E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

http://www.zoo-ag.de

Redaktion:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
Artikel-Recherchen:
   Reinhard Hellwig
Pressemitteilungen:
   Kirstin Adrian



ISSN 1619-6643


Ausgabe 203 vom 4. März 2004

Liebe Leser,

unser Zoo-AG-Archiv zieht um. Nur ein paar Kilometer, aber dennoch gilt es nun, mehrere 1000 Bücher, Zooführer, Zeitschriften und vieles mehr, sprich einige Tonnen, zu verlagern.
Hinweis für jene Zoos und Organisationen, die uns netterweise mit Zeitschriften und anderen Drucksachen versorgen: Die Postadresse ändert sich auf Haberstraße 14, 33613 Bielefeld. Alles andere bleibt unverändert.
Um nicht noch mehr transportieren zu müssen, möchten wir vorher noch möglichst viele unserer doppelten Bücher und anderer Publikationen loswerden - werfen Sie doch einmal einen Blick auf unsere Abgabeliste unter
www.zoo-ag.de/ZooAG-Antiquarisch.htm. Sicher kommen in den nächsten Tagen beim Packen weitere Doppel hinzu. Die Erlöse gehen wie stets zur Hälfte in den Erhalt der Websites, zur anderen Hälfte in den Artenschutz.

Dirk Petzold


Jubiläums-Rätsel
Im Vergleich mit Zeitschriften-Rätseln haben wir einen sehr hohen Mitmach-Anteil unter unseren Lesern. Dennoch stehen bei den zahlreichen Einsendern die Chancen auf einen der vielen Preise nicht schlecht! Vorausgesetzt natürlich, das Lösungswort stimmte und es war auch eine Postadresse dabei. Die Preise werden dieses Wochenende verlost. Hier jedenfalls schon einmal die Lösung:
Ferkelratte   R

Osnabrück    O

Triceratolepidophis T

Somali-Wilsesel  O

Herborn    H

Jaderberg    R

Antananarivo   A

Ghurl     R

Arnheim    A

Der Rotohrara (Ara rubrogenys) aus den Flußtälern Boliviens ist durch Habitatzerstörung und Tierhandel auf wenige 1000 Tiere dezimiert. Seit 2002 baut die lokale Naturschutzorganisation "Armonia" ein langfristiges Schutzprogramm auf, maßgeblich durch CEPA und ZGAP über den Fonds für Bedrohte Papageien unterstützt.



Leserzuschrift: Verschneites Afrika in Rotterdam
  Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps

Zoos und Tierparks

Berliner Zeitung - 28. Feb 2004
BerlinOnline: Zoo und Tierpark müssen weniger sparen als erwartet
Nein, Giraffen müssen nun nicht geschlachtet werden", sagte ein SPD-Abgeordneter am Freitag ironisch. Diesen Gedanken hatte Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) kürzlich im Parlament aufgebracht, als über die von ihm geplanten Kürzungen bei Zoo und Tierpark gestritten wurde. Sarrazin wollte die Zuschüsse für die Einrichtungen in den nächsten zwei Jahren um 1,5 Millionen Euro reduzieren. Die Abgeordneten beschlossen, geringere Einsparungen zu verlangen. Dem Zoo und dem Tierpark wird jetzt eine Summe von 249.000 Euro erlassen. Außerdem verständigte sich die rot-rote Koalition mit den Vertretern der Tiergärten darauf, einen langfristigen Vertrag bis zum Jahr 2007 abzuschließen. Einig sind sich die Abgeordneten aller Fraktionen, dass Zoo und Tierpark effizienter arbeiten müssen. Wegen der geringeren Landesmittel kündigte der Zoo-Chef Jürgen Lange kürzlich an, dass die Eintrittspreise voraussichtlich zum April dieses Jahres steigen werden. Für ein Kind müssen statt 4,50 Euro dann fünf Euro gezahlt werden. Der Eintrittspreis für einen Erwachsenen erhöht sich um einen Euro auf dann zehn Euro.

Frankfurter Allgemeine Zeitung - 01. Mrz. 2004
Der Zoo zwischen finanziellen Zwängen, Artenschutz und Tradition
Wo bleiben die Nebelparder? Schon vor zwei Jahren sollten sie ihr Quartier im neuen Katzendschungel des Frankfurter Zoos beziehen, und noch immer ist nicht einmal eine Schwanzspitze von den südostasiatischen Großkatzen zu sehen. Bio-Designer Gunter Häusler, ein Meister seines Fachs, wie er im Grzimek-Haus schon bewiesen hat, ist mit dem sieben Meter hohen Kunstbaum noch nicht fertiggeworden, und Zoodirektor Christian Schmidt hat Verständnis für den Künstler, denn auch er wünscht höchste Qualität. Der Sumatra-Tiger "Iban" muß sich ebenfalls gedulden, nachdem er nacheinander zwei Weibchen verloren hat. Doch inzwischen hat die Londoner Koordinatorin des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms eine passende Gefährtin im Zoo von Wuppertal für ihn entdeckt: Im Frühjahr soll die Tigerin in den Frankfurter Katzendschungel umziehen. Der Frankfurter Tiergarten, der noch immer von seinem Grzimek-Image zehrt und auch dank der Zoologischen Gesellschaft einen guten internationalen Ruf genießt, ist auch ohne Elefanten ein "Leuchtturmzoo". Das könnte sich allerdings ändern, falls er im nächsten Jahr seine Bonobos und Orang Utans verliert. Das alte Menschenaffenhaus entspricht nämlich nicht mehr den Richtlinien der Europäischen Union. Wenn der Spatenstich zum neuen Menschenaffenhaus nicht bis zum 9. April 2005 stattgefunden hat, werden nur die Flachlandgorillas in Frankfurt bleiben können. 836.000 Menschen haben voriges Jahr den Zoo besucht, 20 Prozent mehr als vier Jahre zuvor. Mit 9,4 Millionen Euro wurde der Zoo 2003 subventioniert, knapp 20 Prozent weniger als zwei Jahre zuvor. Allein 47 Prozent des Budgets von insgesamt 12,9 Millionen Euro gehen auf das Konto des Personals.

Wiesbadener Kurier - 3. Mrz 2004
Das Problem von Volker Bouffier: Er muss den Haushalt ablehnen
Auf Hessens Innenminister Volker Bouffier kommt ein großes Problem zu: Er darf den Frankfurter Haushalt für 2004 nicht genehmigen. Grund: Die Stadt hielt sich nicht an seine Auflagen. Bouffier hatte den Frankfurter Magistrat aufgefordert, bis zur Vorlage des Haushalts "ernsthafte Initiativen und entscheidungsfähige Beschlussvarianten" zur Aufgabe der städtischen Trägerschaft des Zoos nachzuweisen. Die Stadt bestreitet 72 Prozent des Zoo-Etats. Jetzt steht fest: Die Auflage wurde nicht erfüllt. Tatenlos ist die Frankfurter Stadtregierung in den sechs Monaten nicht geblieben. Sie unternahm jedoch nur eine einzige Initiative. So sollte das Umland dazu bewogen werden, beim Zoo mit einzusteigen. Doch im Rat der Regionen  wurde das Projekt schnell beerdigt, als die Kosten bekannt wurden: mindestens 350 Millionen Euro. Die Umlandkreise blockten auch einen Antrag des Magistrates ab, der per Beschluss feststellen lassen sollte, dass der Frankfurter Zoo eine "Einrichtung von überörtlicher Bedeutung" ist. Auf die Idee, den Zoo in eine städtische Gesellschaft auszugliedern oder einen privaten Betreiber zu finden, kam die Stadt nicht. So blieb nur eine maßvolle Anhebung der Eintrittspreise von sieben auf acht Euro. Selbst Zoo-Direktor Christian Schmidt hatte mehr gefordert, um sein Defizit zu verringern. Diese Maßnahme reicht jedoch nicht aus, um die Vorgabe von Minister Bouffier zu erfüllen. Zudem kommen auf die beliebte Einrichtung gewaltige Kosten zu. So kostet der von der EU geforderte Umbau des Menschenaffenhauses etwa zwölf Millionen Euro.

Der Standard - 27. Feb 2004
Kritik an Mängelliste im Safaripark
Für den in Konkurs befindlichen Safaripark Gänserndorf gibt es Käuferinteresse von mehreren Seiten. Auf diese könnte eine neue Expertise, die große Mängel feststellt, abschreckend wirken, meint der Masseverwalter. "Für die Zukunft schaut es nicht so schlecht aus wie ursprünglich gedacht", verkündet Ferdinand Bruckner nach Parkführungen mit mehreren Interessenten. Neben dem französischen Eventpark-Betreiber Grévin soll es sich dabei, laut anderen Quellen, um eine italienische Gruppe handeln. Sowie um Vertreter der von einem heimischen Gastronomen gegründeten Initiative Unser-Safaripark, die sich aber selber noch auf Investorensuche befindet. In dieser Phase der Sondierungen, so Bruckner, seien Negativschlagzeilen gar nicht gut - zumal der Schuldenstand des in den Konkurs geschlitterten Unternehmens ohne Lohnnebenkosten und Forderungen der Krankenkassen 6,8 Millionen Euro betrage. Schwierigkeiten in Form von Zusatzkosten etwa, wie sie eine Expertise der Österreichischen Zoo Organisation (Ozo) verheißt, die mit dem Übergangsbetrieb im Safaripark mitbeauftragt wurde. Gutachter (und Zoo Schönbrunn-Vizedirektor) Harald Schwammer.spricht von "lebensgefährlichen Bedingungen" für Tierpfleger und Besucher im Safaripark. Im Elefantenhaus würden die Abstände zwischen den Boxen "nur vier statt sieben bis acht Meter" betragen. Auch bei der Planung des - 5,9 Millionen Euro teuren - Affenhauses seien "grobe Fehler" unterlaufen.

APA OTS (Pressemitteilung) - 01. Mrz. 2004
Hohe Anerkennung für den Zoo Schmiding : Aufnahme in die Welt
Eine Mitgliedschaft in der WAZA, dem Weltverband der Zoos und Aquarien, ist der Gipfel, den Zoos mit ihrer Tätigkeit erreichen können. Nur rund 200 Zoos weltweit erfüllen die strengen Qualifikationskriterien. Der Zoo Schmiding, der größte Zoo Oberösterreichs, ist seit wenigen Tagen Mitglied in diesem "elitären Club". Bei der jährlichen internationalen Zookonferenz in Costa Rica präsentierte Zoodirektor DDr. Andreas Artmann den Zoo Schmiding mit seinen Programmen vor einer internationalen Kommission, die daraufhin die Empfehlung zur Aufnahme in die WAZA gab. Im Rahmen eines zweimonatigen Wahlverfahrens wurde der Zoo Schmiding schließlich fast einstimmig in die WAZA aufgenommen. Die spektakulären Nachzuchterfolge des Zoo Schmiding, die weltgrößte begehbare Greifvogelanlage (70 Meter lang, 15 Meter hoch) und das Konzept der großräumigen Lebensräume, die den Tieren in Schmiding zur Verfügung stehen, faszinieren pro Jahr mehr als 150.000 Besucher.  

Moskauer Deutsche Zeitung - 01. Mrz. 2004
Geburtstag für Polarbären
Der Moskauer Zoo feiert Geburtstag. Seit 140 Jahren strömen Besucher das ganze Jahr über zu der beliebten Attraktion bei der Metrostation „Barikadnaja“. Als vor 140 Jahren Anatolij Bogdanow, einem der Mitbegründer des Tierparks und Professor an der Staatlichen Moskauer Universität, der Zoo als „lebendiges Freilichtmuseum“ vorschwebte, hatte er nicht unrecht: Im Sommer ist die Anlage mit Besuchern überfüllt, aber im Winter liegt eine harmonische Ruhe über den Gehegen. Polarbären genießen die tiefen Temperaturen, und Wölfe sonnen sich im Schnee. Am 13. Februar 1864 wurde der Moskauer Zoologische Garten von der „Russischen Gesellschaft zur Akklimatisierung von Pflanzen und Tieren“ eröffnet. Während der vergangenen Jahrzehnte hat sich viel verändert, nur der Eingang blieb genauso wie am Eröffnungstag. Große Feierlichkeiten hatte der Zoo zu seinem Ehrentag nicht geplant. „Darauf müssen die Besucher noch zehn Jahre warten“, erklärte Pressesprecherin Natalija Istratowa.

Ostsee Zeitung - 26. Feb 2004
IGA zog Besucher aus Marlow ab
„Ist schon so“, sagte gestern Matthias Haase, Leiter des Vogelparkes in Marlow und bestätigte damit, was Bürgermeister Heino Schütt mitteilte, als er in der jüngsten Stadtvertretersitzung seinen Bericht abgab: „Die Besucherzahlen im Vogelpark waren 2003 rückläufig.“ 2002 passierten 141.712 Menschen die Kasse zum Vogelpark, im vergangenen Jahr waren es dann nur noch 124.232. Das ist nicht gerade eine gravierende Einbuße, doch für den Vogelpark, der als Gesellschaft mit beschränkter Haftung und mit Beteiligung der Stadt Marlow geführt wird, doch schmerzhaft. „Wir können sagen, dass es ab dem Monat April bergab ging“, hat Matthias Haase festgestellt. „In dieser Zeit hat die Internationale Gartenbauausstellung in Rostock eröffnet.“

Leipziger Volkszeitung - 01. Mrz. 2004
"Ich will noch ein Jahr weiter machen"
"Nein, ein Lieblingstier habe ich nicht. Die größte Aufmerksamkeit bekommt immer der, der sie am nötigsten braucht.", erzählt Delitzschs Tierparkdirektor Hans-Dieter Hohmann fürsorglich und wie immer erfrischend unterhaltsam. Dann aber, bei der Frage nach dem ganz persönlichen Blick zurück zu seinem 65. Geburtstag Ende der vergangenen Woche, holt er erst mal ganz tief Luft. Nach Zoodirektorenposten in Hoyerswerda und Dresden hat Hohmann 1991 den von DDR-Mangelwirtschaft gezeichneten Mini-Zoo am Lober übernommen. Heute präsentiert sich das Areal als Kleinod und Begegnungsstätte zwischen Mensch und Tier. Fast alle alten Käfige sind weg, die meisten Tiere leben in Freianlagen, naturnahen Volieren und erscheinen hinter niedrigen Barrieren aus Holz und Stein dem Besucher auf Augenhöhe. Afrika-Anlage, Flamingo-Teich, Serengeti-Lodge und das Cafè am Teich. Freiluftbühne, Kinderspielplatz, Känguruh-Anlage und Streichelzoo - all das hätte es ohne den enthusiastischen Diplombiologen wohl so nicht gegeben. Hohmann wohnt am Zoo und lebt rund um die Uhr und sieben Tage die Woche für "seine" Tiere. Den ersten Tag als Rentner sieht er mit "Horror" und schränkt doch ein: "Dass ein Biologe ganz aufhört geht eigentlich gar nicht." Was sich der nunmehr 65-Jährige neben Gesundheit noch wünscht ist, "dass die Delitzscher besser erkennen, wie schön es in ihrem Tierpark ist und deshalb öfter herkommen."
 

Planung und Bau 
 
Ostsee Zeitung - 3. Mrz 2004
Neues Kranichgehege im Marlower Vogelpark
Zwei neue Gehege für Kraniche konnten in den vergangenen Monaten dank der Unterstützung durch das Arbeitsamt Ribnitz-Damgarten geschaffen werden und zwei schon vorhandene wurden erweitert. Dem Vogelpark Marlow ist es jetzt möglich, weitere Kranicharten in großen, naturnah gestalteten Anlagen zu zeigen. Die neuen Gehege sind gleichzeitig der Beginn für eine Neukonzeption des gesamten Kranichbereiches.

Express-Köln - 3. Mrz 2004
Tierisch leckere Ideen für den Zoo
Köln – „Der Zoo schmeckt mir!“ Das könnte das neue Motto für unser Vorzeigegehege sein. Denn die Gastronomie dort wird in den nächsten Jahren umgekrempelt.
Am 1. Januar übernahm der Zoo die Regie bei Speis und Trank. Und kaufte sofort einen Fachmann ein, der demnächst mehr bieten soll als Pommes mit Ketchup. Die Krönung: Der Zoo bekommt einen Biergarten.
Besonderes Schmankerl: Der Biergarten soll vom Zoo aus, aber auch für Nicht-Zoobesucher zugänglich sein. Wer im Biergarten sitzt und in den Zoo will, kann ein Ticket lösen und gleich neben dem Elefantenhaus reingehen. So zieht man Kunden.

Berliner Kurier - 3. Mrz 2004
Besuch in Zoo und Tierpark kostet mehr
Es bleibt bei den angekündigten Preiserhöhungen – zum 1. April!
Schon der Osterbesuch Mitte April in Zoo und Tierpark wird für viele Familien ein teurer Spaß, wenn vorher der Eintritt für Erwachsene von 9 auf 10 Euro, für Kinder von 4,50 Euro auf 5 Euro steigt. Obwohl die Zuschüsse für beide Tiergärten nicht wie geplant um 1,5 Millionen, sondern "nur" um 1,25 Millionen gesenkt werden. Doch auf seine Spender und das Lotto kann sich Lange verlassen: Sie machen es möglich, dass im Zoo dennoch gebaut wird. Noch im Herbst soll es endlich mit dem neuen Affenhaus (bis zu 6 Millionen teuer) losgehen. Im Sommer bekommen die Elefanten in ihrem Haus mehr Platz, auch die Giraffen (1 Million Euro).

Leipziger Volkszeitung - 4. Mrz 2004
Afrika-Savanne fertig - bald lernt die Giraffe das Zebra kennen
In den nächsten Tagen ziehen die Tiere ein. Behutsam sollen sie ihre neue Umgebung und die Mitbewohner kennen lernen. Nach der Eröffnung am 3. April können die Besucher auf dem früheren Zoo-Schaufenster rund 60 Tiere neun verschiedener Arten beobachten, die miteinander in Gesellschaft leben - wie in einer echten afrikanischen Savanne.
Fleisch fressende Raubtiere und Pflanzen fressende Beutetiere teilen sich künftig das 25.000 Quadratmeter große Areal. Zumindest auf den ersten Blick. Wer genauer hinschaut, wird sehen, dass die Hyänen durch Stromdrähte, Gräben oder Geröllfelder daran gehindert werden, sich eine Antilope oder einen Strauß zu schnappen. Erstmals nach jahrelanger Dezimierung stockt der Zoo seinen Tierbestand wieder auf. Aus dem tschechischen Zoo Usti nad Labem wird eine junge Giraffe erwartet, aus Holland sind schon 30 Zwergflamingos eingetroffen und kommen noch drei Hyänen, aus dem Vogelpark Marlow sind drei Strauße unterwegs, aus Cottbus und aus der freien Wildbahn kamen je ein Hornraben- und ein Marabupärchen. Vier Giraffen, acht Zebras und acht Säbelantilopen steuert der Zoo selbst bei.
"Wir beginnen jetzt mit den Transporten. Die hat es in diesem Umfang hier so noch nie gegeben", sagte gestern Direktor Jörg Junhold.
Kernstück der Anlage ist die Safari Lodge, eine Gaststätte mit erhöhten Innen- und Außenplätzen inmitten der Savanne.
Wichtig für die Tierpfleger: In den Stallungen erhalten sie deutlich leichtere Arbeitsbedingungen. Chefpfleger Michael Ernst, der die Savanne mit sechs Mitstreitern managen wird, verweist auf modernste bauliche Raffinessen: schwenkbare Futterklappen in jeder Box, Tränken, die sich von selbst nachfüllen, Schiebetüren, die leicht beweglich sind und sich automatisch sichern, herausnehmbare Trennwände oder breite Gänge für Stallarbeitsmaschinen.
7,8 Millionen Euro wurden in die neue Anlage investiert. Sie ist rund 5000 Quadratmeter größer als das alte Zoo-Schaufenster: Die neue Anlage erhält den Namen Kiwara-Savanne, was auf Suaheli die Bezeichnung für flaches, ebenes Land ist.
Wermutstropfen: Ab April steigen auch gleich wieder die Preise.

Oberberg Aktuell - 3. Mrz 2004
Neue Indoor-Halle Im Affen- und Vogelpark eröffnet
Das Ferienland Reichshof ist wieder um eine Attraktion reicher: Die neue Indoor-Halle des Eckenhagener Affen- und Vogelparks ist seit Sonntag eröffnet.

Holsteiner Zeitung - 4. Mrz 2004
Grünes Licht von der Tiergartenvereinigung für das Projekt Feldbahn im Tierpark
Eine kleine Eisenbahn, die durch den Zoo in Neumünster tuckert: Das ist der Traum von Karl Heinz Petersen. Die Arbeitsgemeinschaft Bahn im Tierpark (Arget im TP) arbeitet bereits an der Verwirklichung. 240 Meter Gleise, eine Feldbahn-Lok sowie drei Personen- und zwei Arbeitswagen sind bereits vorhanden. Doch vor einer Inbetriebnahme, als erste Endstellen wären der Geisterwald beim Geestbauernhof und die Nissenhütte denkbar, liegt noch viel Arbeit vor der Arget.




Aktionen 
 
Stuttgarter Wochenblatt - 26. Febr. 2004
Wilhelma-Fotos helfen Tigern
Viele Wilhelma-Besucher kennen "Tuan" und "Dumai", die beiden Sumatratiger im Raubtierhaus. Seit einiger Zeit sind die beiden für den Schutz ihrer letzten wilden Artgenossen auf der indonesischen Insel "aktiv" . Der Tigerfan und Amateur-Fotograf Harald Löffler hat viele Stunden seiner Freizeit vor dem Zoogehege verbracht und fantastische Portraits der gestreiften Schönheiten angefertigt, die man in der Wilhelma und auch im Internet unter http://www.eye-of-the-tiger.com anschauen und kaufen kann. Der Fotograf verzichtet auf jegliches Honorar, der Erlös geht komplett an die Tigerkampagne des europäischen Zooverbandes, an der die Wilhelma sich seit letztem Jahr beteiligt. Ende 2003 wurden bereits 4000 Euro Besucherspenden aus Stuttgart an den Kerinci-Seblat-Nationalpark auf Sumatra überwiesen, der damit seine Wildhütereinheiten verstärkt. Auch im Jahr 2004 beteiligt sich die Wilhelma an der Tigerkampagne, z.B. durch den Verkauf von Fotos und Schlüsselanhängern. Im Raubtierhaus und am Zoomobil des Wilhelma-Vereins gibt es dazu weitere Informationen.

Berliner Zeitung - 28. Feb 2004
BerlinOnline: Demnächst im Zoo
Fünf Wochen hingen sie im Affenhaus des Berliner Tierparks und machten fast den Tieren Konkurrenz, 266 großformatige Fotos. Jetzt müssen sich Besucher und Affen von den Bildern verabschieden. Die Ausstellung mit den besten Arbeiten von Wulf Olm, Fotoreporter der Berliner Zeitung, wandert weiter. Ab Montag ist sie im Zoologischen Garten zu sehen.

Volksstimme - 4. Mrz 2004
Freier Eintritt für Hunde
Premiere für den Magdeburger Zoo. Die beliebte Einrichtung lädt am kommenden Sonnabend, 6. März, erstmals zu einem "Dog-Day" ein. Von 10 bis 17 Uhr haben alle Hunde freien Eintritt. Außerdem wird ein buntes Programm zum Thema "Alles für den Hund" angeboten.

WAZ - 28. Feb 2004
Zoo schneidert Führung auf jede Gruppe zu
"Guck mal, das Kamel macht kleine Kugeln!" Der fünfjährige Steppke, mit seiner Kindergartengruppe im Krefelder Zoo unterwegs, sah zum erstenmal in seinem Leben die Höckertiere. Die spezielle Gruppenführung, vom Verein Zoofreunde Krefeld getragen, bot den kleinen Besuchern ein spannendes Kennenlernen des Zoologischen Gartens. Mittlerweile ist das Team der ausgebildeten Zooführer auf zwölf Personen angewachsen, unter Leitung der drei Diplom-Biologinnen Cornelia Bernhardt, Gaby Borg, Barbara Rath und Petra Schwinn. Die bei Wunsch auf Themen und Gruppen bezogenen verschiedenen Führungen erfreuen sich im Krefelder Zoo zunehmender Beliebtheit. So stieg die Anzahl der Exkursionen von 300 im Jahr 2002 auf 400 im letzten Jahr. Der brandaktuelle Hit für Kinder und Jugendliche zwischen acht und 14 Jahre heißt "Juniorclub".

Süd-Zeitung - 02. Mrz. 2004
Anmeldungen jetzt vornehmen
Der Zoo Dortmund hat zu Ostern Bastel- und Erlebniswochen sowie Terrarienbau und Gehege reinigen im Programm. Der Zoo bietet vom 05. bis 08. April und 13. bis 16. April wieder Bastel- und Erlebniswochen: experimentieren, erfahren, spielen, werken und basteln für Kinder von sechs bis acht Jahren.

Leipziger Volkszeitung - 02. Mrz. 2004
Neue Tauchtour in dänischem Aquarium
Den Fischen ganz nahe kommen können Urlauber jetzt in einem Aquarium in Dänemark. Für umgerechnet 67 Euro kann man sich zwei Mal täglich mit Lebewesen der Ostsee das Wasser teilen, teilt das Dänische Fremdenverkehrsamt in Hamburg mit. Im so genannten «Kattegatcentret» in Grenå ist also das Schwimmen mit Rochen, Dorschen und anderen Fischen ausdrücklich erwünscht. Die Leihausrüstung und eine professionelle Begleitung sind im Preis enthalten. Der normale Eintritt von rund 13,50 Euro kommt noch dazu.

Mitteldeutsche Zeitung - 3. Mrz 2004
Zwei Vögeln gelingt die Flucht nach Gatersleben
Fast 40 Jahre züchtet Wolfgang Walter aus Gatersleben bereits Vögel. Und als ihm ein Mann aus der Gemeinde einen Rotlori und einen Guayaquilsittich am Montag vorbeibrachte, die dem zugeflogen waren, wurde der Experte auch sofort misstrauisch. Es stellte sich schnell heraus, dass die beiden Tiere zu den 34 gehören, die in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch vergangener Woche aus dem Halberstädter Tierpark gestohlen wurden. Von den anderen entführten Vögeln fehlt nach wie vor jede Spur. Schaden für die städtische Einrichtung: knapp 10 000 Euro. Es ist bereits das zweite Mal, dass aus dem Halberstädter Tierpark wertvolle Vögel entwendet wurden. Bereits im August 2002 verschwanden unter anderem drei Graupapageien.




Nachwuchs 
  
Sächsische Zeitung - 28. Feb 2004
Echsen vom anderen Ende der Welt
Timor, die größte der kleinen Sunda-Inseln, ist die Heimat einer Echsenart, die man in europäischen Zoos relativ selten antrifft. Dresden erhielt Ende September vorigen Jahres ein Pärchen Timor-Warane, das im Terrarium hinter der Ebbe- und Flutanlage ein naturnah gestaltetes Becken bewohnt. Wie Diplombiologe Roland Brockmann berichtet, wurden die ersten vom Weibchen eingegrabenen sechs Eier geborgen und dem Inkubator anvertraut, der bei einer Temperatur von 28 Grad Celsius und mit Hilfe eines Brutsubstrates mit Erfolg für neues Leben sorgte. Sechs Jungtiere schlüpften, jedes 14 Zentimeter lang und zwei Gramm schwer. Auch bei den Leopard-Geckos, die schon seit 20 Jahren einen Stammplatz im Dresdner Garten einnehmen, muss der Brutkasten wieder einmal gute Dienste leisten. 20 Eier legten die von einem Männchen betreuten zehn Weibchen ab, vier Junge sind im Inkubator bereits geschlüpft.

Berliner Morgenpost - 02. Mrz. 2004
Die gute Nachricht
Berlin ist um einen Dickkopf reicher. Am Sonntag kam im Tierpark gegen 20.30 Uhr ein Panzernashorn auf die Welt. Das Jungtier sei "knuffig und munter", sagte Tierpark-Sprecher Joachim Kormann. Mutter Jhansi beschützt den hornlosen Winzling, der noch hinter den Kulissen versteckt wird. Vom Vater droht keine Gefahr - Bulle Yohda lebt im Zoo.

Kleine Zeitung - 27. Feb 2004
Schönbrunner Orang Utan-Baby auf "Maja" getauft
Das Schönbrunner Orang Utan-Baby hat einen Namen: "Maja", nach der frechen Trickfilmbiene, haben die Tierpfleger die am Samstag geborene Halbwaise getauft. Ihrem Vater Wladimir und "Tante" Nonia geht es übrigens gut. Sie blieben von jener Shigellen- Erkrankung verschont, der Majas Mutter Sirih und "Tante" Jungly am Wochenende erlegen sind, teilte am Freitag der Tiergarten mit. Die ausgebildete Tierpflegerin Jenny betreut die Kleine praktisch permanent. Wie es mit dem kleinen Äffchen weitergeht, dürfte sich schon bald entscheiden: Im Münchner Zoo Hellabrunn gibt es nämlich eine spezielle Kinder-/Jugendgruppe für Orang Utans. Um diese kümmert sich eine Expertin, die jahrelange Erfahrung in der Aufzucht von Primaten hat. In Wien bleibt das Affenhaus bis auf weiteres für die Besucher geschlossen. Erst nach Abschluss aller Untersuchungen sei wieder ein Normalbetrieb möglich. Bezüglich der eindeutig nachgewiesenen Shigellen-Erkrankung arbeitet ein Expertenteam daran, den Infektionsweg nachzuvollziehen.

GlaubeAktuell - 26. Febr. 2004
Nachrichten / Aus aller Welt
Eine frisch geschlüpfte Köhlerschildkröte stand am Mittwoch im Magdeburger Zoo vor ihrer Mutter. Die vom Aussterben bedrohten Panzertiere sind in den Regenwäldern Südamerikas beheimatet und werden nur selten in Tierparks gehalten. Das kleine Reptil ist der 20. Zuchterfolg des Zoos

News - 01. Mrz. 2004
Giraffenbaby im Basler Zoo im Alter von 23 Tagen gestorben
Die Giraffenfamilie im Basler Zoo trauert um ihren jüngsten Spross: Bangi, erst vor 23 Tagen zur Welt gekommen, ist überraschend gestorben, wie der Zolli mitteilte. Im Dezember war schon die einjährige Zahiri einer Bakterieninfektion erlegen. Die Ursache für Bangis Ableben ist laut dem Zolli noch unbekannt. Die Verantwortlichen beobachteten seit einigen Tagen, dass Bangi kaum mehr Gewicht zulegte. Mutter Tamaa war sehr nervös und liess Bangi nicht trinken. Man schloss das Giraffenhaus, um beiden Ruhe zu gönnen, verabreichte Bangi Antibiotika und Infusionen und gab ihm zusätzlich Früchte und Milch aus der Flasche. So war man überrascht, dass Bangi am Montagmorgen nicht mehr aufstehen konnte und im Lauf des Vormittags trotz tierärztlicher Bemühungen starb.

Yahoo! Nachrichten - 02. Mrz. 2004
Wenn übermütige Löwen sich balgen
Im Safari-Park Schloss Stukenbrock nahe Paderborn halten zehn übermütige Raubkatzen die Mitarbeiter auf Trab. In einem Freiwild-Gehege machen die Tiere ihre ersten gemeinsamen Ausflüge. Wenn der Park im 35sten Jahr seines Bestehens am 27. März zur neuen Saison geöffnet wird, gelten die jungen Löwen als Publikums-Attraktion. Zumal ihre Zusammensetzung ungewöhnlich ist: Drei weiße Löwen - darunter die in Stukenbrock geborenen «Mawensi» und «Kibo» - freunden sich derzeit mit sieben aus einem Zoo in Holland importierten «normalen Löwen» an. Die Nächte verbringen die Raubkatzen, wie die anderen 600 Safaripark-Tiere, in einer Stallung. Möglicherweise erhalten die jungen Löwen im Mai sogar Verstärkung. «Wir hoffen, dass da was gelaufen ist», schmunzelt Mitarbeiterin Stubbe über die winterlichen Paarungs-Aktivitäten der fünf ausgewachsenen weißen Löwen im Safari-Park.

Norddeutsche Neueste Nachrichten - 3. Mrz 2004
Nachwuchs bei den Wildschweinen erwartet
Rostock. Im Frühjahr erwartet der Zoo den ersten Wildschweinnachwuchs. Nach einer Tragzeit von 112 bis 120 Tagen werden bis zu zehn Frischlinge je Sau erwartet.



Main-Spitze - 28. Feb 2004
Tierarzt will Kamel Barko nicht mehr an den Frankfurter Zoo zurückgeben
Friedlich kauend steht Barko auf einer Koppel im Taunus. Seinem Kniegelenk geht es wieder etwas besser. Doch zurück in den Frankfurter Zoo darf der Kamelhengst nach längerer "Kur" nicht. Sein derzeitiger Betreuer, ein Tierarzt aus Usingen, will das Trampeltier nicht mehr zurückgeben. Er fürchtet um das Wohl des Vierbeiners. Zoo-Direktor Christian Schmidt ist außer sich vor Zorn und hat mittlerweile einen Rechtsanwalt eingeschaltet. Vier Kamelstuten besitze der Zoo. "Die warten sehnsüchtig auf ihren Barko. Eine Stute hat eine ganz intensive Bindung an ihn." Außerdem werde das Knie beim Decken nicht beansprucht, da sich Kamele gerne im Liegen paarten. "Es gibt keinen Grund, Barko zu kastrieren." Laut Schmidt hat der Usinger Tierarzt den Zoo aufgefordert, ein Vielfaches des Wertes von Barko zu bezahlen.

Ostthüringer Zeitung - 02. Mrz. 2004
EU will es so: Zeulenrodas Tiergehege wird Zoo
Die Vereinheitlichung der Rechtsvorschriften für die Länder der europäischen Gemeinschaft macht selbst vor dem Zeulenrodaer Tiergehege nicht Halt. Will die Anlage weiter bestehen, muss sie als Zoo deklariert werden. Ausschlaggebend dafür ist, dass Thüringen die EG-Zoorichtlinie im Naturschutzgesetz verankert und nun bis 2005 als nationales Recht umzusetzen hat. In den Gehegen und Volieren unterhalb des Waldstadions tummeln sich Vertreter von rund 20 Tierarten. Für die zuständigen Mitarbeiter im Bauamt der Stadtverwaltung bedeutet der Antrag auf Genehmigung des Zoos "Tiergehege Zeulenroda" vor allem enormen bürokratischen Aufwand. "Doch als Alternative hätten wir nur gehabt, verschiedene Tiere abzuschaffen. Und das wollten wir nicht", so Gunda Hofmann von der Stadtverwaltung.
Für die Besucher des Tiergeheges Zeulenroda dürfte die Einordnung des Geländes ab 2005 als zoologische Einrichtung allerdings keine Auswirkungen haben. Ebenso wenig werden die über 150 Tiere - vom Wellensittich bis zum Elch - etwas davon spüren.

St. Galler Tagblatt - 27. Feb 2004
Löwe im Gossauer Walter-Zoo hat eine Gespielin
Eineinhalb Jahre musste sich der Löwe Ramses allein in seinem Gehege im Walter-Zoo die Zeit vertreiben. Denn seine langjährige Partnerin Susi starb 22-jährig. Seit zwei Tagen stolziert der neunjährige Ramses an der Seite von Lisa. «Wir haben lange nach einem passenden Weibchen für Ramses gesucht», erklärt Zoo-Direktor Ernst Federer. «Es war nicht einfach, weil wir nach einem dominanten Weibchen ungefähr im Alter von Ramses suchten.» Der Zoo wurde in Österreich bei einem privaten Halter fündig und holte Lisa nach Gossau. Vor zwei Tagen wurden sie das erste Mal gemeinsam in die Außenanlage gelassen und sie haben sich bereits gepaart.

Hamburger Abendblatt - 3. Mrz 2004
Die neue Antje ist fast fertig
Den Kopf majestätisch in die Höhe gereckt, sieht es aus, als sei es tatsächlich Antje, die auf dem Felsen thront. Aber es ist nur ein lebensgroßes Tonmodell des Walrosses, das im Juli vergangenen Jahres im Alter von 27 Jahren im Tierpark Hagenbeck gestorben ist. "Noch ist sie nicht ganz ausmodelliert", sagt Klaus Zwonarz, Chefpräparator vom Zoologischen Institut. "Es gibt kein zweites Walross, das einen so unverkennbar liebenswürdig zerknautschten Kopf hat wie Antje". Antje wird erst im Juli im Zoologischen Museum ausgestellt. "An Antjes Todestag war es sehr heiß, und die Haut hatte gelitten, ist an einigen Stellen kaputt." Hinterher wird die Plastik rund 150 Kilogramm wiegen. Zum Schluss werden noch die langen Original-Zähne und die Barthaare befestigt, dann wird Antje wieder von ihrem Felsen auf ihre Besucher blicken.

Sächsische Zeitung - 3. Mrz 2004
Überraschung im Morgengrauen
Rüdiger Juffa, dem Leiter des Moritzburger Wildgeheges, verschlug es gestern früh die Sprache. Der Grund: Als der Mitte August 2003 im Wildgehege geborene vermeintliche kleine Elchbulle im Morgengrauen in die Transportkiste für seine Reise nach Schweinfurt gehievt wurde, sah Juffa mit Entsetzen, dass er in Wirklichkeit eine Elchkuh ist. Der kleine Lasse, diesen Namen hatte der Moritzburger Elch bereits von den Schweinfurtern bekommen, sollte nämlich heute gemeinsam mit seiner künftigen Partnerin den örtlichen Medien, Sponsoren und der Bürgermeisterin präsentiert werden. Für die beiden wurde extra ein 1,8 Hektar großes Gehege neu gebaut. Daraus wird nach der gestrigen Überraschung natürlich nichts.

Badische Zeitung - 02. Mrz. 2004
Zum Zoo-Gesang gesellt sich das Grunzen
Der Schwarzwaldzoo Waldkirch hat wieder geöffnet. Zu den neuen Attraktionen gehören zwei Minischweine, ein Känguru-Baby und jede Menge kleiner Ziegen

Umweltjournal - 3. Mrz 2004
Raubkatzenhaltung in Vaihingen/Enz verstößt gegen das Tierschutzgesetz
Nachdem zahlreiche örtliche Zeitungen über die Tiger- und Löwenhaltung des ehemaligen Discjockeys Heiko Olf in Vaihingen/Enz berichteten und der Bürgermeister des Ortes die Patenschaft des Löwenbabys übernommen hat, haben sich Mitarbeiter der Tierrechtsorganisation PETA die Wildtierhaltung angesehen und können "nur noch den Kopf schütteln". Die Unterbringung der Tiere verstoße nach Meinung von PETA gegen das Tierschutzgesetz und zeige erneut, wie wichtig das im vergangenen Oktober vom Bundesrat beschlossene Wildtierverbot sei. Heiko Olf, so PETA, halte die Tiere ohne jeglichen vorgeschriebenen Auslauf. Die 5 Tiger und das Löwenbaby seien lediglich im Transportwagen untergebracht, und das bereits seit vielen Monaten. Völlig unverständlich sei, dass die Wilhelma Stuttgart dem Tierhalter Sachkunde bescheinigt habe.

Basler Zeitung - 3. Mrz 2004
Britisches Kriegsschiff wird zu künstlichem Riff
Bei günstigen Wetterbedingungen werde die Fregatte Scylla Ende März in einer Bucht bei Cornwall versenkt, erklärte das Nationalaquarium von Plymouth in London. In dem Wrack sollten sich Meerestiere ansiedeln und es so zu einer Sehenswürdigkeit für Taucher machen. Das Aquarium hatte das 1968 gebaute Schiff dem britischen Verteidigungsministerium im vergangenen Jahr für umgerechnet 280 000 Euro abgekauft. Insgesamt kostet das Projekt rund 1,4 Millionen Euro (2,2 Mio. Franken).

Sydney Morning Herald
Proposed additions to the zoo and aquarium don't bode well for the inmates
Significant changes are afoot for Taronga Zoo and the Sydney Aquarium this year. The changes are likely to boost attendance and generate revenue, but the million-dollar question is: will they be good for the animals?
In 1988, when it opened to much fanfare, the aquarium was state-of-the-art. For the last couple of years the owner, a publicly listed company called Australia's Animal World, planed to expand the aquarium this year by building a zoo on top of the existing structure. The zoo is intended to exhibit Australian native animals, including large specimens such as kangaroos and emus. The mind boggles trying to envisage how Australia's Animal World could possibly create an environment friendly to wild animals in the centre of Darling Harbour. How will they generate the space, the greenery, the clean air, and the quiet that will be needed to offer the animals an adequate quality of life? Imagine being a wallaby in Darling Harbour on New Year's Eve.
The manager of Taronga Zoo, the NSW Zoological Parks Board, isn't standing still, either. Its latest attraction will be three elephants from Thailand. Even if all other exhibits at Taronga were closed and the zoo's entire 28 hectares given over to the elephants, it wouldn't approximate the area travelled by free-living elephants expressing their instinctive behaviour. The solution Taronga is proposing is to reintroduce elephant rides, which went out with lava lamps and afro hairstyles in the 1970s.

Sixty animals dead in Brazil zoo murder mystery
Nearly 60 animals have been killed at the Sao Paulo Zoo since last month and police expect to track down the suspected killers soon, a Brazilian official said.

http://www.enn.com/news/2004-03-02/s_13594.asp


Hinweis zur Meldung
Explosion in Moskauer Zoo-Aquarium  AFP - 14. Feb
Kein Wunder, daß dazu nichts weiter zu erfahren war: Diese Meldung beruhte auf gleich mehreren Übersetzungsfehlern von AFP. Es handelte sich nicht, wie in den ersten Meldungen zunächst angegeben, um ein Aquarium, sondern um den EInsturz des Erlebnisbades "Transwaal Park", und daher auch nicht um eine Explosion.

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Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Zoo Wuppertal, 03.03.04
Zwei Elenantilopen und fünf Vierhornschafe im Zoo Wuppertal geboren
nach der Kälteperiode der letzten Tage tollen unsere zwei kleinen Elenantilopen nun wieder über die Außenanlage. Bereits am 9. Januar 2004 wurde das weibliche Kalb geboren. Sie ist erst das zweite Junge ihrer Mutter ‚Ilanga’ und wird von ihr gut versorgt. Am 31. Januar wurde noch ein männliches Kalb geboren. Seine Mutter 'Mara’ ist mit ihrem vierten Jungtier schon etwas erfahrener. Beide Nachzuchten sind die ersten Jungtiere des im letzten Jahr aus dem Zoo Neuwied zu uns gebrachten stattlichen Elenantilopenbullen ‚Jupp’. Auch bei den Vierhornschafen gab es reichlich Nachwuchs. Die fünf lustig schwarz und weiß gescheckten Lämmer wurden von vier Mutterschafen in den letzten zwei Wochen geboren.

Wilhelma Stuttgart, 03.03.04
Hüpfender Kinderwagen
Wenn man gemütlich im Warmen sitzt, kann einem das Schneetreiben draußen ja ziemlich egal sein. Zumal man sich noch nicht mal die Pfoten nass machen muss, wenn’s mal vor die Tür geht – Mutter übernimmt ja noch den Transport!
So sieht die Welt zur Zeit für das junge Riesenkänguru in der Wilhelma aus. Das Kleine ist im vergangenen Winter nach nur 33 Tagen Schwangerschaft geboren worden, kaum entwickelt und nicht größer als ein Gummibärchen. Die ersten Wochen hat es festgesaugt an der Milchquelle in Mutters Beutel verbracht und sich erst mal fertig entwickelt. Nach etwa 4 Monaten schauen kleine Kängurus erstmals aus dem Beutel, bis sie sich das erste Mal heraus wagen, dauert es gar ein halbes Jahr!
Noch ein paar Wochen lang darf es bei Gefahr in den Beutel zurückkehren, dann ist Schluss: Auch bei Kängurus darf der Nachwuchs nicht ewig die langen Beine in Mutters Beutel stecken!

Allwetterzoo Münster, 03.03.04
Menschliche Ersatzmütter für ein Kamelfohlen:
Im Allwetterzoo Münster wird ein Jungtier mit der Flasche großgezogen Am 11. Februar kam im Allwetterzoo ein weibliches Kamelfohlen zur Welt, das derzeit von den Tierpflegern mit der Flasche aufgezogen wird. "Lilo", die Mutter, wurde im März vor drei Jahren in Münster geboren und brachte mit "Lowine" jetzt ihr erstes Jungtier zur Welt. Sie ist entsprechend unerfahren und konnte dem Neugeborenen wohl nicht klarmachen, wo es die Milch findet. Die Tierpfleger haben Mutter und Fohlen zwei Tage lang beobachtet und dabei
festgestellt, dass das Junge am prall gefüllten Euter nicht trinken wollte oder aber von der Mutter nicht geduldet wurde. Selbst ein aktives Hinführen der Kleinen zur "Milchquelle", was bei einem anderen Fohlen schon einmal zum Erfolg führte, half nicht: "Lowine" trank nicht. Darauf hin entschloss man sich im Allwetterzoo, das Fohlen mit der Flasche aufzuziehen.
Inzwischen trinkt "Lowine" pro Mahlzeit etwa 750 bis 900 Milliliter einer speziellen Aufzuchtmilch. Sie erhält fünf Mal am Tag die Flasche, die erste früh um 8 Uhr bei Dienstbeginn, die letzte um 20 Uhr; dafür kommt nach Dienstschluss ein Tierpfleger in den Zoo. Doch nicht nur das Füttern übernehmen die Menschen, sie fungieren auch als richtige  "Ersatzmütter" und sorgen dafür, dass die Verdauung des Fohlens funktioniert, dass "Lowine"
sauber ist und sich ausreichend bewegt. Mutter "Lilo" kehrte deshalb in die Gruppe der anderen Kamele zurück. "Lowine" ist allerdings nicht nur mit Menschen zusammen, sie hat inzwischen Kamel-Gesellschaft bekommen; denn glücklicherweise hat eine zweite Kamelstute am 17. Februar ein männliches Fohlen zur Welt gebracht. Die Herde der zweihöckrigen besteht derzeit aus neun Tieren.

Vogelpark Herborn, 03.03.04
Die Tage werden länger und endlich beginnen auch Eis und Schnee zu weichen. Gerade rechtzeitig zur für Sonntag, den 7.März, vorgesehenen Eröffnung der diesjährigen Besuchersaison unseres Vogelparks und Naturerlebniszentrums im Herborner Stadtteil Uckersdorf. Eine (auch) mit der Tageslänge zusammenhängende Unruhe erfasst derzeit ganz offensichtlich nicht nur die Zugvögel und - bei steigenden Temperaturen - in Kürze auch die paarungslustigen Frösche und Kröten. Auch die Menschen zieht es wieder nach draußen: An Tagen ohne Dauerfrost und Schneegestöber häuft sich die Zahl sich die Anrufer aus nah und fern, die wissen möchten, ob wir denn "schon auf" haben. Natürlich freut es uns als naturverbundene Einrichtung sehr, dass dieses Bedürfnis in unserer Bevölkerung auch in unserer bisweilen doch (zu) sehr naturentfremdeten Welt weiterhin in diesem Maße gegeben ist. Übrigens häufen sich auch die Zahl der Anfragen der Kolleginnen und Kollegen der Medien, die wissen möchten, ob sie vor unserer Saisoneröffnung einmal vorbeischauen können. Was liegt da näher, als zu einem Pressegespräch zu laden, in dem wir Vergangenes Revue passieren lassen und auch ein wenig in die Zukunft blicken? Immerhin steht uns eine Saison mit erneut nicht wenigen Höhepunkten hinsichtlich unseres Veranstaltungskalenders, hoffentlich (und sicherlich) auch im rein tiergärtnerischen Bereich bevor.    
 
Tierpark Görlitz, 02.03.04
Schafschur im Naturschutz-Tierpark Görlitz
Am 14. März findet ab 15:00 Uhr wieder die alljährliche Schafschur der Rauhwolligen Landschafe statt. Herr Elsner aus Uhsmannsdorf wird wie jedes Jahr die "Schere" in die Hand nehmen. Bleibt bloß zu hoffen, daß es bald warm wird, damit unsere Schafe mit ihrer
"Kurzhaarfrisur" nicht frieren.Für alle, die schon immer mal "rumspinnen" wollten, besteht auch die Möglichkeit mit Hilfe eines Spinnrades aus der Wolle einen Faden zu zaubern.
Auch unsere Kühe werden am Sonntag - im wahrsten Sinne des Wortes - mit eingespannt. Unsere Tierpfleger werden unsere Rinder vor einen Kuhwagen spannen, auf dem Kinder gern Platz nehmen können.

Zoopark Erfurt, 27.02.04
Damara mit Zahnbeschwerden
Mit Beginn des neuen Jahres war den Zootierpflegern des Huftier-Revieres im Thüringer Zoopark aufgefallen, dass die 10jährige Zebrastute Damara Probleme beim Zerkleinern ihres Futters hatte. Nun hat der Zoo zwar einen Tierarzt, jedoch nicht solche teuren Geräte zum Behandeln von kräftigen Pferdezähnen. Der Fachtierarzt für Pferde Dietmar Geelhaar aus Bad Langensalza ist spezialisiert auf die Behandlung großer Huftiere und nahm so Mitte Februar die Korrektur von Damaras Backenzähnen  vor. Da wilde Zebras sicherlich von Zahnbehandlungen nicht begeistert sind und gefährlich schlagen und beißen können, erhielt Damara zunächst von Zootierarzt  Dietmar Kulka mittels  Blasrohr eine Narkose. Danach wurde eine  riesige Maulsperre eingesetzt und Dietmar Geelhaar konnte mit dem Abraspeln der seitlichen scharfen Kanten des Treppengebisses beginnen. Die Behandlung lief so gut, dass Damara durch das Einspritzen eines Antidots  bereits 25 Minuten nach dem Beginn der Narkose wieder munter durch das Gehege lief.

Zoopark Erfurt, 27.02.04
Meise oder Spatz –Nistkastenkontrolle im Zoo
Ende Februar war im Thüringer Zoopark Erfurt wieder die Kontrolle und Reinigung der Nistkästen angesagt. Zootiermeister Günter Praedicow und Daniel Sutter vom Förder- und Bildungswerk entfernten aus den 53 Kästen die Nester der vergangenen Brutsaison und überprüften den Erhaltungszustand der Vogelquartiere.  Etwas über die Hälfte der Kästen war von Meisen angenommen worden. In einem Vogelkasten hatten im Sommer Hornissen gewohnt, ihr eigener Hornissenkasten blieb seit Jahren leer. Auch die Fledermauskästen waren offensichtlich unbenutzt geblieben. Die Nistkästen auf dem Roten Berg sind zwar nur ein kleiner Beitrag des Thüringer Zooparks zum Naturschutz, jedoch wurden so seit 1997 den Vögeln 374 Brutmöglichkeiten geboten.  171 Meisen- und 109 Sperlingspaare hatten ihre Chance genutzt. Im Laufe der letzten 7 Sommer könnten so etwa 1700 Blau- bzw. Kohlmeisen und 1000 Sperlinge aufgezogen worden sein. Auch 10 Staren- und 3 Rotschwänzchenbruten wuchsen auf.

Gelsenkirchen, 27. 02.04
Neue Eintrittspreise im Ruhr Zoo
Der Frühling kommt, die Winterpreise gehen. Zur kalten Jahreszeit hatte der Ruhr Zoo einen vergünstigten Wintertarif angeboten. Nun kündigen sich der Frühling, die warme Jahreszeit und viele neue Sonderveranstaltungen an, so dass ab dem 1. März wieder der gewohnte Eintrittspreis von 5,50 Euro für Erwachsene, 3,20 Euro für Kinder, 3,50 Euro für Schüler und Studenten erhoben wird.

Tierpark Chemnitz, 27.02.04
Information aus dem Tierpark Chemnitz:
Chemnitzer Emu bekommt einen Artgenossen
Mit einem Emu, einem australischen Laufvogel, wurde zur Eröffnung der neuen Känguru-Anlage im letzten Jahr eine bis dahin noch nie im Tierpark Chemnitz gehaltene Art gezeigt. Seit gestern teilt sich das Weibchen das Gehege nun nicht nur mit einer Gruppe Bennettkängurus, sondern auch mit einem männlichen Artgenossen. Der Emu-Hahn schlüpfte im Sommer vorigen Jahres aus dem Ei. Er ist zwar im Umgang mit anderen Emus vertraut, muss sich aber erst an die flinken Kängurus, die auch in der australischen Heimat mit Emus den gleichen Lebensraum besiedeln, gewöhnen.
Ausgewachsene Emus erreichen eine Scheitelhöhe von etwa 2 m und werden bis zu 40 kg schwer. Sie leben gesellig in Trupps in Australiens Baumsteppen und ernähren sich vorwiegend pflanzlich, verschmähen aber auch tierisches Eiweiß nicht. Besonders interessant ist, dass bei dieser Art das Männchen das Gelege alleine bebrütet und sich um den Nachwuchs kümmert.


Düsseldorf, 26.2.
Pelziger Nachwuchs im Aquazoo
Gundis und Weißbüschelaffen eröffnen den Reigen der Frühjahrsgeburten
Sie gehören zu den seltensten Kleinsäugetieren in Zoos: Die Gundis, nordafrikanische Nagetiere aus der Familie der Kammfinger im Aquazoo Düsseldorf, haben seit wenigen Tagen wieder Nachwuchs. Drei putzige kleine Fellbündelchen erkunden umsorgt von den Elterntiere ihre Umgebung und benagen - wie es ihrer Art entspricht - vorsichtig alles, was ihnen begegnet. Seit einigen Jahren wird in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Heine-Universität das Verhalten und die Ökologie dieser Tiere untersucht, für die in Kooperation mit dem Aquazoo auch ein Zuchtbuch geführt wird.
Einen ganz anderen Lebensraum, nämlich einen regelmäßig beregneten, haben die Weißbüschelaffen in unserer Tropenhalle. Auch bei ihnen hat sich vor rund 4 Wochen Nachwuchs eingestellt, der noch überwiegend auf dem Rücken des Vaters - die Mutter ist für das Säugen zuständig - sitzt. Übrigens: Für nächsten Samstag  wurden die Tierpatinnen und Paten zum 2. Patentag im Aquazoo eingeladen, um ganz persönlich von Dr. Wolfgang Gettmann als Zoodirektor empfangen und gemeinsam mit Tierpflegern als „VIPs“ betreut zu werden.

Wilhelma Stuttgart, 25.02.04
Frühling lässt sein blaues Band ...
Der Himmel über Stuttgart trägt kühles Einheitsgrau, es stinkt nach Abgas. Zur Zeit muss man die Sehnsucht nach Frühling also noch anderweitig stillen – beispielsweise mit einem Spaziergang durch die Gewächshäuser der Wilhelma! Im Wintergarten wird jetzt bei gemäßigten Temperaturen der Frühling eingeläutet: Zinerarien, Mimosen, verschiedenen Primeln, Hyazinthen und Osterglocken bringen bunte Farben ins helle Grün des Selaginella-Rasens. Das Erschnuppern der Blütendüfte weckt Hoffnungen, dass es auch draußen bald so weit sein möge!
Es sind zwar noch knapp 6 Wochen bis Ostern, aber die (Oster)hasen flitzen jetzt schon über die Wiesen. Zwar werden sicher noch etliche Schneeflöckchen über Stuttgart zu Boden taumeln, aber dessen ungeachtet gibt es auf dem Schaubauernhof demnächst auch die ersten Osterlämmer...




ZGF, 3.3.04
Update Galapagos
Forschungsarbeit auf Charles Darwin Station läuft wieder an
Nachdem die protestierenden Fischer auf den Galapagos Inseln (Ecuador) am vergangenen Freitag ihre Proteste beendet hatten, lief gestern der Forschungsalltag auf der Charles Darwin Station in Puerto Ayora wieder langsam an. Fast zwei Wochen lang hatten revoltierende Fischer die Zufahrt zur Forschungsstation und den Gebäuden des Nationalparkes blockiert und damit Station und Park de facto lahm gelegt.


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Natur- und Artenschutz

Sächsische Zeitung - 27. Feb 2004
Nur vier Wölfe sollen leben
Die Gegner der Lausitzer Wölfe machen mobil. 16 Nord-Sachsen, unter ihnen Landwirte, Tierzüchter, Jäger und Tourismus-Anbieter, haben in Neudorf-Klösterlich einen Verein gegründet, der die ungebremste Ausbreitung und Vermehrung der Lausitzer Wölfe verhindern will. „Unser Bestreben wird es sein, die Wolfspopulation auf drei bis vier Stück im Wolfsgebiet zu reduzieren“, sagte Joachim Bachmann, frischgebackener Vereinsvorsitzender und Jäger aus Bärwalde. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Bevölkerung vor Isegrimm zu schützen. „Es geht darum zu verhindern, dass jemals ein Kind von einem Wolf angegriffen oder gar getötet wird“, hieß es. Um dieses Ziel zu erreichen, wollen die „Artenschützer“ Aufklärungsarbeit leisten, den Behörden bei der Arbeit helfen und mit Gleichgesinnten Erfahrungen austauschen. „Vom Naturschutzgesetz her gesehen dürfte der Wolf gar nicht hier sein, denn er ist kein heimisches Tier, was es zu schützen gilt“, sagte Benno Retschke aus Hoyerswerda.

Soester Anzeiger - 28. Feb 2004
Sind Luchse bald wieder in freier Wildbahn anzutreffen?
Seit 250 Jahren sind Luchse in unseren Breiten in freier Natur nicht mehr anzutreffen. In den Arnsberger Wald sind die eleganten, katzenartigen Raubtiere mit einem Gewicht von 20 bis 25 Kilogramm inzwischen zurückgekehrt. Allerdings nicht freiwillig: Vor zwei Jahren errichtete die Stadt Warstein das bislang einzige Luchsgehege weit und breit und siedelte drei männliche Tiere an. Doch schon in wenigen Jahren könnten die Luchse auch jenseits des Wildpark-Zaunes wieder heimisch werden. Derzeit wird die Wiederansiedlung des Luchses in Nordrhein-Westfalen von einem ministeriellen Arbeitskreis vorbereitet. Es wird damit gerechnet, dass in zwei Jahren Ergebnisse vorliegen. Untersuchungen haben ergeben, dass die Eifel und der Arnsberger Wald für die Wiederansiedlung gute Bedingungen liefern.

Norddeutsche Neueste Nachrichten - 28. Feb 2004
Nachweis über den ersten Biber
 Ein eher ungewöhnlicher Gast hält sich zur Zeit im Biosphärenreservat Schaalsee auf. Ihn selbst hat man bisher nicht zu Gesicht bekommen, wohl aber seine Spuren. Aber auch die findet nur der aufmerksame Beobachter, denn der heimliche Besucher hält sich gern in wassernahem, unwegsamen Gelände auf und ist vorwiegend nachts aktiv. Die Rede ist vom Biber. Auf die Frage, ob sich am Schaalsee eine Biberpopulation entwickeln könnte, will sich Reiner Schmahl, zuständig für Artenschutz, nicht festlegen. "Wir gehen jedoch davon aus, dass es sich um ein Einzeltier handelt. Dass er einen Partner findet, ist eher unwahrscheinlich. Es ist der erste Bibernachweis am Schaalsee."

Berliner Morgenpost - 02. Mrz. 2004
Treffpnkt: Fledermauskeller
Die Zitadelle Spandau hat flatterhafte Untermieter. Zehntausende Fledermäuse überwintern jährlich in den Katakomben der Renaissancefestung, Hunderte haben in den dunklen Gewölben ganzjährig Quartier bezogen. Im Fledermauskeller des Berliner Artenschutzteams (BAT) können auf der Festung lebende Nilflughunde auch aus nächster Nähe beobachtet werden. Mit Ausstellungen und Vorträgen informieren die Betreiber über die Lebensgewohnheiten der Nachttiere. Von morgen an ist der Schaukeller bis auf weiteres jeden Mittwoch von 12 bis 18 Uhr sowie am zweiten und vierten Märzwochenende von 12 bis 16 Uhr geöffnet Für den Eintritt in den Schaukeller gelten im März herabgesetzte Eintrittspreise von 2, ermäßigt 1 Euro. Die Fledermausführungen zu den Katakomben kosten 8, ermäßigt 6,50 Euro.

Thüringer Allgemeine - 25. Febr. 2004
Alexander Claußen schützt Fledermäuse
Sie sind rar geworden, die Fledermäuse. Auch in Thüringen stehen sie längst auf der Liste der vom Aussterben bedrohten Arten. Mit Alexander Claußen haben die Flattertiere allerdings jemanden, der auf ihrer Seite ist. Seit mehr als 30 Jahren setzt sich der Eisenacher für ihren Schutz und für ihre Erforschung ein.

Hamburger Abendblatt - 3. Mrz 2004
Die Wiederkehr der Wanderfalken
Der Hamburger Zoologe Veit Hennig spricht morgen im Ahrensburger Haus der Natur (Bornkampsweg 35) über "Untergang und Wiederkehr des Peregrinus". Der auch so genannte Wanderfalke war in den Siebzigerjahren vom Aussterben bedroht. Hauptursache war der weltweite Einsatz des mittlerweile verbotenen Pflanzenschutzmittels DDT. Es wird im Fett von Beutetieren gespeichert und damit von den Falken mit ihrer Nahrung aufgenommen. Heute gibts in Stormarn keine Wanderfalken mehr. An den Küsten brüten die Greifvögel aber wieder. Die Umweltschutzorganisation World Wildlife Fund hofft, dass sie sich auch wieder im Binnenland ansiedeln.

Sächsische Zeitung - 28. Feb 2004
Noch ist Ole für Papa Toke kein Konkurrent
Fressen ist Tokes Lieblingsbeschäftigung. Bis zu 40 Kilogramm Grünzeug verspeist ein ausgewachsener Elch wie er täglich, vorzugsweise Blätter, Zweige und Rinde von Bäumen. Doch Tokes Hunger und der seiner drei Gefährten ist nicht groß genug für das 155 Hektar große Gehege auf dem früheren Truppenübungsplatz Dauban, der Heimat der stattlichen Landschaftspfleger. Schließlich sollen Toke, Kristina, Runa und Jungbulle Ole das Gelände offen und damit den Lebensraum seltener Pflanzen und Tiere erhalten. In der Praxis heißt das: Unerwünschte Birken und Kiefern müssen weg. In den Wintermonaten greifen deshalb Mitarbeiter des Fördervereins für die Natur der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft an kritischen Stellen regulierend ein. Das Nahrungsangebot auf dem früheren Panzerschießplatz wäre ausreichend für zehn Elche, sagt Biologe Michael Striese, der die tierischen Waldarbeiter betreut. Zum Zuwachs auf natürlichem Weg gibt es derzeit keine Alternative. Mitte vorigen Jahres stand die Zukunft der Elch-Familie in den Sternen, denn das in Deutschland einmalige Forschungsprojekt war ausgelaufen, die Gelder des Bundesministeriums für Forschung auch, in dessen Auftrag sich die Elche durch die Landschaft fraßen. Ein Förderantrag an den Freistaat Sachsen blieb bis zum Herbst ohne Ergebnis. Dann kam das befreiende Signal: 300 Euro je Hektar bekommt der Förderverein im Jahr für die Pflege der Fläche. Unterstützung haben auch der Niederschlesische Oberlausitzkreis und der Landkreis Bautzen signalisiert:

Österreich Journal - 27. Feb 2004
WWF verteilt Naturschutz-Zeugnis
Nach 10 Jahren Naturschutzarbeit in Tirol verteilt der WWF heute ein Zeugnis an die Tiroler Naturschutzlandesräte von 1994 - 2004.  Vor zehn Jahren eröffnete der WWF Österreich ein Büro in Tirol und schaffte damit die Voraussetzungen für den Wandel von einer ehren- in eine hauptamtlichen Struktur. In den ersten fünf Jahren konzentrierten sich die Aktivitäten auf die Verhinderung des Kraftwerks Streimbach und die Unterschutzstellung des Tiroler Lech als Natura 2000 Gebiet. Seit 1999 arbeitet der WWF gemeinsam mit Partnern in CH, I, D, F und SLO an einem internationalen Programm zur Erhaltung der Biodiversität im Alpenraum und stellt somit eine Drehscheibe für den Naturraum Alpen dar. Mit dem heutigen Tag übernimmt Mag. Hermann Sonntag die Leitung des WWF Alpenbüro in Innsbruck. DI Andreas Baumüller wird im Europabüro des WWF als "Mann in Brüssel" für die Alpen tätig.

DPA OTS (Pressemitteilung) - 27. Feb 2004
Artenschutz: Tödliche Lärm-Attacke verhindert
Weltweite Proteste haben in letzter Minute seismische Tests im Golf von Mexiko verhindert. Mit extrem lauten Schallwellen hätten Forscher bei Untersuchungen vor Yucatan das Leben Tausender Wale, Delphine und anderer Meerestiere akut gefährdet. Schon am kommenden Montag sollten die Extremtests beginnen. Und längst war das Forschungsschiff "Maurice Ewing" unterwegs zum Untersuchungsgebiet. Vor der Halbinsel Yucatan im Golf von Mexico planten Wissenschafter, mittels so genannter Luftpulser extrem starke Schockwellen durchs Wasser zu jagen. Um dem Aussterben der Dinosaurier auf die Spur zu kommen, wollten Wissenschafter der Universitäten Cambridge und Texas mit ihren seismischen Tests den gigantischen unterseeischen Chicxulub-Krater erforschen. Zu diesem Zweck hätten sie fast unvorstellbare - für viele Fische und Meeressäuger tödliche - Lautstärken von bis zu 255 Dezibel erzeugt. Doch nun hat die Regierung Mexikos der "Maurice Ewing" untersagt, in mexikanische Hoheitsgewässer einzudringen.

Galapagos fishers end protest in contested pact
Fishers ended a week-long strike in Ecuador's Galapagos islands on Friday after the government agreed to review norms in a pact that upset conservationists trying to protect the archipelago's unique wildlife.

http://www.enn.com/news/2004-03-02/s_13596.asp

First Michigan wolverine spotted in 200 years

A biologist has confirmed the sighting of a real Michigan wolverine, about 200 years after the species was last seen in the state.

http://www.enn.com/news/2004-02-27/s_13529.asp

Bangladesh begins tiger census in fragile wetlands

Men in fiberglass vests fanned out across mangrove swamps in Bangladesh on Thursday carrying rifles, firecrackers and nylon nets to count tigers in the home of the world's largest population of the big cats.

http://www.enn.com/news/2004-02-27/s_13528.asp

Koalas ruining Australian island

Fast breeding, thousands of koalas are eating themselves out of home. But authorities refuse to heed conservationists' pleas to reduce the population, fearing a backlash from tourists and animal rights activists.

http://www.enn.com/news/2004-03-02/s_13593.asp

Ecotourism takes a toll on wildlife

Ecotourism is taking its toll on wildlife and may be endangering the survival of the very animals people are flocking to see

http://www.enn.com/news/2004-03-04/s_13696.asp

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Weitere Infos

Der Zoofreund
Zeitschrift der Zoofreunde Hannover e.V.
Nr. 131, März 2004:
Afrika in Osnabrück: Samburu
Die bedrohten Riesen - Haltung und Zucht von Riesenelenantilopen
Eine Hirschziegenantilope als Kinderspielzeug?
Neues aus anderen Zoos
Die neue Straußenanlage im Tierpark Berlin
Hermann Ruhe, verstorben am 14.12.2003



15. Zoohistorica Arnheim 2004
Das 15. internationale Treffen der Sammler von allem rund um die Tiergärtnerei
Burgers’ Zoo, Arnheim, NL, 10. – 12. September 2004
Einladung und Programm unter ZooAG-Zoosammlertreff.htm




Voluntary primate keepers needed
  The Mona Foundation is the only primate sanctuary in Spain. Our aim is to provide a better life for primates who have been exploited by people. Here we rehabilitate and socialize the primates into family groups.
  At the moment, our sanctuary is home to nine chimpanzees and three macaques. Our main enclosure consists of a space of more than 5000 square meters, in which we aim to provide an environment as close as possible to that they would enjoy in the wild.
  The Mona Foundation is looking for hard-working, dedicated people who are interested in helping us in our mission. Volunteer duties will depend upon the center's requirements which will vary according to the time of the year. Volunteer responsibilities include: cleaning, feeding, enrichment and general maintenance such as gardening, painting, and building work. Volunteers also help with administrative duties and in welcoming visitors for which good presentation skills are needed.
  Voluntary primate keepers must be able to commit to a period of six months working at the sanctuary and be present five days and five nights each week. All voluntary posts are subject to a one month trail period.
  The following skills and experience are considered valuable:
-previous work with animals, particularly wild animals.
-construction, electrical and mechanical skills.
-administration, fund-raising, public relations and good writing skills.
-a good general level of education.
 To apply for a voluntary position at the Mona Foundation please contact us by e-mail: mona1@fundacionmona.org
 For more information about the Mona Foundation please refer to our web site: www.fundacionmona.org




Ostsee Zeitung - 28. Feb 2004
Streit um Renten-Domizil für Affen
Für 39 Schimpansen, die jahrelang als Versuchstiere in niederländischen Laboren dienten, ist ihr versprochenes Rentendomizil in Spanien nicht mehr sicher. Als der niederländische Gesundheitsminister Hans Hoogervoorst erfuhr, dass das Programm die Regierung pro Tier etwa 13.000 Euro kosten würde, drohte er, das Projekt zurückzuziehen. Damit löste er einen Aufschrei unter Tierschützern aus. Die niederländischen Behörden gaben jetzt bekannt, dass sie über eine Kostenreduzierung verhandeln wollen. Laut einer 2002 getroffenen Vereinbarung sollten die Affen dieses Jahr in ihr eigenes, 45 Hektar großes Gehege an die Costa Blanca ziehen. Doch Hoogervoorst, der sein Amt erst nach dieser Abmachung antrat, bezeichnete die Affen-Rente als „ziemlich wahnsinnig“. „Sie können doch in holländische Zoos kommen“, sagte er.

SonntagsBlick - 28. Feb 2004
Affen bangen um Rente
39 bewährte Labor-Schimpansen sollten ihren Lebensabend im sonnigen Spanien verbringen. Zu teuer für den niederländischen Gesundheitsminister. Der Umzug an die spanische Costa Blanca wurde 2002 geplant, Gründe dafür sind unter anderem die niedrigeren Lebenserhaltungskosten. Für die niederländischen Behörden sind diese allerdings immer noch zu hoch, höher als die Sozialversicherungsleistungen für manchen Landsmann! Gesundheitsminister Hans Hoogervorst bezeichnete die Schimpansenrente als «ziemlich wahnsinnig» und schlug vor, die Tiere in holländischen Zoos unterzubringen. Das war zuviel für die Organisation Stichting AAP, die die Rente für zwei Gruppen von Laboraffen organisiert hat: Die Tiere könnten nicht einfach getrennt werden, sie hätten eine festgelegte Sozialordnung. Zudem würden Zoos keine Labortiere aufnehmen, 23 der Schimpansen könnten mit einem Biss Menschen anstecken – mit HIV oder Hepatitis C! Der Unterhalt der infizierten Affen, die selbst nicht krank sind, würde in den Niederlanden jährlich umgerechnet knapp 70'000 Franken pro Tier kosten. Während die Behörden nun über mögliche Kostenreduzierungen verhandeln wollen, erklärten Tierrechtlern, dass sie in ihrem Kampf für die Versuchsschimpansen nicht nachgeben werden.



Schließung des Zoos Bordeaux-Pessac

http://www.leszoosdanslemonde.com/html/actualite/actualite.htm
Gegründet am 8. August 1976 von Jean Ducuing, hat sich der Zoo von Pessac im Laufe der Jahre auf einer Fläche von 5 Hektar entwickelt. Ducuing wurde durch Flußpferd Komyr am 1. November 1999 getötet, seither leitete Ehefrau Monique Ducuing den Park. Die Einrichtungen des Parks erfüllten nicht mehr die Erwartungen einer immer anspruchsvolleren Öffentlichkeit. Ein Modernisierungsprogramm, das die Besucherzahl von 70.000 auf 150.000 im Jahr steigern sollte, startete 2001.  Die Stadt Pessac versucht ebenfalls, den Zoo in ihr Projekt „Ecosite Bourgailh" einzufügen, aber Familie Ducuing hielt am Standort des Zoos fest. Die Hitzewelle des Sommers 2003 und der Besucherverlust der letzten Monate waren verhängnisvoll. Das Handelssgericht von Bordeaux leitete am 18. Februar 2004 die gerichtliche Liquidation ein.
Abbildung: Zooführer aus den frühen 80er Jahren; Jean Ducuing, seine Tochter und Flußpferd Komyr




Neue Viren-Tricks:
Die neuesten Viren schleusen sich als ZIP-Attachment ein, oder kommen mit einer angeblichen Meldung des eigenen System-Administrators.
Das sieht dann so aus:
"Dear user, the management of Zoo-ag.de mailing system wants to let you know that you have been infected by a proxy-relay trojan server. For details see the attach. Best wishes, The Zoo-ag.de team"
Wie gut, wenn man weiß, daß es kein solches Mailsystem gibt und man selbst der Webmaster ist...
In jedem Fall ist es Zeit für das neuste Virenschutz-Update!

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Neue Veröffentlichungen

Asiatische Sumpfschildkröten
Asiatische Sumpfschildkröten sind in ihrem Verbreitungsgebiet noch immer begehrtes Nahrungsmittel und "Lieferanten" für zweifelhafte Medikamente. Umso mehr kommt ihrer Haltung und Vermehrung in Menschenobhut besondere Bedeutung zu. In seinem neuen Buch widmet sich der erfahrene und angesehene Schildkrötenexperte Maik Schilde den Vertretern der asiatischen Sumpfschildkrötenfauna und berichtet über ihre Lebensweise, die Gefährdung sowie Haltung und Zucht.
Voraussichtlich Ende März erscheint das ca. 192 Seiten umfassende Werk (Hardcover, 201 Farbfotos, Verbreitungskarten, Tabellen, Grafiken), 39,80 EUR, bei Bestellung über www.heimtierbuch.de innerhalb Deutschlands versandkostenfrei und - ein besonderes "Schmankerl" für die Leser der Zoopresseschau: Auf Wunsch erhalten die Besteller ein vom Autoren handsigniertes Exemplar!



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Ausstellungen

OLTEN Naturmuseum Olten:
LEBENDE OSTERHASEN UND KÜKEN
2.4. bis 18.4.2004
http://www.naturmuseum-olten.ch

BERLIN Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem:
VICTORIA & CO. IN BERLIN
100. Geburtstag des Botanischen Gartens
bis 5.9.2004
http://www.bgbm.org/BGBM

BAD WURZACH Naturschutzzentrum:
UND IST MEIN NEST GEBAUT, SING ICH ZUM DANKE DIR...
Nisthilfen für Vögel, Fledermäuse und Insekten
bis 18.4.2004


VILLINGEN-SCHWENNINGEN Uhrenindustriemuseum:
DAS GLÜCK FLIEGT IN DER LUFT
Die Geschichte der Brieftauben
bis 31.3.2004

ZÜRICH Landesmuseum Zürich:
FASZINATION FORSCHUNG
März 2004 bis Juni 2004
http://www.musee-suisse.ch

GOTHA Museum der Natur:
KANARISCHE INSELN. SCHMELZTIEGEL DER EVOLUTION
bis 31.3.2004

BAD DÜRKHEIM Pfalzmuseum für Naturkunde
PFLANZEN UND TIERE DES JAHRES 2004
Ab März 2004
http://www.pfalzmuseum.de/

PADERBORN Naturkundemuseum im Marstall:
GLANZLICHTER 2003 - Projekt Natur & Fotografie
bis 14.3.2004
http://www.paderborn.de/cs_kunst_kultur/content/sp_auto_7329.php

BIEL-BIENNE Schweizerisches Landesmuseum
Über den Ursprung unserer Haustiere
(mit Pro Specie Rara)
bis März 2004
http://webmuseen.de/Ausstell_23731.html

Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
TV-Tipps

tv.nrw: Samstags ca. 18:15 Uhr "Ein Platz für Tiere" mit Bernhard Grzimek aus den 70er und 80er Jahren; teilweise mit Zoo-Berichten. 
RTL2, Sonntags ca 13:30: Mehrere Folgen "Crocodile Hunter", mit Steve Irvin, aus dem Australia Zoo, Beerwah
tv.nrw wiederholt diese Woche täglich um 20:15 die Reihe "Großstadtdschungel - Zoos in NRW"

Do., 04.03.2004, 16:00-16:30 3sat, Zoos der Welt, Affenliebe, Affenfriede ..., Bonobos in San Diego
Fr., 05.03.2004, 13:30-14:00 MDR, Welt der Tiere, Gesichter im Urwald – Muriqui
Fr., 05.03.2004, 15:35-16:00 HR, Deutschlands verbotene Zonen, Wildnis russische Manöverplätze
Fr., 05.03.2004, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Geschichten aus dem Leipziger Zoo
Fr., 05.03.2004, 21:30-22:00 Phönix, Kamtschaka - Ein Naturparadies in Gefahr
Sa., 06.03.2004, 14:45-15:00 MDR, Elefant, Tiger & Co., Riskante OP im Giraffenhaus
Sa., 06.03.2004, 17:55-18:30 VOX, tierzeit: Fangschreckenkrebse - Scharfschützen des Meeres
Sa., 06.03.2004, 23:30-00:00 N3, Die Insel der Drachen, Indonesiens Urzeit-Echsen in Gefahr
So., 07.03.2004, 09:50-10:50 VOX, Süddeutsche TV, Thema: Wie das Nashorn Liebe macht - Ein Jahr im Kölner Zoo, Teil 4
Di., 09.03.2004, 14:15-15:00 ZDF, Wunderbare Welt, Puszta - Im Schatten der Wanderdünen
Di., 09.03.2004, 20:15-21:05 ORF2, Universum, Down under - Wildes Australien, 2. Teil: Das rote Herz
Mi., 10.03.2004, 06:30-07:00 BR, Wandernde Perlen, fliegende Edelsteine, und heimliche Baumeister - Leben am Wasser
Mi., 10.03.2004, 18:30-19:15 Phönix, Nach uns die Sintflut?, Der wachsende Widerstand gegen Großstaudämme
Mi., 10.03.2004, 20:15-21:00 N3, Tierwelten, Vorsicht Menschenfresser!, Jagd auf Indiens Leoparden
Do., 11.03.2004, 16:00-16:30 3sat, Zoos der Welt, Von Krefeld in den Dschungel
Do., 11.03.2004, 20:00-20:55 SF1, Erdmännchen, Mit der Kamera im Rudel
Fr., 12.03.2004, 13:30-14:00 MDR, Nala ist zurück!, Buckelwale in Australien
Fr., 12.03.2004, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Geschichten aus dem Leipziger Zoo
Fr., 12.03.2004, 20:15 rbb: tier zuliebe: Neue Sendereihe jeweils freitags 20.15 aus dem DOM Aquaree Berlin mit dem 900000-l-Aquarium.
Sa., 13.03.2004, 14:45-15:00 MDR, Hierzulande, Elefant, Tiger & Co, Trubel um einen kleinen Elefanten
Sa., 13.03.2004, 17:55-18:30 VOX, tierzeit, Die Wild-Life-Reportage, Thema: Asiens Schildkröten - Rettung in letzter Minute?
So., 14.03.2004, 06:05-06:35 SF1, Die Rückkehr der Schildkröten


ausführliche Vier-Wochen-Vorschau: 
http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm
 

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