 | Zoopresseschau Zoo-AGBielefeld http://www.zoo-ag.de | | . | | Ausgabe 185 vom 2. November 2003 | | Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse | zusammengestellt von DirkPetzold und Dr. Martina Raffel zusätzliche Recherchen: Reinhard Hellwig Pressemitteilungen: Kirstin Adrian |  | ISSN1619-6643 | | | Liebe Leser, wenn etwas schief geht, dann gleich richtig. Erst wurde die Zoopresseschau von letzter Woche vom Newslettersystem bei Domeus nicht ausgeliefert, was ich vor der Abreise zum Zoo-Workshop in Erlangen nicht mehr bemerkte. Offenbar haben aber die meisten von Ihnen die Online-Version auf der Website gelesen, wie die Zugriffsraten zeigen. Dennoch habe ich die letzte Ausgabe nun nochmals geschickt. Und dann häuften sich technische Probleme auch bei unseren "Zuarbeitern", während ich den Rest der Woche noch beim (äußerst erfolgreichen) Zoolex-Masterplan-Workshop im Zoo Augsburg verbrachte. So daß ich nun die letzten zwei Tage mit dem Ordnen von Dateien und Meldungen verbracht habe. Hier also das Ergebnis: Eine Sonntagsausgabe. Besonders perfide Viren überschwemmen im Moment das Netz. Ärgerliche Mails wie "Ich bekomme ständig von Ihnen Spam Mails mit einem Virus im Gepäck. Lesen Sie sich dafür das beiliegende Dokument durch", manchmal noch mit sinnlosem Techno-Gebabbel garniert. Es handelt sich dabei selbst um Viren-Mails. Der Absender ist gefälscht, im angeblichen Tool oder Dokument ist der Virus drin. Nicht verunsichern lassen, nicht zu antworten versuchen, und schon gar nicht das Attachment öffnen. Einfach löschen! | | Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | | Zoos und Tierparks | Berliner Zeitung - 31. Okt. 2003 Ein Platz für Dathe Jetzt ist alles nur noch eine Frage der Zeit: In drei Wochen könnte zumindest formell eine jahrelange Diskussion beendet sein. Am 19. November wollen die Lichtenberger Bezirksverordneten auf Vorschlag des Kulturausschusses einen Antrag beschließen, wonach ein Platz sowie eine Promenade nach Heinrich Dathe (1910-1991) benannt werden. Spätestens im Jahr 2005 - dem 95. Geburtstag des Tierpark-Direktors und 50. Gründungstag des Tierparks - sollen die Straßenschilder enthüllt werden. Der bislang namenlose Platz vor dem Einkaufszentrum in der Otto-Schmirgal-Straße soll Dathes Namen tragen, die hinter dem Tierparkcenter beginnende Promenade ebenfalls. Außerdem soll Dathes letzte Ruhestätte auf dem Friedhof in der Robert-Siewert-Straße ein Ehrengrab werden. "Dathe war in der DDR eine Berühmtheit", sagt der CDU-Fraktionsvorsitzende Thomas Ziolko. Eine Benennung war längst überfällig. Die Familie von Heinrich Dathe sieht in der seit Jahren andauernden Debatte um die Straßenbenennung einen demokratischen Prozess. "Wir sind ja froh darüber, dass man an unseren Vater denkt und ihn ehrt", sagt Dathes Sohn Falk. Der Biologe arbeitet wie schon sein Vater im Tierpark - als Kurator für Amphibien und Reptilien. Dresdner Neueste Nachrichten - 28. Okt. 2003 Reich für den König der Tiere nicht auf der Höhe der Zeit Vorsichtig ausgedrückt hinterlassen die 18 Raubtiere im gleichnamigen Tierhaus des Dresdner Zoos einen markanten Geruch. Wolfgang Ludwig, der Zoologische Leiter, rechnet das nicht unbedingt zu den Nachteilen des in den Fünfzigern und Sechzigern wieder aufgebauten Raubtierhauses: "Hinter einer sterilen Glasfront könnten die Besucher die Tiere nicht mehr mit allen Sinnen wahrnehmen, sie weder riechen noch hören", gibt er zu bedenken. Grundsätzlich aber hält Ludwig den alten Bau mit seinem Besuchergang in der Mitte und den Käfigen auf beiden Seiten für nicht mehr zeitgemäß. Heutzutage präsentieren Zoos ihre Raubtiere in mehreren kleinen Tierhäusern, so dass sie sich nicht gegenseitig die Schau stehlen können. Denkbar sei aber auch, das jetzige Gebäude so umzubauen, dass verwinkelte Wege an mit Naturmaterialien ausgestatteten Landschaftsgehegen vorbeiführen, so Ludwig. Ob und wann die Raubtiere eine modernere Unterkunft bekommen, hängt vom neuen Zoo-Konzept ab, das Zoo-Geschäftsführer Karl-Heinz Ukena im Sommer kommenden Jahres vorstellen will. Ansonsten hat der Zoo seine Raubtiere im Vergleich zu Anfang der 90er Jahre auf etwa die Hälfte zusammenschrumpfen lassen. Malaienbär, Gorilla, Tiger, Ozelot, Nebelparder, Bengal- und Goldkatze gibt es heute nicht mehr in Dresden. Dafür haben die verbliebenen Tiere mehr Platz zur Verfügung. Und soviel steht schon fest: Im neuen Zoo-Konzept werden ein zweiter Schneeleopard und Tiger vorkommen. Zu wünschen übrig lässt der Zustand des Dachs, und auch die Belüftung im Haus ist nicht optimal. Ein Gutachten soll zudem Aufschluss über die Haltbarkeit des Gebäudes geben. Sächsische Zeitung - 25. Okt. 2003 Die Familie schrumpft Der Zittauer Stadtrat hat am Donnerstagabend erwartungsgemäß die Preise im Tierpark ab dem 1. Januar 2004 erhöht. Im Vergleich mit Tierparks in der Region fällt auf: Die Großfamilien haben künftig in Zittau einen klaren Nachteil. Es ist der einzige Wermutstropfen bei einer alles in allem maßvollen Erhöhung der Tarife, die Oberbürgermeister Arnd Voigt als "notwendig und überfällig" bezeichnete. Bei 50- bis 60.000 Besuchern im Jahr rechnet der Tierpark mit Mehreinnahmen in Höhe von 17.000 Euro. Nachdem die Schließung zum 1. Januar 2005 vom Tisch ist, stricken die Verantwortlichen an einer gemeinnützigen GmbH, die im Laufe des Jahres 2004 gegründet werden und in der Zukunft den Tierpark betreiben soll. Kleine Zeitung - 29. Okt. 2003 Tierparks gehen teilweise in den "Winterschlaf" Die warme Jahreszeit ist endgültig vorüber, Zeit für eine Bilanz der steirischen Tierparks Elfenberg Mautern und Herberstein. Vollauf zufrieden ist man beim Elfenberg mit den Besucherzahlen: 80.000 waren einkalkuliert, bis zum Saisonschluss am Nationalfeiertag sind über 118.000 gekommen, so Nicole Pfingstner von der Park-Verwaltung. Der Löwenanteil davon kommt aus der Steiermark, doch würden auch viele auf der A 9-Pyhrnautobahn durchreisende Deutsche vom Entspannungsangebot Gebrauch machen. Größere Investitionen im Tierpark Herberstein stehen neben dem schon in Bau befindlichen und im Mai fertig zu stellenden Gironcoli-Museum nicht an. Die beiden aus Nordäthiopien stammenden Geladamännchen Jimmy und Jonny hören ab sofort auf das Kommando von gleich drei Damen aus dem deutschen Tierpark Reine. Während man mit 220.000 Besuchern im Jahr 2002 eine gute Zahl markierte, ist der Andrang in Herberstein heuer etwas geringer. Bisher wurden 150.000 Tickets verkauft - wohl wegen der großen Hitze und der wirtschaftlichen Lage seien die Massen ausgeblieben. Das hofft man allerdings mit dem Winterprogramm noch aufzuholen. Besonders bei Schneelage seien die "abenteuerlichen Vollmondführungen" reizvoll, da man die nachtaktiven Tiere wie Wölfe oder Luchs "mit allen Sinnen" erleben könne. Ostsee Zeitung - 30. Okt. 2003 Wismarer Tierpark schließt werktags Am Sonntag von 14 bis 17 Uhr veranstaltet der Wismarer Tierpark im Köppernitztal sein Saisonabschlussfest. Dann macht er erstmals in der Geschichte dieser Einrichtung werktags in der Winterzeit dicht. Das hat die Mitgliederversammlung des Vereins beschlossen. Nur an den Wochenenden, in den Schulferien und an Feiertagen wird das Kassenhäuschen besetzt sein, um den Besuchern wie gewohnt Zugang zu gewähren. Das bedeutet natürlich nicht, dass unsere Mitarbeiter sich nicht nach wie vor um die Tiere kümmern und nicht für die Besucher da wären, räumt Direktor Michael Werner ein. Eine sehr unerfreuliche Tatsache veranlasste den Verein zu dieser Maßnahme: zunehmender Vandalismus. Irgendwie müssen wir uns dagegen schützen. Immerhin kostet es uns etwa 5000 Euro jährlich, mutwillige Zerstörungen reparieren zu lassen, rechnet Michael Werner vor. Lübecker Nachrichten - 31. Okt. 2003 NDR: Walrossdame Antje wird doch präpariert Die im Juli im Hamburger Tierpark Hagenbeck gestorbene Walrossdame Antje kann nun doch mit ihrer eigenen Haut präpariert worden. Das sagte der Chefpräparator des Zoologischen Museums, Klaus Zwonarz, am Donnerstag dem Radiosender NDR. Zwar hätten sich Teile der Hautstruktur und der Haare von der Hautschicht gelöst, der Schaden sei aber nicht irreparabel. Vor einer Woche hatte es noch geheißen, statt einer Präparation könne nur noch ein Plastilin-Model des 27 Jahre alten Tieres gefertigt werden. Berliner Zeitung - 24. Okt. 2003 Neuer Wegweiser durch den Tierpark Der Tierpark Friedrichsfelde hat einen neuen Wegweiser veröffentlicht. Das Heft kostet drei Euro und informiert auf 138 Seiten über die Anlagen und den Tierbestand, bereichert werden die Informationen von mehr als 170 Fotos. Tierpark-Direktor und Autor Bernhard Blaszkiewitz geht auch auf die erst im vergangenen Jahr eröffnete Anlage für asiatische Gebirgstiere sowie auf die Elefantenhaltung und -zucht ein. Der Wegweiser ist an den Kassen des Tierparks erhältlich. Ostsee Zeitung - 01. Nov. 2003 Zoos müssen Millionen investieren Die Zoos in Mecklenburg-Vorpommern müssen wegen der EU-Zoo-Richtlinie voraussichtlich eine dreistellige Millionensumme investieren. Das sagte Umweltminister Wolfgang Methling (PDS) in Burg Stargard "Die Anforderungen werden für alle Tierparks höher", sagte der Minister. Die EU-Richtlinie gilt seit 1999, wird aber in Mecklenburg-Vorpommern erst 2004 umgesetzt in Form eines Zoo-Gesetzes. Planung und Bau Bocholter Borkener Volksblatt - 24. Okt. 2003 270000 Gäste im Hippomaxx Das Westfälische Pferdemuseum "Hippomaxx" im Allwetterzoo Münster sitzt ein Jahr nach der Eröffnung fest im Sattel. Der Erfolg im Pferdeland Westfalen übertrifft nach Museumsangaben alle Erwartungen. Rund 270.000 Menschen - und damit zwischen 30 und 50 Prozent der täglichen Zoobesucher - sind seit Oktober 2002 in der Ausstellung gewesen, sagte Museumsdirektorin Sybill Ebers gestern in Münster zur ersten Bilanz. "Der Zoo ist ungeheuer aufgewertet worden", urteilte Zoodirektor Jörg Adler. Die Schau dokumentiert die Natur- und Kulturgeschichte des Pferdes über 50 Millionen Jahre. Neben der Dauerausstellung rund um Ross und Reiter gibt es im Museum auch Medieninstallationen zur Biologie des Pferdes oder Dressurshows in der hauseigenen Arena zu sehen. Auf Reitsimulatoren können sich Nachwuchsreiter im Schritt, Trab und Galopp üben. Von Frühjahr 2005 an werde das Angebot durch einen Pferdepark im Zoo erweitert, kündigte Adler an. Dort sollen verschiedene Pferderassen hautnah zu bestaunen sein. Für Kinder gebe es Ponyreiten - "aber nicht täglich 400 Mal im Kreis, sondern eingebettet in die Natur", sagte der Zoochef. Das 1,5 Millionen Euro teure Pferdepark-Projekt sei "die lebende Ergänzung zum Museumsbetrieb", so Adler. Baubeginn soll bereits im November sein. Der Geschäftsführer des Museums-Fördervereins, Michael Stoffregen-Büllers, betonte: "Das ist einzigartig in Europa." Ostsee Zeitung - 24. Okt. 2003 Tigerpark kommt bei Besuchern tierisch gut an Die Hauptdarsteller des Tiger- und Erlebnisparks in Dassow hatten vorerst ihren letzten Auftritt. Die erste Saison ist beendet. In der Winterpause beginnt der Bau eines Tiger-Trainingshauses. Acht Masten bilden die Säulen für ein 500 Quadratmeter großes Gebäude, in dem die Raubkatzen in der kommenden Saison ihre Kunststücke vollbringen. "Dadurch sind wir witterungsunabhängig und können wesentlich mehr machen", begründet René Farell die Baumaßnahmen. Das neue, feststehende Tiger-Trainingsgebäude bietet mit 420 Sitzplätzen genauso vielen Zuschauern die Möglichkeit, die Übungen zu bestaunen wie das bisherige Zelt. Es ist jedoch insgesamt größer und bietet Platz für Gastronomie. Ab dem 9. April öffnet der Tiger- und Erlebnispark Dassow wieder seine Pforten. Nicht ganz fertig wird bis dahin die zweite bauliche Veränderung sein. Neben dem Parkplatz soll eine Oase für Dromedare entstehen. Berliner Morgenpost - 01. Nov. 2003 Tierpark: Neubau für Kleinkatzen Eine Anlage zur Zucht von Kleinkatzen wurde gestern im Tierpark Friedrichsfelde eröffnet. Ein neben dem Alfred-Brehm-Haus stehendes Gebäude konnte mit einer Spende von 45 000 Euro durch die Gemeinschaft der Förderer des Tierparks umgebaut und vergrößert werden. Als erste Mieter zogen ein Fischkater, zwei Oman-Falbkatzen, zwei Salzkatzen und sechs Zebramangusten ein. Im kommenden Jahr folgen zwei Wüstenluchse, die zurzeit in Südafrika leben. Freie Presse (Chemnitz) - 29. Okt. 2003 Mit Spannung erwartet - Görlitzer Naturkundemuseum öffnet nach vierjähriger Umbaupause wieder für Besucher Das übergroße Schlüsselloch am Eingang des Görlitzer Naturkundemuseums weckt seit Monaten die Neugier von Passanten. Nach mehr als vier Jahren ist die Spannung groß, was sich hinter den frisch sanierten Mauern getan hat. Am 8. November dürfen Besucher das Museum am Marienplatz nun endlich wieder in Besitz nehmen. Wer das Haus betritt, steht zunächst einem Säbelzahntiger gegenüber. Im Treppenaufgang stößt der Besucher auf eine 5,70 Meter hohe Bodensäule. In 30-facher Vergrößerung gewährt sie Einblick in die «Unterwelt». Damit verweist das Museum mit dem Ausschnitt vom Leben unter der Oberfläche recht anschaulich auf seinen Forschungsschwerpunkt, die Bodenzoologie. Inhaltlich völlig geändert wurde die Darstellung tropischer Lebensräume. Eine ganze Etage ist der Oberlausitz gewidmet. Eine weitere neue Attraktion hat das Görlitzer Museum mit dem Vivarium im Keller zu bieten. Neun Aquarien und Terrarien stehen dort, damit die Besucher Tiere aus tropischen und einheimischen Lebensräumen beobachten können. Xylander rechnet fest damit, dass nach der Wiedereröffnung deutlich mehr Menschen das Haus besuchen. 22 000 bis 23 000 Gäste waren es jährlich vor der Schließung. 30 000 wünscht sich der Direktor künftig. Berliner Morgenpost - 23. Okt. 2003 Auf Tuchfühlung mit dem Walhai Gerade sechzig Zentimeter trennen die Besucher des "Ocean Expo Park" im japanischen Okinawa vom größten Fisch der Welt, dem Walhai. In dem jetzt neu eröffneten Riesen-Aquarium haben neben drei Walhaien auch noch fünf Manta-Rochen Platz. Beide gelten als Traum jeden Amateurtauchers - so nah wie in Okinawa kommen die wenigsten an die imposanten Tiere heran. Mit der 22,5 Meter breiten und 8,2 Meter hohen Panoramascheibe aus Plexiglas, die 7500 Tonnen Meerwasser von den Besucher zurückhält, ist den Japanern gleichzeitig ein Weltrekord gelungen. Vor wenigen Tagen wurde die Konstruktion deswegen in das Guinness-Buch der Rekorde aufgenommen. In einem weiteren Meerwassertank zeigt der 1976 auf dem Gelände der "Ocean-Expo" des Vorjahres eröffnete Nationalpark lebende Korallen und kleinere Meeresbewohner, um den Besuchern "ein Gefühl der lebenden See" zu vermitteln. Aktionen Norddeutsche Neueste Nachrichten - 24. Okt. 2003 Zoobesuch ist im Winter günstiger Ab 1. November gibt es im Rostocker Zoo neue Öffnungszeiten, einen Wintereintrittspreis und den telefonischen Bestellservice für die neuen Jahreskarten. Den Wintersparpreis bietet der Zoo seinen Besuchern vom 1. November bis zum 31. Dezember. Jede Eintrittskarte kostet dann einen Euro weniger. Erwachsene zahlen also 7 Euro, Kinder 3 und ermäßigt 6 Euro. Die Jahreskarten 2004 sind 16 Monate gültig - bis 31. März 2005 - und ihr Preis hat sich nicht verändert. Beim Umtausch der alten Jahreskarte gibt es zehn Prozent Rabatt und ebenfalls zehn Prozent Rabatt für die Zoonächte 2004 wie Klassik-Nacht im Juni und Zoo-Sommer-Nacht im August. Ostsee Zeitung - 27. Okt. 2003 Nachtschwärmer können den Zoo neu entdecken Wenn es im Rostocker Zoo still wird, beginnt eine spannende Zeit. Die Tiere lümmeln nach der Abendmahlzeit noch etwas herum, ehe sie schlafen gehen. Diese Phase können Gruppen bei Abendführungen erleben. Wenn Frauke Herger und Jörg Küchenmeister, mit einer großen Lampe bewaffnet, am Abend durch den Zoo führen, werden Geschichten gern gehört. Die Zoo-Mitarbeiter können sich ihren Gästen ungestört widmen, denn alle anderen Besucher sind bereits zu Hause. Für Betriebesfeiern, bestätigt Zoo-Mitarbeiter Frank Wendel, wird dieses Programm gern genutzt. Es ist eine prima Gelegenheit, sich zunächst nach dem Arbeitstag die Beine zu vertreten und danach gemütlich beisammen zu sitzen. Bis zu 80 Personen passen in die Elefanten-Lodge. Sächsische Zeitung - 28. Okt. 2003 Von wegen Nachtruhe Im Zoo Hoyerswerda gibt es einige Bewohner, die bei Einbruch der Dunkelheit erst richtig loslegen. Rund zwanzig Kinder und ihre Eltern haben sich davon am Sonnabend beim ersten Lichterfest im Zoo überzeugen können. Tierpflegerin Kerstin Vollratht: Wir haben vorher getestet, welche Tiere das Licht der Taschenlampen vertragen und welche nicht. Bei den tropischen Vögeln beispielsweise könnten wir das nicht machen. Der größte Teil der Tiere hatte sich bereits zur Ruhe gelegt. Dem nächtlichen Zoobummel tat das keinen Abbruch. Das Herumspuken mit der Taschenlampe war schon Abenteuer genug. Kerstin Vollrath: Bei Erfolg gibt es eine Fortsetzung. Thüringer Allgemeine - 24. Okt. 2003 Bei Schneeeule, Berberaffen und Karakas Die Schneeeule ist nur einer von rund 230 Vögeln, die im Erfurter Tierpark ihr Gefieder spreizen und sich den Besuchern präsentieren. Aber auch rund 130 Fische, fast 200 Kriechtiere und etwa 460 Säugetiere haben auf dem Roten Berg ihr Zuhause. Darunter sind Kängurus, verschiedene Affen, Trampeltiere, Giraffen, Dingos und viele, viele andere. Jetzt in den Herbstferien besteht wieder, wie schon seit Jahren, die Möglichkeit, einige von ihnen näher kennen zu lernen. Bei Führungen, die übrigens kostenlos sind, werden sie besucht und es wird über ihr Leben, ihre Besonderheiten, ihre Ansprüche geplaudert. Neues Deutschland - 31. Okt. 2003 Riesen und Zwerge im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde. Einmal im Monat ist der Eingang Bärenschaufenster Treffpunkt für die Themenführungen im Tierpark »Riesen und Zwerge« werden am 2. November, 10 Uhr, aufgesucht. Bei Riesen denkt man wohl sofort an Elefanten. Im 1989 eröffneten Dickhäuterhaus mit seinen 6000 Quadratmetern Grundfläche im Haus und den 11 000 Quadratmetern Fläche auf sechs Freianlagen wird der Besucher sofort fündig. Doch gleich nebenan, an der Westseite des Hauses, sind Klippschliefer zu entdecken. Diese nur kaninchengroßen Tiere gehören kurioserweise zur entfernten Verwandtschaft der Elefanten. Das 1963 eröffnete Alfred-Brehm-Haus dient vorrangig zur Haltung und Zucht von Großkatzen. Gleich im Eingangsbereich befinden sich aber auch Landschaftskäfige für Kleinkatzen: Für Bengal-Katzen aus Südostasien ebenso für südamerikanische Salzkatzen. Seit 1994 gibt es hier auch südasiatische Fischkatzen. »Wir haben bei uns im Dickhäuterhaus die kleinsten Affen der Welt, die südamerikanischen Zwergseidenäffchen«, sagt Kormann. Die größten Affen, die Gorillas, sind wiederum in Friedrichsfelde nicht anzutreffen. Allerdings Gibbons »auf einer der wohl schönsten Anlagen gleich am Schloss«, meint Dr. Kormann. Mitteldeutsche Zeitung - 27. Okt. 2003 Hexe führt kleine Gespenster durch den Tierpark Am Freitag war zum zweiten Male zum Halloween-Fest im Walbecker Tierpark geladen worden, und mehr als 200 Gespenster aller Altersklassen waren gekommen, um an dem Ereignis teil zu nehmen. Die Kleinsten klammerten sich an der Hand von Mutti oder Vati, ehe Hexe Cornelia Rohr, im realen Leben Chefin des Tierparks, mit einem schrillen Pfiff das Fest eröffnete. Mit dem Erfolg des Festes war die Tierpark-Chefin sehr zufrieden. "Damit wollen wir den Tierpark noch bekannter machen und seine Attraktivität erhöhen. Ich glaube, das ist uns gelungen", freute sie sich. Ostsee Zeitung - 27. Okt. 2003 Gefiederte Modenschau mit Krähen und Trommeln 21 Rassegeflügelzüchter zeigten am Wochenende 233 Enten, Tauben, Hühner und Zwerghühner in einer großen Ausstellung im Stralsunder Tierpark. Darmstädter Echo - 30. Okt. 2003 Wieviel bringt Adam auf die Waage? Lustige Szenen spielen sich zur Zeit vor dem Haus der Seychellen-Riesenschildkröten im Vivarium des Darmstädter Tierparks ab. Man hat den Besuchern eine Aufgabe gestellt: Gefragt wird, wieviel Kilo das schwerste Tier der Gruppe wiegt und wie schwer alle Exemplare zusammen sind. Trierischer Volksfreund - 27. Okt. 2003 Saurier auf dem Flugplatz Alligatoren, Warane, Riesenschlangen und Vogelspinnen lockten hunderte Besucher zur Reptilienschau in die Halle 300 auf dem Bitburger Flugplatz. Die Schau ist mit 200 Tieren die größte mobile Ausstellung ihrer Art in Deutschland. Die Veranstalter waren am Ende der beiden Ausstellungstage mit der Publikumsresonanz zufrieden. Nachwuchs Saarbrücker Zeitung - 25. Okt. 2003 Gefieder-Fehde um Nandu-Nachwuchs Hat sich Saarbrückens Zoodirektor Vaclav Ceska mit fremden Federn geschmückt? Gottfried Klein aus Limbach meint, dass der Saarbrücker Zoo-Chef die eigenen Zuchterfolge mit Nandus offensiv in der Öffentlichkeit vermarkte, aber verschweige, dass der private Züchter Klein dem Tiergarten ebenfalls solche Küken schenkte. Am 7. August hatte die Pressestelle der Stadt Saarbrücken über "Nachwuchs im Saarbrücker Zoo" berichtet. "Elf Nandu-Küken werden vom Nandu-Vater bemuttert", stand es da. "Auf der Nordanlage, unterhalb des Nordeingangs des Saarbrücker Zoos, sind nach über 26 Jahren Zuchtpause elf kleine Nandu-Küken zu bewundern." Gottfried Klein war sehr überrascht, als er die Nachricht vernahm. Denn er hatte dem Saarbrücker Zoo elf Nandu-Küken geschenkt. Einmal waren es drei, die schon etwas älter waren, und dann nochmals acht frisch geschlüpfte Küken. Wenige Tage später bekam Klein Post vom Zoodirektor. Absicht sei, das Zusammenlassen der Nandus im Rahmen eines Pressetermins "mit Ihnen gemeinsam vorzunehmen und bei dieser Gelegenheit die Schenkung der aus Ihrer Zucht stammenden acht Tiere hervorzuheben." Er bitte um Verständnis, dass er die Schenkung zu einem späteren Zeitpunkt verkünden wolle. Dann nämlich, wenn sicher sei, welche Tiere sich gut entwickeln und lebensfähig sind. Es sei für Herrn Klein nicht gut, wenn man über sein Geschenk groß berichte, und danach würden alle Tiere sterben. Dass er Eier und keine aus dem Brutkasten stammenden Küken erbeten habe, sei einfach zu erklären: "Vom Hahn ausgebrütete Tiere sind kräftiger und widerstandsfähiger." Saarbrücker Zeitung - 30. Okt. 2003 Kleiner Bulle mit staksigen Beinen Die Aufregung im Saarbrücker Zoo war groß, als bei der Giraffen-Kuh Carola, alias Corolla, am 14. Oktober die Wehen einsetzten. Erstmals war in der 70-jährigen Geschichte des Saarbrücker Zoos eine Giraffe geboren worden. Es ist ein kleiner Bulle, und er steht inzwischen recht sicher auf seinen staksigen Beinen. Gleich nach der Geburt wurde die Giraffenetage des Afrikahauses für Besucher geschlossen. Mutter und Jungtier sollten sich in aller Ruhe aneinander gewöhnen. "Inzwischen sind die beiden in ihrer Beziehung so gefestigt, dass wir den nur vermeintlich kleinen Kerl am Donnerstag, 30. Oktober, um 13 Uhr der Presse und auch den Zoobesuchern vorstellen können", sagt Sozialdezernentin Charlotte Britz. Für die Mitarbeiter des Zoos kam die Geburt übrigens völlig überraschend. Britz: "Denn unser dreijähriges Giraffenmännchen Astrahan, alias Yaris, ist noch nicht geschlechtsreif und kann demnach noch gar nicht Vater werden." Britz: "Corolla, die mit dem jetzigen Jungen ihre erste Geburt hinter sich gebracht hat, muss schon trächtig gewesen sein, als sie nach Saarbrücken kam." Berliner Morgenpost - 26. Okt. 2003 Kibaya, das Flaschen- und Sorgenkind Leben und Sterben - auch im Berliner Zoo liegt das manchmal dicht beieinander. Als die Tierpfleger am 31. August morgens einen Blick in die Giraffenställe warfen, war die Aufregung groß. Die neun Jahre alte Sabi hatte in der Nacht ein Kalb zur Welt gebracht. Mutter Sabi dagegen ging es gar nicht gut. Jede Hilfe kam zu spät, die Giraffe starb wenig später. Seitdem ist die kleine Kibaya ein Flaschen- und ein bisschen auch ein Sorgenkind. Die Tierpfleger rührten zwar sofort Milch für das Kalb an, aber das konnte damit zunächst nichts anfangen. Die warme Flüssigkeit musste ihm erst mehrfach ums Maul geschmiert werden, bis es endlich Geschmack daran fand. Seitdem bekommt Kibaya mehrmals am Tag die Flasche, bis zu sechs Liter Milch insgesamt. Die Arbeit teilen sich vier Tierpfleger, die zum Füttern auf einen Strohballen klettern. Zoo-Kurator Peter Rahn amüsiert: "Die sind eben alle nicht so groß." Dass es mehr als Milch gibt, lernt auch Kibaya schon. Die Tierpfleger versuchen es mit Petersilie, Brombeerblättern und Bananenstückchen. Klappt bislang erst in Ansätzen, aber: Was die Giraffe nicht kennt, das frisst sie eben nicht. Ostsee Zeitung - 30. Okt. 2003 Orang-Baby Sabas ist das Nesthäkchen im Rostocker Zoo Der Rostocker Zoo hat den ersten Orang Utan- Nachwuchs seit sieben Jahren. Der kleine Sabas indonesisch für bravo oder ausgezeichnet sei am 24. September zur Welt gekommen, teilte Zoo-Kuratorin Karin Linke gestern mit. Die glückliche Mutter heißt Sunda. Saba ist ihr viertes Kind. Weil bei der Nachgeburt etwas geholfen werden musste und Sunda in Narkose lag, konnte der kleine Bursche sogar gewogen werden. Ganze 1770 Gramm brachte er auf die Waage. Sierah, das bisherige Nesthäkchen bei den Orang Utans, ist vor einer Woche nach Sankt Petersburg umgezogen. Dort wartete schon ein Orang-Mann auf sie. Taunus Zeitung - 29. Okt. 2003 Freude im Opel-Zoo über junge Erdmännchen Der Opel-Zoo darf sich wieder über Nachwuchs freuen. Insgesamt vier junge Erdmännchen erblickten in dem Tierpark kürzlich das Licht der Welt. Seither tollen sie in ihrem Gehege umher und spielen mit ihren erwachsenen Mitbewohnern. Hamburger Abendblatt - 25. Okt. 2003 Frech wie junge Otter Frech und eigensinnig geben sich die sieben Wochen alten Zwergotter im Tierpark Neumünster. Sie sind dort jetzt im Freien zu sehen. Die bissigen Gesellen stammen aus einem Wurf von vier Tieren, die nur mit Handschuhen gehalten werden können. Der Tierpark Neumünster ist auf die Nachzucht der Otter spezialisiert. Herborner Tageblatt - 30. Okt. 2003 Vogelpark-Team arbeitet aktiv im Artenschutz mit Der Winter steht vor der Tür, und damit für den Uckersdorfer Vogelpark das Ende der Besuchersaison. Das Naturschutzzentrum im Beilsbach hat nur noch bis einschließlich Sonntag geöffnet, und zwar täglich von 9.30 bis 18 Uhr. Kurz vor dem Saisonende hat Wolfgang Rades, der zoologische Leiter der Einrichtung, auf zwei interessante Projekte des Vogelparks aufmerksam gemacht. Zum einen unterstützt das Uckersdorfer Naturschutzzentrum unter anderem durch den Verkauf von Jahreskalendern der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt den Schutz der Tierwelt in der afrikanischen Serengeti. Und zum anderen engagiert sich das Vogelpark-Team in Artenschutz und Forschung: Neben seinem eigenen Weißstorch-Schutzprogramm beteiligen sich Rades und seine Mitarbeiter an einem Projekt der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg. Norddeutsche Neueste Nachrichten - 29. Okt. 2003 "Herr Schröder" hat jetzt Damengesellschaft "Herr Schröder", Wildschwein-Keiler im Schweriner Zoo, hat in seinem Gehege Damengesellschaft bekommen. "Doris", wie die Kanzlergattin, so heißt die junge Bache, die der Zoo vor kurzem von der Familie Pippig aus Mühlenbeck bei Warsow erhalten hat. So ganz perfekt ist die Zweisamkeit allerdings noch nicht. "Als sich Herr Schröder und Doris zum ersten Mal begegnet sind, haben sie sich beschnuppert und sind in entgegengesetzte Richtungen auseinandergelaufen", sagt Uwe Jansch, Technischer Leiter des Zoos, der sich besonders um die Wildschweine kümmert. Demnächst soll der Keiler, der aus dem Natur- und Umweltpark Güstrow nach Schwerin gekommen ist, auch noch die Gesellschaft zweier weiterer Bachen erhalten. Zunächst kommen aber heute zwei Rehe ins Gehege. Sie stammen nach Angaben von Zoo-Pressesprecherin Erika Hellmich aus der Naturkundlichen Kleintierstation Kläden. Sächsische Zeitung - 01. Nov. 2003 Plötzlich verschwunden An diesem Wochenende hat eine Tierart Zoopremiere, von der die Fachwelt glaubte, sie sei längst ausgestorben. Erstmals ist in der Dresdner Anlage ein Pärchen Parma-Kängurus, junge Tiere, die sich seit einigen Tagen in dem extra für sie errichteten hölzernen Stallgebäude mit ihrer neuen Umgebung vertraut machen sollen. Wolfgang Ludwig, zoologischer Leiter, zu den bisher gewonnenen Eindrücken: "Die Tiere sind von Natur aus scheu. Möglich, dass sie etwas Zeit brauchen, um sich an Dresden zu gewöhnen. Auf jeden Fall haben sie zum ersten Mal Ausgang. Es gibt übrigens international nur wenige Zoos, die diese Art halten." Die Parma-Kängurus waren verschwunden und jahrzehntelang sah man von ihnen nicht die geringste Spur. Erst 1965 wurden sie wieder gesichtet und zwar in Neuseeland, wo man Derby-Kängurus, ebenfalls klein von Wuchs, angesiedelt hatte. Mittendrin einige Parma-Kängurus. Kurz darauf wurde die vermisste Art auch in Australien wieder entdeckt. Leipziger Volkszeitung - 01. Nov. 2003 Cäsar räumt Feld für Neuankömmling Zuwachs bei den Hechtalligatoren im Zoo: Ein rund 1,10 Meter langes Jungtier hat sein neues Revier in Besitz genommen. Der Neuankömmling wurde im Vogtland aus einer illegalen Haltung beschlagnahmt. Sein Alter wird auf vier Jahre geschätzt. Kurator Wolf-Eberhard Engelmann bemüht sich nun um zwei weibliche Artgenossen für das Männchen. Im September war Weibchen Cleopatra gestorben und hatte ihren betagten Partner Cäsar allein zurückgelassen. Da sich dieser nur schwer an neue Bewohner seiner "Everglades" gewöhnen würde, zieht Cäsar nun ins Meeresaquarium Zella-Mehlis um. Freie Presse (Chemnitz) - 01. Nov. 2003 Eine runde Sache - Elefantendame Rhani wird 50 Einen runden Geburtstag feiert heute der Leipziger Zoo. Elefantendame Rhani wird 50 Jahre alt und lädt die Besucher zu einem bunten Geburtstagsfest, wie der Zoo mitteilte. Auf einer Sonderanfertigung wird die Dickhäuter-Dame auch gewogen, so dass erstmals im Leipziger Zoo nach 30 Jahren wieder das exakte Gewicht eines ausgewachsenen Elefanten ermittelt werden kann. Berner Zeitung - 27. Okt. 2003 Hirsche aus Gehege «befreit» Zehn Sikahirsche sind in der Nacht auf Samstag aus ihrem Gehege im Tierpark Gäbelbach in Bern «befreit» worden. Unbekannte hatten den Maschendrahtzaun durchschnitten und die Hirsche ins Freie getrieben.Nach Rücksprache mit dem Besitzer wurden die Tiere zum Abschuss freigegeben. Eine Ausbreitung dieser Tiere in der hiesigen, freien Wildbahn sei nicht erwünscht, teilte die Stadtpolizei Bern mit. Bis am Montag wurden fünf der zehn Sikahirsche erlegt. Insgesamt lebten elf Hirsche in dem Gehege. eBund - 29. Okt. 2003 Kommen zwei Hirsche zurück? Noch immer sind fünf der zehn entflohenen Sika-Hirsche aus dem Tierpark Gäbelbach in den Wäldern rund um Bern unterwegs. Zwei der Hirsche, ein zwölfjähriges Muttertier und ihr zehnjähriges Junges, streifen um ihr Gehege herum. Oswald Zobrist, der Besitzer der Tiere, hofft nun, die beiden kehrten heute Nacht freiwillig zurück. Zobrist hat mit den Jägern abgesprochen, dass sie seine Tiere nur schiessen, wenn sie sich weiter als einen Kilometer vom Tierpark entfernen. Fünf der Sikahirsche haben die Jäger bereits erlegt. Die Zuchttiere müssen geschossen werden, da sie natürliche Instinkte wie die Fluchtdistanz verloren haben und leichte Beute für Hunde sind. Zudem können sie auch eine Gefahr für Menschen darstellen, wenn sie auf eine Autobahn geraten. Gestern traf ein Bekennerschreiben der Animal LiberationFront (A.L.F.) ein. Die anonyme Urheberschaft erklärte, sie habe die Hirsche «aus ihrem zu kleinen Gehege befreit». Die Animal LiberationFront hat laut ihrer Internet-Seite zum Ziel, «missbrauchte Tiere» zu befreien und dabei auch die Tierhalter finanziell zu schädigen. Kurzfristig wollen sie den Tiermissbrauch verhindern, langfristig sollen Unternehmen, die sich an Tieren bereichern und sie leiden lassen, zur Geschäftsaufgabe gebracht werden. espace.ch - 30. Okt. 2003 Zwei weitere Hirsche tot Sieben Hirsche sind tot, drei irren immer noch in den Wäldern herum, nur der zweijährige Bock Baschi ist im Gehege zurückgeblieben: Dies die vorläufige Bilanz der «Befreiungsaktion» vom Samstag im Tierpark Gäbelbach, zu der sich die Animal Liberation Front (ALF) bekennt. Erst gestern wurde bekannt, dass am frühen Sonntagmorgen zwei Hirsche auf der Autobahn angefahren worden waren. Erfolglos versuchte Tierbesitzer Oswald Zobrist gestern die übrig gebliebenen Hirsche ins Gehege zurückzulocken. Tiroler Tageszeitung - 30. Okt. 2003 Wild in Gehege abgeknallt Der Abschuss einer vierjährigen Hirschkuh in einem privaten Wildgehege in Obernussdorf schockiert nicht nur die Besitzerfamilie sondern auch die erhebenden Gendarmen. "Der unbekannte Wilderer hat das Tier mit einer Jagdwaffe von der Gemeindestraße aus, die oberhalb des Geheges vorbeiführt, geschossen", teilt die Gendarmerie mit. Schweißspuren wurden im ganzen Gehege gefunden. Die Hirschkuh hat dass Schussattentat vorerst überlebt und ist erst nach vielen Stunden qualvoll verendet. Ostsee Zeitung - 28. Okt. 2003 Tierpark hat Zuwachs bekommen Es gibt guten Grund, doch öfter einmal wieder den Tierpark Grimmen zu besuchen, denn er hat jüngst die Zahl seiner Bewohner vergrößert. Einer der Neulinge ist ein stattlicher, drei Jahre alter Mufflonbock. Er zog am vergangenen Sonnabend aus dem Filmzoo Brandenburg in Marzahne um in die Trebelstadt und fühlt sich hier offenbar schon recht wohl. Tierparkleiter Bodo Teichmann ist überglücklich, nun endlich wieder einen Mufflon, welcher übrigens schon seit Jahrzehnten Wappentier des Heimattierparks ist, im Original bei sich zu haben und seinen Gästen präsentieren zu können. Außerdem hinzu gekommen sind drei recht aparte Stralsunderinnen Lockengänse mit strahlend weißem Federkleid. Stuttgarter Nachrichten - 27. Okt. 2003 Starenschwarm im Kamikaze-Flug Ein völlig unwirkliches Naturdrama hat sich am Sonntag im Stuttgarter Stadtteil Steinhaldenfeld abgespielt: Ein großer Schwarm Stare stürzte sich urplötzlich aus luftiger Höhe in Formation kopfüber auf den Straßenasphalt, mehrere Vögel starben dabei. Eine Szene wie aus einem Gruselfilm, die bei Günther Schleussner, dem Vogelexperten der Stuttgarter Wilhelma, Kopfschütteln hervorruft: "Von so etwas habe ich noch nie gehört." Etwa 100 Stare bedeckten für kurze Zeit die vielbefahrene Straße, der Großteil erhob sich wieder, flatterte davon. Andere Tiere blieben zunächst benommen liegen oder torkelten über den Asphalt, derweil die menschlichen Augenzeugen den Verkehr anhielten. Ein gutes Dutzend Tiere erhob sich nicht mehr. Schleussner vermutet als Ursache des Tierdramas eine Windboe oder schlicht einen saublöden Unfall. Dresdner Neueste Nachrichten - 27. Okt. 2003 Dresden unter 1500 Rotfüchsen aufgeteilt Waren es vor wenigen Jahren die Kaninchen, die in Dresden überhand nahmen, haben jetzt Füchse den bequemen Lebensraum für sich entdeckt. Im Gegensatz zu den Langohren ist "Reineke" gefährlich, nicht weil er im Zoo die Pinguine stiehlt, sondern da er einen für Mensch und Tier gefährlichen Bandwurm überträgt. Dresden scheint ein idealer Lebensort für Rotfüchse zu sein. Inzwischen sind in der Stadt etwa 1500 Tiere heimisch, sagt Helmut Lobstedt von der unteren Jagdbehörde. Sie haben das Stadtgebiet untereinander aufgeteilt. "Jedes Revier ist sozusagen besetzt und dennoch werden es mehr", stöhnt Lobstedt. "Zwei bis drei Mal im Jahr reißt der Fuchs bei uns vor allem Wassergeflügel", klagt Zoo-Tierärztin Eva Zimmermann. "Besonders schmerzlich war kürzlich der Verlust eines Pinguin-Zuchtpaars." Bejagt wird der Fuchs in Dresden das ganze Jahr. Sächsische Zeitung - 23. Okt. 2003 Tiere warten im Vorzimmer Amphibien, Insekten und kleine Säugetiere tummeln sich seit einiger Zeit im Vorzimmer des Büros von Rüdiger Juffa, dem Leiter des Wildgeheges in Moritzburg. Allerdings nehmen diese nicht kriechend, hüpfend oder laufend Reißaus, wenn man sie betrachten will. Vielmehr sind die Tiere präpariert und ausgestopft und Teil einer neuen Ausstellung. Unter dem Titel "Natura 2000" soll sie Interessierten einen Einblick in die Natur unserer Heimat vermittelten. Die drei liebevoll gestalteten Dioramen aus Steppe, Wald und Seenlandschaft waren bisher im Schloss Nossen zu bestaunen und sind eine Leihgabe des Tierkundemuseums. Frankfurter Neueste Presse - 24. Okt. 2003 Zeit-Umstellung macht Tieren zu schaffen Die Umstellung auf die Winterzeit macht auch vielen Tieren zu schaffen. Die Säugetiere im Zoo spürten die Zeitumstellung, berichtet Karoline Liefke vom Frankfurter Zoo. Ein Problem sei das aber nicht, weil die Tiere in der Natur keine festen Essenszeiten hätten. Viele Fütterungszeiten würden allerdings vor allem mit Blick auf die Zoo-Besucher geändert. Westfalenpost - 28. Okt. 2003 Ein bißchen speckiger durch den Winter Sinkt das Thermometer, ziehen wir Menschen einfach einen dicken Mantel über, damit uns warm bleibt. Ganz so leicht haben es da die Tiere im Wildpark Bilsteintal nicht. "Die haben fast schon ihr komplettes Winterfell", meint Greifenstein mit einem Bilck auf die Waschbären. Und einiges an Speck hätten die fünf auch zugelegt. Die Bären hier könnten sich wie alle anderen Tiere im Wildpark allerdings auf eine ständige Fütterung verlassen, deshalb sei für sie der Winterspeck nicht ganz so überlebenswichtig. Auch die Damen im Rotwild-Gehege können den kalten Tagen bereits gelassen entgegen blicken: Ihr Fell ist schon dunkler und dichter geworden. "Generell gilt im Winter für alle Tiere, dass sie mit ihren Fettreserven haushalten und so wenig Engergie wie möglich verbrauchen." Das sei auch den Luchsen, den Attraktionen im Wildpark, nicht anders: Die drei Katzen sehen kuschelig aus, auch ihr Sommerfell ist dem dickeren Model gewichen. Berliner Morgenpost - 30. Okt. 2003 Gefiederter Frostschutz Bibber, ist das kalt. Da haben selbst die Pelikane im Tierpark das Leben draußen auf dem Schlosskanal satt. Die 33 Tiere warten schon seit ein paar Tagen darauf, dass sich die Türen zum warmen Winterquartier öffnen. "Sie sind so gut wie drin, spätestens in einer Woche", verspricht Kurator Martin Kaiser, zuständig für die Vögel in Friedrichsfelde. Aber nicht nur die Kälte treibt die Vögel ins Warme, sondern auch das anstehende Brutgeschäft. In diesem Jahr wird die Kolonie in zwei Quartieren untergebracht. Eines ist für die Besucher offen, dort werden auch die beiden Brillenpelikane ihr Nest bauen. Das andere wird abgeschirmt, denn Pelikane sind sehr empfindlich. Manche hören bei Störungen mit dem Brüten auf. Damit das nicht passiert, bleiben sie hinter den Kulissen. Der Nachwuchs wird im Frühling präsentiert. Berliner Morgenpost - 29. Okt. 2003 Auf den Fisch gekommen Wer dieser Tage Zeitung liest, muss glauben, die Menschheit sei endgültig auf den Fisch gekommen: Im Ocean Expo Park im japanischen Okinawa wurde vergangene Woche das weltweit größte Aquarium eingeweiht. Es fasst 7500 Tonnen Meerwasser und beherbergt drei Walhaie und fünf Manta-Rochen. Einen Tag zuvor waren die ersten 100 Bewohner ins Berliner AquaDom gezogen: ein 14 Meter hohes Becken von zwölf Metern Durchmesser, das in der Lobby des Radisson SAS im DomAquarée der Hai Society als Blickfang dienen soll. Seit jeher träumen sich Menschen in andere Sphären, wenn auf Erden kein Heil erwartbar ist. Sei es, dass die Wünsche und Projektionen gen Himmel gerichtet werden oder, wie zurzeit, auf ein vermeintliches Unterwasserparadies. Berliner Morgenpost - 29. Okt. 2003 Aquarien ins Fernsehen! Seit dem 19. Jahrhundert holen sich Menschen das Meer ins Wohnzimmer. In der Studie "Wie das Meer nach Hause kam" (Transit Verlag, Berlin. 144 S., 16,80 Euro) beschreibt der Berliner Autor Bernd Brunner die Kulturgeschichte des Aquariums. Und die Gründe für die Faszination, die von Heimfischbecken und öffentlichen Unterwasserwelten ausgeht. Ein Interviw mit dem Autor. Ostsee Zeitung - 01. Nov. 2003 Verein spendiert dem Tierpark Winterfutter Karl-Heinz Kai, der Vorsitzende des Vereins Naturtierheim Ostsee / Ribnitz-Damgarten hatte sich wieder auf den Weg in den Grimmener Heimattierpark gemacht, um Tierpark-Chef Bodo Teichmann eine Futterspende für dessen Schützlinge zu bringen. Im Gepäck hatten die Tierfreunde zehn Zentner Weizen, 500 Dosen Katzenfutter sowie Hunde-Trockennahrung. Berliner Morgenpost - 01. Nov. 2003 Speiseplan Die beiden silbergrauen Sibirischen Luchse im Tierpark stammen ursprünglich aus dem Zoo Wuppertal und werden mit der Zeit immer zutraulicher. Inzwischen erwarten sie ihre Pfleger morgens schon sehnsüchtig und begrüßen sie aufgeregt. Heute bekommen die Luchse um 10 Uhr jeweils eine tote Ratte oder ein Kaninchen. Berliner Morgenpost - 24. Okt. 2003 Speiseplan Die langbeinigen Stelzenläufer leben eigentlich von kleinen Tierchen, die sie sich im Schlick am Ufer von Gewässern suchen. In der Strandvogelvoliere im Zoo haben sie es bequemer. Dort erhalten sie heute um 10 Uhr ein Schüsselchen mit kleinen Fischen. Berliner Morgenpost - 25. Okt. 2003 Speiseplan Sie sind eine große Familie, und die tritt geschlossen zur Fütterung an: Tembo, seine sechs Frauen und zwei Töchter. Heute um 16 Uhr bekommen die Afrikanischen Elefanten im Tierpark Heuberge mit Broten, Gemüse und Obst. Berliner Morgenpost - 26. Okt. 2003 Speiseplan Die bunten Vielfarbenloris gehören zu den Papageien. Sie leben im Gegensatz zu ihren Verwandten jedoch von Pflanzensäften und Nektar. Im Zoo erhalten sie heute um 9 Uhr in für ihre Pinselzungen geeigneten Futterröhrchen süßen Nektar. Berliner Morgenpost - 27. Okt. 2003 Speiseplan Eine der auffälligsten Gestalten im Korallenfischbecken des Tierparks Friedrichsfelde ist der Kaiserfisch: feine gelbe Streifen auf blauem Grund, dazu eine schwarz-gelbe Gesichtsmaske. Heute um 12 Uhr halten die Tierpfleger für ihn leckere Salinenkrebse, Garnelen, Kalmarfleisch, Algen und einige Herzmuscheln per Pinzette ins Wasser. Berliner Morgenpost - 30. Okt. 2003 Speiseplan Der Jäger- oder Riesenliest, auch Lachender Hans genannt, gehört zoologisch zu den Eisvögeln. Im Gegensatz zu seinen einheimischen Verwandten ernährt er sich aber von Reptilien und kleineren Säugetieren. Im Vogelhaus des Zoos erhält jeder der Vögel heute um 9 Uhr eine tote Maus, die unzerteilt geschluckt wird. Berliner Morgenpost - 31. Okt. 2003 Speiseplan Die massiven Dampfschiffenten, die im Tierpark mit in der Pinguinanlage leben, werden von den Tierpflegern gefürchtet. Sie können nämlich mit ihren Flügeln so schmerzhaft um sich schlagen, dass die Menschenbeine danach voller blauer Flecken sind. Heute um 14.30 Uhr werden die Enten mit Sprotten und Entenpellets auf Distanz gehalten. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Pressemitteilungen teilweise gekürzt | Köln, 31.10. Richtfest Das älteste Gebäude des Kölner Zoos ist das Elefantenhaus aus dem Jahre 1863. Als der erste Elefant dort einzog, hieß es: Er hat noch eine enge Wohnung, soll aber bald besser logiert werden. 140 Jahre später ist es soweit. Im Kölner Zoo entsteht der größte Auslauf für Elefanten nördlich der Alpen: der Elefantenpark. Im Oktober 2002 fand der erste Spatenstich statt, im März 2003 wurde der Grundstein gelegt, und schon können wir Richtfest feiern, und zwar am Montag, dem 3. November 2003 um 16 Uhr. Herberstein, 31.10. Diners Club unterstützt Artenschutzprojekte in Österreichischen Zoos Der Österreichische Zoo-Organisation OZO schützt Tiere in ihrem Lebensraum. Die OZO ist ein Zusammenschluss der wissenschaftlich geführten Zoos in Österreich, deren Ziel vorrangig die österreichweite Umsetzung der EU-Zoorichtlinie ist. Dazu zählt auch die Nachzucht gefährdeter Tierarten und deren Wiederansiedlung in ihrem ursprünglichen Lebensraum. Zur Finanzierung dieser zahlreichen Artenschutzprojekte geht man nun neue Wege in Form einer gemeinsamen Initiative mit Diners Club. Diners Club hat eine ZooCard aufgelegt, mit deren Hilfe nun Artenschutzprojekte finanziert werden sollen. Der Inhaber der Kreditkarte gibt dabei nicht einen einzigen Cent aus. Die OZO erhält die Jahresgebühr von Euro 20 sowie 0,5 % des Umsatzes. Für den Karteninhaber bietet die Diners Club ZooCard nur Vorteile wie z.B. weltweiter Reiseschutz, kostenloser Zutritt zu Airport Lounges, Sonderkonditionen bei Mietautos etc., und das Gefühl, bei jedem Einkauf etwas Gutes für Tiere getan zu haben. Damit können wiederum neue Artenschutzprojekte wie z.B. Projekt Bartgeier, Przewalskipferd, Tiger. Gelsenkirchen, 30. Oktober 2003 Die große Halloween-Party am 31. Oktober im Ruhr Zoo ist bereits ausgebucht. Anmeldungen können nicht mehr entgegen genommen werden! Köln, 30.10. Der Frosch mit der Sonnencreme Der Chaco Südamerikas ist für Laubfrösche eigentlich viel zu trocken. Nur einer hat sich angepasst: der Maki-Greiffrosch (Phyllomedusa hypochondrialis). Um sich vor Austrocknung zu schützen, hat er eine Sonnencreme entwickelt, die er mit seinen Armen und Beinen gleichmäßig über den Körper verstreicht. Dieser bemerkenswerte und außerdem sehr selten gehaltene Laubfrosch ist erstmals im Kölner Zoo zu sehen, und er hat sich gleich im ersten Jahr vermehrt. Während eines Pressetermins am Freitag, dem 31. Oktober 2003 um 11.30 Uhr stellen wir Ihnen den Frosch selber, seine Kaulquappen und die daraus metamorphorisierten, noch winzigen Jungfrösche vor. Heidelberg, 29.10.2003 Gruseln im Zoo Am 30.10. ab 15.30 Uhr ist es endlich soweit: das große Gruseln im Zoo Heidelberg beginnt. Zur ersten Halloweenaktion im Zoo haben sich über 100 Kinder angemeldet, die verfügbaren Plätze waren bereits wenige Tage nach Ankündigung der Veranstaltung ausgebucht. Ab 15.30 können die angemeldeten Kinder Gruselgesichter in Kürbisse schnitzen, die am Abend zur Beleuchtung des Zoos aufgestellt werden. An einer anderen Stelle werden Spinnen gebastelt und anschließend an einem Riesenspinnennetz angebracht. In der Heuscheune gibt es Gruselgeschichten für Groß und Klein, umgeben von Raben, Schlangen und schummrigem Kerzenlicht liest eine Erzählerin Geschichten von Zauberern, Hexen und Geistern vor. Dabei wird ein qualmender Hexentrunk ausgeschenkt, der den Kindern Kraft für die anschließende Schatzsuche auf dem abenteuerlichen Gruselpfad durch den Zoo gibt. Bei der Nachtwanderung begegnen die Kinder Gnomen und verwunschenen Feen und müssen Aufgaben bestehen, um am Ende den Schatz zu finden. Der jedoch wird von finsteren Wächtern mit Fackeln bewacht, werden die Kinder es schaffen, an den Wächtern vorbei zum Schatz zu gelangen? Werden ihnen die Zootiere dabei helfen? Walsrode, 29.10. Saisonabschluss im Vogelpark Letzte Gelegenheit für einen Familienausflug im goldenen Herbst! Denn: Am Abend des 2. November schließt der Vogelpark Walsrode. Aber an diesem Sonntag warten viele Überraschungen auf die Besucher: Mit der Saisonabschluss-Flugschau verabschieden sich die gefiederten Stars der Freilichtbühne, den ganzen Tag über können sich die kleinen Gäste von einem professionellen Visagisten farbenfroh schminken lassen und gegen 16.30 Uhr startet ein großer Laternenumzug durch den Park, angeführt von der Eule Goliath. Im nächsten Jahr eröffnet der Park am 28. Februar. Und zur Eröffnung soll es eine große Fotoausstellung geben mit den schönsten Schnappschüssen, die die Besucher im Vogelpark aufgenommen haben. Die zehn besten Fotos werden prämieert. Zu gewinnen sind eine Freifahrt im Heißluftballon sowie 9 mal kostenloser Eintritt in den Park. Senden Sie daher also ihr schönstes Vogelparkfoto bis zum 31. Januar 2004 an den Vogelpark Walsrode. Gelsenkirchen, 28. Oktober 2003 Eintrittspeise weiterhin reduziert Wegen Umbau geöffnet, heißt es auch im Winter im Ruhr Zoo. Nach dem großen Erfolg der Herbstrabatt-Aktion können die Besucher den Umbau zur ZOOM Erlebniswelt auch im Winter zu ermäßigten Preisen erleben. Die ZOOM Erlebniswelt kommt mit Riesenschritten. Und auch bei den Preisen hat es ZOOM gemacht. Sie sind so klein, wie schon lange nicht mehr. Denn wie schon in den Herbstferien, wird auch im Winter auf dem Gelände des Ruhr Zoo´s gebaggert, gebuddelt und gebaut. Deshalb kann der Ruhr Zoo zeitweise nicht mit der gewohnten Artenvielfalt aufwarten. Ein herbstliches oder auch winterliches Park-Feeling mit Löwe, Giraffen und Co. bekommt der Besucher dennoch. Als Danke Schön für treue Besucher gibt es den Winterrabatt, bei dem die Eintrittspreise bis Ende Februar um durchschnittlich 20 Prozent reduziert sind. Köln, 28.10. Kids stürmen Dinos ! Das schöne Wetter und das Angebot: freier Eintritt im DINOVERSUM, der Dinosaurier-Ausstellung, bescherte dem Zoo mit 3.000 Besuchern noch einmal einen Besucherandrang.Das Superangebot für die Supertiere gilt noch bis zum Sonntag ! Nur für das schöne Wetter übernimmt der Zoo keine Garantie. Münster 28.10. "Straußenballett" mit Pirouetten Anfang Juni schlüpften im Allwetterzoo insgesamt 11 Küken aus den Eiern der Blauhalsstrauße. Schon kurze Zeit später stieß der Nachwuchs dieser großen afrikanischen Laufvögel auf reges Medieninteresse, denn mit dem Zuchtpaar "Heinz" und "Hedwig" waren in Münster erstmalig die natürliche Brut und die Aufzucht durch die Eltern gelungen. Familie Strauß bewohnte bislang ein großes Gehege hinter den Kulissen, das zur Besichtigung durch die Besucher freigegeben worden war. Vor wenigen Tagen zog die 13köpfige Straußenfamilie in das große Afrikapanorama um. Zuerst lernten die halbwüchsigen Strauße ihren neuen Lebensraum kennen, dann wurden sie behutsam an ihre künftigen Mitbewohner gewöhnt. Nachdem die Zusammenführung mit den ruhigeren Elenantilopen, den Wasserböcken und den Kronenkranichen gut klappte, lernten die Strauße auch die lebhaften Zebras kennen. Das Zusammenleben verläuft seitdem erfreulich, wobei die jungen Strauße immer noch recht schreckhaft sind. Jagt ein Zebra über die rund 1,5 ha große Afrikaanlage, kann es schon vorkommen, dass alle Jungstrauße geradezu hysterisch gemeinsam davon rasen. Für die Besucher besonders attraktiv, doch unfreiwillig komisch wirkt es, wenn alle Jungvögel gemeinsam mit den Eltern als "13köpfiges Straußenballett" Pirouetten drehen. Gelsenkirchen, 27. Oktober 2003 Bauarbeiten am Westfälischen Bauernhof gehen weiter Freunde von zünftigen Brotzeiten und kühlem Blonden dürfte der Baubeginn des zweiten Bauerhauses im Westfälischen Dorf besonders freuen. Denn im Erdgeschoss des zweistöckigen Baus wird künftig der Biergarten der ZOOM Erlebniswelt untergebracht sein. Pünktlich zur Saison 2004 werden mehr als vierhundert, teilweise überdachte, Außenplätze zum Verweilen einladen. Nur drei Wochen Bauzeit sind vorgesehen, um das zweigeschossige westfälische Bauernhaus fertig zu stellen. Die Gesamtfläche von 600 qm teilt sich die Gastronomie mit dem neuen Zoopädagogischen Zentrum im ersten Stock des neuen ZOOM Erlebniswelt-Schmuckstücks. Darauf freuen sich die Nachwuchszoologen ganz besonders, denn mit dem Neubau in traditioneller Ständerwerk-Bauweise (Fachwerk) entsteht ein modernes und sehr geräumiges Zoopädagogisches Zentrum. Köln, 23.10.03 Das Ferienkind Allen Kachelmännern zum Trotz sind die Herbstferien mit schönem Wetter gesegnet. Kein Wunder, dass der Zoo noch einmal Hochsaison hat. Um den Besuchern noch eine besondere Freude zu machen, hat Martha, eine Alpaka-Stute, am Montag ein Junges zur Welt gebracht. Seitdem bilden sich täglich Trauben von Menschen am Alpakagehege. Foto- und telegen zeigt sich das kleine Alpaka anlässlich eines Pressetermins am Freitag, dem 24. Oktober 2003 um 11.30 Uhr. Gelsenkirchen, 21. Oktober 2003 Wieder klare Sicht auf Sultan, Kano und Maro möglich Mit ihren harten Mähnen haben die drei Ruhr Zoo-Löwen die Sichtfenster in der Löwenanlage der ZOOM Erlebniswelt zerkratzt jetzt sorgt eine Spezialfolie wieder für klaren Durchblick. Gelsenkirchen, 20. Oktober 2003 Halloween-Party im Ruhr Zoo Getreu dem Motto Großer Gruseltag für kleine Geister bietet der Ruhr Zoo Gelsenkirchen seinen Besuchern auf der Halloween-Party am 31. Oktober ein schaurig schönes Spuktakel. Angsthäsinnen und -hasen müssen zu Hause bleiben, denn bei dem schaurig schönen Spuktakel erwartet die Gäste viele unheimliche Überraschungen. Ein Feuerschlucker zeigt seine Künste um 18.00 und um 19.00 Uhr und anschließend findet ein Feuerworkshop in der Zoo-Arena statt. Kleine Geister und alle anderen Gruselmonster können Kürbisse schnitzen, sich Monstergesichter schminken lassen, Fledermäuse, Geister-Girlanden oder Lampions basteln. Dazu gibt es warme Getränke und monstermäßig gute Snacks. Und natürlich schlotternde Knie! Gelsenkirchen, 17. Oktober 2003 Wilder Marabu bekommt Asyl im Ruhr Zoo Nach seiner Notlandung in einem Wermelskirchener Garten wurde ein wilder Marabu von der Feuerwehr in Sicherheit gebracht. Jetzt genießt er Asyl mit Vollpension im Ruhr Zoo. An einer Talsperre in Wermelskirchen nahe Köln wurde der knapp 140 Zentimeter große und 6 kg schwere Marabu das erste Mal gesichtet. Bei seiner ersten Mahlzeit Geflügel und viel Wasser schlug der Marabu ordentlich zu. So kommt der durch sein ungewöhnliches Leben in der mitteleuropäischen Wildnis etwas ausgemärgelte Vogel auch schnell wieder zu Kräften. Anhand einiger gut verheilter Erfrierungen schließen die Zoologen aus dem Ruhr Zoo, dass das ausgewachsene Tier schon seit mehreren Jahren, vor allem Winter, allein unterwegs war Gelsenkirchen, 14. Oktober 2003 Gewinner der Tierpatenschaften gezogen Im Sommer veranstaltete der Ruhr Zoo gemeinsam mit RAMA- Frühstücksmargarine ein außergewöhnliches Gewinnspiel um Tierpatenschaften für jeweils ein Jahr. Jetzt wurden die Gewinner gezogen. Sie haben eine Patenschaft für ihren Ruhr Zoo-Liebling gewonnen. Jetzt können sie Hyäne Fisi, Python Martha, Giraffenjunge Uwe, Flusspferd Rosl sowie die Schnee-Eule und den Roten Vari täglich besuchen, füttern und beschenken und das ohne Eintritt zu zahlen. Denn eine Dauerkarte bis zum Ende des Jahres 2003 gab es bei der feierlichen Überreichung der Patenschafts-urkunde dazu. ZGF, 28.10.2003 Am kommenden Donnerstag, 30. Oktober um 20 Uhr stellt der Wildbiologe und Autor Klaus Robin sein brandneues Buch über den Bartgeier vor: In 25 Jahren zum Erfolg: Die Wiederansiedlung des Bartgeiers in den Alpen. Ort: Ausstellungssaal des Zoo Frankfurt, Alfred-Brehm Platz 16, 60316 Frankfurt Heribert Schöller ist für den Hessischen Rundfunk mit der Kamera durch die Röhn gezogen. In seiner 30-minütigen Dokumentration stellt er das neue ZGF Projekt in der Rhön und ihre wunderbare Natur vor, am: 22. November 03, um 19 Uhr in Service Natur; Hessischer Rundfunk Kalender 2004: Wildleben Afrika. Der Künstler Bodo Meier hat auch in diesem Jahr einen Kalender mit großformatigen Aquarellzeichnungen afrikanischer Tiere aufgelegt. Neben Tansania National Parks und der GTZ ist auch die ZGF Partner des Kalenderprojektes, den aus dem Verkauf gehen 2,50 ¬ pro Kalender an Naturschutzprojekte in Tansania. www.bodo-meier.de Nationalpark Harz Harzer Luchsprojekt erhält Artenschutzpreis Der vom Artenschutzkreis Deutschland einmal jährlich vergebene Preis ging in diesem Jahr in den Harz, um die Arbeit des Nationalparks Harz für das Harzer Luchsprojekt zu unterstützen. Am 30.10.2003 überreichte Carl-Hans Adrian am Sitz der Nationalparkverwaltung Harz in Sankt Andreasberg-Oderhaus den Artenschutzpreis 2003 für das Luchsprojekt in Gestalt eines 5.000-Euro-Schecks. Adrian ist der Vorsitzende des Artenschutzkreises Deutschland, der mit seiner jährlichen Preisstiftung ausgewählte Bemühungen zur Erhaltung gefährdeter Arten in ganz Deutschland auszeichnet und unterstützt. Ebenfalls anwesend war der stellvertretende Hauptgeschäftsführer vom Zentralverband des Kürschnerhandwerks, Helmut Knieriemen. Die rund 180 Mitglieder dieses Verbandes sind die Spender des Preisgeldes. Mit der jährlichen Spende will der Zentralverband des Kürschnerhandwerks, die Mutterorganisation des Artenschutzkreises auf seine Sorge um die Natur aufmerksam machen, denn dem Verband ist der Artenschutz von jeher schon im eigenen Interesse ein großes Anliegen. "Der Preis ist für uns eine große Hilfe und eine wertvolle Anerkennung", so Dr. Wolf-Eberhard Barth, der Leiter des Nationalparks Harz. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Natur- und Artenschutz | Ostthüringer Zeitung - 23. Okt. 2003 Artenschützer sind drei Tage lang in Bad Blankenburg Um zoologischen und botanischen Artenschutz in Europa geht es bei einem dreitägigen Treffen von Mitarbeitern des wissenschaftlichen, behördlichen und ehrenamtlichen Naturschutzes in der Landessportschule Bad Blankenburg. Bei der XII. Internationalen Naturschutztagung werden Probleme des wissenschaftlichen und praktischen Artenschutzes, der Entwicklung und Betreuung von Schutzgebieten, der Beobachtung von Umweltveränderungen einschließlich des Klimawandels und seiner Wirkungen auf Fauna und Flora diskutiert. Konkret geht es u.a. um Wälder des Nordostdeutschen Tieflandes und die Verbreitung der Fledermäuse im Kyffhäuserkreis. Hamburger Abendblatt - 29. Okt. 2003 Kleinbären als Haustiere Kleinbären, Raubtiere, Affen, Gürteltiere, Fledermäuse - exotische Säugetiere würden zunehmend als Haustiere missbraucht, kritisiert die Münchner Artenschutz-Organisation "Pro Wildlife". Die Tiere stammten oft aus illegalen Wildfängen und könnten nicht annähernd artgerecht gehalten werden. Auch der Handel mit anderen Exoten boome, so "Pro Wildlife"; allein 200.000 Riesen- und 100.000 Giftschlangen lebten unter deutschen Dächern. STERN - 24. Okt. 2003 Zoologie. Tumore töten Tasmanischen Teufel Mysteriöse Gesichtstumore bedrohen den Bestand der Tasmanischen Teufel. Einige Populationen des einzigen Fleisch fressenden Beuteltieres Australiens seien bereits zu 90 Prozent ausgerottet. "Diese Tiere sind sehr wichtig für die gesamte Ökologie Tasmaniens", sagte Rob White von der Universität von Tasmanien auf einer Konferenz in Hobart. Die Wissenschaftler vermuten, dass ein noch unbekanntes Retrovirus hinter der Epidemie steckt. Zum Glück gehe jedoch die Ansteckungsrate in den am stärksten betroffenen Gebieten bereits zurück. Nach Angaben von White habe es in den vergangenen 140 Jahren drei Mal rätselhafte Epidemien unter den Beutelteufeln gegeben. Deswegen vermutet der Forscher, dass es sich um eine latent vorhandene Krankheit handle. Diese breche möglicherweise nur bei hoher Verbreitung des Tieres aus, sodass die Bestände nur dezimiert, aber nicht komplett ausgerottet würden. Südkurier - 24. Okt. 2003 « Tiefkühl - Zoo » soll bedrohte indische Tiere vorm Aussterben bewahren Samen- und Eizellen sowie Gewebeproben von seltenen Tieren wie Tigern, Indischen Löwen, Ganges-Delfinen und Sternschildkröten sollen bei -70 Grad Celsius konserviert werden, wie die «Hindustan Times» am Freitag berichtete.Die indische Regierung in Neu Delhi habe grünes Licht für das 80 Millionen Rupien (1,5 Millionen Euro) teure Vorhaben im südindischen Hyderabad gegeben. Ähnliche Projekte gibt es unter anderem in den USA wie das so genannte Kyro-Zoo von San Diego. «Es geht um eine biotechnologische Intervention zur Bewahrung gefährdeter Tierarten», erläuterte P.R. Sinha von der Zentralen Zoo-Behörde der Zeitung. «Wir werden auch das Klonen intensiv erforschen.» Die Zoologen hoffen, bedrohte Arten auch durch Klonen retten zu können. Mit konservierten Keimzellen hätte sich in den vergangenen Jahrzehnten möglicherweise das Aussterben von Tieren wie der Rosenkopfente und dem Gepard in Indien verhindern lassen, meint Sinha. Scientists expect as many as 5,000 new fish species in census of oceans http://www.enn.com/news/2003-10-24/s_9754.asp New Venezuela Bird Species Found, Loses Island Home http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/22638/story.htm Tourist worries for Iceland over whaling http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/22670/story.htm Bloody Animal Trade Thrives in Post-SARS China http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/22668/story.htm | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Weitere Infos | Federation Research Newsletter Vol. 4 No. 4 Oct. 2003 A behavioural and biometrics study on endangered Fregate beetles Polposipus herculaenus at London Zoo. The effect of a human audience on the behaviour of a group of Sulawesi crested macaques Personality profiles of cheetahs (Acinonyx jubatus) in the UK and Ireland in relation to environmental factors and performance variables Horn size and symmetry: an honest guide to male quality? Visualising social relationships in chimpanzees Pool use and swimming behaviour of penguins at Edinburgh Zoo Olfactory enrichment for captive red pandas (Ailurus fulgens) Effects of mirror image stimulation on the behaviour of mandrills (Mandrillus sphinx) For a rescue center in Jakarta we are in need of a microscope and other medical equipment / medications, andany other usefull stuff.... The rescue center takes care of endangered animals, which are being confiscated. There are many different kinds of animals coming in the center: - Birds of prey , for which we are planning releases back in the wild, for the birds of prey we are in need of unremovable bird rings. - Primates , for which we are always in need of enrichment stuff ..transport cages..blankets - Reptiles (crocodiles, Iguana, snakes..) - Different other birds species like cacatoos, parrots - Bears At the moment we even take care of a kangeroo! The center is being sponsored by the Gibbon Foundation. Many medication is unavailable in Indonesia or very expensive..for example Vicryl,Metacam, Zoletil, Ketamin are medications that we use a lot and are extremely expensive. The most needed equipment now is a microscope, since we have to bring the samples to a laboratoria 2 hours away from the center and to check the samples is not cheap, too. It would be a great help if we could recieve a microscope, so we can check the samples straight away on place. If anyone has an idea where I can ask for a donation, please let me know. I am going to Holland next month so it would be ideal if I can bring donations with me back to Indonesia. Thank you all very much, Iattached a picture of a new arrival in the rescue center. This Malysian sunbear has been confiscated on the birdmarket in Jakarta, together with7 birds of prey and 20 slow lorises.. Femke de Haas guineachimps@yahoo.com Aus dem Worbiser Bärennewsletter Die Freiflugvoliere - 250 mÛ - für unsere Wellensittiche und Agaporniden ist in ca. 2 Wochen fertiggestellt. Die neuen Innenställe wurden bereits von ihnen bezogen. Seit langer Zeit beschäftigen wir uns außerdem mit der Gestaltung. Dazu gehören entsprechende Pflanzen (Trockensavanne) und Hinweise auf den ursprünglichen Lebensraum unserer gefiederten Pfleglinge. Die Wellensittiche sind Australier. Also werden wir ein Känguru-Schild (typisch für Australien) als Hinweis aufstellen. Die Agaporniden wiederum stammen aus Afrika. Gern würden für diesen Bereich einen Hinweis auf Afrika in Form einer typischen länglichen Maske anbringen. Vielleicht verstaubt bei Ihnen in einer Kiste, auf dem Boden oder im Keller eine solche Maske? Wegschmeißen wollen Sie das gute Stück auch nicht. Wir hätten dafür Verwendung, wenn Sie diese Maske dem Bärenpark überlassen würden. Natürlich können Sie Ihre Maske dann jederzeit im Bärenpark, zwischen Wellensittich und Agaporniden, besuchen. CIRCUS Express-Bonn - 26. Okt. 2003 Verstöße gegen das Tierschutzgesetz... Seit einigen Tagen steht der Zirkus Monte Carlo direkt gegenüber dem Polizeigebäude in der Bonner Friedrich-Ebert-Allee. Doch die Ordnungshüter wissen wohl nicht, wer da direkt vor ihren Augen seine Zelte aufgebaut hat. Der Zirkus ist seit Jahren im Visier der Tierschützer. Die werfen den Brüdern Weisheit, denen der Zirkus gehört, massive Verstöße gegen das Tierschutzgesetz vor. Zusätzlich: Beleidigung, Nötigung, Drohungen. Seit 1996 beobachtet die internationale Tierschutzorganisation "Peta" den Zirkus. Dabei ist einiges zusammengekommen. Massive Mängel an den baulichen Einrichtungen. Aggressive Elefanten. Tote Tiere. Und dann kam es sogar zu einem Angriff auf Beamte. Die wollten vier Pferde beschlagnahmen. Zirkusinhaber Hardy Weisheit schwang sich auf einen Elefanten und drohte, die Tiere gegen die Beamten zu jagen. Wegen dieses Vorfalls wurde er wegen Nötigung verurteilt. Hardy Weisheit weist alle Vorwürfe weit von sich: "Die Tierschützer von "Peta" machen uns unnötig das Leben schwer. Bei mir hat sich von denen noch keiner vorgestellt." Der Bonner Veterinär fand alle Tiere in gesundheitlich gutem Zustand vor. Zusätzlich liegt Hardy Weisheit eine Bestätigung des Kölner Zoos über die artgerechte Haltung seiner Tiere vor. Frankfurter Rundschau - 27. Okt. 2003 "Ein Zirkus ohne Tiere ist keiner" Harry Spindler-Barelli ist mit Tieren groß geworden. Und der Direktor, der den Zirkus nun in der sechsten Generation führt, "liebt Tiere". Aber kommt er auf Tierschützer zu sprechen, wird er richtig sauer. Sie haben Rückenwind von der Politik bekommen, die Leute dort draußen mit den Transparenten und Handzetteln. Die Tiere im Zirkus vegetierten unter unwürdigen Bedingungen in viel zu kleinen Käfigen und winzigen Außengehegen vor sich hin, mahnen sie seit Jahren. Und: Die meisten Kunststücke würden völlig artuntypische Bewegungsabläufe beinhalten, die Schäden hervorriefen, geben sie den Premierenbesuchern mit auf den Weg ins Zelt. Das sind Gründe, die auch den Direktor des Roncalli-Zirkus', Bernhard Paul, fordern lässt, dass Zirkusse langfristig auf Wildtier-Dressuren verzichten sollte. Da ist Paul einer Meinung mit der Bundesratsinitative, Wildtiere aus dem Zirkus zu verbannen. All dem entgegnet Rebecca Siemoneit-Barum, Juniorchefin des gleichnamigen Zirkus', ein Elefantenverbot helfe leidenden Tieren nicht. Drinnen im Zelt kämpft Zirkusdirektor Barelli um seinen Ruf. Vier Stunden seien die Leute des Münchner Veterinäramts nachmittags auf dem Gelände gewesen, um alles zu überprüfen, was mit der Tierhaltung zu tun hätte, erzählt er dem Publikum. Und wie all die Jahre zuvor sei alles okay gewesen. Sicher gebe es auch in ihrer Branche schwarze Schafe. Jeder bekäme eine Reisegewerbekarte und könne Zirkus machen und Tiere halten, schimpft er. Wenn es endlich verbindliche Auflagen gebe, würde vieles besser werden. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Ausstellungen | Senckenbergmuseum Frankfurt: Wiedereröffnung nach Totalumbau November 2003 BREMEN Übersee-Museum: BIOKOMMUNIKATION Jan 2004 bis Aug 2004 http://www.uebersee-museum.de/ SCHWANDORF Stadtmuseum EULE UND MENSCH bis 11.1.2004 http://www.schwandorf.de/kultur/kulmus.htm MAGDEBURG Museum für Naturkunde Tiere und Pflanzen des Jahres 2003 bis 31.12.2003 MÜNCHEN Botanischer Garten Nymphenburg: Epiphyten - Pflanzen, die auf Pflanzen wohnen bis 16.11.2003 LEIPZIG Naturkundemuseum Faszinierende Welt der Spinnen - Lebendschau bis 16.11.2003 http://leipzig.de/naturkundemuseum BAD WURZACH Naturschutzzentrum: VON MENSCHEN UND BIBERN bis 25.1.2004 http://www.naturschutzzentren-bw.de/badwurzach/ BREMEN Übersee-Museum: BIOKOMMUNIKATION bis Jan 2004 http://www.uebersee-museum.de/ LÜNEBURG Ostpreußisches Landesmuseum: Der Völkerkundler, Zoologe und Museumsgründer Hugo Schauinsland (1857 - 1937) bis 4.1.2004 http://www.ostpreussisches-landesmuseum.de BIEL-BIENNE Schweizerisches Landesmuseum Über den Ursprung unserer Haustiere (mit Pro Specie Rara) bis März 2004 http://webmuseen.de/Ausstell_23731.html WIEN Naturhistorisches Museum INMITTEN PARASITEN. ES BETRIFFT UNS ALLE. bis 11.1.2004 http://www.nhm-wien.ac.at/nhm/ | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | TV-Tipps | tv.nrw: Jeden Samstag ca. 18:15 Uhr "Ein Platz für Tiere" mit Bernhard Grzimek aus den 70er und 80er Jahren; teilweise mit Zoo-Berichten. So., 02.11.2003, 17:15-17:30 3sat, Elefant, Tiger & Co., 1. Der Python auf dem OP-Tisch So., 02.11.2003, 20:45-00:30 ARTE, Themenabend: Schmetterlinge! Am Montag, dem 3. November strahlt der MRD in seiner Sendung "MDR 12 Uhr" u.a. einen Bericht über Zirkustiere aus. Als positives Beispiel wird außerdem über den Bärenpark Worbis berichtet. Mo., 03.11.2003, 13:45-14:00q MDR, Elefant, Tiger & Co, Zoogeschichten (30) Mo., 03.11.2003, 22:10-23:10 VOX, Süddeutsche TV, Wie das Nashorn Liebe macht: Ein Jahr im Kölner Zoo, Teil 1, Vierteilige Dokumentation Di., 04.11.2003, 13:30-14:00 N3, 360° - Die GEO-Reportage: Das Waisenhaus der Affen Di., 04.11.2003, 20:15-21:05 ORF2, Universum, Der Flug des Waldrapp NEU Mi., 05.11.2003, 15:15-16:00 N3, Abenteurer, Der Greenpeace-Macher David McTaggert Mi., 05.11.2003, 15:45-16:30 3sat, Geschützte Paradiese, Im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft Mi., 05.11.2003, 20:15-20:45 ARTE, 360° - Die Geo-Reportage, Rückkehr der Meeresschildkröten Mi., 05.11.2003, 20:15-21:00 N3, Tierwelten, Die 30 Weltwunder der Natur, präsentiert von David Attenborough NEU Mi., 05.11.2003, 20:45-21:00 MDR, Elefant, Tiger & Co, Zoogeschichten (31) Mi., 05.11.2003, 21:00-21:45 MDR, Europas wilder Osten, Der Nationalpark Vilsandi in Estland Do., 06.11.2003, 12:30-13:15 SWR, Ein Krankenhaus für Koalas Do., 06.11.2003, 16:00-16:30 3sat, Zoos der Welt, Delphine - Clowns im Wasserbecken? Do., 06.11.2003, 22:40-23:35 VOX, SPIEGEL TV Extra: Dickhäuter in anderen Umständen - Protokoll einer Elefantengeburt NEU Fr., 07.11.2003, 09:30-09:45 B-alpha, Zoo & Co, Überleben in Eis und Schnee - Eisbären Fr., 07.11.2003, 15:55-16:00 ORB, Tiere, die es einmal gab: Das Mond-Nagel-Känguruh Fr., 07.11.2003, 16:15-17:00 ZDF, Wunderbare Welt, Moa - das Rätsel der Riesenvögel Fr., 07.11.2003, 20:15-21:00 3sat, Der Buschdämon, Die geheimnisvolle Welt der Manguste in Spanien Fr., 07.11.2003, 21:20-22:10 ORF2, Konrad Lorenz- Von Graugänsen und Menschen Sa., 08.11.2003, 09:10-11:00 VOX, Süddeutsche TV: Ohne Netz und doppelten Boden - Die abenteuerlichen Geschichten einer Zirkus-Dynastie NEU Sa., 08.11.2003, 10:30-11:00 B-alpha, Welt der Tiere, Die Riesenotter vom Rio Manu Sa., 08.11.2003, 17:05-17:45 ORF2, Bedrohte Tierarten Niederösterreichs - Trockenräume - Hohlwege NEU Sa., 08.11.2003, 17:55-18:30 VOX, tierzeit: Transsilvanien und zurück - Wölfe im Anmarsch Sa., 08.11.2003, 18:00-18:15 MDR, Tier-Exoten: Der Löwenbändiger von Aderstedt Sa., 08.11.2003, 20:45-21:35 ARTE, Expeditionen in den dunklen Kontinent (2/3), Leo der Afrikaner - Auf den Spuren von Leo Frobenius durch das südliche Afrika NEU ausführlichere Vier-Wochen-Vorschau bei der Zoo-AG: http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm | | | Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo, die in Online-Zeitungen erschienen sind. 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