Zoopresseschau

Zoo-AG Bielefeld
http://www.zoo-ag.de

  .
Ausgabe 168 vom 3. Juli 2003
Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse zusammengestellt von Dirk Petzold
und Dr. Martina Raffel
zusätzliche Recherchen: Christian Hellwig
ISSN 1619-6643

Liebe Leser,

Arnheim ist vorerst entthront - mit der Eröffnung der Masoalahalle geht das Prädikat "größte Regenwaldhalle Europas" an Zürich (11.000 qm - nur nach Rauminhalt deutlich größer). Solange man das Eden-Projekt in Cornwall nicht mitzäht, weil es (noch) keine Tiere zeigt oder man sich dort nicht zu Europa gehörig fühlt (ca. 25.000 qm).
Halle in Bau 9.03 (360-Grad-Panorama)
Wesentlicher als die Größe ist in Zürich aber die Konzentration auf eine enge Faunenregion mit starkem Artenschutz-Aspekt.  Ob der Größenrekord nun ebenfalls 15 Jahre hält, ist eher fraglich. Ebenfalls diese Woche kam die Meldung, daß die ehemalige Cargolifter-Halle südlich von Berlin schon bis nächstes Jahr zu einer Malaysia-Halle umgebaut werden soll. Das wäre mehr als die sechsfache Größe bei nicht weniger als 100 Meter Höhe. Endlich einmal Platz für ausgewachsenen Riesenbambus und echte "Urwaldriesen". Offenbar ist die Anlage aber als Tropen-Bade-Urlaubslandschaft geplant, in der Tiere allenfalls Staffage sind: Cargolifter

Große Aufregung um die bundesweit flächendeckende Plakatierung des Zoo Hannover; die Absprache der Zoodirektoren geschickt umgangen durch Plakatierung durch das Stadtmarketing.
Alles halb so wild. Zum einen sollte man bei Hagenbeck die eigene Geschichte nicht vergessen - schließlich führte dessen Eröffnung einst auch durch direkten Wettbewerb schließlich sogar zur Auflösung des alten Hamburger Zoos. Hagenbeck wurde damals sogar von vielen "klassischen" Zoos boykottiert; heute ist man darauf eher stolz.
Zum anderen ist zu bezweifeln, daß die Plakat-Aktion wirklich die gewünschte Wirkung für Hannover erreicht. In Leipzig jedenfalls habe ich z.B. mehrfach erfahren, daß die Leute im Vorbeifahren nur "Zoo" und "Elefantenbaby" wahrnehmen und die Abbildung für Voi Nam aus dem Leipziger Zoo halten. Das senkrecht gedruckte Wort "Hannover" wird überlesen. Letztlich wirbt das Plakat wohl eher für Zoos im Allgemeinen und damit vorrangig für den jeweils lokalen Zoo.
Lediglich in Weißenfels stört es wirklich: Die Litfaßsäule verdeckt direkt den einzigen Hinweis auf den Heimatnaturgarten. Dafür kann der Zoo Hannover aber nun wirklich nichts...

Dirk Petzold


  Inhalt: Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps

Zoos und Tierparks

Zürich, 20 Minuten 1.7.2003
Masoala-Halle: 1,2 Millionen Besucher müssen es sein
http://www.20min.ch/news/zuerich/story/7437388
Fast doppelt so viele Tier- und Naturfreunde wie an einem üblichen Sommertag strömten gestern in den Zoo Zürich - natürlich wegen der Masoala-Halle, die zum ersten Mal für die Öffentlichkeit zugänglich war. «Die Halle kommt bei den Besuchern sehr gut an», freut sich der stellvertretende Zoo-Direktor Andreas Hohl. «Es ist schön zu sehen, dass sich die meisten für ihren Besuch genug Zeit nehmen.» Dies ist bei einer Luftfeuchtigkeit von über 80 Prozent und Temperaturen um die 30 Grad gar nicht selbstverständlich. Treue Zoo-Besucher kritisierten hingegen, dass sie für den «Züri-Regenwald» keine Einzelbillette kaufen können. Der Eintritt beträgt 22 Franken (früher 18), ein Familienbillet kostet 60 Franken. Hohl rechnet mit jährlich mindestens 150 000 zusätzlichen Zoo-Besuchern. Pro Jahr müssen rund 1,2 Millionen Eintritte verkauft werden, damit das gesamte Zoo-Gelände finanziert werden kann.

Neue Zürcher Zeitung 1.7.2003
Noch nicht der grosse Ansturm auf den Regenwald
http://www.nzz.ch/2003/07/01/zh/page-article8Y7JS.html
Die erstmals fürs Publikum geöffnete Masoala-Regenwaldhalle des Zoos Zürich ist am Montag vor einer Besucher-Flut verschont geblieben. Am Eröffnungstag sind rund 2000 Eintritte zu verzeichnen gewesen, was für einen so heissen Montag ausserhalb der Schulferien deutlich überdurchschnittlich sei. Spannend werde es aber erst am Wochenende, das je nach Witterung einen ersten Massenandrang erwarten lässt.

Hamburger Abendblatt 28.6.2003
Hannover gegen Hagenbeck
http://www2.abendblatt.de/daten/2003/06/28/181176.html
Missstimmung bei Hagenbeck. In ganz Hamburg und Umgebung ist auf Litfaßsäulen und Plakatwänden zurzeit ein Elefantenbaby zu sehen. Doch nicht das fünf Wochen alte Elefantenmädchen aus dem Hamburger Tierpark ist hier zu sehen, sondern ein Minifant aus dem Zoo Hannover. Und die Aufforderung: "Jetzt besuchen!". Wir müssen als Privatunternehmen schon so gucken, wie wir über die Runden kommen, und dann wird uns auch noch ein städtisch finanziertes Konkurrenzunternehmen vor die Nase gehängt", sagt Hagenbeck-Chef Joachim Weinlig-Hagenbeck (47). Die Kosten für eine bundesweite Plakataktion könne er nicht aufbringen. Außerdem gebe es eine Absprache unter Zoodirektoren, nicht aggressiv im Einzugsbereich eines Konkurrenten zu werben. Dem Zoo Hannover geht es auf keinen Fall darum, andere Städte zu verärgern, betont Sprecherin Simone Hagenmeyer (36): "Wir freuen uns einfach darüber, dass nach 30 Jahren endlich wieder Elefantenbabys in Hannover geboren wurden, und sind sehr stolz darauf, dass die Stadt mit uns Werbung macht." Von den 16 800 Plakaten, die bundesweit zu sehen sind, sind nur die Plakate in der Region Hannover vom Zoo finanziert. Alle anderen kommen von der Hannover Marketing GmbH.

Die Welt 30.6.2003
Familie Orang zieht in eine neue Luxusvilla
http://www.welt.de/data/2003/07/01/126996.html
Eine Großfamilie mit elf Personen, sieben Mädels und vier Jungs. Sie wohnen momentan etwas beengt in einer spartanischen Bleibe im Stil der fünfziger Jahre mit den grün-blauen Wandkacheln. Aber das wird bald Vergangenheit sein. Denn die Familie zieht im kommenden Frühjahr in eine schmucke Villa um: ein Rundbau mit 38 Metern Durchmesser im asiatischen Stil. Eine Art Urwaldhaus, denn es ist die Rede von den Sumatra-Orang-Utans in Hagenbecks Tierpark. Für 4,5 Millionen Euro bekommen die langhaarigen Urwaldbewohner im Bereich zwischen Elefantendomizil und Saurierwiese ein neues Paradies. Die neue Affenvilla bekommt ein Dach, das man, je nach Witterung, segmentweise wie die Stücke einer Sahnetorte aufschieben kann. Dadurch steht den Tieren immer die gesamte Fläche zur Verfügung. Auch im Inneren erwartet die zukünftigen Bewohner Luxus pur. "Es wird unterschiedliche Bodenbelege geben, Sand, Felsen, Gras und Rindenmulch. Und es werden Bäume im Gehege wachsen, Stämme zum Klettern und lebendige Bäume - so lange die Affen sie am Leben lassen." Und dann bekommen die Orangs auch noch Untermieter, die Zwergotter sollen mit einziehen und eine andere Affenart, gemäß dem neuen Trend in den Tierparks, der auf Gruppen setzt.

Neues Volksblatt 1.7.2003
Zoo Schmiding macht bei Europäischem Erhaltungszuchtprogramm mit
http://www.volksblatt.at/150NV_922334.stm
Im Zoo Schmiding entsteht derzeitein Stück tropisches Afrika, ein 1600-m²-Areal als Daheim für rare Tiere wie Silberwangenvögel, Pinselohrschweine, Graupapageien, Schliefer und Gorillas. Der Krenglbacher Zoo wird mit diesem „Lebensraum Kongo“, wo gestern (inter)nationale Tierparkprominenz Dachgleiche feierte, ein Stützpunkt des Europäischen Gorilla-Erhaltungszuchtprogramms. Im Lebensraum Kongo wird der vielfältige Lebensraum der Gorillas architektonisch nachvollzogen — mit steiler Felswand, einem Wassergraben und hügeliger Landschaftsstruktur, mit Bewuchs von alten Bäumen, Wurzelstrünken, Wasserfall, üppiger Vegetation und Schlingpflanzen. Natürliche Verstecke und sogar dichter Nebel und Regen werden dafür sorgen, dass sich die rauhaarigen Gesellen in diesem Lebensraum wohl fühlen und die Besucher eine tropische Atmosphäre erleben.

Salzburger Nachrichten 3.7.2003
Neue Heimat
http://www.salzburg.com/sn/03/07/03/artikel/469816.html
Erstmals werden Gorillas in einen österreichischen Tiergarten einziehen. Der Zoo in Schmiding in Oberösterreich hat den Urwald-Riesen ein 1600 Quadratmeter großes neues Zuhause errichtet. Im "Lebensraum Kongo" sind die Gorillas nicht allein, weitere Bewohner wie die Silberwangenhornvögel, die Schliefer oder die Pinselohrschweine werden ihnen Gesellschaft leisten. Die Landschaft wurde mit Felswänden, Wassergräben und üppiger Vegetation der ursprünglichen Umgebung nachempfunden. "Lebensraum Kongo" ist ein wichtiger Beitrag zur Arterhaltung: "Niemand kann garantieren, dass es in 30 Jahren noch wild lebende Gorillas gibt", sagt Zoodirektor Andreas Artmann.

Bonner General Anzeiger 2.7.2003
Drei seltene Berber-Löwen leben im Neuwieder Zoo
Raubkatzen stammen aus marokkanischem Zoo

http://www.general-anzeiger-bonn.de/news/artikel.php?id=61027
Drei seltene Berber-Löwen haben am Mittwoch ein neues Gehege im Neuwieder Zoo bezogen. "Meines Wissens sind wir in Deutschland der einzige Zoo mit mehreren Berber-Löwen", sagte Zoodirektor Die zwei Löwenkatzen und der Löwenkater stammen aus dem Zoo der marokkanischen Hauptstadt Rabat. In freier Wildbahn ist diese nordafrikanische Unterart laut Klein seit mehr als 80 Jahren ausgestorben.
Der letzte Löwe im Zoo Neuwied war vor 15 Monaten im Alter von 27 Jahren verendet. Das Volumen des Löwengeheges wurde daraufhin vervierfacht. Die Grundfläche verdoppelte sich auf gut 500 Quadratmeter.
Nur noch in einem Privatgehege des marokkanischen Königs wird ein größerer Restbestand von Berber-Löwen gehalten. "Daraus entstand dann der Zoo von Rabat", erklärte Klein.

Leipziger Volkszeitung 28.6.2003
Geraldine Chaplin setzte zarte Hand neben Pinguinfuß
http://www.lvz-online.de/lvz-heute/54935.html
Im Bentley rollte sie gestern mitten in den Leipziger Zoo hinein direkt bis vor die "TatzenPROMInade": Geraldine Chaplin, Tochter des legendären Stummfilmhelden Charlie Chaplin, verewigte ihren Handabdruck auf dem tierischem "walk of fame". Und da ihr Vater der berühmteste Frackträger der Filmgeschichte war und durch seinen Watschelgang auffiel, wählte seine Tochter als Partner einen Pinguin. "Ich liebe Tiere, mein Leben lang", verriet sie vor einem kurzen Zoobummel.

Main Rheiner 28.6.2003
Lingoa lebt jetzt in Safaripark in Österreich
http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=1182008
Die Affendame Lingoa hat ihrem kleinen Gehege im Taunus Wunderland endgültig Adieu gesagt. Vor einigen Tagen trat der Schimpanse in Begleitung zweier Tierärzte und zweier Zoologen die Reise von Schlangenbad aus in den Safaripark Gänserdorf in der Nähe von Wien an. Dort wird der Affe in einem 6,9 Hektar großen Gelände in einer großem Schimpansenfamlie leben. Zahlreiche Menschen hatten im Vorfeld gespendet, um den Aufenthalt im Safaripark zu ermöglichen. Jahrelang war versucht worden, für Lingoa ein "affenwürdiges" neues Zuhause zu finden.

Kölner Stadt-Anzeiger 1.7.2003
Schon bald sind alle Trümmer weg
http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?aid=1056984745209
Gestern, genau drei Monate nachdem die Indoorhalle des Affen- und Vogelparks Reichshof-Eckenhagen ein Raub der Flammen wurde, begann eine Spezialfirma mit der Beseitigung der Trümmer. Sorgenfalten treiben die aktuellen Besucherzahlen dem Vogelparkchef Werner Schmidt auf die Stirn. „Seit es gebrannt hat, glauben die Leute der Park sei geschlossen“, ist er sich sicher. Dabei ist es im Affen- und Vogelpark zurzeit besonders schön. „Wir haben viele Vogel- und Affenkinder, darunter einen kleinen Schwan, Enten, Säbelschnäbler, Fasane und junge Hühnchen, und die Möwen brüten“, schilderte er die Attraktionen. Ganz neu sind die zwölf Grillhütten, die die Besucher kostenlos nutzen können. Wie viel die Versicherung für die zerstörte Indoorhalle zahlt, weiß Schmidt noch nicht. Er hofft jedoch, dass es für die neu geplante reicht. Sie soll 2100 Quadratmeter groß sein. Die Spielgeräte, die in der abgebrannten Halle waren, wurden alle ersetzt und stehen jetzt im Park.

Nordkurier 1.7.2003
Streit um Stargards Finanzen entfacht
http://www.nordkurier.de/lokal/neubrandenburg/c_/c.php
Die Debatte um den Stargarder Tierpark findet eine Fortsetzung: Der CDU-Stadtvertreter Dieter Lips hat sich mit einem offenen Brief an Bürgermeisterin Bärbel Bredemeier (parteilos) gewandt. Seiner Ansicht nach läuft die Entscheidung zur Aufhebung der Tierpark-Haushaltssperre "den langfristigen Interessen und Möglichkeiten der Stadt" zuwider. Leider sei weiten Teilen der Öffentlichkeit und damit auch der Stadtvertretung nicht bewusst, in welcher haushaltspolitischen Situation sich die Stadt vor allem zukünftig befinden wird.

News 2.7.2003
Die grösste Alligatorenfarm Europas wird zwei Jahre alt
http://www.news.ch/detail.asp?ID=143668
Am 12.10.2001 war es für Alligatorenfan Rene Renz soweit: Seine Alligator-Action-Farm konnte nach einem Jahr Bauzeit die Pforten öffnen. Gründer Rene Renz konnte erst vor kurzem eine kleine Sensation präsentieren: 45 Eier legte das Alligatorenweibchen "Eileen" des über 60-jährigen Alligatorbullen "Ali". Dass dann leider nur sechs Eier davon befruchtet waren, ist sicherlich traurig. Die Betreiber waren aber dennoch erstaunt, schon nach so kurzer Ansiedlungszeit erste Zuchterfolge zu verzeichnen. Zurückzuführen ist dieser Erfolg sicher auch auf die aussergewöhnliche Infrastruktur mit der komplett bodengeheizten Anlage. Die Mississippi-Alligatoren sind zwar heute dank Schutzmaßnahmen weltweit nicht mehr gefährdet, aber die Alligator-Action-Farm sorgt sich dennoch auch für andere gefährdete Krokodilarten: Die IUCN Crocodile Specialist Group stuft besonders den China-Alligator, das Philippinen-Krokodil, das Siam-Krokodil, das Orinoko-Krokodil und den Sunda-Gavial als hoch gefährdet ein. Die Betreiber und Alligatoren sorgen aber dafür, dass die Besucher nicht zu kurz kommen.

Main Rheiner 30.6.2003
Der "Vater" der Fasanerie
http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=1182493
Der Förderverein Fasanerie Wiesbaden e.V. hatte seine Mitglieder in den Tierpark zu einem Vereinsfest und zur Enthüllung eines Gedenksteins für Wilfried Ries, den "Vater" des Tierparks sowie früheren Vorsitzenden des Fördervereins, zu gedenken. Der Förderverein Fasanerie existiert seit 1995 und hat heute rund 315 Mitglieder. Durch Spenden, die Unterstützung der Stadt aber auch durch unermüdlichen Arbeitseinsatz konnte der Verein bis dato rund 1,6 Millionen Euro einnehmen und finanzierte damit beispielsweise den Bau eines neuen Luchs- sowie eines etwa 500.000 Euro teuren Bären- und Wolfsgeheges. Als nächste Projekte stehen an: Der Bau eines Jugendbauernhofs sowie die Renovierung des Jagdschlosses. Die Fasanerie feiert 2004 das 50. Jahr ihres Bestehens - und das, dank Wilfried Ries, bei freiem Eintritt.

Main Rheiner 1.7.2003
"Der Tierpark ist meine zweite Heimat"
http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=1183702
Der kontinuierliche Ausbau und die Modernisierung der Fasanerie Wiesbaden liegt in den Händen des 1995 gegründeten Fördervereins. Trotz der zuletzt aufgekommenen Diskussionen um die Organisationsform des Parks und die Zahl der beschäftigten Tierpfleger, standen auf dem diesjährigen Vereinsfest die Ursprünge im Mittelpunkt: Für den im vergangenen Jahr verstorbenen Gründer und Vorsitzenden des Fördervereins Wilfried Ries wurde ein Gedenkstein gesetzt. Die Tierparkfreundin des Jahres 2003 Almuth Mayer wurde ebenfalls geehrt.

Der Neue Tag 29.6.2003
Zutraulicher Geier
http://www.oberpfalznetz.de/zeitung/0,2123,103374-1-167_0_0,00.html
Ein fünf Wochen alter südamerikanischer Rabengeier ist der neue Liebling der Fünftklässler der Volksschule Illschwang. Angela Ruppert, Mutter eines Schülers der Klasse 5b und Tierpflegerin im Nürnberger Zoo, brachte den zutraulichen Greifvogel in den Innenhof der Schule mit. Jedes Kind hatte die Möglichkeit, das zutrauliche Tier zu streicheln. Demnächst wird es in einer einer Südtiroler Auffangstation, zu der auch eine Falknerei gehört, eine neue Heimat bekommen. 

Neue Ruhr Zeitung 3.7.2003
http://www.nrz.de/nrz/nrz.oberhausen.volltext.php?id=695175
Mehr Infos über das Groß-Aquarium
Schlau machen will sich der Aufsichtsrat bei Merlin Entertainment, welche genaue Größe und Ausstattung das geplante Sea Life Center Oberhausen haben wird. Hintergrund: Nach einer Besichtigung des (kleineren) Sea Life Centers in Speyer hielt sich die Begeisterung bei Oberhausener Christdemokraten in engen Grenzen. GEG-Geschäftsführer Horst Fassbender ging dennoch davon aus, dass bis 15. Juli der prüffähige Bauantrag für das Aquarium vorliegen wird.

Nordkurier 3.7.2003
Abschiednehmen fällt Mensch und Tier schwer
http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/b_/b.php
Ueckermünde. Der erste Pfeil mit dem Narkosemittel verfehlt sein Ziel. Löwenjunge "Bosso" hat gehört, wie der Tierarzt in das Blasrohr pustet und ist der Kanüle noch einmal entkommen. Die beiden nächsten Pfeile treffen: Nach etwa zehn Minuten träumen "Bosso" und seine Schwester "Psotka" sanft und können in die Transportkisten gehoben werden, um auf ihren Weg nach Eberswalde zu gehen. Gestern früh hieß es Abschied nehmen von den knapp neun Monate alten Löwenjungen des Ueckermünder Tierparks, die künftig im Zoo Eberwalde zu bewundern sind.
 
Berliner Morgenpost 28.6.2003
Allesfresser mit vielen Fans: Riesenschweinerei im Kinder-Tierpark
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/bezirke/story613294.html
Berlin. Tierpfleger René Viete hat in den Gehegen der Schweine im Kinder-Tierpark schon alle möglichen Essensreste gefunden: Salzstangen, Schokolade, Süßigkeiten aller Art. "Schweine sind Allesfresser, die vertragen das", sagt er. Das Problem sei, dass gleich so viele Besucher ihre Vorräte teilen wollen. Die Folge vor allem bei den Hängebauchschweinen: totale Verfettung. Deshalb bekommen die Tiere auch nur zweimal am Tag einen halben Eimer mit kalorienarmem Futter. Im Gehege gleich neben den Hängebauchschweinen stapfen drei kleine Maskenschweine, geboren am 3. Juni, durch den Matsch.

Hamburger Abendblatt 30.6.2003
"König der Filmlöwen" - Ken ist tot
http://www2.abendblatt.de/daten/2003/06/30/181558.html
Er wurde berühmt, als er ZDF-Regisseur Hans-Jürgen Tögel 1985 bei Dreharbeiten zur "Schwarzwaldklinik" ins Bein biss. Millionen Zuschauer kennen Ken aus "Ein Heim für Tiere", den "Blau-weißen Geschichten" oder von den Karl-May-Spielen in Bad Segeberg. Jetzt ist Deutschlands "König der Filmlöwen" tot. Ken starb an einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse und Nierenversagen. Er wurde 21 Jahre alt.

Berliner Morgenpost 30.6.2003
Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story613460.html
Die mächtigen Bisons im Zoo bekommen heute um 9.30 Uhr eine große Portion frisches Gras in ihre Raufen im Außengehege.

Berliner Morgenpost 2.7.2003
Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story613844.html
Die Lieblingsspeise der glatzköpfigen Waldrappen sind zwar grüne Heuschrecken, der Zoo kann mit diesem "Luxusfutter" aber nicht immer dienen. Heute bekommen die Ibisvögel um 9.30 Uhr nur ein gutes Ersatzfutter aus Insektenschrot, etwas Mahlfleisch und vielleicht noch ein paar kleine Fische.

Cleveland Botanical Garden reopens with new conservatory
The Cleveland Botanical Garden will reopen July 15 after being closed for nine months while awaiting completion of a new attraction: The Eleanor Armstrong Smith Glasshouse.
http://www.enn.com/news/2003-07-01/s_6043.asp

The Sydney Morning Herald, June 27 2003
Wobbegong under glass
http://www.smh.com.au/articles/2003/06/26/1056449363227.html
While two southern right whales frolicked at Manly Cove yesterday morning, another marine party was taking place at Darling Harbour, where Sydney Aquarium celebrated 15 years and 15 million visitors.
The popular tourist attraction is home to 11,000 aquatic animals of 650 different Australian species, including platypuses, snake-necked turtles, harbour seals, scorpion-fish and saltwater crocodiles.



Aktionen

Main Rheiner 1.7.2003
Einkehr bei der Tierwelt
http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=1183226
Erholung im Freien bot am Sonntag der AZ-Vogelpark Lampertheim mit seinem Frühsommerfest. Von morgens um 10 bis abends um 19 Uhr waren die Mitglieder des Vogelparks und Helfer auf den Beinen, damit sich die Besucher rund um wohlfühlen konnten.

Ostsee Zeitung 2.7.2003
Pelikane haben Logenplatz
http://www.ostsee-zeitung.de/ri/start_112748_749418.html
Die Pelikane aus dem Marlower Vogelpark haben am Sonnabend einen Logenplatz. Die Rasenfläche gegenüber ihres Teiches wird sich in eine Konzertarena verwandeln. Am Flügel auf einer flachen Bühne wird die Pianistin Ulrike Mai, die an der Hochschule für Musik und Theater Rostock studierte, sitzen. Für die Besucher werden Holzbänke und Schwedenlichter aufgebaut. Der Vogelpark bildet die Kulisse für die zweite Veranstaltung der Reihe „Naturklänge“, die der Tourismusverband Fischland-Darß-Zingst initiiert hat und finanziell unterstützt.



Cargolifter-Halle

Tagesspiegel 1.7.2003
Palmen, Strand und blaues Meer
http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/01.07.2003/636483.asp
Schon ab Oktober 2004 wollen Investoren in der früheren Cargolifter-Halle eine tropische Traumwelt entstehen lassen. „Bei uns können Sie sich in die schönsten Gebiete von Brasilien, Madagaskar, Thailand oder Malaysia träumen“, schwärmt der Unternehmer Colin Au. Auf Bildern macht er schon einmal Appetit. 800 Liegestühle laden zum Ausspannen ein, verschlungene Wege durch das Dickicht bieten sich für abenteuerliche Entdeckungen an und das Abendbrot pflückt sich der Gast auf Wunsch selbst. Fachleute führen zu essbaren Blättern und Blumen. 70 Millionen Euro will sich der in Singapur ansässige Chef eines Mischkonzerns den Umbau der Luftschiff-Werft kosten lassen. Dazu holt er die in London beheimatete Firma Tangjong ins Boot, die mehrere Satelliten betreibt. Geld scheint für beide Investoren nicht die große Rolle zu spielen. Falls es am 15. Juli zum Kaufvertrag mit dem Insolvenzverwalter der Pleite gegangenen Cargolifter AG kommt, wollen sie fünf Millionen Euro als Anzahlung auf den Tisch legen. Au glaubt, mit dem Südseetraum jährlich 3 Millionen Europäer in die Halle zu locken und 2500 Jobs zu schaffen. Damit sich die Anreise lohnt, entstehen in der Halle zwei Hotels mit je 500 Betten.

Tagesspiegel 1.7.2003
Kurzmeldungen
http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/01.07.2003/635143.asp
Colin Au und Tanjong Public machen Ernst: Das Konsortium pflanzt in der Cargolifter-Halle einen Tropenwald. „Deutschland liegt in einer kühlen Klimazone“, sagt Au. „Fast alle Menschen träumen von wärmeren Regionen.“

Walsroder Zeitung 1.7.2003
Tropenlandschaft auf Cargolifter-Gelände soll Oktober 2004 eröffnen
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?artikel=106988909
Die potenziellen Investoren der zahlungsunfähigen Cargolifter AG wollen ihre Pläne für einen Freizeitpark mit Tropenlandschaft schnell umsetzen. Der von dem malaysisch-britischen Konsortium Colin Au und Tanjong Public Ltd. geplante, weltweit größte überdachte Regenwald auf dem Gelände des ehemaligen Luftschiffbauers südlich von Berlin soll bereits im Oktober nächsten Jahres eröffnet werden. Wie Colin Au am Montag in Berlin weiter mitteilte, stehen die Chancen für einen Vertragsabschluss mit dem Insolvenzverwalter sehr gut.

Die Welt 30.6.2003
Tropenlandschaft auf Cargolifter-Gelände soll bereits im Oktober 2004 öffnen
http://www.welt.de/data/2003/07/01/127102.html
Bei Vorliegen einer Baugenehmigung solle im Januar mit dem Umbau begonnen werden. Das Konsortium will dort unter anderem eine tropische Lagune und Strände unter Palmen anlegen. Mit Investitionen von 120 Millionen Euro sollen zunächst 500 Arbeitsplätze und später weitere 500 entstehen. Beim Cargolifter-Alleinvorstand und im Aufsichtsrat des von zahlreichen Privataktionären getragenen Unternehmens stoßen die Pläne für eine Tropenlandschaft auf scharfe Kritik. Sie wollen den Technologiestandort Brand erhalten und zu einem Zentrum für die so genannte Leichter-als-Luft-Technik ausbauen.

Märkische Allgemeine 30.6.2003
Cargolifter-Werft soll zum Ziel für den Tropenurlaub werden
http://www.MaerkischeAllgemeine.de/?loc=3_4_1&id=119294
Eine preiswerte Alternative zu teuren und langen Fernreisen auf tropische Inseln soll ab Oktober des nächsten Jahres ein Trip nach Brand (Dahme-Spreewald) sein. Das meint zumindest Colin Au, der zusammen mit dem malaysischen Konzern Tanjong in der Werft des insolventen Luftschiffbauers Cargolifter einen Regenwald nebst 700 Quadratmeter Badestrand, Salzwasserlagune und eine Meeresattrappe in Größe von fünf Olympiaschwimmbecken platzieren will. Der Eintritt in das "Riesen-Gewächshaus", wie Kritiker das Projekt höhnisch nennen, soll bei 20 bis 25 Euro liegen. 130 Millionen Euro wollen Au und Tanjong zu gleichen Teilen investieren, um das Tropenparadies in die Cargolifter-Werft zu zaubern. 20 Millionen Euro haben sie für die Halle geboten. 1000 Jobs - überwiegend gering qualifizierte - sollen in dem Freizeitpark und zwei ebenfalls in der Halle vorgesehenen Hotels entstehen, 1500 weitere indirekt im Umfeld, zum Beispiel bei Lieferanten. Drei Millionen Besucher erwartet Au - Gründer der größten Kreuzfahrtschiffslinie der Welt - für sein Tropical Island. Nach fünf Jahren soll der Park in der 66.000 Quadratmeter großen Halle Gewinne abwerfen. Mit dem Insolvenzverwalter Rolf-Dieter Mönning glaubt Au schnell handelseinig zu werden. Am 15. Juli sollen die Verträge unterschrieben werden. Die 70.000 Cargolifter-Aktionäre werden bei dem Deal wohl leer ausgehen. Voraussetzung für den Bau des Tropenparks ist die Änderung des bestehenden Bebauungsplans, für die sich das Potsdamer Wirtschaftsministerium engagieren will. Ob sich das Tropical-Island-Konsortium für eine Fortsetzung von Luft- und Raumfahrt-Aktivitäten in Brand einsetzen wird, hängt von den kommerziellen Chancen ab.

Berliner Morgenpost 1.7.2003
Tropenlandschaft soll 2004 in Brand eröffnen
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/wirtschaft/story613582.html
Neue Westfälische 1.7.2003
http://www.nw-news.de/news/mantel/wirtschaft/NW_20030701_3970087.html
Potenzielle Investoren planen Tropenlandschaft
Das Konsortium will neben dem Regenwald ein tropisches Meer von der Größe fünf olympischer Schwimmbecken, 700 Quadratmeter Sandstrand sowie eine Salzwasserlagune, Kokospalmen, einen Wasserpark für Kinder, Brücken und eine tropische Blumenwelt anlegen. Das Dach der Halle werde teilweise durch eine UV-durchlässige Folie ersetzt, so dass sich die Besucher bräunen könnten. Innerhalb von fünf Jahren solle die Tropenlandschaft profitabel sein.

Spiegel 30.6.2003
Tropenwald in der CargoLifter-Halle?
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,255244,00.html
Brandenburgs größte Industrieruine, 360 mal 210 mal 107 Meter groß, soll zu einem Monstergewächshaus mutieren. Gut anderthalb Wochen ist es her, dass sich der Gläubigerausschuss für diesen Plan einer Investorengruppe um Colin Au und den britisch-malaysischen Lotterie- und Energiekonzern Tanjong aussprach. Das Vorbild für den Tropen-Park: Das "Eden Project" im südenglischen Cornwall. Rund 120 Millionen Euro will das Konsortium investieren, das am Montag in Berlin seine Absichten erstmals im Detail erläuterte. "Wir werden 800 Liegestühle aufstellen und etwa 100 verschiedene Orchideensorten haben", kündigte Au an. Ein gläsernes Dach und starke Lichtstrahler sollen Sonnenschein rund um die Uhr garantieren. "Sogar wer bis nachts um ein Uhr arbeitet, kann noch zu Tropical Island kommen, unter Kokospalmen liegen und sich vor dem Schlafengehen noch hübsche Sonnenbräune holen." Angeblich liegt der angestrebte Kaufpreis bei rund 20 Millionen Euro, Au nannte keine konkrete Summe. Sollten die Investoren jedoch im Dezember keine Baugenehmigung erhalten, wollen sie aus dem Vorhaben aussteigen. CargoLifter-Insolvenzverwalter Rolf-Dieter Mönning jedenfalls zeigt sich begeistert von der Tropen-Idee, auch Ministerpräsident Platzeck soll angetan sein. Ganz im Gegensatz zu Gablenz, dem verbliebenen CargoLifter-Management und der Initiative "Zukunft in Brand", in der sich linientreue Altaktionäre und Anhänger der Luftschiff-Visionen versammelt haben.

N24, 1. Juli 2003
Tropenlandschaft soll 2004 in Brand eröffnen
http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/wirtschaft/story613582.html
Lausitzer Rundschau 1. Juli 2003
Projekt für Tropenwelt in CargoLifter-Halle vorgestellt
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=459192
Es ist nicht das erste Versprechen dieser Art. Am Lausitzring bei Senftenberg sollte schon vor Jahren ein imposanter Vergnügungspark entstehen. Und eine Ewigkeit geistert nun schon das Projekt eines Erlebnisparkes mit noch viel größeren Ausmaßen als die Tropenwelt in der CargoLifter-Halle durch den Spreewald. Die Investoren von Tropical Island müssen damit leben, dass sie sehr kritisch beobachtet werden. Zu viele Hoffnungen sind nämlich bei den Menschen hier zu Lande schon zerplatzt wie Seifenblasen.

Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Duisburg 2.07.03
Bayerische Gäste im Zoo
Ganz besonders fauchende und kratzbürstige Gäste bewohnen zur Zeit als Untermieter zwei großräumige Außengehege der Anlage für Sibirische Tiger.
Weil im heimatlichen Tiergarten Straubing eine komplette Neuanlage für diese kälteunempfindliche Unterart des (ehemals) über ganz Nordasien verbreiteten Tigers entsteht, mussten der 10-jährige BORIS sowie seine gleichaltrige Gemahlin LENA mittelfristig in ein Ausweichquartier umziehen. Duisburgs Tigeranlage genießt seit jeher auch in Fachkreisen einen hervorragenden Ruf – die Zooleitung des Tiergarten Straubing berücksichtigte bei ihren Planungen sowohl Gehegetopographie als auch insbesondere die Bodenbeschaffenheit der Duisburger Tiger-Innenanlagen – und deshalb dürfen die beiden zentnerschweren Raubkatzen den Sommer über am Kaiserberg genießen.
Die ganze Sache hat freilich einen Haken: Obwohl Tigermann BORIS keinesfalls das Greisenalter erreicht hat, zeigt sich dieser „König der Sibirischen Taiga“ schon völlig zahnlos und obendrein von Nierengicht geplagt, was der ehelichen Liebe allerdings nicht abträglich ist, denn erst im vergangenen Jahr zogen die beiden zwei eigene Jungtiere groß. Und das heißt schon gar nicht, dass BORIS ein „zahnloser Papp-Tiger“ im Sinne eines friedlich-freundlichen Katzenkaters wäre, denn genau wie Frau LENA zeigt er sich keineswegs schlapp und schläfrig, sondern eher aufmüpfig und mürrisch Duisburgs rücksichtsvollen Tierpflegern gegenüber…

Münster, 2.7.
Seltenes Schauspiel im Allwetterzoo Münster:
Junge Tigerpythons schlüpfen vor den Augen der Zoobesucher aus den Eiern 54 Tage hat das Weibchen der Dunklen Tigerpythons im Allwetterzoo Münster sein Gelege, das aus schätzungsweise 25 Eiern besteht, bebrütet. Am Mittwoch (2.7.) hat die Würgeschlange das anstrengende Brutgeschäft beendet und die ersten Jungen sind geschlüpft. Pythons erzeugen die notwendige Bruttemperatur, indem sie sich um das Gelege winden und ihre Körpertemperatur durch ständige Muskelkontraktionen erhöhen. Genauso wie der weibliche Tigerpython beim Brüten von den Besuchern des Allwetterzoos beobachtet werden konnte, erleben die Menschen jetzt den Schlupf der jungen Schlangen "hautnah". Um 11 Uhr zeigten sich am Mittwoch bereits fünf Jungtiere, zwanzig könnten in den nächsten drei bis vier Tagen noch folgen. Wenn die jungen Schlangen beginnen, das große, elterliche Terrarium im Tropenhaus des Zoos zu erkunden, werden sie von den Pflegern herausgenommen, vorläufig in der Quarantänestation untergebracht und dann an andere Zoos abgegeben.
"Billiger" Samstag im Allwetterzoo Münster
Ermäßigte Eintrittspreise und Führungen durch das neue "Affricaneum"
Wie Großgrundbesitzer fühlen sich Gorillas, Schimpansen und afrikanische Schweine im neuen "Affricaneum", das am 4. Juli im Allwetterzoo Münster offiziell eröffnet wird. Wer sich die großzügigen und attraktiv gestalteten Anlagen ansehen und gleichzeitig mehr über Gorilla "Makokou", Schimpansenboss "Karlchen" oder Pinselohrschwein "Mirl" erfahren möchte, sollte am kommenden Samstag (5.7.) einen Zoobesuch unternehmen; denn der Allwetterzoo lädt zu geführten Rundgängen durch das neue "Affricaneum" ein. Sie beginnen von 12 bis 16 Uhr jeweils zur vollen Stunde und sind für Zoobesucher kostenlos. An diesem Samstag ist gleichzeitig Familientag im Zoo mit ermäßigten Eintrittspreisen. So zahlen Erwachsene nur 8 Euro (statt 11,50) und Kinder und Jugendliche von 3 bis 17 Jahren nur 4 Euro (statt 5,75). Mit einer Eintrittskarte kann man nicht nur den Zoo, sondern auch das Pferdemuseum Hippomaxx und das Delphinarium im Zoo besuchen. Auch am Sonntag (6.7.) lädt der Zoo zu Rundgängen durch das "Affricaneum" ein, an diesem Tag gelten allerdings normale Eintrittspreise. Die sonntäglichen Führungen zu Gorillas & Co. starten ab 11 Uhr zu jeder vollen Stunde am Tor zum neuen "Affricaneum" neben dem Menschenaffenhaus.
Das neue "Affricaneum" im Allwetterzoo Münster wird am 4. Juli offiziell eröffnet
Gelegen zwischen dem bald 30 Jahre alten Menschenaffenhaus und dem Zookanal beschert diese neue Anlage außer unseren Gorillas und Schimpansen auch afrikanischen Schweinen ein naturnah gestaltetes Zuhause. Grüne Wiesen, Bäume, Wasser, viel Holz und ein spannender Besucherweg mit informativen Spielen für Kinder bestimmen das Aussehen der neuen Anlage. Spannend ist es auch für die Gorillas: sie haben erstmals tierische Gesellschaft bekommen und bewohnen ihre neue Anlage gemeinsam mit kleineren Affen, den afrikanischen Rotscheitelmangaben.
Die Tiere
3 Flachland-Gorillas (1,2); 4 Rotscheitelmangaben (1,3); 10 Schimpansen (5,5); 4 Warzenschweine (1,1,?) [Weil der Nachwuchs unserer Warzenschweine noch recht klein ist, am 18. Mai wurden zwei Ferkel geboren, ziehen die Tiere erst in einigen Wochen in ihr neues Zuhause um.]; 4 Pinselohrschweine (2,2); ... und schätzungsweise 62 Wildkaninchen und 394.380 Regenwürmer (ca. 63/m²)
Die Tierpfleger
Versorgt werden die Affen von den Tierpflegern unseres Menschenaffenhauses mit der Revierleiterin Bärbel Uphoff. Um die Schweine kümmert sich unser Afrikarevier mit seinem Leiter Udo Wenker.
Fläche gesamt    6.260 m²
Baukosten insgesamt    ca. 2,3 Mio Euro
Das Affricaneum ist das vorerst letzte Projekt im Rahmen unseres Affenparks, einem der Schwerpunkte des Konzepts "Allwetterzoo 2000 Plus". Zum Affenpark gehören außer den alten, 1974 eröffneten Affenhäusern zwei für Besucher begehbare Anlagen, die 1998 bzw. 1999 fertiggestellt wurden, und die ZoORANGerie, unser "Dschungelparadies" für Orang-Utans, Bartaffen und Asiatische Zwergotter, das im Herbst 2000 eröffnet wurde. Das Zoo-Konzept sieht "vier Parks in einem" vor: neben dem Affenpark den noch zu komplettierenden Elefantenpark, einen Pferdeund Kinderpark, mit dessen Gestaltung ab Winter 2003 neben dem neuen Pferdemuseum im Zoo begonnen wird, und einen Meeressäugerpark, dessen Realisierung allerdings derzeit nicht absehbar ist.
Wie schon bei der ZoORANGerie stand auch bei der Planung für das Affricaneum das Wohlgefühl für Tiere und Besucher im Mittelpunkt. Für die Gorillas, die von 1974 bis 2001 ein Beton-Außengehege bewohnt haben, hat die mit 1.250 m² siebenmal so große neue Freianlage im Affricaneum geradezu paradiesische Ausmaße. Und sie bietet ihnen nicht nur einen naturnahen Lebensraum mit grüner Wiese, Hügeln, Höhlen, Wasserfall und Badebecken, Kletterbäumen, Schattenbäumen, es hat ihnen auch Mitbewohner, die Rotscheitelmangaben, beschert, die ihnen die Langeweile vertreiben sollen. Und weil die Winter im Münsterland recht kalt sein können, haben wir den Gorillas sogar einen Wintergarten gebaut.
Nach wie vor werden die Tiere gejagt, wird mit ihrem Fleisch gehandelt, werden ihre Lebensräume vernichtet. Deshalb haben wir eine großangelegte Spendenaktion für unser Affricaneum auch mit einer Spendenaktion für die Affen in Afrika verbunden: Wir "verkauften" Anteile am Affricaneum. Nicht nur Gorillas & Co. sind jetzt Besitzer der neuen Anlagen, sondern auch rund 320 Menschen. Diese Mitbesitzer, Privatleute, Firmen oder gar ganze Schulklassen, haben einen oder mehrere Quadratmeter für jeweils 50 Euro erworben, bis heute für gut 60.000 Euro. Hiervon haben wir die Hälfte an Jane Goodall übergeben. Die weltberühmte Schimpansenforscherin und UNO-Friedensbotschafterin Dr. Jane Goodall hat am 9. 12. 2002 Münster und den Allwetterzoo besucht, hierbei die Baustelle zum Affricaneum besichtigt und eine sehenswerte Ausstellung über ihre Arbeit in unserem Menschenaffenhaus eröffnet.
Die ersten Tiere, die ihre neue Außenanlage kennen lernten, waren die Schimpansen. Gruppenboss "Karlchen" wagte als erster einen Erkundungsgang, gefolgt von "Lukani", dem zweiten erwachsenen Mann in der Gruppe. Die vier Jungtiere wollten schneller heraus als ihre Mütter, wurden von denen aber einen Tag lang zurückgehalten.
Bei den Gorillas war es umgekehrt: hier trauten sich die "Damen" früher ins neue, unbekannte Terrain als der Mann "Makokou", der sich eine Woche Zeit ließ, bis er das erste Mal einen Fuß aufs grüne Gras der Außenanlage setzte. Die Rotscheitelmangaben haben recht schnell die ganze Anlage untersucht und dabei mit ihrem Auftauchen ihre Nachbarn, die Schimpansen, erfreut. Immer wieder bestaunten vor allem die jungen Schimpansen die kleineren Affen durch die beiden großen Glasscheiben in der Trennwand zwischen Schimpansenund Gorillanalage. Dass man dank dieser Scheiben und mit etwas Glück Gorillas und Schimpansen gleichzeitig sehen kann, ist ein weiterer reizvoller Aspekt der neuen Anlagen.

Chemnitz, 01. Juli  2003
Paarung bei den Kubanischen Schlankboas
Im Tropenhaus des Tierparks Chemnitz wird seit Januar eine sechsköpfige Gruppe Kubanischer Schlankboas gehalten. Nach der Eingewöhnungsphase haben sie nun ihr Gehege gut angenommen und nutzen ausgiebig Liegeflächen, Wasserbecken und Mulch-Ecke. Dass die Riesenschlangen sich wohlfühlen, zeigt auch ihre momentane Paarungsaktivität. Paarungen bei Schlankboas können einen ganzen Tag dauern. Die seltene und streng geschützte Art ist lebendgebärend. Neugeborene Jungschlangen sind ca. 65 cm groß, ausgewachsene Tiere können bis 4,5m lang werden.


Düsseldorf, 30.6.
Veranstaltung im Insektarium des Aquazoos
Schmuckstücke der Insektenwelt

Viele Farb- und Formenwunder gibt es auch unter den heimischen Sechsbeinern. Sie werden am Donnerstag, 3. Juli von 15 Uhr bis 17.30 Uhr in einer bewährten Mischung aus Präparat, lebendem Tier und viel Entdeckergeist von Dr. Stephan Loksa vorgestellt.
Insekten leben meist im Verborgenen. Verschiedene Strategien haben sie entwickelt, um sich in Gestalt und Farbe nahezu unsichtbar zu machen.
Dann gibt es noch die ganz Auffälligen: Schuppen machen schön! So zumindest bei vielen der weltweit rund 150.000 verschiedenen Schmetterlingsarten, die zu den auffälligsten Schönheiten im Insektenreich zählen.

Leipzig, 30. Juni 2003
Mit Erdmännchen, Pinguin und Känguruh auf „Du und Du“
Patentag im Zoo Leipzig

Zum Patentag am 3. Juli haben sich mehr als 400 Tierpaten angemeldet und freuen sich auf das „Date“ mit ihren Schützlingen. Nach der Begrüßung durch Zoodirektor Dr. Jörg Junhold und dem Vorsitzenden des Freundes- und Förderkreises Siegfried Stauche um 17.00 Uhr an der Bärenburg statten die Paten „ihren“ Tieren gemeinsam mit den Kuratoren und Tierpflegern einen ganz persönlichen Besuch ab. Die weiteste Anreise nimmt eine Patin aus Zürich auf sich, um „ihren“ Katta zu besuchen. 
Seit 1996 hat sich die Zahl der Tierpaten mehr als versechsfacht. Ob einzelne Tierliebhaber, Familien, Schulklassen, Firmen - der Treue ihrer Paten können sich die Tiere sicher sein. Und nicht nur in Leipzig genießen die gefiederten, schuppigen und pelzigen „Patenkinder“ großen Zuspruch. Auch Dresdener, Hallenser, Hamburger, Münchener, Stuttgarter und Züricher gehören zur Paten-gemeinschaft des Leipziger Zoos. Die beliebtesten Zoobewohner sind dabei: Erdmännchen (44 Paten), Zwergseidenäffchen (30), Lisztäffchen (23), Pinguin (22), Flugfuchs (21), Bennettkänguruh (19), Zwergziege (17), Kleiner Panda (14), Steinkauz (10), Nasenbär (7). Auf prominente Paten können die Löwen mit Leipzigs Oberbürgermeister Wolfgang Tiefensee und dem bekannten Leipziger Maler Prof. Werner Tübke verweisen. Eine Patenschaft, die ganz sicher im Gedächtnis bleibt, hat ein Leipziger Optiker seit 1996 für Brillenbärin „Lola“. 
Die Patenschaften, die mit einer Spende verbunden sind, leisten einen beachtlichen finanziellen Beitrag zur Unterstützung des Zoos. Die Höhe der Spende orientiert sich an den Unterhaltskosten für das jeweilige Tier. Als Anerkennung erhalten die Paten eine Patenschaftsurkunde, ihr Name wird auf der Patentafel des Zoos veröffentlicht. Für die eingegangene Geldzuwendung wird  eine steuer-wirksame Spendenquittung ausgestellt.

Hamburg, 30.6.
Fernöstliche Sommernächte bei Hagenbeck
– erstmalig, einmalig ... mystisch!

An drei Abenden im Juli stehen erstmalig die Kulturen Südostasiens mit ihrer Vielfalt, Spiritualität und Lebensfreude im Vordergrund. Es erwartet Sie ein farbenfrohes Programm mit ausgelassenen Tänzen, fernöstlicher Musik, prächtigen Kostümen und dämonischen Masken sowie vielen anderen Darbietungen. Asiatische Speisen runden die unvergleichlichen Abende kulinarisch ab.
Seien Sie gespannt auf einen stimmungsvoll-mystischen und zugleich unbeschwerten Abend, der Sie in die geheimnisvollen fernöstlichen Kulturen versetzt. Genießen Sie das einzigartige Ambiente der nächtlichen Parkanlage mit all ihren 2.500 Tieren und den faszinierenden Zeugnissen asiatischer Kulturen.
Einige Auszüge aus dem Programm (Änderungen vorbehalten):
· Graziöse Tänzerinnen aus Sri Lanka treten am berühmten Elefantentor auf.
· Indonesische Tänzerinnen zeigen den traditionellen Pfauentanz.
· Unendlich biegsame Schlangenmädchen wie aus dem fernen China machen auf der NDR-90,3-Bühne das Unmögliche möglich.
· Japanische Samurai-Schwertkämpfer zeigen ihre Kunst auf der Wasserbühne im Japanischen Teich.
· Exotische Freiflugschau: Erleben Sie die Flugkünste der anmutigen Großpapageien und imposanten Pelikane.
· Mystische Zeremonien und Einblicke in fernöstliche Lebensweisen erhalten Sie bei unserem thailändischen Pavillon und dem nepalesischen Pagoden-Tempel.
· Chinesische Drachenboote und Bogenschützen erwarten Sie auf dem Birmanischen Teich.
· "Kung Fu"- und "Thai Show Stick-Fight"-Performances geben einen Einblick in asiatische Kampfsportarten.
· Auf unserem alten Festplatz findet ein indischer Markt mit Kunsthandwerk, Musik und Tänzen statt.
· Köstlichkeiten & Cocktails aus der fernöstlichen Küche runden den asiatischen Abend ab.
· Während Ihres Parkrundgangs erleben Sie Tiere hautnah und zum Anfassen.
· Außerdem dabei: Origami, Kalligrafie, thailändische Obstschnitzereien und javanisches Schattenspiel.
· Fernöstlicher Feuerzauber mit musikalischer Untermalung rund um den Felsen lässt die Veranstaltung gegen 22.30 Uhr ausklingen.
Die Fernöstlichen Sommernächte finden an drei Sonnabenden statt: 5., 12. und 19. Juli 2003.
Der Park ist an diesen Tagen von 9 bis 23 Uhr geöffnet. Das Abendprogramm beginnt ab 18 Uhr.
Es gelten die regulären Tages-Eintrittspreise.

Walsrode, 29.6.03
Bunter Filz und glänzende Mobiles
16 Kunsthandwerker arbeiten im Vogelpark Walsrode

27 Grad, und die Sonne lacht vom Himmel – am Wochenende gab es für Jaqueline(13) und Jenny (12) gleich doppelt Anlass, in den Vogelpark zu gehen. Zum Einen wegen der vielen niedlichen Jungvögel, zum Anderen wegen der Kunsthandwerker-Ausstellung, die im Vopgelpark Walsrode eröffnet wurde: 16 Künstler haben ihren Arbeitsplatz dorthin verlegt und zeigten den Besuchern, wie man fachgerecht töpfert, Silber schmiedet, Porzellan bemalt, Möbel restauriert, filigrane Glasfiguren, Patchwork- und Klöppelarbeiten oder Mobiles aus Metall, herstellt. Die beiden Mädchen interessierten sich besonders für die Filzarbeiten, aus denen mit Künstlerhand farbenfrohe modische Accessoires werden.
Noch diese ganze Woche, sowie am kommenden Wochenende, werden die Kunsthandwerker im Vogelpark Walsrode arbeiten und ihre Kunstwerke natürlich gern verkaufen. Schauen Sie doch mal rein – ein Besuch lohnt sich.


Braunschweig, , 27.6.2003
Unterwasserstation und Abenteuerbrücke - der Tierpark Essehof eröffnet den Gewässerlehrpfad
Der Tierpark Essehof verfügt über ein natürlich gestaltetes Teichsystem, in dem sich in den letzten Jahren viele einheimische Vögel, Amphibien und Insekten angesiedelt haben. In diesem Teil des Tierparks haben wir in Eigenleistung einen Gewässerlehrpfad errichtet ohne die wertvollen Biotope zu verändern. Zum Lehrpfad gehört die in Norddeutschland einmalige Unterwasserstation in der man 3 m unter der Wasseroberfläche steht und die Tierwelt im Teich beobachten kann. Anschließend geht es hoch hinaus auf die 40 m lange aus Eichenstämmen errichtete Brücke von der man dem Storch direkt ins Nest schaut. Mit ansprechender Beschilderung, erstellt mit Unterstützung durch den Braunschweigischen Klosterund Studienfonds, wird über den Wasserkreislauf, die Ökologie von Kleingewässern und Lebewesen im Uferbereich informiert. Wir würden uns freuen Sie am Freitag den 04.07.2003 um 11:00 Uhr zur offiziellen Eröffnung des Gewässerlehrpfades im Tierpark Essehof begrüßen zu können.

Görlitz, 27.6.2003
Tierisches Engagement von Siemens
Was hat ein Turbinenwerk mit Tieren zu tun? Nicht viel mag man meinen. Das gilt für die Siemens AG allerdings in Zukunft nicht mehr. Dr. Rene Umlauft und Barbara Vogt von der Geschäftszweigleitung werden am 2. Juli 2003 eine Kooperationsvereinbarung mit dem Naturschutz-Tierpark Görlitz unterzeichnen. Als stärkste gemeinsame Nenner sind in dieser Vereinbarung das Engagement für die Region und für den Umweltschutz genannt. Damit beweist das Siemens Turbinenwerk einmal mehr, dass es sich intensiver als bisher für die Belange am Standort in Görlitz engagiert. In der momentan sehr angespannten Situation ist das gerade für einen gemeinnützigen Verein wie den Naturschutz-Tierpark Görlitz e.V. wichtig und hilfreich. Mit der Unterzeichnung der Vereinbarung wird nun die Basis für die gemeinsame Verwirklichung einiger der zahlreichen Vorhaben gelegt, die von den Tierparkmitarbeitern für den Kooperationspartner in einem attraktiven Heft aufgelistet wurden. Dass es am 2. Juli (ab 14:00 Uhr) auch ein wenig tierisch zugeht, ist ein offenes Geheimnis. Womit genau Dr. Umlauft allerdings überrascht wird, das kann man nur erfahren, wenn man dabei ist. Wir möchten Sie deshalb recht herzlich einladen.

Duisburg, 26.06.03
Markenzeichen: Kulleraugen
Der Seehund: Vor dem inneren Auge manch eines Zeitgenossen mag ein sturmerprobter, verschlagener und zerzauster Fahrensmann auftauchen; Zoologen jedoch verstehen unter
S e e h u n d ein glatthaariges, speckwülstiges, eher empfindliches Wasserraubtier, das entlang der atlantischen Nordseeküsten einstmals zu Hunderttausenden zu finden war. Mittlerweile sind die nordeuropäischen Bestände dieser Robbenart durch (ehemalige) Bejagung, Umweltverschmutzung, aggressiven Tourismus und Seuchen drastisch reduziert, sodass Fachleute bereits um den Bestand lokaler Populationen fürchten.
Umso erfreulicher ist die Tatsache, dass seit einigen Jahren die Seehund-Zucht am Kaiserberg geradezu floriert: Jedes Jahr dürfen Sprösslinge dieser Flossenfüßler gemeldet werden.
Vor nunmehr 20 Tagen erblickte das erste diesjährige rundum bespeckte, plüschfellige Seehund-Baby das Licht der Welt, das unter der nährstoffreichen Betreuung seiner Seehund-Mutter MADELEINE bereits ein Gewicht von fast 20 kg erreicht hat! CANDO soll die kleine Hundsrobbe heißen, dessen Markenzeichen zwei riesige schwarze Kulleraugen inmitten eines kugelrunden Köpfchens sind. Auch ein Schnauzbart ist bereits vorhanden, dessen harte Borsten beim Nuckeln an Mamas Zitzen auf beiden Seiten für mächtig Kitzelspaß sorgen.



WWF, 27.06.2003
Trotz Verbot blüht in Indien der Handel mit Elfenbein
Das geht aus einem heute veröffentlichten Report von TRAFFIC hervor, dem gemeinsamen Artenschutzprogramm von WWF und Weltnaturschutzunion IUCN. Demnach ist der Handel mit dem Elfenbein von Elefanten bis heute im gesamten Land weit verbreitet. WWF-Artenschutzexperte Roland Melisch erklärt: „Aufgrund der restriktiven Gesetzgebung Indiens hat sich der Binnenmarkt für Elfenbein in den Untergrund verlagert.“ Dort finde er außerhalb jeder staatlichen Kontrolle statt und erlebe deshalb gerade eine neue Blütezeit. Melisch: „Die indischen Behörden müssen sich fragen lassen, warum ihre Gesetze mit solcher Leichtigkeit und Regelmäßigkeit gebrochen werden können.“ Der WWF-Experte fordert die Verantwortlichen auf, entschieden gegen Wilderei und Schwarzhandel vorzugehen.
Die Artenschützer von TRAFFIC untersuchten den indischen Elfenbeinhandel in den Jahren 2000 und 2001. Ergebnis: Noch immer verwenden Hunderte Elfenbeinschnitzer den verbotenen Rohstoff für die Herstellung ihrer Produkte. Das Elfenbein stammt von gewilderten oder als Arbeitstier gehaltenen indischen Elefanten, aus unkontrollierten alten Lagerbeständen, oder es handelt sich um Schmuggelware aus Afrika. Eine effiziente Kontrolle der Binnenmärkte kann nach Ansicht des WWF helfen, endlich die verbreitete Elefanten-Wilderei einzudämmen. „Die Zahl solcher Märkte wächst in Afrika und Asien beständig. Sie stellen eines der größten Probleme im Elefantenschutz dar“, erklärt Roland Melisch. „Der Anreiz für die Elfenbeinschnitzer ist groß, weil sich damit zehnmal höhere Profite als mit vergleichbaren Produkten aus anderem Material erwirtschaften lassen.“
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/01300/index.html
Roland Melisch, Leiter Artenschutz/TRAFFIC beim WWF Deutschland, Tel.: 069/79144180

Rettet den Regenwald e. V.
Protestieren Sie dagegen, dass im Internet geschützte Arten verkauft werden!
Auf den Internet-Seiten des Auktionshauses Ebay werden täglich mehr als eine Million Artikel angeboten, darunter auch Produkte von geschützten Tierarten. Das Bonner Komitee gegen den Vogelmord hat die Ebay-Seiten einen Monat durchforstet und ist dabei auf 1641 Auktionen gestoßen, bei denen Artikel aus besonders und streng geschützten Arten angeboten wurden. Die Summe aller Startgebote dieser Auktionen betrug 342.822 Euro.
Im Mai 2003 fand die Kripo in Frankfurt/M. und München bei Hausdurchsuchungen unter anderem Bären-, Puma-, Löwen- und Affenköpfe sowie Puma- und Ozelotfelle, afrikanisches Elfenbein und Präparate von Greifvögeln. Sämtliche Produkte der streng geschützten Arten hatte ein 33jährige Mann über ebay angeboten.
Ebay ist an jeder Auktion auf seinen Seiten umsatzbeteiligt, verdient also auch an sämtlichen Verstößen gegen Vermarktungsverbote kräftig mit.
Protestieren Sie unter: http://www.regenwald.org

Pro Wildlife 25. Juni 2003
Zoo Magdeburg muss Affenhaus schließen
http://www.prowildlife.de/Presse/Aktuelles.html
Stickluft und Schimmelpilze im neuen Affenhaus: Zwei Orang-Utans bereits tot, drittes Tier liegt im Sterben
– Todesserie im Zoo: Zwei der drei Orang-Utans im Zoo Magdeburg, sind bereits tot, der dritte kämpft derzeit ums Überleben. Bei allen drei Tieren wurden bereits vor zwei Jahren schwere Lungenschäden festgestellt und auf die schlechten Luftbedingungen im neuen Affenhaus des Zoos verwiesen. Doch die Zooleitung wies die Vorwürfe lange zurück und unterließ bisher bauliche Veränderungen, um das Klima im Gehege zu verbessern und zumindest den dritten Orang-Utan zu retten. Heute endlich musste der Zoo die Schließung des Affenhauses bekannt geben. Pro Wildlife hatte wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz Strafanzeige gegen den Zoo erstattet.
Im Frühjahr 2000 wurde das vier Millionen teure, hochmoderne Affenhaus im Zoo Magdeburg fertiggestellt – mit todschickem Design, aber ohne Außengehege für die Tiere. Nur drei Jahre und zwei tote Orang-Utans später wird das Haus wegen Schimmelpilzbefall geschlossen. Experten hatten seit langem vor der Gesundheitsgefahr für die Tiere gewarnt.
Lange wies die Zooleitung jegliche Mitverantwortung am Leiden und Sterben der Orang-Utans zurück. Trotz der Todesserie hat der Zoo bereits beim EEP Nachschub für das Orang-Utan-Gehege bestellt. „Dies zeigt die skandalöse Mentalität der Zooleitung: Orang-Utans als Verbrauchsartikel“, kritisiert Biologin Dr. Sandra Altherr von Pro Wildlife. Die Tierschützer fordern nicht nur eine sofortige Umsiedlung der kranken Puan in ein anderes Gehege mit geeignetem Klima und den Bau eines Außengeheges, sondern haben beim EEP-Koordinator für Orang-Utans bereits Einspruch gegen die Abgabe weiterer Orang-Utans nach Magdeburg eingelegt.


Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Natur- und Artenschutz

Gifhorner Rundschau 29.6.2003
Seit 50 Jahren für Naturschutz aktiv
http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2162/artid/1763406
Seit 50 Jahren gibt es die Peiner Biologische Arbeitsgemeinschaft, die sich aktiv für den Natur- und Artenschutz im Kreis einsetzt. Entstanden ist die Arbeitsgemeinschaft damals aus einer Schülerinitiative des Ratsgymnasiums heraus. „Damals hatte Naturschutz noch nicht den Stellenwert wie heute, und darum sahen wir Handlungsbedarf", berichtet Hans Oelke, der Professor für Zoologie an der Universität Göttingen ist. Das erste Projekt der Naturschützer war es, das Wendesser Moor zum Naturschutzgebiet ausweisen zu lassen. "Die Durchsetzung dieses Zieles hat gut 30 Jahre in Anspruch genommen, erst 1973 waren wir am Ziel", führt Hans Oelke weiter aus. Inzwischen hat die Peiner Biologische Arbeitsgemeinschaft 220 Mitglieder, die in ihrer Freizeit in den Bereichen Pflanzenkunde, Vogelkunde, Schleiereulenschutz und Storchenbetreuung wissenschaftliche Studien betreiben, deren Ergebnisse für Biologische Fachzeitschriften genutzt werden.

Neue Zürcher Zeitung 30.6.2003
«Gas-Steuer» auf neuseeländischem Vieh
http://www.nzz.ch/2003/06/30/vm/page-article8XJ3E.html
Die neuseeländische Regierung hat bekanntgegeben, dass sie den Farmern von Mitte des nächsten Jahres an eine neue Steuer auferlegen werde. Mit den Einnahmen soll eine neue Forschungsorganisation namens Agricultural Emissions Research geschaffen werden. Ihre Aufgabe wird es sein, im Rahmen von Neuseelands Beitrag zum Kyoto-Protokoll die Auswirkungen des von den Tieren produzierten Methangases auf die Umwelt zu erforschen.

Frankenpost 28.6.2003
,,Ein Schutzprojekt von einzigartiger Bedeutung``
http://www.frankenpost.de/php/resy/export/ini/artikel/resyart.php?id=481743
Ein länderübergreifendes Naturschutzprojekt zum Schutz der Flussperlmuschel wurde gestern Vormittag in Mittelhammer vorgestellt. Am Steinseifelbach entsteht ein Schlammfangbecken zur Verminderung des Schwebstoff- Eintrags in Perlmuschelgewässer. Die Bedeutung des Projekts wurde unterstrichen durch hohe politische Prominenz: Bayerns Umweltminister Dr. Werner Schnappauf und sein sächsischer Amtskollege Steffen Flath waren gekommen. Als ein in seiner Art einzigartiges Naturschutz-Großprojekt zum Erhalt der Flussperlmuschel im bayerisch-sächsisch-böhmischen Grenzgewässer bezeichnete Umweltminister Dr. Werner Schnappauf das Vorhaben am Steinseifelbach. Mit hohem Kostenaufwand würde hier versucht, beste Bedingungen zu schaffen, um ein Überleben der Flussperlmuschel zu sichern. ,,Das ist ein Artenschutz-Projekt von internationaler Bedeutung.``

Hamburger Abendblatt 27. Jun 2003
Ein bisschen mehr Schutz für die Meere
http://www.abendblatt.de./daten/2003/06/27/180712.html
Nach heftigen Kontroversen endete die internationale Meeresschutzkonferenz für die Ostsee und den Nordostatlanik gestern mit einem Teilerfolg: Die Umweltminister und Delegationsleiter der 21 Anrainerstaaten beschlossen, ein Netzwerk von Meeresschutzgebieten auszuweisen. Ein echter Lichtblick, urteilt Stephan Lutter vom WWF: "Die Konferenz einigte sich auf verbindliche Kriterien, nach denen diese Reservate einzurichten sind. Das wird den Schutz von Flora und Fauna ein gutes Stück voranbringen." Bei den anderen Themen überwiegt Enttäuschung. Lutter sieht die Konferenz insgesamt als "Misserfolg für die Meeresumwelt".  Diese Ansicht teilt Nadja Ziebarth, die für die Aktionskonferenz Nordsee, einem Zusammenschluss mehrerer Umweltverbände, an den Sitzungen teilnahm.

BBC 30 June, 2003
New species of deadly cobra
http://news.bbc.co.uk/1/hi/wales/3032810.stm
A new species of poisonous snake has been identified by a Welsh university professor. A number of the reptiles - a previously unknown type of spitting cobra - were handed in to London Zoo after being confiscated by police investigating illegally traded pets. Staff at the zoo did not recognise them and called in Dr Wolfgang Wüster. He said the markings on the snakes were similar to those seen on cobras found in Egypt and the Sudan, an area once called Nubia. The snakes have now been classified as naja nubiae or Nubian spitting cobras.
The snakes are still at London Zoo, and have bred since being there. Terry March, from the Reptiles House at London Zoo said his team was delighted to have played a part in discovering a new species. And, he added : "To then see the snakes successfully breed makes it even more significant as there is so little known about the species and much too learn."
Abbildung: http://newsimg.bbc.co.uk/media/images/39226000/jpg/_39226070_snake300.jpg

ZDF heute, 29.06.2003
Tirol Online 29.6.2003
Hundertfüsser, Bärtierchen und Rotwangen-Schildkröten
Wissenschafter erkunden Artenvielfalt im New Yorker Central Park
http://news.tirol.com/wirtschaft/regional/artikel_20030629_212100.html?UI=1ae9b814c2c64b5bf39075931a5667b9
Mehr als 300 Zoologen, Botaniker und Naturfreunde haben am Wochenende 24 Stunden lang den New Yorker Central Park durchkämmt, um erstmals ein Inventar der Artenvielfalt in dem 3,37 Quadratkilometer großen Gelände zu erstellen. Die Aufstellung soll als Grundlage dienen, um künftig die Entwicklung der biologischen Gesundheit des Parks beurteilen zu können.
Im Juli vergangenen Jahres hatten Forscher im Central Park eine neue Hundertfüßer-Art nachgewiesen. Das mit 41 Beinpaaren ausgestattete, hellgelbe Würmchen erhielt den wissenschaftlichen Namen Nannarrup hoffmani - nach seinem Entdecker Richard Hoffman vom Museum für Naturgeschichte in Virginia.
Diesmal wurden zwei Arten von Tardigraden entdeckt, die bislang nicht im Central Park gesichtet wurden. Tardigraden oder Bärtierchen sind winzige wirbellose Tiere, die sich durch Eiablage vermehren.
Raoul Bain vom Zentrum für Biodiversität und Artenschutz am Amerikanischen Museum für Naturgeschichte hoffte bei der 24-stündigen Suchaktion vom Samstag vor allem darauf, zwei Froscharten zu entdecken, die
zuletzt 1982 im Central Park gesichtet wurden.
Die Ergebnisse der Aktion "Central Park BioBlitz" werden im Internet veröffentlicht. Nach einer vorläufigen Aufstellung wurden 836 Arten registriert, darunter 393 Pflanzen, 102 wirbellose Tiere, 78 Motten und Nachtfalter, 46 Vögel, zwölf Pilze und zehn Spinnenarten.

NYTimes.com July 1, 2003
Few Habitats, Many Species and a Debate on Preservation
http://www.nytimes.com/2003/07/01/science/earth/01COLD.html?ex=1058062350&ei=1&en=95dbd254a13a18db
Conservationists call them hot spots habitats that cover just 1.4 percent of the earth's land surface but are so rich in biological diversity that preserving them could keep an astonishing number of plant and animal species off the endangered list. Private organizations and government agencies, including the World Bank, have made preserving 25 such ecological arks from the Atlantic rain forest of Brazil to the semiarid Karoo region of South Africa a top priority for financing and protective legislation. But a growing chorus of scientists is warning that directing conservation funds to hot spots may be a recipe for major losses in the future.
These scientists say: they do not include many rare species and major animal groups that live in less biologically rich regions ("cold spots"). And the hot-spot concept does not factor in the importance of some ecosystems to human beings. Wetlands, for example, contain just a few species of plants, but they perform valuable service by filtering water, regulating floods and serving as nurseries for fish. This debate has been simmering quietly among biologists for years. But it is coming to a boil now with the publication of an article in the current issue of American Scientist arguing that "calls to direct conservation funding to the world's biodiversity hot spots may be bad investment advice
> sehr ausführlicher Hintergrundartikel

NYTimes.com, June 27
Rain Forest Is Losing Ground Faster in Amazon, Photos Show
http://www.nytimes.com/2003/06/28/international/americas/28BRAZ.html?ex=1058062298&ei=1&en=6b45fe2208d86733
Sao Paulo, Brazil. Newly released satellite images show that the Amazon rain forest is disappearing at an increasing rate, with about 10,000 square miles lost mainly to pasture land, soybean plantations and illegal logging in the 12-month period that ended last August. "It is terribly serious," said Luis Meneses, coordinator of the World Wildlife Fund's Amazon project in Brasilia. "Our fear is that the period for 2002-2003 could be even worse." Scientists say about a fifth of the Amazon has already vanished, helping to accelerate global warming.  Brazil's new, left-leaning government, which has publicly embraced environmental issues, pledged to act immediately. The environment minister, Marina Silva, called the new data "highly worrying" and promised "emergency action," although no specific proposals were offered

BBC News
'Splatometer' to count bug life
http://news.bbc.co.uk/1/hi/sci/tech/3032476.stm
It is called a "splatometer" and conservationists want car drivers in the UK to use it to count numbers of flying insects. The Royal Society for the Protection of Birds (RSPB) says species like tree sparrows and corn bunting are on the decline. It wants to know whether the apparent decline in the number of bees, ladybirds, moths and other insects has anything to do with this. So the society has developed a postcard-sized bug-catching device which drivers can use to sample the number of insects they encounter on a journey. After a journey, the PVC rectangle is covered with an identical piece of plastic and sent off for analysis. The bug-splattered pieces of plastic are analysed by computer software which records the number and type of insects killed.

Maasai Kill Half the Lions in Nairobi National Park
http://ens-news.com/ens/jun2003/2003-06-23-01.asp
Kenya, June 23, 2003 (ENS)
A conflict is brewing between the government of Kenya and the Maasai tribe who are threatening to kill all the lions at Nairobi National Park for killing their livestock.
Ten lions already have been killed in the last two months by the Maasai warriors, known as morans, leaving just nine lions in the expansive park.

Yellowstone National Park is removed from UNESCO's endangered list
UNESCO removed Yellowstone National Park from its list of endangered world heritage sites on Wednesday, meaning it no longer considers the vast, U.S. national park to be in imminent danger.
http://www.enn.com/news/2003-07-03/s_6161.asp

Giant Sea Creature Baffles Chilean Scientists
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/21367/story.htm
hilean "blob" may be giant octopus or whale blubber
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/21372/story.htm

Japan PM opposes withdrawing from whaling forum
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/21373/story.htm

African rats confirmed monkeypox source in US
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/21383/story.htm

Amazon destruction jumps, shocks environmentalists
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/21318/story.htm

Cheetah Census Seeks to Map, Halt its Rapid Decline
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/21340/story.htm

Crocodiles rule the roost in far north Australia
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/21379/story.htm


Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen    ~ TV-Tipps
Weitere Infos

Lippische Landes-Zeitung 2.7.2003
Kolibris in Lüdenhausen?
http://www.lz-online.de/news/lokal/no/LZ_20030627_2891659.html
Günter Schmitz besuchen ihn Flügeltiere, etwas größer als eine Streichholzschachtel, sausen in eckigen Flugbewegungen um seine Terassenblumen, stehen flügelschlagend auf der Stelle und saugen Nektar. ""Das Tier ist grau-blau, der Schwanz hat weiße Flecken. Das sind Kolibris". Aber sind sie das wirklich?
Schmitz hat schon beim Zoo Hannover angerufen. "Die können nur irdendwo entflogen sein", hieß es dort.
Kolibri-Freund Jörg Feldhusen gibt einen Fingerzeig: In Deutschland kommt eine Falterart vor, das Taubenschwänzchen. Es bewegt sich wie ein Kolibri, saugt Nektar und werde häufig mit den kleinen Vögeln verwechselt. Ein Experte für Taubenschwänzchen ist Walter Schön aus Bad Saulgau. Er bekommt derzeit fast täglich Meldungen über Falterbeobachtungen. "Das Taubenschwänzchen ist ein Wanderfalter, der aus dem Süden bei uns jährlich einwandert.", sagt er. "In diesem Jahr haben wir eine ungewöhnlich starke Einwanderung." www.schmetterling-raupe.de

> der warme, trockene Frühsommer scheint den Taubenschwänzchen gut zu bekommen. Auch die Zoo-AG Bielefeld hat in den letzten Wochen zwei Anfragen nach "Kolibris" erhalten und die Auflösung des Rätsels verraten können.



ZOO!
Journal of the Independent Zoo Enthusiast Society

 No. 21 - Summer 2003
Content:
Marineland of Antibes, France
The Deep Aquarium, Hull
Danish Zoos: Aalborg and Odense
Mandrill Enclosure at Beijing Zoo
Thrigby Hall Wildlife Gardens
The Art of Zoo Guidebooks
The forgotten Zoo of the Ruhr Valley: Gelsenkirchen
Southport Zoo
More info: Sam Whitbread, raresoulvinyl@btconnect.com






Zeitschrift des Kölner Zoo Heft 2 / 2003
Zwergbuntbarsche der Gattung Apistogramma. W. Beisenherz und U. Römer
Wählerische Laubfresser - Angemessene Ernährung von Giraffen und Okapis im Zoo. J. Hummel, A. Hörhager u. D. Nawrocki
   


Wer diesen Monat in einer Apotheke vorbeikommt, sollte sich ein Exemplar des kostenlosen Magazins "Baby" mitnehmen. Darin ein langer Artikel über deutsche Wildparks mit Kurzportraits. Daß dabei einige der fortschrittlichsten Parks besonders berücksichtigt wurden, daran ist die Zoo-AG Bielefeld nicht ganz unschuldig...



Hallo ZooLex-Fans,
NEUE GEHEGEPRÄSENTATION
Im Schatten sitzen und einer Gruppe Affen beim Spielen zuzusehen, das ist im Werribee Open Range Zoo in Australien ein lohnenswertes Erlebnis. Die Affenanlage befindet sich an einem Gehweg mit Ausblicken auf eine
Savanne:
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=353
~°v°~
SPANISCHE ÜBERSETZUNG
Mit Unterstützung von Iván Lozano-Ortega und Ricardo Malaver Acero können wir eine spanische Übersetzung der Präsentation des Südamerikahauses im Zoo Rostock in der ZooLex Gallery anbieten. Dies ist die erste Präsentation, die in drei Sprachen verfügbar ist - englisch, deutsch und spanisch:
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=586
~°v°~
ZOOLEX WORKSHOP ZOO-MASTERPLAN
Der nächste ZooLex-Workshop zum Thema Zoo-Masterplan findet im Zoo Augsburg vom 28. bis 30. Oktober statt. Information und Anmeldeformular: http://www.zoolex.org/workshop.html
~°v°~
WISSENSCHAFTLICHE PUBLIKATIONEN ONLINE
Die ZooLex Gallery ist eine rezensierte wissenschaftliche Publikation, die derzeit 43 Gehegepräsentationen von 28 Zoos in 7 Ländern umfaßt. Publikationen in ZooLex werden in Diplomarbeiten, Dissertationen und anderen Forschungsarbeiten zitiert. Websites in wissenschaftlichen Arbeiten zu zitieren ist auf vielen Universitäten üblich und wird über kurz oder lang gängige Praxis sein. Die Kriterien für wissenschaftliche Online-Publikationen sind dieselben wie für Druckwerke:
Definierte Ziele, Themen und Zielgruppen:
http://www.zoolex.org/home.html
Vorgaben für klare Struktur und wissenschaftlichen Inhalt:
http://www.zoolex.org/template.html
Qualitätssicherung:
Artikel und Präsentationen in ZooLex werden vor dem Veröffentlichen von Monika Fiby rezensiert und von ZooLex-Freunden editiert. Um diese Arbeit zu honorieren, führen wir nun eine offizielle ZooLex-Redaktion ein und freuen uns, die LektorInnen der Redaktion vorzustellen:
http://www.zoolex.org/editors.html
Öffentlicher Zugang:
Um die Langlebigkeit der Informationen zu sichern, die in ZooLex veröffentlicht sind, haben wir ein Offline-Archiv bei der World Association of Zoos and Aquariums (WAZA) eingerichtet. Wir danken Herrn Dr. Peter Dollinger, dem Executive Director, für die Aufnahme des ZooLex-Archivs im WAZA Executive Office in Bern. Dieses Archiv ermöglicht die Zugänglichkeit von ZooLex-Daten, auch wenn es die ZooLex-Website einmal nicht mehr geben sollte:
http://www.zoolex.org/archive.html
Autoren, Redakteure, Lektoren, Übersetzer:
Um jenen Anerkennung zu zollen, die ihre Zeit dafür verwenden, für ZooLex zu schreiben, zu editieren und zu übersetzen, fügen wir nun die Namen der Autoren, Redakteure und Übersetzer zu jeder Gehegepräsentation hinzu. Sie finden diese Namen gleich nach dem Titel jeder Präsentation.
Wir sind stolz über den Wachstum der ZooLex-Gallery-Datenbank, die eine einzigartige Informationsquelle für Fachleute, Wissenschafter, Studenten, Journalisten und Zoobesucher darstellt.



I'm excited to announce that I've just created a new website called Avibase, which contains taxonomic and distribution information including maps for all 10,000 extant species and 22,000 subspecies of  birds in the world, plus several extinct and ancient fossil species. 
The site also offers searching tools for internet sites and images, as well  as links to other sites such as ITIS (Integrated Taxonomic Information Systems).
Please have a look at: http://www.bsc-eoc.org/avibase/avibase.jsp
Denis Lepage
Bird Studies Canada


Media-Tipp
Andreas Schulze
Die Vogelstimmen Europas, Nordafrikas und Vorderasiens
819 Vogelarten auf 17 Audio-CDs

Diese außergewöhnliche Edition enthält in 2.809 Tonaufnahmen die Gesänge, Rufe und anderen Lautäußerungen von 819 Vogelarten. Nie zuvor wurden die Vogelstimmen Europas, Nordafrikas und Vorderasiens in solcher Qualität und Vollständigkeit präsentiert.
Die Vögel sind nach der zoologischen Systematik geordnet; ähnliche Arten lassen sich daher gut vergleichen. Für jede Vogelart wurden ein bis fünf gesonderte, aufeinander folgende Titel angelegt. Dies ermöglicht es z.B., Rufe getrennt vom Gesang anzuwählen.
Im Begleitbuch werden die Tonaufnahmen erläutert; zu jeder ist die genaue Startzeit vermerkt. Register der deutschen und wissenschaftlichen Vogelnamen. Über 19 Stunden Hörerlebnis.
Edition AMPLE. Preis: EUR 69,30
Mehr Infos und Bestellmöglichkeit hier

http://shop.naturspot.de/products/europa-a.htm
l



Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Ausstellungen

BIEL-BIENNE Schweizerisches Landesmuseum
Über den Ursprung unserer Haustiere
(mit Pro Specie Rara)
7.9.2003 bis März 2004
http://webmuseen.de/Ausstell_23731.html

KAMENZ Museum der Westlausitz:
Wunderwelt der Insekten
bis 16.11.2003
http://www.museum-westlausitz.de

MÜNCHEN Paläontologisches Museum
Riffe - Oasen der Weltmeere, seit 3 Milliarden Jahren
bis 16.1.2004
http://141.84.51.10/palaeo_de/pmm/PMM_Home.htm

FÜRSTENBERG Brandenburgisches Forstmuseum
Ernst Haeckel. Kunstformen der Natur
bis 21.8.2003
http://www.brandenburgisches-forstmuseum.de

FREIBURG/FRIBOURG Naturhistorisches Museum
LURCHE Verbreitung, die Lebensräume und Unterschiede
bis 7.9.2003
http://www.fr.ch/mhn

OLTEN Naturmuseum
FLEDERMÄUSE - SCHATTENHAFT, FANTASTISCH, BEDROHT
bis 14.9.2003
http://www.naturmuseum-olten.ch

WIEN Naturhistorisches Museum
INMITTEN PARASITEN. ES BETRIFFT UNS ALLE.
bis 11.1.2004
http://www.nhm-wien.ac.at/nhm/

KIEL Botanischer Garten
SCHMETTERLINGSSCHAU
4.7. bis 11.8.2003
http://www.uni-kiel.de:8080/Botanik/botgar.html

LUZERN Naturmuseum
EYE TO EYE Fotoausstellung Frans Lanting
bis 3.8.2003
http://www.naturmuseum.ch/

NIEBÜLL Naturkunde-Museum:
DER SEEADLER IN SCHLESWIG-HOLSTEIN - Biologie, Gefährdung und Schutz
13.7. bis 31.10.2003
http://www.nkm-niebuell.de

FRANKFURT Palmengarten
AUSTRALIS Lebensräume in Australien
4.7. bis 7.9.2003
http://www.palmengarten-frankfurt.de

Stralsund, Meeresmuseum
Störe - bedrohte Giganten - lebende Fossilien
bis 31. Oktober 2003
www.meeresmuseum.de

KÖLN Zoologischer Garten:
DINOVERSUM - Die Welt der Dinosaurier im Kölner Zoo
bis 14.9.2003
http://www.zoo-koeln.de/aktuelles/dinoversum.php

PADERBORN Naturkundemuseum im Marstall:
EULE UND MENSCH
bis 3.8.2003
http://www.paderborn.de/cs_kunst_kultur/content/sp_auto_7329.php

MÜNCHEN, Deutsches Jagd- und Fischereimuseum:
AFRIKA IMPRESSIONEN Gemälde aus dem Afrika-Zyklus des Malers Renato Casaro
2.7. bis 9.11.2003
http://www.jagd-fischerei-museum.de/

LINZ Biologiezentrum des Oberösterreichischen Landesmuseum:
AMSEL, DROSSEL, FINK UND STAR Oberösterreichs Vogelwelt zur Jahrtausendwende
bis 5.10.2003
http://www.biologiezentrum.at


Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
TV-Tipps

tv.nrw: Jeden Samstag ca. 18:15 Uhr "Ein Platz für Tiere" mit Bernhard Grzimek aus den 70er und 80er Jahren; teilweise mit Zoo-Berichten. Freitags und Sonntags: Alte "Survival"-Folgen, die legendäre Natur-Doku-Reihe der BBC (80er Jahre)

Do., 03.07.2003, 22:45-23:00 B-alpha, Zoo & Co., Im Königreich des Kasuar, Ein Riesenvogel kämpft um seinen Wald
Fr., 04.07.2003, 16:15-17:00 HR, Im Nebelwald des Göttervogels - Quetzal
Fr., 04.07.2003, 21:15-21:45 HR, Bilderbogen: Der Bot. Garten Gießen
Fr., 04.07.2003, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Wildes Vietnam (2), Inseln im Land der Reisfelder: Elefantenschutzgebiet Lok Nong; Na Hang: Tonkin-Stumpfnasen; Endangered Primate Rescue Center Cuc Phuong (Wh 2000)
Fr., 04.07.2003, 20:15-21:00 MDR, Europas wilder Osten, Der Nationalpark Vilsandi in Estland
Sa., 05.07.2003, 17:55-18:30 VOX, tierzeit: Ein Krankenhaus für den König der Lüfte
Sa., 05.07.2003, 19:00-19:45 BR, Im Land des Sonnenaufgangs, Nationalpark Neusiedler See - Seewinkel
Sa.,05.07.2003,19:50-20:15 MDR, Florians Sommerabenteuer: Florian hat einige interessante Einrichtungen besucht, in denen er für einen Tag gearbeitet hat. So war er auch im Bärenpark Worbis und hat die Tierpflegerin Ursula vertreten.
So.,06.07.2003,13:30-14:15 N3,Länder - Menschen - Tiere,Tagebuch eines Nashornbabys
So.,06.07.2003,15:00-15:30 3Sat; Zirkus Knie (4/6)
Mo.,07.07.2003,09:45-10:15 WDR,Götterboten in Gefahr - Delfine
Di.,08.07.2003,13:30-14:00 N3,Im Wald der Vampire,360° - Die GEO-Reportage

Di.,08.07.2003,15:15-16:00 ARD,Zuflucht Wildnis,Nala ist zurück! - Buckelwale vor Australien
Di.,08.07.2003,21:30-21:45 MDR,Hierzulande,Elefant,Tiger & Co,Zoogeschichten (15)
Mi.,09.07.2003,17:15-18:00 HR,Naturwelten,Nashörner - Afrikas bedrohte Riesen
Do.,10.07.2003,12:15-13:00 N3,Wildnis in Griechenlands Nationalpark Prespa-See
Fr.,11.07.2003,17:15-18:00 HR,Naturwelten,Nashörner hautnah

So.,13.07.2003,15:00-15:30 3Sat; Zirkus Knie (5/6)



ausführlichere Vier-Wochen-Vorschau bei der Zoo-AG: 
http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm


Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo, die in Online-Zeitungen erschienen sind. Aus Gründen des Copyrights, aber auch Platzgründen übernehmen wir die Meldungen nicht vollständig. In Einzelfällen können wir den Text aber per E-Mail versenden. Zum Zeitpunkt der Recherche waren alle Links gültig; leider werden die Artikel oft bereits nach Stunden in ein Archiv verschoben. Meist lassen sie sich dort mit einer Suchfunktion wiederfinden. Wir geben uns Mühe, die Artikel bei der Zusammenfassung inhaltlich möglichst wenig zu verändern. Für den Inhalt der Artikel können wir natürlich keine Verantwortung übernehmen. Die Zoopresseschau ist eine unabhängige Publikation der Zoo-AG Bielefeld: Anbieterkennzeichnung
Für englische, weltweite Zoo-Meldungen empfehlen wir ZooNewsDigest von Peter Dickinson. Anmelden: leeres E-Mail an zoonewsdigest-subscribe@yahoogroups.com
Ihre Pressemitteilungen und Hinweise auf weitere Meldungen sind ausdrücklich erwünscht: redaktion@zoo-information.de
Weitere Hinweise zur Zoo-Presseschau, Impressum, Optionen, An- und Abmelden und Archiv aller Ausgaben auf unserer Homepage http://www.zoopresseschau.info
Wir freuen uns über jede Form auch von kritischer Rückmeldung und über einen Besuch der Zoo-AG-Homepage http://www.zoo-ag.de

© 2003 Zoo-AG Bielefeld

zur Startseite

Suche im Archiv


Archiv Web

über 630 Zoos in Deutschland