Zoopresseschau

Zoo-AGBielefeld
http://www.zoo-ag.de

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Ausgabe 186 vom 6. November 2003
Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse zusammengestellt von DirkPetzold
und Dr. Martina Raffel
zusätzliche Recherchen: Reinhard Hellwig
Pressemitteilungen: Kirstin Adrian
ISSN1619-6643

Liebe Leser,

drei Zoopresseschauen in fünf Tagen - keine Sorge, das soll nicht zur Gewohnheit werden. Die heutige Ausgabe ist auch schön kurz.

Die Flutkatastrophe auf Sumatra hat nicht nur Dörfer und Touristeneinrichtungen zerstört und fast 100 Menschen getötet, sondern auch die seit fast 30 Jahren bestehende Orang-Utan-Station Bohorok in Mitleidenschaft gezogen - eine Tatsache, die bisher sämtlichen Redaktionen (mit Ausnahme ausgerechnet von BILD) verborgen blieb, obgleich sie immer gern und meist nur emotional über die Affenbabys berichtet haben. Zum Glück ist wenigstens den Orangs nichts passiert (s. Pressemeldungen).

Morgen ist der 100. Geburtstag von Konrad Lorenz. Immerhin noch der ORF widmet ihm eine Sendung. Die sogenannten Kultursender und unsere Öffentlich-Rechtlichen ignorieren das Datum (das ZDF brachte lediglich letzte Woche eine Uralt-Doku über Lorenz gegen 3 Uhr nachts...).

Wo ich schon bei TV-Schelte bin - da hat sich noch mehr angesammelt! Das ZDF hat seine tägliche Natur-Doku kurzerhand zeitgleich zu "Abenteuer Wildnis" in der ARD gelegt - das zeigt den Stellenwert. Allerdings bietet die ARD seit Wochen dort ohnehin nur noch Sendungen á la "Ein Sommer mit Wapitiweibchen Mohawk", weitgehend info-frei. Hingegen konnte sie keinen Sendeplatz für die neuen Abenteuer-Zoo-Folgen finden, die der MDR nun im Dezember selbst zeigt. Diese zu sehen dürfte zumindest in NRW ohne Satellit schwierig werden: Die Kabelgesellschaft ISH hat kurzerhand den Kinderkanal auf den gleichen Kanal gelegt. Nun gibt's nach dem Ende des Kinderprogramms nach 21 Uhr(!) noch ein paar Stunden Rest-MDR. Zu spät für die wöchentliche Dokusoap aus dem Zoo Leipzig. Gestern konnte ich immerhin eine Wiederholung spät nachts im Programm finden, aber zu früh gefreut: Unter neuen Folgentiteln und fortlaufender Numerierung schnibbelt der MDR zur Zeit ohnehin nur alte Folgen zusammen. (Der Zoo ist unbestreitbar eine Grüne Oase, aber selbst dort sollten die Bäume jetzt nicht mehr frischgrün sein...). Egal ob Herbstpause oder Kosteneinsparung: Auf diese Weise die "längste Doku-Soap Deutschlands" erreichen zu wollen ist wohl nicht recht lauter. Schade.

Dirk Petzold



Still-Leben mit zwei Schneeleoparden: Täuschend echtes Himalaya-"Habitat" in einem französischem Zoo

Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps

Zoos und Tierparks

Norddeutsche Neueste Nachrichten - 04. Nov. 2003
Zoos leiden nicht unter der Konsumflaute
Trotz Konsumflaute steht der Zoo-Besuch im Nordosten fest auf dem Freizeitprogramm der Familien. "Seit Mitte der 90er-Jahre sind die Besucherzahlen stabil", sagte der Vorsitzende der Interessengemeinschaft der Tiergärten MV, Michael Schneider. Die Zoos seien einige der wenigen Freizeiteinrichtungen, bei denen die Besucher nicht sparen. Die Besucher gehen allerdings mit höheren Erwartungen in die Tiergärten. "Sie wollen großzügige Gehege ohne Gitter und möchten in lockerer Form informiert werden", sagte Schneider, der Chef des Zoos in Schwerin ist. "Der Anspruch, dass wir biologisches Wissen vermitteln, ist gewachsen." Die Besucher gäben sich nicht mehr nur mit Hinweistafeln zufrieden. 14 Jahre nach dem Fall der Mauer hätten die Zoos im Osten noch großen Nachholbedarf. Beispielsweise müsste der Rostocker Zoo für seine Menschenaffen zweistellige Millionenbeträge investieren. Die 19 Zoos, die in der Interessengemeinschaft vereint sind, zählen jährlich 1,5 Millionen Besucher. In Mecklenburg-Vorpommern gibt es nach Zählung des Umweltministeriums 26 Tiergärten.

Norddeutsche Neueste Nachrichten - 04. Nov. 2003
Die Braut reist als Schwertransport
Nashornwitwer Willie im Schweriner Zoo muss nicht mehr lange auf seine neue Gefährtin Natala aus dem Erfurter Zoopark warten: Am Donnerstag soll der Transport über die Bühne gehen. Im Stall warten zwei Schlafplätze mit Fußbodenheizung und die Umzäunung des Geheges wurde erhöht. "Natala soll sehr temperamentvoll sein", erzählt Hellmich. Gut für den 23-jährigen Nashornwitwer Willie, der nach dem Tod seiner Gefährtin "Dicke" im vergangenen Jahr unter schweren Depressionen gelitten hatte. Ob im Schweriner Zoo noch einmal Nashorn-Nachwuchs anstehen wird, sei angesichts der 33 Lebensjahre der Kuh unsicher, so Hellmich, "aber es wird spannend werden." Nur starker Frost kann Natalas Anreise wirklich noch verzögern. "Der Container ist zwar beheizt, aber bei Temperaturen von weniger als minus fünf Grad wird es für Natala zu kalt", erläutert Tierinspektor Rudi Toll. Bei der Spedition, der Interzoo Service & Logistics GmbH, steht man schon Gewehr bei Fuß.

Ostsee Zeitung - 05. Nov. 2003
Erfurter Nashorndame als Therapie für Willie
Für das depressive Schweriner Nashorn Willie naht Rettung: Morgen wird Nashorndame Natala aus Erfurt erwartet. Ihre wichtigste Aufgabe wird es sein, den seit dem Tod seiner Gefährtin „Dicke“ im vergangenen Jahr unter Schwermut leidenden Willie aufzuheitern, sagte Zoo-Sprecherin Erika Hellmich gestern. Für den Transport Natalas von Erfurt nach Schwerin sind 18 000 Euro Spenden gesammelt worden, berichtete sie. Natala ist 33 Jahre alt, wiegt mehr als zwei Tonnen und ist bereits vierfache Mutter. Sie müsse in Erfurt einer zweiten Kuh weichen, die zur Zeit trächtig ist. Es sei aber fraglich, ob sie auf Grund ihres mit 33 Jahren recht hohen Alters noch einmal Junge bekommen kann. In Gefangenschaft werden Breitmaulnashörner rund 40 Jahre alt, in freier Natur sind sie vom Aussterben bedroht.

Hamburger Abendblatt - 04. Nov. 2003
Neue Ermittlungen gegen von Hagens
Der umstrittene Leichenplastinator Gunther von Hagens, der zurzeit mit der Wanderausstellung "Körperwelten" in Hamburg gastiert, gerät immer mehr unter Druck. Nach Informationen des Abendblatts ermittelt jetzt auch die Zollfahndung Stuttgart gegen von Hagens.


Planung und Bau

WELT.de 5. Nov 2003
Auf den Fisch gekommen
Seensüchtig: Warum der gegenwärtige Aquarien-Boom menschliche Urfantasien befriedigt
Wer dieser Tage Zeitung liest, muss glauben, die Menschheit sei endgültig auf den Fisch gekommen: Im Ocean Expo Park im japanischen Okinawa wurde vorvergangene Woche das weltweit größte Aquarium eingeweiht. Es fasst 7500 Tonnen Meerwasser und beherbergt drei Walhaie und fünf Manta-Rochen. Einen Tag zuvor waren die ersten 100 Bewohner ins Berliner AquaDom gezogen: ein 14 Meter hohes Becken von zwölf Metern Durchmesser, das im DomAquarée der Hai Society als Blickfang dienen soll. Schon im Dezember wird die Unterwasserwelt Sea-Life Centre eingeweiht, eine aus 30 Bassins bestehende Aquarienlandschaft.
Vielleicht lässt sich die gegenwärtig besonders ausgeprägte Faszination der Deutschen an imitiertem Tiefseeleben als menschlicher Fluchtreflex deuten: Seit jeher träumen sich Menschen in andere Sphären, wenn auf Erden kein Heil erwartbar ist. Ozeanische Gefühle haben in Berlin eine lange Tradition. Inspiriert durch Fortschritte in der Tiefseeforschung und das Faible für Aquarien entstand 1869 Unter den Linden unter Ägide von Alfred "Tiervater" Brehm das Berliner Aquarium mit 50 Schaubecken. Die Architektur war Grotten nachempfunden. Die Schaffung dieser Illusion indes gestaltete sich problematisch: Bassins barsten, die Wasserqualität war schlecht, die Lebenserwartung der Fische daher gering. Nachdem das Aquarium 1910 schließen musste, übernahm das von Oskar Heinroth initiierte Aquarium im Zoo, das in diesem Jahr 90 Jahre geworden ist, die maritime Volksbildungsaufgabe.

Hamburger Abendblatt - 03. Nov. 2003
Wie kann so eine Scheibe halten?
Das Panoramafenster im Okinawa Churaumi Aquarium (Japan) ist das größte der Welt: Das 22,5 Meter breite und 8,2 Meter hohe Plexiglaswunder ermöglicht einen einzigartigen Blick in das weltweit erste Becken, das mehrere Walhaie und Riesenmantas beherbergt. 60 Zentimeter dick muss die Plexiglasscheibe sein, um dem Druck der 7500 Tonnen Wasser im Becken standzuhalten. Sie wiegt 130 Tonnen - mehr als die meisten Passagierflugzeuge, aber immer noch nur die Hälfte einer gleich großen Scheibe aus Glas. Eine derart riesige Kunststoffscheibe wird nicht in einem Stück gegossen: Einzelne Scheiben von 10 Zentimeter Dicke werden aufeinander laminiert. Die Schwierigkeit: Es darf zu keinerlei Lufteinschlüssen kommen.

Märkische Oderzeitung - 06. Nov. 2003
EU-Geldsegen bringt begehbares Affengehege
Altreetz (MOZ) Der Oderbruchzoo verzeichnet abgesehen von der großen Besucherflaute im heißen Sommer die wichtigste Saison seit Bestehen der Einrichtung überhaupt. Dieses Fazit zieht Zoo-Chef Peter Wilberg wenige Wochen vor der Jahreswende. Denn mit 100 000 Euro hat die Einrichtung in diesem Jahr die bisher höchste Förderung in ihrer Geschichte überhaupt erhalten.
Dank des EU-Geldsegens entsteht auf dem Gelände der Einrichtung ein für Behinderte begehbares Affengehege und aus der Zoobaude wird eine Kreativwerkstatt.
Mit dieser Investition geht die diesjährige Saison ohne Zweifel in die Geschichte ein, wenngleich die kleineren Erfolge dieses Jahres nicht unerwähnt bleiben sollten. So konnten mit Spenden der Bevölkerung und Einnahmen 20 000 Euro in die Vergrößerung der Zoobauden-Terrasse und in drei neue Gehege investiert werden. Seither werden das Streichelgehege im Feriendorf sowie das Stachelschwein- und das Emu-Gehege gern angenommen. Mit einem Spielhaus wurde ein zusätzliches Angebot für Kinder unterbreitet.


Aktionen

Dieburger Anzeiger - 05. Nov. 2003
Jahreskarte für drei Besuchermagneten
Frankfurt. Als "Museumsufer der naturwissenschaftlichen Häuser" haben gestern die Chefs von Zoo, Palmengarten und Senckenbergmuseum, Christian Schmidt, Matthias Jenny und Fritz Steininger eine neue Kooperationsidee dieser drei Flaggschiffe unter den öffentlichen Einrichtungen der Mainmetropole bezeichnet. Ab kommenden Samstag, also exakt zum Eröffnungsfest des renovierten Senckenbergmuseums, bieten die drei Häuser den "Naturpass" an. Dies ist eine mit Lichtbild ausgestattete Jahreskarte für Zoo, Palmengarten und Senckenbergmuseum, die für Erwachsene 90 und für Kinder 40 Euro kostet. Getrennt kämen die Jahreskarten auf 170 Euro. "Ein derartiges Angebot für den naturwissenschaftlichen Bereich gibt es außer in Berlin nirgendwo in Deutschland", warb gestern Matthias Jenny für das Angebot, bei dem zwei städtische Dezernate und die Senckenbergische Naturforschende Gesellschaft kooperieren. Die Idee, die vor etwa eineinhalb Jahren erstmals formuliert wurde, soll zu einem gemeinsamen Geldpool für Marketingaktivitäten und Ausstellungen führen. Die Idee des "Naturpasses" sei nur der Anfang einer intensiveren Kooperation in der Zukunft. Die Einrichtungen, deren Einzeltickets 7 Euro (Zoo und Senckenbergmuseum) beziehungsweise 5 Euro (Palmengarten) kosten, zeigen rund 4500 Tiere, über 10 000 Pflanzensorten sowie 5000 präpariere Exponate. Zoo und Palmengarten werden jeweils jährlich von 800 000, das Senckenbergmuseum von 300 000 Menschen besucht.

Leipziger Volkszeitung - 02. Nov. 2003
Elefanten-Dame Rhani blieb zum 50. Geburtstag tapfer
Rhani ist jetzt 50, seit einigen Monaten solo und wiegt 4,3 Tonnen. Das Geheimnis ihres Gewichts wurde ausgerechnet zur großen Geburtstagsparty am Sonnabend im Zoo vor vielen Ehrengästen gelüftet. Da braucht man schon eine dicke Haut, welche Leipzigs älteste Elefantin natürlich hat. 1956 kam sie vom Hamburger Händler Hagenbeck nach Leipzig. Geboren wurde Rhani in Indien: wahrscheinlich drei Jahre zuvor. Bulle Mekong ist Rhani am meisten zugeneigt, so ihr heutiger Pfleger Michael Tempelhoff. "Weil er sich sonst nicht um die jüngeren Kühe kümmern würde, halten wir die zwei seit einiger Zeit getrennt." So stapfte dann Rhani auch am Samstag nicht mit ihrem Verehrer zur offiziellen Geburtstagsfeier, sondern mit der erst 21 Jahre alten Don Chung. Die beiden weihten eine Elefanten-Waage ein, die die Leipziger Firma Beckel extra anfertigte. "Bislang hatten wir keine Möglichkeit, das Gewicht von besonders schweren Tieren genau zu bestimmen", erklärte Zoochef Jörg Junhold. Rhani zeigte sich tapfer und stieg als Erste auf das flache Messgerät, das exakt 4296 Kilo anzeigte. "Unsere Pfleger haben das wochenlang mit ihr auf einem Holzpodest geübt." Für den kleinen Voi Nam hat Joachim Röhrich aus Naunhof eine Patenschaft übernommen und 18.000 Euro überwiesen. "Das ist die höchste Einzelspende, die wir je erhielten", freute sich der Direktor.

Saarbrücker Zeitung - 04. Nov. 2003
Neunkircher Zoo nähert sich der Rekordmarke
Die magische Zahl 200.000 ist bereits überschritten, denn exakt 200.744 Besucher waren bisher im Neunkircher Zoo. Für die Besucherin, die die zweiten Hundertausend voll machte, Alexandra Beckhoff aus Neunkirchen, gab es am Sonntag einen Gutschein für eine Familienjahreskarte fürs kommende Jahr. Bisher wurde die Marke im Jahr 1999 und im Jahr 1971 überschritten. Wobei 1971 mit 211275 absolute Spitze war. Wer die Rekordzahl in diesem Jahr überschreitet, also der 211276. Besucher, bekommt ebenfalls eine Jahreskarte.

Hanau Post - 03. Nov. 2003
Begegnung mit dem Werwolf
Halloween wird in Deutschland von Jahr zu Jahr beliebter. Das machte sich am Freitagabend auch im Klein-Auheimer Wildpark "Alte Fasanerie" bemerkbar, wo die Veranstalter von der Masse der Besucher förmlich überrannt wurden. Weit über tausend Menschen aus der gesamten Region kamen zu dem Halloween-Fest.
Die Veranstaltung fand zum ersten Mal statt und soll wiederholt werden. Allerdings wollen die Organisatoren sich bis zum nächsten Mal Gedanken machen, wie sie dem Besucheransturm besser gerecht werden können.


Nachwuchs

Berliner Morgenpost - 06. Nov. 2003
Das Hörnchen kommt noch
Große Ohren, große Füße, aber noch kein Horn auf der Nase. Das wird sich jedoch schon bald ändern. "In spätestens einem halben Jahr hat Binti ein kleines Hörnchen", sagte gestern Zoo-Tierpfleger Günter Pott (49) und warf einen stolzen Blick auf den kleinen Neuzugang. Am Sonntag um 16.35 Uhr hatte Ine das 40 Kilogramm schwere Jungtier in nur wenigen Minuten zur Welt gebracht. Der Tierpfleger hat die Geburt genau verfolgt: "Wir mussten darauf achten, dass sie nicht aus Versehen auf das Kleine tritt." Schon nach anderthalb Stunden war keine Gefahr mehr: Binti stand auf und lief zum Trinken zu ihrer Mutter. Sie ist das dreizehnte Jungtier, das im Zoo geboren wurde. Von heute an ist sie ab 14 Uhr im Nashornhaus zu sehen.

B.Z. - 06. Nov. 2003
Hallo, ich bin das Mini-Hörnchen!
40 Kilo auf stämmigen Beinchen - so guckt Nashornbaby "Binti" neugierig in die Gegend.Am Sonntag kam die kleine Speckrolle im Berliner Zoo auf die Welt. Der erste Nachwuchs seit sechs Jahren und garantiert der neue Star bei den Berlinern.
Ein toller Erfolg für den Berliner Zoo, der das internationale Zuchtbuch für diese stark von der Ausrottung bedrohte afrikanische Nashornart führt. Weltweit gibt es etwa 260 in Zoologischen Gärten. In der freien Wildbahn leben nur noch zehnmal so viel.
1500-Kilo-Schwergewicht-Mutter "Ine", 17, lässt ihr Kleines nicht aus den Augen. Vater "Jasper" weiß dagegen nichts von seinem Glück - er bewohnt mit den anderen drei Spitznashorn-Damen des Zoos das zweite Nashornhaus am anderen Ende des Geländes. "Jasper" ist übrigens Sachse, er kam zur Auffrischung der Zucht gestern vor vier Jahren aus Leipzig nach Berlin. Und das hat geklappt! "Binti" ist das 13. in Berlin lebend geborene Jungtier.
Aus Rücksicht auf Mama und ihr kleines Mädchen dürfen Besucher vorläufig nur nachmittags ins Nashornhaus.

Berliner Morgenpost - 02. Nov. 2003
Der neue Doktor und das kranke Vieh - Arzt-Praxis hinter Gitterstäben
Als Tierarzt Andreas Pauly Anfang Oktober als Nachfolger von Bernd Seidel im Tierpark Friedrichsfelde seinen Dienst antrat, ging es sofort los. Die Bilanz des 31-Jährigen nach seinem ersten Dienst-Monat: ein Hauttumor bei einem Schwarzen Panther, eine Gebärmuttervereiterung bei einer Leopardin, ein Unterarmbruch bei einem Serval. Und das waren nur die Höhepunkte. Mit dem jungen Kollegen bekam Tierarzt Günter Strauß nach Wochen als beruflicher "Single" endlich wieder Verstärkung. Prompt hatte er kein Erbarmen und schleppte den aus Saarbrücken stammenden Pauly überallhin mit. Für Pauly ist der Tierpark kein unbekanntes Terrain. Er hat in Berlin studiert und schon seit zwei Jahren immer wieder im Tierpark gearbeitet. Wenn zum Jahresanfang 2005 der Parasitologe Walter Tscherner in Pension geht, wird Pauly auch seine Aufgaben teilweise mit übernehmen. Das Interesse ist da, wie ein Blick auf das Thema seiner Promotion beweist: Es ging um Katzenleberegel.

Sächsische Zeitung - 05. Nov. 2003
Hoyerswerdaer Kamele haben sich in Lieske eingelebt
Wo kommen denn die Kamele auf dem Liesker Missionshof her? Federvieh, Affen und anderes Getier gibt es schon immer, aber Kamele? Volkmar Hentsch, Leiter des Missionshofes klärt auf: „Es bestehen schon über einen längeren Zeitraum gute Kontakte zum Hoyerswerdaer Zoo. Als bekannt wurde, dass das Trampeltierhaus saniert werden sollte, stellte sich für Dr. Werner Jorga und seine Mitarbeiter die Frage, wohin mit den Kamelen? Es bot sich an, die fünf Tiere zu uns nach Lieske zu nehmen.“ Vergangenen Dienstag wurde der Gedanke in die Tat umgesetzt. Gruppenleiter Stall, Christoph Fonfara, fühlt sich als guter Gastgeber: „Klar freuen wir uns über diese Gastaufnahme, auch wenn es nur befristet ist. Wir sind stolz darauf, dem Hoyerswerdaer Zoo helfen zu können.“

Rheinische Post - 04. Nov. 2003
Körpereigene Klimaanlage: Robben mit Thermofenster
Wenn es Robben an Land zu heiß wird, öffnen sie so genannte Thermofenster: Teile ihrer Körperoberfläche erhitzen sich durch stärkere Durchblutung und geben Wärme ab. Das haben Bochumer Biologen herausgefunden. Mit einer Infrarot-Wärmekamera untersuchten sie Sattelrobben in Neufundland, Kegelrobben im Zoo Münster und Seehunden im Kölner Zoo. Mit der Infrarotkamera ermittelten sie über einige Stunden hinweg die Temperatur der Körperoberfläche der Tiere an Land. Es zeigte sich: Bei hohen Umgebungstemperaturen werden vermehrt Gefäße durchblutet, die oberhalb der isolierenden Speckschicht der Robben liegen. Die Wärmebilder zeigen, dass dies zunächst meist punktuell passiert. Die "Thermofenster" bilden sich häufig zuerst an Kopf, Nacken und Schultern der Robben. Nach und nach wachsen die Flecken und verschmelzen dann miteinander. Der Temperaturunterschied zwischen einem "Fenster" und seiner Umgebung kann fast 25 Kelvin betragen. An kalten Tagen kann man an den heißen Körperpartien sogar Wasserdampf über dem Fell der Tiere aufsteigen sehen. Die Forscher mutmaßen, dass es energetisch günstiger ist, die Temperatur nur stellenweise stark in die Höhe zu treiben, als den ganzen Körper mäßig zu erwärmen. Denn bei höherer Temperatur der Körperoberfläche kann das noch im Pelz der Robben vorhandene Wasser leichter verdunsten, sodass mehr überschüssige Körperwärme in diesen energie-intensiven Prozess fließen kann. Das nasse Fell der Tiere könnte somit also als eine Art "Kühlmittelspeicher" dienen.

Märkische Oderzeitung - 03. Nov. 2003
Bänke für den Wildpark
Frankfurt/Oder. Schwer und rustikal sind die vier Bänke, die seit dem Wochenende im Wildpark am Rosengarten stehen und zur Rast einladen. Gesponsert haben die ansehnlichen Sitzgelegenheiten Horst und Gerda Ansorge. Das Rentner-Ehepaar liebt dieses Kleinod am Rande des Frankfurter Forstes. In den drei Jahren, in dem es Frankfurts Wildpark gibt, hat sich einiges getan, ist die Schar der Tiere, die hier betreut werden, enorm gewachsen. Mittlerweile tummeln sich auf der ehemaligen Schießanlage im Rosengartener Stadtwald mehr als 60 Hirsche. Zwei Lama-Männer kamen hinzu, weit über 30 Ziegen und Schafe fühlen sich dort pudelwohl. Die vielen Meerschweinchen werden von den Kindern mit wachsender Begeisterung gefüttert. Auerochse Gregor und seine Frauen werden in diesen Herbsttagen ebenso bewundert wie die Präriehunde und die 25 Wild- und Hängebauchschweine.

Ostsee Zeitung - 06. Nov. 2003
Unzertrennlich
Ein seltsames Paar können die Besucher des Berliner Zoos erleben: die Hauskatze „Muschi“ und die Kragenbärin „Mäuschen“. Die Katze war im Frühjahr 2000 im Bärengehege aufgetaucht, freundete sich mit der Bärin an. Mittlerweile sind beide unzertrennliche Freunde.

Berliner Morgenpost - 04. Nov. 2003
Speiseplan
Sie haben eine Flügelspannbreite von mehr als zwei Metern und einen mächtigen gelben Schnabel - die Riesen-Seeadler. Das im Tierpark lebende Paar hofft auf Nachwuchs. Deshalb gibt es heute um 11 Uhr Ratten, Kaninchen oder Fisch als Futter.

Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Görlitz, 6.11.
Mit tierischen und menschlichen Geschichten erinnert der Freundeskreis Tierpark Görlitz e. V. am 10.11.03 an die Bräuche zu Ehren des Heiligen Martin.
So werden am 10. November um 17.00 Uhr die Kinder des Paul-Gerhardt-Hauses eine Geschichte aus dem Leben des Heiligen Martin im Haustierstall des Naturschutz-Tierparks spielen. Danach geht es dann für die Kinder im Gänsemarsch mit Lampions auf dunklen Wegen durch den Naturschutz-Tierpark zum Martinsfeuer und wer mutig ist, kann dann mit Freund oder Freundin über das Martinsfeuer springen und sich damit das Glück für das nächste Jahr sichern. Wer mitgehen will, sollte also bitte einen Lampion mitbringen!
Damit man sich keine Gänsehaut holt, gibt es anschließend im Restaurant "Zum gebratenen Storch" Kostproben zum Thema Gans.

Münster, 6.11.
Zuwachs für Chamundis "Harem": Zwei Elefanten ziehen von Hamburg nach
Münster um

Im derzeit vierköpfigen Harem des 11jährigen Elefantenbullen "Chamundi" im
Allwetterzoo Münster findet sich lediglich mit der gleichaltrigen "Ratna"
eine altersmäßig passende Partnerin. Die übrigen, wesen
tlich älteren Kühe
vermissen bei dem jungen "Spund" wohl die erforderliche Reife und weisen ihn
ab, wenn er sich ihnen mit eindeutigen Absichten nähert....
Deshalb ist man in Münster froh, in Hamburg zwei Elefantinnen gefunden zu
haben, die gut zu "Chamundi" passen: die hübsche Corny", im Juni 1996 im
Tierpark Hagenbeck geboren, und die 19 Jahre alte "Bala". Mit den beiden
neuen Elefanten wird der Allwetterzoo si
ch hoffentlich bald erneut in die
Riege der Zoos einreihen können, in denen es Elefantennachwuchs gibt. Weil
"Chamundis" Anteil an der Erfüllung dieses Wunsches beträchtlich ist, hoffen
wir sehr, dass der Bulle und die beiden neuen Kühe harmonieren.
Um die neuen Tiere kennen zu lernen und zur
Vorbereitung der "elefantösen"
Reise hält sich Michael Adler, Revierleiter bei den Elefanten im
Allwetterzoo, schon seit dem 3.11. im Tierpark Hagenbeck auf. Er begleitet
auch den Transport der beiden Kühe am 10. November per LKW von Hamburg nach
Münster. Ein auf Elefantentransporte spezialisier
tes Unternehmen bringt die
Tiere in zwei separaten Containern nach Münster, die hier vor Ort von einem
Schwerlastkran in das Elefantengehege gehievt werden.


Duisburg, 6.11.2003
Mit Haien und Piranhas dinieren - Candle-Light-Dinner im Aquarium
Der großen Nachfrage wegen werden im Zoo Duisburg weitere der erfolgreichen Candle-Light-Dinner im Aquarium des Zoos stattfinden. Nicht etwa ausgewiesene Aquarianer sind eingeladen, sondern in erster Linie gestandene Feinschmecker, deren sinnliche Genüsse nicht vor den Scheiben der Unterwasserwelt haltmachen, sondern sich vor allem von panierten Flossenträgern in Bratenfonds und Brutzelpfanne verzaubern lassen möchten. Allerlei Köstliches aus schuppen- und panzerbewehrtem Meeresgetier wird auch den verwöhntesten Gaumen zufriedenstellen. Kerzenschein und Musikuntermalung runden das Erlebnis ab, das im "Haus der Tausend Fische"/ Aquarium veranstaltet wird am 28. November 2003 ab 18.00 Uhr. Der Eintritt pro Person inkl. eines vielgängigen Candle-Light-Dinners (nicht nur mit Fisch!) und erlesener Getränke beträgt 85 ¬ pro Person.

Zürich, 6.11.
www.zoo.ch im neuen Kleid
Mit der Eröffnung des Masoala Regenwaldes hat auch die Website des Zoos ein neues Kleid bekommen. Mit der neuen Attraktion besteht ein grosses Bedürfnis der Besucher, sich über im Vorfeld eines Besuches zu informieren. Für den Zoo war es wichtig, die beliebte Webcam neu einzubinden und den Besuchern die neuen Anreisemöglichkeiten von Stettbach mit dem Bus 751 aufzuzeigen.
Die Webcam, über die die Entwicklung des Masoala Regenwaldes verfolgt werden kann, wird dem Zoo von Masterkey zur Verfügung gestellt. Besonders schön ist die Stimmung, wenn die Sonne in den Regenwald scheint. Der Inhalt wurde ausgebaut (Zoo Freunde, Wissen und Naturschutz, aktuelles Wetter, alle Restaurants mit Fotos und Menuvorschlägen online)
Die Website wird weiter ausgebaut, gearbeitet wird an Onlinebezugsmöglichkeiten von Jahreskarten und Patenschaften, an einem Pflanzenlexikon und an der 3-Sprachigkeit der Site.

Stuttgart, 6.11.
Eisbär auf Reisen
In freier Wildbahn müssen Eisbären ihre langen Wanderungen zu Fuß, respektive zu Tatze, absolvieren. Nicht so „Larissa“ aus der Wilhelma: Sie kann den kurzen Weg nach Karlsruhe komfortabel in einer Transportkiste zurücklegen. Ob sie sich dabei an ihren ersten Transport erinnert? „Larissa“ ist ja keine Stuttgarterin – geboren wurde sie 1990 im Zoo Rotterdam und kam 1993 in die Wilhelma. Hier traf sie auf „Anton“ und „Hallensia“ aus Karlsruhe und „Corina“ aus Kopenhagen. Die Eisbären haben sich prächtig entwickelt und auch schon erste, leider nicht von Erfolg gekrönte Bemühungen um den Arterhalt erkennen lassen.
„Larissa“ erwies sich in letzter Zeit aber vor allem „Anton“ gegenüber als sehr zickig und musste häufig von den anderen getrennt werden. Daher soll sie umziehen. Vor dem Transport stand noch eine Untersuchung durch das Institut für Zoo und Wildtierforschung aus Berlin an: Per Ultraschall kann auch bei Bären festgestellt werden, ob sie zuchtfähig sind. Im Zoo Karlsruhe wird in der neu gebauten Eisbärenanlage derzeit eine Gruppe zusammengestellt. Beide Zoos hoffen, dass Larissa sich zu einem der Bärenmänner dort mehr hingezogen fühlt als zu Anton. Und immerhin bleibt die Eisbärin so im Ländle ...

Köln, 5. November 2003
Neue Männchen
Zum Auftakt der Saison 2003 hatten die Erdmännchen im Zoo ein neues Domizil bezogen: weitläufig, mit Boden zum Scharren und Sonnenschein bei jedem Wetter. Wenn die Fortpflanzung von Tieren im Zoo ein Indikator für eine artgerechte Tierhaltung ist, haben wir alles richtig gemacht. Um fünf kleine Männchen haben sich die Erdmännchen vermehrt.

Duisburg, 4.11.03
Neuer Mann fürs Damen-Quartett
Zu einem ungewöhnlichen Ringtausch sahen sich Zoologen und Tierpfleger am Kaiserberg veranlasst, um künftiger Inzucht innerhalb einer kostbaren Gruppe west- und zentralafrikanischer Diana-Meerkatzen vorzubeugen:
Kurzerhand wurde das neunjährige Duisburger Familienoberhaupt mittels Kescher und einiger Verrenkungen netzfest gemacht, von seinen beiden äffischen Ehefrauen samt gemeinsamen Töchtern getrennt und anschließend in einer ausbruchsicheren Kiste verpackt zum norddeutschen Tierpark Gettorf gebracht.
Zeitgleich lief in dieser privaten Tiereinrichtung vor den Toren Hamburgs eine gleiche Aktion ab, und aus umgekehrter Richtung traf vor wenigen Wochen ein sechsjähriger Diana-Meerkatzen-Mann am Kaiserberg ein; zunächst noch argwöhnisch beäugt, innerhalb weniger Tage aber freudig respektiert von vier ihm unbekannten Affen-Frauen.
Mittlerweile wuchs dem neuen Hoffnungsträger nicht nur der für diese Meerkatzenart so typische Backenbart, sondern auch das hormongesteuerte Verlangen nach weiblicher Nähe. Woraus zu schließen ist, dass auch in Zukunft Duisburgs Zoo unter neuem Meerkatzen-Patriarchat seinen gebührenden Anteil an Nachwuchs für das weltweite Artenschutzprogramm beisteuern wird.
Die Zucht dieser hübschen Afrikaner ist dringender denn je; durch menschliche Nachstellungen sowie unaufhaltsame Zerstörung ihrer tropischen Lebensräume ist diese kontrastreich gezeichnete Tierart bereits an den Abgrund der völligen Ausrottung gerückt. Das seit einigen Jahren vom schottischen Edingburgh ausgeführte Zuchtbuch verzeichnet weniger als 100 Tiere weltweit in Zoologischen Gärten –
Schutz und Hilfe zum Überleben tun also dringend Not.

Gelsenkirchen, 3. November 2003
Streichelzoo kurzzeitig geschlossen
Nun haben die Umbauarbeiten zur ZOOM Erlebniswelt auch das Areal rund um die Streichelanlage erreicht. Ziegen und Schafe müssen deshalb kurz zeitig auf die heiß begehrten Streicheleinheiten der Ruhr Zoo-Besucher verzichten. Die Kanalbau-arbeiten sind der Grund. Sie versperren Ruhr Zoo-Besuchern derzeit den Weg zu den knuddeligen Kleintieren. Doch nicht lange! In spätestens einer Woche sind die Wege zur Streichelanlage wieder frei. Dann gibt´s für Ziegen und Schafe endlich wieder was hinter die Ohren!

Gelsenkirchen, 30. Oktober 2003
Nachwuchs bei den Pavianen
Der Pavianclan im Ruhr Zoo freut sich über Nachwuchs, denn am 27. Oktober hat hier ein Paviankind das Licht der Welt erblickt. Nach der unkomplizierten Geburt ist der Kleine – das Geschlecht ist noch unbekannt – wohl auf und wird stolz von seiner Familie im Paviangehege präsentiert. Zur Zeit trinkt das kleine Tier noch Muttermilch und klammert sich an den Bauch seiner Mutter, die es umherträgt. Aber bereits in wenigen Wochen wird das Jungtier, dass zur Zeit noch ganz hellbraunes Fell hat, normale Nahrung fressen und eigenständig das Gehege unsicher machen. Die Paviane mit ihrem charakteristischen roten Hinterteil gehören zu den größten Tierpopulationen im Ruhr Zoo.



ZGF, 6.11.
Vier Tage nach der verheerenden Flutwelle, die in Nordsumatra das Dorf Bukit Lawang fast völlig zerstört hat, sind die Verluste langsam zu übersehen. Die von der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) in den 70er Jahren aufgebaute Auswilderungsstation für Orang Utans blieb glücklicherweise weitgehend intakt, die Orang Utans sind wohlauf. Die Schweizer Organisation PanEco, Partner der ZGF im Orang Utan Schutz, ruft nun zu Spenden für die von der Flut betroffenen Menschen und zum Wiederaufbau n Bukit Lawang auf.

WWF, 4.11.03
Abholzung begünstigte Flutkatastrophe
WWF bestürzt angesichts der Zerstörung im Gunung Leuser Nationalpark.
Der WWF hat mit Bestürzung auf die Nachrichten von der indonesischen Insel Sumatra reagiert, wo gestern durch eine Springflut mindestens 67 Menschen ums Leben kamen. Ein weiteres Opfer der Wassermassen wurde die Bohorok-Station zur Auswilderung von Orang Utans, die 1973 vom WWF und von der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt gegründet wurde. Martin Geiger, Tropenwaldexperte des WWF: „Der Verlust der Station in Bukit Lawang ist ein schwerer Rückschlag im Kampf um die Rettung der vom Aussterben bedrohten Menschenaffen. Die Station bemühte sich um die Auswilderung von Orang Utans, die unter unwürdigen Bedingungen als Heimtiere gehalten und deshalb von den Behörden konfisziert wurden.“
Martin Geiger: "Die Woge der Zerstörung macht auch vor Nationalparken wie Gunung Leuser nicht halt. Zu den größten Problemen zählen der illegale Holzeinschlag, Straßenbau und die Umwandlung des Regenwalds in Agrarflächen." Die Waldzerstörung führe verstärkt zu Erosion, so dass der Wald seine Funktion als Wasserspeicher nicht mehr ausreichend wahrnehmen könne. Das habe die gestrige Flutkatastrophe am Bohorok-Fluss begünstigt.
Für viele Touristen war die Beobachtung der Menschenaffen in Bukit Lawang fester Bestandteil einer Reise nach Sumatra. WWF-Experte Geiger: „Auge in Auge konnte der Besucher mit den Orang Utans zu Mittag essen und dabei einmalige Urlaubsfotos schießen. Die Menschen im und um den Nationalpark verdienten dank der Touristen Geld mit der noch vorhandenen Natur. Die Station in Bukit Lawang leistete einen wichtigen Beitrag zur Rettung der Menschenaffen.“ Der WWF hofft, dass die Arbeit in der Station so schnell wie möglich wieder aufgenommen werden kann.

ZGF, 3. November 2003
Tierart in Gefahr: Tollwut bedroht die seltenste Wolfsart der Welt: den Äthiopischen Wolf
Gerade einmal 500 Individuen gibt es vom Äthiopischen Wolf. In den vergangenen Wochen sind 25 Tiere einer Tollwut-Epidemie zum Opfer gefallen. Internationale Wissenschaftler und Naturschützer sind daher in großer Sorge um die „seltenste Wolfsart“ der Erde. Mit Unterstützung aus Frankfurt versuchen äthiopische Naturschützer die Art zu retten.
Gerade einmal 500 der an unseren heimischen Fuchs erinnernden Wölfe gibt es. Extrem alarmiert sind Wissenschaftler und Naturschützer daher seit Anfang Oktober, als mehrere tote Wölfe im Bale Nationalpark in Südost-Äthiopien gefunden wurden. Seit Kurzem besteht nun Gewissheit: Das Tollwut Virus grassiert unter den Äthiopischen Wölfen. 25 tote Wölfe sind seit September im Web Valley, dem Kerngebiet der Wölfe in den Bale Mountains gefunden worden – fünf davon allein in der letzten Woche.
Mit Frankfurter Finanzhilfe werden u.a. Impfkampagnen an den Haushunden der um die Wolfsgebiete gelegenen Dörfer durchführt. Rund 80 Prozent der domestizierten Hunde sind mittlerweile geimpft und übertragen bei Kontakt somit keine Krankheiten mehr an ihre wilden Verwandten. Mit ZGF Unterstützung konnte auch eine Machbarkeitsstudie für eine Tollwut-Impfung an den Wölfen selbst durchgeführt werden. Bisher ist von Seiten der Äthiopischen Behörden jedoch noch keine Entscheidung gefallen, ob aktuell eine Impfung der Wölfe selbst vorgenommen werden soll, da solche Kampagnen nicht nur schwierig in der Durchführung sind, sondern auch mit erheblichen Risiken für die Wildtiere verbunden sein können.
Bereits Anfang der 90er Jahre hatte eine Tollwut-Epidemie fast zwei Drittel der Wolfspopulation in den Bale Mountains dahingerafft. „Wir befürchten, dass es diesmal ähnlich dramatisch werden könnte,“ sagt Laurenson. Wenn der Bestand unter eine kritische Größe zusammenschmilzt, schafft es die Art dann kaum noch, sich ohne massive Hilfe von außen zu erholen. Das Ethiopian Wolf Conservation Programme EWCP hat seinen Sitz in den Bale Mountains im Süden des Landes und arbeitet dort unter Zustimmung der äthiopischen Behörden und in Zusammenarbeit mit internationalen Wissenschaftlern.


WWF, 03.11.2003:
Ein Jahr nach der Prestige-Havarie: Chronische Ölpest im Atlantik
WWF kritisiert mangelnde Lernbereitschaft bei spanischer Regierung
Der Untergang des Tankers Prestige vor der nordspanischen Küsten im November 2002 verursachte die bisher schwerste Ölpest in Europa. Nach Einschätzung des WWF hatte lediglich die Havarie der Exxon Valdéz 1989 vor der Küste Alaskas ein ähnlich katastrophales Ausmaß. Ein Jahr nach dem Unfall wird immer deutlicher, dass die endgültigen Kosten bei etwa fünf Milliarden Euro liegen dürften. Und die Ölpest dauert an. „Immer noch treiben mehr als 5.000 Tonnen Schweröl im Wasser. Klumpen davon stranden täglich an der kantabrischen Küste“, berichtet Raúl García, Meeresreferent beim WWF Spanien. Die Regierung beschränke sich auf die optische Säuberung der Strände. Das beruhige zwar die Leute, dem Meer helfe es wenig. Der WWF kritisiert vor allem die Geheimniskrämerei. Die Fischer wurden zwar relativ großzügig entschädigt, doch es ist völlig unklar, wie sich die Havarie langfristig auswirkt. Bis die Folgen des Unfalls überwunden sind, wird noch mindestens ein Jahrzehnt vergehen. Damit sich die Natur erholen kann, müssen die richtigen Schlüsse aus dem Unfall gezogen werden. Nach Einschätzung des WWF bleibt hier noch einiges zu tun. „Viele Maßnahmen waren vor allem kosmetischer Natur. Eine Menge Öl hat sich inzwischen auf dem Meeresboden abgelagert. Diese verborgenen Ölteppiche gilt es zu identifizieren und genau zu beobachten. Nur so lässt sich der künftige Schäden begrenzen“, betont Raúl García.

WWF, 03.11.03
BP setzt Weltbank unter Druck
Nach Erkenntnissen des WWF verdichten sich die Anzeichen dafür, dass die Internationale Finanzkorporation (IFC), ein Arm der Weltbank, dem Druck kommerzieller Interessen nicht standhält und beim morgigen Vorstandstreffen grünes Licht für die Finanzierung der umstrittenen BTC-Pipeline geben wird. Diese Pipeline wird unter Federführung des Ölkonzerns BP durch den Kaukasus gebaut und soll ab 2005 Erdöl von Baku in Aserbaidschan über Tiflis in Georgien nach Ceyhan an der türkischen Mittelmeerküste transportieren. Der WWF ruft die Verantwortlichen bei IFC und Weltbank dazu auf, die Finanzierung dieses verheerenden Projekts abzulehnen, weil es deutlich gegen ihre eigenen ökologischen und sozialen Standards verstößt. WWF-Experte Frank Mörschel: „Die Trasse führt auf 1760 Kilometern durch extrem Erdbeben gefährdetes Gebiet und zerschneidet wertvolle, international anerkannte Schutzgebiete. Wenn die Weltbank einmal so fahrlässig handelt, öffnet sie auch der Finanzierung anderer unverantwortlicher Projekte durch internationale Kreditanstalten Tür und Tor.“

WWF, 06.11.03
WWF verurteilt Finanzierung der BTC-Pipeline und kritisiert Bruch der Umweltstandards
Mit ihrer Entscheidung zu Gunsten der umstrittenen BTC-Pipeline hat die Internationale Finanzkorporation (IFC) nach Ansicht des WWF ihre eigenen Umweltstandards ad absurdum geführt und sich dem Druck aus Wirtschaft und Politik gebeugt. Der Vorstand des Weltbank-Ablegers hatte am Dienstag grünes Licht für eine finanzielle Unterstützung der 3,6 Milliarden US-Dollar teuren Pipeline gegeben. Der WWF kritisiert, dass IFC und Weltbank ihre eigenen ökologischen und sozialen Standards bei der Zustimmung für das kontroverse Mammutprojekt ignorierten. Festgelegte Projektentwicklungs-, Konsultations- und Entscheidungsfindungsprozesse entsprachen nicht den gültigen Standards. Der WWF konnte zudem schwere Mängel in der Durchführung des Projekts feststellen.

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Natur- und Artenschutz

Bild.de - 04. Nov. 2003
Paradies der Affen
Eine plötzliche Springflut hat mit einer Killer-Welle das beliebte Auswilderungszentrum für die Menschenaffen auf Sumatra überrollt. Viele Affen und mindestens 83 Menschen riss die braune Schlammflut in den Tod, darunter auch zwei deutsche Frauen. Unter den Opfern sind viele Touristen. Trekking- und Rafting-Urlauber – und viele Freunde der Menschenaffen! Die Touristenstadt Bohorok auf der Insel Sumatra ist seit Gründung des Orang-Utan-Centers der Tierschutzorganisation „WWF“ und der Frankfurter Zoo-Vereinigung ein beliebtes Ausflugsziel. Seit 1973 werden hier gefangene Affen für die freie Wildbahn wieder „fit gemacht“ und ausgewildert. Distrikt-Verwaltungschef Syamsul Arifin: „In dem Nationalpark wurden 40 000 Hektar Wald illegal abgeholzt. Die tropischen Regengüsse hatten freie Bahn.

Conservationists attempt to save legendary Vietnamese turtle
There once was a magic golden turtle that lived in Hanoi's most enchanted lake. The creature was so powerful it snatched a divine sword from a warrior king and returned it to the gods of the depths nearly six centuries ago.
http://www.enn.com/news/2003-11-04/s_10066.asp

Japanese pond turtle is endangered by nonnative species, survey finds
The Japanese pond turtle, once a common inhabitant of Japan's streams, rivers, and canals, is disappearing fast and may even be on the verge of extinction, according to a study by a conservation group.
http://www.enn.com/news/2003-11-05/s_10105.asp

Dead Sea imperiled by evaporation
The Dead Sea is dying, and only a major engineering effort can save it, Israel's Minister of the Environment said Monday.
http://www.enn.com/news/2003-11-04/s_10060.asp

Alaska Game board authorizes aerial wolf shooting
Alaska hunters will be allowed to shoot wolves from aircraft for the first time since 1972 under a plan approved this week by the state Board of Game.
http://www.enn.com/news/2003-11-06/s_10148.asp

Wildlife experts scramble to save threatened species after California wildfires
Wildlife experts are beginning extraordinary efforts to protect animal species whose habitats were charred by wildfires and now face the risk of imminent flooding.
http://www.enn.com/news/2003-11-06/s_10161.asp


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Weitere Infos

Schüling Buchkurier informiert:
Am 22. November findet in Dortmund die nächste Auktion von Zoo-Literatur statt.
Darunter der Nachlaß des tödlich verunglückten Leipziger Primatenpflegers Fritz Gesell. Hier handelt es sich um ausgesuchte Zooführer, Bücher und insbesondere interessante, primatologische Literatur, die sonst nicht verfügbar ist. Der Erlös dieses Teils geht als Spende zum Primatencenter nach Cuc Phuong, Vietnam (via ZGAP). Wie immer müssen Sie keineswegs persönlich anwesend sein, um mitzusteigern.
Sie können schriftlich, telefonisch, per e-mail oder Fax Ihre Gebote abgeben.
Rückfragen und weitere Informationen unter schueling@tiergarten.com und 0251 / 31 15 23
Den Katalog können Sie auch als pdf Datei herunterladen unter: www.tiergarten.com




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Hallo ZooLex-Fans,
NEUE GEHEGEPRÄSENTATION
Die Anlage für Robben und Pinguine (Seal and Penguin Coast) im Zoo von
Bristol ist ein schönes Beispiel dafür, wie man wenig Platz gut nützen
kann. Auf nur rund 1500 Quadratmetern Grundfläche gehen die Besucher auf
einem 260 Meter langen Weg auf zwei Ebenen. Die Anlage ist auch ein
Beispiel dafür wie Lebensraumsimulation in einem historischen Zoo wie
dem von Bristol gelingen kann. Die Besucher tauchen in eine
Küstenlandschaft ein und erleben Robben und Pinguine auch unter Wasser.
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=569
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ZOOLEX PUBLIKUM
Würden Sie auch gerne wissen, wo ZooLex-Leser und -Leserinnen arbeiten?
Bitten nehmen Sie an unserer Umfrage teil:
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/poll.py?poll=regionalzooassoc
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ZOOLEX-FORMULAR IN RUSSISCH, SPANISCH UND FRANZÖSISCH
Wir danken Alla Nikitina, Zoo Information Center im Kiew Zoo in der
Ukraine, Ivan Lozano Ortega, Wildbiologe und Zooberater in Columbien,
und Eric Plouzeau, Direktor im Zoo von Lyon in Frankreich für die
Übersetzung des ZooLex-Formulars (Template), das wir nun in Russisch,
Spanisch und Französisch anbieten können.
Das ZooLex-Formular kann jeder benützen, um ein bestehendes Tiergehege
zu in allen Aspekten beschreiben. Einreichungen für die ZooLex Gallery
werden meist mit dem ZooLex-Formular gemacht. Wir wissen auch, dass
Zoopädagogen das Formular im Unterricht über Gehegegestaltung verwenden.
Das ZooLex-Formuar ist in den Formaten pdf und MS-Word.doc verfügbar:
http://www.zoolex.org/friends.html
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ZOOLEX NEWSLETTER IN FRANZÖSISCH
Bitte senden sie folgende Nachricht an Personen mit französischer
Muttersprache weiter, die daran interessiert sein könnten, ZooLex
Newsletter zu bekommen:
TRADUCTION FRANCAISE
Nous avons le plaisir d'offrir un nouveau service pour tous ceux qui
sont intéressés de profiter des lettres e-mail de ZooLex en français.
Nos lettres e-mail seront traduites par M. Béat von Tscharner de
TERRAPLAN, notre correspondent en France. Si vous désirez reçevoir les
lettres e-mail de ZooLex à l'avenir, veuillez contacter M. Béat von
Tscharner directement à beat@terra-plan.com ou zoolex@zoolex.org .
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NEUE ZUZZLES
Wir bereiten neue Zoo-Puzzles für Weihnachten vor und würden uns freuen,
wenn Sie uns ein oder mehrere interessante Fotos für die folgenden
Zuzzle-Kategorien zur Verfügung stellen:
* Nette Tierbilder
für unsere "ZUZZLES for all who know animals".
*Bilder von typischen Gehegen oder Gehegestrukturen
für unsere "ZUZZLES for zoo freaks".
Wir werden Ihre Fotos für die ZooLex ZUZZLES aufbereiten und den Urheber
nennen, um seine Rechte zu wahren. Bitte senden Sie Fotos im jpg-Format
an zoolex@zoolex.org . Beispiele für ZUZZLES finden Sie hier:
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/phqmain.py
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Ausstellungen

Senckenbergmuseum Frankfurt:
Wiedereröffnung nach Totalumbau
November 2003

BREMEN Übersee-Museum:
BIOKOMMUNIKATION
Jan 2004 bis Aug 2004
http://www.uebersee-museum.de/

SCHWANDORF Stadtmuseum
EULE UND MENSCH
bis 11.1.2004
http://www.schwandorf.de/kultur/kulmus.htm


MAGDEBURG Museum für Naturkunde

Tiere und Pflanzen des Jahres 2003
bis 31.12.2003

MÜNCHEN Botanischer Garten Nymphenburg:
Epiphyten - Pflanzen, die auf Pflanzen wohnen
bis 16.11.2003
LEIPZIG Naturkundemuseum

Faszinierende Welt der Spinnen - Lebendschau
bis 16.11.2003
http://leipzig.de/naturkundemuseum

BAD WURZACH Naturschutzzentrum:
VON MENSCHEN UND BIBERN
bis 25.1.2004
http://www.naturschutzzentren-bw.de/badwurzach/

BREMEN Übersee-Museum:
BIOKOMMUNIKATION
bis Jan 2004
http://www.uebersee-museum.de/

LÜNEBURG Ostpreußisches Landesmuseum:
Der Völkerkundler, Zoologe und Museumsgründer Hugo Schauinsland (1857 - 1937)
bis 4.1.2004
http://www.ostpreussisches-landesmuseum.de

BIEL-BIENNE Schweizerisches Landesmuseum
Über den Ursprung unserer Haustiere
(mit Pro Specie Rara)
bis März 2004
http://webmuseen.de/Ausstell_23731.html

WIEN Naturhistorisches Museum
INMITTEN PARASITEN. ES BETRIFFT UNS ALLE.
bis 11.1.2004
http://www.nhm-wien.ac.at/nhm/

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TV-Tipps

tv.nrw: Jeden Samstag ca. 18:15 Uhr "Ein Platz für Tiere" mit Bernhard Grzimek aus den 70er und 80er Jahren; teilweise mit Zoo-Berichten.

Do., 06.11.2003, 22:40-23:35 VOX, SPIEGEL TV Extra: Dickhäuter in anderen Umständen - Protokoll einer Elefantengeburt NEU

Fr., 07.11.2003, 09:30-09:45 B-alpha, Zoo & Co, Überleben in Eis und Schnee - Eisbären
Fr., 07.11.2003, 15:55-16:00 ORB, Tiere, die es einmal gab: Das Mond-Nagel-Känguruh
Fr., 07.11.2003, 16:15-17:00 ZDF, Wunderbare Welt, Moa - das Rätsel der Riesenvögel
Fr., 07.11.2003, 20:15-21:00 3sat, Der Buschdämon, Die geheimnisvolle Welt der Manguste in Spanien
Fr., 07.11.2003, 21:20-22:10 ORF2, Konrad Lorenz- Von Graugänsen und Menschen
Sa., 08.11.2003, 09:10-11:00 VOX, Süddeutsche TV: Ohne Netz und doppelten Boden - Die abenteuerlichen Geschichten einer Zirkus-Dynastie NEU
Sa., 08.11.2003, 10:30-11:00 B-alpha, Welt der Tiere, Die Riesenotter vom Rio Manu
Sa., 08.11.2003, 17:05-17:45 ORF2, Bedrohte Tierarten Niederösterreichs - Trockenräume - Hohlwege NEU
Sa., 08.11.2003, 17:55-18:30 VOX, tierzeit: Transsilvanien und zurück - Wölfe im Anmarsch

Sa., 08.11.2003, 18:00-18:15 MDR, Tier-Exoten: Der Löwenbändiger von Aderstedt
Sa., 08.11.2003, 20:45-21:35 ARTE, Expeditionen in den dunklen Kontinent (2/3), Leo der Afrikaner - Auf den Spuren von Leo Frobenius durch das südliche Afrika NEU

So., 09.11.2003, 17:15-17:30 3sat, Elefant, Tiger & Co. 2. Rendezvous im Tigerkäfig
Mo., 10.11.2003, 12:30-13:15 SWR,Abenteuer Zoo, Im Dschungel der Bronx, Paradiesvögel, Nasenaffen und Alligatoren
Mo., 10.11.2003, 13:45-14:00 MDR, Elefant, Tiger & Co., Zoogeschichten (31)
Mo., 10.11.2003, 14:30-15:00 WDR, Fabeltiere, 10. Die Entenratte von Australien - Schnabeltier

Mo., 10.11.2003, 22:05-23:00 VOX, Süddeutsche TV: Wie das Nashorn Liebe macht - Ein Jahr im Kölner Zoo, Vierteilige Dokumentation, Teil 2 NEU
Di., 11.11.2003, 12:30-13:15 SWR, Abenteuer Zoo, Aussies in Melbourne, Wombats, Koalas und Schnabeltiere Wh
Di., 11.11.2003, 20:15-21:05 ORF2, Universum, Shir Khans Rückkehr NEU
Di., 11.11.2003, 22:05-22:35 ORB, Elefant, Tiger & Co., 1. Der Python auf dem OP-Tisch
Mi., 12.11.2003, 12:30-13:15 SWR,Abenteuer Zoo: Beziehungskisten in Rheine Wh
Mi., 12.11.2003, 14:15-15:00 ZDF, Wunderbare Welt, Im Zoo mit Whoopi Goldberg NEU
Mi., 12.11.2003, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Im Schwäbischen Donaumoos, Hoffnung für das Moor

Mi., 12.11.2003, 20:15-21:15 3sat, NetzNatur: Miese Mäuse NEU
Mi., 12.11.2003, 20:45-21:00 MDR, Elefant, Tiger & Co., Zoogeschichten (32)
Mi., 12.11.2003, 21:00-21:45 MDR, Europas wilder Osten, Der Nationalpark Kiskunság in Ungarn
Do., 13.11.2003, 06:45-07:15 SWR, Als wären sie nicht von dieser Welt, Der unmögliche Lebenswandel der Schleimpilze
Do., 13.11.2003, 12:30-13:15 SWR, Abenteuer Zoo, Arche Noah im Kanal, Fingertiere, Boas und Krallenaffen auf Jersey Wh
Do., 13.11.2003, 16:00-16:30 3sat, Zoos der Welt, Unverfrorene Gesellen (Polarium München)

Do., 13.11.2003, 20:00-21:00 SF1, Netz Natur, Of Moose and Men NEU
Fr., 14.11.2003, 08:45-09:30 WDR, Hyazintharas - Brasiliens blaue Papageien
Fr., 14.11.2003, 12:30-13:15 SWR, Abenteuer Zoo, Fernost in Rotterdam, Babirussas, Fledermäuse und Komodo-Waran Wh
Fr., 14.11.2003, 15:35-16:00 HR, Das lustige Treiben der Little Corellas, Von Ernst Arendt und Hans Schweiger
Fr., 14.11.2003, 20:15-20:55 3sat, Geister vom steinernen Wald - Lemuren auf Madagaskar



ausführlichere Vier-Wochen-Vorschau bei der Zoo-AG:
http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm

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