Zoopresseschau

Zoo-AGBielefeld
http://www.zoo-ag.de

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Ausgabe 191 vom 11. Dezember 2003
Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse zusammengestellt von Dirk Petzold
und Dr. Martina Raffel
zusätzliche Recherchen: Reinhard Hellwig
Pressemitteilungen: Kirstin Adrian
ISSN1619-6643

Liebe Leser,

eine gute Nachricht vorweg: Der Tatenhauser Wald, nur wenige Kilometer von hier und wertvolles Kultur- und Naturgut, wird nicht durch die A33 zerschnitten werden, die Trasse verläuft nun nördlich. Dafür kämpften Naturschützer und Biologen der Uni Bielefeld seit Jahren. Die A33 komplett zu verhindern war ohnehin längst unrealistisch (s. Pressemeldungen).

Passend dazu erschien heute der neueste Waldschadensbericht: nur noch ein Drittel aller Bäume sind gesund. Dieses bisher schlimmste Ergebnis wird vor allem auf immer extremere Witterungslagen, den trockenen Sommer und milde Winter zurückgeführt, in denen "Schadinsekten" nicht absterben. Letztlich sind aber auch Borkenkäfer-Massenvermehrungen ein Ausdruck vorgeschädigter Bäume, nicht standortangepaßter Baumarten und Monokulturen.

Tiere können nichts dafür, daß sie uns lästig, schädlich oder sogar gefährlich sind - die Umstände dafür haben wir Menschen selbst in der Hand. Bei aller Notwendigkeit, vor allem eingeschleppte Arten z. B. von Inseln wieder zu entfernen, sollte man aber auch nicht aus den Augen verlieren, daß es sich bei Schweinen, Ziegen oder Ratten letztlich um hoch entwickelte, empfindende Lebewesen handelt. Ein klassischer Konflikt zwischen Tier- und Artenschutz, der behutsam gelöst werden muß. In den letzten Wochen gab es hingegen mehrere geradezu haßerfüllte Fernsehbeiträge über die Bekämpfung u.a. von Ratten (während im nächsten Beitrag zu Recht der Verbrauch von Ratten zur Kosmetik-Forschung angeprangert wurde!). Eine Bekämpfung ist sicher notwendig, muß aber tierschutzgerecht erfolgen und darf nicht aus den Augen verlieren, daß die Tiere, die dabei getötet werden, oft höher entwickelt sind als die Tiere oder Arten, die man damit schützt. Ein Biologe, der trocken in die Kamera sagt, man müsse das emotionslos sehen, wird dem kaum gerecht und vermittelt sicherlich in der Öffentlichkeit ein falsches Bild. Biologen, die sich - und sei es aus Selbstschutz - von ethischem und emotionalem Denken bewußt lossagen, sind mir jedenfalls zutiefst suspekt.

Dirk Petzold


  in einem kleinen Vogelpark

  Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps

Zoos und Tierparks

Tagesspiegel - 10-2-2003
Das Korsett wird nachgeschnürt
Nach dem Urteil zur Verfassungswidrigkeit des Haushalts will der Berliner Senat bis 2007 den Etat um mehr als 900 Millionen Euro zusätzlich entlasten. Zoo und Tierpark müssen sich darauf einstellen, in den nächsten Jahren schrittweise weniger Geld zu bekommen; das gilt vor allem für den teuren Tierpark in Friedrichsfelde. „Aber beide Einrichtungen haben eine Existenzberechtigung in der Stadt“, versicherte der Regierende Bürgermeister.

Berliner Morgenpost - 11. Dez. 2003
Tierpark muss sich einschränken
Eigentlich sollte der Landeszuschuss für den Berliner Tierpark im kommenden Jahr auf 8,32 Millionen Euro erhöht werden, nachdem es 2003 "nur" 8,07 Millionen Euro gab. Doch der Zuschlag wird voraussichtlich gestrichen, vielleicht sogar noch mehr - reden will Tierpark-Direktor Bernhard Blaszkiewitz darüber aber nicht: "Ich weiß nichts von Kürzungen und spekuliere nicht." Er hat seit 1996 bereits ein Viertel der Zuwendungen eingebüßt. Die würden inzwischen nicht mal mehr die Personalkosten für 260 Mitarbeiter decken. Damit nicht genug: "In diesem Jahr kamen wegen der Sommerhitze weniger Besucher - wir haben zwar gerade den millionsten Gast gezählt, aber 60 000 Besucher fehlen noch im Vergleich zum Vorjahr." Ob die Defizite durch engere Zusammenarbeit mit dem Konkurrenzunternehmen, der Muttergesellschaft Zoo AG, zu verringern sind, will Blaszkiewitz auch nicht sagen. Auskunftsfreudiger ist sein Kollege vom Zoo, Vorstandsmitglied Heiner Klös. Der Zoo erhielt 2003 nur 2,75 Millionen Euro Zuwendungen vom Land und habe sich bereits "umgestellt": "Wir decken 70 Prozent der Kosten durch eigene Einnahmen, im Tierpark sind es nur 36 Prozent", sagt Klös, da müsse also noch einiges nachgeholt werden.
Geplant ist nach Angaben von Klös, den Tierbestand zu entflechten - Flusspferde aus dem Tierpark herauszunehmen und im Zoo nur noch asiatische Elefanten zu zeigen. Man kaufe bereits gemeinsam Futter ein, arbeite tiermedizinisch zusammen, habe einen gemeinsamen kaufmännischen Direktor und einen fast identischen Aufsichtsrat.

eBund - 11. Dez. 2003
Füchse rissen im Dählhölzli fünf Pinguine
Ein herber Verlust für den Stadtberner Tierpark: Von den 15 Humboldt-Pinguinen im Dählhölzli leben nur noch zehn. Fünf Tiere sind kürzlich zwei hungrigen Füchsen zum Opfer gefallen. «Das tut uns schon weh», sagt Tierpark Direktor Bernd Schildger. Wie die wilden Füchse ins Gehege gelangen konnten, wo sich die Pinguine aufhielten, sei nicht bekannt.
Als die Tierpark-Verantwortlichen die ersten Verluste bei den Pinguinen feststellten, machten sie sofort sämtliche Buddellöcher zu und besserten auch noch so kleine Spalten in der Umzäunung aus. Weiter installierten sie einen Elektrozaun und verteilten Fuchsfallen im Gelände. Doch die Wildtiere liessen sich nicht abschrecken. Der Tierpark bat die Flurpolizei um Unterstützung. Flurpolizisten sowie ein paar Helfer legten sich jeweils nachts auf die Lauer und konnten die beiden Füchse schließlich erlegen.
Längerfristig dürfte es für die wilden Füchse schwieriger werden, im Dählhölzli Beute zu machen. Laut Schildger sind im Rahmen der geplanten, schrittweisen Umgestaltung des Tierparks bis 2015 diverse Massnahmen geplant, die eine artgerechtere Haltung der Tiere erlauben, diese aber auch besser vor Eindringlingen schützen. Und weil mit dem neuen Konzept die Konzentration auf europäische Tierarten verbunden ist, wird die Haltung der auf der Südhalbkugel heimischen Pinguine aufgegeben. Statt ihnen werden die Dählhölzli-Besucher in rund fünf Jahren die in Nordeuropa heimischen Papageientaucher beobachten können.

Kleine Zeitung - 07-12-2003
Safaripark Gänserndorf in Schwierigkeiten
Der Safaripark Gänserndorf in Niederösterreich kämpft mit erheblichen finanziellen Problemen. Laut "Kurier" warten die Mitarbeiter seit rund drei Monaten auf ihre Gehälter. "Die Lage ist sehr dramatisch", wird Geschäftsführer Georg Scheifinger zitiert. Derzeit gäbe es laufend Gespräche mit dem Bund, dem Land Niederösterreich und anderen Institutionen, um den Bestand des Unternehmens zu sichern. Erst vergangenen April war dort auch das größte Affenhaus Europas für 44 Schimpansen und etwa 100 Kleinaffen aus der ehemaligen Immuno-Forschung (jetzt Baxter) eröffnet worden. Baxter hatte die Kosten für den Bau übernommen. Scheifinger will kommend Woche ein Sanierungskonzept präsentieren. Ein Spendenkonto soll ebenfalls eingerichtet werden.

Zürcher Oberländer - 10-12-2003
« Masoala - Das Auge des Waldes »
Unter dem Titel «Masoala - Das Auge des Waldes» schlägt ein neues Buch den Bogen vom Nationalpark Masoala im madagassischen Regenwald zur Masoala-Halle im Zoo Zürich. Der informative Bildband wurde am Dienstag präsentiert. Auf gut 140 Seiten geht das attraktiv gestaltete Buch auf die Situation des Regenwaldes auf der Insel Madagaskar ein. Der Untertitel lautet denn auch «eine Überlebensstrategie für den Regenwald in Madagaskar». Es schildert die Einzigartigkeit seiner Tier- und Pflanzenwelt, aber auch deren Gefährdung und die Probleme, mit denen die dort lebenden Menschen konfrontiert sind. Weiter geht das im Stäfner Th. Gut Verlag erschienene Buch auf Entstehung und Anliegen der Masoala-Regenwaldhalle im Zoo Zürich ein. Dieser ist parallel zum Zoo-Projekt eine Partnerschaft mit dem Nationalpark Masoala in Madagaskar eingegangen. Und schliesslich werden auch Visionen für die Zukunft des Regenwaldes in Madagaskar vorgestellt.
In einem kurzen Vorwort stellt der madagassische Präsident Marc Ravalomanana in Aussicht, dass die heute 17 000 Quadratkilometer umfassenden geschützten Gebiete der riesigen Insel in den nächsten fünf Jahren auf 60 000 Quadratkilometer erweitert werden. Damit dieses Vorhaben realisiert werden könne, seien Allianzen mit internationalen Organisationen nötig. Autoren des Buches sind Matthew Hatchwell, bei der Wildlife Conservation Society (WSC) bis 2002 Direktor des Programms in Madagaskar, heute WSC-Verantwortlicher für Europa, James L. MacKinnon, technischer Naturschutzberater der WCS für den Masoala-Nationalpark, und Alex Rübel, Direktor des Zoos Zürich.

Berliner Morgenpost - 09-12-2003
Kein Geld mehr: Zooschule nur noch für Lehrer
Berlin. Die Zooschule muss sparen. Aus Kostengründen gibt es keine Führungen mehr für Schüler, es werden künftig nur noch Lehrer von einem Zoopädagogen geschult, die die Exkursion dann selber leiten sollen. Dagegen protestiert die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft. GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne: "Nur mit erfahrenen Zoopädagogen bekommen Kinder fachgerechte Antworten auf ihre spontanen Fragen." Zoo und Tierpark wollen das Angebot unbedingt erhalten. Zoo-Direktor Jürgen Lange: "Aber wenn die Pädagogen nicht bezahlt werden, müssen wir es über den Eintritt regeln. Dann wird es für die Kinder teurer."

Freie Presse - 05-12-2003
Chemnitz: Tropenhaus-Vögel bekommen Zuwachs
Die Vogelwelt des Tropenhauses im Chemnitzer Tierpark ist um vier Arten reicher. Aus dem Zoo Arnheim in den Niederlanden bekam der Tierpark je zwei Mausvögel, Fruchttauben und Weißhaubenturakos sowie einen Kappenpitta. Nun können Besucher mit etwas Glück und Geduld acht verschiedene Vogelarten erspähen.

Grafschafter Nachrichten - 05-12-2003
Abschied Junge Leopardin findet in Polen neues Zuhause
Unruhig laufen die Nordpersischen Leoparden Ignathius und Leda ihre Runden im Gehege. Leyla, ihr gut ein Jahr alter Nachwuchs, ist von Tierpfleger Markus Hinker nicht nach draußen gelassen worden. Unruhig ist natürlich auch Leyla, aber ebenso alle Mitarbeiter des Tierparks. Wird es klappen mit der Narkose, die ihr aus einiger Entfernung mit einem Blasrohr verpasst werden muss? Denn nur so kann die junge Leopardin untersucht und in den Transportkäfig getragen werden. Während die beiden Tierärzte Dr. Heike Weber und Dr. Hermann Kramer die Narkose vorbereiten, gesellen sich die Nordhorner Tierpfleger zu ihren Kollegen des polnischen Zoos. Beim zweiten Versuch klappt es. Die Leopardin fällt in einen tiefen Schlaf und kann in Ruhe gewogen, untersucht und geimpft werden. Ein wenig wehmütig sind die Mitarbeiter des Tierparks schon über den Abschied. Aber das Gehege für drei ausgewachsene Wildkatzen zu klein. Zum anderen wäre es aus züchterischen Gründen nicht gut, wenn Ignatius Interesse an Leyla zeigen würde. Im Zoo Plock, unweit von Warschau, lebt ein Leoparden-Männchen, das neue Gene in das Erhaltungszuchtprogramm für Nordpersische Leoparden einbringen kann. Leyla selbst wurde vor einem Jahr in der Fachwelt als großer Zuchterfolg gefeiert. Ihre Eltern hatten viele Jahre im Allwetterzoo in Münster gelebt. Aber erst als sie nach Nordhorn umgesiedelt wurden, klappte es mit dem Nachwuchs.

Freie Presse - 05-12-2003
Wilde Miez’ kein Fall für Weicheier
Für einen Zoo-Bewohner hat die Dame ziemlich viele Allüren. Lila, die chinesische Leopardin im Auer Tiergarten, lässt sich nur ungern blicken, tarnt sich, so gut sie kann. Auch die Pfleger haben ihre liebe Not mit der Raubkatze. Nach dem Tod von Julia und Jerry hält der Tiergarten weiter an der vom Aussterben bedrohten Art fest und sucht nach einem passenden Kater für seine resolute Mieze. Mit der Entscheidung, sich weiter um den Art-Erhalt zu kümmern, rennt das Team um Bärbel und Christian Schroller bei Dr. Michael Flügger, Tierarzt im Hamburger Zoo Hagenbeck, offene Türen ein. Flügger ist Koordinator im Europäischen Art-Erhaltungsprogramm (EEP) und als solcher für die chinesischen Leoparden zuständig. Etwa 60 der Tiere gibt es in Tierparks weltweit noch. Wie es in der Heimat der Raubkatze aussieht, darüber lassen sich nur Vermutungen anstellen. Ziemlich übel, glaubt Tierarzt Flügger. Den Auer Kollegen einen passenden Kater zu vermitteln, hält Michael Flügger kaum für problematisch. Derweil versuchen die Auer Tiergärtner, die aggressive Lila etwas zu besänftigen. "Im Vergleich zu Julia und Jerry ist sie eine Bestie", stellt Bärbel Schroller einen Vergleich mit den Vorgängern an – und unterzieht die forsche Katze einer Bachblüten-Behandlung.

Leipziger Volkszeitung - 07-12-2003
Eilenburger Luchskater klettert bis zum Wipfel des Baumes
Für gehörige Aufregung sorgte unlängst der junge männliche Luchs, der im Frühjahr aus Halberstadt in den Eilenburger Tierpark kam. Tierparkchef Stefan Teuber: "Unser Luchskater hat es tatsächlich geschafft, die Baumabweiser im Gehege zu überwinden. Er ist sehr scheu, deshalb hatte er sich wohl vom Reinigen des Geheges gestört gefühlt und ist nach oben geflüchtet. Wir trauten jedenfalls unseren Augen kaum, als der Luchs, der in der freien Natur einen Baum mal drei bis vier Meter hochklettert, um einen besseren Überblick zu haben, immer höher und höher kletterte. 20 Meter werden es wohl gewesen sein", stapelt Stefan Teuber noch eher tief. Denn der Luchs kletterte tatsächlich bis in den Wipfel des Baumes. Immer wieder schauten die Tierparkleute nach oben und verpassten den nächtlichen Abstieg dann doch.

Süddeutsche Zeitung - 05-12-2003
Quirlige Allesfresser
Gemächlich sind Dianameerkatzen nicht. Eine halbe Stunde lang springen das Weibchen Fabiola und das Männchen Lilo fast ununterbrochen durch ihr Gehege. Nur ab und zu halten sie für ein paar Sekunden inne, um an einem Salatblatt oder einem Stück Obst zu knabbern. Seit zehn Tagen wohnen die im Zoo Mulhouse geborenen Affen im Münchner Zoo Hellabrunn. Die Tiere haben sich "ausgezeichnet eingewöhnt", sagt Pflegerin Bärbel Graf. In Hellabrunn hofft man jetzt darauf, mit dem Pärchen eine Gruppe aufzubauen. "Ich denke mit Sicherheit, dass wir Nachwuchs kriegen", sagt Graf. Für Zuwachs ist jedenfalls schon vorgesorgt. Der relativ enge Käfig im Affenhaus ist nur eine Übergangslösung. Langfristig sollen die Meerkatzen in ein etwa 100 Quadratmeter großes Gehege umziehen.

Hamburger Abendblatt - 09-12-2003
Wie bitte, das soll unser Hafen sein?
Da richten die Berliner in ihrem neuen SeaLife Aquarium extra ein Stück Hamburg ein. Mit zwei großen Aquarien - dem "Hamburger Hafen". Und dann vergessen sie, die typischen Elbfische reinzusetzen. Den Butt. Oder den Elbstint. Zehn Schritte hinter dem Eingang liegt links die Speicherstadt. Aus Pappmaché und mit einem 5000-Liter-Becken davor. Rechts das Hafenpanorama und das 6300-Liter-Becken. Das soll er sein, der Hamburger Hafen. Möwen kreischen aus Lautsprechern, dazu schwappen Wellen. Laut und ohne Unterbrechung wie die aufgewühlte See. So stellen sich die Berliner den Hamburger Hafen vor. Und haben wohl die Elbe mit der Nordsee verwechselt. Und die Becken? Zwischen Ziegelsteinen und rostigen Ketten schwimmen Brassen, dazwischen Aale, die sich verstecken, und Zander, die kaum zu sehen sind. Dafür tauchen Sterlets an der Oberfläche auf. Woran die Hauptstädter nicht gedacht haben: In der Hamburger Elbe gibt es diese Fische gar nicht. "Der Stint braucht brackiges, leicht salziges Wasser, solche Becken haben wir nicht", sagt Aquariumsleiter Martin Hansel (36). "Wir können nicht in jedes Becken typische Fische setzen, sonst hätten wir überall die gleichen." In ihr eigenes Wannsee-Becken haben sich die Berliner einen ein Meter großen Sterlet gesetzt. Klar, dass sich die Hauptstadt mit einem Prachtexemplar präsentiert. Trotzdem: Die Stars sind die kleinen, zehn Zentimeter kurzen Sterlets im Hamburger Becken. Die schwimmen auf dem Rücken und lassen sich von den Besuchern die Bäuche kraulen.

Sächsische Zeitung - 09-12-2003
Mit kleinen Schritten zu großen Tieren
Seit reichlich acht Monaten ist Karl-Heinz Ukena Zoo-Chef in Dresden. In einem Interview äußerte er sich zu seinen Plänen und zur Situation des Zoos. Ukena sieht seine Aufgabe, die wirtschaftliche Situation des Zoos zu konsolidieren als eine, die sich nicht von heute auf morgen bewältigen lässt. Seit Monaten sei das Leitungsgremium dabei, ein Konzept zu erarbeiten, das für das nächste Jahrzehnt Gültigkeit haben soll. Es umfasst alle Bereiche vom Tierbestand bis zum Kaufmännischen. Sparen sei für das Zooteam ein wichtiges Gebot – Sparen ohne eine gewaltsame Rasenmäher-Methode. Der Zoo als ein eigenständiges Unternehmen ist auf die finanzielle Unterstützung der Stadt angewiesen. Laut Ukena entwickelt sich die Förderung durch die Stadt wie vorgesehen. Auch das Thema Giraffenanlage sei keineswegs von der Tagesordnung, der Zooförderverein sehe in der Finanzierung nach wie vor eine Verpflichtung. Als sehr hoch schätzt Ukena das Engagement der Mitarbeiter ein. Mit den Besucherzahlen sei er zufrieden, man werde 2003 wohl mit einer halben Million abschließen.
 

Planung und Bau 
 
Mitteldeutsche Zeitung - 11. Dez. 2003
Stadt darf sich auf Elefanten freuen
Der hallesche Zoo will massiv in neue Gebäude und Anlagen investieren. Bis Ende 2007 sollen Gehege für Elefanten, Krokodile und Zebras entstehen. Geplant ist der Bau einer Tiefgarage. Außerdem sollen Bus-Parkplätze angelegt und die noch ungenutzte Reilvilla als Restaurant umgebaut werden.
Insgesamt sind Kosten von 13,2 Millionen Euro veranschlagt. Die Stadt beabsichtigt, sich mit einem Zuschuss von 1,2 Millionen Euro zu beteiligen. Zwölf Millionen Euro will der Zoo über Kredit finanzieren.
Mit dem Investitionsplan beschäftigt sich derzeit der Stadtrat. Im Finanzausschuss wurde das Rathaus-Papier am Dienstag in nicht öffentlicher Sitzung behandelt und fand Zustimmung, wie gestern verlautete. Einhellig sei man der Auffassung, dass sich der Zoo weiterentwickeln müsse, wenn er langfristig Bestand haben soll.
Die Schwachpunkte des Zoos sind bekannt. Es fehlen Großtiere (vor allem Elefanten und Giraffen), außerdem reicht die Infrastruktur nicht aus. Vom immer wichtigeren Bus-Tourismus könne der Zoo nicht profitieren, weil Parkplätze fehlen.
Sollte der Stadtrat den Investitionen zustimmen, wovon nach dem Votum des Finanzausschusses auszugehen ist, würde bereits ab dem Frühjahr im Bergzoo gebaut werden. Zum Stadtjubiläum 2006 könnte dann eine kleine Herde Elefanten die neue Attraktion sein.

Bocholter Borkener Volksblatt - 06-12-2003
Pferdepark in Kinderhand
Hinter dem Pferdemuseum "Hippomaxx" im Allwetterzoo Münster sind seit einigen Tagen die Bauarbeiten für den neuen Kinder- und Pferdepark in vollem Gange. Seit zwei Jahren steckt das Planungsteam um Dr. Dag Encke und Johannes Deiting nun schon mit Herzblut mitten in den Vorbereitungen. "Die beiden sind ein Segen für uns", freut sich Zoodirektor Jörg Adler. "Der Pferdepark wird einer der größten Höhepunkte seit der Eröffnung des Zoos werden." Das rund 1,5 Millionen teure Projekt setzt auf farbenfrohe Schilder, weitreichende Grünflächen und schräge Architektur. "Bei Kindern verläuft nicht alles so gradlinig wie bei uns Erwachsenen. Sie sollen sich wohl fühlen und den Park als ihr Revier anerkennen", erklärt Encke das Prinzip. Ruhigen Gewissens können und sollen Eltern ihre Kleinen das gut 3000 Quadratmeter große Gelände auf eigene Faust erkunden lassen. Und wer seinen Sprössling während der Erkundungstour begleiten möchte, wird garantiert auch seinen Spaß haben. Spezielle Ruhepunkte für Eltern erlauben zudem einen gewissen Freiraum. Laufenlassen ohne ganz die Kontrolle zu verlieren, so die Devise. Hippomaxx-Leiterin Sybill Ebers weist auf die Einzigartigkeit des Konzepts in Europa hin: "Ein Museum im Zoo mit einem angrenzenden Park für Kinder, ist in dieser Form und Größenordnung einmalig." Mit der Eröffnung im Frühjahr 2005 soll aber noch lange nicht Schluss sein. Im Rahmen des Projektes Allwetterzoo 2000 plus ist der Pferdepark zwar das letzte bereits finanzierte Projekt, doch Münsters Zoochef Jörg Adler blickt optimistisch in die Zukunft: "Als nächstes steht ein Elefantenbad an, und danach wird der Meerespark in die Realität umgesetzt. Die Gelder dafür werden wir schon irgendwie auftreiben."

Westfälische Nachrichten - 03-12-2003
Pferd und Esel im Eichenwald
Sind meine Eltern und ich so stark wie ein Pony? Kann ich balancieren wie eine Bergziege? Wo versteckt sich eigentlich der Wolf? Spätestens ab dem Sommer 2005 gibts darauf im Allwetterzoo Münster die Antworten. Nicht trocken wie im Lehrbuch, sondern auf spannende, naturnahe und unterhaltsame Weise: Für 1,5 Millionen Euro entsteht neben dem Pferdemuseum auf 10000 Quadratmetern ein Kinder- und Pferdepark. In diesen Tagen sind die Bagger angerückt. Einen Paukenschlag verspricht Zoodirektor Jörg Adler für den Sommer 2005. Michael Stoffregen-Büller, Geschäftsführer des Fördervereins Westfälisches Pferdemuseum, ist hochgradig fasziniert von der Planung. Wenn überhaupt, dann werde die Anlage in Münster nur noch vom Kentucky Horsepark im amerikanischen Lexington übertroffen.Dr. Dag Encke, Kurator des Allwetterzoos, der freiberufliche Zooplaner Johannes Deiting, der technische Leiter Peter Dördelmann und Architekt Martin Schuchert (Philadelphia) haben Wissen und Kreativität eingesetzt, um mit den begrenzten finanziellen Mitteln den Park in den Eichenwald zwischen Pferdemuseum und Betriebshof des Zoos zu integrieren. Ein ausgeklügeltes Wegebausystem lässt es zu, dass die Kinder zwischen den Bäumen umherstreifen können.Zwischen Wallhecken gelangen sie zum Portal des Parks und betreten ihn durch einen Tunnel. Dieser Gang entsteht, um oberhalb den Pferden und Rieseneseln eine große zusammenhängende Fläche anzubieten. Hinter dem Tunnel gehts zu einem neue Gehege für die Iberischen Wölfe mit Bachlauf und Wassergraben. Von schmalen Pfaden aus können die Kinder in die Wolfshöhle schauen, das Märchenhaus entdecken oder sich zum Pferdeteich vorarbeiten.Völlig neu fällt der Streichelzoo aus. Zusammen mit Lerntafeln, Wasserspielen, Wartezonen für die Erwachsenen, Aktionsflächen, der Gastronomie und vielen Angeboten mehr bietet der künftige Park laut Dag Encke ein Programm für bis zu zwei Stunden.

eBund - 05-12-2003
Basler Zolli plant asiatische Biotopanlage für Grossen Panda
Der Große Panda soll dereinst in Scharen das Publikum in den Zoo Basel locken. Für den schwarz-weissen Bären aus dem chinesischen Gebirgswald will der Zolli in den nächsten fünf bis zehn Jahren eine asiatische Biotopanlage realisieren. Große Pandas gibt es in euopäischen Zoos derzeit nur gerade drei - einen in Berlin und zwei in Wien. Nun hat der Basler Zolli eine Anlage für die charismatische Tierart in seine strategische Planung aufgenommen, angesiedelt im Südwesten des Zoos im sogenannten Sautergarten. Nach dem Beispiel der eben erst fertig gestellten südafrikanischen Biotop-Grossanlage Etoscha und Gamgoas soll unter dem Titel "Der Große Panda im nebligen Gebirgswald der chinesischen Provinz Sichuan" der Lebensraum nachgebaut werden. Details zum Millionenprojekt waren von Zoodirektor Oliver Pagan bislang nicht zu erhalten. Fest steht indes, dass für die Verköstigung im Raum Basel eine große Bambuspflanzung angelegt werden soll. Die Wirkung der Pandas als Pubikumsmagnet sei für den Zolli nur ein positiver Nebeneffekt, sagte Pagan. In erster Linie sei das Panda-Projekt ein weiterer Schritt bei der Umsetzung der Welt-Zoo-Naturschutzstrategie, die die Zoobesucher für den Naturschutz und ökologische Zusammenhänge sensibilisieren will.

Hamburger Abendblatt - 06-12-2003
Zwei Kultur-Magnete für die HafenCity
Hamburgs Bürgermeister Ole von Beust will den Konzertsaal auf dem Kaispeicher A - und ein maritimes Zentrum für den Magdeburger Hafen. Dort soll eine Kombination aus Aquarium, IMAX-Kino und Science Center zum Thema "Meere - der sechste Kontinent" unter einem Dach entstehen, ergänzt durch 1000 Quadratmeter Sonderausstellungsfläche.

TAZ - Verschiedenes 09-12-2003
Aquariumsbewerber
Wenige Tage nach der Senatsentscheidung, ein maritimes Kultur- und Erlebniszentrum in der Hafencity zu bauen, hat Ozean.tv gestern sein seit drei Jahren vorliegendes Konzept dafür in Erinnerung gerufen. Die Gruppe beschäftigt sich seit 1997 mit der Idee, ein spektakuläres Aquarium mit Ausstellungszentrum in Hamburg zu bauen. Jetzt hat sie ihren Plan an die Vorstellungen des Senats angepasst und zusätzlich ein Science Center nach dem Vorbild des Bremer Universum eingeplant.
Wie der Senat am Freitag bekannt gegeben hatte, sollen auf der westlichen Kaispitze des Magdeburger Hafens ein Aquarium, ein Imax-Kino und ein Science-Center entstehen. Jahrelang habe die rund 20 Mitglieder starke Gruppe von Ozean.tv die besten Ideen aus den großen Aquarien der Welt gesammelt. Ein Vergleich mit den Aquarien in Vancouver, Lissabon, Genua, Osaka und Sydney habe ergeben, dass in Hamburg auf 1,2 bis 1,5 Millionen Besucher gerechnet werden könne. Mindestens eine Million müsste es sein, um die rund 80 Millionen Euro teure "maritime Erlebniswelt" wirtschaftlich betreiben zu können.

Märkische Allgemeine - 07-12-2003
Wildpark soll expandieren
Die Fläche des Wildparks Johannismühle im Baruther Urstromtal wird vier Mal so groß wie bisher, und es ist geplant, in den kommenden drei Jahren weitere fünf Mitarbeiter einzustellen. Das erfuhren die Mitglieder des Fördervereins Wildpark Johannismühle am Samstag auf ihrer Jahreshauptversammlung von Wildparkchef Frithjof Banisch. Bisher werden rund 100 Hektar für die Präsentation heimischer Tierarten genutzt; in Zukunft sollen es 400 sein. Das sei mit Unterzeichnung eines Pachtvertrages möglich, der mit der Alteigentümerfamilie des Fürsten Solms-Baruth über eine Laufzeit von 25 Jahren abgeschlossen sei, so Banisch. Er nennt diesen Vertrag "eine einmalige Chance". Damit stehe der Expansion der Tiergehege und dem ökologischen Waldumbau auf den Wildpark-Flächen nichts mehr im Wege. Die Möglichkeit zu diesem Vertrag hatte sich mit einer ersten Einigung über rund 3700 Hektar im Solmsschen Rückübertragungsverfahren ergeben; bei weiteren Ansprüchen rechnet die Familie Solms-Baruth jetzt ebenfalls mit außergerichtlichen Einigungen. In dem Verfahren ging es um rund 17 000 Hektar Wald, Wiesen und Ackerflächen.

Ostsee Zeitung - 10-12-2003
Ein Paradies für Meeresschildkröten
Noch ist es eine Baustelle, mit Planen umhüllt: Das neue Schildkröten-Terrarium des Meeresmuseums Stralsund. Doch das riesige Schaubecken ist schon so gut wie fertig. „350 000 Liter Wasser fasst das.“ Aquariums-Chef Ernst Pawlowsky (51) steht neben dem Becken und sieht zu, wie aus einem dicken Schlauch Wasser hineinsprudelt. Echtes Nordseewasser, zehn Tanklastzüge befördern es nach Stralsund. „Damit die Schildkröten sich wohl fühlen, wird es später auf 24 Grad erwärmt“, sagt Pawlowsky. In einer Kunstlandschaft aus Tuffsteinen, Keramik und echten Korallen sollen leuchtend bunte Fische für Farbe sorgen. Schon am 30. Januar eröffnet die neue Attraktion. Mit 4,1 Millionen Euro ist das Stralsunder Terrarienprojekt das teuerste Norddeutschlands.

Hofgeismarer Allgemeine - 10-12-2003
Auch für Tierpfleger wird es mollig
Als „energetischen Quantensprung“ bezeichnete Landrat Dr. Udo Schlitzberger die Inbetriebnahme der neuen Holzhackschnitzelfeuerungsanlage im Tierpark Sababurg. Montagmittag trafen sich dort die Vertreter der am Bau beteiligten Firmen mit der Tierparkleitung und den Freunden des Tierparks Sababurg. „Mit dieser modernen Heizungsanlage können die Gebäude zentral mit Wärme versorgt werden“, wies Dr. Schlitzberger auf den Nutzen der neuen Anlage hin. Bisher wurde im Park mit Öl, Strom und Flüssiggas geheizt. Bereits angeschlossen an die Anlage sind Gastronomiegebäude, Eingangskiosk, Tierpflegerhaus, Winterschauhaus, Handwerkeraufenthaltsräume und Zimmererplatz. Innerhalb der nächsten Wochen folgen dann Forst- und Jagdmuseum, Ostheimer Scheune und das Affenhaus. Die Gesamtkosten für die Anlage betrugen 254  000 Euro. Das Land Hessen förderte den Bau mit 79  250 Euro. 

Waldeckische Landeszeitung - 11. Dez. 2003
Bedrohte Tierrassen - Stadt sucht Investoren und Förderverein
Ein Park für seltene Haustierrassen bleibt weiter Thema in der Kreisstadt Korbach: Ein Zoo für Ziegen, Rinder, Schafe oder Kleintiere soll Besucher locken. Indes fehlt der Stadt schlicht das finanzielle Futter. Gesucht werden deshalb private Investoren.

Torgauer Zeitung - 11. Dez. 2003
Grüner Gürtel wird angelegt
Alle Hände voll zu tun hat der Förderverein "Erlebnisdorf Taura" in den nächsten Wochen. Nachdem am vergangenen Freitag das Hirschgatter als erster Teil des Tiergeheges eingeweiht wurde, erfolgt nun die Fertigstellung der Gehege für Ziegen, Schafe, Kleinpferde und den Streichelzoo.
Zum einen steht noch der Bau von Behausungen für die Tiere aus, zum anderen die Einzäunung für das gesamte Gehege. Auch der Parkplatz muss noch gebaut werden. Nicht zu vergessen die Begrünung der gesamten Anlage. "Hier soll noch ein grüner Schutzgürtel entstehen", erklärte Kurt Elschner, Vorsitzender des Fördervereins, abschließend
 

Aktionen 
 
Hamburger Abendblatt - 05-12-2003
Ausstellung im Tierpark
In Hagenbecks Tierpark in Stellingen wird die Verhaltensbiologie von Tieren in einer Ausstellung verdeutlicht. Sechs Schautafeln mit Diplomarbeiten Hamburger Studenten werden im Ara- und Mandrill-Haus präsentiert. Die Veranstaltung ist täglich von 9 bis 16.30 Uhr geöffnet und läuft bis zum 31. Mai 2004.

Berliner Morgenpost - 04-12-2003
Namen
Im Wildpark Schorfheide bei Groß Schönebeck ist schon am zweiten Advent Bescherung. Parkchef Frank Heyter lässt in die Gehege Weihnachtsbäume stellen, die mit Leckereien dekoriert sind: Fische für die Fischotter, Fleisch für die Wölfe, Heu und Äpfel für die Elche. Und für Menschen? Die kriegen einen Weihnachtsmarkt.

Ostsee Zeitung - 09-12-2003
Bescherung an der Krippe im Tierpark
Eine Krippe glänzte mitten im Tierpark Grimmen, bei der unter einem geschmückten Baum die am Sonntag, beinahe ein Nikolausgeschenk, geborenen Ziegenzwillinge hockten. Das Pferd Lisel brachte die Gabenkörbe des Weihnachtsmannes und hatte sowohl mit Futter für die Tierbescherung als auch mit Kleinigkeiten für die Kinder der Regenbogenschule den Rücken reichlich voll.

Darmstädter Echo - 09-12-2003
Adams Gewicht ist kein Geheimnis mehr
Adam ist eine Seychellen-Riesenschildkröte und lebt seit Mitte der siebziger Jahre im Vivarium Darmstadt. Mit ihm teilen sich Geschlechtsgenosse Mike und die Weibchen Cindy, Eva und Nina das Gehege. Gestern gab es im städtischen Zoo am Schnampelweg die Antwort auf eine schwerwiegende Frage: wieviel Kilo bringt Adam auf die Waage? Petra Dörner-Mann hatte Adam aufs Kilo genau (213) geschätzt, bei allen fünf Schildkröten lag sie nur knapp daneben; 548 Kilo bringen sie derzeit auf die Waage, Petra Dörner-Mann tippte auf 555 Kilo.
 

Nachwuchs 

Freie Presse (Chemnitz) - 09-12-2003
Schöne Bescherung - Orang-Utan-Baby am Nikolaustag in Leipzig
Eine wahrhaft schöne Bescherung hat der Leipziger Zoo am Nikolaustag erlebt. Wie der Zoo erst am Dienstag mitteilte, brachte das Orang-Utan-Weibchen Dokana ein Jungtier zur Welt. Die Mutter kümmere sich liebevoll um den Nachwuchs und nach kleinen Anlaufschwierigkeiten klappe es nun auch mit dem Stillen. Mutter und Sohn hielten sich derzeit in den rückwärtigen Gehegen des «Pongolandes» auf. Dokana kam 2002 aus dem Zoo Zagreb nach Leipzig, um das Herz von Orang-Utan-Mann Walter zu erobern und danach mit ihm gemeinsam in ihren Heimatzoo zurückzukehren. Nun bleibe Dokana jedoch zunächst mit ihrem Nachwuchs in Leipzig, teilte der Zoo mit.

Leipziger Volkszeitung - 09-12-2003
Nikolaus zauberte in Pongoland ein Orang-Utan-Baby aus dem Sack
Der Nikolaus meinte es gut mit dem Leipziger Zoo: Orang-Utan-Weibchen Dokana aus dem Pongoland brachte just am 6. Dezember gegen 17 Uhr einen Sohn zur Welt. Mutter und Kind sind wohlauf, wurden aber vorläufig von ihrer temperamentvollen Familie abgeschirmt, teilte der Zoo erst gestern mit. Nach kleineren Anlaufschwierigkeiten klappt's inzwischen auch mit dem Stillen. Bleibt die spannende Frage, die erst in einigen Wochen per DNA-Test beantwortet wird: Wer ist der Vater des Jungen? In Frage kommen Bimbo, das Oberhaupt der Orang-Utan-Gruppe, und Walter, der zweite Mann im Clan. "Von beiden ist Dokana sehr aktiv gedeckt worden, das haben unsere Tierpfleger beobachtet", sagte Zoo-Sprecherin Kathleen Raschke. Hintergrund der Geschichte: Zwischen Dokana und Walter sollte sich eine Lovestory entwickeln. Das sahen die Pläne der europäischen Zuchtkoordinatoren vor. Extra mit diesem Ziel war die Lady aus Zagreb vor gut einem Jahr nach Leipzig versetzt worden. Sie sollte Walter für sich gewinnen und später mit ihm nach Zagreb gehen, denn der 14-Jährige kann auf Dauer nicht in Leipzig bleiben. Durch die Schwangerschaft von Dokana ist die Lage nun verändert. Die "späte Erstgebärende" - ihr Übergewicht beeinträchtige zunächst die Fruchtbarkeit, inzwischen hat sie abgespeckt - bleibt mit ihrem Neugeborenen für anderthalb bis zwei Jahre in Leipzig. Sollte sich in Bälde ein Zoo finden, der Walter aufnehmen kann, wird er mit einem anderen Weibchen auf Umzugsreise geschickt. Dokana kehrt auf jeden Fall mit ihrem Sohn nach Zagreb zurück - dort ist das Menschenaffengehege inzwischen saniert, und der Aufbau einer neuen Gruppe kann beginnen.

Mitteldeutsche Zeitung - 09-12-2003
Kleine Löwen ohne Chance
Sie sind gute Eltern, aber offensichtlich überfordert gewesen. So ungefähr erklärt der Direktor des Bergzoos Halle Andreas Jacob das Drama um die vier Löwenbabys. Die waren am 2. Dezember geboren worden. Das schwächste Tier starb am Sonntag, die drei anderen in der Nacht zu Dienstag. Für Jacob keine gute Nachricht, aber auch kein Drama. In der Natur sei der erste Wurf oft eine Art Lernobjekt, erklärte er. Das klinge zwar hart, sei aber so. Die Löwenmutter Lissa ist mit ihren zweieinviertel Jahren noch jung und unerfahren, Kater Bono gerade mal drei Monate älter. Nach Jacobs Worten hat die Katze das von den Pflegern vorbereitete Nest angenommen, die Jungen auch dorthin getragen und gesäugt. Vielleicht hat die Milch nicht gereicht, vielleicht war Lissa das Saugen unangenehm. Eine künstliche Aufzucht kam für den Zoo übrigens nicht in Frage. "Wenn wir der Mutter die Jungen weggenommen hätten, hätten wir ihr die Chance genommen, den Umgang mit ihnen zu lernen", sagte Jacob. Außerdem sind nach seinen Worten Tiere, die per Hand aufgezogen werden, in der Regel schwächer. Da es in Europa nur eine kleine Gruppe von Angola-Löwen gibt, werden starke Tiere gebraucht. Für schwache, so Jacob, werde der Zoo keine Käufer finden.
 
 

Hamburger Abendblatt - 09-12-2003
Eine weltweit einzigartige Kooperation
Das Pongoland im Leipziger Zoo wird vom Wolfgang-Köhler-Zentrum für Primatenforschung des Max-Planck-Institutes für evolutionäre Anthropologie (MPI EVA) und dem Zoo Leipzig betrieben. Eine weltweit einzigartige Kooperation. Das MPI EVA wurde im September 1997 gegründet. Es soll die Geschichte der Menschheit mit Hilfe vergleichender Analysen der Verschiedenheit der Gene, Kulturen, kognitiven Fähigkeiten, Sprachen und sozialen Systemen vergangener und gegenwärtiger menschlicher Populationen sowie der nahe verwandten Primaten untersuchen. Bei der Kooperation im Rahmen des Pongolandes hat das Institut 13,5 Millionen Euro der insgesamt 15,5 Millionen für den Bau des Hauses und der Außenanlagen bezahlt. Die laufenden Kosten werden von beiden Parteien zu gleichen Teilen getragen, das Haus wird in enger Abstimmung betrieben. Alle 15 im Pongoland beschäftigten Pfleger kümmern sich um die Pflege der 17 Schimpansen, sechs Gorillas, vier Bonobos, acht Orang-Utans und drei Schimpansen-Waisen und helfen bei wissenschaftlichen Experimenten.

Hamburger Abendblatt - 09-12-2003
Einblicke ins Affenleben
Beinah durchkämpfen müssen sich die Besucher auf ihrem Weg zu den Schimpansen, Bonobos, Gorillas und Orang-Utans, die im Pongoland in Leipzig leben. "Der Besuch im Pongoland soll einer richtigen kleinen Expedition gleichen", sagt Zoodirektor Dr. Jörn Junhold. "Insgesamt 30 000 Quadratmeter, die größte Menschenaffenanlage der Welt", sagt Junhold stolz. Und wer genau hinsieht, erkennt jetzt erste Hinweise auf Forschungsaktivitäten. Auf dem durchsichtigen Dach der kuppelförmigen Tropenhalle, das Licht zu den Pflanzen in der Innenanlage durchlässt, thront ein Ausguck. Versteckt hinter Gebüsch beobachtet hier ein Mitarbeiter des Wolfgang-Köhler-Zentrums für Primatenforschung am MPI EVA das Verhalten von Schimpansen auf unterschiedliche Reize. Unterhalb des Beobachtungspostens strömen zugleich die Besucher auf Holzstegen ins Haus. Doch die großen Glasscheiben neben den Innengehegen sind mit Metallrollos verhängt. "Hier läuft gerade ein Experiment" ist auf einem Schild zu lesen. Auf der anderen Seite des Hauses haben die Besucher mehr Glück: Auch hier findet ein Experiment statt, doch die Gäste dürfen dabei zusehen. Chikako Suda, Doktorandin der Evolutionären Psychologie, spielt ein Hütchenspiel mit den Orang-Utans. Zumindest sieht es so aus. "Ich untersuche die Fähigkeit der Tiere, Mengen abschätzen zu können", sagt die zierliche Forscherin. Seit zwei Jahren lässt sie die Affen aus zwei Behältnissen auswählen, die eine unterschiedliche Anzahl an Getreide-Leckerbissen oder Menge an Traubensaft enthalten. Dabei sind auch die Behältnisse unterschiedlich. Wird sich das Tier trotzdem für die niedrige, breite Tasse entscheiden, obwohl der Saftpegel in dem hohen, schmalen Gefäß viel höher steht? Hinter den Kulissen und im Neubau des MPI EVA am Deutschen Platz im Südosten der Stadt laufen viele weitere Untersuchungen. Zum Beispiel werden drei von Hand aufgezogene Schimpansen-Waisen in einer Langzeitstudie mit Kindergartenkindern verglichen.

Wiesbadener Kurier - 05-12-2003
Besucherstau vor dem Aquarium
Für die Bewohner in Aquarium Nummer acht ist nichts mehr, wie es früher war. Vorbei ist die geruhsame Zeit, da die Besucher des Frankfurter Zoos ihnen im Vorbeigehen nur einen müden Blick zuwarfen, lieber den benachbarten Pinguinen bei deren Treiben zuschauten. Seit 14 Tagen jedoch gestaltet sich alles etwas anders, stehen sich die Besucher vor der Glasscheibe auf den Füßen, dürfen sich die Anemonenfische als Stars des Exotariums wähnen. Und alles nur wegen Clownfisch "Nemo", dem niedlichen Comic-Kinohelden aus dem Hause Disney. "Gibt´s bei Euch auch einen Nemo?" Tierpflegerin Patricia Dahl reagiert mittlerweile etwas genervt auf die Frage, die sie "in letzter Zeit mindestens 1000 Mal gestellt bekommen hat". Ständig klingelt das Telefon, erkundigen sich Menschen nach "Nemo", wollen ihn gerne im Zoo besuchen.

Berliner Zeitung - 08-12-2003
Lautstarke Bewohner im Aquarium
Sie werden bis zu sechs Zentimeter lang und leben in den Regenwäldern Afrikas. Jetzt sind sie auch im Berliner Zoo-Aquarium zuhause: Riesen-Grillen aus dem Kongo. Die neuen Bewohner fallen vor allem durch ihre bläulich-schimmernden Flügel auf. Außerdem machen sich akustisch auf sich aufmerksam. Wenn sie etwas ärgert, fangen sie an zu zirpen und führen aufgeregte Tänze auf. Zu sehen ist das Schauspiel im Insektarium des Aquariums an der Budapester Straße 32.

Vilshofener Anzeiger - 11. Dez. 2003
Ein Naturpark auf dem Bundeswehrgelände
Der Plan erfüllt ein Ideal: ein Wildgehege, das größte in Bayern, dazu Direktvermarktung heimischer Produkte. Alles in allem eine touristische Attraktion mit viel Natur. Das soll auf dem Bundeswehrgelände entstehen. Man stellt sich ein riesiges Kleinod vor, bei dem die Natur die Attraktion ist. Die Tiere sollen sich nicht eingesperrt fühlen. Darum gibt es auch keine einzelnen Gehege, sondern nur einen Schutzzaun um das gesamte Gelände. Damwild und Rotwild soll sich hier ebenso daheim fühlen, wie die Pferdeherde und die zotteligen Bisons bzw. Wisente.

Sächsische Zeitung - 09-12-2003
Jägerlatein und Wissenstest
Ein Besuch im Geisinger Wildpark ist nicht nur ein Spaziergang vorbei an Gehegen, deren Bewohner sich manchmal versteckt halten. Im Geisinger Wildpark wird mehr geboten. Mit pfiffigen Ideen hat Stefan Schneider, Leiter der Naturschutzschule, einen erlebnisreichen Rundgang durch den Park geschaffen.
Da gibt es zum Beispiel die Park-Rallye. Mit Hilfe von Klapptafeln voller Informationen und Rätseln kommt der Teilnehmer an sein Ziel. Eine weitere Herausforderung wartet auf dem Naturspielplatz. Dort heißt es: Mach es den Tieren nach. Nach einer erfolgreiche Rallye gibt es kleine Preise für die Naturkenner. Das Schönste ist immer noch die Urkunde, die stolz den Eltern präsentiert wird.

Westdeutsche Zeitung - 07-12-2003
Plätzchen für den Platzhirsch
Jetzt ist es amtlich: Das Wildgehege auf dem Langerfelder Ehrenberg bleibt bestehen. Am Samstag unterzeichneten der städtische Umweltdezernent Harald Bayer und die Vorsitzende des Wuppertaler Kreisverbandes der "Schutzgemeinschaft Deutscher Wald" (SDW), Ursula Lietz, einen Vertrag, wonach die Stadt ab Januar 2004 aus der Fürsorgepflicht für das Gatter entlassen wird. Stattdessen wird künftig die SDW über die Tiere wachen. Als kommunale Aufgabe haben die Vertragspartner allein den Forstbetrieb innerhalb des Geheges formuliert.

Sächsische Zeitung - 06-12-2003
Füchse, Luchse, Wölfe - Deciner Zoo setzt auf einheimische Arten und hilft gegen Weihnachtsstress

Auch wenn viele schon an Weihnachten denken und im Geschenke-Stress sind – ein paar ruhige Stunden sind noch drin. Wie wäre es mit einem Ausflug in den Deciner Zoo? Hier machen nicht nur exotische Tiere, sondern vor allem Rehe, Füchse und Wildschweine die Natur begreifbar. Zu den Attraktionen zählen seltene heimische Tiere wie Luchse und Wölfe. Auf dem sechs Hektar großen Gelände leben etwa 200 Tiere. Deutsche Tierfreunde unterstützen schon lange mit ihren Spenden die Arbeit im Zoo.

Berliner Morgenpost - 06-12-2003
Nur Unsinn im Kopf: Tayras halten Pfleger auf Trab
Eigentlich bekommen im Raubtierhaus im Berliner Zoo nur die Großkatzen einen Namen. Im Fall der neuen Tayras haben die Tierpfleger jetzt eine Ausnahme gemacht. Die zwei südamerikanischen Marder heißen Bonnie und Clyde. "Weil sie absolute Chaoten sind", sagt Tierpfleger Detlef Liebschwager und zeigt auf das Gehege: "Gucken Sie selbst!" Tatsächlich: Bonnie hängt mitten im Bambus und biegt die Äste, bis sie knacken. Und Clyde haut seine kleinen Zähne in eine Papprolle und zieht und zerrt, bis die Fetzen fliegen. Am Anfang waren sie noch zurückhaltend", sagt Detlef Liebschwager und meint damit den ersten Tag, an dem die Wildfänge im September in Berlin eintrafen. Schon am zweiten Tag nahmen sie dann das Gehege der Jaguarundis auseinander. Als die sechs Monate alten Tiere auch noch den Weg zur Belüftung freilegten, war Schluss mit lustig. Die Jaguarundis durften zurück in ihr angestammtes schönes Gehege, die beiden Tayras zogen ein paar Ecken weiter.

Ostthüringer Zeitung - 06-12-2003
Adieu für Elch, Affe, Schlange und Kaninchen
Einen jungen Elchbullen hat gestern der Geraer Tierpark an den Wildpark Forchheim bei Nürnberg verkauft. "Um Inzucht zu vermeiden, zerstörerische Brunst bei Überzahl männlicher Tiere im Zaum zu halten", sagt der Leiter des Geraer Tierparks, Ulrich Fischer. Froh war man auch, die von der Feuerwehr eingefangene ausgebüchste Schlange an einen Liebhaber mit genehmigten Haltebedingungen abzugeben. Oder die zwei, 1995 vom Zoll beschlagnahmten, aus Einsamkeit bösartig gewordenen Javaner- und Schweinsaffenmänner. Dieses lebendige Hochzeitsgeschenk eines Vietnamesen an seine Braut wurde 2001 einem anderen Zoo mit Weibchen, wo sie "ihrer Bestimmung gerecht werden können", vermittelt. Im Eisenberger Tiergarten, so Leiter Andreas Wiesenhütter, waren es bisher Zwergziegen, Kamerunschafe, Esel, Mini-Ponys, Mini-Rinder und Zwergkaninchen, die an tierliebende Käufer veräußert wurden. An Kollegen ging die Schnee-Eule. Für alle Wildtiere von Waschbär, Stachelschwein bis Affe, so Wiesenhütter, waren und sind Nachweise der artgerechten Haltung vom Amtsveterinär und dem Staatlichen Umweltamt vorzulegen. Danach richtet man sich auch im Erfurter Zoopark, der seinen verkäuflichen Tierüberschuss sogar online anbietet. "Selbstverständlich müssen die Bestimmungen des Arten- und Tierschutzes eingehalten werden", sichert sich der Erfurter Zoodirektor Norbert Neuschulz gegen mögliche Vorwürfe kommerzieller und tierschutzmäßiger Art ab. Zoll- und Fundtiere kommen oft in Pflege und Asyl in die Tierparks.

Thüringer Allgemeine - 10-12-2003
Mutiger Ritter
Nach wie vor ist der Grüne Leguan die bekannteste und am häufigsten in Menschenobhut gepflegte Großechse, die auch in der großen Terrarienabteilung im Erfurter Zoopark-Aquarium am Nettelbeckufer gezeigt wird. Seit zehn Jahren werden vier Grüne Leguane im Aquarium gepflegt. Der Grüne Leguan wird im Anhang 2 des Washingtoner Artenschutz-Übereinkommens geführt. Der Besitz muss bei der Oberen Naturschutzbehörde angezeigt werden.

 

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Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Zoo Dortmund, 10.12.03
An den Feiertagen den Dortmunder Zoo besuchen
Der Zoo Dortmund hat an Heiligabend, den Weihnachtsfeiertagen, Silvester und Neujahr von 9.00 Uhr bis 16.30 Uhr geöffnet. Dies bietet auch Gelegenheit eine Zoopatenschaft zu erwerben. Im Moment hat der Zoo 290 Paten....und der dreihunderste  Pate wird ganz besonders geehrt und bekommt eine Familienjahreskarte zum Besuch des Zoos für 2004 geschenkt.
Letztes Jahr hatte der Zoo übrigens insgesamt nur 86 Paten.
Die Preise für die Patenschaften bleiben auch im nächsten Jahr bei 25 Euro für Frösche, Spinnen, Singvögel, Dachse, Rehe, Nutrias und Gürteltiere und 500 Euro für Giraffen, Nashörner und Löwen.
Wer also noch keine Idee für ein Weihnachtsgeschenk hat und gleichzeitig was gutes tun möchte, der kann eine Tierpatenschaft erwerben. Der Erlös aus den Patenschaften kommt in vollem Umfang dem Zoo zugute. Immerhin wird mit dem Patenschaftsbeitrag eine der wichtigsten Familien-Freizeit-Institutionen der Stadt Dortmund gefördert und unterstützt.

Zoo Wuppertal, 10.12.03
Zoo-Kalender jetzt auch in der Thalia-Buchhandlung in den Cityarkaden erhältlich
Sonderverkauf von Zoo-Kalendern und Gutscheinen für Eintrittskarten
der Zoo-Kalender mit Tierzeichnungen und –fotos aus dem Wuppertaler Zoo erfreut sich großer Beliebtheit und ist auch als gute Geschenkidee für Weihnachten gefragt. Bisher wurde er an der Zoo-Kasse sowie an der Info-Theke im Rathaus und im Info-Zentrum Döppersberg verkauft. Ab sofort ist der Zoo-Kalender 2004 auch in der Thalia Buchhandlung erhältlich.
Der Zoo-Verein Wuppertal e.V. und der Zoo Wuppertal freuen sich über diese neue Unterstützung und erhoffen sich durch den Sonderverkauf der Zoo-Kalender weitere Einnahmen, die dem Bau einer neuen Anlage für Großkatzen zugute kommen sollen.

Zoo Hannover, 09.12.03
Nachwuchs bei den Roten Riesenkängurus
Naddel präsentiert ihr süßes Geheimnis
Monatelang hat Naddel ihr kleines Geheimnis bestens gehütet – jetzt lässt sie es buchstäblich aus dem Sack: Nachwuchs bei den Roten Riesenkängurus! Und mittlerweile ist das Kleine so groß geworden, dass es den Kopf mehrmals am Tag frech aus Naddels Beutel streckt! Ob Mädchen oder Junge ist noch nicht bekannt. Fest steht nur: Dieter ist nicht der Vater. Der heißt nämlich Gustl. Naddel (2 ½) und Gustl (4 1/2 ) lernten sich im Juni 2002 in Hannover kennen, als die zierliche Naddel frisch aus Stuttgart an der Leine eintraf. Zuerst boxte und kickte Naddel ein wenig, dann siegte die Liebe aber doch. Kängurubabys kommen nach 33 Tagen winzig zur Welt – sie wiegen dann nicht einmal ein Gramm!  Die Winzlinge müssen den Weg in den warmen Beutel taub, blind und völlig nackt finden. Lediglich der Geruchssinn hilft ihnen, sich zur Zitze der Mutter durchzukämpfen. Hat es die Milchquelle gefunden, saugt es sich fest und verharrt mit der Zitze im Mund. 235 Tage tragen Känguru-Mütter ihren Nachwuchs im Beutel herum. Dann fängt das Kleine an, seine Welt zu erkunden. Bei Gefahr verschwindet das Jungtier sofort wieder im Beutel der Mutter! Das Jungtier von Naddel und Gustl streckt seinen Kopf jetzt immer öfter aus dem schützenden Beutel und ist auch schon einmal durch das Gehege gehüpft. Bis es sich ganz sicher fühlt und dauerhaft auf der Australien-Anlage zu sehen ist, wird jedoch noch viel Zeit vergehen. Und jetzt im Winter, ist es bei Mutti sowieso am schönsten!

Zoo Hannover, 09.12.03
Rudi Rentier rennt wieder
Was wäre der Nikolaus ohne seine treuen Rentiere? Im Erlebnis-Zoo Hannover ist der Nikolaus ab dem  6. Dezember täglich mit seinem Lieblingsrentier Rudi unterwegs. Eine leuchtend rote Nase wie im Märchen hat das Rentier im Erlebnis-Zoo Hannover zwar nicht, aber der Name stimmt! Das Rentier heißt auch Rudi und kann wie sein Märchenkollege sogar einen Schlitten ziehen – als einziges Tier aus der ganzen Herde im Zoo. Das beeindruckte den Nikolaus so sehr, dass er mit Rudi ab dem 6. Dezember täglich von 14 bis 14.30 Uhr durch den Zoo zieht. Alle Kinder, die Rudi und dem Nikolaus im Zoo begegnen, erhalten natürlich auch etwas Süßes aus dem nie leer werdenden Geschenkesack.



Zoo Duisburg, 09.12.03
Ein Fackelzug für ANTON
In diesem Jahr haben sich die Schülerinnen und Schüler der Schule an der Zoppenbrück-Straße in Meiderich mit ihrer Lehrerin, Frau Gabi Danker, etwas Besonderes für ihr Patentier ANTON, den Shetlandponyhengst aus dem Streichelzoo, ausgedacht: Sie werden ihn mit ihren selbstgefertigten Fackeln besuchen.
In Begleitung des Tierpflegers Herrn Albertz, Frau Danker und Frau Dr. Heckermann-Meisters, der Beauftragten für Tierpatenschaften, wird ANTON den Fackelzug anführen. Ziel sind seine wilden Geschwister, die Wildpferde, in der Nähe der Robbenanlagen. Ihnen werden vorweihnachtliche Leckerbissen, knackige Möhren und leckere Äpfel spendiert. Bei seinen Paten, die ihn viele Jahre liebevoll betreuten, bedankt ANTON sich mit heißer Schokolade und kleinen Adventskuchen. Anschließend wird er zum Streichelzoo zurücktraben.

Zoo Zürich, 09.12.03
Presse-Apéro des Zoo Zürich
Datum:    Mittwoch, 17. Dezember 2003
Thema:    „Giftzwerge“ im Exotarium
Vom sparsamen und gezielten Einsatz von Giftstoffen bei Reptilien, Amphibien und Fischen, sowie frisch geschlüpfte Schauerechsen: Vom ersten Biss an giftig

Zoo Duisburg, 04.12.03
DAISYs Hunger ist gestillt
In Berlin lebte einst eine Elefantenkuh namens DAISY. Ihr Besitzer hatte sie mit 2 ½ Jahren erworben, und fortan gehörte DAISY zu einer kleinen Zirkusfamilie. Sie war eine stadtbekannte Persönlichkeit, denn sie ging täglich mit ihrem Besitzer spazieren. Im Juni 2001 jedoch trat sie auf Initiative ihres Besitzers ihre Reise zum Kaiserberg an, um mit ihresgleichen ein echtes Elefantenleben zu führen. Im Zoo Duisburg traf sie auf unsere Herde mit der schon etwas betagten KHARI und den jungen Kühen ETOSHA und SAIWA sowie dem Bullen SHAKA. Nach üblichen kleinen Eingewöhnungsschwierigkeiten verstehen sich inzwischen alle gut, und man sagt, dass DAISY sich langsam in der Elefantenhierarchie hocharbeitet und die dritte Position erreicht hat. Nun hat DAISY einen Paten bekommen, der ihr für mindestens ein Jahr bestes Futter spendiert. Es ist die Ruhr-Schwefelsäure GmbH, deren Abgesandte am Freitag, dem 5. Dezember 2003, um 11.00 Uhr von DAISY mit einem lauten Trompetenstoß und hoch erhobenem Rüssel begrüßt werden. Es wird duftendes Heu, feines Gemüse sowie Astwerk und Brot gereicht.

Tierpark Chemnitz, 04.12.03
Exotische Neuzugänge bevölkern die Tropenhalle
Die Vogelwelt des Tropenhauses ist um vier neue Tierarten reicher. Aus dem Zoo Arnheim in den Niederlanden hat der Tierpark verschiedene exotische Vögel erhalten, die ab dem Wochenende frei in der Halle fliegen können. Die zierlichen Mausvögel leben gesellig in einem kleinen Schwarm. Fruchttauben und Weißhauben-Turakos sind jeweils zu zweit nach Chemnitz gekommen. Der drosselgroße Kappen-Pitta ist momentan noch der einzige Vertreter seiner Art. Damit leben nun acht verschiedene Vogelarten im Tropenhaus.
Mit ein bisschen Geduld und Entdeckerfreude lassen sich interessante Beobachtungen machen, und ein längerer Aufenthalt in der warmen Halle ist bei den momentanen Außentemperaturen fast wie ein Kurzurlaub in den Tropen.



Thüringer Zoopark, 04.12.03
Schlingel Limpopo feiert Geburtstag
Am Nikolaustag wird wiederum im Nashornhaus des Thüringer Zooparks Geburtstag gefeiert. Limpopo, inzwischen zu einem kräftigen Burschen herangewachsen, wird 2 Jahre alt.
Zwar sucht Limpopo immer noch die Nähe von Mama Numbi, jedoch kann er es nicht lassen, immer wieder seinen Daddy Kiwu zu attakieren. Der nimmt die Dreistigkeit des Sohnes zum Glück noch immer gelassen hin, jagt ihn, wenn dieser es doch zu arg treibt, jedoch hin und wieder durch die Anlage. Da passen aber Mama Numbi und Tante Temba auf und weisen Kiwu wiederum in die Schranken. Aber man sieht es Limpopo schon an, seine Haut weist inzwischen manche Blessur auf. Da aus dem Spielchen auch mal Ernst werden kann, wird Limpopo im kommenden Jahr den Roten Berg verlassen müssen. Zur Freude der Zoomitarbeiter haben Untersuchungen des Kotes von Numbi verraten, dass diese wieder trächtig ist und etwa in einem Jahr vielleicht mal eine winzige Nashorndame zur Welt kommt.

Wilhelma Stuttgart, 03.12.03
Nachwuchs bei den Ferkelratten
Klingt wie eine maßlose Sauerei, ist aber eigentlich niedlich: Ferkelratten, auch Baumratten oder Hutiaconga genannt, sind Nagetiere. Keine kleinen, sondern ordentlich große: Bis zu 60 cm groß und 7 Kilo schwer werden die Kerlchen mit dem unaussprechlichen Namen. In freier Wildbahn klettern sie durch die Wälder Kubas – allerdings nur noch in Schutzgebieten, denn Hutiacongas sind selten geworden. Abholzung der Wälder und die Jagd haben ihre Bestände dezimiert. Aber man muss auch nicht nach Kuba reisen, um diese Tiere zu sehen: Es reicht ein Besuch in der Wilhelma (jetzt mit dem Wintertarif besonders günstig!). Dort im Vogel- und Kleinsäugerhaus lebt eine Gruppe dieser großen Nager, zur Zeit mit Jungtier. Durch Wechsel in der Zuchtgruppe gab es im vergangenen Jahr keine Jungtiere. Dass dieses Jahr wieder 2 Jungtiere geboren wurden, ist durchaus Anlass zur Freude – schließlich sind die seltenen Nager eine zoologische Kostbarkeit.


    
 



BUND 5.12.2003
 „Tatenhauser Wald gerettet - Erfolg für Mensch und Natur“
Als „Erfolg für Mensch und Natur“ wertete der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland die heute erzielten Ergebnisse zur jahrzehntelang umstrittenen Trassenführung der Autobahn A 33.
Im Zuge der Abarbeitung des naturschutzfachlichen Planungsvorbehaltes für die A 33 zwischen Borgholzhausen und Halle/Steinhagen wurde heute einvernehmlich vereinbart, dass der Tatenhauser Wald nicht durch die A 33 gequert wird. Das Festhalten an den bisherigen Planungen hätte den durch europäischen Fauna-Flora-Habitatrichtlinie geschützten Tatenhauser Wald mit vielen seltenen Tier- und Pflanzenarten massiv beeinträchtigt.
In einer mehrstündigen Beratung wurden Eckpunkte festgelegt, in welchen Bereichen naturschutzfachliche Fragestellungen abgearbeitet werden müssen und in welchem Korridor nördlich des Tatenhauser Waldes nach der bestmöglichen Trasse gesucht wird.
Klaus Brunsmeier, Landesvorsitzender des BUND: „Ich freue mich über die Vereinbarung, dass im Osten des Tatenhauser Waldes keine FFH-Flächen mehr beansprucht werden. Durch die versprochenen Landschaftsbrücken werden Korridore für Menschen und Tiere geschaffen, die gleichzeitig einen guten Lärmschutz bieten. Im westlichen Bereich des Trassenverlaufes werden durch die Verschiebung nach Norden wertvolle Jagd- und Lebensräume für die vom Aussterben bedrohte Bechsteinfledermaus und viele andere seltene Tiere erhalten. Die gewachsene Kulturlandschaft zwischen Schloss Holtfeld und dem Tatenhauser Wald wird damit gerettet.“
Der BUND NRW e.V. hatte Verbandsklage gegen die ursprüngliche Trasse der A 33 durch den Tatenhauser Wald angekündigt, und hätte damit - so einvernehmlich Ministerin Höhn und Minister Horstmann heute - mit großer Wahrscheinlichkeit Erfolg gehabt.
 
WWF, 04.12.03
WWF präsentiert auf 300 Seiten Rückblick auf 40 Jahre Naturschutz für und mit den Menschen 
Zum 40-jährigen Bestehen des WWF Deutschland machen sich die Umweltschützer selbst ein Geschenk: In einem reich bebilderten Buch gewähren die Mitarbeiter des WWF einen tiefen Einblick hinter die Kulissen des deutschen Zweiges der weltweit größten Umweltorganisa-tion. Auf insgesamt mehr als 300 Seiten schildern die Umweltschützer in „Das große Buch des WWF – Naturschutz für und mit den Menschen“ die Höhen und Tiefen, die sie im Laufe der letzten 40 Jahre durchlebten. Das Buch ist im Tecklenborg Verlag erschienen und ab sofort für 39,80 Euro im Buchhandel erhältlich. Heute Abend präsentiert der WWF das Buch im WWF-Büro am Hackeschen Markt in Berlin.
Die Mitarbeiter des WWF informieren in dem Band umfassend über die Prinzipien, Strukturen und Arbeitsweisen des WWF. Dabei kommt der mittlerweile erste Ruheständler des WWF ebenso zu Wort wie das jüngste Mitglied der WWF-Familie, der Volontär der Pressestelle. Ihren ökologischen Ansprüchen werden die Umweltschützer mit der Wahl des Papiers, auf dem das Buch gedruckt ist, gerecht: Der WWF legt das erste Buch Europas vor, das auf FSC-Papier gedruckt wurde. Das FSC-zertifizierte Holz für das Papier stammt aus umweltverträg-licher und sozial verantwortlicher Waldbewirtschaftung.
„Das große Buch des WWF – Naturschutz für und mit den Menschen, Hrsg.: Klaus-Henning Groth, Tecklenborg Verlag, Edition Rasch und Röhring, ca. 300 Seiten, gebunden,
39,80 Euro, ISBN 3934427375


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Natur- und Artenschutz

Ostsee Zeitung - 09-12-2003
Der Mink ist Pelzlieferant und Sorgenkind zugleich
Pelzliebhaber zahlen für sein glänzendes, dunkelbraunes Fell viel Geld, in der heimischen Natur beobachten Ökologen seine rasche Ausbreitung mit Sorge: Der Nordamerikanische Nerz (Mink) hat sich einen festen Platz im brandenburgischen Gewässernetz von Oder, Spree und Havel erobert. Einst war das 30 bis 40 Zentimeter lange Raubtier aus der Familie der Marder als Zuchttier über den Atlantik gekommen. "Der Mink besiedelt inzwischen fast die gesamte Fläche Brandenburgs", sagt Dietrich Dolch von der Naturschutzstation Zippelsförde bei Neuruppin. Die Einbürgerung des Nerzes ist vor allem eine Hinterlassenschaft der Pelztierzuchtfarmen der DDR. Dort war das Geschäft mit dem Fell lukrativ und wurde vom Staat subventioniert, denn es brachte Devisen. "Als mit der Wende die Subventionen wegfielen, wurden zahlreiche Tiere direkt ins Freiland entlassen", erzählt Zoologe Dolch. Gleichzeitig kam es mit der Wende zu gezielten Befreiungsaktionen von Tierschützern. Der Tierrechtler Edmund Haferbeck sieht den Nordamerikanischen Nerz als Gewinn für die heimische Tierwelt. "Er ist fast identisch mit dem Europäischen Nerz." Diese Marderart sei in Deutschland bereits 1957 ausgestorben. In Publikationen spricht sich Haferbeck für die Befreiung von Farmtieren "in kleinen Größenordnungen" aus, denn die Käfighaltung der nicht zu zähmenden Wildtiere sei völlig inakzeptabel. Während sich der Mink in Freiheit bestens entwickelt, können auch die Farmnerze zumindest auf verbesserte Lebensbedingungen hoffen. Das Verbraucherschutzministerium will 2004 im Bundesrat eine Verordnung vorlegen. Darin soll unter anderem die Größe der Käfige festgeschrieben sein.

Mitteldeutsche Zeitung - 08-12-2003
Streit um den Storchenvater
Ende Dezember geht der Leiter des Storchenhofes Loburg im Landkreis Anhalt-Zerbst Christoph Kaatz nach mehr als 40 Dienstjahren in den Ruhestand. Und er sorgt sich um sein Lebenswerk, denn einen Nachfolger wird es nicht geben. Mit Sohn Michael, Ingenieur für Landeskultur und Umweltschutz, wäre zwar einer greifbar, zumal er in den vergangenen Jahren im Auftrag des Max-Planck-Institutes den Storchenzug erforscht hat und von Kindesbeinen an auf dem Storchenhof mitarbeitete. Doch der Storchenhof ist als Staatliche Vogelschutzwarte eine Einrichtung des Landes Sachsen-Anhalt. Und dort besteht ein Einstellungsstopp. "Den Storchenhof Loburg wird es weiter geben", versichert indes Annette Schütz, Sprecherin des Landwirtschaftsministeriums. Mittelfristig werde jedoch nach einer neuen Lösung für die Trägerschaft des Storchenhofes gesucht.

Mindener Tageblatt - 10-12-2003
"Winterstörche verhalten sich artfremd"
Immer wieder erhält der Storchenfachmann Dr. Alfons Bense im Winter Anrufe besorgter Bürger: "Hier läuft ein Storch herum." Es handelt sich um sogenannte Winterstörche. Winterstörche - so werden jene Störche genannt, die im Spätsommer nicht gen Süden ziehen, sondern auch die kalte Jahreszeit dort verbringen, wo sie gebrütet haben oder aufgewachsen sind. Alfons Bense denkt an entflogene oder weggezogene Störche aus Zoos und Gehegen. Und an Projektstörche aus Wiederansiedlungsprojekten beispielsweise in den Niederlanden, Baden-Württemberg und dem Elsass. "Diese Vögel ziehen häufig nicht mehr. Und wenn, dann höchstens bis Spanien, wo sie auf großen Mülldeponien überwintern." Allen Störchen seien zwar grundsätzlich Zugtrieb und Zugroute angeboren, doch nach zwei Generationen seien diese Instinkte erloschen. Winterstörche verdrängen die Wildpopulation. "Sie ziehen nicht mehr nach Afrika, sondern weichen Eis und Schnee höchstens aus. Durch diese Winterflucht besetzen sie die Reviere schon Anfang, Mitte Februar. Wildstörche kehren erst im letzten Märzdrittel zurück und sind dann so erschöpft von dem langen Flug, dass sie kaum noch um die Nester kämpfen können."

Sächsische Zeitung - 06-12-2003
Dem Specht auf der Spur
56 Vogelarten, darunter der seltene Mittelspecht, brüten im Dresdner Großen Garten. Das haben die Teilnehmer der Arbeitsgruppe Ornithologie vom Jugend-Ökohaus erkundet. Für seine gute Arbeit mit Kindern und Jugendlichen wird das Jugend-Ökohaus in diesem Jahr mit dem Feldschlößchen Naturschutzpreis ausgezeichnet. Am Freitagabend übergaben der Sächsische Umweltminister Steffen Flath und Feldschlößchen-Vorstand Heinz-Dieter Lande den mit 2.500 Euro verbundenen ersten Preis. Insgesamt wurden zehn ehrenamtliche Naturschützer mit einem Preisgeld von 13.000 Euro geehrt. Die Dresdner Brauerei ehrt dieses Engagement zum zwölften Mal mit dem Feldschlößchen Naturschutzpreis. Bisher wurden über 120 Projekte mit insgesamt 146.000 Euro unterstützt. Auch in diesem Jahr fiel der Jury unter Leitung von Rolf Steffens vom Sächsischen Landesamt für Umwelt und Geologie schwer, unter den 74 Projekten die Preisträger auszuwählen.

Lübecker Nachrichten - 06-12-2003
Seit inzwischen drei Jahren lebt ein Rudel Nandus in Mecklenburg
Ein Hauch von Südamerika in Mecklenburg. Die Nandus, die seit nunmehr drei Jahren im Nordwesten Mecklenburgs leben, gehören jedoch mittlerweile ebenso zur Flora im Landkreis wie Waschbären und Marderhunde. Eine Gruppe von drei bis vier Tieren war damals aus einem privaten Gehege in Schleswig-Holstein nahe der Landesgrenze zu Mecklenburg entwichen und hatte sich in der Wakenitzniederung angesiedelt. Und das mit Erfolg. Wenig später wurde das Rudel beobachtet, dass mittlerweile aus fünf Hennen und einem Hahn bestand.

Tiroler Tageszeitung Online - 07-12-2003
Internationales Bündnis will die Donau vor Kanalisierung bewahren
Umweltschützer aus mehreren europäischen Staaten wollen sich in Zukunft gemeinsam für den Schutz der Donau in Niederbayern einsetzten. Durch die Kooperation wollen die die Naturschutzverbände ihren Einfluss beim geplanten Ausbau der Donau zwischen Straubing und Vilshofen stärken. Es solle so ein internationales Gegengewicht zu den Befürwortern eines Staustufen-Ausbaus des Flusses geschaffen werden, erklärte Hubert Weiger, der Vorsitzende des Bundes Naturschutz in Bayern (BN) nach einem zweitägigen Donaukongress in Deggendorf. Die Umweltverbände fordern einen naturnahen Ausbau ohne Stauanlagen. Zunächst arbeiten laut Weiger an dem Aktionsbündnis neben dem BN auch der österreichische WWF (World Wildlife Fund) sowie die Stiftung Euronatur mit. In den kommenden Monaten solle das Bündnis so vergrößert werden, dass aus jedem Donauanrainerstaat ein Umweltverband dazu gehört.

Leipziger Volkszeitung - 07-12-2003
Sachsens LKA macht Jagd auf illegale Jäger und Sammler
Der 69-jährige Rentner Horst J. hatte ein makaberes Hobby. Seit 20 Jahren streifte der Mann aus dem Weißeritzkreis durch Wälder und Wiesen, schoss auf Singvögel, sammelte Eigelege und beschriftete sie fein säuberlich. Ende November durchsuchten Polizeibeamte und Mitarbeiter der Jagdbehörde die Wohnung und entdeckten in der Anbauwand im Wohnzimmer mehrere Dutzend Funde: präparierte Greif- und Singvögel wie Kuckucke und Turmfalken, Fichtenkreuzschnäbel und Haubenmeisen sowie zahlreiche Einzelteile, Eier in Pappschachteln, zwei Luftdruckwaffen, ein Jagdgewehr, Fallen, Netze und Lockpfeifen. Dem Rentner drohen mehrere Tausend Euro Sanktion, das Gesetz lässt sogar mehrjährige Haftstrafen zu. Sein Jagdschein und seine Waffenbesitzkarte ist J. ebenfalls los. Vergangenes Jahr ging Sachsens Polizei 204 Fällen von Verstößen gegen Natur-, Tier- und Pflanzenschutz nach, darunter immer wieder Wilderer und Geschäftemacher.

Solms-Braunfelser - 09-12-2003
NATO-Soldaten im Kosovo suchen neue Heimat für zwei Bären- Junge
Vor einer ungewöhnlichen Aufgabe steht derzeit eine Gruppe von NATO-Soldaten in Serbien-Montenegro: Sie suchen nach einer neuen Heimat für zwei Bären-Junge. Die beiden je 60 Kilogramm schweren Tiere "Trouble" und "Bubble" seien inzwischen zu groß geworden für ihren Käfig, sagte der deutsche Feldwebel Frederik Sieben. Dort sind die Bären seit März untergebracht; damals wurde ihre Mutter von zwei Jägern erschossen. Man hoffe, dass ein Safaripark in Österreich "Trouble" und "Bubble" aufnehmen werde. Jeden Sonntag lassen die Blauhelmsoldaten die Bären aus ihrem Käfig und tollen mit ihnen durch den Nationalpark Lipovica im Kosovo, wie Sieben erklärte. Gefüttert werden die Tiere zwei bis drei Mal wöchentlich mit Essenresten der Soldaten. "Sie sind verrückt nach Obst", sagte Sieben. "Sie fressen auch Gemüse und Fisch. Und wenn wir Probleme haben, sie in den Käfig zu bekommen, nehmen wir Honig."

Spiegel - 09-12-2003
INSEKTEN-AKTION: Rettet den Baumhummer!
Der Baumhummer soll weiterleben. Er ist zwar nur ein kleines Insekt, aber auch eines der weltweit seltensten. Australische Forscher wollen das bereits ausgestorben geglaubte Tier wieder gedeien lassen. Einst krabbelten die Baumhummer zu Tausenden über die Lord-Howe-Insel in der Südsee. Heute aber gibt es nur noch 24 Exemplare des "Lord Howe Island Phasmid" - in einem traurigen Teebaumgestrüpp auf einem winzigen Felseneiland. Das in ausgewachsenem Zustand etwa zwölf Zentimeter große Tier aus der Familie der Stabinsekten galt seit gut 80 Jahren als ausgestorben. Entsprechend wenig wissen Forscher über Dryococelus australis - nur, dass es sich um einen skurrilen Gesellen handelt. Er gilt als das schwerste flügellose Stabinsekt, ist als erwachsenes Tier schwarz und bei der Geburt grün und und lebte ausschließlich auf der australischen Südseeinsel Lord Howe. Im Februar wurden einige per Flugzeug nach Melbourne und Sydney verschickt, wo sie in großer Zahl gezüchtet werden sollen. Mit der bloßen Aufzucht aber ist es nicht getan. Wenn das Projekt "Rettet den Bauhummer" in drei bis fünf Jahren endet, müssen die Tiere ausgewildert werden - was als echte Herausforderung gilt: Das Gestrüpp auf Ball's Pyramid bietet keinen Platz für Tausende Hummer, auf der Lord-Howe-Insel aber hausen noch immer die Ratten. Die Nager sollen nun durch Gift ausgemerzt werden bis auf das letzte Exemplar, was allerdings auch andere Tierarten im Naturpark gefährdet. Deshalb müssen zuvor in einer Art Arche-Noah-Aktion Exemplare von möglichst allen Spezies in Sicherheit gebracht und später wieder ausgesetzt werden.

FOCUS - 06-12-2003
Sex-Geschäfte im ewigen Eis
Pinguin-Männchen auf Ross-Island in der Antarktis bezahlen bei den Weibchen Sex mit Kieselsteinen. Das geht aus Forschungsergebnissen der Zoologin Fiona Hunter von der Universität Cambridge hervor, über die das Magazin "P.M. Fragen & Antworten" in der neuesten Ausgabe berichtet. Die Steine werden zum Nestbau gebraucht. Sie sind den Angaben zufolge auf der Insel rar. Darum greifen die Weibchen zu einem Trick, wenn sie welche brauchen. Die Weibchen stehlen sich in unbeobachteten Momenten von ihren Partnern davon und nähern sich, scheinbar beiläufig, allein stehenden männlichen Nestbesitzern. Dort bietet sie sich an, und nach dem Sex sammelt sie einige Steinchen ein. Zum Liebesakt selbst kommt es dabei aber nicht immer. "Bei einem Weibchen habe ich schon beobachtet, dass sie 62 Kiesel auf diese Weise einsammelte, ohne dass es zur Sache gekommen wäre", zitiert das Wissens-Magazin die Forscherin.

Ostsee Zeitung - 11. Dez. 2003
Von Null auf dominant
Er ist knapp zehn Zentimeter lang, viel dünner als ein Regenwurm und lebt an der Küste Nordamerikas: Marenzelleria sp. In den 80er-Jahren breitete sich der Wurm urplötzlich in der Nord- und Ostsee aus, vermehrte sich rasant und wurde heimisch. Und mehr als das: „Er entwickelte sich zur dominanten Art“, sagt Andreas Bick, Zoologe an der Universität Rostock.
Bick erforscht den Wasser-Wurm seit mehr als zehn Jahren. Was Bick fesselte, war die Tatsache, dass es dem wendigen Nordamerikaner in so kurzer Zeit gelang, sich in völlig fremder Umgebung anzusiedeln. „Von Null auf dominant“, staunt der Zoologe noch immer. „Da ist vor unseren Augen ein Experiment abgelaufen.“
Ein Experiment, das der Mensch in Gang setzte, und dann sich selbst überließ. 1991 begannen die Forschungen. Das fehlende Puzzleteil fand sich nun in der Arktis, an der Küste von Spitzbergen. Dorthin führte Bick vor kurzem eine Forschungsreise mit dem Rostocker Meeresbiologen Günter Arlt.
Die in Nord- und Ostsee gefundenen Würmer hatten sich als unterschiedliche Arten entpuppt, die aber allesamt von einem gemeinsamen Vorfahren abstammen. Den hofften die Forscher nun im arktischen Meer zu finden. Arlt und Bick hatten Glück. Nach ein paar Tagen spürten sie den Gesuchten auf. Genetische Untersuchungen haben inzwischen ergeben, dass die Rostocker tatsächlich den Stammvater der mittlerweile in der Ostsee beheimateten Würmer entdeckt haben.
Und auch die Erklärung dafür, warum er sich ausgerechnet in der Ostsee wohlfühlt: Hohe Berge in der Nähe der Küste, von denen in Zeiten der Schneeschmelze viel Süßwasser in den Atlantik fließt und das salzige Meer in Brackwasser verwandelt. Auf diese Weise, so Bicks Hypothese, konnte sich der Wurm zuhauf im abschmelzenden Gletscherwasser am Ende der Eiszeit auch in südlicheren Gefilden ansiedeln. Kein Wunder, dass es ihm auch in der Ostsee gefällt: das Wasser nicht zu salzig und – fern von Golfströmen – nicht besonders warm.

Dodo hung on for much longer than thought
It seems reports of its demise at the hands of hungry sailors were nearly 30 years premature. The last recorded sighting of the flightless Mauritian pigeon was 1662, but researchers now think the bird may have survived until 1690.
http://www.enn.com/news/2003-12-05/s_10829.asp

Chilean park to be made a nature reserve
The Chilean government agreed Tuesday to create a nature reserve out of a huge tract of land in southern Chile whose purchase by a U.S. millionaire had raised concerns about national sovereignty.
http://www.enn.com/news/2003-12-10/s_11172.asp



Buch-Tipps - Zoo-Romane zu Weihnachten
diesmal zwei Krimis

Raubtierfütterung
Krimi von Mary Willis Walker

Katherine steht vor dem finanziellen Ruin und geht nur sehr widerstrebend auf ein Hilfsangebot ihres Vaters ein, den sie mehr als 30 Jahre nicht gesehen hat. Als sie im Zoo in Austin / Texas ankommt, in dem ihr Vater seit Jahren als Tierpfleger arbeitet, ist dieser vor wenigen Stunden einem Tiger zum Opfer gefallen. Ein schrecklicher Unfall oder Mord? Eine sympathische Hauptfigur und ein interessantes Umfeld zeichnen diese Geschichte aus, spannend bis zum Schluß und hochdramatisch
Preis: 7,45 Euro bei Amazon.de inkl. Versand - hier auch mehr Rezensionen





Das Fenster zum Zoo
von Carola Clasen
Als der Kölner Zoo am Morgen seine Pforten öffnet, hat die vergangene Nacht grausige Spuren hinterlassen: Im Käfig des Grizzlys liegt die zerfetzte Leiche eines jungen Mannes, einen Fotografen. Ist er aus Unachtsamkeit in die Fänge des Bären geraten, oder steckt mehr dahinter? Die Tierpflegerin Nelly scheint mehr zu wissen - der pensionierte Kommissar und Zooliebhaber Lorenz Muschalik versucht behutsam, hinter ihr Geheimnis zu kommen. 

Broschiert, 201 Seiten, 2002
8,90 Euro bei Amazon inkl. Versand

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Weitere Infos
 Tomistoma Task Force
Der Sunda-Gavial ( Tomistoma schlegelii) ist eines der vornehmlich aufgrund fortschreitender Biotopzerstörung hoch bedrohten Krokodilarten. Aus diesem Grunde hat die IUCN-SSC Crocodile Specialist Group eine Arbeitsgruppe, die Tomistoma Task Force, ins Leben gerufen, die gezielte Schutzmassnahmen erarbeiten und in der Folge sich an der Durchführung beteiligen soll. Am 18.12.03 werden in der Zoohalle des Neunkircher Zoos am Informationsstand der Tomistoma Task Force Fragen zum Krokodilschutz im Allgemeinen und zur Situation von Tomistoma im Besonderen beantwortet. Zudem werden Produkte des Tomistoma Charity Shop angeboten, deren Erlös zu 100 % dem Schutz dieses höchst bedrohten Krokodils zu Gute kommt. Informationen erhalten Sie über www.tomistoma.org
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Ausstellungen

SCHWANDORF Stadtmuseum

EULE UND MENSCH
bis 11.1.2004
http://www.schwandorf.de/kultur/kulmus.htm

MAGDEBURG Museum für Naturkunde

Tiere und Pflanzen des Jahres 2003
bis 31.12.2003

BAD WURZACH Naturschutzzentrum:

VON MENSCHEN UND BIBERN
bis 25.1.2004
http://www.naturschutzzentren-bw.de/badwurzach/

LÜNEBURG Ostpreußisches Landesmuseum:

Der Völkerkundler, Zoologe und Museumsgründer Hugo Schauinsland (1857 - 1937)
bis 4.1.2004
http://www.ostpreussisches-landesmuseum.de

BIEL-BIENNE Schweizerisches Landesmuseum

Über den Ursprung unserer Haustiere
(mit Pro Specie Rara)
bis März 2004
http://webmuseen.de/Ausstell_23731.html

WIEN Naturhistorisches Museum

INMITTEN PARASITEN. ES BETRIFFT UNS ALLE.
bis 11.1.2004
http://www.nhm-wien.ac.at/nhm/

 

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TV-Tipps

tv.nrw: Jeden Samstag ca. 18:15 Uhr "Ein Platz für Tiere" mit Bernhard Grzimek aus den 70er und 80er Jahren; teilweise mit Zoo-Berichten. 

Fr., 12.12.2003, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Sissi - Prinzessin von Gibraltar - Schwarzstorch-Auswilderung
Fr., 12.12.2003, 21:15-21:45 B1, Babyalarm im Elefantenhaus, Ein Dickhäuter wird geboren - Zoo Leipzig Wh
Sa., 13.12.2003, 05:45-06:15 HR, Welt der Tiere, Operation Irbis: Schneeleoparden in Kirgistan
Sa., 13.12.2003, 07:15-07:45 SWR, Kundschafter im Tierreich (6/6), Der Professor und die Meerschweinchen – Norbert Sachser
Sa., 13.12.2003, 17:55-18:30 VOX, tierzeit, Das Reich der Medusenhäupter - die Korallenriffe des Nordatlantiks
Sa., 13.12.2003, 21:45-22:15 ORB, Rhabti - das Dschungelnashorn
So., 14.12.2003, 08:30 MDR, 360° Die GEO-Reportage, Tiere im Rampenlicht, 2. Die Elefantenschule
So., 14.12.2003, 15:40-16:30 SF1, Der sibirische Tiger, Ein Schutzprojekt zur Erhaltung der grössten Wildkatze der Welt
So., 14.12.2003, 16:00-16:30 WDR, 360°: Einsatz für den Amur-Tiger
So., 14.12.2003, 17:15-17:30 3sat, Elefant, Tiger & Co., 7. Eine Robbe zum Küssen
So., 14.12.2003, 18:55-19:25 B1, Welt der Tiere, Abschied vom Dschungelbuch - die letzten Tiger Indiens
Mo., 15.12.2003, 12:30-13:00 BR, Welt der Tiere, "Vorsicht wilde Hunde!" - Wie gefährlich sind Dingos?
Mo., 15.12.2003, 15:00-16:00 WDR, Planet Wissen, Bären - Meister Petz kehrt zurück
Mo., 15.12.2003, 19:00-19:45 ARTE, Der Flug des Waldrapps
Di., 16.12.2003, 22:05-22:35 ORB, Elefant, Tiger & Co., 6. Geburt unter freiem Himmel
Mi., 17.12.2003, 15:45-16:30 3sat, Geschützte Paradiese, Im Schutzgebiet der unteren Elbtalaue
Mi., 17.12.2003, 20:15 -21:00 N3, Tierwelten, Ostpreußens Wälder, Land der Wisente, Biber und Störche
Mi., 17.12.2003, 20:45-21:00 MDR, Elefant, Tiger & Co., Zoogeschichten (37)
Mi., 17.12.2003, 21:00-21:45 MDR, "Abenteuer Zoo", Zoo Tallinn NEU
Mi., 17.12.2003, 22:15-22:45 B1, Bewährung im Zoo, Film von Astrid Spiegelberg
Do., 18.12.2003, 00:05-0055 ARTE, Das Arche Noah-Projekt, Themenabend: Objekt Tier - Dem Menschen ausgeliefert
Do., 18.12.2003, 12:15-13:00 N3, Abenteuer Zoo: Berliner Gören, Kattas, Bären und Giraffen in Europas größtem Tierpark (Wh 1995)
Do., 18.12.2003, 15:00-16:00 3sat, NetzNatur: Der Biber, Ein großes Nagetier erobert die Schweiz zurück
Do., 18.12.2003, 16:00-16:30 3sat, Zoos der Welt, Gams, Bär und Wolf - Tiere der Abruzzen (Wh 1995)
Do., 18.12.2003, 23:20-00:05 ARTE, Schimpansen in der Todeszelle, Themenabend: Objekt Tier - Dem Menschen ausgeliefert
Fr., 19.12.2003, 13:30-14:00 MDR, Die Riesenotter vom Rio Manu
Fr., 19.12.2003, 14:15 -15:00 ZDF, Wunderbare Welt, Schimpansenschicksale



ausführlichere Vier-Wochen-Vorschau bei der Zoo-AG: 
http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm
 

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