E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
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ISSN 1619-6643


Ausgabe 206 vom 25. März 2004

Liebe Leser,
am Wochenende ist es soweit - nach mehr als zwei Jahren Totalumbau eröffnet der "neue" Zoo am Meer Bremerhaven.  Während böse Stimmen behaupten, vor lauter Kunstfelsen könnte der Zoo auch seinen alten Namen "Tiergrotten" wieder annehmen, hatten wir beim Besuch der Baustelle vielmehr einen deutlich großzügigeren Eindruck als früher, durch Nutzung mehrerer Ebenen und nun freiem Blick über die Unterweser. Von den Gehege-Größen ganz zu schweigen. Man darf gespannt sein. Für alle, die nicht bis zu einem Besuch warten können, hier die Website. Ein Exkursionsbericht vom Bau des ersten Bauabschnitts findet sich übrigens auf der Zoo-AG-Website.
Auf jeden Fall wünschen wir zur Einweihung alles Gute!

Dirk Petzold



Einladende Tafel am Zooeingang. In Tschechien
  Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps

Zoos und Tierparks

Nordwest Zeitung - 23. Mrz. 2004
Kinder können Biologie in der Zooschule lernen
Nach einem mehrjährigen Komplettumbau wird am kommenden Sonnabend in Bremerhaven der Zoo am Meer eröffnet. Gestern unterzeichneten im Beisein von Bremerhavens Oberbürgermeister Jörg Schulz Zoo-Geschäftsführer Christian Bruns und der Vorstandsvorsitzende der Städtischen Sparkasse Bremerhaven, Claus Brüggemann, einen Sponsorenvertrag, der die Einrichtung einer eigenen Zooschule erlaubt. Ähnlich wie bereits im Zoo Jaderberg sollen hier Bremerhavener Schülerinnen und Schüler im Fach Biologie unterrichtet werden – möglicherweise sogar bis hin zum Abitur. „Dafür stehen mehrere Lehrer zur Verfügung, und natürlich werden auch wir uns in dieses Projekt einbinden“, sagte gestern die Direktorin des Zoos am Meer, Dr. Heike Kück.

Kölnische Rundschau - 19. Mrz. 2004
Elefanten zum Anfassen, und sei's auch nur ein Haar
Rund hundert Zoopädagogen überlegten gestern bei einer Tagung im Regenwaldhaus des Kölner Zoos, wie man Tierpark-Besuchern in Zukunft möglichst viel über Elefanten beibringen kann. Die Dickhäuter hatten sich in diesem Jahr als Tagungsthema für den Verband Deutscher Zoopädagogen angeboten, weil in Köln derzeit ein neue Anlage für Elefanten entsteht. Zoopädagogen stehen nicht nur bei Führungen Rede und Antwort, sondern sie erarbeiten das gesamte pädagogische Konzept eines zoologischen Gartens - von den Beschilderungen an den Gehegen bis zu den Spielgeräten vor dem Affenhaus, wo Kinder an einem Balken üben können, wie ein Affe zu klettern. Jedes zweite Jahr treffen sich die Mitglieder des Verbands zum Austausch.

NÖN Online - 23. Mrz. 2004
Affenhaus gehört Stadt
Bei der letzten Gemeinderatssitzung in Gänserndorf sorgte der Safaripark für Diskussionsstoff. Denn zu diesem Tagesordnungspunkt wurde Rechtsanwalt Heinrich Koth geladen, um etwas Licht in die Pacht-, Vertrags- und Gesetzeslage zu bringen. Der Pachtvertrag zwischen der Stadtgemeinde und Besitzer Leopold Lentner wurde bereits am 10.1.1972 auf 99 Jahre geschlossen. Sollte der Safaripark endgültig seine Pforten schließen, gehen die Gebäude und Einrichtungen ins Eigentum der Stadt über. Und das vollkommen entschädigungslos, da es für kein Gebäude einen Baurechtsvertrag gibt, auch nicht fürs Affenhaus. Bezüglich des Elefantenhauses gibt es jedoch die Zusicherung, dass die Betreiber-Gesellschaft bei Auflösung des Parks das Elefantenhaus zuzüglich einer gewissen Grundfläche weiter betreiben darf.

news.search.ch -20. Mrz 2004
Trittin hat ein Herz für Leoparden
Zwei verwaiste junge Leoparden aus Nepal haben mit Hilfe des deutschen Umweltministers Jürgen Trittin im Wuppertaler Zoo eine neue Heimat gefunden.
Trittin wird sich vermutlich in den nächsten Wochen bei einem Besuch des Zoos darüber informieren, wie sich die beiden Leoparden, ein weibliches und ein männliches Jungtier, in ihrem Asyl in Wuppertal eingelebt haben. Der Grünen-Politiker hatte sich bei den nepalesischen Behörden dafür eingesetzt, dass die für den Transfer erforderlichen artenschutzrechtlichen Genehmigungen erteilt wurden.

Express-Düsseldorf - 21. Mrz 2004
Happy Birthday, Aquazoo
Der Düsseldorfer Aquazoo wird in diesem Monat 100 Jahre alt und ist beliebter denn je. 500.000 Besucher strömen jährlich in den Nordpark. Nicht nur um Flossentiere zu sehen. Der Aquazoo ist ein Naturkundemuseum mit Rundum-Charakter. „Unsere Stärke ist unser lebendiges Anschauungsmaterial“, beschreibt Joseph Boscheinen, wissenschaftlicher Mitarbeiter, den Aquazoo. Rund 450 Tierarten sind im Aquazoo anzutreffen. Dazu kommen die informativen Schaubereiche zu Themen wie „Tropen“, „Lebensraum Meer“ „Geschichte des Lebens“. Was der normale Besucher nicht zu Gesicht bekommt, ist das Magazin im Keller der Hauses. Dort befindet sich eine beeindruckende wissenschaftliche Sammlung. Wieviele Objekte dort lagern, kann keiner sagen. „Um die Karteikartensammlung elektronisch zu erfassen, bräuchte ein Mitarbeiter zehn Jahre“, schätzt Boscheinen, der bereits seit 1969 hier beschäftigt ist.

Berliner Kurier - 19. Mrz. 2004
Bitte, bitte werft mich den Zoo-Piranhas zum Fraß vor!
Ist dieser Mann noch ganz bei sich? Der Berliner Künstler Karl-Friedrich Lentze (55) bettelt darum, dass man ihn nach seinem Tod an die Piranhas im Zoo verfüttert! "Ich denke, dass so die bestmögliche, sinnvollste Verwertung meiner Überreste stattfindet", schreibt er in einem entsprechenden Bittbrief. Und weiter: "Piranhas, diese schönen, eleganten, auch gefährlichen Tiere, behaftet mit einem gewissen Ruf, übten auf mich stets eine starke Faszination aus, sie zogen mich regelrecht in ihren Bann." Im Zoo kennt man den irren Lentze schon: Dort hatte er sich nicht gerade Freunde gemacht, als er allen Ernstes gefordert hatte, die Schimpansen abzuschaffen. Die Tiere, so Lentze, würden sich häufig in obszöner Weise selbst befriedigen. Vielleicht hat deshalb der Kölner Zoo, den Lentze ebenfalls angeschrieben hatte, sofort der Verfütterung zugestimmt: "Gerne auch noch zu ihren Lebzeiten!" Berlin prüft noch ...

Mitteldeutsche Zeitung - 19. Mrz. 2004
Gorilla nach Ausbruch im Zoo von Dallas getötet
Ein Gorilla ist am Donnerstag nach einem Ausbruch aus seinem Gehege im Zoo von Dallas erschossen worden. Zuvor hatte der 13-jährige Menschenaffe drei Zoobesucher, darunter zwei Kinder, durch Bisse und Kratzspuren verletzt. Polizeibeamte, die nach dem Ausbruch des 160 Kilogramm schweren Tieflandgorillas zur Hilfe eilten, seien von dem Tier aus wenigen Metern Entfernung bedroht worden, sagte der stellvertretende Polizeichef Daniel Garcia. Die Beamten hätten zur eigenen Verteidigung und zum Schutz anderer Menschen die Schüsse abgeben müssen.

Spiegel - 19. Mrz 2004
AUFRUHR IN DALLAS: Polizei erschießt ausgebüchsten Gorilla
Sein Freiheitsdrang wurde einem Gorilla im Zoo von Dallas zum Verhängnis. Der Zoo wurde sofort evakuiert, nachdem Gorilla Jabari gestern aus seinem Gehege entkommen war. Doch bevor alle Besucher den Zoo verlassen konnten, verletzte das Tier drei Menschen. Mitarbeiter des Tierparks alarmierten die Polizei, die den Flüchtigen auf dem Zoogelände einkreiste. Dann griff der dreizehn Jahre alte Tieflandgorilla Zeitungsberichten zufolge die Polizisten an. "Wir mussten ihn niederschießen, wir hatten keine Wahl", sagte der stellvertretende Polizeichef Daniel Garcia. Zurzeit seien Mitarbeiter noch dabei herauszufinden, wie das Tier aus seinem Gehege entwischen konnte. Augenzeugin Diana Gonzalez berichtete, sie habe beobachtet, wie der Affe so lange auf die Gittertür einschlug, bis sie nachgab.

 

Planung und Bau

Leipziger Volkszeitung - 20. Mrz 2004
Guckt, staunt, sucht Kontakt: Lady Langhals aus Tschechien
Auch in dieser Woche rollten im Zoo wieder die Umzugswagen. Diesmal die der Giraffen. Das alte Giraffenhaus am Kickerlingsberg ist seit gestern geschlossen, die Langhälse sind allesamt ins neue Huftierhaus an der Afrika-Savanne gezogen. Erste Bewohnerin, die am Mittwoch dort eintraf, war ein Neuzugang aus dem tschechischen Zoo in Usti nad Labem. Nach einer ruhigen Nacht, die am Morgen mit einem Zwischenfall endete - die noch namenlose junge Dame durchbrach eine Holzplanke und landete in Strom führenden Seilen - bekam sie dann auch schon Gesellschaft. Von der alten Anlage wurden, ebenfalls per Spezialtransport, die Giraffen Knöpfchen, Ashanti, Simai und zuletzt Bulle Max umgesiedelt. Mittlerweile ebenfalls in Leipzig eingetroffen sind die drei Hyänen aus Holland und die fünf Strauße aus Marlow. Nur die Kronenkraniche fehlen noch, dann ist die Besatzung der Kiwara-Savanne komplett. Nach dem Eingewöhnen im Stall werden die Tiere zuerst in die rückwärtigen Außengehege gelassen und dann schrittweise auf die Freianlage.

Sächsische Zeitung - 20. Mrz 2004
Der Atlantik kommt
Der Atlantik wird auf der Cockerwiese an der Lennéstraße in Dresden aufgebaut. Am Freitagvormittag lieferte ein Schwertransport die ersten Teile des 250.000 Liter fassenden Wasserbeckens an. Sie werden zu einer riesigen begehbaren Unterwasserwelt zusammen gebaut; im Mai wird „Sea Life“ eröffnen.

Sächsische Zeitung - 19. Mrz 2004
„Sea Life“-Aufbau verzögert sich
Der Aufbau des weltweiten ersten mobilen Meerwasser-Aquariums „Sea Life“ in Dresden verzögert sich. Entgegen der Planung kamen am Freitag nur die Außenwände des 250.000 Liter- Tiefseebeckens an. Der Schwertransport des zehn Meter langen und 6,5 Tonnen schweren Acryltunnels wurde von der Polizei 200 Kilometer vor der Elbestadt auf der Autobahn gestoppt. An der ersten Station in Dortmund hatten in zwei Jahren mehr als 400.000 Menschen eine Unterwasser-Reise dieser Art unternommen.

Märkische Allgemeine - 23. Mrz. 2004
Affen brauchen neues Gehege
Wer in den Luckenwalder Tierpark geht, wirft auch einen Blick ins Affengehege. Der achtjährige Affen-Papa "Rambo" ist in der jetzt viel zu kleinen Anlage von drei Weibchen (acht, sechs und vier Jahre alt) umgeben. "Wenn wir unsere Anlage nicht um rund 80 Quadratmeter erweitern, müssen wir die Affen abschaffen", sagt Tierparkdirektor Michael Geißler. Das wissen auch die Mitglieder des Vereins der Freunde und Förderer des Tierparks. Und riefen deshalb für den Bau eines neuen Affengeheges vor einiger Zeit eine Spendenaktion ins Leben. "Inzwischen sind durch Spenden, Materialgaben und Eigenleistungen rund 10.000 Euro zusammen gekommen", berichtet Michael Geißler. "Jetzt wissen wir, wie viel Geld für die neue Anlage gebraucht wird. Es sind etwa 23 000 Euro."

Ostthüringer Zeitung - 24. Mrz. 2004
Mit neuem Bienenmuseum ist Tiergarten um Kleinod reicher
Der Tiergarten Eisenberg hat eine Attraktion mehr: Ein kleines Bienen-Museum. Am Freitag wurde es mit den Initiatoren vom Imkerverein Eisenberg und Umgebung e. V. und Vertretern von Stadtrat und Stadtverwaltung feierlich eingeweiht. Ab Ostersonntag kann es zu sämtlichen Tiergarten-Öffnungszeiten besichtigt werden.
Tiergartenleiter Mathias Wiesenhütter, dessen Mitarbeiter den Raum im Inneren der Ruine in die Kur nahmen, während ABM-Leute das Äußere sanierten, freut sich sehr über diesen weiten "Puzzlestein" in Geyers Garten. Da die erfahrenen Fachleute jedoch nicht täglich im Tiergarten vor Ort sein können, ist eine akustische Führung durch das Bienen-Museum geplant.




Aktionen

Ostsee Zeitung - 20. Mrz 2004
Pinguin Philip ist Star beim Erlebnistag im Zoo
Am morgigen Sonntag ist Erlebnistag im Rostocker Zoo. Und dieses Mal dreht sich alles um Pinguin Philip. Wer wissen möchte, warum es „fix wie nix“ ist und wenig Wirbel macht, erfährt dies um 10 Uhr. Schaufütterungen der Pinguine gibt es um 10 bzw. 15.15 Uhr, danach Tierschauen mit Philip und Anton.

Freie Presse (Chemnitz) - 19. Mrz 2004
Dresdner Zoo will Kängurunachwuchs Namen geben
Der Dresdner Zoo sucht noch Namensvorschläge für seinen Kängurunachwuchs. Für die beiden Beuteltiere, die vergangenen Juli im Zoo geboren wurden, könnten bis Sonntagmittag Namen mit dem Anfangsbuchstaben «i» abgegeben werden.

sz-online - 22. Mrz 2004
Kinder wählen Idefix und Inka
Idefix und Inka heißen die jüngsten Sprösslinge der Känguru-Familie. Und diese Namen tragen die beiden Bewohner des Zoologischen Garten Dresdens seit gestern Nachmittag.

Ostsee Zeitung - 23. Mrz. 2004
Biounterricht aus erster Hand
Zwei Wissenschaftstaucher tümmelten sich plötzlich im Revier der Stralsunder Meeresschildkröten, um Proben zu nehmen. Nicht die Tiere, sondern das Wasser stand im Mittelpunkt. Am „Unesco-Welttag des Wassers“ wartete das Stralsunder Museum mit Biologie- und Chemieunterricht aus erster Hand auf – vor allem für Schulklassen.

Rhein Main Presse - 22. Mrz 2004
Winterverbrennung und Stabaus-Umzug beim AZ-Vogelpark
Im AZ-Vogelpark wurde gestern der Winter symbolisch vertrieben. Aufgeregt scharten sich die Kinder mit ihren Eltern vor dem meterhohen Papierschneemann, um seine Verbrennung aus nächster Nähe zu sehen. Erfreut waren die kleinen Besucher natürlich aber nicht nur über ihre Sommertagsstecken, mit denen sie wedelnd umherzogen, sondern vor allem darüber, die Tiere des Parks wieder besuchen zu können und das Parkgelände auszukundschaften. Der besondere Anziehungspunkt schlechthin für die Kinder war wieder der Streichelzoo.

Ostsee Zeitung - 25. Mrz. 2004
Tierparkpflege schon am 3. April
Wolgast Um den Tierpark im Tannenkamp den Gästen schon zu Ostern in einem sauberen Zustand zu präsentieren, ziehen die Mitglieder des Tierparkvereins ihren ersten großen Arbeitseinsatz vor.

Ostsee Zeitung - 25. Mrz. 2004
Nachwuchs im Tierpark
Im Stralsunder Tierpark sind diese Woche die ersten Kücken geschlüpft. Die Jungtiere werden zu den Osterfeiertagen in der traditionellen Ausstellung zu sehen sein. Ostsersonntag findet wie gewohnt das Osterkörbchensuchen statt.

 

Nachwuchs 
 
Stuttgarter Nachrichten - 24. Mrz. 2004
Nachwuchs bei Panzernashörnern
Die Panzernashörner in der Stuttgarter Wilhelma haben Nachwuchs bekommen: Panzernashornkuh "Sani" gebar am Wochenende im Elefantenhaus ihr drittes Kalb - den kleinen "Sahib". Der botanisch-zoologische Garten teilte am Dienstag weiter mit, der kleine Bulle sei das dreizehnte Panzernashornkalb, das in der Wilhelma zur Welt kam.

MDR - 19. Mrz 2004
Erster Löwennachwuchs seit 23 Jahren
Der Magdeburger Zoo hat erstmals seit 23 Jahren wieder Löwennachwuchs. Wie der Tierpark am Freitag mitteilte, sind die beiden Babys männlich. Beide Jungtiere fühlten sich pudelwohl, jedes wiege knapp fünf Kilogramm. Die jungen Löwen wurden bereits am 16. Februar geboren. Zoo-Oberinspektor Kratzke zufolge war Mutter Moreni-Domma mit ihrer Schwester im Dezember 2002 aus dem Zoo Wuppertal an die Elbe übergesiedelt. Vater Felix lebt dort bereits seit 13 Jahren. Die zwei Löwenbabys müssen im Alter von ein bis eineinhalb Jahren umziehen. Zurzeit ist für sie der Erfurter Zoo im Gespräch, wo eine neue Löwengruppe aufgebaut wird.

Hamburger Abendblatt - 25. Mrz. 2004
Der Kuss des Lebens - kleine Giraffe Yalinga und andere Tierbabys
Kindersegen bei Hagenbeck! Yalinga, das Rothschild-Giraffen-Baby, ist bereits das zweite Kind von Mutter Etosha (6) und Vater Jou Jou (11). Bruder Taribo kam vor drei Jahren in Hamburg auf die Welt. "Sonntagabend, eine Minute vor 18 Uhr, wurde die Lütte geboren", sagt Pfleger Thomas Günther. Was die Pfleger leider bisher noch nicht beobachten konnten, ist, dass Yalinga trinkt. "Etosha versucht sie immer wieder liebevoll an ihr Gesäuge zu führen, aber die Kleine wendet sich immer ab." Also bekommt sie ab sofort fünfmal am Tag die Flasche. ". Umgestiegen sind bereits die Zwillinge der Kaiserschnurrbart-Tamarine. Das winzige Affen-Geschwisterpärchen wurde zuerst von Mama Nancy getragen - doch jetzt muss Papa sie schleppen. Von Anfang an recht selbstständig sind die Babys der Zwergziegen (insgesamt 18 Stück), der Warzenschweine (drei Junge vom November) und der Chapman-Zebras (ein einen Monat alter Hengst). Mini-Elefant Kandy (zehn Monate) wird auch immer frecher. Von Claudia Sewig.

Berliner Morgenpost - 22. Mrz 2004
Hannibal ist der neue Hauptdarsteller bei den Takinen
Wenn Tierpfleger René Walther und seine Kollegen im Tierpark Friedrichsfelde nicht gerade arbeiten müssen, gehen sie gern ins Kino oder legen einen Video-Abend ein. Anders lässt es sich nicht erklären, dass der Nachwuchs bei den Takinen in diesem Jahr nach dem Film "Das Schweigen der Lämmer" benannt wird.
Hauptdarsteller Hannibal ist bereits geboren. Jetzt liegen die Augen gespannt auf dem Bauch von Takin Mimi. Auch sie hatte sich im vergangenen Jahr auf ein Techtelmechtel mit Takin-Mann Herkules eingelassen. Fast jedes Jahr im Frühjahr stellte sich nun nach einer Tragzeit von acht Monaten Nachwuchs ein. Darunter auch Tanga, die mit heute 21 Jahren zwar etwas klapprig, aber gesund, immer noch im Tierpark lebt und inzwischen schon mehrfache Urgroßmutter wurde.

Rheinische Post - 25. Mrz. 2004
Panda-Bärin Yan-Yan: schwanger dank Samencocktail?
Sechs Mal haben Tierzüchter bereits versucht, die Berliner Panda-Bärin Yan Yan mit Samen des in der Hauptstadt lebenden Bären-Männchens Bao Bao zu befruchten - ohne Erfolg. Nun sollen Experten des Pekinger Zoos helfen: mit impotiertem Panda-Sperma. Für die inzwischen recht betagte Berliner Pandabärin Yan Yan gibt es damit neue Hoffnung auf Nachwuchs. Die Experten aus dem Pekinger Zoo weilen seit Mittwoch in der Hauptstadt.

 Berliner Morgenpost - 20. Mrz 2004
Kleines Flusspferd macht jetzt das Seepferdchen
Der Ernst des Lebens hat begonnen. Kaum geboren, muss das kleine Flusspferd im Berliner Zoo auch schon in die Schule und zum Schwimmunterricht. Zweieinhalb Wochen nach seiner Geburt bewältigte das Bullenkalb am Freitag zum ersten Mal den weiten Weg vom Wurf- zum großen Schaubecken, wo das Wasser mehr als zwei Meter tief ist.

Berliner Morgenpost - 23. Mrz. 2004
Die gute Nachricht
Der Tierpark Friedrichfelde hat Riesenesel-Nachwuchs. Hengstfohlen "Louis", das in der Nacht vom 13. zum 14. März das Licht der Welt erblickte, ist nach Angaben des Tierparks inzwischen stark genug, sich den Besuchern zu zeigen. Eltern von "Louis" sind die ebenfalls im Tierpark geborenen Riesenesel "Yvonne" und "Bonifatius".

Thüringer Allgemeine - 19. Mrz. 2004
Roter Berg: Frühlingsgefühle im Zoopark
Im Erfurter Zoopark sind nicht nur die ersten Frühblüher zum Leben erwacht, es erblickten in den letzten Wochen auch Tierbabies wie Rhön -und Zackelschafe oder zwei kleine Trampeltiere das Licht der Welt.



Hamburger Abendblatt - 20. Mrz 2004
Chefin der Orangs: Menschlich gesehen
Am 1. August 1995 begann bei Hagenbeck eine neue Ära: Mit Tanja Evers wurde im Hamburger Tierpark die erste Frau zur Ausbildung als Zootierpflegerin zugelassen. Die heute 26-Jährige ist mittlerweile Reviertierleiterin im Orang-Utan-Haus - die Chefin der Menschenaffen, sozusagen. Und bereitet ihre Schützlinge gerade auf den Umzug in das neue Haus vor.

Hamburger Abendblatt - 20. Mrz 2004
Wo, bitte, gehts zum Affenhaus? Ein junger Orang-Utan sucht den Weg
Tuan weiß nicht so genau. Nicht, dass das Orang-Utan-Männchen sonst Wärmendes an seinen großen Greiffüßen tragen würde. Nur dass er auf den Wegen des Tierparks unterwegs ist, und das bei nasskalten neun Grad, ist etwas Neues. Für ihn wie für seine Pflegerin Tanja Evers (26). Sie probt mit dem jungen Menschenaffen gerade den Weg vom alten Affenhaus zur neuen Behausung der Orang-Utans, die Ende Mai fertig sein soll. Hand in Hand wandern die beiden, vor Tierparköffnung. Wenn ihr Vorhaben klappt, hat sie nicht nur ein abwechslungsreiches Beschäftigungsprogramm für den intelligenten Menschenaffen, sondern erspart ihm auch die Narkose für den Transport, die seine Artgenossen bekommen werden.

Sächsische Zeitung - 25. Mrz. 2004
Hintergrund elbepark
1972 wurde der Elbepark als Wildgehege gegründet. Die Umwandlung in ein Tiergehege erfolgte 11 Jahre später.
Im Jahr 1993 begann der Neubau durch eine Erweiterung auf anderen Flächen. 1994 wurde der Förderverein „Elbepark Hebelei“ e.V. gegründet und zählt heute 43 Mitglieder. Der Elbepark beherbergt in Gehegen, Koppeln und Weiden sowie einer Biotopteichanlage und einem Streichelgehege rund 100 Tiere in etwa 20 verschiedenen Tierarten - hauptsächlich existenzbedrohte Haustierrassen.

Märkische Oderzeitung - 22. Mrz 2004
Geschichten aus dem Tierpark
Warum vor etwa 40 Jahren in einem Eberswalder Wohngebiet eine Mäuseplage auftrat, dass wusste damals nur Bernd Hensch. Der heutige Eberswalder Tierparkdirektor, schon damals sehr tierlieb, hatte nämlich Mäuse im Keller gehalten, die aber eines Tages ausbrachen, zuerst nur aus dem Becken im Keller. Na gut, dann sollten sie ganz in Freie. Doch als Hensch die Kiste auf dem Hof auskippte, kamen hunderte der kleinen Nager hervor, die in alle Richtungen entschwanden, schilderte verschmitzt der jungenhafte 48-Jährige. Dem Tierpark gehört schon von frühester Jugend seine besondere Liebe. Aus all dem Spaß wurde dann Ernst beim Studium an der Humboldt-Universität, das er mit Biophysik begann und mit Verhaltensforschung bei Tieren abschloss, sowie bei seiner Arbeit im Tierpark, wo er zu Beginn der 80er Jahre als einfacher Tierpfleger anfing.

Zürcher Oberländer - 19. Mrz. 2004
Stadtwald heizt den Zoo Zürich
Holzschnitzel aus dem Zürcher Stadtwald heizen den Zoo Zürich. Sie helfen damit, Heizöl zu sparen und die entsprechenden Schadstoffemissionen einzudämmen. Die Schnitzel machen pro Jahr gut ein Viertel des gesamten Holzschlags aus. In der gegenwärtigen Heizperiode werden rund 2100 Kubikmeter Baumholz - 26 Prozent des Holzschlags - gleich im Wald zu 6000 Kubikmetern Holzschnitzeln verarbeitet und direkt in den Zoo gebracht, wo das EWZ eine Schnitzelheizung betreibt. Heute decken die Holzschnitzel den Wärmebedarf des Zoos zu rund zwei Dritteln. Dieser Anteil soll gesteigert werden und im Endausbau des Zoos 80 Prozent ausmachen

persoenlich.com - 25. Mrz. 2004
SF DRS : Neue Doku - Soap " Zoo "
Das Schweizer Fernsehen DRS produziert in Zusammenarbeit mit dem Zoo Zürich die dokumentarische Serie "Zoo". Die Dreharbeiten wurden vom Schweizer Fernsehen DRS vergangene Woche beendet. Produzentin und Autorin Marianne Pletscher drehte einen Monat lang im Zürcher Zoo. Die erste der sechs Folgen läuft am Sonntag, 23. Mai um 20.00 Uhr auf SF1. Die weiteren Folgen sind an den nachfolgenden Sonntagen zu sehen.

St. Galler Tagblatt - 25. Mrz. 2004
Gänsegeier ade
Gossau. Der Walter-Zoo wird zukünftig keine Greifvögel mehr halten. Das Gänsegeier-Weibchen Gipsy wurde am Montag in den Salzburger-Zoo Hellbrunn verlegt. Schon einige Male wurde die Haltung von Greifvögeln im Walter-Zoo von Zoo-Besuchern öffentlich kritisiert, weil sie in der Volière ihre Flügel wohl ausbreiten, aber nur beschränkt fliegen können. Das war auch ZooDirektor Ernst Federer bewusst. «Wir wollten uns nie der Greifvogelzucht widmen.» Aber seit es den Zoo gebe, gebe es in ihm auch Greifvögel. «Die Kritik war ein Gedankenanstoss», erklärt Federer, aber eine gute Lösung zu finden, sei gar nicht so einfach gewesen. Gipsy wird fortan in einer Gruppe mit 16 anderen Geiern im Salzburger-Zoo leben.

Tiroler Tageszeitung Online - 22. Mrz 2004
Die Arbesbacher Bären sind wieder munter
Frühlingserwachen im Waldviertler "Bärenwald": Noch etwas schlapp nach dem Winterschlaf erforschen Vinzenz, Liese, Brumca, Lara, Tom & Jerry das 11.000 Quadratmeter große Areal in Arbesbach - Schönfeld. Ab 1. April gibt es wieder die Möglichkeit, die sechs Tiere im Bärenschutzzentrum zu beobachten. Im Vorjahr wurden 20.000 Besucher gezählt. "Mit unserer Betreuung helfen wir den Tieren, zu ihren natürlichen Verhaltensweisen zurückzufinden. In Arbesbach haben wir das entsprechende Areal gefunden, das den natürlichen Lebensbedingungen der Tiere entgegenkommt", erläutert Bärenwald-Geschäftsführer Josef Pfabigan die Idee hinter dem - 1998 realisierten - Projekt der Tierschutzorganisation "Vier Pfoten". Der Eintritt in den Bärenwald ist frei, Spenden sind aber willkommen. Denn die jährlichen Kosten in der Höhe von 110.000 Euro für die Betreuung und Verpflegung der Bären werden ausschließlich aus Spendengeldern finanziert.

Ostsee Zeitung - 19. Mrz. 2004
Neue Schilder finanziert
Mit rund 1100 Euro unterstützt der Grimmener Tierpark-Förderverein eine neue Beschilderung in der Naherholungseinrichtung am Schwanenteich. Auf der Jahresversammlung des Vereines am Mittwochabend stellte Tierparkleiter Bodo Teichmann erste Schilder vor. Neben einem Bericht von Bodo Teichmann über seine Teilnahme an der Zookunft-Fachtagung in Landau wurde am Mittwoch der Vorstand bestätigt. Vereinsvorsitzender bleibt Rolf Bindzau.

Pforzheimer Zeitung - 20. Mrz 2004
Lob vom "Wildpark-Vater"
Er ist auf Bäume geklettert, um Luchse einzufangen. Er hat beim Pferdetransport an der Schweizer Grenze Geduldsproben überstanden: Wildpark-Leiter Hans-Georg Wölfle hat nun neue Aufgaben. Alt-Stadtrat Ewald-Steinle, ohne dessen Initiative es in Pforzheim diese beliebte Freizeit- und Naherholungseinrichtung nicht geben würde, lobte gestern als Vorsitzender des Förderkreises Wildpark "die außergewöhnlichen Verdienste des inzwischen 62-jährigen Hans-Georg-Wölfle in seiner 28-jährigen Tätigkeit für den Wildpark." Er habe es verdient, eine Verabschiedung mit besonderer Würdigung zu bekommen.

Rhein Main Presse - 19. Mrz. 2004
AZ-Vogelpark hat Unterstützung beim Frühjahrsputz/Stadt Lampertheim gibt Zuschuss
Leider finden sich nur noch schwer Personen, die über einen unverbindlichen Besuch hinaus etwas für den Lampertheimer Vogelpark tun wollen. Jetzt konnte in Zusammenarbeit mit dem Sozialamt ein Arbeitsloser gewonnen werden, um für fünf Stunden am Tag im AZ-Vogelpark tätig zu werden. Es ist die Einrichtung einer zweiten Stelle in Planung, die in naher Zukunft besetzt werden soll.

sz-online - 20. Mrz 2004
Für die 19 Humboldt-Pinguine begann soeben im Dresdner Zoo die Freiluftsaison
Anfang Dezember hatten sich die 19 Humboldt-Pinguine in ihr Winterquartier zurückgezogen. Mitte dieser Woche begann für die Vögel im Frack, die in den Küstengewässern Chiles zu Hause sind, die neue Dresdner Freiluftsaison. Nach einer Untersuchung von Zootierärztin Eva Zimmermann nahmen die meisten gleich erst einmal ein Bad, um sich anschließend von der Sonne trocknen zu lassen. „Die Tiere bleiben nun draußen“, teilte Diplombiologe Roland Brockmann mit. „Schon in wenigen Tagen dürfte die Paarungszeit beginnen, die Pärchen haben sich bereits gebildet, wobei die Partner bereits seit Jahren miteinander verbunden sind. Auch die Capybaras (Wasserschweine) zogen soeben in das Freilandgehege der Südamerika-Anlage.

Wiesbadener Kurier - 23. Mrz. 2004
Im Frankfurter Zoo schwelgen viele Arten in Frühlingsgefühlen
Frühlingsgefühle gibt´s auch im Tierreich. Im Frankfurter Zoo geht´s jedenfalls derzeit hoch her. Die Balzsaison hat begonnen. Wärmende Sonnenstrahlen durchs Glasdach sorgen im Exotarium für Stimulation. Eine Rundreise durch das Exotarium bietet der Frankfurter Zoo am kommenden Freitag, 26. März, von 19.30 bis 21 Uhr. Die Führung steht unter dem Motto "Von A wie Aal bis Z wie Zipfelfrosch".

Hamburger Abendblatt - 24. Mrz. 2004
Frühling im Wildpark
"Frühlingsgefühle im Wildpark Eekholt". In der Naturerlebnisstätte des Ueterseners Hans-Heinrich Hatlapa in Großenaspe (Kreis Segeberg) können Besucher dieser Tage allerlei erwachende Tierwelt und den neugeborenen Tiernachwuchs erleben - von den Frischlingen der Wildschweine bis zu den klappernden Weißstörchen. Am Sonntag, 28. März, wird es von 11 Uhr an ein buntes Programm geben.

Berner Zeitung - 19. Mrz 2004
Frühlingsgefühle im Krokodilteich
Mit den milden Temperaturen erwachen Frühlingsgefühle- auch im Berner Tierpark Dählhölzli. Seit rund einer Woche hat Stumpfkrokodil Kaunda eine neue Partnerin namens Volta. Die beiden mögen sich offenbar gut. 


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Pressemitteilungen teilweise gekürzt

AllwetterZoo Münster, 24.03.04
Samstag, 27. März, 9 bis 17 Uhr: Tag des Bären und Familientag im Allwetterzoo Münster
Am 27. März lädt der Allwetterzoo Münster zum "Tag des Bären" und zum "Familientag" ein. Es gibt reduzierte Eintrittspreise für Kinder und Erwachsene (4 EUR statt 5,75 bzw. 8 EUR statt 11,50) und Aktionen rund um die Bären im Zoo. So erhalten die Besucher Informationen über Bären aus erster Hand, beispielsweise über das sehr unterschiedliche Futter der drei hier lebenden Bärenarten. Es gibt spezielle Fütterungstermine, bei denen die Tierpfleger ihre Schützlinge vorstellen und erklären, dass große Fleischstücke und "Bären-Eis" der Beschäftigung der Tiere dienen: 15 wuselige Nasenbären werden um 11 Uhr mit einer "Rippe" gefüttert, vier Malaienbären dürfen sich um 12 Uhr über Eisbomben mit Obst und Süßem hermachen und vier Syrische Braunbären erhalten um 14 Uhr tiefgefrorene Leckerbissen. Am Nachmittag um 15 Uhr dürfen die Besucher die Bären füttern. Kleine Besucher werden an diesem Tag ab 9 Uhr auch noch anderweitig und zwar "bärenmäßig" beschäftigt: für sie gibt es eine riesige Kinder-Eisbombe, aus der sie mit Löffeln Überraschungen pulen können, und aus Heu und Stroh dürfen sie Tüten mit Gummibärchen fischen. Weiter gibt es eine Bären-Malaktion und eine Verlosung, bei der es Kinokarten für den Film "Bärenbrüder" zu gewinnen gibt.

Zoo Köln, 24.03.04
Lemuren eröffnen Zoosaison
Mit dem Frühling beginnt die Zeit der Geburten im Zoo. Die ersten Tiere, die Junge zur Welt bringen, sind meist die Lemuren. Bei den Lemuren war 2004 Sclater’s Maki, der Lemur mit den wunderschönen türkisblauen Augen, der Erste. Den Nachwuchs und das mit dieser Art verbundene Projekt des Kölner Zoos in Madagaskar möchten wir Ihnen vorstellen am Donnerstag, dem 25. März 2004 um 11.30 Uhr.

Zoo Heidelberg, 24.03.04
„Afrikanische Impressionen“ im Zoo Heidelberg
Die Frühlingssaison im Tiergarten Heidelberg beginnt mit einer Kunstausstellung im Afrikahaus. Vom 28.03. bis 28.04.2004 zeigt die Heidelberger Künstlerin Helena Jungmann ihre Bilder zum Thema „Afrikanische Impressionen“ in passender „tierischer“ Umgebung. Die 1958 in Heidelberg geborene Künstlerin beschäftigt sich seit nun mehr fast einem Jahrzehnt mit Aquarell- und Acrylmalerei. Afrikanische Landschaften, Menschen und die faszinierende Tierwelt des schwarzen Kontinents gehörten dabei immer schon zu ihren bevorzugten Motiven. Neben zahlreichen Besuchen im Tiergarten Heidelberg ließ sich die Künstlerin auf ihren Reisen nach Nordafrika sowie durch ihre Tanzerfahrung mit amerikanischem und afrikanischen Jazztanz inspirieren. Die Umsetzung der Eindrücke in eine eigene Farbensprache und Linienführung spricht den Betrachter intensiv an.
So dürfen sich in den nächsten 4 Wochen die Zoobesucher nicht nur an den lebenden Motiven im Afrikahaus sondern auch an farbenfrohen „Afrikanischen Impressionen“ der Heidelberger Künstlerin Helena Jungmann erfreuen. Die Bilder können auch gekauft werden, bei Interesse kann die Künstlerin direkt kontaktiert werden unter Telefon 06221-861509. Die Ausstellung ist bis zum 28. April 2004 täglich von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr im Afrikahaus des Tiergarten Heidelberg zu besuchen.

Zoo Duisburg, 24.03.04
Noch ohne Frack - Nachwuchs bei den Brillenpinguinen
Nicht etwa vom Kap der Guten Hoffnung an der Südspitze Afrikas, sondern aus eigener Kaiserberg-Nachzucht stammt der jüngste Spross der Brillen-Pinguine, der für die Erweiterung des Duisburger Bestandes dieser possierlichen Watschelvögel sorgen soll. Obwohl ein weit verbreiteter Irrtum Pinguine immer wieder als Nachbarn von Eisbär und Eskimo an den Nordpol verpflanzt, kommen deren 17 verschiedene Arten  n u r  auf der S ü d halbkugel unserer Erde, und zwar durchaus nicht nur im Ewigen Eis vor! Der Brillenpinguin z.B. bewohnt die sonnigen Küsten des südlichen Südafrikas und bedarf daher auch am Kaiserberg keiner „Tiefkühl-Klima-Kammer“. Ein Job als Aushilfskellner der in der Zoogastronomie steht für den Neuankömmling übrigens nicht in Aussicht, statt „Frack“ trägt der Watschelmann einstweilen noch das hellgraue Jugendgefieder.

Ruhr Zoo/ Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen, 23.03.04
Spiel, Spaß und Unterhaltung bei Esel & Co.
Saisoneröffnung mit zahlreichen Attraktionen
Die ersten warmen Sonnestrahlen haben bereits den nahen Frühling angekündigt. Auch im Ruhr Zoo Gelsenkirchen ist der Winterschlaf der Tiere nun zu Ende. Zur Saisoneröffnung lädt der Zoo deshalb am Sonntag, den 28. März 2004, kleine und große Tierfreunde nach Gelsenkirchen ein. Zwischen 10.00 und 17.00 Uhr erwartet die Gäste auf dem Gelände ein buntes Programm aus Spiel, Spaß und Unterhaltung. Zu den Attraktionen gehören vor allem zahlreiche Events für Kinder. So kann man zum Beispiel auf der neuen Kletter- und Spielanlage am Grimberger Hof wie die Affen um die Wette klettern oder sich in der Zoo-Arena in einem großen aufblasbaren Wal beim Rutschen austoben .Wer will kann sich auch mit Tiergesichtern schminken lassen und in Tastkästen geheime Stoffe erfühlen und dabei seine Sinne schärfen. Außerdem erzählen die Tierpfleger bei kommentierten Fütterungen Wissenswertes über ihre Schützlinge. Den Tieren live bei ihren Malzeiten zusehen ist ein weiterer Programmpunkt des Zoofestes. Gelsen-Net und die Zoom Erlebniswelt sind mit Infoständen vertreten, ebenso wie die Zooschule.
  
Wilhelma Stuttgart, 24.03.04
Sonntagskind bei den Panzernashörnern
Am vergangenen Sonntag war es im Elefantenhaus der Wilhelma soweit: Panzernashornkuh „Sani“ bekam ihr drittes Kalb. Ohne Probleme kam der kleine Bulle „Sahib“ zur Welt, und während er sich um seine ersten Schritte und seine erste Milchmahlzeit bemühte, fraß „Sani“ in aller Ruhe das Heubett unter ihrem Söhnchen weg. Vater „Bruno“ lebt übrigens getrennt von Frau und Kind – Panzernashörner sind Einzelgänger und haben mit Familienleben eigentlich nichts im Sinn. Der kleine „Sahib“ ist das 13 Panzernashornkalb, das in der Wilhelma geboren wurde – er setzt die langjährige Erfolgszucht dieser bedrohten Riesen fort. Die Nachzuchten werden vom Koordinator des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) auf andere Zoos verteilt, um Inzucht zu vermeiden. Mutter „Sani“ kam 1993 als Geschenk des Staates Nepal aus dem Royal Chitwan Nationalpark in die Wilhelma, als wertvolle Blutauffrischung für die hier so überaus erfolgreiche Zucht der seltenen Tiere. Vater „Bruno“ ist in Stuttgart geboren – er ist ein Nachkomme des ersten Panzernashorn-Zuchtpaares in der Wilhelma. „Brunos“ und „Sanis“ erste Tochter „Sarasvati“ lebt mittlerweile in Madrid, ihre zweite Tochter „Shiwa“ wird am Dienstag auf die Reise in den spanischen Zoo „Terra Natura“ gehen.

Ruhr Zoo/ Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen, 23.03.04
Wolf und Elch erste Bewohner der neuen Alaska-Welt
Neues Stallgebäude in den nächsten Tagen fertig gestellt
Alaska ist kalt – bitterkalt. Für einen Abenteuertripp zu Wölfen, Elchen oder Eisbären ist es außerdem zu weit entfernt. Nicht so in der Zoom Erlebniswelt des Ruhr Zoos Gelsenkirchen: Das neue Stallgebäude, in dem sich Wolf und Elch gemeinsam tummeln werden, ist fast fertig. Wenn die Tiere im nächsten Jahr einziehen werden, verteilen sich auf einem rund 128 qm großen Gehege zehn Wölfe und fünf Elche. Bei der Gestaltung wurde besonders viel Wert auf eine sehr lebensnahe Umgebung gelegt. Felslandschaften, die das Stallgebäude teilweise verdecken, mit viel Holz verkleidet Außenwände und ein naher Gletschersee werden später das neue Alaska Areal des Ruhr Zoos ergänzen. Nirgendwo sonst in unseren Breiten kann man die Tiere der arktischen Region in einer so faszinierenden Umgebung beobachten, die der freier Wildbahn detaillgetreu nachgebildet wurde und die einen Hauch von arktischer Natur nach Gelsenkirchen zaubert. Zusätzlich zu den Tieren laden in Zukunft Beobachtungshütten und eine spezielle Kinderaussichtshütte dazu ein, sich auf die Fährten der Polarforscher zu begeben und sich an die arktischen Gäste „heranzuzoomen“. Die Geschichten der Goldgräber und Inuit, die sich dieses raue Land mitsamt seinen Tieren zur Heimat machten, werden ebenfalls in der neuen Alaska Welt des Ruhr Zoos wieder zum Leben erweckt. Die Fertigstellung der gesamten eisigen Abenteuerwelt mitsamt Goldwäscher-Anlage und Tunnel bei den Eisbären und Robben ist für Mitte 2005 geplant.

Zoo Osnabrück, 17.03.04
Eröffnung der großen ESSO-Ausstellung "Tiger in Gefahr" am Frühlingsfest 20. & 21. März
Nur noch 5.000 Tiger gibt es weltweit. Am Anfang des letzten Jahrhunderts waren es noch 100.000. Die Zerstörung des Lebensraumes und der illegale Handel mit Körperteilen des Tigers sind Gründe für diese dramatische Entwicklung. Wäre die Welt nicht ärmer ohne diese faszinierende Großkatze? Der Zoo Osnabrück kämpft gemeinsam mit dem Europäischen Zooverband (EAZA) und ESSO für das Überleben des Tigers. Die Zoobesucher können in der zum Teil interaktiven ESSO-Ausstellung "Tiger in Gefahr" auf spannende Entdeckungsreise in das Land des Tigers gehen. Außerdem sammeln wir Geld für Tigerschutzprojekte. Kleine Besucher können sich für 2,00 Euro mit Theaterschminke selber in einen kleinen Tiger verwandeln lassen. Zudem werden im Rahmen des Frühlingsfestes Kurzführungen bei den Tigern stattfinden. Eine kurze Präsentation der ESSO-Ausstellung findet am Sonntag, den 21. März um 11.00 Uhr im Affenhaus statt. Dazu laden wir Sie herzlich ein.

Kleve, 22.3.
Sturmböen, Regenschauern, Hagel, strahlender Sonnenschein: dieses Aprilwetter bescherte Petrus dem Klever Tiergarten am gestrigen Sonntag zu seinem traditionellen Frühlingsfest. Doch mehr als zwölfhundert Besucher trotzten dem wechselhaften Wetter und nutzten die nassen Perioden, um sich mit Grünkohl oder Kuchen zu stärken oder um sich ein lustiges Heutier für Ostern zu basteln. In den trocknen, sonnigen Perioden informierten sie sich bei den Naturschutzorganisationen, backten Stockbrot bei der Waldjugend, sahen den Hühnerküken beim schlüpfen zu, ließen sich schminken, kauften Honig bei den Imkern oder Lose bei der Pinguinlotterie usw. usw. Der Tiergarten bedankt sich auf diesem Wege bei allen freiwilligen Helfern, Organisationen und nicht zuletzt bei den treuen Besuchern, die dafür gesorgt haben dass das schöne Fest im wahrsten Sinne des Wortes nicht ins Wasser gefallen ist.



WWF: E-Mail-Aktion an Bundeskanzler Gerhard Schröder: Deutschland darf sich nicht vom Klimaschutz verabschieden
http://www.wwf.de/naturschutz/klima/emailaktion/
Es bleiben nur noch wenige Tage: Bis zum 31. März muss Deutschland seinen Nationalen Allokationsplan (NAP) bei der EU vorlegen. Der NAP regelt die Ausgestaltung des Emissionshandels, des wichtigsten Instruments im Kampf gegen den Klimawandel. Ziel des Emissionshandels ist es, eine kostengünstige Reduktion der klimaschädlichen Treibhausgase in allen Ländern der Europäischen Union zu ermöglichen.
Der Kompromiss zum NAP, der sich auf Staatssekretärsebene abgezeichnet hatte, setzt dafür aber keine Impulse. Im Gegenteil: Eine noch stärkere Belastung des Klimas mit Treibhausgasen ist zu befürchten. Deutschland droht nun in der Europäischen Union vom Vorreiter in Sachen Klimaschutz zum Totengräber zu werden. Der WWF fordert deshalb Bundeskanzler Schröder auf, sich für einen starken NAP im Sinne des Klimaschutzes einzusetzen.
Beteiligen Sie sich an unserer Emailaktion, um Gerhard Schröder zum Handeln zu bewegen.


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Natur- und Artenschutz
Süddeutsche Zeitung - 19. Mrz. 2004
Der letzte Flügelschlag
Schmetterlinge seien ein Schlüsselindikator dafür, dass die Welt vor dem „sechsten großen Artensterben der Erdgeschichte“ steht, warnen britische Forscher (Science, Bd.303, S.1879, 2004). Die Biologen um Jeremy Thomas vom Winfrith Technology Centre in Dorchester haben die Schmetterlinge Großbritanniens gezählt und einen rapiden Schwund festgestellt. Die Daten sind kaum zu widerlegen: In akribischer Arbeit haben die Forscher über 15 Millionen Berichte ausgewertet, die mehr als 20.000 Wissenschaftler und Amateure in den letzten 50 Jahren erstellt haben. So konnten 1254 heimische Pflanzenarten, 201 im Königreich brütende Vogelarten und alle 58 Tagfalterarten flächendeckend erfasst werden. Um die Bedrohung europaweit zu erfassen, wurde jüngst das „Alarm“-Projekt gestartet, welches Josef Settele, Ökologe am Umweltforschungszentrum Halle-Leipzig, koordiniert. Ziel ist, Daten aus Disziplinen wie der Klimaforschung, der Forschung über einwandernde Arten und der Populationsentwicklung zusammenzuführen. Daraus wollen 54 beteiligte Organisationen und Universitäten aus 26 Ländern in sechs Jahren ein Informationssystem über regionale Risiken erstellen.

Karlsruher Nachrichtenmagazin - 23. Mrz. 2004
Naturkundemuseum Karlsruhe: Deutsche und iranische Schmetterlinge
Zur Erforschung der iranischen Schmetterlingsfauna wird das Karlsruher Naturkundemuseum am Samstag und Sonntag, 27. und 28. März, wieder eine Zusammenarbeit mit iranischen Kollegen beginnen. Am Staatlichen Museum für Naturkunde Karlsruhe treffen sich Forscher aus dem Iran und Deutschland zu einer bilateralen Tagung. Ziel der Tagung ist die Gründung eines Arbeitskreises zur Erforschung der iranischen Schmetterlingsfauna.

Sächsische Zeitung - 22. Mrz 2004
Auf Kriegspfad gegen Isegrim
Ein Verein von speziellen Artenschützern hat speziell eine Art im Visier – dem Wolf in der Lausitz soll Einhalt geboten werden, notfalls mit Abschuss. Auch wenn in der Satzung des Vereins der Wolf mit keinem Wort erwähnt wird – es geht gegen den grauen Jäger in der Lausitz. Drei bis vier Wölfe will der Verein in der Lausitz am Leben lassen. Das ist, leicht verbrämt, die Forderung nach einer erneuten Ausrottung des Wolfes in Deutschland.

sz-online - 23. Mrz. 2004
Landesjagdverband lehnt Abschuss von Lausitzer Wölfen ab
Die frei lebenden Wölfe in der Lausitz müssen nach Ansicht des Landesjagdverbandes Sachsen für Jäger tabu bleiben. „Wir sind gegen den Abschuss“, sagte der Präsident des Verbandes, Günter Giese, am Montagabend im „Dresdner Gespräch“ des MDR-Fernsehens. Der Verband habe den Abschussantrag eines Jägers deshalb in einer Stellungnahme für das Regierungspräsidium Dresden abgelehnt. Giese ging auf Distanz zu dem Verein, zu dessen 16 Gründungsmitgliedern auch mehrere Jäger zählen. Die einzige Frage, die er mit dem Verein gemeinsam habe, sei: „Wo hört die Entwicklung der Wolfspopulation auf?“. Der Schutz einer Tierart dürfe nicht zu Lasten anderer Tierarten gehen. Die Wolfsbeauftragte des Freistaates, Ilka Reinhardt, sagte, die Wölfe könnten sich durchaus über die Grenzen der Lausitz hinweg ausbreiten.

Ostsee Zeitung - 20. Mrz 2004
Nervengift wurde Adlern zum Verhängnis
Der mysteriöse Tod der Seeadler aus Mecklenburg-Vorpommern beschäftigt die Behörden. Die vier toten Tiere wurden inzwischen am Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin untersucht. Dabei kam heraus, dass die mindestens fünf Jahre alten Greifvögel durch die Aufnahme eines nervenschädigenden Wirkstoffes verendeten. Wer die Köder auslegte, ist vorerst unklar.  „Die ausgewachsenen Seeadler, darunter drei Weibchen, haben kurz vor ihrem Tod Köder zu sich genommen, die mit dem Pflanzenschutzmittel Carbofuran präpariert worden sind“, sagte der untersuchende Tierarzt Oliver Krone gestern in Berlin. Dabei handelt es sich um ein Mittel gegen Insekten und Bodenwürmer, das gewöhnlich als Granulat bei der Aussaat auf die Felder ausgebracht wird. In diesen Fällen sei das tödlich wirkende Gift jedoch in spezielle Fleischköder eingearbeitet worden. Umweltbehörden erwägen inzwischen eine Anzeige gegen Unbekannt wegen illegaler Auslegung von Giftködern.

Nordwest Zeitung - 23. Mrz. 2004
„Grünes Licht“ für neue Stiftung
Beim Naturschutz lässt sich der Landkreis Ammerland jetzt offenbar von „Frühlingsgefühlen“ leiten. Während ihrer ersten Sitzung im neuen Jahr wollen die Abgeordneten die Gründung einer neuen Naturschutzstiftung beschließen. Die Stiftung fördert den Natur- und Landschaftsschutz im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen im Landkreis Ammerland und wirkt auf die Bildung eines für den Artenschutz wichtigen Biotopverbundsystems hin. Ferner geht es hier um die Sicherung bedrohter Pflanzen- und Tierarten, um eine naturnahe Fließgewässergestaltung und um Maßnahmen zur Regeneration von Hochmoorregionen.

Nachrichten.ch - 22. Mrz 2004
Rettung eines gestrandeten Pottwals gescheitert
Ein elf Meter langer Pottwal ist an der Nordostküste Englands gestrandet. Ein Dutzend Helfer versuchte am Nachmittag, den Wal während der Flut wieder ins offene Meer hinauszuziehen. Am Abend wurden die Rettungsversuche eingestellt. Am Montagmorgen wollten die Tierschützer einen neuen Versuch unternehmen, den Pottwal zu retten. Das Tier sei vermutlich krank oder sei von den Untiefen überrascht worden, vermuteten Experten.

Tagesanzeiger - 22. Mrz 2004
Turo gibt den Forschern Rätsel auf
Ein Egger Raubkatzenfan hält in seinem Garten fünf Luchse. Ist das der Grund, weshalb Turo einfach nicht weg will aus der Region Pfannenstiel? Turo sollte eigentlich schon lange im Toggenburg sein und dort für Nachwuchs sorgen. Der ausgesetzte Luchs hat eine wichtige Rolle bei Luno, dem Projekt zur Wiederansiedlung der Tiere in der Ostschweiz. Nachdem zwei Luchsmännchen gestorben beziehungsweise verschwunden sind, leben zurzeit nur noch zwei Kuder: Odin und Turo. Odin hat sich in den letzten Jahren bereits mehrmals gepaart. Aus genetischen Gründen sollte sich auch Turo an der Fortpflanzung beteiligen. Doch der hält sich noch immer im Gebiet zwischen Pfannenstiel und Zürichberg auf, seit bald einem Jahr schon.

Der Standard - 19. Mrz. 2004
Schweizer Vogel des Jahres 2004
Der Schweizer Vogelschutz (SVS) hat die Rauchschwalbe zum Vogel des Jahres 2004 gekürt. Die elegante Fliegerin kehrt in diesen Tagen aus dem Süden zurück.
Die Rauchschwalbe braucht neben Viehställen, in denen sie ihr Nest baut, Lacken und feuchte Bodenstellen zum Sammeln des Nistmaterials sowie eine vielfältig strukturierte Kulturlandschaft zum Jagen. Sie ist deshalb nicht nur Vogel des Jahres, sondern auch Botschafterin der SVS-Kampagne zur Förderung von Kleinstrukturen.

Channel Island foxes declared threatened and other stories
Four subspecies of Channel Island fox have been added to the federal Endangered Species List. The cat-sized predators, which live on Santa Cruz, Santa Rosa, San Miguel, and Santa Catalina islands off Southern California, join more than 1,200 species listed by the U.S. Fish and Wildlife Service.


Keeping it clear: Where the zebras and wildebeest roam

Nairobi. No other place on Earth boasts such a wide variety of wild animals so close to a bustling metropolis. Lions, giraffes, and ostriches roam freely against a backdrop of skyscrapers and jets landing at Kenya's international airport.


Chile park-builder sets sights on Argentina, Paraguay

Years of obstacles and bad press have not discouraged millionaire American conservationist Douglas Tompkins, who bought up land in Chile to make Latin America's biggest nature sanctuary and now is working toward creating a network of wildlife-protection areas in Argentina and Paraguay.


New international wetland restoration program to start in Yucatan

A new international partnership for wetland restoration is, as its first action, dedicating $750,000 to help restore the Sian Ka'an Biosphere Reserve area just south of Cancun in Mexico's Yucatan peninsula.

Exxon penalties could rise as Valdez oil lingers
Fifteen years after the Exxon Valdez supertanker split open on a submerged reef off Alaska, stubborn pockets of crude oil persist on once-pristine beaches, and creatures ranging from sea otters to harlequin ducks and herring are still struggling.


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Weitere Infos

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Hallo ZooLex-Fans,
NEUE GEHEGEPRÄSENTATION
Betretbare Anlagen für Lemuren gehören zu den populärsten Zoogehegen. Die Lemuren im Allwetterzoo Münster dürfen auf ihrer Insel auf lebende Bäume klettern und Laub fressen. Wir danken dem Allwetterzoo Münster für den Erfahrungsbericht über die Verwendung von Pflanzen in einer Freianlage für Lemuren:
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=577
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ZOOLEX-ARCHIV
Kürzlich sandten wir ein Update mit den derzeit in ZooLex veröffentlichten 51 Gehegepräsentationen von 35 Zoos zum Archivieren ins Executive Office der World Association of Zoos and Aquariums nach Bern:
http://www.zoolex.org/archive.html
Die vollständige Liste der Gehegepräsentationen in der ZooLex Gallery finden Sie hier: http://www.zoolex.org/zoolexcgi/gallery.py
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PORTUGIESISCHE ÜBERSETZUNG
Dank Elias Sadalla, können wir eine portugiesische Übersetzung des Artikels "Design of an animal hospital at Potawatomi Zoo" anbieten:
http://www.zoolex.org/publication/goodman/portug.html
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Die ZooLex Zoo Design Organization ist in Österreich als gemeinnütziger Verein registriert. ZooLex betreibt eine wissenschaftliche Website zum Thema Zooplanung und verteilt diesen Newsletter. Weitere Informationen und die Kontaktadresse finden Sie hier:
http://www.zoolex.org/home.html
 

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Neue Veröffentlichungen

Zootierhaltung - Tiere in menschlicher Obhut. Band 2: Säugetiere

Endlich - der zweite Band der Neuauflage ist erschienen! Die "Säugetiere" sind auf stolze 878 Seiten angewachsen. Der Preis ist mit 39,90 Euro angemessen. (Angekündigt waren ca. 400 Seiten für 49,90 Euro - da darf man schon zufrieden sein...).

Diese Neuauflage des Standardwerks von W. Puschmann beschreibt die tiergartenbiologisch bedeutsamen Säugetier-Arten. Das Buch informiert detailliert über Haltung und Zucht der Tiere in menschlicher Obhut und über den Artbestand in den Tiergärten der Welt. Außerdem bietet es umfangreiche Informationen zu Anatomie, Physiologie, Verhaltens-und Fortpflanzungsbiologie, Verbreitung und Herkunft der Tierarten. Die Neuauflage der "Zootierhaltung" baut in Form und Inhalt auf den Vorgängerbänden auf. Hinzugekommen ist ein ausführliches Literaturverzeichnis.


Verlag Harri Deutsch 2004, ca 16 x 23 cm, Paperback, 39.90 Eur.

Die meisten der hier vorgestellten Bücher können Sie auf der Zoo-AG-Buchseite wiederfinden und per Link bestellen.



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Ausstellungen

DARMSTADT Hessisches Landesmuseum:
DINO & CO - Erstmals in Europa: 59 Saurier aus Asien
bis 1.8.2004
http://www.hlmd.de


OLTEN Naturmuseum Olten:
LEBENDE OSTERHASEN UND KÜKEN
2.4. bis 18.4.2004
http://www.naturmuseum-olten.ch

BERLIN Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem:
VICTORIA & CO. IN BERLIN
100. Geburtstag des Botanischen Gartens
bis 5.9.2004
http://www.bgbm.org/BGBM

BAD WURZACH Naturschutzzentrum:
UND IST MEIN NEST GEBAUT, SING ICH ZUM DANKE DIR...
Nisthilfen für Vögel, Fledermäuse und Insekten
bis 18.4.2004


ZÜRICH Landesmuseum Zürich:
FASZINATION FORSCHUNG
bis Juni 2004
http://www.musee-suisse.ch

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TV-Tipps

Ein Jahr im Zoo ARTE, ab 29. 3.: Wh der Dokusoap aus dem Zoo Doué-la-Fontaine

Heidenheimer Zeitung - 20. Mrz 2004
Warum ein Krokodil tagelang Geburtstag feiern kann
Kindgerechte Tiersendungen hat die ARD für ihre jungen Zuschauer ins Sonntags-Programm genommen. Kindgerecht und anschaulich vermittelt die neue ARD-Sendung "Tierhochvier" Wissenswertes und Spektakuläres aus der Welt der Tiere. Im Studio sitzt als Moderator ein sympathischer Endzwanziger namens Pierre, der mit zwei Plüschpuppen - dem Erdmännchen Herr Lembke und dem Krokodil Herr Lorenz - plaudert. Dazwischen werden lehrreiche Tierfilme gezeigt.


tv.nrw: Samstags ca. 18:15 Uhr "Ein Platz für Tiere" mit Bernhard Grzimek aus den 70er und 80er Jahren; teilweise mit Zoo-Berichten. 

RTL2, Sonntags ca 13:30: Mehrere Folgen "Crocodile Hunter", mit Steve Irvin, aus dem Australia Zoo, Beerwah

Do., 25.03.2004, 16:00-16:30 3sat, Zoos der Welt, Gaukler im Blütenmeer – Insektarium Taipeh
Do., 25.03.2004, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Ostpreußens Wälder, Land der Wisente, Biber und Störche
Do., 25.03.2004, 20:00-20:55 SF1, Die Elefantenherde
Fr., 26.03.2004, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Spaniens wilde Extremadura
Fr., 26.03.2004, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Geschichten aus dem Leipziger Zoo
Sa., 27.03.2004, 09:30-10:30 VOX, BBC Exklusiv, Wunder der Evolution, Teil 2: Design oder Nicht sein
Sa., 27.03.2004, 10:30-11:00 B-alpha, Welt der Tiere, Wer greift dem Krokodil ins Maul? Henning Wiesner
Sa., 27.03.2004, 14:45-15:00 MDR, Elefant, Tiger & Co., Schulstunde für ein Elefantenbaby
So., 28.03.2004, 08:30-09:00 MDR, 360° - Die GEO-Reportage, Invasion der Biber
So., 28.03.2004, 14:15-15:00 ORF2, Universum, Auf Leben und Tod - Die Strategien der Raubtiere, 3. Zur Jagd geboren, zum Überleben gerüstet
Mo., 29.03.2004, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Wölfe, die übers Meer kamen - Dingos in Australien
Mo., 29.03.2004, 20:15-20:45 ARTE, Ein Jahr im Zoo (1/5), Manche mögen's wild, Doku-Soap aus dem Zoo Doué-la-Fontaine
Di., 30.03.2004, 20:15-20:45 ARTE, Ein Jahr im Zoo (2/5), Ein Tiger fliegt um die Welt, Doku-Soap aus dem Zoo Doué-la-Fontaine
Mi., 31.03.2004, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Europas wilder Osten, Der Nationalpark Vilsandi in Estland
Mi., 31.03.2004, 15:45-16:30 3sat, Geschützte Paradiese: Amerika, Baja California, Wildnis am Ende der Welt
Mi., 31.03.2004, 20:15-20:45 ARTE, Ein Jahr im Zoo (3/5), Angst um Alice, Doku-Soap aus dem Zoo Doué-la-Fontaine
Do., 01.04.2004, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Europas wilder Osten, Der Nationalpark Kiskunság in Ungarn
Do., 01.04.2004, 16:00-16:30 3sat, Zoos der Welt, Der Eisfuchs in der Arche – Zoo Nordens Ark Hunnebostrand, Schweden
Do., 01.04.2004, 20:15-20:45 ARTE, Ein Jahr im Zoo (4/5), Ein großer Wurf, Doku-Soap aus dem Zoo Doué-la-Fontaine
Fr., 02.04.2004, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Europas wilder Osten, Der Tatra-Nationalpark in der Slowakei
Fr., 02.04.2004, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Geschichten aus dem Leipziger Zoo
Fr., 02.04.2004, 20:15-20:45 ARTE, Ein Jahr im Zoo (5/5), Auf wackligen Pfoten, Doku-Soap aus dem Zoo Doué-la-Fontaine



ausführliche Vier-Wochen-Vorschau: 
http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm
 

Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo und Naturschutz aus Online-Zeitungen. Aus Copyright- und Platzgründen zitieren wir lediglich aus den Meldungen und versuchen, sie dabei inhaltlich unverändert wiederzugeben. Die vollständigen Artikel sind verlinkt; leider werden die Links oft nach kurzem ungültig oder die Artikel in ein Archiv verschoben. Meist lassen sie sich dort mit einer Suchfunktion wiederfinden. Für den Inhalt der Artikel können wir natürlich keine Verantwortung übernehmen. 
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