 | Zoopresseschau Zoo-AGBielefeld http://www.zoo-ag.de | | . | | Ausgabe 194 vom 1. Januar 2004 | | Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse | zusammengestellt von Dirk Petzold und Dr. Martina Raffel Artikel-Recherchen: Reinhard Hellwig Bearbeitung Pressemitteilungen: Kirstin Adrian |  | ISSN1619-6643 | | | Liebe Leser, seit heute hat NWR seinen ersten und Deutschland seinen 14. Nationalpark. Größer als lange Zeit gedacht, doch noch ist Jagd und manch andere Nutzung erlaubt. So ist es wohl erstmal ein "Nationalpark Eifel cand." - aber immerhin ein großer Erfolg gegen viel Widerstand. Und gibt auch die Hoffnung, daß die schon so lange im Schwebezustand befindliche Planung für den Nationalpark Senne doch noch irgendwann umgesetzt wird. www.nationalpark-eifel.de Haben auch Sie die Bilder des angeblich 14,85 Meter langen Netzpythons gesehen, der vor einigen Tagen von 75 Männern lebend gefangen wurde und "in a zoo in the village of Curugsewu on the island of Java" zu sehen ist? Alle zeigen eine sehr große Schlange zusammengeknäult in einem einfachen Gitterkäfig, aber ein Größenvergleich ist so kaum möglich. Nach 15 Metern Länge sieht es nicht aus, wenn der größte Durchmesser "nur" bei etwa 25 cm liegen soll. Betrugsversuche mit gestreckten Häuten gab es schon so einige - diese hier lebt, und die exakten Maße sind vielleicht doch nicht nur gut erfunden. Man darf gespannt sein - zumal ja eine hohe Prämie auf den Nachweis einer Schlange über 10 m Länge ausgesetzt ist. Machen Sie sich selbst ein Bild: http://news.bbc.co.uk/2/hi/in_depth/photo_gallery/3356945.stm http://story.news.yahoo.com/news?tmpl=story&u=/031230/481/jak10512301108 Sober.c heißt der Wurm, der uns zum Jahreswechsel mit immerhin sehr kreativen Mails heimsucht. "Betreffs" von "Bankverbindungsdaten" über "I hate you" und "Deutschland sucht den Superstar" bis zu "Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet", immer mit einer verheißungsvollen Datei als Anhang (in dem natürlich der Wurm drin ist, im doppelten Sinne). Praktisch: es sind immer etwa 101 kb, daher leicht zu erkennen. Fast unnötig zu erwähnen, daß der Wurm auch die Absendeadresse fälscht mit auf dem befallenen Rechner gefundenen Adressen. Die Menge der Würmer an die Zoopresseschau-Redaktionsadresse (und leider auch vereinzelt mit dieser Adresse als gefälschtem Absender) - etwa 15 am Tag - zeigt uns zweierlei: zum einen offenbar die Beliebtheit der Zoopresseschau, die auf vielen Rechnern gespeichert ist. Zum anderen, daß mehrere unserer Leser einen befallenen Computer haben müssen. Wir können nur wiederholt apellieren, einen Virenscanner zu installieren und regelmäßig zu aktualisieren, die Sicherheitslücken vor allem von Windows und Outlook zu stopfen und Mail-Anhänge auch vermeindlich bekannter Herkunft nur unter ausreichenden Vorsichtsmaßnahmen zu öffnen. Der Jahresanfang ist eine gute Gelegenheit, erneut allen zu danken, ohne die die Herausgabe der Zoopesseschau kaum möglich wäre. Das sind die Zoos und Naturschutzverbände, deren fleißige Mitarbeiter uns mit Pressemeldungen beliefern. Da sind unsere Leser mit kritisch-konstruktiven Rückmeldungen und Hinweisen auf weitere Infos. Und da sind vor allem die ehrenamtlichen Mitarbeiter von Leipzig über Gießen bis Los Angeles, die viel Freizeit in die Zusammenstellung der verschiedenen Rubriken investieren. Allen ein herzliches Dankeschön! Das Jahr fängt gut an - mit einem ARTE-Themenabend Zoo heute. Ein Frohes Neues Jahr! Dirk Petzold Beschilderung eines neuen Pinguinhauses | | Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | | Zoos und Tierparks | Kölnische Rundschau - 31. Dez. 2003 Kleine Makis sind die großen Stars Der Kölner Zoo verändert zum neuen Jahr seine Preise. Die Einzelkarten für Erwachsene werden um einen Euro auf elf und die für Kinder und Jugendliche um 0,50 Cent auf 5,50 Euro erhöht. Schüler, die im Klassenverbund kommen, zahlen drei statt bisher vier Euro pro Nase. Die anderen Preise, erklärte gestern Zoodirektor Professor Gunther Nogge, bleiben unverändert. Verändert wurde dagegen der Eingang mit Ticket-Automaten und Drehkreuzen, die unter anderem die Zählung der Besucher erleichtern sollen. Im Jahr 2003 konnte die Besucherzahl um drei Prozent gesteigert werden, insgesamt kamen rund 900 000. Nogge erinnerte an die Modernisierung und Neueröffnung der Anlagen für Kleinsäugearten wie Erdmännchen oder Waschbären, außerdem an spektakuläre Geburten wie bei den Schneeleoparden, den Okapis oder Brüllaffen. Das wichtigste Ereignis aber sei das Richtfest für den künftigen Elefantenpark gewesen. Im Laufe des nächsten Sommers, vermutlich nach den Ferien, soll er eröffnet werden. Aus Emmen in Holland sollen die ersten sechs oder sieben asiatischen Elefanten kommen, die hier eine neue Heimat finden werden. Insgesamt sollen es am Ende 17 asiatische Tiere sein. Die beiden Elefanten, die zur Zeit im Zoo zu sehen sind, werden wegen ihres hohen Alters im alten Elefantenhaus bleiben. Bereits 30 Jahre gibt es das Madagaskarhaus für Lemuren, das zum Jubiläum aufpoliert wurde. Dort präsentierte Nogge kürzlich geborene Rotbauchmaki-Zwillinge. Kölnische Rundschau - 31. Dez. 2003 Mit erhobenem Rüssel Prosit Neujahr! Diesmal wählten wir als Kulisse für das Silvesterfoto die Familie Elefant im Kölner Zoo. Anlass dafür ist, dass im Jahr 2004 das fantastische neue Großgelände, der "Elefantenpark", bezogen wird (die beiden Oldies bleiben bis zum Lebensende im alten Haus). Bis zu 20 asiatische Elefanten werden sich dort tummeln. Allein die Baustelle ist ja schon eine Attraktion für die Zoobesucher. 20.000 Quadratmeter umfasst das Gelände. Es wird der größte und modernste Elefantenpark in Europa werden. Aus Sicht der Tiere war das allerdings auch längst überfällig: Das jetzige Haus stammt von 1860 und ist damit das älteste noch bestehende Gebäude im Zoo. Ursprünglich übrigens war es für Antilopen und Giraffen errichtet worden, ehe 1863 dort der erste Elefant sein Zuhause fand. Berliner Morgenpost - 28. Dez. 2003 Käfighaft für die ängstlichen Ausbrecherkönige der Berberaffenbande Das haben sie jetzt davon. Die elf Berberaffen aus de Tierpark Friedrichsfelde, denen vor zehn Tagen die Flucht gelang, sitzen seit einer Woche im Innenkäfig fest hinter Schloss und Riegel. Kein Ausgang, kein Zeitvertreib, kein Besucherkontakt. Die Affen waren über einen Elektrozaun gesprungen und hatten sich auf dem Gelände verteilt. Zwei Ausreißer schafften es sogar bis zur Alfred-Kowalke-Straße und sorgten dort für einen Feuerwehreinsatz mit Straßensperrung. Die Berberaffen reagierten auf die fremde Umgebung total verunsichert und taten, was sie in solchen Momenten immer tun: Rauf auf den nächsten Baum und verstecken! Affe für Affe musste deshalb einzeln aufgespürt, vom Tierarzt per Betäubungsschuss narkotisiert und dann vom Baum abgepflückt werden. Kaum eingefangen, kamen die Affen zunächst in Einzelkäfighaft, um den Betäubungs-Rausch auszuschlafen. Verstauchungen und Prellungen hatten sich die Tiere zugezogen. Wie die Berberaffen sich an ihre neue Anlage gewöhnen können, ohne sie trotz Elektrozaun zu verlassen, darüber werden sich die Tierparkleute in den kommenden Tagen Gedanken machen. sueddeutsche.de - 29. Dez. 2003 Wenn der Elefant zum Zahnarzt geht Wenn nicht so viele Menschen im Elefantenhaus des Tierparks Hellabrunn herumstünden, wäre es wohl ein ganz normaler Morgen für den knapp elfjährigen Elefantenbullen Gajendra. Denn an diesem Donnerstagmorgen muss der Elefantenjüngling zum Zahnarzt. Ohne Beruhigungsmittel und Narkose undenkbar! "Kein Zoo- oder Wildtier lässt einfach so an sich herumdoktern, das Acepromazin ist dabei so etwas wie die Wurschtigkeitsspritze, die der Mensch vor einer Operation bekommt", sagt leise Zoodirektor Professor Henning Wiesner, der an diesem Tag den Kieferorthopäden geben wird. Im Flüsterton erzählt Wiesner davon, wie sich der Jungbulle im Alter von knapp sechs Jahren am linken Stoßzahn verletzt hat. Schon damals beschloss Wiesner, den beiden Stoßzähnen des jungen Tieres eine Art Krone aufzusetzen. Ein Verfahren, das er in Indien entdeckt hatte, wo es noch immer zur Gewinnung von Elfenbein eingesetzt wird. Dem Elefantenzahn wird dafür ein glühend heiß geschmiedeter Eisenring übergestülpt und das Elfenbein davor abgesägt. Als Wiesner das zum ersten Mal sah, stand für ihn fest, dass dieses Verfahren auch therapeutisch und prophylaktisch eingesetzt werden kann mit dem hübschen Nebeneffekt, Elefantendamen vor dem ärgerlichen Imponiergehabe der Jungbullen zu schützen. Eine Prozedur, die Gajendra seit seiner Verletzung etwa alle zwei Jahre über sich ergehen lassen muss weil das stetig wachsende Elfenbein irgendwann so sehr schiebt, dass die Ringe wieder abfallen. Mit einem gezielten Schuss injiziert der Zoodirektor dem rund zwei Tonnen schweren und 2,20 Meter großen Tier vier Milliliter der so genannten Hellabrunner Mischung eine Kombination aus zwei Anästhetika, die Wiesner vor Jahren selbst entwickelt hat und die mittlerweile weltweit in dem Ruf steht, besonders gut verträglich zu sein. Anders als beim Menschen üblich wird das Tier dabei nicht in den Tiefschlaf versetzt. Ausgeschaltet wird lediglich die Verbindung zwischen Groß- und Zwischenhirn. Dabei wird die Schmerzempfindung blockiert, sämtliche Vitalfunktionen bleiben erhalten. Für Gajendra hat Wiesner eine Dosis gewählt, bei der der Elefant nicht niedersinkt, sondern stehen bleibt. Während die geöffneten Augen des Elefanten mit Tüchern abgedeckt und um seinen Rüssel mit Eis befüllte grüne Handtücher gewickelt werden, bringt Tierpark-Schlosser Karl Lang im Gehege nebenan den ersten Eisenring zum Glühen. Als der Ring glutorangerot leuchtet, muss es schnell gehen. Wiesner spritzt noch einmal ein wenig Hellabrunner Mischung nach. Mit einer Art Stemmeisen und einem Hammer bringen Wiesner und Lang den ersten Ring in die richtige Position im unteren Drittel des Zahnes. Dann greift Lang zur Kreissäge und säbelt das Elfenbein unterhalb des Rings ab. Westdeutsche Zeitung - 31. Dez. 2003 Vorsicht Krokodil: Gestern wurden im Zoo die Tiere vermessen Wohl ist dem kleinen Neuguineakrokodil im Wuppertaler Zoo offenbar nicht: Als Pfleger Andreas Liedmann den Maßstab anlegt, zieht es ruckartig den Kopf zurück, reißt das Maul weit auf. Drohgebärde. Einen Moment später hat das Tier auch schon zugeschnappt. "Knapp ein Meter und vierundzwanzig", konnte Liedmann gerade noch ablesen, dann zieht er den Stab zwischen den Zahnreihen des Krokodils hervor. Liedmann macht Inventur. "Es ist eine Bestandsaufnahme ähnlich der im Supermarkt", erklärt Zoo-Biologe Alexander Sliwa. "Wir müssen wissen, welche Tiere es bei uns gibt und in welchem Zustand sie sind." Stichtag für die Inventur mit etwa 4500 Tieren in rund 500 Arten ist der 31. Dezember in jedem Jahr aufs Neue. "So ergeben sich Vergleichswerte", erklärt der Biologe. Sliwa archiviert alle Zahlen, alle Gewichte und alle Maße. "Ich führe eine elektronische Kartei, der Zoodirektor hat eine auf Papier", sagt er. "Damit können wir jederzeit nachvollziehen, wie sich ein Individuum entwickelt hat, welche Tiere gepaart wurden, von woher sie kommen oder an welche Zoos sie verliehen wurden. Tagesanzeiger - 29. Dez. 2003 Raus aus dem Winter, rein in die Tropen Vor einem halben Jahr ist die Masoala-Halle des Zoos Zürich eröffnet worden. Seither haben über 500.000 Personen den künstlichen Regenwald besucht. Der Besucherandrang entwickelt sich ebenso prächtig, wie es Tiere und Pflanzen tun. Und etwas hat Martin Bauert, den Kurator Botanik, «total überrascht». Dass nämlich die Leute äußerst sorgfältig mit Einrichtungen und Pflanzen umgehen. Sogar dort, wo das Grünzeug in den Weg hinauswächst, wird ihm kein Hälmchen gekrümmt. Momentan ist, außer bei Führungen, nur der zentrale Pfad geöffnet. Ab nächstem Herbst sollen dann aber auch kleinere Pfade begehbar sein. sz-online - 30. Dez. 2003 Zoo erwartet 500.000. Besucher Im Zoo Dresden wird heute der 500.000. Besucher in diesem Jahr begrüßt. Allein im Dezember kamen rund 23.000 Tierfreunde und sorgten für die höchste Besucherzahl dieses Monats seit 1980. Der Tierpark wurde 2002 vom August-Hochwasser schwer in Mitleidenschaft gezogen und zählte am Jahresende rund 425.000 Gäste. Das war die niedrigste Zahl seit 1950. Der 1861 gegründete Zoo ist vor allem durch die Zucht von Orang-Utans bekannt. In den Gehegen sind rund 2700 Tiere von 400 Arten zu sehen. Leipziger Volkszeitung - 27. Dez. 2003 Jeder kleiner Gast wurde vom Weihnachtsmann persönlich begrüßt Eilenburg. Familie Küas aus Taucha lachte herzhaft. "Da sind wir aber mächtig drauf reingefallen." Gemeint war das für den 23. Dezember im Eilenburger Tierpark angekündigte Krokodil. Denn dass das drei Meter lange Tier von Manfred Veit aus einer Esche gesägt wurde, damit hatten die Tauchaer Fans des Eilenburger Tierparkes nicht gerechnet. Sie befanden sich dabei jedoch in guter Gesellschaft. Denn selbst die Leitung eines nahen Tiergartens und viele Eilenburger hatten sich bei Tierparkchef Stefan Teuber und seiner Mannschaft im Vorfeld erkundigt, ob die Frage der Unterbringung des Krokodils inzwischen geklärt sei. Sie ist es, denn das drei Meter lange Unikat in grüner Lasur hat am Ufer des stillgelegten Goldfischteiches einen Stammplatz gefunden. Allein am 23. Dezember strömten um die 600 Besucher zum Tierpark, am 24. Dezember selbst genossen 750 Gäste die weihnachtliche Atmosphäre. "Das war für Weihnachten im Tierpark Besucherrekord", freute sich Stefan Teuber. Berliner Zeitung - 26. Dez. 2003 Ihr letztes Tierparkgespräch Nach 48 Jahren ist Schluss: Am Sonnabend um 7.40 Uhr wird das letzte Tierparkgespräch von "Karin Rohn" im Berliner Rundfunk 91.4 gesendet. Die 73-Jährige, die einst wegen ihres Zungen-R's diesen Künstlernamen erhielt, geht in den Ruhestand. Seit 1955 berichtete die Reporterin aus dem Tierpark, seit 1989 aus dem Zoo. Planung und Bau Grafenauer Anzeiger - 27. Dez. 2003 Zoo - Eindruck soll möglichst vermieden werden Nach einer scheinbaren Keimruhe des Projekts sind unter der Regie von Forstamtmann Reinhold Gaisbauer die Arbeiten für das neue Tier-Freigelände bei Ludwigsthal Anfang Oktober zügig angelaufen. Zwischen dem neuen Besucherparkplatz an der B 11 und dem ebenfalls im Bau befindlichen "Haus zur Wildnis" und seinem Umfeld werden drei Gehege mit einer Gesamtfläche von rund 20 Hektar entstehen, in denen neben Wildpferden und Urrindern zusätzlich Luchs und Wolf präsentiert werden. Die Luchse werden aus dem bestehenden Gehege bei Neuschönau umgesetzt - vorausgesetzt, es gibt im nächsten Jahr wieder Nachwuchs. Die übrigen Vierbeiner, möglichst ein komplettes Wolfsrudel und je eine Herde Wildpferde und Auerochsen, werden von verschiedenen Tierparks angekauft. Aktionen Bielefelder Tagblatt - 27. Dez. 2003 Leckerbissen für die Tiere Bielefeld. Die Fischotter einmal selbst füttern: beim weihnachtlichen Olderdissen-Rundgang für Kinder war das, so versicherten die kleinen Teilnehmer, eindeutig das Beste. "So ihr Kinderlein kommet", zog Tierparkleiter Volker Brekenkamp am Heiligabend-Morgen mit zwei Dutzend aufgeregten Jungen und Mädchen los, deren Eltern oder Großeltern bei der NW-Ticketverlosung am Telefon am schnellsten durchgekommen waren. Erste Station des Trupps war die Speisekammer der Mäuse, in der es pralles Mäuseleben zu bewundern galt. Vorbei an der einsamen Uhu-Dame, für deren verstorbenen Partner im neuen Jahr Ersatz beschafft werden soll, ging es zu den possierlichen Fischottern. Immer mit dabei: Tierpfleger Anton Jadwiszczok mit einer großen Schubkarre voller Futter für die verschiedenen Tierarten. Alle trafen sich dann in der neuen Tierparkgaststätte bei heißen Getränken zum gemütlichen Abschluss. WAZ - 27. Dez. 2003 Äpfel zum Fest für Flusspferd Ernie Alle Jahre wieder gehen wir in den Zoo... Das dachten sich auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Familien an Heiligabend. Mit der traditionellen Weihnachtsführung im Ruhr Zoo Gelsenkirchen ließ sich das Warten aufs Christkind auf unterhaltsame Art verkürzen. Der Andrang war so groß, dass die Besucher in fünf Gruppen eingeteilt wurden. Unter fachkundiger Führung machten die Kinder und ihre Eltern einen Rundgang durch das von Baustellen durchzogene Gelände, auf dem man erfahren konnte, wie die Zootiere Weihnachten feiern. sz-online - 27. Dez. 2003 Weihnachtsspaziergang mit Direktor Dr. Werner Jorga "Freud und Leid liegen auch im Zoo oft dicht beieinander" nach diesem Satz konnte Direktor Dr. Werner Jorga im Zoo Hoyerswerda den 120 Besuchern des gestrigen Weihnachtsspazierganges eine traurige Botschaft nicht ersparen: Zwergflusspferd-Dame Bonga, 1988 aus Duisburg geholt und seither zur "Stamm-Besatzung" des Tropenhauses zählend, ist kürzlich an einer Leber-Erkrankung verendet. Aber dieser Wermutstropfen sollte der einzige dieses Tages bleiben denn gewohnt sachkundig, charmant plaudernd und immer wieder noch eine selbst für Zoo-Kenner neue Anekdote aus dem Ärmel schüttelnd, unterhielt "der Doktor" seine Gäste gut zwei Stunden spannend, vergnüglich und unbelehrend-lehrreich obendrein. Hamburger Abendblatt - 27. Dez. 2003 Bescherung für Hirsche: Rüben satt Der Weihnachtsmann stapft durch den Park, Kinder und Eltern folgen und freuen sich über die Bescherung am Heiligabend. Hier sind es die Tiere im Wildpark Eekholt, die zu Weihnachten eine Extra-Ration Futter bekommen. Für alle ist es ein besonderes Erlebnis: Bevor zu Hause die Kerzen am Weihnachtsbaum angezündet und die Geschenke ausgepackt werden, wird Weihnachten im Wildpark gefeiert. In diesem Jahr war von Geheimtipp keine Rede mehr: 3500 große und kleine Menschen zahlten ihren Eintritt und machten sich mit dem Weihnachtsmann auf die Rundtour. sz-online - 27. Dez. 2003 Baumkuchen für Drumbo, Mogli, Sawu und Schöpfi Am frühen Nachmittag des ersten Feiertages drängten sich fast 400 Schaulustige auf der Besucherbrücke des Afrika-Hauses des Dresdner Zoos, um als Augenzeugen die Bescherung des Elefantenquartetts mitzuerleben. So ungewöhnlich der Anblick der in Körben aufgestellten und mit Leckereien geschmückten Nordmanntannen auch war die Dickhäuter bewahrten Würde und Haltung und gehorchten ihren Pflegern aufs Wort. Kieler Nachrichten - 30. Dez. 2003 Viele Kinder bescheren die AÖZA-Tiere Normalerweise untersagt ein Schild die Fütterung der Tiere im Archäologisch-Ökologischen Zentrum Albersdorf. Am Heiligabend indes wurde eine Ausnahme gemacht. Diese Aktion hatte Manfred Trube, Bürgermeister und Vorsitzender des AÖZA-Fördervereins, initiiert. Denn er meinte, dass vor allem junge Familien einmal zu den Weiden des Freilichtmuseums kommen und die Tiere ansehen, streicheln und füttern sollten. Und viele Kinder kamen tatsächlich zu der Weihnachtsbescherung für die Tiere. Neben den fünf Parklandrindern, von denen eine Kuh übrigens Nachwuchs erwartet, den Ziegen und den Vielhornschafen gehören noch vier Ponys zum Tierbestand. Sie erinnern von ihrer Größe und Aussehen her den Nutztieren, die den Menschen in der Jungsteinzeit bereits dienten. Nachwuchs Leipziger Volkszeitung - 29. Dez. 2003 Nur noch ein Tigerbaby im Leipziger Zoo am Leben Mit seinem Tiger-Nachwuchs ist dem Leipziger Zoo nicht viel Glück beschieden: Von den vier vor Weihnachten zur Welt gekommenen Welpen lebt nur noch einer. Das vermutlich letztgeborene Jungtier erfreue sich aber bester Gesundheit und nehme täglich etwa 100 Gramm Gewicht zu, teilte Zoodirektor Jörg Junhold heute mit. Die elfjährige Amur-Tigerin "Conny" hatte die vier Welpen am 22. Dezember geboren. Zwei von ihnen wurden einen Tag später tot geborgen, ein drittes Tier starb Heiligabend. Ursache für den Tod des jetzigen Nachwuchses ist laut Junhold ein nicht ausreichend geweiteter Geburtskanal des Muttertieres. Freie Presse (Chemnitz) - 29. Dez. 2003 Leipziger Amur-Tigerin verliert drei ihrer vier Jungen Von dem Wurf der Amur-Tigerin Conny im Leipziger Zoo hat nur ein Junges überlebt. Die drei anderen seien vermutlich an den Folgen der schweren Geburt gestorben, teilte der Zoo am Montag mit. Sie wiesen zahlreiche Hämatome an den Hinterläufen auf und hatten reichlich Fruchtwasser in den Lungen. Das vermutlich letztgeborene Junge erfreut sich laut Zoo hingegen bester Gesundheit und nimmt täglich etwa hundert Gramm zu. Die elfjährige Mutter kümmere sich fürsorglich um den Kleinen und lasse auch eine tierärztliche Behandlung zu. Conny hatte am 22. Dezember ihre Jungen zur Welt gebracht, zunächst war über Anzahl und Zustand des Wurfes aber nichts bekannt. Kurz vor Weihnachten brachte auch Lippenbär-Dame Indra einen Jungen zur Welt, wie der Zoo erst am Montag mitteilte. Der Kleine sei sehr vital und werde von seiner Mutter gut betreut. Der Standard - 30. Dez. 2003 Seltener Zuchterfolg Neun kleine und sehr seltene indonesische Python-Schlangen sind im Zoo der englischen Stadt Bristol geschlüpft. Damit sei es erstmals in Europa gelungen, Savu-Pythons zu züchten. Die neugeborenen Reptilien mit dem lateinischen Namen Liasis macklotti savuensis sind 30 Zentimeter lang und wiegen jeweils etwa 20 Gramm. Noch sind die Kleinen orangefarben, doch dunkeln die ausgewachsen etwa einen Meter langen Tiere später nach und bekommen die für sie typischen weißen Augen. Die Savu-Python, benannt nach ihrer kleinen indonesischen Herkunftsinsel, wurde den Angaben zufolge erst 1993 entdeckt. Seitdem nahm ihr Bestand wegen des illegalen Tierhandels rapide ab. Wenn die Schlangen in Bristol ausgewachsen sind, sollen sie zu Zuchtzwecken auf verschiedene europäische Tiergärten verteilt werden. Berliner Morgenpost - 30. Dez. 2003 Glücksschweine Rechtzeitig zum Jahreswechsel hat sich in Zoo und Tierpark passender Nachwuchs eingestellt. Im Zoo-Schweinehaus wurden ein Weißbartpekari und im Tierpark sechs Ferkel der asiatischen Maskenschweine geboren. Berliner Zeitung - 31. Dez. 2003 Schwein gehabt Schweine bringen Glück, und wenn es sie wie im Tierpark Berlin gleich in sechsfacher Ausfertigung gibt, dürfte das bevorstehende Jahr ein gutes werden. Mitte Dezember wurden in Friedrichsfelde asiatische Maskenschweine geboren. Auch im Schweinehaus des Zoologischen Gartens gab es ein Junges - bei den Weißbartpekaris. Österreich Journal - 30. Dez. 2003 Neugeborenes Javaneräffchen als neuer Publikumsmagnet Einen Rekordbesuch verzeichnete der Linzer Tiergarten im heurigen Jahr. Insgesamt wurden 92.000 Tierfreunde gezählt. Damit wurde der bisherige Besucherrekord aus dem Jahr 2002 (mit 91.000 Gästen) übertroffen. Die zoologische Einrichtung auf der Windflach zählt damit zu den beliebtesten Linzer Freizeitattraktionen. Erst vor wenigen Tagen erblickte ein kleines Javaneräffchen das Licht der Welt. Dies dürfte an den Wochenenden und zwischen den Feiertagen für zusätzlichen Besucherzustrom sorgen. Für den Großteil des Personal- und Betriebsaufwands im Linzer Tiergarten kommt die Stadt Linz auf, die den Zoo mit rund 225.000 Euro pro Jahr unterstützt. Neue Ruhr Zeitung - 26. Dez. 2003 Kein Winterschlaf Von Winterschlaf ist im Klever Tiergarten derzeit nichts zu spüren. Besonders Popeye, Harfa und ihr Nachwuchs fühlen sich wohl, wenn es an den Gefrierpunkt geht. Die Kleinen Pandas kommen ursprünglich aus dem Himalaya und zeigen sich derzeit in ihrer vollen Schönheit. Pudelwohl fühlen sich auch die leider nur noch drei Seehunde. Die Filteranlage im Becken muss derzeit eine erste Bewährungsprobe bestehen. "Die Firma hat solche Anlage sonst noch nie bei Fischfressern eingesetzt", erklärt Cornelissen. Was jetzt im inneren der Anlage zu sehen ist, ist kaltes Fett. Aus den Futterfischen. "Bisher funktioniert alles bestens". Die nächste Bewährungsprobe kommt dann im Frühjahr, wenn die ersten Algen aus dem Seehund-Zuhause gefiltert werden wollen. Darüber hinaus hat es im Tiergarten schon die ersten Weihnachtsbabys gegeben. Die Rhön- und die Somalischafe präsentieren freudig ihren Nachwuchs. Heilbronner Stimme - 30. Dez. 2003 Viel Affentheater und ein Beziehungsopfer Er ist der Herr der Affen. Und einige hundert Tiere leben in seinem Leintal-Zoo in Schwaigern. Doch im Privathaus von Peter Gessmann wohnt kein Schimpanse, kein Kapuzineräffchen und kein Papagei. Sondern ein namenloses, behindertes Kakadu-Weibchen. Der Vogel ist Opfer einer Beziehungstat. "Bandit" wurde der Freund der jungen Dame genannt, weil man ihm nicht recht trauen konnte. Das musste auch seine Partnerin erfahren. Obwohl sie schon ein paar Jahre zusammen waren, erzählt Gessmann, hat er sie plötzlich gebissen. Der Flügel war durch. Primaten haben es Gessmann besonders angetan. Die meisten hat er als Waisenbabys mitgebracht - ihre Mütter waren getötet worden, erzählt er. Er habe sie an Tierparks abgeben wollen - "doch in den meisten waren die Bedingungen damals nicht sehr gut". Mit dem Leintal-Zoo erfüllte sich Peter Gessmann einen Traum. Bereits in Ludwigsburg hatte er Affen gehalten. Auf der Suche nach einer neuen Heimat für seine Lieblingstiere wurde er schließlich in Schwaigern fündig und kaufte das drei Hektar große Mühlengelände. 1980 eröffnete er den kleinen Tierpark. Und die Primaten sind längst nicht die einzigen Bewohner: Unter anderem Ponys, Ziegen, Schwäne, Enten, Flamingos, Pfauen, Kaninchen und Meerschweinchen tummeln sich dort. Vier Tierpfleger und vier Lehrlinge kümmern sich um sie. 50.000 bis 60.000 Besucher kommen pro Jahr in den Tierpark. Der Winter ist für die Gessmanns doppelt hart: Zum einen muss der Betrieb von Rücklagen leben, weil kaum Besucher kommen. Und zum anderen gibt es durch Schnee und Kälte mehr Arbeit. Ostseezeitung - 27. Dez. 2003 Schwanzwunde heilt gut ab Chanka geht es besser. Aufgrund einer Verletzung am Schwanz hatte man sich im Grimmener Heimattierpark zuletzt große Sorgen um die zwölfjährige Tigerdame gemacht. Chanka hatte die Verbände, die um die Wunde angelegt worden waren, regelmäßig herunter gepult. Ein Spezialist aus dem Rostocker Zoo untersuchte vor einigen Wochen die seit 1991 in Grimmen lebende Tigerin. Teils hatte sich das Gewebe bereits zersetzt und war nekrotisch. Deshalb konnten sich in der Wunde Bakterien ansiedeln. Dank Antibiotika hat sich Chankas Zustand jetzt gebessert, erzählt Tierparkleiter Bodo Teichmann. Bis auf zwei bohnengroße Bereiche ist die Wunde zugeheilt. Chanka kratzt dort auch nicht mehr, liegt ruhig in ihrem Gehege und spielt gern einmal mit Tierparkhündin Aischa. sz-online - 29. Dez. 2003 Besucherrekord im Riesaer Heimattiergarten Einen Besucherrekord konnte der Klostertierpark in Riesa dieses Jahr verbuchen. Doppelt so viele Gäste als 2003 kamen zum Bummel, um sich Tiere anzusehen. Das kommt nicht ganz unerwartet: "Einen wahren Ansturm hatten wir nach der Eröffnung unseres Aquariums am 8. März. Die Fische aus der Elbe sind ein Publikumsmagnet", sagt Gerhard Herrmann, Leiter des Tiergartens. Ostseezeitung - 30. Dez. 2003 Elefanten wissen verschmähte Weihnachtsbäume zu schätzen Nicht verkaufte Weihnachtsbäume zählen zu den Leckereien für die Zoo-Tiere in diesen Tagen. Elefanten und Ziegen knabbern gern auf dem Grün herum. Aber auch mit entnadelten Bäumen und Zweigen wissen viele Tiere noch etwas anzufangen. Die Elefanten schubbern sich den Rücken damit, die Affen bauen sich Nester aus dem für sie eher ungewöhnlichen Zubehör. FOCUS - 31. Dez. 2003 Wenn Alk die Primaten singen lässt Mit heißen Ölmassagen, Alkohol und Süßigkeiten will der Zoo in der nordindischen Stadt Lucknow seine Tiere gegen die Winterkälte schützen. Elefanten würden mit heißem Senföl und Pfeffer massiert, dem Tee der Affen werde Rum beigemischt und an die Nashörner werde eine süße Milchspeise mit Reis und Nüssen verfüttert. Jedes Tier werde individuell umsorgt, hieß es weiter. So erhielten Leoparden und Tiger Extraportionen Fleisch, während die Schlangen mit Heu und Heizgeräten warm gehalten würden. Seit Wochen leidet der Norden Indiens unter der für den Dezember ungewöhnlichen Winterkälte. Die Tagestemperaturen in Lucknow, der Hauptstadt des Staates Uttar Pradesh, betrugen zuletzt nur zwischen drei und sechs Grad Celsius. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Pressemitteilungen teilweise gekürzt | Zoo Wuppertal, 31.12.03 Inventur im Wuppertaler Zoo - Wir zählen Nemo und seine Verwandtschaft Bei der Inventur zählen die Tierpfleger nicht nur die Tiere, die am Stichtag in ihrem Revier leben, sondern erfassen auch, wie viele im Laufe des Jahres 2003 in ihrem Bereich aufwuchsen. Natürlich kennen die Pfleger der großen Tiere jedes einzelne genau, bei kleineren ist das schon schwieriger, z. B. bei den Bewohnern der Freiflughalle im Vogelhaus, der weitläufigen Wassergeflügelteiche und der Aquarien. Der Zoodirektion dient die Inventur zur Kontrolle der Tierkartei, die während des Jahres laufend aktualisiert wird. Besonderes Augenmerk fällt in diesem Jahr, anlässlich des populären Kinofilms, auf das Zählen der Anemonen- oder auch Clownfische. Neben den inzwischen berühmten Orangeringelfischen gibt es im Aquarium des Wuppertaler Zoos noch weitere Arten zu sehen. Zoo Köln, 31.12.03 Die Jahresabschlusspressekonferenz des Zoos findet am Dienstag, dem 30. Dezember 2003 um 11.30 Uhr im Madagaskarhaus statt, das im Dezember 1973 als Lemurenhaus eröffnet wurde. Aus Anlass seines dreißigjährigen Bestehens hat es ein Facelifting erfahren. Um dem guten Ruf des Hauses, den es aufgrund spektakulärer Haltungs- und Zuchterfolge genießt, zu unterstreichen, haben die Rotbauchmakis zum Jubiläum Zwillinge zur Welt gebracht. Zoodirektor Nogge wird einen Rückblick auf das Jahr 2003 und einen Ausblick auf das kommende Jahr vornehmen. Zoo Duisburg, 30.12.03 Danke Mit diesem Blatt der laufenden Nummer 101 halten Sie die letzte Ausgabe der schriftlich fixierten Pressetexte des Jahres 2003 aus dem Zoo Duisburg in Händen. Mit Genugtuung und ein wenig Stolz darf der Zoo Duisburg darauf verweisen, dass nicht eine einzige dieser Meldungen ohne öffentliche Resonanz geblieben ist. In regionalen wie überregionalen, aber auch internationalen Tages-, Wochen- oder Monats-Publikationen, in ungezählten Beilagen, Broschüren und Blättern, desweiteren in zahlreichen Beiträgen der elektronischen Medien erschienen diese Geschichten, Anekdoten, Episoden oder auch nur flotten Sprüche aus der Welt der Tiere, Pflanzen, Menschen und Ereignisse von der lediglich 14 Hektar großen Fläche zwischen Kaiserberg und Monning. Im Namen aller vierfüßigen, geflügelten, beschuppten, gepanzerten und zweibeinigen Mitarbeiter des Zoo Duisburg möchte sich zum Jahresausklang der Vorstand der Zoo Duisburg bei Ihnen allen von ganzem Herzen bedanken für die wohlwollende und stets angenehme Zusammenarbeit. Zoo Duisburg, 29.12.03 Baumblüte zum Jahreswechsel Botanisches im Zoo Nicht im Wiener Prater, sondern im Zoo Duisburg blühn wieder die Bäume, doch ist dafür nicht das milde Wetter der letzten Tage, sondern die botanische Natur dieser sogenannten Winterblüher Ursache: Ihnen müssen zum Ausklang eines jeden Jahres keine künstlichen Lamettastreifen oder Glitzersterne an die Zweige gebastelt werden; für sie ist es geradezu normal, d a n n ihre Blüten zu öffnen, wenn die übrige Natur zur Ruhe geht. Über dem Gehege der nordamerikanischen Kodiak-Bären ebenso wie an den beiden Brückenköpfen der marmornen Bogenbrücke im Chinesischen Garten verblasst in einem letzten Blütenzauber der Echte Jasmin (nicht etwa eine verfrühte Forsythia!), der Honigstrauch (Mahonia bealei) des Chinesischen Gartens hat sonnengelbe Wunderkerzen aufgesteckt, und der Wappenbaum von Duisburgs chinesischer Partnerstadt Wuhan, die Winterkirsche, verrät schon in ihrem Namen, zu welcher Jahreszeit sie sich mit zierlichen rosafarbenen Blütentupfern ziert. Einige dieser breitkronigen Bäume wachsen vor dem Löwentor des fernöstlichen Gartens ebenso wie an dessen Teichrändern gegenüber dem Wasserpavillon. BUND, 30.12.03 Großer Erfolg für NRW-Naturschutz BUND begrüßt Nationalpark Eifel Der 1. Januar 2004 ist ein für den Naturschutz in Nordrhein-Westfalen historischer Moment. Mit dem Nationalpark Eifel - bundesweit die Nummer 14 - wird das erste NRW-Großschutz-gebiet Realität. Für Klaus Brunsmeier, Landesvorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ist die Schaffung des Nationalparks Eifel ein naturschutz-politisches Highlight. Der Nationalpark Eifel umfasst ein Gebiet von rund 11.000 ha. Bisher konnten dort ca. 80 Pflanzenarten und 160 Tierarten der "Roten Liste" nachgewiesen werden. Es ist der erste Buchenwald-Nationalpark auf silikatischem Untergrund im atlantischen Bereich. Nur rekordverdächtige zwei Jahre, so Brunsmeier, habe es von den ersten konkreten Plänen bis zum Inkrafttreten der Nationalpark-Verordnung gedauert. Der damalige Ministerpräsident Wolfgang Clement hatte sich erstmals auf dem 25jährigen-BUND NRW-Jubiläum im Januar 2001 zu den Nationalparkplanungen bekannt. Die gesamte Fläche ist im Besitz der Bundesrepublik und des Landes NRW. Rund 4.100 ha dieser Fläche umfassen den zurzeit von den belgischen Streitkräften genutzten Truppenübungsplatz Vogelsang. Nun hofft der BUND auf einen zweiten NRW-Nationalpark in der westfälischen Senne. Nordrhein-Westfalen kann einen zweiten Nationalpark gut vertragen, so Brunsmeier. NRW biete eben mehr als das überlieferte Bild rauchender Schlote und verstopfter Autobahnen. Das Land sei auch Heimat vieler seltener Biotoptypen, Tier- und Pflanzenarten, die es zu schützen und erlebbar zu machen gelte. ECOTERRA Intl., 30.12.03 Island hat wieder Blut geleckt Nach 14jähriger Abstinenz hat die Isländische Walfangflotte wieder begonnen Wale zu töten. Zu "wissenschaflichen Zwecken" will Island 38 Zwergwale töten um den Mageninhalt zu untersuchen. Für die nächsten 2 Jahren beantragte Island den Fang von 500 Walen; je 200 Finn-und Zwergwale sowie 100 Seiwale. Es ist unglaublich, das Island sich hinter dem gleichen verlogenen Deckmantel des wissenschaflichen Walfangs versteckt wie die Walfangnationen Japan und Norwegen. Es liegt die Vermutung nahe, daß Japan durch finanzielle Mittel Island zum Walfang ermuntert hat, wie es auch ein offenes Geheimnis ist, daß auf IWC-Sitzungen Stimmen für die Zustimmung zu den Anträgen der Walfangnationen gekauft wurden. Am 9. Nov.1986 versenkte Sea Shepherd im Hafen von Rejkjavik 2 Walfangboote und zerstörte eine Walfangstation. Der gesamte Schaden betrug 8 millionen Dollar. Island widmete sich damals dann dem sog. whale-watching, d.h. dem touristischen Beobachten von Walen, was bisher eine wichtige Einnahmequelle war. Dieser Walbeobachtungstourismus diente jedoch lediglich dazu die Boote der Walfangflotte in Schuss zu halten. Die Tourismusbranche Islands verzeichnet seit der Wiederaufnahme des Walfangs eine Welle von Reiseabsagen aus Europa und den USA. Laut Angaben der Internetagentur NFI in Reykjavik sind erneut Absagen aus Großbritannien, Frankreich und den USA eingegangen. Die Maketing-Managerin von Iceland Travel, Sigrun Sigmundsdottir erklärte: "Wir meinen, dass das erst der Anfang ist." Der weltweit größte Reiseveranstalter TUI (Preussag AG) und 21 europäische Veranstalter appellierten in einem Schreiben an die Isländische Regierung den Walfang noch einmal zu überdenken. Die Isländer haben wieder Walblut geleckt. Argumente und weltweite Proteste haben die Verantwortlichen bisher nicht zum Umdenken bewegt. Boykottaufrufe - so sie konsequent umgesetzt werden - sind bisher das wirksamste Mittel um etwas zu verändern. Richten Sie bitte Ihren Unmut und Proteste an die unten angeführten Adressen. Botschaft von Island Rauchstraße 1 10787 Berlin Fax: +49(30) 5050-4000 Herr Jon Eqill Egilsson jon.egill.egilsson@utn.stjr.is Frau Elin Flygenring elin.flygenring@utn.stjr.is Frau Vigdis Palsdottir vigdis.palsdottir@utn.stjr.is Frau Ruth Bobrich ruth.bobrich@stjr.is | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Natur- und Artenschutz | Spiegel Online - 28. Dez. 2003 12.250 Tierarten akut vom Aussterben bedroht Derzeit stehen etwa 12.250 Arten auf den obersten drei der neun Gefährdungsstufen der so genannten Roten Liste, teilte der World Wide Fund For Nature (WWF) mit. Verantwortlich dafür, dass die Artenvielfalt schneller schrumpft denn je, sei unter anderem die Abholzung der Wälder, die Trockenlegung von Feuchtgebieten sowie die Übernutzung vieler Arten. Dramatisch verringert hat sich laut WWF unter anderem der Bestand an Nashörnern, von denen es in Afrika nur noch 13.000 Exemplare gebe. Die Zahl der Grauwale im Westpazifik ist der Umweltschutzorganisation zufolge auf 100 Tiere gesunken. Die verbliebenen Grauwale seien durch den Bau von Pipelines und Plattformen für Öl und Gas im Seegebiet nördlich von Japan extrem gefährdet. Um 95 Prozent geschrumpft ist laut dem WWF die Population der Nilpferde im Virunga Nationalpark in der Demokratischen Republik Kongo. Dort leben nur noch 1300 der Dickhäuter. Vor 30 Jahren zählten die Naturschützer noch 29.000 Exemplare. Äußerst ungewiss ist den Angaben zufolge auch die Zukunft der Luchse in Norwegen. 2003 wurden dort 85 Tiere zum Abschuss freigegeben. Inzwischen gibt es nur noch 350 Exemplare. Damit die Luchse in Norwegen überhaupt überleben können, werden aber mindestens 200 Weibchen gebraucht, schätzt der WWF. Verbessert hat sich die Situation der Eisbären. Dank eines seit 30 Jahren bestehenden internationalen Schutzabkommens hat sich der Bestand von 10.000 auf 22.000 Tiere erhöht. Für die letzten 1000 noch lebenden Panda-Bären seien in diesem Jahr in China fünf neue Schutzgebiete ausgewiesen worden, hieß es. Ebenfalls unter Schutz gestellt worden sei das mit 130 Quadratkilometern größte Kaltwasserkorallenriff der Erde, das Röst Riff in Norwegen. Eine weitere gute Nachricht ist die Unterschutzstellung von fast 3000 Hektar Regenwald in Zentralafrika. Noch immer gehen nach Angaben des WWF jedoch weltweit jedes Jahr 15 bis 20 Millionen Hektar Wald durch Einschlag, Feuersbrünste und Waldumwandlung zu Grunde. Bush paves way for logging in Tongass The Bush administration opened 300,000 more acres of Alaska's Tongass National Forest on Tuesday to possible logging or other development. Cactus moth eating its way across South Native to South America, the gray-brown moth is a minor pest in the Southeast, dining on ornamentals and a few native species. But it could cause economic and environmental havoc in the American Southwest and in Mexico, which is where it is headed. Die Welt 30.12.03 Das Jahr der künstlichen Ei- und Samenzellen Biologen fertigen Tierembryonen aus Stammzellen http://www.welt.de/data/2003/12/31/217250.html | | Buch-Tipps | An dieser Stelle bitten wir alle, die über unseren Link letzte Woche das Quantum-Verzeichnis 2004 vorbestellen wollten, um Verständnis: Leider hat uns Quantum Conservation überraschend mitgeteilt, daß das Vorbestellungsangebot über die Zoo-AG kurzfristig zurückgezogen wird, und die Bestellungen storniert sind. Wir bedauern dies sehr. Natürlich können Sie den Band aber ganz normal bereits jetzt über den Schüling Verlag bestellen - geliefert wird dann im Februar nach Erscheinen. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Weitere Infos |
IGUANA NEST SITE MONITORING ON ST. LUCIA. FOUR VOLUNTEERS REQUIRED JANUARY - AUGUST 2004 St. Lucia is a small tropical island in the Eastern Caribbean, much of it still covered with lush forest. The iguana here is currently classified as the idespread Green Iguana (Iguana iguana) but in fact appears to represent a unique population of iguanas. A population that has declined to such low numbers, and that is still facing a number of serious threats, that it has become a cause for concern. The St. Lucian iguana project was initiated in 2001 as a partnership between the St. Lucia Forestry Department and the UK-based Durrell Wildlife Conservation Trust to investigate the status of the St. Lucian iguana and implement recommendations for its conservation. As a part of the St. Lucian iguana project's efforts to conserve these impressive animals, we are focussing a lot of our efforts on the only two communal nesting areas we have found so far, both located on remote beaches. This is labour-intensive work and we are seeking the assistance of four volunteers to undertake a large component of this vital, beach-based nest monitoring work over a period of 6-7 months in 2004, starting at the end of January, finishing in early August. Unfortunately, the project cannot afford to pay salaries, but all travel and living expenses for four volunteers will be covered. The work will involve camping 6 days a week at these beach sites. Volunteers will also have the opportunity to develop additional small projects of their own. No prior experience is needed, but the work will involve concentration and long hours and all volunteers should be reasonably fit, healthy, and be prepared to camp and prepared to handle iguanas (training will be provided). If you are interested, please e-mail Matt Morton (igvol@mmorton.mailcan.com), copied to Karen Graham (Sedgwick Co. Zoo) at kgraham@scz.org | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Ausstellungen | IDEA Schmetterlingsparadies Neuenmarkt: 3. Januar 2004 bis 3. Februar 2004: Fotoausstellung "Sprache der Bilder - aus der Arbeit eines dpa-Fotografen" http://www.pressefotos-fuehrer.de BAD DÜRKHEIM Pfalzmuseum für Naturkunde PFLANZEN UND TIERE DES JAHRES 2004 Ab März 2004 http://www.pfalzmuseum.de/ PADERBORN Naturkundemuseum im Marstall: GLANZLICHTER 2003 - Projekt Natur & Fotografie 16.1. bis 14.3.2004 http://www.paderborn.de/cs_kunst_kultur/content/sp_auto_7329.php SCHWANDORF Stadtmuseum EULE UND MENSCH bis 11.1.2004 http://www.schwandorf.de/kultur/kulmus.htm BAD WURZACH Naturschutzzentrum: VON MENSCHEN UND BIBERN bis 25.1.2004 http://www.naturschutzzentren-bw.de/badwurzach/ BIEL-BIENNE Schweizerisches Landesmuseum Über den Ursprung unserer Haustiere (mit Pro Specie Rara) bis März 2004 http://webmuseen.de/Ausstell_23731.html WIEN Naturhistorisches Museum INMITTEN PARASITEN. ES BETRIFFT UNS ALLE. bis 11.1.2004 http://www.nhm-wien.ac.at/nhm/ | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | TV-Tipps | tv.nrw: Jeden Samstag ca. 18:15 Uhr "Ein Platz für Tiere" mit Bernhard Grzimek aus den 70er und 80er Jahren; teilweise mit Zoo-Berichten. Do., 01.01.2004, 18:20-18:50 WDR, Naturparadiese Europas, 4. Der Osten Polens, Tiefe Wälder, weite Seen Do., 01.01.2004, 22:05-02:05 ARTE, Themenabend: Ein Besuch im Zoo Do., 01.01.2004, 22:05-22:55 ARTE, Die Zuchtmanager, Familienplanung in europäischen Zoos Do., 01.01.2004, 22:55-23:25 ARTE, Babyalarm im Elefantenhaus, Ein Dickhäuter wird geboren Do., 01.01.2004, 23:25-23:25 ARTE, Zurück in die Freiheit, Wohin mit den Wildpferden? Do., 01.01.2004, 01:20-02:05 ARTE, Vom Käfig zum Erlebnispark, Themenabend: Ein Besuch im Zoo, Doku D2003 Fr., 02.01.2004, 11:30-12:00 WDR, Auf Sand gebaut, Natur und Militär in der Senne Fr., 02.01.2004, 14:15-15:00 ZDF, Wunderbare Welt, Der Berg der Wölfe Fr., 02.01.2004, 15:20-15:25 SWR, Tiere, die es einmal gab, Der Kamtschatka-Braunbär Fr., 02.01.2004, 15:25-15:30 SWR, Tiere, die es einmal gab, Das Wildren von Grönland Fr., 02.01.2004, 21:00-21:45 MDR, Elefant, Tiger & Co spezial, Damals im Zoo Sa., 03.01.2004, 07:55-09:20 WDR, Namu, der Raubwal, Spielfilm, USA 1966 So., 04.01.2004, 13:05-13:35 ORB, Europa und die Welt, Im Reich der Pandabären, China entdeckt die Umwelt So., 04.01.2004, 14:15-15:00 ORF2, Universum Zur Lage des Planeten, Teil 1: Gibt es eine Krise? Mo., 05.01.2004, 14:00-15:25 3sat, Unternehmen Xarifa, Dokumentarfilm von Hans Hass, 1954 Mo., 05.01.2004, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, 1. Habari Serengeti Mo., 05.01.2004, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Chabtagai - Die lebenden Legenden, der Gobi, Suche nach den letzten Wildkamelen in der Mongolei Di., 06.01.2004, 08:30-09:00 MDR, Mit langem Atem, 1. Ein ungewöhnliches Team, WildlifeConservationSociety im Kongo Di., 06.01.2004, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, 2. Habari Serengeti Di., 06.01.2004, 22:20-22:50 ORB, Elefant, Tiger & Co. (7), Doku-Soap aus dem Leipziger Zoo Mi., 07.01.2004, 13:30-14:00 N3, Best of Weltreisen, Ein Kontinent im Feuer, Australiens Brandkatastrophen Mi., 07.01.2004, 14:00-14:25 WDR, Willi wills wissen, 41. Wie lebt´s sich so als Tier im Zoo? Mi., 07.01.2004, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, 3. Habari Serengeti Mi., 07.01.2004, 15:45-16:30 3sat, Geschützte Paradiese, Im Nationalpark Hainich Mi., 07.01.2004, 21:45-22:30 ARD, Zuflucht Wildnis, Der Flug des Waldrapp Do., 08.01.2004, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, 4. Habari Serengeti Do., 08.01.2004, 16:00-16:30 3sat, Zoos der Welt, Von Kletter-Kühen und Spring-Ziegen - Wien Do., 08.01.2004, 20:15-21:00 ORB, Wölfe, Pumas und Geysire, Der Yellowstone Nationalpark Do., 08.01.2004, 23:45-00:00 Phönix, Schätze der Welt, Halong-Bucht, Vietnam - Bizarre Inselwelt Fr., 09.01.2004, 12:15-12:45 WDR, Naturparadiese Europas, 4. Der Osten Polens, Tiefe Wälder, weite Seen Fr., 09.01.2004, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co, Zoogeschichten Sa., 10.01.2004, 14:45-15:00 MDR, Elefant, Tiger & Co., Der Python auf dem OP-Tisch Sa., 10.01.2004, 18:30-19:00 3sat, Im Land der weißen Oryx Sa., 10.01.2004, 22:05-22:35 ARTE, 360º - Die Geo-Reportage, Beuteltiere an der Börse So., 11.01.2004, 14:20-15:05 ORF2, Universum, Zur Lage des Planeten, Teil 2: Warum gibt es eine Krise? ausführliche Vier-Wochen-Vorschau: http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm | | | Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo und Naturschutz aus Online-Zeitungen. 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