 |  | | | Ausgabe 200! vom 12. Februar 2004 | | Liebe Leser, Hier ist sie also, die 200. Ausgabe der Zoopresseschau. Seit über vier Jahren versorgen wir Sie jetzt mit Informationen über Zoos und Naturschutz. Mit einigem Stolz dürfen wir sagen, daß es nur wenige Veröffentlichungen zum Thema gibt, die mehr Ausgaben gesehen haben und dabei so viele Leser erreichen. Ich erspare Ihnen eine Hochrechnung, wie viele Artikel es insgesamt wohl gewesen sind, und komme gleich zum Wesentlichen: Jubiläums-Rätsel! Dank mehrerer großzügiger Sachspenden haben wir eine Reihe schöner Preise im Gesamtwert von über 250 Euro für Sie - mitmachen lohnt sich. Neu gestaltet ist nun auch die Homepage der Zoopresseschau. Hier finden Sie jetzt nicht nur wie gewohnt das Archiv mit Suchfunktion, Hintergrund-Infos und Impressum, sondern nun noch übersichtlichere An-, Ab- und Ummeldefunktionen und weitere Optionen. Künftig werden wir hier auch noch weitere Service-Seiten anbieten. Schauen Sie mal rein - wie gewohnt www.zoopresseschau.info. Kommentare sind willkommen! Nun aber zu unserem Rätsel - viel Spaß und viel Glück! Dirk Petzold Jubiläums-Rätsel Die gesuchten Buchstaben ergeben das Lösungswort - eine hoch bedrohte Tierart. Alle Fragen stammen aus Pressemitteilungen im Jahr 2003 - Sie können also zur Lösung wahlweise Ihr Fachwissen, Ihr Erinnerungsvermögen oder unser Archiv bemühen. | Nachwuchs bei den ??? Daß dieses Jahr in der Wilhelma wieder 2 Jungtiere bei den auch Hutiacongas genannten Tieren geboren wurden, ist durchaus Anlaß zur Freude schließlich sind die seltenen Nager eine zoologische Kostbarkeit. Gesucht ist der 3. Buchstabe | | Tapirschutzprojekt in Ekuador Der Zoo ??? wird einen wichtigen Beitrag zur Rettung des Flachlandtapirs und seines Lebensraumes leisten. Gesucht ist der 1. Buchstabe | | Neues vom Regenwaldprojekt des Kölner Zoos Spektakuläre Wiederentdeckung einer seltenen Giftschlangenart im Karstwaldmassiv Vietnams. Der Gattungsname ??? heißt so viel wie "die Schlange mit den dreigehörnten Schuppen" Gesucht ist der 1. Buchstabe | | Rechtzeitig zum Tierparkfest eine kleine Sensation: erstmals Chemnitzer Nachwuchs bei den sehr seltenen ???-Wildeseln Gesucht ist der 2. Buchstabe | | Per genetischem Fingerabdruck Tierschmugglern auf der Spur! Der Vogelpark ??? beteiligt sich an einem Forschungsprojekt, das mit Hilfe zahlreicher Federproben eine neue Verwandtschaftsanalyse von Großpapageien entwickelt. Gesucht ist der 1. Buchstabe | | Affenbaby im Fellrucksack immer dabei Im Tier- und Freizeitpark ??? gibt es zur Zeit ein Sorgenkind bei Siamangs. Tierpflegerin Martina läuft mit einem Fellsäckchen am Körperherum, und drinnen schläft Mowgli. Gesucht ist der 5. Buchstabe | | Madagaskarprojekt des Vogelparks Walsrode Der Vogelpark Walsrode und der Parc Botanique et Zoologique de Tsimbazaza in ??? betreiben gemeinsame Zuchtprogramme für seltene madegassische Vogelarten. Inzwischen sind die ersten spektakulären Nachzuchterfolge zu verzeichnen! Gesucht ist der 1. Buchstabe | | Schneeleopardin namens ??? Der fünfjährige Schneelopard Parton ist begeistert, er hat eine neue Herzensdame bekommen. Die wunderschöne Leodame hat den Umzug in den Wildpark Lüneburger Heide gut überstanden. Gesucht ist der 4. Buchstabe | | Quallen mit Gebrauchsanleitung Seit kurzem kann Burgers Ocean in ??? den Besucher echte Quallen zeigen. Es handelt sich um die Indo-Pazifische Wurzelmundqualle. Gesucht ist der 1. Buchstabe | 1. Preis: Ein Tiger Foto-Poster von Eye-of-the-Tiger im Format 50 x 70 cm  Als Motiv wahlweise: Die Sumatra-Tigerin Dumai in der Stuttgarter Wilhelma (l) oder eine Studie des Amur-Tigers Jantar aus dem Tiergarten Nürnberg (r). Das hochwertige Poster auf Fotopapier ist eine Sonderanfertigung aus der großartigen Tiger-Reihe von Harald Löffler, die er zugunsten der EAZA Tiger-Kampagne anbietet. Die Website dieser Non-Profit-Privatinitiative für den Naturschutz verdient schon allein wegen der übrigen Motive einen Besuch: http://www.Eye-of-the-Tiger.com/eaza/ 2. Preis: Ein Art- oder Rasseschild von NaBiT im Format DIN A4 für eine Wildtierart oder Haustierrasse nach Wahl. Natürlich eines der bewährten hochwertigen, wetterfesten, unzerbrechlichen, oberflächengeschützten Zoo-Schilder auf stabilen Aluplatten. Verfügbare Motive: http://www.nabit-gbr.com/NaBiT_GbR/Angebot/angebot.html 3. und 4. Preis: Je ein Buch-Gutschein über 25 Euro bei Special Interest Bookstores, Andreas S. Hennig, Leipzig aus den Katalogen unter www.bahnundbuch.de www.heimtierbuch.de www.herpetobuch.com 5. und 6. Preis: Je zwei Eintrittskarten für den Vogelpark Walsrode für die Saison 2004 www.vogelpark-walsrode.de 7. und 8. Preis: Je eine CD-ROM "Zoos in Deutschland" von NaturSpot, Herford unter Mitarbeit der Zoo-AG Allen Preis-Stiftern einen herzlichen Dank! Das Lösungswort senden Sie bitte in den nächsten zwei Wochen (bis spätestens 29. Februar 2004) mit dem Betreff "Rätsellösung" an unsere Redaktionsadresse ( ), zusammen mit einer Postadresse für den Versand. Die Gewinner werden ausgelost, per E-Mail benachrichtigt, und, falls es uns nicht verwehrt wird, in der Zoopresseschau bekannt gegeben. (Rechtlicher Hinweis: Dies ist kein "Gewinnspiel", wir werden die Gewinner weder unter notarieller Aufsicht ermitteln, noch haben wir besondere Teilbnahmebedingungen.) | | Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | | Zoos und Tierparks | NÖN Online - 07. Feb. 2004 Restliche Mitarbeiter verlassen Safaripark Die 30 im Safaripark Gänserndorf verbliebenen Mitarbeiter werden am Sonntag geschlossen ihren Austritt aus dem Betrieb bekannt geben. Ab Montag beginnt für sie dann ein dreimonatiges befristetes Dienstverhältnis in der "Safaripark Tierbetreuungs Ges.m.b.H.". Diese Gesellschaft wurde nach Angaben von Robert Taibl, stellvertretender Bezirksstellenleiter der Arbeiterkammer Niederösterreich (AKNÖ), gestern durch die Österreichische Zoo Organisation (OZO) und das Konrad-Lorenz-Institut Grünau (OÖ) ins Leben gerufen. "In den kommenden drei Monaten sollte sich herausstellen, ob der Masseverwalter Interessenten für eine Nachfolge findet", so Taibl. Die Versorgung der Tiere ist laut Taibl gesichert. Die Pfleger im Safaripark haben zudem großes Lob von den Experten der OZO für ihre vorbildliche Arbeit mit den Tieren erhalten. Tiroler Tageszeitung Online - 09. Feb. 2004 Safaripark Gänserndorf: Großteil der Belegschaft macht nicht weiter Beim insolventen Safaripark Gänserndorf hat sich die Entwicklung weiter zugespitzt: Der überwiegende Teil der Belegschaft mache nicht mehr weiter, teilte AKNÖ-Vizepräsident Roland Sperk mit. Grund: Die von der Auffanggesellschaft vorgelegten neuen Dienstverträge seien "unter jeder Würde" und würden massive finanzielle Einbußen bedeuten. Für die 30 verbliebenen Mitarbeiter, die geschlossen ausgetreten waren, hätte heute ein dreimonatiges befristetes Dienstverhältnis in der "Safaripark Tierbetreuungs ges.m.b.H." beginnen sollen. Angesichts der neuen Verträge, auf Grund derer sie laut Sperk "um einige Hundert Euro" weniger verdienen würden, seien einige weibliche Beschäftigte in Tränen ausgebrochen. Lediglich eine Mitarbeiterin des Affenhauses und sieben ausländische Beschäftigte würden bleiben. Kurier - 09. Feb. 2004 Safaripark: Nicht Fisch, nicht Fleisch Von einem "menschenunwürdigen Vorgehen gegenüber jenen, die monatelang ohne Bezahlung durchgehalten haben", sprach AKNÖ-Vizepräsident Roland Sperk am Montag in einer improvisierten Pressekonferenz mit den ausgetretenen Beschäftigten in Gänserndorf. Rein arbeitsrechtlich seien die von der "Safaripark Tierbetreuungs Ges.m.b.H." vorgelegten Dienstverträge in Ordnung gewesen, sie hätten aber eine massive Schlechterstellung bedeutet. Das Minus hätte einige Hundert Euro betragen. So hätte es u.a. keine Zulagen gegeben, obwohl Schönbrunn-Direktor Helmut Pechlaner selbst die Arbeit im Elefantenhaus als lebensgefährlich bezeichnet hätte. "Wir sind zu Verhandlungen bereit, aber man muss mit uns reden", bringt es eine Mitarbeiterin auf den Punkt. Empört ist man auch darüber, quasi den "schwarzen Peter" zugeschoben zu bekommen. So soll der neue Betriebsleiter laut der Mitarbeiter bei Vorlage der Dienstverträge sinngemäß gesagt haben: "Ihr seid daran schuld, dass der Safaripark so schlecht da steht." NÖN Online - 10. Feb. 2004 Safaripark: Zukunftsperspektive gibt Hoffnung Nach den Turbulenzen der vergangenen Tage rund um die neuen Dienstverträge der Mitarbeiter des Safariparks Gänserndorf, scheinen seit Dienstag die Weichen für die Zukunft gestellt. Wie AKNÖ-Vizepräsident Roland Sperk der APA mitteilte, haben 28 von 30 Mitarbeitern die von der Österreichischen Zoo Organisation (OZO) adaptierten Verträge unterzeichnet. Man habe den von der Insolvenz des Safariparks betroffenen Dienstnehmern seitens der OZO "wieder eine Zukunftsperspektive" geboten, die über die Dauer der dreimonatigen Dienstverträge hinausgehe. "Es wurden gestern (Montag, Anm.) noch Einzelgespräche geführt und finanzielle Verbesserungen - wie etwa Zulagen - in die Verträge eingearbeitet", sagte Sperk. Die aktuellen Ereignisse haben bei der verbliebenen Belegschaft in Gänserndorf für "gelöstere Stimmung und Ruhe" gesorgt, die Hoffnung auf ein Weiterbestehen des Safariparks sei laut Sperk nun wieder gestiegen. Berliner Morgenpost - 11. Feb. 2004 Teure Tiere: Zehn Euro Eintritt für den Zoo Noch laufen die Verhandlungen ums Geld, eines aber ist jetzt schon klar: Die Tiere werden teurer. Am Montag hatten sich die Direktoren von Zoo und Tierpark erneut mit Vertretern der Senatsfinanzverwaltung getroffen. Am Nachmittag berichteten sie dem Zoo-Aufsichtsrat und erörterten Sparmöglichkeiten. Fazit: Die Zusammenarbeit muss verstärkt, Personal weiter abgebaut und der Eintritt erhöht werden. Um die Forderungen des Senats erfüllen zu können, werden noch in diesem Jahr die Eintrittspreise von 9 Euro für Erwachsene und 4,50 Euro für Kinder auf 10 und ermäßigt 5 Euro erhöht. Der Zoo soll in diesem Jahr mit 2,5 Millionen Euro von der Stadt bezuschusst werden. Das sind 250 000 Euro weniger als 2003. Der Tierpark soll nur noch 7,45 Millionen Euro bekommen, das macht in Friedrichsfelde ein Minus von rund 620 000 Euro. Im kommenden Jahr werden die Subventionen weiter sinken. "Wir haben nachgelassen. Im kommenden Jahr wird es 200 000 Euro mehr als geplant geben", sagte gestern Matthias Kolbeck, Sprecher der Senatsfinanzverwaltung. Für die Direktoren ist das nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Trotz der 200 000 Euro bleibe immer noch ein Loch von 249 000 Euro, die einen nicht gedeckten Haushalt 2005 zur Folge hätten. Zoo-Direktor Jürgen Lange warnte gestern Abend vor den Folgen: "Es geht jetzt um die Existenz der beiden Betriebe." Für ihn und seinen Kollegen Bernhard Blaszkiewitz sind die Forderungen nach wie vor zu hoch und zeitlich zu knapp. Die Direktoren wünschen "eine realistische Basis" und außerdem Planungssicherheit für die kommenden fünf Jahre. Entschieden ist bislang noch nichts, die Verhandlungen laufen weiter. Ende des Monats werden die konkreten Summen im Hauptausschuss ausgehandelt, im März wird das Parlament den Haushalt beschließen. Planung und Bau Neue Ruhr Zeitung - 06. Feb. 2004 Tiergarten bekommt Pinguine Der Tiergarten bekommt Pinguine - das hat der Verein Klever Tiergarten in seiner letzten Sitzung beschlossen. Noch in diesem Jahr sollen die putzigen Vögel einziehen. Das Seehundbecken wird somit zu einer lustigen Wohngemeinschaft. Denn neben Robbie und Lisa sollen dann noch sechs Pinguine dort wohnen. Weil allerdings Seehunde und Pinguine fast immer vor allem das eine wollen - Fisch - und die Seehunde bei der Fütterung schneller und durchsetzungsfähiger sind, sollen die Vögel nicht nur Unterstände sondern auch ein seperates Speisezimmer bekommen. Durch Findlinge soll, so stellt es sich Cornelissen vor, ein Bereich abgetrennt werden, den die Pinguine durch eine Tür betreten können, die Seehunde aber nicht. Wann und woher genau die Pinguine kommen sollen, steht noch nicht fest. Esels-, Galapagos- oder Humboldpinguine sollen es sein - denn die kommen, im Gegensatz etwa zu kälteliebenden Königspinguinen, mit dem niederrheinischen Schmuddelwetter gut zurecht. Aktionen Hamburger Abendblatt - 06. Feb. 2004 Eekholt feiert mit den Wölfen Das Märchen vom "bösen" Wolf spukt durch die Köpfe vieler Menschen. Der Wildpark Eekholt möchte mit diesem Vorurteil aufräumen. Und so erwartet der Wildpark am kommenden Wochenende einen Besucheransturm, wenn die 9. Eekholter Wolfsnächte gefeiert werden. Hamburger Abendblatt - 07. Feb. 2004 "Wolfsnächte" im Wildpark Schaurig-schön ist es, wenn die Wölfe in der Winternacht ihre Stimmen erheben. Die Verantwortlichen des Wildparks Eekholt des Ueterseners Dr. Hans-Heinrich Hatlapa laden für heute und den morgigen Sonntag zu den bei Besuchern sehr beliebten "Wolfsnächten" in das Naturerlebniszentrum ein. Berliner Zeitung - 09. Feb. 2004 BerlinOnline: Olms Tierfotos länger zu sehen Die Ausstellung "Berliner Tierpark- und Zooporträts" im Tierpark ist wegen der großen Resonanz verlängert worden. Sie ist bis zum 29. Februar im Affenhaus zu sehen. Gezeigt werden 266 Aufnahmen von Tieren und Pflegern des Fotoreporters bei der Berliner Zeitung Wulf Olm. Ostsee Zeitung - 09. Feb. 2004 Wissensquiz, Ponyreiten und Gipsfiguren bemalen Kluge Köpfe sind gefragt heißt eine Ferienveranstaltung im Grimmener Tierpark. Am Mittwoch können Schüler von 13.30 bis 15 Uhr ihr Können bei einem Wissenstoto unter Beweis stellen. In der gleichen Zeit werden am Donnerstag Gipsfiguren bemalt. Nachwuchs Berliner Morgenpost - 07. Feb. 2004 Die gute Nachricht Bei einer der weltweit seltensten Vogelarten, den Bali-Staren, ist im Berliner Zoo Nachwuchs geschlüpft. Seit den 70er-Jahren gibt es nun erstmals wieder einen Jungvogel bei den fast schneeweißen Tieren. Berliner Zeitung - 09. Feb. 2004 Ornithologische Sensation im Zoo Ein Ende Januar geschlüpfter Balistar ist zurzeit die Sensation im Berliner Zoologischen Garten, zumindest bei den Ornithologen. Denn Balistare sind in ihrer Heimat Bali gefährdet. Weil sie dort als heilige Tiere gesehen werden, endet ihr Lebensabend häufig in Käfigen wohlhabender Menschen. Der Berliner Zoo, der sich seit den 70er-Jahren an der Zucht der Tiere beteiligt, wartete bislang vergebens auf kleine Balistare. Der jetzt geschlüpfte Vogel fällt vor allem durch einen knallroten Verband an einem Bein auf. Den muss er tragen, nachdem er aus seiner Nisthöhle fiel. Berliner Zeitung - 11. Feb. 2004 Rothschild-Giraffenbaby kam in der Nacht Die Giraffenherde im Tierpark Berlin hat ein neues Mitglied. In der Nacht zu Dienstag kam ein Jungtier zur Welt. Damit bekommt das jüngste Tier der Herde, die kleine Paula, sieben Monate nach ihrer Geburt ein Geschwisterchen. Das Neugeborene wird zurzeit abgeschirmt. Die Zahl der Giraffen könnte im Frühjahr auf acht steigen - Mitarbeiter berichten, dass eine weitere Kuh trächtig ist. Berliner Kurier - 08. Feb. 2004 Tierischer Seitenhüpfer Wenn die Wally mit dem Willy ... Dann haben die beiden Kängurus aus Marienfelde viel Spaß miteinander, der aber ohne Folgen bleibt. Eigentlich. Denn Wally hat jetzt ein winziges Baby mit dunklen Knopfaugen im Beutel. "Das ist eine kleine Sensation", sagt Zoologe Rolf Rese (43) vom Privaten Museum für Tierkunde Berlin. "Bisher war unbekannt, dass die beiden Arten überhaupt Nachwuchs miteinander zeugen können." Schließlich leben sie in verschiedenen Regionen Australiens. Rolf Rese hatte die beiden Kängurus vor sieben Jahren von der Universität Bielefeld bekommen, weil er über das Verdauungssystem der Gras, Obst und Gemüse fressenden Wiederkäuer forscht. Damals hatte er sich extra Männchen und Weibchen ausgesucht, von denen es hieß, dass sie keinen Nachwuchs haben werden. Die Überraschung war groß, als ein Pfleger am 18. Januar das kleine Känguru-Baby in Wallys Beutel entdeckte. Berliner Morgenpost - 06. Feb. 2004 Erster Ausflug für Nashorn-Baby Das am 2. November 2003 im Berliner Zoo geborene Nashorn-Baby Binti freut sich auf seinen ersten Ausflug ins Freigehege. Heute Vormittag soll das Spitzmaul-Nashörnchen zusammen mit Mutter Ine zumindest zeitweilig auf die geräumige Freianlage ausgeführt werden. Binti war unglücklicherweise ausgerechnet zum Beginn der kalten und unfreundlichen Jahreszeit zur Welt gekommen. Berliner Morgenpost - 07. Feb. 2004 Bintis erster Ausflug in die neue Zoo-Welt "Trau dich schon." Tierpfleger Günther Pott und Tierarzt Andreas Ochs streicheln Binti beruhigend über den Rücken, aber das hilft nicht. Durch die offene Stalltür dringen seltsame Geräusche an ihre empfindliche Ohren: Lautsprecherdurchsagen und bremsende Züge vom Bahnhof Zoo, Bauarbeiterlärm und raschelnde Besucher. Da bleibt sie doch lieber, wo sie ist. Draußen wird derweil gespannt auf Bintis ersten Ausflug gewartet. Als erstes bekommen die Menschen ein paar fliegende Äpfel zu sehen. Aber nur Muttertier Ine wagt die nötigen drei Schritte nach draußen - und kehrt schnell wieder um. Erst nach einer halben Stunde freundet sich Binti mit der Idee eines Abenteuers an. Berliner Kurier - 07. Feb. 2004 Nashörnchen schnuppert frische Luft Gestern war es für Binti im Zoo endlich so weit. Mit Mama Ine sollte das drei Monate alte Kleine zum ersten Mal aufs Freigelände. Sollte...! Aber dann wollte Binti plötzlich doch nicht mehr, bekam Angst vor der eigenen Courage. Stur blieb sie im Stall, als die Mama schon längst draußen war. "Nicht ohne meine Tochter!", dachte die, drehte um und weg war sie im Nashornhaus. Doch auch die Liebe zur frischen Luft geht durch den Magen: Mit Äpfelchen wurden beide ins Freie gelockt. Berliner Morgenpost - 10. Feb. 2004 Die gute Nachricht Bei den Afrikanischen Zwergziegen im Tierpark Friedrichsfelde hat sich reichlich Nachwuchs eingestellt. In den vergangenen Wochen erblickten insgesamt 13 Lämmer das Licht der Welt, zuletzt wurde am 4. Februar ein weibliches Zwillingspärchen geboren. Ostsee Zeitung - 11. Feb. 2004 Casanova zeugte Zicklein Ziegenbock Casanova macht im Tierpark Berlin seinem Namen alle Ehre. 13 afrikanische Zwergziegen-Zicklein sind dank seines emsigen Einsatzes in den letzten Wochen zur Welt gekommen. Keine der 10 Ziegen-Damen konnte dem betörenden Duft des Bocks widerstehen, hieß es. Rheinische Post - 11. Feb. 2004 Vom Aussterben bedrohter Waldhund im Zoo von Rio geboren Große Freude im Zoo von Rio de Janeiro: Dort ist ein vom Aussterben bedrohter Waldhund der Spezies Speothos venaticus zur Welt gekommen. Von den bedrohten Tieren leben in Brasilien nur noch 27 in Zoologischen Gärten, wie die Stiftung ZooRio mitteilte. Der Waldhund im Zoo von Rio erblickte bereits am 27. Dezember das Licht der Welt; seine Geburt wurde aus Sicherheitsgründen jedoch zunächst geheim gehalten. Berliner Morgenpost - 08. Feb. 2004 Wer will mich? Zootiere suchen Familienanschluss So ein Nashorn oder Brillenpinguin in der Familie ist eine feine Sache: Freunde und Bekannte staunen nicht schlecht - aber den Dreck müssen die Pfleger im Berliner Zoo und Tierpark wegräumen. Dort werden noch dringend Paten für viele Tiere gesucht, dafür gibts meist eine Namenstafel am Gehege. Teuerster Logisgast ist Publikumsliebling Bao Bao. Ein Pate muss für den Pandabären 15 000 Euro jährlich hinblättern, denn allein die 14-tägige Bambus-Lieferung kostet 2777 Euro. Berliner Morgenpost (Magazin) - 08. Feb. 2004 Hach, das Nicolchen Nein, nicht irgendein Tier. Haben Sie nicht eins ohne Fell und ohne Federn? Als Frank Becker im Februar 2000 beschloss, im Zoo eine Patenschaft zu übernehmen, stellte er zwei Bedingungen: Groß muss das Tier sein und irgendwie ledrig, schließlich suchte er es nicht für sich, sondern als Geschäftsführer für das Lederpflege-Unternehmen "Collonil". Es fand sich ein frisch geborenes Nilpferd, das auf den Namen Nicole getauft wurde und seitdem mit 3000 Euro im Jahr unterstützt wird. Berliner Morgenpost (Magazin) - 08. Feb. 2004 Steppen-Murmel "Ich schlafe auch gern lange", sagt Hasret Akpolat. Deshalb war es für die Elfjährige nicht schwer, das passende Patentier zu finden. Vier Monate lang hat die Elfjährige gespart. Jeden Cent ihres Taschengeldes. Im August 2003 hatte Hasret endlich 120 Euro zusammen. Das reichte: für das kleines Steppenmurmeltier, auch Bobak genannt, in das sie sich längst verguckt hatte. Fast jeden Tag ist das Mädchen aus Moabit im Zoo. Berliner Morgenpost - 10. Feb. 2004 Hase oder Otter? Suche nach dem Patentier Sonntag am Frühstückstisch hatte Familie Höpfner aus Schöneberg beim Lesen der Berliner Morgenpost von der Geschichte über Tierpatenschaften im Zoo und Tierpark erfahren. Nicht nur Moritz und seine Eltern, sondern zahlreiche Berliner überlegen seit dem Wochenende, sich auf diese sehr persönliche Art für den Zoo oder den Tierpark einzusetzen. "Bei uns laufen die Drähte heiß", sagte der stellvertretende Zoo-Direktor Heiner Klös gestern Morgen. Auch aus dem Tierpark werden erste Anfragen gemeldet. In den kommenden Tagen will sich Tierpark-Direktor Bernhard Blaszkiewitz persönlich mit allen Interessenten in Verbindung setzen. Berliner Morgenpost - 08. Feb. 2004 Zootierpfleger verabschiedet sich nach Florida Am 25. März geht sein Flieger. Das Ziel des 61 Jahre alten Berliner Zootierpflegers Pierre Kohnen aus dem Revier mit den Kamelen, Nashörnern, Flusspferden und dem Tierkinderzoo ist Florida. Mit ein bisschen Glück wird er dem jüngsten Neuzugang im Zoo noch über die weiche Nase streicheln können. Nach Dromedarstute Jasmin, die bereits am Mittwoch ein weibliches Jungtier zur Welt brachte, steht in diesen Tagen nämlich auch bei Dromedar Arabella Nachwuchs an. Der gebürtige Luxemburger, der als Tierpfleger und Dompteur - Elefanten und Tiger - erst beim Zirkus Williams in Bonn und später in Florida beim Zirkus Ringling Bros. arbeitete, bevor er 1991 zum Zoo Berlin kam, geht dann schon in aller Ruhe am Strand spazieren. Ostsee Zeitung - 10. Feb. 2004 Känguru Annabell wird immer zutraulicher Im Oktober vorigen Jahres zogen die beiden Bennettkänguru-Damen Annabell und Karo von Darmstadt in den Stralsunder Zoo. Hier erwartete sie bereits der aus Burg Stargard stammende Spiky. Nur eine Woche nach dem Einzug ins neue Zuhause wurde Karo krank. Da sie bei der Behandlung nicht allein sein sollte, ließen die Tierpfleger Sabine Lacke und Rüdiger Banditt Annabell mit im Haus und sperrten Spiky solange weg. Bei der täglichen Fütterung beobachteten die Pfleger, dass Annabell zutraulicher wurde. So kamen sie auf die Idee, die Kängurus an die menschliche Hand zu gewöhnen. Dies wäre günstig bei der Gesundheitskontrolle und zur Arzneiverabreichung, ohne die Tiere dem Stress des Fangens auszusetzen. Karo hielt sich lange zurück, lässt sich heute aber von ausgestreckter Hand schon mal auf die Nase stupsen. Spiky hält immer noch Abstand von etwa 1,5 Metern zum leckeren Pellet-Angebot. Annabell hingegen legt ihre Vorderfüße aufs Bein des Pflegers und lässt sich den Rücken massieren. So konnte bei ihr bereits im Dezember eine Trächtigkeit festgestellt werden, da Bewegung im Beutel zu sehen war. Journey to Eden Described as a "living theater of plants and people," the Eden Project is an international visitor attraction set in a former clay quarry in Cornwall, England. http://www.enn.com/news/2004-02-06/s_12688.asp Münstersche Zeitung, 22.1.04 Tanz im Zoo Ein Highlight des kommenden Frühjahrs soll das Projekt "Tuatha - TanzArt im Zoo" sein. Spektakuläre Tanz-Performance, die am 26. Mai im Allwetterzoo Premiere feiert (nur als Bilddatei erhalten) | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Pressemitteilungen teilweise gekürzt | Duisburg, 11.02.04 Alles über Meeressäuger Warum der Große Tümmler als Kosmopolit in nahezu sämtlichen Ozeane nicht gefährdet ist, die weitaus meisten seiner größeren und kleineren Wal-Verwandten jedoch bis an den Rand der Ausrottung durch den Menschen geraten konnten; warum das dauerfreundliche Antlitz der attraktiven Meeres-Akrobaten weder etwas mit Lächeln noch mit sonstig guter Stimmung zu tun hat; warum das Säugetier Delphin weder Haare noch Schweißdrüsen hat; warum Delphin-Kälber schwanzvoran das Licht der Unterwasserwelt erblicken; warum Robben einmal watscheln, manchmal robben; zu all diesen und vielen tausend Fragen mehr rund um Delphin-/Wal- und Meeressäuger-Haltung in Menschenobhut und die Bedrohung des Ökosystems Meer bietet der Zoo allen Interessierten eine Spezialführung zu diesen Themenschwerpunkten. Selbstverständlich geht es auch um Haltung und Zucht solcher Tierarten in Menschenobhut, auch um so manchen Mythos, mit dem wir Menschen seit Jahrhunderten Flipper & Co. zu umspinnen pflegen; es geht aber auch um Beschaffenheit und Herkunft des Futtermittels Fisch aus den Eismeeren der Nordhalbkugel und selbstredend steht auch ein Einführungskurs in Technik zur Aufbereitung künstlichen Seewassers auf dem Programm. Nasse Klamotten, heiße Diskussionen und sachkundige Ansprechpartner sind ebenso garantiert wie fröhliche Tiere und fangfrischer Fisch zum Anfassen. Wer dagegen lieber über biologische Wasseraufbereitung, denitrifizierende Bakterienstämme oder wasserchemische Spezifika informiert werden möchte, dem kann ebenfalls geholfen werden! Zu den Themenführungen Delphine, Wale und sonstige Meeressäuger lädt der Zoo ein am Sonntag, dem 15. Februar 2004, jeweils um 12.00 und 14.00 Uhr. Die Führung ist kostenlos; der Zoo-Eintritt muss jedoch bezahlt werden. Wien: Projekt Panzernashörner Der Wiener Tiergarten Schönbrunn plant den Bau einer großflächigen Anlage für asiatische Panzernashörner. Vorgesehen ist der Bereich zwischen dem neuen Regenwaldhaus und dem Eingang Neptunkassa. Dort sollen die Panzernashörner gemeinsam mit den bereits vorhandenen asiatischen Tierarten den Nilgau-Antilopen und den Axis-Hirschen vergesellschaftet werden. In Nepal und Nordost-Indien existieren derzeit nur noch etwa zweitausend Panzernashörner. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren die Bestände sogar auf kaum mehr als hundert Tiere geschrumpft. Panzernashörner gehören zu den am meisten gefährdeten Tierarten der Welt. Der Bau der neuen Anlage soll in einem Zeitraum von eineinhalb Jahren realisiert werden. Die Einreichpläne sind bereits fertig. Die geschätzten Baukosten belaufen sich auf etwa 3,5 Millionen. Wieso ausgerechnet Panzernashörner? Im Chitwan-Nationalpark im Süden Nepals kümmert man sich um verwaiste Jungtiere, deren Mütter von Wilderern erschossen wurden. Da die meisten Jungen mit der Flasche per Hand aufgezogen werden müssen und die Tiere teilweise auch verletzt aufgefunden werden, ist eine Freilassung nicht immer möglich. Tiergartendirektor Pechlaners gute Kontakte zum nepalesischen Königshaus haben dazu geführt, dass Nepal der Republik Österreich eines dieser im Nationalpark aufgezogenen Panzernashörner als Staatsgeschenk überlassen wird. Ein zweites Tier könnte aus dem Münchner Tierpark Hellabrunn kommen. Der Neubau Durch ein völlig neues Wegekonzept und durch den Plan, das Innengehege für die Nashörner zum Teil unterirdisch anzulegen, werden Tieren und Besuchern insgesamt etwa tausend Quadratmeter mehr an Fläche zur Verfügung stehen als bisher. Der massive Bau wird in die natürlich vorgegebene Hanglage hineingebaut. Das begrünte Dach wird zum Besucherweg mit angeschlossener Aussichtsterrasse. Die Gesamtfläche der neuen Anlage wird rund sechstausend Quadratmeter betragen. Die Antilopen und die Axis-Hirsche werden den überwiegenden Teil der Anlage mit den Nashörnern teilen, erhalten aber auch ein eigenes nashornfreies - Rückzugsgebiet. Wilhelma Stuttgart, 11.02.04 Mimis Nr. 11 Um 1410 Uhr am 4. Februar hat sich die Gorillafamilie in der Wilhelma erneut vergrößert. Die erfahrene Mutter Mimi brachte ihr 11. Kind völlig problemlos zur Welt. 10 Jahre herrschte Babypause bei den Gorillas, verursacht durch die krankheitsbedingte Zeugungsunfähigkeit des alten Clanchefs Banjo. Nach dessen Tod im Sommer 2001 übernahm Kibo aus Köln mit der Familie auch die Familienplanung. Da er dabei wenig Zurückhaltung zeigte, ließen die Ergebnisse nicht lange auf sich warten: Im vergangenen Jahr gab es zwei Geburten im Affenhaus: Kolo bekam ihr Söhnchen Lengai, während die erste Tochter von Mutasi und damit die Enkelin von Mimi leider nach wenigen Tagen an einer Lungenentzündung starb. Da Kibo in Köln schon Familienerfahrung sammeln konnte, geht er mit seinem Nachwuchs vernünftig um: Gorillas lernen so was nämlich am besten im Familienverband. Der kleine Säugling ist das 28. Gorillababy, das in der Wilhelma zur Welt gekommen ist. Und wie bei den Vorgängern versuchen Mitarbeiter und Besucher der Mutter das bisher gut gehütete Geheimnis zu entlocken: Junge oder Mädchen? Da Mimi mit Kind am liebsten oben in der Hängematte liegt, wird die Frage wohl auch noch eine Weile ungeklärt bleiben. Der Name allerdings steht schon fest: Meru soll das Kleine heißen, und damit wie Vater Kibo und Halbbruder Lengai den Namen eines Berges in Afrika tragen. Zoo Dortmund, 10.02.04 DER ZOO ZUM AUSMALEN Anlässlich des 50. Geburtstages des Zoos im vergangenen August verkauften Sascha Bötzel und Jörg Mentges Cocktails. Den Reinerlös spendeten beide zur Erstellung eines Malbuches. Das Malbuch Zoo Dortmund gibt es nun für zwei Euro an der Zookasse. Der Erlös kommt komplett dem Zoo zugute. So werden die Kinder noch lange an ihren Zoobesuch denken, denn nur wer sich die Tiere genau anschaut, kann später die richtigen Farben zum Ausmalen wählen. Die Zeichnungen stammen von Anika Willeke, die seit vier Jahren eine Zoozeitung mit den Ferienkindern herstellt. Die kindgerechten und erläuternden Texte stammen von Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter. Zoo Duisburg, 10.02.04 Duisburgs Schüler spitzenklasse Zur Erinnerung: Anfang Oktober des vergangenen Jahres machten sich die rund 700 Schüler der Gesamtschule Duisburg-Neumühl auf zu einem sogenannten Charity-Walk von insgesamt zwölf Kilometern vom heimatlichen Pausenhof entlang der Ruhr bis hin zum Zoo am Kaiserberg.Tue Gutes und berichte darüber
so lautete die Devise der Schüler von Klasse 5 bis zur Jahrgangsstufe 13: Sie putzten Turnschuhe und trainierten Wadenmuskeln, um Eltern, Verwandte, Freunde und Bekannte zum Spenden, Spenden, Spenden und nochmals Spenden aufzurufen, denn zwei Groß-Projekte lagen den Pennälern ganz besonders am Herzen - ihre eigene Schule in besonders maroden Bereichen zu sanieren und - das RIO NEGRO-Projekt zum Bau einer besseren Anlage für Duisburgs Süßwasserdelphine zu unterstützen. Mittlerweile sind durch das Engagement der gesamten Schulgemeinde nicht weniger als 7.777,-- Euro zusammengetragen worden. Besonders sammelfreudig erwiesen sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8c, die deshalb gemeinsam mit dem Schulleiter der Gesamtschule, Ulrich STOCKEM, diesen Betrag in Form eines symbolischen Schecks in den Zoo tragen werden. Standesgemäß wird Elefantendame DAISY Schüler, Schulleitung und die beiden Vorstandsmitglieder des Zoos bei der Übergabe mit kräftigem Ohrenwackeln und gewichtigem Rüsseleinsatz unterstützen. Tiergarten Heidelberg, 09.02.04 Fliegende Felsen für die Elefanten Eigentlich denkt man bei fliegenden Felsen an nichts Gutes Steinschlag kommt den meisten Menschen dabei in den Sinn. Doch diesmal fliegen die Felsen für einen guten Zweck, das neue Gehege für die Elefanten des Heidelberger Zoos. Der Neubau der Außenanlage für die Elefanten ist im Zoo Heidelberg in vollem Gange. Nachdem das großzügige Badebecken fertiggestellt ist, werden nun die größten Felsen der Anlage gesetzt. Sie werden verhindern, dass Lakschmi nach dem Baden zur falschen Seite aus dem Becken steigt und eine Runde durch den Zoo dreht. Die Felsen stammen aus dem Steinbruch von HeidelbergCement in Nussloch - Baiertal und sind eine hochwillkommene Spende. Diese Spende hilft uns das sehr knappe Finanzkorsett von 800.000 ¬ für die Anlage einhalten zu können, freut sich Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann. Darüber hinaus wird das Pflaster für den Besucherweg von Heidelberger Stein eine Tochter von HeidelbergCement zur Verfügung gestellt. Die größten Steine, die auf die Elefantenanlage gesetzt werden, wiegen über 12 Tonnen dreimal soviel wie ein Elefant. Sie zentimetergenau zu platzieren ist eine große Herausforderung für die beteiligten Gartenbauer und Kranfahrer. Außer den funktionellen Gesichtspunkten soll auch die Schönheit nicht zu kurz kommen. Da kann es schon einmal passieren, dass ein Stein mehrfach gedreht oder ausgetauscht werden muss, damit er sich am Ende harmonisch in das Gesamtbild einfügt. Ob es Lakshmi gefallen wird, wird sich im Sommer erweisen, wenn die Anlage fertiggestellt ist. Die Bauphase hat sie auf jeden Fall bislang gut überstanden. Im Gegenteil: Wenn rund um sie herum richtig was los ist, schaut sie oft interessiert zu, immer hellwach, ob nicht doch ein Arbeiter seine Frühstücksstulle in Rüsselreichweite liegen lässt. Wenn Sie die fliegenden Felsen miterleben wollen, laden wir Sie ganz herzlich am Dienstag, den 10.2.2004 um 15.00 Uhr in den Tiergarten zur Elefantenanlage ein. Neben dem Elefantenpfleger, Herrn Mitter, stehen Ihnen auch die ausführenden Handwerker gerne zu einem Gespräch zur Verfügung. Ruhrzoo Gelsenkirchen, 09.02.04 Am Valentinstag: Herzlich willkommen im Ruhr Zoo! Am Valentinstag hat der Ruhr Zoo ein Herz für die Liebe: Paare, die Herz zeigen, bekommen an der Kasse eine liebevolle Eintrittspreis-Ermäßigung von 50 Prozent. (Ruhr Zoo) Gelsenkirchen, 9. Februar 2004. Wie dieses Herz aussieht, bleibt den Verliebten überlassen: Akzeptiert werden alle Formen und Materialien, ob Papier, Holz, Metall oder Blumen, ob gebastelt, gekauft oder geliehen; die Leidenschaft zählt. Beherzt wird der Ruhr Zoo am 14. Februar dann 50 Prozent Rabatt einräumen, so dass der Eintritt nur noch 2, 20 Euro pro Person beträgt. Eine günstige Gelegenheit für einen romantischen Spaziergang im Ruhr Zoo also. Zoo Osnabrück, 06.02.04 Erfolgreicher Beginn des Artenschutzprojektes Tayja-Saruta zur Rettung freilebender Flachlandtapire in Ekuador! Gemeinsam mit der Kirsten & Axel Ziemek Stiftung Pro Kreatur unterstützt der Zoo Osnabrück seit Juni 2003 das Projekt Tayja-Saruta* zur Rettung des Flachlandtapirs und seines Lebensraumes im Amazonischen Regenwald in Ekuador. In Kooperation mit der einheimischen Bevölkerung, der Sarayacu Gemeinde im östlichen Ekuador in der Provinz Pastaza, werden im Laufe der nächsten Jahre sukzessive mehrere Wildreservate errichtet und bewacht. Dort werden Tapire und viele andere Tierarten einen Schutzraum finden, in dem sie nicht bejagt werden und so vor der Ausrottung geschützt sind. Außerdem werden vereinzelt beschlagnahmte Individuen aus der Region ausgewildert und an einer Futterstation die Integration beobachtet. Seit Juni 2003 wurden bereits die Grenzen des ersten Schutzgebietes (Größe 50 km Quadratkilometer) festgelegt und zwei Einwohner Sarayacus zu Wildhütern ernannt. Trotz des vielversprechenden Anfang des Projektes gibt es auch Probleme. Aktivitäten der argentinischen Ölfirma CGC gefährden das Projekt. Wir möchten die Einwohner Sarayacus bei den Bemühungen, den Lebensraum zu erhalten, unterstützen. Zurzeit liegt im Südamerikahaus eine Petition aus. Mit einer Unterschrift können Zoobesucher gegen die Zerstörung des Lebensraumes und für den Erhalt des amazonischen Regenwaldes protestieren. Die Petition ist übrigens auch online verfügbar (http://www.zoo-osnabrueck.de/form/index.php?menuid=90&topmenu=5). Am Sonntag, den 8. Februar starten wir außerdem eine Aktion, bei der wir Buttons mit Tiermotiven für 1 Euro verkaufen. Das Geld fließt zu 100% in das Tayja-Saruta Projekt. Naturschutz-Tierpark Görlitz, 28.01.04 Den Tierpflegern über die Schulter geschaut Tierische Ferien im Naturschutz-Tierpark Görlitz Kinder, die sich für Tierpflege interessieren, sollten sich das Ferienprogramm des Naturschutz-Tierparks Görlitz für Kinder ab 9 Jahren vormerken! Jeden Ferien-Mittwoch (11.02. und 18.02.2004) von 14:00 bis 15:30 Uhr haben jeweils 12 interessierte Ferienkinder die Möglichkeit, den Tierpflegern über die Schulter zu schauen, sie bei ihrer Arbeit zu begleiten und mitzuhelfen. Da dürft ihr endlich einmal füttern, putzen, streicheln, beobachten und endlich mal richtige Tierpfleger sein! Damit die Pfleger euren Interessen auch wirklich nachkommen können, solltet ihr euch unbedingt vorher bei uns unter der Telefonnummer 40 74 00 für die "Ferien mit Tieren" anmelden und euch für eines von den vier folgenden Revieren entscheiden: Vogelrevier (mit exotischen Vögeln, Kattas, Meerkatzen und Roten Pandas) Wiederkäuer-revier (mit Steinböcken, Murmeltieren, Yaks, Ziegen, Kamelen und Luchsen) Futterküche (mit Fischottern, Rhesusaffen, Ponys und der Futtertierzucht) Haustierstall (mit Tieren im Haus- und Heimtierbereich) Dieses Ferienangebot kostet 1,00 ? plus regulärem Eintritt. Chemnitz, 4. Februar 2004 Erneut Nachwuchs bei den Minischweinen Kurz vor Schulferienbeginn haben die Minischweine im Tierpark wieder für eine besondere Attraktion gesorgt: Nach Information von Tierparkdirektor Dr. Hermann Will kamen am gestrigen Dienstag nach einer Tragzeit von knapp vier Monaten die lang erwarteten Ferkel auf die Welt! Das ist der zweite Wurf des aus dem Tierpark Aue stammenden Minischweinpärchens. Mutter und Jungtiere sind wohlauf, der Vater bemüht sich um erste Kontaktaufnahme zum zahlreichen und schon sehr aktiven Nachwuchs. Auch bei anderen Bewohnern des Streichelzoos haben sich in den letzten Wochen Jungtiere eingestellt: So ist zum Beispiel die Herde der Zwergziegen und Kamerunschafe um einige Lämmer angewachsen, die nun gemeinsam durch das für Besucher begehbare Gehege toben. Den Tierpflegern über die Schulter geschaut Tierische Ferien im Naturschutz-Tierpark Görlitz Kinder, die sich für Tierpflege interessieren, sollten sich das Ferienprogramm des Naturschutz-Tierparks Görlitz für Kinder ab 9 Jahren vormerken! Jeden Ferien-Mittwoch von 14:00 bis 15:30 Uhr haben jeweils 12 interessierte Ferienkinder die Möglichkeit, den Tierpflegern über die Schulter zu schauen, sie bei ihrer Arbeit zu begleiten und mitzuhelfen. Da dürft ihr endlich einmal füttern, putzen, streicheln, beobachten und endlich mal richtige Tierpfleger sein! Damit die Pfleger euren Interessen auch wirklich nachkommen können, solltet ihr euch unbedingt vorher bei uns unter der Telefonnummer 40 74 00 für die "Ferien mit Tieren" anmelden und euch für eines von den vier folgenden Revieren entscheiden: Vogelrevier (mit exotischen Vögeln, Kattas, Meerkatzen und Roten Pandas) Wiederkäuerrevier (mit Steinböcken, Murmeltieren, Yaks, Ziegen, Kamelen und Luchsen) Futterküche (mit Fischottern, Rhesusaffen, Ponys und der Futtertierzucht) Haustierstall (mit Tieren im Haus- und Heimtierbereich) Dieses Ferienangebot kostet 1,00 Euro plus regulärem Eintritt. WWF, 09.02.04 Umweltorganisation WWF fordert angemessene Investitionen in Meeresschutzgebiete Die Ozeane spenden einen Reichtum von jährlich 70-80 Milliarden US-Dollar allein aufgrund der kommerziell genutzten Fischgründe. Kaum zu beziffern ist der Wert der Meere beispielsweise für das Klima, für Artenreichtum, Tourismus oder Energiegewinnung. Dennoch sind nur 0.5 Prozent der Meeresoberfläche geschützt. Der WWF ruft daher die Bundesregierung anlässlich der morgen startenden internationalen Konferenz über Biodiversität in Kuala Lumpur auf, sich stärker für den internationalen Meeresschutz und ein Netz gut gemanagter Meeresschutzgebiete einzusetzen. Allein für Fischerei-Subventionen werden weltweit schätzungsweise bis zu 20 Milliarden US-Dollar jährlich ausgegeben. Wenn man dieses Geld stattdessen in den Aufbau und das Management von Schutzgebieten stecken würde, könnten dadurch nachhaltige ökologische und ökonomische Fortschritte erzielt, Arbeitsplätze geschaffen und langfristig sogar die Erträge der Fischerei gesteigert werden, so WWF Fischereireferent Dirk Riebensahm. Eine neue WWF-Studie, Financing Marine Conservation, zeigt 30 innovative Finanzierungsmethoden auf, die mehrere Milliarden US-Dollar für den Meeresschutz einspielen könnten. Nach Berechnungen des WWF tragen Meere und Küsten zu 40-60 Prozent des Bruttosozialproduktes allein in Asien bei. Neue WWF-Studien setzen den Wert von Korallenriffen für die Weltwirtschaft bei jährlich fast 30 Milliarden US-Dollar in Gütern und Einnahmen an. Allein das australische Great Barrier Reef bringt im Jahr 600 Millionen US-Dollar ein. Meeresschutz und Meeresschutzgebiete sind zentrale Themen der siebten Konferenz zur Konvention über Biodiversität in Kuala Lumpur, Malaysia, wo die teilnehmenden Regierungen voraussichtlich eine Navigationsrichtung für den Meeresschutz der nächsten fünf Jahre verabschieden werden. Der WWF drängt darauf, mindestens 10 Prozent der Weltmeere bis 2012 unter Schutz zu stellen, was annähernd dem Anteil von Schutzgebieten an Land entspricht. WWF, 09.02.04 WWF-Studie: Ausbeutung durch Wilderei, Landwirtschaft und Abholzung gefährdet Naturschutzgebiete Nicht jedem Wald, der unter Naturschutz steht, geht es gut. Ganz im Gegenteil: Illegaler Holzeinschlag, Ausbreitung von Landwirtschaft und Industrie, Wilderei und Ausbeutung typischer Waldprodukte greifen auch in geschützten Gebieten um sich und gefährden die Lebensräume bedrohter Arten. Zu diesem alarmierenden Befund kommt eine Studie, die der WWF zum Auftakt der UN-Artenschutzkonferenz (CBD/COP 7) in Kuala Lumpur, Malaysia, veröffentlicht. In Deutschland selbst genießt nur ein Prozent des Waldes einen umfassenden Schutzstatus. Nicht überall, wo Naturschutz drauf steht, ist auch Naturschutz drin. Für eine effiziente Kontrolle und Verwaltung muss das nötige Geld und ausreichend Personal zur Verfügung gestellt werden und daran fehlt es meist, sagte Nina Griesshammer, Waldexpertin WWF Deutschland. Der WWF verweist auf den enormen wirtschaftlichen Nutzen des Naturschutzes. Jeder Euro, der in Arten- und Naturschutz investiert wird, bringt 100 Euro Gewinn für die Volkswirtschaft. Intakte Wälder dienen als Hochwasser-, Bodenschutz und Trinkwasserreservoir. Ihr Verlust kommt uns hingegen teuer zu stehen, so Griesshammer. WWF, London/Bremen, 05.02.04 WWF fordert international strenge Regulierung von Ballastwasser Sie sind für das bloße Auge oft kaum sichtbar, machen aber einen der größten Bedrohungsfaktoren für das Ökosystem Meer aus, wie die Umweltschutzorganisation WWF heute mitteilt: Invasive Arten, aus fremden Ozeanen über das Ballastwasser der Schiffe beispielsweise in die Nordsee eingeschleppt, verdrängen heimische Meeresbewohner und bringen damit die gesamte Nahrungskette aus dem Lot. So beispielsweise verschiedene giftige Algenarten. Diese Einbürgerungen haben zum Teil gravierende gesundheitlichen Folgen für Verbraucher und finanziellen Konsequenzen für die Fischerei. Wir spielen eine Art Russisches Roulette mit jedem unkontrollierten Ablassen von Ballastwasser in fremden Meeresgebieten. Die in Norwegen verendeten 1.000 Tonnen Lachs nach der Einwanderung der giftigen Alge Chatonella sind ein Warnschuss, der uns sensibilisieren sollte für das ungleich folgenschwerere Desaster, das jeden Tag aus den Ballastwassertanks der Schiffe auf uns zukommen kann, warnt WWF-Meeresexperte Stephan Lutter. Anlässlich der bevorstehenden Konferenz der Internationalen Schifffahrtsorganisation (IMO) in London ruft die Umweltstiftung WWF daher zu einer starken internationalen Konvention auf, die verbindliche Regeln für die Behandlung von Ballastwasser aller Schiffe festschreibt. In der Zwischenzeit sollten nationale und regionale Vorschriften schnellstmöglich die bestehende Lücke schließen. Große Containerschiffe können derzeit das Risiko minimieren, indem sie das Wasser auf hoher See statt im Hafen austauschen. Denn dort draußen leben zumeist weniger Organismen als in Küstennähe und die dort entlassenen Meerestiere aus küstennahen Gewässern werden mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht überleben. Länder wie Neuseeland und Chile schreiben daher bereits den Wasseraustausch auf hoher See vor. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Natur- und Artenschutz | Umweltjournal - 09. Feb. 2004 Den Goldesel nicht länger darben lassen! Die Ozeane spenden einen Reichtum von jährlich 70-80 Milliarden US-Dollar allein aufgrund der kommerziell genutzten Fischgründe. Dennoch sind nur 0.5 Prozent der Meeresoberfläche geschützt. Der WWF ruft daher die Bundesregierung anlässlich der morgen startenden internationalen Konferenz über Biodiversität in Kuala Lumpur auf, sich stärker für den internationalen Meeresschutz und ein Netz gut gemanagter Meeresschutzgebiete einzusetzen. Eine neue WWF-Studie, Financing Marine Conservation, zeigt 30 innovative Finanzierungsmethoden auf, die mehrere Milliarden US-Dollar für den Meeresschutz einspielen könnten. Die in der Studie vorgeschlagenen Finanzquellen umfassen neben den umgewidmeten Fischereisubventionen auch Tourismus-Abgaben, beispielsweise von Tauch- und Kreuzfahrtaktivitäten, sowie Strafzahlungen von Umweltsündern nach dem Verursacherprinzip. Meeresschutz und Meeresschutzgebiete sind zentrale Themen der siebten Konferenz zur Konvention über Biodiversität in Kuala Lumpur, Malaysia, wo die teilnehmenden Regierungen voraussichtlich eine Navigationsrichtung für den Meeresschutz der nächsten fünf Jahre verabschieden werden. Der WWF drängt darauf, mindestens 10 Prozent der Weltmeere bis 2012 unter Schutz zu stellen, was annähernd dem Anteil von Schutzgebieten an Land entspricht. Hamburger Abendblatt - 10. Feb. 2004 Appell zum Artenschutz Brüssel hat zu raschem Handeln aufgerufen, um die Artenvielfalt zu erhalten. Weltweit seien mehr als 12.000 Tiere und Pflanzen vom Aussterben bedroht, betonte EU-Umweltkommissarin Margot Wallström auf einer Konferenz in Malaysia. Umweltjournal - 10. Feb. 2004 Artenvielfalt schwindet mit Mangroven Mangroven haben offenbar einen großen Einfluss auf die Artenvielfalt in Riffen. Wissenschaftler der Universität von Exeter haben festgestellt, dass die Rodungen der Mangroven zu großen Verlusten in der Biodiversität führen. Denn die Mangroven bieten Fischen und zahlreichen anderen Tieren Schutz vor Fressfeinden, schreiben die Forscher in dem Wissenschaftsmagazin Nature. Hamburger Abendblatt - 09. Feb. 2004 Das internationale Abkommen zur Biodiversität Die Konvention zur Biologischen Vielfalt wurde neben der Klimakonvention und der Konvention zur Bekämpfung der Wüstenbildung 1992 auf dem Erdgipfel von Rio verabschiedet. Die CBD kennt drei Spielarten der biologischen Vielfalt: Die Anzahl von Tier- und Pflanzenarten, die genetische Vielfalt innerhalb einer Art (besonders deutlich bei Nutztierrassen) und die Vielfalt an Lebensräumen. Alle drei Bereiche sollen intakt bleiben. Die CBD regelt zudem den Umgang mit gentechnisch veränderten Organismen. Alle Staaten der Welt haben das Abkommen ratifiziert - außer Andorra, Brunei, Irak, Somalia, Timor-Leste und die USA. Spiegel - 08. Feb. 2004 TIERE: Tod am Haken Zehntausende Albatrosse und andere Sturmvögel verenden alljährlich an den Angelleinen von Hochseefischern. Dabei wäre Abhilfe billig zu haben. Am schlimmsten ist für Ben Sullivan die Ohnmacht. Alles hat er getan für die Schwarzbrauen-Albatrosse. Bei den Fischern der Falkland-Inseln hat er die neuen Methoden zum Seevogelschutz durchgesetzt. Die größte Kolonie der Vögel auf Steeple Jason Island sperrte er für die Touristen. Dem Tod am stählernen Haken entkommen die Vögel dennoch nicht. Rund 300 000 Seevögel, darunter 100 000 Albatrosse, ertrinken jährlich jämmerlich im Heckwasser der internationalen Fischereiflotte - ein Blutzoll, der inzwischen 19 der insgesamt 21 Albatros-Arten auf die Rote Liste der bedrohten Arten befördert hat. Mit einem gerade in Kraft getretenen Abkommen zum Schutz der Albatrosse und anderer Sturmvögel, kurz ACAP, haben sich fünf Fischfangnationen erstmals speziell dem Schutz dieser Hochseevögel verpflichtet. Das Abkommen, derzeit ratifiziert von Australien, Neuseeland, Ecuador, Spanien und Südafrika, kommt vielleicht gerade noch rechtzeitig, um das Aussterben einiger Albatros-Arten zu verhindern. Leipziger Volkszeitung - 07. Feb. 2004 Rotkäppchen-Syndrom sorgt für dicke Luft in Wolfs Revier Joachim Bachmann hat etwas gegen die Wölfe, die in der Lausitz als einziger Region Deutschlands frei herumlaufen. Dass die Tiere irgendwann ein Kind anfallen werden, sei vorprogrammiert, meint der Jäger. Da können Wissenschaftler und Politiker noch so oft erklären, dass der Wolf um den Menschen einen großen Bogen macht. Das Rotkäppchen-Syndrom sitzt tief. Seit sich ausgerechnet vor seiner Haustür ein Wolfsrudel angesiedelt hat, könne er kaum noch die Jagdquoten erfüllen. Inzwischen gilt Bachmann als "Wolfsbeauftragter" der 225 Jäger im Kreisjagdverband Hoyerswerda und hat vor wenigen Tagen beim Regierungspräsidium in Dresden eine Abschussgenehmigung für den Wolf beantragt. Vermutlich wird die Frage nach der Abschussgenehmigung vorm Verwaltungsgericht landen. "Der Wolf ist ein Störfaktor", sagt Peter Bresan aus Lohsa und zitiert aus einer Broschüre des Umweltministeriums. Demnach verspeist ein Wolf im Jahr 1500 Kilo Fleisch - 60 Rehe oder 16 Rothirsche. Zur Last gelegt wird dem Wolf auch der Verbiss in Wäldern und der Landwirtschaft, denn das Wild halte sich vor lauter Angst nicht mehr im Wald auf. Keiner der Experten bestreitet den Rückgang des Wildes. Es erfreut sich allerdings im Osten einer großer Verbreitung und schädigt den Wald. Der Wolf sorge nun erst für verträgliche Bestände - was die Jäger bislang noch nicht vermochten, sagt Mike Eller, Forstpolitiker im Umweltministerium und selbst Jäger. Der Wolf lebe nur dort, wo er genug Wild zu fressen findet. Märkische Oderzeitung - 11. Feb. 2004 Bald erste Wolfsrudel in Brandenburg? Gefürchtet, gejagt, getötet - aber noch nicht ausgestorben: der Wolf. Glaubt man Experten in Brandenburg, so wird der Graupelz künftig verstärkt seine Pfoten auf märkischen Sand setzen. Die brandenburgischen Wälder und Wiesen zählen bereits jetzt zum Streifrevier einzelner Tiere. Nach Angaben des Landesumweltamtes konnten von 1990 bis heute in Brandenburg sieben Wölfe amtlich registriert werden. Davon fielen fünf der Flinte zum Opfer, obwohl Wölfe nach EU-Recht unter Schutz gestellt sind, einer wurde bei einem Verkehrsunfall tödlich verletzt. Der wohl berühmteste Wolf Brandenburgs ,der dreibeinige "Naum", lebt im Wildpark Schorfheide. Dass Wolfsrudel bald in Brandenburgs Wäldern ihre Welpen aufziehen, glaubt der Präsident des Landesumweltamtes Brandenburg, Matthias Freude: "Es werden sich ganz sicher Rudel in Brandenburg gründen - das ist nur eine Frage der Zeit. Vielleicht schon in einem Jahr oder später, man weiß es nicht." Grafenauer Anzeiger - 07. Feb. 2004 Nationalpark hat Jungwolf im Hundepelz zu Gast Der Nationalpark Bayerischer Wald und die Wölfe - das ist seit Bestehen dieses ersten deutschen Nationalparks immer wieder eine gute Geschichte wert. Zweimal bereits machten die aus dem Tierfreigelände ausgebrochenen Wölfe bundesweit Schlagzeilen. Nun jedoch kam es umgekehrt: Ein junger Meister Isegrim, der aller Wahrscheinlichkeit nach einen Hund zum Vater hat, wurde von Sachsen hierher zur Pension gebracht und zwar unmittelbar neben dem großen Wolfsgehege bei Neuschönau. So muss er in der vom sächsischen Umweltminister verordneten Isolation nicht ganz ohne den Zuspruch eines Wolfsrudel auskommen. Sächsische Zeitung - 07. Feb. 2004 Entschädigung über den Gartenzaun Besuch bekam am Donnerstagabend Familie Mickel in Bärwalde von Vertretern der Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e. V. Nachdem nachweislich ein Schaf im Januar von mehreren Wölfen gerissen wurde, entschloss sich der Vorstand der Gesellschaft für eine Entschädigung des Schafhalters. Saarbrücker Zeitung - 06. Feb. 2004 Mörsdorf will traditionelle Haustiere im Saarland erhalten Alte Haustierrassen erhalten, das will auch Saar-Umweltminister Stefan Mörsdorf. Er stehe den Bemühungen der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen (GEH) offen gegenüber. Als die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen (GEH) 1981 im bayerischen Rottal gegründet wurde, hätte sich niemand das große Interesse von Tierzüchtern an der Organisation träumen lassen. Heute hat die GEH, die auch die Rote Liste der bedrohten Nutztierrassen in Deutschland führt, in der gesamten Bundesrepublik mehr als 2000 Mitglieder. Alte und zum Teil längst vergessene Rinder-, Pferde-, Schweine- oder Schafrassen, aber auch Hunde, Kaninchen, Bienen, Hühner, Enten, Gänse und Puten, deren Weiterbestand gefährdet ist, sind auf der Roten Liste verzeichnet. Damit diese Tiere erhalten werden, züchten GEH-Mitglieder gefährdete Tierarten auf so genannten Arche-Höfen. Kölnische Rundschau - 10. Feb. 2004 Gemeinde kümmert sich um seltene Tiere Amphibien waren das Hauptthema im jüngsten Planungs- und Umweltausschuss der Gemeinde Wachtberg. Genauer gesagt sieben bestimmte Arten: Erdkröte, Grasfrosch, Grünfrosch, Teich- und Bergmolch, Kammmolch und Springfrosch. Seit 1988 wurden sie in einem so genannten Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben von Biologen beobachtet. Nicht in einem Naturschutzgebiet, sondern mitten in der von Landwirtschaft geprägten Kulturlandschaft am Rande des Fritzdorfer Waldes - zwischen Werthhoven, Berkum und Arzdorf - legten die Forscher ergänzend zu zwei natürlichen Gewässern drei künstliche Tümpel an, um das Verhalten der Tierpopulationen zu beobachten. Ziel war es, mehr über die Lebens- und Anpassungsfähigkeiten der stark bedrohten Tierarten zu erfahren und daraus Handlungsanleitungen für den praktischen Artenschutz ableiten zu können. Nach 15 Jahren lief das vom Bundesamt für Naturschutz geförderte Projekt, das Gegenstand mehrerer Doktor- und Diplomarbeiten war, im Oktober 2003 eher still und heimlich aus. Weshalb Wachtbergs Liberale das Thema in den Ausschuss brachten. Schließlich befindet sich ein Tümpel in Gemeindebesitz. Chinas Behörden starten den "Volkskrieg" gegen die Seuche Wenig Transparenz - 10 000 tote Zugvögel gefunden http://www.welt.de/data/2004/02/06/233298.html Boost for research on West Africa's biodiversity Source: www.Scidev.Net 23 January 2004 The first comprehensive study of biodiversity in West Africa's 'biosphere reserves' - protected areas of terrestrial and coastal ecosystems - is about to be launched under a new US$6-million initiative. The project, which involves compiling an inventory of the plants and animals in the reserves over the next four years, will be unveiled at a meeting of West African environment ministers in Paris. The initiative is being coordinated by UNESCO and UNEP, in conjunction with national authorities and local NGOs. The focus of activities will be on biosphere reserves in Benin, Burkina Faso, Côte d'Ivoire, Mali, Niger and Senegal. UK urged to ratify seabird treaty http://news.bbc.co.uk/go/em/-/1/hi/uk/3448689.stm Britain is criticised by bird conservation groups for not ratifying a global treaty to protect the albatross, which comes into force on Sunday. Laos' tropical paradise is on road to ecological disaster The mighty animals that made Laos the Kingdom of a Million Elephants are mostly gone. And every year the forests that once blanketed the country from end to end are replaced by more bald hillsides and scrubland where hardly a birdsong is heard. http://www.enn.com/news/2004-02-11/s_13009.asp Der "Census of Marine Life" dokumentiert die Lebensformen der Meere - Ozeanische Rücken mit großer Artenvielfalt als Schwerpunkt http://www.welt.de/data/2004/02/06/233299.html Global warming bigger threat than terrorism, says Canada Global warming poses a greater long-term threat to humanity than terrorism because it could force hundreds of millions from their homes and trigger an economic catastrophe, Canadian Environment Minister David Anderson said. http://www.enn.com/news/2004-02-06/s_12843.asp Halting species loss in Europe Scientists believe that the extinction rate of modern species is thousands of times higher than it would have been without human activities. In Europe, at least 40 percent of all bird and butterfly species are threatened. http://www.enn.com/news/2004-02-10/s_12686.asp Three articles about orangutans and the work of BOS (Borneo Orangutan Survival Foundation): Twice as many orangutans, but future just as bleak Features - February 03, 2004 http://www.thejakartapost.com/yesterdaydetail.asp?fileid=20040203.Q01 The most detailed count of wild orangutans in the last decade has found that there are between 50,000 and 60,000 orangutans left in the tropical forests of Sumatra and Borneo, twice as many as had been estimated in recent years. However, a conference of international orangutan experts at the Schmutzer Primate Center in Jakarta recently has also found that the species has declined by a third in the past decade, and will become extinct in around two decades, if nothing is done to halt the trend. We can learn a lot from 'Pongo' family http://www.thejakartapost.com/yesterdaydetail.asp?fileid=20040203.Q02 http://www.thejakartapost.com/yesterdaydetail.asp?fileid=20040206.G03 The latest research has found that the major differences in appearance, behavior and genetics of orangutans in Sumatra and Borneo warrant their reclassification as separate species -- the Bornean Pongo pygmaeus and the Sumatran Pongo abellii. Previously they were regarded as subspecies of the same species. One example is how different populations perform their "kiss-squeak", the distress signal orangutans send to each other or to a predator. Professor van Schaik believes studying such behavioral differences will help us understand the evolution of human culture and intelligence. Animal rescue center lacks funds, relies heavily on donations http://www.thejakartapost.com/yesterdaydetail.asp?fileid=20040203.Q02 Financial constraints and the low professionalism of staff are only some of the major problems faced by the Cikananga Animal Rescue Center in Sukabumi, West Java. Head of the West Java Natural Resources Conservation Office (BKSDA), Suyatno Sukendar, told the press here on Wednesday that the rescue center needed around Rp 40 million (US$4,762) per month to feed around 1,400 animals at the center. "The government can't afford to provide any more for us. The routine budget we get at the moment is only enough to cover our operational costs, particularly law enforcement and the seizure of wild animals kept by individuals as pets." | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Weitere Infos | Gesellschaft zur Erhaltung alter und Gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH) Einladung zum GEH-Jahrestreffen und Jahreshauptversammlung nach Nordhorn Alle 2 Jahre begibt sich die GEH mit ihrem Veranstaltungsort für die Jahrestagung und Jahreshauptversammlung auf die Reise in schöne Winkel der Republik. Im Jahr 2004 möchten wir Sie gerne einmal ganz in den Westen von Deutschland, an die holländische Grenze nach Nordhorn einladen. Hier bietet sich mit dem Tierpark Nordhorn, der sich seit vielen Jahren auch mit den alten Haustierrassen befasst ein idealer Treffpunkt. Der Tierpark betreibt neben den Schaugruppen im Parkgelände auch selbst Landschaftspflegeprojekte mit Schafen, Pferden und Rindern. Mit dem Kloster- und Seminar- gebäude Kloster Frenswegen stehen uns Schlaf- und Tagungsräumlichkeiten in ausreichender Menge zur Verfügung. Wir werden je nach Themenbereichen zwischen Kloster und Tierpark pendeln (4 km). Programm Zum GEH-Jahrestreffen 2004 im Tierpark Nordhorn Freitag, 27. Februar im Kloster Frenswegen Abendessen, Begrüßung 19:45 Berichte der GEH-Koordinatoren (Ziegen, Esel, Pferd, Geflügel, Hund) 21:00 Geselliger Begrüßungsabend im Klosterkeller Frenswegen Samstag, 28. Februar 09:00 Eröffnung der Tagung 09.20 Regionale Rassen im Blickfeld A. Die Bestandsituation beim Bentheimer Landschaf (Henrik Wagner, GEH-Rassebetreuer) B. Bentheimer Landschafe als Landschaftspfleger (Thomas Berling, Tierpark Nordhorn) C. Vorstellung des Vereins zur Erhaltung des Bunten Bentheimer Schweines e.V. D. Kraienköppe, eine alte Geflügelrasse aus der Region Grafschaft Bentheim/ Twente (Bernhard Baumeister, Ehrenvorsitzender des Geflügelzüchtervereins Nordhorn e.V.) 11:20 Zooführung und Besichtigung des historischen Vechtehofs (in mehreren Gruppen) 14:00 Jahreshauptversammlung GEH 18:00 Abendessen im Tierpark Nordhorn 20:45 Offene Diskussion im Tierpark Nordhorn Sonntag, 29. Februar 08:30 Vorträge im Tierpark Nordhorn: E. Vorstellung der Stichting NL-Haustierrassen (erfragt Frau Feldmann) F. Fjällrinder als Landschaftspfleger (Thomas Berling, Tierpark Nordhorn) G. Ein Landschaftspflegeprojekt aus dem Emsland (Tobias Böckermann, 1. Vors. des Vereins Land unter e.V.) H. Situation beim Schwarzbunten Niederungsrind 14:00 Exkursion zu den Landschaftspflegeprojekten (Rinder, Ziegen, Schafe) des Tierparks ERSTE ANKÜNDIGUNG 15. Zoohistorica Arnheim 2004 Das 15. internationale Treffen der Sammler von allem rund um die Tiergärtnerei Burgers Zoo, Arnheim, NL, 10. 12. September 2004 Programm: Freitag, den 10. September 2004 ab ca. 19 Uhr: Treffen im Pinguincorner, in Burgers Zoo. Leute die sich vorher angemeldet haben, haben schon den ganzen Tag freien Eintritt im Zoo. Sonnabend, den 11. September 2004 9 10 Uhr: Anmeldung und Aufbau der Verkaufs- und Tauschbörse im Bereich des Wirtschaftshofes von BurgersZoo. 10 Uhr: Feierliche Eröffnung der 15. Zoohistorica 2004 mit Gruppenfoto 10 13 Uhr: Verkaufs- und Tauschbörse 13 14 Uhr: Mittagspause zur freien Verfügung 14 ca. 17 Uhr: Führungen durch den Zoo 17.30 Uhr: Abendessen im Burgers Bush (Buffet) im Anschluß: Versteigerung zugunsten der Dreamnight at the Zoo (www.dreamnightatthezoo.nl ): ein internationales Projekt in dem Tierpfleger kranke und schwerbehinderte Kinder ein Traumabend im Zoo bieten. Sonntag, den 12. September 2004 Wir haben ein Besuch des Noorder Dierenpark Emmen geplant und besprechen das gerade mit der Direktion. Treffpunkt: 11.00 Uhr Eingang Seite Es (Erweiterungsgelände). Führung hinten den Kulissen nur möglich bei Anmeldung bevor den 1. September 2004. Tagungsgebühr: 12 ¬ (für Eintritt am Freitag und Sonnabend, Tauschbörse inkl. Kaffee und Tee, Gruppenfoto, Führung durch Burgers Zoo und Abendessen und Versteigerung; ¬ 1.50 von diesen ¬ 12 geht gleich zu Dreamnight at the Zoo). Getränke am Freitag- und Samstagabend sind nicht einbegriffen. Bazahlung: bar am Sonnabend den 11. September, um die ansonsten hohen Überweisungsgebühren zu vermeiden. Leute die sich nach den 1. september anmelden, bezahlen ¬ 20. Fragen? Wenden Sie sich bitte an die Organisation über Email: guidebooks@burgerszoo.nl oder schriftlich an: Guidebooks 2004, Schelmseweg 85, NL-6816 SH Arnhem. International Zoo News Vol. 50/8 (No. 329) IN MEMORIAM Gerard van Dam Husbandry of Dholes at San Diego Wild Animal Park Vocalizations of Juvenile Cheetahs during Feeding at Schönbrunn Zoo Heidelberg a Zoo Reborn Kerbert and the Japanese Giant Salamander: Early Scientific Achievements in the Amsterdam Aquarium A Note on the Births of Bearded Saki and Woolly Monkey in Brazilian Zoos http://www.zoonews.ws/IZN/329/IZN-329.htm (kostenlos online, leider nicht als PDF-Download, sondern als riesige, verhauene Website) Aus dem Newsletter der Auffangstation für Reptilien Februar 2004-02-03 www.reptilienauffangstation.de Dort finden Sie auch eine aktuelle Abgabeliste. Tigerpython mit Verbrennungen konnte gerettet werden Von den umfangreichen Verbrennungen ist bis auf wenig dunkles Narbengewebe an der Unterseite nichts mehr zu sehen. Das Tier ist wieder munter und konnte in den Zoo Augsburg vermittelt werden. 600m² mit Wasserfall und Badewanne Anfang des Jahres konnten wir einen ebenso ruhigen wie schönen Leguan-Mann (Rhinolopha-Nominatform) vermitteln. Hugo bezog sein neues Revier im idea Schmetterlings-Paradies in Neuenmarkt. Stumpfkrokodil kommt nach unseren Umbauarbeiten Während wir derzeit räumlich sehr beengt sind, stapeln sich bei uns die Anfragen um Aufnahme von Tieren. Im Fall eines ausgewachsenen Stumpfkrokodil-Mannes mussten wir den Vorbesitzer leider auf März vertrösten. Das Tier hat bisher alleine gelebt und ist in keine bestehende Gruppe zu integrieren. Großhändler Hoch als Großsponsor Als Großhändler für Reptilien, dem sehr viel am Wohlergehen seiner Tiere liegt, übernimmt Herr Hoch auch noch Verantwortung für viele Tiere, die unüberlegt gekauft wurden, indem er die Auffangstation mit einem nicht unerheblichen Betrag unterstützt. Zahlreiche Verlage unterstützen den Ausbau unserer Bibliothek Als Auffangstation stellt sich uns häufig das Problem, dass wir beschlagnahmte Tiere innerhalb kürzester Zeit bestimmen müssen. Aus diesem Grund besitzt die Auffangstation eine eigene Bibliothek. Oft reicht diese nicht aus und so haben wir uns an einige Verlage gewandt. Ein herzliches Dankeschön geht an folgende Verlage, die ganz spontan einige Bücher geschickt haben: Kosmos, Landbuch, BLV, Mergus, Westarp und Ulmer. Schul-DVD über Reptilien Zusammen mit dem FWU-Institut sind wir derzeit dabei Bildmaterial für eine Schul-DVD zusammen zu tragen. Sie können uns helfen, indem Sie uns Ihr Bildmaterial kostenlos zur Verfügung stellen oder eine Spende tätigen, damit wir gegebenenfalls Bildrechte erwerben können. Fernsehsender geben sich die Klinke in die Hand In den vergangenen Tagen hatten wir gleich zwei Fernsehteams bei uns. Zunächst hat ein Team von Focus-TV für RTL einen Bericht über Reptilienmedizin gedreht, danach kam das Hund, Katze, Maus-Team von Vox um einen ausführlichen Beitrag über die Auffangstation zu erstellen. Von beiden Beiträgen ist uns noch kein Sendetermin bekannt. FIAN Deutschland e.V. Indien: Geplanter touristischer Tierpark bedroht das Recht auf Nahrung Mehr als 1000 Ureinwohner (Adivasi) sind bedroht, einen Teil ihres angestammten Landes im Dorf Thuvaipathy, Coimbatore, Bundesstaat Tamilnadu an den Coimbatore Zoological Park (CZP Coimbatore Zoo) zu verlieren. Seit 1987 plant CZP die Errichtung des Coimbatore Zoological Park and Conservation Centre (Coimbatore Zoo und Naturschutzzentrum) als ein neuartiges Zoo- und Besucherzentrum, um Touristen anzuziehen. Erste Baumaßnahmen des Projektes haben mittlerweile zur Vertreibung von Adivasi aus dem Dorf Thuvaipathy und Umgebung geführt. Diese Adivasi sind zur Selbstversorgung vollkommen auf ihr angestammtes Land angewiesen. Im Mai 2001 hatte FIAN eine Intervention in die Wege geleitet, um den Widerstand der Menschen gegen ihre Vertreibung zu unterstützen. Zur Zeit werden zweifelhafte Anklagen gegen die Aktivisten vor Gericht verhandelt. Deshalb ist eine internationale Briefkampagne notwendig zur Unterstützung der Aktivisten und zur Verteidigung des Rechts auf Ernährung der Dorfbewohner von Thuvaipathy. Hintergrund Der Coimbatore Zoological Park (CZP) ist ein eingetragener Verein, der in den späten achtziger Jahren von führenden Industriellen und Geschäftsleuten des Coimbatore Distrikts im südindischen Bundesstaat Tamilnadu gegründet wurde. Seit nunmehr zehn Jahren versucht der privat geführte CZP den Coimbatore Zoological Park and Conservation Centre (Coimbatore Zoo und Naturschutzzentrum) zu errichten, einen offen angelegten zoologischen Park auf einem Gebiet von 164 ha. Mindestens 74 dieser 164 ha sind staatlicher Grund und Boden, der an den CZP verpachtet wurde. Im März 2001 wurde ein Gebiet von 102 ha eingezäunt. Damit wurde auch die Selbstversorgung der Ureinwohner eingeschränkt, die auf diesem Land, ihrem traditionellen Weideland, im kleinen Rahmen Ackerbau betrieben und Wildfrüchte geerntet hatten. Die ansässige Bevölkerung, Ureinwohner, die seit Generationen im Gebiet des Dorfes Thuvaipathy leben, wurden bei der Planung des Parks nicht befragt. Der CZP und seine Vertreter bedienten sich zweifelhafter Methoden, um in den Besitz des angestammten Landes der Adivasi zu kommen. In der Vergangenheit traf der friedliche Protest der Ureinwohner gegen die Errichtung des Zoos auf brutale Reaktionen von Schlägern, die vom CZP organisiert waren. Ausserdem wurde der Besitz der Ureinwohner zerstört und einige Adivasi wurden zu verschiedenen Zeitpunkten verhaftet. Zur Zeit werden einige dieser zweifelhaften Anklagen gegen die Aktivisten vor Gericht verhandelt. Am 15. November 2001 erklärte die zentrale Zoobehörde in Delhi in einem Schreiben an das All-India Coordinating Forum of the Adivasi/Indigenous People (Koordinierungsforum der Ureinwohner von ganz Indien), dass sie dem Projekt niemals die notwendige Genehmigung erteilt hat. Daher ist die Legitimität des Projektes und vor allem auch die Verpachtung der 74 ha staatlichen Grund und Bodens an den CZP höchst fraglich. FIAN ist in der Vergangenheit sowohl gegen die Verdrängung der Adivasi von ihrem Land (1984), sowie gegen die Einzäunung angestammten Landes und gegen von der Polizei im Auftrag des CZP ausgeführte Gewalttaten (2001) eingetreten. Zur Zeit wird von örtlichen Aktionsgruppen eine Kampagne ins Leben gerufen mit der Forderung, dass die Regierung des Bundesstaates den o.g. Pachtvertrag zurückzieht und dass die zweifelhaften Anklagen gegen die Aktivisten fallen gelassen werden. Eine internationale Aktion zur weiteren Unterstützung der Ureinwohner im Kampf um ihr Land ist daher wieder notwendig. Ute Hausmann FIAN Deutschland e.V. Overwegstr. 31 44625 Herne Tel.: 0049 02323 9192665 Fax: 0049 02323 490018 | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Ausstellungen | REUTLINGEN Naturkundemuseum: ABRAXAS, BAGHIRA UND CO. - Auf den Spuren berühmter Tiere bis 15.2.2004 http://www.reutlingen.de/kultur/naturkundemuseum/index.html OLTEN Naturmuseum Olten: LEBENDE OSTERHASEN UND KÜKEN 2.4. bis 18.4.2004 http://www.naturmuseum-olten.ch BERLIN Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem: VICTORIA & CO. IN BERLIN Ausstellung zum 100. Geburtstag des Botanischen Gartens 27.2. bis 5.9.2004 http://www.bgbm.org/BGBM BAD WURZACH Naturschutzzentrum: UND IST MEIN NEST GEBAUT, SING ICH ZUM DANKE DIR... Eine Ausstellung übr Nisthilfen für Vögel, Fledermäuse und Insekten bis 18.4.2004 VILLINGEN-SCHWENNINGEN Uhrenindustriemuseum: DAS GLÜCK FLIEGT IN DER LUFT Eine Ausstellung über die Geschichte der Brieftauben bis 31.3.2004 ZÜRICH Landesmuseum Zürich: FASZINATION FORSCHUNG März 2004 bis Juni 2004 http://www.musee-suisse.ch GOTHA Museum der Natur: KANARISCHE INSELN. SCHMELZTIEGEL DER EVOLUTION bis 31.3.2004 Parkallee 15, DE-99867 Gotha, 03621/8230-10 http://www.gotha.de/sehensw_mus_natur.asp Fotoausstellung: Berliner Tierpark- und Zooporträts: bis 15. Februar im Affenhaus des Tierparks Friedrichsfelde BAD DÜRKHEIM Pfalzmuseum für Naturkunde PFLANZEN UND TIERE DES JAHRES 2004 Ab März 2004 http://www.pfalzmuseum.de/ PADERBORN Naturkundemuseum im Marstall: GLANZLICHTER 2003 - Projekt Natur & Fotografie bis 14.3.2004 http://www.paderborn.de/cs_kunst_kultur/content/sp_auto_7329.php BIEL-BIENNE Schweizerisches Landesmuseum Über den Ursprung unserer Haustiere (mit Pro Specie Rara) bis März 2004 http://webmuseen.de/Ausstell_23731.html | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | TV-Tipps | tv.nrw: Samstags ca. 18:15 Uhr "Ein Platz für Tiere" mit Bernhard Grzimek aus den 70er und 80er Jahren; teilweise mit Zoo-Berichten. RTL2, Sonntags ca 13:30: Mehrere Folgen "Crocodile Hunter", mit Steve Irvin, aus dem Australia Zoo, Beerwah Do., 12.02.2004, 16:00-16:30 3sat, Zoos der Welt, Dschungel unterm Glasdach - vom Zoo zum Bio-Park Wh Do., 12.02.2004, 20:00-21:00 SF1, Alligatoren hautnah, Bei den Riesenreptilien in Florida Fr., 13.02.2004, 15:35-16:00 HR, Das Tal der Raben (I) Fr., 13.02.2004, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Geschichten aus dem Leipziger Zoo NEU Fr., 13.02.2004, 23:00-00:10 WDR, Der Weiße Wal, Moby Dick im Rhein Sa., 14.02.2004, 05:45-06:15 HR, Vogelparadies am Wüstenrand, Der Djoudj-Nationalpark im Senegal Sa., 14.02.2004, 09:35-10:35 VOX, BBC Exklusiv, Die Affenbande - Tagebuch einer Schimpansenfamilie, Teil 2 Sa., 14.02.2004, 10:30-11:00 B-alpha, Welt der Tiere, Der afrikanische Wolf Sa., 14.02.2004, 12:00-12:15 BR, Zoo & Co., Im Zeichen des Gorilla Sa., 14.02.2004, 14:45-15:00 MDR, Elefant, Tiger & Co., Frühjahrsputz im Haifischbecken Sa., 14.02.2004, 17:55-18:30 VOX, tierzeit: Der Andenkondor - Comeback des Flugkünstlers So., 15.02.2004, 09:45-10:45 VOX, Süddeutsche TV, Wie das Nashorn Liebe macht, Ein Jahr im Kölner Zoo, Teil 1 Wh03 So., 15.02.2004, 16:00-16:45 SWR, Terra Fantastica, Der Zoo - Letzte Chance für wilde Tiere? Wh02 - TIP! So., 15.02.2004, 20:15-21:00 3sat, Der Vielfraß, Das Phantom der Wälder Mo., 16.02.2004, 12:30-13:00 BR, Welt der Tiere, Die Biber von München Mo., 16.02.2004, 15:50-16:00 ORB, Tiere in Gefahr, Indischer Löwe Di., 17.02.2004, 20:15-21:05 ORF2, Universum, Zum Geier! Die fliegenden Mistkübel Di., 17.02.2004, 20:15-21:00 WDR, Abenteuer Erde, Vorsicht Kamera! Elefanten ganz nah Di., 17.02.2004, 22:15-23:00 N3, Prisma, Die Tiere der Vergangenheit (2), Dodo, Tasmanischer Wolf und Riesenalk Mi., 18.02.2004, 11:45-12:30 ORB, Tiere und Wildnis, Iran, 1. Geheimnisse des Nordens Mi., 18.02.2004, 14:15-15:00 ZDF, Wunderbare Welt, Laubenvögel - Künstler der Verführung Mi., 18.02.2004, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Liebenswerte Urzeitwesen, Griechenlands Schildkröten Mi., 18.02.2004, 15:40-16:30 3sat, Geschützte Paradiese, Geheimnisse des Eisgebirges, Der Nationalpark Hohe Tauern Mi., 18.02.2004, 15:50-16:00 ORB, Tiere in Gefahr, Przewalski-Pferd Do., 19.02.2004, 10:30-10:55 SF2, Vogelparadies am Wüstenrand 1, NaturNah, Der Djoudj Nationalpark im Senegal Teil1 Do., 19.02.2004, 12:15-13:00 N3, Das Abenteuer, Tiere zu retten, Giraffen für Samburu Do., 19.02.2004, 15:50-16:00 ORB, Tiere in Gefahr, Arasittich Do., 19.02.2004, 16:00-16:30 3sat, Zoos der Welt, Orcas, Nashörner und Eisbären - die Tiere von San Diego Wh Do., 19.02.2004, 19:00-19:45 ARTE, Galapagos - Hüter der Arche Do., 19.02.2004, 20:00-21:00 SF1, NETZ Natur, Sea of Knowledge, Das Unimeersum des Howard Hall Fr., 20.02.2004, 15:50-16:00 ORB, Tiere in Gefahr, Patulaschnecke Fr., 20.02.2004, 19:00-19:45 ARTE, Manu - Schatztruhe der Natur Fr., 20.02.2004, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Geschichten aus dem Leipziger Zoo NEU ausführliche Vier-Wochen-Vorschau: http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm | | | Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo und Naturschutz aus Online-Zeitungen. 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