Münstersche Zeitung 1.10.2003 Allwetterzoo mit Rücken zur Wand Münsters rühriger Zoodirektor Jörg Adler macht sich große Sorgen um den Zukunft dieses Aushängeschildes münsterscher Freizeiteinrichtungen. "Wir stehen fünf Minuten vor dem Aus, wenn nichts passiert, sind wir spätestens im Mai 2004 zahlungsunfähig". Seine ganze Hoffnung setzt er jetzt auf die Stadt Münster, zumal die Stadt ihren jährlichen Zuschuss seit 20 Jahren trotz ständig wachsender Ausgaben nicht nennenswert erhöht habe. 1,2 Mio. Euro zahlt die Stadt in diesem Jahr, 1,4 Mio. Euro im nächsten. Die permanente Unterdeckung sei bislang aus den Rücklagen ausgeglichen worden, aber die seien inzwischen so gut wie aufgezehrt. Bereits im Sommer sei in einem Managementkontrakt mit der Stadt schwarz auf weiß zu lesen gewesen, dass sich 2004 über die Einnahmen aus Eintrittsgeldern und städtischem Zuschuss hinaus ein zusätzlicher Kapitalbedarf von 1,5 Mio. Euro im Jahr 2004, von 1,7 Mio. Euro im Jahr 2005 und von 1,4 Mio. Euro im Jahr 2006 ergibt. Nach aktueller Berechnung reduziere sich die Unterdeckung zwar auf "nur" 1,2 Mio. Euro, aber wie die gedeckt werden sollen, wisse er beim besten Willen nicht. Heute bereits wirke sich die Ungewissheit lähmend auf die Motivation der Mitarbeiter aus und mache eine vernünftige, tragfähige Planung so gut wie unmöglich. Adler weiß zudem nicht genau, ob die Bedeutung des Zoos für Münster in der Verwaltungsspitze richtig eingeschätzt werde. Wenn ein Dezernent laut über das Stilllegen ganzer Bereiche und über Personalabbau nachdenkt, habe er seine Zweifel. Es stimme zwar, dass die Personalkosten in den letzten Jahren angestiegen seien, aber nur deshalb, weil Mitte der 90er Jahre Personal stark abgebaut worden sei. Dies habe revidiert werden müssen, um den Zoo leistungsfähig zu halten. Mit einem Anteil von 60 Prozent an den Gesamteinnahmen weise der Allwetterzoo Münster einen der höchsten Deckungsgrade aller deutschen Zoos auf. Die Stadt profitiere erheblich mehr am Zoo, als sie diesem an Zuschüssen zurückgebe. Zusammen mit dem kaufmännischen Zoodirektor Werner Schmitz will Adler in einem Sechs-Augen-Gespräch mit dem OB retten, was noch zu retten ist. Westfälische Nachrichten 1.10.2003 Fehlen im nächsten Jahr 1,5 Millionen? Wir sind schon am Rande des Möglichen, sagt Zoodirektor Jörg Adler und meint das Geld. Die Stadt, selbst in Finanznöten, möchte in Sachen Zoo weiter sparen, aber der Zoo braucht laut Adler 2004 einen deutlich höheren Zuschuss, um überleben zu können. Es geht um mehr als 1,5 Millionen Euro. Der Haushalt des Allwetterzoos beläuft sich derzeit laut Adler auf rund sieben Millionen Euro, vier Millionen bringt der Zoo selbst auf (vor allem durch Eintrittsgelder), drei Millionen braucht er als Zuschuss. In den vergangenen Jahren hat die Stadt freilich erheblich weniger überwiesen: im laufenden Jahr etwa 1,2 Millionen, weil noch Rücklagen da waren. Doch die sind nun aufgezehrt. In dem kürzlich mit der Stadt abgeschlossenen Management-Kontrakt sei bereits ausgewiesen worden, so sagt Jörg Adler, dass der Zuschussbedarf darum im Jahre 2004 um rund 1,5 Millionen Euro steige: Das ist der Stadt bekannt. Der Zoo habe in den letzten Jahren sehr erfolgreich gearbeitet, betont Adler, die Besucherzahl sei gestiegen, die Einrichtung sei ein wichtiger Werbe- und Wirtschaftsfaktor für die Stadt Münster deshalb brauche man nun auch ein Bekenntnis zum Zoo: Wir brauchen Planungssicherheit. Westfälische Nachrichten 2.10.2003 Die Stadt wird uns nicht hängen lassen http://www.westline.de/lokal/archiv/mono.php?file_name=20031001230200_328bde8.nit&jahrgang=2003 Die Stadt hat zu erkennen gegeben, dass sie uns nicht hängen lassen wird. Zoo-Chef Dr. Jörg Adler zeigte sich gestern Abend optimistisch. Nachdem die WN über die drohende Finanzklemme des Allwetterzoos im kommenden Jahr berichtet hatten, fanden gestern intensive Beratungen im Rathaus statt. Adler: Ich bin zufrieden, wie die Dinge sich entwickeln. Stadtkämmerin Helga Bickeböller hat sich dabei laut städtischer Pressemitteilung mit der Geschäftsführung des Allwetterzoos auf einen Weg zur Sicherung der Zahlungsfähigkeit des Unternehmens geeinigt. Über Einzelheiten sollen die Mitglieder des Zoo-Aufsichtsrats in der nächsten Woche informiert werden. Der Rat soll in seiner Sitzung am 12. November darüber beschließen. Wir sind bereits seit geraumer Zeit mit der Zoo-Geschäftsführung im Gespräch, um Lösungswege für diese, sich schon längere Zeit abzeichnende Problemlage auszuloten, sagte die städtische Finanzchefin. Dabei sei es vor allem darum gegangen, wie die Stadt trotz ihrer massiven Haushaltsprobleme als Minderheitsgesellschafterin der Allwetterzoo Münster GmbH einen Beitrag dazu leisten könne, die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens weiterhin zu gewährleisten. Die Stadt muss überall sparen, da ist es klar, dass es auch beim Zoo nicht im bisherigen Tempo weitergehen kann, sagte Bickeböller. Die Stadtkämmerin verwies auf millionenschwere Investitionen in den vergangenen Jahren wie das Affricaneum und andere Um- und Neubauten von Gehegen. Weiterhin habe sich die Stadt beim Bau des Pferdemuseums auf dem Zoogelände engagiert. All diese Investitionen hätten die Attraktivität des Zoos gesteigert. In der jetzigen Situation gehe es darum, dem Zoo eine Planungsperspektive zu bieten und ihn vor sich abzeichnenden Liquiditätsproblemen zu bewahren. Dabei hofft die Stadtkämmerin auf einen parteiübergreifenden Konsens. Nicht zuletzt die aktuelle Auszeichnung durch die Zeitschrift Ein Herz für Tiere habe gezeigt, welch großer Beliebtheit der Zoo sich erfreue. Auch die im Städtevergleich deutlich überdurchschnittlichen Besucherzahlen stimmten positiv. Allerdings müsse angesichts der städtischen Finanzsituation die Reisegeschwindigkeit verlangsamt werden. Wiesbadener Kurier - 29. Sept. 2003 Etat seit 2002 um 20 Prozent geschrumpft / Dennoch sind in Frankfurt neue Projekte geplant Die Haushaltskrise macht auch vor dem Frankfurter Zoo nicht Halt. Erneut hat die Stadt Frankfurt der besucherstärksten Einrichtung des Rhein-Main-Gebietes das Geld gekürzt, auf Anweisung des Hessischen Innenministers. Der Etat sank seit 2002 um 20 Prozent. Im gleichen Zug stiegen die Kosten für Futter um zehn Prozent, für Gas muss der Direktor gar 20 Prozent mehr Geld ausgeben. Und auch die gestiegenen Personalkosten (2,4 Prozent) schlagen zu Buche. Noch im Jahr 2000 erhielt der Zoo-Direktor über zehn Millionen Euro von der Stadt. 2004 werden nur noch 8,5 Millionen Euro überwiesen. 72 Prozent des Etats werden von der Stadt finanziert, der Rest sind Einnahmen. Schmidt kann jedoch kaum mehr sparen. Er sieht daher bei den Eintrittspreisen seiner Einrichtung noch Spielraum. Beim Magistrat will er deshalb für kommendes Jahr acht Euro Eintritt beantragen. Doch bei den Frankfurter Politikern, die ihm den Geldhahn zudrehen, stößt er auf Granit. Vor zwei Jahren wurde ihm eine Erhöhung auf acht Euro schon einmal abgelehnt. "Die wollen soziale Preise", klagt der Zoodirektor. "Aber niedrige Eintrittspreise fordern und gleichzeitig das Geld kürzen ist inkonsequent." Die einzige Alternative, die Schmidt noch sieht, ist, den Tierbestand zu reduzieren. Weniger Arten bedeutet weniger Pflege. Derzeit gibt es etwa 580 Tierarten im Frankfurter Zoo. "Bei 400 werden wir landen", so der Zoo-Direktor. Trotz der schlechten finanziellen Situation: In dem kleinen Zoo, den vergangenes Jahr 800 000 Tierfans besuchten, sind weitere Attraktionen vorgesehen. Etwa das von der Europäischen Union vorgeschriebene Affenhaus für Menschenaffen, mit dessen Bau bis April 2005 begonnen wird, oder die Vergrößerung der Außenanlagen für Bären und Nashörner. Diese Maßnahmen werden ausschließlich durch Stiftungen, Erbschaften und Spenden finanziert. "Von gespendetem Geld werden keine Haushaltslöcher gestopft. Damit werden auch künftig Haltungsverbesserungen der Tiere finanziert", verspricht der Zoo-Direktor. Hofgeismarer Allgemeine - 1. Okt. 2003 Bergzoo kämpft ums Überleben Unangenehme Post hat der Bergzoo in Helmarshausen bekommen: Das Kreisveterinäramt hat der im April neugegründeten Trägergesellschaft, die den seit 35 Jahren bestehenden Privatzoo mit neuem Konzept fortführen wollte, die beantragte Betriebserlaubnis verweigert. Nun suchen der Gründer und Besitzer Fritz Bunzenthal sowie der Tierparkmitarbeiter Sven Schulze nach einer Lösung, um den Zoo zu retten. Das Veterinäramt hatte entschieden, dass die Voraussetzungen für einen Betrieb als öffentlichen Zoo mit dem Zurschaustellen von Tieren nicht gegeben seien. Unter den jetzigen Umständen sei laut Paragraph 11 des Tierschutzgesetzes nur der private Betrieb dieser Einrichtung zulässig. Ohne Eintrittsgelder wäre aber die Anlage, trotz vieler Spenden und der Hilfe des Fördervereins, nicht zu finanzieren. Dem jetzigen Schritt des Veterinäramtes war ein jahrelanges Auf und Ab vorausgegangen. Der Zoo war vom Ehepaar Bunzenthal vor 35 Jahren am Berghang unterhalb der Krukenburg eingerichtet worden und nahm Tiere auf, von denen viele eine problematische Geschichte hinter sich hatten. Schulze räumt ein, dass einige Kritikpunkte berechtigt seien, andere dagegen nicht. Vor allem beklagt er, dass er von der Behörde keine Frist zur Beseitigung der Mängel eingeräumt bekommen habe. Er will jetzt versuchen, mit einem Rechtsanwalt eine Lösung zu finden, damit der Bergzoo weiterbestehen kann. Das wünscht sich auch Bürgermeister Rolf Schließmann. Über den Traditionsbetrieb habe man mehr Positives als Negatives gehört. Hofgeismarer Allgemeine - 1. Okt. 2003 Schwierige Rettungsaktion Helmarshausen. Ein Zoo mit 200 Tieren vom Kanarienvogel bis zu Stachelschwein und Pony ist nicht leicht zu führen. Sven Schulze ist aber überzeugt, dass er es schafft - gerade so. Das ist ein einzigartiger Zoo, begründet er seine Motivation. Seit eineinhalb Jahren versorgt Schulze, der eigentlich in Bielefeld Biologie mit dem Schwerpunkt Verhaltensforschung studiert, den Zoo. Der stand damals auf der Kippe, weil die Besitzer aus Altersgründen nicht mehr dafür sorgen konnten. Auch ein Förderverein gründete sich, um Anschaffungen und Reparaturen zu finanzieren. Spender gaben Geld, Freiwillige halfen bei Instandsetzungen, Praktikanten entspannten zeitweise die personelle Lage. Jetzt hat der Verein kaum noch Gelder (für nähere Angaben war der Vorstand gestern telefonisch nicht erreichbar). Die Einrichtung kam trotz vieler Ideen nur schwer voran. Zwar wurden Reparaturen vorgenommen und Schilder aufgestellt, doch an den Lebensbedingungen der Tiere hat sich nicht viel geändert. Mit Mühe konnte vergangenes Jahr die Heizung des Warmhauses vorm völligen Versagen bewahrt werden, die richtige Wärme für die Exoten liefert sie aber nicht. Ideen zur Rettung gab es viele: Eine Zoo-AG aus Bielefeld schlug vor, ein Gehege für Nerze einzurichten. Doch die Bewältigung des Papierkrams erwies sich für die Betreiber als problematisch. Das Projekt blieb auf der Strecke, die neue Betriebserlaubnis wurde versagt und zudem die alte aufgrund geänderter Vorschriften widerrufen. Was mit den Tieren passiert, wenn sie plötzlich nicht mehr versorgt werden können, mag sich keiner vorstellen. Tierschützer schmieden bereits Rettungspläne. Doch der Bedarf an solchen Tieren ist gering. Eine Räumung würde vermutlich Kosten für die Stadt bedeuten. Insgeheim hoffen die Betreiber noch auf die Möglichkeit einer Kooperation mit einem Tierpark oder eine andere Form, um den Besuchsbetrieb auftrecht zu erhalten. Frankfurter Rundschau (01-10-2003) Zoo-Raubtiere sind oft krank Raubtiere leiden in Gefangenschaft umso stärker, je größer ihr Jagdraum in der Natur normalerweise ist. Eisbären, Löwen oder asiatische Elefanten zum Beispiel, einer Untersuchung britischer Wissenschaftler zufolge. experten wissen bereits seit längerem, dass einige Tierarten - etwa Schneeleoparden - in Gefangenschaft recht gut gedeihen, während andere gesundheitliche Probleme und Verhaltensauffälligkeiten entwickeln. Warum das so ist, haben Ros Clubb und Georgia Mason von der Universität Oxford untersucht. Weiter fanden die Wissenschaftler, dass auch mehr Jungtieredieser Arten in Gefangenschaft sterben. Oftmals sei dies auf eine schlechte Versorgung durch die Mütter zurückzuführen, schreiben die Forscher. Das Unterdrücken natürlicher Verhaltensmuster in Gefangenschaft fördere nicht nur Stress und Frust, sondern störe auch die Entwicklung solcher Gehirnregionen, die für das Verhalten zuständig sind Hamburger Abendblatt - (02-10-2003) Erforscht: Warum Raubtiere im Zoo oft krank werden Raubtiere haben die Freiheit im Blut: Je größer ihr Jagdraum in der Natur ist, desto stärker leiden sie in Gefangenschaft. Dazu gehören Eisbären, denen in Gefangenschaft nur ein millionstel ihres natürlichen Lebensraums zur Verfügung stehen. Aber auch Löwen oder asiatische Elefanten sind britischen Wissenschaftlern zufolge besonders anfällig dafür, ein stereotypes Verhalten zu entwickeln, beispielsweise den Kopf rhythmisch hin- und herzuschwenken. Im Fachblatt "Nature" (Bd. 425, S. 473) fordern die Forscher, die Haltungsbedingungen der Tiere wesentlich zu verbessern oder auf diese Arten zu verzichten. Berliner Zeitung - 01-10-2003 Eisbären wollen wandern Platzmangel im Zoo führt zu Verhaltensstörungen Planung und Bau News - 25. Sept. 2003 In Basel sind die Löwen los Der Zoo Basel hat eine seiner Hauptattraktionen wieder: Mit der Fertigstellung der neuen Etoscha-Anlage sind die Löwen eingezogen. Nach fünf Jahren Umbauzeit ist damit die zentrale Raubtieranlage im Zolli fertig. Die 10 bis 16 Monate alten Löwen - ein Männchen und zwei Weibchen - sind am 11. September eingeflogen worden. Löwen-Fans müssen Geduld haben, denn die scheuen wilden Raubkatzen erkunden ihr Basler Revier derzeit vor allem nachts. Sie auf die Anlage zu zwingen, würde laut Direktor Oliver Pagan der modernen Zoo-Philosophie widersprechen. Schaffhauser Nachrichten - 26. Sept. 2003 Etoscha: Löwenanlage im Basler Zoo Der Zoo Basel gibt nach fünf Jahren Umbauzeit eine Hauptattraktion für das Publikum wieder frei: Die Etoscha-Anlage - und bereits sind Löwen eingezogen. Die 10 bis 16 Monate alten Tiere - ein Männchen und zwei Weibchen - sind am 11. September eingeflogen worden und allerdings noch entsprechend scheu. Wildtiere werden sonst nicht mehr für Zoos gefangen, doch diese Löwen dienen der Erhaltungszucht. Ihre Population ist die einzige in ganz Afrika, die nicht mit Katzen-Aids infiziert ist. Bricht dieses auch dort aus, rafft dies die Population mangels Resistenz dahin. Zoos erhalten daher genetische Notvorräte - Basel als erster in Europa. Im Löwengehege - wo auch geheizte Kunstfelsen stehen - lebt auch eine Gruppe Fuchsmangusten. Sie sind als Beutetiere zu klein und können in ein eigens angelegtes Röhrensystem flüchten. Im angrenzenden neuen Gamgoas-Haus hat es Termiten, Krokodile und Chamäleons, nur mit einem gläsernen Geländer vom Publikum getrennt. Neue Zürcher Zeitung - 26. Sept. 2003 Wieder Löwen im Basler Zolli Nach sechsjähriger Abwesenheit sind die Löwen in den Zoologischen Garten Basel zurückgekehrt. Vor wenigen Tagen haben drei halbwüchsige Löwen - ein 13-monatiges Männchen und zwei 9- und 18-monatige Weibchen - das Freigehege bezogen, das sich an das im Juni eröffnete Gamgoas-Haus anschliesst. Damit ist das Haus erst zu dem geworden, was sein Name in der Sprache der nordnamibischen Savannenstämme verheisst: zum «Ort, wo die Löwen sind». Die knapp tausend Quadratmeter grosse Anlage ist artgerecht als naturnahe Savannenlandschaft gestaltet, sechs Liegeplätze laden dank Bodenheizung auch in kühleren Zeiten zum Verweilen ein. Abgegrenzt wird das Gehege durch einen Wassergraben auf der einen und durch künstliche Felsen auf der gegenüberliegenden Seite. Die Löwen in Ostafrika und im südafrikanischen Krügerpark sind zu achtzig bis neunzig Prozent mit dem Felinen Immunschwächevirus (FIV) infiziert, das mit dem Aids-Virus nahe verwandt ist. Vorläufig noch FIV-frei sind die gegen dreihundert Löwen im Etoscha-Park in Namibia. Von hier stammen die Eltern der drei Basler Löwen. Sie sind vor neun Jahren in einer Gruppe von neunzehn Etoscha-Löwen in zwei südafrikanische Reservate übersiedelt worden, in den es keine Löwen (mehr) gab. Mit der Abgabe von hier geborenen und wild aufgewachsenen Jungtieren an zoologische Gärten soll eine FIV- freie Reservepopulation aufgebaut und zum Überleben dieser Tierart beigetragen werden. Der Basler Zolli in Europa und der Oklahoma Zoo in den USA sind die ersten Institutionen, die sich an diesem Projekt beteiligen. Tiroler Tageszeitung - 25. Sept. 2003 Fritz bekam ein Luxusheim Bär Fritz im Alpenzoo Innsbruck scheint von seiner neuen Bleibe angetan zu sein. Er hat sich sofort auf erhöhte Plätze gestellt, um sein neues Gehege überblicken zu können. Mit fast 1200 m² ist das neue Bären-Domizil doppelt so groß wie vorher. Da gibt es Kletterbäume, einen Wasserfall mit Schlucht und Badebecken sowie beheizbare Liegeflächen. Ob Fritz auch probieren wird, an den das Gehege umgebenden Sandsteinen hochzuklettern, weiß man noch nicht. Zwei unter Strom stehende Weidezäune wurden gespannt, falls Fritz sich doch einmal nach oben wagen sollte. Bald jedoch wird der Bär seine neue Bleibe mit jemanden teilen müssen: Im Frühjahr erwartet der Alpenzoo eine Bärin, die Fritz Gesellschaft leisten wird. Und weil dieser im besten Mannesalter von 17 Jahren ist, könnten sich schon bald mehr Bären im neuen Gehege tummeln. Hamburger Abendblatt - 27. Sept. 2003 So kommen die Fische an Land In Ozeanarien können auch Nicht- Taucher die Unterwasserwelt bewundern. Nur eine dreißig Zentimeter dicke Acrylscheibe trennt die Bucht von Monterey/Kalifornien vom größten Becken des Aquariums - näher kann man dem Meer kaum zu Leibe rücken. Mit seiner Architektur zählt das Aquarium auf dem Gelände einer ehemaligen Sardinenfabrik zu den spektakulärsten der Welt. Dem amerikanischen Architekten Peter Chermayeff gelang ein Quantensprung, erstmals gezeigt auf der Weltausstellung in Lissabon 1998: Chermayeff entwarf große Biotope, mit aufeinander gestapelten Becken, in denen die Meeresbewohner artgerecht leben konnten. Große Seewelt-Anlagen entwickelten sich auf der ganzen Welt, von Vancouver bis Osaka, zu touristischen Attraktionen. Vor allem in den europäischen Metropolen sind Großaquarien auch ein Lieblingskind der Stadtplanung. Gerade in den Küstenstädten drängt sich der natürliche Bezug förmlich auf: Das Aquarium im italienischen Genua, gestaltet vom Star-Architekten Renzo Piano, schmiegt sich in seiner lang gestreckten Form nahezu symbiotisch in den Hafen. Für Hamburg ist Ähnliches geplant. Schweriner Volkszeitung - 27. Sept. 2003 Platschow wird zum Elefantendorf Parchim. Unter dem Künstlernamen Frankello tritt der 44-jährige Zirkusunternehmer Sonni Frank in ganz Europa mit seinen Elefanten auf. Im letzten Jahr übernahm er von einem Kollegen den 25-jährigen Elefantenbullen Sahib und begann in seinem Winterquartier, einem alten Bauernhof in Platschow, mit dem Aufbau einer Elefantenzucht. Die Farm wäre neben den wenigen Zuchtstationen in Zoos einzigartig in Europa. Ein 1500 Quadratmeter großes Bullen- und Paarungsgehege wurde gerade eingeweiht. Gespannt warten alle auf die Nachricht, wann ein erstes Elefanten-Baby - Nachwuchs für Frankellos Tierdressur - unterwegs ist. Schaffhauser Nachrichten - 26. Sept. 2003 Schaffhauser Engagement gewürdigt In der bulgarischen Partnerstadt Dobric wurde gestern der mit Hilfe aus Schaffhausen eingerichtete neue Tierpark und das dazugehörende Naturschutzzentrum eingeweiht. Norddeutsche Neueste Nachrichten - 1. Okt. 2003 Neues Bärengehege als Aushängeschild für Güstrow Ein Aushängeschild für Güstrow soll das neue Bärengehege werden - so die Vision von Marianne Tuscher, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Natur- und Umweltpark (NUP). Seit mehr als fünf Jahren schwelt der Gedanke. 2004 soll die Vision endlich Wirklichkeit werden. 400 000 Euro sind veranschlagt. Bereits seit 1998 läuft die Spendenaktion. 67 684,87 Euro sind bisher auf dem extra eingerichteten Spendenkonto für das Bärengehege zusammen gekommen. Zurzeit läuft ein Genehmigungsverfahren für den Bau der Anlage, informiert Marianne Tuscher. Zudem seien beim Wirtschaftsministerium des Landes Fördermittel in Höhe von 255 000 Euro beantragt. "Auch die Stadt haben wir um einen Investitionszuschuss gebeten", so Marianne Tuscher. Die restlichen Gelder will der NUP aus Eigenmitteln bereitstellen. Wenn die Fördergelder da sind, sollen die Hauptarbeiten an dem eineinhalb Hektar großen Gelände im Wildfreigehege des Parks beginnen. Wenn die Fördergelder Anfang 2004 fließen, soll die Anlage 2005 stehen. Hier kann dann ein neues Bärenpärchen einziehen. Kontakte zu einem Tierpark in der Nähe der finnischen Partnerstadt Valkeala hat der NUP bereits geknüpft. Von hier sollen die beiden europäischen Braunbären nach Güstrow kommen. Thurgauer Zeitung - 30. Sept. 2003 Mehr Platz für die Grosswildkatzen Der Förderverein Pro Plättli-Zoo und die Plättli AG weihen am Wochenende vom 3. und 4. Oktober die erneuerte Anlage für die Grosswildkatzen ein. Aktionen Höchster Kreisblatt - 26. Sept. 2003 Kiwi "Diego" lädt ein in den Zoo Wie funktioniert das Nachttierhaus? Wie entstand das Giraffenhaus? Dromedar oder Trampeltier? Fragen über Fragen, auf die die Frankfurter Zoo-Besucher bald Antworten bekommen. An diesem Wochenende können die Gäste einen Blick in den Tiergarten werfen, der ihnen sonst nicht gewährt wird. Bei den 10. Deutschen Zootagen, einer Veranstaltung des Berufsverbandes der Zootierpfleger (BDZ) und des Verbands Deutscher Zoodirektoren (VDZ), ist ein Blick hinter die Kulissen von Katzendschungel, Bärenburg oder Brutstation erlaubt. Weil Zootage einen Schwerpunkt brauchen, wurde auch ein geeigneter Star auserkoren: die Kiwis aus Neuseeland. "Schließlich ist der Frankfurter Zoo das weltweite Zentrum für diese Vögel. Außer in ihrer Heimat Neuseeland gibt es nur hier regelmäßige Zuchterfolge." Berliner Morgenpost -26. Sept. 2003 Das Affenbaby lädt ein Mit einem großen Fest auf zwei Bühnen, wo Tiere den ganzen Tag hautnah zu erleben sind, feiert der Zoo Eberswalde am Wochenende sein 75-jähriges Bestehen. Beim Zoofest zu sehen: Gibbonäffchen Sammy. Das Baby wurde von seiner Mutter nicht angenommen und wird von Tierpflegerin Anke Damerau aufgezogen. Märkische Oderzeitung - 29. Sept. 2003 Neuer Besucherrekord im Zoo Die zweitägige Feier zum 75. Geburtstag bescherte dem Eberswalder Zoo einen neuen Rekord. 7000 große und kleine Tierfreunde ließen es sich am Wochenende nicht nehmen, ihrem schönsten kleinen Tierpark Deutschlands einen Besuch abzustatten. Grafschafter Nachrichten - 29. Sept. 2003 Nordhorner Tierpark fragt : Was ist aus Kürbissamen geworden? Im Mai dieses Jahres haben fleißige Helfer rund 10000 Tütchen mit Kürbissamen an die kleinen Besucher des Tierparks und Kinder aus der ganzen Region verteilt. Jetzt ist der Nordhorner Zoo auf das Ergebnis gespannt. Im Rahmen einer Kürbiswoche mit Abschlussfest am Sonntag, 5. Oktober, sammeln die Veranstalter vom Tierpark und dem RWE-Net die dicken Früchte ein. Die Mitarbeiter des Tierparks hoffen, dass viele Kinder die Samen im Mai ausgesät und die daraus entstandenen Kürbisse gehegt und gepflegt haben. Wer seinen Kürbis in dieser Woche bis einschließlich Sonntag um 15 Uhr im Tierpark abgibt, erhält nicht nur freien Eintritt, sondern auch die Chance auf einen Preis. Am Sonntag, 5. Oktober, werden im Rahmen des Kürbisfestes die größten, schönsten und lustigsten Kürbisse prämiert. Aachener Zeitung - 29. Sept. 2003 Deutsch-Türkische Begegnung im Tierpark Aufeinander zugehen, sich kennen lernen, deutsche und türkische Bürger enger zusammenführen, dies waren die Ideen, die hinter dem Eurotürk Festival im Tierpark am Sonntag standen. Der Deutsch-Türkische Verein veranstaltet das Fest seit mehr als zehn Jahren. Das Familienfest im Tierpark soll vor allem die türkische Kultur näher bringen. Folkloregruppen und türkische Livemusik verbreiteten orientalisches Flair. Hessische Allgemeine - 28. Sept. 2003 Wo der Hirsch jetzt tierisch röhrt Die Hirschbrunft hat begonnen, und heute Abend startet dazu im Wildpark Knüll eine Reihe herbstlicher Führungen. Sie dient vor allem einem Ziel: die Besucher die Rufe der mächtigen Hirsche hören zu lassen. Sächsische Zeitung - 29. Sept. 2003 Esel auf Laufsteg Der schönste Esel ist gestern im Görlitzer Tierpark gewählt worden. Eine Jury und das Publikum stimmten zu gleichen Teilen über Mis(s)ter Esel ab. Freie Presse - 29. Sept. 2003 Crimmitschau: Jüngster Tierpate 15 Monate alt Zum zehnten Mal wurden dieser Tage die Tierpatenschaften im Gehege des Sahnparkes übergeben. Das nahm die Stadtverwaltung zum Anlass, die Tierpaten zu einer kleinen Feierstunde einzuladen. Fast alle Paten waren persönlich anwesend, um von Oberbürgermeister Holm Günther die Urkunde entgegenzunehmen. Immerhin kam in diesen Jahr ein Erlös aus Tierpatenschaften und Spenden von fast 1300 Euro zusammen. Seit Beginn der Aktion im Jahre 1993 erhöhte sich damit die Summe aus Spenden und Patenschaften auf fast 13.000 Euro. Wie Günther weiterhin bekannt gab, sind jährlich rund 49.000 Euro an Aufwendungen für das Tiergehege erforderlich. Ostsee Zeitung - 25. Sept. 2003 Tierparkfest lädt am Wochenende ein Zum Tierparkfest wird an diesem Wochenende nach Grimmen eingeladen. Bereits am Samstag ab 13 Uhr wird eine Ausstellung mit Pilzen, Obst und Kräutern zu sehen sein. Am Sonntag steigt das eigentliche Tierparkfest unter dem Motto: Und herzlich grüßt das Murmeltier. Ostsee Zeitung - 29. Sept. 2003 Viele Schaulustige beim Herbstfest des Tierparkes Grimmen "Und herzlich grüßt das Murmeltier". Denkste. Nur weil ihr das Herbstfest so nennt, müssen wir noch lange nicht Spalier stehen. Das mögen sich gestern die beiden Murmeltiere im Heimattierpark gedacht haben und tauchten ab. Aber auch wenn sich die Murmeltiere rar machten, gab's beim Herbstfest gestern viel zu sehen und jede Menge Betätigungsmöglichkeiten gerade für die lütten Besucher. Nachwuchs Saarbrücker Zeitung - 26. Sept. 2003 Der Anfangsbuchstabe steht schon fest Juniors Tage sind gezählt. So nämlich nennen die Tierpfleger zurzeit noch das Orang-Utan-Baby im Neunkircher Zoo - "in Ermangelung eines echten Taufnamens", wie Tierpflegerin Bärbel Weingard bei der Jury-Sitzung zur Namenssuche gestern Nachmittag bestätigt. Während draußen die Besuchermassen strömen, der Parkplatz schier aus allen Nähten platzt, weil alle einen Blick auf den Nachwuchs im Neunkircher Zoo erhaschen wollen, rauchen der fünfköpfigen Jury im Zimmer von Zoodirektor Norbert Fritsch die Köpfe. 500 Namensvorschläge gilt es zu begutachten. Saarbrücker Zeitung - 26. Sept. 2003 Sitti muss jetzt Trauer tragen Sayang sollte er heißen - die Liebe - oder vielleicht auch Samsu - die Sonne. So hätten es sich die Leser der "Saarbrücker Zeitung" gewünscht. Jetzt ist die Sonne für den kleinen Orang-Utan-Jungen im Neunkircher Zoo schnell untergegangen, und all die Liebe der Zoo-Mitarbeiter und Anteil nehmenden Saarländer konnte das nicht verhindern. "Vielleicht hat er doch nicht genug getrunken. Vielleicht hat er sich eine Infektion geholt, als er anfangs alleine da lag." Die Kollegen aus dem Stuttgarter Zoo Wilhelma, mit denen Zoo-Direktor Fritsch seit der Geburt des Kleinen vor elf Tagen in ständigem Kontakt steht, versuchen, Trost zu spenden. Vor allem das erste Kind habe oft geringe Chancen. Noch sei Sitti jung. Vielleicht, so hofft man in Neunkirchen, hat sie aus dem Tod des ersten Kindes neue Erfahrungen gewonnen, macht bei einem zweiten alles noch besser. Doch vorerst ist Sitti davon noch weit entfernt. Sie trauert. Gibt ihr Kind nicht her. Versteht nicht, was hier passiert ist. "Die wird auch nicht anders fühlen als wir", teilt Fritsch ihr Leid. Deshalb wird er eines gewiss nicht tun: ihr das tote Kind wegnehmen. Das ginge nur, indem man das Tier narkotisiert. Es bestünde laut Fritsch die Gefahr, dass sie einen Schock erleidet, nie mehr schwanger werden will. Nur, wenn sie ihr Baby behält, kann sie verstehen, was wirklich passiert ist. Irgendwann wird sie es dann von selbst weglegen. Ob dann die Todesursache noch zu klären ist, weiß man nicht. Je länger es dauert, bis Sitti dazu bereit ist, desto schwieriger wird das werden. Saarbrücker Zeitung - 26. Sep 2003 Der kleine Urang Utan ist tot! Jahrelang hatte man im Neunkircher Zoo auf Nachwuchs für das Orang-Utan-Paar Sitti und Massala gewartet. Jetzt war die Zoo-Verwaltung überglücklich. Doch nun dieSchock-Nachricht: Das kleine Affenbaby ist gestorben. Möglicherweise litt das kleine Tier an einerInfektion, oder es bekam zu wenig Muttermilch. Doch das sind bisher nur Mutmaßungen, denn die Affenmutter hält das tote Fellbündel noch im Arm, so dass Tierärzte derzeit noch keine genaueren Untersuchungen durchführen können. Auf eine Betäubung der Mutter verzichten die Zoo-Tierärzte. Nur so könnten sie an das Jungtier herankommen. Die Ärzte möchten jedoch vermeiden, das die Affenmutter einen Schock erleiden. Sie soll sich von ihrem toten Baby verabschieden können. Ansonsten bestehe die Gefahr, dass Sitti nie wieder Nachwuchs bekomme. Bereits vor einigen Tagen machte die Attacke von Affen-Papa Massala ("Wilder Mann") Schlagzeilen: Das Orang-Utan-Männchen hatte das kleine Fell-Bündel in einer Wut-Attacke durch das Gehege geschleudert. Danach hatte er das Baby jedoch angenommen. Saarbrücker Zeitung - 29. Sept. 2003 Die Normalität hält Einzug Die Zeit der schwersten Trauer ist vorüber. Sitti hat offensichtlich verstanden, dass sie ihrem Baby nicht mehr helfen kann. Um acht Uhr am Samstagmorgen hat die Orang-Utan-Frau ihr totes Kind Tierpflegerin Bärbel Weingard hingeschoben. Seitdem geht Sitti wieder nach draußen und frisst auch wieder. "Es war richtig, ihr das Baby zu lassen", so sei der Abschied auf sanfte Art und Weise von Statten gegangen, versichert Fritsch. In der tiermedizinischen Hochschule in Gießen wird der Leichnam untersucht, soll die Todesursache festgestellt werden. Freie Presse (Chemnitz) - 26. Sept. 2003 Orang-Utan-Nachwuchs im Leipziger Zoo Die Orang-Utan-Dame Pini aus dem Leipziger Zoo hat in der Nacht zu Freitag ihr zweites Jungtier zur Welt gebracht. Mutter und Kind erholen sich derzeit noch in einem Schlafgehege, sollen aber bereits am Samstag in ihren Bereich im «Pongoland» zurückkehren, wie der Zoo am Freitag mitteilte. Die Orang-Utan-Dame werde ihren Nachwuchs aber vermutlich noch eine Weile in ihrem Fell verstecken. Ob es sich bei dem Orang-Utan-Kind um ein Männchen oder ein Weibchen handelt, sei noch nicht bekannt. Leipziger Volkszeitung - 28. Sept. 2003 Orang-Utan-Mädchen - noch weiß niemand so genau, wer der Vater ist Ganze 40 Zentimeter klein und auf dem besten Wege, eine Besucher-Attraktion zu werden, ist das Orang-Utan-Baby, das in der Nacht zum Freitag im Leipziger Zoo das Licht der Welt erblickte. Ein Schwangerschaftstest bei Mama Pini kündigte das freudige Ereignis bereits im Mai an. Einen genauen Geburtstermin konnten die Veterinärmediziner aber dennoch nicht ermitteln. So erlebten die Tierpfleger eine faustdicke Überraschung, als sie das Junge am Morgen des 26. September im Affen-Schlafraum vorfanden. Genauere Untersuchungen des Nachwuchses waren noch nicht möglich. Wer der glückliche Papa ist, bleibt vorerst ungeklärt. Zwei Kandidaten gibt's, "doch der Walter wird es wohl sein". Pini sei schon immer sein Lieblingsweibchen gewesen. Ein Vaterschaftstest muss nun zeigen, ob die Tierpflegerin mit ihrer Vermutung richtig liegt oder ob der 23-jährige Bimbo den Samen gab. Noch hat das drei Tage alte Wesen keinen Namen. Sächsische Zeitung - 27. Sept. 2003 Krallenaffenpärchen mit elterlichen Pflichten Rotbauchtamarine der Name der Krallenaffen, ist eindeutig von ihrem rotbraunen Bauch abgeleitet. Im Dresdner Zoo zählen die Südamerikaner seit über zwölf Jahren zum Stamm. Das alte Zuchtpaar hat sich zur Ruhe gesetzt. Im Foyer des Primatenhauses begegnet man ihren Nachfolgern Duke und Diana, beides Dresdner, um die fünf Jahre. Im März hatten die Zwei das erste Mal Nachwuchs und zwar gleich Drillinge, was in Krallenäffchenkreisen nur selten vorkommt. Der Nachwuchs erwies sich jedoch als nicht lebensfähig. Vermutlich wegen äußerer Störungen, wie Zootierärztin Eva Zimmermann vermutet. Mit dem zweiten Wurf kamen vor wenigen Tagen Zwillinge zur Welt. Die Geschwister machen sich gut, auf Vaters oder Mutters Rücken werden sie durch die Voliere getragen und fühlen sich bei wärmenden Sonnenstrahlen auch in der Außenvoliere wohl. Ein junger weiblicher Miluhirsch hat sich am Freitag von Dresden verabschiedet. In einem speziellen Transporter rollte das im Vorjahr geborene Jungtier nach Nürnberg, wo der dortige Tiergarten eine neue Gruppe der ursprünglich in China heimischen Hirsche aufbauen will. Der Besuch des 11. Zootages vom letzten Sonntag erfüllte die Erwartungen des Zooteams. 4 500 Gäste erlebten interessante Stunden und viele Begegnungen mit Tieren und ihren Betreuern. Rheinische Post - 29. Sept. 2003 Frühreifes Flusspferd stellt neuen Weltrekord auf Ein frühreifes Flusspferd hat einen neuen Weltrekord aufgestellt. Im Alter von nur zwei Jahren wird das Tier bereits Vater. Das ist nach Angaben seines Zoos in Indien ein neuer Weltrekord. Die jüngsten bekannten Fälle seien bislang vierjährige Hippos gewesen, die Nachwuchs gezeugt hätten, teilte der Zoo in der südindischen Stadt Mysore mit. Normalerweise würden männliche Flusspferde erst mit sieben Jahren geschlechtsreif. Berliner Morgenpost - 28. Sept. 2003 Schweine, die zum Himmel stinken Auf seine Schweine lässt Tierpfleger Klaus-Dieter Grahl nichts kommen. "Die Tiere sind intelligent, sauber und haben Charakter", sagt er, "sie sind richtig nett." Umso schlimmer ist es deshalb für ihn, wenn Besucher gleich nach dem ersten Blick auf die Anlage die Nase rümpfen und sich abwenden. Klaus-Dieter Grahl zuckt mit den Schultern: "Aber nach 28 Jahren im Zoo habe ich mich an viel gewöhnt und bleibe einfach ruhig." Dabei könnte er den Ahnungslosen so viel erzählen. Zum Beispiel von seinen Lieblingen, den Weißbartpekaris. In der Rotte im Zoo leben zurzeit 40 Tiere, das jüngste wurde erst am Mittwoch geboren. Angefangen hatte die Zucht 1985 mit nur fünf Tieren. Inzwischen stammen alle Weißbartpekaris in Tiergärten in Europa und Nordamerika von der Berliner Urgruppe ab. Münstersche Zeitung 1.10.2003 Perret leitet jetzt Zoo in Magdeburg Der wissenschaftliche Mitarbeiter des Allwetterzoos Münster Dr. Kai Perret macht einen Karrieresprung. Er ist ab heute Zoodirektor in Magdeburg. Jörg Adler, Leiter des Tiergartens Münster, lässt seinen Kollegen mit einem lachenden und einem weinenden Auge gehen. Auf der einen Seite ist er stolz darauf, dass Perret in Münster durch eine so gute Schule gegangen ist, dass er sich für den neuen Job qualifiziert hat. Außerdem freut es ihn, dass sein Kollege wie er selbst im Artenschutz sehr aktiv ist und dieses Engagement nun auch in Magdeburg einbringen wird. Auf der anderen Seite wird Adler den täglichen persönlichen Umgang mit seinem Mitarbeiter vermissen. Britta Baltes wird nun ab 1. Oktober neue Marketing-Assistentin in Münster sein. Norddeutsche Neueste Nachrichten - 1. Okt. 2003 Willie schnuppert schon an neuer Herzensdame Nashorndame Natala, noch in Erfurt, aber für den Schweriner Zoo vorgesehen, trifft genau den Geschmack von Nashornbulle Willie. "Er hat sehr männlich reagiert", sagte Kuratorin Karin Zscheile nach den ersten Sympathie-Tests. Ein Team des Schweriner Zoos hatte die 33-jährige Natala in Erfurt in Augenschein genommen und eine Kotprobe mitgebracht. Deren "Duft" versetzte Willie in helle Begeisterung. "Er war richtig in Aktion", so Zscheile. Der 23-jährige Bulle habe das ganze Gehege nach der Lieferantin der Probe abgesucht. Die aber wartet noch auf ihren Transport nach Schwerin. Vorher müsse noch das Gehege renoviert werden, so Nashorn-Pfleger Bernd Tippelt: "Wir müssen die Zäune verstärken, sonst marschiert Natala da durch." Für die Umbauten und den Transport der zweieinhalb Tonnen schweren Nashorn-Kuh sollen die beim Zoo für Willies neue Partnerin eingegangenen 15000 Euro Spenden verwendet werden. Ende Oktober soll die Kuh in Schwerin eintreffen. Trotz der bisher ermutigenden Testergebnisse werden Willie und Natala sich dann vorerst von getrennten Gehegen aus beschnuppern müssen. "Wie lange die Trennung dauert, hängt von den beiden ab", sagte Karin Zscheile. Die Aussichten auf Harmonie stünden gut: "Natala ist eine ganz Hübsche." Westfälische Nachrichten 1.10.2003 Haben den Zoo bitter nötig Asiatische Goldkatzen sind nicht die dankbarsten Zoobewohner. Sie sind sehr scheu und verstecken sich gern. Aber sie haben den Zoo bitter nötig. Denn die Raubkatzen, die ihren Namen dem goldig glänzenden Fell verdanken, sind in ihrer Heimat extrem bedroht. Münsters Allwetterzoo spielt bei der Erhaltung dieser Katzenart seit Jahren eine tragende Rolle. Vor einigen Tagen sind zwei junge Goldkatzen-Weibchen aus Vietnam in Münster eingetroffen. Die beiden Goldkätzchen kommen aus Ho Chi Minh City und sind quasi ein Gastgeschenk dreier Vietnamesen, die derzeit in Münster weilen. Jörg Adler verfügt aus seiner Zeit in Leipzig über gute Kontakte zu vietnamesischen Kollegen. Deshalb kooperiert der Allwetterzoo schon seit Jahren mit dem Saigon-Zoo in Ho Chi Minh City, es gibt einen Austausch von Fachwissen und von Tieren. Die Vietnamesen ein Zoologe und zwei Tierpfleger informieren sich während ihres Europa-Aufenthaltes (der auch Besuche in den Zoos von Köln, Berlin und Rotterdam einschließt) vor allem über die Haltung und Pflege von Giraffen und Nashörnern, weil der Saigon-Zoo diese Tiere demnächst aufnehmen will. Besonders beeindruckt zeigte sich Dung Pham, der im Saigon-Zoo als Raubtier-Kurator tätig ist, von der offenen Tierhaltung hier zu Lande. In Vietnam, so berichtete er, würden die Tiere meist in geschlossenen Käfigen gehalten. Westfälische Nachrichten 1.10.2003 Giraffe Ole kam nicht mehr auf die Beine Dramatische Augenblicke im Allwetterzoo Münster: Ein Großteil der Zoo-Belegschaft war gestern Morgen angetreten, um dem Giraffenbullen wieder auf die Beine zu helfen. Vergeblich: Gegen 11 Uhr entschied Zoodirektor Jörg Adler in Abstimmung mit dem Zootierarzt Dr. Karl Schaller, das Tier einzuschläfern, um ihm unnötige Qualen zu ersparen. Ole kränkelte schon länger, hatte zunehmende Probleme mit den Hufen und den Gelenken: Arthrose. Gestern wurde ein Versuch unternommen ihm zu helfen. Eine Narkose ist bei Giraffen freilich immer mit einem großen Risiko behaftet, weil sie wegen ihres langen Halses über ein sehr kompliziertes Klappen- und Kreislaufsystem verfügen. Narkose und Behandlung waren nach Aussagen des Zoodirektors gut verlaufen. Aber dann kam Giraffenbulle Ole nicht wieder auf die Beine. Gut eine Stunde mühten sich zahlreiche Zoo-Mitarbeiter, ihn mit Gurten und anderen Mittel anzuheben. Ohne Erfolg. Berliner Morgenpost - 27. Sept. 2003 Bezirke kompakt Lichtenbergs PDS-Fraktionschef Bernd Ihme schlägt vor, den Tierpark Friedrichsfelde nach dessen Begründer und langjährigem Direktor Prof. Heinrich Dathe (1910-1991) zu benennen. Feierlicher Anlass könnte der 50. Geburtstag des Tierparks im Jahr 2005 sein. Ihme reagierte damit auf den Vorschlag der Lichtenberger CDU, einer Straße oder dem Platz vor dem Bärenschaufenster nach Dathe zu benennen. Hamburger Abendblatt - (01-10-2003) Gorilla floh aus Zoo Er ist der Ausbrecherkönig von Boston: Gorilla Little Joe entkam bereits zum zweiten Male in einem Monat aus dem Franklin Park Zoo. Kaum in Freiheit, riss er ein Baby aus dem Arm einer Mutter und warf es auf den Boden. Berliner Zeitung (01-10-2003 ) Leipziger Volkszeitung -(01-10-2003) Affenforscher geben ihrem Fach ordentlich Zucker Primatologen geben ihrer Disziplin jetzt mit einer Konferenz in Leipzig kräftig Zucker, angezogen durch die weltgrößte Menschenaffen-Anlage und das renommierte Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie (Eva) Westdeutsche Allgemeine (01-10-2003) Flippers Fettpölsterchen in Duisburg auf der Waage Das Delfinarium im Duisburger Zoo kann in Zukunft seine Delfine auf der weltweit ersten Plattformwaage für diese Tiere wiegen. Die 750 Kilogramm schwere Konstruktion wird unter der Wasseroberfläche im Delfinarium angebracht Berliner Zeitung (01-10-2003) Nachwuchs bei den Vikunjas Friedrichfelde. Noch wartet das kleine, im September geborene Vikunja-Fohlen auf einen Namen: Das Tier mit dem bräunlichen Fell ist das letzte bei den in diesem Jahr geborenen Vikunjas. Bereits im Juli hatte "Max" das Licht der Welt erblickt. Ostsee Zeitung (02-10-2003) Ein Vogel im Kopf und einen im Käfig Sie ist seit der Wende die gute Seele des Greifswalder Tierparks, sitzt an der Kasse, im Büro, füttert Raubtiere und kümmert sich um alles, was Federn hat. Andrea Bengyik lebt für ihre Exemplare. Süddeutsche Zeitung (01-10-2003 ) Krokodil? Krokodiva! Die neuen Attraktionen des Münchner Tierparks sind 2,50 Meter lang, 80 Kilogramm schwer, schuppig und... anders: Alligatorweibchen Melissa frisst nur, wenn keine Kamera in Sicht ist, und Brutus wurde sein Leben lang für ein Männchen gehalten. Blick Online - 29. Sept. 2003 Gorilla aus Zoo ausgebüchst Ein Gorilla ist aus einem Bostoner Zoo ausgebrochen. Bereits im August hatte der 11-jährige Gorilla einen unerlaubten Ausflug im Zoogelände unternommen. Die nach diesem Vorfall installierten Elektrodrähte nützten aber offenbar nicht viel: Gestern brach der Gorilla erneut aus seinem Gehege aus und schaffte es dieses Mal sogar, den Zoo zu verlassen. Zwei Stunden suchten die Wärter und die Polizei den Menschenaffen, bevor sie ihn an der nächsten Busstation sitzend wieder fanden. Beim Ausbruch wurden ein zweijähriges Baby und eine 18-jährige Frau verletzt. «Unnötig zu sagen, dass wir den Gorilla bis auf weiteres nicht mehr in sein Aussengehege zurücklassen», sagte der Präsident des Zoos, John Linehan. Stuttgarter Zeitung - 26. Sept. 2003 Abendliches Affentheater auf der Kreisstraße Die komplette Berberaffenherde des Schwabenparks ist vorgestern durch ein Loch unterm Zaun aus dem Freigehege bei Welzheim ausgebüxt. Die Folge: aufgeregte Autofahrer und Alarmdurchsagen im Radio. Inzwischen sind alle Ausreißer zurück.Man habe sie mit vereinten Kräften zurückgescheucht, berichtet Hudelmaier senior. Der Fluchtweg der Ausbrecher hatte es in sich: Ein Fuchs hat sich offenbar von außen und unbefugt Zugang unter dem geladenen Freigehegezaun hindurch verschafft. Jenen Tunnel haben dann wiederum die Affen in umgekehrter Richtung genutzt. Berliner Kurier - 25. Sept. 2003 Plumplori - was guckst du da ? Mit großen Augen guckt der Plumplori in eine glückliche Zukunft. Das kleine Kerlchen darf ins Nachttierhaus vom Berliner Zoo ziehen, sich dort sogar eine Plumplori-Frau suchen. Noch vor ein paar Tagen sah's für das Halbäffchen finster aus: Sein Besitzer wollte das kuschelige Tier loswerden, setzte es einfach im Tierpark aus. Eine Gärtnerin entdeckte ihn im Tropenhaus. Weil der Tierpark kein Nachttierhaus hat, ging's in den Zoo. Dort muss er aber erst zwei Monate in Quarantäne. . B.Z. (Berlin) - 27. Sept. 2003 Schöne Schweinerei "Wir haben Berlins schönstes Schwein", versichert Zoodirektor Jürgen Lange. "Kivu", ein sieben Monate altes westafrikanisches Pinselohrschwein, ist der neue Star im Schweinehaus. Der Eber mit dem rötlichen Fell und den Büschelohren wurde für 3000 Euro vom Duisburger Zoo gekauft. Damit hat die 10 Jahre alte Schweine-Witwe "Ituri" wieder einen Mann. "Kivu" und "Ituri" verstanden sich auf Anhieb. Bisher allerding ohne Ferkel-Erfolg. Falls es nicht klappt, steht eine junge Pinselohr-Schweindame aus dem Wuppertaler Zoo bereit, um einzuspringen. China Internet Information Center - 26. Sept. 2003 Wettbewerb im Beijinger Zoo Das Aquarium im Zoo von Beijing besitzt einige faszinierende Meeressäugetiere. Die beliebtesten Tiere dort sind zweifelsohne Delfine und Seelöwen, die das Publikum mit ihren intelligenten Tricks unterhalten. Vor den Sonderveranstaltungen anlässlich des Nationalfeiertages am 1. Oktober entschieden die Trainer mit einer Art öffentlich vorgeführtem Wettbewerb, wer von ihnen die Hauptrollen bei den Shows spielen wird. Dann führte ein Seelöwe einen atemberaubenden Trick vor, indem er von einer hohen Plattform ins Wasser sprang. Als geübter Darsteller im Beijinger Aquarium stolzierte er zur Hauptbühne, um eine wundervolle Show abzuliefern. Zwei Bikini-"Mädchen" führten den Spaß fort. Die errötenden Mädchen führten exzellente gymnastische Übungen auf und ernteten dafür enthusiastischen Applaus. Die reizenden Delfine tätschelnd verkündeten die australischen Trainingsexperten das Ergebnis des Wettbewerbs und die neuen Pläne für die bevorstehende Showsaison. Soester Anzeiger - 25. Sept. 2003 250 Kinder feiern Namenstag im Zoo Mit einem Ausflug in den Allwetter-Zoo in Münster feiert die Lioba-Schule am Montag das Namensfest der hl. Lioba, der Patronin der Grundschule. General-Anzeiger (Bonn) - 30. Sept. 2003 Marabu steht auf einem Rübenfeld bei Holtorf Ein Marabu stand am Montagnachmittag auf einem Feld zwischen Ungarten und Oberholtorf. Eine Passantin entdeckte das prächtige Tier, fotografierte es und benachrichtigte nicht nur ihre Nachbarn, sondern auch Förster Bernd Sommerhäuser. Der sah sich das Federvieh an, erklärte sich aber, weil der bunte Vogel nicht aus heimischen Gefilden, sondern aus Afrika stammte, für nicht zuständig. Weil weder der Kölner noch der Neuwieder Zoo Interesse bekundete, das Tier einzufangen, rief Sommerhäuser die Feuerwehr an. Als die auftauchte, war der Marabu verschwunden. Berliner Morgenpost - 26. Sept. 2003 Speiseplan Die hübschen Königsgeier sind die farbenprächtigsten Geier überhaupt. Das junge Paar im Zoo stammt aus den Zuchten des Schönbrunner Tiergartens in Wien und des Zoos San Diego. Obwohl sie eigentlich wie alle Geier von Aas leben, bevorzugen sie frische Fleischknochen, die sie heute um 15.30 Uhr von den Tierpflegern erhalten sollen. Berliner Morgenpost - 27. Sept. 2003 Speiseplan In der Wildnis ist der Leopard ihr Hauptfeind und obwohl es davon im Gehege keine gibt, halten bei den Husarenaffen im Tierpark immer noch Tiere abwechselnd Wache, während die anderen futtern. Zu beobachten ist dieses Verhalten heute um 14 Uhr. Auf dem Speisenplan stehen Obst, Gemüse und Sämereien. Berliner Morgenpost - 28. Sept. 2003 Speiseplan Die seltenen Bank's Rabenkakadus erhalten zurzeit besonders vielseitiges Futter. Der Grund: Sie haben Nachwuchs! Tierpfleger Jörg Ulbricht bringt ihnen um 9 Uhr im Zoo eine Vielzahl von Obstsorten sowie Nüsse und Sämereien. Die Berliner Rabenkakadus sind die einzigen in einem deutschen Zoo, die sich jemals fortgepflanzt haben. |
Walsrode, 2.10.2003 Herbstlicher Farbenrausch und "Geheimnisvolle, magische Welten" Seine Bilder sind farbenfroh und mystisch. Seine Motive spiegeln den Zauber der Phantasie wieder. Erwachsene wie Kinder sind gleichermaßen von den Bildern und Objekten des Peter Michaela Glöckner fasziniert. Ab Freitag, dem 3. Oktober gewährt der bekannte niedersächsische Künstler Einblicke in seine geheimnisvollen, magischen Welten. Jetzt hat sich der Vogelpark Walsrode noch einmal tüchtig herausgeputzt: mit phantasievoller, farbenfroher Erntedank-Dekoration und einem Ausblick auf das magische Helloween-Fest. Am 5. Oktober erwartet die kleinen Gäste des Vogelparks eine besondere Überraschung: Jedes Kind, das für den Vogelpark einen Kürbis mitbringt, hat an diesem Tag freien Eintritt. idea Schmetterlings-Paradies Neuenmarkt, 1.10.03 Newsletter Oktober 2003 http://www.schmetterlingspark.de +++ Veranstaltungstipps Oktober und November 2003 bis 12. Oktober 2003: Sonderausstellung Puppe & Kokon 15. Oktober 2003 5. November 2003: Künstlergruppe Der Blaue Kürbis 7. November 2003: Multivision Korsika Wildes Paradies am Mittelmeer 8. November 2003 28. November 2003: Fotoausstellung Irreale Visionen 14. November 2003: Gruselgaudi auf Draculas Spuren (für Kinder ab 5 Jahren) rund um das Thema Fledermaus 29./30. November 2003: Weihnachten im Paradies 29. November 2003 - 30. Dezember 2003: Große Sonderausstellung rund um Weihnachten +++ Schmetterlinge aus Afrika Im Zuge der diesjährigen Tropennacht bei idea sind von uns verschiedene afrikanische Tag- und Nachtfalter speziell aus Kenia importiert worden, die teils bereits geschlüpft sind, teils noch etwas auf sich warten lassen. Auf der Website http://www.schmetterlingspark.de/afrika.htm können ab sofort Fotos der adulten Tiere betrachtet werden. Besonders interessant sind die wunderschönen Vertreter der Familie Saturniidae, z. B. Epiphora mythimnia. Duisburg, 01.10.03 Großer LTU-Kindertag im Zoo Mit dem Hasen um den Globus rasen - können die vielen Hundert geladenen Kinder zwar (noch) nicht, dafür erwartet sie aber ein ebenso spannendes wie riesen-umfangreiches Programm, zu dem das Düsseldorfer LTU Lufttransportunternehmen in den Zoo Duisburg einlädt angeführt von HASIMIR, dem Maskottchen des Kinder-Sky-Clubs des Düsseldorfer Ferienfliegers. Eine LTU-Safari führt durch die Welt der Delphine, Affen, Robben, Elefanten und Giraffen, an deren Ende Superpreise auf die Gewinner warten. Ein großes Unterhaltungsprogramm bietet neben Tier-Gesichter-Schminken auch den Auftritt eines Zoo-Clowns; der absolute Höhepunkt aber wird die Taufe des am 29. August vergangen Jahres geborenen Koala-Mädchens sein, das mittlerweile 3.570 Gramm auf die Waage bringt. Eine Findungs-Kommission hat sich auf den Namen KOOMEELA geeinigt, was in der Sprache der Ureinwohner des Fünften Kontinents soviel wie Fliegen (!) bedeutet. Der große LTU-Kindertag im Zoo beginnt um 8.30 Uhr und endet am späten Nachmittag Freitag, dem 3. Oktober 2003. Chemnitz, 01.10. 2003 Einladung zur Ausstellungseröffnung im Tierpark Chemnitz: Über das Naturschutzprojekt von BOS (Balikpapan Orangutan Survival Foundation) Prominenten Besuch erwartet der Tierpark Chemnitz am 03. Oktober 2003: Dr. Willie Smits, bekannt aus zahlreichen Fernsehdokumentationen über den Orang Utan Schutz auf Borneo, Gründer und Kopf von BOS (Balikpapan Orangutan Survival Foundation), kommt zur Eröffnung der Informationsausstellung von BOS Deutschland in das Tropenhaus des Chemnitzer Tierparks! Neben der aktiven und finanziellen Unterstützung der Projekte in Indonesien sieht BOS Deutschland seine Aufgabe auch darin, Kenntnisse über den Regenwald und die Orang Utans hierzulande zu verbreiten und damit in breiten Schichten der Bevölkerung das Bewusstsein für die bestehenden Probleme zu schärfen. Dies geschieht nicht nur über Ausstellungen, wie die im Tierpark Chemnitz, sondern auch durch Erarbeitung von Materialien für den Schulunterricht. Der Spaß soll natürlich nicht zu kurz kommen. Deshalb findet neben dieser Veranstaltung an diesem Tag auch die große Tierpark-Aktion von Playmobil statt. Dabei wird der neue Playmobil-Tierpark vorgestellt und es gibt auch ein Gewinnspiel. Wilhelma, 01.10.2003 Von Vaters Schultern aus die Welt betrachten eine der leichtesten Übungen für junge Zwergseidenäffchen. In der Wilhelma wurde der jüngste Sprössling am 9. September geboren und ist jetzt bei genauem Hinsehen auch zu bewundern.Bei dieser kleinsten Affenart der Welt sind die Jungtiere allerdings nicht größer als ein menschlicher Daumen, das Geburtsgewicht liegt bei nur 15 Gramm! Die Mütter nehmen es bei diesen Krallenäffchen sehr ernst mit der Mitverantwortung des Vaters für die Kinderaufzucht: Oft schon direkt nach der Geburt wird der Nachwuchs in die Hände oder besser gesagt, auf die Schultern- des Vaters und sonstiger Verwandter (im Jungtieraufzuchthaus der Wilhelma umfasst die Familie außer Vater Chico und Mutter Maya insgesamt vier Kinder) gegeben. Die ursprüngliche Heimat der ebenso possierlichen wie emanzipierten Affenzwerge sind die südamerikanischen Regenwälder. Die Vernichtung des Regenwaldes katapultiert die dort lebenden Tiere auf die Liste der vom Aussterben bedrohten Arten - so auch die Zwergseidenäffchen! Chemnitz, den 01. Oktober 2003 Ein toller Erfolg: Kinderfest des Chemnitzer Amtes für Jugend und Familie zählte 3000 Besucher 400-Euro-Spendenscheck für Deutschen Kinderschutzbund e.V. Das vom Amt für Jugend und Familie der Stadt Chemnitz veranstaltete 2. Kinderfest war ein geradezu überwältigender Erfolg für alle Beteiligten: 3.000 Besucher meldete der gastgebende Hausherr Tierparkchef Dr. Hermann Will und damit einen Besucherrekord in diesem Jahr! 400 Euro konnten von Jugendamtsleiter Holger Pethke dem Deutschen Kinderschutzbund e.V. in Form eines Spendenschecks übergeben werden - Erlös aus dem Kuchenbasar! Wichtiger thematischer Schwerpunkt des 2. Kinderfestes des Amtes für Jugend und Familie und mit erfreulicher Resonanz öffentlich gemacht waren das Thema Pflegefamilien und die Würdigung von engagierten Chemnitzer Pflegeeltern. Wir wollen dieses Kinderfest des Amtes für Jugend und Familie der Stadt Chemnitz zu einer schönen Tradition entwickeln und im nächsten Jahr die Chemnitzer Familien natürlich zum 3. Kinderfest wieder in den Chemnitzer Tierpark einladen! Tierpark Chemnitz, 01.10.2003 Große Tierpark-Aktion von PLAYMOBIL PLAYMOBIL mit tierisch gutem Spielvergnügen am 3. Oktober 2003 im Tierpark Chemnitz. Rund zwei Monate lang tourt PLAYMOBIL mit einer spielstarken Tierpark-Aktion durch 23 Tierparks und Zoos in Deutschland und Österreich. Das bunt gemixte Aktions- und Spieleprogramm, bei dem alle zoobegeisterten Kids hautnah die exotische und heimische Welt der Tiere kennenlernen können, macht am Freitag, den 03. Oktober 2003 im Tierpark Chemnitz Station. Neben jeder Menge tierischem Spielvergnügen erwartet die kleinen Besucher auch ein spannendes Gewinnspiel, bei dem es tolle Preise zu gewinnen gibt. Was hat einen langen Hals? Wer kann gut klettern? Wer frisst was? Spiel und Spaß sind bei dem präsentstarken Tierpark-Quiz angesagt, bei der kleine Tierfreunde ihr Wissen rund um die Zoo-Bewohner unter Beweis stellen können. Jeder richtig ausgefüllte Quizbogen nimmt im November an der großen Endverlosung der Tierpark-Tour teil. Als Hauptpreis lockt u.a. ein aufregender Tag im Tiergarten Nürnberg mit Blick hinter die Kulissen und ein Besuch im Zirndorfer PLAYMOBIL-FunPark. Zum spielerischen Kennenlernen und Ausprobieren der quicklebendigen PLAYMOBIL-Neuheiten steht auch ein großer Spieltisch in dem Tierpark-Aktionszelt bereit. Neben dem neuen Miniatur-Tierpark mit großzügig angelegten Freigehegen und vielen tierischen Bewohnern bietet auch der liebevoll gestaltete Streichelzoo jungen Zoo-Fans eine faszinierende Spieleinheit. Stukenbrock, 30.9. Safaripark Newsletter Der Kalender zeigt Herbst, die ersten Blätter färben sich rot, braun und gelb - und noch immer lockt die Sonne. Ein Naturerlebnis der etwas andere Art hat der Hollywood- und Safaripark zu bieten: Löwen und Tiger im Herbstwald. Und mit den fallenden Temperaturen werden die Raubkatzen richtig aktiv, in die Elefantenherde kommt Bewegung und die jungen Lamas sind in Spiellaune. 1. Mit dem Herbst purzeln die Preise Nachsaison im Hollywood- und Safaripark. Und das heißt: bis zum 18. Oktober zahlen unsere Besucher von montags bis freitags nur 12 Euro Eintritt für einen Herbsttag (9 bis 18 Uhr) voller Abenteuer. 2. Kids-Aktion rund um den Hund zum Nulltarif Hundetag im Hollywood- und Safaripark: am Kids-Club-Tag (12. Oktober) stehen die Partner mit der kalten Schnauze im Mittelpunkt des Tier- und Freizeitparks. Spaß und Aktionen rund um den Hund, Vierbbeiner zum Anfassen und Shows. Und das Beste: nicht nur die Mitglieder des Kids-Safari-Clubs haben gegen Vorlage ihres Ausweises freien Eintritt, auch alle anderen Kids und Teens bis 14 Jahre, die an der Kasse einen Plüsch-Hund vorzeigen, zahlen nichts. Willkommen sind natürlich auch alle kleinen und großen Vierbeiner der Besucher, wenn sie an der Leine geführt werden. (Ruhr Zoo) Gelsenkirchen, 29. September 2003. Auf Nachtschicht im Ruhr Zoo Biber, Uhus & Co. sind anders als andere Tiere: Sie machen Nachtschicht im Ruhr Zoo. Erst wenn die Dunkelheit einbricht und alle Tore verschlossen sind, werden sie aktiv. Zu spät für Besucher. Normalerweise. Würden am 23. und 28. Oktober nicht wieder die beliebten Dämmerführungen stattfinden. Am Donnerstag, 23. Oktober, und Dienstag, 28. Oktober, können auch die Besucher auf Nachtschicht gehen. Ab jeweils 18:30 Uhr starten vom Haupteingang aus Dämmerführungen durch den nächtlichen Ruhr Zoo. Kleine, von Zoolotsen begleitete Gruppen machen dann eine Tour zu den Tieren, die dem Besucher tagsüber verborgen bleiben. Der Ruhr Zoo rät Interessenten, sich anzumelden. Für Kurzentschlossene wird der Ruhr Zoo zwar noch wenige Restkarten an der ab 17:30 Uhr geöffneten Abendkasse, verkaufen. Die Teilnahme ist jedoch nur mit der Anmeldung über das Call-Center unter der Rufnummer 0209 954 50 garantiert. Tierpark Hagenbeck, 29.09.2003 Richtfest Orang-Utan-Urwaldhaus Anfang April haben die umfangreichen Bauarbeiten für das neue Affenhaus begonnen. Heute, etwa ein halbes Jahr später, steht der Dachstuhl! Zukünftig sollen hier die Orang-Utans unter einer riesigen und lichtdurchlässigen Glaskuppel leben. Da die Bewohner der schattigen Tropenwälder keine direkte Sonne mögen, und auch das norddeutsche Klima ihnen zu kalt ist, wurde das neue Orang-Utan-Urwaldhaus als überdachtes Außengehege konzipiert. Die halbkugelförmige Kuppel lässt sich zur Hälfte öffnen. Bei warmem Wetter wird das Innengehege dann ganz einfach zum Außengehege. Neunkircher Zoo Newsletter Fri, 26 Sep 2003 Orang-Utan Baby ist tot Der vor elf Tagen geborene Orang-Utan Junge ist tot. Die Tierpflegerinnen entdeckten heute Mittag das leblose Tier in den Armen der Mutter. Für gewöhnlich tragen Affen ihre toten Jungen noch einige Zeit mit sich herum und legen sie dann ab. Erst dann kann das Tier auf die Todesursache untersucht werden. Dr. Norbert Fritsch, der Direktor des Neunkircher Zoos ist wie jeder im Zoo sehr traurig über den Tod des Menschenaffen. Auf einem Hinweisschild im Zoo informiert er die Zoo-Besucher/innen: Es tut uns allen unendlich leid. Der Kleine schien sich so gut zu entwickeln. Sitti, seine Mutter, hat sich so fürsorglich um ihn gekümmert. Bis heute Morgen gabes keinen Grund anzunehmen, dass er es nicht schaffen würde. Warum er gestorben ist, lässt sich noch nicht sagen. Leider ist die Kindersterblichkeit bei Menschenaffen trotz allem hoch, insbesondere beim ersten Kind. Wir werden das Baby bei der Mutter lassen, damit sie ihre Trauer durchleben kann - wir wollen ihr das Kind nicht wegreißen. Unser einziger Trost ist, dass sie ja noch einmal ein Baby kriegen kann und es beim zweiten Mal dann wirklich klappt. Das Interesse der Medien und der Bevölkerung am Orang-Utan-Baby war immens und hat den Neunkircher Zoo sehr gefreut. Knapp 500 Namensvorschläge gingen für den jungen Orang-Utan ein. Leider wurde er nicht mehr getauft. Ruhr Zoo Gelsenkirchen, 16.09.2003 Tierische Wies´n im Ruhr Zoo Oktoberfest im Ruhrgebiet: Am 4. und 5. Oktober gibt es im Ruhr Zoo Gelsenkirchen tierische Wies´n. Doch auf Bierstände beschränken sich die tierischen Wies´n im Ruhr Zoo lange nicht: Aktionsstände wie unter anderem Baumstamm sägen oder Wettnageln laden zum Kräftemessen ein. Für die kleinen Oktoberfestbesucher steht unter anderem ein Nostalgie-Karrussel bereit. Das Oktoberfest findet Samstag ab 14 Uhr und Sonntag von 10 bis 17 Uhr statt und ist im Eintrittspreis enthalten. The Borneo Orangutan Survival Foundation UK, 27 September 2003 BORNEO ORANGUTAN SURVIVAL CHARITY NOW OFFICIAL IN UK The U.K. branch of the Balikpapan Orangutan Survival Foundation, which has sister organisations around the world, has been recognised by the Charity Commision for England and Wales. In line with the other BOS organisations, its name will soon change to the Borneo Orangutan Survival Foundation. BOS UK's objectives, as worded in the Charity Report, are "to promote the preservation of the wild orangutan in its natural habitat, to promote its long term welfare in Indonesia and to protect it from extinction for the public benefit; and to advance the education of the public benefit in the study, preservation and protection of the wild orangutan." BOS UK specifically supports the work of the Nyaru Menteng Orangutan Reintroduction Project and the Wanariset Orangutan Reintroduction Project, both in Kalimantan (Indonesian Borneo), as well as the Mawas Reserve, an area of rainforest over half a million hectares in size and home to an estimated 2500-3000 wild orangutans. The BOS Foundation has over the last two years initiated and prepared the concept and draft for a unique combination of a Debt for Nature Swap and Carbon Offset Agreement. The Foundation also manages forest reserves in Sungai Wain and Meratus in Kalimantan. BOS UK is voluntarily directed by Miss Michelle Desilets, who has been an advocate for the survival of the orangutan for many years. She is supported by fellow trustees Dr. David Chivers and Ms. Raffaella Commitante of Cambridge University. The organisation to date has raised over £25,000. www.savetheorangutan.com. WWF, 29 Sep 2003 WWF WOOD GROUP wächst: Auch Obi, Hornbach und Bahr Baumarkt setzen auf FSC Endlich können sich Verbraucher in Deutschland beim Holzkauf bewusst gegen Produkte aus illegalem Einschlag und Raubbau an Urwäldern entscheiden. Obi, Hornbach und Bahr Baumarkt sind neue Mitglieder der WWF WOOD GROUP, die sich aktiv für den Handel mit Holz aus verantwortungsvoller Waldwirtschaft einsetzt. Flächendeckend werden Obi (345 Märkte in Deutschland), Hornbach (80 Märkte) und Bahr Baumarkt (77 Märkte) vermehrt Produkte in ihr Sortiment aufnehmen, die nach den Kriterien des FSC (Forest Stewardship Council) zertifiziert sind. Dazu WWF-Forstreferent Johannes Zahnen: Wenn die Wälder der Erde könnten, würden sie heute ein Fest feiern. Diese Entscheidung führender Baumärkte ist ein Meilenstein auf dem Weg zu einer verantwortungsvollen Wald- und Holzwirtschaft. Die WWF WOOD GROUP war im Februar mit sieben mittelständischen Unternehmen und dem Bundesverband Deutscher Heimwerker-, Bau- und Gartenfachmärkte (BHB) gegründet worden. Größere Möbelmärkte, Einrichtungshäuser und Baumärkte konnten sich damals noch nicht für den Kampf gegen den Raubbau an den Wäldern entscheiden. Vor diesem Hintergrund stellt die Entscheidung der drei Neumitglieder einen echten Durchbruch dar. Wie revolutionär diese Entwicklung ist, zeigt eine aktuelle Umfrage des WWF in Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen: Hundert deutsche Firmen waren gefragt worden, ob sie FSC-zertifizierte Produkte anbieten. 70 antworteten nicht oder lehnten eine Antwort sogar ausdrücklich ab. Die übrigen 30 führen in der Mehrzahl bereits eine Auswahl an FSC-Produkten. Aber nur fünf dieser Firmen konnten ausschließen, dass der restliche Teil ihres Sortiments frei von illegalem Holz oder von Holz aus Urwäldern ist. Da der Raubbau an den Wäldern unvermindert weitergeht, fordert der WWF alle deutschen Unternehmen der Holz-, Papier-, und Möbelbranche auf, sich an den Mitgliedern der WWF WOOD GROUP ein Beispiel zu nehmen. Die Umweltorganisation unterstützt FSC als derzeit einziges internationales Zertifizierungssystem, dessen Vorgaben eine ökologisch ausgewogene, sozial verträgliche und ökonomisch sinnvolle Waldwirtschaft garantieren. ZGF, 30 Sep 2003 Die ZGF hat ihren Geschäftsbericht für das vergangene Geschäftsjahr 2002 vorgestellt. Dieser kann gegen einen mit 1,44 Euro frankierten und adressierten DIN A 4 Rückumschlag bei der ZGF Geschäftsstelle (z.Hd. Frau Lennig)angefordert werden. Er steht aber auch zum Download auf der Website bereit: www.zgf.de Wildfowl & Wetlands Trust, 25 Sep 2003 Bad news for Brazilian Mergansers The world's most important site for Brazilian Mergansers, Serra da Canastra National Park, and the Jalapão area (where the mergansers were discovered last year) are currently on fire. As much as 70% of the Jalapão State Park had already been burnt. Chapada dos Veadeiros National Park is also on fire - the boundary of this national park is currently being extended to include additional areas for the merganser. Most of the fires are thought to have been started deliberately by local farmers. We can only hope that the mergansers are able to survive these terrible events. www.wwt.org.uk |