlen über die Augen gelegt worden. Nur wenn sie den Kopf schütteln, fliegen die nach vorn gebogenen, großen Ohren nach hinten. Dann sind die listigen kleinen Schweinsäuglein zu sehen. An Ohren und Augen liegt es nicht, dass die Rüssler erst auf den zweiten Blick als Schweine durchgehen. Der Grund sind ihre Haare. Überall am Körper sind sie mit dicker Wolle bedeckt. Ihr Entdecker hat die Gattung deshalb ungarisches Wollschwein genannt. Das Bernsdorfer Tiergehege hat laut Leiterin Heike Lautenschläger seine endgültige Größe erreicht und soll nicht weiter wachsen. Wo so viel Sonne ist, gibt es auch Schatten. Immer wieder hat Heike Lautenschläger mit Vandalismus zu kämpfen. Mehrfach sind die Zäune um die Gehege zerstört worden. Die Reparaturen und das Einfangen der ausgebüxten Tiere kosten viel Geld, Kraft und Zeit. Den letzten Vorfall hat die Bernsdorferin Weihnachten erlebt. Berliner Zeitung - 28. Mrz 2004 Neues Hirschgehege im Volkspark Im Botanischen Volkspark an der Blankenfelder Chaussee 5 sind jetzt 14 Hirsche in einem neuen Gehege zu sehen. Die zwei männlichen und acht weiblichen Tiere sowie zwei Kälber lebten bisher in einem Gatter am Blankenburger Pflasterweg und wurden von Mitarbeitern der Gesellschaft für Ausbildung und innovativen Ackerbau versorgt. Weil das Projekt beendet werden musste, ließ der Bezirk ein neues Gatter im Botanischen Volkspark anlegen. Zeit - 25. Mrz. 2004 Der Fischmopp
Dass er mal mit Putzen sein Geld verdienen würde, hätte XXX (Name von der Redaktion entfernt) nicht gedacht. Wobei das Putzen nur einen Teil seines Berufes ausmacht. Der andere Teil ist Tauchen. Schließlich putzt er nicht irgendwo, sondern im Aquadom, dem höchsten Aquarium der Welt. Als er und seine drei Taucherkollegen im Dezember anfingen, war das Hotel noch im Rohbau. Und wenn er ins Wasser stieg, dann hielten die Fische respektvoll Abstand. Schnell merkten sie, dass von den Tauchern keine Gefahr ausging. Inzwischen geht XXX (Name von der Redaktion entfernt) die Zutraulichkeit zu weit. »Am schlimmsten sind die Kaisermakrelen«, sagt er. Die Schwarmfische sind so gefräßig, dass sie ihm Haare vom Kopf rupfen.
Tiroler Tageszeitung - 31. Mrz 2004 Kein Burgfrieden mit dem Alpenzoo Das Gasthaus Burgschenke gehört der Stadt Innsbruck. Seit drei Jahren ist Oliver Schulz Pächter. In dieser Zeit hat er einiges mitgemacht: Baustellen, Verkehrsinfarkte, Gästeschwund, geschlossene Spielplätze und, weils schon egal ist, Grabenkämpfe mit Alpenzoodirektor Michael Martys. Ihm wirft Schulz "Geschäftsschädigung" vor: "Jedesmal, wenn Martys lautstark die Parkplatznot beim Alpenzoo beklagt, machen sich vor allem die einheimischen Gäste rar. Wir haben schon massive Umsatzrückgänge verzeichnet", erklärt Schulz bei einem Lokalaugenschein. GR Christian Kogler weist darauf hin, dass die Stadt dem Alpenzoo großzügige Subventionen gewähre, auch außerplanmäßige: "Da kann man schon etwas mehr Kooperationsbereitschaft erwarten. Die Stadt hat nämlich auch ein Interesse daran, dass die Burgschenke lebt." Und an die Adresse der Stadt: "Der Pächter hat eine Öffnungspflicht. Als Gegenleistung kann man verlangen, dass die Anlagen in Schuss sind. Den Vorwurf des geschäftsschädigenden Verhaltens findet Martys lächerlich: "Die Burgschenke profitiert doch vom Alpenzoo." Ostsee Zeitung - 26-03-2004 Rarität aus dem Jahr 1918 steht im Tierpark Die älteste Horizontal-Sonnenuhr, die die Sommerzeit anzeigt, befindet sich in Wismar. Ostthüringer Zeitung - 31. Mrz 2004 Ein Zoo für Greiz Greiz wird einen Zoo bekommen. Einen entsprechenden Antrag will die Stadtverwaltung in den nächsten Tagen ans Landesverwaltungsamt schicken. Grund für den seltsam anmutenden Vorgang ist die Novellierung des Thüringer Naturschutzgesetzes, die im Sommer 2003 zur Anpassung an eine EU-Richtlinie erfolgte. Allein wegen seiner drei Uhus und der weit über zehn Sittiche muss deshalb auch das Tiergehege Waldhaus mit seinem Gesamtbestand von immerhin rund 160 Tieren so eingeordnet werden, bestätigte gestern der stellvertretende Bürgermeister Gerd Grüner. Ändern, so betonte er, wird sich aber deshalb an der beliebten Einrichtung nichts. Weder der Name, noch der Tierbestand. Sächsische Zeitung - 27. Mrz 2004 Exoten im Landkreis Es ist Sonnabend - Eigentlich die beste Zeit zum Entspannen - für jeden von uns. Jedoch nicht für Fabrice Hanske. Er hat noch eine Menge vorzubereiten für die bevorstehende Wiedereröffnung seines Kleintierzoos in Doberzeit. Bis zum April werden daher allerhand kleinere und größere Umbaumaßnahmen durchgeführt. Er lernt in der 8. Klasse an der Mittelschule Lohmen. (www.kleintierzoo-doberzeit.de.vu) |
| Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Pressemitteilungen teilweise gekürzt | Duisburg, 1. April 2004 Der Zoo muss sparen Im Zuge von Haushaltskonsolidierungen wird nun auch Duisburgs bedeutendster und attraktivster Werbeträger der Zoo am Kaiserberg in Mitleidenschaft gezogen. Eine der auf den ersten Blick merkwürdig anmutenden Sparmaßnahmen wird zunächst auf Probe im Robben-Revier des Zoos vorgenommen. Unzweifelhaft zählen Seefische zu den teuersten Aufwendungen des gesamten Futteretats. Aus freilandbiologischen Untersuchungen ist seit langem bekannt, dass fast alle Robbenarten auf planktonische Anteile in deren (Futter-)Fischen angewiesen sind; nicht nur um hieraus Vitamine, Spurenelemente und weitere Nährstoffe zu gewinnen, sondern auch um das hochkonzentrierte (Fisch-)Eiweiß während des körpereigenen Stoffwechselumsatzes verträglicher zu machen. Da in tiefgefrosteten Futterfischen der pflanzliche Darminhalt verschwindend gering ist, soll zunächst die Gruppe der munteren Kalifornischen Seelöwen eine Zufütterung aus frischem Kopfsalat erhalten wobei langfristig angestrebt wird, rund ein Fünftel der täglich aufgenommenen Nahrungsmenge durch knackige Salate oder ähnlich leicht verdauliche Vegetabilien zu ersetzen. Entsprechende Versuche in Duisburg sind bereits erfolgreich angelaufen, wenngleich Salatblätter von den quirligen Flossenfüßlern einstweilen nur mit langen Zähnen abgezupft werden. Immerhin aber ist das bewährte und dem Neuen stets aufgeschlossene Pflegerteam des Robbenreviers guter Hoffnung, dass dieses einzigartige Projekt den gewünschten Erfolg (selbstverständlich auch finanziell
) erwarten lässt. Stadt Friesoythe, 1. April 2004 Stadt sucht Besitzer von vier Elefanten Landwirt aus Pehmertange übergibt ungewöhnliche Fundtiere Die Stadt Friesoythe sucht den oder die Besitzer von vier ausgewachsenen Elefanten. Die Tiere befanden sich herrenlos auf einer Weide am Pehmertanger Weg zwischen Friesoythe und Thüle und wurden gestern von einem Landwirt der Stadt Friesoythe als Fundtiere übergeben. Sichtlich amüsiert glaubte Erster Stadtrat Dirk Vorlauf an einen Scherz als er die Tiere auf dem Vorhof zum Rathauses in Empfang nehmen sollte. Das ist mir in meiner bisherigen beruflichen Laufbahn noch nicht passiert, reagierte Vorlauf erstaunt und gleichzeitig hilflos, musste er sich doch nun um die Unterbringung der Tiere kümmern, bis eine weitere Verwendung geklärt werden kann. Städte und Gemeinden sind grundsätzlich zur Annahme von Fundtieren verpflichtet. Möglicherweise stammen die Tiere aus dem Besitz eines Zirkusunternehmens und sind in Pehmertange zurückgeblieben oder ausgesetzt worden. Die Stadt sucht nun den Besitzer der Tiere. Vielleicht gelingt es uns auch einen Tierpark für die zwischenzeitliche Unterbringung der Elefanten zu finden, hofft Vorlauf. Heute soll mit Hilfe von Alfred Grothaus vom Tierpark Thüle und dem Tierschutzverein eine Lösung erarbeitet werden. http://www.presse-service.de/medienarchiv.cfm?medien_id=41668 E-Mail: rathaus@friesoythe.de Tel: 04491 / 9293-0 Fax: 04491 / 9293-20 Münster, 31.3. Eine seltene Begegnung mit den bedrohtesten Affen der Welt Der münstersche Zoodirektor und Vorstandsvorsitzende der Stiftung Artenschutz H. Jörg Adler kehrte vor wenigen Tagen mit einer erfreulichen Meldung von einer Vietnamreise zurück. Die nach Einschätzung der Weltnaturschutzunion IUCN bedrohteste Primatenart, der Goldkopf- oder Cat-Ba-Langur, ist auf dem Wege der Bestandserholung. Das vergangene Jahr war vermutlich das erste Jahr seit Jahrzehnten, in dem es keinen Rückgang durch Wilderei, sondern vielmehr einen sanften Zuwachs durch effektive Schutzmaßnahmen gab. Zur Zeit leben insgesamt 60 Tiere dieser endemischen Art ausschließlich auf der Insel Cat Ba in der Halong Bucht, dem bekannten Weltkulturerbe an der Nordküste Vietnams. In den vergangenen Jahrzehnten war die Population dramatisch zurückgegangen: Vor rund 50 Jahren lebten schätzungsweise noch 2.500 bis 2.800 dieser Languren auf Cat Ba, zu Beginn des Jahres 2000 waren es etwa 80 und 9 Monate später nur noch 52 bis 54 Tiere. Der Allwetterzoo Münster, der in Vietnam seit 1990 im Artenschutz engagiert ist, startete gemeinsam mit der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz (ZGAP) und der Stiftung Artenschutz im Oktober 2000 ein Projekt zum Schutze des Goldkopflanguren, das von der deutschen Biologin Dr. Roswitha Stenke und vietnamesischen Mitarbeitern betreut wird. Rosi Stenke hat es erreicht, dass wichtige Gebiete der Insel vom Lande und vom Wasser her streng geschützt bzw. gegen unbefugtes Eindringen abgeriegelt sind und die lokale Bevölkerung zunehmend Interesse am Schutz dieser Tiere zeigt. Die Goldkopflanguren könnten in absehbarer Zeit sogar ein attraktives Ziel für naturinteressierte Touristen werden, wie jüngst für eine von Adler geführte und vom "Reiseart Lufthansa City Center" aus Münster betreute Reisegruppe, die das exklusive Erlebnis hatte, zwei dieser legendären Affen eine Stunde lang vom Boot aus zu beobachten. Weitere Informationen unter Tel. 02 51/8904-29 (Allwetterzoo Münster) oder 02 51/857 00 57 (Stiftung Artenschutz) Görlitz 31.3. Zum Frühlingsfest im Naturschutz-Tierpark Görlitz geht es zu wie im Taubenschlag! Der Naturschutz-Tierpark Görlitz e. V. bereitet sich derzeit auf das traditionelle "Frühlingsfest" vor. Passend zum Motto geht es zu wie im Taubenschlag! Das Turteln der Tiere zeigt erste Erfolge in Form von Ziegenkindern, Lämmchen, kleinen Kaninchen, Ferkeln und Küken aller Art. Für einen Großauftrag an Ostereiern wurde beim Osterhasen angefragt. Viele wunderschöne Taubenrassen werden am Ostermontag ihren großen Auftritt haben. Das große Geturtel beginnt zum diesjährigen Frühlingsfest am 12.04.2004 wie immer um 10:00 Uhr mit dem Ostereier suchen. Da der Osterhase früh 500 Eier zu verstecken hat, öffnet der Naturschutz-Tierpark erst 9:30 Uhr. Bis 10:00 Uhr müssen sich die Besucher im Eingangsbereich gedulden, erst dann gibt es den Startschuß für die große Ostereier-Suche. 10:30 Uhr zeigen sich 20 verschiedene Taubenrassen im Bauernhof von ihrer besten Seite. Eine Taubenausstellung bietet zusätzlich viele interessante Informationen über die Mytologie, Rassengruppen und Taubensport. Der große Höhepunkt des Frühlingsfestes, das "Görlitzer Mistkarrenrennen" folgt dann um 11:30 Uhr auf dem Freigelände des Bauernhofes. Gut durchtrainierte Beamte von BGS und Zoll werden versuchen, den ganzen Mist wegzukarren, den man ihnen vor die Füße gekippt hat! Wie gut oder pfiffig sie mit dem Mist umgehen, wer die Schikanen am besten und am schnellsten meistert, kommentiert Sportreporter Gert Zimmermann vom mdr 1 Radio Sachsen. Damit wird wohl das Görlitzer Mistkarrenrennen nun endlich auch zu einer anerkannten Sportart! Auch für Gaumenfreuden wird gesorgt sein. Gebratene Tauben fliegen uns zwar nicht in den Mund, aber die Mitarbeiter des Restaurants "Zum gebratenen Storch" zaubern für die Besucher passend zum Thema kleine Köstlichkeiten. Stuttgart, 31.3. Blütenmeer vor maurischer Kulisse Vor über 150 Jahren schuf sich der Schwabenkönig Wilhelm I. mit der Wilhelma ein Gartenkleinod im italienischen Stil mit maurischen Elementen. In den sogenannten Maurischen Garten ließ er damals auch Magnolien pflanzen. Das Wandeln im Garten und somit auch das Bewundern der Pflanzen war jedoch Privileg der königlichen Familie und ausgewählter Gäste. Heutzutage beschert dieses ehemalige königliche Hobby den Wilhelmabesuchern alljährlich im Frühling ein üppiges Blütenmeer in einem der größten Magnolienhaine Europas. Zwei Sternmagnolien empfangen die Besucher bereits am Haupteingang. Über 70 Magnolien finden sich im Maurischen Garten und auf den Subtropenterrassen verteilt. Immergrüne Arten sind dabei, frostempfindliche und winterharte, früh- und spät blühende. Jede einzelne Magnolie hat ihren Reiz, zusammen sind sie unschlagbar! Dieses Herzstück der Wilhelma hat zu jeder Jahreszeit seine bezaubernden Aspekte! Dortmund, 31.3. Sicom Fair und Shopsysteme übernahm Patenschaft für Ameisenbären und spendete Kinderspielhäuschen für Dortmunder Zoo. Dies soll die Verbundenheit von Sicom zum Zoo zeigen, nachdem schon im Oktober 2003 die Patenschaft für einen Ameisenbär übernommen wurde. Zur Übergabe des Kinderspielhäuschens laden wir ein zu einem Fototermin am Dienstag, 06. April, 15 Uhr, in den Eingangsbereich des Zoos. Als Gesprächspartner erwarten Sie Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter und der Geschäftsführer der Sicom Fair und Shopsysteme LTD, Michael Sinning. Dortmund, 30.3. Jungtiere und längere Öffnungszeiten im Dortmunder Zoo Der Sommer hält Einzug in den Dortmunder Zoo. Viele der in den letzten Wochen geborene Jungtiere genießen die warmen Sonnenstrahlen: bei den Pferdeantilopen ein kleines Böckchen und Weibchen, das Kameljunge Joscha, die Axis-Hirsche und die Hirschziegenantilopen. Aber auch die alteingesessenen Bewohner des Zoos genießen die Sonne. Das strahlend rote Gefieder der Scharlachibisse glänzt im Licht der Sonnenstrahlen, die Roten Riesenkängurus nehmen ein erstes Sonnenbad, auch die halbstarken Tigerzwillinge und die Löwen, tollen nun wieder unbeschwert im Freien. Um die große Anzahl der Attraktionen bewältigen zu können, gelten im Zoo Dortmund ab sofort die Sommeröffnungszeiten: täglich 9.00 Uhr bis 18.30 Uhr, Kassenschluss ist um 18.00 Uhr. Wegen des schönen Wetters wurden bereits seit Sonntag (28. März) spontan die Öffnungszeiten des Zoos verlängert und da besuchten immerhin 11.500 Besucher den Zoo. Vor zwei Wochen (14. März) waren es sogar 16.500, mehr als alle anderen Zoos in der Umgebung. So hatte der Zoo Hannover nur 9000 Besucher. Stadt Karlsruhe, 30. März 2004 Live beim Brüten dabei - Webcam des Karlsruher Zoos ermöglicht Blick in Storchenhorst Die Zooverwaltung Karlsruhe hat ihre gefiederten Mieter wieder: Das Storchenpaar, das bereits vergangenes Jahr den Horst belegt hatte. "Wir hoffen, dass die beiden ihren zahlreichen Nachwuchs erfolgreich aufziehen werden", so der stellvertretende Zooleiter, Dr. Clemens Becker. Das Storchennest wird mit einer Webcam überwacht. Ein Monitor im Raubtierhaus des Zoos zeigt, was sich gerade hoch oben auf dem Dach der Zooverwaltung bei den Adebaren so tut. Und auch per Internet können Interessierte unter www.karlsruhe.de/Zoo/Webcam/index.php einen Blick ins Storchennest werfen. Nindorf, 30. 3. Tierische Ostern im Wildpark Lüneburger Heide Ab Ostern steht der Frühling und Sommer im Wildpark unter dem Thema Der Regenwald und seine Bewohner. Unter dem Titel Leben im bedrohten Regenwald informiert die Ausstellung im Biologiehaus lebendig anhand von Bildern und Infoecken aus dem Leben seiner tierischen Bewohner. Über 50 lebensechte Exponate unter anderem von Pandabären, Tiger, Orang Utan, Kragenbär oder Malayenbär gibt es zu bestaunen. Ab Ostern, an den Wochenenden und Feiertagen um 13.30 Uhr können sich die Besucher von der Falknerin Tanja Askani und Jörg Ahrend, Betreuer der Wölfe, in die faszinierende Welt der Wölfe entführen lassen. Unter dem Motto Faszination Wolf, können Interessierte am Wolfsgehege mehr über den Urvater der Hunde erfahren. Die Wolfsexperten werden einen Einblick geben in die Unterschiede zwischen Wolf und Hund und deren Beziehungen zu den Menschen, sowie auch das soziale Verhalten. Tierpark Chemnitz, 30.03.04 Das Erlebnisbad für Wasservögel ist wieder eröffnet Der Teich für die Enten, Gänse und Schwarzstörche wurde während des Winters aufwändig saniert. Rechtzeitig vor Beginn der Brutsaison konnte er nun den Vögeln übergeben werden, die in freudig wieder in Besitz nahmen. Bei der Sanierung wurde der stark verschlammte Boden ausgetauscht und eine Abflussrinne eingebaut. Rund um die Schlafinsel funktioniert auch der Entenwhirlpool wieder. Dieser sorgt dafür, dass bei Frost Luftbläschen blubbern, damit in diesem Bereich die Wasseroberfläche nicht zufrieren kann. Damit wird den im Tierpark (wie im gesamten Stadtgebiet) umherstreifenden Füchsen die Möglichkeit genommen, sich dort bei nächtlichen Spaziergängen ihr Nachtmahl zu holen. Auch für die Besucher soll die Teichanlage attraktiver werden. Deshalb wird noch in diesem Jahr durch den Förderverein des Tierparks eine überdachte Besucherplattform mit Ruhezone und einer anschaulichen Infotafel gebaut. Zoo Heidelberg, 29.03.04 Tag des Tigers im Zoo Heidelberg Am 4. April 2004 zwischen 11.00 und 16.00 Uhr lädt der Tiergarten Heidelberg zum großen Tiger-Aktionstag in den Zoo ein. Ausstellungen, Malaktionen, Tiger-Parcours, Spiele und Informationen rund um die gestreiften Großkatzen erwarten die Zoobesucher an diesem Sonntag. Im Jahr 2003 und 2004 findet die Tigerkampagne des Europäischen Zooverbandes statt. Der Tiergarten Heidelberg koordiniert die Aktivitäten der Zoos im deutschsprachigen Raum und beteiligt sich selbst mit zahlreichen Aktionen. Die Kampagne will über die Situation des Tiger in Asien aufmerksam machen, über seine Bedrohung informieren und Schutzprojekte im Freiland unterstützen. Der Tag des Tigers im Zoo Heidelberg an diesem Sonntag ist bereits der dritte Aktionstag für die gestreiften Großkatzen. Der große Erfolg im letzten Jahr spornt das Zooteam immer wieder an, den Besuchern das Thema Tiger näher zu bringen. Schon am Eingang wird man von einem ganz besonderen Tiger empfangen, eine Mitarbeiterin des Zoos begrüßt im extra angefertigten Tigerkostüm die Zoogäste und informiert über die einzelnen Aktionen. Am Spielplatz können sich Kinder dann selbst wie ein Tiger fühlen. Gegen eine kleine Startgebühr, die ohne Abzüge in den Tigerschutz geht, durchstreift der kleine menschliche Tiger einen Urwald und muss dabei einige Abenteuer bestehen. Am Ende dürfen die Kinder dann ihre Idee, wie man den gestreiften Katzen beim Überleben helfen kann, aufschreiben und -malen. Der Verein der Tiergartenfreunde wird an der neuen Informationshütte am Löwengehege präsent sein, über die eigenen Artenschutz-aktivitäten informieren und Souvenirs verkaufen, deren Erlös dem Tigerschutz zu gute kommt. Das Kinder- und Jugendtheater Zwinger 3 der Stadt Heidelberg beteiligt sich mit einer Mitmach-Theateraktion für Kinder. Der Tiergarten hofft, durch den Verkauf von Tigerschlüsselanhängern, Stofftieren, der Startgebühr für den Tiger-Parcours, das Theater und vielen zusätzlichen Spenden an diesem Tag eine möglichst hohe Summe für den Tigerschutz in Asien zu sammeln. Unterstützt werden Projekte in Indien, Russland und auf Sumatra, die sich für eine bessere Ausbildung und Ausrüstung der Wildhüter und der Bekämpfung von Waldbränden einsetzen. Wuppertal, 29.03.2004 Bundesumweltminister Jürgen Trittin besucht den Wuppertaler Zoo Der Anlass für den Besuch des Bundesumweltministers Jürgen Trittin sind zwei junge Leoparden, die mit seiner Unterstützung aus Nepal in den Wuppertaler Zoo reisen konnten, um hier eine neue Heimat zu finden. Es sind zwei als Waisen gefundene Jungtiere, um die sich die deutsche Entwicklungshelferin Angie Schumacher gekümmert hat. Sie hat die Jungtiere als Flaschenkinder aufgezogen. Die Umstände erlaubten es nicht, sie wieder in den dortigen Nationalparks freizulassen, so suchte Frau Schumacher mit Hilfe der Naturschutzorganisation TIERART nach einer endgültigen Bleibe für ihre Schützlinge. Im Wuppertaler Zoo, der den Transport der Leoparden finanziert, war Platz, auch im Hinblick auf den für das Jubiläumsjahr 2006 geplanten Auszug der Löwen und Tiger aus dem Großkatzenhaus und ihre Unterbringung auf dem neuen Erweiterungsgelände im Rahmen der Regionale 2006. Kleve, 29.03.2004 Am 08.03.91 gründete sich in Kevelaer die Interessengemeinschaft der Fahrsportfreunde Kevelaer. So wurden Fahrturniere und Kutschkorsen ausgerichtet, Gespannsegnungen arrangiert, Fachvorträge organisiert. Leider hat das Interesse der Mitglieder mittlerweile nachgelassen, und so beschloss man im letzten Jahr, die Interessengemeinschaft aufzulösen und das vorhandene Vereinsvermögen von ca. 980 Euro einem gemeinnützigen Zweck zuzuführen ...und so entschied sich die Interessengemeinschaft für den Tiergarten Kleve! Nach einigen gemeinsamen Überlegungen stand dann schnell fest: Das Geld soll nicht einfach im Spendentopf untergehen; die Mitglieder sollen schon sehen, wem es zugute kommt, nämlich Norikerhengst Fantomas, für den die Interessengemeinschaft für zwei Jahre die Patenschaft übernimmt. Der Tiergarten Kleve beteiligt sich schon seit mehreren Jahren aktiv an der Zucht der alten süddeutschen und österreichischen Kaltblutrasse Noriker. Fantomas wurde am 21.02.2000 im Tiergarten geboren und am 09.11.2002 in Aachen vom Rheinischen Pferdestammbuch gekört, d.h. zur Zucht zugelassen. Die offizielle Überreichung der Patenurkunde findet am Donnerstag, dem 01.04.2004 (kein Aprilscherz) statt. Zoo Duisburg, 29.03.04 Ohne Fleiß kein Preis
dieser Meinung jedenfalls sind gut zwei Dutzend zur Zeit leider arbeitslose Fachkräfte und Jugendliche und bewarben sich um einen leider befristeten Arbeitsplatz zwischen Elefantenhaus und Robbenanlagen, Äquatorium und Delphinarium des Zoologischen Gartens in Duisburg. Auf Initiative und mit Förderung der Duisburger Agentur für Arbeit und tatkräftiger Koordination seitens mehrerer sozial-caritativer Bildungsträger buddeln, betonieren und binden die fleißigen Truppen seit September des vergangenen Jahres Kabeltrassen, Gehwege und Gehegedekorationen zur Optimierung von Tieranlagen und Besuchereinrichtungen im Zoo. Die Teilnehmer werden im Einzelnen betreut von: - der Arbeiterwohlfahrt, deren Maler- und Lackiererquartett bereits die alte Zooschule und das neue Elefantenhaus einer gründlichen Renovierung unterzog und die Stallungen des Streichelzoos in neuem Glanz erscheinen läßt und - dem Verein für evangelische Jugend- und Sozialarbeit, der die hölzernen Handläufe des Streichelzoos ebenso errichtete wie die hübsche Pergola gleich neben dem Tigergehege und derzeit mit dem Bau eines kleinen Erweiterungstraktes der Zwergotter-Anlage beschäftigt ist und - dem Diakoniewerk Duisburg, das sämtliche Erd- und Pflasterarbeiten im Chinesischen Garten und Streichelzoo durchführte und zur Zeit die Umgestaltung des Vogelwäldchens und der ehemaligen Fossa-Anlagen in Angriff genommen hat. Ruhr Zoo/ Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen, 29.03.04 Grimberger Hof: Idylle unter alten Eichen Erstes Teilstück der Zoom Erlebniswelten wird Anfang Mai eröffnet Es war ein hartes Stück Arbeit. In nur einem Winter wurde im Ruhr Zoo Gelsenkirchen das erste Teilstück der neuen Zoom Erlebniswelten fertig gestellt. Deftige Speisen unter alten Eichen: Am 2. Mai wird die neue Zoo-Gastronomie Grimberger Hof für alle Besucher eröffnet. Der westfälisch gestaltete Bauernhof ist eine Mischung aus Streichelzoo, Spielpaltz, Bauerngarten und Gastronomie. Die Gebäude wurden in traditioneller Fachwerkbauweise errichtet mit Eichenholz, Tonziegeln und denkmalgerechten Dachschindeln. Alles sieht aus, wie im alten Westfalen. Selbst die Tiere kommen ganz aus der Nähe. Die ersten haben ihr Quartier bereits bezogen. Dazu zählen 16 Deutsche Edelziegen, die Mitte März von einem privaten Züchter in Herne in den Westfälischen Bauernhof umgezogen sind. Wir wollten eine echte Landhaus-Atmosphäre schaffen, sagt Dr. Ing. Jörg Plischka, Geschäftsführer des Ruhr Zoo Gelsenkirchen. Und zwar so originalgetreu wie möglich. Deshalb seien auch keine Kompromisse gemacht worden. Der Besucher soll in eine Erlebniswelt eintauchen und kein außen stehender Betrachter bleiben. Genau das ist das Konzept der Zoom Erlebniswelten, die zurzeit im Ruhr Zoo Gelsenkirchen entstehen. Neben dem Grimberger Hof werden bis 2007 auch die Zoom Erlebniswelten Alaska, Afrika und Asien eröffnet. Die neue Gastronomie ist im Erdgeschoss des größten Bauernhauses untergebracht. Hinzu kommt ein einlandender Biergarten unter alten Eichen. Hier finden bei schönem Wetter rund 400 Besucher Platz. Eine Etage höher wird das Zoopädagogische Zentrum einziehen. Für den Bau des Grimberger Hof stand ein Budget von 2,4 Millionen Euro zur Verfügung. Wir haben das Geld gut angelegt, sagt Zoo-Geschäftsführer Jörg Plischka. Es komme am Ende schließlich allen zugute: der Natur, den Tieren und den Besuchern. Zoo Dortmund, 25.03.04 Dortmunder Zoo freut sich: Nachwuchs bei den Antilopen-Riesen und den Hirschziegen-antilopen Zu den größten und imposantesten Tieren im Dortmunder Zoo gehören zweifelsohne die Pferdeantilopen. Bei den Pferdeantilopen hat es mittlerweile gleich doppelten Nachwuchs gegeben. Ein kleines Böckchen und eine kleines Weibchen sind in den letzten Tagen hier geboren. Der Zoo Dortmund züchtet seit Jahren erfolgreich die Riesenantilopen. Viele im Zoo Dortmund geborene Pferdeantilopen sind mittlerweile in anderen Zoologischen Gärten Europas zu Hause. Ursprünglich bewohnt die Pferdeantilope die Savannengebiete des mittleren Afrikas. Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter freut sich sehr über die Jungtiere: Sie vergrößern nun die Herde und bringen mit ihren kindlichen Spielereien richtig Leben in die Gruppe. Ein Jungtier gibt es im Zoo Dortmund derzeit auch bei den im Vergleich zu ihren riesigen Verwandten sich geradezu zwergenhaft ausnehmenden Hirschziegenantilopen zu sehen. Diese auch als Sasins bekannten Tiere haben zur Zeit ein Jungtier in ihrer Mitte. Auch das kleine Kamel Joscha ist ein freudiger Anblick für die Zoobesucher. Zoo Dortmund, 25.03.04 Dortmunder Zoo-Lotterie startet im April Es ist wieder soweit: Zum siebten Mal startet die Lotterie im Dortmunder Zoo, die am Donnerstag, 1. April, von Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter und Hans Jäger, Vorsitzender des Fördervereins Zoofreunde Dortmund e.V. eröffnet wird. Schirmherrin ist wieder Bürgermeisterin Marianne Wendzinski. Hochwertige Preise warten auf die Gewinner - die Hauptgewinner sind jedoch die Menschenaffen als die beliebteste und wohl auch würdigste Zootierart! Denn das ist Sinn und Zweck der Lotterie, die vom Förderverein ZOOFREUNDE DORTMUND E. V. veranstaltet wird: Mittel zu schaffen für die Finanzierung des Rumah hutan (Haus des Waldes) als neues Heim für die Orang-Utans und Schabrackentapire im Dortmunder Zoo. Weil das Bauprojekt die finanziellen Möglichkeiten des Vereins übersteigt, erhoffen sich Verein und Zoo von der Lotterie, die seit 1998 bereits einen Reinertrag in Höhe 135.996 Euro brachte, auch in diesem Jahr ein gutes Ergebnis zur Verwirklichung des ehrgeizigen Zieles. Vogelpark Herborn, 25.03.04 Am Dienstag, den 30.März eröffnen wir im Vogelpark Herborn eine neue, von unserem Geschäftsführer Reinhold Wiegand konzipierte Dauerausstellung "Die Schöpfung bewahren - Mensch und Evolution ", mit der wir unseren Besuchern vermitteln wollen, dass wir Mensch Teil einer Schöpfung sind, deren Vielfalt es zu erhalten gilt. Mit Hilfe informativer Schautafeln, von Präparaten und Vivarien mit lebenden Amphibien (Kammolch, Laubfrosch) sowie Zwergmäusen als Vertreter der heimischen Fauna und Malawisee-Cichliden als Flaggschiffarten für den Erhalt tropischer Lebensräume wollen wir für die Notwendigkeit des Artenschutzes durch Lebensraumschutz sensibilisieren. Neben Informationen des Vogelpark-Fördervereins gibt es im Rahmen der Ausstellung auch solche des Naturschutzbundes NABU und der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt als vorbildlich engagierte, national und international tätige und traditionsreiche Naturschutzverbände. Zur Eröffnung werden u.a. NABU-Präsident Olaf Tschimpke und der Frankfurter Zoodirektor Dr. Christian Schmidt als Vizepräsident der ZGF erwartet. Ruhr Zoo/ Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen, 26.03.04 Flusspferd Youri zieht nach Frankreich Ein deutsches Flusspferd mit niederländischem Namen zieht nach Frankreich: Flusspferdmännchen Youri, der im Juni 2001 im Ruhr Zoo Gelsenkirchen das Licht der Welt erblickte, geht am kommenden Montag auf große Reise. Um 11:00 Uhr startet ein Transport von Gelsenkirchen zum Parc du Bois Poste Restante in La Buissiere. Der Zoo in der Nähe von Paris wird demnächst das neue Zuhause von Youri sein. Das Flusspferd-Männchen wurde kurz nach seiner Geburt auf den Vornamen des ehemaligen Schalker Fußball-Profis Youri Mulder getauft. Als Taufpate von Flusspferd Youri wird Mulder dem Umzug seines Schützlings ebenso bedauern, wie die Tierpfleger und Besucher des Ruhr Zoos. Doch mit seinen knapp drei Jahren und 1,5 Tonnen Lebendgewicht erwachsene Tiere werden bis zu 3,5 Tonnen schwer kommt Youri nun langsam ins geschlechtsreife Alter. Um die genetische Vielfalt des Zoos zu erhalten, werden die Flusspferde deshalb wie alle anderen Zootiere innerhalb Europas zwischen den verschiedenen Zoos ausgetauscht. Youris Eltern Rosl und Ernie werden den Besucher erhalten bleiben und demnächst in die neue Zoom Erlebniswelt Afrika einziehen. Ruhr Zoo/ Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen, 25.03.04 Osterangebot von GELSEN-NET und Ruhr Zoo Günstig telefonieren, im Internet surfen und ein Jahr lang gratis den Ruhr Zoo besuchen dies können jetzt alle, die in der Osterzeit als Neukunde einen Vertrag mit GELSEN-NET abschließen. Auch der Internetauftritt des Ruhr Zoos, bei dem man via Webcam die Zoobewohner und die im Bau befindliche ZOOM Erlebniswelt direkt im heimischen Wohnzimmer beobachten kann, ist in Zusammenarbeit mit der Schwestergesellschaft GELSEN-NET entstanden. Zu Weihnachten haben beide Unternehmen schon eine ähnliche Aktion mit großem Erfolg durchgeführt. Zoo Hannover, 18.03.04 Zoo feiert Saisonstart mit neuen und tierischen Attraktionen Das Dach der Welt, die Gemächer des Maharadschas, freifliegende Überflieger, näselnde Nasenbären, surfende Seelöwen der Erlebnis-Zoo Hannover eröffnet die Saison 2004 mit neuen und unvergesslichen Attraktionen! Insgesamt 800.000 ¬ hat der Zoo in den Neubau von außergewöhnlichen Tieranlagen und viele tierische, technische und traumhafte Verschönerungen in den Erlebniswelten investiert. Monatelang haben die Tierpfleger hinter den Kulissen mit neuen liebenswerten tierischen Stars trainiert, die jetzt ihren ersten Auftritt haben und mit Sicherheit schnell zu unwiderstehlichen Publikumslieblingen werden. NEU! Die Gemächer des Maharadschas! Der Lieblingsplatz des Maharadschas: Seine Prunkgemächer. Ein lauschiger Wandelgang mit Holzpergola, reich verzierten Fenstersimsen und Statuen. Ein großes, mit Fliesen ausgekleidet Gemach: Kostbare Kandelaber hängen an der Decke, ein munteres Wasserspiel plätschert in ein Becken, farbenfrohe Fresken zieren die blassblauen Wände. Eines davon zeigt einen Maharadscha mit Turban, traditionellem Schnurrbart und dreieckigen Koteletten. Hunderte von Jahren später: Der Palast ist vergessen und teilweise verfallen, die Decke des Prunkgemaches ist eingestürzt. Die wahren Herrscher des indischen Dschungels haben die Ruinen jetzt erobert: Die Tiere. Das Volk von Affengott Hanuman, die frechen heiligen Tempeläffchen, hat es sich in den ehemaligen Prunkgemächern so richtig gemütlich gemacht. Die Simse, Statuen und Vorsprünge bieten hervorragenden Platz für wilde Sprünge, an den kostbaren Kandelabern und Hängeleuchten lässt es sich herrlich klettern und das Wasserspiel reizt die Äffchen zum ständigen Schabernack. Und die Zoobesucher zum stundenlangen Zuschauen! NEU! Das Dach der Welt die Himalaja-Anlage Hinter dem Dschungelpalast liegt die Grenze Indiens zu Nepal. Im dichten Bambusdschungel steht ein letzter Wächter der indischen Kultur: ein großer Stein-Elefant, festlich geschmückt. Doch dann ändert sich die Landschaft: Kühle Bergwälder, knorrige Zedern, Krummholz-Kiefern mit bizarren Wuchsformen markieren den Höhenwechsel, ein Wasserfall rauscht über Felsformationen: Direkt voraus liegt das Dach der Welt der Himalaja! Ein buntes Pagodentor mit rotleuchtenden Pfosten lädt in die geheimnisvolle Welt Nepals ein. Felsige Ausläufer des Himalaja erheben sich zu beiden Seiten des Weges. Bunte Gebetsfahnen wehen im Wind. Plötzlich raschelt es in den Bäumen, rotes Fell, ein langer rot-weiß gestreifter Schwanz sind zu sehen. Mit aller Ruhe klettert ein kleiner Bär katzengleich über die Äste. Im selben Augenblick huscht ein seltsames kleines Tier durch das Unterholz. Es hat putzige Geweihstümpfe auf dem Kopf und bizarr anmutende verlängerte Eckzähne. Und es bellt wie ein Hund... Die neue Himalaja-Anlage mit zahlreichen Klettermöglichkeiten und dichtem Unterholz ist die Heimat von den fabelwesenhaften Muntjaks und zwei Kleinen Pandas. Neu! Freifliegende Überflieger Achtung: Tiefflug! Hinter der Doppeltür zum Tropenhaus verbirgt sich die neueste tierische Attraktion im Erlebnis-Zoo Hannover. Überall fliegen kunterbunte vorwitzige Loris herum! Die kleinen Papageien sind neugierig und verspielt und benutzen am liebsten die Zoo-Besucher als lebende Landebahnen. Köpfe, Schultern und Arme sind der bevorzugte Landeplatz der Loris. Wer den Anflug der Loris gezielt steuern möchte, sollte die Fütterungen um 11 und um 14 Uhr nicht verpassen. Ausgerüstet mit einem kleinen Becher gefüllt mit speziellem Lori-Trinksaft in der Hand (2 ¬ pro Becher), fliegen die Papageien auf die Becherhalter wie Bienen auf Honig! NEU! Diego, der Hütchenspieler Kennen Sie das Hütchen-Spiel? Ein Tisch, drei Nussschalen, eine Murmel. Der Spieler versteckt die Murmel unter einer Schale, vertauscht die drei Nussschalen mit atemberaubender Geschwindigkeit und lässt (gegen Bares) raten, unter welcher der drei Schalen sich die Kugel schließlich versteckt. Keine Frage: Bei dem zauberhaften Trick an der Straßenecke gewinnt natürlich immer nur der Spieler egal wie gut man aufgepasst hat. Beim Hütchenspiel im Erlebnis-Zoo Hannover dagegen geht alles mit rechten Dingen zu! Hier sind die Nussschalen zwar Kokosnusshälften und die Murmel ist eine Weintraube aber dafür dürfen die Zoobesucher von vorne herein bestimmen, unter welcher Schale die Traube liegen soll! Der neue Star in der Showarena des Zoos braucht nämlich keine Tricks oder doppelten Boden. Er hat für den Job den absolut richtigen Riecher. Diego, der Hütchenspieler, findet die Weintraube in Sekunden-schnelle. Die richtige Kokosnusshälfte dreht er mit geschickten Fingern um und macht sich (recht geräuschvoll) über das Obst her. Hütchenspieler Diego hat vier Pfoten, einen buschigen gestreiften Schwanz und sein Markenzeichen eine recht lange, sehr bewegliche Nase. Logisch, Diego ist ja auch ein Nasenbär. Und Nasenbären steckten ihre Nase in buchstäblich alles hinein. In der täglichen Show Alle Tiere sind Stars zeigt Diego anhand des Hütchenspiels, wie Nasenbären auf Nahrungssuche gehen: Mit ihrer dünnen Riesennase können die verfressenen Tierchen nicht nur Weintrauben unter Kokosnussschalen erschnüffeln, sondern erst recht wunderbar unter der Rinde morscher Bäume, unter Wurzeln und Steinen oder im Erdreich nach Nahrung suchen. Gerochen gefunden. Mit Hilfe ihrer kräftigen Krallen scharren die Nasenbären die Leckereien dann heraus und verzehren sie geräuschvoll. Diego, der Hütchenspieler, vermittelt Biologie auf ganz zauberhafte Weise! NEU! Die Show der Meere Sieben Zehntel der Erdoberfläche sind mit Wasser bedeckt. Vom Weltall aus betrachtet, leuchtet die Erde daher in klaren Blautönen. Vom Weltall aus betrachtet, ist die Erde nicht der Planet der Menschen, sondern der Meerestiere! In der neuen Saison widmet der Erlebnis-Zoo Hannover daher eine ganz neue Show den Meeresbewohnern: Die Show der Meere! Für die Meeres-Show hat die Robbenanlage ein neues Outfit bekommen: Die ehemals kalte Betonfassade hat sich in eine blau-grüne Unterwasserwelt verwandelt. Seelöwen und Walrösser gleiten auf der Fassade unter Wasser dahin. Auf dem Dach schauen Pinguine zu ihren Kollegen im Meer herab. Zu neuer, mitreißender Musik stürzen sich die Seelöwen Petzi und Lizzy, Jeanie, Emma und Sammy in die Fluten. Lizzy spielt Schnellboot und demonstriert den eingebauten Seelöwen-Flossenantrieb, während Petzi mit Robben-Aerobic selbst die gelenkigsten Zuschauer vor Neid erblassen lässt. Lange trainiert: Emmas Seelöwen-Fußstand (stellen Sie sich mal auf die Hinterflossen, ohne zu wackeln!). Seelöwenbulle Sammy gewinnt den Fisch-Schnell-Schluck-Wettbewerb, derweil Jeanie elegant Anlauf nimmt und durch den Reifen springt. Bei der neuen Show der Meere geht es im wahrsten Sinne feucht-fröhlich zu! Ein hartnäckiges Klopfen unterbricht die Show. Das hartnäckig geht in fordernd-ungeduldig über. Das Klopfen wird laut: Die best gekleideten Zoo-Mitarbeiter wollen endlich ins Rampenlicht und sich bewundern lassen. Sie lassen sich nicht aufhalten, die Tür geht auf und vier winzige Pinguine im Frack watscheln zu Walzerklängen auf die Bühne! Zum ersten Mal in der Geschichte des Zoos gehen Pinguine auf Wanderschaft. Mit ihrem kurzen, aber urkomischen Auftritt sind die Brillenpinguine Sigrid, Hermann, Fred und Angela die heimlichen Stars der Show der Meere! Ruhr Zoo/ Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen, 17.03.04 Ostern dürfen Kinder dem Tapir das Bett machen Attraktives Ferienprogramm für kleine und große Besucher Welches Kind hat nicht schon einmal davon geträumt einem Tapir das Bett zu machen oder im Tierkrankenhaus zu helfen? Unter dem Motto Tiere anders erleben bietet der Ruhr Zoo Gelsenkirchen in den Osterferien ein buntes Programm für Kinder ab sechs Jahren an. Die kleinen Besucher haben acht Tage lang Gelegenheit, mit unterschiedlichen Tiere ausführlich auf Tuchfühlung zu gehen. Auch für die Erwachsenen bietet der Ruhr Zoo spezielle Osterangebote: Auf geführten Spaziergängen werden Geschichten rund ums Osterfest erzählt. Welches Tier bin ich? mit dieser Frage beginnt jeder Nachmittag des Kinderferien-programms. Jeden Tag verbirgt sich dahinter ein anderes Geheimnis, jeden Tag stehen andere Tiere im Mittelpunkt. So dürfen die Kinder zum Beispiel Tierpfleger spielen und Rentier, Pony, Esel und Eisbär selbst versorgen. Die Gehege werden ausgekehrt und die Strohlager neu hergerichtet. Auch der Tapir bekommt das verdiente Bad von den kleinen Helfern. Wie schön, wenn man die gesäuberte Tapirdame dann am Bauch kraulen darf und ihr den selbst hergerichteten Schlafplatz zeigen kann. Auch kleine Leute können einer riesigen Giraffe Futter geben und bei den neugierigen Affen darf die Malzeit versteckt werden. Weitere Erfahrungen für die Hobby-Tierpfleger: Eine Schlange streicheln muss nicht eklig sein und der niedliche grüne Leguan lässt sich bedenkenlos die Pfote schütteln. Im Tierkrankenhaus können die kleinen Zoobesucher sogar bei Behandlungen helfen. Das und noch einiges mehr können kleine Besucher vom 5. bis 8. April und vom 13. bis 16. April, jeweils in der Zeit von 14 bis 16 Uhr im Ruhr Zoo Gelsenkirchen erlebt werden. Kinder zahlen 6 Euro für den Nachmittag. Der Ruhr Zoo bittet um eine rechtzeitige Anmeldung. Doch nicht nur für die Kleinen gibt es über Ostern etwas zu erleben. Bei den geführten Osterspaziergängen für die ganze Familie werden Geschichten rund ums Osterfest, vom Ei zum Küken oder über den Osterhasen erzählt. Ebenso dürfen die Osterlämmer gestreichelt werden und in der afrikani-schen Steppe warten weitere Überraschungen auf die Besucher. BUND NRW, 31.3. Neues Gutachten zum Braunkohlentagebau Garzweiler bestätigt: Garzweiler II überflüssig und schädlich - Zwangsenteignung des BUND rechtswidrig Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat heute in Düsseldorf ein neues Gutachten zum umstrittenen Braunkohlentagebau Garzweiler II vorgestellt. Fazit der vom BUND beim Öko-Institut Freiburg in Auftrag gegebenen energiewirtschaftlichen Bewertung: Angesichts der massiven Veränderungen auf dem Strommarkt durch die Liberalisierung und den Emissionshandel ist eine Neubewertung von Garzweiler II zwingend erforderlich. RWE Power kann die Notwendigkeit des neuen Tagebaus nicht belegen. Zwangsenteignungen zugunsten des Tagebaus wären damit rechtswidrig. Hintergrund des neuen Gutachtens ist die im Januar 2003 von der RWE Power AG bei der Bezirksregierung Arnsberg beantragte Zwangsenteignung des BUND. Es geht um die ca. 1 Hektar große BUND-Obstwiese am Übergang des Braunkohlentagebaus Garzweiler I zum geplanten Abbaufeld Garzweiler II bei Jüchen-Otzenrath. Das Grundstück soll nach dem Willen der Bergbautreibenden im Jahre 2007 abgebaggert werden, um etwa 300.000 t Braunkohle zu fördern. Der BUND hatte daraufhin das Öko-Institut Freiburg mit dieser energiewirtschaftlichen Bewertung des Tagebauvorhabens Garzweiler I/II beauftragt. Klaus Brunsmeier, BUND-Landesvorsitzender: Das Gutachten belegt: Garzweiler II ist vor dem Hintergrund der erdrutschartigen Veränderungen des Energiemarktes im letzten Jahrzehnt heute weniger denn je energiepolitisch zu rechtfertigen. Ein Festhalten an diesem Vorhaben würde alle Bemühungen für eine zukunftsfähige Energieversorgung konterkarieren. Die Nutzung von Garzweiler II wäre mit dem Ausstoß von 1,3 Milliarden Tonnen Kohlendioxid verbunden. Alle maßgeblichen Klimaschutzszenarien, so das Ergebnis, verzeichnen einen deutlichen Rückgang der Stromerzeugung aus Braunkohle. Die Stromerzeugung von Garzweiler könne problemlos durch mehr Effizienz beim Stromverbrauch, hocheffiziente Gaskraftwerke und dezentrale Erzeugung sowie erneuerbare Energien ersetzt werden. WWF - 29. Mrz 2004 WWF feiert Etappenerfolg im Schutz europäischer Kaltwasserkorallen Diie Umweltschutzorganisation WWF ist erfreut über den Beschluss der europäischen Fischereiminister, Schottlands einzigartige Ansammlung von Kaltwasserkorallen, die Darwin Mounds, nun endlich dauerhaft zu schützen. Der Anfang letzter Woche in Brüssel gefasste Beschluss, die Fischerei mit Bodenschleppnetzen aus den Darwin Mounds komplett zu verbannen, folgt der jahrelangen Lobbyarbeit des WWF und einem Versprechen des Britischen Umweltministeriums aus dem Jahr 2001. "Wir gratulieren der EU zu diesem Durchbruch in der Fischereipolitik. Gerade noch rechtzeitig bleibt uns damit einer der faszinierendsten und lebendigsten Unterwasserlebensräume in unseren Breiten erhalten. Die Kaltwasserkorallen sind unser europäisches Äquivalent zum Great Barrier Reef in Australien, mit ihren Schwämmen, Seesternen, Seeigeln und vielfältigen Tiefwasser-Fischschwärmen", erläutert Stephan Lutter, WWF-Experte für Internationalen Meeresschutz. Die Darwin Mounds, über tausende von Jahren gewachsen, wurden erst 1998 etwa 185 km nordwestlich der schottischen Küste entdeckt: In einer Tiefe von tausend Metern unter dem Meeresspiegel erstrecken sich hunderte von Korallenriffen (Lophelia pertusa) mit einer Höhe von bis zu fünf Metern und einer Fläche von bis zu je hundert Metern. Sie gehören zu einem Korallengürtel, der sich von Norwegen über Schottland bis Portugal erstreckt und wie sein bekanntes Pendant in Australien Lebensraum, Nahrungsquelle und Zufluchtsort für mehr als tausend Arten bietet. Dazu gehören beispielsweise Krabben oder äußerst langlebige Tiefseefische wie Grenadierfisch und Atlantischer Sägebauch. Diese Senioren unter den Fischen können zwischen 50 und 130 Jahre alt werden. "Seit ihrer Entdeckung 1998 und mit besonderem Nachdruck auf dem OSPAR-HELCOM-Ministertreffen im Juni 2003 in Bremen, hat der WWF vor der Gefährdung der Darwin Mounds und der anderen Kaltwasserkorallen durch Schleppnetzfischerei gewarnt. Nun verwirklicht die europäische Fischereipolitik erstmals ihre bisherigen bloßen Lippenbekenntnisse, dass die Fischerei naturverträglich arbeiten muss, an einem konkreten Beispiel. Ein Wermutstropfen bleibt allerdings, dass die anderen Kaltwasserkorallenriffe, beispielsweise vor den Azoren und Madeira, weiterhin rücksichtslos mit Bodentrawlern platt gemacht werden. Wir müssen alles daran setzen, dass die EU-Fischereiminister auf ihrer nächsten Sitzung weitere Taten folgen lassen", resümiert WWF-Experte Stephan Lutter. Rettet den Regenwald - 29. Mrz 2004 Hilfe für die Indianer aus Sarayacu im ecuadorianischen Amazonas Die Indianer aus Sarayacu im ecuadorianischen Amazonas wurden vor kurzem Opfer eines brutalen Überfalls. Ein Ölkonzern will jetzt mit Hilfe von Soldaten in Sarayacu nach Öl suchen. Neue, blutige Auseinandersetzungen drohen. Aufgrund dieser Umstände haben die Indianer den Ausnahmezustand ausgerufen und sich mit einem Hilferuf an uns gewandt. Sie brauchen dringend Spenden für Kommunikationsmittel und Transportkosten. Bitte helfen Sie, unser aktuelles Projekt durch eine Spende zu unterstützen. Jede Spende hilft. Ausführliche Infos finden Sie auf unserer Homepage unter http://www.regenwald.org/new/aktuelles/sarayacu.htm und http://www.regenwald.org/mailaktion/aktion.php?show=15. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Natur- und Artenschutz | Fuldainfo - 31. Mrz 2004 Sensation: Polizisten entdeckten artgeschützte Schnatterbären Großkrotzenburg - Die Polizei konnte zwei sehr seltene Schnatterbären am Main sichten! Der seit Jahrzehnten artgeschützte Schnatterbär galt in Mitteleuropa bereits als ausgestorben. Zuletzt wurden Ende der siebziger Jahre vereinzelt einige Exemplare in den westlichen Pyrenäen und im bayrisch tschechischen Grenzgebiet entdeckt. Ostsee Zeitung - 31. Mrz 2004 Tod von 24 Kranichen wird untersucht 24 tote Kraniche wurden am Montag auf der Vernässungsfläche im Naturschutzgebiet Grambower Moor gefunden. Die Tiere nutzen diesen Ort zurzeit nachts als Schlafplatz. Sie wurden geborgen und beim Vorsitzenden des Fördervereins Grambower Moor zwischengelagert. Die Tiere hatten keine äußeren Verletzungen. Inzwischen sind das Staatliche Amt für Umwelt und Natur Schwerin, das Umweltministerium sowie das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie in Güstrow über den Vorfall informiert. Es besteht der Verdacht, dass die Vögel vergiftet wurden. Die Kraniche, die zurzeit in großen Trupps auf den Landwirtschaftsflächen an manchen Stellen auch Schäden anrichten können, sind womöglich durch ausgelegte Giftköder bzw. vergiftetes Getreide getötet worden. Eine Untersuchung durch das Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin wurde angeordnet. Das Naturschutzgebiet Grambower Moor ist ein wichtiger Rast- und Schlafplatz von Kranichen und wird nach diesem Ereignis offensichtlich von den Tieren zurzeit nicht mehr angenommen. Montag Abend flogen nur acht Vögel ein. Im Normalfall sind es über hundert Tiere. Tiroler Tageszeitung Online - 31. Mrz 2004 GEO veranstaltet Tag der Artenvielfalt in Tirol Das Reportage-Magazin GEO veranstaltet am 12. Juni 2004 den 6. Tag der Artenvielfalt. In diesem Jahr findet die Hauptveranstaltung in Österreich statt. Experten und interessierte Laien sind dazu aufgerufen, die Ausbreitung von Tier- und Pflanzenarten zwischen Innsbruck und dem Brenner zu untersuchen. Partner und Mit-Initiator der Aktion ist die Abteilung Umweltschutz der Landesregierung Tirol. Ergänzend werden auch Flächen in Südtirol untersucht, Partner hierfür ist u.a. das Natur-kundemuseum Bozen. Interessierte Laien, Biologen und Fachleute aus ganz Österreich sind zur Teilnahme an Begleitaktionen /-projekten eingeladen. Wer ein eigenes Projekt organisieren will, wird gebeten, sich bei GEO im Internet unter www.geo.de/artenvielfalt anzumelden. Bayerwald-Bote - 27. Mrz 2004 Im Sonnenhaus wird s finster Der Freistaat Bayern kürzt die Fördermittel für den Naturpark Bayerischer Wald um mehr als die Hälfte. Unsere schlimmsten Befürchtungen haben sich bestätigt, bekennt Naturpark-Bildungsreferent Hartwig Löfflmann. Die Konsequenzen der Sparmaßnahmen: Leistungseinschränkungen und Personalabbau. Fast alle Naturpark-Projekte müssen drastisch zurückgefahren werden. Bei einem bisherigen Gesamt-Jahresetat von rund 1,1 Millionen Euro müssen wegen der fehlenden Einnahmen zur Projektabwicklung so gut wie alle Projekte erheblich eingeschränkt werden. Das Otter-Projekt liegt bereits auf Eis. Ausnahmen sind die wenigen, speziell von der EU geförderten Maßnahmen wie beispielsweise das Luchs-Projekt. Neben den eigenen Artenschutz-Projekten ist auch die Naturpark-Werkstatt gefährdet. Die einheitliche Markierung und Beschilderung des rund 6000 Kilometer umfassenden Wegenetzes kann nur mehr schwer gewährleistet werden. sz-online - 31. Mrz 2004 Regierungspräsidium Dresden gibt den Gegnern von Isegrim keine ... Den beantragten Abschuss eines Wolfes in Sachsen hat das Regierungspräsidium Dresden gestern abgelehnt. Schon ein Abschuss könnte zum Erlöschen der einzigen deutschen Wolfspopulation führen, heißt es in der Begründung. Von den insgesamt wahrscheinlich 13 in Ostsachsen momentan heimischen Tieren seien derzeit nur zwei an der Reproduktion des Bestandes beteiligt. Bei den anderen Wölfen handele es sich um Welpen, Jährlinge oder umherstreifende Einzeltiere. Wir begrüßen die Entscheidung und haben keine andere erwartet, sagte dazu Umweltminister Steffen Flath (CDU) der SZ. Das Naturschutzgesetz lasse auch gar keine andere Entscheidung zu. Hamburger Abendblatt - 01-04-2004 Artenschutz ist seine Passion Unternehmer Haymo G. Rethwisch ist der Gründer der Deutschen Wildtier-Stiftung. Jetzt lädt er zum Symposium. Tiroler Tageszeitung Online 26-03-2004 Nationalpark Hohe Tauern Salzburg: Schutzgebiet seit 20 Jahren Einzigartige Landschaft zwischen Almen und dem ewigen Eis der Gletscherwelten Salzburger Nachrichten - Tourismus (26-03-2004) 20 Jahre Nationalpark Hohe Tauern SalzburgSALZBURG (APA, SN). Vor 20 Jahren wurde in Salzburg eine einzigartige Naturlandschaft unter Schutz gestellt: 1984 trat das Landesgesetz über die Errichtung des Nationalparks Hohe Tauern in Kraft. Trostberger Tagblatt - 31. Mrz 2004 Tittmoning: Zahl der Salzachfische geht drastisch zurück Artenreichtum und Fischbestand in der Salzach, ihren Nebenwässern und Zuflüssen sind so niedrig wie nie zuvor. Zu diesem Schluss kam Gerhard Auer vom Fischereiverband Burghausen bei seinem Vortrag beim Bund Naturschutz Tittmoning/Fridolfing. Die Salzach sei als voralpines, schnell fließendes und somit sauerstoffreiches Gewässer stets mit Fischreichtum gesegnet gewesen. Insgesamt gibt es heute in der Salzach und ihren Nebengewässern immerhin 35 Fischarten, wie eine Bestandaufnahme vor drei Jahren zeigte. Allerdings sind dabei auch Fische erfasst, die ausschließlich aus Besatzmaßnahmen stammen, wie Spiegelkarpfen und Aal, ebenso wie solche, die offensichtlich aus einem Aquarium oder Gartenteich ausgesetzt wurden, wie zum Beispiel der Sonnenbarsch. Dem gegenüber können aus historischen Aufzeichnungen insgesamt 43 Arten in den Salzachgewässern nachgewiesen werden. Die Differenz wäre größer, würden sich nicht mittlerweile eine ganze Reihe von eingesetzten Fischen, wie die ursprünglich aus Nordamerika stammende Regenbogenforelle und der Bachsaibling, bei uns heimisch fühlen. Auch sei zu berücksichtigen, dass die Aufzeichnungen aus den vorigen Jahrhunderten mit ziemlicher Sicherheit unvollständig sind, da man seinerzeit an einer Bestandaufnahme im biologischen Sinn weniger interessiert war, sondern in erster Linie wirtschaftliche Aspekte ausschlaggebend waren. Sächsische Zeitung - 26. Mrz. 2004 Wölfe sorgen für internationalen Besuch Für die Marketing-Gesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien mbH (MGO) stellen die Lausitzer Wölfe ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal in Deutschland dar. Auf Grund der durch die Wölfe gewachsenen internationalen Aufmerksamkeit für die aufstrebende Ferien- und Wirtschaftsregion sowie nicht zuletzt für das Wildbiologische Büro Lupus, wurde Gesa Kluth gemeinsam mit weiteren 15 Persönlichkeiten zur Botschafterin der Oberlausitz ernannt. Die MGO und der Tourismusverband treten als regionale Einrichtungen für das natürliche Zusammenleben der in Mitteleuropa heimischen Wölfe und der Menschen der Region auf. Netzeitung - 28. Mrz 2004 Kriegsschiff wird künstliches Riff Nach fast 25 Jahren im Dienst der britischen Marine ist das Kriegsschiff «HMS Scylla» vor Tausenden von Zuschauern am Samstag im Atlantik absichtlich versenkt worden. Zuvor war die «Scylla» mit drei Web-Kameras ausgestattet worden. Sie übertragen laufend Bilder an das «Nationale Marine Aquarium» in Plymouth. Nun liegt das Wrack in 21 Metern Tiefe rund 800 Meter vor der Küste von Cornwall. An dieser Position soll das Wrack künftig Fischen und Unterwasserpflanzen eine Heimat bieten. Nach Angaben der Organisatoren handelt es sich um das erste künstliche Riff in Europa. Bocourt's giant skink (Phoboscincus bocourti) was known from a single specimen obtained in New Caledonia in 1870, kept in the collections of the Museum National d'Histoire Naturelle in Paris. The species was thus considered extinct... In December 2003, Ivan Ineich, a specialist of sea snakes at the Museum in Paris, found a living specimen of that species, 50 cm long, in a little islet, off the Ile des Pins (SE New Caledonia). http://www.uicn.fr/actus/scinque%20terrifiant.pdf Fish catch in Mekong River tributary plummets 50 percent The fish catch in a Cambodian tributary of the Mekong has fallen by about 50 percent because of small floods and low water levels, and other parts of the river could be facing similar problems. Greenpeace says regulations protecting Mexico's mangrove swamps are in danger Greenpeace volunteers placed chain saws and sawdust at the entrance to Mexico's Environment Department, accusing the agency of failing to protect mangrove swamps forests. Yellowstone becomes prize in legal tug of war Compared to the flood of visitors that washes over Yellowstone National Park during the summer, the number of people making their way during winter into that fabled realm of geysers, hot springs, bison, elk, and wolves is but a trickle. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | Weitere Infos | Zeitschrift des Kölner Zoo Heft 1/2004 Jahresbericht Köln 2003 Jahresbericht Hortobagy-Projekt 2003 Das Berliner Naturkunde-Museum ist nicht nur gerettet, es wird Leibnitz-Institut (ebenso wie Museum Koenig und Museum Senckenberg); das beschloß die Kulturkommission am 30.3.2004 Freie Presse (Chemnitz) - 30. Mrz 2004 Lichtenstein: Der Jungfernkranich empfängt die Besucher Museumsleiterin Anne-Sophie Günther hat für die am Mittwochabend beginnende Sonderausstellung im Dachgeschoss des Stadtmuseums einen Titel gewählt, der nicht unbedingt jedem den Inhalt verrät: Gaukelradler, Jungfernkranich, Paradieswitwe. Konkret sind es Vogeldarstellungen aus der Grafiksammlung von Karl Max Schneider, dem aus Lichtenstein stammenden und 1955 verstorbenen Leipziger Zoodirektor. Schneider sammelte Grafiken verschiedenster Techniken, insbesondere Tiergrafiken. Sein allgemeines Interesse für Kunst entstammte wohl auch seiner Gastdozententätigkeit an der Hochschule für Grafik, wo er Tieranatomie und Tierverhalten unterrichtete und die ihm zahlreiche Kontakte zu Künstlern einbrachte. Mittwochabend wird die Sonderausstellung mit dem 8. Lichtensteiner Max-Schneider-Vortrag, einer gemeinsamen Veranstaltung von Schneiderstiftung und Museum, eröffnet. Jörg Junold, seit 1997 Geschäftsführer im Leipziger Zoo und seit der Pensionierung Peter Müllers auch Zoologischer Direktor, wird unter dem Titel Von der Leipziger Löwenfabrik zum Entdeckerhaus ,Arche über Artenschutz und Bildung im Zoo Leipzig sprechen. > Vergl. http://www.zoo-ag.de/KarlMaxSchneider/index.html Landschaftswarte gesucht! Die Siegaue schützen und über die wertvolle Auenlandschaft informieren Im Sommer 2004 wird die gesamte Siegaue von der Mündung bis nach Windeck unter Naturschutz gestellt. Damit soll sichergestellt werden, dass die für ganz Europa bedeutsame Flora und Fauna der Auenlandschaft langfristig erhalten bleibt. "Landschaftswächter" unterstützen die Umsetzung des Naturschutzes in der gesamten Siegaue. Sie übernehmen eine wichtige Mittlerfunktion zwischen landschaftlicher Wirklichkeit und behördlicher Aktivität. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich jetzt für die Landschaftswacht bewerben. Beste Voraussetzungen zum Landschaftswart oder zur Landschaftswartin bietet, wer über ein ausgeprägtes Umweltbewusstsein verfügt, genügend freie Zeit zur Verfügung hat, rüstig, gut zu Fuß und Wetter unempfindlich ist. Wichtig ist zudem Verantwortungsbewusstsein, sicheres Auftreten und ein guter Umgang mit Menschen. Die zukünftigen Landschaftswächter werden in ihre Überwachungsaufgaben eingehend eingewiesen und erhalten einen Dienstausweis. Die Tätigkeit erfolgt ehrenamtlich gegen eine Aufwandsentschädigung von monatlich 25 Euro. Der Zeitaufwand beträgt unabhängig von dem zu betreuenden Gebiet circa zehn Stunden pro Woche und ist auf die ganze Woche und das Wochenende zu verteilen. Wer Interesse an näheren Informationen hat, kann sich an die Untere Landschaftsbehörde des Rhein-Sieg-Kreises, - Der Landrat -, Kaiser-Wilhelm-Platz 1, 53721 Siegburg, Ursula Hillebrand (Tel.: 02241/13-2674, vormittags), Christoph Rüter (Tel.: 02241/13-2672) oder Wolfgang Schuth (Tel.: 02241/13-2667) wenden. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Ausstellungen | Vogelpark Herborn: Dauerausstellung "Die Schöpfung bewahren - Mensch und Evolution" ab 30. März DARMSTADT Hessisches Landesmuseum: DINO & CO - Erstmals in Europa: 59 Saurier aus Asien bis 1.8.2004 http://www.hlmd.de OLTEN Naturmuseum Olten: LEBENDE OSTERHASEN UND KÜKEN bis 18.4.2004 http://www.naturmuseum-olten.ch BERLIN Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem: VICTORIA & CO. IN BERLIN 100. Geburtstag des Botanischen Gartens bis 5.9.2004 http://www.bgbm.org/BGBM BAD WURZACH Naturschutzzentrum: UND IST MEIN NEST GEBAUT, SING ICH ZUM DANKE DIR... Nisthilfen für Vögel, Fledermäuse und Insekten bis 18.4.2004 ZÜRICH Landesmuseum Zürich: FASZINATION FORSCHUNG bis Juni 2004 http://www.musee-suisse.ch | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | TV-Tipps | Ein Jahr im Zoo ARTE, ab 29. 3.: Wh der Dokusoap aus dem Zoo Doué-la-Fontaine tv.nrw: Samstags ca. 18:15 Uhr "Ein Platz für Tiere" mit Bernhard Grzimek aus den 70er und 80er Jahren; teilweise mit Zoo-Berichten. RTL2, Sonntags ca 13:30: Mehrere Folgen "Crocodile Hunter", mit Steve Irvin, aus dem Australia Zoo, Beerwah Do., 01.04.2004, 16:00-16:30 3sat, Zoos der Welt, Der Eisfuchs in der Arche Zoo Nordens Ark Hunnebostrand, Schweden Do., 01.04.2004, 20:15-20:45 ARTE, Ein Jahr im Zoo (4/5), Ein großer Wurf, Doku-Soap aus dem Zoo Doué-la-Fontaine Do., 01.04.2004, 22:15-23:10 vox: Spiegel TV Extra: Mit dem Fahrstuhl durchs Aquarium - Unterwasserwelten im Hotel Radisson in Berlin (Bau von SealifeCenter / AquaDom) Fr., 02.04.2004, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Europas wilder Osten, Der Tatra-Nationalpark in der Slowakei Fr., 02.04.2004, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Geschichten aus dem Leipziger Zoo Fr., 02.04.2004, 20:15-20:45 ARTE, Ein Jahr im Zoo (5/5), Auf wackligen Pfoten, Doku-Soap aus dem Zoo Doué-la-Fontaine Sa., 03.04.2004, 06:45-07:15 SWR, Blickwechsel NordSüd (5/6), Kolumbien: Kampf um den Regenwald Sa., 03.04.2004, 10:30-11:00 B-alpha, Zoo & Co., Projekt Mico Leon - Rettung der Löwenäffchen So., 04.04.2004, 12:35-12:50 MDR, Aufs Tier gekommen, Der Bär von Worbis So., 04.04.2004, 14:15-15:00 ORF2, Universum, Invasion der Krabben So., 04.04.2004, 16:15-17:00 SF1, Ershihao - Mein Freund das Panda-Baby Mo., 05.04.2004, 12:30 -13:15 SWR, Habari Serengeti (1/4), Wilde Tiere in Gefahr Mo., 05.04.2004, 14:15 -15:00 ZDF, Wunderbare Welt, Jane Goodall - Ein Leben für Schimpansen Mo., 05.04.2004, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Europas wilder Osten, Der Nationalpark Biebrza in Polen Mo., 05.04.2004, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Luchse, Tiger und Sirenen, Einsatz für die Letzten ihrer Art Mo., 05.04.2004, 21:30-22:00 3sat, Der Krieg der Hörnchen Grauhörnchen in Italien Di., 06.04.2004, 15:15 -16:00 ZDF, Discovery, Paradies Pantanal - Naturreservat der Superlative Di., 06.04.2004, 20:15-21:05 ORF2, Universum, Down Under - Wildes Australien, 6.: Neuland Mi., 07.04.2004, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Europas wilder Osten, Der Nationalpark Kornati in Kroatien Do., 08.04.2004, 08:30-09:30 B-alpha, Planet Wissen, Gorillas und Schimpansen - Menschenaffen in Gefahr, Schwerpunktwoche "Lauter tolle Tiere" Do., 08.04.2004, 14:10-14:25 BR, Zoo & Co., Im Königreich des Kasuar - Ein Riesenvogel kämpft um seinen Wald Do., 08.04.2004, 14:15-15:00 ZDF, Wunderbare Welt, Kriminalfall Kiwi Do., 08.04.2004, 16:00-16:30 3sat, Zoos der Welt, Spaziergang der Totenkopfäffchen (München, von 99) Do., 08.04.2004, 20:00-21:00 SF1, Auge in Auge mit dem Eisbär, Ein Filmer bei den weissen Riesen der Arktis Fr., 09.04.2004, 12:45-13:30 Phönix, Operation Rote Erde, Kampf um den Regenwald am Amazonas Fr., 09.04.2004, 13:05-13:50 BR, Europas wilder Osten, Der Nationalpark Kiskunság in Ungarn Fr., 09.04.2004, 19:10-19:58 ARD, Das grenzenlose Paradies, Afrikas Traum vom größten Tierreservat der Welt Fr., 09.04.2004, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Geschichten aus dem Leipziger Zoo Sa., 10.04.2004, 01:55-02:40 WDR, Wissenschaft Spezial "Der Zoo bei Nacht" Sa., 10.04.2004, 10:30-11:00 B-alpha, Welt der Tiere, Gorillas zwischen den Fronten Sa., 10.04.2004, 14:45-15:00 MDR, Elefant, Tiger & Co., Geburt unter freiem Himmel Sa., 10.04.2004, 16:30 -17:00 SWR, Neptuns zerstörte Gärten, neue Hoffnung für die Malediven? Sa., 10.04.2004, 17:55-18:30 VOX, tierzeit: Schrecken des Dschungels - Der Buschmeister | |