 | Zoopresseschau Zoo-AGBielefeld http://www.zoo-ag.de | | . | | Ausgabe 189 vom 23. Oktober 2003 | | Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse | zusammengestellt von DirkPetzold und Dr. Martina Raffel zusätzliche Recherchen: Reinhard Hellwig Pressemitteilungen: Kirstin Adrian |  | ISSN1619-6643 | | | Liebe Leser, wieder ein Zugang bei unseren ehrenamtlichen Mitarbeitern: Veronika Gmachl (Los Angeles) übersetzt die wichtigsten deutschen Meldungen ins Englische und faßt sie kurz zusammen. Unter anderem über Peter Dickinsons ZooNewsDigest erfuhren bereits diese Woche einige tausend Zoo-Interessierte weltweit, was im deutschsprachigen Raum passiert. An dieser Stelle wieder einmal ein herzliches Dankeschön an unsere fleißigen Helfer! Dirk Petzold | | Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | | Zoos und Tierparks | Westfälische Nachrichten - 20. Okt. 2003 Münster Eldorado für Schildkröten Für Elmar Meier und seine Schützlinge hat sich ein Traum erfüllt. Mit Schweißperlen auf der Stirn schweift Meiers Blick wohlwollend über die fast 50 Glasterrarien, aus denen ab und an ein Plätschern auf die Bewohner aufmerksam macht. Bei 35 Grad und 80 Prozent Luftfeuchtigkeit bezogen am Samstag 100 asiatische Wasser- und Sumpfschildkröten offiziell ihre neue Bleibe, das Internationale Zentrum für Schildkrötenschutz (IZS) im münsterischen Allwetterzoo. Fünf der 13 Arten gelten in der freien Wildbahn bereits als ausgerottet. Das Projekt findet weltweite Anerkennung, da es in seiner Konzeption einmalig ist. In dem Zentrum werden unter der Aufsicht von Elmar Meier die bedrohten Schildkrötenarten betreut und gezüchtet, um sie dann auf andere Zoos zu verteilen. Meier ist einer der wenigen Züchter, die Erfolg haben bei der Vermehrung der Tiere. Rund 800.000 Euro, 20 Monate Bauzeit sowie zahlreiche private und öffentliche Sponsoren haben das Schildkröten-Zentrum möglich gemacht. Zoodirektor Jörg Adler zeigte sich zutiefst glücklich und begeistert über die Einrichtung, die ein Teil der neuen Biodivercity im Eingangsbereich des Zoos ist. In Zukunft soll nicht nur ein zweites Terrariengebäude entstehen, sondern auch eine offene Forscherwerkstatt und ein Infozentrum über Biodiversität. Das IZS selbst ist nicht öffentlich zugänglich, aber hinter Glas einsehbar. WAZ - 20. Okt. 2003 Allwetterzoo in Münster schützt Schildkröten Der Allwetterzoo in Münster hat ein Herz für bedrohte Schildkröten. Am Samstag wurde das Internationale Zentrum für Schildkrötenschutz eröffnet. Rund 100 Tiere werden hier von Schildkrötenexperten gepflegt. Einige Arten gelten in freier Wildbahn bereits als ausgestorben. Neue Zürcher Zeitung - 17. Okt. 2003 Erhärteter Herpes-Verdacht nach Tod des Elefanten Aishu Der vorgestrige Tod eines der grössten Sympathieträger im Zoo Zürich, des jungen Elefantenbullen Aishu dürfte tatsächlich auf eine akute Herpesinfektion zurückzuführen sein. Die am Mittwochabend vorgenommene Sektion hat diesen Verdacht erhärtet, wie Zootierarzt Jean-Michel Hatt auf Anfrage sagte. Ob sich die Hoffnung erfüllt, das Virus isolieren und dadurch die Basis für einen seit langem vergeblich gesuchten Impfstoff legen zu können, wird sich erst in den nächsten Tagen weisen. Tiroler Tageszeitung - 17. Okt. 2003 ZooCard hat was für Artenschutz übrig Die erste Tierkreditkarte Österreichs bringt dem Inhaber zusätzliche Vorteile und den Zoos Geld für Tierschutzprojekte. Eine vergleichbare Karte, die "PandaCard" des WWF, hat in den USA sieben Millionen Dollar eingespielt. Die österreichische Version heißt "ZooCard" und ist eine vollwertige Diners Club Kreditkarte, ausgestattet mit Zusatznutzen für den Besitzer als auch für die Zoos. Diese erhalten 20 Prozent der Jahresgebühr und eine Umsatzbeteiligung von 0,5 Prozent. Für den Kunden entstehen keine Kosten: "Man kann täglich etwas Gutes tun, ohne dass es weh tut", erklärte Wolfgang Montagnolli von Airplus/Dinersclub bei einer Pressekonferenz im Alpenzoo. Schaffhauser Nachrichten - 17. Okt. 2003 Urwildpferde im Tierpark von Dobric Zusammen mit zwei Wisenten, zwei Alpakas und einer Lamadame bilden die Urwildpferde Larry und Kuni eine attraktive Ergänzung des Tierbestandes des neuen Zoopark Dobric, der viel Platz für Tiere und Natur bietet. Mit diesen wertvollen Tieren ist der Zoopark Mitglied der internationalen Zoogemeinschaft geworden. Er beteiligt sich an Arterhaltungszuchtprogrammen für Urwildpferde und Wisente und trägt dazu bei, dass diese bedrohten Tierarten wieder in ihren ursprünglichen Lebensräumen ausgewildert werden können. «Ich bin überzeugt, dass der Zoo der Lieblingsplatz unserer Kinder wird und auch die Aufmerksamkeit zahlreicher Touristen anziehen wird.» Mit diesen Worten eröffnete der Bürgermeister von Dobric, Lachezar Rossenov, den Zoo. Mit der Einweihung des fast 18 Hektaren grossen Geländes ist die erste Etappe der erfolgreichen Zusammenarbeit der Arbeitsgruppe Pro Zoo Dobric aus Schaffhausen mit der Stadt Dobric abgeschlossen. In den letzten fünf Jahren konnten fast 200 000 Franken in Form von Material und der Finanzierung von einfachen Tierunterkünften ins Projekt fliessen. Kleine Zeitung - 21. Okt. 2003 Neue Paviane in Herberstein Jimmy und Jonny bekommen im Tierpark weibliche Gesellschaft aus Deutschland. Die beiden Geladamännchen Jimmy und Jonny werden ab sofort von gleich drei Damen aus dem Tierpark Reine in Deutschland kommandiert, denn bei Geladas haben die Weibchen das Sagen. Im Zuge des Zuchtprogrammes, welches nun in Herberstein starten kann, erhofft man sich bald Nachwuchs. Südkurier - 22. Okt. 2003 Walrossdame Antje nur als Plastilin-Modell im Museum Walrossdame Antje, die im Juli in Hagenbecks Tierpark starb, kann nicht wie geplant als Dermoplastik im Zoologischen Museum der Universität Hamburg ausgestellt werden. Ihre Haut sei nicht für eine Präparation geeignet. Der Körper des 27 Jahre alten Walrosses habe bei den heißen Sommer-Temperaturen vom Auffinden bis zum Transport in die Kühlkammer des Museums zu lange draußen gelegen, sagte Chefpräparator Klaus Zwonarz. «Jetzt hat sich die Oberhaut von den darunter liegenden Hautschichten gelöst, was eine Präparation unmöglich macht.» Statt einer Dermoplastik werde er jetzt eine Rekonstruktion Antjes im Maßstab 1:1 anfertigen, berichtete Zwonarz. Die Haut des Walrosses komme in die wissenschaftliche Sammlung des Zoologischen Institutes und Museums. Tiroler Tageszeitung - 17. Okt. 2003 Aug in Aug mit Fritz dem Bären Fritz, der Braunbär im Alpenzoo, residiert seit kurzem in einem Gehege, das doppelt so groß ist wie sein altes. Deshalb fühlt er sich sehr wohl - im Gegensatz zu seinen Nachbarn. Diese klagen über die Nähe zu ihm, über seinen lauten Wasserfall, Besucher, die ins Schlafzimmer blicken, und Raben, die in ihrem Garten Tierfutter aus dem Zoo vertilgen. Alpenzoodirektor Michael Martys gibt zu, dass der Sichtschutz nicht ideal ist und verspricht, Bäume und Hecken zu pflanzen. Über den jahrelangen Streit mit seinem Nachbarn will er nicht viele Worte verlieren: "Alles ist behördlich genehmigt. Torgauerzeitung - 17. Okt. 2003 Die gereichte Hand nicht ergriffen Der Bärengraben vor Schloss Hartenfels ist wahrlich kein Aushängeschild mehr - so lautete der einhellige Tenor. Damit soll in keiner Weise das Engagement der beiden Pflegerinnen geschmälert werden. Was in ihren Kräften steht, wird getan. Aber das Kardinalproblem lässt sich so nicht lösen. Eine Investitionssumme von mehreren Hunderttausend Euro macht unbestätigt die Runde. So viel Geld wäre nach Äußerungen aus der Landkreisverwaltung notwendig, um wieder ein für Tiere und Besucher attraktives Areal zu schaffen. Der Landkreis habe nicht die notwendigen Gelder oder Eigenmittel, soll Landrat Robert Schöpp erklärt haben. "Ich habe ihm jedoch den Vorschlag unterbreitet, dass die Stadt Torgau in Form von Städtebaufördermitteln sicherlich bei der Lösung des Problems behilflich sein könnte", erklärte Bürgermeisterin Andrea Staude kürzlich vor den Mitgliedern des Verwaltungsausschusses. Sicherlich wirkt der Bärengraben für ,Außenstehende' durch seine alten Reifen und Fässer ungepflegt und unaufgeräumt. Aber die Bärinnen nehmen die Spiel- und Beschäftigungsmöglichkeiten gern an. Hier werden auch Anregungen vom Leipziger Zoo umgesetzt, mit dem ständig Kontakt besteht. Planung und Bau Süddeutsche Zeitung - 21. Okt. 2003 Eins-A-Strom von Elefanten und Nashörnern Die Münchner SPD will künftig in der kommunalen Energieversorgung verstärkt auf Biomasse setzen. Ein erstes Kraftwerk könnte im Tierpark Hellabrunn entstehen. Nach Informationen der SZ haben sich die Stadtwerke bereit erklärt, den Bau und den Betrieb der Anlage zu finanzieren. Hellabrunn wäre dann europaweit einer der wenigen Zoos, der Tierexkremente und Futterreste zur Energiegewinnung nutzt. Bisher werden die natürlichen Abfallprodukte des Zoos als Mist zum städtischen Gut Beigarten gefahren. Im Gegenzug holt sich der Park im Sommer von dort Gras, das als Futtermittel eingesetzt wird. Anfang des vergangenen Jahres dachte man in Hellabrunn darüber nach, ob man sich nicht mit dem Bau eines Block-Heizkraftwerks die langen Transportwege und die damit verbundenen Kosten sparen könnte. Die Investitionskosten in Höhe von 500.000 Euro für die Anlage waren jedoch von dem ohnehin finanziell angeschlagenen Tierpark nicht aufzubringen. Jetzt haben die Stadtwerke ihre Bereitschaft signalisiert, die Kosten für den Bau und den Betrieb der Anlage zu übernehmen. Ich gehe davon aus, dass sich das Ganze für uns wirtschaftlich rechnet, sagt der kaufmännische Direktor Hans Johann Färber. Auch Professor Henning Wiesner, der Zoologische Direktor, begrüßt die Idee vor allem aus ökologischen Gründen: Das passt hervorragend in unser Tier-, Natur- und Artenschutzkonzept. Den Plänen zufolge soll das Biomasse-Kraftwerk auf einer Fläche hinter dem Urwaldhaus entstehen. Gespeist wird es ausschließlich mit Dung, Futterresten und Rasenverschnitten. Der dabei entstehende Strom soll ins öffentliche Netz eingespeist werden, die damit gewonnene Wärme hingegen nutzt der Tierpark selbst. Für eine komplette Eigenversorgung des Zoos wird die Kapazität des Biomasse-Kraftwerks allerdings nicht ausreichen: Mit seiner Heiz-Leistung von 25 Kilowatt könnte man laut Schwarz gerade ein Einfamilienhaus versorgen. Freie Presse (Chemnitz) - 21. Okt. 2003 Falkenstein: Zoobewohner bauen Winterquartier Wintervorbereitungen stehen in diesen Herbsttagen auch im Falkensteiner Tiergarten auf dem Programm. Obwohl die Umgestaltung des Geländes noch nicht ganz abgeschlossen ist, sieht man sich für die bevorstehende Jahreszeit gut gerüstet: Während das Nasenbärgehege und das neue Streichelgehege fertig sind, soll in Kürze noch die Sanierung des Domizils für die Stachelschweine folgen. Der Ausbau des neuen Affengeheges wurde ebenfalls in Angriff genommen. Allerdings hängt die Fortsetzung dieser Baumaßnahme von Fördermitteln des Kulturraumes Vogtland ab. Ohne diese weitreichende Unterstützung wäre der Tiergarten-Umbau bislang nicht so reibungslos und fachgerecht vonstatten gegangen. Übrigens könnte es im nächsten Jahr, wenn alle neuen Tierbehausungen fertig sind, Neuzugänge im Falkensteiner Zoo geben. Bei Stachelschweinen und Kängurus ist die Anschaffung von Artgenossen im Gespräch. Täglicher Anzeiger - 17. Okt. 2003 Momo fühlt sich wohl im Wildpark Neuhaus Attila, Momo und Kira fühlen sich sichtlich wohl im eigens für sie ganz neu angelegten Gehege, genießen auf einem Baumstamm die herbstlichen Sonnenstrahlen und lassen sich nicht von den neugierigen Besuchern irritieren, die an diesem Tag ganz nah heran wollen an die imposanten Großkatzen. Die prachtvolle Luchsfamilie ist die neue Attraktion im Wildpark Neuhaus. Für Wildparkleiter Robert Willeke hat sich ein langgehegter Wunsch erfüllt. Auf dem an den Wildpark angrenzenden Gelände eines ehemaligen Steinbruchs oberhalb von Neuhaus haben Mitarbeiter des Wildparks in den Sommermonaten ein 2.500 Quadratmeter großes Gehege geschaffen, das dem natürlichen Lebensumfeld des Luchses sehr nahe kommt und für vier erwachsene Luchse plus Nachwuchs ausgelegt ist. Ostsee Zeitung - 17. Okt. 2003 Umweltpavillon bald im Tierpark Das Umweltpavillon soll schon in Kürze seinen neuen Standort im Greifswalder Tierpark erhalten. Dazu hatten die Mitglieder der CDU-Fraktion der Greifswalder Bürgerschaft im Rahmen des schon traditionellen Arbeitseinsatzes vor dem Tierparkfest mit geholfen, die Gräben für die Fundamente des Umweltpavillons auszuschachten. Wir sind froh, dass diese besonders für die Erziehung und Bildung der Jüngsten sehr sinnvolle Einrichtung nun im Tierpark ein dauerhaftes Zuhause findet, so der Vorsitzende des Bauausschusses Hochschild. TAZ - Verschiedenes 21. Okt. 2003 Fische ziehen nach Mitte In das 16 Meter hohe Aquarium im neuen City-Quartier DomAquarée in Berlin ziehen heute die ersten Bewohner ein. Rund 2.500 tropische Fische in 50 Arten werden künftig im weltweit größten Zylinder-Bassin schillern. Aktionen Thüringische Landeszeitung - 21. Okt. 2003 Herbstferien im Zoo Interessantes über seine Bewohner gibt es in den Herbstferien im Thüringer Zoopark zu erfahren. Nach Angaben des Erfurter Zoos beginnen die Führungen jeweils 14 Uhr am Zooplan. Diese Rundgänge sind für Zoobesucher kostenlos. Westdeutsche Allgemeine - 16. Okt. 2003 Zu Halloween tummeln sich im Zoo die Gespenster Derzeit tummeln sich in den Zoologischen Gärten des Reviers nicht nur Löwe und Känguru, sondern auch Vampire, Hexen und Gespenster. Beispielsweise in Duisburg. Dort leuchten zur Halloween-Party am 31. Oktober des Nachts nicht nur die Augen so mancher Raubkatze, sondern auch Hunderte von Kürbisgesichtern. Gespensterzeit ist von 18 bis 22 Uhr. Ab kommenden Dienstag startet in Duisburg das Ferienprogramm, u.a. mit Kindernachtsafaris und Bastelaktionen. Ähnliches gilt für den Ruhr Zoo Gelsenkirchen: Auch dort wird ab Dienstag gewerkelt und gebastelt, gemalt und beobachtet. In Gelsenkirchen ist am 31. Oktober von 17 bis 19 Uhr ein "großer Gruseltag für kleine Geister" geplant. Vom 27. bis 31. Oktober dürfen Kinder ab neun Jahren im Dortmunder Zoo beim Reinigen der Gehege helfen. Doch noch mal zurück zum Fürsten der Finsternis: Der lässt sich am 31. Oktober nämlich auch im Bochumer Tierpark blicken. Ab 15 Uhr und mit Gruselgeschichten, Fackelzügen und Druidenfeuern. Hanau Post - 22. Okt. 2003 Gespenster und Dämonen im Wildpark Am Freitag, 31. Oktober, findet im Wildpark Alte Fasanerie in Klein-Auheim von 18 bis etwa 21 Uhr eine Halloween-Veranstaltung statt. Besucher können sich dieses Mal auf eigene Gefahr und ohne Gruppenführer auf eine gut ausgeschilderte und gekennzeichnete Runde durch den dunklen Wildpark begeben. Dort erwarten sie einige gruselige Überraschungsgäste. Für Familien mit kleinen Kindern ab dem Alter von fünf Jahren wird eine kürzere Runde mit "harmlosen" Darstellern angeboten. Mutige Kinder und Jugendliche können an einer großen Grusel-Runde teilnehmen. Neue Ruhr Zeitung - 22. Okt. 2003 Der Zoo bei Nacht Rundgänge durch den Duisburger Zoo unter fachkundiger Führung nach Einbruch der Dunkelheit sollen erwachsenen Besuchern nicht etwa das Fürchten lehren, sondern Einblick geben in das Verhalten solcher Tiere, für die Dämmerung und Dunkelheit nicht unbedingt Anlass sind, im Schlummerparadies der Träume zu versinken. Zu diesen Nachtführungen lädt der Zoo interessierte Erwachsene ab sofort jeden Mittwoch bis Mitte März 2004 ein. Beginn ist immer um 19.30 Uhr am Haupteingang. Hamburger Abendblatt - 16. Okt. 2003 Eekholt: Ein Präparator bei der Arbeit Warum werden tote Tiere ausgestopft? Wie wird das gemacht? Im Wildpark Eekholt haben Besucher am Sonntag, 19. Oktober, ab 10 Uhr die Möglichkeit, sich bei Roland Kaiser, Präparator aus Heilshoop, zu informieren und ihm bei der Präparation eines Tieres zuzuschauen. Zusätzlich werden Informationen zu den rechtlichen Aspekten, über den Artenschutz und illegalen Tierhandel gegeben. Ostsee Zeitung - 20. Okt. 2003 1130 Euro für den Tierpark Der Heimattierpark Greifswald kann sich über 1130 Euro freuen. So viel Geld kam Freitagabend beim Kuchenverkauf während der Geburtstagsparty im Elisenpark zusammen. Tierparkchef Lüer Kühne nahm den Scheck entgegen und dankte der Werbegemeinschaft des Einkaufscenters für die Spende. Sächsische Zeitung - 21. Okt. 2003 Das Temperament der Schlittenhunde spüren Weißwasser. Nicht schlecht staunten Tierparkbewohner und Besucher am Sonnabend, als Hundegebell die Nachmittagsstille durchdrang. Rund 30 Schlittenhunde wurden von den Gespannführern aus zwei großen Transportern geführt. Hierbei handelte es sich um jene Tiere, die am kommenden Wochenende beim nunmehr 9. Internationalen Hundeschlittenrennen im benachbarten Spremberg an den Start gehen werden. Im Tierpark Weißwasser konnte man diesen Vierbeinern schon einmal ganz nah kommen und ihr Temperament spüren. General-Anzeiger (Bonn) - 21. Okt. 2003 1,5 Millionen schauten Heinz beim Liebeswerben zu Gelassen schreitet Heinz vor den Objektiven entlang, gerade so, als habe er im Umgang mit Medien langjährige Erfahrung. Zum Star machte ihn eine Internetseite: Heinz lebt im Wildgehege Hellenthal in der Eifel, unter www.wildtiere-live.de können er und seine Artgenossen rund um die Uhr beobachtet werden. Die Idee für die tierische "Big Brother"-Variante wuchs in der Pressestelle des Deutschen Jagdschutz-Verbandes (DJV) mit Sitz in Bonn. Wegen der guten Infrastruktur in Hellenthal, so Keulen, habe sich der DJV diesen Wildpark als Schauplatz für die tierische Seifenoper ausgesucht. 1 500 Meter Kabel mussten verlegt, Kameras mit Schwenk- und Neigetechnik sowie Mikrofone geschickt versteckt werden. Bedient werden die Geräte von der DJV-Zentrale in der Bonner Südstadt - und zwar ebenfalls über das Internet. Mehr als 1,5 Millionen Neugierige haben in nur drei Wochen die Internetseite besucht. Rhein Main Presse -21. Okt. 2003 AZ-Vogelpark lässt Saison mit Oktoberfest ausklingen LAMPERTHEIM - Der AZ-Vogelpark feierte am Sonntag sein traditionelles Oktoberfest zum Saisonabschluss. Der letzte Tag, an dem Gäste den Park besuchen konnten, wurde natürlich gefeiert - einerseits um sich bei den vielen Besuchern zu bedanken, andererseits um die Saison standesgemäß ausklingen zu lassen. Während der Wintersaison bleibt der Park für die Besucher geschlossen und öffnet seine Pforten erst wieder am Frühlingsanfang, 21. März, mit der Eröffnung der neuen Saison. Nachwuchs Leipzig-News - 21. Okt. 2003 Im Leipziger Zoo gibt es wieder Nachwuchs Pünktlich zu den Herbstferien gibt es im Leipziger Zoo viel neugeborene Tierkinder zu sehen. Bartäffin Sukanja bekam am 15. Oktober ihr viertes Jungtier. Zum ersten Mal Mutter wurde Eulenkopfmeerkatze Anita. Nachdem sie am 3. Oktober ihr Junges zur Welt brachte, war sie zunächst nervös und trug das Kleine ab und zu verkehrt herum am Körper. Doch sie beobachtete ihre Artgenossen im Umgang mit deren Babys und ist nun nach einiger Übung eine tolle Mama. Frankfurter Neueste Presse - 21. Okt. 2003 Das sind sie: die Frankfurter Leoparden-Babys Nachwuchs bei den Amur-Leoparden: Ein Männchen und ein Weibchen wurden vor rund drei Monaten im Frankfurter Zoo geboren. Weil die Tiere Einzelgänger sind und die Mama alleine die Aufzucht übernimmt, wurde der Nachwuchs nebst Mutter vom Vater getrennt. Der Frankfurter Tierpark trat 1963/64 mit einem ersten, noch wild gefangenen Zuchtpärchen an. Knapp 70 Tiere kamen bisher im hiesigen Zoo auf die Welt rekordverdächtig. Hamburger Abendblatt - 17. Okt. 2003 Juju und die Kudu-Babys Neugierig beschnuppert Giraffe Juju die neuen Bewohner des Geheges Nummer 42 bei Hagenbeck. Drei kleine Kudu-Babys tollen seit kurzem in der warmen Herbstsonne herum. Kudu-Männchen Takyi, das jüngste Tier, wurde am 16. September geboren. Das zweite Männchen Bambari wurde kurz vor seinem Bruder geboren. Ältestes Jungtier ist das einzige Mädchen, Lomela, die bereits am 31. August zur Welt kam und besonders neugierig ist. Stolzer Vater aller drei Nachkommen ist Massai. Er wird künftig einziger Mann im Gehege sein, denn die kleinen Kudus werden nach einem Jahr weggegeben, um Platz für die Kälber des nächsten Sommers zu machen. Reuters Deutschland - 17. Okt. 2003 Seltener Nachwuchs bei roten Panda-Bären Ein Zoo im englischen Bristol hat am Donnerstag erstmals zwei rote Pandas der Öffentlichkeit präsentiert, die vor vier Monaten in dem Tierpark geboren wurden. Tenzing und Babu hätten ihre ersten Lebensmonate abgeschirmt bei ihrer Mutter verbracht, sagte ein Sprecher des Zoos. Auch im Schweizer Erlebniszoo Eichberg waren vor einigen Wochen rote Pandas zur Welt gekommen. Nachwuchs ist bei diesen Tieren in Gefangenschaft sehr selten. Mitteldeutsche Zeitung - 17. Okt. 2003 Nachwuchs bei King und Arnika King hat Uwe Knöfler so manchen Tag flotte Füße beschert. Und daran wird sich wohl auch in der nächsten Zeit nichts ändern, schwant es dem Vorsitzenden des Kreisverbandes vom Naturschutzbund (Nabu) Köthen. Denn Nachwuchs hat sich eingestellt im Wulfener Bruch. Nachwuchs bei den Przewalski-Pferden. Und King ist erneut der stolze Vater eines Stutfohlens, das in der Nacht vom 10. zum 11. Oktober das erste Mal auf wackeligen Füßen stand. Wieder ein Wildpferd mehr im Wulfener Bruch, freut sich Knöfler. Sie sind die einzigen freilebenden Tiere ihrer Art, die in Sachsen-Anhalt auf der Weide grasen. Sonst könne man sie nur noch in Zoos bewundern. Als Knöfler ihnen im Jahr 2000 im Stendaler Zoo begegnete, wurde die Idee geboren, diese Tiere im Wulfener Bruch anzusiedeln. Saarbrücker Zeitung - 20. Okt. 2003 Wenn die Adler über Neunkirchen kreisen Nach dem Tod des Orang Utan-Babys ist wieder Ruhe im Neunkircher Zoo eingekehrt. Doch wirklich still ist es hier natürlich nie - allein die täglich über dem Gelände kreisenden Greifvögel tragen das ihre zur akustischen Belebung bei. Längst haben sich Schrei-Seeadler Neva, die Wüstenbussarde Roxane und Xena, Weißkopf-Seeadler Junior und ihre "Kollegen" zu Publikumsmagneten in der Falknerei gemausert. "Super" sei die Resonanz in den ersten Wochen nach der Inbetriebnahme Ende Juli gewesen, schwärmt Zoodirektor Norbert Fritsch. Auf dem Hochplateau neben dem Elefanten-Freigehege erstreckt sich die 6000 Quadratmeter umfassende, im süddeutschen Raum einzigartige Anlage. In den zwei halbrunden Großvolieren sitzen die Tiere in offenen Kabinen. Haben sie sich richtig eingewöhnt, werden sie an einer Laufleine nach Belieben bis zu dem zugehörigen Steinblock vor dem Haus wechseln können. "Die Anbindehaltung ist die Vogelhaltung der Zukunft", weiß sich der Falkner auf der sicheren Seite. Ein Neubau für Gänsegeier und andere Geierarten ist geplant. "Mit meiner Zuchtanlage steht ein Riesenpotential an Tieren zur Verfügung. Da wird es immer wieder etwas Neues, Interessantes zu entdecken geben." Hamburger Abendblatt - 17. Okt. 2003 Ghurl schnurrt im Wildpark Gut überstanden hat die Schneeleopardendame Ghurl (2) ihre Reise vom englischen Wild Animal Park in den Wildpark Lüneburger Heide. Dort wartet jetzt Schneeleopard Patron (5) auf sie. "Die Katzen sind noch getrennt", sagt Betreuer Georg Müller, "sie müssen sich erst einmal durch eine Umzäunung kennen lernen." Im Wildpark sind die Großkatzen in einem 1200 Quadratmeter großen Gehege zu bewundern. Jetzt muss nur noch bei Patron und Ghurl der Funke überspringen, dann steht dem Nachwuchs im nächsten Jahr nichts mehr im Wege. Berliner Morgenpost - 18. Okt. 2003 Gorans hübsche Gespielinnen und warum Puma Paulchen keine Mädchen mag Das Raubtierhaus im Tierpark Friedrichsfelde verzeichnet drei Neuzugänge. Bereits Mitte Juli kamen zwei schlanke Pumaweibchen nach Berlin. Ende September folgte ein pummeliger Kater. Alle drei leben sich zurzeit in der noch etwas ungewohnten Umgebung ein. Tierpark-Besucher können den Schönheiten aber jetzt schon einen Besuch abstatten. Sonora und ihre Schwester Tirawa sind vier Jahre alt. Geboren wurden sie in der Wildnis des Banff-Nationalparks in Kanada, wo sie heute noch leben würden, wäre ihre Mutter nicht von einem Wilderer erschossen worden. Damals brachten Wildhüter die hilflosen kleinen Kätzchen zum Zoo in Calgary. Als der Versuch der Wiederauswilderung scheiterte, musste eine andere Lösung gefunden werden. Stammkater Paulchen durfte schon einen Blick auf sie werfen, reagierte aber ablehnend und aggressiv. Der stellvertretende Tierpark-Direktor hatte damit gerechnet und Kontakt zum Tiergarten in Stendal aufgenommen, der eine Unterkunft für ein elf Jahre altes Tier suchte. So traf vor kurzem Goran im Tierpark ein, dem die Tierpfleger eine strikte Diät verordnet haben. Kraft zum Anbändeln hat er deswegen kaum. Er liegt matt in einer Ecke und verschläft den größten Hunger. Sächsische Zeitung - 18. Okt. 2003 Unerwünschter Besuch bei den Pinguinen Fuchs, du hast dem Dresdner Zoo zwei Humboldt-Pinguine gestohlen. Wie Diplom-Biologe Roland Brockmann vermutet, warst du bei deinem Raubzug nicht allein. Da dürfte noch ein Reineke mit dabei gewesen sein. Vor einem einzigen Fuchs wären die Vögel sicher ins Becken und damit in eine sichere Zone geflüchtet, weil du Wasser nicht magst. Wahrscheinlich habt ihr die Mitglieder der Zoofamilie von zwei Seiten in Panik versetzt. Es war das erste Mal, dass sich Füchse als ungebetene Gäste in der Pinguinvoliere aufhielten, kommentiert Brockmann. Schon etliche Male durchstreifte Reineke im Schutze der Dunkelheit den Garten. Zu ihren Zoo-Opfern in jüngerer Vergangenheit zählten Pelikane, Flamingos, Schwarzhalsschwäne und Kronenkraniche. Die Welt - 20. Okt. 2003 Ströbele setzt sich für Kreuzberger Streichelzoo ein Der grüne Bundestagsabgeordnete und Direktmandatgewinner Hans-Christian Ströbele war gestern an der Kreuzbergstraße erschienen, um sich für den Bestand des beliebten Tiergeheges einzusetzen. Falls nicht bald finanzielle und personelle Hilfe kommt, muss er zum Jahresende geschlossen werden. In der Kasse des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg fehlt das Geld zum Unterhalt. Darum hatten der Bezirk und die Initiative Natur- und Tiergehege bereits im September 2002 vereinbart, sich gemeinsam um die Pflege der acht Ziegen, fünf Hasen, zwei Gänse, 14 Sittiche, zwei Goldfasane und drei Tauben zu kümmern. Doch bislang blieben Helfer und Sponsoren aus. Volksvertreter Ströbele würgte indes den Ruf nach einer Finanzspritze von ganz oben schnell und routiniert ab. "Der Bezirk muss sich selbst um Spenden kümmern", sagte Ströbele und kündigte eine Gabe aus eigener Tasche "in angemessener Höhe" an. Berliner Zeitung - 22. Okt. 2003 Tiergehege sucht Helfer Das Tiergehege im Viktoriapark braucht dringend freiwillige Helfer, ansonsten droht die Schließung. Das Gehege wird seit einem Jahr an den Wochenenden von einer Initiative betreut, weil der Bezirk kein Geld mehr hat. Doch es gebe nicht genügend Helfer, die regelmäßig kommen: "Wer will, dass die Tiere hier bleiben, der muss auch etwas dafür tun", sagt Kerstin Mauritz vom Verein Natur- und Tiergehege. Der will das Gehege erweitern und eine naturpädagogische Arbeit für den Viktoriapark aufbauen. In dem seit 1927 existierenden Tiergehege leben zurzeit acht Ziegen, fünf Kaninchen, zwei Gänse sowie 14 Sittiche, zwei Goldfasane und drei Tauben. Der Bezirk bezahlt wochentags einen Tierwart, das Tierfutter sowie die Betriebskosten. Chiemgau-Online - 17. Okt. 2003 Salzburg/Berchtesgadener Land: Heimische Gänsegeier in Gefahr Sie sind das Wahrzeichen des Untersberges und besondere Gäste im Zoo Salzburg - die Gänsegeier. Doch es steht nicht sehr gut um diese beeindruckenden Vögel mit dem erstaunlichen Gleitflugvermögen und einer Spannweite von bis zu 2,80 Metern. Ihre Zahl in Mittel- und Südosteuropa nimmt zusehends ab und droht in absehbarer Zeit gen Null zu sinken. Um das zu verhindern, hat sich ausgehend vom Salzburger Zoo ein internationales Expertenforum gebildet, das Daten über Verbreitung, Bestand und Gefährdung der Gänsegeier in Europa sammelt und auswertet. Berliner Morgenpost - 17. Okt. 2003 Speiseplan Er heißt Oppa, aber zur Ruhe setzt sich der junge Barasingha-Hirsch im Tierpark deshalb noch lange nicht. Die Barasingha-Herde wird heute um 14.30 Uhr gefüttert mit Heu, Laub, Gemüse, etwas Kraftfutter und frischen Eicheln. Berliner Morgenpost - 19. Okt. 2003 Speiseplan Normalerweise würde Sumatratigerin Santana im Tierpark als Tagesration nur ein drei Kilogramm schweres Stück Rindfleisch bekommen. Weil ihre beiden am 12. Mai geborenen Söhne Nias und Batu am Fleisch aber schon kräftig mitknabbern, bekommt die Tigerin heute um 15 Uhr einen üppigen Fünf-Kilo-Brocken. Berliner Morgenpost - 20. Okt. 2003 Speiseplan Die Steppenmurmeltiere des Zoos bereiten sich auf ihren fast halbjährigen Winterschlaf vor. Nachdem sie sich im Spätsommer ein ordentliches Fettpolster angefressen haben, geht jetzt der Appetit zusehends zurück. Trotzdem bietet Tierpfleger Kurt Goedicke ihnen heute um 15.30 Uhr noch einige pflanzliche Leckereien an. Berliner Morgenpost - 21. Okt. 2003 Speiseplan "Meishan" nennen die Chinesen das in Deutschland als Chinesisches Maskenschwein bekannte Haustier mit den charakteristischen "Sorgenfalten" im Gesicht. Die Schweine im Tierpark bekommen heute um 12.30 Uhr Futter: Kartoffeln, Kleie, Gemüse und Obst. Letzteres stammt von den chronisch verschwenderischen Affen. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Pressemitteilungen teilweise gekürzt | Vogelpark Herborn, 22.10.03 Vogelpark ist noch bis zum 2. November geöffnet Auf Grzimeks Spuren - Kooperation des Herborner Naturerlebnis-zentrums mit der renommierten Zoologischen Gesellschaft Frankfurt Noch anderthalb Wochen bis einschließlich Sonntag, den 2. November - hat der Vogelpark im Herborner Stadtteil Uckerdorf für seine Besucher täglich von 9.30 bis 18.00 Uhr geöffnet. Wie Harald Fey, Vorsitzender des Vogelpark-Fördervereins mitteilt, hofft das Vogelpark-Team auf eine weiterhin günstige Herbstwitterung und auf zahlreiche Gäste in den derzeit laufenden Schulferien. Da gegenüber dem sehr erfolgreichen Vorjahr aufgrund der extrem heißen Sommerwitterung doch einige Besuchereinbussen zu verzeichnen waren, freut sich Fey, der gemeinsam mit Vogelpark-Geschäftsführer Reinhold Wiegand die Einrichtung vor 37 Jahren aufbaute, über jeden Besucher, der die besondere Atmosphäre der Einrichtung im auch im Herbst zu schätzen weiß. Harald Fey: Gerade jetzt hat ein Vogelparkbesuch einen besonderen Reiz, bietet sich doch den Gästen in unserem naturnahen Park durch das sich bunt färbende Laub zusammen mit den bunten Vögeln aus aller Welt ein sehenswertes und besonders stimmungsvolles Farbenspiel. Zudem entpuppe sich das Angebot des Vogelpark-Shops 2 Monate vor Weihnachten für so manchen Besucher als Fundgrube für originelle Geschenke. Anläßlich des Transfers eines Glanzstars in den Frankfurter Zoo hatte Rades vor kurzem mit dem dortigen Zoodirektor und stellvertretenden ZGF-Präsidenten Dr. Christian R. Schmidt über Möglichkeiten einer verstärkten Zusammenarbeit gesprochen. So liegen jetzt im Vogelpark Herborn auch Informationsbroschüren der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt ebenso aus, wie der Zoo Frankfurt künftig Info-Faltblätter des Vogelpark Herborn auslegt . Stuttgart, 22.10.03 Nachwuchs beim Vogel-Adel in der Wilhelma Kongopfauen zählen zu den gekrönten Häuptern in der Vogelwelt: Ein Federkrönchen auf dem Kopf haben alle Pfauen, auch der ach so gewöhnliche, aber prächtig gefärbte indische Pfau, eines der beliebtesten Fotomotive in der Wilhelma. Mit der Farbenpracht des Gewandes seiner Verwandten kann der Kongopfau nicht mithalten, dafür zählt er zu den seltensten Vögeln der Welt! Seit 3 Jahren besitzt die Wilhelma ein Paar dieser kostbaren Vögel. Zwei Jahre lang haben sie das Eier legen und Brüten nur geübt dieses Jahr schließlich führten die Bemühungen zum ersehnten Erfolg. Zwei Küken schlüpften, wovon eines leider nach wenigen Tagen verstarb. Der zweite kleine Kongopfau aber entwickelt sich prächtig. Die Kongopfauen der Wilhelma leben im ehemaligen Schuhschnabelgehege im Giraffenhaus, direkt neben den Okapis. Ebenso wie diese Waldgiraffen sind die Kongopfauen Bewohner des afrikanischen Regenwalds. Ihr Verbreitungsgebiet beschränkt sich auf den Regenwald im zentralen Zaire (Demokratische Republik Kongo). Das Verschwinden des Regenwalds und die Bejagung durch die Menschen haben aus dem einzigen fasanenartigen Hühnervogel Afrikas einen der seltensten Vögel der Welt gemacht. Bis zur endgültigen Ausrottung ist es nur noch ein kleiner Schritt der aber durch Nachzuchten der in Zoos lebenden Kongopfauen vielleicht verhindert werden kann. Somit ist der Nachwuchs in der Wilhelma auch Hoffnungsträger dafür, dass diese erst 1936 entdeckte Vogelart kaum 70 Jahre später bereits Geschichte ist ... Tierpark Görlitz, 22.10.03 Mit tierischen und menschlichen Geschichten erinnert der Freundeskreis Tierpark Görlitz e. V. am 10.11.03 an die Bräuche zu Ehren des Heiligen Martin. So werden am 10. November um 17.00 Uhr die Kinder des Paul-Gerhardt-Hauses eine Geschichte aus dem Leben des Heiligen Martin im Haustierstall des Naturschutz-Tierparks spielen. Danach geht es dann für die Kinder im Gänsemarsch mit Lampions auf dunklen Wegen durch den Naturschutz-Tierpark zum Martinsfeuer und wer mutig ist, kann dann mit Freund oder Freundin über das Martinsfeuer springen und sich damit das Glück für das nächste Jahr sichern. Wer mitgehen will, sollte also bitte einen Lampion mitbringen! Damit man sich keine Gänsehaut holt, gibt es anschließend im Restaurant "Zum gebratenen Storch" Kostproben zum Thema Gans. (Unkostenbeitrag 5,00 Euro pro Person, bitte Voranmeldung unter 03581- 407400). Vogelpark Walsrode, 21.10.03 Sam der jüngste Fußgänger Völlig außerplanmäßig erblickte vor 16 Tagen der kleine Kagu Sam das Licht der Welt im Vogelpark Walsrode. Seine Eltern hatten sich in den warmen Septembertagen noch einmal für Nachwuchs entschlossen und so ist Sam zur Zeit das Nesthäkchen im Vogelpark. Sam ist ohnehin ein komischer Vogel, denn die Kagus sind die größten flugunfähigen Vögel der pazifischen Inselwelt. Weil Kagus in ihren Revieren Neukaledoniens eigentlich nie mit Bodenfeinden zu rechnen hatten, haben sie im Laufe der Evolution die Fähigkeit zu fliegen verloren. Seinen Betreuern macht der jüngste Fußgänger vom Vogelpark viel Mühe: Dreimal täglich muss er gefüttert werden. Zoo Dortmund, 21.10.03 Noch Plätze frei bei erster Bastelwoche im Zoo Das Herbstferienprogramm im Zoo startete am Montag mit einer Bastelwoche für Kinder von sechs bis acht Jahren. Für die Termine ab Mittwoch sind noch Plätze frei. Also gleich angerufen und sich anmelden oder spontan zum Zoo: Mittwoch, 22. Oktober, werden Papierbatikbilder erstellt. Donnerstag, 23. Oktober, werden tierische Fensterbilder gebastelt. Freitag, 24. Oktober, werden Tassen bemalt. Gebastelt wird täglich von 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr. Allwetterzoo Münster, 19.10.03 Herbstferien im Allwetterzoo Münster: Führungen und Zeichenunterricht für Kinder Die unbestrittenen "Stars" im Allwetterzoo sind derzeit drei muntere Jungtiere bei den Löwen. Nicht weniger attraktiv ist die Wolfsfamilie mit gleich sechs inzwischen "halbstarken" Welpen. Deshalb werden auch beide Tierarten gleich bei zwei der insgesamt vier Führungen für Kinder, zu denen der Zoo in den Herbstferien einlädt, vorgestellt. Näheres über Wölfe, Löwen und andere "Raubtiere" erfährt man am Dienstag, 21.10.; "Tierkinder" wie die jungen Löwen und Wölfe stehen am Dienstag darauf (28.10.) im Mittelpunkt. Zwei weitere Führungen finden jeweils donnerstags statt. Hierbei sind die Themen Techniken und Tricks im Tierreich" (23.10.) und "Tiere des Dschungels" (30.10.). Die Führungen werden von Biologen des Zoologischen Instituts der Universität Münster, Abteilung Verhaltensbiologie, geleitet. Sie beginnen stets um 10.30 Uhr in der Zooeingangshalle und dauern 1,5 Stunden. Auch der beliebte Zeichenunterricht wird in den Herbstferien angeboten. Der Zoozeichen-lehrer erwartet Kinder ab 7 Jahren jeweils mittwochs (22. und 29.10.) um 15 Uhr in der Eingangshalle. Mitzubringen sind Block, Stifte und eine feste Unterlage. Gezeichnet wird bei schönem Wetter vor den Tiergehegen, bei Regen oder Kälte in den warmen Tierhäusern. Eine Anmeldung für den zweistündigen zwanglosen Unterricht vor den lebenden Modellen im Zoo ist nicht erforderlich. Für die Ferienveranstaltungen im Allwetterzoo ist nur der Zooeintritt zu entrichten. Chemnitz, 17. 10.03 Sonnenrallen im Tropenhaus sind nun ein Zuchtpaar Außerdem: dem Bambus beim Wachsen zusehen! Ab sofort ist die im März nach Chemnitz gekommene Sonnenralle nicht mehr ohne Artgenossen. Für die seltene Art gibt es ein europäisches Zuchtbuch. Nun erhielt der Tierpark auf Empfehlung des Zuchtbuchführers einen männlichen Partner. Der stammt aus dem Artis Zoo in Amsterdam. Nach kurzer Zusammengewöhnungszeit in einem ruhigen aber geräumigen Käfig im Hintergrund, sind die Vögel für aufmerksame Besucher, die auch ein wenig Geduld mitbringen, ab sofort in der Tropenhalle zu entdecken und zu beobachten. Apropos Geduld: Der Bambus sprießt wieder im Tropenhaus und man kann ihm buchstäblich beim Wachsen zusehen! Mit etwa 22 cm Umfang ist der neue Spross inzwischen knapp zwei Meter hoch. Er hat sich direkt neben dem Besucherweg durch den Boden gebohrt. Und jeden Tag wird der Halm um 10 bis 12 cm länger. Wem es also zu langweilig ist, sich daneben zu stellen und zuzusehen, kann den Bambus nach einem etwa zweistündigen Tierparkrundgang noch einmal aufsuchen und wird ihn einen Zentimeter höher wieder vorfinden. Gelsenkirchen, 17.10.03 Auf die Seile fertig, losklettern! Kletteräffchen hergehört: Der Kletterspielplatz auf dem Gelände des Westfälischen Bauernhofes ist geöffnet. Jetzt kann nach Herzenslust gehangelt und geklettert werden. Nur vier Wochen hat der Umzug des Kletterspielplatzes von der Zooschänke zum Gelände des gerade entstehenden Westfälischen Bauernhofes gedauert. Für den Umzug musste der Kletterspielplatz in alle Einzelteile zerlegt und wieder neu aufgebaut werden. Jetzt ist er wieder startklar! Das Baumstammgerüst steht, die Seile sind wieder aufgehängt und der neue, frische Rindenmulch liegt fein sortiert auf dem Boden: Ab sofort ist der Westfälische Bauernhof der neuen ZOOM Erlebniswelt Treffpunkt aller kleinen Kletterkünstler. Gelsenkirchen, 17.10.03 Wegen Umbau geöffnet und Eintrittspeise reduziert Wegen Umbau geöffnet die ZOOM Erlebniswelt nimmt immer mehr Gestalt an und die Besucher können live dabei sein. Die Umbauarbeiten sind mittlerweile so weit vorangeschritten, dass auch auf begehbarem Zoogelände gebaut wird. Deshalb senkt der Ruhr Zoo in den Herbstferien die Eintrittspreise. Bauzäune sperren derzeit Teile des Ruhr Zoo-Areals ab: Im Eingangsbereich entsteht gerade der Westfälische Bauernhof und rund um die Robbenanlage entsteht die ZOOM Erlebniswelt Alaska. Beide Anlagen sind Highlights der neuen ZOOM Erlebniswelt, die im nächsten und übernächsten Jahr eröffnet werden sollen. Bis dahin muss jedoch noch viel gebaggert, gebuddelt und gebaut werden. Tiere sind bereits umgezogen, Wege umgeleitet und das ein oder andere, altgediente Gebäude musste weichen. Deshalb kann der Ruhr Zoo derzeit nicht mit der gewohnten Artenvielfalt aufwarten. Ein herbstliches Park-Feeling bekommt der Besucher dennoch. Als Danke Schön für treue Besucher gibt es einen Herbstrabatt. Vom 18. Oktober bis 2. November purzeln die Preise: Tageskarten Erwachsene 4,40 Euro, Kinder 2,60 Euro Stadt Leverkusen, 20. Oktober 2003 Jetzt ist Leverkusen 2005 an der Reihe Silberner Landesgartenschau-Spaten steht nun am Rhein Einen Traumjob nannte Geschäftsführer Hartwig Withöft seine Arbeit für die Landesgartenschau Gronau 2003 und reichte gestern im niederländischen Losser den Traumjob nun endgültig an seinen Leverkusener Kollegen Hans-Max Deutschle weiter. Der nahm gutgelaunt den symbolischen silbernen Landesgartenschau-Spaten entgegen und lud alle Gäste ein, 2005 nach Leverkusen zu kommen und das Neuland am Rhein zu entdecken. Umweltministerin Bärbel Höhn bekräftigte: Die Landesgartenschau 2005 ist eine tolle Sache für die Stadtentwicklung in Leverkusen! und ermunterte die Leverkusener Geschäftsführung, genauso wie bei den erfolgreichen Gartenschauen in Oelde und Gronau voll auf die Unterstützung durch die Bürger zu setzen. WWF, 20.10.03 Überfischung endlich ernst nehmen! Sonst wird die ernste Lage zur Katastrophe Bremen,: Anlässlich der heute von ICES (Wissenschaftlicher Rat zur Erforschung der Meere) vorgestellten Erklärung zum Fischbestand fordert der WWF eine drastische Reduktion der Fangquoten insbesondere von Kabeljau, Seezunge und Seehecht. Aus dem Bericht geht hervor, dass die Fischerei auf Kabeljau in der Nordsee, der Irischen See und westlich von Schottland sofort geschlossen werden muss. Zudem müssen alle Fischereien, bei denen Kabeljau als Beifang mit gefischt wird, beispielsweise die Fischerei auf Scholle und Wittling, schnellstmöglich eingestellt werden. WWF, 17.10.2003 Pipeline macht Nationalpark unglaubwürdig WWF kritisiert Pipelinebau durch das Wattenmeer Die internationale Umweltschutzorganisation WWF kritisiert die gestern vom Landesbergamt Clausthal-Zellerfeld mit einem Planfeststellungsbeschluss erteilte Genehmigung für den Bau einer Pipeline durch den Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Diese führe zu einem weiteren Großeingriff in das hoch empfindliche Naturgebiet, das unter dem Schutz des Nationalparkgesetzes, der Europäischen Naturschutzrichtlinien und mehrerer internationaler Schutzabkommen steht. Der WWF warnt, dass es mit dem Bau der Pipeline in 5 bis 25 Metern Tiefe unter dem Wattboden zu erheblichen Störungen vor allem für die Wattvögel während der mehrmonatigen Bauphase von Anfang März bis Mitte Juli nächsten Jahres kommen werde. Für den Bau der Pipeline müsse schweres Gerät eingesetzt werden und zahlreiche Brut- und Rastvögel befinden sich in dem Gebiet. Als besonders gravierend sei zu bewerten, dass durch die Investition von mehr als 100 Millionen Euro Sachzwänge geschaffen werden, die einen baldigen Ausstieg aus der Ölförderung im Schutzgebiet erschweren. WWF, 21.10.2003 WWF gratuliert Deutschland, Dänemark und Niederlanden, fordert aber langen Atem Vor 25 Jahren begann eine Erfolgsgeschichte im Naturschutz: Deutschland, Dänemark und die Niederlande vereinbarten, das Wattenmeer gemeinsam zu schützen. Dies wird morgen von den Umweltministern der drei beteiligten Nationen in Wilhelmshaven gefeiert. Die Erfolge der Kooperation kann jeder sehen: Die Eindeichungen sind gestoppt, die Jagd auf Vögel ist weitgehend eingestellt, die Verbauung im und am Wattenmeer wurde reduziert und viele Salzwiesen stehen wieder in Blüte, so WWF-Wattenmeerexperte Hans-Ulrich Rösner. Und auch die Wirtschaft profitiert, denn vom Tourismus leben die meisten Anwohner des Wattenmeeres. Über 10 Millionen Wat- und Wasservögel nutzen das Wattenmeer auf ihrem Zug zwischen den arktischen Brutgebieten und südlichen Überwinterungsgebieten. Große Mengen Jungfische wachsen auf den bei Flut überspülten Wattflächen heran. Der WWF und andere Naturschutzverbände haben den Schutz des Wattenmeeres mit großem Engagement unterstützt. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Natur- und Artenschutz | Die Welt - 21. Okt. 2003 Das Artensterben hat sich nach Studien der Vereinten Nationen verlangsamt Das Artensterben hat sich in letzter Zeit nicht beschleunigt, sondern verlangsamt. Das behauptet die Umweltschutzorganisation der UNO (UNEP) in ihrem kürzlich vorgelegten "Atlas der Artenvielfalt". Demnach ist die Verlustrate bei Säugetieren, Vögeln und Fischen heute halb so groß wie vor 100 Jahren und so gering wie nie seit dem 16. Jahrhundert. Mark Collins, Mitautor der Studie, führt die erfreuliche Tendenz vor allem auf die effizientere Agrarproduktion zurück. Seit der "Grünen Revolution" in den sechziger Jahren sei der Mensch nicht mehr so wie früher gezwungen, für neue Ackerflächen den Lebensraum der Tiere zu beschneiden. So würden die 6,3 Milliarden Menschen heute nur wenig mehr Land bewirtschaften als die 1,3 Milliarden vor 100 Jahren. Die renommierte amerikanische Umweltorganisation IUCN stützt die These Collins'. Ihr Chef-Wissenschaftler, Jeff McNeeley, bemerkt allerdings, dass immer noch eine Milliarde Menschen abhängig sind von ineffizienter Subsistenzwirtschaft an den "Hotspots", die überlebenswichtig für bestimmte Arten sind. Die größte Gefahr für die "Biodiversität" lauere heute in Südostasien, im Kongobecken und in Teilen des Amazonasgebietes. Laut UNEP ist das Aussterben von insgesamt 675 Tier- und Pflanzenarten während der letzten 400 Jahre nachgewiesen (davon Säugetiere: 83, Fische und Vögel: 128). Die tatsächlichen Zahlen liegen vor allem bei Insekten und Pflanzen sicherlich höher, da viele von ihnen vor ihrer Entdeckung ausstarben und -sterben. Dennoch stehen Collins' Zahlen der verbreiteten These entgegen, nach der sich das Artensterben beschleunigt. Hamburger Abendblatt - 18. Okt. 2003 Die Rettung der Urwildpferde Für Professor Henning Wiesner geht in diesem Moment ein Lebenstraum in Erfüllung. Er hat der freien Wildbahn wieder etwas zurückgegeben, was ihr die Menschen zu Anfang des 20. Jahrhunderts genommen hatten: Przewalski-Urwildpferde. Nach jahrelangem Suchen hatte Wiesner als Zoodirektor des Münchner Tierparks Hellabrunn endlich einen perfekten Ort für die Auswilderung der Pferde gefunden: den Nationalpark Altyn Emel ("Goldener Gürtel") in Kasachstan. 7500 Quadratkilometer unberührte Steppenlandschaft, umgeben von massiven Gebirgsketten - unüberwindbar für Einhufer. Am 24. Juli begann das Projekt, das über die nächsten zehn Jahre laufen soll. Dass allein der Tierpark Hellabrunn derzeit 19 reinrassige Przewalskis hat, verdankt er Henning Wiesner. Als der 1972 als junger Tierarzt in dem Zoo anfing, war dort die Zucht der Urwildpferde fast erloschen: Die Stuten wurden einfach nicht mehr trächtig. Inzucht, glaubten Experten, sei die Ursache für die Unfruchtbarkeit. Wiesner vermutete jedoch eine bakterielle Infektion im Genitaltrakt. Er hatte Recht. Nach einer Antibiotikabehandlung florierte die Zucht wieder. Ostthüringer Zeitung - 20. Okt. 2003 Arbeitsgruppe Artenschutz nun offiziell anerkannt Die Arbeitsgruppe Artenschutz Thüringen e.V. (AAT) erhielt von Umweltminister Volker Sklenar (CDU) als nunmehr neunter Verband die Anerkennung nach Paragraf 29 des Bundesnaturschutzgesetzes. Mit dem Verbandsstatus werde die Arbeitsgruppe bei der Durchsetzung von Zielen des Naturschutzes und der Landschaftspflege finanziell unterstützt und an der Ausweisung von Schutzgebieten oder bei Planfeststellungsverfahren beteiligt, so das Ministerium. Die AAT befasst sich mit der Erforschung besonders geschützter Tiere und Pflanzen in Thüringen, ihrer Erfassung, Bestandsüberwachung und Dokumentation sowie Schutzmaßnahmen. Genutzt wird dabe ivor allem das vereinseigene Artenschutzzentrum in Ranis. Welt am Sonntag - 18. Okt. 2003 Tarzan und seine Bande Gruppen militanter Tierfreunde haben einen heißen Herbst begonnen. In den Wäldern werden Hochsitze angesägt, aus Versuchslaboren Tiere "befreit". Köln wurde bei einer rabiaten Demo zur "pelzfreien Stadt" erklärt. In der Uni Dortmund leerten Tierversuchsgegner mehrere Eimer mit Kunstblut über dem Chef des Primatenzentrums CRP auf Mauritius, das zahlreiche Labors mit Affen beliefert. Ein Brennpunkt der Aktionen ist derzeit das Versuchslabor "Covance" in Münster. Tierversuchsgegner blockierten stundenlang das Unternehmen, indem sie sich an das Eingangsportal ketteten. An drei Tagen Ende September marschierten die Aktivisten vor den Privathäusern leitender Mitarbeiter des Labors auf, um sie als "Tiermörder" zu beschimpfen. Am 25. September wurden die Telefone und der Server einer Düsseldorfer Agentur, die für das Labor Öffentlichkeitsarbeit betreibt, durch eine Flut von Anrufen und E-Mails lahm gelegt. Die Polizei beobachtet die neue Welle mit Schwerpunkt an Rhein und Ruhr mit Sorge: Es sei zu befürchten, dass die "ethische Rechtfertigung" auch für Gewalttaten herhalten könnte. Möglicherweise habe der Mord an dem niederländischen Rechtspopulisten Pim Fortuyn durch einen radikalen Tierschützer die Szene an Rhein und Ruhr "angeregt". Dieses Jahr kam es zu mehreren Demonstrationen, so vor einer Nerzfarm bei Aachen und vor einem Paderborner Betrieb, der Hunde für Laborversuche züchtet. Dabei drohten die Aktivisten: "Wir kämpfen mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln." Am 31. März wurden bei dem Paderborner Züchter 25 Hunde "befreit", deren Fotos auf einer Internet-Seite der "Tierbefreier" zu besichtigen sind. Am 10. März hatte die "Tierbefreiungsfront" im benachbarten Belgien 1500 Nerze in einer Farm "freigelassen". Wissenschaftler, Ermittler und Tierschützer warnen nachdrücklich vor solchen Aktionen, weil die Tiere in Freiheit meist nicht lebensfähig sind und elend eingehen. Labortiere können zudem Infektionen weitertragen. Als Paradebeispiel für den Unsinn von "Befreiungen" gilt die Öffnung des Eisbären-Geheges im Nürnberger Zoo 2000: Weil die vier Tiere als unmittelbare Gefahr anzusehen waren, mussten sie kurz vor Verlassen des Zoogeländes erschossen werden. Schweriner Volkszeitung - 20. Okt. 2003 Blei in Jagdmunition bringt Adlern den Tod Bleivergiftungen sind einer Studie des Berliner Institutes für Zoo- und Wildtierforschung (IWZ) zufolge eine häufige Todesursache bei deutschen Adlern. Wie die "Ostseezeitung" berichtet, könnte Blei bei einem Drittel der Adler Schuld am Tod sein. Adler fressen Tiere, die durch bleihaltige Munition von Jägern verletzt wurden und verendeten, sagte der Fachtierarzt Oliver Krone. Die starke Magensäure, die der Adler zur Verdauung entwickelt, werde ihm zum Verhängnis. Das Blei werde schnell gelöst, gelange ins Blut und führe schon in geringer Konzentration zur Nervenschädigung und letztlich zum Tod. Der Studie zufolge nehmen Bleivergiftungen nur 12 Prozent der Todesursachen von Adlern ein - nach Stromschlägen, Revierkämpfen und Bahnunfällen. Berliner Morgenpost - 18. Okt. 2003 Brandenburgs letzte Auerhühner bekommen Gesellschaft Für das Auerhuhn ist es fünf nach zwölf. In den vergangenen zehn Jahren wurde der Hühnervogel in Brandenburg insgesamt nicht mehr als zehn Mal gesichtet. Nach Schätzungen des Artenschutz-Experten Dieter Köhler gibt es heute nur noch etwa fünf Tiere in der Mark. Ob das Auerhuhn gegenwärtig überhaupt noch in der Lausitz brütet, ist ungewiss. Grund genug für das Potsdamer Agrar- und Umweltministerium, ein Artenschutzprogramm für das Auerhuhn ins Leben zu rufen. Noch in der Mitte des 20. Jahrhunderts waren Auerhühner in den Kieferheiden im Süden Brandenburgs keine Seltenheit. Zusammen mit Artgenossen im benachbarten Sachsen und in den Wäldern östlich der Lausitzer Neiße lebte dort der größte Auerhuhnbestand im mitteleuropäischen Flachland. Da der Bestand der Auerhühner heute so gering ist, dass ein selbstständiger Erhalt der Art fraglich ist, müssen Tiere ausgesetzt werden. Doch bevor damit begonnen werden kann, muss der Wald erst auf seine alten neuen Bewohner vorbereitet werden. Die stattlichen Hühnervögel brauchen einen Mischwald, in dem ältere Bäume stehen, Heidelbeersträucher als Nahrungsgrundlage und Lichtungen, um Platz für die Balz zu haben. Zusätzlich ist es notwendig, wieder Moore zu schaffen. Um all diese Vorhaben zu realisieren, wurde ein Projektrat gegründet, der eine Zusammenarbeit zwischen den im Land vorhandenen Programmen "Land- und Wasserwirtschaft" und "Waldumbau" koordiniert. Saarbrücker Zeitung - 22. Okt. 2003 Verschollene Muschelart entdeckt Eigentlich galt die Suchaktion in einem kleinen Bach im östlichen Saarland den dort vermuteten Flusskrebsen. Umso überraschter war Biologin Claudia Klos, Mitarbeiterin des Fischereiverbandes Saar, als sie die aus dem Bachgrund ragenden Muscheln entdeckte. Dabei handelte es sich um die Kleine Flussmuschel, die auch Bachmuschel genannt wird. Eine kleine Sensation, da im Saarland die letzten lebenden Muscheln dieser vom Aussterben bedrohten Art im Jahr 1990 gefunden wurden. Gewässerausbau und die stetig steigende Gewässerverschmutzung haben in früheren Jahren den katastrophalen Niedergang dieser Arten herbeigeführt. Frankfurter Allgemeine Zeitung - 22. Okt. 2003 Unter dem Nahostkonflikt leiden auch die Tiere Der eskalierende Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern läßt auch die Tierwelt nicht unbeschadet. Als die palästinensischen Landarbeiter ihre Arbeitsplätze in Israel verloren, kam mit den neuen Gastarbeitern aus Fernost auch die Wilderei auf. Berüchtigt sind inzwischen vor allem Arbeitskräfte aus dem armen Nordosten von Thailand, wo die Menschen ihren kargen Speiseplan seit eh und je gern mit Wildtieren bereichern. Daß sie sich auch fern der Heimat eifrig als Jäger und Fallensteller betätigen, zeigen jetzt landesweite Erhebungen, die Yoram Yom-Tov, Zoologe an der Universität Tel Aviv, vorgenommen hat. Die Bestände von jagdbarem Wild waren in Israel jahrzehntelang angestiegen. In den neunziger Jahren begann sich dieser Trend allerdings vielerorts umzukehren. Die Tiere werden meistens mit Fallen gejagt. Bei ihren Kontrollgängen haben Yom-Tov und seine Mitarbeiter regional unterschiedlich viele solcher Fallen entdeckt. Insgesamt wurden 13 Vogelarten, vom Storch bis zur Stockente, und 19 verschiedene Säugetierarten in den Schlingen entdeckt. Neben Wildtieren, etwa Hyänen, Otter, Gazellen und Klippschliefer, waren auch Haustiere wie Ziege und Wasserbüffel darin verendet. Schakal und Fuchs, Wildschwein und Stachelschwein wurden zudem in Kastenfallen gefangen. Darüber hinaus stießen die Forscher auf Leimfallen und sogar auf Fallgruben. Inzwischen werden zwar alle Gastarbeiter über das strikte Jagdverbot aufgeklärt - Verstöße können zur Abschiebung führen. Aber solche Sanktionen nützen wenig, solange das Risiko, erwischt zu werden, gering bleibt. Morgenpost - 12. Okt. 2003 Vielen Elefanten droht der Tod Südafrikas Elefanten vermehren sich zu schnell. Deshalb droht hunderten oder sogar tausenden der grauen Riesen nun der Abschuss. Nach jüngsten Zählungen drängen sich im Krüger-Nationalpark 11.671 Dickhäuter. Gerade mal 7.500 kann das Tierparadies verkraften, ohne dass das ökologische Gleichgewicht in Gefahr gerät. "Wir müssen dringend etwas tun", sagt Park-Sprecher Raymond Travers. Er bestätigt Pläne für eine Wiederaufnahme des so genannten Culling, der Massentötung der Rüsseltiere. 1994 war es nach heftigen internationalen Protesten eingestellt worden. "Es ist extrem schwierig, wenn nicht sogar fast unmöglich, solch einem großen Bestand wirksam verhütende Injektionen zu verabreichen", sagte Travers mit Blick auf 6.000 Elefantenkühe. Der Krüger-Nationalpark, der gerade um angrenzende Flächen in Mosambik und Simbabwe zum grenzüberschreitenden Limpopo-Park ausgebaut wird, hat nicht mehr genügend Lebensraum für alle. Und die Umsiedlungsaktion von rund 5.000 überzähligen Elefanten würde bei Kosten von 12.000 Rand pro Tier mit rund 60 Millionen Rand (7,5 Mio. Euro) zu Buche schlagen. Der Regierung in Pretoria soll daher ein so genannter Management-Plan zur Genehmigung vorgelegt werden, der als eine Option das massenhafte Töten der Dickhäuter vorsieht. Südafrika möchte internationales Aufsehen nach Möglichkeit vermeiden. Gerade erst hatte es sich gemeinsam mit Simbabwe, Botswana und anderen Nachbarländern durch eine Lockerung des Elfenbein-Handelsverbots den Zorn von Tierschützern zugezogen. Auch in Botswana, wo das Problem noch prekärer ist, gibt es Diskussionen über Culling-Aktionen. Spiegel - 20. Okt. 2003 TROPHÄENJAGD IN SIMBABWE: Blutbad im Tierparadies Simbabwe war einmal eines der Safari-Paradiese Afrikas. Doch durch die Landreform von Präsident Robert Mugabe wurden nicht nur weiße Farmer ins Elend gestürzt. Wilderer und skrupellose Trophäenjäger rotten seitdem die wertvollen Tierbestände in den Naturreservaten aus. Jäger kommen gerne nach Simbabwe. Denn die tödlichen Schüsse auf Elefanten, Löwen, Zebras, Leoparden, Nashörner, Afrikanische Wildhunde oder Antilopen werden den Gästen aus Südafrika, Amerika oder Europa leicht gemacht. Es werden einfach Wasserstellen ausgehoben, an denen die Trophäenjäger darauf warten, dass die wilden Tiere zu ihnen kommen. Leichter kann man Tiere wohl kaum töten. Nicht nur die vertriebenen weißen Farmer, auch Artenschützer schlagen Alarm, seit Simbabwe durch die Landreform von Mugabe im Chaos versinkt. Das einstige Tourismus-Musterland ist außer Kontrolle geraten. Die Regierung Mugabe sehe dieser radikalen Plünderung tatenlos zu. Zum Teil seien korrupte Politiker und Regierungsangestellte sogar direkt beteiligt. Angeblich sind schon fünfzig bis achtzig Prozent der Wildtierbestände vernichtet. Rheinische Post - 20. Okt. 2003 Dörfler erschlagen Königstiger In Bangladesch haben Dorfbewohner einen Königstiger zu Tode geprügelt, der zuvor einen Bauern angegriffen hatte. Wegen der Tat wurde niemand belangt, obwohl die Großkatzen unter Artenschutz stehen. Nach Polizeiangaben vom Montag schlugen Dutzende Männer mit Eisenstangen und Stöcken auf den Königstiger ein. Sie waren nach Hilferufen der angegriffenen Bauern herbeigeeilt. Diese wurden verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Zwischenfall ereignete sich am Sonntag im Dorf Chalitabunia im Bezirk Bagerhat. Weil ihr Lebensraum wegen des Siedlungsdrucks immer weiter schrumpft, dringen Tiger auf der Suche nach Nahrung häufiger in Dörfer vor. Schätzungen zufolge leben in Bangladesch noch etwa 300 Tiger in freier Natur. Washington Post - 11. Okt. 2003 U.S. May Expand Access To Endangered Species The Bush administration is proposing far-reaching changes to conservation policies that would allow hunters, circuses and the pet industry to kill, capture and import animals on the brink of extinction in other countries. That could change after Oct. 17, the end of the public comment period on one proposed change. The proposal identified several species: Morelet's crocodile, an endangered freshwater crocodile found in Mexico, Guatemala and Belize. Its skin is prized by U.S. leather importers. The endangered Asian elephant of India and Southeast Asia. The declining population in U.S. breeding programs "has raised a significant demand among the [U.S.] zoo and circus community," the proposal said. The Asian bonytongue, a valuable aquarium fish, found in Indonesia, Thailand and Malaysia. The straight-horned markhor, an endangered wild goat in Pakistan distinguished by corkscrew-shaped horns. According to the proposal, "allowing a limited number of U.S. hunters an opportunity to import trophies from this population could provide a significant increase in funds available for conservation." Morgenpost, 12.10.2003 Vielen Elefanten droht der Tod Krüger Nationalpark erwägt den Abschuss von Tausenden Dickhäutern http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/aus_aller_welt/story634524.html Südafrikas Elefanten vermehren sich zu schnell. Nach jüngsten Zählungen drängen sich im Krüger-Nationalpark 11 671 Dickhäuter. Gerade mal 7500 kann das Tierparadies verkraften, ohne dass das ökologische Gleichgewicht in Gefahr gerät. "Wir müssen dringend etwas tun", sagt Park- Sprecher Raymond Travers. Er bestätigt Pläne für eine Wiederaufnahme des so genannten Culling, der Massentötung der Rüsseltiere. 1994 war es nach heftigen internationalen Protesten eingestellt worden. Bilder der rund 300 bis 400 gemetzelten Elefanten pro Jahr hatten weltweit eine erbitterte emotionale Debatte und eine hektische Suche nach Alternativen ausgelöst. Der Regierung in Pretoria soll ein so genannter Management-Plan zur Genehmigung vorgelegt werden, der als eine Option das massenhafte Töten der Dickhäuter vorsieht. Südafrika möchte internationales Aufsehen nach Möglichkeit vermeiden. Gerade erst hatte es sich gemeinsam mit Simbabwe, Botswana und anderen Nachbarländern durch eine Lockerung des Elfenbein- Handelsverbots den Zorn von Tierschützern zugezogen. Der Standard, 11.10.2003 US-Regierung schlägt Lockerung des Schutzes bedrohter Tierarten vor http://derstandard.at/?id=1447871 Die US-Regierung schlägt vor, den Handel mit bedrohten Tierarten zu erleichtern. Damit solle der großen Nachfrage sowohl nach lebenden Tieren als auch nach Tierfellen oder - hörnern in den USA entsprochen werden. Der verstärkte Handel diene letztendlich dem Schutz von bedrohten Arten, argumentiert die Regierung. Mit den Erlösen aus dem Verkauf von Tieren und Tierprodukten könnten arme Länder wirkungsvoller bei sich Natur- und Artenschutz finanzieren. Umweltschützer haben die Pläne heftig kritisiert. "Es ist sehr gefährlich, die Ausbeutung der Tierwelt ausgerechnet damit zu begründen, dass sie im Interesse bedrohter Tierarten sein soll", sagte Adam Roberts vom Tierschutz-Institut in Washington. Es sei fragwürdig, Länder der Dritten Welt und den Tierhandel oder Jäger darüber entscheiden zu lassen, wie viele Tiere zum Abschuss oder Fang freigegeben würden. Washington Post, Oct-11-2003, Page A01 U.S. May Expand Access To Endangered Species http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/articles/A10660-2003Oct10.html The Bush administration is proposing far-reaching changes to conservation policies that would allow hunters, circuses and the pet industry to kill, capture and import animals on the brink of extinction in other countries. Finning threatens Galapagos sharks, say naturalists They may not be cute like the sea lions who waddle on sandy beaches or the once-endangered giant tortoises featured in campaigns to conserve Ecuador's exotic Galapagos Islands. http://www.enn.com/news/2003-10-21/s_9610.asp South Africa and Mozambique bust rhino-poaching gang South Africa said Monday it had smashed a cross-border gang of rhino poachers in a joint operation with neighboring Mozambique, but the incidents have raised concerns about security in a planned transfrontier park. http://www.enn.com/news/2003-10-21/s_9605.asp Asia's elephants are losing the battle for living space Asia can be a very crowded place, especially if you are an elephant. http://www.enn.com/news/2003-10-22/s_9614.asp Southern Right Whales in Big Comeback http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/22587/story.htm | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Weitere Infos | From: Julia Trillmich URGENT APPEAL FOR JIMMY Most of you have followed my work here in Ghana, many of you have seen pictures, some of you have been here - and a few of you even had the pleasure of meeting JIMMY.... As many of you know I was finally given permission by the Ghanaian Wildlife Division to take "Jimmy", the little orphan chimpanzee at Accra Zoo, down to "Chimfunshi" (Zambia) which is the longest running, best known and largest centre for orphaned or mistreated chimpanzees in Africa (have a look at www.chimfunshi.org.za for details). "Chimfunshi" is also the only centre in Africa which still has the ability to receive more chimpanzees whereas all other centres have already reached full capacity due to the increasing bushmeat trade and its "by-products", the baby chimps. As soon as paper works are done and as soon as funds are available Jimmy can be transferred to "Chimfunshi". The overall costs of the trip will range at around US$ 6000 covering expenses for medical tests, bureaucracy (oh Lord...!), airfares and transfers. Some of you might think that this is an exorbitant amount of money to be spent on a single chimpanzee but then again think of each one of them as being an amazing individual who deserves the best possible life after forcefully being taken away from its family and out of its natural habitat. Unless Jimmy is transferred to Zambia he will spend the rest of his life (maybe 40 years?) alone and in a small concrete cage at the zoo. And in case these heartbreaking words haven't convinced you yet, please, have a look at his picture so that you can see him say "THANK YOU!" Infos zum 11. Workshop Tiergartenbiologie in Erlangen Der Start ist wie immer am Freitagabend, ab 19h, in der Gaststätte Sportlerheim in Tennenlohe Am Samstag startet die Tagung um 9.15 im HS A des Biologikums, das Tagungsbüro ist ab 8.00 geöffnet. Samstagabend werden wir ab 19.30 das Programm des Tiergartens Nürnberg zur Langen Nacht der Wissenschaften übernehmen. Wegen dieses späten (bis 1h!!) Abendprogrammes starten wir dann am Sonntag erst um 10h. Die Tagungsgebühr beträgt EUR 40,00 für Teilzahler, EUR 70,00 für Vollzahler (letztere alle mit mind. ½ Stelle oder Doktorandenstipendium), die auch Verpflegung am Samstag und am Sonntagmittag einschließt. Das nun weitgehend vollständige Tagungsprogramm und weitere Infos finden Sie bereits auf der bekannten Website http://www.zoobiology.de Ansonsten freue ich mich Sie alle in gewohnt diskussionsfreudiger Weise vom 24.-26.10. zu sehen. Mit vielen freundlichen Grüßen Für das Team Udo Gansloßer Zoologische Gesellschaft Frankfurt Drei Wildbiologen haben der Wiedersiedlung des größten europäischen Vogels mit einem großformatigen Bildband ein Denkmal gesetzt. Am kommenden Donnerstag präsentiert der Autor mit einem Vortrag über die Geschichte des Bartgeiers sein Werk hier im Zoo Frankfurt: Buchpräsentation & Vortrag von Klaus Robin In 25 Jahren zum Erfolg: die Wiederansiedlung des Bartgeiers in den Alpen 30. Oktober 2003, 20:00 Uhr im Ausstellungssaal des Zoo Frankfurt, Alfred-Brehm Platz 16 CIRCUS Kölnische Rundschau - 22. Okt. 2003 Den Tieren geht es gut Vier Elefantenkühe leben im Zirkus Monte Carlo, der bis zum 2. November sein Lager auf dem Platz an der ehemaligen Britischen Botschaft in Bonn aufgeschlagen hat. Vier von insgesamt etwa 90 Elefanten, die es insgesamt noch in Deutschland zu sehen gibt - im Zirkus und im Zoo. Nach Ansicht der Hessischen Landesregierung gehören Elefanten jedoch nicht in einen Zirkus, denn dort könne eine artgerechte Haltung nicht gewährleistet werden. Dasselbe gelte auch für Bären und Affen. Derzeit gibt es noch keine gesetzliche Vorgabe zur der Haltung der Zirkustiere. Zwar wurden von einer Expertenkommission Leitlinien aufgestellt, doch sind dies nur Empfehlungen. Letztlich entscheidet das örtliche Veterinäramt darüber, ob artgerecht gehalten wird oder nicht. Am kommenden Samstag, zwischen 10 und 12 Uhr, kann sich jeder Interessierte beim Zirkus Monte Carlo umsehen. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Ausstellungen | BREMEN Übersee-Museum: BIOKOMMUNIKATION Jan 2004 bis Aug 2004 http://www.uebersee-museum.de/ SCHWANDORF Stadtmuseum EULE UND MENSCH bis 11.1.2004 http://www.schwandorf.de/kultur/kulmus.htm MAGDEBURG Museum für Naturkunde Tiere und Pflanzen des Jahres 2003 bis 31.12.2003 MÜNCHEN Botanischer Garten Nymphenburg: Epiphyten - Pflanzen, die auf Pflanzen wohnen bis 16.11.2003 LEIPZIG Naturkundemuseum Faszinierende Welt der Spinnen - Lebendschau bis 16.11.2003 http://leipzig.de/naturkundemuseum BAD WURZACH Naturschutzzentrum: VON MENSCHEN UND BIBERN bis 25.1.2004 http://www.naturschutzzentren-bw.de/badwurzach/ BREMEN Übersee-Museum: BIOKOMMUNIKATION bis Jan 2004 http://www.uebersee-museum.de/ LÜNEBURG Ostpreußisches Landesmuseum: Der Völkerkundler, Zoologe und Museumsgründer Hugo Schauinsland (1857 - 1937) bis 4.1.2004 http://www.ostpreussisches-landesmuseum.de BIEL-BIENNE Schweizerisches Landesmuseum Über den Ursprung unserer Haustiere (mit Pro Specie Rara) bis März 2004 http://webmuseen.de/Ausstell_23731.html WIEN Naturhistorisches Museum INMITTEN PARASITEN. ES BETRIFFT UNS ALLE. bis 11.1.2004 http://www.nhm-wien.ac.at/nhm/ | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | TV-Tipps | tv.nrw: Jeden Samstag ca. 18:15 Uhr "Ein Platz für Tiere" mit Bernhard Grzimek aus den 70er und 80er Jahren; teilweise mit Zoo-Berichten. Do., 23.10.2003, 16:00-16:30 3sat, Zoos der Welt, Und abends besucht der Elefant die Affen Wh Do., 23.10.2003, 16:15 -17:00 ZDF, Wunderbare Welt, Planet am Scheideweg, 3. Der finale Intelligenztest Wh Do., 23.10.2003, 16:15-18:00 WDR, "daheim & unterwegs" mit Zoocheck: Düsseldorf Do., 23.10.2003, 22:45-23:00 B-alpha, Lebensraum Tierpark, Nachwuchs im Zoo Wh Sa., 25.10.2003, 12:30-12:45 BR, Zoo & Co, Der Bulle von Kiew Wh Sa., 25.10.2003, 17:55-18:30 VOX, tierzeit: Das Genesis-Projekt, Teil 1 So., 26.10.2003, 16:00-16:30 WDR, 360°: Beuteltiere an der Börse Wh So., 26.10.2003, 16:00-16:30 BR, Welt der Tiere, Die Elefanten vom Zirkus Knie Wh Mo., 27.10.2003, 13:45-14:00 MDR, Hierzulande, Elefant, Tiger & Co, Zoogeschichten (29) Wh Mo., 27.10.2003, 13:45-14:30 B-alpha, Delphine lächeln immer, Die Attraktion in deutschen Zoos Mo., 27.10.2003, 14:00 -15:00 SWR, Planet Wissen, Transsilvanien: Wiederentdecktes Naturparadies Mo., 27.10.2003, 15:00-16:00 WDR, Planet Wissen: Transsilvanien - wiederentdecktes Naturparadies Di., 28.10.2003, 20:59-21:45 WDR, Wissenschaft Spezial: Der Zoo bei Nacht Mi., 29.10.2003, 12:30 -13:15 SWR, Zuflucht Wildnis, Nala ist zurück! Buckelwale vor Australien Wh Mi., 29.10.2003, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Onager - Die Tiere aus der Salzwüste Wh Mi., 29.10.2003, 20:15-21:00 N3, Tierwelten, Der Elefantenmann, Die faszinierende Geschichte zweier Dickhäuter Mi., 29.10.2003, 20:45-21:00 MDR, Hierzulande, Elefant, Tiger & Co, Zoogeschichten (30) Do., 30.10.2003, 12:15-13:00 N3, "Abenteuer Zoo" Ein Wald voller Affen, Gorillas, Totenkopfäffchen und Bonobos in Apeldoorn Wh Do., 30.10.2003, 12:30 -13:15 SWR, Zuflucht Wildnis, Zu den Ufern der Nasenaffen Do., 30.10.2003, 16:00-16:30 3sat, Zoos der Welt, Arnheim - vom Dschungel in die Unterwasserwelt Wh Do., 30.10.2003, 16:15-18:00 WDR, "daheim & unterwegs" mit Zoocheck: Duisburg Do., 30.10.2003, 22:45-23:00 B-alpha, Lebensraum Tierpark, Überleben - Nur noch im Zoo? Wh Sa., 01.11.2003, 17:05-17:45 ORF2, Das geliehene Paradies - Vom Leben in steirischen Naturparken NEU Sa., 01.11.2003, 17:55-18:30 VOX, tierzeit: Das Genesis-Projekt, Teil 2 Sa., 01.11.2003, 19:10-20:15 VOX, BBC Exklusiv: Die bunten Krieger - Die Geheimwaffen von Chamäleon und Salamander Sa., 01.11.2003, 20:40-21:35 ARTE, Expeditionen in den dunklen Kontinent (1/3), Teddys Safari - Theodore Roosevelt in Afrika 1909 So., 02.11.2003, 16:15-17:00 SF1, Die Seychellen, Auf den Spuren eines verlorenen Kontinents So., 02.11.2003, 16:30-17:15 3sat, Wunder der Erde, 1. Seychellen - Naturparadies im Indischen Ozean So., 02.11.2003, 17:15-17:30 3sat, Elefant, Tiger & Co., 1. Der Python auf dem OP-Tisch Wh So., 02.11.2003, 20:45-00:30 ARTE, Themenabend: Schmetterlinge! ausführlichere Vier-Wochen-Vorschau bei der Zoo-AG: http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm | | | Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo, die in Online-Zeitungen erschienen sind. Aus Copyright- und Platzgründen zitieren wir lediglich aus den Meldungen und versuchen, sie dabei inhaltlich unverändert wiederzugeben. Die vollständigen Artikel finden sich unter den Links; leider werden sie oft bereits nach Stunden ungültig oder die Artikel in ein Archiv verschoben. Meist lassen sie sich dort mit einer Suchfunktion wiederfinden. Für den Inhalt der Artikel können wir natürlich keine Verantwortung übernehmen. | | Für englische, weltweite Zoo-Meldungen empfehlen wir den ZooNewsDigest-Newsletter. Anmelden: leeres E-Mail an zoonewsdigest-subscribe@yahoogroups.com | | Ihre Pressemitteilungen und Hinweise auf weitere Meldungen sind ausdrücklich erwünscht: redaktion@zoo-information.de . Wir freuen uns über jede Form auch kritischer Rückmeldung und über einen Besuch der Zoo-AG-Homepage http://www.zoo-ag.de | | Die Zoopresseschau ist eine unabhängige Publikation der Zoo-AG Bielefeld: Anbieterkennzeichnung . 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