Zoopresseschau

Zoo-AGBielefeld
http://www.zoo-ag.de

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Ausgabe 180 vom 25. September 2003
Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse zusammengestellt von DirkPetzold
und Dr. Martina Raffel
zusätzliche Recherchen: Reinhard Hellwig
Pressemitteilungen: Kirstin Adrian
ISSN1619-6643

Liebe Leser,

da sind wir wieder, zurück von einer langen Reise und der EAZA-Tagung.

Davon, daß auch in der Zwischenzeit viel passiert ist in den Zoos und im Naturschutz, und daß die Zoopresseschau auch in den letzten Wochen ausführlich darüber berichtet hat, konnten wir uns bei der Lektüre der letzten vier Ausgaben in den letzten Tagen ausgiebig überzeugen (erstaunlich, wie lange allein das Lesen dauert!...).

Unser herzlicher Dank im Namen aller Leser gebührt Kirsten Adrian für die Zusammenstellung der Pressemitteilungen und insbesondere Herrn Reinhard Hellwig, der einen unglaublichen Ehrgeiz entwickelt hat, auch noch die letzte Meldung bis hin zum Fernseh-Tipp notfalls manuell zu finden! (und auch heute eine Unmenge zugearbeitet hat - sonst wäre diese Ausgabe sicher erst morgen erschienen).

Die Zoopresseschau war jedenfalls in den besten Händen. Beschwerden gab es keine - im Gegenteil, wir wurden unterwegs immer wieder auf die gute Arbeit unserer "Vertretung" angesprochen. Und wenn die eine Zeitung vom "Welttierparktreffen" in Durban und die andere vom "Przewalski-Urwaldpferd" fabuliert, geht das natürlich auf das Konto der dortigen Redakteure!


(Sollten Sie die Pressemitteilungen Ihres Zoos vermißt haben: Wir haben einige Meldungen an andere - unsere privaten - E-Mail-Adressen erhalten, die unsere Vertretung natürlich nicht abrufen konnte. In Ihrem eigenen Interesse: Meldungen für die Zoopresseschau bitte nur an die Redaktionsadresse!)

Viel Spaß beim Deutschen Zootag am Sonntag - wir haben zwar nur eine Meldung dazu, aber normalerweise machen die meisten großen deutschen Zoos hier mit und informieren über ihre Arbeit.

Dirk Petzold


Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps

Zoos und Tierparks

Sächsische Zeitung - 19. Sept. 2003
Bewegend
Es geht also. Auch in einer Region, in der die allermeisten Menschen sehr auf ihre Euros achten müssen, ist Platz für bürgerschaftliches Engagement mit Rat, Tat und Geld. Die Entwicklung des Görlitzer Tierparks zeigt das immer wieder in eindrucksvoller Weise. 40 000 Euros an Spenden für neue Tiergehege, das ist beachtlich und macht Mut.
Und man kann daraus lernen. Der Tierpark wird von engagierten Leuten gemacht, die nie die Bodenhaftung verloren haben. Mit Klugheit, Witz und Herz hat es die Mannschaft um Direktor Axel Gebauer geschafft, den Tierpark über viele Jahre hinweg tief in den Herzen der Görlitzer zu verankern.

Hamburger Abendblatt - 23. Sept. 2003
Warder wird Greenpeace-Zoo
Auf die vier Posavina-Pferde ist Heinz Laing (51) ziemlich stolz, auch mit Glöckchen-Schweinen und Telemark-Rindern hat der neue Direktor des Tierparks Warder schon Bekanntschaft gemacht. "Von allen drei Haustierrassen gibt es nur noch wenige Tiere", sagt er. "Wir wollen dafür sorgen, dass dieses Erbmaterial erhalten wird."
Wir, das ist Greenpeace. Die Umweltschutzorganisation übernimmt den insolventen Tierpark im Kreis Rendsburg-Eckernförde. Die Verträge sollen noch in diesem Monat unter Dach und Fach sein. Warder ist dann der einzige Greenpeace-Tierpark der Republik.
Der ungewöhnliche Transfer ist eine Rettung in letzter Minute. Bereits im vergangenen Jahr war der Tierpark zahlungsunfähig. Ein Trägerverein übernahm die Leitung, viele Menschen spendeten, um die 1100 Tiere von 150 Rassen über den Winter zu bringen. Im Februar machten die Umweltschützer ein Kooperationsangebot: Die Greenpeace-Umweltstiftung erwirbt das 40 Hektar große Gelände, ein neuer Trägerverein "Arche Warder - Zentrum für alte Haus- und Nutztierrassen" übernimmt den Tierbestand. "Wir wollen keinen Zoo, in dem Exoten ausgestellt werden", sagt Laing. "Das Konzept bleibt." Das stammt von Jürgen Güntherschulze, der den Tierpark vor 14 Jahren als Ersten seiner Art gründet. Nach dem finanziellen Desaster wird der Zoologe als Berater auf "Anforderung und Honorarbasis" für die neuen Hausherren tätig sein. Ziel ist, ein Zentrum für den Erhalt der biologischen Vielfalt zu schaffen. Laing: "Wir wollen die Bestände bestimmter Rassen so vergrößern, dass sie nicht mehr auf der roten Liste stehen."
Viele Anlagen in Warder müssen repariert, teils erneuert werden. Investitionsvolumen: 750 000 Euro. Das und die halbe Million Euro pro Jahr für den laufenden Betrieb müssen sich über Besucher, Spenden, Förderer finanzieren. "Das wird ein dorniger Weg", weiß Laing, der zuvor die politische Vertretung von Greenpeace Deutschland in Berlin leitete.
Schon im nächsten Jahr rechnet er mit 60 000 Besuchern. Neue Angebote sollen vor allem Kinder und Jugendliche in den Tierpark locken. Daneben will Laing auch Tiere seltener Rassen an Züchter verkaufen. "Wir brauchen Geld." Im Augenblick sei die Situation sehr angespannt, die zwölf Beschäftigten arbeiteten unter schwierigsten Bedingungen. Im November wird der Park vorübergehend schließen. Dann soll mit den dringendsten Arbeiten angefangen werden.

Dresdner Neueste Nachrichten - 22. Sept. 2003
Zwischen Affenfreud' und Elefantenleid
Am 1. April übernahm Karl-Heinz Ukena die Geschäfte des Dresdner Zoos. DNN-Redakteurin Katrin Richter unterhielt sich mit dem 32-jährigen gebürtigen Ostfriesen über Elefantenmädchen Drumbos Kinderwunsch, Schöpfis Altersgebrechen, Orang-Baby Djasingas Kletterversuche, aber auch über angefangene und zu Ende gebrachte Baustellen, das künftige Giraffenhaus und das neue Konzept für den Zoo.

STERN - 24. Sept. 2003
Albino-Gorilla "Schneeflöckchen". Der weiße Koloss leidet an Hautkrebs
Vor dem Affengehege hat sich eine Warteschlange von über 500 Meter gebildet. Mehr als zwei Stunden harren die Zoobesucher in Barcelona aus, bis sie einen Blick auf den weißen Gorilla "Copito de Nieve" (Schneeflöckchen) werfen können. Sie sind gekommen, um sich vom einzigen bekannten Albino-Gorilla der Welt für immer zu verabschieden. Der Star des Zoos ist unheilbar krank und hat nur noch wenige Wochen zu leben.
"Wir werden sein Leben nicht künstlich verlängern", sagt Zoodirektor Jordi Portabella. "Eine Operation würde ihm unnötige Qualen zufügen." Der weiße Koloss leidet an Hautkrebs. Bisher war diese Krankheit noch nie bei einem Gorilla festgestellt worden.
Der spanische Zoologe Jordi Sabater Pi hatte ihn 1966 im Alter von etwa zwei Jahren aus Zentralafrika nach Barcelona gebracht.
1973 wurde Copito erstmals Vater. Er zeugte insgesamt 22 Nachkommen und hat 7 Enkel. Die Rekord-Nachkommenschaft dürfte nicht so sehr mit dem sexuellen Verlangen des Albinos zu tun haben. Sie erklärt sich wohl daher, dass der Zoo darauf aus war, weitere weiße Gorillas zu bekommen. Aber die Rechnung ging nicht auf. Alle Jungen haben ein pechschwarzes Fell.
Nach seinem Tod soll der Gorilla, so hat es die Zooverwaltung entschieden, weder geklont noch ausgestopft werden.

Zürcher Oberländer - 23. Sept. 2003
Leiser Tod im geschützten Lebensraum
Neugeborene Tiere sind nebst der Masoala-Halle die Hauptattraktion im Zoo Zürich. Im Schutz des Geheges vermehren sich allerdings viele Tiere stärker als in der Natur. Deshalb ist Verhütung nötig. Manche Jungtiere müssen aus Platzgründen getötet werden.
Besonders bei Großkatzen, Bären und Menschenaffen müssen wir die Zuchtplanung ständig überprüfen», bestätigt der Direktor des Zoos Zürich, Alex Rübel. Zuchtplanung heißt hormonelle Verhütung, Sterilisation oder Kastration, geschlechtergetrennte Gehege und Töten überzähliger Jungtiere. Für die meisten Zoos in Europa ist die Tötung von Jungtieren kein Tabu mehr.
Als nicht unproblematisch erachten Zoologen und Tierärzte die Verhinderung des Sexualtriebes, um überzählige Jungtiere zu vermeiden. Fortpflanzung sei für Tiere ein ebenso wichtiges Sozialverhalten wie Nahrungserwerb oder Feindvermeidung, meint der Zürcher Zootierarzt Ewald Isenbügel. Eine unterdrückte Fortpflanzung habe Auswirkungen auf das Gesamtverhalten der Tiere, die Sozialstruktur und die Stoffwechselvorgänge.
Für den Zürcher Zoochef ist klar, dass nicht die Erhaltung einzelner Individuen im Vordergrund stehen darf. «Nur der Mensch stuft Wirbeltiere höher ein als wirbellose Tiere. Und nur der Mensch schützt und personalisiert einzelne Tiere. In der Natur jedoch steht die Artenerhaltung im Vordergrund», sagt Rübel. Damit meint er: Dem Wohl der ganzen Tiergattung fallen einzelne Tiere zum Opfer.
Je nach Tierart werden in Zürich die überzähligen Jungen kurz nach der Geburt, oder sobald sie selbstständig sind, ihren Eltern weggenommen. Mit einer überdosierten Narkose gleiten sie hinüber in den Tod. «Die Tiere wissen nicht um ihren Tod und werden bei dessen fachgerechter Verursachung nicht belastet. Belastungen treten aber während des Lebens unter unzureichenden Bedingungen auf», so Markus Stauffer vom Institut für Nutztierwissenschaften der ETH Zürich.
Andere Möglichkeiten als die Tötung gibt es nicht. Oft haben auch andere Zoos keinen Platz. Und auswildern lassen sich nur die wenigsten der überzähligen Tiere. Beim Goldkopf-Löwenäffchen oder beim Waldrapp gelang es. Bei anderen Tieren scheitern Auswilderungsversuche, weil der Lebensraum fehlt, weil die internationalen Vorschriften eine Aussetzung nur in den Ursprungsgebieten der Tiere zulassen und weil das Risiko, Krankheiten zu exportieren, meist größer ist als der Gewinn, den eine Auswilderung der betreffenden Tierart bringt.
Arterhaltung allein ist denn für Rübel auch nicht die Hauptaufgabe eines Zoos. «Zoos können rund 1000 Tierarten erhalten. Aber in der Natur existieren viel mehr», sagt er. Zoos könnten deshalb nur eine PR-Funktion einnehmen. «Das Zootier ist ein Botschafter seiner Artgenossen in der Wildnis. Es kann die Menschen dafür sensibilisieren, etwas für dessen natürlichen Lebensraum zu tun», erklärt er.
Solange irgendwo auf der Welt potenzielle Lebensräume existieren, ist Rübel bereit, die Züchtung von seltenen Tieren zu fördern, die sich kaum vermehren. «Die Möglichkeit zur Zucht ist Voraussetzung für die Arterhaltung. Erst dann kann über Zuchtplanung und Aussetzung diskutiert werden», sagt der Zoodirektor. Fraglich wird Züchtung für Rübel erst dann, wenn ein Tier nur noch im Zoo vorkommt und in der Natur nicht mehr existiert.

Tiroler Tageszeitung Online - 24. Sept. 2003
Seltene Leopardin starb bei Rettungsversuch in britischem Zoo
Die Wildkatze "Jade", Angehörige einer der seltensten Leopardenrassen der Welt, ist bei einem fehl geschlagenen Rettungsversuch in einem englischen Zoo ums Leben gekommen. Das zwei Jahre alte Tier war nach einem Bericht der "Times" (Mittwoch-Ausgabe) durch ein winziges Loch in ihrem Drahtgehege entkommen und auf einen darüber hängenden Baum geklettert.
"Wir haben das Gehege sofort umstellt. Nach einer Stunde dachten wir, sie kommt nicht mehr von selbst herunter", sagte Mark Edgerley, Direktor des Marwell-Zoos bei Winchester. Deshalb wurde "Jade" ein Beruhigungsmittel verabreicht. "Wir wussten, dass sie vom Baum fallen würde. Sie stürzte vier Meter tief, verhakte sich aber unglücklich in einer Astgabel." Wiederbelebungsversuche blieben ohne Erfolg.
Eine Obduktion soll nun die genaue Todesursache klären. "Jade" gehörte laut "Times" zu der Rasse der aus China und Süd-Sibirien stammenden Amur-Leoparden, von denen nur noch 33 in der Wildnis leben. In Zoos weltweit soll es noch mehr als 100 ihrer Artgenossen geben. Jade und ihr Partner Akin (3) waren gerade erst in das neue Gehege eingezogen.

Berliner Zeitung - 25. Sept. 2003
Stiller Abschied vom früheren Zoodirektor
Mehr als 400 Menschen - darunter Verwandte, Freunde, Zoo-Direktoren aus ganz Deutschland und frühere Mitarbeiter - nahmen in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche Abschied von dem Zoologen. Frädrich war am 13. September nach schwerer Krankheit gestorben.
Der Zoologe äußerte sich selten als Privatmann, von seiner Krankheit erfuhren seine früheren Mitarbeiter erst kurz vor seinem Tod. "Für ihn gab es eine strikte Trennung. War er im Zoo, gab es für ihn nur den Zoo", sagte sein Nachfolger Jürgen Lange. Er sei ein Mann der leisen Töne gewesen, sagte Wilm Tegethoff, Aufsichtsratsvorsitzende des Zoos. "Seine Welt war die wissenschaftliche Arbeit in der Stille seines Arbeitszimmers." Spuren hinterließ Frädrich mit dem Bau eines Flusspferdhauses und einer Unterkunft für asiatische Rinder. Im vergangenen Jahr, kurz vor seiner Pensionierung, wurde die Pinguin- und Robbenanlage eröffnet. Auch der Tierpark in Friedrichsfelde lag Frädrich, der 1991 Zoo-Direktor wurde, am Herzen. "Er hat dazu beigetragen, dass Zoo und Tierpark ein Gewicht in der Stadt haben", sagte Tierpark-Chef Bernhard Blaszkiewitz

Die Welt - 25. Sept. 2003
Weggefährten und Freunde nehmen Abschied von Hans Frädrich
Hunderte Menschen kamen gestern Vormittag in die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, um Abschied von Dr. Hans Frädrich zu nehmen. Der Zoodirektor (1991-2002) im Ruhestand war vor zwölf Tagen im Alter von 66 Jahren in Berlin gestorben.
Zahlreiche Weggefährten würdigten bei der Trauerfeier den Menschen Hans Frädrich und seine Arbeit. "Er war ein Mann der leisen Töne, als Fachmann weltweit geachtet", sagte Wilm Tegethoff, Vorsitzender des Zoo-Aufsichtsrates. Zoodirektor Jürgen Lange sprach von seinem Vorgänger als einem Mann, "der sich einer langen Tradition verpflichtet fühlte und die Tierhaltung zukunftsträchtig weiterentwickeln konnte". Tierpark-Direktor Bernhard Blaszkiewitz erinnerte an die "große Toleranz", mit der der Verstorbene seinen Kollegen und Mitarbeitern immer begegnet war.
Sehr persönlich geriet die Verabschiedung des Verstorbenen durch den Alternativen Friedensnobelpreisträger Sulak Sivaraks: "Er hat mit Herz und Seele geschaffen. Er war ein guter Freund." Hans Frädrichs Karriere begann mit einer Ausbildung bei Bernhard Grzimek. Als 29-Jähriger wechselte er 1966 zum Zoo Berlin, wo er viele Jahre eng mit Direktor Heinz-Georg Klös zusammenarbeitete, dessen Amt er 1991 übernahm.

Saarbrücker Zeitung - 25. Sept. 2003
Das halbe Tausend wurde voll
Zoodirektor Norbert Fritsch ist richtig froh. Noch immer trudeln täglich Glückwünsche zur Geburt des kleinen Orang-Utans im Neunkircher Zoo ein. Die Meldung, dass nach Abschluss der "SZ"-Namenssuch-Aktion für den kleinen Menschenaffen, rund 500 Namensvorschläge (exakt 495) vorliegen, hebt die Stimmung noch ein bisschen mehr.
Wer den kleinen Affenjungen in natura sehen will, darf seinen Besuch im Zoo nicht zu spät beginnen. Um 17 Uhr nämlich beginnt die Nachtruhe für das Affenbaby. Dann zieht sich Mutter Sitti zurück und bereitet das Nachtlager für sie beide vor. Den übrigen Tag über jedoch, so erzählt Fritsch, präsentiert sie sich schön, liegt an der Scheibe und lässt ihren Nachwuchs bewundern. Oft kommt sie auch ins Freigehege, das Baby eng an sich gepresst. Und bewundern will das Baby zurzeit offensichtlich das ganze Land. "Die Besucherzahlen sind super. Die Leute kommen in Massen." Am vergangenen Samstag waren es 1500, sonntags sogar 4000 - bedeutend mehr als zum Zoofest eine Woche zuvor. "Wir sind unheimlich froh über die zusätzlichen Besucher. Da kommen auch Leute, die sonst nie gekommen wären oder lange nicht mehr da waren. Die sehen dann mal, was im Zoo so alles passiert ist und kommen dann sicher auch noch öfter", freute sich Fritsch.
Damit es den Besuchern auch wirklich nie langweilig wird, wird weiter kräftig im Zoo gearbeitet. Die Arbeiten am neuen Elefantenhaus laufen termingerecht. Ende des Jahres wird der Rohbau fertig, das Dach eingedeckt sein. Im Juni, so rechnet man, können die Elefanten bereits in ihr neues Zuhause einziehen. Die endgültige Fertigstellung ist für den August ins Auge gefasst. Und irgendwann wird es dann vermutlich auch noch den männlichen Zuwachs für die beiden Damen in den besten Elefantenjahren geben. Zuwachs bekommen auch die Seehunde. Noch vor den Herbstferien reisen zwei junge Tiere aus dem Saarbrücker Zoo an. Damit ihnen ihr neues Zuhause auch richtig gut gefällt, wird es noch kleinere Bauarbeiten und Verbesserungen am Seehund-Becken geben.


Planung und Bau

Zürcher Oberländer - 18. Sept. 2003
Spaziergang durchs Wildschweingehege
Die neue Wildschweinanlage im Zürcher Tierpark Langenberg ist auch für das Publikum offen. Die direkte Begegnung soll zum besseren Verständnis der besonders sozialen und lernfähigen Tiere beitragen.
Durch die 1,6 Hektaren große Anlage ziehe zurzeit nur die Bache «Punky» - ein sehr umgängliches Tier - mit ihren vier Frischlingen, erklärte Christian Stauffer, wissenschaftlicher Leiter des Wildparks, am Donnerstag vor den Medien. Es sei selbstverständlich, dass aggressive und potenziell gefährliche Tiere nicht im offenen Teil der Anlage gehalten würden.
Damit die Begegnung gelingen kann, müssen die Besucherinnen und Besucher einige Spielregeln einhalten: Die Wege dürfen nicht verlassen werden, Füttern ist streng verboten und Hunde müssen draußen bleiben. Zudem sei Geduld nötig, wolle man die Tiere sehen. Für diese ist die Neuerung laut Stauffer eine willkommene Herausforderung, seien sie doch sonst in einem Gehege häufig unterfordert.

Die Welt - 20. Sept. 2003
Ostern öffnet auf Sylt das neue Groß-Aquarium
Auf der Insel Sylt wurde am Freitag Richtfest für ein zukunftsweisendes Projekt gefeiert: Ostern 2004 öffnet das zehn Millionen Euro teure Groß-Aquarium an den Westerländer Dünen seine Pforten. Bundesweit einzigartig werden dann sowohl die Unterwasserwelt der Tropen als auch die des Nordatlantiks zu sehen sein. Clou: Simulationen von Regen, Sturm und Nebel sollen für eine naturnahe Atmosphäre sorgen. Matthias Neumann von der Investitionsgesellschaft: "Von exotischen Fischen bis zum drei Meter langen Hai präsentieren wir den Besuchern 150 Fischarten." Das größte der 30 Becken fasst mehr als 400 000 Liter Wasser.

Süddeutsche Zeitung - 23. Sept. 2003
Tierpark soll 100 000 Besucher im Jahr anziehen
Lenggries - Was bislang nur im Probebetrieb am Jaudenhang stattfindet, soll nach dem Willen der Gemeinde in Zukunft im großen Stil aufgezogen werden. Geplant ist die Errichtung eines Falkenhofes, der mit Flugvorführungen, Streichelzoo und einheimischen Raubtieren mehr als 100 000 Besucher jährlich in den Monaten Mai bis Oktober in den Isarwinkel locken soll. Der Gemeinderat hat am Montag über das Vorhaben abgestimmt.
Herzstück des Falkenhofes sollen insgesamt 26 Volieren werden, in denen die Raubvögel in den Sommermonaten leben werden. Höhepunkt sollen Flugvorführungen werden. Geplant sind ferner Gehege mit heimischen Raubtieren wie Luchs, Iltis, Steinmarder, Fuchs und Dachs. Aber auch ein Streichelzoo und vielleicht ein Wolfsgehege stehen auf der Wunschliste des Lenggrieser Antragstellers Paul Klima. Der Falkner und Jäger sieht in seiner Standortanalyse günstige Faktoren für Lenggries, denn vergleichbare Einrichtungen gebe es erst wieder im Salzburger Land oder im Allgäu. Die Nähe zu München beschere zudem einen ausreichenden Besucherstrom.

Tölzer Kurier - 23. Sept. 2003
Greifvögel und Raubtiere aus nächster Nahe erleben und ...
Paul Klima war 1987 als 15-Jähriger der damals jüngste Falkner Deutschlands, 1994 machte er sein Hobby zum Beruf. Nach einigen Stationen in Bayern und Österreich will der frisch verheiratete Niederbayer jetzt am Jaudenhang in Wegscheid zusammen mit der Familie Adlwarth ein eigenes Projekt aufziehen. Den Isarwinkel sieht er als idealen Standort für einen Falkenhof.
Im Park sollen den Besuchern einheimische Wildtiere präsentiert werden: Luchs, Dachs, Fuchs, Wildkatze, Marder, Iltis, auch Fischotter und womöglich ein Wolfsrudel. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Haltung von Greifvögeln und Eulen, vor allem auf Flugvorführungen. Pädagogisch hat sich das Projekt zum Ziel gesetzt, Vorurteile gegenüber Raubtieren und Greifvögeln abzubauen. Das geschieht einmal durch das Erleben und die Erklärungen während der Vorführungen; zudem sollen die Gehege auch übersichtlich und verständlich beschildert sein; ein "Naturlehrpfad" ist angedacht. Klima richtet sich speziell auf den Besuch von Kindergärten und Schulen ein. "Wir haben jetzt schon etliche Anfragen

Berliner Zeitung - 25. Sept. 2003
Aquarien öffnen am 1. Dezember
Der Eröffnungstermin für zwei neue Attraktionen in Berlin steht fest: Am 1. Dezember werden das 25 Meter hohe Riesenaquarium "AquaDom" und das neue Sea Life Berlin im Dom Aquarée an der Karl-Liebknecht-Straße eingeweiht. Im Sea Life Center wird auf 1 800 Quadratmetern Fläche der Lauf der Spree dargestellt. Mehr als 3 000 Fische können dort betrachtet werden. Der Eintritt soll etwa 15 Euro kosten.


Aktionen

Thüringer Allgemeine - 19. Sept. 2003
Wochenende: Alles rund um den Zoo
An diesem Wochenende werden im Thüringer Zoopark bereits zum zehnten Mal die Deutschen Zootage durchgeführt. Diese Veranstaltung wurde vom Berufsverband der Zootierpfleger und dem Verband Deutscher Zoodirektoren ins Leben gerufen.
Erklärtes Ziel ist es, an den beiden Tagen die Zoobesucher ausführlich über die Aufgaben der Zoos, die Arbeit in einer solchen Einrichtung, über die Haltung einzelner Tiergruppen oder neue Bauvorhaben zu informieren. Gleichzeitig bietet sich auch die Gelegenheit, über den Zoo der Zukunft zu diskutieren.

Mitteldeutsche Zeitung - 19. Sept. 2003
Menschenmassen bei 1. Safari-Nacht
Die Safari-Nacht am Freitag im Tierpark Aschersleben war ein riesiger Erfolg. Bei der ersten Abendveranstaltung dieser Art, zu der Tierpark, Förderverein und MZ eingeladen hatten, wurden etwa 1 500 Besucher gezählt. Nicht nur Tierparkchef Dietmar Reisky war angesichts des Zuspruches baff - auch seine Mitarbeiter nahmen die Abendschicht wegen des unerwartet hohen Zuspruchs gern in Kauf. Unzählige erfreute Gesichter waren im Schein von Fackeln und Lampions der beste Lohn für die Mühen im Vorfeld.

Süddeutsche Zeitung - 19. Sept. 2003
Türkische Tauben beim Kunstflug
Was ein Tom Booker bei den Pferden war, ist Matthias Bartek bei den Tauben. Seit kurzem trainiert er im Tierpark Hellabrunn die hierzulande nahezu unbekannte türkische Kunstflugtaubenrasse Dunek. Das Ergebnis dieses Trainings zeigt er täglich um 11 Uhr im Südamerika-Gehege. „Der Taubenflüsterer“, wie der Zoo die neue Attraktion getauft hat, ist ein poetisch anmutendes Schauspiel, bei dem die dunkelgrauen Vögel mit den weißen Flügelspitzen in kürzester Zeit hoch in den Himmel steigen, um dann, angelockt von einer weißen arabischen Trommeltaube, in einen spiralförmigen Sturzflug überzugehen und sich dabei propellerartig um die eigene Achse zu drehen. Wegen ihrer Flugspiele wurden diese Tauben früher vor allem in Zentralasien bei Hofe gehalten.

Sächsische Zeitung - 23. Sept. 2003
Erntedank mit Gaben für die Tiere
Bereits im vergangenen Jahr erfreuten sich viele Besucher am Treckertreffen zum Tierparkfest in Weißwasser. In diesem Jahr wird dieses Treffen anlässlich des ersten Herbst- und Erntedankfestes an diesem Sonntag von 11 bis 17 Uhr stattfinden und den Auftakt zu einer Traditionsveranstaltung bilden.

Mitteldeutsche Zeitung - 23. Sept. 2003
Uhu mit Sammelbüchse begrüßt die Festbesucher
Der Förderverein Hermannseck (Ziegelroda) bemüht sich seit langer Zeit um die Wiedereinrichtung des Heimattierparks. Diesem Zweck diente auch eine Sammelaktion beim zweiten Herbstsingen, das der Verein am Wochenende veranstaltete.

Norddeutsche Neueste Nachrichten - 23. Sept. 2003
Artenschutz im Vogelpark Marlow
Wer den Vogelpark Marlow kennt wird bei seinem nächsten Besuch feststellen, dass dieser tierischen Zuwachs erhalten hat. Der Neuankömmling ist äußerst pflegeleicht, denn er benötigt kein Futter. Seit kurzem zieht ein hölzerner Seeadler direkt neben der Bühne für die neue Tiershow "Begegnung mit Tieren" seine Runde.
Sein Schöpfer, der Schüler Stefan Purr, hat beim Wettbewerb Bildende Kunst in Prora mit diesem Exponat einen ersten Preis gewonnen. Die Skulptur stellt im Vogelpark Marlow den Auftakt für die Vorbereitung auf den Artenschutztag am 28. September dar.

Ostsee Zeitung - 19. Sept. 2003
Hirschbrunft lockt Touristen in den Norden
Im Frühherbst zieht ein Naturschauspiel der besonderen Art Tierliebhaber in den Norden. Die Hirschbrunft. In den Nationalparks werden Führungen angeboten.



Nachwuchs

Hannoversche Allgemeine - 20. Sept. 2003
Erste Expedition ins Unterholz
Die kleinen Folgen einer kurzen Liaison sind jetzt im Zoo Hannover zu sehen. Die Geparden-Jungen Leila, Lela und Luca durften gestern zum ersten Mal ihr Außengehege erkunden.
Wobei sie von ihrer Mutter Tonja auf ihrem Weg ins Unterholz wachsam beäugt wurden. Der Vater der Kleinen war bei dem Ausflug nicht dabei. Er ist längst wieder in den Zoo Jaderberg zurückgekehrt. Nadscho war von dort nur ausgeliehen worden, weil man sich in Hannover Nachwuchs wünschte. Leila, Lela und Luca kamen nach einer Tragzeit von 75 Tagen am 5. August zur Welt. Bei ihrer Geburt wogen sie gerade einmal 200 bis 250 Gramm.

Berliner Morgenpost - 21. Sept. 2003
Flamingos brauchen den Gruppensex in der Öffentlichkeit
“Flamingos sind Koloniebrüter und balzen in der Gruppe", sagt Vogel-Kurator Martin Kaiser vom Tierpark. Mit Nachwuchs klappt es deshalb nur, wenn mindestens fünf oder sechs Paare zusammen leben.
Im Tierpark leben 155 Kuba-, Rosa- und Chileflamingos. Das reicht für ein paar Küken. In diesem Jahr schlüpften von Juni bis Anfang August acht Jungvögel. Hätten die Tierpfleger nicht so gut aufgepasst, wären es sogar neun geworden. An einem lauen Frühlingsabend hatten nämlich ein Kuba- und ein Rosaflamingo die Liebe zueinander entdeckt. Wenig später lag ein Ei in der Mulde ihres fürsorglich mit Schlamm aufgeschichteten Kegelnestes. Weil ein "Mischling" dieser beiden Unterarten aber die reine Zuchtlinie durchkreuzt, entfernten die Tierpfleger dieses "Ei der Liebe". Zum Glück fanden sie in einem anderen Nest zwei Eier. Eines davon wechselte das Nest, und das ungleiche Paar kann nun trotzdem ein Küken aufziehen.
Zwei Eier in einem Nest? Für Flamingos ist das ungewöhnlich. "Die stammen bestimmt nicht von einem einzigen Weibchen", sagt Martin Kaiser. Vermutlich hat ein anderes Tier sein Ei dort abgelegt.

Berliner Zeitung - 24. Sept. 2003
Ein Affe zu viel im Tierpark
Keiner weiß, wie es dorthin kam und niemand weiß, wem es gehört: Ein kleines, freilaufendes Äffchen ist gestern von Mitarbeitern des Tierparks Berlin entdeckt worden. Der Plumplori saß in der Tropenhalle und schaute die Pfleger verwundert mit seinen großen Knopfaugen an. Vermutlich, heißt es im Tierpark, sei das Tier von seinem Besitzer ausgesetzt worden. Heute soll es in den Zoologischen Garten nach Tiergarten gebracht werden. Nach einer mehrtägigen Quarantäne kommt das männliche Findeläffchen zu den Zoo-Plumploris.

Thüringische Landeszeitung - 23. Sept. 2003
Eine Duftprobe von Willi im Gepäck
Besuch aus ihrem künftigen Heimatzoo Schwerin erhielt gestern die Erfurter Breitmaulnashorndame Natala. In Mecklenburg soll die 33-jährige Kuh neue Gefährtin des Bullen Willi werden, der seit einem Jahr "verwitwet" und ganz allein ist. Die vier Experten des Schweriner Zoos hatten eine Kotprobe von Willi im Gepäck, damit Natala geruchsmäßig auf ihn eingestimmt ist, und nahmen ein Häufchen ihrer Ausscheidungen für den Bullen mit. Als sehr temperamentvoll gilt die Nashornkuh, die am 20. Mai 1998 vom Zoo in Münster in die Landeshauptstadt kam, weil sie dort den neuen Bullen nicht dulden wollte. Die Schweriner waren darum nicht nur neugierig auf das Temperamentbündel, sondern auch auf die Gestaltung der Außenanlage. Die Zooleitungen in Schwerin und auf dem Roten Berg sind sich einig: Natala soll noch vor Beginn der kalten Jahreszeit umziehen. Willi muss dringend aufgemuntert werden. Und die Erfurter benötigen den Platz im Stall. Zudem sieht es ganz so aus, als sei die künstliche Besamung der Nashorndame Tempa gelungen: Ein genauer Termin für den Transport von Natala steht noch nicht fest. Natala soll im Oktober umziehen. Klappt das nicht, muss das Frühjahr abgewartet werden. Dann wäre Willi noch einen weiteren Winter allein.

Express-Köln - 20. Sept. 2003
US-Soldat erschießt Tiger im Zoo von Bagdad
Ein US-Soldat hat nach Auskunft des Direktors des Bagdader Zoos einen seltenen bengalischen Tiger erschossen.
Demnach hatte ein Kamerad des Soldaten bei einer Party im Zoo versucht, das Tier zu füttern. Offensichtlich war der Mann durch einen Vorkäfig geschlichen, der nur den Wärtern zur Fütterung vorgesehen war.
Der Tiger schnappte nach dem Mann und biss ihm einen Finger ab. "Da hat der Kollege seine Waffe genommen und den Tiger erschossen", erzählt der Zoodirektor.
Die US-Armee wollte zu diesem Vorfall keine Stellung nehmen.

Sächsische Zeitung - 19. Sept. 2003
Ein Abendbrot für das Parmakänguruh
Bereits zum 13. Mal hat Pirnas Oberbürgermeister Markus Ulbig (CDU) zu einer gemeinsamen Aktion mit dem Deciner Zoo aufgerufen. Der Tierpark in der Partnerstadt sucht dringend menschliche „Adoptiveltern“ für seine Insassen. Zu den Pflichten der neuen, zweibeinigen Familienmitglieder gehört es, dass sie für ihre Pflegekinder ein Jahr lang die Futterkosten übernehmen. Der Zoo will mit dem Geld außerdem Gehege und Volieren sanieren.
Für geübte Adoptiveltern ist das alles nicht neu. Viele haben „ihre Tiere“ schon lange in ihrer Obhut und besuchen sie regelmäßig. Tierparkdirektor Lobumir Moudry und seine Mitarbeiter wollen alle tschechischen sowie deutschen Muttis und Vatis im nächsten Jahr ins Gehege einladen. Dort können sie in aller Ruhe schauen, ob ihr Geld auch gut angelegt ist.
Als Dank für die Adoption eines Tieres bekommen die Zweibeiner-Eltern eine Jahres-Freikarte für den Deciner Zoo, eine Adoptionsurkunde sowie eine Spendenbescheinigung der Stadt Pirna.

Wormser Zeitung - 20. Sept. 2003
Sechs Tiere gehen heute nach Holland
Worms. Für sechs Paviane, die seit fast einem Jahr vor dem Tierheim sitzen und zuvor über Monate in Zirkuswagen hausen mussten, hat das Leben in wenig artgerechter Umgebung ein Ende. Vier Weibchen und zwei Jungtiere werden abgeholt von Mitarbeitern der holländischen Tierauffangstation "Stichting aap". In dem Auffang- und Pflegezentrum für Primaten und andere exotische Tiere nahe Alemere werden die Affen zunächst in Quarantäne genommen, bevor sie dann in eine bestehende Affengruppe integriert und danach an von der Stiftung geprüfte Orte weitergegeben werden - an Zoos, Wildtierstationen oder Freizeitparks.
Die restlichen sieben Paviane der 13 Köpfe starken Affentruppe, allesamt männliche Tiere, bleiben in Worms - zunächst. Denn van Gennep sicherte der Stadt zu, auch sie übernehmen zu wollen, sollte der angedachte Umzug ins neue Affenhaus im Tiergarten nicht möglich sein oder sich keine anderen tiergerechten Perspektiven für die Affen eröffnen.
16 000 Euro Kosten entstehen den Holländern durch die Aktion in Worms, die Stiftung trägt den größeren, die Stadt schießt einen Teil zu. Das Tierheim hat bislang von der Stadt nur einen Teil der Aufwendungen für die beschlagnahmten Affen ersetzt bekommen.

Süddeutsche Zeitung - 19. Sept. 2003
Aus Liebe zum Tier – die Dauerzoobesucher sind die heimlichen Experten in Hellabrunn.
Doris Schwarzer, Pressesprecherin in Hellabrunn, kennt alle Dauerbesucher, die sich wiederum untereinander kennen. Typisch sei, dass diese Gäste „witterungsunabhängig“ ihre Touren gehen, die Leidenschaft für das Zoologische findet sie beispielsweise einer extremen Opern-Liebhaberei vergleichbar. „Wenn jemand von etwas sehr angetan ist, dann füllt das eben das Privatleben total aus“, sagt Schwarzer. Zoochef Henning Wiesner treffe bei seinen Radfahrten durch den Park manchmal auf die alten Bekannten, und eine kurze Fachsimpelei mit dem Direktor sei dann „das Tüpfelchen auf dem I“.

Sächsische Zeitung - 20. Sept. 2003
Pfauen haben immer Ausgang
Die Pfauen des Dresdner Zoos gehen bei Wind und Wetter spazieren. Bricht der Abend an, suchen sie ihren Schlafbaum auf. Sie kennen ihren Schlummerplatz genau – den darf ihnen keiner streitig machen. Graut der Morgen, begeben sie sich wieder in die Weiten der Anlage. Zurzeit trifft man im Garten auf fünf Männchen, drei Weibchen und auf drei Jungtiere, die am 7. Juli schlüpften und hinter den Kulissen von Mama aufgezogen wurden. Nun sind sie schon so groß wie ein Huhn und bummeln an Mutters Seite durch den Zoo.
Neu im Foyer des Aquariums sind fünf Schokoguramis, eine Wildfischart aus Sumatra und Malaysia – fünf Zentimeter groß, schokoladenfarbig und seitlich hell gestreift. Am kommenden Sonntag ist Dresden von 10 bis 17 Uhr zum nun schon elften Zootag eingeladen, wie immer mit einer interessanten Tagesordnung: Wie sieht der Geierfelsen von innen aus? Wie waschen Orang-Utans Wäsche? Wie schmeckt der Brei der Affen? Wie fasst sich eine Schlange an? Eine Begegnung mit Tieren, Mitarbeitern des Zoos und der Zooschule.

Sächsische Zeitung - 20. Sept. 2003
In Familie bummeln gehen
Am sachsenweiten Tag „Mobil ohne Auto“ an diesem Sonntag hofft die Leiterin des Tierparks Bischofswerda Silvia Berger auf viele Besucher von außerhalb, aber natürlich auch aus Bischofswerda selbst. Zusammen mit dem Naturschutzzentrum „Oberlausitzer Bergland“ Neukirch erwarten die kleinen und großen Besucher eine Tierpark-Rallye und ein Picknick. Bei der Rallye kann man sein Wissen unter Beweis stellen; wer sie ohne Fehler absolviert, bekommt ein kleines Souvenir.
Seit Jahresbeginn arbeitet das Team um Frau Berger daran, die neue Tierpark-Konzeption schrittweise umzusetzen. „Schwerpunkt ist, die Attraktivität des Tierparks zu erhöhen und dabei gleichzeitig eine artgemäße Haltung der Tiere zu gewährleisten“, sagt die Leiterin. Ermöglicht wurde der Beginn mehrerer Umbau- und Renovierungsarbeiten durch die Mitarbeiter des Trägervereines der Lebenshilfe sowie durch weitere Helfer wie in AB-Maßnahmen, durch die Aktion 55 und durch die Vermittlung des Sozialamtes. Eine große Hilfe sind auch immer wieder die Mitglieder des Fördervereines.

Stuttgarter Zeitung - 20. Sept. 2003
Die Tiere des Amazonienhauses
Inzwischen haben sich die Stuttgarter an das vielbeachtete Schmuckstück der Stuttgarter Wilhelma aus Glas und Stahl - das Amazonienhaus - an der Pragstraße gewöhnt. Nach dem anfänglichen Besucherandrang in den tropischen Gefilden ist es wieder ruhiger in dem 15,4 Millionen Mark teuren Gebäude geworden. Auch das 2002 zu Ostern eröffnete neue Insektarium hat den größten Ansturm hinter sich. Trotzdem sind beide Gebäude immer wieder eine Stippvisite wert.
Im Inneren des Amazonienhauses betritt man einen winzigen Ausschnitt der Lebenswelt der Tropen. Bei Temperaturen von 24 bis 28 Grad und einer Luftfeuchtigkeit von bis zu 90 Prozent gedeihen hier 2000 Pflanzen und zwischen Mangroven und Kanonenkugelbaum tummeln sich schwarze Brüllaffen, südamerikanische Nasenbären, Goldkopf-Löwenäffchen und 95 Vögel aus 24 verschiedenen Arten.

Berliner Zeitung - 22. Sept. 2003
Ein Platz für Dathe
Die Christdemokraten wollen den Gründer des Berliner Tierparks Prof. Dr. Dr. Heinrich Dathe ehren. Wie Fraktionschef Thomas Ziolko sagte, solle ein Platz oder eine Straße nach dem Zoologen benannt werden. "Dathe machte den Tierpark über die Grenzen hinaus bekannt und zu einem Wahrzeichen in Lichtenberg", sagte Ziolko. Er fordert nun vom Bezirksamt und vom Bezirksparlament, spätestens zum 95. Geburtstag Dathes am 7. November 2005 die Benennung vorzunehmen. Dathe hatte den Tierpark in Friedrichsfelde 1955 mit aufgebaut und war dessen Direktor bis zu seinem Tod 1991.

Ostsee Zeitung - 23. Sept. 2003
Tierpark verzeichnet Besucherrekord
Die Chefin des Saßnitzer Tierparks, Kerstin Block freut sich: „Im August hatten wir so viele Besucher wie noch nie in einem Monat. Insgesamt 6847 Gäste haben wir zählen können“, Sie geht davon aus, dass in diesem Jahr die Gesamtzahl von 30 000 Gästen sogar überschritten wird. Dabei hat Saßnitz nur 12 000 Einwohner, so Block.

Ostsee Zeitung - 23. Sept. 2003
Herbststimmung im Rostocker Zoo
In der Darwin-Box im Rostocker Zoo ist das Jahr bereits vollendet. Die Ausstellungen „Zeit des Erwachens“ und „Zeit des Werdens“ wurden mit dem Schlussteil „Zeit der Ruhe“ komplettiert. Frank Fuchs und seine Kollegen waren außerdem im Zoo und im Lande unterwegs, um die schönsten Herbststimmungen einzufangen. Spinnen beim Netzbau und Kraniche, die sich auf ihre Reise in den Süden vorbereiten, gehören zu den Akteuren im neuesten Film, der in der Darwin-Box gezeigt wird.
Sicher ebenso spannend ist eine andere Neuheit, die das „Medienzentrum“ des Zoos in der Darwinbox bietet: ein Blick in die Schlafkisten der Fischotter. Beim Bau der neuen Anlage wurden Kameras in die Innenräume eingebaut.

Thüringer Allgemeine - 23. Sept. 2003
Trompetenklang im Gänsegatter
Gleich am Eingang - am Wassergraben der Steppenrinder - ist eine Hausgansrasse zu sehen, die im Thüringer Zoopark besonders gepflegt wird: die Höckergans. Die Wildform dieser hübschen Haustierart ist die Schwanengans (Anser cygnoides), sie hat einen schwanenartig langen Schnabel.
Ihr Verbreitungsgebiet ist das östliche Asien. Schon vor mehr als 3000 Jahren wurde sie in China und Japan gezähmt und als Haustier gehalten.

Höchster Kreisblatt - 23. Sept. 2003
Schlaue überwintern im Frankfurter Zoo
Was auf Flüssen, Seen und Teichen in Hessen wie kleine Federbällchen herumschwimmt, das sind meistens ausgewachsene Zwergtaucher. Dieser kleinste der Lappentaucher wird gerade mal 24 Zentimeter lang, und deshalb begnügt er sich auch schon mit winzigen Teichen oder Tümpeln; Hauptsache es ist ein einigermaßen krautiger und schilfiger Uferbewuchs vorhanden. Was seinen Bestand aber so dezimiert hat, dass er auf der "Roten Liste Hessen" als "stark bedroht" eingestuft wird, ist der Druck durch Boots-, Angel- und sonstige Freizeitnutzung der Gewässer.
Der kastanienbraune Zwerg mit dem weißen Fleck am Schnabelanfang lebt in einigen Weihern im Frankfurter Stadtwald, entlang des Mains, auf der Griesheimer Schleuseninsel, und im Gewässer der GRKW in Weilbach. Wintergäste aus dem Norden sieht man oft in ganzen Trupps auf der Nidda zwischen Rödelheim und Nied. Ganz Schlaue sparen sich den Flug in den warmen Süden. Sie überwintern, so Direktor Schmidt, einfach im Frankfurter Zoo. Dort bleibt der Weiher um die Fontäne ganzjährige eisfrei, und Futter gibt es reichlich.

Berliner Morgenpost - 19. Sept. 2003
Speiseplan
Die orange-weiß geringelten Clownfische im Tierpark leben pärchenweise in einer Seeanemone. Nur zur Futterzeit verlassen sie das schützende Nesseltier, heute um 12.30 Uhr. Es gibt: Hüpferlinge, Salinenkrebschen und Muschelfleisch.

Berliner Morgenpost - 20. Sept. 2003
Speiseplan
Die zwergenhaften Kantschils in der Freiflughalle des Vogelhauses im Zoo zählen zur Verwandtschaft der Hirschferkel, also zu den Huftieren. Im Vogelhaus werden sie leicht übersehen, denn sie sind wirklich winzig und im Pflanzendickicht bestens getarnt. Gegen 10 Uhr können sie heute mit etwas Glück beim Naschen von frischem Obst gesehen werden.

Berliner Morgenpost - 21. Sept. 2003
Speiseplan
Ein schwarzer Jaguar ist eine farbliche Sonderform des südamerikanischen Jaguars, die gelegentlich in der Natur auftritt. Im Tierpark sind solche Exemplare zu sehen. Heute um 15 Uhr bekommen sie ihre Tagesration: Drei Kilogramm Rindfleisch mit Knochen , bestäubt mit einem Mineralstoffgemisch.

Berliner Morgenpost - 23. Sept. 2003
Speiseplan
Mit etwas Glück lässt sich im Tierpark zurzeit ein sonderbares Schauspiel beobachten: Einigen Pelikanen ist es im Quergraben zu eng geworden. Sie wandern deshalb zum Schlossteich hinüber und baden dort. Zum Fressen kommen sie aber immer zurück. Heute gibt es (10 Uhr) Plötzen , Rotfedern, Bleie und andere Süßwasserfische .

Berliner Morgenpost - 24. Sept. 2003
Speiseplan
Wenig Appetit haben zurzeit die mächtigen Bartschweine von der Insel Borneo. Während sie sonst ungeduldig auf die Fütterung um 16 Uhr warten, muss Zoo-Tierpfleger Klaus-Dieter Grahl heute schon leckeres Mahlfleisch anbieten. Denn die von den Bäumen fallenden Eicheln schmecken den Schweinen dieses Jahr ganz besonders gut.

Berliner Morgenpost - 25. Sept. 2003
Speiseplan
In der Tempelruine im Tierpark tummeln sich 62 Japan- und Rotgesichts-Makaken. Im japanischen Gebirge klauen die wildlebenden Tieren den Tempelbesuchern oft den Proviant. Im Tierpark bringt die Pflegerin heute um 12 Uhr eine Zwischenmahlzeit aus Obst , Gemüse, Eiern und Nüssen . Die Hauptmahlzeit gibt es erst abends - im Haus.

Inquiry into zoo graft claims
September 3, 2003
http://www.smh.com.au/articles/2003/09/02/1062403517922.html
Taronga Zoo management has appointed an independent auditor to investigate claims that arose when a junior staff member was sacked.
The Public Service Association says the woman was sacked after she tried to raise concerns with the zoo's senior management about what she saw as a misuse of expenses claim forms.
About 80 zookeepers, horticulturalists and administrative staff staged a half-day strike last month in protest against the woman's dismissal.

Disease kills 18 animals at new zoo exhibition
August 30, 2003
http://www.smh.com.au/articles/2003/08/29/1062050664890.html
A southern hairy-nosed wombat, five sheep, four goats and nine rabbits from the $11 million Backyard to Bush - opened in April to give children an interactive experience of the Australian backyard, farm and bush - have died.
The wombat was crushed by a boulder in the "exercise area" of the precinct in July, after it burrowed underneath the huge rock.
The four goats and five sheep were put down when keepers discovered a female goat had contracted Johne's disease, a debilitating disorder which disrupts the digestion of food and causes the animal to waste away.

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Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Chemnitz, 25. September 2003
Rechtzeitig zum Riesenkinderfest des Jugendamtes neue Australienanlage im Tierpark Chemnitz fertiggestellt
Der Tierpark Chemnitz ist wieder um eine Attraktion reicher. Nachdem im März die Zwergziegen und Kamerunschafe in das neue Streichelgehege, den Erzgebirgischen Bauernhof, umgezogen sind, wurde in den letzten Monaten ihr altes Gehege zu einer großzügigen Australienanlage umgestaltet.
Seit Donnerstag bewohnen die Bennettkängurus ihre neue Behausung und müssen sich nun erst langsam an das unbekannte Gelände sowie an einen neuen Mitbewohner gewöhnen. Sie werden nämlich zukünftig die Anlage mit Emus teilen. In der Eingewöhnungsphase werden beide Arten noch getrennt gehalten, damit sie sich in Ruhe einleben können.
Die australischen Tiere und ihre neue Anlage können dann ab Samstag, dem 27. September 2003 pünktlich zum Jugendamts-Fest, besucht werden.



Stuttgart, 25.9.03
Farbtupfer im Herbst ...
... sind nicht nur die letzten Blüten und das sich färbende Laub: Die Roten Sichler in der Freiflugvoliere der Wilhelma leuchten weithin. Die eigentliche Heimat dieser Ibisse ist das nördliche Südamerika. Dort stöbern sie in den Mangrovensümpfen nach kleinen Fischen und allerlei Krebstieren. Letztere sind auch für die höchst attraktive Färbung der Vögel verantwortlich. Rote Sichler sind gesellig: Sie brüten in Kolonien, gerne auch gemischt mit anderen Ibissen, Störchen und Reihern. Die kleine Kolonie in der Wilhelma wurde dieses Jahr mit Jungvögeln aus anderen Zoos etwas verstärkt. Die Neuzugänge haben die „Alten“, die das Brutgeschäft eigentlich Mitte der 90ziger Jahre bereits eingestellt hatten, offensichtlich inspiriert, den tropisch heißen diesjährigen Sommer doch noch mal zu nutzen. Ergebnis dieser Bemühungen: 8 muntere Jungvögel.

Neunkircher Zoo, 16.09. 2003
Orang-Utan geboren
Für die Affenpflegerin Bärbel Weingard hörte sich die Schilderung eines Besuchers am Sonntagmorgen zunächst an wie ein kleiner Scherz. Ein Fellbündel sei im Gehege der Orang-Utans gesichtet worden. Auch Zoodirektor Dr. Norbert Fritsch, der mit den Vorbereitungen des Zoofestes im Gange war, dachte zunächst an einen Streich als er zum Affenhaus gerufen wurde. Doch an den Gerüchten war etwas dran und alle waren sehr überrascht und zu Tränen gerührt. Ein Orang-Utan Junge ist am Sonntag gegen 10:00 Uhr vor den Augen einiger Besucher zur Welt gekommen und für den Neunkircher Zoo eine kleine Sensation.
Falknerei hat weitere Greifvögel
Zu den Adlern, Falken, Milanen und Bussarden sind nun noch Wanderfalken und ein Palmgeier gekommen. Die Falken werden nun bald auch in der täglich zweimal stattfindenden Flugshow zu sehen sein. Theo Omlor und seine Angestellten der Zoofalknerei stockten auch das Flugprogramm weiter auf.
Elefantenhaus nimmt Formen an
Baden könnte man schon im neuen Elefantenhaus, denn das große 1,40 tiefe Elefantenschwimmbecken ist bereits aus Beton gegossen. Die Fußbodenisolation und weite Teile des Fundaments sind auch schon fertig.
Der Clou ist ein etwa 3 Meter hoher Kratzbaum welcher schon inmitten der Baustelle steht.
Neue Fütterungszeiten im Neunkircher Zoo
Täglich finden ab sofort statt:
11:00 Uhr - Flugvorführung in der Falknerei
14:00 Uhr - Fütterung Tempelaffen
14:00 Uhr - Elefantenfütterung (je nach Baumaßnahmen)
15:00 Uhr - Seehunde Fütterung
15:30 Uhr - Flugvorführung in der Falknerei
Mittwochs und Sonntag
14:30 Uhr - Fütterung der Krokodile und Warane in der Zoohalle
Sonn- und Feiertags
16:00 Uhr - Fütterung der Erdmännchen
17:00 Uhr - Fütterung der Wickelbären

Tierpark Görlitz, 16.09.2003
Wer wird "Mis(s)ter Esel 2003"?
Der schönste Esel Sachsens - der besondere Schönheitswettbewerb im Naturschutz-Tierpark Görlitz e. V. am 28. September 2003 von 14:30 bis 17:00 Uhr. Diese Frage wird beim nunmehr 4. tierischen Schönheitswettbewerb im Naturschutz-Tierpark Görlitz beantwortet. Bisher stellten sich Schweine, Ziegenböcke und Gänse auf den "Laufsteg". In diesem Jahr geht es um die ungerechtfertigt als dumme Esel bezeichneten liebenswerten Grautiere.
Zunächst ist die Stimme des Publikums gefragt. Ob allerdings der Publikumsliebling auch der Sieger der Konkurrenz ist, bleibt abzuwarten.
Zumindest macht das Besucherurteil 50 % der Gesamtwertung aus.
Nach der Publikumswertung stellen sich die Esel noch einer humorvollen und fachkundigen Jury. Ihr gehören an:
Elke Weinig, Bereichssleiterin Marketing/Verbundeschäft der Niederschlesischen Sparkasse
Ingrid Bäther, Eselpatin
Dr. René Umlauft, Geschäftszweigleiter der Siemens AG, PGI Standort Görlitz
Dietmar Dörfer, Müller und Wirt der Vierradenmühle Görlitz
Dr. Axel Geide, Ohrenarzt in Görlitz
Arno Rothenburger, pensionierter Amtstierarzt
Hartmut Schkade, Geschäftsführer des Futtermittelhandels Belgern
Die Jury hat die schwierige Aufgabe, eine A-Note für die Konstitution (Gewicht, Brustumfang, Hüftbreite, Ohrform und Größe, Fellfarbe) und eine B-Note für das Verhalten (Gemütsart, Tragfähigkeit, besondere Eseleien) zu vergeben. Aus den beiden Noten ergibt sich ein Juryurteil für jeden Esel, das ebenfalls zu 50 % in die Endwertung eingeht.
Auf den Esel gekommen sind auch Weinhändler Axel Krüger und Tierarzt Matthias Barth, die die Moderation dieses tierischen Schönheitswettbewerbes übernehmen. Auf die beiden kommt allerdings eine hartes Stück Arbeit zu, denn es haben sich 12 Esel angemeldet. Die Spanne reicht vom Zwergesel Dada aus Krauschwitz über den Mischling Hannes-Fridolin aus Großschönau bis zum Poitou-Riesenesel Pedro aus Diehsa. In allen Eselfamilien ist jetzt
natürlich Schönheitspflege angesagt: Hufe wienern, Fell striegeln, Ohren waschen ...schließlich handelt es sich um eine Schönheitskonkurrenz.
Die "Siegeresel" werden auch diesmal mit Geschenken nur so zugepackt.
Futtersäcke und Beauty-Sets stehen bereit, ebenso Distelsträuße zum Vernaschen, Medaillen und Urkunden.

Wildpark Lüneburger Heide, 19.09.2003
Kürbisse, Zauberer und andere Ungeheuer...
Inmitten der herbstlichen Kulisse des Wildpark s geht es den ganzen Oktober richtig gruselig zu. Hunderte von Kürbissen, Vogelscheuchen, Tiermasken und allerlei andere schaurige Gestalten erwarten die Besucher. Als besondere Attraktionen werden am
10. und 17. 10. 2003 Abendwanderungen angeboten. Verkleidet im lustigen Halloween-Kostüm können Kinder in der Dunkelheit “Auf dem Bärengang“ viele unheimliche Abenteuer erleben. Eine Zauberin zeigt am 12.10.2003 den Kleinen und Grossen allerhand Übersinnliches........
Wer an diesem Tag vergessen hat sich zu schminken, kann sich von einer “Kinderschminkerin“ die passende Maske aufmalen lassen.
Kinder die am 09. und 16.10.2003 verkleidet als Hexe, Vampir, Zauberer oder Harry Potter kommen, erhalten eine gruselige Überraschung. Selbstverständlich ist auch das Restaurant des Wildpark s im Halloween-Fieber und bietet leckere Kürbisscremesuppe an.

Chemnitz, 19. 09. 2003
Einladung zum Riesen-Kinderfest im Tierpark Chemnitz
Termin: Samstag, den 27. September 2003 von 10:00 bis 18:00 Uhr
Schminken im Leopardenkäfig, Holzskulpturen, Pasta und Musik, Auszeichnung der Preisträger im Geschichtenwettbewerb Infoschwerpunkt: Pflegekinderdienst - Würdigung engagierter Pflegeeltern.
Bereits zum zweiten Mal bereiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes für Jugend und Familie der Stadt Chemnitz ein großes Kinderfest im Tierpark Chemnitz an der Nevoigtstraße vor: Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Sommer, steigt die Riesen-Fete für die ganze Familie am Samstag, dem 27. September 2003. Von 10:00 18:00 Uhr sind die Mitarbeiter um Amtsleiter Holger Pethke gemeinsam mit vielen an der Vorbereitung und Durchführung des 2. Kinderfestes beteiligten Partnern vor Ort präsent: neun Vereine sowie 29 Kindertagesstätten und Horte haben sich mit mehr als 45 Angeboten auf das Fest vorbereitet und bieten Angebote zum spielen, basteln, gestalten, bauen, experimentieren, dazu Wettbewerbe und vieles andere mehr.
Hier ein Blick in das Festprogramm am Samstag im Tierpark Chemnitz:
So kann zum Beispiel sogar ein Raubtierkäfig von innen erlebt werden: Mädchen und Jungen
müssen sich dafür lediglich in ein wildes Tier verwandeln (lassen) beim Schminken im
Leopardenkäfig. Das Schminkangebot gibt’s den gesamten Festtag über.
11:00 Uhr wird die Hobbyautorin Petra Lüth in der Tierparkschule eine Buchlesung
durchführen. Kinder können sich von den aufregenden Abenteuern eines kleinen Kängurus
fesseln lassen.
14:00 Uhr werden am Tropenhaus neue Skulpturen aus Holz enthüllt, die im Rahmen eines Kinder- und Jugendprojektes in der Chemnitzer Kunstfabrik für den Tierpark entstanden sind und dort ihren Platz künftig erhalten sollen. Das Kunstprojekt mit ca. 15 Teilnehmern entstand in drei verschiedenen Projekten .
Anschließend steht ab 14:00 Uhr ein kleines musikalisches Programm auf der Tagesordnung.
17:00 Uhr schließlich gibt’s einen weiteren schönen Höhepunkt an diesem Tag beim Kinderfest im Tierpark:
prämiert werden die besten Einsendungen zum Geschichtenwettbewerb

(Ruhr Zoo) Gelsenkirchen, 22.09. 2003
Kletterspielplatz zieht zum Westfälischen Bauernhof
Kletteräffchen aufgepasst: Der Kletterspielplatz zieht um. Von der Zooschänke geht´s nun auf das Gelände des Westfälischen Bauernhofs. Eine weitere Attraktion der ZOOM Erlebniswelt.
Bislang stand der Kletterspielplatz an der Zooschänke. Jetzt wird er in seine Einzelteile zerlegt, um auf dem Gelände des Westfälischen Bauern-hofes, der im Frühjahr nächsten Jahres eröffnet werden soll, wieder aufgebaut zu werden. Dazu wurde bereits das Gerüst aus Baum-stämmen in den Boden des Westfälischen Dorfes geschlagen.
Ab Mitte Oktober, wenn die Seile wieder aufgehängt sind und der neue Sand aufgeschüttet ist, wird der Kletterspielplatz neu eröffnet. Dann sind alle kletterbegeisterten Kinder eingeladen, sich geschickt wie die Äffchen an Seilen und Baumstämmen entlang zu hangeln und ihre Kletterkünste zu zeigen.

Duisburger Zoo, 23.09.2003
Mini-Mantas neu im Zoo
Manch passioniertem Tropen-Taucher „flogen“ die bis zu vier Meter Flossenbreite wuchtigen Riesen-Mantas oder Teufelsrochen schon an Unterwasserbrille und Schnorchel vorüber; es gibt aber auch ausgesprochene Zwerge innerhalb dieser unverwechselbaren Gruppe von Knorpelfischen, deren elegante Schwimmer weitläufig mit den Haien verwandt sind. Nur ganz wenige Arten dieser formenreichen, entwicklungsgeschichtlich uralten Tierordnung haben ihren marinen Lebensraum verlassen, um sich eine Nische im lockeren Bodengrund tropischer Flüsse und Stillwasserzonen zu suchen. Zu ihnen gehören die beiden Pfauenaugen-Stachelrochen, deren Geburtsstätte freilich nicht am seichten Ufersaum des Amazonas zu finden war, sondern im Aquarium des Zoologischen Gartens in Münster. Von dort übersiedelten die bratpfannengroßen, mit bunten Flecken gezierten Süßwasserbewohner in ein eigens hergerichtetes Aquarium im Kaiserberg-Zoo, wo Tierpfleger und Zoologen in naher Zukunft ebenfalls mit vielen eurogroßen Mini-Mini-Rochen rechnen dürfen. Die an feingeschabtes Rinderherz, tiefgefrorene Glaskrebschen und feinpüriertes Hundefutter (!) gewöhnten Leckermäuler legen übrigens keine Eier (wie bei den allermeisten Fischen üblich), sondern „gebären“ lebensfähige Jungtiere, die sich noch im mütterlichen Körper selbst aus ihren Eihüllen befreien. Solche Babys zeigen zunächst noch eine langgestreckte Fischgestalt, bevor ihre Brustflossen mit den Kopfseiten verwachsen und sie auf diese Art und Weise das unverwechselbare platte Aussehen eines wellenförmig im Wasser „fliegenden“ Unterwasser-Gleiters erlangen.

Vogelpark Walsrode, 23.09.2003
Telefonsprechstunde im herbstlichen Vogelpark Walsrode
Wissenwertes über Ara, Sittich & Co.
Wie oft muss ich meinem Wellensittich die Krallen schneiden? Warum singt mein neuer Kanarienvogel nicht? Wie kann ich einen Papagei artgerecht halten? Fragen über Fragen von engagierten Vogelbesitzern.
Die Antworten liefert der Ornithologe Dr. Dieter Rinke vom Vogelpark Walsrode. Der praxiserfahrene Wissenschaftler: „Dafür haben wir extra eine Vogelsprechstunde eingerichtet“.
Wer also zum Thema Vogelhaltung eine Frage hat, die ihm auf den Nägeln brennt, kann Dr. Rinke anrufen. Die Nummer: 05161-604417. Allerdings bitte nur von Montag bis Freitag und nur in der Zeit von 11 bis 12 Uhr.



Wildpark Lüneburger Heide, 24.09.2003
Die mit dem Wolf schwimmt...
Der dreijährige Polarwolf Nanuk aus dem Wildpark Lüneburger Heide flüchtet sich ins kühle Nass. Nanuk wurde von der Falknerin Tanja Askani mit der Flasche aufgezogen und hat daher ein inniges Verhältnis zu seiner Ziehmutter aufgebaut. Schon als Wolfs-Welpe war er eine richtige Wasserratte. Übermütig und voller Tatendrang stürzt er sich ins Wasser.
Alleine macht das Schwimmen nicht so viel Spass und so beschloss Tanja zu ihren Zögling ins kalte Wasser zu steigen. Ein Hauch von Freiheit liegt in der Luft wenn die Beiden gemeinsam schwimmen.
Für Nanuk ist es eine willkommene Abwechslung mit seiner Tanja alleine zu sein.
Seit einigen Wochen hat er die Vaterrolle für die kleinen Grauwolfs-Welpen Shadow und Daylight übernommen. Nachdem die Mini-Wölfe mit Erfolg von Tanja Askani mit der Flasche zuhause aufgezogen worden sind, war der Zeitpunkt gekommen sie zu ihren Artgenossen Flocke (4) und Nanuk (3) zu bringen. Die fast fünf Monate alten Wolfskinder halten Nanuk den ganzen Tag auf trab. Flocke hat sofort Muttergefühle entwickelt und eine Höhle für die “Kleinen“ gegraben und ihnen Futter gebracht. Nanuk dagegen wusste in den ersten Tagen nichts mit der Rasselbande anzufangen. Die neuen Familienmitglieder
werden immer übermütiger und so bleibt Nanuk nichts anderes übrig als ihnen zu zeigen wer der Rudelführer ist.
Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr, dass ist auch bei Wölfen nicht anders......





ECOTERRAIntl. St. Lucia, 18.09.2003
JANE TIPSON ERMORDET
Die Ermordung von Jane Tipson, einer Verteidigerin von Menschen, Tieren und der Natur, ist ein Verlust für eine ganze Welt-Region.
Fassungslos ist die schweizerische Gesellschaft für den Schutz der Meeressäuger (ASMS) über die Ermordung von Jane Tipson, Mitarbeiterin ihrer Partnerorganisation ECCEA (Eastern Caribbean Coaliton for Environmental Awareness).
Jane Tipson war eine Frau mit bemerkenswerter Integrität und ausserordentlichem Mut, den sie voll und ganz der Natur, den Tieren und der Umwelt gewidmet hat – und zwar in einer Gegend, wo solche Philosophien alles andere als populär sind.
Als sie am frühen Morgen des 16. September unweit ihres Grundstückes in Monchy in St. Lucia in der Ostkaribik eine Brücke überquerte, sprang ein Mann auf sie zu und schoss ihr in den Kopf.
Jane war sofort tot.
Diese Tat wird all diejenigen zeichnen, die Jane Tipson kannten und liebten. Es ist zwingend erforderlich, dass alles unternommen wird, um den wahren Grund für Janes Tod zu erfahren und auch sicherzustellen, dass der Täter vor Gericht kommt.
Es ist schwer zu verkraften, dass Jane Tipson, dieser verantwortungsvolle und in jeder Beziehung wunderbare Mensch auf diese Weise ums Leben kam. Wir alle werden ihre unermüdliche Arbeit und ihr liebevolles Wesen vermissen und ihr Bemühen in ihrem Sinne weiterführen. Jane wanderte vor 30 Jahren aus Devonshire aus und liess sich in St. Lucia nieder. 1995 war sie Mitgründerin unserer Partnerorganisation ECCEA und seither verantwortlich für das regionale Programm in St. Lucia. Sie gründete die St.Lucia Whale and Dolphin Watching
Association und förderte die Entwicklung des jetzt florierenden Walbeobachtungs-Tourismus. Jane engagierte sich für die Freiheit der Delfine. Ideell und materiell unterstützte sie die St. Lucia Tierschutzorganisation (SLAPS) und milderte so in einmaliger Weise
das Elend von hunderten von wilden und domestizierten Tieren.

Zoologische Gesellschaft Frankfurt, 22.09.2003
Zoo-Theater zur biologischen Vielfalt
Spurlos verschwunden!
Im Rahmen des Projektes Globalen Naturschutz lokal erleben ist ein Theaterstück für große und kleine Zoobesucher entstanden. Zusammen mit dem Kommissar Jim Eck folgen die Zuschauer einer heißen Spur: Sie sind auf der Suche nach dem Verursacher des Artensterbens. „Spurlos verschwunden!“ vermittelt treffend und mit Witz wichtige Botschaften des Naturschutzes.
Der spitzfindige Kommissar Jim Eck und sein schusseliger Assistent Schneider haben einen neuen aufregenden Fall: Sie sind auf der Suche nach dem unbekannten Täter, der für das Verschwinden unzähliger Tier- und Pflanzenarten verantwortlich ist. Die Zahl der Vermissten steigt täglich unaufhaltsam – der Kommissar und sein Assistent haben alle Hände voll zu tun um das Verbrechen rechtzeitig aufzuklären.
Auf der Reise zu verschiedenen Tatorten treffen sie auf zwei Tiger, die über den Sinn und Unsinn der Auswilderung von Zoo-Tieren streiten. Ein Gorilla erklärt dem eigennützig denkenden Familienvater die Notwendigkeit des nachhaltigen Wirtschaftens und als letzter überlebender seiner Art versucht der Baumfarn einem eitlen und hoch bedrohten Vogelpärchen die Brisanz ihrer Lage zu erklären...

WWF-JOURNALISTEN-NEWSLETTER, 17.09.03
Kanzler kungelt mit Klima- und Jobkillern
Gemeinsame Pressemitteilung der Deutschen Umweltverbände
Mit scharfer Kritik kommentieren die deutschen Umweltverbände das heute stattfindende Kanzlergespräch zur Energiepolitik. Das Treffen sei eine "Kanzler-Kungelrunde mit Klima- und Jobkillern". Die Verbände sind der Auffassung, dass ein Gespräch ausschließlich mit der Atom-, Kohle- und Industrielobby das falsche energiepolitisches Signal aussende. Die Vertreter erneuerbarer Energien und Umweltorganisationen gehörten ebenfalls an den Verhandlungstisch.
Auf die schriftliche Bitte der großen Umwelt-, Verbraucher- und Wirtschaftsverbände sowie von Gewerkschaften, den Teilnehmerkreis um Vertreter der Zukunftsenergien auszuweiten, sei vom Kanzleramt nicht reagiert worden. Die Absicht der Großindustrie scheine klar: Zum einen solle die Energiewirtschaft von Verpflichtungen zum Klimaschutz verschont bleiben. Zudem solle erreicht werden, dass im europäischen Klimaschutzinstrument Emissionshandel der Klimakiller Kohle eine Schutzklausel erhalte. Zusätzlich wollten sich die vier großen deutschen Stromversorger den Atomausstieg nochmals vergolden lassen.


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Natur- und Artenschutz

Lausitzer Rundschau - 20. Sept. 2003
Bangen um Zukunft der Elche
Toke, Runa, Kristina und Ole leisten ganze Arbeit. Auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz nahe Dauban rücken die vier Elche der üppigen Vegetation zu Leibe. Bis auf Ole, einen gebürtigen Oberlausitzer, wurden die Landschaftspfleger aus verschiedenen Ecken Europas extra nach Ostsachsen geholt. Sträucher und Büsche sollen sie kurz halten, seltene Pflanzen von Wildwuchs befreien. Nun scheint jedoch das Geld für die „Waldpfleger“ ausgegangen zu sein. Der Bund, der sie im Dienste der Wissenschaft eingestellt hat, gibt seit Ende Juni keinen Cent mehr für die Elche aus.


Berliner Zeitung - 23. Sept. 2003
Geschlechtskranke Wisentbullen
Berliner Wissenschaftler des Instituts für Zoo- und Wildtierforschung haben die Erreger einer Krankheit entdeckt, die den Wisent in Polen bedroht. Die Bullen dieser größten europäischen Wildrindart leiden häufig an Balanoposthitis, einer schmerzhaften Entzündung des Penis und der Vorhaut. In der Folge paaren sie sich nicht mehr. Den Forschern zufolge wird die Krankheit unter anderem von Kugelbakterien und fadenähnlichen Fusobakterien verursacht.


Spiegel - 18. Sept. 2003
Afrikas Löwen vom Aussterben bedroht
Mit modernen Waffen und Gift haben Jäger den "König der Tiere" in Afrika an den Rand des Aussterbens gebracht. Ein paar Nationalparks und Reservate reichen nicht aus, um das Überleben der Löwen zu sichern, meinen Umweltschützer.
Nur rund 23.000 Löwen gibt es heute noch in Afrika, sagte Laurence Frank, Wildbiologe der University of California, in Berkeley dem britischen Fachmagazin "New Scientist". Vor 20 Jahren seien es nach Schätzungen von Umweltschützern noch 200.000 gewesen. Auch die Zahl anderer Raubtiere wie die der Geparden gehe drastisch zurück. Innerhalb der meisten Schutzgebiete schienen die Löwenpopulationen stabil. Außerhalb davon seien die Raubkatzen jedoch nahezu unbemerkt verschwunden.
"Tiere in Nationalparks und Reservaten zu schützen genügt nicht, um ihr Überleben zu sichern", sagte Rosie Woodroffe, Leiterin des Samburu-Laikipia Wild Dog Project. Viele der Reservate seien zu klein, um die genetische Vielfalt der Tiere zu erhalten. Außerdem könnten Menschen in die Parks eindringen und Tiere töten.

Berliner Zeitung - 23. Sept. 2003
Katzen, Korallen, Krokodile
Beim Souvenirkauf schrecken Urlauber vor nichts zurück - die Asservatenkammer des Zolls gleicht einem Gruselkabinett.
Die Ferienzeit ist vorbei und aus den Koffern der Urlauber haben Zöllner Mitbringsel aus aller Welt eingesammelt: Kaviar aus Russland, Korallen aus der Karibik, Ledertaschen aus Afrika. Viele der auf Basaren und in Geschäften gekauften Andenken sind artengeschützt, ihre Einfuhr an den deutschen Grenzen ist daher verboten. Bislang fanden die Berliner Zöllner in diesem Jahr zwei lebende Vögel, drei Schildkröten, 24 Fechterschnecken, 154 Korallen, elf Orchideen und etliche Handtaschen aus Krokodilleder. Das Gros kommt noch, sagen die Zöllner, weil die Fernreisenden erst nach den Ferien in den Urlaub fliegen und im Herbst zurückkehren.

Frankfurter Rundschau - 23. Sept. 2003
Milder Blick auf Trophäenjäger
Ausgerechnet den von vielen Naturschützern skeptisch beobachteten Trophäenjägern bestätigt eine Studie von Traffic, dem Artenschutznetzwerk des World Wide Fund for Nature (WWF) und der Weltnaturschutzorganisation IUCN, dass viele von ihnen die Natur schützen wollen.
Naturschützer sehen die vielen Männer und einigen Frauen, die ihre gute Stube gern mit einem selbst "erbeuteten" Bärenfell oder einem ausgestopften Wolf schmücken möchten, längst nicht mehr als Gegner. Deshalb gab es Versuche, die Trophäenjagd im südlichen und östlichen Afrika für den Naturschutz zu nutzen. Studien zeigen dort, dass die so in die jeweiligen Länder fließenden Gelder auch wirklich den Menschen in diesen Regionen und dem Naturschutz zugute kommen.

Leipziger Volkszeitung - 25. Sept. 2003
Seltene Rosenkäfer schlüpften in Lützschena
Fast ein Jahr ist es her, dass die Mitarbeiter der Auwaldstation Lützschena dem streng geschützten Rosenkäfers ein Nest bauten. Larven dieser Gattung waren aus dem Holz einer riesigen alten Eiche gepurzelt, die der Orkan "Jeanette" im Lützschenaer Schlosspark auf dem Familienfriedhof derer von Sternburg gespalten hatte. Vor wenigen Tagen schlüpfte eine Vorhut der etwa 60 Larven.
Manfred Seifert von der Auwaldstation: "Zuerst glaubten wir, die Larven des selten gewordenen Marmorierten Rosenkäfers zu pflegen und hofften auf das Erscheinen der Käfer im Frühjahr 2003", so die Betreuer der "Kinderstube". Mancher Besucher der Station habe auch schon ungeduldig nach dem "Geburtstermin" gefragt. Dass nun nicht der Marmorierte, sondern der Große Rosenkäfer zum Vorschein kam, sei eher eine positive Überraschung. Mit bis zu 2,9 Zentimeter Größe ist er nach den Worten von Manfred Seifert unter den heimischen Rosenkäfern der Gigant. Der "fliegende Edelstein", gänzlich schillernd grün, steht auf der Roten Liste der in der Bundesrepublik gefährdeten Arten an oberster Stelle: vom Aussterben bedroht und streng geschützt. Im Regierungsbezirk Leipzig sind die Tiere gelegentlich im Leipziger Auwald und sehr vereinzelt in Elbaue und Dahlener Heide zu finden.


Sächsische Zeitung - 19. Sept. 2003

Tier-Razzia: Regierungspräsidium beschlagnahmte eigenes Krokodil
Bei einer Razzia retteten Landeskriminalamt (LKA) und Regierungspräsidium (RP) seltene Tiere aus den Kellern von Zoohändler Roberto Rahnefeld (Morgenpost berichtete). Erstaunlich: Das RP selbst hatte 1995 ein beschlagnahmtes Krokodil Rahnefeld in Pflege gegeben. Jetzt ist das Tier gemeinsam mit 60 anderen in Zoos umgezogen. Aber warum hatte das RP ein unter Artenschutz stehendes Tier ausgerechnet in die Hände eines offenbar dubiosen Händlers gegeben? RP-Sprecher Olaf Weiß: „Der Händler erfüllte damals die nötigen Auflagen. Wir hatten keinen Zweifel an seiner Zuverlässigkeit.“

Sächsische Zeitung - 18. Sept. 2003
Razzia bei Zoohändler - Polizei holte 60 Tiere aus dem Keller
Das Geschäft mit exotischen Tieren läuft. Legal oder illegal. Gestern hat es einen Zoohändler aus dem Vogtland erwischt: Staatsanwalt und Landeskriminalamt (LKA) durchsuchten seine Geschäfte. Im Keller des Hauses entdeckten sie einen Alligator, Würgeschlangen, zwei Krokodile und mehrere Warane. Sie befreiten die Tiere aus ihrem dunklen Verlies, brachten sie in Zoos und Tiergärten. Insgesamt mehr als 60 Tiere.


Wildlife Conservation Soc. 21. Sep 2003
http://www.wams.de/data/2003/09/21/171440.html
Mit nur noch 280 Exemplaren lebt im Grenzgebiet von Nigeria und Kamerun der Cross-River-Gorilla.
Regierungsvertreter beider Staaten unterschrieben jetzt im südafrikanischen Durban ein Abkommen zum grenzübergreifenden Schutz der Tiere.

Mexican dolphin dies at park holding dolphins from Solomon Islands
A dolphin of Mexican origin has died at the Cancun water park that received 28 dolphins from the Solomon Islands in July, the Mexican environmental prosecutor's office reported this week.
http://www.enn.com/news/2003-08-27/s_7824.asp

Portugal fires may push rare cat nearer extinction
Portugal's devastating forest fires could drive the rare Iberian lynx closer to extinction, a conservation group said Tuesday.
http://www.enn.com/news/2003-08-27/s_7813.asp

Once killed as common pests, tigers in Myanmar are now almost extinct
In the days of British rule, tigers were so numerous in Burma they were shot as pests — 1,382 of them from 1928-32, according to historical records.
http://www.enn.com/news/2003-09-02/s_7942.asp

Dung tests show Borneo elephants stand alone, says group
Elephants on Borneo are a distinct subspecies with bigger ears and straighter tusks than cousins on Sumatra and mainland Asia, and special care should be taken to save them, the World Wide Fund for Nature said.
http://www.enn.com/news/2003-09-04/s_8042.asp

Judge squelches whale-killing sonar system
A powerful new sonar system developed by the U.S. Navy has been nixed by a federal judge because of its potential to harm marine mammals. Studies by the Woods Hole Oceanographic Institute have shown that the powerful, low-frequency sound pulses disrupt the ability of marine mammals to communicate, feed, and migrate.
http://www.enn.com/news/2003-09-05/s_7927.asp

More than 700 threatened species not protected, says study
More than 700 endangered animal species inhabit ranges that have no formal protection, underscoring the need to set aside more land globally for conservation.
http://www.enn.com/news/2003-09-12/s_8367.asp

Animal activists say Singapore lagoon is endangering captive dolphins
An animal rights group said Thursday it had "serious concerns" about the treatment of endangered dolphins at a Singapore aquarium, accusing caretakers of causing the death of one animal and the illness of another.
http://www.enn.com/news/2003-09-12/s_8371.asp

Ancient spores finger humans in Madagascar extinctions and other stories
From Australia to North America, fossil evidence suggests that large mammals such as flightless birds and giant elk disappeared a few hundred years after humans arrived on the scene.
http://www.enn.com/news/2003-09-17/s_8088.asp

Madagascar says it will triple amount of protected space
Madagascar plans to more than triple the size of its nature reserves to help protect some of the planet's weirdest and rarest creatures.
http://www.enn.com/news/2003-09-17/s_8495.asp

Scientists race to bank endangered plant species
Deep in the lush English countryside a group of scientists is racing to save from extinction as many of the world's endangered plants as they can.
http://www.enn.com/news/2003-09-19/s_8550.asp

Largest Arctic ice shelf breaks up
The largest ice shelf, a solid feature for 3,000 years, has broken up
http://www.enn.com/news/2003-09-23/s_8679.asp

Thousands of plant species under threat in Africa, say botanists
Widespread deforestation and an ever-increasing demand for agricultural land threaten thousands of plant species in Africa
http://www.enn.com/news/2003-09-24/s_8738.asp


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Weitere Infos

S t e l l e n a u s s c h r e i b u n g
Bei der Stadt Landau in der Pfalz ist zum 01.01.2004 die Stelle des/der
Zooverwalters/Zooverwalterin (Vergütungsgruppe V c BAT)
befristet für die Dauer von 2 Jahren neu zu besetzen.
Aufgabengebiet:
Anforderungen:
- Leitung des Geschäftsablaufs
- Organisation und Überwachung des Personaleinsatzes
- Ausübung der Dienst- und Fachaufsicht
- Beschaffung und Verwaltung von Verbrauchsmaterialien
- Tierbestandskartei
- Sicherheitsbeauftrage/r
- Organisation von Tiertransporten
- Organisation von Zooveranstaltungen
- Unterstützung bei der Ausbildung
Fachliche Anforderungen
- Dipl. Biologe/in, Dipl. Landwirt/in, Zootierpflegermeister/in bzw. verwaltungs- oder kaufmännische/ betriebswirtschaftliche Ausbildung
- Zooerfahrung bzw. zoologische Praxis
Persönliche Anforderungen
- Führungsverantwortung
- Kommunikationsfähigkeit
- Belastbarkeit
- sicheres Auftreten
- Führerschein Klasse B
- PC-Kenntnisse
- Englischkenntnisse
Methodische Fähigkeiten
- Entscheidungsfähigkeit
- Verhandlungsgeschick
Unternehmerische Fähigkeiten
- Sicherstellung der wirtschaftlichen Aufgabenerfüllung
- strategisches Denken und Planen
- Personalentwicklung und Förderung der Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen
Weitere Auskünfte erteilt Zoodirektor, Dr. Jens-Ove Heckel, Tel.: 06341-898229.
Ihre Bewerbung mit Lebenslauf, Lichtbild sowie lückenlosem Ausbildungs- und Tätigkeitsnachweis senden Sie bitte bis zum 15.10.2003 an die
Stadt Landau in der Pfalz
Personalabteilung
Rathaus
D-76829 Landau in der Pfalz




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Hallo ZooLex-Fans,
NEUE GEHEGEPRÄSENTATION
Keine warmen knuddeligen Tiere diesmal, sondern kalte giftige:
Gift, Bedrohung, Leben und Tod sind die faszinierenden Themen dieser
befristeten Ausstellung im National Aquarium von Baltimore. Dies ist die
erste Präsentation eines Aquariums und einer Wanderausstellung in
ZooLex. Zoos und Aquarien können diese Ausstellung vom National Aquarium in Baltimore mieten.
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=153
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FORSCHUNGSERGEBNIS
Wir freuen uns, den Artikel "Reconciling User Needs in Animal Exhibit
Design - Gorilla Exhibits as a Case Study" zu veröffentlichen, der das
Ergebnis eine Foschungsprojektes der ZooLex Zoo Design Organization
darstellt.
http://www.zoolex.org/carlyn/gorilla/content.html
Carlyn Worstell hat ihre einjährige Praxis bei ZooLex erfolgreich
beendet und wird künftig als Zooplanerin arbeiten. Carlyns Fähigkeiten
und ihre Begeisterung waren für ZooLex sehr hilfreich und werden auch von Ihren künftigen Arbeitskollegen und Auftragnehmer geschätzen werden. Wir wünschen Carlyn das beste für ihre Zukunft.
Haben Sie Interesse an Praxis bei ZooLex? Hier finden Sie mehr darüber:
http://www.zoolex.org/intern.html
~°v°~
WORKSHOP ZOO-GESTALTUNG
Ein Workshop zur Zoo-Gestaltung wird am 20. und 21. November 2003 in der
Fasanerie Wiesbaden veranstaltet. Information und Anmeldung:
http://www.zoolex.org/workshop.html#zoodesign
~°v°~
SPANISCHE ÜBERSETZUNG
Anna Martinez und Pep Xarles von AICAS, der spanischen Vereinigung der
Zootierpfleger, haben die Präsentation von Gorilla Bush im Zoo Duisburg
für unser spanisch sprechendes Publikum übersetzt:
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=633
~°v°~
ZOOLEX UMFRAGE
Bitte nehmen Sie an unserer Mitgliedererhebung teil:
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/poll.py?poll=regionalzooassoc
In unserer letzten Umfrage wollten wir wissen, wie groß das Interesse an
internationalen Zooplanungskonferenzen ist. Das Ergebnis ist, dass die
meisten gerne regelmäßig solche Konferenzen hätten und Jahresintervalle
bevorzugen. Etliche würden aber das Geld dafür nicht aufbringen:
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/poll.py?poll=conference&result=1
Die gute Nachricht ist, dass es 2004 wieder eine Zooplanungskonferenz in
Paignton geben wird: http://www.zoolex.org/zoolexcgi/news.py?id=845
~°v°~
We keep working on ZooLex ...




Circus

Rhein Main Presse - 19. Sept. 2003
Zirkus: Tierhaltung in Ordnung
Die Sprecherin des Zirkus ist sauer. Auf die Stadt, die behauptet hatte, bei Barnum habe es Probleme in der Tierhaltung gegeben Sie verweist auf ihr Tierbestandsbuch, in dem seit Jahren kein Veterinär etwas bemängelt hat, und den Zustand und die tiergerechte Haltung ihrer Vierbeiner. "Schon lange haben wir keine eingekauften Gastspiele mit Tigern mehr im Programm", sagt sie. Sie habe anerkannt, dass eine artgerechte Haltung von Wildtieren im Zirkus nicht möglich sei. Deshalb seien auch Strauße an einen Zoo abgegeben worden: "Nun haben wir nur noch Haustiere im Programm". Und diese seien nicht nur Tiere zum Geldverdienen, sie würden auch geliebt, gepflegt und artgerecht behandelt.
Dass dies bei Barnum der Fall sei, bestätigte gestern der Leiter des Umweltamtes, Wolfgang Herrmann. Er habe Kontrollen bei dem Zirkusunternehmen vorgenommen, sein Resümee: "Alles astrein". In der Beurteilung des Zirkus' sei seinem Mitarbeiter ein Fehler passiert: Schlechte Haltungsbedingungen seien nicht bei Barnum, sondern bei Zirkus Barum aufgetreten.

Neue Ruhr Zeitung - 19. Sept. 2003
Dickhäutige Stars in der Manege
Das Artisten-Ensemble um Direktor Giovanni Althoff gastiert bis Sonntag im Hünxer Gewerbegebiet. Gestern war Premiere.
Die absoluten Stars in der Manege waren ohne Zweifel die indischen Elefantenkühe. Althoff ist einer der letzten mit einer eigenen Herde - und ist genau deshalb ins Visier der Tierschützer geraten, nachdem im Sommer ein Dickhäuter verstarb und ein weiterer wegen Arthrose-Erkrankung in einen Zoo gegeben werden musste. Den Vorwurf der Tierquälerei streitet das Unternehmen entschieden ab: Samba sei an einem angeborenen Herzfehler gestorben und nicht an falscher Haltung, versichert Sprecherin Barbara Rothmund. "Sambas Tod hat uns schwer getroffen".

Ostseezeitung - 23. Sept. 2003
Circus Busch gibt heute Premiere
Wismar. Heute um 19.30 Uhr öffnet der Circus Paul Busch auf dem Festplatz am Bürgerpark sein großes Zelt und gibt die Manege frei für schwindelfreie Artisten, lustige Clowns, mutige Dompteure und ihre dressierten Tiere. Neben den bunten Vorstellungen unter dem Circuszelt können in der Tierschau rund 70 Tiere angeguckt und auch gestreichelt werden. Lamas, Ziegen, Hunde, Affen und rund 40 Pferde verschiedenster Rassen leben in den rund 90 Meter langen und vom deutschen Tierschutzbund ausgezeichneten Circus-Stallungen. Die Raubkatzen und Elefanten vom Circus haben jedoch ihr neues Quartier schon im Harzer Safaripark Hodenhagen bezogen, denn aufgrund der aktuellen Tierschutzbestimmungen dürfen zukünftig nur noch Tiere auf Circusreisen gehen, die artgerecht gehalten werden können.

> Hodenhagen jetzt im Harz??


Britta Jaschinski: Verehrte Tiere
Menschen sind Schweine. Was war die Welt schön, bevor sie anfingen, sie für sich zu erobern. Die Tiere konnten tun und lassen, was sie wollten. Wild sein. Frei sein. Leben. Und dann kamen eben sie, die Menschen, die Schweine, und vorbei war's mit dem Wildsein, dem Freisein, dem Leben.
Das musste jetzt mal wieder gesagt werden. Kann man gar nicht oft genug sagen. Helfen tut's zwar nichts, die Lebensräume der Tiere werden immer enger, die Artenvielfalt wird immer weiter weniger vielfältig, und irgendwann werden wir die letzten ihrer Art hospitalisiert im Zoo bewundern dürfen oder auf CD-Rom gebrannt. Aber ein paar Sandkörner in das anscheinend unaufhaltsame Getriebe der Welt zu werfen, muss dennoch erlaubt bleiben. Das sieht dann meistens ein bisschen rührend aus, riecht nach Siebziger-Jahre-Ökobewegungspullovern. Britta Jaschinskis Schöpfungsgeschichte, die sie ihrem Bildband beigegeben hat, ist so eine rührende Erinnerung an die grünen Tage der Grünen: ein reichlich fader Entschuldigungsbrief an die Tierwelt. Die Bilder aber, die sie - quasi als Entschuldigung bei den Tieren und als Hymne an die Schöpfung - gemacht hat, sind brillant. Sie zeigen die Tiere stolz, als faszinierende, insichruhende Fremde oder als verwuschelte Wildbewegte und die Natur in atemberaubendem Licht. (Aus: Die Welt)
Britta Jaschinski: Verehrte Tiere. Knesebeck, München. 104 S., 20,95 EUR.


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Ausstellungen

BERLIN Museum für Naturkunde
NATURFOTOS DES JAHRES 2003 Siegerbilder des renommiertesten Naturfotowettbewerbs der Welt
2.12.2003 bis 29.2.2004

STUTTGART Staatliches Museum für Naturkunde am Löwentor:
AFRIKA. TIERE, MASKEN UND MAGIE
9.10.2003 bis 30.5.2004

MÜNCHEN Zoologische Staatssammlung:
100 JAHRE KONRAD LORENZ
5.
12. bis 23.12.2003

LEIPZIG Naturkundemuseum
Faszinierende Welt der Spinnen - Lebendschau

11.09.2003 bis 16.11.2003
http://leipzig.de/naturkundemuseum

KASSEL Naturkundemuseum im Ottoneum:
VOGEL, BLUME UND CO. Jahresaktionen im Naturschutz 2003
bis 19.10.2003
http://www.naturkundemuseum-kassel.de

MAGDEBURG Museum für Naturkunde
Tiere Und Pflanzen Des Jahres 2003
bis 31.12.2003

MÜNCHEN Botanischer Garten Nymphenburg:
Epiphyten - Pflanzen, Die Auf Pflanzen Wohnen
17.10. bis 16.11.2003

BAD WURZACH Naturschutzzentrum:
VON MENSCHEN UND BIBERN
bis 25.1.2004
http://www.naturschutzzentren-bw.de/badwurzach/

BREMEN Übersee-Museum:
BIOKOMMUNIKATION
Okt 2003 bis Jan 2004
http://www.uebersee-museum.de/

LÜNEBURG Ostpreußisches Landesmuseum:
Der Völkerkundler, Zoologe und Museumsgründer Hugo Schauinsland (1857 - 1937)
bis 4.1.2004
http://www.ostpreussisches-landesmuseum.de

BIEL-BIENNE Schweizerisches Landesmuseum
Über den Ursprung unserer Haustiere
(mit Pro Specie Rara)
bis März 2004
http://webmuseen.de/Ausstell_23731.html


WIEN Naturhistorisches Museum
INMITTEN PARASITEN. ES BETRIFFT UNS ALLE.
bis 11.1.2004
http://www.nhm-wien.ac.at/nhm/

NIEBÜLL Naturkunde-Museum:
DER SEEADLER IN SCHLESWIG-HOLSTEIN - Biologie, Gefährdung und Schutz
bis 31.10.2003
http://www.nkm-niebuell.de

Stralsund, Meeresmuseum
Störe - bedrohte Giganten - lebende Fossilien
bis 31. Oktober 2003
www.meeresmuseum.de


LINZ Biologiezentrum des Oberösterreichischen Landesmuseum:
AMSEL, DROSSEL, FINK UND STAR Oberösterreichs Vogelwelt zur Jahrtausendwende
bis 5.10.2003
http://www.biologiezentrum.at
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TV-Tipps

tv.nrw: Jeden Samstag ca. 18:15 Uhr "Ein Platz für Tiere"
mit Bernhard Grzimek aus den 70er und 80er Jahren; teilweise mit Zoo-Berichten.


Do., 25.09.2003, 20:0 0-21:00 SF1, Über dem Dschungel von Madagaskar, An Bord einer fliegenden Forschungsstation
Do., 25.09.2003, 22:25-23:20 VOX, SPIEGEL TV Extra, Dickhäuter in anderen Umständen, Protokoll einer Elefantengeburt
Do., 25.09.2003, 22:45-23:00 B-alpha, Lebensraum Tierpark, Wie der Zoo zur Arche wurde Wh
Fr., 26.09.2003, 16:15-17:00 ZDF, Wunderbare Welt, Pinguine - Lebenskünstler in Kapstadt
Fr., 26.09.2003, 21:45-22:15 ARD, ARD-exclusiv, Der wahre Pferdeflüsterer, Mit Monty Roberts unterwegs
Sa., 27.09.2003, 01:40-02:20 N3, Der seltsame Kiwi, Neuseelands Wappenvogel
Sa., 27.09.2003, 05:45-06:15 HR, Delfine - Freiheit für Bahama Mama, Diane Claridge kämpft für die Freiheit von Delphinen auf den Bahamas
Sa., 27.09.2003, 10:25-10:50 ARD, Felix und die wilden Tiere, 18. Ein Herz für den Nerz
So., 28.09.2003, 16:20-16:50 ORB, Tiere und Wildnis, Afrikas vergessene Affen

So., 28.09.2003, 17:15-17:30 3sat, Zoo-Geschichten: Hannover
So., 28.09.2003, 22:30-23:00 WDR, Elefant, Tiger & Co., Doku-Soap aus dem Leipziger Zoo
Mo., 29.09.2003, 13:45-14:00 MDR, Hierzulande, Elefant, Tiger & Co, Zoogeschichten (25)

Di., 30.09.2003, 16:15-17:00 ZDF, Wunderbare Welt, Alaska - Seelöwen in Not
Di., 30.09.2003, 20:15-21:05 ORF2, Universum, Heißblütig! - Die Natur der Säugetiere, Soziale Band
Mi., 01.10.2003, 20:45-21:00 MDR, Hierzulande, Elefant, Tiger & Co, Zoogeschichten 26
Fr., 03.10.2003, 14:30-16:15 N3, Der NDR Tiergarten (3)
Fr., 03.10.2003, 18:40-19:26 ORB, Im Nationalpark Unteres Oderta
Sa., 04.10.2003, 10:30-11:00 B-alpha, Zoo & Co., Dschungel unterm Glasdach - Vom Zoo zum Bio-Park Wh
Sa., 04.10.2003, 12:45-13:00 BR, Zoo & Co, Die Rettung der Mhorrgazelle Wh
Sa., 04.10.2003, 20:15-21:30 B1, Kein Platz für wilde Tiere, Doku D195
Sa., 04.10.2003, 22:45-00:05 B1, Serengeti darf nicht sterben, Doku von 1959
So., 05.10.2003, 13:45-14:30 MDR, Göttervögel - Galgenvögel, Geschichten von Kolkrabe & Co.
So., 05.10.2003, 14:20-15:10 ORF2, Universum, Wildnis am großen Strom - Nationalpark Donau-Aue
So., 05.10.2003, 19:00-19:30 B1, Welt der Tiere, Der den Wolf versteht
So., 05.10.2003, 23:05-23:50 SWR, Der Greenpeace-Macher - David McTaggart



ausführlichere Vier-Wochen-Vorschau bei der Zoo-AG:
http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm


Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo, die in Online-Zeitungen erschienen sind. Aus Gründen des Copyrights, aber auch Platzgründen übernehmen wir die Meldungen nicht vollständig. In Einzelfällen können wir den Text aber per E-Mail versenden. Zum Zeitpunkt der Recherche waren alle Links gültig; leider werden die Artikel oft bereits nach Stunden in ein Archiv verschoben. Meist lassen sie sich dort mit einer Suchfunktion wiederfinden. Wir geben uns Mühe, die Artikel bei der Zusammenfassung inhaltlich möglichst wenig zu verändern. Für den Inhalt der Artikel können wir natürlich keine Verantwortung übernehmen. Die Zoopresseschau ist eine unabhängige Publikation der Zoo-AG Bielefeld: Anbieterkennzeichnung .
Für englische, weltweite Zoo-Meldungen empfehlen wir ZooNewsDigest von Peter Dickinson. Anmelden: leeres E-Mail an zoonewsdigest-subscribe@yahoogroups.com
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Wir freuen uns über jede Form auch von kritischer Rückmeldung und über einen Besuch der Zoo-AG-Homepage http://www.zoo-ag.de

© 2003 Zoo-AG Bielefeld

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