 | Zoopresseschau Zoo-AG Bielefeld http://www.zoo-ag.de | | . | | Ausgabe 175 vom 21. August 2003 | | Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse | zusammengestellt von Dirk Petzold und Dr. Martina Raffel zusätzliche Recherchen: Christian Hellwig Pressemitteilungen: Kirstin Adrian |  | ISSN 1619-6643 | | | Liebe Leser, wieder einmal stünde vor der EAZA-Tagung eine Pausierung der Zoopresseschau bevor. Diesmal aber können wir getrost die Herausgabe der Zoopresseschau in die Hände unserer bewährten Mitarbeiter legen. Herr Hellwig, der längst einen Großteil der Artikel-Recherche übernahm, hat sich dankenswerterweise angeboten, die Presseschau während der nächsten vier Wochen in abgespeckter Form zusammenzustellen. Wundern Sie sich also nicht, die Zoopresseschau von anderer Adresse zu erhalten. Lediglich auf einige der kleinen Rubriken wie TV-Tipps und Ausstellungen sowie Abbildungen werden Sie zunächst verzichten müssen. Ihm wird sicher auch nicht mein Fehler von letzter Woche unterlaufen, Datum und Ausgabe-Nr. nicht zu ändern. Dies ist bereits Ausgabe 175! Zudem steht uns mit der angehenden Zootierärztin Kirsten Adrian eine weitere willkommene Hilfe in der Redaktion zur Seite. Sie wird sich künftig um die Zusammenstellung der Pressemitteilungen kümmern. Dirk Petzold Hinweis an einem noch recht neuen Pavian-Käfig. Ein passender Stock sollte angekettet sein, fehlte aber. | | Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | | Zoos und Tierparks | Neue Zürcher Zeitung 20-08-2003 Grossandrang im Regenwald Trotz Rekordhitze in Zürich ist das Publikum seit Ende Juni scharenweise in den noch heisseren Masoala-Regenwald im Zoo Zürich geströmt. In den ersten 50 Tagen seit der Eröffnung konnte der Zoo laut Mitteilung 235 000 Eintritte verbuchen. Das ist ein Drittel mehr als sonst zu dieser Jahreszeit. An Spitzentagen besuchten bis 7500 Personen den Zoo. Laut Zoodirektor Alex Rübel liegen diese Zahlen deutlich über den Erwartungen. Die 11 000 Quadratmeter grosse Ökosystemhalle stosse auf grosses Interesse und gefalle ganz offensichtlich, heisst es in der Mitteilung. Rübel bestätigt aber auch Kritik: Bemängelt werde etwa, dass die Lemuren nur selten zu sehen seien. Dies habe mit der grossen Hitze zu tun, erklärt der Zoodirektor. Der Zoo legt grossen Wert auf den edukativen Teil des Masoala-Projekts. Im Informationszentrum sollen die Besucher über die Bedrohung der Regenwälder aufgeklärt und entsprechend sensibilisiert werden. Noch sind keine Zahlen erhältlich, die belegen würden, ob die Botschaft ankommt und wie viel gespendet wird für Partnerprojekte in Madagaskar. Laut Rübel zeigt der Augenschein aber, dass vertiefte Informationen gefragt sind: Im Informationszentrum hielten sich jeweils fast so viele Menschen auf wie in der Halle selbst. Hamburger Abendblatt - 21-08-2003 Zirkus-Elefant Sikim in Lebensgefahr Osnabrück. Das Drama um den Elefanten Sikim treibt Tierschützern Tränen in die Augen: Die "Afrikanerin" ist nach zwei Jahrzehnten Zirkusleben bei Althoff verwahrlost, unterernährt und leidet unter Arthrose. Im Zoo von Osnabrück, wo sie auf amtstierärztlichen Rat jetzt ein neues Zuhause gefunden hat (wir berichteten), sind Veterinäre und Pfleger nicht sicher, ob sie das Leben der Kuh überhaupt noch retten können. Der Borkener Amtstierarzt Bernd Eysing: "Wir mussten handeln." Im Zirkus Althoff sei eine vernünftige Haltung nicht gegeben gewesen. Dennoch nimmt er den Zirkusleuten mit Giovanni Althoff an der Spitze ihre Liebe zu dem Tier ab. "Die hängen an dem Elefanten", sagt Eysing. "Wir haben die ganze Tournee auf die Elefanten abgestimmt", sagt Zirkussprecherin Barbara Rothmund. Der Fall hat die Diskussion um die Haltung von Wildtieren und besonders von Elefanten in Zirkusunternehmen neu aufflammen lassen. Das Land Hessen hat bereits eine Bundesratsinitiative angekündigt, die das Halten von Affen, Bären und Elefanten im Zirkus verbieten soll. Der Deutsche Tierschutzbund geht noch einen Schritt weiter: Auch Großkatzen, Wölfe, Giraffen, Flusspferde und Nashörner sollen aus der Manege verbannt werden. WAZ - 20-08-2003 Tierisches Elend Mit 25 Jahren ist die afrikanische Elefantenkuh Sikim eigentlich im besten Alter. Aber zuletzt hatte sie viel Kummer. Denn sie war so unterernährt, dass sie sich kaum auf den Beinen halten konnte. Dieses Drama trug sich nicht in der fernen Serengeti zu, sondern im nahen Borken, wo ihr Zirkus zurzeit seine Zelte aufgeschlagen hat. Aber Tierschützer protestierten und ein energischer Tierarzt beendete die Pein. Seit gestern lebt Sikim im Zoo von Osnabrück - und schlägt sich den Bauch voll. Das würde Schwester Samba sicherlich auch gerne tun. Leider starb sie Anfang August. Saarbrücker Zeitung - 21.8.03 "Im Zoo geht es nicht voran" Die SPD-Fraktion im Saarbrücker Stadtrat wird den Misstrauensantrag gegen die Werksleitung des Saarbrücker Zoos wieder aufgreifen, sofern sich herausstellen sollte, dass diese ihre Kompetenzen überschritten hat. Ein entsprechendes Gutachten werde derzeit erstellt, sagte Horst Schmeer (SPD). Bereits im Juni hatten die Sozialdemokraten im Werksausschuss des Stadtrates einen Misstrauensantrag gegen die Werksleiter Vaclav Ceska und Rainer Hück gestellt. Ihnen warf die SPD vor, bei einer Wirtschaftlichkeitsprüfung ihre Entscheidungsbefugnisse überschritten zu haben. WAZ - 20-08-2003 Zoo-Plantage für Koala-Kost Genüsslich zerkaut "Kambara" das frische Eukalyptusblatt. Für den Urvater in der Duisburger Koala-Familie nichts Außergewöhnliche. Das Besondere an dieser Mahlzeit: Die Blausäurehaltige Delikatesse kommt aus eigener Zucht. Am Kaiserberg entsteht eine Plantage: Eukalyptus aus eigenem Garten. Auslöser, über eine eigene Plantage nachzudenken, war der 11. September. Nach dem Anschlag auf das World Trade Center war die Versorgung für die Koalas zunächst unterbrochen. Die LTU, die den Zoo zweimal wöchentlich mit Eukalyptus versorgt, flog nicht mehr. Und die Reserven in der Kühlkammer am Kaiserberg reichen maximal zwei Wochen. Kurzfristig bedienten sich die Duisburger in Süd-England und Portugal. "Der Schock saß tief", erinnert sich der stellvertretende Zoo-Direktor Friedrich Ostenrath. " Die lauten Gedanken waren kaum ausgesprochen, da machte sich das Zoo-Team ans Werk. Über 4 ha Land für den Grünanbau hat der Zoo gepachtet. Ostenrath: "Wir bauten einen 100 Meter langen Folientunnel, setzten 400 kleine Zöglinge, die wir vom Antwerpener Zoo bekommen hatten." Der Irrtum der Duisburger: Sie glaubten, dass es auch frostbeständige Eukalyptusarten gibt. Bei Minus 15 Grad hauchten die Pflanzen dann ihr Leben aus. Zum Winterende blieben nur noch Stöcke übrig, kein einziges Blatt hatte überlebt. Dann versuchten es die frischen Plantagenbesitzer mit anderen Arten. Das Ergebnis blieb das gleiche. Diesmal war die Durchlüftung nicht optimal. Beim dritten Anlauf zerstörten Herbststürme einen Teil des Tunnels. Nach einem Besuch in Antwerpen klappte es dann. Das Ziel sind zunächst drei Tunnel mit 1500 Pflanzen. Damit sollen 60 % des Eukalyptusbedarfs gedeckt werden. Ostenrath: "Dann sind wir im Sommer autark und importieren erst ab Oktober." Berliner Morgenpost 18-08-2003 Haifische und Schmetterlinge für das Aquarium Ein Großbecken mit Haifischen und eine Schmetterlingskuppel auf dem Dach: Pünktlich zum 90-jährigen Bestehen des Aquariums wird im Berliner Zoo über eine Modernisierung des Hauses nachgedacht. Pläne liegen bereits vor. Geschätzte Kosten: rund 25 Millionen Euro. "Wir sehen gut aus, aber im weltweiten Wettbewerb können wir nicht mithalten", sagt Aquariums-Kurator Rainer Kaiser. Außerdem platze das Haus "aus allen Nähten". Nicht wegen der Bewohner - zurzeit leben im Aquarium 8200 Tiere -, sondern wegen der modernen Technik, die viel Platz braucht. Zunächst aber wird am Donnerstag und Freitag das Jubiläum gefeiert. Ostsee Zeitung - 20-08-2003 Für Traumjob Aquarienchef gab es 25 Bewerbungen Stralsund Der neue Aquarienleiter im Meeresmuseum, Ernst Pawlowsky, hat gleich alle Hände voll zu tun. Nicht nur die Vorbereitungen für die Eröffnung des neuen Schildkrötenbeckens Ende des Jahres laufen auf Hochtouren. Auch das Alltagsgeschäft hält eine Menge Arbeit parat. Am 1. August übernahm der 50-jährige Pawlowsky in der Hansestadt das Ruder von seinem Vorgänger Karl-Heinz Tschiesche, der in den Ruhestand verabschiedet wurde. Immerhin gab es insgesamt 25 Bewerbungen für die attraktive Stelle. Berliner Kurier 15-03-2003 Hai-ssa: Das Berliner Aquarium wird am Montag 90 Jahre alt. Die beliebtesten Tiere: "Die Haie!", sagt Kurator Reiner Kaiser (44). Der älteste Fisch: Die Pakus leben seit 1953 im Aquarium. Der gefährlichste Fisch: Der unscheinbare Steinfisch aus dem Indo-Pazifik. Das größte Tier: Das Nilkrokodil ist etwa 5,50 Meter lang, wiegt 600 Kilo. Das "meiste" Tier: Millionen winzige Planton-Tierchen. Berliner Zeitung 15-08-2003 Das Meerwasser wird selbst gemixt Der Kurator des Berliner Zoo-Aquariums wird in der nächsten Woche Besucher durch die Katakomben führen, ihnen die Technik erklären und zeigen, wo Plankton und Quallen gezüchtet werden. Normalerweise sind für Fremde diese Orte nicht zugänglich. Doch das Aquarium wird am Montag 90 Jahre alt und da gibt s auch mal einen Blick hinter die Kulissen. In dem Gebäude steckt mehr Technik, als viele annehmen. Sie nimmt genauso viel Platz ein wie die öffentlich zugänglichen Bereiche des Aquariums. Auf jeder Etage befinden sich kleine Forschungszentren. Mit seiner Seewasserfischzucht hat sich das Aquarium weltweit einen Ruf erarbeitet. Berliner Morgenpost 18-08-2003 Die Geschichte vom schlafenden Barsch Christian Heller (39) arbeitet als Tierrevierpfleger im Aquarium des Berliner Zoos. Am Donnerstag führt er Besucher. Redakteurin Sylke Heun sprach mit ihm über seine Arbeit. Berliner Morgenpost 16-08-2003 Zwei aggressive Elefanten-Damen: Krieg und Frieden und ein Umzug Die beiden Elefantenkühe Ayesha und Svea, die 1987 in den Berliner Zoo kamen, fielen sechs Jahre lang durch zickiges Verhalten und aggressive Angriffe auf die anderen Tiere auf. "Svea hat ihnen den Weg abgeschnitten und Ayesha konnte draufhauen", sagt Elefantenpfleger Rüdiger Pankow. Die beiden Tiere sind ohne Herde aufgewachsen, sozialen Umgang haben sie nie gelernt. Deshalb war Rüdiger Pankow gar nicht unglücklich, als für das schlagkräftige Duo ein Umzug beschlossen wurde. Mitte Juli machte er sich mit Ayesha und Svea auf den Weg. Ziel: ein Safaripark in der Nähe von Madrid. Jetzt ist es auch nicht mehr nötig, die Tiere nachts anzuketten. Tanja und Carla teilen sich nachts den kleinen Stall im Haus, wo vorher Ayesha und Svea standen. Pang Pha, Iyoti und Drumbo genießen reichlich Raum im größeren Stall, neben ihnen hat Elefantenbulle Victor sein Refugium. Freie Presse (Chemnitz) 18-08-2003 Drumbos Hoffnung auf das Mutterglück Es gab 1999 reichlich Wirbel um die 7 Elefanten aus Johannesburg. Eine Tierschutzorganisation warf dem Tierpark in Dresden vor, die Elefanten aus reiner Profitgier in die Landeshauptstadt geholt zu haben. Die Tiere seien zuvor unter tierquälerischen Bedingungen gefangen und gezähmt worden. Heute leben Mogli und Lulu mit zwei weiteren Elefanten in einem der schönsten Elefantengehege Deutschlands, dem Afrikahaus, das die Besucher beinahe magisch anzieht. Sich einen eigenen Bullen heranzuziehen, ist nicht so ganz einfach, denn wenn die Männchen geschlechtsreif geworden sind, verlassen sie die Mutterfamilie. Hält man sie zwangsweise zusammen, kommt es zu sozialen Spannungen. Künstliche Befruchtung im Elefantengehege ist aus der Perspektive der Zoos eine einfache Methode, für Nachwuchs zu sorgen. Frischsperma muss jedoch innerhalb von zwanzig Stunden verarbeitet werden. Das ist aufwendig und kostspielig. Gefrorenes Sperma hingegen lässt sich lagern und würde logistisch ein sehr viel kleineres Problem darstellen. Daher die Versuche des Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin, an denen sich auch Drumbo beteiligt. Nordwest Zeitung 18-08-2003 Jaderberger Zooverein beschließt Auflösung Gut zwei Jahrzehnte lang hat der Zooverein den Tierpark Jaderberg finanziell unterstützt nun ist der jährliche Zuschuss von etwa 2000 Euro offenbar nicht mehr länger erwünscht: Der Verein mit rund 170 Mitgliedern hat am Sonnabend die Auflösung zum 31. Dezember beschlossen. Von den 31 Versammlungsteilnehmern stimmten 29 dafür, es gab nur eine Gegenstimme und eine Enthaltung. Hintergrund sind Verschärfungen im Steuerrecht, die die Frage nach der Gemeinnützigkeit des Vereins neu aufwerfen. Wenn wir den Zuschuss versteuern müssen, sagt Andreas Ludewigt als einer der Zoo-Eigentümer, kann der Verein das Geld auch gleich dem Finanzamt geben. WAZ 15-08-2003 Der mit den Wölfen singt Wölfe dressieren? Das scheint unmöglich. Dirk Neumann versucht es dennoch in der wohl einzigen Wolfsdressur in Europa. Hauptattraktion im ostwestfälischen Tierpark Kalletal ist daher "Dr. Neumanns Wolfsschule"."Singen mit den Wölfen" heißt dieses wundervolle spätabendliche Spektakel im Tierpark Kalletal. Dirk Neumann erzählt, während er seine Wölfe teilweise mit Handschlag begrüßt, dass er, anders als bei einer klassischen Raubtierdressur, keineswegs der Chef im Ring sei und schon gar nicht etwa der Leitwolf, "da würden sich die Wölfe auch totlachen". Er sei der Freund der Wölfe, ihr Lehrer, ihr Kumpel, ihre Vertrauensperson, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Sächsische Zeitung 19-08-2003 Die Ethik des Schlachtens Böses Spiel mit einem Namen: Jörg Schlechte, der Ex-Betreiber des Meißner Heimattiergartens, soll ein Schlächter sein. Das behaupten unisono die Bild-Zeitung, das britische Boulevardblatt The Sun, die Sky News sowie Tageszeitungen in Tschechien, der Türkei, den Niederlanden, Schweden und Ungarn. Die meisten Überschriften lauteten etwa so: Ostdeutscher Zoobesitzer aß seine eigenen Tiere. Die Schlechte-Verteidiger sind eher in der Minderzahl und verweisen auf seine Verdienste als Stadtrat für Meißen. Schlechte selbst bestreitet über seinen Anwalt gar nicht, dass er schon mal 1 785 Euro Strafe zahlen musste, weil er ein Hängebauchschwein aus seinem Zoo gebraten hatte. Zu weiterführenden Erklärungen ist er nicht bereit. Von den zuletzt vielleicht noch rund 80 Ziegen, Schafen, Ponys, Fasanen, Waschbären, Eseln und Rindern fehlt jede Spur. Da die Tiere Schlechtes Privateigentum sind, kann er sie verkaufen oder schlachten, ohne dass es die Behörden kümmern muss. Zoos müssten Schlachtungen jedoch zur Fleischuntersuchung anzeigen. Das hatte Schlechte damals versäumt, und er wurde bestraft. Amtstierarzt Schneider: Ein Schlächter ist er deswegen nicht. Als Gewinner der medialen Schlacht geht der neue Betreiber hervor. Er rechnet mit einem Ansturm zur Zoo-Neueröffnung am 3. Oktober. Heiko Drechsler: Die schlechten Nachrichten bringen mir gute Kundschaft. Planung und Bau WAZ - 20-08-2003 "Das ist ein Stück Erlebniswelt" Gelsenkirchen. Die Die Snacks vom Büffet konnten nur die Zweibeiner genießen. Helene und Louise hingegen freuten sich über würziges Heu - und ihr neues Zuhause: OB Oliver Wittke eröffnete gestern im kleinen Kreis das "Afrikanische Dorf für Haustiere". Die neue Anlage der Zoom Erlebniswelt ist ein Schmuckkästchen: Erst vor zwei Tagen haben die mächtigen Watussi-Kühe Helene und Louise, zusammen mit den flinken afrikanischen Zwergziegen und den schwarzköpfigen Somalischafen ihr neues Domizil bezogen. Obwohl sie dort nur durch einen Akazienholzzaun von den Besuchern getrennt sind, haben sie Platz genug für eine ungestörte Siesta: 1 000 Quadratmeter rote Erde und aufgeschichtetes Unterholz zum Knabbern stehen ihnen zur Verfügung. Als natürliche Verbindung zur Löwen- und Hyänenanlage plätschert ein Bachlauf um das Haustierdorf. "Das hat nichts mit einer Kunstwelt zu tun", lobte Oberbürgermeister Oliver Wittke in seiner Eröffnungsrede. "Das ist ein Stück Afrika, ein Stück Erlebniswelt." Als er zum ersten Mal die Pläne sah, hätte er nicht geglaubt, dass sie in dieser Form verwirklicht werden können. Mit der Zoom Erlebniswelt werde etwas europaweit Einmaliges geschaffen. Frankfurter Rundschau 18-08-2003 Einige Gehege und Terrarien müssen umgestaltet werden Der Darmstädter Zoo, das Vivarium, ist trotz der strengen EU-Richtlinien nicht in seinem Bestand gefährdet. Die Gehege der Riesenschildkröten werden bereits so umgebaut, dass sie den Vorschriften aus Brüssel entsprechen. Die Umgestaltung derTropenlandschaft istals nächstes dran. Die Zooleitung verwirklicht derzeit überdies ein Konzept, das mehr Platz für die Bewohner des Vivariums und einen noch interessanteren Aufenthalt für die Besucher verspricht. Bereits seit Jahren sei man um eine Neugestaltung des gesamten Vivariums bemüht. Aufgrund der geringen Mittel für Investitionen, die vor allem vom rührigen Förderverein Kaupiana fließen, brauchten größere Baumaßnahmen eben ihre Zeit. Im Entstehen ist gegenwärtig ein neues, geräumiges Zuhause für die Binturong, für das der mehr als 4000 Mitglieder zählende Förderverein 350.000 Euro aufbringt. Die Tierfreunde sollen künftig bei ihrem Gang durch das Vivarium eine "Reise um die südliche Erdhalbkugel" unternehmen können - ausgehend von den heimischen Gefilden über Afrika mit seinen Busch- und Baumsavannen, quer durch den südamerikanischen Kontinent bis hin zu Australien und Ozeanien. Die Wegführung wird hierzu vielfach neu gestaltet, so dass der Besucher den Eindruck bekommt, das Vivarium sei nunmehr größer. Wegen der Kosten ist das Konzept "auf 20 Jahre" angelegt. Darmstädter Echo 15-08-2003 Stumpfkrokodile brauchen mehr Platz Im Vivarium Darmstadt wird weitergebaut: Der Magistrat hat in seiner jüngsten Sitzung die Vergrößerung von fünfzehn Terrarien, die Erweiterung des Geheges der Riesenschildkröte, die Erweiterung des Geheges der Stumpfkrokodile und die Erweiterung des Geheges der Gouldswarane beschlossen. Die Notwendigkeit dieser Maßnahme erklärt sich aus Auflagen des Staatlichen Amts für Lebensmittelüberwachung, Tierschutz und Veterinärwesen, die den Betrieb des Vivariums gestattet. Es schreibt die verbindliche Vergrößerung und Veränderung einzelner Tiergehege vor, erklärte Grünflächendezernent und Bürgermeister Wolfgang Glenz. Die Maßnahmen werden 160.000 Euro kosten. Die Stadt hofft auf Unterstützung durch den Förderverein Kaupiana und Spenden von Sponsoren. Im Augenblick fehlen 100.000 Euro, um die Auflagen des Tierschutzamtes zu erfüllen. Aktionen WAZ 15-03-2003 Alles Leben im Zoo erwacht bei Nacht Ein besonderes Erlebnis bietet der Krefelder Zoo heute Abend. Auf dem Programm steht die Sommernacht. Sie ermöglicht es den Besuchern, das Nachtleben der Zootiere zu erkunden. Durch das Anstrahlen der Baumkronen entsteht eine reizvolle Atmosphäre, die das Wandeln durch den Park zum Erlebnis machen soll.Neben reichhaltigen Informationsveranstaltungen, einer neuen Seelöwenshow, Fütterungen, Begegnungen mit den Tieren und ihren Pflegern (etwa im Jaguar-Gehege), gibt es eine buntes Rahmenprogramm mit Gauklern, Märchenerzählern, Live-Musik und "kulinarischen Genüssen". Freie Presse (Chemnitz) 18-08-2003 Zoo Leipzig lädt zu Afrika-Tagen ein Der Leipziger Zoo lädt für Freitag und Samstag zu den «Weltenbummlertagen Afrika» ein. Bereits kurz nach Betreten des Tiergartens werde der Besucher mitten ins das «quirlige Markttreiben eines afrikanischen Dorfes» versetzt. Musiker und fliegende Händler sorgten für das richtige Flair. Kinder können bei einem Kameltritt einen Blick von oben auf die Szenerie werfen. In Workshops werden das Binden traditioneller Gewänder und erste Worte auf Suaheli gelehrt. Für Samstagabend wird eine Dschungelnacht geboten. Beim Licht lodernder Fackeln präsentierten afrikanische Künstler auf verschiedenen Bühnen «feurige Rhythmen und eindrucksvolle Showeinlagen, die die ganze Vielfalt Afrikas widerspiegeln». Thüringer Allgemeine 18-08-2003 Zoofest: Auge in Auge mit wilden Tieren Warum eine Regenbogenboa gar nicht bunt ist und wie schnell eine Schildkröte sein kann, erfuhren gestern die Gäste des Erfurter Zooparkfestes. 6200 zog es zu Kamel, Känguru und Karakaras. Höchster Kreisblatte 20-08-2003 Tierisch viel Spaß zum Nulltarif Schweinedame Piggy ließ sich vom fröhlichen Treiben beim Kinderfest im Wilhelm-Kobelt-Zoo nicht stören: Nachdem am Vortag die ersten Wehen eingesetzt hatten, brachte sie am Sonntagabend sieben Schweinchen zur Welt. Damit hat der Zoo am Schwanheimer Wald mit seinen 200 Tieren gleich sieben neue Attraktionen. Doch zuvor zeigten sich die Mädchen und Jungen erst einmal begeistert von dem, was die Wilhelm-Kobelt-Gesellschaft, Betreiberin des kleinen Tierparadieses, für sie vorbereitet hatte. Da der Kobelt-Zoo keinen Eintritt nimmt, ist der Verein auf Spenden angewiesen. Neben dem Futter für die Tiere und den Kosten für Tierärzte müssen umfangreiche Reparaturarbeiten bezahlt werden. Aachener Zeitung 19-8-2003 Öcher Platt im Tierpark: Mundart am 24. August Zur traditionellen «Kaffie-Visit ejjene Öcher Dierpark» lädt der Verein Öcher Platt am 24. August, ein. Der Verein Öcher Platt hofft, mit seinem - zum zweiten Mal ganztags gebotenen - Programm viele zusätzliche Gäste in den Tierpark zu locken. Über das übliche Eintrittsgeld hinaus wird kein Kostenbeitrag erhoben. Der Erlös der Cafeteria, deren Getränke und Kuchen von Mitgliedern gespendet werden, kommt in vollem Umfang dem dringend nötigen Neubau des Kinderbauernhofes im Aachener Tierpark zugute. Stadt Winterthur 18-08-2003 TierTag im Wildpark Bruderhaus Am 24. August ist im Wildpark Bruderhaus in Winterthur wieder tierisch viel los. Der vom Forstbetrieb Winterthur und dem Wildparkverein Bruderhaus organisierte TierTag findet dieses Jahr zum dritten Mal statt und bietet Interessantes und Wissenswertes von der Ameise über den Luchs bis hin zum Wolf. Rund 3000 Personen besuchten den Anlass im letzten Jahr. Das grosse Interesse ist nicht zuletzt auf das attraktive und interessante Angebot an Information und Unterhaltung der mitwirkenden Organisationen zurückzuführen. Wiesbadener Kurier - 20-08-2003 Aktion SuperSommer der Rhein-Main-Presse im Frankfurter Zoo / ... Die kleinen Geheimnisse des Frankfurter Zoos kennen zu lernen, war der Wunsch der Leser, die an der Aktion SuperSommer der Tageszeitungen der Rhein-Main-Presse (RMP) und des Veranstaltungsmagazins "pepper" teilnahmen. Rund 60 Leser und Leserinnen der RMP ließen sich von drei Zoo-Mitarbeitern durch die eigene kleine Welt des Tiergartens führen. Die Leiterin der pädagogischen Abteilung, Martina Weiser, gab einige Details über die Tierpflege preis, die dem "normalen" Zoobesucher entgehen. Rhein Main Presse - 20-08-2003 Am Sonntag, 24. August, veranstaltet der AZ-Vogelpark ein ... Am Sonntag, 24. August, lädt der AZ-Vogelpark zu seinem traditionellen Zirkusfest ein. Das Parkfest wird, wie in den letzten Jahren, in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft der Zirkusfreunde e.V., Landesgruppe Hessen, durchgeführt. Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr mit einer internationalen Artistenshow. Frankfurter Allgemeine Zeitung - 19-08-2003 "Ihr habt alle warme Hände, das mögen die Schlangen" Frankfurt. Schon um zehn Uhr morgens hat sich eine aufgeregte Schar versammelt, um die "Welt der Gifttiere" näher kennenzulernen. So lautet diesmal das Thema der Kinder-Ferienführung im Zoo. Seit den neunziger Jahren hat der Zoo diese Ferienaktion unter dem Titel "Tierische Erlebnisse" etabliert, mittlerweile steht während der großen Ferien jede Woche ein anderes Thema auf dem Programm Nachwuchs Tiroler Tageszeitung 20-08-2003 Panda-Nachwuchs in Kalifornien: Erster Zwilling geboren Wie die "Union-Tribune" berichtete wurde die Geburt des zweiten Pandas innerhalb der nächsten zwölf Stunden erwartet. Die etwa zwölf Jahre alte Pandadame Bai Yun hatte sich abseits von den Blicken der Zoobesucher in ein Nest aus zerkleinertem Bambus zurückgezogen. Zwillingsgeburten kommen in der freien Wildbahn häufig vor. Doch gewöhnlich ziehen die Eltern nur ein Baby auf und weisen das andere zurück. Die Pandabetreuer in San Diego wollen den Versuch unternehmen, das Ausgestoßene von Menschenhand zu ernähren und später der Mutter anzuvertrauen. Bai Yun hatte bereits im August 1999 ein Pandamädchen geboren. Mit der Ankunft des ersten Zwillings stieg die Zahl der Pandas im Zoo von San Diego auf Vier an. Es handelt sich damit um die zahlenmäßig größte Panda-Gruppe in einem Zoo außerhalb ihres Herkunftslandes China Mitteldeutsche Zeitung - 21.8.03 Känguru-Baby wächst in Einkaufsbeutel auf Das Känguru-Baby «Daisy» wird in einem Einkaufsbeutel großgezogen. Es war im Fasanen- und Wildpark Bad Saarow (Oder-Spree) zwei Wochen zu früh aus dem Beutel der Mutter gefallen und hatte es nicht wieder hinein geschafft, berichtete der Chef des Parks und «Mutter-Ersatz» Hartmut Richter. Der Chef des privaten Geheges mit rund 200 Tieren gibt dem gut zwei Monate alten Känguru die Nuckelflasche. «Gestern hat sie das erste Kleeblatt gefressen.» Neue Westfälische 15-08-2003 Riesenfreude im Safaripark Nachwuchs bei Giraffen, Zebra und Watussi-Rinder Stukenbrock: Endlich ist sie da: bildschön und kerngesund. Die Baby-Giraffe im Hollywood- und Safaripark Stukenbrock. Mama Peggy hatte die Geduld der Tierpfleger auf eine harte Probe gestellt. Seit zehn Tagen und Nächten wartete das Team auf den Nachwuchs. In der Nacht zu Mittwoch kam der kleine Ferdinand endlich nach gut 15 Monaten zur Welt. Auch die Zebras melden Nachwuchs. Zehn Tage ist das bis dato noch namenlose Fohlen jung. Einige Wochen gedulden müssen sich die Besucher noch auf die neugeborenen Watussi-Zwillinge. Sie sind noch nicht kräftig genug und müssen noch ein wenig Zeit im Stall verbringen, eh sie in die Steppe hinaus dürfen. Kleine Zeitung 14-08-2003 Herberstein: Meerkatzenbaby wurde geboren Große Freude herrscht im Tierpark Herberstein auf Grund des Zuwachses bei der Grünen Meerkatzen-Familie: Das vor einigen Tagen geborene rund 300 Gramm schwere Jungtier ist das zehnte Mitglied der seit März dieses Jahres in Herberstein lebenden Tiergruppe. Die Geburt des Meerkatzenbabys wurde als "sensationelles Ereignis" bezeichnet, ist Zuwachs bei diesen Tieren in Gefangenschaft doch äußerst selten. Hamburger Abendblatt 19-08-2003 Süße Luchsbabys im Wildpark Vor einigen Wochen gab es Nachwuchs im Wildpark Schwarze Berge: Luchsmama Kinga hatte drei Babys auf die Welt gebracht, die inzwischen zu Publikumslieblingen geworden sind. Tag für Tag tobt das wilde Trio nun im Naturgehege umher. Das ist auch notwendig, denn im nächsten Jahr müssen die drei die Beutejagd beherrschen, werden sie dann doch im Rahmen eines Wiederansiedlungsprojekts im Harz ausgewildert. Sächsische Zeitung 16-08-2003 Wolle für die Inkas Wieder ist die Kinderstube des Dresdner Zoos um eine Attraktion reicher. Am 6. August brachte Vikunjadame Hanni ihr sechstes Junges zur Welt. Inzwischen springt das noch namenlose Tier in der Südamerikaanlage herum. Um die Vikunjas vor dem Aussterben zu schützen, gibt es ein europäisches Schutzprogramm. Im Dresdner Zoo leben derzeit sechs Tiere, drei von ihnen kamen im Rahmen dieses Programmes nach Dresden. Leipziger Volkszeitung 15-08-2003 Wieder Nachwuchs bei Alpakas Es gibt wieder Nachwuchs bei den Alpakas, nachdem vor einigen Wochen das erste Fohlen der kleinen Alpakafamilie im Delitzscher Tiergarten an einer Lungenentzündung starb. Alpakastute Maria war im Dessauer Tierpark der erklärte Liebling der Tierpfleger. Sie musste mit der Flasche aufgezogen werden und war handzahm. Würde sie nun als Mutter ihre Pflichten erfüllen? Meist zeigen nämlich solche Flaschenkinder selbst ein gestörtes Aufzuchtverhalten. Trierischer Volksfreund 14-08-2003 Seltener Zuchterfolg Zum ersten Mal in der mehr als 30-jährigen Geschichte des Eifel-Zoos ist dort ein Küken eines Kronenkranich-Paares geschlüpft. "Das ist schon eine kleine Sensation", freut sich Eifel-Zoo-Besitzer Hans Wallpott. Die Bedingungen sind in diesem Jahr offensichtlich optimal: steppenähnliche Bodenverhältnisse wie im afrikanischen Herkunftsland, dazu die Wassernähe, sogar eine kleine Insel, auf der sich das Brüten gut einrichten ließ. Schwer zu züchten sind die Kronenkraniche, wie auch ein Blick ins Zoologische Wörterbuch zeigt. In Deutschland werden nur ganz wenige Exemplare geboren. Thüringer Allgemeine 18-08-2003 Täglich fünf Junge Im Zoopark-Aquarium am Erfurter Nettelbeckufer kann man nicht nur große auffällige Fische bewundern, sondern auch ganz kleine, eher unauffällige, wie den kleinsten lebendgebärenden Zahnkarpfen aus den südlichen USA,den Zwergkärpfling (Heterandria formosa). Die Männchen werden maximal 20 Millimeter, die Weibchen bis 35 Millimeter lang. Bei ausreichender Fütterung setzt das Weibchen täglich bis fünf winzige Jungfische ab. Nach drei Wochen wird eine kleine Pause von zehn Tagen eingelegt, danach werden wieder drei Wochen lang täglich bis zu fünf Jungfische abgesetzt. Leipziger Volkszeitung - 20-08-2003 Nachts ist Findel aktiv und erkundet das Terrain Eilenburg. Findel, der Fuchs, der am 31. März, in einem Alter von wenigen Stunden im Eilenburger Tierpark abgegeben wurde, entwickelt sich langsam zu einer kleinen Berühmtheit. Immer öfter wird nach ihm gefragt, wollen ihn Besucher auch sehen. "Doch als richtiger Fuchs ist er mehr abends und nachts aktiv", weiß Tierparkchef und Pflegepapa Stefan Teuer. Der Fuchs, der sich jetzt im Halbstarken-Alter befindet, ist allerdings nicht so unterwürfig wie ein Hund. Eine Schramme an der Nase von Stefan Teuber war dafür einige Tage ein sichtbarer Beweis. "Dennoch schmust unser Findel sehr viel, ist überhaupt nicht menschenscheu, lässt sich auch streicheln." Der gesamte Wirtschaftshof des Tierparkes ist für Findel ein riesiges Freilaufgelände. Allerdings erst dann, wenn die hier ebenfalls wohnenden Brahmahühner sicher eingekäfert sind. "Findel wird bei uns immer ein vergleichsweise gutes Auskommen haben. Ob er später allerdings auch Ausgang in dem gesamten Tierpark bekommt, wird sich noch zeigen müssen. Ein normales Tierparktier wird er jedenfalls nicht, auch wenn er für Gruppen schon zu sehen sein soll." Express-Köln - 20-08-2003 Lindenthaler Tierpark ist gerettet Köln Aufatmen in Lindenthal: Das Wildgehege an der Kitschburger Straße wurde im Handstreich von der städtischen Sparliste gestrichen. Die Stadt wird das Tiergehege auch in Zukunft mit jährlich 30.000 Euro unterstützen und so seinen Fortbestand sicherstellen. Ostseezeitung 20-08-2003 Pudaglaer Straußenpark öffnet Pforten Pudagla Die Insel Usedom verfügt seit kurzem über ihren ersten Straußenpark. Insgesamt 34 der langhalsigen Vögel fühlen sich inzwischen in ihrem Gehege in Pudagla sichtlich wohl. Erste neugierige Besucher haben sich in den letzten Tagen bereits an die Einzäunung herangepirscht und einen Blick auf die Vertreter der größten Vogelart der Welt geworfen. Initatoren des Straußenparks sind Sabine und Alfred Feike aus Heringsdorf. Neue Zürcher Zeitung - 21.8.03 Nase zuvorderst, Schwanz in die Höh Wenn im Bärengehege lange, buschige, geringelte Schwänze über dem Gebüsch tanzen, dann sind die Nasenbären an der Arbeit. Am gestrigen Medienapéro des Zoos lockte ein Haufen Gemüse die Nasen aus dem Gestrüpp. Die 7 im Frühjahr geborenen Jungen sind mittlerweile fast so gross wie ihre 4 erwachsenen Artgenossen, allerdings um einiges verspielter und frecher. Ihr Gehege im Zoo teilen sich die Nasenbären mit richtigen Bären, den viel grösseren Brillenbären, die dieses Jahr ebenfalls Nachwuchs haben. Zurzeit werden die Halbstarken beider Arten noch getrennt gehalten. Kurator Robert Zingg wartet mit Spannung auf den Moment, in dem die vorwitzigen Kerle sich zum ersten Mal begegnen. Vor dem Bau der neuen Bärenanlage wurden solche Tiere während zweier Jahre am Zoologischen Institut der Universität Zürich beobachtet. Im Hinblick auf die gemeinsame Haltung mit den körperlich überlegenen Brillenbären untersuchten Forscher ihr Flucht- und Kletterverhalten. Daraufhin wurden die Bäume im Gehege mit künstlichen Brücken versehen, als Fluchtwege für die schnelleren Nasenbären. Heute haben sich die beiden Arten aneinander gewöhnt und teilen das weitläufige Gehege weitgehend ohne Konflikte. Die Zucht der Nasenbären ist im Zoo Zürich übrigens sehr erfolgreich, seit 1986 wurden in 19 Würfen 69 Jungtiere geboren. Westfälische Rundschau 15-08-2003 » Bärenwald « ist neues Zuhause für gequälte Tiere Ein 1998 in bach in Niederösterreich eingerichteter Park für misshandelte Bären hat sich zu einer Touristenattraktion entwickelt. Die 11.000 Quadratmeter große Anlage »Bärenwald« wird von der Tierschutzorganisation »Vier Pfoten« betrieben und bietet inzwischen sechs Bären ein lebenslanges Asyl. »Wir versuchen, den schwer gestörten Bären wieder arttypisches Verhalten beizubringen«, erklärt Tierpfleger Adi Schuhleitner seine Aufgaben. Erste Erfolge haben sich schon eingestellt: In Arbesbach haben sich die Tiere erstmals Winterhöhlen gebaut, um die kalte Jahreszeit durchzuschlafen. Drei Teiche mit je 125 000 Litern Wasser werden von den Bären genutzt. Studenten der Veterinärmedizinischen Fakultät in Wien begleiten das Programm mit wissenschaftlichen Studien. Rheinische Post - 19-08-2003 Essgestörter Waran mit Akupunktur behandelt Singapur. Der Waran "Tirto" im Zoo in Singapur wird von Essstörungen geplagt. Aus diesem Grujd wird er jetzt regelmäßig mit Akupunktur behandelt. Zwei Mal pro Woche setzt Tierarzt Oh Soon Hock Nadeln in den Rücken des 2,3 Meter langen "Tirto", wie Zoosprecher Vincent Tan am Dienstag mitteilte. Berliner Morgenpost (Magazin) 16-08-2003 Auge in Auge Als Alexander von Reiswitz die Tiere des Berliner Zoologischen Gartens porträtierte, suchte er vor allem eins: Blickkontakt. Ein Gespräch über das schlechte Benehmen des Flusspferds Bulette und die Allüren des Marabus. Rhein Main Presse 15-03-2003 Einheimische und exotische Tiere hautnah erleben Im Tiergarten in der Fasanerie Groß-Gerau können einheimische und exotische Tiere hautnah erlebt werden. Seit knapp 50 Jahren gibt es den Tiergarten, der sich vor allem bei Familien mit kleinen Kindern großer Beliebtheit erfreut. Der Tierpark hat eine Fläche von 20.000 Quadratmetern und ist ganzjährig geöffnet. Zu sehen sind etwa 350 Tiere, derzeit viele mit Nachwuchs. Das kleinste Tier ist das Streifenhörnchen, das größte das afrikanische Zeburind. Fränkische Nachrichten 18-08-2003 Rauch-Zoo bietet tierische Abwechslung In Freudenberg oberhalb der Firma Rauch gehören Zebras, Kamele, Strauße, Alpakas oder Emus seit einigen Jahren schon wie selbstverständlich zum Landschaftsbild. In den für alle Interessierten kostenlos zugänglichen Freigehegen des Möbelherstellers leben zurzeit 78 Tiere elf verschiedener Arten. Ein Tiergehege bei der Firma Rauch gibt es schon seit 1965. Die sich mittlerweile auf eine Fläche von zirka 50.000 Quadratmeter erstreckenden Gehege sind so angelegt, dass Besucher bei einem mit großen Informationstafeln ausgeschilderten Rundgang an allen Tieren vorbeikommen. Die Wege können auch mit Rollstühlen oder Kinderwagen befahren werden. Mit dem Bau des Rauch-Zoos in seiner heutigen Form wurde 1993 begonnen, als sich die Familie Rauch neben den Ponys zur Ansiedlung weiterer Tiere entschloss. Da es sich aus deutscher Sicht bei den meisten der Gehege-Tiere um Exoten handelt, stehen die Rauch-Zoo-Verantwortlichen auch in engem Kontakt mit Experten vor allem von der Stuttgarter Wilhelma. Berliner Zeitung 19-08-2003 Zwei Hände voll Pfau Gerade mal so groß wie eine Hand ist jedes der beiden Pfauenküken aus dem Britzer Garten. Der Pfauennachwuchs geht auf eine Verbindung zurück, die Grün-Berlin-Chef Hendrik Gottfriedsen im Rahmen der Vorbereitungen zur Internationalen Gartenbauausstellung (IGA) in Rostock geknüpft hat. Dort war er als Berater tätig. Als Lohn hatte er sich ein Paar blauer indischer Pfauen vom Rostocker Zoo erbeten. Im Mai kamen die Vögel - Ende Juli schlüpften die Küken. Die beiden machen jetzt in der Voliere am Wirtschaftshof ihre Flugversuche. In absehbarer Zeit sollen die Vögel in eine größere Voliere umziehen. Bieler Tagblatt 15-08-2003 Wenn der Tod die bessere Lösung ist Die Stiftung Bieler Schwanenkolonie klagt immer wieder über Geldmangel. Während dort aber Wildvögel aller Art gesund gepflegt werden, müssen die Wildhüter die Tierbestände regeln.Heinz Brosi, der ehemalige Präsident der Bieler Schwanenkolonie, wirft der heutigen Betriebsleitung vor, übers Ziel hinauszuschiessen. Diesen Vorwurf mag sich Christian Stauffer, Stiftungsratspräsident der Schwanenkolonie, nicht gefallen lassen. «Die Schwanenkolonie hat auch in früheren Jahren Lohnkosten verursacht. Wer einen verletzten Vogel findet, bringt ihn in die Schwanenkolonie. Das sind jährlich gegen 300 Tiere.» Es stellt sich die Frage, ob in der Stiftung Schwanenkolonie wirklich mühsam aufgepäppelt werden soll, was möglicherweise doch vor der Flinte des Wildhüters landet? Zumal die Stiftung lediglich «die Haltung von Zier- und Wasservögeln in Geflügelhäusern, Gehegen, Volieren und im Freien» zum Zweck hat. Berliner Morgenpost 14-08-2003 Speiseplan Rentiere sind die einzige Hirschart, bei der auch die weiblichen Tiere ein Geweih tragen. Auch bei den Kälbern im Tierpark fängt der Kopfschmuck schon an zu sprießen. Heute bekommt die Herde um 12 Uhr Gras, Zweige und ein wenig Kraftfutter. Berliner Morgenpost 16-08-2003 Speiseplan Die Kappengibbons im Zoo leben während der warmen Monate auf einer Insel inmitten des Raubtierhaus-Teichs. Viele Besucher entdecken die agilen Primaten erst, wenn diese ihre lauten "Gesänge" erschallen lassen. Die Nahrung, die die Gibbons heute um 15 Uhr erhalten, besteht überwiegend aus süßen Früchten und etwas Gemüse. Berliner Morgenpost 18-08-2003 Speiseplan Wenn Tierpfleger René Viete mit einem gefüllten Futternapf das Gehege betritt, sind selbst die Faultiere im Tierpark Friedrichsfelde plötzlich hellwach. Für ihre Verhältnisse rasend schnell bewegen sie sich dann zu ihm hin und werden heute um 12 Uhr im Dickhäuterhaus mit Obst, Gemüse und vielleicht einem gekochten Ei für die Anstrengung belohnt. Berliner Morgenpost 19-08-2003 Speiseplan Die australischen Flötenvögel aus der Verwandtschaft der Rabenvögel erhalten in der Fasanerie des Zoos heute um 10 Uhr süßes Obst und einige Stückchen Fleisch. Wer ein bisschen Geduld mitbringt, kann Betörendes von ihnen hören: Ihren Namen verdanken die Tiere nämlich ihrem flötenartigen Gesang. Berliner Morgenpost - 21-08-2003 Speiseplan Zoo-Tierpfleger Peter Griesbach muss aufpassen, dass sein Rotbuntes Schweineferkel nicht zu fett wird. Er füttert es heute um 16 Uhr im Tierkinderzoo mit etwas Gemüse Berliner Morgenpost - 20-08-2003 Speiseplan Gorale sind gewandte Gebirgstiere aus Mittelchina. Im Tierpark lebt die Herde auf dem neuen Bergtierhügel.Heute um 10 Uhr gibt es Heu, frische Zweige und nicht blähendes Gemüse. Rüsselsheimer Echo 18-08-2003 Kleines Krokodil im Odenwald eingefangen Nach seiner Entdeckung durch zwei 15-jährige Mädchen ist in Michelstadt im Odenwald ein kleines Krokodil eingefangen worden. Die Mädchen fanden das 50 Zentimeter lange Tiere am Sonntagabend an einem Sportplatz. Der Jungalligator ließ sich von den alarmierten Polizeibeamten aber nicht ohne Widerstand schnappen. Noch am Abend wurde für das Krokodil ein Platz in einem Zoo gefunden. Seine Herkunft war zunächst unklar. Associated Press, August 10, 2003 A year after deadly floods, Prague zoo regroups Walk to fame honors the 135 animals that died Prague. Their deaths from last year's devastating floods topped national news: There was Kadir, a stranded elephant that had to be shot, and Gaston, the sea lion that died of exhaustion while trying to swim to safety. In all, 135 animals at the Prague Zoo were swept away during the floods in August of last year, which also killed 16 people in the hard-hit Czech Republic. Now the animals are among those being featured in a Hollywood-style walk of fame built to honor them and other cherished animals. Included is a cast of Kadir's footprints. Kadir, a large older male, had been kept separate from the other elephants. He lived at the zoo for 34 years. When he became stranded up to his ears in floodwaters, his handlers decided to euthanize him. Gaston the sea lion braved a 150-mile journey down the Elbe River to Germany. Though rescued, Gaston later died of exhaustion, sickness and lack of food during his ordeal. Other victims included a gorilla, two hippos, a bear, and a lion. A year after the floods, Prague, like most European cities, is in the throes of a prolonged heat wave and drought, and at the zoo, there is little physical evidence of the high waters that wrought havoc back then. The 72-year-old zoo had been severely damaged. More than 1,000 animals were moved to higher ground or evacuated when rising floodwaters submerged half of the zoo grounds on the low-lying outskirts of Prague. Zoo director Peter Fejk said Thursday that some damage caused by water and mud remained and that a complete reconstruction of the damage will take another year. "We hope that by the end of this year, our visitors won't see any signs of the flooding," Fejk said. With 322 animals born in the zoo over the past year, empty cages have been filled, and visitors can once again spend hours marveling at the wildlife. In June, almost 11 months after the floods, Gaston's mate, Bara, gave birth to a baby sea lion, a female who will be called Abeba. Pregnancy in sea lions can remain undetected until the end, and Bara showed no signs she was pregnant. Two of four gorillas are scheduled to return next month from another zoo in the countryside where they had been taken after the flooding. The animals had been so severely traumatized that experts had doubted they could ever return, said Pavel Brandl, the zoo's curator of mammals. The two females, Shinda and Kijivou, are to be brought back after final repairs are completed on their pavilion. They will be joined by Assato, a 12-year-old male that the zoo plans to acquire in England. The elephants also refused to enter their low-lying pavilion for a while after it was reconstructed. The elephants will be moved to a safer, higher part of the zoo. California Zoo Awaits Birth of Second Giant Panda Cub http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/21930/story.htm Swaziland to Ship 11 Elephants to US Zoos http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/21929/story.htm | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Pressemitteilungen teilweise gekürzt | Arnheim, 21.8.03 Neu: Quallen mit Gebrauchsanleitung in Arnheim Seit kurzem kann Burgers' Zoo in Arnheim, die Niederlande, den Besucher echte Quallen zeigen. Es handelt sich um die Indo-Pacifischer Wurzelmundqualle. Quallen vermehren sich nur ganz schwierig in Zoos und Aquarien aber da sie nur wenige Monate leben, müssen sie in Gefangenschaft züchten um sie auch auf Dauer den Besucher zeigen zu können. Das klappt jetzt gut in Burgers' Zoo und deswegen sind wir jetzt stolz diese Nachricht freigeben zu können. Der Zyklus einer Qualle findet hinter den Kulissen von Burgers' Ocean statt. Jedes Stadium braucht seine eigene Pflege und nur der spektakuläre erwachsene Qualle ist sichtbar für das Publikum. Die Indo-Pacifischer Wurzelmundqualle verdankt seine prächtige blaue Farbe einer kleine Alge die im Körper der Qualle lebt. Diese Alge braucht Sonnenlicht zum überleben und liefert der Qualle Ernährung. Weiterhin füttert die Qualle sich mit Plankton das von den Tierpfleger angeboten wird. Burgers' Zoo is ganz stolz um den Besucher im 8 Mio Liter großen Riesenaquarium "Burgers' Ocean" Quallen zeigen zu können. Es sind spektakuläre Tiere, aber mit einer großen Gebrauchsanleitung. Foto von einer Indo-Pacifischer Wurzelmundqualle Walsrode, 20.8.03 Früh übt sich... Gerade mal drei Monate ist Gelbbrust-Ara Josefine alt, und schon ist sie der Star in der Baby- und Aufzuchtstation des Vogelpark Walsrode. Große und kleine Besucher drücken sich an der Schaufensterscheibe die Nase platt, wenn die Tierpflegerin zur Fütterung erscheint. An die Gegenwart von Publikum muss sich Josi ohnehin zeitig gewöhnen, denn im nächsten Jahr soll sie ihr Bühnen-Debüt geben und in der Flugschau als Star auftreten wie Graupapagei Kongo, Falke Schumi oder die Pelikane Tiffy und Bibo. Der Vogelpark Walsrode, der in diesen Wochen sein Hochsommerkostüm gegen ein Herbstkleid tauschen wird, ist noch bis zum 2. November geöffnet täglich von 9 bis 19 Uhr. Köln, 20. August 2003 Tiere in Stein gemeißelt ! Das umfangreiche Kursprogramm im Rahmen des Ferienangebotes des Kölner Zoos wurde in diesem Jahr um eine Disziplin erweitert. Tiere aus Stein Steinbildhauerei ist der Titel einer einwöchigen Veranstaltung für kleine Steinmetze. Ihre Werke sind zwar noch nicht ganz fertig, aber man kann den jungen Künstlern schon einmal über die Schulter schauen am: Donnerstag, dem 21. August 2003 um 11.30 Uhr Dortmund, 20.08.2003 Zoo- Festprogramm für Sonntag Der Zoo bietet zum 50-jährigen Zoojubiläum ein abwechslungsreiches Kinderprogramm. Der komplette Veranstaltungsbereich ist überdacht und bietet somit sowohl Schutz vor der Sonne als auch bei etwaigem Regen. Das Programm für Sonntag, 17. August, im Einzelnen: 09.30 10.15 Uhr (auf der Festwiese am Kamelgehege). Frau Gaidies informiert über Aufgaben des Tierschutzverein Groß-Dortmund e.V. im Tierschutzzentrum 10.00 16.00 Uhr Tiermasken basteln am Giraffengehege (Beitrag ein Euro) 10.00 16.00 Uhr Große Tier-Bastel-Aktion am Otteraußengehege 10.00 18.00 Uhr Kinderschminken der Ruhr-Nachrichten am Raubtierhaus. 11.00 11.45 Uhr und 12.00 12.45 (auf der Festwiese am Kamelgehege). Jazz-Matinee mit FOUR AS ONE, der Band um Daniela Rothenburg, die zusammen für einen musikalischen Hochgenuss sorgen werden 13.30 - 14.15 Uhr, 16.00 - 16.45 Uhr und 18.00 - 18.45 Uhr Circus Radieschen und die Kinder zeigen ihre Kunststücke auf der Festwiesenbühne am Kamelgehege. 14.30 15.00 Uhr (neben der Festwiese am Kamelgehege). Hurra, der Kasper ist im Zoo Das Puppentheater Woitschack präsentiert Wullewatz, ein Kaspertheaterstück mit nostalgischen Puppen 15.30 16.00 Uhr (neben der Festwiese am Kamelgehege). Hurra, der Kasper ist im Zoo Das Puppentheater Woitschack präsentiert Pumuckl, ein Kaspertheaterstück mit nostalgischen Puppen 17.00 17.30 Uhr (neben der Festwiese am Kamelgehege). Hurra, der Kasper ist im Zoo Das Puppentheater Woitschack präsentiert den Löwen Zimba, ein Kaspertheaterstück mit nostalgischen Puppen Ab 20.00 Uhr im Abendprogramm auf der Festwiese am Kamelgehege: Robert Kreis & The Croonettes The Croonettes erfreuen das Publikum mit Crooning-Gesang und schönsinnigen Klängen aus vergangenen Zeiten. Robert Kreis präsentiert Highlights aus seinem Soloprogramm Alles wegn de Leut. Der Eintritt beträgt 25 Euro, kein Buffet am Sonntag! Dortmund, 19.08.2003 Bausteine-Aktion zugunsten des Regenwaldhauses im Zoo Dortmund Tummelten sich an dieser Stelle früher die einzigen noch lebenden europäischen Wildrinder und die rückgezüchteten Tarpane, so mussten diese jetzt das Feld räumen für den geplanten Bau des Regenwaldhauses Südostasien. Hier ist der ideale Platz, um für die vom Aussterben bedrohten Sumatra-Orang-Utans und die ebenfalls sehr seltenen Schabrackentapire ein neues Zuhause zu errichten. Das Regenwaldhaus Südostasien wird beide Tierarten in einer Umgebung präsentieren, die ihrem natürlichen Lebensraum so nahe wie möglich kommt. Darüber hinaus vermittelt das Haus einen Einblick in die ökologischen Zusammenhänge des Lebensraumes Regenwald in Südostasien und stellt eine wertvolle Ergänzung im Konzept des Zoos Dortmund zum bereits existierenden Amazonashaus dar, in dem ein Ausschnitt aus dem Parallellebensraum Regenwald am Amazonas gezeigt wird. Mit großem Engagement bemüht sich vor allem der Verein Zoofreunde Dortmund e.V. darum, die notwendige Finanzierung des Regenwaldhauses auf die Beine zu stellen. Spenden zugunsten des Regenwaldhauses Südostasien sind willkommen. Eine 'pfiffige' Idee ist dabei die "Bausteine-Aktion" des Vereins. Für 50 Euro wird man "Besitzer" eines Quadratmeters Regenwald im Dortmunder Zoo. Gelsenkirchen, 19. August 2003 Eröffnung des Afrikanischen Dorfes für Haustiere Die zweite Anlage zur ZOOM Erlebniswelt Nach rund einem Jahr Bauzeit wurde heute im Ruhr Zoo Gelsenkirchen das Afrikanische Dorf für Haustiere durch den Gelsenkirchener Oberbürgermeister Oliver Wittke eröffnet. Es ist die zweite Besucheranlage der künftigen ZOOM Erlebniswelt. In der Anlage leben mit Zwergziegen, Watussi-Rindern oder Somalischafen typische Haustiere wie sie in afrikanischen Dörfern zu finden sind. Die ZOOM Erlebniswelt Afrika bekommt im Gelsenkirchener Ruhr Zoo ein Gesicht. Nach der Löwen- und Hyänenanlage wurde jetzt der Bau der zweiten Afrika-Besucheranlage abgeschlossen. Das Afrikanische Dorf für Haustiere stellt die natürliche Erweiterung der ersten ZOOM Erlebniswelt Anlage dar. Gelsenkirchens Oberbürgermeister Oliver Wittke zeigte sich von der authentischen Atmosphäre im Afrika-nischen Dorf beeindruckt: Was hier entstanden ist, hat überhaupt nichts mit einer Kunstwelt zu tun. Man fühlt sich wirklich nach Afrika versetzt! Auch bei den Abgrenzungen zu den Anlagen wurde auf die afrikanische Anmutung geachtet. Sie bestehen aus massiven Holzzäunen, die mit Hanftauen miteinander verbunden sind. Nur das geübte Auge erkennt die zusätzlichen Stahlnägel, die der Konstruktion den garantierten Halt sichern. Insgesamt wurden in der Anlage für Gebäude und Umzäunung ca. 6000 lfm Holz verbaut. Noch sind nicht alle der über 1000 Pflanzen gesetzt, denn durch die Hitze der vergangenen Wochen war die Anpflanzung nicht möglich. Die Rietdächer der Gebäude werden in wenigen Tagen fertig gestellt. Das Rietgras, das aus Afrika stammt, ist noch nicht vollständig im Ruhr Zoo eingetroffen. Der rund 70 Meter lange Bachlauf nimmt seinen Anfang an der Quelle neben der Löwen- und Hyänenanlage. Sowohl die vorgesehene Bauzeit wie auch das Budget von rund 480.000 Euro wurden eingehalten. Die ZOOM Erlebniswelt nimmt somit weitere Formen an. Der Bau des Westfälischen Bauernhofes hat begonnen und auch die Arbeiten für die ersten Anlagen der ZOOM Erlebniswelt Alaska stehen bevor. Dortmund, 19.08.2003 Festlicher Rundgang der Zoofreunde Wie in jedem Jahr findet am ersten Mittwoch im Monat September der Festliche Rundgang der Zoofreunde statt. Der Förderverein des Zoos, der ursprünglich auch der Gründerverein des Zoos war, der dieses Jahr bekanntlich seinen 50. Geburtstag feiert, lädt alle seine Mitglieder zu einem festlichen Rundgang durch den Zoo Dortmund ein. In diesem Jahr sind auch ausdrücklich alle Sponsoren und Förderer des Projektes Regenwaldhaus Rumah hutan, einschließlich der Halter von Anteilsscheinen mit eingeladen! Der Rundgang wird insbesondere die historisch bedeutsamen Lokalitäten im Zoogelände beinhalten sowie eine Besichtigung der Baustelle Regenwaldhaus, wo im Anschluss an den Rundgang auch eine kleine Stärkung wartet. Der Rundgang beginnt am Mittwoch, 03. September 2003, um 18.00 Uhr am Haupteingang des Zoos Münster, 19.08.2003 Löwenkinder Seit 21 Jahren erstmals wieder Löwenkinder im Allwetterzoo Münster. Am 21. März war die 5jährige Löwin "Zeta" aus einem dänischen Tierpark in den Allwetterzoo umgezogen. Mit dem in Amsterdam geborenen, ebenfalls 5jährigen Löwenmann "Jarah" verstand sie sich nach einer kurzen Gewöhnungsphase gut, so gut sogar, dass man sich in Münster jetzt über die Folgen freuen darf: "Zeta" brachte am Samstagmorgen (16.8.) drei gesunde Jungtiere zur Welt, am Montagmorgen folgte noch ein Nachzügler. Die vorbereitete Geburtsbox hat die Löwin nicht akzeptiert, vielmehr liegt sie mitsamt ihren Jungen bislang im Innengehege und zieht sie zur Begeisterung der Zoobesucher in aller Öffentlichkeit auf. In die große Freianlage und zum Löwenvater dürfen Mutter und Jungtiere erst in einigen Wochen. Leipzig, 19.08.2003 Karibuni jamani! Weltenbummlertage Afrika und Lichter der Dschungelnacht im Zoo Leipzig Afrika - allein der Name weckt Träume und Sehnsüchte. Im Zoo Leipzig können große und kleine Besucher an den Weltenbummlertagen Afrika am 22. und 23. August einen Teil ihrer Träume wahr werden lassen. Bereits am Aquariumsvorplatz wird der geheimnisvolle Kontinent lebendig. Ein Basar versetzt die Besucher mitten in das quirlige Markttreiben eines afrikanischen Dorfes fliegende Händler bieten kulinarische Kostproben, kunstvoll geschnitzte Figuren und Masken, ungewöhnliche Instrumente, farbenprächtige Stoffe und vieles mehr zum Ausprobieren und Bestaunen feil. Wer von den vielfältigen Eindrücken überwältigt ist, kann bei einer Lesung in der Arche - etwa zu landestypischen Nahrungsmitteln und ihren Heilkräften - Rast machen. Einen Blick von oben auf das afrikanische Treiben bietet ein gemächlicher Kamelritt am Tierkindergarten. Aber auch musikalisch steht der Zoo Leipzig ganz im Zeichen des schwarzen Kontinents: Ein herzliches Jambo! schallt den Zoobesuchern am Urwalddorf entgegen. Afrikanische Musiker heizen die Stimmung mit kongolesischen Rhythmen und pulsierenden Trommelklängen an. Ausgefallene Workshops hingegen bieten vom Binden traditioneller Gewänder, dem Erlernen erster Worte in Suaheli bis hin zum Basteln geisterhafter Masken allen Besuchern die Möglichkeit, Afrika hautnah zu erleben. Am Abend taucht das Licht lodernder Fackeln den Zoo Leipzig in eine geheimnisvolle Atmosphäre - das Areal verwandelt sich in einen Dschungel. Der Konzertgarten wird zum mystischen Kultplatz. Auf verschiedenen Bühnen präsentieren internationale Künstler atemberaubende Akrobatik, feurige Rhythmen und eindrucksvolle Showeinlagen, die die ganze Vielfalt Afrikas und Südamerikas widerspiegeln. Einer der musikalischen Höhepunkte ist die Band King Kora: Musiker aus Gambia, der Schweiz, England, Togo, Cuba und dem Senegal erwecken im Zusammenspiel mit unterschiedlichsten Instrumenten unerhörte Grooves, gesungene Geschichten und wilde Tänze zum Leben. Um nicht nur bei diesen fesselnden Songs sondern die ganze Dschungelnacht hindurch bei Limbo, Salsa und Trommelrhythmen einen kühlen Kopf zu bewahren, sorgt Langnese mit leckeren Erfrischungen für eine willkommene Abkühlung. Folgen Sie dem Ruf und lassen Sie sich mitten im Zoo Leipzig in die märchenhafte Welt Afrikas entführen! Wer dann auf den Geschmack am Weltenbummeln gekommen ist hat außerdem die Chance, eine traumhafte Reise an den Gardasee zu gewinnen die Seele baumeln zu lassen und sich ganz neuen Eindrücken hinzugeben. Zur Verlosung stellen wir Ihnen 3x2 Freikarten zur Verfügung. Bitte melden Sie sich im Safari-Büro unter: 0341 / 5933 500. Bielefeld, 18.08.2003 Sonntagsschule mit Otter, Wild und Co. Bielefeld. Fischotter, Damwild und Zugvögel sind am Sonntag, 24. August, Themen in der Sonntagsschule im Heimat-Tierpark Olderdissen. In der Zeit von 10.00 bis 11.00 Uhr können Schulkinder bis zu zwoelf Jahren Wissenwertes über diese Tiere erfahren und unter fachkundiger Anleitung beobachten. Treffpunkt ist die Holzsitzgruppe im Eingangsbereich des Tierparks, in der Nähe des ehemaligen Schulungsraumes. Die Kinder sollten dem Wetter angepasste Kleidung tragen. Auf Grund der begrenzten Teilnehmeranzahl werden die Eltern gebeten, ihre Kinder unter der Telefonnummer 0521 / 45 40 45 anzumelden. Die Sonntagsschule im Heimat-Tierpark Olderdissen wird von den Mitgliedern des Förderkreises ´Lernort Natur` mit dem Ziel angeboten, Kindern die Natur in der heimischen Umgebung anschaulich und interessant näher zu bringen. Einmal im Monat wird die sogenannte Sonntagsschule mit jeweils wechselnden Themen veranstaltet. Der Förderkreis ´Lernort Natur` ist im Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen organisiert. Rheine, 17.8. Erneut Tiger-Nachwuchs im NaturZoo Rheine Wenn Stammbesucher des NaturZoo Rheine in den kommenden Tagen Sumatra-Tigerin Kim vermissen, dann sollten sie sich keine Sorgen machen: Kim hat in der Nacht zum 11.August Junge zur Welt gebracht. Um Störungen möglichst gering zu halten, wurde für die Tigerin ein Innenkäfig zur Wurfbox umgestaltet. Dorthin hat sie sich zurückgezogen, und zur Zeit lässt sie sich nur zur Futteraufnahme und zum Trinken außerhalb ihrer Wochenstube blicken. Gleichfalls um Störungen zu vermeiden, wurden bisher keine direkten Kontrollen durch die Zoomitarbeiter durchgeführt. Deshalb ist auch noch nicht klar, ob es sich um ein oder mehrere Junge handelt. Es besteht der klare Beschluss, diesmal der Natur ihren Lauf zu lassen. Kim war am 4. April dieses Jahres zum ersten Mal Mutter geworden. Ein Jungtier war tot, an dem zweiten zeigte sie kurz nach der Geburt kein Interesse. Dieses Jungtier, der mittlerweile weithin bekannte Dumai, wird seither von Hand aufgezogen und ist zu einem richtigen Mini-Tiger herangewachsen. Bereits drei Wochen nach dieser Erstgeburt war Kim wieder in Hitze gekommen. Und aus den zu diesem Zeitpunkt stattgefundenen Paarungen mit Kater Attjak resultiert der neue Wurf. Für das Europäische Erhaltungszucht-Programm für Tiger sind die neuen Kinder von Kim und Attjak keine Wunschkinder. Auch wenn Tiger zu den am höchsten von der Ausrottung bedrohten Tierarten zählen, so sind die Haltungskapazitäten in den Zoos beschränkt: Als Einzelgänger, die höchstens paarweise gehalten werden können, braucht es alleine 50 Zoos zur Unterbringung von 100 Tigern. Bisher sieht es so aus, als ob Kim aus ihren Erstgeburtserfahrungen tatsächlich gelernt hat und sich intensiv um den Nachwuchs kümmert. Eine natürliche Aufzucht wäre auch das natürlichste Verhütungsmittel, denn dann würde Kim für eineinhalb Jahre der Kopf nicht nach neuerlicher Familienvergrößerung stehen. Erfurt, 14.08.2003 Ungewöhnliche Falken im Nordamerikaareal Am Vorabend des 27. Zooparkfestes konnte der Verein der Zooparkfreunde dem Zoopark eine neue, schmucke Voliere für Schopfkarakaras übergeben. Donnerstag Vormittag(14.8.2003) wurde die Behausung für die ungewöhnlichen Falken-verwandten feierlich eingeweiht. Die beiden heute dreijährigen Greifvögel, die sich wie die Papageien durch ein interessantes Verhalten und besonderen Forscherdrang auszeichnen, wurden, ebenfalls vom Zooparkförderverein finanziert, bereits im September letzten Jahres von einem westfälischen Vogelhändler für 2.200 ¬ erworben. Den Winter verbrachten die kälteempfindlichen Gefiederten der Neuen Welt in einem wohltemperierten Gewächshaus. Nun bewohnen sie eine der schönsten Tierunterkünfte auf dem Roten Berg. Für die 15 Meter lange, 10 Meter breite und fast 4 Meter hohe Voliere mit 10 Quadratmeter großem, lichtdurchflutetem Warmhaus hat der Förderverein insgesamt 18.000 ¬ ausgegeben. Die Innengestaltung der Anlage wurde in bewährter Weise von den Zoobeschäftigten selbst unter Anleitung von Zootierarzt Dietmar Kulka übernommen. Zoodirektor Dr. Norbert Neuschulz will das nach neuesten tiergärtnerischen Erkenntnissen erbaute und eingerichtete Karakaradomizil nun beim Berufsverband der Zootierpfleger für den jährlich stattfindenden Wettbewerb Verleihung des BdZ-Bibers einreichen. Gelsenkirchen, 14. August 2003. Trommelwirbel im Ruhr Zoo Eröffnung des Afrikanischen Dorfes für Haustiere Am kommenden Sonntag, 24. August 2003, wird das Afrikanische Dorf für Haustiere eröffnet. Das zweite Gehege der ZOOM Erlebniswelt stellt die natürliche Erweiterung der Löwen- und Hyänenanlage dar. Dies feiert der Ruhr Zoo mit seinen Besuchern mit einem bunten afrikanischen Fest. Watussi-Rinder, Somali-Schafe und Zwergziegen laufen über die großzügige Anlage des afrikanischen Dorfes. Für sie ist Afrika schon ganz nah. Auch in der Zoo-Arena zeigt das Theater Kreuz & Quer das Stück Afrika ganz nah für Kinder ab 5 Jahren. An gleicher Stelle bietet Kay Vester 20minütige Trommelkurse für Kinder an. Mit AKROWA, einer Afrikanischen Trommel-Band, wird die Zoo-Arena wackeln. Sechs Musiker singen und spielen traditionelle Rhythmen aus Westafrika. Rund um das Afrikanische Dorf der ZOOM Erlebniswelt werden zahlreiche Info-Stände aufgebaut. So können die Besucher alles über die künftige ZOOM Erlebniswelt erfahren. Wolf-Dietrich Gürtler, zoologischer Leiter des Ruhr Zoo, wird von seinen Afrika-Reisen berichten. Eine solche Afrika-Reise ist der Hauptgewinn der Tombola im Ruhr Zoo Gelsenkirchen. Zusammen mit dem African Safari Club aus Düsseldorf verlost der Ruhr Zoo unter allen Teilnehmern eine 2-wöchige Reise nach Kenia. Zusätzlich gibt es über den ganzen Tag verteilte kommentierte Tierfütterungen und Infos rund um die Tiere des Ruhr Zoo. Gelsenkirchen, 13.08.2003 Hoppelhausen im Ruhr Zoo Gelsenkirchen Im ehemaligen Zuhause der Zwergziegen hoppeln Meerschweinchen und Kaninchen in ihrem neuen Gehege um die Wette. Die Zwergziegen ziehen bald in das Afrikanische Dorf für Haustiere der künftigen ZOOM Erlebniswelt. Gegenüber der Elefantenanlage liegt die neu gestaltete Anlage für die Nager. Steinquader und Holzhäuschen bieten den Tieren Unterschlupf und Schutz vor der Hitze. Der gesamte Innenbereich von Hopelhausen wurde mit Sand aufgefüllt, um den Nagetieren die Möglichkeit zum Graben zu geben. Zuvor lebten sie auf mehreren kleineren Anlagen innerhalb des Zoos. Meerschweinchen und Kaninchen können bei den beliebten Geburtstagsführungen im Ruhr Zoo besucht werden. Heidelberg, 12.08.2003 Ferien- Aktion im Zoo Warum nicht einfach mal die Ferien im Zoo verbringen? Die Gelegenheit dazu wird in Heidelberg geboten, wo in diesem Jahr viele tierbegeisterte Kinder den Zoo und seine Tiere mal etwas genauer kennen lernen dürfen. Das Programm war bereits in der ersten Ferienwoche ein voller Erfolg. Aufgrund der großen Nachfrage beschloß das Team aus InfoRangern und Zooschullehrern nun, noch drei weitere Kurse in der dritten und sechsten Ferienwoche anzubieten. An fünf Vormittagen treffen sich die kleinen Gruppen, um jeweils von 9:30 Uhr bis 12:30 Uhr einen Teil des aufregenden Alltags im Tiergarten zu erleben. Am ersten Tag werden sie in Begleitung eines erfahrenen InfoRangers losgeschickt, um mit bunt illustrierten Zooplänen den Tieren auf die Spur zu kommen. Zur Erinnerung an die unterschiedlichen Fußabdrücke dürfen sie einen Abdruck einer Tigertatze herstellen, den sie selbstverständlich mit nach Hause nehmen dürfen. Was kann man eigentlich tun, damit es den Tieren im Zoo nicht langweilig wird? Es gibt auch Spielzeug für Tiere, erklärt Zooschullehrerin Pamela Tröster dem ExpertenTeam. Die 6- bis 13-Jährigen bekommen einen großen Karton mit Bambushölzern, Seilen und eine Menge Leckereien für die Rhesusaffen. Dann geht es an die Arbeit: In die Bambusstäbe werden mit großem Eifer Löcher gebohrt, in die Rosinen gestopft werden. Gespannt steht der Nachwuchs am nächsten Morgen wieder am Eingang. Was machen wir denn heute? fragen sie InfoRangerin Ulli Fehr, die momentan ihre Zulassungsarbeit über die beliebten Robben im Zoo schreibt. Heute beschäftigen wir uns einmal ganz intensiv mit den Robben und Seelöwen ein für die heißen Sommertage recht willkommenes Thema. Ein Tierpfleger zeigt den Kindern frischen Fisch, den die Seelöwen täglich eimerweise verspeisen. Schließlich lernen die Kinder Leonardo & Co sogar persönlich kennen. Zum Schluß basteln sie mit viel Eifer Gehegeschilder, auf denen sie ihren Lieblingsseelöwen vorstellen. Die liebevoll gestalteten Plakate der ersten Feriengruppe können bereits in einer Vitrine am Küstenpanorama bewundert werden. WWF, 17.08.2003 Ölpest bedroht Mangrovenwälder Der Tanker Tasman Spirit ist am Donnerstag einen Kilometer vor der pakistanischen Küste auseinandergebrochen. Das bereits vor zwei Wochen auf Grund gelaufene einwandige Schiff hatte noch etwa 40.000 Tonnen Rohöl an Bord. Mindestens 12.000 Tonnen Öl sind bislang ausgelaufen und bedrohen einen 40 Kilometer langen Küstenabschnitt. Der WWF fürchtet, dass der Ölteppich die nur vier Kilometer entfernten Brutgebiete von Meeresschildkröten und nahe gelegenen Mangrovensümpfe erreicht. Öl im Mangrovenwald wäre ein Tiefschlag gegen die Natur, so Hans-Ulrich Rösner vom WWF. Wenn das Öl das komplexe Wurzelsystem der Bäume verklebt, werde den Pflanzen die Sauerstoffzufuhr abgeschnürt. Von früheren Unfällen ist bekannt, dass sich Mangrovensümpfe extrem schwer säubern lassen. Noch nach Jahrzehnten lassen sich Schäden nachweisen. Auch die Meeresschildkröten in der Region werden von der Umweltkatastrophe schwer getroffen. Insbesondere zwei Arten von Meeresschildkröten sind stark gefährdet, weil die Ölpest ausgerechnet zur Brutzeit zugeschlagen hat. Beide Schildkrötenarten werden in der Roten Liste ohnehin bereits als gefährdet geführt. Selbst wenn das Öl die Brutplätze verschonen sollte, ist der Schaden enorm, weil das giftige Öl in die Nahrungskette gelangt. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Natur- und Artenschutz | Die Welt - 20-08-2003 Artensterben durch den Klimawandel Die steigenden Temperaturen auf dem Globus verändern die Natur bereits deutlich, meinen Regine Günther und Roland Melisch, die sich beim Naturschutzverband World Wide Fund for Nature (WWF) um die Folgen der Klimaentwicklung und den Artenschutz kümmern. Sie stützen ihre Aussagen auf Arbeiten vieler Wissenschaftler. So stellten Nicole Lemoine und Katrin Böhning-Gaese von der Universität Mainz in der Zeitschrift "Conservation Biology" zum Beispiel fest, dass einige Vogelarten ihr Zugverhalten verändern und damit andere Arten verdrängen. Mit den Temperaturveränderungen ist auch eine Verschiebung der Jahreszeiten verbunden. Auch das gefährdet Langstreckenzugvögel. Auch der Herbst beginnt in der kanadischen Arktis immer später. Das bereitet wiederum den Eisbären Probleme. Sechzig Prozent dieser Raubtiere leben in Kanada und ernähren sich meist von Ringelrobben. Diese Meeressäuger jagt ein Eisbär am besten von einer Eisscholle aus. Kommen die Eisbärenmütter mit ihren Jungen nach acht Monaten Fasten im Herbst in die Hudson Bay zurück, wollen sie möglichst rasch auf das Eis, um Ringelrobben zu erbeuten und die Fastenzeit zu beenden. Kommt das Eis später, droht Hunger. Da bis 2050 ein Rückgang des Sommereises in der Arktis um 60 Prozent erwartet wird, dürfte der Bestand des größten Raubtieres im hohen Norden dramatisch schwinden. Südkurier 14-08-2003 Schneeleopard wegen illegalen Handels vom Aussterben bedroht Der seltene Schneeleopard ist nach Angaben von Tierschützern vom Aussterben bedroht. Grund sei vor allem der illegale Handel mit Touristensouvenirs aus seinem Fell oder seinen Zähnen. Internationale Naturschutzorganisationen, darunter der WWF, riefen am Donnerstag in London zur Rettung der asiatischen Großkatze auf. Es gebe weltweit nur noch zwischen 4000 und 7000 Tiere. Der illegalen Jagd auf die in bergigen Regionen lebende Raubkatze werde etwa in Pakistan, Afghanistan, China, Indien, Russland, Kirgisien oder Usbekistan nachgegangen. Der Mensch enge zudem den Lebensraum der Schneeleoparden ein und töte ihn auch, um seine Viehherden zu verteidigen. Tierschützer aus 18 Ländern entwickelten nun eine Überlebensprogramm für das seltene Tier. Als positives Beispiel hob der WWF ein Projekt in der Mongolei hervor, wo Tierhüter extra Geld bekommen, wenn sie nicht nur auf ihr Vieh aufpassen, sondern auch den Schneeleoparden vor Wilderen schützen. Bremer Nachrichten 19-08-2003 Auerhühner sind ein gefundenes Fressen Wanderer in der Umgebung des kleinen Harzortes Lonau stoßen am Hang des Braakbergs unvermittelt auf einen großen Glaskasten. Durch die dicken Scheiben können sie Auerhühner beim Picken und Kratzen beobachten, ohne sie zu stören. Das neue Schaugehege ist Bestandteil des Auerhuhn-Auswilderungsprogramms der Nationalparkverwaltung Harz. Neben dem Gehege liegt die Aufzuchtstation. Nachdem sie die Station verlassen haben, bleiben die Auerhühner noch für vier Wochen in so genannten Auswilderungsvolieren, dann werden auch diese letzten Maschendrahtzäune entfernt.Durch die Einrichtung der beiden Nationalparke im Harz sind die Bedingungen für ein Überleben der Auerhühner in Freiheit inzwischen auch langfristig gegeben, glauben Fachleute. Doch noch unterliegt die Zahl der im Freiland lebenden Vögel großen Schwankungen. Immer wieder werden Auerhühner von Füchsen gerissen. Netzeitung 18-08-2003 Tasmanische Tiger auf Abwegen Auf dem australischen Festland wurden Tasmanische Tiger gesichtet. Im September 1936 ist das letzte Exemplar der Art Thylacinus cynocephalus in einem Zoo im australischen Hobart in Tasmanien gestorben. Doch gibt es immer wieder Berichte von Sichtungen der Beutelwölfe, die auch als Tasmanische Tiger bezeichnet werden.Mehr als zwanzig Augenzeugen wollen in den letzten zehn Jahren Beutelwölfe auf dem australischen Festland beobachtet haben. Die Tiere gelten dort seit 2000 Jahren als ausgestorben. Vermutlich waren sie der Konkurrenz mit dem eingeführten Dingo nicht gewachsen. Ein australischer Kryptozoologe hält die Sichtungen in Victoria jedoch für glaubhaft. Die Beobachter der Tiere würden zutreffende Beschreibungen liefern. Ein Mitarbeiter der australischen Nationalpark-Behörde bezeichnet die vermeintlichen Sichtungen der Tiere dagegen als «gesellschaftlichen Massenwahn». Krone.at 18-08-2003 Neue Affenart in Afrika entdeckt Letztes Jahr katalogisierte Dr. Shelly Williams im Kongo eine neue, mysteriöse Affenart im Kongo. Laut ihren Berichten soll es sich um eine Mischung aus einem Gorilla und einem Schimpansen handeln. Derzeit werden am Omaha-Zoo die genetischen Tests durchgeführt. "Rein biologisch ist es möglich, dass sich Gorillas und Schmimpansen kreuzen", so Wissenschaftler vom Omaha-Zoo. Eigenartig ist aber, dass es im Umkreis von mehr als 1000 Kilometern keine ansässige Gorilla-Gattung gibt... Die DNA-Proben im Omaha-Zoo bestehen aus Fäkal-Resten, die Williams in den Affen-Nestern gesammelt hat. Eine hundertprozentige Analyse ist nicht möglich, da dafür Haar-, Haut- oder Blutproben notwendig wären. Ostseezeitung - 21.8.03 Sanierer üben beispielhaften Artenschutz in Bansin Im Bansiner Gartenweg 2 haben sich Fledermäuse schon vor langer Zeit ihr Sommerquartier eingerichtet. Geduldete oder gar nicht bemerkte Untermieter also, die sich bescheiden zwischen die Platten gequetscht haben. Nicht umsonst sagt man, dass schlechte Mauern die besten Artenschützer sind. Mitarbeiter des Kreis-Umweltamtes waren entsprechenden Hinweisen nachgegangen und haben den Verdacht anhand von Kotspuren bestätigt gefunden. Als das Landesbauamt die Sanierung des Bansiner Wohnblockes ankündigte, schrillten bei den Tierschützern alle Alarmglocken. Eine Kampfansage war diesmal jedoch unnötig. Wie Ralf Rosenow vom Anklamer Umweltamt im OZ-Gespräch betonte, konnte mit dem Landesbauamt eine artenschutzgerechte Sanierungsvariante gefunden werden. Berliner Zeitung - 21-08-2003 Witwenvögel brauchen ihre Heimatmelodie Fremdsprachige Gesänge lassen neue Arten entstehen Dass es mindestens zwanzig Arten der in Afrika lebenden Witwenvögel gibt, ist vor allem auf den Gesang der Prachtfinken zurückzuführen, in deren Nester die Witwenvögel ihre Eier legen. Das berichtet ein Team von Biologen um Robert Payne von der Boston University im Wissenschaftsmagazin Nature. Nachdem die Witwenvögel im Jugendalter von ihren Adoptiveltern deren Gesang gelernt haben, paaren sie sich als Erwachsene nur mit Artgenossen, die gewissermaßen die gleiche Sprache sprechen. Ebenso legen Witwenvogelweibchen Wert darauf, ihre Eier nur in solche Nester zu legen, die von Prachtfinken bewohnt werden, deren Gesang sie kennen. Dadurch ist jede Witwenvogelart an eine bestimmte Prachtfinkenart als Wirtsvogel gebunden. Tiroler Tageszeitung Online - 19-08-2003 "Hochsaison" für Gottesanbeterinnen in der Steiermark In der Steiermark und selbst in der Grazer Innenstadt machen in diesen Tagen immer wieder Menschen mit einem bizarren Tier Bekanntschaft, das vor allem in Südeuropa verbreitet ist: der Gottesanbeterin. Reinhard Gepp vom Grazer Institut für Naturschutz führt das auf die für das wärmeliebende Insekt günstige Jahreswitterung zurück. Diese sorgt auch dafür, dass weitere "tierische Einwanderer" in die Steiermark kommen. Bisher wurde die Fangheuschrecke nur an wenigen Standorten im Burgenland, Teilen Niederösterreichs und der Südsteiermark gefunden. "Hier können wir sicherlich schon von einer autochthonen Population sprechen", so der Ökologe. Zu den Neuzuwanderern zählt auch die auffällige Wespenspinne (Argiope bruennichi). Seit einem Jahrzehnt stoßen Zoologen immer wieder auch auf die Büffelzikade (Sticocephala bisonia). Sie ist ebenfalls aus Südosteuropa in die Steiermark eingewandert. Tiroler Tageszeitung Online - 20-08-2003 Bienen mit Computer-Chip Bienen können künftig per Computer und Speicherchip überwacht werden. Verhaltensforscher der Universität Würzburg haben ein System entwickelt, das unter anderem den An- und Abflug von Bienen am Nesteingang aufzeichnen soll. Den Tieren werde ein quaderförmiger Chip auf den Rücken geklebt. Damit könne eine praktisch unbegrenzte Zahl an Bienen ausgestattet und elektronisch verfolgt werden. In dem System ließen sich auch Geburtsdatum, genetische Ausstattung oder Nahrung erfassen. In a snap, extinct Malaysian cat comes back to life A wild cat thought to be virtually extinct has been captured on film in the wild, a Malaysian scientist said on Thursday. http://www.enn.com/news/2003-08-15/s_7552.asp Engineers work to clean up 60,000-barrel oil spill in Ecuador's Amazon Jungle Engineers worked to clean up some 59,000 barrels of crude oil that spilled in Ecuador's Amazon Jungle following a tank rupture, officials said Monday. http://www.enn.com/news/2003-08-19/s_7620.asp Man fined $20,000 for shooting endangered condor A California man was fined $20,000 and sentenced to five years probation recently for shooting a California condor, the rare bird that has been on the endangered species list since the 1960s. http://www.enn.com/news/2003-08-19/s_7611.asp Icelandic whalers harpoon first minke whale in 14 years http://www.enn.com/news/2003-08-19/s_7609.asp Iceland Whale Hunt Goes on Despite Protests http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/21918/story.htm Conservation efforts turn Taiwanese mountain resort into birdwatchers' paradise Hearing a husky cry, tour guide Huang Chia-fa looks up into camphor trees glowing in the gentle morning light and spots a maroon oriole darting through the branches. Deeper into this rain forest in east-central Taiwan, Huang points out a green zosterops busily pecking at juicy red fruit in the thick foliage of a mulberry tree. http://www.enn.com/news/2003-08-20/s_7627.asp WWF, Thai army launch joint mangrove conservation project Thailand's army and the Swiss-based World Wildlife Fund (WWF) will jointly develop one of this country's few remaining mangrove forests as a nature park, providing educational tours, forest walks, and bird-watching facilities. http://www.enn.com/news/2003-08-21/s_7710.asp Dung protects Japanese deer, Indian antelopes It's a plan that stinks, but it's getting an airing across Asia. http://www.enn.com/news/2003-08-21/s_7696.asp Thylacines Near Melbourne http://www.smh.com.au/articles/2003/08/18/1061059765660.html Tasmanian tigers, or thylacines, are running wild in parkland 25 kilometres from Melbourne's CBD, according to 63 possible sightings of at least 20 sightings reported to the Victorian government. Other repeat sightings of Tasmanian tigers, panthers and pumas since the early 1990s centred around Wilsons Promontory National Park, in the south-east, and the Grampians range, in the west. Melbourne researcher Michael Moss said the government was ignoring strong anecdotal evidence the Tasmanian tiger was alive and breeding in Victoria. The last known Tasmanian tiger, or thylacine, died in captivity in Hobart in 1936. It is believed to have been extinct on the Australian mainland for 2,000 years. Parks Victoria officer Glen Jameson, who compiled reports of thylacine sightings in the Warrandyte area between 1991 and 1999, said they could be an example of "mass sociogenic illness". DSE wildlife biologist Peter Menkhorst today said there was no solid sign of thylacines or big cats in Victoria, despite several eye-witness reports over 20 years. None of the 10,000 marsupial, cat and fox scats tested each year were from unusual animals. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Weitere Infos | Der Zoologische Garten Table of Contents 2003, Volume 73, Issue 4 Die "Botschaft der Regenwälder" - das neue Regenwaldhaus im Tiergarten Schönbrunn.. HERMANN FAST et al. Der "Regenwald" im Kölner Zoo - Hintergründe und Erfahrungen aus den letzten drei Jahren. THEO PAGEL A note on breeding the jungle cat (Felis chaus) at Ostrava Zoo. JOSEF STEHLIK Afrikanische Langflügelpapageien (Poicephalus, Psittacidae) im Zoo. WERNER LANTERMANN The influence of diet on the body composition of the house cricket. JEAN-MICHEL HATT et al. In memoriam Ulie Seal GUNTHER NOGGE Infos von Omega Parque zu den Waldbränden an der Algarve I am relieved to report that the heat wave and associated devastating brush fires that have threatened us all in this area for the past week have abated and the situation is now under control. On two occasions during this period at Omega Parque we went to a red alert status ready to evacuate our animals to safety. On Friday night a very voracious fire fanned by 40 knot winds passed 2 km to the west of us consuming hundreds of hectares of mountainside flora and numerous dwellings. We could see and hear the eucalyptus trees exploding. Fortunately the Northerly wind remained constant and we only experienced a light coating of ash. During this difficult time we received kind offers of assistance from Lisbon Zoo and Badoca Park and we developed a reciprocal arrangement with Zoo Lagos who were also under threat to receive the animal collection should evacuation have been required. We are extremely grateful to men and women of the local Bombeiros and the pilots of the water bombing aircraft who gave the Park special attention and who kept us informed of any new threat. We have learnt a lot by the experience - that fire and evacuation drills are essential - that its very difficult to lock in (in preparation for catching) a group of spider monkeys that are at the top of 40m high trees watching the helicopters ! This winter we will be installing a 3 km long water dousing system around the perimeter of the Park. Omega Parque Jardim Zoologico 8550-232 Monchique Portugal Website der Architekten zum in Bau befindlichen Kölner Elefantenhaus: http://www.oxen-roemer.de/projekte/204/projekt.htm | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Ausstellungen | KASSEL Naturkundemuseum im Ottoneum: VOGEL, BLUME UND CO. Jahresaktionen im Naturschutz 2003 bis 19.10.2003 http://www.naturkundemuseum-kassel.de MAGDEBURG Museum für Naturkunde Tiere Und Pflanzen Des Jahres 2003 bis 31.12.2003 MÜNCHEN Botanischer Garten Nymphenburg: Epiphyten - Pflanzen, Die Auf Pflanzen Wohnen 17.10. bis 16.11.2003 Biologisches Institut Metelen e.V. REISE UND ARTENSCHUTZ bis 21.09.03 http://www.bioinstitutmetelen.de/programm/nr_32.htm BAD WURZACH Naturschutzzentrum: VON MENSCHEN UND BIBERN 25.9.2003 bis 25.1.2004 http://www.naturschutzzentren-bw.de/badwurzach/ BREMEN Übersee-Museum: BIOKOMMUNIKATION Okt 2003 bis Jan 2004 http://www.uebersee-museum.de/ LÜNEBURG Ostpreußisches Landesmuseum: Der Völkerkundler, Zoologe und Museumsgründer Hugo Schauinsland (1857 - 1937) 27.9.2003 bis 4.1.2004 http://www.ostpreussisches-landesmuseum.de BIEL-BIENNE Schweizerisches Landesmuseum Über den Ursprung unserer Haustiere (mit Pro Specie Rara) 7.9.2003 bis März 2004 http://webmuseen.de/Ausstell_23731.html FÜRSTENBERG Brandenburgisches Forstmuseum Ernst Haeckel. Kunstformen der Natur bis 21.8.2003 http://www.brandenburgisches-forstmuseum.de OLTEN Naturmuseum FLEDERMÄUSE - SCHATTENHAFT, FANTASTISCH, BEDROHT bis 14.9.2003 http://www.naturmuseum-olten.ch WIEN Naturhistorisches Museum INMITTEN PARASITEN. ES BETRIFFT UNS ALLE. bis 11.1.2004 http://www.nhm-wien.ac.at/nhm/ NIEBÜLL Naturkunde-Museum: DER SEEADLER IN SCHLESWIG-HOLSTEIN - Biologie, Gefährdung und Schutz bis 31.10.2003 http://www.nkm-niebuell.de FRANKFURT Palmengarten AUSTRALIS Lebensräume in Australien bis 7.9.2003 http://www.palmengarten-frankfurt.de Stralsund, Meeresmuseum Störe - bedrohte Giganten - lebende Fossilien bis 31. Oktober 2003 www.meeresmuseum.de KÖLN Zoologischer Garten: DINOVERSUM - Die Welt der Dinosaurier im Kölner Zoo bis 14.9.2003 http://www.zoo-koeln.de/aktuelles/dinoversum.php LINZ Biologiezentrum des Oberösterreichischen Landesmuseum: AMSEL, DROSSEL, FINK UND STAR Oberösterreichs Vogelwelt zur Jahrtausendwende bis 5.10.2003 http://www.biologiezentrum.at | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | TV-Tipps | Diesmal für drei Wochen tv.nrw: Jeden Samstag ca. 18:15 Uhr "Ein Platz für Tiere" mit Bernhard Grzimek aus den 70er und 80er Jahren; teilweise mit Zoo-Berichten. Fr., 22.08.2003, 09:30-09:45 B-alpha, Zoo & Co., Von Ehe, Harem, freier Liebe Wh Fr., 22.08.2003, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Die Bahamas (3), Flamingos, Eulen und Papageien So., 24.08.2003, 22:30-23:00 WDR, Elefant, Tiger & Co., Doku-Soap aus dem Leipziger Zoo Wh So., 24.08.2003, 23:50-00:20 ARTE, Themenabend: Plagegeister, Die Affen sind los, Indiens heilige Plage Mo., 25.08.2003, 12:30-13:15 SWR, "Abenteuer Zoo" - Ramba Zamba in Brasilia Mo., 25.08.2003, 13:45-14:00 MDR, Hierzulande, Elefant, Tiger & Co, Zoogeschichten (22) Mo., 25.08.2003, 16:00-16:10 BR, Zoo & Co., Der Zoo als Arche Noah Di., 26.08.2003, 12:30-13:15 SWR, "Abenteuer Zoo"- Unter der heißen Sonne Kaliforniens - San Diego Di., 26.08.2003, 16:45-17:00 B1, Hierzulande, Elefant, Tiger & Co., Zwei kleine Schimpansen auf der Schulbank Di., 26.08.2003, 19:00-19:45 ARTE, Archimedes, Europäisches Wissenschafts-Magazin: Das grüne Band. "Tag der Artenvielfalt" im ehemaligen innerdeutschen Grenzstreifen Mi., 27.08.2003, 12:30-13:15 SWR, "Abenteuer Zoo" - Tierische Wohngemeinschaften im Emmen Mi., 27.08.2003, 14:15-14:45 HR, Weltbewegend (5), Anwälte der Natur: Die Kinder von Galapagos haben sich organisiert und Maßnahmen zum Schutz der Umwelt ergriffen. Mi., 27.08.2003, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Tierische Invasoren, Von Agakröten und Mungos Mi., 27.08.2003, 20:45-21:00 MDR, Hierzulande, Elefant, Tiger & Co, Zoogeschichten (22) Do., 28.08.2003, 12:15-13:00 N3, "Abenteuer Zoo" Eekholts Wald- und Wiesenmischung, Rothirsche, Störche und Fischotter in Schleswig-Holstein Do., 28.08.2003, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Tierische Invasoren, Von Feuerameisen und Wildschweinen Do., 28.08.2003, 15:55-16:10 BR, Zoo & Co., Füttern allein genügt nicht.... Do., 28.08.2003, 22:45-23:00 B-alpha, Zoo & Co, Vom Fressen und Gefressen werden Fr., 29.08.2003, 00:45-01:15 SWR, Notfall im Affenhaus, Der Zoodoktor im Einsatz (Frankfurt) Wh Sa., 30.08.2003, 06:25-06:55 HR, Das Dorf der Schildkröten, Gonferon Schildkrötendorf Südfrankreich Sa., 30.08.2003, 10:30-11:00 B-alpha, Zoo & Co., Die Schmetterlinge von Taipeh Zoo So., 31.08.2003, 22:30-23:00 WDR, Elefant, Tiger & Co., Doku-Soap aus dem Leipziger Zoo Mo., 01.09.2003, 13:45-14:00 MDR, : Elefant, Tiger & Co, Zoogeschichten Mo., 01.09.2003, 15:55-16:10 BR, Zoo & Co., Von Ehe, Harem, freier Liebe Di., 02.09.2003, 16:45-17:00 B1, Elefant, Tiger & Co., Bruno und die Storchenhochzeit Mi., 03.09.2003, 20:45-21:30 HR, Wunder der Erde, Mönchsrobben - Überleben im Schutz der blauen Grotten Mi., 03.09.2003, 20:45-21:00 MDR, Elefant, Tiger & Co, Zoogeschichten (23) Do., 04.09.2003, 12:15-13:00 N3, Abenteuer Zoo, Rasse hat Klasse, Esel, Schweine und Rinder in Warder Do., 04.09.2003, 16:00-16:30 3sat, Jäger im Zwielicht - Afrikanische Wildhunde Do., 04.09.2003, 16:00-16:10 BR, Zoo & Co., Fischotter Fr., 05.09.2003, 13:30-14:00 MDR, Das Waldrapp-Projekt - Wie lehrt man Vögel fliegen? Sa., 06.09.2003, 10:00-10:25 ARD, Willi will's wissen, Wie lebt's sich so als Tier im Zoo? So., 07.09.2003, 13:15 -13:50 ZDF, ZDF.umwelt: Dschungelland wird abgebrannt . . . So., 07.09.2003, 13:15-14:00 MDR, Im Reich der Rüsselhündchen - Kenias Küstenwald So., 07.09.2003, 17:15-17:30 3sat, Zoo-Geschichten: Dresden, Film von Björn Enke So., 07.09.2003, 18:00-18:45 N3, Hanseblick, im Rostocker Zoo So., 07.09.2003, 21:30-22:05 SF2, NZZ, Tag und Nacht im Tierpark Hagenbeck So., 07.09.2003, 22:30-23:00 WDR, Elefant, Tiger & Co. Doku-Soap aus dem Leipziger Zoo So., 07.09.2003, 23:50 -04:45 ZDF, nachtstudio Die lange Nacht der Tropen Mo., 08.09.2003, 10:00-10:15 BR, Zoo & Co., Im Zeichen des Gorilla Die ZGF Mo., 08.09.2003, 12:30-13:15 SWR, Abenteuer Zoo - Kaum zu bremsen, Der zoologische Garten von Singapur Mo., 08.09.2003, 13:45-14:00 MDR, Elefant, Tiger & Co, Zoogeschichten (23) Mo., 08.09.2003, 23:10-00:00 VOX, NZZ Format, Tag und Nacht im Tierpark Hagenbeck Di., 09.09.2003, 12:30 -13:15 SWR, Abenteuer Zoo - Eine seltsame Sippe, Der Tierpark in Dortmund Di., 09.09.2003, 14:10-14:35 BR, Willi wills wissen, Wie lebt sich's so als Tier im Zoo? Di., 09.09.2003, 20:15-21:05 ORF2, Universum, Heißblütig! - Die Natur der Säugetiere, Die Dynastie der Allesfresser Mi., 10.09.2003, 12:30-13:15 SWR, Abenteuer Zoo - Afrikanische Legenden, Der Zoo von Pretoria Mi., 10.09.2003, 20:45-21:00 MDR, Elefant, Tiger & Co, Zoogeschichten (24) Do., 11.09.2003, 00:00-00:55 Kabel1, K1 Reportage, Arche Noah in der Stadt - Hagenbecks Tierpark Do., 11.09.2003, 12:30 -13:15 SWR, Abenteuer Zoo - Tierisch irisch, Im Fota Wildlife Park Do., 11.09.2003, 17:15-18:00 HR, Im Sumpf der Kaimane, Expedition ins Herz Guyanas Do., 11.09.2003, 22:25-23:20 VOX, SPIEGEL TV Extra, Thema: Tierkindergärten - Nachwuchs im Zoo Do., 11.09.2003, 22:45-23:00 B-alpha, Zoo & Co, Der Elefanten-Bulle von Kiew Fr., 12.09.2003, 12:30-13:15 SWR, Abenteuer Zoo - Hast Du Töne!, Der Kölner Zoo ausführlichere Vier-Wochen-Vorschau bei der Zoo-AG: http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm | | | Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo, die in Online-Zeitungen erschienen sind. Aus Gründen des Copyrights, aber auch Platzgründen übernehmen wir die Meldungen nicht vollständig. In Einzelfällen können wir den Text aber per E-Mail versenden. Zum Zeitpunkt der Recherche waren alle Links gültig; leider werden die Artikel oft bereits nach Stunden in ein Archiv verschoben. Meist lassen sie sich dort mit einer Suchfunktion wiederfinden. Wir geben uns Mühe, die Artikel bei der Zusammenfassung inhaltlich möglichst wenig zu verändern. Für den Inhalt der Artikel können wir natürlich keine Verantwortung übernehmen. Die Zoopresseschau ist eine unabhängige Publikation der Zoo-AG Bielefeld: Anbieterkennzeichnung . | | Für englische, weltweite Zoo-Meldungen empfehlen wir ZooNewsDigest von Peter Dickinson. Anmelden: leeres E-Mail an zoonewsdigest-subscribe@yahoogroups.com | | Ihre Pressemitteilungen und Hinweise auf weitere Meldungen sind ausdrücklich erwünscht: redaktion@zoo-information.de | | Weitere Hinweise zur Zoo-Presseschau, Impressum, Optionen, An- und Abmelden und Archiv aller Ausgaben auf unserer Homepage http://www.zoopresseschau.info | | Wir freuen uns über jede Form auch von kritischer Rückmeldung und über einen Besuch der Zoo-AG-Homepage http://www.zoo-ag.de | © 2003 Zoo-AG Bielefeld |