Zoopresseschau

Zoo-AG Bielefeld
http://www.zoo-ag.de

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Ausgabe 169 vom 10. Juli 2003
Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse zusammengestellt von Dirk Petzold
und Dr. Martina Raffel
zusätzliche Recherchen: Christian Hellwig
ISSN 1619-6643

Liebe Leser,

bei der Neubesetzung von Zoodirektoren-Posten gibt es zur Zeit zwei Tendenzen: Zum einen mehr und mehr marketing/wirtschaftlich orientierte Entscheidungen (unter Argwohn der klassischen Zoologen). Zum anderen engagierte Artenschützer (unter Argwohn der Finanzleute). Nur auf den ersten Blick ein Widerspruch, denn gerade die in den letzten Jahren erfolgreichsten und innovativsten Zoos werden von Persönlichkeiten geleitet, die beides in sich vereinen. Und genau das weckt hohe Erwartungen in den Zoo Magdeburg für die kommenden Jahre: Dr. Kai Perret wird der neue Direktor. Die Entscheidung fiel ausgerechnet an dem Tag, an dem "sein" Projekt Affrikaneum in Münster eröffnet wurde.
Lieber Kai, von der ganzen Redaktion unseren herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg!

Dirk Petzold




Volksstimme Magdeburg 9.7.2003
Neuer Chef setzt auf Werbung und einen Zoo zum Anfassen
http://www.volksstimme.de/show_fullarticle.asp?AID=398255
Die Suche nach einem neuen Leiter des Magdeburger Zoos ist beendet. Dr. Kai Perret vom Allwetterzoo Münster wird künftig die beliebte Magdeburger Einrichtung leiten. Der 37jährige promovierte Zoologe setzte sich im Auswahlverfahren gegen 20 Mitbewerber durch und tritt nun die Nachfolge von Michael Schröpel an, der im Juni von dem Amt zurücktrat. Drei verstorbene Giraffen, zwei tote Menschenaffen, ein noch immer geschlossenes Menschenaffenhaus, eine nach Spanien zwangsverlegte Elefantin und zuletzt der Rücktritt von Zoodirektor Dr. Michael Schröpel ließen die beliebte Einrichtung in den vergangenen Monaten nicht gerade zu einem Werbeträger für sich und die Stadt werden. "Ich freue mich auf die Arbeit. Es ist für mich eine unglaublich reizvolle Aufgabe, für einen so schönen Zoo tätig sein zu dürfen", sagte der Zoochef in spe gestern. Natürlich habe er von den Vorfällen in Magdeburg gehört. Die Elefantenhaltung sei ein "heißes Thema" genauso wie es "riesige Probleme" bei der Menschenaffenhaltung gebe. Dieser Verantwortung und Aufgabe wolle er sich aber offensiv stellen, meinte Perret, der zugleich ankündigte, die Anlage zur einem "erlebnisorientierten Zoo" umgestalten zu wollen. Heutzutage komme es nicht nur auf die artgerechte Haltung, sondern auch darauf an, wie man einen Zoo nach außen "verkaufe". Wann der neue Zoochef seinen Dienst antritt, ist noch unklar. Nach der Entscheidung im Stadtrat muss nun der Vertrag zwischen Stadt und künftigem Zoochef ausgehandelt werden. Beide Seiten streben aber eine schnellstmögliche Einigung an.


  Inhalt: Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps

Zoos und Tierparks

Westline 5.7.2003
Affricaneum: Affenstark
http://www.westline.de/wn/mono.php?file_name=3279711.nit
Wenn Zoobesucher und Tierschützer einmütig Lob spenden, dann ist das wohl das größte Kompliment, befand Oberbürgermeister Dr. Berthold Tillmann gestern Nachmittag. Das Lob gab er gleich weiter: Bei der offiziellen Eröffnung des Affricaneum würdigte er diejenigen, die dieses Konzept entwickelt und nach und nach durchgesetzt haben. Denn, so betonte Tillmann, Tiere in einer Umgebung zu präsentieren, die ihrer natürlichen Heimat möglichst nahe kommt und zudem den Besuchern zu ermöglichen, diese Tiere auch hautnah zu erleben, das habe sich schon an mehreren Stellen des Allwetterzoos nicht nur bewährt: Es hat Begeisterung ausgelöst. Diese, da war sich der OB sicher, werde sich auch auf die neue Anlage für die Gorillas, Schimpansen, Rotscheitelmangaben sowie die Warzen- und Pinselohrschweine ausdehnen.

Münstersche Zeitung 5.7.2003
Freiheit für die ,mächtigen" Affen
http://www.westline.de/lokal/mono.php?file_name=630_001_248045
Am liebsten hätte Jörg Adler "Freiheit für alle" gefordert. Einen Anfang hat der Direktor in seinem Allwetterzoo geschaffen: Einen Kontinent, auf dem Affen und Schweine "in wunderbarer Freiheit leben".
Gestern öffneten Münsters Zoodirektor Jörg Adler und Oberbürgermeister Dr. Berthold Tillmann das 6260 m² große "Affricaneum". Rund 500 Gäste kamen zur "ersten Versammlung von Grundstückseigentümer im Allwetterzoo", wie Adler anmerkte. 320 "Spender mit Herz", vom Privatier über Firmen hin zu Schulklassen, hätten 60 000 " für das 2,3 Millionen" teure Bauprojekt gesammelt. Auf der einladenden Anlage leben drei Flachland-Gorillas, vier Rotscheitelmangaben, zehn Schimpansen sowie je zwei Warzen- und Pinselohrschweine.

Westfälische Rundschau 9.7.2003
Dortmund soll bedrohte Riesenotter retten
http://www.westfaelische-rundschau.de/wr/wr.staedtenews.volltext.php?id=705777
Die südamerikanischen Riesenotter sind Sorgenkinder des Zoos. Im Freiland fast ausgerottet - und auch in Zoos vom Aussterben bedroht. Zwar sorgten die drei Dortmunder Tiere für 28 Jungtiere, doch keines davon überlebte. Grund: genetische Schäden. Nun ruhen die Hoffnungen auf einem neuen Paar. Laut Schätzungen soll es nur noch 1000 bis 3000 Riesenotter im südamerikanischen Freiland geben. "Selbst wenn´s 5000 sind", will Tierpfleger Volker Gatz nicht zu pessimistisch wirken. Ganze 60 Tiere leben weltweit in Zoos: "Davon sitzt die Hälfte allein. Oder zwei Männchen zusammen. Keiner hat den Überblick", kritisiert Gatz die Situation. Seit 1992 gibt´s ein Pärchen in Dortmund - kein Jungtier überlebte länger als maximal 100 Tage. "Unsere Tiere haben Schilddrüsenprobleme: mal zu klein oder sie funktionierten nicht." Im Zoo Philadelphia erkundigte er sich bei einer Mitarbeiterin, die die allgemein hohe Sterblichkeitsrate der Riesenotter erforschte. Inzwischen sind die Otterfans verheiratet: Sheila Gatz forscht halt in Dortmund. Ende 2003 soll Dortmund das internationale Zuchtbuch für Riesenotter bekommen.

Berliner Morgenpost 4.7.2003
Mit Ultraschall auf Pandababy-Suche
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story614223.html
Sollte der sechste Besamungsversuch bei Pandabärin Yan Yan aus dem Berliner Zoo erfolgreich verlaufen sein, weiß die Bärin ihr süßes Geheimnis gut zu verbergen. Deshalb rückten gestern Zoologen und Tierärzte mit zwei Koffern voll hochmoderner Technik zum Ultraschalltermin an. Für die Tier-Experten ist allein schon der Umstand, dass Yan Yan für diese Untersuchung nicht narkotisiert werden muss, eine Sensation. Monatelang wurde sie dafür trainiert. So können die Zoologen Thomas Hildebrandt und Frank Göritz vom Institut für Zoo- und Wildtierforschung den Ultraschalltest vorbereiten. Dann fahren sie mit einer auf einem Spatenstiel befestigten Sonde über den Bärenbauch und machen sich auf die Suche nach einer winzigen Blase. Es ist kurz nach acht Uhr, als Frank Göritz angestrengter als sonst auf den kleinen Bildschirm schaut. "Hier ist was", sagt er. Ein Pandababy? "Es könnte auch eine Darmschlinge sein. Das muss die Auswertung der Bilder zeigen." Das Ergebnis wenig später ist ernüchternd. Tierarzt Andreas Ochs: "Es gibt keine Anzeichen für eine Schwangerschaft." Noch nicht. Es ist noch viel Zeit, und der nächste Ultraschalltermin steht schon fest.

Walsroder Zeitung 5.7.2003
„Vogelpark Fonds“ gestern gegründet
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?artikel=106994339
Gestern haben neun Gründungsmitglieder den „Vogelpark Walsrode Fonds e.V.“ (VWF) aus der Taufe gehoben. Der gemeinnützige Verein will sich professionell für die Rettung bedrohter Vogelarten einsetzen. Vorteil für Förderer: Schon für den Mindestbeitrag von 100 Euro jährlich gibt's ein VIP-Jahreseintrittsticket für den Park. Vorteil für den Vogelpark: Artenschutz sichert und erweitert das eigene Angebot. Vorteil für die Umwelt: Viele Tiere können nur mit menschlicher Hilfe überleben. Nach einem „recht langen Geburtsprozess“ sei der Fonds jetzt Realität, machte Hans Geiger gestern deutlich. Der Vogelpark-Geschäftsführer und Vorsitzende des neuen Vereins kündigte an, das Projekt „aktiv und engagiert vorantreiben“ zu wollen. Ziel sei es zunächst, möglichst viele Förderer zu motivieren. Sowohl Einzelpersonen als auch Unternehmen, Organisationen und Kommunen will Geiger ins Boot holen. Der Park selbst werde für Vogelschutzprojekte in erster Linie sein Fachwissen, weniger finanzielle Mittel beisteuern. Auch im Vogelpark selbst werde informiert und der Fonds vorgestellt. Bei der Vorstellung des Vereins stellte der Zoologische Leiter des Parks, Dr. Dieter Rinke, ein konkretes Beispiel vor. Rinke war von 1989 bis 1994 im Südpazifik an einer erfolgreichen Rettungsaktion für Großfußhühner beteiligt.

Leipziger Volkszeitung 9.7.2003
Außen hui: Kongreßhalle strahlt potente Freier in neuem Gewand an
http://www.lvz-online.de/lvz-heute/56565.html
Eine Hundertjährige sieht aus wie neu: Die Leipziger Kongreßhalle ist von außen frisch renoviert. Etwa 40 ABM-Kräfte und gut ein Dutzend Baufachleute haben ein Jahr lang dafür gewirbelt. Arbeitsamt, Freistaat, Zoo GmbH und Stadt finanzierten gemeinsam das Projekt im Wert von 3,9 Millionen Euro. Jetzt hoffen alle, dass sich bald ein Betreiber für das Gesellschaftshaus findet. Anbauten wurden abgerissen, neue Fenster eingesetzt, Natursteine aufgearbeitet, Teile der Dachentwässerung komplettiert. Der erneuerte Putz sieht vom Farbton her aus wie zur Erbauungszeit um die Jahrhundertwende - "stoßzahngelb", scherzt Kulturamtsleiterin Susanne Kucharski-Huniat. Der Zoo klinkte sich in das Projekt ein, gab eigenes Geld hinzu. Alles dauerte dadurch etwas länger als geplant - für einen guten Zweck: Der Tiergarten gewann den Richard-Wagner-Saal der Kongreßhalle als neues Restaurant hinzu. Die städtische Halle, die seit 1989 geschlossen ist, bleibt jedoch ein "hohler Vogel", im Inneren unsaniert, ohne Wasseranschluss, Strom und Heizung. Daran werde sich erst etwas ändern, wenn ein Betreiber gefunden ist, sagt die Kulturamtsleiterin. Gespräche seien im Gange, der Ausgang offen.

Nordkurier 4.7.2003
Neues Wirtschaftsgebäude im Tierpark wird Montag übergeben
http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/f_/f.php
Nach etwa einem Jahr Bauzeit wird am Montag das neue Wirtschaftsgebäude im Tierpark Ueckermünde übergeben. Gleichzeitig ist Abrissbeginn für das alte Wirtschaftsgebäude. Ende Juli 2002 hatte Wirtschaftsminister Otto Ebnet (SPD) den Grundstein für den Wirtschaftshof gelegt. Der Neubau hat insgesamt etwa 1,4 Millionen Euro gekostet; 90 Prozent davon kommen aus dem EU-Förderprogramm Interreg.

Nordkurier 9.7.2003
Einweihung gleich neben Abrissbagger
http://www.nordkurier.de/lokal/pasewalk/tierpark/tierpark.php
Es sind seltene Momente einer Entwicklung, in denen das Alte noch dominant ist, das Neue aber schon die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Der Ueckermünder Tierparkchef Helge Zabka hat gestern für Gäste aus Politik und Wirtschaft des Kreises so einen Moment festgehalten: Auf dem Wirtschaftshof des Tierparks haben Abrissbagger bereits begonnen, die alten, maroden Gebäude abzureißen, sperrige Betonteile türmten sich in der Mitte des Hofes. Unmittelbar daneben leuchtet schon einladend das neue, rot verklinkerte Wirtschaftsgebäude des Tierparks. Für 1,4 Millionen Euro - davon 90 Prozent Fördermittel - sind eine neue Futterküche, Quarantänekäfige für die Tiere, zeitgemäße Sanitäranlagen, Werkstätten für Schlosser-, Elektro- und Holzarbeiten sowie Büroräume gebaut worden. Im hinteren Teil des Wirtschaftsgebäudes entstehen zwei Gewächshäuser und ein Brauchwasserbrunnen. "Das Ensemble wird nach ökologischen Gesichtspunkten betrieben, beispielsweise nutzen wir Solarenergie und betreiben eine Holzfeueranlage", sagte der Tierparkleiter.

Spiegel 8.7.2003
Neue Kobra mit Giftkanone
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,256166,00.html
Wem im Tal des Nils die braungraue Schlange mit zwei dunklen Bändern um den Nacken begegnet, dem hat sich ein Exemplar der gerade neu entdeckten Nubischen Speikobra (Naja nubiae) in den Weg gestellt.
Der britische Tierschutzverein hat den Kaltblüter bei einem Schlangenfan sichergestellt und dem Londoner Zoo überstellt. Dort wurde das knapp 80 Zentimeter lange Tier zunächst für eine Rote Speikobra gehalten. Beim näheren Betrachten stellten die Pfleger im Reptiliengehege allerdings Unterschiede fest.

Thüringer Allgemeine 3.7.2003
Unsere Bären haben alle eine Macke
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.eichsfeld.volltext.php?id=697212
Der vier Hektar große Bärenpark Worbis finanziert sich vor allem aus Spenden, Eintritts- und Sponsorengeldern. Die Ausgaben betragen nach Angaben des Trägervereins jährlich zwischen 500 000 bis 750 000 Euro. Der Bärenpark kann nicht alle in Not geratenen Tiere aufnehmen und vermittelt sie oft auch an Halter, die bessere Bedingungen bieten. Zudem beraten die Mitarbeiter Zoos und Tierparks. Schätzungen zufolge gibt es in Deutschland mindestens 300 Tiere, die zu den Großbären-Arten gehören. Die Worbiser Bärenbetreuer schätzen, dass rund 50 in schlimmen Zuständen leben. Bei Zirkusbetrieben ist die öffentliche Sensibilität größer geworden. Es gebe allerdings nach wie vor kein zentrales Register, in denen Zirkusse erfasst seien. Amtsveterinäre erließen nur Auflagen bei Verstößen, die sie manchmal nur durch Zufall entdeckten.

Zeitungsgruppe Lahn-Dill 4.7.2003
"Thiergarten Donsbach" - lebendige Geschichte kann die Zukunft sichern
http://213.61.31.33/main.php?content_id=116553
Der Appell von Christian und Eckhard Wiesenthal an den Dillenburger Ausschuss für Umwelt und Naturschutz zu Beginn ihres Vortrags war deutlich. Die beiden Experten sahen für den Park aber keineswegs "schwarz", sondern auch ausbaufähige Stärken: Sie haben ein Leitbild erstellt, in dem viele Möglichkeiten aufgezeigt sind, mit denen die Attraktivität und somit die Besucherzahlen enorm gesteigert werden könnten. Das sogenannte "Alleinstellungsmerkmal", das die Einrichtung einzigartig mache, sei ganz klar in der bis ins 17. Jahrhundert zurückreichenden Historie verwurzelt. "Den Hirsch zu Zeit der Dillenburger Fürsten vorstellen, ist das Charakteristikum, das es für den Donsbacher Wildpark zu entwickeln gilt." Das Thema "Nostalgie" würde den Donsbacher Park einzigartig machen und Chancen für Besucher und Tiere eröffnen.
Nun soll der Förderverein in die Pflicht genommen werden. In den kommenden Wochen stehen Gespräche zwischen der Stadt und dem Vorstand an, in denen geklärt werden soll, in wieweit sich der Verein in das Projekt einbringen kann und möchte.

Westfalenpost 9.7.2003
Bären entgehen in letzter Minute der Todesspritze
http://www.westfalenpost.de/wp/wp.dieregion.volltext.php?id=705868
Ein Luchs ist der einzige noch verbliebene Bewohner im Lippstädter Tiergarten. Quasi in letzter Minute sind nun auch zwei Sorgenkinder gerettet worden. Lange hatte es so ausgesehen, als ob die Verantwortlichen der Tiergartengesellschaft ihre beiden Braunbären hätten einschläfern müssen. Nun fand sich, dank Vermittlung durch die Landestierschutzbeauftragte der hessischen Landesregierung, doch eine neue Bleibe. Gestern wurden die beiden zentnerschweren Bären durch ein Blasrohr betäubt und per Gabelstapler in Transporter verladen. Sie wachten im Tier- und Pflanzenpark in Wiesbaden wieder auf.

Main Rheiner 10.7.2003
Ein neues Zuhause statt Todesspritze
http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=1190809
Wiesbaden. Für die kommenden anderthalb Jahre haben die beiden Braunbären Ben und Troxy II im Tierpark Fasanerie ein neues Zuhause gefunden. "Dort drohte den beiden die Todesspritze, weil der Zoo geschlossen werden muss", sagt die Fasanerie-Leiterin Ute Kilian. Während der nächsten anderthalb Jahre sollen Ben und Troxy II mit den Bären Ronja, Kuno und Willi sowie den sechs Wölfen in dem 25 000 Quadratmeter großen Gehege leben. Nach dieser Überbrückung in Wiesbaden kommen die beiden Braunbären in einen Tierpark im Knüllwald.  In zwei Tagen kommen Ben und Troxy II in ein kleines separiertes Gehege, um sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. Erst in etwa zwei Wochen will Fasanerie-Leiterin Ute Kilian die beiden Neuen voraussichtlich zu der Bärendame Willi und dem neun Jahre alten Kuno lassen. "Dann werden wir sehen, ob sich die vier vertragen." Willi und Kuno wurden erst im Februar von der Braunbärin Muffi verlassen, die mit 33 Jahren (und damit als älteste Bärin überhaupt in zoologischen Anlagen) gestorben ist.  Um den beiden neuen Bären einen geeigneten Unterschlupf zu bieten, muss noch das Bärenhaus umgebaut werden.

Der Patriot 4.7.2003
Zukunft der Bären gesichert - für Luchs sieht's düster aus
http://www.derpatriot.de/cont/lokales/artikel.php?ID=104530
Die beiden Braunbären aus dem Tiergarten Lippstadt müssen nicht eingeschläfert werden. Für sie ist eine neue Bleibe in Hessen gefunden. Was der Tierschutzbeauftragten der hessischen Landesregierung, Dr. Madeleine Martin, zu verdanken ist. Sie hat dafür gesorgt, dass die Tiere für ein bis anderthalb Jahre übergangsweise in Wiesbaden untergebracht werden, bis ein im hessischen Knüllwald geplantes Gehege fertiggestellt ist. Dr. Martin hatte bereits ein Übergangsdomizil für die Lippstädter Wölfe organisiert. Indes sieht es für den Luchs düster aus - obwohl der Verein einem Interessenten "Geld dazu tun" würde, wie Schiene sagt. Nicht auszuschließen also, dass die Raubkatze als einziges von zuletzt 350 Tieren den Kleinzoo im Stadtwald nicht lebend verlässt.
Am kommenden Mittwoch geht der Bären-Transfer über die Bühne. Dann rückt ein Team des Bärenparks Worbis samt Veterinär an, um das Duo auf die Reise zu schicken. Unterm Strich war der Ausverkauf im Tiergarten alles andere als ein gutes Geschäft für den Verein. Das Minus beziffert Schiene auf "einige Tausend Euro". Dadurch hat sich der Schuldenstand, der Ende vergangenen Jahres mit 250.000 Euro eh schon exorbitant hoch war, noch einmal leicht erhöht.
Verständlich also, dass die Vereinsspitze in den Verhandlungen mit der Stadt um die Rückübertragung des Geländes und der Gebäude einen möglichst guten Preis von der Kommune herausholen möchte. "Die Vorstellungen liegen meilenweit auseinander", machte der Banker aus den Differenzen kein Hehl. Der Spielplatz auf dem Tiergarten-Gelände wird am nächsten Mittwoch wieder geöffnet. Der Spielplatz wird morgens vom Hausmeister der Stadtwaldschule geöffnet und abends abgeschlossen.

Westfalenpost 9.7.2003
Neue Heimat für zwei Sorgenkinder
http://www.westfalenpost.de/wp/wp.warstein.volltext.php?id=705592
Auch die beiden Bären im Lippstädter Tiergarten haben jetzt eine neue Bleibe gefunden. Gestern wurden sie per Blasrohr in einen künstlichen Schlaf versetzt, in Kisten untergebracht, per Gabelstapler auf einen Transporter verladen und in den Tier- und Pflanzenpark Wiesbaden gebracht. Ein Tierarzt und Mitarbeiter des Bärenparks aus Worbis halfen bei der Umsiedlungsaktion. Zu verdanken hat die Tiergartengesellschaft in Lippstadt dies der Hilfe durch die Landestierschutzbeauftragte der hessischen Landesregierung. Sie half schon auch vor einigen Wochen bei der ebenfalls schwierigen Vermittlung der beiden Lippstädter Wölfe an einen anderen Tierpark. Roland Sommer vom Vorstand der Tiergartengesellschaft weist darauf hin, dass man mehr Tiere verschenkt als verkauft habe. So besteht auch noch Hoffnung für den allerletzten Bewohner, einen Luchs: Hier habe es am letzten Sonntag ein Telefongespräch mit einem Tierparkbesitzer gegeben, um dem Luchs - eventuell nach einer Kastration - ein weiteres Leben zu ermöglichen.

Westfalenpost 9.7.2003
Waschbärs Findelkinder
http://www.westfalenpost.de/wp/wp.warstein.volltext.php?id=706108
Da zerbrechen sich Menschen ihre Köpfe, wie der Warsteiner Wildpark attraktiver werden kann. Doch für die schönsten Attraktionen sorgt ganz kostenlos Mutter Natur: Vier Waschbär-Babys, zwei Fuchskinder und Zwillinge bei Familie Hirsch. Zwei Waschbären gab es noch im Wildpark. Nachdem vor zwei Jahren unbekannte Tierbefreier das Gatter geöffnet hatten, verschwanden zwei weitere Tiere auf Nimmerwiedersehen in der freien Natur. Bei den verbliebenen beiden ist, so Gerd Menke, nicht bekannt, ob Männlein oder Weiblein. Dass dennoch vier kleine Rangen durch das Gehege tollen, ist dem Zufall zu verdanken. Eines der etwa acht Wochen alten Waschbär-Babies wurde bei Förster Theo Werres abgegeben, die anderen drei auf der Straße zwischen Warstein und Hirschberg entdeckt, berichtet Tierpfleger Heinz Greifenstein.

Main Rheiner 10.7.2003
Vom Kleinpark zum Ausflugsziel
http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=1190684
Kastel. Nach drei Jahren schweißtreibender und größtenteils ehrenamtlicher Arbeit ist das Verschönerungsprogramm der Arbeitsgruppe Biotop Petersberg für den Kasteler Tierpark Cyperus am Unteren Zwerchweg ein ganzes Stück voran gekommen. Nach schwierigen Zeiten ist das Areal, das seit 1924 vom Cyperus-Verein und seit 1968 vom Förderverein des Tiergartens gepflegt wird, nun wieder auf dem Weg zum idyllischen Ausflugsziel für Familien und Naturbegeisterte. Das funktioniert über Spenden und Beiträge der etwa 170 Mitglieder. "Allein in den Tierpark sind von unserer Seite bereits über 100 000 Euro geflossen", resümiert Thomas Hillesheim, Schriftführer des Tierparks. Ein Rundweg verbindet den Cyperus- und den Tierpark und führt die Besucher über beschaulich angelegte Pfade an den großen Teichen vorbei, in denen sich schnatternde Enten und Gänse und über 30 Schildkröten tummeln.
Ein Seminarhaus im unteren Tiergarten, ein Bienenhaus, Kletterfelsen für die Ziegen und etliche kleinere Projekte stehen noch auf der Wunschliste des Tierparkvereins. Ein Schauhaus mit thematisch geordneten Aquarien, ein Freilandterrarium mit heimischen Schlangenarten und die Rückführung des teils verwilderten Biotops zur heimischen Flora und Fauna stehen im Cyperus-Park an. Wenn alle weiter eifrig mit anpacken, sicherlich bald keine Zukunftsmusik mehr.

Main Rheiner 10.7.2003
Für kleines Zentrum der Naturpädagogik
http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=1190313
Kastel - Auf zehn Jahre ist ein von der Stadt entworfenes Konzept ausgelegt, die Hanglandschaft am Dyckerhoff-Steinbruch umzuformen, damit die Tiere einen anständigen Lebens raum und Stadtmenschen ihr Naturerlebnis erhalten. Dank der Mitwirkung des Wiesbadener Tierschutzvereins sei es möglich, ab September wieder einen ausgebildeten Tierpfleger zu beschäftigen. Einrichtungen aus dem ganzen Stadtgebiet zählten zu den regelmäßigen Besuchern. Nachdem die Zahl der Tiere wegen der Umformung des Biotops stark verkleinert wurde, soll der Bestand wieder aufgestockt werden. So wünsche sich der Trägerverein ein kleines Rudel Damwild. In Zukunft sollen nicht nur Ziegen, Kaninchen, Schafe und Wasservögel den Park bevölkern, sondern auch der Umgang mit nützlichen Insekten zur Schau gestellt werden. Kleine Projekte wie die Gestaltung eines Kletterfelsens für die Ziegenherde sollen das Ambiente abrunden. Vorgesehen ist laut Konzept der Stadt ein Betrag von umgerechnet 600 000 Mark, mit dem das Biotop am Petersberg bis zum Jahr 2010 ein anderes Gesicht erhalten soll.




Thüringer Allgemeine 5.7.2003
Vom Tümpel zum Haibecken
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.erfurt.volltext.php?id=699225
Das Erfurter Aquarium am Nettelbeckufer wird auf den Tag genau 50 Jahre alt. Mehr als 3500 Bewohner beherbergt es derzeit. Erfurts damaliger Oberbürgermeister Georg Boock unterstützte das Anliegen ebenso wie der sowjetische Kulturoffizier Prick. Über Spenden, Lottogelder, Verkaufserlöse und öffentliche Zuwendungen wurde das nötige Geld tatsächlich beschafft, obwohl man damals ganz andere Sorgen hatte. Um die Becken zu verglasen, brauchte es 22 Millimeter dicke Scheiben. Und hier kam wieder der sowjetische Hauptmann Prick ins Spiel, der es mit dem Stadtkämmerer auf abenteuerlichem Weg schaffte, die 150 000 Mark für das Glas aufzutreiben. Am 1. Januar 1985 übernahm der Sachse Rolf Meyer von dem Thüringer Fritz Maulhardt nach 16-jährigem Wirken die Direktorenstelle. Erst 18 Jahre später ging er am 28. Februar diesen Jahres in die wohlverdiente Pension. Drei Mitarbeiter sind es, die das Aquarium heute beschäftigt. Die Besucherzahl hat sich um die 50 000 eingepegelt, doch mehr als 200.000 Euro pro Jahr kann der Zoopark für den Betrieb und Unterhalt der Technik und der 43 Schaubecken nicht aufbringen. Auch wenn Zooparkdirektor Wolfgang Neuschulz hervor hebt, wie sehr ihm sein "Kleinod" mit 40 Fischarten, die sonst nirgendwo auf der Welt noch gezeigt werden, am Herzen liegt. Und so werden der Pensionär Rolf Meyer und der "Fischflüsterer" Rainer Eisenblätter wohl weiter ihrem Traum von einem großen Exotarium in der Stadt und einem großen Kaltwasserbecken mit einheimischen Fischen noch eine ganze Weile hinterher jagen müssen.

Berliner Morgenpost 5.7.2003
Hella Lux - Die Stimme des Zoologischen Gartens
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/bezirke/story614644.html
Haben Sie schon mal im Berliner Zoo angerufen? Dann sind sie bei Hella Lux gelandet. 150 bis 200 Mal am Tag hebt sie ab und sagt "Der Zoo Berlin. Guten Tag." Meist geht es um Eintrittspreise, Öffnungszeiten und Führungen, immer wieder aber sind Anrufe dabei, die genauso exotisch sind wie die Tiere auf dem Gelände. Obwohl das Telefon immer wieder klingelt, Besucher klopfen und Zoo-Mitarbeiter bei ihr in der Tür stehen, nimmt die 61-Jährige vom Empfang sich so viel Zeit wie möglich für Anrufer und Anfragen. "Vor allem Menschen, die etwas spenden oder eine Patenschaft übernehmen wollen, möchten auch gerne etwas dazu erzählen", sagt sie. Weniger Verständnis hat sie für Leute, die anrufen und sich ein Tier ausleihen wollen. Das kommt aber immer wieder vor: ein Affe, ein Känguru, sogar ein Kamel war mal gewünscht. . .

Frankfurter Rundschau 9.7.2003
Frankfurt-Pass eingeschränkt
http://www.fr-aktuell.de/ressorts/frankfurt_und_hessen/frankfurt/?cnt=246757
Die 35 000 Inhaber des Frankfurt-Passes müssen sich auf eine Einschränkung der Vergünstigungen einstellen. Die Fraktionen des Viererbündnisses stimmen einem Vorschlag von Sozialdezernent Franz Frey (SPD) zu, wonach der freie Eintritt für sozial Schwache in Schwimmbädern, Zoo und Palmengarten von 2004 an entfällt. In Frei- und Hallenbädern, Zoo und Palmengarten zahlen Pass-Inhaber von nächstem Jahr an einen Euro Eintritt, ihre Kinder 50 Cent.

Nordkurier 9.7.2003
Einweihung gleich neben Abrissbagger - Tierpark hat neues Wirtschaftsgebäude
http://www.nordkurier.de/lokal/pasewalk/tierpark/tierpark.php
Ueckermünde - Auf dem Wirtschaftshof des Tierparks haben Abrissbagger bereits begonnen, die alten, maroden Gebäude abzureißen. Unmittelbar daneben leuchtet schon einladend das neue, rot verklinkerte Wirtschaftsgebäude des Tierparks. Die bisherigen Arbeitsbedingungen seien nicht nur eine Belastung für die Mitarbeiter, sondern würden den hygienischen Ansprüchen, den Vorschriften der Gewerbeaufsicht und der EU-Zoorichtlinie nicht mehr entsprechen, erklärte Tierparkchef Zabka. "Die Umgestaltung war für uns also auch eine existenzielle Frage." Für 1,4 Millionen Euro - davon 90 Prozent Fördermittel - sind eine neue Futterküche, Quarantänekäfige für die Tiere, zeitgemäße Sanitäranlagen, Werkstätten für Schlosser-, Elektro- und Holzarbeiten sowie Büroräume gebaut worden.

Nordkurier 9.7.2003
Quarantänestation für Fischotter entsteht
http://www.nordkurier.de/lokal/altentreptow/a_/a.php
Mühlenhagen - Der Naturerlebnispark Mühlenhagen ist derzeit die einzige Einrichtung, die ein naturnahes Fischottergehege vorhält. Das haben Fachleute Heidelinde Sodmann, die Leiterin des Parks im Tollensetal, bestätigt. Neben dem Gehege soll eine doppelte Quarantänestation entstehen, die auch andere Parks zur Nutzung offenstehen soll, wenn sie Otter bei sich aufnehmen wollen. Wenn die Quarantäne-Station steht, soll auch ein Teil der Storchenschule um einige Meter versetzt und gleichzeitig erweitert werden.

News 9.7.2003
Tiere flüchten aus dem Zoo von Los Angeles
http://www.news.ch/detail.asp?ID=144046
Der Zoo von Los Angeles ist nicht ganz dicht: Zahlreiche Tiere sind in den letzten Jahren aus ihren Käfigen und Gehegen ausgebrochen. In fünf Jahren kam es zu 35 Fällen, in denen die Tiere teils durch Unachtsamkeit der Pfleger, teils durch eigenen Einfallsreichtum, die beengenden Zäune und Mauern überwanden. Besonders einfallsreich waren die Affen. Der Schimpansin Gracie gelang es gleich zwei Mal, aus ihrem von Felsen umgebenen Gehege den Weg ins Freie zu finden. Gorilla-Weibchen Evelyn schwang sich mit Hilfe von überhängenden Weinreben aus ihrem Käfig - und spazierte eine Stunde lang frei im Zoo herum. Auch Gorilla-Männchen Jim fand den Weg in die Freiheit. Er sprang in einen Wasserfall, der zwei Gorilla-Käfige voneinander trennt. Der Ausbruch einer afrikanischen Antilope im vergangenen Dezember war vermutlich eine typische Flucht-Reaktion: Ein Konzert einer Musik-Gruppe im Zoo hatte das Tier zum Sprung über eine Mauer veranlasst. Auch Warzenschweine, Flamingos, nubische Steinböcke, Zebras und ein Känguru lebten ihren Freiheitsdrang - zumindest vorübergehend - aus. Wegen der gehäuften Ausbrüche haben die zuständigen US-Behörden bereits eine Geldstrafe verhängt. Im schlimmsten Fall droht der Entzug der Tiergarten-Lizenz.



Aktionen

Hamburger Abendblatt 8.7.2003
Zollkommissariat im Wildpark
http://www2.abendblatt.de/daten/2003/07/08/184136.html
Harburg - Für einen Tag müssen die Schottischen Hochlandrinder im Wildpark Schwarze Berge in Vahrendorf ihre satten Wiesen verlassen. Sie sind nur Zaungäste, wenn am Sonnabend, 19. Juli, das Zoll Kommissariat Elbe den Platz benötigt, um hier ab 15 Uhr die Arbeitsweise von Hundeführern und ihren Zollhunden demonstrieren. Vorab ist ab 14 Uhr eine Wolfsführung geplant. Hier wird neben der Lebensweise, dem Rudel- und Jagdverhalten auch über die besonders ausgeprägten Sinne des Tieres informiert.

Thüringische Landeszeitung 9.7.2003
33 333 Gäste im Tierpark Gotha gezählt
http://www.tlz.de/tlz/tlz.gotha.volltext.php?id=706390
Eine Überraschung in Form eines Blumenstraußes erwartete am gestrigen Vormittag Elfriede und Fritz Tiedtke im Gothaer Tierpark. Dessen Leiter Roland Walther hatte genau mitgezählt - und mit dem Besuch der Berliner Touristen eine Schnapszahl zu feiern. 33 333 Kinder und Erwachsene haben in diesem Jahr bereits im Gothaer Tierpark ein paar schöne Stunden verbracht.

Leipziger Volkszeitung 3.7.2003
Im Zoo steigen Luftballons der guten Laune
http://www.lvz-online.de/lvz-heute/55773.html
Bunte Luftballons der guten Laune lässt die bekannte Entertainerin Ute Graf am Sonntag von der neuen Bühne des Tiergartens in Delitzsch steigen. Aber auch in den Tiergehegen hat sich manches getan. Das frisch getaufte Eselchen Jörg tummelt sich mit seiner Mutter auf der Anlage und auch das Zebrafohlen macht nach seiner Gesundung von einem Bruch des linken Hinterbeines wieder erste Ausflüge. Neu ist die Voliere mit den flinken Eichhörnchen.

Thüringer Allgemeine 9.7.2003
Besuch bei Esel Elvis und der Streifengrasmaus
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.erfurt.volltext.php?id=704748
Als Braunborstengürteltier Tacca aus dem Erfurter Zoopark im vergangenen November von ihrer Patenfamilie Besuch bekam, befand sie sich mitten in der Aufzucht ihrer beiden Nachkommen. Dies hinterließ enormen Eindruck bei Lars-Erik, Bernd und Andrea Eichhorn und die Patenschaft war beschlossene Sache. Gestern - als 73 Paten zu ihren Schützlingen in den Zoo kamen, - sorgte Tacca wieder für baldigen Nachwuchs. "Der Betrag wird danach berechnet, wie viel das Tier im Jahr verfrisst. Wir nutzen das Geld, um die Art gerechte Haltung der Tiere zu verbessern", erklärte Zoodirektor Norbert Neuschulz das Prinzip.Im Erfurter Zoo gibt es im Moment 120 Patenschaften für über 200 Tiere.

Nordkurier 5.7.2003
MOSAIK
http://www.nordkurier.de/kultur/kultur/b/b.php
Untermalt von Vogelzwitschern, erklingt heute im Vogelpark Marlow klassische Klaviermusik. Das Konzert ist der Auftakt der Reihe "Naturklänge". Zwischen Freigehegen und Volieren veranschaulichen Künstler die Einflüsse von Flora und Fauna auf die Musik.

Hamburger Abendblatt 8.7.2003
Flugvorführungen und Ferienprogramm im Wildpark
http://www2.abendblatt.de/daten/2003/07/08/184109.html
Eekholt. Bis zum 7. August bietet der Wildpark ein Ferienprogramm an. Montags bis donnerstags können Besucher an einer einstündigen Fütterungsrunde zu den Rothirschen, Fischottern, Wölfen und Wildschweinen teilnehmen. Sonnabends und sonntags können um 13 Uhr die Dachse bei der Fütterung beobachtet werden.

Hamburger Abendblatt 8.7.2003
Eekholt: Im Wildpark zeigt Falkner Damm die schönsten Greifvögel und ihre Flugkünste.
http://www2.abendblatt.de/daten/2003/07/08/184107.html
Auf der Flugwiese im Wildpark Eekholt ist Vogelschau - eine ganz besondere. Falkner Dietmar Damm (38) zeigt Greifvögel und Eulen, lässt sie mit ihren weiten Schwingen fliegen und gibt Erläuterungen über die Tiere, die selten geworden sind.
Der Saker-Falke ist eine Rarität. Er lebt vorwiegend in Osteuropa. "Seit fünf Jahren brütet der Saker-Falke auch im Elbsandsteingebirge, dem einzigen Brutgebiet in Deutschland". Er ist stolz, dass auch der Wildpark Eekholt diesen seltenen Falken zeigen kann.

Thüringer Allgemeine 10.7.2003
Namensgebung: Lama Laila
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.arnstadt.volltext.php?id=706477
Sehr zufrieden zeigt sich der Kulturbetrieb der Stadt Arnstadt mit dem Verlauf des 22. Tierparkfestes am vergangenen Sonntag. Rund 1250 Gäste zog es in den Tierpark Fasanerie zu dem abwechslungsreichen und nach Meinung der Besucher sehr gelungenem Programm.



Nachwuchs

Zeitungsgruppe Lahn-Dill 5.7.2003
Die Uckersdorfer Jungstörche bekamen jetzt ihre "Ausweise"
http://213.61.31.33/main.php?ses_viewmode=37&dir=2&content_id=113883
Als Fruchtbarkeitssymbole haben die Störche im Uckersdorfer Vogelpark in diesem Jahr ihrem Namen alle Ehre gemacht.

Remscheider GA 8.7.2003
Goldkatzennachwuchs "Yapura" gedeiht in Handaufzucht
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?artikel=106997781
Wuppertal. "Zum Glück ist sie jetzt aus dem Gröbsten raus", sagt Tierpflegerin Tatjana Peters über ihren neuen Schützling. Zurzeit widmet sie ihre ganze Aufmerksamkeit der kleinen Asiatischen Goldkatze "Yapura", die am 26. April im Wuppertaler Zoo das Licht der Welt erblickte. Der Nachwuchs erweitert die erfolgreichste Zucht und den größten Bestand dieser seltenen Art in ganz Europa. Die Mutter hatte ihr Junges nach 13 Tagen aus unbekannten Gründen verstoßen. "Yapura" entkam nur knapp dem Tod. Jetzt wird das Kätzchen in Handaufzucht von Tatjana Peters großgezogen:

Zürich, 20 Minuten 10.7.2003
kröten-Nachwuchs im Zoo Zürich
http://www.20min.ch/news/zuerich/story/6795765
Im Zoo Zürich ist seit dieser Woche der neunköpfige Nachwuchs bei den Galapagos-Schildkröten zu bewundern

Zeitungsgruppe Lahn-Dill 9.7.2003
Die Uckersdorfer Jungstörche bekamen jetzt ihre "Ausweise"
http://213.61.31.33/main.php?ses_viewmode=37&dir=2&content_id=113883
Zehn kleine Adebare wurden im Vogelpark von einem Fachmann beringt.




Neue Deister-Zeitung 10.7.2003
Biber ergreift die Flucht: „Wissen nicht, wo er ist“
http://www.dewezet.de/Redaktion/NewsArticle.php3?id=314057
Springe Der bekannteste Bewohner des Volksparks ist verschwunden. Einen Tag bevor Ex-Lehrhofleiter Hans-Joachim Borngräber die Biber-Falle aufstellen konnte, machte sich der Nager aus dem Staub.
Anfang Juni sichteten Spaziergänger den kanadischen Biber im Stadtpark. Wisentgehege-Leiter Thomas Hennig vermutete sofort, dass es sich um "sein" Tier handele. Die Biber-Anlage im Wisentgehege war so marode, dass sie im Frühjahr geschlossen werden musste. Bei der letzten Zählung fehlte ein Tier.

Main Rheiner 8.7.2003
Schicksal brachte "Lisa" übern Zaun
http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=1189143
Kastel - An Fronleichnam musste der Cyperus-Tierpark sein Ziegenböckchen einschläfern lassen: Es hatte die Attacken zweier Hunde nicht überstanden. Doch das Schicksal meinte es gut: Eine winzige braune Ziege stolperte plötzlich im Gelände herum - vermutlich hatte sie jemand über den Zaun geworfen.

Berliner Morgenpost 9.7.2003
Tagestipp
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/brandenburg/story615433.html
Weiße Wölfe, Bären, Auerochsen, Seeadler, Schnee-Eulen - etwa 250 Tiere sind im Wildpark Johannismühle (Teltow-Fläming) ohne Zaun zu beobachten...

Leipziger Volkszeitung 9.7.2003
Björns Zukunft zerplatzte wie eine Seifenblase
http://www.lvz-online.de/lvz-heute/56547.html
Dass endlich mal etwas klappt, hatte der 17-Jährige Björn Donath aus Elbisbach gedacht, als er telefonisch die Zusage für eine Stelle als Freiwilliger im Ökologischen Jahr erhielt. Doch er und seine Eltern hatten sich zu früh gefreut. Statt wie geplant 17 kann die Ökologische Station e. V. Naturfördergesellschaft Birkenhain ab September nur acht Stellen besetzen. Sachsenweit wurden die Stellen für das Freiwillige Ökologische Jahr von 325 Stellen auf 200 zusammen gestrichen.

Salzburger Nachrichten 4.7.2003
KALT
http://www.salzburg.com/sn/03/07/04/artikel/470602.html
Erdmännchen wärmen sich im Zoo von Sidney bei einer Wärmelampe: Während Europa unter einer besonderen Hitzewelle stöhnt, herrscht in Australien wie gewohnt Winter. Allerdings ist der heuer auch speziell: Meteorologen meldeten, es sei der kälteste Winter seit sieben Jahren. Mittlerweile erforschen US-Meeresbiologen das Aussterben einiger Krabben-Arten im Pazifik. Sie führen das Phänomen auf die weltweite Kilmaänderung zurück.

Berliner Morgenpost 4.7.2003
Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story614226.html
Weil durch die Trockenheit der vergangenen Wochen das frisch gemähte Grünfutter rar wird, müssen die Hinterwälder Rinder im Zoo heute um 10 Uhr mit einer großen Portion Heu vorlieb nehmen.

Berliner Morgenpost 5.7.2003
Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story614475.html
Fischkatzen tragen ihren Namen zu Recht. Die kleinen Wildtiere stürzen sich nämlich oft ins Wasser, um dort Fische zu erbeuten.


Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Gelsenkirchen, 9. Juli 2003
Blätter „on the rocks“ –  erste Wintervorbereitungen im Ruhr Zoo Gelsenkirchen
Wer mag im Hochsommer schon an den nächsten Winter denken. Die Tierpfleger des Ruhr Zoo müssen es, denn jetzt gilt es, die frischen Blätter an den Bäumen zu schneiden und als Winterfutter einzufrieren.
Viele Tiere sollen auch im Winter nicht auf ihre Leibspeise verzichten müssen. Die Blätter und Äste werden geschnitten, sortiert und von Mitarbeitern des Ruhr Zoo tiefgefroren. Das Grün behält alle wichtigen Nährstoffe und ist im Winter eine schmackhafte Abwechslung zum trockenem Heu im Speiseplan der Tiere.
So pendeln die Tierpfleger am morgigen Donnerstag, 10. Juli 2003, zwischen Unterholz und Baumkronen der Grünanlagen. Die Arbeiten beginnen in den frühen Morgenstunden und werden am Nachmittag abgeschlossen.

Herborn 08.07.2003
Sonntag ist Waldjugendtag im Vogelpark Herborn:
Naturerlebnisspiele für die ganze Familie und Feuerwehrfest in Uckersdorf
Ein Besuch im Herborner Vogelpark ist auch in diesen Tagen ein ganz besonderes Erlebnis. Zudem gibt es aktuell auch weitere Nachzuchten zu bestaunen: Neben vier winzigen Teichhuhn-Küken am Storchenteich und einem Jungtier der seltenen philippinischen Nikobarentaube in der Freiflugvoliere erregen gegenwärtig in den Eulenvolieren die beiden etwa vier Wochen alten Jungvögel von Schnee-Eule "Hedwig" mit ihrem flauschigen Dunenkleid besonders viel Aufmerksamkeit.
Neben der Ermöglichung derartiger Erlebnisse ist es ein wichtiges Ziel der beliebten Uckersdorfer Freizeiteinrichtung, ihren Besuchern spannende Einblicke in die Vielfalt der Natur und das interessante Leben der Vogelwelt zu geben. Gerne arbeitet der Vogelpark Herborn als "Brücke zwischen Mensch und Tier" dabei mit anderen Naturschutzorgani-sationen zusammen.
So freut sich das Herborner Team ganz besonders, seinen sicherlich wieder zahlreichen Besuchern am kommenden Sonntag von 10.00 bis 18.00 Uhr den von der Manderbacher Waldjugend organisierten diesjährigen Waldjugendtag präsentieren zu können. Die Dillenburger Jugendlichen um Nicolle Zamponi, Simon Fischer, Florian Schmenn, und Simon Weber möchten in Uckersdorf mit einem für die ganze Familie interessanten Walderlebnis-pfad ihr beispielhaftes Engagement für den Natur- und Waldschutz vorstellen und dabei auch das Umweltbewusstsein ihrer Gäste stärken.
Wolfgang Rades: "Die Aktivitäten der 12 Stationen der Familienwaldspiele, wie Fichtenzapfenwerfen oder Nagelklopfen, sind stark erlebnisorientiert, und versprechen viel Spaß für groß und klein!" Wenn auf diese Weise auch Informationen zum großen Wert des Ökosystems Wald aufgenommen werden, sei dies gewiß ein erwünschter Nebeneffekt.

Stuttgart, 9.7.
Heißersehnter Nachwuchs bei den Okapis!
Darauf hat die Wilhelma lange warten müssen: ein junges Okapi. Mit viel Engagement, Zeit und Geld wurde in den letzten Jahren nach dem Tod des betagten Okapipaares „Jindi“ und „Kalume“ im Jahr 1999 die Okapianlage der Wilhelma vergrößert, um optimale Zuchtbedingungen für die sensiblen Tiere zu schaffen. Zunächst hatten die beiden Bullen „Xano“ aus Antwerpen und „Vitu“ aus Basel die Anlage für sich. Als erstes neues Weibchen kam 2000 „Epena“ aus Frankfurt: Sie ist die Enkelin des ersten Stuttgarter Okapi-Paares „Kalume“ und „Jindi“. Den Reigen der Erwachsenen komplett machte vor zwei Monaten das Weibchen „Ibina“ aus Berlin. Somit stehen jetzt zwei zuchtfähige Paare in der Wilhelma – fehlte eigentlich nur noch der sichtbare Erfolg der Bemühungen.
Seit Ende Mai nun stakst ein kleines, braunes Etwas mit gestreiftem Hintern und riesigen Ohren durch die Box – ein kleiner Okapibulle namens „Stomp“. Nach der Berechnung etwas zu früh und daher noch unerwartet, aber dafür ohne Komplikationen, hatte „Epena“ den Kleinen in der Nacht zum 28. Mai zur Welt gebracht. Nun hoffen alle in der Wilhelma, dass das kleine Okapi gesund und munter bleibt und zu einem kräftigen Vertreter seiner Art heranwächst. Jedenfalls hat er seit dieser Woche Ausgang und darf unter den wachsamen Blicken der Mutter die Außenanlage erkunden.
Okapis gehören in den Zoos zu den großen Kostbarkeiten. Ihre Zukunft ist im natürlichen Verbreitungsgebiet Zaire, der politischen Wirren wegen, höchst ungewiss!

Münster, 8.7.03
Wild Art - Kunst im Allwetterzoo
So lautet das Motto einer gemeinsamen Veranstaltung der Volkshochschule
Münster, der JIB Factory, des Fachmagazins NaturFoto und des Allwetterzoos
Münster. Vom 4. bis 9. August 2003, in der ersten Woche der Sommerferien,
haben Kinder, Jugendliche und Erwachsene die Möglichkeit, im Rahmen einer
Vielzahl von Kursen und Workshops die eigene Kreativität zu entfalten und
weiterzuentwickeln.
Unter fachkundiger Anleitung kann man beispielsweise aquarellieren, malen,
zeichnen, schweißen, modellieren, töpfern, fotografieren, jonglieren,
Graffitis sprayen oder Papier herstellen. Insgesamt gibt es mehr als 20
unterschiedliche Angebote. Dieses Kreativ-Spektakel, das es in dieser Form
im Allwetterzoo noch nicht gegeben hat, wird auch für die "normalen" Gäste
des Zoos spannend sein, denn gemalt oder getöpfert wird überwiegend im
Besucherbereich. Zum Abschluss wird es einen "Markplatz" geben, bei dem alle
Beteiligten ihre im Laufe der Woche entstandenen Werke präsentieren können

Walsrode, 7.7.03
Eine drollige Schnappschuss-Geschichte:
Von Hand wurde Pingu, der 2,5 Monate alte Humboldt-Pinguin, im Vogelpark Walsrode aufgezogen.
Jetzt läuft er seinen Betreuern hinterher...
Die Geschichte und die Fotos sind honorarfrei im Zusammenhang mit dem Vogelpark Walsrode.

< keine weitere Geschichte dabei >








Duisburg, 07.07.03
Wenn Alt und Jung sich traun…
Wenn Alt und Jung zusammenruhn, so ist gelegentlich solche Eintracht mit höchst erfreulichen Folgeerscheinungen verbunden, so auch beim Shetland-Pony-Paar im „Streichelzoo“ am Kaiserberg.
Als der mit vielen weißen Haaren bereits sichtbar in die Jahre gekommene Pony-Hengst ANTON (25) mit seiner - vor Monaten aus Privathand eingetroffenen – jugendlichen Angetrauten NICOLETTE (5) fröhliche Hochzeitspirouetten zwischen Schafen und Eseln auf der Freianlage des Streichelzoos drehte, da glaubte kaum jemand im Ernst an leibhaftige Folgen dieses Liebesspiels.
Seit zehn Wochen allerdings stakst auf überlangen Beinen ein noch namenloses Mini-Pony zwischen allerlei Haustier-Nachbarn über die Anlage – und zur Zeit zeigt sich das kniehohe Hengstfohlen in hellem Kastanienbraun samt gleichfarbiger Kräuselmähne: Also ganz der Papa!
Zumindest in der Gunst jugendlicher Zoobesucher wird das plüschweiche Westentaschen-Pferdchen mit Sicherheit Orang-Utan und Orinoko-Toninas ausstechen – und viele würden das „lebendige STEIFF-Tierchen“ (ohne Knopf im Ohr) wohl am liebsten mit nach Hause nehmen wollen…

Görlitz, 7.7.
Wollknäuel-Geburt im Naturschutz-Tierpark Görlitz
Während des Neumondes, irgendwann im Februar, ist es passiert. Mit
vogelähnlichem Gezwitscher haben sich die beiden Roten Pandas in der
schönen alten Eibe geliebt. Am 21. Juni kam nun das Ergebnis zur Welt - ein
ungefähr 100 Gramm schweres, mit dichtem hell-grau-beigen Fell bedecktes
Wollknäuel. Normalerweise bekommt man im Görlitzer Tierpark den
Pandanachwuchs erst Wochen nach der Geburt zu Gesicht, denn die Mutter
nutzt wie in freier Wildbahn einen großen hohlen Baumstamm als Wochenstube.
Die war aber im letzten Jahr morsch und deshalb an einer Stelle durchlässig
geworden. Das mißfiel der treusorgenden Pandadame, und sie schleppte ihr
Kind in einen von ihr eigens dafür mit Eibenzweigen ausgepolsterten
Baumstubben. Der ist oben offen, so dass Tierpfleger Iven Strangalies das
große Glück hatte, das Wollknäuel in Augenschein nehmen zu können. Der
kleine Katzenbär nahm keine Notiz von ihm, nur kurz hob er sein rosa
Näschen nach oben, um gleich darauf wieder seelenruhig einzuschlafen.
Inzwischen ist er von seiner Mutter in den mittlerweile abgedichteten und
damit wieder sicheren hohlen Stamm gebracht worden. In wenigen Tagen wird
er erstmals seine Augen öffnen und im wahrsten Sinne des Wortes das Licht
der Welt erblicken. Dann läßt sich die Pandamutter seltener als zuvor bei
ihm sehen, vor allem nachts zur Kontrolle, aber auch, wenn er sein hohes
Hunger-Zwitschern hören läßt. Erst im Alter von drei Monaten wird das
Pandajunge die Wochenstube verlassen, um seiner Mutter auf den noch
wackligen Pfoten zu folgen. Vielleicht gelingt dann wieder ein Schnappschuß
von dem possierlichen Wollknäuel.
Dessen Bruder, der im Juni vergangenen Jahres geboren wurde, ist übrigens
noch bei seinen Eltern. Unwissend, dass er diese bald in Richtung Tierpark
Dortmund verlassen muß, zeigt sich der agile Kerl regelmäßig zu den
Fütterungszeiten täglich um 10:00 und 15:15 Uhr.

Münster, 8. und 9. Juli 2003:
Landesweite Tierpflegerprüfungen im Allwetterzoo Münster
25 junge Menschen aus ganz NRW kommen am Dienstag und Mittwoch dieser Woche
in den Allwetterzoo Münster, doch nicht als Besucher, sondern als Prüflinge.
Es handelt sich um angehende Tierpfleger aus den Zoos von Bielefeld oder
Dortmund, Köln oder Gelsenkirchen, die den praktischen Teil ihrer
Abschlussprüfung in Münster absolvieren werden. Im Allwetterzoo sollen sie
vor dem zuständigen Prüfungsausschuss der Industrie- und Handelskammer Nord
Westfalen unter Beweis stellen, dass sie das in drei Jahren Gelernte
praktisch umsetzen können. An verschiedenen Stationen führen sie
tierpflegerische Arbeiten durch, die sie gegenüber den Prüfern kommentieren
müssen. Beispiele hierfür sind: Wie wird dieses Tier gefüttert und warum
wird jenes Futtermittel verwendet? Wie wird dieses Tier gefangen und welche
Kiste benötigt man für einen artgerechten Transport? Welche UV-Spektren
benötigt ein Reptil und welche Leuchtkörper sind dafür geeignet?
Der Zoo in Münster ist schon seit einigen Jahren der Austragungsort für die
landesweiten praktischen Prüfungen, die jeder Auszubildende zu absolvieren
hat, der in NRW den Beruf des Tierpflegers anstrebt.

Garstedt, 06.07.2003
Ferienspass mit tierischen Fernsehstars im Wildpark Lüneburger Heide
Auf Einladung des Wildparks kommt der bekannte Filmtiertrainer Gerd F. Kunstmann nach Nindorf. Die Ausstellung mit handzahmen Filmtieren aus aller Welt und täglichen Live-Präsentationen ist vom 12.07.2003 - 27.07.2003 zu besuchen. Der Hamburger Tierschutzverein bewertete diese Ausstellung mit „sehr gut“.
Herr Kunstmann leitet seit 14 Jahren die renommierte Hamburger Filmtierzentrale und verfügt mittlerweile über 10 Eintragungen im Guinness-Buch der Rekorde. Serien wie Telezoo oder auch Tatort wären ohne die „TV-Tiere“ kaum denkbar. Im Wildpark Lüneburger Heide stellt Herr Kunstmann seine tierischen Stars vor. Es  handelt sich hierbei um handzahme Vogelspinnen, Nattern, Riesenschlangen, Riesenskorpione und exotische Insekten. Die trainierten Tiere dürfen natürlich angefasst und gestreichelt werden. Bei der Gelegenheit sollte man die Kamera für das Beweisfoto nicht vergessen.

Walsrode, Sperrfrist bis 4.7.03
Arche Noah für das Großfußhuhn
Vogelpark Walsrode arbeitet weltweit in Sachen Artenschutz und Arterhaltung
Diese elementare Naturschutzarbeit soll jetzt durch einen Förderverein tatkräftig unterstützt werden, den Vogelpark Walsrode Fonds e.V.
Am Freitag trafen sich die neun Gründungsmitglieder, darunter auch der Landrat des Landkreises Soltau-Fallingbostel. Hans Geiger (60), Geschäftsführer des Vogelparks und zugleich 1. Vorsitzender des Vereins: "Schon lange setzen wir unser Know-How zum Wohle der bedrohten Vogelwelt ein. Durch den Förderverein erweitern wir jedoch die wirtschaftliche Grundlage, diese Arbeit tatkräftig voranzutreiben." Dabei zählt der Vogelpark Walsrode Fonds e.V. auf die Hilfe vogelinteressierter Förderer. Wer den Verein mit einer Spende von Euro 100,-- unterstützt, erhält als Dank eine Jahreseintrittskarte für den Vogelpark.
Madagaskarprojekt des Vogelparks Walsrode
vorgestellt von Dipl. Biologe Bernd Marcordes
Der Vogelpark Walsrode und der Parc Botanique et Zoologique de Tsimbazaza (PBZT) in Madagaskars Hauptstadt Antananarivo, schlossen im Juli 1997 einen Kooperationsvertrag – mit dem Ziel gemeinsame Zuchtprogramme für seltene madegassische Vogelarten zu starten. Der Vogelpark Walsrode stellt hierbei seine Fachkenntnisse und finanzielle Mittel zum Umbau der Vogelanlagen im PBZT zur Verfügung und schult ausgewählte Mitarbeiter des PBZT im Vogelpark Walsrode.
Bei gemeinsamen Feldstudien wird das Verhalten der ausgewählten Vogelarten untersucht und einige Jungtiere für den Aufbau der Zuchtprogramme aus Nestern entnommen.
Im Oktober 1999 startete dieses Projekt mit dem Neu- und Umbau der Vogelanlagen im PBZT. Die anschließenden, erfolgreichen Freilandarbeiten brachten im Dezember 1999 die ersten Mähnenibisse, Sichelvangas und Haubenseidenkuckucke in den Vogelpark Walsrode.
Inzwischen geht die erfolgreiche Zusammenarbeit ins 5. Jahr und es sind bereits die ersten spektakulären Nachzuchterfolge im Vogelpark Walsrode und PBZT zu verzeichnen!
Tonga: Großfußhuhn von deutschem Biologen gerettet
Untersuchungen auf der abgelegenen Vulkan-Insel Niuafo'ou im nördlichen Tonga-Archipel, Süd-Pazifik, ergaben, dass die Population des Tonga-Großfußhuhnes (Megapodius pritchardii), von den Einheimischen Malau genannt, im Jahre 1992 auf etwa 200 Paare gesunken war. Die Art ist dort durch intensives Sammeln der Eier, die eine Delikatesse darstellen, sowie durch verwilderte Katzen und Schweine vom Aussterben bedroht.
In den Jahren 1993 und 1994 sammelte der Vogelkundler Dr. Dieter Rinke im Rahmen eines Südsee-Projektes, das vom Vogelpark Walsrode initiiert und größtenteils finanziert wurde, jeweils etwa 35 Eier des Malau, die ansonsten in der Pfanne gelandet wären. Die Eier wurden dann auf der ebenfalls sehr abgelegenen Insel Fonualei an geeigneten Stellen eingegraben. Fonualei ist unbewohnt, sehr schwer zugänglich und ist vulkanisch aktiv – ein idealer Platz für das Tonga-Großfußhuhn.
10 Jahre später kam überraschende Kunde aus dem Pazifik: Der englische Ornithologe Dick Watling besuchte die Insel für einen Tag und fand in wenigen Stunden 58 Malaus auf Fonualei. Auf die Größe der Insel hochgerechnet schätzte er den Bestand dort auf 300 bis 500 Vögel. Demnach hat sich der Bestand der Tonga-Großfußhühner innerhalb von 10 Jahren verdoppelt, worauf die Art von der führenden Vogelschutz-Organisation "BirdLife International" von der Liste der kritisch bedrohten Vogelarten gestrichen wurde.

Duisburg, 03.07.03
Souvenirs, Souvenirs…
so trällerte in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts Bill Ramsey in die Studiomikrofone
- und seine Botschaft: Leute kauft ein, kauft ein… ist damals wie heute hoch aktuell, denn die sommerliche Feriensaison beginnt (nicht nur) in Nordrhein Westfalen.
Damit die „schönsten Wochen des Jahres“ während der Heimreise beim Grenzübergang und/oder am Flughafenterminal nicht mit einer bösen Überraschung enden, lädt das Hauptzollamt Düsseldorf/Flughafen zu einer kleinen Sonderausstellung ins Äquatorium/Affenhaus des Zoologischen Gartens ein.
Der Artenschutzbeauftragte für den Internationalen Flughafen Düsseldorf, Reiner Fenske, wird all das präsentieren, was Urlauber  n i c h t  im Gepäck oder in Manteltaschen mitführen dürfen: Schildkrötenpanzer, ausgestopfte Mini-Krokodile, Korallen, aber auch Orchideen, Kakteen oder andere seltene Pflanzen; Handtaschen aus Reptilien-Leder oder Armreifen aus Elfenbein sind nur ein Bruchteil der beliebten Reisemitbringsel, die ahnungslosen Touristen an tropischen Stränden aufgeschwatzt werden.
„Verbotene Souvenirs“ nennt deshalb die Zollbehörde solche Gegenstände, die durchaus die lebende Fauna ihrer Herkunftsgebiete nachhaltig beeinträchtigen oder gar schädigen können.
Also: Hände weg von tierlichen wie pflanzlichen Reise-Andenken; ein paar bunte Urlaubsfotos oder ein paar zauberhafte Erinnerungen mehr dürften die bessere Alternative zu ausgestopften Tieren und bestandsgefährdeten Pflanzen sein.

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Natur- und Artenschutz

B.Z. (Berlin) 9.7.2003
Bald schleichen Wölfe um Berlin
http://bz.berlin1.de/aktuell/news/030709/wolf.html
Auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Nochten in Ostsachsen nahe der brandenburgischen Landesgrenze haben aus Polen eingewanderte Wölfe erstmals seit der Ausrottung der Tierart in Deutschland erfolgreich Nachwuchs aufgezogen. Und: Es gibt Anzeichen dafür, dass Ableger dieser Wolfsfamilie nach Brandenburg wechseln. Dazu zählen Abdrücke von Pfoten oder auch Kot. Die letzten vier Wölfe in Brandenburg seien 1991 illegal getötet worden, was als Straftat gelte.

Tagesspiegel 8.7.2003
Neusiedler im grauen Pelz
http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/09.07.2003/646723.asp
Wölfe haben gute Chancen, auch in Brandenburgs Wäldern wieder heimisch zu werden. Es gebe Anzeichen dafür, dass Ableger einer aus Polen eingewanderten Wolfsfamilie über die nahe Landesgrenze nach Brandenburg wechseln. Die Tiere bejagen ein Gebiet von etlichen Quadratkilometern und legen dabei locker 20 bis 30 Kilometer pro Nacht zurück.

Main Rheiner 8.7.2003
Stadt entscheidet für Tiere
http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=1188365
Wenn es nach der Stadt geht, bleiben die im November 2002 in der Güterhallenstraße beschlagnahmten 36 exotischen Tiere da, wo sie jetzt sind - nämlich in guten Händen und geeigneter Umgebung. Der Stadtrechtsausschuss, vor dem der Besitzer Dimitar Dimitrov die Herausgabe der Liger, Paviane, eines Mandrills, Emus, Hirsche, Präriehunde, Stachelschweine, Ziegen und Schwäne gefordert hatte, hat dieses Ansinnen, den Widerspruch gegen die Beschlagnahme, zurückgewiesen. Außerdem sei nicht davon auszugehen, dass er die nach dem Tierschutzgesetz vorgeschriebene, erforderliche Sachkunde und persönliche Zuverlässigkeit besitze.

Sydney Morning Herald July 7 2003
Dolphin-nappers set up shop in troubled Solomons
http://www.smh.com.au/articles/2003/07/06/1057430080219.html
The Solomon Islands, racked by ethnic violence and political upheaval, is now losing its prized dolphins to a foreign syndicate, which plans to sell them around the world. Dozens of the wild mammals are being held in makeshift pens after being brought in by villagers responding to word of a $400 payment.
Many have been transported for hours in open boats and one dolphin, which was being trained to perform tricks for prospective buyers, was recently killed by a saltwater crocodile.
Nearly 60 dolphins are in pens on the island of Gela off the capital, Honiara, and locals say they have seen dozens more being held elsewhere. The scheme is believed to involve a German and a Canadian who have links with a small resort on Gela.
In nearby Australian territorial waters, the catching of dolphins is illegal and there has been a crackdown on such operations in other parts of the Pacific, including neighbouring Vanuatu. The Greenpeace representative in Honiara, Geoffrey Dennis, said that in the past few weeks two interested buyers had inspected the dolphins.

Frankfurter Rundschau 9.7.2003
Weltweite Erwärmung setzt Krabben zu
http://www.fr-aktuell.de/ressorts/wissen/wissenschaft_und_technik/?cnt=246387
Als Folge der weltweiten Klimaerwärmung sind einige Krabben-Arten an der Pazifikküste vom Aussterben bedroht. Zu diesem Schluss kommt der Meeresbiologe Jonathon Stillman von der Stanford-Universität. Stillman untersuchte vier Arten von Porzellankrabben. Die Ergebnisse des Experiments bezeichnete Stillman als Überraschung: Die mexikanischen Krabben starben bereits bei 41,2 Grad, weniger als ein Grad über der Temperatur, die auch in ihrer natürlichen Umgebung erreicht werden kann. Dagegen hielt eine der Krabben-Arten aus Oregon, die normalerweise an eine Höchsttemperatur von lediglich rund 18 Grad gewöhnt ist, einer Temperatur von mehr als 30 Grad stand.

Neue Zürcher Zeitung 9.7.2003
Weltweiter Rückgang der Grundwasser-Ressourcen
http://www.nzz.ch/2003/07/09/ft/page-article8X78L.html
Anlässlich des Weltumwelttages hat die Umweltorganisation der Vereinten Nationen (Unep) über die globale Trinkwassersituation Bericht erstattet. Weltweit kommt es demnach zur Überbewirtschaftung von Grundwasservorräten und infolgedessen zu einer Absenkung des Grundwasserspiegels mit teilweise gravierenden Folgen. Der Unep-Bericht weist darauf hin, dass 40 Prozent der weltweiten Landwirtschaft und etwa zwei Milliarden Menschen auf Grundwasservorräte angewiesen sind. Er führt allein 12 Grossstädte mit mehr als 10 Millionen Einwohnern auf, die direkt von Grundwasservorräten abhängig sind, darunter London, Peking, Buenos Aires und Kairo. Es ist daher laut der Unep höchste Zeit, mit diesen Vorräten sorgsamer umzugehen, um auch in der Zukunft die Wasserversorgung und die Nahrungsmittelproduktion zu sichern.

Nordkurier 9.7.2003
"Invasion fremder Arten" besetzt das Müritz-Museum
http://www.nordkurier.de/lokal/waren/b/b.php
Sie sind praktisch überall: Als drei Zentimeter große Süßwasser-Qualle in der Müritz, als Schädling auf Kartoffelpflanzen auf den Feldern der Region, als putziger Marderhund in den Wäldern, als schmückende Japanische Kirsche in der Gerhart-Hauptmann-Allee. Die "Invasion fremder Arten", so der Titel der soeben eröffneten Sonderausstellung des Warener Müritz-Museums, macht auf ein Phänomen aufmerksam, das die Flora und Fauna unserer Breitengrade und damit auch des Müritzkreises beeinflusst. Prof. Ragnar Kinzelbach, Direktor des Instituts für Biodiversitätsforschung an der Universität Rostock, war es, der Schluss machte mit den vielen, zum Teil diskriminierenden Bezeichnungen für die tierischen und pflanzlichen Zuwanderer. Er prägte bereits 1968 für sie den Sammel- Begriff "Neobiota" prägte. Allein in Deutschland, so machte der Professor während der Ausstellungseröffnung deutlich, gibt es über 1300 Arten, die in diese Kategorie fallen.

Salzburger Nachrichten 4.7.2003
Gesucht: Grasfrösche mit Tümpel
http://www.salzburg.com/sn/03/07/04/artikel/470608.html
Das Salzburger Haus der Natur baut mit Hilfe modernster Software eine Datenbank über Biodiversität auf. Ziel ist, ganz Europa zu vernetzen. 60.000 Daten sind bereits eingegeben. Abfragen können wir derzeit Vögel, Amphibien, Reptilien, Schmetterlinge und Käfer", sagt Eberhard Stüber, Leiter des Hauses der Natur. Die Daten sind Schätze aus den Karteiarchiven der vergangenen zwei Jahrzehnte. Geplant ist noch, Insekten, Fledermäuse und Kleinsäuger aufzunehmen. "Die Datenbank ist wertvoll für die Berichte an die EU für Natura-2000-Gebiete. Wir können zum Beispiel sofort sagen, welche Arten auf der Roten Liste stehen und welche Arten sich wie entwickeln oder wohin sie wandern. Wenn zudem im Land ein Gewerbegebiet ausgewiesen wird, wissen wir auf einen Blick, welche Arten dort vorkommen und gefährdet sind."

Nordkurier 4.7.2003
Ein echtes Paradies quasi vor der eigenen Haustür...
http://www.nordkurier.de/lokal/prenzlau/adsdas/adsdas.php
An der deutsch-polnischen Grenze, im äußersten Nordosten Brandenburgs gibt es noch ein echtes Paradies! Der Nationalpark Unteres Odertal nahe der Stadt Schwedt hat eine Gesamtfläche von mehr als 100 Quadratkilometern. Das Untere Odertal gilt als eine der letzten naturnahen Flusslandschaften Mitteleuropas und dient Tausenden Zugvögeln als Rastplatz. In der einzigartigen Flusspolder-Landschaft sind geschützte Arten wie Fischotter, Biber, Seeadler, Kranich heimisch. Wanderer, Naturfreunde und Touristen können sich auf dem alten Gutshof des Dörfchens Criewen im Besucherzentrum des Nationalparks Unteres Odertal umfassend informieren. Zu den Attraktionen gehören das große Oder-Aquarium und eine lebendige Ausstellung über Flora und Fauna sowie die Siedlungsgeschichte der Region.

B.Z. (Berlin) 9.7.2003
Bald schleichen Wölfe um Berlin
http://bz.berlin1.de/aktuell/news/030709/wolf.html
Wölfe haben gute Chancen, auch in Brandenburgs Wäldern, vor den Toren Berlins, wieder heimisch zu werden. "Durch intensive Aufklärungsarbeit ist es uns gelungen, bei der Bevölkerung mehr Gelassenheit gegenüber diesen Tieren zu erreichen", sagte der Referatsleiter im Potsdamer Agrarministerium, Gerd Schumann. Auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Nochten in Ostsachsen nahe der brandenburgischen Landesgrenze haben aus Polen eingewanderte Wölfe erstmals seit der Ausrottung der Tierart in Deutschland erfolgreich Nachwuchs aufgezogen. Und: Es gibt Anzeichen dafür, dass Ableger dieser Wolfsfamilie nach Brandenburg wechseln.

Frankfurter Rundschau 4.7.2003
Wo sich Feldhase und Rebhuhn gute Nacht sagen
http://www.fr-aktuell.de/ressorts/frankfurt_und_hessen/frankfurt/?cnt=243895
Schluss mit der Agrarsteppe: Mit einfachen Mitteln lassen sich stillgelegte Äcker in ökologisch wertvolle Blumenwiesen verwandeln, glauben Jäger und Umweltschützer. Seltenen Wildtieren wie Rebhuhn oder Feldhase könnte damit eine neue Heimat gegeben werden. Das soll jetzt auf 3200 Hektar in Hessen und Bayern im Projekt "Lebensraum Brache" bewiesen werden.

Ostthüringer Zeitung 4.7.2003
Bewährte Vogelpflegestation in Röttersdorf abgeschafft
http://www.otz.de/otz/otz.inderregion.volltext.php?id=696046
Schon seit einigen Monaten darf Wolfgang Schrepel aus Röttersdorf keine verwundeten Wildvögel mehr bei sich aufnehmen. Die zuvor in seinem Garten stehende und sich im Besitz des Saale-Orla-Kreises befindliche Vogelvoliere wurde abgebaut. Im Fachdienst Umwelt im Schleizer Landratsamt hatte man zu diesem Schritt keine Alternative. "Es gibt das Thüringer Naturschutzgesetz, nach dem eine Pflege der Vögel nur in zugelassenen Gehegen geschehen darf", sagt Silvia Koberstedt. "Wir waren da nach der Wende etwas blauäugig, dass wir fachkundige und sachkundige Hilfe vor Ort anbieten wollten."

Westdeutsche Zeitung 5.7.2003
Streit um Riesenfleischberg am Strand vor Chile
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=&publikation=1&template=arttextboulevard&ausgabe=18783&redaktion=1&artikel=106994604
Um einen riesigen Fleischberg, der seit einigen Tagen am Strand von Chile liegt, ist eine internationale Diskussion entbrannt. Es könnte sich auf Grund der Größe um Reste eines Wales oder Haies handeln, erläuterte der Meeresbiologe Uwe Piatkowski von der Universität Kiel am Freitagabend. Nach einem ersten Eindruck hatte der Forscher angenommen, dass es sich um Reste eines Riesenkalmars handelt. Weitere Fotos und Berichte ließen jedoch auf ein größeres Tier schließen. Klarheit über den Ursprungsort des Kadavers könne aber nur ein Gentest bringen. Es seien Wal- oder vielleicht Hai-Reste, sagte Roland Anderson vom Seattle Aquarium in US-Medien.


EU bans slaughter of sharks for fins
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/21417/story.htm

Dugongs, turtles under threat on Great Barrier Reef
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/21414/story.htm

Brazil's government announces measures to slow Amazon deforestation
Brazil announced measures this week to fight Amazon deforestation, days after researchers warned that development projects were destroying the rain forest at an increasing rate.
http://www.enn.com/news/2003-07-04/s_6210.asp

Amazon "mystery" fish is a new species, say scientists
Scientists in Brazil's Amazon say they have discovered a new fish, something that has not happened for more than a century. They hope to categorize the small eel-like creature by the end of the year.
http://www.enn.com/news/2003-07-04/s_6202.asp

Lizards take turns guarding the girls and other stories
Side-blotched lizards who guard friends' mates may offer new clues about why some animals work together. The hint comes in the behavior of the blue-throated variety, one of the three morphs of side-blotched lizards.
http://www.enn.com/news/2003-07-08/s_6196.asp

Endangered wood stork nesting surges as drought recedes
John Robinette wades chest-deep through the smelly, swampy stew of dense weeds and biting bugs like a proud papa. The endangered wood storks he monitors here are delivering a baby boom.
http://www.enn.com/news/2003-07-08/s_6307.asp

Japanese whalers are wary of international opposition to their trade
http://www.enn.com/news/2003-07-10/s_6427.asp

Cambodian forest cover expanding, not shrinking, says premier
Prime Minister Hun Sen said Wednesday that the amount of forest cover in Cambodia has actually increased in recent years, contradicting claims from environmental groups that rampant logging is destroying the country's forests.
http://www.enn.com/news/2003-07-10/s_6433.asp


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Weitere Infos


New IUCN Species Survival Commission (SSC) E-Bulletin - June 2003
http://www.iucn.org/themes/ssc/species/species39.pdf
Modern lifestyle threatens oldest seed plants on earth - New Cycad Action Plan
A ray of light for south america's sharks and rays
Important plant areas to protect mediterranean flora
Red book of colombian plants




SOS Rhino Review July 2003

Zoo's Rare Rhino Expecting Again
Emi was the first Sumatran rhino in 112 years to give birth to a calf in captivity when she delivered 72-pound Andalas on Sept. 13, 2001. She is now 70 days into her second pregnancy at the zoo.
http://www.sosrhino.org/news/rhinonews061803c.php
In Africa, Hunters Pay to Tranquilize Game for Research
Game rangers and conservationists insist that the primary objective should be game management and research. The idea indeed comes from the older practice of sports fishermen paying to catch marlin and other game fish which are then tagged and returned to the sea.
http://www.sosrhino.org/news/rhinonews061603.php
Borneo Rhino Challenge Update
SOS Rhino officially opened registration on May 1st for our 2004 fundraising event, the Borneo Rhino Challenge. After two months, the excitement is palpable as we promote the Challenge throughout the Chicago area. The irony is the first two interested participants live in Australia! Come on, Chicago, help support your local horny non-profit!
http://www.sosrhino.org/news/rhinonews062503.php
Miracle rhino, Rudy, fathers second calf
Rudy, a black rhinoceros born at Wichita’s Sedgwick County Zoo in 1993, and currently residing at Kansas City Zoo, fathered his second calf. Kansas City Zoo officials recently announced the pregnancy of Luyisa, a wild-born eastern black rhinoceros, due to give birth in February.
http://www.sosrhino.org/news/pr070703.php




Reuters 3.7.2003

Monkey visits German pizzeria, vandalizes toilet
http://www.boston.com/news/daily/03/odds_monkey.htm
An escaped circus monkey dropped into a pizzeria in a small German town and vandalized the ladies toilet even though the owner had tried to pacify the animal with salad and rolls. Franco Praino was standing in front of the counter of his pizzeria in the northern town of Lehre when "Lala," a one and a half foot (40 cm) tall Rhesus monkey, entered through the front door on Wednesday. Praino and a cook used lettuce to lure Lala into the women's toilet, where they fed the monkey rolls to keep it calm. But Lala broke a vase on the window, then tossed all the paper towels into the sink and turned on the tap, flooding both toilets, the kitchen, and part of dining room. Lala had escaped from its cage five days earlier at circus near Braunschweig, 6 miles (10 km) away. Praino was due to accept a 5,000 euro ($5,700) reward for the animal's return.



In eigener Sache: Angebliche Viren-Mails
Mehrfach erhielten wir automatische Meldungen wie diese:
Dear redaktion@zoo-information.de ,
your message send 09.07.2003 at 05:06:29 with the original subject:Re: Movie send to info@lhg.com could not be processed due to a virus infection

Nun versenden wir mit diesem Absender nur die Zoopresseschau, die genannte Adresse hat die Presseschau nicht abonniert und ist uns nicht bekannt, und erst recht haben wir gestern morgen um 5 Uhr nichts versendet...
Des Rätsels Lösung: Der berüchtigte Klez-Virus ist auf einem anderen Computer aktiv, dessen Besitzer die Presseschau abonniert oder online gelesen hat. Der Virus findet unsere und andere Adressen auf diesem Computer, fälscht damit den Absender und verschickt munter Viren-Mails. Der echte Absender ist nicht herauszufinden.
Auch jedem anderen kann so passieren, schuldlos als Absender von Viren zu erscheinen.
Dringende Bitte daher auch im Namen aller anderen User: Schützen Sie Ihren Rechner vor Viren!


Buch-Tip
Green Volunteers
von Fabio Ausenda
Der umfassende, weltweite Führer für freiwillige Arbeit im Naturschutz
In diesem Buch sind fast 200 Projekte und Organisationen aufgeführt, bei denen freiwillige Helfer, ob mit oder ohne einschlägige Erfahrung, das ganze jahr über mit Meeressäugern, Seeschildkröten, Primaten und einer großen Bandbreite an Wildtieren in Nationalparks, Regenwäldern und einer Vielzahl außergewöhnlicher Orte auf allen Kontinenten arbeiten können.
Natur und Tier-Verlag 2003. EUR 14,80
bei Amazon





Das letzte Kapitel
Am
12. Juli des Jahres 2003 lief folgender Funkspruch rund um die Erde: dass ein Bombengeschwader der Luftpolizei die gesamte Menschheit ausrotten werde. Die Weltregierung, so wurde erklärt, stellte fest, dass der Plan, endgültig Frieden zu stiften, sich gar nicht anders verwirklichen lässt, als alle Beteiligten zu vergiften. Zu fliehen, wurde erklärt, habe keinen Zweck. Nicht eine Seele dürfe am Leben bleiben. Das neue Giftgas krieche in jedes Versteck. Man habe nicht einmal nötig, sich selbst zu entleiben. Am 13. Juli flogen von Boston eintausend mit Gas und Bazillen beladene Flugzeuge fort und vollbrachten, rund um den Globus sausend, den von der Weltregierung befohlenen Mord. Die Menschen krochen winselnd unter die Betten. Sie stürzten in ihre Keller und in den Wald. Das Gift hing gelb wie Wolken über den Städten. Millionen Leichen lagen auf dem Asphalt. Jeder dachte, er könne dem Tod entgehen. Keiner entging dem Tod, und die Welt wurde leer. Das Gift war überall. Es schlich wie auf Zehen. Es lief die Wüsten entlang. Und es schwamm übers Meer. Die Menschen lagen gebündelt wie faulende Garben. Andere hingen wie Puppen zum Fenster heraus. Die Tiere im Zoo schrieen schrecklich, bevor sie starben. Und langsam löschten die grossen Hochöfen aus. Dampfer schwankten im Meer, beladen mit Toten. Und weder Weinen noch Lachen war mehr auf der Welt. Die Flugzeuge irrten, mit tausend toten Piloten, unter dem Himmel und sanken brennend ins Feld. Jetzt hatte die Menschheit endlich erreicht, was sie wollte. Zwar war die Methode nicht ausgesprochen human. Die Erde war aber endlich still und zufrieden und rollte beruhigt ihre bekannte elliptische Bahn.
Erich Kästner, in: « ... was nicht in euren Lesebüchern steht»

Zum kommenden Samstag. Hoffentlich wußte Kästner vor einem halben Jahrhundert nicht doch mehr als wir.


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Ausstellungen

Biologisches Institut Metelen e.V.
REISE UND ARTENSCHUTZ
Eröffnungswochenende 26. und 27.07.03
Ausstellung bis einschließlich 21.09.03
http://www.bioinstitutmetelen.de/programm/nr_32.htm

BAD WURZACH Naturschutzzentrum:
VON MENSCHEN UND BIBERN
25.9.2003 bis 25.1.2004
http://www.naturschutzzentren-bw.de/badwurzach/

BREMEN Übersee-Museum:
BIOKOMMUNIKATION
Okt 2003 bis Jan 2004
http://www.uebersee-museum.de/

LÜNEBURG Ostpreußisches Landesmuseum:
Der Völkerkundler, Zoologe und Museumsgründer Hugo Schauinsland (1857 - 1937)
27.9.2003 bis 4.1.2004
http://www.ostpreussisches-landesmuseum.de

BIEL-BIENNE Schweizerisches Landesmuseum
Über den Ursprung unserer Haustiere
(mit Pro Specie Rara)
7.9.2003 bis März 2004
http://webmuseen.de/Ausstell_23731.html

KAMENZ Museum der Westlausitz:
Wunderwelt der Insekten
bis 16.11.2003
http://www.museum-westlausitz.de

MÜNCHEN Paläontologisches Museum
Riffe - Oasen der Weltmeere, seit 3 Milliarden Jahren
bis 16.1.2004
http://141.84.51.10/palaeo_de/pmm/PMM_Home.htm

FÜRSTENBERG Brandenburgisches Forstmuseum
Ernst Haeckel. Kunstformen der Natur
bis 21.8.2003
http://www.brandenburgisches-forstmuseum.de

FREIBURG/FRIBOURG Naturhistorisches Museum
LURCHE Verbreitung, die Lebensräume und Unterschiede
bis 7.9.2003
http://www.fr.ch/mhn

OLTEN Naturmuseum
FLEDERMÄUSE - SCHATTENHAFT, FANTASTISCH, BEDROHT
bis 14.9.2003
http://www.naturmuseum-olten.ch

WIEN Naturhistorisches Museum
INMITTEN PARASITEN. ES BETRIFFT UNS ALLE.
bis 11.1.2004
http://www.nhm-wien.ac.at/nhm/

KIEL Botanischer Garten
SCHMETTERLINGSSCHAU
bis 11.8.2003
http://www.uni-kiel.de:8080/Botanik/botgar.html

LUZERN Naturmuseum
EYE TO EYE Fotoausstellung Frans Lanting
bis 3.8.2003
http://www.naturmuseum.ch/

NIEBÜLL Naturkunde-Museum:
DER SEEADLER IN SCHLESWIG-HOLSTEIN - Biologie, Gefährdung und Schutz
13.7. bis 31.10.2003
http://www.nkm-niebuell.de

FRANKFURT Palmengarten
AUSTRALIS Lebensräume in Australien
bis 7.9.2003
http://www.palmengarten-frankfurt.de

Stralsund, Meeresmuseum
Störe - bedrohte Giganten - lebende Fossilien
bis 31. Oktober 2003
www.meeresmuseum.de

KÖLN Zoologischer Garten:
DINOVERSUM - Die Welt der Dinosaurier im Kölner Zoo
bis 14.9.2003
http://www.zoo-koeln.de/aktuelles/dinoversum.php

MÜNCHEN, Deutsches Jagd- und Fischereimuseum:
AFRIKA IMPRESSIONEN Gemälde aus dem Afrika-Zyklus des Malers Renato Casaro
bis 9.11.2003
http://www.jagd-fischerei-museum.de/

LINZ Biologiezentrum des Oberösterreichischen Landesmuseum:
AMSEL, DROSSEL, FINK UND STAR Oberösterreichs Vogelwelt zur Jahrtausendwende
bis 5.10.2003
http://www.biologiezentrum.at


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TV-Tipps

tv.nrw: Jeden Samstag ca. 18:15 Uhr "Ein Platz für Tiere" mit Bernhard Grzimek aus den 70er und 80er Jahren; teilweise mit Zoo-Berichten. Freitags und Sonntags: Alte "Survival"-Folgen, die legendäre Natur-Doku-Reihe der BBC (80er Jahre)

Fr.,11.07.2003,17:15-18:00 HR, Naturwelten,Nashörner hautnah
Sa., 12.07.2003, 06:25-06:55 HR, Umzug für Nashörner
Sa., 12.07.2003, 11:40-12:10 SF1, Am Puls der Affen, Husarenaffen: Machos bis aufs Blut
Sa., 12.07.2003, 13:15-14:00 MDR, Indiens Tiere warten auf den Regen
Sa., 12.07.2003, 18:30-19:00 3sat, Dschungelkatzen - gejagte Jäger
Sa., 12.07.2003, 18:45-18:50 SWR, Lebensraum abgebrannt - Operation Orang Utan
Sa., 12.07.2003, 19:00-20:15 BR, Die Hornissenkönigin und ihr geheimnisvolles Leben
So., 13.07.2003, 15:00-15:30 3Sat; Zirkus Knie (5/6)
So., 13.07.2003, 17:15-18:00 SWR, Länder - Menschen - Abenteuer, Der Gepardenmensch - Matto Barfuß
So., 13.07.2003, 19:00-19:30 B1, Abenteuer Wildnis, Das Phantom der Taiga
Mo., 14.07.2003, 15:50-15:55 RBB, Tiere, die es einmal gab: Der Adzuro-Klammeraffe
Mo., 14.07.2003, 15:55-16:00 RBB, Tiere, die es einmal gab: Der Magenbrüterfrosch
Mo., 14.07.2003, 19:00-19:30 BR, Welt der Tiere, Hawaii - die Zuckervögel unter dem Vulkan
Di., 15.07.2003, 15:50-15:55 RBB, Tiere, die es einmal gab: Die Gespensterschrecke von Lord Howe Island
Di., 15.07.2003, 15:55-16:00 RBB, Tiere, die es einmal gab: Der Sauger vom Utahseee
Di., 15.07.2003, 20:15-21:05 ORF2, Universum, Kongo - Ins dunkle Herz Afrikas, Folge 2: Die Geister des Dschungels
Di., 15.07.2003, 21:30-21:45 MDR, Hierzulande, Elefant, Tiger & Co, Zoogeschichten (16)
Mi., 16.07.2003, 15:00-16:00 WDR, Planet Wissen: Wölfe - Scheue Jäger oder Bestien?
Mi., 16.07.2003, 15:50-15:55 RBB, Tiere, die es einmal gab: Der Delalande Coua
Mi., 16.07.2003, 15:55-16:00 RBB, Tiere, die es einmal gab: Der Kanarische Austernfisch
Mi., 16.07.2003, 16:15-17:00 ZDF, Wunderbare Welt, Die Krieger des Affengottes
Do., 17.07.2003, 12:30-13:15 SWR, Tierische Eroberer, Was macht der Piranha im Rhein?
Do., 17.07.2003, 15:50-15:55 RBB, Tiere, die es einmal gab: Die Martinique-Ratte
Do., 17.07.2003, 15:55-16:00 RBB, Tiere, die es einmal gab: Der Nacktrücken-Flughund von Guam
Do., 17.07.2003, 16:00 (-16:30 N3, Welt der Tiere, Rambo II am schwarzen Strand - Schopfmakaken
Fr., 18.07.2003, 12:30-13:15 SWR, Tierparadies am Äquator, Ugandas Queen-Elisabeth-Nationalpark
Fr., 18.07.2003, 15:50-15:55 RBB, Tiere, die es einmal gab: Der Kaspische Tiger
Fr., 18.07.2003, 15:55-16:00 RBB, Tiere, die es einmal gab: Der Kaama vom Kap
Fr., 18.07.2003, 20:15-21:00 3sat, Invasion der Kuschelbären - Koalas / Kangaroo Island
So., 20.07.2003, 15:00-15:30 3Sat; Zirkus Knie (6/6)



ausführlichere Vier-Wochen-Vorschau bei der Zoo-AG: 
http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm


Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo, die in Online-Zeitungen erschienen sind. Aus Gründen des Copyrights, aber auch Platzgründen übernehmen wir die Meldungen nicht vollständig. In Einzelfällen können wir den Text aber per E-Mail versenden. Zum Zeitpunkt der Recherche waren alle Links gültig; leider werden die Artikel oft bereits nach Stunden in ein Archiv verschoben. Meist lassen sie sich dort mit einer Suchfunktion wiederfinden. Wir geben uns Mühe, die Artikel bei der Zusammenfassung inhaltlich möglichst wenig zu verändern. Für den Inhalt der Artikel können wir natürlich keine Verantwortung übernehmen. Die Zoopresseschau ist eine unabhängige Publikation der Zoo-AG Bielefeld: Anbieterkennzeichnung
Für englische, weltweite Zoo-Meldungen empfehlen wir ZooNewsDigest von Peter Dickinson. Anmelden: leeres E-Mail an zoonewsdigest-subscribe@yahoogroups.com
Ihre Pressemitteilungen und Hinweise auf weitere Meldungen sind ausdrücklich erwünscht: redaktion@zoo-information.de
Weitere Hinweise zur Zoo-Presseschau, Impressum, Optionen, An- und Abmelden und Archiv aller Ausgaben auf unserer Homepage http://www.zoopresseschau.info
Wir freuen uns über jede Form auch von kritischer Rückmeldung und über einen Besuch der Zoo-AG-Homepage http://www.zoo-ag.de

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