 |  | | | Ausgabe 205 vom 18. März 2004 | | Liebe Leser, dieses Mal möchte ich Ihre Aufmerksamkeit auf die Zürcher Pressemeldung zu den Zyklon-Verwüstungen im Masoala-Gebiet auf Madagaskar samt Hilfeaufruf lenken (Pressemitteilungen), und ebenso auf die WWF-Aufrufe gegen die Zerstörungen der Flüsse Donau und Drau durch Ausbaumaßnahmen. Im Vergleich dazu mutet das Gerangel um den Safaripark Gänserndorf völlig nebensächlich an. Die Liste Berufener und weniger Berufener, die sich einmischen, wird immer länger. Zu den ersteren gehört zweifellos Jane Goodall, während man sich fragt, wie eine Organisation, die sich im gleichen Atemzug grundsätzlich gegen Zoos positioniert, einen solchen erfolgreich betreiben will. Dirk Petzold Schild in einem norddeutschen Tierpark | | Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | | Zoos und Tierparks | Leipziger Volkszeitung - 12. Mrz 2004 Neue Zoo-Savanne: Umzug mit Todesfall Es ist eine komplizierte, störanfällige Aktion, die derzeit im Leipziger Zoo läuft: die Umsetzung von fast 60 Tieren in die neue Afrika-Savanne. Statt fünf Säbelantilopen saßen gestern nur vier friedlich im Stroh ihres neuen Stalls. "Der Bock musste eingeschläfert werden. Er kam nach der Narkose durch eine Lähmung in den Hintergliedmaßen nicht mehr auf die Beine", berichtete Zoodirektor Jörg Junhold. Trotz aller Bemühungen sei er nicht zu retten gewesen. Gut überstanden haben gestern die acht Grevy-Zebrastuten ihren Ortswechsel. Der Hengst der Herde wird nach London abgegeben, dafür kommt zur Blutauffrischung ein neues männliches Tier nach Leipzig. Nun steht noch der ebenfalls komplizierte Umzug der Giraffen aus. Wahrscheinlich nächste Woche treffen auch die drei neuen Hyänen aus Holland ein. Die "Kiwara"-Afrika-Savanne auf dem Gelände des Zoo-Schaufensters am Rosental wird am 3. April eröffnet. Frankfurter Neue Presse - 15. Mrz 2004 10 Jahre, 1 Enttäuschung & viele Erfolge Diesmal hat Christian Schmidt (61) die schwarze Krawatte mit den gelben Löwen ausgewählt. Mehr als 100 Schlipse besitzt der Zoo-Direktor; während seiner zehnjährigen Dienstzeit in Frankfurt wuchs die Sammlung um einige originelle Stücke an. Den Frankfurter Tiergarten kenne er natürlich nicht erst, seit er hier am 15. März 1994 die Leitung übernommen hat, betont er. "Schon seit 1959 war ich regelmäßig hier. Als er dann 1993 in die Endrunde der Bewerber für die Leitung des Frankfurter Zoos kam, kaufte er sich erst mal eine Eintrittskarte und schaute sich einen ganzen Tag lang den Zoo an ganz allein. "Danach war meine Entscheidung gefallen." Die Stellenausschreibung sei wie für ihn gemacht gewesen, und so rückte er vom Stellvertreter-Posten im Zürcher Zoo zur Direktoren-Stelle am Main auf. Damals sei er jedoch von anderen Voraussetzungen ausgegangen, erzählt er. Denn er sollte damals im Auftrag der Stadt einen Außen-Zoo den "Öko-Zoo", wie er ihn nennt am Niederurseler Hang aufbauen. Diese Pläne wurden bekanntlich nicht verwirklicht. Auch wenn es mit dem "Öko-Zoo" nicht geklappt hat, seine Visionen hat der Zoo-Direktor immer Stück für Stück umgesetzt. So wurden im Laufe der Jahre der Katzendschungel und die neuen Robbenklippen gebaut, die Mähnenwolfanlage ist beispielhaft, ebenso die Eulentaiga. Vier von sechs weiteren Projekten sind, finanziell gesehen, in trockenen Tüchern: "Die Zwergotteranlage ist bereits eine fortgeschrittene Baustelle und soll im Sommer fertig sein, das Nashorngehege wird vergrößert, ein zweites Okapi-Gehege kommt, ein Gibbon-Haus entsteht vor dem großen Weiher, gegenüber vom Tigerdschungel." Fehlt nur noch das neue Menschaffenhaus und der Bärenbusch. Aber wer Christian R. Schmidt kennt, weiß: Die kommen auch noch. Die Presse.com - 12. Mrz 2004 Gänserndorf: Zeit wird immer knapper Besucher sucht man im Safaripark Gänserndorf vergeblich - und wie es aussieht, dürfte sich dies auch nicht so rasch ändern. Um die Saison zu retten, müsste sich laut Österreichischer Zoo-Organisation (OZO), die sich derzeit um das Wohlergehen der rund 800 Tiere kümmert, bis 15. April ein seriöser Betreiber finden." Um den in Konkurs geschlitterten Safaripark weiterzuführen, haben sich zwar einige "Glücksritter" gemeldet, jedoch keine ernsthaften Interessenten. Findet sich niemand, könnten die Tiere auch verkauft werden - Angebote aus Italien und Deutschland gibt es bereits. In den vergangenen Wochen wurden massive Sicherheitsmängel bei den Affen, Löwen, Tigern und Giraffen festgestellt: So waren die Gitter des Tigergeheges mit Blumendraht zusammengebunden, auch die Affen - selbst die infizierten Laboraffen von Baxter - hätten relativ leicht entkommen können. Die Investitionen, die ein künftiger Betreiber vornehmen müsste, wären enorm: "5,8 Millionen Euro", meint Ebenbichler, "da ist der laufende Betrieb und die Abdeckung der Schulden aber noch gar nicht dabei." NÖN Online - 16. Mrz 2004 Safaripark: Tierschutzverein strebt Übernahme an Der Österreichische Tierschutzverein möchte den insolventen Safaripark Gänserndorf übernehmen. Dementsprechendes Interesse sei beim Masseverwalter deponiert worden, teilte der Verein am Montag mit. Der mit über 150.000 Mitgliedern und Gönnern bundesweit größte Tierschutzverein ist zuversichtlich, die nötige Finanzierung "mit Hilfe vieler Tierfreunde" sicherzustellen. Der Aussendung zufolge wäre ein Betrieb als Auffangstation für aus schlechter Haltung befreite Tiere geplant. Wie Präsident Erich Goschler betonte, fehlt eine derartige Einrichtung in Österreich, obwohl es viele Wildtiere in Privathaltung, aber auch in Zoos und Zirkussen gebe, die ein elendes Dasein fristen. Der Österreichische Tierschutzverein hat das Angebot nach eigenen Angaben auch deshalb unterbreitet, weil die Gefahr bestehe, dass die Tiere des Safariparks in Zoos verbracht werden. Das wäre laut Goschler "das Schlimmste, das man diesen Tieren antun könnte, denn dann würden sie auch noch den letzten Rest ihrer relativen Freiheit verlieren". Der Standard - 16. Mrz 2004 Jane Goodall Institut setzt sich für Gänserndorf ein Für die Schaffung eines Primatenzentrums im - insolventen - Safaripark Gänserndorf tritt das Jane Goodall Institut Austria ein. Die weltbekannte Wissenschaftlerin, die sich bei einem Besuch im Dezember 2003 vom Projekt Affenhaus begeistert gezeigt hatte, sieht der Aussendung zufolge "für Österreich die Chance, die weltweit beste Einrichtung für ehemalige Labor-Schimpansen aufzubauen." Diese Anlage könnte nach einer notwendigen baulichen Weiterentwicklung und einer Restrukturierung zu einem Science Center für die Forschungsarbeit im Bereich Resozialisierung von Laboraffen werden und würde damit zu einem weltweit wissenschaftlichen Aushängeschild auf diesem Gebiet. Gleichzeitig könnte die Anlage zu einem Erlebnisweltenpark über Menschenaffen ausgebaut werden, in der man die Lebensweise, die Entwicklung, den Lebensraum und deren Bedrohung auf multimediale Weise darstellt. Für die Realisierung eines derartigen Vorhabens bieten Jane Goodall und das Institut ihr Wissen und eine Zusammenarbeit an. NÖN Online - 16. Mrz 2004 Benefizgala für Safaripark Der Circus Pikard, der 2004 sein 15-Jahr-Jubiläum feiert, gibt am Samstag (20.00 Uhr) eine Benefizgala zu Gunsten der Tiere des Safariparks Gänserndorf. APA OTS (Pressemitteilung) - 11. Mrz 2004 Safaripark Gänserndorf - Grüne fordern Beschäftigungsgarantie Petrovic: "Land muss langfristige Sicherstellung des Safariparks garantieren" St. Pölten (Grüne) - "Mit den MitarbeiterInnen des Safariparks steht und fällt das Projekt Gänserndorf. Sie müssen auch über den 8. Mai hinaus eine Beschäftigungsgarantie erhalten", so die Klubobfrau der NÖ Grünen, Madeleine Petrovic. Wie heute anlässlich einer Pressekonferenz bekannt wurde, wird die Österreichische Zoo-Organisation (OZO) mit der Betreuung des Safariparks bis 8. Mai betraut. Petrovic: "Nun müssen sich Bund und Länder endlich auf eine Finanzierung einigen, bis eine Dauerlösung gefunden wird. Landeshauptmann Erwin Pröll sollte rasch eine Lösung für den Tierpark vorschlagen. "Vor allem den MitarbeiterInnen, die unendliches geleistet haben, muss das Land die Sicherheit geben, dass der Safaripark eine Zukunft hat und die Arbeitsplätze in Gänserndorf erhalten bleiben", so Petrovic abschließend. Rückfragehinweis: Presse - Grüner Klub im NÖ Landtag +432742/9005-16703 - landtag@gruene.at Norddeutsche Neueste Nachrichten - 18. Mrz. 2004 Schweriner Zoo forscht künftig nach Plan Der erste Forschungsplan des Schweriner Zoos steht vor der Fertigstellung. "Derzeit werden noch letzte Details geklärt", so Dr. Wolfgang Zessin, stellvertretender Zoodirektor. Insgesamt umfasse der auf fünf Jahre festgeschriebene Plan zehn Themenbereiche. Dr. Zessin: "Es ist sozusagen ein Rahmenplan." Um den abdecken zu können, will der Zoo Studenten der Biologie oder Tiermedizin dafür gewinnen, im Schweriner Zoo ihre Diplom- oder Doktorarbeit anzufertigen. "Die Forschung war für den Zoo schon immer ein wichtiges Aufgabenfeld", betont Dr. Zessin. Viele Studien, die in Tiergärten möglich sind, könne man in freier Wildbahn gar nicht oder nur mit extrem hohem Aufwand machen. Allerdings, so Dr. Zessin, "reicht die wissenschaftliche Kapazität des Schweriner Zoos allein nicht aus." Deshalb wolle man Studenten ermuntern, in Schwerin zu forschen. Ein Anfang ist bereits gemacht: Am vergangenen Freitag informierten sich Studenten von verschiedenen Unis über mögliche tiergartenbiologische Forschungsthemen. Christoph Würth vom "Zoo*logen-Forum" präsentierte dabei seinen "Markt der Möglichkeiten", den Zoos und Studenten für die Forschungsplanung nutzen können. "Das richtet sich besonders an Zoos wie in Schwerin, wo es keine Uni gibt", so Würth. Mit Erfolg: "Wir haben vier Interessenten für Forschungsthemen gefunden, darunter auch ein Doktorarbeits-Thema", so Dr. Wolfgang Zessin. Planung und Bau Naumburger Tageblatt - 13. Mrz 2004 Zoo Halle / Sa. rüstet sich für Ansturm In der Reilstraße haben die Arbeiten für den künftigen Bus-Parkplatz neben dem Zoo begonnen. Der Bus-Parkplatz ist der erste Teil umfangreicher Bauarbeiten, für die der Stadtrat Halle Ende des vergangenen Jahres den Weg frei gemacht hatte. In den nächsten Tagen und Wochen wird auch noch mit dem Bau des Krokodilhauses begonnen. Es kommt an die Stelle des früheren Elefantenhauses. Der Rohbau soll Ende des Jahres stehen. Außerdem gehen Ponys, Alpakas und Esel auf Wanderschaft. Nach den Worten von Zoodirektor Andreas Jacob muss der so genannte Einhufer-Stall weg. Der ist ungefähr 60 Jahre alt und inzwischen in einem desolaten Zustand. In den künftigen Neubau ziehen besagte Ponys, Alpaks und Esel wieder ein. Zuwachs bekommen sie mit den Zebras. Die Zebras wiederum müssen aus ihrem jetzigen Domizil in der Nähe der alten Bärenanlage, weil dort die neue Elefantenanlage gebaut wird. Baustart dafür ist voraussichtlich im Oktober. Alles in allem werden im Zoo in den nächsten drei Jahren rund 13,2 Millionen Euro investiert. Die Stadt beabsichtigt, sich mit einem Zuschuss von 1,2 Millionen Euro zu beteiligen. Zwölf Millionen Euro will der Zoo über Kredit finanzieren. Kleine Zeitung - 16. Mrz 2004 Gorillas beziehen erstmals österreichischen Zoo Erstmals sind nun Gorillas in einen österreichischen Zoo eingezogen. Seit einer Woche erkunden vier Flachland-Gorillas ihr neues Zuhause im Zoologischen Garten in Schmiding bei Wels. Die vier "jungen Männer" hätten sich sehr rasch eingelebt und fühlen sich bereits "affenartig wohl" in ihrer 1.600 Quadratmeter großen Behausung, so Zoodirektor Andreas Artmann am Dienstag. Die vier Gorillabuben - zwei stammen aus einem Zoo in Stuttgart, zwei aus einem Tiergarten in München - genießen in Schmiding einen regelrechten "Zoo-Luxus". Wahlweise könne sich die Tiere entweder in dem vollklimatisierten Tropenhaus mit künstlichem Nebel und Wasserfällen oder einem Außenbereich mit Kletterbäumen aufhalten. Als Rückzugsmöglichkeit dienen unterirdische Schlafräume - jeder Affe besitzt seine eigene Koje mit einem gemütlichen Bett. Fränkische Nachrichten - 12. Mrz 2004 Wieder einige Neuerungen Der Rundgang im Wildpark Bad Mergentheim führt vorbei an Wiesen- und Weideflächen, durch ein "Gebirge" und durch Nadel und Laubwald. Gut angelegte, befestigte Wege, ohne größere Steigungen oder Gefälle, erlauben auch Rollstuhlfahrern den direkten Kontakt mit der Natur und den im Park lebenden Tieren. Im vergangenen Winter wurde eine neue, naturnahe Anlage für die Luchse gebaut. Nun können auch diese Ansitzjäger ohne störende Zäune beobachtet werden. General-Anzeiger (Bonn) - 12. Mrz 2004 Das Aquarium schlägt hohe Wellen Königswinter. Ein gemütlicher Abend war es für die Befürworter des geplanten Sea Life Centers auf dem Berliner Platz wahrlich nicht. Dabei hatte auf der Mitgliederversammlung des Bürger- und Verkehrsvereins "Alt-Königswinter" alles so harmonisch begonnen. Alles andere als träge verlief hingegen die nachfolgende Diskussion über das vorgesehene Großaquarium am Rheinufer der Drachenfelsstadt, in der auf Seiten der knapp 100 Bürger die kritischen Stimmen eindeutig überwogen. Die wollten sich am Mittwoch ebenso wenig davon überzeugen lassen, dass es bei einer Realisierung des Baus in Königswinter kein ernsthaftes Verkehrsproblem geben werde, wie von der Annahme, das Sea-Life-Center spüle mit den kalkulierten 300.000 Besuchern pro Jahr segensreich eine Menge Geld in die knappen Kassen der örtlichen Einzelhändler und Gastronomen. Lautstarke Zustimmung erhielt denn auch Altbürgermeister Günter Hank, der sich als Gegner des Sea-Life-Centers zu erkennen gab. Zu viele Fragen, gerade hinsichtlich der Kosten für die Stadt, seien noch offen. Rhein Main Presse - 13. Mrz 2004 Wormser Tiergarten wird um zwei Hektar erweitert "Endlich ist die Genehmigung zur Tiergartenerweiterung eingetroffen! Jetzt können wir loslegen!", jubelt Ulrike Dorn, Geschäftsführerin des Freundeskreises Wormser Tiergarten und betreuende Landschaftsarchitektin, die den Plan ausgearbeitet hat. Das fünf Hektar große Gelände wird um insgesamt zwei Hektar ausgedehnt. "Wir wollen möglichst ohne Zeitverzögerung einsteigen, der rote Punkt zeigt die Eiligkeit", betont Bürgermeister Georg Büttler, in dessen Bereich Tiergarten und Freizeitbetriebe gehören. Neue Verordnungen machen den Ausbau nötig. "Der Fuchs besuchte uns ständig", umschreibt Büttler die Notwendigkeit zur Erneuerung des Zauns. Für die Tierarten Paviane und Hirsche müssen nach neuesten Richtlinien größere Areale zur Verfügung stehen. Auch das Wolfsgehege soll großzügig verändert werden. "Der Freibereich bedarf dringend einer Sanierung", erläutert Ulrike Dorn. Thurgauer Zeitung - 16. Mrz 2004 Grosse Unterstützung für Zoo Das neue Raubtiergehege im Plättli-Zoo, das grösste Projekt des Fördervereins, ist vollumfänglich bezahlt. Die Anlage mit Löwen-, Tiger- und Zwischengehege hat einen Wert von 428.000 Franken. Davon hat der Förderverein 73.000 Franken erbracht, die Plättli-Zoo AG 55.000 Franken, der Rest stammt von Sponsoren. «Sie haben Beiträge zwischen 200 Franken und 80.000 Franken bezahlt», wie Vereinspräsident Charles Maurer am Samstagmorgen an der fünften GV im Saal des Restaurants Plättli-Zoo sagte. Im laufenden Jahr befasst sich der Vorstand mit einem neuen Leitsystem für Besucher. Ausserdem wird von privater Seite möglicherweise eine Waschbärenanlage erstellt. Im kommenden Jahr steht dann das nächste grössere Projekt an - der Bau einer neuen Papageien-Anlage. Oltner Tagblatt - 17. Mrz 2004 ELEFANTEN IM ZOO Im Zoologischen Garten Köln entsteht derzeit auf 2 Hektaren und für rund 20 Millionen Franken die laut Eigenwerbung «modernste Elefantenanlage Europas». Experten wie Fred Kurt loben die Anlage als vorbildlich. Um Platz für das fussballplatzgrosse Elefantenhaus (Freilaufstall) und die Aussenanlage zu schaffen, verzichtet Köln auf einige bisher gezeigte Tierarten. Weitreichende Halteverbote für den Zirkus kennen 13 deutsche Bundesländer. Verboten ist die Zirkus-Elefantenhaltung in Finnland und Schweden. Österreich kündigt für 2005 ein Verbot an. Deutsche Zoos dürfen nach neuesten Richtlinien nur noch Elefanten importieren, wenn die Anlage gross genug ist, um darin Familienverbände unterzubringen mit mindestens vier Kühen, einem Bullen und ihrer Nachzucht. Freie Presse (Chemnitz) - 18. Mrz. 2004 Zittauer Pinguinprojekt auf Eis gelegt Den Zittauer Tierpark werden vorerst keine Pinguine bewohnen. Die Einrichtung hatte geplant, fünf Paare der aus der Antarktis stammenden Vogelart aufzunehmen, sagte Tierparkdirektor Bernd Großer am Mittwoch. Die Kosten würden derzeit jedoch das Budget der städtischen Einrichtung übersteigen, die bis zum Ende dieses Jahres in eine gemeinnützige GmbH umgewandelt werden soll. Für die Haltung von Pinguinen sei eine Mitgliedschaft in der Europäischen Vereinigung von Zoos und Aquarien (EAZA) notwendig. Damit wären hohe Beiträge verbunden, die sich der Zittauer Tierpark momentan nicht leisten könne. Die frühere Entenanlage im Gelände sei bereits für Pinguine umgebaut worden, sagte Großer. Der Aufwand dafür habe sich in Grenzen gehalten. Damit die Anlage nicht leer steht, soll sie vorerst von anderen Tieren bezogen werden. Am Wochenende öffnet im Zittauer Tierpark eine neue Gemeinschaftsanlage für Nymphensittiche und Loris. Besucher dürfen das Gehege der Papageienvögel sogar begehen. Lausitzer Rundschau - 18. Mrz. 2004 In Jonsdorf flattern exotische Schönheiten Einmal Tropen und zurück: Was nach einer zeitaufwändigen Fernreise klingt, ist für die Besucher des neuen Schmetterlingshauses im Kurort Jonsdorf eine Sache von wenigen Schritten. Bei mehr als 25 Grad und einer Luftfeuchtigkeit von etwa 80 Prozent tummeln sich in dem Rundbau zur Zeit rund 150 exotische Schmetterlinge. Die farbenprächtigen Flatterer sollen den Kurort und das umliegende Zittauer Gebirge noch attraktiver für Touristen und Ausflügler machen. Aktionen Freie Presse (Chemnitz) - 12. Mrz 2004 Größter Ostereierbaum der Welt im Zoo Dresden geplant Der Zoo Dresden will zu Ostern den größten Ostereierbaum der Welt aufstellen. Für den Guiness-Rekord würden etwa 16.000 gestaltete Ostereier benötigt, teilte der Zoo am Donnerstag in Dresden mit. Sachsens Kinder sind aufgerufen, ausgeblasene Hühnereier bunt zu bemalen, an einer Kette aufzufädeln und in einem Eierkarton im Zoo abzugeben. Für zehn abgegebene Ostereier bekommen Kinder bis 16 Jahre eine Kinderfreikarte zu den Tieren. Berliner Kurier - 16. Mrz 2004 Das ist Ihr Liebling im Tierpark War das knapp! Bis zuletzt war die Wahl zum KURIER-Liebling im Berliner Tierpark völlig offen. Am Ende entschieden nur gaaanz wenige Stimmen. Und der Gewinner ist ... Harry, das Husarenäffchen. Der kleine Schelm ließ sogar Elefanten-Dame Temi hinter sich. Auf Platz drei: Schuhschnabel Abu. In Ihrem Namen wird sich der KURIER jetzt um die Patenschaft für Harry bemühen. Damit Sie sicher sein können, dass es Ihrem Liebling im nächsten Jahr auch gut geht. Brandora - 13. Mrz 2004 Spaß im Zoo mit Barney Barney, einer der erfolgreichsten Charaktere der Kinderunterhaltung, geht im Frühjahr/Sommer 2004 mit seiner Live Show auf Tournee. An acht Wochenenden präsentiert der fröhliche Dinosaurier seine Show in den Zoos von Heidelberg, Köln, Frankfurt, Hamburg, München, Leipzig, Dresden und Berlin. Ostsee Zeitung - 13. Mrz 2004 Volksfest im Tierpark zum Ende des Winters Mitte März fällt der Abschied vom Winter nicht so schwer. Am Sonntag soll er endgültig vertrieben werden, mit einem Akt, der eindeutiger kaum sein könnte: Morgen gegen 15 Uhr werden Andrea Funk und Maren Gau ein Feuer anfachen, das den Winter in lodernden Flammen untergehen lassen soll. Ponyreiten, Lagerfeuer mit Speis und Trank, Musik von einem DJ sollen für ausgelassene Stimmung, für Vorfreude auf den Frühling sorgen, bevor dann am Nachmittag Fackeln die 3,50 Meter große Strohpuppe mit grimmigem Blick und Schal um den Hals in züngelnden und prasselnden Flammen aufgehen lassen sollen. Ostsee Zeitung - 15. Mrz 2004 Strohpuppe brannte gestern im Tierpark Ein großes Feuer loderte gestern im Wismarer Tierpark. Andrea Funk und Maren Gau hatten die 3,50 Meter große Strohpuppe am Nachmittag mit brennenden Fackeln angezündet. Passend zu dieser Wintervertreibung schien die Sonne den ganzen Tag. So waren die Festbesucher Tierpark-Chef Michael Werner zählte knapp 3000 auch gut gelaunt. Im Tierpark wird wieder am Sonntag, 4. April, gefeiert. Dann soll dort die Frühlingsfee empfangen werden. Am Ostersonntag, 11. April, sind die Kinder ab 9 Uhr zum Ostereiersuchen eingeladen und am Nachmittag findet ein Osterfest im Tierpark statt. sz-online - 15. Mrz 2004 Ganzschur bei Selma, Alma und Fritzi hat insgesamt 15 Pfund Wolle ... Eine Ganzschur bei Selma, Alma und Fritzi hat gestern im Naturschutz-Tierpark Görlitz angestanden. Insgesamt 15 Pfund Wolle konnten Gerhard und Andreas Elsner am Ende einsammeln. Hundert Neugierige schauten zu. Wie Wolle weiterverarbeitet und zum Faden gesponnen wird, können Besucher am Spinnrad selbst ausprobieren. Hamburger Abendblatt - 17. Mrz 2004 Die Nordsee bei Nacht: Das Multimar-Wattforum zeigt, was Meeresbewohner im Dunkeln tun Besucher des Multimar Wattforums in Tönning (Kreis Nordfriesland) können sich auf die Spur der nachtaktiven Meeresbewohner machen. Immer mittwochs und im Abstand von zwei Wochen zeigt das Meeresinformationszentrum die "Nordsee bei Nacht". "Wir sind sehr exotisch. Kein anderes Aquarium in Schleswig-Holstein bietet eine Nachtführung", sagt Claas Hammes (34), Sprecher des Wattforums. Sächsische Zeitung - 16. Mrz 2004 Tausche jungen Bock gegen hübsche Ziege Beim Ziegenmarkt zu Ostern frischt der Wildpark Hartmannmühle seinen eigenen Bestand auf. Wie letztes Jahr sind auch jetzt zu Ostermontag wieder Händler, Züchter und andere Ziegenfreunde in den Wildpark geladen, um zu gucken, zu handeln, zu tauschen und zu kaufen. Bürgermeister Frank Gössel ist als Wildparkchef für das ganze Treiben verantwortlich. Hamburger Abendblatt - 18. Mrz. 2004 Wildpark - Der Nachwuchs ist da ! Der Wildpark Eekholt startet in den Frühling: Zum Saisonauftakt wird den Besuchern am Sonntag, 28. März, ab 11 Uhr auf dem Wildparkgelände ein buntes Programm geboten. Der Wildpark lädt alle Besucher ein, die Tiere zu begrüßen und die frische Frühlingsluft bei einem Rundgang zu schnuppern. Märkische Allgemeine - 18. Mrz. 2004 Der Winterspeck ist schon weg Die Sonnenstrahlen des gestrigen Tages lockten nicht nur zahlreiche Menschen aus ihren Löchern: Die europäischen Braunbären des Perleberger Tierparks haben sich den bis jetzt schönsten Tag des Jahres ausgesucht, um ganz gemächlich aus ihrem Häuschen zu wackeln und endlich wieder in ihrem Freigehege herumzutollen. Prignitzer - 18. Mrz. 2004 Bei über 20 Grad wollten auch die Bären ins Freie Strahlender Sonnenschein, das Thermometer kletterte in den Mittagsstunden auf über 20 Grad - da herrschte gestern auch im Perleberger Tierpark Frühlingserwachen. Die Bären hielt es nicht länger in ihrem Stall, sie wollten endlich wieder in ihr schönes Freigehege und ließen es sich dort gut gehen, sehr zur Freude der Besucher. In diesem Jahr begeht die beliebte Perleberger Einrichtung ihren übrigens 40. Geburtstag. Und der wird ganz groß am 27. Juni gefeiert. Nachwuchs Leipziger Volkszeitung - 13. Mrz 2004 Mini-Tiger mutig, Falbala anhänglich Ausgang erhält ab sofort das Tigerbaby, das zwei Tage vor Weihnachten im Leipziger Zoo zur Welt kam. Um die Gesundheit des Burschen nicht zu gefährden, blieb er in den ersten Wochen mit Mutter Conny in der geschützten Kinderstube. Doch von nun an geht's bei schönem Wetter raus auf den kleineren Teil der Freianlage - zumindest stundenweise. Der Mini-Tiger erkundet schon recht mutig seine Umgebung. Mutter Conny dagegen geht nur ungern auf die Anlage, die sie nicht so gut kennt. Sie lebte zuvor mit Partner Mischa auf dem anderen Teil des Freigeländes. Ebenfalls unbekümmert erkundete gestern die neue Mähnenwölfin des Zoos ihr Terrain. Sie traf erst am Donnerstagabend aus dem französischen Mulhouse ein - als Ersatz für die kürzlich verstorbene Luzie. Schon nach wenigen Stunden wühlte sich die einjährige Schöne mit den langen Beinen unter der Absperrung hindurch zu ihrem künftigen Gefährten Idefix. Märkische Oderzeitung - 16. Mrz 2004 Affenkind im Zoo von Tropenhaus-Chef aufgepäppelt Das Affenkind "Brammetje" aus dem Berliner Zoo wird vom Chef des Tropenhauses groß gezogen. Burghard Grüneberg habe den Ende Januar geborenen Haubenlangur zu sich genommen, da die Affenmutter zu unerfahren in der Pflege ihres Kindes war, teilte der Zoo mit. Grüneberg sei eingesprungen, um den Nachwuchs zu retten. Brammetje habe sich so prächtig entwickelt, dass er nun schon zeitweise aus der Wohnung seines Pflegevaters mit ins Tropenhaus kommen könne. Da der Affenvater aus dem Primatenpark Apenheul in den Niederlanden stammt, erhielt der Nachwuchs den holländischen Namen. TAZ - 17. Mrz. 2004 Nicht auf Burghard hören Brammetje, der neugeborene Haubenlangor im Zoo. "Alle zwei Stunden bekommt er seine Milch und regelmäßig muss ich ihn sauber machen, wie ein Menschenkind", sagt Tierpfleger Grüneberg. Brammetje wurde am 26. Januar geboren. Sein Vater Basil ist Niederländer, deshalb trägt der Kleine jetzt den typisch holländischen Namen. Brammetjes Mutter ist Berlinerin. Das Äffchen ist ihr erstes Kind und war ziemlich schwach. Vielleicht hat sie ihn deshalb einfach liegen lassen. Aber nun ist ja Pflegevater Burghard eingesprungen. Tag und Nacht ist er bei Brammetje in der Futterküche. Berliner Morgenpost - 13. Mrz 2004 Die gute Nachricht Besucher des Tierparks Friedrichsfelde können gleich zweifachen Nachwuchs bei den Trampeltieren bestaunen, sagte der stellvertretende Tierpark-Direktor, Claus Pohle. Die beiden männlichen zweihöckrigen Kamele, "Rudi" und "Rebell", seien zwei und drei Wochen alt und lebten von ihren Müttern behütet im Herdenverband. Berliner Morgenpost - 14. Mrz 2004 Ein selbstbewusstes Kerlchen und seine wackeligen ersten Schritte im Zoo Im Flusspferdhaus des Berliner Zoos können Bulette, Nicole und Ede noch so anmutig durchs grüne Wasser tauchen und den Besuchern zuzwinkern, die Blicke der Menschen hängen gebannt an einem kleinen Bildschirm neben ihrem Becken. Auf dem ist nicht gerade viel zu erkennen. Ein großer Körper und manchmal ein deutlich kleinerer Körper. Vor knapp zwei Wochen wurde das noch namenlose Jungtier geboren. Zwei Tage vorher hatten die Tierpfleger bereits geahnt, dass es bald losgehen würde. Kathi hatte aggressiv auf die Gruppe reagiert und sich etwas abgesondert. Einen Tag später wollte sie das Wurfbecken nicht mehr verlassen. Die Pfleger gingen noch schnell in die Mittagspause, dann wollten sie Geburtswache schieben. Als sie wiederkamen, war alles gelaufen: Neben der erschöpften Kathi schwamm ein gesundes Kalb. Im Zoo machte der Winzling schon am zweiten Tag den ersten Landausflug. Kaum aus dem Wasser, knickten die Beinchen unter dem ungewohnten Gewicht ein. Eckernförder Zeitung - 18. Mrz. 2004 Kindersegen im Zoo Affen, Esel, Ziegen und Schafe, sogar die Kängurus haben sozusagen in Eigenregie für die Frühjahrsattraktionen im Tierpark Gettorf gesorgt. Der Tiernachwuchs lässt nicht nur Kinderaugen leuchten. Als die ersten Sonnenstrahlen am Sonntag viele Besucher in den Tierpark lockten, konnten sie sich in einer Führung der Biologin des Zoos Dr. Gabriele Thomas Tiernamen erklären lassen und danach die vielen Jungtiere bewundern. Mitteldeutsche Zeitung - 18. Mrz. 2004 Alle zwei Stunden die Nuckelflasche Das kleine Lämmchen, das am Sonntag im Salzkoth in Aschersleben gefunden wurde, erfreut sich im Tierpark bester Gesundheit. Verena Pres, eine Zoologin aus München, die im Tierpark ihr Praktikum macht, hat sich des Lämmchens angenommen und versorgt es mit viel Liebe und Umsicht. Der Standard - 12. Mrz 2004 Tierpark Herberstein: Jung-Luchs soll für Nachwuchs sorgen Ein Jung-Luchs im Alter von acht Monaten soll im oststeirischen Tierpark Herberstein um die Luchsdame "Cleopatra" werben und für Nachwuchs sorgen. "Cleopatra" selbst ist eine umtriebige Dame, die erst im vergangenen Jahr für Schlagzeilen gesorgt hat. Sie schlich sich aus ihrem Gehege und ist kurze Zeit durch die Wälder um Herberstein spaziert, bevor sie wieder eingefangen werden konnte. Der junge Luchs aus Schönbrunn gesellt sich nun zu Cleopatra und einem schon älteren Luchspärchen. "Der Luchs ist ein sehr scheues Tier und sucht keinen Kontakt zu Menschen," meinte Tierparkleiter Andreas Kaufmann: "Somit könnten wir auch Luchse aussiedeln und diese Tierart wieder in unseren Wäldern heimisch machen." Kleine Zeitung - 13. Mrz 2004 Junger Luchs soll bei Cleopatra die Lust auf Nachwuchs wecken Im Mai vergangenen Jahres sorgte die Luchsdame "Cleopatra" im Tierpark Herberstein mit ihrem Freiheitsdrang für einige Aufregung, als sie aus dem Gehege ausriss. Nun soll sie die Stammmutter für ein Zuchtprogramm des Tierparks werden. Am Donnerstag traf aus dem Tierpgarten Schönbrunn ein acht Monate alter Luchskater ein, der im Gehege für Nachwuchs sorgen soll. Der Tierpark will gemeinsam mit der Steirischen Jägerschaft ein Auswilderungsprogramm für die früher in den Wäldern heimischen Luchse starten. Die Tiere für die Auswilderung sollen fern von den Menschen in einem eigenen Gehege gehalten werden. Sie sollen dadurch ihre natürliche Scheu nicht verlieren. "Das war etwas, was wir aus Cleopatras Ausflug gelernt haben", so Andreas Kaufmann. swex.de - 14. Mrz 2004 Elchenhochzeit: Lasse und Lina im Schweinfurter Wildpark Am Freitagabend bekam die Schweinfurter Elchkuh Lina endlich Gesellschaft im eigens errichteten Elchgehege des Wildparks an den Eichen. Aus dem sächsischen Fürstenwalde wurde der noch junge aber bereits sehr stattliche Elchbulle Lasse nach Schweinfurt verlegt. Wildparkleiter Thomas Leier zeigte sich hocherfreut, nachdem der erste Versuch, einen Bullen mit Lina zu vermählen, fehlgeschlagen war. Bei dessen Verladung in Dresden hatte man festgestellt, dass es sich eigentlich um ein Weibchen handelte. Ostthüringer Zeitung - 13. Mrz 2004 Im Tiergarten Steinkäuze vom Hexentanzplatz Zwei Steinkauzpaare sind dieser Tage im Eisenberger Tiergarten eingetroffen. Drei der Vögel - zwei Hennen und ein Hahn - hat Tiergartenleiter Mathias Wiesenhütter aus dem Tierpark Hexentanzplatz in Thale abgeholt. Das zweite Männchen stammt aus Zittau. Die Tiere sind etwa zwei Jahre alt und damit geschlechtsreif, also in der Lage, für Nachwuchs zu sorgen. Die frühere Schnee-Eulen-Voliere wurde zu einem ganz den Bedürfnissen der Käuze entsprechenden Gehege umgebaut. Auch eine mardersichere Steinkauz-Röhre finden sie in ihrer Behausung als Unterschlupf. In vielen Teilen Deutschlands sind sie sehr selten geworden, wegen veränderter Bedingungen in der Landwirtschaft und dem Wegfall natürlicher Brutplätze wie in Kopfweiden oder Obstbäumen. Dehalb hat sich u. a. ein Freundeskreis in Thale mit dem Wiederansiedlungsprogramm Nördliches Harzvorland der Rettung der Steinkäuze verschrieben. Berliner Zeitung - 12. Mrz 2004 Drei Rhesusaffen suchen ein Zuhause: Dem Halter sind sie zu teuer Seit fast zehn Jahren hält sich Michael Kretschmer auf seinem Grundstück in Eichwalde drei ungewöhnliche Haustiere. Nicki, Nita und Bimbo heißen die Rhesusaffen. Doch die Tiere sind in letzter Zeit zum Problem geworden, die Kosten von mehr als 250 Euro im Monat kann der 48-Jährige ohne Hilfe nicht mehr aufbringen. Die Situation scheint ohne Ausweg, keiner will die Primaten nehmen. Zoos, Tierparks und -heime, fast alle hat Kretschmer schon angesprochen. Auch eine Finanzhilfe vom Sozialamt für das Überleben der Tiere ist nicht möglich. Ostsee Zeitung - 16. Mrz 2004 Im Marlower Vogelpark erwacht nun auch der Frühling Der Wetterbericht prognostiziert Frühlingstemperaturen und schon sind die auffällig gefärbten Männchen der aus Nordamerika stammenden Kappensäger im Vogelpark Marlow mit der Balz beschäftigt. Ihren Namen verdanken die Tiere ihrem aufrichtbaren Kopfgefieder. Swiss Info - 18. Mrz. 2004 Chefwechsel bei Orang-Utans im Zoo Zürich bahnt sich an Pongo, der Patriarch der Orang-Utan-Familie im Zoo Zürich, ist hochbetagt. Daran ändert auch eine ebenso späte wie unerwartete Vaterschaft nichts. Es ist Zeit zu überlegen, wie seine Nachfolge geregelt werden soll. Pongo ist 43 Jahre alt und damit hochbetagt, wie Zoodirektor Alex Rübel ausführte. Orang Utans haben eine Lebenserwartung von 40 bis 45 Jahren. Nun ist Pongo vor gut vier Monaten spät und völlig unerwartet nochmals Vater geworden; und gleichzeitig Grossvater, ist doch die Mutter des kleinen Dahulu Pongos zehnjährige Tochter. Es dürfte das letzte Mal sein, dass Pongo Nachwuchs zeugte. Es ist also höchste Zeit, an die Nachfolge zu denken, sagt Rübel. Ein neues Männchen müsste von aussen stammen, jung genug in die Gruppe kommen, um noch akzeptiert zu werden, aber auch fähig sein, die Familie zu leiten, wenn Pongo stirbt. Sächsische Zeitung - 18. Mrz. 2004 Grüße aus Mexiko von einem Auswanderer Vor neun Jahren ging es auf große Fahrt. Aus Gründen der tierschutzgerechten Haltung musste Gorilla Benno sein viel zu kleines Gehege im Dresdner Zoo verlassen und per Flugzeug nach Mexiko auswandern, genauer gesagt nach Zentralmexiko in den Zoo von Leon. Dort erwartete ihn eine neu erbaute Anlage, die mit 1 800 Quadratmetern Fläche rund 16 mal größer als sein altes Areal war. SZ erfuhr vom Dresdner Zoo, dass vor kurzem eine deutsche Tierärztin den Menschenaffen besuchte und ihn in einem guten Zustand vorfand. Der nunmehr 43-Jährige sei trotz Problemen mit der Schilddrüse wohl auf, berichtete sie. Immerhin ist er ja jetzt schon im Rentenalter, denn Gorillas werden durchschnittlich nur 50 Jahre alt. Seine mexikanischen Pfleger kümmern sich auch blendend um ihn, und damit er auf seine alten Tage nicht so einsam ist, wollen sie ihm bald eine Gorilla-Dame zur Seite stellen. Zu hoffen ist, dass Benno das Weibchen auch sympathisch findet. Doch, dass es noch einmal mit Nachwuchs klappt, ist in diesem hohen Alter nicht zu erwarten. Tiroler Tageszeitung - 18. Mrz. 2004 Einzelgänger Fritz bekommt bärige Braut Zwei Jahre lang hat die Brautschau gedauert, jetzt wurde die Delegation in Sachen bäriger Zweisamkeit in einem kleinen Zoo im deutschen Thüringen fündig: "Es gab mehrere Angebote, doch Fritz und seine neue Partnerin müssen auch zusammenpassen", erklärt Alpenzoo-Kurator Dirk Ullrich die heikle Angelegenheit. Der inzwischen 17-jährige Braunbär vom Innsbrucker Alpenzoo stammt aus den Karpaten, seine Idealgefährtin sollte auch aus dieser Gegend kommen. Bei einem so enormen Aufwand will der Tierpark das Risiko, dass sich die beiden nicht verstehen könnten, so klein wie möglich halten. In Innsbruck angekommen, sollen sich beide Bären erst einmal beschnuppern: Sie werden abwechselnd in die Freianlage gelassen, um die Duftstoffe des anderen kennenzulernen. Main-Rheiner - 16.3.2004 http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=1406086 Lampertheim. Selten sei eine Jahreshauptversammlung beim AZ-Vogelpark so schlecht besucht gewesen, bemängelte der Zweite Vorsitzende Herbert Schmidt. Überhaupt seien die meisten Vereinsmitglieder überaltert, schafften kaum noch die viele, stets anfallende Arbeit, die das Aufrechterhalten des Vogelparks mit sich bringe. Zu danken sei der Stadt Lampertheim, die dem Verein zwei Sozialdienst-Helfer zugesprochen habe. 250 Tiere leben im Vogelpark. 12 kleine Ziegen seien im vergangenen Jahr geboren worden. Berliner Morgenpost (Magazin) - 15. Mrz 2004 Ein tierischer Job In lockerer Reihenfolge stellen Schüler Berufe in der Zeitung vor. Heute haben sie die Lokalreporterin Sylke Heun interviewt, die eine ganz besondere Aufgabe hat - sie berichtet über die Tiere in Zoo und Tierpark. Rhein Main Presse - 16. Mrz 2004 Jahreshauptversammlung des AZ-Vogelparks Selten sei eine Jahreshauptversammlung beim AZ-Vogelpark so schlecht besucht gewesen, bemängelte der Zweite Vorsitzende Herbert Schmidt am vergangenen Sonntag. Überhaupt seien die meisten Vereinsmitglieder überaltert, schafften kaum noch die viele, stets anfallende Arbeit, die das Aufrechterhalten des Vogelparks mit sich bringe. Zu danken sei der Stadt Lampertheim, die dem Verein zwei Sozialdienst-Helfer zugesprochen habe zur Unterstützung. Nordbayerischer Kurier - 17. Mrz 2004 Tödliche Treibjagd im Tiergehege: Nandus gequält Entsetzen im Bayreuther Tiergehege am Röhrensee: Unbekannte Täter jagten in der Nacht zum Montag eine Nandugruppe durch ihr Freigehege und verletzten ein Tier durch einen Knüppelschlag tödlich. Der Knüppel durchschlug das Bein, das Tier verendete. Ein qualvoller Tod, der sich über mehrere Stunden hingezogen haben muss. Stadt Winterthur - 16. Mrz 2004 Vogelwelten im Wildpark Bruderhaus Der Wildpark Bruderhaus in Winterthur ist um eine Attraktion reicher. Ab dem 28. März ermöglichen ein speziell angelegter Vogellehrpfad und eine Broschüre mit Informationen und Bildern von 18 frei lebenden Vogelarten den Besucherinnen und Besuchern einen Einblick in die grossartige Welt der gefiederten Tiere auf dem Eschenberg. Bayreuth.de - 16.03.2004 http://www.bayreuth.de/xist4c/web/displayAction_id_4_.htm?detail_view_id=2138524 Entsetzen im Tiergehege am Röhrensee: Unbekannte Täter jagten eine Nandugruppe und verletzten ein Tier durch einen Knüppelschlag tödlich. Das war nicht der erste Fall von Tierquälerei. China Internet Information Center - 15. Mrz 2004 Pandas locken Thailänder in Zoos Dank zwei chinesischer Pandabären verdoppelten sich die Besucherzahlen in Thailands Zoos. Die beiden Pandabären "Chuang Chuang" und "Lin Hui", die von der chinesischen Regierung als "Botschafter der Tierfreundschaft" bezeichnet werden, führten zu einem starken Zustrom von Besuchern. Pro Jahr besuchen rund 600.000 Besucher den Zoo der im Norden Thailands gelegenen Stadt Chiang Mai. Diese Zahl konnte, dank der Pandas, alleine in den letzten drei Monaten erreicht werden. Die Organisation für Zoologische Parks in Thailand hält nun nach weiteren "ungewöhnlichen" Tieren für ihre vier anderen Zoos Ausschau. news.search.ch - 16. Mrz 2004 Sexualaufklärung für eine Pandadame In Südchina wird ein Pandaweibchen mit Hilfe von Videofilmen aufgeklärt. Tierärzte zeigen "Hua Mei" Bilder von sich paarenden Pandas, um sie so auf eine eigene Schwangerschaft vorzubereiten. Für "Hua Mei" stehen bereits vier Männchen im Alter zwischen 10 und 15 Jahren bereit. Das vier Jahre alte Weibchen wurde in einem Zoo in den USA geboren und hatte nie Gelegenheit, Artgenossen in Freiheit zu beobachten. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Pressemitteilungen teilweise gekürzt | Zürich, 15. März Zyklon Gafilo rast über den Nationalpark Masoala, massive Zerstörungen Am 7./8./9. März 2004 ist, von Osten her kommend, einer der grössten Zyklone der letzten hundert Jahre über die Masoala Halbinsel in Madagaskar hinweggefegt (bis zu 250 km/h) und hat massive Zerstörungen angerichtet. Die Dörfer rund um den Nationalpark sind zu grossen Teilen zerstört. Bis heute ist bekannt, dass es im Umfeld Maroantsetras 13 Tote gegeben hat. Zusammen mit der Wildlife Conservation Society unterstützt der Zoo Zürich den Nationalpark. Hilfe ist dringend. Der letzte Zyklon Hudah im Jahr 2000 hatte den Bestand verschiedener Lemurenarten halbiert. Die Situation ist dramatisch, hier ein Bericht des WCS-Vertreters James McKinnon aus Maroantsetra, auf der geschützteren Seite der Halbinsel: Der Zyklon scheint massive Schäden an der Ostküste angerichtet zu haben. Cap Est wurde am härtesten getroffen. Alle Häuser von Ambohitralanana, Ambodirafia und in der Umgebung wurden zerstört. Nur Betonhäuser sind stehengeblieben, darunter auch das Parkgebäude, wo das halbe Dach fehlt. Es ist uns noch nicht gelungen, Funkkontakt mit Ampanvoana an der Ostküste herzustellen, und Vinanivao im Süden verlor etwa 80% der Häuser. Unser Gebäude ist ok, aber alle Parkranger bis auf einen verloren ihre Häuser. Wir wissen noch nicht, wie es in Cap Masoala aussieht. Auf der Westseite der Halbinsel gab es weniger Zerstörungen, allerdings waren die Überschwemmungen schlimmer - drei Tage nach dem Zyklon stehen ganze Teile Maroantsetras immer noch unter Wasser. Ampokafo, in der Mitte der Insel war eines der am härtesten betroffenen Dörfer. Das einzige Gebäude, das noch steht, ist die Schule, die wir nach dem letzten Zyklon zusammen mit CARE gebaut haben. Die Entwicklungshilfeorganisationen sind aktiv geworden, aber auch wir möchten helfen, unseren Leuten schnell wieder ein Dach über dem Kopf zu geben, damit unser Team schnell wieder einsatzfähig ist und in den Dörfern helfen kann, die schlimmsten Schäden zu überbrücken. Habt Ihr die Möglichkeit, uns dabei finanziell zu unterstützen? Wir möchten sehr gerne helfen und danken für jede Unterstützung. Spenden sind willkommen auf das Konto des Zoo Zürich 80-1818-0; Stichwort Gafilo. Für weitere Auskünfte stehen Ihnen gerne zur Verfügung: Zoo Zürich, Dr. Alex Rübel, Direktor Zoo Zürich, Tel. 0041 1 254 25 00 oder Matthew Hatchwell, WCS, Tel. 0044 79 76 605770 Zoo Köln, 17.03.04 Zoopädagogen tagen in Köln Anliegen der Zoos ist es, ihren Besuchern möglichst viele Informationen über die gehaltenen Tiere zu vermitteln. Diesem Ziel dient die Zoopädagogik. Schon 1964 wurde in Köln eine Zooschule als erste ihrer Art auf dem europäischen Kontinent eröffnet. Die Zooschule ist heute nur noch ein Teil der Zoopädagogik, und es gibt einen ganzen Berufsstand, der sich zu einem Verband Deutscher Zoopädagogen zusammengeschlossen hat. Dieser Verband tagt in dieser Woche zum 17. Mal, und zwar aus drei Gründen in Köln. Der gegenwärtige Verbandspräsident, Herr Lothar Philips, ist aus Köln, die Kölner Zooschule wird 40 Jahre alt und last but not least entsteht hier der größte Auslauf für Elefanten nördlich der Alpen: der ELEFANTENPARK KÖLN. Generalthema sind nämlich die Elefanten. Zur Einführung in die Thematik konnte der bekannte Elefantenforscher Dr. Fred Kurt gewonnen werden. Nicht nur zu seinem Vortrag um 10.00 Uhr am 18. März 2004, sondern bei Interesse zur Teilnahme an der ganzen Tagung sind Sie herzlich eingeladen. Eine Pressekonferenz des Verbandes Deutscher Zoopädagogen findet im Anschluss an die Hauptvorträge statt am Donnerstag, dem 18. März 2004 um 12.00 Uhr in der Mehrzweckhalle des REGENWALDs im Kölner Zoo. Zoo Wuppertal, 17.03.04 Kiangfohlen im Zoo Wuppertal geboren, Zwillinge bei den Halsbandpekaris am 11. März ist im Zoologischen Garten Wuppertal ein Kiangfohlen zur Welt gekommen. Das Fohlen ist ein kleiner Hengst, dem die Tierpfleger den Namen Tarim gegeben haben. In Zoos sieht man Kiangs nur selten. Zuchtgruppen existieren in Deutschland nur in Berlin, München und Wuppertal. Im Waldrevier des Zoos gibt es auch bei den Halsbandpekaris Nachwuchs. Die niedlich anzusehenden Zwillinge dieser Nabelschweinart aus Mittel- und Südamerika wurden am 13. März geboren und folgen ihrer Mutter vom ersten Tag an durch das Gehege. Der Begriff Nabelschwein rührt von der nabelähnlichen Rückendrüse her, welche der geruchlichen Kommunikation untereinander dient. Wilhelma Stuttgart, 17.03.04 Gruppenwechsel im Affen-Kindergarten Das Team der Tierpfleger im Jungtieraufzuchthaus der Wilhelma kommt kaum zum Durchschnaufen: Gerade sind die beiden 4-jährigen Gorillajungs Djengi (aus Bristol) und Awembe (aus Hannover) in ihre neue Heimat nach Österreich abgereist, da kommen schon die nächsten für die Krabbelgruppe der ganz Kleinen. Nicht unbedingt ein Grund zur Freude, denn die Reise nach Stuttgart bedeutet für einen kleinen Gorilla stets, das etwas schief gegangen ist in ihrer Familie: Entweder sind sie Waisen, oder ihre Mütter haben sie nicht angenommen, oder der Stiefvater trachtet ihnen nach dem Leben. In solchen Fällen bleibt nur die Aufzucht durch Menschen, am besten in einer Gruppe von Artgenossen, damit sich die Kleinen nicht ausschließlich den Menschen anschließen und später ein normales Leben in einer Gorillafamilie führen können. Ndowe und Nbia heißen die neuen Knäblein. Beide stammen aus dem Zoo von Barcelona und sind Enkel des berühmten weißen Gorillamanns Schneeflöckchen. Damit wächst die Kolonie der Katalanen in der Wilhelma, denn auch Kiondo, Kivu und Mayani im Gehege der Größeren nebenan stammen aus Barcelona. Zoo Landau, 17.03.04 Ostern im Zoo - Workshops für Kinder in den Ferien Anmeldung erforderlich Hallo Kids! ... im Zoo Landau in der Pfalz ist in den Osterferien wieder jede Menge los und es gibt viel zu entdecken. In den Workshops für Kinder könnt Ihr viele Bewohner des Zoos kennen lernen und dabei jede Menge Spaß haben. Die Workshops beginnen jeweils um 14 Uhr und dauern ca. 2 ½ Stunden. Unsere Zooschule hat wieder einige spannende Themen für Euch ausgesucht! Es beginnt am Montag den 05.04.04, hier stellt sich Terry die Vogelspinne unter dem Motto ich bin doch kein Ekeltier vor und Ihr lernt ihr Leben und ihre Artgenossen kennen, am 06.04.04 könnt Ihr Schlangen, Echsen und Co. hautnah erleben und herausfinden wie sie sich anfühlen und wie sie leben. Warum Tiere von Ausrottung bedroht sind und wie wir ihnen helfen können erfahrt Ihr im Workshop Bedrohte Tiere bei uns und anderswo! am 07.04.04. Unser Pinguin Einstein erzählt am 08.04.04 aus seinem Leben und verrät Euch warum er so gut schwimmen und tauchen kann. Anmeldung zu allen Workshops ist dringend erforderlich! Zoo Landau, 17.03.04 Zoo Landau veranstaltet großen Tiermalwettbewerb für Kinder zum Jubiläumsjahr Anlässlich des 100-jährigen Geburtstags des Zoo Landau in der Pfalz wird es einen großen Malwettbewerb für Kinder geben. Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahre sind aufgerufen Tiere aus dem Zoo zu malen und ihre Bilder bis zum 21.06.2004 dem Zoo Landau unter dem Stichwort: Tiermalwettbewerb zukommen zu lassen. Die Prämierung der Siegerbilder findet am 11. Juli 2004 im Rahmen des Jubiläumsfestaktes mit Ministerpräsident Kurt Beck statt. Die 30 besten Bilder werden anschließend in den Schaufenstern der Firma Christmann ausgestellt. Es lohnt sich mitzumachen! Ran an die Farbtöpfe, Pinsel oder Malstifte und verewigt Eure Lieblingstiere aus dem Landauer Zoo auf Papier bis zur Größe DIN A2. Das Zooteam und der Freundeskreis des Landauer Tiergartens wünscht allen Teilnehmern viel Spaß beim Mitmachen und viel Erfolg!! Ruhr Zoo Gelsenkirchen, 17.03.04 Neue Zoo-Bewohnerin frisst ihre Liebhaber Gottesanbeterin ins Insektarium eingezogen Wüstenlandschaft, Regenwald und Graslandschaft gibt es seit Anfang des Jahres mitsamt seinen ungewöhnlichen Bewohnern Skorpion, Vogelspinne oder Fauchschabe im Ruhr Zoo Gelsenkirchen zu sehen. Vor kurzem hat nun ein weiterer exotischer Gast sein Quartier im neuen Insektarium des Tapirhauses bezogen: Eine Gottesanbeterin. Eines der normalerweise in Südost Asien beheimateten Tiere kann nun im Insektarium, das übrigens von den Tierpflegern des Ruhr Zoos in Eigenregie konzipiert wurde, bestaunt werden. Der Zoo bietet seinen Besuchern auch interessante Vorführungen zu den Bewohnern des Insektarium an, bei dem die Kleintiere mit fachkundigem Kommentar live vor Ort besichtigt werden können. Zoo Krefeld, 16.03.04 Hoffnung auf europäische Zuchterfolge mit bedrohten Goodfellow-Baumkängurus ruhen auf Krefelder Zuchtpaar Der Krefelder Zoo ist europaweit bislang der einzige Zoo mit einem erfolgreichen Zuchtpaar der Goodfellow-Baumkängurus gewesen. Die als bedrohte Tierart eingestufte Känguruart ist ansonsten auf dem europäischen Kontinent nur mit sieben Tieren vertreten. Das Krefelder Zuchtpaar Summer und Bud, das 1997 im Austausch gegen die vormals hier gehaltenen Grauen Baumkängurus aus San Diego gekommen war, hat bereits vier Mal Nachwuchs bekommen. Nach drei Männchen, die gemäß Zuchtprogramm an verschiedene Zoos weitervermittelt wurden, kam diesmal ein Weibchen zur Welt. Und damit haben die Zuchtbuchführer nun großes vor: Das kleine Baumkänguru Yemmah wurde gerade an den Frankfurter Zoo abgegeben, um mit dem dort verbliebenen Männchen ein neues Zuchtpaar zu bilden. Das Frankfurter Weibchen, mit dem dort keine Nachzucht gelang, wurde im Rahmen dieser Tauschaktion nach Walsrode abgegeben, wo einer der männlichen Nachkommen von Summer und Bud sein neues zu Hause gefunden hatte, aber leider noch keine Partnerin. So ruhen ab sofort die Hoffnungen auf weitere Zuchterfolge nicht nur auf dem Krefelder Paar, sondern es gibt jetzt gleich drei Paare in Europa und zwar alle in Deutschland und noch dazu alle mit Krefelder Beteiligung. Zürich, 15. März Neue Jungtiere im Zoo Zum zweiten Mal in der Schweiz Nachzuchterfolg beim Grossen Ameisenbären Am Morgen des 4. März 2004 ist im Zoo Zürich ein Grosser Ameisenbär ohne Komplikationen zur Welt gekommen. Wie bei Ameisenbären üblich, ist er mit seinen äusserst muskulösen Vorderbeinen sofort am Hinterbein der Mutter hochgeklettert und klammert sich nun im dichten Fell fest. PEPITA und ihr Nachwuchs brauchen besonders während den ersten Lebenstagen viel Ruhe. Die Sterblichkeit von jungen Ameisenbären beträgt in dieser Zeit über 70%. Deshalb hielten wir den Besucherdurchgang für eine Woche geschlossen. Das Geschlecht des Jungtieres konnte noch nicht bestimmt werden. PEPITA wurde von der argentinischen Polizei als kleines Jungtier konfisziert und im Naturreservat Cañada aufgezogen, das vom ehemaligen Betriebsleiter des Zoo Zürich, Heinz Oppliger geleitet wird. Da sich in Argentinien kein Platz fand, kam PEPITA im August 2001 in den Zoo Zürich. RAFAELO, das Männchen aus dem Zoo Dortmund, wurde nun zum zweiten Mal Vater. Der Zoo Zürich kann mit der erneuten Geburt eines Grossen Ameisenbären einen wichtigen Beitrag leisten zum Fortbestand einer stabilen, vitalen Zoopopulation. Das im Zoo Dortmund geführte internationale Zuchtprogramm für den Grossen Ameisenbären zählt derzeit rund 180 Tiere. Ein junges Trampeltier Bereits seit einigen Tagen erkundet ein kleines Kamel die Welt auf wackligen Beinen. Um 5 Uhr am Morgen des letzten Sonntags kam es zur Welt und hat um 12.00 Uhr zum ersten Mal gesäugt. Die Mutter und das weibliche Jungtier sind wohlauf. Die Tierpfleger haben es auf Egiyn getauft, nach einem Fluss im Norden der Mongolei. Das zweihöckrige Trampeltier wurde vor langer Zeit in Asien domestiziert und erlangte als Transporttier auf der Seidenstrasse grosse Bedeutung. Bis zu einer Woche können Trampeltiere in der Wüste ohne Wasser auskommen. Auch extreme Temperaturen können Ihnen nichts anhaben. Zoo Osnabrück, 15.03.04 Frühlingsfest im Zoo am 20. & 21. März mit Eröffnung der ESSOTigerausstellung Alle Osnabrücker sollten in den kommenden Tagen besonders sorgfältig in ihren Briefkasten schauen. Denn der Osnabrücker Zoo wirbt für sein großes Frühlingsfest am 20. & 21. März mit Gutscheinen und Programmheften, die den Eintritt für bis zu 4 Personen zum halben Preis ermöglichen! Auch unter www.zoo-osnabrueck.de können diese Gutscheine heruntergeladen werden. Die Gutscheine werden gemeinsam mit einem der Hauptpartner des Zoos, der Osnatel, - aber auch über die Briefkästen der angrenzenden Gemeinden wie Bramsche, Wallenhorst, Belm, GM-Hütte, Melle, Bad Iburg, Bad Laer und Bad Rothenfelde verteilt! Im Rahmen der ersten großen Zooveranstaltung in diesem Jahr gilt das Motto Doppelter Spaß zum ½ Preis! Im Mittelpunkt des Wochenendes steht der Tiger. Erstmalig ist an diesem Wochenende eine große Tigerausstellung zu sehen, die uns von ExxonMobil zur Verfügung gestellt wird. Mit vielen interaktiven Elementen ist die Ausstellung nicht nur für große, sondern auch für kleine Zoobesucher eine spannende Entdeckungsreise. Zudem können sich Kinder mit Hilfe von etwas Theaterschminke selber in einen kleinen Tiger verwandeln lassen. Besonders neugierig sind sicherlich die meisten Zoobesucher auf die erst Mitte März eröffnete Afrikaanlage "Samburu". Über 7.000 m2 Außengehege stehen Giraffen, Antilopen, Zebras, Strauße und Perlhühnern zur Verfügung. Noch mehr Hintergrundinformationen erhalten die Besucher während Kurzführungen. Außerdem können die Zoobesucher kommentierte Fütterungen bei Pinguinen, Seehunden und Luchsen miterleben, sowie eine Menge spannende Informationen über Affen, natürlich Tigern, Nashörner, Tapire und viele andere Tierarten erhalten. Bei der Seelöwenfütterung am Vormittag dürfen ausnahmsweise Kinder unter fachkundiger Anleitung mithelfen. Für alle, die den Zoo nicht zu Fuß erkunden wollen, bieten sich am Sonntag mit Eisenbahnfahrten eine interessante Alternative! Gelsenkirchen, 15.3. Namenswettbewerb für verstoßenes Zebra-Fohlen Aller Anfang ist schwer: Gestreift, schüchtern und noch ohne Namen ist der jüngste Tiernachwuchs des Ruhr Zoos Gelsenkirchen. Das Zebrafohlen, das vor einigen Tagen von Zebramutter Belinda auf die Welt gebracht wurde, soll erst in einem Wettbewerb seinen endgültigen Namen erhalten.In Kooperation mit der Website www.gelsenkirchen.de hat der Ruhr Zoo eine Namensaktion ins Leben gerufen, um dem jüngsten Zebrahengst einen klangvollen und passenden Namen zu suchen. Einsendeschluss der Aktion ist Ende März 2004. Als erster Preis winkt eine 90-minütige Führung durch den Ruhr Zoo und für die folgenden zwei Gewinner jeweils vier Eintrittskarten. Doch das niedliche Zebra-Fohlen ist zur Zeit nicht nur ohne Namen, sondern quasi auch ohne Mutter und Vater: Zebra Mama Belinda lässt ihr erstes zur Welt gebrachtes Junges nämlich nicht trinken, kümmert sich sonst aber rührend um den Kleinen. Deshalb versorgen sich nun die Tierpfleger den Nachwuchs. Jeden Tag erhält das Zebra-Fohlen aus einer Trinkflasche bis zu fünf Liter einer speziellen Fohlenmilch Tag und Nacht. Zoo Duisburg, 15.03.04 Braunes Königs-Kind Bei den stolzen Watussi, den hochgewachsenen Einwohnern des zentralafrikanischen Staates Ruanda-Burundi, werden die riesenhörnigen Ankole-Rinder ohnehin mehr zur Prestigeaufbesserung als zur Milchgewinnung gehalten. Sie sind gewissermaßen der Rolls-Royce unter den Kühen, und durch ihre bis zu 2 Meter breite Horn-Auslage für beengte Wohnverhältnisse sogar ausgesprochen unpraktisch. Ein imposanter Anblick im Afrikanum des Zoo Duisburg sind diese Superrinder freilich schon, und die rein kakaobraun gefärbte Variante der Watussi-Rinder war einst sogar nur dem König vorbehalten, als in dem zentralafrikanischen Ländchen noch die Monarchie bestand. Das vor wenigen Wochen am Kaiserberg geborene Bull-Kälbchen wird selbstverständlich nur gut bürgerlich aufwachsen. Zürich, 15. März 2004 Einladung zur Medienkonferenz 75-Jahr-Jubiläum Zoo Zürich Nur knapp ein Jahr nach der Eröffnung des neuen Masoala Regenwaldes steht dem Zoo Zürich bereits ein nächstes grosses Ereignis bevor: Wir feiern seinen 75. Geburtstag. Ganz im Sinne unserer Naturschutzstrategie steht das Jubiläumsjahr im Zeichen einer gefährdeten Art, nämlich des Löwens. Als König der Tiere ist er ein würdiger Ambassador für die Tierwelt, die es zu schützen gilt. Leider führen unsere Indischen Löwen kein allzu königliches Dasein. Sie sollen deshalb, mit Hilfe der gesamten Bevölkerung, im Zoo Zürich ein naturnahes, neues Zuhause erhalten. Dafür sind im Laufe des Sommers zahlreiche Veranstaltungen und Sammelaktionen geplant. Wir laden Sie herzlich ein zur Medienkonferenz am Mittwoch, dem 31. März 2004, von 11.00 bis ca. 13.30 Uhr. Dr. Alex Rübel, Direktor des Zoo Zürich, wird Sie über das neue Löwenprojekt und die geplanten Aktivitäten im Jubiläums-Jahr informieren. Dr. Vreni Germann, Präsidentin der Tiergarten-Gesellschaft Zürich, wird Rückschau auf die Gründung und die 75-jährige Geschichte des Zoo Zürich halten. Erfurt, 15.3. Mit Pfiffi und Rex durch den Zoo Auch in diesem Jahr gibt es im Thüringer Zoopark Erfurt gemeinsam mit der Hundeschule Passion Weimar-Schöndorf einen Spaziergang für Hundfreunde und deren treue Gefährten. Wie im vergangenen Jahr steht die Veranstaltung unter dem Thema Der Hund im Zoo und findet am Sonntag, dem 21. März, von 10 bis 12 Uhr statt. Während man bei dem Rundgang von Zoodirektor Dr. Norbert Neuschulz Neuigkeiten aus dem Zoo erfahren kann, geben Thomas und Susanne Kümmel praktische Hinweise zur Erziehung des Hundes und beantworten Fragen rund um den Hund. Während seines 45jährigen Bestehens haben immer Hundehalter mit ihren Tieren den Thüringer Zoopark Erfurt besuchen können. Bisher gab es kein größeres Ärgernis. Immer haben die Hundehalter Verständnis gezeigt, dass bestimmte Bereiche für ihren Liebling gesperrt sind. Unangenehme Verschmutzungen auf Wegen und Treppen sind nicht bemerkt worden. Erfurt, 15.3. 3. Zierfisch- und Wasserpflanzenbörse 2004 im Erfurter Aquarium Am Sonntag, dem 21. März, findet im Erfurter Aquarium am Nettelbeckufer 28 in der Zeit von 9 bis 12 Uhr als Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Verein Erfurter Aquarienfreunde 1912 e.V. eine Fischbörse statt. In zahlreichen Becken steht wiederum ein reichhaltiges Angebot an Zierfischen und Wasserpflanzen bereit. Wer Ausführliches über die Pflege von Zierfischen oder die Einrichtung eines neuen Aquariums wissen möchte, kann sich von erfahrenen Aquarianern umfangreich beraten lassen. Bielefeld, 15. März 2004 Schule im Tierpark mit Wolf und Fasan Am Sonntag, 21. März, veranstaltet der Förderkreis "Lernort Natur" von 10.00 bis 11.00 Uhr eine Sonntagsschule im Heimat-Tierpark Olderdissen. Schulkinder bis zu zwölf Jahren beschäftigen sich dort mit Wolf, Fasan und der Frage, welche Wildtiere mit Haustieren verwandt sind. Weitere Informationen zur Sonntagsschule gibt es telefonisch unter 0521 / 45 40 45. Zoo Dortmund, 11.03.04 Jetzt anmelden: Weltwassertag im Dortmunder Zoo Letzte Plätze sind für Kinder ab neun Jahre beim Weltwassertag im Dortmunder Zoo zu vergeben. Am Montag, 22. März, dreht sich von 14.30 Uhr bis 17.00 Uhr alles um des Thema Wasser und Zoo. Bei einem Rundgang zu den Wassertieren werden verschiedene Wasserproben genommen und im Mikroskop untersucht. Experimente mit Wasser runden das Programm ab. Verbindliche Anmeldung und Informationen bei Veronika Saul zoo@dortmund.de. Der 22. März wurde 1993 von den Vereinten Nationen offiziell zum Internationalen Tag des Wassers erklärt. Mit diesem Weltwassertag verfolgen die Vereinten Nationen das Ziel, die Menschen jährlich für die Bedeutung des Wassers als elementare Lebensgrundlage zu sensibilisieren und den Blick für einen sorgsamen Umgang mit dem kostbaren Gut zu schärfen. Zoo Dortmund, 11.03.04 Noch Plätze frei: Bastel- und Erlebniswochen zu Ostern im Zoo Letzte Plätze sind für Kinder von sechs bis acht Jahre beim Osterprogramm des Zoos vom 05. bis 08. April und 13. bis 16. April (täglich 9.30 - 12.30 Uhr) zu vergeben. Für die täglichen Spaziergänge wird strapazierfähige und wetterfeste Kleidung empfohlen. Der Eintritt beträgt inklusive Bastelmaterial pro Person und Tag sechs Euro. Montag, 05. April, werden Bilderrahmen gestaltet, Dienstag, 06. April, werden Tontöpfe mit Osterhasen gebastelt, Mittwoch, 07. April, werden Tassen mit Ostermotiven bemalt, Donnerstag, 08. April, werden Sportbeutel bemalt, Dienstag, 13. April, dreht sich alles um das Thema Schatzsuche, Mittwoch und Donnerstag , 14. + 15. April, werden Bäume erfahren und ertastet, Freitag, 16. April, werden Tiere aus Knetmasse erstellt. Wilhelma Stuttgart, 10.03.04 Farbsymphonie in Pink-Dur Etwas kühl ist es im Azaleenhaus der Wilhelma aber so mögen es die edlen Pflanzenschönheiten aus China und Japan. Manche Sträucher der beeindruckenden Azaleensammlung der Wilhelma sind über 140 Jahre alt, und bezaubern doch jedes Jahr erneut mit ihrer Blütenpracht in allen erdenklichen Schattierungen von reinweiß über lachsrosa bis purpur. Ende des 17. Jahrhunderts kamen die ersten Azaleen nach Europa seither haben Gärtner aus den Wildformen zahlreiche neue Sorten gezogen. Mit dem Ende des Frühlings ist die Pracht der Azaleen vorbei. Sie werden aus dem Gewächshaus ausgeräumt und verbringen den Sommer im lichten Schatten an einer geschützten Stelle im Freiland. Zoo Duisburg, 10.03.04 Hoher Besuch ist angesagt
Es sollte ein (fast) privater Besuch sein, aber Medien und andere Neugierige haben Wind davon bekommen, dass Düsseldorfs Regierungspräsident, Jürgen Büssow, dem Zoo Duisburg einen Besuch abstatten wird. Rüssel- und Huftiere des Schwarzen Kontinents sind dem passionierten Tierfreund zwar aus deren Heimatländern bekannt, aber westafrikanische Pinselohrschweine oder grellbunte Diana-Meerkatzen (das sind langgeschwänzte Affen!) sind dem safaribegeisterten Politprofi wohl kaum jemals vor die Kameralinse gelaufen. Bei seinem Rundgang durch den attraktivsten (laut einer Umfrage des WDR) Zoo Nordrhein Westfalens wird Jürgen Büssow freilich nicht nur Afrikas Steppen- und Dschungelbewohner bewundern können, sondern sich gewiss von den knopfäugigen australischen Koalas ebenso begeistern lassen wie von Delphinen und Ringelschwanzlemuren. WWF Passport Alert 15.03.04 Stop Austrian threat to the mighty Danube river www.passport.panda.org/campaigns/campaign.cfm?&uCampaignId=481 The Danube river, the lifeline of Europe, is at risk if Austria moves ahead with plans to deepen the river to improve inland shipping. The proposed river works will have devastating consequences, wiping out spectacular river habitat, home to rare pelicans, pygmy cormorants, and countless other birds and wildlife. Austria's Minister for Transport, Technology, and Innovation will make a decision on the plan in the coming weeks. Oppose destruction of the Danube now. WWF Passport Alert 15.03.04 Urge Croatia to stop digging up the Drava river www.passport.panda.org/campaigns/campaign.cfm?&uCampaignId=521 One of Europe's most pristine rivers is sentenced to death if Croatia continues its massive river engineering schemes. With the support of a recent Passport action, the proposed Novo Virje hydropower dam on the Drava was rejected by the Hungarian Ministry of Environment and Water. While the dam is still a threat if Croatia pushes ahead, destruction of the Drava is already underway! Day by day, Croatia's gravel excavation activities are ruining one of the last remaining natural stretches of the Drava. Urge the new Croatian government to stop the loss of this unique European nature. WWF, 18.03.2004 Europas innovativstes Besucherzentrum im Nationalpark Jasmund auf Rügen Direkt am legendären Königsstuhl wird am Samstag, den 20.3.04, Europas innovativstes Besucherzentrum eines Nationalparks für das Publikum eröffnet. Es ist Informationseinrichtung über den Nationalpark Jasmund und hochwertiges Tourismusangebot für die jährlich derzeit 1 Millionen Besucher des Nationalparks zugleich. Das Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL ist das finanziell bedeutendste Projekt des WWF Deutschland: Rund drei Millionen Euro investierte der WWF insgesamt in das Projekt. Die auf ca. 2000 Quadratmetern Fläche installierte interaktive Erlebnisausstellung ist das Herzstück des Besucherzentrums: Der Besucher reist, getragen von faszinierenden Naturaufnahmen und Musik, durch die Entstehung des Naturraumes Jasmund, taucht ein in das Kreidemeer, wie es vor rund 70 Millionen Jahren bestand, vorbei an einem echten Gletscher-Eisblock, hinein in die sonst nicht erlebbare Unterwasserwelt. Sodann wird der Besucher in die Welt der Lebensräume an Land entführt, beispielsweise in die Vielfalt des Buchenwaldes in den verschiedenen Jahreszeiten, bei Tag und bei Nacht. Die Ausstellung vermittelt so, mit emotionaler Ausstrahlungskraft, die Botschaft und Bedeutung von Nationalparken an Besucher jeden Alters. Das Nationalpark-Projekt ist nicht nur in ökologischer und touristischer, sondern auch in politischer Hinsicht modellhaft: Es ist eines der spektakulärsten Konversionsprojekte von militärischer zu ziviler Nutzung in Deutschland: Auf dem ehemaligen Kasernengelände wurden 12 Gebäude und ein Grenzbeobachtungsturm abgerissen und das Gelände gründlich saniert, bevor die Bauarbeiten für das eigentliche Nationalpark-Zentrum begannen. Der WWF hat sich neben starken Allianzen auch Umweltschutz bis ins Detail zum Maßstab dieses Projektes gesetzt. Damit nicht nur der Nationalpark im Großen zur Visitenkarte unserer Umweltorganisation wird, so WWF-Präsident Carl-Albrecht von Treuenfels sorgten wir beim Bau des Besucherzentrums mit Wärmedämmung, Solaranlage, Wärmerückgewinnung und Erdwärmenutzung für angewandten Klimaschutz; ausgeklügelte Wassereinsparung und Abwassertrennsysteme sorgen dafür, dass der Nationalpark möglichst wenig belastet wird. Wo immer es ging, haben wir außerdem nachhaltig erzeugte Holzprodukte mit dem FSC-Siegel eingesetzt. Der WWF ist stolz, so von Treuenfels weiter, mit diesem Projekt nicht nur das modernste Besucherzentrum für Nationalparke in Europa initiiert und umgesetzt zu haben, wir haben hier auch gut 30 zukunftsfähige Arbeitsplätze in der Region geschaffen und zeigen, dass Naturschutz und Wirtschaft im Einklang die besten Resultate ermöglichen. WWF, 18.03.2004 WWF warnt zum Tag des Waldes am Sonntag, 21. März, vor negativen Auswirkungen des Jahrhundertsommers 2003 auf die deutschen Wälder Die extreme Witterung in den Sommermonaten des vergangenen Jahres habe dazu geführt, dass das ohnehin angegriffene Immunsystem der deutschen Wälder weiter geschwächt wurde. Dies mache die Wälder langfristig zu einem leichten Opfer für Schädlinge wie den Borkenkäfer, die Buchenwollschildlaus und Pilze. Wir können nicht genau vorhersagen, welchen Strapazen unsere Wälder in diesem Jahr ausgesetzt sein werden. Aber eins ist sicher: Durch die große Trockenheit des letzten Jahres haben Nadelwälder den Borkenkäfern nicht viel entgegenzusetzen, befürchtet Nina Griesshammer, Waldexpertin des WWF. Ein wirksamer Schutz vor Borkenkäfern sei Feuchtigkeit: Ist der Waldboden im Winter und Frühjahr gut durchfeuchtet, können sich darin nützliche Pilze bilden, die den gefährlichen Käfern den Garaus machen. Borkenkäfer sind Schädlinge aus der zweiten Reihe: Sie befallen nur Nadel- und Laubbäume, die bereits aufgrund äußerer Einflüsse wie schlechte Bewirtschaftung der Wälder, Schadstoffe, Trockenheit und Hitze kränkeln oder absterben. Der Internationale Tag des Waldes wurde von der FAO (Organisation für Ernährung und Landwirtschaft der UNO) Ende der 1970er Jahre als Reaktion auf die weltweite Vernichtung der Wälder ins Leben gerufen. Jedes Jahr verschwinden mehr als 16 Millionen Hektar Wald. Das entspricht einer Fläche, die etwa halb so groß ist wie Deutschland. Die Hauptursachen für den Verlust riesiger Waldgebiete sind industrieller und illegaler Holzeinschlag, Waldbrände und die Umwandlung in Rohstoffplantagen. Die deutschen Wälder sind seit Jahrzehnten durch Abgase, Ammoniakausdünstungen aus der Landwirtschaft, saure Böden und eine schwindende Artenvielfalt belastet. Der WWF fordert, das Immunsystem der Wälder langfristig zu stärken. Dazu müssten flächendeckend natürliche Mischwälder aufgebaut und verantwortungsvoll bewirtschaftet werden, da sie den äußeren Einflüssen besser standhalten als die wesentlich anfälligeren Monokulturen. Außerdem müsse der Schadstoffeintrag aus Luft und Wasser sowie der Ausstoß klimaschädlicher Abgase wie zum Beispiel Schwefeldioxid und Stickoxide deutlich reduziert werden. BUND, NABU, NRW, LNU, 17.03.04 Nationalpark Eifel Naturschutzverbände sind gespannt auf den touristischen Masterplan Staatskanzlei NRW sagt nationalparkverträgliche Nutzung von Burg Vogelsang zu Als "herben Rückschlag für den Nationalpark" werteten die Naturschutzverbände die im November 2003 festgeschriebenen Änderungen im Entwurf der Nationalparkverordnung. Entgegen des Konsenses wurde der Bereich der Burg Vogelsang aus dem zukünftigen Nationalparkgebiet ausgeklammert. Seitdem fordern NABU, BUND und LNU die Wiedereinbeziehung der Burganlage in den Geltungsbereich der Schutzverordnung und eine verbindliche Zusage, dass eine nationalparkverträgliche Nutzung des Burggeländes sichergestellt ist. Letztere liegt den Verbänden nun seit einigen Tagen in Form eines Antwortschreibens der Staatskanzlei vor. "Wie belastbar diese Zusage in Zukunft ist, wird sich wahrscheinlich schon sehr bald herausstellen", so Josef Tumbrinck, Landesvorsitzender des NABU. In wenigen Wochen soll laut Staatskanzlei der touristische Masterplan "Erlebnisregion Nationalpark Eifel" vorgestellt werden. "Jetzt wird sich zeigen, wie ernst es einige Beteiligte mit dem Wort 'Naturschutz' nehmen und wie dehnbar sie den Begriff 'nationalparkverträglich' interpretieren. Für uns ist der Nationalpark die höchste Naturschutzkategorie und davon können in der unmittelbaren Nachbarschaft keine gravierenden Abstriche gemacht werden!" Klaus Brunsmeier, BUND-Landesvorsitzender, dazu: "Wir sind uns mit der Landesregierung einig, dass es kein Disney Land auf Vogelsang geben darf. Der Nationalpark-Förderverein hat ein überzeugendes Konzept für die Folgenutzung vorgelegt. Daran wird sich der touristische Masterplan messen lassen müssen." WWF, 16.03.04 Sumatra-Tiger stehen durch Wilderei und Raubbau an den Regenwäldern Indonesiens kurz vor dem Aussterben Gnadenlose Wilderei und der ungezügelte Holzeinschlag in den Regenwäldern Indonesiens haben die Tiger auf der indonesischen Insel Sumatra an den Rand des Aussterbens gebracht. Eine heute veröffentlichte Studie von TRAFFIC, dem gemeinsamen Artenschutzprogramm von WWF und der Weltnaturschutzunion IUCN, zeigt, dass seit 1998 jedes Jahr mindestens 50 Tiger Opfer skrupelloser Wilderer geworden sind. Die Tigerfelle, -tatzen, -knochen und -zähne landen als Trophäen und Glücksbringer auf dem indonesischen Markt oder werden als Heilmittel in der Traditionellen Asiatischen Medizin verwendet. Heute leben nur noch etwa 400 bis 500 der großen Raubkatzen in den letzten Regenwald-Inseln auf Sumatra. Nirgendwo sonst auf der Welt wird der Regenwald so schnell vernichtet wie auf Sumatra. Wer einen Tiger wildert, muss hart bestraft werden - da darf es überhaupt kein Pardon mehr geben!, fordert Volker Homes, Artenschutzexperte des WWF. TRAFFIC-Mitarbeiter durchkämmten auf Sumatra 453 Geschäfte - und fanden in zwanzig Prozent der Läden Tigerprodukte. Der Dschungel, in dem die letzten Tiger leben, wird von international tätigen Konzernen wie im Zeitraffer abgeholzt und in riesige Plantagen für den Anbau von billigen Rohstoffen für die Palmöl- und Papierindustrie umgewandelt. Die Tiefland-Regenwälder auf Sumatra werden nach Schätzungen der Weltbank bis zum nächsten Jahr vollständig verschwunden sein, wenn der Raubbau nicht umgehend beendet wird. Der WWF fordert ein sofortiges Ende des industriellen und illegalen Holzeinschlags in den letzten Regenwäldern Sumatras. Als ersten Schritt verlangt der WWF einen Einschlagstopp für die beiden größten Papierkonzerne der Welt, die indonesischen Zellstoff- und Papierproduzenten APP und APRIL, deren Produkte unter anderem als Kartonage und Kopierpapier auch auf dem deutschen Markt landen. WWF, Frankfurt a. M., 15.03.04 Der illegale Schildpatt-Handel bedroht Meeresschildkröten in Vietnam und Indonesien Ihr stabiler Rückenpanzer schützt die Echte Karettschildkröte vor natürlichen Feinden. Ausgerechnet dieser Verteidigungsschild wird ihr jedoch zum Verhängnis. Der illegale Handel mit dem beliebten Schildpatt, das aus ihrem Panzer gewonnen wird, bringt diese Art an den Rand der Ausrottung. Anläßlich der Konferenz asiatischer Staaten zum Schutz der Meeresschildkröten (IOSEA) vom 16. bis 19. März in der thailändischen Hauptstadt Bangkok fordert der WWF die Regierungen Indonesiens und Vietnams auf, den Schutz der Karettschildkröte zu verbessern und den illegalen Handel zu unterbinden. Der WWF ist alarmiert über die Ergebnisse der Studien, die von TRAFFIC, dem gemeinsamen Artenschutzprogramms des WWF und der Weltnaturschutzunion IUCN, erstellt wurden. Demnach führt der verbesserte gesetzliche Schutz der Meeresschildkröten und ihres Lebensraums in Indonesien bisher lediglich zu einer Verschiebung des Handels mit Schildpatt auf den Schwarzmarkt. Im Vietnam werden die von der dortigen Regierung getroffenen Schutzvorschriften sogar gänzlich ignoriert, der offene Handel blüht weiter. TRAFFIC fand Mitte 2002 in den wichtigsten Handelszentren Ha Tien, Ho Chi Minh Stadt und Vung Tau über 30.000 Schildpatt-Produkte. Ohne die konsequente Umsetzung der geltenden Schutzbestimmungen und einer verstärkten Kontrolle des illegalen Handels drohen die Echten Karettschildkröten von den Küsten Indonesiens und Vietnams zu verschwinden, warnt WWF-Artenschutzexperte Volker Homes. Der WWF fordert Indonesien auf, dem ISOEA-Abkommen beizutreten. Die Umweltstiftung appelliert zudem an die Teilnehmer der IOSEA-Konferenz, gemeinsam gegen die Ausbeutung der Meeresschildkröten vorzugehen. Der wichtigste Absatzmarkt ist Japan. WWF, Frankfurt a. M., 12.03.04 EU-Erweiterung öffnet neue Wege für illegalen Handel mit Tieren und Pflanzen Das internationale Geschäft mit exotischen Tieren und Pflanzen boomt. Während der größte Teil des Handels den Bestimmungen des Washingtoner Artenschutzabkommens CITES entspricht, locken hohe Profite nach Ansicht des WWF immer mehr Schmuggler an. Die Umweltstiftung schätzt den Umfang des Artenschmuggels auf 5 bis 8 Milliarden Euro pro Jahr. Der Jahresumsatz des legalen Geschäfts mit Wildtieren und -pflanzen liegt bei etwa 15 Milliarden Euro. Anlässlich der größten Reptilienbörse Europas, die am 13. März im westfälischen Hamm stattfindet, appelliert der WWF an die Verbraucher, nur Tiere mit einwandfreien Herkunftsnachweisen zu kaufen. Zwar weisen die Organisatoren der Terrastika in Hamm in ihrer Börsenordnung vorbildlich auf die Einhaltung der CITES-Regeln hin. Doch skrupellose Händler und Käufer könnten versuchen, vor den Toren des Marktes ihre illegalen Geschäfte abzuwickeln. Der WWF befürchtet in den kommenden Monaten eine weitere Zunahme des Artenschmuggels. Der Grund: die Erweiterung der Europäischen Union zum 1. Mai. Schon heute gelten einige Beitrittsländer als Transitstaaten für dubiose Geschäfte mit bedrohten Tieren und Pflanzen. Doch auch der Schmuggel in umgekehrter Richtung könnte zunehmen: Nach Angaben des WWF fürchten die Behörden in den Beitrittsstaaten eine Zunahme illegaler Artenimporte. Mit dem Wegfall der Grenzkontrollen öffnen sich neue Schlupflöcher für gewissenlose Schmuggler, Händler und Sammler, so Homes. Lebende Großpapapageien aus Südamerika und Südostasien, Kaviar aus dem Fernen Osten Russlands oder Reptilien aus aller Welt sind beliebte Hehlerware. Wir brauchen mehr und besser geschultes Fachpersonal, um den Artenhandel wirksam zu kontrollieren, betont der WWF-Referent. Zudem müssen die nationalen Behörden auf EU-Ebene zusammenarbeiten. Nur so kann verhindert werden, dass die neue Handelsfreiheit den Schmugglern Tür und Tor öffnet. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Natur- und Artenschutz | Grafschafter Nachrichten v. 10. März 2004 Das "Bunte Bentheimer" ist aus dem Tal heraus Zucht: Bestand der bedrohten Schweinerasse wächst Verein setzt auf Vermarktung Die Zahl der Züchter kletterte innerhalb eines Jahres von 18 auf 38, die der eingetragenen Zuchtsauen stieg gar um das Vierfache auf mittlerweile 110. Es waren erfreuliche Fakten, die Geschäftsführer Helge Thoelen während der ersten Jahreshauptversammlung des Vereins zur Erhaltung des Bunten Bentheimer Schweins den Mitgliedern präsentierte. Der erste Vorsitzende, Thomas Berling aus Nordhorn, kam zu der erfreulichen Erkenntnis: "Das Bunte Bentheimer ist aus dem Tal heraus." Gleichwohl gebe es immer noch viel zu tun, damit der Bestand der extrem bedrohten Schweinerasse langfristig gesichert ist. Ein Jahr nach der Gründung zogen die Vereinsmitglieder im Moormuseum im emsländischen Groß Hesepe eine erste Bilanz. Traten bei der Gründungsversammlung im Nordhorner Tierpark 42 Mitglieder dem Verein bei, zählte der Verein Anfang März bereits 92 Mitglieder. "Nur etwa jedes vierte Mitglied ist ein Grafschafter. Damit haben wir schon ein Ziel erreicht: die Anstrengungen zur Erhaltung der Rasse auf eine breite Basis zu stellen", freut sich Berling. Das Herdbuch weist 38 Zuchtbetriebe mit rund 30 Ebern und 110 Zuchtsauen aus. "Die Zahl wird in den nächsten Monaten weiter steigen, weil viele Jungtiere kurz vor der Eintragung stehen", freut sich Berling. Dem Verein ist es durch seine Zuchtkoordination zudem gelungen, die Gen-Linien der Schweine sowohl in Niedersachsen als auch in Hessen beziehungsweise Bayern auszubilden. "Damit ist die Rasse besser geschützt, sollte es in einer Region zu einer Seuche kommen", sagt Berling. Weil sich der Verein für den Erhalt der regionalen Rasse nicht nur aus kulturhistorischen, sondern vor allem aus züchterischen Gründen einsetzt, hat er Projekte zur Vermarktung der robusten Rasse gestartet. Schon jetzt kann man vereinzelt Wurst und Schinken vom Bunten Bentheimer kaufen, die Belieferung von Restaurants soll folgen. "Es gibt viele Ideen, über die derzeit wir mit Gastronomen, Schlachtereien und Nebenerwerbslandwirten sprechen", sagt Berling. Er hofft, dass eine ökonomische Vermarktung der Marke "Buntes Bentheimer" möglich ist auch wenn das Fleisch der so genannten "Swatbunten" ein Nischenprodukt bleiben wird. idw (Pressemitteilung) - 12. Mrz 2004 NABU und BfN vereinbaren engere Zusammenarbeit Der Präsident des Naturschutzbund NABU Olaf Tschimpke stattete heute dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) in Bonn seinen "Antrittsbesuch" ab. Im Gespräch mit dem BfN-Präsidenten Prof. Dr. Hartmut Vogtmann vereinbarten beide eine engere Kooperation im Bereich des nationalen und internationalen Naturschutzes. "Für das BfN sind die Nicht-Regierungsorganisationen unverzichtbare Partner zum Erhalt der biologischen Vielfalt. Gerade durch die Vielzahl ihrer ehrenamtlichen Mitglieder bilden sie die Basis zur Verankerung des Naturschutzgedankens in der Gesellschaft", sagte der Präsident des Bundesamtes für Naturschutz, Hartmut Vogtmann, anlässlich des Treffens. Beide Institutionen sind sich der möglichen Risiken für Mensch und Umwelt beim Einsatz von gentechnisch veränderten Organismen bewusst. Sie begrüßen daher einen Grenzwert für die zulässige Verunreinigung im Saatgut von 0,1 %, der wissenschaftlich begründet und technisch machbar ist. Übereinstimmend unterstützen NABU und BfN auch den verstärkten Ausbau erneuerbarer Energien. Zum Thema internationaler Naturschutz streben beide Präsidenten eine intensivere Zusammenarbeit in der Region Kaukasus an. Der Kaukasus ist innerhalb der biogeografischen Regionen Europas das größte Zentrum für Biodiversität und Endemismus. Die Presse.com - 13. Mrz 2004 "Handel mit Tieren ist Milliarden wert" "Die Gewinnspannen reichen an die des Drogen- und illegalen Waffenhandels heran", meint Volker Holmes, Sprecher des Worldwide Fund for Nature (WWF). Der illegale Verkauf und Schmuggel geschützter Tier- und Pflanzenarten bringe Schwarzmarkterlöse von "fünf bis acht Milliarden Euro", erklärt Holmes. Mit der EU-Erweiterung befürchtet der WWF ein rapides Steigen der Schmuggelaktivitäten. Den Schmugglern öffneten sich viele Schlupflöcher. Deshalb fordert die Organisation von den Behörden der neuen wie alten EU-Mitgliedsländer verschärfte Kontrollen. Um das Washingtoner Abkommen über Artenschutz durchzusetzen, bedürfe es nicht nur der Kontrollen, sondern auch der entsprechenden Schulung des Personals. Freie Presse (Chemnitz) - 17. Mrz 2004 Mit EU-Erweiterung befürchten Artenschützer Anstieg des illegalen Handels Mit der EU-Erweiterung befürchten die Artenschützer ein Aufblühen des Handels mit geschützten Tieren. Dem Tierschmuggel werden Tür und Tor weiter geöffnet. Die Dunkelziffer wird steigen, ist sich Artenschützerin Gabriela Bauer vom Artenschutz des Regierungspräsidiums Chemnitz sicher. Gegenwärtig befinde man sich noch in einer Art Schwebezustand. Weil noch nicht alle Vorschriften der Beitrittsländer bekannt sind. Sächsische Zeitung - 12. Mrz 2004 Naturschützer machen sich für Isegrim stark An eine Arbeitsgruppe war nicht gedacht. Doch nun hat der Naturschutzbund in Sachsen, mit 14.000 Mitgliedern der größte Umweltverband im Freistaat, eine ebensolche ins Leben gerufen. Pro Wolf heißt sie und will sich der Grauen in der Lausitz annehmen. Auf den Plan gerufen hat diese spezielle Arbeitsgruppe eine andere Vereinigung der Verein für Sicherheit und Artenschutz, der sich in der Lausitz gegründet hat und dessen Vorsitzender einen Antrag auf Abschuss eines Wolfes gestellt hat. Wir sind verwundert über das aggressive und polemische Verhalten einiger Jäger in der Lausitz, erklärte Klaus Liebscher, der Vorsitzende der neugegründeten Nabu-Arbeitsgruppe Pro Wolf gestern auf einer Pressekonferenz in Dresden. Horrormeldungen und Panikmache würden verbreitet, dem wolle man entgegentreten, sagte Liebscher. Sächsische Zeitung - 17. Mrz 2004 Wolfsstreit: Trittin warnt vor Rotkäppchensyndrom Bundesumweltminister Jürgen Trittin (B90/Grüne) hat sich auf die Seite der Lausitzer Wölfe und ihrer Schützer gestellt. Trittin sagte der SZ, er begrüße die Bemühungen des Freistaates Sachsen, dem Wolf die Wiederbesiedlung des Bundeslandes zu ermöglichen. Trittin lobte das so genannte Wolfsmanagement des Freistaats, das die Beobachtung der Tiere, die Information der Bevölkerung und die Vermeidung von Schäden umfasst. Ausdrücklich wandte sich der Grünen-Politiker gegen die Stimmungskampagne einzelner Jäger. Wer den Abschuss der Wölfe fordere, spielt in unverantwortlicher Weise mit dem Rotkäppchensyndrom, der Angst vor dem bösen Wolf aus dem Kindermärchen, sagte Trittin. Hamburger Abendblatt - 16. Mrz 2004 Neu Wulmstorf: Der Stör-Retter Mehr als 200 Millionen Jahre hat der Stör in Meeren und Flüssen der nördlichen Erdhalbkugel überlebt. Doch Wasserbau, Umweltverschmutzung und Überfischung durch den Menschen, haben alle 25 Arten des urzeitlichen Knorpelfischs inzwischen fast ausgerottet. Und wären nicht Menschen wie der Neu Wulmstorfer Fischereibiologe Professor Dr. Harald Rosenthal (67), dann bestünde vermutlich auch keine Hoffnung auf Rettung des Störs. Als Vorsitzender der gerade ein Jahr alt gewordenen "Weltgesellschaft zum Schutz der Störe" (World Sturgeon Conservation Society / WSCS), arbeitet er daran, die letzten genetisch gleichen Störe aus den verschiedenen Gegenden Europas und der Welt zur Nachzucht zusammenzubringen. Rosenthal: "Wir erwarten dieses Jahr aus Kanada 50 Störe. Sie passen genetisch zu unseren Ostsee-Stören, von denen es wirklich nur noch eine Handvoll gibt." Letzte Exemplare der ursprünglich in Elbe und Nordsee vorkommenden Störe werden im IGB gehalten und sollen mit Stören aus der Gironde zusammengebracht werden. Ostsee Zeitung - 15. Mrz 2004 Küstenvögel brauchen Hilfe Die Inseln Rügen und Hiddensee, von denen 1990 einige Bereiche dem Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft zugeordnet wurden, steuern mit dem Gellen, dem Neuen Bessin und dem Südbug gleich mehrere streng geschützte Landstriche bei, die Paradiese für Küstenvögel sein sollten. Doch auch hier wächst der Druck, der von den mittlerweile ausufernden Beständen des Haarraubwilds auf die teilweise vom Aussterben bedrohten Vögel ausgeübt wird. Was tun? Die Frage bestimmte auch den Verlauf eines Fachkolloquiums zum Küstenvogelschutz, das am Donnerstag in der Darßer Arche stattfand. Der Sachgebietsleiter für Biotop und Artenschutz im Nationalparkamt Vorpommersche Boddenlandschaft machte keinen Hehl daraus, dass auch bestehende Jagdverordnungen neu überdacht werden müssen. Dabei hat er nicht nur die wachsenden Bestände der heimischen Säugetierarten Rotfuchs und Wildschwein, die auf den geschützten Sand- und Schlickflächen Rügens und Hiddensees regelmäßig die Eier und Jungen der Küstenvögel dezimieren, im Auge. Seit einigen Jahren wird diesen Räubern der Rücken von eingewanderten Tierarten gestärkt. Zu ihnen gehören Marderhund und Amerikanischer Nerz. Westfalenpost - 11. Mrz 2004 Zu viele hungrige Kormorane Ennepetal. In nächster Zeit werden die Spaziergänger an der Heilenbecker Talsperre auf dem Wasser schwarze Schwäne entdecken, die nicht auf Anhieb als künstliche Schwäne erkennbar sind. Seit Monaten besteht an der Heilenbecker Talsperre die Problematik übergroßer Kormoranschwärme. Bis zu 30 Kormorane dezimieren fast täglich den Fischbestand. Zur Sicherung eines angemessenen, gesunden und natürlichen Fischbesatzes sowie der Vermeidung einer Qualitätseinbuße des Trinkwassers durch vermehrten Kotanfall von Kormoranen muss der Heilenbecker Wasserverband handeln. Daher startet der erste Versuch mit schwarzen Kunststoffschwänen, die sich nach der Erfahrung vieler Fischteichbesitzer als stumme Waffe gegen Kormorane bewährt haben. uniprotokolle (Pressemitteilung) - 16. Mrz 2004 Der Biorhythmus von Wildpferden Licht spielt eine bedeutende Rolle für das Verhalten von Tieren. Sie passen ihre Aktivitäten an den Tag-und-Nacht-Rhythmus ebenso an wie an die Jahreszeiten. Eine Untersuchung am Berliner Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) zeigt beispielhaft die Bedeutung des Hell-Dunkel-Wechsels für Przewalski-Pferde. Dr. Klaus Scheibe und Dr. Anne Berger erforschten mit speziellen Datenhalsbändern den Biorhythmus dieser in der Mongolei noch wild lebenden Pferde. Die untersuchten Tiere leben im Semireservat Schorfheide-Liebenthal auf 44 Hektar unter naturnahen Bedingungen. Die Studien ergaben, dass die Pferde zwar ein festes Grundmuster ihrer Aktivität haben, dieses jedoch auch an veränderte Umweltbedingungen anpassen. So verlagern die Tiere beispielsweise in der Hitze des Sommers ihre Aktivitäten in die Nacht, um lästigen Fluginsekten zu entgehen. http://www.fv-berlin.de/zeitung/verbund57.pdf Tiroler Tageszeitung Online - 11. Mrz 2004 Schneereicher Spätwinter in Ostösterreich begünstigt Urzeitkrebse Auch wenn der schneereiche Spätwinter vor allem vielen Städtern gehörig aufs Gemüt schlug, für die Natur hat die ungewöhnliche Witterung nach Aussagen von Experten vor allem positive Auswirkungen. So erwartet Urzeitkrebs-Forscher Erich Eder von der Universität Wien ein gutes Frühjahr für seine Schützlinge. Als ein wichtiges Refugium für Urzeitkrebse gelten die March-Auen Niederösterreichs. Durch intensive Suche haben die Wiener Zoologen in den vergangenen Jahren sogar einige in Österreich für ausgestorben gehaltene Urzeitkrebse in Restbeständen an der March gefunden. 1994 wurde mit dem Krebs "Eoleptestheria ticinensis" eine Art wieder entdeckt, die seit 1879 in Österreich als ausgestorben galt. Brazil struggles to slow Amazon destruction Brazil unveiled long-promised plans Monday to stop destruction of the Amazon rainforest. http://www.enn.com/news/2004-03-16/s_14039.asp Captive China pandas to get more space Some of China's captive pandas are about to move up market. http://www.enn.com/news/2004-03-17/s_14088.asp | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | Weitere Infos | Stellenausschreibungen Zoo Magdeburg Der Zoologische Garten Magdeburg befindet sich in der Entwicklung zu einem innovativen Erlebniszoo mit Artenschutzzentrum. Der Zoo in der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts pflegt auf einer Fläche von über 20 ha etwa 1000 Tiere. Mit mehr als 300.000 Besuchern jährlich ist er die meistbesuchte touristische und kulturelle Einrichtung in Magdeburg. Zum baldmöglichsten Termin suchen wir eine/einen Marketingassistentin/Marketingassistenten, die/der in enger Zusammenarbeit mit dem Zoodirektor u.a. für folgende Aufgaben verantwortlich ist: - Konzeption und Realisierung zoospezifischer Strategien für Marketing mit dem Schwerpunkt Fundraising - Management für Sonderveranstaltungen im und außerhalb des Zoos - Vertretung im Bereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Voraussetzung für eine Bewerbung sind eine fundierte Ausbildung und Erfahrung im Marketing oder Kulturmanagement und Fundraising sowie die überdurchschnittliche Bereitschaft in einem engagierten Team die Visionen 2004+ umzusetzen. Wir bieten einen exotischen Arbeitsplatz in einer Einrichtung, die sich größter Beliebtheit im Oberzentrum Magdeburg erfreut. Die Stelle wird nach BAT-O VG III vergütet und wird zunächst auf 2 Jahre befristet, jedoch mit der Option der unbefristeten Verlängerung. Zum 1.10.2004 suchen wir eine/einen Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in die/der als Mitglied der zoologischen Leitung u.a. für folgende Aufgaben verantwortlich ist: - tiermedizinische Betreuung des wertvollen Zootierbestandes, - Konzeption, Koordination, administrative Unterstützung und Betreuung der ex- und in-situ Artenschutzarbeit, - Entwicklung und Organisation der Zooedukation. Voraussetzung für eine Bewerbung sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Veterinärmedizin und einschlägige Erfahrungen mit Zoo-/Wildtieren. Darüber hinaus sind Kenntnisse und Erfahrungen im ex- und in situ-Artenschutz sowie in der Zooedukation von großem Vorteil. Sie sind weiterhin leistungsbereit, beherrschen moderne Methoden der Mitarbeitermotivation, sind eine durchsetzungsstarke Persönlichkeit und setzen in einem engagierten Team die Visionen 2004+ um. Wir bieten einen exotischen Arbeitsplatz in einer Einrichtung, die sich größter Beliebtheit im Oberzentrum Magdeburg erfreut. Die Stelle wird nach BAT-O VG II b vergütet und wird zunächst auf 2 Jahre befristet, jedoch mit der Option der unbefristeten Verlängerung. Bei Fragen zu den ausgeschriebenen Stellen wenden Sie sich bitte an Herrn Dr. Perret, Tel.: 0391 / 280 900. Die ausgeschriebenen Stellen sind nicht teilzeitfähig. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen mit dem Vermerk der o.g. Ausschreibungs-Nr. senden Sie bitte bis zum 02. April 2004 an folgende Anschrift: Zoologischer Garten Magdeburg Am Vogelgesang 12 39124 Magdeburg Der Verband Deutscher Biologen und biowissenschaftlicher Fachgesellschaften e.V. (vdbiol) feiert in 2004 sein 50-jähriges Jubiläum und organisiert einen vielfältigen Veranstaltungsreigen quer durch die Republik. Wir erlauben uns Sie auf zwei Großveranstaltungen des vdbiol zum "Jahr der Technik" mit zentralen biomedizinischen und biotechnischen Themenbereichen besonders hinzuweisen und um Ihre inhaltliche Mitwirkung zu bitten: Zum 50-jährigen Jubiläum des vdbiol findet vom 1. bis 4. Oktober 2004 der 25. Biologentag in Bonn statt. Ersteht unter dem Motto "Bio[tech]nik- Investition Zukunft" und wird als öffentliche Großveranstaltung im Hauptgebäude der Uni Bonn die biowissenschaftlichen Querschnittstehemen von Bionik über Biotechnologie bis Biodiversität behandeln. http://www.vdbiol.de/50/ Schon im 4. Jahr befinden sich die "Münchner Wissenschaftstage", zu denen wieder ca. 35.000 Besucher erwartet werden. Das Programmkonzept zu den 4. Münchner Wissenschaftstagen "Leben und Technik" (22.-26. Okt 2004) finden Sie unter http://www.muenchner-wissenschaftstage.de CIRCUS Berner Zeitung - 14. Mrz 2004 Fredy Knie weist Vorwürfe des Schweizer Tierschutzes zurück Zirkusdirektor Fredy Knie weist Vorwürfe des Schweizer Tierschutzes (STS) gegen die Tierhaltung bei Knie zurück. Das Unternehmen gelte international als beispielhaft, erklärte Knie in der "SonntagsZeitung". Die Elefanten etwa hätten viel mehr Beschäftigung als Zoo-Tiere. Sie blieben auch nicht 15 Stunden pro Tag angekettet. Diesen Vorwurf erhebt der STS. Am kommenden Mittwoch will die Organisation an einer Medienkonferenz über die Verhältnisse in den Winterquartieren der Schweizer Zirkusse berichten. Die Rede ist von "unhaltbaren Zuständen", zu kleinen Käfigwagen und zu wenig Auslauf. Oltner Tagblatt - 17. Mrz 2004 Elefanten im Zirkus ? Nicht artgerecht ! Freitag ist in Rapperswil Circus-Knie-Premiere. Der Schweizer Tierschutz (STS) wartet statt mit Champagner mit heftiger Kritik auf und sagt, Elefanten im Zirkus seien unhaltbar. Was die Tierärztin Cynthia Lerch vom STS bei Knie entdeckte, lässt sie zum Schluss kommen: «Die natürlichen Bedürfnisse der Elefanten können im Zirkus nicht erfüllt werden!» Und die Schweizer Biologin und Elefantenexpertin Marion Garai sagt über Elefanten im Zirkus: «Ein Horror! Die können ja dort gar kein soziales Leben führen.» Der STS, der sich seit Jahren für artgerechte Wildtierhaltung einsetzt, prangert Knie an, weil er seine elf Elefanten im Stall während der Nacht angeblich bis zu 15 Stunden ankettet. Welcher Zukunft die Knie-Elefanten entgegengehen, wird wohl primär von der öffentlichen Meinung abhängen. Unter zunehmendem Druck der Öffentlichkeit hat Knie 1997 sein Delphinarium geschlossen. Menschenaffen-Nummern gibt es seit 1983 nicht mehr. Neue Ruhr Zeitung - 16. Mrz 2004 Bananen für Norbert Pressetermine findet Norbert toll. Dann gibt´s nämlich immer ´was Leckeres zu futtern. Norbert ist vier Jahre alt, ein südamerikanischer Flachlandtapir und wohnt im Zirkus Charles Knie, der heute auf dem Gocher Friedensplatz Premiere feiert. Und Norbert ist nicht nur irgendein Zirkus-Flachlandtapir - Norbert ist der einzige Zirkus-Flachlandtapir weltweit. Weniger beeindruckt zeigt sich Känguru Alfred von dem Presserummel. Neben Norbert und Alfred arbeiten noch Zebras, Lamas, Emus, Kamele, Pferde, Ponies, Enten, Ziegen, Papagaien, Kakadus, Tauben und ab Mai auch Seelöwen, die im Winter im Krefelder Zoo wohnen, im Zirkus Charles Knie. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | Neue Veröffentlichungen | Terraristik-Themenheft DRACO zum Thema "Regenwälder" 96 Seiten mit Themen rund um Regenwälder und die darin lebenden Amphibien & Reptilien. Das Heft beschäftigt sich mit Regenwäldern als Hotspots der Amphibien- & Reptilienvielfalt, mit den Fortpflanzungsstrategien tropischer Regenwaldfrösche, mit Blattschneiderameisen, der neuen Masoala-Halle im Zoo Zürich u.v.m. 8,60 EUR (innerhalb Deutschlands versandkostenfrei) bei Andreas S. Henning, www.heimtierbuch.de, Rubrik "Terraristik/Allgemeines & Grundlagen". | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Ausstellungen | LINZ Biologiezentrum des Oberösterreichischen Landesmuseum: BIBER - DIE ERFOLGREICHE RÜCKKEHR bis 21.3.2004 http://www.biologiezentrum.at DARMSTADT Hessisches Landesmuseum: DINO & CO - Erstmals in Europa: 59 Saurier aus Asien bis 1.8.2004 http://www.hlmd.de OLTEN Naturmuseum Olten: LEBENDE OSTERHASEN UND KÜKEN 2.4. bis 18.4.2004 http://www.naturmuseum-olten.ch BERLIN Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem: VICTORIA & CO. IN BERLIN 100. Geburtstag des Botanischen Gartens bis 5.9.2004 http://www.bgbm.org/BGBM BAD WURZACH Naturschutzzentrum: UND IST MEIN NEST GEBAUT, SING ICH ZUM DANKE DIR... Nisthilfen für Vögel, Fledermäuse und Insekten bis 18.4.2004 VILLINGEN-SCHWENNINGEN Uhrenindustriemuseum: DAS GLÜCK FLIEGT IN DER LUFT Die Geschichte der Brieftauben bis 31.3.2004 ZÜRICH Landesmuseum Zürich: FASZINATION FORSCHUNG März 2004 bis Juni 2004 http://www.musee-suisse.ch GOTHA Museum der Natur: KANARISCHE INSELN. SCHMELZTIEGEL DER EVOLUTION bis 31.3.2004 BAD DÜRKHEIM Pfalzmuseum für Naturkunde PFLANZEN UND TIERE DES JAHRES 2004 http://www.pfalzmuseum.de/ PADERBORN Naturkundemuseum im Marstall: GLANZLICHTER 2003 - Projekt Natur & Fotografie bis 14.3.2004 http://www.paderborn.de/cs_kunst_kultur/content/sp_auto_7329.php | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | TV-Tipps | Rasselbande im Tierpark - ARD startet neue Kinderserie In einem heruntergekommenen TIERPARK leben die Geschwister Chris, Mark und Kate. ZGF im Fernsehen Osterfernsehen in ARD und ZDF zeigt das Abenteuer Naturschutz Am Ostersonntag und Ostermontag zeigt das ZDF in der Reihe Hotspots zwei Beiträge aus Projekten der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF), die ARD einen. Der Filmemacher Reinhard Radke hat unsere Projektleiter Jessica Groenendjik und Frank Hajek in Peru und die Botanikerin Heinke Jäger auf Galapagos mit der Kamera begleitet. Holger Vogt vom NDR war mit Evelyn Tewes auf Mallorca unterwegs. Manu - Brennpunkt der Evolution 11. April 2004, 18.15 Uhr, ZDF Der peruanische Manu Nationalpark beherbergt 200 Säugetierarten und mit fast 1.000 verschiedenen Vogelarten (von weltweit knapp 9.000), weist er die höchste Vogeldichte der Welt auf. Der Dokumentarfilm von Reinhard Radke stellt nicht nur ein einmalig schönes Gebiet vor, er porträtiert auch Wissenschaftler, die den Manu Nationalpark berühmt gemacht haben. Im Mittelpunkt steht die Arbeit der jungen Holländerin Jessica Groenendjik und ihres Partners Frank Hajek. Beide erforschen für die Zoologische Gesellschaft Frankfurt im Manu Nationalpark und in den angrenzenden Gebieten Riesenotter. Galapagos - Hüter der Arche 12. April 2004, 17.15 Uhr, ZDF Die Galapagosinseln zählen zu den letzten großen Naturparadiesen. Der Film von Reinhard Radke folgt der Wissenschaftlerin Heinke Jäger bei ihren strapaziösen Exkursionen auf die verschiedenen Inseln, wo sie zusammen mit internationalen Kollegen und einheimischen Naturschützern an der Erhaltung der einmaligen Flora und Fauna von Galapagos arbeitet. In ihrer täglichen Arbeit muss Heinke Jäger sich mit eingeschleppten Pflanzen und deren Bekämpfung befassen. Diese drohen ebenso wie verwilderte Ziegen die fein austar
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