Zoopresseschau

Zoo-AGBielefeld
http://www.zoo-ag.de

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Ausgabe 183 vom 16. Oktober 2003
Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse zusammengestellt von DirkPetzold
und Dr. Martina Raffel
zusätzliche Recherchen: Reinhard Hellwig
Pressemitteilungen: Kirstin Adrian
ISSN1619-6643

Liebe Leser,

wenn man nichts zu reden hat, redet man über das Wetter. Das war, von den heißesten Sommertagen abgesehen, dieses Jahr nun wirklich zoofreundlich. Und all die Gäste, die den Besuch wegen Hitze zugunsten der Freibäder verschoben hatten, nutzen nun den "goldenen Oktober" - die Besucherrekorde häufen sich.

Große Aufregung um den für die Ausstellung "Körperwelten" plastinierten Gorilla Artis (bzw. Artie bzw. Achi) aus Hannover. Während sich die einen sich auf die rechtlichen Fragen konzentrieren, stellen sich vor allem in Newsgroups weltweit Leute die Frage nach der ethischen Vereinbarkeit. Gerade in Bezug auf Menschenaffen-Persönlichkeiten sind da emotionale Reaktionen unvermeidlich.

 

Dirk Petzold



Tafel an einem offenen Teich eines mitteldeutschen Tierparks. Besonders bedenklich in Hinblick auf die Bastardierungsgefahr mit der bedrohten europäischen Weißkopfruderende.

  Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps

Zoos und Tierparks

Neue Ruhr Zeitung - 13. Okt. 2003
Einstellungsgepsräch
Was wäre, wenn der Duisburger Zoo kein Geld mehr hätte und seine Arbeit einstellen müsste, das zeigte er gestern plastisch: Aus Protest gegen die Finanzausstattung der Kommunen, setzte der Zoo einige Tiere zu Pflege und Betreuung im Rathaus ab - dessen Spitze die Befürchtungen indes teilt.

Westdeutsche Allgemeine - 13. Okt. 2003
Pinguin Benni knabbert im Rathaus die Aktenordner an
Punkt 12 Uhr ist es im Duisburger Rathaus. Es riecht stark nach Fisch. Im Kulturdezernat im 2. Stock hat sich ungewöhnlicher Besuch angemeldet. Seelöwin Katja und Pinguin Benni aus dem Duisburger Zoo machen es sich bequem, lassen sich mit Fisch verwöhnen. Das gemütliche Gästesofa scheint die zweijährige Seelöwendame als bequemes neues Zuhause zu akzeptieren. Streicheleinheiten des Kulturdezernenten wertet die watschelnde Robbe offensichtlich als Zeichen der Verbundenheit zwischen Zoo und Verwaltung. Schließlich verdankt sie ihre regelmäßigen Futterrationen ganz wesentlich städtischen Finanzspritzen. Der Hintergrund für den tierischen "Überfall": Scheitert die Gemeindefinanzreform, droht der städtische Zuschuss für den Zoo in Höhe von 2,2 Mio Euro wegzufallen. Dann müssten städtische Mitarbeiter nicht nur Steuerkarten verschicken oder Kulturveranstaltungen planen, sondern zu besonderen Zeiten auch Tiere im "Zoo Rathaus" präsentieren.
"Wir wollen mit verschiedenen Aktionen dokumentieren", so Personaldezernent Gerd Bildau, "wie ernst es um den städtischen Haushalt steht. Wir brauchen eine Mindestfinanzausstattung, wie es auch Bund und Land für sich selbst in Anspruch nehmen."

Hamburger Abendblatt - 15. Okt. 2003
Besucherrekord bei Hagenbeck
Ein Besuch in Hagenbecks Tierpark steht bei den Hamburgern hoch im Kurs. Mit bislang 900 000 Besuchern steuert der Tierpark in diesem Jahr ein Rekord-Ergebnis an. Damit sei das Jahresergebnis von 2002, das bei 835 000 Besuchern lag, längst übertroffen, sagte eine Sprecherin des Familienunternehmens gestern. Hauptgrund für den Besucheransturm sei das sehr gute Wetter gewesen. Mit einer großen Aktion will sich Hagenbeck bedanken. Von morgen an erhält jeder 100. Tierpark-Besucher zwei Freikarten und jeder 1000. sogar eine Dauerkarte für die Saison 2004. Die Aktion läuft bis zum 31. Oktober.

Grafschafter Nachrichten - 13. Okt. 2003
Besucheransturm Rekord am Wochenende knapp verfehlt
Der Nordhorner Tierpark erlebt das erfolgreichste Jahr seiner über 54-jährigen Geschichte. Am Wochenende erlebten Tausende von Besuchern die Vorführung historischer Geräte zur Holzbearbeitung. Tierparkleiter Thomas Berling spricht schon jetzt von der erfolgreichsten Saison in der Geschichte des Familienzoos, denn die bisherige Jahres-Rekordzahl von 196 700 Besuchern ist bereits überschritten. Gern hätten die Tierpark-Mitarbeiter gestern bereits den 200 000. Besucher dieses Jahres begrüßt – eine Zahl, die noch vor wenigen Jahren als unvorstellbar galt. Doch noch wurde die Rekordmarke knapp verfehlt.

Hamburger Abendblatt - 10. Okt. 2003
Tierschützer wollen den Leichen-Professor anzeigen
Leichenpräparator Gunther von Hagens steht erneut juristischer Ärger ins Haus. Nachdem der umstrittene Plastinator dem Flachland-Gorilla Artis das Fell über die Ohren gezogen, ihn in Kautschuk verewigt hat und demnächst in seiner Körperwelten-Ausstellung zeigen will, bereitet die Tierschutzorganisation Pro Wildlife eine Strafanzeige vor. "Wir glauben, dass sich der Körper des Menschenaffen illegal bei von Hagens und dem Institut für Plastination befindet", sagte Dr. Sandra Altherr, Artenschutzexpertin von Pro Wildlife in München. Grund für die Aufregung der Tierschützer seien die unklaren Besitzverhältnisse.
Der Gorilla war im Mai 2000 im Zoo von Hannover ertrunken. Der Kadaver des Tieres ging an das Institut für Plastination (IfP). Das für die Überprüfung der Besitzverhältnisse zuständige Umweltamt in Heidelberg forderte vor wenigen Tagen vom IfP Dokumente an, die den legalen Besitz des Tieres nachweisen sollen. Das IfP legte eine Besitzbescheinigung vor, die allerdings erst am 5. März 2003 beim Landesamt für Ökologie im niedersächsischen Hildesheim ausgestellt wurde. "Das Institut für Plastination ist damit rechtmäßiger Besitzer dieses Gorillas", sagt IfP-Sprecherin Karen Schüssler-Leipold. Das sehen die Tierschützer anders. Sie gehen davon aus, dass die Hildesheimer Bescheinigung keinen Wert hat, da diese Behörde für die Erteilung gar nicht zuständig war. Ob es im Fall Artis zu Verstößen kam, prüft das Bundesamt für Naturschutz, von dem alle nötigen Genehmigungen für die Ein- und Ausfuhr erteilt werden.

Stuttgarter Zeitung - 10. Okt. 2003
Die Vorwürfe gegen den Plastinator sind nicht von Pappe
Er ist immer noch für eine Schlagzeile gut: In Hamburg rief Gunther von Hagens gerade mit einer nächtlichen Fototour Kritik von Ärzten und Kirchen hervor. In Heidelberg ermittelt der Staatsanwalt gegen den Erfinder der "Körperwelten". Einmal wird der Anatom verdächtigt, er habe einen Gorilla unklarer Herkunft plastiniert und dabei womöglich gegen den Artenschutz verstoßen. Sodann soll er sich zu Unrecht als Heidelberger Professor bezeichnen. Der erste Vorwurf ist laut Staatsanwaltschaft inzwischen weit gehend aufgeklärt und größtenteils widerlegt. Der Zoo in Hannover hat mitgeteilt, der Gorilla stamme von dort. Nachdem das beliebte Tier im Mai 2000 tragisch verunglückt sei, habe man entschieden, es nicht zur Tierkörperbeseitigung zu geben, sondern es plastinieren zu lassen. So bleibe es "mit all seinen Organen erhalten und leistet einen wichtigen Beitrag zur naturwissenschaftlichen Bildung". Den Vorwurf des Titelmissbrauchs durch den nach Einschätzung von Fachleuten derzeit wohl weltweit bekanntesten Anatomen erhebt die Universität Heidelberg. Dort hat von Hagens promoviert, sein Plastinationsverfahren entwickelt und 20 Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter gearbeitet, ehe er 1996 ausgeschieden ist und ein eigenes Institut gegründet hat - in Heidelberg, dann eines in China, wo er jetzt auch Professor ist.

GERMANY: Dead Gorilla to Appear in Human Corpse Exhibition
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/22511/story.ht

Hamburger Abendblatt - 16. Okt. 2003
Strafanzeige gegen Leichen-Professor Gunther von Hagens
Die Münchner Tierschutzorganisation Pro Wildlife hat gegen das Heidelberger Institut für Plastination und Körperwelten-Macher Gunther von Hagens Strafanzeige erstattet. Die Heidelberger Staatsanwaltschaft ermittelt. Die Organisation will Hinweise darauf haben, dass der tote Gorilla "Artis" vom Zoo Hannover sich seit mehreren Jahren illegal im Besitz des Instituts für Plastination (IFP) befindet. "Wir gehen davon aus, dass das Institut für Plastination wegen unklarer Besitzverhältnisse gegen das Artenschutzgesetz verstoßen hat", sagt Sandra Altherr (36) von Pro Wildlife.

Tagesanzeiger - 16. Okt. 2003
Elefantenkind Aishu tot
Der dreijährige Elefantenbulle Aishu ist am Mittwochnachmittag gestorben. Todesursache war eine Herpesinfektion, wie der Zoo Zürich mitteilte. Wie üblich, verlief die Krankheit von den ersten Symptomen bis zum Tod in derart rasender Geschwindigkeit, dass eine Behandlung nicht mehr möglich war.
Auch wenn sofort der Verdacht auf Herpes da war, waren Betreuer und Ärzte zur Hilflosigkeit verurteilt. Am Dienstag hatten die Tierpfleger bemerkt, dass der Elefantenbub ruhiger war als sonst. Er mochte nicht recht fressen und hatte keinen Harngang. Sofort bereiteten die Ärzte alles für eine genauere Untersuchung und Behandlung vor.
Unternehmen konnte man allerdings nichts mehr, wie es in der Mitteilung heisst. Am Mittwochnachmittag um 15.20 Uhr brach Aishu in der Aussenanlage tot zusammen.  Laut Rübel verläuft die Krankheit vor allem bei Jungtieren so unglaublich schnell. Bei alten Tieren sei eine Behandlung eher möglich. Die Infektion bewirke, dass die Blutgefässe durchlässig würden - der Tod trete durch Kreislaufversagen ein.
Wie Aishu ist vor dreieinhalb Jahren auch dessen älterer Bruder Xian an der gleichen Krankheit und ebenfalls überraschend gestorben. Das Virus muss in der Herde sein, wie Rübel sagte. Gefährdet ist damit in erster Linie die kleine Chandra. Vorbeugen kann man nicht. Rübel: «Das Damoklesschwert hängt weiter über uns».  Der Kadaver des jungen Elefanten wurde sofort ins Tierspital gebracht. Dort soll er seziert werden. Rübel hofft, dass das Virus isoliert werden kann. Dies sei nur in der absolut akuten Phase der Krankheit möglich und muss deshalb schnell gehen.  Seit längerem sind laut dem Zoo-Direktor auf internationaler Ebene Bestrebungen im Gange, einen Impfstoff zu finden gegen die heimtückische Erkrankung. An dieser sind bisher in Europa und Amerika schon rund 30 Elefanten verschieden.

WAZ - 16. Okt. 2003
Baugenehmigung für Marina erteilt
Am gestrigen Mittwoch hat die Stadt Oberhausen die Baugenehmigung für das Großaquarium am Rhein-Herne-Kanal erteilt.
Das "National Sea Life Center" stellt mit einer Gesamtinvestition von 20 Millionen Euro und einer Bruttogeschossfläche von 3500 Quadratmetern das bislang größte Projekt der Merlin-Gruppe dar, die in Deutschland bereits Aquarien in Timmendorf, Konstanz, Berlin und Speyer betreibt.
Architektonischer Clou des Gebäudes sind halbtransparente, leuchtend-blaue Wände, die den eigentlichen Baukörper umgeben und das Aquarium schon von weitem als riesige Wasserwelt erkennbar machen.

Freie Presse (Chemnitz) - 12. Okt. 2003
Neue Heimat - Angola-Löwin aus Lissabon im Leipziger Zoo
Im Leipziger Zoo hat eine weitere Angola-Löwin ihre neue Heimat gefunden. Die siebenjährige Raubkatze stammt ebenso wie ihre Artgenossen Kimbali und Matadi aus Lissabon und soll nun in Leipzig für Nachwuchs sorgen. In ihrem Heimatzoo hat sie bereits erfolgreich Jungtiere aufgezogen. Die Löwendame kam in der Nacht zum Sonntag an, wie der Zoo mitteilte. das Tier befinde sich in einem guten Zustand. Damit verstärke der Zoo die Zuchtbemühungen und sei bestrebt, einen umfangreichen Bestand an Angola-Löwen in Europa aufzubauen. Dies sei die notwendige Basis für ein späteres Erhaltungszuchtprogramm zugunsten der bedrohten Löwen-Unterart. Während der Tagung der European Association of Zoos and Aquaria im September konnte der Zoo Leipzig 32 Zoos als Partner in seinem Bemühen um ein Zuchtbuch für Angola-Löwen gewinnen.

Leipziger Volkszeitung - 12. Okt. 2003
Löwin aus Lissabon einen Tag früher in Leipzig eingetroffen
Einen Tag früher als geplant ist die neue Angola-Löwin für den Leipziger Zoo bereits am Sonntag in der Messestadt eingetroffen. Das sieben Jahre alte Tier erholte sich in den Gehegen hinter der Leipziger Löwensavanne von den Strapazen des sehr langen Transportes aus Lissabon. Die Löwin befinde sich in einem guten Zustand, sagte Zoodirektor Jörg Junhold. Nach den Worten von Junhold hatte das Transportunternehmen in der Nacht zum Sonntag entschieden, die geplante längere Ruhepause während der Fahrt im niederländischen Arnheim sowie den Umzug in eine größere Transportkiste ausfallen zu lassen. Damit sollten dem Tier in Abstimmung mit den Verantwortlichen zusätzliche Strapazen erspart werden. Die Löwin war am Donnerstag in Lissabon auf die Reise geschickt worden.

Leipziger Volkszeitung - 13. Okt. 2003
Überraschung: Falsche Löwin stieg aus der Kiste
Nach dreitägigem Transport traf die neue Angola-Löwin aus Lissabon am Sonntag im Leipziger Zoo ein. Doch statt der erwarteten siebenjährigen Raubkatze stieg ein etwa zweieinhalbjähriges Tier aus der Kiste. Geburtsdatum, Name - alles blieb zunächst unbekannt, da die Papiere noch nicht eingetroffen waren. Zoosprecherin Kathleen Raschke: "Das war für uns eine Überraschung, aber eine positive. Wir wollten von Anfang an ein jüngeres Tier, um es leichter in die Gruppe zu integrieren. Zunächst hieß es, das sei nicht möglich. Dann haben die Lissabonner doch einfach ein jüngeres Tier losgeschickt." Die Neue hat ihr eigenes Innengehege in der Löwensavanne bezogen, auch gefressen und getrunken, aber noch ohne Sichtkontakt zu Katze Kimbali und Kater Matadi (beide zwei Jahre alt). Die haben den Neuzugang aber längst bemerkt, Matadi rief auch schon nach der neuen Mitbewohnerin. Theoretisch könnten sich alle drei kennen, da sie aus demselben Zoo in Lissabon stammen. Mit Kimbali erlebten die Leipziger vor einem Jahr ebenfalls eine Überraschung: Sie entpuppte sich als sehbehindert, leidet an Grauem Star und wurde im Januar an einem Auge operiert. Ob sie zur Zucht geeignet ist, steht immer noch nicht fest.
Weniger Aufregung soll es nun heute im Zoo geben: Nashorndame Saba zieht nach Hannover um. Gegen 7.30 Uhr wird die Dicke per Kran in ihrer Transportkiste auf einen Laster gehoben. In Leipzigs Partnerstadt soll sie für Nachwuchs sorgen.

St. Galler Tagblatt - 11. Okt. 2003
Walter-Zoo braucht dringend Geld
Der Walter-Zoo in Gossau ist verwüstet, das Zirkuszelt beschädigt - die Zirkusvorstellungen fallen bis Sonntag aus. Das Wetter hat dem Walter-Zoo wie schon oft einen Strich durch die Rechnung gemacht. Der Sommer war viel zu heiss - die Besucher blieben weitgehend aus. Gabi Federer schätzt die Umsatzeinbusse auf etwa 300 000 Franken. «Wir hofften daher auf einen guten Herbst. Und auf angenehmes Wetter in den Schulferienwochen.» Die Erwartungen wurden nicht erfüllt - das Wetter spielt nicht mit. Fazit: Der Zoo braucht dringend Geld und hofft auf die Unterstützung der Bevölkerung.

Kieler Nachrichten - 14. Okt. 2003
Tierpark in Krüzen unter alter neuer Führung
Der Tierpark bei Krüzen ist vom 20. Oktober an unter neuer, aber bekannter Führung: Die Familie Drewke übernimmt den Park wieder von Sabrina und Stefan Brusch, die ihn seit 1999 von Familie Drewke gepachtet hatten. "Wir haben drei schlechte Jahre hinter uns", erklärt Stefan Brusch. Die Einbußen durch den heißen Sommer mit nur wenigen Besuchern und einer Schimmelsporen-Seuche im Frühjahr mit Verlusten im Tierbestand in Höhe von 25 000 Euro ließen ihm und seiner Frau keine andere Wahl als abzugeben. Der neue Leiter hat nun bereits mit anderen Zoos Kontakt aufgenommen, um den Tierbestand zu erneuern. "Wir wollen künftig 100 verschiedene Arten mit etwa 600 Tieren zeigen", sagt er. Um wieder mehr Besucher in den Tierpark zu locken, werden die Eintrittspreise gesenkt. Erwachsene zahlen künftig vier, Kinder drei Euro. Auch wird täglich geöffnet sein, in den nächsten Monaten über den Winter zunächst von 10 bis 17 Uhr. Wer möchte, kann künftig den Grillplatz auf dem Gelände mieten. "Auch für Wohnmobil-Fahrer richten wir einen Stellplatz ein, der ein paar erholsame Tage hier in schöner Natur ermöglicht", erklärt Drewke: "Wir hoffen, dass unsere Stammkunden von vor 1999 alle wiederkommen, denn nur mit vielen Gästen können wir den Tierpark erhalten."

Sächsische Zeitung - 10. Okt. 2003
Affengeil: Landtag berät über tierischen Sex im Zoo
Werden bald die Dresdner Orang-Utans im Zoo verboten? Ein Berliner Künstler sagt: Ja! Er fordert vom Sächsischen Landtag ein Verbot der Haltung von Menschenaffen. Grund: Die Affen onanieren seelenruhig vor den Augen tausender Gäste. Lentze fordert vom Petitionsausschuss des Landtags ein Verbot der Haltung von Menschenaffen in Dresden und Leipzig. Der sächsische Landtags-Ausschuss prüft inzwischen.



Planung und Bau

Ostsee Zeitung - 10. Okt. 2003
Vogelpark öffnet Nordamerika-Voliere
Nach zwei Jahren Bauzeit wird morgen die Nordamerika-Anlage im Vogelpark Marlow eröffnet. In der etwa 280 Quadratmeter umfassenden Voliere leben derzeit 32 Präriehunde, fünf Kanincheneulen und ein paar Wachteln. "Die Leute sind schon neugierig", sagt Matthias Haase vom Förderverein des Vogelparks. "Bei einer Besucherbefragung kam heraus, dass die Leute Felltiere vermisst haben", sagt Haase. Da hätten sich die Präriehunde, deren Bauten als Brutstätte für Kanincheneulen dienen, angeboten.

Ostsee Zeitung - 10. Okt. 2003
Im Tunnel Auge in Auge mit den Präriehunden
Das Besondere an der Voliere ist, dass die Besucher ganz verschiedene Einblicke in das neue Heim der Erdhörnchen gewinnen können. Neben dem gewöhnlichen Blick durch Gitter oder Glas wird es die Möglichkeit geben, die Tiere sogar anzufassen und zu füttern. "Das jedoch auf eigene Gefahr", so Haase. Hauptsächlich für Kinder wurde ein Tunnel entworfen, durch den die Präriehunde aus nächster Nähe betrachtet werden können.

Berliner Zeitung - 10. Okt. 2003
Im November kommen die Fische
In ihrem "Sea Life Centre" im neuen Dom Aquarée an der Karl-Liebknecht-Straße will die Merlin Entertainments Group ihren Besuchern die Faszinationen der Unterwasserwelt näher bringen. In mehr als 30 Becken wird dort der Verlauf der Spree von ihrer Quelle über den Spreewald bis nach Berlin und weiter über Havel, Elbe und Nordsee und den Atlantik dargestellt. Anfang Dezember soll die Unterwasserwelt öffnen. Designer und Aquarienbauer sind derzeit dabei, die Flusslandschaften und Felsen zu modellieren sowie die Becken mit Wasser zu füllen. Höhepunkt für die Sea-Life-Besucher wird zum Abschluss eine Fahrt mit einem Panoramalift durch das weltweit größte Aquarium sein. Der 14 Meter hohe Zylinder steht im Foyer des benachbarten Radisson SAS Hotels.

Neues Deutschland - 10. Okt. 2003
Abtauchen zu Seepferdchen und Hundshai
Ab Anfang Dezember ist Berlin um eine Attraktion reicher. Zwischen Spree und Spandauer Straße, wo früher das »Palasthotel« gegenüber dem Berliner Dom stand, geht das Quartier DomAquarée seiner Fertigstellung entgegen. In einem der vier neuen Gebäude mit Hotel, Luxuswohnungen, Büros, Handel und Gastronomie entstehen die Aquarienwelt »Sea Life« und ein »AquaDom«, ein 25 Meter hohes, zylindrisches, weltweit einzigartiges Aquarium mit 11,50 Metern Durchmesser, durch das die Besucher mit einem Fahrstuhl aufwärts auftauchen.
Noch im Oktober werden die ersten kleineren Fische erwartet, im November die Haie und Rochen. 30 kleinere und große Aquarien auf 1800 Quadratmetern werden über 3000 Fische aus 60 Arten und andere Wasserbewohner von der Muschel bis zum Hundshai beherbergen.
»Sea Life« ist als Rundgang von den Spreequellen bis zum Atlantik angelegt. Der virtuelle Tauchgang beginnt zwischen Görlitz und Bautzen, führt durch Berliner Spreekanäle, den Wannsee, die Havel und Elbe, vorbei am Hamburger Hafen und hoch zur norwegischen Atlantikküste.
Dem »Sea Life Center« schließt sich der »AquaDom« an. Bei der etwa fünfminütigen Fahrt durch Korallenriffe sind rund 2600 exotische Fische, darunter Lipp-, Doktor-, Nashorn-, Kaninchen- und Kaiserfische, Bodenguckermakrelen und Sägebarsche, zu betrachten. Sie tummeln sich in einer Million Liter Wasser, das mit 50 Tonnen Salz angereichert ist. Erwartet werden 350000 Besucher jährlich, die von etwa 30 Mitarbeitern betreut und informiert werden. Betreiber der Wasserattraktionen ist die Merlin Entertainments Group, die mit Berlin in Deutschland die fünfte, in Europa die 17. derartige Anlagen führt. Rund 25 Millionen Euro wurden investiert.

Neue Ruhr Zeitung - 10. Okt. 2003
Fische in trockenen Tüchern
Wenn man Johannes Mock, dem Deutschland-Chef des britische Aquarium-Investors "Merlin" glauben darf, dann sind Oberhausens Fische so gut wie "in trockenen Tüchern". Wie Mock und sein Planer Norbert Jokil am Mittwoch vor dem Aufsichtsrat der Grundstücks-Entwicklungs-Gesellschaft der Stadt (GEG) erklärten, wird am Eröffnungstermin für das "Sea Life"-Center in der Neuen Mitte festgehalten: 1. August 2004. Mit der Baugenehmigung wird noch im Oktober gerechnet; Grundsteinlegung für das "mindestens 20 Millionen Euro" teure und größte Aquarium der Grupe in Deutschland soll im kommenden Monat sein.
Obwohl sich GEG-Aufsichtsratsmitglieder wie Wilhelm Hausmann (CDU) und Horst Pohlmann (Grüne) erneut enttäuscht darüber zeigten, dass immer noch keine konkreten Pläne vorgelegt worden seien, erfuhren sie einige Details mehr: Das Aquarium soll "weit über 3000 Quadratmeter" Fläche (plus Erweiterungsmöglichkeiten) haben, das Hauptbecken ein Fassungsvermögen von rund 1,2 Millionen Litern. Mit diesen Ausmaßen wird es angeblich größer als das Vorzeige-Aquarium in Großbritannien. Nach Angaben der Merlin-Leute werden 24 Dauerarbeitsplätze geschaffen. Außerdem werde ausgebildet und es würden etliche Saisonkräfte benötigt.

TAZ - 11. Okt. 2003
Erlebte Natur
Das "Sylt Aquarium" soll rechtzeitig zum Saisonbeginn 2004 vor Ostern in Westerland eröffnet werden. In das Freizeit-Projekt stecken private Investoren und die Stadt insgesamt rund zehn Millionen Euro. In dem neuen Naturerlebnis-Zentrum mit 1.700 Quadratmetern Schau- und Informationsfläche werden jährlich 180.000 Besucher erwartet. Unter dem Motto "Eine Welt - zwei Ozeane" sollen die maritimen Ökosysteme Atlantik/Nordsee und Tropen im Kleinformat präsentiert werden.

Sächsische Zeitung - 10. Okt. 2003
Die Schmetterlinge sollen zum Jahresende fliegen
Im Kurpark-Pavillon vergaben die Jonsdorfer Gemeinderäte diese Woche weitere Aufträge für das Schmetterlingshaus. "Zwischen Weihnachten und Neujahr, wenn viele Urlauber im Gebirge sind, wollen wir gern die Eröffnung feiern", sagt Bürgermeister Heinz Leupolt. Inzwischen steht fest, dass neben den Schmetterlingen auch weitere Attraktionen zu sehen sein werden. So ist im Eingangsbereich zusätzlich ein großes Meerwasseraquarium vorgesehen, das mit farbenprächtigen Korallen einen Hauch von Südsee vermittelt. Im ersten Stock finden mehrere Terrarien Platz. Pflanzen und Tiere in den Glasbehältnissen sind dabei verschiedenen Klimazonen zugeordnet.

Leipziger Volkszeitung - 11. Okt. 2003
Wehlitzer Schulzoo im neuen Gewand
Es kreucht und fleucht im deutschlandweit fast einzigartigen Zoo der Wehlitzer Grundschule: "Wenn man jeden Piepmatz mitzählt, sind es derzeit rund 260 Tiere, vom Pferd bis zum Frettchen oder Kanarienvogel", weiß Zoodirektor und Schulleiter Andreas Rattunde. Er hat Grund zur Freude. "Die letzte Voliere und das letzte Gehege sind in Angriff genommen. Damit werden alle Bauwerke der Tierunterbringung wie geplant nach zwei Jahren Bauzeit komplett saniert sein", so der Zooleiter. Die Arbeitsbeschaffungsmaßnahme des Fördervereins der Grundschule läuft Ende Oktober aus. Der Traum des Schulleiters: Im Frühjahr soll der neue Wehlitzer Schulzoo wie geplant erstmals für die Öffentlichkeit öffnen. Dafür muss die Kommune aber noch ihren Teil des Wegebaus einschließlich eines neuen Zooeingangs schaffen.




Aktionen

Mitteldeutsche Zeitung - 11. Okt. 2003
Mit dem Kürbis in den Tierpark
Dietmar Reisky legt noch einen drauf. Angestachelt vom riesigen Erfolg der 1. Safari-Nacht im Tierpark Aschersleben, lädt der Tierparkleiter jetzt zur 1. Halloween-Party ein. Die MZ präsentiert die Veranstaltung am 31. Oktober, bei der den drei am schönsten verkleideten kleinen Geistern und Halloween-Fans Preise winken.

Neue Ruhr Zeitung - 10. Okt. 2003
Watt machen wir nur?
Samstag und Sonntag fanden im Niederrheinpark Plantaria in Twisteden bereits die vierten Artenschutztage statt. Plantaria, das sich in den letzten Jahren vom Papageienpark zum weltumspannenden Themenpark gewandelt hat, ist ein gut gewählter Ausrichtungsort. Denn in dem weitläufigen Gelände werden Gehege und Volieren nach den neuesten Artenschutzbestimmungen angelegt. So auch jetzt bei der Wattanlage, die am Wochenende offiziell eröfffnet wird. In der Voliere wird das Vogelleben im Watt nachgestellt. Auf einem Muschelpfad kann man in die Tierwelt der Nordsee flanieren. Rund 30 Vögel vom Säbelschnäbler, Stelzenläufer, Austernfischer, Löffelente bis zum Kiwitt tummeln sich in der 150 Quadratmeter großen Freiluftvoliere. Die entstand in siebenmonatiger Arbeit durch Mitglieder des Twistedener Vereins "Bunte Vogelwelt".
Der Zoo Duisburg stellt sein Fossa-Projekt vor, der Krefelder Zoo widmet sich dem Sumatra-Tiger, der Terra-Zoo Rheinberg informiert über Kreuzottern und zeigt weitere Schlangen ud Eidechsen hautnah. Die WWF-Sektion Niederrhein berichtet über Schweinswale, Brandrodung sowie den Schutz von Wildelefanten. Der Tierpark Kleve zeigt alte Haustierrassen und Greifvögel, das Forstamt Kleve erläutert Gänseschutz am Niederrhein. Hinzu kommen noch zahlreiche Vereine und Instituionen aus ganz Deutschland, die sich dem Erhalt der heimischen Tierwelt verschrieben haben. Täglich 12 und 15 Uhr gibt es Greifvogelvorführungen durch den Zoo Bochum und die Adlerwarte Berlebeck.

Bocholter Borkener Volksblatt - 13. Okt. 2003
Beispiele aus dem Schmuggel-Alltag
50 Milliarden Dollar werden jedes Jahr weltweit mit dem illegalen Handel bedrohter Tier- und Pflanzenarten verdient. Dazu werden im Durchschnitt pro Jahr 40 000 Primaten und mehr als eine Million Orchideen geschmuggelt. Das erfuhren die Besucher der vierten Artenschutztage an diesem Wochenende im niederrheinischen Kevelaer. Im NiederRheinPark Plantaria zeigte der Düsseldorfer Flughafen-Zoll Beispiele aus dem Schmuggel-Alltag: Spinnen in Filmdosen und Amphibien in Milchtüten sind keine ungewöhnlichen Verstecke beim Schmuggel von lebenden Tieren. Doch auch die nordrhein-westfälischen Zoos und Parks leisten einen großen Anteil zum Artenschutz. Sie machen sich stark für den Erhalt von Riesenottern, asiatischen Schildkröten, Fledermäusen, Großkatzen oder Brillenbären. Zu der Arterhaltung mit Nachzuchten gehört aber auch die Erhaltung der natürlichen Lebensräume, damit Tiere in ihrer Heimat wieder angesiedelt werden können. Dazu hat der TerraZoo in Rheinberg (Kreis Wesel) ein Projekt zur Erhaltung der Kreuzotter am Niederrhein initiiert.

Norddeutsche Neueste Nachrichten - 15. Okt. 2003
Das ganze Jahr Tiere beobachten
Interessante Ferienangebote im Zoo
Rostock. Garten im Wandel der Zeit lautet das diesjährige Jahresthema des Zoos. Dieses Motto spielt auch bei den diesjährigen Erlebnisferien eine Rolle, die noch bis zum Sonntag stattfinden. Dieses Angebot ist kostenfrei, die Teilnehmer zahlen lediglich den regulären Eintritt.
"Mit diesem Thema wollen wir das ganze Jahr über das Verhalten der Tiere beobachten", erklärt Ulrike Lamp, Leiterin der Zooschule. Sinnvoll ist, dass die Kinder bei dieser Beschäftigung gleichzeitig ihr Allgemeinwissen erweitern. Zur Zeit gibt es im Angebot eine Vogelpirsch, bei der die einzelnen Vögel betrachtet und über sie informiert werden. Besonderes Augenmerk wird in diesem Zusammenhang auf den Zug der Kraniche gelegt.
Das nächste Thema der Erlebnisferien steht bereits fest: Wie ein Fisch im Wasser. Auch hier hofft der Rostocker Zoo auf zahlreiche, interessierte Besucher.

Frankfurter Allgemeine Zeitung - 11. Okt. 2003
Ein Herz für Schwimmwühlen und Eselspinguine
Frankfurt. 777 Paten seien es in diesem Jahr, die den Zoo unterstützten, berichtet Zoodirektor Christian Schmidt. Fast die Hälfte von ihnen, 300 Patenonkel und -tanten, sind am Donnerstag abend zum Tierpatentag in den Zoo gekommen. "Solche Teilnahmequoten erreicht man nicht einmal bei den Nationalratswahlen", stellt der gebürtige Schweizer Schmidt erfreut fest.

WAZ - 13. Okt. 2003
Reliefs weisen den Weg durch den Zoo
Orang-Utan und Schabrackentapir sollen bald ein Zuhause finden im neuen Regenwaldhaus des Dortmunder Zoos. Noch ist es eine Baustelle und von Blätterdach und Lianen nichts zu sehen. Besser zurecht finden sollen sich künftig blinde Zoobesucher mit einem speziell für sie erstellten Führer. Einen kleinen Vorgeschmack auf die Tropen-Atmosphäre gab es für die Zoobesucher schon jetzt. Bei der "Tropen-Party" am Samstagnachmittag kamen große und kleine Tierfreunde auf ihre Kosten - und das für den guten Zweck. "Tiere mit den Händen sehen" lautete das Motto der Veranstaltung. Eingeladen hatte der Lions-Club Dortmund Hans. Der Verein will mit dem Erlös aus der Aktion einen Blindenführer für den Zoo finanzieren. Dieser Führer soll aus Plastikseiten bestehen, auf denen in Blindenschrift alle wichtigen Informationen zu den Tieren eingeprägt sind. Zudem soll es einen Lageplan und eine reliefartige Abbildung jedes Tieres geben, die die Blinden ertasten können. Den Blindenführer können die Besucher dann für die Dauer ihres Aufenthalts am Eingang ausleihen.

Norddeutsche Neueste Nachrichten - 13. Okt. 2003
Kranichwoche im Zoo
Den Zug der Kraniche Richtung Süden begleitet der Rostocker Zoo in den Herbstferien mit einer speziellen Kranichwoche. Kinder können ab heute mit Tierpflegern auf Entdeckungsreise rund um die Stelzvogelwiese und das Kranichquartier gehen. Zoomitarbeiter erklären den Kids die Lebensweise der Tiere, die in freier Natur zweimal im Jahr zu ausgedehnten Wanderflügen starten. Neben den Führungen gibt es auch Aktionsspiele und Kranichbasteleien im Zoo.

Ostsee Zeitung - 13. Okt. 2003
Spuk im Heimattierpark
Greifswald. Wolken verdunkelten den Himmel, der Wind fegte über das Gelände: unheimliches Geisterwetter war das. Und man sah einige Gespenste, Hexen und Feen, die am Samstagnachmittag im Tierpark ihr Unwesen trieben, denn zum ersten Mal feierte der Tierpark im Zuge des Herbstfestes „Halloween“.




Nachwuchs


Hannoversche Allgemeine - 10. Okt. 2003
Vom Fleck weg beliebt
Erst vor einer Woche ließ ihn seine Mutter Luna aus zwei Metern Höhe ins Leben plumpsen, aber schon jetzt hat der Kleine Beine von einer Länge, um die ihn jedes Model beneiden würde. Sein Gewicht wäre allerdings das Aus für ein Mannequin: Henry wiegt bereits 100 Kilo. Er hat sich aber auch fest vorgenommen, fortan jeden Monat acht Zentimeter zu wachsen, bis er doppelt so groß ist wie heute. Sein Vater Schorse, mit fünf Meter achtzig das höchste Tier im Zoo Hannover, soll sich seinen Hals möglichst bald wieder nach Luna verrenken. Es gilt, die selten schön gezeichneten Rothschild-Giraffen vor dem Aussterben zu bewahren. Und nicht zuletzt beschert ein Baby dem Zoo auch immer einen Besucherzuwachs. Die Geburten der beiden Elefantenbabys haben das deutlich gezeigt: Im ersten Halbjahr 2003 passierten 550.000 Gäste die Eingänge, knapp 100.000 mehr als erwartet. Damit verringert sich das Defizit des Zoos, für das die Region einstehen muss. Unterdessen kämpft Geschäftsführer Klaus-Michael Machens weiter um zwei Millionen Euro Planungskosten für die Alaskalandschaft Yukon Bay. CDU und Bürgerforum in der Regionsversammlung würden sie ihm geben, die SPD hat sich noch nicht zu einer Entscheidung durchgerungen.

Sächsische Zeitung - 11. Okt. 2003
Rotbüffelmutter Bertas Fünftes
Inge heißt die Jüngste im Kreise der Dresdner Rotbüffel-Familie. In der Frühe des ersten Oktober-Tages geborgen, genießt das Kälbchen die Fürsorge von Mutter Berta, der bis jetzt fünffacher Nachwuchs zu danken ist. Für Otjambo, 1987 in Dresden geboren, ist das alles nichts Neues mehr – er ist nunmehr 22-facher Vater. Gegenwärtig halten sich in der Dresdner Anlage neben dem Bullen zwei erwachsene und drei junge Weibchen sowie das Nesthäkchen Inge auf.
Gestern verschwand eine etwa 200 Jahre alte wuchtige Eiche von ihrem Stammplatz in der Terrassen-Region des Pinguin-Cafés. Stück für Stück wurde das ehrwürdige Exemplar abgetragen. Der Baum war durch und durch von Weißfäule zersetzt. Eine Maßnahme, die von der Direktion schweren Herzens getroffen wurde, bestimmte doch der uralte Schattenspender mit das Bild der Anlage.

Berliner Morgenpost - 14. Okt. 2003
Herbst-Nachwuchs bei den Bisons
Ein Bisonkälbchen ist am 9. Oktober im Tierpark Friedrichsfelde geboren worden. Das ist für Bisons, die normalerweise im Frühjahr gebären, spät, sagte ein Sprecher des Tierparks am Montag. Noch trägt der Sohn der fünfjährigen Bisonkuh "Conny" ein rötlich-braunes Fell. Erst im Laufe der kommenden Wochen wird sich das Fell ins bisontypische Dunkelbraun umfärben, und auch die Hörner treten erst dann hervor.

St. Galler Tagblatt - 14. Okt. 2003
Putzmunter: Ping und Pong
Die Kleinen Pandas Ding und Dong haben im Erlebniszoo Eichberg zwei Junge bekommen, Ping und Pong. Eichberg ist der einzige Zoo in der Schweiz, der Nachwuchs von dieser Tierart hat. Seit fünf Jahren hat der Erlebniszoo Eichberg Kleine Pandas, die auch «Katzenbären» genannt werden. Wie der Riesenpanda ist auch der Kleine Panda in China heimisch und ebenfalls bedroht. Die Neuigkeit wurde vor der Öffentlichkeit während Wochen geheim gehalten. Erfahrungen anderer Zoos hätten gezeigt, dass Pandamütter ihren Nachwuchs bereits bei kleinsten Störungen verlassen können, begründet Zoodirektor Spira die Vorsichtsmassnahme. Mittlerweilen sind Ping und Pong vierzehn Wochen alt und werden während der geführten Zoobesichtigung den Besucherinnen und Besuchern gezeigt.

Hamburger Abendblatt - 10. Okt. 2003
Kandys Schnupperkursus
Wenn die Tanten zu Besuch kommen, muss man sich von seiner besten Seite zeigen. Ohren aufstellen, den Rüssel hoch in die Luft strecken und sich ausführlich beschnuppern lassen. So erging es gestern jedenfalls Elefanten-Baby Kandy (fünf Monate alt) in Hagenbecks Tierpark. Der jüngste Spross im Elefantengehege traf zum ersten Mal vier seiner Tanten. "In freier Wildbahn wäre die Geburt ja in der Herde geschehen, da würden sich alle Tiere von Anfang an kennen", sagt Zootierarzt Dr. Michael Flügger (41). Weil der Tierpark zwar schon auf dem besten Wege dorthin ist - die Geburt von Kandy fand im Beisein von drei Tanten statt -, aber eben doch noch einige Tiere zur Sicherheit abtrennen muss, beginnt jetzt nach und nach das Kennenlernen. In den nächsten Monaten wird Kandy nach und nach alle weiteren weiblichen Mitglieder der Herde auf diese Weise kennen lernen, bis sie im nächsten Jahr mit auf die große Anlage darf.


Hamburger Abendblatt - 13. Okt. 2003
Das Baby, der Bulle und die Frauenclique
Spätestens seit Elefantenbaby Kandy im Mai das Licht der Welt erblickte, führt bei Hagenbeck kein Weg vorbei an den grauen Dickhäutern. 13 Asiatische Elefanten machen die Herde zu einer der größten in Europa, und mit neun Geburten in 15 Jahren zählt sie zu einer der erfolgreichsten Zuchtgruppen außerhalb ihres natürlichen Lebensraums. Gleich am Anfang der lang gestreckten Anlage, in der rechten Ecke, befindet sich das Mutter-und-Kind-Gehege. Hier bilden die drei erwachsenen Kühe Yashoda (23), Shandra (37) und Lai Sinh (13) eine Mini-Herde, in der am 14. Mai 2003 Kandy geboren wurde. Es ist das erste Mal bei Hagenbeck, dass mit Yashoda eine Elefantenkuh, fast wie in freier Wildbahn, ihr Kind umgeben von anderen Kühen, so genannten "Tanten", gebar. "Unser langfristiges Ziel ist es, dass alle Geburten innerhalb der ganzen Herde geschehen", sagt Zoo-Tierarzt Dr. Michael Flügger (41). Durch den Kontakt mit mehreren Tieren scheint Kandy in ihrer Entwicklung wesentlich schneller zu sein als die Jungtiere vor ihr, sagt Pfleger Thomas Moderegger (42): "Sie wird ja auch gleich von drei Kühen erzogen."

Berliner Morgenpost - 12. Okt. 2003
Ist Gorilla-Weibchen Effi schwanger? Test aus der Apotheke soll Klarheit bringen
Der Job ist nicht gerade begehrt. Alle Jahre wieder sucht Reimon Opitz, Chef im Menschenaffenhaus im Zoo, einen Tierpfleger, der mal eben zur Apotheke geht. Nicht etwa um für Hustenbonbons oder Kopfschmerztabletten zu erstehen. Nein, ein Schwangerschaftstest wird gebraucht! Der Test, sagt Reimon Opitz, funktioniere nämlich bei Gorillas. Allerdings nicht immer. In den vergangenen Tagen musste gleich zweimal einer der Tierpfleger zur Apotheke huschen. Der Grund: Effis Bauch wird immer dicker. Beide Urintests fielen jedoch negativ aus. "Das muss aber noch nichts heißen", sagt Reviertierpfleger Opitz, der davon ausgeht, dass das Gorilla-Weibchen weder fett noch krank ist. Reimon Opitz: "Wir füttern seit Monaten keine Süßigkeiten, es gibt nur Laub und Gemüse. Und wenn sie krank wäre, würde sie nicht so gut drauf sein und auch nicht ständig und ausgelassen mit Mpenzi spielen." Sollte sich der Verdacht bewahrheiten, dann wäre Effi jetzt im sechsten Monat. Das würde bedeuten, dass im Advent ein Gorillababy geboren wird, ein Weihnachtsgeschenk mit großen dunklen Augen.




Ostsee Zeitung - 15. Okt. 2003
Bansiner Tropenhaus mit weiteren Angeboten
Mit Ausklingen der Saison wird auch im Bansiner Tropenhaus Bilanz gezogen. Leider konnten die hohen Besucherzahlen des letzten Sommers nicht wieder erreicht werden. Geschäftsführerin Christine Harloff: "Der Super-Sommer mt vielen heißen Tagen brachte uns mit 35 000 fast 10 000 Besucher weniger."  Dabei wurde auch in diesem Jahr am weiteren Ausbau der Einrichtung gearbeitet, wurden weitere Tiere angeschafft und Volieren fertiggestellt.

Tagesanzeiger - 15. Okt. 2003
Positive Bilanz nach 100 Tagen
Immer dichter wuchernde Pflanzen geben in der Masoala-Halle im Zoo Zürich zusehends das Gepräge eines wirklichen Regenwaldes. Pflanzen und Tiere hätten sich sehr gut eingelebt, lobte Zoo-Direktor Alex Rübel. Manche Pflanzen haben schon geblüht. Papaya und Pfeffer tragen Früchte. Die jungen Lemuren machen ebenfalls Entdeckungstouren durch die ganze Halle. Mehrere Vogelpaare haben bereits Junge. Gleich 20 sind es bei den drei Witwenenten-Paaren, acht bei den beiden Bernierenten-Paaren. Am Boden stehen Bambussprossen, die überall aus dem Boden schiessen. Die grössten Bäume müssen bereits zurückgeschnitten werden, damit sie das Foliendach der 30 Meter hohen Halle nicht verletzen.

Bocholter Borkener Volksblatt - 11. Okt. 2003
Der böse Wolf und die Bären
ISSELBURG Pexis und Bensis Bärenleben könnte so schön schein. Im Juli wurden sie aus einem Tierpark bei Berlin befreit und in die Anholter Schweiz gebracht. Hier wurden die beiden Braunbären aufgepäppelt und mit Max und Sherry, zwei ihrer Artgenossen, zusammen gelassen. "Den Bären geht es wieder richtig gut", sagt Mark Boland, Leiter des Wildparks Anholter Schweiz. Wäre da nicht der böse Wolf. Von seinen Artgenossen wurde der Wolf einst fast zu Tode gebissen, weil er das rangunterste Tier im Rudel war. Sein Fell war zerzaust, der Schwanz eingezogen. Der Wolf lebt jetzt zusammen mit den Bären in einem Gehege und ist richtig mutig geworden. Pflegerin Waltraut Braun berichtet, wie der Wolf Pexi und Bensi ordentlich ärgert und ihnen etwa in den Hintern beißt. Überhaupt scheint es im Bärengehege noch atmosphärische Störungen zu geben. Pexi und Bensi halten lieber Abstand von Max und Sherry. Die sind nämlich schon länger da und lassen das die beiden Neulinge spüren.

Hamburger Abendblatt - 13. Okt. 2003
Der Chef und seine Lieblingskuh
Hussein steht im Abseits. So gehört sich das nun einmal für einen Elefantenbullen, denn diese ziehen im Freiland alleine umher und treffen nur dann auf eine Kuh, wenn sie paarungsbereit ist. Deshalb hat der Bulle, dessen Stoßzähne nach einer Verletzung zum Schutz der Kühe abgefeilt wurden, ein eigenes Gehege am linken Rand der Anlage. Ein "Liebesgitter" ermöglicht ihm aber den Rüsselkontakt zu den Kühen auf der großen Anlage, und so können die Pfleger sehen, welche Kuh mit ihm die nächsten Tage verbringen darf. Seine Lieblingskuh ist dabei Mala (39). Nachts kommt Hussein in ein separates Bullenhaus. Pfleger kommen mit ihm nur indirekt in Kontakt ("Protected Contact" heißt das in der Zoosprache): Durch ein Schutzgitter lässt er sich auf Kommando zum Beispiel die Füße pflegen oder Blut abnehmen. Die Kühe werden dagegen "On Hands" gehalten, mit direktem Kontakt zu den Pflegern.

Ostsee Zeitung - 11. Okt. 2003
Kranker Tigerdame auf den Schwanz geschaut
Seit einem Jahr hat Tigerdame "Chanka", zu Hause im Grimmener Tierpark, nun schon Schmerzen. An einer Astgabel verletzte sie sich den Schwanz. Der Zustand der Wunde wechselte, so dass ein Tierarzt aus Stralsund zu Rate gezogen wurde. Dieser vermutete, dass der schlechte Heilungsprozess womöglich an der fettreichen Nahrung liege. Auch in den Wochen darauf verbesserte sich Chankas Zustand nicht. Deswegen zog man jetzt den Rostocker Zootierarzt Dr. Rutnick zu Rate, da dieser schon reichliche Erfahrungen mit mehreren Raubkatzenarten hat. Nun müssen die Tigerdame und ihre Betreuer auf die Ergebnisse warten, bevor entscheiden werden kann, ob sie für eine Operation nach Rostock muss oder ob sie in Grimmen bleiben kann, um hier behandelt zu werden.

Hamburger Abendblatt - 14. Okt. 2003
Wildpark: Weißer Hirsch tötet Rivalen
Die Natur ist manchmal brutal. So musste im Wildpark Eekholt ein stattlicher Hirsch sterben, weil er im Duell um die Weibchen seinem Kontrahenten unterlag. Platzhirsch Siegfried (8) war von der Brunft so erschöpft, dass er sich seinem Widersacher Gunther (6) geschlagen geben musste. Gunther rammte Siegfried sein Geweih so unglücklich in die Bauchdecke, dass das Opfer starb. Beide Tiere sind weiße Hirsche. Sie kommen in der freien Wildbahn so gut wie nicht mehr vor und sind auch nur in zwei Gehegen zu finden. Eins davon ist der Wildpark Eekholt. "Das ist ein Unglücksfall, wie er nur ganz selten vorkommt", sagt Wildpark-Chef Wolf von Schenck (34).

Stuttgarter Zeitung - 11. Okt. 2003
Bei den Affen unterm Sofa
Im August 2001 musste die Wilhelma mit dem Tod des Silberrückens Banjo, dem Chef bei den Gorillas im Menschenaffenhaus, einen schmerzlichen Verlust hinnehmen. Der Anführer der Stuttgarter Gorillafamilie, der 1966 als Baby an den Neckar kam, war bei den großen und kleinen Besuchern lange Jahre einer der meistbesuchten Favoriten. Die Gunst des Publikums teilte er sich gemeinsam mit seinen fünf Haremsdamen, den Orang Utans und den Schimpansen im Menschenaffenhaus der Wilhelma. Doch auch der Nachwuchs weiß sich im Jungtieraufzuchthaus hinter Glas in Szene zu setzen. Die Führungen erlauben den Besuchern einen ganz besonderen Einblick in die Welt unserer nächsten Verwandten. Der Blick hinter die Kulissen des Menschenaffenhauses offenbart Wissenswertes im Fulltime-Job der Tierpfleger, nicht nur bei der Aufzucht von Jungtieren.

Sächsische Zeitung - 14. Okt. 2003
Muntere Vierbeiner, fleißige Zweibeiner
Zwischen großen und kleinen tierischen Vierbeinern waren am Wochenende im Hoyerswerdaer Zoo auch viele menschliche „Zweibeiner“ zu entdecken. Allerdings nicht, um sich einfach nur den Zoo anzusehen, sondern um ohne Entlohnung alle anfallenden „herbstlichen“ Arbeiten zu erledigen: Der „Verein der Tiergartenfreunde“ e.V. hatte zum großen Herbstputz aufgerufen! Ausgerüstet mit Schubkarren, Laubbesen und Harken rückten 25 fleißige Helfer dem Laub in Gehegen und auf Wegen zu Leibe.

Saarbrücker Zeitung - 14. Okt. 2003
Fünf Seehunde
Fünf Seehunde tummeln sich ständig im Saarbrücker Zoo-Wasserbecken: die Rüden Xaver und Max, die Weibchen Cindy, Hexe und Zille. Max, Cindy und Hexe wurden 1986 als Heuler auf Sandbänken im Nordatlantik gefunden. In der Aufzuchtstation Büsum hat man sie aufgepäppelt. Doch sie waren Problemkinder und konnten nicht ausgewildert werden. Xaver ist etwas behindert. Bei einem Unfall wurde sein Fuß so schlimm verletzt, dass der Tierarzt ihn amputieren musste. Jetzt ist Xaver schmerzfrei und kann wieder problemlos schwimmen. Mit Fischen hat die besondere Eigenart von Hexe zu tun. Sie hat nämlich nicht gelernt, sie "richtig herum" zu fressen, also mit dem Kopf zuerst. Hexe frisst ihre Fische rückwärts. Ihr Baby hat sich das abgeschaut und schlingt die Fische ebenfalls verkehrt herum.

Thüringer Allgemeine - 13. Okt. 2003
Im Wasser glücklich
Welcher Besucher des Aquariums am Erfurter Nettelbeckufer hat sie wohl schon ganz bewusst gesehen, die Fühlerschlange (Erpeton tentaculatum) . Diese im Wasser lebende Schlange kommt in Thailand, Kambodscha und in Südvietnam vor, wo man sie gelegentlich in Tümpeln, Reisfeldern, Seen oder in trüben oder fließenden Gewässern in recht großer Zahl antrifft. Im Süß-, Salz- oder Brackwasser ringelt sich die Fühlerschlange mit dem Greifschwanz um Wasserpflanzen oder um abgesunkene Äste und verharrt so am Tag unbeweglich bis ein Fisch vorbeischwimmt, den sie am Kopf packt und verschlingt. In der Nacht kriecht sie am Gewässergrund umher. Als Wassertrugnatter hat sie im hinteren Teil des Oberkiefers Giftzähne. Das Gift ist für den Menschen wenig gefährlich, aber für Fische und Krebstiere wirksam.

Ostsee Zeitung - 10. Okt. 2003
Rabe bekommt neues Zuhause
Der gebürtige Grimmener "Kolki" zieht nach Worms um. Der Kolkrabe wurde im Heimattierpark mit der Hand groß gezogen. Nun sollen neue Volieren gebaut werden – "Kolki" muss umziehen. Da er nicht mehr ausgewildert werden kann, gab ihn Tierparkleiter Bodo Teichmann an den Wormser Zoo, da Kolkraben dort nur selten vorkommen.

Ostsee Zeitung - 11. Okt. 2003
Verletzte Störche werden wieder aufgepäppelt
26 verunglückte Störche werden derzeit in der Auffang- und Pflegestation des Vogelparks Marlow umsorgt. Die meisten können wieder gesund in die Freiheit entlassen werden.

Mitteldeutsche Zeitung - 15. Okt. 2003
Täglich Ostern im Zwinger
Zweimal am Tag, morgens gegen acht Uhr und nachmittags gegen 17 Uhr, werden Toni und Aiko, die neuen im Bernburger Tierpark geborenen Braunbären, gefüttert. Am besten kennen sich damit Gemeindehandwerker Matthias Röder und Ursula Große aus, die sich seit der Ankunft der  um das leibliche Wohl der Tiere kümmern. "Dafür wurden wir vier Wochen lang im Bergzoo Halle geschult und ausgebildet", erklärt Röder. "Wer den Bären etwas Gutes tun will, kann etwas Geld in die Spendenbox werfen. Das Geld wird für die Tierarztkosten verwendet", sagt Röder und weist auf die Bärenskulpturen auf dem Sockel vor dem Gehege hin, unter denen sich der Einwurf für die Spenden befindet.

WAZ - 15. Okt. 2003
Giraffen-Baby Uwe aus dem Zoo hat eine neue Patin
Anja Tunkel hat seit gestern eine neues Hobby: Ein Jahr lang ist die Rotthausenerin Patin des einjährigen Giraffen-Babys Uwe aus dem Ruhr Zoo.
Gestern Nachmittag überreichte Sabine Haas, Pressesprecherin des Ruhr Zoos, die Patenschafts-Urkunde. Die Gebühr für eine einjährige Patenschaft fängt bei 25 E, etwa für eine Landschildkröte, an. Die teuersten Paten-Tiere, beispielsweise ein Elefant oder Flusspferd, kosten 1000 E.

Berliner Zeitung - 16. Okt. 2003
Kangeru-Baby Daisy ist tot
Das Brandenburger Känguru-Baby, das unter dem Namen Daisy bekannt wurde, ist tot. Die Besitzer des Fasanen- und Wildgeheges Bad Saarow hatten versucht, das Jungtier mit der Flasche aufzuziehen. Diese Aufzucht von Hand gilt bei Kängurus in Europa als sehr ungewöhnlich und schwierig. Daisy war im Juni - mindestens zwei Monate zu früh - aus dem Beutel der Mutter gefallen und wäre ohne Hilfe sofort gestorben. Im Gehege hieß es, dass Daisy vermutlich den Milchzucker in der Nahrung nicht vertragen hat.


Berliner Morgenpost - 15. Okt. 2003
Speiseplan
Mohren-Makis sind richtige Nachtgeister. Heute um 14 Uhr bekommen sie ihr Futter: Es gibt Obst, Gemüse und ein bisschen Hackfleisch.

Berliner Morgenpost - 11. Okt. 2003
Speiseplan
Moschusochsen sind äußerst wehrhafte Tiere. Wenn sich ein Feind nähert, bildet die Herde einen Kreis, der Angreifern keine Chance lässt. Auch Kälte kann den Tieren nichts anhaben. Bis zu den Hufen reicht ihr dichtes, dunkelbraunes Fell, das ihnen ein Leben in der nordamerikanischen Tundra ermöglicht. Im Tierpark bekommt die achtköpfige Herde heute um 10 Uhr Futter: Heu, Laub, Zweige und etwas Gemüse.

Berliner Morgenpost - 12. Okt. 2003
Speiseplan
Pinselohrschweine sind prächtige Tiere, die allerdings in ihrer westafrikanischen Heimat nicht sonderlich geliebt werden, weil sie dort gleich rottenweise in die Plantagen einfallen und schwere Ernteschäden verursachen. Im Zoo bekommen die beiden Tiere heute um 16 Uhr Obst, Gemüse und einige Erdnüsse.

Berliner Morgenpost - 13. Okt. 2003
Speiseplan
Der kalte Humboldtstrom trug die Humboldt-Pinguine einst bis vor die peruanische Küste zu den Guano-Inseln, wo sie heute von der Ausrottung bedroht sind. Im Tierpark wird in der Kolonie jedes Jahr erfolgreich gebrütet. Einer der Gründe könnte im guten Futter liegen: in Salzwasser eingelegte Heringe, die heute um 14.30 Uhr verteilt werden.

Berliner Morgenpost - 14. Okt. 2003
Speiseplan
Das Merkmal der asiatischen Kernbeißer in der Fasanerie des Zoos ist der breite, kräftige Schnabel, mit dem sie selbst harte Kerne zu öffnen vermögen. Im Zoo erhalten sie heute um 10 Uhr neben klein geschnittenem Obst auch Pinien- und Sonnenblumenkerne.

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Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Zürich, 15.10.03
Auch Jung-Elefant AISHU tot
Heute Mittwoch, 15. Oktober 2003, um 15.20 ist AISHU so plötzlich gestorben wie XIAN, sein Bruder, vor dreieinhalb Jahren. Nachdem AISHU, geboren am 10. Juni 2000, gestern etwas ruhiger als üblich war, haben die Tierärzte den jungen Bullen am späten Vormittag untersucht, er war ruhig geworden, frass schlecht und hat kaum Harn abgesetzt. Natürlich bestand sofort der Verdacht auf eine akute Herpesinfektion, die auch Ursache für den Tod von XIAN war. Sofort begannen die Vorbereitungen für eine genauere Untersuchung und Behandlung, doch bevor diese eingeleitet werden konnten verschlechterte sich der Zustand von AISHU so schnell, dass es den Tierpflegern nicht einmal mehr gelang, den jungen Bullen ins Haus zurückzunehmen, bevor er praktisch aus dem Stand auf der Aussenanlage tot umfiel.
Alle Anzeichen deuten daraufhin, dass auch AISHU der meist tödlich endenden Herpesvirusinfektion erlegen ist, die in Europa und Amerika bereits über 30 Elefanten, vor allem Jungtiere, befallen hat. Eine erprobte Impfung gibt es bis heute nicht. Unsere Tierärzteequipe arbeitet aber mit anderen universitären Instituten an der Erforschung dieser Krankheit und hat sich auch auf einen erneuten Fall nach dem Tod von AISHU detailliert vorbereitet. Die Krankheit verlief allerdings erneut so akut, dass jede Hilfe zu spät kam.
Der Tod von AISHU ist für den Zoo ein grosser Verlust. Zusammen mit CHANDRA waren die beiden Jungelefanten die Publikumslieblinge des Zoo Zürich.

Nindorf, 15.10.03
Schneeleopardin namens Ghurl, es schnurrt im Wildpark Lüneburger Heide…
Der fünfjährige Schneelopard Parton ist begeistert, er hat eine neue Herzensdame bekommen. Neugierig wird die zweijährige Schönheit aus dem Wild Animal Park in England von ihm begutachtet. Ghurl, so heißt die wunderschöne Leodame hat den Umzug mit dem Schiff in den Wildpark Lüneburger Heide sehr gut überstanden. Der Wildpark Lüneburger Heide beteiligt sich erfolgreich an dem Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für die bedrohten Schneeleoparden. Der Schneeleopard oder Irbis gehört zu den seltensten Grosskatzen überhaupt. Sie gehören weltweit zu den bedrohtesten Grosskatzen. Obwohl er international geschützt ist, ist sein dichtest Fell und die Knochen auf Schwarzmärkten in Russland und Asien immer noch heiss begehrt. Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) hat daher ein Schutzprogramm für Schneeleoparden in Kirgistan gestartet an dem sich der Wildpark Lüneburger Heide beteiligt.


Hamburg, 15.03.2003
Nachwuchs bei Familie Kudu - und das gleich dreimal!
Bei den Kudus, den schönsten Antilopen Afrikas, gab es kürzlich gleich dreimal gesunden und munteren Nachwuchs! Innerhalb von drei Wochen haben die Mütter Moradi, Bianca und Mali ihre Jungen zur Welt gebracht. Die mittlerweile auf sieben Tiere angewachsene Kudu-Herde lebt bei Hagenbeck zusammen mit den Giraffen und Springböcken in einem Freigehege. Besonders aufregend für die drei jungen Kudus war die erste Begegnung mit den großen Giraffen. Inzwischen haben sich die Kleinen gut eingelebt und werden von Tag zu Tag mutiger und frecher. Das Spielen und Toben mit den Springböcken steht auf ihrer Tagesordnung ganz oben. 

Hamburg, 15.03.2003
Besucher-Rekordergebnis bei Hagenbeck
Große Dankeschön-Aktion für Tierpark-Besucher

Nach einigen besucherschwachen Jahren hat der Tierpark rekordverdächtige Besucherzahlen zu  verzeichnen. Über 900.000 Gäste haben Hagenbeck in diesem Jahr bereits besucht. Natürlich liegt das nicht nur an unseren außergewöhnlichen Attraktionen in diesem Jahr wie unserem Eisbär-Baby Victoria und dem Elefantenbaby Kandy sowie an der großen Zahl der nächtlichen Veranstaltungen im Tierpark, sondern auch an dem außergewöhnlich guten Wetter. Ein tolles Ergebnis, das Hagenbeck hilft und gewaltig anspornt! Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die Eine-Million-Grenze in diesem Jahr zu erreichen und möchten uns gleichzeitig zum Abschluss der Sommersaison bei unseren Besuchern mit einer besonderen Aktion bedanken:
Jeder 100. Tierpark-Besucher erhält zwei Freikarten und jeder 1000. Besucher gewinnt eine Dauerkarte für die Saison 2004. Die Aktion läuft von Donnerstag, 16. Oktober bis Freitag, 31. Oktober 2003.

Münster, 15. Oktober 2003
Schildkröten beziehen ihr neues Zuhause:

Einweihung des Internationalen Zentrums für Schildkrötenschutz im Allwetterzoo Münster am 18. Oktober 2003
Nicht nur für die Schildkröten war es ein langer, weiter Weg von Nottuln-Darup nach Münster: Nach gut 20-monatiger Bauzeit und mehr als doppelt so langer Vorbereitungszeit nimmt das Internationale Zentrum für Schildkrötenschutz (IZS) mit der offiziellen Einweihungsfeier am 18. Oktober 2003 im Allwetterzoo Münster seinen Betrieb auf. Rund 150 geladene Gäste werden am Samstag das IZS kennen lernen.
Elmar Meier, der eigentliche Initiator des IZS, wird die ersten Bewohner des Zentrums präsentieren. Schildkröten aus dem überaus seltenen Bestand desNottulner Schildkrötenzüchters bezogen bereits im September ihr neues Quartier im Allwetterzoo. Im IZS, einem Teil der neuen BIOdiverCITY im Eingangsbereich des Zoos, wird der anerkannte Schildkrötenexperte künftig einige der am stärksten von der Ausrottung bedrohten Schildkrötenarten betreuen und züchten.
Das weltweit einmalige Pilotprojekt wird von zahlreichen Förderern und Sponsoren unterstützt, darunter die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde e. V. (DGHT), die Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e. V. (ZGAP).
Auch außerhalb Europas erregt das Projekt Aufsehen und Interesse: Die Turtle Survival Alliance und der Turtle Conservation Fund der Weltnaturschutzunion IUCN bezeichnen das IZS in ihrem Aktionsplan als Einrichtung von weltweit höchster Bedeutung mit Vorbildfunktion. Über das existierende internationale Netzwerk können hoffentlich bald die ersten Zuchterfolge von Goldkopfschildkröte, Zhous Scharnierschildkröte & Co zum Aufbau weiterer Zuchtgruppen an andere Zoos und Züchter verteilt werden. Langfristig sind auch Schutzmaßnahmen vor Ort und - sofern möglich - die Wiederansiedlung der asiatischen Schildkrötenarten in ihrem ursprünglichen Lebensraum geplant.
Das Zentrum selbst ist nicht öffentlich zugänglich, Einsichtmöglichkeiten in die Station werden aber gegeben sein. Um den zweiten Zuchtraum für Schildkröten fertigzustellen, werden übrigens dringend noch weitere Sponsorengelder benötigt.

Herborn, 14.10.2003
Samstag ist Tierpatenführung im Vogelpark Herborn
Bereits seit vielen Jahren haben Tierfreunde die Möglichkeit, die Arbeit des Vogelparks in Herborner Stadtteil Uckersdorf durch die Übernahme von Patenschaften für seine tierischen Bewohner zu unterstützen. Für - steuerlich absetzbare - Jahresspenden zwischen 50 EURO und 250 EURO erhalten die Tierpaten eine Patenschaftsurkunde und eine Jahreskarte.
Die Paten leisten einen wertvollen Beitrag zur tiergerechten Haltung und Pflege ihres Lieblingstieres, und haben dabei auch die Gewissheit, die gemeinnützige Tier- und Naturschutzarbeit des Herborner Vogelparks zu unterstützen. Die wachsende Bedeutung des Herborner Vogelparks als außerschulischer Lernort kommt zunehmend auch in der Übernahme von Tierpatenschaften durch Schulen und Schulklassen zum Ausdruck.
Vogelpark- Kenner überrascht nicht, daß die Uckersdorfer  Publikumslieblinge, Schnee-Eule „Hedwig“ und Störchin „Elsa“, mit jeweils vier Paten auch hier die beliebtesten Vögel sind. Auch für die Arbeit des Parks als Pflegestation für verunglückte Wildvögel, in der in diesem Jahr bereits mehr als 70 Tiere, vom verunglückten Bussard bis zum Uhu, aufgenommen worden sind, ist die Unterstützung durch Tierpatenschaften von großer  Bedeutung. „Die bislang bestehenden drei Patenschaften für diesen Bereich begrüssen wir besonders, da wir für diese sehr aufwendige Tierschutzarbeit leider keine Zuschüsse bekommen.“, betont Biologe Wolfgang Rades. Am Samstag haben bei einer Sonderführung alle Paten, wie auch an der Übernahme einer Tierpatenschaft Interessierte, die Gelegenheit ihre "Schützlinge" hautnah zu erleben. Für 14.00 Uhr laden Patenbetreuer Rolf Högel, Biologe Wolfgang Rades und Tierpfleger Frank Bollmann zu einem spannenden Nachmittag in den Vogelpark Herborn ein und beantworten gerne die interessierten Fragen der Tierpaten zur Pflege und Lebensweise "ihrer" Schützlinge. Erstmalig im Vogelpark zu sehen sein werden dann mit dem seltenen Palawan-Pfaufasan und dem Rotschnabeltukan auch zwei neue Arten aus dem Tierpark Nordhorn.

Neuenmarkt, Idea Schmetterlingsparadies 14.10.03
Was passiert mit den Schmetterlingen eigentlich im Winter?
Wenn man im Frühjahr die ersten Schmetterlinge sieht, stellt sich unwillkürlich die Frage: wo kommen die Falter so plötzlich her und wo waren sie in der kalten Jahreszeit, im Winter?
Einheimische Tag- und Nachtfalter überwintern, und zwar auf ganz unterschiedlichste Art und Weise. Die Tiere, die im Frühling als erstes im Flug beobachtet werden können, überwintern als sogenannte Vollinsekten an dunklen, kühleren Orten wie dem Dachboden, in Kellern, Gartenhäusern, in Mauernischen oder zwischen Holzbohlen. Hierzu zählen der Zitronenfalter, das Tagpfauenauge oder der Kleine Fuchs. Dukaten- und Zipfelfalter sowie der Argusbläuling sind Beispiele für Schmetterlinge, die als Ei überwintern. Zum Überwintern wandern auch einige Arten wie Zugvögel in wärmere Regionen. Zu den bekanntesten einheimischen Wanderfaltern gehören Admiral und Postillion, aber auch Nachtfalter wie das Taubenschwänzchen, der Totenkopf- oder Windenschwärmer.
Das idea Schmetterlings-Paradies Neuenmarkt im oberfränkischen Landkreis Kulmbach ist einer der wenigen europäischen Anlagen dieser Art, der auch im Winter geöffnet hat und somit ganzjährig exotische Schmetterlinge beherbergt. In der über 3000 Kubikmeter großen Halle leben in einem dicht bepflanzten Dschungel neben den freifliegende Schmetterlingen aus den tropischen Gebieten unserer Erde auch weitere interessante Tiere wie chinesische Zwergwachteln, Nymphensittiche, japanische Koi, der Grüne Leguan „Hugo“, Rotkehlanolis sowie die beiden Weißbüscheläffchen „Herr und Frau Nilson“ in harmonischem Miteinander. Zudem werden in artgerecht gestalteten Terrarien Kornnattern, Stabheuschrecken, mehrere Vogelspinnen, Skorpione und weitere interessante Tiere gezeigt.

Dortmund, 14.10.03.
Jetzt anmelden für Herbstferienprogramm im Zoo
Das Herbstferienprogramm im Zoo startet am kommenden Montag mit einer Quiz und Bastelwoche (20. - 24. Oktober) für Kinder ab neun Jahren. Für die täglichen Spaziergänge wird wetterfeste Kleidung empfohlen. Der Eintritt beträgt inklusive Bastelmaterial pro Tag sechs Euro.

Dortmund, 14.10.03.
Jetzt anmelden zum Gehegereinigen im Zoo
Das Herbstferienprogramm des Zoos bietet für Kinder ab neun Jahre die Möglichkeit vom 27. bis 31 Oktober beim Reinigen der Gehege mitzuhelfen. Strapazierfähige und wetterfeste Kleidung und Gummistiefel werden empfohlen. Die Teilnahmegebühr beträgt inklusive Eintritt sechs Euro pro Person und Tag. Wegen der riesigen Nachfrage, und um möglichst vielen Kindern den Blick hinter die Kulissen zu gönnen, ist eine Anmeldung aber nur pro Kind an einem Tag möglich. Falls ein Kind den Termin nicht wahrnehmen kann, wird um Absage gebeten, damit der frei Platz an ein anderes Kind vergeben werden kann. Es werden folgende Gehege gereinigt:
Montag, 27. Oktober, Giraffen, Dienstag, 28. Oktober, Kamele, Mittwoch, 29. Oktober, Vögel, Donnerstag, 30. Oktober, Affen, Freitag, 31. Oktober, Seelöwen. Dauer der Veranstaltung täglich von 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr. Anmeldung und Informationen telefonisch bei Veronika Saul unter (0231) 50 2 86 28 (montags bis freitags, 8.30 bis 12.30 Uhr).

Nordhorn, 13.10.2003
Tierpark freut sich über neuen Besucherrekord
Steigerung um über 12% gegenüber dem letzten Rekordjahr 2002
Der Nordhorner Tierpark erlebt das erfolgreichste Jahr seiner über 54-jährigen Geschichte.
Heute wurde der 200.000. Besucher begrüßt!
Bei strahlendem Herbstwetter ist der Tierpark Ausflugsziel für viele Besucher aus nah und fern. Rund 3000 Besucher kamen Sonntag zur Sonderveranstaltung des Treckerveteranenclubs mit dem Thema "Alles rund um die Holzbearbeitung". Tierparkleiter Thomas Berling spricht von der erfolgreichsten Saison in der Geschichte des Familienzoos, denn die bisherige Jahres-Rekordzahl von 196.700 Besuchern aus dem letzten Jahr ist überschritten.
Heute wurde der 200.000 Gast des Jahres durch Bürgermeister Meinhard Hüsemann begrüßt. Kirsten Knol-Ruel, Opa Herman und die Kinder Merrick, Quilaile und Maud aus Denekamp-NL waren überrascht: Sie bekamen einen Blumenstrauß, eine Familienjahreskarte, Fahrkarten für das Ausflugsboot „Vechtesonne“ inkl. Mittagessen im „Sansibar“ am Vechtesee als Geschenke überreicht.
200.000 Besucher im Jahr, eine Zahl, die noch vor wenigen Jahren als unvorstellbar galt.

Stuttgart, 13.10.2003
„Werbefachfrau“ im Frack
Brillenpinguin in der Wilhelma ist im Herbst stets einer der stressigeren Jobs im schönsten zoologisch-botanischen Garten weit und breit. Brillenpinguin „Gerda“ hat ohnehin das ganze Jahr über einen vollgepackten Terminkalender: Ist sie doch die Dame im Frack für Kindergeburtstage, Schulklassen, Blindenführungen und gebührenpflichtiges Pinguinstreicheln. Obwohl sie unter den anderen Zootieren eher als halbe Portion gilt, hat sie etwas, was anderen „großen Tieren“ fehlt: Einen Paten! Auch dieser will betreut sein, denn erstmalig gibt es in diesem Jahr am 15.10. einen Patentag in der Wilhelma für die Tierpaten. Patenbeauftragte bei den Brillenpinguinen ist natürlich „Gerda“ und somit ist sie wieder in erster Reihe dabei. Nebenher soll sie sich jetzt im Herbst aber auch der Arterhaltung widmen: Brillenpinguine leben auf der Südhalbkugel der Erde, an der Küste Südafrikas. Ihr südliches Zeitgefühl ist erblich, daher brüten auch Zoo-Brillenpinguine konsequent zur heimatlichen Brutzeit, d.h. in Mitteleuropa eben im Herbst. Auch wenn Mutter und Vater sich die Arbeit mit den ein bis zwei Jungen teilen, so muss „Gerda“ doch Beruf und Familie unter einen Hut bringen. Und sie schafft das: Bei den sechs bis acht Jungen, die alljährlich im Spätherbst in der Wilhelma-Kolonie schlüpfen, ist meist auch eins von Gerda dabei!

Bielefeld, 13. Oktober 2003
Sonntagsschule: Rotwild und Iltis
Der Förderkreis "Lernort Natur" veranstaltet am Sonntag, 19. Oktober, von 10 bis 11 Uhr, eine Sonntagsschule im Heimat-Tierpark Olderdissen. Diesmal erfahren teilnehmende Kinder Wissenswertes über den Iltis und das Rotwild als die größte heimische Wildart. Dabei geht es auch um den Rothirsch, der als König der Wälder bezeichnet wird. Interessierte Kinder bis zu zwölf Jahren können unter der Telefonnummer 0521/454045 angemeldet werden. Die Sonntagsschule wird monatlich von den Mitgliedern des Förderkreises "Lernort Natur" veranstaltet.

Walsrode, 13.10.03
Felix kommt - Prominenter Besuch im Vogelpark
Der reiselustige Kuschelhase „Felix” war schon an den ungewöhnlichsten Orten. Da ist ein Besuch im Vogelpark Walsrode natürlich längst überfällig! Am Nachmittag des kommenden Sonnabends (18. Oktober) wird der Hase „Felix” einen Zwischenstopp im herbstlich geschmückten Vogelpark einlegen – mit so mancher Überraschung für die kleinen Gäste im Gepäck.

Duisburg, 13.10.03
Schauinsland übernimmt Lemuren-Patenschaft
Die höchst attraktiven, springgewandten Kattas oder Ringelschwanz-Lemuren fühlen sich erst in einer größeren Kuschel-Gruppe richtig wohl, und der Duisburger Reiseveranstalter Schauinsland-Reisen GmbH hielt es für sinnvoll, den sonnenverliebten Halbaffen hinter dem Haupteingang des Zoos eine Patenschaft anzutragen. Zunächst jedenfalls wird der stolze Betrag von ¬ 2.600 für eine Katta-Familie bereitgestellt- selbstverständlich mit der Option auf Zuwachs sowohl was die Anzahl der äffischen Familienmitglieder betrifft als auch die Höhe der opulenten Spende…
Wenn Anfang November die neuen Sommerkataloge für das Jahr 2004 erscheinen, sollten auch die auf ihrer heimatlichen Rieseninsel Madagaskar außerordentlich selten gewordenen Ringelschwanz-Lemuren von den Umsätzen des Familienunternehmens profitieren und im nächsten Jahr (wieder) eine extra Portion Weintrauben, Erdbeermus und Heuschreckenbeinchen erwarten dürfen.

Bielefeld, 13. Oktober 2003
Olderdissen-Becher schon vergriffen
Der hochwertige Porzellanbecher des Heimat-Tierparks Olderdissen, der in einer limitierten Auflage hergestellt wurde, fand innerhalb von drei Tagen so reißenden Absatz, dass er bereits vergriffen ist. Freunde, Fans und andere Kaufinteressenten standen deshalb am vergangenen Samstag in der Präparateausstellung des Tierparks leider vor leeren Regalen. Zwar ist das erste Exemplar der Becher-Edition des Heimat-Tierparks nicht mehr erhältlich, aber es wird ein Nachfolgemodell geben: Noch vor Weihnachten wird Editionsnummer zwei, mit neuem Design, in gleicher hochwertiger Ausstattung, erscheinen. Die Einnahmen aus dem Verkauf werden zur Erhaltung, Erweiterung und Verbesserung des Tierparks genutzt.

Erfurt, 13.10.03
Enttäuschung im Zoo
Die künstliche Besamung der Südlichen Breitmaulnashorn ‚Temba’ im Thüringer Zoopark Erfurt am 15. Juli 2003 durch ein Tierärzteteam des Institutes für Zoo- und Wildtierforschung Berlin war nur ein Teilerfolg. Zwar ist es erstmals bei einer derartigen Aktion zu einer Befruchtung gekommen, die Leibesfrucht wurde jedoch von der sechsjährigen Nashornkuh gestern (2.10.2003) nach 79 Tagen aus unerklärlichen Gründen abgestoßen.
So viel steht fest: Im Nashornhaus hat es weder Stress mit den Gehegekumpanen noch anderweitige Störungen gegeben. Tierpfleger Torsten Deubner fand den kurz zuvor verlorenen, 6,5 Zentimeter langen und 15 Gramm schweren Fötus am Morgen auf dem Fußboden der Innenbox. Dies war Glück im Unglück, denn die Frucht hätte, wäre sie im Außengehege abortiert worden, niemand bemerkt. Auch hätte sie schnell von ‚Temba’ oder den anderen vier Rhinos zertreten werden können.
Inzwischen wurde der Nashornkeimling für weitere Forschungen in Alkohol konserviert. Es ist vorgesehen, an ihm einen Vaterschaftstest durchzuführen, um darüber Klarheit zu bekommen, ob wirklich der künstlich eingebrachte Samen des Bullen ‚Dale’ vom Burgers’ Zoo Arnheim in Holland zur Befruchtung der Eizelle geführt hat. Über 20 bisherige Decktakte des Erfurter Bullen ‚Kiwu’, von dem Nashornkuh ‚Numbi’ am 6. Dezember 2001 Sohn ‚Limpopo’ zur Welt brachte, hatten leider zu keiner Trächtigkeit geführt.
Nach Rücksprache mit dem Leiter der Arbeitsgruppe Reproduktionsmanagement des Berliner Forschungsinstituts, Dr. Thomas Hildebrandt, soll nun erst einmal abgewartet werden, bis ‚Temba’ wieder brünstig wird. Spätestens Anfang kommenden Jahres ist gegebenenfalls eine erneute künstliche Besamung mit anschließender intensiverer Überwachung der Nashornkuh vorgesehen. Hätte ‚Temba’ dieses Mal nach 16monatiger Tragzeit im November 2004 ein Kalb geboren, wäre das für die künstliche Besamung bei Nashörnern eine Weltpremiere gewesen.

Erfurt, 13.10.03
Fischbörse im Erfurter Aquarium
Am Sonntag, dem 19. Oktober, findet im Erfurter Aquarium am Nettelbeckufer 28 in der Zeit von 9 bis 12 Uhr als Gemeinschaftsveranstaltung mit den Erfurter Aquarienfreunden eine Fischbörse statt. Ein reichhaltiges Angebot an Zierfischen und Wasserpflanzen, aber auch an Teichpflanzen, steht bereit.

Nindorf, 13.10.03
Was murmelt denn da?
Wenn die Tage kürzer werden und die Nächte länger und kälter, wird es auch für die Murmeltiere im Wildpark Lüneburger Heide Zeit, sich auf den Winterschlaf vorzubreiten.
Sie verkriechen sich unter die Erde, um einen Winterschlaf zu halten. Doch was zunächst nach Faulheit aussieht, hat die kleinen Nager im Sommer einiges an Vorbereitungen gekostet. Denn in dieser kurzen Zeit des übermäßigen Nahrungsangebotes müssen sie sich genügend Fettreserven anfressen, um die lange Fastenzeit gut zu überstehen. Der Winterschlaf dauert je nach Wetterlage 6-8 Monate. Familie Murmel verbringt eng aneinander kuschelnd die kalte Jahreszeit. Doch bevor die putzigen Nager sich in ihr Winterquartier begeben, lassen sie sich noch die letzten, wärmenden Sonnenstrahlen auf den Bauch scheinen.

Herborn, 9.09.2003
Per genetischem Fingerabdruck Tierschmugglern auf der Spur !
Vogelpark Herborn engagiert sich  in Artenschutz und Forschung
Schon seit Jahren engagiert sich der Vogelpark Herborn im Artenschutz, so etwa mit seinem Weiß-storchprojekt, als Vogelpflegestation oder auch als Naturerlebnis- und Naturschutzinformations-zentrum. Jüngstes Beispiel hierfür ist die von Vogelpark-Gründer Reinhold Wiegand konzipierte und  im ersten Abschnitt  vor kurzem der Öffentlichkeit vorgestellte Ausstellung „Die Schöpfung bewahren – Mensch und Evolution“, mit der die beliebte Freizeiteinrichtung ihre jährlich mehr als 40.000 Besucher für die Notwendigkeit des Lebensraumschutzes sensibilisieren möchte.
Wie Wolfgang Rades mitteilt, beteiligt sich der Herborner Vogelpark weiterhin aktuell an einem Forschungsprojekt, das im Rahmen einer Biologie-Diplomarbeit an der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg erarbeitet wird. Mit Hilfe zahlreicher Federproben soll ein neues DNA-Testverfahren zur Verwandtschafts-analyse von Großpapageien entwickelt werden. Rades erläutert: „Die Möglichkeit, Verwandtschaft von Tieren  auf genetischer Basis direkt nachzuweisen, eröffnet den Artenschutzbehörden vor dem Hintergrund des weltweiten illegalen Papageienschmuggels zuverlässige Möglichkeiten Kriminelle zu überführen, die  geschmuggelte, illegal der Natur entnommene Tiere als legale Nachzuchten deklarieren.“
In Herborn können die Vogelparkbesucher aktuell übrigens noch einen weiteren, „gefiederten“ Beitrag zum Papageienschutz beobachten. Sind doch die beiden in diesem Sommer geschlüpften Jungvögel der wunderschön blaugelben Gelbbrustaras seit kurzem auch für die Besucher zu sehen. Wie aus einem Brutkasten deutlich zu hören ist, hat eines der Ara-Brutpaare des Vogelparks erneut Nachwuchs. Wolfgang Rades: „Dabei ist jeder bei uns nachgezüchtete Papagei dadurch ein weiterer Beitrag zum Artenschutz, daß er dazu beiträgt, die Nachfrage nach Wildtierimporten, die generell verboten gehören, zu verringern.“ Der Vogelpark gibt seine Nachzuchten nämlich auch an ernsthafte Privatliebhaber ab.

Heidelberg, 9. Oktober 2003
Tigerkampagne der Zoos wird verlängert – Aktionstag im Tiergarten Heidelberg
Aufgrund des großen Erfolges wird die Tigerkampagne der europäischen Zoos (EAZA) bis Ende 2004 verlängert.  Bereits jetzt sind über 280.000,-  Euro gesammelte Spendengelder von den europäischen Zoos an die ausgewählten Tigerschutzprojekte in Asien überwiesen worden. Fast wöchentlich gibt es neue Erfolgsberichte von den Projekten auf Sumatra, in Thailand oder Russland. Auf Sumatra nehmen Wildhüter stolz neue Funkgeräte und andere Ausrüstungsgegenstände in Empfang, in Thailand konnten erste Landstriche im Lebensraum der Tiger angekauft und unter Schutz gestellt werden. Und in Russland hat der „Tiger- and Leopard Day“ mit landesweiten Straßenzügen eine große Öffentlichkeit erreicht.
Dank der Verlängerung dieser Artenschutzkampagne wird der Tiergarten Heidelberg an diesem Sonntag, den 12.10.2003 nicht wie geplant den Abschluss der EAZA Tigerkampagne feiern, sondern mit einem weiteren Aktionstag rund um das Thema Tiger die großen und kleinen Besucher begeistern.
Der mittlerweile als Maskottchen geltende „Tiger“ wird den Besucher am Eingang über die Tigerschutzkampagne und den Aktionstag informieren und weiß natürlich auch darüber hinaus Antworten auf Fragen zum Zoo und zu wilden Tieren.
Bei der Tigerausstellung können sich die Kinder als Tiger schminken lassen, Masken basteln, Tiger malen und ihre Ideen aufschreiben wie man die gestreiften Großkatzen retten kann.
Im Raubtierhaus werden Tiger-Souvenirs verkauft, deren Erlös direkt an Tigerschutzprojekte in Asien weitergeleitet werden. Um 14.00 Uhr führen die Raubtierpfleger ihr Spiel- und Beschäftigungsprogramm für die gestreiften Großkatzen vor und um 16.30 Uhr berichten die Zoomitarbeiter während der kommentierten Raubtierfütterung allerlei Interessantes über Tiger, Löwe und Co.
Auch bei diesem Tigeraktionstag heißt das Motto „Wir sammeln für den Schutz des Tigers in seinen Heimatländern in Asien“. Die Besucher des Heidelberger Zoos, der auch die Kampagne für den deutschsprachigen Raum koordiniert, haben bereits kräftig mitgeholfen den Tiger zu retten. Über 6000,- Euro konnten in Heidelberg bereits gesammelt und an die Partnerorganisation 21st Century Tiger, die die Schutzprojekte überwacht und koordiniert, überwiesen werden. Der Tiergarten Heidelberg hat dafür bereits das Zertifikat in Silber erhalten und steht kurz davor, auch das Gold Zertifikat überreicht zu bekommen. Hierfür möchte der Tiergarten allen engagierten Zoobesuchern, die gespendet und sich an den Aktionen beteiligt haben, herzlich danken und zum nächsten Aktionstag am Sonntag einladen!



WWF, 14.10.03
WWF und acht weitere Organisationen sind Träger der neuen Lotterie „Unsere Welt“
Ab 13. Oktober können Freunde des Glücksspiels bei der Ausübung ihrer Leidenschaft spielerisch etwas für den Umweltschutz tun. In Nordrhein-Westfalen startet an diesem Tag die neue Lotterie „Unsere Welt“, die von der Umweltstiftung WWF und acht weiteren gemeinnützigen Organisationen getragen wird. Die Zweckerträge der Lotterie fließen in Hilfsprojekte in aller Welt - 58,5 Prozent gehen an Projekte der neun Trägerorganisationen, der Rest wird an Projekte anderer Initiativen verteilt. Ein Los der Lotterie „Unsere Welt“ kostet zehn Euro und kann ab sofort in 4.200 WestLotto-Annahmestellen in Nordrhein-Westfalen erworben werden. Schirmherr der Lotterie ist Klaus Töpfer, früherer deutscher Umweltminister und heute Direktor des UN-Programms für Natur- und Umweltschutz.
Der WWF sieht in der Lotterie ?Unsere Welt? eine hervorragende Möglichkeit, für seine Arbeit in zahlreichen Umwelt- und Naturschutzprojekten zusätzliche Finanzmittel zu bekommen. ?Spielend helfen?, nennt Olav Bouman das Prinzip. Der Leiter der WWF-Marketingabteilung erklärt: ?Spaß und Spannung für alle Mitspieler sind garantiert. Zusätzlich leistet jeder Teilnehmer noch einen Beitrag zum Umweltschutz ? in Deutschland und weltweit. Die Einnahmen aus der Lotterie werden uns helfen, die atemberaubende Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten und ihre kostbaren Lebensräume zu erhalten.? Mittelfristig erhoffe sich der WWF, aus den Erlösen einen sechsstelligen Betrag für seine Arbeit zu erhalten.
An der Genehmigung für die Durchführung einer Lotterie haben der WWF und die acht übrigen Organisationen aus den Bereichen Umwelt und Entwicklung seit einigen Jahren gearbeitet. Am 13. August 2003 wurde „Unsere Welt“ schließlich von der Landesregierung Nordrhein-Westfalen genehmigt. Die Lotterie soll nach Möglichkeit noch in diesem Jahr auf andere Bundesländer ausgeweitet werden. Einmal monatlich findet die Ziehung der Glückszahlen statt, jeweils am letzten Sonntag des Monats im Rahmen einer halbstündigen Fernsehsendung im Westdeutschen Rundfunk. Die Trägerorganisationen WWF, BUND, Greenpeace, Kindernothilfe, Misereor, NABU, terre des hommes, UNICEF und die Welthungerhilfe stellen dort ihre Hilfsprojekte vor.

Tomistoma Task Force, 12.10.03
Krokodilschutz-Wochenden in der Alligator-Action-Farm
Die Alligator-Action-Farm ist nicht nur eine einmalige Publikumsattraktion in Europa, sondern beteiligt sich auch aktiv am Schutz vom Aussterben bedrohter Krokodile. Dies beweist Farm-Chef Rene Renz nicht nur dadurch, dass er gelegentlich Krokodile in die Farm aufnimmt, die den vorherigen Besitzern zu gross oder zu gefährlich geworden sind.
Als Renz im Juli diesen Jahres von dem weltbekannten Krokodilforscher Prof. Dr. Grahame Webb aus Darwin, Australien besucht wurde, entschloss er sich kurzerhand, einen Beitrag zum Schutz des hoch bedrohten Sunda-Gavials zu leisten. Der Sunda-Gavial ist ein bis zu 5,6 m langes, langschnauziges Krokodil, welches nur noch wenige Rückzugsgebiete in Borneo, Sumatra und Java bewohnt und von dem Schätzungen zu Folge in Freiheit nur noch höchstens 2.500 Tiere leben. Wenn das seltene Krokodil nicht endgültig vom Erdball verschwinden soll, ist Hilfe geboten.
Aus diesem Grunde gründete die Crocodile Specialist Group der Weltnaturschutz-organisation IUCN die „Tomistoma Task Force“. Der europäischer Koordinator dieser Organisation, Ralf Sommerlad, wird an den Wochenden 18. / 19.10. und 25. / 26.10 in der Alligator-Action-Farm wissenswerte Informationen über Krokodilschutz im Allgemeinen und den Sunda-Gavial im besonderen vermitteln.
Anhand von Exponaten wird Sommerlad die hochinteressante Lebensweise des seltenen Krokodils erläutern und bietet bei dieser Gelegenheit T-Shirts, Postkarten und anderes zum Verkauf an. Die so erzielten Erlöse kommen unmittelbar und ohne Abzüge dem Schutz des Sunda-Gavials zu Gute. Farmbesitzer Rene Renz stellt zusätzlich die Einnahmen aus dem Eintritt in die Alligator-Action-Farm vom 25.10.03 der Tomistoma Task Force zur Verfügung.

Reptilienauffangstation, 10.10.03
Tag der offenen Tür am 18.10.03
Endlich ist es wieder soweit, die Auffangstation für Reptilien öffnet ihre Pforten am 18.10. für die Öffentlichkeit. Von 10.30 Uhr bis 16.30 Uhr gibt es mehr über das Hobby Aquaristik und Terraristik zu erfahren. Auch die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Zollamt konnte fortgesetzt werden, sodass wir auch in diesem Jahr einiges zum Thema Artenschutzgesetz präsentieren können, darunter leider auch immer mehr Fundtiere aus heimischen Gefielden, wie beispielsweise die erst kürzlich im Starnberger See entdeckte Chinesische Weichschildkröte. Im Bereich Artenschutz werden sich auch „Arco Nepal“ und die „Tomistoma Task Force“ präsentieren, beides renommierte Projekte. „Arco“ beschäftigt sich mit der Flora und Fauna Nepals und damit selbstverständlich auch mit der so genannten China-Turtle-Crisis, die seit einiger Zeit von sich Reden macht. Dabei geht es um ein sehr umfangreiches Artensterben unter den asiatischen Schildkrötenarten, bedingt durch ihre Verwendung als Lebensmittel und Medizin in China. Die „Tomistoma Task Force“ ist ein Projekt der IUCN Crocodile-Specialist-Group und beschäftigt sich weltweit mit dem Erhalt der sehr selten Krokodilart Sunda-Gavial.
Daneben bieten wir natürlich auch noch unsere bewährten Führungen an, in deren Rahmen Sie alle unsere mehr oder weniger bekannten Bewohner (selbstverständlich auch die Geierschildkröten Eugen und Eugenie!), die Gifttieranlage und die Reptilienklinik zu sehen bekommen. Ein Büchertisch, der Verkauf von Terrarienzubehör, sowie ein Kindermalwettbewerb mit attraktiven Preisen runden das Programm ab. Für das leibliche Wohl ist auch bestens gesorgt. Lassen Sie sich diese einmalige Gelegenheit nicht entgehen und werfen Sie einen Blick hinter die größte deutsche Auffangstation für Reptilien.


Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Natur- und Artenschutz

Tiroler Tageszeitung Online - 13. Okt. 2003
Urwildpferd erobert die freie Wildbahn zurück
Ganze zwölf Tiere umfasste vor rund 100 Jahren der weltweite Bestand der Przewalski-Pferde noch. Doch als 1969 zum letzten Mal ein frei lebendes Tier gesehen wurde, gab es in vielen Tiergärten vor allem Europas und der USA schon wieder eine stattliche Zahl an Tieren. Vor elf Jahren wurde mit der Wiederansiedlung der Pferde in der Wüste Gobi in der Mongolei begonnen. Aber erst seit sich Experten des Salzburger Tiergartens Hellbrunn beteiligen, stellt sich auch Erfolg ein. Hellbrunn-Tierarzt Chris Walzer erkannte, dass die Przewalski-Pferde in der Mongolei an einer Krankheit sterben, die von Zecken übertragen wird. Nach der Ankunft in der Mongolei bleiben die Tiere nun solange im Gatter, bis die Krankheit bei ihnen ausbricht. "Sobald die ersten Krankheitszeichen auftreten, müssen die Pferde behandelt werden. Danach sind sie immun. Inzwischen leben rund 70 Takhis in der Mongolei, fünf Herden in voller Freiheit und eine Herde im Gatter. Etwa 40 Prozent der Tiere sind bereits dort zur Welt gekommen. Von einem nachhaltigen Erfolg bei der Wiederansiedlung könne man bei einem Bestand von rund 200 wild lebenden Tieren sprechen, so der Hellbrunn-Direktor. Bis dahin werden noch drei bis vier Transporte aus Europa notwendig sein.

Der Standard - 13. Okt. 2003
Wieder mehr Bartgeier
In den österreichischen Alpen leben mindestens 15 Bartgeier. Das ergab eine aktuelle Zählung des WWF. "Wenn man bedenkt, dass der Bartgeier vor über 100 Jahren im Alpenraum ausgerottet wurde, gibt diese Zahl große Hoffnung für die Zukunft des Bartgeiers in den heimischen Bergen", erklärte WWF-Artenschutzexpertin Jutta Jahrl. Besonders aufgefallen bei den Beobachtungen ist ein vom WWF ausgesetztes Tier: die "Bartgeierlady" Joker. Sie wurde im Zoo geboren und im Frühsommer gemeinsam mit dem Bartgeiermännchen Kasati als Jungvogel in die freie Wildbahn entlassen. Heute ist Joker eine Attraktion im Raum des Nationalpark Hohe Tauern. Da sie offenbar sehr neugierig ist und wenig Scheu hat, wurde sie immer wieder bei Flugkunststücken rund um Seilbahnen oder in der Nähe von Menschen beobachtet.
Seit 1986 werden vom WWF jährlich junge Bartgeier im österreichischen Alpenraum ausgesetzt. Weiters werden Jungvögel auch in der Schweiz, in Frankreich und Italien frei gelassen. Die Population ist bis 2002 auf 72 beobachtete Tiere im Alpenraum angewachsen. Geschätzt wird, dass noch weitere 20 unbeobachtete Tiere in den Alpen heimisch sind.

Hamburger Abendblatt - 10. Okt. 2003
Rotten Taubenzüchter den Habicht aus?
Jäger und NABU beklagen den starken Rückgang der Habicht-Bestände im Kreis Pinneberg. Sie sprechen in einer gemeinsamen Erklärung von "unerklärlichen Bestandseinbrüchen". Eine direkte Verdächtigung spricht niemand aus. In der Presseerklärung heißt es: "Die Ursache dafür vermuten die NABU-Mitarbeiter in der erfolgreichen Jagdweise des Habichts, die ihm mancher Mitbürger möglicherweise immer noch übelnimmt."

Mitteldeutsche Zeitung - 13. Okt. 2003
Sind Trophäen bald wieder legal zu haben?
Die US-Regierung schlägt einem Bericht der «Washington Post» zufolge vor, den Handel mit bedrohten Tierarten zu erleichtern. Damit solle der großen Nachfrage sowohl nach lebenden Tieren als auch nach Tierfellen oder -hörnern in den USA entsprochen werden, zitiert die Zeitung am Samstag nicht namentlich genannte hohe Regierungsbeamte. Der verstärkte Handel diene letztendlich dem Schutz von bedrohten Arten, argumentiert dem Bericht zufolge die Regierung. Mit den Erlösen aus dem Verkauf von Tieren und Tierprodukten könnten arme Länder wirkungsvoller bei sich Natur- und Artenschutz finanzieren. Die neuen Regelungen sollen es dem Tierhandel, Zirkus-Unternehmen, aber auch Jägern erleichtern, wilde Tiere in der ganzen Welt zu fangen oder zu töten und zu importieren. Bedrohte Tierarten in den USA sind davon ausgenommen. Umweltschützer haben die Pläne heftig kritisiert. Es sei fragwürdig, Länder der Dritten Welt und den Tierhandel oder Jäger darüber entscheiden zu lassen, wie viele Tiere zum Abschuss oder Fang freigegeben würden.

STERN - 16. Okt. 2003
Frosch überlebt Dinosaurier
Er wirkt plump, hat violette Haut und ist von uralter Herkunft: Ein bizarrer Frosch einer bislang unbekannten Art aus der Dinosaurier-Ära hüpft bis heute durch die Berge Südindiens. Das urtümliche Tier mit einem aufgedunsenen Körper und einer spitzen Schnauze "unterscheidet sich auffallend von allen anderen heute lebenden Fröschen". Erstmals seit 1926 sei eine neue biologische Familie der Froschlurche entdeckt worden.
Der etwa sieben Zentimeter große Frosch ist violett-schwarz-gefärbt und hat eine glatte Haut. Sein kleiner Kopf mit winzigen Augen mündet in einer spitzen Schnauze, die an einen Maulwurf erinnert. Tatsächlich gehört er zur Gruppe der grabenden Frösche, die sich ins lockere Erdreich wühlen. So besitzt er nur ansatzweise mit Schwimmhäuten ausgerüstete Hände und Füße mit vergleichsweise kräftigen Fingern und Zehen. Seine Entdecker schätzen das Alter der Art auf rund 130 Millionen Jahre.
Es handelt sich damit zwar nicht um die älteste bekannte Froschart, aber um einen der letzten Vertreter jener Sorte moderner Frösche, die schon um die Füße der Dinosaurier hüpften, wie "Nature" schreibt.

Lausitzer Rundschau - 16. Okt. 2003
Der Stör soll wieder in Oder und Ostsee heimisch werden
Vom Jahr 2005 an würden dazu mehr als zwei Jahre lang rund 20 000 Fische aus Kanada im Oderraum ausgesetzt, teilte die Gesellschaft zur Rettung der Störe gestern in Criewen (Uckermark) mit. Wenn davon in den Folgejahren etwa 200 Tiere zum Laichen zurückkämen, wäre das bereits ein Erfolg.
Ein Bild von dem in Deutschland ausgestorbenen Wanderfisch können sich Besucher des Nationalparks „Unteres Odertal“ schon jetzt selbst machen. Drei rund 60 Zentimeter lange Exemplare aus dem Nachzuchtprogramm sind seit gestern im Oder-Aquarium des Besucherzentrums zu bestaunen.
Der Nationalpark sei in das Projekt zur Wiedereingliederung dieser Fischart einbezogen worden, die Oder und ihre Zuflüsse Warthe und Drawa dafür als geeignet ausgewählt, hieß es.

St. Galler Tagblatt - 14. Okt. 2003
Glück im Unglück für die Theiss
Tonnen von giftigem Cyanid und Schwermetallen gerieten im Januar 2000 aus einer rumänischen Goldmine in die Theiss. Die längerfristigen Auswirkungen des Unglücks sind unklar, doch für die Theiss war der Vorfall auch Glück im Unglück. Zwischen 50 und 100 Tonnen Cyanid flossen damals zusammen mit den Schwermetallen via die Somes in die Theiss und richteten vor allem im Ober- und Mittellauf des Flusses erheblichen Schaden an der Umwelt an. Der WWF Ungarn schätzt die Zahl der getöteten Fische auf über 1200 Tonnen. Die Fischerei musste für vier Monate eingestellt werden, was für die Fischer beträchtliche Einkommenseinbussen bedeutete. Drei Jahre später liegt Ungarn mit dem australischen Bergwerkskonzern Aurul SA, dem die Goldmine in Rumänien gehört, in Sachen Schadenersatz noch immer im Clinch. Die Natur hat sich jedoch entgegen allgemeiner Einschätzungen erstaunlich schnell erholt. «Das Unglück ermöglichte es, unsere Schutzprojekte an der Theiss schneller als vorher voranzutreiben», erklärt Ferenc Markus, Direktor von WWF Ungarn, auf einer Pressereise der Umweltorganisation. Schon seit 1995 läuft ein Projekt zur Erhaltung der vielfältigen Fauna und Flora. Als 1998 die Überflutung einer Zink-Mine im südspanischen Aznalcóllar im Feuchtgebiet des Doñana-Flusses eine ökologische und ökonomische Katastrophe auslöste, legte der WWF der EU-Kommission einen Vorschlag zur Verschärfung der EU-Umweltgesetzgebung vor. Nach weiteren Gewässerverwüstungen wie derjenigen in der Theiss-Region machte WWF Druck auf die EU und forderte, dass Minenbetreiber zwingend Vorschriften zur Verhinderung von Unfällen einhalten müssten. Fünf Jahre später, Mitte September, einigte sich nun das EU-Parlament über einen Zusatzartikel in der EU-Direktive zur Gefahrenkontrolle von Grossunfällen. Der Artikel deckt das Gebiet von gefährlichen Minen und Rückhaltebecken ab. Für den WWF bedeutet dies einen Erfolg, war die Organisation doch massgeblich an der Durchsetzung der Forderungen beteiligt.

Märkische Allgemeine - 15. Okt. 2003
Die letzte Balz des Auerhahns
Glücklich kann sich schätzen, wer beim Waldspaziergang die Arie aus kurzen Rufen, Trillern und Schleifen eines balzenden Auerhahns hört. Denn von dessen Gattung gibt es in Brandenburg "vielleicht noch fünf Exemplare", sagt Dieter Köhler, Referent für Artenschutz im Umweltministerium. Ganze 50 Tiere seien es in der brandenburgischen und sächsischen Lausitz sowie im polnischen Grenzgebiet zusammen. Damit ist das Auerwild, das nicht nur das Etikett einer bekannten Biermarke, sondern auch das Wappen des Naturparks "Niederlausitzer Heidelandschaft" schmückt, eine der am stärksten vom Aussterben bedrohten Spezies im Land. Nach der Roten Liste für Brutvögel drohen insgesamt 35 von derzeit 217 märkischen Vogelarten für immer zu verschwinden.
Deshalb schlagen die Artenschützer des Umweltministeriums vor, dass vor allem "in der Westlausitz geeignete Lebensräume zu erhalten und in den nächsten zehn bis 20 Jahren zu entwickeln" sind. Das bedeute, große Waldflächen lichter zu machen, erklärt Köhler, so dass sich wichtige Nahrungspflanzen des Auerwilds zum Beispiel Blaubeeren verbreiten können. Danach sollten mindestens 80 Vögel wieder angesiedelt werden.
In der Vergangenheit hat Brandenburg bereits Vogelarten verloren. Zuletzt starb die Moorente aus. Von ihr wurde nach 1982 nie mehr ein Nest entdeckt. Der Triel verschwand 1976, der Rotkopfwürger 1948. "Sind die Tiere einmal verloren, ist es sehr schwierig, sie wieder anzusiedeln", sagt Köhler. Deshalb gibt es teilweise sehr aufwändige Maßnahmen zum Schutz bedrohter Arten. Beispielsweise hat das Biosphärenreservat Elbtalaue ein Großprojekt laufen, das der Große Rohrdommel helfen soll, sich wieder zu vermehren.

Spiegel - 14. Okt. 2003
WAL-KADAVER: Toter Riese in Hamburgs Hafen
Zuerst hielt die Hamburger Feuerwehr die Meldung für einen Scherz: Ein Wal wurde im Hamburger Hafen gesichtet. Doch dann stellte sich heraus, dass tatsächlich der Kadaver eines Meeressäugers im Hafenbecken trieb - zwölf Meter lang, gut 13 Tonnen schwer. Kopf und Schwanzflosse des Riesen lagen unter Wasser, nur der weiße, von Verwesungsgasen aufgeschwemmte Bauch ragte heraus. Immerhin hat Greenpeace ihm per Ferndiagnose schon ein paar mögliche Erklärungen geliefert. "Er könnte von den Gezeiten hergetrieben worden sein oder er wurde im Sog eines Schiffs mitgezogen". Später wird sich herausstellen, dass es sich bei dem toten Tier - wie von den Umweltschützern vermutet - um einen jungen Finnwal handelt.  Am späten Nachmittag dieses kalten, sonnigen Herbsttages zieht der rote Feuerkran den toten Koloss schließlich aus dem Hafenbecken. Nur der Kopf und die Barten, die Hornplatten am Maul, sollen im Zoologischen Institut Hamburg präpariert und ausgestellt werden.

Ostthüringer Zeitung - 15. Okt. 2003
Fledermaus-Plakette für Brehmort Renthendorf
Die Brehmgemeinde Renthendorf ist fledermausfreundlicher Ort. Die Plakette dafür übergab Hartmut Geiger, Leiter der Thüringer Koordinierungsstelle für Fledermausschutz, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Brehm-Förderkreises, Volker Lang. Seit zehn Jahren sei eine positive Tendenz bei den Fledermausbeständen zu erkennen. 19 Fledermausarten seien derzeit in Thüringen heimisch. Eine besondere Art, die Kleine Hufeisennase sei in Altenberga und noch im Saale-Orla-Kreis und in Sachsen und Sachsen-Anhalt zu finden.

The Daily Telegraph October 15, 2003
Tasmanian devil faces deadly bug
The fiesty behaviour that made the tasmanian devil internationally known could be killing it. Wildlife and animal disease experts also warned it could take years before the cause of the deadly devil facial tumour disease (DFTD) afflicting the world's largest carnivorous marsupial was known. "The population decreases that we see – 80 to 90 per cent in some areas – are huge." DFTD first appears as small lesions and lumps around a devil's mouth, progressing to grotesque cancerous tumours on the face and eventually spreading throughout its entire body. Death occurs within months, often from starvation. Scientists are working to identify and describe the disease and develop a diagnostic test. Dr Restani, who recently completed a "snapshot survey" of the devil population with Nature Conservation Branch wildlife biologist Nick Mooney, said he was not only intrigued by the ecological factors driving the disease, but its implications from a conservation perspective. "These decreases that we see in the top-level predator in some areas raise the alarm that perhaps not all is well in the ecosystem," he said. The disease had already spread through the eastern half of Tasmania.

Huge animal fur haul in Tibet
Custom officials and police have smashed the largest case of illegal fur smuggling in Tibet in more than half a century, the Chinese state news agency says. More than 1,200 skins of several endangered species, including tigers and leopards, were captured in the mountainous Ngamring county. The haul totalled 1,276 items and included 32 tiger pelts, 579 leopard skins and 665 otter pelts, Xinhua reported. All the goods were said to have been transported by the two Nepalese, who came to China by a mountain pass.

PA News Sun 12 Oct 2003
Giant Vietnamese Turtle May Be Last of Breed 
A lone turtle living in a Vietnamese city lake could be the last of its kind, researchers believe. No other examples of the East Asian giant softshell turtle are known to exist anywhere. Scientists fear the turtle will live out the rest of its life without a mate. Then, when it dies, the species will be extinct. The turtle lives in Hoan Kiem Lake in the busy downtown area of the Vietnamese capital Hanoi.
Stories about the mysterious creatures have circulated for 500 years. Today the existence of the giant turtles, which can measure more than 6ft long, is confirmed. But despite earlier reported sightings of up to three turtles in the lake, only one is now known to remain.
John Behler, Curator of Herpetology at the Bronx Zoo in New York, said: This individual could very well be the last of its kind. We know next to nothing about this species or its habitat requirements, other than the fact that it is extremely rare and is presumably on the brink of extinction. Behler and two other experts from the Wildlife Conservation Society, based at Bronx Zoo, made the only recent sighting of the turtle. They spotted the five foot creature at the north end of the lake near Ngoc Son Temple. The scientists hope there is still a chance of finding more East Asian giant softshells in Vietnam's Red River floodplain.

Restoring 'Garden of Eden' a priority for Bush but not lawmakers

Restoring marshlands that Saddam Hussein turned into an arid salt bed was one of President Bush's priorities when he asked Congress for $20.3 billion.
http://www.enn.com/news/2003-10-16/s_9485.asp

New, rare breed of frog found in India
A bloated purple frog with tiny eyes and a protruding snout has been discovered in the mountains of southern India.
http://www.enn.com/news/2003-10-16/s_9476.asp

South Africa parks get biggest land boost in 70 years
Thousands of acres of new land for national parks, the biggest single addition to the network in 70 years, as its ecotourism industry booms.
http://www.enn.com/news/2003-10-10/s_9306.asp

Fish and Wildlife study shows economic benefits of wildlife refuges
People living near the nation's 542 wildlife refuges also gain from the protected wildlife habitat, according to a government study.
http://www.enn.com/news/2003-10-10/s_9314.asp

Tape and autopsies show bear killed and ate actvist
A bear killed and ate a grizzly bear advocate and his girlfriend, Alaska police said citing human remains in the bear's stomach.
http://www.enn.com/news/2003-10-10/s_9309.asp

Marine species are at risk as sea meadows destroyed
Seagrass is being destroyed by ignorance and inaction, threatening millions of people and many species of marine animals.
http://www.enn.com/news/2003-10-15/s_9424.asp


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Weitere Infos

Infos zum 11. Workshop Tiergartenbiologie in Erlangen
Der Start ist wie immer am Freitagabend, ab 19h, in der Gaststätte Sportlerheim in Tennenlohe
Am Samstag startet die Tagung um 9.15 im HS A des Biologikums, das Tagungsbüro ist ab 8.00 geöffnet. Samstagabend werden wir ab 19.30 das Programm des Tiergartens Nürnberg zur Langen Nacht der Wissenschaften übernehmen. Wegen dieses späten (bis 1h!!) Abendprogrammes starten wir dann am Sonntag erst um 10h.
Die Tagungsgebühr beträgt EUR 40,00 für Teilzahler, EUR 70,00 für Vollzahler (letztere alle mit mind. 1/2 Stelle oder Doktorandenstipendium), die auch Verpflegung am Samstag und am Sonntagmittag einschließt.
Das nun weitgehend vollständige Tagungsprogramm und weitere Infos finden Sie bereits auf der bekannten Website http://www.zoobiology.de
Ansonsten freue ich mich Sie alle in gewohnt diskussionsfreudiger Weise vom 24.-26.10. zu sehen.
Mit vielen freundlichen Grüßen
Für das Team
Udo Gansloßer

Hinweis: Das aktuelle Rundschreiben zum Workshop wurde heute wie üblich an den ganzen Verteiler geschickt, unabhängig davon, wer sich angemeldet hatte. Entstandene Irritationen bitte entschuldigen!




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WORKSHOP ZOO-GESTALTUNG

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Die ZooLex Zoo Design Organization veranstaltet einen Workshop zur
Zoo-Gestaltung am 20. und 21. November 2003 
Ort: Tier- und Pflanzenpark Fasanerie Wiesbaden
Teilnahmegebühr: 250 Euro
einschließlich Workshopunterlagen, Pausenerfrischungen sowie Mittag- und
Abendessen am Donnerstag

Inhalt:
Max. 20 TeilnehmerInnen erarbeiten ein Gestaltungskonzept. Als Grundlage dient das Entwicklungskonzept der Fasanerie Wiesbaden aus dem Jahr 1993. Thema und didaktisches Konzept der Fasanerie sind unsere Vorgaben. Praktische Arbeit an diesem Fallbeispiel vermitteln Ihnen nützliche Erfahrungen:

Wie wird ein Entwicklungskonzept in Gestaltungsmassnahmen umgesetzt?
Welche Gestaltung erhöht den Erlebniswert für die Besucher?
Welche Stilelemente und Raumsituationen sind wünschenswert?
Wie verläuft der Planungsprozess für die Zoo-Gestaltung?

In diesem Workshop erhalten Sie:
einen Überblick über Gestaltungsmöglichkeiten in Zoos und Tierparks,
Anregungen aus anderen Zoos und Tierparks anhand von Fotos,
Kenntnis von Methoden zur Gestaltungsplanung,
Ideen für die Gestaltung Ihres Zoos bzw. Tierparks.

Programm:
Mittwoch, 19. November, 2003
18:00 Kennenlernen beim Abendessen
Donnerstag, 20. November 2003
9:00 Begrüßung durch die Leiterin der Fasanerie, Ute Kilian
9:30 Der Einsatz des IBIS-Systems (Dominik Eberle, Ammann AG)
10:30 Einführung zur Situation in der Fasanerie Wiesbaden und Führung durch den Tierpark
14:00 Praktische Planungsarbeit
19:00 Beispiele zur Anregung
Freitag, 21. November 2003
 9:00 Diskussion und Planungsarbeit
11:00 Zusammenfassung und Evaluierung

Das Anmeldeformular können Sie von unserer Website herunterladen:
http://www.zoolex.org/workshop.html#zoodesign

Wenn Sie Fragen zu diesem Workshop haben, wenden Sie sich bitte an
Monika Fiby, Tel. +43-1-3101060, monika@zoolex.org





Circus

Tagblatt - 13. Okt. 2003
Fredy Knie sen. gestorben
Die Zirkus-Welt trauert um den Grandseigneur des Schweizer Nationalzirkus Knie. Fredy Knie senior ist am Samstagabend nach längerer Krankheit im Alter von 83 Jahren in einem Spital in der Region Zürich gestorben, wie die Familie bekannt gab. Pionierarbeit leistete Fredy Knie senior mit seiner modernen und humanen Dressurmethode. Das Eingehen auf die Psyche des Tieres war ihm ebenso wichtig wie die Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern, Tierverhaltensforschern, Zoologen und Tierärzten. Er gilt als Begründer der so genannten «humanen Pferdedressur».

Ostsee Zeitung - 11. Okt. 2003
Elefant frühstückte im Kindergarten
Riesen-Aufregung herrschte gestern in der Neubukower Kindertagesstätte, als ein großer Zirkuswagen vor der Einrichtung hielt. Von ihren Erzieherinnen wussten die Kindergartenkinder, dass ein echter Elefant zu ihnen kommt. Als Zirkusdirektor und Dompteur Alfons Spindler die Türen des Wagens öffnete, brauchte er Elefantendame Tembo nicht lange Mut zuzusprechen, in der für sie ungewohnten Umgebung die Schritte auf die Straße zu wagen. Die gutmütige Urwaldriesin wusste genau, dass sie gleich aus den Händen von vielen Kindern eine willkommene Zwischenmahlzeit erhält. Immer wenn Circus Aramannt an einem neuen Gastspielort seine Zelte aufschlägt, erwartet den zwei Tonnen schweren Koloss ein öffentliches Frühstück mit vielem von dem, was er am liebsten mag: Salat, Obst, Gemüse . . .


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Ausstellungen

BREMEN Übersee-Museum:
BIOKOMMUNIKATION
Jan 2004 bis Aug 2004
http://www.uebersee-museum.de/

SCHWANDORF Stadtmuseum
EULE UND MENSCH
bis 11.1.2004
http://www.schwandorf.de/kultur/kulmus.htm

STUTTGART Staatliches Museum für Naturkunde
AFRIKA. TIERE, MASKEN UND MAGIE