 | Zoopresseschau Zoo-AG Bielefeld http://www.zoo-ag.de | | . | | Ausgabe 166 vom 21. Juni 2003 | | Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse | zusammengestellt von Dirk Petzold und Dr. Martina Raffel zusätzliche Recherchen: Christian Hellwig |  | ISSN 1619-6643 | | | Liebe Leser, mit zwei Tagen Verspätung durch eine Kurzreise folgt die bis heute aktualisierte Zoopresseschau. Die zahlreichen Nachfragen werten wir als Zeichen, daß viele Leser donnerstags regelrecht auf die Veröffentlichung warten. Das freut uns natürlich besonders. Zur Zeit ist das Klez-Virus wieder vermehrt unterwegs ("a exite game"). Es fälscht Absender-Adressen, die es sich aus dem Adressbuch oder dem E-Mail-Verzeichnis des befallenen Rechners besorgt. So ist es möglich, daß jemand Viren-Mails angeblich von ihm persönlich bekannten Leuten erhält, deren Computer gar nicht befallen ist. In mindestens einem uns bekannten Fall tarnte sich das Virus auch mit dem Absender der Zoopresseschau: Wir können Ihnen versichern, daß unsere Rechner geschützt sind und von uns keine Viren versendet wurden. Dirk Petzold | | Inhalt: Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | | Zoos und Tierparks | Walsroder Zeitung 20.6.2003 Deutsche Zoos wollen in den kommenden Jahren verstärkt Elefanten züchten http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?artikel=106975898 Stern 21.6.2003 Neue Elefanten braucht das Land http://www.stern.de/wissenschaft/natur/index.html?id=509417&nv=cp_L1_tt Das kündigte der Präsident des Verbandes Deutscher Zoodirektoren, Ulrich Schürer, auf der Jahrestagung des Verbands in Leipzig an. Vor allem die Zucht des vom Aussterben bedrohten Asiatischen Elefanten müsse ausgedehnt werden. Die Gehege in vielen Zoos müssten dafür aber modernisiert werden. «Die meisten Elefantenanlagen sind dafür zu klein», sagte Schürer. Im deutschsprachigen Raum gibt es nach Angaben Schürers derzeit nur fünf Zoos, in denen regelmäßig Elefantennachwuchs zur Welt kommt. Die Tierparks in Hannover, Hamburg, Berlin, Zürich und Wien hätten immer wieder Zuchterfolge gehabt. Im vergangenen Jahr gebar auch eine Elefantenkuh im Leipziger Zoo erstmals ein Junges. Beim Ausbau der Elefantengehege wie auch bei anderen Investitionen seien die Tierparks auf die Unterstützung von Bund, Ländern und Kommunen angewiesen, sagte Schürer. «Die wirtschaftliche Situation ist so, dass fast alle Zoos in Deutschland von öffentlicher Förderung abhängig sind. Höchstens 50 Prozent der Ausgaben können die meisten über ihre Einnahmen decken.» News 15.6.2003 Neues Afrika-Themenhaus im Basler Zoo eröffnet http://www.news.ch/detail.asp?ID=142055 Der Basler Zoo hat das zweite Themenhaus seiner Afrika-Anlage eröffnet. Darin sind Nilkrokodile und Termiten untergebracht. Im Herbst werden Löwen in die 10.000 Quadratmeter grosse Anlage einziehen. Das Haus hat den Namen Gamgoas erhalten. In der Sprache der Buschleute Namibias heisse dies der Ort, wo die Löwen leben, erklärte Zoodirektor Olivier Pagan. Das neue Haus und die Freianlagen der zweiten Bauetappe haben neun Millionen Franken gekostet. Die vier Krokodile leben in einer Land-Wasser-Anlage. Durch eine dicke Glasscheibe erhalten die Besucher einen Unterwassereinblick. Die Arbeit der beiden Termitenvölker können mit Kameras, die in den Stöcken stecken, verfolgt werden. Es wird aber noch zwei Jahre dauern, bis aus dem kleinen Hügel ein richtiger Bau mit einem Millionenvolk entsteht. Neue Zürcher Zeitung 14.6.2003 Gamgoas im Basler Zolli http://www.nzz.ch/2003/06/14/vm/page-article8X2CI.html «Gamgoas» meint in der Sprache der San, der Ureinwohner der Etoscha-Region in Namibia, den «Ort, wo die Löwen sind». So heisst auch das zweite Themenhaus der Etoscha-Anlage im Zoologischen Garten Basel. Die Löwen werden die Freilandanlage, die sich an das neue Haus anschliesst, erst im Herbst beziehen, weil der begrünte Teil der als Trockensavanne gestalteten Anlage noch Zeit zum Verwurzeln und Einwachsen braucht. Durch ein grosses Fenster auf der niedrigeren Ebene des Hauses sind Unterwassereinblicke ins grosse Becken der Freiluftanlage möglich, in der vier zwölfjährige Nilkrokodile leben. Auf der anderen Seite des «Gamgoas»-Hauses fällt das Licht von oben auf die karge Landschaft der Termitenanlage mit einer Wand aus Löss und Sedimentgestein. In etwa zwei Jahren wird sie, so hoffen die Zoo-Verantwortlichen, von einem hochaufragenden Termitenstock dominiert sein. Der Basler Zoo beteiligt sich an zwei Projekten im südlichen Afrika, am Kalahari- Löwen-Projekt für die Entschärfung oder Eliminierung von Konflikten zwischen Löwengemeinschaften und Farmern beziehungsweise deren Nutztieren sowie an der Stiftung Ombili zur Unterstützung von Buschmann-Familien. Mit dem «Gamgoas»-Haus ist die Etoscha-Anlage des Basler Zolli fertiggestellt. Der Bau der ganzen Anlage hat fünf Jahre gedauert. Die Kosten belaufen sich auf 18 Millionen Franken, die grösstenteils von Donatoren aufgebracht worden sind. Neue Zürcher Zeitung 17.6.2003 Künstliche Annäherung an ein Naturerlebnis http://www.nzz.ch/2003/06/17/zh/page-article8X6DB.html Am Rande des Zürcher Zoos steht die Masoala-Halle, in der ein fast authentischer Ausschnitt madagassischen Regenwaldes gezeigt werden wird. Im Zentrum steht das Naturerlebnis, die filigrane Hallenkonstruktion verschwindet in der Wahrnehmung der Besucher. Die Halle wird ab Ende Juni zugänglich sein. Neue Zürcher Zeitung 18.6.2003 Dinner mit Aussicht http://www.nzz.ch/2003/06/18/zh/page-article8XBF2.html Während man die Gabel zum Mund führt, fühlt man sich beim Blick durch das breite Panoramafenster vor ein überdimensioniertes Gemälde von Henri Rousseau gesetzt: Der Maler mit Vorliebe für Urwaldszenen wäre in Verzückung geraten ob der Aussicht, die das Restaurant der Ende Juni eröffnenden Regenwaldhalle im Zoo Zürich bietet. Auf einer Breite von 32 Metern erstreckt sich die Fensterfront, hinter der sich der nach Zürich verlegte Ausschnitt des Masoala-Regenwalds ausdehnt. Tagsüber wird das angenehm temperierte Lokal den Zoobesuchern als Selbstbedienungsrestaurant zur Verfügung stehen; abends jedoch wird festlich aufgetischt, und zwar für geschlossene Gesellschaften mit spendablen Gastgebern. Die Welt 15.6.2003 Tierpark bereitet sich auf Elche vor, der Zoo plant neues Schimpansenhaus http://www.welt.de/data/2003/06/16/119219.html Zahlreiche Bau-Projekte werden in Berlin in diesen Wochen geplant oder ins Laufen gebracht. Der Tierpark Friedrichsfelde kann nach dem im November eröffneten Asia-Bereich nun mit dem Bau einer Anlage für europäische Gebirgstiere beginnen. Die Deutsche Klassenlotterie Berlin hat dafür 2,3 Millionen Euro zugesagt. Aus dem jetzigen Tierbestand werden Mufflons, Schnee-Eulen, Uhus, Kraniche und Wildkatzen auf die umgebaute Kippe ziehen. Neue Tierarten sollen dazukommen. Tierpark-Direktor Bernhard Blaszkiewitz hat Steinböcke, Gemsen und in Wuppertal geschlüpfte Kolkraben vorgesehen. Außerdem wünscht er sich Vielfraße und Elche. Blaszkiewitz: "Wir können noch in diesem Jahr etwas eröffnen." Ebenfalls im Tierpark werden bei der Anlage für Kleinkatzen im Herbst drei Außenkäfige fertig. Einen davon werden Karakale beziehen. Die Japan-Makaken bekommen ein neues Zuhause nördlich des Schlosses und sollen mit den lauten Papageien Besucher in die ruhige Tierpark-Ecke locken. Die Geburt einer Giraffe rückt näher, und nächstes Jahr werden zwei Panzernashörner auf die Welt kommen. Im Berliner Zoo beschäftigt man sich mit der Planung des Schimpansenhauses. Für das rund 3,5 Millionen Euro teure Projekt spendeten Berliner bislang etwa 100.000 Euro. Zoo-Direktor Jürgen Lange hofft auf Unterstützung durch die Klassenlotterie, damit das Haus auf dem Erweiterungsgelände schnell gebaut und die Enge im Menschenaffenhaus ein Ende hat. Zunächst beginnt im September der Bau einer neun Meter hohen Großvoliere nördlich der Robben-Anlage. Sind die südamerikanischen Kondore umgezogen, werden am Greifvogelfelsen Käfige zusammengelegt, und die anderen Vögel bekommen mehr Platz. Auch die Gehege der Wölfe und Braunbären sollen zusammengelegt werden. Für das kommende Jahr sind im Zoo der Umbau des Antilopenhauses und der Asienanlage geplant. Im Haus bekommen die Giraffen einen Laufstall, auf der Asienanlage werden der Trockengraben gewässert und Axishirsche beheimatet. Das Aquarium feiert im August 90-jähriges Bestehen. Bis dahin sind der neue Eingang mit Lift und Schiebetür fertig. Sobald das Schimpansenhaus steht, will Jürgen Lange sich an den seit längerem geplanten Ausbau des Aquariums machen, dessen Herzstück ein 8,50 Meter hohes Großbecken werden soll. Für rund 25 Mio. Euro sollen in dem Anbau außerdem ein Restaurant und eine Schmetterlings-Kuppel geschaffen werden. Die Welt 20.6.2003 Zoo-Direktor: "Eine Katastrophe" http://www.welt.de/data/2003/06/20/121890.html "Die Streichung der Lotto-Mittel wäre für den Berliner Zoo und den Tierpark Friedrichsfelde eine Katastrophe", sagt Zoo-Direktor Jürgen Lange. Ausnahmslos alle Investitionen der vergangenen Jahre - im Zoo war das zuletzt der Bau der Robben- und Pinguin-Anlage für 19,4 Millionen Euro - waren nur durch das Geld der Klassenlotterie sowie Spenden und Erbschaften der Berliner möglich. Im großen Berliner Haushaltsloch würde das Lotto-Geld seiner Meinung nach keine große Wirkung entfalten können: "Das verschwindet da doch im Nirgendwo." Neben Zoo und Tierpark kam auch das Aquarium immer wieder in den Genuss von Lotto-Finanzspritzen. Volksstimme 16.06.2003 Elefanten sind für eine Zoo immer eine Attraktion http://www.volksstimme.de/news/anhalt/magdeburg/show_fullarticle.asp?AID=387338 "Zwei Jahre sind keine sehr lange Zeit" Bärbel Fuchs ist zwar glücklich darüber, dass das Elefantenhaus im Magdeburger Zoo auch mit der zu erwartenden neuen Zoorichtlinie noch einen Bestandsschutz hat, allerdings eben nur für zwei Jahre. Die Magdeburgerin hatte sich an den Petitionsausschuss des Landtages gewandt, um ausloten zu lassen, wie sich die zukünftige Zoorichtlinie auf das Elefantenhaus auswirken könnte. Zwar hat Bärbel Fuchs selbst vom Ausschuss noch keine Nachricht bekommen, Ausschussvorsitzende Barbara Knöfler hatte aber erklärt, das Elefantenhaus genieße den Bestandsschutz. Allerdings, jetzt müsse gehandelt werden, sagte Bärbel Fuchs. "Ich mache mir Sorgen darüber, ob ein neues Elefantenhaus von der Stadt überhaupt finanziert werden kann, wo doch die Stadtkasse ziemlich leer ist." Auf die Frage, ob sie wieder aktiv für die Elefanten werden wolle, kommt ein klares "na klar". Bei der Unterschriftenaktion für die Elefantendame Arusha hat Bärbel Fuchs die Erfahrung gemacht, dass es in Magdeburg sehr viele Elefantenfreunde gibt, die etwas für die Dickhäuter in "ihrem" Zoo tun wollen. Folglich denkt sie an eine Spendenaktion und will versuchen, Sponsoren zu gewinnen. Es müsse - und dieses Mal zusammen mit dem Zoo - doch gelingen, die Elefanten noch mehr in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses zu rücken. Frankfurter Rundschau 21.6.2003 Zoologische Garten Frankfurt/M. überzieht Personaletat http://www.fr-aktuell.de/ressorts/frankfurt_und_hessen/frankfurt/?cnt=235425 Der Frankfurter Zoo hat im Jahr 2002 seinen Etat für Personalausgaben um rund 360.000 Euro überzogen. Kulturdezernent Hans-Bernhard Nordhoff (SPD) begründet dies damit, dass "unbesetzte Planstellen von zentraler Bedeutung", so die Verwaltungs- und die Werbeleitung, endlich wiederbesetzt werden konnten. Die Besetzung der Werbeleitung mit Kosten von 56.000 Euro im Jahr sei "im Hinblick auf die Einnahmesituation des Zoologischen Gartens unverzichtbar". Diese Abteilung trage mit Ausstellungen, Veranstaltungen und sonstigen Aktionen erheblich zur Steigerung der Attraktivität des Zoos bei. Die Verwaltungsleiterstelle mit Kosten von 47.000 Euro im Jahr habe "nach jahrelanger Vakanz" unbedingt besetzt werden müssen. Der neue Katzendschungel mache es erforderlich, "diverse Planstellen" bei den Arbeitern zu besetzen. Schließlich wurden vier Auszubildende im Bereich der Tierpflege vom Zoo fest übernommen. Frankfurter Rundschau 17.6.2003 Dickschädel http://www.fr-aktuell.de/ressorts/frankfurt_und_hessen/frankfurt/?cnt=232581 Nashörner sind Dickschädel. Das bekamen in den letzten Wochen die Mitarbeiter des Frankfurter Zoos zu spüren, die dem zweidreivierteljährigen Nashorn-Mädchen Hama die Reise in den Krüger-Nationalpark schmackhaft machen wollten. "Nicht ohne meine Mama", röhrt Hama, wann immer sie in ein eigenes Gehege kommt. In die Transportkiste, wo leckeres Futter auf sie wartet, geht sie gar nicht erst rein. Hama und Mama Tsororo sind Opfer der beengten Wohnverhältnisse im Frankfurter Zoo und der dürftigen Nachbarschaft. In Freiheit, erklärt Bettina Ax von Zoo, verabschieden sich die Jungen in Hamas Alter aus eigenem Antrieb von ihrer Mutter und kommen damit einem Rauswurf zuvor. Tsororo hat sich an die symbiotische Beziehung gewöhnt und schlägt ihrerseits Krawall, wenn Hama außer Sichtweite gerät. Diesen Stress wollte man den Tieren ersparen, beschlossen die Zweibeiner und sagten den Flug ab. B.Z. (Berlin) 18.6.2003 Nashorn-Kind will nicht nach Afrika http://bz.berlin1.de/aktuell/news/030618/rhino.html Obwohl ihm die Freiheit winkt, will das Nashornkind Hama lieber bei Muttern im Frankfurter Zoo bleiben. Als Pfleger das 33 Monate alte Tier in eine Kiste schieben und zur Auswilderung nach Sambia verfrachten wollten, wehrte sich der Dickhäuter heftig, entwischte immer wieder, drängte sich an seine Mutter. "Um Stress für das Tier zu vermeiden, wird der Transport bis auf weiteres verschoben", teilte der Zoo mit. Thüringer Allgemeine 13.06.2003 Moderne Medizin: Chance für Nashornnachwuchs http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.erfurt.volltext.php?id=663630 Mit Zoo-Tierarzt Kulka wird nun das weitere Vorgehen besprochen, damit Temba möglichst bald ein Baby austragen kann und der Nashorn-Nachwuchs im Erfurter Zoo gesichert ist. Thüringer Allgemeine 13.06.2003 Munter in der Finsternis http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.thueringen.volltext.php?id=663135 Der Nachtaffe im Erfurter Zoo lässt sich von seiner Pflegerin nicht anfassen, obwohl er dort seit über 20 Jahren lebt und seine Leute kennt. Die Nachtaffen des Erfurter Zoos leben in der Nachttierabteilung im Elefantenhaus. Langsam veränderte man ihren Lebensrhythmus - in mehreren Schritten. Jetzt geht ihr Tag von 10 bis 22 Uhr, die Nacht von 22 bis 10 Uhr. Neue Ruhr Zeitung 15.6.2003 Alle für einen http://www.nrz.de/nrz/nrz.region.volltext.php?id=667892 Während NRW-Umweltministerin Bärbel Höhn nahezu feierlich den ersten westdeutschen Bärenwald in der Anholter Schweiz einweihte, lagen Fix und Foxi, Max und Sherry und die anderen Bären auf der faulen Haut. "Der ehrenamtliche Tierschutz hat mit dem Anholter Bärenwald eine großartige und vorbildliche Einrichtung geschaffen", befand Höhn. Die Auffangstation wird vom Deutschen Tierschutzbund und der "International Bear Federation" getragen und betreut. Privatpersonen können Patenschaften über jeweils zehn Quadratmeter große Parzellen Bärenwald übernehmen. In den letzten Jahren sind so rund 300.000 Euro in den Park geflossen. "Ohne staatliche Hilfe", wie Tierschutzbund-Präsident Wolfgang Apel betonte. Er erinnerte daran, dass in Deutschland nach wie vor mehrere hundert Bären unter schlimmen Bedingungen in Käfigen oder Wanderzirkussen vor sich hin vegetieren: "Kein Zoo und erst recht kein Wanderzirkus ist in der Lage, einen Bären artgerecht zu halten." Märkische Oderzeitung 12.6.2003 Wieder Streifenhyänen im Tierpark Berlin http://www.moz.de/showDDP.php?ID=53683 In den Berliner Tierpark sind drei Streifenhyänen aus Tallinn eingezogen. Das Männchen und die beiden Weibchen sind jetzt ein Jahr alt und sollen an die früheren Zuchterfolge mit dieser Tierart in Berlin anknüpfen. Lippische Landes-Zeitung 18.6.2003 Die Affen rasen durch den Park http://www.lz-online.de/news/lokal/dt/LZ_20030618_2878724.html "Auf keinen Fall füttern", wird demnächst ein Schild warnen im Vogelpark Heiligenkirchen. Hier ist kürzlich eine Horde Gelber Totenkopfaffen eingetroffen. Sieben Tiere wohnen jetzt in der Südamerika-Abteilung zusammen mit 30 Amazonen, zehn Aras, einigen Hokkohühnern, Blauraben und Langschnabelsittichen. Dieses Projekt, verschiedene Tiere eines Erdteils zusammen zu halten, ist das erste seiner Art in Deutschland und noch im Aufbau. "Die Idee stammt von mir", meint Friedrich-Wilhelm Eckstein, der Vogelparkbesitzer. Seit der vergangenen Woche kümmert er sich nun um die Affen, die allesamt in Deutschland geboren wurden. Die Tiere sind sehr selten und stehen unter Schutz. Durch Nachzuchtprogramme wird versucht, die Art zu erhalten. Main Rheiner 14.6.2003 Die Waschbärenbande badet im Bachlauf http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=1172496 Sie sind zu fünft. Und im vergangenen Jahr sah es gar nicht gut aus für die Waschbären, die gestern ein neues Gehege in der Fasanerie Wiesbaden beziehen konnten. Sie waren nämlich an der Autobahn in der Nähe von Lampertheim gefunden worden, als Waschbärbabys ohne Eltern. Inzwischen sind sie ein gutes Jahr alt und längst in der Fasanerie heimisch geworden. Das 400 bis 500 Quadratmeter große neue Gelände wurde früher von Luchsen bewohnt und wird den Waschbärgeschwistern auch vorerst nur kurzfristig zur Verfügung stehen. Denn da gibt es noch eine Marderhund-Familie. Drei Erwachsene, sechs Kleine. Nächste Woche müssen die jungen Waschbären das Gelände für die neun "Kollegen" räumen. Später einmal, wenn sich alle an die Umgebung gewöhnt haben und kein Krach mehr zwischen Waschbären und Marderhunden zu erwarten ist, sollen alle gemeinsam in der neuen "Wohnung" leben. Main Rheiner 16.6.2003 "Mieter" wohnen schon zur Probe http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=1172927 Ein künstlicher Bach, mehrere Wohnhöhlen und echte Bäume zum Klettern. Diese Attribute weist das neue Waschbären- und Marderhundegehege in der Fasanerie Wiesbaden auf. Seit vergangener Woche dürfen fünf Waschbären das Gehege zur Probe bewohnen. Der ehemalige Wohnsitz der Luchse wurde dafür umgestaltet. "Wir haben den künstlichen Bachlauf selbst angelegt", erklärt der Vorsitzende des Fördervereins Fasanerie, Klaus Ries, stolz. "So konnten die Kosten gering gehalten werden", fügt er hinzu. Ein dreiviertel Jahr lang, jeden Samstag, wurde gehämmert und gesägt. "Waschbären sind wahre Künstler im Ausbrechen", erklärt Pfleger Klaus Schüßler den Sinn dieser Aktion. "Die entdecken jede Schwachstelle im Gehege". Voraussichtlich bis Ende dieser Woche dürfen die Waschbären das Gehege noch testen. Danach sind die Marderhunde mit ihren sechs Jungen an der Reihe. Sobald die Eingewöhnung vorbei ist, werden die Waschbären nach und nach wieder dazu gesetzt. Nordkurier 13.6.2003 Ohne Zuschuss kann Tierpark nicht überleben http://www.nordkurier.de/lokal/neubrandenburg/c_/c.php Der Kulturausschuss hat am Mittwochabend die Wirtschaftlichkeitsberechnung für den Stargarder Tierpark für 2004 bis 2008 besprochen. Das Fazit lautet: Ohne einen Zuschuss kann der Tierpark nicht überleben. Mit einer Kostendeckung von rund 40 Prozent liege die Stargarder Einrichtung im guten Durchschnitt der Parks in Mecklenburg-Vorpommern, aber auch in ganz Deutschland. Spitzen-Zoos würden eine Kostendeckung von 70 Prozent erreichen. Nicht undenkbar für die Stargarder Einrichtung. Bei Anhebung der Eintrittspreise auf drei Euro schon 2004 könnte sich die Kostenbilanz verbessern. Am 26. Juni geht es um die Aufhebung der Haushaltssperre, so die Bürgermeisterin. Sollte das nicht geschehen, hätte der Tierparkverein gedroht, als Betreiber aufzuhören. Ostsee Zeitung 13.6.2003 Grimmens Heimattierpark strebt Europa-Niveau an http://www.ostsee-zeitung.de/gn/start_112749_733249.html Gemeinsame Richtlinien, die in allen Tiergärten der Länder der Europäischen Union gelten, sollen den Tieren bessere Haltungsbedingungen einbringen. Weniger Tiere, artgerecht gestaltete Käfige, Gehege und Volieren das sind Forderungen aus Brüssel. Die neuen Haltungsrichtlinien sind schon seit Jahren bekannt, sagt Grimmens Heimattierpark-Chef Teichmann, der im Grunde keine Bauchschmerzen mehr hat mit den neuen Anforderungen an die Tierhaltung. Die Bedingungen für die Tigerdame Chanka haben sich verbessert dank umgebautem Käfig ebenso wie die Verhältnisse, unter denen die Waschbären leben. Das Haus der Kapuziner-Äffchen wird nach der Rekonstruktion nur noch von vier Tieren bewohnt, die Luchse wurden bereits abgegeben an den Zoo in Sassnitz. Für die Haltung des Pumas fehlen laut neuer Vorschrift vier Quadratmeter Fläche, benennt Bodo Teichmann ein Problem. Das Tier sei allerdings schon zu alt, um es noch einmal umzusiedeln in eine neue Anlage. Ein Uhu wohnt momentan noch provisorisch in einer Fasanenvoliere. Wir hoffen im nächsten Jahr finanzielle Mittel für den Umbau der Greifvogelanlage zu bekommen. Der sprichwörtliche Schuh drückt den Grimmener Tierpark-Leiter noch, wenn die Rede auf die auch von der EU geforderte naturkundliche Bildungsarbeit im Tiergarten kommt. Große Zoos verfügen über Zoopädagogen. Das können wir uns nicht leisten, bedauert Teichmann. Schaffhauser Nachrichten 13.6.2003 Partnerschaft für Menschen und Tiere http://www.shn.ch/pages/artikel.cfm?id=86777 Ein Bild bewirkt oft mehr als tausend Worte. Diesen Schluss lässt zumindest eine im Winter 1996/97 im helvetischen Blätterwald publizierten Aufnahme des jungen Kängurus Keta im alten Zoo von Dobric zu. Die aufrüttelnde Darstellung des vom Hunger geplagten Tieres in der bulgarischen Partnerstadt löste in Schaffhausen eine ungewöhnliche Unterstützungsaktion aus. Aus der spontanen Überlebenshilfe für die in desolatem Zustand befindlichen Tiere ist im Laufe der letzten fünf Jahre eine internsive Zusammenarbeit entstanden. Für die Erschließung des eine Grundfläche von 18 Hektaren umfassenden Naturschutzzentrums sowie für die Erstellung der notwendigen Bauten konnte die Stadt den Promotoren rund 500.000 Franken zur Verfügung stellen. Vor allem der pädagogische Aspekt der schon vor der offiziellen Eröffnung von vielen Schulklassen frequentierten Anlage hat für die Gestalter einen hohen Stellenwert. Ostsee Zeitung 21.6.2003 Murmeltiere bekommen dank Sponsoring neues Zuhause http://www.ostsee-zeitung.de/gn/start_112749_739996.html Bald können sich die Besucher des Tierparks Grimmen über Murmeltiere freuen, denn im Tierpark entsteht gerade eine Anlage. Acht mal acht Meter groß wurde der Unterboden in 1,60 m Tiefe erstellt, denn die Murmeltiere graben sich im Winter tief ein. Und sie sollen ja im Gehege eine fast natürliche Umwelt erhalten. Gestern waren umfangreiche Verfüllarbeiten nötig. Als Sponsor erklärte sich die Grimmener Firma KWT bereit, einen Bagger zur Verfügung zu stellen. Schweriner Volkszeitung 13.6.2003 Zwei Eselinnen aus Spanien eingeflogen http://www.svz.de/nnn/newsnnn/NNNVermischtes/14.06.03/zwei/zwei.html Ein nicht alltägliches Geschenk übergab Projektleiterin Paloma de Oñate vom spanischen Nationengarten gestern IGA Zoodirektor Udo Nagel: Die katalanische Eseldame Carmen und ihre Tochter komplettieren künftig den Zoobestand. Dieses lebendige Geschenk war der Auftakt zu einer vielfältigen Kooperation zwischen dem Nationengarten Spaniens und dem Rostocker Zoo. Freies Wort 13.6.2003 Die Attraktion: Luchse aus Schweden mit eigenem Park http://www.freies-wort.de/nachrichten/regional/suhl/resyart.phtm?id=472492 Als sich die Pforte zum Freigehege im Tierpark Suhl mit einem für empfindliche Luchsohren lautstarken Ruck öffnete, flüchteten die Vierbeiner aus Schweden. Doch nur wenig später siegte die Neugierde. Kaum hatten sich die Luchse in ihren weitläufigen Park getraut, waren sie auch schon verschwunden. Schließlich gibt es in dem rund 591 Quadratmeter großen Gelände jede Menge Möglichkeiten für das Pärchen, sich zu verstecken. Tierparkleiter Michael Koch und seine Mitarbeiter hoffen jedenfalls, dass eine Zucht gelingt. So wie bei den Weißstörchen, die sich auch in diesem Jahr wieder emsig um ihren Nachwuchs bemühen. Zwei Jungstörche füttern sie selbst. Der dritte wird per Hand aufgezogen, weil er als zuletzt geschlüpfter schlecht ans Futter kam, berichtete Michael Koch. Voller Stolz verkündete er beim Rundgang mit den Ehrengästen, dass die Thüringer Waldziegen ins Herdenbuch aufgenommen wurden. Damit sei der Tierpark Suhl direkt beteiligt am Erhalt der vom Aussterben bedrohten Tiere, und somit sei eine weitere Forderung der EU-Zoorichtlinie erfüllt. Auch Auerhuhn und -hahn fühlen sich in der Suhler Schweiz wohl, was die erneute Naturbrut beweist. Bei den Elchen hat sich vor zwei Wochen ebenfalls wieder Nachwuchs eingestellt. Die Bartkäuze brüten noch. Die beiden Wildkatzen sollen noch in diesem Jahr ein größeres Zuhause bekommen. Dafür sind Sponsoren gefragt. Das Open-air-Konzert der Thüringen Philharmonie Gotha-Suhl, das am 28. Juni auf dem Platz der Einheit stattfindet, soll dem Tierpark zugute kommen. Ostsee Zeitung 17.6.2003 Noch kein Termin für Abschaffung von Wölfen und Luchsen http://www.ostsee-zeitung.de/wi/start_112755_735725.html Der Tierpark Wismar will einerseits attraktiver werden, andererseits muss er mit weniger Geld auskommen. Der Tierpark wird alle Raubtiere abgeben, Thema sind die Haustiere der Welt. Neu dazu kommen werden Strauße, Lamas, Nandus, und eventuell auch Kamele. Wenn die Saison vorbei ist, sollen die Arbeiten für ein Straußengehege anlaufen. Geplant ist es auf der Erweiterungsfläche. Auch im Abenteuerbereich wird es Neuerungen geben, so entsteht ab Herbst ein Wasserspielplatz. Main Rheiner 14.6.2003 Scheitert Affen-Umzug an zu hoher "Miete"? http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=1171726 Rüsselsheim wäre die Lösung. Hier, im Tierheim der Opelstadt, gibt es ein Haus mit Freigelände, das ideal wäre für die Paviane aus Worms, die hier seit Monaten in einem Zirkuswagen vor dem Tierheim stehen. Silvia Bertz, die Vorsitzende des Wormser Tierschutzvereins, freut sich, der Verein will einen hohen Geldbetrag spenden, um den Umzug möglich zu machen - doch bei der Stadt geht der Daumen nach unten. Die Forderung des Rüsselsheimer Tierschutzvereins, die Versorgung der Affen für fünf Jahre zu sichern, sei nicht erfüllbar. Die Leiterin des Tierheims Rüsselsheim, Judith Wagner, äußerte sich deutlich. "Wir haben auf unserem Gelände ein Raubtiergehege, in dem einmal eine Tigerin und ein Löwe lebten". Das Gehege - ein Haus und ein Freigelände von 250 Quadratmetern Größe - stehen leer. Der Tierschutzverein Rüsselsheim hält dieses Gehege vor, um in Not geratene Zoo- und Zirkustiere aufnehmen zu können. "Wir wollen Worms helfen, da wir die Möglichkeiten haben, aber finanziell können wir uns nicht übernehmen", verdeutlichte die Tierheimleiterin die Situation. Vor Aufnahme der Paviane müssen auch noch das Dach der Unterkunft und der Freilauf nach oben hin "affensicher" gemacht werden, dies kostet etwa 10- bis 15.000 Euro. "Wenn eine Zusage aus Worms kommt, die Kosten zu tragen, wäre der Umzug der Tiere binnen kürzester Zeit in unser Gehege möglich", so Wagner. Main Rheiner 21.6.2003 Große Pläne rund um den Tiergarten http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=1176494 "Den Wormser Tiergarten nicht nur erhalten, sondern seine Attraktivität steigern, war und ist notwendig", betonte der Vorsitzende der Wormser SPD, Karlheinz Henkes, zum Abschluss eines Besuches im Tiergarten. Bürgermeister Georg Büttler, Landschaftsarchitektin Ulrike Dorn und der Chef des Tiergartens Ernst Jockers hatten zu Beginn des Besuches über die aktuellen Pläne zur Erweiterung des Tiergartens informiert. Es besteht Erweiterungsbedarf beispielsweise bei Hirschen und Mufflons, bei Wölfen, bei Pavianen und Eisfüchsen. Die vorliegenden Pläne sehen deshalb Erweiterungen in östlicher, südlicher und westlicher Richtung vor. So würden die Besucher nach Umsetzung der Pläne den Weg auf der linken Seite, vom Haupteingang aus gesehen, nicht mehr benutzen können. Er wird Richtung Graben erweitert und eingezäumt. Gleiches gilt in Richtung B 9, wo Hirsche und Mufflons mehr Freiraum erhalten werden. Die Umsetzung der Pläne soll 2003 beginnen und bis 2006 abgeschlossen sein. Die Stadt habe und werde auch in Zukunft ihren Teil dazu beitragen. Nordkurier 21.6.2003 Hoffen auf mindestens 35 weitere Jahre http://www.nordkurier.de/lokal/neubrandenburg/f___/f.php Montag wird es einen Grillabend im Stargarder Tierpark auf dem Klüschenberg geben. Mitglieder des Tierparkvereins und Mitarbeiter wollen trotz aller Probleme den 35. Geburtstag der Einrichtung gebührend begehen. Er hoffe, dass es den Stargarder Tierpark auch noch weitere Jahre gibt, meinte gestern Tierparkleiter Andreas Schumann mit Blick auf die Stadtvertretung am Donnerstag. Dann haben die Abgeordneten über die Aufhebung der Haushaltsperre zu entscheiden. Hamburger Abendblatt 20.6.2003 Warum der Strauß nicht fliegen kann http://www2.abendblatt.de/daten/2003/06/20/178387.html Die einfallsreichsten Menschen trifft man im Zoo. Das habe ich bei einem Hagenbeck-Besuch wieder feststellen können. Was Eltern sich so an Erklärungen für ihre Kleinen ausdenken, reicht von amüsant bis ignorant. "Die spielen bloß", ist als Umschreibung für den Liebesakt der Tiere ja noch verständlich, wenn es sich um ein Kind handelt. Dass aber Kudus kleine Giraffen, Mähnenrobben Walrosse und Orang-Utans Gorillas sein sollen, lässt sich eigentlich durch einen Blick auf die Gehege-Schilder vermeiden. Das Beste erfuhr ich am Straußengehege. "Warum können die großen Vögel nicht fliegen?", fragte ein etwa acht Jahre alter Junge seinen Vater. "Weil die hier nicht genug Anlauf haben", erklärte dieser mit todernster Miene. (von Claudia Sewig) Die Welt 20.6.2003 Bärige Nase mit Vorliebe für Chaos und Polizeiwachen http://www.welt.de/data/2003/06/21/122374.html Namen sagen manchmal mehr als tausend Worte. Bei den fünf Nasenbären im Berliner Zoo ist das so. Da gibt es Chef Loco, was spanisch ist und "der Verrückte" heißt. Ein Weibchen hört auf den Namen Loca und steht dem Bären in Sachen tollkühner Verrücktheit in nichts nach. Linda ist "die Hübsche", Solita überlebte vor einem Jahr als Einzige aus ihrem Wurf. Und dann ist da noch Fidel, der kastriert ist. Das Bären-Quintett allein ist schon einen Besuch wert, aber wer sich die acht Ende März geborenen Jungtiere entgehen lässt, verpasst ein echtes Highlight. Wie gut die Tiere klettern können, zeigt folgende Begebenheit: Ein Ausreißer schaffte es bis in die Polizeiwache Keithstraße, verwüstete dort ein Zimmer und ließ sich nur unter lauthals quiekendem Protest von den Tierpflegern wieder in den Zoo bringen. Planetark 17.6.2003 Bird paradise park finds home in rainy Belgium http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/21205/story.htm With its cold, rainy weather, Belgium may not seem like the ideal place for birds accustomed to the hot, humid jungles of the Amazon or the searing heat of Africa. But Eric Domb went against the odds to realise his dream to build a huge bird park on the site of a ruined Cistercian abbey that once belonged to one of Napoleon's generals. Nestled in a corner of the French-speaking southern region of Wallonia, the 55 hectare (135 acres) Parc Paradisio is home to more than 3,000 birds, including the Red-billed Toucan, Scarlet Ibis and the endangered Siberian Crane. The birds live in almost complete freedom. Some roam around the park, surrounded by exotic plants and the abbey's ruins, while others live in tropical forests recreated in large greenhouses. Eric Domb shrugs his shoulders when asked about Belgium's grey skies, saying a rainy day discourages 10 percent of visitors. Domb also contends with an annual five-month closure of his business over the winter period. But exceptionally sunny weather in Belgium this year helped the park set a record month for visitor numbers in April. In 2000, Domb enlarged the park to attract a wider public, introducing primates and later installing a huge aquarium. Sea lions now swim in a pool at the bottom of a man-made cliff and Amazonian squirrel monkeys jump on unsuspecting visitors. Soon the park will get two different species of hippopotamus. The park formed a venture with the World Wildlife Foundation to teach people about nature and how to protect it. Aktionen Leipziger Volkszeitung 17.6.2003 Legendäre Jagd und andere Bilder von großen Katzen http://www.lvz-online.de/lvz-heute/52791.html "Der Bau der Arche Noah" - das Fotomuseum Leipzig/Mölkau präsentiert zum Jubiläum historische Aufnahmen aus dem Zoo-Archiv. Der Einblick in die Gründerzeit und die ersten Jahrzehnte ist spannend. Fotografische Erinnerungen sind auch Tierdressuren von Dompteuse Claire Heliot, die zwischen 1898 und 1907 auf dem Gelände an der Pfaffendorfer Straße auftrat. Oder die aus heutiger Sicht befremdlich erscheinenden "Vorführungen exotischer Völker", die den Blick des Publikums auf ferne Kulturen lenken sollten. Eine interessante, lehrreiche Schau. Noch mehr Wissen und Unterhaltung vermittelt die brandneue Chronik "Auf der Spur der Löwen" (Verlag Pro Leipzig) von Zoochef Jörg Junhold und dem Leipziger Historiker Mustafa Haikal. Neue Ruhr Zeitung 17.6.2003 Vorverkauf für Sommernacht im Zoo http://www.nrz.de/nrz/nrz.nachbarstadt.volltext.php?id=670142 Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr wird der Zoo Duisburg am 12. Juli wieder zur Sommernacht einladen. In Zusammenarbeit mit den Stadtwerken wird dann wieder ein Meer an Fackeln die Wege des Tierparks am Kaiserberg beleuchten und die Gehege werden in buntes Licht getaucht. Neben tausenden Tieren werden zahlreiche internationale und regionale Künstler zu dem Open-Air-Ereignis beitragen. Absolutes Highlight soll um Mitternacht ein afrikanisches Feuerspektakel mitten auf der Freianlage der Zebras und Nashörner werden. Rheinpfalz Online 13.6.2003 Sommerfest im Zoo http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20030613:3881283 Am Sonntag veranstaltet der Landauer Zoo sein traditionelles Sommer-Zoofest. Viele Spiel- und Bastelüberraschungen sowie verschiedene Sonderführungen warten auf kleine und große Besucher. Das Team der Zooschule begibt sich diesmal mit Kindern im Rahmen einer "Expedition ins Tierreich" auf Spurensuche im Zoo. Rheinpfalz Online 17.6.2003 Kinder betätigen sich im Zoo als eifrige Detektive http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20030617:3901084 Beim alljährlichen großen Sommerfest des Landauer Zoos gab es am Sonntag bei strahlendem Wetter wieder zahlreiche Gelegenheiten, einen Blick hinter die Kulissen des "Tiergartens" zu werfen. Wer wollte, konnte sogar Sherlock Holmes spielen. Das diesjährige Motto hieß "Expedition ins Tierreich". Es richtete sich vor allem an die Kinder, die animiert werden sollten, auf Spurensuche durch den Zoo zu gehen. Rheinpfalz Online 17.6.2003 Im Blickpunkt: Trittchen-Brust aus einem Stahlhelm der einstigen NVA http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20030617:3903763 Der Metallplastiker Bernd Mohr gestaltet im Vereinsauftrag drei Elwetrittche für den Landauer Zoo. Die Aufstellung erfolgt am 25. Juni. Schweriner Volkszeitung 13.6.2003 Zwei Eselinnen aus Spanien eingeflogen http://www.svz.de/nnn/newsnnn/NNNVermischtes/14.06.03/zwei/zwei.html Ein nicht alltägliches Geschenk übergab Projektleiterin Paloma de Oñate vom spanischen Nationengarten gestern IGA Zoodirektor Udo Nagel: Die katalanische Eseldame Carmen und ihre Tochter komplettieren künftig den Zoobestand. Dieses lebendige Geschenk war der Auftakt zu einer vielfältigen Kooperation zwischen dem Nationengarten Spaniens und dem Rostocker Zoo. Freies Wort 13.6.2003 Die Attraktion: Luchse aus Schweden mit eigenem Park http://www.freies-wort.de/nachrichten/regional/suhl/resyart.phtm?id=472492 Als sich die Pforte zum Freigehege im Tierpark Suhl mit einem für empfindliche Luchsohren lautstarken Ruck öffnete, flüchteten die Vierbeiner aus Schweden. Doch nur wenig später siegte die Neugierde. Kaum hatten sich die Luchse in ihren weitläufigen Park getraut, waren sie auch schon verschwunden. Schließlich gibt es in dem rund 591 Quadratmeter großen Gelände jede Menge Möglichkeiten für das Pärchen, sich zu verstecken. Tierparkleiter Michael Koch und seine Mitarbeiter hoffen jedenfalls, dass eine Zucht gelingt. So wie bei den Weißstörchen, die sich auch in diesem Jahr wieder emsig um ihren Nachwuchs bemühen. Zwei Jungstörche füttern sie selbst. Der dritte wird per Hand aufgezogen, weil er als zuletzt geschlüpfter schlecht ans Futter kam, berichtete Michael Koch. Voller Stolz verkündete er beim Rundgang mit den Ehrengästen, dass die Thüringer Waldziegen ins Herdenbuch aufgenommen wurden. Damit sei der Tierpark Suhl direkt beteiligt am Erhalt der vom Aussterben bedrohten Tiere, und somit sei eine weitere Forderung der EU-Zoorichtlinie erfüllt. Auch Auerhuhn und -hahn fühlen sich in der Suhler Schweiz wohl, was die erneute Naturbrut beweist. Bei den Elchen hat sich vor zwei Wochen ebenfalls wieder Nachwuchs eingestellt. Die Bartkäuze brüten noch. Die beiden Wildkatzen sollen noch in diesem Jahr ein größeres Zuhause bekommen. Dafür sind Sponsoren gefragt. Das Open-air-Konzert der Thüringen Philharmonie Gotha-Suhl, das am 28. Juni auf dem Platz der Einheit stattfindet, soll dem Tierpark zugute kommen. Ostsee Zeitung 17.6.2003 Noch kein Termin für Abschaffung von Wölfen und Luchsen http://www.ostsee-zeitung.de/wi/start_112755_735725.html Der Tierpark Wismar will einerseits attraktiver werden, andererseits muss er mit weniger Geld auskommen. Der Tierpark wird alle Raubtiere abgeben, Thema sind die Haustiere der Welt. Neu dazu kommen werden Strauße, Lamas, Nandus, und eventuell auch Kamele. Wenn die Saison vorbei ist, sollen die Arbeiten für ein Straußengehege anlaufen. Geplant ist es auf der Erweiterungsfläche. Auch im Abenteuerbereich wird es Neuerungen geben, so entsteht ab Herbst ein Wasserspielplatz. Main Rheiner 14.6.2003 Scheitert Affen-Umzug an zu hoher "Miete"? http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=1171726 Rüsselsheim wäre die Lösung. Hier, im Tierheim der Opelstadt, gibt es ein Haus mit Freigelände, das ideal wäre für die Paviane aus Worms, die hier seit Monaten in einem Zirkuswagen vor dem Tierheim stehen. Silvia Bertz, die Vorsitzende des Wormser Tierschutzvereins, freut sich, der Verein will einen hohen Geldbetrag spenden, um den Umzug möglich zu machen - doch bei der Stadt geht der Daumen nach unten. Die Forderung des Rüsselsheimer Tierschutzvereins, die Versorgung der Affen für fünf Jahre zu sichern, sei nicht erfüllbar. Die Leiterin des Tierheims Rüsselsheim, Judith Wagner, äußerte sich deutlich. "Wir haben auf unserem Gelände ein Raubtiergehege, in dem einmal eine Tigerin und ein Löwe lebten". Das Gehege - ein Haus und ein Freigelände von 250 Quadratmetern Größe - stehen leer. Der Tierschutzverein Rüsselsheim hält dieses Gehege vor, um in Not geratene Zoo- und Zirkustiere aufnehmen zu können. "Wir wollen Worms helfen, da wir die Möglichkeiten haben, aber finanziell können wir uns nicht übernehmen", verdeutlichte die Tierheimleiterin die Situation. Vor Aufnahme der Paviane müssen auch noch das Dach der Unterkunft und der Freilauf nach oben hin "affensicher" gemacht werden, dies kostet etwa 10- bis 15.000 Euro. "Wenn eine Zusage aus Worms kommt, die Kosten zu tragen, wäre der Umzug der Tiere binnen kürzester Zeit in unser Gehege möglich", so Wagner. Main Rheiner 21.6.2003 Große Pläne rund um den Tiergarten http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=1176494 "Den Wormser Tiergarten nicht nur erhalten, sondern seine Attraktivität steigern, war und ist notwendig", betonte der Vorsitzende der Wormser SPD, Karlheinz Henkes, zum Abschluss eines Besuches im Tiergarten. Bürgermeister Georg Büttler, Landschaftsarchitektin Ulrike Dorn und der Chef des Tiergartens Ernst Jockers hatten zu Beginn des Besuches über die aktuellen Pläne zur Erweiterung des Tiergartens informiert. Es besteht Erweiterungsbedarf beispielsweise bei Hirschen und Mufflons, bei Wölfen, bei Pavianen und Eisfüchsen. Die vorliegenden Pläne sehen deshalb Erweiterungen in östlicher, südlicher und westlicher Richtung vor. So würden die Besucher nach Umsetzung der Pläne den Weg auf der linken Seite, vom Haupteingang aus gesehen, nicht mehr benutzen können. Er wird Richtung Graben erweitert und eingezäumt. Gleiches gilt in Richtung B 9, wo Hirsche und Mufflons mehr Freiraum erhalten werden. Die Umsetzung der Pläne soll 2003 beginnen und bis 2006 abgeschlossen sein. Die Stadt habe und werde auch in Zukunft ihren Teil dazu beitragen. Nordkurier 21.6.2003 Hoffen auf mindestens 35 weitere Jahre http://www.nordkurier.de/lokal/neubrandenburg/f___/f.php Montag wird es einen Grillabend im Stargarder Tierpark auf dem Klüschenberg geben. Mitglieder des Tierparkvereins und Mitarbeiter wollen trotz aller Probleme den 35. Geburtstag der Einrichtung gebührend begehen. Er hoffe, dass es den Stargarder Tierpark auch noch weitere Jahre gibt, meinte gestern Tierparkleiter Andreas Schumann mit Blick auf die Stadtvertretung am Donnerstag. Dann haben die Abgeordneten über die Aufhebung der Haushaltsperre zu entscheiden. Hamburger Abendblatt 20.6.2003 Warum der Strauß nicht fliegen kann http://www2.abendblatt.de/daten/2003/06/20/178387.html Die einfallsreichsten Menschen trifft man im Zoo. Das habe ich bei einem Hagenbeck-Besuch wieder feststellen können. Was Eltern sich so an Erklärungen für ihre Kleinen ausdenken, reicht von amüsant bis ignorant. "Die spielen bloß", ist als Umschreibung für den Liebesakt der Tiere ja noch verständlich, wenn es sich um ein Kind handelt. Dass aber Kudus kleine Giraffen, Mähnenrobben Walrosse und Orang-Utans Gorillas sein sollen, lässt sich eigentlich durch einen Blick auf die Gehege-Schilder vermeiden. Das Beste erfuhr ich am Straußengehege. "Warum können die großen Vögel nicht fliegen?", fragte ein etwa acht Jahre alter Junge seinen Vater. "Weil die hier nicht genug Anlauf haben", erklärte dieser mit todernster Miene. (von Claudia Sewig) Die Welt 20.6.2003 Bärige Nase mit Vorliebe für Chaos und Polizeiwachen http://www.welt.de/data/2003/06/21/122374.html Namen sagen manchmal mehr als tausend Worte. Bei den fünf Nasenbären im Berliner Zoo ist das so. Da gibt es Chef Loco, was spanisch ist und "der Verrückte" heißt. Ein Weibchen hört auf den Namen Loca und steht dem Bären in Sachen tollkühner Verrücktheit in nichts nach. Linda ist "die Hübsche", Solita überlebte vor einem Jahr als Einzige aus ihrem Wurf. Und dann ist da noch Fidel, der kastriert ist. Das Bären-Quintett allein ist schon einen Besuch wert, aber wer sich die acht Ende März geborenen Jungtiere entgehen lässt, verpasst ein echtes Highlight. Wie gut die Tiere klettern können, zeigt folgende Begebenheit: Ein Ausreißer schaffte es bis in die Polizeiwache Keithstraße, verwüstete dort ein Zimmer und ließ sich nur unter lauthals quiekendem Protest von den Tierpflegern wieder in den Zoo bringen. Planetark 17.6.2003 Bird paradise park finds home in rainy Belgium http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/21205/story.htm With its cold, rainy weather, Belgium may not seem like the ideal place for birds accustomed to the hot, humid jungles of the Amazon or the searing heat of Africa. But Eric Domb went against the odds to realise his dream to build a huge bird park on the site of a ruined Cistercian abbey that once belonged to one of Napoleon's generals. Nestled in a corner of the French-speaking southern region of Wallonia, the 55 hectare (135 acres) Parc Paradisio is home to more than 3,000 birds, including the Red-billed Toucan, Scarlet Ibis and the endangered Siberian Crane. The birds live in almost complete freedom. Some roam around the park, surrounded by exotic plants and the abbey's ruins, while others live in tropical forests recreated in large greenhouses. Eric Domb shrugs his shoulders when asked about Belgium's grey skies, saying a rainy day discourages 10 percent of visitors. Domb also contends with an annual five-month closure of his business over the winter period. But exceptionally sunny weather in Belgium this year helped the park set a record month for visitor numbers in April. In 2000, Domb enlarged the park to attract a wider public, introducing primates and later installing a huge aquarium. Sea lions now swim in a pool at the bottom of a man-made cliff and Amazonian squirrel monkeys jump on unsuspecting visitors. Soon the park will get two different species of hippopotamus. The park formed a venture with the World Wildlife Foundation to teach people about nature and how to protect it. Aktionen Leipziger Volkszeitung 17.6.2003 Legendäre Jagd und andere Bilder von großen Katzen http://www.lvz-online.de/lvz-heute/52791.html "Der Bau der Arche Noah" - das Fotomuseum Leipzig/Mölkau präsentiert zum Jubiläum historische Aufnahmen aus dem Zoo-Archiv. Der Einblick in die Gründerzeit und die ersten Jahrzehnte ist spannend. Fotografische Erinnerungen sind auch Tierdressuren von Dompteuse Claire Heliot, die zwischen 1898 und 1907 auf dem Gelände an der Pfaffendorfer Straße auftrat. Oder die aus heutiger Sicht befremdlich erscheinenden "Vorführungen exotischer Völker", die den Blick des Publikums auf ferne Kulturen lenken sollten. Eine interessante, lehrreiche Schau. Noch mehr Wissen und Unterhaltung vermittelt die brandneue Chronik "Auf der Spur der Löwen" (Verlag Pro Leipzig) von Zoochef Jörg Junhold und dem Leipziger Historiker Mustafa Haikal. Neue Ruhr Zeitung 17.6.2003 Vorverkauf für Sommernacht im Zoo http://www.nrz.de/nrz/nrz.nachbarstadt.volltext.php?id=670142 Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr wird der Zoo Duisburg am 12. Juli wieder zur Sommernacht einladen. In Zusammenarbeit mit den Stadtwerken wird dann wieder ein Meer an Fackeln die Wege des Tierparks am Kaiserberg beleuchten und die Gehege werden in buntes Licht getaucht. Neben tausenden Tieren werden zahlreiche internationale und regionale Künstler zu dem Open-Air-Ereignis beitragen. Absolutes Highlight soll um Mitternacht ein afrikanisches Feuerspektakel mitten auf der Freianlage der Zebras und Nashörner werden. Rheinpfalz Online 13.6.2003 Sommerfest im Zoo http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20030613:3881283 Am Sonntag veranstaltet der Landauer Zoo sein traditionelles Sommer-Zoofest. Viele Spiel- und Bastelüberraschungen sowie verschiedene Sonderführungen warten auf kleine und große Besucher. Das Team der Zooschule begibt sich diesmal mit Kindern im Rahmen einer "Expedition ins Tierreich" auf Spurensuche im Zoo. Rheinpfalz Online 17.6.2003 Kinder betätigen sich im Zoo als eifrige Detektive http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20030617:3901084 Beim alljährlichen großen Sommerfest des Landauer Zoos gab es am Sonntag bei strahlendem Wetter wieder zahlreiche Gelegenheiten, einen Blick hinter die Kulissen des "Tiergartens" zu werfen. Wer wollte, konnte sogar Sherlock Holmes spielen. Das diesjährige Motto hieß "Expedition ins Tierreich". Es richtete sich vor allem an die Kinder, die animiert werden sollten, auf Spurensuche durch den Zoo zu gehen. Rheinpfalz Online 17.6.2003 Im Blickpunkt: Trittchen-Brust aus einem Stahlhelm der einstigen NVA http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20030617:3903763 Der Metallplastiker Bernd Mohr gestaltet im Vereinsauftrag drei Elwetrittche für den Landauer Zoo. Die Aufstellung erfolgt am 25. Juni. Schweriner Volkszeitung 15.6.2003 Zwei Eselinnen aus Spanien eingeflogen http://www.svz.de/nnn/newsnnn/NNNVermischtes/14.06.03/zwei/zwei.html Ein nicht alltägliches Geschenk übergab Projektleiterin Paloma de Oñate vom spanischen Nationengarten gestern dem Rostocker Zoodirektor Udo Nagel: Die katalanische Eseldame Carmen und ihre Tochter komplettieren künftig den Zoobestand. Die beiden Eselinnen stammen aus dem spanischen Verein der Eselfreunde Amiburro, dessen Ziel der Erhalt und die Züchtung dieser Tierart sind."Noch ist das vier Monate alte Eselmädchen namenlos", erzählte Zoodirektor Udo Nagel und ermunterte, Vorschläge mit einem spanischen Namen an den Rostocker Zoo bis zum 23. Juni zu schicken. Am 29. Juni, dem Spanientag auf der IGA, wird das im Februar geborene Eselkind bei der Taufe einen Namen erhalten. Dieses lebendige Geschenk war der Auftakt zu einer vielfältigen Kooperation zwischen dem Nationengarten Spaniens und dem Rostocker Zoo. Bei der Klassik-Nacht am 5. September um 19.30 Uhr gibt es Spanische Klänge mit dem weltberühmten spanischen Gitarristen Jose Maria Gallardo del Rey als Solist der Konzertnacht. Der Erlös ist für die Menschenaffenanlage. Schweriner Volkszeitung 21.6.2003 Am Sonntag geht es rund im Zoo http://www.svz.de/newsmv/lr/swh/21.06.03/start/start.html Hoch hergehen wird es am Sonntag im Schweriner Zoo. Zum 30. Mal lädt die Schweriner Volkszeitung zum Fest der Lebensfreude ein. Viel Musik, Tanz und Gesang sorgen für Kurzweil. An der Freilichtbühne im Zoo ist eine neue Bärenschenke entstanden. Eingeweiht wird auch das Forscher-Camp. Ebenfalls neu: ein begehbares Gehege für Kangurus. Ein weiterer Höhepunkt wird die Taufe des Giraffen-Mädchens sein, das am 5. Juni geboren worden ist. Schweriner Volkszeitung 16.6.2003 Petri Heil für Nashorn Willie http://www.svz.de/newsmv/lr/swh/16.06.03/petri/petri.html Schon um 8 Uhr war am Sonnabend der Schweriner Pfaffenteich dicht gesäumt mit Anglern. Es wurde um die Wette gefischt - und für einen guten Zweck. Die Startgebühren fließen in den Spendentopf für Nashorn Willies neue Gefährtin. 500 Euro sind so zusammengekommen und die Zootiere können sich auf 357 Kilo Fisch freuen. Schweriner Volkszeitung 17.6.2003 Giraffen-Taufe beim 30. SVZ-Zoofest http://www.svz.de/newsmv/lr/swh/17.06.03/taufe/taufe.html Hoch hergehen wird es am 22. Juni im Schweriner Zoo. Zum 30. Mal feiert die Schweriner Volkszeitung mit ihren Lesern im beliebten Familientreff. Es wird auch in diesem Jahr ein fröhlicher Tag mit vielen Überraschungen. Dazu gehört auch eine Giraffen-Taufe. Zum vierten Mal erblickte ein Kalb im Schweriner Zoo das Licht der Welt. Hamburger Abendblatt 14.6.03 Kommt, singt mit mir im Vogelpark http://www.abendblatt.de/daten/2003/06/13/175889.html Im Vogelpark Walsrode singen am Sonntag nicht nur die Vögel. Der Zoo im niedersächsischen Landkreis Soltau-Fallingbostel will den größten Chor Norddeutschlands auf die Beine stellen. Er hat dazu einen Mann engagiert, der für große Chöre bürgt: Gotthilf Fischer. Der 75 Jahre alte Leiter der legendären Fischer-Chöre wird den Chor der Vogelpark-Besucher am Sonntag von 14 bis 16 Uhr auf der Freilichtbühne des Parks dirigieren. Fischer lässt bekannte Vogellieder singen. Schweriner Volkszeitung 12.6.2003 Kameltaufe auf dem Tierparkfest offline Wenn am 29. Juni der Perleberger Tierpark zum großen Fest einlädt, wird es in diesem Jahr eine Besonderheit geben: Das am 11. März geborene Kamelfohlen erhält seinen Namen. Noch bis zum Donnerstag der kommenden Woche können Bilder an die Redaktion gesandt werden. Gemeinsam mit dem Tierparkleiter Wilhelm Lüdke wird unter allen Vorschlägen der Name für das Fohlen ausgewählt. Als kleines Dankeschön erhält der kleine Künstler einen Preis. Die Taufe selbst findet auf dem Tierparkfest um 14.45 Uhr am Kamelgehege statt. Um 13.30 Uhr präsentiert die Agentur Schwerin Model eine Modenschau, anschließend folgt eine Schlangenshow. Um 16 Uhr wird Schlagerstar Andrea Jürgens auftreten. Wie in den Vorjahren gibt es eine Tombola. Hamburger Abendblatt 12.6.2003 Malen im Tierpark - nur die Elefanten blieben stehen http://www2.abendblatt.de/daten/2003/06/12/175387.html Die fünf Schüler von Jolind Kaczmarz schwitzten nicht nur wegen 30 Grad Hitze auf ihrer Malexkursion, sondern auch wegen fliehender Malobjekte. Trotzdem genossen sie den Volkshochschulkursus "Zeichnen im Zoo" in Hagenbecks Tierpark. Nordkurier 14.6.2003 Geheimes Schlangenleben http://www.nordkurier.de/lokal/neubrandenburg/e____/e.php Morgen um 14.30 Uhr lädt der Leiter des Burg Stargarder Tierparks, Andreas Schumann, zur ganz speziellen Führung "Das geheime Leben der Schlange" ein. Außerdem bekommt an diesem Tag der Tierpark eine weitere Spende überreicht. Der Neubrandenburger Telefonbuchverlag spendiert 400 Euro. Sie sollen für den Umbau der Stachelschweinanlage verwandt werden. Nachwuchs News 15.6.2003 Nachwuchs bei den Siam-Krokodilen im Zoo Zürich http://www.news.ch/detail.asp?ID=142040 Am Freitagmorgen sind im Zoo Zürich drei Krokodilchen geschlüpft. Mutter ist die 15-järige Lacoste, Vater der 19-jährige Siam. Ob noch mehr Junge schlüpfen werden, ist unklar. Wieviele Eier noch im Nest aus Schilf, Stroh und Laub liegen, wissen die Tierpfleger nicht - Lacoste war seit der Eiablage so aggressiv, dass sich niemand in ihre Nähe wagen konnte. In ein paar Tagen werden die Kleinen zum ersten Mal gefüttert. Weil man ihnen beim gefährlichen Naturell ihrer Mutter nicht einfach ein Futternäpfchen hinstellen kann, behelfen sich die Tierpfleger mit einem speziellen und erfolgreichen System: Mit einem Blasrohr platzieren sie die Nahrung möglichst nah bei den Krokodilchen. Jedes erhält dreimal pro Woche drei bis vier Insekten. Salzburger Nachrichten 17.6.2003 Geschlüpft http://www.salzburg.com/sn/03/06/17/artikel/461214.html Nachwuchs bei einer der seltensten Tierarten der Welt im Zoo Schmiding bei Wels: Dort schlüpften vor knapp einem Monat zwei Jungtiere von Granadaamazonen. Von den prachtvollen Vögeln leben in ihrer ursprünglichen Heimat - dem atlantischen Regenwald Brasiliens - nur mehr rund 250 Stück. Durch die fortschreitende Zerstörung ihres Lebensraumes ist der Bestand dieser tropischen Vogelart dramatisch geschrumpft. In Schmiding lebt seit über 20 Jahren ein Pärchen. Heuer kam es erstmals zur Eiablage. Bisher gab es in Europa nur im Loro Parque in Spanien Nachwuchs bei Granadaamazonen. Stuttgarter Zeitung 18.6.2003 Gorillanachwuchs in der Wilhelma http://www.stuttgarter-zeitung.de/page/detail.php/445245?_suchtag=2003-06-18 Neun Jahre hat die Babypause im Gorillakäfig der Stuttgarter Wilhelma gedauert. Unlängst hat Kolo, eines der vier Gorillaweibchen, dem Zoo der Landeshauptstadt endlich Nachwuchs beschert. Der kleine Gorillajunge Lengai wird in der Wilhelma aufwachsen, jedoch mit sieben bis zehn Jahren den Zoo wechseln. Magdeburger Generalanzeiger 12.06.2003 Am 1. Juni brachte das Warzenscheinweibchen drei süße Ferkel zur Welt http://www.generalanzeiger.de/daten/detail.asp?ID=4019&Kat=Topstory Seit einigen Wochen hofften die Tierpfleger im Zoo Magdeburg darauf, dass es Nachwuchs bei den Warzenschweinen gibt. Alle Anzeichen sprachen dafür, aber sicher war sich keiner. Nun endlich brachte das im Jahr 2000 bereits in Magdeburg geborene Weibchen drei Ferkel zur Welt. Die Nachzucht von Warzenschweinen ist in den Zoos nicht häufig. Auch hier ist es erst das zweite Mal. Nicht selten misslingen die Aufzuchten. So kann man hier wirklich von einem "freudigen Ereignis" sprechen, denn die drei am 1. Juni geborenen Warzenschweinchen sind offenbar quicklebendig. Bei schönem Wetter werden die Ferkel der Warzenschweine im Zoo Magdeburg sicher die Besucher in ihrer Anlage begeistern, wenn sie ausgelassen herumtoben. Leipziger Volkszeitung 13.6.2003 Matze und Kalima zunächst unter Zwillingsverdacht http://www.lvz-online.de/lvz-heute/51843.html Nur für ein paar Zentimeter trauten sie sich gestern auf die Robben-Freianlage im Leipziger Zoo: Matze und Kalima. Die beiden kleinen Südafrikanischen Seebären sind der Stolz ihrer Pflegerinnen, die am 24. Mai, dem Tag der Geburt, anfangs vor einem Rätsel standen. Zunächst nämlich hatten sie angenommen, Matze und Kalima seien Zwillinge. Erst später stellte sich heraus, dass jedes der Jungtiere eine eigene Mama hat. Zeitungsgruppe Lahn-Dill 13.6.2003 "Elsas" kleine Adebare halten das langbeinige Paar tierisch auf Trab http://213.61.31.33/main.php?ses_viewmode=37&dir=2&content_id=113100 Freud und Leid liegen dicht beieinander - besonders in der Tierwelt. Noch im Vorjahr gab es im Uckersdorfer Vogelpark keinen Storchen-Nachwuchs. Dafür haben die Adebare diesmal geklappert, was ihre Schnäbel hergaben: Elf kleine Weißstörche haben in den vergangenen Wochen im Vogelpark das Licht der Welt erblickt. Einen Wermutstropfen haben sie aber dennoch zu verzeichnen: Drei Jungströche müssen per Hand aufgezogen werden, weil der Vater auf der Autobahn verunglückt ist. Zeitungsgruppe Lahn-Dill 18.6.2003 Die Uckersdorfer Jungstörche bekamen jetzt ihre "Ausweise" http://213.61.31.33/main.php?content_id=113883 Als Fruchtbarkeitssymbole haben die Störche im Uckersdorfer Vogelpark in diesem Jahr ihrem Namen alle Ehre gemacht. Zehn kleine Adebare wurden im Vogelpark von einem Fachmann beringt. Main Rheiner 18.6.2003 Meister Adebar gefällt's in Lampertheim http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=1174530 Lampertheim - Sie galten als annähernd ausgestorben in Deutschland: Weißstörche. Als in den siebziger Jahren zahlreiche Vogelparks gegründet wurden, nahm man auch den Storch ins "Programm". Zum Glück - denn nicht zuletzt dadurch gibt es wieder genügend Exemplare des Meister Adebars. Auch der Lampertheimer Vogelpark hat seinen Teil zum Erhalt der beliebten Tiere beigetragen. Bis heute wurden 43 Jungvögel, in diesem Jahr drei Störche, geboren. Berliner Morgenpost 14.6.2003 Tigerbabys wohlauf: Nias unternimmt erste Gehversuche http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/bezirke/story610440.html Der kleine Sumatratiger Batu im Tierpark Friedrichsfelde bringt in seiner fünften Lebenswoche satte 5,2 Kilogramm auf die Waage. Zu viel für die kurzen Beinchen; daher bleibt er einfach liegen und wartet ab, bis sich Gewicht und Größe etwas besser verteilt haben. Was 200 Gramm ausmachen können, stellt sein Bruder Nias unter Beweis. Der etwas leichtere Tiger-Jüngling kann sich nämlich hochstemmen und vorwärts robben. Nach wie vor sind die jungen Tiger nur mittags um 11 Uhr in der Futterküche des Alfred-Brehm-Hauses zu sehen. Erst in einigen Wochen wird die Klappe zum Innenkäfig geöffnet. Wer sich Ende Juli auf den Weg in den Tierpark macht, um die Tigerbabys zu besuchen, kann in einem Nachbargehege ein zweites Kätzchenpaar begutachten. Bei den Servalen gab es vor einigen Wochen ebenfalls Nachwuchs. Westfälische Rundschau 17.6.2003 Unvergessene Stars - wie "Afra", eine Seele von Affe (offline) Dortmund. In frühen Jahren des nun 50 Jahre alten Tierparks gehörten zweifelsohne die Braunbären "Minka", "Troll" und "Bärli" zu den Publikumslieblingen, aber es gibt weitere unvergessene Tier-Persönlichkeiten. Sydney Morning Herald 21.06.2003 Fishy film a step up from croc cliches http://newsstore.f2.com.au/apps/newsSearch.ac?sy=smh Finding Nemo, an animated Hollywood movie, is set in Australia and has earned nearly $US200 million since its release just three weeks ago. The movie is the tale of a clownfish, Nemo, who is taken from the Great Barrier Reef and ends up in a Sydney dentist's tank, where he plots his escape. Despite the film's theme, demand for pet clownfish has risen in the US, with sales doubling in one store. Kölner Stadt-Anzeiger 15.6.2003 Nacktsprung ins Aquarium - Haifisch starb angeblich vor Schreck http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?aid=1055344671357 Der Sprung eines britischen Komikers in ein Haifischbecken soll ein gerichtliches Nachspiel haben. Das "Sea Life"-Aquarium in Brighton (Südengland) will nachweisen, dass der 12 Jahre alte Hai zwei Tage nach dem Werbegag des Komikers starb. Wegen einer Wette um ein Pfund war der 35 Jahre alte Guy Venables nackt in den Tank gesprungen. Mit dem Gag wollte er für seine Show in einem Nachtclub werben. Das Aquarium hat jetzt eine Autospie des mit 90 Zentimeter relativ kleinen Hais angekündigt. Venables soll auf Schadenersatz verklagt werden. Ostsee Zeitung 14.6.2003 Flotte Weisen und flinke Beine http://www.ostsee-zeitung.de/gn/start_112749_734354.html In den neun Jahren des Bestehens des Vogelparks Marlow ist dieser zu einem festen Bestandteil in der Freizeitplanung vieler Einheimischer und Urlauber geworden. Ein wichtiger Grund für diese Entwicklung ist das ständig wachsende Angebot für die Besucher des Parks. Hamburger Abendblatt 21.6.2003 Sea-Life-Aquarien http://www.abendblatt.de./daten/2003/06/21/178830.html Neben den vier Dungeon-Gruselshows in Großbritannien und Hamburg betreibt die Merlin Entertainments Group in Europa insgesamt 16 Sea-Life-Zentren, darunter auch das 1997 eröffnete, vier Millionen Euro teure Projekt in Timmendorfer Strand an der Ostsee. Auf einer Fläche von mehr als 1500 Quadratmetern können die Besucher dort mit Hilfe von 30 Aquarien das Leben unter der Wasseroberfläche kennen lernen - vom Binnengewässer über den küstennahen Meeresbereich bis in die Tiefen der Ost- und Nordsee. Zu den Höhepunkten zählt ein acht Meter langer begehbarer Unterwassertunnel. Hinter den Glasscheiben ziehen Haie und Stechrochen vorbei, dazu Goldbrassen, Barsche und Flussaale. Besonders für Kinder attraktiv ist das "Streichelbecken", in dem sich Seesterne, Seeigel, Muscheln, Krebse und Seeanemonen berühren lassen. Neben speziellen Ausstellungen für Seepferdchen und Babyfische lockt seit einigen Wochen auch ein Aquarium mit "Monsterkrabben". Die Tiefwasserkrebse erreichen eine Spannweite von bis zu zwei Metern und werden bis zu 15 Kilo schwer. Angeschlossen ist eine Sonderausstellung von Greenpeace über die Verschmutzung der Meere. Die Umweltschützer arbeiten seit längerem mit der Merlin Entertainments Group zusammen. Zürich, 20 Minuten 15.6.2003 Cooles Konzept im Tierpark http://www.20min.ch/news/bern/story/2239988 Dem Tierpark Dählhölzli kommt während der Hitzewelle sein Konzept «Mehr Platz für weniger Tiere» zugute. Pinguin, Eisfuchs, Leopard und Co. können sich nun ihre kühlen Plätzchen selber suchen. Damit die Pinguine und Seehunde auch mit genügend kühlem Nass versorgt sind, wurde die Wasserzufuhr erhöht. Thüringer Allgemeine 13.6.2003 Einsatzreiche Gewitternacht http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.gotha.volltext.php?id=663008 Abgebrochene Äste, herabgestürzte Dachziegel und eine abgerissene Oberleitung - das ist die Bilanz des Gewittersturmes, der am Dienstag Abend über den Landkreis hinwegfegte. Am Werk waren die Feuerwehrleute am Mittwoch noch im Gothaer Tierpark. Der Sturm hatte auch dort Bäume und Äste abgeknickt. Tiere, Käfige oder andere Tierparkeinrichtungen blieben unversehrt. Aller Zeitung 14.6.2003 Wärmeschutz http://www.aller-zeitung.de/dpa_vermischtes/153461.html 90 Grad Temperaturunterschied zu heimischen Gefilden - da kann sich ein Eisbär im Münchner Tierpark Hellabrunn nur an den Kopf fassen. Am nördlichen Polarkreis herrschen oft Temperaturen von minus 60 Grad, in der bayerischen Landeshauptstadt zeigt das Quecksilber momentan mehr als 30 Grad. Berliner Morgenpost 12.6.2003 Speiseplan http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story609690.html Drei Farben gaben dem Dreifarben-Glanzstar seinen Namen: das Blauschwarz am Rücken, das Rotbraun am Bauch und das Weiß auf der Brust. Beim Staren-Nachwuchs im Zoo ist davon noch nicht viel zu sehen, umso hübscher sind dafür die Elterntiere, die heute um 9.15 Uhr in der Fasanerie einen Napf mit Obst und Insekten bekommen. Berliner Morgenpost 13.6.2003 Speiseplan http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story610237.html Nur wer genau hinschaut, wird entdecken, dass die Schwarzstörche in der Sumpfvogelvoliere im Zoo mindestens einen Jungvogel im Horst haben. Gelegentlich guckt nämlich mal ein Nachwuchs-Storch über den Rand des hoch angebrachten Nestes. Die Altvögel bekommen heute um 9.25 Uhr einen Eimer voller kleiner Fische. Berliner Morgenpost 14.6.2003 Speiseplan http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story610449.html Nur für einen kurzen Moment am Tag verlässt Sumatratigerin Santana die Mutterbox im Tierpark, in der sie mit ihren Söhnen Nias und Batu lebt. Immer um 11 Uhr liegt im Nachbarkäfig Rindfleisch bereit. Berliner Morgenpost 17.6.2003 Speiseplan http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story610755.html Wer heute um 14.15 Uhr dem Rotluchs im Tierpark einen Besuch abstattet, kann ihm beim Fressen zuhören. Denn der rotbraune Kater nimmt seine Futterratte immer mit einem aufgeregten Brummen entgegen. Berliner Morgenpost 18.6.2003 Speiseplan http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story610942.html In ihrer arabischen Heimat finden die Dromedare nur sehr selten saftiges, grünes Gras, dort müssen sich die Wüstentiere von meist trockenen Pflanzen ernähren. Im Zoo hingegen bevorzugen die Höckertiere frisches Grün als tägliches Hauptfutter. Berliner Morgenpost 20.6.2003 Speiseplan http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story611672.html Jaguare und Leoparden scheinen auf den ersten Blick ziemlich ähnlich. Bei näherem Hingucken hat der Jaguar aber in größeren Ringen angeordnete Flecken. Was den Geschmack angeht, gibt es keine Unterschiede. Wie Leoparden bevorzugen Jaguare Fleisch, im Tierpark bekommen sie heute um 15 Uhr jeweils einen drei Kilogramm schweren Brocken. Schaffhauser Nachrichten 14.6.2003 Im Munotgraben gibt es auch künftig Hirsche http://www.shn.ch/pages/artikel.cfm?id=86895 Die für Außenstehende überraschende Aufhebung der kleinen Damhirschkolonie beim Schloss Laufen ließ Ungutes ahnen: Wenn die Haltung im Schlossgraben über dem Rheinfall nicht mehr tierschutzkonform ist, dann könnte man auch an der Haltung im Burggraben des Schaffhauser Wahrzeichens Anstoss nehmen. Aber nach einem Ortstermin gibt es Entwarnung: Die Damhirschkolonie im Munotgraben bleibt - und kann somit in zwei Jahren 100jähriges Jubiläum feiern. National Geographic News, June 9, 2003 Radio-Tagged Tarantulas to Help Track Deforestation Eight-legged, wriggly, and potentially menacingtarantulas don't figure in many people's top ten favorite furry animals, though Memphis Zoo, Tennessee biologist and curator Steve Reichling might disagree. In fact, his longtime passion for the largest of spiders has led to their enlistment in a unique experiment. Reichling has embarked on a novel, decades-long project: to map and quantify Belizean forest degradation with the assistance of 50 or more tarantulas surgically implanted with radio transponders. Reichling and his Memphis Zoo veterinarian colleague Chris Tabaka are collecting information about the success of tarantula populations in rainforest sites, and using it as a measure of the degree of damage to these habitats. The project, which began in March 2000, is expected to continue for at least 20 years, to follow what happens as the current tarantula residents die out and are replaced. "We are especially interested in documenting an expected shift on the recently cleared areas [from a redrump-dominated site] to a cinnamon-tarantula-biased site," said Reichling. As old redrumps die out, if the habitat is no longer suitable, they won't be replaced, he said. Though the study has yielded few results as yet, some of the habitat has already been totally destroyed in two of the three study sites, "to make way for a soccer field and a Maya ruin visitor center," said Reichling. "I almost lost heart
but decided to go ahead anyway, and document this tremendous disturbance." | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Pressemitteilungen teilweise gekürzt | Homberg (Efze), 21.6.2003 Großes Familienfest bei Hirsch, Eule und Schwein - Wildpark Knüll lädt zum 2. Wildpark-Fest ein Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr veranstaltet der Wildpark Knüll am 29.06.2003 das 2. Wildpark-Fest. Von 1100 bis 1800 Uhr finden verschiedene Aktionen im Wildpark bei Homberg (Efze)-Allmuthshausen statt. Erster Kreisbeigeordneter Winfried Becker begrüßt ausdrücklich das Engagement der Verantwortlichen im Wildpark Knüll und bedankt sich. Wie im letzen Jahr wird es wieder eine Reihe Mitmach-, Spiel- und Spaßaktionen vorm und im Wildpark geben, die besonders Familien mit Kindern und Jugendlichen ansprechen sollen, so Becker weiter. In diesem Jahr wird ein Luftballonwettbewerb und ein Glücksradspiel stattfinden. Kinder können sich schminken lassen und mit Knete basteln. Am Informationstisch des Wildparks werden Informationen rund um Fragen zu naturkundlichen Themen und dem Park beantwortet. Darüber hinaus können Kinder hier ihre Wünsche zum Wildpark Knüll malerisch, textlich oder in anderer Form äußern. Mit einer besonderen Wildpark-Rallye kann der Wildpark erkundet und aus den Augen der Tiere gesehen werden. Natürlich dürfen an diesem Sonntag die öffentlichen Fütterungen fehlen. Der Erfolg des letzten Jahres hat uns Mut gegeben, das Konzept weiterzuentwickeln und die Veranstaltung zu einem festen Bestandteil der Veranstaltungsreihen werden zu lassen, dies erläutert Wildparkleiter Dr. Wolfgang Fröhlich. Auch in diesem Jahr soll die Natur mit allen Sinnen erfasst werden! Niedersächsisches Landesmuseum Hannover, 21.6. Heute um 18:00 Uhr ist es so weit: Die Lange Nacht der Museen 2003 in Hannover beginnt! Für nur EUR 5,00 können Sie 13 Museen und Ausstellungsinstitute in der Stadt besuchen. Das Niedersächsische Landesmuseum Hannover bietet Ihnen unter dem Motto "WasserFest" in seinem Hauptgebäude an der Willy-Brandt-Allee und seiner Ausstellungshalle "Forum des Landesmuseums" Am Markte 8 (gegenüber der Marktkirche) bis 1:00 Uhr sieben Stunden volles Programm. Alle Angebote des Landesmuseums haben etwas mit Wasser zu tun! Hoffen wir dennoch, dass Wasser nicht vom Himmel kommt ... So oder so: Herzlich Willkommen beim wasserfesten "WasserFest" in Ihrem Landesmuseum! Leipzig, 20.6.2003 Madras? Curry? Porbandar? Kleine Lippenbärenjungs suchen indischen Namen! Die beiden jungen Lippenbären im Zoo Leipzig suchen nun einen klangvollen indischen Namen und freuen sich über Vorschläge, die noch bis zum 30. Juni an den Zoo eingesandt werden können. Die Einsender der Namen, die von der Jury ausgewählt werden, erhalten je eine Jahreskarte für den Zoo Leipzig. Darüber hinaus verlosen die Paten der beiden kleinen Lippenbären, das Reisebüro Polster und Pohl, unter allen Einsendern eine Reise für zwei Personen an den Gardasee. Die Taufe findet dann am 5. Juli um 10.45 Uhr an der Lippenbärenschlucht statt. Am 24. Dezember 2002 kamen die Lippenbärenbabys in der Mutterstube der Lippenbärenanlage zur Welt, wogen gerade einmal vierhundert Gramm und waren etwa so groß wie Meerschweinchen. Da Mutter Ludmilla und ihre Kleinen anfangs absolute Ruhe brauchten, waren sie lange Zeit für die Besucher nicht zu sehen. Inzwischen haben die Jungen ein stattliches Gewicht von zwölf Kilogramm erreicht, toben seit kurzem zwischen Bambus, Bäumen und Wasserfällen ausgelassen umher. Die Herzen der Besucher haben die Kleinen im Sturm erobert. Noch zwei bis drei Jahre werden sie bei ihrer Mutter Ludmilla bleiben, auf deren Rücken sie anfangs die Freianlage erkundeten. Die Freude über die beiden gesunden Lippenbärenbabys ist für den Zoo Leipzig besonders groß. In ihrem natürlichen Lebensraum, den tropischen und subtropischen Wäldern im Flachland von Vorderindien und Sri Lanka ist der Bestand gebietsweise schon ausgerottet. Deshalb engagiert sich der Zoo im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms für das Überleben der Lippenbären. Mit acht Tieren lebt hier der größte Gruppe außerhalb Indiens. Auch auf den weltweit zahlreichsten Nachwuchs mit bisher 52 Jungtieren kann man in Leipzig verweisen. Chemnitz, 19.6.2003 Neues Gehege für die Leoparden Die beiden Chinesischen Leoparden Antje und Sintai sind aus ihren alten und beengten Käfigen in ein neues, helleres und größeres Gehege umgesetzt worden. Dieses wurde in den letzten Monaten zwischen den schon vorhandenen Großkatzengehegen errichtet. Jetzt leben sie in direkter Nachbarschaft zu ihren Verwandten, den Persischen Leoparden. Der Chemnitzer Tierpark ist eine der wenigen zoologischen Einrichtungen, die zwei verschiedene Unterarten des Leoparden hält. Walsrode, 18.6.2003 Waldi geht auf die große Reise - Vogelpark Walsrode arbeitet im europäischen Auswilderungsprogramm für bedrohte Vögel Seine Kinderstube war bis gestern die Baby- und Aufzuchtstation im größten Vogelpark der Welt. Seine Jugend wird das 14 Tage alte Waldrapp-Küken "Waldi" in der Obhut von Tierpflegern im Alpenzoo Innsbruck verbringen. Und in etwa drei Monaten wird Waldrapp junior in die freie Natur der Tiroler Berge entlassen. Doch bevor es so weit ist, muss der kleine Kerl erst einmal lernen, sich selbst zu behaupten. Zum Ausbildungsprogramm gehören Futtersuche und Flugunterricht, denn später soll er eine sichere Flugroute in den Süden finden und andere, nicht zahme, Waldrappen sollen ihm dabei folgen. "Mit diesem Auswilderungsprogramm versuchen wir die Populationen der Waldrappen in Europa zu retten", erklärt Martina Müller, Biologin im Vogelpark. "Weltweit gibt es nur noch etwa 300 freilebende Exemplare dieser Ibis-Vögel." Diese standen nämlich Jahrhunderte lang auf den Speisekarten der nordafrikanischen Küche, und die Umweltzerstörung ließ auch die europäischen Bestände fast bis auf Null schrumpfen. Also, Waldi: Flieg stets einen großen Bogen um jeden ägyptischen Kochtopf. Dir und deinen 11 Kameraden aus dem Vogelpark Walsrode viel Glück in der neuen Freiheit! Leipzig, 17.6.2003 Verband Deutscher Zoodirektoren tagt in Leipzig - Zoologische Fachwelt referiert zu Elefant und Tiger Der Verband Deutscher Zoodirektoren (VDZ) tagt vom 18. bis 21. Juni 2003 in Leipzig. Dazu hatte Zoodirektor Dr. Jörg Junhold aus Anlass des 125. Zoogeburtstages eingeladen. Ca. 70 Experten der Zoowelt sind der Einladung gefolgt, darunter auch Gäste aus Deutschland, der Schweiz, Estland, Ungarn und Dänemark. Die Jahrestagung widmet sich zum einen der Elefantenhaltung. Die Zuchterfolge der letzten Jahre, die zunehmende Bedeutung der Sicherheitsaspekte sowie das große Interesse der Gemeinschaft am Erfahrungsaustausch gaben den Impuls dazu. Zum anderen sind die Zucht- und Schutzbemühungen um die Tiger Gegenstand des Forums. Dieses Thema ist mit dem Zoo Leipzig eng verbunden. Seit 1973 wird hier das internationale Tigerzuchtbuch geführt, die Erfolge in der Zucht verhalfen ihm zu internationaler Anerkennung. Die im April neu eröffnete Tiger-Taiga bietet mit einer interaktiven Lernstation viel Wissenswertes über die imposanten Großkatzen und ist unter anderem auch Heimstatt der EAZA-Tigerkampagne. Der Verband Deutscher Zoodirektoren ging aus den seit 1887 jährlich stattfindenden Zusammenkünften Deutscher Zoodirektoren hervor. Heute ist er eine Gemeinschaft hauptberuflicher, nebenberuflicher und ehrenamtlicher Tiergärtner mit dem Ziel, die Zusammenarbeit und den Austausch zwischen den zoologischen Einrichtungen zu fördern. Der VDZ tagte in Leipzig zum letzten Mal vom 24. bis 27. Juni 1968. Eine Tages-Exkursion führte die Experten damals in den Zoo Halle. Stuttgart, 17.6.2003 Lieblingstier: Tiger Im Raubtierhaus der Wilhelma hängen seit diesem Frühjahr große neue Fototafeln mit Informationen rund um das Thema Tiger. Anlass für die neunjährige Annika Hüttl aus Wurmlingen, mit ihrer Familie ihre Lieblingstiere, die Sumatra-Tiger zu besuchen, hat sie doch Text und Zeichnungen für eine der Tafeln beigesteuert. Ende letzten Jahres hatte sie einfach so einige selbstgemalte Bilder und einen Brief an die Wilhelma geschickt: Lieber Tiger .... Was sie nicht wissen konnte: Just zu dieser Zeit startete der Europäische Zooverband eine neue Kampagne zum Schutz der letzten gestreiften Großkatzen Asiens, an der auch die Wilhelma sich beteiligt. Gerade als man dort über Entwürfen für die neuen Informationstafeln brütete, kam Annikas Post an. Was sie über ihre Lieblingstiere geschrieben und wie sie sie illustriert hat, stieß auf soviel Begeisterung, dass man die junge Autorin um die Erlaubnis zur Veröffentlichung bat. Großzügig verzichtete Annika zugunsten der Tiger auf ihr Künstlerhonorar. Nun können alle kleinen und großen Wilhelma-Besucher am Ausgang des Raubtierhauses ihr Werk bestaunen und sich auch anhand der anderen Tafeln über die prächtigen Großkatzen und die Zoo-Kampagne zu ihrer Rettung informieren. Aus der Wilhelma konnten bereits Besucherspenden in Höhe von 1500 Euro für ein Tigerprojekt auf der Insel Sumatra überwiesen werden. Heidelberg, 17.06.2003 Heidelberger Feuerwehr und Zoo helfen den Tigern in Asien Am Sonntag, den 22. 06. 2003 findet im Tiergarten Heidelberg ein großer Aktionstag mit der Heidelberger Feuerwehr statt. Auch diese Veranstaltung steht wieder ganz im Zeichen des Tigerschutzes. Tiger und Feuerwehr, was hat das miteinander zu tun? mag man sich fragen. Für die letzten überlebenden Tiger in China an der Grenze zu Russland ist die dortige Feuerwehr die letzte Rettung um zu überleben. Die Waldbrände stellen eine große Gefahr dar. Die Lebensräume werden immer mehr zerschnitten und der genetische Austausch zwischen den Populationen wird daher immer schwieriger. Ein Schutzprojekt unterstützt eine Feuerbrigade, die die Waldbrände in Russland bekämpft. Durch die Einrichtung von zusätzlichen Camps im Wald, können die Gebiete besser kontrolliert und eventuelle Brände schneller und effektiver gelöscht werden. Die Heidelberger Feuerwehr will gemeinsam mit dem Tiergarten die Kollegen im fernen Russland unterstützen. Ziel des Aktionstages ist, Spenden für das Projekt in Asien zu sammeln und über die Aktivitäten zu informieren. Das Projekt ist vom Europäischen Zooverband als unterstützenswert ausgewählt worden. Brände wird die Heidelberger Feuerwehr am Sonntag im Zoo wohl hoffentlich nicht löschen müssen, Wasser wird aber trotzdem reichlich zum Einsatz kommen. Auf dem Spielplatz können Jung und Alt gegen eine kleine Spende für die Tiger ihre Geschicklichkeit im Umgang mit der Spritzpistole testen. Wie hat die Feuerwehr vor hundert Jahren gearbeitet? Auf dem Eingangsplatz werden historische Spritzpistolen ausgestellt. Als besonderes Highlight verhilft die Feuerwehr der Elefantin Lakshmi zu einer wahren Abkühlung. Um 11.30 Uhr und 15. 00 Uhr wird die ältere graue Dame Lakshmi fachmännisch abgespritzt. Sie wird das Bad sicherlich sehr genießen. Das große Feuerwehrauto mit der Drehleiter wird natürlich auch vorfahren und darf von den Kindern auch mal beklettert werden......wenn es nicht gerade irgendwo in Heidelberg brennt und das Fahrzeug zum Einsatz kommen muß. Münster, 17.6.2003 "Wetterfrosch" Jörg Kachelmann weiht im Allwetterzoo Münster eine Wetterstation ein Wenn es um Vorhersagen für das Münster-Wetter geht, müssten die Orang-Utans im Allwetterzoo eigentlich als erste wissen, ob es in den nächsten Tagen sonnig oder regnerisch wird. Vor einigen Monaten nämlich hat Jörg Kachelmann, der bundesweit aus den Medien bekannte Schweizer Meteorologe, direkt neben und auf dem Haus der roten Menschenaffen im Zoo eine Wetterstation einrichten lassen. Von hier aus wird sein Unternehmen Meteomedia AG regelmäßig mit den aktuellen Wetterdaten aus Münster versorgt. Am 19. Juni wird Jörg Kachelmann die Wetterstation im Allwetterzoo erstmalig besuchen und damit auch offiziell einweihen. Hierbei haben die Zoobesucher Gelegenheit, den "Wetterfrosch" einmal live und hautnah zu erleben. Görlitz, 17.6.2003 Endlich Erfolg! Zwergesel "Camilla" glücklich über erfolgreiche Geburt Seit vier Jahren ist nun Camilla schon im Görlitzer Naturschutz-Tierpark zu Hause. Sie verstand sich immer gut mit ihrem Herbert, ein glückliches Zwergesel-Paar mochte man meinen. Das Glück wurde aber immer wieder getrübt, weil alle bis dato gezeugten Eselkinder kurz nach der Geburt starben. Eine genaue Analyse des Blutes der Mutter ergab keinerlei Hinweise auf eine Krankheit. Da aber die Oberlausitz als Gebiet bekannt ist, in dem gehäuft bei Pferden und Eseln Selenmangelerscheinungen auftreten, haben Tierpark und behandelnder Tierarzt durch spezielle Futtermittel eine entsprechende Mineralstoffversorgung sichergestellt. Diese führte nun zum Erfolg: Gestern brachte Camilla ein gesundes, langbeiniges und vor allem langohriges Eselfohlen zur Welt, das sofort die Herzen aller Tierparkmitarbeiter und Besucher gewann. Allerdings ist Herbert nun nicht mehr ganz so glücklich, weil er von seiner "Liebsten" jetzt häufig Huftritte erhält, wenn er sich dem Sprößling nähert. Gelsenkirchen, 17.6.2003 Dämmerführung im Ruhr Zoo mit Anmeldung Am kommenden Samstag, 21. Juni, dem Tag der Sommersonnenwende und der kürzesten Nacht des Jahres, startet die große Dämmerführung durch den nächtlichen Ruhr Zoo Gelsenkirchen. Zwar wird der Ruhr Zoo am Samstag für Kurzentschlossene noch wenige Restkarten an der Abendkasse vorrätig haben, garantiert ist die Teilnahme jedoch mit der Anmeldung über den Ruhr Zoo unter der Rufnummer 0209 954 50. Der Eintritt kostet Erwachsene 8 ¬, Kinder zahlen 6 ¬ für die ca. 90minütige Führung durch den nächtlichen Zoo, die um 21 Uhr am Haupteingang beginnt. Bielefeld, 17. 6.2003 22. Juni: Luchs und Muffelwild Der Förderkreis "Lernort Natur" veranstaltet am Sonntag, 22. Juni, von 10 bis 11 Uhr, eine Sonntagsschule im Heimat-Tierpark Olderdissen. Diesmal erfahren teilnehmende Kinder Wissenswertes über den Luchs und das Muffelwild. Die Kinder werden gebeten, nach Möglichkeit Federn oder andere abgeworfene Tierteile mitzubringen. Interessierte Kinder bis zu zwölf Jahren können unter der Telefonnummer 0521/454045 angemeldet werden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Treffpunkt ist der große Hof im Eingangsbereich des Heimat-Tierparks Olderdissen. Die Kinder sollten dem Wetter angepasste Kleidung tragen. Die Sonntagsschule wird monatlich von den Mitgliedern des Förderkreises "Lernort Natur" veranstaltet. Ziel ist es, Kindern die Natur in der heimischen Umgebung anschaulich und interessant anhand wechselnder Themen näher zu bringen. Der Förderkreis ist eine Initiative des Jagdverbandes Nordrhein-Westfalen. Münster, 16.6.2003 Erste Tiere im Affricaneum: Die 10 Schimpansen im Allwetterzoo lernten ihr neues Zuhause kennen. Spannend war es für Zoologen und Tierpfleger und aufregend war es vermutlich auch für die Schimpansen, als sich Ende der letzten Woche zum ersten Mal der Schieber zu ihrer neuen Freianlage im Allwetterzoo öffnete. Während der Bauarbeiten am "Affricaneum" hatten die Affen mit dem Innengehege vorlieb nehmen müssen und jetzt sollten sie erstmals das neu gestaltete Freigelände kennen lernen. Auf rund 800 m² Fläche bietet die Anlage alles, was ein Schimpansenherz begehrt: Kletter- und Schattenbäume, mit Gras bewachsene Hügel, eine kühle Höhle und viele affengerechte "Möbel". Schimpansenboss "Karlchen" war der erste, der einen Erkundungsgang wagte, gefolgt von "Lukani", dem zweiten erwachsenen Mann in der Gruppe. Die vier Jungtiere wollten schneller heraus als ihre Mütter, wurden von denen aber einen Tag lang zurückgehalten. Inzwischen ist jedes Tier der zehnköpfigen Schimpansengruppe schon einmal draußen gewesen und deshalb werden wir den Medien die Tiere und ihre neue Anlage am 17.6. vorstellen. Das "Affricaneum" im Allwetterzoo ist ein völlig neu gestalteter Bereich zwischen dem Menschenaffenhaus und dem Zookanal, der am 4. Juli offiziell eröffnet wird. Neben den Schimpansen beziehen hier auch Gorillas und Mangaben, Pinselohr- und Warzenschweine großzügige, naturnah gestaltete Anlagen, die für Tiere und Besucher gleichermaßen attraktiv sind. Heidelberg, 15.6.2003 Ein Hoch auf die Tiergartenfreunde Mit Blitz und Donner zum Erfolg Samstag 14.Juni 2003, 15.°° Uhr. Erst fallen kleine Regentröpfchen vom Himmel, dann kommt ein Sturm, (der laut Radioangaben in Nordbaden bis zum 100 km/h schnell war), Blitz, Donner und Platzregen. So hatten sich die Tiergartenfreunde eigentlich nicht den Beginn der Jubiläumsveranstaltung vorgestellt. Glücklicherweise hatte man mit 63 m² Zeltfläche vorgesorgt, so dass alle Gäste und auch das HSB-Orchester einen trockenen Platz fanden. Aber auf Regen folgt stets Sonne was bei Gewitterschauern fast immer zutrifft. Mit Ausnahme der durch den Sturm umgefallenen Schautafeln, die die 70-jährige Vereinsgeschichte in Bildern belegten, gab es keine Verluste. Zum Auftakt der Jubiläumsveranstaltung konnte der Vorsitzende Lothar Teichmann, zahlreiche Gäste, darunter den 1. Bürgermeister der Stadt Heidelberg, Prof.Dr. von der Malsburg, Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann, Ehrenmitglied Heinz Schlick, den Vertreter des Dachverbandes der Gemeinschaft Deutscher Zooförderer (GDZ) Dieter Rollepatz und auch den Vorsitzenden der Karlsruher Zoofreunde Jürgen Giese sowie den Vertreter der Presse begrüßen. Der Dank des Vorsitzenden ging an alle Helfer und Spender die zu dieser Veranstaltung beigetragen haben. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch das HSB-Orchester mit ihrem Vorsitzenden Volker Scholl. In ihren Grußworten setzten die Redner unterschiedliche Schwerpunkte. Prof. Dr. von der Malsburg überbrachte offizielle Glückwünsche der Stadt Heidelberg, Dr.Wünnemann betonte die ideelle und materielle Unterstützung für den Tiergarten und von Seiten der GDZ wurde die Unterstützung des Heidelberger Artenschutzprojektes WAPCA durch den Dachverband hervorgehoben. Groß war die Überraschung aller Teilnehmer als Dr.Wünnemann eine große Geburtstagtorte überreichte, die, wie es sich für die Tiergartenfreunde gehört, mit einem Elefant verziert war. Das ein Verein, der siebzig Jahre auch den Buckel hat auch einige Mitglieder aufweisen kann, die schon viele Jahre Mitglied im Förderverein sind, ist selbstverständlich. So konnten im Rahmen der Ehrungen mehrere Urkunden für treue Mitgliedschaften, davon allein drei Stück für 45 Jahre, und eine Urkunde für besondere Verdienste an Karl Weber überreicht werden. Mit der Vorstellung von einem Poitouesel, ein Chamäleon, Riesentausendfüßler und einer Gespenstschrecke wurde den Gästen auch Tiere anfassen und (be-)greifen geboten. Die durch das Wetter umgeworfenen Schautafeln werden in Kürze im Afrikahaus für alle Zoobesucher zu sehen sein. Während der gesamten Veranstaltung spielte das HSB-Orchester und begeisterte die Gäste mit ihren Stücken. Ihnen, sowie allen Helfern und Spendern gilt der besondere Dank der Tiergartenfreunde. Im Anschluss an die Jubiläumsgeburtstagsfeier fanden noch kurz die Regularien der Jahreshauptversammlung statt. Nach dem Bericht des Vorstandes zum Geschäftsjahr 2002, den Kassenbericht und dem Rechnungsprüfungsbericht erfolgte die Entlastung des Vorstandes. Die Tiergartenfreunde blicken zuversichtlich in die Zukunft. Der Verein erfreut sich einer steigenden Beliebtheit wie die Zahl der Beitritte zeigt. Dennoch gibt es hier noch viel zu tun, wenn man zum Beispiel Richtung Landeshauptstadt Stuttgart schaut, wo der Förderverein der Wilhelma 17.000 Mitglieder hat, während wir knapp 2 % davon haben. Aber noch ist nicht aller Tage Abend. Bereits am 13.Juli 2003 beim Kinderfest gilt es wieder aktiv für und mit dem Tiergarten Heidelberg zum Wohle unserer Tiere zu arbeiten. Walsrode, 15.6.2003 Vogellieder aus 700 Kehlen Strahlender Sonnenschein und fröhliches Gezwitscher aus rund 4.000 Schnäbeln würdiger hätte der Vogelpark Walsrode am Sonntagmittag die Sänger und Sängerinnen nicht begrüßen können, die als Riesen-Chor zusammen mit Stardirigent Gotthilf Fischer den Sommer begrüßen wollten. Alle Vögel sind schon da, klang es aus 700 Kehlen, und weil es rhythmisch so gut passt, hieß es anschließend in Abwandlung des Originaltextes: ... im Vogelpark Walsrode. Dort hatten sich Chöre, Gesangsvereine und Mitglieder von Liedertafeln sowie zahlreiche sangesfreudige Vogelparkbesucher eingefunden auf der Wiese vor der großen Freilichtbühne. Wo sonst Wüstenbussard, Papagei, Gaukler & Co. eine spannende Flugschau vorführen, ertönten nun Vogellieder. Einige der angereisten Gesangsgruppen hatten so viel Spaß an der Freud, dass sie nach dem Fischer-Chor-Konzert noch das eigene Repertoire anstimmten. Else Wiedehake (45) aus Bremerhaven: Eine tolle Idee: Singen, wo sonst die Vögel zwitschern! Und Friedrich Gliesmann, ein rüstiger 70er aus Neustadt konstatierte erfreut: Das ist doch mal etwas Anderes... Dieser Gedanke steht auch hinter dem neuen Event-Konzept im Vogelpark Walsrode: Abwechslung durch Unterhaltung und Erlebnis in einer atemberaubend schönen Zoo-Parklandschaft. Als nächstes haben wir einen Kunsthandwerker-Markt im Vogelpark geplant, verrät Pressesprecherin Martina Müller keine reine Verkaufsausstellung sondern eine Schau, wo die Künstler vor Publikum arbeiten. Und so bewahrheitet sich der Vogelpark-Slogan: Mehr als Vögel... Nindorf, 15.6.2003 Findelkind Paul Dunkle Kulleraugen schauen fröhlich in die Welt, dass war nicht immer so. Am Pfingstmontag wurde das kleine Storchenbaby mit schweren Verletzungen in die Tierarztpraxis von Frau Dr. Maren Eichhorn gebracht. Spaziergänger hatten in Neuengamme das verletzte Tier gefunden. Das zwei Wochen alte Küken wurde von seiner Mutter verstoßen und hatte starke Stichverletzung durch ihren Schnabel. Er überlebte wie durch ein Wunder den Sturz aus dem vier Meter hohen Horst. Die Tierärztin behandelte seine tiefen Wunden die genäht werden mussten. Ihr vier Jahre alter Sohn Paul verliebte sich sofort in den Mini-Adebar und taufte ihn Paul. Er wollte seinen neuen Freund nicht wieder hergeben, aber seine Mutter hatte die rettende Idee das kranke Baby in den Wildpark Lüneburger Heide zu bringen. Die Falknerin Tanja Askani (41) ist von nun an die Ersatzmutti für Paul. Alle zwei bis drei Stunden wird das hungrige Mäulchen mit einer Mischung aus Fleischstückchen und Kalk von ihr gefüttert. Seine Verletzungen sind erstaunlich schnell verheilt und er wird immer aktiver. Nur das richtige Klappern will noch nicht so recht gelingen. Wer den kleinen Paul besuchen möchte, hat die Möglichkeit ganzjährig von 8.00 Uhr bis 19.00 Uhr im Wildpark Lüneburger Heide. Im Foto: Tanja Askani (41), Falknerin im Wildpark Lüneburger Heide, Storchenbaby Paul (2Wochen). Zürich, 13. 6.2003 Frisch aus dem Ei gepellt und noch feucht hinter den Ohren - Junge Siam-Krokodile Heute Morgen hat im Zoo Zürich der Schlupf junger Siam-Krokodile begonnen. Als die Tierpflegerin Jaqueline Schoch zur Routinekontrolle das Gehege beobachtete, wunderte sie sich ab dem ungewöhnlichen Verhalten des Krokodilmännchens SIAM, der im Becken nervös auf und ab schwamm. Gleich darauf entdeckte sie den abgetragenen Nesthaufen, vier lose Eierschalen und, ganz nahe bei der Mutter LACOSTE, ein junges Krokodil. Nach genaueren Betrachtungen wurden bis jetzt drei rund 25 cm lange Krokodile entdeckt, die mit quakenden Lauten auf sich aufmerksam machen. Trotzdem braucht es etwas Geduld und gute Augen, um die jungen Reptilien zu entdecken - wie auf der Pirsch in der Natur. Wir sind gespannt, ob sich im Nesthaufen weitere schlüpfende Jungtiere verbergen. LACOSTE ist 1986 in den USA geschlüpft und lebt seit 1989 mit ihrem um vier Jahre älteren Männchen SIAM in Zürich. Die erste Eiablage erfolgte 1995, wobei LACOSTE nur ein unvollständiges Nest aus Schilf, Stroh und Laub gebaut hatte. Seither hat sie ihren Nestbau perfektioniert und vermutlich Ende Februar ihre Eier ins Nest gelegt. Mit der Eiablage wurde das Weibchen ihrem Partner und den Tierpflegern gegenüber aggressiver, was eine Kontrolle des Geleges, das sie bewachte, erschwerte. Dank der Wärme, die durch Gärprozesse im Nesthügel entsteht, werden die Eier bei etwa 30 Grad ausgebrütet. Es ist bekannt, dass Krokodile Brutpflege betreiben. Kurz vor dem Schlupf aus dem Ei erzeugen die Jungtiere quakende Laute und nehmen so Kontakt mit der Mutter auf. Das letzte Mal konnte das Weibchen LACOSTE dabei beobachtet werden, wie sie mit größter Vorsicht ein frisch geschlüpftes Jungtier im Maul zum Wasser trug. Mit dem Schlupf beginnt der Ernst des Lebens für die Krokodile. Wie in der Natur sind sie auf den Schutz der Mutter angewiesen, die sie vor Fressfeinden (dazu gehört gelegentlich auch der Vater) schützt. Bereits vor zwei Jahren gelang es im Zoo Zürich, die damals geschlüpften Jungtiere gemeinsam mit den Eltern in der Anlage aufzuziehen. Die beiden vor zwei Jahren geschlüpften Tiere werden diesen Sommer an einen Krokodilzoo in Dänemark abgegeben. Duisburg, 13.6.2003 Sommernacht im Zoo - Der Vorverkauf beginnt Auch in diesem Jahr wird der Zoo Duisburg in enger Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Duisburg, der Stadtsparkasse Duisburg und dem Förderverein des Zoo Duisburg eine Sommernacht im Zoo ausrichten eine Veranstaltung, die im vergangenen Jahr auf ungewöhnlich großes Interesse gestoßen ist; immerhin wanderten über 10.000 Besucher durch den mit bunten Lichtern und Fackeln beleuchteten Zoo. Neben tausenden Zootieren werden zahlreiche internationale wie regionale Künstler und Akteure zum Erfolg dieses Open-Air-Erlebnisses beitragen. Ganze Parkteile werden in magische Lichterfluten getaucht, Spiel- und Erlebniszonen für Kinder und Jugendliche sind ebenso zu finden wie das absolute Highlight: Ein afrikanisches Feuerspektakel mitten auf der Freianlage für Zebras und Nashörner (die selbstverständlich in ihren Innenstallungen vor Rauch und Hitze geschützt sind) genau um Mitternacht. Ab sofort beginnt der Vorverkauf für die Sommernacht im Zoo am Samstag, 12. Juli 2003, von 19.00 bis 2.00 Uhr. Das Kartenkontingent ist begrenzt! Eintrittspreise: Erwachsene ¬ 15,00, Kinder ¬ 7,50. Vorverkauf: Erwachsene ¬ 12,50, Kinder ¬ 6,50 an den Zoo-Kassen, WAZ-Ticketshops, DVG-Vorverkaufsstellen. Ermäßigung mit PartnerCard und CityPowerCard in den Beratungszentren Stadtwerke Duisburg und DVG. Herborn-Uckersdorf, 12.06.2003 Storchentag im Uckersdorfer Vogelpark: Elf Jungstörche werden am Sonntag vom Storchenexperten Richard Mohr beringt Meister Adebar wird in diesem Jahr im Storchenprojekt des Vogelparks im Herborner Stadtteil Uckersdorf seinem Ruf als Fruchtbarkeitssymbol gerecht: Gleich elf Jungstörche - drei davon sind Junge der zahmen Störchin "Elsa" - werden am kommenden Sonntag in Herborn durch den Oberurseler Storchenexperten und Beauftragten der Vogelwarte Helgoland, Richard Mohr, beringt. Nachdem im Vorjahr erstmals in der Geschichte des seit 1981 bestehenden Herborner Storchenprojektes kein Jungstorch aufwuchs, wartet jetzt auf die sicherlich wieder zahlreichen Storchenfreunde ein besonderes Erlebnis - und auf Richard Mohr viel Arbeit! Groß und Klein können am Sonntag von 11.00 bis etwa 12.00 Uhr und von 14.00 bis 14.30 Uhr aus nächster Nähe verfolgen, wie den erst drei bis fünf Wochen alten Jungstörchen das Erkennungszeichen der Vogelwarte angelegt wird. Weiterhin gibt es bei Sonderführungen um 15.00 und 17.00 Uhr allerhand Informationen über Meister Adebar und seine Verwandten. Dank der Ringe können die Jungstörche, die - man mag es kaum glauben - noch in diesem Jahr den weiten Weg in ihr Winterquartier antreten werden, eindeutig von Vogelkundlern identifiziert werden. Von der Vogelwarte Helgoland erfahren die Herborner Storchenschützer dann, wenn einer "ihrer" Störche irgendwo in Europa oder Afrika gefunden oder abgelesen und gemeldet wird. Wie Wolfgang Rades, Biologe im Herborner Vogelpark, erläutert, sei hierdurch auch bekannt, daß aus dem Uckersdorfer Projekt keine in Deutschland überwinternden Störche stammen. Rades: "Wir legen großen Wert darauf, daß wir keine sogenannten Winterstörche produzieren, was von einzelnen Kritikern bisweilen unterstellt wird!" Vielmehr gelte es, Meister Adebar mit seiner ganzen komplexen Verhaltensbiologie, und somit auch als Zugvogel, zu erhalten! Angesichts der Überwinterung der Störche in Afrika und auch in Spanien betont der Biologe als Mitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft "Internationaler Artenschutz" des Naturschutzbundes NABU weiterhin, daß mit Hilfe des Herborner Storchenprojektes für die Bedeutung einer internationalen Zusammenarbeit in einer globalen Welt auch im Naturschutz sensibilisiert werden soll. In der Herborner Storchenkolonie wuchsen seit ihrem Bestehen 1981 mehr als einhundert Jungstörche auf und wurden, von Richard Mohr mit Ringen versehen, zu einem großen Teil in die Natur entlassen. Wie Reinhold Wiegand betont, verzichtet die gemeinnützige Einrichtung auf die Einnahmen durch einen Verkauf der Storchenjungen. Stattdessen bietet der Vogelpark zur Finanzierung des Projektes Storchenpatenschaften für 50 EURO an. Am Storchentag erhalten die Naturfreunde neben dem Erlebnis der Storchenberingung hierzu ebenso aktuelle Informationen wie zur Situation von Meister Adebar in der Natur. Arnheim, Burgers' Zoo, 12.6.2003 Fuchs zerstört Pinguinkolonie Burgers' Zoo Letzten Nacht hat ein Fuchs elf Brillenpinguine aus Burgers' Zoo, Arnheim, getötet und sechs Tiere schwer verletzt. Zwei Tiere waren in sehr schlimmer Zustand, so daß der Veterinär sich entscheiden mußte, die Tiere einzuschläfern. Vier weitere Tiere werden noch betreut aber auch da existiert wenig Hoffnung. Burgers' Zoo liegt am Rande des Nationalparks "De Veluwe" wo es eine große Population von Fuchse gibt. Das Tierpark hat sehr hohe Zaune aber weil Fuchse graben und klettern können, ist es nie möglich, Burgers' Zoo 100% zu sichern. Der Fuchs ist in manche Gebiete der Niederlande geschutzt. Vor zehn Jahre zerstörte ein Fuchs die ganze Kolonie von Bäßstölpel. Burgers' Zoo hatte derzeit die weltweit in einen Zoo größte Kolonie von 22 dieser Meeresvögel; davon wurden in einem Nacht 18 von dem Fuchs gegriffen. Da diesen Art sich nur vermehrt in Gruppen hat es seitdem nie mehr Nachwuchs gegeben. Die Kolonie Brillenpinguine von Burgers' Zoo war bis zu heute eine der Größten im Welt mit 65 Exemplare. Jedes Jahr waren wir in der Lage etwa 15 Tiere an anderen Zoos abzugeben um diesen bedrohte Tierart zu behalten. Brillenpinguine leben nur vor der Küste Südafrikas und das Gebiet ist sehr empfindlich. Vor ein paar Jahre sind bei einer Olkatastrophe tausende von Pinguine gestorben. Ein Europäisches Erhaltungszuchtprogramm hat als Ziel diese bedrohte Tierart in Zoos für Aussterben zu behüten. Der weniger bedrohte Fuchs hat dieses Zuchtprogramm in einem Strich wieder weit zurückgeschmissen, denn unter den 13 Opfer sind auch die drei erfolgreichste Zuchtpaare von Burgers' Zoo. Es ist ja klar daß der Tater ein Fuchs gewesen sein muß. Andere Raubtiere, wie Raubvögel und Marder, würden nur einen Pinguin getötet haben und auch mitgenommen haben. Fuchse aber töten viel mehr als sie fressen können; sie zerbeißen das Beutetier in den Hauptschlagader und suchen sich ein nächstes Opfer. Dieser Fuchs hat nicht mal ein Pinguin mitgenommen! Burgers' Zoo beschäftigt sich jetzt um Maßnahmen zu nehmen um dieses in der Zukunft vor zu sein. Gelsenkirchen, 12.6.2003 Großes Sommerfest im Ruhr Zoo Gelsenkirchen Am Sonntag, 22. Juni, feiert der Ruhr Zoo Gelsenkirchen sein großes Sommerfest. Für die ganze Familie gibt es ein Mitmach-Programm. Dafür hat sich das Ruhr Zoo-Team professionelle Unterstützung geholt. Das play and fun Team sorgt auch in diesem Jahr für ein fun-tastisches Angebot. Was fangen Kinder und Erwachsene mit einem riesigen Berg von Bauklötzen an? Richtig! Sie bauen. Aus 40.000 speziell angefertigten Klötzchen aus Buchenholz entstehen im Verlauf des Tages riesige Türme, Städte oder Burgen. Kinder, Eltern und sogar Großeltern werden zu kleinen oder auch großen Architekten. Der Abriss der Kunstwerke am Festabend ist ein zusätzliches Spektakel. Für aufregendes Kribbeln im Bauch sorgt die Rollenrutsche, auf der Kinder in Kisten auf einer 10 m langen Bahn hinab sausen. Der Kindergarten ist in einem Zirkuszelt in der Zooarena aufgebaut. Hier animieren anspruchsvolle und ausgefallene Spielgeräte zum Greifen, Tasten und Ausprobieren. Dazu gehören u.a. Kriechtunnel, Labyrinthspiele, Lego-Riesenbausteine, Hüpfpferdchen, Minifahrzeuge und Kreisel. Am Schminkstand können sich die kleinen Besucher in ihr Lieblingstier verwandeln, können als bunte Schmetterlinge, wilde Raubkatzen oder fantasievolle Paradiesgestalten durch den Zoo huschen. Was von weitem aussieht wie ein freihängender, überdimensionaler Bienenkorb, ist tatsächlich eine Weltenschaukel. Sitzend oder liegend können sich bis zu sechs Kinder und Erwachsene schaukeln, drehen und schwingen lassen. Selbstverständlich sind alle Aktivitäten bereits im Eintrittspreis enthalten. Weitere Besucher-Informationen zum Sommerfest unter 0209 - 954 50. WAZA, 5.6.03 World zoos and aquariums oppose dumping of lions and other species into the wild In response to media reports on the planned transfer of Iraqi lions to game parks in South Africa, the World Association of Zoos and Aquariums (WAZA) and the Pan-African Association of Zoological Gardens, Aquaria and Botanic Gardens (PAAZAB) state their opposition in principle to the indiscriminate transfer and release to the wild of animals kept in human care. The two organisations emphasize that such actions must always be in keeping with the provisions of the relevant Guidelines issued by the Survival Specialist Group of the World Conservation Union (IUCN). From June 3 to 6, the Annual Meeting of the Pan-African Association of Zoological Gardens, Aquaria and Botanic Gardens (PAAZAB) took place in Oudtshoorn, South Africa. The meeting was also attended by the Executive Director of the World Association of Zoos and Aquariums (WAZA) and included a discussion on the uncontrolled importation of African wildlife species for the purpose of keeping the animals under semi-wild conditions or releasing them to the wild. Concerns were expressed of the disease risk implications to local populations of wildlife. In addition, to this, a genetic pollution of the original populations by animals of unknown or different genetic lineage would be possible if uncontrolled breeding with such individuals is allowed to occur. According to the respective Codes of Ethics applied by both organisations no release-to-the-wild programme shall be undertaken without the animals having undergone a thorough veterinary examination to assess their fitness for such release and that their welfare post release is reasonably safeguarded. Such assessment must be made in accordance with the quarantine and health screening protocols for wildlife prior to translocation and release to the wild issued by the Veterinary Specialist Group of IUCN. Following release, a thorough monitoring programme should be established and maintained. In addition, the IUCN/SSC/Reintroduction Specialist Group Guidelines for reintroduction must always be followed. This implies inter alia that only animals of known and demonstrable genetic status are returned to and released in a range state of the species. As a general rule the release to the wild of animals bred by member zoos are the result of a coordinated and intensively controlled ex situ breeding programme. They are undertaken in compliance with the applicable legislation and guidelines, and in close cooperation with the local authorities and other stakeholders. If animals do not qualify for being included into such release-to-the wild programmes WAZA and PAAZAB stress that other options must be vigorously investigated. WWF, 17.06.03 WWF stellt Maßnahmenpaket für mehr Schiffssicherheit vor Der Schiffsverkehr in der Ostsee hat sich von 1997 bi
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