 | Zoopresseschau Zoo-AGBielefeld http://www.zoo-ag.de | | . | | Ausgabe 188 vom 20. November 2003 | | Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse | zusammengestellt von DirkPetzold und Dr. Martina Raffel zusätzliche Recherchen: Reinhard Hellwig Pressemitteilungen: Kirstin Adrian |  | ISSN1619-6643 | | | Liebe Leser, wieviel Vermenschlichung verträgt ein Zootier? Auf einer der letzten Zootagungen forderte ein Teilnehmer, daß EAZA-Zoos keine Bilder mehr mit Jungtieren auf dem Arm von Pflegern oder gar dem Direktor veröffentlichen sollen, um unnötige Vermenschlichungen und damit Probleme bei Tierabgaben oder gar dem Tod des Tieres zu vermeiden. Und es sei unwissenschaftlich. Ich kenne Direktoren, die auch das Vergeben von Namen an die Tiere in ihrem Park nicht gerne sehen, von "Taufen" ganz abgesehen.. Umgekehrt sind es genau diese Tierpersönlichkeiten und ihre emotionale Anziehungskraft, die viele Besucher in die Zoos bringen und Menschen für Tiere und Natur begeistern - wahre Botschafter ihrer Art, wenn sie nicht als "halbe Menschen" verkauft werden, sondern ihre Beliebtheit als Schlüssel zur Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auch für Naturschutzthemen dient. Ob Seelöwe Gustav, Walroß Antje, Dufte, Bärbel oder Duke - um nur einige Tiere zu nennen, die in den letzten Monaten starben. Dabei geht es zwar auch um die Aufmerksamkeit der Presse, Besucherzahlen und Patenschaften, die ohne namentlich bekannte Tiere kaum funktionieren. Fast noch wichtiger: Die meisten Leute, die in Zoo oder Naturschutz arbeiten, können aus eigener Erfahrung bestätigen, daß es prägende Kindheitserlebnisse mit Tierpersönlichkeiten waren, die ihre Berufswahl beeinflußten. Einer der bedeutendsten "Botschafter" ist zweifellos der weltberühmte "Copito", bei uns besser als "Schneeflocke" bekannt, der Albino-Gorilla aus Barcelona. Meldungen von gestern zufolge hat er aufgrund seiner Krebserkrankung nur noch wenige Tage zu leben. Wer sich jetzt noch schnell aufmachen möchte, um ihn zu sehen, soll vor endlosen Menschenschlangen vor dem wahrscheinlich leeren Gehege gewarnt sein. Ende letzter Woche starb "Hummel", mit 47 Jahren ältester Orang-Utan Europas, im Tiergarten Nürnberg. Noch vor wenigen Wochen konnten wir ihn bei der Nachtführung zur "langen Nacht der Wissenschaften" sehen, wie er die "Ruhestörer" gelassen und etwas herablassend aus seinem Schlafnest heraus betrachtete (das ist jetzt natürlich vermenschlichend...). "Harriet" ist schon 173 und damit das älteste bekannte Tier der Welt. Die Riesenschildkröte wurde einst von Darwin persönlich eingesammelt und lebt heute im Australia Zoo. Und noch eine Tierpersönlichkeit: Sumatra-Nashorn-Weibchen "Emi" in Cincinatti ist wieder trächtig - ihr erstes Kalb 2001 war die Welterstzucht. Überschattet wird dies freilich vom Tod aller Sumatra-Nashörner in der Zuchtstation in Malaysia innerhalb der letzten Wochen aus ungeklärter Ursache. Dirk Petzold Illustration zur Bedrohung durch Vogelmalaria an einem mit Mückennetz überdachten Pinguingehege in Ungarn | | Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | | Zoos und Tierparks | November 19 2003 Snowflake to melt after skin cancer battle Barcelona - Copito de Nieve, Barcelona zoo's albino gorilla and one of its star attractions, is likely to die within days following a two-year battle against skin cancer, according to zoo head Jordi Portabella. "He's on his last legs and could die within days," Portabella said on Tuesday. Animal lovers have been flocking to pay a final visit to Copito, who was found in a forest in Equatorial Guinea on October 1, 1966. Catalan primatologist Jordi Sabater Pi launched a book he has written entitled Copito Para Siempre (Copito For Ever). "If we do nothing there will be no more gorillas in 30 years," Sabater Pi said, adding that Copito "is and will remain an emblem" of Barcelona and of the fight to ensure the world's gorilla population does not die out. Barcelona zoo's chief vet Jesus Fernandez says the form of cancer that developed in Copito's right armpit was previously unknown in the species and could be due to the fact that he is an albino. Since mid-September the zoo has been offering free entry to children under 12 keen to get an increasingly fleeting glimpse of Copito. Ostsee Zeitung - 15. Nov 2003 Orang-Utan "Hummel" tot "Hummel" starb 47-jährig im Nürnberger Tiergarten in der Aufwachphase einer notwendigen Narkose. Das Tier war 1960 im Alter von vier Jahren gemeinsam mit seiner Gefährtin "Vicky" aus Sumatra in den Zoo der Frankenmetropole gekommen. Das Pärchen zeugte fünf Junge, die u.a. in den Zoos von München und Barcelona beheimatet sind. Mit einem anderen Weibchen hatte "Hummel" ein weiteres Junges. Märkische Oderzeitung - 14. Nov. 2003 Sparzwang: Tierpark oder Zoo? Im Berliner Haushalt 2004/2005 stehen Tierpark und Zoo zur Debatte. Im Dezember legt der Senat den überarbeiteten Etat vor. Die staatlichen Zuschüsse für beide Einrichtungen wurden in den vergangenen Jahren schon kräftig gekürzt. Nichtsdestotrotz wurde in Friedrichsfelde intensiv gebaut, um die letzten Provisorien aus DDR-Zeiten zu beseitigen. 2004 soll der Zoo noch 2,62 Millionen Euro und der Tierpark 8,33 Millionen Euro Landesmittel bekommen. Beide Einrichtungen sind Besuchermagneten: 2002 lockte der Zoo mehr als zweieinhalb Millionen Menschen, Tendenz steigend. Weder Regierung noch Opposition wollen die Tier liebenden Berliner gegen sich aufbringen. Es kann nur darum gehen, wie man trotz Sparzwangs beide Einrichtungen erhält, zumal das Land Berlin bei einer Schließung nicht umhin käme, die Tierpfleger weiter zu bezahlen. Sie sind nicht unmittelbar kündbar. Senatssprecher Kolbeck: "Angestellte genießen bis 2009 Kündigungsschutz." Berliner Zeitung 15. Nov 2003 Lieber eine Oper schließen, als den Tierpark dichtmachen Hände weg von den Universitäten, von Zoo und Tierpark - so würde die Botschaft der meisten Berlinerinnen und Berliner an den rot-roten Senat lauten, wenn man sie bei der neuen Sparrunde mitbestimmen ließe. Kürzungen oder gar die Schließung einer Einrichtung würden die Berliner am ehesten bei den drei Opernhäusern akzeptieren. 42 Prozent (im Ostteil 33, im Westteil 49 Prozent) wären demnach noch am ehesten mit der Schließung einer Oper oder weiteren Kürzungen bei Opernausgaben einverstanden. Nur sechs Prozent würden Kürzungen bei den drei Universitäten akzeptieren, sieben Prozent beim Tierpark. Immerhin elf Prozent hielten eine Schließung des Zoos für akzeptabel. Dabei werden Unterschiede zwischen den Meinungen der Menschen im West- und Ostteil der Stadt deutlich: 15 Prozent der Ost-Berliner wären mit einer Schließung des Zoos einverstanden, aber nur neun Prozent der West-Berliner. Umgekehrt halten neun Prozent der West-Berliner ein Aus für den Tierpark in Friedrichsfelde für möglich, aber nur fünf Prozent der Menschen aus dem Ostteil. Rund ein Drittel der Befragten - 34 Prozent - lehnen weitere Kürzungen bei Zoos, Unis oder Opern generell ab. Salzburger Fenster - 17. Nov. 2003 Zoo : Finanzlage sehr ernst Heuer im Mai wurde der Verein Tiergarten Hellbrunn in die gemeinnützige Zoo Salzburg GmbH umgewandelt. Ohne Garantieerklärung der beiden Gesellschafter Stadt und Land wäre das nicht möglich gewesen. Der Zoo hat Kreditverbindlichkeiten von 1,384 Mio. Euro. Dazu kommen jährlich steigende Abgänge (1999: 494.000 Euro, 2002: 722.000 Euro). Die Finanzlage des Zoos sei außerordentlich ernst, so die Prüfer. Streckenweise war der Zoo nicht mehr zahlungsfähig, ein hoch verzinster Girokredit bei der Raika Anif explodierte im Prüfungszeitraum von 250.000 Euro auf 543.000. Man sei durch die Umschuldung auf die Salzburger Sparkasse gleichsam innerhalb eines Tages wieder liquid und handlungsfähig gewesen, hält Tiergartendirektor Rainer Revers in seiner Stellungnahme fest. Der frühere Pächter des inzwischen abgerissenen Restaurants bekam 271.000 Euro Ablöse. Er hatte einen unbefristeten Exklusivvertrag, der ihm die gesamte gastronomische Nutzung des Zoo-Areals sicherte. Revers: Er wollte uns das Restaurant weiterführen lassen und selber die lukrativen Kioske machen. Um aus dieser Geiselhaft herauszukommen, habe man die hohe Ablösesumme bezahlen müssen. Der Tiergarten müsse trachten, wie der Zoo in Schönbrunn, an Bundesmittel heranzukommen, empfiehlt das Kontrollamt (jetzt decken Stadt und Land die hohen Abgänge). LIF-Gemeinderat Joachim Lintner, der die Prüfung beantragte, sieht sich im Bericht bestätigt: Das Management in Hellbrunn muss einen besseren Umgang mit dem Geld lernen. Direktor Revers will demnächst in Wien um Geld vorstellig werden. Kein moderner Tiergarten könne heute aus eigener Kraft leben. Das Wunder von Schönbrunn sei nur mit Hilfe der 71 Mio. Euro Fördermittel des Bundes möglich geworden. Revers will allerdings auch die Eintrittspreise erhöhen: Erwachsene sollen in Hellbrunn künftig 8 statt 6,5 Euro zahlen, die Kinderpreise solle man vorläufig einfrieren, so Revers interne Stellungnahme. Sächsische Zeitung - 14. Nov. 2003 Drumbos Besamung verspricht Erfolg Die künstliche Besamung von Elefantenkuh Drumbo wurde erfolgversprechend abgeschlossen. Das teilt der Dresdner Zoo mit. Das Sperma vom englischen Elefantenbullen hatte hervorragende Qualität: 80 Prozent bewegliche Spermien. Wahrscheinlich ist Elefantendame Drumbo bald guter Hoffnung. Während der Besamung erhielt sie jede Menge Leckerbissen. Denn für ein gutes Gelingen war eine entspannte Elefantendame wichtig. Insgesamt wurde Drumbo diesmal dreimal besamt. Ob es mit der Befruchtung sicher geklappt hat, wissen die Experten allerdings erst in acht bis zehn Wochen. Sächsische Zeitung - 15. Nov 2003 Erpel auf Brautschau Sie ist natürlich im Augenblick der absolute Star der Dresdner Zoofamilie. Täglich berichteten die Medien über Drumbos Besamung. Die 13-jährige Elefantendame hat alles gut überstanden. In acht bis neun Wochen wird man mit Hilfe von Ultraschall in Erfahrung bringen, ob es diesmal geklappt hat. Im Zoo gibt man sich zuversichtlich. Wie Wolfgang Ludwig, zoologischer Leiter, berichtet, zeigt Drumbo keinerlei Nachwirkungen: "Sie ist wie immer freundlich und friedlich." Bei den Eider-Enten in der Tundra-Anlage hat die Balz begonnen. Eine zunächst nur einseitige Angelegenheit der zwei Erpel, die in ihrem prachtvollen grün-weiß-schwarzem Gewand auf jeden Fall für ein Farbfoto gut sind. Wer einen Gartenrundgang unternimmt, grenzt für gewöhnlich den Zoo unter der Erde nicht aus. Wie wir von Ludwig erfahren, hat man das Artenspektrum bereinigt und erweitert. Gegenwärtig sind 13 Arten vertreten. "Von Maulwürfen haben wir uns getrennt, weil sie sich schwer halten lassen, die Tiere gelten als sehr geräuschempfindlich. Um Platz zu gewinnen, haben wir die ursprünglich vier Hummelvölker auf eines reduziert." Neu in der unterirdischen Präsentation: spanische Rippenmolche, Zwerghamster aus der Westmongolei, türkische Stachelmäuse. Neu auch die in Afrika verbreitete Vielzitzen-Maus, etwa doppelt so groß wie unsere Hausmäuse. Tiroler Tageszeitung Online - 14. Nov. 2003 Affe litt an Grauem Star - Operation in Gänserndorf Mit einem 20 Minuten dauernden Eingriff hat die Leiterin der Augenstation an der Veterinärmedizinischen Universität Wien (VUW), Prof. Dr. Barbara Nell, einem Affen das Augenlicht zurück gegeben. Der Schimpanse "Pepi" aus dem Safaripark Gänserndorf litt seit mehreren Monaten unter einer Linsentrübung. Der "Graue Star" des Menschenaffen äußerte sich in Seh- und Koordinationsschwierigkeiten des Tieres und wurde nun erfolgreich operiert. Bei der Operation im Safaripark wurde dem Schimpansen die trübe Linse entfernt. Nach Abheilung der drei Millimeter langen und mit zwei extrem feinen Nähten verschlossenen Hornhautwunde wird der Schimpanse laut Dr. Nell wieder räumlich sehen können. Freie Presse - 14. Nov 2003 Falkenstein: Nach Max Tod soll Manja nicht lange Single bleiben Er war nicht das Wappentier des Tiergartens Falkenstein, aber eine Galionsfigur und ein Sympathieträger des Kleinstadt-Zoos: Max, der Braunbär, der diese Woche in Falkenstein eingeschläfert werden musste "Die Entscheidung fiel keinem leicht, und wir haben im Vorfeld zahlreiche Experten konsultiert", verwies Michael Gottschald von der Tiergartenleitung auf die Krankheit, an der Max litt und die trotz mehrerer Versuche offenbar nicht zu kurieren war: "Lähmung der Hinterbeine", so die Diagnose des Tierarztes. Die Krankheit war erstmals im Sommer aufgetreten. "Vorübergehend und mal mehr, mal weniger stark", berichtet Gottschald, dass zunächst versucht wurde, die Krankheit mit Medikamenten zu behandeln. "Aber es wurde nicht besser", erinnert sich Irene Schönfelder von der Tiergartenleitung. "Zuletzt waren die Ausfallerscheinungen so groß, dass er nicht mehr laufen konnte", sagt sie und verweist darauf, dass sich der Publikumsliebling Max in den Bau des neuen Bärengeheges zurückgezogen hatte. Das wiederum hatte zur Folge, dass die Tierpfleger nicht mehr in sein Gehege konnten. In Falkenstein macht man sich bereits Gedanken darüber, wie die Lücke im Bärengehege gefüllt werden kann: Damit Bärin Manja, die ebenfalls 22 Jahre alte Schwester von Max, nicht zum Single-Dasein verurteilt ist, wird erwogen, im Frühjahr erneut einen Bären aus dem Tierpark Hirschfeld zu übernehmen. Dort arbeitet man noch daran, die Haltungsbedingungen für Braunbären zu verbessern und wäre über den Umzug eines Tieres froh. > wenn dort nicht bis in jüngste Zeit gezüchtet worden wäre, hätte man weniger Platzprobleme Planung und Bau WAZ - 17. Nov. 2003 Twenhöven: Zoo wird ein Juwel der Stadt Die Ärmel hochkrempeln und zupacken mussten am Samstag gleich drei Offizielle für die neue "Zoom"-Erlebniswelt. Dr. Jörg Twenhöven, der Regierungspräsident, Oberbürgermeister Oliver Wittke und Dr. Rainer von Courbière, Geschäftsführer der Gesellschaft für Energie und Wirtschaft (GEW), eröffneten die Bauarbeiten für die neue Alaska-Anlage im Ruhr Zoo mit einem "goldenen Spatenstich". "Einfach nur Tiere zeigen, das reicht heute nicht mehr", so der OB über die geplante Erweiterung des Zoos. Der künftige Höhepunkt der Anlage soll auf einer sechs Hektar großen Fläche eine Erlebniswelt pur bieten. Auf dem Gebiet, das bisher der Emschergenossenschaft gehörte, entsteht eine "Polarregion" mit Tundra und Waldlandschaft, in der eine Vielzahl von Tieren ihr neues Zuhause finden soll. Mit Kunstfelsen und Erdwällen soll die Landschaft Alaskas so naturgetreu wie möglich nachgebildet werden. Von einer Plattform aus wird der Besucher die Möglichkeit haben, Eisbärin Antonia und ihre Artgenossen zu beobachten. Als besondere Attraktion werden die Gäste ihr Glück in einer Goldwäscherstation versuchen können. Geplant ist auch ein Unterwassertunnel, der es Besuchern ermöglicht, die Eisbären und Robben von unten zu beobachten. Auf einem Eisschollen-Simulator werden die Besucher wie "der kleine Eisbär" auf einer Eisscholle schwimmen können. Mitte 2005 wird die neue Alaska-Anlage voraussichtlich eröffnet. Obwohl die Kassen leer sind, investiert die Stadt in die neue Erlebniswelt. "Wir gehen davon aus, dass sich der Zoo mittelfristig selbst finanziert", begründete Oberbürgermeister Wittke das Engagement der Stadt. In seiner Auffassung unterstützt wird er von Twenhöven: "Der neue Zoo wird sich zu einem Juwel der Stadt entwickeln", glaubt der Regierungspräsident. Er sieht in dem Projekt eine Chance für Gelsenkirchen. Leipziger Volkszeitung - 14. Nov. 2003 Leipziger Zoo unterstützt das Tiergehege Taura Das Leader-Plus-Projekt zeigt erste Ergebnisse. Vorerst allerdings auf der Nordseite der Dahlener Heide, nämlich in Taura. Hier ist der Förderverein "Erlebnisdorf Taura" dabei, die Umsetzung des Projektes Tiergehege zu planen. "Zurzeit befinden wir uns in Gesprächen mit dem Amt für ländliche Neuordnung in Wurzen. Dabei geht es um die Bereitstellung von Fördermitteln. Wir haben für das Tiergehege rund 100.000 Euro veranschlagt", sagt Heiko Anders vom Förderverein "Erlebnisdorf Taura. In Zusammenarbeit mit dem Leipziger Zoo erarbeitete der Förderverein Erlebnisdorf eine Projektstudie, die festlegt, wie das rund einen Hektar große Gelände gestaltet werden soll. Sämtliche Vorhaben werden auch unter dem Gesichtspunkt der Behindertenfreundlichkeit realisiert. Bieler Tagblatt - 18. Nov. 2003 Eine Dschungelsafari im Seeland Das Papiliorama führt den Besuchern die wunderbare Welt der tropischen Regenwälder vor Augen. Damit will es auch einen Beitrag leisten zur Erhaltung dieser grünen Lunge der Erde. Dass dies nötig ist, zeigt eine elektronische Anzeige in der Eingangshalle: Im Zwei-Sekunden-Takt verschwindet Hektare um Hektare des Regenwaldes für immer. Das Papiliorama ist denn auch kein Unternehmen, das den Gewinn in die Tasche des Patrons fliessen lässt, wie Caspar Bijleveld, der Direktor des Papilioramas und Sohn des Gründers sagt. Was die Stiftung Papiliorama/ Nocturama erwirtschaftet, fliesst in ein Naturschutzprojekt in Belize (Mittelamerika). Dort betreibt die Schwesterstiftung des Papilioramas, die Internationale Stiftung zur Erhaltung der Tropischen Natur ITCF, ein Naturreservat von etwa 110 000 Hektaren Grösse - das ist etwa die dreifache Fläche aller Naturschutzgebiete des Kantons Bern. Nebenan, im Nocturama, herrscht Dunkelheit. Hier, in der simulierten tropischen Nacht, können die Tiere beobachtet werden, die während des Tages schlafen. Im Unterschied zum Papiliorama sind die Tiere hier hinter Glas. Das Papiliorama/Nocturama stand bis 1995 in Marin, wo die Hallen durch einen Brand zerstört wurden. Am neuen Standort in Kerzers stehen bis jetzt zwei der insgesamt geplanten vier Hallen. Im kommenden Jahr soll der «Swiss butterfly garden» eröffnet werden, eine Halle, die einheimische Schmetterlinge beherbergen wird. Als letztes wird der «Jungle Trek» eröffnet werden, in dem allerlei Dschungeltiere unterwegs sein werden. Hamburger Abendblatt - 15. Nov 2003 Neue Aquarien in Berlin In Berlin-Mitte werden im Dezember zwei neue Aquarien mit mehreren tausend Fischen und anderen Wasserbewohnern eröffnet. Gezeigt werden sollen heimische Wasserwelten, indem die Besucher den Weg des Wassers von den Spreequellen über den Wannsee und die Elbe bis in die Tiefen des Atlantiks nachvollziehen können. Im Bereich "Sea Life" führt unter anderem ein begehbarer Glastunnel durch ein Atlantikbecken. Im "AquaDom" fahren die Besucher mit einem Aufzug durch ein 25 Meter hohes zylindrisches Aquarium aus Acrylglas. Erwachsene zahlen 13,50 Euro Eintritt. Nachwuchs Mitteldeutsche Zeitung - 20. Nov. 2003 Tierische Liebe bis in die tiefe Nacht Aschersleben. Affenstark scheint Totenkopfäffchen Kirmet seine neue Mutter zu finden: Den Winzling hält es schon nicht mehr ständig in der wärmenden Mütze, die Carola Wiele auf Schritt und Tritt vor dem Körper trägt. Munter klettert der kleine Kerl auf die Schultern der jungen Frau, spielt an ihren Haaren und fiept dabei.Kirmet ist schon das zweite verstoßene Totenkopfäffchen, das Tierpflegerin Carola Wiele von Hand aufzieht. Berliner Kurier - 14. Nov 2003 Orfa und Shane haben es faustdick hinter den Ohren Wie liiiieb können die beiden China-Leoparden im Tierpark Friedrichsfelde gucken. Aber: Fallen Sie bloß nicht drauf rein! Denn Orfa und Shane haben es faustdick hinter den runden Plüschohren. Die erst drei Monate alten Leoparden können schon beißen und kratzen wie die Großen. "Ganz die Mama!" seufzt Tierpark-Sprecher Joachim Kormann. Mama Noomi hütet ihre Zwillinge am liebsten immer noch in der geschlossenen Wurfbox. Aber wenn die um die Mittagzeit sauber gemacht wird, kann man die gefleckten "Flegelchen" sehen. Berliner Morgenpost - 20. Nov. 2003 Katzenkinder auf Erkundungstour Klein sind sie und ganz schön angriffslustig. Orpha und Shani heißen die zwei China-Leoparden, die am 18. August im Tierpark geboren wurden. Mit ihrem Verhalten hat die Leopardin den Tierpflegern in den vergangenen Wochen ziemliche Probleme bereitet. Normalerweise treibt der Hunger das Muttertier ein paar Tage nach der Geburt aus der Mutterbox. Während die Katze frisst, können die Tierärzte den Nachwuchs untersuchen und wiegen. Noomi aber verweigerte sich der duftenden Rinderkeule eine ganze Woche lang. Und als der Hunger schließlich zu groß war, zog sie das Fleisch so schnell in die sichere Zone, dass die Tierpfleger nicht hinterher kamen. Neben Orpha und Shani gibt es noch einen weiteren Neuzugang aus dem Tierpark zu vermelden: Serval-Kätzchen Mia wurde Mitte Oktober geboren und ebenfalls in einer Mutterbox von Muttertier Mara bestens umsorgt. Berliner Zeitung - 17. Nov. 2003 Attraktion im Tierpark: Leoparden-Nachwuchs Besucher des Tierparks Friedrichsfelde können jetzt erstmals den Nachwuchs der China-Leoparden bestaunen. Die beiden Raubkatzen wurden vor vier Wochen geboren. Sie hören auf die Namen Shani und Orpha und sind immer nachmittags in ihrem Käfig im Alfred-Brehm-Haus zu sehen. Mitteldeutsche Zeitung - 18. Nov. 2003 Liebling noch ohne Namen Mausi und Fritze, die beiden Esel im Bergtierpark Petersberg, können stolz sein. Der Nachwuchs gedeiht prächtig. Ihr Eselmädchen, das am 26. Oktober das Licht der Welt erblickte, misst bereits 80 Zentimeter. Das junge Grautier ist der Liebling der Besucher. Nur eins fehlt ihm noch zum Glück - ein Name. Deshalb habe man die Gäste um Ideen gebeten. Teilnahmescheine liegen an der Zoo-Kasse aus. Die Vorschläge können nebenan in einen Briefkasten eingeworfen werden. Um das Ergebnis nicht zu beeinflussen, bleiben die Vorschläge bis zur Tagung der Jury geheim. Je häufiger ein Name auftauche, desto besser die Chancen. Hartwich zufolge soll die Entscheidung in der kommenden Woche fallen, so dass die junge Eselstute dann noch in der Adventszeit offiziell getauft werden kann. SonntagsBlick - 16. Nov. 2003 Harriet hat 173 Jahre auf dem Panzer Wenn Harriet bloß sprechen könnte sie hätte viel zu erzählen aus einem langen, abenteuerlichen Leben. 173 Jahre hat die Riesenschildkröte von den Galapagos-Inseln auf dem buckligen Panzer. Schon im zarten Alter von fünf Jahren wurde Harriet vom berühmten britischen Naturforscher Charles Darwin (18091882) nach England entführt. Das ungefähre Alter ergab sich daraus, dass die Land-Riesenschildkröte erst so gross wie ein Teller war, als sie 1835 auf der Insel Santa Cruz eingefangen wurde. Auf ihrer ersten großen Seefahrt auf dem Expeditionsschiff «Beagle» wurde Harriet von zwei Artgenossen begleitet, die inzwischen gestorben sind. 1842 wurde die Galapagos-Schildkröte «ausgemustert» und dem botanischen Garten von Brisbane geschenkt. Und hier bahnte sich die grosse Tragödie im Leben der Schildkröte an: Ihre Wärter hielten sie für ein Männchen und tauften Sie «Harry». 120 Jahre lang brachten sie Weibchen ins Gehege, in der Hoffnung, dass «Harry» Nachwuchs zeuge. Erst als sie in einen andern Zoo gebracht wurde, entdeckte man in den 1960er Jahren, dass die sehr gesellige Schildkröte eine Dame ist. Harriet ist das älteste bekannte Tier auf der Erde. Ihren Geburtstag feierte sie mit einer grossen Portion Hibiskus-Blüten, die sie besonders gut mag. > Harriet lebt heute im Australia Zoo in Beerwah ("The Corocodile Hunter", RTL2) Berliner Morgenpost - 15. Nov 2003 Zwillinge machen die Viertelmillion im Zoo Eberswalde komplett Tierpfleger Uwe Franke führt Claudia und Andreas Schlüter und den Zwillingen Leah und Jalda das Tigerbaby Festus vor. Bei dieser einmaligen Gelegenheit haben sich Leah und Jalda erst recht nicht auseinander dividieren lassen. Die Dreijährigen sind Zwillinge, und so kam der 250 000. Besucher im "Doppelpack" im Zoo von Eberswalde an. Zoo-Chef Bernd Hensch ist mit den Besucherzahlen sehr zufrieden: "Wir haben jetzt fast 10 000 Besucher mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, obwohl das Jahr 2002 schon ein recht gutes war. Im nächsten Jahr erwarten die Besucher wieder einige Neuigkeiten. So sind wir gerade dabei, die Brücke über unseren Zoo-See vollkommen neu zu bauen. Sie wird einige Aussichtskanzeln mit Bänken erhalten, so dass auch die Wassertiere besser zu beobachten sind." Frankfurter Rundschau - 14. Nov. 2003 Gut gebrüllt, Löwin "Ich bin in nichts Expertin, mich interessiert die Vielfalt der Natur"- Martina Weiser irrt sich. Denn wer die Frankfurter Zoopädagogin inmitten schwärmender Mädchen über das Sozialverhalten von Tigern, Löwen und Giraffen erzählen hört, weiß: Diese Frau ist eine Expertin. Eine Begeisterungsexpertin. Sie organisiert Workshops für Erzieher und Referendare, ist verantwortlich für die Artenbeschilderung im Zoo, entwickelt Ideen für Anschauungskästen. Für Zooführungen bleibt der studierten Pädagogin deshalb nur selten Zeit. Auch wenn sie jede Gelegenheit nutzt, Besuchergruppen ihr Reich zu zeigen - die Mehrzahl der jährlich etwa 700 Führungen wird von 13 freien Mitarbeitern geleistet. Als Weiser 1994 im Zoo anfing, wartete gleich eine Mammutaufgabe auf sie: Die gesamte Gehegebeschilderung musste erneuert werden. Arbeit für ein volles Jahr. Märkische Allgemeine - 14. Nov 2003 Fliegender Wechsel im Tierpark Mit den schwarzen Ringen um den Augen erinnern sie auf den ersten Blick an die Panzerknacker aus den Donald-Duck-Heften. Nur gucken die braunen Erdmännchen, als könnten sie keiner Fliege etwas zu Leide tun. Sieben Erdmännchen sind gestern in den Germendorfer Tierpark eingezogen. Die Sippe wurde vom Berliner Zoo nach Oberhavel umgesiedelt. Während die Erdmännchen ihr neues Zuhause in Beschlag nahmen, verließen zwei Pumas Germendorf. Die Wildkatzen hat ein Zoo in Bangkok gekauft. Nachdem Horst Eichholz in Berlin angefragt hatte, gab der Zoo die sieben Erdmännchen ab. "Es spricht nichts gegen eine Kooperation der Tierparks im Berliner Raum", meinte Heiner Kloß, stellvertretender Leiter des Berliner Zoos. Er lobte ausdrücklich den Tier- und Freizeitpark, den Horst Eichholz in kurzer Zeit privat aufgebaut hat. Berliner Kurier - 14. Nov. 2003 Nun murmelt mal schön! Das wurde ja auch Zeit! Fett und faul und schon sooooo müde durften die Murmeltiere "Dicker" und "Schnecke" gestern endlich aus ihrem Außengehege im Berliner Zoo ins Winterquartier umziehen eine mit Heu weich gepolsterte Kiste. Da murmeln sie jetzt bis zum März. Schnecke fielen schon die Augen zu, als Pfleger Kurt Gödicke sie wie ein Baby in seinen Armen wiegte. In den vergangenen Wochen hat sie jede Falte ihres Fells mit Möhren, Äpfeln, Nüssen ausgepolstert. Und auch "Dicker" heißt nicht nur so, bringt satte 6 Kilo auf die Waage. "Sie verlieren die Hälfte ihres Gewichts", schätzt Gödicke. Obwohl das Herz nur drei Mal pro Minute schlägt, der Atem langsam geht. Fast wie tot liegen beide in der gepolsterten Kiste, bis sie im März wieder quicklebendig werden. Ostseezeitung - 14. Nov. 2003 Keine Spur von Winterschlaf Seit dem 1. November sind NAUTINEUM Dänholm und die Erlebnisausstellung MeeresWelten winterfest und öffnen erst wieder im Frühjahr 2004. Winterschlaf ist aber noch lange nicht im Deutschen Meeresmuseum angesagt. Im NATUREUM Darßer Ort und im Stralsunder Meeresmuseum sind Gäste auch im Winterhalbjahr herzlich willkommen. Das NATUREUM präsentiert seit September die neue Abteilung "Ostseeküste - Landschaften und Naturschutz rings um das mare balticum. Im Meeresmuseum in Stralsund zählen nach wie vor zahlreiche Aquarien mit Tieren der kalten Meere und farbenfrohen Bewohnern tropischer Gewässer zu den Highlights. Die Meeresschildkröten sitzen schon fast auf gepackten Koffern. Zu Beginn des neuen Jahres können sie in ihr neues 350.000-Liter-Becken umziehen. Leipziger Volkszeitung - 20. Nov. 2003 Brillenpinguin James ist nun Patentier Eine ungewöhnliche Fütterung erlebten gestern Besucher im Leipziger Zoo: Drei erfolgreiche Flossenschwimmerinnen des SC DHfK Leipzig schauten bei ihren tierischen Tauch-Kollegen auf ein "Schwätzchen" vorbei. Eigentlich wollten Europameisterin Susann Barkawitz und ihre Kolleginnen Sandra Pilz und Nicole Matthes sogar den Sprung zu den Seebären ins eiskalte Wasser wagen. Weil der Bulle nicht eingefangen werden konnte, wurde dies allerdings aufs Frühjahr verschoben. Der Besuch der Leistungssportler ist für die geselligen und neugierigen Seebären eine willkommene Abwechslung, zumal sich das Zoopersonal ständig neue Ideen für ihre Beschäftigung ausdenken muss. Deshalb absolvierten die Tierpflegerinnen bereits eine Tauchausbildung. "Gemeinsam mit Menschen im Wasser zu sein, genießen die Seebären ausgelassen", so Zoochef Jörg Junhold. Die Tierpflegerinnen werden fortan regelmäßig mit den südafrikanischen Flossenfüßern im Becken zu sehen sein. Außerdem nutzen sie gleich die Gelegenheit, die Panzerglasscheibe und den Boden des Beckens zu reinigen. Der Besuch der Sportler im Zoo hatte übrigens noch einen weiteren Grund: Sie adoptierten Brillenpinguin James symbolisch in die Flossen-Abteilung der DHfK und übernahmen für ihn die Patenschaft. Das Tier darf fortan alle Anlagen der Hochschule nutzen, hieß es scherzhaft - ausgenommen die Sauna. Berliner Morgenpost (Magazin) 16. Nov. 2003 Fische surfen wirklich Bisher waren die beiden Clownfische im Aquarium des Berliner Zoos für die Besucher nur zwei von vielen schönen, bunten Korallenbewohnern. Aber dass sie extra ihretwegen gekommen wären, nein, das nicht. Dabei werden Clownfische im Zoo sogar gezüchtet. Etwa 5000 schlüpften in den vergangenen zehn Jahren. Verhalten sich die Deutschen jedoch ähnlich wie die Amerikaner, wird "Nemo" in den kommenden Wochen einen Clownfisch-Boom auslösen - und Fragen aufwerfen. Rainer Kaiser, Curator des Zoo-Aquariums, erklärt schon hier wie Film und Realität zusammenpassen. Berliner Morgenpost 16. Nov. 2003 Nicht hübsch, aber trotzdem fast perfekt: Ein Marabu namens Schotter Ganz ehrlich: Dieses Tier ist nicht hübsch. "Hässlich", sagen manche Menschen und würdigen den Marabu keines weiteren Blickes. Ein Fehler, denn die afrikanischen Storchenvögel sind klüger und eleganter als viele andere Tiere. Das gilt ganz besonders für den im Tierpark lebenden Marabu namens Schotter. "Er ist total perfekt", sagt Tierpfleger Ronald Richter und streichelt dem Vogel liebevoll über den Hinterkopf. Schotter kam vor 20 Jahren als Wildfang nach Berlin. Er war zu Beginn sehr aggressiv. "Aber als ich eines Tages zu ihm ins Gehege kam, begrüßte er mich mit einem Schnabelklappern", erinnert sich der Tierpfleger an die Anfangszeit mit seinem Liebling. "Inzwischen ist er wie ein Hund", sagt der Tierpfleger und zieht den Vogel dabei vorsichtig am Schnabel. Bislang konnte kein passendes Weibchen für ihn gefunden werden. Einmal hätte ihn beinahe der Fuchs gefunden. Schotter hatte es im Außengehege nicht rechtzeitig auf die rettende Insel geschafft. "Ich fand Schotter total durchnässt auf der Wiese", sagt Ronald Richter. "Ich habe ihn ins Warme geholt und trocken gerubbelt." Yahoo! Nachrichten - 17. Nov. 2003 Shuan Shuan Das 16 Jahre alte Panda-Weibchen Shuan Shuan aus dem Chapultepec Zoo in Mexico-Stadt soll im kommenden Monat zu einem Stelldichein mit dem Panda-Männchen Ling Ling im Ueno Zoo in Japan zusammengeführt werden. Ling Ling konnte allerdings bei den vergangenen drei Zusammenkünften die ihm zugedachten Weibchen nicht schwängern. Tiroler Tageszeitung Online - 14. Nov. 2003 Polizei beschlagnahmte Krokodil in Sydneyer Hinterhof Ein zweieinhalb Meter langes Krokodil hat die australische Polizei im Hinterhof eines Hauses in der Millionenstadt Sydney beschlagnahmt. Das Haustier namens Fang sei der Abkömmling einer Familie von Salzwasserkrokodilen, die er vor 13 Jahren in Nordaustralien gekauft habe, sagte Besitzer Eric Cole. Der Fang wurde jetzt in den Zoo von Sydney gebracht. Berliner Morgenpost - 15. Nov 2003 Speiseplan Es ist kein Tiger, der da im Tigertrakt des Raubtierhauses im Zoo lebt und heute um 15.30 Uhr sein Futter bekommt. Auch kein Löwe, obwohl die große Katze auch "Silberlöwe" genannt wird. Es handelt sich um einen Puma. Der Kater kriegt ein drei Kilogramm schweres Rindfleischstück, an dem noch Knochen und Sehnen dran sind. Berliner Morgenpost 16. Nov. 2003 Speiseplan 26 Grad, darunter machen es die Seekühe im Tierpark nicht. So warm muss das Wasser schon sein, damit die fünf Tiere sich wohl fühlen. Reichlich Futter sollte es auch geben. Heute Mittag um 12 Uhr gibts Eine große Fuhre Salat, Kraut und Möhren. Berliner Morgenpost - 17. Nov. 2003 Speiseplan Heute um 9.30 Uhr bekommen die Tariktikhornvögel im Vogelhaus des Berliner Zoos ihr Futter. Es gibt Zophobas (große Verwandte des Mehlwurms), Heimchen und schnabelgerecht zugeschnittenes Obst. Berliner Morgenpost - 18. Nov. 2003 Speiseplan Faultiere gehören zwar zu den zahnarmen Tieren, können aber in bedrohlichen Situationen dem vermeintlichen Feind schmerzhafte Bisse zufügen. Tierpflegerin Andrea Kowall wird sich deshalb heute vorsehen, wenn sie den Tieren im Tierpark um 12 Uhr Schalen mit Obst, Gemüse und vielleicht ein paar gekochten Eiern ins Gehege bringt. Lieber eine Oper schließen, als den Tierpark dichtmachen Umfrage: 42 Prozent der Berliner akzeptieren Kürzungen bei der Kultur Gorilla-Oma bringt ihrer Tochter Muttergefühle bei Der Primatologe Masayuki Nakamichi von der Universität Osaka (Japan) hatte das trächtige Gorilla-Weibchen im San Diego Wildpark ins Visier genommen, weil es bereits sein erstes Baby allein zurückgelassen hatte Das Weihnachtsbaum-Trauma von Berlin: Fichte wird zersägt Das Astgerippe werde an die Elefanten im Berliner Zoo verfüttert. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Pressemitteilungen teilweise gekürzt | Allwetterzoo Münster, 19.11.03 Ungewöhnliche Gemeinschaft von Zwerg und Riese im Allwetterzoo Münster: Die Ameiven, kleine Untermieter der imposanten Nashornleguane, wurden jetzt Großeltern Im Oktober vergangenen Jahres zog ein Ameivenpärchen neu in das Tropenhaus des Allwetterzoos ein. Die kleine, flinke, südamerikanische Echsenart hat grau-braune bis smaragd-türkisfarbene Schuppen. Das Männchen ist mit circa 40 cm größer als das Weibchen, bei ersterem überwiegen die leuchtenden Farben. Ameisen leben in ihrer ursprünglichen Heimat im offenen Tropenwald, in der Buschsavanne und auf Ackerland. Sie mögen warme Temperaturen. Ihre Nahrung besteht aus Insekten, Kleinsäugern und anderen kleineren Reptilien. Im Allwetterzoo wurde das Ameivenpaar in einem Terrarium, das an der Außenseite des Tropenhauses gelegen ist, mit zwei unauffällig grau-grün geschuppten Nashornleguanen vergesellschaftet. Diese Reptilien sind mit bis zu 1 m Länge erheblich größer und behäbiger als die kleinen Ameisen. Wesentlich ist, dass Nashornleguane Vegetarier sind und ihre kleinen Mitbewohner nicht als Beute betrachten. Vielmehr dienen den kleinen Ameisen die abgestorbenen Schuppen sowie Hautparasiten der Leguane als willkommene Zwischenmahlzeiten. Aus dem ersten Gelege der Ameiven schlüpften im Januar 2003 zwei Jungtiere verschiedenen Geschlechtes. Vor sechs Wochen gab es erneut Jungtiere. Zoologischer Garten Magdeburg, 19.11.03 Zoo-Sonderpreise locken zum Zoobesuch: Erdmännchen im Magdeburger Zoo geboren Gleich zweifacher Nachwuchs stellte sich bei den Erdmännchen im Magdeburger Zoo ein. Auch im Zoo suchen sich die Wächter einen günstigen Aussichtspunkt, zum Beispiel auf dem künstlichen Termitenbau. Im Magdeburger Zoo leben zur Zeit sechs männliche, fünf weibliche Erdmännchen und zwei Jungtiere, dessen Geschlecht noch nicht bestimmt wurde. Die beiden drolligen Erdmännchen-Kinder sind bei ihrem lustigen Treiben sehr gut auf der Außenanlage zu beobachten. Übrigens gelten an allen Samstagen in diesem Jahr Sonder-preise im Zoo: Erwachsene zahlen 3 Euro und Kinder nur 1,50 Euro. Bis Weihnachten gibt es Zoo-Jahreskarten für eine Geltungsdauer von 14 Monaten zum Preis von 12 Monaten! Dortmunder Zoo, 17.11.03 Dortmunder Zoo spendiert freien Eintritt für Kinder aus Belarus Erika Ströver schrieb im Namen der Initiative Hilfe für die Erben von Tschernobyl Oberbürgermeister Dr. Langemeyer an, um für eine Gruppe kranker Kinder aus Belarus freien Eintritt in den Dortmunder Zoo zu bekommen. Die Kinder erkrankten in Folge der atomaren Katastrophe von Tschernobyl. Selbstverständlich waren sich der Oberbürgermeister, der für den Zoo zuständige Stadtrat, Jörg Stüdemann, und die Führungsriege um Zoochef Dr. Frank Brandstätter einig: das machen wir! Am Mittwoch werden nun die 31 Kinder, 10 Mütter und drei Begleitpersonen eine kostenlose Zooführung bekommen. (Ruhr Zoo) Gelsenkirchen, 17.11.03 Streichelzoo wieder geöffnet Der Streichelzoo kann ab Dienstag, 18. November, wieder betreten werden. Wegen der Umbauarbeiten zur ZOOM Erlebniswelt war die Streichelanlage im Ruhr Zoo knapp zwei Wochen lang nicht begehbar. Kanalbauarbeiten hatten den Weg zu den niedlichen Kleintieren versperrt. Jetzt sind die Wege zur Streichelanlage wieder frei und die Ziegen und Schafen freuen sich auf die begehrten Streicheleinheiten der Ruhr Zoo-Besucher. Vogelpark Herborn, 16.11.03 Im Vogelpark Herborn ruhen auch in der Winterpause die Aktivitäten nicht Information über die Schutzwürdigkeit von Streuobstwiesen Seit dem 3. November ist der Vogelpark im Herborner Stadtteil Uckersdorf für den Besucherverkehr geschlossen. Natürlich ruhen dennoch die Aktivitäten der ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter des Vogelparks auch in den Wintermonaten nicht. Zusätzlich zur rund ums Jahr anfallenden Tierpflege finden jetzt verstärkt Wartungs- und Renovierungsarbeiten, wie auch die Vorbereitungen für die kommende Saison, die am 7.März beginnt, statt. Da sich der Vogelpark als Kooperationspartner des Naturschutzbundes NABU und der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt auch als Naturschutzinformationszentrum versteht, wendet sich sein zoologischer Leiter Wolfgang Rades nun mit einem besonderen Anliegen an die Öffentlichkeit. Biologe Rades: "Ein bemerkenswerter Landschaftstyp in Mittelhessen sind die zahlreichen Streuobstwiesen. Diese bundesweit hochgradig gefährdeten Kulturlandschaften sind wertvollste Rückzugsgebiete gefährdeter Vogelarten wie Rotkopfwürger, Wiedehopf, Wendehals und Steinkauz, wie auch für Fledermäuse, Bilche und viele andere Tiere." Vor diesem Hintergrund bittet der Vogelpark Herborn die Bürger der Region darum, sich durch Unterstützung von Initiativen zur Regionalvermarktung und, in Kooperation mit den Naturschutzverbänden, Agenda 21 - Arbeitsgruppen und Behörden, möglichst auch durch Hilfe bei Pflegearbeiten für den Erhalt hochstämmiger Obstwiesen einzusetzen. Heidelberger Zoo, 15.11.03 Wir bringen Sie zum Kochen! Der Energielernpfad im Heidelberger Zoo Diagramme und Verfahrensschemen reichen nicht aus, um interessierten Bürgern die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten erneuerbarer Energien zu vermitteln. Mit einem innovativen Konzept, das bereits vor seiner Eröffnung den Bürgermeister der japanischen Stadt Kumamoto in seinen Bann gezogen hat, beschreitet der Heidelberger Zoo neue Wege in der modernen Umwelterziehung. Durch die Förderung der VRD Energie Stiftung konnte bereits im letzten Jahr ein Spielgerät entwickelt werden, bei dem die Besucher des Heidelberger Zoos die Kraft des Wassers selbst erleben können. Die neuen Spielgeräte befassen sich nun mit der Energie der Sonne: Der Hell-Dunkel-Stein zeigt eindrucksvoll, dass Sonnenstrahlen die Kraft haben, Gegenstände zu erwärmen. Nach dem Vorbild eines Solarkochers, der Wasser im Focus eines Parabolspiegels zum kochen bringt, kann man sich im großen Sonnenschirm selbst in den Mittelpunkt der gebündelten Sonnenstrahlen drehen. Noch aktiver kann man am Spielgerät zur Fotovoltaik mit der Energie der Sonne in Wettbewerb treten. Dazu gibt es auf dem großen Spielplatz einen Springbrunnen, dessen Fontänen zum Teil durch ein Fotovoltaikmodul, zum Teil aber durch die Muskelkraft der Besucher betrieben werden. Die durch Handkurbel und Fahrrad angeriebenen Strahlen sind zwar höher, doch die sonnenbetriebenen Fontänen sprudeln auch dann noch, wenn die menschlichen Wettbewerber bereits schnaufend im Schatten liegen... (Ruhr Zoo) Gelsenkirchen, 14.11.03 Richtfest für das Westfälische Bauernhaus Traditionell mit Gunst und Verlaub werden die Handwerker am Dienstag, 16. November, ihren Richtspruch für das große Westfälische Bauernhaus anstimmen. Nur drei Wochen hat der Aufbau des Eichenholz-Fachwerk-Ständerwerks gedauert. Gemäß Brauch ziehen die Zimmersleut am Dienstag, 16. November, den Richtkranz auf den höchsten Punkt des Gebäudes. Schwebt dieser dann auf genau 13,26 Metern luftiger Höhe, folgt zur Einweihung des Hauses ein geselliger Trink-spruch. Für den 600 qm großen Westfälischen Bauernhof wurden 50 Kubikmeter Holz, davon 28 Kubikmeter Eichenholz für das Fachwerk, verarbeitet. Das Bauernhaus ist ein Unikat und in traditioneller -Bauweise mit Eichenholz, Tonziegeln und denkmalgerechten Dachschindeln erbaut. Am Wochenende des 22. und 23. November findet ein Bauernhoftag statt, der den Besuchern einen Blick hinter die Baustellenkulissen des insgesamt noch im Bau befindlichen Bauernhof-Areals gewährt. Duisburg, 3.11.03 Stacheln zum Knuddeln Normalerweise würde man nicht ausgerechnet S t a c h e l s c h w e i n e zu jenen Knuddeltieren rechnen, die man in die Arme nehmen und gar nicht wieder loslassen möchte. Bei dem vor zwei Monaten auf der Duisburger Steppenanlage (neben dem Kamelrevier) geborenem Stachelschwein-Mädchen scheint diese Regel jedoch einstweilen außer Kraft gesetzt: Das niedliche Nadelkissen gehört zum reizvollsten, was die ausgehende Jungtier-Saison 2003 des Zoo Duisburg hervorgebracht hat! Übrigens: Stachelschweine sind weder mit Schweinen, noch mit Igeln verwandt, sondern gehören in die große Gruppe der N a g e t i e r e. (Ruhr Zoo) Gelsenkirchen, 7.11.03 Familienzusammenführung für den kleinen Rötelpelikan Am Mittwoch, 11. November, darf der fast drei Monate alte Rötelpelikan seine Familienmitglieder kennen lernen. Denn der am 19. August 2003 in der Brutmaschine geschlüpfte Pelikan wurde von den Pflegern aufgezogen, da nur so die optimalen Bedingungen gewährleistet waren. Für den Ruhr Zoo war der Schlupf des kleinen Rötelpelikans eine zoologische Sensation, denn bislang blieben alle Brutversuche der Pelikane ohne Erfolg. Und auch aus anderen Zoos in Deutschland sind nur wenige erfolgreiche Brutversuche bekannt. Mittlerweile fünf Kilo schwer, ist der kleine Pelikan in den letzten Wochen gut auf sein Family Date vorbereitet worden: Um ihn mit den Bedingungen im Pelikangehege vertraut zu machen, wurde die Temperatur in seinem Innengehege langsam herabgesenkt und die Fütterung auf 16.00 Uhr eingependelt. Die ersten Schwimmversuche hat er im Badebecken der Veterinärstation absolviert. Krokodilschutz-Ausstellung im Neunkircher Zoo (nur verstümmmelt erhalten) Nationalpark Harz 19.11.03 "Elm-Luchs" streift durch Landkreise Wolfenbüttel und Helmstedt - Tier verhält sich natürlich und wird nicht wieder eingefangen Der Luchs, der erstmals am 9.11.2003 bei Bornum nahe Königslutter (Landkreis Helmstedt) beobachtet werden konnte, hat seinen Weg nach Norden fortgesetzt. Inzwischen liegt eine weitere Sichtbeobachtung aus der Nähe von Rotenkamp vor. Auch gibt es jetzt Bilder des Tieres, die mit einer Fotofalle bei Berklingen (Landkreis Wolfenbüttel) gemacht wurden. Da der Elm-Luchs eine weiße Ohrmarke im linken Ohr trägt, konnte das Tier einwandfrei identifiziert werden. Es handelt sich um ein einjähriges männliches Tier, das im August 2003 im Nationalpark Harz ausgewildert wurde. Um auch in Zukunft die Wanderung des Luchses verfolgen zu können, bittet die Nationalparkverwaltung um die Weiterleitung von Sichtbeobachtungen oder anderer Bestätigungen des Luchses. Diese können unter 05582/9189-0 gemeldet werden. Nur in seltenen Fällen greifen Luchse unbewachte Weidetiere bis zur Größe eines Schafes an. Sollte es dennoch zu Schäden kommen, werden verlorene Tiere entsprechend des Marktwertes finanziell ersetzt. Offenbar hat der Elm-Luchs bereits im September 2003 den Harz bei Bad Harzburg verlassen. Der Grund dafür könnte die Verdrängung durch ein bereits etabliertes Luchsmännchen sein. Nach ausgiebigen Wanderungen durch das Harzvorland hat der Jährling vermutlich im Oderwald die A 395 überquert, um sich in Richtung Nordosten dem Elm zu nähern. Es ist nicht ausgeschlossen, dass das Tier auf der Suche nach Artgenossen seinen Weg nach Norden weiter fortsetzt oder auch zum Harz zurückkehrt. Entgegen anders lautender Meldungen ist jedoch nicht beabsichtigt, den Luchs wieder einzufangen. 14.11.2003 Aktueller Einkaufsführer Fisch von WWF und Verbraucherzentralen Der Griff zum Fisch hat derzeit millionenfach katastrophale Auswirkungen auf die Meeresumwelt, denn rund 75 % der weltweiten Fischbestände sind überfischt oder werden bis an ihre Grenzen befischt. Außerdem verwüsten einige Fischereimethoden den Meeresboden, zerstören wertvolle Korallenriffe oder werden Meeressäugern und Seevögeln zum tödlichen Verhängnis. Wie Verbraucher Fisch genießen können zeigt der aktuelle Einkaufsführer Fisch. Grünes Licht erhielten beispielsweise Alaska-Wildlachs, Hering, Makrele, Seelachs und Zander. Diese Fischarten werden vergleichsweise umweltfreundlich gefischt und leben in weitgehend intakten Beständen. Bedenklich dagegen ist der Zustand von Alaska-Seelachs und Wolfsbarsch. Noch schlechter geht es Kabeljau, Seezunge und Seehecht. Der Einkaufsführer ist kostenlos erhältlich, online unter: http://www.wwf.de/Einkaufsführer-Fisch WWF, 14.11.2003 30 Jahre Eisbärenschutzabkommen: Bedrohung Nr.1 Klima statt Flinte Vor 30 Jahren einigten sich die Heimatländer des Eisbären, den Herrscher der Arktis besser zu schützen. Die Jagd wurde stark eingeschränkt und von Hubschraubern und Booten ganz verboten. Auch wenn die Jagd für das Überleben weniger Populationen noch immer eine potenzielle Gefahr darstellt, hat sich der Bestand insgesamt erholt. Der WWF schätzt, dass sich die Herrscher des Polarkreise seit 1973 von 10.000 inzwischen wieder auf rund 22.000 Tiere vermehrt haben. Inzwischen sind es weniger die Flinten der Jäger als vielmehr die steigenden Temperaturen, die den Tieren Probleme bereiten, erklärt Dr. Peter Prokosch Geschäftsführer des WWF Deutschland und vormals langjähriger Leiter des internationalen WWF Arktisprogramms. Den Tieren schmelze das Eis quasi unter den Tatzen weg. Die Ausdehnung des arktischen Packeises habe in den vergangenen 20 Jahren um sechs Prozent abgenommen, und die Eisdecke werde immer dünner. Den Bären werde dadurch der Weg in ihre Jagdgründe abgeschnitten. Die lebenswichtige Freßperiode im Winter werde immer kürzer. Die Folge: Die körperliche Verfassung der Tiere verschlechtere sich zusehends. Das sei besonders schlimm für tragende Bärenweibchen und Mütter mit Jungen. Weniger Tiere würden geboren, weniger Junge überlebten. WWF, 18.11.2003 Rote Liste immer länger WWF fordert angesichts 12.259 bedrohter Arten verstärkte Schutzmaßnahmen Der Guatemala-Brüllaffe, der Buschmannhase, der Mekong-Riesenwels und der Goldstirn-Klammeraffe sind unmittelbar vom Aussterben bedroht. Damit stehen Sie ganz oben auf der heute vorgelegten Roten Liste der bedrohten Arten. Insgesamt ordnet die neueste Bestandsaufnahme der IUCN inzwischen 12.259 Tier- und Pflanzenarten in neun Gefährdungskategorien ein. Das sind 1.092 mehr als im Jahr 2002. "Das heutige Artensterben ist 10.000 Mal schneller als das Grundrauschen der Evolution", erläutert Roland Melisch vom WWF Deutschland. Die Artenvielfalt habe jedoch niemals so rapide abgenommen wie heute. So sind die Beständen des Mekong-Riesenwels, bei dem es sich um einen der größten Süßwasserfische der Welt handelt, in den letzten 13 Jahren um mehr als 80 Prozent zurückgegangen. Heimisch ist dieser bis zu 300 Kilogramm schwere Fisch im Einzugsgebiet des Mekongflusses. Einziger Lichtblick für den WWF: Nach mehr als 30 Jahren intensiver Schutzbemühungen hat sich der Bestand der in Brasilien heimischen Goldlöwenäffchen erholt und umfasst nach jüngsten Erkenntnissen wieder über 1.000 Exemplare. >Der Schutz des Buschmannhasen im südlichen Afrika wird seit Jahren durch die ZGAP finanziert | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Natur- und Artenschutz | Neues Deutschland - 13. Nov. 2003 Neues Naturschutzgesetz mit weniger Vorschriften Das Naturschutzrecht des Landes Brandenburg wird erheblich vereinfacht. Nach einem über zweieinhalb Jahre andauernden Streit zwischen SPD und CDU hat das Kabinett den von Agrar- und Umweltminister Wolfgang Birthler (SPD) vorgelegten Entwurf für das neue Naturschutzgesetz gebilligt. Als Gründe für die Novellierung nannte Birthler die erforderliche Anpassung an das Naturschutzgesetz des Bundes vom Frühjahr 2002 sowie an Richtlinien der EU. Außerdem sei das bisherige Gesetz bereits zehn Jahre alt und müsse dringend modernisiert werden. Die Novelle soll ab Dezember im Parlament diskutiert und Anfang des kommenden Jahres verabschiedet werden. Tiroler Tageszeitung Online - 14. Nov. 2003 Waldbrände in Kalifornien setzten auch der Tierwelt zu Zahlreiche Tiere kamen in den Flammen ums Leben, wurden verletzt oder in die Flucht getrieben, wie die Naturschutzbehörden am Mittwoch mitteilten. Die überlebenden Tiere könnten jedoch langfristig profitieren, sobald sich der Wald wieder erholt habe. Nach Angaben von Wissenschaftern nahmen die Brände einen typischen mosaikartigen Verlauf und ließen auf diese Weise Vegetationsinseln zurück, die den überlebenden Tieren Zuflucht boten. Langfristig könnten diese dann von einer neuen Pflanzenvielfalt auf den verbrannten Gebieten profitieren, sagte der Biologe Doug Updike von der kalifornischen Forstschutzbehörde. Südkurier - 14. Nov. 2003 Bei Pavianen sind gesellige Mütter die besseren Mütter Gesellige Mütter sind bessere Mütter - zumindest bei Pavianen in Kenia. Ihre Jungen kommen eher durch das kritische erste Lebensjahr und haben damit insgesamt bessere Überlebenschancen, berichten US-Forscherinnen im Wissenschaftsjournal «Science» (Bd. 302, S. 1231) vom Freitag. Ihre Feldstudie stützt sich auf 16-jährige Beobachtungen im Amboseli-Nationalpark und bestätigt laut «Science» erstmals bei den Affen, was von Menschen bereits bekannt ist: soziale Bindungen sind «in jedem Lebensalter gut für die Gesundheit und das Wohlergehen» Pressetext.de - 15. Nov 2003 Aquafarm soll Delikatesse vor dem Aussterben bewahren Mit einer Aquafarm wollen Wissenschaftler die große Fechterschnecke (Strombus gigas) vor dem sicheren Aussterben bewahren. Forscher schätzen, dass von den einst reichlich vorhandenen Schnecken in Florida nur noch etwa 40.000 übrig sind. Die restlichen Schnecken sind dem Kochtopf zum Opfer gefallen, denn Fechterschnecken zählen in der gesamten Karibik zu den größten Delikatessen, berichtet das Umweltnetzwerk ENN. Focus: Rhinos in peril http://www.nst.com.my/Current_News/NST/Thursday/Features/20031113095250/Article/ The recent deaths of three of the five rhinos at a conservation centre highlight the problems in breeding rhinos and raise the question whether they would be better off protected in the wild. The centre has seen not a single birth in its breeding programme. One female did give birth there, but she was already pregnant when she arrived. The first captive breeding of this species in the last 112 years has been at the Cincinatti Zoo in the United States, when its female Emi gave birth to Andalas in 2001. Emi is now pregnant again. But our rhinos have never conceived. Worse, in the last two weeks, three out of the five rhinos at the centre have died, from causes yet to be determined. The project has been criticised by many as being a major failure and a waste of resources. One source revealed that the conditions at the centre are far below acceptable standards. While captive animals are safe from natural predators (ironically man is the rhino's only predator), life in captivity makes them vulnerable. New Straits Times Last captive rhino in Peninsular Malaysia dies http://www.nst.com.my/Current_News/NST/Monday/Frontpage/20031117071405/Article/ Mas Merah, the sole surviving captive Sumatran rhinoceros, died today of the same "mystery" disease that has killed four other rhinos at the Sungai Dusun Rhino Conservation Centre in Hulu Selangor over the past three weeks. She died after more than two weeks of fighting the disease which is still being identified by pathologists at Universiti Putra Malaysia, Serdang. Conservationists nationwide were shocked by the spate of deaths which began on Nov 29 when Seputeh died. This was followed by the deaths of Ara and Panjang. Malaysian Rhino Foundation chairman Mohamad Khan Momin Khan said the deaths were "extremely upsetting" but the organisation would continue supporting the captive breeding programme. Prior to these deaths, two other rhinos had died - Shah of renal failure in 2002, and Rima of old age earlier this year. "In fact, we want to have two new facilities, so if something like this happens again, we can move them out quickly. There is no point catching more rhinos and sending them to certain death." When contacted, Wildlife director general Datuk Musa Nordin agreed, saying: "Science, Technology and Environment Minister Datuk Law Hieng Ding has asked us to go on, so we will." Today, there are fewer than 300 Sumatran rhinos left in the wild. Of this number, Malaysia has an estimated 120 - 70 in the peninsula and the rest in East Malaysia. Malaysian rhino deaths highlight species' woes The sudden deaths of five Sumatran rhinos at a Malaysian sanctuary have dealt a heavy blow to efforts to save the fast-dwindling species from extinction. http://www.enn.com/news/2003-11-20/s_10604.asp Malaysian Rhino Deaths Highlight Species' Woes http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/22882/story.htm Riverine rabbit and others are racing toward extinction Imagine having to tell your children that it's the end of the line for Peter Rabbit, and that he and the rest of the Cottontail family had nowhere to live and were decimated by trappers and wild animals. http://www.enn.com/news/2003-11-18/s_10500.asp http://www.nature.com/cgi-taf/DynaPage.taf?file=/nature/journal/v426/n6963/full/426111a_fs.html Primatologist rocks Gibraltar by quitting over macaque cull A top primatologist has pulled out of field research in Gibraltar, in protest at the culling of a group of marauding Barbary macaques that had been part of a long-term conservation study. Robert Martin, vice-president of the Chicago Field Museum of Natural History, also boycotted an international macaque conference last week in Gibraltar - even though he was one of its organizers. "The culling without warning of half of our study group has effectively terminated our research project. There is no point in continuing," says Martin. National Geographic News, November 19, 2003 New Whale Species Announced by Japanese Scientists The number of rorqual whale species swimming in the world's oceans has jumped to eight from six, according to new research by a team of Japanese scientists. The research shows that rorquals commonly referred to as Bryde's whales actually represent three distinct species. Rorquals are found throughout the world's oceans and are distinguished by their long bodies and pleated throats. Their most familiar species are the common minke whale (B. acutorostrata) and the blue whale (B. musculus). The Japanese scientists identified a new species of rorqual, Balaenoptera omurai, and resolved a long-standing debate by showing that other whales previously referred to as Bryde's whale are indeed distinct species: (B. brydei) and (B. edeni). Wildfires took a heavy toll on animals living in the wild The wildfires that chewed through Southern California left a trail of dead, injured, and displaced animals, but scientists say wildlife could eventually benefit from a rejuvenated forest. http://www.enn.com/news/2003-11-14/s_10417.asp Brazil to rethink Amazon projects Friends of the Earth said that a Brazilian government report has concluded there should be a rethink of infrastructure projects which environmentalists fear would sharply accelerate Amazon jungle destruction. http://www.enn.com/news/2003-11-14/s_10411.asp Industrial whaling may have caused decline in sea otters A cascading decline in seal, sea lion, and sea otter populations in the North Pacific may have been triggered by industrial whaling after World War II that forced killer whales to look for new sources of food, a group of scientists suggests. http://www.enn.com/news/2003-11-18/s_10510.asp South America's wild Patagonian glaciers are melting faster than in previous years http://www.enn.com/news/2003-11-19/s_10511.asp Japanese scientists say they've found a new whale species Japanese scientists say they have identified a new species of whale - a remarkable discovery if confirmed. http://www.enn.com/news/2003-11-20/s_10611.asp Wolf is back in Spain http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/22879/story.htm Dodos didn't die until later than thought http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/22893/story.htm Ecuador Maps 20-Year Plan to Slow Deforestation http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/22896/story.htm | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Weitere Infos | Zoo! No. 22 Journal of the Independent Zoo Enthusiasts Society Orbituary: Dr. Hans Frädrich Elephants of Dudley Zoo Penguins at Emmen Zoo Dublin Zoo The Living Coast Mole Hall Wildlife Park The Fly River Turtle Chessington World of Adventures Changes at Edinburgh Zoo Zoological Who was Who and much more Info: Sam Whitbread, raresoulvinyl@btconnect.com Zoologika 5. Auktion Zoo Dortmund am Samstag, den 22. November 2003 um 14.00 Uhr Zooführer, Jahresberichte, Zeitschriften, Varia. Schwerpunkte: Primatologische Literatur, Internationale Zooführer im Zoo Dortmund, Verwaltungsgebäude, Mergelteichstraße 80, 44225 Dortmund Besichtigung in der Zeit von 10.30 Uhr bis 12.30 Uhr | Buchtipps | Vor Weihnachten starten wir eine kleine Reihe mit Romanen, die im weitesten Sinne mit Zoos zu tun haben Schiffbruch mit Tiger von Yann Martel Pi ist der Sohn eines indischen Zoodirektors. Als die Familie nach Kanada umsiedeln will, gerät das Schiff in Seenot. Bald findet sich Pi in einem Rettungsboot wieder mit einem Urang-Utan, einer Hyäne, einem Zebra und einem ausgewachsenen bengalischen Tiger namens Richard Parker. ... und wie es ausgeht, wird nicht verraten. Schiffbruch mit Tiger hat den renommierten Booker Preis 2002 eingeheimst. "Schiffbruch mit Tiger ist ein sagenhaftes Buch, es ist erfrischend, frech, originell, klug und raffiniert - und prallvoll mit Geschichten." Margaret Atwood Gebundene Ausgabe - 381 Seiten - Fischer ISBN: 3100478258 Preis: EUR 19,90 bei Amazon inkl. Versand Jetzt auch als Hörbuch: Schiffbruch mit Tiger, 7 Audio-CDs CD - Universal Music ISBN: 3829113080 Preis: EUR 36,00 bei Amazon | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Ausstellungen | Senckenbergmuseum Frankfurt: Wiedereröffnung nach Totalumbau November 2003 SCHWANDORF Stadtmuseum EULE UND MENSCH bis 11.1.2004 http://www.schwandorf.de/kultur/kulmus.htm MAGDEBURG Museum für Naturkunde Tiere und Pflanzen des Jahres 2003 bis 31.12.2003 BAD WURZACH Naturschutzzentrum: VON MENSCHEN UND BIBERN bis 25.1.2004 http://www.naturschutzzentren-bw.de/badwurzach/ LÜNEBURG Ostpreußisches Landesmuseum: Der Völkerkundler, Zoologe und Museumsgründer Hugo Schauinsland (1857 - 1937) bis 4.1.2004 http://www.ostpreussisches-landesmuseum.de BIEL-BIENNE Schweizerisches Landesmuseum Über den Ursprung unserer Haustiere (mit Pro Specie Rara) bis März 2004 http://webmuseen.de/Ausstell_23731.html WIEN Naturhistorisches Museum INMITTEN PARASITEN. ES BETRIFFT UNS ALLE. bis 11.1.2004 http://www.nhm-wien.ac.at/nhm/ | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | TV-Tipps | tv.nrw: Jeden Samstag ca. 18:15 Uhr "Ein Platz für Tiere" mit Bernhard Grzimek aus den 70er und 80er Jahren; teilweise mit Zoo-Berichten. Do., 20.11.2003, 12:15-13:00 N3, Abenteuer Zoo, Herbe Vielfalt, Wölfe, Elche und Delphine in Kolmarden Do., 20.11.2003, 15:00-16:00 3sat, NetzNatur: Nationalpark, Gämsen, Geier und Gelehrte Do., 20.11.2003, 15:55-16:00 ORB, Tiere, die es einmal ab: Der Leguan von Jamaika Do., 20.11.2003, 16:00-16:30 3sat, Zoos der Welt, Bongo, Lukas und Haoko - ein Affenalltag, Apeldoorn, Wh Do, 20.11.2003, 21:00-21:45 ARD, Monitor: u.a.: "Tierschutz: Wie Firmen mit der Tierliebe Millionen machen" Do, 20.11.2003, 21:15 Kabel1, K1-Magazin: Reptilienklinik und Auffangstation Sa., 22.11.2003, 10:30-11:00 B-alpha, Welt der Tiere, Bären in der Brenta Sa., 22.11.2003, 12:45-13:00 BR, Zoo & Co, Überleben in Eis und Schnee - Eisbären Sa., 22.11.2003, 17:55-18:30 VOX, tierzeit, Waisen des Waldes Sa., 22.11.2003, 20:45-21:35 ARTE, Expeditionen in den dunklen Kontinent (4/4), Das Geheimnis der Nilquellen So., 23.11.2003, 14:15-15:00 ORF2, Universum, Geniale Maschinen - Die Körper der Tiere, Teil 2: Serienproduktion So., 23.11.2003, 14:45-15:00 3sat, Zoo-Geschichten: Köln, Film von Björn Encke So., 23.11.2003, 17:15-17:30 3sat, Elefant, Tiger & Co., 4. Zwei kleine Schimpansen auf der Schulbank So., 23.11.2003, 18:30-19:00 ZDF, Die ZDF-reportage, Der Elefantenmann So., 23.11.2003, 23:25-00:05 ARTE, Themenabend: Könige der Lüfte Greifvögel Mo., 24.11.2003, 13:45-14:00 MDR, Elefant, Tiger & Co., Zoogeschichten (33) Mo., 24.11.2003, 22:05-23:05 VOX, Süddeutsche TV, Thema: Wie das Nashorn Liebe macht: Ein Jahr im Kölner Zoo, Teil 4 Mo., 24.11.2003, 01:15-02:00 N3, Vietnams letzte Nashörner, Suche nach einem Phantom Di., 25.11.2003, 13:30-14:00 N3, Fährtensucher online, 360° - Die GEO-Reportage Di., 25.11.2003, 14:00-14:25 WDR, Felix und die wilden Tiere: 41. Ein Herz für den Nerz Di., 25.11.2003, 14:15-15:00 ZDF, Wunderbare Welt, Tiger in Gefahr Di., 25.11.2003, 20:15-21:00 WDR, Abenteuer Erde, Wölfe, Pumas und Geysire, Yellowstone Nationalpark Di., 25.11.2003, 20:15-21:00 SWR, Die Rückkehr des Einhorns, Arab. Oryx Di., 25.11.2003, 22:20-22:50 ORB, Elefant, Tiger & Co., 3. Frühjahrsputz im Haifischbecken Mi., 26.11.2003, 16:30-17:15 3sat, Umbruch im Outback - Australiens Tierwelt Mi., 26.11.2003, 20:45-21:00 MDR, Elefant, Tiger & Co., Zoogeschichten (34) Mi., 26.11.2003, 21:00-21:45 MDR, Europas wilder Osten, Der Nationalpark Biebrza in Polen Do., 27.11.2003, 14:10-14:35 BR, Felix und die wilden Tiere, In der Nordischen Arche Zoo Hunnebostrand, Schweden Do., 27.11.2003, 15:00-16:00 3sat, NetzNatur: Bären an der Grenze Do., 27.11.2003, 16:00-16:30 3sat, Zoos der Welt, Vom Fressen und Gefressenwerden Fr., 28.11.2003, 12:30-13:15 SWR, Queensland, Von Daintree River nach Fraser Island, u.a. Lumholtz-Baumkänguruh Sa., 29.11.2003, 10:30-11:00 B-alpha, Zoo & Co., Seepferdchen - in der Nordsee? Sa., 29.11.2003, 12:45-12:55 BR, Zoo & Co, Vögel unterm Zeltdach - München Sa., 29.11.2003, 17:05-17:45 ORF2, Erlebnis Österreich, Das Wunder vom Seewinkel, Ein Nationalpark und seine Geschichte ausführlichere Vier-Wochen-Vorschau bei der Zoo-AG: http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm | | | Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo, die in Online-Zeitungen erschienen sind. Aus Copyright- und Platzgründen zitieren wir lediglich aus den Meldungen und versuchen, sie dabei inhaltlich unverändert wiederzugeben. Die vollständigen Artikel finden sich unter den Links; leider werden sie oft bereits nach Stunden ungültig oder die Artikel in ein Archiv verschoben. Meist lassen sie sich dort mit einer Suchfunktion wiederfinden. Für den Inhalt der Artikel können wir natürlich keine Verantwortung übernehmen. | | Für englische, weltweite Zoo-Meldungen empfehlen wir den ZooNewsDigest-Newsletter. 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