E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

http://www.zoo-ag.de

Redaktion:
   Dirk Petzold
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   Reinhard Hellwig
Pressemitteilungen:
   Kirstin Adrian



ISSN 1619-6643


Ausgabe 204 vom 11. März 2004

Liebe Leser,

die Saion geht los, die Geburten häufen sich, Ostern naht, und dazu noch die Dauerbrenner Gänserndorf und Berlin. Heute müssen Sie sich durch über 100 Meldungen hindurcharbeiten (neuer Rekord!). Wir haben das schon hinter uns...

Dirk Petzold


Jubiläums-Rätsel
... and the winners are...

Wir gratulieren Dr. Sandra Silinski zum Gewinn des 1. Preises:

Ein Tiger Foto-Poster von Eye-of-the-Tiger im Format 50 x 70 cm

Als Motiv wahlweise:
Die Sumatra-Tigerin Dumai in der Stuttgarter Wilhelma oder
eine Studie des Amur-Tigers Jantar aus dem Tiergarten Nürnberg. Das hochwertige Poster auf Fotopapier ist eine Sonderanfertigung aus der großartigen Tiger-Reihe von Harald Löffler, die er zugunsten der EAZA Tiger-Kampagne anbietet. Die Website dieser Non-Profit-Privatinitiative für den Naturschutz verdient schon allein wegen der übrigen Motive einen Besuch:
http://www.Eye-of-the-Tiger.com/eaza/




Weitere Gewinner sind:
Wolfgang Bäumer
Jelle Boef
Christian Wagner
Dr. Monika Kirk
Elke Breslein
Ute Bauer
Melanie Reuss

Alle Gewinner wurden bereits benachrichtigt. Wir wünschen viel Spaß mit den Gewinnen und bedanken uns nochmals bei allen Einsendern und vor allem bei den Spendern der Preise!



An einem französischen Krokodilbecken, das so natürlich voller Münzen lag.

  Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps

Zoos und Tierparks

Berliner Morgenpost - 4. Mrz 2004
Sparprogramm in Zoo und Tierpark
Die Zukunft von Zoo und Tierpark ist zwar für die nächsten Jahre gesichert, damit kehrt jedoch noch keine Ruhe ein. "Wir werden jetzt als Erstes ein gemeinsames Konzept zu unserer künftigen Zusammenarbeit, der Senkung von Kosten und der Steigerung der Attraktivität erstellen", sagte Zoo-Direktor Jürgen Lange. Bis Ende 2007 werden Zoo und Tierpark je 18 frei werdende Personalstellen nicht wieder besetzen, die Verwaltungen werden so weit wie möglich zusammengelegt. Der Zoo wird als zusätzliche Attraktivität die Gärtnerei auf dem Wirtschaftshof für die Besucher öffnen. Jürgen Lange: "Wir werden den Kinderzoo dorthin verlegen und den Bereich wie einen Bauernhof gestalten." Das geplante Affenhaus auf dem Erweiterungsgelände soll nach wie vor entstehen. Allerdings werden die Wildpferde dafür weichen müssen. Die Przewalski-Herde wird den Zoo in den kommenden 18 Monaten verlassen, vielleicht in Richtung Tierpark, wo es bereits eine Herde und eine große Auslauffläche für die Tiere gibt. Veränderungen kündigen sich auch im Raubtierhaus an. Lange setzt künftig auf kleinere Tiere wie Mungos und Tayras, denen dafür mehr Raum gegeben werden kann. Baulich gesehen hat er zurzeit gleich mehrere Sorgenkinder: Das Nashorn-Areal, das Vogelhaus und der Bergtierfelsen sind marode. "Die Gelegenheit wäre gut, die Situation der Tiere auch zu verbessern, nur kostet das Geld."

NÖN Online - 10. Mrz 2004
Kein dritter Konkurs
Über die Zukunft des Safariparks machten sich bei einer Diskussionsveranstaltung auch die Grünen Gedanken. Grün-Landtagsabgeordnete Madeleine Petrovic etwa hofft auf einen Fortbestand des Parks mit einem auf Tierschutz orientierten Konzept. „Der Safaripark soll wieder ein Vorzeigeprojekt werden. Dafür müssen Bund, Land und Gemeinde gemeinsam die Verantwortung übernehmen. Denn einen dritten Konkurs verkraftet der Safaripark nicht.“
Die Gemeinde und die Gänserndorfer Wirtschaft rief GABL-Gemeinderat Volker Weiss zur Mithilfe und Zusammenarbeit mit dem Park auf, „denn der Safaripark hat Gänserndorf berühmt gemacht.“ Fehlendes Image als wissenschaftlicher Zoo, zu hohe Eintrittspreise und zu wenige Attraktionen und eine fehlende Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel nannten Anwesende als einige Gründe für das Scheitern des Managements.

NÖN Online - 10. Mrz 2004
Safaripark: Acht Mio e Schulden
Mehr als acht Millionen ¬ betragen die Forderungen von rund 250 Gläubigern des Safariparks. Viel schaut nach momentanem Stand aber für sie, der Großteil sind Mitarbeiter und Firmen aus der Region Gänserndorf, nicht heraus. Derzeit gäbe zwei Chancen für den Park - vollständige Übernahme durch einen potenten Käufer nach Zwangsausgleich oder die Zerschlagung des Parks und der Verkauf der einzelnen Vermögenswerte, wie z.B. der Tiere. Seriöse Kaufangebote hat Bruckner derzeit noch nicht vorliegen. Immer wieder würden Interessenten mit Konzepten an ihn herantreten, doch da sei er der falsche Ansprechpartner: „Mich interessiert im Sinne der Gläubiger nur Cash.“

Tiroler Tageszeitung Online - 09. Mrz 2004
Safaripark Gänserndorf - Weitere 300.000 Euro vom Land NÖ
Nach einer Soforthilfe von 100.000 Euro am 27. Jänner hat die NÖ Landesregierung in ihrer Sitzung heute, Dienstag, weitere 300.000 Euro für die Betreuung und Pflege der Tiere im Safaripark Gänserndorf beschlossen. Das Geld wird der Österreichischen Zoo Organisation (OZO) zur Verfügung gestellt. Die OZO habe signalisiert, nach dem 8. Mai 2004 keinesfalls in der Lage zu sein, weiter Tierbetreuungs- bzw. Pflegemaßnahmen zu übernehmen. "Auch das Land NÖ sieht sich außer Stande, schon alleine auf Grund allfälliger Beispielwirkungen, nach Ablauf des Tierbetreuungsvertrages mit 8. Mai 2004 die nachhaltige Fortführung des Safariparks Gänserndorf zu übernehmen."
Der Landesrat: "Im medialen Echo über das Schicksal des Safariparks haben sich auch verschiedene Personen und Organisationen lautstark zu Wort gemeldet, darunter z.B. diverse involvierte Tierschutzorganisationen bzw. die Stadtgemeinde Gänserndorf. Dabei wurde primär destruktive Kritik an denjenigen geübt, die selbstlos die Verantwortung im Safaripark übernommen haben und für die Tierbetreuung sorgen." Keine dieser Personen und Organisationen sei jedoch im Stande gewesen, "ein brauchbares Konzept zur nachhaltigen Fortführung des Safariparks Gänserndorf vorzulegen bzw. einen konstruktiven Beitrag zu der in erster Linie wesentlichen Tierbetreuung und -pflege im Park zu leisten".

 Der Standard - 9. Mrz 2004
Safaripark Gänserndorf: Triste Aussichten für baldigen Betrieb
Die aktuelle Situation rund um den Safaripark Gänserndorf gibt wenig Anlass zur Hoffnung, dass der ehemalige Tourismusmagnet im Marchfeld in Niederösterreich bald wieder in Betrieb geht. "Es wird sinnvoll sein, den Park in Bausch und Bogen zu veräußern", zog Michael Schütz vom Kreditschutzverband eine triste Zwischenbilanz. Die angemeldeten Forderungen betragen mittlerweile acht Millionen Euro. Derzeit wird das Inventar von Gutachtern geschätzt, die Tiere sind nach ersten Berechnungen rund 250.000 Euro "wert". "Es gibt zwar einen Interessenten, der den Safaripark kaufen möchte, aber der weiß ja auch noch nicht, wie viel er dafür bezahlen wird müssen", so Schütz. Sollte dieser eine Interessent abspringen, wird man die Tiere "separiert verkaufen müssen", schätzt der Konkurs-Experte. Auch diesbezüglich habe sich bereits ein Zoo-Tierhändler aus dem Ausland gemeldet. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass im April wieder aufgesperrt wird. Man bräuchte ja schon allein 1,5 Mio. Euro um das Unternehmen zu entschulden." Das größte Problem sei, so Schütz, dass man "nicht einfach zusperren" könne, weil man ja Tiere zu versorgen hätte. "Aber man darf die Dienstnehmer nicht vergessen - die müssen auch entsprechend behandelt werden." Die verbliebenen Mitarbeiter im Safaripark warten nämlich schon wieder auf die Auszahlung ihrer Löhne und Gehälter.

Der Standard, 4. Mrz 2004
Deutsches Unternehmen will Tourismusboom auslösen.
Der kränkelnde Safaripark Gänserndorf soll nicht mehr der einzige Tourismusmagnet im Marchfeld sein. Ein deutsches Unternehmen will eine Westernstadt errichten, die unmittelbar an den Park angrenzt. 15 Millionen Euro wollen die Betreiber investieren, rund 20 ha groß soll die neue Attraktion werden. Am 23. März werden erste Verhandlungen mit Naturschutzorganisationen, Bezirkshauptmannschaft und der Regionalentwicklungsagentur Eco-Plus stattfinden. "Das deutsche Unternehmen hat Erfahrung mit Themenparks", verwies Slavik auf eine Anlage im bayerischen Wald bei Passau. Die Investoren wüssten auch, dass es um den Safaripark nicht sonderlich gut bestellt ist und dass ein ähnliches Projekt in Niederösterreich - die "Pullman City" in Wöllersdorf - im Dezember 2003 Konkurs anmelden musste.
"Die rechnen mit einer Million Besucher im Jahr", sagte Slavik. Und mit einer Wiedereröffnung des Safariparks.

Sächsische Zeitung - 6. Mrz 2004
Chemnitzer Tierpark wird 40 Jahre alt
Der Chemnitzer Tierpark ist seit 40 Jahren ein beliebtes Ausflugsziel für Jung und Alt. Die Geschichte des Tierparks fing, ganz unspektakulär, in einem ehemaligen Sumpfgebiet am Rand der Stadt an. Tierfreunde bauten dort neben dem Ausflugslokal Pelzmühle eine Tieranlage auf und öffneten diese am 31. Mai 1964 für das Publikum. Am Anfang gab es grade mal 100 Tiere in vier Arten zu bestaunen - Rehe, Fasane, Zwergziegen und als Exoten Affen. Damals jedoch eine Sensation, die vor allem von den Kindern bejubelt wurde. In den 70er und 80er Jahren erhielt der Tierpark Verstärkung aus der damaligen Sowjetunion. Yaks, Kamele, Tiger, Leoparden, Urwildpferde und Kulane fanden in Chemnitz ein neues Zuhause. Nach der Wende wurde der Tierpark dann nach dem Prinzip der Arche Noah umgestaltet. Tierparkdirektor Dr. Hermann Will: „Bedrohte Tierarten wie die Somali-Wildesel oder Riesensalamander haben in Chemnitz eine neue Heimat gefunden. Dadurch verhindern wir ihr Aussterben.“ 1996 wurde das Vivarium eröffnet, das sich zu einer Hauptattraktion entwickelte. Einzigartig in Europa, zeigt es mehr als 70 verschiedene Frosch- und Lurcharten. Sechs Jahre später kam noch ein Besuchermagnet dazu - das Tropenhaus. Für 3,7 Millionen Euro bekam Chemnitz ein Stück Dschungel. Und etliche neue Bewohner wie Piranhas, Klammeraffen und Zwergflusspferde. Heute kümmern sich 33 Mitarbeiter und zwei Azubis um insgesamt 1200 Tiere. Über 170 verschiedene Tierarten beherbergt der ehemalige „Heimattiergarten“ nun und hat jährlich mehr als 200.000 Besucher.

Märkische Oderzeitung - 10. Mrz 2004
Ehemaliger Tierparkchef Günter Schulz ist tot
Der ehemalige Eberswalder Tierparkdirektor Günter Schulz ist tot. Er starb am Sonntag im Alter von 80 Jahren in einem Krankenhaus. Schulz wurde am 8. Juni 1923 geboren und wuchs am Eberswalder Wasserfall auf. Er begann am 3. Januar 1958 mit dem Wiederaufbau des Wildparks, den sein Vater betrieben hatte. Im Laufe von 31 Jahren entwickelte er den Tierpark zu einem florierenden städtischen Unternehmen und setzte die Basis für den heutigen Erfolg.
Die Stadt Eberswalde würdigte Schulz im Juni 2000, indem sie ihm zum Ehrenbürger ernannte. Nachdem er im Juni 1989 den Staffelstab an Bernd Hensch übergeben hatte, zog Schulz nach Woltersdorf.

Kleine Zeitung - 4. Mrz 2004
Löwenpärchen im Tierpark Herberstein eingetroffen
Im Tierpark Herberstein hat ein Löwenpärchen Einzug gehalten und leistet nun dem "Altlöwen" Brutus, der die letzten Monate allein verbringen musste, Gesellschaft.
Bei den neuen Löwen Hatari und Simba handelt es sich um Mähnenlöwen, eine besondere Art, die früher in Nordafrika gelebt hat. Die Männchen verfügen über eine ausgeprägte Kopf- und Bauchmähne. Diese heute seltene Tierart ist in ihrer ursprünglichen Heimat längst ausgerottet. In Herberstein rechnet Tierparkleiter Andreas Kaufmann auch mit Löwennachwuchs: "Daher weiten wir den Lebensraum für unsere Löwen schon jetzt auf über 3.000 Quadratmeter aus."

Kleine Zeitung - 6. Mrz 2004
Simbar und Hatari sind da
Herbersteins neue Attraktionen sind dieser Tage aus Wien eingetroffen: Simbar und Hatari, zwei junge Berberlöwen. Gemeinsam mit dem schon länger in Herberstein ansässigen Brutus bewohnen die beiden das Löwengehege im Afrika-Bereich des oststeirischen Tierparks - und tummeln sich momentan vorwiegend im Freien, im Schnee. "Die Kälte ist für die Tiere überhaupt kein Problem", erklärt Tierparkleiter Andreas Kaufmann verdutzten Besuchern, denen der Anblick der Steppenbewohner mitten in der winterlichen Landschaft befremdlich vorkommt. Die beiden neuen Löwen sind die große Hoffnung von Herberstein - und auch die Hoffnung ihrer ganzen Rasse. "Die Berberlöwen gelten eigentlich schon lange als ausgerottet, wir werden jetzt gemeinsam mit anderen Zoos ein Zuchtprogramm starten", betont Kaufmann. Und hofft darauf, im nächsten Jahr ersten Löwennachwuchs in Herberstein zu haben. Um auf eine Vergrößerung der Löwenpopulation vorbereitet zu sein, starten "sobald das Wetter es zulässt" die Arbeiten für die Verdoppelung des jetzigen Geheges. Danach werden den Löwen etwa 3000 Quadratmeter "Afrika" inmitten der Oststeiermark zur Verfügung stehen.

Die Presse.com - 5. Mrz 2004
Verhungerte Tiere, mangelnde Pflege
Im Zoo in der US-Bundeshauptstadt Washington gibt es kaum Unklarheiten, wenn ein Tier stirbt: Die Chancen scheinen nämlich groß zu sein, dass Vernachlässigung oder falsche Pflege die Ursachen sind. 23 Tiere seien deshalb seit 1998 gestorben, berichtete die "Washington Post". So verhungerte und verdurstete im Jahr 2000 ein Zebra, das von der Zoo-Direktorin auf Diät gesetzt worden war; ein Elefant ging an einer nicht erkannten Lungenerkrankung ein. Im Vorjahr starben zwei rote Pandas, weil sie Rattengift gegessen hatten, das Pfleger in ihrem Käfig ausgestreut hatten. Die US-Akademie der Wissenschaften fordert Sofortmaßnahmen: So mangle es unter anderem an Präventivmedizin, es werde zu wenig auf die Tiere geachtet. Die Ernährung müsse in einigen Fällen grundlegend umgestellt werden. Im ganzen Zoogelände wimmle es von Mäusen und Ratten. Über Krankheiten und die Behandlung der Tiere gebe es keine detaillierten Aufzeichnungen. Der Vorsitzende des Untersuchungsteams ortete Probleme auf allen Ebenen. Zoo-Direktorin Lucy Spelman, die erst seit dem Jahr 2000 im Amt ist, erklärte daraufhin ihren Rücktritt mit Jahresende. Warum sie nicht sofort gehe, wollte man in der Zooverwaltung ebenso wenig kommentieren wie die Ergebnisse der Untersuchung.

Norddeutsche Neueste Nachrichten - 5. Mrz 2004
Zoo lädt am Computer zum Spaziergang ein
Mit einem neuen Layout und einem neuen Gewand präsentiert sich der Schweriner Zoo jetzt im Internet. Aber nicht nur ein neues Erscheinungsbild und mehr Möglichkeiten für aktuelle Informationen und interaktive Kommunikation zeichnen die neuen Webseiten aus. "Die von Alexander Baenz aus der Crivitzer Firma mindlabel gestalteten neuen Webseiten sind so angelegt, dass der Zoo 90 Prozent der Inhalte auf den Seiten ändern kann"

 

Planung und Bau

Westdeutsche Zeitung - 10. Mrz 2004
Zoo: Spezial-Kletterer im Tropenhaus
Wo und wie, bitteschön, sollte im Regenwaldhaus des Krefelder Zoos ein Gerüst aufgestellt werden? Wegen der Pflanzen und Tieren gar nicht, sagten alle, die darüber zu befinden hatten. Und so kommt es, dass seit Montag vergangener Woche bis zu fünf Männer einer Kletter-Spezial-Einheit aus Hanau in luftiger Höhe, in Sitzgurken und mit Seilen gesichert, das tun, was schon seit längerer Zeit getan werden muss: dem Kondensat zu Leibe rücken.
Im Regenwald- oder Tropenhaus, 1998 von den Zoofreunden als Geschenk dem Zoo übergeben, "regnet es von Außen und Innen", erläuterten gestern die Architekten Werner und Martin H. Busch. Die Dämmkraft der Plexiglas-Vierfachplatten sei nicht stark genug, um Kondenswasser oder Kondensat zu vermeiden. Da das Kondensat gerade im Winter sowohl auf die 16 vertikal verlaufenden großen Binder (leimgebundene Hölzer) als auch auf die Rubinien-Brücke tropft und diese beschädigt, musste gehandelt werden.
Obwohl der juristische Streit mit der damaligen Architektin und dem Fachingenieur noch läuft, werden die Holzbalken nach Außen hin mit Alu-Blechen verkleidet. "Das ist Bauphase eins, kostet 30 000 Euro und wird von einer Spezialfirma erledigt", erläuterte Egbert Kamper vom städtischen Fachbereich Gebäudeservice. Und irgendwann kommt Bauphase zwei, bei der unter anderem die horizontal verlaufenden Binder ausgetauscht werden müssen.

Sächsische Zeitung - 4. Mrz 2004
Ein Stück Afrika für Leipzigs Zoo
Der Leipziger Zoo erhält jetzt ein Stück Afrika. In der 25.000 Quadratmeter großen Kiwara-Savanne mit Hügeln, Wasserlöchern, Flussläufen, Felsen und „passender“ Tierwelt fühlen sich die Besucher ganz wie auf dem Schwarzen Kontinent. Am 2. April wird das neue Zoo-Juwel eröffnet. „Gestern Abend trafen die ersten Bewohner ein“, freut sich Zoosprecherin Kathleen Raschke über 30 Zwergflamingos aus den Niederlanden. Im Laufe des Monats erhalten sie Gesellschaft von Rothschildgiraffen, Säbelantilopen, Grevyzebras, Straußen, Kronenkranichen, Marabus und Hornraben. In einem abgetrennten Gehege werden Hyänen Quartier beziehen. Die Gesamtbaukosten für die Kiwara-Savanne betrugen 7,8 Millionen Euro.

WAZ - 9. Mrz 2004
Begegnung auf Augenhöhe
Schon bald werden die beiden Sumatra-Orang-Utans ihr bescheidenes, garagengroßes Zimmerchen im Dortmunder Zoo gegen ein riesiges Appartement tauschen können. Nach knapp einem Jahr Bauzeit sind es nur noch Kleinigkeiten, die im neuen Regenwaldhaus erledigt werden müssen, um seinen zukünftigen Bewohnern ein Ambiente zu bieten, in dem sie sich am wohlsten fühlen. Die Schabrackentapire Aria und Jinak werden nebst ihrem Sohn Kakak Götz die ersten sein, die das neue Domizil beziehen: In etwa zwei Wochen soll es soweit sein. Nach weiteren zwei Wochen sollen die Stars des Hauses folgen: Auf Suma und Djarius wartet ein 500 Quadratmeter großer Abenteuerspielplatz. Ihre Kletterbäume stehen zwar schon, aber noch fehlen die Seile. Zwischen den Zoobesuchern und den Tieren wird ein metallenes Netz gespannt sein, das sie zwar trennt, jedoch einen unmittelbaren Kontakt suggeriert - für beide Seiten eine völlig neue Erfahrung. Wer das Regenwaldhaus betritt, tut dies auf Augenhöhe der Affen: Die Besucherplattform befindet sich in der Höhe, in der sich die Orangs aufhalten. Unten, im Erdgeschoss, lebt die Tapirfamilie. Draußen wartet auf die Menschenaffen ein Freigelände, 1500 Quadratmeter groß, das sie sich mit den Tapiren teilen werden. Auch die Finanzierung des Regenwaldhauses ist mittlerweile gesichert: Etwas mehr als vier Millionen Euro waren veranschlagt – es wird wohl weniger gebraucht werden.

Ostsee Zeitung - 6. Mrz 2004
Waldrappibisse bekommen Winterhaus
Die Fertigstellung des Winterhauses der Waldrappibisse, Kuhreiher und Löffler rückt immer näher. Finanziell wird das Vorhaben durch viele kleine Geldspenden und die Hilfe zweier Stiftungen unterstützt. Das Haus soll nicht nur als Winterquartier dienen, es wird auch einen Besucherraum erhalten, welcher gleichzeitig der Eingang für die große begehbare Voliere ist.

Leipziger Volkszeitung - 6. Mrz 2004
Da kann nicht mal die Ziege meckern
Von ihrem Ziegengehege, das im Frühjahr als Streichelgehege umgebaut wird, sehen die Ziegen vor allem das neue Haustierhaus wachsen. Dieses entsteht als Ersatzneubau für viele in der Flut untergegangene Gehege. Parallel dazu läuft die Gestaltung der Kranichanlage. Außerdem wird die Tierparkbrücke saniert. Auch das im Hochwasser weggeschwommene Uhugehege soll noch in diesem Jahr neu gebaut werden. Doch es gibt auch eine ganz andere gute Nachricht aus dem vier Hektar großen Areal inmitten des Eilenburger Stadtparkes. Das Nachzählen ergab: 2003 wurde nun doch erstmals die 30.000er Besuchermarke geknackt.


Thüringische Landeszeitung - 6. Mrz 2004
Wo Steinkäuze wieder gut flattern können
Die Steinkauzvoliere im Eisenberger Tiergarten am Geyersberg ist in dieser Woche fertig geworden. Aus dem Thüringer Fördermitteltopf für Tierheime und Tiergärten sind 10.000 Euro für das Gehege geflossen. "Unser Tiergarten beteiligt sich ja an dem Wiederansiedlungsprogramm Pro-Steinkauz ´Nördliches Harzvorland´, um mitzuhelfen, diesem vom Aussterben bedrohten kleinen Eulenvogel eine Chance zu geben", sagt Tiergartenchef Matthias Wiesenhütter. 1984 seien zum letzten Mal Gelege in freier Natur gesehen worden. "Ein Steinkauzmännchen und zwei -weibchen haben wir in der vergangenen Woche aus dem Tierpark Thale und ein weiteres Männchen vom Tierpark Zittau geholt, so dass wir jetzt zwei Zuchtpaare haben", so Matthias Wiesenhütter. Sollten die Steinkäuze Junge großziehen, werden die nach einer bestimmten Zeit in Auswilderungsvolieren in den Harz gegeben.




Aktionen

Hamburger Abendblatt - 5. Mrz 2004
Zu Besuch bei den Eulen
Nach den Wolfsnächsten dreht sich im Wildpark Eekholt jetzt alles um Eulen und speziell den Uhu. In Zusammenarbeit mit dem Landesverband Eulenschutz Schleswig-Holstein wird den Wildpark-Besuchern am kommenden Sonntag die Welt der nachtaktiven Greifvögel gezeigt. Die Eulen haben jetzt ihre Balzzeit.

Hamburger Abendblatt - 4. Mrz 2004
Tiere bei Nacht belauschen
Zu einer Nachtwanderung der besonderen Art lud das Natur-Erlebnis-Zentrum (NEZ) im Wildpark Schwarze Berge in Vahrendorf am 5. März ein. Nach Einbruch der Dunkelheit werden nämlich die Nachttiere aktiv, und da wird es für die Teilnehmer erst richtig spannend.

Freie Presse - 5. Mrz 2004
Hirschfeld: Bären-Wolfgehege wird auf Rundgang vorgestellt
Sobald sich das Wetter von seiner frühlingshaften Seite zeigt, wird im Gelände des künftigen Bären-Wolfs-Geheges im Hirschfelder Tierpark wieder gearbeitet. „Wer Näheres zum bisher größten Vorhaben in der beliebten Naherholungsanlage erfahren möchte, sollte unbedingt am Ostersonnabend nach Hirschfeld kommen“, wirbt Karl Weiß, der Vorsitzende des Förderkreises „Tierpark Hirschfeld“, für das Familienfest an diesem Tag.

Ostsee Zeitung - 9. Mrz 2004
Für die Affen wurde geschafft
Die Klassik-Nacht „Italienische Klänge“, eine Kooperation zwischen Volkstheater und Rostocker Zoo, steht am 11. Juni ganz im Zeichen der Aktion „Schaffen für die Affen“. Zum Bau der neuen Anlage für die Menschenaffen gingen jetzt weitere Spenden ein. So verzichtete z. B. die Chefin von Nordback und Hanseback auf Geburtstagsgeschenke und überreichte dem Zoologischen Garten 3000 Euro.

Pforzheimer Zeitung - 5. Mrz 2004
Ein Schweinchen namens Jule
Jule ist ein Minischwein, Bewohnerin des Pforzheimer Wildparks - und gestern hat sie gleich mehrere Paten auf einmal bekommen. Bei denen handelt es sich um eine ganze Schulklasse - die 5a der Haidachschule. Das Geld für die Patenschaft haben sich die Jungen und Mädchen selbst ermalt. Und zwar bei einem Projekt der Stadt Pforzheim, bei dem die Aufgabe darin bestand, den tristen Bauzaun am Bohnenberger Schlößle zu verschönern.

 

Nachwuchs 
 
Berliner Zeitung - 5. Mrz 2004
BerlinOnline: Kathi im Mutterglück
Behutsam stupst Flusspferddame Kathi mit der Schnauze ihr Neugeborenes. Das Kleine kam am Montag im Berliner Zoo zur Welt. Mit seinen 30 Kilo Gewicht ist es ein Winzling im Vergleich zu der zwei Tonnen schweren Mutter. Welches Geschlecht der Nachwuchs hat, wissen die Pfleger noch nicht. Noch halten sich Mutter und Kind hinter den Kulissen auf. Am Wochenende überträgt eine Kamera Bilder aus der Kinderstube in den Besucherbereich des Flusspferdhauses.

Berliner Morgenpost - 9. Mrz 2004
Kleines Großmaul schwimmt noch immer ohne Namen
Das Publikum verzeiht seinen Helden fast alles. Diese eherne Regel des Showgeschäfts hat wohl auch das Flusspferdbaby von Mama Kathi im Berliner Zoo schon im zarten Alter von wenigen Tagen verstanden. Hauptsache lächeln und gut aussehen. Welchen Künstlernamen der neue Star des Zoos bekommt, ist noch offen. Bislang weiß nämlich noch niemand genau, ob das Baby männlichen oder weiblichen Geschlechts ist. Mutter Kathi wacht eifersüchtig über ihr Kleines und hat niemanden nah genug an den Nachwuchs heran gelassen, um die für die Namensfindung so entscheidende Mädchen-oder-Junge-Frage klären zu können.

Berliner Zeitung - 9. Mrz 2004
Üben für den großen Auftritt
Noch schwimmen sie in einem Becken hinter den Kulissen. Doch Ende dieser Woche könnten Flusspferdmama Kathi und ihr vor einer Woche geborenes Baby für alle Zoo-Besucher zu sehen sein. "Das Kleine entwickelt sich prächtig", sagt Kurator Ragnar Kühne. Seit gestern erst ist klar, dass der mehr als 30 Kilogramm schwere Nachwuchs männlich ist.

Berliner Zeitung - 6. Mrz 2004
BerlinOnline: Ein Nashörnchen namens Jacob
Er ist noch keine sieben Tage alt, braucht jede Stunde Muttermilch und schläft viel. Jacob ist der neue Publikumsliebling im Tierpark Berlin. Das kleine Panzernashorn kam vergangenen Sonntag zur Welt und präsentiert sich jetzt den Besuchern. Der Kleine ist das Ergebnis einer Ost-West-Beziehung. Denn Jhansi war zum Decken ein Jahr lang Gast im Zoologischen Garten Berlin, weil die Paarung mit dem Tierparkbullen Beru scheiterte. Der wiederum teilte sich die Anlage mit einem Weibchen aus dem Zoo - nicht ohne Folgen. Der Gast aus der City West ist jetzt trächtig.

Berliner Morgenpost - 6. Mrz 2004
Tierisch viele Babys
Schon seit einigen Wochen kommen in Zoo und Tierpark seltene Tiere wie am laufenden Band auf die Welt. Es begann Anfang November mit der Geburt von Spitzmaulnashorn Binti im Zoo. Einen Monat später folgte mit dem Schlupf eines Kampfadlers in Friedrichsfelde eine noch nie erreichte Welterstzucht. Am 9. Februar standen die Tierpfleger im Tierpark morgens einem noch nassen Giraffenkälbchen gegenüber. Der jüngste Star ist ein männliches Flusspferd, das vor fünf Tagen im Zoo geboren wurde. Doch das ist erst der Anfang. Mit dem Frühjahr wird ein Baby-Boom in Zoo und Tierpark einsetzen, der viele neue Stars verspricht. Wo die Tiere den Rest ihres Lebens verbringen, entscheidet der jeweilige Zuchtkoordinator der Art. Diese Aufgaben sind weltweit verteilt, der Zoo Berlin organisiert im Rahmen des Europäischen Erhaltungszucht-Programms (EEP) die Gaur und die Breit- und Spitzmaulnashörner, der Tierpark ist für sämtliche Antilopenarten und Grévy-Zebras zuständig. Tiere werden nicht verkauft, höchstens untereinander getauscht. Nicht auf Geld, sondern auf die Erhaltung der Art und die gesunde Zucht achten die Zoologen.

Neue Zürcher Zeitung - 11. Mrz 2004
Junger Ameisenbär im Zürcher Zoo
Die Grossen Ameisenbären im Zoo Zürich haben Nachwuchs bekommen: Anfangs März hat das Weibchen Pepita ein Junges geboren. Es ist schon der zweite Zuchterfolg dieser heiklen Tierart im Zoo Zürich.
Noch wissen die Tierpfleger im Zürcher Zoo nicht, ob das Neugeborene ein Männchen oder ein Weibchen ist. Deshalb hat es auch noch keinen Namen. Dem Kleinen und der Mutter geht es ausgezeichnet, wie Kurator Samuel Furrer am Donnerstag sagte.

Bocholter Borkener Volksblatt - 6. Mrz 2004
Fohlen wird mit der Flasche aufgezogen
Die Kleine heißt Lowine (Münster-Platt für Flasche) und macht ihrem Namen alle Ehre. Bis zu 900 Milliliter einer speziellen Aufzuchtmilch verputzt Lowine in einem Zug und das fünf Mal am Tag. Von acht Uhr in der Früh bis abends um acht hält sie ihre Pfleger im Allwetterzoo Münster auf Trab. Das kleine Kamel wurde am 11. Februar in Münster geboren und fand den Weg zum prall gefüllten Euter des Muttertiers nicht. Die unerfahrene Lilo, selber erst vor drei Jahren im Allwetterzoo zur Welt gekommen, konnte ihrem ersten Fohlen offenbar auch nicht den Weg zur Milchquelle klar machen. Lowine, deren Fell noch grau und zauselig ist, entwickelt sich prächtig.

Berliner Morgenpost - 7. Mrz 2004
Wenn der Pfleger die Pelikan-Eier unter seine Fittiche nimmt
Pelikane lassen sich eine Menge gefallen, aber beim Brutgeschäft gestört werden, das mögen sie gar nicht. Niemand weiß, was dazu führte, dass im Tierpark Anfang des Jahres drei Pelikan-Eier plötzlich verlassen im Winterquartier lagen. Ronald Richter nahm die drei Eier unter seine Fittiche und kann jetzt stolz vermelden: Ein Brillenpelikan und zwei Krauskopfpelikane haben den Weg ins Leben geschafft. Lucy und Marcy, die am 3. Januar und am 2. Februar geboren wurden, sind inzwischen auf Fisch umgestiegen und lassen es sich gefallen, von Ronald Richter gefüttert, gestreichelt und liebevoll "Du dickes Ding" genannt zu werden. Im Frühsommer werden sie zu den anderen Vögeln in die kleine Kolonie gesetzt.

Yahoo! Nachrichten - 9. Mrz 2004
Blick in die Kinderstube der Triele
Besucher des Berliner Zoos können jetzt einen Blick in die Kinderstube südamerikanischer Peru-Triele werfen. Die beiden Elternvögel ziehen in der Fasanerie vor den Augen der Zoogäste zwei Jungvögel auf und gewähren Tierfreunden unvergessliche Einblicke in das Familienleben dieser ungewöhnlichen Tiere.

Berner Zeitung - 5. Mrz 2004
Junge Vielfrasse im Tierpark
Im Berner Tierpark gehen in diesen Tagen zwei neugeborene Vielfrasse zum ersten Mal mit ihrer Mutter auf Erkundungstour. Bei ihrer Geburt Anfang Februar waren die Tiere nur 90 Gramm schwer und 15 Zentimeter lang.

Freie Presse - 8. Mrz 2004
Hirschfeld: Zehn Frischlinge erblicken im Tierpark Hirschfeld das Licht der Welt
Sie sind niedlich anzuschauen, die Frischlinge, die am Donnerstag im Hirschfelder Tierpark das Licht der Welt erblickt haben Es sei sehr selten, dass eine Bache zehn Junge zur Welt bringt. Normalerweise seien es bei Wildschweinen sechs bis acht Jungtiere, meint Tierparkleiterin Ramona Demmler. Zurzeit halten sich die Frischlinge gemeinsam mit ihrer Mutter meistens noch im Stall auf. In knapp fünf Wochen, zum Familienfest am Ostersonnabend, werden sich die Frischlinge dann schon öfters im Freien aufhalten.

Berliner Zeitung - 8. Mrz 2004
BerlinOnline: Nachwuchs bei den Flughunden
Im Fledermauskeller auf der Zitadelle Spandau gibt es Nachwuchs. Wie das Berliner Artenschutzteam (BAT) mitteilte, sind jetzt zwei Flughunde zur Welt gekommen.

Stuttgarter Wochenblatt - 11. Mrz 2004
Hüpfender Kinderwagen in der Wilhelma
Wenn man gemütlich im Warmen sitzt, kann einem das Schneetreiben draußen ja ziemlich egal sein. Zumal man sich noch nicht mal die Pfoten nass machen muss, wenn’s mal vor die Tür geht - Mutter übernimmt ja noch den Transport!
So sieht die Welt zur Zeit für das junge Riesenkänguru in der Wilhelma aus. Das Kleine ist im vergangenen Winter nach nur 33 Tagen Schwangerschaft geboren worden.



Ostsee Zeitung - 11. Mrz 2004
Tierpark-Chronik wird erarbeitet
Wolgast Anlässlich des 40. Geburtstages, den der Tierpark im Tannenkamp in diesem Jahr feiert, wird jetzt eine Chronik über die Entwicklung der beliebten Einrichtung erarbeitet. Unter anderem enthält sie unterhaltsame Anekdoten und historische wie aktuelle Fotos, die Tierpflegerin Eva Koop gemacht hat.

Hamburger Abendblatt - 5. Mrz 2004
Hagenbeck: Schildkröte Leopold auf der Waage
Wenn bei Hagenbeck Inventur ist, muss auch eine Riesenschildkröte ihr gemächliches Leben für einige aufregende Augenblicke unterbrechen und sich von fünf Pflegern in die Hängegurte einer Rinderwaage hieven lassen. Riesenschildkröte Leopold, mit 65 Jahren der älteste Bewohner des Tierparks, hat sein Gewicht vom Vorjahr gehalten. Großes Zählen, Messen und Wiegen gestern bei den 2493 Tieren in Stellingen.

Welt am Sonntag - 7. Mrz 2004
Lassen Sie sich umschwärmen!
Überblick über Aquarien der Welt:
Aquadom & Sea Life, Berlin
Der nahtlose Acryl-Zylinder ist 14 Meter hoch, misst 11,5 Meter Durchmesser, fasst eine Million Liter Salzwasser. Innen fährt ein gläserner Fahrstuhl die Gäste mitten durch das Riff.
Aquarium Genua
Ein schwimmendes Loft aus Glas, fest vertäut an einer Mole im alten Hafen der Kulturhauptstadt 2004. In diesem größten Aquarium Europas wurden verschiedene Nass- oder Feuchtgebiete der Erde nachgebaut - Karibik, Antarktis, Rotes Meer, Mittelmeer oder der tropische Regenwald. Womit man Anspruch auf maritime Vollständigkeit erhebt und auch Robben, Pinguine, Delphine, Seehunde und Meeresschildkröten präsentiert.
Monterey Bay Aquarium, Kalifornien
Wo vor 20 Jahren das Aquarium von Monterey öffnete, stand vorher eine Sardinenfabrik. Heute drückt die offene Bucht von Monterey direkt an die Acrylscheibe. Monterey hat die umfangreichste Quallensammlung der USA -und Pflanzen. An das Aquarium angeschlossen ist ein Meeresforschungszentrum.
Ocean Expo Park Motubu, Japan
Die Japaner sind verrückt nach Superlativen, weshalb sie alles taten, auch mit einem Aquarium ins "Guinness - Buch der Rekorde" zu kommen. Den Erfolg brachte ihnen schließlich das Panoramafenster im Okinawa Churaumi, das mit 22,5 Meter Breite und 8,2 Meter Höhe das weltweit größte ist. Immerhin 15 Meter lang können die Walhaie werden, die zusammen mit Teufelsrochen und Riesenmantas bedächtig ihre Bahnen ziehen. Nach oben ist das riesige Becken übrigens offen, was beeindruckende Lichtreflexe garantiert.
Sydney Aquarium
5000 Tiere leben in diesem schwimmenden Ozeanarium, dessen Anspruch es ist, alles, was im Wasser zwischen Australien und der Antarktis Wellen schlägt, zu versammeln. Und so kann man Pinguine und tropische Korallenfische sehen, Krokodile und freilich jede Menge Haie.


Sächsische Zeitung - 6. Mrz 2004
Tierpark in Siebeneichen öffnet Ostern
Der Heimattierpark in Siebeneichen wird Ostern öffnen, so Betreiber Heiko Drechsler. Über 60 Tiere sind bereits da – vom Damwild über Nandus bis zum Stinktier, von Polarfuchskindern bis zur sächsischen Hausente. Die kleinsten Schafe der Welt sind zu sehen. Afrikanische Ziegen tummeln sich auf Kletterfelsen und drei rote Wollschweine sielen sich bereits in ihren Verschlägen. Das Känguru-Areal wird momentan fertig gestellt

Ostsee Zeitung - 6. Mrz 2004
Verein unterstützt Otter-Anlage
Der Rostocker Zooverein unterstützt tatkräftig den Zoo der Hansestadt. Er beteiligt sich Jahr für Jahr mit einer Spende von 5000 Euro an der Weiterentwicklung des Zoologischen Gartens. Die Gelder flossen in die Fischotter-Anlage, machten eine neue Voliere für Gerfalken möglich und sind für die geplante Menschenaffenanlage bestimmt. Bei der Wahl des neuen Vorstands wurde Dr. Wolfgang Ehrentraut wieder zum Vorsitzenden der Gesellschaft Freunde und Förderer des Zoologischen Gartens "Rostocker Zooverein" für die kommenden drei Jahre gewählt.

Thüringische Landeszeitung - 10. Mrz 2004
Zooparkfreunde mit neuem Chef
Führungswechsel beim Verein der Zooparkfreunde: Dietmar Schumacher ist neuer Vorsitzender des Fördervereins für den Thüringer Zoopark. Die Mitgliederversammlung wählte ihn am Dienstag Abend einstimmig zum Nachfolger von Rainer K. Otto, der nach fast elf Jahren an der Spitze des Vereins nicht wieder antrat. "Ich freue mich, dass wir mit Dietmar Schumacher einen engagierten Erfurter für dieses wichtige Amt gefunden haben", erklärte der scheidende Vorsitzende.

Offenbach Post - 8. Mrz 2004
Wildparkförderer mit neuer Führung
Die Führungskrise beim Verein zur Förderung des Wildparks "Alte Fasanerie" in Klein-Auheim ist beendet. Dr. Andreas Unkelbach, 37-jähriger Zahnmediziner aus Hanau, ist neuer Vorsitzender der Wildparkförderer. Vor den mit Spannung erwarteten Vorstandswahlen präsentierte die Vereinsführung den rund 40 anwesenden Fördervereins-Mitgliedern in der Gaststätte der Großsporthalle eine durchwegs erfreuliche Wildpark-Jahresbilanz 2003. Seit Jahresbeginn hat der Förderverein 119 Neueintritte zu verzeichnen und kommt auf die Mitgliederzahl von 2125 Personen. Mit rund 117.000 verkauften Eintrittskarten kommt der Wildpark fast an die Rekordbesucherzahl von 120.000 des Jahres 1999 heran.

Hamburger Abendblatt - 10. Mrz 2004
Tierkalender für Besucher
Der Tierpark Hagenbeck verschenkt an den Ferienwochenenden 13./14. und 20./21. März 8000 Kalender mit Tiermotiven an seine Besucher. Außerdem können die ersten Jungtiere des Jahres angesehen werden.

Ostsee Zeitung - 10. Mrz 2004
Zuchthengst Wasty sorgt für Pony-Nachwuchs
Im Stralsunder Tierpark werden seit 1961 Shetlandponys gezüchtet. Dank des Entgegenkommens von Familie Koch, die in Setzin bei Hagenow eine umfangreiche Ponyzucht betreibt, konnte der Stralsunder Tierpark jetzt den Zuchthengst „Wasty“ erwerben, der über eine hervorragende Abstammung verfügt. Er soll in Zukunft als Deckhengst eingesetzt werden.

10. Mrz 2004
http://www.sol.de/sz/saarbruecken/2806,715540.html
Angelika Schack, die Pächterin des Zoo-Restaurants, denkt daran, das Lokal aufzugeben. Die Leitung des Tiergartens versage ihr, den zugehörigen Kiosk zu betreiben. "Es ist ganz offensichtlich, dass ich hier boykottiert werde", sagt sie. Dass sie einen Zoo-Imbiss betreiben könne, sei ihr vertraglich zugesichert gewesen. Die Vereinbarungen mit der Werkleitung des Zoos schriftlich nachweisen, das kann die 42-Jährige allerdings nicht. Die entsprechenden Unterlagen seien ihr nach der Scheidung nicht mehr zugänglich. Dazu käme, dass sich im Kioskgebäude sogar noch Inventar von ihr befinde - unter anderem ein Gasgrill, eine Flaschengasanlage und eine Fritteuse. Auf Nachfrage sei ihr mitgeteilt worden, dass ihr geschiedener Ehemann dem Zoo diese Dinge verkauft habe. Für den kaufmännischen Werkleiter des Zoos, Rainer Hück, steht fest, dass Kiosk und Restaurant nicht zwangsläufig gekoppelt sein müssen, dass der Besitzer nicht zwingend derselbe sein müsse.

news.de - 8. Mrz 2004
Wie werde ich Tierpfleger
«Hallo Kudus», ruft Thomas Günther fröhlich, wenn er um kurz vor 8.00 Uhr das Haus der afrikanischen Antilopen im Tierpark Hagenbeck in Hamburg betritt. Er hat in Deutschlands ältestem Tierpark (>???) 31 Tiere in seiner Obhut, darunter Giraffen, Tapire und die Kudus. Bereits seit 15 Jahren ist Günther dabei. Formeller Ausbilder ist bei Hagenbeck der Tierarzt, die Pfleger sind überwiegend Gesellen. «Man kann zwar einen Tierpfleger-Meister machen, aber das nutzt einem im Zoo nicht viel: Die Arbeit bleibt die Gleiche», sagt Günther. Auch um Auszubildende schulen zu können, ist nach seiner Erfahrung die Qualifikation zum Meister nicht nötig. Lothar Rütter vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in Bonn ist anderer Meinung: «Auch hier muss die Weiterbildung gefördert und die Bereitschaft zur Leistung honoriert werden», sagt er. Im Zuge der Neuordnung von Ausbildungsberufen ist die Lehre zum Tierpfleger im vergangenen Jahr reformiert worden. «In den ersten beiden Ausbildungsjahren sind die Inhalte für alle Tierpfleger-Azubis gleich, im dritten Jahr gibt es eine Aufgliederung in die drei Fachrichtungen "Forschung und Klinik", "Zoo" sowie "Tierheim und Tierpension"»

Prignitzer - 5. Mrz 2004
Bald lustige Gesellen am Eingang zu sehen
Die Natur erwacht allmählich und die Sonnenstrahlen wärmen auch schon ein bisschen. Da sah es schon fast einmal so aus, als würden die Bären im Perleberger Tierpark aus dem Winterschlaf erwachen. Sobald die Sonne noch etwas höher steigt, gibt es mit Sicherheit nicht nur weitere Tierbabys in der beliebten Einrichtung, sondern auch noch eine Neuerung. In dem alten Kassenhäuschen am Eingang sollen kleine schwarz-weiß gefleckte Mäuschen ein neues Zuhause finden und vor allem die kleinen Tierparkbesucher erfreuen.

Hamburger Abendblatt - 8. Mrz 2004
Eine seltsame Tierfreundschaft
Kann ein Tiger ein Schwein lieben? Auf der "Si Racha"-Tigerfarm, 100 Kilometer südöstlich von Bangkok, spielt die zweieinhalbjährige Bengalische Tigerin Saimai mit einem drei Monate alten Ferkel, scheinbar ganz vertraut. Doch Dr. Stephan Hering-Hagenbeck (36) von Hagenbecks Tierpark warnt: "Das Verhalten ist nicht natürlich, davon dürfen wir uns nicht täuschen lassen." Die Tigerin, die zusammen mit Schweinen und Hunden aufwuchs, sei schon "im frühen Kindesalter auf diese Tiere geprägt" worden. "Doch damit wird sie nicht zur Vegetarierin . ." Futtermangel oder eine Stresssituation könnten also den Spielgefährten wieder zur Beute werden lassen - 2002 ging so auch die "Freundschaft" einer kenianischen Löwin mit einem Antilopen-Baby blutig zu Ende.

Sächsische Zeitung - 11. Mrz 2004
Marco sorgt für Nachwuchs
Der Tiergarten in Liberec (Reichenberg) freut sich über einen besonders wertvollen Zuwachs. Ein zwölfjähriger somalischer Esel erweiterte die bisherige Zucht. „Es handelt sich um eine sehr seltene Art. In der freien Natur lebt sie schon lange nicht mehr, und in allen Tierparks der Welt sind nicht mehr als 115 Tiere zu finden“, sagt Lada Sedlackova, Sprecherin des Zoos. Die Rarität ist ein Geschenk von Zoologen aus Berlin. In Liberec befasst man sich seit 1991 mit der Zucht somalischer Esel.

Tiroler Tageszeitung Online - 10. Mrz 2004
Python aus Zoo in Zagreb gestohlen
Auf außergewöhnliche Beute war ein Dieb im Zoo von Zagreb aus: Der Unbekannte drang nachts in den Tierpark ein und stahl eine Königspython, wie die Polizei am Dienstag mitteilte.

 

Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Duisburg, 10.03.04
Hoher Besuch ist angesagt…
Es sollte ein (fast) privater Besuch sein, aber Medien und andere Neugierige haben Wind davon bekommen, dass Düsseldorfs Regierungspräsident, Jürgen Büssow, dem Zoo Duisburg einen Besuch abstatten wird.
Obwohl Jürgen Büssow – übrigens seit 1984 auch Mitglied der Medienkommission bei den Parteivorständen von SPD auf Bundes- und Landesebene – Bergwandern, Marathon-Lauf und Radwandern als seine bevorzugten Freizeittätigkeiten angibt, möchte der Düsseldorfer Zoofreund Afrikas Savannen nicht nur vom Gipfel des Kilimandscharo aus betrachten oder als Marathon-Läufer New Yorks Straßenpflaster unter seinen Füßen spüren, sondern Duisburgs afrikanische Tierwelt ebenso in Augenschein nehmen wie die bambusgesäumten Wanderwege entlang Afrikanischer Elefanten, Giraffen und Zebrarudel.
Rüssel- und Huftiere des Schwarzen Kontinents sind dem passionierten Tierfreund zwar aus deren Heimatländern bekannt, aber westafrikanische Pinselohrschweine oder grellbunte Diana-Meerkatzen (das sind langgeschwänzte Affen!) sind dem safaribegeisterten Politprofi wohl kaum jemals vor die Kameralinse gelaufen. Bei seinem Rundgang durch den attraktivsten (laut einer Umfrage des WDR) Zoo Nordrhein Westfalens wird Jürgen Büssow freilich nicht nur Afrikas Steppen- und Dschungelbewohner bewundern können, sondern sich gewiss von den knopfäugigen australischen Koalas ebenso begeistern lassen wie von Delphinen und Ringelschwanzlemuren.

Tierpark Hagenbeck, 09.03.04
Ferienaktion für unsere Tierpark-Gäste
Zum Auftakt der Hauptsaison verschenkt Hagenbeck an den Ferienwochenenden
13./14. und 20./21. März an große und kleine Besucher 8.000 hochwertige Kalender 2004
mit tollen Tiermotiven.
Die ersten Jungtiere begrüßen unsere Besucher
Pünktlich zum nahenden Frühlingsanfang sind in vielen Gehegen schon die ersten Jungtiere zu beo-bachten. Einen wahren Babyboom gibt es bei den Zwergziegen – insgesamt 18 kleine Zicklein toben durch das Streichelgehege! Bei den Chapman-Zebras ist ebenfalls Nachwuchs zu verzeichnen, ein Hengst-Fohlen erblickte Mitte Februar das Licht der Welt und erkundet bei warmem trockenen Wetter zusammen mit seiner Mutter das Außengehege. Bei den Warzenschweinen erwartet unsere Besucher munterer Drillings-Nachwuchs und bei den Kaiserschnurrbart-Tamarinen halten kleine Zwillinge den Papa ganz schön auf Trab. Den jüngsten Nachwuchs gibt es bei den Kattas zu sehen. Gerade mal eine Woche alt ist der niedliche Halbaffe!

08.03.04  Heidelberg
Osteraktion im Zoo
Nach dem großen Erfolg der Halloween-Veranstaltung im Herbst letzten Jahres, bietet der Tiergarten nun auch zu Ostern eine Sonderaktion für Kinder an:
Die Info-Ranger laden ein zum gemeinsamen Basteln und Spielen kreuz und quer durch den Zoo. Das Programm findet statt am:
Gründonnerstag, den 08. April 2004 von 14.30 bis 17.30 Uhr.
Die Veranstaltung kostet pro Kind ¬ 15,- inklusive Eintritt. Da die Plätze begrenzt sind, bitte unbedingt anmelden! Anmeldung bis zum 26. März 2004, jeweils am Dienstag und Freitag von 14.00 bis 16.00 Uhr unter Tel. 06221-645520.
 
Zoo Dortmund, 08.03.04
Mitgliederversammlung der „Zoofreunde Dortmund e.V.“
anschließend: Biologin Mirjam Nadjafzadeh hält öffentlichen Vortrag über Diademmeerkatzen.
Die nächste Mitgliederversammlung der „Zoofreunde Dortmund e.V.“ findet am kommenden Mittwoch, 10. März, um 18.00 Uhr im Vortragsraum des Zoos, Mergelteichstraße 80, in Dortmund- Brünninghausen statt. Dieses Jahr wird ein neuer Vorstand gewählt. Daher wird um möglichst zahlreiches Erscheinen gebeten. Im Anschluss an die Mitgliederversammlung findet ein öffentlicher Vortrag statt, zu dem alle, auch Nichtmitglieder, eingeladen sind.
Vortragende ist die junge Biologin Mirjam Nadjafzadeh, vielen Zoobesuchern auch von Zooführungen bekannt, die einen Vortrag mit dem Thema „Verhaltensbeobachtungen an Diademmeerkatzen in Soutpansbergen Südafrikas“ hält, worin sie über ihre Forschungsarbeit zu diesem Thema berichtet. Beginn des Vortrags gegen 19.00 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei.
   
Vogelpark Walsrode, 08.03.04
Aus dem Ei gepellt
Die ersten Pelikanbabys im Vogelpark Walsrode

Das nennt man „Timing“: Fast genau auf den Tag der Saisoneröffnung des Vogelpark Walsrode erblickte Pelle das Licht der Welt. Der kleine Krauskopfpelikan hatte ganz schön Mühe, sich mit seinem „Eizahn“ den Weg aus der schützenden Schale zu bahnen. Inzwischen ist Pelle tüchtig gewachsen. Mit einem Artgenossen teilt er sich ein Kinderzimmer in der Vogelbaby-Station. Dort können große und kleine Besucher die beiden Krauskopfpelikane aufwachsen sehen. Kunstinteressierte Besucher zieht es in diesen Tagen ins Forum der Paradieshalle, wo die Fotografin Carola Vahldiek sensationelle Fotos zum Thema „Wasser in Sicht“ ausstellt. Der Vogelpark ist täglich von 9 bis 19 Uhr geöffnet. Und noch immer läuft die Wetter-Wette: Heiße Schokolade, kostenlosfür alle Besucher, solange das Thermometer im März die 12-Grad-Marke nicht übersteigt.

NaturZoo Rheine, 06.03.04
Rodolfo zu Gast im NaturZoo –
Informationstag über Heimtiere im NaturZoo Rheine

„Und dann kam Polly“ – und Rodolfo kam mit: Nach dem Kinostart der Komödie kann man auch in Deutschland wie zuvor in den USA ein sprunghaft ansteigendes Interesse an Frettchen als Haustiere erwarten. 5,7 Millionen Meerschweinchen, Kaninchen, Hamster, Mäuse und andere Kleintiere leben als – offizielle – Mitbewohner in deutschen Haushalten. Und es wären noch viel mehr, wenn sie nicht wieder abgegeben oder ausgesetzt werden würden, weil man sich vor ihrer Anschaffung nicht ausreichend über den Pflegeaufwand und die Eigenarten der Tiere informiert hat. Ob der Osterhase ein Kaninchen bringen muss, das sollte man sich eben vorher gründlich überlegen. Am Sonntag, dem 14. März 2004 stehen von 10.30 Uhr bis 16.30 Uhr die Biologin Stefanie Hecht und die TierpflegerInnen des NaturZoos in der Zooschule für Auskünfte über die Haltung von Kleinsäugern bereit. Zu Gast werden an diesem Tag eine ganze Reihe beliebter und auch weniger bekannter Kleintiere wie Degus, Chinchillas und Frettchen sein. Und auf Führungen lernt man Wissenswertes über die Kleinsäuger des NaturZoos kennen. Die Buchhandlung Eckers bietet an einem Büchertisch eine Auswahl an Fachliteratur und Ratgebern an.

Zoo Duisburg, 05.03.04
Tarnung und Täuschung
Warum ist Meister Lampe (der Feldhase) so schwer in seiner Ackerfurche auszumachen, oder warum ist unser Laubfrosch mal grün, mal braun? Und das sprichwörtliche Chamäleon gilt weiten Bevölkerungsschichten als Sinnbild für die Veränderbarkeit der eigenen Person.
Ein Leopardenfell im Blattwerk der Bäume zwischen Licht und Schatten auszumachen ist kleinen Huftieren schlicht unmöglich, und eine sandfarbene Kudu-Antilope am Rande eines Dornbuschs zu entdecken ist selbst für einen hungrigen Löwen außerordentlich schwierig.
Warum Schmetterlinge Augenflecken tragen, warum Raupen in allen möglichen Formen auftreten, warum Fell- und Gefiedermuster einen Hinweis auf Lebensraum und –umstände eines Tieres geben - alle diese Fragen werden nicht nur angesprochen, sondern fachkundig beantwortet im Rahmen einer Spezialführung zum Thema „Tarnung im Tierreich“ am Sonntag, dem 7. März 2004, jeweils um 12.00 Uhr und um 14.00 Uhr.
Treffpunkt: Haupteingang / Mülheimer Straße Die Führung ist kostenlos, der Zoo-Eintritt muss gezahlt werden.

Ruhr Zoo Gelsenkirchen, 03.03.04
Drama bei Wildschwein-Geburt
Frischlinge Tristan und Isolde werden mit der Flasche aufgezogen
Ein echtes Geburtsdrama ereignete sich am vergangenen Wochenende im Ruhr Zoo Gelsenkirchen. Wildschwein Tina brachte vier Frischlinge zur Welt, verstarb aber kurz nach der Geburt. Auch zwei der Nachwuchsschweine überlebten leider nicht. Zwei Jungtiere überstanden die Strapazen zum Glück ohne Folgen und wurden mittlerweile auf die Namen Tristan und Isolde getauft.
Eigentlich galt Wildschwein Tina, die selbst 1992 im Ruhr Zoo Gelsenkirchen geboren wurde, als routinierte Mutter. Sie verfügte bereits über die Erfahrung von neun Geburten, bei denen jeweils zwischen drei und neun Frischlinge das Licht der Welt erblickt hatten. Auch als nun Ende letzter Woche die ersten Wehen einsetzen, sah zunächst alles nach Routine aus. Doch dann traten Komplikationen auf, die sich Dipl.-Biologin Sabine Haas, Pressereferentin des Ruhr Zoos, bislang noch nicht erklären kann: „Wir haben Tina am Samstag in Narkose gelegt und dann zwei gesunde Jungtiere geholt. Ein weiteres Wildschweinbaby kam normal zur Welt, starb aber kurz darauf.“ Nach der Todgeburt eines weiteren Frischlings erlosch schließlich auch das Lebenslicht von Mutterschwein Tina. 
Die Zooleitung und Tierpfleger des Ruhr Zoos/ Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen stehen noch ganz unter dem Eindruck der dramatischen Wildschwein-Geburt. „Das kommt bei uns auch nicht alle Tage vor“, so Sabine Haas. Doch viel Zeit zum Trauern bleibt nicht, denn Tristan und Isolde fordern nun die ganze Aufmerksamkeit von Tierpflegerin Tanja Pickert. Die beiden gestreiften und inzwischen quicklebendigen Wildschweinbabys erhalten alle zwei Stunden über eine Babyflasche ein Gemisch aus Kondensmilch und Wasser, um ihr Geburtsgewicht von 942 und 876 Gramm möglichst schnell zu erhöhen. Ein anstrengender Job, denn wie ein Menschenbaby verlangt der Wildschwein-Nachwuchs auch nachts nach einer Mahlzeit. Bis die strubbeligen Frischlinge mit ihren kleinen Minizähnchen das Endgewicht eines ausgewachsenen Wildschweins von rund 300 kg erreichen werden, dürfte jedoch wohl noch einige Zeit vergehen.

Ruhr Zoo Gelsenkirchen, 03.03.04
Niederländerin erforscht Löwenspuren
Gelsenkirchen. Linda van Bommel ist den Löwen auf der Spur – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Die 23-jährige Niederländerin erforscht gerade im Ruhr Zoo Gelsenkirchen für ihre Diplomarbeit im Fach Biologie die Pfoten-abdrücke der Löwen Sultan, Kano und Maro.
Die sympathische Studentin hat bereits in Zoos in Dortmund, Amsterdam und Utrecht Pfotenabdrücke von verschiedenen Löwen gesammelt. Nun geht sie im Ruhr Zoo Gelsenkirchen mit Stativ, Kamera, Zollstock und Notizblock auf die Pirsch. Zunächst wird eine Fläche fein geharkt, dann schreiten die drei Gelsenkirchener Löwen-Herren gemächlichen Schrittes durch den Sand. Anschließend werden die Abdrücke mit der Kamera fotografiert und am Computer katalogisiert. Interessant sind nur die Abdrücke der Hinterpfoten, denn die sind wesentlich besser zu erkennen. Über 500 Spuren von rund einem Dutzend Tieren hat Linda van Bommel so bislang für ihre Abschlussarbeit gesammelt. Auch in Afrika will die angehende Biologin noch in der freien Wildbahn Pfotenabdrücke erforschen. Und Pfote ist nicht gleich Pfote. Jedes Tier scheint hier individuelle Merkmale wie Ballengröße, Zehlänge oder Abdrucktiefe aufzuweisen, die ein ebenso charakteristisches Merkmal sind wie der menschliche Fingerabdruck. Dazu Linda van Bommel. „Mit dieser Methode kann man in der freien Wildbahn wesentlich schneller und einfacher feststellen, wie viele Löwen sich gerade in einem Revier aufhalten“. Die drei Löwen des Ruhr-Zoos Gelsenkirchen haben ihre Rolle als unfreiwillige Fotomodelle übrigens mit Bravour erfüllt. Im Gegensatz zu einiger ihrer Artgenossen in anderen Zoos, die lieber ein Mittagsschläfchen hielten. 

VOGELPARK WALSRODE, 03.03.04
Drum prüfe, wer sich ewig bindet...
Wolos Braut im Vogelpark Walsrode
Nun ist sie endlich da: Baumkänguru-Dame Djalili aus dem Frankfurter Zoo hüpfte aus Ihrer Transportkiste und untersuchte neugierig ihre neue Umgebung in der Tropenwaldhalle des Vogelparks in Walsrode. Aber von Liebe ist zunächst keine Spur, denn „wir müssen ja erst mal sehen, ob sich Djalili und Wolo riechen können“, meint Pressesprecherin Martina Müller. Deshalb bewohnen die beiden äußerst seltenen Baumkängurus zunächst zwei verschiedene Gehege. Beschnuppern können sich die „Brautleute“ in einem Verbindungsgang. Aber dort ist vorerst eine Sperre, damit der liebestolle Wolo nicht gleich über seine Herz-Dame herfällt. Wer Wolo sehnsuchtsvoll und voller Neugier schmachten sehen will, sollte daher dem Vogelpark bald einen Besuch abstatten.
Apropos Neugier: Neugierig sind auch die ersten Frühjahrblumen im Vogelpark Walsrode, die jetzt ihre Köpfe aus der Erde stecken. Und in Kürze erwacht dann ein ganzes Meer von Tulpen und Narzissen.

Chemnitz, 05.03.04
Im Auftrag des Fördervereins „Arche Noah“ e.V.
1000 EUR0 für den Tigerschutz
2004 besonderes Engagement für Orang-Utans
Zoologisch betrachtet stand das Jahr 2003 im Zeichen des Tigers. Im Rahmen einer weltweiten Kampagne beteiligten sich Zoos, Naturschutzverbände und bekannte Firmen an einem Projekt zur Rettung dieser imposanten Großkatze. Auch der Chemnitzer Tierpark und sein Förderverein „Arche Noah“ e.V. unterstützen seit Jahren dieses Anliegen. 1000 Euro überwies der Förderverein dieser Tage an die „Tiger-Kampagne“, zusammengetragen aus vielen Kleinspenden der Tierparkbesucher! „Im Jahr 2002 halfen wir beim Wiederaufbau des durch die Jahrhundertflut völlig zerstörten Tiergartens Eilenburg, 2003 lag uns das Schicksal der letzten Tiger besonders am Herzen“, berichtet Steffen Mehl, Vorsitzender des Fördervereins. Er ist stolz darauf, dass tätige Hilfe über die Zoogrenzen hinaus mittlerweile zum festen Bestandteil der Vereinsarbeit geworden ist. Und so wird es auch 2004 wieder ein spezielles Förderprojekt geben. „Wir haben uns für den weiteren Ausbau  der Orang-Utan-Schutzstation auf der Insel Borneo entschieden“, so der Vereinsvorsitzende. Gründe dafür gibt es viele. Ausschlaggebend waren jedoch die engagierten Vorträge des Projektleiters Willie Smits im Foyer des Chemnitzer Tropenhauses. Auf Borneo entsteht gegenwärtig eines der größten Urwaldreservate weltweit. Nutznießer des Projektes, das im übrigen unter der Schirmherrschaft von Königin Beatrix der Niederlande steht, werden neben den Orang-Utans Hunderte von anderen Tierarten sein. Konsequent wird dabei die einheimische Bevölkerung mit einbezogen. Schon jetzt gibt das Projekt über 400 Familien Brot und Arbeit.
Über den erfolgreichen Fortgang der Aufbauarbeit berichtete kürzlich Tierparkdirektor Dr. Hermann Will den Vereinsmitgliedern. Er und wohl noch mehr seine Gattin haben sich bei einem Besuch der Urwaldstation sofort in die „roten Riesen“ verliebt!

Stuttgart, 10.3.
Farbsymphonie in Pink-Dur
Etwas kühl ist es im Azaleenhaus der Wilhelma – aber so mögen es die edlen Pflanzenschönheiten aus China und Japan. Manche Sträucher der beeindruckenden Azaleensammlung der Wilhelma sind über 140 Jahre alt, und bezaubern doch jedes Jahr erneut mit ihrer Blütenpracht in allen erdenklichen Schattierungen von reinweiß über lachsrosa bis purpur.
Mit dem Ende des Frühlings ist die Pracht der Azaleen vorbei. Sie werden aus dem Gewächshaus ausgeräumt und verbringen den Sommer im lichten Schatten an einer geschützten Stelle im Freiland. Dort sammeln sie Energie für ihren Blütenschau im nächsten Winter ...


10. Mrz 2004
Vogelpark Steinen
Er ist einer der schönsten Vogelparks Deutschlands. In einer Talsenke, vom Verkehr abgeschirmt, bietet der ca. 10 Hektar große Park rund 1000 Vögeln in 300 Arten aus aller Welt ein prächtiges Zuhause. Auch Berberaffen, Kapuziner- und Weißbüschel-Äffchen, sowie Kängurus, sind hier anzutreffen. Im 500 qm großen Tropen-Haus kann man bei jeder Witterung über 200 frei fliegende Vogel-Kostbarkeiten aus dem Tropengürtel beobachten.
Für jeden bequem erreichbar liegt die Falkneranlage auf einer kleinen Anhöhe im Nahbereich des Parkeingangs. Hier finden täglich um 11.00 und 15.00 Uhr die faszinierenden Greifvogel-Flugvorführungen mit Adlern, Falken und Eulen statt. Nach der Flugshow darf man auch einen Uhu streicheln. Um 12.00 und 16.00 Uhr erfolgen die moderierten Berberaffen-Fütterungen.


OZO, 9. März 2004
Die Safaripark Gänserndorf Tierbetreuungsgesellschaft m.b.H.
bestehend aus der OZO (Österreichischen Zoo Organisation), der Veterinärmedizinischen Universität Wien und der Konrad Lorenz-Forschungsstelle in Grünau laden
am Donnerstag, 11. März 2004, um 11:30 Uhr, zu einer Pressekonferenz im Affenhaus des Safariparks Gänserndorf ein. Seit nunmehr 4 Wochen versorgt die Tierbetreuungsgesellschaft m.b.H. den Tierbestand im ehemaligen Safaripark Gänserndorf und legt nun einen ersten Tätigkeitsbericht vor. Die Tierbetreuungsgesellschaft m.b.H. ist bis zum 6. Mai 2004 vertraglich ohne Kostenersatz  für den Masseverwalter tätig. Der Masseverwalter ist ermächtigt im Auftrag des zuständigen Gerichts im Interesse der Gläubiger das Problem Safaripark Gänserndorf einer Lösung zuzuführen.
Die Verantwortlichen der Gesellschaft berichten über ihre bisherige Tätigkeit und über ihr Programm bis zum 6. Mai 2004.
Mag. Andreas Kaufmann,
Präsident der OZO (Österreichischen Zoo Organisation)
Dr. Helmut Platzgummer
Geschäftsführer, Tierbetreungsgesellschaft.m.b.H.



Liebe Kollegen und Kolleginnen,
passend zum Kaiserwetter habe ich Fotos von dem Göttinger Minischwein Frederick, der die ersten Sonnenstrahlen
geniesst, gemacht. Die Fotos sollen zum schmunzeln anregen und zeigen wie sehr sich auch die Tiere im Wildpark Lüneburger Heide auf den Frühling freuen.
Angela Kraft
Wildpark Lüneburger Heide

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Natur- und Artenschutz

Salzburger Nachrichten - 8. Mrz 2004
Jede achte Vogelart ist vom Aussterben bedroht
Weltweit ist jede achte Vogelart vom Aussterben bedroht. Ursachen sind nach den Erkenntnissen der Umweltschutzallianz BirdLife vor allem intensive Landwirtschaft sowie die Abholzung tropischer Regenwälder. In der am Montag im südafrikanischen Durban veröffentlichten Studie "Zustand der Vögel der Welt 2004" listet BirdLife insgesamt 1.211 Vogelarten auf, deren Bestand gefährdet ist. Bis zum 13. März wollen dort rund 350 Delegierte aus mehr als 100 Länder neue Perspektiven für den internationalen Vogelschutz erörtern.

STERN - 9. Mrz 2004
Zoologie. Kalter März drängt Zugvögel in die Warteschleife
Zugvögel, die im Mittelmeerraum überwintern und in Richtung Norden unterwegs sind, haben nach Angaben des Naturschutzbundes (NABU) Deutschland auf Grund des frostigen Märzanfangs zum Teil ihre Richtung geändert. So hätten Kraniche, Stare und Singdrosseln erst einmal Küstenregionen angeflogen, sagte der Hamburger NABU-Landesgeschäftsführer Stephan Zirpel in einem dpa-Gespräch. "Wäre es wärmer, wären zum Beispiel schon deutlich mehr Kraniche hier." "Langstreckenflieger" wie Störche und Nachtigallen, die ihre Winterquartiere südlich der Sahara haben, seien noch gar nicht los geflogen, erklärte Zirpel. Sie seien allerdings "voll im Zeitplan". Unabhängig von den Witterungsverhältnissen ihrer Zielgebiete machten sich die Störche in etwa zehn Tagen auf die Reise.

Sächsische Zeitung - 10. Mrz 2004
Vereinskrieg um Lausitz-Wölfe
Bislang sorgten die auf dem Lausitzer Truppenübungsplatz lebenden Wölfe „nur“ für erhitzte Gemüter auf der ganzen Skala der sächsischen Wolfs-Akzeptanz. Mit der Gründung von Landesarbeitsgruppe und Verein polarisieren sich jetzt die Lager. Beim Wolf hört die Freundschaft auf. „Wir haben den Verein ,Sicherheit und Artenschutz e.V.‘ gegründet“, sagt Joachim Bachmann aus Bärwalde (Niederschlesischer Oberlausitzkreis) und fordert, „Jagddruck“ auf den Wolf auszuüben. „Unser Anliegen ist Sicherheit für die Bevölkerung und Schutz des Wildes, das in Größenordnungen von den Wölfen dezimiert wird“, erklärt der Jäger. "Man sollte den Lebensraum der Wölfe einzäunen und außerhalb der Umzäunung Beobachtungsplätze für Touristen einrichten“, schlägt Bachmann vor. Umweltministeriums-Sprecher Dirk Reelfs: „Die Wölfe haben in ihrem Revier nur das vollbracht, was die Jäger nicht geschafft haben: einen waldverträglichen Wildbestand. Wir haben noch viel zu viel Wild, geben jährlich zwei Millionen Euro für Zäune aus, um den Wald vor Schäden zu schützen.“
Als Antwort auf den Bärwalder Verein rief der NABU-Landesverband in Leipzig die Landesarbeitsgruppe „Pro Wolf“ ins Leben. „Wir wollen ein sachliches Gegengewicht schaffen“, schildert Naturschützer Justus Oertner. „Es geht uns darum, uns einzusetzen für ein Tier, das auf natürlichem Wege nach Deutschland zurückgekehrt ist und in Freiheit hier leben soll.
> Leider ist der Begriff "Artenschutz" selbst nicht geschützt!

Freie Presse (Chemnitz) - 10. Mrz 2004
Wolfsgegner heulen in der Lausitz
Der Jäger sagt, dass es um die Kinder geht. Die seien in Gefahr, vom Wolf gefressen zu werden. Natürlich sagt er es nicht in genau diesen Worten. Man müsse verhindern, dass jemals ein Kind von einem Wolf angegriffen oder getötet werde, hieß es während der Versammlung, auf der Jäger Joachim Bachmann und reichlich ein Dutzend Gleichgesinnter Ende Februar einen Verein gegen Sachsens Wölfe aus der Taufe gehoben haben.
Aus dem Umweltministerium bekam der Jäger einen Schuss vor den Bug: Es bestehe strenger Schutz, und zwar nicht für Rehe, sondern für Wölfe. Gerhard Fröhlich, Vorsitzender des Naturschutzbundes (Nabu) Sachsen, nennt es anmaßend, dass sich die Wolfsgegner Artenschutz auf die Fahnen schreiben, und gleichzeitig eine geschützte Tierart schießen wollen. Der Nabu hat nun selbst eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen: „Pro Wolf“.

Hamburger Abendblatt - 10. Mrz 2004
Drei Schutzgebiete weniger
Schleswig-Holsteins Umweltminister Klaus Müller (Grüne) hat im Streit um weitere EU-Naturschutzgebiete Federn lassen müssen. Das rot-grüne Kabinett leitete gestern für lediglich 19 mögliche FFH-Gebiete die Anhörung ein. Auf Müllers interner Wunschliste hatten drei weitere und heftig umstrittene Areale gestanden. Die Elbe vor dem Industriestandort Brunsbüttel und die Trave am Lübecker Hafen wurden auf Druck der SPD gestrichen.

Braunschweiger Zeitung, Wolfsburger Nachrichten, Salzgitter-Zeitung - 9. Mrz 2004
Bewohner aus Asien neuer Pflegling
Lange Schnorchelnase, ledriger Rückenpanzer und langer Hals, so lässt sich der Neuzugang des Nabu-Artenschutzzentrums beschreiben. Die Schildkröte entpuppte sich als Chinesische Weichschildkröte, die ursprünglich in Vietnam, Korea, Japan und China beheimatet ist. "Da kam sie allerdings nicht her", berichtete Bärbel Rogoschik, Leiterin des Artenschutzzentrums, "denn auch diese Wasserschildkröte ist, wie auch die im Zentrum gehaltene Schnappschildkröte, in einem Gartenteich beziehungsweise Badesee entsorgt worden." Bärbel Rogoschik plädierte dafür, sich an Hand von Büchern oder durch Fachleute. genau zu informieren, damit man mit seinem Hausgenossen keine Überraschungen erlebt, und "im Zweifelsfall lieber die Finger von solchen Exoten zu lassen".

Märkische Allgemeine - 9. Mrz 2004
Die Fledermäuse haben Hunger
Sehnsüchtig warten sie auf die erste Frühlingswärme mit ihren Insektenschwärmen: Die Fledermäuse auf der Spandauer Zitadelle haben ihre Fettreserven verbraucht. Sie sind hungrig. Mehr als 20 Gewölbegänger mit Taschenlampen "bewaffnet" zogen am Freitagabend durch die unterirdischen Gänge der Zitadelle, um die Fledermauswinterquartiere zu besichtigen. Von den 17 Arten, die in Berlin beobachtet wurden, verbringen neun den Winter in der Zitadelle. Das 400 Jahre alte Gemäuer bietet ihnen ein feuchtes, kaltes, aber frostfreies Winterquartier.

Neue Zürcher Zeitung - 11. Mrz 2004
Fisch wie Vogel
Die Spatzen pfeifen bald nichts mehr von den Londoner Dächern, denn sie sind buchstäblich auf dem absteigenden Ast. Zwischen 1994 und 2002 ist ihr Bestand in der englischen Kapitale laut einer Untersuchung des British Trust for Ornithology (BTO) um 71 Prozent zurückgegangen. Und nicht nur hier: Die britische Spatzenpopulation hat sich von zwölf Millionen Brutpaaren in den siebziger Jahren auf heute zwischen sechs und sieben Millionen Paare verringert. Ähnliches hat man auch in Zürich und Hamburg beobachten können; in den Stadtzentren Mitteleuropas, aber auch in intensiv bewirtschafteten Landwirtschaftsgebieten nimmt die Zahl der munteren Vögelchen, wenn auch weniger drastisch als in London, seit den siebziger Jahren erheblich ab.

Lausitzer Rundschau - 11. Mrz 2004
Der Alligator aus Großräschen
In der Sperrmüll-Sortieranlage kam auf dem Sortierband ein Alligator entgegen, über einen Meter groß. In der Tierkörper-Beseitigungsanlage in Cottbus-Bräsinchen wird das tote Reptil entsorgt. Eine Nachfrage bei Rainer Kaiser, Curator beim Zoo- Aquarium Berlin, ergab: «Mit 99-prozentiger Sicherheit handelt es sich um einen Mississippi-Alligator.» Das noch nicht ausgewachsene Tier sei erst jüngst verstorben. In Berlin, so Kaiser, dürfen die Tiere laut Artenschutzverordnung nicht gehalten werden. In Brandenburg sind die Bestimmungen etwas lockerer.

Berliner Morgenpost - 11. Mrz 2004
Erstmals seit 100 Jahren Biber im Spreewald
Der Biber erobert sich den Spreewald zurück. Seit mehr als 100 Jahren galt er in der gesamten Spree-Region als ausgestorben. Jetzt haben Jäger nördlich von Lübben erstmals Spuren des bis zu einem Meter großen und bis zu 30 Kilogramm schweren Nagetiers gefunden.
Jetzt will das Biosphärenreservat Spreewald Bedingungen schaffen, um die Wiederansiedlung des Bibers zu verbessern, oder wenigstens nicht zu verhindern.


Kenya urges African countries to stick to ivory ban

Kenya urged African countries Thursday to stick by a 15-year global ban on the ivory trade, which it says has saved the elephant population across the continent from further decimation. The ivory trade was prohibited worldwide in 1989 after the African elephant population halved to 600,000 in just over a decade.

http://www.enn.com/news/2004-03-05/s_13733.asp

Laos discovers lucrative eco-tourism niche
http://www.enn.com/news/2004-03-05/s_13698.asp

Duck hunters win one for isolated wetlands — or do they?

When conservationists decided to fight for the wetlands, they called in their big gun. Perched at President Bush's elbow for an hour-long White House meeting was John Tomke, president of Ducks Unlimited, the nation's largest waterfowl hunting group with 1 million members.

http://www.enn.com/news/2004-03-09/s_13818.asp

"Stop whaling," animal welfare groups urge world

Saying that harpoons mean unacceptable cruelty in slaughtering whales, animal welfare groups launched a global campaign on Tuesday to outlaw hunts of the biggest creatures on the planet.

http://www.enn.com/news/2004-03-09/s_13809.asp

Bangladesh says tiger numbers burning bright

The number of tigers in Bangladesh's part of the world's largest mangrove swamp has risen to around 500 from 362 a decade ago, a triumph for environmentalists battling to preserve the endangered big cat.

http://www.enn.com/news/2004-03-11/s_13926.asp

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Weitere Infos

10. Jahreshauptversammlung des Berufsverbandes der Zootierpfleger e.V.
im „Alten Kaufhaus“ am Rathausplatz/Ecke Theaterstraße. Direkt am Marktplatz nähe Stadtsparkasse.

  • Anmeldung ab 9:30 Uhr
  • Begrüßung durch Direktor Dr. Heckel
  • Bericht über die Vorstandsarbeit des Jahres 2003
  • Kommende Aktivitäten des BdZ
  • Das 1. Internationale Tierpflegertreffen im Oktober 2003 – ein Rückblick (Carsten Knott)
  • BdZ Biber
  • Naturschutzarbeit des Zoo Landau am Beispiel des Projekts „Dschibuti“ (Dr. Heckel)




Aktivisten-Workshop 26.-28. März
Regenwald retten - (illegale) Raubbauhölzer bannen
(05.03.2004)
Der Handel und die Nutzung von Raubbauhölzer sind skandalös - jetzt muss neben der Regierung auch
der Handel erklären: Geschäfte mit (illegalen) Raubbau-Hölzern stoppen! Wir vermitteln Hintergründe
und Aktionsvorschläge.
http://www.wald.org/was_tun/workshop.php


Berliner Morgenpost - 11. Mrz 2004
Zirkus Fliegenpilz: Vorwürfe von Tierschützern
Gegen die Haltung der exotischen Tiere im Schweizer Zirkus Fliegenpilz, der zurzeit am Dahlemer Hüttenweg gastiert, haben der Berliner Tierschutzverein, der BUND Südwest und die Sprecherin der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus, Jutta Weißbecker, protestiert. Herdentiere wie Elefant und Giraffe würden in "tierquälerischer Einzelhaltung präsentiert", so ihre Kritik. Zudem sei es für diese Tiere, wie auch für Nashorn und Zwergflusspferd, in den Außengehegen erheblich zu kalt.
Auch Zootiere liefen bei diesen Temperaturen draußen herum, hält Zirkusdirektor Bodo Hölscher entgegen. Seine Tiere könnten jederzeit in die beheizten Stallungen zurückkehren, wo sie genau wie im Winterquartier untergebracht sind. Der Vorwurf der Einzelhaltung treffe auf die Giraffe nicht zu, sie lebe unter anderem mit sechs Zebras zusammen, so Hölscher. Der Elefant sei allein, weil der zweite gestorben ist. Die Suche nach Ersatz dauere an.

Yahoo! Nachrichten - 11. Mrz 2004
«Traue keinem Raubtier» - Wie ein Dompteur mit fünf Tigern und ...
Still ist es auf dem Bauernhof in der Nähe von Vaihingen/Enz. Doch neben dem Geräteschuppen kommt ein Metallgitter in den Blick, hinter dem ein ausgewachsener Tiger hin und her streicht. Raubtierdompteur Heiko Olf hat hier in seiner Heimat sein Winterquartier aufgeschlagen. Vier weitere sibirische Tiger und ein Löwenjunges liegen dösend in einem Transportwagen innerhalb der Umzäunung. Nur noch wenige Tage ist der 24-Jährige in Vaihingen, dann geht er mit dem nordhessischen Zirkus «Herkules», der ihn für diese Saison engagiert hat, auf Tour.
Tierschützer werfen ihm unsachgemäße Haltung der Raubtiere vor. Einmal sei sogar mit versteckter Kamera auf dem Hof gefilmt worden, berichtet der 24-Jährige. Aber der Verband «People for the ethical Treatment of Animals» (PETA), der Olf der Tierquälerei bezichtigt, räumt selbst ein, dass die Stuttgarter Wilhelma ihm Sachkunde attestiert hat.

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Neue Veröffentlichungen

Zootierhaltung - Tiere in menschlicher Obhut. Band 2: Säugetiere

Endlich - der zweite Band der Neuauflage ist erschienen! Die "Säugetiere" sind auf stolze 878 Seiten angewachsen. Der Preis ist mit 39,90 Euro angemessen. (Angekündigt waren ca. 400 Seiten für 49,90 Euro - da darf man schon zufrieden sein...).

Diese Neuauflage des Standardwerks von W. Puschmann beschreibt die tiergartenbiologisch bedeutsamen Säugetier-Arten. Das Buch informiert detailliert über Haltung und Zucht der Tiere in menschlicher Obhut und über den Artbestand in den Tiergärten der Welt. Außerdem bietet es umfangreiche Informationen zu Anatomie, Physiologie, Verhaltens-und Fortpflanzungsbiologie, Verbreitung und Herkunft der Tierarten. Die Neuauflage der "Zootierhaltung" baut in Form und Inhalt auf den Vorgängerbänden auf. Hinzugekommen ist ein ausführliches Literaturverzeichnis.


Verlag Harri Deutsch 2004, ca 16 x 23 cm, Paperback
39,90 Euro
Die meisten der hier vorgestellten Bücher können Sie auf der Zoo-AG-Buchseite wiederfinden und per Link bestellen.


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Ausstellungen

DARMSTADT Hessisches Landesmuseum:
DINO & CO - Erstmals in Europa: 59 Saurier aus Asien
bis 1.8.2004
http://www.hlmd.de


OLTEN Naturmuseum Olten:
LEBENDE OSTERHASEN UND KÜKEN
2.4. bis 18.4.2004
http://www.naturmuseum-olten.ch

BERLIN Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem:
VICTORIA & CO. IN BERLIN
100. Geburtstag des Botanischen Gartens
bis 5.9.2004
http://www.bgbm.org/BGBM

BAD WURZACH Naturschutzzentrum:
UND IST MEIN NEST GEBAUT, SING ICH ZUM DANKE DIR...
Nisthilfen für Vögel, Fledermäuse und Insekten
bis 18.4.2004


VILLINGEN-SCHWENNINGEN Uhrenindustriemuseum:
DAS GLÜCK FLIEGT IN DER LUFT
Die Geschichte der Brieftauben
bis 31.3.2004

ZÜRICH Landesmuseum Zürich:
FASZINATION FORSCHUNG
März 2004 bis Juni 2004
http://www.musee-suisse.ch

GOTHA Museum der Natur:
KANARISCHE INSELN. SCHMELZTIEGEL DER EVOLUTION
bis 31.3.2004

BAD DÜRKHEIM Pfalzmuseum für Naturkunde
PFLANZEN UND TIERE DES JAHRES 2004
http://www.pfalzmuseum.de/

PADERBORN Naturkundemuseum im Marstall:
GLANZLICHTER 2003 - Projekt Natur & Fotografie
bis 14.3.2004
http://www.paderborn.de/cs_kunst_kultur/content/sp_auto_7329.php

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TV-Tipps

tv.nrw: Samstags ca. 18:15 Uhr "Ein Platz für Tiere" mit Bernhard Grzimek aus den 70er und 80er Jahren; teilweise mit Zoo-Berichten. 
RTL2, Sonntags ca 13:30: Mehrere Folgen "Crocodile Hunter", mit Steve Irvin, aus dem Australia Zoo, Beerwah
tv.nrw wiederholt diese Woche täglich um 20:15 die Reihe "Großstadtdschungel - Zoos in NRW"

Do, 11.03.04, 22.00-22.30: WDR weltweit: Fischer in der Wüste - Begegnungen im Zweistromland     
Saddam Hussein verfolgte seine Feinde ohne Gnade. Er ließ das Land zwischen Euphrat und Tigris Anfang der 90-er   
 Jahre trockenlegen. Mehr als eine halbe Million Menschen verloren ihre Heimat. Doch schon ein paar Tage nach dem Sturz des Diktators öffneten die Vertriebenen die Dämme. Seitdem strömt überall im Süden des Irak das Wasser zurück in  Saddams künstliche Wüste. Schilf, Wasserbüffel und Fischer erobern ihren Lebensraum zurück.
--> dieses Gebiet ist bzw. war eines der wichtigsten Vogel- und Rastgebiete und wichtigster Lebensraum von Basra-Rohrsänger und Dünnschnabelbrachvogel, vom Mesopotamischen Damhirsch ganz zu schweigen. Seit Ende des Regimes sind UNEP und diverse Naturschutzorganisationen dort aktiv. Diese Doku hat war weniger die Natur zum Schwerpunkt, zeigt aber die wohl bisher ausführlichsten Bilder   

Hinweis von Dagmar Andres-Brümmer, Zoologische Gesellschaft Frankfurt
Das Fernsehprogramm an Ostern hat einiges zum Abenteuer Naturschutz aus „Frankfurt" zu bieten.
Am Ostersonntag und Ostermontag zeigt das ZDF in der Reihe „Hotspots" zwei Beiträge aus Projekten der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF), die ARD einen. Der Filmemacher Reinhard Radke hat unsere Projektleiter Jessica Groenendjik und Frank Hajek in Peru und die Botanikerin Heinke Jäger auf Galapagos mit der Kamera begleitet. Holger Vogt vom NDR war mit Evelyn Tewes auf Mallorca unterwegs, um Geier zu beobachten.

Do., 11.03.2004, 16:00-16:30 3sat, Zoos der Welt, Von Krefeld in den Dschungel
Do., 11.03.2004, 20:00-20:55 SF1, Erdmännchen, Mit der Kamera im Rudel
Fr., 12.03.2004, 13:30-14:00 MDR, Nala ist zurück!, Buckelwale in Australien
Fr., 12.03.2004, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Geschichten aus dem Leipziger Zoo
Fr., 12.03.2004, 20:15 rbb: tier zuliebe: Neue Sendereihe jeweils freitags 20.15 aus dem DOM Aquaree Berlin mit dem 900000-l-Aquarium.
Sa., 13.03.2004, 14:45-15:00 MDR, Hierzulande, Elefant, Tiger & Co, Trubel um einen kleinen Elefanten
Sa., 13.03.2004, 17:55-18:30 VOX, tierzeit, Die Wild-Life-Reportage, Thema: Asiens Schildkröten - Rettung in letzter Minute?
So., 14.03.2004, 06:05-06:35 SF1, Die Rückkehr der Schildkröten
So., 14.03.2004, 12:30-12:45 MDR, Robinson & Co: Der mit den Wölfen lebt
Di., 16.03.2004, 10:00-10:55 SF2, Schulfernsehen, Tiere im Kreuzfeuer, 1. Luchs: Lizenz zum Töten?, 2. Ratten unter uns
Mi., 17.03.2004, 15:45-16:30 3sat, Abenteuer Natur, Geschützte Paradiese, Portugals Serra Mamede
Mi., 17.03.2004, 20:15-21:00 N3, Tierwelten, Die Drachen der Kanaren

Do., 18.03.2004, 14:15-15:00 ZDF, Wunderbare Welt, Elefanten oder Elfenbein?
Do., 18.03.2004, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Arche Noah Indonesien, Naturoasen für Leoparden und Warane
Do., 18.03.2004, 16:00-16:30 3sat, Zoos der Welt, Duisburgs Lieblinge: Koalas
Do., 18.03.2004, 20:15-21:00 RBB, Geheimnisvolle Orte, 3. Die Schorfheide
Do., 18.03.2004, 22:55-23:55 ARTE, Leben außer Kontrolle, Von Monsterlachsen und Schmetterlingen
Fr., 19.03.2004, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Beutelteufel in Tasmanien
Fr., 19.03.2004, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Geschichten aus dem Leipziger Zoo
Fr., 19.03.2004, 20:15 rbb: tier zuliebe: Neue Sendereihe jeweils freitags 20.15 aus dem DOM Aquaree Berlin mit dem 900000-l-Aquarium.
Sa., 20.03.2004, 08:15-08:45 SWR, Natur-Nah: Adebar macht sich rar, Störche in Deutschland, Spanien und Portugal
So., 21.03.2004, 08:30-09:00 MDR, 360° - Die GEO-Reportage, Die Spur der Wüstenkrokodile


ausführliche Vier-Wochen-Vorschau: 
http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm
 

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